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Zwischen WorldTour und Gravel: Rosa Klösers Weg zwischen den Welten

Autsaid - Gravel Podcast
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5,902 plays · Oct 29, 2025

In dieser Folge spricht Paul Voß mit der amtierenden Deutschen Meisterin und siebenfachen Gravel-Siegerin Rosa Klöser über ihre beeindruckende Saison 2025. Rosa erzählt, wie sie den Schritt vom akademischen Berufsleben zur professionellen Radsportkarriere gemeistert hat und wie ihr Wechsel ins WorldTour-Team Canyon//SRAM Zondacrypto zustande kam. Gemeinsam blicken Paul und Rosa auf die Highlights und Herausforderungen ihrer Saison zurück – über den Einstieg in den Straßenradsport bis hin zur Kombination aus Gravel- und WorldTour-Rennen. Rosa gibt detaillierte Einblicke in ihr Training, die Struktur ihrer Wettkampfphasen und die Balance zwischen Belastung und Regeneration. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Technik und Material: Rosa spricht über Trends im Gravel-Bereich, ihre Zusammenarbeit mit Sponsoren, individuelle Setup-Entscheidungen und die Bedeutung von Aerodynamik und Reifenwahl. Außerdem berichtet sie offen über ihr dramatisches Rennen bei der Gravel-Europameisterschaft und ihre Ziele für die kommenden Jahre. 👉 Jetzt reinhören und keine Folge mehr verpassen – abonniere den Autsaid Podcast überall, wo es Podcasts gibt! Paul auf Instagram https://www.instagram.com/paul_voss/ Rosa auf Instagram https://www.instagram.com/rosaklsr/

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts.

Speaker: Mein Name ist Paul Voss.

Speaker: Meine heutige Gästin ist Rosa Maria Klösser.

Speaker: Rosa ist deutsche Meisterin im Gravel, hat unter anderem auch die Gravel Earth Series in diesem Jahr gewonnen, insgesamt aber auch sieben Sieger eingefahren im Bereich Gravel und ist Fahrerin des World2 Teams Canyon Swam Sonder Krypto.

Speaker: Hi Rosa!

Speaker: Ja, vielen lieben Dank.

Speaker: Freue ich mich, nochmal dabei zu sein und hoffentlich neue Insights den Zuhörer und Zuhörerinnen geben zu können.

Speaker: Nee, ja, freue ich mich.

Speaker: Ja, genau, ich meine, wir haben uns ja über das Jahr relativ oft gesehen, ich habe deine Saison sehr gut verfolgen können, aber mich würde trotzdem auch mal interessieren, du hast ja dieses Jahr den Schritt gemacht, also erstmal zurückblicken, bist du noch nicht so lange dabei, also du fährst natürlich jetzt schon ein paar Jahre Fahrrad, aber auf diesem professionellen Level würde ich sagen, war 2024 das erste richtige Jahr, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, könnte man so sagen.

Speaker: Also ich würde sagen 2024

Speaker: War schon das erste professionelle Jahr, aber es war definitiv eher semiprofessionell, da meine Haupteinnahmequelle der Doktor war.

Speaker: Dementsprechend würde ich das als semiprofessionell sehen.

Speaker: Und ich da schon gerade bis Mai des Jahres eigentlich eine Vollzeitstelle komplett hatte.

Speaker: Dementsprechend da auch fokussiert war im akademischen Bereich eher.

Speaker: Und deshalb, ja, ich würde sagen, so die richtige Vollzeit-Profi-Situation haben wir jetzt erst seit 25 sogar.

Speaker: Okay, gut, hat natürlich dann trotzdem gereicht, um letztes Jahr auch Ambon zu gewinnen.

Speaker: Und sicherlich hat der Sieg für dich auch einiges verändert.

Speaker: Du hast es dann geschafft, über den Winter oder später im letzten Jahr einen Vertrag beim Team Canyon Swam Sonder Kryptik zu unterschreiben, ne Kryptos 2.

Speaker: was ein World Tour Team ist, eines der besten Teams im weiblichen Bereich.

Speaker: Wie kam es dazu und wie war dann vor allem für dich auch so dieser Schritt, also du hast gerade gesagt, bis Mai letzten Jahres warst du eigentlich so nach hauptsächlichem Job unterwegs, dann langsam der Schritt zum Fulltime Pro und dann eigentlich relativ schnell der Schritt in die World Tour mit einem kombinierten Programm auch noch als Privat hier im Gravel-Bereich.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ich würde sagen, also genau, erst mal, ja, um die Zuhörerinnen und Zuhörer abzuholen.

Speaker: Ich hatte jetzt meine Vollzeiteinstellung im PhD bis noch Ende Januar diesen Jahres, aber hatte mir bezüglich Rennen und Rennintensitäten letztes Jahr schon, also in 2024,

Speaker: zweimal sechs Wochen einen unbezahlten Liefer von der Arbeit genommen.

Speaker: Deshalb sage ich Mai, weil ich mir dann zwischen, glaube ich, Ende Mai und Juli mal freigenommen hatte und dann einmal, glaube ich, sagen wir mal September bis Oktober freigenommen hatte, um mich halt einfach auf die Rennen zu fokussieren.

Speaker: Und ich meine, du kennst das ja auch selbst mit dem Reisen teilweise, wenn du davon, reichst du ja wirklich von Event zu Event, dann kommst du dann nicht mehr so gut hinterher, dann irgendwie

Speaker: Und ja, montags morgens um acht in der Uni zu stehen, ist dann schon echt schwierig.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wie das dann gekommen ist, genau, zu diesem Setup ist einmal natürlich auf jeden Fall der Sieg bei Unbound.

Speaker: Der hat dazu geführt, dass einfach nochmal ein größerer Pool an Sponsoren auf mich aufmerksam geworden sind als Fahrerin und vielleicht auch als, ja, Potenzial.

Speaker: oder mein Potenzial gesehen haben.

Speaker: Und dann zusätzlich würde ich sagen, dass dieser Hauptgrundstein, warum ich den Schritt in die World Show gemacht habe, eigentlich mein Interesse am Straßenradsport auch war, dass ich wahrscheinlich damit gezeigt habe, dass ich

Speaker: Nach Anbound, drei Wochen nach Anbound, war die Deutsche Straßenmeisterschaft Ende Juni und dort bin ich mitgefahren als Einzelstarterin und konnte dann dort am Ende in der Spitzengruppe mitfahren, wo eigentlich nur noch Worldtourfahrerinnen mit waren und bin dann am Ende Neunte geworden und

Speaker: Das hat dann dazu geführt oder beziehungsweise, ja, die witzige Story ist eigentlich, dass bis zu dem Zeitpunkt mich jetzt von den World Tour Teams oder auch jetzt von Kenyan's Remizonder Krypto im Team selbst keiner kannte.

Speaker: aber dann tatsächlich während des Rennens sich schon Ronny Lauke, der der Teamchef ist, gefragt hat, wer ich halt bin.

Speaker: Weil er natürlich alle anderen Fahrerinnen, sagen wir mal, in der Frontgruppe einschätzen konnte, bis halt auf eben mich.

Speaker: Und dann schon leicht nervös geworden ist, weil natürlich der Plan des Teams war, dass mit Antonia Niermeier das Rennen gewinnen werden sollte.

Speaker: Und er gedacht hat, okay, das ist jetzt eine komplette Wildcard.

Speaker: Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich diese Fahrerin einschätzen soll.

Speaker: Ja, und tatsächlich haben sich dann der Pro-Sports-Director von Canyon, der mich schon nach Unbound wegen dem Gravel-Bereich mal kontaktiert hatte, mit Ronny Lauke unterhalten nach dem Rennen.

Speaker: Und ja, dann wurde halt viel geredet.

Speaker: Und dann ist irgendwann die Idee aufgekommen, dass das ja eigentlich ganz gute Synergien geben könnte, dass man mich praktisch auf der Straße einsetzt, aber auch für den Gravel einsetzt.

Speaker: Und zu dem Zeitpunkt, ja, war ich, wie gesagt, schon im Gespräch mit Canyon für den Gravel-Bereich und...

Speaker: Dadurch, dass ich, wie gesagt, die Straße eh immer schon spannend fand und das auch eigentlich der Bereich war, wo ich damals angefangen habe mit Radfahren in Dänemark bei Straßenrennen und dann eigentlich aus dem Grund, dass es in Dänemark einfach keine UCI-Teams gab, zum Gravel irgendwie gekommen bin, fand ich das natürlich super spannend, als mir dann vorgeschlagen wurde oder mal nachgefragt wurde, ob ich daran Interesse hätte an diesem Konstrukt.

Speaker: Also, dass ich praktisch auch für Canyon-

Speaker: auf der Straße fahre und dann halt eben Teil des World Tour Teams werde.

Speaker: Warst du sehr überrascht von diesen schnellen Entwicklungen?

Speaker: Also das, also wie gesagt, so von so

Speaker: Ja, also nicht Vollzeitprofi, dann noch einmal zu so einem Schritt.

Speaker: War ja schon relativ zügig und sehr kurzen zeitlichen Abschnitt.

Speaker: Oder dachtest du, okay, gut, du hast vielleicht dein eigenes Potenzial auch gesehen und du bist ja auch schon eine selbstbewusste Person.

Speaker: Also hast du gedacht, okay, klar, klar kommt das.

Speaker: Nee, auf keinen Fall habe ich gedacht, klar kommt das.

Speaker: Also das waren dann schon schnelle Entwicklungen auf jeden Fall.

