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#026 Datenkraken wie Apple, Google und Microsoft wollen deine Informationen, aber du hast andere Pläne!

Der Privacy Podcast (by Privatopia)
Der Privacy Podcast (by Privatopia)

161 plays · Oct 27, 2026

Transcript

Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.

Speaker: Timo, ich weiß gar nicht, wo du bist.

Speaker: Du bist so anonym für mich.

Speaker: Was besprechen wir denn heute?

Speaker: Genau, heute gehen wir das ganze Thema an, wie man Big Tech anonym oder zumindest pseudonym nützen kann.

Speaker: Also mit Big Tech.

Speaker: meinen wir die ganzen ziemlich großen Unternehmen, deren Geschäftsmodell zum großen Teil oder komplett oder auch zu einem gewissen Teil darin besteht, eure Daten zu sammeln und für Werbung zu verwenden oder sogar weiter zu verkaufen.

Speaker: Und da die ganz großen Namen sind Google oder auch Apple,

Speaker: Jetzt in letzter Zeit, ziemlich sehr in den letzten Jahren, Facebook und so weiter.

Speaker: Also da gibt es wirklich viele.

Speaker: Jedes Produkt, das ziemlich kostenfrei erscheint von außen und das jeder benutzt und die eine kostenlose Cloud geben, kostenlose E-Mail und so weiter.

Speaker: Das sind meistens diese Big Tech Unternehmen, die damit Geld verdienen, dass sie diese Daten, die ihr dann den Unternehmen gebt, weiterverkaufen.

Speaker: Und leider sind diese Unternehmen sehr, sehr weit verbreitet und man muss sie auch verwenden, wie zum Beispiel, wenn man sich beim Betriebssystem anmelden möchte, bei macOS oder bei Windows oder bei normalen Android-Geräten oder wenn man irgendwas bestellen möchte.

Speaker: Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, wieso man Big Tech verwenden muss oder möchte.

Speaker: Und heute möchten wir halt darauf eingehen, wie man das einigermaßen anonym oder pseudonym machen kann, wie man die Accounts auch anonym erstellen kann und was so unsere Empfehlungen sind zur Benutzung.

Speaker: Wir haben, was Anonymität angeht, ja schon oft gesagt, das ist super schwierig zu erreichen.

Speaker: Deshalb vielleicht auch so ein kleiner Disclaimer.

Speaker: Erstens, Anonymität, die bleibt, wenn man einen Fehler macht, nicht bestehen.

Speaker: Also das ist super schwierig.

Speaker: Viel eher erreicht man, dass man privater ist.

Speaker: Zweiter Disclaimer.

Speaker: Wir sind jetzt natürlich auch schon länger weg von vielen Big Tech Unternehmen.

Speaker: Das heißt, vieles ist auch aus der Theorie und es ändert sich auch unglaublich schnell etwas.

Speaker: Also diese Folge könnte in einem halben Jahr veraltet sein, wenn so ein großes Unternehmen neue Maßnahmen einbaut, damit es schwerer wird, dort möglichst privat unterwegs zu sein.

Speaker: Das ist leider immer wieder passiert, aber es gibt natürlich auch immer wieder Gegenmaßnahmen aus der Community und es ist so ein Katz-und-Maus-Spiel, also da darf man selber recherchieren.

Speaker: Das Schöne ist, die Prinzipien, die wir jetzt teilen, die gelten für große und kleine Unternehmen und man kann sich die immer ausprobieren und schauen, wie weit man mit welchem Schritt kommt.

Speaker: Also da wollen wir schon was Nachhaltiges hier anbieten können.

Speaker: Das Beste, was wir machen könnten, eigentlich ist, so einen Account gar nicht erst zu erstellen.

Speaker: Das ist natürlich das Allerbeste, wenn das funktioniert.

Speaker: Also klar, ich glaube, da erzähle ich euch nichts Neues.

Speaker: Am besten ist, wir teilen gar keine Daten.

Speaker: Wenn das aber nicht möglich ist, weil man doch auf ein System oder auf ein Konto angewiesen ist, kann ja auch beruflich sein, dann gibt es natürlich Strategien dafür.

Speaker: Aber zum Beispiel bei einem iPhone würde ich mich nie aufhalten.

Speaker: Mittlerweile ist für mich klar, das ist keine Plattform, auf der ich sein kann, weil ich muss zwingend eine Apple-ID erstellen.

Speaker: Also so ein iPhone funktioniert einfach nicht ohne eine Apple-ID und dadurch hat Apple einen Punkt, an dem alles zusammenkommt und auch zusammenkommen wird.

Speaker: Das ist wie eine iPhone-Folge vielleicht auch schon ein paar Mal besprochen worden.

Speaker: Aber bevor wir jetzt in die einzelnen Anbieter oder Accounts gehen und Strategien, die wir da anwenden, ich glaube, etwas, was universell gilt, wenn wir es denn müssen, wenn wir einen Account erstellen müssen, ist ein paar Grundregeln zu beachten.

Speaker: Und da hat Timo schon den einen oder anderen Tipp für uns.

Speaker: Also vor allem sollte man sehr darauf achten, dass die IP-Adresse nicht mit dem Account verbunden wird, weil die IP-Adresse bei euch zu Hause, also wenn ihr über das Mobilfunknetz geht entweder oder zu Hause über euren Router, die kann dann direkt euch zugeordnet werden, dem Account zugeordnet werden und somit ist die ganze Pseudonymität oder Anonymität direkt weg.

Speaker: Das heißt, der Grundtipp von mir wäre immer ein VPN zu verwenden.

Speaker: Diese Empfehlung haben wir schon in sehr vielen Folgen besprochen, weil ein VPN ist wirklich eine der besten Methoden, wie man deutlich, deutlich privater sein kann.

