Transcript
Speaker: Ja hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts.
Speaker: Mein Name ist Paul Voss.
Speaker: Ja, ich begrüße euch aus Kalifornien, wo ich mittlerweile seit gut einer Woche bin.
Speaker: Ich bin Sea Otter gefahren, Sea Otter Classics in Monterey.
Speaker: Das erste Rennen der Lifetime Grand Prix Serie, was echt ein mega schwerer Kurs war mit vielen steilen, zum Teil auch kurzen Anstiegen, die mir echt nicht entgegengekommen sind.
Speaker: Und ich muss auch sagen, dass ich mich da echt um den Kurs richtig rumgequält habe.
Speaker: Ich bin von ganz hinten gestartet, allein der Grund war eigentlich deswegen, weil er die...
Speaker: die gerade, die berghoch ging direkt am Start, sehr steil berghoch ging, war auf einer Rennstrecke, also Laguna Seca heißt der Rennkurs, wo drumherum das Rennen stattgefunden hat und Sea Otter Classic ist einfach so eine riesengroße Radmesse, die Outdoor ist auf diesem Grand Prix Kurs.
Speaker: Auf jeden Fall
Speaker: Ja, bin ich von hinten gestartet, dachte, ja, kein Problem, ich komme schon irgendwie nach vorne.
Speaker: War dann aber nicht so.
Speaker: Wir sind da losgefahren und in den Berg rein und ich habe gemerkt, okay, meine Beine, da geht gerade nicht so viel rund und bin dann eigentlich oben ins Gelände echt
Speaker: Ja, ganz hinten reingefahren.
Speaker: Und dann ging es direkt so auch mehrere Kilometer auf so Schotterwegen, schmalen Schotterwegen, die rutschig waren, bergrunter.
Speaker: Und bei dem Punkt, wo ich quasi auf den Schotter gekommen bin, habe ich schon die Spitze gar nicht mehr gesehen.
Speaker: Also sie waren so weit vorne weg.
Speaker: Anscheinend hatte ich irgendwie über eine Minute Rückstand zur Spitze.
Speaker: Nach dieser Abfahrt, wie auch immer, musste ich das dann zufahren.
Speaker: Ja, wo ich irgendwie auch relativ lange gebraucht habe, was aber ging, weil dann die Beine irgendwie dann doch gingen, also so lange Schnellfahren ging dann doch ganz gut.
Speaker: Bin irgendwann zur Spitze aufgeschlossen, habe irgendwann zur Spitze aufgeschlossen und ja, hab da eigentlich immer wieder Probleme gehabt an den steilen Anstiegen, gerade den Lockout, nee, Lookout heißt das glaube ich, also Aussicht irgendwie so.
Speaker: Zu dem höchsten Punkt der Strecke und dem längsten stufenmäßigen Anstieg, bevor es wieder auf die Rennstrecke ging, hat mich jede Runde abgekoppelt.
Speaker: Wir sind insgesamt drei Runden gefahren, jede Runde war um die 50 Kilometer.
Speaker: Auf jeden Fall war das echt brutal schwer, konnte jedes Mal wieder zurückkommen.
Speaker: Aber ja, war schon echt ein hartes Rennen und hätte auch nicht gedacht, dass ich da am Ende irgendwie noch Top Ten fahre und Achter werde.
Speaker: Die ersten eineinhalb Stunden waren auf jeden Fall auch von den Wattwerten echt fantastisch.
Speaker: ziemlich solide muss ich sagen, also das war schon richtig sportlich und ja hinten raus sind wir alle echt am Stock gegangen, also du hast gesehen, dass auch so ein Kiegel nicht mal dazu übergeben, als er über die Ziellinie gefahren ist, wir mussten da schon alle echt krass an unsere Limits gehen und ja, war als erstes Rennen von diesem Block, den ich ja hier mache, in den USA, ganz gut, 8.
Speaker: Platz und auch mit dem Zeitrückstand, also
Speaker: für die ganzen umstände wie noch im jet lag ich bin auch einen tag vor dem abflug noch ein bisschen heftiger gestürzt zu hause in der straßenbahn schien hat mir die seite am hinteren aufgemacht und ja also mit all diesen sachen kann ich doch echt ganz zufrieden sein und ja bin bin happy wie gesagt jetzt geht es dann für mich weiter
Speaker: Richtung Santa Rosa das ist nördlich von San Francisco ich bin schon über San Francisco aber da noch ein bisschen nördlicher für das Levi Laipa Gran Fondo was auch ziemlich stark besetzt sein wird ist glaube ich das größte Straßenrennen mittlerweile in den USA auch was das Preisgeld angeht und genau das wird sehr gut besetzt sein und von da aus geht es mit mich weiter
Speaker: runter nach San Diego für Belgian Raffle Ride California.
Speaker: Genau, das fahre ich noch und dann fliege ich direkt weiter nach Barcelona für Traka 360, wo ich auch am Dienstag aus L.A.
Speaker: losfliege.
Speaker: Ne, Entschuldigung, am Montag aus L.A.
Speaker: losfliege, am Dienstag ankommen in Barcelona und Freitag ist das Rennen.
Speaker: Aber Paul Vostel, alles immer eng getaktet.
Speaker: Aber ja, mein Coach und ich, wir haben uns da Gedanken zu gemacht und
Speaker: in der meinte das könnte passen und genau von daher hoffe ich dass die höhe dann jetzt irgendwann auch ich anschlägt und ja dass das ich quasi mit einer nahezu top form nach spanien reise und daran gutes ergebnis einfangen kann was sicherlich auch eins meiner ersten größeren highlights ist und dann natürlich gefolgt von anbauend aber auf trucker freue ich mich schon noch ein bisschen mehr als auf anbauend wie er sicherlich alle mittlerweile wisst genau
Speaker: dann gibt es irgendwie im Gravel-Kosmos ja auch noch ein paar Neuigkeiten.
Speaker: Ah ja, ich habe heute übrigens auch einen Gast, den Tim Wollenberg, deutscher Gravel-Fahrer.
Speaker: Die ist ja auch schon sehr, sehr gut unterwegs, 25 Jahre alt aus Augsburg, aber zu ihm kommen wir dann später und dann erfahrt ihr auch ein bisschen mehr über ihn und ich denke mal, dass er einer der bestimmten deutschen Fahrer auch sein wird in der Zukunft.
Speaker: genau Neuerung im Gravel-Kosmos Tudor Pro Cycling also das Schweizer Pro Team wo auch Julian Alaphilipp fährt hat jetzt ein eigenes Gravel Team mit zwei Fahrern einer davon ist auch gefahren beim Lifetime Grand Prix immer wieder aktiv und ist eine spannende Entwicklung ich bin gespannt ob andere Teams seriös nachziehen das ist bei Tudor sieht es aus als wenn man das ernst nimmt das Thema
Speaker: Und ob das vielleicht auch andere Teams macht, Movies, da hatte das ja so ein bisschen auch mal gemacht, vor zwei Jahren schon, aber war für mich irgendwie alles ein bisschen halbherzig und ja, mal gucken, wie da so
Speaker: durchziehen genau und dann wurde von der OZ nicht bekannt gegeben dass es einen neuen WM Kurs gibt und zwar geht er in die Region um Maastricht also nach Holland und ja ich bin mal gespannt was wir da zu erwarten haben also irgendwie kann das ja alles sein also das kann ja wie vom Amstel Goldreichs ganz viele kurze Steine Anstiege kann aber auch flach jetzt nicht unbedingt aber auch so leicht wellig werden
Speaker: Also ich bin echt gespannt, was die da hinzaubern.
Speaker: Die WM wird am 11. und 12.
Speaker: Oktober stattfinden.
Speaker: Und die WM in Nizza, wo es ja ursprünglich geplant war, wäre jetzt nicht so mein Ding gewesen, weil das eher so ein Bergfahrerkurs war oder wäre.
Speaker: Jetzt könnte man das dann doch wieder ein bisschen mehr entgegenkommen und
Speaker: Daher werde ich wohl auch meine Ziele für die 2.
Speaker: Saisonhälfte nochmal neu stecken und die Planung auch ein bisschen anpassen.
Speaker: Aber dazu dann später mehr.
Speaker: Ja, dann sind wir endlich mit Kona.
Speaker: dem alkoholfreien Bier an den Start gegangen und möchte mich auch bei allen bedanken, die vielleicht von den Zuhörenden hier was bestellt haben.
Speaker: Vielen Dank, dass ihr das unterstützt und das Feedback ist bis jetzt einfach mega und macht mich sehr stolz, dass wir das auf die Beine gestellt haben und genau, falls ihr es noch nicht probiert habt und noch probieren wollt, könnt ihr das unter kona.co kona geschrieben k-o-o-n-a.co Der Link haue ich unten aber auch nochmal in die Shownotes.de
Speaker: Dann kommt morgen der gute Kadir hier an, mein Filmer, und der dann quasi mich begleitet bei dem Levi-Leibheimer-Rennen, bei dem Belgian Ruffler-Wide-Rennen und auch bei Traka.
Speaker: Und das Ziel ist, dass wir immer am Donnerstag nach dem Rennen ein Video rausbringen.
Speaker: Das heißt, ab kommender Woche Donnerstag werde ich dir dann jede Woche
Speaker: für drei wochen ein youtube video von mir bekommen auf dem outside youtube kanal falls ich beim letzten podcast anderes anderes gesagt habe weil ich glaube dadurch ein datum gesagt was nicht ganz stimmte das sind die korrekten daten jetzt genau
Speaker: Dann habe ich heute am Ende vom Podcast noch den guten Marcel Meisen dabei.
Speaker: Also quasi kommt erst der Tim Wollenberg und dann kommt noch der Marcel Meisen, der ein paar Infos zur Strecke in Aachen für euch parat hat.
Speaker: Bei dem Free Rides, World Gravel, nee, Gravel World Series Rende, UCI, kann man sich ja dann für die WM qualifizieren, die dann ja wiederum nah an Deutschland ist und vielleicht...
Speaker: er auch nochmal Leuten in den Kram passt, das Ding in Nizza.
Speaker: Auf jeden Fall hat er da paar Infos für euch und genau, da könnt ihr euch übrigens auch noch bis zu dem 29.05. anmelden und das Rennen findet dann am 31.05. in und um Aachen statt.
Speaker: Genau.
Speaker: Sonst habe ich aber eigentlich erstmal nichts weiter für euch.