Speaker: Und ich habe mich natürlich extrem darüber gefreut,

Speaker: aber ich habe natürlich schon selber in meinem Training festgestellt, dass ich, das hört sich jetzt vielleicht, wie gesagt, sehr selbstbewusst oder auch ein bisschen blöd an, aber dass ich, sagen wir mal, in drei Monatsschritten extrem viel besser geworden bin.

Speaker: Also wenn ich zurückgeschaut habe, was ich zu dem Zeitpunkt,

Speaker: drei Monate vorher in einem 5-Minuten-Intervall getreten habe, konnte ich plötzlich in einem 8-Minuten-Intervall einfach fahren beim Training.

Speaker: Und dann ist mir natürlich schon aufgefallen, okay, du hast schon wahrscheinlich irgendwo ein Potenzial.

Speaker: Und ja, dann wollte ich daran natürlich anknüpfen und dass ich dann natürlich die Möglichkeit gekriegt habe von Canyon, das mit Straße und Goeville zu kombinieren, war schon für mich irgendwo ein Traum.

Speaker: den ich aber natürlich, sagen wir mal, vor ein oder zwei Jahren noch nicht mal wusste, dass ich ihn hatte.

Speaker: Aber das ist ja irgendwie das Coole, auch wenn man in diesem Bereich so neu drin ist, dass sich durch so ein dynamisches Feld oder auch gerade durch den Gravel-Sport, der so extrem wächst, dass da halt auch neue Träume groß werden können, weil es immer wieder neue Möglichkeiten gibt, die man vielleicht vor ein, zwei Jahren noch gar nicht so wusste, dass es die gibt.

Speaker: aber natürlich war ich überrascht und habe das natürlich überhaupt nicht erwartet, dass das passiert.

Speaker: Ja, ich meine, ich will gleich noch auf deine jetzige Saison irgendwie zurückkommen und wie dann auch so dieser Mix stattgefunden hat, aber du hast gerade schon dein Training erwähnt, diese Sprünge, die du gemacht hast, also man gewöhnt sich relativ schnell daran, dass man Sprünge macht und irgendwann ist dann ja auch so, zumindest kenne ich es selber, boah,

Speaker: da muss ja eben ein Ende sein, das bist natürlich noch nicht so lange in dem Sport, aber man hat natürlich auch von außen, jetzt vorhin auch diese Saison war es noch extremer, jetzt muss man sagen, deine Sprünge auch gesehen.

Speaker: Warst du da selber dann auch immer wieder überrascht, wie schnell es dann doch ging und vor allen Dingen,

Speaker: Was habt ihr gemacht, dass das so schnell auch passieren konnte?

Speaker: Also klar, du hast nicht die Historie, wie jetzt vielleicht ein Rennfahrer wie ich, der eben schon in 15 Jahren oder 20 Jahren an diesem Sport ist.

Speaker: Und daher reagiert sich dein Körper auch nochmal anders und macht dementsprechend, du hast offensichtlich auch Talent, diese Sprünge.

Speaker: Aber was waren so die wichtigsten Trainings vielleicht für dich auch oder Erfahrungen, die du gemacht hast in der Zeit?

Speaker: Ja, ich würde sagen, es gab so drei Kursen.

Speaker: Bausteine oder ich würde sagen so drei Hauptdinge, die ich an denen oder Stellschrauben, an denen ich würde ich sagen so von letzter Saison zu dieser Saison auf jeden Fall gearbeitet habe.

Speaker: Also einmal im Training, das habe ich schon eigentlich von Anfang an eigentlich mit meinem Coach Lukas Löhr immer extrem verfolgt, aber das haben wir jetzt vor allem diese Saison nochmal spezifischer angegangen ist, dass wir extrem blockperiodisiert gearbeitet haben.

Speaker: Also

Speaker: wenn wir uns im Training Einheiten anschauen, dann haben wir wirklich gesagt, okay, das ist jetzt eine dedizierte Hit- oder Intensitätswoche.

Speaker: Und wenn ich dort dann Intensitäten mache, ich muss auch sagen, zum Beispiel teilweise auch dem Team gegenüber muss ich das dann teilweise erst mal erklären, weil da selbst dann auch die Coaches jetzt bei so einer neuen, ähm,

Speaker: Sportlerinnen, die mir vielleicht erst mal gesagt haben, das ist aber jetzt vielleicht extrem, was ihr da macht, aber mein Körper da wirklich sehr gut mit klarkommt, ist, dass ich dann wirklich in so einer Intensitätswoche wirklich fünf bis sechs Mal, also in fünf oder sechs Einheiten Intervalle fahre und dann auch jetzt vielleicht nicht auf Best Effort, aber schon richtig Knallgas.

Speaker: Also das heißt, wir versuchen wirklich, meinen Körper unter einen extremen Reiz zu setzen.

Speaker: Und im Gegenzug machen wir dann halt auch dedizierte Volumenwochen oder Volumenblöcke, wo dann auch mal eine Woche, jetzt zum Beispiel in Vorbereitung auf dem Traker oder an Anbound, auch mal wirklich in diese 30-Stunden-Richtung gehen kann.

Speaker: Das heißt, dass wir schon so extreme Reize setzen.

Speaker: Also ich glaube, das ist eine Sache, die bei mir extrem gut funktioniert hat.

Speaker: Ganz kurz, also da eine Frage.

Speaker: Also Sie zahlen gerade gerade von 30-Stunden-Woche.

Speaker: Das ist jetzt klar, in dem männlichen World-Tour-Bereich sieht man das auch oft.

Speaker: Aber im Gravel ist es jetzt...

Speaker: Klar, wird auch immer mehr, aber das ist schon für Frauen ein Riesenvolumen.

Speaker: Ich habe jetzt noch nicht so viele Athletinnen trainiert und ich kenne auch nicht so viele Zahlen, aber das ist schon sehr, sehr viel.

Speaker: Hast du da irgendwie auch Vergleichswerte gehabt zu anderen Top-Athletinnen oder war es für dich auch vielleicht ganz gut, dass du so jung in diesem Sport bist, dass du es auch gar nicht unbedingt hinterfragt hast, so ein großes Volumen zu machen?

Speaker: Man würde jetzt erstmal zurückschrecken, würde ich fast sagen, bei den Zahlen.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Und ich glaube, was da super wichtig zu sagen ist, ist, dass

Speaker: ist dann aber auch immer so Offloading oder Recovery Weeks, wo das Volumen extrem viel tiefer ist.

Speaker: Und ich glaube, das ist auch so ein Aspekt, den ich oft sehe,

Speaker: dass dann vielleicht andere Athleten, es gibt auch so ein, zwei Athleten, die dafür bekannt sind, dass sie einfach super gerne auch im Frauenbereich super viel trainieren, die dann aber eher, sagen wir mal, so stumpf 25 bis 27 Stunden jede Woche gemacht haben.

Speaker: Und das hat dann irgendwann zu einem Übertraining bei dieser Person geführt.

Speaker: Wobei bei uns das dann halt wirklich fokussiert war.

Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt von einer 30-Stunden-Woche reden, dann waren das wirklich so zwei Wochen, wo wir 30 Stunden gemacht haben.

Speaker: Und dann in der Woche danach sind wir dann aber auf 20 Stunden runtergegangen oder auf 18.

Speaker: Oder wenn ich zum Beispiel eine Intensitätswoche hatte, hatte ich teilweise auch nur 15, 16 Stunden.

Speaker: Was auch nicht wenig ist, das darf man halt nicht vergessen.

Speaker: Klar, im Kontext, aber 15, 16 ist jetzt auch eine Intensitätswoche.

Speaker: Wenn ich jetzt so schaue, was im männlichen Bereich bei den Jungs dieses UCI-Rennen, vor allem Schnellfahren trainieren, ist das so deren Durchschnitt, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Also du fährst natürlich auch wesentlich länger Rennen, sowas wie Amba und Gravel Worlds, also nicht UC Gravel Worlds, sondern Gravel Worlds, Trucker, das ist ja alles Rennen, die sind so, sagen wir mal sechs bis sieben, acht oder dann auch zehn, elf Stunden, deswegen ist es noch was anderes.

Speaker: Kommen wir nachher auch noch zu dieser Kombination mit Straßenrennen, die ja wiederum um die drei Stunden sind bei euch.

Speaker: Ähm,

Speaker: Ich finde es trotzdem krass, aber interessant, dass du sagst, ihr macht so radikale Reize, also so Wochen, wo wirklich sehr viel Reiz ist und dann halt auch wieder komplett rausgeht und du quasi so Mediowochen eigentlich gar nicht hast, also wo du so ein Grundtonus von so 20 Stunden bist, wo so ein Mix ist.

Speaker: Ja, das habe ich und das sind für mich eher die Rennwochen, also Rennphasen, wo eigentlich der Plan super, sagen wir mal, simpel ist.

Speaker: Ich weiß eigentlich bei einer Rennwoche genau, wie meine Rennwoche ist.

Speaker: Die Rennwoche ist eigentlich fast immer monoton gleich.

Speaker: Und da kommen wir dann auf, ja genau, eher so 18 bis 20 Stunden mit dem Rennen dann.

Speaker: Genau, also das habe ich dann schon auch.

Speaker: Aber jetzt so, wenn ich einen gezielten Trainingsblock habe, habe ich diese monotonen Wochen, und da habe ich auch schon mich tatsächlich mit einigen Athleten, die jetzt vielleicht nicht mehr ganz so zufrieden sind mit dem Approach, mit dem, was sie jetzt trainieren,

Speaker: oder vielleicht auch ein bisschen für Veränderungen suchen, dass viele Coaches ein bisschen auf diese Strategie gehen, ein bisschen von allem.

Speaker: Ein Sweetspot, ein VO2, eine lange Ausfahrt.

