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Anti-Foodwaste - Werde auch Du zum Foodhero I Teil 2 mit Janka #1002

Higher Health Podcast
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206 plays · Mar 30, 2023

Dies ist der zweite Teil des Interviews, in dem ich mit der lieben Janka [https://www.instagram.com/jankalicious_] von @jankalicious [https://www.instagram.com/jankalicious_] über das Thema Foodwaste spreche.  Wir beantworten die Fragen:  1. Welche Lebensmittel werden am häufigsten weggeworfen?  2. Was genau steckt hinter dem Konzept des Foodsharings? Hier [https://www.youtube.com/watch?v=uWb8NFM2fG0] geht's zum Video [https://www.youtube.com/watch?v=uWb8NFM2fG0] von Janka. 3. Was hat es mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum auf sich? 4. Muss es, um mehr Menschen mit frischen Lebensmitteln zu versorgen, wirklich auf eine noch intesivere Landwirtschaft hinauslaufen?  5. hilfreiche Lagerungshacks  Fest steht: Jeder kann einen Beitrag für weniger Lebensmittelverschwendung leisten. Auch schon eine Kleinigkeit in Richtung mehr Nachhaltigkeit genügt. Also probiere gerne einen der genannten Tricks aus.  Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com  Mehr mr.broccoli: * Podcast auf Spotify [https://vegan-athletes.com/spotify] * Apple Podcast [https://vegan-athletes.com/itunes] * Mehr Podcast [https://vegan-athletes.com/podcast] * Abonniere meinen YouTube Kanal [https://www.vegan-athletes.com/youtube]   *Affiliate Link Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.  Achtung: Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannte. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen beim VEGAN Podcast, deinem Podcast mit den aktuellen Trends und News zu den Themen Gesundheit, Fitness und vegane Ernährung. Zu dem Thema Wertschätzung, da habe ich auch nochmal was herausgefunden und zwar geben wir, also beziehungsweise die Deutschen geben im europaweiten Vergleich recht wenig für unsere Lebensmittel her.

Speaker: Wie viel Prozent schätzt du unserer privaten Konsumausgaben geben wir tatsächlich oder gibt so ein durchschnittlicher Haushalt Lebensmittel aus? In Deutschland? Oh, gute Frage. Also, dass wir wenig ausgeben. Im Gegensatz zu anderen Ländern habe ich auch schon häufig gehört. Und ich glaube auch, dass das ein Problem bezüglich auf die Wertschätzung ist. Wie viel das genau ist, wahrscheinlich.

Speaker: vielleicht so um die 10 Prozent oder so was. Ja, sehr gut. Ja, so knapp 10 Prozent. Manche sagen so ein bisschen drunter 9 ,6 oder sagen wir knapp 10 Prozent. Also das sind ungefähr so 35, 35, 350 bis 400 Euro oder so im Monat. Und im Vergleich dazu geben wir für den Transport anscheinend 13 Prozent aus. Also wir bezahlen mehr für Transport als für Lebensmittel. Das ist schon ziemlich paradox.

Speaker: Also zum Auto fahren und sich von A nach B bewegen. Ja, genau. Und im Vergleich dazu müssen zum Beispiel BürgerInnen in Litauen mehr als ein Fünfte ihres Haushaltsgeldes, also knapp 20 ,9 Prozent, für Nahrungsmittel ausgeben. Also es ist schon ein ziemlicher Unterschied. Und ich finde auch generell, bei uns ist ja oftmals so das Motto, oder zumindest scheint es so, dass viele so, Geiz ist geil, irgendwie nach diesem Motto leben.

Speaker: Und auch mit den ganzen Discouter, also Aldi und Netto, die liefern sich ja gegenseitig regelrecht so Rabatt schlachten, um einfach nur mehr Kundinnen zu erhaschen. Und ich finde, da läuft einiges falsch. Zumal, was sich halt auch so verwirrend ist, wenn man so im Bekannten - oder Freundeskreis einmal rumfragt, dann sagen die meisten immer so, ich will auch gute Qualität erhalten und will auch mehr zur Bio -Variante greifen und so weiter und so fort.

Speaker: Aber scheinbar gehen diese guten Vorsätze dann so am Kassenband irgendwie wieder, also werden die über Bord geworfen, weil dieser Bio -Anteil macht irgendwie nur 6 ,8 Prozent oder so das Ganze nun aus. Und da sieht man ja, dass die Leute da eher aufs Geld achten als auf die Qualität.

Speaker: Ja, ich glaube, weil wir gesellschaftlich schon so geprägt sind, immer auf die Preise zu achten und gerade im Supermarkt günstige Lebensmittel immer einkaufen zu wollen, steckt das schon so in den Menschen drin. Je nachdem, was man auch vorgelebt bekommt, denke ich. Also wenn man vorgelebt bekommt, dass man zum Beispiel auf Bio achtet, dann wird man es, glaube ich, auch in der Zukunft oder wenn man dann selber erwachsen ist, eher machen.

