Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Wir haben heute wieder ein Ergebnis von der Umfrage uns angeschaut und zwar habt ihr euch überlegt, das Thema Aliasing sollten wir mal genauer besprechen.
Speaker: Aber was ist Aliasing überhaupt und was haben wir uns dafür heute vorgenommen, Timo?
Speaker: Genau, also Eliasing, ich weiß jetzt nicht, was die Direktiv-Übersetzung ist, habe ich nicht richtig vorbereitet, aber es einfach mit Pseudonymen zu arbeiten und seine eigene Identität nicht online preiszugeben oder auch vor Ort nicht preiszugeben, also unter anderen Identitäten aufzutreten oder so aufzutreten, dass man überhaupt gar keine Verbindung zu einem selber hat.
Speaker: herstellen kann.
Speaker: Und heute wollen wir uns genau dieses Thema anschauen.
Speaker: Wir haben das schon zum Teil in anderen Folgen angesprochen, aber hier gibt es jetzt einen Deep Dive.
Speaker: So wird es wahrscheinlich auch in den zukünftigen Folgen geben, weil Privatsphäre ist wirklich ein Netz aus allen verschiedenen Nutzerverhalten, Apps, Software, Betriebssystemen, die man verwendet.
Speaker: Und da wird es über kurz und lang dazu kommen, dass auch mal ein oder die andere Empfehlung doppelt kommt.
Speaker: Wenn ihr gerade einsteigt, dann ist alles neu.
Speaker: Wenn ihr schon mal was gehört habt,
Speaker: ist es eine ziemlich gute Wiederholung in allen Bereichen, aber wir setzen auch noch mal was drauf und schauen das noch tiefer im Detail ein.
Speaker: Also wir fangen an, was die Ziele sind von Aliasing und dann schauen wir uns verschiedene Methoden an, wie man mehr Privatsphäre bekommt durch Aliasing.
Speaker: Einerseits für Anfänger, also ziemlich einfache Sachen, die jeder machen kann, die wir auch jedem empfehlen, die mit sehr wenig Aufwand verbunden sind, bis hin zu fortgeschrittenen Methoden, die man machen kann, mit denen man eine deutlich höhere Privatsphäre hat, aber auch ein wenig mehr Aufwand, bis hin zu der kompletten Profi- und Expertenmethode, bei der man komplett extrem ist, mit sehr viel Aufwand, aber dafür eine enorme Sicherheit oder Privatsphäre bekommt, je nachdem, was man möchte.
Speaker: Und diese drei Punkte schauen wir uns im digitalen Leben an, also vor allem bei Anmeldungen, bei Apps oder wenn man halt irgendwie auf Social Media unterwegs ist.
Speaker: Und zu guter Letzt schauen wir uns das aber auch an im physischen Bereich, wie man dort ein wenig mehr Aliasing machen kann.
Speaker: Das ist deutlich schwieriger, aber da schauen wir uns das auch an bei zum Beispiel Bestellungen oder wenn man irgendwo eine Adresse angeben muss, wie man das am besten angeht.
Speaker: Aber fangen wir mal an.
Speaker: Was sind überhaupt die Ziele zu Aliasing und was ist das überhaupt?
Speaker: Ich habe auch keine Ahnung, was das Wort bedeuten soll.
Speaker: Ich habe es aber oft verwendet und in meinem Kopf war es auch immer diese Idee.
Speaker: Ich bin nicht ich selber, sondern ich tue so, als wäre ich eine Person, die es gar nicht gibt oder als würde ich zumindest diesen Datenpunkt von mir frei erfinden.
Speaker: Und das tue ich ja auch, weil Aliasing erlaubt mir verschiedene Datenpunkte, die trotzdem am Ende funktionieren für mich.
Speaker: bei unterschiedlichen Anbietern oder an unterschiedliche Parteien zu geben, dass die mich nicht damit in Verbindung setzen können.
Speaker: Wenn ich zum Beispiel für meinen Google-Account eine ganz andere Identität, sage ich es jetzt einfach mal, habe als für meinen Proton-Account oder für meinen Apple-Account oder für meinen Microsoft-Account oder so, könnte es ja gut sein, dass die nie auf die Idee kommen, dass das die gleiche Person ist.
Speaker: Und das ist auch mein eines Ziel davon, dass ich in der Lage bin,
Speaker: meine persönlichen Daten, die vielleicht auch zu nah an mir dran sind, zum Beispiel meine Adresse oder meine finanzielle Situation, das dann vor dem Zugriff von Dritten zu schützen, indem ich es ihnen gar nicht gebe oder indem ich nur die notwendigsten Details gebe und vielleicht noch vermische mit Sachen, die gar nicht stimmen oder die ich frei erfinde.
Speaker: Dadurch sorge ich dafür, dass Menschen mich nicht oder Parteien, ja meistens sind das ja Firmen, mich nicht eindeutig zuordnen können.
Speaker: Ein weiterer großer Vorteil und auch eins meiner ersten Ziele, die ich damit hatte, war endlich mal dieses verdammte Spam zu kontrollieren bei meinen E-Mails.
Speaker: E-Mails brauchen wir ja immer noch, da haben wir eine ganze Folge zu gemacht, wie Kommunikation aufgebaut werden kann und wofür man E-Mails vielleicht noch ersetzen kann, aber oft braucht man sie, um einen Account anzulegen online.
Speaker: Und dann kann es natürlich sein, wenn ich jetzt eine E-Mail habe und die überall angeben muss, dass dann irgendwann diese E-Mail bekannt wird und dann fangen wir
Speaker: verschiedene Betrüger an, mir irgendwelche E-Mails zu schicken, die ich nicht haben will und das lässt sich dann im Nachhinein, wenn die E-Mail erstmal in der Wildnis ist, sehr schwer noch einfangen und kontrollieren.
Speaker: Da gibt es zwar Spam-Filter und vieles davon wird dann auch aussortiert, aber die sind fehlerhaft oder ich habe das Problem, dass ich mich halt selber drum kümmern muss, diesen Filter immer weiter zu verbessern und immer wieder Spam von Nicht-Spam zu unterscheiden.
Speaker: Und ansonsten habe ich noch eine Spielfreude daran, verschiedene Identitäten mir aufzubauen und verschiedene Datenpunkte zu erstellen, die dann nutzbar sind für mich, aber für andere relativ wertlos sind.
Speaker: Und das ist das, was ich mit Aliasing immer verbinde, diese Möglichkeit, sich selber aufzuteilen in ganz viele kleine Teile, die dann vielleicht noch anzufüttern mit Sachen, die dann ein anderes Bild entstehen lassen und das dann in der Welt zu verteilen, da wo ich was verteilen muss, damit am Ende niemand mich mit einem anderen Dienstleister in Verbindung bringt.
Speaker: Siehst du das ähnlich, Timo, oder hast du noch Ergänzungen dazu?
Speaker: Mir ist auch einmal aufgefallen, zum Beispiel ich habe mich letztens mit einem Freund getroffen, der sehr, sehr gut in Poker ist.
Speaker: Das heißt, er verdient damit einigermaßen viel Geld und der spielt auch hauptsächlich online.
Speaker: Und da ist so, dass er auch zum Beispiel Aliasing verwendet, um von den anderen Spielern nicht erkannt zu werden.
Speaker: Weil man kann da ziemlich viel tracken, wie jemand spielt und so weiter.
Speaker: Und da erstellt er sich von Zeit zu Zeit einen neuen Account, damit eben die anderen Spieler seine Spielweise nicht herausfinden können.
Speaker: Das ist auch zum Beispiel ein Vorteil von Aliasing.
