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#15 Mortal Mando Mario Astronaut killt Bill in Nürnberg

Ein seltsames Film-Paar
Ein seltsames Film-Paar

65 plays · May 31, 2026

Kay & Thorsten sind samt besonderer Popcorn-Eimer zurück in Ihrer Film-WG. Neben aktuellen Kino- und Streaming-Veröffentlichungen geben die beiden einen Ausblick auf die kommenden Kinoattraktionen des Sommers.

Transcript

Speaker: Torsten!

Speaker: Torsten!

Speaker: Ja?

Speaker: Ich bin wieder da!

Speaker: Wir können jetzt loslegen und... Ja, ich sitze hier auf dem Sofa!

Speaker: Äh...

Speaker: Wie siehst du denn aus?

Speaker: Was hast du denn da für einen Eimer auf dem Kopf?

Speaker: Ja, es ist mein neuer Mandalorianer-Helm.

Speaker: Ich bin nämlich jetzt der Film-Vigirianer und ich kann dir sagen, du wirst mein Gesicht erst dann wieder sehen, wenn die Scheißbude hier endlich mal aufgeräumt wird.

Speaker: Aber ich war doch noch gar nicht hier.

Speaker: Ich hab doch mein Popcorn hier jetzt gerade erst noch mit dabei.

Speaker: Ja, und jetzt verteilst du das hier überall schön wieder auf dem Boden rum.

Speaker: Ich kann es unter dem Helm durchsehen.

Speaker: Frage dich nicht.

Speaker: Ja, das ist der Weg.

Speaker: Na super.

Speaker: Hier sind zwei alte Knacker, die es immer besser wissen.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Ein Filmhaushalt mit zwei oder mehr Meinungen.

Speaker: Na super, nehme ich den jetzt ab, weil die Moderation wird sehr stickig unter diesem Popcorn.

Speaker: Ja, ein totaler Irrsinn.

Speaker: Willkommen, liebe Leute, hier bei unserer kleinen lustigen Film-WG.

Speaker: Wir waren tatsächlich gerade beide im Mandalorianer und haben den Irrsinn live erleben dürfen.

Speaker: Auch vor allem tatsächlich den Irrsinn an den Kinokasten bzw.

Speaker: an den Kinotheken, was es nicht alles für irrsinnige Merchandise-Sachen gibt.

Speaker: Du hattest ja letztens selber gar noch

Speaker: Ich weiß gar nicht, war das nicht auch irgendwie so ein Alien-Shiel oder so?

Speaker: Ich hätte den Alien Bucket noch.

Speaker: Genau, den Alien Bucket hattest du dir da noch besorgt.

Speaker: Aber was da jetzt inzwischen für einen Irrsinn bei Mandalorianer abgeht.

Speaker: Es gibt einen Helm, es gibt haufenweise Plüsch-Grogus in allen Formen und Farben.

Speaker: Es gibt auch Popcorn einmal mit Grogu am Rand drauf, habe ich gesehen.

Speaker: Genau, genau, haben wir auch gesehen.

Speaker: Aber Tanja ist sogar auch schon...

Speaker: Geheiz versucht, ob nicht vielleicht doch, aber die Schlangen waren alle viel zu lang und das haben wir dann gelassen.

Speaker: Es gab sogar, und da habe ich einen Knirps im Kino gesehen, das war insofern toll, es gab es zwar wohl da im Kino nichts zu kaufen, aber der hatte tatsächlich so diesen Kampfläufer, diesen 8080 als Popcornbecher und der hat den, ich war

Speaker: So begeistert, ob der Begeisterung dieses Knirpses.

Speaker: Das Problem ist, dass die Form dazu führt, dass natürlich nicht so viel Popcorn da reinpasst da oben.

Speaker: Die Portion ist relativ klein, die da drin ist.

Speaker: Ja, ich glaube, das war dem Knirps aber auch egal.

Speaker: Der hat das Ding umklammert mit innigster Liebe.

Speaker: Der hat es die ganze Zeit nicht losgelassen, als wenn sein Leben davon abhinkt.

Speaker: Toll.

Speaker: Würde ich genauso tun, würde ich genauso machen, wenn ich so einen hätte.

Speaker: Das Problem ist aber auch, das ist gar nicht so einfach, weil ja in jedem Kino nur der ein oder andere Popcorn einmal angeboten wird, nicht überall alle, sondern das ist ja immer nach Kinoketten so ein bisschen aufgeteilt und

Speaker: Es ist, sie sind relativ schnell ausverkauft, sind im Laden schon sehr teuer.

Speaker: Also man zahlt regelrecht so um die 50 Euro mittlerweile für einen etwas besseren Popcorn-Eimer oder Becher.

Speaker: Es sind ja keine Eimer mehr, es sind ja Konstrukte.

Speaker: Ja, es ist ja alles Mögliche.

Speaker: Und sie sind schnell weg und sie steigen auch im Internet schnell im Wert.

Speaker: Weil ich habe das Gefühl, dass die Hälfte der Dinger schon von den Kinomitarbeitern im Hintergrund in großen Popcorn-Säcken...

Speaker: ...mach zum Kino geschleift werden, um sie dann für den doppelten Preis oder für den anderthalbfachen Preis bei Ebay einzustellen.

Speaker: Und das ist mittlerweile eine neue Sammelleidenschaft auch bei vielen Leuten.

Speaker: Jetzt fängt man an plötzlich geile und das muss man sagen, da gibt es ja wirklich richtig coole Sachen.

Speaker: Wir werden auch nachher noch was zum Thema Masters of the Universe...

Speaker: den Ausblick geben.

Speaker: Da sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Speaker: Nachdem ich das gesehen habe, was hier von der Filmmesse in Las Vegas da präsentiert wurde, sind da überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt, was Popcorn, Behältnisse, Gefäße, Kunstwerke, will man es teilweise nennen, da auf uns zukommt.

Speaker: Aber dazu später, glaube ich, mehr.

Speaker: Also wenn ihr eine neue Sammeleidenschaft braucht, fangt an Popcorn einmal zusammen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und es funktioniert, vor allem, oder wenigstens, ob das flächendeckend funktioniert, weiß ich nicht.

Speaker: Es gab ja jetzt, wann war es, vor einer Woche ungefähr auch ein 40 Jahre Geburtstagsscreening von Top Gun.

Speaker: Selbst dafür gab es nochmal Spezialeimer für horrendes Geld, quasi wirklich so einen kompletten Pilotenhelm.

Speaker: den du so aufmachen konntest und der dann halt wirklich so komplett gefüllt werden konnte.

Speaker: Wirklich monumentales Teil, ganz im Gegensatz zu dem Mandalorianer-Helm.

Speaker: Aber das Entscheidende, das Kino gestern, das war rappelrappelvoll, vorne im Foyer schon.

Speaker: Und du hast da haufenweise Leute, auch vor allem viele Mädels gesehen, die diese ganzen Grogos da gekauft haben.

Speaker: Da sind ganze...

Speaker: Trüppchen bis an die Zähne bewaffnet mit diesem Merchandise in die Kinos marschiert.

Speaker: Sensationell.

Speaker: Und bei so Preisen wie, also für diesen Mandalorianer-Helm, also dieses Menü, was man da kaufen musste, durfte man 92, in Worten 92 Euro hinlegen.

Speaker: Oh.

Speaker: Da muss man schon schlucken.

Speaker: Wenn man dann sieht, wenn man jetzt wirklich einen 1 zu 1 Mandohelm bekommen hätte, der auch noch halbwegs gut aussieht, hätte ich ja sogar auch noch ein Auge zugegeben.

Speaker: Meinst du, dem man sich so wie ich hier auch so aufsetzen könnte?

Speaker: Ja, so einen richtigen, im Zweifelsfall.

Speaker: Aber egal, auch zum Insregalstimmen.

Speaker: Aber das Ding ist ja...

Speaker: Das ist ja nicht mal Kinderkopffuß.

Speaker: Nein, das ist ja alles, ja und das ist meistens auch relativ billiger Plastik, muss man auch dazu sagen.

Speaker: Es gab ja auch zu den Fantastic Four einen geilen Popcorn-Eimer, der das Auto dargestellt hat, wo man vorne quasi die Motorhaube aufgeklappt hat, um das Popcorn rauszunehmen, dieses Raketenauto, was sie hatten.

Speaker: Es gab ja auch schon ganz viele geile andere Geschichten halt.

Speaker: Wie gesagt, ich glaube, das ist ein neues Thema, da können wir mal eine Spezialsendung drüber machen, wer hat den geilsten Popcorn-Eimer, weil da könntest du mittlerweile ganze Regale mit befüllen.

Speaker: Es gab zu Nosferatu und Sarak halt zum Beispiel auch, ja, habe ich auch gesehen.

Speaker: sich viele, selbst in der Schauburg sogar noch im Nachhinein bedient, weil da sind die wohl gar nicht gut weggegangen, aber haben viele das dann eingesagt.

Speaker: Ja, die hatten auch ein DeLorean von Zuck in die Zukunft als Popcorn-Einweiter stehen zum Beispiel.

Speaker: Aber da war es auch wieder bei 50 Euro.

Speaker: Ich glaube, der Sarg kostet nur 20.

Speaker: Aber ich habe auch gesagt, so spannend finde ich den Sarg jetzt auch nicht, um mir da Popcorn rauszuklauben.

Speaker: Also so Gothic verliebt bin ich dann doch nicht, als dass ich dann da einen Sarg verbräuchte.

Speaker: Nee, das ist höchstens als ein wunderschönes Gimmick zu Halloween, wenn man da so Blutkorn reinpackt vielleicht.

Speaker: Ich finde, das ist ja eher was, um es ins Regal zu stellen, wenn es gut aus sieht.

Speaker: Also ich würde da auch zu Hause nicht weiter Popcorn draus essen, sondern würde mir das Ding eher ins Regal stellen.

Speaker: Aber wie gesagt, kommen wir da später nochmal drauf.

Speaker: Reden wir doch über den Filmstart jetzt dieser Woche, den Filmstart überhaupt, auf den lange und viele, auf den viele lange gewartet haben.

Speaker: Ja und gehofft.

Speaker: Star Wars kommt zurück in die Kinos.

Speaker: dann mit... Nach sieben Jahren, neun Jahren, ich weiß es gar nicht mehr.

Speaker: Sieben Jahren, jetzt knapp etwas über sieben Jahre.

Speaker: Und vor allem, sagen wir mal so, mit dem...

Speaker: Thema, also mit der Ikonographie, also mit dem Team, das Star Wars eigentlich wieder aus dem Dreck gezogen hat nach den letzten Kinofilmen, war besonders die Fangemeinde ja doch, also nicht nur sehr entzweit, sondern erzürnt geradezu und ausgerechnet die Überraschung.

Speaker: Ja gut, die Fangemeinde ist ja auch immer ein ganz schwieriges Thema.

Speaker: Ja, aber gerade dabei, egal ob Star Trek oder sonst, aber generell, es war sehr flächendeckend, also das Urteil, auch generationenübergreifend.

Speaker: Ich bin ja auch der Star Wars Serien müde geworden, muss ich ja mal so formulieren.

Speaker: Ich habe mir einige schon gar nicht mehr angeguckt, deshalb kann ich mir da kein Urteil darüber erlauben, aber selbst so hochgelobte Serien wie Andor, die du ja auch gut findest, fand ich zum Beispiel stinkelangweilig.

Speaker: Hat mich überhaupt nicht gecatcht.

Speaker: Ich fand, das einzige, wirklich die einzige Serie von all diesen Serien, die da jetzt gelaufen ist,

Speaker: Das war also auf allen voran der Mandalorianer.

Speaker: Das habe ich gesehen und war von Anfang an total begeistert und habe gedacht, geil, ein Italo-Western im Weltall.

Speaker: Und das mit Star Wars-Feelings, wie man das hinbekommt, ist schon super.

Speaker: Hat mich damals richtig begeistert.

Speaker: Die zweite Staffel dann noch mehr.

Speaker: Über die dritte brauchen wir, glaube ich, nicht reden.

Speaker: Aber die war halt nicht so toll.

Speaker: Ja, doch, müssen wir tatsächlich.

Speaker: Weil ich habe es tatsächlich gemacht.

Speaker: Ich habe mir jetzt...

Speaker: Vor Beginn, ich habe ja Disney Plus im Moment nicht mehr und ich hatte ja auch den Fehler begangen, Disney werden wir auch nochmal ein sehr ernstes Wörtchen gleich nochmal speziell drüber fallen lassen, weil die physischen Auswertungen dieser Serien, das war ja sowieso lange vakant, ob da was kommt und dann kam was und das aber auch nur maximal überteuert.

Speaker: Und dann war es auch irgendwie weg und da noch dran zu kommen war auch schwierig.

Speaker: Ich habe es dann trotzdem jetzt im Nachklapp noch geschafft, mir diese Boxen zu besorgen, zu preisen, wo ich mir nicht ganz die Augen für nachträglich ausreißen muss.

Speaker: Wenn du 97 Euro für einen Mandohelm ausgeben kannst, dann kann ich...

Speaker: Oder 96.

Speaker: 92 hast du gesagt, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, um Gottes Willen, nein.

Speaker: Und ich habe mir die jetzt tatsächlich nochmal angeguckt und ich hatte auch so in Erinnerung, also die ersten beiden Staffeln waren natürlich erhaben und das ist es auch.

Speaker: Ich glaube, es gab keinen in den letzten Jahrzehnten, möchte ich behaupten.

Speaker: größeren Star Wars Moment als das Finale der zweite Staffel.

Speaker: Erwachsene Männer in Gruppen, die schluchzend vor Monitoren hungern.

Speaker: Unglaublich.

Speaker: Wirklich unglaublich.

Speaker: Mich eingeschlossen tatsächlich auch.

Speaker: Also das war, weil mich hat das, dieses Finale da in der zweiten Staffel auch ganz kalt aus dem linken Feld erwischt, weil ich da gar nicht dran gedacht habe, dass die da in die Richtung da auch nochmal gehen.

Speaker: Sei es drum, egal.

Speaker: Auch letzte Woche noch geguckt, also mit Junior zusammen, weil der kannte das ja noch gar nicht.

Speaker: Der war da noch zu jung für und jetzt ist er in einem Alter, wo man sowas gucken kann.

Speaker: Und er war auch begeistert und war auch vom Film begeistert.

Speaker: Aber machen wir weiter.

Speaker: Auf jeden Fall hatte ich die dritte Staffel dann auch als deutlich schwächer in Erinnerung und dachte mir so, hä?

Speaker: Nächste Problematik ist vor allem auch, dass dieser dritten Staffel ja quasi drei Episoden fehlen, die nämlich eigentlich schon... Book of Boba Fett drin waren.

Speaker: Genau, Book of Boba Fett.

Speaker: Die letzten drei Folgen sind eigentlich schon der Mandalorianer eigentlich Staffel 3 gewesen, der Anfang.

Speaker: Und die fehlen hier in dieser Staffel, was ätzend ist, weil da wirklich inhaltlich eine Lücke ist.

Speaker: Die haben die nicht mal als Bonus oder so beigepackt.

Speaker: Da auch Book of Boba Fett und die anderen...

Speaker: Also nicht alle von den Star Wars Sachen ja raus sind.

Speaker: Tatsächlich Book of Boba Fett nämlich zum Beispiel nicht.

Speaker: Die ist nicht physisch erhältlich bisher.

Speaker: So wird wahrscheinlich auch nicht mehr passieren, aber da kommen wir gleich noch drauf.

Speaker: Ja, ich bin gespannt.

Speaker: Ich glaube, dass der Mandalorianer bestimmt in den nächsten Monaten oder im nächsten Jahr mal auf UHD rauskommt, die Serie.

Speaker: Nein, die ist ja raus.

Speaker: Die ist ja nur so erschienen.

Speaker: Ach so, ich dachte, die wären nur auf Blu-ray gewesen.

Speaker: Nein, die haben die ja nur auf 4K rausgeschmissen, beziehungsweise das war halt ein Double Feature, also wo beides drin war.

Speaker: Also du musstest beides kaufen, also UHD-Blu-ray-Combo.

Speaker: Egal, auf jeden Fall, ich habe mir die dritte Staffel auch angeguckt und war eigentlich überrascht, jenseits dieses Lückenproblems mit diesen fehlenden drei Episoden, war das eigentlich relativ solide, aber man merkte schon auch so einen gewissen Trend zu so einer gewissen Effekthascherei.

Speaker: Wobei das ja geil ist, diese ganzen Creature Feature Sachen, dass Dave Filoni und Jon Favreau diese Sachen favorisieren und da...

Speaker: Auch in dieser Serie, dass sie das richtig gepusht haben, das fand ich ja geil.

Speaker: Das war ja sonst immer nur so ein winziges Sahnehäubchen im Star Wars Universum, dass man mal so ein bisschen Monster oder Kreaturen da so irgendwie zu sehen bekommen hat.

Speaker: Aber jetzt beim nochmal gucken, war die nicht so schwach, wie ich in Erinnerung hatte.

Speaker: Sie ist natürlich trotzdem schwächer.

Speaker: Herausheben muss man natürlich die Qualität dieser Serienproduktion.

Speaker: Was sind uns damals die Augen rausgefallen, als die erste Staffel kam und dann die zweite auch noch, die ja noch ein Tick stärker wurde von den Special Effects und von allem her.

Speaker: wo du dir gesagt hast, wo soll das eigentlich noch hinführen?

Speaker: Denn das hier so eine Streaming-Serie ist, die ist auf Kino-Niveau optisch, auch wenn sie viel davor The Volume gedreht haben und so weiter.

Speaker: Und wenn man dann auch mal genau hingeguckt, hat man das auch manchmal hier und da auch gesehen oder auch erahnen können.

Speaker: Aber es war so gut.

Speaker: Das ist ja auch eine Technik, die jetzt da mit dieser Serie quasi ja überhaupt erstmal einzugehalten hat.

Speaker: So gut gemacht worden ist, dass man sich sagt, wenn das jetzt plötzlich die Qualität von einer in Anführungsstrichen Fernsehserie ist,

Speaker: Weil Streaming-TV ist ja eigentlich nichts anderes.

Speaker: Auch wenn mittlerweile die Fernseher größer geworden sind zu Hause.

Speaker: Wo soll es denn dann im Kino hingehen?

Speaker: Das ist ja auch so ein bisschen das Problem jetzt auch bei dem Kinofilm.

Speaker: Weil viele gesagt haben, das sieht ja aus wie eine Fernsehserie.

Speaker: Wo ich dann immer sage bei den Kritikern so, bist du eigentlich bescheuert?

Speaker: Sondern hat den Motto, das ist eine Fernsehserie.

Speaker: Und die Fernsehserie sieht aus wie ein Kinofilm.

Speaker: Warum sollte der denn jetzt im Kino noch anders oder noch besser aussehen, als der eh schon ausgesehen hat?

Speaker: Das war so, wo ich gestern noch gedacht habe, als ich nochmal so ein paar Reviews geguckt habe und gelesen habe, nachdem ich den Mandalorianer und Grogu gesehen habe, habe ich mir gedacht so, ey Leute, ihr seid mittlerweile alle so abgehoben.

Speaker: Man ist verwöhnt im Stil.

Speaker: Aber ich glaube, da ist auch die Schwierigkeit.

Speaker: Das werden wir gleich mal ins Visier nehmen.

Speaker: Die Problematik, die ich aber auch hier sehe eben bei den Filmen.

Speaker: Aber wir erzählen vielleicht erstmal, was ist da los, was passiert.

Speaker: Am Ende der dritten Staffel sitzen Mando und Grogu erstmal friedlich im Eigenheim auf dem netten kleinen Planetchen Navajo.

Speaker: ist es glaube ich finde ich das noch richtig in erinnerung habe bei karl weathers der jetzt ja auch nicht mehr auf das ist ja jetzt leider verstorben aber was für eine tolle rolle das war als chef griff cargo fantastisch super rolle schön dass er das da noch mal haben konnte ich möchte ja auch die wesslerin in den sheriff gespielt hat unter karl weathers die lady die die

Speaker: Achso, Gina Carano meinst du?

Speaker: Die sich ja leider dann mit einigen doofen Aussagen ziemlich in die Nesseln gesetzt hat und deshalb nicht mehr für die dritte Staffel geboren ist.

Speaker: Ja, da hat auch Disney mal wieder rasant überreagiert, also nicht so wie bei... Weil die fand ich super.

Speaker: Die fand ich echt super.

Speaker: Ja, die fand ich top.

Speaker: Diese Kombination aus diesen verschiedenen Charakteren haben einfach so richtig Bock gemacht.

Speaker: Das hat so richtig Spaß gemacht und du hast trotzdem in allen Folgen oftmals immer wieder diesen Star-Wars-Vibe bekommen, immer wieder dieses Star-Wars-Gefühl, was wieder auferlebt wurde, was bei den Kinofilmen gar nicht so geschafft worden ist.

Speaker: Auch wenn der siebte Teil ja quasi ein Remake von Eine neue Hoffnung ist, hier in New Hope, also dem eigentlichen ersten, später dann Episode 4 oder so wurde der von Anfang an auch genannt.

Speaker: So finde ich, haben die Kinofilme mir nicht so viel Star-Wars-Feeling gegeben wie der Mandalorianer.

Speaker: Gerade so in diesen kleinen geilen Episoden, wie du schon gesagt hast, hier Quietscher Feature oder auch so die Action-Story der Woche, wo die da einbrechen mussten in dieser komischen Raffinerie mit dem einen ehemaligen Trooper und in der zweiten Staffel ist das ja.

Speaker: Das sind so geile Action-Folgen, die aber so viel Star-Wars-Feeling auch noch mit dabei haben.

Speaker: Ja, und die auch funktionieren.

Speaker: Vor allem, weil die Serie was gemacht hat und das ist das, was...

Speaker: die Fans so unfassbar versöhnlich gestimmt haben.

Speaker: Also da hat alles gestimmt.

Speaker: Diese Geschichten sind, wie es Englisch so schön heißt, character-driven.

Speaker: Also das sind halt gute Figuren, über die du auch mehr lernst.

Speaker: Was halt auch eine Schwierigkeit jetzt eben bei dem Film ist, was unsere beiden Hauptfiguren angeht, die wir ja jetzt potenziell, und das ist halt auch diese Blutgrätsche, so wie wir, also die wir die Serien gesehen haben, kennen die jetzt schon drei Staffeln.

Speaker: Aber man hat diesen Film halt...

Speaker: quasi so angelegt.

Speaker: Für alle gedreht.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das ist dann halt irgendwo dann auch leider ein bisschen schwierig, weil mit diesen Figuren halt da auch nicht mehr viel passiert.

Speaker: Man erzählt auch nicht mehr das weiter, was man in dieser Serie angefangen hat, sondern... Es ist halt einfach ein Abenteuer von denen.

Speaker: Genau.

Speaker: Es ist einfach... Eine Folge oder zwei Folgen, eine Doppelfolge im Kino sozusagen.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und insofern... Nichts anderes habe ich erwartet.

Speaker: Ja.

Speaker: Das Problem ist, und da ist genau der Kasus Knaktus, auf den ich hinaus will, dass halt nämlich auch unsere lieben beiden Star Wars Fans und Star Wars Macher, hier Dave Filoni und Jon Favreau, da einfach in ihre eigene Streamingfalle so ein bisschen getappt sind.

Speaker: Und ich habe mich da auch gefragt,

Speaker: Wie ist es denn zu diesem Film gekommen?

Speaker: Weil es war ja im Gespräch oder die Entscheidung musste ja irgendwann gefallen sein, okay, machen wir eine vierte Staffel.

Speaker: Die war ja angeblich sogar schon geschrieben von den beiden, was ich so gelesen habe.

Speaker: Eben, und dann hat Disney aber gesagt, nee, wir wollen jetzt irgendwie wieder zurück ins Kino mit Star Wars und dann nehmen wir am besten das Sicherste, was wir haben, weil das mögen alle.

Speaker: So machen wir den Mandalorianer dann fürs Kino, machen wir keine vierte Staffel.

Speaker: Und dazu kam, dass nicht John Favreau, sondern hier, na, wie heißt er denn?

Speaker: Mando selber, der Schauspieler.

Speaker: Pedro Pascal.

Speaker: Pedro Pascal, der keinen Bock mehr hatte.

Speaker: Das auch.

Speaker: Es gab ja schon Gerüchte, dass größtenteils in der dritten Staffel Pedro Pascal gar nicht original unter der Rüstung war, sondern sein Lichtdouble sozusagen, sein Schauspielerndes.

Speaker: Ja, weil er einfach keinen Bock mehr hatte, die ganze Zeit mit dem Mülleimer auf dem Kopf da rumzulennen.

Speaker: Ja, was natürlich für den Schauspieler auch total frustrierend ist, weil ja, nicken kann jeder und eine Körperhaltung macht auch viel, aber das schaffen auch andere womöglich.

Speaker: Und deshalb hat man, also ich weiß es nicht, aber ich habe das eine oder andere hier da gelesen auch und da hieß es dann wohl auch, ja komm, Kinofilm wird er noch machen.

Speaker: Aber selbst jetzt in dem Kinofilm hat er ja nur eine kurze Szene oder sieht man ja nur, ich sag mal, für drei Minuten sein Gesicht.

Speaker: Das liegt halt an der Rolle, wenn du den Mann mit der eisernen Maske spielst, dann hast du die halt auf.

Speaker: So, das musst du halt kaufen.

Speaker: Also, da darf man im Nachhinein nicht meckern.

Speaker: Augen auf beim Rollentausch.

Speaker: Ja, aber zurück.

Speaker: Also, es beginnt, und das ist ja schon toll, insofern hat man sich da schon versucht, irgendwie kinomäßig zu orientieren.

Speaker: Der Film hat ja so einen James-Bond-Opener.

Speaker: Ja, wahnsinnig geil.

Speaker: Also sprich, Mando und Grogu sind auf einer Mission.

Speaker: Wobei ich mich da schon gefragt habe,

Speaker: Und da merkst du diese Schwierigkeiten.

Speaker: Der Film fängt an mit Texttafeln.

Speaker: Ist das ein Scroll?

Speaker: Nein.

Speaker: Da werden einem einfach nur so diese paar Facts, einfach so wirklich extrem lieblos, wirklich dahingedübelt, wo ich schon so dachte... Im schlichten Mando-Style, so wie die ganze Serie auch war.

Speaker: Naja, aber wie schon gesagt, wir sind ja hier im Kino.

Speaker: Wir erwarten was anderes.

Speaker: Nö.

Speaker: Doch, wir haben eine andere Erwartungshaltung.

Speaker: Nö.

Speaker: Es müssen auch andere Sachen erfüllt sein an der Stelle.

Speaker: Nö.

