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#001 Diese Grundkonzepte werden von fast jedem missverstanden

Der Privacy Podcast (by Privatopia)
Der Privacy Podcast (by Privatopia)

401 plays · May 6, 2026

In unserer ersten Episode besprechen wir die drei wichtigsten Konzepte von Privacy und wo sie in deinem Leben vorkommen. Erfahre, warum Datenschutz nicht heißt, sich zu verstecken, sondern sehr bewusst deinen digitalen Fußabdruck zu optimieren. Am Ende bekommst du eine klare Empfehlung, wie du in wenigen Minuten deine Privatsphäre im Internet stark erhöhst. Viel Spaß! Werde Club Member und stelle deine Fragen in Live-Konferenzen: https://privatopia.de/member Installiere den Brave Browser: https://brave.com/de Synchronisiere Brave ohne einen Online-Account: https://support.brave.app/hc/de/articles/360021218111-Wie-richte-ich-Sync-ein

Transcript

Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy-Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.

Speaker: Jawohl, erster Versuch hat gleich geklappt, das wird spannend und damit die Leute mal wissen, wer wir eigentlich sind, lass uns eine kurze Vorstellungsrunde machen.

Speaker: Timo, wer bist du eigentlich und was hat dich zu Privacy bewegt?

Speaker: Ja, hallo erstmal.

Speaker: Mich kennen viele als Timo Wolkow von dem Privacy-Handbuch und ich mache im Bereich digitale Privatsphäre und auch Sicherheit verschiedene Beratungen und auch Workshops für Einzelpersonen.

Speaker: Und ich bin über Bitcoin zur Privatsphäre gefunden, also ich bin ins Bitcoin-Rabbit-Hole gefallen.

Speaker: Und habe die ganzen positiven Eigenschaften von Bitcoin gesehen und die Souveränität, die Bitcoin einem bietet.

Speaker: Und meiner Meinung nach geht da Privatsphäre Hand in Hand.

Speaker: Und das ist auch der Grund, wieso ich dann ins Privacy-Rabbit-Hole eingefallen bin.

Speaker: Und somit mache ich jetzt eben diese zwei Sachen, Bitcoin und digitale Privatsphäre.

Speaker: Wie sieht es bei dir aus, Nino?

Speaker: Oh, das ist ja cool.

Speaker: Ja, wir sind so ein bisschen im Abziehbild voneinander, wir ergänzen uns da super.

Speaker: Bei mir war es tatsächlich umgekehrt.

Speaker: Also mich hat Technik immer interessiert.

Speaker: Ich habe meinen PC immer auseinandergenommen und zusammengebaut, schnell zu Linux gefunden.

Speaker: Das waren alles so Technik-Sachen, die mich begeistert haben.

Speaker: Bis dann so dieses Aha kam, als mein Spotify-Account auf einmal, ja, ich sage mal, gehackt wurde.

Speaker: Also es hat einfach jemand anderes Zugriff drauf gehabt und ich hatte komische Playlisten abonniert und so.

Speaker: Und dann ist mir aufgefallen, Moment mal, was ich hier mache mit Technik, ich dachte immer, ich bin da so der Crack, ich kann alles und festgestellt, ich habe überhaupt gar keine Privatsphäre und Sicherheit.

Speaker: Also ich habe die wichtigsten Standards verletzt, habe da wahrscheinlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Speaker: Ja, und dann bin ich in diesem Rabbit Hole erst mal aufgegangen, jahrelang studiert und mich Stück für Stück verbessert, teilweise sehr extrem geworden und dann wieder ein Stück zurückgefahren.

Speaker: Wichtig ist aber, dass ich dann gemerkt habe, ich will was damit machen.

Speaker: Ich möchte auch anderen Menschen da weiterhelfen.

Speaker: Ich bin jetzt bei weitem noch nicht so weit wie du mit dem, wie ich das nach draußen trage.

Speaker: Also du hast eine Marke, du hast ein Buch geschrieben.

Speaker: Glückwunsch dazu.

Speaker: Ich finde das richtig cool.

Speaker: Und tatsächlich bin ich dann total in Monero aufgegangen, ein Privacy-Coin, der immer mir präsentiert wurde als dieses bessere Bitcoin, das anonyme Bitcoin.

Speaker: Und nach ein paar Jahren habe ich festgestellt, Moment mal.

Speaker: Es gibt aber wichtige Grundeigenschaften, die Monero nicht erfüllt gegenüber Bitcoin.

Speaker: Und dann kam ich zu Bitcoin, weil diese Themen, wie du sagst, die ähneln sich schon sehr oder die folgen den gleichen Prinzipien und haben ähnliche gute Eigenschaften.

Speaker: Dann bin ich da reingefallen in das Rabbit Hole und dadurch konnten wir uns halt auch kennenlernen.

Speaker: Jetzt haben wir uns auf zwei Events gesehen und gesagt, lass uns mal einen Podcast zusammen machen, weil jeder einzelne von uns würde, glaube ich, die ganze Zeit nur vor sich hin braveln.

Speaker: Und so können wir uns austauschen und uns ergänzen.

Speaker: Ja, soviel erstmal zu uns beiden.

Speaker: Ich glaube, man lernt uns noch ein bisschen besser kennen mit der Zeit.

Speaker: Aber für das Thema heute, worüber wir mal reden sollten, damit jeder, der hier zuhört, auch abgeholt werden kann, ist, ein paar Begriffsdefinitionen zu besprechen.

Speaker: Mir fällt auf, die meisten Menschen, die haben, wenn wir über das Thema Sicherheit, Privatsphäre, Anonymität, die habe ich ja auch im Intro gesagt, die drei Worte, wenn wir darüber sprechen, dann werden die gerne vertauscht oder im Kopf entstehen einfach ganz andere Bilder und dann hat man sofort Missverständnisse.

Speaker: Deshalb lasst uns da mal zusammen überlegen, wie wir das Bild, was wir im Kopf haben, vereinheitlichen können.

Speaker: Dazu gibt es gute Modelle.

Speaker: Das beste Modell, was ich kenne, ist so ein Wenn-Diagramm, also drei Kreise, die sich überschneiden.

Speaker: Und wenn wir die mal aufmalen würden, ja, stell dir das vor im Kopf, und der untere Kreis heißt Sicherheit, der links oben heißt Privatsphäre, rechts oben heißt Anonymität, dann gucken wir uns jetzt mal an, wie die sich jeweils unterscheiden voneinander, was da die Prinzipien hinter sind.

Speaker: Ich bin heute so der Mann für die Metaphern.

Speaker: Ich werde das immer schön bildlich beschreiben, weil so lerne ich auch am besten.

Speaker: Und Timo, der geht dann da tief rein und erklärt, was das eigentlich in der digitalen Welt alles bedeutet und was man da konkret machen kann.

Speaker: Wollen wir jeden Kreis erstmal einzeln durchgehen, Timo, oder willst du alle auf einmal machen?

Speaker: Wir können gerne einzeln, die durchgehen.

Speaker: Oh, das ist gut.

Speaker: Das finde ich gut.

Speaker: Dann Sicherheit zuerst.

Speaker: Ich glaube, das ist die Basis von allem.

Speaker: Und Sicherheit ist vom Grundprinzip her, ich glaube, das ist intuitiv, haben wir das auch drin, dass wir unsere Wertsachen oder unsere Daten schützen vor dem unbefugten Zugriff von Dritten.

Speaker: Also wenn ich zu Hause mein Gold im Safe lager, dann will ich, dass der Einbrecher, der da nicht ran soll, dass der nicht da rankommt.

Speaker: Deshalb ist es im Safe, wo der die Kombination nicht kennt.

Speaker: Und da bin ich tatsächlich ein bisschen stolz, weil ich habe ganz viel nach Bildern gesucht, wie man das vereinheitlichen kann.

Speaker: Und die beste Entsprechung, die ich bisher gefunden habe, war das Thema Autofahren.

Speaker: Das kennen wir alle, da haben wir irgendwo mit zu tun, entweder weil wir selber Auto fahren oder weil wir irgendwo schon mal mitgefahren sind.

Speaker: Und wenn ich jetzt im Auto fahre und ich möchte meine Sicherheit erhöhen, ich möchte verhindern, dass jemand mein Auto klaut oder Wertgegenstände aus dem Auto klaut oder mein Auto beschädigt, wie gehe ich da vor?

Speaker: Was würdest du machen, Timo?

Speaker: Was sind deine Prinzipien?

Speaker: Also erstmal muss man darüber nachdenken, was überhaupt die Gefahren sind.

Speaker: Also du hast jetzt schon ein paar genannt.

Speaker: Es ist, wenn man selber irgendwie unachtsam fährt, es sind dritte Personen, die unachtsam fahren und eben die eigene Sicherheit dadurch beeinflussen können oder eben dritte Personen, die ins Auto einbrechen, das Auto beschädigen und so weiter.

Speaker: Das heißt, der erste Schritt, würde ich sagen, ist immer zu schauen, was sind überhaupt die Gefahren, gegen die man sich schützen sollte oder müsste.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ja, da gehst du schon auf einen wichtigen Punkt ein.

Speaker: Es bringt nichts, wenn wir alle möglichen Sicherheitskonzepte um uns herum aufbauen und gar nicht wissen, was wir eigentlich wollen.

Speaker: Was wir tatsächlich sehen werden, ist, dass in den allermeisten Fällen, wenn wir eins dieser drei Themenbereiche erhöhen, dann wird das immer unbequemer.

Speaker: Also nur selten wird es bequemer, wenn wir mehr Sicherheit oder Privatsphäre oder Anonymität haben.

Speaker: Meistens ist es dann mehr Aufwand und irgendwann ist das Leben auch nicht mehr schön und wir schaden damit entweder uns selbst, unserer guten Stimmung oder auch den Leuten um uns herum, weil wir denen das Leben unnötig schwer machen.

