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#024 Hol dir die Kontrolle über deine Dateien zurück mit deinem eigenen Home-Server

Der Privacy Podcast (by Privatopia)
Der Privacy Podcast (by Privatopia)

65 plays · Oct 13, 2026

Transcript

Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.

Speaker: Wunderbar, wir machen heute ein Thema, wo ich mich kaum auskenne, deshalb darf Timo endlich mal wieder mehr reden als ich.

Speaker: Ich mache eine Analyse und in der Regel habe ich mehr Redeanteile, das ändern wir heute.

Speaker: Was haben wir uns hier agendatechnisch vorgenommen?

Speaker: Genau, also es geht um Self-Hosting.

Speaker: Wir fangen erstmal an für die Leute, die nicht wissen, was das ist.

Speaker: Was ist überhaupt Self-Hosting?

Speaker: Dann auch die Vor- und Nachteile davon.

Speaker: Und dann gehen wir durch die Details, wie man das genau aufbaut, falls man selber Self-Hosting möchte.

Speaker: Aber ich möchte gleich im Vorhinein dazu sagen, das ist ein sehr, sehr großes Thema.

Speaker: Es gibt sehr, sehr viel dazu und es ist eigentlich nochmal ein separates Rabbit Hole zu dem Rabbit Hole Privacy.

Speaker: Also es gibt sehr, sehr viel, was man dazu sagen kann.

Speaker: Deswegen, falls ihr schon fortgeschritten seid mit Zelthosting und schon was macht, dann werdet ihr vielleicht ein paar Ideen bekommen oder zum Beispiel herausfinden, wie ich das mache.

Speaker: Falls ihr noch ganz am Anfang seid, wird euch die Folge leider nicht komplett helfen, alles umzusetzen, weil es eben sehr, sehr groß ist, aber wird euch sehr viele Ideen geben, wo ihr euch eben weiter reinlesen könnt, um eben das dann so aufzubauen.

Speaker: Ich möchte durch die ganzen verschiedenen Punkte durchgehen, die man braucht, um erfolgreich Self-Hosting zu machen.

Speaker: Vor allem, was für eine Hardware braucht man?

Speaker: Dann, was für ein Betriebssystem lässt man darauf laufen?

Speaker: Wie greift man dann auf die Services zu, die man selber hostet?

Speaker: Vor allem auch zum Beispiel unterwegs?

Speaker: Und dann auch noch natürlich, welche Apps würde ich empfehlen, welche Apps benutze ich selber und was sind da die allerbesten.

Speaker: Das sind so die Punkte, durch die ich durchgehen möchte, aber wie gesagt, weil das Thema so groß ist, geht es eher mehr um Ideengebung sein anstelle von direkten Anleitungen.

Speaker: Direkte Anleitungen müssten wir ja auch wahrscheinlich wieder in Buchform oder in Online-Guideform machen, weil das ist über das Audioformat sehr schwierig.

Speaker: Ich denke, was hier jeder Hörer am Ende rausnehmen kann, ist, macht Self-Hosting für einen Sinn?

Speaker: Und wenn ja, in welche Richtung darf es gehen?

Speaker: Weil am Ende des Tages sind das Computer, die bei euch im Raum stehen oder in der Kontrollzone, wo ihr Zugriff drauf habt.

Speaker: Und...

Speaker: Da könnt ihr alles Mögliche mitmachen.

Speaker: Das ist das Schöne am Self-Hosting.

Speaker: Allerdings ist jetzt auch die Frage, worauf können wir uns da fokussieren?

Speaker: Ich kann nur von mir erzählen, ich habe Self-Hosting seit Jahren schon nicht mehr praktikabel bei mir im Dienst.

Speaker: Ich habe noch meine Ambel-Note, das ist für Bitcoiner verständlich, das ist die eigene Note und die läuft auf dem Betriebssystem Ambel.

Speaker: Das ist das Einzige, wo ich vielleicht das eine oder andere beitragen kann.

Speaker: Ansonsten kenne ich mich nur aus langer Vergangenheit aus mit einem HomeNAS, was ich für Backups benutzt habe und wo ich ein paar Experimente drauf gemacht habe und so ein eigenes Heim Netflix draus gemacht habe.

Speaker: Aber das ist so lange her, dass alles, was ich dazu sagen würde, wahrscheinlich veraltete Information ist.

Speaker: Deshalb werde ich mich da zurückhalten.

Speaker: Vielleicht ist das ja auch für euch, die jetzt zuhört, nachdem Timo all sein Setup verraten hat und all das Potenzial, dass ihr sagt, entweder eigentlich brauche ich das nicht, ich habe für alles eine Lösung oder ihr sagt, genau dafür oder für diese zwei, drei oder vier Sachen kann ich mir das gut vorstellen und dann fangt bitte bei einer Sache an und setzt die einmal auf und schaut, wie gut das ist, weil das Schöne ist, wenn man das einmal aufsetzt und auch ein bisschen kompetenter aufsetzt, dass das Ganze von der Performance her mehr leisten kann.

Speaker: kann man das auch Stück für Stück dann modular sich immer weiter ausbauen und man fängt erst bei einem Bereich an, zum Beispiel Backups über das eigene Heimnetzwerk und dann kann man sich noch die anderen Bausteine mit dazu bauen, wenn man möchte.

Speaker: Oder Timo, wie sieht das aus?

Speaker: Ja, genau, da stimme ich komplett zu.

Speaker: Wie eigentlich bei allen Bereichen.

Speaker: Man probiert was aus, dann klappt es und dann baut man irgendwas hinzu oder es klappt nicht und dann wechselt man das durch.

Speaker: Also Minusgeschichte mit GrapheneOS ist ja das perfekte Beispiel dazu, wie er halt sehr, sehr viel rumprobiert hat, bis das perfekte Setup da war.

Speaker: Und genauso ist es auch beim Self-Hosting zum Beispiel.

Speaker: Ich habe jetzt vor kurzem auch nochmal die Hardware upgrade, nochmal die Services upgrade, nochmal alles deutlich sicherer gemacht.

Speaker: Und es ist einfach ein langwieriger Prozess, wenn man das möchte.

Speaker: an dem man arbeiten kann oder man kann sagen, an diesem Stand, da gefällt es mir und da bleibe ich jetzt und dann ist das natürlich deutlich weniger Aufwand, als wenn man die ganze Zeit daran rumspielt.

Speaker: Also man muss schauen, ist das ein neues Hobby, das man sich aussucht oder lieber eine funktionierende Lösung, die man haben möchte, aber man kann selber entscheiden, was von beidem man dann wählt.

Speaker: Was ist denn jetzt Self-Hosting eigentlich?

Speaker: Wir haben schon ein bisschen drum herum geredet und vielleicht hat jeder von uns auch ein Bild im Kopf dazu.

Speaker: Unterm Strich bauen wir uns einfach einen Computer oder kaufen einen Computer, der bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Speaker: Wir machen das, was andere uns in der Cloud angenehm anbieten.

Speaker: Ob das ein Online-Speicher ist bei Proton Drive oder auch Google Drive, ob das ein Video-Streaming ist wie Netflix oder ob wir unsere Dateien sichern möchten für Fernzugriff auf unsere Fotos und Videos,

Speaker: weil wir vielleicht auf dem Smartphone nicht genug Speicher haben und das dann immer schön ausgelagert werden soll.

Speaker: Und bevor wir da an einen Cloud-Anbieter gehen und sagen, ich vertraue jetzt dir, Google oder dir, Apple oder dir, Proton, alle meine Daten an,

Speaker: Wäre es vielleicht sinnvoll zu sagen, ich möchte diesen Komfort haben, ich möchte aber nicht, dass es bei anderen Leuten oder anderen Firmen auf der Festplatte liegt und die darauf zugreifen können.

Speaker: In dieser Situation könnte sich das Thema Self-Hosting einnisten und dann wird es spannend, weil jetzt entstehen natürlich sehr viele Fragen, welchen konkreten Zweck wollen wir haben.

Speaker: Was sind dafür die Voraussetzungen und wo fangen wir an?

Speaker: Mit welcher Hardware fangen wir an?

Speaker: Mit welchem Betriebssystem fangen wir an?

Speaker: Und was müssen wir dabei beachten?

Speaker: Was sind dann vielleicht auch die Voraussetzungen an uns selber, die wir mitbringen sollten, damit das Ganze funktionieren kann an uns sowie an unseren Haushalt?