Speaker: Aber ich glaube, das, was Leute sagen und was sie dann machen, ist auch noch mal ein Unterschied einfach. Definitiv. Ja, ich denke auch, dass wir da irgendwie einen ganz anderen Glaubenssatz irgendwie verfolgen sollten. Also dass man nicht sieht, okay, das ist jetzt irgendwie zusätzliches Geld, was ich so aus dem Fenster schmeiße oder so, sondern das als Investment für die eigene Gesundheit auch ein bisschen sehe. Wenn ich da dann oder auch so mit dem Gewissen, okay, ich kaufe jetzt hier die Bio -Variante,

Speaker: Dafür wurden aber die Arbeiterinnen fair bezahlt. Und die Lebensstandards sind in dem Land dann, oder die Lebensbedingungen, dann besser. Und dann hat man ja auch ein ganz anderes Gefühl. Dann tut man aber was Gutes mit dem Einkaufen. Und ich denke, ja, das erfüllt einen auch mehr, als wenn man dann irgendwie sich die Billigschokolade oder so reinzieht und eigentlich im Hinterkopf weiß, da mussten jetzt wahrscheinlich kleine Kinder für mich schupfen irgendwie. Und ich pfeife mir das als meine Mittagspause rein oder so.

Speaker: Aber das ist halt auch so ein Bewusstsein, was glaube ich bei vielen einfach fehlt, weil nicht darüber genug aufgeklärt wird. Jetzt kommen wir zu der deutschen liebste Frucht, der Banane. Janka, was stellst du, wie viele Kilogramm Banane ist jeder Deutsche beziehungsweise jede Deutsche so durchschnittlich pro Jahr?

Speaker: Ich habe einen Blogbeitrag dazu. Ich glaube, da steht genau die Zahl drin. Ich bin aber so schlecht mit Zahlen. Da stehen die ganze Zeit so Zahlenfragen und das ist genau das, was ich nicht kann. Also, ich weiß nicht, ich weiß die genaue Zahl nicht mehr, aber ich weiß, dass es halt unendlich viel ist und gerade wenn man auch

Speaker: zu dieser Container voll mit Bananen, sieben braunen Bananen, die weggeschmissen werden. Das ist einfach absurd. Da habe ich auch noch nichts. Also 10 ,5 Kilogramm ist so ein Deutscher sozusagen pro Jahr. Das entspricht so ungefähr, wenn man sagt jetzt eine Banane hat 100 Gramm, sage ich mal, so zwei Bananen pro Woche oder so. Also das summiert sich dann doch schon einiges zusammen. Und du hast ja

Speaker: Ja, hast du das schon gesagt, so einen kleinen Block -Eintrag, so einen extra Block -Eintrag gewidmet. Denn obwohl wir diese süße gelbe Frucht scheinbar so sehr geblieben, landen pro Minute, allein in Deutschland zu vermelken, etwa 288 Kilogramm Bananen in der Tonne. Also das ist so eine Summe. Ich finde, das kann man sich gar nicht vorstellen. Ja, wirklich krass. Ja, es ist total absurd, wie viel Müll landet. Ja, und wenn man dann so überlegt, es gibt ja auch wirklich einige, die dann

Speaker: wir Banane schon uns sorgen, wenn die so ein bisschen braun ist oder so. Und das ist dann einfach schade, weil die wird durch, also die wird um die halbe Welt geschlüpft, nur dann um bei uns dann in der Tonne zu landen. Und das ist echt, das geht einfach nicht. Da sich Ressourcen, die verschwendet werden, Treibhausgas, Emissionen, die in die Luft gepestet produziert werden. Und genau, was sagst du? Das kann man schon beim Kauf beachten. Also jetzt auf Bananen bezogen oder allgemein? Okay, also bei Bananen ist

Speaker: Da ist ja jeder anders, ne? Die einen mögen die so noch fast grün oder halt so gerade gelb oder so, so unreif quasi. Und manche mögen es ja mega gern, wenn sie dann so richtig reif ist und wenn sie dann auch schon richtig süß ist. Und ich glaube so diese matschigen Bananen, die dann wirklich schon richtig braun sind, also auch von innen braun, weil meistens ist es ja so, wenn die von außen braun sind, sind die von innen ja noch lange nicht braun. Aber sobald sie dann von innen braun werden, ich glaube da sind dann die meisten so, das mag ich nicht mehr so gerne.

Speaker: Und je nachdem, was man halt mag, kann man natürlich dementsprechend auch einkaufen und vielleicht nicht immer so ein ganzes Bündel an Bananen mitnehmen. Das ist auch zum Beispiel eigentlich so ein Tipp, weil viele reißen sich nämlich dann irgendwie fünf Bananen oder so was ab.

Speaker: Und da sind dann ein oder zwei liegen. Und das sind dann so die so genannten Single -Produkte, die häufig liegen bleiben und dann eben am Abend auch aussortiert und weggeschmissen werden von den Supermärkten, weil die einfach nicht so gerne gekauft werden, genau wie unperfekte Lebensmittel. Und da kann man natürlich dann schon zu genau diesen Bananen greifen. Also wenn man was schon vorweg gegen Lebensmittelverschwendung tun möchte, dass man eben die einzelnen Bananen kauft oder halt so Zweierbündel.

Speaker: Und grundsätzlich einfach nicht so viel kaufen. Also ich glaube, das hilft auf alles bezogen. Man muss nicht immer so ein ganzes Bündel nehmen, egal was das jetzt ist. Man kann halt eben auch weniger nehmen oder man geht halt öfter einkaufen. Dann hat man es auch besser im Blick.

Speaker: Und ja, das ist eigentlich so das, was man schon im Supermarkt dagegen tun kann. Und zu Hause sollte man die Bananen auf jeden Fall richtig lagern. Am besten lagert man Bananen händ. Das geht man der Einzelnen natürlich nicht so gut. Aber sobald es zwei sind und manchmal kann man den Strunk so ein bisschen an diese Haken dran klemmen. Das sage ich meistens nämlich. Und genau, dann kann man sie auf jeden Fall richtig lagern. So werden sie, so bleiben sie am längsten. Ja.

