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Short Track - der ultimative Adrenalinkick auf dem Eis (VP044)

Higher Health Podcast
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110 plays · May 16, 2017

In dieser Episode lernst du: - Was ist Short Track Training - vegane Ernährung als Profisportler - Warum Gekeimte Sachen   Inhaltsverzeichnis: 2m 44s: Vorstellung Short Track 5m 32s: Erfolge Florian Becker 6m 40s: Die Erfolgsgeheimnisse 7m 15s: Vegane Ernährung 10m 14s: Umstellung auf vegane Ernährung 14m 26s: Die vegane Ernährung 18m 23s: Geheimtipp: Gekeimte Sachen 19m 40s: Techniken zur Leistungssteigerung 21m 26s: Das Short Track Training 22m 26s: Florians große Ziele 23m 21s: Motivationstipps   Florian's Empfehlungen:  Bücher: "Wir Kinder vom Bahnhofs Zoo" [http://amzn.to/2pDpHfo] von Christine F. "Big World Small Planet" [http://amzn.to/2qKdmGv] von Johan Rockström Produkte: Keimgläser [http://amzn.to/2pDn515] Purya Produkte [http://amzn.to/2qKf5eR] Quinoa Nudeln [http://amzn.to/2qj6o8d] Weiteres: Florian's Artikel: Die 3 Top Tipps von denen du als veganer im Leistungssport profitieren wirst [http://www.vegan-freeletics.com/die-3-top-tipps-von-denen-du-als-veganer-im-leistungssport-profitieren-wirst/] Keimster - Gekeimtes Müsli [https://www.keimster.de/produkt/gekeimtes-gesundes-muesli/] Keimster Artikel - Gesundes Müsli [http://www.vegan-freeletics.com/gesundes-muesli/] Podcast Episoden mit Niko Rittenau:  Teil 1 [https://christian-wenzel.com/podcast/vegane-mythen-aufgedeckt-mit-niko-rittenau-teil-12/] und Teil 2 [https://christian-wenzel.com/podcast/vfa039-vegane-mythen-aufgedeckt-mit-niko-rittenau-teil-2/]

Transcript

Speaker: Als ich 14 Jahre alt war, stand ich vor der Eishalle in Inzell und wollte mit dem ersten Eischnellauftraining beginnen. Jedoch war ich einfach zu nervös und ich hatte irgendwie Angst reinzugehen und wollte erst überhaupt nicht mit diesem Sport beginnen. Jedoch wusste ich nicht, was da los mit mir war und meine Eltern haben mich dann trotzdem dazu gebracht, dass ich das ausprobiere.

Speaker: Willkommen im vegan Podcast. Der vegane Podcast mit Erfolgspersönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Business, Lifestyle, Politik und anderen. Heute hast du eingeschaltet zur Fitness -Session. In diesem Format geht es darum, die Erfolgsgeheimnisse der besten Athleten dieses Landes zu entschlüsseln und dich auf dein nächstes Fitness - und Gesundheitslevel zu bringen.

Speaker: Bereit für dein nächstes Level? Willkommen bei dem veganen Business -Expertin und Mr. Broccoli, Christian Wenzel. Hallihallo, liebe Happy Vegan. Hier ist wieder dein Mr. Broccoli, dein Christian. Wie gut geht es dir? Schön, dass du auch heute wieder eingeschaltet hast zu einer neuen Fitness -Session heute mit Florian Becker. Grüß dich nochmal, Florian. Hallo. Hallo.

Speaker: Schön, dass du heute dabei bist und dir die Zeit nimmst. Florian ist Shorttracker. Und was genau ein Shorttracker ist und was es damit auf sich hat und warum Florian Becker im Profisport vegane Ernährung bevorzugt,

Speaker: Das erfährst du in der heutigen Episode. Und bevor wir direkt einsteigen, noch eine kleine Rezension aus iTunes. Dort schreibt die Rablooba. Vielen Dank für dieses wunderbare Bündel an Informationen.

Speaker: Vielen Dank für dein kurzes, aber sehr effektives Feedback. Hat mich sehr gefreut. Wenn du lieber Zuhörer, wenn dir diese Episode gefällt oder generell der Podcast gefällt, hinterlasse uns gerne eine Rezension in iTunes. Die Rezension hilft total, dass wir besser gefunden werden in iTunes und somit die Messages von den ganzen tollen Menschen hier noch viel mehr erreichen können.