Speaker: Genau, ich hoffe, euch gefällt das Gespräch mit Tim und genau, wir
Speaker: Ja, wir hören uns gleich ja wieder.
Speaker: Aber erst mal für... Ja, es ist spät am Abend.
Speaker: Ich hatte gerade noch einen Kaffee, ein bisschen aufgedreht.
Speaker: Auf jeden Fall viel Spaß beim Gespräch und bis später.
Speaker: Hey Tim.
Speaker: Hi Paul, vielen Dank für die Einladung.
Speaker: Hi.
Speaker: Um das mal hier gleich vorweg zu schieben, wir haben jetzt gerade schon den zweiten Versuch.
Speaker: Oder man kann sagen den dritten oder vierten.
Speaker: Weil die eigentliche Aufnahme war gestern.
Speaker: Am 14.
Speaker: April bei dir abends, bei mir morgens, weil ich ja noch in den USA bin, aber irgendwie haben sich die Leute, wo ich in meiner Unterkunft gedacht, wir kappen mal das Internet über den Tag, weil es heute auch schon wieder der Fall ist und ich habe auch leider den ersten Teil unserer Aufnahme gestern nicht aufgenommen, also zumindest ist dein Teil nicht.
Speaker: Das heißt, wir müssen jetzt hier alles normal besprechen, das heißt, es ist nicht mehr ganz so spontan, aber ich hoffe, trotzdem informationsreich genug für die Zuhörenden da draußen, ja.
Speaker: Passiert anscheinend auch Leuten, die das schon länger machen.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, bist ja schon länger dabei, aber passiert.
Speaker: Jetzt sitze ich gerade unten in Mill Valley bei einem vor einem Café in meinem Auto, um da Internet zu haben.
Speaker: Er ist auf jeden Fall auch richtig improvisiert hier alles.
Speaker: Aber gut, starten wir mal mit den Entweder-oder-Fragen.
Speaker: Und zwar einfach oder zweifach?
Speaker: Einfach.
Speaker: Genau, und da hast du gestern das schön schön erzählt, hast du einen schönen Trick.
Speaker: Das ist ja scheiße, wenn man alles irgendwie nochmal erzählen muss.
Speaker: Aber du fährst ja eigentlich Shimano und Shimano ist ja eigentlich zweifach, zumindest bei zwölffach, glaube ich.
Speaker: Genau, aber du hast da irgendwie so einen Trick oder dein Vater hat einen Trick angewandt, dass du jetzt so einfach fahren kannst.
Speaker: Es gibt auch die GRX-Gruppe, die gibt es zweifach.
Speaker: Ich habe tatsächlich gestern eh nochmal mit dem Papa gesprochen.
Speaker: Also tatsächlich mit dem GRX-Schaltwerk muss man gar nicht tricksen.
Speaker: Also das ist einen Ticken länger.
Speaker: Dadurch kann man, da gibt es ja die XTXR-Setten 1045.
Speaker: Mit denen geht es sogar ganz normal.
Speaker: Mit einem normalen Straßenschaltwerk, also Dura S oder Utegra, da musst du dann ein bisschen tricksen.
Speaker: mit einer Schraube, mit einer längeren.
Speaker: Ja genau, die 10, ich weiß nicht, was ist das?
Speaker: 51 oder 10, 52 Kassette?
Speaker: Die geht natürlich nicht.
Speaker: Also da bräuchte es dann, da hilft auch ein bisschen Tricks und nix.
Speaker: Aber wie gesagt, also es ist, offiziell gibt es einfach eben so für die 11-fach-Gruppe.
Speaker: Aber wie gesagt, man kann auch die 12-fach-Gruppe dann mit einer Mountainbike-Kassette auch einfach fahren.
Speaker: Ja, so haben die Leute ja was gelernt und dann ist doch gut, dass wir einen Tag später aufnehmen und sich nochmal rückversichern, nochmal Infos einsammeln.
Speaker: Dann Mountainbike oder Gravel?
Speaker: Gravel.
Speaker: Gravel oder Straße?
Speaker: Gravel.
Speaker: Straße oder Cyclocross?
Speaker: Straße.
Speaker: 40 oder 45?
Speaker: 45. 45.
Speaker: Uzi Gravel World Series oder Gravel Earth Series?
Speaker: Gravel Earth Series.
Speaker: Kaffee oder Tee?
Speaker: Kaffee.
Speaker: Bier oder Wein?
Speaker: Wein.
Speaker: Da ich weiß, dass du Wein sagst, habe ich noch hinzugefügt, rot oder weiß.
Speaker: Weiß.
Speaker: Mit oder ohne Alkohol?
Speaker: Boah, das hat mir gestern nicht.
Speaker: Das hat mir gestern nicht.
Speaker: Ohne Alkohol.
Speaker: Ja, ich habe letztens alkoholfreien Wein getrunken und war überrascht, wie gut er war.
Speaker: Echt?
Speaker: Das habe ich noch nie getrunken.
Speaker: Kann ich nicht mitreden.
Speaker: Also, dann erst mal noch mit.
Speaker: Ich habe es jetzt nicht auf den Wein bezogen, ich habe es jetzt auf generell bezogen.
Speaker: Also generell ohne Alkohol, aber bei Wein mit, ja.
Speaker: Hund oder Katze?
Speaker: Hund.
Speaker: Schwarz oder weiß?
Speaker: Weiß.
Speaker: Schrauben lassen oder selber schrauben?
Speaker: Schrauben lassen.
Speaker: Spirit of Gravel oder All-Out Racing?
Speaker: All-Out Racing?
Speaker: Nach Gefühl oder mit Plan?
Speaker: Mit Plan.
Speaker: Konservativ oder aktiv?
Speaker: Konservativ.
Speaker: Unbound oder UCI Gravel Worlds?
Speaker: UCI Gravel Worlds.
Speaker: Okay, du hast deine Meinung zumindest schon mal nicht geändert zu gestern, das ist gut.
Speaker: Nee, ich glaube, alles gleich geblieben.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Genau, das ist so ein paar Fakten zu dir.
Speaker: Du bist 25, kommst aus Augsburg, lebst mittlerweile im schönen Allgäu.
Speaker: Genau die, ich weiß nicht, ob du die Geschichte dahin, warum du jetzt im Allgäu wohnst, nochmal irgendwie
Speaker: erzählen magst.
Speaker: Also sicherlich, Augsburg ist wie Berlin, ist halt eher flach.
Speaker: Genau, also wie gesagt, meine Eltern wohnen immer noch in Augsburg, nach wie vor, da bin ich aufgewachsen.
Speaker: Ich wollte dann aber eh ausziehen während meiner Polizeiausbildung, weil ich dann auch das nötige Kleingeld hatte.
Speaker: Ich war aber, also Augsburg nach wie vor eine schöne Stadt, bin da immer noch gerne mal über den Tag, ist jetzt auch nicht so weit weg natürlich aus Alkohol,
Speaker: Aber zum Trainieren ist es halt semi gut oder cool.
Speaker: Und dann wollte ich einfach in die Berge und dann habe ich geschwankt eher so Rosenheim da hinten, die Ecke, Holzkirchen quasi, südlicher Münchenraum oder eben hier ins Allgäu, wo ich jetzt wohne, in Sonntofen.
Speaker: Und dann habe ich eigentlich in Kempten in einer WG gewohnt, fand es hier mega cool im Allgäu.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, ja, hier würde ich eigentlich schon gerne bleiben.
Speaker: Okay, nice.
Speaker: Du bist Polizist, ja?
Speaker: Also bist du über die Sportförderung reingekommen?
Speaker: Ich war Polizist, also ich habe mir mittlerweile schon wieder gekündigt.
Speaker: Ich bin 2017 genau in die Sportförderung, wo der Henry Ulig auch war.
Speaker: Ich glaube, der hat auch mittlerweile gekündigt.
Speaker: Kann man sich nicht pausieren lassen?
Speaker: Ja, das war mega lang.
Speaker: Also ich wollte es pausieren.
Speaker: Oder ja, pausieren, das ist das, was Henry jetzt macht.
Speaker: Ruhen lassen oder wie auch immer.
Speaker: Ruhen lassen, pausieren, ja.
Speaker: Aber...
Speaker: Das, was ich machen wollte, also ich hatte keinen Grund dafür.
Speaker: Ich habe jetzt quasi gekündigt, aber ich kann innerhalb von fünf Jahren Problemus wieder zurück.
Speaker: Was jetzt aber momentan eigentlich nicht mehr der Plan ist.
Speaker: Also ich studiere mittlerweile und habe es jetzt eigentlich auch nicht vor.
Speaker: Ich glaube, ich habe jetzt noch zwei Jahre,
Speaker: bis diese fünf Jahre rum sind.
Speaker: Ab dann müsste ich wieder die Ausbildung machen.
Speaker: Okay.
Speaker: Und was studierst du jetzt?
Speaker: Sport und angewandte Trainingswissenschaften.
Speaker: Ah, Fernuni dann?
Speaker: Ja, an der DHGS, das ist die Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport.
Speaker: Es gibt verschiedene Standpunkte und ich bin da in Ismaning, das ist bei München, Vorort von München.
Speaker: Und genau, es ist hauptsächlich online die Vorlesungen.
Speaker: Einmal im Monat ist Präsenz, zwei Tage, wo dann die Prüfungen sind und auch Vorlesungen.
Speaker: Genau.
Speaker: Okay, nice.
Speaker: Dann erzähl mal kurz, wie du zum Radsport gekommen bist.
Speaker: Du warst in den Nachwuchsklassen, U15 meintest du gestern, auch Parma Deutscher Meister im Cross- und Mountainbike und danach auch Medaillengewinner.
Speaker: bei Meisterschaften, aber hast du gestern erzählt, du durftest noch nie ein Meistertrikot offiziell tragen, weil es damals in den Nachwuchsklassen keins gab, sondern nur diese schönen Pärches, die man sich annähen konnte, was ich unter anderem auch getan habe, als ich Deutscher Juniorenmeister war.
Speaker: Genau, wir hatten es ja, also ich war dreimal Deutscher Meister, man kostet einfach Montenbeck, aber wie gesagt, also nie eben das Trikot und klar Deutscher Meister, aber
Speaker: Richtiger deutscherweise ist es dann, wenn du im Trikot auch ein Jahr fahren darfst.
Speaker: Das steht noch aus, das ist schon noch das Ziel eigentlich.
Speaker: Ein Jahr würde ich schon gerne in Weiß fahren.
