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#78 - Weshalb die Spiri-Bubble oftmals toxisch und gefährlich ist.

Chainless Woman
Chainless Woman

236 plays · Jun 18, 2026

Spiritualität kann ein sicherer Hafen sein. Oder eine leise Flucht vor dem, was im Körper wirklich gefühlt werden will. In dieser Folge sprechen Natascha und Lena darüber, wann Spiritualität im Coaching echte Veränderung unterstützt und wann sie zu Spiritual Bypassing, Abhängigkeit oder toxischen Guru-Strukturen führen kann. Du erfährst, warum emotionales Essen, Stress-Essen und Heißhunger oft nicht durch „positive Gedanken“ verschwinden, sondern durch echte Erdung, Körperverbindung und emotionale Reife. Spiritualität kann tief berühren, Kraft schenken und uns mit etwas Größerem verbinden. Gleichzeitig kann sie im Coaching und in der Persönlichkeitsentwicklung auch zur gefährlichen Abkürzung werden: Dann werden Wut, Trauer, Angst oder innere Leere nicht mehr gefühlt, sondern mit Licht, Liebe, Manifestation oder positiven Affirmationen überdeckt. Natascha und Lena sprechen über die Schattenseiten der Spiri-Bubble und darüber, warum echte Veränderung immer beides braucht: die Verbindung nach oben und starke Wurzeln nach unten. Denn wer emotionales Essen stoppen, emotionales Essen lösen oder Stress-Essen stoppen möchte, darf nicht nur im Kopf oder in spirituellen Höhen bleiben. Der Körper, das Nervensystem und die ungelösten Emotionen wollen mitgenommen werden. Du erfährst, warum Spiritual Bypassing oft verhindert, dass wir emotionales Essen Ursachen lösen, unser Nervensystem regulieren und intuitives Essverhalten lernen können. Besonders für Frauen, die sich nach Gesund Abnehmen ohne Kampf sehnen, ist diese Folge ein liebevoller Reminder: Du musst dich nicht wegmanifestieren. Du darfst in deinem Körper ankommen. 🕊️ Du möchtest wissen, wie du es endlich schaffst für immer den Teufelskreis mit emotionalem Essen und Abnehmversuchen zu verlassen? Auf unserer Webseite findest du alle Infos zum Chainless Woman Coaching und die Möglichkeit für ein kostenloses Analyse-Gespräch: www.natascha-wilms.com [https://natascha-wilms.com/] 💌 Teile gerne deine Gedanken zu dieser Folge und deine Themenwünsche mit uns: Instagram: Chainless Woman [https://www.instagram.com/chainless.woman?igsh=MXFzZnc2bGp4YTNzdg==] Wenn du spürst, dass du nicht einfach nur oberflächlich Symptome coachen, sondern wirklich zu nachhaltigen Durchbrüchen begleiten willst: Trag dich jetzt auf die Warteliste für die Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung ein. Für ein Coaching, das Tiefe hat. Und dich wirklich trägt: 👉🏻 Zur Warteliste & Webseite [https://psychosoma-nutrition-institute.com/] Folge uns auf Instagram @‌psychosoma-nutrition-institute [https://www.instagram.com/psychosoma.nutrition.institute/], für Impulse, die dein Nervensystem nähren und deinen Weg als Coach begleiten.

Transcript

Speaker: Wir beobachten aktuell relativ besorgt eine Bewegung in der Coaching-Branche, die einerseits sehr vielversprechend klingt und es auch in vielen Teilen ist, auf der anderen Seite aber auch ein großes Potenzial hat, toxisch und auch gefährlich zu werden.

Speaker: Und zwar geht es um die Vermischung von Coaching und Spiritualität.

Speaker: Und wir schauen heute einmal darauf, wie die sogenannte Spiri-Bubble Coaching und auch Persönlichkeitsentwicklungsprozesse sehr toxisch und gefährlich gestalten kann.

Speaker: Wann es zu einer Ablenkungsstrategie von tiefer liegenden Themen kommt und wann Spiritualität und die Verbindung mit Entwicklungsprozessen auch sehr, sehr großes Potenzial für nachhaltige Veränderungen haben kann.

Speaker: Also sehr, sehr spannend.

Speaker: Bleib unbedingt dran.

Speaker: Musik

Speaker: Herzlich willkommen zum Chainless Woman Podcast.

Speaker: Ich freue mich riesig, dass du da bist.

Speaker: Mein Name ist Natascha Wilms und schon über 550, fast 600 Menschen durfte ich in den letzten Jahren dabei begleiten, ihre Beziehung zu ihrem Körper zu befreien und sich von emotionalem Essen zu lösen.

Speaker: Und in diesem Podcast führen wir dich richtig tief an die Ursachen, um dir zu helfen, das endlich hinter dir zu lassen.

Speaker: Mein Name ist Lena, ich bin jetzt inzwischen seit ich glaube fast zwei Jahren auch bei Channels Woman dabei und habe auch schon davor Vollzeit als Coach gearbeitet und vor allen Dingen interessieren mich die Zusammenhänge von Körper und Psyche, wie sich also emotionale Prozesse körperlich sichtbar machen und auch andersrum.

Speaker: Und deswegen freue ich mich sehr, dass wir heute über dieses Thema sprechen, was ja noch ein bisschen...

Speaker: geheimnisvoll klingt.

Speaker: Das, was du bis jetzt weißt, ist ja nur, dass es nicht ums Essen geht, sondern um einen sehr, sehr großen Blindspot, wenn es um das Thema emotionales Essen geht.

Speaker: Und ja, wie Natascha schon gesagt hat, ganz egal, mit welchem Thema man zu tun hat, ist das auf jeden Fall die wichtigste Komponente, wenn es darum geht, wirklich in Veränderungsprozesse gehen zu wollen.

Speaker: Also ich oute mich jetzt mal.

Speaker: Ich bin auch sehr spirituell.

Speaker: Hatte da zu früher gar keinen Zugang, aber heute liebe ich es.

Speaker: Also ich habe hier so einen kleinen Altar mit meinen Räucherstäbchen und mit meinen Orakelkarten und mit meinen Tarotkarten und mit meinen Kristallen und ich bin ein totaler Fan.

Speaker: Ich mache

Speaker: Nicht jedes Jahr, aber auch immer mal die Raunechte mit und interessiere mich auch einfach für spirituelle Lehren.

Speaker: Ich bin jetzt noch nicht so tief in den Buddhismus rein getaucht, aber fühle da ganz, ganz viel auch, was das Thema Inkarnation angeht und so weiter.

Speaker: Also ich bin voll spirit geworden, wo ich früher gedacht habe, so okay, das ist alles irgendwie ein bisschen abgespaced.

Speaker: Aber gleichzeitig sehe ich die Spirit Bubble auch als, ja, voll mit Schatten.

Speaker: Ganz viel spiritual bypassing, also just good vibes und immer alles, ja, positiv und gerade auch unangenehme Beziehungen.

Speaker: Emotionen wie Wut, die nicht sein dürfen, dass man immer nur in Love ist und so weiter.

Speaker: Und das empfinde ich schon als recht schwierig.

Speaker: Genauso finde ich es auch schwierig mit den ganzen Lightworking und Energiehealing-Sachen.

Speaker: Nicht, weil ich nicht, also ich bin mir sehr, sehr sicher, dass das funktioniert, aber

Speaker: Es klammert aber immer eine wichtige Komponente aus und das ist die irdische.

Speaker: Also der Körper, die Materie, das Element Erde, der Körper, in dem wir inkarniert sind, den wir für dieses Leben eben nur mal brauchen, der wird bei diesen Formen von Healing, Arbeit nicht mitgenommen, nicht ausreichend und

Speaker: Es mag sein, dass sich dann vielleicht auch auf einer höheren Ebene irgendwo etwas löst und...

