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Der Koordinator

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

397 plays · Dec 21, 2022

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Speaker: Willkommen zur dritten Folge des Outside Podcast. Wir freuen uns sehr, dass ihr wieder dabei seid in dieser finalen Folge des Jahres 2022. In der letzten Folge haben wir uns mit der amerikanischen Gravel -Szene beschäftigt.

Speaker: Und in dieser Folge wollen wir uns einfach mal mit der europäischen Gravel -Szene beschäftigen und haben auch dafür einen Gast heute, den ersten Gast bei uns im Podcast. Ja, an den werden wir sicherlich einige interessante Fragen stellen können. Er wird uns einige Infos geben können und darauf freuen wir uns. Ja, aber dazu später mehr. Ja, hallo Paul, wie geht's dir? Hi Kau, gut und selbst?

Speaker: Ja, mir geht es auch gut. Du hängst ja mittlerweile seit gefühlten Wochen auf Mallorca rum, wie es mir scheint. Ja, es erscheint nur immer so. Ich bin der Kälte in Deutschland ein bisschen entflohen. Mir war das einfach zu kalt und hier auf Mallorca sind es schön 20 Grad und Sonne und da lässt sich es einfach besser trainieren und besser aushalten.

Speaker: Ja, ich habe schon geschrieben, ihr habt es auf jeden Fall richtig gemacht und den Laden immer nur dann aufmachen, weil Leute die Räder abholen und sonst auf Mallorca verbringen. Die Zeit ist auf jeden Fall die bessere Konstellation als meine jetzige. Ich bin zwar auch unterwegs, aber leider nur innerhalb Deutschlands und hier ist das Wetter ja alles andere als angenehm gerade. Ja, es ist super kalt. Aber so ist das halt, ne?

Speaker: Ja gut, ich muss auch, bald muss ich wieder zurück, dann bleibt mir auch nichts anderes übrig als in der Kälte trainieren und wieder aufs Crossrad zu steigen. Ja, wie ist da jetzt eigentlich dein Plan, was Cross -Saison angeht? Ich habe gesehen, du hast einen Rennen gewonnen bei dir zu Hause in Bremen.

Speaker: Ja, genau, ich bin bei uns mein Heimrennen gefahren. Es waren zwei Rennen, einmal die Nordmeisterschaft und dann noch auf derselben Strecke ein kleines, lokales Rennen. Konnte ich beide gewinnen, hat Spaß gemacht. War natürlich als Einstieg direkt, ich finde ersten Cross -Rennen immer super hart, weil es wirklich ja 50 Minuten Anschlag ist. Aber hat super Spaß gemacht und jetzt will ich auch die deutsche Cross dann Mitte Januar fahren, genau.

Speaker: Ja, in München. Was fährst du bis dahin noch? Ich werde auf jeden Fall das Bundesliga -Finale in Vechta fahren und ansonsten gucke ich mal, was noch kommt, was ich mitnehmen kann. Aber ich glaube, so viel kommt gar nicht mehr. Insofern wird es eine kurze Chor -Saison. Aber genau, du musst auch in Vechta... Nein, du kannst ohne Bundesliga -Rennen starten, aber den Start hast du ganz hinten.

Speaker: Ja, genau, dann bin ich ganz hinten. Aber im Frauenrennen sind jetzt so viele Starterinnen nie da. Und ja, schafft man es auch irgendwie so. Hoffentlich. Wir hatten im letzten Mal oder über die letzten beiden Folgen immer schon wieder angeteasert, dass wir endlich News bringen können zu deinem Verbleib im nächsten Jahr, mit wem du unterwegs bist, was du genau machst.

Speaker: Können wir immer noch nicht darüber reden? Nein, nächstes Mal bestimmt. Da sind wir im neuen Jahr und dann wird es auf jeden Fall bekannt gegeben werden, ja. Okay, also das heißt, bei der deutschen Mannschaft fährst du dann schon mit dem neuen Rad und für deine neuen Sponsoren? Genau, da fahre ich für meine neuen Sponsoren und auch im neuen Trikot, genau.

Speaker: Okay, bin ich mal gespannt. Aber ich habe es auch noch nicht gesehen. Ich weiß zwar, für wen du fährst, aber wie es aussieht. Ja, ich habe es jetzt schon gesehen, das Design und alles und es ist super cool. Also ich freue mich richtig. Es motiviert mich auch extrem. Deswegen bin ich auch im Training und ja, es ist einfach extrem motivierend, wenn man weiß, man kriegt so einen Support und es sieht alles toll aus und es ist viel Neues.

Speaker: Wann gibt es die neuen Räder? Sowohl Crosse als auch Goebbels? Ja, meine Crosse habe ich jetzt schon bekommen. Da bin ich jetzt schon das erste Mal drauf trainieren gewesen und alle weiteren Räder kriege ich dann zum neuen Jahr, je nachdem. Ich fahre jetzt sowieso immer nur im Gelände, deswegen reicht mir auch ein Crosse zur Zeit ganz gut.

Speaker: Okay, nice. Dann bin ich mal gespannt. Ich glaube, die Zuhörenden sind wahrscheinlich noch gespannter als ich, weil ich, wie gesagt, schon weiß, was du fährst. Ja, genau. Genau, wie du es gerade angekündigt hast, wollen wir uns heute so ein bisschen mit der europäischen Gravel -Szene beschäftigen mit mehr Fokus auf die Deutsche, wo wir da auf jeden Fall auch jemanden haben, der aus Verbandsseite eine Expertise mitbringt.

Speaker: Genau, bevor wir dabei hinkommen, gibt es irgendwie so zwei Themen, die in den letzten Wochen im Bereich Gravel irgendwie interessant waren. Es ist leider echt nicht wie auf der Straße, wo du eigentlich jede Woche auch so was Transfers angeht oder irgendwelche News hast du immer. Bei Gravel ist das immer alles ein bisschen lowkey gerade noch.

Speaker: Ja, ich denke, das wird sich definitiv im nächsten Jahr ändern, denke ich, wenn es alles mehr wird und da auch irgendwie eine bessere Struktur herrscht. Aber im Moment ist es wirklich so, dass auch viele Infos, finde ich, die man kriegt, sind so, ja, stimmt das jetzt wirklich? Oder es ist jetzt nur ein Gerücht, genau. Ja, aber zwei Dinge haben wir ja, die auf jeden Fall Fakt sind. Und das erste wäre ja die neue Gravel -Serie, die europäische.

Speaker: Genau, es gibt die, also Klaas Mark ist ein Rennveranstalter, der macht unter anderem The Trucker, dann auch Rangshow Gravel, was die San Uci Gravel Rennen war, und noch viele andere Events, gerade in Katalonien, also in Spanien. Und die haben jetzt die Gravel Earth Series ins Leben gerufen. Und Teil dieser Serie sind sieben Rennen, wovon sechs schon feststehen, und das Finale wird noch, ja, wahrscheinlich irgendwie ein Ausrichter gesucht.

Speaker: Und die Rennen sind The Trucker in Spanien, Katalonien, dann Bike is Nature. Das Event kannte ich gar nicht, ist in Frankreich auch so ein bisschen so ein Radfestival. Dann Migration Gravel Race, das ist in Kenia das mittlerweile, würde ich sagen, sogar das größte Gravel Etappenrennen. Lachner Morton ist da schon gefahren und hat es auch gewonnen. Also ist ein ziemlich großes Rennen mittlerweile.

Speaker: Dann Octopus Gravel, das ist in der Schweiz. The Rift. Kennen sich eigentlich auch viele. Es fiel auch ein Ziel, das ist in Island. Megaschönes, megaschönes Rennen einfach. Dann Bergslagen in Schweden und dann das Finale, was noch nicht bekannt ist. Ja, das ist ein Rennen aus sieben oder eine Gesamtförderung aus sieben Rennen. So richtig.

Speaker: Also klar, es gibt irgendwie so ein Punktesystem, aber was man am Ende gewinnt, konnte ich noch nicht lesen. Du auch nicht, ne?

Speaker: Ne, also freue ich mich ja, dass es dir genauso geht, weil ich dachte erst irgendwie, als ich das gelesen habe, dass ich jetzt das Verständnis dafür noch nicht habe. Also ich fand es schwierig zu verstehen, was auf der Website steht. Aber es wird auf jeden Fall ein Punktesystem geben. Ja, ich glaube, es kommen drei Rennen in die Wertung, so wie ich es verstanden habe. Und auf jeden Fall das Finale zählt doppelt. Ja.

Speaker: Aber ich denke, das wird irgendwie noch mehr Klarheit geben und vielleicht, wenn wir mehr wissen, können wir es ja auch nochmal hier genauer beschreiben. Aber bisher habe ich es noch nicht so richtig verstanden, was jetzt eigentlich die Wertung angeht.

Speaker: Ja, wir hatten nur im letzten Mal, als wir über die amerikanischen Rennen gesprochen haben, auch viel über Lifetime -Comprit geredet. Die wiederum haben jetzt die Teilnehmenden des nächsten Jahres bekannt gegeben. Aus Europa hat sich niemand beworben. Letztes Jahr war noch Laurens Zendam am Start. Genau daher wird es wieder eine sehr, sehr nordamerikanische

Speaker: Angelegenheit, aber man kann glaube ich die beiden Events ein bisschen vergleichen. Mit dem Unterschied bei Lifetime Compre geht es schon um sehr, sehr viel Geld auch. Und wiederum bei der Gravel -Earth -Series ist es bis jetzt noch nicht so richtig ersichtlich, was dann irgendwie der Preis ist oder ob es überhaupt in dem Sinne Geldpreise gibt oder ob es einfach nur um die Ehre geht.

Speaker: Ja, ich glaube, das ganze Konzept dieser Gravel -Earth -Series ist ja auch so ein bisschen dieses Thema Nachhaltigkeit. Es ist schon ein Kontrast zu den US -Amerikanischen Rennen. Und ich glaube, das Thema Geld wollen die da vielleicht nicht ganz so in den Vordergrund stellen. Passt nicht ganz ins Konzept. Genau, das ist deren Konzept, das Thema Nachhaltig geht.