Speaker: frisch und vor allem übertragen sie auch ihr Reifergase nicht auf anderes Obst und Gemüse, weil es ist ja auch so ein Ding von Bananen, dass sie anderes Obst und Gemüse zum Reifen bringen können und so halt schneller schlecht machen oder schneller reif werden lassen. Genau und auf die Bananen bezogen, wenn sie dann halt wirklich reif sind, also wenn sie dann vielleicht den Reifegrad, den sie selber gerne mag, überschritten haben.

Speaker: dann kann man sie trotzdem auch noch super verwerten, weil Bananen lassen sich mega gut einfrieren. Für Bananen gibt es wirklich so, so viele echt leckere Verwertungsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann man Bananenbrot draus machen aus reifen Bananen. Man kann Bananen grundsätzlich total gut als Eiersatz beim Backen benutzen, aber zum Beispiel auch einfach einfrieren. Also wenn man so ein ganzes Bündel Bananen gekauft hat und dann merkt,

Speaker: dass die Bananen alle auf einmal jetzt reif sind und man hat es gar nicht geschafft, die zu essen, dann kann man auch einfach, oh mein Stimme, was kann hier los? Also wenn man so ein ganzes Bündel Bananen hat,

Speaker: und jetzt alle auf einmal plötzlich reif sind und man nicht geschafft hat sie zu essen, dann kann man auch einfach die Menge einfrieren und dann kann man es nach und nach verbrauchen. Zum Beispiel in Smoothie Bowls oder auch eben zum Backen oder in Porridge oder sowas. Also es gibt wirklich so viele echt leckere Verwertungsmöglichkeiten für Bananen. Du hast ja noch irgendwie ein so ein Specialing mit der Bananenschale.

Speaker: Ja, Bananenschale, wenn es Biobananen sind, da sollte man drauf achten, kann man auch essen.

Speaker: Und daraus kann man zum Beispiel so veganes Pulled Pork machen. Man kann es halt einfach mit Gewürzen zubereiten, in einer Pfanne anbraten und dann hat man so Pulled Pork, kann man Burger machen oder einfach so in Wraps oder sowas als deftige Beilage sozusagen. Oder man kann es auch süß machen und dann das irgendwie aufs Brot legen oder so. Also da gibt es auch coole Möglichkeiten, auch die Schale noch zu verwerten.

Speaker: Vielen Dank für die Tipps. Wir werden ab jetzt uns auf jeden Fall merken, die zu den Single Bananen zu greifen und einmal die Bananenschale probieren. Da bin ich auf jeden Fall gespannt. Das will ich auch mal ausprobieren. Jetzt ist die Banane aber gar nicht das Produkt, das am häufigsten in unseren Mülltonnen landet. Was schätzt du, wird noch häufiger weggeworfen als Obst und Gemüse?

Speaker: kommt drauf an, in welchem Land. Okay, hier in Deutschland. Also in Deutschland ist es eigentlich Obst und Gemüse und in England zum Beispiel ist es Brot. Ah ja, genau, ich meinte Brot. Ja, genau. Also ich habe gefunden, dass man Brot am häufigsten wegschmeißt tatsächlich. Ja, also ja, auch dort habe ich ein paar... Ja, kann man sagen, dass es da verschiedene Quellen gibt, ja. Ja, kann man wahrscheinlich sagen. Ja, das hier habe ich auch ein paar spannende Fakten rausgesucht, sage ich mal.

Speaker: Weil ich finde es auch ziemlich witzig, weil wir sind ja weltweit für unser gutes deutsches Brot eigentlich ziemlich bekannt. Man hört zumindest immer von Deutschen, die irgendwie längere Zeit im Ausland oder so verbracht haben, so von wegen, was hast du vermisst aus Deutschland? Ja, das gute Brot oder so. Ja, ja, total. Und genau, weißt du, wie viele Brotsorten es allein in Deutschland gibt? So ungefähr? Keine Ahnung. Das haben wir richtig verblüfft.

Speaker: Also es gibt schon echt viele verschiedene Brotsorten. Allein wenn man bei uns im Supermarkt geht, dann ist ja schon so viel Auswahl. In manchen Ländern gibt es im Supermarkt ja nur Weißbrot. Ja, deswegen ja. Wir haben allein in Deutschland 3 .200 verschiedene Varianten. Das ist schon krass, oder? Ja. Genau. Und wenn ich dir jetzt sage, dass im Jahr so circa 4 ,5 Millionen Tonnen Backwaren produziert werden, wie viele davon werden circa vernichtet?

