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365 Tage Paris–Roubaix mit Romy Kasper

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

4,922 plays · Feb 11, 2026

17 Jahre WorldTour, Bahn, Bundeswehr – und dann der klare Schnitt: Romy Kasper spricht mit Paul Voß über ihren Wechsel vom Straßenradsport in die Gravel-Welt. Warum Gravel für sie „365 Tage Paris–Roubaix“ ist, weshalb sie keine Startlisten liest, wie sie über die zunehmende Professionalisierung denkt und warum Erfahrung für sie mehr zählt als Wattzahlen. Dazu: Einblicke in ihre Karriere, Material-Setup, Reifenbreiten, WM-Erfahrungen, Nationen-Dominanz im Gravel und ihre Ziele für Traka, Unbound & die World Series. 👉 Jetzt reinhören und keine Folge mehr verpassen – abonniere den Autsaid Podcast überall, wo es Podcasts gibt! Paul auf Instagram https://www.instagram.com/paul_voss/ Romy auf Instagram https://www.instagram.com/romy_kasper/

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Folge von Outside, dem QR-Podcast.

Speaker: Mein Name ist Paul Voss.

Speaker: Meine heutige Gästin ist Romy Kasper.

Speaker: Romy ist 37 Jahre alt und ist, so wie viele meiner letzten Gäste hier, auch eine ehemalige Straßenfahrerin.

Speaker: Romy hat aber nicht, desto trotz auch schon ein paar

Speaker: Sehr solide internationale Gravel-Ergebnisse vorzuweisen.

Speaker: So wurde sie zum Beispiel 5. bei der Gravel-WM 2024, die von Marianne Voss gewonnen wurde.

Speaker: Letztes Jahr wurde sie 10. bei der Gravel-WM und 6. bei der Gravel-WM.

Speaker: Dazu hat sie den dritten Platz bei der Deutschen Gravel-Meisterschaft einfahren können.

Speaker: Sie war unter anderem Profi bei Bolz-Dolmans, bei Jumbo Wisma und zuletzt bei Human Powered Health.

Speaker: Also hat auch eine lange Historie in der World Tour und galt da als etablierte Roadcaptain und Helferin.

Speaker: Ab diesem Jahr fährt sie für das Par Racing Team, wo unter anderem ja auch Carolina McGon fährt, die im letzten Jahr Unbound gewinnen konnte und Traka 360.

Speaker: Ja, das ist ein Move, der mich nicht so richtig überrascht hat am Ende des Tages.

Speaker: Sie ist auch eine rosa Athletin, also genauso wie ich.

Speaker: Aber es ist dann doch interessant zu sehen, wie viele mittlerweile von der Straße in den Gravel-Bereich wechseln, obwohl sie noch auf der Straße hätten weiterfahren können, so auch bei Romy, worauf wir dann später auch zu sprechen kommen.

Speaker: Bevor wir aber zum Gespräch mit dir gehen, kurz ein Update, was bei mir so abgeht.

Speaker: Ich fliege morgen nach Girona.

Speaker: Also ich nehme es jetzt hier gerade heute am Dienstag auf und wenn ihr die Folge hört, bin ich schon in Girona und habe dann hoffentlich die erste Etappe von Santa Valle schon mir angeschaut, welches nämlich mein erstes Rennen sein wird, die zwei-Tages-Etappenfahrt in Girona.

Speaker: Von da aus geht es dann weiter zum UCI-Rennen, so vier Stunden südlich von Girona, irgendwo in den bergigen Gebiet da.

Speaker: Genau das werden so meine ersten Renneinsätze sein.

Speaker: Santa Valle ist unglaublich stark besetzt, wie man auf der Startliste sehen konnte und ich bin wirklich sehr gespannt, wie sehr es weh tun wird.

Speaker: Ich hoffe, es bleibt trocken, damit wir da nicht die ganze Zeit im Matsch rumpaddeln müssen.

Speaker: Aber wir werden sehen.

Speaker: Es wird zu Santa Val auch ein Video geben für YouTube, also wie einen bekannten Vlog.

Speaker: Der kommt dann nächste Woche am Freitag raus, was der 20. ist.

Speaker: Also ab dem 20.

Speaker: Februar könnt ihr das dann wieder auf dem Outside-YouTube-Kanal sehen.

Speaker: Der Kali begleitet mich da über die nächsten Tage.

Speaker: Ich hoffe, ihr schaut da vorbei, liked und abonniert auch den Kanal und kommentiert da auch sehr gerne.

Speaker: damit immer mehr Leute diese Videos dann irgendwie auch genießen können in Zukunft.

Speaker: Genau, die nächste Folge werde ich mich mit dem Thomas Euler mit dem Thema Gravel Teams beschäftigen.

Speaker: Da ist jetzt ja einiges passiert.

Speaker: Diese Woche gibt er jetzt auch endlich Canyon, sein Line-Up bekannt.

Speaker: Dann kann man darüber auch reden.

Speaker: Das war so die letzte Veröffentlichung, auf die ich noch eigentlich gewartet habe.

Speaker: Es ist jetzt zu dem Zeitpunkt, wo ich aufnehme, noch nicht raus, aber ich gehe davon aus, dass wir bestens dabei das Line-Up sehen werden.

Speaker: Und dann kann man auch darüber sprechen und sicherlich nach dem ersten Rennen auch sehen, welchen Impact diese neuen Teams haben werden.

Speaker: Genau, wenn ihr zu diesem ganzen Themenkomplex Gravelteams und so weiter Fragen habt, dann schickt mir die gerne zu auf Instagram oder E-Mail.

Speaker: Dann gucke ich mal, was an Fragen von euch reinkommt und dann nehme ich die mit in die Folge und dann können wir die auch mal beantworten, weil ich glaube, da wird einiges in diesem Jahr passieren und ich bin wirklich sehr gespannt,

Speaker: wie sich das alles entwickelt.

Speaker: Nun aber zu dem Gespräch mit Romy.

Speaker: Hey Romy.

Speaker: Hey, grüß dich.

Speaker: Moin, wo treffe ich dich jetzt an gerade?

Speaker: Also wo wohnst du eigentlich?

Speaker: Das habe ich nicht so richtig rausfinden können, zumindest bei meiner ersten längeren Suche.

Speaker: Ich wohne in Leipzig, bin groß geworden oder geboren in Forst, war jetzt auch bis zum Wochenende bei meinen Eltern in Forst.

Speaker: Momentan bin ich in Leipzig.

Speaker: Okay, also bist du so wie Roger Kluger, der ja auch gerne nach Hütte fährt, also nach Eisenhüttenstadt zurück.

Speaker: Fährst du auch immer noch gerne zurück nach Forst?

Speaker: Ja, ab und zu in so einem Heimatbesuch ist schon immer noch drin.

Speaker: Ja, Leipzig muss ich sagen, ist schon echt nice.