Speaker: Und jetzt, Timo, lasse ich dich mal richtig lange reden, weil ich glaube, du hast da viel zu zu sagen.

Speaker: Wie definierst du vielleicht Self-Using, falls da noch etwas anderes dahinter steckt, als das, was ich gerade für mich erörtert habe?

Speaker: Bei der Cloud ist es eigentlich nur so, dass alles dann über einen anderen Computer läuft.

Speaker: Also die Cloud ist einfach nur ein Computer, der ganz irgendwo anders steht und das Unternehmen, das euch diese Dienstleistungen bereitstellt, die kümmern sich halt um diesen Computer.

Speaker: Aber man kann genau das gleiche auch selber machen, indem man den Computer, der sonst bei irgendeinem anderen Unternehmen stehen würde, bei sich selber zu Hause hinstellt und dann eben darüber die Sachen laufen lässt.

Speaker: Einer der allergrößten Vorteile davon ist die komplette Unabhängigkeit.

Speaker: Denn zum Beispiel, wenn man jetzt Proton Drive benutzt, wie das Nino macht, das wird komplett Ende zu Ende verschlüsselt.

Speaker: Das heißt, man hat eine sehr, sehr gute Privatsphäre.

Speaker: Man hat auch eine ziemlich gute Sicherheit, weil wenn die Daten verschlüsselt sind, auch wenn sie mal geleakt werden, kommt dann nichts raus.

Speaker: Aber es gibt immer noch diese Verbindung und diese Abhängigkeit zu Proton.

Speaker: Sollte Proton jetzt morgen sagen, wir schließen das Unternehmen,

Speaker: Dann hat Nino jetzt keine Drive mehr.

Speaker: Wie wahrscheinlich das ist, muss ich dafür sich selber sagen.

Speaker: Aber vor allem auch bei den großen Unternehmen wie Google oder Facebook, die ändern sehr, sehr gerne auch etwas an den Nutzungsbedingungen, dass sie vielleicht auch nochmal an eure Daten kommen.

Speaker: Die bieten sehr, sehr viele verschiedene Dienste an und dann, wenn man sich mal auf diesen Dienst verlässt, sagen sie, das ist nicht mehr profitabel für uns, wir stellen den ein.

Speaker: Und genau diese Punkte...

Speaker: zeigen diese Abhängigkeit, die man hat von den Unternehmen.

Speaker: Und wenn man self-hostet bei sich zu Hause, ist man komplett unabhängig.

Speaker: Also man hat eine volle Souveränität über seine Daten und hat trotzdem die Vorteile von zum Beispiel Synchronisation zwischen Geräten und anderen Bequemlichkeiten.

Speaker: Das ist für mich der allergrößte Vorteil an Self-Hosting.

Speaker: Viele nehmen das auch als Hobby.

Speaker: Man kann ein bisschen rumspielen mit der Hardware, mit der Software.

Speaker: Man kann sehr, sehr viel rausprobieren.

Speaker: Und im ganzen Prozess lernt man auch sehr, sehr viel, wie Computer funktionieren oder wie das ganze Internet funktioniert.

Speaker: Weil bei Self-Hosting muss man sich über sehr, sehr viele verschiedene Aspekte Gedanken machen.

Speaker: Wenn man nur in Richtung Privacy geht zum Beispiel und Sicherheit, reichen Laptop und Computer und wirklich viel mehr braucht man nicht.

Speaker: Aber bei Self-Hosting muss man sich wirklich die Punkte anschauen von Hardware, dann auch, dass die Hardware die ganze Zeit läuft.

Speaker: Also man muss sich darum kümmern, dass der Computer nicht auf einmal ausfällt,

Speaker: Da muss man sich darum kümmern, wie das mit den Verbindungen funktioniert.

Speaker: Also die ganze Netzwerksicherheit, Netzwerkzugriff und eben das mit den Apps, mit dem Betriebssystem.

Speaker: Also man lernt sehr, sehr viel, wie Computer funktionieren.

Speaker: Und das sehe ich auch als Vorteil.

Speaker: Aber das ist auch genau ein Nachteil, den es bei einem Self-Hosting gibt.

Speaker: Man muss sich mit den ganzen Punkten auseinandersetzen.

Speaker: Es gibt zwar Fertiglösungen, die das einem deutlich einfacher machen, aber auch dort muss man ein gewisses Verständnis mitnehmen und zumindest am Anfang ein wenig Zeit reinstecken, um sich damit auseinanderzusetzen.

Speaker: Aber sonst, für mich persönlich überwiegen die Vorteile enorm die Nachteile.

Speaker: Und am Anfang...

Speaker: war ich auch sehr ähnlich zu Nino und ich habe eigentlich immer nur externe Dienstleister benutzt und ich habe nicht ganz verstanden, wieso ich eigentlich eine Cloud brauche, weil wenn ihr die Folge angehört habt über meine Setups, habe ich alles auf meinem Laptop und ich habe keine anderen Geräte, zu denen das synchronisiert werden muss.

Speaker: Deswegen haben mir eigentlich nur lokale Dienstleister oder einfach nur sehr, sehr gute Programme lange weitergeholfen.

Speaker: Bei mir war der Unterschied, als AI-Agenten rauskamen, die dann am besten die ganze Zeit laufen,

Speaker: Da hat es sich für mich verändert und davor habe ich es wirklich nur wie Nino gemacht mit meiner Bitcoin-Note und mit meiner Lightning-Note.

Speaker: Das kurz zu mir und zu den Vor- und Nachteilen.

Speaker: Und jetzt will ich einmal durchgehen durch die ganzen verschiedenen Anforderungen, die ich habe.

Speaker: Also vor allem jetzt fangen wir an mit der Hardware, dann das Betriebssystem, dann die Verbindungen und dann die Apps.

Speaker: Wenn Proton nicht macht, habe ich ein Problem tatsächlich.

Speaker: Beziehungsweise dann ist bei meinem Business vieles weg.

Speaker: Etwas weg, was ich auch nicht unbedingt brauche, worauf ich verzichten kann, aber ich habe eine große Unbequemlichkeit.

Speaker: Also wenn ihr sagt, boah, Self-Hosting, das klingt vielleicht ein bisschen zu kompliziert, schaut nochmal in die Backup-Folge rein, weil dort erklären wir die vier verschiedenen Level und nur einer davon verzichtet auf das ganze Thema, Dinge über ein Netzwerk zu synchronisieren, nämlich der höchste Level, Level Nummer 4.

Speaker: Und auf dem bin ich für meine privatesten Sachen unterwegs, Timo auch.

Speaker: Aber wenn ihr dort nur ein Level runter wollt, dann seid ihr schon beim Self-Hosting.

Speaker: Ja, die Anforderung an die Hardware, da bin ich jetzt mal gespannt, Timo, weil wenn ich über Self-Hosting lese oder wenn ich Leute darüber sprechen höre, dann gibt es immer zwei Lager und die wissen oft gar nicht, dass es unterschiedliche Lager sind, nämlich die einen, die unter Self-Hosting verstehen,

Speaker: ich mache einen Mietvertrag mit einem Server, den ich dann aber quasi kontrollieren kann und den ich auch gegenüber dem, der mir gibt, absichere, dann habe ich zwar nicht meinen Computer zu Hause, aber ich habe trotzdem durch diesen Dienstleister Zugriff auf potente Hardware, habe nicht so hohe Kosten, zumindest nicht anfangs und ich kann dort

Speaker: fast alles machen, muss es aber übers Internet machen und habe da vielleicht ein paar andere Bedingungen, aber das wird oft als Self-Hosting definiert.

Speaker: Und das andere Lager sagt, Moment mal, nein, ich will ja gerade weg von anderen Anbietern, auch Leute, die mir Computer zur Verfügung stehen, auf denen ich dann frei agieren kann und deshalb baue ich mir das selber.

Speaker: Ich kaufe mir die Hardware ein oder vielleicht einen fertigen Computer, einen fertigen Server und schließe den bei mir zu Hause an und habe dann die volle Kontrolle.

Speaker: Ich habe auch direkten physischen Zugang zu dem Gerät.

Speaker: Was würdest du dazu sagen?

Speaker: Ja, daran habe ich jetzt gar nicht gedacht, dass es eben auch das Camp gibt von den Leuten, die das über einen externen Dienstleister laufen lassen.

Speaker: Entweder über einen Dedicated Server oder über einen VPS, also Virtual Private Server.