Speaker: Wahrscheinlich dann ein bisschen mehr als ein Drittel. Also irgendwas zwischen 1 und 2. 1 ,7 Millionen Tonnen. Das ist schon ziemlich krass so. Wenn man auch da wieder bedenkt, das ist Acker, welche die beansprucht wird, Wasser, Energie und so. Und das ist halt echt ziemlich traurig. Vor allem wenn man auch bedenkt, dass unsere Böden ja immer ein bisschen, also aufgrund der ganzen Hitzeperioden,

Speaker: immer weniger Ertrag, sage ich mal, liefern oder auch die Ernteeinbußen immer größer werden. Und das kann man ja jetzt in den nächsten Jahren nicht damit zu rechnen, dass das sich irgendwie wieder normalisiert, sage ich mal, sondern eher sogar noch schlimmer wird. Und ich denke auch, dass da nicht der Ansatz sein sollte, unsere Böden halt weiter mit Pestizin oder Düngemittel zu beanspruchen, sondern einfach schon unser Konsumverhalt zu verändern und dann gar nicht erst das soweit kommen zu lassen. Welche Tipps

Speaker: Okay, welche Tipps hast du, damit so ein frisches Brot vom Bäcker auch wirklich länger hält? Und kann man tun, wenn man dann doch beim Abbeiß merkt, das ist doch ein bisschen zu hart? Also grundsätzlich ist die richtige Lagerung immer mit das A und O bei Lebensmittel. Also wenn man aus dem Supermarkt kommt, sollte man jedes Lebensmittel erstmal versuchen, richtig zu lagern. Und bei Brot bewahrt man am besten entweder wie so einen Leinbeutel. Es gibt extra Brottüten, es gibt Brotkästen, es gibt so

Speaker: Kästen aus Ton ist das glaube ich. Darin ist Brot eigentlich am besten aufgehoben. Weil das Problem ist eigentlich gar nicht, dass Brot hart wird, sondern das Problem ist eher, wenn Brot schimmelt. Weil hartes Brot kannst du super easy auffrischen. Also es ist wirklich erstaunlich, wie einfach man Brot auffrischen kann, weil letztendlich fehlt einfach nur die Feuchtigkeit. Und schimmliges Brot, das muss halt in den Müll und das ist eigentlich das Problem.

Speaker: Im Kühlschrank zum Beispiel soll man Brot eigentlich auch nicht lagern, aber dort trocknet es meistens jetzt sozusagen nur aus. Also es ist immer noch die bessere Variante, als wenn man es zum Beispiel in einer Plastiktüte im Warmen liegen lässt, weil da fängt es eben an zu schimmeln.

Speaker: Genau deswegen auf jeden Fall erster Tipp immer richtig lagern und wie man dann sowas was hart geworden ist, wieder auffrischen kann, ist ganz einfach mit ein bisschen Wasserflüssigkeit. Also entweder hält man das, wenn es zum Beispiel Brötchen ist, das Brötchen kurz unter einem laufenden Wasserhahn, dass es so ein bisschen Wasser aufnehmen kann und dann steckt man es in den Ofen für ein paar Minuten oder man kann auch

Speaker: Wenn man viele Brötchen hat, z .B. eine Tasse mit Wasser in den Ofen stellen und dann auch die Brötchen reingeben, so kann es auch wieder ein bisschen Feuchtigkeit aufnehmen oder auch z .B. das kann man auch mit dem Brot machen. Also es gibt so verschiedene Möglichkeiten, aber alles basiert im Prinzip darauf, dass das Brot die Feuchtigkeit zurückbekommt. Genau. Und damit man es gar nicht erst so weit kommen lässt, dass es hart wird, kann man es ja auch einfrieren. Man könnte es ja auch schneiden und einfrieren und dann wieder toasten oder so. Das ist ja dann auch eine gute Variante. Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Aber in dem Zusammenhang muss ich noch einen kleinen Tipp an alle Mamas und Papas weitergeben. Weil ich weiß noch, dass bei uns es immer so ganggebend war, so hart gewordenes Brot irgendwie an die Enten zu verfüttern, den Teilchen. Und das sollte man auf gar keinen Fall machen. Ja. Das ist super, super schlecht. Deswegen nur, weil mich gerade das erinnert hat. Weil das kann die sogar töten, glaube ich. Weil das so aufgewillte Magen und es ist auch schlechtes Gewässer.

Speaker: Also ich entschuldige mich bei allen Enten, die ich da gefüttert habe damals. Ich seh das leider auch viel zu oft und nicht die richtige Verwertung. Ja, fehlendes Wissen. Im schlimmsten Fall schimmelt es noch oder so. Ja genau, dann vergiftet man die Not. Also stattdessen hab ich irgendwann mal gegoogelt, soll man eher so Salat oder Bananen oder Tomaten oder sowas füttern?

Speaker: Ja, also und mit dem Backwaren kann ich auch noch sagen, ich habe mit meinem Bäcker gearbeitet. Und auch da war es gang und gäbe, dass wir halt am Ende einer jeden Schicht halt wirklich zahlreiche Kisten mit so übrig gebliebenem Broten oder auf Schrippen halt wirklich zurückgeschickt haben ins Lager. Und da wussten wir auch, dass die dann anschließend vernichtet werden oder so. Und das ist halt auch für uns war es zum einen superschwierig abzuschätzen, wie viele Leute kommen jetzt tatsächlich?

Speaker: um halt die Brötchen zu kaufen oder so, weil das ist ja dann auch super abhängig, so sind Ferien nicht oder ist ein Feiertag oder nicht oder so. Und dann war man auch immer angehalten, man musste so eine gewisse Range an Brotsorten immer sozusagen anbieten. Und dann wusste man aber, okay, wenn ich aber bis zum Abend alles da haben muss, ist ja, also es kann ja nicht alles verkauft werden. Deshalb habe ich schon damals nicht verstanden, warum man dann nicht wirklich kurz vor Ladenschluss halt einfach die Preise reduziert.

Speaker: oder das dann dann nachträglich irgendwie spendet oder so.

