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#29 Frankfurt war gestern? Wie kleine Buchmessen die Branche verändern

Alles BuchMarkt
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411 plays · Apr 28, 2026

Was passiert gerade im Buchmarkt? Und warum redet kaum jemand darüber? Während alle auf Frankfurt und Leipzig schauen, entstehen überall in Deutschland neue Buchmessen. Klein, unabhängig und überraschend erfolgreich. In dieser Folge sprechen wir mit Ann-Kathrin Zellner, die genau das macht: Sie hat mit einer kleinen Idee angefangen, plötzlich stehen 120 Autor:innen in einer Halle in Stuttgart und die Besucher Schlange. Ann-Kathrin gibt einen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen. Wir sprechen über: •⁠  ⁠wie man ohne großes Budget eine Messe aufzieht •⁠  ⁠warum diese Events für viele wichtiger sind als die großen Branchen-Termine •⁠  ⁠und ob das Ganze nur ein Hype ist – oder die Zukunft Buchtipps: Ann-Kathrin empfiehlt ihren Schwabenkrimi Eisiger Verdacht [https://www.epubli.com/shop/eisiger-verdacht-9783754926581]. Tina empfiehlt (auch ohne TikTok) den #BookTok Hype (zurecht!) "Ich, die ich Männer nicht kannte [https://www.genialokal.de/Produkt/Jacqueline-Harpman/Ich-die-ich-Maenner-nicht-kannte_lid_57158496.html]" von Jacqueline Harpman. Erschienen bei Klett-Cotta, bestellbar u.a. bei Genialokal und natürlich direkt beim Verlag. ---- Die nächste Stuttgarter Buchmesse [https://www.stuttgarter-buchmesse.de/] findet am 27.02.2027 statt. Die von Ann-Kathrin ebenfalls organisierte 1. Münchner Buchmesse [https://muenchner-buchmesse.de/] findet am 14.11.2026 statt. Die Bodensee Buchmesse [https://www.bodensee-buchmesse.ch/bbm26] in Konstanz, die von Ann-Kathrin mitorganisiert wird, findet am 29.08.2026 statt. Mehr Infos über Ann-Kathrin und ihre Romane und Kurzgeschichten findet ihr auf ihrer Homepage geschichtenvonabisz.de [https://geschichtenvonabisz.de/] Wir freuen uns immer über Feedback. Schreibt an alles@buchmarkt.de oder folgt uns auf Instagram [https://www.instagram.com/allesbuchmarkt/].

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen.

Speaker: Wie schön, dass ihr euch Zeit genommen habt zu Alles Buchmarkt.

Speaker: Der Podcast, in dem wir uns auch in dieser Folge wieder ein Thema herausgesucht haben, das die Menschen in der Buchbranche doch aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt.

Speaker: Wir können es vielleicht mal so machen heute.

Speaker: Wir machen es mal anders.

Speaker: Ich mache ein kleines Rätsel mit euch.

Speaker: Was haben folgende Städte gemeinsam?

Speaker: Darmstadt.

Speaker: Stuttgart.

Speaker: Ingolstadt, München, Recklinghausen, Erpfingen, Solingen, Gelsenkirchen, Krefeld, Kiel, Elmshorn und so weiter und so weiter.

Speaker: Was haben die gemeinsam?

Speaker: Wenn ich jetzt noch zwei Städte dazu bringe, wird es vielleicht ein bisschen klarer.

Speaker: Frankfurt und Leipzig.

Speaker: Das sind alles Städte, die Buchmessen veranstalten.

Speaker: Aber es gibt eben nicht nur diese zwei Großen, die man kennt, sondern es gibt zunehmend immer mehr von diesen kleineren in den Städten extrem erfolgreich.

Speaker: Und da haben wir gedacht, ist das jetzt alles irgendwie ein bisschen überschätzt, so ein Hype?

Speaker: Oder ist das was, was wir uns mal genauer anschauen sollten?

Speaker: Und genau deswegen haben wir uns heute jemanden ganz, ganz Tolles dazu eingeladen.

Speaker: Und ich darf heute unsere Gästin vorstellen.

Speaker: In der großen Welt der Buchstaben gibt es Menschen, die Geschichten schreiben und dann gibt es solche, die ihnen eine Bühne bauen.

Speaker: Unsere heutige Gästin gehört ganz klar zur zweiten Kategorie, wobei ehrlicherweise eigentlich auch zur ersten.

Speaker: Wenn irgendwo zwischen Stuttgart, München und dem Bodensee neue Ideen entstehen, AutorInnen zusammenkommen und Bücher plötzlich ganz anders erlebt werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass sie ihre Finger mit im Spiel hat.

Speaker: Unsere Gästin ist jemand, bei der die kreative Energie im Dauerzustand sprudelt.

Speaker: Sie lebt in der Nähe von Stuttgart und bewegt sich scheinbar mühelos zwischen ganz unterschiedlichen Welten.

Speaker: Tagsüber arbeitet sie als Augenoptikermeisterin, schreibt für eine Fachzeitschrift ihrer Branche und sorgt dafür, dass Menschen den klaren Blick behalten.

Speaker: In ihrer Freizeit baut sie sich ihre eigene, ziemlich beeindruckende Buchwelt auf.

Speaker: Denn Schreiben ist für sie ein Teil ihrer Identität.

Speaker: Weil sie sich für die dunklen Seiten des Menschen interessiert, für Spannungen, Geheimnisse und alles, was unter der Oberfläche lauert, schreibt sie Regionalkrimis.

Speaker: Drei ihrer sogenannten Schwabenkrimis sind bereits erschienen.

Speaker: Irgendwann wurde ihr aber klar, dass sie nicht nur eigene Geschichten erzählen will, sondern auch anderen dabei helfen möchte, gehört zu werden.

Speaker: Gemeinsam mit Stefan C. gründete sie daher die Stuttgarter Buchmesse und traf damit einen Nerv.

Speaker: Denn sie schufen eine Plattform für Self-Publisher und kleine Verlage, unabhängig, offen und fernab vom klassischen Messebetrieb.

Speaker: Zusätzlich hat sie auch noch die Münchner Buchmesse gegründet, die im November zum ersten Mal über die Bühne gehen wird.

Speaker: Und sie organisiert ebenfalls die Buchmesse Bodensee mit.

Speaker: Wohlgemerkt neben ihrem Beruf.

Speaker: Ihre Veranstaltungen sind genau das, was sie selbst als Autorin schätzt, nahbar lebendig, voller echter Begegnung.

Speaker: Eben Orte, an denen man nicht nur Bücher findet, sondern Menschen und Ideen.

Speaker: Und auch beim eigenen Schreiben geht sie konsequent ihren eigenen Weg.

Speaker: Self-Publishing ist für sie keine Notlösung, sondern eine bewusste Entscheidung für Freiheit und Flexibilität.

Speaker: Für die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren, die vielleicht nicht in jedes klassische Verlagsprogramm passen würden.

Speaker: Und wenn sie gerade mal keine Messe organisiert, keine Geschichte schreibt, keine neuen Projekte anstößt, dann ist sie trotzdem selten untätig.

Speaker: Sie ist draußen unterwegs, wandert, fährt Fahrrad, liest oder lässt ihre Kreativität auf ganz andere Weise freien Lauf, etwa beim 3D-Drucken von Figuren und kleinen Gadgets.

Speaker: Und seit ihrer Kindheit begleitet sie außerdem ein Instrument, das Akkordeon.

Speaker: Stillstand scheint für sie keine echte Option zu sein.

Speaker: Vielleicht, weil sie genau weiß, dass gute Ideen selten warten und dass man sie am besten einfach umsetzt.

Speaker: Oder, um es kurz zu sagen, während andere noch darüber nachdenken, wie sich die Buchbranche verändern lässt, hat unsere heutige Gästin längst damit angefangen.

Speaker: Wir freuen uns sehr, dass sie heute bei uns ist.

Speaker: Herzlich willkommen im Alles Buchmarkt Podcast an Katrin Zellner.

Speaker: War das richtig soweit, was du gehört hast?

Speaker: Ja.

Speaker: Alex testet ihn.

Speaker: Aber das war auch relativ einfach, muss ich fairerweise sagen, weil auf deiner Homepage du relativ viel Informationen auch geteilt hast schon von dir, was super ist.

Speaker: Das hat mir sehr geholfen, muss ich sagen.

Speaker: Denn es ist immer nicht abgesprochen.

Speaker: Andi stalkt dann wirklich unsere Gäste immer im Vorfeld und macht dann diese wunderbaren Porträts über sie.

Speaker: Ich musste sogar kürzen, glaube ich.

Speaker: Der Text war sogar länger.

Speaker: Ein beeindruckender Lebenslauf.

Speaker: Erste private Frage, macht Lesen wirklich die Augen schlechter oder ist das nur so Mythos?

Speaker: Das ist ein Mythos.

Speaker: Ganz einfach, weil die Augen einfach sind, wie sie sind.

Speaker: Und wenn die kleinen Sachen nicht mehr lesbar sind, dann ist das eher einfach eine Erscheinung, die so ein Stück weit auch mit dem Alter zu tun hat.

Speaker: Heißt einfach, da nimmt einfach die Lesefähigkeit ab.

Speaker: Deswegen hat das mit dem Lesen an sich nichts zu tun.

Speaker: Das Einzige, wo man sagen kann, wenn man es wirklich so nah hält, so in zehn Zentimeter Abstand, das ist auf Dauer nicht angenehm.

Speaker: Okay, dann bin ich schon mal beruhigt.

Speaker: Aber um dich jetzt ein bisschen besser kennenzulernen noch, hat Tina neun schnelle Fragen für dich vorbereitet.

Speaker: Und wir wollen natürlich auch neun schnelle Antworten, was manchmal gar nicht so einfach ist.

Speaker: Und wir fangen mal an.

Speaker: Bei deinen Buchmesseorganisationen gibst du lieber Geld für Sicherheitsdienst aus, weil Alex und ich haben schon die Erfahrung gemacht, da ist ja immer ein Massenansturm.

Speaker: Oder lieber für Social Ads, dass alle Leute kommen.

Speaker: Mir ist die Sicherheit wichtiger.

Speaker: Was ist der häufigste Fehler von Erstausstellern?

Speaker: Zu wenig Bücher.

