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Unfiltriert & Kaltgehopft: Seid nett zueinander und trinkt gutes Bier

Unfiltriert & Kaltgehopft - der Craftbier Podcast
Tag des Deutschen Bieres, frische IPAs & Besuch von Hopacabana! Alex und Gerrit feiern Bierkultur mit Hopacabana als Gast, sprechen über neue Hazy IPAs, persönliche Bier‑Highlights, internationale Craft‑Beer‑Funde und aktuelle Szenenews. Lockerer Talk, ehrliche Meinungen und jede Menge Lust auf gutes Bier.

Transcript

Speaker: der Craft Beer Podcast.

Speaker: So Alex, dann drück jetzt auch mal auf Play.

Speaker: Ich will endlich über Craft Beer reden.

Speaker: Ja, wir laufen, Gerrit.

Speaker: Okay, sehr gut.

Speaker: Ich bin Gerrit, der Probierjunge.

Speaker: Als Co-Host begrüße ich heute die einzige Person, welche seine Herkunft im Instagram-Username hat.

Speaker: Hallo Alex, Craft Beer Buyer.

Speaker: Ist das so?

Speaker: Danke Gerrit.

Speaker: Natürlich ist das nur ein Spaß, denn es ist natürlich nicht deine Herkunft.

Speaker: Sonst würde es ja Craft Beer Buyer heißen.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Ich denke, der Juselheim muss einfach so ein bisschen deine Sympathie zu Bayern 04 Leverkusen ausdrücken, oder?

Speaker: Ja, da läuft es auch besser als bei Schalke 04, wobei es nächstes Jahr wahrscheinlich wieder ein Derby Rheinland gegen Ruhrgebiet gibt, oder?

Speaker: Vermutlich, aber...

Speaker: Über Fußball reden wir hier nicht.

Speaker: Und schon gar nicht am besten heute mit unseren heutigen Gästen, denn wir haben ja heute Gäste in der Folge 7.

Speaker: Aber wie geil das eigentlich wäre, stell dir mal vor, ich würde mich nennen Probierjunge Ruhrgebiet oder Probierjunge NRW oder so.

Speaker: Das wäre schon ziemlich, also ich finde es witzig, wahrscheinlich nicht, aber ich bin mit sowas gut zu bespaßen.

Speaker: Das ist wunderbar.

Speaker: Immer ein Witzchen auf den Lippen.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Folge sieben aber heute.

Speaker: Wir haben ja heute Montag, aber wenn die Folge ausgestrahlt wird, heißt am Donnerstag, der 23.04., es ist Tag des deutschen Bieres, Alex.

Speaker: Richtig.

Speaker: Also wir können heute quasi schon feiern, als wenn Donnerstag wäre.

Speaker: Und weißt du, was in München am Tag des Deutschen Bieres immer passiert?

Speaker: Da gibt es das Haus des Bayerischen Bieres.

Speaker: Dort sitzt der Verband der Bayerischen Brauer.

Speaker: Und da gibt es immer am Tag des Deutschen Bieres um 15.16 Uhr 100 Liter Freibier aus einem Brunnen.

Speaker: Und da warst du gerade?

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, wir zeichnen ja am Montag auf.

Speaker: Der Termin ist erst am Donnerstag und 15.16 Uhr ist nicht unbedingt eine arbeitnehmerfreundliche Zeit, wenn man nicht zufällig da in der Gegend ist.

Speaker: Das ist bei uns in der Innenstadt.

Speaker: Und ich glaube auch, die 100 Liter Freibier sind durchaus zackig dann irgendwo durch.

Speaker: Ja, ihr habt ja immer große Gläser.

Speaker: Und großen Durst.

Speaker: Auch, auch.

Speaker: Bekannt für die Craft Beer Buyers.

Speaker: Schön.

Speaker: Ich freue mich.

Speaker: Was trinkst du denn heute?

Speaker: Ja, typisch für unseren Gast.

Speaker: Ein ganz neues Bier von Hopacabana ist ja heute unser Gast.

Speaker: Ihr habt es vermutlich in der Story schon gesehen.

Speaker: Werden im weiteren Verlauf gleich dazustoßen.

Speaker: Und die Jungs sind am Start mit einem ganz, ganz neuen Release.

Speaker: Zwei Bieren.

Speaker: Einmal das Grand Budapest Hotel.

Speaker: Das ist ein Hazy IPA.

Speaker: Mit 6%.

Speaker: Hopfensorten Nelson Bliss und Mosaik ist hier drin verbraut.

Speaker: Und das wurde gebraut bei Kühnkunstrosen in Mainz.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Aber ich möchte jetzt auch noch gar nicht zu viel dazu erzählen.

Speaker: Ich öffne es jetzt mal langsam.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ich habe mir von Hoppa Cabana das Welcome to Brew Zealand gezeichnet.

Speaker: geschnappt, nicht bei Kühlschmungsrosen gebraut, sondern ich war gerade selbst überrascht, bei Simeon.

Speaker: Der Ian hat seinen Umzug von Elmshorn bei Hamburg nach Krefeld gemacht und hat dort die Brauerei wieder am Start.

Speaker: Dort haben die das gebraut.

Speaker: Hören wir vielleicht auch noch mal was dazu.

Speaker: Ja, ich glaube, im November ist er rübergegangen.

Speaker: Ich glaube, Ende letzten Jahres ist das, glaube ich, so großenteils passiert.

Speaker: Und seit Anfang des Jahres ist er da wieder richtig am Start mit Braun.

Speaker: Hat jetzt zuletzt auch, ich glaube, seine eigenen Biere wieder an den Start gebracht.

Speaker: Hat hier die ein oder andere Kollaps schon mal gemacht.

Speaker: für Hitchcock in Düsseldorf.

Speaker: Da hat er auch ein Bier mit dem zusammengebraut und schön, müsste ich eigentlich auch mal vorbei und den Taproom oder die Brauerei mal besuchen.

Speaker: Taproom ist das glaube ich gar nicht.

Speaker: Und coole Sache auf jeden Fall.

Speaker: Niederrhein-Krefeld, das ist schon... So ein Brauerei-Umzug ist bestimmt auch nicht ganz ohne Quer durch Deutschland.

Speaker: Ja, das glaube ich auch.

Speaker: Der hat bestimmt einiges zu erzählen.

Speaker: Vermutlich.

Speaker: Vermutlich.

Speaker: Schön.

Speaker: Und, ähm, ja, du hast erzählt, was du trinkst, ich habe erzählt, was ich trinke.

Speaker: So, Gerrit, welches Bier ist dir denn die letzten Wochen so in Erinnerung geblieben?

Speaker: Ja, ähm,

Speaker: Ich habe ein paar amerikanische Biere getrunken und die sind mir sehr positiv in Erinnerung geblieben.

Speaker: Vor allem, ich weiß gar nicht, ob du die Brauerei kennst, Mount Holy Bier.

Speaker: Nö, tatsächlich nicht.

Speaker: Die kommen auch aus Vermont, ist da oben

Speaker: fast Kanada, glaube ich.

Speaker: Green Mountain Gold ist ein New England IPA, 6,7 Prozent Alkohol, Rivacas, Citra und Nelson drin.

Speaker: Also damit kann man ja mit der Mischung nichts falsch machen.

Speaker: Das hat mir sehr gut geschmeckt, hatte ich auch aus der Dose getrunken, weil ich da von den Hopfenjüngern einmal irgendwie aufgefordert wurde und habe ich mir natürlich dann nicht entgehen lassen.

Speaker: Die Ice Bucket Challenge.

Speaker: Ja, quasi so.

Speaker: Nur ich saß im Garten, dann hat sie das so angeboten und dann

Speaker: Das war ein schönes Erlebnis.

Speaker: Schmeckt auch ganz gut, so Naipa-Panzettose, muss ich sagen.

Speaker: Ich hatte was von Other Half, und zwar das Green Flowers.

Speaker: Also ein ganz Standardbier, klassisches West Coast.

Speaker: Hat mir sehr gut geschmeckt, und das habe ich grundsätzlich immer mal wieder gerne im Glas.

Speaker: Und ich kann es ja nur empfehlen, ich hatte es in einer vorherigen Folge schon mal erwähnt, von Sudden Death, die bringen ja aktuell...

Speaker: Diese Reihe Fully Loaded Biere mit raus.

Speaker: Da hatte ich wirklich ein leckeres Can of Whoop-Es, hieß es, glaube ich.

Speaker: 8,4 Prozent.

Speaker: Und dann wirklich volle Breitseite in sämtlichen Variationen.

Speaker: Galaxy, Mosaic, Citra.

Speaker: Also wirklich, mehr geht nicht.

Speaker: Und das sind wirklich sehr intensiv hopfige Biere.

Speaker: Die drei sind mir so in Erinnerung geblieben.

Speaker: Die haben mir sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Und wie war es bei dir?

Speaker: Ich hatte zwei Bier, nur aufgeschrieben tatsächlich.

Speaker: Zum einen habe ich im Kühlschrank, in den finsteren Tiefen des Kühlschranks von Arpus noch das Red Berry Sour zu ihrem achtjährigen Jubiläum gefunden.

Speaker: So ein Smoothie Sour.

Speaker: Für mich immer der Trick, schütteln, fünf Minuten stehen lassen, dann die Dose öffnen, dann ist das auch richtig schön durchgemengt.

Speaker: Das war wirklich rote Früchte in allen Varianten.

Speaker: Alles, was an Johannisbeere zu finden ist, Himbeere, Kirsche.

Speaker: Das war wirklich ein fantastisches Ding.

Speaker: Dann Vanilleeis dazu.

Speaker: Fällt mir natürlich jetzt viel zu spät an, das Bier ist getrunken, das wäre stark gewesen.

Speaker: Und zum zweijährigen Jubiläum meines Juniors habe ich mir das 2024er Bourbon County Stout von Goose Island eingeschenkt.

Speaker: Ah ja, das ist ein edles Tröpfchen.

Speaker: Das ist ein edles Tröpfchen, ne.

Speaker: Mit 15 Prozent bist du natürlich auch am Ende des Abends an einem edlen Punkt angekommen, aber ich habe es dann auch nicht alleine getrunken und wirklich genossen.

Speaker: Ich werde jetzt nochmal einen Ausschau halten nach weiteren 2024er-Flaschen, um den Jahrgang irgendwie weiterzuführen, aber das war...

Speaker: Fassreifung par excellence.

Speaker: Es gibt schon einen Grund, warum Goose Island weiterhin immer noch so gute Barrow-Age-Biere machen.

Speaker: Also die können das einfach.

Speaker: Egal, zu welchem Braukonzern sie inzwischen gehören möchten, die wissen einfach, wie das geht.

Speaker: Und die kriegen da einfach Topfässer, wo die ihre Stouts reinknallen.

Speaker: Das muss man einfach sagen.

Speaker: Dann gibt es da Top-Leute, die das blenden.

Speaker: Das ist einfach richtig stark.

Speaker: Ja, aber war ja auch ein besonderer Anlass und dann muss man sowas einfach auch mal aus der Schatzkammer holen.

Speaker: Genau.

Speaker: Also meine Schatzkammer ist reich gefüllt, Anlässe gibt es zu wenig, die Schatzkammer fühlt sich schneller als die Anlässe kommen.

Speaker: Deswegen habe ich mich gefreut, dass mein Anlass da war und ich mal was rausfischen konnte.

Speaker: Wo mir jetzt gerade noch beeinfällt, ich habe ja auch ein Paket von dir erhalten und da habe ich natürlich auch endlich das schönere Mal Alkoholfrei probiert.

Speaker: Ja.

Speaker: Es war wirklich ein warmer Tag, es ist ein toller Durstlöscher.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ja, es hat mir schon ganz gut geschmeckt.

Speaker: Ist jetzt nicht mein Favorit unter den Alkoholfreien, muss ich ganz ehrlich sein, aber es ist wirklich lecker.

Speaker: Es ist lecker, ja.

Speaker: Und das kann man gut trinken.

Speaker: Ja, hatte ich am Wochenende während meinem Terrassenbau in der Prallensonne auch einige davon.

Speaker: Das geht gut.

Speaker: Weißt du, was ich noch gar nicht erwähnt habe?

Speaker: Nee.

Speaker: Jedes Mal ist es Tradition.

Speaker: Wer erwähnt uns in der Story nach Ausstrahlung von Folge 6?

Speaker: Und ich kann dir diesmal auch jemanden sagen.

Speaker: Jens.

Speaker: Jens Bierspiegel hat uns dieses Mal erwähnt.

Speaker: Denn Jens hat ab sofort seine eigene Kategorie, die regelmäßig in unserem Podcast kommt, die wir jetzt, bevor wir die anderen erwähnen, kurz starten.

Speaker: Ein Spieglein an der Wand.

Speaker: Jens Bierspiegel.

Speaker: Moin, willkommen zu Jens Bierspiegel.

Speaker: Ich bin wieder da.

Speaker: Jetzt bei unfiltriert und kalt gehopft.

Speaker: Ziemlich cool.

Speaker: Vielen Dank dafür, dass ich jetzt hier etwas über Bier berichten kann.

Speaker: Ich habe mir für heute ausgesucht den Double Hopper, das aktuelle Double IPA, Hazy Double IPA von Kühnkurs Rosen.

Speaker: Und es sieht auf der Dose, der Burger, der sieht wirklich zum Anbeißen aus.

Speaker: Ein schöner Bun mit Hopfen und allem drin, was so dazugehört.

Speaker: Wir haben Double IPA mit 7,6%.

Speaker: Hier ist ordentlich Gersten, Weizen und Hafermalz und ganz viel Haferflocken.

Speaker: Es ist auch richtig schön blickdicht und hazy.

Speaker: Als Hopfen wurden Motueka gebraucht.

Speaker: Mosaic Galaxy und Calista genommen.

Speaker: Das macht es super fruchtig.

Speaker: Mango, Maracuja rieche ich.

Speaker: Pfirsich habe ich ganz, ganz klar wahrgenommen.

Speaker: Und es ist auch so ganz leicht piney-harzig, aber sehr dezent, muss ich sagen.

Speaker: Es riecht super, es sieht super aus.

Speaker: Die Dose sieht super aus.

Speaker: Kühnkunstrosen hat da was ganz, ganz Großartiges abgeliefert.

Speaker: Ich trinke noch mal einen Schluck.

Speaker: Ich muss sagen, es schmeckt nicht wie ein flüssiger Burger.

Speaker: Das wäre auch ein bisschen zu viel verlangt.

Speaker: Ich hatte mal einen Bekannten, der war im Krankenhaus und hatte eine Kiefer-OP.

Speaker: Der hat sich dann einen Big Mac pürieren lassen mit einem Pürierstab, um den trinken zu können.

Speaker: So schmeckt das nicht.

Speaker: Ich habe es nicht probiert, aber ich bin sicher, dass ein pürierter Big Mac nicht so gut schmeckt.

Speaker: Aber dieses Bier ist wirklich ein Traum.

Speaker: Double Hopper, ein Double IPA 7,6 Prozent, wie gesagt, aber man spürt es kaum, man schmeckt es wenig.

Speaker: Es ist sehr stimmig, es passt sehr gut zusammen.

Speaker: Eine absolute Kaufempfehlung.

Speaker: Viele Biere von Kühnkunstrosen sind immer ganz lecker.

Speaker: Und hier das in der Dose was Großartiges.

Speaker: Also Grüße gehen raus nach Mainz.

Speaker: Besorgt euch den Double Hopper und sagt mir mal eure Meinung dazu.

