Transcript
Speaker: Most books on witchcraft will tell you that witches work naked. This is because most books on witchcraft were written by men.
Speaker: Das ist keine Literatur, das ist bestenfalls literarisches Fast Food.
Speaker: Ja, hallo und herzlich willkommen zum Buchklub, liebe Leute, an diesem wunderschönen Reformationstag, an dem wir Martin Luther feiern und uns dementsprechend festlich angezogen haben. Ja, du ja nicht. Aber dafür du umso mehr, du für zwei. Ja. Du bist im Übrigen Josy. Ja, du bist Igor. Der bin ich. Also, wobei, ja. Wie, wobei? Nicht ganz sicher, dass ich Igor bin?
Speaker: Ach so. Jemand anders eigentlich, aber ... Wer kannst du vielleicht am Ende erraten? Okay. Kannst du erraten, von wem das Zitat ist? Äh ... Wobei, lass uns das Zitat mal ... Das kann man schwer erraten. Lass uns über das Zitat gleich mal sprechen, wenn wir über unser Buch von heute reden. Ja. Auf Josies drängenden Wunsch hin also, haben wir was gelesen.
Speaker: Nee, ohne sie. Chilling Adventures of Sabrina von... Ich spreche jetzt Deutsch aus. Von mehreren Leuten. Roberto Aguizacasa und Robert Heck. Und Jack Morelli. Der steht nicht drauf. Das ist der, der das Lettering gemacht hat. Ah ja. Da steht dann aber noch jemand. Publisher John Goldwater.
Speaker: Ja, aber der zählt nicht. Okay. Ja, richtig. Wir sprechen also über den Comic, der die Vorlage zu der Netflix -Serie und zu der damaligen 90er -Jahre Trash -Schrott -Serie war.
Speaker: Ähm ... Ja. Es war eine Sitcom, ne? Ich glaub schon. Ich erinnere mich nur sehr dunkel an die Sitcom, aber ... Also, die hatte ja wirklich, so wie ich das im Kopf hab, gar nichts mit dem zu tun, was wir jetzt gelesen haben, Chilling Adventures of Sabrina, die Netflix -Serie schon eher. Es gab Sabrina und sie hatte zwei Tanten, die hießen Hilda und Zelda.
Speaker: Ja, und es gab den Karte, der sah, als wär ausgestopft. Aber fangen wir erst mal ganz kurz an, bevor wir in die Besprechung einsteigen. Einmal ganz kurz. Ups. Hä? Nein, das sollte noch gar nicht vorbei sein. Sorry.
Speaker: Also, der Autor. Der Autor, der also die Geschichte erfunden und geschrieben hat. Deshalb oft bei Graphic Novels so, dass das nicht dieselbe Person ist, die malt. Und anscheinend gibt's auch die Fälle, wo das nicht ...
Speaker: Wo die Person, die malt, nicht dieselbe Person ist die, die die Buchstaben malt. So hier. Also die Buchstaben platziert und die Sprechbubbles da richtig anordnet und stylt. Sehr interessant, hab ich neu gelernt, wusste ich nicht. Jedenfalls Roberto Aguirre Sacasa.
Speaker: ist der Autor, das heißt auch derjenige, der das quasi initiiert hat, deswegen kann man schon sagen, dass es seine Sabrina ist. Er ist bekannt dafür, dass er nicht nur Comics geschrieben hat, sondern auch relativ viel fürs Fernsehen gemacht hat. Unter anderem hat er auch für Marvel Sachen gemacht, da aber, glaub ich, Comics.
Speaker: Fürs Fernsehen war er Mitproduzent von Glee. Bei Riverdale hat er mitgemacht, bei Pretty Little Liars hat er mitgemacht. Und bei Archie Comics hängt er halt ganz... Ja, und der hat überall ein bisschen Scheiße gebaut, ne? Muss man...
Speaker: Ja gut, ich weiß nicht inwiefern, ob die Scheiße halt immer auf seinem Mist gewachsen ist. Aber Fakt ist, Sabrina ist auf seinem Mist gewachsen. Sowohl das Buch als auch die Netflix -Serie über die 90er -Jahre -Serie weiß ich es nicht. Aber ich glaube, da hat er nicht mitgewirkt, aktiv.
Speaker: Nee, aber ... würde ich grad nicht meine Hand für ins Feuer legen. Jedenfalls ist es sehr interessant, dass Roberto Aguirre -Sacasa bei der Netflix -Serie mitgemacht hat, deren Vorlage sein eigener Comic war und dann aber so stark davon abgewichen ist. Darüber sprechen wir gleich, wenn wir zum Inhalt kommen. Also, ja, so viel zu der Entstehungsgeschichte.
Speaker: Ja, dann sag ich jetzt mal, machst du sie wieder diesen Bamm? Dankeschön. Was passiert? Also wir haben jetzt das erste Buch gelesen, das sind fünf Kapitel, also fünf einzelne Geschichten, die einzeln veröffentlicht wurden, meine ich. Von insgesamt zehn. Nur zehn?
Speaker: Also, das Original sind zehn. Ja. Okay. Also ... Soweit ich ... Sabrina. Ich lüge schon wieder, ne? Ja, vermutlich. Scheiße, ich will nicht lügen. Nein, also, ich bin fast ... ganz sicher, es sind ganze ... also, immer mal wieder ... acht.