Speaker: Doch, vor allem...

Speaker: Wenn das draufsteht, Mandalorianer und Grogu, will ich auch Mandalorianer und Grogu haben und nicht Mandalorianer und Grogu in 25 neuen Galaxien mit 28 neuen Freunden und Musical einschlagen.

Speaker: Muss ich nicht sehen im Kino.

Speaker: Nein, das ist nicht das, was ich meine.

Speaker: Ich weiß, was du meinst.

Speaker: Nein, entweder du lieferst Fenster und das macht der Film dann ja trotzdem auch noch.

Speaker: Und darauf will ich hinaus, dass du dem Film so ein bisschen ansiehst, dass der irgendwie...

Speaker: so ein bisschen aus der Notdurft zusammengestoppelt ist.

Speaker: Also so, das machte den Eindruck für mich.

Speaker: Die haben einfach drei Folgen aus der Serie genommen, die sie schon geschrieben hatten und haben die zu einem Kinoding zusammengetackert.

Speaker: Deshalb merkst du ja auch, dass der Film ja auch so ein bisschen episodenhaft ist.

Speaker: Absolut.

Speaker: Das haben ja auch die Kritiker gesagt.

Speaker: Da hat man das Gefühl, da könnte das Ende der Folge sein.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und man sitzt im Kino und denkt sich, Gott sei Dank geht's weiter und ich muss nicht wieder warten.

Speaker: So, und...

Speaker: Und ja, das kann ich alles akzeptieren, dass das den ein oder anderen frustriert oder enttäuscht hat.

Speaker: Mich hat das nicht frustriert.

Speaker: Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich war ja mit so einem Mann und Frau im Kino.

Speaker: Und wir haben ja wie gesagt in den letzten Wochen noch mal zumindest die ersten beiden Staffeln geschafft von der Mandalorian.

Speaker: Die dritte werden wir jetzt noch gucken im Nachgang.

Speaker: Und beide waren begeistert.

Speaker: Beide fanden toll und Spaß.

Speaker: Und auch ich hatte meinen Spaß.

Speaker: Ich fand das auch super.

Speaker: Also mir hat das wirklich alles gut gefallen.

Speaker: Ich glaube wir brauchen über die Story gar nicht so weit eingehen.

Speaker: Ich finde ja eher spannend auch noch das Beiwerk, was du da noch hast.

Speaker: Also die Story lassen wir mal weg, den können die Leute sich angucken.

Speaker: Es ist halt wie eine Doppelfolge.

Speaker: So erwartet da jetzt nicht das große monumentale Epos.

Speaker: Es ist halt solide Unterhaltung mit einem James-Bond-Opener und ein paar schönen Action-Sequenzen, aber auch ein paar schönen Momenten.

Speaker: Ich glaube, so viele Momente, wie Grogu in diesem Film hatte, hat er in der ganzen Serie nicht.

Speaker: Und auch da, weil auch einige sagen, man sieht ja keine Weiterentwicklung.

Speaker: Doch, Grogu hat sich weiterentwickelt.

Speaker: Grogu ist viel eigenständiger geworden.

Speaker: Wo er früher ständig Hilfe brauchte, kann er jetzt selber helfen.

Speaker: Von sofern gibt es eigentlich schon von der Serie zum Film...

Speaker: Zumindest bei Grogu eine Weiterentwicklung, bei Mandalorianer, diesem stoischen alten weißen Mann, unterm Helm, wie wir ja auch solche sind, erwarte ich keine Weiterentwicklung.

Speaker: Außer, die hat er ja schon in Staffel 2 und Staffel 3 abgegeben, dass er ein liebenswerterer Kopfgeldjäger geworden ist, mit Herz.

Speaker: Ja, also dass er nicht noch ein Herz für Kinder auf seinem Helm oben drauf geklebt hat, ist ja alles.

Speaker: Ja, muss man ja so sagen.

Speaker: Und da fand ich gerade den Opener, den James-Bond-Opener, fand ich echt hart.

Speaker: Ich fand den geil, aber der war auch ganz schön brutal.

Speaker: Für einen Film ab zwölf, sage ich ganz offen und ehrlich, fand ich den ziemlich hart so.

Speaker: Aber ich meine, das ist ja auch das, das ist ja das, was diese Serie, also womit das auch angefangen hat, was ja auch gut war, dass man wieder auch so ein bisschen zu der Ernsthaftigkeit dieses Kriegsgeschärleres und halt eben auch dieses Kopfjägergedöns und dass halt Leute am laufenden Land abgeballert werden.

Speaker: Wenn man eben Stormtrooper angezündet und in die Schlucht geworfen und prallen dann auch nutzendfach auf dem Felsen ab und so.

Speaker: Und das siehst du dann auf großer Leinwand in wunderbarem 3D.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ab zwölf wäre sowas früher nie durchgekommen.

Speaker: Und Junius saß neben mir und sagt, mach den nur, yeah, gib's ihm.

Speaker: Ja, recht so.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Alles richtig.

Speaker: Insofern, was ich spannend finde, was mir sehr aufgefallen ist, der Film hetzt ja auch.

Speaker: Also jetzt mal abgesehen,

Speaker: dass er halt, der hat halt keine vernünftige, durchgängige Dramaturgie.

Speaker: Eben diese Episodenhaftigkeit, hatten wir jetzt gerade schon erwähnt.

Speaker: Aber was halt für Eskapismus sorgt, also was denn Spaß macht, der Film hetzt ja wirklich von einer Actionszene zur nächsten.

Speaker: Das ist ja wirklich...

Speaker: Ja, das ist Indiana Jones 2 im Star Wars Format.

Speaker: So ungefähr.

Speaker: Und wir hatten ja noch das Gespräch, aber mal sehen, ob da kommt Super Mario 2, wo du sagst, oh Gott, das kann ich nicht sehen.

Speaker: Der ist ja auch nur eine einzige Actionsequenz.

Speaker: Ja, aber der war noch viel schneller und nerviger.

Speaker: Du hattest hier schon die eine oder andere ruhige Minute zum Durchatmen.

Speaker: Das ist jetzt schon so, dass du auch den einen oder anderen ruhigen Moment hattest, aber es wurde halt nicht langweilig.

Speaker: Das ist das Schöne dabei.

Speaker: Es wurde, finde ich, nicht langweilig.

Speaker: Die Action trieb immer weiter voran.

Speaker: Du bekommst auch wieder, und das war immer was, was in der Serie auch toll war, du kriegst hier wieder ein paar Ecken dieses Universums zu sehen, die du so...

Speaker: noch nicht gesehen hattest, aber dann auch teilweise mit Umsetzung, wo ich so ein bisschen sehr zwiegespalten bin.

Speaker: Ich weiß nicht, ob dir da das ein oder andere aufgefallen ist.

Speaker: Kommen wir gleich drauf.

Speaker: Aber es ist sehr actionlastig, sehr actionbetont.

Speaker: Es wird sehr wenig Zeit gelassen für irgendwas anderes, weil es gibt ja schon noch eine eigentlich wichtige Figur, mit der man sich ja irgendwie

Speaker: als Zuschauer noch zusätzlich dranhängen sollte, aber das hat bei mir leider überhaupt nicht funktioniert.

Speaker: Dem Sohn von Jabba the Hutt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, ich fand den zwar sympathisch, aber ich fand den nicht so gut animiert.

Speaker: Das ist noch gelinde gesagt.

Speaker: Ich hab geschwollt.

Speaker: Der wirkt teilweise ein bisschen platt irgendwie.

Speaker: Ich hab geschäumt, ich hab gedacht, warum sieht das aus wie vor verdammten 35 Jahren?

Speaker: Die Scheißdinger sehen immer noch scheiße aus.

Speaker: Was ist denn da los?

Speaker: Hätte man da nicht, also wenigstens, weil die haben diese Hutten und das ist ja auch, wir bekommen den Huttenplaneten ja mal zu sehen und was da so los ist, so ähm

Speaker: Aber man hat diese Technik anscheinend überhaupt nicht weiterentwickelt.

Speaker: Also man hat diese Hatten auch wieder komplett digital umgesetzt.

Speaker: Aber man hätte doch wenigstens mal teilweise versuchen können, das auch so teilanimiert zu machen, wie eben Grogu und so weiter.

Speaker: So als erweiterte Muppets, wo man dann halt die Players digital rausmacht.

Speaker: Ich hatte ja schon zwischendurch das Gefühl, ich bin hier bei der Muppet Show oder ich bin beim, wie hieß der noch, der Dunkelkristall, weil da unwahrscheinlich viele Puppeneffekte auch drin waren.

Speaker: Also es waren viele CGI-Effekte, ja, gerade auch bei der Arena, bei der Kampfszene in der Arena war alles CGI, aber du hattest aber auch zwischendurch unwahrscheinlich viele Puppeneffekte, wo ich dann sehr überrascht gewesen bin.

Speaker: Ja, du hast halt die Mission mit den kleinen, ich weiß nicht, wie die heißt, mit diesen kleinen Mechanikern,

Speaker: Ich ja auch in der Serie total niedlich fand, aber das ist tatsächlich nicht zu viel, leider.

Speaker: Ich hätte mir mehr davon gewünscht, auch so ein Manko an dem Film, also was die Sets und so weiter angeht, da ist mir viel zu viel digital, auch gegenüber der Serie.

Speaker: Da war die Serie viel halt eben als Star Wars-mäßig, weil es so viel real war, was die Sets und so weiter angeht.

Speaker: Also bei den Hutten gebe ich dir recht, die sehen noch genauso scheiße aus wie früher.

Speaker: Vielleicht ist es auch so gewollt gewesen.

Speaker: Doch Gott, bitte nicht.

Speaker: Das ist der Retro-Gedanke dabei.

Speaker: Das muss genauso aussehen wie früher.

Speaker: Die Leute müssen sich an das Imperium, die ich da zurück erinnert fühlen.

Speaker: Ja, dann hätte ich doch eine riesige Puppe gehabt, wenn das der Fall hätte gewesen sein sollen.

Speaker: Der war ja damals auch so.

Speaker: Und das ist auch was.

Speaker: Denn hier, der Palast...

Speaker: Der Hutten auf dem Planeten, das ist ja quasi eigentlich die Burg von Jabba 3.0 eigentlich.

Speaker: Und selbst in der Originalfassung von Rückkehr der Jedi-Ritter war der Jabba-Palast lebendiger als das, was wir da zu sehen bekommen.

Speaker: Wir bekommen zwar schon auch ein bisschen was zu sehen, was diese schleimigen Schneckenviecher da so treiben, aber das bleibt alles so...

Speaker: Ich fand aber, da war schon jede Menge Zeug drin.

Speaker: Ist ja eigentlich aufgefallen, dass diese Arena im Prinzip, die Realversion von dem virtuellen Schachbrett im Millennium Falcon gewesen ist.

Speaker: Das ist leider das einfalls, also eigentlich das genialste, weil als 10-Jähriger hätte ich mir das tatsächlich gewünscht.

Speaker: Das war wirklich so ein Ding und ich habe von meinem geistigen Auge Filoni und Favreau gesehen, wie die Schulmädchen kichern, als sie diese Idee hatten.

Speaker: Das machen wir jetzt alles mal real.

Speaker: Ich habe auch gekichert, als ich das gesehen habe.

Speaker: Meine Frau und Eric haben gar nicht verstanden, warum ich gekichert habe.

Speaker: Weil die auch genau dieselben Moves machen.

Speaker: Das war der Fanservice.

Speaker: Ich fand aber auch gut, dass nicht nur so ein Krempel drin war.

Speaker: Einerseits habe ich mein zehnjähriges, das gesagt, ach wie geil, das hättest du dir damals gewünscht.

Speaker: Aber wenn ich mir das heute angucke, ist das eher traurig, leider.

Speaker: Dann bist du vielleicht nicht mehr Kind geblieben in deinem Herzen.

Speaker: Ja doch schon, aber... Nicht genug.

Speaker: Du siehst ja, es ist zu kritisch.

Speaker: Also ich kann dir sagen, ich habe so einen Spaß gehabt im Kino.

Speaker: Es hat mir richtig Freude bereitet.

Speaker: Auch über das eine oder andere konnte ich dann hinwegsehen.

Speaker: Dafür war der Rest einfach... Hat mich zu sehr begeistert, als dass ich mich dann darüber geärgert hätte.

Speaker: Ganz ehrlich.

Speaker: Ich bin mir in einer echt, echt guten Laune aus dem Kino gegangen.

Speaker: Ich habe richtig gedacht, ich will mehr davon.

Speaker: Ich will wirklich mehr davon.

Speaker: Ich will eine fünfte Staffel...

Speaker: eine vierte Staffel von Mandalorianer oder mindestens noch drei Kinofilme.

Speaker: Ist mir scheißegal, aber ich will auf jeden Fall mehr.

Speaker: Dann bitte nicht im kleinsten gemeinsamen Nennermodus.

Speaker: Ich meine, wie schon gesagt, die Basics sind ja auch so da, aber ich finde halt eben, dass auch bei der Umsetzung im Vergleich, wie wir ja eben schon festgehalten haben, eben wahrscheinlich aufgrund der Situation, wie es war, dass man da wahrscheinlich ein paar Folgen einfach zusammengestoppelt hat,

Speaker: Du hast ja auch nichts weiter als ein größerer Cameo von Sigourney Weaver.

Speaker: Das war mein zweites großes Problem.

Speaker: Oder mein zweites Problem, also mein zweiter Aha-Moment, wo ich Angst bekommen habe.

Speaker: Ich nenne dir gleich noch einen anderen, weil ich mir gedacht habe, da ist sie jetzt und ja, die hat jetzt keine Riesenrolle gehabt, habe ich aber auch gar nicht erwartet.

Speaker: Ich habe mich damit gerechnet, dass sie die ganze Zeit an der Seite von Mando durch die Gegend läuft und ihm die Schusslinie frei hält oder so.

Speaker: Aber als ich dann am Ende…

Speaker: im X-Wing-Flügler-Pilotinnen-Outfit dann da stand und dem X-Wing da auch drin saß und rumflog, da habe ich jetzt gedacht so, verdammte Kacke, jetzt macht sie mir wirklich Angst.

Speaker: Was passiert denn jetzt noch?

Speaker: Jetzt hat sie ja fast alles durch.

Speaker: Sie war in Alien, nicht nur in einem, sondern in gleich mehreren, in dem besten, dem mittleren und dem schlechtesten Alien-Film sozusagen.

Speaker: Sie war bei Ghostbusters, sie war bei Avatar, jetzt ist sie noch bei Star Wars.

Speaker: Habe ich noch irgendeinen Franchise vergessen, was irgendwie mehr als zwei Filme... Franchise nicht, aber natürlich... Ach, verflixt noch eins.

Speaker: Im Film...

Speaker: Ja, im Film-Alzheimer.

Speaker: Film-Alzheimer gerade wieder komplett.

Speaker: Ich hab's alles vor Augen.

Speaker: Das Einzige, was jetzt ja noch fehlt, um das Ding komplett zu machen, ist jetzt noch irgendwo eine Rolle in Star Trek zu kriegen.

Speaker: Die hatte sie ja quasi, darauf wollte ich ja hinaus.

Speaker: Sie war nicht in Star Trek bisher.

Speaker: Nein, ach, meinst du nicht?

Speaker: Ich gehe gerade vor die Hunde, ey, meine Fresse.

Speaker: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, jetzt erlebt ihr mal selber, wie das ist, wenn alte weiße Männer die Filmnerds sind und eigentlich das gesamte filmische Wissen dieser Menschheit in sich gespeichert haben,

Speaker: plötzlich anfangen wieder nach infos filmen oder namen zu suchen die einem dann in dem moment wo man sie eigentlich braucht und abspielen möchte nicht mehr einfallen das nennt man film als heimer und jetzt habe ich lange genug geredet damit du schnell deinen rechner zu rate sind ja ich glaube das muss ich jetzt auch machen sonst werde ich hier wahnsinnig das gibt es doch gar nicht

Speaker: Okay, dann erzähle ich dir noch von meinem zweiten Aha-Moment, den ich noch hatte.

Speaker: Neben diesem, wo ich dann Sijan and Weaver, die ja auch für ihr Alter, die ist ja mittlerweile auch schon relativ alt, eine gute Figur macht.

Speaker: Ja, also könnte meine Oma sein.

Speaker: Galaxy fucking Quest.

Speaker: Ja, Galaxy Quest, ja klar.

Speaker: Und schon demonetarisiert.

Speaker: Galaxy Quest, das war ja die Start-up.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: So ein fantastischer Film, so eine fantastische Rolle von der Frau.

Speaker: Ja, so und der zweite Moment, den ich ja noch hatte, gebe ich ehrlich zu, ich hatte, als sie dann sich die Frage stellen, hauen wir jetzt ab oder lassen wir uns das nicht bieten und zeigen denen jetzt, wo der Hammer hängt.

Speaker: So, ich habe es mal etwas freundlicher ausgedrückt halt.

Speaker: Ja, den beiden Hutten, die ja verarscht haben, so nach dem Motto, wo sie dann ihre Waffen zusammenpacken, die Waffen da aus dem Raumschiff, mit Macheten und allem drum und dran.

Speaker: Ich hatte so einen Rambo-Moment.

Speaker: Es gab...

Speaker: Jetzt geht's rund und dann ballerten die auch los.

Speaker: Also dann ging das da auch zur Sache.

Speaker: Ich habe echt gedacht, ich bin hier in einem Rambo-Film gelandet.

Speaker: Nein, besser noch, was da für versteckte Hommagen drin sind.

Speaker: Da ist eine Hardboiled Hommage drin.

Speaker: Schon wo, wenn die da in dieser Bar mit den Piepmätzen in den Käfigen da rumschießen, wie die beklopfen.

Speaker: Das war Hardboiled.

Speaker: Ich dachte, wo kommt das denn her?

Speaker: Das war schon vorher.

Speaker: Ich habe richtig viel Spaß gehabt, mir hat das super gefallen, meiner Familie auch und ich bin fest davon überzeugt, dass auch wenn der Film nicht allen Erwartungen entspricht, weil er halt den größten gemeinsamen Nenner versucht zu ergattern und zu bieten, da den ein oder anderen vielleicht ein bisschen frustriert zurücklässt.

Speaker: Aber ich glaube, wer einfach Bock einfach nur auf ein bisschen Abenteuer im Weltall hat und Mando und Grogu gerne sehen möchte, wie sie in einem

Speaker: in einem neuen Abenteuer ihren Mann und ihren kleinen Außerirdischen stehen, dann sind sie da genau richtig aufgehoben.

Speaker: Und ich prognostiziere, dass der Film ein Erfolg werden wird und dass letztendlich nachher mehr Fans ihn gut finden als die wenigen Kritiker.

Speaker: Also wenn ich mir das angucke, was da teilweise bei YouTube jetzt auch gelaufen ist, wo ich mir dann auch gesagt habe, wie gesagt, am meisten habe ich mich aufgeregt über solche Sachen, so Aussagen wie, das ist auch wie eine Fernsehserie.

Speaker: Ich komme gleich in ein Video rein und haue dir in die Fresse.

Speaker: Wenn die Fernsehserie, die Ursprungserie aussieht wie ein Kinofilm, wie soll denn dann der Kinofilm aussehen?

Speaker: Das geht ja gar nicht anders.

Speaker: Special Effects, bessere, gebe ich zu, hätte ich ja da sein können, aber insgesamt fand ich das jetzt überhaupt, das wäre das Sahnehäubchen oben drauf gewesen.

Speaker: Der Witz ist ja eigentlich, dass der Kinofilm ja jetzt auch eigentlich mehr wie ein Kinofilm wirkt, weil die meisten, ich sag mal jetzt Fantasy, Science Fiction, Epen, die da so in die Kinos quellen, das sind ja nur noch reine CGI-Orgien.

Speaker: Insofern trifft das da auch wieder zu und vermehrt auch so, obwohl die Serie da halt anders war.

Speaker: Ich sag mal, ich würde die folgende wichtige Warnung ausschauen, oder einfach was die Erwartungshaltung angeht.

Speaker: Ich hab mir jetzt auch gar nicht

Speaker: riesig inhaltlichen Bogen.

Speaker: Ich war einfach, weil ich habe mich vorher ausgeblendet, ich habe mich damit inhaltlich gar nicht beschäftigt.

Speaker: Ich dachte, okay, bin mal gespannt, was kommt.

Speaker: Hatte so ein bisschen gehofft, dass die halt auch schon so ein bisschen so die Geschichte oder so die Erzählstrang so ein bisschen weiterführen, den die in der Serie auch ausgelegt hatten und damit was machen.

Speaker: Das ist hier halt nicht der Fall.

Speaker: Es ist halt wirklich wie eine extrem...

Speaker: Durchschnittliche Mando-Episode oder halt so zwei, zweieinhalb von mir aus, die man so aneinander getackert hat.

Speaker: Nicht mehr und auch nicht weniger.

Speaker: Es ist schade, weil halt eben, und das ist das Problem, du hast es hier nicht...

Speaker: mit dieser Art von episodenhaften Erzählen zu tun.

Speaker: Kino ist kein Stream.

Speaker: Das funktioniert erzählerisch nicht.

Speaker: Beziehungsweise schlafft ab oder die Leute sind dann halt schon irgendwie selber zu im Driss drin.

Speaker: Das ist schwierig.

Speaker: Der Film liefert Action ohne Ende.

Speaker: Ich fand, das muss ich auch noch sagen, 3D-mäßig war nicht so viel los, außer im Finale.

Speaker: Im Finale war ich dann doch ein bisschen versöhnlich.

Speaker: Und in der Eröffnungsszene.

Speaker: Komm, das sah auch gut aus.

Speaker: Ja, da hatte ich auch schon ein bisschen mehr erwartet.

Speaker: Das sah man ja schon im Trailer auch.

Speaker: Was ich cool fand, dass du da mal die Kampfläufer von innen siehst.

Speaker: Das fand ich mal toll.

Speaker: Aber auch da, Szene geklaut, weil es ist eigentlich eine verlängerte Fassung von Legolas killt den Mumakill aus Herr der Ringe.

Speaker: Nur halt hier mit drei Kampfläufern.

Speaker: Also auch da kannibalisiert sich Disney am Ende des Tages oder sagen wir mal so die Fantasy eben dann schon wieder selber an der Stelle.

Speaker: Aber wie schon gesagt, ich habe ja auch Feedback von meinem jüngsten Neffen bekommen, der jetzt auch noch immer fleißig im Star Wars Fieber ist und der war auch hellauf begeistert davon, der fand alles ganz toll.

Speaker: Das ist das Zielkoppikum.

Speaker: Was er jetzt wirklich alles so toll fand, aber ich glaube, der war einfach begeistert, weil ich glaube auch, und das ist dann auch so, das hatte ich schon mehrfach auch so, wo ich so sage, so ah ja, so...

Speaker: So mein 10-, 12-Jähriger von Anno Dunnemals, der ich so war, der hätte sich wahrscheinlich einen Ast gefreut und hätte Purzelbäume geschlagen.

Speaker: Aber das ist ja nur Schnee von gestern, wenn man so ein bisschen will.

Speaker: Und da erwartet man halt eben auch gegebenenfalls hier und da.

Speaker: Oder man achtet auf andere Dinge.

Speaker: Die fallen einem dann stärker auf.

Speaker: Egal.

Speaker: Es ist auf jeden Fall ein Spektakel, wenn man die Erwartungshaltung halt, was den Inhalt angeht, sehr zurückschraubt.

Speaker: Also keine Fortsetzung in dem Sinne der Serienerzählung, also was die Serie erzählt hat.

Speaker: Es ist halt...

Speaker: sehr losgelöste Einzel-Episoden-Elemente, die so ein bisschen aneinandergeklatscht sind.

Speaker: Es gibt schöne Orte zu sehen, ein paar Ecken, die man noch nicht hatte.

Speaker: Es gibt, das wäre zum Beispiel... Toller Soundtrack übrigens.

Speaker: Ja, der Soundtrack, den fand ich auch interessant, weil der war so... Du hast einmal diese klassischen Mandalorianer-Themen gehabt, aber die alle variiert.

Speaker: Die haben sie nicht eins zu eins übernommen.

Speaker: Und auch teilweise etwas moderner.

Speaker: Genau, man hat es alles ein bisschen modernisiert, auch da hat man rumexperimentiert.

Speaker: Fand ich aber auch gut, fand ich erfrischend, dass man da jetzt nicht so einfach quasi ins selbe Horn geblasen hat an der Stelle.

Speaker: Das ging schon in Ordnung, aber wie schon gesagt, bei mir schon eher so Daumen mehr so in der Mitte, nicht nach oben.

Speaker: Mich hat es halt nicht geärgert.

Speaker: Also das Einzige, was mich geärgert hat, waren halt die schlechten CGI-Hutten.

Speaker: Das hat mich wirklich erzürnt, weil Star Wars war auch technisch immer ein Benchmark.

Speaker: Und sich sowas heute noch zu erlauben, also man hätte da innovativ sein müssen und einen anderen Weg gehen müssen.

Speaker: Wäre wahrscheinlich auch zu teuer gewesen, das dann auch noch so herzustellen, halt mit Animateuren, die dann halt da auch Puppen.

Speaker: bewegen also wie man das an anderer stelle gemacht hat und die dann halt im digitalen türe wenn ich das problem gewesen sei die animatoren von peter pascal waren teuer und peter pascal selber hat es ja wahrscheinlich selber 100 millionen bekommen ich habe keine ahnung wie viel er dafür sein drei minuten auftritt bekommen hat ich glaube immer noch nicht dass er die ganze zeit unter der rüstung steckte aber egal hat mir auch nicht interessiert er hat nachsicht und ich glaube er hat zwei stunt double gehabt die da

Speaker: unterwegs war, weil auch in den Zahlen, es sind ja unglaublich viele Kampfs, es ist Action, Action, Action, also was das angeht, man kommt wenig zu Atem, aber das fand ich dann auch, da hatte ich genau dasselbe Problem wie du beim Super Mario, ich fand es dann irgendwie so ein bisschen ermüdend und es hat mich selber verblüfft und ich konnte aber, ich glaube es lag einfach daran, weil es mich dramaturgischer nicht gepackt hat.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Über welchen CGI-Film möchtest du denn jetzt als nächstes sprechen?

Speaker: Willst du noch kurz Super Mario einschieben oder möchtest du direkt zu Mortal Kombat 2 kommen?

Speaker: Nee, komm mal, Super Mario 2 hatten wir ja hier schon.

Speaker: Ja, es ist eine einzige bunte Action-Sequenz.

Speaker: Ich fand es als 3D-Spektakel, fand ich es toll.

Speaker: Das war Paw Patrol of Ecstasy.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Inhaltlich müssen wir da nicht drüber reden.

