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Die Socken der Königin

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

416 plays · Jun 7, 2023

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Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.

Speaker: Ja, willkommen zurück, Reisegruppe Schiff und Voss sind wieder in Deutschland gelandet. Diesmal hat leider nur eine Person abgeliefert, dafür aber im vollen Umfang und hat sich zur Gravel -Königin, zur offiziellen ersten deutschen Gravel -Königin Krön lassen.

Speaker: Sogar offiziell. Ja, aber gleich mehr dazu. Ja, eigentlich nicht gleich mehr dazu, wir haben eigentlich keine anderen Themen außer das von daher. Nee, eigentlich nicht. Nee, aber du wolltest gerade vielleicht noch kurz erwähnen, dass eventuell gleich Hintergrundgeräusche kommen, weil

Speaker: Genau, weil Wladimir, mein lieber Freund, ist hier am Kochen in der Wohnung. Ehrlich gesagt glaube ich ungefähr das erste, zweite, maximal dritte Mal seit wir in einer Beziehung sind, seit 15 Jahren. Also Highlight hier. Ja genau und also man muss quasi bei euch in Beziehung erst ein sehr großes Rad rein gewinnen, damit das passiert. Genau. Okay, das heißt also deutsche Meisterin reicht dann nicht mehr aus, damit ihr ein Menü kocht. Da muss dann schon mehr passieren.

Speaker: Da muss schon noch einiges passieren, glaube ich. Ich weiß auch nicht, ob ich das will. Ja genau, weil wir gerade von deutscher Meisterschaft reden. Wir waren ja gerade in einer Pressekonferenz zur deutschen Meisterschaft. Genau. Hast du Bock?

Speaker: Ja, also ich finde, die Strecke hört sich schon super spannend an. Also ich finde es echt cool, dass sie so eine selektive Strecke gewählt haben als Meisterschaftskurs. Weil ich glaube zum Beispiel, wenn man sich die holländischen Meisterschaften anguckt, die sind echt auf einer ziemlich unattraktiven Strecke. Und bei uns glaube ich, das wird schon ein schön selektives Rennen. Da habe ich schon Bock. Du hast ja auch schon eben in der Pressekonferenz erwähnt, dass ein großer Druck auf uns lasten wird. Das glaube ich auch.

Speaker: Deswegen wird es interessant vorher. Aber ich würde mir die Strecke auch vorher eigentlich gern mal angucken, damit man weiß, was auf einen zukommt. Weil es schon ein großes Ziel werden wird auf jeden Fall. Ja, vielleicht kriegen wir es ja sogar zusammen hin. Genau, die findet am 9 .9. in Daun in der Vulkan -Eifel statt auf einem Mountainbike -Marathon -Kurs, der schon existierend ist.

Speaker: Genau, weitere Infos findet ihr irgendwie, wenn ihr Vulkan, Eifel, Marathon, Down bei Google eingibt, dann poppt das auf. Genau, findet man sofort. Sind, glaube ich, über 3500 Höhenmeter, also wirklich für Erfel -Kletterer geeignet. Aber dazu irgendwann mehr. Wir sehen uns ja jetzt am Samstag, nee, am Freitag ja schon wieder. Reise geht weiter nach Finnland.

Speaker: Ja, zum Glück bist du wieder dabei, weil als wir uns getrennt haben am Flughafen lief bei mir leider alles schief.

Speaker: Ich hab gedacht, Mist, die Reiseleitung ist weg und bei mir lief es schief. Und es fing echt an, ich hab den Mietwagen abgegeben und hab erstmal so einige Sachen in dem Mietwagen liegen lassen. Was denn? Mein Pokal, ein Pullover auf jeden Fall und ich hoffe nicht noch mehr, ich hab meinen Koffer noch nicht kontrolliert.

Speaker: Aber das Gute ist ja, du hast ja so viele Canyon Pullover, dass das nicht weiter schlimm ist. Freut dich wahrscheinlich sogar. Genau, das freut mich. Das müssen wir weniger rausretuschieren beim nächsten Video. Der Pokal ist eh auseinandergefallen. Genau. Das ärgert mich aber.

Speaker: Ja, ja, ich habe getankt, genau. Da hatte ich auch den Müll rausgeräumt. Ne, die meinte, der sieht top aus. Ernsthaft? Ja, die meinte wirklich super. Der war ja wirklich, also der Wagen hat echt einiges mitgemacht.

Speaker: Ja, also der war eigentlich so ein Familienwerden gewesen und kein Offroad -Auto, aber wir haben es halt offroad genutzt. Also, und da war mehr oder weniger neu, dass wir 300 Kilometer als wir ihn bekommen hatten. Ich glaube, wir haben mit 4 .000 Kilometer abgegeben. Also das Auto möchte ich nicht gewesen sein, das musst du schon leiden. Ja, erzähl mal, was ist denn bei dir alles passiert?

Speaker: Ja genau, also ich habe den abgegeben, dann hatte ich ja wirklich, mein Flug ging erst um fünf, deiner ja um elf oder zwölf und ich war dann halt so früh schon am Flughafen, aber wollte dann auch nicht irgendwo anders noch hin, deswegen habe ich den direkt abgegeben, damit ich das schon mal los bin. Genau und habe dann wie gesagt die Sachen drin vergessen, habe das dann irgendwann gemerkt, als ich mir meinen Pullover anziehen wollte, weil es halt im Flughafen klimatisiert war und dann habe ich gemerkt, Mist, der Pullover ist nicht da.

Speaker: Dann habe ich gemerkt, der Pokal ist auch nicht da, die Tüte Gummibärchen ist auch nicht da, die ich auch noch im Auto liegen hatte. Und dann bin ich nochmal wieder zurück zur Vermietung. Aber da war der Wagen leider schon in der Aufbereitung, die irgendwie ziemlich weit weg war und ich habe die Sachen nicht wieder gekriegt.