Speaker: Sabrida, nenn ich sie jetzt mal, wird als Baby ihrer Mutter, einer Sterblichen, weggenommen und zwar durch ihren Vater selbst, der Hexer ist. Und wächst bei ihren Tanten Hilda und Zelda, auf die auch Hexen sind, also die Schwestern des Vaters. Der Vater ist dann nämlich irgendwann verschwunden ziemlich schnell. Wir sehen, dass es da in so einem Baum festhängt, also er ist Teil dieses Baums geworden.
Speaker: Aber vorher hat er die Mutter lobotomieren lassen, was ich nicht so ganz... Ein bisschen... Das war nicht so richtig nett, fand ich.
Speaker: Ja, die Mutter ist in der Psychiatrie. Ja, aber da wurde irgendwas gemacht. Die ist Gemüse ja geworden, ne? Ja, ja. Also, es scheint so als ... Also, es ist wahrscheinlich nicht nur der Schmerz gewesen, darüber ihre Tochter zu verlieren. Nee, und die Zeit passt ja auch. Es sind ja die 60er -Jahre. Und als man die Mutter noch mal sieht, hat sie da, auch wenn das nicht so richtig viel Sinn ergibt, aber es deutet auf einen physischen Eingriff,
Speaker: Hin hat sie so komische Schrammen an der Stirn. Sieht so aus, als hätte man ihr Gehirn amputiert. Aber irgendwas Unangenehmes ist da geschehen jedenfalls, ja. Ja.
Speaker: Außerdem hat sie einen Cousin, den sie aber erst so irgendwie in frühen Teenageralter kennenlernt, weil er dann bei denen einzieht, der heißt Ambrose. Und ein Tierbegleiter namens Salem, der in einem Katzen ... ist wohl ein Mensch im Katzenkörper, also ein Zauberer, ein Hexer im Katzenkörper. Ja, versucht die vier Reiter der Apokalypse, sich da rauf zu beschwören, dass er leider zu einer Katze verurteilt zu sein.
Speaker: Genau. Die wohnen in Greendale, wo sie hingezogen sind, weil Sabrina's ganz Geburt, das ist ein ziemlicher Skandal gewesen, weil eigentlich sterbliche, also Hexen ist es verboten, sich mit Sterblichen vorzuflanzen. Der Vater Edward ist aber der Meinung, er hat diesen Befehl direkt von dem dunklen Lord von Satan persönlich da.
Speaker: Jedenfalls ziehen sie nach Greendale um, wo Sabrina dann auch in die Highschool geht, normal mit den Sterblichen und verliebt sich dort in ihren ersten Tag in Harvey. Ein Footballspieler, wer hätte das gedacht? Ja, übt dann zusammen mit Unterstützung von Ambrose ein Liebeszauber aus, der auch funktioniert. Sie ist dann mit Harvey zusammen.
Speaker: Zwei Hexen aus der Nachbarstadt. Ich meine, das ist dann Riverdale, ne? Das ist Riverdale. Ich weiß nicht, ob das gesagt wird. Ja, nein, nein, das wird gesagt.
Speaker: Nämlich Betty und Veronica, die sind Hexen in diesem Universum. Kennt man die aus irgendeinem anderen Archie -Dings? Mhm, ja. Das sind wichtige Charaktere bei Riverdale. Aber da sind sie keine Hexen? Nee. Oder weiß man's nicht? Nein, also zumindest wird das nie. Also es gibt eigentlich keine Hexerei in Riverdale.
Speaker: Hm. Ja. Vielleicht halten Sie das ja geheim. Das ist natürlich möglich. Diese zwei Hexen beschwören aus Versehen Madame Satan herauf. Ups. Aus der Hölle, also befreien sie aus der Hölle. Sie ist nämlich, Madame Satan ist die verschmete Ex von Edward Spelman, also Sabrinas Vater, die er aufgegeben, also die er verlassen hat für Diana, für die zerstärbliche Frau.
Speaker: Und sie ist auf Rache aus. Sucht sich dann ein Gesicht, in dem sie es einfach von einem sehr hübschen Mädchen, das schläft, klaut. Gibt sich auch sehr verführerisch so insgesamt betrachtet, wenn man sieht, wie sie gezeichnet ist. Also so eine richtige Madame Satan, wie man sie sich vorstellt.
Speaker: An Sabrinas 16. Geburtstag soll sie eigentlich im Wald ihre untheilige Taufe empfangen. Also sie soll in das Buch des Teufels, also Satan, ihren Namen schreiben und damit diesen Bund, das sie ihm dient, nochmal bekräftigen. Also quasi eine vollwertige Hexe werden. Sie hat große Zweifel davor, ob sie das wirklich machen will.
Speaker: Aber entscheidet sich dann doch dafür. Aber während sie da steht, kurz davor quasi, taucht Harvey im Wald auf, der nämlich auf Anraten von Madame Satan, die das Ganze natürlich sabotieren will, da aufgetaucht ist. Das endet nicht gut für Harvey. Er rennt um sein Leben, aber wird letztendlich von den Hexen aufgefressen. Ja. Weil Satan eben ein Opfer verlangt. Er ist ziemlich sauer, dass Sabina das nicht unterschrieben hat. Also die Taufe ist gescheitert. Madame Satan,
Speaker: setzt dann aber gleich an zum nächsten Streik. Sie ist nämlich... Streik? Streik... Nee, ich wollte... Ich glaube, es ist jetzt schon aus Englisch und Deutsch geworden. Also, sie... Streik. ...hat noch eine Idee, genau. Ja. Also, habe ich gesagt, dass sie Lehrerin ist, dass sie Sabrina's neue Lehrerin ist, nachdem sie die Alte umgebracht hat. Hast du nicht gesagt, aber so ist es.
