Transcript
Speaker: Über 40 Jahre hat Kerstin mit ihrem Essverhalten und ihrem Körper gekämpft und hatte wirklich Zweifel, ob das überhaupt für sie möglich ist, dieses Thema endlich irgendwann mal beiseite legen zu können.
Speaker: Als sie zu mir ins Coaching kam, hatte sie richtig, richtig dolle Angst, dass sie durch ihr Verhalten und durch ihre Geschichte irgendetwas kaputt gemacht hat, was man nicht mehr reparieren kann.
Speaker: Und dass sie das, was sie anschauen muss, um dieses Thema zu lösen, nicht aushalten kann.
Speaker: Dass es sie überwältigt und dass dieser Prozess einfach nicht machbar ist für sie.
Speaker: Kerstin ist bereit, mit dir über ihre Geschichte zu erzählen, denn wir waren uns einig, das glaubt einem keiner, wenn er es nicht wirklich von Menschen hört, die es erlebt haben.
Speaker: Also ganz viel Spaß mit dieser Podcast-Folge.
Speaker: Untertitelung des ZDF, 2020
Speaker: Herzlich willkommen zum Chainless Woman Podcast.
Speaker: Mein Name ist Natascha Wilms und seit über zehn Jahren begleite ich Frauen, die unter emotionalem Essen und ständigen Gewichtsthemen und Abnehmen versuchen leiden.
Speaker: Wenn du dauerhaft diesen Kreislauf, diesen Kampf gegen dich selbst und gegen dein Essverhalten verlassen möchtest, bist du genau wichtig hier, denn in diesem Podcast schauen wir uns die Ursachen für diese Herausforderung an und wir schauen uns echte nachhaltige Lösungen an, damit du nicht immer und immer wieder von vorne anfangen musst.
Speaker: Mein Name ist Lena und ich arbeite jetzt inzwischen seit über fünf Jahren Vollzeit als Coach und habe mich in dieser Zeit insbesondere auf die Wechselwirkung von Körper und Psyche, Nervensystemarbeit und emotionalem Essen spezialisiert und bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Jahren mit Natascha hier bei Chanice Wum dabei und begleite hier Frauen und freue mich, dass wir uns in diesem Podcast regelmäßig hören dürfen.
Speaker: Hallo liebe Kerstin, ich freue mich riesig, dass ich heute mit dir diese Podcast-Folge aufnehmen soll.
Speaker: Guck mal, Versprecher.
Speaker: Genau so und nicht anders.
Speaker: Fangen wir gleich mit einem Lacher an, den lassen wir auch drin.
Speaker: Ja, genau, nein.
Speaker: Genau so beginnen im Prinzip die besten Gespräche.
Speaker: Ja, so, oder?
Speaker: Genau, also ich weiß, die meisten, die hier mit mir das erste Mal Podcasts aufnehmen, die haben voll Angst, sich zu versprechen.
Speaker: Es ist doch mega gut, dass ich das jetzt mal vorweggenommen habe.
Speaker: Ich finde das super, du hast es für uns beide schon mal erledigt.
Speaker: Mal schauen, ob ich dann ein bisschen nachlegen kann.
Speaker: Aber um dein Intro zu vervollständigen, herzlichen Dank für die Einladung.
Speaker: Ja, es ist wunderschön, dass du da bist und dass es auch gleich so lustig losgeht.
Speaker: Das ist immer schön, mit dir zu sprechen.
Speaker: Danke.
Speaker: Und auch wenn wir heute über ein Thema besprechen, was gar nicht so lustig ist, wenn man mittendrin steckt, ist es wunderschön, dass du heute so lachen kannst und uns auch vor allen Dingen mitnimmst in deinen Prozess.
Speaker: Deswegen erzähl uns gerne mal,
Speaker: wie du und mit welcher Herausforderung du zu mir oder zu uns gefunden hast hier.
Speaker: Da hat es ja ein bisschen weh getan, ne?
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und ich sage einmal, der Schmerz ist ja doch immer wieder der beste Lehrmeister und tut die innere Kreativität doch sehr, sehr, sehr motivieren.
Speaker: Und das Essensthema...
Speaker: oder eher der sehr unvorteilhafte, sehr ungesunde Umgang mit Essen beschäftigt mich schon seit sehr, sehr frühen Kindheitstagen.
Speaker: Also soweit ich mich erinnern kann, seit dem sechsten, siebten Lebensjahr reite ich dieses Rodeo und habe da natürlich schon sehr, sehr viele Dinge ausprobiert, einfach aus dem, wie es mir vorgelebt wurde oder den
Speaker: Wissensstand, den ich zur damaligen Zeit hatte und Spoiler Alert, nichts von dem hat wirklich zum Erfolg geführt.
Speaker: Und wie ich schon gesagt habe, der Schmerz ist einfach der beste Berater und er macht einfach wachsam für Möglichkeiten, die ich vielleicht bisher noch nicht gesehen habe oder die vielleicht bisher auch noch nicht offen war.
Speaker: Und
Speaker: Ich bin ja der Meinung, dass alles im Leben und auch alle Beziehungen zueinander finden, wenn es passt.
Speaker: Wenn jeder für sich einfach offen ist für Neues und Veränderung.
Speaker: Und nachdem ich den Diätkreisverkehr jahrzehntelang gefahren bin, ohne die Option, einmal rechts zu blinken, auch noch raus zu fahren,
Speaker: bin ich einfach schon komplett übel geworden von diesem Kreisverkehr fahren.
Speaker: Und da satze ich mir dann, beziehungsweise du halt mit deinem Podcast von der Lena, an dieser Stelle gehen ganz liebe Grüße raus zu Lena, da satze ich mir quasi über den Weg gelaufen und gefahren.
Speaker: Und da habe ich dann für mich erkannt,
Speaker: Da gibt es noch was anderes.
Speaker: Oder da gibt es auch möglicherweise eine Endlösung.
Speaker: Und ich bin ja immer sehr interessiert an einer Endlösung und nicht an diesen Pseudo-Zwischenlösungen.
Speaker: Ja, das ist ein ganz schönes Bild mit diesem Kreisverkehr, weil das kann einem schon ziemlich zermürben, wenn man da einfach nicht die Ausfahrt findet.
Speaker: Und vor allem muss man sie dann auch nehmen, wenn sie sich zeigt.
Speaker: Also Lena und ich, wir haben sozusagen an einem Kreisverkehr gestanden, haben wir gewunken, so, guck mal, versuch mal, versuch mal, aber man muss natürlich dann auch bereit sein, zu sehen,
Speaker: da langzufahren und das ist manchmal gar nicht so einfach, wenn du die ganze Zeit da drin gefangen bist und immer und immer wieder Negativerfahrungen machst, die dich nicht zum Ziel bringen, da nochmal das Vertrauen in dich zu finden und auch in andere zu finden, dass das funktionieren kann.
Speaker: Also das ist ja schon einfach dann irgendwann wird das ja auch zum Identitätsbild.
Speaker: Also ich bin halt die, die das nicht schafft.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau, ich bin halt einfach gelabelt als die, die ewig im Kreisverkehr fahren muss, weil für mich gibt es ja da keine andere Variante.
Speaker: Das heißt, ich hangle mich mehr oder weniger von einer Diät zur anderen und wenn ich nur dieses Mal wirklich, wirklich dran bleibe, also wirklich, wirklich durchziehen, wirklich einmal dran bleibe,
Speaker: Wenn ich nur noch disziplinierter bin, wenn ich mich jetzt wirklich Punkt für Punkt an dieses Schema halte, dann wird es dann vielleicht auch für mich möglich sein.
Speaker: Und das Schlimme ist, es funktioniert ja auch Zeit relativ gut.
Speaker: Das ist das Türkische auch.
Speaker: Das ist ja das Verrückte.
Speaker: Wenn es nicht funktionieren würde, würde es ja eh keiner machen.
Speaker: Aber es funktioniert auch zeitlang und es kommt dann auch ein Ergebnis.
Speaker: Aber das, worauf die im Prinzip ja niemand vorbereitet, ist, ja was ist dann?
Speaker: Was mache ich dann?
Speaker: Jetzt habe ich durchgezogen, jetzt war ich diszipliniert.
Speaker: habe unterkalorisch gegessen, habe übermäßig Sport gemacht, habe wirklich mich im ganz, ganz, ganz engen Konstrukt wirklich toll dorthin entwickelt, wo ich habe, mit so und so vielen Kilos abgenommen.
Speaker: Aber dann kommt der Tag X, wo ich dieses Ziel erreicht habe.
Speaker: Und was ist dann?
Speaker: Ja, es ist ganz spannend, dass du das so erzählst.
Speaker: Ich hatte gerade gestern Abend...
Speaker: waren wir mit Freunden Pizza essen und da hatte ich genau dieselbe Unterhaltung auch.
Speaker: Da saß dann ein Freund vor mir, 1,80 groß, geht fünfmal die Woche ins Training und hat in den letzten Monaten richtig, richtig viel abgenommen mit einem Defizit, also klassische Diäterfahrung und saß dann vor mir und sagt zu mir, ich wollte dich mal um Rat fragen.
Speaker: Also ich gehe fünfmal die Woche in Sport und ich habe nichts verändert.
Speaker: Ich esse immer noch meine 2200 Kalorien und ich habe in den letzten Wochen einfach fünf Kilo wieder zugenommen und ich weiß nicht, woran es liegt.
Speaker: Und jetzt merke ich irgendwie, fängt es an, im Rücken zu zwicken und ich habe ständig irgendwelche Infekte und also irgendwas stimmt nicht.
