Transcript
Speaker: Das ist ein Teil einer Folge.
Speaker: Achso, nee, nee, aber wir brauchen jetzt ja nicht.
Speaker: Ja, alles gut.
Speaker: Wir haben ja noch eine Stunde, aber... Sprech mal kurz rein, bitte.
Speaker: Hallo, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
Speaker: Nochmal.
Speaker: Hallo, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
Speaker: Bei mir funktioniert es auch fast.
Speaker: So, okay.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts.
Speaker: Mein Name ist Paul Voss und ich sitze hier mit dem zweiplatzierten des Bonner Duatlons 2013.
Speaker: Dr. Sebastian Rösler, AK, mein Trainer.
Speaker: Hallo Sebastian.
Speaker: Ja, danke für die historische Einleitung.
Speaker: Hallo zusammen.
Speaker: Ja, ich habe tatsächlich heute Morgen noch, wie könnte die Einleitung sein?
Speaker: Dann dachte ich, ein paar von deinen Ergebnissen aufsagen.
Speaker: Ich habe dann auf die Schnelle bei Google nicht so viel gefunden.
Speaker: War übrigens eigentlich ein Triathlon, aber da hatte der Rhein zu wenig Wasser, deswegen wurde es ein Duathlon.
Speaker: Okay, also eigentlich bist du zweit beim Triathlon gewonnen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also ich weiß nicht, ist das dein bestes Ergebnis in Tretlon gewesen?
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Das ist ja ein richtig großes Rennen hier in Lokal.
Speaker: Regional hört sich größer an als Lokal.
Speaker: Und hat eine große Historie.
Speaker: Ist jetzt auch Gott sei Dank wieder zurück, das Rennen.
Speaker: Und auf jeden Fall hat das für mich auch die größte Bedeutung, ja.
Speaker: Ach, ernsthaft?
Speaker: Also habe ich schon eines der größten Momente im Sport ausgeführt.
Speaker: Ja, ich bin auch mal deutscher Meister irgendwie geworden.
Speaker: Mannschaftsmeister im Duatlon tatsächlich.
Speaker: Aber das habe ich nicht gefunden.
Speaker: Ja, das ist schon prähistorisch.
Speaker: Eiszeit hatten wir heute schon mal.
Speaker: Du hast mir heute schon das Rheintal erklärt.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Gerade auf der Hochebene quasi das Kenia, das Rheinland ist.
Speaker: Nur ein bisschen tiefer.
Speaker: Okay, wir sitzen ja gerade bei dir zu Hause und haben eine Saison Recap gehabt, gemacht, meine Saison, der komplizierten, anstrengenden Saison.
Speaker: Ähm,
Speaker: Genau, also darum soll es heute auch so ein bisschen gehen, damit wir mal gehen, damit wir kurz drüber irgendwie mal quatschen, was auch so das Ding ist für nächstes Jahr.
Speaker: Und da würde mich auch noch zwei Themen interessieren, die mir gerade so im Trainingskosmos wieder rumschwören.
Speaker: Kreatin brauchen wir jetzt nicht mehr so krass ausführen, auch auf das, was für mich ist.
Speaker: Mein Bruder, den man vielleicht jetzt aus ein, zwei Outside-Videos auch schon kennt, der auf jeden Fall auch Kreatin konsumiert, pusht mich die ganze Zeit, dass ich auch Kreatin nehmen soll.
Speaker: Mich mal interessieren, ob mein Trainer mir das auch empfehlen würde.
Speaker: Und Koffein-Ghost-Fettstoffwechsel habe ich nochmal aufgeschrieben.
Speaker: Das ist wahrscheinlich auch keine neue Erkenntnis.
Speaker: Achso, okay, ich habe gar nichts mehr.
Speaker: Aber es wird jetzt irgendwie, habe ich das Gefühl, auch mehr als auf jeden Fall kommuniziert oder darüber gesprochen.
Speaker: Okay, spannend.
Speaker: Aber vielleicht auch nur in meinem Instagram-Feed.
Speaker: Aber reden wir erstmal über Paul-Vorst-Saison 2025.
Speaker: Wie zufrieden sind Sie als Trainer?
Speaker: Sie, Sie Trainer.
Speaker: Musstest du eigentlich früher in der Jugend deine Trainer siezen?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber ich finde das auch in Ordnung.
Speaker: Also mein erster Trainer, Peter Sager, haben wir immer gesiezt.
Speaker: Aber um ehrlich zu sein, finde ich das auch okay.
Speaker: Also ich möchte jetzt nicht gesiezt werden, fühle ich mich ein bisschen zu jung.
Speaker: Aber so als Heranwachsender finde ich das...
Speaker: halt auch gar nichts mit Autorität zu tun, sondern finde ich es einfach auch, glaube ich, gut, so eine gewisse Distanz zu haben manchmal.
Speaker: Ja, ist das der auch aus den Jan-Ulrich-Dokus, ne?
Speaker: Genau, da war auch Ulle sein erster Trainer.
Speaker: Den kann man auch sitzen.
Speaker: Den würde ich auch jetzt noch sitzen.
Speaker: Ja, ich sitze ihn jetzt auch noch.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ich habe letztens auch irgendwo, ich weiß gar nicht, bei wem das war, in welcher Doku oder sowas, in dem Interview, da hieß es, dass dann auch man schon lange bei einem Trainer war und dass der Trainer dann auch irgendwann gesagt hat, so der Frau vom Athleten, Mensch, du kannst mich doch jetzt auch sitzen.
Speaker: Du kannst, also du kannst jetzt auch du Trainer sagen.
Speaker: Du Trainer.
Speaker: Ich bin der Trainer, so nach dem Motto.
Speaker: Also kann ich dann irgendwann bei dir vielleicht auch mal so sagen.
Speaker: Möchtest du, dass ich dich sieht?
Speaker: Nein, auf gar keinen Fall.
Speaker: Das haben wir heute auch festgestellt.
Speaker: Ja, alles klar.
Speaker: Deine Saison, kommen wir mal jetzt zum eigentlichen Inhalt.
Speaker: Ja, hast du schon gesagt, war kompliziert irgendwie.
Speaker: Ich fand, eigentlich haben wir einen ganz soliden Einstieg hingelegt.
Speaker: Klar, der ein oder andere Virus hatte ich natürlich vorher auch nicht verschont.
Speaker: Das macht es dann nie einfach.
Speaker: Aber ich sage immer, einmal darf es einen erwischen.
Speaker: Und das ist wahrscheinlich auch einfach realistisch, wenn man so zehn Jahre eine Athletenkarriere anschaut.
Speaker: Da hast du im Schnitt wahrscheinlich einmal eine Woche ein Virus, der irgendwo im System war.
Speaker: Ich meine, wir leben ja auch nicht wie, auch du nicht, wie Mönche.
Speaker: Das ist auch gut so.
Speaker: Wir schließen uns nicht weg.
Speaker: Und dann kann es auch einfach mal erwischen und dann ist ja auch okay.
Speaker: Dafür ist man dann ja auch immun wieder für ein Jahr so gefühlt.
Speaker: Blöd ist, wenn es natürlich ein bisschen länger dauert oder man es ein bisschen verschleppt oder subtil einen noch länger schwächt.
Speaker: Das ist natürlich nicht schön.
Speaker: Und ich glaube, dann hatten wir eigentlich mit dem Auftakt über dem großen Teich, hatten wir eigentlich einen sehr schönen Auftakt.
Speaker: Gerade, glaube ich, für dich auch nochmal.
Speaker: Es ist ja immer, auch Kalifornien kann man ja auch ganz gut aushalten, würde ich sagen.
Speaker: Und wenn man dann bei irgendwelchen, weiß ich nicht, Gründern von großen Firmen im Gästehaus wohnt oder so, ist das ja auch ganz nett.
Speaker: Natürlich war es schade, dass du dann da in dem, das habe ich schon wieder vergessen, wie das Rennen heißt, aber.
Speaker: Belgian Ruffer Ride, Kalifornien.
Speaker: Das mit der Felge meinst du?
Speaker: Ja?
Speaker: War das das?
Speaker: Okay.