Speaker: Dann habe ich so einen Lost and Found aufgegeben und da habe ich heute eine E -Mail gekriegt, dass die den Pokal gefunden haben, aber der auch schon auseinanderfällt. Also es ist auch schon Horn abgebrochen von dem Ding und es würde 120 Dollar kosten, wenn ich mir den zuschicken lasse. Caro, einfach nächstes Jahr nochmal gewinnen. Genau. Ja, außerdem wir sind, weil es Pokale angeht, ja sowieso

Speaker: Nicht so anhänglich. Nachlässig. So kann man es auch nennen. Aber dann habe ich da gesessen, hab gewartet am Flughafen, hab noch Peter Stettiner getroffen, hab noch Nathan Haas getroffen, war alles total nett.

Speaker: noch mehrere andere. Also da waren ja irgendwie alle, die vom Rennen zurückgeflogen sind, hat man allen gequatscht und war zuversichtlich, dann um fünf meinen Flug zu kriegen. Und dann hieß es schon, der ist eine Stunde später. Dann hieß es zwei Stunden später. Und dann habe ich irgendwann mal gefragt, wie es mit dem Anschluss aussieht. Ja, wird eng. Und dann hieß es ja, das Flugzeug ist kaputt, da fehlen Teile, die werden jetzt eingeflogen.

Speaker: Und dann, ja, hab ich gesagt, ja, jetzt passt es nicht mehr mit dem Anschluss. Und dann haben die gesagt, gut, dann müssen sie jetzt ins Hotel und haben komplett neue Buchungen für den nächsten Tag gemacht. Aber ... Und dann war ich ... Aber genau, aber man muss mal erzählen, der Anschluss war ja Kansas City, Denver, Denver ... Denver, Frankfurt. Frankfurt, Frankfurt, Bremen. Also eh schon ... Genau. Ehe schon ein paar Mal umsteigen. Und wie war es dann jetzt?

Speaker: Ja, jetzt war es Kansas, New York. Also war ich auch mal in New York, das war ganz cool. Und dann Frankfurt und Bremen. Eigentlich war der Flug jetzt gut, aber halt einfach viel später, einen Tag später, was so den ganzen Ablauf jetzt auch mit Finnland ein bisschen stressig macht, weil ich ja Donnerstag schon wieder los muss. Aber wussten die, dass du die Gravelkönigin bist und du hast Business Class bekommen?

Speaker: Nein, leider nicht, aber ich habe mir auch so gedacht, beim ins Flugzeug steigen, das nächste Mal mache ich Business. Also jetzt nach dem Sieger sowieso. Genau. Wenn wir zusammen fliegen, kannst du jetzt immer schön nach hinten winken.

Speaker: Genau, tu nicht so. Aber das Witzige war auch am Flughafen, als ich noch auf diesen kaputten Flieger gewartet habe, hat mich auch echt diverse Menschen erkannt. Also die Amis sind ja sowieso so viel offener und wollten Selfies und so. Es war irgendwie komplett unreal.

Speaker: Und dann habe ich auch noch einen kennengelernt, der ein Foto von mir machen wollte. Der war dann auch in meinem Hotel. Mit dem habe ich noch zu Abend gegessen. Und da hat sich herausgestellt, dass der Head of Marketing US von Bianchi ist. Und der meinte vorher, er wäre ein Riesenfan von mir und so. Und das war echt witzig. Und dann haben wir echt, das war ganz gut. Wir haben echt einen netten Abend dann gehabt.

Speaker: Also kenn ihr, wenn ihr das hört, ich würde frühzeitig verlängern. Bianca will jetzt schon Abendessen, das heißt, Bestechung geht schon los. Genau. Nee, ist auch interessant, weil die, wo wir in Airbnb waren, in Yates Center, die haben das Haus aufgeräumt und die haben draußen deine Box gefunden mit deinem Namen drauf. Und sie hat mir dann nur ein Foto davon geschickt zu einem Cycling -News -Artikel. Und dann, herzlichen Glückwunsch.

Speaker: Nein, ich wusste wirklich nicht, wie verrückt das da ist und wie extrem wichtig das Rennen für die oder da in der Region auch ist. Gut, ich wusste, wie die Amis abgehen können, weil ich war schon mal vor ein paar Jahren in Amerika, bin auch Rennen gefahren, da waren die auch immer super euphorisch.

Speaker: Aber dass das jetzt so war, ja, komplett unreal, auch Kontrast zu Deutschland. In Deutschland sind immer alle so, okay, bloß nicht zu viel gratulieren. Naja, genau, also wir können jetzt ja irgendwie in den Rennverlauf reingehen, aber ich weiß nicht, ich glaube, dass irgendwie

Speaker: Also ich glaube, relativ viele Leute haben auch schon die Videos geschaut, wo wir beide zu sehen sind, wo wir da über deinen Sieg auch gesprochen haben und da gab es glaube ich jetzt auch schon einen Haufenweise Artikel. Also ich mache jetzt mal kurz einen Fragensteller. Also was mich, also außer du willst jetzt noch mal über den Rennverlauf reden? Also ich, nee.

Speaker: Ich weiß nicht, also die meisten wissen es wahrscheinlich sowieso, weil es, wie du gesagt hast, überall stand. Eigentlich war es ein Zweikampf zwischen der Vorjahressiegerin und mir. Und am Ende bin ich halt solo davon gefahren und bin 170 Kilometer alleine vorne weggefahren und hatte dann 15 Minuten Vorsprung.