Speaker: Und dann habe ich auch zu ihm gesagt, das Schlimmste, und das ist ja die normale Reaktion, die man in dem Moment hat, die Panik steigt, weil das Gewicht wieder hochgeht.
Speaker: Wir haben gelernt, naja, dann müssen wir einfach nur noch mehr Sport machen und noch weniger essen.
Speaker: Und da sagte ich zu ihm, das ist eigentlich das Schlimmste, was du jetzt machen kannst.
Speaker: Weil wir verfallen, das ist halt Psychologie, also wir verfallen dann in Panik und dann versuchen wir mit noch mehr Druck gegen den Körper zu gehen, weil wir diese Signale nicht interpretieren können.
Speaker: Und der Körper eigentlich jetzt gerade sagt...
Speaker: Ich habe meine Ressourcen aufgebraucht, deswegen hat das auch die letzten fünf Monate gut funktioniert.
Speaker: Der Körper konnte das gut kompensieren, den Nährstoffmangel irgendwie auffangen, den Stress kompensieren.
Speaker: Und jetzt kommt aber der Kipppunkt.
Speaker: Also jetzt sind wir in der Situation, wo der Körper seine Ressourcen aufgebraucht hat, es nicht mehr schafft, alle Funktionen aufrechtzuerhalten.
Speaker: Also der Stoffwechsel adaptiert nach unten.
Speaker: Und jetzt verfallen die meisten in Panik und erhöhen den Druck noch mehr.
Speaker: Und dann ist nämlich das, was folgt, als nächstes immer mehr größerer Food-Fokus, immer mehr Heißhunger, bis ich es irgendwann wirklich nicht mehr schaffe, mich zusammenzureißen, weil der Lebensinstinkt des Körpers ist halt nun mal stärker, muss er ja auch sein.
Speaker: Also er muss ja dafür sorgen, dass er überlebt.
Speaker: Und dann kippt es und dann haben wir diesen Jojo-Effekt.
Speaker: Also dann...
Speaker: ist dann manchmal sogar, dass das Gewicht weiter hoch geht, obwohl man anscheinend in Anführungszeichen alles richtig macht und ich lese das auch immer wieder, auch unter Beiträgen zum Beispiel zur Abnehmenspritze, dass Leute darunter posten, ich habe alles probiert, ich habe weniger gegessen, ich habe nicht mehr bewegt und es hat nicht funktioniert und deswegen nehme ich jetzt die Spritze und so weiter.
Speaker: Aber es ist einfach nochmal wichtig zu sagen, das, was da gemacht wurde, was im Allgemeinen
Speaker: die Methode ist, mit der man dann angeblich arbeiten muss, war einfach der falsche Weg.
Speaker: Es kann so gar nicht funktionieren, weil es früher oder später dieser Punkt erreicht ist.
Speaker: So, jetzt gucke ich mit ihm, dass wir den Stoffwechsel langsam wieder aufbauen, weil bei der Größe und dem Sportpensum müsste der mindestens 3.500 Kalorien essen können.
Speaker: Mindestens bei der Größe als Mann mit dem Sportpensum.
Speaker: Das heißt, der ist eigentlich aktuell in einem Defizit von 1.500 Kalorien, was jetzt aber kein Defizit mehr ist, weil der Körper natürlich jetzt anfängt, seine Leistungsfähigkeit nach unten runterzufahren, sodass er jetzt einfach überkompensiert und versucht, mit Wasser, er zieht ja auch Wasser bei Stress und so weiter,
Speaker: Aber er sah mir nicht besonders Cortisol-lastig aus.
Speaker: Das sieht man ja manchmal dann am Gesicht, dass das so aufquillt von dem Cortisol.
Speaker: Sondern ich würde einfach sagen, da ist ja auch eine gewisse Diäterfahrung dahinter, dass es hier einfach eine Adaption des Stoffwechsels gibt.
Speaker: Und genau diesen Punkt, den kriegen aber die meisten einfach nicht aufgefangen.
Speaker: Weil sie dann nicht wissen, wie sie reagieren sollen und noch Öl ins Feuer gießen.
Speaker: Und wenn man das ein paar Mal gemacht hat, ist man halt irgendwann in einem Zustand, wo der Körper einfach so viel Unsicherheiten hat, auch so viel Nährstoffmangel akkumuliert hat, dass es irgendwann einfach sehr, sehr schwierig wird, weil man in so eine Art Burnout kommt.
Speaker: Und dann echt einfach gucken muss, dass man den Stoffwechsel zielgerichtet wieder aufbaut und bitte nicht, ich sage das an der Stelle, mit einer Stoffwechselkur oder so, weil das ist derselbe Bullshit nur in grün, also mit ein paar Tabletten und dann aber trotzdem, weiß ich nicht, einem extremen Verzicht und 800, 900 Kalorien, baut man den Stoffwechsel nicht auf.
Speaker: Ja, also...
Speaker: Das würde ich an der Stelle nochmal einschieben.
Speaker: Nur das ist eben auch der Punkt, an den du wahrscheinlich immer wieder gekommen bist und auch viele Zuhörerinnen hier, dass irgendwann dieser Punkt kam, wo du es nicht mehr halten konntest.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und es sei einfach nur dazu gesagt, mein Alter, also ich sage immer, meine Geburtsurkunde wurde dieses Jahr auch
Speaker: Ja, weil ich selber einfach nicht das 48 identifiziere, was ja immer die Zahl bedeutet.
Speaker: Das Ding ist, der Körper hat einfach nicht mehr die Kapazitäten wie mit 16, mit 20 oder mit 25.
Speaker: Und das vergisst der Verstand auch.
Speaker: Weil damals hat es einfach funktioniert, lass zweimal das Cola am Abend weg und alles ist in Ordnung.
Speaker: Das funktioniert halt einfach in meinem Alter nicht mehr.
Speaker: Und das ist das, was ich einfach gemerkt habe, okay, gewisse Spielregeln gelten für mich offensichtlich in der Perimenopause nicht mehr.
Speaker: Was sind jetzt die verdammten Spielregeln?
Speaker: Und wer kann mir diese Spielregeln erklären?
Speaker: Wie funktioniert das Game jetzt?
Speaker: Und vor allem die Frauen, die bei euch einchecken und
Speaker: in dem Coaching um Hilfe suchen, das sind ja schon Profis.
Speaker: Was Ernährung und Diäterfahrung angeht, ja alle.
Speaker: Genau so ist es.
Speaker: Das ist ja schon die Prime Week, die hier eincheckt.
Speaker: Das sind ja nicht die, die zum ersten Mal Thema mit Essen haben und hier irgendwie möglicherweise läuft was nicht so toll, sondern das sind eh die, die schon unter Anführungszeichen alles ausprobiert haben, was ja immer alles bedeutet.
Speaker: Also alles, was uns heute
Speaker: in der Gesellschaft so angeboten wird.
Speaker: Und einmal zu erkennen, es liegt möglicherweise, eventuell, vielleicht, unter Umständen, nicht nur an mir, sondern an dem Konzept da rundherum, in dem ich eingeschult wurde.
Speaker: Und da gibt es einfach noch etwas anderes.
Speaker: Da muss es etwas anderes geben.
Speaker: Und das ist auch das, was ich...
Speaker: schon in den letzten Jahren gespürt habe, da muss es was anderes geben.
Speaker: Weil ich glaube, ich wurde hier mit Verlaub über den Tisch gezogen, die letzten Jahre.
Speaker: Mir wurde etwas versprochen vorgegaukelt, was es einfach niemals wirklich erfolgsversprechend gegeben hatte.
Speaker: Also versprochen schon, aber das Ergebnis war einfach nicht da.
Speaker: Und da muss es einfach andere Ursachen geben.
Speaker: Und ich bin immer interessiert an der Ursache.
Speaker: Nämlich an meiner Ursache.
Speaker: Und das ist ja das, was bei euch so besonders war in der Zusammenarbeit mit euch, dass hier nicht wieder eine Schablone über mich drüber gelegt wurde mit so Mäuschen.
Speaker: Wenn du dich an das hältst, dann funktioniert das.
Speaker: Nein, so funktioniert es für mich nicht.
Speaker: Sondern...
Speaker: dass mir einmal die Zeit und der Raum gegeben wurde, zu schauen, was ich eigentlich brauche.
Speaker: Wo sind überhaupt meine Themen oder wo hakt es bei mir?
Speaker: Warum komme ich nicht weiter?
Speaker: Warum, warum, also die tausend Warum-Fragen?
Speaker: Warum funktioniert es bei mir nicht?
Speaker: Warum geht es nicht?
Speaker: Warum sind die Sachen, die ich gelernt habe,
Speaker: die funktionieren nicht.
Speaker: Und ich habe bei euch nicht das Schema F bekommen.
Speaker: Weil es gibt kein Schema F. Es gibt nur eine Frau als Individuum, die Themen hat und ich sage mal, die nötige Zeit jetzt in sich investiert, mit jemandem herauszufinden, woran scheitert es bei mir.
Speaker: Und
Speaker: das ist das, wo ich mich bei euch, bei dir und bei der Lena so extrem aufgefangen gefühlt habe.
Speaker: Und ich sage jetzt ganz bewusst aufgefangen, weil ich war gefühlt im freien Fall.
Speaker: Und ich habe Angst gehabt, dass ich irgendwo aufkomme und mir wehtue, in dem Sinn, dass in meinem Körper schon so viel Schaden möglicherweise unbewusst
Speaker: der sich vielleicht gar nicht mehr reparieren lässt.
