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MSU #1 - Fogg (1): Entführung auf hoher See

Die Couchfesseln
Die Couchfesseln

365 plays · Jan 6, 2024

Stefan, Jules Verne Experte und Moritz, Tausendsassa der Podcast Szene, plaudern mit  Dirk über U-Boote, Bromances und andere wichtige Themen! Ganz nebenbei wird ein Hörspiel besprochen. Was haben Obelix und Kolumbus mit der Enterprise zu tun und wer ist dieser Typ im Lendenschurz? Diesen Fragen stellen wir uns in unserer kleinen Männerrunde und schielen dabei auf das Meer. Hörspiel Deutsch [https://open.spotify.com/intl-de/album/5d5zIETwoVgFbVBXSM3s5r?si=R1jQ0t5XSVuW3yiv_4Y3VA] Hörspiel Englisch  [https://open.spotify.com/album/4wXQ3DZW5SX1N3w1HjqrZn?si=dOVc9ph6QmKujdtSJ6VmiA] Links: Locke & Key: Die Graphic Novels [https://paninishop.de/comics/film-games-serien-comics/locke-key/] Tim und Struppi als Hörspiel [https://www.play-europa.de/produktwelt/hoerspiele/tim-und-struppi]  20.000 meilen unter dem meer 1954  [https://www.google.de/search?q=20.000+meilen+unter+dem+meer+1954+ansehen&sca_esv=596181589&sxsrf=AM9HkKluUIF1AOHsqU88pbL65oDM5pvrBw%3A1704537231855&ei=jyyZZZvmM8Tkxc8P6KigyAU&oq=20.000+meilen+unter+dem+meer+19&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiHzIwLjAwMCBtZWlsZW4gdW50ZXIgZGVtIG1lZXIgMTkqAggCMgUQLhiABDIFEAAYgAQyBRAAGIAEMgUQLhiABDIGEAAYFhgeMgYQABgWGB4yBhAAGBYYHjIGEAAYFhgeMgYQABgWGB4yBhAAGBYYHkiDRVDWDFj6F3ABeAGQAQCYAWegAZgCqgEDMi4xuAEByAEA-AEBwgIKEAAYRxjWBBiwA8ICDRAAGIAEGIoFGEMYsAPCAg4QABjkAhjWBBiwA9gBAcICExAuGIAEGIoFGEMYyAMYsAPYAQLCAhYQLhiABBiKBRhDGNQCGMgDGLAD2AECwgIKEC4YQxiABBiKBcICCBAuGNQCGIAEwgINEC4YQxjUAhiABBiKBcICChAAGIAEGIoFGEPCAhkQLhhDGIAEGIoFGJcFGNwEGN4EGOAE2AEDwgIUEC4YgAQYlwUY3AQY3gQY4ATYAQPiAwQYACBBiAYBkAYRugYGCAEQARgJugYGCAIQARgIugYGCAMQARgU&sclient=gws-wiz-serp] Liga der außergewöhnlichen Gentlemen stream [https://www.google.de/search?sca_esv=596181589&sxsrf=AM9HkKnYMMVwtIKfFm8CipX0I94rO01l8w:1704537437831&q=Liga+der+au%C3%9Fergew%C3%B6hnlichen+Gentlemen+stream&uds=AMIYvT8yUbNqKAd6YTAu6_AdMZv_b2Q879HqjKILv5Qja3VLxeDRWVUDqyjqpZHB4wNefLMM-DUE7g_nUYEb3vT3ClZeR8pVs_cCaXXwqN4yJvOMdK1o1hKDGES4ipQh91HVEzMMKGPC_rcjTKO9z_foEzgVjzBHIA&sa=X&ved=2ahUKEwjlwfPjyMiDAxVXSPEDHdf5BUsQxKsJegQICxAB&ictx=0&biw=1488&bih=708&dpr=1.25] Hörspiel Europa  [https://open.spotify.com/intl-de/album/5ADmrR2U3BQefkwRCzya2L?si=jRkjrRQqSEugX9KC1Mbz6g] Jules Verne – 20.000 Meilen Unter Den Meeren 2003 [https://www.discogs.com/release/778937-Jules-Verne-20000-Meilen-Unter-Den-Meeren] 20.000 Meilen unter dem Meer von Jules Verne gelesen von Jürgen Kluckert [https://www.audible.de/pd/20000-Meilen-unter-dem-Meer-Hoerbuch/B004V0AJD8] 2012 David Nathan  [https://youtu.be/LcXjO7BcR7Y?si=rsBkOKTHIgc5ZccH] Die Phileasson-Saga [http://www.phileasson.de/] Social Media: Facebook [https://www.facebook.com/p/Die-Couchfesseln-100064361851590/?locale=cx_PH] Instagram [https://www.instagram.com/die_couchfesseln/] Discord [https://discord.gg/ErC7VFZFmv] YouTube [https://youtube.com/@DirkMansbartDieCouchfesseln?si=ROzjk792BSzdxS59] Die Couchfesseln ist ein privates Hobbyprojekt und steht nicht mit MARITIM in Verbindung. Vielen Dank an KRÄFT für das tolle, handgemalte Cover! Trailermusik ist von Musicfox, Lizenz liegt vor. 00:00 – Begrüßung und Vorgeplänkel 08:56 – Hardfacts 15:34 – Besprechung 68:43 – Fazit 75:41 – Dirk und Moritz spekulieren

Transcript

Speaker: Musik

Speaker: Die Couchfesseln besprechen die neuen Abenteuer des Phileas Fogg.

Speaker: Folge 1 Entführung auf hoher See

Speaker: Eine Weltreise in 80 Tagen hat dem Abenteurer Phileas Fogg Ruhm und Anerkennung eingebracht.

Speaker: Doch zum Ausruhen bleibt ihm keine Zeit.

Speaker: Als der bekannte Meeresforscher Professor Aronax auf hoher See vermisst wird, macht sich Fogg auf die Suche.

Speaker: Gemeinsam mit seiner Frau Aouda und seinem treuen Freund und Diener Passepartout besteigt er die Abraham Lincoln.

Speaker: Just jenes Schiff, von dem der Professor verschwand.

Speaker: Doch während sich an Bord die Anzeichen für ein Verbrechen verdichten, taucht plötzlich ein ehrfurchtgebietener Gegner auf.

Speaker: Das Unterseeboot Nautilus und sein enigmatischer Kapitän Nemo.

Speaker: Sind sie der Schlüssel zum Verschwinden des Professors?

Speaker: Und welche dunklen Geheimnisse bringen sie aus der Tiefe der Meere ans Licht?

Speaker: Ja, dann sage ich einfach mal willkommen, liebes Publikum, bei der ersten Folge der Couch-Fesseln im neuen Jahr.

Speaker: Wir reden heute über unsere neue große Serie, die wir bearbeiten, und zwar die neuen Abenteuer des Philias Fogg.

Speaker: Da fangen wir heute mit der ersten Folge an und ich begrüße hier mit mir den Stefan.

Speaker: Hallo Dirk.

Speaker: Und den Moritz.

Speaker: Hallöchen, ihr beiden.

Speaker: Kurze Frage, was hat euch zwischendurch so gefesselt?

Speaker: Stefan, erzähl mal.

Speaker: Gefesselt, absolut gefesselt.

Speaker: Ich habe ja leider nicht nur Hörspiel als Leidenschaft, sondern auch Comics.

Speaker: Also ich sammle diverse Sachen und mich hat Lock & Key mich wunderbar begeistern können.

Speaker: Eine absolute Empfehlung an alle, die gerne Comics lesen.

Speaker: Vergesst die Serie bei Netflix, die ist Müll gegenüber den Comics.

Speaker: Es ist einfach herrlich, himmlisch, schön.

Speaker: fantastisch, märchenhaft und so weiter und so fort.

Speaker: Meine Empfehlung.

Speaker: Das ist so ein Fantasy-Setting, wenn ich das so richtig raushöre.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Worum geht es da genau?

Speaker: Worum geht es genau?

Speaker: Nicht genau, aber... Ja, es ist eine Familie, die ihren Vater verloren hat.

Speaker: Es gibt drei Kinder, es gibt die Mutter, die ziehen in ein Haus und

Speaker: Und dieses Haus, Lock and Key, da gibt es ganz viele Schlüssel, die sie finden.

Speaker: Und die Schlüssel haben zauberhafte Eigenschaften.

Speaker: Es gibt Schlüssel, mit denen man unsichtbar wird.

Speaker: Es gibt Schlüssel, mit denen man fliegen kann.

Speaker: Es gibt Schlüssel, wo man auch in eine etwas bösere Welt abtauchen kann.

Speaker: Also nicht alle Schlüssel haben immer gute Eigenschaften.

Speaker: Es gibt Schlüssel, die haben mehrere Eigenschaften, also so Master Keys zum Beispiel.

Speaker: Einfach wunderbar gezeichnet, wunderbar beschrieben von dem Sohn von Stephen King, Joe Hill, hat das Ganze gemacht und ist einfach fantastisch.

Speaker: Jetzt weiß ich, woher der kleine Klingelton kam.

Speaker: Ich hatte das schon mal so überflogen beim Lesen.

Speaker: Ja, hört sich ja interessant an.

Speaker: Das ist mit den Schlüsseln so ein bisschen wie bei Zelda.

Speaker: Verschiedene Fähigkeiten, verschiedene Möglichkeiten, dann in Räume zu kommen oder wie auch immer.

Speaker: Ich bin leider kein Gamer, aber Zelda sagt mir natürlich was, aber gespielt habe ich es nie.

Speaker: Ist ja eine der beliebtesten Franchises.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Und Mots, was hast du Schönes oder von was Schönem hast du dich fesseln lassen?

Speaker: Ich habe neulich aus Gründen wieder Tim und Struppi Hörspiele hören müssen und die habe ich natürlich zwar auf Kassette,

Speaker: Aber was man auch heute noch erwerben kann, ohne bei Ebay oder anderen Sekundärmärkten zuzuschlagen, ist eine Europa-CD-Box, die man aktuell noch überall kriegt, wo man alle Tim-und-Struppi-Fälle dran und drauf und drin hat, mit der wunderbaren Titelmelodie, die außer mir niemand so sehr liebt.

Speaker: Ich glaube, das ist eines der meist gehassten Musikstücke des Universums.

Speaker: Aber ich liebe es.

Speaker: Und wenn ihr jetzt aktuell euch eine neuere Fassung davon kauft, dann habt ihr sogar die richtigen CDs in den richtigen Hüllen in dieser Box drin.

Speaker: Denn ich habe die erste Auflage davon damals gekauft und die waren komplett durcheinandergewirbelt.

Speaker: Da musste man immer...

Speaker: die CD einlegen und dann kurz reinhören, um zu wissen, welche das auch ist, denn die waren komplett falsch beschriftet.

Speaker: Aber die aktuellen können das besser.

Speaker: Ihr könnt jetzt bedenkenlos zuschlagen, die Tim und Struppi Europa-Hörspielbox sieht schick aus, auch im Regal und hört sich gut weg.

Speaker: Darf ich mal fragen, wer da dein Lieblingssprecher aus der Serie ist?

Speaker: Das werde ich euch nicht verraten.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber tatsächlich, um hier mal meinen

Speaker: Grama-Fetisch etwas zu konterkarieren.

Speaker: Ich liebe Bianca Castafiore.

Speaker: Es ist ein Traum.

Speaker: Deswegen ist auch die Folge Die Juwelen der Sängerin, meine Lieblingshörspiel-Folge, die ist im Comic ein bisschen schwächer, aber als Hörspiel ein Traum.

Speaker: Also ich liebe die Bianca Castafiore, die Mailänder Nachtigall.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Mich hat auch was gefesselt.

Speaker: Tatsächlich, wo wir jetzt heute hier aufnehmen, die letzten zwei Tage, habe ich mit meinen beiden Neffen-Zwillinge, die von meiner Schwester, die Julia, mit der wir auch aufnehmen, unseren Marvel-Marathon beendet.

Speaker: Wir haben tatsächlich das gesamte MCU in chronologischer Reihenfolge durchgeguckt.

Speaker: Natürlich jetzt nicht an den zwei Tagen, das sind mehrere Monate,

Speaker: Immer lange, anstrengende Wochenende, wo der Onkel kochen muss und zusehen muss, dass die Jungs dann, naja, wie das so ist mit 16-Jährigen.

Speaker: Nein, war sehr schön.

Speaker: Wir sind jetzt auf dem aktuellsten Stand und freuen uns auf, ich glaube, Mittwoch, wenn die neue Loki-Folge rauskommt.

Speaker: Witzig, das habe ich Mitte des Jahres auch gemacht und weil Podcasts ja ein ewiges Medium sind, Mitte des Jahres 2023.

Speaker: Und gerade aktuell habe ich den dritten Guardians Blu-ray-Schnubbeldi-Dub noch hier liegen und muss den noch gucken und freue mich schon sehr auf das kleine Eichert und seine Freundin.

Speaker: Es wird ein Traum.

Speaker: Habt ihr die ganz aktuellen auch schon am Start gehabt?

Speaker: Wir sind jetzt komplett.

Speaker: Also alles mit, wie gesagt, dritte Folge Loki sind wir jetzt.

Speaker: Und ich muss sagen, die ist grandios.

Speaker: Tom Hiddleston ist ja mein Favorit im MCU tatsächlich, auch kein Held ist, aber Loki ist einfach mega cool.

Speaker: Die Serie bringt unheimlich viele lustige und schöne Momente mit, selbst jetzt nach der dritten Folge schon.