Speaker: Würde mich freuen.

Speaker: Ja, und diesmal hält sich das Spieglein an der Wand tatsächlich auch etwas kürzer und zieht es nicht auf fünf bis zehn Minuten hinaus, sondern bleibt bei dem, um was es geht, nämlich beim Bier, bei einem Hazy Double IPA von Kühnkunstrosen aus Mainz.

Speaker: Danke, dass ihr zugehört habt.

Speaker: Ich freue mich auf die nächste Folge mit dem nächsten Bier.

Speaker: Bis dahin, viele Grüße aus Hamburg von eurem Bierspiegel.

Speaker: Und Gerrit, wer hat uns denn noch erwähnt?

Speaker: Erstmal ganz kurz muss ich jetzt auf den Beitrag von Jens eingehen.

Speaker: Das hört sich schon wirklich gut an.

Speaker: Also ich habe jetzt richtig Durst auf das Interview mit unseren Gästen auch.

Speaker: Ich habe ja noch ein weiteres Bier hier stehen, dass ich das gleich noch trinken kann.

Speaker: Aber genau.

Speaker: Unsere Supporter, nenne ich es jetzt mal, wer uns erwähnt hat.

Speaker: Der hat uns nicht erwähnt, direkt in seiner Story, aber natürlich, das habe ich auch die letzte Folge vergessen zu erwähnen, in seinem YouTube-Format ProbierTV.

Speaker: Der Martin aus Österreich, aus Wien.

Speaker: Ganz lieben Dank, dass du uns schon zweimal erwähnt hast.

Speaker: Und ja, macht uns unheimlich viel Spaß.

Speaker: Wir gucken auch gelegentlich in deine YouTube-Reviews rein und

Speaker: Mach so weiter, bleib wie du bist, mach Spaß und ja, hör gerne hier weiter zu, vielleicht bist du hier auch mal demnächst unser Gast, wenn es sich irgendwie ergibt.

Speaker: Weitere Kandidaten waren auf jeden Fall der Craft Beer Dude, Hopfenkumpel, der Craft Beer Ecki, der Craft Beer Stammtisch Hamburg, Hopfnung und El Auxo.

Speaker: Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Speaker: Wenn es so sein sollte, bitte ich vielmals hiermit um Entschuldigung.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Gerrit, eine Sache, ich weiß, wir haben gesagt, wir sprechen nicht darüber.

Speaker: Wir müssen noch kurz darüber sprechen, bevor die Gäste dazustoßen.

Speaker: Es gibt nichts Neues von BrewDog, aber es gibt was Neues in der Szene, das wir nicht irgendwie ignorieren können.

Speaker: Und zwar hat die Bureothek

Speaker: Insolvenz angemeldet.

Speaker: Das dürfen wir nicht vergessen zu erwähnen.

Speaker: Das ist ein wichtiger Faktor, ja.

Speaker: Da bin ich wirklich gespannt, wie es da irgendwie ausgeht.

Speaker: Ich muss dazu sagen, die ganzen Franchise-Läden hier im Ruhrgebiet, die haben alle nach und nach irgendwie die Schotten dicht gemacht.

Speaker: Und umso erstaunter war ich dann tatsächlich auch irgendwie, dass es da

Speaker: ich sag mal, im Raum Bamberg, noch so gut funktioniert.

Speaker: Ich glaube, Onlineshop, der läuft ja auch weiterhin recht aktiv, auch gerade mit dieser Braufrisch-Serie, haben ja auch sehr lukrative Craft Beer-Partner noch, sag ich mal, neben dem normalen Sortiment, was dann immer wechselnd ist und das gefällt mir schon echt gut, also, ja.

Speaker: Ja, ist natürlich die Frage, woran liegt das?

Speaker: Sind es die fehlenden Margen?

Speaker: Sind es die vielleicht für den Craftbeer-Trinker zu hohen Preise?

Speaker: Man weiß es nicht.

Speaker: Also das Franchise-Geschäft ist da natürlich auch immer ein bisschen schwierig.

Speaker: Zudem gab es ja, glaube ich, letztes Jahr hat Kalea aus Österreich einen Teil von der Bureothek übernommen, aber ich weiß gar nicht mehr genau, welchen Teil, die man ja auch durch viele Adventskalender kennt.

Speaker: Also spannend, die suchen natürlich weiterhin aktiv nach Investoren und das betrifft glaube ich die Bireothek und den Online-Shop, wenn ich mich das so richtig gesehen habe, beziehungsweise...

Speaker: mit dem Online-Shop und diesen Marketplace, wo sie anderen Brauereien ihre Infrastruktur mit Bestellungen, Rechnungswesen und so weiter zur Verfügung gestellt haben, die betrifft das.

Speaker: Aber bei diesen Marketplace-Geschichten muss ich tatsächlich ehrlich sagen,

Speaker: Gibt es heutzutage günstige Geschichten im Internet?

Speaker: Jeder kann sich irgendeinen Online-Shop mal sehr schnell selber bauen, ohne da groß irgendwie auf jemanden als Partner angewiesen zu sein.

Speaker: Der Versand liefert dann doch irgendwo aus dem eigenen Lager raus.

Speaker: Also der...

Speaker: Vorteil, war für mich nicht so wahnsinnig ersichtlich, außer der Sichtbarkeit über die Biontech.

Speaker: Ja, ich glaube auch in der Untappt-App, der Shop, der deutsche Shop, ist auch über Biontech vergriffen.

Speaker: Richtig.

Speaker: Okay, spannend.

Speaker: Dann schauen wir doch mal, ob unsere Gäste eventuell schon da sind.

Speaker: Genau.

Speaker: So, Alex.

Speaker: Ich habe ja gesagt, ich habe das Grand Budapest Hotel Hazy IPA im Glas.

Speaker: Das schmeckt wirklich, wirklich gut.

Speaker: Oh, da hat es geklingelt, oder?

Speaker: Ja, ich habe es auch gehört.

Speaker: Unsere Gäste sind da.

Speaker: Lassen wir die Gäste doch mal rein.

Speaker: Hi, guten Abend.

Speaker: Hallo.

Speaker: Seusdorf und Tobi von Hopacabana.

Speaker: Herzlich willkommen zu unfiltriert und kalt kopft Folge 7.

Speaker: Wir nehmen heute am Montag auf.

Speaker: Ich sage euch das auch nochmal.

Speaker: Wir werden Donnerstag ausgestrahlt und Donnerstag der 23.

Speaker: Tag des deutschen Bieres.

Speaker: Super, aber ich hatte mich schon darauf eingestellt, heute zu tun, als ob Donnerstag wäre.

Speaker: Ja, ist ja quasi.

Speaker: Ja, vielen Dank, dass wir da sein dürfen.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Und vielen Dank nochmal, dass ihr uns dann eure Biere im Vorfeld zugesendet habt.

Speaker: Vor allem noch die beiden neuen Release.

Speaker: Ich glaube, die sind ja ganz kurz auf dem Markt erst seit wenigen Tagen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und wir freuen uns wirklich, wirklich sehr, dass ihr heute hier seid.

Speaker: Und wir wollen euch natürlich ein paar Fragen stellen.

Speaker: Wir wollen euch den Zuhörern vorstellen.

Speaker: Und ich würde einfach mal starten mit einem kurzen und knackigen Interview.

Speaker: Seid ganz entspannt und locker.

Speaker: Zuerst, das ist auch eine Frage aus der Community.

Speaker: Wir wissen, dass ihr natürlich als Brauerei Hopacabana euch nennt.

Speaker: Wie kam es dazu?

Speaker: Meinst du die Namensfindung oder meinst du die Brauerei?

Speaker: Genau, dieses Hopacabana.

Speaker: Wie kam es dazu?

Speaker: Wir haben uns irgendwann aus dem Hobbybrauertum heraus einfach bewegt gefühlt, weil die Biere halt ganz gut waren, was zu machen und haben dann einfach Namensfindungen hin und her geschossen, diverse Sachen gebildet, da wir sehr auf hopfige Biere stehen.

Speaker: Haben wir natürlich dann mit Hopp eingebaut und so weiter.

Speaker: Ja, und irgendwann kamen

Speaker: Hoppacabana in den Kopf mit dem Claim Pipo Paradiso.

Speaker: Das war einfach nur kreative Namensfindung via WhatsApp, glaube ich, damals.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Also keinen direkten Bezug zu Brasilien?

Speaker: Nein.

Speaker: Außer, dass es halt Sommer, Sonne, so ein bisschen dieses bei den hopfigen Bieren ist ja vielleicht dieses warme Wetter, dieses leichte Lebensgefühl vielleicht so ein bisschen präsenter und von daher geht auch phonetisch gut über die Lippen und von daher haben wir gedacht, das passt.

Speaker: Das Spiel spiegelt sich auch in vielen Designs wieder, so mit dem Surfer und sowas.

Speaker: Klaus passt schon ganz gut zusammen, alles eine runde Sache.

Speaker: Ja, das war eine Community-Frage schon direkt zum Start vom Bierhunter 0711.

Speaker: Aber jetzt nochmal Beck.

Speaker: Seit wann gibt es euch?

Speaker: Wie habt ihr angefangen?

Speaker: Wir fangen ganz vorne an.

Speaker: Ganz vorne.

Speaker: Dann darf ich mal starten, glaube ich.

Speaker: Ich habe 2019 zu Weihnachten von meiner Schwiegermutter ein Besserbrauer-Set bekommen.

Speaker: Das heißt, diese Malzmischung, den Glaszylinder für 5 Liter Bier, kleine Hopfenpackungen, irgendeine No-Name-Hefe.

Speaker: Und dann stand ich hier, ich sitze sichererweise auch in der Küche, stand hier am Herd und habe mit dem Thermometer, mit dem Kochlöffel wie ein Verrückter gerührt und gerührt und gerührt.

Speaker: Und so hat es angefangen.

Speaker: Und es hat sich dann relativ schnell weiterentwickelt in Richtung Malzrohrsystem.

Speaker: Also ich habe mir jemanden Grainfather besorgt, habe da aber dann größere Sibule natürlich gemacht,

Speaker: Wobei ich versucht habe, immer noch im 10-Liter-Bereich zu bleiben, weil ich konnte ja mehr brauen.

Speaker: Weil so viel kann man ja nicht trinken mit 23 Liter jeweils probieren.

Speaker: Also ich habe inzwischen glaube ich im Heimbraubereich so um 90 Sude gemacht.

Speaker: Oh wow.

Speaker: Ja deswegen, also wenn ich da jedes Mal 23 Liter braue, dann wird es irgendwann auch schwierig, das wegzukriegen.

Speaker: Ja und irgendwann ist dann Christoph, also großer Craft Beer Fan, wir kennen uns auch schon seit Jugendtagen, Kindestagen, auch scharf geworden auf Braun, Braun, Braun und ist dann mit an Bord gekommen mit dem Einkocher etc.

Speaker: Nachher auch auf Grainkaser Grundlage.

Speaker: Genau, ich habe die Biere von Tobias probiert und dachte mir, guck mal, die schmecken besser als Industriebiere.

Speaker: Und dann kam irgendwann Corona.

Speaker: Tobias hat ja vor Corona angefangen und ich habe dann pünktlich mit Corona angefangen und dachte mir, okay, wenn ich jetzt den ganzen Tag in der Bude sitze, muss ich mich irgendwie beschäftigen.

Speaker: Andere haben Brot gebacken und ich habe dann irgendwie Bier gebraut und ja.

Speaker: So war das eigentlich dann.

Speaker: Und dann, so wie Tobias gesagt hat, wurde man immer größer und dann irgendwann angefangen, die ersten kleinen Minisude zu brauen.

Speaker: Damals bei Lessig noch, Daniel Lessig.

Speaker: Genau, und dann ging das so peu a peu weiter und da, wo wir jetzt sind.

Speaker: Aber da kommen bestimmt noch mal ein paar Fragen dazu, deswegen müssen wir jetzt nicht vorbeigreifen.

Speaker: Ganz bestimmt.

Speaker: Wir fangen mal weiter an.

Speaker: Wo ist denn euer Sitz?

Speaker: Also ich weiß natürlich Ruhrgebiet.

Speaker: Wir hatten jetzt zuletzt, unsere anderen Gäste kamen überwiegend aus Norddeutschland, den Norden Hamburg.

Speaker: Jetzt gehen wir ein bisschen Landkarte runter.

Speaker: Im Ruhrgebiet.

Speaker: Ich komme auch aus dem Ruhrgebiet.

Speaker: Wo ist denn euer Sitz?

Speaker: Dortmund.

Speaker: Im schönen Ruhrgebiet.

Speaker: Jetzt habe ich irgendwie so einen Piepen gehabt.

Speaker: Wir kommen aus der wunderschönen Stadt Dortmund.

Speaker: So richtig Ruhrgebiet ist das hier auch gar nicht.

Speaker: Also der Westen und der Süden ist so ein bisschen Ruhrpott, aber Norden und vor allem der Osten ist schon sehr ländlich.

Speaker: Also Dortmund ist eigentlich eine ganz schöne Mischung zwischen urbanen Ruhrgebiet, aber auch ländlichem Grün.

Speaker: Also sehr, sehr grün hier und auch relativ groß, also von der Fläche her groß.

Speaker: Ich sage mal, es ist nett.

Speaker: Und halt Ruhrgebiet.

Speaker: Ich meine, die waren natürlich das große Höschwerk und sowas.

Speaker: Also Ruhrgebiet ist ja nicht nur Kohle.

Speaker: Das vergessen viele oft.

Speaker: Dortmund war halt ein großer Stahlstandort.

Speaker: Was man natürlich auch dann im Weltkrieg mitbekommen hat, weil diverse Bomben hier gefallen sind auf Produktionsanlagen und sowas.

Speaker: Ja, hier sind regelmäßig noch irgendwelche Zweite Weltkriegsfunde, Bombenfunde und dann regelmäßig irgendwelche Evakuierungen von irgendwelchen Stadtvierteln und ja.

Speaker: Jetzt habt ihr so gerade die Anfänge nochmal darüber berichtet und was war denn jetzt der richtige Auslöser, wo ihr dann gesagt habt, okay, wow, ab sofort wir beide als Team Hopacabana Brewing, was war der Startschuss für die Gründung der eigenen Brauereien, Anführungszeichen?

Speaker: Och boah, also so einen richtigen Startschuss, wo man gesagt hat, so, das machen wir jetzt, gab es glaube ich gar nicht.

Speaker: Das war glaube ich von Tobias mal irgendwann eine Idee, ob man das nicht mal irgendwie dann größer machen kann oder mal

Speaker: eigenen labels oder so und dann ja das das war relativ spontan eigentlich ja eigentlich schon wir haben das beim da einmal einen abend bei einem bier natürlich darüber gesprochen danach haben wir dann relativ schnell innerhalb von drei vier wochen den hopp hat also jedes logo und sowas gehabt hat christoph sich drangesetzt

Speaker: Ich habe mich um Gewerbeanmeldungen und sowas gekümmert.

Speaker: Das ist ja bei so einem Start schon mal gar nicht so super schwierig.

Speaker: Es gibt so ein paar Themen, die halt ein bisschen schwieriger sind, so Zoll, Export etc.

Speaker: Da kränkeln wir so ein bisschen rum noch, aber vielleicht klappt auch das irgendwann.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber wie Christoph schon sagt, so einen richtigen Startschuss.

Speaker: Gab es jetzt nicht unbedingt.

Speaker: Wir haben uns einfach irgendwann in der Bierlaune überlegt.

