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Episode 10 - Nicola Halder-Hass

Mitgift | Der forsche Podcast der gif

Transcript

Speaker: Willkommen bei MitGift, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Fakten fundiert erklären, frische Fragen stellen, Forschung fördern.

Speaker: MitGift macht Komplexes verständlich, fokussiert auf das Wesentliche und geht forsch voran.

Speaker: Wir haben ein Portfolio Bestand kirchlicher Liegenschaften von 160.000 Gebäuden.

Speaker: Es nicht zu tun, ist ja am Ende keine Option.

Speaker: Denn das, was nicht passieren darf, ist, dass unsere Kirchtürme aus dem Stadtbild verschwinden und

Speaker: Und hier ist Ihr Host Stefan Stüdemann.

Speaker: Herzlich willkommen oder willkommen zurück bei einer neuen Episode von MitGIF, dem Forschung-Podcast der GIF, Gesellschaft für Mobilwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Ich freue mich heute auf einen Gast bzw.

Speaker: meine Gästin an der Stelle.

Speaker: die ich herzlich begrüßen darf.

Speaker: Wir haben heute ein, ich habe es eben schon im Vorgespräch gesagt, fantastisch komplexes Thema, was ich unglaublich lustvoll backern möchte.

Speaker: Mit dir zusammen bei mir im Studio, im Podcast-Studio ist Nicola Halder-Haas.

Speaker: Ich freue mich sehr, dass du hier bist.

Speaker: Wir werden gleich zu deiner Person noch ein bisschen mehr erfahren.

Speaker: Da gibt es auch unglaublich viel zu erfahren.

Speaker: Das kann ich jetzt schon mal versprechen.

Speaker: Insofern erst mal herzlich willkommen.

Speaker: Danke, dass du da bist.

Speaker: Ja, herzlichen Dank für die Einladung.

Speaker: Ich freue mich, dass wir heute ins Gespräch kommen.

Speaker: Sehr gerne, dafür sind wir hier.

Speaker: Das ist sozusagen die Aufgabe uns Podcasts, ins Gespräch zu kommen, Themen zu beackern, zu beleuchten und natürlich auch neue Dinge zu entdecken.

Speaker: Das wollen wir heute versuchen.

Speaker: Du machst es mir sehr leicht mit einem Thema, was du mitgemacht hast.

Speaker: Wir wollen heute über dich sprechen.

Speaker: Wir wollen aber auch über deine Funktion als Kompetenzgruppenleiterin der neuen Kompetenzgruppe der GIF sprechen.

Speaker: Dazu gleich mehr.

Speaker: Erstmal kurz zu deiner Person.

Speaker: Ich habe natürlich ein bisschen im Vorfeld nochmal mich schlauer gemacht und geschaut.

Speaker: Du hast eine interessante Vita, du kombinierst Themen, die in dieser Kombination nicht so oft fortkommen.

Speaker: Das finde ich sehr spannend.

Speaker: Du hast einen historischen Background, also aus der Historie kommt, aber eben auch natürlich den Immobilienbezug.

Speaker: Du bist Immobilienökonomin.

Speaker: Das sind tolle Kombinationen und wir werden auch gleich merken, dass es sich auf deine berufliche Tätigkeit auswirkt.

Speaker: Du bist nämlich geschäftsführende Gesellschaftler von Bricks und Beyond.

Speaker: Vielleicht erzählst du ganz kurz mal ein bisschen was über dich und deine bisherige Laufbahn in der Immobilienwirtschaft.

Speaker: Ja, herzlichen Dank, sehr gerne.

Speaker: Also ich bin Denkmalpflegerin und eben Immobilienökonomin und kann damit immer dann, wenn Denkmalprojekte richtig komplex, richtig schwierig werden, einsteigen, weil ich eben an der Schnittstelle zwischen Denkmalpflege und Immobilienwirtschaft, Planung, Wirtschaftlichkeit arbeite.

Speaker: bautechnischen Themen vermitteln kann.

Speaker: Und meine Aufgabe ist meistens dann strategisch zu schauen, wie schaffen wir es, die Planungsziele und die wirtschaftlichen Ziele möglichst effizient und zeitnah in eine Genehmigung zu gießen und dabei aber natürlich auch die Belange der Baudenkmale mitzunehmen und der Denkmalpflege also sozusagen alle in ein Boot zu setzen.

Speaker: Das ist meine Kernaufgabe, die mache ich seit 20 Jahren.

