Transcript
Speaker: Hey Schweden, von Bollabü bis Abisko.
Speaker: Ein Podcast von Svea und Wiebke.
Speaker: Hey ihr Lieben und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Hey Schweden.
Speaker: Es war jetzt wieder eine relativ lange Pause, hab ich geguckt.
Speaker: Wir haben im April das letzte Mal aufgenommen.
Speaker: Wir waren viel unterwegs und auch für euch unterwegs und haben ein paar coole neue...
Speaker: Tipps, die wir mit euch teilen können.
Speaker: Genau, ich glaube, wir müssen direkt wieder so als Disclaimer am Anfang sagen, diese Folge enthält Werbung, weil wir waren, wie ihr wisst, haben wir angekündigt, für Visit Skone unterwegs und haben endlich mal Skone entdeckt für euch und auch für uns, da müssen wir ganz ehrlich sein, ist ja auch immer ganz schön für uns, neue Regionen zu entdecken.
Speaker: Und Skone war ja für uns beide, müssen wir auch zugeben, eher so ein Durchfahrtsland, so eine Durchfahrtsregion, wo man halt irgendwie hinfährt, wenn man Richtung Norden fährt oder nach Stockholm oder so.
Speaker: Aber ich habe ehrlich gesagt,
Speaker: Skone nie wirklich Beachtung geschenkt.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Es hat mich so ein bisschen zu sehr auch an meine Heimat erinnert, also so ein bisschen halt sehr flaches Land, so wie Norddeutschland, überall Rapsfelder und sonst irgendwie nicht so viel.
Speaker: Aber wir wurden ja eines besseren Billardens.
Speaker: Aber total, ja.
Speaker: Also wir, ich muss sagen, ich habe mich richtig verliebt in die Region.
Speaker: Und vielleicht als kleine Vorgeschichte, ich lebe hier in Nordschweden, ziemlich weit oben im Norden des Landes und habe meinen Kollegen darüber gesprochen und habe erzählt, dass ich nach Skone fahre.
Speaker: Und deren Reaktion war ganz anders als unsere jetzt von uns beiden, weil die waren so, oh wie toll, Skone ist so schön und Skone ist so anders als der Rest des Landes und da ist es so flach und es ist so gut.
Speaker: Grün und da wächst so viel.
Speaker: Und sie fahren alle so gerne nach Skåne in den Urlaub, weil die Schweden nämlich das natürlich als was ganz Besonderes ansehen, weil es da tatsächlich sehr anders aussieht als im Rest des Landes.
Speaker: Ja, das ist mir auch so in Erinnerung geblieben, das hast du im Auto auch gesagt.
Speaker: Da dachte ich, ja stimmt, weil wir sind natürlich auch durch viele so Laubwälder vor allem gefahren.
Speaker: Und wir sind da mittlerweile wirklich sehr, sehr viel Nadelwälder und vor allem eher so ein bisschen, sagen wir mal, rustikale Natur mit Felsen und so weiter gewöhnt.
Speaker: Und da hast du auch gesagt, so, hm, ist jetzt irgendwie so nach, bei dir sind es jetzt vier Jahre, wir sind es fünf Jahre in Schweden, irgendwie auch was Besonderes, wenn man das irgendwie gar nicht mehr so kennt.
Speaker: Da dachte ich, es stimmt eigentlich.
Speaker: Ich bin eigentlich genau mit dieser Natur aufgewachsen, aber jetzt, wo man halt so was anderes gewohnt ist, ist es auch mal wieder schön, so
Speaker: solche Sachen zu sehen.
Speaker: Das ist eine ganz andere, vor allem ja auch für dich, eine komplett andere Vegetation als bei euch im Norden.
Speaker: Ja, ich konnte wirklich verstehen nach dem Urlaub, was die Schweden an Skåne so toll finden.
Speaker: Und Skåne hat ja so einen ganz besonderen Ruf in Schweden in vielerlei Hinsicht.
Speaker: Ich würde sagen, Skåne erinnert mich manchmal so ein bisschen, so wie die Schweden über die Leute aus Skåne sprechen, so ein bisschen an Bayern, Baden-Württemberg vielleicht.
Speaker: Ja.
Speaker: dass sie also einen speziellen Dialekt haben, der sehr anders ist als der Rest des Landes.
Speaker: Und auch so separat sind.
Speaker: Bayern ist ja auch so ein Ding, dass sie auch gerne so ein bisschen von Deutschland getrennt, sag ich mal in Anführungszeichen, also ihr eigenes Ding sind.
Speaker: Und bei Skone, finde ich, hat man auch das Gefühl.
Speaker: Und Skone war ja lange unter dänischer Herrschaft.
Speaker: Und da merkt man, finde ich, auch ganz viel noch den Einfluss aus Dänemark.
Speaker: Und ich glaube, das ist irgendwie so das Ding.
Speaker: Die sind einfach auch sehr stolz da unten in Südschweden.
Speaker: Das war zumindest so der Eindruck, den wir hatten.
Speaker: Aber ich fand auch, die Leute waren alle super, super nett.
Speaker: Also ich meine, ich kann es auch nicht sagen, dass sich irgendwo in Schweden unfreundlich Leute getroffen haben, das kann ich so auch nicht sagen, aber ich fand, die waren alle super herzlich und gastfreundlich und sehr offen.
Speaker: Ja, total.
Speaker: Also für mich war es auch so, da muss ich auch an was denken, was meine Kollegen immer sagen, nämlich, dass Gone sie schon sehr an Europa erinnert, weil hier oben in Nordschwegen sagen halt viele, naja, wir sind so ein bisschen...
Speaker: Wir sind ja irgendwie gar nicht mehr richtig.
Speaker: Sie fühlen sich nicht mehr so als Europäer.
Speaker: Sie fühlen sich halt eher so als Leute, die ganz weit im Norden leben und halt weit weg vom Rest der Welt.
Speaker: Und da haben sie auch irgendwie recht.
Speaker: Und die sagen halt immer, wenn man nach Skone fährt, dann hat man das Gefühl, man ist in Europa.
Speaker: Und das Gefühl hatte ich auch, weil das war wirklich eine ganz tolle, spannende Kombination aus Architektur, auch aus Landschaft.
Speaker: Wir wurden ja auch eines Besseren belehrt.
Speaker: Es ist nicht nur flach und es gibt nicht nur Rapsfelder.
Speaker: aus Sprache, aus kulturellen Einflüssen, aus Architektur.
Speaker: Also es war so eine bunte Mischung.
Speaker: Es war wirklich toll.
Speaker: Und es macht ja auch Sinn.
Speaker: Ich meine, da unten in Skone hat man natürlich auch, sag ich mal, den Zugriff auf die anderen Länder viel schneller.
Speaker: Also man ist ja ganz schnell in Dänemark.
Speaker: Wir waren ja zum Beispiel in Helsingborg als erstes und da bist du ja
Speaker: ganz schnell, ich glaube innerhalb von 20 Minuten schon Dänemark auf dem Festland, wenn du die Fähre nimmst.
Speaker: Und genauso gibt es ja auch viele Fähre nach Deutschland.
Speaker: Also vielleicht ja auch für euch interessant, die aus Deutschland kommen und vielleicht jetzt eben nicht so super weit fahren möchten in Norden oder vielleicht schon in Stockholm ein bisschen zu weit ist.
Speaker: Ich denke ja auch immer,
Speaker: von meiner Perspektive, ja gut, ich kam halt irgendwie aus Norddeutschland oder ich habe in Berlin gewohnt, da war das jetzt alles nicht so ein Projekt, nach Schweden zu kommen, aber wenn man wirklich mal an Leute denkt, die vielleicht auch Österreich und Schweiz, wenn ja auch viele von euch zu, oder aus Bayern kommen, ist es ja einfach auch nochmal echt ein Stück, vor allem, wenn man hochfährt mit dem Auto.
Speaker: Und da verstehe ich das auch, so Leute vielleicht sagen so, boah, wir konzentrieren uns jetzt auf Südschweden und da ist Grunde natürlich auch
Speaker: Eine gute Idee.
Speaker: Ich glaube, da gibt es ja einige Fähren.
Speaker: Also auch hier Helsingborg nach Helsingö.
Speaker: Und auch von Helsingborg nach Deutschland.
Speaker: Ich weiß gerade gar nicht, die habe ich schon genommen, die Fähre.
Speaker: Naja, aber auf jeden Fall gibt es da einige Fährverbindungen.
Speaker: Aber weißt du, was mir jetzt gerade auffällig wäre?
Speaker: Vielleicht sind wir jetzt hier gleich so eingestiegen und wir sind ja hier total die Insider.
Speaker: Wir reden jetzt hier von Skone, Skone, Skone.
Speaker: Oh, Skone.
Speaker: Ja, vielleicht gibt es hier ja wirklich Hörerinnen, die jetzt denken, hä?
Speaker: Skone, also Skone auf Deutsch sagt man schonen dazu.
Speaker: Ich glaube, es ist die einzige Region in Schweden, die einen deutschen Namen, also eine deutsche Übersetzung hat.
Speaker: Also schonen sagt man ursprünglich auf Deutsch zu dieser Region.
Speaker: Und wichtige Städte in der Region, die kennt ihr sicherlich alle, wenn ihr schon mal in Schweden wart.
Speaker: Wichtige Städte sind zum Beispiel Malmö, die größte Stadt, ganz an der Grenze zu Dänemark, wo man über die Uelruzundbrücke rüberkommt.
Speaker: Und wer über Rostock zum Beispiel fährt, da gibt es ja dann den Ort Trelleboje, also Trelleborg, wo man mit der Fähre ankommt.
Speaker: Also viel Fährverkehr da, aber so quasi, wenn ihr euch vorstellt, die Karte von Schweden, ganz die südlichste Spitze bis hoch nach Kristiansda.
Speaker: Oder Kristiansda, wie wir es gelernt haben.
Speaker: Das spricht man ganz kurz.
Speaker: Komisch aus, ja.
Speaker: Und bis ungefähr Helsing-Beue dann im Westen.
Speaker: Dass ihr so ungefähr eine Vorstellung habt, wovon wir überhaupt reden, von welcher Region wir überhaupt reden.
Speaker: Ja, gut, dass du mich da stoppst, weil ich denke da gar nicht mehr drüber nach.
Speaker: Das zwei Leute gibt, die nicht wissen, wo das ist.
Speaker: Also gut, jetzt haben wir das geografisch eingeordnet.
Speaker: Und wir haben uns überlegt, dass wir die Folge mal anders gestalten als die anderen Folgen, die wir so zur Destination gemacht haben.
Speaker: Da haben wir meistens immer so abgearbeitet.
Speaker: Erster Tag, zweiter Tag, dritter Tag.
Speaker: Und wir dachten, dieses Mal, wir packen das mal in so Kategorien.
Speaker: Wir sprechen diesmal bei unseren Highlights, da wir einfach auch so viel gesehen haben.
Speaker: Ja, es war so viel.
Speaker: Aber ein bisschen kategorisieren nach Unterkünfte, Essen, Naturerlebnisse, Städte, Kuriositäten, die wir erlebten.
Speaker: Da haben wir ja auch einiges zu erzählen.
Speaker: Wie wollen wir starten, Liebke?
Speaker: Also ich dachte mir, wir fangen mit den Städten an, weil wir haben ja mehr auf dem Land gemacht als in den Städten.
Speaker: Aber wir haben zwei Highlights oder zwei Städte, die uns sehr, sehr gut gefallen haben.
Speaker: Und der Sinn dieses Podcasts ist eigentlich, dass wir euch ein paar Tipps geben können, dass ihr das nächste Mal bei eurem nächsten Schwedenurlaub vielleicht nochmal einen längeren Stopp in Schonen oder Skone macht oder einfach auch die Augen aufhaltet und einfach Dinge seht, die uns total überrascht haben, die wir jetzt mit euch teilen können, was man da alles machen kann.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann starten wir mit Helsingboy, würde ich sagen.
Speaker: Das war ja auch der erste Stopp für uns.
Speaker: Ich bin ein bisschen früher angekommen.
Speaker: Ich bin mit dem Auto runtergefahren und du bist dann am selben Tag, ich glaube irgendwie gegen Mitternacht oder so, bist du erst angekommen.
Speaker: Also ich hatte ein paar mehr Stunden in Helsingboy als Wiebke.
Speaker: Und ich glaube, ich war vorher auch noch nie in Helsingboy, muss ich sagen.
Speaker: Ich bin immer nur so dran vorbeigefahren.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Und war auch super überrascht, wie schön die Stadt ist.
Speaker: Also ziemlich klein.
Speaker: Ich habe mal geschaut.
Speaker: Ich glaube, Helsingboy hat 115.000, so klein.
Speaker: ist das ja gar nicht so klein.
Speaker: Das ist gar nicht so klein.
Speaker: Das kam mir so schnuppelig vor.
Speaker: Ja, das kam mir wirklich irgendwie sehr kompakt vor, die Innenstadt.
Speaker: Also alles so fußläufig zu erreichen und das Schöne natürlich auch, es ist direkt am Wasser.
Speaker: Und es gibt überall so süße Fachwerkhäuser und so weiter und so nette Höfe.
Speaker: Also ich fand das ganz, ganz süß.
Speaker: Und dann, was mir auch noch super gefallen hat, ich hatte ja auch nicht viel Zeit in Helsing Boy, aber ich dachte, ich wollte auf jeden Fall nochmal zum Strand.
Speaker: Die Bilder sehen toll aus.
Speaker: Ja, ich war in so einem Kaltbadehaus.
Speaker: Oh, ich spreche das richtig aus.
Speaker: Was ist ein
Speaker: Ein Kaltbadehaus.
Speaker: Aber das jetzt direkt in Helsingborg, das sind so ganz viele gelbe Häuschen auf so einem Steg.
Speaker: Das ist auch ein relativ beliebtes Fotomotiv.
Speaker: Und da in der Mitte ist auch so ein Café drin, so verglast.
Speaker: Also da kann man dann auch so eine Fika haben und so oder eben baden gehen.
Speaker: Und ich habe dann so ein paar Leute beobachtet, die dann so mutig waren und reingestiegen sind.
Speaker: Ich saß so davor auf einer Bank und da waren dann Leute, die haben sich umgezogen in diesen gelben Häuschen und dann waren so Treppen ins Wasser.
Speaker: Da kommst du direkt von diesem Häuschen ins Wasser steigen.
Speaker: Das ist ja cool.
Speaker: Also bist du direkt in die Ostsee gestiegen quasi.
Speaker: Du musst nicht Ewigkeiten dich quälen, um da reinzulaufen, weil die Ostsee auch oft so flach ist.
Speaker: Und wenn es so kalt ist, dann drehe ich immer schon um.
Speaker: Weil wenn das Wasser so auf Wadenhöhe ist, dann habe ich schon keine Lust mehr.
Speaker: Nee, ich dachte auch so, ich habe ja echt überlegt, aber ich hatte auch nicht so viel Zeit.
Speaker: Aber soll ich gehen?
Speaker: Nee, also müssen wir ja zugeben, wir sind da ja so ein bisschen Pachisser.
Speaker: Also wir haben ja auch immer noch nicht irgendwie Eisbahnen gemacht.
Speaker: Nee, ja.
Speaker: Das ist nicht so unser Ding.
Speaker: Aber im Sommer kann ich mir das vorstellen, es ist super schön, sich da abzukühlen.
Speaker: Aber das war richtig nett.
Speaker: Du hast von Helsingborn nicht so viel gesehen.
Speaker: Du kamst erst spät an.
Speaker: Und dann sind wir auch relativ zeitig schon am nächsten Morgen weitergefahren.
Speaker: Ich musste am Mittwochvormittag noch ein bisschen arbeiten online.
Speaker: Aber wir haben da zumindest ein super leckeres Frühstück gehabt, was ich cool fand.
Speaker: In dem Clarion Hotel.
Speaker: Das muss ich jetzt doch ganz kurz nochmal sagen.
Speaker: Da fand ich es so witzig.
Speaker: Das war das erste Mal im Hotel, dass ich das gesehen habe, dass man sich seine Omelettes frisch zubereiten konnte.
Speaker: Und die hatten ganz viele Zutaten und Toppings für deine Omelette.
Speaker: Und dann konntest du das quasi auswählen und hast es dem Herrn rübergereicht.
Speaker: Der war richtig süß.
Speaker: Der war richtig süß.
Speaker: Und der hat dann für dich ganz frisch ein Omelette zubereitet.