Speaker: Und dann eigentlich ist das immer so das, was die Leute wiederholen und wiederholen.

Speaker: Und für manche Leute wird das auch sicherlich funktionieren.

Speaker: Und ich denke auch gerade für jemanden, der gerade neu anfängt,

Speaker: Also wenn man irgendwie neu anfängt, dann wird man besser, auch wenn man jetzt nicht vielleicht den super duper Trainingsplan hat.

Speaker: Und im Endeffekt ist es ja auch immer super wichtig zu sagen, es muss ja auch für dich funktionieren als Person.

Speaker: Und wie gesagt, bei mir haben wir einfach gemerkt, dass mein Käufer super gut mit diesen Reizen oder auch gerade vor allem auf Volumen super gut reagiert.

Speaker: Ja, aber genau, deshalb haben wir das dann so fokussiert.

Speaker: Ja, was ich noch interessant fand, wenn man deine Saison so verfolgt, dass du, ich glaube, du hast so, ich würde sagen, zwei Perioden, wo du so Back-to-Back-Rennen gemacht hast.

Speaker: Also wirklich, also Straße und Gravel auch kombiniert, das würde ich jetzt sagen, eher so im Frühjahr.

Speaker: Und dann jetzt zum Ende der Saison hin hast du ja wirklich auch mega viele Gravel-Rennen auch auf anderen Kontinenten innerhalb von so einem Wochenrhythmus gefahren.

Speaker: Ich glaube, das letzte war so die Gravel-Deutsche Meisterschaft und dann hast du nochmal wieder rausgenommen, wahrscheinlich Richtung WM zur Vorbereitung.

Speaker: das hast du, weiß nicht, ob es letztes Jahr auch so gemacht ist, aber wie seid ihr an diese Planung reingegangen, das soll jetzt kein Trainingstalk in der Tiefe werden, aber ich finde es trotzdem, weil ich das schon sehr bemerkenswert fand, gerade mit den US-Rennen dazwischen, die ja erstmal Timezone, klar, man kann Dinge machen, die einen diese Flüge angenehmer gestalten, aber nichtsdestotrotz hast du ja trotzdem diesen Zeitunterschied, Reise, du bist jetzt auch noch jünger als ich, das heißt, ich mach's wahrscheinlich nicht ganz so fertig wie mit Ende 30, wenn man Ende 20 ist,

Speaker: Aber ja, wie seid ihr da rangegangen?

Speaker: Ja, das ist was, was ich zum Beispiel aus 2024 extrem mitgenommen habe, dass es mir persönlich viel besser passt oder tut, wenn ich so einen Raceblock habe.

Speaker: Also wenn ich sechs Wochen, vier bis sechs Wochen am Stück Rennen fahre und dann wirklich mal wieder vier Wochen habe, wo ich aktiv trainieren kann.

Speaker: Und was ich eigentlich...

Speaker: gar nicht mag, ist dieses alle zwei Wochen ein Rennen fahren, weil ich das Gefühl habe, dass ich dann zwischen den Rennen nie in diese Trainingstiefe komme, die mir irgendwie erlaubt, wirklich mein Level nochmal hoch zu ziehen.

Speaker: Und dementsprechend habe ich eigentlich gesagt, okay, genau wie du gesagt hast, ich will so einen großen Block um

Speaker: Unbound herum oder genau, ich meine eigentlich mit Traka hat das so angefangen und zwischen Traka und Unbound ist aber so eine komische Zeit, weil man da jetzt nicht wirklich, ja vielleicht kann man da noch ein Rennen machen, aber dann musst du dich irgendwie auch schon wieder auf Unbound vorbereiten und hinfliegen und hast du nicht gesehen.

Speaker: Ja und dann eigentlich habe ich einen großen Block gemacht, genau von Unbound, ein, zwei Wochen Pause und dann halt Tour de Swiss bis

Speaker: Der Rift.

Speaker: Und dann habe ich nach Der Rift rausgenommen.

Speaker: Eigentlich eine halbe Woche, Woche gar nicht trainiert, weil ich tatsächlich für meinen Doktor nach Kopenhagen geflogen bin und da nochmal eine Konferenz gemacht habe.

Speaker: Das hat sich gut da angeboten und dann habe ich gesagt, okay, dann nehme ich zwar mein Rad mit, aber fahre vielleicht mal ein, zweimal und mache aber eigentlich easy, also wirklich eine richtige Recovery Week.

Speaker: Und dann habe ich nochmal richtig strukturiert angefangen und trainiert und habe dann den zweiten USA-Blog gemacht, wo ich dann mit Koffer, Love Gravel Worlds, German Nationals und dann diesen Blog praktisch da gemacht habe.

Speaker: Und das war auf jeden Fall auch so ein Wunsch, den ich am Anfang meinem Coach gegenüber schon geäußert hatte, dass ich gesagt habe, ich möchte auf jeden Fall

Speaker: eher so Rennblöcke haben, weil ich einfach für mich merke, dass mir das von der Struktur viel besser passt und auch aber vom Kopf.

Speaker: Also, dass ich weiß, okay, ich habe jetzt diesen dedizierten Rennblock und dann habe ich eine Pause beziehungsweise dann habe ich nochmal drei, vier Wochen, wo ich wirklich strukturiert trainieren kann.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe mir jetzt gerade mal bei Poser Engstern in der Straßensong aufgerufen.

Speaker: Du meinst gerade schon, bist du zu den Swiss gefahren und sowas.

Speaker: Du bist aber auch Anfang des Jahres, hast angefangen mit Mallorca Challenge für Frauen.

Speaker: Da bist du drei Rennen gefahren.

Speaker: Dann von da aus nach Girona, Santa Valle und sowas.

Speaker: Aber da hast du halt eigentlich ein Straßenprogramm gefahren.

Speaker: Mit jetzt nicht allzu vielen Rennen.

Speaker: Kann sein, dass Paris-Roubaix, war das dein letztes Straßenrennen im Frühjahr?

Speaker: Richtig?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann nach Roubaix kam dann halt Raka, genau.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie war das für dich?

Speaker: Also klar, du bist jetzt nicht so mega viele Straßen reingefahren, aber trotzdem immer mal wieder.

Speaker: Wie hast du das so verbinden können?

Speaker: Das Gravel-Training mit auch mehr Volumen und Intensitäten plus die Straßenrennen und dann vor allen Dingen auch so, wie war für dich eigentlich die Teilnahme bei Roubaix?

Speaker: Also ich meine, in deinem ersten Profijahr irgendwie erst quasi angefangen, Profi zu sein, so richtig in dem Jahr.

Speaker: Ja, wie war das?

Speaker: Ja, also erst mal zu Beginn des Jahres wusste ich ja eigentlich, dass die Gravelrennen, die auf dem Programm stehen, eher kürzere Gravelrennen sind, um jetzt da vielleicht auch nochmal Leute abzuholen.

Speaker: Was ich jetzt als kurzes Gravelrennen empfinde, ist halt vielleicht für einen Straßenprofi schon ein langes Rennen oder zumindest für einen weiblichen Straßenprofi.

Speaker: Aber die Gravelrennen, die wir im Frühjahr gefahren sind, gerade mit Santa Val oder auch die UCI-Rennen, die da eigentlich eher stattfinden,

Speaker: Das sind immer Rennen, die zwischen, sagen wir mal, untere Grenze drei Stunden bis maximal viereinhalb Stunden sind.

Speaker: Das heißt, von der Rennlänge ist das deutlich vergleichbarer mit einem Straßenrennen als jetzt ein Traker, das sieben Stunden oder fast sieben Stunden bei der 200er Distanz ist oder halt dann anbauend extrem zehn Stunden.

Speaker: Genau, dementsprechend konnte ich dann halt im Frühjahr eigentlich

Speaker: sagen wir mal so trainieren, dass ich eher den Fokus auch auf Intensitäten gelegt habe, also High-Intensity-Training, Intervalle, die mich dann eher in dem anaerobenen Bereich unterstützen und da fit machen, halt praktisch die Straßenrennen dann eher mitzufahren.

Speaker: Auf der anderen Seite wusste ich aber auch in meinem ersten Profi, wie du angesprochen hast,

Speaker: dass natürlich meine Rolle im Rennen eine superfrührolle ist.

Speaker: Was heißt das?

Speaker: Ich musste bei Mallorca oder auch bei Oettingen eigentlich ab Kilometer eins vorne fahren.

Speaker: Das heißt, weil wir dann zum Beispiel in Mallorca hatten, wir hatten den ersten Tag eine Sprinterin dabei.

Speaker: Das heißt, es ging eigentlich darum, das Feld zu kontrollieren und bei Oettingen eigentlich das Gleiche.

Speaker: Das heißt,

Speaker: Ja, ich brauchte schon irgendwo eine anaerobe Kapazität, aber es hat mir trotzdem auch schon geholfen, einfach mit einem guten und hohen Tempo einfach vorne im Feld zu fahren oder im Wind zu fahren.

Speaker: Dementsprechend war da dann schon die Explosivität natürlich irgendwo gebraucht, aber nicht in dem Sinne, weil ich da jetzt nicht auf Begegnung

Speaker: mein eigenes Resultat gefahren bin bei den Rennen.

Speaker: Aber wie war das für dich, so reinzukommen in den Profibereich und dann sagen, okay, gut, jetzt mache ich halt Führungsarbeit und dann im Gravel wiederum bist du einfach, ja, zum Teil einfach die Beste.

Speaker: War das easy für dich oder hast du auch gar keine großartigen Gedanken darum wirklich gemacht?

Speaker: Doch, total.