Speaker: Irgendeine Verbindung, die schon zu dir hergestellt worden ist, die kann man eben trennen oder man kann die einfach liegen lassen und mit einem neuen Account einmal auftreten.
Speaker: Das heißt zum Beispiel, viele haben oder eigentlich würde ich sagen, der Großteil der Menschen haben über sehr lange Zeit Google benutzt für YouTube und so weiter.
Speaker: Und ein Vorteil von Aliasing ist, Google hat jetzt zwar die ganzen Daten, wenn man das über eine längere Zeit benutzt hat.
Speaker: Wenn man jetzt aber trotzdem YouTube schauen möchte, kann man sich einen neuen Account erstellen.
Speaker: und darauf achten, dass keine Verbindung zwischen diesen beiden Accounts hergestellt ist.
Speaker: Und dann kann man diese alte Identität einfach liegen lassen und die verliert an Relevanz und man fängt mit der neuen an, um weiterzuführen.
Speaker: Alias Hing ist sehr sinnvoll für sehr viele verschiedene Ziele und Zwecke, aber hauptsächlich ist die Privatsphäre.
Speaker: Und man möchte dem entgehen, dass alles, was man online macht oder auch im physischen Leben macht, öffentlich zu einer Identität verbunden wird.
Speaker: Wenn ich jetzt überall mit meinem Klarnamen auftrete, überall meinen Klarnamen habe, auf Social Media, auf zum Beispiel irgendwelche Pokerseiten, dann über kurz oder lang mit Datenlecks oder über die Unternehmen, die die Daten untereinander austauschen, gibt es ein ganz großes Bild zu mir, wenn man dann meinen Namen sucht.
Speaker: Dann gibt es eine sehr große Datenbank.
Speaker: Hier hat er Poker gespielt, das schaut er gerne auf YouTube.
Speaker: Das macht er auf seinen Microsoft-Account und so weiter.
Speaker: Und genau dem wollen wir ja entgehen bei Privatsphäre.
Speaker: Wir wollen alles ein bisschen dezentralisiert machen, dass die jeweiligen Dienstleister nur wenig Daten überein haben und dass diese Dienstleister nicht mit einem anderen Dienstleister kooperieren können, um ein größeres Bild zu schaffen.
Speaker: Und genau das schafft man eben durch Aliasing, indem man verschiedene Identitäten für verschiedene Dienstleister und Zwecke verwendet.
Speaker: Ich habe schon ganz viele Verknüpfungen im Kopf, die ich vielleicht in die Show Notes schreibe.
Speaker: Folge 5 mit den ganzen Privacy-Mythen.
Speaker: Ein zukünftiger potenzieller Arbeitgeber sollte vielleicht nicht wissen, dass wir Poker spielen, wenn wir das tun.
Speaker: Solche Sachen könnten uns schon mal gut schützen oder Vorteile oder wenigstens keine Nachteile im Leben verschaffen.
Speaker: Oder auch wenn wir im Ökosystem gefangen sind.
Speaker: Apple kommt natürlich sofort in den Sinn, weil die das beste und auch komfortable Ökosystem haben.
Speaker: Viele Menschen, die ich kenne, sind dort drin und kommen da auch schwierig wieder raus.
Speaker: Und dann weiß Apple eben sehr viel mehr über einen, als wenn mein Gerät eins von einer anderen Firma ist als Gerät zwei und ich bei anderen Diensten angemeldet bin.
Speaker: Und auch die dritte Verknüpfung, die verlinke ich auf jeden Fall, ist für alle, die sich gerade fragen, brauche ich das denn wirklich?
Speaker: Dann könnt ihr mal direkt für euch auf haveibeenporn.com gehen.
Speaker: Das haben wir vor ziemlich genau fünf Monaten das erste Mal besprochen.
Speaker: Das ist eine Webseite, die überprüft, ob es eure E-Mail-Adresse und dann vielleicht auch eure Passwörter schon in alten Datenlecks gegeben hat, weil die eine große Datenlecksammlung aufgebaut haben und die einfach durch Super machen für uns.
Speaker: Und das ist ein vertrauenswürdiger Service, die funktionieren sehr gut, wenn wir dort einfach mal eine E-Mail-Adresse, die wir oft verwendet haben und die vielleicht schon älter ist, eingeben, dann kann man davon ausgehen, dass das schon mal irgendwo aufgetaucht ist und dann lasst euch mal überraschen, was passiert, wenn ihr eure bisherige E-Mail-Adresse dort auf verschiedene Datenlinks überprüfen lasst und wo diese Datenlinks dann aufgetaucht sind und was ihr jetzt zu tun habt.
Speaker: Wenn ihr das macht, werdet ihr vielleicht feststellen, verdammt, mindestens dort in diesem Bereich sollte ich mir mal mehr Gedanken machen über Eliasing.
Speaker: Und da gibt es diese verschiedenen Level, die Timo schon angedeutet hat.
Speaker: Wir können jetzt natürlich hingehen und versuchen, mit ganz viel Aufwand ganz viel zu verschleiern.
Speaker: Das geht auch.
Speaker: Aber am Anfang ist vielleicht einfach wertvoll zu sagen, ich nehme mir jetzt eine neue E-Mail-Adresse.
Speaker: Dieser alte Bestand, diese alte E-Mail-Adresse, die gar nicht mehr zu retten ist, wenn sie schon in vielen Datendex aufgetaucht ist, kann ich ersetzen durch eine neue.
Speaker: Und wenn ich das mache, mache ich vielleicht nicht nur eine neue E-Mail-Adresse, sondern gönne mir auch eine zweite, eine dritte, eine vierte und mache die bei verschiedenen Anbietern.
Speaker: Das kann ich kostenlos machen.
Speaker: Proton bietet mir eine kostenlose E-Mail-Adresse an.
Speaker: Tutor, da kann ich eine kostenlose E-Mail-Adresse machen, das sind ja die beiden Anbieter, die wir auch in unserer Folge 8 zu den Messengern und E-Mail-Adressen empfohlen haben.
Speaker: Mailbox.org ist auch noch ein ganz guter Anbieter und dann habe ich schon drei E-Mail-Adressen, die relativ privat sind.
Speaker: Dann kann ich eine dafür verwenden, meine privaten Sachen, alles, was so in meinem privaten Leben passiert, zu verwenden und die nächste für meine Faktoren.
Speaker: finanzielle Situation, alles, was im Bereich Finanzen ist oder vielleicht auch, wenn mein Arbeitgeber eine E-Mail-Adresse, eine Kontaktadresse von mir braucht und dann noch eine E-Mail-Adresse für Newsletter zum Beispiel, wenn ich mich irgendwo anmelden möchte, um bestimmte Informationen zu erhalten, aber ich weiß schon, dass da vielleicht der ein oder andere Newsletter gar nicht mehr so interessant ist auf lange Sicht, da möchte ich den abmelden und wenn das dann irgendwie doch nicht klappt, dann will ich, dass das immerhin getrennt ist von meiner finanziellen Situation.
Speaker: Ich könnte auch noch eine E-Mail-Adresse machen für alles, wo ich nur einen Account einmalig brauche oder nur ganz kurz, aber dafür gibt es auch Dienstleister, die mir eine temporäre E-Mail-Adresse geben.
Speaker: Auch das haben wir in der Kommunikationsfolge gesprochen.
Speaker: Timo hat dazu aber eine Meldung tatsächlich, die ich hier gesehen habe.
Speaker: Genau.
Speaker: Wenn man jetzt aber mehrere E-Mail-Adressen verwendet, leider ist es so, dass es nicht so viele private E-Mail-Adressenbetreiber gibt, dass man jetzt zehn verschiedene E-Mail-Adressen unterteilen kann.