Speaker: Und welcher Satz von uns Ausstellenden bringt dich innerlich sofort an die Decke?

Speaker: Der Gasp ist jetzt tatsächlich kein, außer vielleicht, wenn es WLAN nicht funktioniert.

Speaker: Aber das hat ja mit den Ausstellern direkt nichts zu tun.

Speaker: Aber ist das nicht so was, wenn jemand dann so am Tag der Messe zu dir kommt und sagt, Anker, ich nur ganz kurz?

Speaker: Oder so, wenn es so schon losgeht und du denkst, natürlich ist das jetzt nicht ganz kurz und ich muss eigentlich jetzt gerade irgendwie auf der Bühne sein.

Speaker: Ja, das gab es beim letzten Mal tatsächlich, aber da war mir tatsächlich die Lösung dann wichtiger, als dass ich auf die Bühne komme.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber ja, man kann mich jederzeit anquatschen.

Speaker: Ich bin dann vielleicht ein bisschen gestresst, aber ich nehme dann einfach auch die Zeit kurz.

Speaker: Es gibt nur noch einen Messestandplatz.

Speaker: Gewinnt der Self-Publisher oder der Krimibuch Verlag?

Speaker: Das ist fies, aber eher der Self-Publisher.

Speaker: Weil wir wollen halt die Vielfalt zeigen, irgendwo auch.

Speaker: Bei all den Jobs, die Andi uns gesagt hat, die du machst, hättest du lieber mehr Freizeit oder lieber mehr Geld?

Speaker: Mehr Freizeit.

Speaker: Und wenn du nur noch einen Job machen dürftest, welcher wäre das?

Speaker: Optikerin, Autorin oder Veranstaltungskoordinatorin?

Speaker: Das ist genauso fies, weil ich finde alle drei Jobs toll, aber ich glaube, dann wird es trotzdem aufs Autorensein rauslaufen, weil das ist die Basis für alles, was ich aktuell mache.

Speaker: Und apropos, was ist Schlimme?

Speaker: Die Schreibblockade oder die Hornhautverkrümmung?

Speaker: Ja, die Schreibblockade natürlich.

Speaker: Die Hornhautverkrümmung kann man korrigieren.

Speaker: Die Schreibblockade dauert.

Speaker: Was fordert dich mehr heraus?

Speaker: Ein langer Roman oder eine Kurzgeschichte?

Speaker: Eher der Roman, weil die Kurzgeschichte kann ich schneller schreiben und die ist dann fertig.

Speaker: Aber muss die nicht prägnant sein?

Speaker: Also muss die nicht auf dem Punkt sitzen?

Speaker: Und beim Roman kann man auch mal ein bisschen abschweifen?

Speaker: Aber ich kann eher kurz schreiben als lang.

Speaker: Okay.

Speaker: Und die letzte Frage, bevor wir einsteigen in unser Thema.

Speaker: Was ist das unnützeste Objekt, was du mit deinem 3D-Drucker jemals produziert hast?

Speaker: Ich wusste, dass diese Frage kam.

Speaker: Bis jetzt ist eigentlich alles immer irgendwo sinnvoll gewesen.

Speaker: Wir haben ja von dir auch schon Dinge geschenkt bekommen auf der Messe.

Speaker: Es ist einfach nur dieses kleine Skelett.

Speaker: Und das kleine Loch Ness Monster.

Speaker: Unnötig.

Speaker: Aber cool.

Speaker: Irgendwas, wo du gesagt hast, das hätte ich jetzt nicht gebraucht.

Speaker: Das ist schon schön, dass ich es habe.

Speaker: Nö, gibt es tatsächlich nichts, weil ich immer sehr sorgfältig auswähle, was ich drucke.

Speaker: Ich muss ja sagen, ich trage ja, du weißt es ja, schon sehr lange mich mit den Gedanken und folge ganz vielen Accounts auf Instagram und dann, wenn man da so sieht, was man alles so auch sich dumm ist für den Kühlschrank, für die Kühlschrankorganisation und so drucken kann.

Speaker: Wo ich denke, brauche ich nicht, weil ich niemals Cola-Dosen kaufe, aber so einen Cola-Dosen-Spender im Kühlschrank wäre schon, brauche ich schon.

Speaker: Wäre schon cool, aber in dem Fall würde ich es tatsächlich sagen, ist unnötig.

Speaker: Okay.

Speaker: Vor allem, wenn du sagst, du kaufst keine Cola-Dosen, dann ist es unnötig.

Speaker: Bevor wir aber in die Diskussion eintauchen nach 3D-Druckern, die Alex und ich, glaube ich, auch schon mal geführt haben, gehen wir vielleicht mal direkt ins Thema rein, die Buchmessen.

Speaker: Ist ja von dir schon ein Herzensprojekt, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Also warum wir dich eingeladen haben, vielleicht machen wir es auch so, war ja wirklich, dass die erste Runde wir nicht mitgemacht haben.

Speaker: Und ich weiß noch, am Tag dann eurer ersten Messe, ich auf Instagram diese Wellen gesehen habe von Menschen, das war unglaublich.

Speaker: Und dann ja irgendwie dann direkt geschrieben habe, wir wollen bitte auch mitmachen.

Speaker: Und dann durften wir mitmachen und sowohl Tina als auch ich festgestellt haben, noch nie, und wir haben doch, glaube ich, ein bisschen Messeerfahrung schon mit den Großen und mit Kleineren, noch nie so eine derart, ohne Geschleim, jetzt professionelle, unglaublich professionelle Vorbereitung erlebt zu haben.

Speaker: In der Ansprache der Aussteller, wie transparent ihr das gemacht habt,

Speaker: Es gibt dann so stückchenweise Newsletter im Vorfeld, die durchnummeriert sind mit allen Infos, die man braucht.

Speaker: Alles ganz großartig.

Speaker: Und deswegen dachten wir, wenn wir über dieses Thema reden, dann holen wir uns jemanden, der richtig weiß, wie es läuft.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Gehen wir mal zu dieser ersten Messe, die wir noch nicht mitgemacht hatten.

Speaker: Es gibt, oder es gab damals, es gibt immer noch die Stuttgarter Buchwochen.

Speaker: Ich wollte noch, Alex, ganz kurz, wenn du sagst, damals, also, dass wir nochmal den zeitlichen Rahmen auch, weil das war mir auch gar nicht so bewusst am Anfang.

Speaker: Wir reden ja hier jetzt von, ich glaube, drei Messen haben stattgefunden.

Speaker: 2024 war die erste, also das finde ich schon...

Speaker: beeindruckend auch, also wie schnell das gewachsen ist und dieses Level an Professionalität.

Speaker: Also das, was Alex erzählt hat, klingt so nach, die Messe wird seit zehn Jahren organisiert.

Speaker: Das wollte ich nur kurz einschieben noch.

Speaker: Also das ist ja wirklich das Verrückte, dass ihr diesen fulminanten Start von Null auf Überfüllung hingelegt habt.

Speaker: Nimm uns aber mal ein bisschen mit,

Speaker: Weil es gab und gibt die Stuttgarter Buchwochen.

Speaker: Das ist ja ein Lese-Festival.

Speaker: Es gibt Lesungen und es gibt auch so eine kleine Buchmesse mit ausstellenden Verlagen und so.

Speaker: Und trotzdem habt ihr gesagt, nee, wir können das anders und wir können das besser.

Speaker: Und es gibt auch noch die Krimi-Tage, darf man nicht vergessen in Stuttgart.

Speaker: Also es gibt ja schon diverse Literaturformate.

Speaker: Es gibt ja auch noch die Literaturtage im Literaturhaus im Sommer.

Speaker: Also Stuttgart hat schon eine Fülle an Angeboten.

Speaker: Aber

Speaker: Tatsächlich nicht unbedingt für Self-Publisher, für kleine Autoren.

Speaker: Das war nämlich immer unser Problem, dass wir da einfach nirgendwo reingekommen sind.

Speaker: Und das war dann eben der Grund, wo wir gesagt haben, okay, wir wollen ja aber unsere Bücher vor allem in erster Linie, das war ja so der Ursprungsgedanke, dass wir unsere Bücher, die wir geschrieben haben,

Speaker: besser oder bekannter einfach machen, um vielleicht dann mal langfristig irgendwo zu den Krimitagen vor allem reinzukommen, was bis heute übrigens noch nicht funktioniert hat.

Speaker: Und wir wollten dann einfach eine kleine Messe machen und wir saßen in diesem Raum oder wir standen in diesem Raum,

Speaker: wir hätten Platz gehabt für so 20 Autoren.

Speaker: Und dann haben wir uns angeguckt und haben gesagt, so kriegen wir überhaupt 20 Autoren zusammen.

Speaker: Weil damals gab es ja nur Leipzig und Frankfurt und es gab es ja sowas gar nicht.

Speaker: Irgendwie so was Kleines.

Speaker: Und dann haben wir einen Instagram-Post gesetzt und haben gesagt, hey, wir wollen eine Buchmesse machen in Stuttgart.

Speaker: Und wir hatten über Nacht 30 Anmeldungen.

Speaker: Ich habe dann so ein Formular gebaut, so mit PDF und so, zum Ausfüllen von Hand.

Speaker: Und dann kamen immer mehr Anmeldungen rein.

Speaker: Wir haben schon nach dem nächsten Raum geguckt und sind dann irgendwann in der Schwarmlandhalle gelandet, weil die genau an dem Tag sogar noch frei war.

Speaker: Und wir hatten am Ende 120 Autoren da.

Speaker: Das war auch so schon verrückt.

Speaker: Und bis dann die Leute kamen, wir hatten ja damals auch nur 5 Euro Eintrittsgebühr verlangt, die Schlange, das war irre, wie lange die eingestanden haben.

Speaker: Aber wie kam das denn?

Speaker: Also Aussteller zusammen zu bekommen, verstehe ich vielleicht noch, wenn man über das Netzwerk verfügt.

Speaker: Aber die Gefahr besteht natürlich...

Speaker: Wir haben ja zwei Sachen gefangen.

Speaker: Und dann ist uns erstmal bewusst geworden, wie viele Autoren es einfach gibt.

Speaker: Das ist crazy.

Speaker: In allen möglichen Genres.

Speaker: Ich habe jetzt noch neuere Genres kennengelernt, als ich die Anmeldeliste für München durchgeguckt habe.