Speaker: Ich fand das eigentlich total gut, gerade am Anfang, einfach mal um zu lernen, um so das Gefühl für auch einfach nochmal einen Platon zu kriegen, das nochmal stärker ist in der Breite.

Speaker: Und es ist ja auch irgendwo für den Kopf

Speaker: manchmal ganz nett, wenn du weißt, okay, klar, du musst heute dein Bestes geben, damit die Liederin im Team ein gutes Resultat fahren kann, aber du weißt auch irgendwie bei Kilometer 100 im Rennen von, sagen wir mal, 130, eigentlich ist mein Job dann.

Speaker: Eigentlich habe ich alles gemacht, was ich

Speaker: tun sollte und ab jetzt ist es eigentlich die Verantwortung der Liederin, sagen wir mal, das Ding nach Hause zu bringen und das ist ja irgendwo dann mental schon auch manchmal schön, dass man da so ein bisschen dann, ja sagen wir mal, nicht diesen extremen Druck verspürt.

Speaker: Weil, wie du schon sagst, beim Gravel ist es halt so, zumindest aktuell, dass man als Individualfahrer am Ende des Tages das Resultat, was halt auf dem Zettel steht, ist halt dein Resultat.

Speaker: Also das reflektiert dann im Endeffekt, wie gut, smart und stark du an dem Tag gefahren bist.

Speaker: Und im Team ist das dann nochmal ein bisschen anders.

Speaker: Da kannst du dann ja, sagen wir mal, zu dem Erfolg von einem Team irgendwie...

Speaker: beileisten auch.

Speaker: Und gerade für die ersten Rennen, ich meine, das ist ja irgendwie auch so ein bisschen wie ein normaler Job, den du vergleichen kannst.

Speaker: Ich glaube, wenn du bei einem richtigen Job anfängst, steigst du ja auch nicht als CEO an.

Speaker: Also

Speaker: Normalerweise nicht, nee.

Speaker: Nee.

Speaker: Genau, okay, aber bevor wir gleich auch zum Gravel-Setup kommen, das ist eigentlich ein Gravel-Podcast, wie gesagt, man fängt ja nicht als CEO an, aber das heißt ja, da du das Wort schon am Mut genommen hast, du hast ja wahrscheinlich das Ziel, irgendwann quasi der CEO zu sein, um jetzt in der Form zu sprechen.

Speaker: Wie siehst du deine eigene Entwicklung auch im Straßenbereich oder auch in dieser Kombination mit Gravel in Zukunft?

Speaker: Du hast jetzt noch einen Vertrag für nächstes Jahr, vielleicht auch schon für länger, keine Ahnung, aber was ist da deine persönliche Zielstellung auch

Speaker: Auch in der Long-Run, also wo willst du hin?

Speaker: Ja, also die Antwort auf diese Frage ist eigentlich zweifältig, weil auf der einen Seite, ich wurde tatsächlich dieses Jahr jetzt ganz offen nach einigen von meinen Gravel-Erfolgen schon auch von Konkurrenten oder auch von Sponsoren gefahren, so rosa Bremse.

Speaker: meinst du nicht, sollst dich vielleicht nächstes Jahr vielleicht komplett auf die Straße fokussieren?

Speaker: Verstehe ich den Ansatz, warum das manche Leute als Vorschlag haben.

Speaker: Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass mir der Grammysport auch einfach extrem Spaß macht.

Speaker: Also ich finde dieses...

Speaker: dieser dynamische Gedanke, dass man immer wieder verschiedene Strecken hat, verschiedene Rennen, aber auch, dass man verschiedene Distanzen hat, dass man halt, wie gesagt, für sich individuell fährt, als Individualfahrer.

Speaker: Superspannend und schön und auch einfach die Reisen, die man unternimmt und

Speaker: auch eigentlich dieses Setup, dass man irgendwie so alleine reist und da flexibel ist, das macht mir extrem Spaß.

Speaker: Das heißt, das ist schon mal so ein Argument für mich, warum ich auf jeden Fall im Gravel mich auf jeden Fall noch sehe und dazu kommt, dass es auf jeden Fall noch ein paar Rennen gibt, die ich auf jeden Fall noch gerne gewinnen möchte.

Speaker: Unter anderem eine Europameisterschaft im Gravel.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau, zum Beispiel.

Speaker: Wir werden gleich auch nochmal zu sprechen kommen können oder in der Weltmeisterschaft.

Speaker: Okay, das heißt, Gravel ist für dich momentan immer noch so auf jeden Fall ein Thema für die Zukunft, aber trotzdem die Frage auch zur Straße, wo denkst du, kannst du da bei dir hingehen?

Speaker: Also du machst ja jetzt gerade riesen Sprünge, hinter der Folge halt einer Hand habe ich auch schon so ein, zwei Dinge gehört, was für dich persönlich vielleicht auch so ein Ziel sein könnte, aber wie, also wo siehst du da für dich die Reise hingehen?

Speaker: Ja,

Speaker: Ich bin total offen, aber ich, wie du schon gesagt hast, bin auch ein abzinerter Mensch.

Speaker: Ich möchte schon versuchen, bei einigen der größten Rennen irgendwann ganz vorne mitzuspielen.

Speaker: Also klar, jetzt wenn wir uns so die Ein-Tages-Rennen angucken, würde ich natürlich super gerne erstmal die Möglichkeit kriegen, die Rennen mitzufahren.

Speaker: Aber da sind natürlich Rennen wie sowas wie Strade Bianca ganz vorne bei mir.

Speaker: Ich bin aber auch realistisch und weiß, dass ich jetzt im World Tour Vergleich jetzt zumindest aktuell noch nicht auf der Ebene so ein Puncheur wäre, dass ich denke, dass mir so ein Rennen so liegen würde, dass ich das jetzt unbedingt gewinnen würde.

Speaker: Aber sagen wir mal, zumindest so als letzte Helferin für eine Kasia da mitzuspielen, wäre auf jeden Fall schon was, was ich auf jeden Fall jetzt auch mittelkurzfristig für mich so sehe.

Speaker: Und

Speaker: ja, dann längerfristig

Speaker: würde ich sagen, hat sich auch bei mir jetzt extrem dieses Jahr nochmal meine Berghofer-Stärke verbessert.

Speaker: Und ich glaube, dass ich da auch extrem Potenzial habe.

Speaker: Also wie du mich vielleicht auch kennst oder wie mich andere Leute kennen, eine meiner Stärken ist natürlich auch mein Research.

Speaker: Ich mache ja immer einen guten Research.

Speaker: Und irgendwann fängst du dann natürlich auch dich an zu vergleichen.

Speaker: Und ich merke halt, dass ich an die Zahlen, die ich, ich weiß, wie viel

Speaker: weit ich noch entfernt bin von einigen von den Zahlen, die ich fahren müsste, um ganz vorne mitzufahren.

Speaker: Aber sagen wir mal so, ist, glaube ich, kein Geheimnis, die Lücke schließt sich.

Speaker: Ist das für dich auch quasi ein richtig, also auch so ein krasser Treiber, also so eine riesen Motivation?

Speaker: Weil du weißt, du hast so ein bisschen so ein Ziel vor Augen, also jetzt auch vor allem einfach ein virtuelles Ziel.

Speaker: Das ist ja jetzt erst mal...

Speaker: selbst wenn du die Lücke schließt, gibt es noch andere Faktoren, die dazu führen, dass man erfolgreich ist.

Speaker: Das weißt du ja am besten.

Speaker: Aber es ist trotzdem für dich so ein Riesending auch im Kopf?

Speaker: Voll.

Speaker: Total.

Speaker: Also ich glaube,

Speaker: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht die Ambition habe, sagen wir mal aus mir selbst und wie das jetzt genau am Ende aussieht, aber aus mir selbst die beste Rennfahrerin zu machen, die ich werden kann.

Speaker: Was das jetzt genau im Endeffekt heißt, weiß glaube ich noch keiner.

Speaker: Aber ja, ich habe auf jeden Fall Ambitionen und bin motiviert, da schon sehr viel Energie reinzustecken.

Speaker: Ja, so jetzt haben wir ein bisschen länger über deine Straßenkarriere gesprochen.

Speaker: Erklär uns mal kurz auf, wie dein Gravel-Setup ist.

Speaker: Also du fährst sehr auf der Straße im World2-Team, Canyon, Swam, SonderCrypto, was wir jetzt schon damals gesagt haben, aber wiederum fährst du Offroad in einem anderen Trikot, komplett anderen Outlook, du fährst das gleiche Rad.

Speaker: Ich glaube, du hast auch ein, zwei Sponsoren, Helm, scheint derselbe Sponsor zu sein, aber der Rest ist ja bei dir unterschiedlich.

Speaker: Wie bist du da aufgestellt?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, also im Gravel praktisch, so sehen es meine Sponsoren auch, es ist halt einfach eine andere Disziplin als jetzt der Straßenradsport.

Speaker: Wie gesagt, ich stehe als eine Individualfahrerin an der Linie, habe ich in dem Sinne ein Privateer-Setup.

Speaker: Aber zu Beginn, also als wir uns auch eigentlich mit Kenyon dann einig waren, dass wir diese, ja,

Speaker: diese Chance wahrnehmen, dass wir praktisch den Straßenradsport mit dem Gravelradsport kombinieren, haben wir gesagt, okay, um das irgendwo sinnvoll zu strukturieren, würde es schon Sinn machen, wenn ich zumindest mal die Namenssponsoren vom Team, also Canyon's Ram, also sowohl im Gravel als auch auf der Straße einfach allein würde,

Speaker: was auch der Fall ist.

