Transcript
Speaker: Ich bin Christian Wenzel, dein Mr. Broccoli, und in dieser Vegan Podcast Episode hörst du
Speaker: Also das Intervallfasten ist tatsächlich so ein Thema, was ich nicht jeder Person empfehlen würde. Intervallfasten hat sehr, sehr viele Vorteile. Hat einerseits auch den Vorteil bei manchen, dass sie dadurch abnehmen, weil sie einfach weniger Kalorien zu sich nehmen. Andererseits hat sie Entzündungen zu reduzieren. Es gibt jedoch ein paar Dinge, wo ich der Meinung bin, dass man beim Intervallfasten aufpassen sollte.
Speaker: Dein wegen Podcast liefert dir wöchentlich das Beste aus den Bereichen Gesundheit, Fitness, Longevity, Kinderernährung und vielem mehr. Denn hey, seien wir mal ehrlich, in den Weiten des Internets nicht im Überweg zu verlieren, fällt schon ziemlich schwer. Deshalb wollen wir mit über 1000 Episoden und 1 ,6 Millionen Downloads inspirieren, informieren und dich motivieren, das Beste aus deinem Körper und deinem Leben herauszuholen. Und nun, viel Freude mit der aktuellen Episode.
Speaker: Blutzucker ist der potenteste Biomarker, den wir zur Verfügung haben. Das Gute und Spannende am Blutzucker ist, dass wir dafür nicht mal zum Arzt gehen müssen, um zu sehen, dass es in unserem Körper funktioniert, sondern das tatsächlich einfach zu Hause machen kann. Und das ist tatsächlich sehr spannend und in dieser Episode erfährst du alles über das Thema Blutzucker, Blutzuckermessen, Insulin,
Speaker: und was es damit auf sich hat, wie du diesen Biomarker für deine Gesundheit und deine Langlebigkeit benutzen kannst.
Speaker: So, Hallihallo und herzlich willkommen in diesem Live -Podcast mit der lieben Louise. Und die ist extra früh aufgestanden, denn sie befindet sich gerade in ihrer zweiten Heimat in New York, den USA. Doch keine Angst, du musst jetzt kein Englisch verstehen, sondern sie ist ursprünglich aus Österreich und spricht daher perfekt Deutsch. Sie hat mir sogar versprochen, dass sie ihren Slang relativ rauslässt, obwohl der wirklich sympathisch ist. Liebe Louise, erst mal herzlich willkommen in den Podcast. Wie gut geht's dir heute?
Speaker: Mir geht's perfekt. Es ist ein wunderwunderschöner Tag. Kleine Korrektur, ich bin nicht in New York, sondern in Colorado. Gerade sehr stereotypisch österreichisch auch in den Bergen und wir haben einen wunderschönen Spätsommertag bei uns vor.
Speaker: Oh, Colorado ist natürlich noch viel besser. Ich habe schon so viel Tolles darüber gehört und jetzt bin ich ja froh und dankbar, dass ich jemanden von dort kenne. Das heißt, da kann ich jetzt endlich mal hin und jemanden besuchen. Sehr gerne. Heute sprechen wir erstmal die nächsten 30 Minuten kurz und knapp über das Thema Blutzucker -Blutzucker -Messen. Ich habe auch hier für all diejenigen
Speaker: Teststick nenne ich ihn jetzt mal. Das ist ein konstanter Blutzuckermesser und der funktioniert mit der App von Hello Insight. Und für Hello Insight, da bist du ja auch tätig als Ernährungsberaterin, als, ja, wie soll ich sagen, als wirkliche Expertin, was dieses Thema angeht.
Speaker: Und wir schauen uns heute mal diese spannenden Geschichten an. Wie kann ich denn Blutzucker überhaupt messen? Was bedeuten diese Messergebnisse? Ist es gut, wenn ich einen hohen, niedrigen Blutzucker habe? Kann ich auch Insulin messen? Welche Dinge treiben meinen Blutzucker in die Höhe? Auch das Thema Diabetes wird mir sicher angesprochen.
Speaker: Also, starten wir da einfach mal rein. Vielleicht du, liebe Louise, hast ja sehr, sehr viele Kundinnen, die du auch in der Betreuung hast. Was sind immer wieder solche typischen Herausforderungen, Probleme und oder Fragen, wenn es darum geht, um Blutzucker und die dazugehörige Messung?
