Transcript
Speaker: Willkommen zurück zu Teil 2 unserer ganz persönlichen Buchtipps für eure Strandlektüre.
Speaker: Wir machen genau da weiter, wo wir aufgehört haben.
Speaker: Los geht's!
Speaker: Wir waren jetzt in den USA vor Monas Tipp.
Speaker: Wie machen wir denn jetzt weiter?
Speaker: Wer ist denn dran?
Speaker: Tina, glaube ich, wieder, theoretisch.
Speaker: Ich würde von der Momothek 3000 das Buch nehmen.
Speaker: Wir gehen auf eine Yacht in die Philippinen.
Speaker: Weil wir Strandlektüre hatten, gehen wir jetzt einfach auf der Yacht in die Philippinen.
Speaker: Auf die Philippinen.
Speaker: Auf die Philippinen.
Speaker: Also, Moritz Neumann hat empfohlen, Anne Freitag, blaues Wunder.
Speaker: Und ich finde, der macht das so gekonnt, dass man jedes Buch unbedingt jetzt sofort haben möchte und lesen.
Speaker: Und das Buch war genau das, dass ich gesagt habe, okay, ich gehe morgen in die Buchhandlung und kaufe es.
Speaker: Er hat nämlich von, das war nämlich das Prinzip Tina, er hat von Anne Freitag drei Bücher vorgestellt.
Speaker: Ich werbe nur eines ausgewählt aus diesen drei Büchern.
Speaker: Ich möchte ein bisschen mit Stolz berichten.
Speaker: Es heißt Blaues Wunder und ist tatsächlich sogar inzwischen als Taschenbuch bei Kampa erschienen.
Speaker: Ähm...
Speaker: Anne Freitag eine relativ junge Autorin aus Deutschland.
Speaker: Und die anderen Bücher von ihr sind auch alle als Taschenbuch schon bei Kampa zu haben.
Speaker: Also wie gesagt, perfekt für den Strand.
Speaker: In dem Fall sind wir, wie gesagt, mit einem etwas reichem Unternehmer, seiner Frau, seinem Sohn und zwei befreundeten Paaren auf einer Yacht.
Speaker: Und ich sage es gleich, wer den Gott des Gemetzels mag, mag auch dieses Buch.
Speaker: Es ist so ein kleines Kammerspiel und es geht um Macht, es geht um Intrigen, es geht um wer mit wem was wem hintergangen hat.
Speaker: Hauptprotagonist Walter Bronstein.
Speaker: Bankier, Patriarch, möchte da quasi... Also am Anfang hat man das Gefühl, er hat die Fäden in der Hand.
Speaker: Wir erfahren aber sehr schnell, dass er das nicht hat.
Speaker: Und man muss dazu sagen, das Buch ist immer aus den Perspektiven der drei Frauen geschrieben.
Speaker: Also sprich seiner Ehefrau, Rachel,
Speaker: und den Ehefrauen der Kollegen oder Freunde Nora und Franziska.
Speaker: Und man wechselt immer von der einen Perspektive zur nächsten und damit wird die Geschichte erzählt von den drei Frauen.
Speaker: Und man lernt sehr schnell, dass keiner der Herren wirklich was zu sagen hat, sondern die drei Frauen die Fäden der Macht in ihrer Hand halten.
Speaker: Super gut erzählt, sehr unterhaltsam, kleine kurze Sequenzen mit diesem Perspektivwechsel, was jetzt total spannend macht, wenn man plötzlich ja dann in dieser anderen Person drin ist und die natürlich nochmal einen ganz anderen Blick auf andere Situationen hat.
Speaker: Und wir stellen sehr schnell fest, wie diese Intrigen gespannt sind.
Speaker: Ich glaube, keine 250 Seiten, also man... Und alles auf einer Yacht.
Speaker: Und alles auf einer Yacht.
Speaker: 260 Seiten, also es ist auch eine schöne Länge, finde ich, für so einen Strandurlaub.
Speaker: Und
Speaker: Die liegt halt auf den Philippinen, weil man will ja zeigen, dass man wer ist.
Speaker: Aber es ist wirklich richtig toll.
Speaker: Und man hat so vor allen Dingen so wie so eine pathologische Sicht auf diese Psyche von den einzelnen Menschen.
Speaker: Also es wird wirklich komplett auseinandergenommen.
Speaker: Und natürlich haben die Herren am Ende nicht mehr viel zu sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist richtig unterhaltsam und ganz, ganz toll geschrieben.
Speaker: Also die hat einfach ein Gefühl für Sprache.
Speaker: Unterhaltsam heißt bei dir aber jetzt nicht Humor.
Speaker: Doch, es ist wirklich so Situationskomik quasi.
Speaker: So ein bisschen wie das Buch, was du vorgestellt hast, beziehungsweise die Frau, die das Bett nicht verließ, so in die Richtung geht das.
Speaker: So ein leichter, unterschwelliger Zynismus mit Gesellschaftskritik.
Speaker: Man lernt auch, dass auch ein Bankier...
Speaker: vor sowas nicht gefeit ist, vor den Alltagsünden.
Speaker: Es erdet.
Speaker: Auf eine sehr schöne, sympathische Art.
Speaker: Das hängt mich an Succession, habt ihr das gesehen, die Serie?
Speaker: Wo es ja um diese ultrareiche Familie geht, die ein Medienimperium hat und dann geht es dann die ganzen Folgen drum, wer wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin des Patriarchen?
Speaker: Das scheint mir so ein bisschen so eine feministische Variante davon zu sein, weil die sind dann auch immer, die fliegen dann halt irgendwo hin, sind auch auf einer Yacht und so.
Speaker: Feministisch würde ich das nicht mal nennen.
Speaker: Das ist einfach nur aus Sicht der Frauen erzählt und es hat so diesen Humortouch mit, ja, ja, lass den Mann mal glauben, dass er weiß, wo es lang geht.
Speaker: Und da geht es ja auch darum, dass eigentlich alle unfähig sind und eigentlich sollte am besten gar keiner Nachfolger werden.
Speaker: Aber das ist eine andere Geschichte.
Speaker: Aber das Buch klingt spannend.
Speaker: Das habe ich mir definitiv jetzt schon notiert.
Speaker: Ich glaube, das würde ich auch lesen.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Lanou, was ist da denn los?
Speaker: Zwei Treffer.
Speaker: Zweimal Ja, Tina.
Speaker: Du bist eine Rolle weiter.
Speaker: Gewonnen!
Speaker: Aber hast du was über die Philippinen gelernt?
Speaker: Nee, also da geht's... Also das ist einfach nur das Setting.
Speaker: Ja, da geht's wirklich nur um Setting, um dieses Südsee-Atmosphäre, die Yacht, es ist heiß, es ist... Man ist gefangen quasi auf diesem Schiff, also es spielt auch komplett auf diesem Schiff, also auf der Yacht.
Speaker: Und...
Speaker: Ich weiß nicht, wie hieß denn der Film, der letztes Jahr auch auskam, der auf dieser Yacht spielt, wo die dann stranden.
Speaker: The Triangle of Sadness.
Speaker: So in die Richtung.
Speaker: Der war aber auch verdammt gut.
Speaker: Genau, also auch diese Humorebene quasi.
Speaker: Das ist das Zynische, der spielen mit der Psyche anderer Menschen, weil die Frauen natürlich dann auch
Speaker: Wie soll ich sagen, hintenrum ein bisschen so Intrigen noch machen, damit auch jeder weiß, wo es lang geht.
Speaker: Und immer mit diesem Patriarchen, der glaubt, der hat die Zügel in der Hand.
Speaker: Ganz, ganz toll geschrieben.
Speaker: Okay, cool.
Speaker: Spannend, finde ich gut.
Speaker: Als du eben nach dem Film fragtest, habe ich Castaway gesagt.
Speaker: Das war ein Spaß für alle, die jetzt gerade denken.
Speaker: Mein Gott, ist der dumm.
Speaker: Es ist aber lustig, weil in diesem Video, was ich vorhin erzählte von Marcel Reich-Ranitzki in Klagenfurt beim Bachmann-Preis, der echauffierte sich regelrecht, dass er sagte, ja, es gab eine Phase, ich komme immer in Versuchung, ihn nachzueffen.
Speaker: Er sagt, es gab eine Phase, da haben alle Menschen Romane geschrieben, die auf Mallorca spielten und jetzt ist es eben, da sind wir Ende der 80er, jetzt ist es eben Zypern.
Speaker: Und scheinbar, wir sind 2026, scheinbar sind es jetzt einfach, sind es die Philippinen.
Speaker: Wieso?
Speaker: Also das Buch ist schon älter, Alex.
Speaker: Ach so.
Speaker: Jaja, das ist ja jetzt im Taschenbuch erschienen.
Speaker: Das ist ganz frisch im Taschenbuch erschienen und das Original ist von, wo ist die Brille, wenn man sie braucht?
Speaker: Während Tina sucht, ich habe auf alle Fälle auch noch ein Buch.
Speaker: 25, also das ist letztes Jahr erschienen.
Speaker: So alt ist es ja dann noch nicht.
Speaker: Ja, hast du recht.
Speaker: Ich wusste nicht, dass das Taschenbuch nur ein Jahr braucht.
Speaker: Aber hast du auch was von den Philippinen, oder was?
Speaker: Nee, nicht von den Philippinen, aber ich habe auch eine Insel im Angebot.
Speaker: Gran Canaria.
Speaker: Das klingt jetzt wirklich nach so Midlife-Crisis-Herbsturlaub.
Speaker: Welches Genre?
Speaker: Ich zeige euch mal das Cover.
Speaker: Könnt ihr das sehen?
Speaker: Das Buch heißt... Du müsstest es weiter weg.
Speaker: Saurio.
Speaker: Super Saurio.
Speaker: Ist es blau oder ist es eine lustige Ente?
Speaker: Oder was ist das?