Speaker: Ja, die Tafel nimmt ja bei Supermärkten oder auch bei Bäckereien ganz viel Brot auch an und das Brot und Obst und Gemüse sind eben die Sachen, die auch am häufigsten bei Foodsharing bei der Tafel landen oder auch bei To Go To Go. Also es ist jetzt auch eine Möglichkeit, die es seit ein paar Jahren gibt, diese App To Go To Go. Und das nutzen auch viele Bäckereien, habe ich das Gefühl, weil da kann man eben noch einen kleinen Betrag, sage ich jetzt mal, für die Reste bekommen. Also da muss es eben nicht weggeschmissen werden und letztendlich

Speaker: Es ist auch die beste Lösung, die Sachen noch günstiger wegzugeben. Also ich verstehe immer den Ansatz, ehrlich gesagt, gar nicht so richtig, warum Supermärkte das lieber wegschmeißen, weil die Entsorgung kostet halt jeden Laden auch noch Geld. Wenn wir jetzt gerade bei Foodsharing sind, da gibt es ja auch mittlerweile so eine Plattform, wo man sich dann anmelden kann und

Speaker: Die setze ich dann auch für mehr Nachhaltigkeit und Foodwaste ein. Wie genau funktioniert das? Dazu habe ich ein ganz ausführliches YouTube -Video mal gemacht. Ja, das verlegen wir auf jeden Fall auch. Genau, da ist das alles erklärt. Und da habe ich auch die Zuschauer bei einer Abholung mitgenommen. Da kann man das auch einfach mal so ein bisschen sehen, wie sowas abläuft. Ich glaube, das ist ganz interessant für jeden, den das interessiert. Aber grundsätzlich ist das Prinzip von Foodsharing eben, dass die Supermärkte

Speaker: dass die Supermärkte Lebensmittel eben aussortieren, wie es halt so ist. Und dass die Food -Salver hingehen können, also die melden sich über diese Plattform an und es läuft halt alles über diese Plattform, das ist auch kostenlos, da kann sich jeder kostenlos ansehen. Mittlerweile gibt es sogar eine App, ne? Glaub ich. Eine Android -App vielleicht, ne? Ja, ja. Kann sein, ja. Ja. Äh, da haben die auf jeden Fall dran gearbeitet, das heißt ja, ich hab das gar nicht bekommen, dass die jetzt raus sind, aber gut, das ist schön. Ähm, ja, genau und ähm,

Speaker: Dann kann im Prinzip jeder Foodsaver werden und zu Filialen in der Gegend hingehen. Also gerade in Großstädten ist es schon sehr, sehr stark vertreten, dass auch viele Supermärkte mitmachen. Und es ist einfach eine Women -Situation.

Speaker: So sehe ich das auf jeden Fall, weil die Supermärkte haben weniger Müll, haben eben weniger Kosten dadurch, müssen auch nicht so ein megaschlechtes Gewissen haben, wenn sie dann die Sachen aussortieren. Das ist auch irgendwie immer so ein Punkt, auch für die Mitarbeiter, wie du jetzt gerade auch aus deiner eigenen Erfahrung erzählt hast. Und auf der anderen Seite ist es für die Foodceller halt super, weil die sparen sich damit eine Menge Geld, tun was Gutes für die Umwelt und Lebensmittel sind halt teuer gerade in der aktuellen Zeit.

Speaker: Ich sehe es echt als Win -Win -Situation gut. Nein, das ist echt toll. Es gibt ja sogar, keine Ahnung, wenn man jetzt keine Lust hat, sich bei dieser Plattform melden, dass man irgendwie auf Facebook schaut oder so, da gibt es ja auch so Gruppen. Ich habe auch schon überlegt, wenn man jetzt in Berlin wohnt, in so einem Wohnkomplex oder so und man generell, keine Ahnung, so eine WhatsApp -Gruppe oder so, sich da vernetzt oder dann wirklich was übrig hat, dass man dann einfach mal vielleicht auch seine Nachbarn irgendwie einlädt, so von wegen hey,

Speaker: Keine Ahnung, ich hab noch was über, willst du nicht zusammen Abendessen oder so? Keine Ahnung, dann knüpft man sogar noch neue Kontakte oder so. Da gibt's ja super viele verschiedene Optionen oder so, was man da alles machen kann.

Speaker: Ja, auf jeden Fall. Also wir haben auch zum Beispiel im Houseflow immer eine Kiste stehen, wo nicht nur Lebensmittel reinkommen, sondern irgendwie alles, was man aussortiert, was man das Gefühl hat, dass es vielleicht noch jemand anderes benutzen kann. Und da tauschen wir quasi immer so ein bisschen Sachen hin und her. Das ist auch eine tolle Sache. Aber auch auf zum Beispiel im eBay -Klernanzeigen kann man auch Lebensmittel reinstellen. Also es gibt wirklich schon viele Plattformen dafür. So insbesondere auf Lebensmittel ist halt FoodChallenge die größte und

Speaker: Ja, das ist halt am bekanntesten. Genau. Wenn wir uns die Einkaufszettel sozusagen, uns einmal dem Einkaufszettel widmen, was kann man da beachten? Ja, dass man einen schreibt, ist schon mal super. Ja, genau. Das hilft auf jeden Fall schon mal sehr weiter. Also ich glaube, man unterschätzt das tatsächlich, dass es so ähnlich wie mit Hunger einkaufen geht. Ganz schlechte Idee. Genau, was es für Auswirkungen hat. Oder ja, was es verändern kann.