Speaker: Dann war ja quasi die Deutsche Meisterschaft letztes Jahr im Gravel fast ein Heimspiel für dich, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Deswegen war es auch so, wo ich gesagt habe, führt fast kein Weg dran vorbei, dass ich die nicht fahre.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Erzähl mal ganz kurz, was bei den nächsten Tagen ansteht, weil bevor wir jetzt irgendwie über deine Karriere reden und wie du eigentlich zum Ratspar gekommen bist, finde ich jetzt deinen Travelplan doch auch schon ein bisschen interessant.

Speaker: Also morgen fährst du erstmal zu Schwalbe, wo ich leider nicht hin kann, weil es dann Athletentreffen geht, richtig?

Speaker: Genau.

Speaker: Und auf dem Weg dahin fahre ich bei Rose vorbei und hole mir meine neuen Räder ab.

Speaker: Fahre dann weiter zu Schwalbe, haben Donnerstag dort ein Athletentreffen, genau, um die ganze Firma und sowas mal kennenzulernen und ein paar Insights zu bekommen.

Speaker: Dann fahre ich nach Hause, bin wahrscheinlich spätabends nachts zu Hause, packe mein Fahrrad noch ein und am Freitagfrüh geht der Flieger nach Dubai.

Speaker: weil ich da letztes Wochenende einen Anruf gekriegt habe und eine kurzfristige Einladung, um ein Rennen in Dubai zu fahren.

Speaker: Und da habe ich gesagt, ja, warum nicht?

Speaker: Also ab in die Wärme.

Speaker: Aber es ist ein Straßenrennen, gehe ich von aus.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und du meintest irgendwie schon, da gibt es mega viel Preisgeld?

Speaker: Da gibt es gutes Preisgeld und ein bisschen Startgeld.

Speaker: Also deswegen habe ich gesagt, klar, machen wir.

Speaker: Okay, nice.

Speaker: Aber übernehmen die dann auch so Flüge und all sowas?

Speaker: Also musst du quasi nur zum Flughafen und dann, okay, nice.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Ich habe, wie gesagt, am Wochenende den Anruf gekriegt.

Speaker: Dann hieß es ja, welche Flüge willst du haben?

Speaker: Tag später, früher hatte ich die Flüge.

Speaker: Ich so, okay.

Speaker: Du warst jetzt ja gerade noch auf der Bahn unterwegs in Bremen, richtig?

Speaker: Genau.

Speaker: Ich war Anfang Januar im Trainingslager auf der Straße in Mallorca, bin einen Tag nach Hause gekommen und bin dann zwei Tage, noch sechs Tage Rennen gefahren in Bremen mit Franzi Brause.

Speaker: Ja, mal als Abwechslung wieder.

Speaker: Ja, hat Spaß gemacht.

Speaker: Und da hast du ein bisschen einen weggeholt, ne?

Speaker: Weil wir mussten jetzt die Aufnahme um den Tag verschieben, weil deine Stimme weg war, anscheinend von der schönen Hallenluft.

Speaker: Genau so ist es.

Speaker: Wahrscheinlich ein bisschen wir, die da durch die Luft geflogen sind und dann die trockene Hallenluft.

Speaker: Also ein bisschen hat es mich erwischt gehabt.

Speaker: Deswegen einen Tag später.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Dann, ja, lass mal reingehen in deine Karriere und wie du jetzt zum Gravel gekommen bist.

Speaker: Also erstmal, gib mal kurz den Abriss, wie du überhaupt zum Radsport gekommen bist.

Speaker: Also ich meine, für Leute, die ein bisschen im Radsport sind, für die ist ja so Forst, also es gibt so ein paar Städte, ne, im Ostdeutschland so Forst gehört immer dazu, dann Cottbus, Frankfurt oder natürlich so Rostock, für mich als Rostocker, das sind so Hotspots auch im Osten gewesen, irgendwie als Hochburg Forst hat, glaube ich, auch noch eine alte Bahn, kann das sein?

Speaker: Eine alte Betonbahn?

Speaker: Genau, 400 Meter Betonbahn, die aber nicht alt ist, also ja, alt ja, aber wir haben sie Belag neu gemacht, vor zwei Jahren erst.

Speaker: Das heißt, du bist mit Radsport aufgewachsen dann?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also mein Papa war mal Amateur gewesen noch als Radsportler.

Speaker: Das heißt, mir wurde Radsport mit in die Wiege gelegt.

Speaker: Ich habe aber auch noch parallel Handball gespielt und bin geschwommen, also war relativ sportlich aktiv.

Speaker: Und musste mich dann mit den Jahren irgendwann entscheiden, welche Sportart es wird, weil irgendwann war es zeitlich nicht mehr machbar, alles dreist zu machen.

Speaker: Und dann ist es Geradsport geworden.

Speaker: Und bist du auch die klassische Route Frankfurt-Oder und dann rüber nach Coppus gegangen?

Speaker: Nee, ich bin bis zur 10.

Speaker: Klasse aufs Gymnasium in Forst gegangen.

Speaker: weil meine Eltern nicht ganz so überzeugt davon waren, vom Leistungssport oder, ja, vom Leistungssport jetzt nicht, aber davon Radprofi zu werden und damit als Frau mal was zu verdienen.

Speaker: Und da ich, ja, schulmäßig halt auch recht gut war, hieß es, okay, bis zur 10.

Speaker: Klasse machst du Gymnasium in Forst und danach habe ich ab der 11. das Abitur in Cottbus gemacht, an der Sportschule.

Speaker: Habe allerdings ab der, ich müsste jetzt lügen, 7. oder 8.

Speaker: Klasse in Cottbus trainiert mit den Sportschülern.

Speaker: Das heißt, ähm,

Speaker: Mein Opa war fleißiger Taxifahrer und hat mich immer zum Training nach Cottbus gebracht und wieder abgeholt.

Speaker: Also war die ganze Familie eingespannt.

Speaker: Das wäre jetzt ein bisschen Rechenaufgabe.

Speaker: Wann hast du ein Abi dann gemacht?

Speaker: In welchem Jahr? 2006.

Speaker: Okay, okay, dann warst du noch nicht Profi zu dem Zeitpunkt, weil du bist ja dann, also es gab ja damals gar keine U23-Klasse, also du bist ja irgendwie aus den Juniorinnen raus und rein in die Elite.

Speaker: Genau.

Speaker: Und bist dann erstmal, wo bist du da gefahren?

Speaker: Ich bin ein Jahr als Amateur bei der Equipe Nürnberger gefahren.

Speaker: Die haben damals so ein S4-Team, also U23-Team gemacht als Amateur-Team.

Speaker: Und dann bin ich zwei Jahre als Profi bei Equipe Nürnberger gefahren, was dann, ich glaube, das zweite Jahr hieß es Noris, weil die Nürnberger Versicherung nicht mehr sponsor war.

Speaker: Genau, und da bin ich in Anführungsstrichen prinzipiell in meinem zweiten Jahr Profi geworden.

Speaker: Ja, und dann warst du jetzt ja mega lange in der World Tour unterwegs.

Speaker: Also kann man ja sagen, so 2008 war dein erstes Profijahr, bis dann jetzt 2025.

Speaker: Und du meintest auch gerade, deine Eltern waren nicht davon überzeugt, dass du dein quasi Geld verdienst als Profisportlerin.