Speaker: Und vor allen Dingen finde ich die Idee ganz toll, dass Loki in sich selber verliebt ist.

Speaker: Also das ist schon, was soll man da sagen, es passt auch so gut zu ihm.

Speaker: Also ich glaube, wir drei ticken irgendwie gleich, weil ich kann mich anschließen, wir haben es auch im letzten Jahr abgeschlossen, wir haben auch mit dem ersten Film angefangen und sind dann aktuell aufgehört, ja.

Speaker: Ja, es kommen jetzt noch die X-Men, da werden wir auch nochmal alle durchgucken, weil ja Deadpool dann auch mit der TVA, das habe ich gespoilert.

Speaker: Das haben wir alle schon zusammengefasst, also da sind wir komplett.

Speaker: Ja, X-Men fehlt noch, das ist so, ja, dafür haben wir aber jetzt mit Star Wars auch noch angeschlossen, aber gut, ich will nicht zu sehr angeben.

Speaker: Bei Star Wars ist man ja schnell fertig nach drei Filmen.

Speaker: Ja, du hast ja recht.

Speaker: Ich werde dazu natürlich auch immer noch ein bisschen was in die Shownotes tun.

Speaker: Ich Idiot verspreche das immer und mache mir damit immer so viel Arbeit.

Speaker: Mal gucken.

Speaker: Dann würde ich einfach sagen, springen wir in den eigentlichen Grund unseres Treffens und reden ein wenig über das Hörspiel.

Speaker: Also springen wir doch ganz...

Speaker: Unverblümt in die Folgenbesprechung unserer ersten Podcast-Folge.

Speaker: Wie gesagt, wir reden über Jules Verne, die neuen Abenteuer des Philias Fogg, Folge 1, Entführung auf hoher See.

Speaker: Das verspricht ja schon eine Menge Spannung, wenn man sich alleine das Cover schon mal anguckt, fangen wir einfach damit an.

Speaker: die Cover sind grandios.

Speaker: Es gibt ja nicht nur eine Folge, sondern zu dem Zeitpunkt, wo wir jetzt über dieses Hörspiel reden, ist, glaube ich, gerade Folge 38 erschienen.

Speaker: Was?

Speaker: 38?

Speaker: Wir machen hier einen Podcast, wo wir 38 Hörspiele sprechen wollen.

Speaker: Seid ihr des Wahnsinns?

Speaker: Wer weiß noch, ob das überhaupt jemand hört.

Speaker: Und dann sind wir nach vier Folgen... Naja, ich habe die Folge 1 hier.

Speaker: Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Speaker: Erzähl weiter.

Speaker: Nein, die Cover, wir waren gerade bei den Covern, sind einfach grandios.

Speaker: Also wenn irgendwas leichtbleibend gut geblieben ist in dieser Serie, dann sind es auf jeden Fall die Cover.

Speaker: Ich bin total begeistert.

Speaker: Immer wieder, wenn ich mir die anschaue,

Speaker: Ja, wollen wir es beschreiben?

Speaker: Man sieht die Nautilus im Hintergrund, man sieht also ein U-Boot, dass es die Nautilus ist, können wir natürlich noch nicht auf Anhieb sehen, aber man sieht ein U-Boot, man sieht einen großen Kraken, der wohl mit diesem U-Boot am Kämpfen ist, man sieht auch ein Hai, das Ganze ist also unter Wasser und ich finde das sehr, sehr gelungen, dieses Cover.

Speaker: Ja, was mir hier an dem Cover auffällt, unter dem Schriftzug, so seitlich begleitend von dem Titel, die neuen Abenteuer des Phileas Fox sind so Tentakelarme.

Speaker: Es gibt ja wohl noch andere Folgen, sind da auch Tentakelarme?

Speaker: Das ist jetzt das, was mir spontan hier zu einfällt.

Speaker: Dann unterhalte ich doch mal kurz mit dem Moritz, dann würde ich mal eben schauen.

Speaker: Also ich weiß zumindest, dass bei den ersten fünf, die ich mir schon angehört habe, jeweils die Tentakelarme zu sehen sind.

Speaker: Aber ich finde auch insgesamt die Cover sehr aufgeräumt.

Speaker: Ich mag die Anordnung der Elemente, das passt alles.

Speaker: Das ist alles schön, Jules Wernick, schön, ja, so viktorianische Zeit, das passt.

Speaker: Macht Spaß.

Speaker: Auch ein schöner Farbstich, also eine schöne Farbgebung hat das hier so bläulich hell gehalten.

Speaker: Und das verrät natürlich das Cover ein bisschen viel, dass wir da ein interessantes Unterwasserfahrzeug und ein großes meeresbewohnendes Tier haben.

Speaker: Und das heißt Entführung auf hoher See.

Speaker: Da können Leute, die sich in ihrer Science-Fiction-Literatur des 19.

Speaker: Jahrhunderts auskennen, schon Schlüsse ziehen, wie es weitergehen könnte.

Speaker: Du meinst, dass dieses U-Boot von dem Kraken entführt werden wird und wir dann eine Unterseerettung... Ungefähr so.

Speaker: Und dann fliegen die auf einen anderen Planeten.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist eine andere Serie.

Speaker: Das ist eine andere Geschichte.

Speaker: Das gibt es tatsächlich, ja.

Speaker: Aber ich habe gerade mal geschaut, alle 38 Folgen haben diese Haken.

Speaker: Wäre ja cool gewesen, wenn es immer zu jeder Folge passend dann ein anderes Geschnörkel gegeben hätte.

Speaker: Für das Monster of the Week kriegt er dann sein eigenes Geschnörkel.

Speaker: Nein, also das ist schon mal sehr, sehr stimmungsvoll.

Speaker: Gefällt mir sehr gut.

Speaker: Steht denn hier?

Speaker: Nein, ich glaube, es gibt auch keine Infos, wer das... Das recherchiere ich mal, wer die denn gemalt hat.

Speaker: Vielleicht kann man darüber dann auch... Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen, du Streber.

Speaker: Artwork, Booklet, Logoentwurf und Design.

Speaker: Marc Freier...

Speaker: Von hier aus schön groß, coole Cover.

Speaker: Aber wahrscheinlich hat er nicht die Illustration gemacht, sondern nur... Ach so, doch, Artwork stand auch dabei.

Speaker: Nee, dann passt das.

Speaker: Den Klappentext, den haben wir ja jetzt schon am Anfang der Folge im Intro eingespielt gehört.

Speaker: Von daher...

Speaker: Gehen wir auf den Klappentext dann nicht weiter ein.

Speaker: Also wir lesen ihn nicht nochmal vor, aber da wird ja auch eigentlich alles schon gesagt.

Speaker: Da kommen alle Namen vor, die auch uns dann verraten, oder aus welchen Geschichten die Helden und Hauptdarsteller unserer Geschichte denn kommen.

Speaker: Denn der Name Nautilus wird erwähnt und Professor Aronax.

Speaker: 2015 erschien am 6.11. das Hörspiel und mit einer Gesamtspielzeit von etwas über 62 Minuten.

Speaker: Buch ist von Markus Topf, Hörspiel-Skript Markus Topf und Dominik Ahrens, Regie von Patrick Holtheuer, Musik von Alexander Schiebor und Michael Donner und das Sounddesign von Markus Winter.

Speaker: Ja, im Cast haben wir als Erzähler, der, wie er sich dann auch gleich vorstellt, Jules Verne ist.

Speaker: Das ist der Christian Brückner, der in einer anderen Serie, die ein bisschen später erscheint, Dracula spielt.

Speaker: Also den Vater vom Dracula.

Speaker: Entschuldigung, du gucktest gerade so.

Speaker: den Vater vom Dracula in so einer kleinen Rückblende.

Speaker: Ja klar, Christian Brückner kennen wir natürlich als die Stimme von.

Speaker: Jetzt springt die ein.

Speaker: Sollen wir alle Robert De Niro reinrufen?

Speaker: Ja, das wäre schön.

Speaker: Mach das doch einmal kurz.

Speaker: Und ich glaube, der ruft an und spricht Italienisch, habe ich ja auch in einem Lied mal gehört.

Speaker: Egal, alte Leute verstehen das.

Speaker: Ja, ich habe ihn.

Speaker: Mach weiter.

Speaker: Also ich muss ganz ehrlich sagen... Das muss ich in die Show Notes tun, das Lied für uns.

Speaker: Okay, ich muss ja eh die ganze Käse schneiden.

Speaker: Als im Jahr 2015 bekannt wurde, dass es so eine Jules Verne-Serie, Hörspielserie geben wird, habe ich mir echt ein Loch im Bauch gefreut.

Speaker: Und als ich dann noch gehört habe, Christian Brückner ist der Erzähler, weil zu dem Zeitpunkt hat Brückner eigentlich relativ wenig kommerzielle Sachen gemacht, also so in diesem Bereich gesprochen.

Speaker: Und das war für mich so eine kleine Sensation.

Speaker: Und dann spricht er auch noch den Jules Verne, ja,

Speaker: Das war schon... Das macht er echt schön.

Speaker: Ja, ich nehme ihm das wirklich ab.

Speaker: Filias Fock wird gesprochen von Sascha Dräger.

Speaker: Aouda Fock von Annina Braunmüller.

Speaker: Wir haben Passepartout, der wird von Marius Claren gesprochen.

Speaker: Käpt'n Nemo von Klaus-Dieter Klepsch und Professor Aronax von Michael Pan.

Speaker: Dann... Wollen wir einfach reinspringen und uns mit diesem wundervollen Hörspiel beschäftigen?

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Und ich habe diesmal auch mir mal ein bisschen die Szenen rausgeschrieben, weil ihr das immer so tapfer macht, damit ich dann nicht ganz so schäbig wirke.

Speaker: Ich starte einfach mal mit meiner Szene Null.

Speaker: Aber darf ich dir mal was dazu sagen?

Speaker: Weil du ja so wenig dazu machst, habe ich angefangen, mehr Stichworte zu schreiben.

Speaker: Also wir nähern uns da dann auch in der Arbeitsweise ein bisschen aneinander an, aber so ist es ja.

Speaker: Nein, also ich würde tatsächlich erst mal mit der Szene Null starten, denn es gibt einfach eine fette, epische Einstiegsmusik und die hört auch erst mal gar nicht mehr auf.

Speaker: Und ich hatte danach spontan Lust, Ben Hur zu gucken, weil die irgendwie so was von diesen Sandalenfilmen der 50er, 70er Jahre hatte.

Speaker: Total cool.

Speaker: Und dann kommt, wie du schon gesagt hast, der Erzähler Jules Verne, der ein bisschen erzählt, ja, hier, wir sind gerade im London des Jahres 1868,

Speaker: Und gerade ist dieser komische Phileas Fogg von seiner Reise in 80 Tagen um die Welt zurückgekommen Erzählt es kurz nach, stellt die Charaktere vor, dass er noch seinen Passepartout hat und seine Frau Aouda Und dann geht es auch schon im Reformclub los und da dürft ihr gerne was zu sagen Obwohl ich da schon ein Zitat habe, was ich gleich hervorheben muss unbedingt Also wir sitzen im Reformclub

Speaker: Ja, Phileas Fock sitzt im Reformclub.

Speaker: Ich finde diesen Namen einfach klasse.

Speaker: Und raucht eine Zigarre mit der Bemerkung, wie immer.

Speaker: Fand ich schon sehr interessant, weil Phileas Fock hat ja wirklich ein sehr, sehr ein Gewohnheitstier.

Speaker: So kennen wir ihn ja aus in 80 Tagen um die Welt, Stefan, richtig?

Speaker: Vielleicht schon der erste Fehler.

Speaker: Also ich kann mich nicht erinnern, dass Fogg im Roman geraucht hat.

Speaker: Ich habe mich auch über diese Szene gewundert oder über diesen Einstieg, dass er da sitzt und eine Zigarre raucht.

Speaker: Wenn es vorgekommen ist, dann war es wirklich unwichtig und man steigt nicht damit ein und sagt, dass er da sitzt und eine Zigarre raucht, wenn er eigentlich gar kein Raucher ist.

Speaker: Aber

Speaker: Aber pass auf, bevor ihr weitermacht, kann ich sagen, warum er die Zigarre raucht.

Speaker: Denn es kommt ein Scherge an, der sagt, dass er von einer Frau verlangt wird.

Speaker: Und da merkt man schon, wie unfassbar spektakulär, schnöselig Tatsam, ich meine, Phileas Fogg in dieser Folge...

Speaker: rüberkommt.

Speaker: Und dann heißt es ja, natürlich dürfen Frauen hier nicht rein, das heißt, sie müssten sich kurz bitte nach draußen begeben.

Speaker: Dann sagt er, ja, ja, ja, ich komme.

Speaker: Und dann aber für die nächsten 15 Minuten erfordert diese kubanische Zigarre meine volle Aufmerksamkeit.

Speaker: Und sie steht draußen wahrscheinlich im Regen, wir sind ja in London, was soll das denn alles?

Speaker: Was für ein Mistvogel, wie unfassbar...

Speaker: eklig dieser Typ ist.

Speaker: Aber ich glaube, allein für diesen Spruch mussten die vorher die Zigarre da reinbauen, damit sie zeigen konnten, was das für ein Typ ist.

Speaker: Ja, ich meine, in der Kneipe hätte er gesagt, ich muss erst mal warten, bis mein Bier fertig gezapft ist.

Speaker: Aber ich fand ihn da schon, wie du sagst, mega schnöselig.

Speaker: Das stellt ihn tatsächlich sehr gut dar.

Speaker: Er ist ja ein sehr zurückgehaltener Mann im Roman in 80 Tagen um die Welt.

