Transcript
Speaker: Es bringt halt gar nichts, wenn du Hunderte von Euro oder sogar Tausende von Euro im Jahr für Supplements ausgibst und dann die Erwartung hast, dass sich dadurch nachhaltig was an deiner Situation verändert.
Speaker: Das ist ein Irrglaube und deswegen ist es ganz wichtig, dass wir heute mal darüber sprechen, wo Supplements eigentlich sinnvoll sind und wie sie uns echt helfen können.
Speaker: wo sie ihre Grenzen haben und wo das Ganze auch eine Suchtverlagerung sein kann.
Speaker: Deswegen freue ich mich sehr auf das Thema heute.
Speaker: Herzlich Willkommen zum Chainless Woman Podcast.
Speaker: Ich freue mich riesig, dass du da bist.
Speaker: Mein Name ist Natascha Wilms und schon über 550, fast 600 Menschen durfte ich in den letzten Jahren dabei begleiten, ihre Beziehung zu ihrem Körper begleiten.
Speaker: zu befreien und sich von emotionalem Essen zu lösen.
Speaker: Und in diesem Podcast führen wir dich richtig tief an die Ursachen, um dir zu helfen, das endlich hinter dir zu lassen.
Speaker: Mein Name ist Lena, ich bin jetzt inzwischen seit ich glaube fast zwei Jahren auch bei Channels Woman dabei und habe auch schon davor
Speaker: Vollzeit als Coach gearbeitet und vor allen Dingen interessieren mich die Zusammenhänge von Körper und Psyche, wie sich also emotionale Prozesse körperlich sichtbar machen und auch andersrum.
Speaker: Und deswegen freue ich mich sehr, dass wir heute über dieses Thema sprechen, was ja noch ein bisschen geheimnisvoll klingt.
Speaker: Das, was du bis jetzt weißt, ist ja nur, dass es nicht ums Essen geht, sondern einen sehr, sehr großen Blindspot, wenn es um das Thema emotionales Essen geht.
Speaker: Und ja, wie Natascha schon gesagt hat, ganz egal mit welchem Thema man zu tun hat, ist das auf jeden Fall ein.
Speaker: wichtigste Komponente, wenn es darum geht, wirklich in Veränderungsprozesse gehen zu wollen.
Speaker: Ja, das mit den Supplements ist ja ein wirklicher Dschungel, in dem man sich echt verlaufen kann.
Speaker: Es ist unfassbar, was es alles für Supplements gibt und es kommt ja auch alle Nase lang ein gefühlt neues Supplement auf den Markt, was total gehypt wird als den Heiligen Kral.
Speaker: Und je nachdem, was man halt für ein Thema hat, ob es das Abnehmen ist, ob es, du wirst es wahrscheinlich kennen mit deinen Themen mit den Haaren,
Speaker: bis das Thema, weiß ich nicht, Müdigkeit ist, Allergien ist, was auch immer.
Speaker: Es gibt da irgendwie gefühlt für jedes Symptom ein perfektes Supplement.
Speaker: Ich meine, es gibt ja sogar, ich sage mal, Diäten wie die HCG-Stoffwechselkur oder auch von anderen Network-Marketing-Anbietern Stoffwechselkuren, die dann...
Speaker: so aufgebaut sind, dass man ziemlich wenig Kalorien zu sich nimmt, aber dafür dann eben den Nährstoffmangel ausgleichen soll mit teilweise echt teuren Paketen von weiß ich nicht wie viel, 100 Euro an Supplements.
Speaker: Dann gibt es die ganze Fitnessblase, wo so einschlägige Firmen auch fast schon, ja,
Speaker: sektenhaft ihre Produkte bewerben.
Speaker: Und ich sage deshalb sektenhaft, weil jeder Mensch, der sich da äußert, dass er eventuell doch mit Unverträglichkeiten auf diese Sachen reagiert, wird sofort mundtot gemacht.
Speaker: Was immer ein ganz, ganz schlechtes Zeichen ist.
Speaker: Wenn man eine Community rund um ein Produkt aufbaut, dass man...
Speaker: die man sozusagen erzieht, keine kritischen Fragen mehr zu stellen, sondern das alles einfach zu schlucken und auch nicht mehr differenziert nach außen geht und damit auch seine Community sozusagen so erzieht, nicht mehr differenziert auf die Sache zu blicken.
Speaker: Denn wer den menschlichen Körper verstanden hat, weiß, dass nicht eine Sache für alle funktionieren kann.
Speaker: weil jeder nochmal individuelle Reaktionsmuster hat, individuelle Toleranzfenster, was zum Beispiel bestimmte Inhaltsstoffe wie Süßstoffe angeht, ein individuelles Darmmilieu, eine individuelle Geschichte.
Speaker: Und es ist so verrückt, wie...
Speaker: dann ganz, ganz undifferenziert nach außen gegangen wird, so nach dem Motto, das funktioniert für jeden und mit jedem.
Speaker: Und jeder, der da Symptome hat und diese Produkte zum Beispiel nicht verträgt, wird dann, wie gesagt, angegriffen, wird mundtot gemacht.
Speaker: Und ja, das ist schon ganz verrückt.
Speaker: Also es gibt ganz viele Aspekte, über die wir in dieser Podcast-Folge sprechen können oder auch werden, wo wir einfach ein Bewusstsein dafür schaffen wollen, wo Supplements sinnvoll sind, wie sie unterstützen können, was sie aber auch auf jeden Fall nicht leisten können und wo sie, wie gesagt, auch zu einer Suchtverschiebung, Suchtverlagerung führen können, um
Speaker: Weil man kann sich mit den falschen Supplements nicht innerhalb von wenigen Monaten, aber im Rahmen von mehreren Jahren auch wirklich krank machen.
Speaker: Man kann Organe damit zerstören, man kann Leberschäden erzeugen.
Speaker: Es gibt auch neuere Studien, die zeigen gerade ein Problem.
Speaker: über die Maßen hoher Eiweißkonsum, kann auch Krebs fördern.
Speaker: Also ich sage kann, ja, weil das auch, wie gesagt, nicht bei jedem der Fall ist.
Speaker: Aber wir müssen es uns angucken und vor allen Dingen müssen wir es uns deshalb angucken, weil, wie gesagt, im Marketing das Ganze dann häufig als das
Speaker: den heiligen Kral für dein Problem verkauft wird.
Speaker: Dann nimmst du halt für deinen Süßhunger Proteinpulver, die gesüßt sind.
Speaker: Dann machst du noch was Gutes für deinen Körper, weil du ja viel Protein zu dir nimmst.
Speaker: Dann nimmst du eine ganze Batterie an Nahrungsergänzungsmitteln, damit die Haare schöner werden, die Haut schöner wird.
Speaker: Und da spielt man zum einen mit der Gesundheit der Menschen.
Speaker: Man spielt mit der Hoffnung der Menschen.
Speaker: Und
Speaker: Ja, bei vielen Sachen ist auch noch nicht ganz klar, was so die Langzeitfolgen dazu sind, wenn wir so in den Körper eingreifen.
Speaker: Deswegen freue ich mich riesig.
Speaker: Lena kann, glaube ich, ganz, ganz viel zu den psychodynamischen Sachen reingeben, warum wir überhaupt die Neigung haben, vielleicht auch zu so schnellen Lösungen zu greifen oder zu tendieren.
Speaker: Ich werde ganz viel auch Wissen in Bezug auf die physiologischen Reaktionen und den Körper, die Wirkweise mit reingeben können.
Speaker: Also das wird ein rundum sehr spannender und interessanter Podcast für alle, die das Gefühl haben,
Speaker: dass sie sich selbst mit ihren Themen unterstützen wollen, bei dem Thema vielleicht mit Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten wollen oder schon tun.
Speaker: Und vielleicht, wenn du auch als Coach oder werdender Coach zuhörst, wenn du irgendwann in deiner Begleitung eben auch...
Speaker: Nahrungsergänzungsmittel mit einbeziehen möchtest und dahingehend beraten möchtest, was ich für sinnvoll halte, dann ist das auf jeden Fall eine spannende Podcast-Folge.
Speaker: Du hast jetzt gerade eben schon was von Süßstoffen gesagt, deswegen komme ich mal direkt zu einer ersten Frage.
Speaker: Viele, die sagen, sie wollen halt abnehmen, kriegen ja auch gesagt, dass sie auf Zucker verzichten sollten, also dass Zucker ja generell eh nicht so gesundheitsfördernd ist, sage ich mal, nett formuliert.
Speaker: Was hältst du denn aus gesundheitlicher Sicht grundsätzlich von diesen Zuckerersatzmitteln?
Speaker: Also da gibt es ja inzwischen auch ganz, ganz viele unterschiedliche.
Speaker: Also würdest du sagen, das ist eine gute Alternative oder das ist quasi eine Verlagerung der Schädigung?
Speaker: Ja, also ich habe ja früher Bodybuilding gemacht und war sehr in dieser Fitnessblase unterwegs und habe selbst auch auf jeden Fall 30 Gramm Protein pro Tag Proteinpulver zu mir genommen und dementsprechend auch
Speaker: Und ich habe das auch relativ lange vertragen.
Speaker: Aber irgendwann kam halt ein Kipppunkt.
Speaker: Und das ist in der Tat etwas, was viele berichten.
Speaker: Es kommt so ein bisschen darauf an, was für Süßstoffe da drin sind.
Speaker: Und natürlich auch, auf was für ein Darmmilieu, auf was für eine Situation das trifft.
Speaker: Wie hoch die dosiert sind.
Speaker: Und auch da...
Speaker: Das machen wir auch so, wenn wir unsere Coaches ausbilden oder wenn wir unsere Klienten begleiten, dass wir eben so praktizieren, dass wir durch die Anamnesen, die wir machen an unseren Klienten oder die wir auch den Coach-Auszubildenden beibringen, feststellen über den Coaching-Verlauf, wo ist die individuelle Toleranzschwelle von der betreffenden Person, mit der wir da arbeiten.