Speaker: gleichzeitig kommt der Körper aber häufig nicht mit und es findet oft auch wie so eine Art Dissoziierung statt.

Speaker: Also man kann ja dissoziieren, wenn man völlig als Schutzreaktion, wenn man gerade ein Nervensystem hat, was auf 180 läuft, eine Situation uns so unsicher macht.

Speaker: Das kennt jede Frau, die dann so in den Kopf rutscht oder vielleicht auch total neben sich steht.

Speaker: oder jeder Mensch, ja, betrifft ja auch Männer.

Speaker: Und dann gibt es aber auch gewisse Formen von spiritueller Dissoziation, wo man sich dann eben

Speaker: mit der Akasha verbindet und so weiter.

Speaker: Und so richtig gut kann man das tatsächlich auch nur, wenn man in den Körper geht, weil das kommuniziert ja auch alles über den Körper mit uns.

Speaker: Die Information muss ja auch durch einen gewissen Kanal fließen.

Speaker: Aber ich habe häufig das Gefühl, dass das vergessen geht.

Speaker: Ja, und

Speaker: Für mich ist die absolute Power, diese Ebenen miteinander verbinden zu können.

Speaker: Ich habe einen sehr, sehr großen Teil, der stark in diesem Irdischen ist, der sich mit Wissenschaft, mit Studien, mit dem Körper, mit der Materie beschäftigt und bin eigentlich darüber erst zu der höheren Ebene gekommen und zu dem spirituellen Bereich, mit dem ich mich dann danach sehr intensiv beschäftigt habe.

Speaker: Und andere kommen eben eher von der anderen Seite.

Speaker: Die haben einen sehr starken Zugang zu dieser Spirituellen Ebene und vergessen den Körper dabei.

Speaker: Und genau, deswegen finde ich das ein ganz, ganz wichtiges Thema, weil diese verschiedenen Ebenen haben ein riesiges Potenzial.

Speaker: Es gibt auch ganz, ganz viele, ich sage mal...

Speaker: Mindset-Blockaden zum Thema Spiritualität, die ich selber auch hatte.

Speaker: Was für Blockaden?

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Was hast du gesagt?

Speaker: Mindset-Blockaden?

Speaker: Mindset-Blockaden, ja.

Speaker: Also ich finde es halt zum Beispiel ganz spannend, dass es Menschen gibt, die halt sehr, sehr im Kopf sind und auf dieser faktischen, irdischen Ebene, dass es für Menschen...

Speaker: Also dass Menschen zum Beispiel Psychosomatik schon als etwas Spirituelles abtun oder die Arbeit mit dem Körper und Emotionsarbeit schon auf die spirituelle Ebene schieben.

Speaker: Und naja, ich sag mal so, alles ist vielleicht auch aus einem gewissen Blickwinkel spirituell.

Speaker: Ja, das hat ja eine bestimmte Belagerung, sag ich mal.

Speaker: Psychosomatik, das ist mir zu spirituell, da bin ich manchmal schon so ein bisschen so, okay, wow, also wo kommst du her, wo stehst du da gerade?

Speaker: Weil ich meine, es gibt Psychosomatik-Kliniken, es gibt Forschung zu Psychosomatik, also Psychosomatik ist in der Medizin schon lange ein Thema.

Speaker: Es ist ein relativ junges Forschungsfeld, wenn man es auf die Gesamtzeit der Medizin, aber das ist trotzdem auch nichts so ganz Neues.

Speaker: Und es dann einfach nur

Speaker: als Hokus-Pokus abzutun, finde ich auch ganz, ganz spannend.

Speaker: Zeigt mir natürlich auch, dass da A bei der Person super krasse Widerstände sind, zum anderen, ähm,

Speaker: einfach auch Unwissenheit, sich damit noch nicht tiefgreifender beschäftigt zu haben.

Speaker: Genau, und wie gesagt, auf einer anderen Ebene, ich habe total den Zugang zu.

Speaker: Also ich gucke halt mindestens zweimal im Jahr Harry Potter.

Speaker: Ja, also zur Magie und zur Mystik und zu all dem.

Speaker: Ich glaube, ganz viel existiert, was wir gar nicht greifen können, was innerhalb unserer Sinneswahrnehmung liegt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich finde es fast auch schon anmaßend, wenn wir mit unserem kleinen, mickrigen Gehirn und den eingeschränkten Sinneswahrnehmungen, die wir haben, behaupten, dass das alles nicht geben kann.

Speaker: Das ist schon irgendwie auch ein bisschen größenwahnsinnig, dass wir glauben, mit unserem kleinen Gehirn das ganze Universum erfassen zu können und dass unsere Wahrnehmung die eigene Wahrnehmung ist.

Speaker: Also ich bin da schon super, super, super offen und

Speaker: Ich glaube, da gibt es ganz, ganz viel und gleichzeitig, wenn wir Menschen helfen wollen, dürfen wir die Bodenhaftung nicht verlieren.

Speaker: Also wir brauchen beides, wir brauchen die Verbindung nach unten und nach oben.

Speaker: Ja, das ist gut zusammengefasst eigentlich schon.

Speaker: Können die Folgen eigentlich bänden?

Speaker: Nein, also das ist echt wirklich ein richtig guter Satz, der das zusammenfasst und das passt auch zu dem, was mir gerade kam.

Speaker: Also beides

Speaker: ist eine Vermeidungsstrategie.

Speaker: Sowohl wenn ich alles Höhere, Spirituelle, Energetische, sage ich mal, komplett verneine, dass das einfach nicht möglich ist oder bewerte im Sinne von, das ist ja alles Hokus Pokus von dem Beispiel, das du gerade gebracht hast,

Speaker: Und genau das gleiche Thema, nur mit der Blickrichtung zu der anderen Seite, ist halt, wenn man alles Weltliche, alles Irdische, alles Menschliche, alles Materialistische verneint und sich quasi nur noch in diesen spirituellen Höhenflügen verliert.

Speaker: Also beides ist eine maximale Vermeidungsstrategie.

Speaker: Beides hat Potenziale, wenn man es sich einzeln anguckt.

Speaker: Und das größte Potenzial hat es eben, wenn man es wieder zusammenfügt.

Speaker: Also wenn man...

Speaker: daraus wieder eine Einheit baut.

Speaker: Und ich glaube, das, was eben, also ich bin der Spiritualität ebenfalls sehr offen eingestellt.

Speaker: Ich glaube, du bist dem nochmal ein bisschen näher als ich.

Speaker: Also ich glaube, ich bin so ein bisschen irdischer unterwegs, aber was zum Beispiel Frequenzheilung oder Bioresonanz oder Energie und sowas angeht,

Speaker: Das ist für mich gar keine Frage, dass das existiert und dass es wirkt, aber ich bin nicht so mystisch angehaut, sage ich mal.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie ich das formulieren soll, aber du hast dann nochmal eine größere Nähe zu dieser anderen Welt, sage ich mal, würde ich behaupten, während ich mich hier auf dieser Welt eigentlich ganz gut fühle.

Speaker: Für mich ist das nur eine Zwischenstation.

Speaker: Ich ziehe das Ding jetzt durch hier.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Natascha hat mir dem letzten Video geschickt.

Speaker: Ich habe so gelacht vom Handy.

Speaker: Bei Instagram hast du mir dieses Video geschickt.

Speaker: Stell dir vor, du

Speaker: sitzt im Flugzeug und siehst das.