Speaker: Genau, also schön, wie du auch Kampf beschreibst mit 15 Minuten Vorsprung. Ein Kampf mit mir selbst. Ja, genau. Aber was mich interessieren würde, ist erst mal, wie es dir jetzt so geht, ob du so ein bisschen gecheckt hast, wie wichtig das Rennen ist. Genau. So langsam, auf jeden Fall.

Speaker: Ja, die Emotionen waren ja schon da, als ich ins Ziel gefahren bin. Da habe ich schon gemerkt, krass, das funktioniert jetzt. Weil ich hätte es vorher nie gedacht. Klar, man träumt davon, aber ich hätte nie gedacht, dass er es so durchziehen kann. Und jetzt auf dem Rückflug konnte man ja auch nochmal viel Zeit zum Nachdenken. Dann wurde das irgendwie alles real.

Speaker: über diverse Kanäle, was ich für Feedback kriege und merkt man halt einfach, wie wichtig das ist und wie krass jetzt die ganze Aufmerksamkeit ist und so. Auf jeden Fall. Also ich meine, ich kriege jetzt Anfragen nach gebrauchten Socken. Wenn das jetzt eh schon andeutet ist, dann

Speaker: Da erzähle ich die ganze Geschichte. Es gibt keinen Namen, aber es ist schon witzig. Nein, natürlich nicht. Ich habe heute eine Anfrage gekriegt von einem Follower, ob ich ihm gebrauchte Socken zuschicke. Er würde das gut finden.

Speaker: Ja, nett gefragt. Ich habe auch nett gesagt, dass ich da falsche Ansprechpartnerin bin, aber das sind dann so die anderen Seiten. Ja, aber das Interessante ist, ich glaube, er folgte gar nicht, oder? Es stand, glaube ich, in der Nachricht, er folgt euch nicht gegenseitig. Das heißt, da muss er auf der Suche sein, immer so eine Sportlerin, die halt...

Speaker: Ja, aber ich habe das auch schon erzählt, in Japan, beim Japan Cup früher, da wollten die Japaner, es waren Männer, deswegen muss ich es auch nicht gendern, die wollten die gebrauchte Radhose haben und die gebrauchten Trikots und Socken und so was. Und die haben dafür mehr Geld bezahlt, wenn die ungewaschen waren. Als neu oder gewaschen. Habe ich natürlich auch gemacht, also. Ja.

Speaker: Und ja, es ist interessant. Ja, das war lustig. Aber natürlich auch sonst irgendwie. Ja, Insta ist schon krass und alles so. Ist schon extrem und cool zu sehen auf jeden Fall auch, dass die Gravel -Szene so einen Anklang findet und die Leute das gut finden.

Speaker: Ja, gut, ich muss natürlich auch sagen, dass wir jetzt in Deutsch sprechen, die Leute auch füttern mit Content. Also, ich glaub, das trägt auch gut dazu bei, dass dann noch mehr Aufmerksamkeit draufkommt. Und jetzt hoffen wir mal, dass wir das Momentum da irgendwie auch halten können. Stehen da noch ein paar Sachen an. Ich hab noch so ein bisschen Revanche. Ja, das nächste Mal bist du wieder dran.

Speaker: Ja, ich meine, du hast ja vor dem Rennen gesagt, als wir Gerbiologos gefahren sind, da hast du ja gewonnen und ich war Zweiter und meinst du, beim nächsten Mal wechseln wir näher? Nee, vielleicht doch nicht. Ja, genau. Da hatte ich schon Angst, dass das die Generalprobe war. Der Wunsch hat sich bewahrheitet, es hat sich nicht geändert. Ja, Zweiter wäre ja auch gut gewesen.

Speaker: Zweite hat ihr besser gefunden als meinen Ausgang, gell? Ja, okay, also so richtig ... Weil man hat nämlich gemerkt, dass das beim Rennen schon ... Dass es da realisiert ist, aber so richtig angekommen war es irgendwie nicht. Aber ja, ist halt schon so das Rennen, was einfach alle kennen, ne? Das ist egal, hat man auf jeden Fall schon von gehört. Aber wenn man wirklich drüber nachdenkt ... Ich glaube, wenn ich es einmal gewonnen hätte, wüsste ich nicht, ob ich es noch mal fahren würde.

Speaker: Weil es ist halt echt... Heftig. Ja, und also Trucker ist schon schöner. Ja, also das habe ich auch gedacht. Wir sind ja auch den Recon gefahren und eigentlich braucht man nur einen Kilometer fahren und dann hat man eigentlich alles gesehen.

Speaker: Du siehst halt so weitläufig. Auf einer Seite ist es schon richtig schön, die Landschaft. Ich finde auch in den Videos kommt das richtig gut rüber, in den YouTube -Videos. Das ist ein bisschen wie so eine Mondlandschaft, aber so sieht es halt die ganze Zeit aus.

Speaker: Und es ist halt auch extrem hart, das Rennen. Man denkt das gar nicht, aber es geht nur hoch und runter und dann halt am Renntag hat das Wetter auch das Ganze noch so extrem gemacht. Bei mir war am Ende auch noch so ein extremes Gewitter.

Speaker: Wo ich auch noch im Marienheim jetzt gehört habe, dass da welche sich echt untergestellt haben und abgewartet haben, weil sie Angst hatten. Das habe ich auch eigentlich gar nicht realisiert so richtig. Ich habe gesehen, es wird dunkel, aber so. Ich habe mir nur gedacht, treten und so was du gesagt hast, Gang rein und treten am Ende. Hast du ja schon im Recon gesagt, weil dann läuft es und ja.