Speaker: schwierig, wenn du eine Rennserie hast, die auf jeden Fall, also nach Kenia wird, also im Zug kommst du da nicht hin. Nee, wird schwer. Genau, da musst du schon ungefähr hinfliegen, ist halt so die Zusammensetzung dessen, mit der Message, die man transportieren will, es ist, finde ich, ein bisschen

Speaker: Bisschen schwierig, ich weiß, dass Klaas Mark sehr viel Wert darauf legt, auch die Veranstaltungen, die sie machen, so die Trucker Rhyme Show, sehr nachhaltig zu organisieren. Also es ist noch einer der wenigen Events, wo ich war, wo man nicht damit prallt, nachhaltig zu sein, oder es versucht nachhaltig, sondern man macht es einfach. Ja, also da gibt's so Besteck, was du zurückgeben kannst, Becher und so. Also es ist halt, es ist alles, es ist eine sehr hohe Selbstverständlichkeit, die da irgendwie, die da an den Tag gelegt wird. Das fand ich sehr, sehr angenehm bei den Events, wo ich war.

Speaker: Ich bin mal gespannt, wie man das vielleicht auch auf diese ganze Rennserie dann ummünzen kann. Ja, ja. Gut, um die entsprechenden Fahrer an Staat zu kriegen, muss das Thema Geld dann doch irgendwo eine Rolle spielen. Ich weiß nicht. Ja, mittlerweile habe ich das Gefühl, das ist in den USA noch relevanter, aber bei uns

Speaker: Bei uns gibt es bei den Gravel -Rennen ja eigentlich auch nie Preisgeld. Klar, man hat vielleicht Sponsorenverträge, wo es Prämien gibt. Die haben wir auch mit Partnern. Und ich bin gespannt, wie sich diese Gravel -Earth -Series irgendwie entwickeln wird. Ob das so ein Pendant wird zu der amerikanischen Rennserie oder den Rennserien. Und ob sich da vielleicht auch mehr entwickelt. Wir haben ja auch in Deutschland mit der Gravel -Mania -Rennserie, die jetzt sehr lokal ist. Das ist eher so

Speaker: Ja, Ostdeutschland, Norddeutschland. Oder genau so in der Region. Genau, über die Rennen werden wir nachher auch noch reden. Die haben unter anderem auch eine kleine Rundfahrt am Ende des Jahres, immer kurz vor der WM am Start. Ja, ich bin gespannt. Leider können wir noch nichts sagen zu den UCI -Rennen, weil es da immer noch keine News gibt. Der Kalender steht leider noch nicht.

Speaker: Ja. Genau, wir sprechen jetzt heute am 19. Dezember, also montags. Mittwochs kommt der Podcast raus. Vielleicht hat sie bis dahin ja noch irgendwas getan, weil man wollte vor Weihnachten, glaube ich, rauskommen mit dem Kalender. Ja, so habe ich es auch verstanden.

Speaker: Genau, aber nachher, wenn da unser Gast da ist, können wir sich darüber nochmal reden, weil es wird auf jeden Fall ein deutsches UCI -Rennen geben. Das kann man schon so sagen. Wo es ist, sollten wir vielleicht noch nicht sagen, sondern nicht offiziell. Genau. Was die andere spannende News war, wie ich finde, betrifft Specialized, also die Radmarke. Man hat da

Speaker: mehr oder weniger alle Adventure -Athletinnen entlassen. Also, muss ich jetzt so vorstellen, dass die der Specialized so ein Ambassador -Programm, also so ein Markenbotschafter -Programm hat, das gibt es immer noch, wo die Top -Athletinnen auch sehr viel Geld bekommen haben zum Teil. Also, die haben quasi einen Gehalt bekommen, monatlich, so ein jährliches, um dann dementsprechend für Specialized -Content zu produzieren.

Speaker: Darunter sind auch so Größen wie Leo Wilcox. Das ist so im Bikepacking -Bereich sicherlich die Frau, die am bekanntesten ist, würde ich mal sagen, oder? Ja, ich denke auch. Also long distance.

Speaker: Genau, die hält viele Rekorde auf bestimmten Distanzen und ist einfach sehr, sehr bekannt. Unsere Vorreiterin in dem Bereich auf jeden Fall, die hat man, so wie ich es gelesen habe, nicht in Anführungsstrichen entlassen, sondern halt wird sie in ein anderes Programm innerhalb von Specialized bringen oder positionieren. Genau.

Speaker: Und was Specialized anscheinend macht, ist, dass man das Budget aus diesen Adventure -Athletinnen rausnimmt oder aus diesem Bereich und es in Richtung Gravel -Rennen machen will oder packen will. Und das ist eine Richtung, die ich nicht erwartet hätte, um ehrlich zu sein.

Speaker: Ne, also ich auch absolut nicht. Weil ich weiß ja auch aus Händlersicht, wie Specialized sich ausrichten möchte. Ich meine, es ist auch mehr noch ein Unterschied global und deutschlandweit, aber da kriege ich ja auch immer viel mit. Und das wäre das Letzte gewesen, was ich erwartet hätte, dass Specialized mehr in Richtung Rennen investiert.

Speaker: Deswegen war ich auch echt überrascht. Und bevor ich den Artikel überhaupt zu Ende gelesen habe und wusste wirklich, was Specialized Dates tut, habe ich dir ja auch geschrieben, was ich vermute, was sie tun. Und es war was ganz anderes, als was sie jetzt am Ende tun, dass sie wirklich ihr Budget in Richtung Rennen verlagern. Ja, überraschend, vielleicht ja auch wegweisend. Ich weiß es nicht, was die anderen Marken in Zukunft machen werden.

Speaker: Ich habe so das Gefühl, es wird so eine richtige, ja, also es wird so eine Kreuzung, wo sich Bikepacking und Rennen wirklich so einfach trennt und komplett andere Unterrichtungen geht. Und ich glaube auch, dass die Firmen sich da positionieren müssen. Und da ist halt die Frage, ob so eine Firma wie Specialized eher eine Bikepacking Brand sein will. Es ist halt die Frage, ob jemand, der Bikepacking macht, 12 .000 Euro für einen Rappen zahlt. Das weiß ich halt eben nicht.

Speaker: Aber die Leute, die Radrennen fahren wollen oder die Gravelrennen fahren wollen oder so ein bisschen Richtung Competition, selbst wenn sie nicht hinfahren, um zu gewinnen, aber zumindest mal einen Leistungsanspruch an sich selbst haben, wie schnell das auch immer sein mag, dass man da eher noch bereit ist, diese hohe Summe zu bezahlen.

Speaker: Das auf der Bikepacking -Ebene, das echt schwer ist. Also ich meine ganz ehrlich, wer bezahlt dann die Räderkosten? Absolut viel bei Specialized muss man sagen. Du weißt das ja, ihr seid Händler, Händlerin, so. Wer bezahlt das für ein Rad, wo du an Taschen ranmachst, die am Rad scheuern, das Rad fliegt auch mal um, muss den gegen den Baum stellen? Also es ist halt, weiß ich nicht. Ja, das stimmt schon. Also die meisten, die Bikepacking machen wollen, die kommen in den Laden und wollen dann meistens eher

Speaker: Also auf jeden Fall nicht High -End. Das ist seltener. Also High -End sind ja wirklich die, die entweder Rennen fahren wollen oder einfach so viel Geld haben, dass sie das nur zum Spazieren fahren haben wollen.

Speaker: Ja, ich bin auch gespannt, wie weit Specialized da eine Richtung vorgibt. Im Allgemeinen, im Gravel -Rennsport. Ich meine, die Marque, für die du fährst, die steht natürlich, also im nächsten Jahr, die steht natürlich auch für Rennsport. Also da geht es auch um Performance. Ja. Und die nehmen jetzt auch nicht wenig Geld in die Hand, um da irgendwas nach vorne zu treiben, nach vorne zu bringen. Ich bin mal gespannt, was das mit dem

Speaker: mit dieser Adventure Seite macht, was es auch mit der Rennseite macht, sondern wie sich das irgendwie weiterentwickelt. Aber es war, als ich den ganzen Artikel gelesen habe, dachte ich, okay, gut, vielleicht kommen wir zu dem Punkt, wo wir einfach das Budget sparen wollen, weil irgendwie

Speaker: während der Pandemie Alarmräder gekauft und jetzt lässt die Nachfrage nach. Nee, aber wir schiften das Geld halt in Richtung Racing, so wie ich es verstanden habe. Es ist interessant, ich habe von ein, zwei männlichen Athleten mitbekommen, dass die bei ihren Pros in den Straßenteams aufhören und dafür

Speaker: News zu verkünden am nächsten Jahr, die sind bis jetzt auch schon Gravelrennen gefahren und die sind auch auf Specialized unterwegs gewesen. Also ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht nächstes Jahr einen Specialized gebrandet ist, reines Rennteam geben wird. Das wäre auch eine Möglichkeit, auf jeden Fall. Also irgendwas in die Richtung werden sie machen, weil da wird ja jetzt einiges an Budget frei werden. Ja, genau.

Speaker: Dann können wir eigentlich schon unseren Gast hinzugehen, würde ich sagen, oder? Ja, auf jeden Fall. Unser erster Gast im Podcast.

Speaker: Ja, wir haben jetzt einen und dann bei der nächsten Folge im Januar halte ich auch vor, dass wir uns hier einen reinholen, aber dann können wir am Ende der Folge darüber reden, was da das Thema sein wird. Ich glaube, du weißt das noch gar nicht, aber du kannst dir sicherlich denken. Also das ist nicht dein neuer Sponsor oder so oder für wen du fährst, sondern halt das Thema Cross.

Speaker: Ja, auf jeden Fall können wir über die DM sprechen, genau. Ja, und allgemein wie der Crossbow so dasteht in Deutschland. Aber jetzt erstmal zur europäischen und deutschen Gravel -Szene. Ja.