Speaker: Deswegen, was ich hier empfehle, ist wirklich auch ein wenig Geld auszugeben und zum Beispiel den kostenpflichtigen Plan von Twitter zu nehmen oder von ProtonMail.
Speaker: Das ist dann einerseits deutlich bequemer und man hat diese verschiedenen E-Mail-Adressen, die habe ich auch zum Beispiel in das Privacy-Handbuch ziemlich genau beschrieben, eine für Finanzen, eine für irgendwelche Online-Geschichten, eine für private Angelegenheiten, hat man dann alle in einem Postfach.
Speaker: Man muss das nur einmal überprüfen und sieht direkt alles.
Speaker: Das heißt, dort hat man wirklich eine sehr, sehr hohe Bequemlichkeit.
Speaker: Und es kostet glaube ich 3, 4, 5 Euro pro Monat, die genauen Zahlen weiß ich nicht, aber generell ist das eine der Sachen, für die ich empfehle bei Privatsphäre Geld auszugeben, die andere ist VPN und sonst kriegt man alles kostenfrei hin.
Speaker: Dazu machen wir auch eine Folge, wie viel Privatsphäre überhaupt kostet, aber generell diese zwei Sachen, die empfehle ich jedem, weil dadurch hat man deutlich mehr Bequemlichkeit.
Speaker: Und auch deutlich mehr Privatsphäre.
Speaker: 10 E-Mail-Adressen hat man dann bei Proton, wenn man die alle für verschiedene Zwecke benutzt.
Speaker: Und der Umstieg ist nicht wirklich so schwer, denn man hat alles in einem Postfach und ist es genauso angenehm.
Speaker: Das heißt, die Bequemlichkeit muss man hier nicht aufgeben.
Speaker: Sehr guter Gedankengang.
Speaker: Wenn wir uns weniger Arbeit machen wollen, dann geben wir ein bisschen Geld aus.
Speaker: Und nicht nur deshalb für das Thema Aliasing, sondern auch viele andere Sachen, auf die wir gleich noch kommen, die durch Proton oder durch Tutor und andere Dienstleister viel angenehmer werden in unserem Leben.
Speaker: Das ist nämlich, wenn der fortgeschrittene Bereich kommt.
Speaker: Wenn wir sagen, okay, wir könnten jetzt das machen mit diesen zwei, drei oder bis zu zehn E-Mail-Adressen und dann verschiedene...
Speaker: Identitäten uns quasi aufbauen, indem wir für jeden Bereich eine E-Mail-Adresse definieren.
Speaker: Das sorgt dann trotzdem dafür, wenn das mal bei Have I Been Porn zum Beispiel auftaucht, dass es da einen Datenleck zu gab, dann ist diese E-Mail-Adresse kompromittiert, auch für alle anderen Dienstleister in diesem Bereich.
Speaker: Man hat dann seinen Schaden vielleicht auf ein Fünftel oder so reduziert, aber der Schaden ist trotzdem da und er ist wahrscheinlich auch groß und dann werden wir wieder gezwungen, neue E-Mail-Adressen anzulegen.
Speaker: Dafür ist für Fortgeschrittene das Thema Aliasing, und zwar E-Mail-Aliasing, besonders gut, wenn wir das automatisieren.
Speaker: Das ist nicht ganz der richtige Begriff, aber wir können mit ein oder zwei Klicks für jeden Account eine neue E-Mail-Adresse anlegen.
Speaker: Wie schaffen wir das?
Speaker: Dafür benutzen wir unseren Passwortmanager.
Speaker: Das kann BitWorten sein oder ProtonPass.
Speaker: Das waren die beiden, die wir in der dritten Folge empfohlen haben.
Speaker: Oder ich weiß es nicht, ob es die zweite oder dritte war.
Speaker: Wo wir generell unsere Online-Sicherheit erhöhen durch die verschiedenen Projekte.
Speaker: Passwörter, die auch nicht so leicht zu knacken sind und vielleicht noch einen zweiten Faktor hinterher, dann sind wir sehr, sehr gut abgesichert.
Speaker: Und diese Passwortmanager, die haben auch unter den richtigen Bedingungen die Funktion, dass, wenn ich einen neuen Account anlege, dann nicht nur ein Passwort mir generieren lassen kann, sondern sogar eine E-Mail-Adresse.
Speaker: Bei Proton Pass ist es sehr einfach, wenn ich nämlich den Proton Mail Account habe und den upgrade oder mir gleich das Upgrade kaufe von Proton Unlimited.
Speaker: Das sind 10 Euro im Monat und gibt es auch günstiger, wenn man verschiedene Gutscheincodes verwendet.
Speaker: Da könnt ihr uns gerne mal in der Signal Gruppe fragen.
Speaker: Da haben wir ein paar gute Links für euch.
Speaker: Aber wenn ihr das macht, dann habt ihr Zugriff auf
Speaker: das ganze Proton-Ökosystem und wenn ihr euch entscheiden solltet, Proton-Mail und Proton-Pass zu verwenden, dann ist das direkt für euch eingerichtet.
Speaker: Ihr werdet dann beim Passwort-Manager schon in dem Feld, wenn es schon heißt, hier sollt ihr eine E-Mail-Adresse eingeben, dort wird dann ein kleines Pop-Up kommen und ihr könnt sagen, möchte ich meine
Speaker: E-Mail-Adresse von Proton benutzen oder möchte ich, das heißt dann meine E-Mail-Adresse verstecken, anklicken und dann erstellt Proton eine für euch zugewiesene oder für diesen Dienstleister zugewiesene E-Mail-Adresse.
Speaker: Ist automatisch dann der Name der Webseite, auf der ihr gerade seid, dann noch ein Wort angehängt, was zufällig ist, eine Zahl angehängt, die zufällig ist, dass man das nicht einfach erraten kann von außen.
Speaker: Und dann noch eine Domain von Proton in der Standardeinstellung ist das Passmail.net.
Speaker: Kann man aber auch, wenn man das im Passwortmanager macht, ziemlich freigestalten, mit Ausnahme von dem, was da zufällig angehängt wird, weil das soll auch echter Zufall sein.
Speaker: Das ergibt Sinn, dass das so ist.
Speaker: Und dann hat man auf einmal eine neue E-Mail-Adresse, ein neues Passwort,
Speaker: Zack ist der Account da und ich merke danach gar nicht mehr, dass das eine eigene E-Mail-Adresse ist, weil genauso wie davor bei den zehn E-Mail-Adressen kann ich auch mit 100 von diesen Alias-E-Mail-Adressen alles in einer Postbox vereinen.
Speaker: Wenn die uns eine E-Mail schreiben, kommt das bei uns an.
Speaker: Wir klicken da drauf, wir nutzen diese E-Mail.
Speaker: Wenn wir dann auf diese E-Mail antworten, wird als Absender von unserer Seite auch diese Alias-E-Mail verwendet.
Speaker: Heißt, auf der anderen Seite die andere Partei, die bekommt das gar nicht mit, dass wir nicht nur diese eine E-Mail-Adresse haben, sondern das sieht für die so aus, als wäre das die E-Mail-Adresse, mit der wir erreichbar sind und die, mit der wir kommunizieren.
Speaker: Bei BitWorn ist das ein bisschen schwieriger, weil BitWorn das nicht per se anbietet.
Speaker: Die haben keinen E-Mail-Service, die haben nicht so ein großes Ökosystem, aber sie lassen sich mit anderen E-Mail-Dienstleistern verknüpfen.
Speaker: Und da wäre meine Empfehlung, das Ganze mit Eddy.io zu machen.
Speaker: Im Moment zumindest ist das der Anbieter, der auch am unabhängigsten ist.
Speaker: Es gibt noch Simple Login, die sind aber mittlerweile im Proton-Universum aufgekauft worden.