Speaker: wirklich sehr schnöselig und sehr bedächtig immer und zeigt überhaupt keine Gefühle, gar nichts.

Speaker: Und diese Szene beschreibt ihn dann doch schon ganz gut, das ist richtig.

Speaker: Ja, das macht er ja auch konsequent, zieht er das Gefühlslose ja auch durch.

Speaker: Sie begrüßt ihn, als er dann rausgeht.

Speaker: Sie steht natürlich im Regen.

Speaker: Sie stellt sich vor und er weiß auch gar nicht, was er mit ihr anfangen soll.

Speaker: Und naja, dann beleidigt er sie erstmal, weil er sagt so, naja, also ich kenne nur eine Sorte von Frauen, die gleich am Anfang mit ihrem Vornamen hier sich begrüßt.

Speaker: Und wenn sie so eine sind, dann will ich hier mit ihnen nichts zu tun haben.

Speaker: Also kommt auch schon wieder so ein bisschen, ja, so ein bisschen Assi ihr gegenüber.

Speaker: Ja, aber dann merkt er, sie ist die Nichte von Professor Aronax und sie erzählt, ihr Onkel wurde auf hoher See von der Abraham Lincoln entführt.

Speaker: Da war er auf Forschungsreise und sie bittet ihn, nach ihrem Onkel zu suchen.

Speaker: Und er sagt erstmal, nee, naja, das ist ja, ich bin Weltreisender, aber kein Detektiv oder so.

Speaker: Naja, aber sie ist der Meinung, er wäre der Richtige.

Speaker: Aber eigentlich sagt er erstmal, nö, hat er keinen Bock.

Speaker: Und dann kommt sie ihm so ganz billig auf die so ein britischer Gentleman-Tour und packt ihn an seiner britischen Gentleman-Ehre und dann sagt er, klar, na dann mach ich's doch.

Speaker: Darf ich bitte das Zitat bringen?

Speaker: Das habe ich mir auch rausgeschrieben, weil es wieder eine Schnöseligkeit neue Weltbestmarke aufstellt.

Speaker: Denn sie schmeichelt ihm dann wirklich zwei bis fünf Mal und ich dachte schon, ja, das wird wohl klappen.

Speaker: Und dann sagt er, ihr versucht mich bei meiner Ehre als Gentleman und Abenteurer zu packen, ist ebenso durchschaubar wie wirkungsvoll.

Speaker: Chapeau, würden ihre Landsleute wohl sagen.

Speaker: Und dann dachte ich schon, um Gottes Willen, was für ein Typ.

Speaker: Aber...

Speaker: Und ich muss dann damit leben, dass der so ist und dass der da so dargestellt wird.

Speaker: Und wenn ich mich dann so nach den ersten 30 Minuten dran gewöhnt habe, geht es auch tatsächlich.

Speaker: Und es fängt fast an, mir zu gefallen.

Speaker: Ich will nicht übertreiben, aber ich finde, der macht das sehr, sehr schön.

Speaker: Und ich möchte noch sagen, dass die Marie Bierstadt als Louise Aronax mit einem französischen Akzent spricht und ich schaue,

Speaker: spreche ja tatsächlich auch gut und gerne Französisch und ich habe schon schlimmere und grauenhaftere gefakte französische Akzente gehört.

Speaker: Das war fast nicht störend.

Speaker: Sehr, sehr gut gemacht, Frau Bierstadt.

Speaker: Vielen Dank dafür.

Speaker: Das geht grauenhafter und fürchterlicher.

Speaker: Danke.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Über Marie Bierstadt habe ich natürlich auch ein klein bisschen rausgerufen.

Speaker: Detlef Bierstätts Tochter, den kennen wir ja.

Speaker: Insbesondere du musst ihn kennen, Moritz.

Speaker: Du bist ja Team Sinclair-Mitglied, ne?

Speaker: Nein, aber ich habe ihn schon in Koblenz live gesehen, als er mit Olli Rohrbeck zusammen ihnen überreichte Texte vorgelesen hat.

Speaker: Das war sehr, sehr unterhaltsam.

Speaker: Okay, super.

Speaker: Du bist nicht im Team Sinkler.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Bei Sinkler bin ich auch raus.

Speaker: Das ist auch nicht mein Ding.

Speaker: Zu moderner Shit.

Speaker: Nein, da spielt er eine der wiederkehrenden Hauptfiguren, den Bill Connolly, sein Johns besten Freund und Zweitbesten.

Speaker: Aber den Film guckst du dann noch und dann weißt du, was ich damit meine.

Speaker: Ich kenne tatsächlich ein paar Sinclair-Hörspiele, aber ich habe da nicht so reingefunden.

Speaker: Er ist auch bei Offenbarung 23 der Reporter.

Speaker: Wie hieß er denn?

Speaker: Kim Schmidtke ist der andere Kumpel.

Speaker: Ist ja auch egal.

Speaker: Wie gesagt, wir reden ja auch nicht über Detlef Bierstadt.

Speaker: Marie Bierstadt macht aber hauptsächlich Synchronisation.

Speaker: Die Anne Ferris, Kirsten Dunst.

Speaker: Kate Beckinsale, Kate Hudson, Jessica Alba.

Speaker: Also die hat wirklich unheimlich viele, auch verschiedene Rollen gespielt.

Speaker: Also von Marie Antoinette über Mary Jane Watson, der Freundin von Spider-Man, bis hin zu Schneewittchen.

Speaker: Wo ich sie tatsächlich auch herkenne noch, ist als Willow in Buffy.

Speaker: Genau.

Speaker: Deswegen dachte ich, die Stimme kommt mir bekannt vor.

Speaker: Ihr wisst, ich bin ein unfassbar schlechter Stimmenerkenner.

Speaker: Das habe ich schon gesagt und werde es auch noch mehrfach sagen.

Speaker: Aber ich denke immer, die Stimme kennst du genau.

Speaker: Du hast sie sehr oft gehört und dann recherchiere ich und dann finde ich wieder raus, weshalb ich die so oft gehört habe.

Speaker: Bei mir war es dann die Buffy-Stimme.

Speaker: Wo ich sehe in der Serie, wo sie mir aufgefallen ist, bei The Boys synchronisiert sie die Queen Maeve.

Speaker: Hörspieler ist sie nicht ganz so viel, da hat sie immer eine Hauptrolle in der Hörspielreihe Anne.

Speaker: Also wie gesagt, Phileas stimmt zu, dass er ihren Onkel suchen wird.

Speaker: Darf dann wohl auch auf die Abraham Lincoln, aber vorher fährt er nach Hause.

Speaker: Er kommt an und hat einen relativ kurzen Dialog mit der Oda.

Speaker: Sagt ihr, du, wir fahren jetzt nach New York, um da dann auf ein Schiff einzuschiffen und den Professor Aronax zu suchen.

Speaker: Sie missversteht das so ein bisschen und denkt, er will nur nach York fahren und macht so ein bisschen Späße über sie.

Speaker: Ja, sie sagt dann gleich, na klar, dann fahren wir halt zusammen.

Speaker: Sie fahren nicht allein.

Speaker: Sie fahren nicht allein.

Speaker: Es kommt noch jemand mit.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Dina Passepartout.

Speaker: Sein Schlafmütze.

Speaker: Verbandenden Dina Passepartout, den ich mir immer vorstelle wie Jackie Chan.

Speaker: Ich weiß nicht warum.

Speaker: Weil du den falschen Film gesehen hast, deswegen.

Speaker: Das ist ja das Schlimme, dass viele Sachen einem da so reinspielen.

Speaker: Ich weiß nicht, als...

Speaker: Was für eine Figur ist er in der Comicserie?

Speaker: Da gab es doch auch mal eine Comicreihe, wo der Phileas Focken so ein großer Löwe ist und der Caspar Tew.

Speaker: Billy Fock.

Speaker: Was war denn das für ein Tier?

Speaker: Das recherchieren wir und erzählen darüber mal in einer der späteren Folgen.

Speaker: Ja, aber das passt ja hier nicht.

Speaker: Deswegen lieber Jackie Chan als ein Tiercharakter, der hier im Beispiel mit rumrennt.

Speaker: Hat eine sehr witzige, eingängige Stimme, ne?

Speaker: Guck dir die 56er-Verfilmung an mit David Niven und Kantin Flass, heißt er, der den Passepartout gespielt hat.

Speaker: Das werde ich machen.

Speaker: Das ganz Interessante ist, er fragt seinen Chef nicht mal, wohin es geht.

Speaker: Der sagt ihm nur, du, hier, pack die Taschen, wir fahren los.

Speaker: Und er sagt, jo, klar.

Speaker: Und zack, auf geht's.

Speaker: Und warte, Tarzan sagt nämlich mit epischem Bass...

Speaker: brechen wir auf zu einem neuen Abenteuer und dann kommt eine unfassbar lange Chorale zwischen Musik, die einfach nicht mehr aufhört und dann in einem Crescendo endet, damit wir endlich mit diesem neuen Abenteuer nach einer wirklich kurzen Einleitung eigentlich starten können.

Speaker: Gefällt mir bisher alles gut.

Speaker: Ich kannte die Serie ja nicht, aber bisher läuft's.

Speaker: Läuft's.

Speaker: Als diese Zwischenmusik kam, hatte ich so eine richtige Filmmontage in meinem Kopf, wie sie schnell die Sachen packen, wie man dann da so in kleinen Schnitten, wie sie dann zum Bahnhof oder sonst was fahren und dann nach New York, also ähnlich wie bei so einem Indiana Jones Film, wenn er da auf Reisen geht, wo dann dieser Strich über die Landkarte.

Speaker: gezogen wird.

Speaker: So habe ich mir das visualisiert und da war ich wirklich voll drin.

Speaker: Wobei, nach mehrerem Hören ist die Musik dann doch ganz schön lang, das muss man einfach mal so sagen.

Speaker: Aber das Beste, mein Lieblingsmusikstück kommt ja noch.

Speaker: Wie hat euch denn überhaupt der erste Auftritt von Passepartout gefallen?

Speaker: Jetzt mal von der Geschichte ab

Speaker: Ich habe tatsächlich ein bisschen pikiert geschrieben, dass mich nervt, dass er als Schlafmütze eingeführt wird.

Speaker: Mir hat es gefallen, dass er von Marius Claren gesprochen wird, denn ich habe gerade die Tobey Maguire Spider-Mans geguckt und ich habe mit meiner Frau einen Bones Rewatch, wo er Arasto spielt, beziehungsweise Schrägstrich spricht.

Speaker: Also ich mag die Stimme, aber wenn die eigentlich ein bisschen...

Speaker: Die ist eigentlich ein bisschen irritierend, finde ich.

Speaker: Ich weiß auch nicht, warum.

Speaker: Aber ich habe mich daran gewöhnt, ich mag die.

Speaker: Und ich finde die Einführung echt schlimm.

Speaker: Und ich finde, dass der auch im Laufe des Hörspiels nicht viel gewinnt, der arme Passpartout.

Speaker: Ich hoffe, dass in den nächsten 37 und mehr Folgen der noch ein bisschen besser wegkommt.

Speaker: Der soll auch ein paar gute Momente kriegen.

Speaker: Schließe ich mich dir an.

Speaker: Und in der nächsten Szene ist er gleich nochmal so richtig deppert.

Speaker: Aber da kommen wir ja dann zu, wenn sie auf der Abraham Lincoln sind.

Speaker: Ich finde ihn relativ albern gesprochen.

Speaker: Das hat mich so ein bisschen gestört, muss ich sagen.

Speaker: Ich fürchte, der soll einfach der Comic Relief sein.

Speaker: Wobei eigentlich diese ganze Serie ja eher humorig ist, sodass man den gar nicht bräuchte.

Speaker: Man könnte den auch ganz normal teilhaben lassen am alltäglichen Leben.

Speaker: Aber das Gute an dieser langen Musik ist, wir haben uns diese elendlange Fahrt nach Amerika erspart und sind jetzt sogar schon auf der Abraham Lincoln.

Speaker: Hier kurz mal eingehakt.

Speaker: Die Abraham Lincoln ist ein Flugzeugträger der US Navy.

Speaker: Ich habe das gegoogelt.

Speaker: Nein, aber die gibt es in dem Roman tatsächlich.

Speaker: Im Roman ist es die Abraham Lincoln...

Speaker: Aber wie gesagt, das ist heute ein Flugzeugträger der US Navy, der Nimitz-Klasse, also ähnlich wie die USS Enterprise, so ein Riesending.

Speaker: Da hat es auch mal drauf gebrannt, also ein Riesenteil.

Speaker: Und da frage ich mich, wie man jemanden von diesem Schiff entführen kann.

Speaker: Und jetzt finden wir das raus, ja.

Speaker: Ja, dann in der dritten Szene, wo sie auf der Abraham Lincoln sind, habe ich erstmal notiert, dass mir echt gefallen hat, wie die Musik weiterläuft, während Jules Verne in die Szene einführt, also der Sprecher.

Speaker: Das ist echt gut gemacht.

Speaker: Und dann kommt direkt erstmal der Harponier Ned Land aus Kanada, den wir ja aus 20.000 Meilen kennen, der sich mit Aouda unterhält.

Speaker: Über Aoudas Rolle müssen wir auch bei Gelegenheit vielleicht mal sprechen.

Speaker: Da habe ich einige Fragen zu.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Und da ist es sehr schön, da erklärt ihr, dass die Mannschaft Probleme hätte und dann sagt sie, man fürchtet mich wie ein Seeungeheuer und der so, schlimmer, ein Ungeheuer dürften die Männer ja harponieren.