Speaker: Okay, aber jetzt trotzdem, die Gefahr bestand ja trotzdem, dass 120 Menschen dann zusammen in einer Halle sitzen und niemand kommt.

Speaker: Und dann ist so viel gekommen.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil da jeder sein Netzwerk bemüht hat oder wie hat die Werbung funktioniert?

Speaker: Wir haben versucht, also wir haben Flyer gestaltet, die haben wir ausgeteilt.

Speaker: Wir sind ja öfters auf Märkten und Lesungen unterwegs.

Speaker: Das heißt, da haben wir eigentlich bei jedem Verkauf immer versucht, dran zu denken, Flyer mitzugeben.

Speaker: Wir haben Poster gedruckt, haben die in den gesamten Büchereien, wo es aufgehängen werden durfte.

Speaker: Wir sind halt hingefahren, haben gefragt, so hey, dürfen wir euch Plakate aufhängen?

Speaker: Und halt Social Media ist wahrscheinlich unser oder bislang immer noch unser größter Faktor, weil zum einen haben wir ein Video gemacht, wo wir gesagt haben, hey, es gibt die Möglichkeit und dann hat natürlich jeder Aussteller irgendwo seinen Teil auch mit dazu beigetragen.

Speaker: Und habt ihr auch schon Social Ads gemacht, also ihr habt wirklich investiert in die Werbung oder habt ihr einfach nur gehofft, dass es viral geht?

Speaker: Erst im zweiten Jahr tatsächlich.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber habt ihr immer erst, wenn ihr wusstet, wir haben jetzt so und so viele, dann gucken wir mal für die nächste Halle, die nächstgrößere, weil man kann natürlich auch leichtfertig irgendwie finanzielles Risiko dann auf einmal eingehen.

Speaker: Oder habt ihr versucht, das Ganze möglich, das Risiko für euch so gering wie möglich zu halten?

Speaker: Na gut, wir haben ja in der Schwablandhalle mit einem Ausstellungsraum und mit dem Foyer gestartet.

Speaker: Das war finanziell keine so große Hausnummer.

Speaker: Und ich habe von Anfang an gesagt, ich will, dass die Aussteller die Halle zahlen.

Speaker: Das war so, habe ich kalkuliert, weil ich gesagt habe, selbst wenn dann am Ende kaum Besucher kämen, haben wir halt einfach keine Differenz und müssen das selber drauflegen.

Speaker: Deswegen habe ich von Anfang an gesagt,

Speaker: Wir müssen so kalkulieren, dass die Aussteller die Halle bezahlen.

Speaker: Das ist mein Bare Minimum.

Speaker: Und alles, was drüber raus ist, ist nice to have und zahlt uns halt dann den Rest.

Speaker: Hast du sowas schon mal gemacht, weil du wirkst, so haben wir dich auf den Messen kennengelernt, auch jetzt, du wirkst da extrem abgebrüht.

Speaker: Weiß ich nicht, hast du schon in der Schule irgendwie die Abschlussfeier mit organisiert?

Speaker: Oder wie kommt man dazu?

Speaker: Den Kuchenbazar.

Speaker: Ein Kuchenbasar, ja irgendwie, oder wie kommt man denn dazu, dass man denkt, oh das gibt es nicht, ja dann mache ich das halt.

Speaker: Ja, ich habe in der Berufsschule mal einen Ausflug oder so organisiert und ich bin halt durch einen Verein, da haben wir halt diese jährlichen Veranstaltungen, das heißt dadurch bekommst du einfach auch schon einiges mit, wie läuft es, was läuft vielleicht auch mal nicht gut.

Speaker: Ich denke, dass das schon irgendwo mein Vorteil war einfach.

Speaker: Was ist das für ein Verein?

Speaker: Mein Akkordeonverein.

Speaker: Also das war auch, was Andi eben sagte, das ist nicht irgendwie in der Schule mal gelernt und jetzt steht es dann in der Ecke, sondern... Ja, es steht in der Ecke.

Speaker: Aber es wird noch benutzt.

Speaker: Nee, aktuell nicht.

Speaker: Ich habe mich für dieses Lauf am Orchester abgemeldet, weil es einfach zeitlich und da ich auch unterwegs bin und mit München unser Herbstkonzert zusammenfällt, leider ist Jubiläumskonzert, habe ich dann von Anfang an gesagt, dann brauche ich nicht in die Proben gehen, leider, aber ja.

Speaker: Ich spiele, seit ich in der dritten Klasse war, glaube ich.

Speaker: Du könntest uns eine Kostprobe bei der nächsten Stuttgarter Buchmesse geben.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Oder du spielst uns ein Intro ein für den Podcast.

Speaker: Auch das ist schon eine Option.

Speaker: Für diese Folge, das fände ich schön.

Speaker: Aber gut, du hast ein bisschen zu tun.

Speaker: Das ist bei dir immer relativ schwierig.

Speaker: Das Intro braucht nur 15 Sekunden.

Speaker: Das muss man übrigens, normalerweise reden wir nie über das Alter unserer Gäste, aber bei dir muss man ja schon sagen, du bist Jahrgang 94.

Speaker: Das finde ich ist auch immer nochmal in dem Ganzen, du hast sowas abgebrühtes.

Speaker: Das ist wirklich beeindruckend.

Speaker: Ja,

Speaker: Jetzt gucken wir aber mal so ein bisschen, jetzt war dann die erste Messe, es lief super erfolgreich, dann kamen so Schmarotzer, wie ich dann um die Ecke und haben gesagt, so als Verlag und haben gesagt, ach so, wenn da die Musik spielt, dann wollen wir da natürlich auch dabei sein.

Speaker: Wie war da das Echo dann danach?

Speaker: Das war eigentlich nur positiv.

Speaker: Also klar, es gab ein bisschen Gemecker, weil es war einfach zu voll.

Speaker: Das ist mir auch bewusst.

Speaker: Das hatte ich auch von Anfang an gesagt.

Speaker: Das war einfach zu voll.

Speaker: Aber im Prinzip eigentlich nur positive Rückmeldungen.

Speaker: Die Leute, die Autoren, die haben gut verkauft und gefühlt hat eigentlich fast jeder gesagt, ich will gleich nochmal kommen.

Speaker: Und dann war uns eigentlich klar, beziehungsweise uns war schon im Vorfeld klar, dass wir vergrößern müssen im Jahr drauf.

Speaker: Und wir hatten dann auch direkt angefragt, dass wir einfach mehr Platz haben und eben auch kleinen Verlagen, Leute, die einfach Lust haben, da zu kommen, auch einen Platz anbieten zu können.

Speaker: Und kaum war die zweite Messe, wir hatten schon wieder ein Platzproblem.

Speaker: Das haben nicht alle, wir konnten wieder nicht allen zugesagen.

Speaker: Das war schon bei der ersten Messe.

Speaker: Wir hatten auch noch eine Warteliste tatsächlich.

Speaker: So, jetzt war die dritte Messe und ich glaube, ihr hattet ein bisschen Platzprobleme, überraschenderweise.

Speaker: Ja, immer noch.

Speaker: Weswegen ihr jetzt sogar, das Gerücht gibt es ja, oder es ist, glaube ich, sogar schon bestätigt, ihr versucht rumzuziehen.

Speaker: Es ist okay.

Speaker: Wir haben schon unterschrieben.

Speaker: Okay, ich wollte jetzt einfach hier nichts in die Raum werfen.

Speaker: Es geht, wo geht es nächstes Jahr hin?

Speaker: Aufs Messegelände nach Stuttgart zum Flughafen.

Speaker: In eine Halle nehme ich an.

Speaker: Ja, erstmal.

Speaker: Aber da habt ihr euch ja ordentlich was vorgenommen.

Speaker: Ja, also finanziell gesehen, also da habe ich schon geschluckt, als ich den Preis gesehen habe.

Speaker: Und ich weiß auch, da wird noch einiges kommen.

Speaker: Alleins Mobiliar, irgendwelche Trennwände.

Speaker: Es wird eine große Herausforderung, ja.

Speaker: Aber Alex und ich kriegen natürlich einen Tisch dadurch.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Aber wie funktioniert denn dieser Spagat?

Speaker: Weil einerseits steigen ja natürlich die Kosten, andererseits willst du natürlich die kleinen Self-Publisher, kleinen AutorInnen da haben, die das dann wahrscheinlich irgendwie auch aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Speaker: Also ist ja schon irgendwie so ein bisschen schwierig, das alles unter einen Hut zu bekommen, oder?

Speaker: Ja, das ist richtig.

Speaker: Wir haben uns da im Vorfeld auch schon ein bisschen Gedanken gemacht.

Speaker: Da müssen wir auf jeden Fall nochmal sprechen.

Speaker: Aber ich stelle mir das eigentlich schon so vor, dass es eine kleine Ecke gibt für die Self-Publisher, die dann eben auch sehr günstig ist, jetzt im Bereich von dem, was wir jetzt auch in Stuttgart hatten.

Speaker: Und dann, dass wir einfach so

Speaker: die Plätze verteilen, die ein bisschen besser sind oder auch größere Plätze, die dann halt entsprechend staffeln.

Speaker: Und wer bereit ist, da mehr zu zahlen, der kann das auch gerne und unterstützt damit natürlich auch die Kleineren.

Speaker: So stelle ich es mir zumindest vor.

Speaker: Wie es im Endeffekt nachher von der Kalkulation aussieht, kann ich aktuell noch nicht sagen.

Speaker: Wir haben jetzt erst noch ein Gespräch mit der Messeleitung.

Speaker: Aber das ist das, was ich mir so wünsche auch, weil ich halt eben auch sage, die haben uns jetzt aufgebaut über die drei Jahre und ich möchte sie auch nicht verlieren.

Speaker: Ich möchte sie wieder dabei haben und ich weiß, dass sich der eine oder andere das vielleicht nicht unbedingt leisten kann und auch schon geschluckt hat und gesagt hat, dann werdet ihr aber auch die Preise anziehen.

Speaker: Ja, müssen wir irgendwo, weil die Halle muss leider auch bezahlt werden.

Speaker: Aber ich möchte trotzdem versuchen, da so ein Gleichgewicht einfach

Speaker: zu halten.

Speaker: Wo wir sagen müssen, die Preise waren bisher ja immer sehr, sehr fair.