Speaker: Und meiner Meinung nach ist das dann nicht wirkliches Self-Hosting.

Speaker: Also man hat wieder die Abhängigkeit von dem Dienstleister.

Speaker: Zum Beispiel, ich habe auch zwei verschiedene VPS-Server, auf denen unwichtigere Sachen laufen.

Speaker: Und da passiert es öfter, dass es irgendwie ein Problem gibt, dass der Server mal down war.

Speaker: Dann kann man nicht darauf zugreifen und es kann sein, dass die Nutzungsbedingungen geändert werden, die Preise angehoben.

Speaker: Meiner Meinung nach ist das nicht wirklich echtes Self-Hosting, weil es gibt auch die Gefahr, auch wenn das ein Dedicated Computer ist, also wenn es ein voller Computer ist, der euch gehört, den ihr angemietet habt,

Speaker: könnte der Dienstleister immer noch in den RAM schauen.

Speaker: Auch wenn die Festplatte komplett verschlüsselt ist, wenn der Dienstleister den RAM sich anschaut, kann er trotzdem sehen, was sie dort macht.

Speaker: Und deswegen hat man dort eine Abhängigkeit und auch für die Privatsphäre ist es nicht optimal.

Speaker: Deswegen, was für Optionen gibt es jetzt, das bei sich zu Hause laufen zu lassen?

Speaker: Ich würde jetzt durch die einzelnen Punkte gehen, aber ich möchte auch im Voraus sagen, es gibt schon Fertiglösungen.

Speaker: Das ist dann die Hardware mit dabei, das Betriebssystem mit dabei, dann schon Apps, die man sich sehr einfach installieren kann.

Speaker: Aber diese Fertiglösungen, da würde ich am Ende drauf eingehen, weil auch wenn man sich sowas kauft, sollte man verstehen, was die einzelnen Komponenten davon sind.

Speaker: Über sehr lange Zeit waren Raspberry Pis sehr beliebt.

Speaker: Raspberry Pi 4, Raspberry Pi 5.

Speaker: Der große Vorteil von denen war, dass die sehr, sehr günstig waren in der Beschaffung, also weniger als 100 Euro.

Speaker: Und auch, dass sie sehr, sehr wenig Strom verbraucht haben.

Speaker: Sie waren sehr, sehr effizient.

Speaker: Man konnte sie die ganze Zeit laufen lassen und die wurden genau dafür optimiert, Self-Hosting zu machen.

Speaker: Sie hatten eine ziemlich okay Leistung für das, was sie an Strom verbraucht haben.

Speaker: Die Stromkosten konnte man so gut wie vernachlässigen.

Speaker: Und auch der Preis für den Einstieg, der war sehr, sehr gering.

Speaker: Aber leider jetzt aufgrund der RAM-Krise, in der wir gerade sind, sind die Preise von Raspberry Pis über die Zeit enorm gestiegen.

Speaker: Gleichzeitig sind aber die Preise von Mini-PCs deutlich gefallen.

Speaker: Mini-PCs ist genau das gleiche wie ein großer Desktop-PC, nur dass man alle Komponenten

Speaker: sehr eng zusammengebaut hat und auch deutlich effizienter gestaltet hat, dass der nicht so überhitzt.

Speaker: Natürlich sind die nicht so stark wie diese ganz großen Desktop-PCs, aber für das Self-Hosting reicht es komplett aus.

Speaker: Wenn ihr irgendwelche Spiele damit spielen wollt, ist es natürlich nicht optimal.

Speaker: Wenn ihr nur irgendwelche Programme drauflaufen lässt, dann könnt ihr auch so ein Mini-PC verwenden.

Speaker: Und diese sind sehr im Preis gefallen.

Speaker: Und jetzt ist das die grundlegende Empfehlung im Vergleich zum Raspberry Pi.

Speaker: Also ich persönlich kenne eigentlich niemanden mehr, der einen Raspberry Pi verwendet.

Speaker: Alle haben ein Upgrade gemacht zu ihrem Mini-PC, weil die über die Zeit günstiger, aber auch deutlich effizienter wurden, auch mit dem Stromverbrauch.

Speaker: Und da vor allem würde ich empfehlen, einen mit einer Intel N-CPU, also Intel N100 oder Intel N150, kann ich ja auch gerne in die Shownotes dann ein paar Details oder ein paar Links reinpacken.

Speaker: Weil diese N-CPUs verbrauchen nicht so viel Strom und sind trotzdem effizient genug, um mehrere Apps laufen zu können.

Speaker: Dann zu RAM würde ich empfehlen, mindestens 8 GB zu verwenden.

Speaker: Vor allem zur Zeit möchten vielleicht ein paar 8 GB verwenden, weil es ziemlich teuer ist.

Speaker: Aber wenn ihr das Geld habt, würde ich direkt empfehlen, mit 16 GB anzufangen oder sogar etwas mit 32 GB zu nehmen, falls ihr schon wisst, dass ihr euch mehr in das Thema einlesen wollt und mehr damit machen wollt.

Speaker: 16 GB ist der Sweetspot.

Speaker: Falls ihr mehr damit macht, dann 32 GB.

Speaker: Falls ihr nicht so viel machen wollt oder erstmal mit einem kleineren starten wollt, dann 8 GB Arbeitsspeicher.

Speaker: Ich persönlich habe sehr lange einen Mini-PC gehabt mit 16 GB Arbeitsspeicher, aber ich habe jetzt auf 48 GB abgegradet, weil ich wirklich sehr, sehr viel laufen lasse, auch vor allem mit den AI-Agenten und um einfach einen Puffer zu haben und weil ich persönlich denke, dass wahrscheinlich diese RAM-Krise, also die sehr teure Arbeitsspeicher in naher Zukunft nicht mehr heruntergeht.

Speaker: Dann zum Speicherplatz.

Speaker: Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Speaker: Kann ich keine generelle Empfehlung geben.

Speaker: Ich zum Beispiel, ich koche nicht so viel Speicherplatz, weil ich allgemein nicht so viele Daten online habe.

Speaker: Ich habe eine sehr lange Zeit nur zwei Terabyte gehabt, aber ich kenne sehr viele Personen, die deutlich mehr haben, die deutlich mehr Fotos machen, deutlich mehr Videos machen und vor allem das nimmt sehr, sehr viel Speicherplatz weg und dann möchte man vielleicht auch vier oder acht Terabyte nehmen oder vielleicht sogar 16 Terabyte.

Speaker: Da müsst ihr natürlich auch bei dem Mini-PC schauen, ob man da das intern auch verbauen kann.

Speaker: Viele Mini-PCs haben zwei Steckplätze für SSDs und dann müsst ihr euch einmal das selber zusammenrechnen.

Speaker: Aber auch hier könnt ihr erstmal weniger nehmen, also zum Beispiel 2TB oder sogar die SSD, die voreingebaut ist im Mini-PC und dann über die Zeit das upgraden.

Speaker: Bei einem Mini-PC, das ist auch ein Komplettpaket, das heißt man kauft den, man muss sich selber nichts zusammenbauen, außer man möchte natürlich den Speicherplatz erweitern.

Speaker: Ich fühle mich gerade sehr wohl in meiner Rolle als der Amateur in dem Bereich und der den Experten zuhört, weil jetzt kann ich im Namen aller Zuhörer vielleicht auch die eine oder andere Frage stellen, die mir sofort in den Kopf kommt.

Speaker: Die erste Frage ist, vielleicht habe ich die Linux-Folgen vom Privacy-Podcast gehört und habe noch einen alten Laptop rumstehen, weil ich mir einen neuen gekauft habe und dann Linux drauf installiert habe.

Speaker: Dieser alte Laptop, der hat auch 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher.

Speaker: Könnte ich den jetzt einfach verwenden als Homeserver oder muss ich mir tatsächlich noch so ein Mini-PC zusätzlich ankaufen?

Speaker: Sehr viele machen das mit einem alten Laptop, vor allem um einzusteigen.

Speaker: Wenn man es ausprobieren möchte und eh ein Laptop hat, kann man gerne das damit ausprobieren und dann die nächsten Schritte eben mit Betriebssystem, Verbindungen und Apps einmal darauf ausführen.

Speaker: Aber lang Zeit würde ich das nicht wirklich empfehlen, weil einerseits habt ihr dann einen Laptop rumstehen, der geöffnet werden muss und die sind nicht so effizient.

