Transcript
Speaker: Der Recruiter -Slam ist Wortkunst, Recruiting -Knowhow, Party und Kreativität. In den Augen von Workwise, ein Cultural -Fit, wie er im Buche steht. Deswegen haben wir uns da was ausgedacht. Ein Recruiting -Talk -Special, die Slammerinnen und Slammer zu Gast. Das Ergebnis stellen wir jetzt vor. Recruiter -Slam 2023, der Backstage -Talk. Direkt von der Slam -Bühne in dein Ohr.
Speaker: Herzlich willkommen zum Workwise Recruiting Talk, heute mit einer besonderen Ausgabe, und zwar der Recruiter Slam 2023 Backstage Talk. Der Recruiter Slam ist eine andere Art von Poetry Slam, wie der Name schon sagt, treten dort nämlich nur RecruiterInnen, bzw. HR, Manager und Co. auf.
Speaker: findet am 26. Oktober statt. Und heute ist einer der Slammer mit dabei. Das war Steffen Wude, HR Business Partner und Agile Coach bei Isabellen Hütte -Häusler. Das ist jetzt ein großer Begriff. Steffen, herzlich willkommen. Magst du uns vielleicht direkt mal erklären, was das so bedeutet und was du da so machst?
Speaker: Ja, sehr gerne. Danke, Martin. Auch danke für die Einladung zum Podcast. Ich freue mich schon sehr auf das Gespräch heute. Und genauso auch auf den Recruiting Slam. Ich habe mich noch nie an einem Fortress Slam teilgenommen. Also bis dann immer als Teilnehmer auf der Bühne. Es ist eine spektakuläre Erfahrung, aber da kommen wir ja gleich noch zu.
Speaker: Also bin gespannt von der Vorfreude. Und erst mal zu mir und zur Rolle. Ich bin mit Steffen Guner, das wäre schon anmoderiert, und bei der Isabelle Nötter, Hessens ältestem Industrieunternehmen, war ich aber mit 500 Jahren Geschichte als HR -Business -Partner tätig und als Referent bei Organisationsentwicklung. Und bei uns ist die Rolle HR -Business -Partner auch so, dass wir für unsere zuständigen Bereiche auch die richtigen Teile mit übernehmen.
Speaker: und in einem Recruiting -Team insgesamt aus dem HAA auch zusammenarbeiten, um unser Recruiting einfach neu aufzustellen, moderner aufzustellen. Und dort habe ich diese dienende Führungsfreude als HAA gefolgt. Und wie sind die Prozesse im ältesten Unternehmen Hessens? Weil man würde ja erstmal denken, okay, da gibt es schon ein bisschen was aufzuräumen.
Speaker: Ja und nein, also das Spannende in dem ältesten Unternehmen Hessens, das nennt sich auch gerne selbst das älteste Start -up Hessens, weil in der Geschichte, also klar man denkt erst mal, die Geschichte ist mega alt, das muss alles voll festgefahren und eingefahren sein, also in der Geschichte gab es immer wieder so
Speaker: intensive Wendepunkte, die einfach zu Transformationen geführt haben und das eben mehrfach wiederholt. Das heißt, das merkt man schon in der DNA des Unternehmens, dass es eine gewisse Veränderungsbereitschaft gibt. Vielleicht ein bisschen mehr Extrempol als ein anderes Unternehmen, wo man stabilitiert hin zu Innovationen. Aber es ist auf jeden Fall in der DNA mit drin. Deswegen ist es nicht so schwer, wie es anhört, die Änderungen anzustoßen.
Speaker: Und ja, wir als Recruiting Team haben uns eben seit letztem Jahr aufgestellt, um ja einen viel stärkeren Kundenfokus ins Recruiting reinzukriegen. Dass wir weniger schauen, was sind unsere Ansprüche an Prozesse als Unternehmen, wie Effizienz, schlanke Prozesse und so weiter, sondern dass wir viel mehr den Blick nach außen haben. Also als Kunden, logischerweise haben wir definiert die Bewerberinnen und Bewerber.