Speaker: Also sicherlich für einen Self-Publisher ist das eine Hausnummer, der muss schon so gut zehn Bücher verkaufen, damit er ungefähr die Kosten drin hat.

Speaker: Aber für die mittelständischen Verlage oder auch kleinere Verlage ist es auf jeden Fall ein super fairer Preis gewesen bisher.

Speaker: Was ja auch, glaube ich, einfach Teil dieses Konzeptes ist und das muss man einfach nochmal sagen, ihr wart da, es gibt natürlich noch ein paar andere Messen, ich denke an Lübeck zum Beispiel gibt es ja schon sehr lange dieses Indie-Fest in der Kirche und so, aber was all diese Messen ja auszeichnen, das ist der ganz große Unterschied zu Leipzig und zu Frankfurt.

Speaker: oder zum Buch Wien auch noch, ist einfach, ich buche einen Tisch oder zwei Tische und dann komme ich da hin und entweder sitze ich dann auf meinem Stuhl an meinem Tisch und verkaufe Bücher, aber ich habe

Speaker: Es ist also total standardisiert, aber ich habe auch als Aussteller die Möglichkeit, selber zu dekorieren.

Speaker: Und das ist wirklich, wenn man da mal so ein bisschen rumgegangen ist, unfassbar, wie kreativ manche sind und ihre Stände gestalten.

Speaker: Das ist wirklich unglaublich, die da in die Höhe bauen und...

Speaker: was auch immer sich ausdenken, um irgendwie aufzufallen.

Speaker: Super, super spannend.

Speaker: Aber eben andersrum der Reiz, ich muss nicht mit irgendeinem Messebauer mir irgendwelche Konzepte überlegen oder mit Möbeln anreisen.

Speaker: Im Zweifel sitze ich da und lasse meine Bücher für mich sprechen und das funktioniert genauso in diesem Rahmen, ohne dass sich jetzt irgendwie das jemand mit dem Finger auf mich zeigt und BÄ macht, weil ich eben nicht mit meinem eigenen Regal angereist bin, was am besten noch von innen leuchtet.

Speaker: Das ist wirklich, wirklich ein ganz tolles Konzept.

Speaker: Und da muss man sagen, das steht für alle diese Kleinmessen.

Speaker: Und darüber wollen wir ja heute auch reden, dass das wirklich ein ganz toller Mehrwert ist, dass der Organisationsaufwand für die Aussteller, egal ob das jetzt der Self-Publisher oder der Verleger ist oder Verlagsmitarbeiter, wahnsinnig gering ist.

Speaker: Ich muss da irgendwie meine Bücher an den Stand bekommen und im Zweifel nicht viel mehr.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und das ist halt auch der Grund, das habe ich damals eben schon bemerkt, wo ich auf der Optikermesse und so unterwegs bin, wer groß ist, der kauft sich seinen Platz und ist riesig und die anderen gehen so nach hinten verloren.

Speaker: Das fand ich schon immer schade.

Speaker: Und deswegen habe ich gesagt, ich möchte dieses Konzept einfach haben, weil...

Speaker: dann hat jeder die gleiche Chance und wie du sagst, je nach Gestaltung vom Tisch kann man halt so viel rausholen und einen Mehrwert bieten und dann ist der Fokus wirklich auf den Büchern und darum geht es ja auch am Ende des Tages.

Speaker: Und nicht, wer hat jetzt hier den größten Stand, finde ich.

Speaker: Ja, und was ich halt auch wichtig finde, ganz oft ist ja dieser Regionalbonus da.

Speaker: Also du hast halt Leute vor Ort, wo man sagen kann, hey, der kommt von hier und der hat hier eine Präsentationsfläche, die er sonst nirgendwo hätte, weil ich sage mal so, ein Self-Publisher geht halt nicht nach Frankfurt und hat da einen Stand.

Speaker: sondern er schreibt für die Region und die Region kommt zu ihm.

Speaker: Also ich finde, das ist eine gute Synthese, die da einfach entsteht.

Speaker: Wobei, Grüße gehen raus an meinen Standnachbarn von diesem Jahr, der, ich weiß nicht, irgendwo aus Rostock oder irgendwo gekommen war.

Speaker: War der so weit weg?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Das weißt du besser.

Speaker: Diese Natur-Tier-Bücher mit Redewendungen verknüpft hat.

Speaker: Ich stecke gerade mit dem auf dem Schlag.

Speaker: Ach, das war der Uwe.

Speaker: Was ist der Uwe?

Speaker: Ich glaube, es war der Uwe.

Speaker: Es kann sein, dass das... Oh Gott, wie peinlich.

Speaker: Ich habe seinen Namen vergessen.

Speaker: Grüße Uwe, falls du so geheißen hast.

Speaker: Aber das ist ein schönes Beispiel, wenn wir darüber reden, wie persönlich das Ganze zu uns geht, dass du anhand der Bücher den Namen zuordnen kannst.

Speaker: Ja, ich kenne tatsächlich fast alle Namen und Gesichter kann ich mittlerweile auch zuordnen, hat aber auch den Hintergrund, ich habe das Ausstellerheft in drei Abenden selber gemacht.

Speaker: Wir haben nichts anderes erwartet.

Speaker: Wir haben nichts anderes erwartet.

Speaker: Ja, meine Sehenscheinentzündung hat sich sehr gefreut, aber es war immerhin fertig.

Speaker: Wie funktioniert das denn mit der Auswahl der Aussteller?

Speaker: Du meintest ja, teilweise sind so viele Anmeldungen, die kriegst du gar nicht unter.

Speaker: Wie wählst du denn dann da aus?

Speaker: Du willst ja auch irgendwie eine möglichst große Spannbreite drin haben, jetzt nicht nur Self-Publisher oder nur Krimi-AutorInnen.

Speaker: Wie gehst du da vor?

Speaker: Genau, also in der Schwarmlandhalle war eben der Vorteil, dass wir mehrere Hallenbereiche hatten.

Speaker: Das heißt, ich wusste, okay, im Fantasy-Bereich kann ich 72 Tische besetzen, im Krimi-Bereich zum Beispiel nur 35.

Speaker: Und dementsprechend haben wir dann halt die Anmeldungen durchgeguckt und halt geguckt, okay, wer hat sich angemeldet?

Speaker: Natürlich macht Sympathie auch was aus, das muss man einfach klar sagen.

Speaker: Aber in der Regel schauen wir schon, dass wir nach Reihenfolge der Anmeldungen gehen.

Speaker: Oder zum Beispiel jetzt einen Alex, den wollte ich einfach dabei haben.

Speaker: Sind wir ehrlich.

Speaker: Oh, das ist lieb.

Speaker: Und so guckt man dann schon irgendwo.

Speaker: Dann hat es natürlich auch mal wieder Absagen gegeben.

Speaker: Gerade im Pendelbereich habe ich drei, vier Tische nachbesetzen müssen.

Speaker: Genauso auch in der Halle vorne, wo alles was mit Romance, Dark Romance, Liebesroman und so zu tun hat.

Speaker: Auch da gab es noch fünf oder sechs Wechsel und dann habe ich natürlich die nachrücken lassen, die in diese Genre passen, weil...

Speaker: Es würde ja sonst keinen Sinn machen, wenn ich jetzt einen Horrorautor da noch zu den Liebesromanen reinsetze, zum Beispiel.

Speaker: Oder auch Kinderbücher hatten ja dann ihre eigene Ecke.

Speaker: Da habe ich dann auch natürlich geguckt, wie viel sind das, dass die eben alle in ihrer Ecke sitzen, dass man dann halt eben auch sagen kann, hey, okay, guck mal, da ist die Kinderecke, da ist das und dass man einfach so ein bisschen eine Trennung drin hat, ja.

Speaker: Was ich übrigens ganz bemerkenswert fand für alle die, die noch nie auf so einer Messe waren, ist aber auch die, ich zitiere Andi jetzt dich mit deinem lustigen Wort, die Spannbreite des Publikums.

Speaker: Weil man im ersten Jahr, wenn man da teilnimmt, weiß man natürlich nicht, was erwartet einen jetzt.

Speaker: Wer kommt da so?

Speaker: Und dann, ah, okay, es sind viele Self-Publisher.

Speaker: Das heißt, ich gehe automatisch, oder wir sind auch viel im Young and Halt-Bereich unterwegs, das heißt, ich gehe automatisch davon aus, dass sehr viel junges Publikum da ist, was eh super geil ist, aber das vermutet man.

Speaker: Und dann ist man dort und dann steht da genauso irgendwie die kleine, runzelige Oma vor einem, die da irgendwie mit ihrer Freundin so einen Tagesausflug macht und man die lustigsten Gespräche führt.

Speaker: Es ist wirklich extrem bunt gemischt, was wirklich faszinierend war, weil es eben

Speaker: ja doch ein Querschnitt durch die Leserschaft zu sein scheint.

Speaker: Und nicht so auf anderen Messen hat man ja doch manchmal vielleicht ein bisschen elitäreres oder doch ein bisschen konservativeres oder im Schnitt älteres Publikum.

Speaker: Und das ist bei euch bisher gar nicht so gewesen.

Speaker: Ich habe auch eher den Eindruck, dass es überwiegend jüngere Leute waren.

Speaker: Also ich würde sagen so eher Tendenz 30 und drunter.

Speaker: Da habe ich viele Gesichter gesehen.

Speaker: aber auch dafür in der anderen Richtung 60 plus waren auch einige da.

Speaker: Das fand ich auch schön.

Speaker: Jetzt kommen wir mal zu einer Kehrseite von dem Ganzen.

Speaker: Wir werden ja auch viel von Buchhändlern gehört, denn

Speaker: Und egal ob die jungen Leute, die stehen dann da und man fragt, möchten sie bar oder mit Karte bezahlen?

Speaker: Dann machen die ihr Portemonnaie auf und dann quillt da das Geld draus und die sagen, ich bin vorbereitet, bar bitte.

Speaker: Ich war noch mal im Automaten.

Speaker: Jetzt ist es traditionell so, dass solche Buchmessen von Buchhandlungen nicht so wahnsinnig gemocht werden.

Speaker: Warum?

Speaker: Habt ihr da mal was mitbekommen?

Speaker: Naja, weil im Zweifel die Leser an dem Tag dort einkaufen und nicht in der Buchhandlung.