Speaker: Also Laptops generell sind effizient geworden, aber wenn es jetzt ein alter Laptop ist, müsst ihr euch anschauen, wie viel Strom der verbraucht.

Speaker: Und ich persönlich würde eher zu einer Mini-PC greifen und da etwas neues kaufen, aber zum Ausprobieren ist es auf jeden Fall eine sehr gute Idee.

Speaker: Ein weiterer Vorteil von Laptops ist im Vergleich zum Mini-PC, dass ein Laptop eine eingebaute Batterie hat.

Speaker: Das heißt bei einem Mini-PC sollte der Strom ausfallen,

Speaker: dann geht der Mini-PC auch natürlich aus.

Speaker: Bei einem Laptop aber ist eine eingebaute Batterie und somit habt ihr ein wenig mehr Unabhängigkeit, falls der Strom ausfällt.

Speaker: Natürlich fällt dann der Router aus und dann könnt ihr nicht darauf zugreifen, aber der Mini-PC an sich, der würde ein wenig weiter laufen.

Speaker: Und das ist einer der Vorteile von Laptops.

Speaker: Ich persönlich bin kein großer Fan davon, aber es gibt sehr, sehr viele, die ein großer Fan davon sind, einfach um auch die Art der Hardware wiederzuverwenden.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Also Anfänger geeignet, aber einen neuen Laptop als Homeserver kaufen nicht empfehlenswert.

Speaker: Dann meine zweite und auch letzte Frage an dem Punkt, dann können wir gerne in die Betriebssysteme überleiten, ist das Thema Speicher.

Speaker: Da hattest du jetzt gar nicht groß gesagt, ob das ein SSD-Speicher ist oder ob mir eine HDD-Festplatte oder sogar so ein Array aus verschiedenen HDD-Festplatten ausreicht oder brauche ich vielleicht beides?

Speaker: Also hier empfehle ich auf jeden Fall SSDs, weil dann ist alles deutlich schneller.

Speaker: Wenn ihr Dateien synchronisieren wollt, abrufen wollt, wenn ihr vor allem auch streamen wollt, wenn ihr viele Apps habt, empfehle ich auf jeden Fall SSDs.

Speaker: Wenn ihr jetzt nur Backups macht, kann man da auch eine HDD dafür verwenden, weil da ist es nicht wichtig, dass es schnell läuft, aber generell ist meine Empfehlung, da SSDs zu nehmen.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Dann lasst uns doch mal in das Thema Betriebssystem gehen, weil ich glaube, das ist doch größer, als ich mir das gerade vorstelle.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Also bei Betriebssystem habe ich jetzt das untergeordnet in drei verschiedene Punkte.

Speaker: Das einfachste ist ein Komplettbetriebssystem.

Speaker: Die laufen auf Linux und die haben dann eine sehr, sehr schöne Benutzeroberfläche, in der man die Apps in einem App Store herunterladen kann.

Speaker: und in dem die Updates sehr, sehr einfach sind.

Speaker: Und eines der bekanntesten Beispiele, vor allem auch im Bitcoin-Bereich, ist hier Umbral.

Speaker: Das hat ja auch Nino laufen für seine Bitcoin-Node.

Speaker: Und anfangs war Umbral wirklich ein Betriebssystem, das sich spezialisiert hat auf Bitcoiner, also vor allem für die Bitcoin-Node und für eine Lightning-Node.

Speaker: Aber in den letzten zwei, drei Jahren hat es sich sehr ausgeweitet in ein ganzes Betriebssystem für Self-Hosting.

Speaker: Und das ist jetzt eigentlich der USP, dass die Self-Hosting so einfach wie möglich machen wollen.

Speaker: Im Hintergrund von Umbrel oder anderen Betriebssystemen, wie zum Beispiel Start9 oder, glaube ich, CasaOS gibt es noch, also da gibt es ein paar Betriebssysteme, läuft immer Linux.

Speaker: Docker ist eine Umgebung, die die verschiedenen Apps, wenn ich sie so nennen darf, ist vereinfacht, komplett isoliert und die dann darüber laufen lässt.

Speaker: Bei all diesen Fertigsystemen ist eben Linux die Grundebene und Docker für die verschiedenen Self-Hosting-Applikationen.

Speaker: Es gibt zu Docker auch noch ein paar Alternativen, aber da geht es noch mal mehr ins Detail.

Speaker: Und wenn ihr anfangt, würde ich euch auf jeden Fall das auch empfehlen, mit Docker zu machen.

Speaker: Umbrell zum Beispiel ist ein Fertigbetriebssystem, aber

Speaker: Wenn man mehr Kontrolle haben möchte und wenn es einen interessiert, kann man genau das auch selber zusammenstellen, wenn man selber sich als Betriebssystem zum Beispiel die Server-Version von Ubuntu herunterlädt, dort dann Docker herunterlädt und dann kann man manuell das alles machen und man kann sich ganz genau raussuchen, welche Teile man denn haben möchte, weil Umbrell ist das Komplettpaket.

Speaker: Bei Linux kann man sich dann selber zusammensuchen.

Speaker: Ich möchte jetzt diese Benutzeroberfläche haben, die sich darum kümmert.

Speaker: Ich möchte diese Statusmeldungen erhalten.

Speaker: Ich möchte Docker hier haben.

Speaker: Da hat man einfach mehr Kontrolle, aber ist natürlich auch mehr Aufwand.

Speaker: Die dritte Ebene, die ist die Ebene ganz unten und die komplexierteste, das ist sowas wie Proxmox.

Speaker: Proxmox ist ein Betriebssystem an sich, das verschiedene virtuelle Maschinen erzeugt.

Speaker: Und der Vorteil da ist, dass man auf einer Hardware, also auf einem Mini-PC, mehrere virtuelle Maschinen laufen lassen kann.

Speaker: Man kann es sich so ähnlich vorstellen wie die Nutzerprofile bei GrapheneOS, die komplett isoliert voneinander arbeiten.

Speaker: Und der große Vorteil ist, zum Beispiel, wenn man eine Bitcoin-Out laufen lässt,

Speaker: und auch Self-Hosting machen möchte, dass man das komplett isolieren kann durch verschiedene VMs.

Speaker: Das heißt, man kann Umbra zum Beispiel als Bitcoin-Node verwenden, dann kann man eine zweite VM mit Linux und Docker verwenden für Self-Hosting und dann kann man vielleicht eine dritte VM verwenden für AI-Agenten.

Speaker: Und der AI-Agent ist dann komplett isoliert von eben Bitcoin-Angelegenheiten und auch Self-Hosting, also von den privaten Daten.

Speaker: Und somit hat man eine extreme Unterteilung, aber da hat man auch den größten Aufwand, das einmal richtig aufzusetzen.

Speaker: Und man muss sich da natürlich auch um die ganzen Updates, Sicherheit und über die ganzen VMs einmal kümmern.

Speaker: Nochmal zusammengefasst, bei Betriebssystemen, die sehr einfachen Lösungen sind die Komplett-Systeme, eben sowas wie Umbrel OS würde ich da empfehlen oder Casa OS oder Start9.

Speaker: Die zweite Möglichkeit ist, man installiert Linux da drauf, die Server-Version.

Speaker: Von Ubuntu ist eigentlich der Standard, also 24.04 Server.

Speaker: Dann Docker für die verschiedenen Applikationen, auf die ich später draufkomme.

Speaker: Oder die ganz komplizierte Variante ist Propsmox und dann kann man darauf installieren,

Speaker: verschiedene VMs laufen lassen und da kann man sich ganz genau selber überlegen, für Safehosting möchte ich zum Beispiel ein Komplettpaket auf Proxmox.

Speaker: Also man kann zum Beispiel Umbrel auf Proxmox laufen lassen, dann Linux auf Proxmox und sogar Start9 auf Proxmox, weil es einfach eine Umgebung gibt.

Speaker: Wichtig ist, wenn ihr mehrere VMs laufen lasst, braucht ihr eine bisschen bessere Hardware und mit 16 GB RAM kommt man da gut aus.

Speaker: Mit 32 ist es natürlich deutlich besser, mit 8 wird es schon sehr, sehr eng.

Speaker: Zusammenfassung wäre, wenn ich Anfänger bin, dann nehme ich mir vielleicht meinen eigenen Laptop und mache da UmbrellOS drauf.

Speaker: Oder ich hole mir eine Fertiglösung.