Speaker: Und
Speaker: Also ich sage mal, eins der bekanntesten Süßstoffe, die mittlerweile auch in der Gesellschaft angekommen sind, dass sie eben nicht so gut, also dass sie wirklich sehr gesundheitsschädlich sein können, ist halt sowas wie Aspartam.
Speaker: Das ist auch das, was in der Cola drin ist.
Speaker: Also das ist was, da würde ich auf jeden Fall die Finger von lassen.
Speaker: Also man kann ja schon sagen, man wird jetzt nicht von einer Coke,
Speaker: große Probleme bekommen.
Speaker: Aber das akkumuliert sich halt einfach zusammen und dann trinke ich halt mal hier eine Cola oder ich glaube Infantas ist auch drin, dann habe ich halt vielleicht noch einen
Speaker: Flavordrop, wo das drin ist, dann habe ich irgendwie noch ein Proteinpulver, wo das drin ist und dann akkumuliert sich das.
Speaker: Also Aspartam ist tatsächlich, weil es bekannt ist für seine Nebenwirkungen, nicht mehr so wirklich drin in den Supplements.
Speaker: Zumindest von denen, wo ich jetzt gerade Bescheid weiß.
Speaker: Aber man muss halt einfach gucken.
Speaker: Ich weiß, ich habe mal eine Frau begleitet, die hat am Tag
Speaker: fast anderthalb Liter Cola getrunken.
Speaker: Und das ist viel, mal abgesehen davon, was das an Zucker und Kalorien reinbringt, hatte die natürlich auch dann dauerhaft mit Kopfschmerzen zu tun, mit Übelkeiten, mit Bauchschmerzen, starken Wassereinlagerungen, Konzentrationsprobleme.
Speaker: Also das ist schon...
Speaker: Da wusste man ziemlich schnell, woher es kommt und es war ein krasser Entzug davon wegzukommen.
Speaker: Ihr Körper hat da auch echt krass drauf reagiert.
Speaker: Studien zeigen halt, dass das Krebsrisiko nicht
Speaker: möglicherweise vorhanden ist.
Speaker: Und das sind halt, also ich meine theoretisch, viele Sachen können griecheln.
Speaker: Also man muss immer so ein bisschen aufpassen mit diesen Aussagen, weil, wie gesagt, es kommt auf die Menge drauf an, wie häufig man das zu sich nimmt, die eigene Ausgangslage, was man sonst noch so macht, raucht und so weiter und so weiter.
Speaker: Aber es ist zumindest nicht gesundheitsförderlich.
Speaker: Genau.
Speaker: Wenn der Wunsch ist, sich gesünder und leichter zu fühlen, dann wäre das jetzt nicht die erste Empfehlung, das zu konsumieren.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und es gibt noch andere Sachen.
Speaker: Sucralose, das ist eigentlich das, was man so hauptsächlich in Proteinpulvern findet.
Speaker: Und auch da, also es kann zu Blähungen kommen, es kann zu Durchfall kommen, es kann zu Verschiebungen im Darmmilieu kommen, also dass du einfach eine Art Disbiose entwickelst und das wie gesagt über die Zeit und bestimmt auch nicht nur von dieser einen Sache, aber es ist ein Faktor, der mit dazu führen kann.
Speaker: Und
Speaker: Deswegen muss man sich halt die Frage stellen, brauche ich das und in welcher Menge brauche ich das?
Speaker: Und wie immer ist nicht der Konsum wirklich das Problem, sondern es ist am Ende des Tages mehr der Grund, aus welchem Grund ich das konsumiere, ob ich da versuche, meine Zuckersucht zum Beispiel mit zu kompensieren.
Speaker: Denn das wird sehr wahrscheinlich dazu führen,
Speaker: dass das so aussieht wie bei so manchen Fans von bestimmten Nahrungsergänzungsmittelfirmen, wo du dann in der Küche den ganzen Schrank voll siehst mit allen möglichen
Speaker: Flavor Drops, Proteinpulvern, Crunchy und was ist da so alles?
Speaker: Es gibt so eine ganze Batterie.
Speaker: Und wie gesagt, da ist nicht das eine Produkt das Problem oder das eine Mal, wo man das konsumiert, sondern da wird halt dann in jeden Kaffee ein Drop reingemacht.
Speaker: Da wird dann halt in jeden Quark, in jede Bowl wird irgendwas untergerührt.
Speaker: Und dann hat man manchmal zweimal, dreimal am Tag
Speaker: Und das vielleicht über Jahre.
Speaker: Und die Drucks bei der Sache, ich habe das letztens auch wieder unter einem Post gesehen von einer Frau, die ihre Erfahrung mit diesen Produkten mit einer speziellen Firma geteilt hat.
Speaker: Und die ist komplett attackiert worden.
Speaker: Also es gab, die drunter geschrieben haben, mir geht es genauso.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann gab es die, die drunter geschrieben haben, ich weiß nicht, was du für ein Problem hast und das liegt nicht an dem Produkt, sondern halt an dir.
Speaker: Ich habe damit 43 Kilo abgenommen und mir geht es super und und und.
Speaker: es ist doch nur mal ein Erfahrungsbericht von einer Person, die damit an die Öffentlichkeit geht, weil es vielleicht auch noch andere Menschen betrifft, die nicht wissen, woher ihre Probleme kommen und vielleicht auf die Idee kommen, ah, daher könnte es ja auch kommen.
Speaker: Die, die damit gut klarkommen, die,
Speaker: Die können es ja einfach so stehen lassen.
Speaker: Ja, also ist ja okay, wenn du damit klarkommst.
Speaker: Ist ja super, wenn du halt so viel damit abgenommen hast.
Speaker: Man kann natürlich, also ich als Profi für den Bereich, stelle halt in Frage, wie nachhaltig die Abnahme ist und was das für andere gesundheitliche Konsequenzen hat, denn
Speaker: Für mich ist das Gewicht alleine kein Erfolgsmesser.
Speaker: Das ist halt für andere Menschen was anderes.
Speaker: Denen ist das vielleicht auch egal, wenn sie sich ihren Darm über die Jahre schrotten.
Speaker: Das Gewicht ist unten.
Speaker: Und wie gesagt, das wird wahrscheinlich auch nicht in jedem einzelnen Fall so sein, dass man sich den Darm damit kaputt macht.
Speaker: Deswegen, hier kommt halt diese differenzierte Betrachtungsweise mit rein.
Speaker: Aber Fakt ist, es ist bei vielen Menschen eine Suchtverlagerung.
Speaker: weil sie einfach nicht, also aus meiner Perspektive, meiner Erfahrung ist es eine Suchtverlagerung, ja, bei vielen, weil sie einfach nicht gelernt haben, die Ursachen für diesen Süßhieper zu verändern,
Speaker: regulieren und sich um die zu kümmern und dann irgendwie versuchen, sich zu helfen.
Speaker: Und ich verstehe das auch.
Speaker: Wenn man sich halt jahrelang abmüht, irgendwie zu probieren, von dem Zucker wegzukommen und sich da nicht mehr zu helfen weiß, dann ist das natürlich auch vielleicht sinnvoll, dann nach einer zumindest erstmal scheinbar oder vielleicht kurzzeitig gesünderen Lösung zu suchen.
Speaker: Langfristig ist das halt keine Lösung, weil ich ignoriere ja weiter, was unter diesem Süßhunger liegt.
Speaker: Das ist genauso eine Symptombehandlung wie auch die Abnehmenspritze.
Speaker: Ich habe dann zwar weniger Zucker konsumiert oder ich habe dann zwar weniger Hunger und ich habe dann vielleicht auch die Möglichkeit abzunehmen,
Speaker: Aber die Ursache für diesen Süßhunger oder diese Süßsucht, diese Zuckersucht, die ist ja nicht gelöst.
Speaker: Und wir dürfen uns die Frage stellen, was macht die Ursache noch mit uns?
Speaker: Die hat ja meistens nicht nur die Konsequenz, dass wir ständig süß wollen und dass wir uns mit Süßen überessen und zunehmen, sondern diese Ursache, wenn wir mal tiefer schauen,
Speaker: psychodynamisch sind die ja häufig in Ängsten zu Hause, in schwierigen Beziehungserfahrungen, in einem Unterdrücken der eigenen Emotionen und Bedürfnisse, in einem extremen Perfektionismus, weil darunter eine Selbstwertwunde liegt, die sehr, sehr schambehaftet ist.
Speaker: Und
Speaker: Das geht ja nicht weg, nur weil ich dieses Symptom irgendwie versuche in den Griff zu bekommen oder es vielleicht auch in den Griff bekomme.
Speaker: Das rumort ja in meinem System weiter.
Speaker: Ja, und ich glaube, dass es auch eines der Hauptprobleme ist, weil es gibt ja durchaus auch Supplements oder Nahrungsergänzungsmittel, wo schon auch ein großer Zusammenhang festgestellt werden konnte mit der Leistung des Immunsystems oder auch der Verbesserung von psychischen Thematiken, also die wirklich auch bei der Gesundung, sage ich mal, helfen können, auch emotional, weil wenn wir eben bestimmte
Speaker: Mängel haben, eben auch die emotionalen Prozesse schlechter lösbar sind.
Speaker: Nur das Hauptproblem, was ich sehe, ist einerseits das fehlende Wissen, was viele haben und ich zähle mich da eben auch mit rein.
Speaker: Also ich lasse mich da auch immer persönlich begleiten durch eine Heilpraktikerin oder eben dann in Zusammenarbeit ja auch mit dir,
Speaker: weil das eben nicht mein Fachgebiet ist und es einfach einen riesen Apothekenschrank voller Nahrungsergänzungsmittel gibt, die teilweise ja auch Wechselwirkungen haben können oder vielleicht gar nicht auf mein System angepasst sind oder eben, wenn der Darm nicht gut aufgestellt ist, quasi man das ganze Geld unten wieder rausspült, obwohl man ganz viel Gutes oben reingibt.