Speaker: Und dann war das quasi so ein Video aus dem Flugzeugfenster und neben diesem Flugzeug in einer gewissen Ferne flog dann eine Rakete hoch zum Mond oder wohin auch immer und dann war da so emotionale Musik und dann schrieb Natalia darunter, auf geht's nach Hause.

Speaker: Also quasi mit in diese andere Welt.

Speaker: Und ich saß vor meinem Handy und dachte mir so.

Speaker: Das war der Raketenstart jetzt.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Und ich dachte mir so, ach du Scheiße, das wäre für mich das...

Speaker: Das ist das Schlimmste der Welt, wenn ich in dieser Rakete so ziehen würde.

Speaker: Ich hatte auch Gänsehaut und Tränen in den Augen und dachte mir so, oh mein Gott, nach Hause, das ist mein Fluch nach Hause.

Speaker: Genau, das meine ich.

Speaker: Und bei mir war so, ach du Scheiße, dann bin ich ja keine Ahnung wo.

Speaker: So, das meine ich mit, du hast auch nochmal eine andere Anbindung zu, als ich.

Speaker: Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, ich glaube, das, was du genannt hast, es gibt zwei Aspekte, die ich besonders, besonders kritisch sehe.

Speaker: Das eine ist eben, dass mit diesem Bypassing, also dass quasi Spiritualität auf eine Art ausgenutzt und benutzt wird, um emotionale Zustände, die wir nicht haben wollen,

Speaker: zu verdrängen und zu vermeiden und mit so einem Glitzerschleier zu überdecken, um sie nicht wahrnehmen zu müssen.

Speaker: Also dann hat man einfach keine Wut mehr, weil alles ist Liebe und alles ist eins und Wut und so weiter sind nur Ausdruck von Störungen.

Speaker: Ich weiß, das wird auch im Buddhistischen so gesehen, dass das Verwirrungen des Geistes sind.

Speaker: Da wird es aber differenzierter betrachtet, dass diese Emotionen schon ausgedrückt werden dürfen, nur dass sie eben nicht wahllos ausagiert oder ständig mit irgendwelchen Menschen geteilt werden, sodass ich das im Prinzip, wenn ich dann wütend auf meinen Chef bin, dann erzähle ich das meinem Partner und auch meiner Freundin und noch XY und dadurch vermehrt sich dieser emotionale Zustand und stärkt sich.

Speaker: Und führt darüber halt immer mehr zu Leid.

Speaker: Das ist für mich eine andere Betrachtung, als zu sagen, nee, Wut existiert gar nicht und wenn wir wütend sind, müssen wir nur genug uns, also positive Affirmationen oder sowas eintrichtern.

Speaker: Oder auch Manifestationen, wo ich ehrlicherweise...

Speaker: sehr offen gegenüber eingestellt bin, weil auch alleine unser mickriges Gehirn, wie du es genannt hast, ja alleine schon die Fähigkeit hat, nicht zu unterscheiden zwischen Realität und Vorstellung.

Speaker: Das heißt, wir haben schon auch gehirnmäßig die Fähigkeit oder die Möglichkeit, Dinge uns vorzustellen.

Speaker: Und es löst dann emotionale Tendenzen aus, die sich so anfühlen, als wäre das schon real, sowohl in die positive als eben auch in die negative Richtung.

Speaker: Das kennt jeder, der Panikattacken oder Ängste hat.

Speaker: Wir haben das Gefühl, wir haben den schlimmsten Fall schon erlebt, obwohl wir gerade im sicheren Zuhause sitzen.

Speaker: Aber in unserer Psyche und in unserer Vorstellung ist es so groß geworden, dass die Angst uns so überschüttet, als hätten wir gerade einen schweren Verlust oder Sonstiges erlebt.

Speaker: Also deswegen...

Speaker: Das sind alles sehr, sehr wesentliche Aspekte, die man auch im Coaching oder auch in der Therapie perfekt mit einbeziehen kann.

Speaker: Nur, das eine ist, wie gesagt, eben diese Vermeidungsstrategie, die da drin liegt.

Speaker: Man nennt es auch Prätransverschiebung.

Speaker: Das ist nochmal ein bisschen psychologischer.

Speaker: Da brauche ich, da muss ich kurz ein bisschen ausholen.

Speaker: Das heißt, wenn wir uns auch so eine kindliche Entwicklung einmal anschauen, dann entwickelt sich das Kind aus der Symbiose, also aus der Einheit mit der Mutter im nächsten Schritt, im besten Falle, also bei einer gesunden Entwicklung, nach und nach zu einem Ich.

Speaker: Das heißt, das Kind entwickelt, hier bin ich und da bist du.

Speaker: Ich bin ein eigenständiges Individuum, ich habe eigene Wünsche, ich habe eigene Bedürfnisse, ich habe eigene Werte, ich habe eine eigene Autonomie, mein Leben zu gestalten.

Speaker: Und dann entwickelt sich aus dem Ich irgendwann wieder ein Wir in Form von Ich und Du.

Speaker: Also wir beide bilden dann wieder eine, nicht Einheit, aber eine Zweiheit, die sich aber auch gegenseitig wechselwirkungsmäßig beeinflusst.

Speaker: Und irgendwann, wenn man jetzt an Reinkarnation und so weiter glaubt,

Speaker: gibt es erst mal diese Zwischenstationen, wieder in eine Einheit zu gehen.

Speaker: Also gerade dann mit dem Ableben, mit dem Sterben, beschreiben viele auch mit Nachschulderfahrungen, dass es wie so ein Auflösungsgefühl gibt und irgendwie fühlt man sich halt eins mit allem.

Speaker: Berichten ja auch viele von zum Beispiel Pflanzenmedizin oder psychedelischen Erfahrungen, dass es sich plötzlich irgendwie dieses Ungetrenntsein spürbar wird und dass dieses Duale, das Polare der Welt, also Tag und Nacht, gut und schlecht,

Speaker: böse und freundlich und was weiß ich nicht was, also alles, was in Polaritäten in einer dualen Welt von uns so erlebt wird, löst sich dann wieder zu einer Einheit auf und das kann dann ein großer Wachstumsschritt sein, wenn die anderen Ebenen und Entwicklungsschritten durchlebt wurden.

Speaker: Das ist das, was wir in der spirituellen Szene ganz häufig sehen, dass das eben nicht passiert ist.

Speaker: Das heißt, aus diesem kindlichen, symbiotischen Gefühl und Sehnsuchtsgefühl heraus, eins zu sein mit der Mutter, von der ersten großen Göttin, nämlich von Mama geliebt zu werden, versorgt zu werden, eins zu sein mit ihr, entwickelt sich eben, weil diese Phase beispielsweise mit Störungen oder Verletzungen behaftet wurden, kein authentisches Ich heraus.

Speaker: Das heißt, ich erlebe zwar körperlich die Trennung immer mehr und werde vielleicht auch erwachsen, aber innerlich hafte ich quasi in der Symbiose und auch in der Sehnsucht nach der Verschmelzung mit der Mutter.

Speaker: Und dann, weil ich das von der Mutter schon nicht bekomme, habe ich plötzlich eine Projektionsfläche, nämlich Gott, das Universum, Energie, was auch immer.

Speaker: Die Menschen, die das mit mir teilen, sagen wir mal, Sekte ist relativ negativ belegt, aber einfach eine Gemeinschaft, die eine bestimmte Glaubensrichtung auch dann gemeinschaftlich wieder in eine Einheit bringen möchte.

Speaker: Und dann projiziere ich im Prinzip diese ersten Sehnsuchtsgefühle, das wäre das Prä, also das Prä-Personale, das Vorpersönliche, bevor wir zu einer eingeständigen Person quasi werden, das verschiebt sich dann ohne die notwendigen Entwicklungssträger.