Speaker: Ich kann bauen im Bestand sozusagen und bin darüber natürlich in vielen Gremien unterwegs, sowohl auf Seiten der Denkmalpflege.

Speaker: Dort leite ich einen Arbeitskreis Denkmalpflege Stadtentwicklung Umwelt im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz und ich bin Fachbeirätin für Denkmalschutz im Verband für Bauen im Bestand, um nur zwei ehrenamtliche Tätigkeiten neben der GIF zu nennen.

Speaker: Ja, sehr gut.

Speaker: Ehrenamt ehrt dich und es ist auch sehr vielfältig.

Speaker: Und du bist auch Trägerin der Fernhand von Quasmeda.

Speaker: Wie kam es dazu?

Speaker: Wofür wurde das ausgezeichnet?

Speaker: Das interessiert mich natürlich.

Speaker: Ja, das ist die höchste Auszeichnung in der Denkmalpflege im Land Berlin.

Speaker: Und die habe ich seinerzeit zusammen mit Martin Halder für das Meilenwerk bekommen.

Speaker: Das heißt, wir haben in einem denkmalgeschützten Straßenbahndepot ein Oldtimerzentrum umgesetzt, das alles, was Oldtimerliebhaber sich so vorstellen können,

Speaker: dort in diesem Areal finden.

Speaker: Und da konnten wir eben schon einmal diesen Ansatz zeigen, das, was ja heute auch in aller Munde ist, zu gucken, wie kann man Klugbausubstanz erhalten und so transformieren, dass sozusagen die Objekte

Speaker: über lange Zyklen hinweg Bestand haben, resilient sind und dieses Meilenwerk gibt es immer noch.

Speaker: Es ist immer noch im gleichen Design wie zur Eröffnung und von der Immobilienprojektentwicklung gibt es inzwischen 56 Ableger weltweit.

Speaker: Also auch eine Idee, die sozusagen angenommen wurde und von vielen weiteren übernommen wurde sozusagen.

Speaker: Aber eben für den denkmalpflegerischen Teil haben wir damals die Auszeichnung bekommen.

Speaker: Spannendes Projekt, ich kenne es selber auch, habe auch schon viele Veranstaltungen damit besucht, also muss ich sagen, wirklich rundum gelungen tatsächlich.

Speaker: Ich wusste nicht, dass ihr dahinter steckt, also insofern Gratulation, würde ich sagen, sehr, sehr gerechtfertigt diese Auszeichnung.

Speaker: Ja, also du beschäftigst dich mit den Themen, die ja immer zwei Seiten der Medaille abdecken.

Speaker: Das eine ist, wie du es ja eben schon sagst, vor allem den Denkmalschutz, der uns natürlich eine Aufgabe mitgibt, gar keine Frage.

Speaker: Umgekehrt und das ist sozusagen die Quintessenz auch für unsere Branche, es muss sich am Ende auch wieder rechnen.

Speaker: Wie schaffst du diesen Spagat oder wie schafft ihr diesen Spagat und wo ist sozusagen im Zweifelsfall eher dein Herz dabei?

Speaker: Mein Herz ist beim Projekt, weil wenn wir nicht auf das Projekt gucken und ich sag mal das Projekt oder das Denkmal zum Ausgangspunkt der Planung machen, dann gibt es am Ende mehrere Verlierer, denn wir müssen ja immer alle Seiten zusammenbringen.

Speaker: Wir müssen gucken, wo sind die Schnittstellen und wie können wir sie miteinander vereinen, dass daraus eine genehmigungsfähige und wirtschaftliche Projektplanung entsteht und

Speaker: Da muss man manchmal innovativ denken, da muss man manchmal, ich sag mal, 100 Meter mehr laufen, bis man die Lösung gefunden hat und vor allem muss man kommunizieren.

Speaker: Es ist ein Geschäft mit den Menschen und man muss manchmal die normalen Wege verlassen und gucken, wie bekomme ich die Mehrheiten, wie kann ich wem helfen.

Speaker: wo die Notwendigkeiten sind, ob das die wirtschaftlichen, ob das die Baukonstruktiven oder bezogen auf den Eigentümer und den Planer, die denkmalpflegerischen Belange sind, die vielleicht an manchen Stellen auch nicht verhandelbar sind.

Speaker: Und in diesem Geflecht bewege ich mich und versuche, die Dinge zusammenzubinden.

Speaker: Ja, und das ist sicherlich hin und wieder mal etwas aufreibender, kann ich mir vorstellen.