Speaker: Dann haben wir gestartet bei Daniel Lessig hier in Schwerte mit 180 Litern.

Speaker: Ich glaube, das war sogar weniger, oder?

Speaker: 150?

Speaker: Ich weiß es nicht mehr.

Speaker: Da war, glaube ich, noch Flaschenabfüllung.

Speaker: Genau.

Speaker: 0,3-Flaschen, so kleine.

Speaker: Nicht die Longneck, die anderen?

Speaker: Ich glaube, die hat eine 200-Liter-Anlage und da ist dann so 80, 160, 70 rausgekommen.

Speaker: Stimmt doch, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, welches Jahr das genau war, aber ich erinnere mich noch an das Tasteful Aid, was hieß es, glaube ich.

Speaker: Das war schon sehr auffällig, einfach wegen dem Label auch tatsächlich.

Speaker: Das war so eins der ersten, die ich probiert habe.

Speaker: Ich habe mal die Tage bei Antep nachgeschaut.

Speaker: Das hat eine gute Bewertung, eine richtig gute Bewertung.

Speaker: Ja, es sind ja um 50 Leute, die es getrunken haben.

Speaker: Okay, okay, naja, gut.

Speaker: Darf man immer, also wir haben zum Beispiel das davor, das Bier, das war das American Pale Ale, das hat, glaube ich, eine Bewertung von 4,2 und ich persönlich würde dem keine 3,5 geben.

Speaker: Ja, so war es auf jeden Fall.

Speaker: Und ja, war schön zu sehen, weil jetzt, ich glaube, letztes Jahr habe ich dann irgendwann das NW Ale auch noch irgendwie getrunken und das ist ja wirklich schon ein echt gutes West Coast Bier, kann man sagen, das hat schon echt gut geschmeckt.

Speaker: Aber wir sind ja schon weiter jetzt, wir sind ja schon weiter, wir wollen ja noch ein bisschen zurückgucken.

Speaker: Gab es denn mal so einen Moment dann auch in der Gründung, wo ihr gesagt habt, boah, das ist hier eine richtig große Herausforderung, daran haben wir zu knabbern.

Speaker: Können wir das irgendwie überhaupt so auf die Beine stellen, wie wir das jetzt wollen?

Speaker: Ich glaube, die Organisation vom ersten Bierfest, wo teilgenommen wurde, die war vielleicht ein bisschen...

Speaker: schwieriger als erwartet, weil da war ich nämlich tatsächlich auf Elternzeitreise und Christoph hat die ganze Nummer alleine gewuppt und ich glaube, da steckte viel Arbeit drin.

Speaker: Ja, das war auf jeden Fall körperlich anstrengend, aber für mich fand ich es eigentlich fast noch anstrengender oder risikoreicher ist, als wir dann die Sude erhöht haben, wo es dann irgendwann in die zweistelligen Hektoliterbereiche ging, ob wir das ganze Zeug überhaupt loswerden.

Speaker: Also

Speaker: Ja, aber bisher sind wir alles losgeworden, von daher Kopf hoch, geht weiter.

Speaker: Ja, das war grölig, stimmt.

Speaker: Ja, ich habe nur noch mal einen von meinem köstlichen Bier hier.

Speaker: Ja, weil die Sache ist, früher war es ja immer so, wir hatten irgendwie ein Bier, das war nach ein paar Monaten weg und dann kam das nächste.

Speaker: Und jetzt ist es ja so, dass teilweise, wie gesagt, du hast ja das NWL noch getrunken, das ist von September, ist ja auch schon über ein halbes Jahr her.

Speaker: Also eigentlich wäre es schön, wenn das schon längst weg wäre.

Speaker: Also das sind auch so Sachen, wo dann die Biere staunen sich ja irgendwann.

Speaker: Deswegen haben wir jetzt aktuell vier, fünf Biere am Markt, aber eigentlich, wie gesagt, das NW Ale ist ja auch schon jetzt ein halbes Jahr her und hat wahrscheinlich den Tweet auch schon fast überschritten.

Speaker: Das sind halt so die Sachen, wo ich mir wünschen würde, dass sie dann vielleicht ein bisschen schneller abverkauft werden.

Speaker: Und ja, aber ob der Menge ist es halt manchmal ein bisschen schwierig und

Speaker: Genau, und dann wäre es schön, wenn wir irgendwann auch ins EU-Aushand exportieren könnten, dürften.

Speaker: Aber da gibt es seit einem halben Jahr mit dem Zoll irgendwelche bürokratischen, beamtentechnischen Schwierigkeiten, die ich da mit dieser Person habe, vom Dortmunder Zollamt, den Namen nenne ich jetzt hier nicht, aus datenschutzrechtlichen Gründen.

Speaker: Jetzt würde ich wahrscheinlich irgendwelche Wutanfälle bekommen, deswegen, aber ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Dann übernehme ich mal, Gerrit, und

Speaker: Ich finde das ja alles sehr spannend.

Speaker: Also ich erinnere mich da an meine Freunde von Bruja, die zufälligerweise ein Bier namens Hopper Carbana mal hatten.

Speaker: Das ist ja schon IPA.

Speaker: Dass ich in rauen Mengen getrunken habe und viele eurer Themen kamen da auch auf mit Zollanmeldungen.

Speaker: Ein Bierfestival ist durchaus körperlich anstrengender, als man das meint, wenn man irgendwie am Ende von Tag zwei gegen Mitternacht dann noch abbauen muss.

Speaker: Das ist als Gast schöner als als Aussteller meistens.

Speaker: Ja, man trinkt ja auch ab und zu ein paar Bierchen.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie du das meinst.

Speaker: Genau, dann ist die Nacht noch nicht so lang und dann muss man wieder an einem anderen Tag.

Speaker: Ich weiß noch, am ersten Tag war ich relativ aufgeregt und nervös und habe mir relativ wenig gegessen und relativ viel getrunken.

Speaker: Und der andere Tag war echt die absolute Hölle.

Speaker: Aber dann am dritten, vierten Tag ging es wieder.

Speaker: Aber der zweite Tag war nicht.

Speaker: Deswegen immer die taktische Sonnenbrille mitbringen für Tag 2.

Speaker: Ja, das war das.

Speaker: Immer das Blöde bei den Bierfesten in Dortmund.

Speaker: Es geht direkt vier Tage.

Speaker: Da kann man zwar hinlaufen, aber am Tag des Abbaus ist es dann umso unangenehmer.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Aber wenn wir gerade bei Dortmund sind, ich habe in meiner Recherche auch nochmal ein bisschen über Dortmund recherchiert, weil ja eigentlich Dortmund eine unglaubliche Bierhistorie hatte.

Speaker: Also kleine Brauereien, auch nach dem Krieg immer noch eine große Brauereienvielfalt und eigentlich ja sogar vor meinem München die Bierstadt überhaupt in Deutschland war mit riesigen Exportmengen und so weiter und so fort.

Speaker: Und wenn ich mich richtig erinnere, haben die vergessen, auf den Pilzzug aufzuspringen und sind dann alle so der eine nach dem anderen so ein bisschen ineinander übergegangen und verschmolzen, sodass ihr jetzt quasi die Dortmunder Biertradition oder die Tradition als Bierstadt wieder auflebt mit vermutlich der ersten Neugründung seit Jahrzehnten, schätze ich mal.

Speaker: Es kann sein, ja.

Speaker: Es gibt aber auch noch, ich weiß gar nicht, ob es überhaupt noch gibt, die will nichts Falsches erzählen.

Speaker: Die Borussenbräu gab es auch noch vor uns.

Speaker: Aber die Borussenbrauerei nicht.

Speaker: Das ist dann auch was anderes.

Speaker: Die kann nach uns, aber Bergmann wurde auch vor uns gegründet nach der großen Welle.

Speaker: Und wir haben ja keine eigene Brauerei.

Speaker: So ehrlich muss man auch sein.

Speaker: Genau, deswegen heißen wir auch Brewing und nicht Brewery.

Speaker: Ja, verstehe.

Speaker: Das sollte man sich nicht aneignen.

Speaker: Ja, das ist richtig.

Speaker: Aber wenn wir jetzt so über die Tradition von Dortmund als Bierstadt sprechen, wie würdet ihr sagen, passt eure moderne Ansicht des Bierbrauens in diese traditionelle Setting von Dortmund rein, wo ihr ja beide einfach noch verankert seid?

Speaker: Und das steht auf jeder Dose drauf.

Speaker: Gar nicht.

Speaker: Gar nicht, finde ich gut.

Speaker: Ja, also Dortmund ist schon sehr traditionell, was die Bierstile angeht.

Speaker: Also

Speaker: Ja, schwieriger Markt, sagen wir mal so.

Speaker: Aber was man halt neu raufbringt, kann ja noch zur Tradition werden.

Speaker: Also das ist ja nicht unbedingt gesagt, dass wir jetzt eingefahren direkt in den Park bleiben.

Speaker: Also reinpassen, schwierig.

Speaker: Wir haben es vermehrt tatsächlich bei irgendwelchen Events hier in Dortmund gehabt.

Speaker: dass sich Leute gewundert haben, wie, ihr kommt aus Dortmund?

Speaker: Das ist ja, was ist denn hier los?

Speaker: Also das waren die ganz befremdlichen, ganz komisch.

Speaker: Sogar beim Bierfest in Dortmund haben ganz viele gefragt, wo kommen die denn eigentlich her?

Speaker: Sogar die vom Ordnungsamt haben uns gefragt, wo kommt die her?

Speaker: Also ganz faszinierend.

Speaker: Aber man arbeitet dran, ne?

Speaker: Mit anderen Mitstreitern hier in Dortmund.

Speaker: Also in den Craft Beer Bars ist man auch vertreten, aber ich glaube, bis es unser Bier mal in einer normalen Kneipe oder im Restaurant gibt, ich glaube, das ist nicht, also auch aufgrund des Preises sind die meisten Leute gerade in der heutigen Zeit, glaube ich, auch nicht bereit,

Speaker: Also nur nach 15 Biertrinker, die kriegst du nicht dazu, für sieben Euro sich ein Bier zu bestellen.

Speaker: Ja, das ist richtig.

Speaker: Gerrit und ich haben da in der letzten Folge lang diskutiert und auch eine lange Diskussion bei Instagram angestoßen, die interessant ist auf jeden Fall.

Speaker: Ja, das wird immer wieder Thema, also die Preisfrage vor allem.

Speaker: Ist so.

Speaker: Und dann schauen wir, wo es so hingeht.

Speaker: Ja, man muss ja ein Crack wie ein Wein sehen und nicht wie ein Bier.

Speaker: Also wenn man sagt, das ist wie ein Wein, der kostet halt sieben Euro, da trinkst du aber nur zwei, drei von und nicht zehn.

Speaker: Dann schmeckt auch ganz anders, viel intensiver und so.

Speaker: Ich glaube, so muss man es den Leuten als verkaufen.

Speaker: Aber es ist halt immer noch ein Bier und gerade Dosenbier wird auch oft noch als minderwertig angesehen.

Speaker: Gerade in Dortmund, in der Hansa und sowas.

Speaker: Hansa-Dosen, Dosenbier.

Speaker: Das Verständnis ist halt noch nicht so wirklich da, glaube ich.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Und jetzt irgendwelchen Leuten da vor den Kopf zu stoßen.

Speaker: Und viele trinken halt auch immer, lieben gerne eine recht große Marke hier in Dortmund mit einer grünen Flasche und feiern das total ab und merken gar nicht, dass sie da einfach nur irgendwelche Fehlaromen und irgendwie in Anführungsstrichen ein nicht vergammeltes Bier trinken, aber schon eigentlich eins mit sehr viel Fehlaromen und

Speaker: Die finden es einfach lecker, genau wie eine große Brauerei aus Bremen mit B. Ja, das ist... Die haben halt so einen Erfolg und sind auch nicht mal wegzudecken vom Markt.

Speaker: Aber ich glaube, jeder weiß, dass diese Art von Bieren eigentlich mit fast die schlechtesten Biere auf dem Markt sind.

Speaker: Und ja...

Speaker: Wir haben in München auch eine große Brauerei MNA, die von ihrem Fehlaroma lebt und sehr populär dadurch geworden ist.

Speaker: Von daher, gibt es das in allen Teilen der Republik?

Speaker: Ja, und bei der Brauerei, ich nenne den Namen einfach bei Becks, ist es ja so, dass die halt dieses Grün aber nicht ändern wollen.

Speaker: Liebe Grüße.

Speaker: Genau, nach Greben, wunderschöne Stadt.

Speaker: Die wollen diese Farbe auch gar nicht ändern, weil die halt dieses Key Visual, also dieses Schiff mit den grünen Segeln haben und das passt halt besser ins CI, wenn die Flasche dann auch grün ist.

Speaker: Das Braun wird da gar nicht reinpassen.

Speaker: Also es ist alles nur Marketing und der Geschmack ist da dann völlig egal.

Speaker: Leider.

Speaker: Aber kommen wir zurück zu euch und gehen weg von den großen bierenden Flaschen, zurück zu den bierenden Dosen.

Speaker: Aber vielleicht gibt es ja auch irgendwo einen Tipp, wo ihr sagen könnt, bei euch in der Gegend kann man Hoppercabana auch mal vom Fass trinken.

Speaker: Gibt es denn da irgendwas in der Gegend?

Speaker: Mehrere Chancen sogar.

Speaker: Ja.

Speaker: Also vom Fass auch tatsächlich?

Speaker: Ja.

Speaker: Bitte?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Oh, das ist gut.

Speaker: Also der Londoner, wenn ich mal Werbung machen darf, hier in Dortmund bei mir direkt um die Ecke, dann die Bude 116,5.

Speaker: Hat auch aktuell Biere von uns am Hahn.

Speaker: Ja, ich glaube, das war es auch schon.

Speaker: Aber wir haben auch nicht so viele.

Speaker: Biercafé West hatte früher häufiger mal was.

Speaker: Die melden sich aber inzwischen eher unregelmäßig leider.

Speaker: Kann man auch mal so sagen.

Speaker: Ansonsten eher bei irgendwelchen Events hier in der Wein- und Bier-WG hier in Dortmund.

Speaker: Wenn wir da ein Tap-Takeover machen oder ähnliches.

Speaker: Ansonsten sehr gerne außerhalb von Dortmund.

Speaker: Also Duisburg, Köln, Finkenkrug in Duisburg.

Speaker: Craft Beacon in Köln.

Speaker: Holycraft.

Speaker: Demnächst auch Hitchcock Düsseldorf.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: So genug der Werbung jetzt.

Speaker: Kann er auch mal nennen.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Wir wollen unseren Hörern ja auch mal irgendwelche Reisetipps geben, wo man dann euer Bier vielleicht auch vom Fass trinken kann, weil ja doch das Erlebnis dann nochmal was anderes ist und vielleicht dann auch nochmal noch besser schmeckt als in der Dose.

Speaker: Ja.

Speaker: Finde ich immer.

Speaker: Und deswegen, wir freuen uns immer, wenn das einfach, wenn ihr da so viele nennt.

Speaker: Wir hatten schon auch kleine Brauereien, die konnten gerade gar nichts nennen.

Speaker: Also, ja.

Speaker: Hey, super, ihr könnt Fässer verkaufen, ihr müsst weniger Dosen tragen.

Speaker: Ja, das ist tatsächlich.

Speaker: Wir haben ein paar Kunden, die nehmen auch regelmäßig viele Fässer ab und da sind wir wirklich sehr, sehr dankbar, weil ansonsten hätten wir wirklich unser Lager voll mit Dosen.