Speaker: Das steht eigentlich schon ganz oben auf der To-Do-Liste noch.
Speaker: Ja, zum Radsport bin ich schon recht früh gekommen.
Speaker: Meine drei Sportler waren Eishockey, Skifahren, Radsport.
Speaker: Und ich glaube, ich bin das erste Rennen schon alleine der U9 gefahren.
Speaker: Davor schon ein bisschen mit meinem Papa so Tandemrennen.
Speaker: Also mein Papa arbeitet auch in der Fahrradbranche quasi und so bin ich dann da ein bisschen...
Speaker: reingerutscht in den Radsport.
Speaker: Genau, mit Tandem meinen wir tatsächlich die richtigen Tandems, also wo man zu zweit auf einem Fahrrad sitzt und nicht irgendwie... Genau, Papa vorne und ich hinten.
Speaker: Und du meinst gestern, wenn du es jetzt machen würdest, würdest du aber eher vorne sitzen?
Speaker: Ja, mittlerweile.
Speaker: Ich glaube, ich habe damals viel Angst gehabt.
Speaker: Also Mama und Papa machen sich doch heute noch einen Spaß dran.
Speaker: Ich habe, glaube ich, immer gesagt, wenn es schnell wurde in den Abfahrten, lieber nicht gewinnen als sterben.
Speaker: Ich hatte sehr viel Angst hinten drauf.
Speaker: Ich glaube, mittlerweile wäre es dann eher anders, als mein Papa sagen würde, jetzt bremsen wir mal ein bisschen, jetzt nehmen wir mal einen Schritt raus.
Speaker: Papa ist nach wie vor fit, aber trotzdem mittlerweile würde ich vorne sitzen.
Speaker: Ja, aber so hinten auf dem Tannen, ganz ehrlich, ich glaube, selbst wenn man der Person, also ich, würde mir das schwächen, auch wenn ich der Person vertrauen würde.
Speaker: Das ist schon ziemlich krank.
Speaker: Ja, okay, krass.
Speaker: Genau, so bist du also hingekommen, bist dann irgendwie durch die ganzen Ranks, bist dann Junioren rein in die U23 und bist dann direkt nach Österreich gegangen zu einem relativ guten, nicht relativ, sondern zu einem sehr guten Kontinental-Team.
Speaker: Gibt es das heute noch?
Speaker: Nee, die haben ja jetzt zugemacht.
Speaker: Die haben lange noch einen Sponsor gesucht, aber die haben jetzt 2024 Ende...
Speaker: Wie ist das Team Vorarlberg?
Speaker: Nee, Feuerberg ist Feuerberg.
Speaker: Es hieß Team Felbermeier Simplon-Belz, wo ich damals war.
Speaker: Und jetzt das letzte Jahr Team Feld Felbermeier.
Speaker: Und wie ich es mitbekommen habe, hat dann aber Feld irgendwie doch gesagt, nee, Interesse doch nicht so groß.
Speaker: Und dann haben sie...
Speaker: Er hat es in den letzten Jahren zugemacht, ja.
Speaker: Ja, genau, da ist Michael Heidemann gefahren, Schönberger, also in den letzten Jahren, aber eigentlich jedes Jahr konstant immer richtig gute Rennfahrer.
Speaker: Also wenn man da irgendwie reingekommen ist, auch als Deutscher, war das immer schon ein gutes Zeichen.
Speaker: Also die hatten ein mega gutes Rennprogramm, von daher schade, dass es die nicht mehr gibt.
Speaker: Aber ja, okay, du bist da reingekommen, darfst du schon dafür mal auf gestern verweisen, hier beim Gespräch, aber wir haben es halt leider alle schon mal besprochen.
Speaker: Aber erzähl mir nochmal kurz so deine ersten Jahre in der U23, weil das fand ich schon ganz interessant, wie es dir da ergangen ist.
Speaker: Also ich bin ja damals U19 noch hauptsächlich, wie gesagt, Mountainbike gefahren, da die, ich glaube, es heißt immer noch so Junior World Series, also quasi den Junioren-Weltcup, war ein bisschen bei Auto Eda mit drin, aber hauptsächlich Fokus lag auf Mountainbike.
Speaker: Dann bin ich aber für die U23 nicht mehr in die Nationalmannschaft gekommen und hatte auch nicht wirklich ein Team,
Speaker: Und dann ist die Mountainbike-Perspektive eben sehr, ja, dann ist es einfach schwierig.
Speaker: Ich war aber auf der Straße nach wie vor richtig gut und dann bin ich über einen Kontakt über den Michael Bruckner damals, der jetzt auch bei Protective ist und unser Global Team macht.
Speaker: Also nur über den eigentlich, muss ich so ehrlich sein, zu Felbermayr gekommen.
Speaker: Bin aber, wie gesagt, über dieses Jahr super dankbar.
Speaker: War für einen erstjährigen U21-Fahrer
Speaker: Auf jeden Fall nicht das richtige Team, weil wie du schon sagst, die waren super erfolgreich und da ging es auch nur um Erfolg.
Speaker: Also wenn wir nicht geliefert haben, was wir am Anfang nicht wirklich haben.
Speaker: Also wie gesagt, ich glaube das Jahr davor mit so einem Ricardo Zeudel und so, das war eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Teams gewesen.
Speaker: Und dann hatten wir sogar drei Youngster, also mit mir nochmal zwei.
Speaker: Und dann sind die Erfolge ein bisschen ausgeblieben und dann war da von Anfang an dicke Luft eigentlich.
Speaker: Und so war es die anderen Jahre dann in den Teams, wo ich gewesen bin, nicht.
Speaker: Aber wie gesagt, das war einfach, war schon hart.
Speaker: Aber ich habe viel mitgenommen, da von den Älteren, Matthias Krippdeck oder so Leute, habe ich super viel mitgenommen.
Speaker: Also bin ich sehr dankbar auch gewesen um das Jahr.
Speaker: Genau.
Speaker: Genau, und dann bist du zu dem Maloyer Pushbike gegangen?
Speaker: Genau, da war ich dann drei Jahre.
Speaker: Ja, irgendwie so.
Speaker: Und da hat quasi den Rest der U23 Zeit.
Speaker: Und dann bist du ja Mountainbike-Profi gewesen und am Anfang war es jetzt nicht so, dass du direkt sagst, ich will Straßenprofi werden.
Speaker: Oder bist du irgendwie so reingerutscht, dann sagen, ey, wäre irgendwie doch schon geil, eine Straßenkarriere zu haben.
Speaker: Ich habe schon immer ja alles gemacht, also von U13, U15, U17, immer beides, immer Straße, Mountainbike.
Speaker: Aber mein Vorbild damals war immer Nino Schurter.
Speaker: Also mein Plan war schon irgendwo Mountainbike-Profi oder Mountainbike-Fahrer zu werden.
Speaker: Damals in der U17 musste ich mich beim BDA auch entscheiden, in welcher Nationalmannschaft ich will.
Speaker: Und da habe ich dann Mountainbike gewählt.
Speaker: Das war schon der Plan, Mountainbike-Profi zu werden.
Speaker: Aber dann, ja, klar in der U23, wo ich dann gelernt habe, okay, was ist hier überhaupt KT?
Speaker: Ah, okay, es gibt diese drei Ligen, World Tour, World Tour, KT.
Speaker: Ah, okay, ich will auf jeden Fall in die World Tour dann schauen, also als ich dann noch auf der Straße war.
Speaker: Und mir hat es ja immer Spaß gemacht.
Speaker: Also ich habe mich ja nie gegen die Straße irgendwie entschieden.
Speaker: Ich fand auch die Zeit bei Autoeder,
Speaker: super cool, das war dann auch der Kulm, wo ich gesagt habe, ja, ich habe schon Bock auf Straße, gerade dieses im Team fahren, also auf jeden Fall, das macht Bock, und dann, ja, klar, an Leo 23 habe ich gesagt, ja,
Speaker: ich gebe mir jetzt die Zeit, aber ich würde schon gerne Profi, also World Tour Fahrer, richtiger Profi, quasi werden bis zum Ende der U23.
Speaker: Ja, und wann hast du realisiert, dass es vielleicht schwierig wird?
Speaker: Also bis zum letzten U23, ja, hoffst du ja immer, also ich bin ja der gleiche Jahrgang wie ein Felix Engelhardt oder Kim Heiduck und ich war, ich kenne uns schon seit der U17, U19, ich war immer genau gut,
Speaker: teilweise besser, mal waren die besser, aber es war immer, ich würde jetzt nicht sagen, die haben mich damals schon abgehangen.
Speaker: Und dann sind die irgendwie Profis geworden und ich dachte mir, ah, jetzt sind sie schon besser.
Speaker: Jetzt muss ich auch, irgendwann mache ich aber auch noch den Sprung, vielleicht brauche ich noch ein Jahr.
Speaker: Also du hoffst dann natürlich jeden Winter oder ja, noch ein Jahr, dann mache ich auch den Sprung und dann schaffe ich das auch, weil ich bin ja damals auch genauso gut.
Speaker: Warum soll ich das jetzt nicht schaffen?
Speaker: Also ich habe dann wirklich bis zum letzten 23 Jahr das versucht und gehofft.
Speaker: Aber klar, nach der 23 Zeit
Speaker: muss ich auch so ehrlich sein, war ich nicht gut genug und die Ergebnisse waren nicht da und wie gesagt, ich war einfach aus der O23 raus, um dann noch Profi zu werden, dann musste halt dann vier, fünf UZ-Rin wahrscheinlich im Jahr gewinnen, um überhaupt noch da dann den Platz zu bekommen in der World War.
Speaker: Da habe ich dann gesagt, ja okay, das, also nach der U23 habe ich ganz Zeit mal schauen, ich fahre jetzt noch, ich glaube ich bin dann noch ein Jahr KT gefahren oder zwei, weil ich gesagt habe, es macht mir Spaß
Speaker: Aber ich hatte nicht mehr den Plan, ich werde jetzt noch World Shop Profi.
Speaker: Ja.
Speaker: Und bis dann jetzt zu einem, ist es ein deutsches Team, Suntech, Wibatek?
Speaker: Ich glaube schon, ne?
Speaker: Ja, also die Lizenz ist deutsch, aber es war halb deutsch.
Speaker: Suntech, Wibatek hieß es und Wibatek war, also war der, das ist eine polnische Firma und der war auch unser sportlicher Leiter.