Speaker: Und bedarf auch der einen oder anderen Diskussion, um dann am Ende aber trotzdem ein erfolgreiches Projekt hinzubekommen.

Speaker: Richtig, und deswegen bin ich meistens auch bei den ganz großen, ganz prominenten Objekten dabei, wo wir dann eben gucken, wie kann man Quartiere, wie kann man ehemalige Industrieareale, wie kann man...

Speaker: ehemalige Kontorhäuser oder immer noch Kontorhäuser in Hamburg oder andere große, prominente Projekte in innerstädtischem Zusammenhang, wo ja auch nochmal, gerade wenn wir über A-Städte reden, ein wahnsinniger Investitionsdruck ist, weil die Kaufpreise so hoch sind.

Speaker: Wie kann man da etwas, ich sage immer Resilientes draus machen, was dem Denkmal gut tut, aber was auch für eine langfristige Nutzung sorgt?

Speaker: Und weil du dich mit den historischen Themen so beschäftigst und dein Herz dafür schlägt, das merke ich, hast du gedacht, das reicht mir aber noch nicht.

Speaker: Ich kümmere mich mal um einen speziellen Bereich, der wirklich an Historia, ich würde mal sagen, überdurchschnittlich viel zu bieten hat.

Speaker: Ich würde es im weitesten Sinne als das Thema kirchliche Bauten oder kirchliche Liegenschaften, vielleicht nennen wir es so,

Speaker: Das auch gleich dann der fast der vollständige Name unserer neuen KG.

Speaker: Damit zu beschäftigen, du bist jetzt seit einiger Zeit, wir hatten vor kurzem die konstituierende Sitzung, hat mich sehr gefreut, mit regem Zuspruch tatsächlich zur neuen Kompetenzgruppe Transformation kirchlicher Liegenschaften, so ist der offizielle Name, innerhalb der GIF.

Speaker: Du und der Johann Weiß, ihr seid die beiden Kompetenzgruppen Leiterinnen und Leiter und habt tatsächlich uns ja eigentlich schon ein schönes Paket vor die Tür gelegt und gesagt, Mensch, dann klopfen wir mal da an und sagen, hier haben wir doch schon was für euch, das ist ein spannendes Thema, da ist Forschung vonnöten, wenn Forschung vonnöten ist, ist die GIF immer natürlich zur Stelle.

Speaker: wollen wir daraus nicht das Thema weiterentwickeln.

Speaker: Und jetzt natürlich die große Frage, was hat es mit dieser Kompetenzgruppe auf sich?

Speaker: Wo geht da die Reise hin?

Speaker: Womit beschäftigt ihr euch?

Speaker: Und wir wollen natürlich auch ein bisschen einsteigen in das ganze Thema kirchliche Liegenschaften an sich, da mal einen kleinen Überblick zu schaffen, weil die Zahlen, die hinter stecken, musste ich mich selber ein bisschen orientieren, sind enorm tatsächlich und wir reden da über einen großen Bestand.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Also das Paket ist insofern groß, weil es viel Vorwissen gibt.

Speaker: Im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz beschäftigen wir uns seit bestimmt 15 Jahren mit dem Thema.

Speaker: Man könnte, man müsste, man sollte, aber dann immer eher aus diesem Nischenthema Denkmalschutz heraus.

Speaker: Und dann bekam ich im letzten Jahr mit, dass die ICG sich damit beschäftigte.

Speaker: Kirche im Prozess und dann bin ich da sofort eingestiegen und manchmal sollen Dinge einfach sein, weil dann wurde klar in dieser Arbeitsgruppe, dass es auch eine Handreichung geben soll und dann fanden sich wunderbare Menschen zusammen, natürlich der Johann Weiß, die Jannika Lange, der Oliver Rose, die

Speaker: und Sebastian Plötzken und wir haben also für maßgeblich für diese Publikation die Köpfe zusammengesteckt.

Speaker: Daraus entstand eben die Publikation, die erste Schritte geht, erste Prozessmarken setzt und uns war relativ schnell klar, wir müssen weitermachen.

Speaker: Dieses Feld ist riesig und wir müssen da weiterarbeiten.

Speaker: Und dann war eben die Frage, wo?

Speaker: Und dann war sie natürlich relativ schnell gefunden in der GIF, weil die GIF einfach uns ermöglicht, dass wir interdisziplinär arbeiten dürfen, dass wir unabhängig arbeiten dürfen, wissenschaftlich arbeiten dürfen und damit einen guten Rahmen setzt für das, was wir vorhaben.