Speaker: Zum Beispiel hat Umbrell ja auch, das habe ich mir mal angeguckt für meine Bitcoin-Noten, war mir zu teuer, hat Umbrell auch ein eigenes System, wo das schon vorinstalliert ist, was auch schick aussieht, was man sich ins Wohnzimmer stellen könnte, wenn man wollte.

Speaker: Das heißt Umbrell Home oder Umbrell Pro.

Speaker: Die könnte man als Anfänger vielleicht gebrauchen.

Speaker: Wenn man aber tiefer rein will in die Materie und mehr Kontrolle möchte, dann holt man sich einen Mini-PC mit einer guten Intel-CPU.

Speaker: Wir sind jetzt im Oktober 2026, vielleicht ist in Zukunft die Hardware-Empfehlung auch eine andere, aber eine effiziente CPU mit dann 16 GB RAM oder mehr und packt da Ubuntu-Server drauf.

Speaker: Und wenn man dann richtig hardcore unterwegs ist, wahrscheinlich wird das hier niemanden betreffen, wenn er sich gerade in der Anfangszeit befindet, aber man will es erwähnt haben, der hat dann einen

Speaker: höherwertigen Rechner zu Hause, der mehr leisten kann und installiert dort Proxmox drauf und hat dann volle Kontrolle auf die ganzen verschiedenen virtuellen Maschinen und kann von Grundaus Sicht das wie einen Lego-Baukasten zusammenbauen.

Speaker: Hat aber auch den größten Aufwand, nicht nur am Anfang, sondern dann wahrscheinlich auch in der Wartung der Maschine und in der Bereitstellung von Updates und falls man Fehler passiert, muss man sich da tief einbuddeln.

Speaker: Das ist dann wieder jeder

Speaker: Persönlichkeit überlassen, wie viel Kontrolle möchte ich, wie viel möchte ich auch an Bequemlichkeit haben und dann vielleicht weniger Möglichkeiten nach hinten raus.

Speaker: Aber wenn ich jetzt anfangen würde, ich würde mir wahrscheinlich einen alten Laptop holen oder einen Mini-PC mit AmpelOS und dort erstmal starten, weil es da auch in dem App Store viele Sachen gibt, die mir aufgefallen sind, wo ich schon gedacht habe bei meiner Bitcoin-Note, oh jetzt könnte ich auch das damit machen oder das oder das, aber ich habe mich noch nicht getraut beziehungsweise nicht die Zeit mir genommen dafür.

Speaker: Erstmal, Timo, ist das korrekt, meine Annäherung daran, wenn ich das jetzt in Anfänger, Fortgeschrittene und Profis unterteilen würde?

Speaker: Und wenn ja und du nichts mehr zu ergänzen hast, was muss ich denn jetzt bei der Einrichtung beachten?

Speaker: Ja, vielleicht noch zu Proxmox.

Speaker: Man braucht keinen deutlich stärkeren PC.

Speaker: Ein ganz normaler Mini-PC, auch mit dieser effizienten Intel-CPU, die nicht so stark ist, da kann man Proxmox drauf laufen lassen, aber halt nicht zu viele virtuelle Maschinen.

Speaker: Also man muss da sich nicht ein ganzes Server-Rack hinbauen für Proxmox, sondern eben darauf achten, dass man zum Beispiel 16 GB RAM hat und nicht 8 GB.

Speaker: Dann zu den Komplettlösungen, da wollte ich eigentlich ganz am Ende drauf gehen, aber kann ich ja jetzt auch dazu was sagen.

Speaker: Das sind eigentlich nur die gleichen Mini-PCs, die ich empfehle, eben nur vorinstalliert mit dem Betriebssystem von Unreal oder Start9 oder Kasa oder ich glaube, die, die die Software, diese Betriebssysteme rausbringen, die haben alle einen Service, in dem sie diese Mini-PCs vorinstalliert mit dem Betriebssystem verkaufen.

Speaker: Und zum Beispiel bei Umbrel sieht es einfach sehr schön aus mit dem Umbrel-Symbol, aber genau dort sind auch diese 16 GB RAM, die ich empfehle, diese effiziente Intel-CPU, das heißt von der Hardware und das, was man am Ende rausbekommt, ist es genau das Gleiche, aber die sind halt deutlich, deutlich teurer als normale Mini-PCs.

Speaker: Als ich bei Umbrella das letzte Mal geschaut habe oder bei Start9OS, die sind wirklich 2 oder 2,5 mal teurer als der Mini-PC an sich, den man sich kaufen könnte.

Speaker: Da hat man dann, wenn man den Mini-PC an sich kauft, noch den Extraschritt, dass man das Betriebssystem draufladen muss.

Speaker: Aber das geht auch ziemlich einfach und ist auf den Webseiten von Umbrella, Start9 oder CasaOS genau beschrieben.

Speaker: Ich würde jedem empfehlen, den direkten Mini-PC zu kaufen und es nicht über den Dienstleister zu machen, weil ihr da deutlich mehr drauf zahlt.

Speaker: Und meiner Meinung nach ist das kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Speaker: Da kann ich kurz eingreifen und sagen, wenn ihr mehr Geld ausgeben wollt, dann könnt ihr natürlich auch mal bei uns auf Privatopia gucken, weil auch das Thema Heimserver, zumindest Timo beherrscht das so gut, er könnte das für euch dann übernehmen und ihr habt direkt einen Ansprechpartner für alle Probleme, die dort aufkommen können.

Speaker: Also kleine Eigenwerbung an der Stelle.

Speaker: Wenn jetzt jemand von euch sagt, ich habe viel Geld und wenig Zeit, dann ist vielleicht sogar eine Timo-Wolkow-Maschine besser geeignet als eine Ampel-Maschine.

Speaker: Aber...

Speaker: Schaut euch das an, vergleicht die Angebote und schaut, was am besten zu euch passt.

Speaker: So, das war gerade meine Verkäuferseele, hat da den Anspruch gehabt, was zu sagen.

Speaker: Perfekt, sehr gut.

Speaker: Und dann gehen wir jetzt weiter zum nächsten Schritt.

Speaker: Das ist die Verbindung und den Zugriff da drauf, weil wir haben jetzt die Hardware, wir haben das Betriebssystem, die darauf läuft.

Speaker: Aber jetzt müssen wir natürlich auf den Computer und dann später auch die Apps irgendwie zugreifen.

Speaker: Über eine sehr, sehr lange Zeit ging das alles nur über das Heimnetzwerk.

Speaker: Das war immer der Standard.

Speaker: Man schließt diesen Mini-PC, den man hat.

Speaker: Also ich sage jetzt immer Mini-PC dazu.

Speaker: Wenn ihr einen Raspberry Pi habt, dann ist es das Gleiche.

Speaker: Wenn ihr einen alten Laptop habt, ist es das Gleiche.

Speaker: Man schließt den Mini-PC an per LAN-Kabel an seinen Router.

Speaker: weil da hat man die beste Verbindung und der kann ja eigentlich überall stehen, der Mini-PC.

Speaker: Das funktioniert ohne Bildschirm, ohne Tastatur und man wählt sich über andere Geräte, wie zum Beispiel ein Laptop, dann eben in diese Oberfläche ein.

Speaker: Das geht über SSH, da gehe ich jetzt auch nicht ins Detail, falls ihr das machen wollt, da werdet ihr auch sehr viel dazu finden.

Speaker: Entweder man kann es so lassen, dass man es nur im Heimnetzwerk macht.

Speaker: Der Vorteil ist, dass es sehr, sehr sicher ist, weil von außen kommt niemand an euren Mini-PC dran, an euer Homelab.

Speaker: Und der Nachteil ist aber, dass ihr auch nicht von außen darauf kommt.

Speaker: Vor allem bei einer Bitcoin-Note macht es sehr viel Sinn, weil Bitcoin-Transaktionen macht man meistens bei sich zu Hause, vor allem wenn man es mit einer Hardware-Wallet macht.

Speaker: Von zu Hause, wenn der Laptop mit dem gleichen Internet verbunden ist wie der Mini-PC, kann man darauf über das lokale Netzwerk zugreifen.

Speaker: Die andere Option, die es sehr lange gab, ist irgendwelche Ports aufzumachen bei dem Router.

Speaker: Und das ist wirklich eine sehr, sehr große Sicherheitsgefahr, weil ihr dann eine Tür öffnet in euer gesamtes Heimnetzwerk.

