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#90 - PMS & Heißhunger vor der Periode sind nicht normal

Chainless Woman
Chainless Woman

0 plays · Oct 29, 2026

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Speaker: Hallo und herzlich willkommen.

Speaker: Wir sprechen heute über das Thema PMS und emotionales Essen.

Speaker: Wenn du glaubst, dass PMS-Beschwerden, dass du da nichts machen kannst, als außer einfach auszuhalten und dass du dem emotionalen Essen und dem Heißhunger ausgeliefert bist, das PMS auslösen kann,

Speaker: dann bist du in dieser Podcast-Folge genau wichtig.

Speaker: Denn wir sprechen darüber, wo es einen Zusammenhang zwischen PMS und emotionalem Essen gibt und weshalb das beides häufig in der Tiefe ähnliche Ursachen hat und was du beachten musst, damit du sowohl emotionales Essen als auch PMS mit einem Wisch sozusagen verbesserst und löst.

Speaker: Herzlich willkommen zum Chainless Woman Podcast.

Speaker: Mein Name ist Natascha Wilms und seit über zehn Jahren begleite ich Frauen, die unter emotionalem Essen und ständigen Gewichtsthemen und Abnehmen versuchen, leiden.

Speaker: Wenn du dauerhaft diesen Kreislauf, diesen Kampf gegen dich selbst und gegen dein Essverhalten verlassen möchtest, bist du genau wichtig hier.

Speaker: Denn in diesem Podcast schauen wir uns die Ursachen für diese Herausforderung an und wir schauen uns echte nachhaltige Lösungen an, damit du nicht immer und immer wieder von vorne anfangen musst.

Speaker: Mein Name ist Lena und ich arbeite jetzt inzwischen seit über fünf Jahren Vollzeit als Coach und habe mich in dieser Zeit insbesondere auf die Wechselwirkung von Körper und Psyche, Nervensystemarbeit und emotionalem Essen spezialisiert und bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Jahren mit Natascha hier bei Chanice Wum dabei und begleite hier Frauen und freue mich, dass wir uns in diesem Podcast regelmäßig hören dürfen.

Speaker: Eine Sache, die wir immer wieder beobachten, wenn wir mit Frauen eigentlich am Thema emotionales Essen arbeiten, dass plötzlich auch die Zyklusbeschwerden besser werden.

Speaker: Und das ist etwas, was ich über viele Jahre, ja, viele, viele Daten, viele, viele Gespräche mit Frauen herausgefunden habe, wie das eben zusammenhängt.

Speaker: dass wir dem eben nicht ausgeliefert sind.

Speaker: Und gleichzeitig finde ich es extrem traurig, dass wir so ein Bild vom weiblichen Körper haben, dass der irgendwie fehlerhaft ist und dass wir halt einfach damit klarkommen müssen, dass wir einmal im Monat irgendwie Schmerzen haben und auf unser Leben nicht mehr klarkommen.

Speaker: Ich sagte das vorhin schon bei mir in der Instagram-Story, das ist halt so ein bisschen so wie,

Speaker: wenn du einen Stein im Schuh hast und es tut weh, dann betäubst du ja auch nicht den Fuß, sondern du ziehst vielleicht mal den Schuh aus und holst den Stein raus.

Speaker: Und irgendwie wird uns aber die ganze Zeit suggeriert, dass das einfach normal ist, wenn es weh tut.

Speaker: Obwohl das eigentlich ein klarer Hinweis vom Körper ist.

Speaker: Und ja, deswegen lass uns da mal hinschauen.

Speaker: Hallo Lena.

Speaker: Hi.

Speaker: Ja, ein sehr wichtiges Thema.

Speaker: Und ich merke auch, dass...

Speaker: Das ist einfach ein Thema, was so, so, so, so viele Frauen beschäftigt und darüber auch viele Partnerschaften eben belastet.

Speaker: Also es ist ja eben häufig ein Thema, was dann sehr viele Lebensbereiche mit beeinflusst.

Speaker: Also einerseits eben

Speaker: das eigene Gefühl im Körper, andererseits aber auch die psychische Verfassung, dann auf der anderen Seite die Beziehungen auch in Bezug auf den Job, also wie leistungsfähig bin ich da und wie viel Verständnis bekomme ich da, je nachdem wie stark meine Symptomatiken sind, aber auch in Bezug auf Partnerschaftsthemen auch schon sehr, sehr viele Erfahrungsberichte zugehört, dass es einfach in jedem Monat, also mit jedem Zyklus immer wieder die gleichen Beziehungen,

Speaker: Beziehungsprobleme gibt, die gleichen Fragen, will ich das eigentlich noch, passt das noch und dann ist es irgendwie eine Woche später wieder weg und alles ist wieder gut und ja, das ist wirklich wichtig, dass wir immer wieder uns daran erinnern, dass das nicht normal ist und das nur, weil es für so viele normal geworden ist, weil sie es einfach nicht anders kennen und weil das Lösungsangebot noch nicht so

Speaker: ganzheitlich ist, wie es sein müsste, dass es deswegen noch lange nicht normal und gesund ist, dass so viele Frauen jeden Monat aufs Neue diese Leitphasen haben, körperlich und auch emotional.

Speaker: Vor allem, ich arbeite oder wir arbeiten ja hier mit den Frauen, die zu uns kommen wegen dem emotionalen Essen, immer mit einer sehr ausführlichen Anamnese und gucken uns am Anfang die Situation eben ganz vollumfänglich an.

Speaker: Und schauen eben auch, welche Symptome bringt die betreffende Frau denn noch mit, außer das emotionale Essen.

Speaker: Und ich hatte gestern auch ein Gespräch mit einer Interessentin, die gerne mit dem Coaching starten möchte.

Speaker: Und da haben wir eben auch darüber gesprochen,

Speaker: dass sie eben, oder sie hat viele verschiedene Symptome genannt, die sie belasten.

Speaker: Also eine kurze Zündschnur, dass sie bei bestimmten Dingen extrem schnell an die Decke geht, eine gewisse Erschöpfung und irgendwie Antriebslosigkeit

Speaker: Und dann eben das emotionale Essen und der Food-Fokus und das Kreisen der Gedanken rund um das Essen.

Speaker: Und es ist ganz spannend, weil wir eben darüber gesprochen haben, dass das alles eigentlich ein und dasselbe Muster ist.

Speaker: Also diese Symptome sind alle in den meisten Fällen Ausdruck ein und dasselben Musters.

Speaker: Zusammengefasst kann man eigentlich sagen, dass das Folgeerscheinungen davon sind, dass wir unsere Grundbedürfnisse und uns selbst konstant unterdrücken, dass wir wie schon selbstentfremdet von uns sind, auch gerade oft von der weiblichen, zyklischen Seite,

Speaker: dass wir sehr früh gelernt haben, ich muss hier auf eine gewisse Art und Weise funktionieren und sein.

Speaker: Und ich möchte gerne heute im Podcast auf jeden Fall auch mal auf die biochemischen Prozesse eingehen, die das dann im Körper auslöst, hormonellerweise, Nervensystemtechnisch und auch eben dann, was die Organfunktion angeht, weil

Speaker: das nämlich unabdingbar eine Kettenreaktion auslöst, die dazu führt, dass wir zum Beispiel auch Probleme mit dem Körpergewicht entwickeln können.

Speaker: Nicht nur aus Folge dessen, dass wir zu viel essen, also emotionales Essen macht gleich auch häufig Gewichtsprobleme, aber auch diese Verschiebung hormoneller Art und Stoffwechseltechnisch

Speaker: die einfach nur dadurch entsteht, dass wir konstant Emotionen unterdrücken statt ausdrücken, konstant über unsere eigenen Grenzen gehen und über Grenzen gehen lassen, konstant uns auch selbst verleugnen, mit unseren eigenen Bedürfnissen konstant immer so ein Selbstwertthema haben, also das Gefühl, nicht gut genug zu sein, das hängt ab.

Speaker: Das ist ein und dasselbe Muster, das hängt miteinander zusammen und das haben wir letztendlich hier auch nur rausbekommen, weil wir die Klienten so ganzheitlich begleiten und diese Anamnese-Prozesse haben und immer wieder geguckt haben, okay, was führt zu dem, was führt zu dem und immer wieder die Fragen gestellt haben, okay, was liegt dahinter, weil häufig wird ja gar nicht mehr nachgefragt, ja, was ist eigentlich,

Speaker: Also was ist die Ursache für emotionales Essen?

Speaker: Ah ja, okay, unterdrückte Emotionen.

Speaker: Okay, was machen unterdrückte Emotionen im Körper noch?

Speaker: Ah, Hormonverschiebung.

Speaker: Okay, für was sorgen diese Hormonverschiebungen letztendlich beim Darm, beim Nervensystem?

Speaker: Und so weiter.

Speaker: Da muss man Fragen stellen und wenn man diese Fragen stellt, dann sieht man, wie das alles wie bei so einem Spinnennetz zusammenhängt und wie multifaktoriell das zusammenwirkt und dass das alles Teil ein und dasselben Musters ist, weil es alles Teil eines und dasselben Menschens ist.

Speaker: Und wir sind da so drauf getrimmt, auch durch die Schulmedizin, uns immer nur so ein Symptom anzugucken, ein Problem anzugucken.

Speaker: Dann haben wir die Leute, die sitzen vor uns und sagen, ja, ich habe so viele Baustellen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Speaker: Und wir stellen dann meistens fest,

Speaker: Es sind nicht viele Baustellen, es ist nur eine.

Speaker: Es ist nur eine Quelle, ja.

Speaker: Und das ist ja auch das Überfordernde bei diesen Symptomen, weil je nachdem, wo du hingehst, kriegst du für das gleiche Symptom eine komplett unterschiedliche Antwort, weil sich die Symptome ja ebenso häufig...

Speaker: ähneln, also das, was du eben gesagt hast mit der kurzen Zündschnur, vielleicht mit Heißhungerattacken, mit Reizbarkeit, mit Erschöpfung.

Speaker: Dann gehst du zu einem Nervensystem-Coach und bei dem ist es ganz offensichtlich, dass das Nervensystem scheinbar ein Disbalance ist und deswegen bist du reizbar, hast Heißhungerattacken, bist schnell erschöpft.

Speaker: Dann gehst du zum Arzt, der sagt, ja, der und der Blutwert, der ist nicht so gut, deswegen bist du reizbar schnell erschöpft und hast Heißhungerattacken.

Speaker: Also auch da kann man ja in gewisser Weise ein Sammelbecken an möglichen Anlaufstellen suchen und es wird für jedes davon auch eine ganz gute, also es wird auf jeden Fall nicht unbedingt schaden, sich das anzuschauen, aber dann ist man wieder dabei, ganz, ganz viele Anlaufstellen abzufrühstücken, weil am Ende wieder nicht sehen wird, in Anführungsstrichen, dass es nicht

Speaker: entweder Nervensystem ist oder Blutwerte oder die Prägungszeit oder das soziale Umfeld oder die Emotionsdynamiken, sondern dass alles zusammenwirkt.

Speaker: Und das kann am Anfang natürlich sehr komplex wirken, wenn man nicht genau weiß, wie muss man auf diese Symptomatiken draufschauen, sodass man diese einzelnen Facetten alle abdecken kann und nicht nur einen davon dann isoliert betrachtet.