Speaker: Und dann haben wir Passepartout als kompletten Lachsack, wenn man da einmal reinhört, der lacht so albern, okay, Tarzan lacht auch dazu, aber

Speaker: Da habe ich schon geschrieben, ich habe Angst.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es mit Passepartout weitergehen wird, aber ich hoffe, es wird besser.

Speaker: Dann im weiteren Verlauf dieser Szene hat Passepartout tierischen Schiss, weil er den Seegang für das Ungeheuer hält und macht... Fürchterlich.

Speaker: Ich fürchte, das soll dazu dienen, dass Forks so noch cooler und britischer wirken kann.

Speaker: Und dann kommen die stärksten TKKG-Vibes ever.

Speaker: Kannst du bitte einmal kurz den Tatsanschrei einspielen für mich?

Speaker: Moment.

Speaker: Ich hätte es sowieso getan.

Speaker: Denn es dunkelt langsam.

Speaker: Und Tarzan schickt Karl und Gabi unter Deck.

Speaker: Denn es wird ja gleich dunkel.

Speaker: Und das ist zu gefährlich für Mädchen und Nerds.

Speaker: Da dürft ihr nicht mitmachen.

Speaker: Alter Schwede, das ist ganz krass gewesen.

Speaker: Aber wie gesagt, ich gewöhne mich langsam dran, dass es Phileas Fogg ist, den ich auch gerne in Zukunft Phil nennen werde, statt Tarzan.

Speaker: Aber das war so eine krasse Szene, die hätte auch in Nachts, wenn der Feuerteufel kommt, stehen können.

Speaker: Unfassbar.

Speaker: Was allerdings ein bisschen gegen Tarzans spricht ist, weil es gibt ja wohl keinen sicheren Ort als in Tarzans Nähe.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Also warum er sie nicht einfach mitgenommen hatte, weil dann hätte er nämlich in der nächsten Szene einfach auch viel mehr glänzen können, weil er noch mehr Publikum gehabt hätte.

Speaker: Ja.

Speaker: Nedland nebenbei, Manfred Lehmann, Bruce Willis.

Speaker: Also wir können uns vorstellen, ein ganz kerniger Matrose, Harponier, der dafür da ist, das Ungeheuer zu töten.

Speaker: Er ist kein Soldat.

Speaker: Also ich amüsiere mich gerade köstlich darüber, wie ihr beide über Tim Tarzan...

Speaker: Euch freut.

Speaker: Ich muss mich mal outen.

Speaker: Ich habe als Kind nicht TKKG gehört.

Speaker: Oh, du Glücklicher.

Speaker: Ja, ich habe zwar alle 200 oder über 200 Folgen hier auf CD zu Hause, habe sie auch alle gehört, aber ich habe nicht diesen Kinderbezug zu der Stimme von Tarzan-Tim gehört.

Speaker: Von daher habe ich, ich weiß nicht, es ist ein Vorteil, dass ich Tatsachen nicht im Ohr habe, wenn ich Filias Vorkömer habe.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja, ich hoffe schon, ja.

Speaker: Ja, das ist, eigentlich finde ich es ja schön, er macht es ja sympathisch.

Speaker: Das stimmt, genau, ja.

Speaker: Aber es ist nicht abgesprochen gewesen, wirklich, mit dem Tatsachen.

Speaker: Aber es passt ja.

Speaker: Ned und Phileas gehen dann unter Deck in die Kabine des Professors.

Speaker: Und in, ja, wie soll ich sagen?

Speaker: Wollen wir das kurz beschreiben oder reicht der eine Satz dafür?

Speaker: Weil viel mehr können wir auch nicht beschreiben.

Speaker: Er findet unter dem Bett was und kann dir den gesamten Tathergang detailliert beschreiben, wie der Professor von diesem Flugzeugträger entführt wurde.

Speaker: Also wie gesagt, er findet dort ein kleines Fläschchen, an dem Fläschchen ist Tang.

Speaker: versteht es einfach alles nicht.

Speaker: Vielleicht hat ihn ja die Nautilus, um jetzt nicht zu viel an dieser Stelle zu verraten, ziemlich dicht am Meeresboden abgesetzt.

Speaker: Komm, sei nicht so streng.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das dient auch nur dazu, dass, oh Mann, ich muss mich immer konzentrieren, dass Phileas, das dient ja dazu, dass Phileas nochmal so einen wirklichen Detektivmoment hat, wo er sagt, ah, ich weiß genau, es muss eine Entführung gewesen sein, weil er da dieses Glasfläschchen findet.

Speaker: Ja, nee, ich fand das nett.

Speaker: Ich hab mich an dem Seetang nicht gestört.

Speaker: Keine Ahnung, das Fläschchen hätte wahrscheinlich auch ohne Seetang, hätte das für ihn ein bisschen Sinn gemacht.

Speaker: Ja, aber dann hätte es ja jemand vom Schiff sein können, der da irgendwas gemacht hat.

Speaker: So war es jemand, der dahingeschwommen ist.

Speaker: Das will uns doch der Seetang sagen.

Speaker: Ich bin der Meinung, ein Sherlock Holmes oder vielleicht, weil es ja auch ein amerikanisches Kriegsschiff ist, ein Van Dusen hätte hier deutlich cooler reingepasst in diese kurze Szene.

Speaker: Aber die waren gerade nicht da.

Speaker: Ja, das wissen wir ja.

Speaker: Wir wissen ja auch, dass Van Dusen nicht auf Schiffen gut aufgehoben ist, wenn man sehen.

Speaker: Aber das ist ja was ganz anderes.

Speaker: Trotz alledem passt es für mich nicht zu einem Abenteurer, der das so deduktiv und scharfsinnig runterlöst, das Rätsel.

Speaker: Ja, aber tatsächlich ist es ja auch egal, wie kompliziert das Rätsel ist und wie lächerlich die Lösung ist, denn wir haben Alarm.

Speaker: Alarm löst jedes Plotloch, weil wir können einfach die Handlung unterbrechen.

Speaker: Und ja, das Monster greift an.

Speaker: Und hier kommt mein persönliches Lieblingsmusikstück, diesem ganzen Hörspiel.

Speaker: Denn wir hören, wenn wir genau hinhören, so ein bisschen den weißen Highscorer angedeutet.

Speaker: Das hat auch gleich eine Stimmung erzeugt.

Speaker: Da kommt was aufs Schiff zu.

Speaker: Da ist ein riesen Kielwasser, was das hinter sich herzieht.

Speaker: Vielleicht sieht man schon so wie so eine Finne.

Speaker: Ganz großartig gemacht.

Speaker: Ja, wir kommen an Deck an und plötzlich stehen Aouda und Passepartout neben Phileas.

Speaker: Ja, wahrscheinlich sind jetzt alle nach draußen gelaufen gekommen.

Speaker: Das ist schon okay.

Speaker: Was macht man auf so einem Kriegsschiff?

Speaker: Man greift das Seeungeheuer erstmal an.

Speaker: Was macht das Seeungeheuer?

Speaker: Es greift natürlich zurück an.

Speaker: Aouda fällt von Bord und Phileas und Passepartout direkt hinterher.

Speaker: Also nicht direkt, erst Phileas direkt und Passepartout hat einen ganz kurzen Dialog mit Ned Land, erklärt ihm halt, ja, das ist halt mein Chef und springt hinterher.

Speaker: Und Ned Land beendet die Szene mit dem glorreichen Satz, diese Europäer sind alle verrückt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das geht weiter.

Speaker: Ein bisschen Obelix-Feeling.

Speaker: Bevor wir uns von Ned Land verabschieden,

Speaker: Ganz kurz.

Speaker: Oder auch Butch Coolidge, John McLean, Mr. Church, Pedro de Pascas, He-Man, Ivan Drago, Christopher Columbus, Obelix, Portos, Edmond Dantes, Snake Plissken, Ego, Hannibal Lecter oder auch Captain Nemo.

Speaker: Also da haben wir schon wieder die nächste.

Speaker: Denn den hat er bei die Liga der außerordentlichen Gentlemen synchronisiert.

Speaker: Also von daher, der hat He-Man synchronisiert.

Speaker: Also ist der Mann sowieso...

Speaker: Und Obelix, deswegen auch da passt es ja wieder.

Speaker: Da schließen sich mehrere Kreise.

Speaker: Genau, also ein schöner Querverweis, Christopher Columbus und Obelix haben einen popkulturellen Zusammenhang.

Speaker: Aber ich finde wieder sehr schön am Schluss, wie die Musik so in Wellengeräusche übergeht und dann die drei auf einem Wrackteil außer Sicht der Abraham Lincoln dann so vor sich hin treiben, unterhalten sich so ein bisschen.

Speaker: Ja gut, und dann plötzlich taucht halt die Nautilus auf.

Speaker: Wir alle wissen mittlerweile, ja, das ist die Nautilus und ja, ihr liegt da gerade obendrauf, ihr Trottel.

Speaker: Und das schlussendlich.

Speaker: stellen sie dann auch fest, dass sie auf der höchsten Zinne eines Turmes liegen und gar nicht auf einem Wrackteil geschwommen sind.

Speaker: Und zwei Männer in blauen Uniformen mit Steampunkgewehren neben die drei gefangen.

Speaker: Und das war dann auch die sechste Szene schon, die mit getragener Zwischenmusik, wie ich mir notiert habe, endet.

Speaker: Und wir kommen jetzt in diese stählerne Bestie hinein, wenn ihr nicht noch zum obendrauf rumliegen irgendwas Wichtiges sagen möchtet.

Speaker: Auf jeden Fall muss auf dem Wrackteil noch ein Teil des Namens des Schiffes sein.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Sonst gilt es nicht.

Speaker: Und es muss Seetank dran sein, ganz wichtig.

Speaker: Seetank, unbedingt.

Speaker: Was ich ganz interessant finde, ist, dass Phileas mega cool ist.

Speaker: Die sind da im Wasser.

Speaker: Auf jeden Fall sagt der Leute, keine Sorge, der Ned hat ja gesehen, wie wir von Bord sind.

Speaker: Die werden bestimmt umdrehen.

Speaker: Ich glaube, die haben gerade anderes zu tun, als umzudrehen, wenn die gerade zweimal, zweimal wurde die Abraham Lincoln, glaube ich, von der Nautilus gerammt und die versenkt ja auch Schiffe damit.

Speaker: Also die haben jetzt gerade was anderes zu tun, als da so drei Zivilisten, die von den zwei ja freiwillig von Bord gesprungen sind, da zu retten.

Speaker: Aber ja, Phileas hat gute Argumente, warum das ein U-Boot sein kann.

Speaker: Da habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht.

Speaker: Oh, ja.

Speaker: über U-Boote.

Speaker: Ja, im Endeffekt möchte ich nur ein paar Kuriositäten darüber erzählen, weil schon in der Antike Aristoteles hat sich schon mit dem Thema Tauchen beschäftigt.

Speaker: Auch Alexander der Große hat Versuche mit Tauchglocken angefangen.

Speaker: Also der Wunsch, sich unter Wasser länger als mit der eigenen Lungenkraft aufzuhalten, war schon immer ein großer Traum der Menschen.

Speaker: Tatsächlich, 1801 hat Robert Fulton eine Nautilus gebaut.

Speaker: Also die Nautilus gab es praktisch zu dem Zeitpunkt schon, war ein Vier-Mann-U-Boot mit Handkurbelantrieb und einem Druckluftsystem.

Speaker: Jules Verne wird ja eigentlich nachgesagt, dass er viele Dinge vorausgesehen hat.

Speaker: Das hat er gar nicht getan, sondern er hat tatsächlich auf bereits existierende Dinge zurückgegriffen.

Speaker: Er hat sehr viele auch wissenschaftliche Zeitungen gelesen, Zeit seines Lebens.

Speaker: Er wusste von diesen Konstruktionen von U-Booten und er hat die Sachen, die zu dem Zeitpunkt noch nicht zu 100% funktioniert haben, einfach veröffentlicht.

Speaker: in die Zukunft ein bisschen weiter gedacht.

Speaker: Und das ist eigentlich seine eigentliche Gabe gewesen und nicht, dass er irgendwie ein Visionär war, der in die Zukunft schauen konnte.

Speaker: Ein bisschen weiter gesponnen.

Speaker: Weiter gesponnen, genau.

Speaker: Aber eine schöne Eigenschaft, ja.

Speaker: 1864 gab es die CSS H.L.

Speaker: Huntley und das war das erste U-Boot, was ein anderes Boot versenkt hat.

Speaker: Ein Jahr später gab es das erste funktionsfähige U-Boot, was selber auftauchen konnte.

Speaker: Das war der Submarine Explorer von Julius Kröhl und hauptsächlich war dieses U-Boot dazu gedacht um Muscheltaucher.

Speaker: nach unten zu bringen, die dann durch diese kleinen Luken unten im Wasser abtauchen konnten, um wieder Luft zu holen.

Speaker: Das wurde dann aber mehrere Jahre später unter Wasser dann erst wiederentdeckt, weil die sind alle an der Taucherkrankheit gestorben unter Wasser.

Speaker: Ja, und im Zweiten Weltkrieg ging es ja dann praktisch mit den U-Booten so richtig los, als die Deutschen halt gesehen haben, dass man mit günstig gebauten kleinen U-Booten viel mehr Schaden machen kann, als mit diesen riesen Mega-Kriegsschiffen.

Speaker: Das war halt die Hochzeit der U-Boote.

Speaker: Mittlerweile sind U-Boote ja, glaube ich, eher so eine mobile Raketenabschussbasis.