Speaker: Das war eines der besten Omelettes, die ich jemals hatte, muss ich sagen.
Speaker: Das war wirklich sehr lecker.
Speaker: Ja, ich erinnere mich, du warst sehr begeistert.
Speaker: Ja, also genau, du hast es gerade angesprochen, wir waren im Clarion Hotel und zwar im, ich glaube, See, See You?
Speaker: Ist das See You?
Speaker: Genau, See You.
Speaker: Das war auch, ja, es war halt ein Clarion Hotel.
Speaker: Ich mag Clarion Hotels generell gerne, aber es ist eben eine Kette, also je nachdem, worauf man da Bock hat.
Speaker: Wenn man einfach ein gutes Standardhotel sucht, war das super.
Speaker: Das Schöne war da, dass es direkt am Wasser war und man konnte vom Hotelzimmer aus, wir hatten außen richtig schönen
Speaker: Balkon, konnten wir halt die Fähre sehen, die mal zwischen Dänemark und Schweden hin und her ging.
Speaker: Das war ganz witzig.
Speaker: Also konntest du direkt auf den Hafen gucken.
Speaker: Und genau, also Essen war da auch lecker.
Speaker: Also es geht sowieso sehr viel um Essen auch in dieser Folge.
Speaker: Also wir haben auch wirklich, also auf allen diesen Reisen haben wir immer gut gegessen.
Speaker: Aber ich würde fast sagen, Skrone
Speaker: War bis jetzt die beste Reise?
Speaker: Oder was würdest du sagen?
Speaker: Essenstechnisch.
Speaker: Also schon top.
Speaker: Ist schon weit oben auf jeden Fall.
Speaker: Ja, ist weit oben, ne?
Speaker: Genau, also das war quasi, was mir an Helsingborg wirklich gut gefallen hat.
Speaker: Also ich sag's immer mal deutsch, die steht Helsingborg oder halt Helsingborg auf Schwedisch.
Speaker: Was mir aber da gut gefallen hat, war, dass man schon direkt gemerkt hat, dass es so eine Mischung aus den verschiedenen Architekturen ist.
Speaker: Das fand ich cool.
Speaker: Man hat nämlich viel so Backsteinhäuser auch gesehen, die mich sehr auch wieder in Norddeutschland erinnert haben und
Speaker: Vieles ändert dann schon an Dänemark wieder.
Speaker: Also es ist eine richtig, richtig coole Mischung.
Speaker: Und es ist natürlich schön, dass du auf der anderen Seite Dänemark schon sehen kannst.
Speaker: Es ist so nah dran, dass mein Handy... Vier Kilometer.
Speaker: Mein Handy dachte immer schon, ich bin in Dänemark.
Speaker: Also ich habe immer schon SMS bekommen, willkommen in Dänemark.
Speaker: Das fand ich ganz witzig.
Speaker: Also das fand ich sehr, sehr schön.
Speaker: Eine ganz schöne Stimmung in der Stadt ist
Speaker: Sehr süßes Städtchen.
Speaker: Fand ich auch.
Speaker: Und noch eine süße Stadt, die wir besucht haben, die wirklich sehr, sehr viel kleiner ist, nämlich nur 10.000 Einwohner hat, war Orhus.
Speaker: Und Orhus, ich hoffe, ich sage das jetzt richtig, weil es gibt ja auch Orhus in Dänemark.
Speaker: Ja, nicht verwenden.
Speaker: Wir sind noch in Skona.
Speaker: Wir sind noch jetzt auf der schwedischen Seite in Aarhus.
Speaker: Und Aarhus ist eine ganz alte Stadt.
Speaker: War, glaube ich, schon zu Wikinger-Zeiten eine wichtige Stadt.
Speaker: War auch damals zu Zeiten der Hanse ein wichtiger Handelsposten.
Speaker: Also eine Stadt mit ganz, ganz viel Geschichte und auch
Speaker: sehr, sehr viel mittelalterliche Architektur.
Speaker: Auch da fand ich wieder ganz, ganz süße Häuser.
Speaker: Auch wieder viel Fachwerk, auch viele wieder typisch so schwedische Holzhäuschen.
Speaker: Aber unter anderem war da ja auch ein Kloster, also eine Klosterruine mitten in dem Städtchen drin.
Speaker: Fand ich auch total spannend.
Speaker: Naja, das Kloster wurde ja hier, ich hab jetzt grad, wir hatten einen ganz tollen Stadtführer, einen älteren Herrn.
Speaker: Ja, Klaas.
Speaker: Klaas, der war wirklich super.
Speaker: Und der hat sich hier nochmal die Mühe gemacht und uns die wichtigsten Sachen hier aufgeschrieben.
Speaker: Ja.
Speaker: Deswegen kann ich da ganz kurz auch noch was zu den Jahreszahlen sagen.
Speaker: Interessanterweise ist es, dass die Wikinger ja da als erstes eine Siedlung hatten und auch schon auf internationalen Handel ausgelegt waren in Ohüs.
Speaker: Und da sprechen wir jetzt von einer Zeit von 700 bis 850 nach Christus.
Speaker: Und dieses Kloster kommt aus einer Zeit von 1050? 1050?
Speaker: Also so da begann das Mittelalter.
Speaker: Und da hat man eben noch Reste gesehen.
Speaker: Und dieses Kloster war unglaublich wichtig für die Entwicklung des ganzen kleinen Örtchens.
Speaker: Und es war auch so interessant zu sehen, weil es da eben einfach eine alte Stadtmauer gibt.
Speaker: Und man richtig erkennt, wie diese Stadt früher angeordnet war.
Speaker: Auch so, dass sie dann kleine Gärten hatten im Inneren ihrer Stadt.
Speaker: Das fand ich irgendwie cool.
Speaker: Sodass sie eigentlich autark waren von der Außenwelt.
Speaker: Ja.
Speaker: Das fand ich sehr beeindruckend.
Speaker: Und die haben dann auch, die haben ja selber halt Bier gebraut, natürlich in dem Kloster.
Speaker: Und was ich so witzig fand, nach der Entdeckung natürlich Amerikas, haben die relativ schnell da Tabakpflanzen auch angebaut.
Speaker: Stimmt, ja.
Speaker: Das fand ich so lustig.
Speaker: Dass Tabak da wachsen kann, hätte ich nicht gedacht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, weil das Klima ist ja so mild, es ist ja so warm schon.
Speaker: Das fand ich total beeindruckend, dass sie da sowas gemacht haben und dass sie die ganze Stadt so gestaltet haben, dass sie quasi jeder Belagerung standhalten können, weil sie einfach ihre Anbauflächen innerhalb der Stadt hatten.
Speaker: Ja, total smart.
Speaker: Was ich auch bei Klaas so cool fand, wir haben uns ja mit Klaas getroffen da vor diesem Museum und Oros ist ja sehr, sehr klein, also es gibt eigentlich nur einen Marktplatz, so einen Stadtkern und davor stand er dann und dann hatten wir ja später uns diesen Runenstein angeguckt.
Speaker: Oh, das war so cool.
Speaker: Und dann hat er so nebenbei so erwähnt, so ja, ich hab meinen Vater 1965 entdeckt, so wie.
Speaker: Dein Vater hat nämlich erzählt, dass seine Familie halt schon seit Generationen eben aus Ous kommt, also ein richtiger Local.
Speaker: Und ja, ich glaube, das war irgendwie so eine, unter einer Kirche haben die den gefunden, weil da nicht hier Bauarbeiten oder so.
Speaker: Oder er hat dann seinen Vater dann diesen Stein da entdeckt.
Speaker: Aber das ist...
Speaker: Ja, die Geschichte.
Speaker: Und dann hat er nämlich zum Archäologen gesagt, dass er glaubt, dass dieser Stein da unten, dass es ein Runenstein von den Wikinger ist.
Speaker: Und dann hat der Archäologe ihm den Vogel gezeigt und gesagt, so ein Quatsch, du hast ja keine Ahnung, was erzählst du mir über meinen Beruf.
Speaker: Und deshalb hat er dann noch irgendwie von Freunden diesen Bagger aus dem Hafen organisiert und versucht dann diesen Stein da zu bergen und hat das gemacht.
Speaker: Und tatsächlich, auf der anderen Seite des Steines gab es eine große Wikinger-Inschrift.
Speaker: Ja, und dieser Stein, also falls ihr mal in Aarhus seid, den findet ihr direkt vor dem Museum am Marktplatz.
Speaker: Da könnt ihr euch ihn anschauen.
Speaker: Also coole Geschichte auf jeden Fall.
Speaker: Total cool.
Speaker: Und Wiebke, muss ich auch noch mal drüber sprechen.
Speaker: Jetzt ist es für mich persönlich ein sehr wichtiger Punkt, wenn ihr mal in Aarhus seid und euch diesen Stein angeschaut habt und am Marktplatz sowieso seid,
Speaker: Bitte esst ein Eis.
Speaker: Weil bei uns auf der Reise war es auch so ein bisschen so ein Running Gag, dass uns ja mehrere Leute gesagt haben, oh, wir werden nach Oros fahrt, da müsst ihr unbedingt Eis essen, da gibt es so gutes Eis.
Speaker: Naja, ich dachte, na, mal gucken, ob das so stimmt.
Speaker: Und das hat ja auch Klaas auch nochmal gesagt.
Speaker: Klaas meinte, ihr müsst auf jeden Fall ein Eis essen.
Speaker: Und dann gibt es ja auch direkt da so ein Eisstand und der nennt sich Otto-O-Glas-Fabriken, also Otto und die Eisfabrik.
Speaker: Ich glaube, das hatte früher einen anderen Namen, hatte Klaas erzählt.
Speaker: Also viel Geschichte auch hinter dieser Eismanufaktur.
Speaker: Ich glaube, es gibt über mehrere Eismanufakturen.
Speaker: Ich habe gehört, dass alle gut sein sollen.
Speaker: Klaas meint, dass es
Speaker: das ist das beste Eis am Marktplatz.
Speaker: Und das war auch so mega witzig, die Geschichte, weil das sind dafür, liebe ich halt solche Reisen, auch wenn man da Leute kennenlernt, die so viel zu erzählen haben.
Speaker: Er hat erzählt, dass er, als er klein war, war nämlich der Vorfahre von den jetzigen Besitzern, der Großvater, Urgroßvater von denen, die jetzt diese Eisfabrik haben.
Speaker: Das war doch ihr Nachbar.
Speaker: Und der kam, und der war so ein bisschen maulfaul.
Speaker: Und der kam dann, der hat dann immer einfach nur geklingelt bei denen oder geklopft und kam dann mit Eis an und hat gesagt, hier, und ist dann einfach wieder gegangen.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Bitteschön, tschüss.
Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall ein guter Nachbar.
Speaker: Als er als Kind immer Eis for free hatte und in Unmengen.
Speaker: Und da mussten wir das natürlich auch austesten, dieses Eis.
Speaker: Und das war ja wirklich der absolute Hammer.
Speaker: Das war hammerlecker.
Speaker: Was ich auch cool fand, war, die haben mir die Eiswaffeln da frisch zubereitet.
Speaker: Frisch gemacht?
Speaker: Soll ich die in so einem Waffel eisen?
Speaker: Also es war nicht diese...
Speaker: Also keine weichen Waffeln, wenn ihr jetzt vielleicht daran denkt, diese neumodischen Eisdinger, die man jetzt überall kriegt, sondern also klassische harte Waffeln.
Speaker: Aber die haben sie ja wirklich ganz frisch gemacht und die waren richtig groß.
Speaker: Also richtig groß.
Speaker: Und dann konntest du halt so, wie sagt man das, so Scoops bestellen.
Speaker: Also ich spreche nicht von Kugeln.
Speaker: Wir reden aber nicht von Kugeln.
Speaker: Das waren echt so, einmal so mit der Schaufel rein und so eine Kugel.
Speaker: Leute, eine Kugel ist genug.
Speaker: Mein komplettes Eis war voll.
Speaker: voll.
Speaker: Eine Kugel kostet übrigens 45 Kronen, was ich super in Ordnung finde für die Menge an Eis.
Speaker: Ich würde jetzt mal sagen, das sind so vier Eiskugeln, so normale Eiskugeln auf jeden Fall.
Speaker: Ja, würde ich auch sagen.
Speaker: Und was cool ist, müsst ihr einfach nachfragen, ihr könnt das auch teilen.
Speaker: Ihr könnt auch sagen, ich möchte eine Kugel haben,
Speaker: Aber ich hätte gern die Sorte und die Sorte, weil das tatsächlich nicht immer so ist.
Speaker: Ich war neulich in Finnland, in dieser Markthalle, also in Helsinki.
Speaker: Und da war das auch so, dass wir diese Scoops hatten.
Speaker: Und da habe ich halt gefragt, ob man das teilen kann, weil ich eigentlich nicht ein so ein Riesending Schokolade haben wollte, sondern gerne irgendwie zwei verschiedene.
Speaker: Nee, ging nicht.
Speaker: Aber da geht das.
Speaker: Also sagt einfach Bescheid.
Speaker: Also ich kann Mandelbiskuit empfehlen.
Speaker: Mandelbiskuit war hammerlecker.
Speaker: Oh, es war alles, also ich hatte ja auch zwei verschiedene Sorten, quasi eine Kugel mit zwei Sorten dann.
Speaker: Aber ich hab, das war so unglaublich viel.
Speaker: Es waren mindestens vier Kugeln.
Speaker: Ja.
Speaker: Also nach deutschem Eiskugelstandard.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Deutsche DIN-Norm-Standard.
Speaker: Aber ich weiß, es war alles extrem lecker, alles selbst gemacht, ganz ausgefallene Sorten.
Speaker: Und was mein Highlight war, das liebe ich einfach, wenn man obendrauf noch so eine heiße Schokoladensauce bekommt.
Speaker: Die hatten ganz viele verschiedene Sorten noch.
Speaker: Die hatten noch Streusel.
Speaker: Also es gab so viel.
Speaker: Ja, Lakritz natürlich.
Speaker: Lakritz natürlich.
Speaker: Und ich hatte mir so eine, diese Schokoladensoße rüber gemacht, rüber machen lassen und die dann so hart wird.
Speaker: Oh, die hatte ich gestern.
Speaker: Wir hatten gestern Soft-Eis mit Davids.
Speaker: Richtig lecker.
Speaker: Ich liebe das.
Speaker: Ich liebe das.
Speaker: Es war so gut.
Speaker: Also ihr habt Ohrhoes nicht gesehen, wenn ihr da kein Eis gegessen habt.
Speaker: Ich glaube, das können wir jetzt wirklich so sagen.
Speaker: Genau.
Speaker: Das war super lecker.
Speaker: Genau, und nach unserer Stadtführung und nach unserem Eis waren wir dann erst mal satt und müde.
Speaker: Und dann sind wir in das Ohus Seaside Hotel gefahren, was direkt am Strand liegt, logischerweise.
Speaker: Und das ist so unser Highlight gewesen von den Unterkünften, muss man sagen.
Speaker: Weshalb wir euch das wirklich sehr, sehr ans Herz legen können.
Speaker: Ein ganz, ganz tolles Hotel direkt am Meer.
Speaker: Sehr moderne Architektur, tolle Einrichtungen, tolle Zimmer.
Speaker: Wir hatten auch ganz unterschiedliche Zimmer.
Speaker: Ja, Madame hatte ja hier die ganze Suite.
Speaker: Ich hatte ja nur so ein Zimmer, alles klar.
Speaker: Aber ich habe es mir nicht ausgesucht.
Speaker: Es wurde mir zugewiesen, dieses Zimmer.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Armes Ding.
Speaker: Ja, ich armes Ding.
Speaker: Ich hatte ein Wohnzimmer, ich hatte eine Küche mit dabei.
Speaker: Du hattest eine verdammte Waschmaschine, Budi.
Speaker: Du hattest eine Waschmaschine.
Speaker: Und auch ein super Bequemesbett.
Speaker: Ich habe extrem gut geschlafen.
Speaker: Zwei Fernseher, Balkon.
Speaker: Also ich habe auf jeden Fall ein gutes Leben gehabt gehabt.
Speaker: Ja, kurz mal so nebenbei bemerkt, das war ja auch der Abend, wo dann Eurovision war, ne?
Speaker: Wo ja sogar ich dann noch ein bisschen Eurovision geschaut hab.
Speaker: Ihr kennt ja meine Meinung dazu, müssen wir nicht drüber sprechen.
Speaker: Aber Wiebke so, hast du auch zwei Fernseher?