Speaker: Nee, das sind Saurier.
Speaker: Ein Flugsaurier-Schild oder sowas.
Speaker: Was könnte das denn sein?
Speaker: Ein Themenpark.
Speaker: Stimmt, gar nicht so schlecht.
Speaker: Oh ja, hätte ich jetzt auch.
Speaker: Archäologie im Hotel Ressort.
Speaker: Ein Dino-Center.
Speaker: Es ist ein Supermarkt.
Speaker: Es geht um einen Supermarkt auf Gran Canaria.
Speaker: Und die Autorin...
Speaker: Miriam El Medati, das ist ihr Debütroman gewesen, ist vor ein paar Jahren schon erschienen.
Speaker: Ich muss mal gucken, das Original, also ist auf Spanisch natürlich dann erschienen.
Speaker: Und die Übersetzung kam jetzt erst raus.
Speaker: Genau, also die deutsche Auflage kam jetzt erst 2026 raus im Echo Verlag.
Speaker: Also das gehört zu HarperCollins.
Speaker: Und das Original, ja, 2022 ist das erschienen.
Speaker: Und die Autorin, das ist so ein bisschen autofiktional, die Autorin bzw.
Speaker: die Ich-Erzählerin des Romans lebt auf Gran Canaria.
Speaker: Sie kommt eigentlich, ihre Familie stammt eigentlich aus Marokko, die sind dann ausgewandert nach Gran Canaria, weil Gran Canaria liegt quasi ja direkt neben Marokko.
Speaker: Und sie ist Mitte 20 in der Geschichte und studiert, hat irgendwie Master und ist so, ja, was mache ich jetzt mit meinem Leben?
Speaker: Ich brauche einen Job.
Speaker: Auf Gran Canaria gibt es jetzt nicht so viel und sie fängt ein Praktikum an bei Supersaurio.
Speaker: Und es gibt wirklich eine Supermarktkette, die heißt so ähnlich auf Gran Canaria.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Und sie macht dann aber nicht Praktikum im Supermarkt, sondern sozusagen in der Konzernzentrale des Supermarkts auf Gran Canaria.
Speaker: Und ist dann Assistentin von, ja, ist eigentlich egal, was sie macht.
Speaker: Und das Schöne ist, in dem Roman passiert eigentlich auch nicht viel.
Speaker: Sie erzählt einfach sozusagen aus dem Alltag,
Speaker: wie es ist, auf einer Ferieninsel zu arbeiten und auch zur Schule zu gehen.
Speaker: Und da beschreibt sie so Szenen, wie sie dann morgens, sitzt sie an der Bushaltestelle, wartet auf den Bus, der auch nur einmal in der Stunde fährt, um damit in die Schule zu fahren.
Speaker: Und dann schreibt sie halt so, wie da die besoffenen Engländer dann halt an dieser Bushaltestelle rumliegen.
Speaker: Und also das ist teilweise einfach so witzig und absurd.
Speaker: Das ist auch für Leute, die nicht wegfahren, oder?
Speaker: Wäre das was für mich, dass ich das Gefühl habe, ich habe auf Gran Canaria Urlaub gemacht?
Speaker: Jein.
Speaker: Also es ist nicht so ein richtiger Urlaubsroman.
Speaker: Also zum Beispiel, da geht niemand schwimmen.
Speaker: Also es kommt nicht einmal drin vor, dass jemand schwimmen geht.
Speaker: Sie ist mal in einer Szene am Strand, aber sonst geht es immer nur...
Speaker: sozusagen wie das alltägliche Leben auf Gran Canaria so funktioniert und sozusagen zwischen diesen ganzen Touristen und auch ein bisschen einerseits der Trostlosigkeit, andererseits ist es halt eine wunderschöne Urlaubsinsel irgendwie oder beziehungsweise wo viele Menschen halt Urlaub machen, wo es konstant warm ist, das ganze Jahr über irgendwie 25 Grad und
Speaker: Es ist halt auch einfach so absurd witzig, wie sie über ihren Alltag in dieser Firma berichtet.
Speaker: Diese Stupidität des Jobs einfach.
Speaker: Ich war so ein bisschen am überlegen, ob ich es vorstelle, weil...
Speaker: will man im Urlaub am Strand etwas über Arbeit lesen, aber andererseits war es halt einfach witzig.
Speaker: Das ist ja Fremde.
Speaker: Genau.
Speaker: Und deswegen hat es mega Spaß gemacht, das zu lesen einfach nur.
Speaker: Erinnert mich aber an den Buchtipp von Tim letztes Mal.
Speaker: Der mit dem Baumarkt, den er mir empfohlen hat, der hat es schon weit geschafft in meiner Wohnung, der liegt schon auf dem Stapel.
Speaker: Bald lesen am Nachttisch.
Speaker: Also da muss man erstmal hinkommen als Buch bei mir aus dem Bücherregal.
Speaker: Und da geht es ja um quasi um den Baumarkt und seinen Alltag.
Speaker: Das klingt so ein bisschen ähnlich, dass man so, ich finde eigentlich schon, Alex, dass das Urlaubslektüre ist, insofern, dass man sagt, das habe ich gerade alles nicht.
Speaker: Ja eben, das meine ich.
Speaker: Ja genau, Alex war ja auch.
Speaker: Andi war dagegen.
Speaker: Ich bin total, ich lese doch gerne, wenn ich nicht arbeite.
Speaker: Ich gucke mir ja auch Dokus auf YouTube, haben wir andere Leute Handwerker.
Speaker: Ja.
Speaker: Oh, das ist das Beste.
Speaker: Und diese klassischen Weihnachtsfeiern und sowas.
Speaker: Und dann haben die so Diversity Trainings und das ist auch einfach nur absurd und witzig.
Speaker: Und man kann das auch immer selber mit der eigenen Firma auch abgleichen.
Speaker: Macht Spaß einfach zu leben.
Speaker: Möchte ich, glaube ich, leben.
Speaker: Es passiert jetzt nicht viel in dem Roman, aber es war leichte Unterhaltung auf alle Fälle.
Speaker: In welcher Abteilung arbeitet sie?
Speaker: Das wäre jetzt noch wichtig, finde ich.
Speaker: Kann ich mich identifizieren?
Speaker: Ich habe es tatsächlich vergessen, in welcher Abteilung das war.
Speaker: Das müsste ich jetzt nochmal... Also Marketingvertrieb.
Speaker: Ja, oder Einkauf.
Speaker: Im Zweifel sagt man doch, ich arbeite im Einkauf und keiner weiß, was heißt das eigentlich.
Speaker: Ja, nee, es war irgendwas anderes.
Speaker: Doch, Alex, das weiß man.
Speaker: Ich glaube, in Compliance oder sowas hat sie, glaube ich, gearbeitet.
Speaker: Das müsste ich nochmal rauskriegen.
Speaker: Aber es klingt trotzdem cool.
Speaker: Also es klingt doch so ein bisschen, wir hatten auch schon mal eine unserer Weihnachtsfolgen dieses Buch.
Speaker: Alex, hilf mir.
Speaker: Marc, irgendwas aus dem...
Speaker: Ich brauche mehr Infos, ganz ehrlich.
Speaker: Dieser Urlaubsroman, wo zwei Leute in den Urlaub fahren nach Ungarn, billig und gut, und versuchen zusammen einen Roman zu schreiben.
Speaker: Ach, stimmt.
Speaker: Von Milena war das, ne?
Speaker: Ja, von Milena Verlag.
Speaker: Die wir so abwechselnd geschrieben haben?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Da ist es ja auch so, die versuchen zu arbeiten als Autoren und eigentlich lernt man nur den Alltag in diesem All-Inclusive-Hotel kennen und eigentlich passiert auch nichts.
Speaker: Der Roman ist nicht fertig.
Speaker: Es ist ein ganz normal Daily Life im All-Inclusive-Urlaub und es plätschert so ein bisschen dahin und ist trotzdem unterhaltsam.
Speaker: Ja.
Speaker: Und hier war es tatsächlich auch so, ich habe das Cover gesehen, wo halt diese blaue Himmel und dann sieht man diesen Dino da drauf und Super Saurio
Speaker: Klingt auch ein bisschen nach was Japanisch, möchte ich mal ganz gut sagen.
Speaker: Das ist halt so ein Eyecatcher, also das fällt einem sofort ins Auge.
Speaker: Ich habe dann reingelesen von Super und habe es mitgenommen.
Speaker: Mich hast du.
Speaker: Mich auch.
Speaker: Schon wieder zwei Stimmen.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist mir zu harmonisch hier, Leute.
Speaker: Das kann nicht so.
Speaker: Ich bringe jetzt was, was ich sonst auch nicht in die Hand genommen hätte.
Speaker: Ich zeige es euch erst wieder.
Speaker: Werden auch viele kennen, weil es gerade sehr...
Speaker: überall besprochen wird von Tanja Kokoska.
Speaker: Guten Morgen, schönes Wetter heute.
Speaker: Da bin ich gespannt auf deine Meinung.
Speaker: Ich bin wirklich mit der Haltung rangegangen, ich suche jetzt eine leichte Handlung.
Speaker: Ich habe gar nicht großartig eine Handlung erwartet.
Speaker: Und das bekommt man hier.
Speaker: Das macht aber, das macht DTV, also der Verlag macht das genau richtig.
Speaker: Die haben dazu geschrieben, ein berührender Roman, der einfach gut tut und uns die Welt ein Stückchen leichter sehen lässt.
Speaker: Und genau das ist es.
Speaker: Wenn man sich das Cover anguckt, man guckt auf einen Plattenbau im Prinzip, allerdings ganz, ganz bunt.
Speaker: Jeder ist irgendwie anders angemalt und dann sind da Sonnenschirme und die Handlung ganz schnell erzählt, es gibt einen Bomben, also wir sind in einer Siedlung, die heißt am Kastanienbaum,
Speaker: Ich assoziiere es mit Berlin, aber ich glaube, es wurde nicht einmal gesagt, wo es ist.
