Transcript
Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.
Speaker: Hallo und willkommen zu einer neuen Folge von Outside. Heute dreht sich alles ums Thema Training und speziell Gravel Training und die Vereinbarkeit anderer Trainings mit Gravel Training. Dazu haben wir auch einen spannenden Gast eingeladen, aber er ist wie immer neues von uns. Hi Paul, wie geht's dir?
Speaker: Hi Caro, ganz gut soweit. Ich hab gehört, dass dir jetzt einigermaßen okay geht, aber es ging dir vor paar Tagen nicht so gut. Was ist passiert?
Speaker: Ja, ich hatte ja schon in der letzten Folge erwähnt, dass ich auf Mallorca bin und dort Rennen fahre. Und in der Theorie war das auch alles super. Ein Rennen oder zwei Rennen gingen auch gut. Und letzten Sonntag war leider ziemlich Sturz geplagt, das gesamte Rennen. Und mein Freund und ich, wir haben uns beide hingelegt.
Speaker: Und ja, ich habe es besser überstanden als er. Er hat sich das Schlüsselbein zertrümmert, das linke. Also vierfach gebrochen und auch relativ kompliziert. Und ich habe es ja mit Abschürfungen und Prellungen und ja, meine Rippen, ich weiß nicht, ob die gebrochen sind oder nicht, tun auf jeden Fall weh. Habe ich es gut überstanden.
Speaker: Ja, aber das ist ja krass. Erst mal gute Besserung. Danke. Aber weil Torben Haushahn, da er hier auch schon, glaube ich, zweite, dritte Folge zu Gast war, ist er auch schwer gestürzt, musste auch ins Krankenhaus. Und was war denn da los?
Speaker: Ja, also keine Ahnung. Es war halt mega warm an dem Tag und es war schon in der Neutralisation der erste Sturz. Also das Rennen war in Sarapita und die Runde ging aus Sarapita raus, zu einem leicht stufigen Anstieg hoch, dann ein flaches Stück, was halt auch windanfällig war und dann ging es in die Abfahrt wieder nach Sarapita rein.
Speaker: Und ja, wie gesagt, in der Neutralisation war schon der erste Sturz. Da habe ich schon gedacht, was ist hier los? Und ja, ich wurde dann nach drei Kilometern abgeräumt. Und man hat halt gemerkt, dass es irgendwie super nervös war. Und ja, war mein Glück, dass ich nach drei Kilometern schon gestürzt bin und raus war aus dem Rennen, weil dann nach, ich glaube, elf Kilometern war in der Abfahrt halt ein Megasturz, wo auch mein Freund dann eben
Speaker: wo Vladi gestürzt ist und auch Torben und sie sind mit 70 glaube ich abgeflogen, was ziemlich heftig war. Alter Schwede, also wurde das Rennen abgebrochen oder? Ja, weil da waren ja so viele verletzt. Also ich glaube da haben echt, keine Ahnung, 20, 30 Leute gelegen.
Speaker: Ich bin da aber noch vorbeigefahren. Leider habe ich meinen Freund nicht liegen sehen und bin weitergefahren, weil ich gesehen habe, dass bei Krankenwagen alles da war. Das tat mir auch in Marien ein mega Leid. Ja, der Ferdi, der schafft das schon. Ja, gut. Ich hätte auch nie gedacht, dass er stürzt, weil eigentlich stürzt er sonst nie und verletzt sich wenn dann auch nicht.
Speaker: Er saß da irgendwo im Gebüsch. Dann bin ich zur Stasi gefahren und da war auch das Rennen gestoppt worden und wurde dann auch abgebrochen. Wir sind keine Runde gefahren. Torben hat sich auch heftig verletzt. Er hat, glaube ich, das Handgelenk gebrochen.
Speaker: Und der Wirbelbruch war bei einem und irgendwie angeblich hieß es auch, dass einer wiederbelebt wurde. Aber ich weiß nicht, ob es wirklich so war. Aber alle Krankenwagen waren weg. Auch Vladi hatte dann keinen Krankenwagen mehr. Und wir haben dann uns von einem Freund nach Palma oder ihn nach Palma fahren lassen und sind dann da ins Krankenhaus gegangen.
Speaker: Ja, okay, krass. Ja, gut, dann gute Besserung an alle Involvierten, die uns hier vielleicht auch zuhören. Ja, genau. Echt gute Besserung. Genau. Bevor Torben gestürzt, hattest du die Chance, ihn mal zu fragen, wo die deutsche Meisterschaft stattfindet? Hat er was gesagt?
Speaker: Leider nein. Also es war wirklich mein Plan, ihn danach irgendwie gemütlich beim Bocadillo nochmal auszufragen, aber das war leider nicht mehr möglich. Schade. Aber ich habe gesehen in seinen Storys, dass er irgendwie am Posten war, dass irgendwas stattfinden wird. Ja gut, dass was stattfinden wird, das wissen wir ja. Aber es ist ja langsam, also jetzt natürlich auch noch ein bisschen Zeit, aber
Speaker: So September wird immer voller von den Rennen her. Europameisterschaft kommt jetzt auch hinzu. Wäre schon geil zu wissen. Zumindest mal das Datum von der Deutschen Meisterschaft. Und ob ich mir dann vielleicht Urlaub nehme an dem Wochenende und dann zufälligerweise nicht kann. Oder ob man halt auch Zeit hat. Ja gut, bleibt also leider weiterhin spannend. Mal gucken, wann es da Neuigkeiten gibt.
Speaker: Ja, ich bin auch gespannt. Also Torben kann ja jetzt selbst nicht mehr fahren, jetzt hat er noch mehr Zeit, sich darum zu kümmern. Genau. Caro, du gehst fremd. Ja. Also Erzählkurs. Also natürlich nur so halb, aber ...
Speaker: Genau, ich werde in einem Live -Podcast Gast sein und zwar beim Plattfuß -Podcast. Das ist eigentlich ein Triathlon -Podcast von zwei Jungs aus Kiel und die Jungs veranstalten ein Gravel -Event, das Matschfuß -Gravel heißt und den Abend vor diesem Event ist eben dieser Live -Podcast, wo ich Gast sein werde und dann eben am nächsten Tag auch das Event mitfahre.
Speaker: Genau, und da freue ich mich schon drauf. Das wird am 16. April, also den Samstag, im April sein, bevor es für uns dann nach Malaga geht. Genau, ich bin dann schon in Spanien, aber du... Also ich bin dann vorher in Girona, aber du bist dann später... Ab wann bist du in Girona? Ich glaube, ich habe Airbnb ab dem 15. oder 14. gebucht und ich war vorher mit einem Freund schon runter. Genau, mal gucken, wie wir das machen. Ich habe noch nicht genau einen Plan, aber ich fahre mit dem Auto.
Speaker: Ah, cool. Ja, genau, also der Podcast ist am 14. und am 15. ist das Global Event. Und ich flieg dann am 18. nach Spanien, genau. Okay, nice. Genau, dann... Bin gespannt. Ja, dann gab's heute einen Launch von einem Sponsor von dir. Also heute ist ja Montag. Genau, erzähl mal ganz kurz. Erklär es auch mal ganz kurz.
Speaker: Genau und zwar mein Sponsor Canyon hat einen eigenen gravel account ins leben gerufen und zwar kann man sich jetzt unter collective unterstrich gravel über alles rund um gravel ja offroad racing adventure bei canyon informieren also genau der wurde heute
Speaker: Heute wurde das Ganze gelauncht und ab sofort wird alles zum Thema Gravel über diesen Kanal gespielt. Nice. Das gleiche Pendant gibt's natürlich auch von Aubert. Da heißt das Pachamama -Cycling auf Instagram. Da kommt auch regelmäßig YouTube -Dokumentation raus. In der nächsten Folge bin ich sogar dabei. Das müssen wir aber erst noch drehen.
Speaker: Wir fahren dann eine berühmte deutsche Route ab und werden das filmisch begleiten. Ich bin auch gespannt, wie das Endprodukt sein wird. Genau. Von daher folgt diesem beiden Kanälen. Dann habt ihr sowohl Karos Sponsor eine Freude getan als auch meinem. Genau. Und seid immer auf dem neuesten Stand.
Speaker: Genau, wir sind Pari Pari dann quasi. Genau. Genau, was ich mich schon die ganze Zeit immer gefragt habe oder letztes Jahr irgendwie mir auch Gedanken darum gemacht habe, es gibt ja in mehreren Städten, jetzt bei dir in Bremen als auch in Berlin, so Tage, wo man so Ausfahrten hat, ne? Also gibt es so für, dann irgendwie langsame Ausfahrten. Gibt es auch welche, wo man einfach noch im Ballern ist. Wie heißt das bei euch? Was meintest du?
Speaker: Genau, also wir haben bisher das Ganze noch nicht im Gelände etabliert. Wir haben das auf der Straße, das hat sich so seit drei Jahren etabliert, das heißt Moped Mittwoch und da wird immer Mittwochabend so eine Straßenrunde richtig geballert, auch wirklich rennen und auch auf Abhängen, also gewartet wird da nicht.
Speaker: Sehr gut. Ja, hier in Berlin gibt es das einzige richtig Bekannte, das ist mir das von Standard, was dann in der Mitte des Kreuzbergs losgeht. Genau da ist es auf jeden Fall auch mal sportlich. Da habe ich so ein Metall genommen, das eigentlich immer Donnerstags, fängt jetzt glaube ich auch bald wieder an.
Speaker: Aber ich habe mir gedacht, das wäre eigentlich auch geil, wenn man das mit Gravel machen würde. Also zumindest in Berlin könnte man relativ geile Runden machen, irgendwie ab Grunewald hin zu Döberitzer Heide, da eine Runde und wieder zurück. Das sind dann auch nur anderthalb Stunden, aber da kann man sich auf jeden Fall im Sand in der Döberitzer Heide gut die Kante geben. Und irgendwie frage ich mich gerade auch, ob der Need dafür da ist, also ob Leute da drauf Bock hätten. Und also wenn ihr Berliner seid und Bock auf
Speaker: gravel schnell fahren habt, dann schreibt mir mal. Weil wenn sich irgendwie da genug Leute melden, die das irgendwie auch oder die da hinkommen wollen würden, dann würde ich so was mal ins Leben rufen. Unregelmäßig, so wie ich halt binden wollte. Regelmäßig ist es bei mir schwer.
Speaker: Aber ab und zu hätte ich da schon mal Bock drauf. Irgendwie vermisse ich das so ein bisschen. Auf der Straße wird es ja auch immer schwieriger, aber Verkehr nimmt zu, ne? Und da ist dann halt irgendwann auch so, wenn du so 50, 60 Leute hast, ist das auch schon so kritisch, muss ich sagen. Ja, das ist zu viel. Also bei Moped Mittwoch sind es auch eigentlich immer nur maximal zehn. Und es wurden zum Ende hin auch immer weniger, weil es immer schneller wurde und irgendwie haben sich immer weniger getraut.
Speaker: Ja, es ist halt auch dann immer so eine Gratwanderung, weil nicht alle haben Bock, sich jedes Mal abhängen zu lassen. Ja, ja. Genau, nee. Zumindest bei Standard ist es so, da gibt es dann so zwei Ziele. Also eins in der Mitte und danach wartet man und dann fährt man weiter und so würde ich es auch handhaben, weil ich würde auch gar nicht, dass man so die Runde komplett durchbläht, sondern man hat dann so gewisse Zwischenziele, dass man auf jeden Fall wieder zusammen in die Stadt reinfährt. Also Leute,
Speaker: Aber für Gravel echt eine gute Idee. Also wir haben das hier manchmal mit Trainingsrennen gemacht für Cross. Da haben wir hier eine Runde angelegt und sind da halt hingefahren, haben uns verabredet. Aber so etwas regelmäßig ins Leben zu rufen, wäre eigentlich echt schon cool.
Speaker: Ja, also wenn ihr Bock habt, sowas in Berlin zu haben oder auch in Bremen, dann meldet euch bei uns und dann gucken wir mal, ob wir das realisiert bekommen. Ich bekomme hoffentlich diese Woche noch die neue Force endlich zugeschickt, also die Swamp Force. Die ist jetzt noch rausgekommen mit den neuen Hebeln. Ich weiß, ihr habt die schon bei euch im Laden.
Speaker: Wir haben sie noch nicht und ich habe mich ehrlich gesagt auch noch nicht so richtig damit beschäftigt und noch nicht festgestellt, was jetzt der große Unterschied ist, außer dass die Hebel irgendwie um einiges kleiner sind und ergonomischer. Das finde ich eigentlich schon einen ziemlichen Mehrwert bei Stram.
Speaker: Ja, genau. Also das ist auch das, worauf ihr ehrlich gesagt wartet. Also ich meine, ich fand die Schalt -Performance vorher schon gut. Klar, es gibt ja immer Nuancen, wo man was verbessern kann. Aber ich freue mich auch auf die Hebel, die immer zu testen. Da bin ich gespannt. Ich überlege sogar, wenn es gut ist, ob ich dann halt anstatt der Red die Force in den Rennen fahre. Ist natürlich einen Ticken schwerer. Mal schauen, wie die Dinger zu performen. Ich werde davon berichten. Ja, sonst ...
Speaker: Gibt es mir jetzt auch nicht so viel Neues, muss ich sagen. Training läuft? Ja, Training läuft. Wir hatten ja jetzt ja unseren Live -Podcast mit dem Besenwang da in Köln. Ah ja, stimmt. Der hat mich so bei der Nachbesprechung, in Anführungsstrichen. Jetzt hat es mich so ein bisschen gekostet. Seitdem so ein bisschen Halskratzen und Schlaf, den ich noch nachholen muss.
Speaker: Ne, weil gut halt Spaß gemacht. Ne, sonst, ja Training läuft. Also können jetzt bald auch mal Radtraining kommen, ne? Wir hatten es ja schon in der letzten Folge mit, dass irgendwie jetzt sieht man, jetzt fängt so Belgian Waffle Ride an in Santiago und so. Irgendwie wäre es schon geil da zu sein, aber diese ganze Reihe ist Stress, ey. Also es ist halt wirklich, wie letztes Mal schon gesagt, eigentlich habe ich Bock drauf, aber gleichzeitig auch, boah.
Speaker: Klar, gerade USA ist natürlich dann mega viel Aufwand. Aber ich freue mich dafür umso mehr auf Spanien. Das wird schon cool. Ich wäre gestern gern schon mal auf der Straße in Herford bei uns Rennen gefahren, aber meine Rippen haben es noch nicht so richtig zugelassen.
Speaker: Wäre dann separat das Frauenrennen gewesen oder? Genau, ja. Ja, ich hatte, ich hatte kurz überlegt, ob ich das Rennen in Herford mitnehme. Aber dann, ja, ist gut, dass ich nichts gemacht habe, aber ich hätte auch mal wieder Bock drauf gehabt. Ich feiere Schöneich im Süden von Stuttgart noch im Vorfeld. Das war auch richtig weit. Ja, aber ich mache es auf den Weg nach Spanien.
Speaker: Ah, okay, ja, dann bietet sie es an. Genau, aber es lohnt sich schon. Es ist ein schönes Rennen, gute Veranstalter, die geben sich da echt auch Mühe, haben jetzt auch dieses Jahr, ne, schon dieses Jahr, Junioren -Radbundesliga mit ins Programm aufgenommen und ich finde solche Radrennen, wir haben selten so lange Radrennen, die auch so schwer sind in Deutschland.
Speaker: Daher versuche ich das dann irgendwie immer zu supporten. Also Leute, wenn ihr noch Bock habt, euch weh zu tun oder im Raum Stuttgart irgendwie lebt, dann kommt da vorbei, gibt es eigentlich immer guten Kaffee und Kuchen. Ja, Kaffee weiß ich nicht. Habe ich letztes Mal keinen getrunken. Aber Kuchen gibt es gut und natürlich die weltbekannte deutsche Rennwurst. Sehr gut. Und eine schöne Strecke. Von daher lohnt sich immer. Ja, selektiv, ne? Ja, ja. Und es ist auch so ein Anstieg kurz vorm Ziel. Und zum Ziel geht es auch leicht. Der Kurs ist schon ein ganz cooler Kurs.
Speaker: Genau. Dann können wir gleich mal, ach nee, aktuelles Renngeschehen, ganz übersehen. Momentan geht ja noch nicht so viel in der Gravel -Welt, außer diesen Ultra -Distance oder Bikepacking -Events. Gerade läuft auch Gran Guanche. Das rennt über die fünf kanarischen Inseln oder nicht über die, sondern über fünf kanarische Inseln.
Speaker: Da bist du doch gefahren letztes Jahr, oder? Genau, im Henningbomben. Ja, cool. Wir haben da auch die Teamwettung gewonnen und das findet gerade auch statt. Ja, müsste jetzt, ich glaube, die morgen, kann sein, dass die morgen schon die ersten dann im Ziel sind. Also am Dienstag, genau. Empfehlenswert. Schaut euch das mal an, wenn ihr auch Bock auf sowas habt. Die haben auch eine Mountainbike - und Straßenversion. Cool.
Speaker: Davon abgesehen hat in den USA der erste Gravel -Klassiker angefangen. Es kam ein bisschen ... Wenn man diese Straße als Pendant nimmt, würde ich sagen, das ist wie Omloop Head Newsplot. So vorm Stellenbett. Das ist so früh im Jahr, dass es in dem Moment relevant ist, aber eigentlich dann später ... Von da ist es noch sehr, sehr weit hin bis zu den richtigen Klassikern, wie jetzt Unbound und so.