Speaker: Und auf der anderen Seite, wenn man diesen Blick dafür aber entwickelt hat, entweder selber, wenn man Menschen begleitet oder eben, wenn man sich begleiten lässt, die Person, die einen dann begleitet, diesen ganzheitlichen Blick darauf hat, dann kann eben auch durch das gezielte Ansetzen auf den bestimmten Ebenen,

Speaker: sich dann auch eine Vielfalt an Symptomen lösen, bei dem wir am Anfang dachten, es sind ja keine Ahnung, 30 verschiedene Themen, die ich habe.

Speaker: Am Ende sind es aber gar keine 30 verschiedenen Themen, sondern 30 verschiedene Symptome, die ihre Ursache aber alle ungefähr in der gleichen Wurzel haben, nämlich dass irgendwas entsteht,

Speaker: im Körper, im Hormonsystem, im Stoffwechselsystem, im Nervensystem einfach in eine Disbalance geraten ist.

Speaker: Und ja, deswegen vielleicht auch hier direkt am Anfang schon so ein kleiner Mutmacher, dass man nicht nur, wenn man verschiedene Symptome hat, jetzt irgendwie Jahre damit beschäftigt ist, alle möglichen Symptome zu lindern, sondern dass es vielleicht einfach eine Einladung ist, auf die tiefere Ebene zu schauen, wo es dann entsteht.

Speaker: Und das ist, also erstmal Symptom,

Speaker: Behandlung ist meistens Ursachenverschlimmerung, weil ich bleibe die ganze Zeit auf der Symptomebene und ich schiebe das Symptom im Prinzip nur von einem Bereich in den nächsten.

Speaker: Das ist

Speaker: merken dann ja auch viele, dann ist das Essverhalten vielleicht mal besser, aber dafür shoppen sie zu viel oder rutschen in eine andere Bewältigungsstrategie, weil die Spannung, die im System herrscht und die Verschiebung, die im gesamten System herrscht, die muss irgendwie aufgefangen werden.

Speaker: Und entweder ich gehe an die Ursache für diese Verschiebungen, dann muss ich das nicht ständig mit irgendwas bewältigen.

Speaker: Oder ich will halt einfach nur die Bewältigungsstrategie loswerden, wie zum Beispiel das emotionale Essen und verschiebe dann halt aber das wie so eine Suchtverlagerung, auch wenn wir hier nicht von Sucht sprechen.

Speaker: Und dann wird es einfach immer nur wieder verschoben.

Speaker: Und das ist eben auch das, was ich jetzt auch gestern zu ihr im Gespräch sagte.

Speaker: Das ist der Vorteil.

Speaker: Also es gibt zwei unterschiedliche Ansätze.

Speaker: Du kannst versuchen, das emotionale Essen zu kontrollieren.

Speaker: Du kannst versuchen, PMS-Beschwerden zu kontrollieren, indem du vielleicht die Pille nimmst, so wie das ja viele Ärzte auch empfehlen.

Speaker: Und dadurch schaffst du es vielleicht, eine leichte Entlastung herzuzaubern für den Moment, weil du das Symptom und das Muster besser kontrollieren lernst.

Speaker: Das ist die eine Herangehensweise und das bedeutet aber auch immer ein Stück weit einen Kampf und einen hohen Energieaufwand, weil

Speaker: Kontrolle braucht Energieaufwand.

Speaker: Das ist nicht einfach, ich lasse los und das ist so, wie es ist, sondern Kontrolle braucht immer, wenn ich ein Muster kontrollieren will, wenn ich ein Verhalten, einen Impuls, wie zum Beispiel der Impuls zum emotionalen Essen kontrollieren will, muss ich Energie reinstecken.

Speaker: Das ist der eine Ansatz, den die meisten praktizieren.

Speaker: Durch Ernährungspläne, durch einfach Supplements geben, durch einfach versuchen mit Nervensystem-Tools mal kurz gegen zu regulieren.

Speaker: Und dann lässt sich das besser aushalten für den Moment.

Speaker: Aber wie gesagt, Symptombehandlung ist häufig Ursachenverschlechterung.

Speaker: Das, was eigentlich darunter liegt und was wir versuchen die ganze Zeit zu bewältigen, das ist,

Speaker: wird häufig schlimmer, weil das nicht beachtet wird, weil sich darum nicht gekümmert wird.

Speaker: Und deswegen, ich gehe mal so ein bisschen in die biochemischen Abläufe dazu, was wir wissen, woher PMS-Beschwerden eigentlich kommen.

Speaker: Und dann zeige ich mal auf, wie das in Verbindung mit emotionalem Essen steht.

Speaker: Also bei PMS-Beschwerden müssen wir verstehen, dass es verschiedene Faktoren gibt, die dazu führen, dass der Körper nicht mehr ausreichend gesunde Ärzte,

Speaker: starke Eizellen produzieren kann.

Speaker: Die Eizellen, wenn wir einen Eisprung haben, sorgen dafür, dass wir Progesteron bilden.

Speaker: Wenn die nicht befruchtet werden, zerfallen die zu einem Gelbkörper und je stärker und kräftiger die Eizellen sind,

Speaker: desto länger bleibt dieser Gelbkörper erhalten.

Speaker: Sind die Eizellen schwach, dann haben wir vielleicht noch einen Eisprung, aber dieser Gelbkörper, der zerfällt schneller und dadurch produzieren wir auch weniger Progesteron.

Speaker: Progesteron ist ein Hormon, was ganz, ganz viele positive Eigenschaften hat.

Speaker: Also zum Beispiel brauchen wir

Speaker: Progesteron für gute Laune.

Speaker: Das ist auch ein Vielguthormon, kann man sagen.

Speaker: Das stabilisiert die Stimmung.

Speaker: Das sorgt auch für eine bessere Fettverbrennung und für einen besseren Stoffwechsel.

Speaker: Und jetzt müssen wir uns die Frage stellen, was führt denn dazu?

Speaker: Anders noch weiter erklärt, wenn ich wenig Progesteron habe, verschiebt sich das Verhältnis zu den anderen Hormonen.

Speaker: Und ich habe dann zum Beispiel im Verhältnis zu Progesteron zu viel Astrogen im Körper.

Speaker: Nicht absolut, aber relativ.

Speaker: Also im Verhältnis zu Progesteron.

Speaker: Und das führt dann zu vermehrten Wassereinlagerungen, zu spannenden Brüsten und Schmerzen, zu stärkeren Krämpfen.

Speaker: Dann gibt es noch ein Hormon, das heißt, gibt es noch Prostaklantine, die werden ausgeschüttet, um Krämpfe auszulösen, damit die Gebärmutter abgestoßen werden kann, um zu bluten.

Speaker: Prostaklantine sind im Prinzip...

Speaker: mit, also die lösen stille Entzündungsprozesse auch aus.

Speaker: Und die sind bis zum gewissen Grad gebraucht, damit wir das abbluten können.

Speaker: Wenn wir jetzt aber verstehen, dass durch diese Verschiebung dieser Hormone

Speaker: Zum einen zu viele Prostaklantine ausgeschüttet werden.

Speaker: Das heißt, wir haben relativ viele stille Entzündungsprozesse im Körper, die den Körper entlasten, belasten, die die Erschöpfung auslösen können, die die Pickelchen auslösen können, die auch unter anderem Darmkrämpfe und auch Analkrämpfe und Vaginalkrämpfe auslösen können, je nachdem, wie hoch die Last steigt.

Speaker: Und die auch wie so eine Art Gelenkschmerzen machen können.

Speaker: Also wenn du vor der Periode regelmäßig das Gefühl, so ein krippiges Gefühl hast, das Gefühl irgendwie krank zu werden, dann ist sehr wahrscheinlich die Prostaklantinlast zu hoch.

Speaker: Und jetzt müssen wir verstehen, warum ist das so?

Speaker: Also warum verschiebt sich das so?

Speaker: Und daran sind mehrere Faktoren beteiligt.

Speaker: Zum einen Nährstoffmangel.

Speaker: Also wenn der Körper aufgrund vielleicht zum Beispiel von jahrelangen Diäten immer wieder in Nährstoffmangel rutscht, dann kann der Körper nicht genügend kräftige Eizellen produzieren zum Beispiel.

Speaker: Die Entgiftungsorgane können natürlich nicht gut funktionieren.

Speaker: Das heißt auch vermehrt das Östrogen, das wird nicht richtig aus dem Körper transportiert.

Speaker: Und dadurch verschiebt sich das immer weiter.

Speaker: Ein weiterer Faktor neben der Versorgung mit Nährstoffen sind dann entzündungsauslösende Lebensmittel.

Speaker: Also man weiß, die Kombination aus Gluten, Kohlmilch und Haushaltszucker plus extrem viel Cortisol, also Hormone, die bei chronischem Stress ausgeschüttet werden, haben einen Einfluss auf die PMS-Symptome.

Speaker: Also das ist gar nicht so kompliziert mehr.

Speaker: Die Nährstoffversorgung muss gegeben sein.

Speaker: Ich brauche eine Balance zwischen entzündungsauslösenden Lebensmitteln und basischen entzündungshemmenden Lebensmitteln.

Speaker: Das fehlt häufig.

Speaker: Wir haben eine Verschiebung häufig von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren.

Speaker: Omega-3 ist entzündungshemmend.

Speaker: Omega-6 ist entzündungsfördernd.

Speaker: In den meisten Lebensmitteln, gerade auch wenn wir viel auswärts essen oder auch viel Fertigsachen essen, ist Omega-6.

Speaker: Omega-3 bekommen wir gar nicht, wenn wir es nicht ergänzen oder dreimal die Woche fettigen Fisch essen.

Speaker: Das sind also alles so Sachen, die darauf einzahlen, dass wir PMS-Beschwerden bekommen.

Speaker: Und jetzt sehen wir die Wechselwirkung, weil wenn ich PMS-Beschwerden habe, jede Frau weiß es, wenn die die hat,

Speaker: dann ist die Stressresilienz nicht so gegeben.

Speaker: Wir haben eine kürzere Zündschnur, wir können schwieriger unsere Emotionen regulieren, wenn wir sowieso schon ein Thema damit haben, weil wir auch sonst zum Beispiel emotional essen.

Speaker: das ist ein Zeichen davon, dass wir mit Emotionen nicht so gut umgehen können, dann wird es natürlich zyklusbedingt noch schlimmer in dem Moment.

Speaker: Und man kann sagen, dass der Zyklus und die PMS-Beschwerden all das aufdecken, was im Zyklus in den Tagen oder Wochen oder Monaten vorher schiefgegangen ist.

Speaker: Also in dem Moment ist das Ausdruck PMS und auch der Heißfunger, das emotionale Essen rund um PMS, ist letztendlich nur Ausdruck von dem, was in den Wochen und Monaten vorher schiefgegangen ist.

Speaker: Ja, und...

Speaker: das dürfen wir eben erst mal verstehen, dass PMS-Beschwerden, dass der Körper über PMS-Beschwerden letztendlich einfach nur ausdrückt, ich bin überfordert, es ist zu viel chronischer Stress da, es sind zu viele stille Entzündungsprozesse da, es sind zu wenig Nährstoffe da.