Speaker: Und sie rät ihr, dass sie, also sie hat ja schon gesagt, dass sie jetzt auch eine Hexe ist und so weiter. Und Sabrina denkt sich, ja, endlich eine Beraterin, die auch weiß, was so meine Probleme sind und so. Und sie bringt sie auf die Idee, Harvey wieder zum Leben zu erwecken.
Speaker: Ich glaube, ich meine, Ambrose will ihr nicht dabei helfen. Ambrose weigert sich. Ambrose ist dann doch... Sie hält das geheim. Ach so. Vor Sa... Also vor allem. Niemand weiß darüber. Ambrose nicht, Salem nicht, Tanten sowieso nicht. Ja, ich hab so ein bisschen... Es kommt immer so... Weil ich die Netflix -Serie geguckt hab, bin ich mir nicht ganz sicher, was jetzt im Comic war und was in der Serie. Aber genau, sie...
Speaker: beschwören ihn herauf, zusammen mit den zwei Hexen, Veronica und Betty übrigens, die auch nicht ganz freiwillig da sind und sein Körper steht auch wieder auf. Allerdings wird er bewohnt, nicht von Harvey, sondern von Trommelwirbel... Edward Spelman. Trommelwirbel haben wir noch nicht, ne? Ne, das haben wir nicht.
Speaker: Gut das war meine grobe zusammenfassung paar sachen habe ich ausgelassen aber vor allem die welt natürlich zu der haben wir jetzt gar nicht viel gesagt aber ich glaube man hat trotzdem ungefähr verstanden was da so abgeht.
Speaker: Ja, dann lass uns zum Inhalt kommen, wobei ich noch ganz kurz eine Ergänzung machen möchte, denn... Ups, Sabrina, also Sabrina total verhext.
Speaker: war, ist eine ... eine Alternative. Also, Chilling Adventures of Sabrina, es gibt, man kennt die Comic -Sache, es gibt da Multiversen, ne? Ja. Und es gibt wohl auch ein Sabrina -Universum, was halt mehr lighthearted ist. Mhm. Und, und ... Und zwar Sabrina the Teenage Witch.
Speaker: Ähm, und die Chilling Adventures auf Sabrina, die sind auch gar nicht so alt, die sind von 2014 nämlich. Ah, okay. Und die Netflix -Serie basiert auf den Chilling Adventures, und Sabrina total verhext auf ... Teenage Witch, so ein bisschen wie Bibi -Blockberg, ne? Ja, quasi. Sieht auch ... Zeichenstil sieht halt auch ... komisch aus. Okay, gut, dass du uns darüber aufgeklärt hast, Igor, weil das ist ja schon wichtig zu wissen.
Speaker: Mhm. Wobei, wir wollen ja über den Comic reden, aber egal. Ja, aber ... ja. Gut. Ja, wie fandest du's denn? Also ... ich fand die Netflix -Serie am Anfang ziemlich cool, dann aber ziemlich schnell ... ziemlich nicht mehr cool. Und bei uns wird grad geklingelt, ich wette, das sind so Halloween -Leute, aber ...
Speaker: Nee, die kommen bei uns nicht. Sind die welche gekommen? Ja, was hat er geklingelt? Ja, weiß ich nicht. Wir ignorieren uns einfach Halloween -Kinder. Wir sind überhaupt nicht in Halloween -Stimmung. Was soll der Scheiß? Jedenfalls... Ich wurde unterbrochen. Das klingelt jetzt überall auch. Ich hab... Also, die Serie irgendwann aufgehört zu gucken. Was geht jetzt nicht um die Serie?
Speaker: Ich weiß, deswegen war ich beim Comic halt auch relativ skeptisch anfangs, aber ich muss sagen, Josie hat den ersten Band gekauft, der die ersten fünf Issues -Ausgaben da enthält.
Speaker: Und natürlich haben sie die Netflix -Serie draufgedruckt auf das Cover, was nicht so nett ist. Ja, da wollte ich auch noch was zu sagen. Aber ich hab direkt, weil es auf Prime -Reading auch die restlichen Sachen gibt, weitergelesen, denn ich ... war ziemlich huckt. Und fand's tatsächlich ziemlich geil. Und im Vergleich zur Netflix -Serie wesentlich düsterer. Und ... irgendwie in sich schlüssiger und kohärenter.
Speaker: Ja, man merkt, es sind zwar verschiedene Kapitel, aber irgendwie passt das alles ganz gut zusammen und das Worldbuilding passt. Und ja, es ist irgendwie, es wirkt nicht so gehetzt wie die Netflix -Serie, ist auch egal, Netflix -Serie hin oder her. Ich war extrem, also ich habe das extra gebraucht, bestellt und da war abgebildet dieses Bild, was ich auch gerade in die Kamera gezeigt habe.
Speaker: War abgebildet als Cover. Und was kam an? Ja. Das sehen die Leute nicht, aber es kam an ... Das Cover von der Netflix -Serie. Mit dieser Torte da, mit dieser 16 Jahre Geburtstagstorte. Es hat mich wirklich genervt. Ich hab überlegt, ob ich das Ding zurückschicke. Aber ich fürchte, dass es ... die alte Version nicht mehr gibt. Na ja, jedenfalls ... sehr enttäuschend. Es gibt ja nichts, was ich so sehr hasse wie echte Menschen auf Büchern. Ja, das ist aber auch schlimm.
Speaker: Jedenfalls. Ja. Diese Welt. Also warum, warum liest man sowas?