Speaker: Entwicklungsschritte, die dazwischen eigentlich zwangsläufig auch alleine durch unsere Lebensentwicklungsstufen, die wir so durchleben mit Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter, mittleres Erwachsenenalter, älter werden und so weiter mit den verschiedenen Archetypen, wenn man so möchte.

Speaker: Das heißt, statt dass wir diese einzelnen Entwicklungsprozesse durchlaufen, überspringen wir diese mittlere Ebene einfach.

Speaker: Und gehen sofort auf die Transpersonale, also von der vorpersonalen Ebene, von ich bin noch kein eigenständiges Individuum, ich bin noch eins mit der Mutter, zur transpersonalen Ebene, also das Nachpersönliche, wo wir wieder mit der göttlichen Fügung oder mit dem Universum oder mit dem All-Eins-Sein quasi wieder in Kontakt kommen.

Speaker: was aber eigentlich erst am Ende unserer Entwicklungszeit stattfinden würde, das verschiebt sich einfach darauf, direkt auf diese Ebene.

Speaker: Also die präpersonalen Bedürfnisse von Verschmelzung, von Geliebtwerden, von Paradiesischen, man kann es auch Nirvana nennen oder wie auch immer, verschiebt sich unmittelbar auf das Größere, das Göttliche, das Universum und so weiter und ist eine maximale Vermeidung des inneren Erwachsenwerdens, des inneren Autonomwerdens,

Speaker: auch der Selbstverantwortung, auch der Dualität, dass wir eben nicht ständig nur paradiesische innere Zustände erleben, sondern eben auch mal Wutgefühle, Trauergefühle, Abschiede, dass das schmerzlich ist, dass wir Ängste haben, dass uns das Endliche besorgt.

Speaker: Und das ist dann eine extrem große Vermeidungsstrategie und ich finde, man merkt das auch.

Speaker: Ich finde, man merkt häufig in spirituellen Kreisen,

Speaker: dass es ein Gefühl gibt in der Resonanz, dass es mehr kindlich und verstrahlt ist, als wirklich angebunden an etwas Größeres, gleichzeitig mit der Verwurzelung eben auch in das Irdische und auch in das Duale, was diese Welt, in der wir hier gerade leben, eben mit sich bringt.

Speaker: Und das ist das, was sehr gefährlich ist, weil wenn dann Menschen dadurch begleitet werden, durch Personen, die dann auch sich zum Beispiel als spiritueller Coach oder spiritueller Therapeut oder

Speaker: Energieheiler oder Guru oder was auch immer dann eben positionieren, ist das, wenn eben diese Emotionen aufkommen, die wir schon in Kindheitstagen gelernt haben, dass wir sie nicht fühlen sollen, wie zum Beispiel Wut, Trauer, Eigenständigkeit und so weiter.

Speaker: dass wir dann wieder die Erfahrung machen, dass das eine Störung sei und dass wir das nicht ausdrücken und fühlen sollen, sondern dass wir das einfach mit angenehmen Gedanken und positiven Affirmationen einfach überlagern sollen.

Speaker: Und dann hört unser Gehirn das so oft, dass es das irgendwann glaubt.

Speaker: Das funktioniert so einfach nicht.

Speaker: Und das merkt man auch bei ganz vielen, die dann in starke spirituelle Krisen fallen, auch mit tiefen Depressionen, Psychosen und so weiter,

Speaker: Weil, wie du schon eben gesagt hast, die Bodenhaftung einfach komplett verloren ist und Bodenhaftung, um es mal auch verständlich zu machen, bedeutet auch Körperhaftung im Sinne von sich einfach mitzubekommen, sich emotional mitzubekommen, das Weltliche, auch das Emotionale zu durchleben, auch mit dem, was eben unangenehm ist.

Speaker: Und das ist eben etwas, was in dieser spirituellen Szene häufig komplett übergangen wird und die Schattenseiten, das dunkle, ich nenne es mal das Mordor der Psyche, das wird einfach weggeknogiert, das wird einfach weggedrängt und macht sich dann natürlich in ganz anderen Aspekten wieder sichtbar, beispielsweise dann in einer starken Ablehnung,

Speaker: anderen Richtungen gegenüber oder in einer spirituellen Überheblichkeit oder eben auch in Guru- und Machtstrukturen, wo dann sehr, sehr große finanzielle und auch emotionale Ausbeutung stattfindet, teilweise auch sexuelle Ausbeutung stattfindet, weil eben dann Dinge gesagt werden, wie das...

Speaker: dass viel Sexualität und auch viel Sexualität mit bestimmten Personen eben erleuchtungsfördernd sind und so weiter.

Speaker: Das ist jetzt natürlich ein Extremausmaß, aber ich finde, an extremen Bildern kann man immer so die Grundproblematiken in einem sehr deutlichen Bild sichtbar machen, auch wenn es schon Vorstufen gibt.

Speaker: Es kostet dann sehr viel Geld, man wird dazu veranlasst, alles Weltliche, auch Materialistische abzugeben und dementsprechend ist es einfach wirklich gefährlich und toxisch.

Speaker: Ich mag das Wort an sich nicht so gerne, aber wenn man sich anguckt, was das bedeutet, nämlich das Vergiftende, dann hat es was toxisch Vergiftendes, weil eben Energieströme von Wut, von Aggression, von Lust, von Abgrenzung, von Autonomie und so weiter,

Speaker: innerlich dann eben ihr Umwesen treiben, weil wir wieder erleben, wir sollen es einfach nicht fühlen und nicht wahrnehmen und es gibt weiterhin die kindliche Projektion auf einen Guru, auf eine Sekte, auf Manifestation, auf das Göttliche, auf was auch immer, wo dann häufig eben auch diese Einstellung ist von, ah, das Universum, das regelt das schon für mich, ich bestelle einfach mal XY und dann kommt das schon.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist ein kindliches Wunschdenken.

Speaker: Das ist ein Träumeleben und dann sind alle ganz erschüttert, wenn dann das Leben doch mal nicht nur Hosen bereitstellt, sondern eben auch die Dornen mitliefert.

Speaker: Und das ist eben der Teil, der dann fehlt, wo sichtbar wird.

Speaker: Das ist halt eine kindliche Projektionsfantasie, die dann auch was Hilfreiches haben kann.

Speaker: Da kommen wir gleich drauf.

Speaker: aber alleine eben einfach verhindert, dass wir innerlich erwachsen werden und reifer werden und uns auch sehr anfällig macht für große Erschütterungen, wenn das Leben eben mal Dinge schickt und das Universum, was nicht in unserem Wunschbereich liegt und wir uns dann im Vertrauen erschüttert fühlen oder sogar schuldig, weil wir denken, es sei eine Strafe des Universums, weil wir irgendwas Schlimmes verbrochen haben und das ist einfach sehr, sehr gefährlich.

Speaker: Ja, also grundsätzlich habe ich da ein wichtiges Bild, woran man sich so ein bisschen orientieren kann, gerade wenn man auch vielleicht in der Spiribubble unterwegs ist und da sogar auch einem Guru folgt oder so.

Speaker: Also zum einen...

Speaker: Ein Zeichen von Reife ist es immer, wenn wir auf mehreren Dimensionen unterwegs sein können.

Speaker: Also wir können rauszoomen und wir können reinzoomen.

Speaker: Wir können Dinge von mehreren Perspektiven betrachten, von der irdischen Perspektive, die ihre Daseinsberechtigung hat, und von der spirituellen Perspektive.

Speaker: Und wir können beides nebeneinander stehen lassen.

Speaker: Das ist ein Zeichen von Reife.