Speaker: Ich gehe aber auch davon aus, dass das am Anfang vielleicht auch gar nicht unbedingt der Fall war.

Speaker: Zumindest so viel, dass es zum Überleben gereicht.

Speaker: Nee, ehrlich gesagt habe ich 250 Euro monatlich im ersten Jahr gekriegt.

Speaker: Also ohne Eltern und später Bundeswehr wäre da nicht lange der Weg im Profisport geblieben.

Speaker: Ja, bist du eigentlich damals dann irgendwie, also Straße hast du offensichtlich gemacht, aber warst du dann auch Bahnathletin oder wie hast du das gemixt?

Speaker: Bist du vielleicht sogar schon auch Offroad gefahren?

Speaker: Nee, Offroad bin ich nicht gefahren.

Speaker: Ich bin auf der Straße und auf der Bahn groß geworden.

Speaker: War sogar mal im Juniorenbereich, zweites Jahr Junioren war ich Deutschmeisterin auf der Bahn im Punktefahren.

Speaker: Aber prinzipiell Bahn bin ich immer, ich würde jetzt mal sagen nebenbei, also immer weiter gefahren halt.

Speaker: Vor allen Dingen im Winter halt die Winterbahn, was halt so aus Zeiten Frankfurt oder halt so Standard ist.

Speaker: Aber dann halt nochmal irgendwann in 2000, jetzt muss ich lügen, 2016, 17, nee, 18, 19 die Saison, bin ich dann nochmal zurück auf die Bahn und bin dann nochmal Bahn WM in Madison, EM und WM, also EM in Berlin in Madison gefahren und WM dann in Appeldorn in Madison gefahren.

Speaker: Das war nochmal so ein kurzer Zwischendurch-Ausflug auf die Bahn.

Speaker: Aber sonst eine Straße.

Speaker: Aber Offroad eigentlich gar nichts.

Speaker: Also weder Gravel noch Cross noch irgendwas.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Du warst jetzt, wie gerade schon erwähnt, eigentlich ganz auf der Straße unterwegs, bist an so ein paar Nürnberger gefahren, dann aber auch Balls-Dollmanns, wie es damals auch hieß, was ja heute SD Works ist.

Speaker: Ist richtig, ist noch das gleiche Team, glaube ich, genau.

Speaker: Dann in Italien gewesen bei Allee, Schipollini, Parkhotel Falkenburg, wo auch viele jetzt sehr bekannte Rennfahrer herkommen.

Speaker: Bei Jumbo Visma, AG Insurance und jetzt zuletzt bei Human Powered Health bis letztes Jahr in der World Tour unterwegs gewesen.

Speaker: Somit hast du ja eigentlich quasi von 250 Euro hin zu Frauenradsport oder sagen wir so, dass wir 250 Euro angefangen.

Speaker: Ich hoffe, das waren am Ende mehr, aber dass man auf jeden Fall auch die Entwicklung mitbekommt, dass man auf einmal vom Frauenradsport auch leben konnte.

Speaker: Wie war das so für dich?

Speaker: Also das, gab es so Jahre, wo du so richtig einen Schubser gemerkt hast quasi, wo es so richtig voranging mit der Entwicklung?

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also wie gesagt, am Anfang war es halt wirklich, dass ich froh war, den Bundeswehrplatz zu haben und da nebenbei die Sportfördergruppe sozusagen als Geldgeber zu haben und nicht unbedingt auf das Gehalt bei den Teams angewiesen war.

Speaker: Aber ich sage jetzt mal so in den letzten, ich sage jetzt mal ab Jumbo ungefähr, die letzten fünf Jahre,

Speaker: hat man dann schon die Entwicklung gemerkt, die krass steil nach oben ging mit den Gehältern, mit dem Mindestgehalt, was im Frauenradsport eingeführt wurde.

Speaker: Und halt auch mit den, ich sag jetzt mal, die Rennen, die halt übertragen wurden, wie bei den Männern und Preisgelder halt etwas angeglichen wurden.

Speaker: Also da hat man die letzten fünf Jahre schon einen steilen Aufstieg gemerkt.

Speaker: Ja.

Speaker: Wann war so für dich eigentlich der Punkt, als du das erste Mal von Gravel gehört hast?

Speaker: Eigentlich schon vor vier, fünf Jahren.

Speaker: Also

Speaker: Was haben wir jetzt?

Speaker: 26, ich würde jetzt mal sagen, 21, 22, wo ich es von gehört habe und dann halt auch eigentlich gesagt habe, ja, könnte ich mir vorstellen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob dir Mechaniker Jochen Lahmade sagt dir sicher was, der bei Canyon ist.

Speaker: Genau, der ist gefühlt schon zehn Jahre am Reden.

Speaker: Ja, du musst mal cross probieren, das wäre was für dich und hier und da.

Speaker: Und ich so, ah nee, lass mal, fange ich jetzt nicht noch an.

Speaker: Und ich glaube auch die 45 oder eine Stunde wäre für mich zu wenig gewesen.

Speaker: Letztes Jahr im Oktober oder November hat mich dann die Bundeswehr gefragt, da war eine Militär-WM im Cyclecross, ob ich es mir nicht vorstellen könnte.

Speaker: Du kannst auch Gravel fahren, kannst auch Cross fahren.

Speaker: Ich so, ja, ist nicht ganz das Gleiche, aber ich probiere es mal.

Speaker: Bin es direkt gefahren und hat Spaß gemacht und habe es natürlich direkt gewonnen.

Speaker: Und Jochen natürlich, ja, ich habe es dir auch schon immer gesagt.

Speaker: Ich so, ja, alles gut.

Speaker: Aber bist du noch bei der Bundeswehr?

Speaker: Momentan bin ich als Reservist bei der Bundeswehr.

Speaker: Also ich war im August bis Dezember, hatte ich eine viermonatige Zeit bei der Bundeswehr als Reservist, weil sie mich gefragt haben, ob ich die Militär-WM im Cross fahren kann oder will.

Speaker: Und daraufhin, dass ich da jetzt den Titel gewonnen habe, habe ich jetzt nochmal eine Verlängerung als Reservist gekriegt.

Speaker: Aber ist das Sportfördergruppe dann auch?

Speaker: Oder bist du richtige Soldatin?

Speaker: Also Sportfördergruppe ist auch richtige Soldatin, aber also... Ja, ja, genau.

Speaker: Also die Reservistenzeit läuft auch über Sportfördergruppe, genau.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Okay, krass.

Speaker: Ich wusste gar nicht, ich dachte, irgendwann muss man da rausgehen, wenn man nicht... Ist ja eigentlich im Zusammenhang mit Bahnen immer ganz viel in Deutschland, ne?

Speaker: Genau, ja, ja.

Speaker: Über die kriegt man die Plätze ganz oft, genau.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber der Reservistenplatz...

Speaker: nimmt halt keinen offiziellen Bahnfahrer oder keinen offiziellen Sportfördergruppenplatz ein.