Speaker: Also erstmal verstehen, wo sind unsere Gefahren.

Speaker: Jetzt hast du schon genannt, andere Verkehrsteilnehmer.

Speaker: Kann ich vielleicht ein bisschen vorausschauender fahren, vorsichtig fahren, langsamer fahren?

Speaker: Ich hätte noch als Idee, den Autoschlüssel, klassisch, mein Auto abzuschließen.

Speaker: Ich glaube, das passiert meistens automatisch mittlerweile.

Speaker: Aber wenn man noch ein altes Auto hat, am bequemsten wäre es ja, ich lasse das die ganze Zeit offen.

Speaker: Dann kann ich einfach schnell einsteigen und losfahren.

Speaker: Aber dann kann das jeder andere auch, der da rein möchte.

Speaker: Und so entstehen halt Stück für Stück Konzepte, die ich da entwickeln kann.

Speaker: Also da fallen uns sicher ganz viele Dinge ein.

Speaker: Wie wäre es denn jetzt in der digitalen Welt?

Speaker: Was sind da unsere Autos und unsere Methoden?

Speaker: Also es ist natürlich deutlich komplizierter, als einfach nur das Auto zu nehmen, weil die digitale Welt ist eben digital und nicht physisch.

Speaker: Deswegen ist sie auch weltweit.

Speaker: Da gibt es keinen Unterschied, ob ich jetzt in Deutschland rumfahre oder in Italien, wo vielleicht ein paar mehr Autodiebe mit dabei sind.

Speaker: Deswegen hier im digitalen Raum muss man sich

Speaker: Einmal schauen auch, was sind die Gefahren überhaupt?

Speaker: Und die Gefahren, die sind eben weltweit.

Speaker: Verschiedene Hacker, verschiedene Unternehmen, die vielleicht die Daten sammeln und die dann Daten-Lags bekommen und verschiedene Informationen, die rauskommen, die man nicht möchte, die dann gegen einen verwendet werden können.

Speaker: Aber wirklich die Liste von digitaler Sicherheit ist enorm groß.

Speaker: Was würdest du sagen, sind da die wichtigsten Punkte oder was fällt dir jetzt auf die Schnelle ein?

Speaker: Ja, du hast schon recht.

Speaker: Also man kann da ganz schnell hunderte Dinge aufzählen.

Speaker: Ich würde es so handhaben erstmal, dass wir die Dinge besprechen, die am Ende auch am anwendbarsten sind.

Speaker: Weil was mir wichtig ist, am Ende, wenn wir hier rausgehen, dass jeder, der das gehört hat, sofort ein oder zwei Schritte für sich rausnehmen kann, die er dann umsetzt, die auch möglichst einfach sind am Anfang, damit nicht jeder sofort abgeschreckt ist.

Speaker: Also wir ins Dalin jetzt nicht den Torbrowser und gehen ins Darknet oder so, sondern wir würden erstmal anfangen, wenn du noch keinen guten Passwortmanager hast.

Speaker: Das ist zum Beispiel ein Bereich im Sicherheitskonzept.

Speaker: Also es hätte mir geholfen bei Spotify, hätte ich da ein einzigartiges und komplexeres Passwort gehabt.

Speaker: Das hätte ich mir aber nicht merken können.

Speaker: Und deshalb bin ich immer mit ganz einfachen Passwörtern rumgegangen und habe dann vielleicht einen Buchstaben oder eine Zahl geändert bei den verschiedenen Accounts.

Speaker: Und ich kenne ganz viele Menschen, die das auch so machen, dass es nichts Ungewöhnliches ist.

Speaker: Ich habe mich für super intelligent gehalten, dass da eine 3 statt eine 2 hinten dran war.

Speaker: Aber ja, das hat nicht geholfen.

Speaker: Und ein Passwortmanager erlaubt einem, dass man

Speaker: ganz komplexe Passwörter erstellen kann, für jeden Account ein einzigartiges und man sich das nicht merken muss.

Speaker: Und das erhöht die Sicherheit enorm.

Speaker: Da gibt es aber natürlich ein paar Bedingungen an den Passwortmanager, weil dann ist das der sogenannte Single Point of Failure.

Speaker: Wenn dort jemand reinkommt, dann hat er alle meine Passwörter.

Speaker: Da werden wir aber noch drüber sprechen, dann in der Empfehlung, wie man da besser mit umgehen kann.

Speaker: Aber das wäre so das beste Beispiel in der digitalen Welt, wenn du noch keinen guten Passwortmanager hast.

Speaker: dann ist das vielleicht der erste Schritt, den man umsetzen kann, um da besser im Internet unterwegs zu sein, in den ganzen Accounts.

Speaker: Ja, und die Gefahr, die man damit löst, ist ziemlich simpel.

Speaker: Das sind eben andere Personen, außenstehende Personen, die Zugriff auf die eigenen Accounts haben, was man natürlich nicht möchte.

Speaker: Sei es, wie bei dir jetzt, einfach nur Spotify oder halt eben auch Bankaccounts und so weiter.

Speaker: Irgendwelche Flugaccounts.

Speaker: Es gibt eine Menge Accounts, die jeder hat.

Speaker: Ich glaube, ich habe letztens eine Zahl gesehen, ich weiß jetzt nicht welche genau, aber die war enorm hoch, wie viele Accounts die Menschen haben.

Speaker: Und das ist eine Gefahr, dass eben dritte Personen Zugriff auf die eigenen Accounts haben und eine Lösung, wie du schon gesagt hast, ist da eben ein Passwortmanager.

Speaker: Aber ich glaube, da gehen wir später noch einmal genauer ins Detail dazu.

Speaker: Genau.

Speaker: Gucken wir am Ende, wenn es darum geht, wie wende ich das denn jetzt an, wo muss ich mich umgucken?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß, damals hatte ich mehrere hundert Accounts, viele davon auch tot, die ich gar nicht mehr benutzt habe, aber ich hatte halt nie mich drum gekümmert.

Speaker: Und dann hat das ein paar Monate gedauert.

Speaker: Deshalb wäre es gut, du machst das einfach...

Speaker: Eins nach dem anderen.

Speaker: Installierst dir einen Passwortmanager und dann, wenn du dich einloggst in deinen Accounts, speicherst du das Passwort ab.

Speaker: Der Passwortmanager wird dir schon sagen, dass das unsicher ist oder dass du das anderswo verwendest und dann kannst du das ändern und dann gehst du so Stück für Stück über Monate hinweg, wenn du so viele Accounts hast wie ich, löscht du die dann oder veränderst die Passworte und erhöhst deine Sicherheit.

Speaker: Ja, das erstmal dazu.

Speaker: Also ich glaube, wir könnten da jetzt noch tief, tief, tief, tief reingehen.

Speaker: Werden wir auch in den nächsten, ja mal gucken, wie lange wir das machen wahrscheinlich, wenn wir wollen, jahrelang, weil es gibt sehr viel zu besprechen.

Speaker: Lass uns mal dann das Thema Privatsphäre als nächstes anschauen, weil jetzt haben wir Sicherheit, Wissen grundsätzlich, okay, da geht es darum, Dinge zu schützen vor unbefugtem Zugriff und wenn jemand diese Sicherheit durchbricht, dann nimmt er sich, was mir gehört.

Speaker: Privatsphäre ist da ein bisschen anders und für viele ist Privatsphäre irgendwie sich zu verstecken oder alles geheim zu halten.

Speaker: Ich will nicht, dass irgendjemand was über mich weiß.

Speaker: Das ist aber gar nicht das, was Privatsphäre meint.

Speaker: Privatsphäre ist einfach die Kontrolle zu haben darüber, was teilen wir mit wem.

Speaker: Und ich kann ganz bewusst auch jemandem private Daten vor mir geben, wenn ich das möchte.

Speaker: Hat ja auch Vorteile.

Speaker: Also, dass meine Freunde mein Geburtstag wissen, hilft durchaus, wenn die das planen wollen, mir Geschenke zu geben oder mir zu gratulieren oder vorbeizukommen.

Speaker: Und deshalb ist das was, was ich gerne teile.

Speaker: Aber Facebook oder Amazon oder so, ich weiß nicht, die soll meinen Geburtstag nicht haben, bin ich nicht mit einverstanden.

Speaker: weil die damit einen Datenpunkt haben, der mich einzigartiger macht um den Faktor 365.

Speaker: Das gefällt mir nicht, deshalb gebe ich den da nicht raus oder gebe da einen anderen Geburtstag an.

Speaker: Da spricht ja nichts dagegen, also kann mir niemand verbieten, den halt irgendwas zu erzählen.

Speaker: Ja, das einfach als Beispiel, aber wenn wir jetzt aufs Auto kommen, wenn wir jetzt wieder denken, Auto fahren, wie ist das denn mit Privatsphäre?

Speaker: Wie verhalte ich mich privater im Auto?

Speaker: Timo.

Speaker: Ich glaube, da ist halt ein essentieller Punkt zu sagen, ich möchte nicht unbedingt, dass jeder weiß, was ich im Auto drin habe.

Speaker: Das ist vor allem auch, geht Hand in Hand mit Sicherheit.

Speaker: Deswegen ist wahrscheinlich auch das der Grund, wieso das Wenn-Diagramm gewählt hat.

Speaker: Also ein Teil der Privatsphäre ist zum Beispiel zu sagen, ich möchte nicht, dass die Leute von außen sehen, dass ich ziemlich viele wertvolle Sachen im Auto liegen lassen habe.

Speaker: Und das ist eben eine Wahl, die man hat.

Speaker: Man muss nicht arbeiten.

Speaker: das Verstecken, aber man möchte vielleicht das nicht jedem zeigen.