Speaker: Und das ist eben auch etwas, was ich halt feststelle, dass halt diese Information über
Speaker: soziale Medien und über Marketing bezogen werden, die einfach sowas von unindividuell sind.
Speaker: Also wo ja jegliche Analyse der aktuellen Gesundheitslage, der aktuellen Organlage, der aktuelle Stoffwechsellage und so weiter gar nicht berücksichtigt werden kann.
Speaker: Und dann werden da aber ganz bestimmte Produkte verwendet,
Speaker: Und wenn dann Personen real berichten, dass es ihnen damit gar nicht besser, sondern schlechter geht, dann haben die sich quasi schon wie so eine Art Nahrungsergänzungsmittelarmee aufgebaut, die dann alle mit auf den Zug aufspringen und die kritischen Stimmen innerhalb kürzester Zeit Mundschot machen.
Speaker: Und darin sieht man schon die psychische Dynamik, die auch da drin ist.
Speaker: Also es ist dann quasi wie so eine Idealisierung und alles, was kritisch ist und es gibt keine Wirkung über Nebenwirkungen und es gibt auch nichts, was bei jedem gleich wirkt, sondern die besten Supplements können unterschiedliche Symptome oder anderes auslösen,
Speaker: Das sehe ich halt als super riskant, insbesondere wenn eben diese Information darüber beschafft wird, dass irgendwelche Influencer, die teilweise selber gar keine Ahnung in diesen Bereichen haben, diese Dinger halt in die Kamera halten, dann noch ein Körperideal verkörpern und halt auch zur Schau stellen, auch über Bearbeitung der Bilder und so weiter, die dann eben das schnelle Versprechen geben, wenn du diese Produkte nimmst, dann siehst du auch so aus, was natürlich komplett utopisch ist,
Speaker: Aber natürlich genau auf den Schmerzpunkt zielt und im Prinzip werden die Menschen auch hier mit dem Versprechen überschüttet, dass das jetzt die Lösung ist und kriegen gar nicht mehr mit, dass etwas, was ursprünglich auch wirklich mal in meiner Wahrnehmung zumindest geschieht.
Speaker: gesundheitsfördernd sein kann, weil bestimmte Nährstoffe und so weiter nicht mehr einfach so aufgenommen werden können, einfach ein riesengroßes Profitinstrument geworden ist.
Speaker: Also alleine, wenn man sich anguckt, wie viele Marken und Hersteller und Zusammensetzungen und so weiter es inzwischen gibt, es ist einfach ein riesengroßes Geschäftsmodell geworden.
Speaker: Ja.
Speaker: ohne dass die Menschen wirklich individuell begleitet werden, was sie mit ihrem Symptom, mit ihrer Ausgangslage, mit ihrer Ziellage, mit ihrem Lebensstil wirklich auch bräuchten, dass es wirklich nachhaltig helfen statt schädigen kann und ohne, dass du dich wie bei einem Abo-Modell quasi monatlich mit mehreren hundert Euro teilweise sogar verschuldest, weil du musst es dann ja auch weiternehmen und dann hast du 27 Prozent.
Speaker: Supplements, die dann alle für einen Monat 30 Euro kosten und die du angeblich alle brauchst.
Speaker: Also dementsprechend ist es, glaube ich, echt wichtig, da drauf zu schauen, wie kann man wirklich individuell gucken, was unterstützt mich wirklich und was ist einerseits unnötig oder vielleicht sogar schädigend auch.
Speaker: Ja, das Problem ist halt da, dass sich die Menschen nicht der Konsequenzen so richtig bewusst sind und es sehr verharmlost wird oder das einfach zu nehmen.
Speaker: Und es ist halt nicht so harmlos, weil es gibt immer bestimmte Situationen, in denen...
Speaker: gewisse Stoffe, die für die eine Person gerade super wichtig sind, bei der anderen Person große Probleme machen können.
Speaker: Und mir ist auch nochmal wichtig zu betonen, wir haben jetzt eben nur, ich sag mal, über Proteinpulver und Süßungsmittel gesprochen.
Speaker: Ich bin aber ganz bei dir, Lena.
Speaker: Es ist
Speaker: Also es gibt viele sehr, sehr gute Nahrungsergänzungsmittel, die unglaublich gut unterstützen können und manchmal muss man das auch.
Speaker: Also nicht nur manchmal, bei den Menschen, mit denen wir arbeiten, ist das eigentlich fast schon der Standard, weil häufig der Stoffwechsel durch die Geschichte mit emotionalem Essen und Diäten einfach...
Speaker: auch eine Geschichte hat und die Zellen einen Regenerations- und Entgiftungsrückstau haben, die Organe einfach nicht regeneriert sind und alles einfach so ein bisschen auf Sparflamme läuft.
Speaker: Und in dem Fall müssen wir natürlich den Körper auch mit Ressourcen unterstützen, weil man kann mit gewissen Sachen auch so im Mangel sein, dass es halt einfach nicht mehr reicht,
Speaker: nur den Tagesbedarf über die Nahrung oder über den Supplements zu decken, weil ich muss sozusagen erst mal das Loch auffüllen plus den täglichen Tagesbedarf zu mir nehmen, damit nicht weiter ein Mangel entsteht.
Speaker: Das heißt also, ich brauche eine größere Menge von bestimmten Stoffen.
Speaker: Und der Punkt ist, weil ich habe das auch manchmal, dass ich gefragt werde, zum Beispiel von Followerinnen bei Instagram,
Speaker: ich kann mir aktuell kein Coaching leisten, aber vielleicht hast du einen Rat für mich, was ich für Nahrungsergänzungsmittel nehmen kann, um meinen Stoffwechsel aufzubauen, meinen Körper zu unterstützen.
Speaker: Und der Punkt ist, ich verstehe natürlich diese Frage, weil da ist natürlich so dieses Gefühl, gerade ohnmächtig zu sein und irgendwas tun zu müssen, ganz häufigen Antreiber und nachvollziehbar.
Speaker: Gleichzeitig muss ich natürlich immer sagen, ich kann dir das pauschal nicht sagen, weil
Speaker: Wenn ich ja jetzt irgendwas raushaue, dann kann das wirken, das kann aber auch schief gehen und das ist einfach nicht professionell, wenn jemand einfach eine pauschale Aussage trifft, weil ich muss einiges an richtigen Fragen stellen, um herauszufinden, in welcher Situation bist du gerade, um zu wissen.
Speaker: um herauszufinden, was du wirklich gerade brauchst, was dein Körper gerade braucht.
Speaker: Und dafür machen wir mit unseren Klienten eine ausführliche Analyse und dieser ganze Anamnese-Prozess,
Speaker: der nimmt drei Stunden in Anspruch.
Speaker: Also die füllen erstmal wirklich einen Anamnesebogen aus.
Speaker: Den haben die noch nie irgendwo ausgefüllt, bei keinem Arzt.
Speaker: Den habe ich von meinem Mentor, einem Arzt, gelernt und adaptiert an unsere Kunden angepasst, um wirklich die richtigen Fragen zu stellen, um herauszufinden, was es da gerade ist.
Speaker: physisch los, also was hat der Körper gerade für Herausforderungen, was fehlt dem, welche Symptome zeigt er, wie stehen gewisse Symptome im Zusammenhang zueinander und natürlich, was ist da auch psychisch los, also welche Geschichte ist denn da, wie wurde die Frau geprägt, weil auch die Vergangenheit und der Umgang mit sich selbst und wie die Person auf sich blickt und was sich über ihr Verhalten
Speaker: in Ausdruck bringt, nicht Disziplinlosigkeit oder Faulheit oder irgendwas, sondern wirklich ein tieferer Mangelzustand.
Speaker: Das muss erstmal erfasst werden und dann setzen wir natürlich Nahrungsergänzungsmittel auch ganz gezielt ein, um den Körper zu entlasten und zu stärken.
Speaker: Aber das ist halt ein Baustein und da hört es halt nicht auf, sondern das ist ein Baustein, der ist super, super wichtig, weil wenn man halt auch an einem
Speaker: psychischen Themen arbeitet, braucht das Nervensystem Ressourcen dafür.
Speaker: Da ist ja das Gehirn involviert, da sind Nervenbahnen involviert.
Speaker: Wenn man mit Emotionen arbeitet, arbeitet man nicht nur mit der Psyche, man arbeitet auch mit dem Körper und das bedeutet, der Körper braucht Ressourcen dazu.
Speaker: Und wenn ich da jemanden vor mir sitzen habe, der ist antriebslos, erschöpft, müde,
Speaker: Und der hat einen Eisenmangel oder einen Vitamin-D-Mangel.
Speaker: Dann kann ich so viel Nervensystem- und Emotionsarbeit machen mit dem, wie ich will.
Speaker: Ich werde diesen durchaus gesunden physiologischen Signal nicht wegcoachen.
Speaker: Weil der Körper signalisiert ja, ich bin müde und erschöpft.
Speaker: Weil mir fehlen gerade auch Nährstoffe.
Speaker: Und das ist halt ein großes Problem.
Speaker: Weil
Speaker: Also das ist halt spannend, denn Antriebslosigkeit, Motivationslosigkeit, Erschöpfung sind auch Symptome, die man in eine Depression oder in eine Angststörung hineininterpretieren kann.
Speaker: Und da ist vielleicht sogar auch ein Teil Wahrheit dran, dass ein Teil davon psychischer Natur ist.
Speaker: Aber das kann ich halt nicht in den Griff kriegen, wenn ich nicht auch gucke, was fehlt beim Körper.