Speaker: Jetzt geht's zu dir Florian. Ich möchte nicht so viel über dich verraten. Du hast es ja schon angesprochen. Du warst 14 und wolltest einfach nicht in die Eishalle rein. Und da gehe ich jetzt davon aus, dass Short -Tracking irgendwas mit Eis zu tun hat, oder? Vielleicht magst du uns kurz erzählen, was das ist.

Speaker: Ja klar, das ist im Endeffekt die Schwester des Eisschnelllaufs, würde ich mal sagen. Im Eisschnelllauf ist es ja auf einer 400 Meter Bahn, wo du alleine im Endeffekt gegen die Uhr läufst und noch einmal also quasi zu zweit noch einen Laufpartner hast, aber im Endeffekt nur die schnellste Zeit zählt. Also das klingt schon mal sehr spannend. Du selber, wie lange machst du das jetzt schon und was hat dich ursprünglich dazu bewogen überhaupt mit Short Track oder Eisschnelllauf anzufangen?

Speaker: Das ist im Endeffekt eigentlich eine lustige Geschichte, weil Schwartrack war für uns früher, also ich habe mit dem i -Schnelllauf eigentlich angefangen und unser Trainer damals hat dann angefangen aus verschiedenen Aspekten, zum Beispiel um die Kurventechnik zu verbessern und mit dem i -Schnelllauf haben wir angefangen, Schwartrack -Training zu betreiben. Das ist quasi auf einem Eishock gefällt, wird das gemacht, auf einer 111 Meter langen Bahn.

Speaker: Und da ist jetzt nicht der Aspekt, wer der schnellste gewinnt, sondern der erste, der am Ziel ist, gewinnt. Und es wird halt über viele unterschiedliche Runden, über Vorläufe, wo sich die ersten zwei dann qualifizieren und manchmal die zeitschnellsten dritten.

Speaker: Und über Viertelfinale, Halbfinale, dann bis hin zum Finale wird dann das ausgelaufen und erzählt, wer als Erster im Ziel ist. Laufen dann auch sechs bis acht Mann gegeneinander. Und wir haben das quasi eigentlich nur als Technik und auch Fitnesstraining, weil es auch durch die extremen Schräglagen in der Kurve dann auch und die Fliehkräfte, die dir dann auch einwirken, auch aus Trainingssicht halt auch viele Vorteile hat.

Speaker: Also es klingt ja super spannend, erinnert mich so ein bisschen an die Nesca -Rennen in Amerika nur auf Eis. So kannst du es schon fast vergleichen, richtig? Ja, das ist im Endeffekt Nesca auf Eis. Gibt da auch viele Stürze und ist halt auch einfach sehr rasant.

Speaker: Wenn man sich da ein paar Videos anschaut, was da dann für Überholmanöver passieren, wo quasi eigentlich kein Platz ist und dann doch auf einmal überholt wird, das ist wirklich, finde ich, sehr faszinierend und ist auch das, was mich so begeistert an dem Sport.

Speaker: Also ich habe mir auch ein, zwei Videos angeschaut. Ich kann es wirklich nur bestätigen, es ist super rasant und wenn du eines der Videos sehen willst, gehst du einfach auf ins Internet unter www .christian -wenzel .de

Speaker: Wilhelm -Emil -Nordpol -Zeppelin -Emil -Ludwig .com slash Florian Becker. Und dort findest du alle Show Notes und unter anderem eines der Videos. Und ja Florian, sehr, sehr spannend. Du bist also quasi vom Eisschnellauf in das Shorttrack gekommen. Was für Erfolge hast du denn da jetzt schon erzielt? Du bist ja kein Unbekannter.

Speaker: Nein, also ich war jetzt dieses Jahr bei der deutschen Seniorenmeisterschaft, wurde ich zweiter über 1000 Meter, ich war fünfter über 500 Meter und in der Gesamtwertung nach vier Strecken habe ich auch den fünften Platz belegt und habe mich danach ins Weltcup -Team gelaufen.

Speaker: und stand quasi im Aufgebot für den Dresden -Weltcup dieses Jahr. Und früher war ich in beiden Junioren -Nationalmannschaften, im All -Schneller von einem Short Track und habe da auch in beiden Sportarten bei deutschen Meisterschaften vor allem über 500 Meter, was so meine Paradedisziplin ist.