Speaker: Deshalb, wenn man eh schon BitWorn benutzt, um
Speaker: die ganzen Eier nicht in einem Korb zu haben, dann sollte man sich da auch auf Eddie.io stürzen oder vielleicht was anderes, falls da in den Shownotes mittlerweile was anderes steht, falls wir jetzt schon ein paar Jahre in der Zukunft sein sollten.
Speaker: Und als E-Mail-Provider dann noch Mailbox.org.
Speaker: Man braucht beides.
Speaker: Man braucht diesen Alias-Service und dann noch eine E-Mail dahinter, die alles vereinen kann.
Speaker: Mailbox ORG deshalb, weil Tutor, unsere Empfehlung, machen ihre eigene Verschlüsselungsmethode, ihre eigenen Apps und dort würde das dann nicht gut anbindbar sein an zum Beispiel BitWord.
Speaker: Das ist aber etwas, auch da könnt ihr uns dann in der Signalgruppe fragen, was wir auch für euch einrichten können oder wo wir euch helfen können, dass das eingerichtet wird oder wo es gute Anleitungen zu online gibt.
Speaker: Ziel am Ende ist, wir legen einen neuen Account an, gehen in den Passwortmanager und lassen uns da mit einem Klick eine E-Mail generieren und mit einem Klick ein Passwort.
Speaker: Und dann müssen wir das gar nicht mehr groß beachten, können das vergessen.
Speaker: Der Passwortmanager, der erinnert das.
Speaker: Das geht sowohl mit Bitworden, mit der entsprechenden Einstellung, mit ProtonPass ein bisschen einfacher.
Speaker: Vorteil von dieser ganzen Sache, wenn wir das einmal eingerichtet haben, ist, dass wir jetzt überall eine eigene E-Mail-Adresse haben.
Speaker: Am Anfang werden wir vielleicht nur neue Accounts damit bestücken, aber wenn wir uns dann in unseren Amazon-Account einloggen oder in unseren Google-Account oder, oder, oder, können wir ja, wenn wir die Zeit haben, in die Einstellung gehen und die E-Mail-Adresse ändern und dort dann auch eine neue Alias-E-Mail einrichten.
Speaker: Und wenn dann die E-Mail irgendwann mal geleakt wird und wir erfahren dort erste Spam-Nachrichten, dann können wir einfach schauen, wohin ging diese Spam-Nachricht.
Speaker: Weil jetzt haben wir ja nicht mehr eine E-Mail, sondern wir haben hunderte davon.
Speaker: Wenn das dann dieser eine Dienstleister war, ich will jetzt keine Namen nennen, aber ich hatte da schon ein paar, dann weiß ich, aha, dort wurde diese E-Mail geleakt.
Speaker: Warum?
Speaker: Das weiß man ja nicht unbedingt, aber es kann ja sein, dass die nicht gut aufgepasst haben oder dass die mit anderen Dienstleistern gearbeitet haben, die dann diese E-Mail nicht gut geschützt haben oder dass dort ein Mitarbeiter bestochen wurde oder dass meine Regierung angeklopft hat und zur Herausgabe der Daten gebeten hat und dann nicht auf diese Daten gut aufgepasst hat.
Speaker: Das geht auf so vielen Wegen, aber wenn es einmal raus ist, ist es raus und dann kann ich mich entscheiden, wie gehe ich damit jetzt um?
Speaker: Erstmal könnte ich diese E-Mail-Adresse ändern, dann kommt da kein Spammer an, dann kann ich die deaktivieren oder ich entscheide, dieser Anbieter, der war nicht gut mit meinen Daten unterwegs, deshalb kündige ich den jetzt und wechsle zu einem anderen Anbieter.
Speaker: Und diese Kontrolle, diese Möglichkeit, das zu bestimmen, die habe ich dann, wenn ich überall einen anderen Datenpunkt habe.
Speaker: Sonst habe ich die nicht unbedingt, weil wenn ich alle meine Finanzen in eine E-Mail packe, weiß ich erstens nicht, woher kam dieser Docs, wer hat nicht gut drauf aufgepasst und es dann überall zu ändern ist, wahrscheinlich zu aufwendig und dann muss ich wieder mit Spamfiltern arbeiten.
Speaker: So, das erstmal von den Vorteilen, aber vielleicht hat Timo auch ein paar Nachteile oder wo man solche Dienstleister vielleicht nicht unbedingt verwenden sollte.
Speaker: Also ich persönlich würde sowas nicht für sehr wichtige Accounts verwenden, also vor allem bei Banken, bei denen es dann sehr, sehr schwierig ist, eine E-Mail-Adresse zu ändern.
Speaker: Da würde ich sowas nicht verwenden, weil man hat eine höhere Abhängigkeit, als wenn man eine normale Protomail-Adresse hat zum Beispiel.
Speaker: Bei Banken oder bei sehr wichtigen Accounts, da würde ich die normale E-Mail-Adresse verwenden.
Speaker: Die separate, die wir für diesen Zweck erstellt haben, wie zum Beispiel die Finanzadresse oder eben die berufliche Adresse, da würde ich das verwenden.
Speaker: Und ein weiterer Nachteil ist, die sehen auch nicht so schön aus, diese E-Mail-Adressen.
Speaker: Wenn man beruflich gut auftreten muss, Nino hat mir da gleich eine Alias-Adresse geschickt und wollte irgendwie privatopia.ananas176.bassmail.net
Speaker: dass man da mit ihm kommuniziert, da habe ich natürlich Nein gesagt, weil diese E-Mail-Adressen, die sehen dann von außen auch ein wenig aus wie Spam-Adressen.
Speaker: Jemand, der nicht weiß, was das ist, sieht nicht unbedingt so gut aus und die Banken könnten da auch dann direkt nachfragen, weil die sich ja gerne in die ganze Lebensbereiche von uns einmischen.
Speaker: Das heißt, da würde ich eine eher normale E-Mail-Adresse verwenden.
Speaker: Was man auch machen kann, sind temporäre E-Mail-Adressen.
Speaker: Also da gibt es sehr, sehr viele verschiedene Anbieter, können wir gerne in die Show Notes packen.
Speaker: Da ist es so, dass wenn ihr zum Beispiel nur euch ein E-Book irgendwo herunterladen wollt, wie zum Beispiel Privatopia, dann könnt ihr sowas verwenden, um dann nicht den Spam danach zu bekommen.
Speaker: Das war jetzt keine gute Eigenwerbung, aber wenn ihr irgendwo was herunterladen wollt oder einen Account nur einmal verwenden wollt, dann könnt ihr so eine temporäre E-Mail-Adresse verwenden,
Speaker: Dann bekommt ihr einen Bestätigungscode, den ihr dort eingeben müsst.
Speaker: Dann schaut ihr euch das einmal durch, ob das was für euch ist.
Speaker: Und wenn es was für euch ist, könnt ihr dann eine normale oder eine Alias-Adresse angeben.
Speaker: Und wenn es nicht für euch ist, dann schließt ihr den Tab einfach und dann ist wieder alles weg.
Speaker: Hier auch muss man wirklich dazu sagen, das sind nur vier Accounts, die ihr verlieren wollt.
Speaker: Das heißt nur Accounts, die ihr einmal erstellt und die unbedingt eine E-Mail-Adresse brauchen, aber danach die ihr eigentlich wegwerfen wollt, wo ihr keine wichtigen Informationen oder keinen Zugriff darauf habt.
Speaker: Das geht mit den sogenannten temporären Mails und da spart man sich diesen extra Schritt, wenn dann mal Spam kommt, diese E-Mail auszuschalten, was bei Aliason sehr, sehr einfach ist.