Speaker: Man liest das ja jetzt in der Regel nicht, weil da diese riesige Charakterentwicklungsbögen drin sind oder sowas. Bis jetzt jedenfalls nicht. Es sind halt relativ kurze Geschichten und die Welt, also die Hexerei, das Konzept von Hexerei finde ich aber extrem cool bei Sabrina. Ja, in diesem Universum. Ich weiß nicht, was heißt Universum. Also bei Archie, es kommt ja aus der, es ist ein Archie -Comic, es kommt aus der Archie -Reihe.
Speaker: Hast du andere Archie Comics gelesen? Nee. Ich hätt es immer mal überlegt, aber ... Also, hinten sind auch ... sind halt so ein paar aufgedruckt. Also, da gibt's so ein paar Cover. Viele heißen einfach Archie. Dann gibt es noch Josie und die Pussycats. Das wär natürlich ... Naja. Vom Titel her ganz lustig, aber ... Ich ... Ach, oft war es der Netflix -Serie, muss ich die jetzt nicht unbedingt lesen. Das ist so eine Band. Eine Highschool -Band. Also, es ist halt schon eigentlich für ...
Speaker: Ich würde sagen, Teenager beschrieben. Ja. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob man sagen würde, dass jetzt auch Sabrina, also diese Horrorvariante, für Teenager geschrieben ist. Ja, Teenager ab einem gewissen Alter, können das sicher lesen. Aber das ist schon echt düster, ne? Ziemlich. Und es ist deutlich düsterer. Also wenn ihr die Netflix -Serie kennt, das hier ist deutlich düsterer. Vor allem gibt es keine wirklich sympathische Figur, oder?
Speaker: Ich überleg grade ... na ja, die Katze. Ja, die Katze ist auch so die vernünftigste Figur. Das stimmt. Die Katze, die ... also, wenn die vernünftigste Figur diejenige ist, die die vier apokalyptischen Reiter herbeibeschworen wollte. Wobei, also Sabrina ist ... ja, nee. Also, sie ist schon sympathisch. Allerdings hadert man halt mit den Entscheidungen, die sie trifft, ne?
Speaker: Ja, das soll ja auch so sein. Sie macht viele dumme Dinge. Das sind interessante Figuren. Und in der Netflix -Serie haben sie das deutlich verwässert. Haben auch die Tanten vor allem sehr stark verwässert. Ja, die Tanten sind interessant, weil sie werden einem sympathisch, dadurch, dass sie alles für Sabrina tun würden. Also, wie Hilda da sich in eine Riesenspinne verwandelt. Ja, das ist witzig. Um dieses Mädchen da zu ...
Speaker: verängstigen, dass Sabrina an der Schule gemobbt hat. Das ist schon extrem lustig. Also es ist nicht nur lustig, es nimmt einen für sie ein. Aber natürlich sind das ganz barbarische Erziehungsmethoden. Und sie machen ständig Witze über Cannibalismus. Also Hexen essen anscheinend Menschen. Ja, wir sehen es nie. Aber genau, sie arbeiten ja auch in einem Bestattungsinstitut. Ja, und sprechen natürlich auch darüber, wie sie Leichen essen. Genau. Also
Speaker: Das ist halt cool. Das ist halt das Horror -Element irgendwie. Das ist dieses ganze... Ja, es ist halt ein bisschen unbequem und...
Speaker: und nicht so richtig. Es ist auf jeden Fall auch sehr überraschend. Es ist keine ... Also, ich ... Es ... Es ist halt einfach wirklich originell irgendwie, im wahrsten Sinne des Wortes. Man liest es, und man ist wirklich gespannt darauf, was sich quasi Roberto da ausgedacht hat und was als Nächstes passiert. Und die Charaktere sind interessant, weil sie halt ...
Speaker: Ja, sie sind jetzt nicht besonders tief oder so, aber sie sind zumindest nicht so...
Speaker: Also außer die, die es halt sein sollen, um die es ja auch eigentlich nicht geht, sind halt nicht solche Stereotypen -Schrottfiguren. Also natürlich gibt es die, aber die sind ja nicht wichtig. Also zum Beispiel dieses Mädchen, das natürlich als Sabrina dann den krassen Football -Dude da aufreißt. Rosalind. Ja, die ehemalige Queen der Highschool hasst sie da. Ja, die übrigens, Rosalind ist übrigens in der Netflix -Serie ihre beste Freundin.
Speaker: Stimmt, sie hat zum Beispiel gar keine Freunde. Sie hat keine Freunde. Ich bin im Comic. Und das ist auch ganz interessant, sie ist halt auch nicht ein Mensch mit Freunden, sie ist eigentlich ziemlich egoistisch und das ist ja auch in der Netflix -Serie und deshalb ist in der Netflix -Serie auch so unplausibel visual, dass sie mögen. Stimmt.
Speaker: Und hier scheint es auch nicht so, also eigentlich scheinen alle sie eher zu hassen, bis auf Havi. Havi liebt sie ja auch nur wegen des Spells. Aber wegen des Spells, ja. Was halt auch überhaupt nicht problematisiert wird, weil das halt auch nicht der Sinn dieses Buches ist. Es ist alles ... Na ja, doch, Salem problematisiert das kurz. Aber er wird ja ignoriert. Ja, aber danach passiert nichts weiter.
Speaker: Es rächt sich nicht, sondern er stirbt dann einfach, Fabi. Es wird, finde ich, aber auch nicht daraus irgendwie so eine Romanze gemacht. Man erfährt nicht viel über die Beziehung. Es geht eigentlich nur darum, dass er stirbt und Sabine dann totunglücklich ist.