Speaker: Prinzessinnen werden entführt, schon wieder.

Speaker: Oh Gott, die weitere Victimization von aristokratischen Frauen.

Speaker: Oh, wie schlimm.

Speaker: Das Schlimme finde ich ja, jetzt will das nicht so ausbreiten, aber ich habe den ja auch mit Junior und Frau auch gesehen, genauso wie den ersten im Kino, auch in 3D.

Speaker: So, und den ersten fand ich ja sogar gut.

Speaker: Der hat mich ja sogar mitgenommen.

Speaker: Der war unterhaltsam.

Speaker: Da waren auch mal ein paar zweideutige Gags drin und so weiter.

Speaker: Das war das Gefühl, der war auch für die Eltern mitgedacht.

Speaker: Oder für die erwachsenen Super Mario Fans.

Speaker: Ja, da hat man größeres Spektrum angesprochen.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Und dann fing der zweite an und dann hab ich mir gedacht, oh Gott, jetzt geht das jetzt schon damit los und irgendwann, das hört ja gar nicht mehr auf und nach 20 Minuten hab ich gedacht, also nee, komm, den Film kannst du vergessen.

Speaker: So, weil er war nur noch... Ja, und dann...

Speaker: Von der Animation in 3D will ich ja gar nichts sagen, das sah ja alles ganz gut aus, aber der Film war einfach nur total hektisch, da war überhaupt nichts mehr mit zweideutigen Gags drin, das war alles nur noch durchgeknallter Scheiß, wie so ein Dauerwerbeclip, was man alles im Super Mario Universum kaufen kann und finden kann, so fühlte sich das an.

Speaker: Und das Geilste war, mein Sohn saß ja auch neben mir in einem Kino und vorher lief nämlich der Trailer zu dem neuen Paw Patrol Film und Erik war ja früher ein großer Paw Patrol Fan.

Speaker: als er noch 4-5 Jahre alt war und auch noch 6 halt.

Speaker: Fand er immer super, dass er gerne geguckt halt.

Speaker: Genauso wie Feuerwehrmann Sam.

Speaker: Das waren so seine liebsten Serien damals.

Speaker: So und bis er dann zu erwachsenen oder älteren Sachen gegangen ist.

Speaker: Dann saß er da im Kino und guckte sich diesen Trailer an und meinte Gott sei Dank bin ich aus dem Alter jetzt raus.

Speaker: Und ich wollte ihm hinterher nicht sagen, weil er fand den Film gut, und ich wollte ihm ja nicht sagen, aber sorry, das war genau wie Paw Patrol.

Speaker: Oh, das wäre eine spannende Diskussion.

Speaker: Nein, aber die andere Schwierigkeit ist halt auch, also was mir halt aufgefallen ist, aber ich finde, da grätscht der Film noch gut ab.

Speaker: Es ist ja eigentlich nur ein Film,

Speaker: Also 50% Mario-Filmen.

Speaker: Die anderen 50% ist ja ein Prinzessin-Peach-Film.

Speaker: Ja, vielleicht sind da die 50% zu viel gewesen für mich.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ich bin in diesen Film nicht reingekommen.

Speaker: Man kommt da am Ende des Tages wieder zusammen, also bevor es halt komplett entgleitet und man quasi Mario nur noch so als doofen Aufhänger hat und dann gar nichts mehr erzählt.

Speaker: Aber sei es drum, inhaltlich muss man sich da eh keine Gedanken drum machen.

Speaker: Es wird auch Spaß gehabt.

Speaker: Ich habe es tatsächlich auch in der Wochenend-Nachmittags-Martiné gesehen, auch mit Zielpublikum quasi drin.

Speaker: Und da war wirklich so ein ganzer Kindergeburtstag da.

Speaker: Und die kannten alles.

Speaker: Die kannten die Sachen vor allem auch schon bevor die kamen.

Speaker: Schon bevor der Yoshi kam, alle, Yoshi, Yoshi.

Speaker: Die sind da echt ausgerastet.

Speaker: Und vor allem, selbst bei den Poenden am Ende, ach,

Speaker: Jetzt kommt der Skelett-Bowser.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Da muss man sich irgendwann einfach zugestehen, dass man nicht mehr zum Zielpublikum, zur Zielgruppe gehört.

Speaker: Ich fand das toll, dass die das alles kannten.

Speaker: Ja, ist ja in Ordnung.

Speaker: Finde ich ja auch super.

Speaker: Aber wie gesagt, für mich war das erstmal nicht gut.

Speaker: Den zweiten, da hättest du mich, also den werde ich mir, glaube ich, nie wieder angucken.

Speaker: Bei meiner Frau war es noch extremer.

Speaker: Die guckte dann auch irgendwann mit rollenden Augen zum Überrohr.

Speaker: Du hast richtig gemerkt, die war vollkommen überfordert.

Speaker: Die ist auch dann nach ungefähr 35 Minuten eingepennt.

Speaker: Was dir im Kino eigentlich nie passiert.

Speaker: Das war nicht, weil sie müde war, sondern weil der Film sie so angestrengt hat.

Speaker: So eine Art Hypnose-Effekt.

Speaker: Irgendwann macht dann das Gehirn, man hat eine Schutzfunktion und schaltet dann ab.

Speaker: Genau, zu viele Farben auf einmal.

Speaker: Ich hab dann da gesessen und einfach nur den Film angestarrt und im Kopf überlegt, was ich am nächsten Morgen im Büro erledigen muss.

Speaker: Das ist vielleicht eine Idee, um seine Mitarbeiter zu motivieren.

Speaker: Entweder du machst das oder ich führe dir den Mario-Film vor.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Nach der Hälfte des Films war ich komplett raus.

Speaker: Vielleicht tue ich dem Film auch unrecht.

Speaker: Aber wenn ein Film mich dazu bringt, dass ich nach 45 Minuten komplett raus bin, weil ich es nicht mehr ertrage, dann weiß ich es nicht.

Speaker: Ich glaube, wenn ich den zu Hause geguckt hätte, ohne Sohn, ich hätte den allein geguckt, hätte ich ihn ausgemacht irgendwann.

Speaker: Egal.

Speaker: Ausgemacht hätte ich vermutlich auch Mortal Kombat 2.

Speaker: Da bin ich jetzt aber gespannt.

Speaker: Jetzt erzähl mal, was war denn bei deinem Erlebnis so schrecklich?

Speaker: Ich hab den ja gestern noch gesehen.

Speaker: Ich hab mir den direkt nach dem Mandalorianer und Grogu noch gegeben.

Speaker: Ich war fit, ich war ausgeruht, es war alles gut.

Speaker: Wir waren in der 17 Uhr Vorstellung, also bin ich um 20.30 Uhr in Mortal Kombat 2 gegangen, weil ich den noch für heute für die Podcastaufnahme sehen wollte.

Speaker: Ich bin vorher nicht dazu gekommen, weil ich ganz viele Termine hatte, aber auch ein irres Filmmarathon-Wochenende hinter mir habe oder generell Filmwochen, egal.

Speaker: Und dann habe ich mir den angeguckt.

Speaker: Und ich bin durchaus dieser Grundidee von trashigem CGI-unterstütztem Greenscreen-

Speaker: Rumgehüpfe und Kampfsportertüchtigung mit Fantasy-Einschlag bin ich durchaus nicht abgeneigt.

Speaker: Ich habe damals den ersten Mortal Kombat, den allerersten Kinofilm, habe ich damals, und jetzt setze ich hin, Immense Shines Theater in Hollywood gesehen.

Speaker: Und der hatte damals total beschissene Computereffekte.

Speaker: Ich fand ihn trotzdem gut.

Speaker: Der hatte Christopher Lambert als Lord Raiden.

Speaker: Christopher Lambert, genau, mit weißen Haaren und so weiter.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Die Musik war geil.

Speaker: Und dann saß ich mit einem guten Kumpel da im Kino und dann in diesem chinesischen Kino und mir dachte so, geil!

Speaker: Und der Film war genauso scheiße wie der heute, aber der heute hat keine Seele, der hat überhaupt keinen, der hat...

Speaker: Ich finde, ich habe den gestern geguckt und hatte mich darauf gefreut.

Speaker: Ich habe gedacht, hey, jetzt gucke ich hier wieder so einen Hautraub-Film und geile Kämpfe und so weiter.

Speaker: Aber die habe ich nicht gesehen.

Speaker: Ich habe keine geilen Kämpfe gesehen.

Speaker: Ich habe irgendwie so Durchschnitts 0815 Schlagabtäusche gesehen zwischen minderbemittelten Martial-Art-Kämpferinnen und Kämpfern.

Speaker: Ich habe einen Superbösewicht gesehen, der mich auch, wie du schon vorher erwähnt hast, sehr stark an Skeletor oder andere Masters of the Universe Monster erinnert hat.

Speaker: die Special Effects waren ja, auch wenn das meiste vor der Greenscreen gedreht worden ist, waren ja sogar gut.

Speaker: Will ich ja gar nichts gegen sagen, aber es sieht halt alles so nach einem Computerspiel aus.

Speaker: Und ja, kannst du sagen, ist ja auch gut so, weil es ist ja ein Computerspiel.

Speaker: Und da kann ich jetzt genau dein Argument von Mandalorianer bringen, wenn ich sowas im Kino sehe, will ich einen Kinofilm sehen und kein Computerspiel.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Insofern, also ich meine, die versuchen das ja schon.

Speaker: Auch da ist die Schwierigkeit tatsächlich, da was Videospiele

Speaker: angeht, besonders Action-Videospielung.

Speaker: Gar nicht mehr so was.

Speaker: Mortal Kombat ist ja quasi so noch eine zweidimensionale Sache.

Speaker: Oder fast zweidimensional, wo halt zwei Figuren sich gegenüberstehen und sich die Scheiße rauskloppen.

Speaker: Aber die Kämpfe waren doch jetzt nicht wirklich kreativ.

Speaker: Mal abgesehen der eine mit dem Kreissägenhut, was man auch schon bei James Bond gesehen hat, waren doch jetzt nicht wirklich die geilen Kämpfe.

Speaker: Da kriege ich in jedem Scott-Atkins-Film bessere Kämpfe geliefert.

Speaker: Nein,

Speaker: Was den Firmen ertragbar gemacht hat, auch der erste neue Mortal Kombat.

Speaker: Ja, die haben da natürlich so ein bisschen die Gore-Schraube.

Speaker: Also man hat jetzt endlich mal die Fatalities da mal umgesetzt, aber auch nur so ein bisschen so als Aufhänger.

Speaker: Es gab halt zwei Dinge, die ich an dem Film mochte.

Speaker: Das war natürlich Luke Cage und dieser ganze komplette Seitenhieb auf diese 90er Jahre Actionfilme hier gespielt von Karl Urban.

Speaker: Und das war das einzige, was halbwegs unterhaltsam war.

Speaker: Und der andere, was heißt Comic Relief hier?

Speaker: Wie hieß der andere, der andere Söldner-Typ, den die da wiederbeleben.

Speaker: Kano.

Speaker: Kano, genau.

Speaker: Ich musste immer an den Dicken bei Cobra Kai denken.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Ja, so ein bisschen.

Speaker: Wie hieß der?

Speaker: Hauser oder so ähnlich?

Speaker: Weiß ich gar nicht mehr.

Speaker: Das, was da Spaß gemacht hat, was den Film auch, ich sag mal, guckbar macht, der Rest ist halt alles so 08.

Speaker: Wo hast du schon gesagt, ich war, hat es ja schon gesagt, erstaunt, weil ich fand, das war so auch visuell so echt nah an diesem ganzen Masters of the Universe Getöse wirklich.

Speaker: Und ich wette, das war auch Absicht.

Speaker: Ich bin mir da 100% sicher, dass man versucht hat, hier noch ein bisschen was abzuschöpfen.

Speaker: Ja, aber der Punkt ist, der Film dauert zwei Stunden und du bekommst immer wiederkehrende Kämpfe.

Speaker: Der hätte auch anderthalb Stunden vollkommen gereicht, hätte man die Kämpfe ein bisschen geiler gemacht, vielleicht den Gore-Faktor ein bisschen zurückgedreht und dafür ein bisschen mehr Humor.

Speaker: Oder dass es noch viel schlimmer ist, dass der Film sich an vielen Stellen selber viel zu ernst nimmt auch dabei.

Speaker: Hätte man die Schraube ein bisschen hochgedreht, wäre das vermutlich ein viel unterhaltsamer Film geworden.

Speaker: Aber dadurch, dass sie da immer so stoisch da standen und so, es geht hier um das Überleben der Menschheit, wir kämpfen hier um die Welt und die ganze Zeit immer dieses Theatralische und dann versuchten die sich dann gegenseitig in ihrer Wichtigkeit zu übertünchen, in diesen tollen Zauber-Huppdi-Hupp-Verschwörungs-Welt-Rettungsgesprächen und

Speaker: Wo ich so denke, ganz ehrlich, ihr könnt mir erzählen, was ihr wollt.

Speaker: Es ist mir doch scheißegal, haut euch einfach vernünftig auf die Moppe.

Speaker: Das will ich in so einem Film noch gar nicht alles hören und vor allem nicht fünfmal hintereinander.

Speaker: Einmal reicht mir.

Speaker: Ich kann mal vielleicht sagen, das Zielpublikum von Mortal Kombat 2 ist vielleicht nicht so, dass ich das beim ersten Mal gemerkt habe.

Speaker: Wer weiß, weil es auch schon so oft auf die Moppe bekommen hat.

Speaker: Nicht böse sein da draußen.

Speaker: Aber...

Speaker: Nein.

Speaker: Aber ich fand das manchmal sehr ermüdend.

Speaker: Es war sehr ermüdend, diese dramatische Schraube immer anzuwenden.

Speaker: Du hast ja eigentlich keine Dramaturgie.

Speaker: Das ist ja das Problem.

Speaker: Mortal Kombat hat ja auch selbst als Spiel nicht wirklich eine Geschichte.

Speaker: Das hat ein Setup.

Speaker: Und dieses Setup hast du ja auch.

Speaker: Und da hat bisher keiner der Filme es je wirklich geschafft, eine vernünftige Geschichte oder auch nur ansatzweise eine Dramaturgie rauszuschränken.

Speaker: Und hier funktioniert es ja auch.

Speaker: Oder ist es...

Speaker: Ich sag mal wenigstens guckbar.

Speaker: Ich wusste ja auch genau, was da kommt.

Speaker: Ich hab da nicht mehr oder weniger erwartet.

Speaker: Du kriegst genau das, was draufsteht.

Speaker: Es ist genauso wie dieser erste Film.

Speaker: von vor zwei, drei Jahren.

Speaker: Da hatte ich nicht so ein negatives Gefühl, als ich den gesehen habe.

Speaker: Ich habe auch noch nicht viel erwartet, gebe ich ehrlich zu.

Speaker: Aber jetzt habe ich wirklich so, das war für mich der Punkt, wo ich dachte, da hätte jetzt auch irgendwie, also da hätte ein bisschen mehr Tischfeuerwerk sein können.

Speaker: Also

Speaker: Nick Cage fand ich geil, den Charakter.

Speaker: Den gibt es ja auch im Spiel.

Speaker: Aber der Punkt ist... Johnny Cage.

Speaker: Ich habe Luke Cage früher noch gesagt.

Speaker: Luke Cage ist Marvel schon wieder.

Speaker: Johnny Cage natürlich.

Speaker: Karl Urban ist Johnny Cage.

Speaker: Ein abgehalterter Action-Darsteller, der ehemals auch Kampfsportkünstler war.

Speaker: Du kriegst ja diesen kleinen Ausschnitt aus seinen Johnny Cage-Filmen zu sehen.

Speaker: Ich hätte gerne auch den gesamten Film gesehen, muss ich gestehen.

Speaker: Das wäre definitiv unterhaltsamer gewesen.

Speaker: Aber selbst das hat Karl, muss man auch sagen, Karl Urban ist ja, ich mag ihn ja ganz gerne in seinen Rollen, aber auch er hätte hier durchaus mehr aufsetzen können als nur drei Gesichtsausdrücke.

Speaker: So, und da hätte er ein bisschen mehr raushauen können noch.

Speaker: Also die Sonnenbrille ist ja schon okay, habe ich schon verstanden, aber da hätte durchaus noch ein bisschen mehr kommen können.

Speaker: Aber komm, wir reden hier bei einem Film, bei Mortal Kombat 2, brauchen wir nicht über Charakterentwicklung oder über Motivation oder sowas reden, sondern

Speaker: Die einzige Motivation ist, dass sie gegenseitig auf die Moppe zu halten.

Speaker: Das war mir einfach zu blass.

Speaker: Trotz der Gore-Elemente war mir das einfach zu blass.

Speaker: Ich fand die Kämpfe nicht inspirierend genug.

Speaker: Ich fand die Kämpfe nicht kreativ genug.

Speaker: Ich habe immer das Gefühl, ich gucke immer wieder die gleichen Standardszenen und nur der Tötungsabschluss ist die kreative Variable.

Speaker: Aber auch da einfach.

Speaker: Muss man ja sagen, es ist ja ein Luxusproblem.

Speaker: Wir sind da auch einfach schon viel zu verwirrend.

Speaker: Gerade ich finde ja eben auch per se Actionfilme haben es einfach massiv viel schwerer, weil es ist eigentlich schon alles irgendwie durch.

Speaker: Wie oft willst du noch sehen,

Speaker: wie sich Leute auf die Mopper hauen, weil darauf läuft es am Ende des Tages irgendwie immer raus, weil entweder du musst das halt richtig gut inszenieren, das geht immer noch, da gibt es immer noch Möglichkeiten, also auch, ich sag mal, auf dem...

Speaker: Level inszenierungstechnisch und auch gewalttechnisch, was man alles zeigen darf.

Speaker: Aber es ist schwer.

Speaker: Und da hat es einen Sonnenfilm, der jetzt da auch nichts irgendwie, keine Benchmark-Krone, auch nur ansatzweise, egal in welchem Gebiet reißt.

Speaker: Versucht nochmal so einen überbordenden Fantasy-Anteil da reinzubringen.

Speaker: Also nochmal irgendwie so diese Geschichte der Innen- und der Außenwelt und alles.

Speaker: Ich bin mir sicher, man wollte einfach nochmal jetzt so ein bisschen den vielleicht nochmal leicht aufschäumenden Masters of the Universe Boom hier vielleicht auch nochmal so ein bisschen mit abgreifen, um da irgendwas zu reißen.

Speaker: Aber sonst ist das natürlich alles nichts Neues.

Speaker: Müssen wir nicht drüber reden.

Speaker: So kann man sich angucken, wenn man muss, aber man muss es nicht.

Speaker: Wie gesagt, also erwartet nicht so viel, dann könnt ihr auch nicht enttäuscht werden.

Speaker: Hier pimmelt schon mein Handy, ich hab den Ton nicht ausgemacht.

Speaker: Fans von 90er Jahre Actionfilmen sollten auf jeden Fall mal einen Blick reinwerfen.

Speaker: Das finde ich auch, das ist das Beste, was an dem Film am besten funktioniert.

Speaker: Ikeno Nummer, das macht Spaß.

Speaker: Der Rest ist halt buntes 0815-Geplänkel mit ein bisschen Gore eingespränkelt.

Speaker: Wenn ich mir aber dann lieber ein paar richtig geile Action-Sequenzen angucken möchte, dann gucke ich mir doch lieber den mittlerweile 22 Jahre alten Kill Bill an.

Speaker: Wir sollten noch eine offene Rechnung begleichen.

Speaker: Baby, das ist kein Scherz.

Speaker: Diese Frau verdient ihre Rache.

Speaker: Und wir verdienen den Tod.

Speaker: Du hast doch nicht geglaubt, dass es so leicht sein würde, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Für eine Sekunde.

Speaker: Ja, also natürlich, jetzt kommst du aber auch von, ich sag mal, dritten Liga, Absteigerviertel in die Bundesliga-Champions League.

Speaker: Wir müssen ja auch nochmal den Leuten was präsentieren, was sich lohnt, einen Sekunden.

Speaker: Und wir haben es ja zusammen gesehen, es gibt ja jetzt nicht Kill Bill 1 und 2, es gibt ja jetzt Kill Bill The Whole Bloody Affair.

Speaker: Genau.

Speaker: So wie es eigentlich mal angedacht war, das Wunder ist passiert.

Speaker: Auch ein ewiges Einhorn, es wurde lange angeteasert.

Speaker: Es lief ja sogar schon mal auf Festivals, beziehungsweise bei Tarantino selber im eigenen Kino.

Speaker: Aber es wurde lange gerätselt, ob das jemals erscheint.

Speaker: Jetzt ist das passiert und es lief im Kino und sogar mannigfach.

Speaker: Und soweit ich das gesehen habe, waren die Kinos auch gut.

Speaker: besucht.

Speaker: Wir beide waren zusammen drin, einmal in einer regulären Vorstellung, aber du hast dir das dann ja gleich nochmal gegeben, weil wir ja beide doch so begeistert waren.

Speaker: Du hast dir das Ganze nochmal in 70 Millimeter angeguckt.

Speaker: Also

Speaker: Es war schon hart, wie gesagt, diese beiden zusammengefügten Filme, wo ja dann nochmal die Anime-Sequenz in der Mitte nochmal etwas erweitert wird und auch ein, zwei Szenen minimal umgestellt sind und du am Ende auch nochmal was bekommst, was allerdings nicht so begeisternd ist, nach dem Abspann, wohlgemerkt, nach dem Abspann, viele sind schon aus dem Kino rausgegangen.

Speaker: Das bringt den ganzen Tag auf 4,5 Stunden, inklusive Pause, 10 Minuten, die da zwischendurch mit eingebaut ist, die Intermission.

Speaker: Und die 4,5 Stunden ist schon, also das bringt einen schon an seine Grenzen.

Speaker: Auch ich, der da wirklich gestellt ist, was Kinobesuche angeht, ich habe früher so Star Trek Filmnächte mit Star Trek 1 bis 7 hintereinander an so einem Wochenende, ohne mit der Wimper zu zucken, durchgezogen.

Speaker: Ja, aber heute bringt mich so ein 4,5 Stunden Film schon an meine Grenzen.

Speaker: Der Kollege Sven, der war mit dabei.

Speaker: Der hat definitiv eine kleinere Blase als ich.

Speaker: Der musste zwischendurch 2- oder 3-mal rausgehen, auch außerhalb der Pause.

Speaker: So, egal.

Speaker: Und ja, ich habe ihn dann nochmal in der 70mm Kopie in der Lichtburg in Essen gesehen.

Speaker: Lichtburg, heißt sie?

Speaker: Lichtburg.

Speaker: Lichtburg, genau.

Speaker: Einem der wunderschönsten und tollsten Kinos, aber auch, muss man fairerweise sagen, auch mit den schlechtesten Stühlen.

Speaker: Kinositzen, die sind echt unbequem, wenn man da 4,5 Stunden aufhauen muss.

Speaker: Die hat man bis heute noch nicht irgendwie mal vernünftig... Nee, es ist ja denkbar geschützt.

Speaker: Die stehen auch wahrscheinlich... Die sind restauriert worden alle.

Speaker: Da kannst du keine modernen Kinositzen reinpacken.

Speaker: Sitzen wie vor 100 Jahren.

Speaker: Sitzen wie vor 100 Jahren, das hat schon so ein bisschen was von Folter.

Speaker: Vor allem für Leute mit langen Beinen, so wie meine Wenigkeit, dann fängst du an, dich irgendwann zu winden und zu drehen und zu machen.

Speaker: Das ist schon...

Speaker: Schwierig.

Speaker: Aber egal, der Film selber auf 70 mm sah geil aus.

Speaker: Du erinnerst, ich hatte ja angemerkt, als wir den in den USA im Bochum gesehen haben, fand ich diese Digitalkopie, die da lief, in Deutsch damals, dann hatte ich so ein bisschen das Problem, dass ich das Gefühl hatte, dass sie stellenweise so ein bisschen unscharf war, so eine leichte Unschärfe hatte, von der ich eigentlich jetzt von der Neuaufarbeitung...

Speaker: Ja, sehr soft halt war.

Speaker: Das hast du bei der 70mm Kopie nicht so gehabt.

Speaker: Die war relativ scharf und hatte natürlich in der epischen Breite und insgesamt sah die gut aus.

Speaker: Jetzt ist es natürlich so, dass der Film nicht auf 70mm gedreht worden ist, wie jetzt zum Beispiel die Hateful Eight.

Speaker: Da hat Tarantino es ja dann wirklich auch gemacht, die wirklich in der 70mm Fassung auch wirklich auf Zelluloid zu bannen.

Speaker: Sondern er hat ja damals nur im Super 35mm Format gedreht.

Speaker: Das wurde dann irgendwann mal in 2K in einem Workflow digital übernommen und man hat jetzt die ursprüngliche Schnittnegative genommen und hat aus dieser 35mm Geschichte eine ausbelichtete 70mm und farbkorrelierte Version ausgeliefert.

Speaker: des originalen Materials gemacht und es sah gut aus dafür, dass es nicht echte 70 mm gewesen ist.

Speaker: Man muss sich jetzt vorstellen, dass man das ja im Prinzip auch ein bisschen künstlich aufbläst, genauso wie das der Blu-ray Player oder der DVD Player nicht mehr, weil der Blu-ray Player heutzutage mit so einem Upscaling macht, auch das eine

Speaker: dass eine DVD womöglich, wenn sie nicht allzu schlecht ist, auch auf dem 4K-Fernseher noch gut aussieht.

Speaker: So muss man sich das auch vorstellen.

Speaker: Wie gesagt, ich bin ja jetzt nicht der Filmexperte, aber mir hat es gefallen.

Speaker: Ich fand das gut aus und ich habe auch nicht das Gefühl gehabt,

Speaker: dass da jetzt extrem irgendwas verloren gegangen ist.

Speaker: Ganz im Gegenteil.

Speaker: Also das Format macht ja richtig Bock.

Speaker: Und es ist mir ja schon beim ersten Film, haben wir ja schon drüber gesprochen, ist mir das ja auch schon aufgefallen.

Speaker: Ich finde, nachdem wir das jetzt nochmal nach 20 Jahren, ich habe beide Teile ja damals auch im Kino gesehen und dann mehrfach auf DVD und auf Blu-ray, nachdem wir das jetzt nochmal auf der großen Leinwand gesehen haben, dieses Meisterwerk von Quentin Tarantino,

Speaker: ist mir einfach klar geworden was für ein Epos das ist, was das wirklich für ein Meisterwerk ist.

Speaker: Das ist nicht einfach nur dahin gesprochen, das ist ein moderner Klassiker oder eigentlich schon ein Klassiker, den du zu den großen Klassikern ins Regal stellen kannst.