Speaker: Es geht runter wie Öl, vielen Dank.

Speaker: Natürlich an die GIF, an alle da draußen, die die GIF unterstützen, auch an euch jetzt für diese tolle ehrenamtliche Arbeit, für dieses Engagement.

Speaker: Das Thema kirchliche Liegenschaften ist sehr komplex.

Speaker: Ihr habt, wie du sagst, schon eben Daten gesammelt, auch schon relativ lange, was natürlich Gold wert ist, gar keine Frage.

Speaker: So, jetzt wollen wir natürlich überlegen, wie nähern wir uns dem Thema jetzt und wo geht es dann dahin?

Speaker: Genau, also ich glaube, was mir nochmal wichtig ist zum Zusammenhang mit der GIF.

Speaker: Da dieses Thema so interdisziplinär ist, wie du es gesagt hast, und die GIF ja, ich glaube, rund 20 Kompetenzgruppen hat, werden wir sicherlich auch mal bei der einen oder anderen Kompetenzgruppe anklopfen, weil wir Fragen haben werden.

Speaker: Das würde uns ja.

Speaker: Und das macht ja auch wieder die GIF aus, dass man einen riesen Think Tank hat, Fragen stellen kann und Kompetenz zurückbekommt.

Speaker: Also insofern, das vielleicht nochmal dazu und wir merken, dass das Thema...

Speaker: Ein Thema ist, das viele beschäftigt.

Speaker: Natürlich haben wir aus der ICG einige mitgenommen, aber wir sind inzwischen 80 Teilnehmer, die in dieser Kompetenzgruppe mitwirken wollen.

Speaker: Und das ist das Besondere.

Speaker: Wir haben Vertreter der Kirche.

Speaker: Wir haben sogar von der ZDF,

Speaker: Kirchenbank-Vertreter dabei, aus der Immobilienwirtschaft, aus der Projektentwicklung und aus der Wissenschaft.

Speaker: Also wir sind wirklich gut aufgestellt und ich hoffe, dass wir die vielen Themen dann mit so einem kompetenten Team auch toll lösen können.

Speaker: Und ich möchte auch an dieser Stelle sagen, ich bin sehr dankbar, dass Johann Weiß mit mir sozusagen

Speaker: die Leitung übernommen hat, denn er ist ja einer der profundesten Kenner dieser Runde und wäre heute auch gern dabei gewesen oder dieses Themas und insofern freue ich mich, dass wir uns das gemeinsam teilen können.

Speaker: Grüße gehen raus an Johann an der Stelle.

Speaker: Vielen Dank für deine Arbeit.

Speaker: Großartig.

Speaker: Wie viel Forschung steckt in dem Bereich?

Speaker: Wie viel gibt es denn da schon?

Speaker: Das ist natürlich die Frage, die die GIF vielleicht auch umtreibt.

Speaker: Gibt es dazu schon Forschungsstühle?

Speaker: Gibt es dazu irgendwas als Grundlage?

Speaker: Oder sagt ihr, nee, wir müssen jetzt mal gucken, dass wir dieses Thema forcieren, um künftig auch Forschung in dem Bereich stärker zu etablieren?

Speaker: Also das ist einer der Ziele, das ist klar.

Speaker: Die Transara ist ja ein Forschungszusammenschluss, die hier Grundlagen geliefert hat.

Speaker: Die IREPS hat auch entsprechende, oder die Immobilienakademie in Regensburg hat auch entsprechende Forschungsansätze.

Speaker: Und da wollen wir auch weiter ansetzen.

Speaker: Und das ist vor allen Dingen Johanns Thema, der schon einige Forschungsfragen jetzt auch formuliert hat, zu sagen, wir müssen im Prinzip zweigleisig unterwegs sein oder eigentlich dreigleisig.

Speaker: Wir brauchen einmal Handlungsempfehlungen für die Kirchen, die beiden Großkirchen.

Speaker: Wir brauchen aber auch Handlungsempfehlungen für die Projektentwickler oder die Immobilienbranche, weil es eben kein ganz klassisches Immobilienportfolio ist.

Speaker: Und wir brauchen unterstützend die Forschung, die für uns Themen, und da werden wir gleich im Gespräch auch noch drauf kommen, ein Stück weit vorsortiert.

Speaker: Wieso ist das Thema so groß?