Speaker: Es gibt eine Anzahl x an Tagen, die sozusagen die Sportfördergruppen halt auch offen haben für Reservistenzeiten.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Genau, jetzt quasi zurück zu Gravel.

Speaker: Also hast du Gravel auch von Anfang an irgendwie ernst genommen?

Speaker: Weil es wurde ja, muss man auch sagen, von vielen belächelt am Anfang.

Speaker: Wird es wahrscheinlich immer noch, aber man sieht da gerade auch den Schwung an Straßenprofis aus dem männlichen, weiblichen Bereich, die rüberkommen, die jetzt auch nicht unbedingt nur, sagen wir mal so, am Ende ihrer Karriere sind, sondern auch zum Teil noch im mittenjährigen Karriere halt einfach beides machen.

Speaker: Wie hast du das so gesehen?

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich habe es definitiv nie belächelt, weil für mich ist halt das Lieblingsrennen Paris-Roubaix gewesen.

Speaker: Und wenn ich es jetzt vergleichen würde, ist es für mich Gravel fahren, ist das ganze Jahr Paris-Roubaix fahren, weil es halt einfach von Anfang bis Ende Vollgas ist.

Speaker: Du musst konzentriert sein, du musst fokussiert sein, du musst dich, ja, es ist halt einfach, du kannst dich halt selten ausruhen.

Speaker: Und deswegen glaube ich, mit dem Hintergrundwissen, was man bei Roubaix können muss oder machen muss, habe ich es halt nie belächelt, weil ich halt genau weiß, was da dahinter steckt.

Speaker: Und

Speaker: Genau, also wenn du sagst, Roubaix war so dein Lieblingsrennen, wie viele Rennen bist du bis jetzt eigentlich gefahren?

Speaker: Wir hatten gerade im Vorgespräch, hatte ich dich gefragt, wann du angefangen hast mit Gravel fahren.

Speaker: Du hast gesagt, vor zwei Jahren.

Speaker: Was bist du da gefahren dann?

Speaker: Also 24?

Speaker: Genau.

Speaker: Ich bin 24, bin ich eigentlich

Speaker: weil ich es dann endlich mal geschafft habe, beim Team in Anführungsstrichen durchzudrücken oder was zu finden, wo ich sagen kann, okay, ich will jetzt mal ein Quali-Rennen fahren für die WM und wenn es funktioniert, eine WM in Belgien zu fahren, dadurch, dass unser Team damals oder immer noch den Servicekurs in Belgien hat, war da natürlich auch was, wo die gesagt haben, ja, okay, können wir machen.

Speaker: Da bin ich Hofer-Lieser als erstes Rennen gefahren und habe das mal direkt mit 10 Minuten Vorsprung gewonnen.

Speaker: habe mich sozusagen für die WM qualifiziert und bin dann WM gefahren und ja, keine Ahnung, war halt einfach so, wo ich sage, ja, ich gucke mal, was dabei rauskommt und bin da zum Schluss bis, ja, ich glaube, zwei oder drei Kilometer vor Ziel bin ich um die Medaille mitgefahren, wäre zum Schluss fünfte und sag mal so, als zweites Gravelrennen fünfte bei der WM zu werden, dachte ich mir, Respekt, kann man mal machen.

Speaker: Ja, also spätestens da warst du dann quasi im Gravel-Fieber.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also klar wollte ich letztes Jahr, also 2025 halt auch schon wieder, also auch ein paar mehr Rennen schon fahren im Gravel.

Speaker: Aber ja, als Straßenprofi da immer mal so frei zu kriegen vom Team war, ja, war ein bisschen zäh.

Speaker: Also wie gesagt, ich habe dann wieder ein Quali-Rennen fahren können in Aachen.

Speaker: Bin da hinter Marianne Voss Dritter geworden.

Speaker: Und ja,

Speaker: bin dann halt die EM und die WM gefahren, also war halt auch wieder relativ begrenzt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Bei der WM wirst du 10., bei der EM wirst du 6., bei der Deutschen halt 3.

Speaker: Ach ja, Deutschland, genau.

Speaker: Wie, also 2024 bist du dann zwei Rennen gefahren, bist du bei der WM 5.

Speaker: Hast du damals schon mit dem Gedanken gespielt, in der näheren Zukunft, also quasi in den nächsten ein, zwei Jahren, komplett auf Gravel zu wechseln?

Speaker: Oder gab es da noch gar nicht so wirklich den Need für dich auch, wie vielleicht diese Entscheidung zu treffen?

Speaker: Ehrlich gesagt, komplett auf Gravel war bis Mitte letzten Jahres eher...

Speaker: Eher nicht so, dass ich das gesagt habe.

Speaker: Ich wäre gern so halb-halb gefahren.

Speaker: Also ich hätte mir weiter vorstellen können, so 20, 25 Tage auf der Straße zu fahren und 20 Tage Gravel zu fahren, weil ich halt auch weiß, was mir die Straßenrennen bringen prinzipiell oder als Vorbereitung auf die Gravelrennen.

Speaker: Da ich aber mit mehreren Teams in Gesprächen war und irgendwie...

Speaker: Kein Team das so gesehen hat, dass das Team vom Gravel profitieren könnte und ich von der Straße profitieren könnte.

Speaker: Habe ich dann gesagt, wisst ihr was, ich brauche die Straße nicht mehr.

Speaker: Ich bin so lange Virtual Profi gewesen.

Speaker: Ich habe alles gesehen.

Speaker: Ich habe es euch angeboten, meine Erfahrung weiterzugeben noch.

Speaker: als Roadcaptain noch zur Verfügung zu stehen für einige Rennen.

Speaker: Hätte das gern gemacht, aber wenn ihr mich nicht braucht, in Anführungsstrichen, ich brauche euch auch nicht mehr, dann ist es halt komplett Gravel.

Speaker: Das heißt, für dich stand Gravel da nicht an erster Position, aber es war so ein Ding, du wolltest es unbedingt machen und es musste quasi nur eine Kombi möglich sein.

Speaker: Genau.

Speaker: Also Prio war, dass ich Gravel fahren darf, ansonsten wäre ich eine komplette Virtu-Saison hätte ich nicht mehr unterschrieben.

Speaker: Okay, krass.

Speaker: Warum?

Speaker: Also warum war dir eine komplette World Series Saison nicht genug?

Speaker: Was heißt nicht genug?

Speaker: Wie gesagt, ich bin 17 Jahre jetzt Profi gewesen und habe alles gesehen.

Speaker: Es ist jetzt nicht mehr was, wo ich sage, das brauche ich noch unbedingt.

Speaker: Also das einzigste Rennen, was mir halt fehlt, ist Roubaix.

Speaker: Da bin ich auch traurig drüber, dass es halt nicht mehr funktioniert.

Speaker: Aber ansonsten macht es mir halt momentan so viel mehr Spaß, Gravelrennen zu fahren, als Straßenrennen zu fahren, weil sich da halt im ganzen Straßenzirkus so viel verändert hat.