Speaker: Unsere Empfehlung hier ist der MULWAT VPN an erster Stelle, danach der Proton VPN und dann iVPN.

Speaker: Falls ihr euch mehr damit auseinandersetzen wollt, haben wir auch eine ganze Folge zum Thema VPN aufgenommen.

Speaker: Aber kurz gesagt, wenn ihr ein VPN verwendet, sieht der Anbieter, also sagen wir jetzt mal zum Beispiel Google, nicht mehr von wo ihr darauf zugreift, weil Google sieht dann nur noch den VPN-Server.

Speaker: Eine andere Option wäre auch den Tor-Browser zu benutzen, aber dadurch ist die Verbindung deutlich langsamer und viele von diesen Big-Tech-Diensten, die mögen das natürlich gar nicht, wenn man den Tor-Browser verwendet.

Speaker: Das heißt, einerseits ist es deutlich langsamer und die Wahrscheinlichkeit, dass der Account direkt gesperrt wird oder geflaggt wird, ist deutlich höher.

Speaker: Das heißt, für die meisten Personen würde ich empfehlen, einfach nur einen VPN zu verwenden.

Speaker: Bei der Registrierung der Accounts, da mögen die großen Unternehmen das ja auch nicht, wenn man das mit einem VPN macht.

Speaker: Und anstelle das zu Hause zu machen, ohne VPN, würden wir da empfehlen, das in einem öffentlichen Netzwerk zu machen.

Speaker: Zum Beispiel in irgendeinem Café, in irgendeinem Einkaufszentrum, überall, wo es ein freies, öffentliches WLAN gibt.

Speaker: könnt ihr euch da einmal einloggen ohne VPN und dann den Account erstellen und dann ab dem Moment, in dem ihr den Account erstellt habt, könnt ihr dann immer den VPN benutzen.

Speaker: Und wichtig ist wirklich hier die Registrierung, weil vor allem bei der Registrierung geschaut wird, wurde der Account mit dem VPN erstellt, weil das ist genau das, was auch sehr viele Scammer machen oder sehr viele Bots machen und wenn ihr den Account aber mit einer normalen IP-Adresse erstellt habt,

Speaker: dann habt ihr sozusagen schon mal eine grüne Flagge und dann ist es nicht so schlimm, wenn ihr danach die ganze Zeit den VPN benutzt.

Speaker: Also nochmal zusammengefasst, den Account erstellen, bestmöglich in irgendeinem öffentlichen Netzwerk und danach die ganze Zeit einen VPN benutzen.

Speaker: Und an nächster Stelle, wenn wir das erste Mal erfolgreich so einen Account erstellt haben, ist auch noch ein wichtiger Tipp, schaut sofort in die Sicherheitseinstellungen.

Speaker: Und wenn es dort einen zweiten Faktor gibt, den man einstellen kann, bei vielen Accounts geht das mittlerweile, das hatten wir in Folge 3 besprochen, schaltet das an.

Speaker: Denn wenn ihr mit einem anderen Gerät euch auf einmal versucht einzuloggen oder in einem anderen Netzwerk oder mit eingeschaltetem VPN anstellt,

Speaker: Und das heißt, oh, oh, oh, das ist aber kritisch.

Speaker: Jetzt müssen wir noch mal prüfen, dass du echt bist und kein Bot bist.

Speaker: Hier bitte Telefonnummer angeben oder so.

Speaker: Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, wenn ihr einen zweiten Faktor habt, weil dann werden solche Sicherheitsüberprüfungen oft übersprungen, weil ihr ja beweisen könnt, dass ihr die richtige Person seid durch diesen zweiten Faktor, den sonst keiner hat.

Speaker: Wenn ihr jetzt mit Systemen arbeitet, das wäre vielleicht auch noch eine wichtige Ergänzung, also wenn es um Windows oder macOS geht, dann ist ja der VPN nicht unbedingt so sicher, weil wir nicht in einer Umgebung sind, wo dann in einem Browserfenster oder in einer extra App dieser VPN immer benutzt werden muss, sondern das System könnte entscheiden und tut es oft auch, am VPN vorbei zu routen.

Speaker: weil das System die Regeln definiert und der VPN diese Regeln befolgen muss.

Speaker: Und da wäre dann schon besser, man findet eine Lösung, dass man einen VPN auf seinen Router installiert.

Speaker: Dafür werden wir auch nochmal eine Folge machen, wie man einen Router privat einrichtet.

Speaker: Es gibt auch mobile Router, bei denen das ein bisschen einfacher ist.

Speaker: Werden wir dann mal in Ruhr-Dover sprechen.

Speaker: Da wäre dann MULWAT auf dem Heim-VPN die beste Lösung, wenn wir mit Betriebssystemen arbeiten.

Speaker: Das ist also die Vorbereitung.

Speaker: VPN wann immer möglich nutzen, bei der Registrierung im öffentlichen WLAN und wann immer es möglich ist, sofort den zweiten Faktor, welchen auch immer, zu aktivieren, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass man da nochmal überprüft wird.

Speaker: Jetzt gucken wir uns mal Systeme an, wo wir möglichst einfach noch zumindest Stand heute, ja wir sind jetzt im Oktober 2026, reinkommt, ohne dass man groß etwas anderes noch machen muss.

Speaker: Und zwar müssen wir keinen Account erstellen, da weiß ich selber Bescheid, weil ich das praktiziere unter Apple Mac OS oder unter Microsoft Windows 11.

Speaker: Beide funktionieren.

Speaker: freuen sich natürlich, wenn man einen erstellt, deshalb wollen sie gerne über die Anmeldung, wenn man dieses System einschaltet und zuerst einrichtet, dass wir einen Account erstellen.

Speaker: Das wird auch insbesondere bei Microsoft immer schwieriger gemacht, das zu umgehen.