Speaker: Weiter im Text, bitte.

Speaker: Ja, die nächste Szene.

Speaker: Wir sind jetzt in der stählernen Bestie.

Speaker: Denn es ist wahrscheinlich noch nicht bei allen angekommen, dass das ein U-Boot ist.

Speaker: Also es ist immer noch eine stählernen Bestie.

Speaker: Und jetzt habe ich zwei verschiedene James-Bond-Vibes.

Speaker: Und zwar zum ersten werden sie in einen Duschraum mit frischer Kleidung gebracht.

Speaker: Da habe ich ganz heftige Dr. No-Vibes, wo sie dann in dieses Dekontaminations-Dingsi kommen und auch frisch mit Klamotten und so ausgerüstet werden.

Speaker: Aber da war der Bond mit seinem Mädel nur zu zweit.

Speaker: Richtig, richtig.

Speaker: Aber hier spielt ja der Passepartout auch zu dem Zeitpunkt keine große Rolle und ist eher unsichtbar.

Speaker: Und dann werden sie zu Tisch bei Nemo gebracht und das wird geistreich geplänkelt.

Speaker: Und das hat was von Bond, der irgendwann mal zu Blofeld gebracht wird.

Speaker: Und dann beide sind unfassbar kultiviert und betonen sich fürchterlich, wie großartig das alles ist und was sie für tolle Hechte sind.

Speaker: Und einfach wie kultiviert sie sind.

Speaker: Dann wird Delfinleber und Meeresschildkröte gereicht bei Tisch, um einfach zu zeigen, dass der Nemo und seine Crew von Dingen aus dem Meer leben und eigentlich mit dem Land nicht mehr viel zu tun haben.

Speaker: Und jetzt kommt der Klassiker, schmeckt interessant.

Speaker: kommt als Kommentar.

Speaker: Und das hat meine Oma auch immer gesagt, wenn ihr was nicht geschmeckt hat, aber sie das irgendwie positiv wertschätzen wollte.

Speaker: Also, dass die Delfinleber und die Meeresschildkröte schmecken interessant.

Speaker: Wir lernen in dieser unfassbar langen Szene noch, dass auch Aronax die Gastfreundschaft, ihr hört die Airquotes von Nemo, genießt.

Speaker: Wobei er es tatsächlich genießt.

Speaker: Und wir wissen am Ende dieser Szene, dass niemand wieder die Nautilus lebend verlässt.

Speaker: Und dann kommt eine gladiatorenähnliche Musik, wo ich dachte, wow.

Speaker: Niemand, der dieses Schiff betreten hat, wird dieses Schiff verlassen.

Speaker: Es sei denn mit den Füßen voran.

Speaker: Klassisch.

Speaker: Jetzt hängen die den also, wenn sie ihn durch die Luke nach oben rausgeben, an den Füßen nach oben und zerrt den so hoch.

Speaker: Das ist Kapitän Nemo, den ich aber auch eigentlich super gesprochen finde.

Speaker: Klaus-Dieter Klebsch.

Speaker: Wobei ich bin natürlich immer noch großer Fan von dem Europa-Hörspiel, dem 20.000-Meil unter dem er da ist.

Speaker: Hallo, Horst Frank kann man nicht ersetzen.

Speaker: Hallo.

Speaker: Er beschreibt sich selber als Entdecker, Erfinder und Philanthrop.

Speaker: Tony Stark.

Speaker: Und bei Philanthrop müssen wir dazu sagen, es ist kein Briefmarkensammler.

Speaker: Das ist der Menschenfreund Philanthrop.

Speaker: Ich habe das extra nochmal gegoogelt.

Speaker: Das wissen alle, die das hier hören.

Speaker: Keine Angst.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also es war jetzt eine Wiederholung für mich.

Speaker: Gut.

Speaker: Denn ich habe tatsächlich bis heute mir das immer überhört, das Wort.

Speaker: Aber es ist ja, ja, es ist halt ein netter Mensch.

Speaker: Er ist ein Abenteurer und sammelt Briefmarken.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Schon klar.

Speaker: Vielleicht an dieser Stelle noch der Hinweis, dass wir da sehr dicht am Roman sind.

Speaker: Also Nemos Auftritt ist tatsächlich so und man isst auch tatsächlich diese Meeresfrüchte.

Speaker: Und die Reaktion ist auch immer gleich von Passepartout.

Speaker: Oder nicht, aber Passepartout ist jedes Mal gleich.

Speaker: Ja, wobei im Roman übernimmt Ned Land dann die Rolle von Passepartout.

Speaker: Also bis auf, dass eben die drei Personen ausgetauscht wurden, sind wir da relativ dicht am Roman.

Speaker: Nemo ist ja ein Riesenfan von Professor Aronax und nachdem er ihn entführt hat, hat Aronax festgestellt, hier unten in dem Schiff kann er ja alles erforschen, was ihm so mega wichtig ist und ist deswegen jetzt auch ein Fan von Nemo.

Speaker: Ja, so eine schöne Symbiose, die sie haben.

Speaker: Der eine gibt dem anderen die Möglichkeit, das zu erforschen und dafür kann er sich daran erquicken, wie er das da erforscht.

Speaker: Also die beiden sind ein Herz und eine Seele.

Speaker: Das sollte in dem Gespräch selbst Passepartout mitbekommen haben.

Speaker: Wobei schon Phileas Fogg kritisch anmerkt, dass er ja Menschen getötet hat, so gerade mit seinem Boot.

Speaker: Und das ja für einen Philanthropen, wie auch für einen Philatelisten, sich nicht zwingend gehört.

Speaker: Ich bin auch tatsächlich an der Stelle ein bisschen überrascht, wie schnell die dann irgendwie sich alle miteinander verstehen und wie schnell der...

Speaker: der Phileas Fogg hinnimmt, dass er erstmal von dem aus hier bleiben soll.

Speaker: Also natürlich hegt er, wie wir nachher sehen, Fluchtpläne, aber er nimmt das völlig hin und sagt, ja, das ist auch eigentlich vernünftig.

Speaker: Also das passt schon.

Speaker: Das wundert mich sehr.

Speaker: Der müsste viel wütender sein.

Speaker: Er will halt sein Geheimnis nicht und das kann ich verstehen.

Speaker: Wobei hier, denke ich mal, ist es nicht ganz so klar zu dem Zeitpunkt.

Speaker: Ich weiß ja nicht, wie es weitergeht.

Speaker: Warum der Kapitän so seine Ansichten hat, das wird ja im Buch sehr, das erklärt er ja wirklich.

Speaker: Und er hat ja da viel dran hängen, warum er die Menschheit so sieht, wie er sie sieht.

Speaker: Erklärt er allerdings nicht in dem Roman 20.000 Meilen unter den Meeren, sondern erst in dem späteren Folgeroman Die geheimnisvolle Insel.

Speaker: Da wird eigentlich der Hintergrund von Kapitän Nemo erst wirklich aufgeklärt.

Speaker: Aber wie gesagt, der Mann hat ja wirklich Beweggründe hinter seinem Handeln.

Speaker: Und dann sind wir schon wieder in unserer Zelle.

Speaker: Uda und Phileas.

Speaker: Das ist schwierig, ich muss mich auch jedes Mal konzentrieren.

Speaker: Tim hätte ich sofort rausgeschossen, aber ich musste gerade echt überlegen und in meinen Notizen steht nur P. Ich mache mir für die nächsten Aufnahmen so einen großen Zettel, den ich mir hinhänge.

Speaker: Also Phileas zeigt tatsächlich ein wenig Verständnis für Nemo in dem Gespräch mit Aouda vorm Schlafen gehen.

Speaker: Aber er ist auch zuversichtlich, dass sie da irgendwie wieder rauskommen.

Speaker: Sagt aber auch, ohne den Professor werden sie da wahrscheinlich keine große Chance haben.

Speaker: Aber er sagt, naja, ich kann den auch verstehen.

Speaker: Der hat doch hier alles, was er will und der kann doch seine Forschung machen und alles super.

Speaker: Und dann gehen sie auch schon schlafen.

Speaker: Es gehen ja nicht alle schlafen, denn der Passepartout, der findet das unter dem Meeresspiegel völlig blöd und denkt sich, ich gehe mir nochmal schön einen hinter den Rüschen nageln.

Speaker: Der sucht jetzt erstmal einen Schlummertrunk.

Speaker: Schlummertrunk, ja, wir wissen doch beide, wo das dann endet.

Speaker: Ist euch übrigens aufgefallen, dass in der Hund von Berskerville-Folge nicht einmal Alkohol konsumiert wurde, die wir letztens besprochen haben?

Speaker: Das war ja sonst in den Homes, da hast du ja auch immer andauernden Schnaps und hier und da.

Speaker: Nee, im Dartmoor ist das alles zu trist, um da großartig was zu trist.

Speaker: Da brauchst du was Werbendes.

Speaker: Nur so nebenbei.

Speaker: Naja, er stöbert dann so ein bisschen rum, sagt auch noch, es gibt keine Tür, die mich hier irgendwie auffällt und landet im Salon der Nautilus.

Speaker: Plündert erstmal das Schnapsregal und trifft da den Professor, der ihn erstmal gar nicht bemerkt, weil er am Fenster steht und das mehr beobachtet.

Speaker: Ich weiß nicht, wie viel er jetzt mittlerweile dann schon während des Gesprächs getrunken hat, aber er ist auch relativ übermütig und plaudert erstmal so seinen spontanen Fluchtplan aus.

Speaker: Und hier kommt dann der Jabba the Hutt-Moment, denn anscheinend irgendwo...

Speaker: Dann im Regal oder oben auf der Galerie war der Kapitän Nemo und hat das Gespräch halt komplett mitgehört und verdonnert Passepartout halt zur Haftstrafe.

Speaker: Das war's dann.

Speaker: Er wehrt sich da vehement, aber ich glaube, der Professor, also im Endeffekt lässt er ihn ja auch auflaufen.

Speaker: Wir haben sozusagen den ersten, nennen wir weniger Konflikt jetzt, weil so richtig cool findet der Filiers das nicht.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Das wird in der nächsten Szene tatsächlich eskaliert, das Ganze.

Speaker: Es ist zwar jetzt, wie wir von Jules Verne erfahren, geplant, in der Straße von Gibraltar das Verhalten von Katzenhaien zu studieren, was ja durchaus ein edles Ansinnen ist, möchte ich sagen.

Speaker: Friedliche Zwecke, ja.

Speaker: Ja, aber Phileas Fogg findet das irgendwie nicht so gut, dass sein Passepartout festgesetzt wird.

Speaker: Und jetzt kommt so eine Actionszene.

Speaker: Der greift Nemo an, bedroht ihn mit seinem eigenen Dolch,

Speaker: Aber der erste Offizier hat ihn dann selber wiederum im Visier und sorgt für einen Mexican-Stand-Off.

Speaker: Und Fogg gibt nach, denn was anderes kann man ja in einem Mexican-Stand-Off gar nicht machen.

Speaker: Und an dieser Stelle fand ich insgesamt die atmosphärischen Geräusche und die Hintergrundgeräusche Weltklasse.

Speaker: Die waren echt gut abgemischt, nicht zu laut, nicht zu leise, absolut passend.

Speaker: Und wie immer, wenn man eine Situation nicht vernünftig lösen kann, muss man irgendwas Neues eintreten lassen.

Speaker: Und es geht wieder BÄM!

Speaker: Das Schiff wird gerammt und jetzt beginnt deine Bromance.

Speaker: Jetzt hatte ich erst dieses Feeling, als Phileas Fogg dann Nemo aufhilft und ihn hochhebt und jetzt der erste Schritt zur Versöhnung getan ist, obwohl sie sich gerade noch so unerbittlich gegenüberstanden ist.

Speaker: Und jetzt stehen sie sich Gesicht in Gesicht und stellen fest, so scheiße, wir haben gemeinsam einen Feind, das ist es ja auch.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber ich muss auch mal sagen, das ist jetzt für mich kein Tarzan-Moment, weil das würde Tarzan niemals machen, der würde süffisant drohen und sagen, wissen Sie, wenn Sie sich von einem 14-Jährigen gerne die Zähne rausschlagen lassen wollen und das im Krankenhaus erzählen wollen, dann geben Sie sich die Blöße.

Speaker: Aber ich muss dazu sagen, was für ein beschissener Impuls.

Speaker: Was für ein dummer Plan.

Speaker: Das hat noch nie geklappt, außer es machen die Bösen.

Speaker: Gut, ich will jetzt den Nemo nicht als Bösen darstellen, aber er ist halt eher neutral.

Speaker: Ist ja eher so ein chaotisch-neutraler, weil rechtschaffend gut ist der ja nicht.

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, also auf jeden Fall ein wirklich hilfloser Plan.

Speaker: Aber naja, egal.

Speaker: Dann kommt auch der Professor dazu und lässt sich diesen Angreifer beschreiben und kommt zu dem Schluss, es ist ein Riesenkeimer.

Speaker: Habe ich mich da verhört?

Speaker: Denn ich war der Ansicht, dass... Tarzan hätte ich fast gehört.

Speaker: Wenn ich in folgenden Folgen dabei bin, werde ich das nie wieder sagen.

Speaker: Ich war der Ansicht, dass Phileas vor dem Professor auf die Idee kommt, dass das ein Riesenkalmar ist und dann wird noch was über Sepidek gescheißert.

Speaker: Aber ihr seid sicher, das war der Professor, der das sagt?

Speaker: Dann wäre ich beruhigt.