Speaker: Und dann gibt es also eine Bombenentschärfung.
Speaker: Das ganze Hochhaus wird, oder das ganze Viertel wird quasi evakuiert.
Speaker: Und die Menschen, die sonst halt Tür an Tür zusammengelebt haben und nicht viel mit ihnen zu tun hatten, kommen zusammen.
Speaker: Und es ist wirklich wie so eine Miniatur.
Speaker: Jeder...
Speaker: Jeder Bewohner kriegt irgendwie so eine kleine eigene Geschichte erzählt.
Speaker: Und das ist süß, aber das kann auch ganz schnell, ich hatte so ein bisschen manchmal das Gefühl, wie damals bei Buchspazierer.
Speaker: Das ist mir ein bisschen, das ist mir zu viel fast schon gewesen an gute Laune und alles ist schön.
Speaker: Und ja, da sind auch einsame Menschen dabei und so, das ist die Sorgen für ein bisschen Tiefe dann.
Speaker: Das ist wirklich reinste Unterhaltung, die mich einfach
Speaker: seufzen lässt und dann geht es mir gut.
Speaker: Und dann habe ich das Gefühl, ich habe mit ganz vielen Menschen jetzt eine sehr schöne Zeit verbracht.
Speaker: Aber explizit, ich bin mit dieser Haltung rangegangen, dass ich jetzt für mich was suche, was mich wirklich rein unterhält.
Speaker: Ich glaube ansonsten, da bin ich einfach nur mal so ein alter Krimi-Onkel, hätte es mich gelangweilt, weil mir dann doch der Drive gefehlt hätte.
Speaker: Ja, einfach Handlung.
Speaker: Aber sind das jetzt nur Miniaturen der einzelnen Bewohner und Bewohnerinnen oder sind das auch, dass da Beziehungen geknüpft werden?
Speaker: Also kriege ich da auch einen Einblick?
Speaker: Ja, ja, natürlich Beziehungen und die kommen natürlich dann durch dieses unvorhergesehene Ereignis, sind die dann eben gezwungen und treffen aufeinander und haben miteinander zu tun.
Speaker: Und ich mag ja den Titel so, ne?
Speaker: Guten Morgen, schönes Wetter heute.
Speaker: Das ist...
Speaker: Ich habe einen Hund und ich laufe mit diesem Hund morgens ja immer dann die erste Runde vor dem ersten Kaffee, was ich da schon für Gespräche führe.
Speaker: Und wenn man da so morgens müde steht, während zwei Hunde sich anschnuppern, aber sich die Hundemenschen nicht viel zu sagen haben, kommt sowas bei raus.
Speaker: Ja, aber wie kann man denn generell vor dem ersten Kaffee Gespräche führen?
Speaker: Ja, das ist ja... Ich suche mir das ja nicht aus.
Speaker: Und so ist es aber auch in diesem Buch, dass die, das ist ja alles unfreiwillig, die werden da aus ihrem Alltag rausgerissen und das war, glaube ich,
Speaker: Es ist ein gute Laune Buch, ein Wohlfühlbuch und ich glaube, mehr sollte es auch nie sein.
Speaker: Da hat sich die Autorin einfach mal ausgelebt, hat ganz, ganz viele Figuren erschaffen und hat sie zusammengebracht und es ist alles ganz wunderbar und reizend geworden.
Speaker: Aber die Idee finde ich schön, das ist irgendwie eine schöne Prämisse.
Speaker: Nein, das darfst du aber nicht sagen, weil ich habe einen Autor, der mir vor ein paar Jahren sagte, ey Alex, was hältst du davon?
Speaker: Und da habe ich gesagt, oh Gott, wer soll das denn kaufen?
Speaker: Das war exakt diese Idee.
Speaker: Also ich unterstelle jetzt nicht Tanja Kokoska, dass sie irgendwas geklaut hätte.
Speaker: Um Gottes Willen nicht.
Speaker: Aber ich habe mit diesem Autor lose gebrainstormt und dann hat er mir gesagt, der schreibt eigentlich bei uns Krimis und hat gesagt, er hätte mal Bock auf ein Sightstab, er würde das gerne mal ausprobieren.
Speaker: Ich habe ihn anguckt und dachte, hey.
Speaker: Alex, man darf seine Meinung auch ändern innerhalb von Jahren.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich möchte auf die Erfindung des Kaffeebächers To Go hinweisen, du musst nicht ohne Kaffee den Hund ausführen.
Speaker: Das widerstricht meiner italienischen Siebträger-Maschine.
Speaker: Der Nektar-Prize des Mannes, ja.
Speaker: Genau, und im Flur hängt das Rennrad.
Speaker: Richtig.
Speaker: Aber lasst uns doch weg von diesem Buch, lasst uns doch nach Italien gehen.
Speaker: Endlich, lasst uns bitte endlich nach Italien gehen.
Speaker: Weil ich glaube, da habt ihr beide was mitgebracht.
Speaker: Ich habe ja schon Italien vorgestellt.
Speaker: Stimmt, du hattest schon Italien.
Speaker: Hattest du Italien?
Speaker: Ja, ganz am Anfang.
Speaker: Ich habe nur noch ein Buch auf meinem Stapel, auch wenn wir eigentlich über unsere gesetzte Linie von drei rübergegangen sind.
Speaker: Aber wir haben alle ja so viele Bücher vorbereitet, weil wir uns nicht entscheiden konnten.
Speaker: Ich habe noch ein Buch, das würde uns nach Indien führen.
Speaker: Aber ich würde sagen, Andi soll ruhig Italien mal machen.
Speaker: Ich mache den Italien noch und ich habe auf jeden Fall noch ein anderes, was ich gerne unterbringen will, aber machen wir jetzt erstmal Italien und zwar hier auch wieder nach dem Cover gegangen.
Speaker: Man sieht ein Pärchen, die sitzen auf einer roten Vespa, beide wunderschön gekleidet, eher im Anzug, sie in einem roten Kleid.
Speaker: Er guckt irgendwie einen Reiseführer oder so, da hängt eine Kamera runter.
Speaker: Und kein Helm.
Speaker: Und das hat halt so Urlaubs-Vibes.
Speaker: Und der Auto heißt Dario Ferrari, also italienischer wird's nicht mehr.
Speaker: Und der Roman heißt Die Pause ist vorbei.
Speaker: Ganz kurz, ist er wirklich Italiener oder ist das so eine Schmogelpackung?
Speaker: Heißt er irgendwie Ulf Koschinski?
Speaker: Ist ja kein Krimi-Autor.
Speaker: Jetzt werde ich gemeint.
Speaker: Vielleicht ist es ein Künstlername, aber er ist laut Biografie in Viareggio geboren und dort spielt auch der Roman.
Speaker: Und hinten drauf steht Oblomov in der Toskana, ein Generationenporträt nicht mehr ganz junger Italiener aus der Sicht des selbstironischen, stets bräsigen und immer beräten Tagediebs Marcello Gori.
Speaker: Und das ist einfach ein unglaublich charmanter Roman.
Speaker: Marcello ist ein Langzeitstudent, beziehungsweise Ex-Langzeitstudent.
Speaker: Als wir ihn kennenlernen, hat er endlich sein Studium abgeschlossen.
Speaker: Er ist Ende 20-Jährigen.
Speaker: Lebt bei Mama zu Hause, lebt so in den Tag hinein und weiß nicht so richtig, was mit seinem Leben anfangen soll, ist aber auch zufrieden so mit dem, was er hat.
Speaker: Sein Papa hat irgendwie eine Bar, da will er aber nicht arbeiten, das will er nicht übernehmen.
Speaker: Und dann aus so einer Laune heraus bewirbt er sich auf eine Promotionsstelle an der Universität.
Speaker: Und durch lauter Zufälle kriegt er diese Stelle dann auch noch und muss jetzt sozusagen in der Italianistik eine Promotion schreiben.
Speaker: Und kommt ein spezielles Thema von seinem Doktorvater, der möchte nämlich, dass er über einen, also es ist dann ein fiktiver Autor, aber über einen Autoren schreibt, Seller heißt er,
Speaker: ein brillanter Autor und dann ist Marcello so, ja, ja, okay, mach ich, der hat noch nie was von dem gehört, von dem Autoren und so, ja, ja, mach ich, kenn ich, cool.
Speaker: Dann fängt er an, geht aus dem Treffen mit seinem Doktorvater raus, googelt den Namen und dann steht da, Sella war ein Terrorist.
Speaker: Und
Speaker: Und dann geht es so die ganze Zeit, versucht er, dann schreibt er eben die Doktorarbeit darüber, über diesen Schriftsteller, Schrägstrich Terroristen, versucht so ein bisschen das Leben zu ergründen.
Speaker: Wie kam es dazu?
Speaker: Das ist so die eine Linie der Geschichte und die andere Linie der Geschichte ist einfach,
Speaker: Das ist so ein Campusroman, also ein Universitätsroman.
Speaker: Und es geht dann so ein bisschen auch um die Intrigen.
Speaker: Sein Doktorvater, der ist dann verfeindet mit einem anderen Professor.
Speaker: Und da gibt es wirklich witzige Szenen in dem Buch, wo dann zum Beispiel die verfeindeten Professoren, die treffen sich dann auf einer Tagung auf dem Podium und die haben nur nette Worte füreinander übrig.
Speaker: Und dann Marcello wundert sich dann so, hä?
Speaker: Ihr habt doch gesagt, die sind Todfeinde, warum verstehen die sich so gut?
Speaker: Das kann doch gar nicht sein.
Speaker: Und dann erklärt er seinem guter Kumpel, der an der Uni schon länger arbeitet, erklärt ihm dann mal, was, hast du überhaupt zugehört?