Speaker: Habt ihr da mal irgendwie ein bisschen, offensichtlich nicht, wenn du so fragst,

Speaker: Keine auf den Schulplatz bekommen.

Speaker: Und da hatten wir im Vorfeld mit denen besprochen, dass sie quasi alles mitbringen, was die anderen Autoren gar nicht abbilden.

Speaker: Dass wir zum Beispiel Bestseller mitbringen und solche Geschichten, die wir einfach nicht haben.

Speaker: Und ich finde, das war dann eine schöne Ergänzung.

Speaker: Aber ja, du hast recht, es kann natürlich sein, dass wenn die Leute jetzt auf der Buchmesse sind und vor allem eben neue Geschichten entdecken, dass sie dann eben in der Buchhandlung das, was man so...

Speaker: überall präsentiert bekommt, eben nicht kauft.

Speaker: Oder zeitverzögert.

Speaker: Gibt es das, nächstes Jahr hast du das wieder vor?

Speaker: Quasi wie so eine kleine Messebuchhandlung?

Speaker: Ich gehe mal davon aus, dass unsere Buchhandlung aus Fellbach wieder mit dabei sein wird.

Speaker: Zumindest würde ich es mir wünschen.

Speaker: Okay, toll.

Speaker: Also mich interessiert noch dieser, du hast gerade erwähnt, dass es auch so eine Kinderbuch-Ecke quasi gibt.

Speaker: Woher kommt denn auch diese Idee?

Speaker: War das so zu sagen, okay, das ist auch irgendwie ein Publikum oder wo es ein großes Publikum gibt, wo es ein großes Interesse gibt oder...

Speaker: Also wenn man jetzt so guckt auf Self-Publisher und Krimi-Fokus, wären mir jetzt gar nicht so Kinder-, Kinder-, Familienbücher in den Sinn gekommen für die Messe.

Speaker: Tatsächlich war bei der ersten Messe, da gab es ein bisschen Kritik, weil ich die Kinderbücher auch zu den Krimis irgendwie platziert hatte.

Speaker: Und dann hieß es ja, die Kinder haben aber gar keinen Platz, um die Bücher anzugucken, weil die halt blöd standen an der Kante.

Speaker: Und dann habe ich mir gedacht, okay, da muss man das beim nächsten Mal besser machen.

Speaker: Deswegen haben sie ihre eigene Ecke bekommen und auch ein bisschen mehr Luft, dass wirklich halt die Kinder da auch dann Platz haben.

Speaker: Und dass es so viele Kinderbuchautoren gibt, war mir auch nicht bewusst.

Speaker: Das hat sich dann auch so nach und nach entwickelt, weil dann hat er mehr Platz.

Speaker: Also kann man auch mehr einladen.

Speaker: Und dann natürlich entsprechend sich auch die Leute angemeldet haben.

Speaker: Ja, und das ist ja dann wiederum cool, dann kann ja die ganze Familie tatsächlich zur Messe kommen, dann ist ja für jeden was dabei.

Speaker: Richtig, oder auch wenn die Erwachsenen da sind, die können für Nichten, für Neffen oder für ihre eigenen Kinder oder sonst irgendwas, Freunde von, nee, andersrum, die Kinder von Freunden was kaufen und das finde ich halt irgendwie das Schöne.

Speaker: Ja.

Speaker: Es war eh abgefahren, fand ich, also jetzt dieses Jahr, die letzte Messe, da habt ihr Slots verkauft, quasi so Halbtagestickets.

Speaker: Weil das ist auch ganz spannend, wenn ihr auf Instagram mal guckt, dann findet man da Fotos und Videos, alle Aussteller sind da bei mir an diesem Fensterplatz, weil wir da so saßen oder standen vor dem Eingang.

Speaker: Und man konnte so auf diese unglaubliche Menschenmenge gucken.

Speaker: Und man dachte, oha, da kommt was auf uns zu.

Speaker: Und dann, und das ist wieder das Sprach für eure Vorbereitung, hattet ihr irgendwie, ich weiß nicht, wie viele Kassen auf und wie viele Ordner.

Speaker: Und dann wurde das alles einmal reingeschwemmt und dann waren die da drin.

Speaker: Die Leute mussten nicht warten.

Speaker: Und dann gab es, ich glaube, 14 Uhr oder so, konnte man nochmal einen Slot kaufen und dann da durchlaufen.

Speaker: Super, super Sache für alle, auch die, die uns jetzt vielleicht gerade hören.

Speaker: Eine Frage.

Speaker: Es gibt ja in verschiedenen Städten diese Messen.

Speaker: Gehst du da noch hin?

Speaker: Oder habt ihr irgendwie so ein geheimes Gruppentreffen?

Speaker: Habt ihr so eine WhatsApp-Gruppe, eine gemeinsame, wo man sich gegenseitig Tipps gibt?

Speaker: Oder setzt man eine Perücke auf und läuft über die Messe?

Speaker: Ich glaube, das muss ich beim nächsten Mal machen, weil ich werde ja dann mittlerweile auch schon erkannt.

Speaker: Ich gebe aber gerne Tipps.

Speaker: Also wenn mich jetzt jemand fragt, der jetzt neu eine Messe gründet, habe ich auch schon unter anderem Koblenzer Buchmesse.

Speaker: Ich habe auch mit Toni von der Laiga viel gesprochen, auch mit der Andrea von Ingolstadt, die Seitenzauberbuchmesse.

Speaker: Ich finde, das ist ein Geben und Nehmen.

Speaker: Warum soll ich keine Tipps geben?

Speaker: Ich finde das schön, wenn da auch was entsteht.

Speaker: Es ist ja dann irgendwo auch mein Verdienst, kann man ja fast sagen.

Speaker: Aber kriegst du da nicht so kleine Größenwahnsinnigkeitsfantasien, dass du denkst, du organisierst jetzt irgendwann einfach so ein dezentrales Netzwerk aller Buchmessen in Deutschland, pfeif auf Leipzig und Frankfurt, wer was auf sich hält, ist bei den anderen mit dabei und du bist die Schirmherren aller?

Speaker: Eigentlich schon cool, aber wenn du drüber nachdenkst.

Speaker: Noch zehn Jahre.

Speaker: Das dauert noch, ja, das glaube ich auch.

Speaker: Aber ich fände es cool.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Naja, ich meine, mit München ist ja sozusagen jetzt auch schon auf Expansionskurs euer Unternehmen.

Speaker: Aber zu München muss ich noch fragen.

Speaker: Die haben ja eigentlich auch immer im Literaturhaus, ich glaube Ende November, Anfang Dezember, da ihre Messe.

Speaker: Seht ihr euch da als Konkurrenz, wenn ihr da Ende November auftretet?

Speaker: Wir haben ja auch angefragt nach Kooperation.

Speaker: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was der Stand der Dinge ist.

Speaker: Ich glaube, Bücherschau ist ein bisschen mit der Stuttgarter Buchwoche vergleichbar, glaube ich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Karlsruhe hat ja auch parallel.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Aber wie, also wenn wir jetzt bei München bleiben, wie geht ihr das denn an?

Speaker: Fangt ihr dann auch klein an wie in Stuttgart oder sagt ihr dann auch gleich, okay, jetzt können wir auch in die Vollen gehen und machen es gleich groß?

Speaker: Wie geht das denn dann an?

Speaker: Wir haben direkt entschieden, groß zu gehen.

Speaker: Wo seid ihr denn in München?

Speaker: Sondern im MTC.

Speaker: Das ist dieses World of Fashion Ding.

Speaker: Hat aber auch fünf große Hallen plus ein Obergeschoss, wo sehr, sehr viele Räume sind und wir haben jetzt einfach das ganze Ding mal genommen.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Aber wie seid ihr auf München gekommen?

Speaker: Also ich weiß, in München gibt es auch noch die Liber Bavaria, glaube ich, hieß die ganz lange.

Speaker: So eine rein bayerische Messe für bayerische Verlage und bayerische Autoren oder bayerische Themen.

Speaker: Aber gut, Stuttgart, das sehe ich noch ein, da hast du irgendwie gewohnt.

Speaker: Das liegt auf dem Weg.

Speaker: Konstanz, oder Konstanz, wie man sagt, Konstanz.

Speaker: Weiß ich nicht, wie du dazu gekommen bist und warum jetzt München?

Speaker: Also hast du geguckt, wo gibt es noch nichts, was ist groß, was reiße ich mir jetzt?

Speaker: Wie bei Monopoly bist du einmal so über den Atlas gegangen?

Speaker: Nee, München war tatsächlich Stefans Wunsch, weil er gemeint hat, eine zweite Messe wäre ganz cool.

Speaker: Er hat nur vergessen, dass ich schon zwei habe.

Speaker: Okay.

Speaker: Und dann war halt so die Überlegung, wie weit wollen wir weggehen, was macht Sinn?

Speaker: Dann wussten wir, dass es schon in Augsburg eine kleine Messe gibt.

Speaker: Ulm war uns dann zu nah.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, ja gut, dann wäre ja eigentlich die nächste große Stadt sinnvoll und das ist halt nun mal München.

Speaker: Es wirkt bei dir trotzdem ein bisschen wie so ein Strategiespiel, wo man irgendwie so Städte erobert.

Speaker: München ist halt auch eine große Stadt.

Speaker: Das heißt, das Einzugsgebiet für Besucher ist halt einfach groß.

Speaker: Eine Landeshauptstädte.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Klar, du musst ja am Ende auch, du hast ja auch eine gewisse Verantwortung, finde ich, weil das eine sind die Aussteller, für die du verantwortlich bist, dass die einfach alles haben, was sie brauchen.

Speaker: Da ging es ja schon los an der ersten Messe mit dem Catering.

Speaker: Zweite Messe, Catering, da reden wir einfach nicht drüber.

Speaker: Und dann hast du auf der anderen Seite ja die Besucher, die du ja bringen musst, damit die Aussteller auch ihre Sachen verkaufen können, weil ohne Besucher

Speaker: Ja, und deswegen macht natürlich ein großes Einzugsgebiet in einer großen Stadt einfach auch Sinn.

Speaker: Oder wie in Konstanz, das Dreiländereck.

Speaker: Ja, ich überlege gerade Catering beim zweiten Mal, da hatten wir Getränkemarken, oder?

Speaker: Ja, es bezog sich eher aufs Essen.

Speaker: Es gab nur Snacks und belegte Sachen.