Speaker: Okay, wir haben jetzt zu Gast Torben Haussan. Hi Torben. Hi Moin, grüß dich. Hi Torben. Hallo Caro, grüß dich. Torben ist hier heute bei uns der erste Gast, weil er neben vielen Sachen auch der Gravel -Koordinator beim BDR ist. Nebenbei macht er dann aber auch noch Lightweight, Global Marketing und ist Teamchef gerade stolz.

Speaker: gesagt hat, nein, bei dem Team Fahrradfreundinnen aus Berlin. Genau, Tom, ich glaube oder ich hoffe, dass du uns heute viele Insights in die deutsche Gravel -Szene liefern kannst und da rein, was der BDR eigentlich auch vorhat mit Gravel oder ob er überhaupt weiß, was er damit vorhat.

Speaker: Es ist auf jeden Fall ein spannendes Feld. Wie gesagt, ich hoffe, wir haben hier ein paar schöne Minuten, um das mal ein bisschen ausgiebig zu diskutieren. Es passiert auf jeden Fall was bei BDR. Die Mühlen malen Lansang, aber wir malen sie und es ist eine spannende Sache auf jeden Fall. Was ist genau deine Aufgabenbeschreibung?

Speaker: Die gibt es gar nicht, muss man ehrlich sagen. Als das Ding damals aufkam, habe ich mich da einfach ganz frei beworben, muss man dazu sagen. Doch, es gab eine. Ich erinnere mich gerade. Das wurde ausgeschrieben, aber im RTF -Sektor Breitensport. Deswegen war ich auch ein bisschen verwundert. Wo ich auch dachte, okay, ich setze jetzt mit der Kommission Breitensport zusammen. Es geht hier um Radwandern, Radball, so die gefühlt. Und Gravel war halt da verortet.

Speaker: Da wurde jemand gesucht, der das ein bisschen koordiniert und das ganze Ding habe ich da erst mal rausgehievt in den Bereich Sportentwicklung. Da sind alle Sportarten vor Ort, die noch nicht olympisch sind und noch entwickelt werden müssen. Genau. Aber da zählt dann ja auch Cross rein. Ist es nicht olympisch? Nein. Ich glaube, vielleicht hat es Cross da auch schon rausgeschafft. Das ist beim BDR nicht so ganz einfach. Das kann man nicht so genau sagen, aber ich glaube,

Speaker: Da kommt, ich glaube, was ist da drin ist, so Einradfahren und solche Dinge sind noch da irgendwo unterverwortet, wo man halt deutsche Meistertitel verleihen möchte, die aber noch nicht groß genug sind. Ich glaube, da ist man sich noch nicht so ganz unsicher und nicht so ganz sicher. Entschuldigung, genau. Und wann war das?

Speaker: Wann bist du jetzt? Das ist jetzt knapp, ich glaube, eineinhalb oder zwei Jahre her. Ich bin gar nicht so sicher. Oder ein Jahr. Fühlt sich schon sehr, sehr lange. Ich habe schon wieder graue Haare bekommen. Deswegen kann es auch schon gefühlt falsch sein. Kommt dir schon ewig vor, der Kampf. Naja, wie gesagt.

Speaker: Ich glaube, ich bin schon relativ weit gekommen mit dem, was man da in kurzer Zeit erreichen kann. Es geht ja auch viel darum, Leute kennenzulernen, Strukturen abzuschätzen und erstmal zu wissen, das ganze Konstrukt zu verstehen. Wie gesagt, viele haben ja ihre Meinung dazu. Aber dass man erstmal so hinter die Kulissen guckt, okay, wer ist da mit wem, wem muss man irgendwie ansprechen, wem muss man wie adressieren, ist halt schon eine ganz eigene Welt.

Speaker: Wurdest du denn da irgendwie vom BDR eingewiesen oder an die Hand genommen? Oder eher so ins kalte Wasser geschmissen und dann haben die gesagt... Naja, es ist halt so, Gravel ist ein Trendbegriff. Man wollte also auf dem BDR irgendwas mit Gravel machen, hat aber gar keine Idee, was das sein könnte. Also es war wirklich so, ja du bist jetzt hier der Koordinator oder wie auch immer du dich nennen möchtest, mach halt was du denkst, was richtig ist.

Speaker: gibt da keine Richtlinie und da muss man sich schon sehr, sehr selber organisieren. Das heißt, wenn ich da jetzt ohne Plan wäre, dann hätte ich wahrscheinlich auch nichts gemacht. Da muss man schon sich selber die Richtung vorgeben. Ich gehe von aus, dass das ein Ehrenamt ist, oder? Das ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, genau. Ich glaube, deswegen habe ich es auch gemacht, weil ich habe mir gedacht, okay, wenn ich jetzt noch in unserer Generation was bewegen möchte, ist das wahrscheinlich die richtige Stellschraube.

Speaker: bevor sich da jemand hinsetzt, der wieder Dinge beschließt, die am Ende nicht mehr umgedreht werden können. Deswegen habe ich mir auch gesagt, ich möchte auf jeden Fall wissen, wenn da eine Schraube umgedreht wird oder die Münze geworfen wird und jetzt von vornherein auch schon

Speaker: etwas mitlenken und mitgestalten. Weil wisst ihr selber, wenn da mal etwas steht, dann steht es auch erst mal. Und dann kann man es nicht komplett frei machen. Aber ich möchte halt den Rahmen so weit irgendwie in die Richtung drehen. Deswegen waren wir auch schon mal in Austausch, Paul, wegen möglichen WB Gravel, da halt entsprechend die Stimmen zusammen auch weiterzugeben, dass da auch das Gehör gefunden wird. Wie ist eigentlich die Situation gerade bei der Wettkampfbestimmung?

Speaker: Eigentlich ganz spannend. Wir haben uns da jetzt zusammengesetzt, haben auch schon was zusammengeschrieben. Die wird natürlich jetzt geprüft durch verschiedene rechtliche Schritte. Das ist so ein Riesenapparat. Die muss natürlich an die verschiedenen anderen Straßen, Bahnen auch so angelehnt sein. Muss da auch komplett ins Konstrukt passen. Muss auch an die UCI sich angliedern. Das ist so, du hast sehr, sehr viele Rahmenbedingungen. Also man denkt, man kann das da frei machen, ist eigentlich dann doch nicht so.

Speaker: Aber die haben wir jetzt soweit sehr offen gelassen. Die wird gerade geprüft und wenn die durchgeht, dann können wir auch eine deutsche Meisterschaft ausrichten. Das ist so der erste Wallenstein. Aber hat die UCI überhaupt ein Regelwerk, was den Namen auch verdient? Also ich habe so ein bisschen auch bei der WM den Eindruck gehabt, dass es eigentlich auch noch so, das sind so paar Zeilen, die man da hingeschrieben hat, wo man gerade mal noch was hinschreiben musste auf die Schnelle.

Speaker: Es gibt einen Katalog, also zur Not nimmt die Juzi das, was sie bei der WM hingeschrieben hat. Richtig. Und auch gerade was die Altersklassen angeht, die wir da auch kennen, die müssen wir jetzt auch in Deutschland, zumindest bei der Deutschen Meisterschaft, wir müssen uns daran orientieren. Wir können nicht machen, was wir möchten. Das heißt, wir können auch bei normalen Rennen, regionalen, nationalen, können wir das ein bisschen umändern. Zum Beispiel hatten wir die Idee, dass wir die Junioren oder Junioreninnen auch mit reinnehmen wollen, um den Sport zu entwickeln. Das werden wir bei der Deutschen Meisterschaft, müssen wir dafür ein eigenes Rennen machen.

Speaker: Und bezüglich deutscher Meisterschaft, ist da dann schon eine Planung vorhanden, bevor es überhaupt genehmigt wurde?

Speaker: Ist ein bisschen so wie mit der Gravel -WM. Also normalerweise baut man den Sport ja von unten auf. Also das heißt, wir haben lokale Rennen, regionale Rennen, nationale Rennen. Und dann kommt irgendwann die Europameisterschaft, dann die WM und dann vielleicht Olympische Spiele. Jetzt ist das ja genau umgedreht. Das heißt, wir haben erst die WM. Wir wollen dann... Sollen man daraus irgendwas bauen? Und das ist für den BDR gerade ganz, ganz schwierig zu verkraften, muss man ehrlich sagen. Wir versuchen das jetzt. Die Anträge dafür habe ich natürlich letzte Woche fertig gemacht.

Speaker: dass die zur Prüfung durchgehen. Da muss man dann begründen, warum das wichtig wäre, dass wir diesen Sport eine Deutsche Meisterschaft ausrichten.

Speaker: Ah ja, auch ganz spannend. Also beim BDR kann man immer begründen, mit Mitgliedern zugewinnen oder Mitgliedern zu wachsen. Das ist immer eine gute Basis. Das zieht immer. Aber habt ihr Zahlen irgendwie schon aus den Vereinen oder Feedback, dass das Interesse einfach so groß ist, dass man Grabberrent veranstalten will, also eigene Grabberrent, also quasi eine Kategorie auch gerne hätte, die man bei dem BDR anmeldet? Oder wie ist da die Situation gerade?

Speaker: Es ist eigentlich ganz spannend. Wir haben ja ausgeschrieben, dass man sich für eine Gravel -DM sozusagen bewerben kann als Ausrichter. Und es gab fleißig Bewerbung. Und ich glaube, in der letzten Zeit war es auch eher so, dass die Veranstalter dem BDR geholfen haben, überhaupt eine deutsche Meisterschaft im Cross Country oder auf der Straße durchzuführen.

Speaker: Wir können die jetzt prüfen und sagen, wir haben verschiedene Bewerber und das ist für den BDR neu. Und man war doch sehr verwundert, dass das auf einmal so ist. Aber anscheinend bringt dieser Sport auch touristisch.