Speaker: Und das war vielleicht auch die Angst, die mich getrieben hat, wenn ich so weitermache, dann wird irgendwas kaputt, dann mache ich mir irgendwas kaputt, weil mein Körper offensichtlich nicht die Nährstoffe bekommt, die er braucht.
Speaker: Und die Versorgung, die der Körper einfach braucht.
Speaker: Sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene.
Speaker: Also es ist ja nicht nur im Kopf.
Speaker: Also wenn ich diese Mantras mir jeden Tag vorsage oder wenn ich diese Glaubenssätze hier noch umarbeite.
Speaker: Nein, da sind wir nur im Kopf.
Speaker: Und der Körper ist ja so viel mehr als nur im Kopf.
Speaker: Ja, also da hängt ja unten noch was dran.
Speaker: Richtig.
Speaker: Das ist der meiste Teil, der da unten dran hängt.
Speaker: Der Kopf ist eigentlich der kleinste.
Speaker: Das ist ja der große Teil.
Speaker: Und der redet mit mir und ich verstehe es nicht.
Speaker: Also irgendwo satze ich ja auch im Dolmetscher.
Speaker: Der sagt mir das und das.
Speaker: Was heißt das überhaupt?
Speaker: Was will mir der sagen?
Speaker: Und
Speaker: Eigentlich will ich ja gar nicht hihören, weil das überfordert mich total.
Speaker: Ich verstehe es nicht, ich kauhe es nicht, ich weiß es nicht.
Speaker: Hilfe!
Speaker: Ja, da ist super viel Überforderung drin.
Speaker: Es ist wie zwei unterschiedliche Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen, die einfach versuchen, miteinander zu kommunizieren, aber ich verstehe es halt nicht.
Speaker: Und dann entstehen richtig, richtig blöde Missverständnisse, man arbeitet aneinander vorbei, gegeneinander, obwohl man es vielleicht eigentlich gar nicht will.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Dann kommt man in eine richtig, richtig blöde Spirale rein, die beschreibst du gerade echt gut.
Speaker: Und das betrifft im Übrigen nicht nur Frauen in der Perimenopause, sondern das wird natürlich, die Konsequenzen werden, je näher wir zu diesem Lebensphase rutschen, immer größer, weil der Körper es eben tatsächlich nicht mehr gut kompensieren kann, weniger Ressourcen dafür hat.
Speaker: Aber das ist auch für eine 16-Jährige nicht gut und für eine 17-Jährige und eine 20-Jährige und eine 25-Jährige, auch wenn die nochmal schneller Abnehmerfolge hat, weil der Stoffwechsel und die Geschichte, die im Nervensystem und in den Zellen lebt, noch nicht so viele Erfahrungen, so negative Erfahrungen beinhaltet.
Speaker: Trotzdem sammelt der Körper diese Unsicherheitserfahrung.
Speaker: Mit jedem Mal, wo wir das versuchen, hinterlässt das zellulär und auch nervensystemtechnisch und psychologisch einfach Spuren.
Speaker: Und die akkumulieren sich, die bauen sich immer weiter auf.
Speaker: Und dann kommt sowas wie die Menopause.
Speaker: Und die ist eigentlich nicht das Problem, aber die bringt natürlich dann dieses volle Fass sowieso zum Überlaufen.
Speaker: weil dann eben nochmal andere Veränderungen stattfinden.
Speaker: Aber es ist ja nicht umsonst, wir haben ja eine sehr eindeutige Studienlage auch dazu, die kommt nur in der Gesellschaft nicht an.
Speaker: Es gibt eine sehr eindeutige Studienlage, die zeigt, mit einem Kaloriendefizit kann man abnehmen, aber der Großteil, 95 Prozent der Menschen, 95 Prozent, ja,
Speaker: ist nach spätestens fünf Jahren wieder beim Ausgangsgewicht oder drüber.
Speaker: Das heißt, diese Methode mit dem Kaloriendefizit abzunehmen und das zu fokussieren,
Speaker: ist sogar laut Studienlage überhaupt nicht dafür gemacht, ein Gewicht zu erreichen und es zu halten.
Speaker: Und es kommt trotzdem nicht in der Gesellschaft an.
Speaker: Jedes Mal, wenn ich darüber einen Post mache zum Beispiel, da ist ein Geschrei in den Kommentaren teilweise,
Speaker: Das geht nur mit Kaloriendefizit.
Speaker: Jetzt hatte ich letztens einen Kommentar, das kann ja auch nur jemand behaupten, der gärtenschlank ist.
Speaker: Ja, auch spannend, wenn ich jetzt dick wäre und ich hätte die Aussage getroffen, hätte ich an den Kopf geknallt bekommen, dass ich ja dick bin.
Speaker: Das also anscheinend nicht funktioniert, wenn ich dünn bin und ich treffe die Aussage.
Speaker: Weil man das glauben will.
Speaker: Man will glauben,
Speaker: Auf einer Ebene, auf einer unbewussten Ebene, will man glauben, dass es nur so funktioniert und wenn wir das weiterhin glauben wollen, dann kann man die Frage stellen, wenn das immer wieder zu dem Ergebnis führt, dass ich mich selbst in Frage stelle, dass ich selbst es nicht schaffe und dass ich zu schwach bin, ob man nicht auch das glauben will.
Speaker: Man glauben will, dass man einfach zu schwach ist und dass deswegen immer und immer wieder selbst durch die Entscheidungen und die Methoden, die man nutzt,
Speaker: reinszeniert.
Speaker: Weil so ist meine These dazu und das ist das, was ich auch im Coaching-Alltag immer wieder, sag ich mal, erlebe.
Speaker: Dass da tief in sich dieser Glauben schon viel, viel früher häufig als dieses Ernährungsthema überhaupt da war, entstanden ist.
Speaker: Ich bin nicht gut genug, ich bin nicht stark genug, ich bin nicht diszipliniert genug, ich muss mich mehr anstrengen und wir uns natürlich mit diesem Ernährungsthema ein Feld suchen, in dem wir das wirklich
Speaker: sehr stark reinszenieren.
Speaker: Und statt, dass die Masse dann mal fragt, okay, interessante These, wie funktioniert es denn dann anders, kommt eine Gegenwehr, wo ich mir so denke, so Leute, da fragt doch mal nach.
Speaker: Da ist doch jemand, der hat mit hunderten Menschen gearbeitet,
Speaker: Und er hat Menschen, die dazu wie du jetzt in einem Podcast sogar bereit sind, darüber zu sprechen und die Menschen mitzunehmen, zu sagen, da gibt es was anderes.
Speaker: Und statt zuzuhören, ob da vielleicht die Ausfahrt ist aus dem Kreisverkehr, ist da ein Widerstand, wo ich mir so sage, ja gut, dann frage ich mich manchmal, willst du es vielleicht auch nicht anders?
Speaker: Ich weiß nicht, was du dazu sagst, aber das ist so, ne?
Speaker: Also ich meine, wir arbeiten ja hier sehr traumasensibel und ich weiß natürlich auch psychologisch, warum man unbewusst auch häufig sein muss, dann bleibt.
Speaker: Aber es gibt auch bei mir irgendwann so einen Punkt, wo ich denke, die Gesellschaft ist anscheinend noch nicht bereit, obwohl es valide Daten dazu gibt.
Speaker: selbst da, ja, also es ist ja nicht Hokuspokus und irgendwie so einfach nur vielleicht aus meiner eigenen Erfahrung gegriffen, sondern es gibt valide Daten dazu und selbst dann ist die Gesellschaft noch nicht bereit anzunehmen, dass das anscheinend nicht der Weg ist.
Speaker: Da sieht man, wie tief das Brainwashing auch dieser ganzen Diätindustrie einfach sitzt.
Speaker: Ja, also ich würde einmal sagen, hat super funktioniert.
Speaker: Also absolut, Brainwashing hat super funktioniert.
Speaker: Ja,
Speaker: Und ist mir genauso gegangen.
Speaker: Und es ist ja nicht nur bei mir, das ist ja auch die Frauen, mit denen ich spreche.
Speaker: Aber das ist ja auch der Vorteil.
Speaker: Und so würdest du sagen, zwei Seiten der Medaille, wo ist denn dann der Vorteil?
Speaker: Oder wer profitiert davon?
Speaker: Weil du gesagt hast, dieses Kleinhalten schaffe ich nicht, kann ich nicht,
Speaker: Bei mir funktioniert es eh nicht, ja.
Speaker: Das hat ja auch den Vorteil, dass ich mir einfach meiner eigenen Verantwortung nicht stellen muss.
Speaker: Weil dann gibt es halt immer Mama und Papa und wenn es nicht die biologischen Eltern sind, dann halt mehr oder weniger Stellvertreter, ja.
Speaker: Mein Arbeitgeber, der Staat oder wer immer, der sich um mich zu kümmern hat.
Speaker: Weil wenn ich schön klein bleibe, ja.
Speaker: wenn ich immer das Gefühl habe, ich kann es ja nicht und ich schaffe es ja nicht und jemand anderer muss sich um mich kümmern, dann bleibe ich natürlich immer in der Opferrolle hängen und brauche mich natürlich mit dem nicht auseinandersetzen, wo könnte ich denn selber bei mir eine Veränderung einleiten.
Speaker: Weil das würde bedeuten, dass ich für mein Handeln selber verantwortlich bin und natürlich auch von den Konsequenzen.
Speaker: Und ich habe dann niemanden, den ich beschuldigen kann.
Speaker: wenn es nicht funktioniert.
Speaker: Also irgendwo ist ja der Vorteil auch da, wenn ich immer mich schön klein halte, dann brauche ich mich mit Konsequenzen dann halt auseinandersetzen, weil dann ist ja wer anderer dafür verantwortlich.