Speaker: Dass du dir dann die Felge brichst in einer sehr guten Position.
Speaker: Ich glaube, da war zum allerersten Mal das Podium dieses Jahr drin.
Speaker: Die beiden anderen waren… Ich bin vorher bei Santa Valle auch schon aufs Podium gefahren.
Speaker: Ach, Santa Valle meinst du?
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Aber jetzt in Amerika auf der Reise hätte ich, das war glaube ich auch nochmal ein anderes Niveau bei den Rennen.
Speaker: Mit Matt Beers, der war ja da.
Speaker: Dem hast du ja versucht hinterherzufahren in der Ampwand.
Speaker: Es hat gut funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert hat.
Speaker: Genau, das habe ich schon mal gehört.
Speaker: Ja, und ich denke, die anderen Rennen waren wirklich sehr, sehr gute Vorbereitungsrennen.
Speaker: Sehr intensiv.
Speaker: Ich glaube, da beim Levi-Leibheimer, wie heißt das?
Speaker: Levi-Leibheimer?
Speaker: Grandfond.
Speaker: Grandfond irgendwie so, genau.
Speaker: Also kannte ich vorher auch nicht, dass es da auch so viel Preisgeld und so weiter gibt.
Speaker: Also deswegen war es ja so unfassbar gut besetzt.
Speaker: Weil ansonsten, wenn man ja Grandfond hört, denkt man so, ja gut, Paul, mach das mal zum Training.
Speaker: Aber du bist da ja absolute Bestwerte gefahren.
Speaker: Ja, das war ein richtiger Spaß.
Speaker: Und dann habe ich eigentlich gedacht, boah, guter Auftakt.
Speaker: Und da wusste ich schon, okay, wenn du im Bereich deiner Bestwerte fährst, hängt natürlich auch mal von der Renntaktik ab, von der Wettkampfgestaltung von der Strecke.
Speaker: Aber so ganz grundsätzlich war ich natürlich sehr positiv gestimmt.
Speaker: Die Leistungsdiagnostiken davor waren sehr stabil.
Speaker: Dann habe ich gedacht, okay, jetzt dann gehen wir jetzt sehr, sehr gut in die Saison.
Speaker: Aber irgendwie war dann nachher so ein bisschen der Wurm drin.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Ich habe auch da immer eine Frage, was war die Highs und Lows, aber das lief alles so semi-optimal, sagen wir mal so.
Speaker: Das war eine Periode, die mich auf jeden Fall zu schaffen gemacht hat.
Speaker: Ja, und ich glaube, dann haben wir so ein bisschen durch den Sommer gewurschtelt, sage ich jetzt mal.
Speaker: Ich mache jetzt mal die Kurzform.
Speaker: Ich meine, die Leute wissen das ja auch teilweise, du machst das ja hier auch regelmäßig.
Speaker: Hast das dann aber überraschend vielleicht auch für uns beide nochmal mit einer sehr guten DM doch nochmal irgendwie gerettet, sage ich mal.
Speaker: Im Spätsommer sozusagen.
Speaker: Und dann haben wir eigentlich gedacht, okay, den Schwung nehmen wir jetzt mit, weil da kamst du ja auch aus einer kleinen Krankheit, meine ich, vor der DM.
Speaker: Ja, genau, vor der DM war ich krank.
Speaker: Dann haben wir nochmal so einen kleinen, wir setzen alles auf eine Karteblock gemacht, der hat funktioniert, Gott sei Dank.
Speaker: Gut, und danach haben wir gedacht, okay, den Schwung nehmen wir jetzt mit, auch motivational, ist ja super.
Speaker: Und gut, dann hast du dir wenige Wochen später dann das Schlüsselbein gebrochen.
Speaker: Und ich glaube, das war dann die größte Challenge, auch mental.
Speaker: Weil ich würde auch sagen, von den Daten ging es ja wirklich wieder bergauf, weil die Saison, also die steht vor allen Dingen eigentlich für eine gute Substanz, die wir aber eigentlich nie so richtig pieken konnten.
Speaker: Also so richtig...
Speaker: zuspitzen konnten zu einem hauptwettkampf der wirklich wichtig war zeigt aber trotzdem natürlich klar deine langen lebenskilometer den vielen lebenskilometer und die die strukturelle gute arbeit die wir in den letzten jahren auch noch mal ganz speziell gemacht haben aber wir konnten es halt nicht einmal so auf den punkt wirklich liefern und zwar
Speaker: lange vorbereitet liefern.
Speaker: Also nicht, okay, wir machen jetzt hier nochmal einen Notfallblock, sondern wirklich lange vorbereitet.
Speaker: Und dafür fand ich dann aber auch den Saisonabschluss.
Speaker: Klar, die WM war jetzt nicht von dem Resultat nicht das, was wir uns am Anfang der Saison versprochen haben.
Speaker: Ist auch die Frage, was du in Topform hättest da leisten können, weil da muss man sagen, dass die Jungs, die von der
Speaker: World Tour kommen, dann doch nochmal ein bisschen schneller Fahrrad fahren können.
Speaker: Und dann der Saisonabschluss, nochmal mit einer sehr guten, finde ich, also den Umständen und entsprechend sehr guten Platzierung.
Speaker: Ich dachte, okay, dann haben wir es nochmal abgerundet.
Speaker: Aber ja, man hört schon, das war einfach so ein Auf und Ab.
Speaker: Und um deine Frage vorwegzugreifen, ich glaube, mein absolutes High war sicherlich die DM, weil ich es vielleicht am wenigsten erwartet hätte.
Speaker: Und Low, boah,
Speaker: Viel.
Speaker: Ja, doch, ist ja auch einfach, glaube ich, dann, weil es auch so, weil es so eine emotionale Achterbahnfahrt war, die dann wirklich nochmal, war nochmal ein unnötiger Looping, den man nicht gesehen hat, war der Schlüsselbeinbruch.
Speaker: Das würde ich schon sagen, weil, also, wenn man so lange jetzt durchsteht und man macht das ja auch gemeinsam irgendwie immer, man macht sich immer wieder gemeinsam Gedanken und wenn dann irgendwie man wieder auf dem aufsteigenden Ast ist und man dann so richtig den Knüppel zwischen die Beine bekommt, also, kann man, egal wie man die jetzt zwischen die Beine bekommt,
Speaker: dann hat mich das auch schon getroffen, muss ich schon sagen.
Speaker: Also hat mich auch runtergezogen in dem Moment.
Speaker: Es war auch so eine Phase, wo du schwer erreichbar warst.
Speaker: Und ich wusste auch gar nicht, ich glaube, ich habe es dir gar nicht, ich weiß gar nicht, ob ich es dir selber direkt geschrieben habe, glaube ich gar nicht, ne?
Speaker: Ich glaube, ich habe es hier gar nicht selber.
Speaker: Ich habe erstmal alle Doktoren, also ein Doktor natürlich vorhin, kontaktiert wegen der OP.
Speaker: Ich glaube, ich habe es hier gar nicht mitgeteilt.
Speaker: Es war natürlich klar, dass du es irgendwie mitbekommst.
Speaker: Wo du halt wie gesagt, andere Dinge zu dem Zeitpunkt zu tun hast.
Speaker: Doch, ich habe gefragt, genau.
Speaker: Was ist los?
Speaker: Wo ist der Rennpfeil oder so?
Speaker: Habe ich gerade gesagt.
Speaker: Oder was passiert?
Speaker: Genau, aber
Speaker: Also warum, man kann das ja auch, wir haben jetzt dieses Jahr Nachwuchs bekommen.
Speaker: Also nicht, dass ich keinen Bock auf Paul hatte, sondern ich habe mir mal zwei Wochen Elternzeit sozusagen genommen.
Speaker: Ja, war so richtig und das wollte ich auch respektieren und dachte, okay, gut, das kannst du eh nichts machen.
Speaker: Händchen halten hatte ich andere Leute, die das gemacht haben, von daher, ja.
Speaker: Aber ich würde, das war gar nicht mein Lohn mit dem Schlüsselbeinbruch.
Speaker: High würde ich auch sagen DM und DM war ich von mir selber am meisten überrascht, um ehrlich zu sein.