Speaker: Früher gab es da klare Buttons, dann wurden die immer kleiner, dann waren das auf einmal nur noch kleine Links, die hinter verschiedenen Einstellungen sich verborgen haben und mittlerweile müssen wir da sogar erstmal eine Tastenkombination öffnen, dann öffnet sich ein Terminal, da müssen wir einen Befehl eingeben, neu starten und dann dürfen wir einen Offline-Account erstellen.

Speaker: Bei macOS ist das noch ein bisschen angenehmer, da ist relativ klar, wo man klicken muss.

Speaker: Dadurch wird dann die Bedienung von macOS ein bisschen umständlicher, weil Apple ja sehr gerne hätte, dass für die eigenen Apps, insbesondere dem App Store, eine Apple-ID vorliegt.

Speaker: Also Apple Music oder Apple Podcasts oder so, die kann man dann nicht vernünftig nutzen und

Speaker: Apps bekommt man auch nicht mehr aus dem App Store.

Speaker: Dafür nutze ich bei macOS eine Alternative, die heißt bo.sh.

Speaker: Machen wir alles in die Shownotes wieder rein.

Speaker: Da kann man dann über eine einfache Terminal-Anwendung seine Apps installieren und auf dem Laufenden halten.

Speaker: Finde ich als Linux-Nutzer sogar ein bisschen bequemer, weil ich es da auch so praktiziere mit einem Befehl.

Speaker: Zack, ist alles installiert oder upgedatet.

Speaker: Also bei Windows, da ist es so, dass wir leider keine direkte Anleitung geben können, weil sich das enorm schnell und sehr, sehr viel verändert.

Speaker: Ich richte auch ab und zu Windows-Accounts ein und was ich dann euch empfehlen würde, ist einfach online zu schauen.

Speaker: Da sind dann die neuesten Guides immer ziemlich einfach zu finden, wenn ihr einfach sucht Windows 11 anonym ohne Account einrichten.

Speaker: Ich habe das schon ein paar Mal gemacht, ungefähr in einem Halbjahresabstand und es war wirklich komplett andere Befehle, die man da eingeben müsste, komplett andere Reihenfolge, weil einfach Windows sehr, sehr viel ändert.

Speaker: Deswegen können wir keine direkte Anleitung geben, aber das dauert auch nicht lange.

Speaker: In meiner Erfahrung waren es 5 bis 10 Minuten, bis ich dann ohne Account in Windows reingekommen bin.

Speaker: Das heißt, dort würden wir einfach empfehlen, danach zu suchen.

Speaker: Dann kommen die neuesten Einleitungen, die dann auch funktionieren.

Speaker: Meistens, also bei mir war es immer so, dass es dann über das Terminal geht, man da also ein paar Befehle eingeben muss und dann kommt man rein in Windows.

Speaker: Das war jetzt für die Betriebssysteme und als nächstes schauen wir uns einmal alles andere an über den Betriebssystem, also verschiedene Apps oder verschiedene Online-Accounts.

Speaker: Generell ist die allgemeine Empfehlung, man sollte so wenig Informationen wie möglich angeben und vor allem sollte man versuchen, keine Telefonnummer anzugeben.

Speaker: Weil in Deutschland ist ja so, die Telefonnummer ist eurer Person zugeordnet, weil ihr euch mit dem KYC-Prozess verifizieren musstet.

Speaker: Und deswegen, wenn ihr einmal eine Telefonnummer da habt, dann ist eben die Verbindung zu der Telefonnummer hier.

Speaker: Und weil die meisten Leute nur ein oder vielleicht zwei Telefonnummer haben, gibt es wieder diesen zentralen Datenpunkt, an den dann alle Accounts verknüpft sind.

Speaker: Das heißt, falls möglich, würde ich immer empfehlen, ohne Telefonnummer den Account zu erstellen.

Speaker: Und da hilft es, wie Nino das eben vorhin gesagt hat, direkt die Zwei-Faktor-Authentifizierung per App zu aktivieren, zum Beispiel Ente, Authenticator oder Aegis.

Speaker: Weil die Telefonnummer, die wird immer gerne angefragt, genau um diese Zwei-Faktor-Authentifizierung zu machen über SMS.

Speaker: Das ist einerseits deutlich unsicherer, als das über die App zu machen und andererseits gibt es dann diese Verbindung.

Speaker: Wenn ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung so früh wie möglich einrichtet, geht ihr dem Risiko weg, dass ihr eine Telefonnummer angeben müsst.

Speaker: Und ein anderer Faktor ist, wenn man einen Account von Big Tech ziemlich lange Zeit nicht benutzt und dann zum Beispiel nach einem Jahr wieder reingeht, möchten die immer nochmal deutlich mehr Informationen haben, um wirklich sicherzustellen, dass ihr das seid und fragt dann auch nach einer Telefonnummer, obwohl ihr es am Anfang nicht angeben müsstet.

Speaker: Und aus meiner Erfahrung war es so, dass immer wenn ich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung davor eingerichtet habe, haben sie nicht nach einer Telefonnummer gefragt.

Speaker: Wenn ich es aber nicht gemacht habe, dann kam der Wunsch nach der Telefonnummer.

Speaker: Sonst, die Anmeldung funktioniert ja bei den meisten Accounts immer über die E-Mail-Adresse.

Speaker: Hier wäre es natürlich ideal, wenn man eine Alias-E-Mail verwendet, sowas wie zum Beispiel bei Proton Pass oder Simple Login oder Eddy.io, eine spezifische E-Mail nur für diesen Account.

Speaker: Oder sogar, falls man den Account nur kurzfristig benutzen möchte, eine temporäre E-Mail-Adresse, die man danach komplett wegwerfen kann.