Speaker: Die haben sich die schlimmsten Beleidigungen an den Kopf geworfen, die man sich nur an den Kopf werfen kann.
Speaker: Er hat ihn als gelehrt bezeichnet.
Speaker: Das ist eine Stufe unter der untersten Beleidigung.
Speaker: Damit hat er selbst den letzten positiven Hauch, den kulturellen Rauch getilgt.
Speaker: Und sozusagen der eine sagt, du bist belesen, das ist ein Schimpfwort.
Speaker: Der andere sagt, du bist gelehrt, das ist das schlimmere Schimpfwort als belesen.
Speaker: Und der geht dann so in diese Feinheiten rein, auch in der Sprache und wie die sich generell an der Uni bewegen.
Speaker: Und dann gibt es dann so eine
Speaker: auch eine andere Doktorandin, die seit zehn Jahren irgendwie Doktorandin ist und nie fertig wird mit ihrer Doktorarbeit.
Speaker: Und es macht unglaublich viel Spaß, das zu lesen.
Speaker: Und verknüpft ist es dann aber wiederum eben mit diesem fiktiven Autor Sella, der auch Terrorist ist.
Speaker: Das spielt dann auch in diese...
Speaker: 70er Jahre rein, wo ja auch in Italien wirklich Kommunisten auch Politiker entführt und getötet haben und Anschläge.
Speaker: Also es hat schon einen düsteren Unterton, aber insgesamt ist es einfach ein wirklich unterhaltsamer, leichter Roman, der mir sehr gut gefallen hat.
Speaker: Es klingt wirklich toll.
Speaker: Überhaupt finde ich bisher eine schöne Auswahl.
Speaker: Ich möchte Tina dir vorwegnehmen, weil ich möchte gerne mit Italien ranheften.
Speaker: Mit was möchtest du dich anhelfen?
Speaker: Mit Italien.
Speaker: Ich würde gerne Italien.
Speaker: Ich mache Italien.
Speaker: Ich liebe Italien.
Speaker: Pass auf, das ist jetzt eine längere Geschichte.
Speaker: Ich arbeite, weiß mittlerweile jeder für Gemeinder, wir machen Regionalkrimis, weiß ich, die verkaufen sich gut.
Speaker: Dann war es so, dass ich mit meinem Freund, also in diesem kleinen Südtiroler Bergdorf war, aus dem er stammt, und die haben dort in Südtirol eine unglaubliche Bibliothekskultur,
Speaker: Das ist wirklich unglaublich.
Speaker: Die können im Prinzip jedes Buch anschaffen, was sie mögen für ihren Bestand.
Speaker: Die Bedingung ist nur immer dann, wenn ein Buch, ich glaube 18 Monate nicht ausgeliehen wurde, muss es aus dem Bestand raus.
Speaker: Um wirklich immer Bibliotheken aktuell zu halten.
Speaker: Die nehmen richtig Geld in die Hand für ihre Kultur.
Speaker: Die haben eine ganz tolle Leseförderung.
Speaker: Die machen tolle Veranstaltungen in den Bibliotheken.
Speaker: Aber darauf will ich nicht hinaus.
Speaker: Ich habe mir das damals angeguckt.
Speaker: Vor vielen, vielen Jahren war ich dort und dann habe ich da Guten Tag gesagt und die Tante meines Freundes hat sich in der Bibliothek auch engagiert und deswegen wurden wir da irgendwie so ein bisschen freundlich willkommen geheißen und aha, aus einem Verlag.
Speaker: Und dann zeigte die mir ein Buch und sagte, ja, das spielt ja hier.
Speaker: Und ich war damals immer noch so ein Riesenfan von dort und habe dieses Buch gelesen.
Speaker: Und das ist ein Regionalkrimi gewesen aus Südtirol.
Speaker: Und ich habe den verschlungen, weil ich auf einmal wirklich zum ersten Mal verstanden habe, warum Gmeiner so erfolgreich ist.
Speaker: Weil der Kommissar fährt dann da zum Tatort diese Serpentine hoch.
Speaker: Und ich dachte, ja, die bin ich auch vorgestern gefahren.
Speaker: Ganz, ganz banal, ganz simpel und ich fand's und ab da hatte der mich.
Speaker: Das war Lenz Koppelstetter, der Kommissario Grauner entwickelt hat, einen grantigen alten Viechwirt, Viechbauern heißt es immer.
Speaker: Der hat also so ein paar Kühe, denen er dann Maler vorspielt beim Melken und gleichzeitig arbeitet er eben auch noch bei der Mordkommission in Bozen.
Speaker: Und in jedem Band geht er, also er hat seinen Assistenten, Saltapepe aus Neapel, der da zwangsversetzt wurde in die Berge und dann reisen die eben jeweils in andere touristische Regionen.
Speaker: Es ist großartig.
Speaker: Da bin ich wirklich Fan.
Speaker: Da wird vorbestellt, so wie es angekündigt ist.
Speaker: Mittlerweile auch noch das Hörbuch.
Speaker: Uwe Teschner, glaube ich, heißt er.
Speaker: Unglaublich toller Sprecher.
Speaker: Und
Speaker: Südtirol, ist das jetzt Italien oder nicht?
Speaker: Mein Freund würde mir jetzt was erzählen, deswegen, passt auf.
Speaker: Ich wollte es nicht erwähnen, aber... Ich bin auch noch gespannt, zu welchem Buch wir kommen.
Speaker: Ob das jetzt das Buch schon war?
Speaker: Nein, das war einfach nur die Reihe, die...
Speaker: Die verkauft sich ja eh, das ist ja alles kein Problem, das kennen alle.
Speaker: Nee, aber schaut mal bitte hier.
Speaker: Wir gehen nämlich ein bisschen weiter südlich.
Speaker: Der selbe Autor, Lenz Koppelstetter, ist Südtiroler, kennt sich wahnsinnig gut aus.
Speaker: Auch mit Kulinarik, wenn man dem auf Instagram folgt, der kennt sich mit Wein und so ganz vorzüglich aus.
Speaker: Der hat vor drei Jahren auch eine Gardaseerei erschaffen.
Speaker: Und
Speaker: Die Hauptfigur ist Diana Pitti, eine Lokaljournalistin.
Speaker: die immer auf ihrem Motorrad rumdüst und Polizisten besticht und der Staatsanwalt hasst sie, weil sie weiß immer alles schon und dann wird das eben veröffentlicht und sie ermittelt natürlich ein bisschen unkonventioneller.
Speaker: Und sie stammt, also sie wohnt in so einer alten Wohnung, ich glaube in Riva, und wirklich wie man es sich vorstellt, die fängt ihren Tag immer an, dass sie morgens aufsteht
Speaker: Und dann sitzt sie unten, weil sie hat natürlich eine kleine Bar, ein Bistro unten direkt im Haus, wo sie dann erstmal ihre Espressi trinkt und dann geht sie erstmal zur Arbeit und das ist alles ganz wunderbar.
Speaker: Irgendwann in einem der Folgebände kommt so ein Wasserschaden und sie zieht zu ihrem Onkel.
Speaker: Weil das ist der zweite Punkt.
Speaker: Die hat einen Onkel, der wirklich aus so altem italienischen Adel stammt.
Speaker: Und der bringt unglaublich tolle Kontraste da rein, weil das so ein wirklich, das ist ein Lebemann, der immer, egal bei welchem Wetter, da müssen die Budapester richtig sitzen und so, der würde niemals mit dem farblich nicht passenden Einstecktuch irgendwo hingehen, auch nicht zum Zeitpunkt holen.
Speaker: Irgendwann ziehen die dann zusammen müssen und ich will gar nicht zu viel sagen, weil man sollte mit Band 1 anfangen, dann hat man noch zwei Bände, auf die man sich freuen kann.
Speaker: Wo sind wir denn jetzt gerade?
Speaker: Band 4 oder 3?
Speaker: Das ist jetzt Band 3.
Speaker: Und da sind wir immer in Riva, Riva del Garda und dann geht es immer nach Gagnano jetzt aktuell gerade.
Speaker: Und
Speaker: Warum ich das hier jetzt mitgebracht habe, Band 3, da geht es um, man sieht es auch auf dem Cover, die Villa Feltrinelli.
Speaker: Das
Speaker: Kann man sich mal Ruhe ein bisschen anlesen.
Speaker: Legendäre Verlegergeschichte in Italien, ganz berühmtes Verlagshaus, die wahnsinnig tolle Ausgaben gemacht haben, irrsinnige Bedeutung in der italienischen Buchbranche.
Speaker: Und es findet sich also in dieser Zeitungsredaktion eine Leiche.
Speaker: Und diese Leiche hat ein Buch von, oh Gott, jetzt weiß ich es gar nicht mehr, war es Bronte, glaube ich, irgendwie Sturmhöhe oder irgendetwas, aber auf Kyrillisch eben da liegen, aber von Feltrinelli verlegt.
Speaker: Und das ist wirklich langer Rede, kurzer Sinn, man fährt da durch...
Speaker: durch diese Küstenstraßen am Gardasee lang.
Speaker: In den Büchern ist immer gutes Wetter, ist ja klar.
Speaker: Und dann bewegt die sich natürlich auch immer in so mondänen Gesellschaften und so.
Speaker: Das ist wirklich richtig Urlaub.
Speaker: Und unabhängig davon, dass ich Lenz Koppelstetter sehr, sehr, sehr, sehr verehre und sehr mag für diese Bücher, die er macht.
Speaker: Er soll bitte niemals aufhören damit.
Speaker: ist das wirklich Strandlektüre im allerbesten Sinn.
Speaker: Weil das ist für jeden, der dieses Jahr eben vielleicht mal nicht an den Gardasee fahren kann, weil irgendwas gerade eng im Portemonnaie ist oder so.
Speaker: Und das ist aber genauso auch für jeden, der immer sonst an den Gardasee fährt.