Speaker: Wenn ich das verstanden habe,

Speaker: Dann gucke ich mir mal an, alleine nur, wenn ich abnehmen will, wie funktioniert so eine Diät.

Speaker: Ich muss mich zusammenreißen und anstrengen.

Speaker: Stress.

Speaker: Ich muss meinem Körper Nährstoffe entziehen.

Speaker: Schürt das Feuer, genau, noch.

Speaker: Ich versuche, emotionales Essen zu unterdrücken.

Speaker: Das heißt, jede Form von kalorienreduzierter Diät und Panik rund um das Thema emotionales Essen und abnehmen wollen, verschärft häufig noch PMS-Beschwerden.

Speaker: Mir ist gerade eine Frage gekommen nach einem Frauenärztermin, der nachher ansteht und eine Überforderung mit den Symptomen oder Baustellen und wie vorgegangen werden kann, um ernst genommen zu werden.

Speaker: Was ja auch ein ganz, ganz häufiges Thema ist, nicht ernst genommen zu werden.

Speaker: Vielleicht können wir da auch noch einmal kurz eingehen, weil ich glaube, das kennen viele Frauen auch.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Und also Medical Gaslighting ist leider an der Tagesordnung.

Speaker: Also Gaslighting bedeutet, ich spreche dir deine Wahrnehmung ab.

Speaker: Und das ist leider im medizinischen Kontext, weil wir da auch so ein Machtverhältnis haben,

Speaker: sehr extrem.

Speaker: Und deswegen ist das Allerwichtigste, wenn wir zu Ärzten gehen, dass wir uns erst mal selbst ernst nehmen.

Speaker: Weil wenn die uns nicht ernst nehmen, dann trifft uns das meistens noch härter, wenn wir mit uns selbst unsicher sind.

Speaker: Und deswegen ist das das Allerwichtigste, erst mal klar da reinzugehen.

Speaker: Ich weiß, was ich will und was ich nicht will.

Speaker: Also ich weiß zum Beispiel,

Speaker: dass ich auf keinen Fall die Pille nehmen werde, nur um diese Symptome meines Körpers zu betäuben.

Speaker: Ich möchte die Symptome meines Körpers ernst nehmen und ich möchte, das ist meine Haltung, da bin ich ganz klar, ich möchte die Ursache dafür finden, warum diese Herausforderungen da sind.

Speaker: Ja, und das ist, glaube ich, wenn ich mal ganz kurz einklingen kann, auch ein ganz wichtiger Punkt, weil ich glaube, dass häufig auch

Speaker: eine gewisse Überforderung damit vorliegt, ich weiß ja gar nicht, was dann eine Alternative wäre oder was mir besser tun würde, als dann beispielsweise die medikamentöse Begleitung oder dann eben die hormonellen Verhütungsmittel.

Speaker: Und da ist es eben, also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe die Erfahrung gemacht,

Speaker: Da braucht es ab einem gewissen Grad auch die Entscheidung, selbst sich mehr mit zu beschäftigen, weil das eine ist in diesem Medizinsystem, dass da einerseits diese Machthierarchien drin sind.

Speaker: Auf der anderen Seite habe ich häufig aber auch das Gefühl, dass es in Bezug auf bestimmte Bereiche einfach auch ein Mangelwissen gibt.

Speaker: Also in Bezug auf bestimmte Körperprozesse und chemische Prozesse und so weiter wird da wahrscheinlich eine sehr gute Ausbildung dahinter stehen.

Speaker: Aber häufig gibt es eben die fehlende Erweiterung der Perspektive auf den Menschen,

Speaker: mit all dem, was ihn noch so ausmacht, wie das soziale Umfeld, die Stressbelastung, die kindliche Prägung, auch die Prägung in Bezug auf was bedeutet Frau sein, wie sicher ist es weiblich zu sein?

Speaker: Wie bin ich da, also welche Arbeitsweise habe ich?

Speaker: Ist die eher zyklusgerecht oder geht die eigentlich gegen meine natürliche zyklische Natur?

Speaker: Und diese Themen, die

Speaker: sehr, sehr wenige Frauenärzte oder auch andere Ärzte als Anlaufstellen haben da überhaupt irgendwann mal sich mit medizinisch beschäftigt und auch viele Frauen, die Frauenärzte sind, haben ganz häufig eigene ungeklärte Themen mit ihrer Weiblichkeit und sind häufig

Speaker: Häufig geht man da noch kopfschüttelnder raus, wenn man denkt, hey, du bist doch selbst eine Frau, du müsstest doch wissen, wie das ist.

Speaker: Aber auch da gibt es eben häufig so starke Abwehrmechanismen, dass wir auch da ganz häufig unempathische Verhaltensweisen entgegengebracht bekommen.

Speaker: Deswegen neben dem Teil, da ganz klar zu sein, sich auch bewusst zu machen, dass die Person gegenüber im weißen Kittel, die ganz häufig schon Autoritätsaspekte ausstrahlen, wo

Speaker: wir ganz automatisch auch mit kindlichen Vater- und Mutterthemen in Kontakt kommen, weil die eben unsere ersten Autoritätspersonen waren, weil wir von denen geglaubt haben, dass sie besser wissen, was für uns gut ist und was für uns schlecht ist.

Speaker: Dass wir innerlich ganz klar haben, dass es eine Person ist,

Speaker: die definitiv in dem, was sie da macht, besser ausgebildet ist als ich, die da gerade als Patientin hingehe.

Speaker: Aber dass ich die Expertin und die Autoritätsperson über meine eigene Wahrnehmung und über meinen eigenen Körper bin und dass ich nicht der anderen Person zugestehe, innerhalb von drei Minuten, die häufig so eine Behandlung dauert oder sagen wir beim Frauenarzt vielleicht fünf bis zehn Minuten, wenn es dann noch Untersuchungen gibt, dass ich nicht meine ganze

Speaker: Verantwortung und meine ganzen Empfindungen an die Person abgeben und sage, okay, wenn Sie denken, dass das besser für mich ist vor Ihrem medizinischen Studium, dann mache ich das unhinterfragt.

Speaker: Und das ist natürlich unbequem, weil dann kommen wir erst mal mit der Frage in Kontakt.

Speaker: Ja, okay, aber was ist denn dann jetzt die Alternative?

Speaker: Bei mir geht es nicht gut und die Pille könnte mich ja vielleicht erst mal entlasten oder andere Möglichkeiten.

Speaker: Und das ist dann erst mal ein schmerzlicher Prozess häufig, sich das alles selber anzueignen.

Speaker: Deswegen begleiten wir Frauen da ja auch ganz ehrlich, dass sie sich eben nicht alles zusammensuchen müssen.

Speaker: Aber diese Dinge sind glaube ich wichtig, um dann nachhaltig auch wirklich ernst genommen zu werden, weil es gibt da schon Unterschiede, wenn jemand gegenüber sitzt und er weiß ganz klar, was er will und er hat sich auch schon damit beschäftigt und dem kannst du jetzt nicht runterbeten, warum die Pille einfach nebenwirkungsfrei jedes Symptom beispielsweise verbessert.

Speaker: dann wird auch der Raum offen für Alternativen.

Speaker: Aber sobald natürlich die erste mögliche Lösung angenommen wird, braucht es auch gar nicht unbedingt die tiefere Betrachtung von Alternativen, weil dann ist ja relativ schnell alles geklärt.

Speaker: Ja, also ich kann ja mal ein Beispiel machen von mir.

Speaker: Also ich habe ja zehn Jahre die Pille genommen und ich weiß...

Speaker: Also ich habe eine super liebe Frauenärztin, aber es ist halt eine Ärztin, eine Frauenärztin, die für diesen Bereich ausgebildet ist.

Speaker: Und als ich dann gesagt habe, ich möchte die Pille absetzen, ich brauche eine Alternative, war halt dann die Aussage, sie würde mir das nicht empfehlen.

Speaker: Ich wäre ja noch sehr jung und ich hätte jetzt auch keinen Kinderwunsch und die Pille ist schon das Sicherste.

Speaker: Und ich wusste aber, ich habe einfach gefühlt,

Speaker: Meine Haare wurden immer dünner, die Blutung, das ist ja auch keine echte Periodenblutung, das ist ja nur Abbruchblutung durch das Absetzen der Pille, die wurde immer weniger und ich habe mit depressiven Verstimmungen zu tun gehabt und als ich das gesagt habe,

Speaker: Da wurde das nicht wirklich ernst genommen.

Speaker: Das sind zwar alles Nebenwirkungen, die auch im Beipackzettel stehen, aber das war eher so ein Schulterzucken.

Speaker: Ja, woher wissen Sie denn, dass das jetzt von der Pille kommt?

Speaker: Und letztendlich war es wirklich so, dass ich zu ihr gegangen bin und meinen Mann auch mitgenommen habe und gesagt habe, ich habe mich entschieden, die Pille abzusetzen.

Speaker: Sie können mir jetzt eine Alternative anbieten oder ich gehe woanders hin.

Speaker: Fakt ist, ich werde die Pille jetzt absetzen.

Speaker: Also so ein bisschen musste ich sie einfach vor verendete Tatsachen stellen und dann plötzlich ging es, dann haben wir uns nach Alternative umgeschaut.

Speaker: Das heißt aber, erst durch meine Klarheit und mein Auftreten

Speaker: Und dahingehend wurde die Tür sozusagen offen.

Speaker: Und wir müssen einfach verstehen, ich habe ja vorhin ein paar Mechanismen erklärt, die zum Beispiel zu PMS-Beschwerden führen können.

Speaker: Es gibt natürlich auch noch ein paar andere Sachen.

Speaker: Es gibt auch Infektionskrankheiten, die das System insgesamt so belasten können,

Speaker: noch obendrauf.

Speaker: Aber auch da muss man ja immer die Frage stellen, warum schafft es ein Bakterium überhaupt zum Beispiel oder ein Virus überhaupt sich so einzunisten?

Speaker: Dafür muss auch ein gewisses Milieu gegeben sein.

Speaker: Da ist auch das Immunsystem dran beteiligt, auch das Nervensystem und das Hormonsystem und der Darm und die Darmschleimhaut.

Speaker: Und dann sind wir wieder bei dem Thema,

Speaker: Warum ist der eine demselben ausgesetzt wie der andere und beim einen siedelt sich das an und macht was ganz Wildes und beim anderen nicht?

Speaker: Das hat etwas damit zu tun, auf welches Milieu das trifft.

Speaker: Und ob dieses Milieu freundlich ist für dieses Bakterium oder dieses Virus oder nicht.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und wir haben leider einfach die Situation, das hat man auch zu Corona-Zeiten gesehen, dass eigentlich gesunde Menschen trotzdem offensichtlich ein Milieu abliefern, in dem sich gewisse Dinge einfach so einnisten können, dass sie großen Schaden anrichten.

Speaker: Und beim anderen nicht.

Speaker: Vermeintlich gesund nach außen hin heißt aber nicht, dass das Milieu gut ist.

Speaker: Das könnte ja auch in ein paar Jahren kippen.

Speaker: Oder es kommt halt dann so ein Virus oder...

Speaker: Und wenn man sowas hat, haben wir auch gesehen, sowohl bei der Infektion damals mit Corona als auch als Nebenwirkung der Impfung wurden auch PMS-Beschwerden schlimmer.