Speaker: Da gibt es auch verschiedene Webseiten, da hat man eine kurzfristige E-Mail-Adresse, kann kurzfristig dann den Code eingeben bei dem Anbieter und dann, wenn man den Tab schließt, dann ist die E-Mail-Adresse auch weg.

Speaker: Das Problem hier ist aber, dass das natürlich die Big-Tech-Unternehmen auch nicht so sehr mögen.

Speaker: Deswegen passiert es oft, dass zum Beispiel die Domains von Alias-Adressen direkt blockiert werden.

Speaker: Also wenn das bei euch passiert, würde ich euch einfach empfehlen, falls ihr schon mehrere Protomail-Adressen habt, eine zu verwenden für diese Big Tech Accounts und darauf achten, dass da keine persönlichen Informationen da sind und am besten das auch mit irgendeinem pseudonym Namen, dass die E-Mail so natürlich wie möglich aussieht.

Speaker: Also ihr nehmt dann nicht Timo Wolkow, sondern zum Beispiel Anton Huber oder irgendwas at protomail.com und verwendet diese E-Mail-Adresse dann für die verschiedenen Anbieter, weil eben Alias-Adressen,

Speaker: ziemlich schnell blockiert werden oder überhaupt ihr den Account nicht erstellen könnt.

Speaker: Es ist echt eine Abwägung, wie man damit umgehen möchte, weil viele Accounts, vielleicht wenn es Social Media ist oder vielleicht auch bei Amazon, möchte man ja längerfristig behalten, um dort dann seine Bestellungen zu machen oder dort hat man vielleicht mit Gutscheinen Geld hinterlegt oder ein paar Follower, ein paar Freunde akquiriert.

Speaker: Dadurch müsst ihr euch überlegen, wollt ihr riskieren, dass der Account gesperrt wird und dann im Zweifel viel mehr von euch verlangt wird, als ihr am Anfang angehen musstet und ob euch das dann wert ist.

Speaker: Ich glaube, das ist eine Abwägung, die wir immer machen müssen.

Speaker: Wenn wir aber einen Account verlieren können, das wäre so meine Bedingung, wenn ich einen Account auch problemlos verlieren kann und dann neu erstellen kann, würde ich alle Register ziehen, die ich zur Verfügung habe.

Speaker: Und da haben wir jetzt schon ein paar von genannt.

Speaker: Der nächste Punkt wäre, wenn wir das jetzt bei einem Online-Shop machen, das muss ja nicht nur Amazon sein, das können auch andere sein, dann reicht oft nicht nur einmal bei der Registrierung ohne seine eigene Telefonnummer und ohne die echte E-Mail-Adresse aufzutauchen, sondern wenn wir was bestellen, da brauchen wir ja auch eine Adresse, die wir angeben.

Speaker: Und wenn wir bestellen, müssen wir auch irgendwie etwas zahlen.

Speaker: Und dafür brauchen wir andere Lösungen.

Speaker: Bei Amazon ist es so, das hatten wir auch schon ein paar Mal in Nebensätzen gesagt, in anderen Folgen, dass wir dort den Account erstmal anfüttern können.

Speaker: Also wenn wir es erfolgreich geschafft haben, bei so einem Giganten wie Amazon uns zu registrieren,

Speaker: Dort dann erstmal einen 5-Euro-Gutschein reinladen und dann vielleicht ein digitales Produkt dort kaufen, einen Film ausleihen oder so.

Speaker: Dadurch würde Amazon verstehen, okay, hier gibt es jemanden, der bereit ist, Geld auszugeben, der möchte mir keine Daten geben, aber er bezahlt mich und er macht keinen Schindluder mit dem, was er dort kauft.

Speaker: Dann kann man Stück für Stück das Ganze altern lassen und mit weiteren Beträgen auffüllen.

Speaker: Ich würde aber nie mehr Gutscheine aufladen als nötig, als wir gerade brauchen, weil es kann jederzeit passieren, dass Amazon einen Account sperrt und dann verlieren wir das Geld, falls wir nicht das versuchen wollen, wieder mit ganz vielen Daten von uns freizuschalten.

Speaker: Also hier können wir mit Gutschein bezahlen und werden wir natürlich versenden, nicht an die Heimadresse, sondern an eine andere Lösung.

Speaker: Dafür hatten wir in der Folge 20 Privates Online Bezahlen einige Lösungen angeboten von einer Proxy-Adresse von Freunden oder von einer Postbox.

Speaker: Also dort könnt ihr auch gerne nochmal reinhören.

Speaker: Jetzt haben wir solche Accounts, die uns erlauben, mit möglichst wenig Daten dort angemeldet zu sein.

Speaker: Und da zählt nach meiner Recherche zumindest auch X und Instagram dazu.

Speaker: Also obwohl Meta ja so eine Datenkrake ist, das werden wir gleich noch bei WhatsApp sehen, kann man wohl auch Instagram so benutzen.

Speaker: Aber dazu keine Gewähr.

Speaker: Erstens kann sich das ändern und zweitens weiß ich das jetzt auch nur aus der Theorie.

Speaker: Jetzt kann es passieren, dass ein Account unbedingt, aber auf jeden Fall möchten die eine Telefonnummer.

Speaker: Das ist leider so, weil sie, wie Timo meinte, ein so wertvoller Datenpunkt ist und uns direkt zugeordnet werden kann.

Speaker: Ja, was machen wir jetzt?

Speaker: Das sind meistens Messenger-Dienste.

Speaker: Da kommt man nicht drum herum, dass man eine Telefonnummer angeben muss, also zum Beispiel bei WhatsApp, bei Telegram, aber auch zurzeit noch bei Signal.

Speaker: Und hier sollte man eine verwenden, die KYC-frei ist.

Speaker: In Deutschland ist das ziemlich schwer, denn hier ist es gesetzlich so geregelt, dass man sich identifizieren muss, wenn man eine Telefonnummer haben möchte.