Speaker: Auf welchen Fernseher guckst du?
Speaker: Dann ist so, Bruder, ich hab einen Fernseher, ne?
Speaker: Bleib mal locker hier, ne?
Speaker: Hier drüben ist das alles ein bisschen spartanischer eingerichtet.
Speaker: Nee, aber...
Speaker: Aber genau, das Hotel ist von 2022, also noch sehr, sehr neu.
Speaker: Und finde ich auch so für eine Einrichtung sehr skandinavisch, modern, minimalistisch, aber trotzdem gemütlich.
Speaker: Ich finde es immer so ein schmaler Grad.
Speaker: Manchmal, finde ich, ist diese skandinavische Einrichtung auch ein bisschen zu kalt oder scheril.
Speaker: Aber ich finde, das war echt genau für meinen Geschmack genau der richtige Grad.
Speaker: Und ich glaube, es haben auch alle Zimmer tatsächlich einen Balkon.
Speaker: Und einige auch mit mehr Blickwerten auch so ein...
Speaker: Ein Blick zum Meer.
Speaker: Nicht direkt raus, aber so von der Seite, aber das war auch okay.
Speaker: Also auch da konnte man ja rausgucken, musste ich halt ein bisschen zur Seite drehen.
Speaker: Das fand ich auch super schön, dass wir das da hatten.
Speaker: Genau, da gab es, also da war eigentlich, also in dem Hotel muss ich sagen, hat für mich eigentlich alles gestimmt.
Speaker: Es gab super leckeres Essen, es gab einen ganz tollen Spa-Bereich.
Speaker: Ich muss sagen, eigentlich eines der besten Spas hier in ganz Schweden, die ich je besucht habe.
Speaker: Weil man halt wirklich, man kann da einfach, also es ist
Speaker: Dieses Spa ist so aufgebaut, dass man sich wirklich entspannen kann.
Speaker: Also man hat halt oben drin halt so eine riesige Glasfront und ist quasi direkt am Meer.
Speaker: Am Strand, ja.
Speaker: Und kann aufs Meer gucken, auf den Strand gucken und kann da einfach nur sein und sich entspannen und rausgucken.
Speaker: Und ja, ganz viele verschiedene Saunen gab es da.
Speaker: Ja, Infrarotsaunen.
Speaker: finde ich auch super cool.
Speaker: Es ist sehr speziell, weil ich mag zum Beispiel gerne Infrarotsaunen und ich finde diesen relativ selten.
Speaker: Also es hat mich gefreut, das gab es da, so Dampfsauna und Aromasauna.
Speaker: Ich war in so einer Aromasauna, die war auch ganz toll.
Speaker: Da konnte das halt alles so wunderbar geduftet irgendwie.
Speaker: Also
Speaker: Ich bin ganz begeistert gewesen.
Speaker: Dann natürlich Whirlpools und so weiter und so fort.
Speaker: Draußen so ein paar Hot-Tubs und so.
Speaker: Das war auch super schön, am Ende nochmal so am Sonnenuntergang da in diesem Hot-Tub zu liegen und dann das Meeresrauschen zu hören.
Speaker: Also ja, bin ich voll bei dir.
Speaker: Das muss ich auch sagen, war so von der ganzen Reise mein Highlight, das Unterkünfte angeht.
Speaker: Können wir besten gewissens empfehlen.
Speaker: Ja, also das Essen in dem Hotel war ja auch mega lecker.
Speaker: Und mir ist aufgefallen, dass es sehr viel regionales Essen in Skone gibt und dass da sehr viel Wert drauf gelegt wird auf gutes, ökologisches, regionales Essen.
Speaker: Ja, ich fand auch, es war so ein roter Faden durch die ganze Reise, dass egal wir waren, ob wir jetzt im Hotel waren oder uns irgendwie so eine Picknick-Tüte abgeholt haben oder in einem Café, es war überall der Fokus wirklich auf regionales und auch viel...
Speaker: Ja, Bio-Essen, ne?
Speaker: Mikologisch.
Speaker: Auf Schwedisch Bio.
Speaker: Das hat man neulich als Thema, ne?
Speaker: Bio.
Speaker: Ja, ist mir aufgefallen.
Speaker: Ich finde, generell ist es in Schweden so ein Trend.
Speaker: Wahrscheinlich auch in anderen Ländern, aber ich kann nicht so von Schweden sprechen.
Speaker: Aber in Skåne, für meine Vergleichswerte, eigentlich am meisten fand ich.
Speaker: Also überall war wirklich sehr viel Fokus drauf.
Speaker: Was ja total toll.
Speaker: Und trotzdem jetzt aber nicht regionales, also es war regionales Essen, aber es waren keine unbedingt regionalen Rezepte, es waren jetzt nicht nur typisch schwedische Dinge, sondern es war alles so internationale Küche mit schwedischen Zutaten und ein bisschen schwedisch inspiriert, also ganz, ganz tolles Essen, das hat mir richtig gut gefallen.
Speaker: Hat uns ja eine Sache in Ohus auch sehr gut gefallen, die wir euch ans Herz legen wollen, weil wir jetzt gerade noch in Ohus sind.
Speaker: Ja genau, die Bundensskafferie, also quasi der Vorratsschrank des Bauerns, auf Deutsch gesagt.
Speaker: Und das ist ein total cooles Konzept.
Speaker: Also es gibt, so wie ich es verstanden habe, mehrere Läden davon.
Speaker: Dahinter ist eine Firma oder ein Netzwerk, die die ganze Region in Skone mit lokalen Zutaten versorgt.
Speaker: Das heißt, die übernehmen auch die ganze Logistik, die fahren vereinfacht mit ihrem Transporter morgens los, sammeln und fahren die ganzen Höfe ab und dann kaufen die frische Eier ein, Kräuter, Fleisch, was auch immer, alles lokal produziert in Skone.
Speaker: Und dann fahren die aber auch mit dem Wagen weiter an die ganzen Restaurants, Cafés und so weiter, die das dann direkt verarbeiten.
Speaker: Das heißt, wirklich alles frisch, wirklich so von der Farm eigentlich direkt weiter produziert.
Speaker: Aber die haben eben auch eigene Läden, wo die die verschiedenen Sachen verkaufen.
Speaker: Und wir waren jetzt in Uhus in einer Filiale, die auch mit dazu noch so einen kleinen Restaurantbereich hatte.
Speaker: Also würde ich nicht sagen, es war jetzt ein volles, also ein ganzes Restaurant, aber halt so eine kleine Ecke des Ladens, wo man auch dann,
Speaker: Essen bestellen konnte.
Speaker: Und da muss man auch wirklich sagen, dass es wichtig ist, dass wir euch diesen Tipp geben, denn ich fand das so super, super unscheinbar von außen.
Speaker: Also man fährt irgendwie rein nach Ohus und als wir dann da angehalten, also die Adresse eingegeben haben, haben wir so gedacht, so hä, ist das jetzt hier?
Speaker: Also
Speaker: Es wirkt von außen jetzt nicht so spektakulär, aber von innen ist es sehr gemütlich und ganz besonders, wenn man irgendwelche Sachen mitnehmen möchte, so als Mitbringsel aus dem Schwedenurlaub, da hat man wirklich so viel Auswahl von regionalen Produkten, also auch natürlich die typische Lakritze beispielsweise, aber auch...
Speaker: cool verpackt und macht richtig was her, wenn ihr jetzt ein Geschenk braucht für jemanden, der auf eure Katze aufgepasst hat.
Speaker: Dann fahrt da auf jeden Fall.
Speaker: Das ist immer so der Klassiker.
Speaker: Man weiß nicht, dass ich immer auf der Suche bin nach irgendwelchen kleinen Muppen.
Speaker: Und das kann ich euch so ans Herz legen.
Speaker: Und dann kann ich euch ans Herz legen, da einen kleinen Stopp zu machen und da Mittag zu essen,
Speaker: Die haben immer so ein wechselndes Wochenmenü quasi und so ein wechselndes Menü.
Speaker: Nicht super viel Auswahl, weil ja auch alles frisch ist und regional und saisonal.
Speaker: Es gibt immer so ein vegetarisches Gericht und eins mit Fleisch, glaube ich.
Speaker: Oder Fisch.
Speaker: Und da haben wir uns dann hingesetzt und haben uns das auch erklären lassen von dem Manager der ganzen Logistik, also dieser Firma, er ist nicht der Geschäftsführer, aber quasi dann kommt er da drunter.
Speaker: Und der hat uns das auch erklärt und wir waren da ganz beeindruckt davon, wie diese Logistik dahinter ist, weil die natürlich auch gucken, dass sie so umweltfreundlich wie möglich dann auch die Höfe abfahren und sie verbrüllen.
Speaker: versorgen teilweise sogar Dänemark mit.
Speaker: Das war doch so noch über die Brücke rüber.
Speaker: Also schon ein recht großes Netzwerk.
Speaker: Was ich auch interessant finde, ich kriege es nicht mehr ganz zusammen, vielleicht hast du es noch besser in Erinnerung, was mir zum Beispiel vorher nicht so klar war, wir hatten ja auch so nachgefragt, ob das alles irgendwie so zertifizierte Biohöfe sind und so.
Speaker: Und meinte er so, nee, tatsächlich nicht.
Speaker: Also wir gucken natürlich drauf, dass sie halt auf die und die Art und Weise produzieren, wie wir das halt gerne hätten und halt so umweltfreundlich wie möglich und ohne Pessizide.
Speaker: Tierschutz und so.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber wie war das?
Speaker: Also er meinte auch, es geht manchmal so auf, also zum einen ist es ja super teuer, diese Klassifizierung zu bekommen, dass er meint, das können sich ganz, ganz viele Betriebe einfach nicht leisten, sich irgendwie jetzt als Bio-Betrieb zertifizieren zu lassen, die aber eigentlich alles genauso machen.
Speaker: Und war es nicht so, dass er meinte, dass es manchmal aber auch so ist, dass sie keine Zertifizierung bekommen, weil dann vielleicht der Nachbarhof irgendwas einsetzt und das dann irgendwie ja eventuell dann irgendwie auf deren Hof übergeht oder so und dann das dann schon ein Grund dafür ist.
Speaker: Also das fand ich super interessant.
Speaker: Wie schwierig das ist, gerade eben für kleine Betriebe da überhaupt reinzukommen, obwohl die eigentlich alles toll machen.
Speaker: Ja, und es hat mich auch ein bisschen traurig gemacht irgendwie, weil er meinte, dass sie in ihrer Firma haben die halt Richtlinien, die halt einen Betrieb erfüllen muss.
Speaker: Aber es ist halt keine Richtlinie, dass man dieses Grafsiegel, so heißt es auf Schwedisch, K-R-A-V geschrieben, das ist quasi das schwedische Bio-Siegel,
Speaker: Dass man das haben muss, weil es einfach für die meisten Landwirte gar nicht möglich ist, das zu erwerben.
Speaker: Und die Kriterien so strikt sind, dass es einfach sich wirtschaftlich nicht lohnt.
Speaker: Und das fand ich irgendwie traurig, dass es heutzutage so ist.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das bringt mich eigentlich auch zu unserem nächsten Stopp oder den nächsten Leuten, genau, dem nächsten Tipp.
Speaker: Das passt eigentlich gerade an das Gut, fällt mir ein, weil wir waren auch beim Brennerijets Gurt.
Speaker: Also Brennerijets Gurt könnt ihr euch vielleicht ableiten vom Namen.
Speaker: Das war mal eine Schnapsbrennerei.
Speaker: Genau, das haben halt die beiden Besitzer über ein paar Jahre renoviert und daraus einen richtig tollen Hofladen gemacht mit Sommercafé und halt ihre eigenen Farm und so weiter, wo die
Speaker: Alles selber anbauen.
Speaker: Ich war total beeindruckt davon, was sie alles haben.
Speaker: Dazu können wir gleich noch mehr erzählen.
Speaker: Aber wir hatten ja auch mit ihm gesprochen, so, ja, könnt ihr euch jetzt offiziell Biohof nennen?
Speaker: Und dann meint er ja eigentlich nicht, weil er meinte, nee, wir haben halt dieses Siegel nicht.
Speaker: Aber im Endeffekt ist es ein Biohof, so.
Speaker: fiel mir gerade ein, da hatten wir auch gerade wieder ein direktes Beispiel dafür, dass es für viele Betriebe einfach nicht machbar ist.
Speaker: Ja, also das ist irgendwie schade, aber das zeigt natürlich auch, die Frage ist immer, warum möchte man das jetzt haben?
Speaker: Warum möchte man jetzt Bio kaufen?
Speaker: Nur weil das Siegel drauf ist oder eigentlich, weil man weiß, dass es wirklich ein gut geführter Hof ist.
Speaker: Und ich bin halt, ich gehöre zu den Leuten, die dann sagen, mir ist es wichtiger, dass eben das eigentlich Bio-Qualität ist, aber dass da eben wirklich, also mir ist das Siegel an sich nicht so wichtig, weil es gibt bestimmt auch irgendwelche Massentierhaltungssachen, die dann auch nicht toll sind, aber ein Bio-Siegel irgendwie
Speaker: bekommen.
Speaker: Also die sind immer bei den Eiern.
Speaker: Ich habe hier ganz oft Bio-Eier in Schweden.
Speaker: Das finde ich richtig krass.
Speaker: Die sind immer in also Eier, die quasi also Hühner, die irgendwo drinnen leben und nicht das Tageslicht sehen.
Speaker: Und die sind trotzdem bio-zertifiziert.
Speaker: Deshalb ich zum Beispiel hier immer darauf achte, dass ich die Eier von den Hühnern nehme, die halt draußen sind.
Speaker: Weil ich möchte, dass ein Huhn draußen sein kann und ein bisschen Tageslicht bekommt.
Speaker: Das ist mir persönlich jetzt wichtiger, als dass ich Eier vom Bio-Hof kaufe, wo dann halt steht, die sind aber alle drinnen im Haus gehalten.
Speaker: Das finde ich schade.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, aber genau, das ist, glaube ich, ein gutes Beispiel, woran man erkennt, wo man selber wissen muss, was einem wichtig ist.
Speaker: Aber da waren wir sehr beeindruckt davon, welche Möglichkeiten es in Skone gibt und was sie da machen.
Speaker: Was wir noch kurz sagen wollen, jetzt zur Auswahl, wir waren echt baff, ne?
Speaker: Weil das waren im Endeffekt ja eigentlich nur die zwei.
Speaker: Die haben, glaube ich, so ein paar Saisonleute, denen helfen.
Speaker: Aber ansonsten bauen die halt alles selber an und machen alles selber.
Speaker: Ich fand's so krass, die hatten ja alles von...
Speaker: Knäckebrot über Marmeladen, Hohn.
Speaker: Ja, die hatten ja Honig, die hatten ja auch eigene Bienen und so weiter.
Speaker: Und sogar Eis.
Speaker: Wir hatten dann auch noch so ein Eis probiert.
Speaker: Und Limonaden.
Speaker: Da waren wir auch so, boah, die hatten so viele verschiedene Limonaden.
Speaker: Die waren so, so lecker.
Speaker: Ich habe auch in meiner Story und in meinem Blogbeitrag, falls ihr es schon gesehen habt, ich muss es nochmal sagen, aber mein Lieblingsgetränk, oder eins meiner Lieblingsgetränke ist Holunderlimonade.
Speaker: Ich liebe das.
Speaker: Also auf Städtisch, das ist Fledal.
Speaker: Wenn ihr es mal irgendwo seht, das ist Holunder.
Speaker: Und da habe ich natürlich dann eine mit Holunder genommen und ich fand echt, das war die beste Holunder-Limonade, die ich bis jetzt hatte.
Speaker: Ohne Scheiß.
Speaker: Ich fand die richtig, richtig lecker.
Speaker: Du hattest Rhabarber, ne?
Speaker: Ja, war auch mega lecker.
Speaker: Du immer Rhabarber, ich immer Holunder.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich liebe Rhabarberlimonade und ich fand es wirklich cool, was die alles hatten und die haben vor allem ganz viele Auszeichnungen bekommen.
Speaker: Ganz viele ihrer Produkte, die sie selber herstellen.
Speaker: Diese beiden Leute haben schwedenweite Auszeichnungen bekommen.
Speaker: Unter anderem auch, glaube ich, meine Rhabarberlimonade.
Speaker: Also eine von
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Die Ravarba-Limonade hatte eine Auszeichnung bekommen, eine Silbermedaille.