Speaker: ist ja klar, dass wir viel mehr dahinschauen, dass wir Erwartungen haben, wie Ein -Click -Bewerbungen an der Bushalte von Station A zu Station B, eben mal schnell ein bisschen zu droppen. Oder im Prinzip stellen wir uns sehr stark die Fragen, was macht die Menschen eigentlich unzufrieden, wenn es nicht da ist, oder steigert im Endeffekt die Zufriedenheit, wenn es da ist.
Speaker: Aber auch so Sachen, wie das begeistert, wie dein eigenes, womit rechnen sie vielleicht auch gar nicht. Und damit kann man sich überraschen. Und da hab ich eine ganz coole Story, die kann ich vielleicht hier schon... Ja, so können wir da gerade diese Begeisterungssachen, dass wir so Dinge, die machen gleich am ehesten Spaß. Das andere muss halt sein. Macht man zuviel mit, ist nicht alles. Wir haben uns...
Speaker: Längere der Frage auseinandergesetzt, wo haben wir denn eigentlich Kontaktpunkte und Berührungspunkte zu unseren Kandidaten? Und haben parallel eben einen Standort in Bochum eröffnet, einen Entwicklungsstandort und waren da gänzlich unbekannt. Und in dem Zusammenhang haben wir uns dann auch die Frage gestellt.
Speaker: Und dachten dann einfach kurz dran, warum nicht, einfach mal in der Kneipe rekrutieren. Cool. Und da haben wir dann einfach schnell drauf losgesponnen und uns auch direkt umgesetzt, haben uns ein paar Videos organisiert, uns dann abends in der Bermudderdreieck in Bochum, so heißt das Kneipenviertel dort, einen Stand aufgebaut, haben mit einer Kneipe eine Kooperation auf die Weine gestellt, sodass wir dann das eine oder das andere auch an der Uni publiziert und sowas.
Speaker: Und haben uns dann eben an der Theke oder bei Tatapas in der Bar mit den Kandidaten unterhalten. Das war ein Mega -Experiment. So, und das meine ich in Summe damit. Also auch mal auffallen, weil andere Wege gehen, zu testen, zu entwickeln. Und dann dadurch einfach moderner aneinander zu werden. Cool. Ja, kam da was bei Rom bisher bei solchen Events? Das klingt ja schon super spannend.
Speaker: Ja und nein. Also ich glaube, vor allem viele Lernerfahrungen, warum? Das ist eigentlich auch der Aufgrund, weswegen wir es machen. Also einerseits ist es richtig cool, aus diesen formalen Vorstellungsgesprächsettings rauszugehen. Und einfach an der Theke, da kommt auch schon der Erken, es waren nicht so viele Gespräche. Es waren, glaube ich, fünf bis zehn oder so was. Also es war nicht so massig. Waren die spontan oder geplant? Beides. Also manche haben die Option gegeben, sich vorher anzumelden.
Speaker: Dann waren sie geplant, aber auch noch mit dem groben Zeitslot. Also wir wollten jetzt nicht so ganz verbindlich spießig rüberkommen, sondern haben einfach gesagt, ja, hier komm mit dem Zeitslot, wenn es passt, und dann kriegst du ein Bier und Essen auf uns. Cool. Und spontan war es natürlich auch möglich, dadurch, dass wir sehr erklärungswürdige, bedürftige Produkte haben. Und da stand, ja im Prinzip auch, wenn wir alles in dieser Bellenhütte, könnte auch ein Stand von einer Skihütte gewesen sein.
Speaker: Das war ein spontaner Gespräch, der ist hier eher rar gesät. Aber Hauptlearning, weil du da ja nach irgendwas aufbarkst, Hauptlearning wird tatsächlich einerseits muss man das lau bewerben vorher, muss sich auch gut über den Standort klar sein, wann und wo man das macht.