Speaker: Aber man kann eine anonyme SIM-Karte zum Beispiel aus dem Ausland nehmen.

Speaker: In Tschechien zum Beispiel sind die SIM-Karten immer noch komplett anonym.

Speaker: Die kann man mit Bargeld bezahlen.

Speaker: Und dann kann man einmal mit dieser Nummer und mit einem Backlash-Handy zum Beispiel verschiedene Dienste einrichten, wie zum Beispiel WhatsApp, Telegram, Signal und alle anderen Accounts, die eine Telefonnummer brauchen.

Speaker: Und dann, wenn das einmal erledigt ist, wenn man die SMS-Bestätigung auf das Kassenhandy zum Beispiel bekommen hat, sich beim Account angemeldet hat, dann kann man wieder die SIM-Karte rausnehmen aus dem Handy und beiseite legen.

Speaker: Der Vorteil ist halt, dass die SIM-Karte dann immer euch gehört.

Speaker: Ihr habt die SIM-Karte dann immer bei euch, weil das ist ja eine physische.

Speaker: Die müsst ihr aber dann auch alle sechs Monate, glaube ich, ist das, es variiert sich immer je nach Land, müsst ihr die einmal verwenden.

Speaker: Also es reicht, wenn ihr einmal eine SMS da versendet oder eine SMS auch bekommt oder einen Anruf annimmt.

Speaker: Aber ihr müsst die alle sechs Monate einmal verwenden, damit sie auch eure bleibt.

Speaker: Eine andere Alternative ist für Accounts, die nicht so wichtig sind, wie zum Beispiel ihr irgendeinen Online-Account erstellen wollt bei Google oder bei irgendwelchen anderen Big-Tech-Unternehmen, die unbedingt eine Telefonnummer haben möchten, dass ihr das über einen kurzfristigen SMS-Service macht.

Speaker: Also das, was ich vorhin erwähnt habe mit der temporären E-Mail-Adresse.

Speaker: Gibt es genauso auch mit temporären Nummern, die man für nur eine SMS-Bestätigung verwenden kann.

Speaker: Und hier ist zum Beispiel SMS4Sets meine Empfehlung, aber es gibt verschiedene andere Leih-SMS-Dienste, bei denen man das ziemlich kurzfristig, also nur für eine Bestätigung verwenden kann oder sogar für eine Woche oder für einen Monat oder sogar ein ganzes Jahr eine Telefonnummer sich anmieten kann.

Speaker: Wir empfehlen das per Bitcoin zu bezahlen, denn das ist die anonymste Möglichkeit, online das zu bezahlen.

Speaker: Da würden wir aber auf die drei letzten Folgen verweisen mit anonym bezahlen und die zwei Bitcoin-Folgen.

Speaker: Wenn ihr das noch nie gemacht habt, würde ich empfehlen, die euch einmal anzuhören.

Speaker: Grundsätzlich ist Bitcoin nicht so privat, deswegen muss man da schon aufpassen bei der Bezahlung.

Speaker: Aber wenn man es richtig macht, dann kann man auch sowas wie SMS4Sets ziemlich anonym bezahlen oder bei SilentLink sich sogar eine Nummer für ein ganzes Jahr anmieten und die dann jedes Jahr erneuern.

Speaker: Das ist dann deutlich teurer, als wenn man jetzt in Deutschland zum Beispiel eine physische SIM-Karte nimmt, die Prefab ist.

Speaker: Aber da kann man dann zum Beispiel auch einen WhatsApp-Account mit registrieren.

Speaker: Bei Google werden diese SMSen oder diese Nummern, die virtuell sind meistens, ziemlich schnell blockiert oder funktionieren nicht.

Speaker: Aber da müsste man einfach verschiedene ausprobieren.

Speaker: Und vielleicht, wenn man ein bisschen Glück hat, bekommt man eine, die gerade neu in diesen Pool reingekommen ist.

Speaker: Und dann kann man den Account trotzdem erstellen.

Speaker: Ja, ich merke auch gerade, wir sind so weit schon in dem Podcast, das ist jetzt ja Folge 26, glaube ich, dass wir sehr viel verweisen auf ältere Folgen, was aber auch Sinn ergibt, weil das baut aufeinander auf.

Speaker: Ihr Lieben, hört gerne auch die alten Folgen.

Speaker: Die sind alle noch aktuell oder wenn etwas sich ändert, dann schreiben wir das in die Shownotes rein.

Speaker: Die Themen werden nicht einfacher, deshalb ist es für uns leichter, wir sagen, hör nochmal in diese Folge rein, damit wir jetzt hier nicht noch zehn Minuten reden müssen.

Speaker: Wir haben Bitcoin gesagt, wir meinen dann immer Bitcoin Lightning als Direktbezahlung oder was auch ginge, wäre Monero.

Speaker: Das mag ich persönlich sehr gerne.

Speaker: In der Regel ist Bitcoin Lightning die weiter verbreitete Zahlungsmethode.

Speaker: All das hilft uns natürlich wenig, wenn uns der Anbieter trotzdem identifizieren kann und das wird über kurz oder lang wahrscheinlich möglich sein.

Speaker: Das Ganze ist ständig im Wandel.

Speaker: Es gibt immer neue Gegenmaßnahmen von den großen Technikkonzernen.

Speaker: Deshalb nochmal, am besten hat man gar keinen Account, wenn irgendwie möglich oder nutzt diesen Dienstleister gar nicht erst.

Speaker: Wenn man einen anlegt, dann hat man jetzt verschiedene Wege, dort hinzukommen und man probiert vielleicht erstmal das Ganze umzusetzen.

Speaker: ohne Telefonnummer und dann sofort mit einem zweiten Faktor zu hinterlegen.