Speaker: Deswegen ist das eigentlich nicht empfohlen und deswegen war das auch der Grund, wieso HomeLabs, also Self-Hosting, generell über eine sehr lange Zeit nur bei sich zu Hause im lokalen Netzwerk war.

Speaker: Aber es hat sich sehr, sehr viel verändert und vor allem über VPNs, über die man dann zugreifen kann.

Speaker: Das heißt, man muss nicht mehr ein Port öffnen, also keine Tür öffnen bei seinem Router, sondern das geht über eine verschlüsselte Verbindung.

Speaker: Und ein Standard, den es schon sehr, sehr lange gibt, ist hier WireGuard.

Speaker: Das installiert man dann auf seinem Laptop zum Beispiel, auf seinem Handy und dann hat man ein VPN zu sich nach Hause in den Router.

Speaker: Dann ist es so, egal von wo ihr darauf zugreift auf der Welt mit eurem Laptop, denkt der Laptop, er wäre bei euch zu Hause und wenn er bei euch zu Hause ist in eurem Heimnetzwerk, dann kann er eben auch zugreifen auf den Mini-PC.

Speaker: Aber es gibt jetzt auch eine andere Variante, die sehr populär geworden ist und das ist Tailscale.

Speaker: Denn Tailscale baut ein eigenes Heimnetzwerk auf zwischen euren Geräten, ohne dass sie im selben Netzwerk sein müssen.

Speaker: Das geht jetzt wieder ziemlich ins Detail, aber durch Tailscale, ganz einfach erklärt, kann man von überall auf der Welt auf den Mini-PC zugreifen, ohne dass man irgendwelche Türen öffnen muss und Tailscale hat es wirklich sehr, sehr angenehm gemacht.

Speaker: Heißt das, du empfiehlst, Talescale?

Speaker: Weil erster Verdacht war gerade, wenn ich Viaguard benutze für meinen Homeserver.

Speaker: Viaguard ist auch das, was Mulvatt VPN auf meinem Handy benutzt, wenn ich das nicht umstelle.

Speaker: Oder auch ProtonVPN, was wir empfohlen haben in Folge 4.

Speaker: Kann ich das jetzt auch verwenden über Mulvatt oder muss ich dann Viaguard installieren und Mulvatt und muss da hin und her tauschen und während ich Viaguard benutze, habe ich halt nicht die Vorteile von dem Mulvatt-Server.

Speaker: Würde Tailscale mir da helfen oder nicht?

Speaker: Also da sind gerade viele Fragen im Kopf für jemanden, der jetzt den Privacy-Podcast gehört hat und hier angekommen ist und sein Setup super eingerichtet hat mit seinem Handy, seinem Laptop und dort MULWAT VPN zum Beispiel drauf hat und jetzt überlegt, verdammt, was mache ich denn jetzt?

Speaker: Wie komme ich in mein Heimnetzwerk, um dort auf meine Node oder auf mein ganzes System, meine Backups und so weiter zuzugreifen?

Speaker: Zur Erklärung, WireGuard ist ein VPN-Protokoll.

Speaker: Das heißt, das ist komplett open source.

Speaker: Das verwenden zum Beispiel Unternehmen, damit die Mitarbeiter von überall in das Unternehmensnetzwerk zugreifen können.

Speaker: Oder eben ein kommerzieller VPN wie Mulvart oder wie ProtonVPN verwenden WireGuard als Grundlage, damit euer Handy als VPN sich zu diesem Server verwenden kann.

Speaker: WireGuard ist wirklich nur die Grundlage.

Speaker: Um auf euren Mini-PC zuzugreifen, könnt ihr entweder nur die Grundlage von WireGuard verwenden

Speaker: Oder sowas wie Tailscale, weil Tailscale basiert auch auf WireGuard.

Speaker: Und du hast ein Problem angesprochen, dass auf Handys man maximal einen VPN laufen lassen kann.

Speaker: Das heißt, man muss sich entscheiden, möchte ich jetzt den WireGuard VPN laufen lassen, der dann sich mit meinem Router verbindet, oder möchte ich den Muldward VPN laufen lassen, der mir eben diese sehr gute Privatsphäre gibt und auch teilweise eine Sicherheit.

Speaker: Da muss man diese Entscheidung machen.

Speaker: Und Tailscale hat da tatsächlich auch eine Lösung dazu, denn man kann bei Tailscale eine sogenannte Exit-Node einstellen.

Speaker: Das heißt, man hat das Tailscale-Netzwerk aus seinen Geräten und man kann auswählen, ich verwende jetzt dieses Gerät als Exit-Node.

Speaker: Da kann man zum Beispiel seinen Router bei sich zu Hause verwenden

Speaker: Und dann gehen alle Geräte, also nach außen die Verbindung, geht dann über den Router.

Speaker: Aber was auch bei Tailscale sehr cool ist, wir haben eine Kooperation mit MULWAT und man kann den MULWAT VPN in Tailscale als Exit-Node verwenden.

Speaker: Und somit hat man den Vorteil, dass man auf dem Handy Tailscale und auf dem VPN gleichzeitig benutzen kann.

Speaker: Super, ich glaube, ich habe meine Lösung gefunden, weil ich möchte nicht ständig hin- und herschalten.

Speaker: Ich kann ja auch, so viel weiß ich, auf dem Handy die WireGuard-App benutzen und dann von der WireGuard-App auf einen MULWAT-Server zugreifen und das dort einrichten, Zertifikat runterladen, mich einloggen und so weiter.

Speaker: Aber dann geht sehr, sehr viel von dem Komfort von MULWAT verloren, weil ich dann mich darum kümmern müsste, wie ist das mit der DNS-Verbindung, mit dem Werbeblocking.

Speaker: Ich könnte auch nicht schnell einen Serverwechsel machen, es sei denn ich richte genau die vorher ein, die ich haben will.

Speaker: Und ich könnte nicht diese tollen Data-Protokolle oder solche Sachen verwenden, glaube ich.

Speaker: Also diese Anti-AI-Tracking-Geschichte, die Mulvatt eingebaut hat.

Speaker: Also wenn ich die Möglichkeit habe, mit Talescale Mulvatt zu nutzen, mit all dem, was dazugehört, dann habe ich einen großen Vorteil.

Speaker: Oder habe ich irgendeine falsche Überlegung gemacht gerade?

Speaker: Teilweise, weil Mulvatt an sich als App hat deutlich mehr Features als Mulvatt als Exit Node in Tailscale.

Speaker: Das heißt, man hat die grundlegende Funktion der Privatsphäre von Mulvatt, aber es ist so, dass zum Beispiel das mit DITA, also mit diesem Protokoll gegen KI-Surveillance, das gibt es da, glaube ich, auch nicht.

Speaker: Die Lösung mit Mulvatt als Exit Node ist deutlich besser und deutlich angenehmer, aber es ist nicht genauso gut wie Mulvatt als separate App.

Speaker: Okay, dann machen Sie sich weiter nachdenken für mein Setup.

Speaker: Aber okay, machen wir weiter.

Speaker: Wir haben uns jetzt die Verbindungen angeschaut und ganz grundsätzlich, auf welche Schlagworte muss ich achten?

Speaker: Was kann ich einrichten?

Speaker: Wir haben Viaguard und Tailscale erforscht ein bisschen und kennen die grundlegenden Vorteile.

Speaker: Angenommen, wir haben jetzt unsere Maschine aufgebaut, falls du da nichts mehr zu sagen willst zu den Verbindungen.

Speaker: Wie geht es jetzt weiter?

Speaker: Jetzt habe ich diese Maschine und die Verbindung.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Du hast es ja bei den letzten Punkten sehr schön für Anfänger und Fortgeschwindel unterteilt.

Speaker: Das würde ich dann auch gerne machen mit den Verbindungen, weil das waren jetzt sehr, sehr viele Informationen.

Speaker: Wenn ihr ganz am Anfang seid, würde ich euch empfehlen, das nur im lokalen Netzwerk bei euch zu machen.

Speaker: Also nehmen wir an, ihr nehmt die Anfängerroute mit eben einem Mini-PC und Umbrel als Betriebssystem.

Speaker: Dann gebt ihr einfach in eure Browserleiste ein, umbrel.lokal und habt vollen Zugriff da drauf.

Speaker: Aber das funktioniert eben nur in eurem lokalen Netzwerk.

Speaker: Das ist die einfachste Lösung, da müsst ihr nichts einrichten.