Speaker: Aber wenn da temporäre E-Mail-Adresse kommt, das Problem nicht mehr am Anfang auf.
Speaker: Ja, wir merken vielleicht auch schon, dass es dann etwas komplizierter wird, auch je nachdem, wem wir uns gegenüber befinden.
Speaker: Dass eine Bank das nicht mag, das kann ich auch nachvollziehen, dass das nach Spam aussieht.
Speaker: Oh, das ist erstmal kritisch, eine rote Flagge.
Speaker: Aber auch, wenn wir in einem Online-Shop einkaufen gehen und dort eine
Speaker: Alias E-Mail verwenden, da hatte ich schon mal das Thema, dass ich ein Heimgerät bekommen habe und dann ist das aber fehlerhaft gewesen und da musste ich mich mit dem Kundenservice auseinandersetzen und die haben erst hin und her überlegt und ich kann sie nicht zuordnen, irgendwas stimmt hier nicht, wir haben gar nicht die richtigen Daten, ich muss mal mit dem Techniker reden, bis nach ein paar Minuten aufgelöst wurde,
Speaker: Die hat einfach meine E-Mail-Adresse gesehen, meine Alias-E-Mail-Adresse, wo ja auch der Name von dem Shop drin stand und sich gewundert und gedacht, das kann nicht sein, das muss irgendein interner Fehler sein.
Speaker: Also solche Sachen können dann auch passieren.
Speaker: Also für den Fortgeschrittenen, der jetzt nicht nur seine drei bis zehn verschiedenen E-Mail-Adressen hat, der könnte hingehen und trotzdem diese drei bis zehn verschiedenen E-Mail-Adressen benutzen für die Dinge, wo es nicht geändert werden soll, wo dann auch schön proton.me oder protonmail.com oder tuta.com oder ein
Speaker: renommierter E-Mail-Anbieter dahinterstehen soll und dann für alle anderen Dinge, die nicht so wichtig sind, könnte man dann die Alias-E-Mails verwenden, von denen man auch unbegrenzt haben kann, wenn man bei den richtigen Dienstleistern ist.
Speaker: Was wir auch machen könnten in dem Zusammenhang, das ist etwas, was ich gerne praktiziere, ist eine eigene Domain sich zu besorgen.
Speaker: Ich würde das tatsächlich sogar noch in den fortgeschrittenen Bereich eintun, weil wir können diese eigene Domain dann verknüpfen mit Proton oder mit Tutor zum Beispiel.
Speaker: und dort dann automatisiert neue und unbegrenzte E-Mails anlegen, die wir frei bestimmen können, wie die heißen und die auch diese eigene Domain haben.
Speaker: Das hat Vor- und Nachteile.
Speaker: Der Vorteil ist, jetzt kontrollieren wir selber diese Domain und wenn dann mal unser E-Mail-Provider, falls Proton irgendwann pleite geht, was ich nicht hoffe, alleine schon für meine ganzen Sachen, die ich in dem Ökosystem mache, aber
Speaker: falls die mal pleite gehen oder irgendein anderer kleinerer Anbieter, ist das nicht schlimm, die E-Mails sind dadurch nicht verloren, weil die Domain gehört mir und ich kann jetzt woanders bei einem anderen E-Mail-Anbieter diese Domain nochmal verknüpfen und dann dort die ganzen E-Mail-Adressen, die ich erstellt habe, wiederherstellen, also neu anlegen und dann kommen da auch wieder E-Mails an.
Speaker: Das ist ein großer, großer Vorteil.
Speaker: Ein anderer Vorteil ist, dass diese E-Mails auch nicht irgendwo gefleckt sind, also tuta.com zum Beispiel,
Speaker: hatte Microsoft nicht so gerne gesehen, als ich da mal einen E-Mail-Account für eine Weiterleitung einrichten wollte.
Speaker: Das hat nicht geklappt, weil die gesagt haben, nee, Tutor mögen wir nicht, das darfst du hier nicht benutzen.
Speaker: Und eine eigene Domain hätte dort aber funktioniert.
Speaker: Nachteil ist allerdings, wenn ich eine eigene Domain verwende, dann ist die ja einzigartig, dann kann die niemand anders verwenden und wenn dann nicht dort at tuta.com steht oder at passmail.net oder at proton.me, sondern da steht at privatopia.de, dann
Speaker: Kann man davon ausgehen, dass das Timo oder ich sind, die jetzt hier diesen Account haben, über die Domain alleine, egal was davor steht, vor dem Ad-Zeichen, kann man herausfinden, okay, das müsste die gleiche Person oder die gleiche Personengruppe sein.
Speaker: Die Privatsphäre wird dadurch eingebüßt.
Speaker: Man kann dann trotzdem wieder über verschiedene Quellen trackbar sein.
Speaker: Aber immerhin, die haben ja nur eine E-Mail-Adresse von uns.
Speaker: Die können nicht wissen, was da noch für andere E-Mails davor sind.
Speaker: Also das Spam-Schutzproblem habe ich gelöst und die
Speaker: verschiedenen E-Mails, die ich anbieten kann für die ganzen Dienstleister da draußen, habe ich halt trotzdem.
Speaker: Ist eine Abwägung.
Speaker: Wir können also bei dem Fortgeschrittenen sagen, ich habe diese ganzen Alias-E-Mails, ich habe meine eigenen E-Mails und ich habe die Möglichkeit, mit eigenen Domains rumzuspielen und daraus mir das perfekte Paket zu schnüren, auch je nach Kontext und Anbieter den entsprechenden Datenpunkt rauszugeben.
Speaker: Hast du dazu Ergänzungen, Timo, zum fortgeschrittenen Level?
Speaker: Ja, also ich persönlich habe das sehr, sehr lange mit meiner eigenen Domain gemacht.
Speaker: Da habe ich mir eine extra Domain gekauft.
Speaker: Und da eben das auch mit einer Catch-all-Adresse gemacht.
Speaker: Das ist nochmal was anderes.
Speaker: Das heißt einfach, ich bekomme jede E-Mail, egal was davor steht.
Speaker: Wenn es an meinen Domain geht, bekomme ich.
Speaker: Das heißt, da habe ich immer manuell reingeschrieben, zum Beispiel chatgpt at meineemail.com.
Speaker: Das habe ich eine sehr lange Zeit gemacht, aber ich bin jetzt auch kein so großer Fan davon, eine eigene Domain zu verwenden, egal ob es jetzt so ist, wie ich es mache mit einer Catch-All oder so, wie das Nino empfohlen hat über eben einen Dienstleister wie zum Beispiel Proton Pass.
Speaker: Würde ich nicht empfehlen, weil die Datenlecks, die haben enorm zugenommen in der letzten Zeit.
Speaker: Also das sind nochmal deutlich, deutlich mehr geworden, als es schon davor waren.
Speaker: Deutlich mehr Daten von euch kommen raus.
Speaker: Und wenn dann oft genug eure Alias mit eurer eigenen Domain irgendwo geleakt wird, kann man da sehr, sehr einfach die Verbindung herstellen.
Speaker: Und wenn wir das in die weitere Zukunft spielen, wenn wir jetzt diese Domain über fünf Jahre verwenden für 500 verschiedene Accounts und dann 20 davon haben Datenleague, das ist wahrscheinlich jetzt wenig gedacht, dann ist es trotzdem sehr, sehr einfach, dann das eurer Identität zuzuordnen.
Speaker: Und das kann dann jeder machen und dann haben wir halt diesen genauen Vorteil vom Aliasing nicht mehr, weil man hat keine Aliase mehr, sondern alles hängt an einer Identität und zwar dieser Domain.