Speaker: Weil ich nicht gedacht hätte, also ich wusste, dass wenn ich gut bin, also kann ich es verteidigen und so, aber natürlich irgendwie die Woche oder zwei Wochen vorher richtig krank gewesen.
Speaker: Wir wollten ja eigentlich so eine Notpause machen nach dem Rennen in Finland, wo wir rausziehen, wo wir gemerkt haben, irgendwie irgendwas ist im Körper.
Speaker: Und dann bin ich ja wirklich von einem auf den anderen Tag richtig krank geworden und war so eine Woche komplett raus.
Speaker: Genau und dann halt eigentlich so mit wirklich Nottraining über eine Woche dann zu DM angereist.
Speaker: Dass es da irgendwie funktioniert, war schon krass, aber es war auch so eine dieser Tage, wo ich im Rennen gemerkt habe, dass ich wusste, was ich tue und also wo ich im Rennen wusste, dass ich es gewinnen werde.
Speaker: Das war ganz komisch.
Speaker: So bei Truck hatte ich das damals.
Speaker: Es gibt so ein paar Rennen, wo ich das mal hatte.
Speaker: Und auch Aachen zum Beispiel.
Speaker: Also ich habe jetzt ja auch nicht hunderte Rennen gewonnen, von daher.
Speaker: Aber an diesen Tagen hatte ich das immer und das war bei der Demau, obwohl ich jetzt nicht in meinem Peak war.
Speaker: Und das war halt schon geil, weil man wusste, man muss das und das machen und dann hat man die im Griff.
Speaker: Und das fand ich dann schon, war schon ein befreiendes Gefühl, hat man glaube ich im Video gesehen, dann im Sprint irgendwie die dann doch jüngere Konkurrenzen auch zu schlagen.
Speaker: Da ist auch eine Menge Last von mir abgefallen, wodurch dann für mich danach der Schlüsselbeinbruch gar nicht so low war.
Speaker: Ich bin dann gestürzt in Frankreich bei einem Rennen, zwei Wochen nach der Deutschen war das, war drei Wochen.
Speaker: Und habe zwar gebrochen, habe gesagt, okay, wird jetzt kompliziert mit WM, aber ich dachte, okay,
Speaker: Ich kann jetzt eh nichts mehr machen, ist halt wie es ist.
Speaker: Und war dann eher auch motiviert Richtung WM.
Speaker: Von daher war das für mich gar nicht so ein Low.
Speaker: Aber ich habe jetzt im Nachgang auch gemerkt, das hat mir auch schon ein paar Mal unteren besprochen, das hat mir so viel Energie geraubt.
Speaker: Und das habe ich so unterschätzt.
Speaker: Da merkst du wahrscheinlich schon das Alter.
Speaker: Mit Mitte 20 nimmt man das nochmal wahrscheinlich anders.
Speaker: Ja, aber das ist jetzt, ich glaube, das wird auch unterschätzt.
Speaker: Man sagt dann so, ja, ich war beim Doc, der hat mich operiert, das tut nicht mehr weh, ich kann doch eigentlich und das ist doch super.
Speaker: Da wäre ich immer sehr, sehr vorsichtig, weil diese internen Prozesse, ich glaube, das hat Basti auch im Wesenwagen-Podcast sehr gut gesagt, also was da Nieren und Leber, also in der Wundheilung alles verstoffwechseln müssen, das wird dann unterschätzt und das spürt man eben auch nicht.
Speaker: Das ist dann vielleicht mal eine Müdigkeit hier und man nicht ganz so frisch da ist,
Speaker: Aber das ist ja nicht so, dass du sagst, mir tut was weh.
Speaker: Und natürlich auch mental, da muss man sich wieder durchkämpfen und nochmal einen Rückschlag.
Speaker: Und irgendwann ist ja dieses Glas für so eine Saison auch mal leer.
Speaker: Und ich glaube, da war noch ein Tropfen drin und den haben wir wirklich rausgepresst.
Speaker: Und vor allem haben wir auch im Training gemerkt, boah, also die Schritte, wir machen sie wirklich sehr, sehr klein.
Speaker: Und das war...
Speaker: Ich war dann trotzdem zufrieden, wie die WM gelaufen ist, auch im Kontext, ich weiß, man sollte es mit anderen vergleichen, aber am Ende muss man es auch immer ein bisschen, war es dann trotzdem ganz okay, das ergibt mir jetzt nicht, aber rein von der Leistung war es für die Umstände, finde ich, auch schon ganz gut.
Speaker: Ja, wie gesagt, das war nicht mein Loh, mein Loh war echt so diese Periode um Girona rum.
Speaker: wo ich den Tag gar nicht fahren konnte, aus einfach persönlichen Gründen und das, da habe ich halt auch viel draus gelernt, aber da sage ich auch, also so eine Zeit brauche ich auch nicht nochmal, also das war halt echt, das war echt schwer auf jeden Fall, aber ich
Speaker: Ich bin froh, dass ich da rausgekommen bin, aber dass ich da auch vorher noch nie war.
Speaker: Das jetzt so mit fast 40 dann ist, hätte ich auch nicht erwartet.
Speaker: Aber ja, das haben wir glaube ich aber auch ganz gut irgendwie geregelt, dann auch als Trainersportler gespannt, würde ich sagen.
Speaker: Ja, finde ich auch ganz gut rausgefunden.
Speaker: Was sind so deine Learnings aus dem Jahr?
Speaker: Ja, es ist immer schwierig.
Speaker: Also ich gehe jetzt nicht aus jeder Saison raus, wo ich denke, das habe ich jetzt gelernt und das würde ich anders machen.
Speaker: Ich glaube, aus der Saison davor haben wir sehr viele Dinge gelernt, weil da war es einfach so, dass der Saisonaufbau mit ein paar Entscheidungen nicht gut war.
Speaker: Das haben wir, glaube ich, auch schon mal besprochen.
Speaker: Ich glaube, was wir auf jeden Fall gelernt haben, ist, dass jetzt anbauend jetzt nicht unbedingt dein Rennen ist, egal wie wir es vorbereiten.
Speaker: Das ist einfach so.
Speaker: Da sind einfach andere, also es ist vielleicht nicht dein Rennen, aber andere sind da auch einfach besser.
Speaker: Das muss man, glaube ich, auch einfach mal zugestehen.
Speaker: Das ist ja auch in Ordnung, wenn man sagt, ey, andere sind einfach mal besser.
Speaker: Weil wir haben ja schon wirklich viel versucht und gemacht und getan.
Speaker: Klar ist das nicht alles gut gelaufen.
Speaker: Du hast gerade Girona angesprochen, das war ein Vorbereitungsrennen und so weiter.
Speaker: Oder hätte ein Vorbereitungsrennen werden sollen.
Speaker: Ich glaube, so ist es richtig.
Speaker: Und dann muss man vielleicht auch sagen, ja gut, das liegt anderen besser und dann haben wir das gelernt, okay, wenn wir das nochmal machen, dann sollte es einen anderen Schwerpunkt haben im Jahr, weil, und das ist eigentlich die Bestätigung von dem, und ich weiß gar nicht, ob du das schon mal im Podcast gesagt hast, aber ich habe es dir auf jeden Fall schon mal auf der Tonspur, auf der privaten, im 1 zu 1 gesagt, der
Speaker: Gravel-Sport wird sich jetzt so wie andere Sportarten auch, also man kennt es ja aus den klassischen Sportarten wie Schwimmen, Leichtathletik, man kennt es aus dem Straßenradsport schon, ich kenne es speziell aus dem Triathlon, wird sich also spezialisieren.
Speaker: Es wird kaum jemanden geben, der ein UCI-Gravel-Rennen, das wollte ich gerade Deutsch und Englisch UCI und UCI vermischen, also diese beiden Rennen, also Unbound und UCI-Rennen in einem Jahr gewinnen,
Speaker: wird schwierig, glaube ich.
Speaker: Ja klar, du hast natürlich so Mats Wildschmidt, der könnte das schon, aber er ist natürlich auch vorher in der Sportstraße als Nachwuchsfahrer auch schon einer der besten Talente.