Speaker: Da gibt es überhaupt nichts klein zu reden.

Speaker: Der Film ist optisch eine absolute Granate von den Kameraeinstellungen, von den Schnitten her.

Speaker: Wenn du dir überlegst,

Speaker: dass Terminu das alles noch nicht voll digital macht wie Rodriguez, sondern wirklich noch analog dreht und teilweise noch analog geschnitten wird, ist das fantastisch.

Speaker: Mich hat das nochmal neu begeistert und meine Liebe für diesen Film entfacht.

Speaker: Anders kann ich das gar nicht beschreiben.

Speaker: Kill Bill ist da, auch wenn der zweite Teil im Verhältnis zum ersten, gerade wenn man sie in einem Stück guckt,

Speaker: natürlich von der Dynamik und der Dramatik, der Dramatik noch nicht, aber von der Action her abfällt, weil der natürlich wesentlich ruhiger ist, aber nicht weniger dramatisch, halt ist das insgesamt ein tolles, tolles Ding.

Speaker: Auf jeden Fall, ich hatte ja den Eindruck, hatte ich ja auch schon da im Kino kundgetan, dass jetzt so, also ich meine, man konnte ja auch vorher die beiden

Speaker: Filme back to back hintereinander gucken.

Speaker: Es gab ja auch schon sogar so Fan-Edits, die halt quasi alles von Kill Bill quasi zusammengeklöppelt haben, minus die erweiterte Anime-Sequenz, wo dann halt auch die anderen geschnittenen Szenen dann halt auch noch zu sehen waren und natürlich der vollständige Teehaus-Kampf in Farbe.

Speaker: In Farbe und

Speaker: Das hat hier trotzdem noch mal...

Speaker: Irgendwie einen anderen Spin.

Speaker: Also letzteres habe ich tatsächlich einmal gesehen und da dachte ich auch schon, oh buff, halt diese vier Stunden plus, die man sich da wirklich antut.

Speaker: Weil halt ein wichtiger, die ganze Cliffhanger-Nummer halt wegfällt aus der Zweiteilung, was immens wichtig ist.

Speaker: Ich meine, wir kennen den Film, wir wissen ja, worauf das alles hinaus ist und so.

Speaker: Aber wenn man sich jetzt mal den Gedanken macht, man sieht diesen Film tatsächlich zum ersten Mal,

Speaker: spielt sich das und vor allem das Ende dann auch nochmal ganz anders ab.

Speaker: Das hat nochmal einen ganz anderen Punch.

Speaker: Und ich finde auch, das Unterschiedliche, wo ja viele denken, weshalb man ja diese Zweiteilung dann auch machen konnte, weil es so tonal so schon auch unterschiedlich ist.

Speaker: Wenn du es zusammen siehst, ich fand das überhaupt nicht toll.

Speaker: gerade zusammen nochmal eine ganz andere Kombo gab und weil halt eben auch dieser Cliffhanger fehlt.

Speaker: Du bist die ganze Zeit bei dieser Frau und auf ihrem Rache-Pfad und wie das da so weitergeht und vor allem, wenn du dann halt wirklich diese gesamte Achterbahnfahrt hast, von diesem ganz rasanten ersten Teil bis hin zum lebendig begraben werden und wie es dann weitergeht, das ist schon... Und da wird alles, alles...

Speaker: wirklich abgekascht, einschließlich auch des Endes, wo du ja auch eigentlich sagst, das ist zu lang, da hätte man eigentlich sofort dem guten Mann was auf die Moppe geben können und fertig.

Speaker: Da bin ich ja nicht der Meinung.

Speaker: Ich bin ja beim zweiten Mal übrigens versöhnlicher geworden.

Speaker: Ich finde halt alle Dialoge, und ich rede jetzt nicht über diese üblichen Tarantino-Dialoge, sondern alles trägt hier Information bei.

Speaker: die dir einen weiteren Einblick in das gibt.

Speaker: Es gibt halt Thema Death Proof, finde ich, da passiert das eben vielfach nicht.

Speaker: Da ist halt einfach unfassbar viel Speck von Tarantino bei, der auch irgendwo und irgendwo hinführt an der Stelle.

Speaker: Was schade ist.

Speaker: Der Kai hat ja, das muss man den Leuten da draußen mal erklären, der Kai hat sich ja mal hingesetzt und hat mal seine Death Proof Variante zurechtgeschnitten und mir die auch vor kurzem mal vorgeführt.

Speaker: Die ist irgendwie 20 oder 25 Minuten kürzer als der Urgen hat.

Speaker: Das ist der Stuntman Mike Cut, Achtung.

Speaker: 80 Minuten schlank, wunderbar.

Speaker: War wunderbar, habe ich mir angeguckt.

Speaker: Witzigerweise habe ich bis auf eine Szene nicht viel vermisst, die Jägershot-Szene, die fehlte mir.

Speaker: Und ich weiß nicht warum, du hast mir nicht gesagt, warum die fehlte mir.

Speaker: Ich kann keine Ahnung, ich fand die damals einfach nur total albern und lustig.

Speaker: Ja genau, das war einfach so Jägershot.

Speaker: Aber nicht mal, dass es einfach nur Eli Roth kippt sich mit seinen Kumpels, oder will die Mädels da besoffen machen, was aber auch nirgends wohin führt.

Speaker: Ja, natürlich nicht.

Speaker: Das sind zu viele Sachen.

Speaker: Aber es ist egal.

Speaker: Und wie gesagt, ich kann mit beiden Cuts leben.

Speaker: Ich habe, wie gesagt, finde, ich habe nicht so das Problem mit der längeren Variante.

Speaker: Aber ich fand deine Version halt auch gut.

Speaker: Und deshalb gebe ich dir jetzt bitte mal den Auftrag, nimm dir doch bitte mal Kill Bill vor, die viereinhalb Stunden Fassung und mach mir da bitte mal eine gemütliche Drei-Stunden-Fassung draus.

Speaker: Oh, das wäre schwierig.

Speaker: Weil allein ja schon das gesamte Orin Ischi-Segment jetzt auch noch mal deutlich länger ist und das aber so gut ist und weil wir eigentlich charaktermäßig, das ist ja das Erstaunliche, erfahren wir mehr,

Speaker: über diese Nebenfigur als eigentlich über unsere Hauptfigur, was total irre ist.

Speaker: Und über Orin Ishii natürlich am meisten.

Speaker: Wir erfahren viel weniger über den Charakter von Michael Madsen, dem Bruder von Bill, oder auch über den Charakter von Daryl Hannah.

Speaker: Und auch von der ersten, hier Wincia A. Fox halt,

Speaker: Erfahren wir auch nur über, also das ist schon, da hat der Lucy Lou schon ein Denkmal gesetzt.

Speaker: Ich habe ja die Vermutung, dass vielleicht, wenn der wieder Langeweile hat, der hat ja seine ganzen Sachen, seine Geschichten irgendwo in der Schublade, der hat zu allen Geschichten, da bin ich mir tierisch sicher, vielleicht veröffentlicht der nochmal so ein

Speaker: Kill Bill Companion, wo so die anderen Geschichten man irgendwie nachlesen kann.

Speaker: Wir kriegen ja auch, das ist ja das, allerdings nicht von Tarantino selber, sondern nur nach einem Drehbuch von ihm die Geschichten von Cliff Booth zum Ende des Jahres und soll sogar auch in die Kinos kommen.

Speaker: Ja, ich bin gespannt.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Aber der Trailer hat mich jetzt noch nicht so mitgerissen, der da rausgekommen ist.

Speaker: Es ist ja David Fincher und da habe ich eher ein bisschen Angst, weil die letzten Fincher-Sachen haben mich alle überhaupt nicht überzeugt.

Speaker: gar nicht.

Speaker: Warten wir mal ab, hoffentlich hat er da den Dreh raus.

Speaker: Sonst wäre es eigentlich schade, verschenktes Potenzial sonst.

Speaker: Ja, bin ich mal gespannt.

Speaker: Also wie gesagt, wer sich The Kill Bill The Whole Bloody Affair noch angucken kann, sollte das tun.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Nicht nach dem Motto, ach, den habe ich schon vor 20 Jahren schon mal gesehen, habe ich auch schon fünfmal auf Blu-Way geguckt.

Speaker: Ne, guckt euch den nochmal an, das ist wirklich eine andere Seherfahrung.

Speaker: Und vor allen Dingen ist er ja auch noch auf Tour unterwegs, müsst ihr einfach nochmal schauen.

Speaker: Es ist ja jetzt kein Film, der jetzt sofort wieder aus den Kinos kommt, das ist ja eher so ein Tourneefilm.

Speaker: Gerade die 70mm Kopien laufen ja nicht überall gleichzeitig, sondern auch denen rumgereicht.

Speaker: Es gibt nur zwei.

Speaker: Und vor allem habt ihr da auch die Möglichkeit, den Film nicht nur in der deutschen Synchronfassung zu gucken.

Speaker: 70mm gibt es nur auf Englisch.

Speaker: Nee, auch Deutsch.

Speaker: Nein, eigentlich nicht.

Speaker: Die gibt es eigentlich nur auf Englisch.

Speaker: Nee, gibt es nur auf Englisch und Englisch mit deutschem Untertitel.

Speaker: Das sind die zwei Versionen, die es gibt.

Speaker: Und genau.

Speaker: Und da müsst ihr einfach mal gucken, wenn ihr 70mm gucken wollt und ihr seid nicht so gut im Englisch, dann guckt, wo ihr die mit deutschem Untertitel gucken könnt.

Speaker: Das funktioniert auch.

Speaker: Aber mal ganz ehrlich, auch die Dialoge kennt man ja eigentlich schon fast auswendig, wenn man fällt.

Speaker: Plus ein ganzes Stück ist ja auch auf Japanisch und sowieso untertitelt.

Speaker: Und wenn man den noch nie gesehen hat, dann ist es auf jeden Fall jetzt ein Must-See-Movie, wenn man noch die Gelegenheit hat, den in der normalen Vorstellung oder in der 70mm-Value zu gucken.

Speaker: Ganz ehrlich, das neide ich, wenn jetzt den Film jemand noch nicht gesehen hat und den so jetzt zum ersten Mal gucken kann.

Speaker: Das neide ich wirklich.

Speaker: Das ist, glaube ich, nochmal eine ganz andere krasse Erfahrung, als wie wir das hatten.

Speaker: Also Kill Bill, The Whole Bloody Affair, überall und nirgends.

Speaker: Guckt einfach, wo er läuft und dann geht schnell rein.

Speaker: Es ist ein Ding.

Speaker: Ein Fest, das man auf jeden Fall feiern sollte.

Speaker: Wobei mir da einfällt, da kann man gleich mal die schöne Überleitung kurz machen zu meinem Quickie.

Speaker: Ich bin ja dieses Kino ja bisher geradezu verwöhnt, also mit Kill Bill, wären es ja sogar gar schon drei Kill Bill, das war natürlich eins der Highlights und das hat nicht enttäuscht.

Speaker: Sonst hat man, also wo man wirklich aus dem Kino rauskommt oder weiß, dass man wirklich gerade die Kino,

Speaker: Glückseligkeit über die Netzhaut hat laufen lassen.

Speaker: Es passiert nicht mehr so häufig.

Speaker: Oftmals ist es okay, man war gut unterhalten oder es war nett, aber meistens ärgert man sich, wenn man einen soliden Film hatte, der dann durch irgendeine Kleinigkeit versaut wurde oder wo es dann nicht gepasst hat, wie auch immer.

Speaker: Aber das Halbjahr ist ja noch nicht zu Ende.

Speaker: Wirklich so drei echte Highlight-Filme hatte, die mir echt richtig super und auch teilweise überraschend gefallen hatten, das muss ich sagen, das ist schon gut.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Was waren denn die Highlight-Filme?

Speaker: Der eine natürlich, der auch schon durchgelaufen ist und bereits im Stream erhältlich ist, der Astronaut mit Ryan Gosling, also im Original Project Hail Mary, über ein Astronautenteam, das die Erde retten soll und dafür in eine ferne Galaxis reisen muss, um Dinge herauszufinden, warum unsere Sonne stirbt.

Speaker: Und dabei trifft er auf eine außerirdische Lebensform, die quasi dasselbe Problem hat.

Speaker: Und man ist dann quasi, das auch so schön geschrieben hatte, lautlos im Weltall zu zweit.

Speaker: Es ist wunderschön, man hat richtiges Science-Fiction, man hat richtiges Drama, man hat aber auch eine herzliche, amüsante Geschichte, quasi so ein bisschen etil.

Speaker: Mit Bertas Brot.

Speaker: Genau, mit Bernd das Space-Brot, muss man ja sagen.

Speaker: Sieht ein bisschen so aus, der Außerirdische.

Speaker: Ja, aber ich fand es wirklich fantastisch, dass man da jetzt nicht irgendwie eine kommerzielle Wahl getroffen hat, sondern wirklich gesagt hat, so nee, wir wollen das wirklich...

Speaker: Kannst du dich noch an diese deutsche Filmproduktion Mick oder Nick, mein Freund vom anderen Stern, erinnern?

Speaker: Ja, sehr dies.

Speaker: Stell dir mal vor, der hätte so ausgesehen.

Speaker: Der ganze Film wäre doch komplett abgekackt.

Speaker: Deshalb war die Entscheidung, diesen Außerirdischen sehr abstrakt zu halten.

Speaker: war schon echt gut.

Speaker: Ich fand das auch gut.

Speaker: Ich hatte nur das Problem, dass ich den Film gesehen habe.

Speaker: Wir haben den auch vor kurzem erst im Stream gesehen, auf der großen Leinwand bei uns im Keller unten.

Speaker: Und selbst Junior fand den auch gut.

Speaker: Ich hatte eigentlich Angst, dass der Film mit fast zweieinhalb Stunden Länge ihm irgendwann zu langweilig wird, weil der auch durchaus ruhige Phasen hat.

Speaker: Ja, reichlich sogar.

Speaker: Und er fand, aber der Film wird ja nie langweilig, weil du willst ja wissen, was passiert und wie es weitergeht.

Speaker: Visuell unglaublich viel.

Speaker: Es ist wirklich klassische Science-Fiction, die auf die größtmögliche Leinwand geht.

Speaker: Ich habe es leider auch nicht geschafft, mir das im IMAX anzugucken, weil ich habe den...

Speaker: Also ich habe den eigentlich zweimal gesehen.

Speaker: Ich habe den gesehen, fand den richtig gut und beim ersten Mal konnte Tanja nicht.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, so komm, den müssen wir uns nochmal angucken.

Speaker: Und dann die Woche drauf lief, der bei uns hier im IMAX schon wieder nicht mehr.

Speaker: Das war echt blöd, den hätte ich gerne größtmöglich nochmal gesehen, weil der einfach visuell, also jetzt aber ohne...

Speaker: Also eben nicht so ein CGI-Effekte-Feuerwerk wie jetzt hier Mandalorian zum Beispiel.

Speaker: Das ist das komplette Gegenteil davon, aber das ist visuell einfach so fantastisch gemacht.

Speaker: Toll, wirklich toll.

Speaker: Ein Film, den man auf jeden Fall gesehen haben sollte, muss ein ganz richtig, richtig tolles Ding, das auch, ich glaube, für alle Altersklassen,

Speaker: geeignet ist.

Speaker: Auch wenn man mit so Space-Sachen oder so nichts anfangen kann, weil darum geht's am Ende des Tages gar nicht.

Speaker: Das ist halt nur tatsächlich ein Setting, ein Austragungsort.

Speaker: Das ist nicht das Thema des Films.

Speaker: Und wirklich richtig geil.

Speaker: Vor allem der Außerirdische ist ja auch tatsächlich mit nur extrem wenig CGI.

Speaker: Also der war ja physisch da.

Speaker: Der war ja auch quasi eine Puppe, wo man halt auch die

Speaker: animatöre quasi nachher raus genommen hat digital und auch auch das merkt man also der hat eine physische präsenz toll super filmform auch ein super ende ich war so überrascht und richtig richtig happy weil ich hatte auch keine ahnung was man davon halten sollte irgendwie also der top film für mich des jahres

Speaker: Gefolgt von, ich würde jetzt nicht sagen Topfilm, ist vielleicht auch schwieriger.

Speaker: Ich war sehr überrascht, weil ich mag den Originalfilm halt.

Speaker: Und zwar geht es um Nürnberg, die Nürnberger Prozesse.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, die Geschichte der Rossbratwurst.

Speaker: Nein, Uli Hoeneß hat damit nichts zu tun.

Speaker: Eine Neuauflage mit unter anderem Rami Malek in der Hauptrolle eines psychologischen Spezialisten, der halt eben in der Nachkriegszeit, also politisch,

Speaker: Das ist 1945, muss ja sicher, 1946 sein, da halt in Deutschland unterwegs und dann halt nach Nürnberg gerufen wird, weil er da was machen soll, aber auch keine Ahnung hat was.

Speaker: Und dann wird man mit diesem ganzen Szenario der Nürnberger Prozesse konfrontiert.

Speaker: Und er soll dann halt dafür zuständig sein, sich um die Top-Nazis, um den Top-Rest der Nazis zu kümmern.

Speaker: Und diese...

Speaker: erstmal überhaupt psychologisch abzuchecken, aber auch eigentlich zu evaluieren.

Speaker: Und hier kommen wir jetzt schon zu einem der wichtigen Punkte dieses Films.

Speaker: Zum einen, wenn man online schaut, viele Kritikpunkte, das ist keine Dokumentation.

Speaker: War der alte Film auch nicht, will der auch gar nicht sein.

Speaker: Das Coole ist, dass der Film hier eine andere...

Speaker: Ich sag mal, einen anderen erzählerischen Kniff versucht und das ist, sagen wir mal, für uns hier in Deutschland oder als deutscher Zuschauer ist das erstmal schwierig, weil so die erste Hälfte des Films hast du fast das Gefühl, du bist hier so bei Save It Private Göring, der von dem fantastischen Russell Crowe hier unfassbar auch wieder gespielt hat, also auch wieder eine unfassbare Top-Performance.

Speaker: Auf Deutsch hat der Film dazu zusätzlich die Hürde, weil man es ja hier mit Zweisprachigkeit eigentlich zu tun hat, die auch bei diesen Gesprächen zwischen Rami Malek und Russell Crowe, halt auch eine wichtige Sache ist, dass die erstmal nur eine ganze Zeit Englisch reden.

Speaker: Aus bestimmten Gründen, die dann da erzählt werden.

Speaker: In der deutschen Synchro hat man sich dann des Kniffes bemüht, dass halt die an sich deutsch sprechenden Amerikaner da dann plötzlich in diesen Interviews anfangen Englisch zu sprechen, aber immer mit einem Übersetzer, der dabei ist.

Speaker: Also da gibt es ja noch keine Untertitel, es wird dann immer alles live.

Speaker: übersetzt.

Speaker: Das wirkt dann ein bisschen komisch.

Speaker: Also insofern sicherlich da die Originalfassung ein bisschen schlüssiger.

Speaker: Aber ich sag mal, mit diesem kleinen Kniff, finde ich, geht das.

Speaker: Damit kann man leben.

Speaker: Das ist jetzt auch nichts, was speziell für diesen Film ist.

Speaker: Das war immer so bei deutschen Synchros, wenn man so solche Situationen hatten, wo es um Mehrsprachigkeit geht.

Speaker: Im schlimmsten Fall hat man sowas früher halt platt synchronisiert, wo wirklich alle nur einfach Deutsch gesprochen haben und dann halt das weggelassen haben.

Speaker: Oder mit Dialekten.

Speaker: Genau, Dialekt noch schlimmer, furchtbar.

Speaker: Jetzt wundert es mich aber schon, dass er zu deinen Top 3 Filmen gehört, weil alles, was ich über den Film bisher gelesen und gehört habe, und du weißt ja, es geht da ja nicht viel drauf normalerweise, tue ich nicht, halt, war nicht sehr positiv.

Speaker: Da muss man auch richtig gucken.

Speaker: Du hast dann wahrscheinlich wieder nur in der falschen Ecke gewöhnt.

Speaker: Ja, da gibt es natürlich auch Kritiker.

Speaker: Der Film selber hat jetzt auf der IMDb ein solides Ranking von 7,8 oder so.

Speaker: 7,6, wie auch immer.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe mir selber auch gar nicht so viel erwartet.

Speaker: Ich dachte, komm, die arbeiten die Geschichte dann nochmal neu auf.

Speaker: Finde ich ganz spannend.

Speaker: Mal sehen, was die da jetzt so machen mit moderneren Mitteln und so weiter.

Speaker: Und wie schon gesagt, es war ja auch schon aus den Trailern ersichtlich, dass das eher so eine etwas andere Sichtweise, so einen anderen Erzählkniff vermittelt.

Speaker: Und es ist tatsächlich so, das macht der Film auch, du hast hier quasi fast so eine Kombination wie bei Schweigen der Lämmer, so ein Hannibal Lecter und so eine Clarice Starling Situation.

Speaker: So, einen hochintelligenten, bösartigen Gegenspieler.

Speaker: Und also zwei Leute, die psychologisch hin und her taktieren in verschiedenen Lagen.

Speaker: Und das ist wirklich toll gemacht, das macht Freude.

Speaker: Und der Kniff ist aber, ohne das zu groß zu spoilern,

Speaker: dass zunächst der Zuschauer genau wie die Hauptfigur Göring da so ein bisschen auf den Leim kriegt.

Speaker: Was auch erst mal irgendwie unangenehm ist, weil man merkt das dann auch.

Speaker: Aber der Film nimmt dann nochmal eine ganz andere Wendung.

Speaker: Also quasi, der schlägt eigentlich so zwei, drei Haken nach hinten raus.

Speaker: Allerdings jetzt nicht im Sinne von Deus Ex Machina oder dass da irgendwie hier so Mr. Shyamalan, also hier M. Night Shyamalan irgendwie so ein Oh Gott, wir sind eigentlich alle tot und es ist die dead people.

Speaker: So was ist das alles nicht.

Speaker: Das ist Quatsch.

Speaker: Nein, aber...

Speaker: geht dramaturgisch dann in eine andere Richtung.

Speaker: Der Film ist auch knapp zweieinhalb Stunden lang, also nicht kurz.

Speaker: Dennoch schafft das natürlich nicht, so eine komplette Thematik da wirklich alle Fakten abzudecken oder so in die Tiefe zu gehen.

Speaker: Geht ja auch gar nicht.

Speaker: Der fokussiert sich auf ein sehr wichtiges, wesentliches Element.

Speaker: Aber, und das ist dann das nächste Spannende,

Speaker: Der bietet viel an.

Speaker: Also es wird viel gezeigt und angeboten.

Speaker: Also was an Thematiken da ist, wo man sich vielleicht gewünscht hätte, verdammt, das hätte man mal noch ein bisschen tiefer in Augenschein nehmen müssen.

Speaker: Zum Beispiel, also der ganze wissenschaftliche Hintergrund.

Speaker: Was ist mit dem Psychologen?

Speaker: Was machen die da genau?

Speaker: Also was war der genaue Ansatz?

Speaker: Das wird in so einem Satz im Prinzip gesagt, weil den Alliierten ging es letzten Endes darum, man war halt...

Speaker: So entsetzt über das, was man zu dem Zeitpunkt war, ja noch nicht alles bekannt, was den Holocaust anging.

Speaker: Das kam dann so nach und nach raus.

Speaker: Das ist hier auch ein Centerpiece, wo man sich auch komplett raushängt, was man auch gut gemacht hat.

Speaker: Man hat da so einen Übergang geschaffen, wo man einmal künstlich so ein bisschen das Dokumentarische...

Speaker: nachstellt aus dem Gerichtssaal, dann plötzlich in schwarz-weiß, wo man dann halt eben in diesem Film Dokumentarmaterial zu sein scheint, es aber noch nicht ist.

Speaker: Und dann aber der Moment kommt, wenn dann halt die ganzen Aufnahmen von den befreiten KZs und so weiter kommen.

Speaker: Das sind dann alles die echten Originalaufnahmen, die es ja auch alle gibt.

Speaker: Und das ist

Speaker: Also wer das noch nie gesehen hat, ein richtiger Tritt in die Eier, der da auch aber auch komplett hingehört, weil es aber auch reaktionstechnisch wichtig ist für das, was dann kommt, dass man sich da der echten Aufnahmen bemüht hat, wobei ich mich in dem Zusammenhang sogar tatsächlich auch gefragt habe,

Speaker: Wenn da jetzt junge Leute von heute sitzen und sich das angucken, ob die sich fragen, ach, das haben die bestimmt alles mit KI irgendwie so nachgestellt oder so, damit das funktioniert.

Speaker: Schwierig.

Speaker: So in heutigen Zeiten, weil man einfach dieses eben dieses klassisch Dokumentarische, ähm,

Speaker: heute so gar nicht mehr filmisch greifbar hat, weil heutzutage Film ja nichts mehr ist, wo man sagen würde, oh, das ist Realität, weil durch KI ja alles Fiktion sein kann.

Speaker: Egal, das war mein Gedanke da so am Rande.

Speaker: Aber der psychologische Kniff, der dahinter steht, also was für einen Ansatz die Alliierten hatten, die eigentlich mit diesem psychologischen Gut

Speaker: beweisen wollten, dass die Nazis eigentlich gar keine Menschen mehr sind.

Speaker: Sodass das so eine eigene, kranke, menschliche Abart ist.

Speaker: Das war eigentlich so ein bisschen der Gedanke dahinter, weil man sich dieses Ganze überhaupt nicht erklären konnte.

Speaker: Das wird aber auch nur, wie schon gesagt,

Speaker: Es gibt einen Konkurrenzpsychologen, auch da die Motivation von der Hauptfigur ist eigentlich auch eher eine niedere, wie sich herausstellt.

Speaker: Auch das wird nicht zu sehr tief thematisiert, ist aber drin, wird auch am Ende dankbarerweise aufgelöst.

Speaker: Und was mich am meisten begeistert hat, weil die Schwierigkeit gerade immer mit diesem Zweitweltkriegsthema und Nazis ist immer...

Speaker: Für mich, wenn du diese Filme guckst, dass ihr vermittelt wird, ach ja, die Nazis, ach, das war alles schlimm und ja, ach, aber die Alliierten haben ja gewonnen.

Speaker: Puh, gut, dass wir das hinter uns gelassen haben.

Speaker: Das war ja alles so, das ist ja nicht mehr so.

Speaker: So, na.

Speaker: Nein, und diesen Weg geht dieser Film nicht.

Speaker: Das ist wunderbar.

Speaker: Ich habe am Ende wirklich, ich wäre beinahe aufgesprungen, weil ich endlich gesagt habe, ja, endlich haut das einer mal raus.