Speaker: Die, die ins Auto kommen und die Freunde, die können vielleicht wissen, dass ich jetzt einen teuren Laptop auf der Rückbank habe, aber man möchte nicht unbedingt, dass von außen die Leute durchs Fenster schauen können und das herausfinden.

Speaker: Das wäre jetzt zum Beispiel ein Beispiel im Auto.

Speaker: Absolut.

Speaker: Deshalb mag ich das, dass wir miteinander reden, weil du bringst es dann runter auf die einfachsten Dinge.

Speaker: Ich habe sofort an getönte Scheiben gedacht und an verstecktes Auto in der Garage oder sowas, dass niemand sieht, wo es ist.

Speaker: Ja, solche Dinge, das sind ja alles Dinge, die du zeigen oder nicht zeigen kannst und du kannst dir genau überlegen, bei wem will ich nicht, dass er diese Info von mir hat.

Speaker: Und dann kannst du Gegenmaßnahmen ergreifen und den Laptop in den Kofferraum oder ins Handschuhfach packen oder vielleicht auch gar keine Wertsachen im Auto mit dir führen, weil je nachdem, wo du bist, kann es ja sein, dass das Auto angegriffen wird.

Speaker: Ich habe zum Beispiel ein großes Problem gerade.

Speaker: Also ich bin nicht auf meinem perfekten Privatsphäre-Level.

Speaker: Das ist eine bewusste Entscheidung, aber ich will das langfristig ändern.

Speaker: Wir haben gerade ein modernes Auto, meine Frau und ich.

Speaker: Das ist halt eins von denen, die ständig mit dem Internet kommunizieren, so einen Computer auf Rädern und auch ständig senden, wo bin ich, wie schnell fahre ich und was mache ich hier alles?

Speaker: Gefällt mir nicht.

Speaker: Ist aber gerade die beste Wahl, die wir hatten.

Speaker: Deshalb werden wir da die nächsten Jahre mitfahren, aber das wird langfristig sich ändern.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also ich habe genau das gleiche Problem, muss ich auch sagen.

Speaker: Ich kann mich da auch bessern.

Speaker: Ich habe auch ein modernes Auto.

Speaker: Und das ist zum Beispiel ein Punkt mit der Privatsphäre.

Speaker: Also wir beide haben uns wahrscheinlich jetzt aktiv dazu entschieden, wir wollen eben so ein Auto wegen den Vorteilen, die es bringt oder vielleicht wegen dem Preis und so weiter.

Speaker: Da gibt es viele verschiedene Gründe dafür.

Speaker: Aber halt nehmen eben diese Privatsphäre in den Kopf.

Speaker: Das heißt, wir sagen, wir wollen oder wir werden die Daten teilen, die das Auto eben sammelt.

Speaker: Und nehmen das in Kauf.

Speaker: Das heißt, bei Privatsphäre ist es nicht so, dass man einfach alles direkt ablehnen muss und alles ablehnen muss, was einem nicht gefällt, sondern man muss sich immer einzeln überlegen.

Speaker: Möchte ich das oder was sind die Vor- und Nachteile davon, wenn ich jetzt ein bisschen älteres Auto habe, das mich eben nicht die ganze Zeit trappt?

Speaker: Und so geht es überall in der Privatsphäre, in der digitalen Privatsphäre, dass jeder für sich selber schauen muss.

Speaker: Möchte ich das wirklich?

Speaker: Was sind die Vor- und Nachteile?

Speaker: Und dann kann man sich auch aktiv dagegen entscheiden.

Speaker: Super.

Speaker: Privatsphäre ist für mich ein Riesenspektrum an Möglichkeiten.

Speaker: Sicherheit ist mehr so ein On-Off-Switch.

Speaker: Ich kann überprüfen, ob jemand, der nicht auf meine Sachen zugreifen soll, darauf Zugriff hat.

Speaker: Und wenn ich das sehe, dann weiß ich, meine Sicherheit ist nicht so, wie ich sie mir wünsche.

Speaker: Bei Privatsphäre ist das aber, weil das so viele Sachen sind, die ich teilen kann und auch teilweise tue, ohne es zu wissen, werde ich bewusste Entscheidungen treffen.

Speaker: Und die Entscheidung, wenn die...

Speaker: perfekt meinem Modell entspricht von der idealen Privatsphäre.

Speaker: Ich teile genau das mit den Leuten, mit denen ich es will.

Speaker: Dann habe ich es natürlich erreicht, aber auf dem Weg dahin muss man viele Kompromisse eingehen und das ändert sich ja auch mit der Zeit und vielleicht auch mit deinem Umfeld.

Speaker: Also auf der Arbeit willst du eine andere Privatsphäre als im privaten Umfeld oder in der U-Bahn oder so.

Speaker: Du hast einen ganz anderen Bedarf und ein ganz anderes Modell und deshalb ist diese Frage immer wertvoll.

Speaker: Wer kann mir denn jetzt hier was tun?

Speaker: Wer ist die Gefahr für mich im Bereich Privatsphäre und wie schütze ich mich?

Speaker: Und welche Kompromisse bin ich auch bereit einzugehen, weil es teilweise auch echt unbequem wird, wenn man da alle Ziele erreichen will.

Speaker: Also ich komme ohne SIM-Karte nicht klar zum Beispiel, aber eine SIM-Karte ist alles andere als privat im Handy.

Speaker: Und das ist halt so ein Thema, was mich schon länger beschäftigt.

Speaker: Genau, also du hast es wirklich schon sehr schön erklärt.

Speaker: Sicherheit ist ein On-Off-Switch, das heißt entweder man ist sicher oder man ist eben nicht sicher, also die Accounts, dann ist halt eben jemand drin im Spotify-Account.

Speaker: Bei Privatsphäre, ich erkläre das auch immer gerne so, als man hat eben diese eine Linie und auf der linken Seite ist man eher ein bisschen bequem und alles ist deutlich einfacher und auf der rechten Seite ist man dann ziemlich sicher und auch ziemlich privat vor allem.

Speaker: Und dann kann halt jeder selber schauen, wo genau er auf diesem Strahl sein möchte.

Speaker: Möchte er ein sehr, sehr einfaches und bequemes digitales Leben haben, aber eigentlich das mit anderen Worten jeder ihm dabei zuschauen kann?

Speaker: Oder möchte man lieber ein bisschen mehr Privatsphäre, ein bisschen mehr Souveränität haben?

Speaker: Und geht da halt extra ein paar Schritte und hat eben nicht mehr die Bequemlichkeit, dass wenn man über Kaffeemaschinen redet, dass dann direkt überall die Werbung für Kaffeemaschinen ist, sondern man muss dann manuell nach den Kaffeemaschinen suchen.

Speaker: Und jeder ist irgendwo auf dem Strahl und jeder kann selber entscheiden, wo er ist.

Speaker: Wichtig ist nur, dass es eine aktive Entscheidung ist.

Speaker: Das heißt, dass man die Vor- und Nachteile einmal abwägt und dann selber entscheidet, ja, ich möchte jetzt ein bisschen weiter links sein oder ich möchte lieber ein bisschen weiter rechts sein.

Speaker: Super.

Speaker: Ich glaube, dafür ist dann auch wieder wichtig, dass man überhaupt in diese Kontrolle kommt.

Speaker: Erstmal in das Bewusstsein, dass man dort Bedarf hat und dass es da verschiedene Lösungen gibt, aber auch, dass die Geräte, die man benutzt, die Dienstleistungen, die man annimmt, die Software, die man installiert, dass man da auch bewusste Entscheidungen trifft, weil je nachdem, wo ich bin, habe ich unterschiedliche Möglichkeiten der Kontrolle oder auch mal gar keine Kontrolle, weil ich mich komplett einer Firma oder einem Anbieter hingebe.

Speaker: Diese Entscheidungen, die wird man da nach und nach treffen können.

Speaker: Bei Anonymität sehe ich wieder ähnlich wie bei Sicherheit den Schalter, denn entweder weiß jemand, wer ich bin oder nicht.

Speaker: Anonymität beschreibt jetzt nicht mehr, welche Daten teile ich mit wem und auch nicht kann jemand was von mir nehmen, was ich absichern will, sondern da geht es einfach nur darum, wer bin ich und kann das jemand herausfinden, weiß jemand, welche Identität ich habe und entweder weiß er das, wenn er es nicht wissen soll oder er weiß es nicht, wenn er es nicht wissen soll.

Speaker: Daran kann ich überprüfen, ob ich meine Anonymität gut geschützt habe.

Speaker: Die Zusammenfassung von diesem Modell wäre Sicherheit.

Speaker: Da geht es darum, unbefugten Zugriff zu verhindern.

Speaker: Und jemand, der mich angreift, der will nehmen, was ich habe.

Speaker: Bei Privatsphäre geht es darum, zu kontrollieren, was ich mit wem teile.

Speaker: Und jemand, der mich angreift, der weiß, was ich tue.

Speaker: Und bei Anonymität geht es darum, zu verbergen, wer ich bin.

Speaker: Und jemand, der mich angreift, der kennt mich dann.

Speaker: Wie ist das denn beim Auto?

Speaker: Also, wie kann ich anonym Auto fahren?

Speaker: Das ist ja jetzt mal ganz spannend.

Speaker: Ich glaube, dafür ist das Auto das falsche Modell.

Speaker: Und ich würde auch ein bisschen mehr ins Detail gehen, was genau der Unterschied zwischen Privatsphäre und Anonymität ist.

Speaker: Oder auch was Pseudonymität und Anonymität, was da der Unterschied zwischen diesen beiden ist.

Speaker: Weil aus meiner Erfahrung, die Wörter, die werden die ganze Zeit rausgeworfen, aber wirklich die genaue Definition wissen ziemlich wenige Personen.

Speaker: Vielleicht dann zu Anonymität.

Speaker: Wie du gesagt hast, ist es unmöglich herauszufinden, wer man ist.