Speaker: Wenn das scheitert und man eine Telefonnummer braucht, dann wäre es ganz gut, man hat eine separate Telefonnummer, die nicht auf einen selbst registriert ist.

Speaker: Dafür bieten sich auch manchmal Voice-over-IP-Nummern an.

Speaker: Die kann man auch annieten oder dauerhaft kaufen und dann regelmäßig bezahlen.

Speaker: Die funktionieren ein bisschen privater als das Mobilfunknetz.

Speaker: Für nicht deutsche Nummern, also für einige davon, braucht man dort auch keinen Personalausweis hochzuladen.

Speaker: Und zum Beispiel Signal ist bekannt dafür, dass die mit Voice-Over-IP-Nummern ohne Probleme noch funktionieren.

Speaker: Da hat man natürlich weniger Aufwand und auch weniger Kosten, als immer eine SIM-Karte zu holen.

Speaker: Und die sind auch deutlich privater, als sich eine SIM-Karte in das Handy zu stecken.

Speaker: Wenn es eine SIM-Karte sein muss, dann hatten wir Silent Link gesagt, da war meine Erfahrung bisher, dass das mit WhatsApp sogar gut funktioniert, also die akzeptieren diese Nummern, weil sie eindeutig sind, weil es dann kein Scam ist und man kann ja trotzdem ein Profil von mir erstellen, alleine über meine ganzen Kontakte und an wen ich Wandschreibe.

Speaker: Aber bei Google zum Beispiel, die werden richtig fies.

Speaker: Ich hatte es noch geschafft, einen Account anzulegen, der keine Telefonnummer gebraucht hat.

Speaker: Dazu habe ich eine Online-Anleitung befolgen können.

Speaker: Das hat geklappt unter GrapheneRace.

Speaker: Das klappt heute nicht mehr.

Speaker: Da ist mein Zitat von einer Folge in der letzten Zeit nicht gut gealtert.

Speaker: Unsere Community hat das ausprobiert und gemerkt, nee, ich scheitere auch immer an der Stelle, wo Google dann doch eine Telefonnummer will.

Speaker: Und dann habe ich das dort mit Silent Link probiert und Google hat einfach gesagt, nee, diese Nummer funktioniert hier nicht, ohne weitere Begründung.

Speaker: Also irgendwie haben die auch erkannt, dass das eine Nummer ist, die nicht offen genug ist oder nicht nachvollziehbar genug ist für sie und haben mir dann den Dienst verweigert.

Speaker: Da bin ich auch gerade dran.

Speaker: Also Google scheint so mein Endgegner zu werden.

Speaker: Die wenigsten von diesen SMS-Anbietern funktionieren dort, aber der eine oder andere funktioniert und ich teste gerade, wie lange es dauert, bis die gesperrt werden, weil Google für uns zum Beispiel wichtig ist auf CofinOS, dass wir dort einen Wegwerf-Google-Account haben, mit dem wir Apps installieren und updaten können.

Speaker: Und für so ein Beispiel ist es total egal, ob ein Account irgendwann gesperrt wird oder nicht, solange wir einen neuen bereit haben, den wir dann dort einrichten können, weil dort keine persönlichen Daten groß gespeichert werden.

Speaker: Wir kaufen dort nichts in den Apps und wir wollen auch gar nicht, dass Google dort viel mehr über uns weiß, als welche Apps wir wann installiert haben und sonst nichts.

Speaker: Dafür ist so ein Google-Account sehr wertvoll, aber Google weiß das vielleicht auch und arbeitet deshalb dagegen, dass man da nicht gut identifizierbar ist.

Speaker: Ja, jetzt haben wir einige Strategien genannt und es ist letzten Endes ein Werkzeugkasten, an dem ihr euch frei bedienen könnt und versuchen könnt, dort den ein oder anderen Account ohne oder mit möglichst wenig Daten über euch herzustellen.

Speaker: Ich kann aber nochmal sagen, das Wichtigste ist, macht euch vor Gedanken, was ihr eigentlich verhindern wollt.

Speaker: Das Thema Bedrohungsmodell, Threat Modeling spielt hier wieder eine Rolle.

Speaker: Was ist euch überhaupt wichtig, weil

Speaker: Ihr könnt hier sehr viel Aufwand reinstecken und vielleicht ist diese Energie besser woanders investiert, wo sie euch mehr bringt.

Speaker: Überlegt euch deshalb am Anfang, was wollt ihr konkret schützen?

Speaker: Überlegt euch auch, was ist der Worst Case?

Speaker: Weil so ein Account kann früher oder später trotzdem gesperrt werden und alles über euch verlangt werden.

Speaker: Und was wäre dann der Fall?

Speaker: Was würdet ihr verlieren und wärt ihr bereit, das zu verlieren?

Speaker: Und je nachdem, wie die Antwort ausfällt, macht es da vielleicht sogar Sinn, weniger Privatsphäre zu haben, ein bisschen aufzugeben,

Speaker: um die Sicherheit in Anführungszeichen zu haben, dass die Accounts längerfristig aktiv bleiben können.

Speaker: Bei Google ist es mir egal, ob der gesperrt wird.

Speaker: Da will ich nur genug von haben, dass ich meinen Play Store benutzen kann, so weit ich ihn brauche.

Speaker: Bei zum Beispiel so etwas wie WhatsApp, wenn ich da einmal ein paar Chats starte, wäre es mir wichtig, dass die dann nicht auf einmal nicht mehr zugriffsfähig sind von meiner Seite und sich die anderen Leute wundern, was jetzt mit Lino passiert und dass ich die dann auch ständig nerve, alle paar Monate mit einer neuen Nummer und einem neuen Account.

Speaker: Was ich noch dazu sagen möchte, ist, wenn ihr einen Account mal erstellt habt, das ist immer der schwierigste Schritt.