Speaker: Weil ich von meinen Eigenschaften halt mehr so der Sprinter -Typ bin. Meine besten Erfolge habe ich dann gefeiert und habe da zweite und dritte Plätze belegt, also in beiden Sportarten.

Speaker: Stark. Was würdest du denn im Rückblick betrachten? Ich meine, du bist ja gerade mal 21, junge Jahre alt. Mein Respekt, was du schon alles geleistet hast. Was würdest du denn im Rückblick betrachten? Sind so zwei, drei deine Erfolgsgeheimnisse, dass du in deinem jungen Alter jetzt schon so weit bist?

Speaker: Erfolgsgeheimnisse sind, würde ich sagen, auch, dass ich im Endeffekt meine Chance auch bekommen habe von meiner jetzigen Trainerin, den Weg einzuschlagen und quasi aus Inzell, wo nur eigentlich Schnellauf betrieben wird, quasi nach Dresden zu gehen und hier dann so in die Nationalmannschaft integriert zu werden und

Speaker: Dann natürlich auch, muss ich auch sagen, bin ich auch sehr zufrieden, wie sich das gerade auch mein eigenes Befinden in Hinsicht der Ernährung entwickelt hat. Und ich fühle mich einfach wohler. Du hast es angesprochen, die Ernährung ist ja auch ein wichtiges Stichwort hier im Vegan Podcast. Du hast dann irgendwann auf vegane Ernährung umgestellt. Erzähl uns doch, warum und wann das war.

Speaker: Das war knapp vor einem halben Jahr und ich habe halt immer mal wieder Knieschmerzen bekommen, hatte einen entzündeten Schleimbeutel und ich habe halt im Endeffekt auch irgendwo überlegt, was kann ich noch machen, weil ich auch irgendwo ein bisschen unzufrieden war, weil ich schläfrig war und also einfach irgendwie ein bisschen schlapp teilweise und ich habe mir halt einfach Gedanken gemacht, was ich eigentlich noch ändern kann und was ich noch optimieren kann an meiner Ernährung.

Speaker: Wobei ich schon immer darauf geachtet habe, im Endeffekt, dass ich gute und unverarbeitete Lebensmittel zu mir nehme. Und da bin ich auf die Schiene gekommen, dass ich das einfach mal probiere mit dem veganen. Wie kannst du dir das erklären, dass du in deinen jungen Jahren immer mal wieder schläfrig oder schlapp warst? Du hast scheinbar damals auch schon relativ sauber ernährt zu haben. Wo kam das her?

Speaker: Also, dass ich mich schon früh mit Ernährung halt im Endeffekt beschäftigt habe, ist auch, dass mein damaliger Trainer da auch Wert drauf gelegt hat und also von mal ein Schnellauf her und das bei mir zu Hause es halt auch schon immer so war, dass wir halt auf gute Qualität bei den Lebensmitteln geachtet haben und da jetzt nicht irgendwo fertige Produkte bekommen haben und ich im Endeffekt war das halt dann so mit auch mein

Speaker: Also meine Intention, dass ich das so mache, wie ich es derzeit mache. Und nochmal die Frage, du hast dich sauber ernährt, warum warst du immer mal wieder müde oder schla? Also einerseits war es natürlich auch aus der Trainingsbelastung her.

Speaker: Weil wir natürlich auch ein intensives und sehr forderndes Training haben. Wobei ich jetzt auch merke, dass ich es besser wegstecke und auch schneller regeneriere im Endeffekt. Und was hast du vorher gegessen, also bevor du jetzt vegan wurdest?

Speaker: Ganz normal im Endeffekt. Ich hab geschaut, dass ich einmal am Tag oder alle zwei Tage Fleisch esse. Ich hab zum Beispiel gerne Milch getrunken. Ich hab abends dann einfach mal einen halben bis Liter Milch getrunken. Und ich hab dann auch Quark zum Beispiel zum Frühstück. Oder mein Müsli immer mit Milch.

Speaker: Du hast das ja anscheinend gerne gegessen. Hat dir die Umstellung wehgetan? Ist es dir schwer gefallen? Konntest du am Anfang auf manche Dinge nicht verzichten? Zu direkt schwer ist es mir nicht gefallen. Natürlich war es am Anfang irgendwo komisch. Ich musste auch erstmal überlegen, was kann ich denn jetzt essen und was muss ich jetzt irgendwo schauen, dass ich es ersetze, dass es quasi dem entspricht, was ich jetzt machen will.