Speaker: Sehr, sehr gerne. Es ist tatsächlich so, dass viele Personen angefangen schon einmal davon überrascht sind, dass Blutzucker nicht nur für Diabetiker relevant ist. Also dass Blutzucker wirklich jedem von uns angeht, weil es ja die Energiequelle ist, die wir zur Verfügung haben und die wir auch brauchen.
Speaker: Und eine Sache, die viele Frauen, vor allem das ist ja der Hauptteil unserer Nutzerinnen, sind Frauen, überrascht ist die Verbindung zu den Hormonen, zu ihrem Zyklus, zu ihrer Gesundheit und natürlich auch, wie es sich auf ihre Menstruationsbeschwerden oder tatsächlich auch die Symptome der Wechseljahre auswirkt. Und das ist etwas, was wir persönlich, also wir bei Hello Insights sehr, sehr spannend finden, worauf wir auch immer wieder eingehen, um Frauen darüber zu informieren.
Speaker: Klar, man hat die Periode, man kommt in die Wechseljahre, aber es heißt deswegen nicht, dass man deswegen leiden muss, sondern es gibt anhand des Blutzuckers ganz viele schöne Möglichkeiten, diesen zu stabilisieren und die Symptome dadurch ein bisschen zu reduzieren.
Speaker: Klingt auf jeden Fall mal super spannend und sehr wertvoll. Jetzt hast du, bevor wir zu dem Minstrationsthema bei den Frauen kommen, welches ich auch sehr interessant finde als Mann, hast du gesagt, dass Blutzucker
Speaker: quasi die Quelle für Energien ist. Also sprich natürlich, wir nehmen Kohlenhydrate auf, wir nehmen Zucker auf, wir nehmen vielleicht andere Nahrung auf und daraus ergibt sich dann in der Regel ein Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dann wird Insulin ausgestattet, um diesen Blutzucker quasi aus dem Blut wieder abzubauen, in die Zellen zu transportieren, in die Muskeln und oder in die Fettzellen oder in die Leber.
Speaker: Einfach um diesen Prozess mal kurz zu erläutern, korrigiere mich dann, wenn ich was vergessen habe oder falsch ausgedrückt habe. Und dann über die Insulin reguliert der Körper den Blutzucker wieder auf ein normales Level. So, jetzt daraus aufgehend direkt mal die Frage, bevor wir auf dieses Level eingehen, inwieweit wir das konstant halten sollten.
Speaker: Ist Blutzucker, also ist Glukose, tatsächlich der einzige Energielieferant? Wir kennen ja zum Beispiel auch noch die Ketose mit dem Ketonkörper und haben, wenn ich jetzt quasi rein in der Ketose bin, viel Eiweiß, viel Fett esse, wenig Goldhydrate esse, habe ich dann auch einen Anstieg im Blutzuckerspiegel oder ist das überhaupt gar nicht relevant? Da würde mich deine Meinung interessieren.
Speaker: Genau, also auf deine Frage einzugehen, ob man quasi auch die Ketose oder die Ketone mit dem Blutzucker messen kann, das ist ein bisschen eine gefinkelte Antwort, denn mit der Hilfe des Monitors, den du gerade trägst, kann man ihn nicht messen. Das ist rein der Blutzucker, der wirklich gemessen wird.
Speaker: Es gibt jedoch zum Beispiel, wenn man so diese Fingerprick -Tests macht, die man vielleicht von Diabetikern kennt, gibt es sehr wohl auch Möglichkeiten, dabei die Ketonkörper zu messen, sind aber quasi ein anderer Messstreifen, das müsste man dann quasi hineinstecken. Momentan... Zwittergerät ist sozusagen, du machst quasi nur den Messkörper und dann kriegst du die
Speaker: die Anzahl der Ketonkörper oder diesen Ketonkörperwert dann quasi angezeigt. Sprich, wenn ich jetzt quasi sehr, sehr stark ketogenemisch ernähre oder low carb ernähre, dann sehe ich keinen Anstieg oder Abstieg im Blutzuckerwert. Das heißt, dieser Wert kann mir nicht sagen, bin ich in der Ketose, bin ich im Blutzuckerstoff.