Speaker: und prinzipiell Wattwerte und irgendwelche Zahlen viel, viel, viel mehr Wert draufgelegt wird als Mann als Person, beziehungsweise die Sachen, die ich als Erfahrung mitbringe und die ich aus den vergangenen Jahren kann oder den Mädels weiterbringen kann.

Speaker: Da habe ich dann gesagt, nee, brauche ich nicht mehr.

Speaker: Also entweder ihr braucht mich, ihr braucht meine Erfahrung oder ich brauche euch nicht mehr.

Speaker: Okay, krass.

Speaker: Und wann haben die Gespräche so im Grapple-Kontext angefangen?

Speaker: Weil ich hatte im Sommer auch eine Unterhaltung mit Parnormal und damals wurde mir so ein bisschen von der Seite reingeschoben, dass sie bei dem Rennen in Kopenhagen, bei dem Worldtour-Rennen, Gespräche führen mit Leuten aus der Worldtour.

Speaker: Warst du dann, also hattest du da quasi deine ersten Gespräche?

Speaker: Kann das sein?

Speaker: Ähm...

Speaker: Das war im Mai.

Speaker: Ich war mit ihm vorher schon in Kontakt, aber wir wollten uns in Kopenhagen bei dem Verteilerentreffen.

Speaker: Das habe ich mir damals schon gedacht, als er gesagt hat, er hat aus dem weiblichen Bereich gehört.

Speaker: Ich dachte, okay, gut.

Speaker: Da fallen mir jetzt nicht so viele ein.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Nee, aber wir waren schon im April oder sowas, hatten wir schon mal gesprochen gehabt.

Speaker: Also war schon relativzeitig.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und warum ist es für dich Paar Racing geworden?

Speaker: Also warum hast du dich für diese Art von Konstellation entschieden?

Speaker: Weil

Speaker: Ich meine, Canyon, die haben es jetzt noch nicht in Nahrungs-Aber die werden irgendwann mit dem Team rauskommen, es gibt die Specialized-Team, es gibt viele andere vollständige Team-Konstellationen, weil du bist ja irgendwie so noch schon ein Team, aber auch so halb Privatier, weil du hast noch einen Teil deiner eigenen Sponsoren.

Speaker: Ich weiß nicht, wie umfangreich der Support ist, aber kannst du mal kurz die Beweggründe erklären, warum du bei PA gelandet bist am Ende des Tages?

Speaker: Zum Schluss, wie gesagt, war es für mich der erste Kontakt zum Gravel, zum Gravel-Team gewesen.

Speaker: Und wir hatten von Anfang an echt super Gespräche, super offene Gespräche.

Speaker: Für mich stand es bis Juli, nee, August eigentlich mehr.

Speaker: August nach der Tour noch nicht fest, ob ich komplett Gravel fahre oder nicht.

Speaker: Und ich hatte bis dahin Gespräche auch mit anderen Teams, also was du sagst mit Canyon und so weiter.

Speaker: Aber zum Schluss war Panoma, die haben mir wirklich August, September offen gelassen und sind trotzdem mit mir in Kontakt geblieben und haben gesagt, die wollen mich unbedingt, die wollen mich unbedingt.

Speaker: Und die haben mir wirklich die Zeit gegeben zu entscheiden, ob ich halb Virtua in einem Virtua-Team noch fahre, wo ich halb-halb bin.

Speaker: Straße und Gravel fahren kann oder ob ich den Schritt komplett in Richtung Gravel mache.

Speaker: Und zum Schluss war es halt einfach das Paket, was gestimmt hat.

Speaker: Und wie viel Support bist du von Panormal bekommen übers Jahr gesehen?

Speaker: Also wie sieht deine Struktur aus?

Speaker: Prinzipiell Support bei allen Rennen, die ich fahre oder fahren will.

Speaker: Okay, also das ist alles für dich abgedeckt quasi.

Speaker: Genau.

Speaker: Also reisekostentechnisch und ja, personell, beziehungsweise wenn personell was nicht abgedeckt ist, dann eigenes Personal.

Speaker: Okay, nice.

Speaker: Wie war es für dich so eigentlich, dass du da, also bist du ja in Gravel reingegangen und Gravel ist ja viel selbstorganisierend.

Speaker: Also selbst wenn man in einem Team ist, muss man sich trotzdem irgendwie um ein paar Dinge immer noch kümmern.

Speaker: Aber jetzt in dem Fall, klar, du Klamotten bekommst von denen, du bekommst Helme von denen, wahrscheinlich auch Schuhe, Sättel, Pipapo, aber Schaltgruppe, Rahmen, Laufräder wahrscheinlich, Reifen, all diese Dinge, um die musst du dich ja kümmern, sponsorenmäßig.

Speaker: Wie war das für dich auf einmal so von so 17 Jahren der World Tour oder im Straßen- und Radsport, wo sich Management darum kümmert, idealerweise, hin zu du bist dein eigenes Management auf einmal?

Speaker: Ich muss ehrlich sagen, ich bin 17 Jahre World Tour Profi gewesen, habe nie ein Management gehabt.

Speaker: immer alles selber gemacht.

Speaker: Aber das Teammanagement hat das ja quasi... Ja, genau.

Speaker: Aber selbst um die Teams musste ich mich damals, also in meinen Virtual-Jahren oder Profi-Jahren selber kümmern.

Speaker: Wollte es auch nie haben.

Speaker: Es war ein krasser Cut gewesen, wo ich sage, ja, es war was komplett anderes.

Speaker: Aber ich glaube, ich habe da auch so ein bisschen von, ich sage jetzt mal, Connections profitiert, die ich selber durch meine 17 Jahre Virtual hatte.

Speaker: Dann hatte ich oder habe immer noch einen super, super lieben, netten Trainer an der Hand, der eigentlich nicht nur Trainer, sondern Mechaniker und Freund und jetzt auch Halbmanager ist für mich, der sich da um viel mit mir kümmert.

Speaker: Mario vonhoff.

Speaker: Okay.

Speaker: Und der selber in Bayern ein Juniorenteam, das Team Mangelseder hat.

Speaker: Und somit halt auch mit vielen Firmen und Sponsoren und Sachen zu tun hat.

Speaker: Und da halt auch Connections hatte.

Speaker: Und der hat mich bei der ganzen Sache halt viel unterstützt.

Speaker: Klar haben wir zusammengesucht, aber...

Speaker: Viele Gespräche mit den Sponsoren oder potenziellen Sponsoren hat er dann meistens erstmal alleine geführt, weil ich ja prinzipiell auch meine Virtu-Saison erstmal noch vernünftig zu Ende fahren wollte.

Speaker: Ja, aber hast du das, okay, auch wenn du die Gespräche zum Teil nicht selber geführt hast, aber am Ende musst du ja auch meistens selber das letzte Wort haben, hast du das so ein bisschen auch genossen, dir die Sponsoren auszusuchen, wie du es gerne hättest, also das Setup selber zusammenzustellen?

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also sicher war in den letzten, so in den Profi-Jahren immer ein gutes Setup dabei, aber es gab halt auch Jahre, wo ich sage, scheiße, ey, mit den Reifen will ich eigentlich nicht im Nassen fahren oder mit dem Rad weiß ich, dass ich im Zeitfahren eh schon pro 10 Kilometer eine Minute verliere.