Speaker: Also Londoner hier in Dortmund, da stehen wir auch fest auf der Karte, genau wie Finkencook in Duisburg.

Speaker: Die haben auch wechselnde Biere von uns.

Speaker: Die hatten sogar kürzlich noch ein Bier, das Haze of the Tentacle.

Speaker: Das ist, glaube ich, schon ein bisschen älter, oder?

Speaker: Du kannst sagen, wie alt das ist.

Speaker: Du hast die Daten... Ich kann mir auch forschen, dass da Leute was falsch eingecheckt haben.

Speaker: Also da bei Antepte bin ich auch nicht ganz so sicher.

Speaker: Weil wenn ich dann das Bier sehe, die Bierfarbe sehe und das Bier was eingecheckt wurde, denke ich mir so, nee, das ist mit Sicherheit nicht da.

Speaker: Aber du schon.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Ja.

Speaker: Wo braut ihr denn aktuell eure Biere?

Speaker: Ich habe zwei vor mir stehen und da stehen zwei verschiedene Brauereien da.

Speaker: Deswegen dürft ihr gerne da so ein bisschen erzählen, wie kamt ihr dort zu diesen Brauereien?

Speaker: Und vor allem die zweite, die jetzt, glaube ich, ganz neu dazu kam.

Speaker: Sollen wir da so ein bisschen auf die Historie auch eingehen?

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Wie wir nach und nach gewachsen sind.

Speaker: Wir hatten ja vorhin schon mal den Daniel Lessig hier in Dortmund, Schrägstrich Schwerte erwähnt.

Speaker: Da haben wir halt angefangen.

Speaker: Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Biere wir bei ihm gemacht haben, aber vier, fünf werden es gewesen sein wahrscheinlich.

Speaker: Danach sind wir, wir haben uns überlegt, wir wollten unbedingt Dosen haben.

Speaker: Dann sind wir nach Gesprächen mit einer bekannten Brauerei, mit Kumpels, in Klammern lieber Waldi, haben uns überlegt, ja gut, dann kann man ja Elmenia nehmen.

Speaker: Elmenia in Bonn,

Speaker: Da können wir Dosen machen, wir können weiterhin mithelfen, wir können beim Bauern mithelfen, wir können beim Abfüllen mithelfen, beim Etikettieren, beim Verpacken und so weiter.

Speaker: Haben wir dann auch gemacht, alles super.

Speaker: Nur irgendwann, wenn der dritte 14-Stunden-Tag gefühlt in der Brauerei da war, haben wir uns überlegt, ja gut, wie machen wir das anders?

Speaker: Wir machen es weiterhin als Hobby, sind beide berufstätig.

Speaker: Wie kriegen wir es jetzt hin?

Speaker: dann bei der nächste künft rosen so und so müssen wir bei einem einem sud haben wir zwar auch noch einen ganz langen tag der mit abholung im transporter ungefähr 12 13 stunden sind ungefähr mit austragen im keller transporter weg bringen und so weiter

Speaker: Und dann kam jetzt noch neu dazu, weil wir auch große Fans seiner eigenen Biere sind, Ian Faulkner von Simeon Ales.

Speaker: Der macht ja Weltklasse-Session IPAs, Pale Ales und so weiter.

Speaker: Und wir haben uns überlegt, komm, jetzt machen wir Nägel mit Köpfen.

Speaker: Festivalsaison steht vor der Tür.

Speaker: Wir haben zwei Festivals, die direkt jetzt sind.

Speaker: Machen wir bei ihm mal was ein bisschen...

Speaker: fernab unserer normalen Biere ist, also keine US-Aromahopfen, sondern was Neuseeländisches mit reingenommen.

Speaker: Da kennt er sich gerade auch super aus, weil er sehr gute Kontakte hat zu Freestyle-Hops und so sind wir dann an

Speaker: Ian gekommen und auch an diese Peacherin-Ribaka-Mischung, die ihr gerade, zumindest du, Alex, gerade trinkt.

Speaker: Genau.

Speaker: Schmeckt auch übrigens fantastisch.

Speaker: Vor allem mit 5,5% halt auch irgendwie so ein richtig easy-Sipper für Sommer.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Also ich glaube, das ist aber auch so das, wo Ian wirklich

Speaker: so seinen Sweetspot hat in dieser englischen 4,5, 5,5% Range, finde ich.

Speaker: Und da habt ihr einen guten Fang gemacht, finde ich.

Speaker: Und auch Künkons Rosen.

Speaker: Ich meine, da brauen einige bekannte Brauereien.

Speaker: Da ist auch nicht ganz so schlecht, was da qualitativ kommt.

Speaker: Genau.

Speaker: Und bei ihr war es ja schöner auch, dass der halt eine relativ kleine Brauerei hat und da war das Risiko auch nicht so hoch, dass wenn wir jetzt zwei Biere haben, das mit abzuverkaufen, weil von der Masse her ist es dann weniger, wir hatten weniger Risiko und genau, haben wir das einfach mal gemacht und haben jetzt dann auf dem Festival vier statt zwei Biere und cool.

Speaker: Für uns war es auch ein Glücksfall, dass der gute Mann nach Krefeld umgezogen ist.

Speaker: Genau, wir haben eine Frage gewählt noch.

Speaker: Ja, weil wir haben halt...

Speaker: unser Bier das erste Mal, also das erste Mal seit Daniel Lessig quasi, mit einem Transporter abholen können.

Speaker: Mit einem eigenen, mit einem alten T3 von 89.

Speaker: Da passt da alles rein.

Speaker: Der hat uns schön nach Dortmund gefahren.

Speaker: Alles tippie-joppie.

Speaker: Auch mal schön was anderes.

Speaker: Wir waren innerhalb von drei Stunden wieder hier mit Bier und hatten nur Lieferkosten von

Speaker: 30 Euro.

Speaker: Das ist schon sehr angenehm.

Speaker: Ich glaube, was viele Leute so ein bisschen gar nicht wissen, dieses Lohnbrauen ist ja oftmals

Speaker: dann gar nicht so eine romantische Geschichte, sondern man ist in der Rezeptentwicklung dabei und man entwickelt das Rezept, aber im Grunde genommen den Brauprozess sieht man ja gar nicht, außer man ist, wie ihr gesagt habt, mal wirklich vor Ort mit dabei.

Speaker: Und eigentlich wirst du nur angerufen und dann wird dir gesagt, das Bier ist jetzt dann eigentlich fertig, da kannst du es abholen, das muss aus dem Tank raus.

Speaker: Manchmal auch vielleicht zu früh aus dem Tank raus, wegen...

Speaker: Tankbelegungsdruck haben wir auch schon mit Buddelschip diskutiert und dann muss es losgehen, egal ob man bereit ist oder nicht.

Speaker: Gerade wenn man voll berufstätig ist, muss man sich die Zeit irgendwo noch rauskratzen, um das dann auch abzuholen.

Speaker: Aber wir stehen mit den Brauereien eigentlich ganz gut in Kontakt, dass man da sagen kann, okay, könnte das noch drei Tage länger bei euch im Lager stehen lassen, dann haben wir Zeit und Transporter und dann sind die meisten auch bereit, das zu machen.

Speaker: Also wir müssen da jetzt nicht Gewerberfuß stellen und direkt morgen losfahren, wenn das fertig abgefüllt ist.

Speaker: Von daher, also das ist das kleinste Problem, glaube ich.

Speaker: Genau, wenn mal irgendwelche anderen Geschmacksthemen sind, dann kann man da auch ganz offen drüber sprechen.

Speaker: Also wir sprechen auch offen, wenn wir irgendwelche Probleme haben mit dem Bier, also gegenüber unseren Kunden.

Speaker: Wir hatten beispielsweise mal ein Bier-Räuber-Hopfen-Stopf.

Speaker: Und da mussten wir es zum Teil wieder vom Markt nehmen, weil wir super unzufrieden waren vom Geschmack her.

Speaker: Wir haben es dann auch wirklich zurückgenommen.

Speaker: Und ich finde, so eine offene Kommunikation, gerade in der Lebensmittel- oder Genussmittelbranche, die sollte schon da sein.

Speaker: Und das können wir halt mit Wendelin von KKR und auch mit ihren sicherlich, falls mal was sein sollte, mal besprechen dann.

Speaker: Also das ist auch nicht das Problem.

Speaker: Genau, also man steht da schon in gutem Kontakt und das ist nicht einfach so, man schickt das Rezept ab und dann kommt eine Mail, Bier ist fertig, abholen, sondern man ist ja regelmäßig in Kontakt.

Speaker: Hat auch eine WhatsApp-Gruppe, wo man sich austauscht und sich berät, das ist alles schon, ganz so unromantisch ist es jetzt nicht.

Speaker: Nein, nein, natürlich nicht.

Speaker: Die haben natürlich viel mehr Erfahrung mit dem Volumen, mit der Größe des Brauhauses und dem Sud, das halt auch tatsächlich nicht so wahnsinnig einfach vom Hobbybrauen dann irgendwo zu übertragen ist und da brauchst du einfach die Erfahrung und da müsst ihr, da könnt ihr auf tolle Leute zurückgreifen.

Speaker: Also ich glaube, das ist schon...

Speaker: Und es ist schon auch immer noch gut zu wissen, dass man so als Lohnbrauer da irgendwie auch mit den Leuten dann so einen super engen Kontakt steht und mit denen berät und die Rezepte weiterentwickelt.

Speaker: Wenn da irgendwas nicht ganz so wird, wie man das sich vorstellt, dann helfen die einem.

Speaker: Und das ist irgendwie, also ich finde schon, das ist jetzt nicht nur eine Geschäftsbeziehung, sondern das ist dann auch wirklich eine

Speaker: Man hilft sich da gegenseitig.

Speaker: Also ich fand das damals immer schön, als ich mit Bruchard noch sehr eng zusammengearbeitet habe bei Frau Gruber.

Speaker: Da wurde auch sehr eng beraten.

Speaker: Und wenn das Bier dann irgendwo so drei Tage vor Abfüllung, wenn man merkt, das ist noch arg grün und der Druck ist nicht so hoch, dann lässt du das noch eine Woche im Tank.

Speaker: Das wird dann gemeinsam irgendwie beraten und dann wird das so umgesetzt.

Speaker: Das ist auch eine passende Community-Frage.

Speaker: Tatsächlich.

Speaker: Vom Thirsty Beer Can.

Speaker: Wer überlegt sich eure Rezepte?

Speaker: Ja, das machen wir zusammen.

Speaker: Beide.

Speaker: Wir sind ja 100% Hochpacabana.

Speaker: Wir haben keinen anderen, der da irgendwie mitredet oder ähnliches.

Speaker: Also macht das gemeinsam.

Speaker: Ja, ja, klar.

Speaker: Komplett.

Speaker: Also wir haben sogar mal kürzlich überlegt, ob jeder pro Jahr mal einfach so einen Freischuss hat, also quasi so einen Elfmeter.

Speaker: Einfach mal selber machen.

Speaker: Einnahmen muss machen und dann überlegen wir nur noch über das Thema, den Namen des Bieres zusammen und dann kann der andere das Rezept schreiben.

Speaker: Wäre auch eine Idee, aber ansonsten entwickeln wir das komplett Hand in Hand hin.

Speaker: Aber Alex, was du gerade sagtest, ist also diese Sache vom Hobbybrauen auf einer großen Anlagebrauen.

Speaker: Also das war auf jeden Fall auch nochmal so ein augenöffnender Moment, als wir halt gemerkt haben, so okay, bei der großen Anlage funktioniert das irgendwie alles ein bisschen anders.

Speaker: Und 10% Hafermalz reicht nicht, um ein richtig hazy Bier zu bekommen.

Speaker: Da muss man schon ein bisschen mehr reinbuttern, weil die konischen Zylinder ganz anders funktionieren.

Speaker: Und die Whirlpool-Temperaturen sind nicht so, wie wir uns das wünschen, wenn wir es im Hobbybrauerbereich teilweise bei 75 Grad machen, damit wir wirklich keine Alphasäuren mehr lösen, ist das auf der großen Anlage vielleicht noch bei 85, 90 und dann wird es halt ein bisschen bitterer, als man das im Hobbybrauerbereich dann irgendwie ausgetüftelt hat.

Speaker: Und so muss man sich dann peu a peu irgendwie an die Anlage so ein bisschen rantasten.

Speaker: Und ja, das war auf jeden Fall auch so ein Moment, wo wir gedacht haben, okay, krass, jede Brauanlage ist irgendwie anders.

Speaker: Und ich kann mir auch, also ich behaupte auch mal, dass ich manche Biere rausschmecken kann, von wem die sind, auf welcher Brauanlage die gebraut wurden.

Speaker: Egal, welche Hopfen da drin sind.

Speaker: Man schmeckt raus, aha, das ist von der Brauerei oder das ist von der Brauerei.

Speaker: Also das ist schon total... Ja, also hatte ich gestern, glaube ich, so eins.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja.

Speaker: Spannend.

Speaker: Können wir nachher mal...

Speaker: Auf dem Micra zu was sprechen.

Speaker: Wenn ihr da so über Rezepte und sowas sprecht, ihr seid ja so ein bisschen jetzt gerade auf der hazy, hopfigen Schiene unterwegs.

Speaker: Habt ihr auch gesagt, das habt ihr gerne selber gemacht.

Speaker: Ist das so euer Stil?

Speaker: Kann man das so definieren?

Speaker: Seid ihr hopfig, hazy oder sagt ihr, wir sind da...

Speaker: offen für anderes und machen das gerade, weil es funktioniert?

Speaker: Also hazy muss es nicht sein.

Speaker: Unsere Biere sind ja auch gar nicht immer hazy.

Speaker: Auch wenn manchmal hazy draufsteht, ist es nicht immer hazy.

Speaker: Es ist sicherer draufzuschreiben, weil wenn es trüb ist, passt es.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Nee, aber auf der hopfigen Seite auf jeden Fall.

Speaker: Also so ein Imperials Stout

Speaker: Ist jetzt erstmal, glaube ich, noch nicht so in Planung.

Speaker: Aber ja, wir haben auch einen Sour gemacht, zusammen mit Ditko in der Brauerei.

Speaker: Und wir sind auch schon eigentlich, also Tobias noch mehr als ich, Sour-Enthusiasten oder trinken gerne mal einen Sour bei Stouts, im Piro des Stouts.

Speaker: Pastry Stouts ein bisschen seltener, zumindest ich, mehr so in der Weihnachtszeit.

Speaker: Aber gut, klar, saisonal kann man bestimmt auch mal einen Stout irgendwie auf den Markt bringen.

Speaker: Aber ich sage mal so, zu 70, 80 Prozent werden die Biere wahrscheinlich eher auf der hopfigen Seite sein.

Speaker: Ja, also sehr wahrscheinlich zumindest.

Speaker: Ja, da habe ich noch eine Frage aus der Community.

Speaker: Oh ja, ja.

Speaker: von Münze probiert.

Speaker: Geht da noch mehr Hopfen?

Speaker: Wie das jetzt genau gemeint ist, weiß ich auch nicht.

Speaker: Wahrscheinlich auf die Hop-Rate bezogen, vielleicht.

Speaker: Ja, geht, aber ich glaube, du hast ja, glaube ich, das Hotel Budapest gerade im Glas gehabt.

Speaker: Ja, gehabt.

Speaker: Genau, und da würde ich sagen, wenn da jetzt noch mehr Hopfen drin gewesen wären, dann würde es noch grüner schmecken, als es aktuell noch schmeckt.