Speaker: Auto ist ein ziemlich schlechtes Beispiel, weil die Autos haben alle Kennzeichen, sind alle registriert.

Speaker: Wenn man ein modernes Auto hat, dann ist auch noch intern im Auto eigentlich alles bekannt.

Speaker: Das heißt, da ist es eigentlich unmöglich, anonym zu sein.

Speaker: Wenn wir jetzt sagen, man fährt mit dem Fahrrad rum.

Speaker: Mit dem Fahrrad kann man ziemlich anonym sein.

Speaker: Denn dort gibt es keine Kennzeichen.

Speaker: Es gibt zwar die Nummer unten am Stellrad, aber wie wir...

Speaker: Denken die uns jetzt mal weg.

Speaker: Beim Fahrrad ist es ziemlich schwierig, von außen zu sehen, wer einer ist.

Speaker: Das heißt, wenn man nicht auf das Gesicht schaut der Person, sondern einfach nur auf das Fahrrad.

Speaker: Es gibt wirklich Tausende davon und man ist da ziemlich anonym, wenn man unterwegs ist.

Speaker: Mit dem Auto eben nicht.

Speaker: Mit dem Auto weiß man, wer man ist.

Speaker: Man kennt das Kennzeichen, man kennt den Fahrzeuginhaber.

Speaker: Das heißt jetzt nochmal zum Unterschied.

Speaker: Das Automodell habe ich jetzt einmal weggelassen.

Speaker: Also bei Anonymität ist es unmöglich herauszufinden, wer einer ist.

Speaker: Das heißt, wenn man jetzt zum Beispiel online einen neuen Account macht, man macht einen neuen Newsletter, hat man entweder die Option, ich möchte jetzt irgendwas teilen, zum Beispiel, also wenn wir jetzt von der Privatsphäre drauf schauen, man könnte seine eigene E-Mail nehmen mit seinem echten Namen und dann teilt man aktiv diese Daten eben dem Newsletteranbieter oder eben dieser Webseite, bei der man sich anmeldet.

Speaker: Bei der Anonymität wäre es komplett andersrum.

Speaker: Das heißt, man nimmt jedes Mal komplett neue Daten.

Speaker: Das ist unmöglich herauszufinden, wer einer ist.

Speaker: Und diese Daten, die man gibt, sind auch komplett zufällig.

Speaker: Und das ist, wie ich einmal die Anonymität und Privatsphäre beschreiben würde.

Speaker: Was würdest du sagen, sind die zentralen Unterschiede?

Speaker: Sag noch mal kurz was zur Pseudonymität.

Speaker: Das hattest du eingeleitet und dann komme ich.

Speaker: Ja, Pseudonimität ist meiner Meinung nach Teil der Privatsphäre auch.

Speaker: Weil man...

Speaker: wählt aktiv aus, irgendwas zu teilen.

Speaker: Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel ein Buch unter einem Pseudonym schreibe, bin ich nicht anonym, weil alles kann ja dieser neuen Identität zugeordnet werden.

Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt Timo Wolkow nehmen als Pseudonym, dann ist es so, dass alles diesem Pseudonym zugeordnet werden kann.

Speaker: Und die Anonymität ist ja genau, dass man dagegen ankämpft.

Speaker: Also im Buch zum Beispiel macht es gar keinen Sinn, anonym zu sein, sondern eben Pseudonym.

Speaker: Also meiner Meinung nach fällt Pseudonym unter Privatsphäre,

Speaker: Und Anonymität ist nochmal halt eben was komplett anderes.

Speaker: Möchtest du es vielleicht nochmal mit anderen Worten erklären?

Speaker: Du hast das super gemacht.

Speaker: Also die Zustimmung hast du von allem, was du gesagt hast.

Speaker: Ich kann es vielleicht ergänzen.

Speaker: Die Anonymität, das hat man, glaube ich, gut rausgehört, die ist auch echt mit Abstand am härtesten zu erreichen.

Speaker: In aller Regel Privatsphäre kann man sich ganz gut schützen und Sicherheit kann man relativ simpel aufbauen, wenn man weiß, was man tut.

Speaker: Anonymität, da muss ich an allen Stellen schauen, dass ich nirgendwo ein Leck habe.

Speaker: Weil ein Leck kann dafür sorgen, dass meine Identität rauskommt oder dass man alles einem Profil zuordnen kann.

Speaker: Deshalb ist es auch schwierig, Anonymität zu erreichen, indem ich alles abblocke.

Speaker: Da muss ich ja in den Wald ziehen, in meinen Bunker mit dem Faraday-Käfig drumherum, alle Signale blockieren und mit niemandem mehr Kontakt haben.

Speaker: Dann bin ich anonym.

Speaker: Ja, das kannst du machen, ist aber wahrscheinlich kein so lebenswertes Leben.

Speaker: in der digitalen Welt und auch im Leben, wird deshalb versucht, Anonymität auf einem anderen Weg zu erreichen.

Speaker: Weil du willst ja einfach erreichen, dass niemand dich zuordnen kann.

Speaker: Das kannst du halt, indem du gar keine Daten von dir raussendest.

Speaker: Superschwierig, weil wenn du interagierst mit der Welt, dann sendest du irgendeinen Datenpunkt und den kann man dir zuordnen.

Speaker: Was deshalb oft gemacht wird, ist, du versuchst dich in einer anonymen Masse zu verstecken.

Speaker: Ich denke da gerade an eine Maskenball, wenn man dorthin geht und das gleiche Tigerkostüm trägt wie alle anderen oder beim Karneval.

Speaker: Dann kann man genau sehen, was du machst.

Speaker: Du tanzt da vielleicht, du trinkst da was, du läufst da rum.

Speaker: Das heißt, deine Privatsphäre, die ist da gering, wenn du da nicht drauf achtest, weil du bist halt einfach da und man kann dich sehen und sieht, was du tust.

Speaker: Aber deine Anonymität kann gewährleistet werden, wenn es dann noch zehn andere Tiger gibt und niemand weiß, wer da drunter ist.

Speaker: Und man kann die halt auch nicht zuordnen.

Speaker: Man kann auch nicht sagen, dieser Tiger hat das gemacht, sondern ihr seid da halt so chaotisch unterwegs, dass du in der Masse untergehst.

Speaker: Beim Auto ist das tatsächlich super schwierig.

Speaker: Da merkt man schon, dass Anonymität ein Konzept ist.

Speaker: Da kann man nicht in jedem Kontext gute Lösungen finden.

Speaker: Das Beste, was mir dazu eingefallen ist, ist halt auch kein Auto zu fahren.

Speaker: Aber wenn du Auto fährst, dann nimm vielleicht ein Taxi und wechsel das Taxi unterwegs.

Speaker: Weil dann kannst du untertauchen, weil das Taxi kann man identifizieren.

Speaker: Aber wenn du jetzt unterwegs zu deinem Ziel drei Taxis genommen hast auf Unwegen,

Speaker: Merk schon, das ist viel aufwendiger, als mit dem Auto direkt hinzufahren, aber dann hast du ein gewisses Level an Anomunität oder du hast es zumindest sehr schwierig gemacht, das nachzuvollziehen, wer du bist und das kannst du halt digital genauso probieren, indem du die Tools nutzt, die dich in einer Masse verstecken, anstatt dich komplett abzugrenzen und gar nichts mehr zu versuchen zu teilen.

Speaker: Ja, das war eine wirklich sehr, sehr schöne Beschreibung mit den Taxis.

Speaker: Und als du es gesagt hast, ist mir eingefallen, vielleicht auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, weil dort steigt man einfach nur ein und kommt am Ziel eben raus.

Speaker: Also dort hat man auch eine Annotität, weil man eben in der Masse untergeht.

Speaker: Genau, also klar, da muss man dann gucken, Kameras und dann wieder alles Mögliche.

Speaker: Also du kannst da vom, wie nennt man das, von einem ins Nächste.

Speaker: Aber dieses Modell soll uns ja einfach nur dabei helfen, so eine Abgrenzung zu haben im Kopf, zu wissen, wenn jetzt der Timo was von Sicherheit erzählt oder Privatsphäre oder Pseudonymität oder dann Anonymität fehlt als Wort, was meinen wir damit?

Speaker: Wie verwenden wir diese Worte?

Speaker: Welche Bilder sollen da entstehen?

Speaker: Und bei Sicherheit ist der safe.

Speaker: Bei Privatsphäre, da sind wir halt bei unseren Aktionen.

Speaker: Da kann man dann schauen, mit wem teile ich was.

Speaker: Und bei Anonymität, da will ich mich verstecken und will nicht, dass man weiß, wer ich bin.

Speaker: Und das ist super schwierig zu erreichen, aber nicht unmöglich.

Speaker: Und je nachdem, wer du bist, also wenn du ein Edward Snowden bist, dann hast du da auch ganz andere Ansprüche an die Welt und musst dich dann entsprechend auch gut vorbereiten.

Speaker: Aber das kann der Typ.

Speaker: Und vielleicht hast du dann auch bald die Tools, die AdWords nur nutzt, wenn du möchtest.

Speaker: Ich empfehle erstmal bei Sicherheit und Privatsphäre anzufangen, weil da hast du es wirklich viel einfacher und du hast auch einen viel größeren Mehrwert für den Schaden, den du potenziell nehmen kannst, wenn du jetzt nicht gerade Staatsfeind Nummer 1 bist.

Speaker: Genau, und bei Privatsphäre und Sicherheit, wie du es gesagt hast, da gibt es viele, viele kleine Schritte, die man machen kann und man kann sich wirklich stetig verbessern.

Speaker: Das heißt, bei Anonymität, da muss man sehr, sehr viel rein investieren, um wirklich anonym zu sein oder in verschiedenen Teilbereichen anonym zu sein.

Speaker: Und dort ist auch die Frage, macht es überhaupt Sinn, komplett anonym zu sein?