Speaker: Deswegen waren immer vier, fünf, sechs polnische Fahrer, also war ein deutsches Team auf dem Papier auf der Lizenz, aber es war halb deutsch, halb polnisch.
Speaker: Und in dem Team hast du auch angefangen, Gravel-WM zu fahren.
Speaker: Du warst manchmal auch mit mehreren Leuten, also jetzt auch schon vor drei Jahren, würde ich sagen, 2023.
Speaker: Zumindest ist es mir das erste Mal aufgefallen, dass du mit noch ein paar anderen Leuten auch bei manchen Rennen unterwegs warst.
Speaker: Kann das sein?
Speaker: Die erste Gravel-WM war, welches Jahr, 2022, 2023?
Speaker: Die war 22.
Speaker: 22, dann hat es da angefangen in Belgien hofer Lise.
Speaker: Da hat Patrick irgendwie zwei Wochen vorher gesagt, Patrick Haller, kennst du auch, oder?
Speaker: Der hat dann gesagt, Tim, lass mal Gravel World Cup fahren.
Speaker: Ich sage, wie Gravel World Cup?
Speaker: Also Gravel, klar, kann nicht, aber Weltcup, kannst ja einfach World Cup fahren.
Speaker: Und ja, okay, passt, angemeldet.
Speaker: Papa hat gesagt, ich brauche jetzt einen Gravel-Rad, wir fahren dann nach Belgien.
Speaker: Und so hat es damals angefangen.
Speaker: In Belgien natürlich.
Speaker: Also du kennst ja die Strecke.
Speaker: Also ich bin da mit einem 40er Reifen, nicht mal tubeless, bin ich da hin.
Speaker: Ich glaube, nach 40 Kilometer war ich raus.
Speaker: Er hat einen Schlauch dabei.
Speaker: Muss man sagen, damals sind glaube ich alle noch 40er gefahren.
Speaker: Okay, ja.
Speaker: Also ja, er hat mit dem Reifen zerschossen, da hatte ich einen Schlauch dabei.
Speaker: Aber ich hatte auch Buffy-Fergen.
Speaker: Der Schlauch war nur ein 40er Ventil oder so.
Speaker: Also hat mir nicht mal reingepasst.
Speaker: Ich glaube, der Patrick ist das zu Ende gefahren.
Speaker: mit, der hat sich bei diesem Feeding in Texas irgendwann angefangen, Schläuche zu kaufen.
Speaker: Und ist dann irgendwie, glaube ich, zwei Stunden nach dem Sieger ins Ziel gekommen.
Speaker: Aber ist mit dem Slick gefahren.
Speaker: Also wer Hochverliese kennt, das mit dem Slick zuerst stark.
Speaker: Ja genau, da muss man sich schon wenig mit der Strecke vorher beschäftigt haben.
Speaker: Ich hatte gar kein, also ich glaube, ich hatte kurzzeitig überlegt, mit dem Rennen zu fahren, weil ich dachte, Matt Gravel, also
Speaker: Ist jetzt kein Problem, mit dem Rennrad ein bisschen Schotter zu fahren.
Speaker: Aber ja, ich habe jetzt auch gedacht, Grab ist halt ein weit ausgelegter Begriff.
Speaker: Ja, vor allem Huferles muss man ja echt sagen.
Speaker: Ich meine, der kommt ja technisch, müsste dir entgegenkommen, mit Mountainbikes geht es, weil das eigentlich ein alter Mountainbike-Marathon-Kurs ist.
Speaker: Und ich würde sagen, für die Reifens ist das einer der brutalsten Kurse, die du fahren kannst, weil du zum Teil so...
Speaker: große Steine, hast du einen spitzen Stein, also es ist so ein ganz schwieriger Mix.
Speaker: Also ich mag das Rennen eigentlich, aber es ist halt für die Reifen, Leco Mio, also da kannst du dir richtig einen reinhauen.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Ja genau, und danach, also das hat mega Bock gemacht und wir haben auch dann danach die Woche, da warst du auch in Italien gefahren, Monster Rando, sind wir auch zusammen ins Ziel gefahren und da haben wir gesagt, da müssen wir auch hin, weil wir wollen uns jetzt für die WM qualifizieren.
Speaker: Und dann auch noch die WM in dem Jahr gefahren und ab dem Jahr haben wir gesagt, ja, das ist schon
Speaker: das wollen wir schon weitermachen.
Speaker: Ich habe dann aber auch noch irgendwie gesagt, ich will noch ein Jahr KT fahren, weil der Gravel jetzt auch noch nicht so groß war, dass ich jetzt sage, ich habe jetzt hier keine Sponsoren oder ich wüsste jetzt auch nicht, wie es weitergehen sollte.
Speaker: Und dann haben wir vom KT-Team, da war ja auch der Michael Buckner, war damals, da war eben auch Mitgründer und mit Teamchef quasi, also war einer von den drei,
Speaker: Und da haben wir so ein kleines Gravel-Team intern von dem KT-Team aufgestellt, wo quasi von dem Budget wir auch ein paar Gravel-Rennen fahren konnten.
Speaker: Da habe ich dann eben noch ein paar Rennen gefahren, Finnland und ein paar World Series-Rennen.
Speaker: Und dann habe ich aber so richtig gesagt...
Speaker: Nee, dann bin ich nochmal in Catea gefahren.
Speaker: Letztes Jahr haben wir das dann separiert mit Protective eben.
Speaker: Dann bin ich für Santig auf der Straße gefahren, aber auch nicht mehr viel.
Speaker: Und ja, nach letztem Jahr habe ich dann komplett gesagt, so Straße auf gar keinen Fall mehr.
Speaker: Jetzt machen wir nur noch Körbe.
Speaker: Und die Entscheidung, nur noch Gervi zu machen, war das auch aus dem Sinn, dass du gemerkt hast, okay, hier ist eine Karrieremöglichkeit, also nicht nur in der Sinne von Resultaten, aber auch der finanzielle Aspekt.
Speaker: Ich frage mich manchmal auch so, wie viele Leute überhaupt außerhalb, also ich nehme mich jetzt mal außerhalb, also ich meine so Leute wie Caro, ich und so,
Speaker: Also, wie das dieses Business-Modell überhaupt aussieht, also wie viel ihr davon überhaupt mitbekommt, was so dahinter steckt.
Speaker: Das frage ich mich ganz oft vor sehr, zählt, wenn ich in den USA, jetzt ganz normal, wenn du beim Gravelrand am Start stehst, weißt du, dass die hier alle sehr solide Geld verdienen und das ist alles so voll, professionell in Deutschland habe ich immer das Gefühl, dass Leute das gar nicht einschätzen können, was da eigentlich für ein Potenzial hinter Gravel steckt.
Speaker: Wie war das für euch in dem Moment, als ihr euch dazu entschieden habt, dieses Team auch zu machen, also das richtig zu machen?
Speaker: Also ich hatte aufgehört auf der Straße.
Speaker: Ich hatte vorletztes Jahr einen ziemlich schweren Sturz auf der Straße, war dann aber schnell wieder auf dem Rad und dachte, dass mich das mental auch nicht beeinträchtigt.
Speaker: Aber irgendwie seitdem habe ich einmal mehr immer die Bremse gezogen.
Speaker: Und das, was mir jetzt aufgefallen ist, gerade in den ersten drei Rennen, die jetzt waren, dieses gute Position fahren, konzentriert fahren, das hatte ich auf der Straße gar nicht mehr.
Speaker: Ich war der, der in der letzten Pose rumgefahren ist und trotzdem in dem Sturz noch drin lag.
Speaker: Wenn man mein Pro Cycle letztes Jahr anschaut, dann würde man denken, ich kann überhaupt nicht Rad fahren.
Speaker: Ich kann nicht schnell fahren.
Speaker: Da war einfach auf der Straße gar nicht mehr Ehrgeiz mehr da.
Speaker: Das ist mir damals nicht aufgefallen, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, da war null Ehrgeiz mehr.
Speaker: Da war gar keine Motivation mehr.
Speaker: Es war teilweise einfach nur eine gute Zeit.
Speaker: Weil ich halt noch echt, wie Lieblings-Rosen, einen guten Freund im Team hatte.
Speaker: Aber wenn so einer zum Beispiel auch nicht mehr da gewesen wäre, dann wäre es ja schon Katastrophe gewesen.
Speaker: Und dann bin ich eigentlich zum Gravel.
Speaker: Oder ich habe damals bei der Polizei gekündigt, auch weil ich gesagt habe, ich bin mit dem Sport noch nicht fertig.
Speaker: Also ich hatte keinen Kader mehr.
Speaker: Dadurch konnte ich nicht mehr in diesem Spitzensport-Ding bleiben.
Speaker: Aber ich habe gesagt, ich bin nicht so weit, dass ich sage, ich arbeite jetzt 40 Stunden und ich war mit dem Sport noch nicht fertig.
Speaker: Weil ich wusste, da hat er gerade das mit dem Gravel angefangen.
Speaker: Und ich dachte mir, da ist schon irgendwo Potenzial.
Speaker: Aber ich habe jetzt nie gesagt, ich mache das, um da Geld zu verdienen.
Speaker: Und genauso bin ich jetzt auch zu bewerfen.
Speaker: Ich habe gesagt, ich studiere jetzt eh noch.
Speaker: Ich habe jetzt auch noch einen Minijob nebenbei, aber ich bin nicht so ausgelastet, dass ich sage, ich kann jetzt nichts mehr machen.
Speaker: Also ich will auf jeden Fall weiter Rad fahren, solange ich jetzt studiere.
Speaker: Und ich habe an dem Gravel super Spaß und ich sehe da Potenzial und ich glaube, ich kann da gut sein.
Speaker: Deswegen habe ich damit angefangen.
Speaker: Aber auch nicht zu sagen, ich probiere es im Gravel, um da Geld zu verdienen.
Speaker: Der Staat ist gar nicht klar.
Speaker: Also der Gehalt ist ja auch Minijob quasi.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das sollte auch gar nicht, vor allem für mich, ich mache den Sport ja auch, gar nicht wertend sein, aber es ist halt
Speaker: ich glaube, da ist Europa oder auch Deutschland noch gar nicht so weit wie jetzt in den USA, wo halt diese Alternativ-Karriere, wo Alternative-Karriere ist das falsche Wort dafür, sondern einfach einen anderen Karriereweg einfach sehr realistisch ist und einfach ein Business-Modell und ich glaube, da sind wir, viele in Deutschland sind da noch gar nicht so und realisieren gar nicht das Potenzial hinter diesem Sport, das sieht man ja auch beim BDR, die ja gar nicht das volle Potenzial hinter diesem Sport wirklich sehen und auch ausarbeiten.