Speaker: sehr viel auf die Landkarte, dass sich wirklich dann diese Gebiete oder Regionen sagen, wir hätten das gerne ausgerichtet, wir können auch gewisse Kennzahlen stellen, wo wir sagen, okay, wir haben gesagt, wir hätten gerne gewisse Grundlänge und wir hätten gerne ein gewisses Profil, das können die alles leisten. Und anscheinend finden die auch genug Sponsoren und Geldgeber und Infrastruktur, wie das vorher noch nicht da war. Und daran würde ich sehen, wenn das schon auf dieser Ebene stattfindet, dann wird das auf lokaler Ebene mit einem Blueprint später, den wir nachher bauen wollen,

Speaker: Hoffentlich, dass die neue Art von Straßenrennen wir sie in Deutschland fahren können.

Speaker: Ja, das finde ich auch echt super erstaunlich, weil wir kennen es ja aus dem Straßensport, dass es immer heißt, wir haben noch keinen Ausrichter für die DM, wir haben noch keinen Ausrichter und dann irgendwann findet sich jemand, der sich deren annimmt und deswegen war die DM ja auch schon einige Male auf dem Sachsenring. Und dass es jetzt beim Gravel so anders ist, finde ich für mich erstaunlich, aber auch nachvollziehbar und auf jeden Fall sehr positiv. Das freut mich dann auch auf jeden Fall.

Speaker: Ja, das ist ja wirklich sehr, sehr spannend und auch ein ganz, ganz neues Konstrukt. Und ich glaube, da wittern auch viele so ein bisschen Morgenluft. Und man kann es einfach anders einbinden in die ganze Region. Es ist mehr Volksfest. Es ist vielleicht auch das ursprüngliche Radfahren, was man da sieht. Man sagt, okay, es ist nicht dieses Space -Raum -Ship. Man sieht, man hat keine riesen Busse von den Teams.

Speaker: Die kommen da alle in kleinen Autos an. Es hat was Heimlicheres, möchte ich mal gemütlicher. Ich glaube, das spricht viele Regionen an, da auch ein bisschen mehr reinzugeben und da drum was zu bauen. Und natürlich auch Industriepartner. Also ich hab auch, kannst du wahrscheinlich auch, Paul, ist da ein Netzwerk. Ich hab viele Marken, die sagen, sobald es das gibt, bitte lass mich das wissen. Ich möchte da einsteigen. Ich möchte auf jeden Fall mein Zelt da aufbauen. Und die sind auch alle gewillt, da ein paar Tausend Euro auf den Tisch zu legen.

Speaker: Also wie nimmt man Graville innerhalb des BDRs wahr? Also ich gehe mal von aus, dass es am Anfang eher belächelt wurde und mittlerweile relativ schnell so eine Lernkurve da ist und man merkt, okay, erstmal die Veranstalter haben Interesse, dann Sponsoren, also auch monetär entsteht ein Interesse. Wo steht Graville jetzt beim BDR, unabhängig davon, dass es ein Entwicklungssport ist?

Speaker: Nehmt man das ernst? Möchte man irgendwie auch mehr investieren? Also ich meine, ich finde, was ich immer ganz schlimm finde, ist aber nicht nur in Deutschland, so muss man sagen. Also wir schwimmen ja immer auf dem BDR, zwecks keine olympische Sportart, deswegen keine Unterstützung, aber es ist in anderen Nationen genauso. Also die Holländer mussten auch ihre Trikots kaufen. Also nicht nur wir in Deutschland. Das war ein globales Phänomen, dass du bei einer GRWWM im Staat stehst und gekaufte Trikots. Aber wie ist da so die Situation innerhalb des BDRs?

Speaker: Man muss es eigentlich so verstehen, dass solange eine Disziplin noch nicht olympisch ist, gibt es keine Gelder. Das ist einfach so. Und solange es keine Gelder gibt, gibt es keine Budgets und Töpfe. Das heißt, es wird aus dem allgemeinen Topf Sportentwicklung finanziert.

Speaker: Und der Rest wird nachher nach Goodwill zugeschossen. Es ist ein bisschen so ein Pitch, den wir gerade machen. Wenn die DM jetzt gut wird, einfach nur weil wir da Leute haben, die das auch wollen, vorantreiben, dann, und wir uns bewiesen haben, dann bekommen wir nachher Gelder. Beziehungsweise das ist nachher die Sache. Und dann würde man da auch entsprechend reinfördern. Bis dahin, das nimmt man noch nicht ernst. Also ich glaube, da müssen wir erst einmal ein richtiges Brett hinlegen und einen deutschen Meister küren.

Speaker: Die müssen am besten international noch durchstarten und dann, sehr wahrscheinlich wird sich jetzt beim BDR irgendwas bewegen, weil vorher sieht man das noch sehr alles in Klammern und belächelt. Nicht, dass man es belächelt, das möchte ich nicht sagen, aber man schaut jetzt auf jeden Fall auch mit einer sehr, sehr kritischen Haltung an.

Speaker: Ja, ich finde das halt immer interessant, weil ich verstehe diesen Aspekt, dass man Fördergelder braucht, um halt den Sport irgendwie zu entwickeln und auch zu fördern. Aber gleichzeitig hatte der BDR einfach uns Lizenznehmerinnen halt auch eine Verantwortung gegenüber. Ja, und ob ich jetzt einen olympischen Sport habe, mache ich nicht. Das kann BDR schon fast so ein bisschen egal sein. Und eigentlich

Speaker: ... bin ich der Meinung, sind so verpflichtet, ... ... jeden Aspekt des Radsports gleichermaßen zu entwickeln. Und ... ... da frage ich mich dann manchmal, ... ... also ich bin jetzt auch kein Marketing -Experte, ... ... aber wie man ... ... jetzt aus einem Sport wie Gravel, ... ... der gerade so mega am Boom ist ... ... und sehr wahrscheinlich auch nachhaltig ... ... wachsen wird, ... ... obwohl die Industrie ... ... ein riesiges Interesse hat, ... ... dass man da als eine Nation ... ... nicht auf den Drichter kommt und sagt, ... ... okay gut, vielleicht gehen wir hier früh rein, ... ... gehen bis auch in eine Vorleistung, ...

Speaker: früher als vielleicht auch andere, die ja die Früchte davon zu tragen. Also ich meine Luxemburg hat es ja so ein bisschen gemacht, ist natürlich auch eine kleine Nation und es sind auch andere Menschen am wirken, muss man sagen. Aber die sehen das halt als eine Möglichkeit, um auch über Gravel an Talente ranzukommen, die dann eventuell irgendwann in eine Olympische Sportart hineingehen und dann Profis werden und dann halt Medaillen holen. Und

Speaker: Ich sage das nicht nur im BDR, aber ich habe das Gefühl, dass Nationen komplett verkopft sind und immer nur drauf gucken, was ist jetzt Olympisch, wo gibt es eine Medaille und wo nicht. Aber man vergisst diesen anderen Aspekt, dass es ja auch noch eine freie Wirtschaft gibt, die auch Interesse hat, auf einem Trikot drauf zu sein oder im Zusammenhang mit einem Athleten oder einer Athletin zu stehen, bei einer WM oder so.

Speaker: Wie gesagt, dieser Bereich Business Development, wie man den eigentlich auch in der Wirtschaft findet, der ist hier nicht ganz so stark ausgeprägt. Ich habe gesagt, die Menschen, die da arbeiten, haben alle ein Amt, die haben alle gewisse Ressourcen und Kapazitäten, sind alle ausgebucht. Niemand kann sich davon kümmern. Das ist das einzige Fall. Ich mache das ehrenamtlich nach der Arbeit, wobei ich manchmal auch denke, dass ich da mehr schaffe als einige Hauptamtliche. Wie viel Zeit nimmt das in Anspruch? Kurz gefragt. So Pi mal Daumen.

Speaker: Das tracke ich zum Glück nicht. Ich bin halt auch dauerreichbar, kann das immer auch mit meinem Job nebenbei mal kurz beantworten. Wenn es länger, dann muss ich es halt irgendwie abends machen oder halt entsprechend koordinieren. Aber ich glaube, ich bin gut organisiert, deswegen kann ich das alles einigermaßen strukturiert abarbeiten. Einige Wochen fragen da viele nach, dann mal wieder keiner. Aber ich glaube, das wird auch so ein bisschen

Speaker: noch unterschätzt. Da sind schon viele Anfragen unterwegs, muss man sagen, wie gesagt. Ich weiß nachher, wie ich vielen da relativ schnell helfen kann. Aber ich glaube, wenn man das jetzt an den BDR wieder zurückspielen würde, die müssten sicher immer neu strukturieren. Die könnten gar nicht so schnell in die Wege leiten. Ich leite natürlich auch viel weiter. Ich nehme ja auch Koordinator ganz bewusst, wo ich sage, ich koordiniere. Also ich führe dort nichts aus. Also dafür gibt es

Speaker: Hauptamtliche Person. Ich kann jetzt keine Trikots zählen, so ungefähr. Ich kann sagen, wir brauchen welche und an denen muss das geschickt werden und wir müssen das so sammeln und kann das irgendwie konzeptionell irgendwie erarbeiten. Aber ich kann da nicht nochmal mich drei Stunden hinsetzen und das jeweils ausbauen. Das ist jetzt, wie gesagt, das passt nicht in meine Arbeit, in meinen Workflow. Dafür, wie gesagt, ist es nur ein Ehrenamt.

Speaker: Ja. Wie siehst du gerade so die deutsche Gravis -Szene? Wir haben ja im Vorfeld der Folge auch mal gefragt, dass Leute uns doch bitte mal ihre Rennen zuschicken sollen, die sie irgendwie kennen oder von denen sie gehört haben. Du hast dann auch noch mal geteilt, Caro auch. Ich war ein bisschen überrascht, dass dann doch nicht so viel zusammenkam, wie ich es erwartet hab. Es kam eigentlich eine Menge zusammen, aber halt keine Rennen. Sondern halt sehr viel Bikepacking. Events.