Speaker: Aber es ist schon irgendwie relevant, also mit Zauf. Da sind eigentlich alle guten Frauen und Männer schon mal mit am Start. Obwohl bei den Frauen, muss man sagen, war es jetzt nicht so gut besetzt wie sonst. Aber dafür bei den Männern. Alles da, was irgendwie Rang und Namen hat. Und das Rennen ist eine Weise geprägt. Also es findet auf so roten ...
Speaker: Ja, wie nennt man, so roter Lebenboden. Das heißt, wenn es trocken ist, ist es schon sehr, sehr schnell, aber sobald es auch noch ein bisschen nass ist, ist das die Hölle auf ... Klebt. Ja, ist die Hölle auf Erden. Letztes Jahr hat es dann kurz vorm Rennen auch geschneit und so und die Leute sahen aus und du musst dann die Räder, du musst dann mit den Händen so brocken von so Lehm aus deinem Rad raus basteln und so während des Rennens. Schön. Ja, das ist richtig krass.
Speaker: Wir waren dieses Jahr was trocken, schnell und richtig viel Seitenwind, was ich gesehen habe. Und die haben sich es da richtig gegeben. Bei den Männern gewinnt Payson McElveen vor John Borstelmann und Cary Renner Jr. Ja, die kamen zu dritt an. Payson fährt einen 600 -Meter -Sprint und gewinnt ihn dann auch bei den Frauen.
Speaker: Bei den Frauen gewinnt Lauren del Crescenzo, die ja auch eine relativ bekannte in der Gravitszene ist, mit vielen Erfolgen bereits. Zweite war Caroline Vrescin und dritte Heather Jackson, die auch meine Teamkollegin im Canyon Collective Team ist. Okay, sehr gut. Wie viele Frauen sind bei euch im Canyon Collective drin?
Speaker: Eigentlich sind wir zurzeit nur zu dritt, aber ... Also du, Heather und ...
Speaker: Genau, die Jade Treffeisen. Aber fährt die nicht bei, also fährt die richtig bei ihr oder fährt die Embrace the World und ist dann immer hin und her so zwitsch? Die fährt auf der Straße im Embrace the World Team. Sie ist jetzt nicht wie ich im Canyon Collective Team mit der Lizenz, aber sie fährt Gravel auch im Teamtrikot. Okay, cool. Ja, weil ich informiert bin.
Speaker: Ja, bei den Frauen hat die Laurin auf jeden Fall, ich hab den Vorsprung jetzt den ganzen Kopf, weil der war ziemlich groß, also die konnte es reinrollen lassen. Ich bin auch mal gespannt. Letztes Jahr war halt gerade bei Anbound, ich weiß nicht, was sie da wird, 2. oder 3., aber gewinnen tut es nicht. Vielleicht gar nicht auf dem Podium sogar.
Speaker: Aber ich glaube, es war ein bisschen enttäuschend für sie zum Teil auch. Und ich bin mal gespannt, ob sie dieses Jahr wieder auf dem Niveau des Vorjahres unterwegs ist. Sie hat ja auch irgendwie das Ziel gehabt, auf der Straße zu Olympia zu kommen und so. Von daher mal gucken, wie das so dieses Jahr läuft. Aber es war schon beeindruckend, der Vorsprung. Genau.
Speaker: Ja, ist nicht so viel passiert. In der Zwischenzeit jetzt. Ich glaube, San Diego findet jetzt nicht dieses Wochenende, aber das Wochenende darauf glaube ich statt. Genau. Oder höre ich mich da jetzt komplett? Nee, das ist jetzt schon. Man fährt auch mein Teamkollege Jasper, der fliegt rüber. Ah, der müsste jetzt auch dann rüberfliegen, ne? Genau, der ist jetzt aktuell noch in Girona und der fliegt jetzt, meine ich, am Wochenende oder so. Fliegt ja rüber.
Speaker: Der hat sich nochmal Trucker -Strecke angeguckt jetzt. Oder guckt sich die an, obwohl er nicht fährt. Die Holländer zusammen haben da irgendwie Streckencheck gemacht. Wir machen ja richtig viel Information, wir beiden hier. Das California findet erst am 16. April statt.
Speaker: Ach, okay. Ja, sorry. Aber hast du mit ihm mal irgendwie kommuniziert, wie die Strecke ist? Was sagt er? Nee, jetzt, nachdem er den Streckencheck gemacht hat, noch nicht vorher. Da hat er halt gesagt, dass er sich die Strecke anguckt und dass er in Girona zum Training ist. Aber ich werde ihn jetzt noch mal fragen, wie es aussieht.
Speaker: Ja, ich werde mit denen auch mal angucken, aber ich denke mal, wenn wir... Also, ich habe von Leuten, die auf Mallorca hier vor ein paar normal, die sind ja Sponsor bei The Trucker und mit denen habe ich mal gequatscht, weil die die Strecke auch kennen zum Teil und die meinen alle, das ist richtig schnell und ja, eigentlich ein Geballer und ja, ja.
Speaker: Straßenkurs, keine Ahnung, sagen ja immer viele. Aber das Wort ist auch gefallen, aber das kenne ich ja auch schon, den Ausdruck, den muss man dann auch nicht immer so ernst nehmen. Auf jeden Fall, genau. Ja, gut, dann können wir mal zu unserem Gast drüber gehen. Wir haben heute
Speaker: Den Doktor Sebastian Rösler, ehemals Zeller als Gast. Hintergrund ist auch mein Trainer. Aber mehr zu ihm können wir dann gleich besprechen, wenn er da ist. Werbung.
Speaker: Plant ihr diesen Sommer ein Bikepacking Event und seid ihr dafür noch auf der Suche nach den entsprechenden Bikepacking Taschen? Dann solltet ihr euch einmal im Sortiment von BBB Cycling umschauen. BBB hat ein umfangreiches Sortiment an Bikepacking Taschen, zum Beispiel ganz neu die C -Series Bikepacking Taschen. Das sind eine Rabentasche und eine Oberrohrtasche.
Speaker: Diese Taschen sind wasserfest und sehr robust und eignen sich perfekt, damit ihr alles, was ihr so für den Trip benötigt, verstauen könnt. Diese Woche verlosen wir ein Set dieser Taschen und ihr könnt die gewinnen, indem ihr unter dem Folgentitel bei Instagram kommentiert, warum ihr diese Taschen unbedingt benötigt
Speaker: und warum ihr die haben müsst. Und wir verlosen dann ein Set dieser Taschen an einen Gewinner. Das Ganze läuft wieder für zwei Wochen und in zwei Wochen geben wir dann unter dem folgenden Titel den entsprechenden Gewinner bekannt. Werbung Ende.
Speaker: So, wir haben jetzt den Doktor Sebastian Rösler, ehemals Zeller. Unter dem Namen kenne ich vielleicht auch noch einige. Jens ist bei uns zu Gast. Wie schon erwähnt, ist auch mein Trainer seit letztem Jahr November. Kurz ein paar Hardfacts zu ihm. Seit 2011 Diplomwissenschaftler. Seit 2017 auch dann als Doktor unterwegs der Sportwissenschaften.
Speaker: 2019 bis 2020 hat er für das Olympische Komitee in Luxemburg gearbeitet als High -Performance -Manager. Da kann er vielleicht auch gleich noch mal erzählen, was er da zu tun hatte. Er ist Mitgründer und Inhaber von Pro Athletes und, ein neues Wort für mich, ist Wissenschaftskommunikator bei der Triathlon Crew auf YouTube. Also eigentlich auch YouTuber, somit Influencer, Social -Media -Star, überall präsent.
Speaker: Ja, was soll ich das denn noch sagen? Vielen Dank für diese Einleitung. Eine solche Einleitung habe ich noch nie bekommen oder solche Vorstellungen. Ja, vielen Dank, dass ich bei euch beiden heute zu Gast sein darf und ein paar Fragen zu Training beantworten darf. Das finde ich immer ganz schön. Ich finde das auch toll. Jetzt bin ich schon im zweiten Podcast von und mit Paul. Ist natürlich auch eine Nummer. Und genau. Ja, was habe ich in Luxemburg gemacht, weil sie mich gefragt, oder soll ich ja mal was zu sagen?
Speaker: Da war ich High -Performance -Manager, wie du schon gesagt hast. Das heißt, im Grunde sollte ich für die Nationalkader -Athleten in den einzelnen Sportarten, also ich war keine einzelne Sportart zugeordnet. Viele denken immer, dass ich beim Triathlon -Verband gearbeitet habe. Das stimmt nicht.
Speaker: In Luxemburg muss man ja sagen, nachdem Andy Schlecke am Freitag bei euch war, wo ihr auch gesagt habt, Luxemburg wohnen ja immer nur 10 Menschen, das stimmt nicht ganz. Aber ich glaube, im Kosselkader sind fast so viele Athleten und Athletinnen wie in manchen anderen deutschen Spitzenverbänden, also einzelnen Sportarten. Das muss man so ein bisschen berücksichtigen.
Speaker: Hört sich immer so groß an. War aber eine sehr spannende Zeit und im Grunde ging es darum, Leistung von Athletinnen zu steigern in unterschiedlichen Sportarten. Also ich war wirklich von Kugelstoßen über Schwimmen bis zu Tischtennis. Darf ich mal ein bisschen über den Tellerrand hinausschauen.
Speaker: War eine spannende Zeit, bin aber auch froh, dass ich jetzt wieder nur in Köln bin, weil immer so zweigleisig fahren ist ja auch durchaus anstrengend über Zeit. Und genau, jetzt widme ich mich nur noch dem Coaching und wie du gesagt hast, der Wissenschaftskommunikation, freue mich darauf. Und ja, genau, dann darf ich so ein paar Athleten trainieren, unter anderem wie dich. Und genau, das ist das, was ich so mache.
Speaker: Du bist ja hauptsächlich im Triathlon unterwegs. Also du hast da neben mir noch einen Mountainbiker, der auch gerade bei Cape Epic, heute ist Montag, schon mal gut rasiert hat, ersten Etappensieg geholt.
Speaker: Ja, den Fabian Rabensteiner, aktueller Europameister, den betreue ich jetzt seit zweieinhalb Jahren, glaube ich. Ganz toller Mensch auch. Ich finde, die Südtiroler haben so eine ganz spezielle Art, sind immer sehr ruhig. Ich habe jetzt noch einen zweiten Nortonbiker in der Betreuung, auch Südtiroler, auch sehr nett. Das scheint da irgendwie so eine, ich weiß nicht,
Speaker: Da muss man einfach nur noch Südtiroler drin, ja, sorry. Das ist ganz, ganz ... Du bist auch nett. Aber kein Südtiroler. Aber kein Südtiroler. Nein, Spaß beiseite. Also, auf jeden Fall supernette, ganz ruhige Menschen. Man muss auch immer ... Die Kommunikation ist auch immer sehr ... Man muss sehr viel einholen, sozusagen. Sie sind immer sehr ruhig, sehr besonnen. Ich glaub, dass sie aber auch das ausmacht in ihrer sportlichen Entwicklung.
Speaker: Und genau wie du sagst, komme eigentlich ursprünglich aus dem Trialon, habe aber auch, ich habe gerade, glaube ich, acht Läuferinnen und Radsportlerinnen und der Rest sind Triathleten. Also Profi, auch im Amateurbereich, bin da ganz offen, so wie es passt. Ich habe letztes Jahr noch einen neuen Triathleten aufgenommen, der im Grunde neu in der Sportart ist. Ich finde das mal ganz gut, dass man so die gesamte Facette hat und nicht nur die Top -Leute.
Speaker: Was mich jetzt, bevor wir in die Fragen reinkommen, die wir, also wir haben ja die Community bei uns gefragt, bei Outside, was sie gerne wissen möchten zum Thema Training, speziell im Gravel -Bereich. Aber ich will noch mal zählen, wie viele Sportler in Kammern trainieren maximal, sagst du, als Trainer? Also, ich meine, du hast jetzt einen Mix, ne? Ich war ja letztes Jahr auch selber noch, ich bin ja immer noch Coach für zwei, nee, 21 Fahrräder und einer ist im ersten Jahr raus, aber auf der Straße.
Speaker: Aber letztes Jahr hatte ich auch 15 Athleten, also auch alles Männer. Und mit meinem Zeitvolumen war das eigentlich schon so ein Limit. Was würdest du sagen, kann man jetzt so machen? Ja, ich glaube, das ist per se gar nicht zu beantworten. Ich beantworte die Frage schon gleich mit einer Zahl. Aber es ist natürlich davon abhängig, was du denn noch so machst.
Speaker: machst du das nebenberuflich, machst du das hauptberuflich, also wir reden jetzt wirklich von einem klassischen 40 -Stunden -Job und du coachst nur. Ich glaube, dann kannst du wirklich viele Athleten betreuen, weil jetzt kannst du natürlich nicht nur sagen, du arbeitest 40 Stunden und jede Stunde deiner Arbeitszeit geht in die Betreuung von Athleten. Das wird ja nicht funktionieren. Du musst ja auch noch ein paar E -Mails schreiben und ein bisschen Selbstverwaltung machen. Aber ich glaube, dann kannst du schon ordentlich
Speaker: Leute trainieren. Also dann kannst du bestimmt mal 40 Athleten plus X betreuen. Das glaube ich schon. Einfach aus dem Grund, wenn man sich das mal überlegt, dann hättest du ja roundabout knapp eine Stunde pro Woche.
Speaker: Und wenn man jetzt ehrlich ist, braucht man die nicht immer. Es gibt Phasen, da brauchst du auch mal, also wenn man mal telefoniert, dann brauchst du mehr Zeit. Manchmal brauchst du aber auch viel weniger Zeit. Und es kommt auch immer noch auf die Sportart an. Also wenn du jetzt noch Läufer oder Radsportler betreust, dann ist es deutlich einfacher als im Triathlon. Im Triathlon musst du dir ja mal drei Sportarten gemeinsam anschauen oder zusammen anschauen in der Wechselwirkung. Das ist natürlich in den Einzelsportarten deutlich einfacher.
Speaker: Bei uns ist das so, also ich habe so immer 20 bis 25 Athletinnen in der Betreuung und ich finde das eigentlich eine gute Zahl. Man muss natürlich auch sagen, und das ist dann auch noch eine Differenzierung, ich mache das jetzt, also Coach bin ich seitdem ich 16 bin. Und das, was wir jetzt so beruflich machen, das mache ich seit, im 13. Jahr.
Speaker: Das heißt, da ist natürlich auch einfach viel Routine. Also ich weiß, du könntest mich jetzt fragen, wer ist in welcher Phase, wer macht gerade was und was. Ich kann ja vielleicht nicht von jedem die heutige Einheit sagen, aber ich glaube, ich habe immer einen guten Blick auf die Sache.
Speaker: Und das ist natürlich auf der einen Seite auch ein bisschen ermüdend, muss man sagen, weil du einfach immer an bist vom Kopf. Du musst dich also auch aktiv dann mal entspannen und dort das Coaching mal links liegen lassen. Das ist die große Herausforderung von Coaches. Deswegen haben wir ja auch einen Coaches -Podcast gemacht bei der Triana Crew, den die Coaches Corner.
Speaker: Vielleicht auch so mein eigener Lieblingspodcast, den ich selbst gestalten darf, weil darum geht es genau um solche Themen. Also auch mal den Coaches da draußen zu helfen. Ich kenne natürlich auch Leute, die haben mehr. Ich kenne aber auch Coaches, die haben weniger Athleten in der Betreuung. Das hängt immer so ein bisschen davon ab. Aber ich glaube, wenn man das Vollzeit macht, ist das eine gute Ratio. Und man muss natürlich auch noch sagen, von irgendwas muss sie auch leben. Weil das ist ja immer alles dann nur Bruttopreise, die man da bezahlt.
Speaker: Das sind natürlich alles nur Vorsteuergeschichten. Du musst ja auch von irgendwo ... Also, wenn du vielleicht noch eine Miete bezahlst für ein Büro ... Also, es sind immer so ganz schnell so Kosten und dann hast du nicht ... Also, du könntest jetzt 40 mal 200 rechnen und sagen, ach cool, guck mal, dann verdient jemand 8000 Euro. Das stimmt halt erst mal nicht, weil da muss die Umsatzsteuer noch von runter. Dann musst du dich noch versichern, vielleicht auch beruflich Haftpflichtversicherung und so weiter. Und dann bist du am Ende des Tages bei einem Angestelltengehalt, sag ich mal.
Speaker: Und deswegen ist das immer ganz schön, diese Zahlen zu sehen. Und dann rechnen Leute immer ganz schön hoch, dass man plötzlich so halber Millionär ist. Das ist natürlich falsch. Aber du trainierst sowohl Männer als auch Frauen. Also bist du auch... Ja.
Speaker: Das mache ich eigentlich von Anfang an. Das Verhältnis bei uns in der Firma ist schon, ich habe jetzt keine genauen Kundendaten, aber ich würde vom Gefühl her sagen, mindestens 80 -20 Männer -Frauen. Das ist im Übrigen auch das Verhältnis global im Trilon fast. Es ist wie ein Shift auf jeden Fall.