Speaker: Was ich einen interessanten Aspekt fand, du meinst gerade, dass du auf der Straße nicht mehr hattest, man in die Position fahren und konzentrieren.
Speaker: Und da würde ich auch sagen, das ist so einer der Dinge, also ich habe, auch wenn ich Fahrer mag, habe ich immer Dinge, die mich an Fahrern nerven.
Speaker: Und bei dir ist es auf jeden Fall das Ding, du nervst das falsche Wort dafür, aber du bist wirklich immer vorne, immer an der richtigen Position.
Speaker: Das ist so richtig, also wenn wir jetzt am Rennen fahren, also seitdem ich zumindest mit
Speaker: seitdem du auch vorne mitfährst, dass es halt, du immer post die zwei oder drei fährst.
Speaker: Und da deswegen auch diese Frage, konservativ aktiv, du bist so, was ich so ersehen kann, bist du dazwischen, du bist immer da, was ja dann aktiv ist, aber du bist halt, wenn du da bist, sehr konservativ.
Speaker: Also du weißt auf jeden Fall, du sammelst immer überall so kleine Dinge und sparst dann für den richtigen Moment.
Speaker: Das finde ich ganz interessant.
Speaker: Das weiß ich natürlich auch und damit muss ich natürlich auch als dein Konkurrent spielen und umgehen.
Speaker: Aber ja, das ist wirklich schon krass, weil du einer der Fahrer bist.
Speaker: Es gibt noch so Jasper Ockelon, der ist auch so.
Speaker: Das ist so, ich glaube, du bist auch vorne, wenn du einen schlechten Tag hast.
Speaker: Jasper ist zum Beispiel nicht vorne, wenn er keinen guten Tag hat.
Speaker: Aber wenn Jasper einen guten Tag hat, ist er vorne.
Speaker: Das ist so, so versuche ich halt Leute immer so ein bisschen einzuschätzen.
Speaker: Und ich glaube, ich habe letztes Jahr auch mal hier im Podcast gesagt, dass bei dir so bis drei, dreieinhalb Stunden, da muss man aufpassen.
Speaker: Und danach war es zumindest bis dieses Jahr so auf jeden Fall, da bist du meistens hochgegangen noch mal.
Speaker: Also das war jetzt einfach letztes Jahr zumindest immer so.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Genau, das hat sich geändert.
Speaker: Ich glaube, so viel können wir schon mal sagen.
Speaker: Das war jetzt bei den ersten Rennen in Santa Valle dieses Jahr.
Speaker: Die waren ja relativ kurz.
Speaker: Die waren also in dem Bereich, aber jetzt dann sowas wie The Hills, wo du, was wirst du, Fünfter, ne?
Speaker: Vierter?
Speaker: Nee, Sechster.
Speaker: Sechster.
Speaker: Aber auf jeden Fall ein megaschweres Rennen über sechs Stunden.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich finde, du hast auf jeden Fall nochmal einen Schritt gemacht, in die Richtung, jetzt auch dann gerade bei diesen Rennen vorne mitfahren zu können.
Speaker: Und ja klar, alles, was drei bis vier Stunden ist, ist ja auch dieses UCI-Format.
Speaker: Wir hatten es ja gestern, dass wir halt auf jeden Fall aus den Junioren, gerade mit dem Mountainbike oder auch bei Felbermeier, da habe ich noch trainiert, auch bei Felbermeier immer noch wie Mountainbike, dass ich halt, auch in meinem Kopf war das so,
Speaker: Also wenn ich Intervallprogramm habe, bin ich nicht länger als zwei, zweieinhalb Stunden gefahren.
Speaker: Ich fahre ja Intervalle, da brauche ich jetzt die vier Stunden fahren.
Speaker: So habe ich damals auch noch trainiert.
Speaker: Und bei den Junioren, ja eh, also gerade da fährst du ja von Rennen zu Rennen, da habe ich zwei, zweieinhalb Stunden so trainiert.
Speaker: Also ich hatte 10.000, 12.000 Kilometer, glaube ich, in der Junioren-Uhr.
Speaker: Also da fehlt halt immer noch was.
Speaker: Und jetzt über den Winter und so habe ich schon das Volumen hochgeschraubt.
Speaker: Aber wie du auch gesagt hast, also die World Series Rennen sind drei bis vier Stunden lang.
Speaker: Die Kartierrennen sind auch drei bis vier Stunden.
Speaker: Da ist ja kein Rennen, wo du irgendwie über vier oder vielleicht mal eins, aber das dann flach ist, da wird dann eh nicht Rennen gefahren, weil viereinhalb ist.
Speaker: Aber ich hatte einfach nie Rennen, die über vier sind.
Speaker: Und dementsprechend war auch noch vier Schicht im Schacht bei mir.
Speaker: Und ich habe jetzt auch wenig fünf, sechs Stunden die letzten Jahre trainiert.
Speaker: Also klar, im Trainingslager oder so mal.
Speaker: Aber das habe ich jetzt natürlich über den Winter schon geändert.
Speaker: Das habe ich auch mit meinem Trainer so besprochen, dass wir da...
Speaker: das muss ich ändern, dass ich eben nach vier Stunden aufgehe.
Speaker: Ja, also ganz ehrlich, die relevanten Rennen, also die wirklich auch für Sponsoren relevant sind, die sind alle um die sechs Stunden oder mehr.
Speaker: Und das ist halt, also eine WM ist um die sechs Stunden, die Europameisterschaft ist auch immer eher Richtung sechs als Richtung vier.
Speaker: Dann eine deutsche Meisterschaft, letzten Jahre auch immer über fünf.
Speaker: Und klar, wenn du jetzt, ich weiß nicht, ob du Anbon fährst dieses Jahr?
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: Das ist auch ein Rennen, was nicht auf meiner Liste eigentlich so steht, weil das ist wirklich zu lang.
Speaker: Ja, also ich würde es nicht überschätzen, also das ist halt, wenn du, ich meine, du fährst jetzt auch Traka 200, wenn man da gut performen kann, das ist ja auch um die sechs Stunden, da sind die anderen vier Stunden on top, das ist schon nochmal was anderes, auf jeden Fall, also ich würde nicht sagen, dass man dann direkt da vorne mitfährt, aber das ist schon machbar.
Speaker: Aber ja, also diese richtig relevanten Rennen sind halt dann doch irgendwie länger und ich
Speaker: Das ist auch in dem Training mit meinem Coach immer so Diskussion, worauf fokussieren wir uns halt.
Speaker: Das ist halt auch im Alter, wird das immer schwieriger.
Speaker: Ich meine, du bist halt wesentlich jünger als ich, aber mit 39 muss man sich schon entscheiden, dahin oder dahin.
Speaker: Also du kannst vielleicht sogar noch beides einigermaßen kombinieren, aber ich kriege das nicht mehr hin.
Speaker: Aber das ist auch das, was ich will, ich habe es auch gesagt, lieber bleibe ich, würde ich bei meinen vier Stunden bleiben und habe diese Spritze, ich kann auch also so
Speaker: Wenn ich meinen Minutenwert anschaue, der ist top.
Speaker: Das will ich natürlich auch nicht verlieren, weil gerade für diese World Series Rennen, wo es halt die meisten einfach sind.
Speaker: Aber wie gesagt, ich bin jetzt da momentan schon auf einem guten Weg, denke ich, dass bis sechs Stunden das ganz gut geht.
Speaker: Würdest du dich selber als Profi bezeichnen?
Speaker: Nee.
Speaker: Also ich habe gesagt, als Profi ist man, egal ob KT oder was auch immer, wenn ich davon leben kann.
Speaker: Da bin ich weit weg.
Speaker: Ja.
Speaker: Deswegen, ne.
Speaker: Also, ja.
Speaker: Ja, erzähl mal bitte kurz ein bisschen was über das Setup, was ihr da in dem Team habt.
Speaker: Ihr seid ein Zweimann-Team, ne?
Speaker: Nee, nee.
Speaker: Wir waren, wir sind zwei Mädels, wir waren vier Jungs, der Patrick Haller war auch noch dabei, aber der ist jetzt abgesprungen vor zwei, drei Wochen, weil er eben, ich weiß nicht, der ist ja bei GCN, also das ist ja, ich weiß nicht, ich glaube, das kennt man, oder?
Speaker: Ja, und die haben ja bei GCN auch ihre Sponsoren und so und da gab es dann eben, ja, das hat einfach nicht funktioniert.
Speaker: Genau, deswegen, der ist jetzt raus.
Speaker: Und jetzt sind wir drei Jungs.
Speaker: Der Andreas Schrötenbaum, Luca Dresler, der auch italienisch dabei gefahren ist.
Speaker: Und ich.
Speaker: Zwei Mädels.
Speaker: Die Theresa Bache und die Lea Kremsreiter.
Speaker: Genau.
Speaker: Also fünf Fahrer.
Speaker: Drei Jungs, zwei Mädels.
Speaker: Genau, das Team...
Speaker: Ja, als ich dann schon letztes Jahr gesagt habe, ich will Gravel fahren, habe ich das eben mit dem Bokner und so besprochen.
Speaker: Okay, was können wir da machen?
Speaker: Okay, ja, wir ziehen das schon größer auf.
Speaker: Also wir schauen, dass wir auf jeden Fall alles, was an Material ist, übersponsoren gedeckt bekommen und eben auch Reisekosten, also alles, was da dazugehört, um eine Saison zu fahren.
Speaker: Klar, wir haben jetzt nicht das Budget, also wir könnten nicht anbauen oder so fahren.
Speaker: Das würde unser Budget sprengen, das würde nicht funktionieren.
Speaker: Das ist begrenzt.
Speaker: Da müssen wir uns, wir haben uns da zusammengesetzt und haben geschaut, ja okay, wer würde was fahren wollen erstmal.
Speaker: Okay, da müssen wir Abstriche machen.
Speaker: Das macht Sinn, das macht keinen Sinn.
Speaker: Genau so haben wir das jetzt aufgestellt.
Speaker: Also es gab ja letztes Jahr schon das Team, aber wie gesagt, da waren wir nur zu dritt.
Speaker: Ich bin auch hauptsächlich, war ja noch bei Santik unter Vertrag und wir hatten auch keinen Materialsport.