Speaker: Und

Speaker: Im Prinzip können wir sagen, dass Menschen, die sich zum Beispiel sehr, sehr stark in eine Religion stürzen und da eine Art Hörigkeit entwickeln, Menschen, die sich aber wiederum auch ganz von diesem Höheren abhängen,

Speaker: und eher in der Hörigkeit dem jüdischen System, der Politik, irgendwelchen Politikern, Lehrern, Ärzten und so weiter zu Hause sind.

Speaker: Ja, haben wir in der letzten Podcast-Folge drüber gesprochen, weil Dr. Professor XY so und so gesagt hat, muss das auch so stimmen.

Speaker: Das sind im Prinzip unterschiedliche Ausdrucksformen von diesen, wie Lena, du es eben gerade gesagt hast, kindlichen Reaktionsmustern, wo wir eben zum Beispiel eine Vaterfigur auf einen Guru, auf einen

Speaker: auf einen Lehrer, auf einen Arzt, auf einen Politiker oder auf ein ganzes System projizieren und uns den dann sozusagen unterwerfen.

Speaker: Und das ist im Prinzip auch der Grund oder psychodynamisch einer der Ursachen dafür, warum dann auch so etwas wie spiritueller Missbrauch überhaupt möglich wird, weil da im Prinzip ganz häufig auch so eine Art Daddy-Issue drin liegt.

Speaker: Also wenn ich halt dem Sektenführer, dem Guru, dem Papa-Symbol schreibe,

Speaker: mich unterwerfe und ein guter, ein gutes Mitglied bin oder ein, ja, ein gutes Kind bin, dann mache ich das auch alles mit.

Speaker: Und das ist ja auch das, wo viele Menschen dann hinterher aufwachen und sagen, mein Gott, ich weiß gar nicht, wie ich da reingeraten bin.

Speaker: Ja, aber das ist halt das Verrückte an der menschlichen Psyche.

Speaker: Und deswegen ist es so wichtig, sich das kritische Denken einfach zu behalten und sich trotzdem immer wieder zu erlauben, zu hinterfragen.

Speaker: Und wie gesagt, am besten ein Zeichen von Reifes ist immer, wenn wir erstmal auch uns erlauben, durch diese irdischen Prozesse zu gehen, um überhaupt an diesen Reifepunkt zu kommen, diese verschiedenen Dimensionen auch halten zu können und nebeneinander stehen lassen zu können.

Speaker: Bypassing findet nicht nur statt bei einem Thema, weil ich dann zum Beispiel mein Mutterthema oder mein Vaterthema bypasse oder unangenehme Emotionen wie Wut oder so, sondern im Prinzip alle wollen Fülle.

Speaker: Aber eigentlich

Speaker: ist dem wenigsten klar, was bedeutet Fülle eigentlich wirklich.

Speaker: Solange ich auf dieser Erde bin und dieses Leben lebe und diesen Körper habe, lebe ich in einer Welt der Dualitäten.

Speaker: Und das bedeutet, wenn ich wirklich Fülle in meinem Leben haben möchte, und das zeigt ja auch die Glücksforschung, ein glücklicher Mensch ist nicht der, der immer nur angenehme Emotionen fühlt, sondern der alle Emotionen zulassen und nebeneinander stehen lassen kann.

Speaker: Ich kann mich ärgern und gleichzeitig kann ich Verständnis für die andere Person haben.

Speaker: Ich kann mich freuen für meine Freundin, die gerade schwanger ist und gleichzeitig kann ein Teil in mir traurig sein, weil ich vielleicht selbst nicht schwanger werden kann.

Speaker: Und das für dieses Paradoxum und diese Polaritäten schämen sich aber viele beziehungsweise haben die emotionale Reife noch nicht entwickeln können, das nebeneinander stehen lassen zu können und das beides halten zu können, also die Fülle des Lebens auch wirklich halten zu können.

Speaker: Und

Speaker: Was passiert, wenn ich mich in diese höheren Ebenen beame und mit jemandem zusammenarbeite, der mich nicht in meinen Körper führt und von dort aus in die Anbindung nach oben, ist einfach, dass ich wie sozusagen das ganze Leben bypasse.

Speaker: Ja, also den hat es eben richtig, richtig geil geschrieben.

Speaker: Ich gehe halt aus dem Einheitsgefühl, versuche ich das Leben und das Leid des Lebens zu überspringen und damit alle Lernerfahrungen, die ich in diesem Leben machen muss, um einen gewissen

Speaker: Reifegrad reichen und dann versuche ich wieder in dieses Einheitsgefühl zu springen.

Speaker: Und ich habe da auch durchaus eine Neigung auch zu magischem Denken und so.

Speaker: Ich bin ja auch eine Fischefrau und die Fische, die kommen ja eh aus diesem Einheits.

Speaker: Alles ist eins und alles miteinander verbunden.

Speaker: Das ist immer ganz lustig, weil Jan ist ja auch ein Fischemann.

Speaker: Und wir sind beide so auch saukrass, was Manifestationen angeht.

Speaker: Der sagt hier irgendwas und dann passiert es.

Speaker: Und das kann man aus der psychologischen Seite sagen.

Speaker: Das ist eine Form des magischen Denkens und des Beziehungswahns.

Speaker: Also ein Beziehungswahn ist im Prinzip, wenn man immer eine Beziehung zu sich selber sieht bei den Dingen, die passieren.

Speaker: Das ist jetzt wegen mir passiert.

Speaker: in der Psychologie, ja.

Speaker: Also ich weiß, wie wir hier zum Beispiel hierher gezogen sind, lag ich im Bett, sagt, das ist die perfekte Wohnung mit der perfekten Lage, aber es ist hier ein Kopfsteinpflaster direkt unten in der Straße.

Speaker: Und was ich jetzt noch bräuchte, um perfekt zu schlafen, ist, dass hier nachts nicht die Autos mit über das Kopfsteinpflaster donnern und ich dann davon wach werde.

Speaker: Zwei Wochen später, nachdem wir eingezogen sind, wurde aus dieser Straße eine Einbahnstraße gemacht und

Speaker: Das Ende vom Lied ist, hier fährt keiner mehr durch.

Speaker: Jetzt gibt es den Teil in mir, der sagt, ha, ha, ha, das habe ich mir mal tief festgestellt.

Speaker: Und dann gibt es aber auch den Teil in mir, der das auch so stehen lassen kann, dass das schon ganz lange anberaumt wurde von der Organisation, die sich hier zusammengetan hat, von der Nachbarschaftsorganisation.

Speaker: Und jetzt kann beides ja existieren.

Speaker: Also es kann ja beides wahr sein.

Speaker: Ich weiß es nicht, ja?

Speaker: Und das ist, wenn ich beide Seiten in mir habe, auch vollkommen in Ordnung.

Speaker: Das Problem ist immer dann, wenn ich nur in einer Dimension, einer Perspektive gefangen bleibe.

Speaker: Also das ist jetzt wirklich so und das kann nicht anders sein.

Speaker: Das war so.

Speaker: Und ich darf von meinem Identitätsgefühl ab... Du bist jetzt aus.

Speaker: Hörst mich wieder?

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, super.

Speaker: Da war mal kurz der Strom weg.

Speaker: Hat denn dieses noch genügend Akku?

Speaker: Ja, hat es.

Speaker: Also, super.

Speaker: Mikrofon war kurz weg.

Speaker: Genau, also das meine ich mit emotionaler Reife.

Speaker: Am Ende wissen wir es nicht.

Speaker: Es kann alles existieren und es macht auch nichts mit mir, wenn ich das einfach so stehen lassen kann.

Speaker: Aber ich hatte auch eine Phase, wo ich mit meiner schizoiden Charakterstruktur echt dauerhaft gedacht habe, ich bin hier auf dem falschen Planeten gelandet.