Speaker: Zumal, wenn ich diese Thematik wirklich an der Wurzel lösen will, dann
Speaker: brauche ich erstmal einen Körper, der sich physisch, körperlich so in der Sicherheit fühlt, dass er sich überhaupt auch in der Tiefe auf der psychischen Ebene öffnet.
Speaker: Das kann ja jeder, der mal zuhört, für sich prüfen.
Speaker: Wie geht es dir, wenn du unterzuckert bist, wenn du stundenlang nichts gegessen hast und wenn du in einem Flüssigkeits- und Nährstoffmangel bist?
Speaker: ja, da bist du ganz bestimmt nicht entspannt.
Speaker: Also ich weiß nicht, ob du das schon mal bei dir beobachtet hast, Lena, aber wenn ich in den Unterzucker gehe und zu lange nichts gegessen habe, dann werde ich nervös, dann werde ich grumpy, dann habe ich eine große Zündschnur.
Speaker: Ja, und das kommt ja nicht von irgendwo her, das kommt daher, dass der Körper Stress hat mit diesem Zustand.
Speaker: Und wenn ich jetzt in so einem Zustand
Speaker: in den Emotionscoaching gehe und mit der Tiefe der Psyche arbeiten möchte, dann wird das halt semi-gut funktionieren.
Speaker: So, deswegen, das ist schon wichtig, aber ich muss erstmal die richtigen Fragen stellen und gucken, in welchem Zustand ist eigentlich die Situation.
Speaker: Und das ist vielen Menschen überhaupt gar nicht bewusst.
Speaker: Und sie sparen dann an der falschen Stelle, weil
Speaker: also das ist ja auch so ein bisschen, unser Nervensystem trägt es uns ja aus.
Speaker: Mal hier 15 Euro, mal da 30 Euro, mal da 20 Euro für ein Supplement.
Speaker: Das fühlt sich nicht so viel an.
Speaker: Aber wenn ich jetzt mal im Jahr dann hochrechnen würde, was ich alles für Nahrungsbegrenzungsmittel und Supplements ausgebe.
Speaker: Und dann habe ich noch nicht mal die Sicherheit, dass das für mich auch wirklich funktioniert.
Speaker: Im besten Falle wirkt es im Nahrungsbegrenzungsmittel,
Speaker: Ich sage mal, im neutralsten Falle macht es einfach gar nichts.
Speaker: Und im blödesten Falle macht es genau das Gegenteil von dem, was es eigentlich soll, nämlich Schaden anrichten.
Speaker: Und ich habe schon mit Frauen gesprochen, die haben irgendwelche Stoffwechselkuren gemacht und haben dann da Nahrungsergänzungsmittel genommen und haben dann daraufhin innerhalb von wenigen Wochen ganz schlimme Nieren- und Leberwerte gehabt.
Speaker: Und dann kamen die zu mir oder zu uns und dann haben wir eben geguckt und das hat einfach nicht gepasst für die Frau.
Speaker: Und das ist halt der Punkt.
Speaker: Ich verstehe dann, wenn man sagt, ich bin jetzt gerade aktuell nicht in einer Situation, in der ich ein Coaching machen kann,
Speaker: und also finanziell und will trotzdem irgendwie eine Lösung.
Speaker: Aber dieser Aktivismus führt dann häufig dazu, dass wir Geld für Sachen ausgeben, die halt nicht wirklich zielführend sind.
Speaker: Und dann sind halt selbst 100 Euro zu viel, wenn es einfach nicht wirkt.
Speaker: Und das ist halt der Punkt.
Speaker: Dann leg lieber das Geld zur Seite, bis du dir ein Coaching leisten kannst.
Speaker: Mach dir einen Plan, wie das für dich möglich wird,
Speaker: Aber da spielt man halt einfach mit seiner Gesundheit.
Speaker: Und das ist eben ganz, ganz wichtig.
Speaker: Und ein normaler Ernährungsberater, das kann ich auch gleich dazu sagen, der sich nicht noch zusätzlich zum Thema Biohacking oder Supplements weiterbildet, lernt das auch nicht in der Ernährungsberaterausbildung.
Speaker: Also du lernst natürlich schon,
Speaker: in der Ausbildung, welche Spurenelemente, welche Vitamine, welche Nährstoffe braucht der Körper, das ist klar.
Speaker: Aber Supplements ist so ein weitgegriffenes Feld, dass das die wenigsten Ernährungsberater Ausbildungen hergeben.
Speaker: Deswegen haben wir ja bei uns zum Beispiel in der Ausbildung lernt man diese ausführliche Anamnese.
Speaker: Du lernst
Speaker: Das nennt sich ja auch Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung.
Speaker: Das heißt, du lernst auch innerhalb der Anamnese nicht nur die Mängel festzustellen, sondern auch zu gucken, woher kommt eigentlich dieses Verhalten?
Speaker: Das hat nichts mit Schwäche zu tun, das sind alles Bewältigungsstrategien.
Speaker: Was fehlt da eigentlich gerade und welche Ressourcen muss ich reingeben, damit sich das verändern kann, damit der Körper sich sicher fühlen kann und ich überhaupt mit meinen Klienten so tief tauchen kann.
Speaker: Das kommt aus der Praxis, ist jahrelang erprobt, weil wir das mit unseren Klienten so machen und das ist
Speaker: für jede Art von Transformationsprozess das Fundament.
Speaker: Es ist völlig egal, ob jemand zu uns kommt mit emotionalem Essen oder ob du an emotionalem Essen leidest oder ob du Beziehungsthemen bearbeiten möchtest oder ob du auch Business-Themen bearbeiten möchtest, Sexualitätsthemen, was auch immer.
Speaker: Dein Körper braucht immer Ressourcen für diese Veränderungs- und Entwicklungsprozesse.
Speaker: Und deswegen ist das eigentlich die Basis, weil
Speaker: Ich kann nicht im Business erfolgreich sein wollen, aber meinen Körper dabei vergessen, weil ich keine Pausen mache, weil ich nicht genügend Nährstoffe esse.
Speaker: Ich kann keine Beziehungsthemen in der Tiefe lösen, weil da stecken ja meistens Mama- und Papa-Themen und innere Kind-Dynamiken dahinter.
Speaker: Wenn ich gar nicht die Ressourcen habe, um so tief zu tauchen und wie gesagt, jeder weiß, wie es ist, wenn man grumpy ist, hangry oder wie das heißt, hangry, ja,
Speaker: Ja, da ist die Zündschnur auch ein bisschen kurz, was dann der Umgang mit dem Partner angeht oder mit dem Kind, dass gerade die Schuhe nicht anziehen will oder keine Ahnung was.
Speaker: Also das ist wichtig, das ist die Basis.
Speaker: Also wenn der Körper nicht physiologisch unterstützt ist, dann ist die persönliche Weiterentwicklung und die Selbstverwirklichung, ja, da ist wie wenn du losfahren willst und gleichzeitig die Handbremse ziehst, ja.
Speaker: Ja, jetzt müssen wir aber natürlich auch darauf schauen.
Speaker: Das ist nämlich der andere Punkt, wo dann halt die Wechselwirkung stattfindet.
Speaker: Einerseits ist die physiologische Verfassung eine Grundlage dafür, wie gut eben auch dann die emotionale Entwicklung passieren kann oder wie gut sich emotionale Themen lösen können.
Speaker: Gleichzeitig darf aber auch die Frage gestellt werden, was führt denn eigentlich dazu,
Speaker: dass permanent ein Mangel im Körper ist.
Speaker: Das eine ist natürlich, dass vielleicht auch das, was häufiger dann auch als Grund genannt wird, die Verfügbarkeit von Nährstoffen in Lebensmitteln und so weiter einfach sich verändert hat.
Speaker: Das zählt sicherlich dazu.
Speaker: Aber das ist auch nur ein Aspekt.
Speaker: Und das andere ist natürlich, dass wenn, also das ist eben diese Wechselwirkung, die wie ein Teufelskreis ist.
Speaker: Wenn du ein desreguliertes Nervensystem hast,
Speaker: durch fehlende körperliche oder physiologische Versorgung kriegen kannst, ist es genau eben auch andersrum so, dass wenn das Nervensystem permanent dysreguliert ist oder ständig Cortisol als Stresshormon ausgeschüttet wird oder Noradrenalin, die Zellen nicht mehr so gut versorgt werden können, weil eben ständig Anspannung stattfindet,
Speaker: Wir sind die ganze Zeit im Fight-or-Flight-Modus.
Speaker: Das bedeutet, entweder in eine Art Shutdown fallen, also der Körper sich im Prinzip abstellt oder permanent in Anspannungszuständen ist, wo der Körper extrem viele Ressourcen verbraucht, um unser Überleben zu schützen, extrem viel Zucker verbraucht, extrem viel Energie verbraucht.
Speaker: eben beispielsweise verursacht durch Traumata oder durch emotionale Themen, die nicht erkannt wurden oder noch nicht gelöst wurden, dann verbraucht es ebenfalls eben sehr viele körperliche Ressourcen, die versucht werden, über zum Beispiel Supplements oder gute Ernährung und so weiter dann aufgefüllt zu werden.
Speaker: Nur wenn du permanent diesen Verbrauch hast durch die psychische Instabilität, dann ist es ebenfalls ein Rattenschwanz, der da dran hängt, weil
Speaker: dann füllst du auf der einen Seite auf und auf der anderen Seite wird es aber die ganze Zeit wieder verbraucht.
Speaker: Also auch hier braucht es eben dann die Versorgung auf beiden Ebenen, zu gucken, was braucht mein Körper, damit er die psychischen Prozesse gut halten kann.
Speaker: Aber auch, welche psychischen Prozesse führen denn überhaupt dazu, dass ich ständig einen Mangel habe oder dass es mir auch so schwerfällt, zum Beispiel zu Ernährung oder zu Supplements zu greifen, die mir vielleicht helfen können.