Speaker: Ich glaube, wir haben gesagt, es gibt verschiedene Definitionen von Rennen. Das ist einfach die Frage. Und das hatten wir auch schon mal gesagt, es gibt verschiedene Arten zu gravelen. Wovon wir selbst sprechen, ist ja dieses Speed Race Gravel. Wo man so mit seinen Aerobikes neuerdings irgendwie langschottern kann, auch mit einer gewissen Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 bis 38 kmh. Das würden wir uns als Gravelrennen bezeichnen irgendwo.

Speaker: Inzwischen gibt es ja ganz, ganz viele, ich habe es auch mal so Semi -Race irgendwo genannt. Wenn man sagt, okay, die Orbit -Serie oder diese Steppenwolf, gibt es verschiedene andere Varianten, die dann so einen kuntermunden Mix noch daraus haben.

Speaker: wo man irgendwo was gewinnen kann, aber irgendwo auch nicht. Gibt so eine inoffizielle Siegerehrung unter der Hand, weiß man auch nicht so genau. Das sind wahrscheinlich alles solche Vorvorbate, mit denen wir behaupten. Und ich glaube, da würde es helfen, wenn man Rennen einfach ganz normal anmelden kann, auch über so ein Organ wie den BDR, wie man dann einfach so einen Straßenrennen irgendwo anmeldet, also einen Rundstreckenrennen, wo man halt eine Gebührenordnung hat, eine Richtlinie.

Speaker: und dann mit einer Art Blueprint auch bei der Kolleginnen gucken kann. Ich glaube, das würde vielen helfen. Es gibt sehr viel Unsicherheit im Raum. Ich glaube, es gibt viele Leute, die möchten gerne und die schaffen auch schon im Hintergrund irgendwo. Aber sobald das dann irgendwie offiziell ist, macht es auch Sinn, weil ihr kennt es auch.

Speaker: Die Sichtbarkeit ist aktuell noch nicht gegeben. Es gibt verschiedene Seiten, die verschiedene Rennformate zusammentragen wollen. Aber das hat kein komplettes Bild. Und ich glaube, als Fahrer fragen sich alle oder als Fahrerin, wo gucke ich denn jetzt nach? Ja, frage ich den Paul, schreibe ich mir meine WhatsApp, wo ist das nächste Event? Da fährst du zu viel irgendwie über See oder in Europa. Das ist halt echt schwierig. Und ich glaube da, auch wenn es dann Anbieter gibt, die sind meistens dann kommerziell, haben dann irgendwelche Deals mit irgendwelchen Veranstaltern,

Speaker: Ich glaube, da fehlt ja so eine gewisse Institution, wie der BDR es auch sein kann, wo man dann sagt, okay, das ist eine gute Grundlage, hier haben wir auch gemäßigte Startgebühren, was auch immer wichtig ist. Also Gravelrennen, wenn sie über den BDR laufen werden, im gleichen Format stattfinden wie Straßenrennen. Also 13 bis 15 Euro. Aktuell kann man ja auch erkennen, dass Gravelrennen dann

Speaker: 80 Kosten oder 100, kennst du auch, ist keine Seltenheit. Ja gut, in den USA 500 oder sowas. Richtig. Aber was ich da in dem... Ich bin da noch ein bisschen so zwiespätig. Ich bin ja auch immer ganz gerne anti -BDR.

Speaker: ... wie ihr alle wissen. Und ... ... finde auch, dass der Gravel ... ... also so ein Steppenwolf in Orbit ... ... finde ich für die ... ... für den Gravel extrem wichtig. Also ... ... ich glaube, wenn wir solche Events ... ... oder solche Sachen verlieren würden, ... ... weil die auf einmal irgendwo eingeordnet werden müssen, auch ... ... das wäre tragisch. Weil ich glaube, wir leben auch davon, ... ... dass es solche Events gibt, weil ... ... das ist so die Brücke ... ... zum dann ... ... was wir machen. Also das ist halt so die Schnittstelle zwischen Leuten, ... ... die einmal nur Bikepacking machen wollen, ...

Speaker: und dann halt rennen. Und genau dazwischen steht halt so eine Orbit -Serie und so Steppenwolf. Aber gleichzeitig merke ich halt auch, weil ich kriege diese Anfragen, ey Paul, wo gibt es Radrennen? Und wie ich schon sage, es gibt keine zuverlässige Seite. Und da merke ich, okay, vielleicht braucht es halt doch den PDR. Aber gleichzeitig habe ich halt Angst, dass der PDR es wiederum so kompliziert macht, dass du auch Veranstalter wieder abschreckst, weil auf einmal Regularien drinstehen, die gewisse Leute auch nicht mehr erfüllen können, weil es wieder zu komplex wird.

Speaker: Da bin ich auch gespannt, ob der BDR da vielleicht in Zukunft auf einem anderen Weg geht, in der Kommunikation auch mit den Rennveranstaltern, weil auf der Straße ist es ja auch, hört man die auch nicht mehr ganz so einfach manchmal, was man auch an Kosten ewig zu leisten hat. Und wie gesagt, da muss man glaube ich auch mal abwarten, wie sich das

Speaker: der einfach entwickelt in den nächsten Jahren. Wieder auch die Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern und BDR und ob wir da auch ein bisschen so eine Richtungsänderung sehen vom Verbandseite. Weil ich glaube, die braucht es auch. Wenn wir jetzt einfach nur so ein Blueprint nehmen von der Straße und versuchen, das im Gelände zu machen, weiß ich nicht, ob du dann auf Dauer noch so viele Leute dafür begeistert, wenn es wieder so mega komplex wird, weißt du, so eine Veranstaltung auszutragen.

Speaker: Auf jeden Fall, also das ist auch das Ziel. Deswegen soll jetzt auch die deutsche Meisterschaft, die wir hoffentlich aus... Also ich kann sagen, dass die WB Gravel, die wir jetzt ausgeschrieben haben und der wir arbeiten, die ist relativ offen. Es gibt sehr viele Empfehlungen. Wir haben jetzt auch, wie gesagt, von dir zum Beispiel, die haben das mit der Reifenbreite rein. Das haben wir schon berücksichtigt, auch aus Sicherheitsgründen einfach, wo wir sagen, okay, wir können das nicht komplett offen lassen. Man kann mit Mountainbikes fahren, aber bitte nicht, wie gesagt, wir fangen, glaube ich, an bei, ich bin mir gar nicht sicher, 38 oder 40 Millimetern so um den Drill.

Speaker: haben es aber relativ offen gelassen für die Veranstalter, dass wir sagen, hey, wir wollen erstmal sehr, sehr viele Möglichkeiten den Leuten setzen, sich überhaupt in diesem Bereich irgendwie auszuprobieren, wollen da auch weiterhin helfen. Wie gesagt, man kann mich immer anrufen und fragen, mit wem muss ich sprechen? Wie kann ich das umbauen? Und da, wie gesagt, Sportentwicklung hat den Vorteil,

Speaker: Es ist noch sehr viel Spielwiese. Wenn man erst mal anders gesetzt ist, dann ist es relativ streng. Jetzt habe ich auch allen beim BDR gesagt, wir müssen erst mal gucken, was sind denn überhaupt die Leute bereit zu machen oder was gibt es für Möglichkeiten. Wenn wir irgendwie feststellen, in Deutschland sieht Gravel -Ram in 70 Prozent der Fälle halt aus, dass es auf einem Rundkurs ist von 12 Kilometern, weil das einfach irgendwie geografisch sich so ergibt, dann ist der deutsche Gravel dann irgendwo hauptsächlich so. Dann gibt es immer noch andere Formate.

Speaker: Aber da muss man erst mal, das kann ich ja nicht von vornherein irgendwie ausschreiben. Ich sag natürlich, was ich gerne hätte. Ich sag auch, was ich gerne für eine deutsche Meisterschaft hätte. Aber was dann ja national oder regional irgendwie abgeht, das müssen wir halt einfach gucken. Und da müssen wir auch immer in den Feedback gehen sein. Die Leute sagen mir dann, okay, das ist machbar, mehr bekommen wir hier grad nicht hin. Oder was ist zuschauerwirksam? Wann verliere ich die Leute? Ist die Runde zu groß, gehen die wieder nach Hause? Das ist halt so, muss man auch irgendwie ein bisschen abwägen und schauen, wie man das dann irgendwie zusammenbringt.

Speaker: Ja, das, was ich gerade merke in den USA, also jetzt gerade vor irgendwas, was dann immer die News ist, dass man hat es ja gefeiert, dass man so regellos war, dass man alles machen konnte. Das führt aber jetzt immer mehr zu Problemen, desto professioneller der Sport wird, wo du auf einmal

Speaker: Leute hast, die halt so sagen, der Spirit of Gravel geht kaputt, wenn man in den Aerobahn fährt. Und wiederum, die Leute, denen das halt scheißegal ist, die fahren mit Aerobahn, gewinnen dann die Rennen. Und das früher wurde bei den Pflegensstationen immer angehalten. Mittlerweile fahren die halt mit einem Trinkrucksack los, damit sie nicht mehr anhalten müssen. Also es ist halt sehr, sehr interessant, dass ...

Speaker: jetzt in den USA so ein bisschen, zumindest bei den Topfahrern, der Schrei nach Regeln anfängt. Dass man gerne eigentlich Limitierungen hätte. Oder so ein Wohlbock, an die sich alle halten müssen. Und ... Find ich megainteressant, weil's dir immer viel mehr Geld geht. Eben, das ist es ja. Grade in den USA geht's halt wirklich, wie du auch erzählt hast, schon um viel Geld. Und je mehr Geld im Spiel ist, desto besser müssen die Regeln am Ende sein.

Speaker: Und da sind wir in Deutschland noch entfernt von, dass es da irgendwo um Geld geht. Aber da, genau, da wäre noch eine Frage von mir zu der Wettkampfbestimmung. Da hatte ich dir auch was zu geschrieben. Wie haltet ihr das oder wie seht ihr das momentan mit so technischem Support von der Seite, Unterstützung?