Speaker: Also ja, da zu sagen, okay, ich suche mir aus, was ich will oder was mir zur Verfügung steht und dann, was ich will, ja.

Speaker: ist definitiv mal was anderes gewesen.

Speaker: Warst du überrascht, dass man, na gut, ich weiß nicht, wie deine Verträge aussehen, aber das wird sich wahrscheinlich herumgesprungen haben, dass man im Gravel ja auch eigentlich ganz gut verdienen kann.

Speaker: Also wenn man, du gehörst auch da jetzt zu den Top-Athletinnen.

Speaker: Warst du überrascht, wie solide dieser Bereich eigentlich schon aufgebaut ist?

Speaker: Also dass Gravel eigentlich jetzt schon ein Business-Modell hat und für sich selber auch irgendwie etabliert ist?

Speaker: Ich war teilweise schon überrascht.

Speaker: Also ich hatte es im Vorfeld, wo wir die Gespräche hatten und überlegt haben, okay, machen wir jetzt Virtua halb-halb oder Komplett Gravel, habe ich, ja,

Speaker: gehört oder schon von einigen Seiten gehört, dass es halt, ja, das funktioniert mit dem Gravel, das kannst du vorhin auch leben, ist vielleicht nicht unbedingt das Virtual Gravel, was du jetzt hast, aber auf alle Fälle gut, um zu leben und so weiter, wo ich dann echt gedacht habe,

Speaker: Also mal schauen und mal mit den Sponsoren reden und mal gucken, was dabei rauskommt.

Speaker: Also war ich da schon teilweise überrascht, aber war halt auch in Anführungsstrichen vorgewarnt oder wusste, was rauskommen könnte.

Speaker: Ja.

Speaker: Du hast vorhin schon erwähnt, dass ja, also Roubaix so eins der Lieblingsrennen ist und du auch nie die Berührungsängste hattest zu Gravel.

Speaker: Das heißt, hast du irgendeine bestimmte Technikaffinität eigentlich auch so?

Speaker: Also,

Speaker: Für mich ist es so, wenn man ein Gerwe richtig machen will, muss man auch in der Lage sein, um sich um sein Material zu kümmern.

Speaker: Also du musst in der Lage sein, deinen Reifen selber zu flicken, im Rennen einen Plug reinzustecken, dich einfach mit gewissen Dingen, Grundlagen auszukennen.

Speaker: Ist das bei dir der Fall oder ist es auch gerade noch so ein Bereich, wo du dich echt noch ein bisschen reinfuchsen musst?

Speaker: Es ist sicher noch ein Bereich, wo ich mich reinfuchsen muss.

Speaker: Aber ehrlich gesagt, dadurch, dass ich in Cottbus oder im Osten groß geworden bin, glaube ich, hat man nicht alles gemacht bekommen von einem Mechaniker oder von irgendwas.

Speaker: Das heißt, man muss doch selber mit seinem Rad ein bisschen was machen oder mal einen Reifen wechseln oder mal...

Speaker: mal Kette, ja, alles Mögliche oder Schaltung einstellen und so weiter und so fort.

Speaker: Also ich glaube, da bin ich in der Jugend so groß geworden, dass ich halt selber auch mal was mit dem Rad machen musste.

Speaker: Aber so ein paar, sag ich jetzt mal, grubberspezifische Sachen wie einen Plug reinmachen, also ja, ich habe es schon mal gemacht, aber sag ich jetzt mal, die richtigen Techniken dafür oder wie es schneller funktioniert oder wie es besser funktioniert, also da sind sicher noch ein paar Sachen, wo ich...

Speaker: wo ich lernen muss und auch werde.

Speaker: Ja, wir hatten ja schon ab und zu auch in den letzten Jahren einen Austausch bezüglich Reifen vor allen Dingen.

Speaker: So auch Reifenbreiten.

Speaker: Und man hat auch dann immer gemerkt, dass du überrascht warst über die Breiten, die ich dann genannt habe, weil es immer breiter wurde von Jahr zu Jahr.

Speaker: Genau.

Speaker: Bei 35, 40 angefangen und sind jetzt so bei 45, 50 gelandet.

Speaker: Genau.

Speaker: Ging es dann irgendwie auch um deine Bestellung bei Schwalbe, Pipapo.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie bist du da bis jetzt so mit vorangekommen mit der richtigen Reifenauswahl und Luftdrücken und so?

Speaker: Probierst du da schon rum oder lässt du das echt gerade noch auf dich zukommen bei den Rennen?

Speaker: Äh, nee, also da bin ich schon am Rumprobieren.

Speaker: Hab's ja, WM, EM waren ja auch unterschiedliche Kurse, wo man's ausprobieren konnte.

Speaker: Und da probier ich dann schon mal beim Recon und sowas, wie fühlt sich was an.

Speaker: Ein bisschen hab ich da natürlich auch von Roubaix den Vorteil, dass man da halt auch probieren musste und schauen musste, was ist der richtige Reifendruck bei was fürem Wetter und was fürem Untergrund.

Speaker: Also da bin ich sicher jemand, der schon gerne mal was rumprobiert und habe damit jetzt auch schon natürlich angefangen.

Speaker: Aber klar bräuchte ich da jetzt von meinen Teamkollegen bei den ersten Rennen halt auch ein bisschen Hilfe und Unterstützung, die die Kurse halt schon kennen und sagen, okay, hier fährst du lieber mit solchem Material oder hier lieber mit solchem Material.

Speaker: Also da lasse ich mir dann schon gerne ein paar Hinweise geben.

Speaker: Werd aber auch selber ausprobieren und sagen, ja, nee, ich fahre lieber das oder ich fahre lieber das.

Speaker: Ja, du bist die letzten zwei Jahre bei der WM jeweils um Medaille mitgefahren.

Speaker: Im ersten Jahr, als du gefahren bist, wirst du fünfte, im letzten Jahr wirst du zehnte, als du 2025 arbeitest.

Speaker: Du musst dann sagen, dass du, ich weiß gar nicht, bis wann vor dem Ziel warst du ja vorne mit dabei.

Speaker: Ich weiß nicht genau, was dann passiert ist, aber du warst lange in der Gruppe um den Sieg.

Speaker: Und was ist da passiert?

Speaker: Ja.

Speaker: Also ja, wir waren in einer Viererspitzengruppe, also ich war in einer Viererspitzengruppe mit drei Holländerinnen, wo man sich denkt, okay, das Rennen ist gelaufen, da kommt von hinten niemand mehr.

Speaker: Im Nachhinein musste ich feststellen, dass sowohl in meiner Spitzengruppe die Holländer von vorne gefahren sind, als auch hinten in der Verfassergruppe die Holländer von vorne gefahren sind.

Speaker: Das heißt, die Holländer von hinten sind das Loch zu unserer Gruppe wieder zugefahren.

Speaker: und ich bin dann bei dem, was waren das, 25 Kilometer vor Ziel, der Berg, kurz bevor es Richtung Ziel ging.