Speaker: Aber UCE WM jetzt auch nicht, gegen Vermarsch fährt er glaube ich auch nicht.
Speaker: Das kann ich mir schwer vorstellen.
Speaker: Ja, aber konkurrenzfähig.
Speaker: Ja, aber nicht gewinnen.
Speaker: Also das geht mir wirklich darum, also um Siegespotenzial, geht nicht um Mitfahren.
Speaker: Also das ist ja so ein bisschen wie früher, Toni Martin konnte Zeitfahren gewinnen und der war sicherlich auch bei anderen Rennen konkurrenzfähig, aber der hat es ja nicht gewonnen.
Speaker: Also als klassisches Beispiel, weil der ja hochgradig spezialisiert war.
Speaker: Gut, wenn du heute Pogi bist, kannst du alles gewinnen.
Speaker: Oder eben auch nicht.
Speaker: Zeitfahren bei dem halt eben auch nicht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ein Tageszeitfahren.
Speaker: Bei der Tour kann das ja doch ganz gut.
Speaker: Wobei Remco da ja noch mal
Speaker: Aber das wird eben, um jetzt Long story short, das wird im Gravel jetzt auch mehr und mehr passieren.
Speaker: Also es wird sich mehr auf diese Rennen 3,5, also diese 100, 120 Kilometer Rennen, das wird ein Fokus sein.
Speaker: Das sind ja diese UCI Gravel Rennen.
Speaker: Dann gibt es so diese Zwischenlänge, sagen wir mal die 200 Kilometer Rennen, klassisch Trucker 200.
Speaker: Und dann gibt es diese, ja, Ultra-Distanz, da fängt es ja an.
Speaker: Sepp Breuer wird jetzt drüber lachen, ja.
Speaker: Mit 320 Kilometer, da machen wir das heute nur mit dem linken Kölnerbein.
Speaker: Dann können wir die zweiten 320.
Speaker: Ja genau, können wir mit dem rechten Bein fahren.
Speaker: Also Spaß beiseite.
Speaker: Das ist ja auch ein Beispiel.
Speaker: Der ist da sehr, sehr gut, aber bei einer UCI-WM, dann...
Speaker: Tut es halt auch weh und dann merkt man plötzlich auch so, okay, das ist eine ganz andere Sportart plötzlich fast gefühlt.
Speaker: Das sind ganz andere Leistungswerte, die gefahren werden, ganz andere Anforderungen.
Speaker: Und da geht es halt weniger um Fettstoffwechsel, sondern um absolute Power.
Speaker: Gerade jetzt dieses Jahr bei der WM, weil das ja eine relativ kaum profilierte Strecke war.
Speaker: Also klar, da gab es Anstiege, aber halt jetzt nicht fünf Kilometer lang oder sowas.
Speaker: Und ich denke, das wird mehr und mehr sich zeigen.
Speaker: Und natürlich wird der Sport auch dynamischer.
Speaker: Er wird breiter in der Spitze.
Speaker: Die Werte, die du vor zwei Jahren gefahren bist, die reichen halt aktuell auch nicht mehr, um zum Beispiel Trucker zu gewinnen.
Speaker: Also du bist dieses Jahr ein paar Mal mehr Watt im Schnitt gefahren, ein paar viel mehr Watt und hast trotzdem das Rennen dann nicht gewonnen.
Speaker: als damals in der Saison.
Speaker: Und das ist das, mein größtes Flurring.
Speaker: Das ist eigentlich eine Bestätigung einer Beobachtung, worauf man ja jetzt natürlich auch in der Saisonplanung reagieren muss.
Speaker: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie anstrengend war ich dieses Jahr?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Vielleicht bin ich ja schon gewohnt.
Speaker: Abgestumpft.
Speaker: Nee, also was ist denn 0 gar nicht anstrengend?
Speaker: Ja, oder?
Speaker: Also 1 ist gar nicht anstrengend.
Speaker: 10 ist sehr anstrengend.
Speaker: 3 bis 5.
Speaker: Eine solide 9,5.
Speaker: 11?
Speaker: Nein.
Speaker: Ich würde sagen, 3 bis 5.
Speaker: Also ich fand das eigentlich...
Speaker: Krass, hast du gedacht, du wärst nervig gewesen?
Speaker: Nee, aber mich interessiert es trotzdem mal.
Speaker: Also drei bis fünf ist natürlich auch ein relativ weites Spektrum.
Speaker: Da muss man aber auch sagen, da gehören ja zwei dazu.
Speaker: Also das ist ja Sender und Empfänger.
Speaker: In der Lebensphase, in der ich mich jetzt vielleicht gerade befunden habe, wo Zeit sehr knapp ist und auch vielleicht der Fokus auch mal mehr auf, also von anderer Seite mehr gefordert wird und auch benötigt wird, es kommt ja auch von mir, ist ja auch aktiv.
Speaker: dann hat man natürlich weniger Kapazitäten und die gleiche Anfrage von einem Athleten wird dann manchmal als 5 wahrgenommen und dann manchmal vielleicht auch nur als 1.
Speaker: Aber nein, letztes Jahr fand ich viel anstrengender.
Speaker: Also erste Erinnerung.
Speaker: Warum?
Speaker: Ja, weil wir da glaube ich, weil du da mehr Anforderungen hattest.
Speaker: Aber ich muss das machen, ich muss das machen und ich habe versucht, dir vielleicht auch ein paar Dinge auszureden oder war nicht überzeugt, wie diese Kanarendingen.
Speaker: Und dann ärgert man sich auch vielleicht nachher, Mensch, warum habe ich mich da nicht durchgesetzt als Trainer?
Speaker: Also in Anführungszeichen durchgesetzt.
Speaker: Warum konnte ich nicht überzeugen mit meinen Argumenten?
Speaker: Das ist ja eigentlich, was mich dann eher, weil man will sich ja nicht aktiv durchsetzen, sondern man will ja mit Argumenten überzeugen.
Speaker: Und wenn dann daraus eine negative, also dann war sie krank und dann hat sie so lange geschleppt.
Speaker: Und dann wird man ja auch als Athlet ungeduldig und überträgt das dann.
Speaker: Und dann diese Spirale, also das fand ich viel anstrengender, also aus der Erinnerung.
Speaker: Naja, ich glaube, der letzte war auch unglaublich aufgeladen, weil, also 24 reden wir jetzt gerade, weil, ähm,
Speaker: das Jahr nach dem Superjahr war.
Speaker: Vertragsjahr.
Speaker: Vertragsjahr, also mit allen Partnern eigentlich so.
Speaker: Man hat so irgendwie natürlich auch viel Schlimmöglichkeit gesehen, jetzt irgendwie auch den Erfolg quasi auch monetär geltend zu machen.
Speaker: Und da war halt so viel Druck auf dem Kessel, die ich mir selbst gemacht habe.
Speaker: Und der natürlich dann reflektiert sich dann auf alle um mich herum.
Speaker: Und dann ja letztes Jahr auch nicht Trucker gefahren, weil ich da ja auch krank war, krank geworden bin.
Speaker: Ich bin jetzt zwei Jahre Trucker nicht gefahren, nachdem ich es gewonnen habe.
Speaker: Also das ist so irgendwie, ähm,
Speaker: Ja, da sehe ich schon, dass das letztes Jahr fand ich mich selber auch unglaublich anstrengend.
Speaker: Okay.
Speaker: Wo gehst du dann?
Speaker: Das war jetzt auch eher eine Scherzfrage.
Speaker: Ich glaube, dieses Jahr war ich relativ human unterwegs.
Speaker: Relativ human.
Speaker: Klingt auch gut.
Speaker: Also, wie gesagt, es kommt auch darauf an, wen du fragst.
Speaker: Wenn du jetzt andere fragst, würde ich wahrscheinlich eine 9,5.
Speaker: Vielleicht gibt es andere Menschen, die da mehr abhalten jetzt.
Speaker: Da kommt gar nicht mehr so viel bei mir an.
Speaker: Das kann auch sein, ja.