Speaker: Dann ist es halt so.
Speaker: Das ist zumindest die Illusion, aber der Schmerz ist ja trotzdem da.
Speaker: Das kostet ja auch unheimlich viele Ressourcen, das zu sich zu holen und zu sagen, Moment mal, vielleicht
Speaker: Also A kann es ja eine Erleichterung sein, zu erkennen, okay, die Methoden, die ich bisher verwendet habe, das liegt nicht daran, dass ich das nicht kann oder dass ich zu schwach bin oder zu undiszipliniert, sondern das kann auf diese Art und Weise anscheinend nicht funktionieren.
Speaker: Und dann kann das ja eine Erleichterung sein, wenn ich feststelle, es liegt vielleicht doch nicht einfach nur an mir.
Speaker: Aber gleichzeitig ist das natürlich auch eine Belastung, weil wenn ich dann sagen muss, okay, wenn das nicht das Problem ist,
Speaker: Wo muss ich denn hinschauen?
Speaker: Was muss ich denn fühlen?
Speaker: Was muss ich denn spüren?
Speaker: Wo muss ich hingegen dann in die Selbstverantwortung gehen, für meine eigenen Grenzen sorgen, für meine Bedürfnisse sorgen, für meine Emotionen sorgen, unbequem für andere werden, wie du es gesagt hast, in die eigene Größe kommen, sichtbar werden.
Speaker: Und ich verstehe das schon aus psychologischer Sicht, dass das einfach sehr viele Ressourcen kostet.
Speaker: Und wenn man in so einem Zustand ist mit nach jahrelangen Diäten, sehr gestresst, sehr erschöpft, sich das Leben richtig vollgepackt hat, da sind die Kinder, da ist das Haus, da ist der Kredit, da ist die Arbeit, dann hat man irgendwann immer mehr Schwierigkeiten, Ressourcen aufzubringen.
Speaker: sich das anzuschauen.
Speaker: Das Problem ist nur, das wird halt immer schwieriger, weil je länger du in der Situation bleibst, desto weniger Ressourcen hast du.
Speaker: Und dann wird es immer schwieriger, sich das überhaupt noch anzuschauen, weil die Hoffnungslosigkeit wird immer größer, die Fehlversuche...
Speaker: untermauern jedes Mal wieder aufs Neue, dass man es anscheinend doch nicht kann.
Speaker: Das heißt, man verstrickt sich und verheddert sich immer weiter in dem und man hat immer weniger Ressourcen, weil man gar keine Möglichkeit mehr hat.
Speaker: Der Körper kann nicht richtig regenerieren.
Speaker: Wir können emotional nicht regenerieren.
Speaker: Das heißt, also das scheint in dem Moment weniger schmerzhaft zu sein, sich das nicht anzugucken und bei seinem Glauben zu bleiben.
Speaker: Das ist einfach nur ein Ernährungsthema.
Speaker: ich muss mich nur mehr anstrengen und weniger essen, das scheint erstmal leichter zu sein.
Speaker: Aber nach hinten raus...
Speaker: ist es der sichere Weg in die Abwärtsspirale.
Speaker: Und dann ist es eben nicht mehr der leichtere Weg.
Speaker: Dann ist es halt eigentlich wirklich das, womit wir uns auch ins Ausschießen können.
Speaker: Weil irgendwann ist der Körper einfach erschöpft.
Speaker: Das ist ja auch die große Angst von vielen.
Speaker: Wie du es ja auch gesagt hast am Anfang, dass du dachtest oder die Angst hattest, musstest dich damit in dem Moment konfrontieren.
Speaker: Was ist, wenn die mir jetzt sagen, ich bin kaputt?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, das war meine größte Angst.
Speaker: Also was ist, wenn da jetzt was in mir drinnen ist, wenn das rauskommt, dass ich es nicht halten kann, dass ich es nicht aushalten kann.
Speaker: Das war immer meine Angst.
Speaker: Was ist, wenn ich jetzt wirklich mich mit den Dingen auseinandersetze,
Speaker: die da in mir drinnen sind und ich so diesen metaphorischen Deckel abmache vom Topf, was kommt denn dann da raus?
Speaker: Ist das dann so überwältigend, dass es was ist, was mich zerstört möglicherweise?
Speaker: Weil ich es so lange weggedrängt habe, dass wenn das rauskommt,
Speaker: ich dann mit dem komplett überfordert bin oder vielleicht auch ihr überfordert seid mit dem, was da rauskommt.
Speaker: Weil in meiner Vorstellung war das ja ein Riesending.
Speaker: Das war ja wie ein Riesendruckkochtopf, der da ist, was ist.
Speaker: Wenn ich den jetzt aufmache, ist es nicht doch leichter, wenn ich ihn zulasse und mit diesen, ich sage mal,
Speaker: minimalen Werkzeugen, die mir zur Verfügung stehen, das halt einfach zu unterdrücken.
Speaker: Also nochmal Druck auszuüben.
Speaker: Was ist, wenn das einmal alles raus darf, was da drinnen ist.
Speaker: Und um das geht es am Ende des Tages.
Speaker: Es geht um Gefühle, die wir so lange weggedrückt haben, dass wir glauben, also wenn die jetzt rauskommen, dann
Speaker: vernichtet mich das, dann überrollt mich das wie eine Lawine und das kann dann niemand mehr kontrollieren und ich bin dann mehr oder weniger in Gefahr und die anderen laufen dann weg und oh mein Gott, das ist ja die Vorstellung, mit der ich konfrontiert war.
Speaker: Und ein Teil hat aber gesagt, das ist eine Blödsinn, das passiert nicht, irgendwo müssen wir da jetzt mal ein bisschen
Speaker: den Keller aufräumen gehen.
Speaker: Okay, du suchst dir jemanden, der mit dir den Keller aufräumt, aber da ist was drinnen, was mir einfach nicht gut tut.
Speaker: Also suche ich mir halt jemanden, der spezialisiert ist, den Keller aufräumen.
Speaker: Und das war es in dem Fall halt ihr.
Speaker: Ihr kennt euch halt auch mit dem, was ist da drinnen und was könnte mich möglicherweise erwarten und habt ihr Erfahrung damit?
Speaker: Hände euch damit aus, was dann passiert.
Speaker: Wir brauchen da nicht lange mal dumm reden.
Speaker: Um welche Gefühle geht es?
Speaker: Um die, die halt nicht so willkommen sind, wie Wut, Aggression, Hass, Scham, Schuld.
Speaker: Um die vermeintlich grauslichen Emotionen, die halt nicht willkommen sind.
Speaker: wenn man mit dem Rucksack daherkommt, dann sind andere Menschen halt nicht freudvoll erfüllt.
Speaker: Sondern dann kriegt man eher Ablehnung, Zurückweisung mit, du kümmere dich einfach um den Scheiß selber.
Speaker: Aber ich konnte mich nicht mehr um meinen Scheiß selber kümmern.
Speaker: Ich habe mich da einfach nicht mehr rausgesehen.
Speaker: Und ich war dann so eigentlich positiv überrascht, also wirklich überrascht,
Speaker: Wie ich so Schritt für Schritt in diesen Caching Sessions mit dir oder mit der Lena so rausgerückt bin mit meinen Themen und es war nichts.
Speaker: Also niemand ist davon gelaufen, ich hatte keinen leeren Bildschirm vor mir, ihr seid sitzen geblieben und die Reaktion war, aha, ja.
Speaker: Kein Schock, keine Verzweiflung, kein Geschrei, keine quietschenden Autoreifen, die davon gefahren sind.
Speaker: Kein, oh Gott, oh Gott, das ist zu viel, das ist zu stark.
Speaker: Das kann ich gar nicht halten, das kann ich nicht aushalten.
Speaker: Oh mein Gott, du bist der Erste, der Wut hat.
Speaker: Nein.
Speaker: Und das war dann dieses beruhigende Bauer.
Speaker: Meine Emotionen haben Raum und es passiert nichts Negatives, sondern sie werden einfach gehalten.
Speaker: Es darf einfach da sein.
Speaker: Bis du lernst, das selbst zu halten und zu regulieren, sodass dein Körper das für dich eben nicht mehr kompensieren muss und tragen muss und das mit Gewicht belegt und auch mit emotionalem Essverhalten belegt.
Speaker: Und das ist halt so spannend, weil man muss natürlich auch diese Wahrnehmung wertschätzen, diese Angst.
Speaker: Da kommt was ganz Großes, Überwältigendes, was uns zerstören könnte zum Beispiel auch.
Speaker: was Beziehungen zerstören könnte, was vielleicht eine vernichtende Tendenz hat oder auf jeden Fall uns in Ohnmacht bringt.
Speaker: Das ist ja eine valide Erfahrung, die es in der Vergangenheit gab.
Speaker: Irgendwo hat sich unser Nervensystem in der Vergangenheit aufgehängt, weil das war natürlich eine Erfahrung mit unseren Emotionen, mit der Art, wie unsere Bezugspersonen damit umgegangen sind, teilweise schon über Generationen hinweg, die real war.
Speaker: Und deswegen zaubert die unser System natürlich auch immer wieder hervor, weil in dem Moment, wo diese Erschütterung stattgefunden hat, hat sich das wahrscheinlich auch ganz genau so angefühlt.
Speaker: Nach Ohnmacht, nach Hilflosigkeit, nach Ausgeliefertsein, nach abgelehnt werden, nach beschämt werden.
Speaker: Und deswegen ist das eine reale Erfahrung, aber die schiebt sich halt
Speaker: immer wieder in unserem Erwachsenenleben ins Bewusstsein.