Speaker: Das heißt, ich würde eher was empfehlen, was eine gleiche Endung hat, also einfach bei ProtonPath, SimpleLogin oder bei Eddy, weil da geht man dann in der Masse runter und das kann man dann nicht mehr an euch zuordnen.
Speaker: Also ihr merkt schon, es gibt viele Tools, die wir zur Verfügung haben und jedes Tool hat, wie so oft bei der Privatsphäre, jedes Werkzeug in unserem Werkzeugkasten hat verschiedene Vor- und Nachteile.
Speaker: Es gibt noch ein paar weitere Werkzeuge, die wir benutzen können, die wir dann aber in den Bereich Profi schicken würden, weil
Speaker: Wenn wir schon so viele E-Mail-Adressen verwenden, sind wir auf einer sehr guten Seite.
Speaker: Also das reicht mir auch zum Beispiel komplett aus.
Speaker: Timo ist, glaube ich, auf dieser Ebene auch unterwegs und sagt, da brauche ich jetzt nicht noch fünf weitere Levels nach oben gehen.
Speaker: Aber vielleicht möchte der ein oder andere von euch ja noch mehr oder wissen, was zumindest noch möglich ist.
Speaker: Und ihr könnt mit diesen Tools oder vielleicht auch mit einer Kombination von vielen Tools eine komplett neue Realität schaffen.
Speaker: Ihr könnt eine neue Identität spinnen.
Speaker: Da ist mir ganz wichtig, immer wieder den Disclaimer zu sagen, das darf man nicht machen, wenn es diese Identität, die man dort entwickelt, auch gibt.
Speaker: Also ich darf jetzt nicht einfach sagen Friedrich Merz oder irgendwen anders, den ich nicht mag und wo ich die Identität übernehme.
Speaker: Das wäre illegal.
Speaker: Ich kann mir aber eine Person ausdenken.
Speaker: Markus Korn habe ich jetzt einfach mal erfunden.
Speaker: Vielleicht gibt es einen, falls du zuhörst.
Speaker: Markus, sorry.
Speaker: Aber ich kenne diese Person zumindest nicht.
Speaker: Und jetzt überlege ich mir einen Markus Korn und habe von dem ganz viele Ideen.
Speaker: Ein Mann in seinen 40ern, der hat Familie oder nicht.
Speaker: Ich muss mir richtig was ausdenken, eine Geschichte, eine plausible.
Speaker: Am besten habe ich so ein paar Stichpunkte parat.
Speaker: Und dann kann ich diese Identität auf das Internet zulassen.
Speaker: Und davon habe ich vielleicht nicht nur eine, sondern mehrere.
Speaker: Das hat den Vorteil, dass wenn ich dann gefragt werde, bin ich in der Lage, Fragen zu beantworten.
Speaker: Da muss ich nicht sagen, ich will aber das nicht teilen oder jetzt muss ich hier doch einen Datenpunkt mehr geben oder ich muss was mir ausdenken und dann ist das im Nachgang aber vielleicht nicht mehr plausibel oder ich sage was, was an anderer Stelle ich anders gesagt habe und dann werde ich der Lüge überführt oder so, sondern ich mache gleich einen ganzen Steckbrief von einer Identität und verhalte mich dann auch so online.
Speaker: Das ist zum Beispiel, weil Timo mit Social Media eingeleitet hat, eine Möglichkeit, am Social Media Leben teilzunehmen, ohne selber die ganzen Daten zu teilen.
Speaker: Weil wenn wir uns auf einer Plattform anmelden, dann werden wir viele Dinge ausgefragt.
Speaker: Die möchten uns ganz genau kennenlernen, diese Anbieter.
Speaker: Da wäre es zum Beispiel gut, eine Identität parat zu haben, die plausibel ist, die logisch ist, die auch in sich kohärent ist, die wir auch immer wieder auf diese Weise ausspielen können, weil wir sie gut beherrschen.
Speaker: Aber wir machen nur ein Schauspiel.
Speaker: Und diese Person, die dann getrackt wird, die ergibt ein gutes Gesamtbild.
Speaker: Aber sie entspricht uns halt gar nicht, weil wir tun zum Beispiel so, als würden wir Ananas mögen, wo Timo Ananas öfters erwähnt hat in den Folgen.
Speaker: Und vielleicht mag ich gar keine Ananas und schon wird mir Werbung für Ananas ausgeteilt, aber die kann mich gar nicht beeinflussen, weil ich ja kein Ananas-Fan bin.
Speaker: Solche Ideen könnte man auch umsetzen.
Speaker: Wir haben das jetzt unter dem Punkt Profi hinzugefügt, das mit den verschiedenen glaubwürdigen Identitäten.
Speaker: Aber an sich haben wir es nur bei Profi hinzugefügt, weil es sehr, sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, wie weit man das ausleben möchte.
Speaker: Man kann das auch ziemlich einfacher ausleben, wenn man zum Beispiel jetzt das so macht wie mein Freund, der hat jetzt ein Alias erstellt für das Pokerspiel.
Speaker: Das ist ein komplett neuer Alias und der hat da keine Geschichte dahinter, weil beim Online-Poker fragt niemand nach, ob man Kinder hat und so weiter.
Speaker: Deswegen, das wäre eine sehr, sehr einfache Möglichkeit.
Speaker: Aber man kann das auch halt sehr tief gehen, dass man im Detail eine ganz genaue Geschichte hat, einen ganz genauen Lebenslauf.
Speaker: Und das macht Sinn, wenn man zum Beispiel auf Social Media irgendwas machen möchte, weil ein großer Nachteil von Aliasing ist, dass man keine Verbindung zur Identität hat.
Speaker: Und wenn man dann zum Beispiel auf Social Media oder Content produzieren möchte, dann ist genau so eine Verbindung zur Identität wichtig, weil man baut ja Vertrauen auf zu den Zuhörern, jetzt in unserem Fall zum Beispiel.
Speaker: Oder wenn man irgendwelche Videos macht, baut man eine Audience auf.
Speaker: Und das komplett anonym zu machen, ist so gut wie unmöglich.
Speaker: Und da macht es Sinn, das nochmal tiefer im Detail, diese Identität zu haben mit den ganzen Details.
Speaker: Aber jeder kann sich selber überlegen, in welchen Feldern, wie weit möchte man das machen.
Speaker: Zum Beispiel, wenn man jetzt auch Videospiele spielt.
Speaker: Das ist jetzt sehr, sehr ähnlich zu Online-Poker.
Speaker: Da macht es natürlich Sinn, dass man eine andere Alias verwendet.
Speaker: Und da muss man jetzt nicht unbedingt eine komplett andere Identität machen, sondern man kann da wieder entscheiden, was möchte man teilen, was möchte man nicht teilen und nur ein wenig von seiner echten Identität abweichen.
Speaker: Das heißt hier, jeder kann selber entscheiden, wie weit ins Detail möchte man gehen.
Speaker: Das kann man sehr ins Extreme gehen, aber man kann auch sagen, ich mache das jetzt nur bei diesem und diesem Punkt.
Speaker: Das Schöne bei Videospielen ist, dass die Identität auch gar nicht so plausibel sein muss.
Speaker: Ich kann Destruction Master 69 sein und das würden die anderen Gamern mir nicht übel nehmen oder würden da nicht nachfragen.
Speaker: Wichtig ist noch an der Stelle, nicht jeder fühlt sich damit wohl, deshalb sage ich das am Schluss, ihr könnt auch so eine Zwischenwelt erschaffen, die so halb in eurer Realität ist und halb in einem komplett erfundenen Fantasiewesen.
Speaker: Was meine ich damit?
Speaker: Ich meine den Bereich Plausible Deniability.
Speaker: Das ist Englisch, das steht auf Deutsch für nachvollziehbare Bestreitbarkeit.