Speaker: genau was müssen wir in 26 ändern also was muss ist das falsche wort daran nicht fast aber wir hatten ja gerade unser gespräch und du hast irgendwie schon angedeutet gravel teilt sich gerade so ein bisschen oder hat sich jetzt geteilt wo müssen wir noch mal dinge anders machen
Speaker: Also ich glaube, etwas, was man immer machen muss, deswegen ist das so eine Standardfloskel, die ich aber trotzdem hier rüberbringen möchte, man muss immer die richtigen Entscheidungen treffen.
Speaker: Und abgeleitet von dem, was ich eben gesagt habe, ist jetzt die Entscheidung zu sagen, okay, worauf setzen wir den Fokus?
Speaker: Das werden die Leute dann ja sehen, was dann dabei rumkommt.
Speaker: Aber ich glaube, es ist für die, die dich schon länger verfolgen, auch klar,
Speaker: Was motiviert einen halt auch?
Speaker: Ich war jetzt unten gerade auch beim Gespräch so, also was wirklich, also worauf habe ich eigentlich noch Bock?
Speaker: Was ist für mich irgendwie relevant?
Speaker: Das ist dann gar nicht so viel.
Speaker: Man könnte denken, es ist mehr, aber es sind gar nicht so viele Rennen.
Speaker: Ja, und da einfach eine vernünftige Saisonplanung drumherum zu bauen.
Speaker: Also wann macht man Trainingslager?
Speaker: Wann geht man vielleicht doch nochmal in die Höhe?
Speaker: Wann geht man eben auch nicht in die Höhe?
Speaker: Vielleicht das habe ich eben vergessen.
Speaker: Dieses Andorra-Camp, das haben wir schon hart reingepresst, würde ich sagen, weil wir gedacht, okay, wir wollen das für voranbauend.
Speaker: Ja, aber ich halt auch vorher krank war mal wieder.
Speaker: Ich war ja nach Santa Valle, da war ich ja noch gut und bin dann ja… Trotzdem würde ich es dieses Jahr nicht so früh im Jahr machen, weil einfach dann ja die äußeren Bedingungen auch schwieriger sind und so weiter.
Speaker: Das kostet auch wieder viel mehr Energie, auch wenn es dir da sehr viel Freude bereitet hat.
Speaker: wenn es so kalt ist, allein wenn man schon drei Schichten mehr anhat als sonst.
Speaker: Ich habe da Spaß gehabt, aber wenn du natürlich weißt, zu dem Zeitpunkt in Deutschland zum Teil 20 Grad waren wir 25 Grad in Berlin auch im März, dann denkst du, Alter, du machst morgens Fenster auf und liegst erstmal einen Meter schnell.
Speaker: Das darf man nicht unterschätzen, solche Faktoren sind dann halt später in der Saison auch nochmal irgendwo so ein Punkt, der dann auch kostet oder kosten kann.
Speaker: Also, das ist zum Beispiel etwas, was ich jetzt nicht mehr, das wäre ein Learning, oder haben wir jetzt auch, das habe ich ja eben auch gesagt, unten, das machen wir nicht nochmal, wenn dann halt im Sommer oder im Spätsommer eigentlich ja fast schon, weil dann die Bedingungen einfach besser sind in Europa.
Speaker: Genau, also die richtige Entscheidung, die richtige Saisonplanung, die richtige Rennauswahl,
Speaker: wie du physiologisch funktionierst, was du brauchst.
Speaker: Ich glaube, das wissen wir und vor allen Dingen wissen wir aber auch immer wieder, wie wir kommunizieren müssen, um an ein Ziel zu kommen.
Speaker: Also das vielleicht auch mal für da draußen, das ist jetzt nicht so eine Diktatur, wo ich einen Trainingsplan schreibe und der Paul traint das ab, sondern der Paul gibt auch sehr gutes Feedback, sagt auch manchmal, ich denke, ich brauche oder ich fühle, ich brauche gerade das und das.
Speaker: Und dann probieren wir das ja auch aus.
Speaker: Weil der Mensch, der das am besten fühlen kann, das bist du.
Speaker: Das zeigen manchmal eben auch nicht Daten.
Speaker: Weil gewisse Möglichkeiten im Feld auch einfach nicht haben.
Speaker: Also man kann gewisse Dinge einfach nicht ableiten.
Speaker: Und dementsprechend, ja, glaube ich, bin ich eigentlich ganz entspannt.
Speaker: Weil dann gehen wir jetzt in die
Speaker: vierte Saison.
Speaker: Genau.
Speaker: Und deswegen denke ich einfach so, nee, das wird schon passen.
Speaker: Wir wissen, was wir brauchen.
Speaker: Aber es darf halt auch nicht wieder was dazwischen kommen.
Speaker: Und dahingehend müssen wir halt auch die richtigen Entscheidungen treffen.
Speaker: Also früher in die Wärme, kein Risiko eingehen und so weiter und so fort.
Speaker: Ja, was auch interessant ist, dass man, wie du schon sagst, wir gehen ins vierte Jahr und wir sind jetzt beide, also ich habe im vorgeschrittenen Alter meiner vorigen Karriere.
Speaker: Nein, kann man sagen, ich wollte jetzt kein Altersdienst machen.
Speaker: Wir sind beide auch noch ein Jahr auseinander, das ist nicht so, als wenn du jetzt irgendwie, vor allem du hast auch noch volleres Haar als ich.
Speaker: Nein, aber Spaß beiseite.
Speaker: Aber das hat immer noch trotzdem immer noch wieder so kleine Learnings dabei sind, finde ich auch gut.
Speaker: Und das zeigt mir auch so, dass halt noch Potenzial da ist, wenn es sicherlich nicht mehr in dem Maße ist, wie es vielleicht noch am Anfang der Fall war.
Speaker: Am Anfang ist es immer meistens einfach, nicht immer.
Speaker: Meistens.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann, weil wir ein bisschen Zeitdruck auch haben, springe ich mal rüber zu den Sachen, die wir noch erzählen würden.
Speaker: Was ist kreativ?
Speaker: Ist das jetzt ein Hype-Ding?
Speaker: Soll man das machen, sollte man es nicht machen?
Speaker: Ihr habt darüber auch schon mal ein YouTube-Video gehört.
Speaker: Ja, kannst du gerne verlinken in den Shownotes, sagt man, glaube ich.
Speaker: Ja, also Kreatin ist im Grunde schon sehr, sehr lange bekannt, wird schon sehr, sehr lange supplementiert, insbesondere aber im Kraftsport Bodybuilding.
Speaker: Also das ist ja das Daily Stack sozusagen, da gehört es dazu.
Speaker: Ganz grob gesagt brauchen wir ja im Körper für hochenergetische Bewegung, also wenn man sehr hohe Lasten, also eine Handhüll,
Speaker: einen Schlitten auf der Beinpresse oder einen Schlitten beim High Rocks oder solche Sachen.
Speaker: Also wo ich eine hohe Last bewegen möchte, brauche ich sogenanntes Kreatinphosphat vor allen Dingen.
Speaker: Das hält dann so ein paar Sekunden.
Speaker: Und diese Speicher kann ich über Kreatin, sagt ja schon das Wort Kreatinphosphat und Kreatin,
Speaker: kann ich entsprechend dann auffüllen bzw.
Speaker: ich habe mehr zur Verfügung, ganz einfach ausgedrückt.
Speaker: Und somit bin ich in diesen Belastungen dann erst einmal leistungsfähiger.
Speaker: Das weiß man schon sehr lange, aber deswegen hat man auch meistens im Ausdauersport gesagt, dann brauche ich das ja gar nicht.
Speaker: Also wann habe ich denn ein paar Sekunden Belastungen?
Speaker: Vielleicht im Bahnradsport, aber das sind ja auch eher Kraftsportler als Ausdauersportler.
Speaker: Und man lagert auch sehr schnell Wasser ein.
Speaker: Also dieses Kreatin bindet Wasser sozusagen bei der Einlagerung.
Speaker: Mehr Gewicht ist ja in Ausdauersportarten meistens nicht so angesehen.
Speaker: Studienlage ist ja etwas uneins.
Speaker: Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass dieses Gewicht, was man dazu nimmt, eigentlich keinen negativen Effekt hat, weil das Kreatin das schon wieder über die Wirkung ausgleicht.