Speaker: Und ich kann auch am See liegen und das lesen und denke, da mache ich aber morgen mal, da fahren wir morgen mal hin.
Speaker: Das ist ja nur 20 Minuten.
Speaker: Und dann ja, mal Chasing und so.
Speaker: Ja, super, fahre ich hin.
Speaker: Es ist wirklich, ich komme ins Schwärmen.
Speaker: Es ist ganz toller Urlaub.
Speaker: Also für uns beide, also wir beide wissen, alle Baden-Württemberger nehmen das als Wochenendziel fürs lange Wochenende.
Speaker: Andi vielleicht in Berlin eher weniger, aber Gardasee ist ja tatsächlich hier so ein Standard-Urlaubsziel, wenn man mal eben kurz irgendwo nett italienisch sein will.
Speaker: Also von daher, ich finde es mega.
Speaker: Also das ist zum Beispiel so ein Krimi, den ich wahrscheinlich lesen werde, weil ich mag ja auch so diese Donnerleon-Serie, weil ich einfach dieses italienische Flair immer mag im Krimi.
Speaker: Ja, und jetzt, seien wir ruhig ehrlich, ich hoffe, der Autor ist mir jetzt nicht graben, die Fälle sind nicht immer vorrangig.
Speaker: Und darum geht es auch gar nicht.
Speaker: Das ist reines Lebensgefühl.
Speaker: Egal, ob das in Südtirol ist, wo wirklich die grantige Bergbevölkerung dann irgendwie immer so ein bisschen auf dieses Südeuropäische trifft.
Speaker: Und hier natürlich, oder die Kulinarik.
Speaker: All das, was wir alle so mit einem schönen Italienurlaub verbinden.
Speaker: Das macht es ja auch, so einen richtig guten Regionalkrimi, dass es gar nicht um den Fall geht, der ist meistens eigentlich nebensächlich, sondern so dieses Eintauchen in Kultur, in Regionales, also dass man dieses Gefühl hat, diese Straße bin ich gestern gefahren oder weiß ich nicht, wenn die irgendwie eine Gegend beschreiben, dass man, ich weiß genau, wie es da aussieht, ohne dass man jetzt wirklich den Ort gesehen hat, sondern einfach dieses Flair, die Atmosphäre kennt.
Speaker: Hier ist im Prinzip wie bei deinem spanischen Supermarkt vorhin ganz viel auch Lokaljournalismus einfach mit drin.
Speaker: Das geht ja gar nicht immer unbedingt um den Fall, sondern die arbeitet eben bei, das ist im ersten Band, bei einer sehr angestaubten Tageszeitung und die sind natürlich wie alle Printzeitungen irgendwie damit konfrontiert, wie wollen wir denn überlebensfähig bleiben und die finden was,
Speaker: im Laufe der Bände, aber man hat auch ganz viel Journalismus einfach.
Speaker: Und wenn man, so wie wir, im weitesten Sinne irgendwas mit Medien macht, ist das, finde ich, eh immer nochmal doppelt spannend.
Speaker: Und der Mann weiß, wie es geht.
Speaker: Also da, ohne ihm da jetzt so viel Böses zu unterstellen, aber da kann ich mir vorstellen, wie er mit seiner Lektorin oder seinem Lektor zusammensaß und gesagt hat, ich würde gerne am Gardasee, da sind noch mehr Leute, die das gut finden, vielleicht als in Tirol.
Speaker: Und dann, da ist manches schon
Speaker: Sehr für den Leser geschrieben, aber im allerbesten Sinne.
Speaker: Für meinen nächsten Italienurlaub definitiv gebunkt.
Speaker: Ja, sehr, sehr zu empfehlen.
Speaker: So Tina, ich habe es dir aber vorweggenommen.
Speaker: Wo willst du denn meine Meinung hin?
Speaker: Nee, gar nicht.
Speaker: Eigentlich sind wir ja quasi mit der Maßgabe, die wir hatten, sind wir ja schon längst drüber.
Speaker: Also wir sind ja voll...
Speaker: Voll im Fluss.
Speaker: Ich glaube, wir können auch noch mindestens fünf Stunden reden.
Speaker: Ich hätte noch ein paar, aber... Ich auch.
Speaker: Also ich kann mich auch auf eins, das würde ich jetzt gerne noch vorstellen, die anderen... Ich auch.
Speaker: Tatsächlich, ich hätte jetzt noch eins, wo ich sage, das hätte ich gerne noch mit drin, weil mich hat das...
Speaker: berührt und fasziniert zugleich.
Speaker: Und das ist jetzt in dem Falle mal nicht unterhaltsame Literatur.
Speaker: Und auch ich mache jetzt eine kurze Vorrede und Alex wird vielleicht kurz die Augen verdrehen, aber so schlimm ist es gar nicht.
Speaker: Darf ich auch seufzen?
Speaker: Das sieht doch sonst keiner nicht.
Speaker: Ja, du darfst seufzen.
Speaker: Ich habe eine Arte-Doku geguckt über diese Autorin.
Speaker: Jetzt schon?
Speaker: Warte, soll ich?
Speaker: Ja.
Speaker: Oh, man hört es gar nicht.
Speaker: Nee, das hat man nicht gehört.
Speaker: Ja, dann kann ich nur so ein gespieltes...
Speaker: Ja, mach das.
Speaker: Die Frau war, möchte ich fast sagen, Widerstandskämpferin in Indien.
Speaker: Aber erst nach ihrem ersten Roman.
Speaker: Und es ging in dem Film, den ich gesehen habe, es war eine kurze Doku von 25 Minuten, ging es um das neue Buch von ihr.
Speaker: Ich glaube, ich weiß, über wen du bist.
Speaker: Arundati Roy.
Speaker: Und die hat Ende der 70er ein Buch geschrieben, das heißt Der Gott der kleinen Dinge.
Speaker: Und hat dafür den Booker-Preis bekommen.
Speaker: Also den kriegen ja in der Regel schon englische oder englisch geschriebene Bücher, aber sie ist tatsächlich Inderin.
Speaker: Und in dieser Doku ging es um das neue Buch, denn das neue Buch ist quasi ihre Biografie.
Speaker: Und der Gott der kleinen Dinge wurde dort nur genannt.
Speaker: Aber ich fand es so spannend, was darüber gesagt wurde, dass ich das unbedingt lesen wollte.
Speaker: Und ich habe mit der Gott der kleinen Dinge angefangen und nicht mit der Biografie.
Speaker: In der Biografie bin ich jetzt gerade drin.
Speaker: Und die ist insofern spannend, weil ich mache jetzt trotzdem erst den Schwenk zur Biografie, weil sie in einem Elternhaus groß geworden ist.
Speaker: die Mutter hat sich von dem Vater getrennt, was in Indien der 70er Jahre eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit war.
Speaker: Und die hat damals eine Schule gegründet.
Speaker: Und zwar wirklich erst in so einem, wie soll ich sagen, in so einem Club, Männerclub, hat sie tagsüber fünf Stunden bekommen, musste dann die Schultafeln immer wieder wegräumen und hat dort angefangen, Kinder zu unterrichten.
Speaker: Und ihre Kinder wiederum, also sie hatte ein Junge und ein Mädchen, also
Speaker: Arundhati Roy und ihren Bruder, die sind dort auch unterrichtet worden.
Speaker: Sie hat sich dann auch mit ihrer Mutter verworfen, weil bestimmte Dinge vorgefallen sind.
Speaker: Da geht es auch um psychische und physische Gewalt.
Speaker: Also die Mutter war auch sehr jähzornig und cholerisch.
Speaker: Dass sie mit 16 quasi von zu Hause ausgezogen ist, ans College gegangen ist, Architektur studiert hat, in sehr armen Verhältnissen groß geworden ist.
Speaker: Wir kennen alle das Kassensystem in Indien.
Speaker: Aber sie hat den Sprung quasi geschafft.
Speaker: ist mittlerweile eine der erfolgreichsten indischen Autorinnen.
Speaker: Und nach diesem Booker-Preis hat sie natürlich auch Geld wie Heu gehabt und ist dann auch in den Widerstand gegangen.
Speaker: Also hat die Revolution in Indien quasi von sich aus politisch begleitet.
Speaker: So, und jetzt kommen wir zu Der Gott der kleinen Dinge.
Speaker: Weil wenn man, ich würde es auch empfehlen, tatsächlich so rumzulesen, erst den Roman, dann die Biografie.
Speaker: Weil diese Biografie
Speaker: Er schließt einen dieses Buch nochmal ganz anders.
Speaker: Und es würde was vorausnehmen, wenn man erst die Biografie liest.
Speaker: Dann würde der Roman nicht mehr so spannend sein.
Speaker: Es wird aus der Sicht von...
Speaker: einem Zwillingspaar erzählt, Bruder und Schwester, die um die sieben Jahre alt sind.
Speaker: Also das heißt, es ist eine sehr leichte, einfache Sprache, sehr bildlich, sehr naturnah.
Speaker: Also man merkt schon diese Parallelen zu ihrem eigenen Leben.
Speaker: Und es geht darum, dass die, jetzt sind wir im Roman, dass die Mutter auch getrennt von dem Ehemann lebt und mit den Kindern zurück zu ihrer eigentlich Familie ziehen musste.
Speaker: Was in Indien quasi sowas wie eine reine Notlösung ist.
Speaker: Weil eigentlich, sobald man verheiratet ist, ist man eigentlich raus aus dieser Familie.
Speaker: Und deswegen wird sie auch in dieser Familie stark unterdrückt.
Speaker: Und sie geht eine Liebesbeziehung ein mit einem unantastbaren,
Speaker: Das fliegt irgendwann auf und auch da ist dann wieder sehr viel Gewalt mit im Spiel.
Speaker: Man erfährt relativ früh, dass dieser Mensch nicht mehr lebt, aber man erfährt nicht unter welchen Umständen.