Speaker: Denn das ist ja auch eine ganz häufige Erfahrung, die wir machen, dass selbst wenn dann Personen begleitet werden, die mit emotionalem Essen zu tun haben und vielleicht sogar anders als andere, die in diesem Dschungel untergehen,
Speaker: eine Empfehlung bekommen, vielleicht auch eine sehr gute Empfehlung von Heilpraktikern oder wie auch immer, dann aber sagen, ich sehe die Supplements den ganzen Tag, ich arbeite sogar zu Hause, ich nehme die mir mit zur Arbeit, ich weiß, was ich kochen müsste, ich mache es aber trotzdem nicht, ich nehme davon gar nichts ein.
Speaker: Es ist wie ein innerer Widerstand, der sagt, nein, ich möchte es einfach nicht zu mir nehmen.
Speaker: Das heißt, alleine, wenn wir mal diesen großen Blindspot wegnehmen von
Speaker: Viele wissen einfach auch gar nicht, was in diesen ganzen Möglichkeiten gut für sie ist und was sie zu sich nehmen könnten.
Speaker: Selbst wenn wir es wissen, ist es ganz häufig so, dass emotionale Themen verhindern, dass wir unseren Körper gut versorgen und dass wir die Dinge zu uns nehmen, von denen wir wissen, das wäre hilfreich für mich.
Speaker: Oder eben eher zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, weil es eben erstmal eine Pille oder ein Pulver ist, was leichter, schneller zugänglich ist, als nährstoffreich und gut versorgend zu kochen für sich.
Speaker: Da sind wir dann halt an einer Stelle, wo es dann gar nicht mehr um die Frage geht, können Supplements hilfreich sein oder nicht, sondern wo liegen emotionale Blockaden, die eigentlich dazu führen, dass ich gelernt habe oder...
Speaker: die Unfähigkeit in Anführungsstrichen entwickelt habe, mich gut zu versorgen, selbst wenn ich wüsste, was hilfreich ist.
Speaker: Weil die meisten wissen ja, dass es sinnvoller wäre, sich Gemüse zu machen, als beispielsweise dann schnell zum Fastfood-Restaurant zu fahren oder eine Tüte Chips zu essen oder so.
Speaker: Also das ist dann wieder die Ebene, die sich...
Speaker: nicht nur auch, aber nicht nur auf dieser körperlichen Ebene lösen lässt.
Speaker: Denn natürlich, wenn Stoffwechsel und so weiter da oder Blutzuckerspiegel angeknackst ist, in Anführungsstrichen, dann neigen wir natürlich auch noch mal mehr zu Heißhunger und anderen Thematiken.
Speaker: Aber eben auch die psychische Komponente, die da einen sehr, sehr, sehr großen Einfluss drauf hat.
Speaker: Und die wird
Speaker: die wird in den allermeisten Fällen gar nicht mit berücksichtigt, sondern wird halt einfach nur geguckt, okay, das wäre noch der beste Fall, was braucht der Körper eigentlich jetzt gerade, um gut versorgt zu sein?
Speaker: Im schlechtesten Fall wird nicht mal das geguckt, sondern es wird einfach irgendein Produkt vermarktet, das für jeden gleich gut sein soll und das Ziel des Abnehmens dann halt schnell herbeiführen soll.
Speaker: Aber auf die psychische Ebene wird dann schon gar nicht mehr geschaut.
Speaker: Die Alleingelassen-Sein-Gefühle oder die Isolationsgefühle, die aufkommen, wenn es eben dann noch nicht mal die versprochene Wirkung erzielt oder wirklich körperliche Symptome entstehen, weil eben etwas vielleicht nicht sinnvoll eingenommen wurde, das wird dann auch komplett, also damit ist man dann wieder komplett alleine.
Speaker: Und
Speaker: Das ist eben der andere Aspekt, auf den wir eben drauf schauen müssen.
Speaker: Also wie steht das in Wechselwirkung miteinander?
Speaker: Wenn es mir psychisch nicht gut geht, dann ist der Körper meistens auch nicht besonders gut versorgt.
Speaker: Und andersrum, wenn der Körper eben Mangelerscheinungen hat, wird es auch sehr schwierig, dass wir emotional gut drauf sind.
Speaker: Ich meine, man muss sich ja nur angucken, wie wir uns fühlen, wenn wir erkältet sind oder irgendwie einen Infekt haben oder sowas oder irgendein anderes Symptom.
Speaker: Es reicht ja manchmal schon...
Speaker: Ein paar Pickel im Gesicht zu haben, das macht ja schon voll viel, teilweise mit dem emotionalen Zustand, obwohl es erstmal kein schmerzliches Symptom in vielen Fällen ist, aber es steht einfach in permanente Wechselwirkung und deswegen geht es glaube ich gar nicht so sehr nur um die Frage, Supplements ja oder nein.
Speaker: sondern Supplements, wenn ja, welche und welche Grundlagen und welche Grundversorgung auch auf emotionaler Ebene muss da eben gegeben werden, dass es nachhaltig auch einen Effekt erzielen kann und dem Körper wirklich dient und nicht die nächste Selbstoptimierungstendenz hat, um dann möglichst schnell den Körper in eine Richtung zu pressen, sich also Gewicht abzunehmen oder andere Thematiken loszulassen und über den Druck und den Stress, der damit dann wieder in Verbindung steht,
Speaker: dem Körper eigentlich schon wieder wichtige Nährstoffe zu entziehen.
Speaker: Und so baut sich eben dieser Teufelskreis auf, der häufig auch dann, was du eben sagst, eine Suchtverlagerung sein kann.
Speaker: Nicht mal im Sinne von, oh Gott, wenn ich jetzt mein Gerstengras nicht nehme oder mein Vitamin D, dann fühle ich mich sofort so, als hätte ich Entzugserscheinungen.
Speaker: Aber im Prinzip eine Abhängigkeit zu bauen, weil sobald man das wegnimmt, einfach der Körper sofort wieder so viel verbraucht durch Stress und andere Dinge, dass es ohne gar nicht mehr gehen kann.
Speaker: Und das ist eben etwas, auf das man draufschauen muss, egal ob als Geistig.
Speaker: als Klient, der sich vielleicht gerade Hilfe wünscht, aber auch als Coach, wenn wir Menschen da nachhaltig begleiten wollen, dass sie sich wirklich verändern können.
Speaker: Und ja, das sind eben die Brillen, durch die auf jeden Fall draufgeschaut werden muss.
Speaker: Da kommen wir wieder zu diesen vier Fenstern der Betrachtung.
Speaker: Also einerseits
Speaker: was können wir messen?
Speaker: Also zum Beispiel, ich hatte jetzt vor kurzem mit meiner Heilpraktikerin nochmal Blutabnahme, Vitamin D-Spiegel, Eisen und so weiter nochmal zu prüfen.
Speaker: Das ist dann das, was aus diesem messbaren Fenster betrachtet wird.
Speaker: Aber dann eben auch in die weiteren Fenster zu gehen, zu schauen, okay, aber welche inneren
Speaker: Blockaden, welche inneren Stressfaktoren, wie ist mein soziales Umfeld gerade und die Themen, die mich auch außerhalb gerade beschäftigen, die vielleicht auch dazu führen, dass bestimmte Werte eben schwanken oder negativ ausschlagen oder wie auch immer.
Speaker: Das wird dann eben häufig gar nicht mit einbezogen.
Speaker: Und wenn wir jetzt trotzdem nochmal bei dem Thema bleiben, würdest du sagen, es gibt so eine gewisse, also viele plädieren ja darauf, dass es so eine gewisse Grundversorgung gibt, die grundsätzlich für jeden erstmal hilfreich ist.
Speaker: Beispielsweise Omega-3, Vitamin-D wird häufig genannt, Magnesium, dass man da schon mal auf jeden Fall
Speaker: fast unabhängig vom Symptom oder wie auch immer, das supplementieren sollte, um eine gewisse Gesundheitsbasis aufrecht zu erhalten.
Speaker: Würdest du dem zustimmen oder würdest du auch hier sagen, würde ich nicht unbedingt mitgehen?
Speaker: Also, wir gehen mal so ein paar Situationen durch.
Speaker: Weil es gibt durchaus Nährstoffe, wo man sagen kann, das gilt eigentlich so gut wie für jeden.
Speaker: die man einnehmen sollte.
Speaker: Trotzdem muss man sich die eigene individuelle Situation mal nochmal angucken.
Speaker: Als Beispiel, wenn ich den ganzen Tag in geschlossenen Räumen bin, in einem Ort lebe, an dem es ein halbes Jahr sehr wenig Sonnenstrahlung gibt, wie Deutschland,
Speaker: und ich nicht die Zeit habe, mich ohne Sonnenschutz 10 Minuten bis eine Viertelstunde zwischen 10 und 15 Uhr in die Sonne zu begeben, mit mehr als meinem Gesicht und der Arme frei, also am besten zwei Drittel des Körpers frei, dann habe ich nicht die Rahmenbedingungen, eigentlich um genügend Vitamin D aufzunehmen.
Speaker: Das heißt, für die meisten in unseren Breitengraden mit dem Lebensstil, den sie führen, ist Vitamin D...
Speaker: sinnvoll zu ergänzen.
Speaker: Dazu gibt es mittlerweile auch Studien, die zeigen, wenn man Vitamin D ergänzt,
Speaker: Obwohl man keinen Mangel hat, dann kann das Krebsrisiko für bestimmte Krebsarten bis zu 13 Prozent, so wie ich es erinnere, reduzieren.
Speaker: Also Vitamin D ist man gut angeraten.
Speaker: Da Vitamin D nicht gut aufgenommen werden kann, wenn man nicht Co-Faktoren hat, also diese blöden Vegan-Toiletten, die nichts dabei haben außer 100.000 Einheiten,
Speaker: Vitamin D kann man sich eigentlich gleich sparen.