Speaker: Je nachdem, was man für ein Typ ist, finde ich, sollte man auf seine Einkaufsliste schreiben, weil wenn man zum Beispiel grundsätzlich immer nach Rezept kauft, dann sollte man vielleicht auch darauf achten, dass man im Supermarkt schon die richtigen Mengen kauft. Und das kann man sich dann ja auf der Einkaufsliste notieren.

Speaker: Wenn man jetzt sagt, man kocht immer spontan, dann kochen wir wahrscheinlich auch ein bisschen spontaner ein. Aber so eine Grundidee hilft, glaube ich, jedem so ein bisschen weiter. Und grundsätzlich kann man natürlich darauf achten, in was für einem Abstand geht man grundsätzlich einkaufen, wie lange halten Lebensmittel. Also wenn ich jetzt irgendwie nur einmal die Woche einkaufen gehe,

Speaker: und ganz viel Obst und Gemüse kaufe und das innerhalb dieser Woche aber gar nicht aufbrauchen kann. Dann hat man auf jeden Fall so viel gekauft, also dass man auch so ein bisschen die Mengen lernt abzuschätzen. Das hat dann natürlich auch ganz viel mit Erfahrung und Selbstentschätzung zu tun. Aber ich glaube, da lernt man immer so ein bisschen weiter. Wenn man sich so, ich sag jetzt mal tools wie eine Einkaufsliste an die Hand nimmt, dann kann man da auf jeden Fall schon Unterschiede mitmachen. Genau, das denke ich auch. Also man sagt ja immer so, Orga ist Key. Also wenn man alles organisiert hat, dann klappt das auch alles besser.

Speaker: oder sowas gebildet hat. Und dann muss man halt, wie du schon sagtest, so persönlich herausfinden, wie bin ich jetzt lieber oder passt es mir besser, wenn ich einmal einen Großeinkauf mache oder halt mehrere kleine Einkäufe. Das muss jeder dann für sich selbst sozusagen abschätzen. Und was jetzt auch den Vorratsstrang betrifft, da sollte man ja auch so ein bisschen drauf achten, den halt regelmäßig auch zu kontrollieren. Ist da alles noch frisch oder fehlt mir irgendwas? Und dann kann man das ja gleich notieren und dann kann man da gucken.

Speaker: Ja, es hilft auch, wenn man so eine kleine Liste sich zum Beispiel macht. Also das habe ich jetzt bei uns zum Beispiel auch beim Gefrierfach neulich gemacht. Das Gefrierfach ist also das, was ich am wenigsten im Blick habe, weil ich versuche den Gefrierschrank natürlich nicht so lange aufzuhaben und ich gucke mich da jetzt nicht minutenlang irgendwie im Gefrierfach um, sondern ich hole meistens das raus, was ich brauche. Und ja, so habe ich da bei den Fächern den wenigsten Überblick. Deswegen habe ich mir auch neulich, als wäre da mal ein bisschen

Speaker: nicht außerdem über aufbrauchen wollten, habe ich mir auch eine Liste gemacht, was dann eigentlich noch alles drin ist und dann hatte ich das einfach außen am Gefrierfach hängen mit einem Magneten und konnte dann so auch wegstreichen, wenn wir das aufgebraucht haben. Und genauso kann man es aber eben auch beim Vorratsschrank machen, dass man dort eine kleine Liste vielleicht hat und sich vielleicht auch nur notiert, was man nicht im Blick hatte. Also die Sachen, die einen selber vielleicht überrascht haben, dass man so dachte,

Speaker: hat und die dann in der Zukunft, also in naher Zukunft, dann irgendwie aufprobt. Ich mache auch öfter so eine Aufbruch -Challenge sozusagen. Ja, das kann ja auch jeder so ein bisschen etablieren, so am Wochenende oder so, macht bestimmt auch Spaß. Genau, man kann eigentlich immer, also die meisten Menschen haben wirklich so viel da, dass man dann noch locker, dass ich für viele Gerichte rauskommen kann, das kommt dann nur drauf an, aber selbst wenn ich nichts an Lebensmitteln da habe, dann habe ich eigentlich was da, wo ich was kochen kann.

Speaker: Man hat eigentlich immer viele Vorwerte oder genügend auf jeden Fall und aber so paar Mal. Und dann ist es ja auch gut, dann kann man so ein bisschen die Fantasie auch benutzen. Man muss ja nicht immer strikt nach Rezept irgendwie kochen und die genauen Mengenangaben so exakt wie möglich irgendwie aufbrauchen, sondern dass man halt ein bisschen vielleicht auch ein bisschen was abwandelt oder mal kreativ wird und so. Da gibt es ja super viele Varianten. Genau. Und jetzt kommen wir, glaube ich, zum größten Irrtum überhaupt und zwar dem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Speaker: Also die meisten, zu denen leider auch ich lange Zeit zählte, schmeißen Produkte, die diese kleine magische Zahl auch nur wirklich über einen Tag oder so über Schritten haben, halt sofort in die Tonne. Dabei handelt es sich hier ja dann immer nur um einen, sozusagen um eine herstellerinnen Empfehlung und nicht, also das heißt ja nicht zwangsläufig, dass das Produkt sofort ungenießbar ist und ab sofort nicht mehr verzerrt werden kann. Genau, also dieses kleine Datum garantiert ja die

Speaker: garantiert ja nur, wie lange die Produkte ihre typischen Eigenschaften, also die Farbe, den Geschmack, den Nährstoffgehalt und die Konsistenz beibehalten. Welche Tipps kannst du unseren ZuhörerInnen auf den Weg geben, dass man dann unterscheiden kann, kann ich das jetzt noch benutzen oder lieber nicht? Also grundsätzlich sollte man sein Mindset so ein bisschen anpassen, an das man das Haltbarkeitsdatum bei

Speaker: Uns wurde in der Wirtschaft beigebracht, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum gleich das Verbrauchsdatum ist. Das ist aber ein Unterschied. Was grundsätzlich einfach hilft, ist, sich auf seine Sinne mehr zu verlassen als auf dieses Datum.