Speaker: Das fand ich nicht so gut.

Speaker: Aber das haben wir ja geklärt.

Speaker: Alex und ich bringen immer alles mit.

Speaker: Aber das bringt mich zu dem Punkt, also bei den großen Messen hast du hier natürlich diese ganzen Essensstände, du kannst da Kaffee, Kuchen, alles kaufen.

Speaker: Wie funktioniert das?

Speaker: Ich war leider noch nicht in Stuttgart auf der Messe, aber wie funktioniert das?

Speaker: Wie funktioniert das?

Speaker: Da hattest du einen exklusiven Vertrag mit einem Catering.

Speaker: Das hat damals noch das Hotel nebendran gemacht, glaube ich.

Speaker: Und dann hat die Schwabenlandhalle beschlossen, es selber zu machen.

Speaker: Und dementsprechend muss man dann halt mit denjenigen sprechen, die dafür verantwortlich sind.

Speaker: Und dann hast du halt die Möglichkeit zu sagen, du willst das, das und das haben.

Speaker: Und die müssen schauen, ob sie es umsetzen können, weil Foodtrucks war tatsächlich nicht gewünscht.

Speaker: Seiten der Halle, weil sie natürlich, was ja auch völlig in Ordnung ist, durch das Catering ja auch ihr Geld verdienen.

Speaker: Jetzt hat das alles ja schon genug Herausforderungen, aber es läuft ja auch ganz gut.

Speaker: Dann hast du gedacht, reicht noch nicht.

Speaker: Was hier noch fehlt, ist zum einen ein Lesungsprogramm begleitend.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht frühstücken wir das mal in Etappen ab.

Speaker: Lassen Sie uns erstmal über die Lesungen reden.

Speaker: Dafür gab es dann also auch verschiedene Timeslots und ich glaube, die Autorinnen und Autoren konnten sich dafür bewerben.

Speaker: Genau, die konnten in der Anmeldung angeben, ob sie eine Lesung halten wollen oder nicht.

Speaker: Und alle, die ja gesagt haben, habe ich in einen Lostopf geschmissen.

Speaker: Und daraus habe ich dann halt rausgezogen, wer lesen durfte.

Speaker: Und ich habe natürlich schon so ein bisschen geguckt, dass von jedem Genre was dabei ist.

Speaker: Jetzt bei der letzten Messe war es ja so, dass wir allen, die auf der Shortlist standen, eben einen Slot zugesagt haben, weil...

Speaker: für den Buchpreis, um den einfach da nochmal ein bisschen größer zu machen und so ein bisschen über den Tag zu verteilen.

Speaker: Deswegen haben wir gesagt, okay, alle, die auf der Shortlist stehen, bekommen auf jeden Fall eine Lesung und damit war eigentlich quasi ein Raum schon belegt.

Speaker: Jetzt hast du es schon selber gesagt, das wäre nämlich jetzt das zweite Stückchen zum Abfrühstücken gewesen.

Speaker: Neben Catering, Security, Standbetreuung kam dann das Rote Kreuz.

Speaker: Das kenne ich tatsächlich noch aus eigenen Veranstaltungen, das macht auch großen Spaß, das stimmt.

Speaker: Was ja aber sein muss, ist ja völlig klar, man fühlt sich auch ein bisschen sicherer dadurch.

Speaker: Ja, wir hatten drei Wochen vorher keins.

Speaker: Und dann haben wir darauf bestanden, dass wir doch bitte nochmal fünfmal nachfragen, bis dann hieß, ja, da kommt jemand.

Speaker: Weil mir das einfach auch wichtig war.

Speaker: Weil du weißt immer nicht, wenn irgendwas doch ist, der kippt nur eine um oder stolpert irgendeiner oder, keine Ahnung, schneidet sich am Papier, so wie ich dann, passiert.

Speaker: Und deswegen war mir einfach wichtig, dass da jemand da ist, der das kann.

Speaker: Ich glaube, da merkt man wieder, wenn wir immer die ganze Zeit von Professionalität reden, an sowas, was wir so meinen.

Speaker: Aber jetzt hast du es eben schon selber gesagt, die Shortlist-Autoren und Autorinnen haben natürlich einen Slot bekommen, Shortlist, weil es gibt auch einen Buchpreis.

Speaker: Das gab den letztes Jahr, glaube ich, in einer Kategorie.

Speaker: Da gab es den Preis der

Speaker: Ja, es gab mehrere Genres, aber nur einen Gewinner am Ende des Tages aus diesen verschiedenen Genres.

Speaker: Und das fand ich damals auch schon ein bisschen, war gut fürs erste Mal, dass wir halt eine Gewinnerin hatten in dem Fall.

Speaker: Und dann haben wir aber auch direkt gesagt, eigentlich wäre es ja nur fair, wenn jede Genre so ein bisschen seinen eigenen Preis bekommt.

Speaker: Und deswegen haben wir das dann im Jahr drauf umgesetzt.

Speaker: Und dazu gibt es natürlich dann auch noch eine Preisverleihung, die du organisierst, mit Bühnenprogramm.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil unser Team mit Team Medium eben in dieser Tanzgruppe ist und dann hat sich das einfach angeboten, dass wir ihr dann einfach einen kleinen Auftritt ermöglichen mit ihrer Gruppe und dann eben

Speaker: die Verleihung und dieses Mal hatten wir ja gesagt, dass nicht wir die Gewinner verkünden, sondern wirklich jemand aus dem Genre und deswegen haben wir dann verschiedene Leute angefragt, die dann eben auf der Bühne tatsächlich auch die Umschläge auch geöffnet haben, ja.

Speaker: Das klingt abgefahren, ehrlich gesagt.

Speaker: Also ihr habt neben der Messe auch noch einen Buchpreis organisiert.

Speaker: Also dann braucht es ja auch irgendwie eine Jury.

Speaker: Man muss das lesen, man muss es auswählen.

Speaker: Das dauert ja auch alles lange.

Speaker: Das dauert schon noch weiter.

Speaker: Gerade die Vorauswahl, da hatten die, glaube ich, drei Monate, wenn ich es richtig im Kopf habe, Zeit.

Speaker: Wir haben die Jury vorab ausgewählt, wir haben auch bei der Auswahl von der Jury geschaut, dass sie halt aus allen Bereichen sind, dass es Lektoren dabei sind, dass...

Speaker: Ich glaube, einmal war auch eine Verlegerin auch mit dabei.

Speaker: Ich weiß es nicht so genau, wer da dabei ist tatsächlich, muss ich gestehen, weil ich mehr so im Hintergrund dann die Orga gemacht habe.

Speaker: Und die haben dann ihre Sachen bekommen, haben gelesen, wir haben denen ein PDF gemacht und haben gesagt, hey, guck doch mal, das wären interessante Kriterien für eure Stimme.

Speaker: Und das haben wir dann gesammelt und nochmal nachgefragt, weil...

Speaker: wie es halt so ist.

Speaker: Der eine oder andere braucht ein bisschen länger.

Speaker: Könntest du die Jury beeinflussen?

Speaker: Könntest du sagen, hier Ann-Kathrin Zellner kriegt den Krimibuchpreis?

Speaker: Es geht auch auf der Homepage.

Speaker: Veranstalter sind ausgeschlossen und sehr auf meinem Interesse.

Speaker: Bei der Preis soll ja den Leuten zugutekommen und

Speaker: Ja, Preise sind ja auch oft politisch oder es kann politisch werden auch deswegen, ja.

Speaker: Da habe ich gesagt, ich mache die Orga und dann ist das in Ordnung.

Speaker: Aber sag mal, wenn du über all das gerade so redest, wir sind jetzt knappe dreiviertel Stunde und fassen das alles so sehr komprimiert zusammen, was sonst dich über Wochen und Monate erstreckt,

Speaker: Macht dich das stolz?

Speaker: Also du wirkst immer noch gerade so wahnsinnig lässig, wenn du über alles redest, aber kommt da nicht ein bisschen Stolz, wo du denkst, es ist schon geil, was ich da immer auf die Beine stelle?

Speaker: Manchmal.

Speaker: Manchmal ist mir auch einfach zu viel.

Speaker: Ja, dann ist es eine richtig gute Idee, jetzt nach München zu gehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Nicht zu vergessen.

Speaker: Wir haben auch eine Kooperation mit der Ravensburger Messegesellschaft an Bord gezogen oder halt verwurstelt und machen mit denen jetzt im Herbst auch nochmal eine Messe.

Speaker: Aber ist so, also da du ja als Augenoptikerin arbeitest, ist vielleicht auch der Plan, dass du dann sagst, okay, irgendwann Augenoptikerin mache ich nicht mehr, ich konzentriere mich jetzt auf die Messen, weil ihr habt ja auch eine Firma dafür gegründet, glaube ich.

Speaker: Ja, ich glaube ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist das im Hinterkopf oder ist das noch keine Option für dich?

Speaker: Ich weiß es nicht, weil mir macht der Beruf einfach auch super viel Spaß.

Speaker: Ich merke es ja jetzt wieder, seit ich wieder im Laden arbeite.

Speaker: Es ist auch eine schöne Abwechslung rauszukommen, mal was anderes zu sehen, mit den Leuten zu quatschen.

Speaker: Es ist ja auch immer gut, wenn man den einen oder anderen dann als Vorbild hat, wenn man ein neues Buch schreibt irgendwann.

Speaker: Nee, es ist einfach ein toller Beruf.

Speaker: Und ich kann immer noch sagen, ich kann dir tagsüber eine Brille verkaufen, damit du abends meine Bücher lesen kannst.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich bin aktuell auch der Meinung, dass beides möglich ist und ich auch beides irgendwo brauche.

Speaker: Aber das ist hier meine klassische Frage.

Speaker: Wie viel schläfst du?

Speaker: Also die Uhrchen sagt immer, es sind acht Stunden, also so mehr oder weniger.

Speaker: Hast du nicht so zeitfressende, dumme Hobbys oder guckst du nichts auf Netflix?

Speaker: Ich meine, dein Tag hat auch nur 24 Stunden.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Ich habe kein Netflix-Abo.

Speaker: Ich gucke aber ab und zu Serien, ja.

Speaker: Aber auch da ist es oft so, dann läuft die Serie und ich bastel halt nebenher irgendwas für die Messen und für mein

Speaker: Autoren da sein.