Speaker: Aronax lässt sich das Monster beschreiben, habe ich mir notiert.

Speaker: Genau, aber ich dachte, dass dann von der Stimme her das Fock gewesen wäre.

Speaker: Aber egal, ich hoffe, ich irre mich, denn das wäre wieder echt unerfreulich.

Speaker: Ja, denn natürlich muss der die Fachkraft für sowas erkennen, was wir da für ein Tier haben.

Speaker: Also ein Cephalopoden, sagt er noch.

Speaker: Und da dachte ich mir, was ist ein Cephalopode?

Speaker: Na, habt ihr eine Ahnung?

Speaker: Ja, krankenartige natürlich.

Speaker: Kopfhüßler.

Speaker: Kopfhüßler, ja.

Speaker: Erstmal ein Fakt, das sind keine Tentakel, sondern Arme.

Speaker: Der Kaimar hat zwei Tentakel, das sind die längeren.

Speaker: Das sind wirklich, also wie wir sie dann als Arme benutzen würden, so benutzen die diese Tentakel.

Speaker: Und der Rest ist dann sofort Bewegung.

Speaker: So für Autoschlüssel und um Cola-Flaschen aufzumachen.

Speaker: Genau.

Speaker: Diese Riesenkaimare sind so um die 30, 35 Meter, können die groß werden.

Speaker: Wobei natürlich das meiste davon dann die Fangarme sind.

Speaker: Also der Krake oder auch der Leviathan ist so eine mythische... Der Leviathan ist biblisch, muss ich als Religionslehrer kurz sagen.

Speaker: Das sind halt Weicht... Weichtiere?

Speaker: Ja, Weichtiere.

Speaker: Teile?

Speaker: Moritz, wäre das nicht die richtige Gelegenheit, mal über andere Verfilmungen oder andere Medien nachzudenken?

Speaker: Ich habe tatsächlich erst einmal als Vorschlag, dass ihr euch vielleicht diesen Roman, das sind so Bücher auf so Papier oder auf euren Readern, 20.000 Meilen unter dem Meer von einem gewissen Jules Verne durchlesen könnte, der in den Jahren 1869-70 erschienen ist.

Speaker: Dann, es wurde schon auf die 54er-Disney-Verfilmung mehrfach hingewiesen mit James Mason, Kirk Douglas und dem fastdeutschen Peter Lorre.

Speaker: Also kann man sich geben.

Speaker: der, wie Stefan eben schon hinwies, Conseil und nicht passe partout ist natürlich, wenn wir beim echten 20.000 Meilen unter dem Meer sind.

Speaker: Dann auch mein nächster Tipp, wo das Ganze dann schon ein bisschen freier bearbeitet wird, wurde schon genannt.

Speaker: Ich hatte nämlich mir extra heute nochmal die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen von 2003 angeguckt.

Speaker: Für die jüngeren Leute, das ist so eine Art...

Speaker: Marvel-Superhelden-Film in einem sehr frühen Stadium, wo auch die CGI-Effekte noch nicht so richtig gut sind.

Speaker: Aber was die Marvel-Filme für Comics machen, nämlich ganz viele Klischees zusammenrühren und eine coole Story machen mit viel Entertainment, machen die einfach für Literatur.

Speaker: Denn da kommt alles Mögliche drin vor, was ihr euch nur wünschen könnt.

Speaker: Also kann ich empfehlen.

Speaker: Und wir hatten schon gesagt, Sean Connery kommt drin vor und alles ist gut mit Sean Connery.

Speaker: Was man definitiv auch sich anhören muss, wurde auch schon heute genannt, das Hörspiel von Europa von 77, definitiv ein Klassiker.

Speaker: Jetzt habe ich zwei neuere Hörbücher, die vielleicht noch nicht alle können und zwar wurde es einmal 2009 für Audible von Jürgen Kluckert eingesprochen, kann man sich mal geben.

Speaker: Und in einer moderneren, sprachlich moderneren Fassung, also einer Neuübersetzung 2012, nochmal von David Nathan.

Speaker: Auch dem kann man immer gut zuhören.

Speaker: Und auch die Übersetzung ist ein bisschen fresher und nicht mehr so 19.

Speaker: Jahrhundert mäßig.

Speaker: Und was ich euch an völlig Abwegigem noch präsentieren möchte, ist, ihr habt vielleicht schon in der Hund von Baskerville-Folge gehört, dass ich ein bisschen vom Fantasy-Rollenspiel herkomme.

Speaker: Und da gibt es als großes deutsches Spiel das Schwarze Auge.

Speaker: Und für das Schwarze Auge gibt es ein paar große, berühmte Abenteuer oder halt auch Serien von Abenteuern.

Speaker: Und eines davon ist die Phileason-Saga.

Speaker: Die es sowohl in mehreren Abenteuern und auch mehreren Auflagen gibt Aber es gibt es auch in zwölf Romanen In einer neuen Fassung von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Speaker: Die Phileason-Saga möchte ich euch sehr empfehlen.

Speaker: Da haben wir im Norden von Aventurien, der Welt des Schwarzen Auges, die beiden Kontrahenten Beon der Blender und Aslife Phileason, der überraschenderweise von seinen Freunden Fogwolf genannt wird, die gegeneinander in einem großen Rennen quer durch Aventurien antreten.

Speaker: Und auch da werden immer wieder...

Speaker: Motive aufgegriffen.

Speaker: Also die Filia Sonsaga in zwölf Bänden könnt ihr euch definitiv mal ansehen und mal reinlesen.

Speaker: Warnung, im ersten Band ist direkt eine ziemlich eklige, ziemlich lange Szene mit sexueller Gewalt, wo ich eigentlich schon aufgeben wollte.

Speaker: Aber nachdem ich dann 70 Seiten überblättert habe,

Speaker: ging es und das kam dann in den anderen Bänden auch nicht mehr so vor.

Speaker: Da wollten sie wahrscheinlich direkt die Leidensfähigkeit des Publikums testen, wie viel wir gewillt sind zu ertragen.

Speaker: Aber mein kleiner Geheimtipp, die Phileason-Saga von Hennen Corvus.

Speaker: Demnächst auf deinem Discord-Channel.

Speaker: Jawohl.

Speaker: Korrekt.

Speaker: Und es gibt mindestens 21 Comics von 20.000 Mal unter dem Meer.

Speaker: Hast du einen Griff bereit?

Speaker: Ich hätte mehrere Griff bereit.

Speaker: Du müsstest halt rumwandern.

Speaker: Ja, weil muss ich nicht.

Speaker: Gibt es denn einen, den du empfehlen könntest?

Speaker: Weil Comics sind auch mein Ding, aber in dem Bereich habe ich noch keine gelesen.

Speaker: Ja, es ist immer so eine Sache.

Speaker: Im Original ist der Roman ja in zwei Bänden erschienen und der ist sehr umfangreich und so ein Comic mit zwischen 30 und vielleicht knapp 100 Seiten muss dann doch an der einen oder anderen Stelle kürzen.

Speaker: Ja, es gibt die illustrierten Klassiker aus Amerika.

Speaker: Es gibt die spanische Version, der Verlag heißt Bruguera.

Speaker: Das sind so klassische Geschichten, die alle auf 30 Seiten erschienen sind, aber auch sich recht dicht am Original halten.

Speaker: Also die sind bei Bastai erschienen, als, wie hießen die, Bastai-Welt-Bestseller.

Speaker: Jeder Comic hat seinen eigenen Charme.

Speaker: Und letztens sind erst zwei verschiedene, also im letzten Jahr sind zwei verschiedene 20.000 Malen Comics nochmal neu erschienen.

Speaker: Suche ich nochmal raus, welcher Verlag und welche Autoren das gewesen sind.

Speaker: Okay.

Speaker: Dann haben wir das werbetechnisch schon mal so abgedeckt, dass wir da auch ein bisschen Unterstützung durch die Handelshäuser bekommen.

Speaker: Was?

Speaker: Kriegen wir Unterstützung?

Speaker: Geil.

Speaker: Das muss man mir mitteilen.

Speaker: jetzt da an Verkäufen reingeht, das muss ja dann eindeutig auf uns... Das geht an uns.

Speaker: Ja, das ist ja dann... Richtig, so ein bisschen Provision muss da jetzt drin sein.

Speaker: Wenn wir gerade schon bei den Sachen dabei sind, dann würde ich gerne noch zwei weitere Hörspiele empfehlen.

Speaker: Also auch ich liebe die Europa-Version inklusive der Fortsetzung mit der geheimnisvollen Insel.

Speaker: Ich liebe aber auch die Version von PEG.

Speaker: Ich meine, Peter Volken hätte da Regie geführt.

Speaker: ähnliches Erscheinungsjahr, also auch so Mitte der 70er, Mitte, Ende der 70er.

Speaker: Auch da gibt es eine Fortsetzung, die geheimnisvolle Insel.

Speaker: Und dann vielleicht auch noch als Fact dazu gesagt, das Hörspiel 20.000 Meilen unter dem Meer, produziert vom Hörverlag und vom, ich glaube,

Speaker: WDR, nee MDR war es, das erste Hörspiel in Dolby Digital auf Deutsch.

Speaker: Aus dem, ja, gucke ich gleich mal nach.

Speaker: Nee, sag's jetzt.

Speaker: 2003.

Speaker: Walter Adler hat Regie geführt und Gottfried Ion spricht den Aronax und Ernst Jacobi den Nemo.

Speaker: Auch schön.

Speaker: Ja, die Hörverlage Literaturhörspiele sind oft sehr, sehr gut.

Speaker: Drei Stunden, 178 Minuten noch dazu.

Speaker: Es gibt eine DVD-Version, also in Dolby Digital, mit knapp 180 Minuten.

Speaker: Und es gibt die als Doppel-CD und die geht tatsächlich nur 141 Minuten.

Speaker: Das heißt, die DVD ist 40 Minuten länger.

Speaker: Das nur so.

Speaker: Darf ich beim Wassereinbruch wieder loslegen?

Speaker: Denn jetzt kommt meine Lieblingsszene, unabhängig davon, dass es eine mit viel Action ist.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Pass auf, denn jetzt dringt Wasser in die Nautilus ein und Nemo befiehlt aufzutauchen, was von tragischer Musik mit Bläserunterstützung untermalt wird und uns in die nächste Szene schwemmt.

Speaker: Denn jetzt sind sie aufgetaucht.

Speaker: Der Kraken scheint irgendwie weg zu sein.

Speaker: Jules Verne schildert die chaotische Situation.

Speaker: Nemo, Aruda, Phil steigen nach draußen.

Speaker: Alles ist schön und gut.

Speaker: Auch ein Blue Shirt ist dabei.

Speaker: Wir wissen ja, die haben blaue Uniformen.

Speaker: Und da ahne ich auch schon Schlimmes.

Speaker: Das kann nicht gut enden.

Speaker: Da muss noch was passieren.

Speaker: Und

Speaker: Aronax hätte gerne einen Riesenkalmar aus der Nähe betrachtet.

Speaker: Alter, habe ich gedacht, sag doch sowas jetzt nicht noch, du Dämel.

Speaker: Und zack, wenige Sekunden später ist der Matrose tot, läuft alles.

Speaker: Ja, aber Aronax hat seinen Willen.

Speaker: Das ist alles für den Professor.

Speaker: Oh, ich habe mir Aro notiert und Aruda gesagt, natürlich ist Aronax mit oben und nicht Aruda, damit das nicht nachher bösartige Kommentare und

Speaker: Zuschriften gibt.

Speaker: Nee, die hat wirklich nichts gemacht in der Szene.

Speaker: Genau, die hat eigentlich noch nie was gemacht, aber da wollte ich später drüber reden.

Speaker: Darf ich kurz noch mal eingreifen?

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: In der Szene, als es zum Auftauchen geht, wir haben alle das Boot gesehen.

Speaker: Wir alle, die sind das Boot-Vibe, wo sie alle sich irgendwie, gut, jetzt beim Abtauchen rennen sie ja alle nach vorne, aber wie sie sich alle beim Alarm auftauchen, wie sie sich alle festhalten, ich konnte mir das dadurch echt in dem Schiff gut vorstellen, wie das jetzt gerade aufwärts geht.

Speaker: Tatsächlich hast du völlig recht, aber hatte ich überhaupt nicht.

Speaker: Wahrscheinlich war das für mich die falsche Musik dabei.

Speaker: Da hätte die Soundregie was anderes spielen können, was mehr an das Boot erinnert.

Speaker: Das ist offensichtlich gewesen, glaube ich.

Speaker: Ja, aber komm, beim Weißen Hai, das war wohl auch extremst offensichtlich.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Nein, man hätte es ja nur so leicht anspielen können.

Speaker: Irgendwie so zwei, drei Takte, die dann gepasst hätten.

Speaker: Aber ja, du hast völlig recht.

Speaker: Das passt super.

Speaker: Tatsächlich denke ich, wenn es um U-Boot geht, immer an U96.

Speaker: Also das ist halt irgendwie so fest verankert.

Speaker: Ja, und dann...

Speaker: Dann kommt der Nemo ist der Mega-Held-Moment.

Speaker: Er sagt, kommt Leute, ab unter Deck, zieht sein Messer und will den anderen Deckung geben, während sie sich in der Luke verkrümeln dürfen.

Speaker: Und das hätten wir doch alle von Filiason erwartet, eigentlich, dass der das macht.

Speaker: Aber nein, du hast recht, Nemo zeigt sich als guter Gastgeber und beschützt seine Gäste.

Speaker: Ja, aber vom Hollhelden-Faktor bisher hätte unbedingt Filiason sich da hinstellen müssen und mit einem Taschenmesser... Ja, noch viel, viel besser.