Speaker: Genau. Und das ist auch zum Beispiel einer der Dinge, also momentan ist es so, dass die Ketone vor allem eben im Blut oder auf Urin gemessen werden und darum muss man eben auch zum Arzt gehen oder eben solche Streifchen selbst zu Hause haben. Aber anhand des Monitors, den wir momentan benutzen, ist es nicht möglich, Ketone zu messen. Ich sage absichtlich momentan, denn es ist ja sehr viel Forschung und sehr viel Interesse an diesem Thema dran,
Speaker: Sodass ich zuversichtlich bin, dass es ja wohl auch in Zukunft mal Sensoren gibt, die auch zum Beispiel Laktat messen werden oder eben zusätzlich zum Blutzucker auch noch die Ketone sich anschauen.
Speaker: Ich denke, dass es trotzdem, auch wenn es natürlich viel darüber gesprochen wird, eher die Ausnahme ist, dass Menschen sich in der Getose befinden. Daher, glaube ich, reden wir über 90 Prozent der Menschen, die normalerweise im Blutzucker, also im Glucosastoffwechsel, in der Regel sich befinden. Daher ist natürlich diese Lösung, die du auch mit Hello Insight hast, perfekt. Das heißt, es gibt einen konstanten Blutzucker -Messgerät. Das ist dieser Stick hier, den trage ich jetzt seit 14 Tagen.
Speaker: Und dafür muss ich jetzt quasi nicht mal irgendwie ständig wieder in meinen Finger pieksen und mein Messgerät haben, sondern der misst, ich schätze mal alle 10 oder 15 Minuten, misst er quasi mein Blut und das witzige ist, ich merke ihn nicht, er tut auch gar nicht weh. Auch nicht wenn ich ihn reingemacht habe, also die Angst kann ich vielen schon mal nehmen. Und dann gibt es quasi in Verbindung mit diesem Messgerät eine App, jetzt hier von Hello Insight,
Speaker: die mir dann ganz klar sagt, wie ist denn meine Kurve hier. Und ich kann dann quasi tracken, was habe ich gegessen, welchen Sport habe ich gemacht, habe ich viel Stress gehabt und so weiter. Und diese App, die findet dann quasi heraus. Man sieht das jetzt hier, wenn ich mal auf den Tag gehe.
Speaker: Wie wirkt sich quasi das einzelne Nahrungsmittel auf meinen Streifen aus? Man sieht es hier mit diesem Score. Das finde ich eben super spannend. Das heißt, aus dieser App habe ich jetzt quasi gelernt, dass es sinnvoll ist, seinen Blutzuckerspiegel so ähnlich wie er hier ist zu halten, nämlich relativ konstant.
Speaker: Was habe ich dann für Vorteile, liebe Louise? Weil eigentlich würde ich jetzt sagen, je niedriger er ist, desto schöner, dann kann ich auch nicht zunehmen und so weiter. Aber vielleicht habe ich dann noch wenig Energie. Also, klär uns mal auf. Genau.
Speaker: Also super spannende Frage. Also erstens mal Gratulation zu deinen Scores. Ich muss fairerweise auch sagen, für alle, die jetzt zuhören, immer neuner und zehner Scores zu haben. Also diese Zahlen, die wir gesehen haben und so eine schöne, flache Kurve, ist jetzt nicht normal und selbstverständlich. Das sieht man schon.
Speaker: Das sieht man schon, dass du schon einige Erfahrungen damit gemacht hast, beziehungsweise dich auch sehr gut mit dem Thema Ernährung und Blutzucker auseinandersetzt, also ich sag da mal Kudos. Aber um auf deine Frage einzugehen, es gibt viele Vorteile darum, warum es wichtig ist, einerseits deinen Blutzucker im Auge zu haben und gleichzeitig auch ihn möglichst stabil zu halten.
Speaker: Eine kleine Korrektur, es geht nicht darum, den Blutzucker komplett flach zu halten, sondern wirklich die Schwankungen möglichst gering zu halten. Aus dem Grund, weil wenn wir sehr starke Schwankungen haben im Blutzucker, wie du zuerst auch schon angesprochen hattest, jedes Mal, wenn wir essen, steigt unser Blutzuckerspiegel an. Vor allem, wenn wir Kohlenhydrate und stärkereiche Produkte zu uns nehmen.
Speaker: Dann steigt der Blutzucker an, dann wird Insulin ausgeschüttet und wenn zu viel Insulin ausgeschüttet wird, sinkt der Blutzucker sehr, sehr rasch wieder ab. Also wir nennen das auch so einen Spike, den es gilt zu vermeiden. Und dieser Spike hat sehr viele negative Konsequenzen. Einerseits kann er uns kurzfristig wieder müde machen. Wir kennen das vielleicht auch von unserem Nachmittagstief, falls es zu Mittag mal eine Portion Kaiserschmarrn oder Pasta gegeben hat.