Speaker: Gestern haben wir ein Video angeguckt und ich habe nebenher ein Reel geschnitten, was ich dann abends sogar noch gepostet habe.

Speaker: Du kannst ja mal ein Zeitmanagement-Seminar machen für Nalex.

Speaker: Was passt alles in 24 Stunden mit 8 Stunden Schlaf?

Speaker: Sehr viel rein, ja.

Speaker: Das ist manchmal echt erstaunlich.

Speaker: Ich frage mich manchmal auch, wie ich das alles schaffe, aber man muss halt dann auch einfach priorisieren, ähm,

Speaker: Heute Morgen habe ich E-Mails beantwortet, dann war ich unterwegs und jetzt arbeiten, jetzt machen wir den Podcast und ich weiß, morgen werde ich auch nicht viel schaffen, weil wir ein Meeting haben, wo wir halt die Sachen besprechen, die jetzt anstehen und so weiter.

Speaker: Aber apropos priorisieren, das kann man ja nur, wenn man auch ein Team hat.

Speaker: Wie groß ist denn das Team, was hinter den Messen steckt?

Speaker: ehrlich gesagt, gar nicht so groß, wie man es vermuten würde.

Speaker: Also die Hauptarbeit machen Stefan und ich.

Speaker: Dann haben wir für Social Media aktuell vier Leute und wir haben jetzt eine eingestellt für Homepage und Ads.

Speaker: Okay, also das Real-Helts-Chicken-Katz war für dich als Autorin dann?

Speaker: Wie meinst du?

Speaker: Du hast eben gesagt, du hast gestern ein Reel geschnitten.

Speaker: Das war dann für deinen.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Weil das gibt es ja auch noch.

Speaker: Das haben wir vorhin einmal so kurz mal touchiert.

Speaker: Aber du schreibst, du hast deinen Hashtag-Dienstag- Short-Story.

Speaker: Entschuldigung, ja.

Speaker: Wo du dich an Kurzgeschichten sehr regelmäßig versuchst.

Speaker: Du hast drei Bücher veröffentlicht, eventuell irgendwann auch mal ein viertes.

Speaker: Ja, das wäre schön.

Speaker: Ich arbeite da nicht.

Speaker: Das ist gedanklich.

Speaker: Ja, das braucht ja auch ein bisschen.

Speaker: Okay, aber dann auch das sind ja noch Zeiten, für die man sich offen, der Satz führt ins Leere.

Speaker: Aber ihr wisst, was ich meine.

Speaker: Man hat ja auch noch ein bisschen so Privatleben.

Speaker: Achso, das habe ich eigentlich auch noch.

Speaker: Ich habe ja noch meinen Partner.

Speaker: Der will ja auch ab und zu mal irgendwie mit einem reden und so.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Aber sag mal, das klingt jetzt alles schon sehr rund.

Speaker: Wenn du jetzt einfach ohne Beschränkung, weder vom Budget noch von der Zeit oder Aufwand, du darfst dir jetzt irgendwas wünschen für die nächste, nicht München, sondern Stuttgart.

Speaker: Das ist jetzt eine runde Geschichte.

Speaker: Was gibt es on top?

Speaker: Dass ich mein nächstes Buch auf der Messe hätte, das würde ich mir wünschen.

Speaker: Also veröffentlicht.

Speaker: Ja, dann hören wir jetzt auf, die Ann-Kathrin muss schreiben.

Speaker: Ich glaube, sonst wird das hier nichts.

Speaker: Alex labert nicht so viel.

Speaker: Ich habe mich damit abgefunden aktuell, dass es aktuell einfach nicht zum Schreiben weitergeht.

Speaker: Ist okay.

Speaker: Aber Ann-Kathrin, wir hoffen ja, dass du noch die Jahre drauf und wir haben ja nicht gesagt, es muss die nächste Messe sein.

Speaker: Es kann ja auch die übernächste Messe sein und das ist vielleicht realistisch.

Speaker: Das schrägt es, ja.

Speaker: Das ist eher realistisch aktuell.

Speaker: Gibt es in Bezug auf die Messe noch irgendwas, wo du denkst, da möchte ich noch, also ich weiß damals, als ich ja das kleine Kino hatte, da wollte ich meine Band im Hörsaal haben.

Speaker: Das gab es dann, das war ganz wunderbar, da denke ich heute noch gerne dran.

Speaker: Oder für Gmeiner.

Speaker: hatte ich immer den Wunsch, dass ich auf dem Media Campus, dass wir da vertreten sind.

Speaker: Das hat irgendwann geklappt.

Speaker: Jetzt habe ich noch, der zweite Wunsch ist immer noch, dass wir irgendwann einen eigenen Heißluftballon betruggen können, der dann so rumfliegt.

Speaker: Man hat ja immer noch so kleine Ziele, über die man vielleicht nicht so redet.

Speaker: Gibt es da nichts bei dir?

Speaker: Gehst du es einfach an?

Speaker: Darf ich dir eine Inspiration geben?

Speaker: Mhm.

Speaker: Was meine Festival-Erfahrung ist, gescheite Preisgelder.

Speaker: Das ist immer das, wo das Festival am meisten krankt, dass man keine Sponsoren für Preisgelder findet, die anständig sind, dass man richtig Lust hat, Qualität abzugeben und dann auch mit nach Hause zu nehmen.

Speaker: Ich finde, das wird auch immer zuerst gestrichen bei Festivals.

Speaker: Also wenn ein Festival nicht mehr genug Geld hat, streicht es einfach Preisgelder.

Speaker: Und ich finde, den Lohn oder beziehungsweise die Arbeit eines Autos richtig zu würdigen, ist ein gescheites Preisgeld.

Speaker: Das ist richtig, aber da hatten wir tatsächlich kein Problem.

Speaker: Wir hatten zwei ganz tolle Sponsoren dieses Jahr.

Speaker: Ich gehe auch davon aus, dass die in den kommenden Jahren wieder dabei sind.

Speaker: Wie toll.

Speaker: Nee, also das ist tatsächlich ein kleines Ziel, was ich hatte, aber das wurde mir mit der letzten Messe schon erfüllt.

Speaker: Ich wollte einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung haben, weil da habe ich jetzt sehr, sehr lange gebraucht, bis die darüber berichtet haben und er war tatsächlich auch vor Ort.

Speaker: Und das war tatsächlich so eins meiner größten Ziele.

Speaker: Deswegen weiß ich tatsächlich gerade gar nicht, was das nächste wäre.

Speaker: Ja, ich glaube, das ist... Ja?

Speaker: Ja?

Speaker: dass wir halt einfach das gut machen, dass das einfach ein schöner Tag ist für alle.

Speaker: Weil die Stimmung einfach so positiv war auch jetzt in Stuttgart.

Speaker: Aber vielleicht sollte man wirklich so eine Frau, die einfach alles anpackt und macht, gar nicht fragen, was sie gerne machen würde.

Speaker: Weil im Zweifel machst du es halt.

Speaker: Ja, ich mache es.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Eine sehr dumme Frage von mir, die ich hier mit zurückziehe.

Speaker: Nee, aber was ich mich auch frage, wo soll das denn hingehen?

Speaker: Oder sagst du jetzt, jetzt haben wir ein Level erreicht, ich will das jetzt, wenn das so bleibt, ist das schön?

Speaker: Oder soll das weiter wachsen?

Speaker: Oder irgendwie...

Speaker: Gibt es da eine Vision, wo das noch hingehen könnte?

Speaker: Oder eben dieses, was wir besprochen haben, du willst dann dieses Konzept noch ausweiten auf ganz Deutschland?

Speaker: Oder ist es einfach, wir gucken mal, was passiert?

Speaker: Sowohl als auch.

Speaker: Ich finde, das große Ziel ist schon, die drittgrößte Buchmesse zu werden mit Stuttgart.

Speaker: Also einfach als Pondort zu Frankfurt und Leipzig, dass wir das einfach schaffen.

Speaker: Wer hat den Titel bisher?

Speaker: Ich meine, es müsste die Buch Berlin sein oder die Buch Wien, wenn man die mit reinzählt.

Speaker: Ich glaube, es ist die Buch Wien.

Speaker: Wenn du außerhalb von Deutschland bist, müsste es die Buch Wien sein, ja.

Speaker: Aktuell müsste es eigentlich noch Berlin sein, wobei die überholen wir, denke ich, nächstes Jahr dann auf jeden Fall.

Speaker: Und das wäre eigentlich so, dass...

Speaker: die Vision zu sagen, wir sind dann halt wirklich die drittgrößte Buchmesse hier in Stuttgart und ziehen eben so 300.000 Besucher irgendwann mal an.

Speaker: Das wäre nicht schon cool.

Speaker: Ja, aber genau das wollte ich wissen.

Speaker: Das ist die Vision, die ich meine.

Speaker: Finde ich super.

Speaker: Ja, das ist die Vision, die drittgrößte Buchmesse zu werden.

Speaker: Vielleicht nutzen wir das mal als Aufruf.

Speaker: Wenn jemand das gerade hört und Bock hat, bei sich in der Stadt was zu machen, guckt euch einfach mal so ein bisschen an, was die in Stuttgart machen, weil die wirklich wahnsinnig viel richtig gemacht haben.

Speaker: Ich scheue mich jetzt ein bisschen zu sagen, schreibt Ann-Kathrin doch mal an, weil ich habe das Gefühl, ich möchte gerade ein bisschen Arbeit von dir weghalten.

Speaker: Aber...

Speaker: Vielleicht bist du aber trotzdem ein tolles Beispiel dafür, dass wenn, und es gibt ja diese Menschen überall, die Bock haben, sich für die Kultur einzubringen, die da irgendwie in dieser Szene sich bewegen und sagen, ich traue mir das zu, da einfach was zu bewegen, dass ihr vielleicht wirklich ein ganz tolles Vorbild sein könnt, zu sagen, ich probiere es mal, was soll schon schief gehen, im kleinen Raum anfangen und, weil das muss man ja sagen, diese Messen gibt es ja in

Speaker: In jeder Größenordnung.

Speaker: Das kann auch in der Bücherei einfach mal sein, dass man da ein paar Autorinnen und Autoren aus der Region zusammenbringt, die ihre Bücher vorstellen.

Speaker: Wie jetzt bei mir im Heimatort.