Speaker: Ist ein Modell, was wir ganz oft anwenden in der Privatsphäre, manchmal auch ohne es zu wissen.
Speaker: Wir erfinden auch hier eine Geschichte, die aber mit unserem Gesicht oder unserem tatsächlichen Leben verbunden sein kann, dass sie glaubwürdig ist, wenn man uns gegenübersteht.
Speaker: Das ist jetzt erstmal sehr theoretisch.
Speaker: Ich habe ein praktisches Beispiel, was ich schon lange praktiziere, bevor ich mich sogar intensiv mit Privatsphäre auseinandergesetzt habe, weil mich das so gestört hat.
Speaker: Bei der Deutschen Bahn soll ich so viel angeben, aber die Deutsche Bahn braucht gar nicht diese ganzen Infos von mir.
Speaker: Ich wandere jetzt nicht aus ins Ausland, ich muss niemandem Rechenschaftler schuldig sein und trotzdem will die Bahn halt bei jeder Bestellung, bei jeder Buchung meinen vollen Namen haben, sie möchte meine Adresse haben, bei der Erstellung von dem Account möchte sie auch mein Alter wissen, mein Geburtsdatum und so weiter.
Speaker: Aber wofür?
Speaker: Also eigentlich will ich nur ein Ticket haben, dann möchte ich in dieses Fahrzeug steigen und dort irgendwo anders aussteigen.
Speaker: Und zwischendurch darf mich gern jemand kontrollieren, dass ich auch wirklich dafür bezahlt habe.
Speaker: Das ist sehr fair.
Speaker: Wenn jetzt jemand mich kontrolliert und auf meinem Perso-Ausweis, den ich vielleicht vorzeigen soll, steht jetzt nicht der gleiche Name wie auf dem Ticket, dann ist das verdächtig, weil ich könnte ja einfach das Ticket von jemand anderem verbrauchen.
Speaker: Das möchte ich vermeiden und deshalb muss ich da irgendeinen Namen draufschreiben, der irgendwie nach Nino Lahmann klingt.
Speaker: Aber er muss nicht genau Nino Lahmann sein.
Speaker: Da kann ich euch den Tipp geben, dass das sehr gut funktioniert seit vielen Jahren bei mir.
Speaker: Ich habe dort immer Nico zum Beispiel draufstehen, weil das ist das, was mein Handy auch immer als Autokorrekt macht, wenn ich Nino eingebe.
Speaker: Dann wird mir immer Nico vorgeschlagen, es sei denn, ich speichere das anders ein.
Speaker: Und wenn dann mein Perso angeguckt wird, wird oft gar nicht nachgefragt.
Speaker: Und wenn nachgefragt werden würde, was nur einmal passiert ist in den ganzen Jahren, dann kann ich halt sagen, oh, ja, seltsam, scheiße, da muss ein Fehler passieren, das ist wahrscheinlich nicht autokorrekt oder so.
Speaker: Und dann war das auch okay.
Speaker: Und so könnt ihr das überall machen, dass ihr dann, wenn ihr nicht komplett lügen wollt,
Speaker: Aber ihr wollt auch nicht immer alles von euch wiedergeben, dass ihr dann einfach mal bewusst Rechtschreibfehler einbaut.
Speaker: Die Hausnummer bei der Adresse ist um ein oder zwei Zahlen verrutscht.
Speaker: Beim Namen Buchstaben verdreht oder einen ähnlich klingenden Namen.
Speaker: Alle Möglichkeiten, die ihr da nutzen könnt, auch was euch kreativ einfällt, könnt ihr dort anwenden.
Speaker: Bei meiner Kreditkarte mache ich das auch.
Speaker: Selten wird das überprüft.
Speaker: Ich probiere dann tatsächlich erstmal Fantasiedaten.
Speaker: Also natürlich, die Kartennummer stimmt, aber eigentlich brauchen sie meinen Namen nicht.
Speaker: Das ist nur eine Sicherheitsvorführung.
Speaker: Oft reicht es da schon aus, irgendwas einzutippen oder die Kürzel.
Speaker: Also bei mir Nino Lahrmann NL und vielleicht noch ein Buchstaben dazwischen, weil manchmal drei Buchstaben gebraucht werden.
Speaker: Und dann wird das akzeptiert.
Speaker: Bei der Adresse dann eine Fantasieadresse, aber vielleicht die Postleitzahl ist richtig, weil das der einzige Datenpunkt ist, der tatsächlich kontrolliert wird.
Speaker: Und so könnt ihr ein bisschen rumspielen, wenn ihr euch nicht wohl damit fühlt, eine neue Identität zu erfinden oder es auch nicht praktikabel ist, weil ihr dort erwischt werden könnt oder weil ihr in Situationen kommt, wo es vielleicht Erklärungsbedarf gibt, dass ihr dann eine gute Erklärung habt.
Speaker: Macht euch da Gedanken, weil ich finde es frech, dass so viele Daten verlangt werden in manchen Kontexten und sehe das auch nicht ein.
Speaker: Aber ich möchte auch nicht in der Lage sein, wo ich dann aus dem Flug fliege, obwohl ich dafür bezahlt habe und obwohl ich dieses Ticket auch wirklich habe und nutzen möchte, dass ich diese Zwischenwelt betrete und dort versuche, eine plausible Erklärung zu haben für den Fall, dass man mal mir auf die Schliche kommt.
Speaker: Wie handhabst du das, Timo, oder hast du da noch andere Ideen zu?
Speaker: Also generell im physischen Leben mache ich das tatsächlich sehr, sehr selten.
Speaker: Ich schaue halt, dass das digitale Leben da so wenig wie möglich über mich zu finden ist.
Speaker: Und im physischen Leben mache ich das auch teilweise, zum Beispiel bei Hotels.
Speaker: Wenn man das manuell aufschreiben muss, dann schreibe ich einfach sehr, sehr unschön.
Speaker: Und dann ist die Straße einfach eine andere, die halt daneben ist.
Speaker: Aber generell da investiere ich nicht zu viel Zeit da rein, um da eine perfekte Privatsphäre zu haben.
Speaker: Weil bei vielen Sachen ist es auch nicht zu schlimm, wenn jetzt die ganze Welt weiß, dass ich letzte Woche in diesem Hotel übernachtet habe.
Speaker: Und da es meine persönliche Meinung ist, man kann mit dem gleichen Aufwand deutlich mehr erreichen, wenn man das in anderen Bereichen macht, wie zum Beispiel in dem digitalen Leben.
Speaker: Und die ganzen verschiedenen Sachen, die wir heute durchgegangen sind, von einfach Fortgeschritt zu Profi, das war ja jetzt auch im digitalen Leben, weil im physischen ist es einfach enorm schwer, das zu machen.
Speaker: ist es zwar auch möglich, aber da braucht man das eben diese Profi-Maßnahme, dass man auch im physischen Leben ein Pseudonym hat, in dem man genauso gut ist wie im Echten und man das glaubwürdig zum Beispiel bei Hotels, Check-Ins und so weiter verwenden kann.
Speaker: Vielleicht noch zu Hotels, da hatte ich letztens eine interessante Geschichte und zwar eine Firma hat für mich ein Hotel gebucht
Speaker: und hat ein Pseudonym von mir genommen.
Speaker: Und dadurch, dass es über diese Firma ging und die Firma mehrere Zimmer gebucht hat, ging das auch ohne Probleme klar, dass ich mit dem Pseudonym da eingecheckt bin.
Speaker: Das heißt, hier kann man auch zum Beispiel darüber einigermaßen Anonymität bekommen, wenn eben ein dritter Anbieter das Hotelzimmer bucht.