Speaker: Aber in anderen Kategorien bin ich halt in dem Sinne frei, die Sponsoren auszuwählen für Gravel, mit denen ich am liebsten zusammenarbeiten möchte.

Speaker: War das für dich damals wichtig, dass du das so trennst, als wolltest du im Gravel einfach auch gerne so einen anderen Weg gehen als jetzt in einem Teamkonstrukt?

Speaker: Weil du bist ja, also wir haben es gerade im Vorgespräch schon gehabt, also Gerike Schröers macht das ja so halb mit SD-Works, wo er dann so, da sind die Unterschiede weniger groß, also auch visuell, finde ich.

Speaker: Also bei dir ist es ja visuell auch.

Speaker: Und er meint, es gibt noch eine französische Fahrerin, bei der das auch so ist.

Speaker: Aber jetzt so in dem Top-Bereich, so eine, G ist eine der besten Fahrerinnen, genauso wie du.

Speaker: Ihr seid beide World Tour Teams, aber wie gesagt, bei dir ist ja dieser Unterschied einfach wesentlich signifikanter, auch visuell, ja.

Speaker: Ja, mir war das auf jeden Fall super wichtig, weil obwohl ich jetzt gesagt habe, okay, in 2024 war ich eher semiprofessionell unterwegs, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon auch einige meiner Hauptsponsoren bereits als Partner an meiner Seite, wo ich jetzt vor allem MAP zu zähle, die eigentlich ein Sponsor von mir von erster Stunde waren, die mir

Speaker: einen Vertrag gegeben haben als irgendwie, ich will jetzt nicht sagen Nobody, aber als wirklich total Potenzialfahrerin am Ende 23 und mich da in das Mar-Privateer-Programm aufgenommen haben, wo eigentlich sonst außer mir nur namhafte oder zumindest sehr bekannte Fahrer Teil von waren.

Speaker: Und mir auch aufgefallen ist eigentlich, dass ich diese privaten Relationships mit Sponsoren super spannend und interessant finde, weil ich eben einfach auch ein extremes Interesse an Equipment habe und an Equipment Optimization, was mir mit diesem privaten Verhältnis zu meinen Sponsoren viel besser taugt oder auch viel besser klappt.

Speaker: Also

Speaker: Wenn es hingeht zu, wie ich spezifisch jetzt, was für einen Rennanzug ich haben möchte oder hin zu für einen Reifen, was in der Pipeline ist oder was für Reifen entwickelt werden,

Speaker: Ja, und dadurch kann ich einfach viel einfacher auf einer One-on-One-Basis mit den Sponsoren arbeiten und muss auch deshalb gestehen, dass ich im Gravel dieses Privateer-Setup für mich persönlich dadurch als viel sinnvoller ertrachte, weil ich mir dadurch halt gesagt genau diese Sponsoren halt eben aussuchen kann.

Speaker: Ja, dadurch kommt ja natürlich auch andere Verpflichtungen, die man irgendwie eingeht, daneben, dass man Markenbotschafterin ist, natürlich in der Öffentlichkeit auftritt.

Speaker: Dieser Teil des Jobs machst du das gerne, also macht ja dir auch Spaß, also quasi auch, ja, du bist ja mehr als nur Rennfahrer.

Speaker: Ich meine, es werden jetzt in Zukunft, das hat mir in dem Podcast ja auch erzählt, wenn ja mehr und mehr Teams entstehen, wo ja Fahrer und Fahrerinnen in Teams reinkommen, wo es dann weniger um die Persönlichkeit geht, sondern eher darum, dass die halt einen gewissen Job erfüllen oder in einem Konstrukt unterwegs sind, wie auf der Straße halt auch.

Speaker: wo natürlich in deinem Team, der Kasia Nevedoma, ist der große Star des Teams, wahrscheinlich auch die größte Persönlichkeit, aber nichtdestotrotz ist im Gravel ja auf dir der Fokus, wo du repräsentierst dein eigenes Prioritating.

Speaker: Magst du das oder ist das so ein Ding, was du halt irgendwie mit erfüllen musst, wo es halt einfach Teil des Deals ist?

Speaker: Ne, ich mag das tatsächlich total gern.

Speaker: Also

Speaker: Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich jetzt total gerne ein Selfie von mir mache und irgendwie so in die Kamera irgendwie was Random-mäßiges erzähle.

Speaker: Das ist jetzt nicht so meine Persönlichkeit.

Speaker: Aber was ich schon gerne mag, ist Produkte erklären.

Speaker: Was ich auch gerne mag, ist...

Speaker: ja, über Rennen zu reden, zu berichten oder auch andere Fahrer zu inspirieren.

Speaker: Also klar, ich meine, ich bin jetzt in dem Sinne, klar, man kann sagen, okay, im Gravel,

Speaker: Gehör ich sicherlich zu den Top-Fahrern, aber in dem Sinne bin ich ja trotzdem am Start meiner Karriere und irgendwie noch eine junge Rennfahrerin.

Speaker: Aber auf der anderen Seite merke ich auch, wenn es jetzt, sagen wir mal, nur 15.000, 20.000 Leute sind, die jetzt, sagen wir mal, aktiv meine Rennen verfolgen, über zum Beispiel Instagram, merke ich schon,

Speaker: dass da langsam so eine Community entsteht, wo auch viele Leute einfach super inspiriert sind von diesem Weg, dass man irgendwie als Querensteiger, wenn man es wirklich, wirklich will, doch relativ weit kommen kann.

Speaker: Und auch viele Studenten tatsächlich, die

Speaker: Also ich glaube, die meisten Nachrichten, die ich so erhalte, sind eigentlich von Studenten, die mich fragen, wie hast du das geschafft, in deinem Studium dieses Training zu kombinieren mit eigentlich mit der Arbeit, die du tätigen musstest, dass du da so gut werden konntest, dass du bei Unbound eine Chance hattest, zu gewinnen und dann da Tipps zu geben oder zum Beispiel mit einem Partner wie Swift zu arbeiten, wo ich echt sagen muss, dass es

Speaker: 100 Prozent bei mir einer der Mitbausteine, warum ich das überhaupt machen konnte, weil ich dann abends nach der Uni irgendwie Indorf gefahren bin.

Speaker: Ja, das finde ich schon mega cool und das macht mir auch Spaß.

Speaker: Jetzt hast du jetzt auch gerade schön in der Erklärung natürlich auch einen Partner mit eingebunden.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Aber du hast gerade schon Technik erwähnt.

Speaker: Du tüffelst gerne und wie gesagt, ich sehe uns öfters bei Rennen und sehe natürlich immer so Dinge bei dir, wie dass du für Unbound einen Blips Swarm Shifter vorne an dein Hammerhead ranklebst, damit du quasi in der Aeroposition, die auf der Straße verboten ist, also die auf Lenker ablegen,

Speaker: schalten kannst und ich weiß, du testest es auch mit Sattel und all pipapo, fährst auf verschiedene Rahmen, wo sicherlich der Sponsor nicht immer happy ist, dass du sagst, dass du jetzt einen bestimmten Rahmen fahren willst, aber was sind so für dich gerade in den letzten Jahren oder in diesem Jahr so der größte Trend und was denkst du, wo entwickelt sich das jetzt gerade so ein bisschen hin, auch im Kontext zu

Speaker: dass du anbauend schnell fahren willst, aber gleichzeitig auch eine Gravel-WM wie jetzt zum Beispiel die vergangene in Maastricht, wo ich sagen würde, gibt es komplett andere Anforderungen und wie komplex ist es mittlerweile und wie schwierig auch?

Speaker: Ja, also das ist eine super essentielle Frage, aber die natürlich auch super vielfältig zu beantworten ist, weil es einfach so ein komplexes Thema ist.

Speaker: Ich glaube, es ist also ein der wohl größte Trend, würde ich behaupten, eigentlich, dass mehr und mehr Gravel-Fahrer zu einem höhervolumen Reifen oder auch zu einem profilierteren Reifen teilweise greifen.

Speaker: von, sagen wir mal, vor zwei Jahren oder gerade sagen wir mal von 23 zu jetzt, würde ich sagen, dass die Reifen, die du standardmäßig bei einem Gravel-Profi im Rad siehst, sich enorm verändert haben.

Speaker: Also ich würde sagen, in 23 ist man so slick wie möglich und so dünn wie möglich gefahren, wohingegen man

Speaker: jetzt schon eher immer zu höhervolumigen Reifen greift und auch oftmals halt zu einem zumindest mal vorne profilierteren Reifen greift, einfach um, sagen wir mal, gerade vielleicht als Gravel-Fahrer schon seine technischen Skills oder Kurven-Skills irgendwo vielleicht ausnutzen zu können.

Speaker: Ich finde, das ist auf jeden Fall ein enormer Trend und dazu kommt dann natürlich, dass die Rahmenhersteller oder Fahrradmarken schon einen extremen Druck verspüren, jetzt Räder zu kreieren oder zumindest in ihren neuen Projekten Räder zu designen, die trotzdem noch aerodynamisch sind und schnell, weil der Speed einfach hochgeht, wie du schon richtig erwähnt hast, auch gerade bei Rennen wie

Speaker: einer WM, aber auch bei einem Unbound, bei den Männern, wo jetzt dieses Jahr, glaube ich, in den ersten drei Stunden hat mir mein Freund berichtet, irgendwie ein 41,5er-Schnitt oder sowas hatte.

Speaker: Ja, das war komplett geisteskrank.

Speaker: Also das war, also da würdest du, wenn du Leuten erklärst, dass wir da aber trotzdem irgendwie auch schon weit über 1000 Höhenmeter gefahren sind und halt auch Offroad, ne?

Speaker: Also es ist ja nicht so, dass wir auf Asphalt gefahren sind.