Speaker: Es erschließt sich aber immer mehr, je tiefer man in diese Geschichte reinkommt, dass das kein natürlicher Tod war.
Speaker: Und diese Zwillinge haben auch hier eine gewaltvolle Mutter, ein gewaltvolles Großelternhaus.
Speaker: Auch da wird die Revolution mit, immer wieder trägt, immer mit in der Geschichte mit bei.
Speaker: Und natürlich ist es keine leichte Unterhaltung im Sinne von, wie schön ist es in Indien.
Speaker: Aber man taucht sehr, sehr, sehr gut in diese Kultur ein.
Speaker: Und wenn man sich für Indien interessiert oder eben spirituell interessiert,
Speaker: sich auch interessiert.
Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass wir uns da auspendeln oder so, sondern spirituell im Sinne von die Schönheit in den Dingen erkennen.
Speaker: Dann ist dieses Buch wirklich ein ganz, ganz tolles Buch.
Speaker: Und ich würde sagen, so vom Spannungsfaktor, wer der Gesang der Fluchskrebse gelesen hat, so in die Richtung geht es auch.
Speaker: Da ist ja auch dieser
Speaker: den wir am Anfang der Geschichte haben.
Speaker: Und es ist ja dieses junge Mädchen, was quasi auf diesem Fluss unterwegs ist und ja unter Mordverdacht steht.
Speaker: Und so ähnlich ist es da.
Speaker: Wir erfahren auch ganz viel über diese Beziehung von diesen Zwillingen, die wirklich eineiig sind, also eine ganz, ganz enge Bindung haben.
Speaker: Der Sohn wird dann teilweise verdächtigt mit den Kostüren,
Speaker: weshalb dieser Mensch gestorben ist, zusammenhängt und wird dann auch weggeschickt zurück zum Vater, der Alkoholiker ist auf einer Teeplantage.
Speaker: Also wir lernen ganz viel über indische Kultur und nicht nur von ihrer schönen Seite.
Speaker: Also wir sind nicht in Goa, sondern wir sind in Kerala.
Speaker: Und wir lernen relativ viel über eben diese Zwänge, diese gesellschaftlichen Zwänge des Kastenwesens,
Speaker: Und gleichzeitig, wie gesagt, dass man darin auch Schönheit entdecken kann.
Speaker: Ein ganz, ganz bezauberndes Buch.
Speaker: Und wie gesagt, bei der Biografie bin ich bei der Hälfte.
Speaker: Und was Arundati Roy schafft, ist, sie ist niemanden böse.
Speaker: Also die kann total vergeben.
Speaker: Die erzählt sehr, sehr klar über Gewalt in der Familie.
Speaker: Wenn die Geld wie Heu hat, glaube ich.
Speaker: Naja, das...
Speaker: sie hat trotzdem gesellschaftliche Zwänge durch Indien.
Speaker: Also in Indien kannst du als Frau Geld haben, du bist trotzdem nichts wert.
Speaker: Da habe ich glaube ich vorhin nicht ganz aufgewacht.
Speaker: Sie lebt da immer noch.
Speaker: Ja, sie ist zurückgezogen.
Speaker: Sie hat eine Zeit lang mit ihrem Ehemann in Amerika gelebt und ist dann zurückgegangen nach Indien.
Speaker: Und ich glaube, dass, wenn wir jetzt mal in den Freundeskreis gucken, weil wir ja das auch am Anfang mal hatten, es sicherlich Beziehungen zwischen Müttern und Kindern gibt, die eben nicht nur schön sind, sondern die geprägt sind vielleicht auch von Machtstrukturen oder
Speaker: Unterdrückung oder wo Mütter vielleicht auch überfordert sind, wenn sie geschieden sind und so weiter.
Speaker: Also ich glaube schon, dass es im Freundeskreis immer ein, zwei Personen gibt, die gespaltene Verhältnisse zu ihren Müttern haben.
Speaker: Das ist hier jetzt auch der Fall.
Speaker: Und ich finde es gut, wie sie beschreibt, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist.
Speaker: Dieses leicht abgeklärte
Speaker: so Verständnis haben für die Mutter, aber gleichzeitig zu wissen, das ist nicht meine Beziehung.
Speaker: Hier setze ich meine Grenze.
Speaker: Die hat auch jahrelang mit ihrer Mutter nicht gesprochen.
Speaker: Also die ist wirklich von zu Hause abgehauen und hat die Beziehung abgebrochen.
Speaker: Und trotzdem schreibt sie quasi dieses neue Buch für ihre Mutter.
Speaker: Weil sie eben auch sieht, dass diese Frau...
Speaker: eine der ersten großen Frauen mit Erfolg in Indiens Geschichte ist, weil sie eben diese Schule gegründet hat.
Speaker: Ich versuche mir die ganze Zeit vorzustellen, für wen das jetzt Strandlektüre wäre.
Speaker: Und ich komme so ein bisschen, warte, ganz kurz, ich komme, glaube ich, zu dem Bild des...
Speaker: weil wir ja am Anfang schon darüber geredet haben, dass Strandlektüre in tausend Richtungen gehen kann und dass es auch dahin gehen kann, dass jemand sagt, ich bin die ganze Woche über so immer mit Arbeit beschäftigt, ich komme nicht zum Lesen, ich würde super gerne und die aber auch gerne ruhig mal ein bisschen dann doch eben mit Tiefgang lesen wollen, aber eben am Strand, weil das die einzige Woche im Jahr ist, wo sie mal wirklich dazu kommen, mehr als acht Seiten am Stück zu lesen.
Speaker: Oder eben wie bei deinem Regionalkrimi.
Speaker: Es ist halt schon ein Stück Kulturgeschichte und ein Stück Länderkunde.
Speaker: Also man lernt unfassbar viel auch über Indien.
Speaker: Und das ist ja schon immer so ein bisschen verklärt, Indien.
Speaker: Da geht man hin, Ayurveda-Kur machen.
Speaker: Das ist immer alles ganz toll.
Speaker: Die Menschen, die sind da alle irgendwie gesund und machen Yoga.
Speaker: Also man hat ja, weil wir auch im Vorfeld mal über Vorurteile gesprochen haben, man hat, glaube ich, über Indien nicht immer so ein klares Bild, wie teilweise auch untereinander miteinander umgegangen wird.
Speaker: Also durch dieses Kastenwesen gibt es halt diese unberührbaren, ähm,
Speaker: die dann unter Polizeigewalt stehen oder eben, dass eine Frau, die geschieden ist, eben keine Rechte mehr hat.
Speaker: Und ich finde es auch immer nett, eigentlich mal über Länder mehr zu erfahren.
Speaker: Und das ist in einen Roman gepackt.
Speaker: Und wie gesagt, was ich halt beim Lesen immer geguckt habe, jetzt in den letzten vier Wochen,
Speaker: Welcher Typ Leser ist das?
Speaker: Und ich weiß zum Beispiel, im Verlag gab es ganz viele, die der Gesang der Flusskrebse gelesen haben.
Speaker: Das ist auch kein schöner, unterhaltsamer Roman, wenn man den gelesen hat.
Speaker: Aber für die Lesenden ist es, die jetzt nicht nur die Schönheit brauchen, sondern ein Buch, was reinzieht.
Speaker: Und dieses Buch, man will schon wissen, was passiert mit den Zwillingen, wie geht es weiter?
Speaker: Und kommen die da gut durch?
Speaker: Und wenn man dann die Biografie liest, also es hat sehr viele Anklänge, also dieses Zwillingspaar kann man sich schon vorstellen unter ihrem Bruder und ihr, weil auch der Bruder dann sich sehr stark von der Mutter auch abgetrennt hat.
Speaker: Wir wären jetzt, glaube ich, ein bisschen zu tief.
Speaker: Ja, aber ich möchte nur sagen, das ist einfach ein Buch für Interessierte, die mit Indien sich vielleicht mal ein bisschen mehr beschäftigen wollen.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich möchte den Studenten in Italien lesen, aber es ist ja... Aber mich hat das Buch total fasziniert.
Speaker: Ich kann nur sagen, ich finde es auch eine großartige Autorin.
Speaker: Ich habe lustigerweise nur die Biografie gelesen, meine Zuflucht und mein Sturm.
Speaker: Und fand das, also es ist keine, für mich war das keine Strandlektüre, aber es ist ein unglaublich tolles Buch und ich hing auch die ganze Zeit am Handy und habe nachgeguckt, nachgelesen und diese Frau hat auch fünf Leben gelebt, die ist ja nicht eine Schriftstellerin, die war Schauspielerin.
Speaker: Architektin.
Speaker: Architekten, Aktivisten, das ist Wahnsinn und das ist unglaublich interessant und auch allein die Geschichte der Mutter ist allein schon mega spannend und die Geschichte dieser Schule und dann kommen da noch ganz, ganz viele Facetten hinzu.
Speaker: Also ja, unbedingt die Leseempfehlung.
Speaker: Nicht nur von Strahlen, aber auch von Strahlen.
Speaker: Aber das war nicht dein Buch, was du dir jetzt noch, was du unbedingt hier noch platzieren wolltest?
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Das ist auch schon eine Weile her, dass ich die Biografie gelesen habe.
Speaker: Ich wollte nur angeben, dass ich tatsächlich auch mal ein Buch gelesen habe, was Tina gelesen hat.
Speaker: Also wir haben relativ viele Überschneidungen.
Speaker: Kekkeli vorhin haben wir auch beide gelesen.
Speaker: Das stimmt, das stimmt.
Speaker: Ich weiß nicht, ob wir eine Überschneidung hier jetzt haben, noch bei meinem letzten Buch.
Speaker: Wir gehen zurück nach Deutschland.
Speaker: Wir sind schon wieder ähnlich wie bei Kekkeli.
Speaker: Es ist so eine Art Road-Movie, Road-Trip und auch ein Coming-of-Age-Roman.
Speaker: Vielleicht im Sommer.