Speaker: Als quasi zweitbeste Limonade Schwedens.
Speaker: Musste ich dann natürlich probieren.
Speaker: Und die hatten ja auch zum Beispiel sowas Traditionelles wie... Hatten die nicht auch so...
Speaker: wie sagt man, so Besen, selbstgemachte Handfeger und sowas hatten die auch.
Speaker: Ja, das kann sein.
Speaker: Und ein bisschen Körbe und sowas, dann hatten die auch alles selbst.
Speaker: Ja, und natürlich auch, habe ich gerade voll vergessen, natürlich auch ganz viele frische Sachen wie irgendwie Radieschen, Salat, Karotten, also auch so frische Sachen.
Speaker: Und auch Blumen, ne?
Speaker: Setzlinge und so hatten die auch.
Speaker: Und was ich aber ganz cool finde, besonders wenn ihr ja unterwegs seid, ab Ende Juni kann man da auch selber Erdbeeren pflücken.
Speaker: Und da haben die dann so große Felder, wo man selber pflücken kann.
Speaker: Und dann gibt es noch Blaubeeren.
Speaker: Genau, aber amerikanische, ne?
Speaker: Weil ich glaube, die Schwedischen wachsen da nicht unter den Wetterbedingungen.
Speaker: Genau, fand ich auch interessant, dass die halt deswegen amerikanisch, diese großen, anbauen.
Speaker: Genau.
Speaker: Kann man da vorbeifahren?
Speaker: Ja, waren auch super süß, die beiden.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich fand die, die waren beide so super schüchtern, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: So haben wir es die da, dass die aufgetaust sind und hat aber anders, hat uns ja dann ganz viel erzählt.
Speaker: Ja, richtig sympathische Leute.
Speaker: Ganz liebe Leute.
Speaker: Also kann man auf jeden Fall empfehlen.
Speaker: Unterstützenswert.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ganz, ganz schön.
Speaker: Vor allen Dingen auch das alte Gebäude war sehr schön.
Speaker: Schöner, schöner Ort.
Speaker: Also ich werde da, denke ich mal, auch nochmal vorbeifahren.
Speaker: Wenn ich auf dem Weg von oder nach Deutschland bin, dann habe ich mir schon jetzt ein paar Sachen, eigentlich die Sachen, die wir euch jetzt sagen, sind alles Sachen, zu denen wir beide auf jeden Fall nochmal fahren wollen.
Speaker: Und eine Sache, wo ich auch unbedingt hin möchte, wenn es geöffnet hat, weil wir haben tatsächlich das Café nicht gesehen, als es geöffnet war, das hatte noch keine Saison leider, war die Scafferie Nye Hüssen.
Speaker: Und da haben wir uns einen Picknickkorb abgeholt für den Tag.
Speaker: Genau, da war man auf dem Weg nach Crescens da und da sind wir nur vorbeigefahren, die hatten nämlich leider zu, aber die waren so lieb und haben uns so einen kleinen Korb vorbereitet und das war so lecker.
Speaker: Es war so lecker.
Speaker: Und so schön, auch fotogen, also wie schön kann man Essen zubereiten, das war echt toll.
Speaker: Es war wirklich so und die haben da auch selbstgemachte Pralinen uns mit reingepackt, die mega lecker waren, der Kuchen.
Speaker: Es war so gut, dass ich mir gesagt habe, ich muss da nochmal hinfahren, weil es war eigentlich ein ganz kleines, süßes Häuschen und draußen so ein kleiner Garten, in dem man so sitzen kann.
Speaker: Alles so ein bisschen, klein bisschen hippiemäßig, würde ich sagen, aber so liebevoll gemacht.
Speaker: Die Frau war super nett und ich habe mir vorgenommen, da muss ich nochmal hin und ich muss euch einfach diesen Tipp weitergeben, weil dieses Essen war...
Speaker: Echt, echt, echt gut.
Speaker: Ihr seht, wie begeistert wir sind, weil wir konnten ja nicht mal da sitzen oder irgendwie das, ja, es hat auch geregnet.
Speaker: Es hat geregnet, die hatten geschlossen.
Speaker: Aber das Essen war so gut, dass wir sagen, müssen wir auf jeden Fall weiterempfehlen.
Speaker: Also, ja, das war richtig toll.
Speaker: Ja, aber wir haben natürlich nicht nur gegessen.
Speaker: Nee, wir haben uns auch bewegt.
Speaker: Ein bisschen, genau.
Speaker: Der Fokus unserer Reise war so ein bisschen, dass wir uns die Natur da ein bisschen genauer anschauen in Skone.
Speaker: Denn die hat uns wirklich auch sehr überrascht.
Speaker: Also abseits von dem Bild nur Flach- und Rapsfelder haben wir doch eine ganze Menge entdeckt.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und ganz tolle Erlebnisse in der Natur gehabt, die wir auch an euch weitergeben möchten.
Speaker: Ich glaube, so unser Highlight war wahrscheinlich, oder eins der Highlights war das Reiten, oder?
Speaker: Würdest du auch sagen?
Speaker: Wollen wir mit Reiten anfangen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, wir waren im Söder-Ossen National Park und der ist an sich schon total toll.
Speaker: Ja, ganz toll.
Speaker: Aber das Coole ist, dass man da eine Reittour machen kann und da hatten wir, gewann wir bei Söder Ursens Türriedning und da hatten wir eine ganz liebe Dame, die ja mit uns diese Tour gemacht hat, Anna hieß die.
Speaker: Und genau, der hat uns halt so ein bisschen den Hof gezeigt und uns ein bisschen eine Einführung gegeben zu den Pferden.
Speaker: Und wir müssen ja auch beide sagen, wir haben ja beide seit 20 Jahren oder so nicht mehr auf dem Pferd gesessen.
Speaker: Wir sind auch beide jetzt keine Reiter-Girlies gewesen, die jetzt irgendwie Ahnung hatten.
Speaker: Wir waren beide sehr nervös, ob wir das jetzt hinkriegen.
Speaker: Aber das ging richtig gut.
Speaker: Wir sind dann, ich weiß gar nicht, so zwei Stunden oder so, wir sind durch den Nationalpark geritten.
Speaker: Also geritten, also wir sind nicht galoppiert.
Speaker: Wir wollen ja auch bei den Tatsachen bleiben, wir sind nicht galoppiert.
Speaker: Du hast auch noch deinen Knie was nicht so richtig mitmachen, das muss ein bisschen aufpassen.
Speaker: Aber das ist halt auch das Schöne, weil man kann natürlich es auch dann so anpassen, wie man möchte.
Speaker: Also die haben so gefertigte Tourpakete, die man machen kann.
Speaker: Je nachdem, wie fortgeschritten man ist.
Speaker: Aber das hat eben auch geeignet für Leute wie uns, die blutige Anfänger sind.
Speaker: Und sie hat es eben so angepasst und gefragt, wie ist es mit deinem Knie?
Speaker: Wollen wir es ausprobieren?
Speaker: Haben wir probiert und hast gemerkt, geht nicht mit deinem Knie.
Speaker: Und dann haben wir es halt genauso angepasst.
Speaker: Das finde ich immer super.
Speaker: Das war ganz toll.
Speaker: Das macht einen so ein bisschen sicher auch.
Speaker: Also es hat mir sehr viel Sicherheit gegeben, dass sie so geguckt hat,
Speaker: Wie ist es bei uns und so weiter.
Speaker: Und die Pferde waren halt, also ich fand es auch toll, das ist nicht so, dass du da hinkommst und dann hast du die Pferde fertig und dann reitest du gleich los, sondern es ist halt wie auf dem richtigen Reiterhof.
Speaker: Du bist dann erst mal da und lernst das Pferd kennen.
Speaker: Dann musst du das Pferd putzen.
Speaker: Dann holst du selber den Sattel und das Zahnzeug und musst das alles quasi selber machen.
Speaker: Und ich fand das auch irgendwie wichtig, weil bei solchen Veranstaltungen gucke ich halt auch immer,
Speaker: sehr darauf, insofern, wie ich das einschätzen kann.
Speaker: Ich bin ja jetzt keine Pferdeexpertin, aber ich gucke dann immer sehr darauf, okay, wie ist es jetzt für die Pferde?
Speaker: Hat man auch wirklich Zeit, dass das Pferd sich auch ein bisschen auf einen einstellen kann?
Speaker: Ich meine, es ist naiv, ich weiß nicht, ob jetzt die ReiterInnen dabei sind, die zuhören und jetzt sagen, ach, das ist totaler Quatsch, den Pferden ist es total egal.
Speaker: Aber so von meinem Gefühl her ist es halt besser, wenn die Pferde auch einen ein bisschen kennenlernen können.
Speaker: Und wir hatten wirklich eine gute Kennenlernphase mit dem Pferd.
Speaker: War noch echt lange da, also es hat
Speaker: wirklich lange gedauert auch und sie hat uns alles erklärt und dann haben wir die Pferde halt selber rausgeführt und wir sind natürlich auch ganz, also wir sind wirklich geritten ohne Leine noch irgendwo dran, sondern die Pferde sind wirklich einfach hinterher gelaufen.
Speaker: Sie ist vorweg geritten und wir sind hinterher geritten.
Speaker: Aber mein Pferd eher so im Zickzack.
Speaker: Mein Pferd war so ein bisschen abgelenkt und hat immer versucht, irgendwas am Wegesrand zu naschen.
Speaker: Kann ich ja verstehen, sieht ja auch alles lecker aus.
Speaker: Aber
Speaker: Mein Pferd ist aber links, rechts, links, rechts.
Speaker: Ich bin so hinter euch hier getrottet.
Speaker: Ich hatte auch ein anderes Pferd.
Speaker: Ihr hattet Haflinger heißen.
Speaker: Ja, Haflinger.
Speaker: Und ihr hattet beide Haflinger.
Speaker: Mein Pferd war so ein nordschwedisches Pferd.
Speaker: Das hat mir so Witze gemacht.
Speaker: Ich bin da so rumgewitzt.
Speaker: Ich meinte so, oh, nordschwedische, ja, wie soll man sagen, nordschwedische Pferd.
Speaker: Lebewesen kenne ich.
Speaker: Ich habe so ein Zuhause, so Nordschweden.
Speaker: Ich kenne das Temperament, aber ja.
Speaker: Sie war interessiert an allem, aber irgendwie nicht so daran geradeaus zu laufen.
Speaker: Aber sie war ganz lieb.
Speaker: Ein super liebes Pferd.
Speaker: Also die Pferde waren mega entspannt.
Speaker: Die hatten auch vorher, als wir kamen, die hatten schon so eine Entspannungsdecken über sich drüber.
Speaker: Das fand ich cool.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Warme Decken, ne?
Speaker: Ja, aber es ist ihr irgendwie wichtig.
Speaker: Es ist wichtig, dass die Pferde wirklich ganz entspannt und ausgeruht sind.
Speaker: Und als wir da ankamen, die waren echt so, die haben richtig gedöst.
Speaker: Die waren so, ja, hm.
Speaker: Und dann haben sie sich aber auch gefreut, dass es jetzt wieder losging, dass es was zu erledigen ist und so.
Speaker: Und das war also wirklich eine super Erfahrung.
Speaker: Der Preis, finde ich, war auch extrem gut.
Speaker: Ja, wir haben ja nachgefragt.
Speaker: Was waren das?
Speaker: War das 80 Euro für so eine Tour?
Speaker: Ungefähr 80 Euro für zweieinhalb Stunden.
Speaker: Und es ist immer noch Fika mit drin, also schwedisches Kaffee trinken ein bisschen.
Speaker: Gibt es Muffins, gab es und Kaffee.
Speaker: Kaffee, Kakao hatten wir da, der war sehr lecker.
Speaker: Stimmt, ja.
Speaker: Ja, weil wir haben ja nochmal angehalten dann auf unserer Tour für diese Fika und es war auch sehr strategisch ausgewählt, weil wir waren dann direkt an diesem Kopper hatten.
Speaker: Das ist so eine Schlucht, würde ich sagen.
Speaker: Das war ja auch, was du eben ansprachst, so eine Sache, die uns sehr überrascht hat.
Speaker: Wir gingen ja so hinter und dachten so, what?
Speaker: Was geht?
Speaker: Aber das Witzige ist, es hat auch, wir hatten ja vorher schon so ein Meeting mit unserem Ansprechpartner, wir sitzen vorne, Alfred heißt der gute Mann.
Speaker: Und Alfred hat nämlich gesagt, so nebenbei, so, ja,
Speaker: Wie kann das der Svedis Grand Canyon?
Speaker: Genau.
Speaker: Also wir nennen es Schwedens Grand Canyon.
Speaker: Da dachte ich so, okay, was kann das sein?
Speaker: Aber das war halt wirklich so eine, also du gehst so hin auf diesen Aussichtspunkt und dann geht es so richtig steil runter.
Speaker: Ich glaube 90 Meter tief.
Speaker: Ja, 90 Meter.
Speaker: Und dann ist da einfach eine riesen Schlucht.
Speaker: Das ist total beeindruckend.
Speaker: Also das war echt richtig cool.
Speaker: Ich glaube, es ist auch einer der höchsten Punkte in Skone mit 200 Metern über dem Meeresspiegel.
Speaker: Ich glaube, es gibt einen Berg.
Speaker: Ich mache gerade Anführungszeichen mit den Fingern.
Speaker: Ich glaube, der höchste Berg in Skone ist 225 Meter über dem Meeresspiegel.
Speaker: Das heißt wahrscheinlich der zweithöchste Punkt in Skone.
Speaker: Und das ist super gut zu erreichen, auch wenn ihr zu Fuß im Nationalpark seid, umgekehrt.
Speaker: Auf jeden Fall mal hin und angucken.
Speaker: Genau, der Nationalpark ist eh sehr interessant.
Speaker: Wir waren da auch ganz kurz in dem kleinen Naturrum und da haben sie zum Beispiel Saurierknochen gefunden in dem Nationalpark.
Speaker: Daran kann ich mich erinnern.
Speaker: Ja, Naturrum, falls ihr jetzt nicht wisst, was es ist, das sind so Museen, die es eigentlich bei fast allen Nationalparks in Schweden gibt.
Speaker: Also die sind immer umsonst, auch super für Regentage oder so geeignet oder auch mit Kindern.
Speaker: Ich finde sie gerade für Kinder, die interessant laufen.
Speaker: Ja, weil als Erwachsener haben jetzt auch gesagt, wir haben jetzt einige gesehen, so ja, es ist nett, aber ich finde es eher für Kinder und für Kinder ist es richtig toll.
Speaker: Ich glaube, ich hätte es so gefeiert als Kind.
Speaker: Es gibt ja so viele Sachen, die du halt so richtig interaktiv machen kannst und so anfassen kannst.
Speaker: Also sie sind echt schön gemacht.
Speaker: Genau, und da waren wir eben drin und da kannst du immer ein bisschen was lernen über genau die Regionen, wo du eben gerade bist.
Speaker: Ja, da weiß ich genau, dass meine Kinder das sehr interessant finden würden, dass da eben Dinosaurierknochen gefunden wurden.
Speaker: Und das ist so ein ganz verrücktes Gestein.
Speaker: Also man sieht auch richtig auf diesem Aussichtspunkt oben, dass das halt mal ein Fluss war, der sich da so eingegraben hat in dieses Gestein.
Speaker: Also ganz, ganz toll und ganz überraschend und unerwartet.
Speaker: Richtig super.
Speaker: Genau.
Speaker: Und was wir noch draußen gemacht haben, auch in einer sehr schönen Umgebung, bei Waldbaden.
Speaker: Überleitung ging es nicht so gut, aber egal, passt schon.
Speaker: Überleitung zum Waldbaden kommt jetzt.
Speaker: Das war ja auch so eine Sache.
Speaker: Waldbaden ist ja mittlerweile so ein Begriff, den kennt man irgendwie.
Speaker: Also das ist ja Shinrin-Yoku, wo das ja auf Japanisch heißt, da kommt das ja eigentlich her.
Speaker: Und wir waren ja beide ein bisschen skeptisch.
Speaker: Ja, gut, wir sind halt beide jeden Tag in der Natur unterwegs, im Wald unterwegs.
Speaker: Ist jetzt Waldbaden wirklich was, was uns jetzt betrifft?
Speaker: Weil da denkt man vielleicht eher an Leute, die einen stressigen Alltag in der City haben, in Berlin sind oder so.
Speaker: Da dachte ich, die Leute brauchen da vielleicht so ein bisschen das, wo sie herangeführt werden.