Speaker: Ich find interessant, dass ... es in der Serie ... schwarze ... Menschen gibt. Ähm ... in der ... in dem Comic auch. In der Serie wird ... Aber es sind nicht dieselben. Ja, und in der Serie wird natürlich ... obwohl wir in den 60er -Jahren uns befinden,
Speaker: Das wird natürlich nicht problematisiert im Sinne von, das wird nicht anerkannt. Thematisiert. Thematisiert, denn man darf das nicht thematisieren nach Netflix -Ideologie und Statuten.
Speaker: Und im Comic wird das gemacht und trotzdem kommen schwarze Figuren vor, aber gleichzeitig sieht man halt auch, dass Rassismus wahrscheinlich ein reales Problem ist. In den 60ern zumal, also in den 60ern erst recht, heute aber eigentlich auch.
Speaker: Das fand ich ganz cool, dass das im Original so war. Dann hab ich halt wiederum nicht verstanden, warum man auch das im Comic zum Beispiel ändern musste. In der Serie ändern musste, sorry. Also insgesamt fand ich's wirklich cool. Ich muss es noch zu Ende lesen. Werd's aber auf jeden Fall zu Ende lesen. Du hast diesen hier zu Ende gelesen. Du willst die letzten Geschichten noch lesen, meinst du?
Speaker: Ja, ja, ja, ja. Ja, gut, aber es hört ja nicht, dass die Hörer jetzt hier wieder denken, dass du das schon wieder nicht zu Ende gelesen hast. Nein, was heißt ich schon wieder? Du hast das andere auch nicht gelesen. Ja, aber ich hab ja mehr gelesen als du. Ja, cool. Pech für dich, würde ich sagen.
Speaker: Also, ja, Josie, du hast es ja initiiert. Du magst ja deine Hexen, du magst dein Halloween -Gedönse. Bist du glücklich? Hat es das, was du darin gesucht hast, das, was du dir davon erhofft hast, hast du das gefunden? Oh Gott, was ich mir erhofft hab. Es ist einfach ein stimmungsvolles ...
Speaker: Ja, in stimmungsvoller Zeit vertreibt, würde ich sagen. Ich will ihn auch so, ja. Es macht Spaß. Natürlich stehe ich eigentlich eher so auf längere Geschichten. Das ist ja bekannt. Ja. Wobei, wenn man halt alle, ähm... Ja, aber es ist schon episodisch. Das finde ich schon, das merkt man schon. Es hängt gut zusammen. Es ist halt auch schnell vorbei. Ich finde, nein, also ich finde die Geschichte
Speaker: gut gemacht. Ich finde vor allem, also ich finde es sind coole Figuren drin, es ist eine coole Welt drin und es ist vor allem, was ja bei Fantasy schwierig ist, passiert kein Info -Dumping, sondern dann wird er auf eine natürliche Weise eingeführt, hat nie das Gefühl, dass man Dinge nicht versteht, die man verstehen sollte, hat aber gar nicht das Gefühl, dass diese Welt jetzt wie aus so einem, ja, ich will jetzt kein Beispiel nennen, aber dass in die Welt so erklärt wird, damit man auch
Speaker: Nee, weiß ich nicht nicht sagen die romane lesen aber ältere fantasy ja aber das ist halt bei fantasy hat immer auch schwierig und hier gut ist es natürlich auch einfacher wenn man bilder hat ist klar ja stimmt aber das ist auch einfach ein grund dass es passt gut zum medium es ist irgendwie auch cool gezeichnet wobei großes problem
Speaker: Die Männer, also die Jungs, die 16 -jährigen Jungen sehen aus wie 40 -jährige. Zum Artstyle. Ja. Extrem cool. Bis auf diese Tatsache, dass in diesem Stil halt irgendwie alle Leute älter werden, als sie es eigentlich sein sollen, wahrscheinlich.
Speaker: Und vor allem die Männer. Also, vor allem gibt es quasi keine Kinder und Jugendliche. Irgendwie scheint, ähm, der gute Robert Hack ... Hack? Äh, ja, also irgendwie hat das nicht so geklappt. Aber trotzdem, ich find's sehr, sehr stimmungsvoll und sehr, sehr cool gezeichnet. Ich mag das. Es ist auch geil koloriert. Es ist halt vollständig koloriert, ne?
Speaker: Ich glaube, mit Buntstiften. Sieht sehr schön aus. Sehr, sehr passend zu der Geschichte. Ich mochte den Artstyle.
Speaker: Und hier auch noch mal Props an Jack Morelli. Die Buchstaben waren erste Sachen. Buchstaben sehen toll aus. Man kann sie alle lesen. Hab ich schon lange nicht mehr so gute Buchstaben gesehen. Als der kleine Prinz zitiert wurde, waren das auf einmal so normale Buchstaben, so Ariel -mäßig.
Speaker: Mhm. Top. Nee, im Ernst, das sieht wirklich gut aus. Das ist wirklich ein sehr, sehr ... schön gezeichneter, schön ins Szene gesetzter Comic. Auch für Comic -Noobs wie uns. Mhm. Wie weit ... Gut zu lesen, denn es ist, finde ich ... Ich hatte nie das Problem, dass ich nicht wusste, scheiße, welche Sprechblase zuerst, welches Panel zuerst. Weißt du, das ist mir schon passiert bei schwierigeren Sachen. Ja, das Problem hatte ich schon. Echt? Ich hab einfach Panel Comic Literacy.