Speaker: Also hier muss sich das Universum vertan haben.

Speaker: Ich bin schon aus meiner Mutter rausgeschlüpft und habe mir gedacht, die Scheiße hier, die tue ich mir nicht an.

Speaker: Ich möchte gerne wieder zurück.

Speaker: Ich war auch mit dem Kopf nach oben in Mamas Bauch.

Speaker: Also da ist meine feste Überzeugung.

Speaker: Ich habe schon gleich von Anfang an gewusst, ne, ich muss wieder nach oben.

Speaker: Den Scheiß mache ich nicht mit.

Speaker: Und das hat mich ganz, ganz lange bekleidet, dass ich immer dieses Gefühl hatte, ich bin hier falsch gelandet.

Speaker: Also ja,

Speaker: Und diesen Teil gibt es auch immer noch in mir, der sich total freut, irgendwann wieder nach Hause zu kommen.

Speaker: Aber der Punkt ist, das hat bei mir phasenweise dazu geführt, dass ich mir das Leben nehmen wollte.

Speaker: Weil ich einfach gedacht habe, ich bin hier falsch.

Speaker: Ich habe so unter diesem Leben gelitten und unter dem Leid, weil ich nur eine gewisse Perspektive hier hatte, nämlich ich will hier nicht sein, ich kann hier nicht sein.

Speaker: Ich bin hier falsch, ich bin hier nicht angenommen, ich fühle mich hier nicht daseinsberechtigt, das ist alles so hart, das ist alles so schwer.

Speaker: Ich weiß, einmal war ich in einer Tita Healing Session, da hat sie mir gespiegelt, ja.

Speaker: Du kommst eigentlich woher, wo du nur sehr feine Energien und Schwingungen gewohnt bist und dir ist das hier halt alles zu schwer, zu hart, zu langsam.

Speaker: Ich habe das nicht verstanden, dass normalerweise, wenn ich mir was ausdenke, manifestierender Generator, muss das sofort in Materie übersetzt werden.

Speaker: Und es ist zum Beispiel auch heute noch ein Problem für mich, der Materie auch die Zeit zu lassen, dass nicht aus einem Gedanken sofort...

Speaker: etwas zum Anfassen wird.

Speaker: Und das war ganz lange für mich ein Riesenthema, weil ich dem Leben und der Lernerfahrung die Zeit nicht geben wollte.

Speaker: Und

Speaker: Das kann man schon transformieren.

Speaker: Also heute weiß ich, das Leben ist eine Zwischenstation, aber ich ziehe die Jahre jetzt durch, für die ich hier bin.

Speaker: Und dann freue ich mich auf das danach und das führt auch, das Potenzial da drin ist, dass ich auch nicht wirklich Angst vorm Tod habe, weil ich halt eben sozusagen mit dieser Ebene irgendwie schon verbunden bin.

Speaker: Diese ganzen Charakterstrukturen haben einfach ihre Eigenschaften.

Speaker: Lena hat ja eine andere Charakterstruktur, deswegen bin ich da einfach stärker angebunden in diesem Bereich.

Speaker: Wir verlinken mal unseren Identitätstypen-Test hier unten in den Shownotes, wenn dich interessiert, was bei dir der vorherrschende Identitätstyp ist, kannst du das gerne anbieten.

Speaker: Einmal machen den Test, das ist sehr, sehr spannend.

Speaker: Wir arbeiten damit auch in der Ausbildung in Phase 2, lernen unsere Auszubildenden auch wirklich bei sich selbst und auch bei anderen diese Charakterstrukturen auszulesen und eben zu gucken,

Speaker: Was sind die Lebensthemen, die jeweils die Person mitbringt?

Speaker: Welche psychodynamischen Hintergründe, welche Einflussfaktoren haben diese Selbstwahrnehmung und diese Identität geprägt?

Speaker: Was sind die Schattenseiten?

Speaker: Was sind die Lichtseiten?

Speaker: Und wie können wir die Person innerhalb ihres Bauplans sozusagen so fördern, dass sie ihr Potenzial daraus entwickeln kann?

Speaker: Und es ist ganz, ganz, ganz spannend, weil

Speaker: Und das ist eine super Erklärung dafür, warum Lena und ich da auch eben diese Unterschiede haben.

Speaker: Und gleichzeitig möchte ich halt einfach mitgeben, das ist fein, das kann beides da sein, aber es braucht einen Punkt, an dem wir uns auf die Erfahrung dieses Lebens einlassen.

Speaker: Und gerade Menschen, die ganz konkret nach spirituellen Lehrern, spiritual life coaches und so suchen, die haben ja meistens ein Thema damit, sonst würden sie gar nicht erst dahin präferieren, sich einen spirituellen Führer zu suchen.

Speaker: eher ein Thema damit, wirklich in den Körper zu sein und dieses Leben anzunehmen und sich auf die Erfahrung dieses Lebens einzulassen und Leid beizupässen, Wut beizupässen, Aggression beizupässen.

Speaker: Wie Lena sagte, das Moral der Psyche, die dunkelsten Sehnsüchte und vielleicht auch Verdrehungen in unserem System,

Speaker: das nimmt uns halt die Möglichkeit, wirklich zu transformieren und wie gesagt, nach unten und nach oben hin angebunden zu sein.

Speaker: Ja, und das ist auch, also ich finde sogar, man sieht in dieser Suche,

Speaker: eigentlich schon einen Hauch von fehlender kompletter Einbindung in Spiritualität.

Speaker: Also ich sage mal, das ist eben auch ganz menschlich, dass wir erstmal auch über Beobachtungen, über Kontakt und so weiter Dinge wiederentwickeln oder entwickeln.

Speaker: die wir selbst erst mal aus uns heraus so erst mal nicht hinkriegen, genauso wie halt bei Kindern auch.

Speaker: Die gehen auch erst mal in Kontakt, beobachten Bewegungsverhalten und so weiter, bevor sie dann selber anfangen zu laufen und so.

Speaker: Deswegen sind so Mentoren, Vorbilder oder auch spirituelle Vorbilder erst mal auch ganz normal.

Speaker: Aber wenn man aus diesen Gruppierungen nicht mehr aussteigen kann, dann ist das für mich schon das Gegenteil von Spiritualität, weil dann würde ich irgendwann fühlen, dass es quasi keinen Unterschied macht,

Speaker: wo ich bin, mit welchen Emotionen ich bin, mit welchen Menschen ich bin.

Speaker: Weil wenn ich wirklich innerlich verstanden und verinnerlicht habe, dass alles unweigerlich miteinander verbunden ist, auf einer anderen Ebene, dass alles ungetrennt voneinander ist, dann ist es im Prinzip, wird es irgendwann...

Speaker: unbedeutend.

Speaker: Nur, das ist einfach echt ein verdammt langer Weg, das wirklich innerlich zu entwickeln und alles andere ist halt erstmal und versucht es einfach nicht wahrhaben zu wollen.

Speaker: Und das ist ganz interessant, was du gerade gesagt hast, weil bei mir ist es eben ganz lange genau andersrum gewesen.

Speaker: Ich bin relativ gläubig aufgezogen worden und habe schon eigentlich von Kindheitstagen an an Gott geglaubt.

Speaker: Und das war auch vor allen Dingen in der Kindheit für mich echt ein sehr großer Kraftspender, weil wenn es mir nicht gut ging oder ich Sorgen hatte oder so, ich kann heute noch das Gebet auswendig, was ich damals mir selbst innerlich immer wieder aufgesagt habe.