Speaker: Das heißt, wenn man Vitamin D zu sich nimmt, dann muss man darauf achten, dass man A, das mit K2,
Speaker: und mit Fett zu sich nimmt.
Speaker: Jetzt gibt es da schon ganz häufig so Flächchen, wo das Vitamin D in Öl drin ist und K2 dazugegeben ist.
Speaker: Das ist schon mal gut.
Speaker: Jetzt habe ich aber ein Problem, wenn ich jetzt auch einen Magnesiummangel habe und den haben sehr viele, gerade auch Frauen, dann ist Magnesium der nächste Kofaktor, den Vitamin D braucht, um überhaupt in der Zelle anzukommen.
Speaker: Ja,
Speaker: Magnesium, wie gesagt, haben sehr viele zu wenig.
Speaker: Wenn man zu viel Magnesium zu sich nimmt, kriegt man Durchfall.
Speaker: Ja, das heißt also, man kann eigentlich ganz gut mit Magnesium arbeiten.
Speaker: Das nimmt man am besten über die Haut auf.
Speaker: Über den Magen schluckt man da viel weg oder zerstört da viel.
Speaker: Da gibt es Magnesiumsprays, es gibt auch so Magnesiumflakes, wo man ein schönes Fußbad machen kann im Sommer.
Speaker: Und
Speaker: einmal, sobald du merkst, dass du mit der Verdauung zu viel, also Probleme kriegst, hast du zu viel.
Speaker: Dann lässt es einfach weg und dann ist es fein.
Speaker: Also Magnesiumöl einfach, also man spürt es dann auf die Haut und dann egal wo und dann wird es über die Haut aufgenommen.
Speaker: Man kann es natürlich auch oral nehmen.
Speaker: Ich habe auch Magnesiumkapseln.
Speaker: Ich mache beides, von außen und von innen.
Speaker: Hatte aber auch einen Magnesiummangel.
Speaker: das letztens einmal testen lassen und oh Wunder, obwohl ich schon immer wieder Phasen habe, wo ich ergänze, hatte ich einfach einen Vitamin D-Mangel, einen Eisenmangel und einen Magnesium-Mangel.
Speaker: So, jetzt hätte es gar nichts gebracht, wenn ich mir einfach nur Vitamin D rein donnere.
Speaker: Ich musste auch das Magnesium nehmen.
Speaker: Der andere Punkt ist, wir leben in einer Gesellschaft, in der wir sehr Omega-6-Fett-lastig
Speaker: essen.
Speaker: Das heißt, Omega-6 ist eine essentielle Aminosäure, die Entzündungsprozesse auslöst.
Speaker: Bis zum gewissen Grad brauchen wir Entzündungsprozesse.
Speaker: Wir haben aber das Problem, dass wir einfach zu wenig Gegenspieler wie das Omega-3 aufnehmen.
Speaker: Das liegt unter anderem daran, dass das Fleisch, die Eier, die Milch, die viele zu sich nehmen, eben nicht mehr von Weidehaltung kommt, sondern von
Speaker: Getreide- und maisgefütterten Rindern und von Stall-, also Massentierhaltung.
Speaker: Normalerweise sind das so die Produkte, wo immer noch ein bisschen Omega-3-Gehalt drin war.
Speaker: Der meiste Omega-3 kriegen wir eigentlich über fettigen Fisch.
Speaker: Es gibt kaum ein pflanzliches Produkt, worüber wir gut Omega-3 zunehmen können.
Speaker: Das Einzige war irgendeine Sprossenart, aber ich weiß es nicht mehr, die man dann selbst ziehen müsste,
Speaker: Die hat einen hohen Omega-3-Gehalt.
Speaker: Das heißt, wenn ich nicht dreimal die Woche fettigen Fisch esse, diese besagten Sprossen ziehe und...
Speaker: Wenn ich ausreichend Eier, Milch und Fleisch von Weidehaltung zu mir nehme, von Naturhaltung, dann habe ich sehr wahrscheinlich auch ein Omega-3-Problem.
Speaker: Und das ist ein großes Problem tatsächlich, weil das fürs Gehirn gebraucht wird, fürs Herz-Kreislauf-System und für das Thema stille Entzündungen zum Ausgleich von den ganzen entzündungsauslösenden Lebensmitteln.
Speaker: Man sagt eigentlich, optimalerweise hat man so ein Verhältnis von 1 zu 1, 1 zu 2.
Speaker: Und ich weiß, bei den Amis liegt das im Schnitt bei 1 zu 20.
Speaker: Also ein Teil entzündungshemmende, Omega-3, 20 Teile, Omega-6 ist horrend.
Speaker: Ich glaube, in Deutschland liegt das irgendwo bei 1 zu 15, meine ich.
Speaker: So waren die letzten Zahlen, die ich dazu hatte.
Speaker: Und das ist ein ganz, ganz großes Problem, weil wir leben ja auch im Zeitalter von chronischen entzündlichen Krankheiten und mit dazu haben halt einfach die hohen Stresslevel, die wir haben, der hohe Cortisolausstoß.
Speaker: die Stresshormone auch den Effekt, wenn wir eine hohe Last davon haben, dass die eben auch Entzündungen auslösen können.
Speaker: Also Omega-3, Vitamin D bei Frauen ist in den meisten Fällen auch Eisen ein Thema durch die Blutung.
Speaker: Aber da sind wir zum Beispiel schon so ein Bereich, das ist ganz, ganz selten und eher bei Männern, aber es gibt zum Beispiel die sogenannte Eisenspeicherkrankheit.
Speaker: Da kann der Körper Eisen nicht abbauen.
Speaker: Wie heißt die Nummer?
Speaker: Das ist die Eisenspeicherkrankheit.
Speaker: Achso, gibt es dafür nicht irgendeinen bestimmten Begriff?
Speaker: Ich habe das irgendwie so im Kopf, aber...
Speaker: Ja, es gibt bestimmt auch einen medizinischen Begriff, den habe ich jetzt aber auch nicht parat.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich weiß, zum Beispiel mein Schwiegerpapa hat das und deswegen müssen wir bei Jan auch aufpassen, weil es wohl auch eine genetische Komponente ist.
Speaker: Und also wie gesagt, das trifft meistens Männer, aber sowas kann halt sein.
Speaker: Ja, und deswegen...
Speaker: muss man da halt einfach auch gucken, dass man, Eisen wird schon relativ häufig mitgetestet, wenn man Blutuntersuchungen macht, im Gegensatz zu den anderen Nährstoffen.
Speaker: Aber ich sage mal so, das sind eigentlich die
Speaker: die Nährstoffe, die super viel Sinn machen.
Speaker: Und dann muss man halt symptombezogen gucken.
Speaker: Also bei Frauen, die keine Periode mehr haben, die ausgeblieben ist zum Beispiel, kann man dann schauen, welche Nährstoffe braucht der Körper eigentlich, um gesunde Eizellen zu produzieren, Nebennierenschwächen und so weiter.
Speaker: Und das sind dann die Symptome, die wir ja auch erst mal abfragen, um zu gucken, okay, wie sind die Organe belastet?
Speaker: Bei den Makronährstoffen, also Proteine, Kohlenhydrate und Fette, gibt es auch eigentlich eine gute Faustformel.
Speaker: 1,8 Gramm pro Kilo Körpergewicht braucht man etwa an Proteinen.
Speaker: Aber da muss man aufpassen, wenn du jetzt zum Beispiel starkes Übergewicht hast und ich sage jetzt einfach mal, du wiegst 150 Kilo, dann solltest du nicht 300 Gramm Protein essen.
Speaker: Also dann ist das zu viel, dann geht man eher Richtung Zielkörpergewicht.
Speaker: Also wenn man sagt, 100 Kilo wären ganz gut aus gesundheitlichen Gründen, dass man dann von den 100 Kilo ausgeht.
Speaker: weil man sonst einfach zu viel Fettmasse, also es geht ja vor allem um die Muskulatur, um die Knochen, um die Sehnen, um die Bänder, um die fettfreie Masse, die gut versorgt werden muss.
Speaker: Beim Fett zum Beispiel ist es ähnlich, gerade Frauen fahren da sehr gut, wenn sie so ein Gramm
Speaker: Fett pro Kilo Körpergewicht zu sich nehmen, aber da auch wieder bitte nicht an 150 Gramm Fett, wenn man 150 Kilo wiegt, sondern auch nicht 100 Gramm.
Speaker: Bei den meisten Frauen bewegen wir uns so in einem Bereich von 50 bis 80 Gramm Fett, je nachdem wie groß und so weiter, ja.
Speaker: Das ist ganz, ganz wichtig fürs Hormonsystem.
Speaker: Also Frauen reagieren unglaublich empfindlich auf zu wenig Fett.
Speaker: Und es gibt auch Untersuchungen dazu, wo man zumindest die Vermutung hat, dass eine sehr fettfreie Ernährung während der Schwangerschaft dazu führt, dass die
Speaker: oder die kleinen Menschleins, die dann da geboren werden, zu kleinen Kiefer entwickeln.
Speaker: Also dass das auch einen Zusammenhang mit Zahnfehlstellungen und so weiter später haben kann.
Speaker: Also man sieht, das kann weitreichende Folgen haben, wenn man sich da ständig unter einen Mangel setzt,
Speaker: Nicht nur für das eigene Leben, sondern auch für die Nachkommen.
Speaker: Und Kohlenhydrate gibt es keine Pauschalaussage, weil man das so ein bisschen davon abhängig macht, natürlich wie aktiv bist du.
Speaker: Kohlenhydrate sollten bedarfsgerecht eingesetzt werden und der Bedarf ist bei jedem anders.
Speaker: Aber trotzdem kann man da auch nochmal sagen, dass es für Frauen und ihr Nervensystem ist.
Speaker: super wichtig ist, ausreichend komplexe Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.
Speaker: Weil der Punkt ist halt, viele Studien, was auch so Sachen wie Low Carb und Ketogen und so weiter angeht, sind vor allem am männlichen Körper gemacht worden.