Speaker: Oder wir kennen das vielleicht auch, wenn wir dann wieder mehr Heißhunger bekommen, etwas zu essen, obwohl wir gerade erst vor eineinhalb Stunden unser Mittagessen hatten. Also die kurzfristigen Folgen sind, dass wir eben manchen bemerkt noch Kopfschmerzen, eben Energielosigkeit oder eben auch dann auf einmal wieder Hunger, obwohl man eigentlich noch satt ist.
Speaker: Die langfristigen Konsequenzen von, wenn der Blutzucker sehr stark auf - und abschwankt, ist, dass wir damit im Endeffekt unsere Zellen schädigen. Ich bezeichne das ganz gerne so.
Speaker: Wenn wir diese Blutzuckerspitzen haben, das ist so wie eine kleine Lanze, die ständig unsere Zellen ansticht und damit unsere Zellen zerstört. Die Konsequenz dann davon ist, dass es zum Beispiel unsere Haut schneller altert, dass unsere Zellen nicht mehr so gut auf das Insulin reagieren, sich dadurch zum Beispiel auch Diabetes entwickeln kann oder eben andere Herz -Kreislauf -Erkrankungen. Also das Bild davon, wenn wir unseren Blutzucker
Speaker: ständig in diese Achterbahn, wie wir es nennen, schicken, ist sehr, sehr vielfältig, einerseits kurz - und langfristig nicht angenehm. Da sagst du was und deshalb finde ich jetzt auch gerade heraus, warum viele Anti -Aching - oder Longevity -Forscher es empfehlen, relativ selten zu essen, manche einmal, manche zweimal.
Speaker: Alle empfehlen Intervallfasten oder Intermittent Fasting. Das scheint eben in Korrelation damit zu sein, wie du es eben schön in diesem Bild dargestellt hast, dass natürlich je geringer oder je geringer die Anzahl ist, wie ich die Zellen ansteche mit einer Lanze,
Speaker: desto weniger werden sie beschädigt, desto länger halten sie oder bleiben eben jung. Man kennt ja auch die Theorie der Telomere, das heißt, jedes Mal, wenn die Zellen beschädigt werden, werden ja in der Regel neue gebildet, aber irgendwann ist diese, ich nenne es jetzt mal, diese Quantität zu Ende.
Speaker: Und da hilft es dann quasi tatsächlich, unter anderem weniger zu essen, aber vor allem wenig oft zu essen. Würdest du das so unterschreiben? Und ist auch die Idee des Intervallfastens in diesem Hinblick auch ganz gut? Oder hat es dann auch wieder negative Konsequenzen auf den Blutzucker, weil der dann in der Regel relativ gering ist? Je länger ich ihn esse, desto geringer ist der.
Speaker: Wenn ich es nicht gewohnt bin, könnte es dann auch sein, dass ich da Leistungstiefs habe oder Kopfschmerzen und so weiter. Stimmt das?
Speaker: Also das Intervallfasten ist tatsächlich so ein Thema, was ich nicht jeder Person empfehlen würde. Also wie gesagt, Intervallfasten hat sehr, sehr viele Vorteile. Hat einerseits auch den Vorteil bei manchen, dass sie dadurch abnehmen, weil sie einfach weniger Kalorien zu sich nehmen. Andererseits hat es den Vorteil auch die Entzündungen zu reduzieren. Also wie gesagt, es hat sehr, sehr viele Vorteile.
Speaker: Es gibt hier doch ein paar Dinge, wo ich der Meinung bin, dass man beim Intervallfasten aufpassen sollte und einerseits nicht von heute auf morgen damit starten und sagen, ich fange jetzt damit an, sondern seinen Körper schon langsam daran gewöhnen, aufgrund der Tatsache, dass man sonst vielleicht sich nicht so wohl fühlt, dass man noch irgendwann heiß Hunger bekommt, weil der Körper diese Situation nicht kennt.