Speaker: Es war erst das Vaterunser und dann war es immer, dass es Oma bald besser geht und dass wir alle ganz gut schlafen und dass ich und meine Liebsten ganz lange leben und so weiter.

Speaker: Es war immer das Gleiche.

Speaker: Das hat mir

Speaker: ... mega, mega viel Sicherheit gegeben.

Speaker: Und dann kam irgendwann eben diese Phase mit diesen starken Panikattacken.

Speaker: Und dann ging das los, dass ich ganz viel Angst hatte.

Speaker: Und in mir gab es dann diesen Gedanken von, ach du Scheiße, da gibt es was Größeres.

Speaker: Das kann einfach entscheiden, dass ich nicht mehr wach werde.

Speaker: Dass meine Eltern sterben, dass das, was mir wichtig ist, nicht mehr da ist.

Speaker: Auch dieses Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt,...... habe ich plötzlich irgendwie ganz anders wahrgenommen als vorher.

Speaker: Und dann gab es in mir wie so eine Trennung davon.

Speaker: Dann habe ich nicht mehr gebetet, ich wollte alles vermeiden, was damit zusammenhing, weil da gab es dann eben die gegenteilige Projektion von dem zerstörerischen Teil und von dem Übermächtigen, das mich in Hilflosigkeitsgefühle katapultiert und so weiter.

Speaker: Und seitdem war das echt so, dass wie so ein Teil wie abgespalten war und ich jetzt gerade erst wieder auf dem Weg dazu bin, das Größere wieder anzunehmen, aber eben nicht mehr als dieses kindliche Wunschdenken von, okay, wenn ich nur oft genug bete, dann wird halt nie was passieren, sondern eher als das Größere, dass da ist, selbst wenn Dinge passieren, die überwältigend sind.

Speaker: Und ich glaube, dass diese

Speaker: dass der Verlust der Religion, also Religion bedeutet ja auch Rückanbindung, also das Zurückverbinden an das Größere auch ein sehr großer Verlust ist.

Speaker: Das hast du ja eben auch gesagt, bevor wir angefangen haben aufzunehmen und da bin ich ganz bei dir.

Speaker: Und dass es schon sehr wichtig ist, auch eine Entwicklung wieder zu dieser Rückverbindung hin zu fördern, auch im Coaching.

Speaker: Also dass wir eben erstmal auch über die emotionalen Ebenen gehen, das eben auszudrücken, was an Verletzungen, an Emotionen da ist, um dann aber auch wieder eine Verbindung zum Größeren zu finden, dass wir auch erkennen,

Speaker: wir müssen uns auch nicht so wichtig nehmen.

Speaker: Also ja, wir müssen erst mal lernen, uns wichtig zu nehmen.

Speaker: Das haben die meisten ja nicht gelernt.

Speaker: Und dann aber auch zu verstehen, okay, aber wir sind halt auch...

Speaker: nicht wichtiger als mein Gegenüber und ich bin auch nicht weniger wichtig als mein Gegenüber, aber jetzt nicht von der absoluten Selbstverneinung hin zur absoluten Selbstbetonung, zur Egozentriertheit von alles dreht sich nur um mich und alles entsteht nur aus mir heraus, sondern wirklich ein so gesehen innerer Reifungsprozess,

Speaker: der über die emotionale Reife, über die menschliche Reife, auch über die Altersreife, ich glaube, das hat auch nochmal einen großen Einfluss, wenn man innere Prozesse durchlebt.

Speaker: Man kann auch mit 80 sich noch wie eine zweijährige Person verhalten, aber wenn wir diesen Entwicklungsschritten Raum geben, dann haben einfach Menschen, die älter sind, ganz andere Erfahrungen erlebt, haben viel mehr Verluste erlebt, auch der Verlust der Jugend, vielleicht von engen Personen und so weiter.

Speaker: Also werden einfach mit ganz anderen Themen konfrontiert.

Speaker: Und

Speaker: Und dann liegt darin eine riesengroße Chance und gerade auch für Phasen, wo das Weltliche uns ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr hilft, kann es sehr, sehr erleichternd sein, etwas Größeres zu haben, ein Glauben zu haben an etwas.

Speaker: Das sieht man auch aktuell, finde ich, sehr gut daran.

Speaker: Es gibt dazu ein Buch, das heißt Gottes Umzug ins Ich, wo es darum geht, dass wir nach wie vor nach dem Göttlichen suchen, aber da uns eben das Höhere verloren gegangen ist, suchen wir es dann in den Göttern in Weiß, also in den Ärzten und Wissenschaftlern oder eben sehr egozentriert in uns selber.

Speaker: Also wir empfinden plötzlich das Wir-Gösschen.

Speaker: Natürlich sind wir auf einer spirituellen Ebene auch göttlich und Ausdruck des Göttlichen, aber eben nicht in diesem narzisstischen Sinne von ich bin Gott und ich entscheide alles und alles entsteht aus mir heraus und so weiter und ich kämpfe für das Gute und alles andere muss eliminiert werden.

Speaker: Das hat nichts mit höherer Spiritualität zu tun.

Speaker: Und dementsprechend ist es genauso wie auch in guten Coaching-Prozessen so, dass wir erstmal Menschen dadurch begleiten, das Weltliche zu durchleben, das Duale zu durchleben, also dass sie erstmal ihre Wut, ihren Frust, ihren Ärger, ihre Trauer, ihre Verletztheit, ihre Vorwürfe usw.

Speaker: in den Ausdruck bringen dürfen, damit sie nicht mehr die ganze Zeit im Schatten rumoren.

Speaker: Und dann aber auch im nächsten Schritt in etwas Versöhnliches zu gehen.

Speaker: Auch ins Vergeben zu gehen, auch in die Dankbarkeit zu gehen, auch den Eltern gegenüber in eine Dankbarkeit zu gehen, auch wenn sie vieles falsch gemacht haben, wenn vieles...

Speaker: verletzend war und je nachdem, was man erlebt hat, wird es natürlich umso schwieriger, das so wahrzunehmen.

Speaker: Und trotzdem, um wirklich Frieden zu finden damit, vor allen Dingen innerlich und persönlich, ist es einfach unvermeidbar, dass wir irgendwann, das kann teilweise Jahre dauern, an den Punkt kommen zu sagen, okay, das, was ich bekommen habe, hat gereicht,

Speaker: Ich bin dankbar, dass ich das überlebt habe und jetzt bin ich erwachsen und jetzt habe ich selber die Verantwortung, aus dem, was da ist und aus dem, was ich bekommen habe, egal wie wenig es war, jetzt selbst erwachsen zu werden und selbst was daraus zu bauen.

Speaker: Und hier ist wieder genau das gleiche Problem, das machen nämlich dann auch viele in Therapie und in Coaching, wird der andere Teil komplett übersprungen.

Speaker: Dann will man einfach sofort ins Vergeben gehen, sofort ins Idealisieren, sofort in den Frieden finden.

Speaker: Es funktioniert aber nicht, weil innerlich diese ganzen ungelösten Thematiken sind.

Speaker: Und genauso ist es eben bei der Spiritualität auch, dementsprechend,

Speaker: Es ist, würde ich fast sagen, mit einer der größten Faktoren für nachhaltige Veränderung, Heilung, wenn man so möchte, kein Heilversprechen, aber wirklich innerlich heil, also ganz werden, hat deswegen aber gleichzeitig auch mit das größte Potenzial,

Speaker: in ganz große Schattenaspekte abzurutschen, auch in die Unprofessionalität abzurutschen, alles weltlich im Sinne von Ausbildungen, von Wissen, von Fachwissen und so weiter einfach auszublenden, alles nur intuitiv nach Gefühl, nach Sternbildern und so weiter zu lösen.

Speaker: So funktioniert es eben auch nicht.