Speaker: Und auch, dass richtig viel Potenzial daran steckt, nicht immer nur in so einem sterilen Meeting -Raum seine Vorstellungsgespräche zu führen, wo die eine Seite sich auskennt, wo die eine Seite zu Hause ist und die andere Seite eben nicht, weil da hat man ja zwangsläufig wieder so ein Nachtgiftbälle, so ein symbolisches zumindest drin. Was beim Arbeitsmarkt ja nicht mehr geplant ist, aber da hat man es in der Symbolik noch.
Speaker: Und das war da einfach anders an der Bahn. Da sind wir auf Augenhöhe unterwegs, haben uns einfach locker über Inhalte ausgetauscht, über das, was der Mensch will, wie es im Gespräch idealerweise auch sein sollte, und was da eben authentischer haben. Das heißt, es wäre vielleicht ein Ansatz für ein Karriere -Event, wenn man einen Talentpool hat, den man dann dort einladen kann oder Zugang bieten kann beispielsweise?
Speaker: Genau so, Optionen gibt es durchaus. Also in dem Fall, weil wir neu an dem Stadtort sind und waren, um Aufmerksamkeit zu erwerken und so weiter, macht es Sinn, definitiv. Ich würde, glaube ich, um es noch mal machen, auch noch einen Schritt weitergehen, dass man sogar, ja, jedenfalls an Universitäten oder sowas, einen so kleinen Biergarten aufbaut, weil dann ist man noch viel näher dran an Zielgruppen.
Speaker: hat der Kontext wenigstens Bezug auch zur Jobsuche. Weil freitags abends im Kleidungsviertel waren jetzt nicht so viele Menschen, die auch wirklich Bock hatten, sich jetzt über Kelle oder Heiz, vielleicht liegen wir auch ein bisschen daran. Also wenn man den Kontext ein bisschen stauer betrachtet, wie zum Beispiel freitags nach der letzten Vorlesung um 14 Uhr an der Uni, dann
Speaker: Dann hat man ein bisschen mehr Scheiß. Cool. Jetzt hast du das Thema Kundenzentrierung als Ausgangspunkt für eure Verbesserungen angesprochen. Wer sind denn die Kunden typischerweise bei euch?
Speaker: Also es hängt sehr an Berufsgruppen oder von Berufsgruppen ab im Endeffekt. Also wir sind ein Hildorado für Techniker, Interneure. Deswegen ist das unsere Hauptzielgruppe. Aber natürlich suchen wir das große Unternehmen auch in vielen anderen Bereichen. Ehe, sei es mal IT -Abteilungen oder sonstigen Unterstützenden.
Speaker: Bereichen suchen wir auch immer mal wieder. Deswegen haben wir eine recht heterogene Gruppe, allerdings sehr nah immer am technischen Bereich oder Verständnis. Und wie seid ihr bei dieser Customist Intricity vorgegangen? Habt ihr dann beispielsweise, und so hatten es wir mal gemacht, auch so Candidate Personas erstellt oder Kandidatenprofile oder war das eher basierend auf der alltäglichen Erfahrung?
Speaker: Unimentär haben wir schon mal versucht, auch in Verbindung oder in Kooperation mit dem Marketing das zu tun. Es gab eine große Recruiting Night hier im Hause. Das war übrigens vor meiner Zeit, da kann ich da nicht so viel drüber berichten, aber das war der Startpunkt hier im Unternehmen, ich glaube 2021, 2021.
Speaker: Recruiting gänzlich neu zu denken. Da wurden natürlich Personas gezeichnet, wobei die auch immer Herausforderungen mit sich bringen und das irgendwo auch einschränken. Deswegen versuchen wir das möglichst schon.