Speaker: Also es ist aktuell schon sehr, sehr stoffig und

Speaker: Da ist die Melange noch nicht so ganz, das braucht glaube ich noch ein paar Wochen, bis es wirklich auf dem Sweet Spot ist.

Speaker: Würde ich mal behaupten.

Speaker: Wir haben uns extra mal gewünscht, es so früh wie möglich abzufüllen, weil wir die Erfahrung gemacht haben, umso länger es im Tank ist, dann verliert es auch ein bisschen an Haze und ist nicht mehr ganz so frisch.

Speaker: Und bei dem haben wir das Gefühl, es ist vielleicht einen Tacken zu frisch.

Speaker: Also man sieht da jetzt einfach, ja, wie man es macht.

Speaker: Aber es ist glaube ich jammern auf sehr hohem Niveau.

Speaker: Aber es würde noch mehr als die 21 Gramm, die ich da lese, gehen.

Speaker: Also ich glaube, ich habe auch schon Biere getrunken mit 80, ach mit 80, mit 30, 35 Gramm.

Speaker: Aber irgendwann, glaube ich, ist der Break-Even auch erreicht und dann kriegst du auch da nichts mehr raus an den Ölen.

Speaker: Und irgendwann ist auch, glaube ich, die Gefahr, dass es zu grasig grün schmeckt,

Speaker: Je nachdem, was man da für Hopfen reinpackt.

Speaker: Wenn man jetzt T90 Hopfen, die sehr viel Grünanteil haben, dann hast du eine relativ hohe Gefahr, dass es sehr grün schmeckt.

Speaker: Wenn du jetzt mit Hopkief oder irgendwelchen Spektrum- oder anderen Flüssighopfen-Anteilen, da kann man, glaube ich, reinkippen, was man will.

Speaker: Aber das ist irgendwann auch eine Kostensache.

Speaker: Also der Hopfen ist immer noch der teuerste Anteil an so einem Bier und von daher...

Speaker: muss man da schon gut gucken, so viel wie möglich, so wenig wie nötig.

Speaker: Oder wie sagt man so umgekehrt?

Speaker: Gibt da so einen Spruch?

Speaker: Ja.

Speaker: Das trifft sehr gut.

Speaker: Und ich glaube, irgendwann lagert sich so ein grünes Schmack halt auch nicht mehr aus.

Speaker: Wenn da zu viele Hopfenanteile drin sind, dann hat man eventuell sogar ein Problem mit Gushing, was ja theoretisch sein könnte mit Partikeln drin, dass sich die Kohlensäure an den Partikeln entbindet.

Speaker: Und

Speaker: Ich habe tatsächlich mal in Testweise zu Hause völlig überhört.

Speaker: Ich habe, glaube ich, auf 15 Liter bestimmt 500 Gramm Hopfen.

Speaker: Das konntest du drei Monate später nicht trinken.

Speaker: Keine Chance.

Speaker: So testet man sich dann halt dran.

Speaker: Du hast von oben runter getestet.

Speaker: Das ist ja auch mein Ansatz.

Speaker: Nicht von unten nach oben, was geht noch, sondern ich fange direkt mit dem Maximum an.

Speaker: Wenn wir gerade von euren Bieren sprechen, gibt es dann irgendwie ein Bier, wo ihr sagt, das ist unser Bier.

Speaker: Dafür stehen wir und das trifft irgendwie die Hopper Cabana aktuell auf den Punkt.

Speaker: Ich glaube, da gibt es mehrere tatsächlich.

Speaker: Vielleicht habt ihr auch jeder eins.

Speaker: Ihr habt vielleicht unterschiedliche Meinungen.

Speaker: Ja, dann fange ich einfach mal an.

Speaker: Ich fand weltklasse das Citra auf Monkey Island.

Speaker: Ich fand nicht nur das Design super, weil ich riesen Monkey Island Fan bin.

Speaker: Ich fand das Bier einfach auch top.

Speaker: Also Citra, super Hopfen, super angenehm zu trinken.

Speaker: Vielschichtig in den Aromen, so Nase, super fruchtig, sehr zitrisch.

Speaker: Top Bier.

Speaker: Da bin ich wirklich riesen Fan von.

Speaker: Ich kenne es persönlich nicht, aber das kam auch in der Community gut an, denn der Martin, ProbierTV, aus Österreich, der fragt nach, wann gibt es denn das Monkey Island Bier wieder?

Speaker: Mal gucken.

Speaker: Also da lassen wir uns noch nicht in die Karten schauen, aber man kann ja auch immer darauf hinweisen, es gibt glaube ich aktuell den sechsten Teil von Monkey Island auf App.

Speaker: Also mal schauen, wissen wir noch nicht genau.

Speaker: Also mein Lieblingsbier war, glaube ich, das erste, was wir bei Elmania gebraut haben.

Speaker: Das war das Hoppokalypse-Dudes, eine Hommage an Turbonegro.

Speaker: Auch ein, sind wir beide, glaube ich, große Fans oder waren große Fans oder immer noch Fans.

Speaker: Und das war komischerweise, glaube ich, ohne Hafermalz gebraut.

Speaker: Aber es war so arsch-hazy.

Speaker: Also ich glaube, ein Jahr später war das nur so ultra-hazy.

Speaker: Ich habe noch eine Dose da.

Speaker: Die ist zwei Jahre abgelaufen.

Speaker: Ich würde die jetzt nicht öffnen, aber ich hole die mal wegen Hafer.

Speaker: Das fand ich echt super.

Speaker: Das war auch die erste Dose, die wir jemals gemacht haben.

Speaker: Vielleicht ist das so ein bisschen aus romantischer Historiengründe.

Speaker: Das sind so Gründe, warum ich an einem Bier irgendwie hänge.

Speaker: Aber irgendwie war ich das, fand ich das, das fand ich irgendwie gut.

Speaker: Und das gibt es vielleicht auch nochmal.

Speaker: Mal gucken.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie kommt ihr denn immer auf die Namen und die Designs?

Speaker: Die sind ja durchaus unterhaltsam.

Speaker: Erinnert mich auch an meine Hopper Cabana Brew Hearts, die auch immer so ein bisschen einen Augenzwinkern in ihren Namen hatten.

Speaker: Da seid ihr ja auch irgendwo auf einer ähnlichen Welle unterwegs mit euren Namen.

Speaker: Filmhommagen, Bandhommagen, Gaming und sowas.

Speaker: Wir haben immer versucht, so drei Biere sind Filmhommagen, dann drei Biere sind irgendwelche Bandhommagen, aber irgendwann haben wir das nicht mehr hingekriegt und machen jetzt

Speaker: Einfach nur irgendwelche Wortwitze mit Hopp, mit Brew, mit Malt, mit Yeast, mit was auch immer.

Speaker: Und ich glaube, diese Dreierreihung in einem Thema zu bleiben, ist irgendwann, ah, da ist es, genau.

Speaker: Ja, aber nochmal zu den Namen und Design, das ist auf jeden Fall zielgruppenorientiert.

Speaker: Also trifft ja genau rein.

Speaker: Also ich denke mal, alle, oder die Kernzielgruppe wird genau mit diesem Monkey Island und wie auch immer, die wird ja genau da abgeholt.

Speaker: Aber das ist ja alles das, was wir gemacht haben.

Speaker: Teilweise machen, das ist ja genau so.

Speaker: Oder die Filme, Tarantino und wie auch immer.

Speaker: Das Welcome to Brazil ist, glaube ich, das einzige Bier, was keine Hommage ist und einfach nur

Speaker: Wegen der Hopfen.

Speaker: Ist auch eine Thematik, klar, aber ist kein Hommage.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Ja, ist mir gerade mal so aufgefallen.

Speaker: Das ist das allererste, was nicht irgendwie mit einem

Speaker: literarischen film musikalischen irgendwas hinter uns ja tatsächlich aber hier war tatsächlich weizen malz drin gar kein hafer das war aber auch aber auch nur zehn prozent oder ganz gering das war so heisi da war noch karamalz drin kann man ja okay aber ich habe leuten versprochen dass wir das zusammen öffnen deswegen kann ich die leider nicht aufmachen checken ob es ist

Speaker: Wir würden sie außerdem viel lieber mit dir gemeinsam probieren, als dass du sie alleine vor deinem Computer probierst.

Speaker: Von daher kann ich das verstehen.

Speaker: Ich glaube, wir haben vor einem Jahr mal so ein altes Fass noch aus dem Keller angeschlossen zu irgendeiner Weihnachtsparty, einer privaten.

Speaker: Da haben wir schon gemerkt, ja, das Bier ist kaputt.

Speaker: Das ist ein bisschen sauer geworden.

Speaker: Aber gut, nach ein paar Jahren ist das auch erlaubt.

Speaker: Ja, das Fass steht witzigerweise immer noch im Keller.

Speaker: Wir haben das einfach da stehen.

Speaker: Es sind immer 30 Liter Apokalypse-Dudes drin.

Speaker: Vielleicht bringen wir sie zum Bierfestival, falls ihr kommt in Nordmund.

Speaker: Sour IPA.

Speaker: Ist doch wunderbar.

Speaker: Einfach so richtig labeln.

Speaker: Es gibt tatsächlich sicherlich Brauereien, die sowas bringen würden.

Speaker: Oder Freitag und Samstag in Duisburg.

Speaker: Da muss ich mal jetzt, jetzt wechsle ich mal die Seite Interview Richtung Gerrit Was ist mit deinem Jubiläumsbier?

Speaker: Kommt Kommt Nicht so ausführlich, bitte Nee, ich darf noch nicht zu viel verraten Aber es kommt nicht dieses Wochenende

Speaker: Nee, leider nicht.

Speaker: Ich stehe aber mit Felix im Austausch und das wird nächste Woche abgefüllt.

Speaker: Ach gut.

Speaker: Jetzt doch?

Speaker: Okay.

Speaker: Aber nächste Woche erst.

Speaker: Eine Woche zu spät?

Speaker: Ja.

Speaker: Das gibt es doch nur bei Orca oder ist es auch bei dir?

Speaker: Darf man dich anschreiben?

Speaker: Sicherlich wird es da eine Möglichkeit irgendwie geben.

Speaker: Gerrit, wie viel Platz hast du im Keller für eine Palette Bier?

Speaker: Ja.

Speaker: Wo lagert ihr zwei denn euer Bier?

Speaker: Das ist meine ernste Frage, weil das ist ja als Lohnbrau ist das natürlich auch ein Thema.

Speaker: Du musst das ganze Bier auf einmal abnehmen.

Speaker: Lagermöglichkeit vor Ort in der Brauerei ist relativ selten.

Speaker: Künke und Rosen in Mainz ist weit weg von Dortmund.

Speaker: Habt ihr einen Keller gelagert?

Speaker: Wir haben zwei sehr kühle Keller und genau.

Speaker: Also wir haben noch kein externes Lager.

Speaker: Aber um sich so ein Kühllager zu mieten, das ist trotzdem kein Sinn ergeben.

Speaker: Ein externes Lager, irgendwo eine Garage mieten oder einen Lagerraum.

Speaker: Es gibt ja so jetzt mittlerweile zig Komplexe, wo man sich einmieten kann mit Lagern.

Speaker: Das ist ja auch nicht gekühlt.

Speaker: Und dann kann man genauso gut bei uns im Keller die Sachen lagern.

Speaker: Es ist immer noch kühler als in einem Lagerhaus.

Speaker: Mein Keller hier vor Ort, der ist von 1902, der ist super gedämmt natürlich.

Speaker: Ja, weil es ist tatsächlich ganz okay.

Speaker: Also im Sommer sind da vielleicht 15 Grad drin.

Speaker: Inzwischen ist der sogar belüftet.

Speaker: Da hat die neue Vermietung sich.

Speaker: Also es gibt deutlich schlechtere Lagermöglichkeiten, als wir die aktuell noch haben.

Speaker: Und von der Menge her versuchen wir halt bei einer

Speaker: neuen Anlieferungen, so schnell es geht, alles Mögliche rauszuschicken, zu verteilen hier im Rhein- und Ruhrgebiet.

Speaker: Damit wir da was Neues haben.

Speaker: Bei mir ist es oft so, wenn ich mal Bierdurst habe und ich denke mal, oh, der Kühlschrank ist leer, gehe ich in den Keller, hole mir eine Dose und brauche die gar nicht groß kühlen und die sind bei angenehmen 15 Grad.

Speaker: Ja, könnte vielleicht ein paar Grad kälter sein, aber wie gesagt, die Hopfenaromen und so sind ja bei etwas höheren Temperaturen noch intensiver.

Speaker: Ich muss jetzt kein Bier trinken, was frisch aus dem Kühlschrank kommt, da ist ein gekühlter Keller doch super.

Speaker: Was ist denn dein Hausbier, wenn das nicht das eigene Bier ist?

Speaker: Mein privates?

Speaker: Ja.

Speaker: Habe ich nicht.

Speaker: Also wegen nicht.

Speaker: Aber mal so ein Pilz oder so ein Lager oder so.

Speaker: So ein helles ist ja auch mal schön, oder?

Speaker: Also helles, ich bin absolut kein Freund des hellen.

Speaker: Den Bestel habe ich einfach nicht verstanden.

Speaker: Tut mir leid.

Speaker: Ich habe den Bestel.

Speaker: Also das ist für mich so weder Fisch noch Fleisch.

Speaker: Das ist irgendwie so süß.

Speaker: Es ist nicht hopfig, es ist süß.

Speaker: Es ist teilweise ein bisschen zu hefig.

Speaker: Minimale Säure auch drin.

Speaker: Ich verstehe den Biestil.

Speaker: Warum dieser Biestil?

Speaker: Sag es mir, Alex.

Speaker: Man kann ihn in großen Mengen konsumieren.

Speaker: Ja, kannst den Pilz auch.

Speaker: Weiter.

Speaker: Nee, ist zu bitter.

Speaker: Ach, zu bitter.

Speaker: Oh Gott, oh Gott.

Speaker: Ein Jack-Scheese-Pilz.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber es gibt ja auch Export hier.

Speaker: Export ist ja auch... Export ist noch süßer als Helles.

Speaker: Ja, noch ein bisschen süßer, ein bisschen malzbetonter, stimmt.

Speaker: Und Helles ist auch das perfekte Bier für einen Radler.

Speaker: Ja?

Speaker: Nee, also wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden.

Speaker: Vielleicht komme ich auch aus der falschen Gegend.

Speaker: Ich wollte Alex jetzt hier nicht irgendwie, das kannst du ja gar nicht alles rautschneiden.

Speaker: Ja, das kommt ganz groß raus, ich sehe schon, aber ich nehme das nicht persönlich, Christoph.

Speaker: Komm nach München, wir trinken ungefähr einige Helle und dann hast du den Bierstil auch verstanden.

Speaker: Wir werden da nicht zusammenkommen.

Speaker: Ist ja nicht schlimm.

Speaker: Dann trinken wir andere Biere zusammen.

Speaker: Aber meinst du Hausbier im Sinne von im Supermarkt oder im Getränkemarkt käuflich erwerbbares Bier?

Speaker: Ja, als Beispiel.

Speaker: Ich habe eigentlich immer eine Kiste Staudappel zu Hause.

Speaker: Danke.

Speaker: Steht da.

Speaker: Weil wenn Familie kommt, jeder trinkt auf jeden Fall einen Stauderpilz, das mögen alle.

Speaker: Stauder ist ja das beste Industriepilz hier in NRW, würde ich aber behaupten.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ja, und es ist halt regional.