Speaker: bei Gravel auch immer so eine leicht zugängliche Sportart bis jetzt waren. Also du konntest einfach mit dem Zug zum Rennen fahren oder zum Event fährst. Das fährst du mit dem Zug wieder nach Hause. Aber allein bei Gravel Mania, dieser kleinen Etappenfahrt in Brandenburg, kommen Leute jetzt dann auch schon mit verschiedenen Supports, werden Flaschen angereicht und Ersatzlaufräder. Also das geht schon alles sehr Richtung Straß, wo du auf einmal auch wieder ein gewisses Budget brauchst oder auch Sponsoren, um dann

Speaker: Gerade im Gravel auch kompetitiv zu sein auf der Straße. Ja, so da ist es dann, da kannst du auch überleben mit zwei Trinkflaschen am Rad so ungefähr. Ja, und ohne Ersatzlaufrad wohl Plattenwahrscheinlichkeit mittlerweile sehr gering, aber Gravel spielt natürlich auch eine hohe Rolle. Wie seht ihr das beim BDR? Habt ihr da irgendwelche Pläne?

Speaker: Ich glaube, die Idee war, dass wir eine gewisse Rundenlänge vorschlagen und dass wir sagen, pro Runde, meinetwegen 20 Kilometer, ich bin jetzt gar nicht mehr genau sicher, wie groß wir sie gesetzt haben, gibt es halt eine Verpflegungsstation, wo du halt, an dem Bereich kannst du Flaschen annähen und auch entsprechend da Material wechseln, selber wechseln oder die geben lassen halt.

Speaker: Oder wenn du nicht pumpst, kannst du da eine Standpumpe nachpumpen, aber nicht noch von unterwegs. Das würde ich gut, dass man auch glaubt. Diesen Selbstsupport, das Gedanken, den kriegt man nicht ganz raus. Wir brauchen aber auch nicht, wie im Cross, fünf Boxen, wo du alle drei Meter der Rad wechseln kannst. Am besten noch von Aero Bar auf andere Laufräder auf ein neues Rad. Dann hat man gesagt, einmal pro Runde, am besten bei Start, Ziel oder kurz davor, kurz dahinter, wo es auch für die Zuschauer interessant ist, so was mitzubekommen.

Speaker: Ich hätte es auch gerne gesagt, gerne weniger. Es geht darum, wie du es auch sagst, die Fahrer sollten selber ihr Material irgendwie unterwegs flicken können und können dann an einem gewissen Punkt das einmal auffrischen. Dass, wie gesagt, auch da Chancengleichheit herrscht, egal ob du jetzt mit einem großen Team kommst. Du kannst auch deinen Laufwetter da einfach irgendwo deponieren, wie bei Start -Ziel früher beim Kriterium. Dass man sagt, sowas ist irgendwie alles in Ordnung, aber wie gesagt, wenn da zwischendurch

Speaker: nach dem Berg die Flaschen gerecht werden oder irgendwie auf der Abfahrt noch mal der Teamkollege dies macht. Das ist halt so, dass man das so ein bisschen unterbindet. Dass man sagt, okay, wir wollen den Sport irgendwie für alle fair halten und eben auch gestalten, weil sonst kommen da Teams und das wird direkt platt gemacht. Dann haben wir das Spirit verloren. Die Leute sagen sich, gut, der Spaß geht verloren. Und es ist ja eigentlich dieses schöne One -Ging.

Speaker: 1 gegen 1 oder einfach noch ein, zwei mehr dazu, dass es eben bestehen bleibt. Ja, ich denke auch, wenn dann auch Einsteiger merken, dass sie sowieso keine Chance gegen die professionellen Fahrer haben, dann gehen die gar nicht mehr in Start und dann haben wir natürlich genau das zerstört, wofür Gravel am Anfang gestanden hat.

Speaker: Das denke ich auch. Und ich habe es jetzt auch bei den UCI -Render gesehen, dass wenn man sich mal anschaut, wie auch einige Profis, Nathan Haas zum Beispiel, der hat ja auch, als er in Schweden war, der hat ja auch keine Betreuer dabei, so ganz eindeutig. Der ist da alleine. Viel zu, also ich meine, ich hatte jetzt auch bei den meisten Rennen bei der WM, hatte ich dann jemanden aber auch nicht selber, sondern da hat mir dann halt in dem Fall Bike Aid geholfen, der Schnappgaar.

Speaker: Weil diese ganze Logistik dahinter, gerade wenn man irgendwie auch als Profi unterwegs ist, das ist so teuer. Klar, wenn du jetzt nicht gerade beim Team angestellt bist, also als Straßenprofi, dann ist es noch mal einfacher, weil das Team hat dann eh Stuff, die sie einfach rumschicken und dann stehen die halt beim Grabberrennen am Start. Aber wenn du so allein unterhalten bist, wie wir drei ja auch,

Speaker: Das ist ja auch dann irgendwann nicht mehr finanzierbar. Und widerspricht mir auch so ein bisschen bei dem Gedanken, wie Einigköpfeln auch sein kann, dass es halt so eine neue Form von Radrennen einfach auch ist. Ein bisschen purer, aber es ist auch in der Natur. Es ist rougher, es ist kein Straßenrennen. Und gewisse Aspekte, finde ich, sollte man versuchen, beizubehalten.

Speaker: Wir hatten ja vorhin gesagt, dass wir eigentlich auch so ein bisschen über die europäische Gravitszene reden wollen. Da hat sich ja jetzt so ein bisschen was getan. Wir haben es vorhin im Allgemeinteil schon erwähnt mit der Gravel Earth Series, die aus sieben Rennen bestehen wird und dann natürlich die UCI Gravel World Series, wo wir aber noch nicht wissen, welche Rennen wo und wann stattfinden. Wir wissen alle, es wird eine Renne in Deutschland geben.

Speaker: Wir sollten vielleicht auch nicht sagen, wo, weil ich glaube, der Veranstalter will selbst eine Pressemitteilung rausgeben. Aber das ist schon mal schön zu sehen, dass wir jetzt in Deutschland auch einen Event haben, was groß sein wird. Genau, was ist euch da irgendwie noch aufgefallen? Ich finde es fast schon ein bisschen komplex, so einen Kalender zusammenzuschreiben. Ich habe es versucht in so einer Excel -Tabelle, aber war auch überrascht, dass es nicht so viele Rennen sind, um ehrlich zu sein. Ja, das habe ich auch gedacht.

Speaker: Man ist nicht so ausgebucht, wie wenn man eine Straßensaison fährt. Das stimmt. Natürlich, weil die Rennen sind ja auch viel reiseintensiver. Genau. Das auch, ja. Jetzt so in Deutschland, Tom, was würdest du sagen, sind da so die relevantesten Events, die du jetzt empfehlen würdest als Gravel -Koordinator?

Speaker: Ich glaube aktuell ist ja diese von LKK Racing, es ist ein Team in Brandenburg, die machen diese Gravel Mania oder generell aus dem Cup. Sie haben sich hier organisiert, sozusagen in Ostdeutschland mit ein paar Rennen. Die machen das aber ganz gut, möchte ich mal behaupten. Da kann man sich sicherlich gut anschließen, haben auch ein gewisses Niveau, möchte ich mal behaupten. Je nach Leistungsspektrum können sich da alle, glaube ich, messen und finden da sich auch irgendwo wieder, wo sie hingehören.

Speaker: In Hessen ist noch einiges unterwegs. Das läuft dann teilweise unter Gravel. CTF hat noch ein weirdes Naming teilweise. Muss ich noch ein bisschen eingrooven auf dem Fall. Und ich glaube, hier und da gibt es dafür einzeln was. Ich glaube, das wird sich alles regeln, sobald wir die WB Gravel haben und auch einfach Gravel ganz normal anmelden können über den Kalender.

Speaker: Weil jetzt sind auch einfach noch viele Dinge unterwegs, von denen ich halt am Rande einfach irgendwann erfahre, die einfach auch echt cool sind. Wo ich denke, das ist ein geniales Event. Wieso kenne ich das nicht? Aber wenn da irgendwo in Freiburg ein Event ist, dann weiß ich davon nichts. Oder in einem Saal haben wir es geplant ist. Dann muss ich erst mal mein Netzwerk dahin spannen. Das ist, wie gesagt, dann auch nicht überall, sondern zum Glück greift es dann irgendwo und ich kriege die Information, aber auch nicht immer rechtzeitig. Und ich glaube, mit sowas kann ich das alles abholen. Wie werdet ihr es kategorisieren?

Speaker: Also, wird's einfach Gravel geben oder gibt's dann Gravel -Rennen, Gravel -Tourenfahrt? Keine Ahnung, also... Nee, es wird Gravel -Rennen ausgeschrieben und Gravel -Rennen hat dann halt den Anspruch, ich bin mir jetzt nicht sicher, zum Beispiel Rundenlänge, 20 Kilometer oder 25. Dass man sagt, dann pro Runde brauchst du halt einen Punkt, wo du verpflegen kannst.

Speaker: Aber wie gesagt, es soll ein Rennformat sein. Ich würde es mal halten, ähnlich wie ein Straßenrennen. Kannst du es nachher anklicken. Okay, gut. Es wird jetzt nicht nur ihm wieder fünf Subcategories geben, wohl dann ihm wieder, keine Ahnung, Grapple -Bikepacking. Das ist jetzt gerade nicht angeplant. Wahrscheinlich wird es darauf...

Speaker: Wahrscheinlich wird der Ruf auch kommen, das zu machen, aber ich wollte es am Anfang erstmal einfach halten und sagen, wir fangen mit einem an, dann können Leute gerne schreien und wir können das einfach noch nachziehen und dann nachkategorisieren, aber ich möchte erstmal einmal anfangen, auch mit der DM und das dann entsprechend runterbrechen. Also von der DM dann vielleicht dann gerade darauf hätte ich gerne die deutschen Meisterschaften, Norddeutsche und Süddeutsche und dann entsprechend auch die Landesmeisterschaften, die natürlich auch der Kern sind, wo wir dann die Landesverbände aufrufen wollen, sich zu organisieren, denn ich glaube,

Speaker: Das Ziel ist es, jetzt eine deutsche Meisterschaft auszurichten, die einen Vibe verspürt, wo alle merken, ey, das ist cool, es macht Spaß, hier sind Leute, die engagieren sich, alle haben gute Laune, es ist eine Art kleines Volksfest, lass uns das Ganze mal in unseren Landesverband reintragen und da auch unsere Meister kühlen.