Speaker: dann ist es ja wohl auch wichtig, wie man dann dieses Intervallfasten bricht. Also wenn man dann mit einer süßen Mahlzeit startet, ist es so, dass der Körper sich, unter Anführungszeichen gesprochen, der Körper mit der Menge an Kohlenhydraten überfordert ist und der Blutzucker halt wirklich ab durch die Decke geht und dann sehr, sehr schnell wieder runterfällt. Also gerade wenn es ums Fastenbrechen geht,
Speaker: empfehle ich eher tatsächlich so herzhafte Mahlzeiten, egal ob das jetzt Eier, Tofu, Avocado oder Käse oder was auch immer ist. Also nicht unbedingt mit einem Haferbrei oder Brioche mit Butter und Marmelade. Also das ist etwas, was sich beim Intervallfasten worauf ich aufpassen würde. Und es gibt tatsächlich auch sehr viele Studien und das ist eben auch so wie ein Thema bei uns, Frauengesundheit, dass es für Frauen nicht immer von Vorteil ist, wenn sie nur sehr kurz, also ein kleines Fasten, also ein kleines
Speaker: Essensfenster quasi haben, weil es sich tatsächlich auch auf die Hormonentwicklung auswirkt. Gerade Frauen, die vielleicht auch versuchen, schwanger zu werden, hier gibt es einen starken Link dazu, wenn man sehr lange Fastenfenster hat. Einerseits ist die Energie dadurch reduziert und andererseits ist dadurch auch der Stoffwechsel verändert, der sich dann tatsächlich wieder auf den Hormonspiegel und somit auch die Fruchtbarkeit auswirken kann.
Speaker: Ich glaube fast, dass wir für die Frauenwechseljahre und Hormone und Schwange werden, glaube ich sogar eine extra Folge machen werden, liebe Louise, denn da werden sicherlich viele Fragen kommen, die wir vorab sammeln.
Speaker: Dafür, ich verspreche es jetzt schon, eine extra Folge machen, also von daher schickt gerne Fragen ein. Ich würde die letzten zehn Minuten jetzt einfach nochmal dafür nutzen, um sogenannte Glucose -Hacks auszuhacken, die ihr auch in der
Speaker: App habt, um die mal so ein bisschen zu featuren. Nicht alle werde ich verraten. Ich meine, eure App ist wirklich hervorragend und ihr habt ja auch ein ganz, ganz tolles Modell dazu. Aber wie du es gesagt hast, es ist nicht sinnvoll, seinen Fasten zu brechen mit einer süßen Mahlzeit und viele tun das ja tatsächlich mit Poach, mit Haferflocken, mit Obst. Also wie viele, gerade auch Frauen kenne ich, die dann erstmal Obst essen.
Speaker: Und einer meiner Lieblingsglukose ist, nicht nur weil ich quasi ihn selber züchte, ich muss hier tatsächlich mal meine Kamera hier hinterhalten. Seht ihr dieses Glas hier? Das ist eine Essigmutter mit Apfelessig drin. Also, ich bin ein Riesenfan von Apfelessig.
Speaker: und erzüchtet ihn selber und das ist tatsächlich einer der Glucosehex, den hier in der App drin ist. Das bedeutet, es scheint so zu sein, dass wenn ich ein Glas Wasser mit Apfelessig trinke vor der Mahlzeit, dass dann der, ich nenne es jetzt mal, Spike nicht so hoch sein wird. Woran liegt das? Was ist das Geheimnis dieses Hex?
Speaker: Das ist tatsächlich einfach eine, ich sag mal, eine schöne Reaktion unseres Stoffwechsels, weil er aufgrund der Apfelessigessenz, also das ist auch so eine kleine Sache, die es dann gilt herauszufinden, es funktioniert leider nicht jeder Apfelessig gleich gut, aber dass er aufgrund dieser Apfelessigessenz quasi so diesen Leber - und Insulinstoffwechsel fördert und dadurch quasi die Zellen schneller aufgeschlossen werden, um den Blutzucker hineinzubringen.
Speaker: Ich kann tatsächlich aus eigener Erfahrung sagen, ich habe viele Apfelessig -Sorten durchprobiert und bei mir war leider der Apfelessig, der am besten funktioniert hat, der billigste, ich nenne es fast schon Reinigungsessig und nicht der Bio -Apfelessig, der gut geschmeckt hat. Also jemand, der das ausprobieren mag, seid eingestellt darauf, dass es ein paar Versuche braucht.
Speaker: Wie kann man es ausprobieren, indem man dann natürlich immer dieselben Bedingungen herstellt, also immer dasselbe Essen vorher auch zum Beispiel dann gleich lang gefastet haben und so weiter und dann unterschiedliche Essige auszuhalten? Genau, deswegen, solche, Entschuldigung, wenn ich dich unterbreche, aber genau solche Sachen, das empfiehlt sich dann oft.