Speaker: Also deswegen meinte ich das eben ganz ernst, dass es für mich die perfekte Zusammenfassung war mit dem anfänglichen Satz von

Speaker: Es braucht die Verbindung zu den Wurzeln, zum Weltlichen, zum Boden, also auch zum Körper.

Speaker: Es braucht aber auch die Verbindung nach oben, zum Größeren, auch zu dem, was wir uns weltlich erstmal nicht vorzustellen wagen, weil wir es einfach anders erlebt haben oder vergessen haben oder wie auch immer.

Speaker: Und wenn beides gegeben ist, dann haben wir das größte Potenzial.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich weiß, ein Satz hat unsere Teilnehmer beim Retreat geschrieben.

Speaker: krass berührt.

Speaker: Und zwar habe ich erzählt, dass ich einen Baum habe, den ich immer wieder besuchen gehe in meiner alten Heimat.

Speaker: Wenn ich dann dort bin, mache ich meinen Spaziergang.

Speaker: Früher habe ich mich zu jedem Mittagsspaziergang einmal drunter gesetzt, zehn Minuten.

Speaker: Und dieser Baum, der steht am Bach.

Speaker: Das ist ein Riesenbaum und der steht zur Hälfte im Wasser und zur anderen Hälfte hat der ganz, ganz dicke, kräftige Wurzeln,

Speaker: Ja, die dann da so entlang gehen, sich in die Erde bohren.

Speaker: Und ich saß irgendwann mal vor diesem Baum und hatte dann die Eingebung, dass er zu mir sagt, schau, es ist gar kein Problem, zwischen den Welten zu stehen, solange deine Wurzeln stark genug sind.

Speaker: Und die Wurzeln finden wir eben über den Körper.

Speaker: Und das ist auch nochmal ein schönes Bild für mich gewesen.

Speaker: dass das alles nebeneinander existieren kann und dass es gleichzeitig aber unglaublich wichtig ist, die Wurzeln zu nähren, damit wir in diesem Leben eben stabil stehen können und uns nicht verlieren.

Speaker: Und dann hat Spiritualität ein riesiges Potenzial, das ich mir wünsche, dass das viele auf dem Weg für sich entdecken.

Speaker: und dies für sich schon entdeckt haben, denen wünsche ich einfach, dass sie selbst oder in Kooperation mit jemandem, der sie begleitet, wirklich auch die Wurzeln nähren können und erinnern.

Speaker: einen stabilen Stand in diesem Leben haben und sich mit ihrem Körper in diesem Leben ausdrücken und auf dieses Leben einlassen.

Speaker: Das ist das wunderschönste Geschenk, was wir machen können, wenn wir Menschen darin begleiten.

Speaker: Denn das hat meistens zur Folge, dass sich ganz, ganz viele belastende Symptome verbessern oder sogar auflösen.

Speaker: eben weil es nicht mehr diese Verdrehung und diese Fixierung auf einem Pol gibt, sondern die Person in sich, die Reife entwickeln kann, sich innerhalb dieser Pole zu bewegen, ohne sich selbst dabei zu verlieren, sondern ein klares Gefühl dazu zu haben, wer sie ist und wie sie sich ausdrückt und wie sie sich, wie gesagt, auf die Herausforderungen, auf die schönen Seiten und auch die schweren Seiten des Lebens gut einlassen kann.

Speaker: Genau und deswegen hier nochmal herzlich die Einladung, mach mal den Identitätstypentest.

Speaker: Wir sind ganz gespannt darauf, was da bei dir rauskommt.

Speaker: Wir verlinken das hier unten drunter.

Speaker: Und du kannst uns gerne dann einfach mal bei Instagram schreiben, auf unserem Instagram-Account Psychosoma Nutrition Institute und mal deine Erfahrung mit dem Test und auch mit dem, was dabei rauskommt, teilen.

Speaker: Also wir meinen das wirklich ernst, schreib uns da mal.

Speaker: Wir freuen uns riesig, mit dir in den Austausch zu kommen, weil das ist so ein spannendes Thema.

Speaker: Ich freue mich auch

Speaker: Richtig, weil da jetzt auch unsere Ausbildungsrunde so langsam zu den Inhalten ankommt.

Speaker: Und das ist so ein Game Changer, sich selbst zu verstehen, aber auch nochmal wahrzunehmen, wer sitzt da eigentlich in der Begleitung mir gegenüber und wie spreche ich am besten mit dieser Person.

Speaker: Das hat sogar einen Einfluss auf unsere Sichtbarkeit und auch auf unser Marketing, wenn wir verstehen, mit welchen Menschen sprechen wir da eigentlich.

Speaker: Genau, und auch was passt mit mir.

Speaker: Genau, was passt zu mir und genau, also beide Seiten, auch hier wieder die Polarität.

Speaker: Also richtig, richtig cool, mach den Test auf jeden Fall.

Speaker: Da muss man sich ein bisschen durchklicken, weil das ist jetzt kein so Test, der einfach nur Spaß macht.

Speaker: Also der macht auch Spaß, aber da sind schon auch Fragen dabei, wo man echt mal so ein bisschen in sich rein spüren muss.

Speaker: Und da freuen wir uns riesig auf das Feedback von dir dazu.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also eine Sache noch, weil ich finde, das ist echt ein gutes Bild, was du mit diesem Baum beschrieben hast und ich finde, das ist auch ein Punkt, an dem man sieht, dass es kein spirituelles Bypassing ist, weil du konntest den Baum auch verlassen.

Speaker: Also du konntest trotzdem nach Berlin gehen und es kann durchaus sein, dass es so einen Schmerz gibt, so etwas zurückzulassen, weil es ja ein besonderer Ort ist, aber wenn es nur Bypassing gewesen wäre, dann wäre dann sowas gekommen wie, nee, ich kann hier nicht wegziehen, weil das ist mein Baum und oder hier ist meine Gruppe.

Speaker: Also dann gibt es eben dieses Anhaften und auch diese Abhängigkeit und das sind genau diese Dinge, die

Speaker: Dies finde ich dann ganz gut sichtbar machen, an denen man auch selber so ein bisschen prüfen kann.

Speaker: Gäbe es für mich die Möglichkeit, es auch anders zu machen?

Speaker: Und wenn nicht, dann bin ich tendenziell in einem Abhängigkeits- oder Suchtverhältnis.

Speaker: Ganz kurz nur zur Einordnung des Tests.

Speaker: Ich liebe die Identitätstypen ja sowieso.

Speaker: Es wird ein Identitätstyp rauskommen.

Speaker: Häufig haben wir eine Grundstruktur und eine Deckstruktur.

Speaker: Das heißt, es wird erst mal eine sichtbar werden.

Speaker: Und ja, um dann halt wirklich individuell darauf einzugehen, gibt es eben Literatur oder in der Ausbildung machen wir das sowieso, aber einfach nur zur Einordnung.

Speaker: Und ich bin auch sehr gespannt und solltest du lernen wollen, wie du Menschen begleitest, sowohl in Bezug auf die Identitätstypen, aber eben auch mit der Bodenhaftung, also mit der Verbindung zum Körper, zum Weltlichen, zu den Polaritäten, zu den Emotionen, aber auch eben angebunden nach oben, also ans Größere, an das, was mehr ist als

Speaker: als wir glauben zu sein, dann klick auf jeden Fall sehr gerne in den Link in den Shownotes unter dieser Folge.

Speaker: Da kommst du dann zu den Informationen zur Ausbildung.

Speaker: Die nächste Runde startet im November und da freuen wir uns sehr, wenn du da dabei bist.

Speaker: Ich würde sagen, richtig, richtig schön.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschau.

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