Speaker: Im November haben wir das besprochen.
Speaker: Und dann war das natürlich, im November brauchst du kein Team mehr auf die Beine stellen.
Speaker: Genau, so ist der Stand.
Speaker: Und siehst du für dich eher Teil eines Teams oder würdest du auch sagen, okay, irgendwann mein Modell als Privat hier unterwegs sein, wäre für dich auch ein Modell?
Speaker: Ich finde es eigentlich cool im Team.
Speaker: weil du halt nicht alleine unterwegs bist vor allem.
Speaker: Dann finde ich es jetzt echt cool, gerade mit Luca am Anfang, der ja auch ein Top-Fahrer ist, ist schon cool, so einen zu haben, zu wissen, also Luca und ich sind auch so befreundet, ich weiß, wenn er jetzt zum Beispiel...
Speaker: sich nicht fühlt oder so und wir sind am Ende noch zusammen, dann könnte ich auf ihn zählen und ich zu ihm sage, ey, Luca, ich kann jetzt gewinnen.
Speaker: Wir fahren mit Sprint an oder schauen, dass wir zusammenbleiben.
Speaker: Das ist natürlich schon cool im Team.
Speaker: Und ich glaube auch, dass das, also man hat es bei Pass Racing ja gesehen, Santa Valle, wie die bei der zweiten Etappe auf einmal, ich weiß nicht, die haben sich den Lidl in den Berg für den Back gefahren.
Speaker: Oder auch Rose, ich habe es nur gehört, dass sie ja im Wörther sich schon auch gut als Team gefahren sind.
Speaker: Also ich glaube, dann ist es schon cool, als Team unterwegs zu sein.
Speaker: Rein finanziell, glaube ich, ist dein Modell besser.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich finde es auch, also, was du dazu sagen musst, der Michael Brotner, der das Team macht und ich, den kenne ich natürlich über meinen Papa mittlerweile sehr lange.
Speaker: Es ist jetzt nicht, dass ich einfach ein Teamfahrer bin.
Speaker: Also ich konnte mitentscheiden, okay, was, ich habe zum Beispiel von Anfang an gesagt, ich will auf Schwalbereifen fahren.
Speaker: Wir können hier Sponsor XY nehmen,
Speaker: der müsste schon so viel zahlen, dass ich eigentlich sage, ich fahre nicht auf Schwalbe, weil ich einfach mit diesem Leifen super zufrieden bin und das sind zum Beispiel, da mache ich keine Kompromisse, aber da kann ich halt mitreden oder Trikot oder so und das halt privat hier, wie du es machst, das ist natürlich auch cool, du kannst dir halt alles selber aussuchen und sagen,
Speaker: dein Trikot-Design, das ist so cool, dass ich halt ein Trikot designen konnte.
Speaker: Ja, ich muss aber auch sagen, ich habe das Gespräch mit dem Brandon Wirtz auch gehabt, der amerikanischer Meister ist.
Speaker: Ich glaube, dass die
Speaker: dass wir, also jetzt er, ich, dass wir so die letzte Generation am Privatier ist, eh sein werden am Gravel.
Speaker: So mit denen, wie wir es machen.
Speaker: Der erste Richtige, ich glaube, dass der Fokus krass zu Teams hinzwischen wird, auch von Sponsoren, die wollen... Privatier macht ja auch nur Sinn, wenn diese Person...
Speaker: also so viel mitbringt, dass es als eigenständige Marke funktioniert, weiß ich mal.
Speaker: Und das ist ja mega schwer, das musst du dir auch aufbauen.
Speaker: Ich meine, bei mir, ich bin jetzt 39, das kam bei mir auch nicht von heute auf morgen so und ich glaube, um da jetzt wirklich ein Living draus zu machen und auch sehr attraktiv für Sponsoren zu sein,
Speaker: Das dauert, glaube ich, mit Arbeit zu sagen.
Speaker: Du fährst jetzt noch zehn Jahre mindestens.
Speaker: Gehe ich von aus, Gravel.
Speaker: Ich hoffe, vielleicht.
Speaker: Ihr werdet irgendwann eher an so einem Punkt sein, dass es wieder auf der Straße ist, dass du eigentlich nur noch essen, schlafen und trainieren auf der Tagesordnung stehst.
Speaker: Und dann kannst du die ganzen Dinge, die ich jetzt momentan noch mache, die werden irgendwann nicht mehr möglich sein, weil es so professionell wird.
Speaker: Und du siehst ja mit Tudor
Speaker: die jetzt auch ein kleines Gravel-Team an den Start bringen.
Speaker: Das ist jetzt ein kleiner Anfang, aber das wird in Zukunft noch mehr.
Speaker: Von daher, ich glaube, das ist so ein kleines aussterbendes Modell mit diesem Privatier.
Speaker: Von daher bist du wahrscheinlich schon im richtigen Setup.
Speaker: Bis jetzt kann ich es gar nicht einschätzen.
Speaker: Also, wie gesagt, das höre ich jetzt von dir so das erste Mal.
Speaker: Also habe ich jetzt so
Speaker: Ich habe es ja nur zum Beispiel auch, wie hieß der, der zweite bei Unbound geworden ist, der war ja auch bei Paar's quasi.
Speaker: Shed Hager.
Speaker: Genau, der Hager.
Speaker: Und der ja auch gesagt hat, ja, er macht jetzt privat hier, weil es sich für ihn finanziell einfach mehr lohnt.
Speaker: Ja, er muss natürlich sagen, dass bei Paar normal auch niemand Geld verdient.
Speaker: Also es ist halt, es gibt ja Teamstrukturen, wo einfach auch gar keine Kohle ist.
Speaker: Das ist halt, es ist auch viel Schein.
Speaker: Ach echt, okay, das hätte ich jetzt zum Beispiel nicht gedacht.
Speaker: Ja, nee, also
Speaker: Also meines Wissens nach gibt es keine direkte finanzielle Entlohnung von dem Team, meines Wissens nach.
Speaker: Aber es wird sich um alles gekümmert, so Reisekosten und so.
Speaker: Das ist meine Information.
Speaker: Kann sein, dass es einzelne Athleten anders ist.
Speaker: Aber im Großen und Ganzen ist das wohl der Fall.
Speaker: Und ich meine auch Rose Racing Circle, die arbeiten jetzt erst daran, auch FahrerInnen zu entlohnen.
Speaker: Und du brauchst ja ganz andere Budgets.
Speaker: auf einmal, ne?
Speaker: Ja, klar, also wie gesagt, ich weiß ja, was unser Teambudget zum Beispiel ist,
Speaker: dann können wir keine Fahrer drauf bezahlen.
Speaker: Dann fahren wir keine Rennen mehr.
Speaker: Aber das wird in Zukunft denke ich mal so der Weg sein.
Speaker: Dann bin ich auch gespannt.
Speaker: Mein Modell für Gravity, wie ich denke, wie es entwickelt ist, ist auch ein bisschen düsterer und leider eher Richtung Straße als dieses Freie, wie wir es jetzt haben.
Speaker: Aber am Ende ist es halt irgendwie wahrscheinlich auch wieder Marx bestimmt.
Speaker: Aber ich glaube, wir werden so hinkommen, dass viele Fahrer
Speaker: wie auf der Straße 50, 60.000 Euro verdienen im Jahr, was nicht wenig Geld ist, darf man nämlich nicht falsch verstehen, aber als Selbstständiger und dann auch nur über eine gewisse Zeit ist es dann doch nicht so viel, plus halt, du willst halt austauschbar sein.
Speaker: Es wird so ein, zwei Fahrer in jedem Team geben, die das Team repräsentieren und der Rest ist halt da, um zu arbeiten.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich glaube, das dauert noch ein, zwei Jahre, aber ich bin ziemlich sicher, dass es in die Richtung geht.
Speaker: Ein, zwei Jahre, aber schneller eigentlich.
Speaker: Also bin ich gespannt.
Speaker: Lass mich überraschen, bin ich gespannt.
Speaker: Der Sport entwickelt sich ja wesentlich schneller, als die Verbände, die ja mitgehen können.
Speaker: Und wenn du so Leute wie Caro oder mich nimmst, jetzt in Deutschland und die in ein Team wirfst, das Budget, was du auf einmal brauchst, das ist momentan gar nicht realisierbar.
Speaker: Also wie...
Speaker: Ich wollte gerade sagen, das wäre jetzt mein Gedanke.
Speaker: Das macht halt keinen Sinn.
Speaker: Und deswegen meine ich auch so diese goldenen Zeiten, die ganz kurz waren, ich glaube, die sind bald im Großen und Ganzen vorbei, sondern es wird sich eher auf Teams verteilen.
Speaker: Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Teams, bin ich gespannt.
Speaker: Also ich glaube, so richtig wie auf der Straße wird es nicht möglich sein, weil nicht genug Platz da ist.
Speaker: Klar, es gibt natürlich Strecken wie Wörthersee, das ist was anderes, aber zum Beispiel jetzt bei The Hills, glaube ich, wird es gar nicht, da wusste ich von Anfang an, dass du jetzt keinen großen Nachteil haben wirst gegen Teams, weil am Ende ist nicht genug Platz da, um irgendwie nachzufahren und es ist einfach auch zu schwer und ja.
Speaker: Aber bin ich gespannt.
Speaker: Ja, aber auch das wird sich separieren.
Speaker: Schertaga als gutes Beispiel.
Speaker: Anbauend kann er jedes Mal aufs Podium fahren, aber wenn du in den UCI-Rennen reinsteckst, dann... Ja, kein Job.
Speaker: Also klar, Lachland ist das Gleiche.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und das...
Speaker: Ich meine, ich bin gegen den jetzt den C-Orter gefahren.
Speaker: Das war halt, ich meine, der hat letzte Ambon gewonnen und mir war ziemlich sicher, dass er die Sabine Kandidat ist.
Speaker: Und C-Orter war jetzt mega schwer und der kriegt da keinen Fuß rum.
Speaker: Das ist halt so krass und das ist halt, momentan denkt man auch, ey, du bist Gravel-Fahrer, warum liegt, also du kannst ja eigentlich alles, aber das ist ja alles unterschiedlich.