Speaker: Als Norddeutscher ist das ja auch kein Wetter, muss man ja auch mal ehrlich sagen. Das ist ein bisschen Wind. Aber um fair zu sein, die Region, also da haben Leute, kaufen sich halt Bunker, wegen Stürmen und sowas. Also ich glaube, da haben einige Autos schon ein bisschen geschädigt. Aber der Schlamm am Anfang, das war, ich glaube, wenn man das

Speaker: Also wenn man nicht da war, es ist schwer zu beschreiben, weil das ist einfach am Ende, bis du auf dem Rad war, war das wie Beton. Das ist halt mein ganzer Rahmen. Ich weiß bei dir wahrscheinlich nicht, weil du auch matt bist und der ja keinen Lack drauf hat, aber bei mir hat es den Lack runtergeschmögelt. Bis zur Grundierung. Ich sehe jetzt bei mir am Rahmen, wo das alles durchging, nur noch die Grundierung. Und das ist so krass, was dieser Matsch gemacht hat.

Speaker: Also ich habe am Flughafen den Marius getroffen, der auch das XL gefahren ist, und der hat mir ein Foto gezeigt von einem Rahmen, der wirklich ein Loch hatte. Also da hat der Schlamm ein Loch ins Carbon gearbeitet.

Speaker: Und das ist schon krass. Und ich finde das halt auch übertrieben. Leute, die halt nicht als gesponserte Athleten das Rennen fahren, die kaufen sich ihr Material, bezahlen auch viel Geld, um da teilzunehmen. Teilweise Flüge, um da hinzukommen. Und danach können die sich ihr Rad neu kaufen. Das finde ich dann nicht in Ordnung eigentlich, dass man so eine Strecke wählt.

Speaker: Ja, sehe ich genauso. Sophia hatte das ja auch nach dem Rennen in der Pressekonferenz gesagt, dass sie das nicht gut findet. Oder dass sie findet, dass das Rennen auch professioneller werden muss, weil es einfach auch so wichtig ist. Weil es gibt keine Streckenhinweisung. Also man weiß nicht, wo man langfährt, wo es keine Schüler gibt. Es gibt kein Führungsfahrzeug. Also bei uns gab es keinen, ich weiß nicht, wie es bei euch war.

Speaker: Ja, es gab dieses eine Fahrzeug, was immer so mitgefahren ist. Ja, aber wir hatten jetzt niemanden, der uns den Weg gezeigt hat vorne. Nee, nee, nee, das nicht. Genau. Genau. Und dann gibt es kein Preis, also es gibt so viele Dinge, die ja nicht so professionell sind, aber es gibt ja zum Beispiel eine Pressekonferenz, all solche Sachen, die dann wiederum für den Vereinstellten gut sind, die Aufmerksamkeit auf ihn leiten und dann wiederum Geld generieren am Ende des Tages.

Speaker: Aber nichts als relativ wenig, muss man sagen, für die Sportler eingetan. Und dieses ganze Event, wenn du wirklich darüber nachdenkst, ist ja einfach fast schon unbezahlbar. Die Hauspreise sind absurd hoch pro Nacht, die Hotelpreise auch, aber du kriegst kein Hotel. Dann, wenn du Pech hast mit dem Wetter,

Speaker: Und dann machen die die Strecke auch noch absichtlich da lang, wo sie wissen, dass es unbefahrbar ist. Also es gab übrigens eine Ausweichroute, die man hätte fahren können. Genau. Die sind wir letztes Jahr gefahren. Also es ist schon ein schönes Event. Es ist sicherlich auch das bedeutendste, neben den UCI WM oder sowas. Aber die Veranstaltung musste halt auf jeden Fall noch was zulegen, was so

Speaker: den Service gegenüber den Sportleinen angeht, finde ich. Ja, also ich dachte auch, als wir in diesen Schlamm reingefahren sind, wir hatten ja auch vorher über den Schlamm schon geredet und da habe ich auch noch zu dir gesagt, ja, Schlamm finde ich ja eigentlich manchmal gar nicht so schlecht, weil wenn man leicht ist, fährt man da auch teilweise drüber, aber da war ja nichts mit drüberfahren. Da ist man reingefahren und stecken geblieben und dann war das Rad komplett dicht.

Speaker: Und dann konnte man gucken, was man macht. Und das war halt auch, wir Frauen hatten ja einen eigenen Staat. Und was ja eigentlich eine gute Idee ist, was bei so einem Rennen auch wichtig ist, weil wir waren halt auch fast 70 Frauen, da kann man ja auch ein eigenes Rennen haben. Aber da wir nach zehn Kilometern in diesen Schlamm reingefahren sind, war halt unser eigener Staat eigentlich ja

Speaker: Für nichts, weil überall Männer aus eurem Rennen die Defekte hatten und die Frauen aus unserem Rennen hatten auch alle Probleme und das Rennen war so durcheinander, dass man auch gar nicht mehr wusste, wo man ist und was man eigentlich macht.

Speaker: Ja, es war bei uns auch so, wir sind rausgefahren. Ich hatte keine Ahnung, wo die Gruppe im King's -Wenson ist. Ich hatte keinen Überblick. Wenn man vollgas gefahren hat, hat man gehofft, dass man irgendwo hinfährt. Genau, irgendwen trifft. Ja, genau, um dann so ein bisschen Überblick zu bekommen. Und ja, es war schon ...

Speaker: Das war schon nicht geil. Man soll sich auch nicht immer beschweren, aber ich würde sagen, da ist halt so ein Event wie Trakka oder auch andere Events sind da einfach schon einen Schritt weiter in dem, wie man auch den Teilnehmenden was bietet, muss ich sagen. Andererseits, ja.