Speaker: Da bin ich dann in die Luft geflogen, weil da das Attackieren dann anfing.

Speaker: Aber da war halt die Gruppe von hinten, da sind halt nochmal, ich glaube, drei oder vier Holländer von hinten gekommen, wo ich mir dachte, also normalerweise komme ich mit den drei Holländern hier vorne an und fahre vielleicht um eine Medaille, aber

Speaker: Nicht, wenn 20 Holländer in einem Rennen sind, weil dann fährt eh jeder gegen jeden.

Speaker: Wie findest du das eigentlich?

Speaker: Das war jetzt deine zweite WM und das zweite Mal, dass auch eine holländische Dominanz da war.

Speaker: Du kennst das ja auch von der Straße, da ist bei der WM ja auch nicht viel anders, aber da ist es zumindest mal limitiert.

Speaker: Da dürfen du fünf oder sechs fahren.

Speaker: Renn fahren und nicht wie jetzt in dem Fall 20.

Speaker: Wie findest du, dass das ein Gravel noch so ein bisschen Anarchie eigentlich auch ist?

Speaker: Also Team-Taktik gab es ja nicht offensichtlich.

Speaker: Also hat man ja auch unmittelbar in 4 Jahre gesehen.

Speaker: Wie ist deine Sicht der Dinge da drauf?

Speaker: Meine Sicht darauf ist, dass es auch im Gravel

Speaker: vielleicht nicht unbedingt eine begrenzte Anzahl an Sportplätzen pro Nation geben sollte, aber zumindestens mal sollte man sich qualifizieren oder zumindestens mal in den Quali-Rennen gefahren sein und nicht mit 20 Wildcards noch 20 Holländer einen Start stellen können.

Speaker: Oder 20 Belgier, ist ja scheißegal, welche Nation das ist.

Speaker: Aber zumindest, glaube ich, ist der Gravel-Sport jetzt so professionell geworden, dass man da auch sagen kann, okay, jeder, der eine WM fahren will oder eine EM, soll zumindest mal ein Gravel-Rennen vorher gefahren sein und sich qualifiziert haben.

Speaker: Ja, ich bin da noch nicht ganz schlüssig.

Speaker: Wir hatten vor ein, zwei Monaten einen Podcast auch auf Englisch mit Irwin Verfecken, der der Verantwortliche bei Golazzo ist, die wiederum die ganzen Rennen ausrichten, also die Qualifier-Rennen, das Konstrukt bilden.

Speaker: Und da ging es auch darum, wer irgendwie alles fahren darf.

Speaker: Und ich

Speaker: Also ich bin immer noch dagegen, dass irgendwie 20 Holländerin oder Belgier oder wie auch immer da am Start stehen dürfen, weil ich es, ja, weiß ich auch nicht.

Speaker: Also ich finde es einmal jetzt im Profibereich, ich finde Altersklassen anders, aber bei der Elite finde ich das schon echt schwierig, um ehrlich zu sein, weil, also jetzt auch bei uns Männer, ne, du hast halt so viele Belgier am Start gehabt, also da

Speaker: Da macht auch mit Tom Pitcock nichts mehr.

Speaker: Nee, natürlich nicht.

Speaker: Da hängst du halt keinen ab oder hast halt immer Leute, die irgendwie ein Loch zu fahren.

Speaker: Also deswegen, ich finde das, ich weiß nicht, ob ich das für die Zukunft weiterhin so gut finde, wie es gerade ist.

Speaker: Aber ja, wir sind da ja in einem Wandel momentan auch ein bisschen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und vor allen Dingen, es gibt ja jetzt zum jetzigen Zeitpunkt so viele Qualifier-Rennen, die es ja früher nicht gab.

Speaker: Also jetzt kannst du selbst als Straßenprofi sagen, okay, bei den 50 Qualifier-Rennen, die es gibt, also eins terminlich muss passen, um mich zu qualifizieren für eine WM, wenn ich so unbedingt fahren will.

Speaker: Ich sage, in der Vergangenheit gab es vielleicht nicht so viele Rennen.

Speaker: Und da ist es für einen Straßenprofi dann schon schwierig gewesen, einen Termin zu finden, wo vielleicht kein Straßenrennen draufliegt.

Speaker: der aber unbedingt eine WM fahren will, sich zu qualifizieren.

Speaker: Aber für mich gilt das jetzt nicht mehr als Ausrede.

Speaker: Ja, du hast eben gerade von der Professionalisierung des Sports geredet und du kommst jetzt rein in den Sport.

Speaker: Klar, du bist die letzten zwei Saisons auch Rennen gefahren, aber jetzt gehst du quasi all in zu einem Zeitpunkt, wo wir eigentlich nochmal einen Schub machen in der Professionalisierung.

Speaker: Also das, was du vorhin gesagt hast, nicht nur auf Zahlen gucken, ist genau das, was gerade im Gravel passiert.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Gravel transformiert sich gerade zum Straßenradsport und es gibt noch so ein paar quasi Veteranen, weiblichen, männlichen Bereich, die jetzt auch so wie ich irgendwie, keine Ahnung, klar, ich bin auch zahnfokussiert, aber die irgendwie noch so eine eigene Identität haben, aber viele finden jetzt eigentlich noch in Teamkontexten statt und nicht mehr als Individuen, wo es jetzt auch dann darum geht, dass die einfach performen, wo es darum geht, dass die Brands Siege einfahren und nicht mehr, dass der Fahrer Siege einfahren oder die Fahrerinnen Siege einfahren.

Speaker: Und ja, wie siehst du das?

Speaker: Vor zwei oder drei Jahren wäre es auf jeden Fall noch so gewesen, wie du gerade gesagt hast, mit in den Sport, nicht so auf Nummern, irgendwie auch noch ein bisschen mehr quasi dieses, ja, wie sagt man, das freiere Fahren.

Speaker: Aber ich glaube, das ist halt vorbei.

Speaker: Also das heißt, eigentlich kommst du von einem Straßensport, der hochprofessionalisiert ist, zu einem Gravel-Sport, der gerade auch dabei ist, sich sehr zu hochprofessionalisieren.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich würde sagen, schauen wir mal.

Speaker: Also es wird nichts daran ändern, dass ich auf meine Zahlen gucke oder nicht weniger nach Gefühl fahre und halt die Rennen so fahre, wie ich sie immer fahre.

Speaker: Also entweder Vollgas, aber ich warte da sicher nicht bis zum Schluss und den Schluss springt dann ab.

Speaker: Also ich würde sich an meiner Fahrweise und Trainingsweise bei mir nicht so viel ändern und deswegen schauen wir mal.

Speaker: Also ich lasse es jetzt einfach mal auf mich zukommen.

Speaker: Was für eine Fahrer bist du denn?

Speaker: Du wartest auf nichts.

Speaker: Wie würdest du dich da jetzt selber einordnen?

Speaker: Ja, wenn ich sage, Roubaix ist mein Lieblingsrenn, dann ist es halt einfach ein Rennen, wo ich halt einfach von Anfang bis Ende fokussiert sein muss.