Speaker: Du hast vorhin auch die Zahlen angesprochen.

Speaker: Ich glaube, das ist ganz wichtig, die auch nochmal zu benennen.

Speaker: Wir haben ein Portfolio Bestand kirchlicher Liegenschaften von 160.000 Gebäuden.

Speaker: Davon sind 44.000 Kirchen, also Sakralbauten, wovon 90% denkmalgeschützt sind.

Speaker: Aber umgekehrt, wenn du es wieder rechnerisch betrachtest, 75 Prozent sind eben keine Kirchengebäude.

Speaker: Und das heißt, wir haben einen dringenden Handlungsbedarf, uns mit Gemeindezentren, mit Fahrhäusern, mit Verwaltungsgebäuden, mit Wohnungen und vielleicht sogar auch mit Friedhöfen auseinanderzusetzen und zu gucken, wie gehen wir damit städtebaulich um?

Speaker: Welche zukünftigen Funktionen können aufgelassene Friedhöfe zum Beispiel auch übernehmen?

Speaker: Sprich.

Speaker: Spannende Überlegung und du hast ja dann tatsächlich die Situation, gerade im kirchlichen Umfeld, dass es ja eben ganz typischerweise Flächen, Immobilien sind, die meistens in zentralen Lagen sind, was die Sache ja nochmal spezieller macht.

Speaker: Du hast es gerade angesprochen und ich glaube, das ist nochmal wichtig zu vermerken, es geht nicht weiter.

Speaker: größtenteils um Sakralbauten, sondern es geht zum großen Teil wirklich um profanen Bauten, die aber natürlich dazu dienen, kirchliche Zwecke, Einrichtungen etc.

Speaker: aufzunehmen, zu verwalten.

Speaker: Natürlich braucht man auch Büros, man braucht Wohnungen, das heißt, es gehört ja alles dazu.

Speaker: Das ist dann schon fast wieder ein ganz klassisches Projektgeschäft oder Immobiliengeschäft, aber eben natürlich mit der besonderen Note, dass es dann in kirchlicher Hand ist.

Speaker: Und auch dazu habe ich in eurem Paper eine interessante Zahl gelesen, nämlich wie viel Fläche eigentlich die beiden großen Konfessionen in Deutschland innehaben.

Speaker: Das ist ja auch eine Zahl, die sich gewaschen hat, oder?

Speaker: Also allein da muss man ja schon eine Handreichung entwickeln, um dort irgendwo sinnvoll diese Nutzung auch darstellen zu können.

Speaker: Absolut.

Speaker: Wir reden über eines der größten Immobilienbestände in der Bundesrepublik Deutschland.

Speaker: Die BIMA hat noch ein bisschen mehr, die hat auch noch ein bisschen mehr Wald.

Speaker: Aber es ist etwas, womit wir uns beschäftigen müssen.

Speaker: Und wir müssen uns auch gesellschaftlich damit beschäftigen.

Speaker: Denn das, was nicht passieren darf, ist, dass unsere Kirchtürme aus dem Stadtbild verschwinden, weil sie für Werte, weil sie für Identität stehen und letztendlich auch ein Stück weit für das,

Speaker: was wir sozusagen an unseren europäischen Städten auch so lieben.

Speaker: Deswegen ist unsere Maßgabe eben auf die Portfolio-Bestände der Gemeinde zu schauen und zu schauen, wie können wir sie verbessern, dass die Kirche im Ort bleibt.

Speaker: Vielleicht auch in ihrer sozialen, in ihrer religiösen Funktion.

Speaker: Und dass wir lieber gucken, wie können wir das Portfolio drumherum, die Pfarrhäuser, die Gemeindezentren so attraktivieren, dass dadurch die Liquidität geschaffen wird, das Kirchengebäude zu erhalten.

Speaker: Denn wir können ja auch nicht ausschließen, auch wenn wir unglaublich viele Austritte aus den Kirchen haben, die ja jetzt zu den Problemen in den beiden Großkirchen führen.

Speaker: dass es sich nicht irgendwann wieder ändert.

Speaker: Denn dass wir einen Riesenbedarf haben an Werten und Coaching, sehen wir ja, dass das Coaching-Geschäft so wahnsinnig boomt.

Speaker: Der Satzglaube sozusagen.

Speaker: Der Satzglaube, richtig.

Speaker: Und deswegen ist es wichtig, die Kirche als gebauten Anker in der Stadt auch wirklich zu erhalten.