Speaker: Und das nennt man in der Psychologie Itum in der Zeit.
Speaker: Also das Unbewusste ist zeitlos.
Speaker: Wenn da irgendwas nicht aufgeräumt wurde, der Keller nicht aufgeräumt wurde, wenn da was nicht verarbeitet wurde, dann schiebt das Unterbewusste das durch alle möglichen Muster immer wieder ins Bewusstsein, weil das eigentlich gelöst werden will.
Speaker: Es will ja auch gelöst werden.
Speaker: Nur die Angst, die wir dann spüren, das ist dann auch nicht der erwachsene Teil von uns, der weiß eigentlich rational, ja gut, dann wird es schon Menschen da draußen geben, die mich auch noch lieben, wenn ich mal Wut zeige, aber
Speaker: das können wir in dem Moment gar nicht so anzapfen, diese Erwachsenenhaltung.
Speaker: Es ist diese kindliche Angst, die einfach korrigierende emotionale Erfahrungen damit braucht, dass wenn ich es mal rauslasse in einem sicheren Rahmen und Raum und dann gegenüber ist, das sagt
Speaker: ja, okay, ich bin ganz bei dir, du bist sicher damit, ich habe auch Mitgefühl mit dir, aber mich schockt das nicht, weil es ist gar nicht so schlimm, also ja, das ist in deinem Erleben schlimm gewesen, aber tatsächlich ist es nicht so schlimm.
Speaker: Es ist doch irgendwie eine Illusion, in der du da gerade gefangen hältst und trotzdem wird es gewertschätzt, trotzdem wird es aufgefangen, trotzdem darf das da sein, wir machen das nicht einfach weg, sondern wir gucken, okay,
Speaker: Welcher Teil in dir hat einfach noch nicht gecheckt, dass das schon längst vorbei ist und hat sich ein Muster gebaut mit emotionalem Essen und mit Gewichtsproblemen, um das nicht spüren zu müssen, um das immer wieder wegzubetäuben?
Speaker: Und es sind ja nicht nur die unangenehmen Emotionen, wir beobachten das häufig, dass ja auch Lebensfreude dann schwierig wird zu fühlen und Leichtigkeit.
Speaker: Wir wünschen uns das dann auf der rationalen Ebene häufig, aber wir können es gar nicht so richtig zulassen, weil wenn ich den Kanal öffne zur Freude, dann...
Speaker: Tendenziell geht dann halt auch eine Trauer mit und eine Wut mit, weil man kann Emotionen eigentlich gar nicht so trennen, wie wir das kognitiv tun.
Speaker: Also das ist ja häufig eher ein Mischmasch.
Speaker: Da kommt so eine Emotionswelle und dann, wenn wir die laufen lassen, dann kommt erst Wut, dann kommt Trauer, dann kommt Scham, dann kommt vielleicht ein Lachen.
Speaker: So, das sieht man ja auch bei Kindern.
Speaker: Die können ja wechseln innerhalb von Millisekunden, ja.
Speaker: Da eben noch geschrien, als würden sie sterben, dann im nächsten Moment lachen die.
Speaker: Also da gibt es diese Trennung in Emotionsschubladen in dem Sinne nicht.
Speaker: Sondern es ist erstmal Körperempfindung und Lebendigkeit.
Speaker: Und wenn ich mich davon abtrenne, weil ich das irgendwann mal als völlig überfordernd erlebt habe, dann muss ich halt einen sicheren Rahmen haben, in dem ich mich damit wieder verbinden kann.
Speaker: Mich würde interessieren, Kerstin, hast du vorher schon, weil du hast so ein bisschen erzählt, du hast auch schon mit Diäten versucht, das in den Griff zu bekommen, aber ich weiß von dir, ich erinnere mich, du hast erzählt, als wir am Anfang gestartet sind, dass du dich auch viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hast, dass du viel schon Nervensystemregulations kanntest und Tools angewendet hast,
Speaker: Nimm uns mal so ein bisschen mit, weil das ist ja gerade auch so ein Trend.
Speaker: Immer mehr Leuten wird bewusst, okay, da muss ich mich selbst regulieren lernen, statt zu essen.
Speaker: Dann ist da vielleicht noch eine Kindheitsthematik dahinter und dann gibt es so zwei Lösungsversuche, die wir häufig sehen, wo wir einfach auch viele Frauen haben.
Speaker: Dann mache ich jetzt ein bisschen was mit Emotionsregulation und nutze Regulationstools.
Speaker: Ich gehe vielleicht zur Therapie, um da doch nochmal aufzuräumen.
Speaker: Was hast du da vorher probiert und wo bist du mit auch diesen Methoden an eine Grenze gestoßen, weil es, glaube ich, ganz interessant ist, weil da kann man sich ja auch verirren.
Speaker: Also dann auch wieder in scheinbare Lösungen, die nicht komplett genug sind, um so tiefgreifend zur Veränderung zu führen.
Speaker: Ja, verirren ist im Prinzip ein sehr, sehr treffendes Wort, nämlich...
Speaker: so dieses Bild, ich bin im Wald und ich habe mich verirrt.
Speaker: Und genauso war es bei mir auch.
Speaker: Also ich habe ganz, ganz klassisch begonnen mit vor mittlerweile 20 Jahren mit Psychotherapie, mit Gesprächstherapie.
Speaker: Und habe das acht Jahre gemacht.
Speaker: Und ich kann wirklich sagen,
Speaker: nach den acht Jahren, ich hatte einfach nichts mehr zu erzählen.
Speaker: Wir hatten im Prinzip alles besprochen, was zu besprechen war und es hat sich dennoch nichts verändert.
Speaker: Und da waren wir klar, okay, das ist vielleicht nicht für mich jetzt der richtige Ansatz, weil ich habe über alles gesprochen und es ist noch immer keine Veränderung da,
Speaker: dann kann es offensichtlich nicht an dem liegen, dass ich etwas nicht ausgesprochen hätte oder über etwas nicht gesprochen hätte.
Speaker: Aber ich kann ja nur in der Therapie über Sachen reden, die ich bewusst am Schirm habe.
Speaker: Aber was ist mit den anderen 90% im Unterbewusstsein?
Speaker: Da haben wir noch nicht drüber geredet, die kann ich auch gar nicht kommunizieren, die kenne ich ja gar nicht.
Speaker: Und so kommt dann der nächste Schritt, okay, dann ist vielleicht ein bisschen was
Speaker: tiefer liegendes, was gibt es denn da?
Speaker: Ah ok, spannend, ein Nervensystem gibt es ja.
Speaker: Dann ist vielleicht mein Nervensystem überfordert.
Speaker: Naja, dann tun wir mal ein bisschen mit ganz klassischen Vagusübungen.
Speaker: Dann habe ich das auch so einmal eineinhalb, zwei Jahre gemacht.
Speaker: Ist eh total angenehm und ist auch okay.
Speaker: Und in gewissen Situationen fühlt es sich auch gut an.
Speaker: Aber du
Speaker: du wachst halt am nächsten Tag auf und es ist noch immer das Thema da, das immer da war.
Speaker: Das hat sich ja nicht gelöst.
Speaker: Also man kann zwar ein bisschen wegklopfen und ein bisschen hier und das ist auch in Ordnung, weil es fühlt sich auch für den Moment gut an, aber ich habe einfach gespürt, dass ein Grundthema in mir ist, das sich dadurch einfach nicht löst.
Speaker: Und ich habe noch immer nicht das Ergebnis, das ich haben will.
Speaker: Ich habe jetzt zwar ein zusätzliches Werkzeug in meinem Werkzeugkoffer, aber es ist ja auch wieder ein, ich biege ab und klebe ein Pflaster über eine offene Wunde.
Speaker: Es ist besser, als wenn ich gar nichts drüber klebe.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Aber das Pflaster alleine ist nicht die Lösung, wenn ich eine klaffende Wunde habe.
Speaker: dann brauche ich vielleicht noch irgendwas anders.
Speaker: Und so habe ich halt verschiedene Sachen ausprobiert und natürlich auch selber eine Ausbildung gemacht im Bereich der Psychotherapie.
Speaker: Aber es fokussiert sich alles so auf den Kopf.
Speaker: Und ich bin erst eigentlich im letzten Jahr draufgekommen, Moment,
Speaker: da gibt es ja noch Gefühle, also irgendwie in dem ganzen Prozess habe ich nie, bin ich nie in Kontakt mit Gefühlen gekommen.
Speaker: Und habe nie wirklich im Körper gearbeitet.
Speaker: Also so, was der rückblickend ist, man immer ein bisschen weiser als vorher, aber das waren halt schon so Ablenkungstools, die ich einfach eingebaut habe, damit
Speaker: ich an das große Thema eigentlich nicht herangehen muss.
Speaker: Und ich finde auch, vielleicht ist es nur bei mir in den sozialen Medien so, also mir werden jetzt irrsinnig viele Tools angezeigt von Nervensystemregulation, was im Prinzip eh ein Nice-to-have ist.
Speaker: Aber das wird ja auch wieder verkauft, mach das und deine Probleme sind Geschichte.
Speaker: Und sie sind aber nicht Geschichte.
Speaker: Leider.
Speaker: Es ist eigentlich eine neue Variante von Diät.
Speaker: Wenn du das machst, dann.
Speaker: Und das dann kommt ja dann aber wieder nicht.
Speaker: Es war zwar in Ordnung, es fühlt sich nicht an, aber es hat nicht das Ergebnis gebracht, das ich mir wünsche habe.