Speaker: Ich hatte vorher noch nie so Pflanzenmilch und sonst was probiert und war dann aber eigentlich echt begeistert und im Endeffekt schmeckt es mir jetzt fast besser als normale Milch. Ich denke, es geht ja vielen so, dass sie dann die Alternativen probieren und dann auf einmal Geschmack dran finden. Und ich denke, es geht auch vielen so, dass die Menschen erstmal nicht wissen, was sollen sie essen. Wie hast du das für dich rausgefunden? Hast du Bücher gelesen? Hast du Leute gefragt? Wie war das bei dir?

Speaker: Im Endeffekt, ich habe viele Tipps von Alexandra Keleman bekommen. Die kennen ja sicher einige aus der veganen Szene recht gut.

Speaker: Und ich habe mich dann halt auch viel damit beschäftigt und bin dann einfach auf den Supermarkt reingegangen, habe jetzt in der Gemüseabteilung geschaut, was kenne ich noch nicht, was probiere ich jetzt mal aus und ich habe auch mit meiner Umstellung halt viele neue Produkte entdeckt für mich, die mir jetzt mega gut schmecken, die ich vorher eigentlich nicht so gern machte. Ich war früher eigentlich nicht so der Fan von Brokkoli und mittlerweile liebe ich das eigentlich.

Speaker: Mr. Broccoli, da sprichst du ja genau wie dem Richtigen. Broccoli ist auch mein absolutes Lieblingsfood. So gut. Ja, da bist du mir direkt noch sympathischer, lieber Florian. Kannst du uns gerne mal so einen Einblick in deinen Ernährungsplan geben? Du hast dir nach wie vor ein hochanspruchsvolles Training. Was nimmst du da während einem ganz normalen Trainingstag zu dir, von früh bis spät?

Speaker: Also bei mir beginnt es eigentlich in der Früh. Ich mache mir ein Müsli mit vielen Früchten. Zum Beispiel was oft bei mir verwendet wird, sind Äpfel, Birnen und Datteln. Und dann halt auch das was regional gerade im Supermarkt vorhanden ist.

Speaker: Und ich habe dann angefangen auch auf Anstoß von der Alexandra, dass ich mit gekeimten Müsli beginne. Da habe ich zum Beispiel das von Naturarten, das Choco Chia, das fand ich mega lecker. Und derzeit bin ich eigentlich ein richtiger Fan von dem Keimster Müsli, dass ich dann immer noch mit gekeimten Leinsamen und Chiasamen

Speaker: Weil ich ja dann vor allem auch, hat mir das die Alex gesagt, auf meine Omega -3 -Statistik im Endeffekt schauen soll, dass ich dafür reinkriege und zum Beispiel Gia und Leinsamen da echt eine gute Statistik vorweisen. Und ja, ich versuche auch, dass ich irgendwo auch in mein Müsli dann immer noch Kräuter mit einbaue. Und das Müsli ist dann mit einer Pflanzenmilch.

Speaker: Was ist mit einer Pflanzenmilch? Ich mache es auch manchmal, dass ich zum Beispiel eine Banane püriere mit Wasser und dann quasi, dass meine Pflanzenmilch dann im Endeffekt ist, dass ich dann so über das Müsli gebe.

Speaker: Schönen, guter Tipp, will ich auch mal ausprobieren. Okay, also das heißt, du hast da ein gekeimtes Müsli, entweder von Naturarten oder Keimster, dann mit Leinsamen und Chiasamen drin oder mit Chiasamen, hast viele Früchte drin, regionales Obst und eine Pflanzenmilch und hast den Geheimtipp Banane pürieren mit Wasser vermischen, ergibt dann die Milch sehr stark.

Speaker: Wer übrigens mehr über das Keimster -Müsli erfahren will, auch dazu gibt es einen Link in den Show Notes. Und wir haben auch ein Interview mit dem Nico Rittenau. Auch da kann ich das nur empfehlen. Der Nico Rittenau hat mit das Keimster -Müsli auf den Markt gebracht und findest du auch in unserem Podcast in den Show Notes. Wie geht es dann weiter bei dir lieber Florian mit dem Essen?