Speaker: Klar, ich könnte jetzt auch hier literweise Felddienst kaufen.

Speaker: Aber das will ich nicht hier zu Hause machen.

Speaker: Aber ich habe tatsächlich in meiner Kneipe erst ein Altbier getrunken, danach ein Stauder.

Speaker: Und das Stauder war nach dem Altbier so ultrahopfig im Kontrast zu dem Altbier.

Speaker: Richtig, schön bitter, sehr angenehm.

Speaker: Finde ich super.

Speaker: Eine gute Hopfennote.

Speaker: Was man vom Hellen nicht behaupten kann.

Speaker: Das ist... Das ist besser gekürzt.

Speaker: Es ist besser als Kölsch.

Speaker: Ja, es ist vielleicht besser als Kölsch, aber Kölsch schmeckt ja wegen der gar nichts.

Speaker: Du hast ja jetzt die Messleite ganz tief gelegt mit dem Kölsch.

Speaker: Grüße an lieber Waldi.

Speaker: Gerrit, wollten wir lieber Wein hier auch noch mal als Gast haben?

Speaker: Ja, unbedingt.

Speaker: Ich war ja zum Weihnachtsstammtisch da im Büdchen Casablanca.

Speaker: Das ist auch ein super Abend, also wirklich sensationell.

Speaker: Das denn auch, tip top.

Speaker: Macht schon echt Spaß.

Speaker: Die Bierinnen dazu auch noch super lecker und werden wir früher oder später sicher noch mal hier haben.

Speaker: Wir sind ja noch jung.

Speaker: Folge 7 heute.

Speaker: Am Tag des deutschen Bieres.

Speaker: Ich werfe rüber zu dir.

Speaker: Wir sprechen über Craft Beer weiter.

Speaker: Ja, für uns ist ja auch nochmal interessant eure Haltung zum Thema Craft Beer.

Speaker: Ihr könnt auch gleich beide gerne einzeln antworten.

Speaker: Aber was bedeutet denn Craft Beer für euch persönlich?

Speaker: Darf ich starten?

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Ich beziehe das tatsächlich gar nicht mehr...

Speaker: habe ich früher anders gesehen, gar nicht mehr so unbedingt nur aufs Bier, sondern eher auf die ganzen Menschen, die man so kennenlernt, über diese ganze Community und über diese Festivals und über Leute, die uns einfach nur einen Brief schreiben und fragen, ob wir denen Etiketten schicken können oder so, für deren Sammlung.

Speaker: Finde ich ultra sympathisch und mache ich dann immer gerne.

Speaker: Wenn also

Speaker: Es sei denn, es wird nach jeder kennengelernt.

Speaker: Ja, das ist ein anderes Thema.

Speaker: Wenn also jemand zuhört und einen frankierten Rückumschlag schickt, dann schicke ich gerne was los.

Speaker: Also das macht mir persönlich am meisten Spaß.

Speaker: Also hier das Feedback, wenn ich hier in Dortmund rumlaufe, in irgendwelchen Bierläden und ich spreche mit den Leuten, ich liefere aus an irgendwelchen Tap-Tag-Over-Abenden hier in Dortmund,

Speaker: Das ist Wahnsinn.

Speaker: Das ist so herzliche Menschen und auch ganz viele aus der Hobbybrauer-Community, die sich freuen.

Speaker: Das ist für mich eher in erster Reihe zu nennen, als das Bier an sich.

Speaker: Also die Community, kann man sagen.

Speaker: Das ist auch kein Geschleime von wegen, jetzt kauft man unser Bier, da findet uns alle mit.

Speaker: Ist egal.

Speaker: Mir macht das halt tierisch Spaß.

Speaker: Auch beim Bierfestival

Speaker: was man da so an Feedback bekommt, es macht einfach Spaß.

Speaker: Also das will ich eine der Herzensangelegenheiten in Sachen Bier hier.

Speaker: In Dortmund letztes Jahr habt ihr, glaube ich, da den ersten Platz sogar irgendwie gemacht, ne?

Speaker: Mit einem Bier?

Speaker: Ja, mit einem Bier, was wir quasi zum allerersten Mal das zweite Mal gebraut haben.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das war quasi ein Revival, das war quasi unser Prototyp, haben wir dann quasi als Revival nochmal rausgebracht und ja.

Speaker: Hat komplett anders geschmeckt wie das erste Bier, obwohl das gleiche Rezept war, witzigerweise.

Speaker: Also nochmal, ne, also andere Brauerei, anderes Bier, aber wie gesagt, immer noch gut angekommen.

Speaker: Fast der The Beach.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Aber die beiden Badges, die waren in unterschiedlichen Brauereien gebraucht?

Speaker: Ja.

Speaker: Ah, okay, alles klar.

Speaker: Das erste allererste Bier bei Daniel Lessig und das zweite Mal zu unserem...

Speaker: Wie viele Jährigen bestehen?

Speaker: Nach drei Jahren?

Speaker: Zum dritten Geburtstag, glaube ich.

Speaker: Nach drei Jahren ist dann auf der dritte Geburtstag, genau.

Speaker: Vermutlich, ja.

Speaker: Zu diesen Prototypen, First Day at the Beach, möchte ich noch ganz kurz sagen.

Speaker: Wir haben damals, glaube ich, sechs oder sieben verschiedene Hopfenkombis gebraut.

Speaker: Dann haben die im Freundes- und Familienumfeld gebraucht.

Speaker: verteilt und haben abstimmen lassen, welches unser erstes Bier wird.

Speaker: Das fand ich noch eine ganz schöne Anekdote, die ich mal erwähnen könnte.

Speaker: Unser Freundeskreis hat quasi die Hopfen-Kombi entschieden.

Speaker: Das war, glaube ich, Mosaik und Strata, ne?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Cool.

Speaker: Schöne Sache auf jeden Fall.

Speaker: Aber Christoph, was bedeutet für dich denn Craft Beer persönlich?

Speaker: Also ich beantworte jetzt mal ganz anders als Tobias.

Speaker: Ich beantworte das mal ganz wissenschaftlich.

Speaker: Also Craft Beer ist ja in erster Linie Bier, was quasi...

Speaker: Also ich dachte früher mal, Craft Beer wäre quasi handgemachtes Bier, was man am Kessel rumrührt, aber mittlerweile ist Craft Beer ja einfach nur ein Bier, welches man quasi auch in größeren Brauereien brauen kann, wo man aber immer bei jedem Prozess quasi eingreifen kann und kontrollieren kann und nicht voll automatisch daherläuft.

Speaker: Und früher war für mich Craft Beer auch immer diese super krassen Hopfenbomben aus Amerika oder irgendwelche Imperial Stouts.

Speaker: Aber Craft Beer kann ja auch ein ganz einfaches Pilz, kann ja auch ein Craft Beer sein, sobald da irgendwie ein bisschen mehr Liebe reingesteckt wird.

Speaker: Es geht ja nicht unbedingt auch nur ums Bier, es geht ja um den Namen, um das Etikett, um die Story dahinter.

Speaker: Also das ist ja dann quasi so ein Gesamtkompositum.

Speaker: Also unsere Biere sind ja auch einerseits, klar, die schmecken irgendwo, sonst hoffe ich mal.

Speaker: Aber da steckt ja noch viel mehr dahinter.

Speaker: Die witzigen Namen, die Ideen, die Labels und solche Geschichten, das ist ja alles ein Gesamtkompositum.

Speaker: was es im Industriebereich nicht gibt.

Speaker: Also eine klassische Core-Range werden wir wahrscheinlich kurzfristig auf jeden Fall nicht machen, vielleicht mittel- oder langfristig, aber wir haben irgendwie Bock, immer was Neues zu machen.

Speaker: Und das ist für mich irgendwie auch Craft Beer, immer was Neues, kreativ und ja.

Speaker: Vielfalt, ja.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ja, das ist so grundsätzlich, also diese Frage diskutieren wir auch ständig und

Speaker: Und es ist ja einfach das Spannende auch daran, dass wenn du fünf Leute fragst, es gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass du fünf verschiedene Antworten bekommst.

Speaker: Und das ist auch ein Stück weit so ein bisschen dieses Wort Craft Beer eigentlich.

Speaker: Jeder versteht da so ein bisschen was anderes darunter.

Speaker: Am Ende ist es auch einfach das Ziel von uns allen, dass es am Ende ein leckeres Bier sein soll, dass man vielleicht im Bestfall die Person dahinter identifizieren kann oder dass man die Person kennt, die das gebraut hat, dass man auch schmeckt, wie viel Herzblut dann hinter so einem Bier steckt.

Speaker: Das ist vielleicht auch nochmal so eine Sache.

Speaker: Schön.

Speaker: Und was unterscheidet für euch denn gutes Craft Beer von einem normalen Bier?

Speaker: Du hast ja gerade schon mal angefangen, Christoph.

Speaker: Ja, also erstmal auf jeden Fall der Einsatz, der Wareneinsatz.

Speaker: Also keine Hopfenextrakte nehmen, sondern richtige Hopfen, kein...

Speaker: Ja, also erstmal auch die Qualität.

Speaker: Also wenn ich überlege, ich habe schon mal so ein, zwei Brauereiführungen mitgemacht und da wurde dann so gesagt, was da so alles in den Bieren reinkommt.

Speaker: Und ich denke mir so, okay, jetzt ist das irgendwie hier so ein, ich nenne die Namen jetzt nicht.

Speaker: Und wenn ich überlege, ja okay, so viel Hopfen wie bei euch in einer Kiste Bier landet, landet bei uns in einer Dose.

Speaker: Das ist natürlich jetzt kein Maßstab, aber...

Speaker: Der Wareneinsatz, die was für eine Hefe nehme ich, keine Standard-Haushäfe, sondern ich experimentiere mit den Hefen rum.

Speaker: Ich habe vielleicht verschiedene Malzsorten, die auch ein bisschen hochqualitativer sind.

Speaker: Die Hopfen sind ein bisschen hochqualitativer und ja, es ist jetzt eine platte Antwort, aber es hat kein Bier von der Stange, sondern es ist irgendwie ein bisschen ausgeklügelter, ein bisschen kreativer, ein bisschen...

Speaker: Ja, ein bisschen mehr von allem irgendwie.

Speaker: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind halt auch viel größer in der Range in Sachen Craft Beer.

Speaker: Also, dass du ja jedes Jahr gefühlt drei neue Hopfen, die du irgendwie nutzen kannst, bei sowieso schon über 200.

Speaker: Dann kommt alle drei Wochen neue Hefe raus, sei es für Wieren mit wenig Alkohol oder New-Nut-IPAs oder West-Coast-IPAs oder Imperial Stouts oder sonst was.

Speaker: Ja, Hopfenarten, also nicht nur T90, dann gibt es T45, Cryo, dann gibt es Spektrum, Inkognito, Hopkies und was weiß ich alles.

Speaker: Also es gibt da ja, wir lassen sich immer was Neues einfallen und das ist ja irgendwie auch spannend und dann

Speaker: kann man das nutzen genauso bei bei malzen auch es gibt von ich glaube belgien malt gibt es so leicht aromatisierte malze mit lebkuchengeschmack also im kram kann wirklich alles mögliche daraus bauen das ist ein riesenbaukasten und ich glaube das ist ein riesenunterschied zum normalen normalen

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Und gibt es für euch Trends, die ihr kritisch seht aktuell in der Craft-Bill-Welt, Craft-Bill-Szene?

Speaker: Nö, also es gibt immer so Hopfentrends, habe ich das Gefühl gehabt.

Speaker: Ein, zwei Jahre war Nelson total drin, dann kam plötzlich der Crush und alle haben mit Crush gebraut.

Speaker: Ist ja, glaube ich, noch recht aktuell, dieser Crush-Trend, ne?

Speaker: Ja, also solche Trends gibt es, aber ich denke mir so, ja mein Gott, also kann jeder machen, was er will.

Speaker: Also wer bin ich zu beurteilen, was jetzt irgendwie doof oder schlecht oder irgendwie blöd oder so ist?

Speaker: Also jeder kann machen, was er will.

Speaker: Also das ist mir eigentlich völlig wurscht.

Speaker: Ich sehe jetzt kein Problem darin.

Speaker: Also hat alles seine Daseinsberechtigung irgendwo.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist,

Speaker: Es gibt so fruchtige Hopfen, und wenn jemand ein IPA braut und sagt, okay, ich mache ein IPA und ich packe da jetzt zum Beispiel Kokosmilch mit rein, damit das Bier nach Kokos schmeckt, dann denke ich mir, pack doch einfach irgendwie 10 Kilo Sabro-Hopfen mehr rein, dann schmeckt es auch noch Kokos.

Speaker: Also es gibt ja, du kriegst ja quasi jeden Fruchtgeschmack mit irgendwelchen Hopfen hin.

Speaker: Warum setzt man da dem Bier Fruchtzusätze zu?

Speaker: Das verstehe ich halt nicht so ganz.

Speaker: Und ja, dann denkt man, oh cool, das ist ein fruchtiges IPA.

Speaker: Ja klar, es ist fruchtig, weil da halt auch irgendwie ein Liter oder zig Liter Maracuja-Saft drin sind.

Speaker: Aber dann packt auch da einen Hopfen rein, der nach Maracuja schmeckt.

Speaker: Dann ist es doch irgendwie viel interessanter, viel spannender.

Speaker: Das ist für mich so ein bisschen immer so ein Cheaten, finde ich.

Speaker: Und ja, das ist das Einzige, was ich jetzt so kritisieren würde, dass ich auch, also IPAs, wo Fruchtzusätze drin sind, die kaufe ich eigentlich fast nie.

Speaker: Weil ich immer denke, ja,

Speaker: Das Bier kann ich gar nicht beurteilen, weil du kannst mit dem Fruchtsaft, mit dem Fruchtsaft kannst du halt jedes Fehlaroma oder andere Sachen halt überdecken.

Speaker: Und das finde ich halt irgendwie ein bisschen schade.

Speaker: Das stimmt auf jeden Fall.

Speaker: Wir kommen nochmal zurück zu euch und euch als Brauerei.

Speaker: Wohin glaubt ihr denn, entwickelt ihr euch so die nächsten drei bis fünf Jahre oder was wünscht ihr euch?

Speaker: Wünschen?

Speaker: Also erstmal, wir sind ja eine Brauerei, keine Brauerei sind wir eigentlich nicht, wir sind ja zwei Menschen, die versuchen irgendwie recht langsam zu wachsen.

Speaker: Wir würden, glaube ich, auch niemals irgendwie jetzt einen Kredit aufnehmen, um auf Teufel komm raus irgendwie größer werden zu wollen.

Speaker: Wie gesagt, wir machen das alles noch irgendwie mehr oder weniger als Hobby.

Speaker: mittlerweile frisst du schon sehr, sehr viel Zeit in der Freizeit.

Speaker: Also, das ist vielleicht ein bisschen mehr als ein Hobby, was man so ein, zwei Tage in der Woche macht.

Speaker: Aber macht man ja auch gerne, macht ja auch Spaß.

Speaker: Also ja, ich würde sagen, einfach die Taktung an Bieren erhöhen, mehr Festivals mitnehmen, vielleicht außerhalb von NRW oder außerhalb von Deutschland ein bisschen bekannter werden.

Speaker: Solche Geschichten.

Speaker: Aber jetzt, wenn ihr jetzt eine Antwort hören wollt, wie wir wollen in fünf Jahren eine eigene Brauerei haben, dann würden wir eher Nein sagen.

Speaker: Verstehe ich.