Speaker: Da wäre ich immer vorsichtig, da würde ich immer davon abhängig machen, von welcher Belastung wir denn eigentlich sprechen.
Speaker: Also wenn ich jetzt die Tour de France fahre und 30, 45 Minuten den Berg hochfahren muss, dann will ich nicht zwei, drei Kilo mehr haben, also definitiv nicht.
Speaker: Bei deinen Rennen kann man immer darüber diskutieren, wenn es mal nicht so lange den Berg hochgeht.
Speaker: Und was natürlich super spannend ist und deswegen kann man es ausprobieren und das würde ich auch mal jedem empfehlen, das einfach mal auszuprobieren, weil man kann es dann auch frühzeitig wieder absetzen, dann verliert man auch das Wasser wieder, ist einfach eine erhöhte Regenerationsfähigkeit.
Speaker: Es wirkt sich wohl auch auf einer kognitiven, also auf einer Gehirnebene aus sehr positiv aus.
Speaker: Also es wird mittlerweile auch Richtung Demenz, Alzheimer untersucht.
Speaker: Ja, es ist eigentlich also viele, ich sag mal, wie nennt man das denn, Longevity und Health Influencer, die es da draußen gibt, da gibt es ja auch zig Podcast, die sagen, das ist eigentlich das wertvollste Supplement der Welt.
Speaker: Und darüber kann man natürlich immer streiten, weil das...
Speaker: Würde ich jetzt so nicht sagen, der wäre für mich zum Beispiel Vitamin D wichtiger.
Speaker: Aber ja, also wer es ausprobieren will, kann das machen, kann er dann in den Shownotes unser Video mit viel mehr Theorie dahinter nochmal sich anschauen.
Speaker: Genau.
Speaker: Also promieren wir es aus.
Speaker: Musst noch drüber nachdenken.
Speaker: Musst drüber nachdenken, ja.
Speaker: Also dann wird es nächste Saison eine 6 oder 7, weil du sagst, ich bin zu schwer geworden, weil dann wird es nervig.
Speaker: Naja, das ist auch Thema Gewicht, das ist ja auch, wir machen jetzt irgendwann wieder Leistungsdiagnostik und sowas, sowas ist eigentlich das ideale Gewicht.
Speaker: Das finde ich auch so schwer.
Speaker: Da, wo du am leistungsfähigsten bist.
Speaker: Ja gut, aber das muss man auch erstmal rausfinden.
Speaker: Richtig.
Speaker: Also deswegen gibt es ja keine, also ich finde, heißt der Abrahamsen?
Speaker: Ja.
Speaker: Also pauschal zu sagen, 6% Körperfett zu haben, ist das gut?
Speaker: Ja oder nein?
Speaker: Kommt drauf an.
Speaker: Würde ich nie pauschalisieren.
Speaker: Moment, du hast einfach einen Wert, dann würde ich sagen, Mann oder Frau.
Speaker: Ja, Mann.
Speaker: Was ist das Ziel?
Speaker: Also weißt du, wenn du gesund einfach Amateursport machen möchtest, dann sind 15% auch fein, weil dein Risiko, krank zu werden, sehr wahrscheinlich geringer ist, als wenn du da immer on the edge vom Körperfett bist.
Speaker: Also es ist immer nur eine Wahrscheinlichkeit, es ist keine Kausalität und solche Sachen.
Speaker: Und ideales Gewicht, ich meine, deswegen wollte ich es gerade sagen, der Abrahamsen ist nämlich gerade das Paradebeispiel.
Speaker: Es ist auch schön, dass es aus dem Radsport kommt, wo es ja eigentlich immer in die andere Richtung ging.
Speaker: dass jemand da jetzt wie viel Kilogramm dazu genommen hat?
Speaker: Sogar 20, glaube ich.
Speaker: Ja, also eine absurde Zahl auf jeden Fall.
Speaker: Ja, und jetzt plötzlich ist der so leistungsfähig.
Speaker: Und wenn ich… Natürlich auch Muskelmasse, das ist ja nicht alles fett.
Speaker: Ja, natürlich nicht.
Speaker: Aber es ist natürlich toll, dass man auch so was mal feststellen kann und dass man sagt, ich fühle mich einfach besser.
Speaker: Ich glaube, das ist ja sein Hauptalgorithmen.
Speaker: Ich fühle mich auch besser.
Speaker: Und ich kann ja in meiner 2013, zweiter Platz Bonn Triathlon Karriere, war ja auch erste Bundesliga und sowas dabei und da war damals halt auch leichter, leichter, leichter immer besser.
Speaker: Und aus heutiger Sicht weiß ich, was ich da meinem Körper angetan habe und wie ich da teilweise auch gehungert habe, du kennst das, ihr kennt das aus dem Radsport, und mich komplett Mangel ernährt habe und im Grunde ehrlicherweise sogar eine Essstörung hatte.
Speaker: Ja, dann bist du nicht leistungsfähig.
Speaker: Und dementsprechend ist für mich das Gewicht auch immer die letzte Metrik, die ich mir wirklich dann anschaue, bevor ich erstmal, also wenn ich alle Steine umgedreht habe, dann gehe ich da dran.
Speaker: Ja, meistens fängt man, also treten die meisten den Steinen als erstes um.
Speaker: Ich weiß es gar nicht auswendig, aber du weißt es wahrscheinlich besser.
Speaker: Weißt du eigentlich jetzt, wie viel Kilo du jetzt in den drei Jahren zugenommen hast?
Speaker: Ich wiege gleich viel.
Speaker: Gleich viel?
Speaker: Ich bin immer, ja, das ist, kommt auf die Saisonphase an.
Speaker: Ja, das ist die Saisonphase, aber ich bin eigentlich so immer zwischen 66 und 67, glaube ich auf der Wege auch mal irgendwie 68, aber letztendlich am vollen Rennen immer wieder so Richtung 67, 66 und das hatte ich früher auch auf der Straße, also ich bin mein Leben lang irgendwie schon konstant so.
Speaker: Weil ich habe ein paar Athleten gehabt, die haben sich dann über die Jahre eher zugenommen, sind aber lastensfähiger geworden.
Speaker: Ich hatte jetzt eine Zunahme, als ich angefangen habe.
Speaker: Ist ja auch, also kann es eigentlich auch kennenlernen, aber diese ist angefangen, richtig Protein, auch was heißt dieses Jahr, vor ein paar Monaten zu nehmen.
Speaker: Ich habe ja sonst auch immer viel zu wenig zu mir genommen, weil jetzt habe ich auch angefangen, mit einer Food-App zu arbeiten.
Speaker: Also auch mit 39 lernt man irgendwie noch Dinge, die eigentlich normal sein sollten.
Speaker: Ist für mich übrigens auch ein Learning, habe ich eben auch vergessen, weil es sind so viele Sachen dann immer im Kopf.
Speaker: Ich setze nichts mehr voraus.
Speaker: Ich bin halt davon ausgegangen, also ich muss ja mal zurückgucken, als du mich damals gefragt hast, ob ich dich coachen möchte, war es eine riesen Ehre und zweitens habe ich gedacht, ja geil, das wird ja einfach, der ist ja schon ein komplett ausgebildeter Athlet und zwar körperlich, was das Verhalten angeht, was das Essen angeht und jetzt drei Jahre beobachten würde ich sagen, zum Teil ja, ganz viele Sachen, aber ganz viele Sachen eben auch nicht und das würde ich halt nie wieder voraussetzen.
Speaker: da ist witzigerweise ich habe ja auch irgendwie noch vor ein paar jahren leute gekocht war das immer also da habe ich das beachtet also aber bei dir selber nicht bei mir selber aber das ist glaube das ist eventuell auch normal dass man bei sich selber so also ich könnte mir auch selber nicht gut trainieren deswegen bin ich auch bei dir
Speaker: Ja, aber das finde ich schon interessant, weil jetzt auch rückblickend so jemand wie Philipp Walzleben, der jetzt irgendwie bei Alpecine de Koinig Trainer ist, den ich ja früher trainiert habe, der an so ein paar Sachen, die wir, wo wir viel geredet haben, früher hat er jetzt halt dann irgendwie auch implementiert bei dem, was er bei sich macht.