Speaker: Vielleicht im Sommer von Lukas Misan Nguyen-Egger.
Speaker: Da bin ich schon sehr oft dran vorbeigegangen.
Speaker: Ich habe es noch nicht getraut.
Speaker: Da gab es nämlich mehrere Spuren.
Speaker: Es liegt gefühlt in jedem Buchladen gerade.
Speaker: Und in der Schöner Lesen wird das auch empfohlen.
Speaker: Und da ist sogar auch, wenn ihr Zeit habt, ein kleines Interview mit ihm drin,
Speaker: Lest euch das mal durch.
Speaker: Der Autor ist auch erst Mitte 20 auch sein Debütroman.
Speaker: Und es geht um zwei Jungs.
Speaker: Der eine kommt ganz nach einem Schicksalsschlag ganz frisch ins Heim.
Speaker: Und der andere Junge, also der eine heißt Kian, kommt ins Heim nach einem Schicksalsschlag.
Speaker: Der andere heißt Marco.
Speaker: Der ist da schon länger drin.
Speaker: Und beide wollen raus.
Speaker: Und dann durch so Zufälle passiert es, dass die beide gleichzeitig irgendwie abhauen und sich dann einfach zusammentun, obwohl sie sich gar nicht kennen und einfach aus diesem Heim raus wollen.
Speaker: Der eine Kian will einfach nur raus, weil er hält das da nicht aus.
Speaker: Der weiß aber gar nicht so richtig, wo er hin will.
Speaker: Der hat einfach nur so eine...
Speaker: So eine Sehnsucht, so eine Art Fluchtreflex.
Speaker: Und Marco hatte so eine kryptische Nachricht aufgeschnappt.
Speaker: Und der scheint doch noch Verwandtschaft zu haben.
Speaker: Seine Eltern sind gestorben.
Speaker: Aber es gibt da wohl irgendwie noch eine Schwester, die lebt irgendwo an der Nordsee.
Speaker: Und er hat nicht so richtig eine Spur.
Speaker: Aber er weiß, okay, ich muss jetzt an einem bestimmten Datum im August, muss ich irgendwie an der Nordsee ankommen.
Speaker: Und da machen die beiden sich dann eben auf den Weg und es ist so ein Roadtrip, es passieren ganz viele Sachen und ihr ahnt es vielleicht schon, es erinnert auch so ein bisschen an Herndorf, an Chick, das ist glaube ich so der...
Speaker: schwebt da so ein bisschen drüber.
Speaker: Ist natürlich eine Riesenreferenz.
Speaker: Da kommt das Buch nicht ran.
Speaker: Aber ich muss trotzdem sagen, es hat unglaublich Spaß gemacht, das zu lesen.
Speaker: Das Buch hat einen ganz eigenen Charme.
Speaker: Und eigentlich
Speaker: fängt es düster an, aber es geht dann natürlich um ganz viel Freundschaft.
Speaker: Es geht auch um Familie, beziehungsweise die Abwesenheit von Familie in diesem Fall.
Speaker: Es macht Spaß, das zu lesen.
Speaker: Und vor allen Dingen das Ende hat mich diesmal hier wirklich berührt.
Speaker: Das fand ich ein sehr, sehr schönes Ende.
Speaker: Und ein tolles, tolles Debüt.
Speaker: Darf man bei Strandlektüre eigentlich weinen?
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Hinter der Sonnenbrille.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Keiner möchte deine Tränen am Strand sehen.
Speaker: Man hat da genug Salzwasser.
Speaker: Ja, eben, das zieht ja alle runter.
Speaker: Nein, ich finde, man darf immer lachen und immer weinen, egal wo man gerade ist.
Speaker: Ob in der Bahn, am Strand oder zu Hause.
Speaker: Hast du was Trauriges, Alex?
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Nein, Quatsch.
Speaker: Also zum einen habe ich was, vielen Dank Andi, ich habe natürlich noch was sehr, sehr Lustiges dabei.
Speaker: Das werde ich jetzt, ich muss es hier mal abreißen.
Speaker: Ja, bitte.
Speaker: Ich wollte noch einen Scherz machen.
Speaker: Ich wollte dieses Buch kurz vorstellen.
Speaker: Aber dann dachte ich mir, also ich habe jetzt gerade... Für alle Zuhörerinnen, das sind die Kängurugronie.
Speaker: Nein, das ist die Kängurier-Region der vierte, nee, der fünfte Band.
Speaker: Ich habe eigentlich das von Alex erwartet.
Speaker: Nein.
Speaker: So was Plattes.
Speaker: Genau.
Speaker: Und weil ja Tina so gegen die Känguru-Chroniken war.
Speaker: Ich hatte noch kurz geschrieben, ob ich Alex schreibe, ob er Tina so ein bisschen... Ihr hättet das gerne machen können.
Speaker: Aber das will ich gar nicht vorstellen.
Speaker: Ich wollte nur einen kurzen... Wobei das sehr lesenswert ist.
Speaker: Das muss man hören.
Speaker: Ja, das stimmt auch wieder.
Speaker: der Volker Surmann, der das wirklich unglaublich toll macht und der hat ein Buch jetzt gemacht mit Dagmar Schönleber, Kabarettistin, Slammerin, glaube ich, ist sie auch, Liedermacherin und so jung brechen wir nicht mehr zusammen.
Speaker: Das ist schon gekauft, das liegt da, es muss noch gelesen werden.
Speaker: Das kann man in Häppchen lesen, deswegen habe ich das für heute mitgebracht, weil das sind kurze Essays, das sind Kurzgeschichten, Glossen.
Speaker: Das ist wirklich so eine Wundertüte, wo man sich so wunderbar durchfrisst.
Speaker: Im Prinzip ist es das, was Elke Heidenreich übers Altern gemacht hat, aber in lustig.
Speaker: die setzt sich einfach mit dem Alter auseinander und wir sind jetzt auch alle nicht mehr ganz frisch und sie macht das aber mit so einer Distanzlosigkeit und so einer gnadenlosen Schärfe, dass man selber denkt, es ist wirklich komplett Bums, wie alt ich bin.
Speaker: Bist du sicher, Alex?
Speaker: Ja.
Speaker: Philipp, die Siegträger-Maschine und das Rennrad das auch?
Speaker: Ach, das Rennrad.
Speaker: Und die Person, die ganz schön damit zu kämpfen hatte, dass plötzlich vorne nicht mehr die drei steht,
Speaker: die über Nacht plötzlich senile Bettflucht hatte.
Speaker: Ja, an sich habe ich mit dem Älterwerden auch kein Problem.
Speaker: Den Symptomen des Älterwerdens nur.
Speaker: Aber das Buch hilft da total.
Speaker: Das wollte ich nur kurz erzählen.
Speaker: Das ist einfach, das macht Spaß.
Speaker: Aber sind wir auch ehrlich, Heidenreich würden wir auch nicht lesen.
Speaker: Nee, eben.
Speaker: Aber ich habe das Gefühl, dass wir vielleicht ja in diesem Jahr von dem Buch nochmal was hören, in der Weihnachtsausgabe vielleicht, wenn wir da wieder über Kultusbücher sprechen.
Speaker: Das war übrigens ganz kurz meine Herausforderung.
Speaker: Bei allem, was ich rausgesucht habe, wenn ich Bücher unfassbar lustig fand, habe ich mir gedacht, nee, die musst du für die Weihnachtsfolge aufheben.
Speaker: Und habe sie auf einen eigenen Weihnachtsfolgenstapel gelegt.
Speaker: Weil wir schon gesagt haben, es gibt nicht ganz so viele.
Speaker: Du denkst schon an Weihnachten, das ist super.
Speaker: Ja.
Speaker: Zweites Buch, was ich nur anspreche, weil ich auch erst reingelesen habe.
Speaker: Tina, wir hatten im Vorfeld sogar darüber geredet.
Speaker: Hotel Celentano von Erik Pfeil.
Speaker: Du hast es mir ausgeredet.
Speaker: Und jetzt hast du es angefangen.
Speaker: Weil ich in dem Moment schon gedacht habe, ich will das ja machen.
Speaker: Boah, ist das gemein.
Speaker: Erik Pfeil hat schon, ich weiß gar nicht, zwei, glaube ich, schon zwei sehr, sehr tolle italienische Reiseführer anhand von italienischen Hits und Klassikern und Schlagern und so gemacht.
Speaker: Und jetzt ein Band, wo er an berühmte
Speaker: italienische Orte fährt, die eigentlich nicht des Ortes wegen berühmt sind, sondern weil da weiß ich nicht, welche berühmten Filme entstanden sind oder so.
Speaker: Und diese Orte guckt er an und beschreibt sie in wahnsinnig launigen, ganz, ganz tollen Texten.
Speaker: Ich bin noch nicht durch, aber das, was ich... Ab morgen wird gegengelesen.
Speaker: Macht große Freude, alles klar.
Speaker: So, was ich aber eigentlich, das möchte ich auch unbedingt dann nochmal explizit im Hörbuch besprechen, weil das ist mindestens genauso gut.
Speaker: ist von Horst Efos, Hope Joanna.
Speaker: Der hat, ich kriege den Krimi nicht raus, es tut mir leid, Strand ist auch irgendwie, es ist immer Krimi.
Speaker: Horst Efos ist, glaube ich, also mir vor, weiß ich nicht, 10, 15 Jahren aufgefallen, ich glaube, der Bienenkönig war das Erste, was ich von ihm, nee, nicht der Bienenkönig, der König von Berlin, hieß das so?
Speaker: Oder wo es um so einen Ratten...
Speaker: Rattenfänger oder so geht.
Speaker: Der kann, der ist Kabarettist, ein Humorist und kann trotzdem wahnsinnig gute Krimis schreiben.
Speaker: Das ist ja nicht selbstverständlich.
Speaker: Und jetzt ist Hope Jenner rausgekommen.