Speaker: Ich habe mal kurz eine Zwischenfrage.

Speaker: Ihr seid doch, glaube ich, auch schon in Entschede des ein oder anderen Maufen-Craftway-Fests, glaube ich, gewesen, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Ist das diesmal nochmal geplant irgendwie?

Speaker: Das ist heute.

Speaker: Nee, das war?

Speaker: Das ist am 16.05.

Speaker: Ja, im Mai, ne?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Da seid ihr auch da?

Speaker: Nee.

Speaker: War das letztes Wochenende?

Speaker: Nee, am 16.

Speaker: Mai ist eins in Entschede auf jeden Fall.

Speaker: Genau, 16.

Speaker: Mai ist das.

Speaker: Ach, Mai, ich dachte, das war fröhlich.

Speaker: Nein, nein, Mai.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Okay, das müssen wir rausschneiden.

Speaker: Ach, Susch.

Speaker: Ja, okay, ich dachte, das wäre jetzt... Ah, dann hätten wir da doch hin.

Speaker: Ich dachte jetzt... Egal, da schneiden wir alles raus.

Speaker: Egal.

Speaker: Nein, lass mit drin.

Speaker: Ich habe noch eine Community-Frage anschließend.

Speaker: Von R. Weimann.

Speaker: Habt ihr Pläne für eine eigene Location?

Speaker: Darauf wollte ich nämlich gerade eingehen.

Speaker: Ja, dann bitte.

Speaker: Bei Wünschen und so weiter würde ich, also ich würde mir schon wünschen, dass wir es hinkriegen würden, einen kleinen Laden, der von mir aus sechs Stunden die Woche auf ist, zu haben.

Speaker: Irgendwo hier in der Innenstadt, ich wohne in der Innenstadt Ost.

Speaker: Wäre super.

Speaker: Würde ich mir wünschen, ja.

Speaker: Ist halt die Frage, wie sich das insgesamt entwickeln würde.

Speaker: Christoph einen Abend dann da, ich einen Abend da, das wäre schon, glaube ich, cool, wenn man dann mal so alle drei oder alle zwei Monate eine Release-Party macht, so einen kleinen Ausschank, finde ich auch toll, aber momentan sind das eher Hirngespinste als wirklich verlässliche Planungen.

Speaker: Also es gibt ja so Konzepte wie so Pop-Up-Stores, die irgendwie so zwei Wochen, also sowas ist auch eine Geschichte, wo man sagen kann, okay, wenn es eine Location gibt, die anbietet, dass man sich für zwei Wochen da irgendwie einmietet und was macht,

Speaker: Das sind auch Geschichten, die man sich vorstellen kann, weil du hast halt relativ wenig Funktionen.

Speaker: Du kannst es gut planen, du hast nur einen kurzen Zeitraum und genau, solche Geschichten wären dann quasi als Vorläufer der eigenen Location wäre so ein Pop-Up-Store wahrscheinlich irgendwas, was man machen könnte.

Speaker: Ja, das wäre doch cool.

Speaker: Da funktioniert in Mainz bei Schwarze Rose ganz gut.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich mache das ja regelmäßig.

Speaker: Tap-Up heißt das, glaube ich, bei Schwarze Rose.

Speaker: Finde ich super, super cool.

Speaker: Das wäre natürlich ein Traum, aber noch nicht in Planung, bei Weitem noch nicht.

Speaker: Wenn dann frühestens 2027 irgendwann.

Speaker: Dieses Jahr auf gar keinen Fall.

Speaker: Habt ihr denn für dieses Jahr irgendwelche neuen Bierstile in Planung, was ihr mal dieses Jahr angehen wollt, außer...

Speaker: Also ich liebe ja Cold IPAs, aber der Beste ist auch nicht so ganz einfach und viele Leute fragen sich, was ist ein Cold IPA eigentlich?

Speaker: Gute Frage.

Speaker: Ja, es ist irgendwie ein stärkeres IPL.

Speaker: Was ist es?

Speaker: Ein West Coast of Speed.

Speaker: Ja, es ist ja eigentlich... Auch das nicht, Gerrit.

Speaker: Ich glaube, es gibt ja zwei Arten.

Speaker: Einmal mit einer untergierigen Hefe, die wärmer vergoren wurde, oder umgekehrt.

Speaker: Also es gibt ja zwei Arten, glaube ich.

Speaker: Ich würde auch sagen, untergärige Hefe wäre immer vergoren.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Oder eine obergärige Hefe kalt vergoren.

Speaker: Ja, siehst du?

Speaker: Wir sind eigentlich bei obergäriger Hefe kalt vergoren, weil es ja ein Ale ist am Ende des Tages.

Speaker: Sonst wäre es ein IPL.

Speaker: Genau, aber viele sagen ja, ein Cold IPA ist im Endeffekt dasselbe wie ein IPL.

Speaker: Das ist kaum ein Unterschied.

Speaker: Beides hat halt diesen untergärigen, in Anführungsstrichen, Muff, dieses grasige, aber dann mit diesem Hopfenaroma.

Speaker: Also, ich glaube, die Übergänge sind da sehr, sehr fließend, aber da habe ich immer Bock drauf, weil ich bin eigentlich ein großer Fan der etwas bitteren, aber trotzdem hopfig-grasigen, denkigen Biere.

Speaker: Und ich glaube, das kann man im Cold IPA oder IPL gut machen.

Speaker: Ich finde es übrigens super.

Speaker: dass du den Bierstil von einem der Biere schon quasi gerade genannt hast, so Cold IPL.

Speaker: Cold IPL, ja.

Speaker: Ich hatte da übrigens eine schöne Diskussion auf meinem Instagram-Kanal.

Speaker: Wenn ihr wollt, da gab es nochmal...

Speaker: Just by Two Cents zu Cold IPA.

Speaker: Da haben sich auch ein paar Leute zu Wort gemeldet und den Bierstil erklärt.

Speaker: Also wenn ihr wollt, schaut mal da in die Kommentare.

Speaker: Also ich würde tatsächlich mich gerne in Richtung eines, ich habe lange über einen Cream Ale nachgedacht.

Speaker: Die, die ich getrunken habe zumindest und auch die, die ich gebraucht habe, waren okay.

Speaker: Aber jetzt habe ich in letzter Zeit so ein paar getrunken, wo ich mir denke, weiß ich nicht.

Speaker: ob das so mein Go-To wäre, weil das ziemlich süß ist mit Reis und so oder Mais, je nachdem.

Speaker: Ja, das hatte ich überlegt.

Speaker: Ansonsten ein hopfiges Pilsener einfach.

Speaker: Ein richtig schönes, hopfiges Pilsener mit einer coolen, bittere New Zealand Pilsener von, ich glaube von Sunn Death gab es kürzlich.

Speaker: Da habe ich mir diverse Dosen von gekauft, weil ich es so super fand.

Speaker: Und von Ditko, das Pilz übrigens auch super.

Speaker: schöne, bittere, tolles Bier.

Speaker: Falls du irgendwas mit Reis, Mais machen willst, ich finde ja immer Mexican Lager so im Sommer sehr schön mit dieser Limettensäure und mit diesem Süßlichen vom Mais, das ist schon... Ja, halt in Craft.

Speaker: Halt in Kraft, mit gutem Wareneinsatz, mit zwei Leuten, die dann jede Limette per Hand noch irgendwie entzesten und sowas.

Speaker: Ja, da kann man bestimmt, da kann man coole Sachen machen, das schmeckt dann schon irgendwie gut.

Speaker: Das hat eine lokale Brennerei jetzt vor kurzem gemacht.

Speaker: Die haben tonnenweise sizilianische Zitronen angekauft, haben die in Handarbeit geschält und Limoncello rausgemacht.

Speaker: Also

Speaker: Den Lämmer?

Speaker: Ja, ich glaube ja.

Speaker: Da wohnst du ja quasi.

Speaker: Ja, da arbeite ich.

Speaker: Die machen das jedes Jahr.

Speaker: Die bringen ja so ein Limoncello raus und sitzen am Innenhof und schälen die Limetten.

Speaker: Cool.

Speaker: Auch ein sehr gefährlich gutes Getränk.

Speaker: Aber wir bleiben weiter beim Bier.

Speaker: Was würdet ihr euch denn von den deutschen Biertrinkern wünschen?

Speaker: Dass sie mehr Geld für Bier ausgeben.

Speaker: Also mehr Geld für gutes Bier.

Speaker: Also der Trend geht ja zurück.

Speaker: Es wird ja überall gelesen, dass die Brauereien schließen, die Leute kaufen weniger Bier, was ja tendenziell auch gut ist.

Speaker: Alkohol ist immer noch ein Nervengift und man soll auf seine Gesundheit achten, aber bevor man fünf schlechte Bier trinkt, trinkt doch lieber drei oder zwei gute und dann...

Speaker: ist es gesünder, für uns besser und ja.

Speaker: Also mir würde tatsächlich allein die Offenheit gegenüber Craft-Bieren reichen erstmal.

Speaker: Also das wird ja teilweise nicht mit dem Allerwertesten angeschaut.

Speaker: Am Bierfest wird man komisch anguckt, wenn man Summe X dafür nimmt, wo wir da im Preis wären, wo teilweise sogar

Speaker: kritisiert dafür, dass man nicht 0,2 für 2 Euro anbietet.

Speaker: Ja, weiß ich nicht.

Speaker: Dann geh nicht aufs Bier fest.

Speaker: Das war in Angel zum Beispiel viel lockerer.

Speaker: Also da waren wirklich, also wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudern darf, ich glaube, da gab es 0,15 Tasting-Gläser und die haben wir da für 6,7 Euro verkauft und da hat keiner was gesagt, weil die Leute sind da halt gewohnt, ja, gute Ware kostet auch Geld.

Speaker: Also es ist auch überall so.

Speaker: Also es gibt Fast Fashion, du kannst für H&M für 20 Euro irgendeine Kack-Jeans dir kaufen, aus Kinderarbeit, irgendwie aus Bangladesch, du kannst aber auch irgendwie eine lokale Manufaktur, da kostet eine Hose halt ein bisschen mehr.

Speaker: Ist jetzt vielleicht ein bisschen übertriebenes Beispiel vielleicht, aber ihr wisst, glaube ich, worauf ich hinabziehen will, also...

Speaker: Ja, du, mit uns musst du darüber nicht reden.

Speaker: Genau, aber wir reden nicht nur mit euch, ich rede auch mit den Leuten, die zuhören.

Speaker: Ja.

Speaker: Also vielleicht, ja okay, die Leute, die zuhören, die trinken ja sowieso schon Craft Beer.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Ja, aber

Speaker: Ja, dieses Verständnis halt dafür, dass nur weil es teuer ist, ist es nicht direkt Abzocke.

Speaker: Also ich glaube, so eine Industriebrauerei, die macht mehr Gewinn als irgendeine Craftbeerbrauerei.

Speaker: Nur weil es hochpreisig ist, ist es nicht direkt Luxus oder Abzocke, sondern es ist halt mehr mit Liebe gemacht, da sind andere Zutaten drin.

Speaker: Da wie beim Essen auch.

Speaker: Du kannst natürlich bei McDonalds irgendeine Scheiße reinpfeffern oder du gehst ja zum Restaurant um die Ecke, wo du weißt, wo die Zutaten herkommen.

Speaker: Die machen das mit Liebe, das kostet ein paar Mark mehr, ist aber auch gesünder, ist leckerer und ja.

Speaker: Du kannst die Craft Beer auch vergleichen.

Speaker: So ist es.

Speaker: Wenn ich jetzt aber von dem Preis höre und wir nochmal über unsere Zuschauer, Zuschauer gibt es wenige, außer uns paar.

Speaker: Wo kriegt man denn jetzt dann, wenn man die Folge hört, am besten euer Bier gekauft?

Speaker: Oh, fast überall.

Speaker: Also hier in Dortmund.

Speaker: Ich hoffe, ich vergesse jetzt keinen.

Speaker: Also, es gibt im Rewe-Wantoch

Speaker: In Dortmund, Rewe Butnik, das ist Hombecks große Bierwelt.

Speaker: Wein- und Bier-WG, das ist so ein kleiner Laden, der bietet sehr gute Weine und auch sehr gute Biere an.

Speaker: Das ist ein ganz cooles Concept-Store.

Speaker: Top-Beratung, um zu ergänzen.

Speaker: Top-Beratung auch, genau, sehr kleiner Laden, aber echt super Empfehlung.

Speaker: Dann in der Unterhaltung in Dortmund, das ist auch so ein Concept-Store, wo es auch so ein paar Craft-Biere gibt.

Speaker: Aber mehr so Fashion und so Modegeschichten und Interieur und Bücher.

Speaker: Da gibt es aber auch Craft Beer.

Speaker: Passt eigentlich super dazu, weil alles ist gut gemacht und liebens so gestaltet.

Speaker: Genau, dann in Gia hier in Dortmund.

Speaker: Das ist ein sehr guter Nord-Chinese, Süd-Chinese, Nord-Chinesische Sachen machen, glaube ich, ne?

Speaker: Ich glaube auch.

Speaker: Tobias, du musst mir jetzt helfen.

Speaker: Es sind mittlerweile auch nicht so wenig Läden hier.

Speaker: Online.

Speaker: Ich glaube, viele Leute sind natürlich jetzt nicht in der Dortmunder Region.

Speaker: Gibt es einen Online-Shop bei euch?

Speaker: Also wir haben auf jeden Fall einen Online-Shop.

Speaker: Da sollte man erst vorbeischauen.

Speaker: www.hoppercabana.de Das ist klar.

Speaker: www.hoppercabana.de Hoppercabana mit C Gegebenenfalls gibt es da übrigens auch bald exklusiv Gläser oder so.

Speaker: Gläser und Shirts und sowas kommt alles noch nächste Woche.

Speaker: Genau, nee, und Spaß beiseite.

Speaker: Also Craft Beer Shop ist ja, glaube ich, allen bekannt.

Speaker: Da gibt es unsere Biene regelmäßig.

Speaker: Beer Belly Cologne, so ein kleiner Craft Beer Händler, der hat unsere Biere.

Speaker: Pitas Craft Beer Shop, heißt der so?

Speaker: Ja, irgendwie so, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ja, Oberhausen und Duisburg, der ist an der Grenze irgendwie, ne?

Speaker: Der war in Oberhausen und der ist jetzt in Duisburg, oder?

Speaker: Naja, ich hab keine Ahnung.

Speaker: Ja, irgendwie Vorwahl von Oberhausen, aber Postleitzei von Duisburg ist irgendwie ein Grenzgebiet.

Speaker: Ja, ich glaub Onlineshops.

Speaker: War es da schon Onlineshops?

Speaker: Da sollte jeder was finden.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Es reicht eigentlich ein Online-Shop.

Speaker: Bei uns gibt es alles.

Speaker: Ansonsten in Paris gibt es uns.

Speaker: Genau, genau, genau.

Speaker: In Paris gibt es uns auch, genau.

Speaker: Es ist so ein kleiner Craft-Beladen im, boah, ich glaube, Osten, Südosten von Paris.

Speaker: Also nicht direkt in der City, aber ich glaube, in so einem Vorort.

Speaker: Da komme ich jetzt gar nicht drauf.

Speaker: Aber ja, das ist das Exklusivste.

Speaker: Wenn ihr mal in Paris seid, dann müsst ihr da mal Google nach hinter uns auch.

Speaker: Perfekt.

Speaker: Meine letzte Frage, bevor wir zum Gerrit springen.