Speaker: Das heißt, wir haben tatsächlich ja mit diesem ganzen Themenfeld, was ihr da jetzt bearbeitet, eben nochmal eine ganz andere Dimension, die natürlich das, was sozusagen das klassische, weitestgehend klassische Immobiliengeschäft ausmacht, Projektentwicklungsgeschäft,

Speaker: eben nochmal ergänzt, um im wahrsten Wurzel eine andere Dimension auf einer Metaebene.

Speaker: Der eine nennt es Glaube, der andere nennt es Zusammenhalt.

Speaker: Man kann es ja nicht so richtig fassen, es ist für jeden etwas, was individuell ist, was ja auch die Sache ausmacht.

Speaker: Aber damit umzugehen, glaube ich, ist ja auch eine besondere Herausforderung an der Stelle, denn es ist eben nicht so einfach,

Speaker: mal abgesehen von der Kirche, in Summe natürlich dort Leute einfach davon zu überzeugen, weil da geht es eben nicht nur oder vielleicht auch gar nicht vordergründig um Rendite, sondern da geht es um ganz andere Dinge.

Speaker: Und das ist ja nochmal ganz spannend.

Speaker: Wie nähert ihr euch denn diesem Thema jetzt?

Speaker: Dafür haben wir versucht, erste Prozesse aufzusetzen, weil wir hier

Speaker: den Faktor Mensch unheimlich in den Fokus stellen wollen und müssen.

Speaker: Denn für viele Menschen ist die Kirche ein Bezugspunkt gelebter Geschichte, weil sie da geheiratet haben, weil da die Eltern sozusagen gestorben sind und beerdigt wurden, weil man dort die Konformation gefeiert hat, weil man dort gerne in den Gottesdienst gegangen ist.

Speaker: Das heißt, wenn jetzt also die Gemeinde sich von so einem Kirchengebäude oder auch dem Gemeindezentrum,

Speaker: verabschieden muss, weil eben die Liquidität nicht mehr gegeben ist, dann muss Trauerarbeit stattfinden.

Speaker: Und das ist etwas, was Sebastian Plötzken aus unserer Gruppe eben sehr etabliert hat bei uns, dass er gesagt hat, wir können nicht einfach nur nach Renditegesichtspunkten gehen, um zu gucken, was rechnet sich wie, was lohnt sich wo, sondern auch, wie

Speaker: beziehen wir die Trauerarbeit, dieses Loslassen der Menschen, die an diesem Ort eine Geschichte, mehrere Geschichten erlebt haben, einen Teil ihres Lebens verbracht haben, mit ein.

Speaker: Das kostet Zeit, das muss man mit beachten.

Speaker: Und da sind wir sozusagen an den ersten Schlüsselpunkten in Bezug auf Projektentwickler, die ja aus verständlichen Gründen nicht so viel Zeit mitbringen.

Speaker: Wer sich auf dieses Thema einlässt, der muss auch ein Stück weit mehr Zeit mitbringen.

Speaker: Und genau da setzen wir ja unter anderem mit unserer Prozesskultur an, um eben zu gucken, können wir Fahrpläne aufbauen, die man den Kirchen an die Hand geben können, um diese Prozesse dann einfach einschätzbarer für alle zu machen und aufzuzeigen, das ist der Weg und für diesen Weg ist es wichtig, dass ihr die und die Schritte geht.

Speaker: Nun muss ich dazu sagen, dass wir es mit zwei Großkirchen zu tun haben und das ist wie mit dem Deutschen.

Speaker: So ist die Kirche auch nicht gleich die Kirche, sondern wir haben Unterschiede sowohl in der evangelischen als auch katholischen Kirche, was die Organisationsstrukturen anbelangt.

Speaker: als auch innerhalb der Landeskirchen.

Speaker: Also das, was in der Landeskirche in Schleswig-Holstein gilt, muss nicht unbedingt in Baden-Württemberg gelten, sodass wir eben immer auf so einer Metaebene Hilfestellungen geben können, aber eben es dann für die aktuelle Gemeinde nochmal ein Stück weit runtergebrochen werden muss.

Speaker: Das heißt, ihr versucht schon natürlich, und das ist ja so ein bisschen auch das, was die GIF am Ende immer versucht,

Speaker: Gewisse Standardisierungen zu etablieren, soweit es möglich ist in diesem Kontext, aber natürlich auch Bezug nimmt, auch spezielle Situationen.