Speaker: Ich selber hab ... Es ist ähnlich, glaub ich. Ich müsste es jetzt ausrechnen, hab ich jetzt nicht gemacht. Ich find beides total spannend. Ich find's auch total spannend, wie unterschiedlich die Kommunikation zum Teil ist. Das mein ich jetzt nicht, dass es plötzlich bei Frauen ein Klischee ist, dass die Leute nicht irgendwelche Lichter angehen und sagen, die Frauen wollen unterquatschen oder so ein Blödsinn. Das ist überhaupt nicht so. Aber ich würd mal sagen, Jungs da draußen,
Speaker: Also, die Damenwelt ist schon deutlich akribischer in der Umsetzung. Und auch, wenn man was bespricht, die halten sich einfach mal da dran. Und sag's dir, da gibt's keine unnötige Frage. Also, fragen sie eh nicht unnötig, aber auf jeden Fall so, wenn sie dich was fragen, die kommen dann zum Punkt bei der Frage und nicht so ... Ich find's ganz angenehm auch.
Speaker: Ich würd's vielleicht auch noch mal ein bisschen deutlicher machen. Die wollen einfach nicht Recht haben. Okay. So, weißt du, Jungs fragen so lange, die fragen so lange, und wollen dich mit so vielen Fragen noch mal überzeugen, also mit der Fragestellung schon überzeugen, dass es nicht doch anders ist, bis sie irgendwann denken, sie haben Recht, und wo sie als Trainer immer sagen, nee, hör jetzt auf zu fragen, das hast du mich schon dreimal gefragt, das ist immer noch nicht so. Bei den Mädels ist das nicht so.
Speaker: Das finde ich total toll. Die Damen, die ich trainiere, die sind wirklich teilziehgerichtet. Die kommen jedes Mal in die Meeting, haben zehn Fragen aufgeschrieben. Die machen sich nicht währenddessen erst Gedanken, was sie eigentlich fragen wollten.
Speaker: Die stellen hier Ego -Hitten an. Ich habe selten das Gefühl, dass im Training mal über den Werten gefahren wird, z .B. wenn wir jetzt im Radsport sind oder gelaufen oder geschwommen. Das ist toll. Ich habe das letztendlich noch mal gesagt, ich würde gerne mehr Frauen trainieren. Ja, dann an alle Frauen hier.
Speaker: bis ihr an wen ihr euch wenden müsst. Ja, genau. Ja, es ist echt ganz spannend. Es ist natürlich auch spezielle Fragestellung, also Richtung, das ist ja auch aktuell so ein bisschen, ich will nicht sagen en vogue, weil das noch nie nicht en vogue war, aber so das zyklusbasierte Training ist natürlich auch spannend.
Speaker: Mit manchen Frauen geht man da mehr ins Detail, mit manchen frage ich und dann sagt, nö, ist kein Problem, ich kriege das schon hin. Ich kann das dann auch notfalls entsprechend anpassen, das Training. Für mich ist es noch schwierig als Sportwissenschaftler oder Hauptwissenschaftler, die Evidenz dahingehend
Speaker: Also was da teilweise von abgeleitet wird, sag ich mal so, allgemein abgeleitet wird, ist grenzwertig. Ist meine Einschätzung zum Thema. Vor einem zyklusbasierten Training meinst du, okay. Ja, genau. Ist natürlich ein Thema für sich. Aber ich weiß auch, dass es Frauen gibt, die das stärker betrifft. Und da kann man dann auch mehr ableiten.
Speaker: Und dann betreust du eine andere Frau und die hat damit original immer gar keine Probleme. Du kannst all diese Schemata, die dann da aufgezeigt werden, überhaupt nicht erkennen. Also verminderte Leistungsfähigkeit oder verminderte Kraftfähigkeit oder wie auch immer, das finde ich schon sehr, sehr dünn. Und die Fachleute, mit denen ich mich da schon mal ausgetauscht habe,
Speaker: sind da ehrlicher Meinung. Also, da wird sehr viel ... Da wird eine höhere Signifikanz für die Praxis gesehen, als die Studien eigentlich ergeben. Ich würde das mal allgemein ausdrücken. Aber nichtsdestotrotz cool, dass es kein Tabuthema mehr ist. Cool, dass mehr und mehr Coaches sich mit dem Thema beschäftigen. Und, ja, ich sag mal so, sich mehr und mehr Mädchen im Nachwuchssport oder eben auch Frauen trauen, auch darüber zu sprechen. Ich glaub, das ist das Hauptthema, worum es da eigentlich geht.
Speaker: Ja, cool. Dann kommen wir mal zu unseren Fragen unserer Zuhörer. Genau, also die erste Frage wäre, wie unterscheidet sich das Training für Gravel -Rennen hinsichtlich Volumen und Intensität im Vergleich zu Straßentraining?
Speaker: Ja, da habe ich mich erst mal gefragt, was ist denn ein Gravelrennen und was ist ein Straßenrennen? Also, weil Gravelrennen kann ja von, ich weiß nicht, wie vielen Kilometern bis hin, wir haben das letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft gesehen, da war es ja gefühlt fast ein Straßenrennen von der Belastung her. Ich glaube, Paul, das hast du auch im Besenwagen so kommentiert.
Speaker: Und auf der anderen Seite hast du natürlich im Straßenrennen, von Rundstreckenrennen bis zu mehrwöchigen Rundfahrten irgendwie Anforderungsprofile, so würde ich das mal nennen. Deshalb ist die Frage erst mal so allgemein betrachtet und mittelwert total schwer zu beantworten. Ich würde aber mal sagen, wenn wir uns darauf einigen, dass Gravelrennen längere Strecken sind und eine längere Belastungsdauer haben, weil die Strecke ist ja erst mal nicht, ist ja unabhängig von der Belastungsdauer.
Speaker: und dass die Straße eher sich Richtung sechs bis acht Stunden und die Straße eher zwischen drei und vier aufhält, dann können wir das vielleicht erst mal so sagen. Und wir nehmen alle anderen spezifischen Fragestellungen, wie Zeitfahren oder Teamzeitfahren oder so was, nehmen wir mal komplett raus. Dann würde ich schon sagen, ist das Anforderungsprofil erst mal die Belastungsdauer und damit natürlich auch den Stoffwechsel ein Stück weit anders gestellt, weil sich natürlich dann
Speaker: Rennenentscheidungen schon an anderen Momenten ergeben, also eher viel mehr in der Ermüdung, aber in einem anderen Ermüdungszustand. Wir haben im Straßenradsport höhere Intensität mit einer höheren Dichte sozusagen, eine höhere Reizdichte.
Speaker: Das heißt, an den Stoffwechsel muss ich erstmal die Anforderungen stellen, dass ich diese Leistung generieren kann. Also wir haben ja immer irgendwie Energie. Das Energie wird Leistung und das Leistung wird Geschwindigkeit. Und wenn ich in kürzerer Zeit mir Energie bereitstellen muss, dann brauche ich einen anderen Stoffwechsel. Dann läuft das vor allem über die Kohlenhydrate vermutlich. Also so Belastungsdauern von einer Minute bis fünf Minuten habe ich einen sehr hohen anaeroben Stoffwechsel. Aber da werden ja
Speaker: sehr viele Rennen im Straßenradsport entschieden, gerade auch in den letzten Jahren. Also wenn man sich das gerade mal so anschaut, da ist ja ein kurzer Anstieg, da wird nochmal eine Attacke gesetzt und wenn ich dabei bin, bin ich dabei und wenn nicht, dann falle ich hinten raus. Grob gesprochen, ich weiß, das ist von Rennen zu Rennen unterschiedlich, deswegen ist die Frage schwer zu beantworten.
Speaker: Nichtsdestotrotz muss ich auch dort auch die Fähigkeit haben in der Müdung, also nach einem höheren Energieturnover, die Fähigkeit haben, immer noch Energie zu produzieren. Also selbst nach vier Stunden muss ich immer noch eine enorm hohe Fünf -Minuten -Leistung haben. Das bringt mir nichts, wenn ich die im Training nach einer halben Stunde nach einem super exakten und auf mich abgestimmten Warm -Up habe. Das ist toll und das bestimmt auch leistungsförderlich, wenn ich in fünf Minuten sehr viel Leistung treten kann. Aber es bringt mir dann nichts, wenn ich das nach vier Stunden nicht mehr kann.
Speaker: oder nicht so kann wie andere.
Speaker: Und damit kommen wir dann zum Gravelrennen. Und das ist dann das große Thema, das gerade auch in der Sportwissenschaft im Radsport diskutiert wird. Das ist das Thema Durability. Auch ein Thema, an dem Paul und ich arbeiten. Also, in seinem Sinne. Sein Training, seine Performance. Unangenehmes Thema auf jeden Fall auch. Vom Training her. Ja. Weil, jetzt ist es so, im Gravelsport muss ich natürlich, Gravel -Radsport muss ich, wenn ich jetzt auf die langen Strecken gehe,
Speaker: Also erstmal muss ich diese Stoffwechsel technisch, diese lange Belastung erstmal hinbekommen. Das heißt, ich brauche einen sehr guten Fettstoffwechsel zum Beispiel, weil wir wissen ja, dass die Kohlenhydrat -Speicher begrenzt sind. Das heißt, ich kann nicht ewig hohe Intensitäten, für meinen Körper hohe Intensitäten, also relativ betrachtet generieren, weil dann werde ich automatisch schon ermüden. Das heißt, ich muss in diesen lockeren Phasen, die hoffentlich lockerer sind, die werden natürlich auch immer anspruchsvoller, weil der Sport sich weiter und weiter professionalisiert,
Speaker: Deswegen sagst du, vielleicht bist du schon ein paar Jahre zu spät dran. Im Scherz. Aber das kriegen wir schon hin. Also muss man erst mal Kohlen - draht sparen, den Stoffwechsel aufstellen. Und dann ist es vermutlich so, dass ich wiederholt relativ hohe Leistungen treten muss. Aber nicht diese maximal hohen Leistungen. Also nicht diese ...
Speaker: 6 bis 7 Watt pro Kilogramm über 5 bis 10 Minuten oder noch mehr. Das musste man übrigens auch schon gestern und heute beim Cape Epic, um da vorne mit dabei zu sein, nur mal um das Niveau zu zeigen auch. Das hat sich auch enorm weiterentwickelt. Sondern man muss es halt wiederholt können und dann wahrscheinlich eher auch noch mal in dem Schwellenbereich und nah da dran. Und das eben nach einer sehr, sehr langen Dauer. Und deswegen muss ich natürlich gucken, dass A der Stoffwechsel passt und B die Ernährung.
Speaker: Also die Ernährungsaufnahme ist natürlich auch ein großes Thema, an dem wir arbeiten. Und dann über spezifische Trainingsinhalte, dieses Durability Training auch trainieren, also den Körper beibringen, wiederholt relativ hohe Leistungen nach einer ermüdenden Vorbelastung zu generieren. Ich hoffe, das war jetzt halbwegs verständlich ausgedrückt. Also für mich klingt logisch.
Speaker: Genau, was wir bei Graveling irgendwie auch nochmal mit einbeziehen mussten, ist halt, dass du auf der Straße die Zeit, sagen wir, zwischen Intensitäten wirklich eher sehr entspannt sind. Also auch so vom Wattbereich. Und beim Gravel, du hast eigentlich nie diesen großen Powerjob. Du hast immer ein bisschen Zürich auf der Kette, weil du natürlich einen Untergrund hast, der wesentlich schlechter rollt, wenig Luft in den Reifen.
Speaker: All diese Dinge führen halt dazu, dass du eigentlich nie so diese Ruhephasen hast. Und da sind natürlich auch die Peaks weniger hoch. Und das alles unterscheidet sich dann schon um einiges, muss man sagen, zu einem Straßenrein. Also ich mein, Straßenrein kann ja ... Was nimm ich jetzt als Beispiel?
Speaker: Also beim Gravel -Rennen ist er wirklich auch so normalized. Und durchschnittsweit ist er nicht so weit auseinander wie beim ... Also schön, beim Gravel -Rennen sind die nicht so weit auseinander wie beim Straßen. Beim Straßen hast du ja schon manchmal Diskrepanz und hast so ein IF von 0 ,8 oder so was. Beim Gravel -Rennen 0 ,8 ist dann halt oder 0 ,9 ist halt schon ... Also das ist dann schon richtig, richtig ... Du meinst der VI? Nee, IF mein ich. Intensity Factor.
Speaker: Okay, mit dem arbeite ich. Also mit dem arbeite ich so ein bisschen, um für mich halt auch zu sehen, wie hart etwas wirklich war. Warum arbeitest du mit dem nicht? Weil ich, wie soll ich sagen, damit würde man ja auch zum Beispiel den Training Stress Score berechnen und deswegen habe ich mich da nie mehr mit so beschäftigt. Für mich ist der Variabilitätsindex viel wichtiger.
Speaker: Also normalize durch average. Genau, das ist für mich entscheidend, aber dann weiß ich, wie variabel eben das Training oder das Rennen war. Und dann davon kann ich dann eben auch schon entsprechend das ab. Also umso höher der ist, desto höher wird vermutlich auch der EF sein.
Speaker: Genau. Und deswegen meinte ich eben, dass diese höhere Intensitäten sind im Straßenradsport auf jeden Fall höher, wie du auch gerade gesagt hast, und im Gravel eher Richtung Schwelle, aber wiederholte Schwelleintervalle sozusagen. Genau. Und das ist so ein klassischer Ansatz, auch in dem Durability -Ansatz, genau.
Speaker: Okay. Und wo bekommt man einen guten Gravel -Trainingsplan her? Ja, also ich biete jetzt selber keinen Gravel -Trainingsplan bisher an, aber ich glaube, da kann es dann vielleicht in Zukunft auch nochmal was geben. Muss man hier fleißig beim Podcast vielleicht zuhören. Ganz genau.
Speaker: Und bist du der Meinung, dass KI -basierte Trainings -Apps sinnvoll sind? Dass man sich da irgendwie was im Internet... Ja, sehr, sehr spannendes Thema natürlich in Zeiten. Das ist jetzt seit zwei Jahren so ein Buzzword im Grunde. Man braucht irgendwo nur KI zu sagen und alle sagen, ja, da kommt jetzt ganz viel.
Speaker: Und in Zeiten von Open AI und dieser Sprachausleger, chat GBT, denken ja sowieso alle, jetzt ist das die große Zukunft. Ist es bestimmt auch. Bin nicht ganz großer Verfecht davon. Aktuell sehe ich allerdings noch Defizite. Das liegt einfach daran, dass wir ... Wie soll ich das formulieren? Also ...
Speaker: Ich glaube nicht, dass man mit Differentialgleichungen die Physiologie des Körpers erklären kann. Also über zum Beispiel Training Stress Score oder so was. Und davon abgeleitet dann wiederum B - und Entlastung auch. Also so was wie Chronic Training Load oder Training Stress Balance und so was berechnen kann. Das ist für mich zu simpel. Wo eine KI, und was mich dann zum Teil auch ein bisschen schockiert hat, war in den letzten Wochen und Monaten, dass dann manche
Speaker: Anbieter von KI -Software auch hingehen und dann sozusagen den Trainer, der noch real trainiert oder coacht, so ein bisschen ins schlechte Licht rückt. Da gab's dann mal so eine Werbung, wo so ein Trainer -Chat mit einem Athleten abgebildet wird und da sagt der Trainer, du, ich bin jetzt gerade in Urlaub, meld dich in der Woche noch mal.
Speaker: Also, das fand ich ein bisschen respektlos, weil ich gedacht hab, das passiert wirklich nie. Selbst in meinen Flitterwochen letztes Jahr hab ich mit Leuten noch über WhatsApp geschrieben. Und das hat mir so ein bisschen, sagen wir mal, den Berufsethos, den hat's bei mir so ein bisschen angekratzt, das fand ich nicht okay. Und ich würd viel lieber sehen, dass KI Coaches und Athleten hilft.
Speaker: Also, weil natürlich das Thema, wir haben, wenn man ins Fahrradfahren geht, und da kriegt man ja so ein Fitfile, der sekündlich alle Daten so aufgelistet hat, also Herzfrequenzleistung, GPS -Daten, Geschwindigkeit, etc., pp. Das heißt, das sind 60 Datenpunkte pro Minute.
Speaker: Und dann in der Stunde irgendwie 3600. Natürlich kann ich das als Mensch nicht mehr und dann vor allem nicht von 20 Athleten ansatzweise aufbereiten. Dafür brauche ich Software.
Speaker: Und da wäre es total schön, wenn da KI eben hilft, entsprechende Muster zu erkennen. Also was hat man bisher trainiert, was hat dann zu welchen Anpassungen geführt und so weiter. Da würde ich sagen, da gibt es einen Ansatz von KI, aber dass KI jetzt anfängt, einen Trainingsplan Stand heute zu schreiben, halte ich für eine gewagte These, weil da fehlt für mich auch zu wenig mal die Rücksprache, wie geht es dir heute, was für einen Stresslevel hast du gerade und auch mal
Speaker: Und das merken wir ja als Coaches, und Paul, du wirst das ja auch kennen, wenn du Leute betreust. Manchmal braucht es einfach auch diese menschliche Komponente zu sagen, du, das läuft gerade richtig gut. Die letzten Wochen waren prima, ich bin als dein Trainer total zufrieden.
Speaker: Das will man auch manchmal einfach hören. Und das möchte ich nicht von einem Computer hören oder von einer App oder so. Und wie gesagt, ich glaube, die Zukunft ist offen und hell dafür. Aber aktuell sehe ich das noch ein bisschen als schwierig an. Aber sagen wir mal so, auch da stay tuned.