Speaker: Die mache ich selber aber nicht, weil ich sie zwar erzählt habe, aber selber gar nicht umgesetzt habe.
Speaker: Und das ist halt so auch interessant.
Speaker: Ich könnte mich selber auch nicht coachen.
Speaker: Ja.
Speaker: Kurz Koffein, Großfettstoffwechsel, ganz kurz.
Speaker: Bringt das was?
Speaker: Ja, nein?
Speaker: Also wie weit?
Speaker: Oh, das ist jetzt zu ausführlich.
Speaker: Ja, also ich habe mich jetzt eben total gewundert, weil das war für uns so vor zehn Jahren ein Thema.
Speaker: Ich weiß gar nicht, also welches Social Media du verwendest statt ich.
Speaker: Deswegen wundere ich mich total.
Speaker: Bin jetzt auch nicht vorbereitet, ob es da jetzt irgendwas ganz Neues gibt.
Speaker: Also ich kann zu Koffein folgendes sagen.
Speaker: Es ist auf jeden Fall die wahrscheinlich wirkmächtigste Substanz, die legal ist für Leistungssteigerung.
Speaker: Dafür muss man aber auch sehr, sehr viel nehmen.
Speaker: Also da reden wir von 6 mg pro kg Körpergewicht, Minimum, um physiologischen Effekt zu sehen.
Speaker: 6 mg?
Speaker: Alter.
Speaker: Das sind für dich 300, sagen wir mal, eher 400 Milligramm Koffein.
Speaker: Das ist schon echt viel.
Speaker: Also das sind wahrscheinlich, ich weiß gar nicht, wie viel ist bei euch?
Speaker: Ja, Minstri hat 150, also drei Gills muss ich davon dann nehmen.
Speaker: Drei Gills, drei Koffein-Gills, da wisst ihr, aber dann geht es ab.
Speaker: Das ist aber eine Party.
Speaker: Und ich weiß zum Beispiel, da ist ein Jan Frodeno, den kennen vielleicht viele noch vom Ironman, vom Triathlon, der hat bis zu 10 Milligramm genommen und eher vielleicht sogar ein Ticken darüber.
Speaker: Aber bitte da aufpassen, weil es gibt eine physiologische Schwelle, die man nicht, also da wären wirklich die Zehen, aber nur wenn man sich dran getastet hat.
Speaker: Also es gibt ja schon Jugendliche, die haben zehn Monster getrunken und sind gestorben wegen zu viel Koffein.
Speaker: Also deswegen, es gibt eine Obergrenze und bitte seid ja vernünftig und haut euch nicht immer weiter Koffein rein.
Speaker: track das auch gerne, weil dann trinkt man morgens ein Espresso und dann geht man noch trainieren und dann trinkt man noch drei Sachen mit Koffein oder nimmt drei Gels mit Koffein.
Speaker: Wir sagen das so lapidar, sechs bis zehn Milligramm und zehn ist schon wirklich, also da hat man eine zittrige Hand.
Speaker: Also ich zumindest und ganz viele andere, die ich kenne.
Speaker: Und Fettstoffwechsel, ja, es gibt kleine Effekte, aber das ist nicht der Game Changer.
Speaker: Und es geht ja eigentlich auch immer um, wir wollen einen Trainingsreiz setzen, um eine Signalkaskade auszulösen, die zu einer Anpassung führt.
Speaker: Und in dieser Folge, das so klar auf Koffein zu begründen, ist schwierig.
Speaker: Man kann das, wenn man nüchtern Training trainieren möchte, kann man das durchaus einsetzen.
Speaker: Aber das ist jetzt auch kein Gamechanger.
Speaker: Also das ist jetzt nicht, wo ihr nochmal 10 Watt an der FDP rausholt, wenn ihr das drei Monate macht oder sowas.
Speaker: Abgehandelt.
Speaker: Noch zwei Fragen.
Speaker: Was werden die Trends in 2016 sein im Bereich Training?
Speaker: AI?
Speaker: 26. 26.
Speaker: 16?
Speaker: Entschuldigung, 26.
Speaker: Da weiß ich gar nicht mehr, was da drin war.
Speaker: Da habe ich auch schon gecoacht.
Speaker: Da habe ich angefangen zu essen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, definitiv KI.
Speaker: Kann ich ganz kurz abkürzen, weil ich natürlich da auch, wie sagt man, an der Forefront im Englischen bin mit Mats.
Speaker: Da bringen wir jetzt ein Feature raus, wenn ich das hier platzieren darf.
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Also
Speaker: Was ist Mats noch kurz?
Speaker: Es ist eine Trainingsplattform, über die coache ich ja auch dich.
Speaker: Aber da gibt es jetzt dann demnächst die Möglichkeit, auch speziell für Radfahrer, dass man von den weltbesten Trainern, unter anderem von mir, quasi nach der Philosophie gecoacht wird, aber über eine KI.
Speaker: Und man muss halt einfach einen Punkt, muss man sich einfach vor Augen führen.
Speaker: Wenn du Fahrrad fahren gehst, dein Hammerhead, ne,
Speaker: Oder euer Fahrradcomputer, der zeichnet mit einem Hertz auf.
Speaker: Ein Hertz heißt ein Datenpunkt pro Sekunde.
Speaker: Das sind in der Stunde 3600 Datenpunkte.
Speaker: Und wenn du, Paul, jetzt vier Stunden fährst, sind das 14.400 Datenpunkte.
Speaker: Die schaue ich mir ja nicht alle an.
Speaker: Geht nicht.
Speaker: Echt?
Speaker: Ich gehe jede Zeile durch.
Speaker: Das dauert auch immer so lang.
Speaker: Ich gucke mir natürlich einen Graphen an, wie gleichmäßig bist du es gefahren, dann werden daraus ein paar Quotienten gebildet, wie ein Variabilitätsindex, wie eine Effizienz, dein Lieblingswert mittlerweile.
Speaker: Ist auch lustig, dass du den bei mir in Anführungszeichen gelernt hast.
Speaker: Ja, aber der hat vorher keine Rolle gespielt, jetzt bei Trainingspeaks und sowas zum Beispiel.
Speaker: Ja, die haben den, glaube ich, sogar, aber man hat den so beachtet.
Speaker: Ja, aber die Art und Weise, wie man damit arbeitet, ist jetzt… Ja, den kann man sich da auch nicht über Zeit darstellen.
Speaker: Bei uns kannst du den über Zeit, weil der soll natürlich hochgehen.
Speaker: Also Effizienz ist, wie viel Watt kriege ich eigentlich aus einem Herzschlag übersetzt.
Speaker: Aber zurück zu den Datenpunkten.
Speaker: Wenn das so viele Datenpunkte sind, die ich mir nur irgendwie deskriptiv mal durch Quotienten anzeigen lassen kann oder über einen Graphen, dann bin ich da maximal limitiert.
Speaker: Dann kann ich mir noch ein paar Trends anschauen bei uns in der Analyse, aber ich bin immer limitiert.
Speaker: Also ich bin immer ein schlechter Datenanalyst.
Speaker: Was ich aber glaube ich bin, ist ein guter Coach und viele Coaches gibt es da draußen, gute Kommunikatoren, die auch mal was erklären, die einem auch mal vielleicht, wenn man nervös ist, helfen oder den Druck nehmen oder eine Einschätzung geben, aber wir sind schlechte Datenanalysten und das kann eine KI tausendmal besser.
Speaker: Also wirklich unausskalierbar.
Speaker: Es ist eine KI ja egal, ob es ein Athlet ist oder tausend.
Speaker: Also es sind einfach nur Datenpunkte und die werden von einer KI mit den Nvidia-Chips durchgejagt wie nichts.
Speaker: Und ich habe das schon getestet jetzt.
Speaker: Was das Ergebnis ist, was da rauskommt, ist unfassbar genau.
Speaker: Also wir können eine Schwelle auf...
Speaker: Also ich hatte jetzt wieder jemand zur Leistungsdiagnostik, da hat man glaube ich zwei Watt Unterschied in der Schwelle.