Speaker: einerseits nahbar zu machen. Wir haben, weil ich hier jetzt primär im Recruiting -Team kürzlich mit einem interessanten Modell gearbeite, das Cano -Modell. Ich weiß nicht, wie das was sagt. Das ist eigentlich ziemlich cool gewesen, um überhaupt einen Überblick über auch unsere Prioritäten zu bekommen, den Blickwinkel aus Kundensicht einzunehmen und auch sehr schnell Klarheit darüber zu erlangen, was machen wir eigentlich nur für uns.
Speaker: Und wo können wir was reduzieren? Wo dürfen wir auf keinen Fall reduzieren? Und dann auch hin die Frage, wo grenzt der Wettbewerber ab? Ein bisschen zu OV können wir auch mal überraschen. Ein Thema würde mich da besonders interessieren. Du hast nämlich vorhin in dem Nebensatz angesprochen, One -Click -Bewerbung oder den CV an der Bushaltestelle rein hochladen.
Speaker: Also wir versuchen es auch so einfach wie möglich zu machen und predigen das auch, aber trotzdem denke ich, ich meine, das ist doch eine große Entscheidung, oder? Das ist doch eine neue Stelle anzutreten, die man in der Regel ja auch auf Jahre plant, in der man jede Woche irgendwo 40 Stunden verbringt. Also glaubst du, es ist wirklich notwendig, dass es so einfach geht oder verliert das dann auch nicht irgendwo eine natürliche Hürde, die für die Wichtigkeit dieser Entscheidung in Ordnung ist?
Speaker: Ja, das ist ein gutes Argument. Ich sehe auch noch ein anderes Risiko dabei, dass ich das noch kurz dazwischen schieben darf, weil wenn wir, oder das sehen wir gerade, wenn wir über LinkedIn die Stellen vermehrt publizieren, dass wir sehr viele, also random CVs einfach fast schon in der Span -Natur zugeschickt bekommen. Und das Risiko ist natürlich auch
Speaker: dass man dann viel weniger Zeit sich nehmen kann, um inhaltlich auch in die Tiefe zu gehen in den CWs. Das ist auch noch ein Risiko, was damit verbunden ist, wenn man die Hürden zu niedrig macht. Das andere Thema ist für mich aber auch,
Speaker: worauf kommt es denn wirklich an in dem in dem Bewerbungsprozess und viel wichtiger als sich perfekt vom formulierten Einschreiben hinzugeben, was oftmals eigentlich in 99 Prozent der Fälle ohnehin Copy -and -Paste ist oder Chat -GPD -Mittel oder genau oder das oder das oder halt Wikipedia -Sätze, keine Ahnung, was alles drinsteht, also von uns.
Speaker: Also aus Höflichkeit lesen wir es, wenn da was drinsteckt, muss man wirklicherweise sagen. Aber ich persönlich lebe da nicht wie raus. Sondern mein Blick liegt ohnehin erstmal nur auf den Lebenslauf, sind dort Verknüpfungen, Anköpfungspunkte und dann geht es ins Gespräch rein. Und das ist ja ohnehin das Hauptsächliche im Verfahren. Idealerweise hat man auch ein bisschen Persönlichkeitsdiagnostik gegeben, aber ich möchte auch meistens für höhere Stellen.
Speaker: Und das ist ja ein viel valideres Verfahren, als dann den Hauswand über hochzuhalten mit dem Anschreiben und so weiter. Deswegen aus meiner Sicht reicht das CV meistens schon aus. Und von einer Bushaltestelle zum nächsten könnte man ja auch noch darüber spekulieren, ob es nicht auch realistisch ist, wenn man die Zeugnisse in der Cloud hat, die noch anzuhängen.
Speaker: Jetzt ist das Prozessthema ein Teil der Optimierung. Gab es noch andere Dinge, die ihr optimiert habt aus dieser Kundenzentrierung heraus?