Speaker: Je nachdem ob ich dann in der Früh zum Beispiel wenn ich eine Krafteinheit hatte, dann komm ich erstmal nach Hause und nehm zum Beispiel einen Proteinshake zu mir. Den nehm ich, da verwende ich Puria.

Speaker: Das finde ich eigentlich echt lecker und taugt mir eigentlich auch echt gut. Und dann gibt es mittags bei mir meistens einen gekeimten Quinoa mit Gemüse oder eventuell Reis. Was ich dann auch noch ab und zu gerne esse ist gekeimtes Brot mit zum Beispiel Humus, Avocado und Sprossen.

Speaker: Oder was ich auch, wo ich ein richtiger Fan davon bin, ist das Sojanada. Das ist ja so ein fermentiertes Sojaprodukt, das im Endeffekt wie Frischkäse ist. Und ich hab auch jetzt in letzter Zeit auch oft von Gutzter die Ginoa Nudeln probiert.

Speaker: Okay, schön. Kinoanudeln, klingt spannend. Und schmecken die ganz anders wie normale Nudeln? Also jemand, der immer nur normale Sachen gewohnt ist, muss sich da arg umstellen mit auch gekeimten Sachen oder findest du, dass es schmeckt eher noch besser? Es ist geschmacklich ähnlich, aber doch was anderes.

Speaker: Das muss man auch irgendwo mögen, aber ich finde es halt einfach lecker und ich habe schon immer gerne neue Sachen ausprobiert und bin jetzt da auch nicht irgendwo verschlossen, dass ich quasi das nicht probiere, weil es irgendwie komisch klingt oder so. Okay, stark. Also das heißt, du hast zum Mittagessen entweder ein gekleimtes Brot mit Sojanada oder du isst gekleimte Sprossen mit wahrscheinlich Gemüse so ein bisschen drin? Ja, ich versuche halt immer viel Gemüse einzubauen.

Speaker: Was hast du denn noch? Hast du denn nachmittags irgendwas, oder? Ja, vor dem Training trinke ich dann meistens noch einen grünen Smoothie mit Datteln, Banane, dann habe ich oft so ein Antioxidant, Matcha Energy heißt das, von Naturarten drinnen, oder ich nehme gekeimte Hanfsaum noch mit rein, eventuell noch eine Avocado mit reingemixt.

Speaker: Und je nachdem, ob ich nachmittags eine sehr intensive Einheit habe, schaue ich dann, dass ich vielleicht noch ein bisschen Keimster reinhau, dass ich dann noch ein paar Kohlenhydrate dazu kriege. Und du hast gesagt, du nimmst einen grünen Smoothie. Jetzt habe ich aber da nichts Grünes darin vernommen. Das waren ja hauptsächlich Obst und so. Hast du da noch irgendwelche Kräuter oder Spinat oder was du reintust? Ja klar, das habe ich übersetzt.

Speaker: Und dann Spinat finde ich noch lecker und auch so Wildkräuter im Endeffekt finde ich echt gut. Stark, richtig stark. Und was hast du denn abends? Abends mache ich gerne selbst Falafeln aus gekeimten Kichererbsen. Oder wo ich derzeit ein richtiger Fan davon ist, ist so Linsendahl aus gekeimten Linsen.

Speaker: Also Linsendahl kann ich auf jeden Fall empfehlen, hatte ich jetzt auch öfter mal in Indien. Wer das Indian Special sich nochmal anhören möchte, schaut einfach ein paar Episoden zurück. Dort findest du ganz, ganz viele Informationen über wie ernähren sich die Inder, was gibt es da für tolles veganes Essen und wie bleibst du gesund und fit. Und du tust da sogar gekeimte Linsen rein.

Speaker: Ja, ich versuche eigentlich alles, was ich irgendwo hier habe oder was ich zum Essen verwende, wenn es keimfähig ist, dann versuche ich es zu keimen. Und wie schaffst du das zeitlich? Also du scheinst anscheinend dir selber auch noch zu kochen, du keimst die ganzen Dinge und so weiter. Hast du da irgendeinen Geheimtipp, wie das auch relativ schnell geht?