Speaker: Aber ist das nicht etwas, was auch so ein bisschen auf den Nutzungsbereich ankommt? Also Leute, die einfach nur fit werden wollen, oder? Also ich meine, dass es da vielleicht besser ist als gar nichts. Also ich meine, da gibt es ja so verschiedene Use -Cases auch. Also ich kann, ich habe noch nie eine Karriere -basierte Training abgenutzt. Ich würde sie auch nie nutzen, weil ich einfach weiß, für mich macht das keinen Sinn.
Speaker: Letzte Woche die Situation, wo ich einfach, vorletzte Woche, wo ich mich so ein bisschen krank gefühlt hab. Aber eigentlich hätte man's machen können. Dann haben wir gesagt, wir machen das jetzt so ruhig, mach das und das. Am nächsten Tag ging's dann auch wieder. Eine KI hätte mir das nicht gesagt, weil die fragten mich dann nicht. Oder ich kann da nicht ne WhatsApp schreiben und der mein Gefühl vermittelt. Aber so Leute, die einfach nur wirklich so fit werden wollen, vielleicht auch gar kein Ziel haben,
Speaker: Ich will jetzt keine Werbung für keine episode treat machen. Ich hab da ... Ja, also, bestimmt. Also, besser als nichts, ja. Also, das ist ja eine Aussage. Wahrscheinlich ist die richtig. Aber so, wie du grad gesagt hast, da könnte man dir auch entgegnen, Sebastian, warum kann man deine Entscheidung jetzt, wenn der Paul dir schreibt, nicht irgendwie ...
Speaker: in eine KI packen. Das muss ich auch kritisch hinterfragen, also warum soll ich denn schlauer sein als eine KI? Also wenn ich, dann könnte man in eine KI ja so ein Fragebogen reinpacken, ja also, ja du fühlst dich krank, aber wie krank denn? Und traust du dir das zu oder sagen wir locker, also das könnt ja genau die gleichen Fragen, die ich dir gestellt habe, könnte man auch da reinpacken. Ich glaube nur, nicht dass du trotz, ist gerade in solchen Sachen auch manchmal einfach eine Erfahrung und auch mal ein Gefühl eines Coaches schon nochmal gefragt. Und deswegen glaube ich nochmal, sollten wir
Speaker: Also unterschiedliche Fragestellungen, ja. Aber wenn wir in das Spannungsfeld Coaching reingehen, dann, würde ich sagen, sollten wir da die Synergien sehen und die auch nutzen. Und wenn jemand fit werden will, vielleicht sollte der auch einfach nur drei - bis fünfmal die Woche eine halbe bis eine Stunde Sport machen. Das wird wahrscheinlich auch am meisten helfen. Dafür brauche ich jetzt eigentlich ja, wenn ich einen gesunden Sachverstand, einen Menschenverstand habe, eigentlich noch nicht mal eine App.
Speaker: Also ich würde es von mir aus auch sagen, mir würde da definitiv das Persönliche fehlen. Also ich fand es schon, als ich mit meinem Trainer angefangen habe zu trainieren, schwierig überhaupt die Distanz, die wir haben, weil ich habe vorher immer mit meinem Freund, der hat sozusagen mein Training irgendwie begleitet, jetzt war nicht mein Trainer, aber hat es begleitet,
Speaker: Und ich habe mich echt schon schwer getan jemanden zu nehmen, der jetzt nicht irgendwie tagtäglich um mich rum ist und mich eigentlich gar nicht kennt. Das klappt jetzt gut, aber ich kann mir das mit so einer App gar nicht vorstellen. Ich persönlich. Aber das ist eine Typfrage.
Speaker: Typfrage und natürlich auch eine finanzielle Sache. Also man muss natürlich auch sagen, das ist so ein Sweetspot, den man da auch als Trainer ja finden muss, wenn man über die Preisfindung spricht, nicht wahr? Also wir nehmen jetzt im Triathlon zweihundert Euro oder für Profisportler. Das ist schon auch hart kalkuliert, um ganz ehrlich zu sein. Also wenn man mal sagt, man will so einen Stundenlohn, also nochmal, das sind ja Bruttobreise, aber wir nehmen die jetzt einfach mal.
Speaker: Und ich nehme mir jetzt für jeden Athleten oder jede Athletin irgendwie eine halbe Stunde pro Woche Zeit, Auswertung, Planung, Kommunikation, dann ist das ganz schnell vorbei.
Speaker: Dann hab ich einen Protostundenlohn von 50 Euro. Netto ist das deutlich weniger, muss aber 19 Prozent abziehen. Oder durch 1 ,19 Teilen hab ich mal gelernt. Dann ist das schon mal weniger. Dann muss ich mir die Frage stellen, will ich denn, das ist alles noch vor Steuer, kann ich für den Stundensatz arbeiten? Du bist studierter Sportwissenschaftler, promoviert. Genau. Wenn ich zu meinem Rechtsanwalt gehe, der kostet das, was andere Leute pro Monat zahlen, pro Stunde.
Speaker: Deswegen muss man da immer gucken. Deswegen müssen auch die Leute da draußen Gedanken machen. Brauche ich einen Trainer? Ja. Und was ist mir wirklich wert? Und was kann ich dafür wirklich erwarten? Das ist auch noch mal so ein Punkt. Das ist ein Diskrepant zwischen dem, was ein Trainer wert ist, also nicht sein müsste, sondern was er wert ist, und was man bereit ist, zu zahlen. Für einen Konsumenten sind 200 Euro sehr viel Geld. Da sieht man diese Zahl. Für dich als Trainer ist es so,
Speaker: Ja, eigentlich ist es nicht viel, wo man natürlich die Arbeit dahinter sieht. Und derjenige sieht ja nur, okay, auf Trainingspixel, welcher Platte man auch immer sieht, stehen halt dann irgendwelche Einheiten und das war's, man spult die ab. Und das ist halt echt ein Problem. Aber es gibt dann natürlich auch Leute, die absurde Preise nehmen für Trainingspläne. Aber genauso auch in die andere Richtung, die absurde Preise auf unten nehmen.
Speaker: Das ist halt irgendwie, ich glaube dann, du hast ja auch keinen Markt, der wirklich so homogen ist, wo du dann sagst, okay gut, das ist für alle irgendwie verständlich. Also ich meine, wer dich nicht kennt und dein neues Schweiß und irgendwie deine Hintergründe, warum soll ich 200 Euro für den bezahlen, wenn ich auch für 100 Euro jemand bekommen kann, der ja auch Sportwissenschaftler ist oder...
Speaker: Vielleicht noch nicht, aber weißt du nicht, zumindest sagt, dass er eine große Erfahrung hat. Das ist natürlich völlig unsicher. Jemand verlangt 600 Euro, wo du auch denkst, das steht ja auch in keinem Verhältnis. Weißt du, das ist ja ... Ja, ich weiß ja nicht, was die Person dann macht. Das hängt ja auch ab. Ich bin ja auch in ein paar Blasen unterwegs. Ich merke immer nur, wenn Leute von reden, lass doch auch Coaching machen, dann können wir das und das nehmen.
Speaker: Also nach oben gegen December. Du kannst alles machen, aber das muss auch jemand bezahlen. Aber gehen wir weiter. Genau. Das ist ein sehr breites Thema, über das man sich sehr lange austauschen könnte. Wir haben einen ganzen Podcast in der Coaches Corner nur darüber gemacht. Sehr interessant. Was sind die größten Unterschiede im Training, desto länger ein Rennen wird? So ein bisschen haben wir das ja eben schon angeschnitten, aber vielleicht hast du dazu noch mehr zu sagen.
Speaker: Ich glaube, grundsätzlich muss man sich Gedanken machen, wie man dem Anforderungsprofil, also der Länge der Strecke, gerecht wird. Damit würde man sagen, der Stoffwechsel wird deutlich wichtiger. Für einen Bahnradsprinter ist der Stoffwechsel relativ uninteressant. Vielleicht fürs Training und die Belastbarkeit allgemein, aber per se erst mal nicht. Entschuldigung.
Speaker: Dann muss ich die Nahrungsaufnahme, also train the gut, ist natürlich auch ein riesiges Thema dann plötzlich, aber auch ein separates Podcastthema. Und ich muss da natürlich diesen berühmten Parameter VLA Max, also die maximale Laktatbildungsrate, die muss ich dann natürlich auch nochmal separat betrachten.
Speaker: Ja, aber das ist eigentlich der ganz, ganz große Unterschied. Und umso länger, man kann das allgemein formulieren, umso länger eine Strecke wird, desto unwichtiger wird die V -Ozamax und desto wichtiger wird die V -La -Max. So ganz allgemein betrachtet. Okay. Und macht es deiner Meinung nach Sinn, ein Training aufzuteilen? Also zwei Einheiten an einem Tag, wenn man jetzt vier Stunden trainieren möchte, morgens zwei Stunden, nachmittags zwei Stunden.
Speaker: Ja, also das muss Paul manchmal auch machen. Ich glaube, er ist schon ein bisschen genervt, teilweise gewesen, zweimal am Tag zu trainieren. Zweimal umziehen. Er gibt zweimal umziehen, zweimal dann teilweise sogar auf die Rolle, was ja auch sehr neu war, scheinbar. Ja, das hat schon mehrere Fallstricke involviert in dieser ganzen Entlegenheit. Ja, genau. Also, und dann muss ich auch sagen, also,
Speaker: Per se vier Stunden am Stück ermüden stärker als zweimal zwei Stunden, weil ich kann natürlich innerhalb, wenn ich zwei Stunden morgens trainiere, egal jetzt was, kann ich danach immer mich regenerieren, Speicher auffüllen, etc. Und jetzt gibt es natürlich auch tolle Ansätze, auch wieder aus meinem Lieblingssportwissenschaftsland Norwegen, da gibt es zum Beispiel jetzt dieses Double Threshold Modell, ist jetzt auch nicht nur Norwegen und auch nicht nur neu, sondern wird schon längere Zeit gemacht.
Speaker: Aber da wird zum Beispiel gesagt, statt jetzt nicht in vier Stunden, aber eine sehr umfängliche Schwellenanhalt zu machen, also Threshold Training, teile ich das in zwei Einheiten auf und kann mich somit, kann ich sogar einen höheren Umfang insgesamt generieren, bin aber weniger müdet.
Speaker: Und kann auch noch mal innerhalb der Intensität, das kennt Paul, der redet in sogar Laktatangaben in seinen Trainingsplan, das Ganze sogar dann steuern. Und das ist eigentlich ein ganz spannender Aspekt. Also es macht ja, es kann Sinn machen, aber auf der anderen Seite muss ich auch ein Stück mal trainieren, vier Stunden am Stück zu fahren. Genau, weil ich mich, ich glaube, die Frage zieht nämlich darauf ab, ob man einen vier Stunden Grundlagentraining quasi aufteilt. Ersetzen kann, oder? Genau, durch zwei mal zwei Stunden. Und das macht ja wenig.
Speaker: Das sind unterschiedliche Trainingsinhalte. Das bringt gar nichts. Das bringt gar nicht das falsche Wort, aber es hat nicht den Effekt. Es ist ein anderer Effekt. Auch mal blöd gesagt, orthopädisch gedacht.
Speaker: wirklich lernen, vier Stunden, also auch jetzt mal Richtung Gravel, ich muss auch mal vier Stunden am Stück auf dem Gravelrad auf dem Untergrund fahren und dann merke ich wahrscheinlich schon so, ist doch was anderes als wenn ich jetzt zwei mal zwei Stunden auf der Rolle gefahren bin oder auf der Straße, auf dem Flüsterasphalt. Das sind natürlich auch Aspekte, die müssen gelernt, geübt, getrainiert werden und das ist ja immer die Reihenfolge, lernen, üben, trainieren und dann entsprechend
Speaker: meine ich schon, ist das unterschiedlich. Aber man muss sich immer ... Ich sage es nicht mein, es ist ein Zitat von einem französischen Sportwissenschaftler. Content is king, but context is god. Deswegen muss man den Kontext immer sehen. Wenn es nur darum geht, ersetzen zwei Mal zwei Stunden vier Stunden? Nein, natürlich nicht. Aber ich hab auch in den zwei Mal zwei Stunden sicherlich Aspekte, die total vorteilhaft sein können. Klingt logisch.
Speaker: Wie kann man Straßen -Kritz mit Training für Gravel -Rennen verbinden? Oh, ja, das ist der Punkt, den ich eben halte. Die hängen ganz weit auseinander. Also, ich glaube, man sollte vermeiden, dass vielleicht, wenn man jetzt Krizz fährt und da vielleicht auch ein sehr wichtiges Krizz zum Beispiel gibt, wo man vorne mit dabei sein möchte oder die beste Leistung haben möchte,
Speaker: Und das Gravelrennen, dass man vielleicht auch priorisiert, dass die nicht ganz so nahe aneinander liegen. Weil ein Grid ist ja eine relativ kurze Belastung, je nachdem, mit sehr hohen Spitzen. Das heißt, ich brauche auf jeden Fall einen großen Motor, also eine große Farolsa Max. Das ist auf jeden Fall wichtig. Um das Laktat, was ich dann mit einer wahrscheinlich eher hohen Laktatbildungsrate produziere, muss ich auch irgendwie wieder abbauen. Da hilft eine Farolsa Max immer ganz gut.
Speaker: Und noch andere Parameter, also das muss ich auch trainieren, also ich muss ja diese hohen Leistungen auch wiederholt generieren können, ohne zu stark zu ermünen. Und ich kann das aber total gut nutzen am Anfang der Saison zum Beispiel, wenn ich vorher meine VOL2 Max entsprechend aufgebaut habe, wenn ich danach mal mindestens zwei bis drei Monate Zeit habe zu meinem wichtigen Gravel -Rennen, weil dann kann ich ja einen großen Motor ausschöpfen, in dem ich dann meine Laktatbildungsrate, die VOL2 Max senke.
Speaker: über gezieltes Training und dann halt die Länge der Einheiten steigere, spezifischer Gestalt zu dem, wenn wir also sagen, die Gravelrennen sind länger, sechs bis acht Stunden. Und dann habe ich einfach einen tollen großen Motor, der dann hoffentlich nicht mehr so viele Kohlenhydrate, Verstoff wechselt, wie er das noch getan hat, als man das Crit gefahren ist. Aber per se ist das vermutlich mit, also wenn man jetzt mal den Bahnradsport ausklammert, die
Speaker: Ja, polarisierteste Fragestellung, die beiden Enden der Fahnenstange. Ich glaube, im Kontext haben viele ihre Fragen, im Kontext von Aachen wurden viele Fragen gestellt. Es ist halt krass, wie viele Leute sich auf dieses Gravel -Rennen in Aachen vorbereiten, dieses UCI World Series -Rennen. Und natürlich die Länge da,
Speaker: ist jetzt nicht kurz, aber eigentlich auch nicht mega lang im Vergleich zu den wirklich relevanten großen Gravel -Rennen, sei es eine Weltmeisterschaft, Europameisterschaft, Unbound, Tracker, wo es ja alles um den 6 -Stunden -Bereich mal mindestens ist und dann eher Richtung 10 geht, sind natürlich diese UZI -Rennen in einem Bereich von 3, 4 bis 5 Stunden maximal.
Speaker: Wo ich ja letztes Jahr auch schon festgestellt habe, dass man sich eigentlich für diese unterschiedlichen Reihen selbst innerhalb des von Gravel noch mal unterschiedlich vorbereiten muss, wo die eigentlich schon fast wieder nichts miteinander zu tun haben so richtig und auch anders gefahren werden. Und ich glaube, in dem Zusammenhang war dann auch diese Frage.
Speaker: Ja, und dann sehen wir ja, wenn wir dann noch länger werden Richtung Atlas Mountain Race, wobei das ja Mountainbike -Rennen dann war, dann wird die Anforderung auch nochmal ganz anders sein. Und dann geht es eher darum, lange auf dem Sattel sitzen zu können. Oder ich auch nicht. Wie kann man die VLA Max erhöhen?
Speaker: Erhöhen? Ja. Die Frage kam von einem Mountainbiker. Also er hat natürlich gefragt, ich frage für einen Freund. Profilbild zeigt Mountainbiker von daher. Also für Gravel ist es, er ist Gegenteilige. Aber ich dachte, ich nehme es mal trotzdem mit rein, weil mal gucken, was der Doktor dazu sagt.
Speaker: Ja, also, einfach gesagt, Inaktivität hilft am am meisten. Ansonsten kann man sich ganz gut vorstellen, wie so ein, aus der Leichtathletik, wie ein Bahnsprinter, also, das ist ja auf der Bahn, auf der Laufbahn, aber wie ein 100 -Meter -Sprinter trainiert. Das heißt, höchste Intensität, aber nicht ermüdend.
Speaker: Das ist der Punkt, weil das machen natürlich auch viele, denken jetzt so, ja Hit -Training steigert die VLMAX immens, ja, wird auf jeden Fall anaerobes Training ausgeübt, aber wir dürfen auch nicht vergessen, durch sehr viel High -Intensity -Training werden die Typ -2 -Fasern auch ordentlich ermüdet.
Speaker: Und damit kann dann sogar der Effekt entstehen, muss nicht, hängt vom Gesamtspektrum wiederum ab des Trainings. Kann die VLA Max dadurch sogar sinken, durch Hit -Training. Würden jetzt viele Leute nicht denken, kann aber passieren. Und deshalb ... ausreichende Pausen zwischen den höchstintensiven, maximalen Belastungen. Man weiß ja, so ein Sprinter macht pro zehn Meter, die er voll gesprintet ist, eine Minute mindestens Pause.