Speaker: Wenn ihr dann ein bisschen weiter gehen wollt und es auch von außen darauf zugreifen wollt, würde ich das empfehlen, per WireGuard das zu machen.

Speaker: Dann installiert ihr die WireGuard App auf eurem Computer oder bei den meisten Linux-Systemen ist es schon vorinstalliert.

Speaker: Bei Windows und Mac kann ich das leider nicht sagen, da kenne ich mich nicht so gut aus.

Speaker: Zur Not installiert ihr das einfach.

Speaker: Und immer, wenn ihr unterwegs seid und zugreifen wollt auf euren Mini-PC, sagt ihr, ich schalte jetzt den normalen VPN aus bei dem Handy und schalte den WireGuard VPN an.

Speaker: Und wenn ihr fertig seid, schaltet die wieder zurück.

Speaker: Wenn ihr ganz fortgeschritten seid und eine komplette Bequemlichkeit haben wollt, dann empfehle ich das über Tailscale zu machen mit einem VPN als Exit Node und den lasst ihr dann die ganze Zeit laufen.

Speaker: Als kleine Zusammenfassung, um das Thema mit den Verbindungen einmal abzuschließen.

Speaker: Dann geht es jetzt weiter zu den Apps, welche ich empfehle, welche ich benutze und wo man überhaupt solche Apps überall finden kann.

Speaker: Generell, was ich echt sehr cool finde, ist, dass bei Self-Hosting-Apps, die sind sehr, sehr weit entwickelt.

Speaker: Da gibt es wirklich sehr, sehr viele und wirklich auch sehr gute Apps im Vergleich zu nur Privacy-Apps, die man lokal laufen lässt auf seinem Computer.

Speaker: Denn die Self-Hosting-Community, die ist sehr, sehr groß und die gibt es auch schon sehr, sehr lange.

Speaker: Wenn man irgendwie eine Alternative sucht zu etwas, gibt es deutlich bessere Self-Hosting-Lösungen in vielen Fällen als nur lokale Apps, die man nur auf seinen Computer oder auf sein Handy lädt.

Speaker: Das heißt, wenn euch die Privacy-Apps, die wir empfehlen oder Security-Apps, die wir empfehlen, noch nicht perfekt passen, öffnet sich durch die Welt des Self-Hostings wirklich Zugriff auf deutlich, deutlich mehr Optionen, die ihr dann habt zur Auswahl.

Speaker: Wenn ihr nach irgendwas sucht, vielleicht grundlegend, empfehle ich wieder die Webseite alternative2.net.

Speaker: Das ist unsere Standardempfehlung.

Speaker: Wenn ihr eine Alternative sucht, zum Beispiel zu Google Fotos, könnt ihr die dort eingeben.

Speaker: Und dann könnt ihr dort auch filtern.

Speaker: Als Gerät könnt ihr das Self-Hosting einstellen.

Speaker: Dann seht ihr, welche Dienste ihr dann selber hosten könnt.

Speaker: Für alles, für irgendwelche Dateien, Synchronisationen, für Kalender, für sowas wie Netflix auch, für Musik.

Speaker: Und das finde ich einen sehr, sehr guten Startpunkt.

Speaker: Und dann müsst ihr halt darauf schauen, dass die Empfehlungen, die es dort gibt, auch gut sind.

Speaker: Also ich würde euch empfehlen, einmal auf GitHub zu schauen, ob die Projekte immer noch aktiv sind, ob die viele Sterne haben, ob viele Leute daran programmieren.

Speaker: Das Ganze, was wir in der Open Source Folge auch besprochen haben, die können wir auch einmal verlinken.

Speaker: Aber jetzt einmal zu meinen Empfehlungen und die Apps, die ich am meisten nutze oder wo ich den größten Vorteil habe.

Speaker: Die App, die ich wirklich am besten finde und die ich am häufigsten benutze, ist Immich.

Speaker: I-M-M-I-C-H.

Speaker: Wir packen natürlich auch alles einmal in die Schauen los.

Speaker: Und Immich ist eine Alternative zu Google Fotos oder Apple iCloud, also für die Foto-Variante oder Video-Variante.

Speaker: Und die ist wirklich enorm gut.

Speaker: Es gibt eine...

Speaker: lokale KI, die über die ganzen Fotos laufen lässt und die ihr zum Beispiel Gesichter da erkennt und dann habt ihr verschiedene Alben und könnt sagen, zum Beispiel möchte jetzt alle Bilder, die ich zusammen mit Nino habe, anschauen oder man kann auch Filter nach verschiedenen Sachen, das heißt, man kann zum Beispiel eingeben, ich möchte nach meiner Katze suchen und dann werden nur die Katzenfotos eingezeigt und das alles komplett lokal und nur bei euch.

Speaker: Die Apps, die es dort gibt, also die Webseite, auf die man dann Zugriff hat und auch die App, die man auf dem Handy hat,

Speaker: Für Android und für iPhone, die sind alle sehr, sehr angenehm und die machen die Synchronisation komplett vollautomatisch.

Speaker: Hier hat man sehr, sehr viele Vorteile.

Speaker: Die App ist genauso gut wie Google Fotos oder Apple Fotos und das kann man sehr selten sagen in den Privacy-Bereichen, vor allem wenn es solche komplizierten Produkte sind, die dann nach verschiedenen Personen, nach verschiedenen Standorten oder sogar komplett zufälligen Dingen, wie eben eine Katze, filtern können.

Speaker: Da bin ich ja mal gespannt, wie viel bei der KI-Suche nach Timo und Nino rauskommt, weil Timo, kleiner Spoiler, lässt sich so ungern fotografieren im Leben, weil er eben nicht möchte, dass sowas öffentlich wird.

Speaker: Aber vielleicht hat er ja ganz viele private Fotos von uns, der weiß.

Speaker: Ja, das war jetzt einfach nur ein Beispiel.

Speaker: Aber zum Beispiel, wenn ich jetzt einen Freund habe, mit dem ich...

Speaker: irgendwelche Selfies mache, ab und zu, wenn die irgendwo reisen, dann kann ich danach besuchen.

Speaker: Das war jetzt einfach nur ein Beispiel.

Speaker: Tatsächlich, wenn ich jetzt Nino reingebe, ich glaube, ich habe auch keine Bilder von Nino.

Speaker: Also nach dieser Person, die existiert nicht in meiner Image-Galerie.

Speaker: Ausgezeichnet.

Speaker: Machen wir ja alles richtig, was Privatsphäre angeht.

Speaker: Okay, hast du weitere Apps?

Speaker: Wir haben jetzt Immig genannt.

Speaker: Also wer seine Fotos sehr wertschätzt, viele davon macht oder Videos und die verwalten möchte, das ist wahrscheinlich die allererste Anlaufstelle.

Speaker: Was kann ich denn noch alles machen?

Speaker: Jetzt habe ich so einen schönen Rechner bei mir zu Hause und du sagst, ich kann jetzt alles machen, was sonst andere Dienstleister für mich machen.

Speaker: Was würdest du da als nächstes empfehlen?

Speaker: Dann gibt es noch ein Komplettpaket, das sehr oft empfohlen wird, das ist die Nextcloud.

Speaker: Dort gibt es alles.

Speaker: Bei Nextcloud kann man Dateien synchronisieren, damit hat alles angefangen.

Speaker: Aber das ist jetzt ein Ökosystem geworden aus verschiedenen Unter-Apps, die man in der Nextcloud installieren kann.

Speaker: Und somit gibt es bei der Nextcloud alles.

Speaker: Man kann Dateien synchronisieren, man kann auch Fotos synchronisieren, aber ein bisschen schlechter als bei Image.

Speaker: Man hat einen Kalender, den man synchronisieren kann, Kontakte.

Speaker: Alles mögliche an Apps.

Speaker: Also der App Store hat, glaube ich, mehr als 1000 verschiedene Apps, die man in der Nextcloud installieren kann.

Speaker: Also man kann sich Nextcloud wie ein Betriebssystem auf dem Betriebssystem vorstellen, weil es wirklich sehr erweiterbar ist.

Speaker: Das heißt, wenn ihr nur eine Sache installieren wollt, dann empfehle ich die Nextcloud, weil die macht das auch sehr, sehr einfach.

Speaker: Dort innerhalb habt ihr sehr viele Optionen, um externe Dienstleister zu installieren.

Speaker: Ich persönlich verwende Nextcloud nur für die Dateisynchronisation und für eine normale Datei-Cloud.