Speaker: Und
Speaker: Man hat jetzt so langsam, stellt man fest, dass Frauen einfach anders reagieren auf sehr kohlenhydratarme Ernährungen.
Speaker: Unser Nervensystem wird dadurch sehr schnell dysreguliert.
Speaker: Dem Nervensystem fehlen häufig Ressourcen, um sich wieder zu regulieren.
Speaker: Das ist ja auch irgendwie logisch, weil wenn man sich überlegt, naturgemäß kümmert sich die Frau...
Speaker: um noch ein weiteres oder zwei oder drei weitere Leben oder noch mehr.
Speaker: Die braucht einfach mehr Ressourcen, mehr Energie normalerweise für mehrere Personen, wenn es rein von der Biologie her geht.
Speaker: Und das...
Speaker: Ja, ist ein großer Faktor.
Speaker: Frauen machen einen ganz, ganz in den meisten Fällen, auch da wieder, wenn ich vorsichtig, pauschal auch sagen, aber ist es für Frauen gar nicht gut, zum Beispiel nüchtern trainieren zu gehen?
Speaker: weil das den Körper unfassbar unter Stress setzen kann und den Fettverbrennungseffekt, den man durch das Low Carb oder durch das nüchtern Trainieren hat, der wird sofort wieder, sag ich mal, der positive Effekt wird sofort wieder auf Null gesetzt, wenn man halt dann sich anguckt, wie viel Stresshormone das auslöst, ja.
Speaker: Das sind so ein paar pauschale Sachen, die man schon sagen kann.
Speaker: Zink ist interessant, ganz wichtig fürs Immunsystem, Selen, also eigentlich alle Nährstoffe und dann muss man halt gucken, wie ist das Nervensystem aufgestellt.
Speaker: Wir arbeiten dann halt auch teilweise mit so Sachen wie 5-HTP, das ist so eine direkte Vorstufe von Serotonin, aber das sind wie gesagt so Sachen, da muss man aufpassen, weil da gibt es Wechselwirkungen, zum Beispiel mit
Speaker: falls da Antidepressiva eingenommen werden und so weiter.
Speaker: Also wie gesagt, wir machen da eine ausführliche Anamnese.
Speaker: Unsere Klienten, die werden da wirklich abgescannt und wir gucken, was braucht es jetzt gerade wirklich.
Speaker: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Speaker: Weil man muss immer daran denken, das kann ein gutes Stützrad sein.
Speaker: Wir arbeiten gerne auch zum Beispiel mit Aminosäurepulvern, wenn die Frau zum Beispiel ein Problem hat, ausreichend Protein zu sich zu nehmen.
Speaker: Aber...
Speaker: Immer nur so viel, wie es zum Ergänzen notwendig ist.
Speaker: Das ist ja auch echt ein wichtiger Punkt, der ja auch im Namen steckt.
Speaker: Ja, eigentlich ja.
Speaker: Ergänzen und nicht ersetzen.
Speaker: Und das ist halt der Punkt.
Speaker: Und da gucken wir natürlich dann auch, wie viel wird davon überhaupt gebraucht?
Speaker: Kann man sich das Leben damit einfacher machen?
Speaker: Es ist auch vollkommen fein, wenn man sich das Leben an manchen Stellen einfach...
Speaker: einfacher macht, gerade beim Thema Ernährung machen es sich viele auch viel zu kompliziert.
Speaker: Ich nehme auch fast täglich Aminosäurepulver, weil ich halt auch einfach ein bisschen auf das Fleisch reduzieren möchte.
Speaker: Und da kann man dann halt einfach gucken.
Speaker: Wichtig ist natürlich auch, was man dann für ein Produkt hat.
Speaker: Sind das hochwertige Rohstoffe,
Speaker: meinen Einkauf von Nahrungsergänzungsmitteln zähle ich immer mit zum Lebensmitteleinkauf.
Speaker: Genau, das sind eigentlich die Punkte.
Speaker: Ich hatte noch irgendeinen Punkt, der mir jetzt gerade entfallen ist, der wichtig ist.
Speaker: Ich war bei Wechselwirkungen mit Medikamenten.
Speaker: Genau.
Speaker: Wir machen also dann eine ausführliche Anamnese.
Speaker: Wir gucken halt auch, was werden noch für Medikamente genommen, was ist da für eine Vorgeschichte da, wie ist der Alltag strukturiert, was für Symptome sind da und so weiter und so weiter.
Speaker: Also das ist wirklich Gold wert, weil wir auf der einen Seite gucken wir drüber und auf der anderen Seite lernen aber unsere Klienten auch alles darüber, um sich damit dann in Zukunft selbst helfen zu können, weil wir wollen ja auch keine Abhängigkeit.
Speaker: sondern du lernst wirklich bei uns im Coaching, wie du das in Zukunft selbst einschätzen lernst, wo du stehst und was du in diesem Fall brauchst und wenn du nicht weiterhilfst, wo du die Hilfe bekommst, die du brauchst.
Speaker: In unserer Coach-Ausbildung
Speaker: Die Psychosoma-Nutrition-Coaches, die lernen diesen Anamnese-Prozess, die haben das Biohacking-Modul, wo wir nochmal ganz gezielt auf all diese Sachen eingehen und sie lernen auch über einen Fragekatalog Nahrungsergänzungsmittel richtig einzuschätzen.
Speaker: wann, in welcher Wirkung, Nährstoff-Timing, was nimmt man zusammen, was sollte man nicht zusammennehmen.
Speaker: Und das ist ein Insight des Lebens.
Speaker: Ich bin echt froh, dass ich das kann, weil ich halt ziemlich schnell reagieren kann.
Speaker: Ich spüre mittlerweile auch sehr stark, ah, jetzt fehlt mir das oder mir fehlt das.
Speaker: Also ich merke einfach, wenn ich einen Proteinmangel habe.
Speaker: Ich kenne das Gefühl, das mein Körper erzeugt, wenn ich da in einem Mangel bin.
Speaker: Und das ist halt echt, wie gesagt, ein Learning fürs Leben.
Speaker: Und man kann die Signale des eigenen Körpers viel, viel besser lesen.
Speaker: Ja, also ich glaube auch, dass das mega essentiell ist, das zu können, vor allen Dingen auch, wenn man Menschen begleitet, insbesondere auch Menschen mit diesen starken, auch körperlichen Reaktionen, sage ich mal.
Speaker: Und auch hier...
Speaker: Das ist eben die eine Ebene, die wichtig ist.
Speaker: Und dann geht es eben darum, auch zu schauen, was braucht auch der Körper und vor allem auch die psychische Komponente, um zukünftig ressourcenschonender und leichter auch leben zu können natürlich.
Speaker: Also das eine hilft dann,
Speaker: Auch hier würde ich sagen, ergänzt es dann quasi den inneren Prozess, der darunter liegen sollte.
Speaker: Manchmal ist es einfach so, man hat einen Mangel, man supplementiert was und es geht einem besser.
Speaker: Super, man muss jetzt auch nicht, keine Ahnung, in Therapie gehen oder so.
Speaker: Aber es ist ja eben häufig nicht so, dass einfach irgendwo ein kleiner Mangel ist.
Speaker: Genauso wie wenn man mal erkältet ist, dann ist man halt mal erkältet und dann geht es einem halt einmal im Jahr eine Woche schlecht und danach geht es wieder.
Speaker: Aber wenn du dann ständig erkältet bist oder hast du ständig einen Mangel oder du kannst gar nicht abnehmen oder du nimmst gar nicht zu oder du hast ständig irgendwie körperliche Symptome oder emotional bist du ständig gereizt, dann ist es einfach wichtig, auf beiden Ebenen zuzuhören,
Speaker: Also sowohl auf Nervensystemebene als auch auf körperlicher Ebene.
Speaker: Das ist natürlich dann nochmal unterteilt in ganz viele unterschiedliche Aspekte, weil es gibt ja dann das Hormonsystem, wie sind die Organe, die Blutwerte und so weiter.
Speaker: Und auch auf Nervensystemebene gibt es da nochmal unterschiedliche Differenzierungen, die berücksichtigt werden müssen.
Speaker: Wenn ich eine Sache empfehlen würde in Bezug darauf, dann ist es nicht nur durch die eine Brille zu gucken und nicht nur jetzt sich damit zu beschäftigen, okay super, jetzt weiß ich ja durch Natascha, welche Supplements auf jeden Fall hilfreich sein können und vielleicht bestelle ich mir da auch mal einen Test oder mache mal ein ausführliches Blutbild.
Speaker: vergesse dann, dass es da eben auch Co-Werte gibt, die wichtig sind, um überhaupt eine Aussagekraft darüber zu treffen, wie dann auch zum Beispiel Schilddrüsenhormone und so gerade wirklich aufgestellt sind und versuche dann damit meine Eigenregie irgendwie dann doch meinen Körper irgendwie dazu zu veranlassen, abzunehmen, sondern wirklich auch zu verstehen, dass es eine Ergänzung sein kann, dass es auch notwendig sein kann, um eben auch innere Nöte zu wenden, wenn der Körper beispielsweise einfach Mangelerscheinungen hat
Speaker: Und dementsprechend permanent irgendwie Notsignale sendet, die dann auch emotional sich auswirken.
Speaker: Und dann aber wirklich auch in den emotionalen Prozess einzusteigen und zu schauen, wo verbrauche ich eigentlich so viel und was hindert mich eigentlich daran, meinen Körper auch so gut zu versorgen.
Speaker: Und was führt eigentlich dazu, dass ich mir die ganze Zeit von irgendwelchen Influencern irgendwas andrehen lasse, in Anführungsstrichen.