Speaker: und Meisterin. Ich glaube, das wäre ein spannendes Format und das ist eigentlich, woran ich gerade arbeite und möchte, dass es so runtergetragen wird. Also dass wir oder du in den USA, ich jetzt in Europa und Caro auch entsprechend, dass wir da diesen Vibe nehmen, dass auf Deutschland runterbrechen und die das natürlich dann irgendwie auch regional oder lokal genauso weiter tragen können. Ja. Okay, also kann man festhalten, die deutsche Meisterschaft ist sehr wahrscheinlich?

Speaker: Also bis jetzt, sehr wahrscheinlich ist falsch, ich würde sagen wahrscheinlich. Wir arbeiten dran, es kann immer noch irgendwas dagegen sprechen natürlich, aber wir geben uns alle größte Mühe. Und die wird ja dann, denke ich mal, irgendwann im September, Ende August, war ja ausgeschrieben oder wurde darum gebeten, dass es in dem Zeitraum ist, so ein Monat vor der WM gehe ich mit voraus. Wäre gut, weil dann könnte man noch mal einen deutschen Meister küren in der Zeit, deutsche Meisterin und natürlich auch einen Nominierungsgrad haben, dass man sagt,

Speaker: Deswegen haben wir auch die Kriterien so gewählt, dass ich habe ja gesagt, ich hätte gerne fünf bis sechs Stunden Racetime für den Sieger, für die Siegerin und ungefähr 2000 Höhenmeter.

Speaker: kann man darüber diskutieren, aber ich möchte, dass wir international, wenn wir schon einen deutschen Meister oder deutschen Meisterschaftsmeisterschaften küren, dass die auch auf jeden Fall da international mitfahren können. Ja, genau, das wollte ich auch sagen. Also machen wir es auch lächerlich. Ja, eben, dass die Rennlänge auch da ist, ist ja auch... Das ist ein Unterschied, das wollte ich sagen.

Speaker: Ja, es geht heute gut auf zwei Stunden oder auch auf drei, aber vier, fünf, du kennst den Unterschied sehr gut, Paul. Das ist nochmal eine andere Nummer. Und an der letzten Stunde kannst du auf jeden Fall auch eine vierte Stunde verlieren. Das ist einfach ein großer Schöner. Ja, also vier, fünf Stunden. Bei Männern ist das ja noch so, also da musst du ja schon auch semi -professionell mindestens mal trainieren, um davon damit zu fahren. Und alles ab fünf, sechs, dann musst du schon sehr viel Zeit haben, muss man sagen. Ja, natürlich. Und bei Frauen ist ja noch viel extremer.

Speaker: Da ist ja, denke ich mal, alles so über drei Stunden ist dann schon auf jeden Fall schwierig. Aber die Wärme ist halt auch so lang. Eben. Und das ist, bin ich ja auch immer so ein Fürsprecher für. Ich finde, Gravel hat damit angefangen, alle gleich zu behandeln. Männer, Frauen. Und jetzt die beiden kann man kategorisieren.

Speaker: auch mit Meistertrikots momentan. Und das muss man halt in Deutschland einfach auch sofort führen und sagen, okay, gut, das ist dann die gleiche Länge und dementsprechend muss man sich halt anpassen. Ja. Das war auch das Ziel. Wie gesagt, hier werden nach meinem Konzept, wie ich das sozusagen vorgeschlagen habe, sollen die Frauen wie die Männer entsprechend die gleiche Länge fahren. Also die Abstufung ist dann entsprechend nach den Alterslässen. Ja. Dann kann man sich entspannen. Da bin ich auch auf jeden Fall richtig, dass die Frauen da genau wie die Männer behandelt werden.

Speaker: Wir beim Marathon, das typische Beispiel, da laufen die Frauen ja auch nicht 38 Kilometer. Genau. Und wir können das ja auch. Es ist ja nicht so, dass wir irgendwie schlechter sind und die länger nicht können. Ganz im Gegenteil.

Speaker: Ich weiß nicht, was die UCI sich da denkt. Sie hat sogar aktuell bei den Frauen im Straßenrennen die Distanzen hochgehoben auf 130 Kilometer. Ja. Aber ich finde, auch Straßenradsport ist auch im Fernsehen und so ... Also, da kann ich schon nachvollziehen. Ich finde, Männer, wenn die fünf, sechs Stunden rennen, das muss nicht sein. Ich glaube, Gravel wird nie das Potenzial haben, in Volllänge übertragen werden zu können. Allein aufgrund der Gegebenheiten.

Speaker: Da kommt es einfach auf andere Fahrradtypen an und so was. Aber so ein Gravelrennen muss halt einfach schon mal fünf, sechs Stunden einfach sein. Das ist für mich auch einfach die Definition von Gravel. Dass die Länge eben vorhanden ist. Und Straßenrennen bei Frauen war ich jetzt nie so, dass ich gesagt habe, die sollen so langsam wie die Männer rennen. Das finde ich auch absolut blödsinnig. Aber Gravel ist da wirklich was anderes. Deswegen ist es ja auch eine andere Sportart.

Speaker: Das ist natürlich auch der Punkt, warum ich darum gebeten habe, dass man möglichst versucht, auf Runden zu verzichten oder eine große Runde zu bauen, dass man halt auch nichts zweimal sieht. Ich glaube, das ist das, was auch den Reiz von Gravel ausmacht, dass man nachher wiederkommt und sagt sich, ey, wo war ich denn heute überall? Also ich bin sechs Stunden da irgendwie konzentriert durch den Wald geknallt und dann war ich mal im Sand, bergauf, bergunter und dann wieder rechts, links. Dass man sieht, denkt so, krass, was ist da alles passiert? Ich hab nichts zweimal gesehen oder maximal zweimal.

Speaker: Aber beim Crosshustler hat jeder Runde die gleiche Kurve und kann sich immer ein bisschen aussteuern. Das macht den Reiz ja am Ende aus, dass man auch diesen großen Abenteuerfaktor mit drin hat und sagt am Ende so, wow, deswegen heißt ja auch diese Gravel -Earth -Series, das sind verschiedene Erden, auf denen man da fährt und die man da irgendwie erkunden kann. Und das ist ja genau dieser Spirit. Und den würde man durch einen Rundenfahren auf jeden Fall diesen Spirit nicht ernst nehmen oder weitertragen.

Speaker: Wie werdet ihr in Zukunft Sportler in wie uns kategorisieren? Also wir sind beide Profis, wir verdienen unseren Lebensunterhalt damit. Es gab ja bei der WM auch das Ding, dass ich ja quasi über eine Wildcard des BDRs durfte ich dann beim Profi -Rennen oder beim Elite -Rennen starten. Wie wird das in Zukunft gehandhabt sein, zumindest mal innerhalb von Deutschland?

Speaker: Ich habe versucht, das vorzuführen, dass wir eine Elite -Kategorie haben für alle, die sich so nennen wollen und natürlich dann die entsprechenden Altersklassen. Wird es Lizenzen geben oder dafür? Das ist wahrscheinlich von BDR oder von der UCI abhängig, oder?

Speaker: Das kommt von der UCI ganz am Ende. Bis jetzt würde ich ganz klar sagen, jeder soll sich da einsortieren, wo er denkt, das er hingehört. Ich bin auch früher viel Zeit in Dänemark gefahren. Da gibt es immer noch ABC -Klasse. Da kannst du melden, wo du möchtest. Da kannst du auch als A -Fahrer als C -Klasse fahren und wirst trotzdem nicht gewinnen. Das kannst du machen.

Speaker: Und klar, wenn du KT -Fahrer bist, wärst du auf jeden Fall A -Klasse. Aber du hast auch die Chance, auch als U - oder A -Fahrer, wenn du sagst, ich fahre als Vorbereitungsrenner, fährst du halt B oder was auch immer. Das ist eigentlich ganz praktisch. Und die vertrauen darauf, dass das Niveau so hoch ist, dass es auch über die Jahre so selber herauskristallisiert, dass da auch niemand neigt, da betrügen zu wollen, zu können oder zu müssen.

Speaker: und mal schauen, wie die UCI das handelt, aber ich würde es irgendwie schön finden, wenn wir eine Elite -Klasse haben, wo alle denken, dass Elite fahren können und wollen, national wie international am besten, ja, dass man das nicht nur gleichhalten kann, und dann sprechen halt auch diese Altersklassen, die bald fortführen müssen von der UCI, wenn wir eine deutsche Mannschaft haben wollen.

Speaker: dass wir da einiges zusammen starten lassen können. Dass wir sagen, okay, das wird zwar einzeln gewertet, aber dann kann man nicht ganz so viele Starterinnen beim Rennen haben, dass wir das gemeinsam machen. Und wie gesagt, ich hätte auch gerne die Juniorinnen schon mit drin, dass man die eben auch mitnimmt und nicht ausschließt.

Speaker: Das ist bei der UCI jetzt noch nicht vorgesehen. Ich würde sagen, die fahren auf der Straße die gleichen Übersetzungen. Das wurde auch aufgehoben. Die können auch des Niveaus so hoch, die können auf jeden Fall auch damit fahren. Gerade wenn sie, wie gesagt, die Jugend da früh ranzutrainieren. Bis jetzt kennt man viele sozusagen, die nach ihrer Karriere in den Levelsport reingehen. Aber wieso nicht? Gibt in Kanada Adam Wessel -Robertsch, der ja auch mit, weiß nicht, nach einer U23 Zeit das da vorne rumfährt. Wieso sollte das nicht auch in Deutschland passieren?