Speaker: Also der allererste Schritt, die Erstellung eines Accounts.

Speaker: Wenn man die einmal geschafft hat, passiert das aus meiner Erfahrung ziemlich selten, dass der Account dann gebannt wird von Google zum Beispiel.

Speaker: Ich habe es auch noch geschafft, ein paar anonyme Google Accounts zu erstellen für verschiedene Zwecke.

Speaker: Also einen zum Beispiel für Raffino S, ein paar andere einfach, dass ich die habe.

Speaker: Und bis jetzt wurden die nicht gebannt und ich habe immer noch vollen Zugriff drauf.

Speaker: Das heißt, wenn ihr es mal geschafft habt, ihr einen Account zu erstellen,

Speaker: dann seid ihr eigentlich auch für die Zukunft gut mit dabei.

Speaker: Das Risiko, dass der gebannt wird, gibt es natürlich immer und da müsst ihr euch halt im Klaren sein, ist es dann zu schlimm, wenn der weg ist oder wenn ich dann irgendwelche Informationen extra angeben muss, um den wiederzubekommen.

Speaker: Und mit der Zukunft, also in der Zukunft, wird es wahrscheinlich immer und immer schwieriger, solche Big Tech Accounts zu erstellen.

Speaker: Das heißt, auch wenn ihr nicht wisst, ob ihr vielleicht irgendwann ein Grafino S-Handy haben möchtet oder irgendwie einen anonymen Google Account, macht es vielleicht Sinn, sogar jetzt schon damit anzufangen, so einen anonymen Account zu erstellen, dass er einfach mal da ist, dass in der Zukunft, falls es dann wirklich sehr, sehr schwierig ist, falls man es nur noch mit einer digitalen ID machen kann, dass ihr dann trotzdem diesen Account habt, den ihr weiterverwenden könnt.

Speaker: Und dann zu guter Letzt würde ich einmal nochmal den Anfang dieser Folge aufgreifen und unsere allererste Empfehlung von Versuch diese Dienste gar nicht erst zu benutzen, weil es gibt wirklich sehr, sehr viele Alternativen zu diesen Diensten, die vielen nicht klar sind.

Speaker: Hier würde ich auch einmal auf alternative2.net verweisen.

Speaker: Das ist eine Website, da könnt ihr euren Dienst eingeben, den ihr haben wollt, wie zum Beispiel sagen wir jetzt mal YouTube und dann werden euch verschiedene Alternativen dazu aufgesetzt.

Speaker: Und meistens, die sehr, sehr viele Leute auch in meinem Kundenstamm, die denken, es gibt keine Alternative zum Beispiel zu Microsoft Office.

Speaker: Aber tatsächlich gibt es wirklich zu fast jeder Software verschiedene Alternativen und diese Alternativen sind meistens auch genauso gut wie diese Backtech-Diense.

Speaker: Als ersten Schritt würde ich euch immer empfehlen, einmal zu schauen, gibt es irgendeine Alternative, diese Alternativen auch auszuprobieren und zu schauen, ob ihr damit arbeiten könnt.

Speaker: Und falls es nicht möglich ist mit einer Alternative, also zum Beispiel bei YouTube macht eine Alternative wie Odyssey nicht so viel Sinn, weil bei YouTube möchte man ja auf das ganze YouTube-Archiv zugreifen.

Speaker: Genau das Gleiche auch bei dem Google Play Store.

Speaker: Man möchte auch alle Google Apps zugreifen, denn die meisten App-Entwickler, zum Beispiel wenn wir uns Banken anschauen, deren Apps sind nur im Google Play Store und nur im Apple Store.

Speaker: Und da reicht es nicht, wenn man das nur über App-Broad herunterlädt.

Speaker: Aber auch hier gibt es eine Alternative und das sind alternative Frontends.

Speaker: Ganz einfach erklärt, im Vordergrund habt ihr dann was anderes und im Hintergrund, im Backend ist es immer noch das gleiche YouTube Archiv und auch immer noch die gleichen Apps wie zum Beispiel bei den Google Play Store.

Speaker: Und da ist meine Empfehlung, bei YouTube gibt es zum Beispiel ein alternatives Frontend, das heißt InVideos.

Speaker: Das verlinken wir auch gerne.

Speaker: Und InVidios ist eigentlich nur die Technologie dahinter.

Speaker: Und es gibt verschiedene Personen, die so eine InVidios Instanz hosten.

Speaker: Es gibt viele verschiedene Personen.

Speaker: Da könnt ihr darauf zugreifen über eben verschiedene Webseiten.

Speaker: Ich benutze seit einiger Zeit inwe.nadeco.net.

Speaker: Das packen wir auch einmal in die Shownotes.

Speaker: Und das funktioniert schon wahrscheinlich seit zwei Jahren ohne Probleme.

Speaker: Da habe ich ein alternatives Frontend.

Speaker: Also ich muss nicht über YouTube drauf.

Speaker: Die ganze Werbung wird blockiert.

Speaker: Ich muss mich nicht anmelden.

Speaker: Ich kann trotzdem Kanäle abonnieren, sehe das ganze YouTube Archiv, die ganzen neuen Videos, die rauskommen und kann sie mir anschauen ohne Google Account.

Speaker: Und das geht bei YouTube ja nicht.

Speaker: Vor allem auch, wenn man VPN verwendet ohne Login, ist eigentlich so gut wie unmöglich, über die normale YouTube Oberfläche Videos zu schauen, über so ein alternatives Frontend wie bei InVideos.

Speaker: ist es möglich.

Speaker: Genau das gleiche auch bei App-Stores.

Speaker: Da gibt es zum Beispiel den Aurora-Store, der auch als alternatives Frontend agiert für den Google Play Store.