Speaker: Nein, der Bums ist nicht vorbei.

Speaker: Mit Nichten und Neffen nicht.

Speaker: Das geht weiter.

Speaker: Und das ist dann tatsächlich auch, weil diese Figuren sind ja tatsächlich, also Göring ja sowieso, aber auch dieser Psychologe sind real, also diese Fakten, also das, was da passiert ist.

Speaker: Am Ende gibt es natürlich auch noch mal klärende Texttafeln, was weiter passiert ist und so weiter.

Speaker: Und das ist schon sehr toll gemacht.

Speaker: Auch wenn, und das ist ein Kritikpunkt, den ich danach gelesen habe, viele sich an Rami Malek in der Hauptfigur ein bisschen gestört fühlen.

Speaker: Ich finde ja auch, dass er eher so eine Art Character Actor ist.

Speaker: Er ist halt so ein Typus.

Speaker: Und er spielt halt auch immer so ein Typus.

Speaker: Das macht er auch hier zwar auch schon ein bisschen besser variiert oder anders variiert,

Speaker: Das hat mich jetzt aber nicht so gestört.

Speaker: Würdest du mir sagen, das ist der neue James Stewart?

Speaker: Ja, nee, James Stewart war ja auch, also der war auch so ein Typ, aber nicht so einer.

Speaker: Der hat auch immer nur die gleichen Rollen gespielt.

Speaker: Das war immer James Stewart, den du da gesehen hast.

Speaker: Ja, zumeist.

Speaker: So gut die Rollen teilweise waren und die Filme, aber es war immer James Stewart.

Speaker: Man hat ihn ja immer gesehen.

Speaker: Ne, das ist ja nicht.

Speaker: Aber er ist halt, weil allein visuell und von der Mimik her, was er so macht, das ist halt sehr, sehr typisch.

Speaker: Es gibt noch so ein anderes Beispiel.

Speaker: Ach Gott, schon wieder hier Film Alzheimer.

Speaker: Eddie Redmayne, der Hauptdarsteller unter anderem von den Fantastischen Tierwesen Filmen, den viele auch total ätzend filmen, weil er auch so ein, also einmal visuell so was Spezielles hat und auch so einen gewissen Habitus oder das in diesen Rollen da spielt.

Speaker: Ja, das ist aber schon sehr viel länger her, dass der da mal im Gespräch war.

Speaker: Wo ich auf was der O-Macht gefallen wäre, ich mag ihn nämlich auch nicht.

Speaker: Aber egal, der ist halt auch so ein Schauspieler, an dem sich viele reiben, weil er so ein bestimmter Typ ist.

Speaker: Das hast du hier auch.

Speaker: Wenn du Rami Malek

Speaker: natürlich nicht magst, dann wirst du mit dem Film auch nicht zurechtkommen, dann wirst du ein Problem haben.

Speaker: Aber das ist ja wie bei jedem anderen Schauspieler oder Schauspielerin.

Speaker: Ich habe eher das Problem mit Russell Crowe, weil ich finde in den letzten Rollen spielt der immer nur so unmögliche Typen halt, so, sehr negative Typen und der sieht auch mittlerweile so aus.

Speaker: Ich finde ja auch Russell Crowe, da hätte man sich die ganzen CGI-Effekte sparen können, so wie er mittlerweile aussieht, hätte er ja auch sehr gut einen von den Hutten spielen können bei der Mandalorianer.

Speaker: Das wäre eine mutige Wahl gewesen.

Speaker: Ich hätte das befürwortet.

Speaker: Das Endergebnis wäre besser gewesen.

Speaker: Ich bin mir sicher.

Speaker: Jetzt versuche ich von diesem ernsten Thema so ein bisschen wegzukommen.

Speaker: Ich weiß, das ist ein Film, über den man keine Witze macht.

Speaker: Deshalb die Guck-Empfehlung von deiner Seite.

Speaker: Guckt euch nur ein gleiches an.

Speaker: Auf jeden Fall, wenn ihr den im Kino noch sehen könnt.

Speaker: Die Leute gucken sich das nicht an.

Speaker: Einmal weil das Thema natürlich knifflig ist, aber auch weil man irgendwie nicht so richtig wusste, was damit zu tun hat.

Speaker: Spätestens in zwei Wochen im Stream.

Speaker: Wahrscheinlich, keine Ahnung, aber absolut lohnenswert.

Speaker: Aber auch nix für einen viel guten Nachmittag, logischerweise so.

Speaker: Aber ein Film, wo ich mir nicht viel von erwartet habe, wo ich dachte, ach ja, ist noch ein bisschen Historienspektakel, noch mal ein bisschen.

Speaker: Aber nein, es ist wirklich ein gelungener Film, vor allem mit einem, ich finde, recht fantastischen Ende zu dem Erzählkniff, den man hier...

Speaker: gefunden hat, aber eben keine Dokumentation erwartet.

Speaker: Das ist der falsche Ansatz hier.

Speaker: Damit hast du mir das Stichwort gegeben, keine Dokumentation und auch ich habe nicht viel erwartet von, jetzt kann ich nämlich von diesem ernsten Thema wieder zu was Mainstreamigeren zurückkommen, nicht viel erwartet und habe ich auch nicht von Stranger Things Tales from 85 erwartet.

Speaker: Es ist nicht die fünfte Staffel von Stranger Things, sondern seit knapp einem Monat gibt es bei Netflix eine Zeichentrick-Animationsserie, irgendwas dazwischen.

Speaker: Zehn Folgen, 25 Minuten mit weiteren und neuen Abenteuern der Jungs hier aus Hawkins.

Speaker: Und das spielt im Jahre 1985, also genau zwischen der zweiten und der dritten Staffel ist dieses Spin-Off angesetzt.

Speaker: Und ich habe jetzt von diesen zehn Folgen die ersten sieben geguckt, auch mit Junior zusammen.

Speaker: Ist ab zwölf freigegeben, aber teilweise auch schon ganz schön düster und gruselig.

Speaker: Und das ist schon unterhaltsam.

Speaker: Also wenn man Stranger Things mag, kann man sich auch diese Anime- oder Zeichentrickserie, oder wie gesagt, irgendwo dazwischen, kann man sich das gut angucken.

Speaker: Weil die Duffer-Brüder haben das Ding ersonnen und so entwickelt.

Speaker: Das sollte aussehen wie eine klassische Samstagvormittags-Zeichentrickserie, die man sonst früher immer so gesehen hat, die da so liefen.

Speaker: Und es gibt für die Jungs und auch die Mädels aus Hawkins gibt es jetzt neue Freunde oder zumindest eine neue Freundin, aber auch irgendwie bekannte und doch neue Monster, mit denen man es da zu tun bekommt.

Speaker: Also ich sag mal so, das macht Spaß.

Speaker: Wie viele Folgen gibt es davon?

Speaker: Zehn Stück, 25 Minuten sind schon online bei Netflix.

Speaker: Das ist doch schon wieder viel Content, meine Güte.

Speaker: Ja, und es passiert auch viel.

Speaker: Bei manchen Stranger Things-Folgen hast du ja das Gefühl gehabt, das ist hier so eine Film-Episode, da hätte man auch zehn Minuten nutzen können, um das, was da jetzt gerade passiert ist, zu erzählen.

Speaker: Aber die mussten halt auch auf ihre Längen kommen.

Speaker: Hast du es denn auf Deutsch geguckt?

Speaker: Ich habe es auf Deutsch geguckt, ja.

Speaker: Ist das nicht so, dass sie da jetzt für die Figuren andere Synchronstimmen haben?

Speaker: Teilweise, teilweise, teilweise.

Speaker: Also es sind 1, 2, 3 sind neu, beziehungsweise 1, 2, 3 sind klassisch bekannt halt.

Speaker: Das liegt aber auch daran, es sind nicht immer alles komplett neue Stimmen, aber das Problem ist ja, dass die Synchronsprecher ja auch älter geworden sind.

Speaker: Logisch.

Speaker: Genau, wie die Schauspieler halt und dementsprechend auch in Stimmbruch gekommen sind.

Speaker: Aber es sind nicht komplett die gleichen Synchronsprecher wie in der Serie, aber sie sind sehr ähnlich.

Speaker: Aber einige sind wirklich dabei geblieben.

Speaker: Ich weiß aber jetzt nicht mehr wer es war, aber es ist mir bei dem einen oder anderen Charakter aufgefallen, auch hier beim Sheriff zum Beispiel ist nicht mehr die Synchronstimme die er in der Serie hat.

Speaker: Aber kann man sie angucken, ist wirklich kurzweilig, macht Spaß, ist unterhaltsam, durchaus spannend, auch manchmal gruselig und es ist eine schöne Erweiterung des Stranger Things Universums und wie gesagt jetzt bei Netflix gerade zum gucken.

Speaker: Eine andere Geschichte die ich auch sehr amüsant fand, auch so ein bisschen aus dem ich gehe jetzt gerade so ein bisschen auf die 2-3 Streaming Tipps die ich noch habe ein, ist eine Serie die ich zur Zeit bei Peacock, Sky oder Wow sehen kann, The Miniature Wife und da spielt ja unsere Königin aus der Treasure-Tek, nämlich Elizabeth Banks spielt die Hauptrolle

Speaker: Die kennen wir ja aus so wunderbaren, geilen, abgefahrenen Filmen wie Slither zum Beispiel oder Second Mill Remakes a Porno.

Speaker: Sie selber hat auch als Regisseurin die drei Engel für Charlie auf die Leinwand gebracht nochmal oder hat auch mitgespielt übrigens auch oder auch zuletzt noch den Cocaine Beer losgelassen.

Speaker: Also Elizabeth Banks ist jemand, der einen sehr schrägen Humor hat und sich auch für nichts zu schade ist.

Speaker: Und die spielt hier eine verkleinerte Hausfrau, eine kleine verkleinerte Frau, nicht Hausfrau, gott, falscher Begriff hier im

Speaker: so aus der, über ihre eigene Familie und dafür sogar einen Pulitzerpreis bekommen hat und seitdem auch nichts mehr gemacht hat und jetzt aber ihren Mann unterstützen muss, der selber auch Wissenschaftler ist und so ein Miniaturprojekt hat, halt, um den Welthunger sozusagen zu bekämpfen, versucht, ihr Lebensmittel klein zu machen, um sich später wieder groß zu machen, damit man sie besser transportieren kann und so weiter.

Speaker: Und jetzt gibt es so eine Ehekrise bei den beiden, weil sie einfach nicht einsieht, dass sie ihn jetzt noch unterstützen soll und er will es aber und irgendwie in einem Streit miniaturisiert er die halt auch und dann wird sie plötzlich klein.

Speaker: Also es ist im Prinzip die unglaubliche Geschichte, dass Mr. C so ein bisschen in eine kleine Ehekrise geschoben mit sehr verschrobenen skurrilen Charakteren.

Speaker: Es gibt glaube ich keinen Charakter in dieser Serie, den ich nicht in die Klapsmühle stecken würde.

Speaker: Das muss man dazu sagen.

Speaker: Es gibt glaube ich viele Leute, die können damit nichts anfangen.

Speaker: Das ist schon sehr spezieller Humor und das ist schon sehr sehr interessant.

Speaker: Das Problem ist jetzt bei der ganzen Geschichte, er hat seine Frau jetzt geschrumpft aus Versehen.

Speaker: Der Ehemann wird übrigens gespielt von Matthew McFadden und

Speaker: Es gibt aber keine Möglichkeit zur Zeit die Sachen wieder groß zu machen, also die geschrumpften Sachen wieder zu vergrößern, die Ursprungsgröße zurück zu bringen, weil die Technologie ist noch nicht final erfunden.

Speaker: Das geht zwar, aber nach kürzester Zeit explodieren die Sachen dann immer.

Speaker: Man hat das mit dazu natürlich nur an Maiskolben ausprobiert und so weiter immer wieder.

Speaker: So und jetzt hat er ja noch eine gewisse Zeit, bevor auch die Rechte an diesem Prozess und dem Patenten halt an eine andere Firma gehen, hat er nur noch eine gewisse Zeit, um den Rückführprozess sozusagen in die normale Größe fertig zu entwickeln.

Speaker: Und seine Frau geht ihm dabei gehörig auf den Sack und hat auch noch einen Liebhaber.

Speaker: Und es geht also wirklich drunter und drüber, die immer noch eine Tochter, die rebellisch ist und ihre Mutter eigentlich hasst.

Speaker: Und es ist, wie gesagt, eine sehr abgefahrene, schräge Beziehungs-Familien-Komödie mit Ich-Liebling-Ich-Habe-die-Kinder-Geschrumpft-Einschlag und auch sehr bekannt natürlich ganz klar.

Speaker: Auch einige Motive aus Die Unglaubliche Geschichte des Mr. C kennen wir ja alle noch.

Speaker: Entweder das Remake, was jetzt gerade im letzten Jahr noch mit Jean Dujardin lief, oder auch das Original aus den 50ern von Jack Arnold, der Mann, der immer kleiner wurde.

Speaker: Da bezieht man sich in vielen Sachen drauf.

Speaker: und es ist sehr amüsant gemacht, für eine Fernsehserie auch ganz gut umgesetzt.

Speaker: Es sind die Spezialeffekte heutzutage natürlich nicht mehr so aufwendig, was das Miniaturisieren angeht und auch wenn sie dann in ihrem Puppenhaus da lebt.

Speaker: Aber ich sage mal so, wer Bock auf sowas hat, der kann da Spaß haben, aber Obacht schräger Humor.

Speaker: Ein seltsames Filmpark.

Speaker: Dann haben wir noch Apex.

Speaker: Hast du den gesehen eigentlich, Kai?

Speaker: Nee, der Stream schwemmte es mir entgegen, aber ich hab da noch nicht auf gucken gedrückt.

Speaker: Da hättest du mal reingucken sollen, weil der ist wirklich sehenswert.

Speaker: Ich finde den sehr unterhaltsam, ein sehr solider Survival-Thriller.

Speaker: Auch bei Netflix gerade vom Regisseur Balthazar Koromakow, heißt der, hatte mir vorher nichts gesagt, aber ich habe nochmal nachgeguckt.

Speaker: Der hat unter anderem Two Guns 2013 gedreht und vor kurzem noch Beast Jäger ohne Gnade mit Idris Elba.

Speaker: Auch so ein Survival-Thriller, wo es um eine Familie geht, die von einer Löwengruppe im

Speaker: ich fand den auch ganz spannend.

Speaker: Manchmal natürlich klar, total bescheuert verhalten und so weiter, selbst schuld, aber ich fand den durchaus spannend.

Speaker: So und der hat es auch so ein bisschen mit Survival-Geschichten.

Speaker: Er hat auch Everest gedreht 2015 halt und hier setzt Charlize Theron und Taron Egerton in Szene.

Speaker: Sie spielt eine traumatisierte Extremsportlerin, die jetzt in den

Speaker: in der Wildnis Australiens versucht ihre Grenzen auszutesten, nachdem ihr Mann, das ist kein großes Spoiler, gespielt von Eric Banner, direkt am Anfang beim Steigen in einer hohen Wand, Kletterwand, zu Tode kommt halt.

Speaker: Versucht sie sich jetzt irgendwie die Trauer abzuschütteln und wieder direkt drauf loszugehen und volle Kanne wieder irgendwo was zu machen.

Speaker: Dann hat sich ein Wohnmobil und Kajak geholt und will da jetzt Kajak fahren, irgendwo in irgendwelchen Wildschluss.

Speaker: Flüssen in Australien und gerät da an den ein oder anderen Hillbilly und vor allen Dingen den einen Hillbilly, der gerne Jagd auf Menschen macht, gespielt von Taron Egerton.

Speaker: Ist das eine spannende Geschichte?

Speaker: Ist das so ein Hunter-Film in der Natur?

Speaker: Hat mich teilweise an so die klassischen Survival-Thriller wie Mörderischer Vorsprung zum Beispiel damals erinnert mit Tom Berringer, Kirstie Alley und Sidney Poitier, aber auch an so Sachen wie...

Speaker: Flussfahrt hieß er damals im Deutschen, wie hieß er denn im Englischen, mit Ronnie Cox und Bert Reynolds, beim Sterben ist er ja der Erste.

Speaker: Das ist der deutsche Titel.

Speaker: Deliverance.

Speaker: Deliverance.

Speaker: Und es gab auch nochmal, wir liefen beim ZDF mal spätabends unter dem Titel Flussfahrt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Einfach nur.

Speaker: Und beim vier Abend ist er der Erste.

Speaker: Und dann gab es auch noch die Kinderfernsehen-Version, das war dann Flussfahrt mit Huhn.

Speaker: Ich weiß ja nicht, Kai.

Speaker: So, okay.

Speaker: Also kann man sich angucken.

Speaker: Die Dach sich bei Legen ist jeder der Erste.

Speaker: Ja, also Apex macht Spaß, ist gut umgesetzt für so einen Streamingfilm.

Speaker: Also wir haben ihn geguckt und fanden ihn durchaus spannend.

Speaker: Er hatte keine großen Längen, unterhaltsam und ja, also kann man sich gut angucken.

Speaker: Und was ich mir heute Nacht noch angeguckt habe, nachdem ich dann nach Mortal Kombat 2 so frustriert gewesen bin, brauchte ich noch bevor ich ins Bett gegangen bin noch irgendwas Positives und dann habe ich gesehen, dass ja plötzlich bei Amazon Prime jetzt der neue Jack Ryan auftauchte.

Speaker: Nicht der neue Jack Ryan, aber eine weitere Jack Ryan Erzählung.

Speaker: Es gab ja bisher vier Staffeln bei Amazon Prime mit John Krasinski halt als Jack Ryan und jetzt ist ein Film mit ihm als Jack Ryan gekommen.

Speaker: Also die letzte Staffel ist ja auch schon ein paar Jahre her.

Speaker: Ich glaube es war 23, ich glaube 23 war die letzte Staffel von Jack Ryan.

Speaker: So und dann hatte er eigentlich keinen Bock mehr weitere Staffeln zu drehen.

Speaker: Jetzt hat er aber das Drehbuch mitgeschrieben und man hat ihm wohl gesagt wir machen dann nur einen Film draus.

Speaker: Eine Stunde 45 Minuten dauert das ganze Teil.

Speaker: Es ist natürlich bei weitem nicht so komplex und so wendungsvoll und spannend wie so eine komplette Staffel, wenn es um Verschwörungen, Regierungsverschwörungen, um Anschläge, um die üblichen alten Hardliner, diese alten Ops-Einheiten, die kommen ja öfters da drin vor, Ehre und Verantwortung geht bei den Geheimdiensten und auch bei Jack Ryan, das wird ja manchmal alles sehr hoch gehalten, manchmal auch zu hoch.

Speaker: Aber das ist halt Tom Clancy, der das Ganze dann doch eher unter den Stars und Stripes geschrieben hat.

Speaker: Und dieser neue Film führt ihn dann auch wunderbar nach Dubai.

Speaker: Und da habe ich wirklich das Gefühl gehabt, ich gucke jetzt hier gerade einen 10 Minuten langen Werbetrailer für Dubai als Urlaubsland.

Speaker: So wunderschön und so bunt und so multikulti und so kreativ.

Speaker: Dann weißt du, wo die Kohle geflossen ist.

Speaker: Ganz genau, er flog auch mit den Emirates Fliegern, ja, so und wurde auch schön eingeblendet und wie gesagt, also das ist ein Werbeclip für Dubai am Anfang.

Speaker: Ich habe wirklich gedacht, so 10 Minuten lang, es ist wirklich irre, weil, Entschuldigung, so Multiculti ist Dubai nicht, kann ich mir nicht vorstellen, die sind da nicht so Multiculti angehaucht.

Speaker: Nein, aber das möchte ich dir gerne vermitteln.

Speaker: Ganz genau, ganz genau.

Speaker: Das hat mich so ein bisschen gestört bei dem Film.

Speaker: Ansonsten war das so durchaus simple, nicht besonders überraschende Geschichte.

Speaker: Es gab den ein oder anderen Punkt in der ganzen Jack Ryan Reihe, der dem ein oder anderen Fan dann vielleicht dann doch das ein oder andere Tränchen in die Augen getrieben haben könnte.

Speaker: Ich will da aber gar nicht vorweggreifen.

Speaker: Neben den üblichen Verdächtigen, wie jetzt natürlich den bereits eben erwähnten John Krasinski, der Jack Ryan spielt,

Speaker: Ist natürlich wieder sein ehemaliger CIA-Chef James Greer gespielt von Wendell Price dabei und auch Mike November gespielt von Michael Kelly.

Speaker: Das ist ja schon das Dream Team der letzten beiden Staffeln gewesen.

Speaker: Und neu mit dazu gekommen ist jetzt als MI6-Agentin Sienna Miller.

Speaker: Die spielt dann wirklich so eine kettenrauchende, echt ungeklagte.

Speaker: ultra coole MI6 englische Agentin halt und ja, kann man sich mal angucken, tut nicht weh, ist aber auch kein absolutes Highlight, wo ich sagen muss, muss man unbedingt gesehen haben, wenn du die ersten vier Staffeln gesehen hast, bringt das Ding auch keine wirkliche Überraschung.

Speaker: Musik

Speaker: Ich habe mir im Stream tatsächlich auch noch zwei Sachen angeguckt, die auch schon, also einer davon lief sogar gar im Kino.

Speaker: Wo wollte ich da eigentlich auch gucken?

Speaker: Habe ich das aber nicht geschafft und schwupps, war er dann aber auch schon auf Netflix verbar und zwar Crime 101.

Speaker: Oh, den habe ich noch nicht gesehen.

Speaker: Ich war verwundert, also der Trailer ließ er schon vermuten, also Chris Hemsworth irgendwie als...

Speaker: berüchtigter Juwelendieb oder eine Superdieb unterwegs und ihm dicht auf den Fersen, Mark Ruffalo als Ermittler.

Speaker: Es stellt sich aber raus, es ist eigentlich so eine Art, ja wie würde ich mal sagen, eigentlich so eine Art Remake von Heat.

Speaker: Okay.

Speaker: Mit Val Kimmer damals.

Speaker: Ja, mit Val Kimmer, Al Pacino, Robert De Niro.

Speaker: Al Pacino, genau.

Speaker: War ja von Michael Mann, glaube ich.

Speaker: Von Michael Mann, exakt.

Speaker: Hier hat man es allerdings nicht mit einer Gang zu tun.

Speaker: Es ist aber ein sehr ähnliches Setup.

Speaker: Man hat aber eine etwas andere Konstellation.

Speaker: Du hast hier halt die bösen Buben, die natürlich schlimmes Planen.

Speaker: Ein Ermittler, der...

Speaker: nicht zu Top-Breath gehört.

Speaker: Also eher quasi so hinten durchhängt bei seinen Kollegen und da er einen schweren Stand hat, vor allem mit einer Theorie, die er hegt, als einziger Politik, die sich da einmischt und so weiter.

Speaker: Dann gibt es auch noch eine verzweifelte

Speaker: würde ich mal sagen, Pseudo möchte gern Vizepräsidentin, gespielt von Halle Berry bei einem Konzern, weil so ein, ich sag mal, internationaler Superdieb, der braucht natürlich auch immer Informationen, wo man Plunker und Sonstiges gut abräumen kann.

Speaker: Da entspinnt sich dann auch nochmal so eine ganz eigene Geschichte drum.

Speaker: Das war ein Ding, das hat mir echt gut gefallen.

Speaker: Also das war, man

Speaker: Wird das Rahn nicht neu erfunden, man kennt die Geschichten ja eigentlich auch schon, aber hier sehr schön in Szene gesetzt, sehr schön variiert.

Speaker: Und was ich am total sympathischsten fand, Regisseur Bart Layton ist definitiv ein True-Romance-Fan.

Speaker: Er hat eine sehr, sehr fette Hommage.

Speaker: an dem Film, besonders an das Finale drin, was sogar, glaube ich, im selben Motel gedreht worden ist.

Speaker: Das fand ich äußerst sympathisch, aber das macht den Kuchen am Ende des Tages nicht witzig.

Speaker: Ich war wirklich überrascht.

Speaker: Es ist nicht so der ganz generische Glumpatsch, den man sonst so eigentlich von den Streamern bekommt.

Speaker: Ein wirklich empfehlenswertes Filmchen.

Speaker: Wer sich so für Crime-Thriller begeistern kann, ist da auf jeden Fall super aufgehoben.

Speaker: Wie schon gesagt, allein die Besetzung, Hemsworth, Ruffalo.

Speaker: Und dann noch als Gegenspieler Barry, ich bin mir nicht sicher, wie er sich ausschricht, Keoghan wahrscheinlich oder Kogan wahrscheinlich, ich glaube das ist Australier, ich bin mir nicht sicher.

Speaker: Und Halle Barry.

Speaker: Sehr, sehr nettes, sympathisches Filmchen, große Kurzweil, obwohl der Film auch satt, fast auch wieder zweieinhalb Stunden geht, also 140 Minuten roundabout.

Speaker: Aber hat keine Längen, ist solide gefilmt, keine überkandidierten Sachen.

Speaker: Das bisschen Action, was drin ist, ist sehr gut inszeniert und vor allem auch größtenteils echt.

Speaker: Also gerade und vor allem Auto, also Classic Action-Auto-Fans und besonders Steve McQueen-Fans werden dann Tränchen verdrückt.

Speaker: Lass uns jetzt schnell aufhören, dann kann ich ihn gleich gucken gehen.

Speaker: Also Crime 101.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Ich hatte den mal in der Line da gesehen, beim Durchwischen.

Speaker: Ja, guck, das ist ja schon wieder so ein kleiner Krimifilm, der wieder, das Cover wieder besser aussieht, als der Film da ist oder so.

Speaker: Nö, aber wie schon gesagt, es ist sehr, sehr an Heat orientiert.

Speaker: Man hat sich da bei den Besten bedient und da ist was Nettes bei rumgekommen.

Speaker: Gute Besetzung, es wird auch rundherum gut gespielt.

Speaker: Schönes Teil, war ich auch echt überrascht.

Speaker: Solide Unterhaltungsware, mehr als

Speaker: Das ist das Problem, dass man viele Sachen dann doch unterschätzt mittlerweile bei dem ganzen Scheiß, der da so rauskommt und immer mehr und immer schneller und immer höher und weiter.

Speaker: So, da brauchst du manchmal so Muscheltaucher wie uns, die dann auch die netten kleinen Dinge präsentieren.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und so ein anderes Muscheltier, das ist auch gut.

Speaker: Da sind wir nämlich gleich immer im Aquarischen sozusagen.

Speaker: Da bin ich ja auch Fan, ich mag ja alles.

Speaker: Wir hatten vorhin schon oder auf jeden Fall, bevor wir uns gesprochen hatten, alles mit acht Armen, eine Krake.