Speaker: Also lohnt es sich, diese Zeit zu investieren.

Speaker: Bei Privatsphäre und Sicherheit ist halt eben so, man kann langsam anfangen, man kann voranschreiten und auch wenn man Fehler macht, ist es nicht wirklich so schlimm.

Speaker: Bei Anonymität, wenn man einmal einen Fehler gemacht hat, dann ist die Identität eben raus.

Speaker: Dann hat man alles verloren.

Speaker: Bei Privatsphäre und bei Sicherheit oder vor allem bei Privatsphäre ist es so, es werden Fehler passieren.

Speaker: Ich glaube, wir beide auf unserer Reise haben Fehler gemacht.

Speaker: Du hast ja gesagt, das Beispiel schon mit dem Auto zur heutigen Zeit, aber ich glaube auch in der Vergangenheit von unserer Privacy-Reise gab es eine Menge Fehler, die wir gemacht haben.

Speaker: Und bei Privatsphäre sind die nicht so schlimm.

Speaker: Denn

Speaker: Wenn man dann immer weiter voranschreitet, immer mehr Tools macht, immer mehr über seine Privatsphäre achtet, dann verlieren die alten Infos und die alten Fehler an Relevanz und es werden eben nur die neuen privateren Sachen genommen und dann ist eigentlich irrelevant, was man vor zehn Jahren für Fehler gemacht hat.

Speaker: Das ist so wichtig gerade, was du sagst.

Speaker: Da habe ich gar nicht mehr daran gedacht.

Speaker: Aber ja, die Privatsphäre, da höre ich des Öfteren, ah, ist doch eh verloren alles.

Speaker: Google kann mich durchleuchten, Apple kann mich durchleuchten, Microsoft weiß alles, Facebook weiß alles.

Speaker: Ja, das kann ja sein, Stand heute, aber weil sich die Welt ja weiter dreht und weil du dich auch weiterentwickelst und veränderst.

Speaker: Du ziehst vielleicht mal um oder wechselst den Job oder wechselst dein Auto.

Speaker: Es gibt so viele Sachen, die ständig im Fluss sind.

Speaker: Und deshalb sind die aktuellsten Daten immer die wertvollsten.

Speaker: Daten, die älter sind, die werden irgendwann komplett wertlos, weil sie wahrscheinlich veraltet sind und weil sie nicht mehr der Wahrheit entsprechen.

Speaker: Also klar, der beste Zeitpunkt Privatsphäre ernst zu nehmen, der war bei deiner Geburt, aber der nächstbeste Zeitpunkt ist jetzt in diesem Moment, weil alles, was du jetzt anfängst Stück für Stück zu verbessern, in wenigen Jahren wird dir das super nützlich sein.

Speaker: dann kriegt auch kein Herrn mehr danach, was du vor zehn Jahren auf Twitter oder Facebook oder so geschrieben hast, wird dem einen oder anderen heute noch zum Verhängnis.

Speaker: Aber in aller Regel gilt, deine Daten von damals, die werden immer wertloser für die, die davon profitieren wollen.

Speaker: Und deshalb versucht man dich ja auch immer ganz aktuell auszuspähen mit den tagesaktuellen oder sekündlich aktuellen Daten.

Speaker: Damit hat man den meisten Wert von dir.

Speaker: Und das kannst du immer zu jeder Zeit kontrollieren, wenn du dich damit jetzt auseinandersetzt.

Speaker: Jetzt haben wir vor, Timo, ungefähr eine Stunde immer.

Speaker: Das ist so ein Zeitziel pro Folge.

Speaker: Genau, also ich würde sagen 45 bis 60 Minuten.

Speaker: Irgendwo da, je nachdem, wie viel Stoff wir dann haben.

Speaker: Nehme ich mal 45 vor, weil ich gerne überziehe.

Speaker: Okay, okay.

Speaker: Und ich kann mir vorstellen, dass das auch hilfreich ist für den Zuhörer.

Speaker: Der kann dann aktiv mitraten.

Speaker: Was hältst du davon?

Speaker: Ich präsentiere dir diese 21 Situationen und du sagst, wir sind die primär sicherheitsbezogen oder privatsphärebezogen oder Anonymität.

Speaker: Ja, das hört sich gut an.

Speaker: Das ist ein guter Abschluss für eben dieses Venn-Diagramm.

Speaker: Und danach können wir eben eine letzte Empfehlung geben.

Speaker: Und dann schließen wir die Folge ab.

Speaker: Und vielleicht können wir noch ein paar Sachen dazu sagen, was wir in der Zukunft machen wollen, also über was der Podcast überhaupt gehen soll.

Speaker: Denn da haben wir nicht wirklich darüber gesprochen, also was die nächsten Folgen sein werden, was wir alles durchgehen wollen, was unser Ziel auch überhaupt ist.

Speaker: Das packen wir dann auch noch am Ende dran.

Speaker: Aber jetzt können wir gerne kurz einmal deine 21 Fragen beantworten.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: 21 wird Bitcoin dann auch eine schöne Zahl sein.

Speaker: Das war aber Zufall tatsächlich, als ich geguckt habe.

Speaker: Es war tatsächlich genau 21.

Speaker: Ja, dann die erste Situation.

Speaker: Ich glaube, es geht einfacher los, aber ich glaube, der Timo, der kriegt die alle raus.

Speaker: Oder ich habe einen Fehler gemacht.

Speaker: Das kann ja auch sein.

Speaker: Erste Situation, du nutzt ein zufälliges 32-Zeichen langes Passwort für ein Online-Konto.

Speaker: Sicherheit, Privatsphäre oder Anonymität?

Speaker: Also wie gesagt, das ist ziemlich einfach.

Speaker: Das fällt in eben Sicherheit.

Speaker: Wie du vorhin gesagt hast, ist es empfehlenswert, für jeden Account ein neues Passwort zu nehmen.

Speaker: Denn wenn dann ein Passwort geleakt ist und man überhaupt das gleiche hat, dann sind alle Accounts kompromittiert.

Speaker: Und wenn man jedes Mal ein neues Zuflöckes nimmt, hat man eben dadurch die höhere Sicherheit.

Speaker: Super, das würde ich auch so bestätigen.

Speaker: Ich habe auch viele Beispiele aus dem nicht-digitalen Leben.

Speaker: Das nächste zum Beispiel, du ziehst die blickdichten Wohnzimmergardinen zu.

Speaker: Das geht ins Thema Privatführer, also man entscheidet sich aktiv dafür, dass man nicht möchte, dass andere Personen ins Wohnzimmer reinschauen und da zieht man eben deswegen die Vorhänge zu.

Speaker: Fantastisch, sehe ich genauso.

Speaker: Dann Nummer drei, du schließt deine Haustür ab.

Speaker: Das geht dann eben ins Thema Sicherheit wieder, weil man nicht möchte, dass jeder reinkommt.

Speaker: Aber man kann es auch eben, wie vorhin gesagt, da alle drei miteinander verknüpft sind, man kann es auch als Privatsphäre sehen.

Speaker: Wenn die Tür nicht abgeschlossen ist, kann jeder eben reingehen und auch schauen, was man macht.

Speaker: Und man möchte nicht unbedingt teilen, was man alles im Haus hat oder was man im Haus macht.

Speaker: Also primär trotzdem Sicherheit.

Speaker: Genau, also das sind oft Schnittmengen, die interagieren heftig miteinander, teilweise widersprechen sich die drei Themen auch, also wenn ich das eine erhöhe, reduziere ich das andere.

Speaker: Das werden wir sehen in ganz vielen Beispielen.

Speaker: Aber ja, ich bin auch bei Sicherheit und da vielleicht eine kleine Anekdote, es gibt ganz viele Menschen, die teilen ihre Urlaubsbilder auf Social Media.

Speaker: Es ist für Einbrechern gefundenes Fressen.

Speaker: Wenn du teilst, ich bin gerade hier auf Madeira oder so, bis nächste Woche, dann weiß jeder, okay, alles klar, dann ist der nicht zu Hause, vielleicht ist das Haus leer, vielleicht kann man da gerade gut einsteigen.

Speaker: Nur so als kleiner Gedanke.

Speaker: Und vielleicht noch als Lösung dazu, wenn man unbedingt auf Social Media sein möchte, also ist eben diese Privatsphäre, ich möchte was teilen, dann macht man das vielleicht eine Woche später, zwei Wochen später, dass es eben zeitlich versetzt ist, dass halt, wenn jemand kommt, dann trotzdem jemand zu Hause ist.

Speaker: Sehr gut, gute Empfehlung.

Speaker: Einfach alles ein bisschen zeitversetzt, weil dann sind deine Daten nicht mehr so viel wert, weil sie nicht der Gegenwart entsprechen.

Speaker: Genau.

Speaker: Nummer vier ist, du meldest dich von einem Online-Konto ab.

Speaker: Das geht auch in die Privatsphäre eben, damit man halt, man entscheidet sich aktiv dafür, dass man nicht möchte, dass man das Konto hat und eben, wenn man einen Account irgendwo hat, dass eben dieses Unternehmen dann einsieht, was man macht.

Speaker: Also ich würde sagen, das kommt unter Privatsphäre.

Speaker: Da haben wir tatsächlich gerade andere Bilder im Kopf.

Speaker: Da habe ich gar nicht dran gedacht, weil abmelden, du meinst jetzt den Account löschen quasi.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ich habe einfach nur auf Lockout klicken gedacht.

Speaker: Das war mein Bild im Kopf, aber das muss ja nicht heißen, dass das bei jedem auch so ist.

Speaker: Wie wäre es denn, wenn du dich abmeldest?

Speaker: Dann wäre es eher Sicherheit.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: So habe ich es auch markiert bei mir.

Speaker: Dann kann niemand in deine aktuelle Session irgendwie eindringen oder an deinen Rechner gehen und da irgendwas posten auf Social Media, wo du gerade eingeloggt bist.