Speaker: Ja, weil ein sowieso schon überlastetes System jetzt mit noch etwas in Kontakt kam, was noch mal mehr überlastet hat.

Speaker: die Cortisolwerte stark nach oben geschoben hat und genau diesen Mechanismus angeschoben hat, den ich eben erklärt habe.

Speaker: Wir haben nämlich das Problem, wenn ich jetzt Stresshormone produziere, wie Cortisol, dann braucht die Produktion dieser Stresshormone genau dieselben Nährstoffe wie die Produktion von Eizellen.

Speaker: Und weil Stress für den Körper wichtiger ist als Signal, das Überleben ist erstmal sicherer als die Reproduktion, gibt es eine klare Priorität, wie die Nährstoffe verteilt werden.

Speaker: Das heißt, der Körper zieht der Produktion von gesunden Eizellen die Nährstoffe, die zur Verfügung stehen, ab und steckt sie in die Produktion von Stresshormonen.

Speaker: Das ist das eine, was häufig schwache Eizellen und PMS-Beschwerden macht.

Speaker: Und das andere ist dann aber, je mehr Stresshormone ich habe, die Cortisol setzt sich auch an die Rezeptoren rund um die Eierstöcke, blockiert sozusagen die Eierstöcke, sodass die vom Gehirn nicht mehr genügend Signale bekommen können, produziere kräftige Eizellen.

Speaker: Deswegen gibt es Frauen, die eine sogenannte Hyperthalame amonurö entwickeln.

Speaker: Kompliziertes Wort, muss man sich nicht merken.

Speaker: Aber das ist im Prinzip, wenn die Periode ausbleibt aufgrund von Stress.

Speaker: Häufig bei Frauen, die sehr, sehr wenig zu sich nehmen.

Speaker: Auch bei Magersucht relativ häufig, also zwangsläufig eigentlich.

Speaker: Aber auch bei Frauen, die jahrelang immer wieder

Speaker: so Sachen machen wie, weiß ich nicht, Proteinfasten und Crash-Diäten und Stoffwechselkuren, weil einfach der Körper durch die Maßnahme schon Stress hat, also auch mehr Cortisol ausschüttet, gleichzeitig einen höheren Nährstoffbedarf hat, um dieses Cortisol zu produzieren, als auch die Eizellen nicht genügend bekommen und dann bleibt die Periode irgendwann aus.

Speaker: Es gibt erst PMS-Beschwerden und irgendwann bleibt die aus.

Speaker: Ja,

Speaker: Und da sieht man, wie das alles miteinander zusammenhängt und

Speaker: Weshalb es dann eben keine Lösung ist, da mit der Pille drauf zu gehen.

Speaker: Weil die Pille wieder eine Chemikalie ist, die im Körper Stress auslöst und die vielleicht sogar schon ohnehin überlasteten Entgiftungsorgane noch weiter überlastet.

Speaker: Weil diese Hormone, die einem dazu gefügt werden, das ist ja unnatürlich viel, dafür ist unser System gar nicht gemacht.

Speaker: Also es muss entgiftet werden.

Speaker: Wenn der Körper nicht hinterherkommt, dann lagert er diese Giftstoffe in den Körperzellen an.

Speaker: Das heißt, im Blut würde es viel Schaden anrichten, im Körper Fett ist es nicht so schädlich.

Speaker: Und dann haben wir häufig, je mehr Gewicht wir haben, desto mehr Giftstoffe tragen wir auch in diesen Fettzellen mit uns rum.

Speaker: Und mitunter ein Grund, warum man dann teilweise nicht mehr abnehmen kann, ist, der Körper blockiert das Öffnen der Fettzellen.

Speaker: Und das sozusagen mit Rausschwemmen der Giftstoffe, wenn die Giftungsorgane sowieso schon überlastet sind.

Speaker: Wie so ein Stau, könnte man sagen.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Und man sieht dann auch, warum auch dann sehr schnelles Abnehmen auch schädlich sein kann.

Speaker: Ich gebe mal den Hinweis so ein bisschen mit so Sachen wie Abnehmenspritze und so, weil wir eine Art Rückvergiftung haben können, wenn wir sehr viel Giftstoffe in den Zellen haben.

Speaker: Das heißt, ich muss eigentlich erst mal hergehen und muss gucken, dass meine Entgiftungsorgane fit sind, bevor ich in so einen Abnehmprozess gehe.

Speaker: Aber das macht ja kein Mensch.

Speaker: Und Entgiftungsorgane werden nicht einfach nur fit, indem ich mir hier, weiß ich nicht, Zeolit und alle möglichen Sachen reinkippe und da irgendwelche Darm- und Leberkuren mache, sondern der Darm und die Leber funktionieren vor allem auch durch eine gute Nährstoffversorgung und eine weniger krasse Belastung durch Cortisol und Stresshormone.

Speaker: Wo wir wieder bei dem Punkt sind.

Speaker: Und das ist aber ja auch der Tröpfelskreis, weil gute Nährstoffversorgung neben Supplements würde eben über eine bestimmte Ernährungsweise gegeben sein können.

Speaker: Unabhängig jetzt davon, dass bestimmte Nährwerte sowieso ein bisschen Mangelware geworden sind, aber trotzdem eben in bestimmten Lebensmitteln durchaus noch eine höhere Nährstoffdichte ist als beispielsweise in sehr stark verarbeiteten Lebensmitteln.

Speaker: Und dann kommt eben auf der anderen Seite der nächste Stress hinzu,

Speaker: Weil vielen ist es auf eine Art ja inzwischen bewusst, gerade mit diesen ganzen Ernährungstrends mit du musst 30 Pflanzen die Woche essen und antientzündlich und darmfreundlich.

Speaker: Und da kommt dann der nächste Stressfaktor mit oh mein Gott, wenn du jetzt einmal eine Tafel Schokolade oder ein Stück Schokolade isst, dann bist du sofort vergiftet.

Speaker: Das heißt, da kommt dann erneut der Stress rein und die Personen, die...

Speaker: jetzt zuhören und denken, ja, das will ich ja, aber irgendwie kann ich ja nicht, weil ich esse dann ja wieder emotional und das ist dann sicherlich nicht eine Selleriestange oder eine Gurke oder was auch immer.

Speaker: Nicht, dass das jetzt die beste Ernährungsweise wäre, aber um mal so ein Kontrastbild aufzumachen.

Speaker: Da kommen wir eben zu dem Punkt, weshalb wir auf Symptome durch unterschiedliche Brillen gucken müssen.

Speaker: Weil der eine Punkt ist, das, was du gerade gesagt hast, geht ja sehr stark durch das Wertefenster, also Körperwerte, chemische Körperprozesse,

Speaker: Biologie und so weiter.

Speaker: Dann zum Beispiel wie das, was du angesprochen hast mit Corona, dann eine Virenbelastung oder was auch immer.

Speaker: Oder eben auch die Grippe oder andere Infektionen.

Speaker: Und dann kommt aber dazu, und das haben wir beispielsweise auch bei Corona gesehen, unabhängig davon, was eigentlich diese Virusbelastung wirklich gewesen ist oder sein konnte, trifft das nicht nur häufig auf angeschlagene Immunsysteme, sondern auch noch auf extreme Ängste, die gesellschaftlich geteilt wurden.

Speaker: Das bedeutet auf der

Speaker: intrapersonalen Ebene, also den Prozessen, die innerhalb der Person auf emotionaler Ebene stattfinden, das dockt sich dann ja ebenfalls nochmal auf entweder positive oder negative Weise an.

Speaker: Das heißt, wenn ich ständig im Stress bin oder ständig meine Emotionen unterdrücke oder

Speaker: mich ausgegrenzt fühle, weil ich zum Beispiel eine andere Haltung vertrete oder mir Sorgen mache um mir nahestehende Personen oder um mal von dem Corona-Thema wegzukommen, innere Prägungen habe rund um das Thema Frau sein, vielleicht auch, wenn ich meine Periode bekomme,

Speaker: Wie sehr gibt es in mir die Erlaubnis, mich auch mal zu entspannen und zu merken, okay, ich bin gerade einfach ein bisschen müder, also mache ich vielleicht ein bisschen mehr zum Regenerieren, wenn dann innerlich ganz viel Stress ansteigt, weil, oh mein Gott, ich kann keine Pause machen oder dann bekomme ich die Beförderung nicht, wenn ich jetzt das nicht noch abschließe oder was auch immer, dann kommt.

Speaker: diese Ebene ja ebenfalls noch erschwerend auf die körperliche Ebene hinzu.

Speaker: Dann kommt die dritte Ebene mit Beziehungsdynamiken.

Speaker: Also auch hier die Frage, wie verständnisvoll sind auch Menschen in meinem Umfeld dafür, wie es mir geht, egal ob beim emotionalen Essen, bei psychischen Beeinträchtigungen, bei PMS oder bei was auch immer.

Speaker: Oder auch, wie wir es eben gehört haben, Ärzte, was ja auch so ein Beziehungsgeflecht ist.

Speaker: Also

Speaker: wie sehr bekomme ich in Beziehung auch eine Rückmeldung, dass meine Körpersignale wichtig sind, ernst genommen werden sollten und dass auch diese Ebene mit reingenommen wird, dass sich das System allein darüber korrigiert, dass da jemand auf der anderen Seite ist, der sagt, ja, ich kriege das mit und ich nehme wahr, wie hoch der Leidensdruck ist und wir schauen jetzt einmal, was braucht es denn tatsächlich auf allen Ebenen, wo das entstehen kann,

Speaker: damit es dir besser geht und nicht nur, dass wir die Symptome so dämpfen können, dass du wieder einigermaßen gut in deinem Job funktionieren kannst und dein Partner sich nicht über dich aufregen muss.

Speaker: Und da kommen wir dann eben noch auf die letzte Ebene, nämlich die systemische Ebene.

Speaker: In was für einer gesellschaftlichen Prägung sind wir auch rund um dieses Thema?

Speaker: Und da zählen eben bei PMS auch so Dinge mit rein, wie züglich ist eigentlich unsere Lebensweise generell angehaucht.

Speaker: Also wenn wir uns auch mal

Speaker: so den Jahreszyklus angucken oder den weiblichen Zyklus, dann ist es eigentlich in der Natur gegeben, dass es Phasen der hohen Produktion, der hohen Leistungsfähigkeit, des Aufblühens gibt.

Speaker: Also auch wenn wir auf die Jahreszeiten beispielsweise gucken mit Frühling und Sommer.

Speaker: Und es ist auch ganz normal,

Speaker: genauso wie man auch bei einem Tag-Nacht-Rhythmus, dass es eben auch Phasen gibt, wo das Aufblühen eher einem Loslassen weicht, einer Entgiftung, wo Altes stirbt.

Speaker: Auch das sieht man beispielsweise im Herbst und Winter.

Speaker: Nicht ohne Grund sind das häufig Jahreszeiten, die dann nochmal zusätzlich, auch wenn es auch mit Sonneneinstellung und so weiter zu tun hat, aber wo eben Themen von Abschied, Energielosigkeit, Tod, Vergänglichkeit und so weiter angeregt werden,

Speaker: die uns ebenfalls stressen und das eben auch im weiblichen Zyklus, weil das, was wir dann ausscheiden, auch übers Blut als Entgiftungsstoffe, auch mal etwas war, was uns genährt hat, was in uns wirksam war.