Speaker: Entschuldigung, wenn ich das so sage, ein Cover, das Buch hätte mich abgeschreckt, wenn der Autor nicht gewesen wäre.
Speaker: Ein Titel, der mich abgeschreckt hätte, wenn der Autor nicht gewesen wäre.
Speaker: Jetzt muss ich googeln.
Speaker: Wartet, ich habe doch alles vorbereitet.
Speaker: Ich gebe euch hier mal das Cover.
Speaker: Ich habe es schon im Stapel tatsächlich in den Buchhandlungen gesehen.
Speaker: glücklicherweise.
Speaker: Absolut verdient.
Speaker: Absolut verdient.
Speaker: Einer der besten, lustigsten, klügsten Krimis, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Speaker: Hope Joanna.
Speaker: Joanna ist die Hauptfigur, die ihren Namen hasst, weil sie nach dem gleichnamigen Lied benannt wurde, weil ihre Eltern damals während des Mauerfalls ist sie zur Welt gekommen.
Speaker: Und sie ist auch Kampfsport erprobt, war mal Vizemeisterin oder Vizeeuropameisterin, aber halt auch nur Vize, weil es einen Kampf gab, für den sie noch nicht ganz verarbeitet hat.
Speaker: Und sie ist also Kommissarin in Berlin.
Speaker: Und sie führt ein okayes, normales Leben.
Speaker: Und sie kriegt einen neuen Partner an ihre Seite gestellt und damit ist dann schon der Grundton dieses Buches gesetzt, dass einer, der ist eigentlich Streifenpolizist, aber jeder weiß, die beiden können miteinander und jetzt wird er ihr mal so probeweise als Partner an die Seite gestellt.
Speaker: Und er will dann an einem Tatort eine lustige Kung-Fu-Trittbewegung machen und bleibt am Bauch eines Polizistenkollegen hängen mit dem Fuß und stürzt und fällt auf die Leiche.
Speaker: Und dann kommt der Gerichtsmediziner an und sagt, du bist jetzt hier nicht wirklich auf meine Leiche gefallen.
Speaker: Und bevor es aber kippt und wirklich zu albern wird, sagt dann dieser Gerichtsmediziner, so, da musst du jetzt durch, ich hab seinen Namen vergesagt, da musst du jetzt durch, spann mal an.
Speaker: Und dann muss er quasi alle Muskeln anspannen und die anderen Polizisten heben ihn dann quasi an von der Leiche und tragen ihn auf einen Tisch und da muss er dann liegen bleiben, damit man alle Spuren dann von ihm nehmen kann, dass er nicht aus Versehen Beweismittel irgendwie vernichtet hat.
Speaker: Und
Speaker: Der eigentliche Kriminalfall ist ein...
Speaker: Zwielichtiger Typ, der umgebracht wurde, der, das kriegt man relativ schnell raus, Nazi-Devotionalien verkauft hat an solvente Nazis.
Speaker: Und ganz konkret geht es um das sogenannte Führerelixier.
Speaker: Also ein Mittel, das angeblich Hitler mal eine Droge, die Hitler hatte, entwickeln lassen für die Soldaten, damit die besonders gut kämpfen können, besonders selbstbewusst sind, was eben dazu führte,
Speaker: als Nebenwirkung, dass die sich wahnsinnig selbst überschätzt haben.
Speaker: Hitler hat es genommen und man kann dann irgendwie die Spuren zurückverfolgen.
Speaker: Auch Putin hatte dann das letzte Fläschchen.
Speaker: Das ist schon sehr lustig.
Speaker: Und als einer der Käufer
Speaker: Weil man muss ja jetzt gucken, wer hat den umgebracht?
Speaker: Als einer der Käufer kommt ein Bierbrauer aus Brandenburg in Frage.
Speaker: Und wir haben so viele groteske, unglaublich sympathische Figuren, weil auf einmal ermittelt sie dann eben auch bei, ich glaube, Union Berlin, heißt der Fußballverein so?
Speaker: Da ist einer dabei, der ist ein wichtiger Zeuge und das ist ein Spieler, der keinen Führerschein hat, aber ein Elektro Maserati fährt oder irgendwie einen wahnsinnig teuren Sportwagen.
Speaker: Und dann wird er gefragt, warum er so ein Auto hat, wenn er keinen Führerschein hat.
Speaker: Und dann sagt er, ja, damit lässt er sich mal rumfahren.
Speaker: Und jeder Berliner sagt, wenn er gefragt wird, würdest du mich da hinfahren, du darfst auch mit diesem Auto fahren, sagt dann, ja, na klar.
Speaker: Und dadurch hat er so seinen eigenen Chauffeur immer.
Speaker: ultra tolle Geschichte, wie ich finde, auch mit der richtigen Haltung, weil es geht um irgendwelche Aluhutträger, um Querdenker und gleichzeitig findet dann aber auch noch ein großer Fantasy, eine große Fantasy-Convention irgendwie in Berlin statt, weshalb irgendwie alle verkleidet rumlaufen und dann gibt es da auch noch so eine Gruppe von Omas, die sich irgendwie in ihrer Rente jetzt noch gegen rechts engagiert.
Speaker: Es macht
Speaker: So eine Freude, so nur, nur liebe Menschen.
Speaker: Also er hat gar nicht versucht, da irgendwie Konflikte reinzubauen.
Speaker: Ihr Chef, der Chef von Joanna, heißt glaube ich Hauptkommissar Senf, den alle nur irgendwie Bautzen nennen.
Speaker: Und es ist, es macht so viel Freude und gleichzeitig ist es dann doch wieder so subtil klug, dass das ein Krimi ist, der richtig, richtig viel Freude gemacht hat.
Speaker: Und wir sind in Berlin, warum denn auch nicht?
Speaker: Ja, ich find's gut.
Speaker: Berlin hat einen Stadtstrand.
Speaker: Hat jetzt Stuttgart nicht.
Speaker: Tja.
Speaker: So, also ich habe jetzt gnadenlos einfach alles von meiner Liste jetzt hier weggehackt, was ich euch unbedingt mitbringen würde.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Und was ich nicht präsentieren möchte, das werde ich auch nicht präsentieren.
Speaker: Ich hab auch wirklich in den letzten vier Wochen Schrott gelesen.
Speaker: Das muss man auch mal sagen.
Speaker: Ich habe auch einiges angefangen und habe dann gedacht, okay, das kannst du irgendwann lesen, aber jetzt reicht die Zeit nicht.
Speaker: Und wir hatten uns ja vorgenommen, dass wir euch heute wirklich nur Bücher mitbringen, die wir auch wirklich empfehlen wollen und nichts verreißen.
Speaker: Und dann frisst das einfach unnötig Zeit.
Speaker: Und dann gab es diese Bücher, die ich dann einfach weggelegt habe und gedacht, okay, nix ist.
Speaker: Ja, aber das war genau das, was mich gestresst hat.
Speaker: Ja, ich hatte aber auch so drei Bücher, da habe ich aber auch gleich irgendwie nach fünf Seiten gemerkt, ne, das wird's nicht.
Speaker: Die muss ich dann irgendwann mal anders lesen.
Speaker: Ich hätte noch ein Buch, aber das hebe ich mir auf für eine reguläre Folge, glaube ich.
Speaker: Das will ich unbedingt noch vorstellen.
Speaker: Muss jetzt aber nicht mehr sein.
Speaker: Wir haben jetzt genügend Bücher vorgestellt.
Speaker: Also ich habe auch noch ein Buch gelesen, wo ich mir dachte, das ist nicht für den Strand geeignet thematisch.
Speaker: Aber das hebe ich mir auf für eine Folge.
Speaker: Und ich glaube, Alex wird es gut finden.
Speaker: Okay, ich bin gespannt.
Speaker: Wir lassen ein großes Mysterium, was das ist.
Speaker: Wir werden es aber erwähnen, dass es das Buch ist.
Speaker: Ja, das wird in den folgenden Episoden aufgelöst alles.
Speaker: Wir haben heute wieder eine ordentlich lange Sendung gemacht.
Speaker: Vielen Dank an alle, die bis hier zugehört haben.
Speaker: Wir hoffen, dass da einiges für euch dabei war, wo ihr jetzt Lust bekommen habt und gesagt habt, das möchte ich lesen, am liebsten im Urlaub oder einfach nach dem Urlaub.
Speaker: Warum denn nicht?
Speaker: Geht ja auch.
Speaker: Und wir gucken mal, dass wir auf der Buchmarkt-Webseite, die zu unserem Podcast gehört, vielleicht ein PDF mit ISBN und Titel irgendwie zum Runterladen machen, dass ihr die einfach ausdrucken könnt, damit ihr in den Buchhandel gehen könnt und sagen wollt, die fünf Bücher, die brauche ich unbedingt.
Speaker: Die habe ich im Podcast gehört.
Speaker: Wir machen es euch so einfach wie möglich.
Speaker: Hauptsache ihr lest Kinder.
Speaker: Hauptsache ihr lest.
Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören.
Speaker: Vielen Dank euch beiden.
Speaker: Vielen Dank für die Vorbereitung.
Speaker: Es war dann doch ein bisschen stressiger als sonst.
Speaker: weil wenn auf einmal, wenn Lesen so zur hektischen Pflicht wird, das ist im Urlaub dann alles anders.
Speaker: Obwohl ich das ganz kurz sagen möchte, ich habe lange nicht so viel am Stück gelesen und es hat mir super Freude gemacht, diesen Lesezwang zu haben, weil der hat mich einfach mal wieder dazu gebracht, mehr zu lesen, als ich im Alltag schaffe.
Speaker: Also gut, dann zwingt euch zum Lesen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und wir hören uns wieder, das nächste Mal wieder ganz regulär mit einem Gast.
Speaker: Und bis dahin habt einen ganz wunderbaren Sommer und viele, viele tolle Bücher.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Bis bald.
Speaker: Tschüss.