Speaker: Wunderbar, bin ich immer mit dabei.

Speaker: Und da gibt es auch einen Film, der einem groß angepriesen wurde, das Glück hat acht Armen.

Speaker: Aber es ist kein Tierhorrorfilm.

Speaker: Es ist vielleicht ein Horrorfilm anderer Natur.

Speaker: Okay.

Speaker: Möchte ich nicht unterschreiben.

Speaker: Originaltitel Remarkably Bright Creatures basierend auf einem Bestseller-Urgleich.

Speaker: Der Roman ist eigentlich eher so ein Melodram, vor der Kamera spielt Sally Field und Louis Palman, der Sohn von Bill Palman und Colm Meany, den ihr auch Star-Trek-Fans kennt, der hat hier auch mal wieder ein

Speaker: Ich mochte immer seine irischen Komödien.

Speaker: Ja, netten Auftritt.

Speaker: Es geht um einen etwas verwahrlosten jungen Typen, gespielt von Louis Palmen, der anscheinend auf der Suche nach seinem Vater ist und natürlich irgendwie familiär auch ein bisschen was zu bewältigen hat.

Speaker: Anscheinend quasi aus seinem Van lebt, irgendwelche großen Pläne hat, mit einer Band, mit Freunden was zu machen, aber jetzt auf der Mission ist, seinen Vater, den er nicht kennt, zu finden, weil seine Mutter gestorben ist und so nach und nach entpelzt sich dann natürlich ein größeres Familiendrama.

Speaker: Er landet in so einem kleinen Örtchen.

Speaker: Er braucht aber auch dringend einen Job, weil er hat halt keine Kohle und nix und landet dann in so einem Aquarium, in dem halt auch so ein Krakenhaus und das Lustige ist.

Speaker: Also das Buch ist wohl so auch aus der Perspektive geschrieben.

Speaker: Der Film natürlich auch so erzählt.

Speaker: Aus der Sicht dieses Kraken, der als Erzähler fungiert, was natürlich schon mal ganz witzig ist.

Speaker: Und in diesem Aquarium gibt es halt auch so eine alte Putzhilfe, gespielt von Sally Field, die natürlich auch ein paar Bröckchen zu tragen hat.

Speaker: Und man findet dann irgendwie zusammen.

Speaker: Er fängt dann auch an, in diesem Aquarium zu arbeiten, eigentlich als Aushilfe für die alte Dame.

Speaker: Und ja, es entspinnen sich verschiedene menschliche Dramen.

Speaker: Das Ganze hätte richtig gut sein können, also wenigstens als...

Speaker: Film, also das Buch ist ja ein Bestseller irgendwie und reißt da wohl auch ein bisschen mehr.

Speaker: Das Problem hier ist, dass das Ganze wirklich extrem melodramatisch und an ein paar Stellen auch echt doof wird und am Ende wird da einem da was präsentiert, wo du dich wirklich vor den Kopf schlägst und denkst, nein, das wollte ich mir jetzt nicht.

Speaker: Das ist so ein bisschen so ein Star Wars Move, muss man sagen, aber halt, also ich meine, einerseits erzählerisch macht das Sinn,

Speaker: auf eine gewisse Art und Weise, wie einem das da aber unsinnig vorgeklatscht wird.

Speaker: Es ist einfach doof.

Speaker: Ich war echt, echt, echt enttäuscht.

Speaker: Die Krake wird am Ende geküsst und wird zum Prinzen.

Speaker: Oh, das wäre fein gewesen.

Speaker: Nein, man hat ja da auch teilweise... Das hätte man dann aber nur darauf zurückführen können, dass die heutigen Generationen von den alten Regeln und...

Speaker: Nein, nein, man hat ja teilweise das Gefühl, dass es eigentlich eine Realverfilmung von Findet Dori ist, weil der Kraken will ja immer ausbüchsen, weil der will halt raus aus dem Aquarium, was sich seinem Leben auch dem Ende zuneigt und er dann doch wieder irgendwie so ein bisschen in die Freiheit will.

Speaker: So verschiedene Sachen.

Speaker: Es ist alles ganz nett und solide gespielt, aber dann die weiteren Figuren, die sich dann außer diesen zwei Zentralen und dem Kraken da noch drum herum ranken, das bleibt dann alles irgendwie zu oberflächlich und zu platt.

Speaker: Und am Ende wird einem da dann halt wirklich so eine extrem Soap-Opera-mäßige Soße irgendwie gewinnen.

Speaker: Und das ist echt schade, weil ich hatte gehofft, dass der Film da auch so ein bisschen...

Speaker: so ein bisschen auch ernst bleibt und nicht so irgendwie labberig versöhnlich quasi in Anführungszeichen beziehungsweise das, was dann am Ende rauskommt, finde ich, ist nicht wirklich verdient, also von der Erzählung her und wie es erzählt ist.

Speaker: Und man macht auch dann zu wenig aus der Erzählsichtskraken, vor allem weil es dann auch irgendwann mal wechselt.

Speaker: Davon logischerweise so.

Speaker: Wie schon gesagt, im Buch anscheinend alles anders.

Speaker: Ich überlege mal, ob ich das vielleicht mal lese.

Speaker: Vielleicht ist das halt die wesentlich bessere Alternative.

Speaker: Wird sehr hoch gerankt, der Film hat auch eine 7,8 Wertung auf der IMDb, kommt auch im Stream halt recht gut weg, aber ich fand es eher enttäuschend.

Speaker: Also schade eigentlich.

Speaker: Ich hätte gerne einen schönen Film gesehen, aber es ist, ja, labberig.

Speaker: Lässt sich unter dem Spruch, unter dem Satz zusammenfassen, das Glück hat doch nicht acht Arme.

Speaker: Oder hat nicht genug Arme in dem Fall.

Speaker: Oder so.

Speaker: Ja, schade, schade, schade.

Speaker: Also wenn man seine Erwartungen sehr herabschraubt, kann man sich das antun.

Speaker: Schauspieler ist das alles solide, nett gemacht.

Speaker: Es tut halt nicht weh, ist es aber auch nicht irgendwie lustig oder zu dramatisch am Ende des Tages.

Speaker: Ich habe mit diesen Familiendramen, da bin ich immer so ein bisschen...

Speaker: Naja, so meine Probleme nicht, weil ich selber Familiendramen habe.

Speaker: Ich bin halt aber auch nicht so der super Familienmensch.

Speaker: Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich irgendwie in meiner Familie große Dramen gehabt hätte oder so.

Speaker: Nur die üblichen, die alle in der Familie haben.

Speaker: Aber ich habe oftmals das Gefühl, wenn diese Familiendramen sich immer zu ernst nehmen oder zu melodramatisch werden, ohne dass dann oftmals auch eine gewisse Leichtigkeit oder vielleicht auch Ironie mitschwingt,

Speaker: habe ich da oft ein Problem mit.

Speaker: Dann fällt mir das oft schwer, sowas auch.

Speaker: Ich gucke das dann zwar, aber bin da nicht begeistert.

Speaker: Die meisten Sachen, die ich dann so gesehen habe, mir fallen jetzt die Titel nicht mehr ein, aber es gibt so zwei, drei Sachen, die würde ich mir jedes Jahr immer wieder angucken, weil sie so geil waren.

Speaker: Kann ich mal rausholen.

Speaker: Können wir so ein Special machen.

Speaker: Die besten Familiendramen oder sowas.

Speaker: Das sind aber meistens Filme, die auch wirklich mit einer gewissen Leichtigkeit oder auch, also nicht albern, aber auch mit einem gewissen schwarzen Humor rangehen.

Speaker: Ich weiß sowieso, was bei dir da an Platz 1 kommt.

Speaker: Was denn?

Speaker: Aliens.

Speaker: Das ist kein Familienverband.

Speaker: Ja, aber sowas von.

Speaker: Nein, das Familiendrama ist eher Alien 3.

Speaker: Aber da wird Drama ganz groß geschrieben.

Speaker: Das wissen wir doch beide.

Speaker: Ripple verliert ja erst ihre Familie und dann gewinnt sie einer.

Speaker: Ach ja, stimmt.

Speaker: Sie hat ja einen Jut, aber im dritten verliert sie dann auch wieder.

Speaker: Ja, aber der dritte ist per se ein Drama.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Das wollte ich ja damit durchblicken lassen.

Speaker: Aber egal, ich mag es mehr als du, aber das ist nicht schlimm.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: So, aber kommen wir zu einem Film, bei dem das Glück tatsächlich auch mehr als acht Arme hat, beziehungsweise eigentlich der Film, um den es geht, auch streamt, kann man nicht sagen.

Speaker: Es ist digital bisher verfügbar, alsbald dann auch physisch und im Moment begrenzt.

Speaker: Ich glaube, heute ist schon wieder der letzte Tag.

Speaker: Also wenn ihr es hört, ist es wahrscheinlich jetzt schon wieder zu spät.

Speaker: Dann ist die zweite Rutsche der Kaufmöglichkeit durch.

Speaker: Aber das wird mit Sicherheit verfügbar sein.

Speaker: Und zwar...

Speaker: Und haben die fantastischen Jungs von VC Creator, die bereits die fantastische Dokumentation Aliens Expanded gemacht haben, eine weitere Dokumentation gemacht.

Speaker: Und die haut wirklich alles aus dem Park.

Speaker: Und dann sind wir beim Thema Sitzfleisch.

Speaker: Also wenn man bei Kill Bill schon viereinhalb Stunden hatte, hat man hier eine über fünf Stunden lang laufende Doku.

Speaker: Ist die eigentlich in einem Stück durch oder sind das mehrere Teile?

Speaker: Also es sind natürlich Abschnitte, logischerweise so, aber es ist natürlich in einem Durch auch logischerweise.

Speaker: Also schon ein Kapitel unterteilt, aber das geht so ratzfatz vorbei, man glaubt das gar nicht.

Speaker: Es ist wirklich fantastisch, weil die haben wirklich, eigentlich außer Rob Bottin verrückterweise, haben die jeden… Und das ist das große Manko, finde ich, ja.

Speaker: Ja, eben, das haben sie ausgleichen können, das ist gut, weil sie haben alle Minions von ihm zusammentragen können, die auch fleißig vor der Kamera erzählen.

Speaker: Also die Leute, die wirklich an den Sachen gebaut und gematscht und gemacht haben mit Bottin zusammen da aus seiner Crew.

Speaker: Also das heißt, da kriegt man schon wirklich die harten, fiesen Details aus dem Hintergrund geliefert,

Speaker: Also auch über das ganze Miteinander, auch über Rob Bottin selber.

Speaker: Aber es ist natürlich trotzdem schade, dass der Mann nicht dabei ist.

Speaker: Es wäre so schön gewesen, auch nochmal retrospektiv was zu haben.

Speaker: Aber, und das ist ja das Verrückte, ähnlich auch wie bei Aliens schon zuvor, beides Filme, die ja schon im Vorfeld lange und gut dokumentiert und besprochen worden sind.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, es gab davon, dass diese Turbine-Collection, diese dicke Kiste.

Speaker: Ja, nein, es gab da auch schon zum Video-Auswertung schon mal

Speaker: Eine richtig gute, lange Dokumentation, auch 70, 80 Minuten, wo auch Rob Bottin eben dabei war, damals noch, wo auch viel erzählt wird.

Speaker: Also das gab es alles schon, aber es gab ja trotzdem noch so viel zu erzählen und hier ist wirklich...

Speaker: Tell all, show all, also faszinierend.

Speaker: Eine einzige Sache ist tatsächlich ausgelassen worden, da bin ich mir nicht sicher warum, weil bei Aliens Expanded hatten sie das noch.

Speaker: Diesmal haben sie leider Elendin Foster, der Mann, der für die Novellisierungen, also für die kleinen Taschenbücher, für die Romanversionen.

Speaker: Die ich mir jetzt besitze von beiden.

Speaker: Ja, ebenso.

Speaker: Und gerade bei Das Ding ist das ultra wichtig, weil diese Novellisierung von ihm da auf einem etwas früheren Drehbuch von Bill Lancaster basiert, ich glaube vom dritten Entwurf ist es, also nicht vom finalen Drehskript, weil es ja auch unterwegs halt fleißig sich noch verändert hat.

Speaker: Und da so einige Sachen angesprochen worden sind, kann ich auch nur jedem Fan des Films empfehlen.

Speaker: diesen Roman zu suchen und zu kaufen, weil es ist eine sehr, sehr spannende Lektüre, weil da halt einige Details dann auch noch verraten werden und halt ein paar Sachen drin sind, die halt im finalen Film dann halt eben auch nicht mehr drin sind.

Speaker: Schon schön lohnt sich.

Speaker: Das ist das Einzige, was fehlt, aber sonst ist alles drin.

Speaker: Sie haben Carpenter dabei, Sie haben Dien Kandi dabei, Sie haben alle noch lebenden Schauspieler dabei.

Speaker: Wie schon gesagt, die ganze... Und das Ding.

Speaker: Das ist das Einzige, was fehlt.

Speaker: Aber wir wissen ja nicht, wer das Ding ist.

Speaker: Weil eigentlich Kurt Russell ist ja dabei.

Speaker: Also insofern könnte das Ding dabei gewesen sein.

Speaker: Keith David natürlich auch.

Speaker: Insofern ist auch das Ding dabei an der Stelle.

Speaker: Und ich hab den Film schon so...

Speaker: weiß ich nicht, wie oft gesehen und so viel drüber elaboriert.

Speaker: Du hast ja auch einen schönen Artikel dazu geschrieben, in dem großen John Carpenter Buch halt.

Speaker: Ja, aber wenn du in so einer Dokumentation dann trotzdem immer noch was geliefert kriegst, wo du im Leben noch nicht drüber nachgedacht hast, also was jetzt gar nicht mal Behind-the-Scenes-Anekdoten oder so angeht, auch davon gab es noch einige reichliche, aber tatsächlich, was das Konstrukt des Films angeht und

Speaker: Da ist mir selber auch die Kinnlade runterklappt und es ist auch schön, weil da wird so eine Theorie geäußert und die wird auch anderen Interviewpartnern vorgetragen und denen fällt teilweise auch die Kinnlade runter und ich sage, scheiße.

Speaker: Geiße, daran haben wir ja noch überhaupt nicht gedacht.

Speaker: Wie geil ist das denn?

Speaker: Ist natürlich ein bisschen kokolores, aber als Idee fantastisch darüber nachzudenken.

Speaker: Ich will es auch gar nicht spoilern.

Speaker: Schaut, ob ihr das bekommt.

Speaker: The Thing Expanded.com oder einfach mal nach The Thing Expanded mal suchen.

Speaker: Da kommt ihr auf jeden Fall auf die Seite.

Speaker: Im Moment ist es, glaube ich, jetzt halt eben nicht mehr möglich, das Ding zu bespielen.

Speaker: Wird aber mit Sicherheit wieder der Fall sein, dass man es irgendwo bekommt.

Speaker: Oder vielleicht kommt es auch irgendwann raus,

Speaker: Es ist jetzt so, dass Aliens Expanded hier in Deutschland nämlich auch zum Beispiel auf Scheibe rauskommt, aber auch für richtig teuer Geld.

Speaker: Ich glaube im September oder so ist es soweit.

Speaker: Da kommen zwei schöne Dokus raus, nämlich einmal die Robocop-Dokumentation, die geht auch vier Stunden oder so, Robodoc heißt die.

Speaker: und halt Aliens Expanded vom selben Label, aber da bezahlst du glaube ich auch 50 oder 60 Euro für auch in so einem Mediabook oder sonst was aber auch gut, dass die rauskommen aber eine Wahnsinnsdokumentation, also damit ist alles zu diesem Film gesagt, vielleicht hauen sie nochmal irgendwann mal eine Edition raus, wo dann nochmal vielleicht verlängerte Interviews drauf sind oder dann halt eben auch der verschollene Ellen Dean Foster mit dabei ist, keine Ahnung, aber oder wenn dann noch irgendwie ein Interview gefunden wird von der Putzfrau Vermischisseur oder so

Speaker: Nö, da ist ja der Regisseur selber dabei und die Putzfrau wäre ja seine Frau gewesen.

Speaker: Oh Kai, dünnes Eis, dünnes Eis, Kami.

Speaker: Nein, das war ja so.

Speaker: Was willst du machen?

Speaker: Die Zeiten waren damals anders.

Speaker: Beziehungsweise wenn man danach geht, was die für Geschichtchen erzählen, beziehungsweise nicht erzählen, Zwinker, Zwinker.

Speaker: was da im finstersten hinter Alaska los war bei den Dreharbeiten.

Speaker: Aber es ist ja generell gerade auch der Trend, das stelle ich gerade auch immer wieder fest, also nicht nur bei solchen besonderen Dokumentationen wie jetzt hier, dass man teilweise Filme wirklich nur noch digital kaufen kann.

Speaker: Also ich erlebe immer mehr jetzt in letzter Zeit, dass ich ja gerade auch von kleineren Labels, gerade auch im Trash-Bereich, immer mehr Filme als Download-Link für die Review zugeschickt bekomme,

Speaker: die dann aber teilweise auch wirklich nicht mehr als DVD oder als Bluer herauskommen, sondern nur noch in den Streamingportalen gekauft werden können.

Speaker: Wirklich in digitaler Form.

Speaker: Letztens mal noch ein Haifisch-Horror, da gibt es auch diverse andere Action-Crimis und so weiter.

Speaker: Es kommen immer mehr Veröffentlichungen im Hintergrund nur noch digital raus.

Speaker: Ja, so sieht es aus.

Speaker: Das ist eine Tendenz, die ich mittlerweile auch so ein bisschen bedenklich finde, gerade als Scheibensammler.

Speaker: Ja, weil wir ja wissen, dass man digitale Filme nicht kaufen kann, sondern nur so eine Art Dauerleihgabe sich erwerben kann.

Speaker: Ja, naja, also hier ist es so...

Speaker: Da lädst du es runter, ich weiß.

Speaker: Da lädst du das Ding wirklich auf deine Festplatte runter.

Speaker: Da kriegst du es physisch.

Speaker: Auf die Homepage gehen, aber wenn du in den normalen Streamingportalen, da wo die meisten Vertriebe unterwegs sind, hingehst und dir bei Amazon oder wo auch immer dann den Film kaufst, dann ist er zwar in deiner Library, aber auch nur so lange, wie die dann für die nächsten Jahre die Lizenz dazu haben.

Speaker: Und das ist nur eine Dauerleihgabe.

Speaker: Dann kannst du denen in der Zeit, wo er verfügbar ist, oft angucken, wie du willst, aber irgendwann verschwindet er.

Speaker: So ist es.

Speaker: Halt, das ist ja weg.

Speaker: Und das ist für mich nicht befriedigend.

Speaker: Nein, so gar nicht.

Speaker: Vor allen Dingen, wenn man sich die Preise da noch anguckt, wenn du fast genauso viel teilweise zahlst, also mindestens ein Zehner für die Billigfilme, aber du kannst den auch für 13 Euro auf Blu-ray kaufen zum Teil.

Speaker: Ja, also gerade die billigen Dinger.

Speaker: Die Scheibe ist da sowieso immer die bessere Wahl.

Speaker: Ja, ja, aber der Trend geht da hin, aber es gibt auch wieder den umgekehrten Trend, habe ich jetzt gelesen.

Speaker: Finde ich ganz spannend, dass gerade in den USA, Kanada, aber auch in England jetzt wieder neue Videostores aufmachen.

Speaker: Die Gen Z entdeckt das physische Medium neu, verrückterweise.

Speaker: Dass die plötzlich wieder VHS-Kassetten und DVDs und auch Blu-rays wieder für sich entdecken.

Speaker: Und sagen, wir haben keine Lust mehr auf die Algorithmen und auf diese eben gerade erwähnten Dauerleihgaben.

Speaker: Wir wollen das Ding in der Hand haben, haptisch.

Speaker: Wir wollen ein schönes Cover haben.

Speaker: Wir wollen den Prozess haben, den Film einzulegen und den Film dann zu gucken.

Speaker: Ihn auch jederzeit wieder angucken zu können und ihn ins Regal stellen zu können.

Speaker: Als Schauwert auch.

Speaker: So mit einem schönen Cover und so weiter.

Speaker: So wie wir das ja auch machen.

Speaker: Wer hätte auch mal gedacht, dass das, was wir so als Standard...

Speaker: als einzigen Standard erlebt haben, mal komplett obsolet werden könnte.

Speaker: Also ich war ja noch, den ersten Standard im Film gucken, den ich ja noch erlebt habe, war ja noch Super 8.

Speaker: Ja, den habe ich auch noch erlebt.

Speaker: Ja, ja, doch, doch.

Speaker: Und dann kam ja erst die VHS-Kassette.

Speaker: Wo war das ein Quantensprung?

Speaker: Und den Rest der Geschichte kennen ja alle.

Speaker: Aber ja, es ist wirklich so.

Speaker: Und ich habe jetzt auch zuletzt noch gesehen, das fand ich besonders schräg.

Speaker: Es gibt ja, vielleicht hast du von diesem Trend gehört, gerade bei Spielsachen von diesen Miniaturen.

Speaker: Da gibt es dann so ganze Kinderzimmer oder auch Shops oder auch Kaufläden.

Speaker: Nicht so wie das kannten, dass du dann so einen Kaufladen auf dem Tisch stehen hast oder so eine kleine Theke im Kinderzimmer hast oder so mit so ein paar kleinen Pappschächtelchen.

Speaker: Nein, noch viel kleiner, so richtig so Miniaturen, die kannst du mittlerweile sammeln zu allen möglichen Themen.

Speaker: Da gibt es auch kleine Miniatur-Action-Figuren-Verpackungen.

Speaker: Ich habe zwei von Masters.

Speaker: wo wirklich die Figur nur 1,5 cm groß ist und dann in so einem Mini-Display ist.

Speaker: Also als hätte man die Originalfigur einfach klein geschrumpft.

Speaker: So, muss ich dir das vorstellen.

Speaker: Ist total irre.

Speaker: Der Witz ist, dass sie sich natürlich 80% des Materials einsparen und das Ding ungefähr genauso viel kostet wie eine große Actionfigur.

Speaker: Nein, nicht ganz, aber du zahlst zwischen 7 und 10 Euro dafür und meistens sind die Dinger in Blind-Verpackungen, in Kugeln drin.

Speaker: Das heißt, du musst die auch noch sammeln.

Speaker: Und das gibt es jetzt auch mit Schallplatten.

Speaker: Es gibt jetzt so Miniaturschallplatten, die sind ungefähr vom Durchmesser maximal 6-7 cm groß, wenn du überhaupt.

Speaker: Und die kannst du auf einen Miniaturplattenspieler legen.

Speaker: Und dann ist dann ein Song da drauf und dann quäkt dir das Ding dann diesen Song vor.

Speaker: Wie früher die kleinen Plastikschallplatten, die man in den Babypuppen oder in den Action-Team-Figuren im Rucksack drin hatte, damit die dann irgendwas quäken können.

Speaker: Oder im Big-Jim-Rucksack gab's das auch.

Speaker: Achtung, da greift ein Adler an und so weiter.

Speaker: Er hat dann immer so drei Sprüche abgelassen.

Speaker: So, und das Ding haben die jetzt wiederentdeckt.

Speaker: Das kleine Plattenspieler, kannst du dir einen kleinen Plattenspieler kaufen mit drei Platten zusammen für 24 Euro.

Speaker: Und dann musst du dir die restlichen Platten in so Blind-Kugeln, also du weißt nicht, was drin ist, überraschungsmäßig, musst du dir dann da zusammeln.

Speaker: Da gibt es dann auch extra kleine Plattenregale, kleine Bücher.

Speaker: Ich sehe die schon an Wochenenden mit diesen Miniatur-Plattenspielern als DJ-Touren.

Speaker: Ja, geil, ne?

Speaker: Und dann ist es so, und jetzt der neueste Hit hier.

Speaker: Und dann immer schön mit dem kleinen Finger scratchen.

Speaker: Ich hab ja auch noch einen Plattenspieler im Betrieb.

Speaker: Ich weiß nicht, wie gut die Qualität ist von den Dingern.

Speaker: Das ist eher was für die Puppenstube.

Speaker: Wahrscheinlich schon.

Speaker: Aber das kommt gerade an.

Speaker: Also das ist gerade in.

Speaker: Die sammeln das wieder.

Speaker: Und dann hast du dann, wie gesagt, von den Originalalben die Cover auch verkleinert und diese kleinen Plastikplättchen da drin.

Speaker: Plastikplatten da drin.

Speaker: Für die eigene Filmpuppenstube kommt aber in nächster Zeit natürlich auch wieder so einiges raus.

Speaker: Wir schielen da mal erstmal Richtung England und werfen eben mal noch schnell, bevor es zum Vorgucker auf den Kinosommer geht, einmal so ein bisschen eben ins Heim.

Speaker: Heimkino rein, die Engländer von Arrow legen wieder gewaltig vor und haben ja eine gigantische Bombe platzen lassen, die keiner hat kommen sehen.

Speaker: Da veröffentlichen die doch einfach mal so sang- und klangvoll im Juli Stranger Things.

Speaker: Komplett auf Scheibe, sowohl auf Blu-Ray als auch auf 4K-Scheibe und zwar in wirklich fantastischen Box-Sets, dass einem die Kinnlade runterklappt.

Speaker: Das kam total aus dem Nichts, nicht mehr in Amerika oder sonst wo ist das irgendwo vorher irgendwie durchkommen.

Speaker: Warum das jetzt in England passiert, man weiß es nicht.

Speaker: Man hat da anscheinend vielleicht als erster irgendwie einen vernünftigen Deal aushandeln können.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ist vielleicht auch einfach eine Testblase, um zu gucken, aber...

Speaker: Es ist halt so verwunderlich, dass man hier wirklich sofort mit dem großen Geschirr rangeht und quasi Netflix das eigene Tafelsilberpfeil bietet da, was natürlich fantastisch ist.

Speaker: Es ist natürlich so, es ist halt auf Englisch, es gibt keinen deutschen Ton da, aber es spielt ja auch erstmal nur, ich sag mal, eine weniger große Rolle an der Stelle.

Speaker: Toll ist, dass diese Sachen überhaupt mal auf Scheibe rauskommen.

Speaker: Es gibt ja gerade bei Netflix, die sich ja sonst auch bedeckter gehalten haben, was das angeht, wenn es da vielleicht erste Signale gibt zu sagen, so oh hier, wir wollen vielleicht doch mal gucken, dass wenn so Sachen dann mal fertig sind, also wie bei Stranger Things jetzt, dass wir die dann auch mal auf Scheibe veröffentlichen für Leute, die das gerne haben möchten.