Speaker: Der Drucker, der dieses Datum darauf gemacht hat, der weiß auch nicht, wann das Produkt abläuft und letztendlich ist es halt von vielen Faktoren abhängig. Also es wurde die Lieferkette eingehalten, die Kühlkette eingehalten. Also was für Produkte stecken wirklich dann da drin, weil wenn Obst und Gemüse verarbeitet ist, ist das ja auch alles noch mal unterschiedlich. Also was ich damit sagen will, dieses Datum ist halt

Speaker: Ja, geschätzt einfach. Es ist einfach nur geschätzt und man kann einfach mit seinem Sinn checken. Also man schaut sich das Produkt an. Wenn Schimmel drauf ist, dann hat man schon verloren quasi. Das denke ich halt auch, dass man muss das ja eigentlich schmecken, riechen oder halt sehen, ob das noch gut ist oder nicht.

Speaker: Das ist dann absurd, dass wir uns da einfach so auf eine Zahl irgendwie verlassen und dann, ach nee, ein Tag über, ach okay, weg. Ja, genau. Deswegen einfach immer mit dem Sinn checken, dass es wirklich der sicherste Weg, nicht nur in Richtung, dass Lebensmittel länger haltbar sind, sondern auch, wenn Lebensmittel vielleicht früher haltbar sind, weil da muss ja nur die Verpackung beschädigt worden sein von Produkten, kann es auch sein, dass das Mittelfaltbarkeitsdatum eben auch viel höher angesetzt ist, als es eben der Fall ist.

Speaker: Genau. Und ja. Deswegen immer den Sinnescheck. Dazu habe ich auch ein paar kurze Videos zum Beispiel auf Instagram, wie ich da den Sinnescheck mache. Also zum Beispiel Joghurt. Joghurt ist echt monatelang noch haltbar. Da muss man sich meistens keine Sorgen machen. Einfach probieren. Wenn man nichts Auffälliges sieht oder riecht, dann kann man halt immer echt probieren. Und der Geschmackssinn wird eigentlich schon sagen, wenn es nicht gut ist. Genau. Mich hatten zum Beispiel auch erstaunt, dass so trocken waren wie Reis, Nudeln oder Mehl.

Speaker: tatsächlich sogar bis zu ein Jahr lang, also nach dem Verbrauchsdatum, äh, jetzt sag ich's auch schon, Mindesthaltbarkeitsdatum halt noch haltbar sind. Oder auch... Ja, meist sogar länger. Ja, genau. Also ich hab auch schon Nudeln gehabt, die waren schon drei oder vier Jahre abgelaufen. Ah ja, okay, krass, ja. Ja, genau, man muss halt nur drauf achten, dass immer noch verschlossen ist diese Originalverpackung und dass man halt sachgemäß die Produkte lagert. Also wenn da steht, wann wegen vor Wärme schützen oder

Speaker: halt kühl und trocken und dunkel lagern, dass man das dann halt auch sozusagen einhält. Also ein Unterschied ist, wenn man das dann zum Beispiel ausgepackt hat und dann irgendwie separat verpackt hat, weil nach der Eröffnung sozusagen des Produktes oder der Originalverpackung kommt dann immer noch Sauerstoff rein oder auch Feuchtigkeit oder Mikroorganismen und dann können die Produkte tatsächlich schneller verderben. Da sollte man dann halt schon aufpassen.

Speaker: Genau, aber dann ist das Mindesthaltbarkeitsdatum ja sowieso nicht mehr. Also das greift ja sowieso nur bei verschlossenen Produkten. Ja, da muss man dann sowieso schon mit seinem Sinn checken. Ja, genau. Ja, also ich habe auch so eine Übersicht in die Show Notes gepackt. Da sieht man von der Tafel, das finde ich auch super. Die haben so eine Übersicht gemacht, wie lange das noch haltbar ist, ob was man achten muss, ob bei der Lagerung und so. Das ist also ziemlich optimal. Okay, was kann man bei der Resteverwertung

Speaker: Noch beachten? Ja, dass man Reste verwertet, am besten, dass man es macht. Grundsätzlich kann man, ja, also Reste übrig, das Reste übrig bleiben ist ganz normal. Das passiert halt bei jedem, denke ich, weil es gibt halt nicht immer genau die Menge für das Rezept. Also irgendwie, wenn du eine Dose von irgendwas hast, dann ist da meistens mehr oder weniger drin. Also häufig sind Rezepte ja nicht an den Mengen angabenfunden.