Speaker: Ja, andererseits fand ich dann halt so diese ganze Messe und alles drum herum. Also das ist ja extrem groß und das macht Trucker zum Beispiel gar nicht. Also da war ja gar keine Messe für Aussteller oder sonst was. Und da wiederum kann eigentlich ja dann so ein europäisches Rennen sich was abgucken. Also es müsste eigentlich so eine Symbiose sein.

Speaker: beiden Rennen oder aus europäischen und US -Rennen, dann wäre es eigentlich, glaube ich, so das perfekte Rennen am Ende. Ja, aber ich glaube auch, dass zum Beispiel Trucker das gar nicht so richtig macht um diesen krassen Kommerz. Also die Messe ist ja nur da wegen Kommerz. Also die ist ja nicht da, um uns was zu bieten, sondern da ist jetzt keine Attraktion, sondern es ist einfach nur... Ja klar, aber es lockt auch Zuschauer an.

Speaker: Also ich denke schon, dass manche Leute dann hinfahren, weil sie halt eben noch so eine Messe haben, wo sie vielleicht mit Marken quatschen können und sich Sachen angucken können. Das denke ich schon. Also ich habe mir jetzt die Messe ehrlicherweise nicht groß angeguckt, weil ich mich ausruhen wollte. Aber andere Messen derart fand ich früher schon cool und habe mir da schon gerne irgendwelche Sachen angeguckt.

Speaker: Ja, also vielleicht ich, ja, mir ist es mit Messen immer relativ egal, aber das ist halt auch nur meine Meinung dazu. Aber du merkst, also für mich ist halt diese ganze Falsche einfach ein reiner Kommerzding, was auch in Ordnung ist. Es ist halt so komplett random einfach. Das ist so eine middle of nowhere Emporia. Und du kommst da auch schwer hin und da ist halt das größte Referent und das ist halt schon mega weird. Ja, das ist echt komisch.

Speaker: Ja, aber ja, wie gesagt, ich mein, in Europa werden sich auch Rennen entwickeln wie Trucker, die einfach, Trucker ist jetzt schon relevant, aber die auch so eine Großrelevanz bekommen, dass man vielleicht irgendwann auch gar nicht mehr rüberfliegt unbedingt. Und ich mein, du hast es jetzt schon gewonnen. Ich muss es noch gewinnen. Wenn ich sage, hey, ich sitze diesmal gewonnen, dann würde ich, glaube ich, nichts da gar nicht rüberfliegen, um echt zu sein.

Speaker: Aber ich möchte natürlich, dass du mitkommst nächstes Jahr, weil ich muss dann auch versuchen zu gewinnen. Genau. Dann muss ich dich ja unterstützen. Richtig, richtig. Ja, genau. Ich hatte noch eine Frage gekriegt von einem Zuhörer, was meine Schaltung angeht, weil die im Ziel so sauber aussah. Weil es halt der extreme Matsch war und er hat irgendwie ein Zielfoto gesehen, wo mein Antrieb komplett sauber war.

Speaker: Ich denke, das war einfach, weil es so extrem geregnet hat am Ende. Das Wasser stand teilweise treetlagerhoch und ich musste halt durchfahren. Dadurch habe ich mir auch schon im Rennen gedacht, eigentlich ganz praktisch, da muss man nicht mehr so viel putzen. Ich denke, das war der Grund dafür.

Speaker: Ja, mein Rad sah so nicht aus. Du musstest noch einen Hochdruckreiniger selbst. Ich musste noch einen Hochdruckreiniger gehen. Ein bisschen doof. Meins wurde ja dann zum Glück von Sascha noch aufbereitet, einigermaßen. Ja genau, von einem persönlichen Mechaniker.

Speaker: Ja, wobei Vladi morgen noch mal ran muss, weil wenn ich Donnerstag fliege wieder, dann sollte ich Kette und Bremsbelege schon nochmal wechseln. Und Innenlager, genau. Genau, erzähl ich noch kurz was zu meinem Rennen, damit auch alle Missverständnisse mal ausgeräumt sind. Genau, also war alles tutti bis Kilometer 210. Ich will mir jetzt nicht zu weit aus dem Fenster reden, aber ich

Speaker: Also, ich wär auf jeden Fall aus dieser Sieben -Mann -Gruppe, die er ankommt, und ich war der Achte. Wär ich, glaub ich, nicht achter geworden. Aber jetzt, wenn Kiekeln geschlagen hätte im Sprint, weiß ich nicht. Keine Ahnung, wird man nie rausfinden. Ist schon vorhin gewesen. Aber ja, also ... Bei mir setzt jetzt grad immer mehr ein, wie ... wie beschissen es eigentlich alles ist, dass das so gekommen ist, wie es gekommen ist.

Speaker: Das war ja eigentlich dein Szenario, wie du es dir vorgestellt hattest. Ja, genau. Also mein Plan war, alles dafür zu tun, dass die Gruppe zusammen bleibt und es einen Sprint gibt. Weil das meine höchsten Chancen sind, zu gewinnen, als jetzt irgendwie über eine Fluchtgruppe allein oder sowas. Das habe ich eigentlich auch alles getan und war auch ziemlich gut. Also irgendwann war ja nach dem Schlamm die Gruppe weg, King's Menzen. Ich war in einer Gruppe mit Lauren Zidane, Pete Stertina, Peter Vakoc.

Speaker: die auch alle in der Spitzengruppe waren. Auf jeden Fall fahren wir dahin und ich hänge die Andauungen ab, wo ich einfach zu schnell war und mich einfach gut gefühlt hab und hab da auch in der Gruppe alles in Kontrolle gehabt, aber immer dieses Gefühl gehabt, dass meine Muskulatur nicht so richtig mitspielt, weil Schuhewechsel, Freitagabend, Samstagmorgen das Rennen, weil ganzen Tag Regen, weil XL -Rennen, viele schon Probleme mit Schlamm.