Speaker: Dann, nächster Punkt.

Speaker: Du zahlst im Internet per Kryptowährung, von der niemand weiß, dass du sie besitzt.

Speaker: Das wird entweder in Privatsphäre oder in die Anonymität fallen, je nachdem, wie viel man da macht.

Speaker: Also wenn man jetzt etwas bestellt an seine eigene Adresse mit seinem echten Namen, aber man zahlt mit einer anonymen Kryptowährung, dann ist es eben eher der Punkt Privatsphäre, weil man aktiv teilt, dass das Paket an einen nach Hause geschickt werden soll.

Speaker: aber man möchte halt nicht, dass die Bank weiß, was man gekauft hat.

Speaker: Das heißt, wenn man seine echten Daten dann angibt, kommt es eher in die Privatsphäre.

Speaker: Sonst, wenn man sehr darauf achtet, dann auf die Anonymität.

Speaker: Zum Beispiel, wir haben einen Member Club auf Privatopia und dort kann man anonym mit Bitcoin zahlen und dort muss man nur eine E-Mail angeben.

Speaker: Das heißt, dort kann man sich aktiv dafür entscheiden, so anonym wie möglich zu sein.

Speaker: Und da hat man dann halt eben die volle Anonymität, da kein Name bekannt ist, da keine Adresse bekannt ist und mit einer anonymen Währung gezahlt worden ist.

Speaker: Also meine Antwort kommt darauf an, wer was macht.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ja, ich versuche manchmal halt auch Anonymität mit reinzubringen in den Fragebogen, ist aber schwierig, ohne zwei Absätze zu schreiben.

Speaker: Das würde es ja verraten.

Speaker: Aber das ist absolut richtig und ich bin dein erster Kunde geworden bei dem Members Club, weil ich das so cool finde, was du da aufbaust.

Speaker: Und ich habe mit Bitcoin Lightning bezahlt tatsächlich.

Speaker: Und da, also anonymer kriegt man es auch kaum hin, wenn man dann auch noch eine E-Mail-Adresse, eine einmalige benutzt und halt schaut, was man alles noch von seinen Daten teilt oder nicht teilt.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Also ich habe halt gehofft, dass das Richtung Anonymität geht, aber du hast genau richtig differenziert.

Speaker: Je nachdem, was du dann von dir sonst noch teilst in diesem Einkauf, kann das halt auch einfach nur eine Privatsphäre-Entscheidung sein, wenn du einen Datenpunkt blockierst, aber fünf andere weitergibst.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann schauen wir mal das nächste an.

Speaker: Das ist, du benutzt einen Werbeblocker auf YouTube.

Speaker: Das geht Richtung Privatsphäre.

Speaker: damit man halt eben keine personenbezogene Werbung bekommt.

Speaker: Aber ein Werbeblocker ist ja mehr dazu, dass man die Werbung einfach nicht sieht.

Speaker: Die Daten, die sammelt YouTube trotzdem.

Speaker: Das heißt, ich würde sagen, das fällt nicht mal nirgends wo da rein.

Speaker: Sondern das ist einfach ein cooler Benefit, den man bekommt, dass man eben die Werbung nicht mehr sieht, dass man nicht mehr dadurch manipuliert wird.

Speaker: Aber eine höhere Sicherheit, privatschöre Anwendung kriegt man dadurch nicht.

Speaker: Denn YouTube sammelt trotzdem die Daten über was man schaut, was für Interessen man hat und so weiter.

Speaker: Absolut.

Speaker: Also wenn ich auf YouTube.com gehe und dann am besten noch eingeloggt bin in meinem Google-Account, dann hilft der Werbeblocker ein bisschen was, dass der Werbende nicht so viel von mir bekommt oder die Integration da unten.

Speaker: Für Sicherheit bringt es vielleicht auch ein bisschen was, dass Skripte blockiert werden.

Speaker: Ich habe es jetzt auf Privatsphäre gelegt, je nachdem, wo ich das halt nutze mit dem Werbeblocker und wie ich da umgehe mit der Webseite und ob ich überhaupt einen Account benutze und so.

Speaker: Kann man das hoffentlich vertreten, aber du hast recht, das ist ein schwaches Argument.

Speaker: Aber ein bisschen Privatsphäre kann man da schon rausnehmen.

Speaker: Extrahieren.

Speaker: Du entfernst Amazon Alexa Produkte aus deinem Haushalt.

Speaker: Das geht richtig in Privatsphäre, dass man aktiv sich dagegen entscheidet, dass eben Amazon einem die ganze Zeit mithört und eben sein Leben bequemer macht, sagen wir es mal so.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Keine weiteren Worte euer Ehren.

Speaker: Du richtest eine zwölfstellige Entsperrungspin für dein Smartphone ein.

Speaker: Das ist Sicherheit.

Speaker: Vielleicht ein wenig zu viel Sicherheit, aber ja, das kommt unter dem Punkt Sicherheit.

Speaker: Ich wollte sicher gehen, dass es auf Sicherheit geht.

Speaker: Aber ja, in der Regel, je nachdem, da werden wir auch mal in der Folge darüber sprechen, bei deinem Smartphone, was ist denn überhaupt ein sicheres Tool oder wie kannst du damit umgehen, dass andere nicht drankommen.

Speaker: Dann haben wir hier, du recherchierst mit dem Tor-Browser Informationen über politische Verfolgung.

Speaker: Also Tor-Browser ist, den verwendet man meistens, wenn es eben über Anonymität geht.

Speaker: Also der Tor-Browser hat viele Nachteile.

Speaker: Er ist sehr, sehr langsam.

Speaker: Die Seiten laden sehr lange.

Speaker: Viele Seiten blockieren den Tor-Browser komplett.

Speaker: Aber man hat halt eben diese volle Anonymität, weil man wirklich das Suchverhalten oder die Webseiten, die man öffnen, niemandem zuordnen kann.

Speaker: Also keine IP-Adresse, keinem Standort und so weiter.

Speaker: Das heißt hier, das ist ein Beispiel, in dem man Anonymität erreicht.

Speaker: Hat das doch funktioniert, dass ich mal was hingekriegt habe, was Anonymität.

Speaker: Ja, Torbrowser ist tatsächlich ein Tool dafür.

Speaker: Man muss es auch hier sagen, ein Fehler, du bist nicht mehr anonym, also logg dich nicht in deinen Facebook-Account ein mit dem Torbrowser.

Speaker: Das führt dieses Prinzip ad absurdum.

Speaker: Aber richtig benutzt, hilft dir der Torbrowser deine Anonymität zu wahren.

Speaker: Nächstes Beispiel ist, du nutzt für jedes Online-Konto eine andere E-Mail-Adresse.

Speaker: Das geht auch Richtung Anonymität, würde ich sagen, da man keinen zentralen Punkt hat, dem man eben deine Daten zuordnen kann.

Speaker: Wenn man eine andere E-Mail-Adresse bei Amazon, bei Facebook und so weiter hat, können die nicht miteinander kommunizieren und können die Daten nicht austauschen, weil das passiert dann meistens anhand dem Identikator E-Mail.

Speaker: Tatsache, ja.

Speaker: Siehst du, als ich das gemacht habe, habe ich es auf Privacy geschoben.

Speaker: Kann ich auch mal beides sehen.

Speaker: Ja, ich gebe halt verschiedene Datenpunkte raus.

Speaker: Aber du hast schon recht, das ist dann wahrscheinlich in dem Diagramm so genau da, wo die Schnittmenge ist zwischen den beiden Kreisen.

Speaker: Gut, siehst du mal, kann ich bei dem Fragebogen noch was optimieren.

Speaker: Du verschlüsselst deine externe Festplatte und USB-Sticks.

Speaker: Das geht ins Thema Sicherheit und auch Privatsphäre, also genauso wie das Türbeispiel.

Speaker: Man möchte nicht, dass eben jemand Zugriff hat, aber wenn jemand Zugriff hat, hat man halt eben auch eine niedrige Privatsphäre.

Speaker: Also primär ist es Sicherheit, Sekundär Privatsphäre.

Speaker: Da baut ja Privatsphäre auch fast immer auf Sicherheit auf, weil es bringt nichts, wenn du Daten bewusst nicht teilst, aber dann die Sicherheitsbarriere so gering hältst, dass jemand, der will, trotzdem da einfach drüber steigt.

Speaker: Also dein Gartenzaun hilft dir jetzt nicht gerade dabei, deine Privatsphäre zu schützen, wenn jemand einfach drüber steigt.

Speaker: Da muss man schon gucken.

Speaker: Und ich stehe noch Türsperrgang weit auf, Fenster auf und sage, hey, komm rein.

Speaker: Dann haben wir als nächstes, du trägst, das habe ich schon gerade als Beispiel genannt, verdammt, du trägst ein Kostüm und eine Maske auf dem Kölner Karneval.

Speaker: Genau, also man verschwindet in der Masse, also Anunität haben wir vorhin ja erklärt.

Speaker: Genau.

Speaker: Jetzt, du wechselst von WhatsApp zum Signal Messenger.

Speaker: Das ist Privatsphäre, da man aktiv sich

Speaker: Dagegen entscheidet, dass Facebook eben die Daten oder Metadaten über die Chats über WhatsApp sammelt.

Speaker: Genau, ganz kurz, Metadaten sind Daten über Daten.

Speaker: Scheinbar zumindest weiß Facebook nicht, was du schreibst.

Speaker: Also ich sage es mal in Anführungszeichen, aber angenommen, das stimmt, dann weiß Facebook trotzdem, wen du schreibst, wie groß die Nachricht ist, wann du schreibst und kann daraus viele Informationen ableiten.

Speaker: Und bei Signal wird das nicht gespeichert, da ist alles Ende zu Ende verschlüsselt und bleibt auf deinem Gerät, größtenteils zumindest.