Speaker: Da wird jetzt im Juni eine kleine Messe.

Speaker: Wir sind, glaube ich, zu 20.

Speaker: Ich finde das super.

Speaker: Da hast du aber deine Finger nicht mit im Spiel.

Speaker: Äh, nee.

Speaker: Also...

Speaker: Ich bin da drauf.

Speaker: Ich werde vor Ort sein.

Speaker: Ich habe aber auch schon zu Nadine gesagt, wenn sie Fragen hat, sie sollte sich einfach melden.

Speaker: Da bin ich ja auch jederzeit offen.

Speaker: Eine Frage zum Abschluss.

Speaker: Weil es ja immer häufiger bei solchen Veranstaltungen um die Eventisierung solcher Geschichten geht.

Speaker: Ja.

Speaker: Könntet ihr euch vorstellen, bis 23 Uhr zu öffnen und dann legt da irgendwie noch ein DJ auf oder so?

Speaker: Oder glaubst du, das ist Quatsch?

Speaker: Der Witz an der Sache ist, das planen wir für München.

Speaker: Wir planen eine Aftershow-Party, wobei ich tatsächlich noch nicht weiß, ob es Sinn macht.

Speaker: Wir warten jetzt gerade noch das Technikangebot ab, was es uns am Ende auch wirklich kosten wird.

Speaker: Aber ich fände es schon cool und wir können sogar bis zwei Uhr nachts bleiben, weil das ist im Industriegebiet.

Speaker: Wir werden beobachten.

Speaker: Ich werde da einen Boden drumherum machen, ich werde vielleicht einen Drink trinken und dann werde ich gehen, weil ich bin einfach kein Party-Mensch.

Speaker: Das ist einfach nicht meine Welt.

Speaker: Aber wir haben gedacht, wir bieten es einfach mal an und gucken mal, ob es ankommt, weil es ist München.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Es ist super, super inspirierend.

Speaker: Wirklich, ich finde, das strahlt ein bisschen ab.

Speaker: Du hast wirklich diese Ruhe und gleichzeitig eine Begeisterung, die trotzdem ausgestrahlt wird.

Speaker: Das macht wirklich Freude, dir zuzuhören.

Speaker: Ich hoffe, dass, wir sehen dich ja jetzt auch gerade, dass das übers Hören trotzdem auch ein bisschen gelungen ist.

Speaker: Wenn ihr Bock auf sowas habt, probiert es doch einfach mal aus.

Speaker: Denkt mal eine Sekunde länger drüber nach, als einfach nur, ach, das wäre ja bestimmt zu viel Arbeit.

Speaker: An der Stelle würde ich mich jetzt erst einmal bei dir ganz herzlich bedanken, dass du dir die Zeit heute genommen hast.

Speaker: Aber natürlich in lassen...

Speaker: Ja, wirklich sehr, sehr gerne.

Speaker: An dich haben wir tatsächlich dann sofort gedacht.

Speaker: Aber jetzt lassen wir dich natürlich nicht raus, ohne dass du uns noch einen Buchtipp mitbringst.

Speaker: Ja, ein Buchtipp ist tatsächlich aktuell für mich schwer, weil dadurch, dass ich ja so viele Aussteller habe oder auch weiß zum Teil, was die schreiben, fällt es mir echt unglaublich schwer, da was zu sagen.

Speaker: Man könnte ein eigenes nehmen, wenn man drei Bücher geschrieben hat.

Speaker: Ja, dann nehmen wir tatsächlich mein eigenes, mein Lieblingsband, das ist Eisiger Verdacht, da geht es um Serienmörder.

Speaker: Und das spielt in der Weihnachtszeit und ich liebe Weihnachten, deswegen wäre das so mein Buchtipp, wenn ihr einen coolen regionalen Krimi lesen wollt, wo auch sehr viel Schnee beinhaltet.

Speaker: Okay.

Speaker: Und den kriegt man mit ISBN normal über den Handel?

Speaker: Ja.

Speaker: Dauert halt ein paar Tage, weil es ein Print-on-Demand ist.

Speaker: Also da kann es sein, dass es zwei, drei Tage Lieferzeit hat.

Speaker: Man kann es natürlich auch in meinem Online-Shop bestellen, da kriegt man sogar eine persönliche Widmung.

Speaker: Und wann kriegt man ein kleines 3D-Skelett?

Speaker: Das gibt es, wenn ihr bei mir bestellt.

Speaker: Oder bei mir kauft, wenn ich auf irgendeiner Messe oder Markt unterwegs bin.

Speaker: Kommt doch einfach vorbei nach Stuttgart oder jetzt demnächst dann Ravensburg, München, Konstanz.

Speaker: Es gibt Gelegenheiten.

Speaker: Wir verlinken auch nochmal, also zumindest die Buchmessen Stuttgart und Konstanz und München in den Shownotes, wann die sind.

Speaker: Und auch deine Homepage, wo deine Bücher auch bestellt werden können, verlinken wir natürlich auch.

Speaker: Das ist super, danke schön.

Speaker: Nein, total selbstverständlich.

Speaker: Ähnlich wie du mit deiner Messe versuchen wir ja auch genauso einfach immer wieder Sichtbarkeit zu erzeugen.

Speaker: Um mehr geht es ja nicht, denn wir alle mögen das so sehr.

Speaker: Wir alle mögen auch unterschiedliche Sachen.

Speaker: Ich mag nicht immer unbedingt das, was Tina mag, aber das ist ja egal.

Speaker: Es geht um Geschmäcker.

Speaker: Richtig.

Speaker: Wir haben einfach eine Vielfalt.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wir müssen auch zeigen.

Speaker: Eben, und das ist immer ganz besonders lustig, was wir hier für eine bunte Vielfalt bei unseren Tipps haben, nach dem eisigen Verdacht.

Speaker: Tina, was hast du mitgebracht?

Speaker: Ein Buch, was dir sicherlich nicht gefällt.

Speaker: Aber es ist, wie soll ich sagen, es ist meine Überraschung von der Leipziger Messe, die ich mitgebracht habe.

Speaker: Ich mache ja immer Shopping, egal ob ich in Stuttgart auf der Buchmesse bin oder eben in Leipzig oder

Speaker: Frankfurt und die letzte Messe in Leipzig habe ich auch wieder taschenweise Bücher nach Hause geschleppt.

Speaker: Und das Buch hatte ich nicht auf meiner Liste, aber die Sonja von Klettkotter, die früher mal meine Kollegin war und jetzt bei Klettkotter arbeitet, hat gesagt, das soll ich auf jeden Fall mitnehmen und lesen.

Speaker: Also habe ich es mitgenommen.

Speaker: Es ist von Jacqueline Hartmann, Ich, die ich Männer nicht kannte.

Speaker: Und wer das Buch Die Wand mochte, mag dieses Buch auch.

Speaker: Es geht darum, dass eine große Gruppe Frauen in einem Keller gefangen gehalten wird von Wärtern.

Speaker: Und es ist morgens, der Wärter steckt den Schlüssel ins Schloss, um neue Essensvorrede in dieses Verlies zu bringen.

Speaker: Und in dem Moment ertönt eine Sirene und die Wärter verschwinden.

Speaker: Und die Frauen sind kurz etwas schockiert und...

Speaker: Die Erzählerin ist die einzige in dieser Frauengruppe, die noch nie Zivilisation erlebt hat.

Speaker: Und alle anderen berichten immer davon.

Speaker: Und sie verlassen sozusagen dieses Verlies.

Speaker: Die Werte sind weg.

Speaker: Und was danach passiert, will ich gar nicht verraten.

Speaker: Es ist ähnlich irre wie bei die Wand.

Speaker: Also es ist etwas Absurdes, etwas Irreales, was ihnen begegnet.

Speaker: Und ein...

Speaker: Sehr toller Roman.

Speaker: Also man möchte einfach wissen, wie geht es weiter.

Speaker: Es ist aus dem französischen Übersetzung bei Claire Cotter erschienen und ein tolles, tolles, spannendes Buch.

Speaker: Übrigens auch auf TikTok ein heißes Thema tatsächlich.

Speaker: Dieses Buch?

Speaker: Ja.

Speaker: Ach, guck mal, ohne dass ich TikTok habe.

Speaker: Ja.

Speaker: Und also das wird hoch und runter gelobt.

Speaker: Von daher, ich glaube, jetzt bin ich auch überzeugt, jetzt will ich es auch lesen.

Speaker: Jetzt, wo es Tina vorgestellt hat.

Speaker: Okay, du hast 50% Zustimmung von uns beiden.

Speaker: Das ist doch wunderbar.

Speaker: Entschuldigung, ich habe jetzt erstmal einen TikTok-Trend, ohne dass ich es weiß.

Speaker: Ja.

Speaker: Du bist Influencer.

Speaker: Als nächstes kommt auch noch deine Buchempfehlung auf unserem Insta-Account, dem ihr sowieso alle folgen solltet.

Speaker: Wer es noch nicht tut, folgt bitte genauso auch an Katrin, die verlinken wir entsprechend.

Speaker: Und wenn ihr uns irgendwie unterstützen wollt, könnt ihr das immer am besten, indem ihr diese Folgen, unseren Podcast, bewertet.

Speaker: Alles über vier Sterne nehme ich nicht übel.

Speaker: Nein, trotzdem danke für das Buch, Tina.

Speaker: Das ist wieder so ein Buch, das Dennis Scheck hassen würde.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also davon kannst du ausgehen.

Speaker: Keine Grüße gehen raus.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören.

Speaker: Vielen Dank an Katrin Zellner für das heute da gewesen sein.

Speaker: Danke an Andi, danke an Tina.

Speaker: Und wir sind so unglaublich professionell mittlerweile, dass wir euch schon sagen können, was beim nächsten Mal passiert.

Speaker: Das wird ganz wunderbar.

Speaker: Da feiert nämlich unsere Dachmarke Buchmarkt, das Buchmarktmagazin, 60.

Speaker: Geburtstag.

Speaker: Und dazu haben wir uns Gäste eingeladen, mit denen wir einen kleinen Rückblick auf sechs Jahre Buchbranche, sechs Jahrzehnte, danke, sechs Jahrzehnte Buchbranche wagen wollen.

Speaker: Das wird aufregend.

Speaker: Mal gucken, was das wird.

Speaker: Danke für heute und bis bald.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

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