Speaker: Ja.

Speaker: Der wird von dem Tentakel gepackt und zieht ihn unter Wasser.

Speaker: Alle sind erst mal so ein wenig geschockt.

Speaker: Filias will den jetzt erst mal nicht aufgeben.

Speaker: Der Krake taucht auf der anderen Seite des Schiffes wieder auf.

Speaker: Filias greift sich die Harpune von dem Blue Shirt, weil das war seine Funktion.

Speaker: Ohne ihn wäre da nämlich keine Harpune gewesen.

Speaker: Und stürzt sich auf den Kraken und harpuniert ihn einfach so.

Speaker: In das schwarze, bösartige Auge des Ungeheuers.

Speaker: Denn wir wissen ja, dass so ein großes Tier nur Böses im Schilde führt.

Speaker: Er springt ins Wasser und rettet den Kapitän, zieht ihn an Bord.

Speaker: Und jetzt bin ich was auf der Spur, passt auf.

Speaker: Denn als er ihn rettet, stellt er fest, dass Nemo keinen Puls hat und blau anläuft.

Speaker: Phileas Fogg schlägt vor, beziehungsweise gibt die Kommandos.

Speaker: Er macht die Mund-zu-Mund-Beatmung und Aronax die Herzmassage.

Speaker: Aber, meine Liebe, meine Lieben...

Speaker: Diese Form der Wiederbelebung wurde erst in den späten 60er Jahren des 20.

Speaker: Jahrhunderts von Dr. James Illam und Dr. Peter Safar entwickelt und außerdem pumpt Phileas einen Tacken zu schnell.

Speaker: Der ist deutlich schneller als Staying Alive, also ich weiß es ganz genau.

Speaker: Stimmt, das gab es noch gar nicht, Staying Alive, das war viel später.

Speaker: Genau, das kommt noch dazu.

Speaker: Ich weiß nicht, welche Melodie man sich damals vorgestellt hat, aber das geht so nicht.

Speaker: Ich habe euch enttarnt.

Speaker: Es gab da noch nicht diese Wiederbelebung.

Speaker: Aber musikalisch und von der Beschreibung von Jules Verne her ist die Szene wirklich verdammt stark.

Speaker: Ich sage das nur sehr ungern, weil das Ganze ja schon so schnöselig begonnen hat.

Speaker: Aber mittlerweile bin ich drin.

Speaker: Ich habe auch mich schon lange konzentriert und nicht mehr Tarzan gesagt.

Speaker: Also das hat mich langsam reingezogen, das Ganze.

Speaker: Es gab auch dann seit dem letzten Tarzan keine Tarzan-Momente mehr.

Speaker: Er hat sich wirklich ein bisschen gefangen in der Folge.

Speaker: Ja.

Speaker: Hier an der Stelle, bevor wir in die nächste Szene und dem Ende entgegenspringen, kommen wir dann zu der Kategorie, die ich hier für übergreifend für alle...

Speaker: Folgenbesprechungen machen möchte.

Speaker: Und zwar gibt es ja, ja, der SSP macht das auch, die haben so eine Playlist auf Spotify und ich würde hier gerne auch in unserem Podcast immer mal, wenn ich ein passendes Lied zu einer Folge habe, das auch dann in eine Playlist tun.

Speaker: Und das kann auch generationenübergreifend sein.

Speaker: Tatsächlich Lied Nummer eins für diese Folge ist natürlich Beatles mit Yellow Submarine.

Speaker: Das ist aber der offensichtliche Catch natürlich, denn ich habe da noch was und ich weiß, Moritz kennt und ich denke, du magst die auch, diese Band, denn da gibt es nämlich ein ganz besonderes Lied, was hier zu dieser Situation nämlich auch unheimlich gut passt.

Speaker: Ich zitiere, denn will dir ein Kraken an den Kragen, dann gehst du besser schnell an Land, denn in dem Magen von einem Kraken lebt sich nicht besonders lang.

Speaker: Leg dich nicht an mit dem Leviathan, Mr. Hurley und die Pulveraffen.

Speaker: Oh ja, doch, doch, doch.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich hätte es jetzt nicht spontan gewusst, aber großartige Band für alle Leute, die auf irgendwas Piratiges stehen.

Speaker: Schlag zu.

Speaker: Ich denke mal, das ist auch der dramatischste und größte Moment in dem Hörspiel, wenn wir den so mit dem Finger drauf zeigen müssen.

Speaker: Wir sind auch ganz dicht am Roman, nur Phileas Fogg, die Rolle, wird dann von Ned Land gespielt.

Speaker: Und da finde ich in dem Fall natürlich die Charakterentwicklung, die sich daraus ergibt oder diese konsequente Charakterführung, noch viel stärker.

Speaker: Denn Ned Land ist ja ein ganz großer Nemo-Hasser.

Speaker: In dem Buch will er ja unbedingt weg, aber trotz alledem rettet er ihm das Leben, weil er halt menschlich ist.

Speaker: Das hat mir als Kind in dem Europa-Hörspiel auch immer so der Moment, den ich immer so am schönsten fand.

Speaker: Aber hier ist es natürlich so das Besiegeln der Mega-Bromance, denn jetzt ist alles anders.

Speaker: Nachdem er ihn da aus dem Wasser gefischt hat, übergibt Nemoden den goldenen Schlüssel zur Nautilus und sagt, Leute, fünf Tage später nach dem Angriff jetzt, die Schäden sind hier einigermaßen beseitigt, wir können weiterfahren und wenn ihr Bock habt, lasse ich euch bei der nächsten Gelegenheit natürlich an Land raus.

Speaker: Und das tut er im Roman auch nicht, also da verlassen wir jetzt die Spur.

Speaker: Ja, aber der Professor, der will definitiv bleiben.

Speaker: Ihr habt da noch einen Brief für meine Nichte.

Speaker: Die es im Buch nicht gibt.

Speaker: Aber das finde ich schon ganz schön, dass er wenigstens mal Bescheid sagt, wo er ist.

Speaker: Das zeigt aber auch den Professor, den ich ja nebenbei, der spielt auch bei Offenbarung 23, der spielt auch ganz oft diese verwirrten, kauzigen Typen.

Speaker: Und der passt da genau rein.

Speaker: Also wäre eigentlich ein super Professor Bienenlein an der Stelle.

Speaker: Ja.

Speaker: Er würde genauso dahin passen.

Speaker: Ja, er geht da voll in seinem Ding auf und er möchte da halt bleiben.

Speaker: Und wir haben so ein bisschen diesen Abschieds-Vibe.

Speaker: Monster of the Week ist erledigt und die gehen jetzt ihrer Wege und der Professor bleibt da.

Speaker: Wir lösen das auf und es gibt das nächste Abenteuer.

Speaker: Ängste.

Speaker: Denn plötzlich ruft Flash Gordon den Kapitän auf die Brücke.

Speaker: Also Lutz Mackenzie.

Speaker: Ja, und sie haben was entdeckt.

Speaker: Komm, du darfst es sagen.

Speaker: Los, tu's.

Speaker: Eine Unterwasserstadt auf dem Meeresgrund.

Speaker: Bikini Bottom.

Speaker: Nein.

Speaker: Was sie im Moment kaputt gemacht haben.

Speaker: Das wollte ich auch ganz bewusst.

Speaker: Wir sind vor Atlantis.

Speaker: Jetzt stelle ich mir die klare Frage, wo ist das Grab von Myxin, wo ist der Schwarze Tod?

Speaker: Aber dazu in einem anderen Podcast.

Speaker: Ja, sie haben Atlantis gefunden und dann geht der Abspann los.

Speaker: Also es ist so ein richtiges, oh, wir sind vor Atlantis und Schnitt finde ich aber gut.

Speaker: Christian Brückner meldet sich dann nochmal als Schülvern und sagt, ja, ich muss leider mich verabschieden, aber lädt gleichzeitig ein zur nächsten Folge und ja, wir sind gespannt, wie es dann weitergeht.

Speaker: Ich finde übrigens, dass diese Folge gegenüber den anderen Folgen eigentlich ein Zweiteiler ist.

Speaker: Das wissen wir ja noch nicht.

Speaker: Also ich.

Speaker: Also um da nochmal, also um das zu sagen, ich höre ja die Hörspiele aus diesen ganzen Serien, die wir jetzt besprechen, alle das erste Mal.

Speaker: Ich habe aus jeder Serie die erste Folge gehört, teilweise jetzt auch mehrfach, um mich auch vorzubereiten, aber ich habe die von keiner Serie, außer von Dracula, glaube die ersten vier und, aber das ist Jahre her von Jules Verne, ich glaube vier Folgen oder was.

Speaker: Ich kann mich nicht wirklich, ich habe die einmal gehört, jede.

Speaker: Die ersten vier oder fünf Folgen.

Speaker: Von daher freue ich mich wirklich, wie es weitergeht.

Speaker: Ich habe keine Ahnung, ich habe keine Erinnerung mehr daran.

Speaker: Ich habe die so nebenbei gehört und bin wirklich gespannt, denn ich spoiler schon so ein bisschen in mein Fazit, aber mir hat das echt gut gefallen.

Speaker: Es hat mich wirklich, es hat mich gecatcht.

Speaker: Aber das machen wir einfach dann gleich im Fazit.

Speaker: Bei mir tatsächlich das Gleiche.

Speaker: Ich bin durch Zufall hier über die Folge gestolpert, als ich mal wieder durch meinen Account dieses großen Online-Streaming-Dingsis zappte und fand die interessant, war von einigen Dingen irritiert, aber insgesamt sehr angetan und die

Speaker: Ich freue mich jetzt auch, mich mal ab und zu bei euch vielleicht so alle drei, vier Folgen, fünf Folgen reinzuzacken und zu gucken, dass ich euch ein bisschen nerven kann bei euren professionellen Besprechungen.

Speaker: Und was ich noch großartig finde, in dem Jules Verne-Abschluss-Talk, der vorletzte Satz ist, glaube ich, einer, den ich vermutlich ab jetzt an jede Podcast-Folge, die ich mit aufnehme, setzen werde.

Speaker: Und zwar, behalten Sie das Meer im Auge.

Speaker: Und das finde ich großartig.

Speaker: Ich werde das jetzt immer, egal ob der Podcast über Tim und Struppi oder irgendwelche Rollenspielabenteuer ist, ich werde jetzt immer am Schluss sagen, behalten Sie das Meer im Auge.

Speaker: Das wäre auch ein schöner Abschlusssatz beim Weißen Hai Podcast.

Speaker: Ich leie ihn dir auch gleich nochmal zum Schluss aus, wenn du möchtest.

Speaker: Ich bin da echt in Geberlaune.

Speaker: Nein, das ist jetzt deiner, den hast du.

Speaker: Den möchte ich dann aber auch regelmäßig hören.

Speaker: Wenn ich da bin, werde ich das mehr im Auge behalten für euch.

Speaker: Kommen wir doch einfach zu unserem Fazit.

Speaker: Fangen wir einfach mal an.

Speaker: Ich bestimme jetzt den Stefan.

Speaker: Stefan, fängt mal an.

Speaker: Wie hat dir dieses Hörspiel gefallen?

Speaker: Was ist dir so aufgefallen?

Speaker: Das heißt, du willst das kompetente Fazit zuerst haben.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Eine gute Wahl.

Speaker: Also, ich habe mich damals, ich habe es eingangs schon erwähnt, sehr gefreut, dass es eine Jules Verne-Abenteuerserie gibt.

Speaker: Ich sehe die Serie auch so ein bisschen, vor allen Dingen, wenn man sich die Titel der ersten Folgen anguckt oder auch die Cover anguckt oder auch sieht, wer da so mitspricht, sehe das so als eine Abenteuerreise durch die Romane von Jules Verne.

Speaker: Ich habe eben gerade gesagt, das ist so ein Zweiteiler, weil Teil 2 ist tatsächlich auch noch 20.000 Meilen unter den Meeren.

Speaker: Im dritten Teil geht es dann um Robur,

Speaker: Und im vierten Teil um den Stahlelefanten.

Speaker: Und das sind so Dinge, die mich als Jules Verne-Fan echt gecatcht haben und gesagt haben, okay, die Idee dieser Serie ist ja, dass man einen Roman von Jules Verne als gesetzt ansieht.

Speaker: Nämlich »In 80 Tagen um die Welt« hat wirklich stattgefunden.

Speaker: Es gibt einen Phileas Fogg, der hat eine Wette gewonnen, hat auf dieser Wette zwei Gefährten dazu gewonnen, nämlich zum einen seine Frau und zum anderen den Diener Passepartout.

Speaker: Und diese drei Personen reisen jetzt durch das gesamte literarische Werk von Jules Verne.

Speaker: Das war so meine erste Idee.

Speaker: Man verlässt diesen Pfad nachher ein bisschen, um mal einen kleinen Ausblick zu geben.

Speaker: Also nicht alle Folgen haben was mit Romanen von Jules Verne zu tun.

Speaker: Aber ja, als Auftakt in diese Reise durch die Welt von Jules Verne fand ich diese Folge wirklich klasse.

Speaker: Sie hat ja auch einen Cliffhanger.

Speaker: Man will wissen, wie es weitergeht.

Speaker: Inzwischen ist ja auch mehr oder weniger bekannt, ich hoffe, ich spoiler da nicht zu viel, dass vier Folgen immer eine Staffel bilden und dass nach den vier Folgen immer so was wie ein kleiner Abschluss kommt.