Speaker: Also so ein Sprinter, 100 -Meter -Sprinter eher mehr. Zudem Krafttraining, Hypotrophie - und Kraftaustauertraining, also da, wo ich dann auch schon mal ordentlich Laktat produziere, wo die Beine auch schon mal brennen und ähnlich wie beim Laufen dann oder beim Fahrtfahren, auch lange Pausen einführen. Das würde man bei Krafttraining sowieso machen. Und halt, wie gesagt, Volumen runter oder viel auf der Kaut fliegen. Also das ist ja tatsächlich so, dass wir, wir machen ja dann nicht wenige Diagnostiken bei uns im Institut.
Speaker: Und wie sagt man so, nach der Offseason, je nachdem wie lang sie war, haben wir erhöhte VLR -Maxwerte. Da sieht man eigentlich immer den stärksten Trigger. Genau. Und die andere Richtung, wenn die Frage auch noch kommen sollte, ist genau das Umgekehrte. Also viel Training, viel ermüdendes Training Richtung Typ -2 -Faser, also Kraftausdauer, Sweet Spot. Oder halt in einem sehr hohen Volumentraining, aber da muss man immer ein bisschen aufpassen, dann auch noch Hit einstreuen, damit kriege ich die Typ -2 -Fasern und ihre Enzyme auch klein sozusagen.
Speaker: Und da kann man natürlich immer noch ein bisschen mit Kohlenhydraten spielen. Wäre ich aber auch vorsichtig, gerade wenn man viel trainiert. Du meinst, weniger Kohlenhydrate zuführen. Ja, genau. Aber ich sag immer so, das Training Richtung Fettschaffwechsel und so ist ja in den letzten Jahren auch viel diskutiert Richtung Lowcarb. Der Haupttricker ist immer noch Training.
Speaker: Also wer mehr trainieren kann, der hat wahrscheinlich auch einen höheren Energiebedarf und der muss mehr essen und der wird vermutlich auch trotzdem besser sein als derjenige, der jedes Gramm Kohlenhydrat abgehoben hat. Ja, ich glaube im Moment wandelt sich das ja auch alles wieder so ein bisschen ins Gegenteil. Also dass die Empfehlungen wieder mehr zu essen kommen. Also wenig Essen oder nüchtern Training. Zumindest ich kriege das gerade so mit, dass es im Moment alle eigentlich am Essen sind.
Speaker: Ja, ich finde das immer total lustig, weil es immer so Schwingungen sind. Aber für mich ist es gar keine Schwingung. Für mich war es schon immer gleich. Man muss halt die Grundlagen verstehen und dann weiß man halt, wann man was wie machen kann. Das ist dann immer wieder das Gleiche. Aber wir sind natürlich auch in unserer Bubble diesen Schwingungen ausgesetzt, kriegen die Fragen.
Speaker: Und ich glaube, es gibt auch immer so, zum Beispiel nüchtern Training, jetzt machen aber alle Training gut, das sind aber ganz unterschiedliche Themen. Auf der einen Seite will ich einen physiologischen Trigger Richtung Fettschafwechsel haben und auf der anderen Seite eine Aufnahmekapazität von Kohlenhydraten steigern. Das sind ja ganz unterschiedliche Fragestellungen.
Speaker: Und deswegen immer so im Kontext sehen, worum geht es eigentlich, was möchte ich, was sind meine Stärken und meine Schwächen. Und wenn man sich das, glaube ich, so anschaut und dann ehrlich ist und dann nicht irgendwelchen Extremen verfällt, dann klappt das eigentlich sogar ganz gut. Wir spielen ja auch, oder wir spielen es ja auch hier mit meinem Training, also auch so Richtung Südspielintervaller auch gerne mal ein bisschen weniger Konzentrate und sowas.
Speaker: Genau, genau. Aber es ist dann sehr gezielt. Ja, genau, aber da merke ich jetzt über die Zeit auf jeden Fall auch schon eine krasse Veränderung, wie man gewisse Intensitäten einfach echt mit viel weniger Kohlenhydraten klarkommt. Ja. Ja, am Anfang war es natürlich auch eine Kohlenhydrat -Sau, ne? Ein Schleuder. Aber das finde ich auch krass, weil wir haben ja einen Test, ich glaube, Ende November gemacht, ne? Ende November und dann jetzt im Februar, Ende Februar noch mal nach meinem Trainingslager oder Mitte Februar nach meinem Trainingslager auf Lanzerrote.
Speaker: Man weiß natürlich, dass das passieren wird, aber durch die Verringerung der V8 Max, wie einfach die Schwelle so krass hochgegangen ist, das ist brutal. Aber eigentlich ist das so simpel, aber gleichzeitig ist man immer wieder so fasziniert, dass es halt wirklich funktioniert. Ja, das muss ich schon sagen.
Speaker: Was ja auch das Ziel war, war ja, dass die VW Zamax nicht zusammenbricht. Das haben wir gut hinbekommen, die war ja, glaub ich, sogar gleich, wenn ich mich richtig erinnere. Das war die große Kunst eigentlich. Also das ist ja die Herausforderung, dass ihr das Aerobe -System, also nicht nur, dass das Anerobe -System schwächst, sondern dass du das Aerobe -System auch stabilisierst.
Speaker: Denn das eine geht normalerweise mit dem anderen einher. Und da muss man halt dann mit gezielten Reizen, die dann doch noch mal hochintensiv sind, und, aber, oder wie bei dir im Umfangsfeld arbeiten. Und genau, das muss auch da wieder, ne? Also man darf nicht sagen, ach, ich mach nur das eine und dann verlier ich den Kontext wieder. Man muss das immer so im gesamten Spektrum sehen. Aber das ist die große Herausforderung und ich will auch nicht sagen, dass mir das immer gelingt.
Speaker: Ab wann sind Hitintervalle zu intensiv?
Speaker: Ja, das ist eine gute Frage. Also, wenn man das sich jetzt so spirometrisch mal anschaut, weil wir reden ja von maximaler Sauschaufnahme, also mit so einer Atemmaske. Die hat der Pauli bei uns auch immer auf, da freut er sich immer. Ich glaub, fetisch ist es noch nicht, aber ... Ich hab's früher gehasst. Mittlerweile hab ich jetzt ein Paar gemacht mit Maske. Weil früher, ganz ehrlich als Straßenprofi, da hast du noch so einen Stufentest gemacht. Also, mit Maske hat man da vielleicht mal gesehen, aber man hat sie nicht aufgehabt.
Speaker: Ja, seitdem ich wieder angefangen habe, ist bei dir genug zu überlegen. Jetzt bei dir immer Maske und ja, ich finde es auch ganz spannend. Also mittlerweile will ich es gar nicht mehr ohne machen wollen, weil ich es dann doch auch interessant finde, das zu sehen, was da auf dem Bildschirm passiert und so.
Speaker: Mittlerweile würde ich es gar nicht mehr ohne machen wollen. Da darf man nicht auch wieder ohne Kontext zählen. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Es tritt mir ab. Also ähm... ähm... Wahnsinn hinter der Weile so zu intensiv. Wir wollen eigentlich ja...
Speaker: einen spezifischen Sauerstoffaufnahmebereich treffen. Und der ist um und bei größer gleich 90 Prozent der VZ Max. Also in der Sauerstoffnahme. Das verwechseln auch viele Leute immer mit dem Power Output. Die Leistung ist eigentlich erst mal egal. Sondern es geht erst mal um die Sauerstoffaufnahme. Also im Milliliter pro Minute oder Liter pro Minute, je nachdem, wie man das messen will und umrechnen möchte.
Speaker: Aber das ist eigentlich das Entscheidende. Also machen wir ein einfaches Beispiel. Man hat eine Sauscheaufnahme von 60ml pro Minute pro Kilogramm, also auch noch aufs Körpergewicht runtergebrochen, was ja für einen Amateur schon okay ist. Jetzt möchte ich eigentlich im Hittraining schon 90 % 54ml pro Minute pro Kilogramm erreichen, Minimum. Interessanterweise hat man gezeigt, dass zum Beispiel 95 % gar nicht mehr bringt.
Speaker: Und das ist total spannend, weil deswegen kann man jetzt zum Beispiel nicht sagen, ja, mach mal so und so viel Prozent von der FDP. Das kann man natürlich angenähert machen und das machen wir natürlich auch irgendwie ein Stück weit in der Trainingssteuerung, weil das von Tag zu Tag auch noch etwas variiert und wir den Athleten auch ein Stück weit den Spielraum geben wollen.
Speaker: Aber nur mal mein Beispiel, ich bin gerade leider auch überhaupt nicht fit und deswegen ist zum Beispiel meine Schwelle bei 89 % meiner VZ Max in der Sauschaufnahme. Das heißt, ein Schwellenintervall und minimals darüber ist bei mir schon hit. Das heißt, ich bin schon im tiefroten Bereich.
Speaker: Und dann sieht man einfach, wenn ich jetzt die normalen Angaben machen würde, so bei 110, 150 Prozent, ich würde es einfach nicht schaffen. Ich hätte gar keine Chance. Ich würde zu sehr in die Acidosa, also in die Übersäuerung, die ja nichts mit Laktat zu tun hat, sondern die Laktarkonzentration korreliert einfach nur damit, aber im umgekehrten Sinne. Also Laktat geht hoch, pH -Level geht runter.
Speaker: Wir haben auch ein Video auf dem Channel, könnt ihr gerne mal verlinken, ob Laktat böse oder nicht. Und entsprechend wäre das eigentlich das Ziel. Und man kann auch zum Beispiel feststellen, wenn Intervalle zu intensiv gemacht werden, dann ist sogar die Ausschöpfung oder die Zeit oberhalb von 90 % über eine Intervallserie sogar geringer.
Speaker: Dieses umso härter, desto besser stimmt leider überhaupt nicht, sondern muss es sehr gezielt machen. Und ich empfehle den meisten Athleten, das auch immer progressiv zu gestalten. Dann macht man nicht diesen Fehler, das erste Intervall zu hart anzugehen und dann nur noch zu leiden. Und dann eigentlich nur noch stark anaerob zu arbeiten. Man arbeitet ja eh schon im anaeroben Bereich. Oder vermehrt im anaeroben Bereich. Deswegen wäre das immer meine Vorgabe. Gut reinsteigern, gutes, kontrolliertes Sit -Workout, was natürlich überschwellig ist, vermutlich.
Speaker: Oder knapp an der Schwelle, wie bei mir. Das ist eigentlich so der Way to go. Und wenn man merkt, man ist nur noch irgendwie am Suffern und nur noch am Kämpfen und wünscht sich nur noch, dass Ende des Programms ist, dann war's wahrscheinlich einen Ticken zu hart. Mhm. Okay. Triathlon -Training und Gravel -Training, ist das vereinbar?
Speaker: Auf jeden Fall. Ich habe übrigens schon, jetzt im USA -Bereich, den Rennen fangen die jetzt auch schon an, diese Socken oder Stülpen zu tragen, diese Aero -Stülpen, die es im Triathlon jetzt im Tauch gibt. Ja, gut, die drei wart wie Bauchmann.
Speaker: Also ich finde ja, ich habe aktuell selber keins. Also mein eigentliches Gravelrad habe ich als Dauerleihgabe einem Nachwuchssportler verliehen. Oder eigentlich fast schon geschenkt, würde ich immer behaupten. Und ich hatte letztes Jahr ein ganz tolles... War es letztes Jahr?
Speaker: Letztes Jahr hatte ich ein ganz tolles Gravelrad, ausgeliehen für so ein Gravelprojekt, was wir mit der Driver & Crew gemacht haben. Und ich mag einfach die Option zu haben. Also ich meine, das brauche ich euch jetzt nicht zu sagen, dass das im Grunde einfach die Freiheit schlechter hin ist auf dem Fahrrad.
Speaker: Also man kann ja auch locker auf der Straße trainieren damit und dann einfach mal abbiegen und das mag ich total. Deswegen ja total gut anwendbar. Man muss natürlich immer so ein bisschen gucken, dass man nicht zu intensiv fährt, was Paul eben beschrieben hat. Man hat sicherlich in einigen Passagen, die dann auch ein bisschen anspruchsvoller technischer Natur sind, immer ein bisschen zu viel Druck eher auf dem Pedal. Aber das gilt ja genauso, wie wenn man jetzt in den Bergen wohnt und viel Rennrad fährt.
Speaker: Und das Gleiche gilt im Übrigen auch für das Mountainbiken. Also ich fahre selber auch Mountainbike und liebe das total, weil es ja auch Abwechslung schafft. Und so auch Techniktraining für Triathleten ist häufig nicht verkehrt. Die nur 180 Kilometer mit einem Wendepunkt fahren können. Es hilft manchmal. Ja, es macht ja auch oft Sinn, weil man wirklich fernab der Straßen unterwegs sein kann. Straßenverkehr wird immer gefährlicher. Ich denke, da bringt einen das auch einiges.
Speaker: Genau, der Aspekt wird immer wichtiger, stimmt ja. Wie würden die letzten acht Wochen vor einem wichtigen Rennen aussehen? Da geht es auch um Aachen. Okay, also kannst du mir noch mal ganz kurz sagen, was ist dieses UCI? Genau. Ich weiß gar nicht, wie lange es ist. 130 Kilometer mit 2000 Höhenmetern. Okay.
Speaker: Also, du hast ja eben gesagt, drei bis vier Stunden. Ja, eher. Schätzen so dreieinhalb. Eher dreieinhalb bis vier, ne? Also, ähm, und mit ordentlich auch ... Genau. Wenn ich so die Städte um Aachen mir denke, dann ... Ich finde mir solche Fragen auch immer megaschwierig. Wir hatten jetzt schon ein paar, die hab ich aussortiert, wie ... Zum Beispiel, wie viel muss ich trainieren, damit ich fünf Mal pro Kilogramm an der Schwelle erreiche? Das ist ja ... Das sind so viele Faktoren, die eine Rolle spielen.
Speaker: Der Paul wenig, ich viel. Ich muss gerade gar nicht mehr trainieren, die müsste jetzt erstmal runtergehen. Das war jetzt echt ein Mic Drop.
Speaker: den musste ich bringen. Du hast den vorgelegt. Aber ja, das ist halt, das ist krass, aber das zeigt natürlich, dass da auch echt noch viel Aufklärungsarbeit fehlt in so einem Bereich. Also ich meine, das sind so, das sind ja eigentlich Fragen, die sind für uns leicht zu beantworten eigentlich. Aber natürlich, aber für die Allgemeinheit ist das dann so, ja, also wie viel muss man dann irgendwie quantifizieren können, weißt du? So.
Speaker: Ja, also ich versuch das ja immer dann in so ein Anforderungsprofil zu packen. Also wenn ich irgendwie sehe, dreieinhalb bis vier Stunden mit immer wieder knackigen Anstiegen vermutlich. Das ist ja so fast schon so ein bisschen so ein Ardennen -Klassiker. Das in die Richtung. Ja, genau. Es kommen so viele Kurven und so, ja. Genau. Und ich erinnere mich noch an die mündliche Prüfung im Straßen-, im Radsport Schwerpunkt an der Deutschen Sporthochschule bei Achim Schmidt.
Speaker: Und da war nämlich mal die Frage, einer der Prüfungsfragen, der wusste nicht, worauf er hinaus wollte, und der hat mich gefragt, was ist das Anforderungsprofil eines Ardennen -Klassikers? Weiß ich schon. Es ist jetzt 13 Jahre her, war, glaub ich, 2010. Und ich dachte, ja, also dies und jenes, und Erholungsfähigkeit, und hohe, relative Leistungsfähigkeit. Damit hab ich ja eigentlich impliziert, dass das Gewicht schon durchaus in Anstiegen eine Rolle spielen kann.
Speaker: Damals waren ja so die Schleckbrüder, der Andy Weier, Freitag bei euch im Besenwagen, dass das Körpergewicht entscheidend ist. Das hat er mir nachher, deswegen hab ich ne 1 .3 oder 1 .7 statt ne 1 .0 bekommen. Dann hab ich gesagt, wie häufig soll ich denn noch relative Leistungsfähigkeit sagen? Ja, aber das fände ich schon wichtig, dass du immer das Körpergewicht erwähnst, okay, gut. Deshalb, ja, Körpergewicht spielt vielleicht auch noch mal eine Rolle.
Speaker: Dann zitiere ich an meinen alten Dozenten. Aber ich würde es noch mal mit relativer Leistungsfähigkeit eher sagen, also Watt pro Kilogramm. Und vor allen Dingen aber auch dann durchaus schon, wenn das diese Anstiege sind, eine Energiebereitstellung, die das erst mal ermöglicht und halt auch eine entsprechende V -Ur -Max. Da darf ich nicht limitiert sein. Also über eine Belastungsdauer von eins bis fünf Minuten oder zwei bis fünf Minuten muss ich schon leistungsfähig sein und das halt wiederholt. Das heißt, ich muss auch eine Fähigkeit haben, dass den Aneroben
Speaker: Ja, Stoffwechsel wieder aufzufangen sozusagen, also auch Laktat -Clearance -Training, wer würde da helfen, also hohe Belastung zu treten und dann wieder über zum Beispiel in den Sweet Spot Bereich zurückgehen, dann habe ich nämlich so eigentlich gar nicht so die allerhöchste Fähigkeit, Laktat abzubauen und dann muss der Körper eine entsprechende Anpassung
Speaker: Über die Monokarboxylat -Transporter, so heißen die berühmten MCT1 und MCT4, kann ich dann entsprechend Zwischenmuskulatur und zum Herzmuskel entsprechend das Laktat wie ein Verstoff wechseln. Das ist ganz spannend. Und so ein Training würde sicherlich Sinn machen. Und natürlich brauche ich nichtsdestotrotz die Fähigkeit, das Ganze dann über dreieinhalb bis vier Stunden machen zu können. Also ich muss schon auch ein relativ hohes Volumen im Training generieren können.