Speaker: Nämlich einfach eine, dass das Thema weg ist.
Speaker: Und was ist denn mein Thema?
Speaker: Mein Thema ist jahrelanges
Speaker: Binge Eating, das heißt massive Mengen an Kalorien essen und dann halt in irgendeiner Form, also meistens halt durch Sport, wieder versuchen zu kompensieren, also Kompensationsmaßnahmen.
Speaker: Und das hat sich mit dem ja nicht geklärt, weder mit der achtjährigen Gesprächstherapie, noch mit diesen Regulationsmechanismen, weil die halt nicht
Speaker: ans eigentliche Thema rangehen.
Speaker: Leider schön wäre es gewesen, ich hätte mich gefreut.
Speaker: Aber es war halt einfach nicht so.
Speaker: Hätte ich mir gewünscht, aber es war nicht so.
Speaker: Und da habe ich einfach gespürt, okay, da darf ich jetzt wirklich an die Ursache gehen.
Speaker: Was auch immer die Ursache ist, ich weiß es ja nicht.
Speaker: Ja, das ist auch kein, also wir versuchen ja auch dieses Überanalysieren ist ja ein Widerstandenschutzmechanismus, weil am Ende ist es manchmal auch gar nicht wichtig, was es jetzt wirklich war, sondern man muss einfach lernen, in den Körper zu kommen und die Gefühle zuzulassen, die man da hat und vieles fließt dann eben ab,
Speaker: Und löst sich dann schon.
Speaker: Und manchmal muss man eben nochmal ein bisschen genauer gucken, wo gehören denn die Emotionen ursprünglich hin, damit man sie nicht immer stellvertretend woanders sozusagen drauf projiziert, weil dann löst sich es natürlich auch nicht.
Speaker: Aber das ist halt spannend, weil...
Speaker: Diese Entlastung durch Nervensystemregulation oder auch durch Retreats und Breathwork und Embodiment-Übungen, somatischen Übungen, die ist ja schon auch wiederum real.
Speaker: Genauso wie die Entlastung durch eine Diät, wenn das Gewicht runtergeht, erstmal real ist und sich besser anfühlt.
Speaker: Aber damit es nachhaltig bleiben kann, braucht es halt dann nochmal was anderes.
Speaker: Und wenn wir diese Tools dann nutzen, um uns eigentlich vom Thema abzulenken, und da schalten wir dann manchmal gar nicht so, weil unser Muster ist ja auch nicht, wir sind ja da blind sozusagen.
Speaker: Also wir haben ja, unser Ego ist so genial, dass
Speaker: dass wir uns da Muster hinbauen, die wir selber häufig erstmal gar nicht erkennen, weil da super viel weggefiltert wird von.
Speaker: Und diese Regulationstools sind im Prinzip ein Schritt auf dem Weg, schon mal ein Schritt weiter, als sich weiter die ganze Zeit nur auf Diäten zu konzentrieren zum Beispiel oder auf Kontrolle von Essverhalten zu konzentrieren, weil
Speaker: zu lernen, emotionale Erfahrungen zu machen und zu spüren, wie sich Regulation überhaupt anfühlt, weil das ist ja eigentlich nichts, was wir kognitiv machen.
Speaker: Also es ist ja nicht, ich reguliere mich jetzt.
Speaker: Klar kann ich das auch ein bisschen über den Atem und dass ich mal bewusst reinspüre und mal so ein bisschen die Schultern locker lasse und die Stirn locker lasse.
Speaker: Das ist auch schon eine Form von Regulation.
Speaker: Weil viele werden das wissen.
Speaker: Gerade auch so Zähneknirschen ist so ganz typisch dafür.
Speaker: Da merkt man, man presst den Kiefer aufeinander.
Speaker: Dann wird es kurz bewusst.
Speaker: In dem Moment lässt man los.
Speaker: Und dann denkt man zwei Sekunden nicht dran,
Speaker: Und dann ist es schon wieder so, weil diese Ursprungsspannung nicht gelöst ist, sondern wir haben versucht, das kognitiv zu regulieren und das funktioniert halt nicht wirklich nachhaltig.
Speaker: Das heißt, Nervensystemregulation, dieses Reinspüren in den Körper, Emotionen lernen im Körper wahrzunehmen, das ist ein Schritt, das ist ein Zwischenschritt, der ganz, ganz, ganz wichtig ist.
Speaker: für den Prozess, das machen wir mit unseren Klienten ja auch, aber das ist sozusagen nicht das Ende der Fahnenstange, das ist nicht das, was sozusagen der Schlüsselschritt ist, der das Ding löst, sondern das ist der Schlüsselschritt, der uns hilft, tiefer zu kommen, also wir lernen erst mal,
Speaker: langsam in diesen Keller zu gehen und auszuhalten, was wir da vielleicht auch spüren und es dann Stück für Stück zu regulieren.
Speaker: Und dann können wir uns eigentlich erst die Themen wirklich angucken, die da ursprünglich in den dunkelsten Ecken sitzen und
Speaker: und für dieses Essensmuster verantwortlich sind.
Speaker: Das kann ich nicht machen, wenn ich vorher noch nie in meinen Körper reingespürt habe.
Speaker: Deswegen haben wir ja auch mehrere Phasen.
Speaker: Wir machen ja am Anfang mit euch auch, dass ihr erstmal überhaupt aus dem Kopf in den Körper kommt und mal so hoch aufbaut.
Speaker: ja, oh, ach so, da ist noch was, ja, dass ihr mal überhaupt mit gewissen Emotionen in Kontakt kommt und vor allen Dingen nicht in Kontakt seid, weil das ist ja häufig genug im Alltag auch so, da ist man mal wütend, da ist man mal traurig, sondern wirklich auch lernt, okay, wie bleibe ich damit in Kontakt, ohne das gleich abzubrechen, das Gefühl, wieder zuzumachen und wie drücke ich das jetzt aus, damit sich das wirklich regulieren kann und abfließen kann,
Speaker: Das ist ja nichts, was ich erklären kann.
Speaker: Das muss ich ja fühlen.
Speaker: Ich muss ja fühlen, wie fühlt sich das an?
Speaker: Was ist der gefühlte Unterschied zwischen jetzt habe ich es abgebrochen und unterdrückt und jetzt habe ich es gefühlt und es konnte abfließen?
Speaker: Und da kann ich mir lange den Mund fusselig reden, wenn ich diese gefühlte Erfahrung nicht mache, wird das halt nicht integriert.
Speaker: Dann habe ich keine Idee dazu.
Speaker: Ich kann das nicht nachempfinden.
Speaker: Ich kann es vielleicht rational verstehen.
Speaker: Ja, aber nimm uns mal mit, Kerstin, wie war dann der Unterschied, mit uns zu arbeiten?
Speaker: Du hast das vorhin schon mal so ein bisschen angeteasert.
Speaker: Was hat da den Unterschied gemacht, deiner Meinung nach?
Speaker: Also für mich ist wichtig und ich empfehle es auch jedem, einmal dieses Hineinspüren, ob
Speaker: mit wem ich überhaupt arbeiten will.
Speaker: Also ich habe einfach schon diese Vorerfahrungen gemacht, dass halt einfach sehr, sehr viele unterschiedliche Dinge angeboten werden, um da mal überhaupt hineinzuspüren, also mit den Menschen mal in Kontakt zu gehen und zu schauen, sind das Menschen, denen ich vertrauen kann.
Speaker: Kann ich denen meinen Vertrauensvorschuss überhaupt
Speaker: Das ist auch wieder eine Gefühlssache, das kann der Kopf nicht regulieren.
Speaker: Das muss einfach passen und das hat schon mal im Vorgespräch mit dir sehr, sehr gut funktioniert, nämlich abzuchecken, werde ich wahrgenommen, werde ich gehört, werde ich gesehen.
Speaker: Und das war bei mir einfach da und damit war auch dieses innere Go.
Speaker: ich kann mich eröffnen, weil es sind Menschen, denen ich vertraue.
Speaker: Und das ist ganz, ganz, ganz wesentlich.
Speaker: Aber es gibt ganz viele Menschen mit Expertise.
Speaker: Aber wenn die nicht auf menschlicher Ebene gut operieren können, ja, übers Wissen geht es nicht.
Speaker: Weil das Wissen ist ja nicht unser Thema.
Speaker: Sondern geht es einfach um das Gefühl.
Speaker: Und das Vertrauen, das habe ich einfach bei dir gehabt.
Speaker: Und...
Speaker: Das ist wesentlich, weil damit konnte ich mich natürlich auch öffnen.
Speaker: Und es ist auch ein Prozess des Fallenlassens.
Speaker: Weil wir hätten auch miteinander sechs Monate arbeiten können und es hätte niemand von mir irgendetwas erfahren können, aber das hätte mir halt nichts gebracht.
Speaker: Die Erfahrung habe ich ja eh schon gemacht.
Speaker: Also ich kann schon wo sitzen.
Speaker: Und ich kann mich noch an die Abschlussworte von meinem Therapeuten nach acht Jahren erinnern.
Speaker: ich habe mich von ihnen immer sehr gut unterhalten gefühlt, aber ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass wir an den Kern gekommen sind.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Da war das Vertrauen einfach nicht da gehalten zu werden, wenn es einmal wirklich hart auf hart kommt.
Speaker: Und die Zusammenarbeit mit euch, die hat für mich, weil ich mich dazu entschlossen habe, also ich habe vorab die Entscheidung getroffen, dass ich
Speaker: ich mir hier Veränderung erlaube, wie immer die ausschauen wird.
Speaker: Und wir haben ja sechs Monate miteinander Zeit verbracht.