Speaker: Was eigentlich ein sehr, sehr positives Signal war, aber im gleichen Zuge haben wir auch fast ein paar Wochen später, nämlich gerade erst vor ein, zwei Wochen, ist bekannt geworden, dass der Disney-Konzern in den USA mal eben sang- und klanglos seinen kompletten Home-Video-Staff entlassen hat.

Speaker: Oh, schön.

Speaker: Aber es dringt nichts nach außen.

Speaker: Keiner weiß irgendwas.

Speaker: Es sah ja erst noch relativ gut aus, nachdem Bob Iger ja kurzfristig übergangsmäßig das Zepter geschwungen hat bei Disney.

Speaker: Der ist aber ja jetzt auch wieder weg und schwuppdiwupp, wir sehen, was passiert.

Speaker: als Bob Iger da war, deswegen da kamen dann eben hier Mandalorian, die ganzen Serien von Disney Plus, kamen jetzt auf Scheibe raus.

Speaker: So, aber das ist jetzt anscheinend auch wieder Schnee von gestern.

Speaker: Aber das Doofe ist, keiner weiß genaues nichts, was da passiert.

Speaker: Es ist einfach super ätzend und einfach ein beschissenes Signal.

Speaker: Disney hat so einen riesen Scheiß-Katalog, vor allem halt eben mit den ganzen Fox-Filmen und so weiter.

Speaker: Mhm.

Speaker: Hier Hollywood Pictures und so weiter.

Speaker: Also da sind noch irrsinnig viele Filme.

Speaker: Touchstone.

Speaker: Genau, Touchstone, die die auf Lage haben, wo eigentlich was passieren muss.

Speaker: Aber wir wissen leider bisher nichts und das ist richtig, richtig.

Speaker: ätzend in anderen neuigkeiten dafür aber die nächste wirklich nuklear bombe die geplatzt ist etwas also da hätte die hölle zweimal zufrieren können und explodieren und selbst das hätte der teufel mit sicherheit mit einer höheren wett oder besseren wettquote versehen als das was passiert ist

Speaker: Warner Brothers hat eine neue Division gegründet.

Speaker: Ich habe jetzt leider den Namen gerade schon wieder vergessen.

Speaker: Warner, irgendwas mit C. Quasi ein Sub-Label, das sich speziell besonderen Filmen im Katalog und Klassikern widmen soll.

Speaker: Wie die Archives Collection sozusagen.

Speaker: Genau, so ähnlich wie die Archives Collection, aber noch ein bisschen spezieller anscheinend.

Speaker: Und den allerersten Titel, den die angefasst haben, beziehungsweise jetzt raushauen, und er ist halt auch schon gelaufen in Cannes, ist Ken Russells legendär berüchtigter Film Die Teufel, und zwar erstmals überhaupt...

Speaker: generell weltweit und überhaupt jemals in der komplett unzensierten original vom Regisseur vorgesehenen Fassung, die sonst, ich glaube, so drei Leute auf dem Planeten wirklich so gesehen haben mal.

Speaker: Und den haben die nicht nur einfach jetzt überhaupt rausgebracht oder bringen den raus, erstens in die Kinos.

Speaker: Es wird einen Kino-Run geben, einen kleinen limitierten.

Speaker: Danach wird auf jeden Fall das Teil auch auf Scheibe erscheinen und zwar in allen Formaten, also wirklich 4K, Blu-Ray, es wird alles dabei sein.

Speaker: Das ist ein Ding, da bin ich auch jetzt noch immer, also ich glaube, jenseits von, oh, Maniac ist nicht mehr beschlagnahmt, wo ich auch gedacht hätte, der bleibt da für alle Ewigkeiten auf dieser schlimmen Liste drauf.

Speaker: Also da, keine Ahnung, also es geschehen doch noch Zeichen und Wunder, was sowas angeht, wie das passieren konnte.

Speaker: Es ist toll, es ist fantastisch, die Leute, die beim Screening waren in Cannes, die waren wohl auch alle hellauf begeistert.

Speaker: Vor allem ein Film, der auch an seiner Thematik nichts eingebüßt hat.

Speaker: Es geht um machtreligiöse Verblendungen und was damit alles schön schief geht und das alles schön blasphemisch dargestellt, aber unfassbar wundervoll, abfotografiert, toll gemacht mit der fantastischen Vanessa.

Speaker: Redgrave und Oliver Reed.

Speaker: Unfassbares Teil.

Speaker: Ich freue mich darauf, wenn man das hier mal im Kino, und ich habe also wenigstens die, ich habe keine Ahnung, es war die deutsche Fassung, die habe ich tatsächlich mal im Kino gesehen, damals bei uns im

Speaker: Filmclub in Witten noch, da wurde das mal gezeigt.

Speaker: Das war auch ein sehr beeindruckendes, nachhaltiges Erlebnis auf jeden Fall.

Speaker: Da war ich noch deutlich jünger.

Speaker: Und ob das die R-Rated-Fassung war oder ob es halt hier eine eigene europäische Fassung war, also ähnlich wie die englische, die schon länger war, aber auch nicht.

Speaker: Aber vollständig gab es diesen Film bisher noch nicht.

Speaker: Ein Wahnsinn, ein echter, echter Wahnsinn.

Speaker: Schön.

Speaker: Aber...

Speaker: Arrow, bleiben wir noch in England.

Speaker: Also neben Stranger Things hauen die natürlich jetzt auch gerade einen John-Woo-Film nach dem anderen raus.

Speaker: Hardboiled ist schon erschienen, The Killer ist schon erschienen, Bullet in the Head erscheint jetzt im Junai.

Speaker: Alles in neuen tollen Boxen und hier ausgemerzt der Patzer oder das, was...

Speaker: Shout Factory in den USA halt verpeilt hat, den Ton auch gleichzeitig mal vernünftig mit aufzumotzen und die Jungs haben es richtig gemacht, da wird kein künstliches Ladifari irgendwie gemacht, sondern man modzt den Ton so auf, wie es sich gehört, also ohne

Speaker: ich sag mal jetzt zusätzlichen größeren Firlefant, sondern das, was da ist, in eine vernünftige Qualität und auch surroundtechnisch in eine vernünftige Qualität umsetzen, ohne aber das Soundkonstrukt als solches jetzt irgendwie anzugreifen oder da künstliche Sachen reinzudonnern.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Ein anderer Knaller ist, das hatten die ja schon rausgebracht, die Dollar-Trilogie von Sergio Leone, haben die ja schon als Einzelveröffentlichung rausgebracht, aber jetzt gab es doch nochmal, hat man sich dazu entschlossen, ein komplettes Boxset mit allen drei Filmen rauszuschmeißen, wo dann auch nochmal alles drin ist, auch die Bonus-Dokumentation über Seth Hill.

Speaker: ein paar Poster, sonstiges, ein richtig schönes Boxset.

Speaker: Also wer da noch nicht zugeschlagen hat, sollte es auf jeden Fall jetzt tun.

Speaker: Besonders zwei glorreiche Halunken ist da bisher in der weltweit besten Fassung erschienen, vor allem weil man auf der Scheibe die Möglichkeit hat, sich alle Versionen dieses Films halt anzugucken.

Speaker: Angefangen von der originalen Kinofassung bis hin zur aller, aller längsten Fassung von fast 182 Minuten.

Speaker: Und mit der kompletten Foltersequenz da in dem Gefangenencamp und halt eben ein, zwei verschollenen Szenen, die es vorher noch nicht zu sehen gab, unglaublich viel extra Material, also das ist ein totaler No-Brainer, da sollte man...

Speaker: Auch wenn ja jetzt Play'n'Pictures auch schon angeteasert hat, aber bei denen weiß man ja im Moment nicht so richtig, was Phase ist.

Speaker: Die haben sich scheinbar einfach zu sehr übernommen.

Speaker: Es kommt viel raus, aber vieles verzögert sich auch.

Speaker: Auch der Kommunikationsfluss ist deutlich eingebrochen inzwischen.

Speaker: Oh ja, oh ja.

Speaker: beim letzten Live-Shopping halt angeteasert, dass zwei glorreiche Halungen auch in der Mache ist.

Speaker: Aber man hat zum Beispiel da auch schon die Keoma-Box gezeigt, die eigentlich im Juni oder für den Juni jetzt so ungefähr angekündigt war.

Speaker: Aber die haben ihre Ankündigung schon eigentlich bis August jetzt eigentlich durch.

Speaker: Und da ist von Keoma auch bisher immer noch nichts irgendwie zu sehen oder zu hören.

Speaker: Keoma!

Speaker: Andere Titel fallen dann irgendwie ganz hinten über.

Speaker: Ein totaler Favorit von mir, den ich liebe, The Last Starfighter, bringen die jetzt endlich raus, nach längerem Gequengel auch meinerseits.

Speaker: Aber der ist verfügbar im Shop, den kann man auch kaufen.

Speaker: Den haben wir bis jetzt immer noch nicht offiziell irgendwie selber mal...

Speaker: über Social Media oder sonst wie mal angekündigt ist.

Speaker: Einfach so da, wenn nicht der ein oder andere online irgendwas gepostet hätte, ey, den gibt's schon im Shop, dann wäre das bis heute jetzt noch nicht raus.

Speaker: Also da ist irgendwie so ein bisschen der Wurm drin bei Playern im Moment.

Speaker: Ich hatte da letztens auch einen längeren E-Mail-Kontakt mit denen, weil mir deren Diskussion oder deren Versandbedingungen nicht gefallen, dass wenn du zwei oder drei Filme da bestellst und dann wird ein Film zurückgestellt, obwohl die gleichzeitig erscheinen sollten, habe ich jetzt den Fall gehabt, der dann plötzlich um zwei Monate nach hinten geschoben wird, kriegst du den anderen Film nicht zugeschickt.

Speaker: Dann musst du dann nachhaken und sagen, nee, nee, wir schicken dir erst den Film zu, wenn der andere auch da ist.

Speaker: Wenn die Bestellung voll erfüllt wird.

Speaker: Das ist halt ein altes Schema, das es immer mal gab, aber es ist heute einfach nicht mehr up to date.

Speaker: Wo ich gedacht habe, was für ein altmodischer Laden ist das denn, dass man das nicht hinkriegt.

Speaker: Vor allem finde ich es eine Unverschämtheit, wenn du den Film bestellst und dann wird der Film nochmal verschoben, weil ja, die Qualität nicht ausreichend ist, aber das kann man ja auch vorher prüfen.

Speaker: Das erfährt man ja normalerweise nicht erst kurz vor der Produktion.

Speaker: Ja gut, aber es ist ja halt nicht deine Schuld.

Speaker: Also insofern sollten die auf eigene Kulanz dann halt die Sachen rausschauen.

Speaker: Richtig, und da sagt man doch den Leuten, die schon eh bereit sind, den Preis zu zahlen und denen die höchste Gewinnmarge im eigenen Shop einzuräumen.

Speaker: Wenn ich das bei Amazon bestelle, kriegen die nur die Hälfte von dem Geld.

Speaker: Ja, letztendlich.

Speaker: Plus man bezahlt ja sowieso Vorkasse bei den Leuten.

Speaker: Richtig, man bezahlt das Monate vorher, gibt es denen das Geld und dann sagen die, der Film kommt zwei Monate später, deshalb schicken wir den zweiten Film, der den mitbestellt, das auch nicht mit, kriegen wir hier organisatorisch nicht hin.

Speaker: Dann habe ich gesagt, nein danke, dann behaltet die Filme, dann bestelle ich die einfach bei Amazon und dann verdient ihr halt weniger daran.

Speaker: Danke und auf Wiedersehen.

Speaker: Ja, so macht man das.

Speaker: Wenn du dich als Kunden verarscht fühlst.

Speaker: Damit werden die auch schon seit Monaten, fast Jahren auch schon bekannt.

Speaker: Auch was Payment ein paar Sachen angeht, dass du halt nicht vernünftig auf Rechnung irgendwie kaufen kannst oder auch ein paar andere Bezahlmethoden.

Speaker: Keine Ahnung wer sich da kümmert, aber da ist deutlicher Verbesserungsbedarf da.

Speaker: Ich verstehe es auch nicht.

Speaker: Die sind ja die Platzhirsche jetzt, also haben sie sich ja selber in die Position gebracht.

Speaker: Da müssen die aber auch liefern.

Speaker: Es war der Film, der zu spät kommt, der jetzt auch die nächsten Tage kommt, nämlich American Monster.

Speaker: So, mit David Carradine.

Speaker: Ein schöner Klassiker.

Speaker: Da freue ich mich schon sehr drauf, den jetzt nochmal zu bekommen.

Speaker: Halt, aber ich ganz ehrlich, den habe ich mir jetzt auch bei Amazon bestellt.

Speaker: Sorry, aber das ist halt, ich habe denen die Chance gegeben.

Speaker: Man muss ja selber gucken, wo man bleibt.

Speaker: Ich bin auch kein Fan, immer alles bei Amazon zu bestellen.

Speaker: Ich bestelle ja auch die meisten Sachen eigentlich direkt bei den kleinen Labels.

Speaker: Das mache ich eigentlich auch immer.

Speaker: Wenn man es machen kann, ist es immer besser.

Speaker: Aber Playern ist halt kein kleines Label mehr.

Speaker: Und wenn man dann das Gefühl hat, die reagieren und ich habe da freundlich angefragt, ich habe da nicht rumgegnüllt oder gegrüllt, ich habe freundlich angefragt,

Speaker: Ob sie denn nicht den einen Film schon schicken wollten, weil ich jetzt nicht zwei Monate darauf warten wollte.

Speaker: Nein, das geht leider nicht so nach dem Motto.

Speaker: Und wenn die dann sagen, ja, friss oder stirb, dann ist es halt so.

Speaker: Ist halt die Frage, ob und wie, aber ja, wie schon gesagt, das ganze Release-Gebaren finde ich auch...

Speaker: Ich sag mal schwierig.

Speaker: Es ist halt eben auch lizenztechnisch teilweise wahrscheinlich bedingt.

Speaker: Also das letzte bisschen Unsinn, was da jetzt auch mehrfach passiert ist, sowohl auch bei The Last Sunfighter wie auch bei Texas Chainsaw The Beginning, von denen es in beiden Fällen vernünftige 4K-Master gibt, also auch beim selben Lizenzgeber, so hat man sich dazu entschlossen, nö, machen wir nicht.

Speaker: Wir bringen das nur auf Blu-ray raus, aber zum selben Preis wie eine 4K-Scheibe, weil es ja ein Mediabook.

Speaker: Oder eine Blechhülle drumherum, ein Steelbook oder so, auch ganz gerne mal.

Speaker: Und das ist schon doof.

Speaker: Das muss jetzt per se nicht unbedingt schlechter sein.

Speaker: Wie schon gesagt, der Unterschied, also derselbe Transfer ist ja drauf.

Speaker: Ja.

Speaker: Kann ja vielleicht nur marginal sein.

Speaker: Aber wenn es da ist und verfügbar ist, dann geht man das doch nicht irgendwie da einen Schritt zurück und sagt so, nö, das lohnt sich nicht.

Speaker: Also wie schon gesagt, ich verstehe dieses Gebar nicht.

Speaker: Also es ist sehr, sehr seltsam.

Speaker: Es ist etwas undurchschaubar, finde ich.

Speaker: Und das ist schade, weil es sich ja sonst, also besonders auch bei den eigenen Sachen, nicht nur bei denen, die von den Studios, mit denen die kooperieren,

Speaker: durchreichen, also bei Warner oder Sony oder sonst was, wo die Discs einfach nur kriegen und die einfach nur vertreiben, mit den Discs selber aber nichts zu tun haben.

Speaker: Also bei den eigenen Produkten ist das dann schon ein bisschen schwieriger.

Speaker: Naja, egal.

Speaker: So ist das.

Speaker: Man kann ja nur Vorschläge machen und sagen, so Leute, guckt doch mal, reagiert doch mal ein bisschen anders oder ändert mal was da dran.

Speaker: Da müssen die jetzt aber selber am Ende des Tages reagieren.

Speaker: Aber einen Tipp aus dem Hause England und Arrow habe ich noch.

Speaker: Da habe ich mich tatsächlich wahnsinnig drauf gefreut.

Speaker: Und zwar auch ein Klassiker für dich, weil den hast du garantiert.

Speaker: Oder würde ich wetten, dass du den auch nicht hast.

Speaker: Nämlich einen wunderschönen Klassiker, der auch in Tarantinos Buch Cinema Speculation eine größere Rolle einnimmt.

Speaker: Und zwar The Outfit von John Flynn.

Speaker: Großer Klassiker.

Speaker: Er scheint jetzt, ich meine, auch im Juni oder Juli bei Arrow als Blu-Ray schön gemastert, auch mit ein paar Extras dabei, nicht zu viel.

Speaker: Den hab ich tatsächlich noch nicht.

Speaker: Ich hab nur Point Blank mit dem Marvel.

Speaker: Ist ja die gleiche Storyline sozusagen.

Speaker: Der ist auch hierzulande quasi nicht so richtig gut zu kriegen und auf den hab ich echt lange geschielt und da freu ich mich, dass der da jetzt rauskommt.

Speaker: Echte Empfehlung, wer wirklich so richtige

Speaker: 70er Jahre Crime-Klamotten haben will.

Speaker: Hier unter anderem mit Karen Black und Robert Duvall.

Speaker: Tolles Teil.

Speaker: Wittenbrett.

Speaker: Ich freue mich drauf, den jetzt auch endlich das erste Mal überhaupt gucken zu können.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Das erste Mal gucken, und das ist das Stichwort, lieber Kai, werden wir also einiges in den nächsten Monaten, weil nämlich im Sommer noch der eine oder andere große Blockbuster und der vielleicht auch kleinere unterhaltsame Film auf uns zukommt.

Speaker: Sollen wir mal mit unserer Vorschau für den Sommer 2026 starten?

Speaker: Ja, das machen wir jetzt mal den großen Endspurt.

Speaker: Wir sind jetzt auch schon wieder über zwei Stunden, aber ich glaube, das lohnt sich hier noch ein bisschen.

Speaker: in Windeseile, der Kinosommer hier für euch und bei uns in der WG.

Speaker: Genau, am 27.

Speaker: Mai, ist auch ein Streaming-Ding, startet nämlich die wunderbare neue Spider-Man-Serie Spider-Noir mit Nicolas Cage in der Hauptrolle.

Speaker: Und das ist ein Film, der spielt in den 30er Jahren.

Speaker: Es gibt da mehrere Spider-Noir, auch Comics und Varianten.

Speaker: Und hier geht es um einen Detektiv der auch zum Spider-Man wird oder der Spider-Man Kräfte bekommt, gespielt von Nicolas Cage.

Speaker: Und das spannende daran ist, dass ihr dann, wenn das Ding jetzt startet in den nächsten Tagen, die Wahl habt bei Amazon Prime entweder die normale Farbversion zu nehmen, die schon sehr auf die 30er Jahre eingestellt ist oder eine authentische Schwarz-Weiß-Version.

Speaker: Also wer mehr Bock drauf hat, kann er sich da aussuchen.

Speaker: Da freue ich mich drauf.

Speaker: Es gibt mittlerweile auch den finalen Trailer, der sieht auch ganz spannend aus und bin ich mal gespannt.

Speaker: Also Spider Noir als Stream am 27.

Speaker: Mai musste ich jetzt hier noch einschieben.

Speaker: Und dann sind wir schon am 4.

Speaker: Juni und da kommt das große Getöse auf uns zu, nämlich der große neue Science-Fiction-Fantasy-Blockbuster, bei dem wir am Anfang bei den ersten Trailern überhaupt nicht begeistert gewesen sind, weil ich habe ja noch gesagt, man kriegt Augenkrebs bei den CGI-Bildern, diesen

Speaker: Ich fand das ja nicht so, aber ich fand das ja interessant, die Reaktion, da haben wir ja schon drüber gesprochen.

Speaker: Es hat sich ja gebessert, die Trailer sind ja auch besser geworden, auch die Optik ist teilweise besser geworden.

Speaker: Jetzt gucken wir einfach mal, wie gesagt, das dauert ja nicht mehr lange, dann startet Masters of the Universe, der Film in den Kinos.

Speaker: Es gibt, nachdem er gestern in den USA gestartet ist, eine Premiere da hatte, ein riesen Getöse, auch im Man's China Theater.

Speaker: Die haben ja drumherum quasi Eternia aufgebaut.

Speaker: Also die haben vorne großkasse Grayskull, die Front aufgebaut, da gehst du durch, um dann ins Kino zu kommen.

Speaker: ganz viele Geschichten, große Figuren, Bilder, auch ganze Zaunlandschaften.

Speaker: Es gab sogar eine Drohnenshow über Los Angeles, wo dann die ikonischen Charaktere und auch der Schriftzug Masters of the Universe für zehn Minuten über L.A.

Speaker: flogen.

Speaker: Kann man sich bei YouTube angucken.

Speaker: Also ein gigantisches Werbespektakel.

Speaker: Mattel und auch natürlich der entsprechende Vertrieb.

Speaker: Ich glaube, es ist Universal, oder?

Speaker: Ich weiß es jetzt gerade gar nicht.

Speaker: nehmen das ganze wirklich sehr ernst und nach der Premiere haben viele viele gesagt viel viel besser als erwartet ich revidiere meine anfänglichen Kritiken oder meine anfängliche kritische Haltung ich bin überrascht also ich habe da so einiges nachgelesen im Internet es dürfte spannend werden also wenn ich hier so Zitate höre

Speaker: dass Masters of the Universe einer der besten Filme sein würde, die ich dieses Jahr gesehen habe, das stand definitiv nicht auf meiner Bingo-Karte.

Speaker: Oder der raue Charme von Masters of the Universe hat mich voll erwischt.

Speaker: Ein kolossal episches Erlebnis.

Speaker: Na, ich bin mal gespannt.

Speaker: Ich weiß nicht, wie wir von den Kritiken da auch gekauft worden sind, keine Ahnung, aber durchaus positiv bewertet.

Speaker: Und das ist schon interessant, weil das am Anfang ja nicht so war.

Speaker: Und wie gesagt, ich hatte auch am Anfang kein gutes Gefühl,

Speaker: Ich bin da auch immer noch ein bisschen skeptisch und hätte mir auch vielleicht eine etwas andere Herangehensweise gewünscht.

Speaker: Aber ich bin ja auch nicht mehr das Zielpublikum, weil die paar Püppchenkäufer wie meine Wenigkeit, das ist nicht das, was das Geld da reinbringt, sondern das ist vor allem die junge Generation, die heute am meisten noch ins Kino geht und der muss der Film gefallen.

Speaker: Vor allem, weil wir letztens auch noch festgestellt haben, dass wir alle auch eigentlich den alten Film mögen.

Speaker: Bin gleich aus komplett anderen Gründen.

Speaker: Richtig, haben wir ja nochmal hier in so einem Schöchiotek-Wochenende, also Samstag zusammen, haben wir uns dann nochmal das Original angeguckt.

Speaker: Dolph Lundgren war wohl übrigens auch bei der Premiere und es gibt auch Fotos von den Neuen.

Speaker: Ja, hab ich gesehen.

Speaker: Ich bin immer noch der Meinung, He-Boy-Darsteller und Dolph Lundgren, wo ich dann auch, hab ich euch ja mal geschickt, das Foto, ich hab gesagt, guck mal hier, Enkel und Opa.

Speaker: Ja, so.

Speaker: Das ist so mein, ich hab vom Gefühl her ist der hier mit mir einfach fünf bis zehn Jahre zu jung.

Speaker: Ich will ja keinen alten Mann sehen.

Speaker: Nein, du musst da mal folgendes überlegen.

Speaker: Man hat da sicherlich strategisch gedacht.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Für die nächsten Teile, ich weiß.

Speaker: Genau, die wetten ja auf den Film und hoffen, dass das läuft und dann gibt's Teile und zwar wahrscheinlich nicht zu knapp und das heißt, das muss der junge Knirps dann auch noch stemmen können.

Speaker: Der muss also mindestens für fünf bis sieben Jahre gut sein.

Speaker: Aber er sieht trotzdem aus wie He-Boy, Entschuldigung, also da komme ich nicht drum weg.

Speaker: Aber das Geile ist ja, wo wir vorhin auch bei dem Popcorn einmal waren.

Speaker: Vielleicht liegt das ja auch nur daran, weil das eigene Auge alt und gebeugt ist.

Speaker: Wir haben vorhin noch festgestellt, dass ich noch echt jung bin, weil ich in der Mandalorian so super fand und richtig Spaß hatte.

Speaker: Ja, intern, in mir drin, da steckt noch ein Kind, das Kind im Manne.

Speaker: Das kam jetzt nicht so raus, wie es sich angehört.

Speaker: Oder andersrum.

Speaker: Aber wo wir gerade dabei sind nochmal, wir hatten ja vorhin noch über Popcorn einmal und so weiter gesprochen.

Speaker: Es gibt dann auch zu den Masters of the Universe Filmen, wird es noch mehr verschiedene Varianten von Popcorn-Behältnissen und Getränke-Behältnissen geben, als es schon zu der Mandaloriana und Goldschwimmer.

Speaker: Wenn du das schon viel empfunden hast, dann musst du dir mal die YouTube-Videos dazu angucken.

Speaker: Also mein persönliches Highlight von den ganzen, es gibt so eine Treppe, wo dann He-Man unten steht und der Thron von Skeletor oben ist und dann leuchten sogar rechts und links die Flammen, die Fackeln mit LEDs.

Speaker: Und hinten drin greifst du rein, da holst du das Popcorn raus.

Speaker: Das kannst du dir so als Statue ins Regal stellen.

Speaker: Total irre halt.

Speaker: Es gibt eine Kaste Grayskullers Popcorn-Behältnis, wo du im Hof von Kaste Grayskullers Popcorn hast.

Speaker: Eine der Türme ist abnehmbar, das ist der Getränkebecher.

Speaker: Und dann hast du oben noch auf der Krone von dem Totenschädel über dem Eingang, die kannst du aufklappen.

Speaker: Und da kannst du noch weitere Süßigkeiten oder von mir noch die Nacho-Soße reintun.

Speaker: So, und das Ding sieht geil aus.

Speaker: Das sieht aus wie ein kleines Spiel.

Speaker: Das ist dann die Mexiko-Edition.

Speaker: Ja, genau, das ist die Mexiko-Edition.

Speaker: Aber das absolute Highlight, sage ich dir, ist für mich das Schwert von He-Man in der Originalgröße und das ist ein Getränkebecher.

Speaker: Du meinst einen Flachmann.

Speaker: Nein, das ist relativ groß.

Speaker: Du hast oben einen Liter.

Speaker: Das Schwert ist ja so 1,20 Meter oder so.

Speaker: Du meinst als so ein Flachmann für Profis.