Speaker: Wo ich von Anfang bis Ende bereit sein muss, Vollgas zu fahren.

Speaker: Und wo ich halt auch mal, keine Ahnung, 100 Kilometer von vorne fahre und halt früh die Entscheidung suche.

Speaker: Okay, da können sich dann quasi schon einige Fahrerinnen freuen auf dich bei einigen Rennen.

Speaker: Ja, aber ich muss natürlich auch fairerweise sagen, dass die letzten Jahre noch viele von den großen Rennen auch genauso entschieden wurden, also Anbon letztes Jahr.

Speaker: Und von daher ist es auch keine so schlechte Taktik.

Speaker: Wie wird denn so dein Rennkalender aussehen?

Speaker: Hast du für dich schon so Highlights rausgesucht oder lässt du es ein bisschen auf dich auch zukommen?

Speaker: Klar, wahrscheinlich Traka 200, Unbound, aber neben dem, was ist für dich noch so irgendwie auf der Liste für dieses Jahr?

Speaker: Also prinzipiell ein bunter Mix von allem.

Speaker: Also ich werde einen Großteil an der UCI World Series fahren.

Speaker: Fangen mit dem Santa Val an, also mit der Gravel Earth Series.

Speaker: Dann noch ein, zwei Rennen, glaube ich, von der Gravel Earth Series, aber der Großteil wird die World Series sein.

Speaker: Und dann, wie du gesagt hast, Trucker und Unbound.

Speaker: Und werde mit dem deutschen Straßenteam noch ein paar Straßenrennen fahren.

Speaker: Als Abwechslung.

Speaker: Mit wem fährst du da?

Speaker: Wurde nur nicht offiziell verkündet.

Speaker: Aber mit dem Viedi was?

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Berliner Team?

Speaker: Nee, doch, Berliner Team.

Speaker: Okay, nice.

Speaker: Fährst du Traker 200 oder die 360?

Speaker: 200.

Speaker: 200.

Speaker: Und hast du irgendeine Serie?

Speaker: Ich glaube, reicht das mal für den Anfang.

Speaker: Ja, gut, ich meine, Unbound, ne?

Speaker: Ja, das ist so ein Next Level.

Speaker: Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich mich drauf freuen soll oder mal gucken.

Speaker: Ja, also aus Erfahrung kann ich sagen, nein, aber du hast halt auch einen großen Motor und dann ist es schon fast egal, ob du an sechs Stunden Radrennen fährst oder sieben oder zehn oder elf.

Speaker: Also das ist klar, das ist ein Unterschied, aber macht das nicht immer so einen großen Unterschied.

Speaker: Nimmst du die Gravel-Earth-Series irgendwie als Ziel, auch um die Rennserie vielleicht sogar zu gewinnen oder ist das für dich erstmal gerade so sekundär?

Speaker: Eher sekundär.

Speaker: Also ich glaube,

Speaker: Von den Rennen eher passender ist für mich die UCI World Series.

Speaker: Klar, für den Startplatz für die WM, das auf alle Fälle.

Speaker: Und Gravel World Series sind halt auch einige Rennen ja in Amerika drüben.

Speaker: Das heißt, da werde ich halber nur in Anbauen fahren und das ist dann mein Amerika-Erlebnis für dieses Jahr.

Speaker: Ja, und hast du 100% Einfluss auf die Rennen, die du fährst oder hast du auch Rennen, die du fahren musst, einfach aus Requirements vom Team?

Speaker: Trucker und Unbound sind die Rennen, die ich fahren muss.

Speaker: Okay.

Speaker: Das sind auch die, die man fahren will.

Speaker: Genau.

Speaker: Da passt das ja eigentlich dann ganz gut.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Nee, aber der Rest ist, da bin ich relativ frei.

Speaker: Was sind so für dich die größten Fragezeichen für die Saison?

Speaker: Also wo weißt du noch nicht so genau, was dich erwartet und was auf dich zukommt?

Speaker: Trucker und Anbohnt.

Speaker: Also schon einmal von der Länge her.

Speaker: Einmal von der Länge her.

Speaker: Also Trucker ist vielleicht 200 Kilometer ist noch so, wo ich sage, okay.

Speaker: bin ich schon mal auf der Straße gefahren, zumindest ein Selbsttraining.

Speaker: Unbound ist dann so ein bisschen, wo ich sage, schauen wir mal.

Speaker: Die ganzen, ich sage jetzt mal, UCI World Series Rennen, gut, das ist von der Länge her ein langes Straßenrennen, ein Roubaix oder keine Ahnung was, also oder eine lange Etappe, eine Bergetappe bei der Tour oder so, also von der Länge her.

Speaker: Das ist halt sowas, aber ansonsten eher so Truck Run Unbound, wo ich sage, sind noch die größten Fahrzeichen.

Speaker: Mal gucken, wie das wird.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, also wenn man deine Fahrweise gesehen hat in den letzten Jahren, dann kann man mir jetzt nicht vorstellen, dass du irgendwo großartig Probleme haben wirst.

Speaker: Der gute Bastian Marx, den wir beide kennen, den vielleicht auch einige Zuhörerinnen kennen, der hofft ja schon, dass er sich wieder die nächste Fahrerin reingeholt hat, die die Anbaum gewinnt.

Speaker: Hat er dir wahrscheinlich auch schon gesagt, oder?

Speaker: Ja, so durch die Blume, ja.

Speaker: Ich weiß nicht, ob da intern auch schon Wetten laufen.

Speaker: Ich hoffe, er bekommt dann irgendwann auch ein Vergütungssystem, dass er daran mit profitiert.

Speaker: Nee, aber dann werden wir uns echt bei sehr, sehr vielen Rennen sehen.

Speaker: Ich bin echt gespannt, wie du da einschlägst.

Speaker: Ich gehe davon aus, dass du dich damit nicht beschäftigst, wer am Start ist, sondern dass du eh so ein eigenes Ding machst.

Speaker: Also, dass dich auch nicht beeindruckt, dass irgendwie Santa Val eigentlich schon die ganze Elite am Start ist.

Speaker: Ich habe noch nie mal eine Startliste gesehen.

Speaker: Sehr gut, weil im männlichen Bereich kann ich nur sagen, ist das halt eigentlich schon sehr unangenehm.

Speaker: Also so Mitte Februar ein Radrennen zu fahren, wo alle da sind, weiß ich nicht.

Speaker: Das ist so ein Ticken zu früh, dass alle da sind und Bock haben.

Speaker: Aber gut, man stellt sich natürlich dann trotzdem an den Start.

Speaker: Fährst du eigentlich auch The Hills?

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Dann sehen wir dich bei Santa Val und wir sehen uns dann da auch und dann danke ich dir für deine Zeit und wir hören uns bestimmt dieses Jahr nochmal, weil mich würde es uns schon interessieren, wie für dich so die erste Saisonhälfte gelaufen ist, so gerade mit Traka und dem schönen Unbound.

Speaker: Sehr gerne, sehr gerne.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Cool, hat mich gefreut.

Speaker: Danke, ciao, ciao.

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