Speaker: Also ich bin nach wie vor begeistert von der Serie,

Speaker: bin nach wie vor begeistert von diesen geilen Covern, die jede Folge mit sich bringt und ja, ich freue mich sehr darüber, dass es diese Serie gibt.

Speaker: Moritz, wir sind gespannt.

Speaker: Ja, ich habe als Kind alles weggelesen, was ich gefunden habe.

Speaker: Darunter auch Jules Verne-Sachen, die ich bei meinem Vater, glaube ich, gefunden habe.

Speaker: Und die fand ich super allesamt.

Speaker: Ich liebe Pastiche-Romane.

Speaker: Das sind Romane oder ein literarisches Genre, wo unterschiedliche bekannte Personen oder Orte oder was auch immer zusammengetackert werden und in einer Geschichte vorkommen.

Speaker: Deswegen war ich, als ich auf diese Serie hier traf,

Speaker: schon mal sehr angetan, dachte, das könnte genau mein Ding sein.

Speaker: Also ich mochte zum Beispiel einen Roman, wo Tarzan und Sherlock Holmes zusammen vorkommen, sehr gerne.

Speaker: Nur so als Beispiel.

Speaker: Und als dann noch Tarzan drin vorkam, der unfassbar wunderbar schnöselig sprach, war ich sehr gehuckt.

Speaker: Ich habe vor zwei Dingen Angst.

Speaker: Ich fürchte, dass Aouda entweder die dusselige Kuh oder die Damsel in Distress ist und hoffe, dass das noch verbessert wird, aber habe sehr die Befürchtung, dass Aouda mehr oder weniger hinten rüberkippen wird und fast gar nicht mehr stattfinden wird.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Und ich fürchte, dass Passepartout so der Dödel bleiben wird, der für den Kicherer zwischendurch gut sein soll.

Speaker: Das würde mir auch nicht gefallen.

Speaker: Ansonsten ist dieses Ding saugut produziert.

Speaker: Mir hat die Musik gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen ein bisschen zu lang war.

Speaker: Mir haben die Geräusche gefallen.

Speaker: Das war insgesamt gut komponiert.

Speaker: Man konnte der Handlung super folgen.

Speaker: Also von mir alle sieben Daumen hoch und ich bin gespannt, was in Atlantis passiert und bin froh, dass ich nur minimal gespoilert wurde gerade.

Speaker: Ich war tatsächlich nach dem Hören dieser Folge, nach dem ersten Hören,

Speaker: Kurz davor, die zweite zu hören, aber dachte, ich will das erst nach dieser Aufnahme tun und freue mich jetzt schon sehr drauf.

Speaker: Ich werde das gleich heimlich tun, wenn meine Zeit es gestattet.

Speaker: Ja, da decken sich unsere... Fazits ist super.

Speaker: Fazits, passt als Wort, okay.

Speaker: Also unsere Fazits decken sich da ja dann doch fast eins zu eins.

Speaker: Ich bin, was die Sounduntermalung, die Musik angeht, absolut begeistert.

Speaker: Die eine Stelle war ein bisschen lang, haben wir ja auch schon drüber geredet.

Speaker: Super Sprecher.

Speaker: Auch die kleinen Rollen sind von guten Sprechern besetzt.

Speaker: Ja, die dramatische Umsetzung.

Speaker: Ich meine, klar, das ist schon eine sehr geradlinige Geschichte.

Speaker: Ja, mich hat das gecatcht und ich habe echt Bock auf die weiteren Folgen.

Speaker: Ich teile aber auch so ein bisschen deine Sorgen.

Speaker: Dass Saouda da immer so das Dummchen ist, die im Endeffekt nur dazu da ist, dass man sie irgendwie aus der Gefahrenzone bringt oder die irgendwann mal so ein bisschen einen kurzen moralischen Auftritt hat.

Speaker: Also da wünschte ich mir, dass da auch ein bisschen mehr kommt noch.

Speaker: Ja, und Passepartout sollte heldenhaftiger sein.

Speaker: Also in 80 Tagen um die Welt ist der richtig mutig.

Speaker: Und jetzt ist er so eine Comedy-Figur.

Speaker: Also das wünschte ich mir, dass er da ein bisschen eine Charakterentwicklung hat.

Speaker: Aber es gibt ja genug Platz für eine Charakterentwicklung.

Speaker: Ja, und denen, die sich von dem Tarzan gerede von uns, wir meinen das ja nicht böse.

Speaker: Ganz im Gegenteil.

Speaker: Also eigentlich ist es wirklich eine Hommage an unseren Tarzan-Figuren.

Speaker: weil er es wirklich gut umsetzt.

Speaker: Leider hat der Sascha Dregger halt eine Stimme, die man da wirklich auch so mit verbindet, ähnlich wie halt Oliver Rohrbeck und Justus Jonas.

Speaker: Es sind halt die Paraderollen von denen.

Speaker: Umso schöner, wenn man die Paraderolle auch mit in eine andere Rolle mit reinnehmen kann und der damit auch, wie wir auch am Ende gesehen haben, so ein bisschen Glanz mitverleihen kann.

Speaker: Ich hätte noch eine Info zum Schluss zu diesem Hörspiel.

Speaker: Nur diese erste eine Folge gibt es auch in einer englischen Variante unter dem Titel Kidnapping on the High Seas und gibt es bei Audible.

Speaker: Ich verlinke alle möglichen Hör-, Guck- und sonstige Tipps.

Speaker: Also sind wir alle drei ganz zufrieden mit dem, worüber wir reden durften und freuen uns alle, dass es weitergeht.

Speaker: Moritz, du bist natürlich als Wingman.

Speaker: Nee, wie soll ich sagen?

Speaker: Bist du natürlich dazu verpflichtet und das nicht nur aus Interesse, dich bis zu den Folgen dann auch immer aktuell zu halten, aber ich denke, das sollte ja sein.

Speaker: Natürlich, das tue ich.

Speaker: Ich höre ja auch dann natürlich brav eure Folgen, das ist ja klar.

Speaker: Ich höre ja alle Podcasts, wo ich nicht selber dabei bin.

Speaker: Also alles gut.

Speaker: Ach so, das auch noch.

Speaker: Nein, ich meine nur die Hörspiele.

Speaker: Du musst ja, dass wir dir die Handlung nicht immer erzählen müssen.

Speaker: Nein, ich werde das beides tun, auf jeden Fall.

Speaker: Also ich finde, der Moritz sollte oft dabei sein.

Speaker: Ja, der Moritz ist ein kompetenter und lustiger, aber wenigstens, wenn wir immer voll besetzen, ist für Moritz jede dritte Folge dabei.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Ihr habt Moritz ja auch nicht, ne?

Speaker: Moritz hat es also auch noch nicht gehört.

Speaker: Nein.

Speaker: Dann sind wir ja, dann habe ich ja diesmal, ich würde jetzt natürlich gerne ein, zwei Worte mir irgendwie ausdenken, wie es weitergeht oder was ich mir wünschen würde, wie es weitergeht.

Speaker: Wie kann man das jetzt weiterspinnen bei dir?

Speaker: Dracula gab es zum Glück einen schönen Schnitt und wir hatten so ein paar Hinweise.

Speaker: Der einzige Hinweis, den wir haben, ist, wir haben Atlantis.

Speaker: Und es gibt mir eine große Hoffnung, derer Umsetzung in Hörspielen so superschwierig ist.

Speaker: Und ich hoffe, dass sie es machen.

Speaker: Oder andersrum, ich hoffe, dass wenn sie es machen, dass es gut ist oder dass wenn es scheiße geworden ist, sie es rausgeschnitten haben.

Speaker: Und das sind Unterwasserszenen.

Speaker: Das dürfte vielleicht sogar eins der Highlights sein aus dieser Folge.

Speaker: Wenn ich auf das Cover gucke, haben wir ein Element, was jetzt ja nicht zentral ist, aber ein kleines Element haben wir ja noch nicht gehabt und es ist ein Hai.

Speaker: Ganz ehrlich, wir hatten die Hai-Musik, wir haben ein Hai auf dem Cover und wir haben einen Tauchgang.

Speaker: Und was fehlt in einem dramatischen Tauchgang?

Speaker: Eine Hai-Attacke.

Speaker: Möchte ich mal praktisch prophezeien, dass es einen Tauchgang mit Hai-Attacke geben wird?

Speaker: Aber ich bin optimistisch, dass dann sobald sie sich Atlantis nähern, dort in irgendeiner Form eine Kuppel darüber liegt, sodass sie dort innen drin wieder normal atmen und sprechen können.

Speaker: Das wäre super.

Speaker: Das ist klassisch in Atlantis so.

Speaker: Ich bin da sehr optimistisch.

Speaker: Ich erwarte auch, dass wenn es auf den Tauchgang geht, dass ein Tatsamoment kommt.

Speaker: Und zwar, Aouda, du kannst nicht mitkommen.

Speaker: Das ist für Frauen zu gefährlich.

Speaker: Und es ist ein Tauchanzug für Männer.

Speaker: Irgendwie sowas wird da kommen.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber es kann ja nicht damit... Passpartout, bring meine sieben Harpuden mit.

Speaker: Ja, und es ist natürlich, während der Haie-Attacke wird es wieder Momente, es wird wieder ein Nemo-Fock-Moment geben, wo die beiden wieder bonden.

Speaker: Vielleicht rettet Nemo jetzt Fock das Leben, so als Revanche.

Speaker: Das ist eigentlich das, was ich mir in der Folge erwarte.

Speaker: Handlungsmäßig ist natürlich schwierig, wenn es jetzt wirklich so weit weg geht.

Speaker: Keine Ahnung, ob wir jetzt das Ende von 20.000 Meilen unter dem Meer leben und wir...

Speaker: auf der Insel von Nemolanden.

Speaker: Das weiß ich nicht.

Speaker: Ich denke aber, sie werden wahrscheinlich eher Atlantis weiter untersuchen.

Speaker: Keine Ahnung, was sie da suchen, was sie da denken zu finden.

Speaker: Also wo der Konflikt herkommt, entweder mit dem, was sie da finden.

Speaker: Die andere Möglichkeit bleibt ja dann eigentlich nur noch von innerhalb irgendwie.

Speaker: Da leben doch die Atlanter hundertprozentig noch.

Speaker: Und die werden auch nicht wollen, dass man sich ihren Schatz einfach so mitnimmt.

Speaker: Also ich...

Speaker: Ich könnte euch da eine vernünftige Folge schreiben.

Speaker: Keine Angst.

Speaker: Du meinst der ewige Streit zwischen Namor und Aquaman und die Herrschaft des Meeres.

Speaker: Und dann dürfen wir auch nicht Merman vergessen, der da auch noch sein Wörtchen mitzureden hat als Herrscher der Meere.

Speaker: Ja, also das bleibt auf jeden Fall spannend.

Speaker: Ich denke mal, ich denke nicht, dass wir irgendwas mit irgendwelchen überlebenden Völkern da...

Speaker: Doch, da werden Atlanter sein.

Speaker: Ich schwör's dir.

Speaker: Dann geh ich da mal mit auf deinen Plot.

Speaker: Wir werden dann so eine Abenteurergruppe haben aus Fock und seiner Entourage außer Aouda, die vielleicht dann ihren großen Moment kriegt und die gesamte Crew der Nautilus retten muss, weil... Keine Ahnung, weil warum.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Es ist...

Speaker: Nee, nee, nee.

Speaker: Die darf mit.

Speaker: Es kommen auch drei Blue Shirts mit, die zwischendurch sterben.

Speaker: Die werden natürlich direkt zu Beginn gefangen genommen und müssen aus diesem Gefängnis entkommen, treffen dann den König oder die Königin der Atlanta.

Speaker: Das wäre mal schön, wenn das mal kein Mann wäre.

Speaker: Und bequatschen den irgendwie.

Speaker: Weil der will die dann nämlich da nicht rauslassen.

Speaker: Dann soll der Nebo mal sehen, was er davon hat.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Das wäre eine humoristische Perle für Passepartout.

Speaker: Sehen Sie, Captain, so ist das, wenn man nicht raus darf.

Speaker: Sperren Sie ihn weg, sperren Sie ihn ein.

Speaker: Und du meinst also, das ist dann praktisch der Eingang für die...

Speaker: Reise zum Mittelpunkt der Welt wäre.

Speaker: Das wäre auch schön, aber ich habe ja gehört, dass es vier Folgen gibt.

Speaker: Das heißt, der Mittelpunkt der Welt wird nochmal ein eigenes Vierer-Ding-Sie sein bestimmt.

Speaker: Ja, das wäre schön.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Lass uns aufhören.

Speaker: Definitiv, ich will das jetzt hören.

Speaker: In dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören.

Speaker: Ich danke euch auch.

Speaker: Spaß gemacht.

Speaker: Stefan und Moritz für diese super Teilnahme.

Speaker: Wir haben tolle Themen gefunden.

Speaker: Ja, und auch ein super Hörspiel besprochen.

Speaker: Freuen wir uns auf die nächste Folge.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Und ich würde sagen, an der Stelle lassen wir Moritz das Abschlusswort.

Speaker: Warte, meine lieben...

Speaker: Verhalten Sie das in der Mauer.

Speaker: Nichts zu sagen.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschau.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim.

Speaker: Ihr findet uns auf Facebook, Instagram und auf unserem Discord-Server Die Couchfesseln könnt ihr uns persönlich treffen.

Speaker: Wir bedanken uns bei CRAFT für das tolle Folgen-Cover.

Speaker: Die Couch-Fesseln sind Franzi, Julia, Moritz, Stefan und Dirk.

Speaker: Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Petra.

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