Speaker: das Frühstück dafür zu verwenden. Natürlich ist das Frühstück um 7 Uhr in der Früh nicht unbedingt super angenehm, einen Apfelessig zu trinken, aber wenn man sagt, man möchte wissen, wie sich Apfelessig auf einen Porridge zum Beispiel auswirkt und man jeden Tag in der Früh einen Porridge hat, man hat dazu auch das Fastenfenster. Also von dem her, Frühstück eignet sich oft super, um diese Dinge auszuprobieren und dann auch, wir nennen es in unserer App ja auch Experimente, diese Experimente zu starten, um halt einen schönen Vergleich dabei zu haben.
Speaker: Ja, das ist natürlich gut zu wissen, dass der billigste Apfelessig gut funktioniert, obwohl ich den jetzt auch nicht unbedingt empfehlen würde. Ich achte ja schon darauf, dass er rohköstlich ist, unpasteurisiert ist und so weiter. Also muss da, glaube ich, immer so ein bisschen abwägen zwischen was schütte ich jetzt in meinen Körper rein und wie krass ist das jetzt vorher auch, ich nenne es jetzt mal, manipuliert worden. Und gerade bei Ölen oder bei solchen tollen Wunderlebensmitteln wie Apfelessig
Speaker: finde ich es einfach schade, da die häufig pasteurisiert werden, ultra hochgehetzt werden. Aber ich habe es jetzt nicht persönlich ausgeruht. Ich trinke meistens, wenn ich dran denke, einen Apfelessig vor dem Essen. Aber grundsätzlich sehe ich das sowieso als positiv, denn Apfelessig fördert ja auch die Bildung der Magensäure in der Regel.
Speaker: Also ein guter Freund hat mir mal erzählt, trinkst zwei Esslöffel Apfelessig, sehr, sehr gutes Salz mit Wasser vor dem Essen und das ist wie Magensäure mehr oder weniger.
Speaker: Das, was ich gestehen habe, habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich bin ja offen für Experimente. Gerade Veganer oder viele, viele Menschen, die Magenbeschwerden haben, Verdauungsprobleme haben, auch Blähbauch haben und so weiter. Es liegt oft daran, das merken wir auch im Hippokrites Center bei unseren Untersuchungen, dass zu wenig Magensäure da ist.
Speaker: Also das heißt, die Nahrung wird nicht richtig verdaut, nicht richtig verwertet und daraus entstehen natürlich dann die Probleme. Und das hat damit zu tun, dass die Magensäure nicht ausreichend ist. Und das ist natürlich ein sehr spannender Effekt, der natürlich dann eben auch im Endstadium für Lickigat und alle möglichen Sachen verwendet werden kann.
Speaker: Zusammengefasst gesagt, ihr habt vier dieser Glucose -Hacks in eurer App, wer jetzt genau hinschaut, im Video sieht sie sogar ganz kurz. Ich würde aber auf jeden Fall trotzdem empfehlen, diese App mal auszuprobieren, denn sie gibt mir, wie es Luis eben auch gesagt hat, richtig gute
Speaker: Hinweise, inwieweit das jeweilige Lebensmittel oder die Kombination, also das Rezept, meinen Blutzucker beeinflusst. Und ja, meine Kurven waren nicht immer so gut. Ich habe ja auch irgendwann mal angefangen und da war dann auch mal sowas wie hier dabei, also ein Tagesscore von 67. Warum? Dann sah die Kurve dann mal so aus. Also auch da schließt sich gleich meine nächste Frage an.
Speaker: Also was ich hier herausgefunden habe, ich habe hier einmal ein Müsli mit Knuspermüsli gegessen. Also quasi so dieses ultra ungesunde mit ganz viel Zucker und dann auch Haferflock und so weiter. Und da sehe ich dann tatsächlich, dass das gar nach unten geht. Und das ist dann ja schon spannend, dass man die Auswirkung dann schon sieht. Jetzt würde mich noch interessieren, hier in dem Knuspermüsli, da war natürlich Zucker drin.
Speaker: Bei Zucker ist ganz klar, dass der Spiegel nach oben geht und dann mehr Insulin benötigt wird. Was ist mit Zuckeraustauschstoff? Schalte auch beim zweiten Teil ein, um zu erfahren, ob Zuckeraustauschstoffe wirklich die klügere Wahl sind.
Speaker: Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo -Episoden und Interviews auf dich.
Speaker: Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünsche dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.