Speaker: Aber wir haben ja beide gesagt, nach der Erfahrung so doch,
Speaker: tatsächlich haben wir das gebraucht und wir haben eigentlich noch nie so intensiv den Wald wahrgenommen.
Speaker: Es klingt alles ein bisschen esoterisch und komisch, aber das war echt eine richtig, richtig tolle Erfahrung von beiden.
Speaker: Also ich habe auch danach, ich hatte das in meiner Story auch und da haben mir ganz, ganz viele geschrieben und waren auch, viele waren genauso skeptisch sozusagen wie wir und waren so, ja, ich gehe halt jeden Tag im Wald spazieren, lohnt sich das jetzt dafür Geld auszugeben?
Speaker: Tatsächlich
Speaker: Es ist wirklich krass gewesen.
Speaker: Im Endeffekt muss man sich das vorstellen wie so eine geführte Meditation.
Speaker: Genau, mit Marianne.
Speaker: So hieß die Dame übrigens.
Speaker: Marianne hat das mit uns gemacht, ja.
Speaker: Und man fängt halt an, man geht halt in den Wald und man fängt auf einmal, ist man so gezwungen mal,
Speaker: zu gucken, was siehst du eigentlich?
Speaker: Und ganz speziell sich auf Sachen zu konzentrieren.
Speaker: Was hörst du?
Speaker: Was hörst du mit deinem linken Ohr?
Speaker: Was hast du mit deinem rechten Ohr?
Speaker: Das habe ich noch nie gemacht.
Speaker: Ich habe auch nie gemacht, mich darauf konzentriert.
Speaker: Was höre ich rechts, was höre ich links?
Speaker: Ich fand es am Anfang super schwierig, das zu filtern.
Speaker: Und wirklich zu denken, okay, das ist jetzt von da, das ist von da, aber nach einer Zeit hat man sich daran gewöhnt.
Speaker: Und wir sollten wirklich alle unsere Sinne mal benutzen und nicht nur so durchlaufen, sondern okay, was hörst du, was riechst du?
Speaker: Mach mal die Augen zu.
Speaker: Und was bei mir auch ganz...
Speaker: ganz doll so war.
Speaker: Du kennst ja sowieso von mir, wir zusammen laufen, du bist ja einiges kürzer als ich.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Kürzer, kleiner.
Speaker: Siehst du, das ist das Schwedische, ne?
Speaker: Lang und kurz.
Speaker: Lang und kurz, genau.
Speaker: Du bist ja kleiner als ich.
Speaker: Das heißt, dementsprechend muss ich natürlich mehr Schritte gehen, um mehr Schritte zu halten.
Speaker: Und ich bin aber auch noch dazu, dass ich groß bin, jemand, der auch relativ schnell geht.
Speaker: Weil ich irgendwie immer so
Speaker: Ja, kennst du wahrscheinlich auch, wenn man in der Großstadt gelebt hat, das ist irgendwie so, das ist immer wie schnell und effizient und zack, zack und schnell die U-Bahn noch kriegen und das hat sich irgendwie immer noch so, das hat sich immer noch dieses Ding, dass ich eigentlich immer schnell gehe und gar nicht drüber nachdenke und da hat sie ja, sie hat ja eigentlich am Anfang gar nicht gesagt, was wir machen sollen, wir sind einfach mit dem mitgelaufen, ich habe halt gemerkt, so krass,
Speaker: geht ja richtig langsam.
Speaker: Richtig langsam.
Speaker: Das habe ich erst ein bisschen Kirre gemacht, weil ich denke, boah, ein bisschen schneller können wir aber schon gehen.
Speaker: Ging mir genauso.
Speaker: Ja, ging mir genauso.
Speaker: Ja, und da habe ich ja gedacht, okay, vielleicht ist es ja auch irgendwie so ein Ding, dass du das jetzt in der Absicht machst.
Speaker: Und dann bin ich ja langsamer gelaufen.
Speaker: Das fiel mir extrem schwer.
Speaker: Das klingt total affig, aber es fiel mir wirklich schwer, also ganz, ganz langsam zu gehen.
Speaker: Und halt nicht, dass es sich darum dreht, der jetzt schnell von A nach B zu kommen und effizient zu sein, sondern wirklich, es geht jetzt nur darum, im Wald zu sein und irgendwie mit der Natur in Verbindung zu sein.
Speaker: Also da
Speaker: Und was ich da so interessant fand, weil die Marianne, die erklärt einem danach halt auch, nachdem man das dann gemacht hat, da gibt es natürlich auch nochmal Fika, was sie auch ganz toll vorbereitet, auch für alle, die irgendwelche Allergien haben, finde ich ganz, ganz toll.
Speaker: Und sie hat dann danach auch gesagt, dass eben, wenn man langsam läuft, dass wir modernen Menschen sind daran, überhaupt nicht gewohnt, mal einfach langsam zu laufen.
Speaker: Und wir sind dann ganz langsam diesen Berg hochgelaufen, was echt schwer war.
Speaker: Aber ich hatte auch das Gefühl, ich habe gar keine Balance.
Speaker: Sie hat gesagt, dass es nämlich normal ist, dass diese Muskeln, die wir haben in unseren Füßen und in unseren Beinen, diese nutzen wir gar nicht.
Speaker: Diese Feinmotorik, die nutzen wir eben gar nicht mehr.
Speaker: Und dadurch fühlen wir uns so unstabil.
Speaker: Ja, das hatte ich auch.
Speaker: Ich war immer so ganz wackelig irgendwie.
Speaker: Ich dachte mir so, meine Güte, wieb geworden bist.
Speaker: Warum kannst du jetzt nicht mal so ruhig laufen?
Speaker: Aber es ist wirklich so, dass wir das gar nicht mehr trainieren.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Diese ganzen Übungen, die wir gemacht haben, die haben mich schon sehr berührt und sehr beruhigt, beides.
Speaker: Aber die emotionalste Übung kam mir dann eigentlich noch.
Speaker: Genau, wir haben mich Bäume umarbt.
Speaker: Dachten wir auch beide so, naja, mal gucken.
Speaker: Na ja, mal gucken.
Speaker: Aber haben wir tatsächlich dann Bäume umarmt und man muss sich halt auch wirklich mal auf solche Sachen einlassen.
Speaker: Also da kann man jetzt drüber denken, was man möchte.
Speaker: Aber ich finde, man muss es zumindest mal probiert haben.
Speaker: Wir waren ja beide offen, haben das dann gemacht und ich dachte echt, das ist eigentlich gar nicht so schlecht.
Speaker: Also es hat sich irgendwie gut angefühlt.
Speaker: Ich habe so, für mich, seit danach hat uns dann Marianne gefragt, wie sie sich für uns angefühlt hat.
Speaker: Und ich habe gesagt, ich kann es irgendwie am besten so erklären, dass ich irgendwie, ich sage mal, so einen Urgroßvater umarme.
Speaker: Es hat sich irgendwie so...
Speaker: für mich so eine männliche, beschützende Energie angefühlt.
Speaker: Irgendwie ist man verwandt auf eine Art und Weise, aber irgendwie so fernverwandt.
Speaker: Das hat eher das Gefühl, was ich so hatte.
Speaker: Aber irgendwie sehr beschützt und beruhigt und irgendwie geborgen, habe ich mich gefühlt.
Speaker: Und das war echt cool.
Speaker: Und du hast ja auch eine ähnliche Erfahrung gemacht.
Speaker: Ja, also es hat mich... Ich bin jetzt nicht so nah am Wasser geboren, muss ich sagen.
Speaker: Aber tatsächlich habe ich dann danach in dem Gespräch Tränen in die Augen bekommen.
Speaker: Weil es so ein intensives Gefühl war.
Speaker: Sie hat gesagt, wir sollen quasi einen Baum aussuchen.
Speaker: Eigentlich sucht eher der Baum den Menschen aus.
Speaker: Das war irgendwie lustig.
Speaker: Und dann habe ich mich zu einem Baum quasi hingezogen gefühlt.
Speaker: Ich weiß auch nicht warum.
Speaker: Habe den dann umarmt.
Speaker: Und dann macht man auch eine Übung.
Speaker: Also man geht nicht einfach hin zum Baum und umarmt den, sondern man soll sich erstmal angucken.
Speaker: Man soll daran horchen.
Speaker: Man soll fühlen und sich auf den Baum konzentrieren.
Speaker: Und am Ende, wenn man möchte, kann man ihn umarmen.
Speaker: Und ich habe halt auch so auf einmal so ein ganz starkes Gefühl gehabt, so als ob eine Stimme zu mir sagen würde oder so ein inneres Gefühl von wegen, du bist genug mit dem, was du machst, du machst genug.
Speaker: Weil ja, gerade ich glaube, viele werden es auch kennen im Alltag, also man...
Speaker: Man jongliert ja immer gleichzeitig so viele Bände in der Luft.
Speaker: Und so viele Hüte auf, so verschiedene Rollen.
Speaker: Ja, man hat so viele verschiedene Rollen, man versucht überall sein Bestes zu geben und im Endeffekt geht es mir zumindest so, dass ich ja ganz oft immer denke, oh Mann, am Ende des Tages, da war es, das hat nicht gut geklappt und
Speaker: Da hätte ich jetzt mit meinen Kindern ein bisschen ruhiger und geduldiger sein müssen oder da hätte ich mehr drauf eingehen müssen.
Speaker: Das sind immer so Sachen, die dann so bei mir irgendwie eine große Rolle spielen, weil ich mir halt echt viel Mühe gebe in vielen Dingen oder eigentlich in allen Dingen, die ich mache.
Speaker: Und dieses Gefühl, dass ich auf einmal so gespürt habe, es ist alles gut, so wie ich es mache und ich bin genug, so wie ich bin.
Speaker: Das hat mich irgendwie richtig doll emotional berührt.
Speaker: Und das Ding ist ja auch, das ist ja alles auch kein Hokuspokus oder irgendwas, was man sich ausdenkt.
Speaker: Es gibt ja mittlerweile wirklich viele Studien auch zu dem Thema, die einfach belegen, dass das Nervensystem sich beruhigt.
Speaker: Jetzt kriegt Molly gerade Futter.
Speaker: Warte.
Speaker: Falls ihr das hört, das ist Mollys Futterautomat.
Speaker: Es gibt ja mittlerweile auch viele Studien genau dazu, dass sich das Nervensystem beruhigt, der Cortisolspiegel sinkt und so weiter.
Speaker: Das sind ja wirklich Sachen, die belegt sind und jetzt keine Hokuspokus.
Speaker: Wir können es auch wirklich empfehlen, mal so eine Führung, so eine gegeidete Tour mit Marianne zu machen.
Speaker: Ich fand auch ganz spannend, sie macht das auch für eine Kommune.
Speaker: Da bezahlt die Kommune das für Menschen, die Angehörige pflegen, die schwer krank sind.
Speaker: Und das fand ich auch sehr berührend, was sie erzählt hat, dass eben diese Menschen, die halt Angehörige haben, die halt schwer krank sind und vielleicht im Sterben liegen, dass die ja auch Hilfe brauchen, dass man sich auch um die kümmern muss und dass die dann eben von der Kommune bekommen, die das bezahlt bei ihr.
Speaker: Und dass es für die so ist, dass sie endlich mal abschalten können, einfach in der Natur zu sein.
Speaker: Und ja, also mich hat es total begeistert.
Speaker: Ich werde es auf jeden Fall wieder machen.
Speaker: Ich war dann auch gleich so, ich dachte, oh Gott, so was will ich selber anbieten, ich muss mir auch so eine Ausbildung machen.
Speaker: Weil ich das irgendwie so sinnvoll finde in der heutigen Welt, in der wir so gestresst sind und irgendwie so von so vielen Dingen umgeben sind, die uns ablenken von der Natur und eigentlich auch von uns selbst.
Speaker: Wie jetzt gerade ein Reh.
Speaker: Aber das Reh, das darfst du ja ablenken, ja.
Speaker: Das ist so witzig, gerade das Timing, wo du das meinst.
Speaker: Ich so, Uri.
Speaker: Ja, nee, auf jeden Fall.
Speaker: Aber dazu kann ich vielleicht ganz kurz mal die Geschichte erzählen, was ich diese Woche hatte.
Speaker: Mit dem Wildlife-Adventure.
Speaker: Also, das passt.
Speaker: Es hat mich auch wirklich an dieses Waldbaden erinnert.
Speaker: Diese Situation war so skurril.
Speaker: Ganz kurz mal aus dem Kontext heraus.
Speaker: Jetzt nach unseren ganzen Reisen hatte ich ein, ich habe das ganze Schuljahr jetzt ein Schüleraustauschprojekt gehabt mit einer Schule in Baden-Württemberg.
Speaker: Und die waren jetzt zu Besuch jetzt die letzten Tage.
Speaker: Und da haben wir für die eine kleine Nachtwanderung gemacht.
Speaker: Jetzt Nachtwanderung, kurze Erklärung, wir sind hier in Nordschweden, wir haben keine Dunkelheit mehr, also auch keine Nacht mehr.
Speaker: Es ist ja rund um die Ohel jetzt.
Speaker: Und wir waren halt abends im Wald und wollten Elche sehen, weil wir an einer Stelle waren, wo mit meinem Chef der Jäger ist, wo der eigentlich oft Elche sieht.
Speaker: Und dann sind wir ganz, ganz leise, eine halbe Stunde lang, also wir sind anderthalb Stunden durch den Wald gelaufen und dann die letzte halbe Stunde mussten einsteigen.
Speaker: Alle Teenager ganz leise sein, was echt schwer war für die.
Speaker: Und auch mal gucken und so.
Speaker: Das ist für die richtig schwer gewesen.
Speaker: Wir haben halt dann keinen Elch gesehen.
Speaker: Und als wir auf dem Rückweg waren, hat mein Chef gesagt, okay, ihr könnt jetzt wieder reden.
Speaker: Und natürlich haben sie sofort wieder ihre Handys gezückt und ihre TikTok-Videos sich angeguckt.
Speaker: Und sind einfach vorgerannt.
Speaker: Und da muss ich auch wieder an dieses Waldbaden denken.
Speaker: Weil die sind einfach nur gerannt, ohne nach links und rechts zu gucken.
Speaker: Ja.
Speaker: in irgendeine Richtung, haben sich dann im Endeffekt noch verlaufen.
Speaker: Wir mussten die noch hinterherrennen und dann die wieder zurückholen, weil die gar nicht in die richtige Richtung gelaufen sind.
Speaker: Aber die rennen quasi vor und wir waren drei Lehrerinnen und halt mein Chef und auf der linken Seite, wir bleiben auf einmal so stehen, weil wir da so einen großen Schatten sehen, weit weg.
Speaker: Und mein Chef und ich, wir gucken alle, da stand einfach ein Bär.
Speaker: Die sind also einfach mal 17 Teenager an einem Bär vorbeigerannt, weil sie so mit sich und ihrem bescheuerten Handy beschäftigt sind.
Speaker: Alter Schwede.
Speaker: Dass sie nicht den Bären gesehen haben.
Speaker: Wir haben sie dann tatsächlich, wir waren auch ein bisschen gemein, wir haben jetzt nicht gebrüllt, guckt mal hier, weil die hätten ja auch echt brüllen müssen, die waren schon so weit weg, wir haben die kaum noch gesehen.
Speaker: Aber wir dachten dann auch so, nee, wir sagen denen jetzt mal nicht, dass da vorne ein Braunbär steht, weil wer weiß, auf was für Ideen die kommen, um Selfies mit dem Bären zu machen oder so.
Speaker: Besser ist das.
Speaker: Aber es hat mir wirklich, um den Bogen wieder zum Wald baden zu spannen, es hat mir einfach, erst mal war es unglaublich skurril und zweitens hat es mir wieder gezeigt, wie wir Menschen heutzutage so drauf sind.
Speaker: Wir nehmen unsere Umwelt nicht mehr wahr.
Speaker: Wir sind nur noch in unserer eigenen Welt und denken immer, wir sind so abgekapselt von allem.
Speaker: Aber ja,
Speaker: Und noch dazu ist ja auch das Ding, ich kann jetzt nicht gerade die genauen Zahlen zusammenkriegen, aber ich finde es so heftig, wenn man halt vergleicht, nur mal zu Leuten, die vor 100 Jahren gelebt haben, wie vielen Reizen, also äußerlichen Einflüssen wir eigentlich ausgesetzt sind jeden Tag.