Speaker: Habt ihr persönlich einen Lieblingshopfen?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja?

Speaker: Ich ja.

Speaker: Strata.

Speaker: Strata.

Speaker: Strata.

Speaker: Absolut top.

Speaker: Also Vielschichtigkeit von...

Speaker: Cannabis-Vibes, über Grasigkeit, Maracuja, absolut super.

Speaker: Mein absoluter Gewinnstopfen.

Speaker: Und auch immer im Eiswach zum Brauen.

Speaker: Also ich bin ja großer Fan von, den ich jetzt nicht als Single-Lob benutzen würde, aber so als Kontrastprogramm, so 10-20% in Columbus, weil er hat so eine erdig...

Speaker: würzige Note reinbringt als Kontrast.

Speaker: Also ich liebe ja IPAs, die fruchtig sind, aber hinten draußen noch so was Erdiges, Grasig, Kratziges, Würziges haben.

Speaker: Finde ich halt supergeil, so als Kontrast.

Speaker: Das macht der Galaxy auch super.

Speaker: Der hat ja auch so eine würzige Stinky Diesel Endnote.

Speaker: Das finde ich halt irgendwie als Kontrast supergeil.

Speaker: Ja, ich würde glaube ich dann sagen Galaxy.

Speaker: Aber es ist auch irgendwie jetzt auch nichts Besonderes, wenn ich Galaxy sage.

Speaker: Ihr wollt wahrscheinlich irgendwas, irgendein Funky Hopfen hören, ne?

Speaker: Ne, ist doch egal.

Speaker: Ich würde auch ergänzen, Pichurin auf jeden Fall.

Speaker: Ja, der ist ja auch im Bier drin, ne?

Speaker: Ja, und den finde ich wirklich top.

Speaker: Also den finde ich auch als Single Hopp super.

Speaker: Was gibt's denn noch?

Speaker: Feines.

Speaker: Galaxy, klar, super.

Speaker: Und die üblichen Verdächtigen, ne?

Speaker: Also, so EZ3, bla bla, Simcoe.

Speaker: Aber das sind halt alles keine Besonderheiten.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Es kommt auch immer auf die Mixtour an.

Speaker: Also ein so ein Single-Hop ist so, klar, Strata als Single-Hop ist, glaube ich, ganz interessant.

Speaker: Lumbus als Single-Hop wäre, glaube ich, ein bisschen schwierig.

Speaker: IDO7 hatten wir mal.

Speaker: Ja, IDO7.

Speaker: Der war auch super.

Speaker: Simcoe ist auch sehr vielschichtig, kann ja auch von fruchtig bis harzig sein.

Speaker: Ja, aber ich glaube, am Ende tatsächlich macht das auch so der Mix.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Okay, ich hätte noch eine Frage und zwar, wir schließen das Ganze immer mit so einer persönlichen Note ab.

Speaker: Und ich würde ganz gerne wissen, oder eure Meinung, was sollte jeder Biertrinker mindestens einmal probiert haben und warum?

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, ich fange mal an.

Speaker: Da bin ich wieder selber sehr, sehr klassisch.

Speaker: Also ich glaube, jeder Biertrinker sollte einmal, auch wenn jetzt die meisten schon wissen, was kommt, wahrscheinlich einen Heddy Topper einmal probiert haben.

Speaker: Außer Dose.

Speaker: Ja, genau, außer Dose.

Speaker: Sehr wichtig, hat er ja gesagt.

Speaker: Außer Dose, weil in der Dose wird ja das CO2

Speaker: und es ist wesentlich frischer aus dem Glas.

Speaker: Ich selber finde den Heddy Topper gar nicht so ultra geil, wenn ich den jetzt so isoliert trinken würde.

Speaker: Aber wenn ich überlege, das Ding ist, glaube ich, schon 25 Jahre alt oder nicht ganz.

Speaker: Anfang der 2000er kam das irgendwie raus und eine Mixtur zwischen Naipa und West Coast IPA ist schon ziemlich geil.

Speaker: Muss man mal getrunken haben, um zu wissen, okay, das ist wirklich so ein historisches Rezept.

Speaker: von vor 20, 25 Jahren, darf man jetzt nicht mit den heutigen Bieren vergleichen, aber ich glaube, im Kontext ist das schon, glaube ich, ein sehr, sehr, sehr interessantes Bier.

Speaker: Ist auch nicht so einfach zu bekommen, obwohl mittlerweile schon

Speaker: in so Craft-B-Shops, in Online-Shops in Holland, kriegst du, glaube ich, schon.

Speaker: Ja, da gibt es jemanden hier Anwesenden, der da gut Kontakt hin hat.

Speaker: Ja, wenn ich das erwähnen darf, okay.

Speaker: Da gibt es aber noch kein Opacabana.

Speaker: Ihr wisst es ja, wenn ihr das sagen wollt, von The Alchemist, Hedy Topper bei J&B Craftdrinks, auf das mal im

Speaker: Obwohl, ich habe mir damals auch den Focal Banger direkt mitbestellt und ich fand den Focal Banger eigentlich noch ein bisschen besser, weil der war halt nicht so ultraintensiv.

Speaker: Ich glaube, der eine hat 8%, der Focal Banger hat nur in Anführungsstrichen 7, war ein bisschen angenehmer zu trinken und hatte nicht so die superkrasse Keule.

Speaker: Ich glaube, der Heddy Top hat irgendwie 100 EBU, kann das sein, oder 80 oder so.

Speaker: Der ist ziemlich krass, ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und den Focal Banger, den fand ich irgendwie ausgewogener.

Speaker: Aber muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

Speaker: Ich glaube, die beiden...

Speaker: Also meine bittere Toleranz ist sehr hoch, deswegen ist für mich auf jeden Fall Heddy Topper absolute Go-To.

Speaker: Finde ich super gut und habe ich auch schon diverse Male inzwischen bestellt, auch bei JB Craft häufiger.

Speaker: Ansonsten Go-To, wenn man drankommt, auf jeden Fall Julius von Treehouse.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Also Treehouse für mich... Du kannst es bestimmt nicht lesen, Tobi, aber... Ah ja, doch.

Speaker: Mein T-Shirt ist halt von Treehouse.

Speaker: Aber muss auch Zisch sein.

Speaker: Mein erstes Treehouse Julius war ich ein bisschen enttäuscht.

Speaker: Das war halt vom Mundgefühl super cremig und intensiv, aber in der Nase hatte ich irgendwie gar nichts und ich fand es vom Hopfenaroma auch ziemlich schwach.

Speaker: Aber ich weiß nicht, also es war wahrscheinlich auch schon ein paar Monate auf dem Buckel,

Speaker: Aber ich habe auch schon andere zusammengetrunken.

Speaker: Mit dem Green und dem Haze zusammen?

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Oder ich habe mit meinem Bruder zusammen.

Speaker: Ich weiß nicht so genau.

Speaker: Auf jeden Fall für mich Treehouse IPAs.

Speaker: Wenn die denn eine entsprechende Bittere haben, also mit dieser American IPA Schiene, absolute Weltklasse und Offenbarung.

Speaker: Finde ich natürlich super gut.

Speaker: Und mein Bruder war mal in Kalifornien und hat mir so ein paar North Park Biere mitgebracht.

Speaker: Monkisch und North Park.

Speaker: Also Monkisch kriegst du ja, glaube ich, auch in Deutschland mittlerweile.

Speaker: North Park habe ich, glaube ich, noch nicht gesehen.

Speaker: Gibt es das irgendwo?

Speaker: Selten, ja, ganz selten.

Speaker: Aber die waren auch richtig krass.

Speaker: Und als ich in New York war, habe ich auch von...

Speaker: Finback.

Speaker: So ein paar ganz frische.

Speaker: Also wirklich, die waren drei Tage abgefüllt und das war auch richtig krass.

Speaker: Aber ich habe auch vor zwei Wochen Finback gedruckt und das fand ich irgendwie nicht so geil.

Speaker: Also es ist, ja, wie man es macht.

Speaker: Die brauchen auch nur mit Wasser.

Speaker: Ja.

Speaker: Ansonsten, wenn wir jetzt mal so andere Bierstile als die obergärigen IPA-Nummern betrachten, Pulver aus Kroatien, die Sauerst von denen, Granatenstark, also tiptop,

Speaker: gucken, ob ich es richtig ausspreche, Vino Hradsky Pivovar.

Speaker: Super tschechische Lager, richtig lecker.

Speaker: Stout-mäßig bin ich, ich hatte von Other Half einen Stout, das war eine absolute Lakritzbombe.

Speaker: Und wenn man drauf steht, so wie ich, war das eine Offenbarung.

Speaker: Ich weiß aber nicht mehr genau, wie das hieß.

Speaker: Und wir beide haben zusammen im Biercafé West gespielt.

Speaker: mit Johannes einen Barley Wine getrunken von Anchorage Brewing.

Speaker: Dreistelliger Preis.

Speaker: Das war wirklich perfekt temperiert.

Speaker: Ein unfassbar gutes Bier.

Speaker: Das glaube ich.

Speaker: Ganz toll.

Speaker: Und da muss ich noch einen erwähnen.

Speaker: Am Eleven.

Speaker: Egal, jetzt mach du erst.

Speaker: Ich wollte nur sagen, die klassischen Sauerbiere

Speaker: Oh, wie heißt der aus, das ist Dschirich Sladek aus Tschechien, Metaphor Bruin, kennt ihr die?

Speaker: Ja.

Speaker: Wahnsinn, also da habe ich mir so ein paar Flaschen.

Speaker: Ach, Metaphor, ja, kenn ich auch.

Speaker: Toll, wirklich, also da habe ich mir ein paar Flaschen auf Lager gelegt, da zu tollen Events oder so hole ich mir dann eine raus.

Speaker: Und jetzt kommst du mit Elm Eleven.

Speaker: Elm Eleven, also wenn ihr Bock auf richtig, richtig krassen Pastry Sours habt, wo man denkt, okay, das hat mit Bier wirklich nichts mehr zu tun, das ist wirklich fast ein Joghurt, den man löffeln kann, dann müsst ihr Elm Eleven Biere kaufen.

Speaker: Also die Designs finde ich ultra geil, also so trashig, irgendein silberner Tiger auf einem gliederen Hintergrund mit irgendwelchen Blitzen und Sternen, also richtig krank.

Speaker: Also wirklich geil.

Speaker: Gibt's auch gar nicht so oft hier in Deutschland.

Speaker: Im Hitchcock haben die das in Düsseldorf ein paar Mal gehabt.

Speaker: Klar, Online-Shop gibt's.

Speaker: Und die sind auch richtig, richtig krass.

Speaker: Kosten halt auch meistens so, ja, 10 Euro und mehr, aber das ist echt richtig krasse Geräte.

Speaker: Ja, man darf nicht unterschätzen, dass bei diesen Bieren, bei diesen Fruchtsauern tatsächlich der Fruchtanteil wahnsinnig teuer ist und dem Hopp Hazy IPA eigentlich tatsächlich auch vom Wareneinsatz deutlich überlegen ist.

Speaker: Also das ist schon teuer, das Fruchtpüree, wenn du da was Gutes nimmst.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Als wir unser Sour gebraut haben mit Ditko zusammen, das war auch unser teuerstes Bier vom Wareneinsatz.

Speaker: Also das ist auf jeden Fall so.

Speaker: Das kostete nachher im Verkaufspreis.

Speaker: 20 Cent mehr als die alle anderen Biere, unsere teuersten IPAs.

Speaker: Ja, die Marge war ein bisschen schlecht, aber mein Gott.

Speaker: War schön, dass wir es gemacht haben.

Speaker: Ich freue mich, den IFG nie wiederzusehen, die Tage in Duisburg.

Speaker: Wenn ihr nur noch ein Plakat drucken könntet, welchen Satz würdet ihr draufdrucken?

Speaker: Oh, die Frage kenne ich.

Speaker: Ist sie von Hotel Matze?

Speaker: Da gibt es doch einen Podcast, der relativ ähnlich ist.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also jetzt im Bierkontext oder im politischen Kontext?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Im Ruppercabana Brewing-Kontext.

Speaker: Kleiner Hinweis, meistens wird dieser Satz, den ihr jetzt nennt, als Folgentitel.

Speaker: Aber ich finde, das kann man nicht unbedingt trennen, Ruppercabana und politisch, weil tatsächlich auf jeder Dose haben wir ja eine Message, wenn man dort immer steht.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Also ich glaube...

Speaker: ohne da jetzt irgendwie Christoph was vorwegnehmen zu wollen, dass jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu bringt, dass die Welt einfach ein besserer Ort wird.

Speaker: Menschlich und sozial und jeder, der kann, soll geben und seid einfach toll zueinander.

Speaker: Ja, seid nett und kauft gutes Bier, vielleicht sowas.

Speaker: Ja, also auf jeden Fall, mir wäre es zu lang wahrscheinlich für ein Plakat, aber für einen Folgentitel geht das.

Speaker: Seid nett und kauft gutes Bier.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Das ist doch super.

Speaker: Ja, es fasst das Ganze wunderbar zusammen und genauso wie wir diesen Abend, glaube ich, miteinander verbracht haben.

Speaker: Wir waren alle nett zueinander, außer Christoph zu mir.

Speaker: Und ich zu der Zollbeamtin, aber ansonsten bin ich nett.

Speaker: Das ist ein Geschenk.

Speaker: Schön, es war sehr angenehm mit euch, muss ich sagen.

Speaker: Also überwiegend zumindest.

Speaker: Kann ich nur zurückgeben.

Speaker: Vielen Dank dafür.

Speaker: Vielen Dank für die Einladung.

Speaker: Eure beiden Biere.

Speaker: Ich habe beide durch.

Speaker: Ich kann die nur weiterempfehlen.

Speaker: Das ist echt lecker.

Speaker: Die Möglichkeiten, wo ihr es kaufen könnt, habt ihr ja gerade noch gehört.

Speaker: Kauf die Biere, solange die frisch sind.

Speaker: Oder natürlich auch kommend Freitag oder Samstag auf dem Duisburger Bierfestival.

Speaker: Ja, oder online halt.

Speaker: Genau.

Speaker: Ach nee, da wollte ich noch was erwähnen.

Speaker: Ihr habt ja noch was mitgebracht.

Speaker: Wir haben was mitgebracht?

Speaker: Alex, wir hätten es jetzt beinahe vergessen.

Speaker: Und zwar, die Zuhörer können ja noch mal...

Speaker: Also wir haben ein kleines Gewinnspiel vorbereitet.

Speaker: Oh yes.

Speaker: Und zwar zu gewinnen gibt es einmal das aktuelle Sortiment, ist das das?

Speaker: NWA, dann dieses Turtle Beer, die beiden neun, das Grand Budapest Hotel und das Welcome to New Zealand und das Spread the Hotman Heart.

Speaker: Genau.

Speaker: Diese fünf Dosen könnt ihr gewinnen.

Speaker: Teilnahmebedingungen findet ihr dann in der Caption am Donnerstag unter dem Instagram-Beitrag.

Speaker: Ja, folgt Hopper Gabbana trotzdem.

Speaker: Gebt unserem Podcast fünf Sterne.

Speaker: Kann man fünf Sterne geben bei Spotify?

Speaker: Ich glaube schon.

Speaker: Auf jeden Fall gibt es die Höchstzahl.

Speaker: Und mache ich Donnerstag.

Speaker: Gut.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Lieben Dank euch.

Speaker: Danke euch fürs Dasein und ja, weiterhin gut Sud.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Gerät Alex.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Ciao.

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