Speaker: Ja, also wir sind mittendrin im Prozess, wir sind ganz gespannt. Wir kommen daher noch lange nicht zu Ende, sondern eigentlich stehen wir mitten am Anfang und glauben auch, dass der Anfang noch eigentlich immer während wird, weil auch einfach die Innovationszyklen ja recht kurz sind. Wer weiß, wie lange StepStone noch gibt, jetzt ist LinkedIn aktuell, wer weiß, wie lange das noch ist.
Speaker: Welche Implikationen haben wir aktuell noch? Wir stellen uns einerseits als Recruiting -Team Agila auf. Das heißt, wir haben den Grundfokus mit drin. Wir haben auch diese Iterationsschleifen mehr drin oder arbeiten uns da rein, dass wir da mehr reinkommen.
Speaker: und mehr über Hypothesen arbeiten. Und das ganze Test zeigt sich an einem Wochenbeispiel eben sehr gut. Wir hatten die Hypothese, abends in der Kleine ist es niederschwellig, wir kommen schnell in Kontakt, gehen raus, testen es, werten es aus und anschließend gehen wir eben in die Weiterentwicklung oder stoppen das Ganze, wenn es nichts bringt. Und gibt es da andere Tests oder Dinge, die ihr noch geplant habt, die in eine vergleichbare Richtung gehen?
Speaker: Ja, wir haben jetzt gerade noch eine kleine Sommerpause und starten jetzt im Oktober weiter. Grundsätzlich ist jetzt der nächste Schritt für uns wirklich, dass wir einerseits mehr über Videocontent gehen wollen im Recruiting, weil das wurde noch viel zu dünn aufgestellt. Wir haben schon mal einen Testballon jetzt über LinkedIn gehabt für eine Stelle, die war aber erstens noch zu lang und so weiter. Also auch ein paar Learnings, die wir rausziehen können.
Speaker: Da wollen wir reinwachsen und uns weiterentwickeln. Und andererseits dann vor allem auch in der Prozessbeschleunigung noch einiges rausholen. Und die Stellenanzeigen überarbeiten wir momentan. Und das ist auch ein sehr spannender Punkt, da können wir auch noch kurz bleiben, weil wir da auch schon mal einen Testballon hatten.
Speaker: wo wir wirklich eigentlich fast alles rausgestrichen haben und es so minimalistisch versucht haben, wie möglich. Und es ist ja häufig so, dass man hört, man braucht gar nicht so viel, viel mehr auf Soft -Skills achten und so weiter. Und das Feedback dazu war spannenderweise. Jetzt weiß ich ja gar nicht, ob ich mich da wirklich bewerben sollte.
Speaker: über den Weg finden, weil wirklich so einen guten Weg raus, erstmal über das Radikale weglassen, wo kommt es denn wirklich an? Aber Qualifikation spricht schon viele Menschen an, dass sie noch drinstehen. Ja, vor allem das glaube ich auch. Ich glaube, in vielen Stellen am zeigen, also viele wirken für mich halt, da könntest du auch ein Marketing -Manager -Template nehmen für die Marketing -Managerrolle und viele vermissen aus meiner Sicht irgendwo eher die Individualität oder die Sprache des Unternehmens.
Speaker: Und da sehe ich schon eine große Veränderung. Ich hatte jetzt Rollen, bei denen ich Hiring Manager war. Wegen der Kürze der Zeit wurden die im Recruiting -Team geschrieben und das war auch
Speaker: gut, das war sehr gut, nur hat dem irgendwo die Perspektive von mir als Hiringmanager gefehlt. Und ich habe gemerkt, dass sich die Bewerbungen schon sehr stark verändert hatten und auch mehr geworden sind, als ich mehr Persönlichkeit, mehr Nuancen irgendwo habe mit einfließen lassen in den Aufgabenbereich, in die Anforderungen. Einfach, dass es ein bisschen greifbarer ist und oft sind die Aufgaben
Speaker: sind einfach nur irgendwo die Aufgaben da, baue Marketing -Kampagnen auf, Messe -Marketing -Kampagnen, Kollaboration mit den Menschen, whatever. Anforderungen, Marketing -Erfahrung, so viele Jahre Studium -Marketing und OBS -Corp und agil, freundlich, whatever. Aber es vermisst total häufig diese, wie sieht denn das Team da hinten dran aus, was macht das, was ist wirklich die Besonderheit in der Organisation und die gibt es eigentlich.