Speaker: Das heißt, da kann man ziemlich einfach auf das ganze Google Play Store App-Archiv zugreifen und die Apps herunterladen.

Speaker: Das ist natürlich nicht ganz so sicher wie direkt über den Google Play Store, aber für Anfänger, die gerade sich ein neues Refino S-Handy gekauft haben, ist das meine allererste Empfehlung, über einen Aurora Store das zu machen, weil da könnt ihr die Apps ohne E-Mail-Adresse, ohne Google-Account einfach herunterladen.

Speaker: Und diese Frontends gibt es wirklich für sehr viele verschiedene Dienste.

Speaker: Das sind jetzt zwei, die ich persönlich nutze und die ich empfehlen kann.

Speaker: Aber es gibt sowas auch für Reddit, für X, für Instagram.

Speaker: Also diese ganzen Instanzen und auch die Empfehlungen zu verschiedenen Frontends sowie eben Alternative to the Net werden wir auch einmal in den Shownotes verlinken.

Speaker: Und dann wäre das von meiner Seite alles.

Speaker: Zusammengefasst ist es ziemlich schwierig, einen anonymen oder pseudonymen Account bei Big Tech zu benutzen.

Speaker: Die beste Möglichkeit ist es, gar nicht zu benutzen.

Speaker: Und wenn man einen benutzen möchte, halt versuchen, so wenig Informationen wie möglich zu verwenden, zwei Faktor Authentifizierung zu verwenden, VPN zu verwenden und die generellen Privatsphäre-Empfehlungen von uns in diesem Podcast und allgemein zu folgen.

Speaker: Ich würde noch zwei Sachen ergänzen, dann sind wir auch schon echt früh fertig für unsere Verhältnisse.

Speaker: Nämlich einmal, dass diese Frontends eine super Lösung sind.

Speaker: Sie werden, wie du schon meintest, oft zu Problemen führen.

Speaker: Früher oder später werden sie geblockt.

Speaker: Und selbst sowas wie der Aurora Store hat natürlich einen Privatsphären-Nachteil und einen Sicherheitsnachteil, dass jetzt dort ein Proxy dazwischen ist.

Speaker: Aber der meint es bisher gut mit uns.

Speaker: Trotzdem können Apps dort vor allem beim Banking herausfinden, das ist gar nicht aus dem Playstore, deshalb funktioniere ich jetzt nicht.

Speaker: Also das gab es ein paar Mal bei Banking-Apps.

Speaker: Ihr werdet merken, dass es immer wieder Probleme gibt, diese ganzen Lösungen zu verwenden und früher oder später müsst ihr da dann ein neues Werkzeug aus eurem Koffer holen.

Speaker: Aber dieser Kampf lohnt sich auch, weil das, was ihr dann weniger an Daten teilt, ist immens.

Speaker: Deshalb dort einfach immer wieder alles möglichst aktiv halten.

Speaker: Das ist eine Routine, die man sich leider dann angewöhnen darf.

Speaker: Und meine letzte Empfehlung, wenn ihr dann nach solchen Anbietern sucht, wie zum Beispiel SMS4Sets, dass ihr dort eine gute Sammlung findet unter kycnot.me.

Speaker: Den link ich auch in den Shownotes.

Speaker: Ist eine Website, die ich seit Jahren benutze für neue Anbieter, die im Bereich Privatsphäre aktiv sind.

Speaker: Da gibt es auch ganz viele Kategorien.

Speaker: Die finde ich gut.

Speaker: Funktioniert für mich im Moment.

Speaker: Und dort kann man auch mal nachschauen, ob man vielleicht einen Anbieter findet, der jetzt gegen Google gut funktioniert.

Speaker: Dann hätten wir es für diese Folge.

Speaker: Ich freue mich, dass wir hier sehr viel in die Breite gehen konnten und ich hoffe, für euch sind ein paar gute Lösungen mit bei rumgekommen und ihr könnt jetzt den einen oder anderen Account anonym oder mindestens privater verwenden oder ihr verzichtet drauf, weil ihr eine alternative Frontend-Lösung gefunden habt zum Beispiel.

Speaker: Bleibt mir nur noch zu sagen, lasst bitte eine gute Bewertung da für den Podcast.

Speaker: Das hilft uns natürlich weiter, wenn wir bekannter werden und wenn dort immer nur positive Bewertungen ankommen.

Speaker: Ihr habt bis hierhin gehört, deshalb unterstelle ich jetzt einfach mal, euch gefällt das, was ihr hört.

Speaker: Teilt den Podcast gerne auch weiter in eurem Bekanntenkreis.

Speaker: Das ist viel mehr Vertrauen, als wenn wir das versuchen, über Werbeanzeigen oder so zu schaffen.

Speaker: Und ich glaube, keine andere Folge eignet sich so gut, auf die Signalgruppen hinzuweisen, denn dort könnt ihr dann Fragen stellen oder Erfahrungsberichte einfordern, wenn ihr sagt, oh, ich habe hier einen Account, den ich machen will.

Speaker: Wer kann mir sagen, dass das in letzter Zeit mit einer Methode funktioniert hat?

Speaker: Da schaut einfach in die Links und ich freue mich auf die nächste Folge.

Speaker: Da wird es um ein etwas makaberes Thema gehen, nämlich was passiert, wenn wir morgen vom Bus überfahren werden und

Speaker: überprüfen müssen, dass andere noch an unsere Daten rankommen, weil wenn wir jetzt solche Accounts anlegen, wollen wir vielleicht auch, dass die dann wieder geschlossen werden und dafür müssen dann unsere Hinterbliebenen auch da reinkommen.

Speaker: Wie können wir das sicherstellen?

Speaker: Bis dahin wünsche ich euch was und freue mich auf die nächste Folge.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao.

Speaker

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