Speaker: Wie stelle ich mir denn das konkret vor?

Speaker: Du hast gerade gesagt, Trauerarbeit an der Immobilie finde ich total spannend von der Denke her.

Speaker: Bisher war, glaube ich, die Notwendigkeit,

Speaker: Bei uns nicht so da, aber wenn ich natürlich an Sakralbauten denke, natürlich, das ist eine ganz andere Geschichte und dann findet möglicherweise eine Profanisierung, Entweihung statt eines solchen Objektes.

Speaker: Das heißt, das wäre auch etwas konkret, was ihr perspektivisch sozusagen dort auch mitentwickelt, wie man in so einem Bereich vorgeht, sofern es notwendig würde oder wie muss ich mir das vorstellen?

Speaker: Vielleicht nochmal zur Organisationsstruktur der Kirchen.

Speaker: Also dort gibt es die obere, die mittlere und die untere Ebene.

Speaker: Die untere Ebene ist in der Regel die Gemeinde und die untere Ebene muss dann mit der zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln umgehen.

Speaker: Und das bedeutet dann häufig, dass sie sich von Immobilien trennen muss, weil einfach die Liquidität, der Erhalt der Pflege nicht mehr gegeben ist oder weil wir in einem demografischen Wandel sind, weil nicht mehr so viele kirchlichen Kindergärten gebraucht werden und so weiter und so fort.

Speaker: So und dann setzt sozusagen dieser Prozess ein, um Gottes Willen.

Speaker: Ich sitze im Gemeinderat, aber ich bin im Berufsleben eigentlich Zahnarzt und die Pfarrerin ist immer Pfarrerin gewesen.

Speaker: Wie werden wir denn jetzt die Immobilien los?

Speaker: Und da gibt es eben viele, viele Beispiele, dass man sich dann an den Makler gewendet hat, das Tafelsilber verkauft hat und dann...

Speaker: sozusagen auf dem Rest sitzen blieb, aber mit dem Rest eigentlich nicht wirklich was anfangen konnte.

Speaker: So und dadurch ist sozusagen so ein zartes Pflänzchen gewachsen zwischen den Kirchen und ein Stück weit der Immobilienwirtschaft zu gucken und zu sagen, lass uns doch mal eine Portfolioanalyse machen und schauen, was ist eigentlich was wert.

Speaker: Wert nicht im Sinne unbedingt ausschließlich der Rendite, sondern vielleicht auch der Sozialrendite und des immateriellen Wertes.

Speaker: Und dann eben ganz anders zu klastern und zu gucken, was

Speaker: Warum besitzt die Kirchengemeinde diese Immobilie?

Speaker: Solche Fragen zu stellen oder welche Funktion erfüllt diese Immobilie innerhalb des Kirchenvermögens?

Speaker: Welche wirtschaftlichen und baulichen Verpflichtungen ergeben sich daraus und welche langfristige Verpflichtungen?

Speaker: Strategie verfolgt die Kirche damit.

Speaker: Kirche und dann wieder adressiert eigentlich an alle drei Ebenen, um dann zu gucken, kann man daraus schon mal so eine Vorfestlegung treffen.

Speaker: Und dann kommen natürlich unsere ganz normalen Markt- und Standortanalysen, dass wir sagen, Mensch, schau mal, wenn du hier dieses Objekt verkaufst, weil...

Speaker: Das habe ich inzwischen auch, weil ich natürlich auch für einige Kirchengemeinden tätig bin, festgestellt, dass das nicht nur tolle innerstädtische Grundstücke sind, sondern wenn das ein Kindergarten war, wenn das ein Gemeindezentrum war, dann sind das große Grundstücke mit viel Freifläche, wo auch Nahverdichtung eine Rolle spielt.

Speaker: Und dann einfach mal zu klastern und zu sagen, schau mal, du musst gar nicht das Kirchengebäude verkaufen.

Speaker: Du kannst auch dieses Gemeindezentrum verkaufen, kannst dann noch einen Neubau mit draufsetzen, dann bekommst du

Speaker: ein Volumen von XY hin und das hilft dir wieder für die nächsten 10, 15 Jahre und so eben intelligent zu gucken, was kann man mit dem Portfolio machen und wo liegen eigentlich die Potenziale.

Speaker: Das ist das Wichtige und insofern sagen wir immer,

Speaker: Das, was die Kirche jetzt macht, so wie sie sich mit ihrem Portfoliobestand reformiert, ist es letztendlich dieser Kirchenimmobilienreformation, auch immer eine Transformation hin zu etwas Neuem, zu einer neuen Geschichte und vielleicht einer neuen Funktion.