Speaker: Die nächste Frage ist relativ individuell zu beantworten, und zwar wie viele Stunden Training pro Woche für einen 140 km Gravel -Rennen. Ich denke, es geht auch wieder um Aachen. Es ist auch immer die Frage, was man sich vorgenommen hat für das Rennen. Richtig. Finishing ist eine andere Fragestellung als Gewinn.
Speaker: Und ... ja, kann ich gar nicht. Also, ich find's auch relativ wert. Vielleicht ist ein gesundes Mittelmaß irgendwie, weiß ich nicht, acht bis zwölf Stunden für einen Amateur, würd ich mal so denken. Damit man das vernünftig mit Anstand und einem gewissen Anspruch vielleicht sogar finnischen kann.
Speaker: Man muss auch sagen, das ist vielleicht aus einer anderen Perspektive. Für mich ist häufiger eher die Frage, was kann jemand vernünftig trainieren? 40 Stunden Mutter oder Vater, vielleicht von eins bis zwei Kindern. Bei 40 Stunden bleibst du auch nicht, hab ja noch eine Anfahrt. Ich hab einen Pendelweg, den ich nicht immer als Training nutzen kann. Ist ja schön, wenn man das kann, aber manchmal eben auch nicht. Weil ich da ... Vielleicht keine Duschmöglichkeiten. Aber das sind ja eigentlich Fragestellungen, die man als Trainer erst mal eruieren muss.
Speaker: Und dann ist natürlich auch so ein Punkt, wie hoch ist denn so ein Stresslevel? Wieviel kann ich schlafen? Wann kann ich mich vernünftig ernähren? Wie viel Erholung krieg ich rein? Also, mein Geschäftspartner und Mitgründer, Frederik, der würde sagen, ich kann grad nicht so viel trainieren, weil er hat zwei kleine Töchter, der hat nicht so viel geschlafen. Dann ist das eine ganz andere Fragestellung, als wenn ich sagen kann, du, ich bin grad Junggeselle, bin Anfang 30, gib mir, was du kannst,
Speaker: Ich krieg das umgesetzt oder als Studierender. Damals, als ich noch den Leistungssport als Studierender gemacht hab, ja, da konnte ich unheimlich viel trainieren, weil ich hatte keine Sorgen, ich hatte nur mein Studium.
Speaker: Ich hatte Zeit und das Geld, das ich hatte, habe ich in den Sport investiert. Das war mein Leben. Das ist eine ganz andere Fragestellung als selbst so heute. Ich bin ja immer noch der gleiche Mensch, aber älter, unfitter und habe mehr Arbeit. Ja, ich denke auch, man muss auf jeden Fall mal sehen, ob der Athlet sich nach dem Training entspannt auf den Couch legen kann und regenerieren kann. Oder wenn es gleich weitergeht, dann ist es manchmal wirklich weniger mehr. Ja. Genau.
Speaker: Genau, das Chortraining ist für Gravel wichtiger als für Straßenathleten.
Speaker: Ich würde sagen, es ist immer wichtig, aber die Frage, ob es wichtiger ist, kann ich durchaus mit Ja beantworten, weil man im Gravel -Sport, das versuchen wir jetzt im Teil auch dann entsprechend umzusetzen im Training, durchaus an den ein oder anderen, vielleicht technisch anspruchsvolleren Passagen oder halt auch steileren Passagen mit losem Untergrund einen relativ hohen Drehmoment aufbringen muss. Dafür dieses Drehmoment brauche ich natürlich irgendwo auch ein Widerlager.
Speaker: Das liegt eher im Rumpf und hoffentlich nirgendwo anders, wo es Schaden anrichten kann. Oder im Rumpf liegt es immer, aber da brauche ich eine entsprechende Muskulatur, die das kompensieren und generieren kann.
Speaker: Da würde ich immer empfehlen, entsprechendes Rumpfkrafttraining zweimal die Woche durchzuführen. Ob das jetzt erstmal im Wohnzimmer vor der Tagesschau ist, also das klassische Planken, irgendwelche Stütze etc., BP. Oder ob das dann auch mal ein Krafttraining ist, es bestimmt nicht verkehrt.
Speaker: Hängt aber auch damit zusammen, habe ich überhaupt ein Problem? Wie lange mache ich schon Radsport? Also wenn jemand wie Paul schon zigtausende Kilometer gefahren ist, hat er alleine schon dadurch echt einen gut ausgebildeten Rumpf, würde ich mal behaupten. Der kann das trotzdem auch nochmal hier und da sicherlich gezielter machen. Macht zum Beispiel auch der Fabian Rabenstein, der Mountainbiker, wo es noch wichtiger ist, wo das Drehmoment noch mal höher ist. Der macht das aber auch nur zweimal die Woche.
Speaker: Und da versuchen wir im Winter auch ein bisschen Richtung Skitouren. Wie gesagt, er wohnt ja in Zyto -Roll. Es geht besser als jetzt in Berlin bei Paul. Und entsprechend, ich weiß nicht, du wohnst vielleicht auch in Berlin. Bremen, da ist auch nichts mit Skitouren. Keine Skitour. Nee, vielleicht in der Skihalle dann oder so. Aber entsprechend, da kann man natürlich auch mal so Crosstrainingseffekte nutzen.
Speaker: Und wir machen das auch teilweise durchs Laufen. Aber fände ich schon sehr wichtig, dass man das einfach macht. Insbesondere dann, wenn man berufstätig ist und vermutlich auch viel am Schreibtisch sitzt. Da hätte ich mal eine Frage. Siehst du da Laufen als eine gute Alternative, wenn man ...
Speaker: Also wenn man jetzt berufstilig ist, man hat jetzt auch nicht unbedingt die Zeit, weil man Kinder hat oder Verbindlichkeiten, jetzt auch zweimal die Woche ein ausgehebiges Core -Training zu machen, nicht zu sagen, man ersetzt vielleicht eine 2 -Stunden -Rateinheit mit einer soliden Laufeinheit, die eine gewisse Belastung wieder reinbringt. Also das ist ja eher für den ganzen Körper so eine Laufe.
Speaker: Mein Empfinden, ich hab ja vor drei Jahren, also nachdem ich aufgehört hatte, bin ich relativ viel laufen gewesen und bin dann auch so ein paar Radrennen gefahren, so auch Spaß, auch Cross. Ich hatte eine Stabilität auf dem Rad, das war krass. Und auch so schnell, kraftmäßig war das halt auf einem besseren Level als jetzt. Jetzt geht natürlich unser Training auch in eine ganz andere Richtung. Das heißt, wenn ich jetzt an der Ampel losfahre, komme ich mir schnell an, wie so ein vollbeladener Lkw, als wie ein Porsche oder so.
Speaker: Das wird sich hoffentlich irgendwann noch mal ändern, wie er das Gefühl hat. Trotzdem hab ich das Gefühl gehabt, dass Laufen da sehr viel geholfen hat. Ja, Laufen ist natürlich eine ganz andere Muskelrekrutierung. Weil du im Grunde ja immer dieses exzentrische Abfang des Körpers hast. Das ist total ein toller Trainingseffekt, wenn der Körper darauf vorbereitet ist und man das nicht übertreibt. Deswegen möchte ich nicht sagen, ersetzt zwei Stunden durch X.
Speaker: Stunden oder Minuten laufen, weil wenn du noch nie laufen warst, ein paar Minuten laufen für deinen Körper schon echt bin ich reiz. Da solltest du vielleicht erst mal anfangen mit eine Minute gehen, eine Minute laufen und das vielleicht 20 Minuten. Das hört sich jetzt so nach Senioren -Sportgymnastik an.
Speaker: Aber die meisten Radsportler werden wissen, das bereitet schon genug Muskelkater. Da merken wir, da ist die Muskulatur eines Radsportlers. Der Radsportler hat gar nicht drauf ausgebildet, weil wir konzentrische, zyklische Bewegungen im Radsport machen. Radsport ist ja, blöd gesagt, eine kreisrunde geführte Bewegung im Sitzen. Da kommt nichts irgendwie ...
Speaker: Wie soll ich sagen, ja, unerwartet ist auf uns zu, außer irgendwas auf der Straße, aber nicht in der Bewegung. Und im Laufen ist es ja immer jeder Schritt setzt, also Laufen doch mal per se definiert, sind aneinander gereite Einbeinstände. Wir sind ja nie, das unterscheidet das Laufen vom Gehen, wir sind immer mit einem Fuß ein Bein in der Luft und das andere ist unter Umständen dann mal.
Speaker: am boden oder wir haben sogar in der flugphase wo beide beine beide füße in der luft sind das heißt eigentlich haben links und rechts relativ wenig miteinander zu tun so allgemein betrachtet
Speaker: Und dementsprechend ist das eigentlich so zu betrachten. Und deswegen kommt aber jeder Schritt der Fuß immer unterschiedlich auf, auf einem anderen Flecken Erde sozusagen, so ganz global betrachtet. Und deswegen ist das ein total gutes Training, um die Mustulatur mal anders zu trainieren, mal andere Mustulatur zu verwenden, mal in die Hüftstreckung auch mal zu gehen, was wir als Radsportler ja nie machen. Also vielleicht mal im Wiegetritt maximal, wenn man sehr aufrecht fährt, aber eigentlich auch nicht.
Speaker: Und mal so eine Hüftstreckung, das Gesäß auch mal hinten raus zu bewegen, hinter dem Körperschwerpunkt ist sicherlich etwas, was nicht verkehrt ist.
Speaker: Und verbraucht pro Zeitein halt auch mehr Energie. Also, wenn das das Ziel ist, vielleicht auch manchmal, dann ist das auch ... Aber das ist laut, die ganze Statistik. Es zieht ... Also, du kannst Lauftraining machen. Du fühlst, es war ein gutes Training, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass so diese ganzen Algorithmen, Algorithmusse hinter so Trainings, das einfach noch gar nicht so richtig ... Also, den Impact nicht so richtig wiedergeben können. Ist das so?
Speaker: Das ist absolut korrekt. Trainy Peaks ist eine Radsportplattform, wo man versucht hat... Ich könnte das jetzt auch noch mal wertender ausdrücken, aber ich mach das jetzt nicht, wo man versucht hat...
Speaker: durch noch mal Mittelstufen -Mathematik, wo man versucht hat, die Physiologie des Körpers so rum durch Mittelstufen -Mathematik abzubilden. Das wird einfach nie funktionieren. Das ist einfach Quatsch, ne? Und Laufen ... ist einfach eine ganz andere Belastung als Radfahren, aber auch innerhalb von Radfahren. Wenn man sagt, um das Beispiel zu nehmen, eine Stunde ...
Speaker: Das ist ja die höchstmögliche Leistung, die ich über eine Stunde treten kann. Danach falle ich theoretisch am Rad. Das ist per se die Definition. Oder per Definition ist es so. Das gibt 100 TSS.
Speaker: Wenn ich gut zwei Stunden, also zwei Stunden oder ein bisschen drüber im oberen Low Intensity, also Fat Max Bereich, schon auch mit Zug, aber das kann ich theoretisch auf fünf Stunden machen oder sechs Stunden, wenn ich genug esse, dann hat das den gleichen TSS.
Speaker: 100. Um und bei. Also das kann ja jeder mal irgendwie in seinen Grafiken oder in seinen Daten mal nachgucken. Oder ich habe ein hochintensives Training, was viel kürzer ist, vielleicht als eine Stunde oder wie auch immer oder knapp darüber mit Ein - und Ausfahren. Und ich habe den gleichen TSS. Dann sind das ja alleine im Radsport drei unterschiedliche Reize.
Speaker: die unterschiedliche Anpassungen hervorrufen, die unterschiedlich ermüden, vor allen Dingen auch auf unterschiedlichen Ebenen. Es geht ja nicht nur um die Beinmuskulatur und den Herzmuskel, sondern es geht auch einfach mal zwischen den Ohren manchmal. Also zwei Stunden auf Zug durch die Gegend fahren finde ich manchmal geil, weil ich einfach schnell durch die Gegend fahre, die Sonne scheint, danach gehe ich ein Eis essen und ist alles gut. Wenn ich zu einem Berg fahre und fünf mal fünf Minuten Hit mache, ist das vorher schon mental anstrengend, weil ich mir den ganzen Tag schon Gedanken mache,
Speaker: Nachher bin ich vielleicht glücklich, aber auch während der Belastung noch mal ganz ganz anders. Und wenn ich ne Stunde schwelle, hab ich übrigens noch nie gemacht, ne Stunde FDP fahren muss, vielleicht einen Berg hoch, dann will ich eigentlich die ganze Zeit aufhören.
Speaker: So, und deswegen ... Und jetzt ... Also, innerhalb von Radsport ist das schon falsch. Und jetzt geh ich aufs Laufen, und ich will mit dem Schwimmen gar nicht anfangen, weil Schwimmen ist noch mal ... Du kannst ja Krafttraining auch nicht quantifizieren. Richtig. Ja, das gibt er. Gut, geh mal auf ...
Speaker: Geh mal ins Tourforum und gib mal TSS und Krafttrainer. Gibt's Leute, die berechnen, die ja Videos machen muss. Aber dann ist es genauso falsch. Da gibt es immer nur, ich nehm 30 TSS pro Einheit. Aber wenn das Hypertrophie ist oder Kraftausdauer oder Maximalkraft oder Pliometrie oder you name it, es ist einfach falsch.
Speaker: Also, ich weiß, das ist provokativ. Und es hat sich international leider so ... durchgesetzt. Und dann hat es irgendwie ... Die Gründer von Training Peaks haben es erfunden. Strava hat es dann, ohne es zu nennen, weil es ein Trademark ist, übernommen. Und jetzt wollen immer alle, dass dieser Graf hochgeht. Die Fitness hochgeht. Das heißt aber eigentlich nur, du musst mehr trainieren.
Speaker: Ja, und das ist einfach leider falsch. Das tut mir ja leid, aber es ist so. Ja, ich hab erst mal das, ich hab es auch jahrelang geglaubt. Also ich mein, ich nutze natürlich jetzt auch immer noch ein gewisses Maße, aber ich kann das mittlerweile anders interpretieren. Ich hatte irgendwann mal einen Schweizer Athleten, der einfach ...
Speaker: Der hatte immer 1200er -Wochen und war einfach nicht kaputt. Weißt du, also das war halt dann die Schwelle. Wir wussten auch nicht ... Also, da waren so viele Dinge, die waren einfach mega hart und so. Der war einfach immer ... Form ... war einfach immer so krass ... krass hoch. Ja, und Fatigue halt auch und so. Und dann dachte ich so, okay, aber eigentlich, da muss es kaputt gehen. Weißt du? Aber das hat aber ... also, das Gefühl ... Also, alles hat einfach nicht zusammengepasst mit dem, was über Trainingspeaks gesehen hat.
Speaker: Seitdem ich nicht mehr auf Lanzerrote war, wo man halt auch mal irgendwie eine 30 -Stunden -Woche hatte, stagniere ich halt einfach. Aber ich habe halt trotzdem einfach richtig solide Trainingswochen, wo ich halt auch muskulär merke, klar, wir können jetzt schon ein bisschen mehr machen, aber muss auch nicht. Aber man stagniert dann so auf diesem, man ist auf dem Plateau einfach unterwegs. Aber man merkt halt trotzdem, dass man besser wird physisch. Richtig. Ja, und viele Leute denken auch immer,
Speaker: Also das kommt so ein bisschen, man muss sich ja mal hinterfragen, woher kommen eigentlich diese ganzen Anpassungsmodelle und die kommen, viele davon kommen, und das sind alles theoretische, hypothetische Modelle, die sind selten belegt mit physiologischen Hintergründen.
Speaker: Aus der Sowjetunion noch. Da hat man gesagt, wir leiten das aus dem Krafttraining ab. Wir nehmen das Gewicht, dann das Gewicht, dann ist die Kraftfähigkeit besser oder der Arm dicker, wenn man das so möchte. Da würde man denken, wenn ich nicht ein höheres Gewicht nehme,
Speaker: Dann hab ich ein Problem, weil dann hab ich ja keine Anpassung mehr. Und genauso hat man das dann irgendwie auf das Ausdauertraining bezogen. Und da hat man dann auch immer noch mal irgendwie dieses alte Superkompetitionsmodell genommen. Und das beruht ja eigentlich nur auf den Glykogenspeichern von Mäusen. Das ist ja mittlerweile hoffentlich auch bekannt, dass es irgendwie so ein Trugschluss ist. Und alles vom Körper abzuleiten ...
Speaker: Auf Lykogenspeichern von Mäusen, die genau so funktionieren wie von Menschen, ist einfach komplett verkehrt. Eine Anpassung beruht ja auf der Protein -Biosynthese. Und nicht nur auf einem Auffüllen von Speichern. Das neuronale System reagiert noch mal ganz anders. Wenn wir wenig geschlafen haben, Stress haben, ist es nicht immer gleich, die Anpassung. Deswegen finde ich das total schade, weil es auch zu Verwirrung führt. Und ich auch immer wieder Kritik bekomme.