Speaker: Also das kann man wirklich nicht mehr vergleichen, wie du auch vorhin schon selber gesagt hast und
Speaker: die so zu ihren ganz anderes, ganz andere Dynamik, ganz anderes Format, ganz andere Geschwindigkeiten zum Teil auch und ja, ich bin da auch gespannt, wie es entwickelt und ja, also ich denke mal, dass ich eh noch auch nach mal ein paar Jahre im Sport sein werde, von daher werde ich es auch alles mitbekommen und hoffentlich irgendwie auch mitprägen.
Speaker: Genau, also ich meine, da sind wir natürlich auch so ein bisschen bei der Frage, wie du die Zukunft von Gravel siehst, wenn du sie dir jetzt ausmalen könntest und würdest.
Speaker: Boah, gute Frage.
Speaker: Also ich glaube, wie gesagt, ja, ich gebe das schon mit, dass es immer mehr Teams gehen wird, dass es auch nicht unwichtig ist und da schon immer ein bisschen mehr Team-Taktik.
Speaker: Aber das ist richtig, wie auf der Straße.
Speaker: Das dachte ich jetzt eigentlich nicht.
Speaker: Das kommt aufs Rennen natürlich drauf an.
Speaker: Ja, zum Beispiel jetzt Trakka, die ersten 50 Kilometer, die sind so unfassbar hart mit diesen drei Bergen.
Speaker: Ich glaube, dass allein danach...
Speaker: schon jetzt nicht, wenn da jetzt Teams fahren würden oder so, jetzt nicht irgendwie ein Team mit vier Helfern noch da wäre.
Speaker: Aber Taktik, ne?
Speaker: Also ich meine, du hast dann den Bug, dann hast du den, ähm, sorry, ich bin manchmal so schlecht, ich bin dann letztens gerade erst als Gast Schmidt
Speaker: Mats Witz, genau.
Speaker: Mats Witz, Schmidt, hast du dann noch den Bug, wie gesagt, und vielleicht noch ein, zwei andere Leute, also die können natürlich taktisch schon ganz anders agieren, aber ja, ich glaube, dieses Ding mit den Helfern, das wird es wahrscheinlich eher weniger, aber halt so dieses Spielen, Leute ihm wegfahren lassen und du musst dann auf einmal agieren.
Speaker: Ich meine, ich habe es ja auch schon gemerkt, wenn du zu zweit am Start warst, wo ich ja auch schon so ein bisschen versucht habe, damit zu spielen,
Speaker: Ja, also klar, auf jeden Fall.
Speaker: Oder halt, wenn ich gegen Speed Company fahren muss, das macht auch keinen Spaß, weil die ja auch versuchen, an den Iron zu spielen die ganze Zeit.
Speaker: Also von daher, ich merke jetzt schon alles von einem sehr kleinen, aber sprich du erstmal, wie du denkst, wie es weitergeht.
Speaker: Wie gesagt, ich glaube, die Teams werden klein bleiben auch, also ich glaube jetzt nicht, dass es da irgendwie 10-Mann-Teams gibt.
Speaker: Wie gesagt, dann ist auch, dass nicht genug Platz dann da
Speaker: Also ich glaube, dass es schon Sinn macht, so 3er, 4er, 5er Teams, das ist auch eine gute Größe und da kann man dann schon so Spielchen eher, ich glaube sowas wird es sein, wie du sagst, ganz gut eigentlich so Spielchen spielen, mal da einen vorschicken, dann sagen, ja jetzt musst du erstmal ein bisschen fahren, weil ich hätte ja theoretisch da vorne einen, aber eigentlich hofft man das zu, also Gravel ist jetzt, was mir auch aufgefallen ist, irgendwie
Speaker: Es hat ja auch der Mats Wirtz gesagt.
Speaker: Gut, bei denen ist es nochmal ganz anders, weil da fällt ja irgendwie jeder seine eigene Radmarke.
Speaker: Da ist ja auch nochmal ganz anders.
Speaker: Ich glaube, wenn jetzt Faktor einen Bug gewinnt, dann sagt der Specialist nicht, boah, cool.
Speaker: Das ist da nochmal ein bisschen komplizierter bei denen, glaube ich.
Speaker: Aber ja, Gravel ist ja momentan schon noch so, dass eigentlich jeder irgendwo Einzelkämpfer ist.
Speaker: Also auch Luca und ich, von uns würde jeder gut fahren wollen oder auch
Speaker: Ja, da würde jetzt ich auch nicht sagen.
Speaker: Ich opfer mich komplett auf für die ganze Saison.
Speaker: Also, wie gesagt, ich kann es echt ganz schwer einschätzen.
Speaker: Ich glaube, es werden mehr Teams, wie du auch sagst.
Speaker: Die werden aber klein gehalten, so wie auch Classified mit 4, 5.
Speaker: Dass es Sinn macht, glaube ich, wo auch möglich was ist, da dann was zu machen.
Speaker: Aber...
Speaker: ja, so in die Richtung.
Speaker: Ja, also auf jeden Fall eine spannende Zeit, ja.
Speaker: Was sind so deine persönlichen Ziele noch?
Speaker: Vielleicht diese, ich meine, du hast schon gesagt, du willst gerne mal Meistertrick machen.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, also, weil die Strecke ist auch nicht schlecht,
Speaker: Also ich kenne sie nicht, aber so auf dem Papier.
Speaker: Ja, aber klar, jetzt mal gucken, wie es noch momentan gesundheitlich ist.
Speaker: Ich bin zwar schon wieder fit, aber auf Gratis ist es noch nicht so ganz perfekt.
Speaker: Aber Trucker... Ach genau, das hast du gar nicht erzählt.
Speaker: Was war?
Speaker: Weil du bist die Hills gefahren, du bist der Sechster, sehr starkes Rennen und dann war jetzt letztes Wochenende...
Speaker: Nee, vorletztes Wochenende solltest du an die Wörthersee fahren.
Speaker: Am 6.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich war schon da.
Speaker: Luca und ich haben uns in der gleichen Nacht irgendwas Magen-Darm eingefangen.
Speaker: Das hat dann die ganze Woche irgendwie auch so hingezogen am Wörthersee.
Speaker: Halt hoher Puls am Rad, hoher Puls in der Nacht.
Speaker: Wenn ich mich schon gesund gefühlt habe.
Speaker: Aber so war der Puls auf dem Rad vor allem war, also Beispiel 180 Watt bei 145 Puls, glaube ich.
Speaker: Es ist schon hoch.
Speaker: So habe ich mich aber auch gefühlt.
Speaker: Also ich habe mich nicht gefühlt wie 180 Watt, sondern ich habe mich auch gefühlt wie diese 145 Puls.
Speaker: Ja, das hat er überhaupt... Ich bin jetzt kein Pulsüberbewerter, aber da ist so eine Range, dass ich sage, okay, da stimmt wirklich was nicht.
Speaker: Dann bin ich auch abgereist mit dem Luca und habe Tage gar nichts gemacht und seitdem irgendwie wird irgendwie Tag zu Tag besser, aber
Speaker: Es ist noch nicht so ganz perfekt, aber wie gesagt, jetzt sind wir noch ein bisschen, jetzt war ich schön am Montag, Ostermontag, hoff, da mir ein paar schnelle Beine abzuholen und dann Sardinien und dann ist Traker natürlich, war jetzt für die erste Saison, Saisonhälfte schon, oder ist das Highlight, steht, ist super wichtig, das Wichtigste in Europa, ich kenne die Strecke, ich glaube,
Speaker: Ich habe ganz gutes Material da am Start oder bringe ein ganz gutes Material am Start und dann würde ich da anknüpfen, wo ich jetzt die ersten drei Rennen auch gefahren bin und ja klar, dann für die zweite Saisonhälfte.
Speaker: Ja, mal jetzt die DM auf jeden Fall, dann die WM in Limburg.
Speaker: Da bin ich auf den Kurs gespannt, aber ist eigentlich vom Terrar her da in der Gegend auch nicht, denke ich, schlecht, aber da muss ich schauen.
Speaker: Ähm,
Speaker: Genau, aber ansonsten sind es für die zweite Saisonhälfte mal hauptsächlich die World Series Rennen.
Speaker: Ja gut, jetzt bin ich zweiter im GC von der Earth Series.
Speaker: Ich hatte damit gar nicht geplant, aber Anfang der Saison, ich glaube, jetzt bräuchte ich noch ein Rennen, das wäre ja Trucker plus Finale, also das wäre jetzt natürlich auch noch, dass ich da ein bisschen ein Auge drauf lege.
Speaker: Wenn ich jetzt
Speaker: da vielleicht nochmal eins einbauen, um ein paar Punkte nochmal zu holen.
Speaker: Genau, so ist jetzt der Plan für die Saison.
Speaker: Okay, nice.
Speaker: Ja, dann sind wir eigentlich auch schon am Ende, aber du erzählst mir nochmal ganz kurz was über deinen neuen Podcast, den du jetzt dann auch hast.
Speaker: Ach so.
Speaker: Ja, der Leon Kaiser und ich, der Leon ist nach wie vor, er ist jetzt auch Privaté auf dem Mountainbike
Speaker: Ja, ich kenne ihn, wir sind die ganzen Nachwuchsklassen eigentlich zusammen durchlaufen ab der U15, waren dann in den Junioren zusammen in der Nationalmannschaft und da haben wir jetzt, dass er ein bisschen von seinen Rennen erzählen kann, Mountainbike, ich ein bisschen vom Wurbeln, reden da über die Rennen, er war jetzt in Brasilien bei den zwei ersten Weltcup-Stüben,
Speaker: Und da erzählen wir so ein bisschen immer.
Speaker: Und genau, der heißt Modus Offroad.
Speaker: Genau, und den kann man wahrscheinlich überall finden, wo es Podcasts gibt.
Speaker: Ich glaube Spotify und Apple.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wir hauen Spotify-Link dann auch.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Und die Qualität wird besser, wir sind am Arbeiten dran.
Speaker: Das war ein bisschen rumpig am Anfang.
Speaker: Ja, aber gut, da müssen wir alle durch und ich gehe immer noch durch, wie du siehst.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, als ich das bei dir gesehen habe, dachte ich mir, okay, weil die Probleme hatten wir auch immer, dass irgendjemand rausgeflogen ist oder was weiß ich.
Speaker: Aber wir haben am Anfang jetzt nicht ganz tief in die Tasche gegriffen,
Speaker: mit Mikros und so, aber wir sind dran und das wird besser.
Speaker: Ja, aber Mikro ist tatsächlich das Wichtigste.
Speaker: Also da lieber einmal richtig investieren.