Speaker: Also diese Prozesse, die findest du ja eh schon nirgendwo, dass sowas da mit reinspielen kann, dass es da auch eine emotionale Ebene hinter gibt, die

Speaker: die Bedeutungsebene von bestimmten Symptomatiken.

Speaker: Und das erklärt auch, warum so viele Frauen darunter leiden und es auch so hartnäckig bleibt und weshalb auch so viele so unfassbar überfordert damit sind, wenn jemand vor ihm sitzt und ihm davon plötzlich berichtet, weil diese Ebenen häufig einfach gar nicht mit...

Speaker: ja, mit involviert werden und dementsprechend.

Speaker: Ja, mach ruhig.

Speaker: Und auch die anderen auch voll sind mit denselben Meinungen wie wir.

Speaker: Also ob das beim Thema Essen ist, auch die, die augenscheinlich kein Thema damit haben, sind voll mit diesen Geschichten von, ja, wenn du ein Thema mit deinen Messverhalten hast und deinem Gewicht, dann musst du einfach Ernährung, Bewegung, Disziplin, ja.

Speaker: Reduzieren sie doch mal Stress für die nächsten zwei Wochen und dann gucken wir mal.

Speaker: Genau, so.

Speaker: Und beim Thema PMS ist das auch so.

Speaker: Wir hatten da im Freundeskreis letztens auch eine spannende Situation, weil sie auch eben ganz stark unter PMS-Beschwerden leidet.

Speaker: Und wir uns dann darüber unterhalten haben.

Speaker: Ich saß dann mit denen am Tisch, wir hatten so ein Pärchenabend und ich habe dann gesagt, PMS-Beschwerden sind ja eigentlich nicht normal.

Speaker: So und er Physiker voll so, auch so ein Brain-Beschwerden.

Speaker: guckte mich so an und sagte so, erzähl mir mehr.

Speaker: Ja, weil das so gefühlt das erste Mal war, dass er gehört hat, dass PMS-Beschwerden eigentlich ein Ausdruck von einer Verschiebung innerhalb seiner Frau sind, ja, und das...

Speaker: das eine ganzheitliche Betrachtungsweise braucht, um da rauszukommen, weil da hat nämlich dann auch emotionales Essen eine Rolle gespielt, da hat dann auch eine Gewichtszunahme eine Rolle gespielt, dann gab es Konflikte, weil die Zündschnur extrem kurz war, er wusste auch gar nicht, wie er mit ihr umgehen soll in diesen Phasen, weil das natürlich einfach ein Pulverfass war, ne, und

Speaker: Der Punkt ist, also übrigens, das, was Lena gerade beschrieben hat, das haben wir jetzt auch in unserem kostenlosen Workshop Beyond Symptoms aufgearbeitet, der ist eigentlich für Menschen, die Coaches sind oder Coach werden wollen, für Fachpersonen,

Speaker: Aber wenn du jetzt aus der Perspektive zuhörst, dass du unter emotionalem Essen und PMS-Beschwerden leidest, dann ist der auch was für dich.

Speaker: Denn in diesem Workshop gehen wir auf jeden Fall diese Ebenen mal durch, auf die du gucken musst.

Speaker: Und wir haben eine Fallanalyse, die dir hilft.

Speaker: Da kannst du mit deinem persönlichen Symptom, zum Beispiel emotionalem Essen oder auch PMS,

Speaker: reingehen und kannst mal diese Analyse durchmachen und dann erkennst du, auf welcher Ebene hast du das Ganze noch nicht betrachtet.

Speaker: Du kannst gerne hier einfach in den Kommentaren dann Symptom kommentieren oder

Speaker: Du schreibst uns einfach.

Speaker: Wenn du die Aufzeichnung hörst über unsere Podcast-Kanäle, hast du das unten in den Shownotes als Link.

Speaker: Der ist kostenlos und da eine herzliche Einleitung, da gerne einfach mal reinzuschauen.

Speaker: Und wenn uns das klar wird, wenn uns diese Zusammenhänge klar werden, dann sehen wir eben, das war jetzt ein Riesenloop zu der Frage, wie gehe ich jetzt mit der Frauenärztin um, die

Speaker: Die Ärzte schauen im Prinzip nur durch dieses eine Fenster.

Speaker: Also Lena hat jetzt von vier Fenstern gesprochen und es gibt zwei Ebenen.

Speaker: Also es gibt das Fenster der Körperwerte,

Speaker: Kalorien, Gewicht, Umfänge, Körpertemperatur, Blutwerte, Hormone und so weiter.

Speaker: Dann gibt es das Fenster intrapersonal, was Lena eben beschrieben hat, die inneren Konflikte, die eigenen Ängste, die auch zu Verschiebungen im Hormonehaushalt führen, aber eher psychologischer Natur.

Speaker: Die Beziehungsebene, also wie gewollt, gesehen, verstanden fühlen wir uns zum Beispiel in der Beziehung zum Arzt, aber auch in unserem Umfeld systemisch.

Speaker: Also wie sind wir überhaupt mit dieser Thematik aufgewachsen?

Speaker: Welche gesellschaftlichen Glaubenssätze haben wir?

Speaker: Wie ist unsere Oma, Uroma, Ururoma mit dem Thema Weiblichkeit umgegangen?

Speaker: Gibt es überhaupt in der Familie ein Thema mit, ich muss immer funktionieren, wer Pausen macht, ist faul, oder kann ich mir zyklische Natur auch erlauben?

Speaker: Also die meisten Frauen, mit denen wir arbeiten, sind ständig im Funktionsmodus.

Speaker: Und wenn man das jetzt versteht, dann versteht man auch, dass der Arzt nur eine sehr begrenzte Blickweise auf diese Thematik hat.

Speaker: Das heißt nicht, dass Ärzte nicht ihre Daseinsberechtigung haben, aber Ärzte haben ein anderes Aufgabengebiet.

Speaker: Ärzte haben die Aufgabe, kranke Menschen wieder funktionstüchtig zu machen.

Speaker: Dafür haben sie die Möglichkeit, die Menschen zu therapieren mit zum Beispiel Medikamenten.

Speaker: Die wenigsten Ärzte, und das sind meistens Ärzte aus dem Privatsektor, beschäftigen sich

Speaker: Intensiv damit, was kann ich an natürlichen Sachen mit den Patienten machen?

Speaker: Und noch viel weniger beschäftigen sich damit, wie kann ich wirklich ganzheitlich meinen Patienten begleiten?

Speaker: Ja, weil wenn ich jetzt verstehe, was ich vorhin beschrieben habe, da spielt Nährstoffversorgung eine Rolle, da spielen diese Ebenen eine Rolle, da spielen entzündungsfördernde Lebensmittel eine Rolle, da spielt das Muster mit emotionalem Essen und das Unterdrücken von Emotionen eine Rolle, dann kann der Arzt da gar nicht begleiten.

Speaker: weil der ist faktisch blind auf diesen Ebenen.

Speaker: Und selbst wenn er da nicht blind wäre und diese ganzen Ebenen kennen würde, ist es gar nicht in seinem Aufgabengebiet, Menschen ganzheitlich bei dieser Thematik zu begleiten.

Speaker: Und das ist auch ein systemisches Problem, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der Menschen,

Speaker: wir sehr reduziert denken und so eine Geschichte im Kopf haben von, wenn du ein Problem hast, wenn du ein Symptom hast, was dich belastet, dann ist der Arzt die richtige Adresse.

Speaker: Und alle anderen dürfen da sozusagen keine Angebote machen, dürfen auch nicht darüber reden, so ungefähr.

Speaker: Weil nur der Arzt ist studiert, nur der Arzt ist der Experte.

Speaker: Aber der Arzt ist Experte,

Speaker: für seinen Fachbereich.

Speaker: Und ich weiß, ich hatte das nämlich mal, unsere Klienten, die lernen, die Sprache ihres Körpers eben wieder zu verstehen und darunter gehören auch so Sachen, wie ich eben erklärt habe, dass wir auch dem Kopf mal klar machen, was findet da eigentlich in dir statt.

Speaker: Und ich hatte mal die Situation mit einer Klientin, die ging zum Arzt, zur Frauenärztin,

Speaker: Und hat ihr dann, was ich sozusagen beigebracht habe, vorgebetet?

Speaker: Also wenn wir mal wieder bei der Frage sind, wie werde ich da ernst genommen?

Speaker: Du kannst dich natürlich hinsetzen und kannst mit dem eine Diskussion führen.

Speaker: Das hat sie damals gemacht und hat gesagt, also ich habe jetzt gelernt, das hängt mit dem zusammen, das hängt mit dem zusammen und da spielen ja auch die und die Hormontrüsen eine Rolle und so weiter.

Speaker: Und die Antwort von dem Arzt war, also es tut mir leid, aber das ist nicht mein Fachbereich.

Speaker: Ich bin Frauenarzt und diese Fragen, da müssen sie zum Endokrinologen gehen.

Speaker: Also das ist dann der Hormonspezialist.

Speaker: So, das heißt,

Speaker: Die Aussage, ja, ich bleibe dann mal bei meinem Fachbereich, zeigt schon, wie begrenzt der Blick darauf ist.

Speaker: Ja, vor allem als Frauenarzt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, so, dass es ganz viele andere Faktoren gibt, die noch auf die Person einwirken, die zu diesem Symptom, in dem Fall PMS-Beschwerden führen können, ja.

Speaker: Und da ist einfach unser Gesundheitssystem begrenzt, weil es keine Möglichkeit für die Ärzte gibt, gerade im gesetzlichen Versicherungsbereich, ganzheitlich auf die Patienten so einzugehen, die arbeiten nicht mit dir in einem geschlossenen Prozess daran.

Speaker: Ist die in der Stoffversorgung in Ordnung?

Speaker: Wie kriegen wir die stille Entzündungslast runter?

Speaker: Welche Faktoren führen denn zum Stress?

Speaker: Also man kriegt dann halt dann die platte Aussage, ja, ich glaube, Sie haben ein bisschen viel Stress.

Speaker: Gucken Sie mal, wie Sie den reduzieren können.

Speaker: Und dann stehst du halt als Betroffener da.

Speaker: Stress haben wir alle schon mal gehört.

Speaker: Aber was bedeutet das denn eigentlich?

Speaker: Ja, und vor allem kriegst du noch mehr Stress, weil du jetzt auch noch gucken musst, wie du deinen Stress reduzierst und nicht weißt, wie es gehen soll.

Speaker: Und das heißt, also das ist halt nicht wirklich eine hilfreiche Aussage.

Speaker: Und die ist aber schon auch teilweise wahr.

Speaker: Also ja, da ist Stress dran beteiligt.

Speaker: Und gleichzeitig, was mache ich denn jetzt?

Speaker: Ja, die Kinder, die habe ich jetzt.

Speaker: Arbeiten muss ich auch jeden Tag gehen.

Speaker: So, das Leben ist halt nun mal auch ein bisschen anspruchsvoll, dass wir hier leben.

Speaker: Das ist ja alles korrekt.

Speaker: Ein viel, viel größerer Faktor als das im Außen ist tatsächlich das im Innen.