Speaker: Schuhe eingestellt, aber nicht perfekt eingestellt, Glied zu weit hinten. Dadurch Probleme bei Wadde bekommen, Wadde sich verhärtet, Oberschenkel auch zugemacht. Wir war nach zwei, 110 Kilometer an der Schluss. Und ... Aber jetzt dann ... die im Sprint zu sehen, das tut echt weh. Mhm. Und dann ... auch dann ...

Speaker: Ich wusste dann irgendwann, dass du gewinnst. Wir haben alle so im Regen, im Ziel gewartet. Ich stand da mit den Canyon Boys rum, mit Sascha und so und hab mich dann auch richtig gefreut. Deine Reaktion war auch schön, muss ich sagen, als du mich dann gesehen hast. Du hast, glaube ich, gar nicht zuerst gecheckt, dass ich das bin. Es war, glaube ich ... Alle schwarze Jagen.

Speaker: Es war, glaube ich, ein guter emotionaler Moment in dem Moment von uns beiden. Ich habe mich so sehr gefreut, aber das tat danach noch viel mehr, weil ich gesehen habe, wie viel es einem bedeutet, das zu gewinnen. Weißt du, wo du auf einmal jemanden neben dir hast, der diese Emotionen hat von diesem Sieg und man sie selber nicht hat oder von einer guten Platzierung. Also, wie gesagt, alles wäre gut gewesen, irgendwie voll in der Gruppe anzukommen.

Speaker: Das tat dann eigentlich umso mehr weh, weißt du, wie ich meine? Also nicht, weil irgendwie Neid da ist, sondern einfach mal gesehen, okay, gut, das löst es einen dann aus und das sind auch die Folgen dessen und man hat es selber nicht. Und das ist halt schon, das hängt schon ein bisschen nach. Also es wird mich auf jeden Fall motivieren, finde ich das ja. Also wo ich ja auch jetzt weiß, dass ich da mit Musik mitfahren kann, aber es ist halt schon ein bisschen schmerzhaft.

Speaker: Ja, das ist mega hart. Vor allem, du machst das ja auch noch schon ein Jahr länger. Warst letztes Jahr schon da. Das ist ja egal. Nimmst mich mit. Das ist ja egal. Ja, aber trotzdem.

Speaker: Ja, aber ... Also, ich mein, die Sophia wird jetzt auch noch mal mehr trainieren. Die will sich nicht noch mal 15 oder 20 Minuten von dir geben lassen. Das heißt natürlich, du hast auch dafür gesorgt, dass nächstes Jahr das Niveau bei den Frauen steigt. Ja. Und das ist ja auch enorm wichtig für den Sport. Nichtsdestotrotz, wenn du nächstes Jahr mit mir wieder hinfährst, bin ich mir sicher ...

Speaker: Vielleicht keine 15 Minuten, aber die Chancen sind wieder sehr, sehr hoch, dass du da wieder gewinnst. Und auch genauso jetzt alle anderen Rennen, die kommen, stehen deine Chancen ja auch wieder gut. Das motiviert ja auch so in der Gruppendynamik, also mich zumindest. Ja, ich meine, das ist ja auch ein Flow, den wir jetzt immer hatten. Es ist ja auch kein Zufall.

Speaker: Aber umso mehr tut es natürlich, dann wäre man selber so sein Ziel nicht erreicht. Obwohl man sich natürlich für die andere Person freut. Aber gut, Finnland hoffe ich mal, dass wir das wieder besser hinkriegen. Besetzterst du ja immer abgeliefert. Ja, auch das wird irgendwann schiefgehen. Also das wird ja nicht immer so weiterlaufen.

Speaker: Ich hoffe für dich schon. Ich hoffe nur, dass ich auch wieder in die gleiche Spür komme. Das hoffe ich auch. Das wäre schön. Also von mir aus kann es mit dir einfach so weitergehen. Ich muss nur wieder dahin quasi zurück. Aber dazu, ich habe auch zum Beispiel jetzt nochmal so bei mir vom letzten Jahr geguckt, wo ich ja vor der WM Covid gekriegt habe. Und dann hatte ich auch bei Insta einen Post gemacht, dass ich halt vor dem Fernseher mir das angucken musste und es extrem hart war.

Speaker: Aber dass es mich umso mehr motiviert hat, dass ich nächstes Jahr so etwas miterleben kann und alles abliefern kann und mich darauf freue, was kommt. Und wenn ich das jetzt im Kontext sehe, wie es jetzt gelaufen ist, habe ich das noch mal mehr emotional gemacht.

Speaker: Krass, wie es gekommen ist jetzt und so ist das Leben halt. Ich glaube, mein Sieg, also angenommen ich hätte da gewonnen, würde nicht so viel verändern in meiner sportlichen

Speaker: Laufbahn und Wahrnehmung, weil ich, glaube ich, einfach schon über Jahre Sachen gemacht habe und dadurch irgendwie präsent bin zumindest mal. Aber bei dir ist es ja einfach so, das ist ja so through the roof. Also ich meine, du hast deine Followerzahl bei Instagram allein, wenn man das nur verdoppelt und also fast verdoppelt. Und eine riesen Medienaufmerksamkeit. Und das ist halt krass. Und du merkst halt auch, wie Leute,

Speaker: dass halt auch noch mal mehr feiern, also wie du aus Rennheit, es soll jetzt nicht dispektierlich klingen, aber wie du aus Rennheit gefahren bist, also so auf diese Art und Weise. Und du merkst halt immer, dass wenn Frauen sowas machen, dass das krasser wahrgenommen wird als bei Männern. Weißt du, was ich meine? Ja, weil die einem das nicht so zutrauen. Ja, genau. Und dann aber gleichzeitig

Speaker: Das Positive davon, von dem eigentlich Schlechten, ist ja, dass die dann die Leistung viel höher einschätzen und das noch viel mehr halben quasi. Weißt du, was ich meine? Also die Leistung ist ja dann auf so einem Mann oder eine Frau mal erst mal gleich, aber halt die bekommt dann bei dir auf jeden Fall auf einmal viel mehr Wert, was es natürlich auch hat, aber im Verhältnis zu einem Mann.