Speaker: Klar, wir können jetzt den Schoffwechsel vielleicht noch nicht so toll abbilden wie an der Spiro im Labor.
Speaker: Aber wenn es euch jetzt um die FTP geht, ihr braucht keinen Test mehr fahren, die KI macht das außer auch in Trainingsdaten.
Speaker: Und so weiter und so fort.
Speaker: Okay, würde das auch jemanden wie mich betreffen oder ist es bei mir immer noch so, weil wir auf so viele einzelne Punkte noch eingehen müssen wie...
Speaker: Also, das steht jetzt von zwei Produkten.
Speaker: Das eine ist ja der KI-Coach, den die Leute jetzt holen können.
Speaker: Also, die können ja sagen, ich finde den Paul cool und ich finde den Sebastian cool und ich will nach der Philosophie von Sebastian trainiert werden, aber ich möchte jetzt nicht die 200 Euro pro Monat ausgeben, aber du kriegst den halt jetzt für 30 Euro quasi.
Speaker: Und wahrscheinlich einen Ticken sogar, das muss ich selbstkritisch sagen, über langen Schnitt, vielleicht sogar noch genauer von deinen Analysen und so weiter,
Speaker: Und was du halt nicht hast, ist der persönliche Austausch mit mir.
Speaker: Was es für dich angeht, das wird ein zweiter Schritt sein.
Speaker: Das heißt, wir werden im zweiten Schritt die Möglichkeit haben, einen Co-Piloten für Coaches zu haben, wo ich sagen kann, A.K.I., analysiere mal den Paul und der hat jetzt in x Wochen einen Wettkampf.
Speaker: Welchen Trainingsplan siehst du am sinnvollsten für ihn an?
Speaker: Also hochgradig spannend.
Speaker: Dann würde ich das als Analyse bekommen, beziehungsweise als Output und könnte sagen, ja, das gefällt mir, aber ich will das und das ändern.
Speaker: Also ich bleibe weiterhin der Boss, aber ich kriege quasi einen Vorschlag sozusagen.
Speaker: Oder deswegen Co-Pilot, der Pilot steuert das Flugzeug, aber der Co-Pilot, der funkt, der gibt die Navigationsdaten an und der checkt nochmal, ist alles korrekt.
Speaker: Und so ist es.
Speaker: Es ist kein Autopilot in dem Sinne, sondern es ist mehr eine Assistenz sozusagen, die mir in der Datenanalyse hilft.
Speaker: Und das ist natürlich total spannend.
Speaker: Und das würde ich sogar ja auch im Profibereich einsetzen.
Speaker: Ich weiß, dass es da auch schon passiert.
Speaker: Also ich habe mich mit einigen Profiteams in den letzten Wochen und Monaten ausgetauscht.
Speaker: Natürlich auch nochmal Wahnsinn, weil die nochmal ganz andere Ressourcen haben und die haben ja mittlerweile da nicht nur einen Data Scientist drauf, sondern mehrere.
Speaker: Also so Teams wie Tudor, da bin ich jetzt mal sehr gespannt.
Speaker: Das ist für mich eines der Teams in den nächsten fünf Jahren, weil ich gesehen habe, was da bei denen jetzt kommt.
Speaker: Und die sind auch da ganz weit vorne mit dabei.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Also deswegen 2026, alle kennen es aus dem Alltag, Chat-GPT, Large Language Models, das hat aber nichts damit zu tun, was wir machen, weil wir bilden digitale Zwillinge, also wir bauen dich quasi digital nach, gucken, wie du auf Trainingsreize reagierst und bauen oder simulieren darauf dann den optimalen Trainingsplan.
Speaker: Okay.
Speaker: Das ist das Prinzip und das gibt es so auch noch nicht.
Speaker: Okay.
Speaker: Genau, bei Mats.
Speaker: M-A-T-S.
Speaker: Unbezahlte Werbung.
Speaker: Letzte Frage.
Speaker: Fährst du in 26 auch Gravel-Rennen?
Speaker: Wo sehen wir dich an der Strecke?
Speaker: Wo sehen dich deine Fans?
Speaker: Wo können sich meine Schilder hinstellen?
Speaker: Die Schildern, ja.
Speaker: Vielleicht beim Trucker?
Speaker: Stimmt, du möchtest mich gerne noch bei einem Rennen begleiten.
Speaker: Ja, aber dann bei den 100, nicht bei den 200, weil das fährst du ja.
Speaker: Oder ich fahre vielleicht ein längeres und bin total platt, wenn ich dich unterstützen muss.
Speaker: Beim 360, du bist noch nicht im Ziel, wenn wir starten.
Speaker: Ja.
Speaker: Das wäre auch optimal, oder?
Speaker: Das wäre optimal.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: So denke ich mir das auch.
Speaker: Eigentlich will ich mich nur ergaunern, da kostet es los hinzukommen sozusagen.
Speaker: Nee, also da würde ich vielleicht die 100 fahren.
Speaker: Dann scheint es ja so eine Entwicklung jetzt in Deutschland zu geben, wenn ich das nicht richtig verstanden habe.
Speaker: Ich weiß nicht, ob man das schon teasern kann.
Speaker: Ja, gibt es schon.
Speaker: Also das Free Rides Etappenrennen im Sauerland.
Speaker: Ja, das würde mich auch super interessieren.
Speaker: Das muss ich natürlich mit der Familie abklären.
Speaker: Ja, ist ja um die Ecke.
Speaker: Also da kannst du ja nachts in meiner Hose fahren, babysitten und dann morgens reden.
Speaker: Ja.
Speaker: Tau frisch dann.
Speaker: Aber das fände ich toll.
Speaker: Und vielleicht noch ein spätes, einen späten UCI Qualifier, um mich dann für 27 für die WM zu qualifizieren.
Speaker: Hätte ich auch Bock drauf.
Speaker: Aber schau mal, ich muss das jetzt gerade erstmal, also ich muss den Kadaver jetzt erstmal wieder bewegen.
Speaker: Also ich will da noch nicht von großartigen Rennen sprechen und alles andere mache ich relativ spontan.
Speaker: Mach vielleicht auch nochmal ein Triathlon, aber auch alles so, wie es passt und wie ich Bock habe.
Speaker: Okay.
Speaker: Und ansonsten hier mit dem Velo-Club Eifel.
Speaker: Grüße gehen raus, wer es hört.
Speaker: Da ballern wir dann im Sommer jeden Donnerstag, Donnerstag, genau, um 18 Uhr und holen hier die Koms in der Gegend.
Speaker: Ja, den Andi Stauf müsste da auch noch mal mehr mit reinziehen.
Speaker: Ja, habe ich versucht.
Speaker: Wir haben ihn einmal aufgegabelt sozusagen.
Speaker: Da ist er mitgefahren.
Speaker: Das will ich mal an der Stelle sagen.
Speaker: Ich war massivst beeindruckt, weil der trainiert ja wirklich nicht.
Speaker: Nee, also der tut nicht nur so, der fährt wirklich kein Fahrrad.
Speaker: Der fährt ja wirklich kein Fahrrad.
Speaker: Aber A, also klar, das könnt ihr alle, die ehemaligen Profis, so Technik, Kurventechnik, also einmal hat er mich fast abgeräumt, weil ich nicht wusste, dass er so weit ausholt.
Speaker: Weiß er gar nicht.
Speaker: Und B, der kann auch noch, klar im Flachen, bringt natürlich auch die Masse mit, aber eine absolute Leistung.
Speaker: fand ich schon gut.
Speaker: Also jetzt gehört so, ach komm, den Andi, da.
Speaker: Den Snippet schneiden wir jetzt aus und packe ich in die Story für Andi bei uns im WhatsApp, einfach als Motivation.
Speaker: Also ich würde Andi deswegen auch nochmal für dich die Einladung zum Videoclub nächstes Jahr dann, wenn es wieder losgeht, ab April oder so, ab der Zeitungsstellung, 18 Uhr donnerstags.
Speaker: Es wird Zeit.
Speaker: Gut, das war's.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Auf ein erfolgreiches 26.
Speaker: Hoffentlich.
Speaker: Ciao.