Speaker: Okay, aber ich hab halt auch keine richtig ausgeprägte, aber z .B. das hier hat bei mir funktioniert. Und zum Beispiel Watchmen oder so, da hatte ich manchmal Schwierigkeiten. Oder Vendetta. Wer ist denn dein Lieblingscharakter? Der Cousin.
Speaker: Ja, der ist cool. Gesund, was auch immer. Ja, das war Husten, da sagt man nicht Gesundheit. Aber danke. Mein Lieblingscharakter war ... Ihr habt dich gar nicht gefragt. Ich weiß, ich wollte's noch anmerken, dass du mich nicht gefragt hast. Also, ich sag's trotzdem ... Josi, wer war dein Lieblingscharakter? Madame Satan natürlich. Hm. Okay.
Speaker: Also ein männlicher, ein weiblicher Bösewicht kann ja auch echt, also ist er nicht so häufig doch, ne? Nicht so häufig wie männliche Bösewichte. Und ich finde es so richtig, sie ist ein richtig cooler... Naja, sie ist ja die Stellvertreterin Satans auf Erden quasi. Sie ist ja, sie war ja seine... Also er hat sie ja, dieser Titel Madame Satan, der ist ja echt. Den hat er ja eher irgendwie verliehen.
Speaker: In der Hölle, als sie da gechillt hat? Ja, was hat sie dir da noch mal erzählt? Also sie hat ja Selbstmord begangen, sie hat sich nämlich als Edward mit ihr Schluss gemacht hat, hat sie sich in ein Löwenkäfig teleportiert, wurde aufgefressen. Das ist doch mal eine Frau der Tat, oder?
Speaker: Ja, direkt nicht irgendwie lang rumlabern, sondern einfach ab in den Löwenkäfig und adios. Dann ist leider ... Ja, um ihm Schuldgefühle zu machen, ne? Ja, hat, glaub ich, gar nicht so gut geklappt. Aber ja, für sie ist das trotzdem auch schlecht geendet, denn sie kam dann in der Hölle, in den Part, in das Abteil für Selbstmörder.
Speaker: Ich weiß jetzt nicht, ob die anderthalb Teile so viel besser sind. Auf Dante wird's auch verwiesen im Übrigen. Ja, ja. Inter... Inter... Diese Welt von Sabrina, die ist extrem reich. Wie sagt man das? Intertextuell. Ja.
Speaker: Ähm, ja. Madame Saturn fand ich auch sehr cool. Ist dir aufgefallen, dass ihre zwei grauen Haar streben, dass das Teufelshörner sind? Ja, das ist mir aufgefallen, im Schatten sieht man das. Es ist witzig. Sie ist richtig, es war auch ihre Interaktion mit Diana dann, wo man zuerst denkt, sie wird jetzt Gnade walten lassen und sie in Ruhe lassen, weil sie kommt ja eigentlich, um sie umzubringen, also in dieses Heim.
Speaker: Und dann denkt man, sie wird gnade weitenden lassen, weil sie Mitleid mit ihr hat, weil sie nichts weiß. Ja, aber dann ... Und dann tut sie was, was noch schlimmer ist, indem sie ihr ... die Erinnerung zurückgibt. Also, sie gibt ihr ihr Gehirn wieder. Und in einer Ehrenanstalt kommt es aber natürlich nicht gut an, zu sagen, dass der Ehemann quasi ein Hexer ist und das Kind Satan und so Sachen.
Speaker: wird halt leider mit Tranquilisern darauf reagiert in der Klappe. Dementsprechend wird sie in der Klappe dann eine schlechte Zeit haben. Man sieht das in einem Panel. Ja, aber ich glaube schon allein das zu wissen, also sich wieder daran zu erinnern, ist Strafe. Ja.
Speaker: Das ist eine große Strafe. Wir wissen ja noch nicht, das ist vielleicht so ein bisschen das Problem. Da sind einige Fragen noch offen, weil wir jetzt nur die ersten fünf Geschichten gelesen haben. Und die größte Frage, die sich mehr stellt, was ist eigentlich das Problem? Was hat der Vater vor? Am Anfang hält man ihn für sympathisch. Und eigentlich ist er ja ein ziemlicher Psychopath. Wie er da steht, erste Seite.
Speaker: Ja, im Moment ... High Priest of the Church of Night. Scholar, occultist father. Ich hab als er dann der Mutter ... der Mutter, die das Kind entreißt und die Mutter dann lobotomieren lässt. Ich dachte, er hat so richtig gute Gründe dafür. Vielleicht hat er sie auch. Ich hab ihn auch noch nicht ganz aufgegeben. Aber am Ende, als er da die Eltern von Harvey knebelt und da reinkommt erst mal mit ... Also, die Mutter ist ja total ...
Speaker: Hat er die Mutter eigentlich verheckt? Ich weiß nicht, was es ist. Aber die Mutter schlägt den Vater nieder auf den Weg zur Tür, weil sie sagt, das ist mein Harvey, der wiederkommt. Wo er diese Ahnung kommt, also es wirkt wie Magie. Und der Vater kommt dann rein und sagt, ich glaube, wir werden uns gut verstehen. Ja, ist aber nicht. Er hat Harveys Klamotten an, aber ist halt der Vater von Sabrina und nicht der, der ihn ermordete.