Speaker: Also viel, viel privater, aber viel sicherer ist Signal auch nicht.

Speaker: WhatsApp ist, was Sicherheit angeht, schon sehr gut.

Speaker: Dann, du benutzt ein gutes VPN-Programm, um Inhalte aus dem Ausland sehen zu können.

Speaker: Das würde ich sagen, also ein VPN an sich fällt in die Richtung Privatsphäre, da man sich aktiv dafür entscheidet, dass man nicht unbedingt seine IP-Adresse, also seinen Standort teilen möchte und auch ein wenig in die Anonymität, weil man da in der Masse untergeht von eben allen VPN-Benutzern.

Speaker: Aber bei diesem Beispiel würde ich sagen, es fällt in keins dieser Kategorien, denn das ist ein schöner Benefit von VPNs, dass man eben so tun kann, als wäre man im Ausland.

Speaker: Aber Privatsphäre oder Anunität oder Sicherheit erhöhen tut es nicht.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ich habe es in Richtung Privatsphäre gedrückt, weil Anonymität mit dem VPN ist nicht so einfach erreichbar, weil du so viele Datenpunkte teilst, dass deine IP-Adresse jetzt nicht dich verstecken wird.

Speaker: Hat andere Benefits, wie du schon gesagt hast.

Speaker: Ich habe das mit den Netflix im Ausland gucken reingenommen, weil das oft ein erster Einstiegspunkt ist für VPNs.

Speaker: Ich teile weniger Daten oder ich teile Daten mit wem anders, dem ich jetzt mehr vertraue als meinem Internetanbieter oder Webseitenbetreibern.

Speaker: Aber am Ende des Tages muss ich genau gucken, was ich tue.

Speaker: Insofern hast du recht, das kann man ignorieren hier auf dieser Skala in dem Modell.

Speaker: Ich habe es jetzt der Privatsphäre hinzugefügt, weil VPN-Programme da sich eher aufhalten.

Speaker: Aber es hängt halt auch von der Absicht ab.

Speaker: Du hast ja gesagt, immer gucken, was willst du eigentlich erreichen.

Speaker: Nächstes Beispiel ist, du aktivierst Zwei-Faktor-Authentifizierung in allen Konten, die es anbieten.

Speaker: Das fällt in die Sicherheit, da macht man sich halt ein wenig unabhängiger vom Passwortmanager, da man immer dann eben zwei Sachen braucht.

Speaker: Das Passwort plus eben die Zwei-Faktor-Ordentifizierung und somit streut man ein wenig das Risiko.

Speaker: Ja, und nicht nur vom Passwortmanager, weil die Passwörter, die du irgendwo eingibst, die könnten ja auch früher oder später mal geleakt werden.

Speaker: Wenn dein Anbieter da nicht sauber mit umgeht, dann landet das irgendwann in der Datenbank und kann dort abgerufen werden.

Speaker: Und wenn sich dann jemand versucht einzuloggen und erkennt dein Passwort, dann hat er trotzdem nicht deinen zweiten Faktor und kommt nicht rein.

Speaker: Du ersetzt Windows 11 mit Linux Mint.

Speaker: Ja.

Speaker: Das geht auch ins Thema Privatsphäre, vielleicht auch ein wenig ins Thema Sicherheit, da man halt eben nicht möchte, dass das Betriebssystem alle Daten über das Nutzerverhalten sammelt.

Speaker: Ja, letzterer Punkt, da gibt es gerade in den ganzen Foren, wo wir unterwegs sind, gibt es gerne Streitereien.

Speaker: Ist Windows sicherer als Linux, ist Linux sicherer als Windows?

Speaker: Kann man in beide Richtungen argumentieren.

Speaker: Linux ist definitiv privater, vor allem in den Standardeinstellungen.

Speaker: Deshalb habe ich es ja auch Privatsphäre technisch eingeordnet.

Speaker: Ich musste gerade ein bisschen kichern, weil ich bin Verfechter von Linux Mint, wenn es darum geht, Leute zu Linux zu bringen.

Speaker: In deinem Buch ist Ubuntu als das meistgenutzte System.

Speaker: Und insofern sind wir uns da.

Speaker: Also wir gehen da verschiedene Wege, wenn wir Leute beraten, wie sie zu Linux finden.

Speaker: Aber beide sind super.

Speaker: Also am Ende des Tages kann man mit den größten Linux-Distributionen nichts falsch machen.

Speaker: Dann habe ich als nächstes, wir haben noch 1, 2, 3, 4, 5.

Speaker: Du klebst deine Webcam mit einem Haftnotizzettel ab.

Speaker: Das ist auch eben Punkt Privatsphäre, dass man eben das Risiko entgehen möchte, dass doch jemand immer zuschaut.

Speaker: Oder die meisten oder viele moderne Laptops haben halt auch eben gleich diesen Schieberegler.

Speaker: Damit ist es dann ein bisschen einfacher und sieht auch ein wenig schöner aus.

Speaker: Also wenn man Laptops hat,

Speaker: Am besten den verwenden.

Speaker: Genau, oder eine externe Webcam, die du abstecken kannst, dann hast du auch das Problem nicht.

Speaker: Aber genau, das ist super Privatsphäre, bin ich bei dir.

Speaker: Dann haben wir, du entfernst Metadaten in Klammern, zum Beispiel Standort und Kameramodell aus deinen digitalen Familienfotos.

Speaker: Das ist auch eben der Punkt Privatsphäre, wenn man eben nicht möchte, dass die Leute, mit denen man die Fotos teilt, herausfinden, was für ein Gerät man hat oder wo man das aufgenommen hat.

Speaker: Absolut.

Speaker: Gibt es auch genug Beispiele von Menschen, die darüber gefunden wurden, die sich verstecken wollten, dann haben sie ein Foto geteilt irgendwo und dann konnte man dem Foto sehen, wo das gemacht wurde und dann konnte man schneller zu den Leuten finden.

Speaker: Du ersetzt Google Chrome mit dem Brave Browser oder Firefox?

Speaker: Das ist auch Thema Privatsphäre, wenn man aktiv sich dagegen entscheidet, dass die Daten von Google Chrome gesammelt werden.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und ich muss ein bisschen, auch wenn ich das nicht gern tue, eine Latze für Google Chrome brechen, weil das ist tatsächlich in den allermeisten Fällen der sicherste Browser.

Speaker: Bei Brave und Firefox hast du aber einen Großteil davon, vor allem bei Brave, weil der auf Chrome aufbaut oder auf der Engine von Chrome.

Speaker: Aber die Privatsphäre ist halt so, so, so, so viel höher, dass das für die meisten Menschen wahrscheinlich die bessere Antwort wäre, den Brave-Browser einfach zu installieren.

Speaker: Dann haben wir vorletztes Beispiel.

Speaker: Du installierst und nutzt einen Virenscanner.

Speaker: Das ist eben Thema Sicherheit, da man, oder auch Privatsphäre, wie gesagt, diese beiden gehen Hand in Hand, dass man nicht möchte, dass die Viren eben verschiedene privaten Daten sammeln und dann zum Beispiel per Blackmail irgendwelche Kryptozahlungen von einem verlangen.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Also beide Punkte, Sicherheit und Privatsphäre.

Speaker: Ja, ich behaupte sogar, für die allermeisten Angriffe oder Gefahren von außen ist das Thema Privatsphäre sogar antiproportional.

Speaker: Der Virenscanner gibt dir ein bisschen Sicherheit, er nimmt dir Privatsphäre, weil du jetzt, damit er deinen Computer auch gut schützen kann, muss er ja möglichst auf alle Dateien zugreifen und alle Prozesse, um dich zu warnen.

Speaker: Und deshalb ist so generell die Empfehlung für die meisten Menschen, wenn du Windows benutzt, lass einfach deinen Windows Defender an, der macht das meiste und du teilst die Daten eben mit Microsoft.

Speaker: Wenn du dann halt einen von den ganz vielen Anbietern da draußen auch noch mit installierst, dann teilst du halt deine Daten noch mit dieser Drittpartei.

Speaker: Und gerade kostenlose Virenscanner, da denke ich dann, wie verdienen die ihr Geld?

Speaker: Das ist dann wieder so eine Verschwörungstheorie, die man da aufbauen kann.

Speaker: Deshalb habe ich das hier mit reingenommen, weil ich das immer ein schönes Beispiel finde für, das eine muss nicht das andere stützen, sondern teilweise kann das auch dafür sorgen, dass das gegeneinander arbeitet.

Speaker: Kamera in der Öffentlichkeit, Überwachungskameras, die erhöhen ja auch Sicherheit, aber senken die Privatsphäre.

Speaker: Dann haben wir als allerletzten Punkt hier, du zahlst wann immer möglich mit Bargeld statt mit Karte.

Speaker: Also Bargeld ist ziemlich anonym.

Speaker: Und wenn man eben keine anderen Daten preisgibt, dann hat man halt eben die volle Anonymität, wenn man sich jetzt ein wenig Kleidung geht.

Speaker: Das heißt, mit Bargeld erreicht man eine ziemlich gute Anonymität im Vergleich zur Karte, bei der dann alles eben der Person zuordner ist, von der Bank und auch von dem Ladenbesitzer.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ich habe es hier nur unter Privatsphäre stehen tatsächlich, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stimme ich dir zu.

Speaker: Also ich würde sagen, Auswertung ist, Timo hat alles richtig gemacht und bei vier Themen war der Fragebogen nicht ganz so gut.

Speaker: Aber ich fand das schön, also danke, dass du da mitgemacht hast.

Speaker: Wir haben das nicht abgesprochen vor, ich habe das einfach kurz vor der Aufnahme mal rausgekramt und gedacht, ey, das wäre doch eine coole Aktion hier, mal so ein kleines Quiz zu machen.