Speaker: Das ist schon krank.

Speaker: Aber ihr werdet ja auch immer schneller, ne?

Speaker: Also ich meine, wie schnell wart ihr dieses Jahr?

Speaker: Zehn Stunden...

Speaker: 13 oder sowas, also niedrige 10 und ihr werdet auch wahrscheinlich, wenn nicht sogar schon nächstes Jahr, die 10-Stunden-Barriere knacken und das ist ja einfach auch brutal bei einem 320-Kilometer-Radrennen so.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Und da sieht man halt auch immer mehr, wie wichtig eigentlich auf der einen Seite Aerodynamik wird im Gravel-Sport, was man ja auch sieht an das eigentlich

Speaker: Also ich kenne mittlerweile niemanden mehr von den Top-Leuten, die keine Aero-Socken, ein Aero-Suit mit am besten, wie gesagt, integrierten Blädersystemen, also für die Trinkblase praktisch, so im Trikot integriertes System haben.

Speaker: Und auf der anderen Seite, wie gesagt, aber auch,

Speaker: Gerade in so amerikanischen Rennen, wo der Untergrund einfach dazu führt, dass man vielleicht einen breiter, volumigeren Reifen fährt, man dann doch irgendwo auch wieder eine breitere Clearance braucht.

Speaker: Aber auf der anderen Seite widerspricht sich das ja irgendwo teilweise dann auch mit der Aerodynamik.

Speaker: Das heißt, das ist ein super schweres Trade-off für die Firmen.

Speaker: Ich meine, es gibt mittlerweile einige Firmen, wenn du dir jetzt mal so ein

Speaker: Pinarello zum Beispiel anguckst, die gehen jetzt eher wieder auf diese Strategie, okay, wir machen einen, so ein Racebike, ein Adventurebike und dann machen wir eins, was halt so, ja, UCI, Highspeed mit 45er Maximal-Clearance hat und dann eher ein Adventurebike so mit einer 2-2 55mm Clearance.

Speaker: Und dann gibt es andere Firmen, die versuchen das in einem zu kombinieren, aber es ist natürlich auch alles schwer, weil wenn man, da würden wir jetzt extrem ins Detail gehen, aber wenn man sich an die Rahmengeometrie wieder anguckt mit dem Tretlager, aber auch mit wie hinten die Streben designt werden, da hast du dann auch mit den Kettenblättern bei einem bestimmten Zeitpunkt Limitationen, wenn du zu breit in der Reifenfreiheit gehst.

Speaker: Das heißt, es ist nicht einfach, hey, mach mal eine weitere Clearance, was viele Leute nicht verstehen.

Speaker: Das ist schon für die Rahmendesigner und Ingenieure so ein bisschen ein Puzzle.

Speaker: Das so zu gestalten, dass das Rad trotzdem sich aber noch stiff und racy anfühlt, aber diese Clearance hat.

Speaker: Also, dass man praktisch eine perfekte Balance kriegt.

Speaker: Aber natürlich arbeiten viele Firmen da mittlerweile dran und wenn du in diesem High-End-Race-

Speaker: Bereich mitspielen willst, denke ich auch, dass die Firmen alle brauchen werden.

Speaker: Ja, zu 100 Prozent.

Speaker: Ich bin da auch bei dir.

Speaker: Du bist bei Canyon, weißt, was passiert.

Speaker: Ich weiß, was bei Rose passiert.

Speaker: Ja, kannst du mir da auch danken.

Speaker: Ich habe die nämlich schon vor einem Jahr da draufgehalten.

Speaker: Und das ist, ähm, äh,

Speaker: Ja, also ich habe jetzt zum Beispiel, was gerade meinst du mit Pinarello, Obea ist das Gleiche, die bringen ein neues Racebike raus, was ein bisschen weniger Bike Clearance hat, als das, was ich noch gefahren bin.

Speaker: Wo ich mich halt auch frage, das ist jetzt nicht unbedingt, also ich verstehe schon, aber das ist jetzt nicht der richtige Schritt und dann noch ein Adventure Bike Class kannst du nehmen, das hat aber wiederum eine andere Geometrie und die

Speaker: dieses Ding, Wechsel zwischen Geometrien, das ist halt auch nicht so geil, ist allein schon das Ding zwischen Straße und Gravelbike, hast du jetzt Offset halt immer im Tretlager und dann Pedalsysteme, also du hast eh schon viele Veränderungen und ich bin auch gespannt, wo sich die Industrie dahin entwickelt und ich gehe auch davon aus, dass Hersteller einfach komplett unterschiedliche Wege gehen werden, der Markt wird am Ende entscheiden, was irgendwie übrig bleibt, aber

Speaker: Es ist auch eine weniger spannende Zeit und wie gesagt, du tüffelst auch viel.

Speaker: Wie viel Energie verschwendest du da rein?

Speaker: Ich weiß ja, dass dein Freund Paul Sandmann ja wahrscheinlich auch viel mit rumguckt, was irgendwie geht.

Speaker: Das habe ich bei der Werbung auch gesehen.

Speaker: Er ist ein Mechaniker irgendwie auch gewesen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das immer ist.

Speaker: Das weiß ich jetzt nicht so richtig.

Speaker: Aber wie viel Zeit investiert ihr da?

Speaker: Ja, nee, ich muss sagen, da bin ich extrem dankbar.

Speaker: Paul unterstützt mich da wirklich enorm.

Speaker: Ich habe von Canyon-Seite auf jeden Fall schon auch mechanischen Support und habe da eigentlich auch...

Speaker: bei den großen Rennen immer Support, aber ich meine, du kennst das ja auch, dann fährt man dann doch mal zu Rennen oder gerade bei den USA-Rennen, die jetzt nicht unbound sind, schickt Canyon jetzt nicht immer jemanden mit und da genau kann Paul dann eigentlich alles übernehmen.

Speaker: Wir spenden da extrem viel Energie rein.

Speaker: Also ich würde sagen,

Speaker: Ja, also es ist schon nicht unüblich, dass wir mindestens, sagen wir mal, in intensiven Phasen ein bis zweimal die Woche oder jede andere Woche einen Call mit Continental haben, um da irgendwas im Development anzutreiben.

Speaker: Oder dass wir auch zum Beispiel kurz vor der WM waren wir auch in Köln bei der Spurho und haben dann da noch mal

Speaker: für Continental selber mit der Uni zusammen halt eine Forschung oder ein Experiment gemacht, um etwas herauszufinden über Reifen.

Speaker: Also das ist schon auch irgendwo eine Passion von uns und da bin ich auch super dankbar, dass gerade

Speaker: Mein Partner, der im Bereich Ingenieurwesen auch seinen Doktor gemacht hat, der einfach da wirklich extrem kompetent ist und auch wirklich auf Augenhöhe mit vielen Ingenieuren da diskutieren kann und Ideen mit einbringen kann, mich so extrem unterstützt.

Speaker: Also da geht schon echt viel Zeit rein.

Speaker: Teilweise ist es auch so bei mir, dass ich dann in so einer Hauptrennphase dann auch irgendwann mal sage, hey, jetzt kann ich das gerade mal nicht und dann müssen wir das dann teilweise auch mal so zwei Wochen pausieren, weil das halt schon sehr viel mentale Energie ist, die da reingeht.

Speaker: Aber mir macht es auf jeden Fall Spaß.

Speaker: Ja.

Speaker: Habt ihr ein Excel-Sheet, wo drin steht, wir haben das und das Material für das und das Rennen, also ist da so richtig, okay, die und die Reifen stehen zur Auswahl, der und der Rahmen, oder wie muss man sich das vorstellen?

Speaker: Nee, so strukturiert sind wir da nicht.

Speaker: Aber wir überlegen uns das eigentlich immer.

Speaker: Wir versuchen halt praktisch so gut wir wissen, das dann auf die Kurse anzupassen.

Speaker: Haben da dann teilweise aber auch schon Fehler begannen, wie zum Beispiel bei den Europeans, bei den Europameisterschaften dieses Jahr.

Speaker: Haben wir versucht, wir kannten die Strecke nicht.

Speaker: Es war eine neue Strecke in Italien und irgendwie...

Speaker: so basierend auf vorherigen, jetzt, ja, okay, eigentlich die Europameisterschaft davor, das war jetzt auch nicht so untechnisch, aber basierend auf vielen von den OCI-Rennen haben wir halt gedacht, okay, passt schon, 45er-Reifen ist da eine Top-Wahl, das wird eher so ein straßenschneller Roadie-Kurs und dann waren wir halt super überrascht, als wir dann da waren und das war eher fast ein Mountainbike-Kurs, zumindest an Anteilen,

Speaker: Ja, das heißt, man kann dann auch schon mal Fehler begehen.

Speaker: Aber wir versuchen uns natürlich gut darauf vorzubereiten und gerade bei den Rennen, die für mich wichtig sind, unterhalten wir uns auch schon, je nachdem, schon Wochen im Voraus darüber, was die beste Wahl da sein könnte.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Okay.

Speaker: Wo du jetzt gerade auch schon über die EM gesprochen hast.

Speaker: Ich weiß nicht, wie viele das mitbekommen haben, aber ich denke, man hat nicht so viel von der EM mitbekommen, weil es nicht so viel gab an Material.

Speaker: Aber genau, du bist ja Dritte geworden, was ja an sich erstmal ein tolles Ergebnis ist, aber in dem Fall muss man wissen, dass du auf dem Weg warst, sie zu gewinnen.

Speaker: Ich glaube, bist wie viel Meter vorm Ziel?

Speaker: 300, also 300 Meter vorm Ziel wurde ich eingeholt.