Speaker: Ja, also ich denke man muss es halt noch zu Ende lesen, um das beurteilen zu können, aber diese ganzen Sachen, die aufgeworfenen Plot, es ist halt, es ist spannend im Sinne von
Speaker: Spannung ist aufgebaut und die Spannung muss gelöst werden. Ich denke, es ist nichts am Ende super genial Raffiniertes, vermute ich jetzt einfach, tiefgründiges oder so. Aber es ist einfach schöne Unterhaltungsliteratur. Denkst du, er hat wirklich einen Auftrag von Sartre? Nö.
Speaker: Mit Sabrina? Weil er hat das ja diesem Tribunal... Doch, das glaub ich schon. Ich glaub auch nicht, dass er Madame Satan einfach so abge... Also, ich glaube, dass da was hintersteckt, dass er diese Sterbliche geheiratet hat. Er ist so ein arroganter Hexentyp. Warum sollte er freiwillig eine Sterbliche heiraten? Es war ja jetzt nicht offenbar die große Liebe mit Jan. Ja, weil er... weil er kein Kind zeugen kann, glaub ich, oder? Wieso nicht? Wieso denn nicht?
Speaker: Kann er mit einer Hexe? Ah ja, gut, die anderen müssen ja auch irgendwie entstehen, ne? Ich wüsst jetzt nicht eher. Nee, sind ja nicht alle Bastarde. Nee, Quatsch. Nee, keine Ahnung, aber ... Ich werd das weiterlesen und herausfinden, ich weiß nicht, was du vorhast. Ja, ich würd's auch weiterlesen wollen, ja. Lass uns doch mal ganz kurz auf mein Zitat vom Eingang zurückkommen. Ja. Das hat Neil Gaiman gesagt.
Speaker: Und es ist ja schon so, dass Hexen oft sexualisiert werden. Auch hier Madame Satan. Ja, in unserem, ne? Also die berühmteste Hexe, oder eine sehr berühmte Hexe der jetzigen Video -Game -Generation auch, ist Bayonetta.
Speaker: Vielleicht kennen einen, vielleicht kennt ein oder der andere, der eine oder der andere sie. Bayonetta ist, ja, also Bayonetta spielt halt auch mit diesem Hexen -werden -sexualisiert -Ding. Also das ist halt so absurd over the top, dass man gar nicht ... Ja, also das kann nicht ernst gemeint sein. Wobei es eine japanische Figur ist. Jedenfalls, was sagst du denn zu dieser Sache? Ist das in dem Buch, ist es ein Problem? Ist es kein Problem, was ...
Speaker: Ja. Erstmal würde ich sagen, nein, in diesem Comic ist es kein Problem. Sabrina wird nicht sexualisiert dargestellt. Gar nicht eigentlich, ne? Nee. Und sie ist die Protagonistin und sie ist Halbhexe. Halt im Wald vielleicht dieses Kostüm, aber ja.
Speaker: Wenig oder wenig oder fast gar nicht. Ja, ich meine, das im Wald ist halt auch, das ist eigentlich eine Hochzeitszeremonie. Die heiraten ihren Dunklen dort. Das ist ja auch eine alte Geschichte, dass Hexen irgendwie mit dem Teufel verkehren. Ja, das wird auch die ganze Zeit nicht ganz so, finde ich,
Speaker: Ist nicht ganz klar, ob da nicht noch irgendwas in dem Dreh passieren wird im Wald. Jedenfalls ist klar, dass diese ganze Zeremonie sehr unangenehm ist. Die muss diesen Witter oder was das da ist, krapfen. Was sie dann auch schon verzeichnet. Und die muss bei der Zeremonie Jungfrau sein. Genau. Also, ähm ... Ja, solche Sachen werden halt angedeutet. Ähm ... Und dann irgendwie ... offengelassen. Was finde ich eine ganz ...
Speaker: Ich glaub, da wird noch einiges kommen. Aber grundsätzlich finde ich diesen Vorwurf, ich mein, diese Beobachtung ... Ich kann das jetzt nicht so richtig. Also, was meint er denn? Wo tanzen denn Hexen? Oder wo arbeiten sie denn nackt? Mir fallen jetzt keine Beispiele ein. Also klar, diese alte ... Dieses Bild ist schon da. Dass so was passiert. Aber auch in der Popkultur ist das ja so.
Speaker: Ja, das mein ich. Aber sag mir doch mal einen ... Ich hab grade gesagt, Bayonetta. Ja gut, kenn ich nicht. Die ist nackt. Äh ... also ... zur Hälfte latex, zur anderen Hälfte nackt. Ja. Und ... high heels. Und ... Weiß ich nicht, wie Bayonetta aussieht? Nee. Wirklich nicht. Ich glaub, ich hab's dir mal gezeigt, hab fast in Ohmach gefallen. Ähm ... ja.
Speaker: Aber grundsätzlich ist das ja ein schwieriges Thema mit diesem, es ist dieses ewige, wo man einfach keine Antwort drauf findet. Ja, was denn?
Speaker: Diese Frage Sexualisierung von Frauen. Ist es immer ein Problem? Wie ist es mit der Selbstsexualisierung von Frauen? Also gibt es einen Unterschied zwischen Ich entscheide mich dafür. Es ist meine meine Auslebung von Sexualität oder wie es dann immer heißt oder es wird von anderen gemacht. Aber es ist auch eine sehr schwammige Unterscheidung meiner Meinung keine besonders überzeugende, weil es doch immer um den männlichen Blick dabei geht.
Speaker: Ich denke, es gibt viele ... viele, viele Fälle, wo man den Vorwurf eigentlich stecken lassen sollte, wo er aber gemacht wird. Und es gibt einige Fälle, wo der Vorwurf eindeutig berechtigt ist, und das ist einfach, wenn alle weiblichen Figuren ...