Speaker: Da sind wir wieder bei dem intrapersonalen Fenster.

Speaker: Also was habe ich eigentlich an inneren Stress?

Speaker: Was trage ich an inneren Konflikten mit mir rum?

Speaker: Was trage ich an ungelösten Themen mit mir rum?

Speaker: Zum Beispiel sehen wir auch immer wieder, dass viele Frauen mit ihrem Beckenraum und den Organen dort Probleme haben.

Speaker: die eben irgendwo in ihrer eigenen Geschichte oder in der Ahnenlinie ein Thema mit Sexualität und Aggression und Weiblichkeit haben.

Speaker: Und das sieht man dann ganz häufig auch an der Art, wie die Frauen sich bewegen.

Speaker: Das heißt, die Hüfte, die ist häufig relativ steif.

Speaker: Es gibt häufig auch Schmerzen im unteren Rückenbereich.

Speaker: Die Po-Muskulatur ist sehr stark angespannt.

Speaker: Und das ist ja nur das Muskelgewebe, was wir außen spüren.

Speaker: Aber wenn das Muskelgewebe außen schon so angespannt ist, das ist ja alles mit Faszien umspannt.

Speaker: Und die Faszien reichen auch zu den Eierstöcken und die reichen auch zu den Beckenorganen, wie zum Beispiel der Blase.

Speaker: Deswegen kennen wir das auch, das Stressbläschen.

Speaker: Das wird dann auf einmal auf Toilette müssen, wenn wir Angst haben oder wenn wir Stress haben.

Speaker: Und auch auf die Gebärmutter.

Speaker: Was macht es denn jetzt mit Körperzellen, die die ganze Zeit extrem unter Spannung stehen?

Speaker: Die Blutgefäße, die Kapillaren, die dorthin fließen, die Nervenbahnen, die dorthin fließen.

Speaker: Das ist alles mit Fasziengewebe umspannt.

Speaker: Wenn ich jetzt die ganze Zeit Sexualität, Aggression und Weiblichkeit, weil die ja schambehaftet ist, unterdrücke...

Speaker: und in Form von Anspannung auch, weil ich die Arschbacken zusammenkneife, in meinem Beckenraum speichere, dann werden diese Organe dort unter Druck gesetzt.

Speaker: Die werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen, mit Sauerstoff versorgt.

Speaker: Es gibt auch Nervenreizweiterleitungsschwierigkeiten, weil die Nervenbahnen halt eben auch nicht mehr frei schwingen können sozusagen.

Speaker: Und da sieht man,

Speaker: wie auch das Unterdrücken von bestimmten Themen, weil es da Schamthemen gibt, weil es da gewisse Sachen gibt, die nicht aufgelöst worden sind, die nicht bearbeitet worden sind, zu körperlichen Problemen führen kann.

Speaker: Das nennt sich dann Psychosomatik.

Speaker: Da reagieren ja auch schon ganz viele sehr empfindlich drauf, wenn man dann mal einen Arzt gefunden hat, der sagt, das könnte psychosomatisch sein,

Speaker: weil viele glauben dann, man möchte das auf die Psyche alleine schieben.

Speaker: Viele fühlen sich dann so nach dem Motto, ja, aber das muss ja auch eine körperliche Ursache haben.

Speaker: Und ich will ja jetzt vom Arzt nicht hören, dass ich einfach einen an der Klatsche habe.

Speaker: Und das möchte ich einmal relativieren.

Speaker: Psychosomatisch bedeutet Psyche,

Speaker: Psychosoma ist der Körper.

Speaker: Psychosomatisch bedeutet, es ist eine Wechselwirkung zwischen der Psyche und dem Körper.

Speaker: Und das ist total logisch.

Speaker: Es ist immer eine Wechselwirkung zwischen der Psyche und dem Körper, weil Psyche und Körper sind nun mal eine Einheit.

Speaker: Und es ist ein Riesenproblem, dass die Schulmedizin oder auch das Coaching mittlerweile diese Bereiche voneinander trennt.

Speaker: Da haben wir da den Nervensystem-Coach, da den Ernährungs-Coach, da den Hormon- und Zyklus-Coach, da den Mental-Coach, da weiß ich nicht, hier den Verhaltenstherapeuten, da den tiefen psychologischen Therapeuten, da den Hormonexperten.

Speaker: Und das heißt, der Mensch wird in alle Einzelteile auseinandergewiesen und das ist Teil des Problems.

Speaker: Und deswegen

Speaker: Weil das immer noch so praktiziert wird und der Mensch nicht als Ganzes gesehen wird, kriegen wir das auch nicht gelöst.

Speaker: Nochmal, weil der Arzt an der Stelle tatsächlich, muss ich jetzt aufpassen, dass ich mir nicht den Mund verbrenne, weil da gibt es natürlich auch den Gesetzgeber, der das immer alles ein bisschen regulieren will.

Speaker: Also sagen wir so, für Krankheiten ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Speaker: Für alles, was vor Krankheit stattfindet, für Belastungen und Schmerzen, die erstmal nichts mit einem erkrankten Organ oder einer Krankheit zu tun haben, die durch multifaktorielle Sachen ausgelöst werden, also zusammenhängende Dinge, ist der normale Arzt nicht der Ansprechpartner.

Speaker: Weil die in ihrem... Alleine von den Kapazitäten auch immer weniger.

Speaker: Also geht einfach gar nicht mehr.

Speaker: Und wenn ich weiß, dass schon die Ernährung zum Beispiel einen signifikanten Einfluss darauf hat, ob ich PMS-Beschwerden entwickle.

Speaker: Und wenn ich weiß, dass die Ernährung häufig keine einfach nur bewusste Entscheidung ist, sondern eben auch eine impulsgesteuerte Entscheidung mit Emotionen umzugehen.

Speaker: Da sind jetzt schon zwei Felder dabei, die der Arzt nicht abdeckt.

Speaker: Das ist zum einen die Ernährung.

Speaker: Und zum anderen die Psyche.

Speaker: Ja, und jetzt kommen wir aber vielleicht auch noch einmal, was auch wichtig ist, jetzt haben wir das ärztliche Feld sehr beleuchtet und jetzt gehen viele hin und auch bei den Frauen, mit denen wir ja jeden Tag arbeiten, viele sind ja gar nicht in erster Linie zu Ärzten nur damit gegangen, gerade bei emotionalem Essen, mit PMS vielleicht schon eher, aber mit emotionalem Essen eher weniger.

Speaker: die gehen dann schon in Therapie, weil es ein Gefühl dafür gibt, okay, irgendwas ist da vielleicht auch psychisch drunter.

Speaker: Nur da haben wir eben dann das Problem, dass erstens da der körperliche Teil nicht mit abgedeckt wird, der ja, wie du eben auch gut erklärt hast, einen ganz großen Einfluss hat und auf der anderen Seite eben auch häufig keinen tieferen Zugang auch zu den Nervensystemebenen hat.

Speaker: die über das Kognitive hinausgeht.

Speaker: Und da sind PMS und emotionales Essen nicht nur als Symptome häufig sehr nah beieinander, sondern ja auch im inneren Erleben zu dem Thema in

Speaker: Bezug auf Ohnmachtsgefühle, also das Gefühl zu haben, dass irgendwie der Körper einfach irgendwas macht und man irgendwie gar nicht mehr weiß, warum das so ist und was man auch tun kann, dass sich das verbessert.

Speaker: Auf der anderen Seite dieses starke Selbstentfremdungsgefühl von, ich weiß dann selber gar nicht, was mit mir los ist.

Speaker: Ich fühle mich einfach so, als würde ich wie fremdgesteuert, als würde irgendwas in mir einfach reagieren und zu essen greifen oder meinen Partner anschreien oder...

Speaker: alles in Frage stellen, am liebsten alles hinwerfen wollen, was überhaupt da ist.

Speaker: Ich erkenne mich selber dann gar nicht mehr wieder.

Speaker: Und dann eben als weitere Übereinstimmung auch die Idee, dass noch mehr Kontrolle mehr Lösungen reinbringen würde.

Speaker: Also es gibt da häufig gar nicht wie so eine Schaltstelle, die sagt, okay, vielleicht ist auch die Herangehensweise einfach

Speaker: für mein System nicht die richtige, dass ich jetzt versuche, noch mehr zu kontrollieren, sondern dass es vielleicht viel eher darum ginge zu gucken, wie kann ich mehr Kontrolle wegnehmen?

Speaker: Wie kann ich besser damit umgehen, wenn Dinge nicht kontrollierbar sind, wenn Emotionen aufsteigen, die ich eben nicht den ganzen Tag durch irgendwelche Abwehrstrategien unter Kontrolle halten muss?

Speaker: Und da sind wir wieder in diesem gesellschaftlichen oder sozialen Fenster, weil wir einfach den ständigen Anspruch an uns selber haben,

Speaker: zu jedem Zeitpunkt eine gleiche Leistungsfrequenz abzurufen.

Speaker: Und das wäre quasi, wenn man es mal ein bisschen versucht draufzulegen, wenn man mal so einen Tag-Nacht-Rhythmus nimmt, wo den allermeisten klar ist, dass wir in der Nacht auch mal Regeneration brauchen, dass wir da vielleicht weniger leistungsaktiv sind, dass unser Körper da eher Entspannung braucht, Regeneration, um uns auch für den nächsten Tag

Speaker: wieder leistungsfähig zu machen, um auch vielleicht die Dinge zu entgiften auf emotionaler Ebene, die am Tag davor eben nicht verarbeitet werden konnte, auch über das Träumen und so weiter.

Speaker: Dann haben wir das bei einem zyklischen Monat, sage ich mal, auch so.

Speaker: Also eigentlich ist ja mit Beendigung, also für mich ist es immer, weil es der Winter ist quasi das Ende, aber eigentlich beginnt damit ja die Zyklusphase,

Speaker: Aber so oder so ist da ein starker körperlicher Entgiftungsprozess, der eben auch emotional wirksam ist.

Speaker: Aber wir erwarten von uns, dass wir auch in diesem Zeitraum genauso leistungsfähig sind wie bei unserem Eisprung oder wenn wir eigentlich eine ganz andere Körperkapazität haben.

Speaker: Und es wäre so, als würden wir Tag und Nacht gleichmäßig viel Funktionalität an den Tag legen wollen, ohne dass wir Regenerationsphasen einplanen.

Speaker: Also dann haben wir vielleicht nochmal ein Dosenende.

Speaker: Das ist ja häufig so.

Speaker: Genau, das meine ich ja.

Speaker: Aber da würde man ja rein theoretisch

Speaker: Ich glaube, bei dem Tag-Nacht-Beispiel würden viele sagen, ja gut, aber man muss ja schon auch manchmal schlafen, man muss sich auch mal entspannen.

Speaker: Da gibt es schon noch gesellschaftlich bei vielen, okay, nachts muss ich jetzt nicht bis spät in die Nacht.

Speaker: Schlafen ist noch erlaubt.

Speaker: Ich muss da jetzt nicht bis spät in die Nacht arbeiten, machen trotzdem einige.

Speaker: Aber da gibt es schon so eine innere Erlaubnis von, okay, nachts darf ich dann schon mal ein bisschen entspannen, weil ich muss ja am nächsten Tag auch wieder fit sein.