Speaker: Produktverpackung angepasst zu. Deswegen hat man natürlich immer was übrig. Und es wäre natürlich schön, wenn man weiß, was man im Kühlschrank hat. Also das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass man einfach weiß, was geöffnet ist, was auch verbraucht werden muss schnell. Das ist ja auch abhängig. Also eine offene Packung Nudeln muss jetzt nicht so schnell verbraucht werden wie eine offene Dose Kichererbsen oder sowas. Genau bei Konserven, was gilt da?

Speaker: Also, dass man es auch umpackt. Ja genau, dass man es umpackt und dann möglichst schnell wieder verbraucht. Genau.

Speaker: Ja, und für mich so dieser kleine Heck bei nicht nur bei der Restverwertung, sondern grundsätzlich, um Lebensmittel im Blick zu behalten, die verbraucht werden müssen. Und Rest sind das meistens halt, die müssen halt meistens schnell verbraucht werden. Ich habe so ein kleines Fach im Kühlschrank. Das ist so meine First Box. Und da stelle ich eben genau diese Sachen rein, die zuerst gegessen werden müssen. Das hilft mir zum einen natürlich, dass ich es einfach im Blick behalte, weil so kleine Reste, die wandern ganz häufig hinten.

Speaker: in die letzte Ecke im Kühlschrank und dann vergammeln die halt. Also dann kann man auch niemandem irgendwie was vormachen bzw. dann kann man auch nichts mehr wirklich so dagegen tun, weil sobald man es vergessen hat, ist eigentlich verloren. Deswegen muss man es eigentlich im Blick behalten und das geht halt super mit so einer EB -First -Box. Genau. Und vor allem, wenn man so Gemüsereste oder sowas hat, dann kann man ja immer super leicht so Suppen oder sowas daraus zaubern. Da braucht man auch keine großen Kochkünste haben. Man muss nur aufpassen, dass man sich anbrennt, aber das sollte man ja schaffen.

Speaker: Und Suppen kann man dann auch super einfrieren oder später noch mal aufwärmen, dann hat man immer was. Das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Zum Schluss wollte ich dich noch fragen, was du dir so für die Zukunft wünscht und wie sich der Food Waste verirrt.

Speaker: Ja, also ich wünsche mir auf jeden Fall, dass die Wertschätzung, weil das einfach ein Riesenthema ist, in der Gesellschaft wieder ein bisschen mehr ankommt, also dass mehr Wertschätzung für Lebensmittel entsteht und dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Auf jeden Fall einfach vielleicht auch, dass das Bewusstsein mehr gestärkt wird dafür, dass vor allem auch die Politik da so ein bisschen mehr reingeht. Aber auch, dass jeder Einzelne von uns sich ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzt. Das ist natürlich schön, weil

Speaker: Ich glaube eben, dass es häufig wirklich an Informationen auch liegt, dass Menschen wieder falsch informiert sind oder gar nicht informiert sind über gewisse Themen. Also es ist nicht nur auf das Thema Lebensmittelverschwendung zu treffen, sondern ganz, ganz viel. Und ich denke, dass viele, wenn sie einfach das Wissen hätten, auch was verändern würden und einfach ein bisschen

Speaker: achtsamer werden. Und vor allem ist das Thema Lebensmittelverschwendung gar nicht mit so viel Aufwand verbunden. Also ich glaube, das stellt man sich immer schwieriger vor als es ist. Es sind ganz viele kleine Sachen, die man im Alltag einbauen kann, wie zum Beispiel die richtige Lagerung. Letztendlich legt man die Lebensmittel sowieso nach dem Einkauf irgendwo hin. Warum nicht dann direkt richtig lagern? Genau, und deswegen sind es so viele kleine Sachen, mit denen man sich einfach ein bisschen auseinandersetzen muss und dann aber wirklich schon viel erreichen kann.

Speaker: Genau, wenn man sich das einmal sozusagen wirklich einmal umfassend informiert hat, dann kann man das ja wie gesagt auch jeden Tag umsetzen. Genau. Genau, also stimmen wir auch komplett zu, denn für die zukünftig bessere Lebensmittelversorgung muss halt nicht zwangsläufig mehr oder effizienter produziert werden, sondern es muss einfach weniger weggeschmissen werden und dann gerechter verteilt werden. Auf jeden Fall.

Speaker: Ja, auf jeden Fall ein großes Dankeschön dafür, dass du dich dieser Aufgabe angenommen hast und da so ein bisschen informierst und vor allem auch so auf humorvolle und selbstironische Art und Weise, sag ich mal. Es macht auf jeden Fall super viel Spaß, dir da zuzugucken und dann auch wirklich was dabei zu lernen. Und ja, ich denke halt auch immer, dass solch ein Wissen eigentlich auch schon den Kindern irgendwie vermittelt werden sollte in den Schulen, weil das trägt ja auch irgendwie so

Speaker: Bildung sag ich mal mit bei und finde ich auf jeden Fall super. Genau, also sollte noch irgendjemand mehr Interesse haben an Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit. Genau, kann ich einen Blick auf dein Instagram -Profil Janka Lüsches oder auch den YouTube -Kanal natürlich Janka nur als Herz legen. Auf jeden Fall super cool und auch super authentisch. Super, das freut mich total. Dankeschön. Gerne.

Speaker: Okay, dann wünsche ich dir auf jeden Fall noch einen schönen Tag und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Sehr gerne, wünsche ich dir auch. Okay, danke. Tschüss. Kommt gut. Okay, super. Danke, dass es geklappt hat. Ja, gerne, gerne. Ich hoffe, dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo -Episoden und Interviews auf dich.

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Speaker: Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht ihr das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.

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