Speaker: in fast allen Organisationen irgendwo diese speziellen Dinge und in allen Teams. Und das sehe ich schon bei Kunden, wenn man das mehr rauskitzelt und auch aus der Recruiting Perspektive die Hiring Manager oder die Teams diese Themen besser fragt, dass das die Stellanzeigen enorm aufhören kann.
Speaker: Und da war auch das Feedback der Kandidaten bei der Rolle speziell, dass man sich das ideal hat vorstellen können, wie das am Ende aussieht. Bei Lagging Ascenderungen, wie arbeitet man zusammen, wie kommuniziert man, wie laufen die Prozesse ab. Sehr spezifischer Einblick in diese Rolle zu geben, das fand ich super.
Speaker: Ja genau, also das ist ein definitiv wichtiger Punkt und es ist natürlich total schwierig, dass über so ein Platt Papier, das ist ja nicht mehr, aber das ist ja schon meistens noch in der Form irgendwie gestaltet, rüberzubringen, was das Thema ausmacht. Deswegen macht es ja auch so viel Sinn, mehr über Video zu arbeiten. Also Fotos waren ja schon die nächste Reproduktionsstufe und Videos bringen dann ja noch viel mehr
Speaker: Das merkt man ja auch bei Corporate Influencer, wenn man mit denen spricht oder wenn die von anderen angesprochen werden, wenn die Videos produzieren und irgendwo auf Netzwerkveranstaltungen haben die Menschen wirklich das Gefühl, die kennen den Menschen, obwohl sie das gesehen haben. Das gleiche gilt ja dann auch für Unternehmen. Wenn wir uns da noch besser aufstellen mit Video -Content, dann sind wir einfach nahbar und transparent.
Speaker: Transparenter, vorher schon. Ja, dann viel Erfolg bei der Weiterentwicklung. Dort klingt auf jeden Fall sehr spannend. Jetzt wollen wir über ein anderes Thema heute noch sprechen, und zwar den Recruiter Slam. Du hast gerade schon gesagt, das ist dein erster Poetry Slam. Das heißt, du bist wirklich komplett unerfahren, was das angeht? Oder ist das ein Thema, was du irgendwo so nebenbei verfolgsbetreibst?
Speaker: Überhaupt nicht. Also... Wie bist du denn dort gelandet? Das war ganz wichtig. Ich war auf der Konferenz -System -Schacht in Duisburg von dem Marcel Witten. Mega -Veranstaltung. Kompliment nochmal an der Stelle an Marcel. Und ein Kollege hat mich mit dem Michael Witts dort vertraut gemacht. Und dort im Nachhinein hab ich halt von ihm geschwärmt, was er cooles macht. Ganz spannend. Und hat darauf hingewiesen, der macht übrigens auch so einen Recruiter -Slam.
Speaker: Das wäre doch eine spannende Challenge. Und dann haben wir uns auch so ein bisschen unterhalten. Wer von uns beiden meldet sich denn jetzt an? Und dann habe ich Michael, nachdem wir uns geeinigt haben, geschrieben. Hast du noch einen Cut? Ich würde gerne mal mitmachen.
Speaker: Das Einzige, was ich bisher mit Bob Resem zu tun hatte, war, dass ich vielleicht drei oder vier Mal auf einem war. Dann war das auch im Verlauf von zehn Jahren. Das ist auch schon alles. Aber was reizt dich denn daran? Also es ist ja schon eine Nummer, sich dort auf die Bühne zu stellen.