Speaker: Es ist ja irgendwie auch klar, dass man irgendwann so einen Tunnelblick hat und irgendwie versucht, sich abzuschotten, weil unser Gehirn ist gar nicht darauf ausgelegt.
Speaker: Also so viele verschiedene Eindrücke zu verarbeiten jeden Tag, es ist zu viel.
Speaker: Und gerade dann ist es mal schön, wirklich, ich fand auch die Übung ganz schön, die sie mit uns gemacht hatte, wo wir dann uns wirklich mal so ganz, ganz kleine Dinge konzentrieren sollten.
Speaker: Wo sie diese Lupen mit dabei hatte, man sagt, guck mal hier, schau ich das mal genauer an und so.
Speaker: Ist auch schön, man guckt auch gar nicht mehr auf diese ganz kleinen Dinge.
Speaker: Und ich erinnere mich so an meine Kindheit, ich habe so oft irgendwie so Ameisen zugeguckt und mir irgendwie so ganz kleine Sachen angeschaut, das macht man ja gar nicht mehr als erwachsene Menschen.
Speaker: Das ist so schade, auf sowas konzentriert.
Speaker: Und mir ist auch aufgefallen, so als ganz letzter Punkt dazu, mir ist wirklich aufgefallen, dass wir eigentlich, wenn wir mal den Geist öffnen, so viele Eindrücke auch in der Natur haben.
Speaker: Also wie viele Geräusche in dem Wald waren, wie viele Farben, wir mussten ja auch uns aufs Riechen konzentrieren und aufs Spüren, wie dann so der Wind leise durch den Wald weht.
Speaker: Es sind ja eigentlich schon sehr viele Reize da.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also, ja.
Speaker: Ganz tolle Erfahrung, auch gar nicht so teuer.
Speaker: Nee, ich weiß gar nicht mehr.
Speaker: Wir haben auch danach gefragt, was das kostet.
Speaker: Ich glaube, das war wirklich überraschend wenig.
Speaker: 450, glaube ich.
Speaker: Ich glaube, 45 Euro.
Speaker: 40 Euro, ja, genau.
Speaker: Mit Fika.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wir waren, wie gesagt, am Anfang auch ein bisschen skeptisch und so.
Speaker: Und braucht man dafür jetzt jemanden, der das mit einem macht?
Speaker: Aber ich glaube, auch alleine machst du das nicht.
Speaker: Da braucht man jemanden, der ihn auch so ein bisschen an die Hand nimmt.
Speaker: Und einen so ein bisschen pusht, das auch so zu machen und anzunehmen.
Speaker: Plus Marianne fanden wir beide super, super nett.
Speaker: Die hat ja auch selber einfach sehr schicksalhafte Geschichte und so weiter, die sie mit uns geteilt hat.
Speaker: Das will ich jetzt gar nicht im Podcast wirklich besprechen, aber sie hat da auch Gründe dafür, warum sie das macht.
Speaker: Und das war alles sehr emotional und berührend und einfach eine ganz, ganz liebe Person, die das mit ganz viel Herz macht und auch eine ganz tolle Aura hat.
Speaker: Man hat sich sehr, sehr wohl gefühlt und sehr beruhigt gefühlt.
Speaker: Also
Speaker: Und ich habe mir so gedacht, falls ihr in Schweden ankommt und vielleicht noch weiter in den Norden wollt, dass ihr dann, vielleicht macht ihr einfach mal so eine Pause und plant dieses Waldbaden ein, bevor ihr weiterfahrt.
Speaker: Und ich glaube, dann kommt man auch richtig an in dem Land und ist ganz geerdet und kann dann seinen Urlaub beginnen.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und falls ihr euch jetzt fragt, ob das auch für Kinder geeignet ist, haben wir auch nachgefragt.
Speaker: Sie meinte, ja, das macht sie auch mit Kindern.
Speaker: Da passt natürlich das Ganze ein bisschen an, dass es auch ein bisschen kinderfreundlich ist.
Speaker: Und ja, ja.
Speaker: Also je nachdem, sagt ihr einfach Bescheid.
Speaker: Also wie immer, wir verlinken euch alles in der Beschreibung.
Speaker: Da könnt ihr dann alle Sachen finden, über die wir gesprochen haben.
Speaker: Und dann gegebenenfalls, wenn ihr da Bock drauf habt, Kontakt aufnehmen und selber sowas machen.
Speaker: Genau.
Speaker: Zum nächsten Naturerlebnis, Wiebke, würde ich mal sagen.
Speaker: Wir haben jetzt viel über Wald gesprochen und so.
Speaker: Sprechen wir doch mal über Wasser.
Speaker: Genau.
Speaker: Wir waren wieder unterwegs.
Speaker: Auf dem Wasser.
Speaker: Und vielleicht erinnert ihr euch noch an unsere Wärmlandreise.
Speaker: Da gab es ja auch so ein paar Zwischenfälle, als wir auf den Kanus waren.
Speaker: Und ja, auf jeden Fall, wir waren dann in Stockholm-Möllern, so heißt der Ort, und haben uns da ein Kanu ausgeliehen.
Speaker: Und
Speaker: Das war auch noch so, dass der Herr sagte, du, also oder ihr, ihr könnt euch da, eigentlich könnt ihr euch gar nicht verfahren.
Speaker: Ihr müsst einfach nur flussabwärts fahren.
Speaker: Also ihr könnt gar nicht in die andere Richtung fahren.
Speaker: Und einfach mit dem Flusslauf folgen.
Speaker: Also es ist wirklich so für richtige Dödel gemacht.
Speaker: Dachten wir, super, perfekt für uns.
Speaker: Aber die Dödel waren trotzdem wieder am Start.
Speaker: Na, die Dödel.
Speaker: Dödel wären nicht die Dödel, wenn sie es nicht schaffen würden, nach gefühlt zwei Minuten, ich glaube, es waren wirklich zwei Minuten, direkt wieder irgendwie ein Chaos zu verursachen.
Speaker: Weil dieser Herr, der uns dann geholfen hat, das Kahn noch ins Wasser zu lassen und so, der hat dann irgendwie noch erst ein paar Fotos gemacht für uns, so, ne, so, wir eingestiegen sind und so.
Speaker: Und dann war der weg.
Speaker: Gott sei Dank war der weg.
Speaker: Gott sei Dank, ja.
Speaker: Wie geht es denn noch da?
Speaker: Ist er noch?
Speaker: Es war auch kein Herr, es war ein junger Mann.
Speaker: Es war ein junger Mann, ja.
Speaker: Anfang 20, ein ganz junger Mann.
Speaker: Wir haben uns echt gut zum Affen gemacht.
Speaker: Es war gut, dass er nicht mehr da war.
Speaker: Weil wir sind dann mit dem Flusslauf gefahren.
Speaker: Wir waren ja erst mal dann beide so, ja, wir haben uns umgeschaut.
Speaker: Wir sind abgelenkt, glaube ich.
Speaker: Wir haben hier rechts und links geguckt und so.
Speaker: Und auf einmal war da so ein riesen Ast im Wasser, wo du auch nicht drunter durchkommst.
Speaker: Da lag ein Baum umgekippt im Wasser.
Speaker: Und ich glaube, man hätte rechts dran vorbeifahren sollen.
Speaker: Ich glaube, das war der Gedanke.
Speaker: Aber das Ding ist, ich war da gar nicht auch vorbereitet, dass jetzt nach gefühlten 50 Metern direkt irgendwie das erste Hindernis kommt.
Speaker: Und dann sind wir so schnurstark auf diesem Baum da zugefahren.
Speaker: Und das habt ihr vielleicht auch gesehen bei uns in der Story.
Speaker: Falls nicht, wir haben beide das Wohne Reisers-Highlight angelegt.
Speaker: Da könnt ihr euch das, könnt ihr es nochmal genau miterleben, was da passiert war.
Speaker: Also die Todesangst in dem Moment.
Speaker: Nee, weil dann hat sich das ganze Kanu gedreht und ich so, wir können uns doch ducken.
Speaker: Wiebke so, nee, ich kann mich hier nicht ducken.
Speaker: Ich so, nee, scheiße, ich auch nicht.
Speaker: Weil Svea meinte, ach, wir Koppersen drunter durch, habe ich mich dann schon in so eine Position gebracht, dass ich dann quasi mich irgendwie ducken kann.
Speaker: Aber das Witzige war, Svea hat dann irgendwann nur noch geschrieben, Wiebke, du kannst dich jetzt nicht hinlegen.
Speaker: Du kannst dich nicht hinlegen.
Speaker: Nee, weil zu meiner Verteidigung, wir haben uns gedreht und dieser Baumstamm war an einigen Stellen ein bisschen tiefer im Wasser, an anderen höher.
Speaker: Und bei meinem Ende war da relativ tief im Wasser, das ist ja keine Chance, was ich da drunter durchkam.
Speaker: Da hat sich das Kano gedreht und dann hatte ich wirklich Angst, dass ich rückwärts in diesen Baum irgendwie so reingedrückt werde, weil da war ja ziemlich viel Strömung da am Anfang, um das Genick breche.
Speaker: Ich hatte Todesangst.
Speaker: Ich hatte Todesangst mal wieder.
Speaker: Immer auf diesen Reisen mit mir Todesangst.
Speaker: Aber das Witzige war, dass du mich ja so angemacht hast, ich soll mich jetzt nicht hinlegen.
Speaker: Ich hab mich ja quasi versucht irgendwie zu ducken.
Speaker: Aber dann waren meine Beine quasi oben und der Rest meines Körpers lag quasi.
Speaker: Und dann kam ich, weil ich ja auch nicht so fit bin, auch nicht so schnell wieder hoch.
Speaker: Ich habe nur gedacht, ich kann jetzt nicht alleine das Kanu umdrehen.
Speaker: Ich meine, ich brauche jetzt Hilfe.
Speaker: Ich hatte wirklich Angst.
Speaker: Ich hatte Angst um mein Rückengrad in dem Moment.
Speaker: Aber Leute, keine Sorge, wir haben es überlebt.
Speaker: Wir haben das dann irgendwie geschafft.
Speaker: Wir haben dann geschafft, einen Stroph aufwärts zu paddeln mit vereinten Kräften und sind dann an diesem Baum vorbeigefahren.
Speaker: Aber danach wurde es auch nicht einfacher.
Speaker: Also an sich ist diese Tour super easy und wirklich, glaube ich, total entspannt.
Speaker: Wunderschön.
Speaker: Nur, Problematik bei uns, wir hatten extrem Wind an dem Tag.
Speaker: Das war sehr schön.
Speaker: Also gegen Wind.
Speaker: Und war ja noch der Herr oder der junge Mann, der gesagt hat, ihr müsst einfach nur flussabwärts fahren, ihr könnt gar nicht flussaufwärts fahren.
Speaker: Hohes mal Bier, haben wir gedacht.
Speaker: Weil der Wind hat uns den flussaufwärts gedrückt.
Speaker: Also wenn wir nichts gemacht hatten, sind wir einfach rückwärts gefahren.
Speaker: Das heißt, wir mussten wirklich die ganze Zeit korrigieren mit dem Wind.
Speaker: Der Wind hat die ganze Zeit irgendwie gedreht.
Speaker: Wir mussten wirklich viel gegen ansteuern, damit wir da irgendwie vorankamen.
Speaker: Aber ansonsten war es super schön.
Speaker: Also war eine total abwechslungsreiche Flusslandschaft.
Speaker: Fast teilweise ein bisschen dungelartig, so Everglades-mäßig.
Speaker: Ja, ganz toll.
Speaker: Und dann wieder so offene Weiden und so.
Speaker: Wir haben Kühe getroffen unterwegs.
Speaker: Die kamen auch sehr nach an, die Kühe.
Speaker: Die waren sehr interessiert.
Speaker: Ich dachte, die hoppen hier ins Kanu rein.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber ich hab gedacht, war kein Zaun.
Speaker: Nee.
Speaker: Nee, aber war cool.
Speaker: Und was uns ja beide überrascht hat, wir hatten ja bei diesen Reisen mal einen straffen Zeitplan.
Speaker: Und wir dachten so, scheiße, das schaffen wir gar nicht in der Zeit, da zu sein, wo wir sein müssen, weil wir halt so viel Gegenwind hatten.
Speaker: Aber wir sind doch fitter, als wir gedacht haben.
Speaker: Haben wir geschafft.
Speaker: Wir sind echt noch so Punktland los, sind wir am Auto wieder angekommen.
Speaker: Das war gut.
Speaker: Ja.
Speaker: Es war ein bisschen lustig, weil wir hatten ja vom Tag davor, von zwei Stunden auf dem Pferd sitzen, hatten wir einen ziemlichen Muskelkater am Hintern.
Speaker: Und dann am nächsten Tag hatten wir dann einen ziemlichen Muskelkater in den Arm und in den Schultern.
Speaker: Ja, also volles Programm.
Speaker: Wir essen nicht nur auf diesen Fahrten.
Speaker: Wir beteiligen uns auch, beteiligen
Speaker: Betätigen?
Speaker: Betätigen.
Speaker: Betätigen uns auch körperlich.
Speaker: Ja, aber das fand ich auch eine richtig coole Sache.
Speaker: Es macht total Spaß, ganz toller Fluss, tolle Landschaft.
Speaker: Und da habe ich auch gedacht, da hatte ich richtig Lust, das mit meinen Kindern zu machen.
Speaker: Schwimmbästern haben die auch alles da.
Speaker: Und super ausgebaut fand ich die ganze Sache.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wir haben ja noch einen Insider-Tipp erfahren.
Speaker: Er hat uns ja gesagt, bei den Schwimmwesten sollen wir die Kinderschwimmwesten nehmen, weil die sind kleiner und komfortabler, aber müssen laut Gesetz genauso viel tragen können wie die erwachsenden Schwimmwesten.
Speaker: Fand ich interessant.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Das war auch das, ja.
Speaker: Ohne Gewehr.
Speaker: Alle Angaben ohne Gewehr.
Speaker: Das ist nicht meine Aussage.
Speaker: Wollte sagen.
Speaker: fragt nochmal nach.
Speaker: Aber das war das, was er uns gesagt hat.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wenn ihr da seid in Stockgummelan, bei dem Kanuverleih ist direkt gegenüber, oder nicht nur ein Loppis, sondern drei richtig schöne Loppis-Sach.
Speaker: Richtig tolle.
Speaker: Da habe ich auch so einen kleinen Loppis-Abstecher gemacht, weil ja beide ja Loppis sehr, sehr lieben.
Speaker: Also verlinken wir euch auch die Location in der Beschreibung, weil da gibt es drei, ich muss noch kurz gucken, ich habe es ja aufgeschrieben, wie die hießen.
Speaker: Lilla Fröken Freud Steenhüset und Fried Ock
Speaker: Freud.
Speaker: Hat das schwierige Namen.
Speaker: Ja, da gibt's alles mögliche.
Speaker: Ich würd sagen, sind ein bisschen teurer, weil das eben sehr kuratierter Loppes ist, würd ich sagen.
Speaker: Aber dafür ist es auch ein echt schöner Loppes, wo nicht so viel Ramsch ist.
Speaker: Weil kommt ja drauf an, worauf man so steht und was man haben möchte.
Speaker: Es gibt natürlich auch viele Loppessaal
Speaker: wo echt einfach viel Mist ist, aber auch alles günstig ist.
Speaker: Und das ist, finde ich, ein Laden, wo man auch super schön vielleicht ein bisschen besondere Souvenirs shoppen kann.
Speaker: Oder auch vielleicht Einrichtungen.
Speaker: Da gab es auch ganz tolle Möbel und so.
Speaker: Wie gesagt, wo ihr euch da drauf einstellen könnt, ist ein Tick teurer, würde ich sagen.
Speaker: Ist nicht teuer, aber ein Tick teurer als ein anderer Robbisser.
Speaker: Aber finde ich auch dafür ein bisschen schöner.
Speaker: Und da gab es ja auch so einen Kaffee.
Speaker: Ich weiß nicht, gab es richtig einen Kaffee?
Speaker: Auf jeden Fall gab es wirklich so Eis und Kaffee, habe ich gesehen.
Speaker: Da war auch ein Kaffee, ja.
Speaker: Ja, siehst du.
Speaker: Also da kann man auch dann sich einen Spann nach der Kanufahrt.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Also da auf jeden Fall einen Stop einlegen.
Speaker: Und wenn ihr jetzt nicht wisst, was Lobbys oder Lobbys da sind, dann hört auf jeden Fall nochmal in unsere Folge dazu rein, die wir mal gemacht haben.