Speaker: Und jetzt kommt der crazy stuff, dass bereits nach vier Wochen in der Zusammenarbeit dieser Essensdruck weg war und dieser Essenswahnsinn im Kopf und dieser Druck viel zu essen, der war einfach weg.
Speaker: Und mein erster Gedanke war, Moment, so einfach kann das nicht funktionieren.
Speaker: Das kann auch nicht sein.
Speaker: Moment.
Speaker: Das kommt sicher wieder.
Speaker: Nein, es kam einfach nicht mehr.
Speaker: Weil wenn Menschen mit den richtigen Menschen an den richtigen Themen arbeiten, mit der richtigen Expertise, mit dem richtigen Feingefühl, mit einem
Speaker: emotional reifem menschlichen Zugang, dann ist einfach das vermeintlich Unmögliche möglich.
Speaker: Und das ist das, was bei mir wirklich sich einfach wie ein Wunder angefühlt hat, weil ich halt einfach schon mehr als 40 Jahre mit dem Thema beschäftigt war.
Speaker: Und dann war das einfach weggegangen.
Speaker: Und das hat fast im ersten Moment überhaupt keinen Sinn gemacht in meinem Verstand.
Speaker: Wie kann das denn sein?
Speaker: Was ist denn hier passiert?
Speaker: Was ist passiert?
Speaker: Wir sind relativ zügig, weil ich halt einfach dafür offen war und bereit dafür war, in den metaphorischen Keller gegangen.
Speaker: Auf hochprofessionelle, aber auf die feinfühligste Art und Weise, so wie es ich
Speaker: Ich habe keinen Druck mehr gebraucht.
Speaker: Der Druck war eh schon groß genug.
Speaker: Den habe ich mir eh selber gemacht.
Speaker: Ich habe jemanden gebraucht, der auf total liebevolle und feinfühlige Art, aber dennoch kompetent und führend in der Situation mich begleitet hat.
Speaker: Und das ist eine
Speaker: Besonderheit von dir und von Alena, und das darf ich jetzt einfach behaupten, weil ich schon sehr, sehr viele Menschen auch kennengelernt habe.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist eure Superpower.
Speaker: Die kleinen, inneren, verlassenen, traurigen, alleingelassenen, verzweifelten Kinder liebevoll an die Hand zu nehmen,
Speaker: bis die Erwachsenen, Personen, dann gelernt haben, wie das funktioniert und die Kinder dann übernehmen können.
Speaker: Aber um das geht es am Ende des Tages.
Speaker: Es geht um unsere inneren kleinen Kinder, die halt nicht die Betreuung bekommen haben, die sie halt damals gebraucht hätten.
Speaker: Das gehört halt jetzt einfach nachservisiert, ja.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und mir gefällt da einfach der Ausspruch von Erich Kästner, der offensichtlich Kinder sehr gut verstanden hat, es ist einfach nie zu spät für eine glückliche Kindheit.
Speaker: Und das war das, was ich gelernt habe, dass ich jetzt als erwachsene Frau die kindlichen Anteile, weil es jetzt kein Kind in mir ist, sondern die kindlichen Anteile
Speaker: Dass ich die für mich einfach mal gut betreuen kann, so wie ich es einfach brauche.
Speaker: Verantwortung für die eigenen Emotionen übernehmen.
Speaker: Das habe ich bei euch sehr, sehr, sehr schnell und sehr, sehr professionell gelernt.
Speaker: sehr, sehr, sehr rührend, wie du das erzählst.
Speaker: Ich muss jetzt mal kurz meine Tränen hier stoppen.
Speaker: Lass laufen.
Speaker: Ja, weil das ist es, das ist natürlich genau der Punkt, dass wir also, wir sehen halt durch, also wir sehen halt durch, runter, tiefer und sehen halt, was dahinter sitzt.
Speaker: Und
Speaker: Ich freue mich natürlich immer über so ein Feedback, weil das ist genau das, auch die Intention, die wir für diesen Raum haben, den Druck rauszunehmen, den man sich selbst sowieso schon die ganze Zeit macht, zu helfen, zu erkennen, es braucht diesen Kampf überhaupt gar nicht.
Speaker: Zu erkennen, dass alle Teile, die in dir sind,
Speaker: Dass die liebenswert sind, dass die gesehen werden dürfen und erkannt werden dürfen und gehalten werden dürfen und dass da nichts Gefährliches dran ist und auch nichts Schwaches oder Falsches und dass es okay ist, sich auch mal schwach zu fühlen dabei, dass aber gerade in diesen Momenten, wo wir das zulassen können, wir eigentlich die größte Stärke zeigen und
Speaker: Das eben nicht nur kognitiv zu verstehen, weil das kann jeder verstehen, wenn ich das hier erkläre, sondern das wirklich zu fühlen.
Speaker: Und da ist ja häufig dann auch diese tiefe Sehnsucht da, die sich auch häufig auf das Gewicht projiziert, dieses...
Speaker: ich möchte mich doch einfach mal gut mit mir fühlen, ich möchte mich doch einfach mal ganz mit mir fühlen und die Hoffnung, die an bestimmtes Gewichtsziel zum Beispiel geknüpft ist, ist ja immer dieser Erlösungswunsch, wenn ich das erreicht habe, dann bin ich richtig, dann bin ich gut, dann darf ich ankommen, dann darf ich leben, ja, und
Speaker: Und der Wunsch, dass das Gewicht runtergeht, der darf ja da sein.
Speaker: Und der wird auch zur Realität in einem gesunden Maße.
Speaker: Natürlich, wenn sich das Essverhalten verändert und wenn eben nicht ständig Emotionen und Themen mit Essen kompensiert werden.
Speaker: Und bei dir haben wir halt schon einen sehr besonderen Prozess, weil
Speaker: Ich möchte hier nicht das Versprechen machen, dass wir bei jeder Frau nach vier Wochen diesen kompletten Wegfall davon haben und der auch nie wieder auftaucht.
Speaker: Es gibt natürlich auch Prozesse, wo das ein bisschen länger dauert.
Speaker: Es gibt Prozesse, wo das weggeht und wo man nochmal zurückpendelt und das wiederkommt.
Speaker: Und jeder Prozess sieht da individuell aus.
Speaker: Aber letztendlich sehen wir das immer und immer wieder bei den verhärtesten Situationen mit Frauen,
Speaker: die sich wirklich nicht vorwerfen können, nicht in alle möglichen Richtungen was versucht zu haben, die 30, 20, 30, 40, 50 Jahre damit rummachen, dass das möglich ist.
Speaker: Und jede einzelne von den Frauen, für die das möglich war, letztendlich hat am Anfang den tiefen, tiefen, tiefen Glauben gehabt, für mich geht das nicht, das geht für alle anderen, aber für mich geht das nicht.
Speaker: Es ist so schön, dass du die Erfahrung machst, dass es eben geht und dass deine Hoffnung und dieses Gefühl, da gibt es noch was anderes, dass du darauf vertrauen konntest und das sich jetzt für dich so bewahrheitet.
Speaker: Ja, für das bin ich unendlich dankbar.
Speaker: Wirklich unendlich dankbar.
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist ein Riesenerfolg.
Speaker: Ja.
Speaker: Ist jetzt mein Körper schon dort, wo ich sage, das passt jetzt?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Es passt so, wie es ist.
Speaker: Und das ist ja auch dieses Learning.
Speaker: Heute ist es schon in Ordnung.
Speaker: Also in dem Körper, in dem ich wohne, der ist immer schon in Ordnung gewesen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich brauche jetzt nicht noch abnehmen, abgesehen davon, dass es dann eher automatisch ein Prozess ist.
Speaker: Das ist ja das Ergebnis von dem, was vorher schon alles passiert.
Speaker: Dass der Körper sich ein bisschen umstrukturieren darf auf das Neue.
Speaker: Dass er einfach nicht mehr alles halten muss, dass er Sachen hergeben kann.
Speaker: Das ist dann eigentlich der ganz natürliche Prozess.
Speaker: Und das steht jetzt gar nicht mehr so im Fokus.
Speaker: Das war bei mir auch am Anfang ganz stark im Raum.
Speaker: Darum geht es dann interessanterweise gar nicht.
Speaker: Das Gefühl, wie gut bin ich in der Beziehung mit meinem Körper.
Speaker: Und das kann ich wirklich sagen, wir haben jetzt eine Beziehung.
Speaker: Wir sind jetzt ein Team gemeinsam.
Speaker: Das ist für mich eigentlich der größte Erfolg.
Speaker: Ja, und das ist auch so wichtig, weil diese Erkenntnis, ich weiß das noch für heute, ich habe einen Artikel von einer Psychologin gelesen, die hat, ich kriege es leider nicht mehr zusammen, wie sie heißt, die hat ganz viel Forschungserfahrung im Bereich Gewicht.
Speaker: Und es war ein Satz, der hat letztendlich alles verändert, wie ich arbeite mit dem Thema.
Speaker: Und das war der Satz,
Speaker: wenn du das Abnehmen fokussierst, dass das Abnehmen zum Scheitern verurteilt.
Speaker: Und dieser Satz, der hat sich bei mir so reingebrannt, das war so ein Satz, wo ich so gedacht habe, okay, krass.
Speaker: Und der hat nachhaltig geprägt, wie ich das Thema sehe, wie ich mich habe dann ausbilden lassen in dem Bereich, wie ich heute arbeite, weil das genau der Punkt ist.
Speaker: Es ist so dieses Paradoxe.