Speaker: Genau. Wir hatten ja nicht gesagt, dass wir auch so ein bisschen mehr noch über die europäische Szene und so reden wollen. Aber in der Tat ist es momentan echt noch schwierig, das so ein bisschen zu fassen, weil es gibt zwar viele Rennen, aber man kann die nicht so einfach kategorisieren, wie auf der Straße oder im Mountainbike -Bereich auch. Und ich habe auch versucht, so eine Liste zu erstellen, die man dann irgendwo vielleicht auch sich runterladen kann.

Speaker: Das ist momentan alles noch so undurchsichtig. Wir haben jetzt ein paar Events genannt, wie gesagt die Orbit -Serie, die sich über das ganze Jahr zieht. Dann Steppenwolf hat zwei Veranstaltungen. Gravel Mania Cup oder dann auch die Gravel Mania Rundfahrt am Ende des Jahres können wir sicherlich aus deutscher Perspektive empfehlen. Es wird ein deutsches Uzi -Renn geben. Und dann gibt es noch ganz, ganz viele kleine Events. Wir haben lokale Leute geschrieben, die sich dann irgendwie mit zehn Leuten treffen. Das wächst jetzt Jahr für Jahr.

Speaker: Aber es ist alles gerade noch sehr schwer zu fassen und das irgendwie auch dann als Rennen zu klassieren. Was sicherlich momentan bei uns am größten ist, sind diese ganzen Bikepacking -Geschichten. Da haben wir sehr viel und das glaube ich auch wahrscheinlich noch die größte Community, würde ich fast sagen. Ja, damit holst du die meisten Leute gerade noch ab. Das wird sicherlich in Zukunft auch diverser und größer noch auch im Rennbereich. Und in Europa haben wir ja schon erwähnt die Gravel Earth Series, die UCA.

Speaker: Gravel World Series, wo eigentlich auch für alle was dabei ist. Wir haben einen Rennen in Deutschland, aber dann auch, wenn man nicht gerade in der Mitte von Deutschland wohnt, hat man eigentlich in fast jedem Nachbarland von Deutschland die Möglichkeit, drüber zu fahren. Im Polen war was, in Skandinavien sind Rennen, in Benelux sind Rennen. Von daher ist da eigentlich für jeden und jeder was dabei und genau,

Speaker: Wenn wir die nächsten Monate weitere Zuschriften bekommen von Rennen, werden sie sicherlich mal eine Liste zusammentragen und die irgendwo veröffentlichen. Aber gerade ist es noch ein bisschen zu wenig, um die zu teilen. Man kann es ein bisschen mit den Boxer -Eventen vergab, ein bisschen vergleichen, was da gerade passiert. Da gibt es ja auch verschiedene, die sich ein bisschen duellieren. Diese Gravel -Earth -Series hat mich ein bisschen an das Red Hook -Format erinnert, muss ich gleich sagen, was man vor ein paar Jahren eingestampft hat. Aber es ist, glaube ich, ein ähnliches.

Speaker: ähnliches Ding, was da gerade irgendwie raus aus dem Boden kommt. Das kann auch sehr gut funktionieren, auch neben der UCI, muss man ehrlich sagen. Hat einen anderen Spirit. Und ich glaube auch, die Idee dahinter ist ja einfach auch, dass man sagt, okay, Gravel hat diesen Adventure -Faktor. Und das ist ein bisschen wie Marathon in New York laufen oder in Mailand oder das ist so ein bisschen was, ich reis dahin, ich verbinde mein Urlaub.

Speaker: Ich lerne was Neues kennen. Ich habe irgendwie eine gewisse Unbekannte, die ich irgendwie erobern möchte. Also Gravel kann man lokal machen, kann man auch lokal machen, auch als Rennformat und da Spaß haben. Aber Gravel hat auch immer noch diesen Faktor des Reisens, des Neuen, des Erkundens. Man muss nicht jedes Jahr zum gleichen Event fahren. Das ist ja auch gerade der Reiz. Man muss auch nicht alle mitnehmen, auch nicht ganz Profi, kann man machen. Da hat man einen gepackten Kalender, wie ihr beide wahrscheinlich auch. Aber dass man sagt, okay, wie gesagt, ich habe Freunde, die laufen Marathons auf der ganzen Welt.

Speaker: und sagen, okay, ich hole meine Medaille einmal in Venedig, dann fahre ich das irgendwie in Spanien, dann fahre ich irgendwie nächstes Jahr, möchte ich irgendwie da mal angucken und ausprobieren und das irgendwie touristisch verbinden. Ich glaube, das ist auch ein großer Reiz. Deswegen ist dieses Netzwerk aus Europa und am Ende dazu ein paar lokale Rennen in Deutschland plus Trainingsausfahrten. Dann hat man auch als normaler Amateur oder Hobbysportler, Sportlerin auch ein schönes Jahr vor sich, in dem man sich in Gravel austoben kann.

Speaker: Ja, auf jeden Fall. Ich will jetzt trotzdem einmal noch mal kurz so in meinen Augen die europäischen Highlights erwähnen, was sicherlich mit The Trucker ist. Ja, gibt's verschiedene Distanzen von 50, 100, 200 und 360 Kilometer sind das, glaube ich. In Girona, Ende April finde ich so auf europäischem Boden so mit eins der Highlights. Ich hab's noch nicht gemacht bis jetzt, ja. Ich werd aber im nächsten Jahr da fahren. Aber die Bilder, die ich gesehen hab, was ich von der Community mitbekomme, ist anscheinend so mit das Größte und Wichtigste.

Speaker: Da gibt's Granduro in Deutschland, auch so eine weltweite Rennserie. Ist auch eher mehr so Bike -Festival. Dann Rangshow Gravel, was am gleichen Tag wie Anbauen stattfindet, Anfang Juni in Katalonien. Für mich eins der schönsten Gravelrennen, die ich je gefahren bin. Ja, also ich bin jetzt auch erst seit zwei Jahren, aber bin ein paar Rennen schon gefahren. Landschaftlich unglaublich geil, kann ich nur empfehlen.

Speaker: Dann gibt's Finland Gravel von Valtteri Bottas. Neues Rennen, was eine Woche nach Anbauen stattfinden wird in Finnland. Was ich glaube...

Speaker: wahrscheinlich das bedeutendste Rennen außerhalb der USA werden wird in Zukunft. Also da werden die besten Profis aus den USA auch rüberfliegen direkt nach Anbau und also das wird ein krasses Starterfeld sein. Natürlich dann The Rift ist glaube ich auch so ein once in a lifetime Ding. Also erstmal, obwohl es teuer ist, man kommt schwer rein.

Speaker: Und ist immer sofort ausgebucht. Genau. Und dann, wie gesagt, die Deutschen hatten wir ja schon gesagt und sicherlich dann sowas wie eine WM, was man auch nicht vergessen darf, wo ja auch jeder teilnehmen darf, der oder die sich qualifiziert hat. Was ich irgendwie auch geil finde. Also das ist schon auch wirklich eine coole Sache.

Speaker: Das motiviert ja auch total viele Leute. Ich bin letztens hier auf Mallorca mit auch einem Masters -Fahrer gefahren und für den war halt das Megaziel nächstes Jahr, die Gravel WM, seine Altersklasse fahren. Und dafür, der ist mega motiviert, trainiert und das habe ich schon so oft jetzt gehört, was ich halt total schön finde, dass das Leute einfach nochmal so motiviert.

Speaker: Ich finde es auch super. Wie gesagt, das ist auch ein bisschen dieser Anreiz, dass man sagt, okay, du kannst, ob jetzt Profi oder guter Amateur, auf welchem die wo auch immer, kannst dich in deinen Altersklassen messen, kannst vielleicht sogar mal, wenn du möchtest, ein Deutschlandtrikot anziehen und da einen Startblock hinter Mathieu van der Poel stehen. Und das ist schon ein großes Erlebnis, muss man ehrlich sagen. Das kriegt man auch nicht überall. So nah dran zu sein an seinen Topstars, das kriegt man in anderen Sportarten eben auch nicht mit. Das muss man schon sagen.

Speaker: Ein sehr integratives Format, was man da schafft, also von der UCI her. Und wie gesagt, die Gravel Air -Series steht für sich. Hast du auch schon gesagt, Paul, das sind wirklich verschiedene Erden. Die haben ja auch einen Rennen in Kenia da, glaube ich. Da kann man neben den Schlangen da irgendwo in Afrika langfahren. Wahrscheinlich auch ganz spannend, was die da schaffen. Und ich glaube, da ist für jeden was dabei. Also meine Idee oder mein Tipp wäre wahrscheinlich, dass man sich vielleicht eins, einfach am besten mal eins von jeder Serie raussucht. Die haben einen verschiedenen Vibe.

Speaker: Und dazu wahrscheinlich so drei, vier deutsche Rennen, die sich rausfünften. Die DM kann man auch gerne mitnehmen. Die wird auch noch offen sein, beziehungsweise auch Hobbyklassen sehr wahrscheinlich mit sich führen. Und wir haben auch, wie gesagt, ein deutsches UCI -Event, was auch auf jeden Fall groß aufschlagen wird, was auf jeden Fall eine Reise wert ist. Genau. Dann danke ich dir, Tom, für deine Zeit. Danke euch. Ja, vielen Dank.

Speaker: Genau, und wir hören uns dann Mitte Januar wieder. Da wollen wir uns mal ein bisschen mit Cross beschäftigen. Caro wird die deutsche Cross -Meisterschaft fahren. Wir wollen, hoffentlich klappt das, den letzten deutschen Cross -Weltmeister hier in den Podcasts holen. Da bin ich zuversichtlich, da habe ich zumindest noch mal guten Draht hin. Um da mal über den Status quo des deutschen Gravel, ne, schuldigung, des deutschen Cross -Sportes reden.

Speaker: Genau, aber bis dahin, euch allen frohe Weihnachten, guten Rutsch und dann hören wir uns Mitte Januar wieder. Bis dann. Ja, bis dann, guten Rutsch, schöne Weihnachten.

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