Speaker: Es ist natürlich in dem Fall, es ist positiv, aber eigentlich ist es negativ, dass es so ist, weil eigentlich sollte man dir das zutrauen. Dass die einen so unterschätzen, genau. Und ja, ich meine jetzt erstmal auf dem Ding mitschwimmen, schön mitnehmen, alles was jetzt irgendwie geht und das auskosten, weil es ist halt,

Speaker: Solche Momente hat man nicht so viele im Leben, glaube ich. Ja, und vor allem du gewinnst halt, also ich glaube, wenn du ein zweites Mal gewinnst, ist es auch noch mal anders. Aber du gewinnst halt nur einmal, das erste Mal, so ein großes Rennen. Genau. Und man darf nicht vergessen, also die meisten wussten ja immer, im Rennen immer noch nicht, wie du geschrieben wirst. Da stand dann irgendwas von Schmidt, dann von, äh,

Speaker: Also verschiedene Varianten mit SCH, am Anfang mit einem I, aber dann nicht Doppel F, sondern halt irgendwas anderes. Und es war auch witzig so, dass einfach niemand das so richtig irgendwie hingekriegt hat. Und dann haben die dich auch paar Mal falsch verlinkt. Da haben die irgendeine Caroline mit SCH verlinkt, aber nicht dich.

Speaker: Ach echt? Krass. Das war auch witzig. Aber gut, jetzt sollten sich alle kennen. Ich habe auch gesehen, zum Beispiel Pro Cycling Stuts, da gibt es auch immer diese Seitenaufrufe. Ich war jetzt nie auf der Straße eine relevante Fahrerin und da waren die natürlich nie. Also jetzt sind die irgendwie im oberen oder vierstelligen grünen Bereich gewesen, weil ich glaube ein paar Leute geguckt haben.

Speaker: Woher kommt die? Wer ist das? Ja, die neue Gravel -Königin. Ich glaube, so lenden wir auch die Folge. Karol liebt die Gravel -Königin. Ich habe schon heute gesagt im Besenwagen -Podcast, wir haben den gerade auch gehört, dass eigentlich muss ich dir noch so eine Krone basteln und brauchst du irgendwie noch so einen Zepter. Und dann meinte Basti, also aus Matsch und Stroh einfach so eine Cross -Krone, also eine Gravel -Krone.

Speaker: Ja, das wäre lustig. Genauso wie das Bild, was wir in Bentonville noch überlegt hatten von uns, von unserer Reisegruppe mit der Reiseleitung. Wie war das? Mit dem Fuchs. Hat man das im Podcast gemacht? Nein, wir hatten uns beim Training überlegt, da meintest du, der Fuchs und das Schiff.

Speaker: Genau, genau. Also an die Community. Ihr dürft gerne ein Meme oder eine Zeichnung machen, wo Karolins Schiff, also quasi Karol, das Schiff ist. Und ich oben drauf, ich weiß nicht, Kapitän, aber ich oben der Fuchs mit dem Steuer in der Hand. Weil so läuft zumindest unsere Reiseplanung ab.

Speaker: Ja, original so. Ja, genau. Ne, sonst, wir haben Amish -Leute gesehen im Rennen, das fand ich interessant. Die waren wirklich im Niemandsland, also da war ganz lange keine Straße. Ja, und die sahen auch echt, also da stand auch wirklich eine Kutsche und da war man so kurz in eine andere Zeit versetzt, als man da durchgefahren ist.

Speaker: Ja, und es gibt ja Bundesstaaten unter anderem in Kansas, wo es Straßenschüler gibt, wo quasi, also die für Amish people sind, wo ein Warnzeichen ist, also Achtungszeichen mit einer Kutsche fährt drauf und dann, also das ist halt für die Amish people genauso wie in Rumänien.

Speaker: gibt es solche Schilder auch, aber halt da in den Gebieten, wo die nicht so wohlhabende Menschen leben, sagen wir es mal so. Weil die ja auch sehr viel mit Kutschen rumfahren, auch auf der Autobahn. Da gibt es dann Autobahn -Verbot -Schilder und so was, ja. Genau, das gab es da auch. Und ich habe Amish so noch nie gesehen. Das war bis vor dem amerikanischen Film.

Speaker: Jaja, genau. Das war so richtig Klischee einfach. Ein Mann mit Bart, glaube ich sogar, und ganz viele erwachsene Frauen und ganz, ganz, ganz, ganz viele Kinder. Ja, genau. Ja, die haben ja auch eine ganz krasse Familienkultur. Also ich habe das mal gegoogelt, ein bisschen recherchiert, weil mich das interessiert, da ist es schon nicht ohne, wie die so leben.

Speaker: Aber ich habe mich im Rennen auch gefragt, ob du es wirklich auch wahrgenommen hast, weil sonst hast du ja immer gesagt, ich nehme Sachen wahr, die man gar nicht sehen soll im Rennen. Aber es war ja nichts zu übersehen. Die Kutsche hat gerade vor uns ausgeschert, als wir vorbeigefahren sind.