Speaker: Also, hast du andere Situationen schon gehabt, in denen du in dieser Form im Mittelpunkt gestanden bist? Mit so einem Thema? Ja, also grundsätzlich mache ich das schon ganz gerne. Also im Job habe ich natürlich auch Workshops oder Video und so weiter. Also auch mal größere Veranstaltungen. Das macht mir schon Spaß im Sommer. Das ist natürlich eine andere Nummer, weil es nicht so künstlerisch anspruchsvoll ist.
Speaker: Klar kann man Workshops auch ein bisschen klinischer machen, aber egal. Aber was mich daran reizt, ist einmal, dass es was Neues ist. Es ist spannend, einfach diese Erfahrung zu haben. Es ist mit Verknüppung von zwei Sachen, die man erstmal nicht miteinander in Verbindung bringt. Deswegen einfach Innovation, Deluxe. Und es spricht mich einfach vom Typus her an. Deswegen hatte ich einfach diesen Bock, mich anzumelden und dieses Experiment mal mitzumachen.
Speaker: Ob es jetzt gut würde, keine Ahnung, können die Leute entscheiden, die zuhören. Ich habe selbst ein erstaunlich gutes Gefühl, weil ich habe zwischendurch dann auch mal gedacht, wo ich, ich weiß nicht, kennst du vielleicht aus dem Studium auch noch so die Angst vorm leeren Blatt. Ich saß dann da wirklich drauf gegrübt und dachte, scheiße, was hast du dir angetan? Und es kamen, also Ideen hatte ich schnell für Texte, aber es kamen keine Frauen. Und das war eine scheiß Situation bis letzte Woche.
Speaker: Das heißt, wie weit bist du, wenn ich fragen darf, mit Blick auf das Datum? Wir haben noch drei Wochen. Ich bin jetzt fertig. Echt? Wow, okay, cool. Also, das war richtig... ist gut. Also, was hatte ich gerade gesagt? Also, bis... jetzt kann ich mal nicht mehr angefangen haben zu schreiben. Also, Überlegungen habe ich mir schon seit längerem gemacht und immer mal Ideen generiert, wieder verworfen.
Speaker: Dann versucht man mit den Ideen halt auch was zu schreiben. Und da sind auch wiederum viele Ideen dann verworfen worden. Und irgendwie hatte ich jetzt zwei erstaunlich gute Texte. Und bin gerade so rumgeladen, dass ich aber gerade Bock habe, mich noch auf mehr Brody's Lens anzuweisen. Ach, cool. Freut mich. Und auf welcher Seite warst du hier? Da habe ich bisher unterschiedliches gehört. Ist zu viel Text am Ende oder war es schwierig, die Zeit zu füllen?
Speaker: Also erst hatte ich kürzere Texte in beiden Fällen und habe dann noch ein bisschen überlegt, wie man dem noch ein bisschen mehr individuelle Note reinbringen kann. Und dann wurde es auch schnell mehr. Also ich bin jetzt bei, ich glaube, einmal viereinhalb und fünfeinhalb Minuten. Und sechs darf ich. Also ich hoffe, das passt. Cool. Und ohne zu viel zu verraten, kannst du uns einen thematischen Einblick geben, vielleicht auch grundsätzlich, welche Themen dich gereizt haben und vielleicht auch ein Stück weit wohin die Reise jetzt ging.
Speaker: Ja, ich überlege gerade, was ich sagen habe. Ein bisschen Spannungspunkte ist ja auch ab. Weil in dem zweiten Text, ich weiß auch noch nicht, welchen nimmt man eigentlich, den Besseren in der Form oder den Schlechteren? Das sind schwere Fragen. Je nachdem, wie selbstbewusst man ist, dass der Schlechter der immer noch reicht, glaube ich. Ich glaube, ich wäre so jemand, ich würde den Besten in jedem Fall, ich hätte Lust, den Besten, glaube ich, am Anfang zu nehmen. Aber ich glaube, es ist okay.