Speaker: Davon so, ja, aber ich hab meine, mein Chronic Training -Logen, meine Fitness geht gerade runter, ich werd schlechter. Die Leute glauben das ja. Und ich finde, als, als, als so Trainingsplattform ... Entwickler hat man ja auch eigentlich die Verantwortung, die Leute nicht in die Irre zu führen oder zu verunsichern. Und das finde ich halt schade, dass das trotzdem immer wieder passiert.
Speaker: Ich weiß auch, dass Leute das mit einer gewissen Sorgfaltspflicht gelernt haben, damit umzugehen und sich nicht ganz so verrückt machen. Aber per se sagt mir auch mein Vater, guck mal hier, diese Kurve, die geht ja hoch.
Speaker: Als war ich zwei Wochen krank, jetzt ist die unten. Und bist du jetzt fit oder nicht fit? Also was macht das denn mit dir? Erst mal gar nichts. Gut, wenn man zwei Wochen krank war, ist man wahrscheinlich nicht mehr ganz so fit, klar. Aber es ist nicht so einfach, wie diese Parameter das versuchen darzustellen, um das mal so zu beantworten.
Speaker: Und wenn ich natürlich dann noch eine KI da draufsetze, die daraus versucht, was zu lernen, dann wird das Ganze ... Aber Psychologie spielt eine große Rolle. Also ich merk's, wo man das weiß, stressen mich im ersten Moment ehrlich gesagt auch, wenn dieses Ding da runtergeht.
Speaker: Und ich denke, was soll das? Also ich meine, und dann, ich gucke ja auch ganz ehrlich, nach jedem Training gehe ich raus, dann macht man dieses Smiley und was weiß ich. Und dann sieht man ja auch, da ist jetzt die Fittens da. Eigentlich ist es ja wirklich irrelevant, weil man soll ja auch seinem Trainer in dem Fall vertrauen, dass er das Richtige macht. Und man weiß es ja eigentlich auch besser, aber trotzdem, in dem Moment, wo man es dann sieht, denkt man,
Speaker: Fuck, müsste eigentlich hochgehen. Aber schön, wenn das hochgeht. Aber es stagniert so. Und das ist halt dann ... Aber ich glaube, das ist der Leistungsgedanke, dass man will einen Fortschritt sehen. Ja, logisch. Ja, natürlich, die Zahl soll hoch sein, genauso wie die Wochenanzahl, der Wochenumfang. Alles muss immer hoch sein. Ne? Ja, alles zu kommen, dass es nicht relevant ist zum Teil. Oder im meisten Fällen ist es noch eine andere Sache. Ja, ich würde es noch mal ganz hart formulieren, es spiegelt nicht die physiologische Realität wieder.
Speaker: Und damit ist es per se falsch, deswegen braucht man sich auch nicht daran zu orientieren. Okay. Okay. Nichts. Ganz kurze ... Ja, das macht mich da nachdenklich. Können wir schon mal rausstreichen? Ja, so diese Infragestellung hab ich auch schon bei anderen solchen Apps in letzter Zeit gesehen. Aber das ist ein anderes Thema.
Speaker: Wenn man wenig Zeit hat, welches Verhältnis von hoher Intensität zu niedriger Intensität? Ich glaube, das haben wir auch eben schon mal angeschnitten. Ja, das ist ja eines der spannendsten Themen überhaupt. Dieses Polarize -Training, das schwört ja immer in den Köpfen rum. Also ...
Speaker: Ganz grundsätzlich, egal erstmal welche Disziplin man macht. Ich glaube, es ist ja schon durchaus jetzt klar geworden, dass man einen gewissen Umfang auch braucht. Und wenn man immer das Wort Umfang in den Mund nimmt, dann heißt es gleichzeitig eigentlich immer, dass das einhergeht mit einer niedrigen Intensität.
Speaker: Also nehmen wir mal das Extrem, ich bin jetzt im Trainingslager, so wie Paul, auf Lanzerrote, trainiere 30 Stunden. Dann wird davon, also ich würde jetzt mal versuchen, vom ersten Tag an fast nur intensiv zu trainieren. Gut, dann ist der erste Tag vorüber und ich hab vielleicht, wenn es hochkommt, irgendwie an dem Tag eine Stunde High -Intensity -Training zusammengekommen. Aber dann lieg ich wirklich tot im Bett.
Speaker: Dann hab ich vielleicht zwei hochintensive Einheiten gemacht, weil selbst in einer werd ich das nicht hinkriegen. Oder es ist das Letzte, was ich gemacht hab, so gefühlt. Man sagt immer, wenn man sich das subjektive Belastungsempfinden von eins bis zehn anguckt, dann hab ich's wahrscheinlich bis zehn getrieben, und das ist so Nahtoderfahrung, so ein Scherz jetzt.
Speaker: Oder am nächsten Tag versuch ich das wieder und dann nimmt dieser Anteil ja eigentlich immer ab. Einfach mal so plastisch beschrieben, könnt ihr auch gerne mal ausrufieren, wenn ihr das unbedingt nicht glaubt. Ich rede jetzt wirklich vom hochintensiven Training, also oberhalb mindestens mal der Schwelle.
Speaker: Und deshalb kann man sich jetzt überlegen, wenn man viel trainieren will, muss man viel niedrigintensiv trainieren. Und jetzt kann man ja sagen, das war ja die Frage, wenn ich wenig Zeit habe, wie viel sollte dann das Verhältnis sein? Das ändert sich gar nicht so sehr, weil man ja immer noch mal denken muss, welche physiologischen Anpassungsprozesse trigger ich denn durch welches Training?
Speaker: Und wenn ich niedrig intensiv trainiere, dann geht das eher Richtung Fettstoffwechsel und all diese Anpassungen, Kapillarisierung der Muskulatur und auch durchaus hier und da noch mal ein kleiner Reiz auf die Mitochondrien vor allen Dingen, aber auch aufs Herz. Und wenn ich hoch intensiv trainiere, dann habe ich natürlich einen erhöhten Anteil des anaeroben Stoffwechsels. Das habe ich eben schon mal erwähnt. Wenn man vielleicht nicht ganz so viel erwähnt, dann kann vielleicht auch die Rate dann hochgehen durch dieses hoch intensive Training, was ich nicht immer unbedingt will.
Speaker: Und ich habe einen guten Herr, fast schon so kann man sich denken, wie so ein mechanischer Reiz auf den Herzmuskel durch das High Intensity Training. Und das ist eigentlich auch ganz spannend. Deswegen sind ja beide Welten immer ganz gut, also niedrig und hochintensiv.
Speaker: Ich würde sagen, das sollte, egal wie viel man trainiert, mindestens mal so 90 Prozent, also wirklich der Zeit in der Zone, weil das unterschätzen auch viele. Wenn ich dann zehn Stunden trainiert habe, heißt das, ich habe eine Stunde hochintensiv in der Woche trainiert. Das sind dann eigentlich schon zwei bis drei High Intensity Sessions. Und viel mehr würde man pro Woche wahrscheinlich eh nicht machen. Das heißt, umso weniger man macht, desto eher wird ja gucken, dass die Anzahl der Einheiten weniger wird. Dann gibt es nämlich noch den
Speaker: Ich will jetzt nicht verwirren, aber das ist eigentlich dieser Session -Goal -Ansatz. Das heißt, ich sage, welches Ziel hat das Training, diese Trainingsanhalt, sorry, und dann hat es entweder niedrigintensiven, mediumintensiven oder hochintensiven Trainingsansatz sozusagen. Und dann würde ich sagen, wenn ich jetzt wenig in trainiere, würde ich einmal die Woche vielleicht hochintensiv trainieren oder Richtung Schwelle. Kann ja auch ein Ziel sein. Und den Rest hat locker.
Speaker: Und das ändert sich eigentlich nur, also umso mehr man trainiert, desto häufiger kann man hochintensiv trainieren und das wird es aber irgendwann auch gedeckelt natürlich. Weil dann habe ich wieder so ein Gesamtenergieturnoverlimit und das muss ich natürlich auch berücksichtigen. Also ich würde mal sagen, richtig, richtig gute Leute können so maximal drei bis wirklich maximal fünfmal die Woche intensiv trainieren oder schneller und höher. Und umso, also an Einheiten, auf Einheiten bezogen und umso weniger ich trainiere, desto weniger kann ich auch eben intensiv trainieren.
Speaker: Macht es Sinn, auch sehr lange Rennen oder Events im Training zu simulieren? Also eine Art Trainingsrennen. Ja, also ich sag immer, wer einen Trainingsrennen braucht, der soll ein Rennen fahren. Also du, also jetzt so was als Beispiel anbauend, ja. Jetzt für uns beide zehn bis elf Stunden lang.
Speaker: Ja, Quatsch. Muss man nicht machen. Dann soll ich das vielleicht vorher mal machen oder mich rantasten, aber das muss ich nicht im Training machen. Das ist ja so ein großer Reiz, das darf man nicht unterschätzen, was man mit dem Körper macht. Also, das halte ich für Quatsch. Da kann ich die Physiologie auch so gut vorher schon durch andere Einheiten triggern. Das muss ich nicht machen. Meiner Meinung nach. Gibt vielleicht auch Leute, die haben da einen anderen Ansatz.
Speaker: Aber wir sind jetzt hier auch eher im Amateurbereich. Ich würde das tunlichst vermeiden. Wenn man längere Einheiten trainiert, würde ich das aber immer vor allen Dingen dann auch im Kontext zum Beispiel der Nahrungsaufnahme sehen. Also dann trainiert lieber die spezifische Nahrungsaufnahme in der längeren Einheit. Aber da ist wahrscheinlich dann auch ein Limit.
Speaker: Keine Ahnung, man muss ja immer aufpassen mit so einer Dauerangabe, aber vielleicht zwischen 4 und 6 Stunden je nach Niveau. Viel länger lasse ich sowieso nicht trainieren. Also das heißt, was auf mich jetzt noch zukommt in den nächsten Wochen und Monaten.
Speaker: Also jetzt, für so ein 10 -Stunden -Rennen würdest du jetzt einen nie da mal 8 Stunden trainieren lassen und so. Macht das für dich, macht das jetzt, weil das weiß ich in der Tat nicht, also ob man 6 oder 8 Stunden fährt, macht das dann nur den Unterschied, dass man diese Zeit länger auf dem Rad gesessen hat. Vielleicht so rein muskulär, Sitz, vielleicht in Anführungen, Strichen, all diese Dinge. Aber jetzt rein vom Reiz an sich, es ist dann
Speaker: Irrelevant ist das falsche Wort, aber nicht so wichtig? Also, ich würd so sagen, für mich ist manchmal das Gesamtvolumen, wenn man es auf eine Trainingswoche betrachtet, viel wichtiger als das Volumen in einer Einheit. Weil ich kann mich durch das Volumen in einer Einheit viel mehr abschießen, als dass ich das durch ein Gesamtvolumen in der Woche mache. Nehmen wir das Beispiel.
Speaker: Überleg dir mal, du fährst eine Woche lang zweimal am Tag drei bis vier Stunden. Das wäre schon extrem viel Training, aber das würde wahrscheinlich gehen, weil du würdest dich währenddessen gut ernähren, du würdest dich dazwischen ernähren, gut ernähren, du kannst genug schlafen, du kannst Mittagsschlafen machen und so weiter. Aber stell dir vor, du trainierst eine Woche lang sechs bis acht Stunden am Stück pro Tag. Wäre ein ganz anderes Training.
Speaker: Du würdest viel stärker durch jede Einheit ermüden und hättest wahrscheinlich am Ende der Woche viel mehr Stress in deinem Körper. Und das ist eigentlich nicht spezifisch, weil wir üben ja nicht, oder wir wollen ja eigentlich nicht trainieren, dass du eine Woche lang 6 bis 8 Stunden fährst, sondern wir wollen ja, dass du es einmal kannst. Und das wollen wir physiologisch vorbereiten. Wenn du natürlich jetzt sagen würdest, du, ich habe totale Probleme in der Spezifik XY in der letzten Stunde, das will ich unbedingt mal trainieren.
Speaker: Dann ist das eine andere Fragestellung. Aber man kann dem Körper schon genug Trigger geben, um dann auch diese Länge gewährleisten zu können im Wettkampf. Also, andersrum gesagt, im Trianon macht original niemand einen Iron Man, bevor er einen Iron Man macht. Ja, ich finde das ... Ja, beim Marathon auch so. Also, da läuft ja auch keiner von vorher. Ganz gutes Beispiel eigentlich.
Speaker: Ja, also in der Weltspitze geht man sogar teilweise bis 40 Kilometer, aber da läuft man auch zum Beispiel langsamer. Also man läuft sogar länger, aber eben weil man langsamer läuft. Oder die Norweger haben jetzt, die dann das ist ja auch Platz eins und drei auf Hawaii gemacht haben, die sind eine Woche vorher auf 40 Kilometer, in vier Mal zehn Kilometer gelaufen, als haben zwischendurch nur Laktatproben genommen.
Speaker: Aber das ist die absolute Weltspitze. Das sind die besten der besten. Wenn ich das mit einem Amateur machen würde, der bräuchte ja wie lange, um sich von so einer Einheit zu regenerieren. Das muss man immer im Kontext sehen. Was ist Kosten und Nutzen einer Trainingseinheit? Und was ist eigentlich das Ziel? Da ist ja dieser alte Spruch von Lydia, Arthur Lydia, einer der erfolgreichsten und bekanntesten Lauftrainer aller Zeiten.
Speaker: der hat immer gesagt train don't strain und das ist der unterschied zwischen zum beispiel physiologischen sport
Speaker: oder spezifischen Training und Militärtraining. Also wenn ich zum Militär gehe und diese ermüdenden Mammutmärsche mache, dann geht es darum, zu schauen, wie reagieren Leute in maximaler Schlafdefizit, unter Ermüdung, unter enormen Stress, mit einem viel zu schweren Rucksack auf dem Rücken.
Speaker: Das will ich da erstmal sehen und dann sie darauf aufmerksam machen, wie sie dann Coping Strategien, also Lösungsstrategien in solchen Situationen ausüben können. Also das ist eigentlich das Ziel eines solchen Anführungszeichen Trainings.
Speaker: Ich möchte aber eigentlich im Sport ja nicht denjenigen solche Stresssituation bringen, sondern ich möchte eigentlich den Körper auf eine solche Stresssituation vorbereiten, indem ich gezielte physiologische Reize setze. Ich glaube, das ist so der große Unterschied. Und das sehen viele Leute, die denken immer so, wenn die Einheit nicht wirklich fordernd war und wenn ich jetzt nicht genau das einmal vorher alles gemacht habe, dann kriege ich den Wettkampf nicht hin. Das ist einfach nicht richtig.
Speaker: Ja, und die letzte Frage, die ist eigentlich auch gut im Anschluss daran, weil die Frage ist, wie lange sich der oder wie lange der Körper eigentlich braucht, um sich von einem Ultra -Distance -Rennen zu erholen. Wie Badlands. Ja, das nehmen wir jetzt mal. Badlands, ne? Ist jetzt das Beispiel.
Speaker: Aber ich find's auch interessant für uns zum Beispiel jetzt mit Anbound, wir fahren danach noch Finnland zum Beispiel. Ja, aber aus Erfahrung raus ist das, das kann man gar nicht vergleichen mit Badlands oder sowas. Das ist erstmal natürlich dieses Tanz, die Belastung ist eine andere und Anbound
Speaker: Wenn man jetzt mal unseren Reisestress wegnimmt, geht's relativ schnell. Die letzte Woche später hast du natürlich noch ein bisschen einen im Sack, aber das ist wie nach einem Straßenklassiker, wie du das jetzt auch schon kennst. Du bist ja auch schon lütig gefahren und am Stil. Das Feeling ist eigentlich mehr oder weniger vergleichbar. Aber Badlands ist schon normal. Oder jetzt Atlas Mountain Rise, selbst noch einen Drittel der Distanz.
Speaker: Das ist ja eine ganz andere Anforderung. Das geht ja eher Richtung dem, was ich gerade beschreibe. Ich habe das ja auch mit Absicht beschrieben, diesem militärischen Training. Ich habe ja die Fotos gesehen, das sieht ja fürchterlich aus. Das ist ja Schlafmangel, Schlechthippen.
Speaker: und irgendwie durchkommen, das sind ja andere Anforderungen. Das ist zum Beispiel auch interessant. Wenn ich zum Beispiel sagen würde, unser Hauptschwerpunkt ist das Rennen wie Badlands oder sehr, sehr lange Rennen, wo ich weiß, ich muss irgendwie das Problem des Schlafens lösen.
Speaker: Dann würde ich mich mit dem Thema spezifisch beschäftigen und das müsste man sicherlich auch mal trainieren. Also erstmal gucken, wie lange kann ich denn jetzt ohne Schlaf und wie reagiere ich denn darauf. Aber das ist eine ganz andere Fragestellung. Also jetzt bei dem Atlas Mountain Race, das war ja jetzt eigentlich zur Vorbereitung, das war ja jetzt nicht der Saisonhöhepunkt, deswegen haben wir das nicht besonders vorbereitet.