Speaker: Alle anderen Optionen, die verwende ich nicht wirklich.

Speaker: Nextcloud zum Beispiel verwenden wir hier bei Privatopia, um zum Beispiel die Podcast-Folgen, dass wir beide darauf zugreifen können.

Speaker: Das sind so die zwei Sachen, die ich den meisten empfehle, die eigentlich jeder benötigen würde.

Speaker: Und dann geht es halt weiter in verschiedene Tritt-Apps, die vielleicht nicht für jeden interessant sind.

Speaker: Deswegen gehe ich da auch nur ein wenig kürzer ein.

Speaker: Zum Beispiel, was ich auch verwende, ist Navidrome.

Speaker: Das verwende ich als Musik-Streaming-Dienst.

Speaker: Wenn man schon MP3-Dateine hat, also Musik gekauft hat zum Beispiel, dann kann man die bei Navidrome hochladen und dann von verschiedenen Clients auf Computer, auf dem Handy darauf zugreifen und streamen, sehr, sehr ähnlich zu Spotify.

Speaker: Jellyfin ist genau das gleiche, nur für Filme und Serien.

Speaker: Das heißt, wenn man diese physisch hat, zum Beispiel als CD, kann man die einmal einspielen und dann da draufladen.

Speaker: Oder wenn man sich einen Film gekauft hat, kann man dann Jellyfin als Netflix-Alternative verwenden.

Speaker: Das läuft dann die ganze Zeit über den Mini-PC.

Speaker: Und wenn man einen Film schauen möchte, streamt man nicht mehr bei Netflix, sondern bei Jellyfin.

Speaker: Dann habe ich auch ganz am Anfang angesprochen, ich lasse AI-Agenten darauf laufen.

Speaker: Ich verwende einen Mini-PC mit Proxmox und habe da eine VM nur für Self-Hosting und eine VM für AI-Agents.

Speaker: Und wenn ich viel mit AI arbeite, mache ich das immer darüber.

Speaker: Das ist komplett isoliert und ich persönlich verwende da Hermes für die, die das interessiert.

Speaker: Dann habe ich noch ein paar kleinere, dritte Apps, die wahrscheinlich die wenigsten interessieren, aber zum Beispiel BTC Pay kann man darauf laufen lassen.

Speaker: Also wenn ihr zum Beispiel uns unterstützen möchtet bei dem Podcast, haben wir ja den Member Club dazu und da könnt ihr nicht nur mit Karte zahlen, sondern auch per Bitcoin und anstelle eines externen Dienstleister, der diese ganze Zahlungsabwicklung übernimmt, habe ich einen eigenen BTC Pay Server und wenn ihr also eine Zahlung macht, dann läuft die Zahlung über meinen kleinen Minibit.

Speaker: Das heißt, hier habe ich auch die

Speaker: komplette Unabhängigkeit und natürlich ihr habt auch dadurch mehr Privatsphäre, wenn es kein Drittanbieter sieht.

Speaker: Oder auch zum Beispiel ein CRM-System habe ich laufen für alle meine Kunden, um meine Kundennotizen zu ordnen und die ganzen To-Dos aufzuschreiben.

Speaker: Und zu guter Letzt, das hat auch Nino bei Umbrel, ist diese Bitcoin-Note, die ich laufen lassen habe, um eine komplette Unabhängigkeit zu haben und selber meine Transaktion validieren zu können.

Speaker: Das lasse ich auch tatsächlich über Umbrel auf nochmal eine separate VM laufen.

Speaker: Wow, also drei VMs auf Proxmox, einmal KI, einmal alles, was deinen Homeserver angeht und dann nochmal Bitcoin-Note.

Speaker: Gefällt mir, wenn jetzt jemand sagt, oh, ich möchte mal auf Timos Homeserver quasi zugreifen, dann ist eure einfachste Methode, eine Zahlung zu machen an uns für den Member-Club.

Speaker: Dann habt ihr das gute Gefühl, ihr wart einmal kurz bei Timo zu Hause auf dem Homeserver unterwegs, um diese Zahlung abzuwickeln.

Speaker: Ja, aber ich muss auch dazu sagen, dass es da auch einmal ein Problem gab, weil mein Mini-PC hatte kein Internet zu Hause und dann hat er nicht richtig gestartet mit meiner Bitcoin-Note und mit BTC Pay und dann konnte ein Mitglied im Member Club sein Abo nicht mehr erneuern für drei, vier Tage, bis ich wieder zu Hause war.

Speaker: Das war leider zu der Zeit, in der ich im Urlaub war und hier seht ihr wieder, das ist ein Nachteil, den man hat, wenn der Mini-PC zu Hause ist.

Speaker: Niemand ist zu Hause, dann kann es kommen, dass man manuell einen Neustart machen muss und der geht dann erst in vier Tagen.

Speaker: Ja, immer dann, wenn wir mehr Souveränität wollen und auch mehr Kontrolle ausüben wollen über unsere Daten und über unsere Systeme, kommt damit Verantwortung einher.

Speaker: Und wenn Probleme auftauchen, dann müssen wir sie selber lösen.

Speaker: Also dann fehlt uns der externe Retter, der uns aus dieser Situation, aus diesem Sumpf herauszieht.

Speaker: Das Schöne ist aber, es gibt eine tolle Community, nämlich auch die Privatopia-Community zum Beispiel,

Speaker: Da könnt ihr draufgehen.

Speaker: Jetzt eine super Überleitung, falls Timo nichts mehr zu empfehlen hat.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Dann könnt ihr dort euch natürlich auch helfen lassen.

Speaker: Also es gibt immer noch Hilfe von außen.

Speaker: Allerdings seid ihr in der Verantwortung, diese dann anzuwenden und zu übernehmen, dass das wieder funktioniert.

Speaker: Ansonsten könnt ihr natürlich auch sehr gerne diese Folge weiterempfehlen oder generell den Podcast weiterempfehlen.

Speaker: Eine gute Bewertung da lassen.

Speaker: Das hilft uns immer weiter, wenn ihr euer Netzwerk da aktiviert, weil

Speaker: Ihr kennt ein paar Leute, die wir nicht kennen, ja, wahrscheinlich sehr viele sogar.

Speaker: Außerdem vertrauen diese Menschen euch und wenn ihr das hier gut findet und uns mittlerweile vertraut, dann werden die viel besser auf uns aufmerksam, wenn sie das von einem guten Freund wie euch hören und nicht von irgendeiner Werbeanzeige, die wir mal schalten sollten oder so.

Speaker: Deshalb da auch gerne, wenn ihr uns unterstützen möchtet, empfehlt uns weiter.

Speaker: Das würde uns sehr weit helfen.

Speaker: Das wäre es jetzt von meiner Seite, was die Abmoderation angeht.

Speaker: Also Member Club haben wir ja auch schon genannt.

Speaker: Ihr findet einfach alles in den Shownotes.

Speaker: Guckt euch da um, was euch zusagt.

Speaker: Sowieso alles, was wir jetzt besprochen haben, die Links zu den ganzen Dienstleistern, kommen dort rein.

Speaker: Und ich freue mich jetzt einfach, dass wir hier einen Beitrag geleistet haben zu dem Thema Self-Hosting, weil ich hätte das alleine nie geschafft.

Speaker: Hätte ich diesen Podcast nicht mehr, Timo, würde ich das nicht leisten können.

Speaker: Timo ist da einfach viel, viel weiter drin und ein großer Experte.

Speaker: Danke dir dafür.

Speaker: Nächste Folge geht es um etwas ganz anderes.

Speaker: Da kann ich dann auch wieder ein bisschen mehr mitreden, weil ihr habt euch auch gewünscht in der Umfrage, dass wir das Thema Aliasing ein bisschen tiefer betrachten.

Speaker: Das hatten wir mal als kurzes Seitenthema in der E-Mail- und Messenger-Folge.

Speaker: Das war Folge Nummer 8, glaube ich.

Speaker: Und jetzt werden wir da tief einsteigen und verschiedene Modelle euch vorstellen.

Speaker: Aber das kommt nächste Woche.

Speaker: Jetzt genießt euren Homeserver, wenn ihr anfangen wollt damit.

Speaker: Und wenn ihr Fragen habt, meldet euch gern bei uns.

Speaker: Timo, du hast das letzte Wort.

Speaker: Ich freue mich auf die nächste Folge.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

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