Speaker: Vor einer ganzen Weile haben wir nämlich darüber mal gesprochen über die schwedischen Flohmärkte.
Speaker: Kann ich euch sehr empfehlen, vor allem wenn ihr da eh gerade seid und Kanu gefahren seid, dann macht da unbedingt einen Stop.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wo wir schon bei Kuriositäten sind.
Speaker: Oh, meine Überleitungen sind heute echt gut, ne?
Speaker: Wahnsinn!
Speaker: Ich bin beeindruckt, du.
Speaker: Wie ein Profi.
Speaker: Kuriositäten, Leute, da haben wir den absoluten Tipp.
Speaker: Ich bin mir sicher, ich werde im Sommer auf jeden Fall da hinfahren, auf jeden Fall mit meinen Kindern, weil meine Kinder sind blown away von diesem Buch, was ich mitgebracht habe von Arnold.
Speaker: Ja, also, weil, genau, wir haben Arnold nicht angelernt.
Speaker: Arnold, Leute, ist der verrückteste und interessanteste Mensch, dem ich in meinem Leben bis jetzt begegnet bin.
Speaker: Glaube ich, kann ich wirklich confident sagen.
Speaker: Kann ich auch sagen, ja.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Arnold Werner schon heißt der gute Mann.
Speaker: Und der Herr, also es gibt so viel bei Ihnen zu erzählen, aber... Vielleicht müssen wir erst erzählen, für uns, wir hatten ja im Endeffekt keine Informationen, außer, dass wir zu Arnolds Kannibalenmuseum sollen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und dann kamen wir da in diesem Ort an und haben gedacht, was ist das hier?
Speaker: Also der Ort sieht...
Speaker: Nicht anders aus als die anderen Orte, die da drum sind.
Speaker: Eigentlich vielleicht sogar ein bisschen, ich will jetzt nichts Negatives sagen, aber ein bisschen hässlicher irgendwie so von dem Häusern.
Speaker: Also wir waren nicht die Skone promoten.
Speaker: Nee, aber es war so ganz verrückt.
Speaker: Wir sind da angekommen und dachten, was ist jetzt hier so besonders?
Speaker: Warum sind jetzt hier so viele Leute?
Speaker: Da waren ganz viele Touristen, da war eine Bäckerei, da war eine Kulturfabrik.
Speaker: Läden, da waren ganz viele Läden.
Speaker: Es war ein Dorf, es war wirklich nur ein kleines Dorf und wir haben so gesagt, was ist hier los?
Speaker: Also hier ist ja so viel, also so viele Einkaufsläden, Cafés und so weiter und so fort.
Speaker: Wir haben uns echt gewundert, weil das siehst du selten in Schweden.
Speaker: Vielleicht in Wimmerbüh, keine Ahnung, ich war nie wirklich in Wimmerbüh, bis es da so ist, weil es ja auch sehr touristisch ist, aber das war so vollkommen so, what the fuck, wir sind ja immer mitten in Skona und hier ist so ein Am-Arsch der Welt wirklich, so ein Dorf.
Speaker: Und da ist auch alles.
Speaker: Ja, aber
Speaker: Sehr gut beschrieben.
Speaker: Wir dachten so, hä, was ist hier los?
Speaker: Bis wir dann mitbekommen haben, dass wir eine Landesgrenze überschritten haben.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ich habe gerade nicht mal einen gültigen Pass dabei, Mensch.
Speaker: Das ist eine andere Geschichte.
Speaker: Nee, wir sind tatsächlich in eine Mikronation eingereist.
Speaker: Das wussten wir nicht.
Speaker: Das stand nicht in unserer Beschreibung drin.
Speaker: Wir hatten ja vorher so einen Plan bekommen, was wir so machen.
Speaker: Wir sind da so reingefahren.
Speaker: Und nee, wir sind einfach in einer Mikronation namens Önneschöp gelandet.
Speaker: Und dann haben wir den Minister, den Kulturminister, glaube ich, kennengelernt, den Arnold, den besagten Arnold.
Speaker: Und das war so auch skurril, wie das alles anfing.
Speaker: Ich meine, alles an dieser Geschichte ist skurril.
Speaker: Es war wirklich so schrecklich.
Speaker: Und er hat schon so mit ein paar anderen Leuten da geschnackt gerade am Straßenrand, vielleicht irgendwie bekannt oder so, keine Ahnung.
Speaker: Und dann kam er so, ah ja, seid ihr Liebkünsfeer, ja.
Speaker: Und dann war das auch so keine Einleitung.
Speaker: Es war so, okay, kommt mal mit.
Speaker: Dann sind wir direkt in so eine Scheune rein und da stand einfach ein Leichenwagen.
Speaker: Also so eine Kutsche.
Speaker: So ein ganz alter Leichenwagen, den irgendwie, keine Ahnung, Urgroßvater oder irgendwas von Arnold mal gebaut hat.
Speaker: Und ich dachte so, what the fuck, was ist los?
Speaker: Also wieso fangen wir so an?
Speaker: Es war kein, hallo, ich bin Arnold, ich mach das und das, das ist das und das.
Speaker: Nee, nee, er war gleich so, guck mal, hier ist Leichenwagen.
Speaker: Fing direkt an mit so einem Okay.
Speaker: Und dann links an der Wand hing dann tatsächlich die Landesflagge von ownership.
Speaker: Und dann hast du, glaube ich, gefragt, was ist denn das für eine Flagge?
Speaker: Und er hat erzählt, ja, das ist die Flagge hier von dem Land.
Speaker: Und ich habe nichts mehr geschnallt, weil ich glaube, ich war kurz am Anfang ein bisschen rausgesoomt von der Konversation.
Speaker: Ich hatte irgendwie an meiner Kamera was eingestellt und habe den Anfang nicht mitgekriegt.
Speaker: Und nur so Mikronation, einiges Land.
Speaker: Leichenwagen.
Speaker: Und ich so, was ist los?
Speaker: Und dann hat er erzählt, dass er auf der Landesflagge
Speaker: Das Nationalgetränk ist nämlich Kaffee-Jöck, also Kuckuck-Kaffee, wie er es auf Englisch genannt hat, oder halt Kuckuck-Kaffee.
Speaker: Dann haben wir gefragt, was ist denn Kuckuck-Kaffee?
Speaker: Hast du ja später noch probiert, oder wir beide?
Speaker: Ich habe ein ganz kleines Schlückchen gehabt, weil ich ja noch fahren müsste.
Speaker: Aber das ist einfach Kaffee mit Zucker.
Speaker: Weil ja, Milch eigentlich nicht, oder doch?
Speaker: Also es ist Kaffee mit Zucker und Wodka.
Speaker: Wie war nochmal das Rezept?
Speaker: Das Rezept ist so, eigentlich muss man einen Zuckerwürfel reinmachen und dann macht man den Kaffee drüber.
Speaker: Und dann macht man so viel Wodka rein, bis der Kaffee klar wird.
Speaker: Bis der Kaffee klar ist.
Speaker: Ich glaube, du hast die Light-Variante bekommen, die bei euch schon ordentlich geknallt hat.
Speaker: Ich dachte, das hört gar nicht mehr auf.
Speaker: Er hat ordentlich eingeschenkt da ein Wodka.
Speaker: Und er wollte mir ja noch mehr geben.
Speaker: Und es war vormittags.
Speaker: Also für einen guten anderen Tag auf jeden Fall.
Speaker: Wir hatten viel Spaß.
Speaker: Nee, aber dann so kurz so hier, weil wir gerade wieder super wild reden.
Speaker: Wir müssen noch ein bisschen hier einen roten Faden haben.
Speaker: Vielleicht erzähl mir ganz kurz was zu dieser Mikronation.
Speaker: Also es gibt auf der Welt ungefähr...
Speaker: 500 Mikronationen.
Speaker: Und das sind halt quasi Leute, die einen eigenen Staat gründen.
Speaker: Es gibt bestimmte Kriterien, die man erfüllen muss, um dann auch anerkannt zu sein als eigener Staat.
Speaker: Und zum Beispiel Unishap hat auf der ganzen Welt Gouverneure.
Speaker: In Australien, auf Hawaii.
Speaker: Überall haben die quasi Gouverneure, die für Unishap dann die offiziellen
Speaker: Staatsrepräsentanten sind.
Speaker: Die haben sich auch beworben für die Olympiade und wollten gerne die Olympiade in Örnischab ausführen lassen.
Speaker: Ist leider nicht durchgekommen, aber... Komisch.
Speaker: Komisch.
Speaker: Hätte klappen können.
Speaker: Sie haben halt einen Kulturminister, einen...
Speaker: Ja, es gibt verschiedene Minister.
Speaker: Und Arnold logischerweise ist Kulturminister, weil er natürlich am meisten rumgekommen ist auf der Welt und ja auch das Kandibalmuseum hat.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und diese Geschichte alleine wäre schon kurios genug.
Speaker: Also dafür, es ist so witzig, mal in eine Mikronation zu kommen.
Speaker: Und alles ist so ein bisschen auch mit einem lachenden Auge erzählt.
Speaker: Also ich glaube so richtig, sie nehmen es schon ernst, aber halt nicht super, super ernst.
Speaker: Es ist schon auch ein bisschen witzig.
Speaker: Weil am Anfang war ich auch echt verwirrt.
Speaker: Ich wusste nicht, weil Arnold ist ja einfach auch so eine Type.
Speaker: Also ich dachte, okay, schnackt der jetzt nur?
Speaker: Ist das ein Witz?
Speaker: Oder meint der das ernst?
Speaker: Und dann hat er auch erzählt, so doch, doch, wir haben auch Krieg mit dem Nachbardorf und so.
Speaker: Genau, dann haben wir so Luftangriffe gemacht irgendwie.
Speaker: Und irgendwelche Straßenschilder geklaut und irgendwie ganz verrückte Sachen.
Speaker: Ja, der meinte es ernst.
Speaker: Der meinte es ernst, ja.
Speaker: Und dann sind wir ja erstmal so nach dieser ganz Leichenwagengeschichte und dann als wir gecheckt haben, wir sind jetzt in einem anderen Land.
Speaker: Dann haben wir, wie gesagt, das Nationalgetränk probieren dürfen.
Speaker: Genau, dann sind wir nämlich erstmal zu ihm ins Haus rein.
Speaker: Erstmal so richtig typisch schwedisch, erstmal so Schuhe aus, Kaffee, Kekse von seiner Frau, die auch kurz da war, die auch super lieb war.
Speaker: Und dann haben wir erstmal gesagt so, jo Arnold, erzähl mal was aus deinem Leben.
Speaker: Also fang mal vorne an.
Speaker: Dann hat er halt seine ganze Lebensgeschichte erzählt, so in der Nutshell natürlich, wie er dazu kam.
Speaker: Er hat als kleiner Junge, glaube ich, im Radio eine Sendung gehört mit so einem schwedischen Entdecker, der irgendwie Kannibalen besucht hat und das hat bei ihm irgendwie so eine Leidenschaft entfacht.
Speaker: Er meinte, das will ich auch mal machen.
Speaker: Er hat von klein auf eine Faszination für Kannibalen entwickelt und fürs Reisen und ist mittlerweile in über 180 Ländern gewesen.
Speaker: 193 waren es, ne?
Speaker: Mittlerweile 193, krass.
Speaker: Und er hat auch einen Club gegründet für Leute, die alle Länder bereist haben oder so.
Speaker: Ich glaube, über 100 Länder.
Speaker: Ich glaube, da hat er so einen Namen, Club 100.
Speaker: Er hat so viel erzählt, Leute, so viel.
Speaker: Und, nee, genau, und da ist halt sein Leben lang immer gereist, reist auch immer noch viel und er war nicht so halt so wie normale Menschen, Anführungszeichen, sondern keine Hotels oder irgendwas, sondern immer so richtig the original experience, also wirklich so mit Kannibalen leben.
Speaker: Ich meine, auf die Idee muss ja erstmal kommen, dass man wirklich ein Kannibalfolk aussucht und sagt, jo,
Speaker: Da wohne ich jetzt mal mit denen, weil ja tatsächlich die fremde Menschen essen.
Speaker: Wir haben ja gelernt, die essen nicht die Leute, die sie kennen, aber fremde Menschen werden einfach gegessen.
Speaker: Natürlich ist es auch nicht wahllos, aber also schon risky auf jeden Fall.
Speaker: Der ist ja auch fast dahingerafft worden von einem Parasit auf Haiti, weil er bei einer komischen Zeremonie...
Speaker: An der Voodoo-Zeremonie eine Katze gegessen hat, wo er auch sagte, das wollte er nicht.
Speaker: Das fand er auch ganz, ganz komisch.
Speaker: Er ist ein Katzenliebhaber, er hat uns dann auch keine Katzenbabys gezeigt oder ein Katzenbaby.
Speaker: Das fühlte sich auch ganz komisch an, das wollte er auch nicht.
Speaker: Die Situation war halt wirklich so, das kann ich mir auch vorstellen, wenn da so ein Voodoo-Priester ist, du isst jetzt die Katze, würde ich das auch nicht sagen.
Speaker: Nee, das meine ich.
Speaker: Und hat aber wirklich einen Parasiten mit dieser Katze bekommen, dass er fast gestorben ist und irgendwie, ich weiß nicht, 20 verschiedene Medikamente da gekriegt hat, weil die auch keine Versorgung hatten.
Speaker: Aber da war, glaube ich, eine schwedische Ärztin dabei.
Speaker: Und Leute, ihr merkt schon, es gibt viel zu erzählen.
Speaker: Ihr müsst euch einfach, wenn ihr mal da hinfahrt, ihr müsst diesen Typen kennenlernen.
Speaker: Er ist fantastisch, er ist super nett und hat ein Buch geschrieben.
Speaker: Wir haben beide das Buch auch gekauft.
Speaker: Da kann man alles, okay, ist auch schwedisch, das war ein bisschen schwierig dann.
Speaker: Aber vielleicht können ja einige von euch schwedisch.
Speaker: Es sind aber auch ganz, ganz viele Bilder drin, was ich auch total schön finde.
Speaker: Also ich als Fotografin fand das super interessant.
Speaker: Das ganze...
Speaker: Dinge zu sehen.
Speaker: Ich finde, er hat auch ein sehr, sehr cooles Auge und ist ein guter Fotograf.
Speaker: Ich glaube, allein auch schon dafür ist es schön, sich das alles mal anzuschauen.
Speaker: Und wir sind dann in sein Museum quasi gegangen.
Speaker: Das Museum kann man sich jetzt nicht vorstellen wie ein Museum, wo man auch wirklich dann Informationstafeln hat und sich das irgendwie alleine erklären kann.
Speaker: Es ist eigentlich ein Samulsurium aus all seinen Dingen, die er von seinen Reisen mitgebracht hat.
Speaker: Und da ist alles gemischt.
Speaker: Also da ist, da sind, was
Speaker: Menschenköpfe teilweise.
Speaker: Da sind Schrumpfköpfe.
Speaker: Echte Menschenköpfe.
Speaker: Dann ist daneben, steht dann eine Matroschka mit Putin und Trump drauf.
Speaker: Also es ist alles aus allen Ländern sozusagen zusammengesammelt.
Speaker: Aber wenn er da mit euch ist, er kann zu jeder Sache da die verrücktesten Geschichten erzählen.
Speaker: Und dann sagt er, ach, das habe ich von da, das habe ich von da, das habe ich von da.
Speaker: Und das hat mir der Häuptling von dem Stamm geschenkt.
Speaker: Und das, also...
Speaker: Es war so krass.
Speaker: Es war so viel Information.
Speaker: Ich dachte so, oh mein Gott, es könnte mir gar nicht folgen.
Speaker: Er ist so voller Geschichten und so weiter.
Speaker: Und ich glaube, also bin mir sehr sicher, dass er halt auch immer die Touren oder die, sag ich mal, wenn Leute kommen und das Museum besuchen, dass er das wirklich auch anpasst und immer verschiedene Sachen macht.
Speaker: Und immer halt irgendwie guckt, okay, was ist interessant, was kann ich zeigen?
Speaker: Wir wurden ja sogar gesegnet, ne?
Speaker: Aus der Lollibola, Lollibala.
Speaker: Ich hab schon wieder vergessen, wie es hieß.
Speaker: Auf einmal kam man so eine Flasche mit so heiligem Wasser.
Speaker: Und hat gesagt, ich möchte euch segnen.
Speaker: Das war auch voll besonders.