Speaker: Aber wenn das das Hauptziel ist, ein solch extremes langes Rennen vorzubereiten, dann muss ich auch lernen, durch die Nacht zu fahren und so weiter. Das ist eine ganz andere Fragestellung. Da würde ich auch sagen, da ist das wichtiger, also da gewinnt nicht der physiologisch stärkste Athlet oder die Athletin, sondern da gewinnt derjenige oder diejenigen, die am besten mit Schlafmangel auskommt. Bestimmt. Also klar, man kann jetzt auch nicht
Speaker: Eine Wurst physiologisch sein, das ist mir klar. Aber sagen wir mal so, zwei Leute sind gleich stark physiologisch, dann gewinnt die oder derjenige, der oder die besser mit Schlafmangel umgehen kann. Ganz bestimmt.
Speaker: Oder halt auch mit ewiger Nahrungsaufnahme. Flüssiger und halbflüssiger Natur, das kommt ja auch noch hinzu. Aber das ist eine ganz andere Fragestellung. Ansonsten, wenn wir erst mal vom klassischen Rennen, Eintagesrennen ausgehen, dann ist das im Grunde, wie Paul grad schon beschrieben hat, eine schnelle Sache. Also physiologisch, selbst von einem Ironman weiß man, dass man, also so von Ermüdungsfaktoren, so Kreatinenkinase, was so den Proteinstoffwechsel wiedergibt,
Speaker: Also die Zerstörung von Protein, dann weiß man, dass die nach einer Woche reguliert sind. Und ihr müsst ja keinen Marathon nach 180 Kilometer laufen. Ihr habt also diese Stoßbelastung nicht. Und deswegen werdet ihr euch muskulär viel besser regenerieren. Und deswegen ist das eigentlich gar nicht so das große Problem.
Speaker: Ja, und das so Events wie Badlands oder Atlas Mountain Race, wie weit man gekommen ist jetzt bei Atlas. Ja, das stimmt. Aber als Beispiel, Atlas habe ich eine Woche gebraucht, wo wir dachten, ich kann eigentlich wieder, aber ich hatte natürlich auch die Sitzprobleme. Aber selbst dann, der Schlaf war noch nicht so gut und man hat schon auch gemerkt, dass die Mülligkeit irgendwie noch in den Knochen steckte. Und dann ging es aber auch noch eineinhalb Wochen, sind wir Leistungstest gefahren über zwei Wochen und da war dann ja auch ganz gut.
Speaker: So was wie Badlands auch mit Dehydrierung. Wo dann irgendwie auch so Nervenschädigung hinzukommt und so. Das sind dann ja ... Das ist dann schon noch mal eine andere Sache. Und da ist ja auch wieder, wie lange bist du unterwegs, ne? Also fährst du mehr oder weniger ein Stück durch, wo du nicht schläfst oder machst du so einen Sechs -Tage -Trip. Aber da ... Als ich es damals gemacht hab, hab ich ... Ich hab 200 Tage gebraucht, ich hab richtig lange gebraucht, bis mein Körper das verkraftet hatte. Gar nicht so muskulär, aber einfach so ganz körperlich so.
Speaker: Das ist einfach eine krasse Belastung. Da würde ich auch ganz dringend empfehlen, für Leute, die daran interessiert sind, dann holt euch mal so ein Whoop -Band oder was auch immer und trackt mal eure HRV und euren Whoops Recovery Score. Ich bin jetzt nicht von denen gesponsert, ich arbeite mit einigen Athleten damit und ich finde das mittlerweile wirklich gut. Gerade hier, wenn man remote arbeitet und nicht immer so einen Eindruck hat.
Speaker: finde ich wirklich beeindruckend. Das konnte man bei dir ja sehen. Ich brauchte ja nicht viel, das haben die Werte gezeigt. Du warst einfach zentral ermüdet. Das ist ja so der Begriff, den man da sehen würde. Oder die Diagnose, die man da stellen würde.
Speaker: Und ja, von daher, das ist sehr empfehlenswert und danach kann man es ein bisschen steuern, wann man dann auch wieder erste Intensitäten fahren sollte oder wann man einfach noch im niedrig intensiven Grundlagenbereich arbeiten sollte, um sich aktiv zu regenerieren. Und dann wird man schon erkennen, dass der Körper dann irgendwann dann wieder die Systeme quasi hochfährt, sag ich mal, und dann man auch wieder regeneriert. Ist das eigentlich ganz schön. Und da können einem ja solche Parameter und solche Gadgets auch echt mittlerweile ganz gut helfen.
Speaker: Da würd ich auch sagen, das ist jetzt auch weiter, als zum Beispiel vor zwei Jahren, als ich damit angefangen hab zu haben, oder drei Jahren. Da war das manchmal noch so ein bisschen all over the place, so sagt man ja. Da hab ich gedacht, die Werte passen hier selber gar nicht. Und jetzt erkennt man's immer mehr und mehr. Genau. Oder immer besser, so. Okay, also du bist ein Whoop -Fan. Ja.
Speaker: Ja, also es gibt ja auch andere Hersteller wie Aura oder so. Ich weiß nicht, ob ich dich hier nennen darf. Ich meine, ein kleines Klämmchen, Briezenwagen werden von Woop gesponsert, aber ich habe auch Aura mit dabei bestellt, bevor ich... Ich habe ja Woop sogar selber, also das Ding, was ich trage, habe ich sogar selber gekauft und das Abo. Also das ist noch nicht mal gesponsert. Ich habe ihn mir auch gekauft. Aber ich bin mittlerweile auch ein Fan davon, muss ich sagen. Ich stelle ihn noch stark infrage deswegen.
Speaker: Ja, genau. Ah, okay. Also was hast du jetzt? Hast du ein Whoop oder Aura? Ich hab ein Whoop. Und mein Partner auch. Und wir beide sind gerade so ein bisschen am, ja, gucken, wie es passt. Weil er hat jetzt zum Beispiel sich letzte Woche das Schlüsselbein zertrümmert und sein Whoop erzählt ihm die ganze Zeit, dass er sich extremst erholt die Woche, also.
Speaker: Finden wir immer sehr lustig. Vielleicht beruhigt ihn das ja mal. Vielleicht beruhigt ihn das, dass er jetzt nicht trainieren muss. Keine sportlichen Ziele. Nein, Quatsch. Ja, also wie gesagt, das hat noch Schwächen. Aber wenn man eine gute Baseline hat und Erfahrungen gesammelt hat, dann kann man Training meiner Meinung nach gut mitsteuern mittlerweile. Aber noch mal,
Speaker: Und da kommt wieder der Coach rein, trotzdem in Kommunikation bleiben. Aber so eine extreme zentrale Ermüdung, wie der Paul sie hatte, die erkennt man sehr gut, ja. Oder halt jetzt Cape Epic bei Fabian erkennt man sofort. Also, da rutscht direkt alles. Der muss jetzt aber auch, zum Beispiel gestern seinen zehn Minuten All -Time -Best fahren. Natürlich siehst du das in solchen Werten, so zentral nervösen Bereichen wie HRV.
Speaker: Und für mich sind solche Sachen aber auch ein total cooles, ich bin ehemaliger Hochschuldozent, didaktisches Mittel. Weil wenn ich Leute frage, und Schlaf? Ja, du passt. Schlecht gut und noch lange genug? Ja, easy. Und du gehst auch früh genug ins Bett und musst auch nicht so super früh aufstehen? Nein, alles gut. Ich schlaf, ich bin wirklich Schlafweltmeister. Wie häufig ich das gehört hab. Die Leute wollten immer die letzten fünf Prozent von mir haben.
Speaker: Und dann kamen ja immer diese Gadgets und dann sah ich immer fünf Stunden Schlaf, sechs Stunden Schlaf und wieviel auch immer. Ich so, du, also ich weiß noch ganz genau, was sind meine Notizen, Erstgespräche, Schlaf, können wir bei dir einen Haken dran machen? Ich glaube nicht. Und dann fragst du dich ja, warum die Leute nicht besser werden oder halt nicht so, wie du es erwartest oder warum sie ständig klagen, das hab ich nicht geschafft und da war ich müde und das war zu intensiv.
Speaker: Und ich so, naja, jetzt einzige Aufgabe im nächsten Trainingszyklus, wir fahren Intensität runter und du versuchst einfach mehr zu schlafen. Und dann versuchen wir das Training wieder neu aufzustellen, die ersten Intensitäten wieder einzuflegen und so weiter, wieder in den Prozess quasi zu kommen.
Speaker: Ja, und schau da. Plötzlich lief's wieder. Man war nicht ermüdet, man konnte es besser packen. Und man hat halt nicht jeden Abend noch zwei Stunden sinnlos Netflix in so eine blaue Röhre geguckt. Röhre ist ja nicht mehr, aber auch so ein Screen, wo dann blaues Licht rauskommt, wo das Balatonin, das Schlafhormon wieder gesenkt wird, wo man dann wieder nicht so gut einschlafen kann. Also das ist eigentlich der Haupteffekt, also Effekt, dass diese Schlaflatenz, also die Einschlafzeit, super schlecht wird.
Speaker: Die wiederum ist der Hauptparameter für hochqualitativen Schlaf. Also neben den Tiefschlafphasen. Aber man weiß, dass diese Latenz sich auch unheimlich stark auf die Tiefschlafphasen und so weiter. Ich bin kein Schlafforscher, aber es gibt einige gute Artikel dazu. Dann arbeitet man mit den Athleten an und merkt, ich war doch kein Schlafweltmeister.
Speaker: Ja, aber ich muss ... Ja, ich hab's mir auch deshalb geholt eben, weil ich gefühlt schlechte Schläferin war und das einfach tracken wollte. Und das find ich auch ganz spannend. Ja, aber ich ... Ja, und dann kann man mal so Sachen ausprobieren wie Magnesium annehmen oder mal, wenn man denkt, ich würd mit meinem Arzt auch absprechen, Melatonin. Da würd ich kurz mit Magnesium ... Also, bei mir hat's gar keinen Auswirk, aber ich kenn Leute, die, wenn sie abends Magnesium nehmen, dass die dann gar nicht mehr schlafen.
Speaker: Ich habe kein Licht an und es ist dunkel geworden. Und die schlafen da ganz schlecht, aber ich habe da jetzt gar keine Auswirkungen drauf. Aber das kann schon sein, du weißt.
Speaker: Also ich nehme auch abends Magnesium und ich kann damit gut schlafen. Also ich sage ja immer, das bildet man sich ein, weil ich glaube auch nicht, dass es daran liegt, aber... Nee, nee, nee, nee, ich habe schon gesehen an Werten jetzt. Das ist richtig krass. Also es machen einige Athleten bei mir gerade so eine Minischlafstudie sozusagen und ich habe es auch schon von Profis gehört.
Speaker: Ich mach jetzt aber keine Schleichwerbung, ein Produkt da draußen, was ich absolut empfehle. Heftig. Ich sag mal so, ich hab's den ersten Abend halt genommen, da musste ich mich schon beeilen, ins Bett zu gehen, weil ich's kaum ins Bett geschafft hab. Magnesium? Nee. Magnesium. Welches?
Speaker: Welches? Das ist von Pillar Performance. Wenn ihr jetzt so fragt, muss ich es ja sagen. Von Pillar Performance, das Triple Magnesium. Okay, aber ich hab grad Magnesium bestellt. Mist. Schnell abbestellt. Falsches. Nee, weil das ist total spannend, weil es sind ja diese ...
Speaker: Wir kennen das aus dem Kochsalz, also Natiumchlorid. Da gibt's ja immer diese Endung, Chlorid oder Zitrat oder was auch immer. Und diese Endungen sind schon deutlich entscheidend für die Resorption im Körper und wie sie dann auch entsprechende Reaktionen mit anderen Substanzen im Körper, also zum Beispiel diesen Gabber, was man ja auch zum Einschlafen ...
Speaker: Ja, wie soll man sagen, wovon man profitiert beim Schlafen so? Ich hatte das jetzt nur auf Englisch im Kopf. Ja, dass das damit reagiert. Und deswegen sind diese Iso -Form sozusagen, also Zitrate oder Chlorid oder was es da nicht alles gibt, super entscheidend. Und da haben die sich echt, glaub ich, mehr Gedanken gemacht als andere. Ich hab's grad mal gegoogelt.
Speaker: Aber Disclaimer, wir haben eine Kooperation mit denen. Wir nicht. Ich bin grad auf der Seite. Jan Frodeno ist ja eh überall involviert anscheinend. Der ist auch direkt auf der Start -Homepage. Aber ich probier so was gern aus. Man kann ruhig auch Produkte nennen. Leute fragen eh danach, welches Produkt es war. Ja, ich find's immer ... Also ...
Speaker: Die Leute müssen sich auch Gedanken machen, natürlich sind solche Sachen, wie wir sie machen, ob das jetzt ein Podcast oder Videos, es ist ja auch nicht nur Freizeit, es ist ja irgendwie auch ein Job. Ich möchte ja immer nur ganz transparent sein, wenn mir das wichtig ist, gerade mit so einem wissenschaftlichen Hintergrund, da muss man das auch immer Konflikt of Interest unter jede Studie packen, ist mir halt wichtig und ich möchte eigentlich, dass dieser Standard
Speaker: auch ein bisschen mehr zumindest in die Sportinfluencer -Szene kommt. Dass man ganz transparent ist, mit wem man eine Partnerschaft hat. Und ja, das ... Also, ich weiß ja zum Beispiel, bei anderen Podcasts wird ganz klar gesagt, die heutige Folge ist präsentiert von, und da bin ich total fein mit. Das find ich auch gut. Aber andere machen's nicht so sauber, das find ich schade. Weil man hat ja so Vertrauen von den ZuhörerInnen.
Speaker: bekommen und das finde ich, das sollte man nicht ausnutzen. Genau, aber wir hatten so ein bisschen Feedback zur letzten Folge, wo der Jakob von Schwalbe da war und da meinte einer nur, ich habe auch ein bisschen Podcasts zwischen der Dauerwerbesendung gesehen, da meinte ich halt auch, ey Junge, klar, wir werden von ihm gesponsert, die Folge war nicht gekauft, wir haben ihn reingeholt, weil er sich halt sehr gut auskennt.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, wer soll sich sonst mit auskennen? Ja, und dazu ... Also, Karo gehe ich von aus auch, aber ich bin einfach seit Jahren, ... ... bevor ich von dem irgendwas bekommen habe, ... ... überzeugter Schwalbennutzer. Also, deswegen denke ich mir, ... ... warum soll ich nicht für die Marke dann sprechen? Das ist halt irgendwie auch manchmal läppisch, ... ... wenn sich Leute dann so aufregen. Aber es stimmt schon, man muss es halt deklarieren ... ... und einfach sagen, ey, so ist die Sachlage. Und dann ist das halt auch völlig okay, finde ich.
Speaker: Ja, es gibt jetzt, glaub ich, keinen unabhängigen Reifenexperten im Radsport. Ja, aber auch als Trainer hat man natürlich, sagt man jetzt nicht, nee, mein Training braucht ihr euch nicht holen. Ich fahr kein OBF, fahr das und das. Das ist ja Quatsch. Natürlich steht man hinter den Sachen, die man macht. Oder sollte man zumindest. Sonst sollte man sie nicht machen.
Speaker: Richtig. Und ich glaube, das ist eigentlich die Key Message, die bei mir auch immer hinterhinter steckt. Also alle Sachen, die wir machen, die haben wir selber getestet, die habe ich wissenschaftlich geprüft sozusagen, wenn es eine Datenlage dazu gibt. Und wenn die nicht gut sind oder ich nicht davon überzeugt bin,
Speaker: Dann machen wir die auch nicht. Dann schlagen wir auch Geld aus, dass wir auch gut gebrauchen könnten. Aber ich finde, wenn man das dann einmal macht, dann ist das irgendwie ... Dann hab ich zumindest in meiner Rolle das Vertrauen verloren, glaub ich, und deswegen machen wir das nicht. Deswegen arbeiten wir mit coolen Brands zusammen, die auch super Produkte haben. Und ich sag immer so, wenn der Frodo da ein Wort ist, dann ist es nicht so verkehrt. Meistens ist das so, ja. Ja, genau. Ja, spannend.
Speaker: Ja, vielen Dank. Lange Folge, ne?
Speaker: Ja, ich hoffe, ich hab ein bisschen Klarheit reingebracht und ich hab's nicht komplizierter gemacht, als es sein sollte. Das ist immer so mein Wunsch, wenn ich rausgehe. Aber das müssen die Leute dann ja bewerben. Nee, für mich war's hilfreich. Ich werd mit dir gleich noch mal diese Magnesium -Sache hier klären und warum ich davon noch nix weiß. Ja, okay. Sorry. Nein, aber ... Nee, vielen Dank, dass du da warst. Und ich mein, wir hören uns eh andauernd. Von daher ...
Speaker: Ja, vielen Dank für die Einladung auch an dich, Caroline. Hat mich sehr gefreut, dich kennenzulernen. Und es ist mir immer eine Freude, auch in andere Podcasts eingeladen zu werden und da vielleicht ein bisschen Klarheit in Training zu bringen. Genau. Vielen Dank, Caro. Wir sehen uns irgendwann, wenn es mal nicht dunkel ist, weil jetzt gerade dein Bildschirm komplett schwarz ist. Wir sehen dich gar nicht mehr. Genau, aber wir hören uns dann wieder in zwei Wochen, würde ich sagen.
Speaker: Ja, würde ich auch sagen. Mit irgendeinem Thema. Mal gucken, was diesmal ist. Ja. Also, bis dann. Bis dann. Ciao. Ciao. Ciao, ciao, ciao.