Speaker: Nur, das ist halt bei dem weiblichen Zyklus überhaupt nicht mitgedacht.

Speaker: Dann gehen wir einfach davon aus, zu jedem Zeitpunkt im Monat, in jeder Zyklusphase, egal welche Herausforderungen der Körper da zu bewältigen hat, muss ich einfach gleich viel Leistung abrufen.

Speaker: Und der Körper rebelliert dann natürlich auf eine Art irgendwann gegen.

Speaker: Und wenn dann meine Antwort ist, okay, ich kontrolliere den noch mehr, genauso wie beim Essen ja auch, ich kontrolliere den noch mehr, damit der wieder besser funktioniert.

Speaker: Weil es kann ja nicht angehen, dass der jetzt

Speaker: plötzlich erschöpft ist oder dass der jetzt plötzlich irgendwie mit Heißhungerattacken auf eine innere Unterversorgung aufmerksam macht.

Speaker: Das geht ja so nicht.

Speaker: Das passt jetzt gerade nicht in das Bild.

Speaker: von mir, was ich habe oder auch nicht in das Bild, was gesellschaftlich quasi aufgeworfen wird, dann setzen wir den Körper immer weiter unter Druck und fordern ihn auf eine Art dazu, unbewusst auf, immer lauter zu werden.

Speaker: Das ist so, als würde man jemanden in die Ecke drängen und solange noch ein bisschen Abstand zur Wand ist, okay, dann sagt man erstmal, okay, stopp, ich...

Speaker: noch weiter und dann werde ich mich wehren.

Speaker: Und dann drücke ich aber noch ein bisschen näher gegen die Wand und noch ein bisschen näher gegen die Wand, bis irgendwann gar kein Bewegungsspielraum mehr da ist.

Speaker: Und dann wundere ich mich aber danach, dass ich irgendwann einen Ellbogen und eine Faust oder sonst was irgendwo habe, weil ich einfach so lange

Speaker: in die Ecke getrieben habe, dass es kaum andere Möglichkeiten gab, als mir mit extremsten Mitteln zu signalisieren, dass es gerade zu viel ist.

Speaker: Und das macht der Körper dann ja häufig auch und so erleben wir das dann ja auch, wenn wir plötzlich das Gefühl haben,

Speaker: Unser Körper dreht komplett durch und wir wissen überhaupt nicht mehr, was los ist.

Speaker: Wir fühlen uns ständig von unserem Körper attackiert, weil wir nie mitbekommen haben, unter was für Mangelzuständen, unter welchen Stressbedingungen und auch unter welchen Selbstabwertungsbedingungen

Speaker: Wir erwarten, dass unser Körper weiterhin das leistet, was wir von ihm erwarten.

Speaker: Und da das so gesellschaftlich normal ist, sowohl der Anspruch normal ist, als auch die Selbstabwertung, wenn wir eben in der Funktionalität ausfallen, das ist normal.

Speaker: Symptome sind häufig normal, wie bei PMS.

Speaker: Deswegen ist dann auch so eine Reaktion von erzähl mir mehr, weil das ist ja irgendwie...

Speaker: eine komplett neue Information für viele.

Speaker: Dadurch, dass das so normal geworden ist, weil es so viele Menschen teilen, heißt das nicht, dass es deswegen ein gesunder Zustand ist.

Speaker: Im Gegenteil, es ist was eigentlich Pathologisches, also was eigentlich sehr deutlich auf ein Ungleichgewicht hinweisendes Symptom, weil das so viele haben, tun wir einfach so, als wäre es normal.

Speaker: Genauso wie Alkoholkonsum, der erhöhte Handykonsum,

Speaker: Angst und Depressionserkrankungen, das ist ja inzwischen irgendwie schon fast normal, dass egal mit wem man an welcher Ecke spricht, dass da eins von diesen starken Symptomen mal auf jeden Fall gegeben ist, aber weil einerseits die Menschen sich auf eine Art, weil unser Körper eben auch ein extremst

Speaker: eine sehr starke Anpassungsfähigkeit hat, auch unter diesen widrigsten Bedingungen noch alles hochfährt, um uns irgendwie am Überleben zu halten, emotional und körperlich, kriegen wir es häufig gar nicht mehr mit und erinnern uns fast gar nicht mehr an den Zustand, wie es eigentlich mal sein könnte,

Speaker: Wenn dieser chronische Stress runterfahren würde, wenn wir unseren Zyklus wirklich mitbekommen und auch ernst nehmen würden, wenn wir nährstoffmäßig gut versorgt wären, wenn wir uns emotional ausdrücken könnten, das ist bei vielen gar nicht mehr auf der Festplatte abrufbar.

Speaker: Ja, und das ist auch Angst davor.

Speaker: Genau, aber ganz kurz nur noch den Satz zu Ende.

Speaker: Weil viele gar nicht wirklich viele bewusste Erinnerungsphasen auch daran haben, weil diese Selbstunterdrückungsmechanismen eben so häufig schon so früh stattgefunden haben über familiäre und auch dann Schulsystemmaßnahmen, sage ich mal, oder diese Einflussfaktoren.

Speaker: Das heißt, wir sind in gewisser Weise...

Speaker: In unserem Potenzial, wenn man sagt, man hätte so 100% Potenzial, sind viele so zwischen maximal 30 bis 40 unterwegs körperlich und emotional, weil sie nie erlebt haben, wie 100% oder sagen wir mal 80% sich anfühlen könnten.

Speaker: Und demnach wird es dann irgendwie einfach normal, dass Frauen jeden Monat leiden und ihre Beziehung hinterfragen und ihrem Körper nicht mehr trauen und Schmerzen haben.

Speaker: Weil wo soll die Lösung herkommen, wenn der Nächste sagt, ja, ich glaube, es ist normal, weil ich habe das auch und der Nächste am Tisch sagt, ja, also bei mir ist es jetzt nicht so stark mit den Heißhungerattacken, aber ich habe dann auch irgendwie fast zehn Tage Blutschungen, aber die gehen dann ja auch wieder weg und dann denkst du dir irgendwann, ja, okay, vielleicht ist es dann wirklich normal, wenn das irgendwie alle auch haben.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Und das sind halt auch zwei Faktoren, die da einfach noch eine Rolle spielen.

Speaker: Weil wenn man uns jetzt so zuhört, wird man sich ja wahrscheinlich trotzdem die Frage stellen, ja, aber was ist denn dann eine Lösung?

Speaker: Weil ich kann ja nicht einfach die Kontrolle loslassen.

Speaker: Da haben ja auch viele die Erfahrung gemacht, wenn ich jetzt zum Beispiel aufhöre, meinen Essverhalten zu kontrollieren.

Speaker: Wenn ich einfach zu essen, wenn ich Hunger habe, wenn ich einfach auf meinen Körper zu hören, dann eskaliert es komplett.

Speaker: Dann komme ich in die Situation, dass ich mein Essverhalten gar nicht mehr kontrollieren kann, dass ich mein Gewicht nicht mehr kontrollieren kann.

Speaker: Und auch bei PMS-Beschwerden.

Speaker: Also was soll ich denn machen?

Speaker: Also wo soll ich denn ansetzen, wenn ich eben nur mal emotionales Essen habe und deswegen auch viele entzündungsauslösende Lebensmittel esse, weil ich immer wieder die Essattacken habe oder ständig Süßigkeiten esse, was soll ich denn machen?

Speaker: Wenn ich jetzt einfach die Kontrolle loslasse, dann wird es ja nur dazu führen,

Speaker: dass ich die Kontrolle verliere.

Speaker: Und das ist auch ein reales Erleben.

Speaker: Und das ist auch die Wahrheit.

Speaker: Das ist an der Stelle, an der die meisten sind und zu uns kommen auch, keine gute Idee, einfach die Kontrolle loszulassen.

Speaker: Weil

Speaker: Und dann, also man muss erst mal Ordnung in das System bringen, ja.

Speaker: Das, was dann an Chaos entsteht in dem Moment, wo du die Kontrolle loslässt, ist Ausdruck des inneren Chaos, ja.

Speaker: Das Chaos auf hormoneller Ebene, auf Zellebene, auf Nervsensystemebene und dieses Chaos agiert sich dann natürlich darin aus.

Speaker: Das heißt, es muss erst mal ein Weg

Speaker: ein Prozess durchlaufen werden, wo man das Gesamtsystem wieder in eine gewisse Ruhe bringt und in eine gewisse Sicherheit bringt.

Speaker: Und dann wird es auch nicht zu diesen Eskalationen kommen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ist eben ganz wichtig, um da einfach vielleicht auch nochmal ein bisschen Gefühl dafür zu geben, was es braucht, um überhaupt loslassen zu können.

Speaker: Es braucht Sicherheit im Körper auf Zellebene, es braucht Sicherheit im Körper auf Nervensystemebene und diese Sicherheit ist irgendwo verloren gegangen und diese Sicherheit muss wieder hergestellt werden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist eben ein ganz wichtiger Prozess, der da vorangehen muss und dann gibt es auch nichts mehr zu kontrollieren, weil also wenn ich ein ausgeglichenes Hormonsystem habe, wenn ich die Möglichkeit habe, mich gut zu regenerieren, wenn ich die Möglichkeit habe, gut mit Emotionen umzugehen, die zu regulieren und einfach auch eine gewisse Resilienz habe in zum Beispiel Stresssituationen oder auch in Konfliktsituationen, die Emotionen gut regulieren zu können, statt sie wegzuessen, dann

Speaker: fällt es ja alles weg.

Speaker: Ja, also dann sind wir eben bei dem Punkt, es braucht einen Prozess, der da ansetzt, dass du nicht einfach nur lernst, dein Muster besser zu kontrollieren, sondern der an dem Punkt ansetzt und das muss auf diesen sechs Ebenen sein, ähm,

Speaker: dass du lernst, also mit dem arbeitest, damit es die Funktion verliert.

Speaker: Und dann ist es wirklich wie, es fällt einfach weg.

Speaker: Es braucht dann keinen Kampf und keine Kontrolle mehr darauf, weil es keinen Zweck mehr erfüllt.

Speaker: Weder der Körper hat die Not, dass er dir PMS-Beschwerden signalisieren muss, noch hat dein Nervensystem die Not, dass es dich in emotionales Essen schicken muss, weil da eine gewisse innere Balance hergestellt wurde.

Speaker: Das ist das eine.

Speaker: Und das andere ist, und da möchte ich einfach noch mal zu appellieren, weil ich hatte die Situation auch schon im Bekanntenkreis, da sitzt man dann am Familientisch,

Speaker: Und da berichtet dann die Tante Trudi, sie hat so schlimme Probleme mit ihren Hormonen und das sind jetzt die Wechseljahre und Hitzewallungen und sie nimmt immer weiter zu und so weiter und sie geht zur Frauenärztin und die nimmt sie nicht ernst und sie will jetzt mal, dass die Frauenärztin ihr endlich was verschreibt.

Speaker: Die muss ihr ja jetzt etwas geben, damit es besser wird.

Speaker: Und das, was ich jetzt sage, piekst ein bisschen, das ist auch eine Verantwortungsabgabe.