Speaker: Also ich glaube, die waren überraschter, uns zu sehen, als wir die, so wie die geguckt haben. Aber ja, also die habe ich wahrgenommen, ausnahmsweise mal. Sonst stimmt schon, nämlich im Rennen nicht so viel wahr. Was ich auch wahrgenommen habe, dass dies der Untergrund,

Speaker: Steinigerweise hat es ja irgendwie das Gefühl, als wenn die überall Steine hingeworfen haben. Das war ja absurd. Also nächster würde ich auch 45 erfahren, wenn es nicht nochmal so matsch ist. Weil das war echt unkomfortabel zum Teil. Hattest du einen Defekt? Nee, ne? Äh, doch. Hinten. Ich hatte auch einen Schleicher. Im zweiten Depot habe ich dann mein Vorderrad noch gewechselt, weil es ein bisschen Luft verloren hat.

Speaker: Ja, das hat mir Steph erzählt und da meinte, du hattest keine Ahnung, so 15 PSA, ich weiß nicht, das ist glaube ich richtig wenig, ich weiß nicht, wie viel das im Bar ist. Und da meinte ich so zu ihm, ja du, ich hab mir Karo schon einen Recon gemacht vor so einer steinigen Abfahrt da in Südspanien, da ist sie mit 0 ,7 bar rumgefahren, also bei 40 Kilo ist das dann nicht so schlimm.

Speaker: Ich glaube, mir ist ja auch die Felge gebrochen im Recon und da habe ich auch schon gesagt, das lag wahrscheinlich an der amerikanischen Esskultur. Das sind jetzt schon die Auswirkungen. Ich habe auf jeden Fall zugenommen. Ich auch.

Speaker: Also ich merk so am Bauch und so, das ist alles irgendwie nicht mehr ganz so athletisch. Nee, ist schon gut, dass man wieder zu Hause ist. Unter Alltagstress, wo man Essen vergisst. Genau, das normale Leben wieder, nicht nur rumhängen. Ja, genau.

Speaker: Und bei der große Gammler bin ich ja immer, du machst ja immer noch dein Körperprogramm. Ja, aber ... Also, ist ja immer im Kontext. Im Vergleich zu dir bin ich da sehr vorbildlich, im Vergleich zu anderen wiederum nicht. Aber auch da, gute Gruppendynamik, du fängst alles auch langsam zu machen. Und es scheint ja nicht zu schaden, von daher ...

Speaker: Genau, also ich muss es jetzt auch mehr machen. Also wir reden jetzt gerade von Dehn - und Chortraining. Und tut mir, glaube ich, ganz gut, weil mein Rennen wäre auch fast aufgrund einer Rückenblockade zu Ende gewesen. Stimmt, du bist danach auf jeden Fall wie eine ältere Frau ins Auto und aus dem Auto ausgestiegen.

Speaker: Ja, also im ersten Checkpoint dachte ich zwischenzeitlich, ich könnte das Rennen beenden, weil eine Bewegung hätte gereicht, eine falsch, sonst wäre komplette Blockade gewesen. Und es wurde zum Glück zum Ende des Rennens dann besser, bzw. vielleicht waren die Schmerzen auch irgendwann einfach ausgeblendet oder die Endorphine so extrem, dass ich es einfach nicht mehr gemerkt habe. Ich denke, das war es eher, weil als ich im Ziel war, ging es dann wieder los.

Speaker: Ja, habe ich gesehen. Ging nicht viel. Nein, dein Gang war auch sehr interessant, aber das war auch bei der Siegergang. Am nächsten Tag hast du über die Altersklassen gesehen, wie der Gang nach oben zum Pult immer schwerer wurde. Das war echt gut. Das stimmt. Genau. Ja, gut. Ich habe noch ein Eis -Date, Eis -Essen -Date. Wir sehen uns am

Speaker: Ja, wann kommst du an? Donnerstag, ne? Donnerstagnacht, genau. Ja, okay. Ja, genau, dann sehen wir uns Freitag. Genau, du machst diesen Ride da, oder? Was machst du da? Nee, Pressekonferenz. Pressekonferenz mittags und dann abends dieses Dinner. Genau. Genau. Ich würde dann, genau, wir können einfach Freierad fahren oder so. Ja, genau. Also Lachti ist jetzt nicht so groß, von daher.

Speaker: Nee, genau, das ist ziemlich klein, habe ich auch gesehen. Da sollte man sich treffen. Dein Hotel Hostel sieht interessant aus. Das habe ich voranbauend gebucht. Das sieht man, dass du spät gebucht hast. Aber wird schon gut sein. Ich meine nicht spät, ich meine budgetmäßig voranbauend. Ach so, ja gut, aber auch voranbauend hättest du dir schon ein richtiges Hotel gönnen können.

Speaker: Ja, das stimmt, aber da war ich noch zu galt im Sparkurs. Und jetzt, ab jetzt nur noch ein bisschen Glas und nur noch Häuser mieten. Nein. Dann sehen wir uns Freitagmorgen irgendwie und genau.

Speaker: Genau. Bis dahin gute Erholung. Samstag ist Renn -Tag. Genau, Samstag ist Renn -Tag. Montag nehmen wir wieder ein Podcast auf, bevor ich dann mal in den Urlaub verschwinde und wir erst mal nicht aufnehmen für zwei Wochen. Genau. Also gute Erholung. Genieß dein Abendessen vom Chef Koch Fladi.

Speaker: Ja, ich bin schon ganz gespannt. Vielleicht fahren wir auch noch mal eine Runde um den See hier. Mal gucken. Also ich dachte, du sagst, sonst fahren wir, vielleicht holen wir uns auch noch Pizza. Ne, ne, ne. Junkfood war genug jetzt. Ja, genau. Alright, Caro, wir sehen uns. Ciao. Genau, ciao.

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