Speaker: Im Endeffekt muss man halt das schon ein, zwei Tage im Voraus vorbereiten. Und anfangs war es für mich halt dann auch irgendwie teilweise vielleicht ein bisschen nervig, aber jetzt hat sich das eigentlich echt gut eingegroovt und ich bin eigentlich, so wie es das ist, eigentlich sehr zufrieden. Ich versuche halt, dass ich dann, ich habe jetzt meistens drei bis sechs Keimgläser, die dann eigentlich immer im vollen Betrieb sind. Ich mache auch nebenbei, also

Speaker: Nebenbei versuche ich dann noch irgendwo, was ich jetzt in letzter Zeit probiert habe, ist aus gekeimtem Weizen dann Mehl zu machen und dann mit dem Brot zu backen. Stark. Hast du irgendeinen Tipp für diese Keimkleiser, was nutzt du da am besten? Gibt es da eine Marke oder? Puh, ich glaube meine sind von Pura Vita oder wie die heißen. Also im Endeffekt, da gibt es echt coole Dinge im Endeffekt. Die sind auch, die Anschaffung lohnt sich definitiv.

Speaker: Okay, super. Ja, was hast du denn noch für Direktauflage jetzt neben der veganen Ernährung, also dass das, was du da isst, dich fitmachst, kann ich mir sehr gut vorstellen. Hast du sonst noch Technikmöglichkeiten, wie du deine Leistung steigerst oder aufrechterhalts?

Speaker: Das ist schwierig zu sagen. Ich versuche halt einfach, dass ich meinen Schlaf halt auch bekomme, wobei ich eigentlich, wie jetzt auch gemerkt habe, dass ich eigentlich immer weniger Schlaf brauche, dass ich fit bin. Das hängt sehr wahrscheinlich denke ich mit der Ernährung auch dann zusammen.

Speaker: Ich finde es halt auch wichtig, dass man einfach auf den Körper hört. Wenn jetzt zum Beispiel da irgendwas zwickt oder wehtut, dass man dann halt auch dann irgendwo zurück steckt und dann eher auf den Körper dann auch auf sein eigenes Gefühl achtet.

Speaker: Auf jeden Fall, sehr stark. Habt ihr irgendwelche Regenerationstechniken, die dir im Training verschrieben werden sozusagen? Also beispielsweise die Volleyballer, die machen dann so ein Kaltbad, duschen sich kalt ab oder springen sogar in eiskaltes Wasser. Gibt es solche Dinge, die du kennst oder machst?

Speaker: Also nach dem Training ist es bei mir meistens so, dass ich erstmal mich gut dehne und mich dann noch für 10 -15 Minuten, je nachdem wie verspannt meine Muskeln gerade sind, mich noch auf die Blackroll dann lege. Ah ja, okay. Und ja.

Speaker: Aber das ist auch so ein Ding. Ich hatte eigentlich jetzt schon seit langer Zeit keine Zerrungen, keine Muskelverletzungen. Also das läuft, denke ich mal, so ganz gut. Also da habe ich einen recht guten Weg dann eingeschlagen. Okay, und du trainierst zweimal am Tag. Wie sieht so ein klassischer Trainingstag bei dir aus?

Speaker: Das ist stark abhängig davon, in welcher Jahreszeit wir uns befinden. Derzeit ist es so, dass wir meistens einmal am Tag 3 bis 3 ,5 Stunden Rennrad fahren, dann nachmittags oder wenn die Radeinheit nachmittags war, dann in der Früh eine Krafteinheit

Speaker: eine Imitationseinheit, also Imitation ist im Endeffekt, wir imitieren unsere Laufposition nach, machen zum Beispiel einbeinige Kniebeugen, also im Endeffekt wie im Biathlon das Trockenschießen, dass wir quasi einfach da uns schauen, dass wir uns in der Position aufhalten und da trainieren. Auch so was statische Kraft dann betrifft.

Speaker: Was würdest du denn sagen, sind deine nächsten großen Ziele? Wo willst du hin und wie motivierst du dich dazu? Meine nächsten großen Ziele sind, dass ich mich auf alle Fälle fest im Weltcup -Team etabliere und da auch meine Einsätze bekomme.

Speaker: und mich dann darüber auch für Europameisterschaft und Weltmeisterschaften qualifiziere. Und so mein größtes Ziel ist es eigentlich 2022 dann bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Es wäre natürlich auch cool, wenn es jetzt bei den nächsten Olympischen Spielen klappen würde, wobei ich halt noch relativ, also noch sehr jung bin und vielleicht noch einen Tick zu früh für mich dann ist.