Speaker: Mit welchen Versprechen, also auf welche Versprechen reagiere ich eigentlich jedes Mal, wenn ich eine Kaufentscheidung treffe oder Dinge einnehme und zu mir nehme, weil auch das reduziert wieder Stress, weil ich weiß, wie sehr mich das teilweise stresst und vor allem auch gestresst hat, als ich noch weniger Informationen darüber kannte.
Speaker: sich die ganze Zeit damit zu beschäftigen, was brauche ich denn jetzt eigentlich und was hilft denn jetzt wirklich?
Speaker: Und dann nehmen drei Leute das Gleiche und bei den einen wachsen die Haare wie Unkraut und ich denke mir, hä, warum ist das denn bei mir nicht so?
Speaker: Und der eine nimmt dann, keine Ahnung, 20 Kilo innerhalb kürzester Zeit ab und ich bin die ganze Zeit in Selbstzweifeln, warum das bei mir denn eigentlich nicht funktioniert.
Speaker: Jetzt nicht bei mir persönlich, sondern wenn wir dann mit Frauen sprechen.
Speaker: Also das ist ja auch wieder ein enormer Stressfaktor, wenn das Wissen einfach darüber fehlt und wenn der Körper nicht so darauf reagiert, wie mir das versprochen wurde, weil ich einfach nicht die entsprechenden Faktoren zusammenkriege, die dafür wichtig sind, dass es wirken kann.
Speaker: Dann habe ich wieder Stress im System und wieder werden Nährstoffe verbraucht und wieder ist das Nervensystem entgegen.
Speaker: in einem dysregulierten Zustand.
Speaker: Und dann steht da, du hast ein dysreguliertes Nervensystem, okay, dann solltest du mal das Supplement nehmen.
Speaker: Dann nimmst du das nächste Supplement und dann hast du halt im Prinzip genau das Gleiche, was du vorher mit Diät-Spiralen gemacht hast.
Speaker: Dann funktioniert die erste Diät halt nur beschränkt, dann wird die nächste gemacht.
Speaker: Ah, dann gibt es ein neues Konzept, das hilft jetzt, also das klingt ganz gut nach mir, also mache ich das auch noch.
Speaker: Und das Gleiche machst du dann eben mit Supplements, nur dass hier sogar die Gefahr besteht, dass es halt teilweise einfach extrem leicht ist.
Speaker: Also du bestellst es, dann hast du eine Kapsel, dann nimmst du die mit Wasser ein, hast was geschluckt und fertig.
Speaker: Also es ist auch nochmal von der Umsetzung deutlich leichter als ein Sportprogramm oder eine Ernährungsumstellung zu machen.
Speaker: Das heißt, es erfordert auch nochmal deutlich weniger Energie.
Speaker: Und dementsprechend ist es wirklich wichtig, da sowohl körperlich drauf zu gucken, was dient meinem Körper wirklich, aber auch eben auf emotionaler Ebene, wo liegen eigentlich die ganzen Energiefresser auch auf emotionaler, auf psychischer Ebene und was braucht mein Körper auf den verschiedenen Ebenen, damit er nicht nur abnehmen kann, sondern wirklich auch sich gesünder und leichter und lebendiger anfühlen kann, weil das ist eben ganz häufig das, worum es eigentlich geht, wenn Menschen sagen, ich möchte abnehmen und
Speaker: Ich möchte leichter werden.
Speaker: Viele beziehen es erstmal auf das Gewicht, aber es geht vor allem auch um die innere Leichtigkeit.
Speaker: Wir haben ja auch viele Personen, die wir begleiten, die gerade am Anfang gar nicht so große Gewichtsverluste haben, weil es erstmal eben das Auffüllen der Speicherungen braucht und so weiter.
Speaker: Und die trotzdem rückmelden, dass sie sich so leicht und gut fühlen wie halt niemals zuvor, auch nicht mit einem schlankeren Körper, weil es eben ganz andere Ebenen plötzlich betrifft.
Speaker: Und der Körper ist dann der, der folgen kann, wenn die innere Leichtigkeit kommt, dann kann auch die körperliche Leichtigkeit mehr folgen, also auch die Gewichtsleichtigkeit.
Speaker: Aber es braucht einfach ein bisschen und das ist das, was häufig eben dieses schnelle Versprechen ist.
Speaker: Es geht ganz schnell, es geht ganz schnell ganz extrem, also extremste
Speaker: Gewichtsverluste, die absolut nicht gesundheitsförderlich sind, ein Durchziehen von Plänen, die ebenfalls insbesondere für das weibliche System nicht gesundheitsförderlich sein können, weil wir zyklisch sind und nicht in jeder Zyklusphase die gleichen Ernährungsformen, die gleichen Sporteinheiten usw.
Speaker: überhaupt angemessen sind, auch für das gleiche Ziel.
Speaker: Also was dann in der Eisprungphase gewichtsverlustfördernd sein kann, kann dann in der
Speaker: Und dann wird das schon, sondern es braucht eben...
Speaker: ein Anpassen an deinen Körper, an deine Situation, an deine Emotionen, damit es wirklich ein ganzheitliches, nachhaltiges, leichter werden geben kann, was eben nicht nur dann den Körper betrifft, sondern auch generell die psychische und auch die körperliche Gesundheit.
Speaker: Ja, absolut, ganz, ganz richtig.
Speaker: Also wie wir es eben auch schon gesagt haben, Supplements sind eine Ergänzung,
Speaker: Ja, auch für einen Entwicklungsprozess können sie eine wichtige Ergänzung sein, die Ressourcen zusätzlich reingibt und das
Speaker: den ganzen Prozess unterstützt oder sogar auch erst möglich macht, aber es ist halt nur eine Komponente und wir sind ein viel zu komplexes Wesen.
Speaker: Ja, ich weiß, wir wünschen uns immer einfache Lösungen und es gibt durchaus auch einfache Lösungen, auch wenn das, was wir hier machen, sich vielleicht erst mal komplex anhört.
Speaker: Es ist viel, viel komplexer, schafft viel, viel mehr Verwirrung,
Speaker: Ja, wenn man versucht mit Trial and Error und dann sagt der das und der das und das.
Speaker: Ja, also die einfachste Lösung ist da wirklich einfach hinzuschauen und nicht immer versuchen durch schnelle Quick-Fixe und den einen heiligen Kral.
Speaker: Das ist ja dasselbe auch mit Nahrungsverfahren.
Speaker: Lebensmitteln, sorry, Ernährungsweisen, ja, so, dann ist auf einmal Intervallfasten das Ding, was jetzt die große Lösung bringt oder dann ist es auf einmal Low Carb und dann ist es auf einmal Paleo und das ist so, die Mensch, also unsere Psyche trickst uns da aus und das funktioniert ja auch ganz gut, weil da muss man sich ja nicht mit den wahren Ursachen beschäftigen und
Speaker: Ein Teil von uns will sich auch mit den wahren Ursachen nicht beschäftigen, weil das durchaus erst mal sich unangenehm anfühlen kann.
Speaker: Aber, wie es Lena auch eben schon gesagt hat, ähm,
Speaker: Es lohnt sich, weil das Feedback, das wir bekommen, ist dann am Ende immer, ich fühle mich viel leichter.
Speaker: Und ich weiß, eine unserer Klienten, die hatte, glaube ich, 130 Kilo, als sie gestartet ist und hat dann innerhalb des ersten Jahres 35 Kilo verloren.
Speaker: Und die hat gesagt, selbst wenn ich nur ein halbes Kilo verloren hätte, ich fühle mich 1000 Kilo leichter.
Speaker: Und das sind die Feedbacks, die wir bekommen.
Speaker: Und das ist halt einfach der Punkt, weil wir ganzheitlich drangehen und die Erleichterung danach wirklich durch eine Lösung kommt und nicht durch
Speaker: Ja, einfach nur ein Tool, was mal kurz entspannt und ein bisschen Erleichterung bringt, aber nicht wirklich eine Lösung reingibt.
Speaker: Und deswegen möchten wir dich da einfach auch herzlich einladen, wenn du als Betroffene von emotionalem Essen zuhörst, dann.
Speaker: Ich vereinbare dir sehr gerne einen kostenlosen Call mit uns, wo wir einfach gemeinsam schauen können, was die nächsten richtigen Schritte für dich sind.
Speaker: Und wenn du hier als Coach zuhörst, freuen wir uns natürlich riesig, wenn du Interesse hast, dich da richtig gut von uns ausbilden zu lassen.
Speaker: Ganzheitlich, nicht nur im Bereich Biohacking und Nährstoffe, sondern wirklich dann auch allen anderen Einflussfaktoren, die für einen nachhaltigen,
Speaker: weil Sonne da ist, weil Nährstoffe da sind, weil Wasser da ist, weil der richtige Standort da ist, die richtige Fürsorge da ist und dann fragen wir uns nicht mehr, wächst die?
Speaker: Dann wächst die einfach.
Speaker: Deswegen, Entwicklung muss nicht Kampf sein, das muss nicht Druck sein.
Speaker: Das ist für uns als Coaches super anstrengend, wenn wir jemanden ständig pushen müssen.
Speaker: Das ist aber auch für die Klienten einfach ein anstrengender Prozess, wenn sie ständig für jeden Schritt kämpfen müssen und wenn wir das richtige Setting schaffen, dann
Speaker: kann Entwicklung ganz natürlich passieren und da bilden wir eben auch aus und wir freuen uns natürlich riesig.
Speaker: Du kannst dich hier unten in den Shownotes gerne auf unsere Warteliste setzen und wir schicken dir alle Infos zu, um dann mit uns auch ein Vorgespräch zu führen und dir dann für die nächste Runde einen Platz zu sichern.
Speaker: Und ich würde sagen, damit vielen Dank, dass du mit dabei warst.
Speaker: Wir freuen uns natürlich über dein Feedback.
Speaker: Geh gerne mit uns im Austausch über unsere Instagram-Accounts.
Speaker: Alle Links dazu dann unten in den Shownotes.
Speaker: Und bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ciao.