Speaker: Es ist ja auch egal, ob man daran glaubt oder nicht, aber es ist ja trotzdem irgendwie so ein schönes Ritual, dass jemand einen so wertschätzt, dass er sagt, ich hab hier so kostbares Wasser, was ich mal aus einer Quelle geholt habe, irgendwo am anderen Ende der Welt, dass ich euch davon was abgeben möchte und euch segnen möchte.
Speaker: Man hat ein paar Tropfen von der Flasche genommen und uns auf die Stirn mit der Feuchtigkeit benetzt.
Speaker: Ich fühle mich jetzt auch sehr rein, muss ich sagen.
Speaker: Alle unsere Sünden sind von uns abgefallen.
Speaker: Finde ich super.
Speaker: Nicht, dass ich jetzt viele hätte, obwohl ich weiß.
Speaker: Aber alle Sünden sind von mir abgefallen.
Speaker: Das ist super gut.
Speaker: Und dass wir jetzt Glück haben im Leben.
Speaker: Dann hatte er uns auch noch eine...
Speaker: Fruchtbarkeitskette?
Speaker: Fruchtbarkeitskette?
Speaker: Umgelegt?
Speaker: Die Geschichte, oh nein.
Speaker: Die war auch geil, die Geschichte, weil, ähm, also so FYI, Wiebke hat ja drei Kinder und konnte sich nur noch ein viertes vorstellen.
Speaker: Ich glaub, du bist schon ein bisschen Zügen, ne?
Speaker: So ein kleines Babyfühls findest du auch noch mal ganz schön, ne?
Speaker: Ja, würde ich jetzt nicht nein sagen.
Speaker: Und ich bin ja eher noch, zumindest noch so, dass ich sage, nee, kann ich mir gar nicht vorstellen aktuell.
Speaker: Und dann hat er so eine Schlangenknochen, glaube ich, so eine Kette gehabt und gesagt, das ist eine Fruchtbarkeitskette.
Speaker: Wer will ein Kind haben?
Speaker: Die hat gesagt, ja, ich vielleicht nicht.
Speaker: Ich so, nee, um Gottes Willen, was macht er?
Speaker: Hängt mir diese Kette um.
Speaker: Und meinte sich, ja, dass er immer wieder auch Frauen hat, die zu ihm kommen, ja, später mit Nachwuchs und sagen so, vielen Dank, wir haben es so lange versucht und
Speaker: Mit deiner Kette haben wir es geschafft.
Speaker: Und er hat dann auch, und das fand ich so skurril, er hat dann für uns beide in unsere Bücher jeweils eine Widmung reingeschrieben.
Speaker: Bei mir stand drin Lickertil mit Barnen, also Et-Barn, Lickertil mit Barnet.
Speaker: Und das heißt halt so viel Glück mit dem Kind und ich so...
Speaker: Was?
Speaker: Weißt du irgendwas, was ich nicht weiß?
Speaker: Er hat auch so ein bisschen so Schamanen-Vibes gehabt, wer weiß.
Speaker: Ich weiß nicht, ob er jetzt da irgendwas hier prophezeit hat oder in die Gänge geleitet hat.
Speaker: Also ich hab's auf jeden Fall nicht vor.
Speaker: Aber Leute, wenn ich schwanger werde in diesen Monaten, wissen wir Bescheid.
Speaker: Arnold und die Kette.
Speaker: Ist nicht der Vater, aber er ist noch mit der Schulter.
Speaker: Wie die Jesus-Geschichte, weißt du?
Speaker: Ich bin so unbefleckte Empfängnis.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich fand das echt so witzig, wie er auch erzählt hat.
Speaker: Er meinte ja wirklich, dass immer wieder, also wirklich Leute, das hat sich schon rumgesprochen in der Gegend, kommen wegen dieser Kette und diese Kette umhaben wollen.
Speaker: Frauen, die halt einen unerfüllten Kinderwunsch haben.
Speaker: Und er meinte, eine Frau kam halt zu ihm und die war sehr grumpy, also so ein bisschen, also sie war sehr direkt und ein bisschen unfreundlich.
Speaker: Und die kam dann irgendwie so rein und meinte dann so, guck mal hier, das ist der kleine Theo, das ist nur wegen dieser Kette und ich will jetzt nochmal die Kette jetzt nochmal ummachen.
Speaker: Bitte.
Speaker: Er wollte sich quasi noch ein zweites Kind haben und kam extra nochmal wieder und hat sich wieder die Kette umlegen lassen.
Speaker: Also ihr merkt, es sind völlig verrückte Geschichten, aber auch trotzdem, er ist super, super schlau, total belesen, kann so viel erzählen.
Speaker: Ich glaube auch, dass jede Führung in diesem Museum anders ist.
Speaker: Also jedes Mal wird irgendwie was anderes erfahren.
Speaker: ich glaube, also erstmal auch noch so kurz so Informationen für euch.
Speaker: Wenn ihr da hinfahren möchtet, das Museum hat nicht regulär geöffnet.
Speaker: Das heißt, ihr müsst auf die Website gehen vorher und ihn anrufen oder eine E-Mail schicken.
Speaker: Dann könnt ihr einen Termin vereinbaren, weil da ist ja auch immer viel unterwegs.
Speaker: Nur, dass er nicht hinfährt und dann vor verschlossener Tür steht.
Speaker: Also das müsst ihr auf jeden Fall machen.
Speaker: Und dann glaube ich, am besten profitiert man auch von diesem Museum oder von Arnold, wenn man sich vielleicht ein bisschen vorher auf dieser Website halt beliest und hat Informationen über ihn.
Speaker: Ich glaube, auch auf Englisch bin ich mir ziemlich sicher.
Speaker: Er spricht natürlich auch gut Englisch, ein bisschen Deutsch.
Speaker: Ich glaube, so ein
Speaker: Fake-Deutsch, so ein bisschen wie David.
Speaker: Aber ich glaube, wenn man da auch hingeht und vielleicht sich auch für bestimmte Sachen interessiert, also für bestimmte Völker, Kannibalismus, aber nicht nur.
Speaker: Also geht um alle möglichen Länder.
Speaker: Und sich vielleicht vorher auch schon ein bisschen Fragen überlegt oder sagt, was einen interessiert, glaube ich, dann wird man da so von profitieren, weil er wirklich auf einen eingeht und auf die Fragen, die man hat.
Speaker: Ich glaube, das ist das Beste.
Speaker: Wir waren ja einfach so vollkommen offen, so, du wirst ja gar nicht, was uns erwartet.
Speaker: Und wir haben ja die volle Dröhnung bekommen.
Speaker: Ja, aber super cooler Typ.
Speaker: Also auf jeden Fall müssen wir nochmal hin.
Speaker: Nicht nur einmal.
Speaker: Ich möchte mit Anna befreundet sein.
Speaker: Der ist ein saucooler Typ.
Speaker: Ja, also wirklich so, der ist ja auch so oft im Tod von der Schippe gesprochen.
Speaker: Ja, also was der für Geschichten erzählt, das kann man ja jetzt gar nicht so zusammenfassen, aber ich muss euch wirklich sagen, ihr müsst da mal hinfahren, wenn ihr wirklich eine richtig krasse Experience haben wollt.
Speaker: Sowas von toll.
Speaker: Und seine Frau macht auch ganz tolle Keramik, die wunderschön ist.
Speaker: Stimmt, ja.
Speaker: Der hat auch einen kleinen Lobbiss mit dabei.
Speaker: Da gibt es auch einen kleinen Lobbiss und genau, auch einen kleinen Flohmarkt bei ihm auf dem Hof.
Speaker: Also ganz, ganz toll und
Speaker: Absoluter Tipp und auch ein absoluter Insider-Tipp, weil darauf wäre ich niemals gekommen.
Speaker: Niemals.
Speaker: Niemals im Leben.
Speaker: Das muss man echt wissen, dass das da ist.
Speaker: Ja, also wir haben jetzt eine Menge erzählt von unserer Reise.
Speaker: Tatsächlich war es aber nur ein Bruchteil von dem, was wir erlebt haben.
Speaker: Deswegen werden wir euch von...
Speaker: allen Dingen, die uns gut gefallen haben, hier in die Beschreibung die Links packen.
Speaker: Da könnt ihr euch nochmal ein bisschen selber belesen, was man alles noch so machen kann.
Speaker: Svea hat einen ganz tollen Blogbeitrag geschrieben.
Speaker: Von mir gibt es demnächst noch ein YouTube-Video dazu.
Speaker: Da werdet ihr auch ein bisschen mehr sehen wahrscheinlich, als das, was wir jetzt im Podcast besprochen haben.
Speaker: Und wie es Vera ja schon gesagt hat bei unseren Storys, also bei Instagram gibt es ja oben diese Story-Highlights und da haben wir einen Story-Highlight nur für Skone.
Speaker: Da könnt ihr dann wirklich die ganze Reise nachvollziehen und euch quasi ein Bild machen von den Dingen, die wir gemacht haben.
Speaker: Genau, sind alle nochmal verlinkt da und so weiter.
Speaker: Ja, ist auch ganz schön.
Speaker: Ich finde es immer ganz cool, wenn wir Podcasts haben, aber auch trotzdem noch Instagram, Blog und YouTube, dass man so mit allen Sinnen das Ganze erleben kann.
Speaker: Aber es wäre ja keine Hey Schweden-Folge ohne unsere Kaffeespender.
Speaker: Weil ihr macht das hier ja erst möglich, Leute.
Speaker: Und deswegen möchten wir uns gerne mal bedanken bei allen Leuten, die jetzt Kaffees uns ausgegeben haben.
Speaker: Wir haben dieses Mal von drei lieben Leuten Kaffees ausgegeben bekommen.
Speaker: Und zwar einmal vom Alexander.
Speaker: Und der hat uns drei Kaffees geschenkt und schreibt dazu, ich höre euch so gerne zu, freue mich auf jede neue Folge.
Speaker: Danke.
Speaker: Vielen Dank, lieber Alexander.
Speaker: Und dann haben wir auch noch einen Kaffee, aber ohne Kommentar, von Antje bekommen.
Speaker: Auch vielen Dank an dich, Antje, dass du es unterstützt.
Speaker: Und auch Mareike hat uns drei Kaffees gekauft.
Speaker: Und sie schreibt dazu auch einen ganz lieben Text, den ich euch kurz vorlesen möchte.
Speaker: Nämlich sie schreibt, vielen lieben Dank für euren tollen Podcast.
Speaker: Habe euch neu entdeckt und höre euch als Vorbereitung auf den nächsten Schwedenurlaub.
Speaker: Finde es total schön, dass ihr ohne rosa-rote Brille berichtet, man aber euch die große Liebe gegenüber Schweden in jeder Folge anhört.
Speaker: Das ist eine perfekte Beschreibung unseres Podcasts, oder?
Speaker: Ich wollte gerade sagen, das ist irgendwie der schönste Kompliment in meinen Augen, dass es halt beides ist, was wir auch versuchen.
Speaker: Wir sind natürlich total begeistert von dem Land, da möchten eben auch nicht irgendwelche falschen Bilder vermitteln oder so.
Speaker: Oder was heißt falsch, aber auf jeden Fall aber wirklich von unserer...
Speaker: So ein einseitiges Bild.
Speaker: Weil ich glaube, gerade es war jetzt auch interessant mit meinen deutschen Kolleginnen, die hier waren.
Speaker: Die haben auch ganz viel gefragt und auch natürlich ganz viel über das Land wissen wollen.
Speaker: Und die haben nur gesagt, bei vielen Dingen, ach Mensch, das ist ja krass.
Speaker: Das kriegt man in Deutschland gar nicht so mit.
Speaker: In Deutschland ist alles nur Bullerbü-Romantik.
Speaker: Ja, ja, genau.
Speaker: Das ist natürlich auch hier ein Teil des Landes, aber eben nicht nur.
Speaker: Und wir wollen gerne ein ganzheitliches Bild darstellen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das ist ein ganz toller Kommentar.
Speaker: Vielen lieben Dank dafür.
Speaker: Ja, also vielen, vielen Dank.
Speaker: Falls ihr uns auch unterstützen möchtet, könnt ihr es gerne tun.
Speaker: Da haben wir auch einen Link in der Beschreibung.
Speaker: Da kommt ihr zu unserer Buy-Me-A-Coffee-Page.
Speaker: Da kann man dann eine Spende verrichten, wenn man das möchte.
Speaker: Und ansonsten würde ich gerne noch einmal sagen, an dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an Visit Skorne für die nette Zusammenarbeit.
Speaker: Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.
Speaker: Wir hatten eine ganz tolle Reise und Wandererlebnisse und werden auf jeden Fall zurückkommen nach Skorne und freuen uns natürlich, dass wir euch ein bisschen mitnehmen durften.
Speaker: Ansonsten sehen wir uns dann bald wieder zur nächsten Folge.
Speaker: Ganz kurze Erklärung vielleicht dazu, weil wir waren ja direkt von Skone nach Gotland gefahren.
Speaker: Und hatten da ein paar Tage Aufenthalt.
Speaker: Es hat uns unglaublich gut gefallen.
Speaker: Wir hatten ja erst überlegt, ob wir dazu auch eine eigene Folge machen.
Speaker: Aber wir müssen sagen, wir haben ja hier auch so viele Experten und Expertinnen, die zuhören.
Speaker: Und wir wissen auch, viele schreiben uns auch Nachrichten und haben uns auch währenddessen Nachrichten geschrieben, was man alles machen kann auf Gotland.
Speaker: Tatsächlich haben wir...
Speaker: so wenig Zeit da gehabt, dass wir gesagt haben, wir können, die waren wunderschön, die Tage, wir sind total geflasht.
Speaker: Also Gottland absolut, also muss ich nochmal hin.
Speaker: Aber wir wollen einfach euch auch gerne gute Tipps geben und vielleicht eben solche Dinge wie jetzt mit dem Arnold, Dinge erzählen, die man jetzt nicht einfach so auf dem Schirm hat.
Speaker: Das können wir von Gottland halt nicht und deswegen werden wir zu Gottland erstmal keinen eigenen Podcast machen.
Speaker: Genau, aber wir wollen natürlich super gerne hin und da ist eventuell was in der Mache im Hintergrund.
Speaker: Hoffen wir mal, dass das funktioniert, weil wir hoffen natürlich nochmal, dass wir nochmal einen extra Trip machen können, der auch wirklich länger ist und euch dann auch wirklich so ein paar besondere Tipps mitgeben können.
Speaker: Weil jetzt war es eben auch ein Event, was von Astrid Wilde organisiert wurde und
Speaker: Ja, da haben wir eben selber auch keinen Einfluss drauf gehabt.
Speaker: Und das waren halt schöne Tage.
Speaker: Da waren wir halt einfach auch mehr in den Unterkünften, haben gut gegessen und waren irgendwie wandern zwischendurch.
Speaker: Aber wir haben jetzt nicht super viel gesehen von der Insel.
Speaker: Und ich glaube, wenn wir das selber so ein bisschen planen und mit der Destination in Gotland zusammenarbeiten, glaube ich, dann können wir euch ein bisschen mehr zeigen.
Speaker: Also so haben wir einmal wenig von der Insel gesehen, aber auch wenig verschiedene Dinge.
Speaker: Also können euch jetzt sagen, hier, die und die Unterkünfte sind toll, aber das war es dann auch.
Speaker: Und das ist ein bisschen wenig.
Speaker: Wir wollen da gerne auch euch ein bisschen mehr.
Speaker: Mehrwert bieten.
Speaker: Genau, Mehrwert bieten.
Speaker: Und wenn euch unser Podcast gefällt und unsere Arbeit, die wir hier machen, das ist ja größtenteils unbezahlt, dann freuen wir uns total darüber, wenn ihr uns folgt, also den Podcast abonniert, sagt man bei Spotify.
Speaker: Wenn ihr Kommentare schreibt zu den Folgen, da freuen wir uns auch riesig drüber.
Speaker: Und in diesem Sinne... Fünf Sterne!
Speaker: Fünf Sterne Bewertung.
Speaker: Fünf Sterne Bewertung, Dallas.
Speaker: Das hilft uns ungemein.
Speaker: Und in diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Start in den Sommer.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Sehr gut das Schlusswort, meine Liebe.
Speaker: Wünsche ich euch auch.
Speaker: Und wir hören uns bestimmt ganz bald wieder.
Speaker: Macht's gut und hejdo.
Speaker: Bis bald.
Speaker: Hejdo.