Speaker: Zu früh ist immer eine Auslegungssache, richtig. Ich drücke dir auf jeden Fall ganz stark die Daumen. Gibt es noch zur Motivation etwas zu sagen, weil du steinst ja an stetigen Brokers in deiner Leistung zu haben und dementsprechend auch ständig top motiviert zu sein. Wie motivierst du dich Tag ein, Tag aus?

Speaker: Ich motiviere mich im Endeffekt über kleinere Ziele. Ich versuche mir immer kleine Ziele für mich zu setzen und mich dann quasi an denen so hoch zu pushen, wenn ich die dann erreiche. Auch zum Beispiel wenn jetzt irgendwas nicht mehr geht, dann versuche ich mir das auch irgendwo einzureden, dass es doch noch geht und dann versuche ich mich dadurch zu beißen. Und was mich halt motiviert ist, wenn ich dann sehe, dass es dann auch wirklich leistungsmäßig dann auch einen Fortschritt gibt.

Speaker: Okay, stark. Letzte Frage. Was würdest du unseren Zuhörern empfehlen? Was möchtest du ihnen mitgeben? Gibt es da irgendwas?

Speaker: Ich finde es einfach wichtig, dass sich jeder damit beschäftigt, was er quasi seinem Körper zuführt und dass man vielleicht auch nicht immer die günstigsten Produkte nehmen sollte, sondern am besten regional und auf Bioqualität achtet und dass man einfach sich darüber bewusst wird, was man ist und auch irgendwo auf sein Körpergefühl hört, weil der sagt einem im Endeffekt dann meistens auch oder gibt einem gutes Feedback, was jetzt gut für einen ist und nicht.

Speaker: Und auf alle Fälle am Ball bleiben, auch wenn es manchmal vielleicht einen kleinen Rückfall gibt. Einfach dranbleiben.

Speaker: Schön. Ja, wenn du lieber Happy Vegan -Zuhörer auch schon ganz, ganz viel probiert hast und vielleicht in einer Sackgasse bist, habe ich noch einen Geheimtipp für dich. Wir haben das Portal vegan -foodcoaches .de gestartet. Dort siehst du ja sehr, sehr erfolgreiche Athleten, die Trainingspläne oder Ernährungspläne zusammenstellen. Wenige Trainingspläne, sondern Ernährungspläne abgestimmt auf deinen Lifestyle, abgestimmt auf deine Ziele.

Speaker: die alle vegan sind und wo du dich einfach mehr informieren kannst bzw. dir deinen persönlichen Coach holen kannst. Das Ganze findest du unter vegan -foodcoaches .de oder der Link in den Show Notes. Lieber Florian, vielen lieben Dank für deine Zeit. Es hat total Spaß gemacht, sehr viele coole neue Erkenntnisse gewonnen und ich würde sagen, ich drücke dir mega die Daumen für deine großen Ziele. Dankeschön auf alle Fälle schonmal.

Speaker: Freue mich, wenn wir uns natürlich mal wiederhören. Aber für alle, die noch mehr über Florian Becker wissen wollen, geht in die Show Notes. Dort findet ihr alle Informationen plus seinen Artikel auf vegan -filetix .com. Den unbedingt durchlesen, denn da steht noch mal einiges weiteres drin. Florian, ganz, ganz tollen Tag für dich. Wir hören uns bestimmt bald wieder und viel Erfolg weiterhin. Danke schön, wünsche ich dir ebenfalls.

Speaker: Die Show ist vorbei, doch du hast noch nicht genug? Dann verbinde dich mit Tausenden von Gleichgesinnten in der Happy Vegan Facebook Community. Bewerbe dich für deinen kostenfreien Platz unter christian -wenzel .com slash facebook. Oder hole dir mehr Stories von veganen Menschen und Fitness -Tipps unter vegan -freeletics .com.

Speaker: Hol dir das beste Labo von Christian Wenzel mit über 95 Sterne Rezensionen bei Amazon mit 55 der besten Lupinenrezepte. Alle glutenfrei, weizenfrei, laktosefrei, sojafrei, zuckerfrei und garantiert höchst lecker.

Speaker: Dieses findest du unter christian -wenzel .com slash lupine. Oder möchtest du dein vegan Business auf das nächste Level bringen? Dann bewerbe dich für eines der limitierten Coaching -Pakete mit Christian Wenzel unter christian -wenzel .com slash kontakt. Hab den schönsten Tag deines Lebens heute. Wir sehen uns in der Community.

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