Speaker: In dem Moment, wo es mir egal wird,
Speaker: fange ich an loszulassen, ich fange mich zu entspannen an und alles, was ich am Wissen habe über gesunde Ernährung, über Bewegung, der natürliche Bewegungsdrang, der natürliche Wunsch, sich nährstoffreich zu ernähren, fällt an seinen Platz.
Speaker: Und das ist so, so spannend.
Speaker: Und natürlich hat man bei dem Prozess nie nicht, nicht wie bei einem Abnehmcoaching zum Beispiel, wo dir versprochen wird, okay, wir machen jetzt zwölf Wochen und in zwölf Wochen nimmst du zehn Kilo ab.
Speaker: Das läuft bei uns so nicht, weil um das zu erreichen, müsste ich dich und deinen Körper dahin zwingen, um mein Versprechen zu halten, müsste ich dich und deinen Körper dahin zwingen.
Speaker: Da kann man ausrechnen, da machen wir dann einfach wieder 1000 Kalorien, ich peitsche dich da durch, dann hast du schönen Erfolg im Coaching, ich kann mich hinterher als Coach hinstellen und sagen, es funktioniert, was ich mache, ja.
Speaker: So, und du hast nichts damit gewonnen und ich habe letztendlich eigentlich auch nichts damit gewonnen, weil es ist tatsächlich ein Verbrechen.
Speaker: Ich zocke die Leute ab, weil die kaufen dann natürlich bei mir aus dem Impuls heraus, weil das ist natürlich krass, solche Bilder zu sehen.
Speaker: Aber es ist mir dann auch scheißegal, was hinterher mit dir passiert.
Speaker: Ob du dann wieder zunimmst oder so, das ist ja nicht mein Problem dann mehr.
Speaker: Dann kann ich ja mich als Coach auch ausruhen und kann sagen, dann hat sie es halt nicht durchgezogen.
Speaker: Dann wolltest du es halt nicht genug.
Speaker: Und das ist halt genau das, wo ich gesagt habe,
Speaker: das geht nicht klar, so kann ich nicht, da baue ich ein Karma auf, das will ich im nächsten Leben nicht abarbeiten, ja, also das ist wirklich, ja, und es ist so schön, dass du das jetzt gerade erlebst und dass du dich so fühlst, ich weiß, wir haben es in unserem Feedback-Gespräch gesagt, es glaubt einem ja keiner, wir müssen darüber offenlich reden, weil es glaubt einem ja keiner, ja,
Speaker: Ist richtig.
Speaker: Also, ich möchte bitte noch erwähnen, weil das fällt mir jetzt ein, bevor der Gedanke weg ist, bringe ich ihn noch aufs Tableau.
Speaker: Was mir persönlich sehr, sehr wichtig war, wonach ich auch gesucht habe, ist ein sogenannter One-Stop-Shop.
Speaker: Nämlich ein Coaching, wo ich nicht wieder nur in einem Teilbereich unterstützt werde, sondern...
Speaker: viele verschiedene Themen, weil sie halt einfach miteinander zusammenhängen, auch miteinander betreut werden.
Speaker: Es ist nicht nur Psyche, es ist nicht nur Körper, es ist nicht nur Ernährung, es ist nicht nur Bewegung, sondern Hormone, ganz wichtig, sondern alles zusammen.
Speaker: Und ihr habt einfach das Wissen, die Kompetenz, alle diese Faktoren, die einfach wichtig sind, so wie halt so Mechaniker fahre,
Speaker: und davon ausgehen kann, muss bitte der Kausi genauso um meinen Motor kümmern, wie um den Tank, wie um die Reifen, der kennt sich auch mit allem aus.
Speaker: Also ich fahre ja nicht zum Mechaniker, der sich nur mit dem Motor auskennt, aber ich habe Bremsen, die zum Wechseln sind.
Speaker: Und der schickt mich dann zu wem hinter Bremsen wechseln.
Speaker: Da wirst du ja verrückt.
Speaker: Also irgendwo auch dieses mit all meinen Themen abgeholt zu werden,
Speaker: Das war mir persönlich auch sehr, sehr, sehr wichtig und für das habt ihr einfach die Ausbildung und die Kompetenz.
Speaker: Und das darf ich jetzt auch mal klipp und klar sagen, One Stop Shop bedeutet für mich, alle meine Themen werden hier mit serviciert.
Speaker: Und ich kauere nicht die Psyche vom Körper drinnen, weil die zwei miteinander wie das doppelte Lottchen durchs Leben hüpfen.
Speaker: Ist einfach so.
Speaker: falls der Eindruck da jetzt entstanden ist, es geht nicht um Ernährung, Ernährung ist schon ganz wesentlich und Bewegung auch, aber nicht diese von außen drüber gestülpte, sondern die, die sich von innen ganz natürlich wieder entwickeln darf, der ganz natürliche Impuls zu Lebensmitteln, die mir guttun, der ganz natürliche
Speaker: Impuls zur Bewegung und das ist manchmal Hüpfen und manchmal ist das Krafttraining und manchmal ist das Yoga und manchmal ist es Radfahren, was auch immer und alles darf in diesem Pool jetzt endlich auch einmal wieder gelebt werden.
Speaker: Und vor allem für mich, Hormone einfach ein Thema sind.
Speaker: Wie passt das jetzt zusammen?
Speaker: Wie passt das da jetzt rein?
Speaker: Und
Speaker: wie kann ich jetzt mit dem umgehen?
Speaker: Und es heißt nicht, eben nur dieses Nein, Ernährung ist, nein, es ist gar nicht, es ist dieses der Natürliche und nicht der Normale, weil es geht nicht um Normen, sondern es geht um natürlich, der natürliche Zugang einfach zu sich selber.
Speaker: Und das habe ich bei euch wieder lernen können.
Speaker: Richtig, richtig schön.
Speaker: Danke, dass du das nochmal ergänzt, weil das ist eben ganz wichtig.
Speaker: Wir neigen dann immer dazu, uns eine Situation oder einen Faktor rauszunehmen und den so als heiligen Kral.
Speaker: Also wenn ich das jetzt löse, dann löse ich alles und
Speaker: Es ist halt multifaktoriell und man muss sich einfach angucken, wie diese Zahnrädchen ineinander greifen und wo überall sich was verheddert hat.
Speaker: Und das ist dann meistens eben nicht nur an einer Stelle.
Speaker: Das wäre super einfach, wenn es nur an einer Stelle wäre.
Speaker: Aber gerade bei Menschen, die das eben schon viele, viele Jahre begleitet haben,
Speaker: ist das einfach häufig an verschiedensten Stellen, hat sich was verhakt und dann ist das Bild vom Mechaniker ganz cool, da einfach zu gucken, wo hakt es, auch wenn der Körper keine Maschine ist, aber es ist einfach wirklich wichtig, diese verschiedenen Bereiche abzuklopfen und zu gucken, wo
Speaker: Ist der Schwerpunkt auch.
Speaker: Es kann einen Schwerpunkt geben, aber meistens spielen die Dinge zusammen.
Speaker: Richtig schön.
Speaker: Also ich höre raus, du bist zufrieden und glücklich.
Speaker: Wir sind auch sehr, sehr glücklich, dass es dir so geht und sind einfach auch voller Dankbarkeit für dein Vertrauen.
Speaker: Das wissen wir sehr zu schätzen, einfach auch so einen Prozess mit uns, so einen Weg mit uns gegangen zu sein und dich so geöffnet zu haben.
Speaker: Da gehört einfach was dazu, gerade wenn man diese Vorerfahrungen gemacht hat.
Speaker: Aber das ist richtig schön, dass wir das mit dir erleben durften.
Speaker: Und vielleicht hast du noch ein paar abschließende Gedanken, die du teilen möchtest.
Speaker: Ein ganz ehrliches Danke von Herzen, glaube ich, rundet das Ganze ab.
Speaker: Nämlich Danke an mich selber.
Speaker: dass ich diese Entscheidung getroffen habe, weil es war eine Entscheidung.
Speaker: Ich habe mich für mich entschieden.
Speaker: Und danke an dich und danke an die Lena für die Begleitung an dem Weg, wo ich gestanden bin, dass ihr mich dort so abgeholt habt.
Speaker: Herzlichen, herzlichen Dank.
Speaker: Von Herzen gerne.
Speaker: Das war richtig schön.
Speaker: Danke dir, liebe Kerstin.
Speaker: Ich hoffe, wir konnten dir mit dieser Podcast-Folge etwas Hoffnung zurückgeben und dir etwas mehr Mut machen, dass du dir selbst und deinem Körper vertrauen darfst.
Speaker: Auch für dich gibt es eine Lösung.
Speaker: Wenn Kerstin seit 40 Jahren mit diesem Ess-Thema kämpft, dann ist das wirklich eine lange, lange Zeit.
Speaker: Und wenn selbst sie nach so einer langen Zeit die Erfahrung macht,
Speaker: dass es für sie sich so verbessern kann, dann lohnt es sich vielleicht, mit uns einfach ein Gespräch zu führen und mal herauszufinden, ob dieser Weg vielleicht auch der richtige für dich ist.
Speaker: Du findest unten in den Shownotes also einen Link, über den kannst du dir ein kostenloses Vorgespräch vereinbaren.
Speaker: Und ich möchte dich ermutigen, das einfach mal zu machen.
Speaker: Das kostet dich nichts, als einfach ein bisschen Lebenszeit zu machen.
Speaker: und ein bisschen Mut und dann bist du schon einen Schritt weiter und wir können genau schauen, was die richtige Lösung für dich ist.
Speaker: Also ganz herzliche Einladung, klick einfach unten auf den Link und dann sprechen wir uns ganz bald persönlich.