Speaker: Jetzt haben wir schon einmal ein Set.
Speaker: Jetzt haben wir gelernt.
Speaker: Jetzt haben wir gelernt, jetzt verbessern wir es und gebt uns noch ein, zwei Folgen, dann sind wir auf Kurs.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Okay, sehr schön.
Speaker: Dann weiterhin gute Erholung, dass du irgendwie zurückkommst.
Speaker: Dein Trucker laufen entweder vielleicht über den Weg, aber ich denke mal nicht.
Speaker: Ich fahre ein anderes Rennen und bin an dem Tag, wo du rennfährst, glaube ich, liege ich noch im Bett.
Speaker: Achso.
Speaker: Aber nee, ich denke mal, wir sehen uns da irgendwo und wie gesagt, weiterhin gute Erholung, gutes Trainieren und danke dir für deine Zeit.
Speaker: Dir viel Glück noch in den USA.
Speaker: Danke dir.
Speaker: Genau, noch zwei Rennen jetzt am Wochenende, das Levi-Leibhammer-Rennen, mein wahrscheinlich einziges Straßenrennen dieses Jahr und dann noch Belgian Ruffler Ride in, ja, bei San Diego.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Viel Glück.
Speaker: Danke dir.
Speaker: Wir hören uns.
Speaker: Ciao.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Ciao, ciao.
Speaker: So, wir sind jetzt beim Marcel Meisen, dem amtendolchen Crossmeister, aber auch Botschafter für das Freeride in Aachen und somit natürlich auch Experte für die Strecke vor Ort, weil er auch aus Aachen kommt oder aus der Nähe von Aachen.
Speaker: Hallo Marcel.
Speaker: Hey Paul.
Speaker: Du, erzähl mal was zur Strecke.
Speaker: Wie schwer ist die?
Speaker: Also ist ja jetzt eine neue Strecke vielleicht zum letzten Jahr und genau, hau mal so Perfekts raus, die relevant sind für die Zuhörenden.
Speaker: Ja, also die Strecke ist komplett neu.
Speaker: Eigentlich befindet sie jetzt auf der anderen Seite von Aachen.
Speaker: Der erste Teil geht sehr schön durch den Aachener Wald.
Speaker: Also da ist es ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt, hoch und runter, links und rechts ein bisschen, aber alles sehr flowig und ich glaube, das wird jedem Spaß machen.
Speaker: Und dann geht es so ein bisschen über Feldwege, wie man es vom Gravel kennt.
Speaker: Also, ja, echte Gravelwege.
Speaker: Und dann langsam so die Eifel hoch.
Speaker: Aber es gibt keine schweren Anstiege.
Speaker: Es gibt auch immer wieder Zwischenstücke auf Asphalt.
Speaker: An sich rollt die Strecke sehr gut.
Speaker: Man kann jetzt definitiv nicht sagen, dass das irgendwie, ja, crossartig wäre, wie es die letzten beiden Jahre so ein bisschen gesagt wurde.
Speaker: Also jetzt ist, ja, deutlich, es rollt deutlich besser.
Speaker: Und, ähm,
Speaker: Ja, die Bodenverhältnisse sind auch sehr gut.
Speaker: Also man braucht da keine Angst haben vor dicken Steinen.
Speaker: Es ist alles sehr gut befahrbar und es wird, glaube ich, jedem Spaß machen.
Speaker: Wie waren so die letzten Wochen bei euch bezüglich Regen?
Speaker: Also es ist ja noch eine Weile bis zum Rennen.
Speaker: Das findet ja am ersten Juni-Wochenende statt.
Speaker: Oder ja, letztes Mai, erstes Juni-Wochenende.
Speaker: Und wie ist so die Wetterlage gewesen bei euch?
Speaker: Weil letztes Jahr, weiß ich noch, hat es ja unglaublich viel geregnet.
Speaker: Da war ja bei euch alles über Wasser.
Speaker: Ja, aber ich glaube, das Rennen selbst ging ja dann auch einigermaßen.
Speaker: Ich glaube, dreckig sind wir da nicht geworden wirklich.
Speaker: Im Jahr davor, glaube ich, vielleicht meinst du auch im Jahr davor, wo du gewonnen hast, da war es ja schon ein bisschen matschig hier und da.
Speaker: Kann natürlich jetzt auch passieren.
Speaker: Also tief oder sowas wird es nicht werden.
Speaker: Aber klar, wenn es am Tag selber regnet, dann wird man auch beim Gräser-Rennen ein bisschen dreckig.
Speaker: Aber an sich sind die Wege wirklich sehr fest und sehr gut befahrbar.
Speaker: Jetzt die letzten Wochen war es natürlich sehr trocken, auch wenn wir uns die Strecke mal angeguckt haben, ist man eigentlich nicht wirklich dreckig geworden oder dass das Material eine große Belastung war.
Speaker: Es war alles sehr gut befahrbar.
Speaker: Auch bei der Reifenwahl kann man wirklich, ja, ich würde jetzt einen schnellen Reifen mit etwas Salzprofil wählen, auch nicht zu breit.
Speaker: Ich bin ein 35er Reifen gefahren.
Speaker: Ich könnte mir auch vorstellen, dass jemand wie du das Risiko geht und da mit einem breiten Straßenreifen fährt.
Speaker: Aber ich würde es nicht machen, glaube ich.
Speaker: Ich würde es nicht machen, aber es gibt halt immer wieder schnelle Stücke.
Speaker: Ja, da muss man für sich selber rausfinden, ob das einem dann so viel bringt oder ob...
Speaker: Das weißt du besser als ich vielleicht, wie groß der Unterschied zwischen einem Schwalbe RS oder einem Straßenreifen ist.
Speaker: Aber ja, wenn man schnell durch die Kurven fährt oder fahren möchte, dann ist ein bisschen Seitenprofil, glaube ich, auch nie verkehrt.
Speaker: Okay, also kann man eigentlich gut zusammenfassen, dass man, wenn man, also die meisten da draußen werden wahrscheinlich einen 40er Reifen haben und es ist auch immer Quatsch für solche Events extra neue Reifen zu kaufen, ob es natürlich meine Sponsoren, die jetzt Schwalbe freuen würde, aber man muss auch ein bisschen nachdenken manchmal und da finde ich, wahrscheinlich 40er Reifen hört sich so an, mit schnellem Profil ist halt nicht die optimale Wahl und da sollte man auch, wenn es ein bisschen regnet, gut aufgestellt sein.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Also ich glaube, auch wenn es regnet, ist es nicht so, dass es irgendwie matschig wird, dass man irgendwie extra viel Profil braucht.
Speaker: Ich glaube, selbst dann kann man noch mit einem schnellen Reifen gut fahren.
Speaker: Aber ja, im Juni sollte es eigentlich auch wahrscheinlich ganz gutes Wetter sein, denke ich.
Speaker: Und das ist auf jeden Fall eine Strecke, wo man sich keine Gedanken ums Material machen muss, dass man irgendwas nicht hat.
Speaker: Also man kann wirklich mit dem Rad fahren, was man hat.
Speaker: Auch bezüglich Übersetzung, es gibt da nichts, wo man sagt, oh nein, da komme ich sonst nicht hoch.
Speaker: Also das, was man sonst auch fährt, das reicht völlig aus an Reifen und auch an Übersetzung.
Speaker: Okay, sehr gut.
Speaker: Gibt es irgendwelche Punkte, die du sagst, auf die man achten sollte oder die besonders schön sind vielleicht auch?
Speaker: Ja, wir sind natürlich jetzt ein bisschen, haben es probiert, ein bisschen ländlicher zu machen.
Speaker: Die Eifelfeste natürlich etwas so ein bisschen mehr im Wald hoch.
Speaker: Aber ja, dafür ist es natürlich ruhiger.
Speaker: Da sind wir ein bisschen das Schwierige.
Speaker: Du kennst ja auch viele Rennen im Süden oder sagen wir mal in Spanien.
Speaker: Da hat man vielleicht wenig Verkehr und trotzdem gute Aussicht.
Speaker: Das ist in Deutschland, wo es ein bisschen bebaut ist, natürlich schwierig.
Speaker: Aber ich glaube, jetzt wurde eine ganz gute Wahl getroffen, dass man es sicher absperren kann und trotzdem durch den Aachener Wald eine schöne Strecke hat und dann auch in die Eifel hoch.
Speaker: Eigentlich so ein bisschen das Gegenteil mehr, mehr geradeaus, leicht bergan und wo jeder so ein bisschen seine Stärken ausspielen kann.
Speaker: Okay, sehr schön.
Speaker: Ja, wie eben gerade schon erwähnt, das Rennen findet am 31.05.2025 in Aachen statt und ja, unter free rides, also 3 und dann rides.de findet ihr noch mehr Informationen, aber den Link haue ich euch auch unten in die Shownotes, wo ihr dann einfach alles an nötigen Informationen findet und euch auch noch anmelden könnt bis kurz vor dem Rennen.
Speaker: Von daher, ja, viel Spaß bei dem Event.
Speaker: Marcel, fährst du auch oder bist du einfach wirklich nur Botschafter und winkst am Start?
Speaker: Ich bin vor Ort und bisher hat mich noch keiner überreden können, dass ich fahre.
Speaker: Also ich bin aktuell noch einigermaßen fit, aber geplant ist ein Start jetzt nicht.
Speaker: Aber ja, ich bin auf jeden Fall auch da und
Speaker: Ja, mal gucken, was ich da mache.
Speaker: Und dann gucken wir aber gerne an, wie die Jungs vorne rumfahren.
Speaker: Und bin gespannt.
Speaker: Wird auf jeden Fall, glaube ich, spannender.
Speaker: Also ich glaube, die Strecke gibt es her, dass es ein bisschen mehr zusammenbleibt.
Speaker: Und auch das Finale ist dann aus der Eifel runter, tendenziell eher bergab.
Speaker: Aber kurz vor dem Ziel wird es nochmal ein bisschen schwieriger.
Speaker: Gibt es nochmal einen Anstieg auf einer Wiese.
Speaker: Und ja, ich bin gespannt, erst mal wer am Start ist.
Speaker: Und
Speaker: Wie es ausgeht.
Speaker: Wird hoffentlich ein schönes Event.
Speaker: Ja, glaube ich schon.
Speaker: Ja, sehr schön.
Speaker: Danke dir für deine Zeit und wir sehen uns irgendwo.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Wir sehen uns irgendwo.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Ciao.