Speaker: Für Profis, genau.

Speaker: Das ist aber nicht flach.

Speaker: Das ist schon sehr dick, das Schwert.

Speaker: Da hast du dann im oberen letzten Fünftel, das kannst du abschrauben, die beiden Griffe dran, rechts und links auch zum Festhalten.

Speaker: Und dann hast du oben in der Unterseite vom Schwert einen Deckel drin, den kannst du aufmachen und einen Strohhalm rausziehen.

Speaker: Dieser Strohhalm ist 40 cm lang, so weit wie das Getränkefach darunter geht.

Speaker: Da hat man übrigens wenigstens mitgedacht, weil sonst haust du die Leute beim Trinken ja immer um.

Speaker: Strohhalm.

Speaker: Guter Tipp nochmal, kleiner Hinweis, auch so eine kleine Inkonsistenz im Star Wars Universum beim Mandalorianer.

Speaker: Die haben alle Technik der Welt, aber auf Strohhalme sind die noch nicht gekommen, was Essen oder Trinken angeht.

Speaker: Das wäre ja Pflicht bei denen eigentlich.

Speaker: Nein, nein, das ist richtig.

Speaker: Aber wie gesagt, dieses Schwert ist ein Highlight, das muss ich haben halt.

Speaker: Ja, ich bin gespannt.

Speaker: Ich oder wir, wir werden es ja sehen.

Speaker: Und angeblich kannst du es auch voll aufgefüllt auf den Kopf stellen, es hat einen Auslaufschutz drin.

Speaker: Das kann also nach unten nicht auslaufen, wenn du dann sozusagen aus dem Griff trinkst du ja, sozusagen ziehst du den Strohhalm raus und wenn du es dann umdrehst und es hochhältst, soll angeblich, wenn du dann brüllst, ich habe die Macht, kann die Limonade nicht über deinen Kopf laufen oder über deine Arme.

Speaker: Also ist schon irre und wie gesagt, da gibt es noch Dutzende, da gibt es noch einen Skeletor-Kopf mit leuchtenden roten Augen, LEDs drin zum Aufklappen.

Speaker: Es gibt noch Dutzende Sachen davon, ja.

Speaker: Bei den meisten größeren Kindern ab 30 wird das eh nur mit Alk gefüllt und dann heißt es, ich habe den Schmacht.

Speaker: Richtig, das haben auch schon einige YouTuber so gesagt, halt auch nach dem Motto, bei mir kommt da nur Alkohol rein.

Speaker: Genau das ist auch schon die Diskussion halt bei den Fans.

Speaker: Also ab 4.

Speaker: Juni, Masters of the Universe, wir sind gespannt.

Speaker: Wir werden dann auch bestimmt darüber berichten in einem kleinen Sommerspecial.

Speaker: Gucken wir mal.

Speaker: Und als nächstes käme dann auf der Liste am 10.

Speaker: Juni Disclosure Day, der neue Steven Spielberg-Film.

Speaker: Lässt sich wieder mit Außerirdischen ein, vermeintlich?

Speaker: Ich hatte ja nach dem Trailer, als ich es gesehen habe, gedacht, es geht um den Weihnachtsmann.

Speaker: Du hast ja am Ende dieses Bild mit diesem Hirschen vor dem Haus mit der Weihnachtsbeleuchung und dann fängt es an zu schneiden.

Speaker: Das ist ein total weihnachtliches Bild und sie reden immer von dem einen.

Speaker: So, irgendwie.

Speaker: Weiß ja das schon, der eine und so weiter.

Speaker: Ich glaube, es ist ein Weihnachtsfilm.

Speaker: Ich habe keine Ahnung.

Speaker: Ich lasse mich da komplett überraschen.

Speaker: Ich freue mich, wenn Spielberg da auch mal wieder was raushauen kann.

Speaker: Auch da jetzt so das letzte Outing mit West Side Story war.

Speaker: Aber das hat mich einfach thematisch nicht erreicht beim Musical.

Speaker: West Side Story ist jetzt nicht so das, was ich unbedingt gucken muss an der Stelle.

Speaker: Nicht, dass es nicht ein paar tolle Musicals gibt, also Film-Musicals, muss man dazu sagen.

Speaker: Aber egal, wenn er was macht und dann auch jetzt hier nochmal wieder mit Außerirdischen auf einem anderen Level.

Speaker: Ich bin gespannt, aber ich habe keine Erwartungshaltung.

Speaker: Insofern kann es eigentlich nur nett werden.

Speaker: Am 25.

Speaker: Juni kommt Supergirl aus dem neuen DC-Universum, die wir ja auch schon beim letzten Superman einen Gastauftritt hatten.

Speaker: Bin ich mal gespannt.

Speaker: Optisch gesehen finde ich, sieht es ein bisschen mehr in Guardians of the Galaxy aus als nach DC-Universum, aber lassen wir uns überraschen.

Speaker: Der letzte Superman, der sah ja auch schon so aus.

Speaker: Von diesem neuen DC-Universum habe ich noch nicht wirklich ein Bild.

Speaker: Es gab halt den Superman-Film, das war es ja bisher.

Speaker: Und dieses Jahr kommt dann ja noch Clayface, das wird auch nochmal so eine ganz schräge Sache.

Speaker: Sieht ziemlich gruselig aus, habe ich schon mal sehen.

Speaker: Ich bin sehr gespannt, wie schon gesagt, ich...

Speaker: Also James Gunn hat bei mir sowieso Freifahrt seit Ewigkeiten, was das angeht.

Speaker: Also auch schon vor Guardians of the Galaxy war der Mann ja bekannt, aber wie gut der dann abgehen würde, toll.

Speaker: Ich hoffe, er macht weiter so und Built in Spirit bei mir hat ja auch, oder uns beiden hat ja der Superman letztes Jahr auch sehr gut gefallen.

Speaker: Und ich hoffe, der macht weiter so.

Speaker: Und auch Supergirl hat auch den richtigen Vibe.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Es ist alles so ein bisschen Punkrockig und das passt ja auch.

Speaker: Punkrockig ist auch am 1.

Speaker: Juli Minions und Monsters.

Speaker: Oh yeah.

Speaker: Da brauchen wir nicht weiter viel zu erwähnen.

Speaker: Das wird unterhaltsam.

Speaker: Tatsächlich ausgeführt, weil die Minions-Filme sind ja eigentlich fast immer unterhaltsam.

Speaker: Also dieses Konzept, also diese Viecher sind halt super niedlich, super lustig und bisher hatten die immer gute Ideen, aber dass dann ein Minions- und Monsters-Film, also wo die A in Hollywood unterwegs sind und einen Monster-Film drehen wollen und dann einen Cthulhu beschwören anscheinend, ein Mini-Cthulhu, der...

Speaker: dann mit denen unterwegs ist, um dann halt richtige Bonster zu finden.

Speaker: Es kann einfach nur unfassbar lustig werden.

Speaker: Ich freue mich da wie Bolle drauf.

Speaker: Das ist toll.

Speaker: Ja, damit führen wir dann auch die nachfolgenden Generationen in diesen ganzen Mooks und Mist ein, in die düsteren Welten von Lovecraft & Co.

Speaker: Ich glaube, selbst mein Junior wird nicht wissen, wer Cthulhu ist, weil so weit bin ich mit ihm auch noch nicht halt.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Dann kommt am 16.

Speaker: Juli dann die Odyssey.

Speaker: Oh, da haben wir noch, glaube ich, davor noch was, den haben wir noch vergessen.

Speaker: Davor oder zeitgleich, ich weiß nicht genau, und Datum ist Evil Dead Burn.

Speaker: Der neue Tanz-der-Teufel-Film wird sich im Kinosommer verrückterweise und nicht irgendwie...

Speaker: Erbst vielleicht, Oktober würde einem einfallen, auf die Kinoleinwand kommen.

Speaker: Und ja, auch das sieht nett aus.

Speaker: Aber auch der Vorgängerfilm war schon nur nett.

Speaker: Wollte ich gerade sagen, es läuft hier auch irgendwann tot, so ein bisschen, auch wenn du jetzt mal wenigstens ein neues Setting hast, im wahrsten Sinne des Wortes, aber irgendwann auch... Also man muss halt ein paar Ideen haben, also nicht nur irgendwie was zu variieren und ich lasse mich gerne mal überraschen, aber ich sage es ja immer gerne, der Horror-Fan, also egal von was man Horror-Fan ist am Ende des Tages, der ist wie ein Fußball-Fan, egal wie scheiße die Mannschaft spielt, du guckst sie da an.

Speaker: sehr schön formuliert sehr schön formuliert ja da kannst du auch gucken wie die mannschaft dann in die odyssey spielt die dann am 16 juli startet als ich den trailer gesehen habe habe ich mir gedacht trister kann es ja gar nicht sein und noch langweiliger also mich hat er bisher nicht begeistert ich habe jetzt erst gedacht der film ist von christopher nolan aber der trailer sieht aus als wäre es ein alter igmar bergmann film in farbe ja also das was mir da gezeigt wird also war das alles so bedeutungsschwanger guck

Speaker: künstlerisch, wertvoll.

Speaker: Dann lieber, Entschuldigung, dann gucke ich mir lieber die alten Harryhausen-Filme an, so Jason und die Argonauten und sowas.

Speaker: Ja, die mag ich wenigstens.

Speaker: Nicht die Remakes, die alten.

Speaker: Mit Harry Hamlin, den finde ich super, da lasse ich nichts drauf kommen.

Speaker: Als der erste Teaser kam, war es im Januar oder was?

Speaker: Ich hatte komplett vergessen,

Speaker: dass tatsächlich Nolan mal irgendwann sowas erwähnt hat, dass er an sowas Interesse hätte und es gab ja auch den alten... Oh, was hast du gedacht, als du den ersten Teiler gesehen hast, der da so sehr eintönig war?

Speaker: Wie, ist Peterson wieder auferstanden, hat einen neuen Film gedreht?

Speaker: Ja, man ist... Das Bode 2?

Speaker: Sean Bean, wer weiß, nein, keine Ahnung, er hat ja auch Troja damals gemacht, die Langfassung davon mochte ich ja sogar...

Speaker: Und hatte ja gehofft, dass sie damals schon, also erstens überhaupt wieder so ein, wie sag ich mal hier, so ein, wie heißt die, Pleiose, Plebea, Plebea-Filme, weiß ich nicht.

Speaker: Sandalenfilme.

Speaker: Ja, Sandalenfilme.

Speaker: Irgendwie auch mal wieder ein bisschen mehr Fuß fassen.

Speaker: Ausgelöst wurde ja alles von Gladiator am Ende des Tages, dass sowas wieder Erfolg im Kino hat.

Speaker: Und dass halt danach auch nach Troja die Odyssee kommt.

Speaker: Womöglich mit Sean Bean, der ja in Troja eben den Odysseus gespielt hat.

Speaker: Aber da kam nichts.

Speaker: Sehr schade.

Speaker: Aber jetzt kommt die Odyssey mit allen anderen.

Speaker: Mit allen anderen.

Speaker: Genau, jetzt kommt die Odyssey von Christopher Nolan.

Speaker: Und der Trailer, also den Teaser fand ich noch, der war noch total minimalistisch.

Speaker: Da hast du ja noch quasi nichts gesehen.

Speaker: Aber jetzt so der erste Trailer, da hat mich auch nichts gepackt.

Speaker: Weil das sieht mir alles zu gelackt aus.

Speaker: Irgendwie zu...

Speaker: Also alles gerade aus dem Ausstattungshaus raus und aufpoliert und zu künstlich.

Speaker: Also da wirkt nichts echt.

Speaker: Das sieht alles aus wie Kulisse und alles absichtlich hingestellt.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das ein Schlachtfeld sein soll, wo man da diese Rüstungen sieht.

Speaker: Also es hat mich überhaupt nicht abgebrochen.

Speaker: Und wir wissen ja schon, es gibt wirklich fantastische Elemente drin.

Speaker: Also das ist ja auch die Iliad oder...

Speaker: Auch die Odyssee lebt ja davon, ob das gesamte Götterkontext ist und so weiter.

Speaker: Bin ich mal gespannt, ob und wie er das da reinbringen will.

Speaker: Außerdem ganz ehrlich, bei aller Liebe, Matt Damon als Odysseus...

Speaker: Also ich finde den ja nicht scheiße, ganz im Gegensatz zu Jimmy Kimmel.

Speaker: Aber nee, das ist irgendwie... Selbst wenn er sich den Bart da anklebt, irgendwie...

Speaker: Also das Schöne ist ja, dass eine Woche später dann direkt der nächste Film kommt, der sich auch mit Wasser und Seefahrt und so weiter rumschlägt und auch mit achtarmigen Tieren, nämlich mit einem Kraken am 23.

Speaker: Juli.

Speaker: Das ist jetzt was für unsere Trash-Filmfreunde und Katastrophen- und Tierhauer-Filmfreunde.

Speaker: Da kommt nämlich Kraken erwachende Tiefe.

Speaker: Und das ist nicht, ich habe es jetzt ja Kraken extra so genannt, weil da ist ja auch der deutsche Titel dahinter, Erwachende Tiefe.

Speaker: Deshalb musst du es auch komplett Deutsch lesen, wenn das so genannt wird.

Speaker: Es ist aber nicht zu verwechseln mit dem Kraken, den du ja auch schon mal in der Hüte machen musstest, der seit zwei Monaten irgendwo in den Streamingdiensten rumkreucht und fleucht.

Speaker: Der russische U-Boot-Film, wo dann das russische U-Boot auf einen großen Kraken trifft.

Speaker: Nein, dieser Krakenfilm ist eine norwegische Produktion von Nordisk Films.

Speaker: Und die haben in der letzten Zeit schon den ein oder anderen geilen Katastrophen und Horrorfilmen vom Stapel gelassen und die können das mittlerweile ganz gut.

Speaker: Weißt du, was ich da als attraktiv ansehe, wenn das Crossover mit Troll kommt?

Speaker: Ja, das wäre auch ganz lustig.

Speaker: Troll vs. Kraken.

Speaker: Das wäre natürlich geil.

Speaker: Das muss man doch hinschicken halt.

Speaker: Ist ja auch von Nordisk, glaube ich.

Speaker: Troll, wenn ich mich nicht irre.

Speaker: Müsste eigentlich auch sein.

Speaker: Aber der Trailer sieht gut aus.

Speaker: Das könnte spannend werden.

Speaker: Das könnte ein lustiges Ding werden.

Speaker: Also nicht so trashig oder so, aber doch schon ernst gemeint.

Speaker: Aber Tierhorror und wir freuen uns drauf.

Speaker: Also ich freue mich auf jeden Fall, dass das Ding irgendwie vier Tage...

Speaker: 3 Tage vor meinem Geburtstag startet.

Speaker: Vielleicht gucke ich mir das dann an meinem Geburtstag an oder so, weiß ich noch nicht.

Speaker: Und dann haben wir auch am 23.

Speaker: Juli, da muss ich wieder ein Double Feature machen, sehr wahrscheinlich, Toy Story 5.

Speaker: Und da habe ich jetzt auch schon ein paar Mal den Trainer gesehen, auch gestern noch im Kino vor der Mandalorianer und...

Speaker: Ich freue mich drauf, weil das ja auch nicht nur lustig ist, sondern auch ein aktuelles Thema betrifft, dass Kinder ja gar nicht mehr mit Spielzeug spielen, sondern nur mit ihren iPads und Tablets.

Speaker: Und das ist ja auch ein wirklich ernstzunehmendes Problem, nicht nur was die Gesundheit des Kindes angeht, die mentale Gesundheit, sondern auch was das Überleben der Spielzeugindustrie angeht.

Speaker: Das muss man aber von der anderen Perspektive sehen.

Speaker: Die haben Riesenprobleme, weil früher haben die Kinder alle noch bis 12, 13, 14, bis 12, 13 zumindest mit Lego und auch Playmobil und anderen Sachen gespielt.

Speaker: Heute endet das bereits bei 9 bis 10 und dann wird direkt das elektronische Unterhaltungsspektakel im Kinderzimmer angeworfen.

Speaker: Und ich glaube teilweise auch schon früh.

Speaker: Ja, da ist die Nutzungszeit des Spielzeugs und die Käuferzeit ist um mindestens ein Viertel bis zu einem Drittel geschrumpft jetzt zur Zeit für die Spielzeugproduzenten.

Speaker: Und was hast du da als Entschuldigung der Elterngeneration vorzubringen?

Speaker: Hm, hm, hm.

Speaker: Ja, also ganz ehrlich, ich tue alles, um Juni auch immer gerne davon abzulenken.

Speaker: Also zuletzt haben wir noch, am letzten Wochenende haben wir auch noch, nee, am Vatertag haben wir das gemacht, haben wir einen großen Lego-Tag gemacht.

Speaker: Da haben wir uns in einer großen Lego-Weltraumstation weitergebaut.

Speaker: Ich hatte eben noch ein Mandalorianer-Set organisiert halt.

Speaker: Das haben wir dann mit eingebaut.

Speaker: Das wird bei uns noch hoch gehalten.

Speaker: Wir spielen auch Gesellschaftsspiele, nicht immer so oft wie wir es gerne möchten, weil es auch nicht immer klappt oder wir auch manchmal einfach zu kaputt sind abends.

Speaker: Aber dann gucken wir wenigstens zusammen was und nicht jeder für sich, sondern wir gucken dann gemeinsam eine Serie, eine Folge oder einen Film.

Speaker: Oder hören auch ein Hörspiel.

Speaker: Bei uns werden sehr viele Hörspiele noch gehört.

Speaker: Also das macht ihn automatisch.

Speaker: Also seine Lieblingsserien sind gerade irgendwie Ghost Sitter und Greggs Tagebuch.

Speaker: Die höre ich mir gerade auch in Dauerschleife an.

Speaker: Ja, durchaus amüsant.

Speaker: Durchaus amüsant kann ich mir leben und wir hören gerade zusammen die drei Fragezeichen komplett durch.

Speaker: Wir sind gerade bei Folge 73 oder so.

Speaker: Ach guck mal, da sind wir ja fast gleich auf.

Speaker: Ich bin nur ein bisschen weiter.

Speaker: Ich bin jetzt bei Folge 94.

Speaker: Geisterschiff habe ich jetzt gerade gesagt.

Speaker: Man muss halt Alternativen schaffen.

Speaker: Es ist nicht immer einfach.

Speaker: Ich kann manchmal erstmal auch froh.

Speaker: Wenn du einen langen Tag hattest oder wenn du viel um die Ohren hattest und du bist mit den Hausaufgaben durch mit Junior, dann bist du auch mal froh, wenn er sich dann mit seinem iPad mal eine halbe Stunde auf den Sessel setzt und dann ein paar Videos guckt oder an seinen Spielen weiterbastelt.

Speaker: Ich meine, er spielt ja nicht nur Spiele, er bastelt ja auch selber über so kleine Apps, dann auch selber eigene Spiele, was ja auch ganz cool ist.

Speaker: Also da muss man halt schon ein bisschen gucken, wo man das so hinlenkt, dass da nicht nur Scheiße drauf läuft.

Speaker: Aber das ist, ich sag das ganz offen, das ist wirklich schwierig.

Speaker: Und wir sind ja nur zu zweit mit einem Kind.

Speaker: Ich möchte auch gar nicht wissen, wie das mit Alleinerziehendes oder wenn du mehrere Kinder in dem Alter hast, stelle ich mir das wirklich hart vor.

Speaker: Also das ist in der heutigen Zeit nicht zu unterschätzen.

Speaker: Ja, wobei aber da tatsächlich, ich sag mal, die Möglichkeiten gegenüber, ich meine, mit entsprechender kreativer Fantasie und sonst ihm,

Speaker: Konntest du natürlich auch zu damaligen Zeiten ein bisschen was reißen, was so kreativen Output angeht.

Speaker: Aber die Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, also mit digitalen Dingen kreativ zu sein, egal ob Audio, Video oder halt tatsächlich Programmierung oder sowas, sich so mit Spielen beschäftigen.

Speaker: Aber das machen halt die wenigsten.

Speaker: Nee, aber ich sag, das kann man...

Speaker: Und also gerade, weil viele junge Leute sowas auch im wahrsten Sinne, das war das mit der Muttermilch jetzt quasi schon aufsaugen, das aber dann eher in so fragwürdige Bereiche eben wie Social Media geht, wo dir dann halt nur so Spaßbildchen gemacht werden oder halt…

Speaker: Content für TikTok generieren.

Speaker: Hauptsache irgendeine Scheiße ist drauf.

Speaker: Oder ein kleines Video basteln.

Speaker: Das ist ja schon das High-End-Produkt.

Speaker: Wenn du es schaffst, mit deiner App ein kleines Video zu machen.

Speaker: Aber da bin ich immer noch fitter als Junior.

Speaker: Videoschnitt auf dem iPhone halt.

Speaker: Das versuche ich immer so ein bisschen beizubringen.

Speaker: Das nicht nur darauf abzielt,

Speaker: möglichst viele Blödsinn und möglichst viele bunte, blinkende Aufkleber da einzubauen, sondern dass man auch eine Geschichte erzählen kann oder eine kurze Szene oder irgendwas halt, dass man damit auch was machen kann.

Speaker: Aber egal, wir sind jetzt hier nicht beim Eltern-Podcast.

Speaker: Wir sind immer noch bei einem seltsames Filmpaar und jetzt habe ich ja noch den letzten Film für den 29.

Speaker: Juli.

Speaker: Wir haben ja trotz alledem auch einen gewissen pädagogischen Auftrag hier.

Speaker: Für alle Altersklassen, für alle.

Speaker: Das ist vollkommen neu.

Speaker: Das ist vollkommen neu.

Speaker: Jetzt setze ich gleich wieder meinen Eimer auf, ja, von dem pädagogischen Auftrag hier.

Speaker: Hallo?

Speaker: Ja.

Speaker: So, das sage ich doch, guck mal, da kommt sofort der kleine Junge wieder zum Vorstand.

Speaker: Ich sage doch, pädagogischer Auftrag.

Speaker: Genau, so, genau.

Speaker: Spider-Man Brand New Day am 29.

Speaker: Juli, der nächste Spider-Man-Film.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die Leute, wie lange ist er, ich überlege gerade, wann war der erste Spider-Man-Film hier mit dem Tom Holland?

Speaker: Der sieht auch schon richtig alt aus.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, aber, also ich meine, der ist ja immer noch kleiner.

Speaker: Die sehen alle schon richtig alt aus.

Speaker: Andrew Garfield ist ja gerade, ne?

Speaker: Andrew Garfield ist ja, glaube ich, ist es immer noch, ne?

Speaker: Nein, nein, nein, Tom Holland.

Speaker: Wie heißt der denn?

Speaker: Tom Holland, ja genau, Garfield war davor, das war Amazing Spider-Man, genau.

Speaker: Tom Holland ist es hier richtig, aber der sieht schon richtig alt aus in dem Track, da habe ich auch gedacht, als ich ihn gesehen habe, das ist nicht mehr der junge Peter Parker.

Speaker: Aber man muss ja auch sagen, er hat ja schon jetzt ein bisschen was hinter sich gebracht, also da darf er auch schon ein bisschen älter aussehen.

Speaker: Also jetzt nicht zeitmäßig, sondern erlebnismäßig, ein paar Kilometer um den Tacho.

Speaker: Ja, der ist jetzt auch wirklich Spider-Man geworden.

Speaker: Aus Spider-Boy wurde Spider-Man.

Speaker: Das ist ja das, was du dir da auch beim Masters of the Universe wünschst.

Speaker: Ja, aber guck mal, Spider-Man heißt von Anfang an Spider-Man und da spielt so ein Junge eigentlich die Hauptrolle, Peter Parker, auch bei den ersten Comics.

Speaker: Ja, das wollten sie nicht rebranden, habe ich das Gefühl.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das war so ein bisschen die Vorschau, was da so auf uns zukommt in den nächsten zwei Monaten.

Speaker: Ja, nur zweieinhalb Monaten.

Speaker: Schon war einiges dabei.

Speaker: Ich glaube, da kommen ja noch ganz viele andere kleine Filme.

Speaker: Aber es wird, glaube ich, ein schöner Blockbuster-Sommer.

Speaker: Das kann man wohl so festhalten.

Speaker: Da kommen so einige unterhaltsame Dinge auf uns zu.

Speaker: Und da freuen wir uns doch drauf.

Speaker: Ja, ich habe mich auch gefreut.

Speaker: Also ich meine, Retro-Reihen gibt es ja auch zu Genüge.

Speaker: unterschiedlicher Couleur, auch diese Cinema Classics Reihe, auch da gibt es immer wieder schöne Einträge, auch da kann man sich schon mal einen Gedankenstrich machen, ich glaube sogar schon auch im August von Capelight, glaube ich, wird es nochmal in die Kinos gebracht, die restaurierte Fassung von James Cameron, ultimativen Klassiker, der Terminator wird da im Kino nochmal zu sehen sein, da freue ich mich auch nochmal ganz gewaltig drauf, den endlich mal vernünftig auf einer

Speaker: Kinoleinwand zu sehen.

Speaker: Echtes Exploitation Kino.

Speaker: Ja, der echte Stoff.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Das wird toll.

Speaker: Oh, das könnte cool sein, ja.

Speaker: Und ja, es wird halt auch noch einiges andere, denke ich, zu sehen geben.

Speaker: Und es gibt halt eben auch noch ein paar Wiederaufführungen, nämlich unter anderem auch tatsächlich in regelmäßigen Abständen passiert das.

Speaker: Und das machen die Kinos dann auch, glaube ich, ganz unterschiedlich.

Speaker: Die Spencer Hill Filme.

Speaker: Und jetzt im Sommer habe ich gesehen, da sind die Plattfußfilme wieder mit dabei, die ich ja auch extrem mag.

Speaker: Also wer da die Augen aufmacht und mal schaut, wo da Bud Spencer und Terrence Hill laufen oder in dem Fall natürlich Kommissarizzo.

Speaker: Neapel wieder sicher macht vor Drogenbossen oder Schmugglern hervorragend.

Speaker: Geht ins Kino, lasst es euch gut gehen.

Speaker: Wir wünschen euch einen tollen Kinosommer und ich denke aber mal, dass wir uns noch vor...

Speaker: dem Ferienbeginn oder zum Ferienbeginn zu den Ferien werden wir uns hier auch in der WG nochmal alle wiederhören.

Speaker: Bis dahin alles Gute, viel Spaß, viele geile und auch schräge Filme und ja, bleibt gesund.

Speaker: Bis dann im Kino.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war ein seltsames Filmpaar mit Thorsten Anders und Kai Pinno.

Speaker: Der Filmhaushalt der etwas anderen Art.

Speaker: Eine Produktion von Kai Kino und der Trash-Oti.

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