Speaker: einfach durch die Bank weg, generic, sexualisiert und männlichen, quasi. Ja, das stimmt. 90 -60 -90. Da geb ich dir auf jeden Fall recht, ja. Entsprechend. So, und das ist halt zum Beispiel bei Bayonetta. Weil Bayonetta hat natürlich auch, gibt auch andere Frauenhexen. Und die sehen halt alle aus wie Bayonetta. Nur, dass die andere Latexfarben haben oder Latexvariationen.
Speaker: Und hier haben wir halt eine Figur, also Satan, die sich selbst sexualisiert. Aber sie ist halt...
Speaker: Es wird halt mit dieser Trope gespielt, die auch total einleuchtet, dass Hexen quasi dadurch, dass sie Männer verzaubern mit ihrer Sexualität, dass sie dadurch auch Macht ausüben. Und das ist halt absolut legit. Ich seh da halt kein Problem.
Speaker: Ich wollte aber, weil du ja immer sehr für die Rolle der Frau in der Gesellschaft bist, wollte ich noch mal nachfragen, als ich das Zitat von Gaiman gefunden hab, was du denkst. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich was gegen die Idee hab, dass Hexen nackt tanzen oder was auch immer. Ja, nein, gemeint, er meint natürlich nicht damit, dass da Hexen a la Couleur nackt tanzen. Klar, was er meint, Josi.
Speaker: Dass dieses Verführerische von Madame Satan irgendwie in Verbindung gebracht wird mit ihrer Macht als Hexe. Das finde ich interessant. Ja, das ist alles, was ich gerade sagte. Das ist halt einleuchtend.
Speaker: Sie ist ja auch ein Outlaw, Hilda und Zelda sind ja nicht so, aber die haben auch ihren Zirkler, ihren Hexenzirkel, die leben nach bestimmten Gesetzen. Sie ist ja komplett alleine in der Welt eigentlich, seit sie da aus der Hölle raufbeschworen wurde und ich glaube auch Satan hat noch nicht so richtig gemerkt, dass sie weg ist. Und irgendwie, es passt sehr gut zu ihr, sie benutzt das strategisch, aber nicht nur.
Speaker: Sie ist doch einfach gerne, sie läuft einfach gerne mit dem Ausschnitt durch. Da sind wir wieder. Kleines technisches Problem. Josie, also ich habe gerade den Vergleich mit Sandman gemacht, wobei ich es dann revidiert habe. Also was heißt revidiert? Es ist natürlich einfach eine andere Art.
Speaker: von Comic, eine andere Art von Buch. Und wir hatten über die Abgründe in Sandman gesprochen. Ja, Josie, du wolltest doch was. Mitten in deinem Satz ist das rausgegangen. Ja, ich habe gesagt, der Unterschied zwischen den beiden ist natürlich, dass ihr
Speaker: soll lächerlich sein zu einem gewissen Grad, also auf gute Weise. Das lernt man eigentlich nicht. Das lernt man ins Ernst da irgendwie. Und unter lächerlich muss man dann vielleicht auch den Ausschnitt von Madame Sartre manchmal verbuchen. Also es ist übertrieben alles, aber es ist irgendwie cool. Finde ich. Ja, das ist ein gutes Fazit zum Buch.
Speaker: übertrieben alles, aber irgendwie cool. Kann ich mitgehen. So, übertrieben alles, aber irgendwie cool. Ich muss auch noch raten, wer du bist, was du bist, Josie. Ja. Okay, ihr seht es vielleicht auch. Da sind wir wieder, wir hatten noch ein technisches Problem. Und es scheint irgendwas mit Josies Mikro kaputt zu sein, deswegen machen wir jetzt gleich Schluss,
Speaker: Josie ist ... Virginia Woolf, nachdem sie sich umgebracht hat. Nein, das wäre Morbide. Ja. Nein, bin ich nicht. Hallo? Äh, du bist ... Du bist Cheresade aus den Märchen aus 1000er -Jahre -Nacht. Nein, ich bin aus einem Gedicht.
Speaker: Und aus einem Theaterstück. Shakespeare? Also, ursprünglich aus einem Theaterstück, ja. Oh, du bist ... Ich kenn den Namen nicht mehr, das ... Ich weiß, wer du bist, aber ich kenn den Namen nicht mehr. Aus welchem Stück bin ich? Ich kenn den Namen des Stücks nicht mehr. Aber Studio Braun hat mitgespielt in Hamburg. Oh, egal. Nee, nicht das Stück. Nicht das, wenn man nachts drauf reinkommt. Ach so, Moment, du bist die aus Hamlet? Ja.
Speaker: Du bist ... der Geist von, äh ... Äh, äh ... Ja, guck doch mal, es ist ein Schleier. Ja, okay, was hat ein Schleier zu bedeuten? Ich bin doch kein Geist. Ein ... Ein ... Ein ... Ich weiß es nicht, Josi, bitte sag, wer bist du? Ich bin Ophelia. Ophelia ist aus Hamlet?
Speaker: Ich glaube schon, ja. Da glaube ich aber nicht. Doch, glaube ich schon. Aber das ist eine gute Gelegenheit um... Ach so, ja, doch, okay. Okay, Ophelia. Na ja. Ja, dann muss ich mein Hamlet nochmal neu lesen. Oder zum ersten Mal lesen. Und das hole ich bestimmt nach, aber nicht