Speaker: Genau, 300 Meter vorm Ziel wurde ich eingeholt, weil du zuvor, keine Ahnung, wie viele Kilometer, kannst du gleich erzählen, auf platten Reifen gefahren bist.

Speaker: Ich meine, das haben wir beide jetzt im Kommen.

Speaker: Bei mir gibt es das legendäre Trucker-Video auch dazu, wie ich...

Speaker: mehrere Kilometer mit Platten fahre.

Speaker: Bei dir in dem Fall, ja, es ist nicht im Happy End geendet wie bei mir, sondern du hast dadurch leider halt dann sicher geglaubt einen Sieg verloren.

Speaker: Schilder mal ganz kurz, was da passiert ist, weil, ja, es ist echt mega schade, nicht wahr, am Ende des Tages?

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Was man natürlich jetzt auch mit Abstand sagen muss, auf der anderen Seite, ist wie gesagt, ein Gravelrennen ist halt leider so.

Speaker: Bei einem Straßenrennen könnte man jetzt schon wahrscheinlich sagen, hätte ich das Ding sicher gewonnen, weil irgendwie ein Materialwagen oder so dahinter hergefahren wäre und mir ein neues Rad oder so.

Speaker: Wheel gegeben hätte.

Speaker: Ja, die EM ist in Italien gewesen und schon ein anspruchsvoller Kurs, immer mit einem relativ langen Anstieg und ja, naja, auf jeden Fall waren das bei uns Frauen auch ein relativ kurzes Rennen, drei Runden A5

Speaker: Nee, unter 50, nee, 35 Kilometer.

Speaker: Und in der dritten Runde oder der zweiten Runde am Ende konnte ich mich alleine absetzen.

Speaker: Wir waren zuvor schon eine reduzierte Gruppe, eigentlich nur noch mit der eventuellen Siegerin, der Erika Mignaldi von UAE und der Axel Dubois-Provo.

Speaker: Und dann hatten sich die Erika und ich an einem Anstieg abgesetzt und dann irgendwann konnte ich mich auf der folgenden Abfahrt absetzen, was mir auch schon ehrlicherweise nach der ersten Runde eigentlich klar war, weil ich schon in der ersten Runde an der Abfahrt weggefahren war.

Speaker: und dann nochmal auf die beiden praktisch gewartet hatte und dementsprechend da jetzt auch eigentlich gar kein großes Risiko angehen wollte, habe mich dann, wie gesagt, so mit 40, 50 Kilometern to go solo vorne gefunden und

Speaker: habe dann, sagen wir mal, so mein Tempo fahren können und konnte dann da auch eigentlich eine ziemlich gute Lücke rausfahren.

Speaker: Über zwei Minuten hatte ich auf jeden Fall.

Speaker: Ja, und dann bin ich die letzte Abfahrt runtergefallen und wirklich wie in so einem Movie-Script.

Speaker: Also es waren wirklich sieben Kilometer von der Linie und ich war auf den letzten 50 Metern von der Abfahrt und plötzlich höre ich einfach nur so zisch.

Speaker: Und merkte, wie mir hinten der Reifen platt geht.

Speaker: Und bin dann noch das Asphaltstück, also der Descent ging dann von einem Gravel-Descent in einen Asphalt-Kleinen Descent in eine Stadt rein, bis sie in die Stadt mehr oder weniger sicher runterfahren können.

Speaker: Und bin dann angehalten und konnte dann leider erstmal kein Sealand, also keine Dichtmilch irgendwie am Reifen sehen und feststellen.

Speaker: Und konnte, wie gesagt, dementsprechend auch nicht das Loch sehen.

Speaker: habe dann eine CO2-Kartusche reingemacht und dann ist leider immer noch keine dichte Milch rausgekommen.

Speaker: Ja, und dann habe ich mich entschieden, dass ich auf diesem Rad weiterfahre und bin dann auch, wie gesagt, für 6,5 Kilometer auf diesem flachen Hinterrad, bis ich dann irgendwann wirklich komplett auf der Felge, so praktisch wie du bei Traka, gefahren bin.

Speaker: Nur bei mir der Unterschied dann leider war, dass bei mir das Rennen 300 Meter zu lang war und ich dann wirklich in der vorletzten Kurve, man ist dann in der Innenstadt, ich konnte die Ziellinie schon sehen, dann musste man aber nochmal um so ein

Speaker: in der Innenstadt praktisch um so einen Platz rum und dann praktisch bei dieser Umplatz-Umfahrt wurde ich dann in der vorletzten Kurve überholt von der Erika Mignalvi und der Sophie Wright, die sich dann da nochmal ein Sprint-Battle gegeben haben und dann bin ich als Dritte reingerollt.

Speaker: Wie schmerzhaft war es?

Speaker: Ja, es war schon echt blöd, muss ich sagen.

Speaker: Weil vor allem, man weiß ja auch nie, ob man so eine Chance nochmal kriegt.

Speaker: Dann weiß ich nicht so ganz vorne.

Speaker: Zu gewinnen ist nie einfach.

Speaker: Also egal, wie jetzt, klar, es ist mal leichter, mal schwieriger, je nach Kurs.

Speaker: Aber gerade bei so einer Europameisterschaft, ja,

Speaker: Da fährt immer mehr Gutes mit.

Speaker: Und das dann zu gewinnen, wäre auf jeden Fall schon ein Traum gewesen.

Speaker: Und muss ich auch ganz ehrlich sagen, das war auch mein Ziel für dieses Jahr, die Europameisterschaft zu gewinnen.

Speaker: Und wenn man dann so nah dran ist und dann auch eigentlich weiß, okay, weiß ich nicht,

Speaker: Hätte man das Loch gefunden oder, ja, weiß ich nicht, oder wäre der Kurs 300 Meter weiter, kurzer gewesen, dann hätte man gewonnen.

Speaker: Dann ist das natürlich schon mega enttäuschend.

Speaker: Naja, aber wir versuchen es nächstes Jahr.

Speaker: Ja, genau, dann bist du ja deutsche Meisterin geworden und dann kam noch die WM, das heißt, ein Trikot trägst du auf jeden Fall mal im nächsten Jahr.

Speaker: Dann kam die WM und du bist aus Geilenkirchen, wie ich feststellen konnte, was ja eigentlich fast eine holländische Grenze ist und somit ja fast ein Heimrenn war in Maastricht.

Speaker: Da hast du vorhin noch erzählt, dass du auch drei Jahre lang in Maastricht gelebt hast, wegen des Studiums.

Speaker: Wie...

Speaker: Also wie sehr hast du dich auf dieses Rennen gefreut?

Speaker: Also war es ein richtiges Highlight, finde ich, oder war es auch so ein bisschen gar nicht so ein krasses Highlight, weil der Kurs nicht so schwer war, wie du vielleicht auch erhofft hast?

Speaker: Ich weiß nicht, wann du die erste Recon gemacht hast, also inwieweit du auch wusstest, was auf dich zukommt?

Speaker: Ja, ich hatte schon ehrlicherweise früh mal ein Recon gemacht, was aber tatsächlich eher, sagen wir mal, ich würde nicht sagen jetzt negativ, aber eher sogar verwirrend für mich war.

Speaker: weil ich diesen Recon gemacht hatte irgendwann im späten Hochsommer, ich glaube so Ende Juni, Anfang Juli, wo die Strecke einfach total trocken war und tatsächlich auf einigen Stellen, so schien es mir zumindest, neuer Gravel draufgeschüttet wurde.

Speaker: Dementsprechend bin ich davon ausgegangen, dass eigentlich die Strecke,

Speaker: deutlich loser und noch graveliger ist, als sie dann im Endeffekt war.

Speaker: Genau, also das heißt, so hatte ich mir die schon angeguckt.

Speaker: Ich wusste bei der Strecke, dass gerade mit großen Teams oder großen Nationen es schon auf jeden Fall sehr schwer werden würde, irgendwie einen Unterschied zu machen.

Speaker: Auf der anderen Seite wusste ich auch, wenn ich einen

Speaker: okayen bis guten Tag habe, dass ich eigentlich in der Spitzengruppe ankommen sollte.

Speaker: Aber wusste auch und ich bin da auch total richtig, dass ich gegen die Top Dogs dann da im Sprint nichts zu suchen habe, sprich Marianne Voss und Lorena Wiebes.

Speaker: Ich habe dich auch auf drei getippt, also ich hatte auf ein Podium gehofft.

Speaker: Das ist lieb.

Speaker: Genau, ja, aber dieses Jahr sollte es einfach nicht sein.

Speaker: Jetzt

Speaker: Jetzt sollen auch keine Ausrede sein, sagen wir es mal so.

Speaker: Ich bin leider total doof selbst verschuldet am Sonntag vor der WM, also praktisch wirklich sechs Tage vorher im Training, total doof gestürzt.

Speaker: Eigentlich der schlimmste Sturz, den ich dieses Jahr hatte und habe da leider auch bis jetzt eigentlich immer noch Folgen von und konnte deshalb auch leider das Gravel burnen, was ich in Südafrika jetzt mitfahren sollte, noch in so ein sieben Tage Stage Race in Südafrika nicht mitfahren.

Speaker: weil ich mir bei diesem Sturz extreme Prellungen zugeführt habe und leider sogar die Sehnen in meiner Schulter verbrüht.

Speaker: überstretched habe und wir sogar vermutet hatten, dass die leicht angerissen waren, was jetzt zum Glück nicht der Fall ist.

Speaker: Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt alles noch nicht, weil viele Leute kennen das.

Speaker: Das ist jetzt auf keinen Fall irgendwie eine Empfehlung, gerade an junge Radsportler.