Speaker: Jetzt haben wir so ein paar Ideen auch und Beispiele aus der realen Welt, wie wir mit Sicherheit, Privatsphäre, Anonymität umgehen können oder wo diese Worte in unserem Leben auch einfach stattfinden.

Speaker: Dann lass uns doch in den Abschluss gehen, welche ersten Schritte empfehlen wir?

Speaker: Da lasse ich dir das Wort erstmal, Timo.

Speaker: Was würdest du jetzt jemandem, der sagt, oh Privatsphäre rund Sicherheit und Anonymität scheint wichtig in meinem Leben zu sein, was kann ich denn jetzt machen, wo soll ich anfangen?

Speaker: Ja, also du hast vorhin schon den Passwortmanager genannt.

Speaker: Ich würde sagen, wir verschieben den Passwortmanager in die nächste Folge als Empfehlung, weil da muss man noch ein paar mehr extra Sachen dazu sagen, auf was man achten sollte, was die wichtigen Punkte sind oder wie genau auch der funktioniert.

Speaker: Das ist auch immer wichtig zu verstehen, weil aus meiner Erfahrung haben viele Angst, auch einen Online-Passwortmanager zu verwenden oder einen Passwortmanager allgemein im digitalen Raum.

Speaker: Das heißt, da würde ich das gerne ein bisschen mehr im Detail in der nächsten Folge erklären.

Speaker: Jetzt als schnelle Empfehlung, die jeder machen kann, ist einmal den Brave Browser zu installieren.

Speaker: Also jeder, der jetzt über Chrome arbeitet,

Speaker: Browst und den als Webbrowser benutzt.

Speaker: Der Umstieg zu Brave ist sehr, sehr einfach.

Speaker: Man muss sie nur herunterladen und die Oberfläche ist sehr, sehr ähnlich, weil, wie du gesagt hast, baut auf Chrome auf.

Speaker: Aber man hat halt eben eine deutlich höhere Privatsphäre und ein paar andere Benefits, wie zum Beispiel, dass die YouTube-Werbung blockiert wird, dass Werbung allgemein komplett blockiert wird, dass die Cookie-Banner

Speaker: automatisch alle abgelehnt werden.

Speaker: Das heißt, dort hat man eine ziemlich schöne Erfahrung und es ist ein ziemlich einfacher Schritt, den man machen kann und sieht direkt, was man dadurch bekommt.

Speaker: Dann haben wir die gleiche Empfehlung.

Speaker: Also das mit dem Passwortmanager, denke ich, auch ist was für die nächste Folge.

Speaker: Und der Brave Browser, der hat auch nicht nur Vorteile, klar.

Speaker: Da kann man auch noch mal tiefer drauf eingehen, wenn da Interesse ist.

Speaker: Aber er hat so viele Vorteile und das einfach in den Standardeinstellungen schon.

Speaker: Du merkst sofort, hey, auf einmal ist die Werbung gar nicht da auf den Webseiten.

Speaker: Auf einmal habe ich hier schnellere Ladezeiten zum Beispiel, weil ja auch die Werbung nicht geladen werden muss.

Speaker: Ich werde weniger genervt vom Internet und das sind immer so schöne Ausnahmefälle, wo eine Erhöhung von deiner Privatsphäre auf einmal auch großen Komfort mit sich bringt.

Speaker: Ich glaube, ein paar Quirks kann es geben.

Speaker: Irgendwie kannst du nichts anklicken, weil halt die Webseite erwartet, dass du jetzt diesen Cookie-Banner lädst und dann lädt er nicht.

Speaker: Da gibt es aber einen Button oben bei Brave, der heißt Brave Shield und da kannst du draufklicken und dann könntest du einfach für den Fall mal testen, wenn du das deaktivierst, ob dann die Seite besser lädt.

Speaker: Werbung entsprechen.

Speaker: Also das noch als Hinweis, aber ja, absolut, mach das unbedingt.

Speaker: Wenn noch nicht passiert, hol dir den Brave-Browser, installier den und schau mal, wie du damit klarkommst.

Speaker: Und das Schöne ist auch bei Brave, den gibt es auf jedem System.

Speaker: Du kannst das unter macOS, du kannst das unter Windows, unter Linux, du kannst es auf iOS, auf dem iPhone oder auf deinem Android-Handy, diesen Browser installieren über die üblichen Wege und bist dann überall mit einer ähnlichen Oberfläche unterwegs.

Speaker: Kannst dich auch sogar synchronisieren, ohne dass du eine E-Mail-Adresse dafür angeben musst.

Speaker: Das finde ich auch schön.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Dann vielleicht noch abschließend, was ist unser Ziel mit dem Podcast oder was sind die nächsten Folgen und was soll es genau gehen?

Speaker: Soll ich oder willst du?

Speaker: Also wir haben da noch gar nicht so tief drüber gesprochen.

Speaker: Deshalb werden wir jetzt wahrscheinlich auch unterschiedliche Antworten haben.

Speaker: Aber meine Antwort ist erstmal, das Ziel von dem Podcast ist, das Thema Privatsphäre und Sicherheit nach draußen zu bringen, mehr Leuten Zugang zu dem Thema zu geben.

Speaker: Weil wäre ich nicht so technikbegeistert und würde halt mich immer kopfüber reinstürzen und dann auch viel zu extrem werden und da alle möglichen Trial- und Error-Sachen machen.

Speaker: dann hätte ich das nie gelernt, weil da draußen gab es zu der Zeit auch noch nicht gute Anleitungen.

Speaker: Jetzt gibt es das Privacy-Handbuch von Timo.

Speaker: Die Sache, die ich halt leisten möchte, ist für die, die nicht so Leseratten sind, zum Beispiel mir selber, einen Zugang zu geben, diese Themen Stück für Stück zu lernen.

Speaker: Deshalb ist mein Wunsch auch, den Podcast so aufzubauen, dass wir jetzt nicht

Speaker: aktuelle News oder so besprechen, die dann irgendwann irrelevant werden, sondern dass wir die wichtigsten, grundlegenden Themen erstmal alle durchkauen.

Speaker: Das wird uns auch viel Zeit kosten dafür und dass wir jedem die Chance geben, hier einfach Stück für Stück seine Situation zu optimieren.

Speaker: Und klar, wir bieten auch Dienstleistungen an in den Bereichen.

Speaker: Also wenn du 1 zu 1 Betreuung haben willst oder wenn du in den Member Club kommen möchtest bei Privatopia, dann kannst du das gerne machen.

Speaker: Das ist, denke ich, eine super Möglichkeit, auch viele Fragen zu stellen und interaktiv zu lernen,

Speaker: Wichtig ist halt, dass diese Information da mehr rauskommt und ich sehe selbst im englischsprachigen Raum niemanden, der so wirklich das vollumfänglich und strukturiert macht, sondern halt nur viele interessante Podcasts für Nerds für mich, die dann da noch mehr lernen können.

Speaker: Und das möchte ich gern, dass das fokussiert wird, weil wir brauchen heute mehr denn je diese Themen in den Köpfen der Leute.

Speaker: In Zeiten von KI, in Zeiten von Big Tech wollen wir vielleicht wieder die Kontrolle über unsere Daten gewinnen.

Speaker: Ja, also ich kann da nur zustimmen.

Speaker: Und beim Buch ist es so, dass die Nummer 1 Frage, die ich bekomme, ist die Frage, wann kommt ein Hörbuch?

Speaker: Und bei einem technischen Buch mit wirklich Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist es ziemlich schwer umzusetzen.

Speaker: Aber genau für diese Person ist eben dieser Podcast gedacht, dass man einfach entspannt während der Autofahrt einmal zuhören kann, was man machen möchte und dass man unterwegs eben in Audioform herausfindet, was für Schritte man unternehmen kann, um eine bessere Privatsphäre, Sicherheit oder auch Anonymität zu bekommen.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Ja, zum Thema, was machen wir als nächstes?

Speaker: Wir haben es jetzt ja schon gesagt, also dann wird halt die nächste Folge das Thema Passwortmanager beinhalten.

Speaker: Ich habe auch im Kopf, wir sollten recht früh über das Thema Mythen oder Glaubenssätze sprechen, weil da gibt es ganz, ganz viele, die erstmal im Kopf auftauchen, weil wir die auch schon oft gehört haben oder weil uns die auch gerne eingeimpft werden.

Speaker: Ja und dann können wir ja Schritt für Schritt mal rangehen und schauen, wo fange ich jetzt an auf meinen Geräten, wie gehe ich da konsequent vor und baue mir Stück für Stück meine Sicherheit und meine Privatsphäre und meine Anonymität aus, so wie ich sie gerne haben möchte.

Speaker: Dann geht es dann auch wieder darum, die richtigen Gefahren überhaupt erstmal zu erkennen.

Speaker: Das nennt sich Threat Modeling, unser eigenes Bedrohungsmodell aufzubauen.

Speaker: Was ist eigentlich unsere Situation und was wollen wir erreichen?

Speaker: Das würde so die nächsten Wochen, denke ich, in Anspruch nehmen.

Speaker: Es sei denn, du hast noch viel bessere Ideen, Timo.

Speaker: Da würde ich jetzt auch dir das letzte Wort geben und dann sind wir durch.

Speaker: Das hört sich perfekt an.

Speaker: Das heißt, in der nächsten Folge gehen wir eher darauf ein, wie findet man heraus, gegen welche Gefahren man sich schützen möchte und wie weit ist man bereit, dafür zu gehen.

Speaker: Eben, was du gemeint hast, eben das mit dem Gefahrenmodell, dass man sich das überlegt, um zu schauen, wo auf dieser Skala, die ich vorhin erwähnt habe, man dann am Ende landet.

Speaker: Also dann vielen Dank fürs Zuhören und dann bis zur nächsten Folge.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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