Speaker: Oder zum Beispiel, man kann auch sagen, ein Freund bucht das Zimmer, wenn der eh in der Stadt ist und wenn die Privatsphäre nicht so wichtig ist und macht den ganzen Check-In und man bekommt dann einfach die Karte, um dann im Zimmer übernachten zu können.
Speaker: Das heißt, man kann das wirklich sehr ins Detail gehen, ist dann auch natürlich mit mehr Aufwand verbunden und jeder muss sich überlegen, wie er das machen möchte.
Speaker: Dann noch, zu guter Letzt würde ich sagen, in der physischen Welt, was wir jetzt noch gar nicht besprochen haben, ist, was, wenn man jetzt sich etwas bestellt oder wenn man irgendwie was physisches haben möchte, eine Adresse angeben muss.
Speaker: Da gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Postbox bei der DHL.
Speaker: Das ist ziemlich angenehm, um nicht die Adresse, die eigene Heimatresse bei Bestellungen angeben zu müssen, aber man muss da seinen echten Namen angeben.
Speaker: Oder man kann nochmal einen Schritt weiter gehen und alle Bestellungen oder alle Briefe, die man bekommt, über einen Proxy-Dienst machen.
Speaker: Proxy heißt einfach, dass es nochmal über eine extra Stelle weitergeleitet wird.
Speaker: Der Nachteil ist, dass dieser Proxy dann natürlich ziemlich viel über euch weiß.
Speaker: Der Vorteil ist aber, dass die ganzen anderen Anbieter das eben nicht mehr über euch wissen.
Speaker: Das ist ja ähnlich genau das bei dem VPN.
Speaker: Man vertraut dem VPN-Anbieter zu einem gewissen Teil, aber hat dadurch Privatsphäre vom Internetanbieter und von den ganzen Webseiten und Apps, die man öffnet und besucht.
Speaker: Ähnlich ist es auch bei einem physischen Proxydienst.
Speaker: Und unsere Empfehlung ist da proxyhub.space.
Speaker: Die gibt es erst seit kurzem, aber generell die, die dahinterstehen, die sind schon sehr, sehr lange im Bereich von Privatsphäre unterwegs.
Speaker: Auch sehr lange im Fulfillment, also vom Versenden und Empfangen von Paketen.
Speaker: Und wenn man ein bisschen kreativ ist oder vielleicht auch einen Tippfehler hat, muss man nicht unbedingt seinen echten Namen angeben für einige Sachen.
Speaker: Und da kann man das auch verwenden, um Privatsphäre zu haben, wenn man irgendwas bestellt oder ein Paket an einen geliefert wird.
Speaker: Ja, das hat sogar den Vorteil, dass ich über verschiedene Dienstleister dann mir Sachen schicken kann, weil eine Postbox geht in meinem Wissen auch hauptsächlich mit der DHL und ich muss mich auch gegenüber der Deutschen Post doxen, wobei die wissen in der Regel, wer ich bin und wo ich wohne.
Speaker: Das kriegen die ja schon mit durch das Einwohnermeldeamt.
Speaker: Trotzdem gibt es da einfach viel mehr Möglichkeiten, die man natürlich dann auch bezahlen muss.
Speaker: Aber Proxia bin ich da auch bei.
Speaker: Ich finde die Jungs dahinter sehr sympathisch und wenn man sich kennt und auch weiß, was die Qualifikation ist, ist das nochmal eine andere Sache als dann irgendein Dienstleister, der einem viel verspricht, aber wo man nicht weiß, was dahinter steckt.
Speaker: Schaut euch um im Markt, da gibt es viele Möglichkeiten.
Speaker: Physisch, tatsächlich bin ich bei dir, Timo, ist der gleiche Effekt, viel aufwendiger zu erreichen.
Speaker: Die Energie, wenn wir sie dann aufwenden möchten, ist digital besser investiert und wir müssen uns auch überlegen, wie viel wollen wir denn überhaupt in Aliasing investieren, weil Privatsphäre so ein großes Spektrum ist an Möglichkeiten und an Baustellen,
Speaker: Und wenn wir den Privacy-Podcast gehört haben und bis hierhin vorgedrungen sind, dann haben wir wahrscheinlich schon viele Sachen gemacht, was jetzt den Webbrowser, den Passwortmanager, die E-Mail und so weiter angeht, den Messenger, VPN.
Speaker: Da gibt es jede Menge Sachen, die man schon hat machen können.
Speaker: Wenn das aber noch nicht passiert ist, zum Beispiel in eurem Umfeld, dann würde ich nicht empfehlen, bei dem Aliasing anzufangen.
Speaker: Das ist eher eine fortgeschrittene Methode, um...
Speaker: Dinge besser zu verteilen, mehr zu kontrollieren.
Speaker: Aber diese Infrastruktur, die kostet zumindest initial am Anfang erstmal einen Aufwand und man muss sich damit auseinandersetzen, was sind das für Vor- und Nachteile.
Speaker: Und wenn man jetzt nicht so viel Zeit hat, wie Timo und ich, für das Thema Privatsphäre, weil uns das ja eh begeistert und weil das auch zu unserer
Speaker: Passion und zu unserem Beruf gehört.
Speaker: Haltet es einfach, macht vielleicht diese verschiedenen E-Mail-Adressen, überlegt euch noch ein, zwei Alias-Möglichkeiten dazu, falls euch das interessiert und sonst haltet es einfach, sonst seid ihr da zu schnell in einem Kaninchenbau, den ihr gar nicht gerade braucht oder der euch gar nicht gut tut im Leben.
Speaker: Ja, ansonsten habe ich keine weiteren Ideen zu dem Thema, weil wir haben jetzt alles Mögliche besprochen, meistens natürlich über E-Mail oder über Online-Identitäten oder diese ganzen verschiedenen Felder online, die von uns abgefragt werden, wie wir die ausfüllen können, wie wir da auch kreativ werden können mit.
Speaker: Ihr habt jetzt weitere Werkzeuge in eurem Werkzeugkoffer und könnt überlegen, welche davon ihr wann anwendet.
Speaker: Für den, der jetzt noch gar nichts dazu gemacht hat, wäre aber tatsächlich meine Empfehlung als erster Schritt.
Speaker: Holt euch einen weiteren E-Mail-Account bei einem der guten Anbieter.
Speaker: Da haben wir ja vor allem ProtonMail und Tutor empfohlen.
Speaker: Schaut euch an, was euch da von gut gefällt.
Speaker: Und wenn ihr seht, dass das euch gut tut und dass das von dem Workflow her funktioniert, dann nehmt ein paar Euro in die Hand und holt euch da einen Premium-Account, der euch mehr Möglichkeiten freischaltet.
Speaker: Das war es von meiner Seite.
Speaker: Timo, ich lasse mal dir die Abmoderation oder weitere Ergänzungen, falls du da noch was zu sagen möchtest und freue mich auf unsere nächste Folge.
Speaker: Genau, das war ein schöner Abschluss.
Speaker: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie gerne mit anderen Leuten und gerne auch eine gute Bewertung dalassen.
Speaker: Egal bei welchem Podcast-Dienst ihr seid, das wird uns sehr weiterhelfen, damit der Podcast auch zu mehr Menschen kommt, dass wir mehr Menschen von Privatsphäre überzeugen können und damit allgemein die Welt zu einem kleinen, besseren Ort machen können.
Speaker: Falls ihr eine Zusammenfassung haben wollt, könnt ihr gerne den Newsletter abonnieren und die ganzen Links sind natürlich wieder in der Podcast-Beschreibung.
Speaker: Da könnt ihr einmal durchschauen und dann hören wir uns das nächste Mal.
Speaker: Ciao, ciao.
Speaker: Ciao.