Speaker: Und es ist meiner Erfahrung so, dass häufig, auch wenn ich das dann anspreche und sage, schau mal, da gibt es gewisse Verhaltensmuster, die du vielleicht gerade hast, gewisse Themen, die du vielleicht mal anschauen müsstest, vielleicht auch mal gucken müsstest, wie du dich ernährst.

Speaker: Und dann wird es schon besser, ohne dass du dir irgendein Medikament zuführen möchtest.

Speaker: Und dann wird es häufig komplett von sich gewiesen.

Speaker: Weil es natürlich leichter ist, sich hinzusetzen und zu sagen, du Arzt, löse jetzt mal mein Problem, indem du mir einfach mich ernst nimmst und mir ein Medikament gibst.

Speaker: Und das ist eine relativ einfache Scheinlösung, weil man in dem Moment vielleicht

Speaker: Sogar was bekommt und das macht die Symptome ein bisschen erträglicher.

Speaker: Aber ich kann nur immer wieder sagen, Symptombekämpfung ist häufig Ursachenverschlimmerung.

Speaker: Ich verschiebe dann das Problem.

Speaker: Die Ursache rumort weiter in mir und deswegen braucht es an der Stelle wirklich die Selbstverantwortung.

Speaker: zu jemandem zu gehen, der einem beibringen kann, wie spricht mein Körper gerade?

Speaker: Also was sagt der mir eigentlich gerade?

Speaker: Wie hängt das zusammen?

Speaker: Und der mir beibringen kann, auf eine andere Art und Weise damit umzugehen und den Umgang mit mir selbst anders zu gestalten.

Speaker: Im Rahmen deiner Möglichkeiten und im Rahmen deiner Möglichkeiten in deinem Leben.

Speaker: Und deswegen...

Speaker: sind das eben diese zwei Dinge.

Speaker: Es gibt einen Weg, der führt nicht über noch mehr Kontrolle, sondern darüber, das System ins Gleichgewicht zu bringen, Sicherheit im System herzustellen, damit die Regenerationsfähigkeit sowohl zellulär als auch emotional wieder stattfindet.

Speaker: Und es braucht die Selbstverantwortung dafür, diese Regeneration,

Speaker: Lösungsansätze in Anspruch zu nehmen und nicht die Verantwortung auf einen Arzt, einen Therapeuten oder ein Gesundheitssystem zu legen, das für uns unsere Probleme lösen soll.

Speaker: Ja, das ist wichtig, auch sich das bewusst zu machen, weil das Gesundheitssystem ist für die Grundversorgung zuständig.

Speaker: Das hat nicht den Anspruch, dass wir glücklich sind und energiegeladen durchs Leben laufen.

Speaker: Das hat erstmal den Anspruch, Leben zu retten.

Speaker: Menschen zu stabilisieren und im Funktionieren zu behalten.

Speaker: Und alles andere, was darüber hinausgeht, also vom Minus zum Null-Bereich, ist Therapie durch Arzt oder Therapeut und vom Null, naja, es geht so, es ist irgendwie nicht so geil, aber ich kann auch damit leben, zum Plus-Bereich ist der Bereich, in dem wir in der Selbstverantwortung sind.

Speaker: Und das ist auch meistens der Bereich, in dem

Speaker: wir trotzdem immer noch genug leiden.

Speaker: Häufig ist das Leiden da auch immer noch sehr groß.

Speaker: Aber das ist, wie gesagt, auch der Bereich, in dem wir im Privatsektor, in den Privatbehandlungen, die von den Krankenkassen bezahlt werden, keine Angebote mehr finden.

Speaker: Ja, das ist so.

Speaker: Und ich glaube, das ist häufig für viele dann dieser...

Speaker: Einerseits dieser Schmerz oder die Frage, lohnt sich meine Investition, weil ich habe schon so viel investiert und habe auch oft die Erfahrung gemacht, dass das zu nichts Nachhaltigem geführt hat.

Speaker: Und ich glaube, das, was viele, wenn es jetzt auch um den Vergleich von Schulmedizinsystem und auch zum Beispiel Jane is Woman geht,

Speaker: Uns geht es in der Begleitung nicht darum, dein Symptom zu lindern, weil, das muss man ja auch mal weiter spinnen, dann gehen wir zum Frauenarzt oder zum Arzt und dann kriege ich vielleicht sogar was, was meine

Speaker: Jetzt zum Beispiel in dem Falle von deinem Beispiel, was dann eben meine Hitzewallungen oder meine Gewichtszunahme irgendwie dämmen und ich habe erstmal nicht so eine hohe Symptombelastung in dem Moment und vielleicht ist es dann auch wirklich eine ganze Weile gut.

Speaker: Und dann entwickelt mein Körper aber mit weiteren Abständen wieder ein Symptom.

Speaker: Vielleicht ein ganz anderes, als ich vorher hatte.

Speaker: Und dann stehe ich wieder mit dem gleich großen Fragezeichen davon, hä,

Speaker: Aber was ist denn jetzt los?

Speaker: Also gehe ich wieder zum Arzt und lasse mir vielleicht wieder was verschreiben und beim nächsten Mal habe ich wieder genauso wenig Ahnung von meinem Symptom und von dem, was mein Körper da gerade signalisiert.

Speaker: Und so ist es genauso bei emotionalen Themen.

Speaker: Also dann werde ich vielleicht durch eine Krise, durch ein, zwei Techniken durchbegleitet in der Verhaltenstherapie, dann habe ich aber, keine Ahnung, drei Monate später...

Speaker: eine andere emotionale Belastung.

Speaker: Da wirken irgendwie plötzlich die Techniken nicht mehr, die ich da gelernt habe.

Speaker: Und dann stehe ich wieder mit dem gleichen Fragezeichen da.

Speaker: Und genau das ist der entscheidende Unterschied.

Speaker: Unser Anliegen ist, dass du mit Chained-less-Woman dein Symptom verstehen lernst, weil du verstehen lernst, wie funktioniert der Körper, wie funktioniert der Körper in seiner Ganzheit als System, wie funktionieren die unterschiedlichen Systeme, die wir ja nun mal als hochkomplexes Individuum haben, zusammen, welche Ebenen spielen ineinander auch emotional,

Speaker: Und dann zusätzlich noch die Beziehungsdynamik, also den Beziehungsfaktor mit drin zu haben,

Speaker: der eben in den Phasen, wo Ängste aufkommen oder Widerstände oder alte Verletzungen oder vielleicht auch Körperreaktionen, die erstmal wie Entgiftungsprozesse sind, dass die eben begleitet werden und du nicht ein Mittel bekommst und dann bist du damit alleine zu Hause.

Speaker: Vielleicht hat das dann auch noch Nebenwirkungen, musst du damit wieder zurück, weil irgendwie hat der Darm oder die Leber das irgendwie doch nicht so gut vertragen und dann braucht es irgendwie doch noch was anderes.

Speaker: Also anders als im Schulmedizinsystem sollst du nicht abhängig daraus gehen.

Speaker: Im Gegenteil, es soll darum gehen, dass mit dem, was du als Erfahrung gesammelt hast, körperlich, aber auch kognitiv, also was du verstanden hast, aber auch körperlich durchlebt hast, die Grundlage dafür gelegt ist, dass auch wenn das Leben Herausforderungen bringt, weil das wird es zwangsläufig,

Speaker: dass dann eine Idee dazu da ist, was tue ich gerade, weil ich bin mit mir verbunden, ich verstehe, was mein Körper mir gerade signalisiert und wenn nicht, dann kann ich nachschauen, was bedeutet es gerade und welche Dynamiken sind da gerade aktiv, welche emotionalen Prozesse sind da gerade im Ungleichgewicht und wie kann ich mir dabei dann auch selber helfen.

Speaker: Und das ist ein Anspruch, der fordert nun mal, wie du es gerade eben so schön gesagt hast, auch die Entscheidung und auch den Mut zu sagen, ja, diesen Teil möchte ich auch für mich selbst

Speaker: in Anspruch nehmen, den Teil nehme ich dann zu mir zurück, weil dafür braucht es eben auch meine Entschiedenheit, so daran gehen zu wollen und ja, deswegen, ja, das war mir noch wichtig, das einmal zu sagen, weil das eine wirkt ja häufig erstmal leichter und ist es im Moment ja auch.

Speaker: Aber langfristig ist es einfach nicht leicht.

Speaker: Langfristig kostet es einfach so viel mehr, auch so viel mehr Energie und Zeit bei all den Besuchen, die man so macht.

Speaker: Und dann wird man von dem Fahrrad zum Nächsten geschickt und so.

Speaker: Also auf lange Sicht, und das weiß, glaube ich, jeder, der mal

Speaker: emotional oder körperlich wirklich mit Symptomen zu tun hatte, die eben nicht mal eben so einfach wieder durch eine Ibuprofen oder sowas weggehen, wie viel Zeit und wie viel Anpassungen im Leben dann wirklich gebraucht wurden, um mit diesen Mitteln das Symptom einigermaßen einzugrenzen.

Speaker: Und das sollte, finde ich, nicht der Anspruch sein, wenn es um wirkliche Gesundheit geht und um Freiheit auch.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Und anders wie das, was du eben gesagt hast, es scheint am Anfang leichter, nach hinten raus wird es schwerer, weil wir kommen ja nicht raus aus dem Kampf.

Speaker: Ist vielleicht den Ansatz, den wir hier haben, erst mal

Speaker: der scheint erstmal schwieriger zu sein vom Gefühl her, weil man in die Selbstverantwortung kommen muss und sich gewisse Dinge anschauen muss, mit denen in Kontakt kommen muss, die vielleicht erstmal ein bisschen unangenehm sind.

Speaker: Aber das Schöne daran ist, es wird dann leichter.

Speaker: Also die Erleichterung ist echt.

Speaker: Und deswegen lohnt es sich so sehr, da hinzuschauen und diesen Weg zu gehen, um aus diesem ewigen Kreislauf rauszukommen.

Speaker: Und wir freuen uns natürlich riesig, wenn du da vielleicht einfach mal den Mut hast, den ersten einen Schritt zu gehen und mit uns ins kostenlose Vorgespräch zu gehen.

Speaker: Den Link dazu findest du unten in den Shownotes oder dann bei Instagram in unserer Bio.

Speaker: Ja, wir freuen uns sehr.

Speaker: Vielleicht ist, wie gesagt, auch der kostenlose Workshop Beyond Symptoms was.

Speaker: weil er eben dir nochmal die Möglichkeit gibt, auf die anderen Ebenen zu schauen und da nochmal Blindspots auch aufzulösen, wo du vielleicht eben noch blind warst und noch nicht hingeguckt hast.

Speaker: Und dann freuen wir uns ganz bald, mit dir persönlich zu sprechen.

Speaker: Wie gesagt, vereinbar dir gerne einfach mal ein Vorgespräch und dann schauen wir mal, was du schon alles versucht hast, was dich gerade belastet und wie wir hier mit dir gemeinsam die richtige Lösung für dich finden können.

Speaker: Ja, also dann würde ich sagen, reicht es für heute.

Speaker: Ich hoffe, wir konnten einen guten Einblick geben.

Speaker: Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr uns sehr gerne einfach auf Instagram schreiben.

Speaker: Und dann freuen wir uns schon auf die nächste Podcast-Folge mit euch.

Speaker: Also, bis dann.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao.

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