Speaker: Aber keine Ahnung, wenn man halt so, sagen wir mal, fünf Tage vor so einem wichtigen Rennen stürzt, dann auch wenn es sehr weh tut,

Speaker: Vielleicht versucht man dann doch den Arztbesuch teilweise dann nochmal auf nach das Event zu verschieben, weil man denkt, okay, es passt schon, man fährt das Rennen jetzt mit, wird schon alles gut gehen.

Speaker: Jetzt im Heimzeit würde ich das natürlich nicht mehr so empfehlen.

Speaker: Aber ja, habe mich dann irgendwie mit Schmerzmitteln über die Runden gekriegt, habe dann in der Woche vor der WM auch, glaube ich, nur vier Stunden trainiert oder ist natürlich alles nicht optimal.

Speaker: Stand dann da morgens an der Startlinie und

Speaker: Bin dann auch so gefahren,

Speaker: meine Erwartungen sprechen im Sinne von, ich war von Anfang an eigentlich total angespannt, super hektisch, habe gedacht, ich muss das Ding komplett von vorne fahren gefühlt, weil ich wusste, ich habe heute nicht die Kapazität irgendwie bei einer krassen Attacke irgendwie mitzuspringen, weil ich weiß, okay, selbst an einem nicht so guten Tag habe ich immer noch ein gutes Standgas, aber ich habe einfach nicht diesen Jump und ich konnte auch zum Beispiel meinen Lenker nicht anheben oder irgendwie solche Bewegungen machen aufgrund

Speaker: Ja, und bin dann relativ aggressiv in das Rennen reingegangen und dann irgendwann, schon nach einer Rüstenrunde, wusste ich eigentlich, es wird heute nichts.

Speaker: dann gibst du ja trotzdem nicht auf, sondern du versuchst dann dein Bestes.

Speaker: Und ich war dann auch immer eigentlich super gut positioniert, sodass ich eigentlich noch ziemlich lange vorne mitgefahren bin.

Speaker: Irgendwann hatte sich dann ein Early Break abgesetzt von drei Fahrern, wo dann irgendwann Marianne Voss und Lorena rübergesprungen sind.

Speaker: wo dann in dem Moment keiner reagieren konnte.

Speaker: Und ich war dann in der zweiten Verfolgungsgruppe, die im Endeffekt auch nochmal komplett bis nach vorne gefahren ist.

Speaker: Aber ich bin dann irgendwie mit 35 Kilometern oder 40 Kilometern to go aus dieser 8er oder 9er Gruppe, was es auch immer war, abgefallen.

Speaker: Und bin dann, wollte mich wirklich bis zum Ende noch quälen, weil ich eigentlich auch wirklich eine Person bin.

Speaker: Ich will das Rennen zu Ende fahren, gerade so eine Meisterschaft, äh, so eine Meisterschaft.

Speaker: Ja doch, Meisterschaft ist ja dann irgendwie doch immer noch was Besonderes und ich wollte es auf jeden Fall zu Ende fahren, weil, wie du schon erwähnt hast, waren auch einige Leute an der Strecke, die ich kannte und meine Eltern im Ziel, aber dann irgendwie so mit 20, 25 Kilometern to go, da hatte ich das Gefühl, es sind 40 Grad draußen, da wusste ich, okay, ich glaube, jetzt ist der Zeitpunkt auszuhören.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Okay, ja, schade.

Speaker: Aber bist du ja noch jung oder hast noch ein paar Weltmeisterschaften vor dir und sehr wahrscheinlich eine im nächsten Jahr in Australien, nach allem, was man gehört hat, die dir wahrscheinlich gute Träume bereitet, weil die sollte dir liegen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber was steht bis dahin bei dir so an?

Speaker: Wie sieht es bei dir jetzt im Winter aus?

Speaker: Ich gehe davon aus, dass du wieder genesen bist, mehr oder weniger?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, genau, also genesen im Sinne von, ich kann auf jeden Fall jetzt seit Ende letzter Woche wieder draußen auf der Straße fahren.

Speaker: Auf dem Gravel werde ich jetzt erstmal noch ein paar

Speaker: Ja.

Speaker: Ich würde meinen Partner jetzt nochmal in Portugal das noch ein letztes OCI-Rennen unterstützen.

Speaker: Wer weiß, wenn es mir da ein bisschen wieder 100% gut geht, vielleicht fahre ich da nochmal aus Spaß mit.

Speaker: Der Paul hat Bock, ne?

Speaker: Der hat richtig Bock.

Speaker: Das ist ja, wann ist das?

Speaker: In zwei Wochen, ne?

Speaker: Das ist ja Mitte November.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Am 9. ist das, glaube ich.

Speaker: Oder so.

Speaker: Da ist man eine Off-Season dann quasi zu Ende und dann geht er in seine erst rein.

Speaker: Genau.

Speaker: Und

Speaker: Ja, der hat natürlich Bock, weil der wäre ja eigentlich das Gravel-Burn mitgefahren, aber ja, jetzt ging das dann natürlich nicht.

Speaker: Und dann ist eigentlich full Focus und erstmal nochmal eine kleine Off-Season.

Speaker: Ich meine, ich habe jetzt eigentlich die Jod schon eine gemacht, aber machen wir da nochmal eine Woche auf.

Speaker: Und dann richtig halt ins Training und dann ist schon das Ziel, nächstes Jahr zum Start der Saison mich ein bisschen mehr auf die Straße zu fokussieren.

Speaker: Also das heißt einfach...

Speaker: Außer jetzt vielleicht Santa Val, weil das mehr oder weniger von Andorra aus so ein bisschen so ein Heimrennen ist und das so ein bisschen der Season-Starter ist, wo eh alle Sponsoren sind, werde ich im ersten Teil der Saison, also zumindest mal bis April, hauptsächlich mich auf die Straße fokussieren.

Speaker: Ja, was ja auch, wo wir gerade schon über die Geschwindigkeit von Unbound geredet haben, wahrscheinlich auch gar nicht unbedingt so schlecht ist.

Speaker: Ein Trucker wird ja auch immer schneller.

Speaker: Also wenn wir den nötigen Speed in den Beinen, dann, das heißt, die üblichen Ziele, sowas wie Unbound als großes Ziel, dann denke ich mal, eine EM, die ja ein Hufverliese ist, die dir auch entgegenkommt, eine WM, wie auch gerade schon gesagt, in Australien, die dir auch entgegenkommt.

Speaker: die großen Ziele auf der Straße einfach einen weiteren Schritt machen?

Speaker: Oder hast du da jetzt für dich auch schon irgendwie Dinge rausgepickt, wo du weißt, da will ich performen?

Speaker: Schon.

Speaker: Das muss ich jetzt, also gerade ist das Team in der Planung, deshalb weiß ich halt noch nicht genau, inwiefern jetzt diese Möglichkeiten realisiert werden können.

Speaker: Aber auf jeden Fall ist auch mal angedacht,

Speaker: in so einem früheren Rennen in der Saison mal zu schauen, wie ich vielleicht auch mal, ja, vielleicht als letzter Climbing-Support bei so einem Rennen, sagen wir mal, unterstützen könnte, um dann zu schauen, ob das vielleicht dann in anderen Rennen danach eine Möglichkeit sein könnte.

Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall das Ziel.

Speaker: Wie genau dann da der Rennplan aber aussieht, weiß ich noch nicht.

Speaker: Das kommt dann jetzt wahrscheinlich alles erst im

Speaker: Ende November, Dezember.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Bleiben wir mal gespannt, wie dein Rennenkalender im nächsten Jahr aussieht.

Speaker: Aber eh in dem Zeitraum, den du gerade genannt hast, im Frühjahr mehr auf die Straße konzentrieren, da sind ja eh nicht so viele Gravelrennen, weil wir haben ja dieses weirde Phänomen, dass wir so ein Rennen in der Mitte vom Niemandsland haben mit Santa Val und dann eigentlich schon relativ lange auch nichts.

Speaker: Da frage ich mich immer noch, warum.

Speaker: Das könnte auch einen Monat später sein.

Speaker: Aber ja gut, dann sind wir mal gespannt und sehen wir uns spätestens da.

Speaker: Nach Andorra wird es mich über den Winter nicht verschlagen.

Speaker: Da habe ich meine Lehren daraus gezogen, dass man da nur hin sollte, wenn man weiß, dass es auf jeden Fall warm wird.

Speaker: Sonst ist es unangenehm.

Speaker: Ja und dann dir viel Spaß beim Training, viel Spaß noch in Portugal und vielen Dank, dass du mal wieder im Podcast zu Gast warst.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Ja, dann bin ich auch gespannt.

Speaker: Jetzt haben wir keine Zeit gehabt, auf deine Ziele einzugehen, aber die besprichst du bestimmt im nächsten Podcast mal mit Thomas, oder?

Speaker: Genau, ich habe Coach Sebastian Rösler nochmal wieder hier zu Gast und da werden wir sicherlich auch über zukünftige Ziele reden, die aber eigentlich wie jedes Jahr die gleichen sind.

Speaker: Ja, tatsächlich ist mir da irgendwann mal aufgefallen, dass, glaube ich, sogar mein Coach mal für deinen Coach gearbeitet hat.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ey, das ist alles ein Klüngel da.

Speaker: Da kennt ja auch jeder jeden.

Speaker: Und die Coaching-Szene ist jetzt auch nicht so groß.

Speaker: Und Köln auch nicht.

Speaker: Von daher.

Speaker: Top.

Speaker: Dann vielen Dank, Rosa.

Speaker: Vielen Dank an dich.

Speaker: Viel Spaß.

Speaker: Danke.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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Speaker

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