Speaker: Er kommt bereits halt auf Folgen der Besseren nicht. Also wenn man dann rausblickt und der Besseren nicht... Ja, klar. Das glaube ich auch scheiße. Das war die Frage noch mal. Die Frage war Einblick in die Themen und welche... Ja, also ich habe... Also Brainstorming ist voll mein Ding, deswegen hat es voll viele Themen. Und in dem einen Text nehme ich auch das Publikum mit auf meine Brainstorming -Tour. Deswegen kann ich nicht so viel geraten. Aber wer dabei ist, der rast.
Speaker: was mir alles durch den Kopf gegangen ist und das waren coole Themen. Und thematisch, ein bisschen, das kann ich ja sagen, geht es einmal um, da habe ich mich einfach mal gefragt, was gibt es denn im Recruiting überhaupt und was für Analogien gibt es dazu. Und habe versucht, möglichst bildhaft zu beschreiben in Reihen vor.
Speaker: Das andere Thema war eine super bekannte Serie aus den 2000ern oder so und die Verknüpfung zum Recruiting. Verrate ich zu viel, wenn ich die Serie verrate? Ich weiß es nicht.
Speaker: Nee, kann ich ja sagen. Kann ich ja sagen. Nee, Wasser Zaubermedium hat mit Recruiting zu tun. Ist so der Hintergedanke davon. Viel mehr verrat ich jetzt aber nicht. Darf ich fragen, warst du schon mal auf einem Recruiter Slam oder hast du dir wahrscheinlich dann nicht mit der Vorgeschichte oder hast du dir alte Vorträge schon ansehen können?
Speaker: Ich habe auf YouTube ein bisschen gestöbert, aber so viel mit der Geschichte auseinandergesetzt habe ich mich jetzt auch noch nicht. Und wie hat es dir gefallen, was du gesehen hast? Voll gut. Ich bin so gespannt. Selbst wenn ich daraus liege, ist es egal. Es ist einfach spannend, auch die anderen Texte zu hören. Ich finde es cool, dann auch die anderen
Speaker: Slammerkollegen kennenzulernen. Das wird auch echt lustig und eine richtig gute Truppe. Und deswegen, der Weg ist das Ziel an der Stelle. Ja, schön. Wenn du für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer jetzt noch mal die Werbetrommel rühren müsstest, was würdest du denn sagen, warum sollte man unbedingt vorbeischauen am 26 .10.?
Speaker: weil es, glaube ich, so die spektakulärste Beknüpfung von zwei Dingen ist, die ohnehin zusammengehören. Chronisch, dass sie es jetzt zusammenfinden, so richtig. Und zwar Recruiting und Poesie. Es hat so viel mit dem zu tun, was wir als Recruiter ohnehin täglich machen. Sich zu überlegen, was möchten Menschen, was brauchen Menschen, gleichzeitig Dinge mit Worten zum Schreiben.
Speaker: mit Spannungsfeldern kämpfen. Also es ist einfach großartig, diese beiden Dinge zu verknüpfen. Und dazu ist das Event natürlich auch großartig. Valtry Slam kennt ja jeder, da nimmt jeder gerne teil und das war mit einem Jobbezug, also was gechillt ist. Und es wird Spaß machen, also kommt gerne eine dazu.
Speaker: Cool, glaube ich auch. Das macht Lust auf mehr. Ich freue mich auf jeden Fall auch sehr, mir das Ganze anhören zu können am 26 .10. Stefan, vielen Dank, dass du dabei warst. Danke für die Einblicke in den Recruiting -Alltag bei dir und danke auch für die Einblicke, die du ins Gewehrt hast in deine Texte. Ich freue mich da sehr drauf. Das war der Backstage Talk zum Recruiter Slam 2023.
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