Speaker: Und ihr mit der Kompetenzgruppe wollt da, wenn ich das richtig verstehe, eine Handreichung oder auch eine erweiterte Handreichung anbieten, eine Art Leitfahren, der natürlich nicht für jeden zu 100 Prozent funktionieren kann, aber der zumindest eine grobe Richtung gibt und so ein bisschen das Thema auch Hilfe zu Selbsthilfe letztendlich ermöglichen.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und jetzt haben wir erstmal nur die städtebaulichen und nutzungsbezogenen Themen angesprochen, wo wir eben sagen, mit unserer Portfolio-Roadmap oder wie du sie nennen willst, aushalten, optimieren, investieren, entwickeln, kooperieren, verwerfen oder transformieren, wollen wir natürlich auch schauen, kann dieser Quartiersgedanke, der ja Kirche immer

Speaker: mit den Kirche immer mitspielt, kann der auch beibehalten werden.

Speaker: Also inwieweit kann man das, was Kirche alles in der Stadt macht, an sozialen Trägern damit, dass sie eben, ob das die Kindergärten sind, ob das das Thema Inklusion ist, ob das das Thema,

Speaker: Städten für Suchtkranke oder Mutter-Kind-Häuser oder das ganze Thema Diakonie oder auch für Senioren die Angebote.

Speaker: Kann man die nicht irgendwie neu sortieren, dass sie an einem Ort oder an verschiedenen Orten zusammenkommen?

Speaker: Kann man sie vielleicht auch so erweitern, dass man das, was man an Neubaufläche schafft,

Speaker: dann auch den kirchlichen Trägern zur Verfügung stellt, damit da eben ein Mutter-Kind-Haus entsteht oder ein Haus für Suchtkranke, weil wir das in unserer Gesellschaft brauchen oder eben auch Werkstätten für Inklusion sozusagen.

Speaker: Und da kommen wir natürlich an einen wahnsinnig

Speaker: weiteren kritischen Punkt, weil die Mittel dafür immer mehr gestrichen werden und auch Kirche hier und nicht nur von der Kirche, sondern natürlich auch von der öffentlichen Hand auch immer mehr in Bedrängnis kommt, zu gucken, wie gehen wir denn damit um?

Speaker: Können wir diese Leistung noch anbieten?

Speaker: Und damit verteilt sich hier natürlich auch eine Aufgabe dann wieder auf die Kommune.

Speaker: die gucken muss, wie kann sie das in Zukunft abdenken?

Speaker: Wie kann sie Angebote schaffen, wenn eigentlich die Töpfe leer sind?

Speaker: Und insofern, und das ist ein Forschungsansatz, zu sagen, müssen wir nicht ein Stück weit auch die Sozialrendite,

Speaker: die eigentlich ein Auftrag innerhalb einer Stadt ist, mit in irgendeiner Weise berechnen, um eben zu sagen, die muss man mitrechnen, weil ansonsten wir in unseren Städten vielleicht auch wichtige Themen verlieren.

Speaker: Wie das geht, wissen wir nicht, weil am Ende muss es wirtschaftlich sein und muss bezahlbar sein.

Speaker: Und gerade Werkstätten, die Inklusion mit sich bringen,

Speaker: sind einfach teure Investitionen, aber wir haben es als Aufgabe erkannt.

Speaker: Also wenn du mich fragst, müssen wir unbedingt mit berücksichtigen und es muss auch in irgendeiner Form anerkannt werden.

Speaker: Uns fehlen schlichtweg natürlich noch ein Stück weit die konkreten Ideen, wie es funktionieren kann.

Speaker: Aber dass es passieren sollte, denke ich mal, es liegt auf der Hand, gerade aus den Gründen, die du schilderst.

Speaker: Wir müssen da ja mehr Infrastruktur für diesen Bereich schaffen und irgendwer muss es bezahlen.

Speaker: Es nicht zu tun, ist ja am Ende keine Option.

Speaker: Und die Kirchen sind dann natürlich von jeher dankbare Träger und Organisatoren dieser Maßnahme.

Speaker: Also sie müssen es sich ja dann auch am Ende des Tages leisten können.

Speaker: Und das ist ja ein Stück weit dann vielleicht auch der Ansatz und Kirchen halt auch es zu ermöglichen.

Speaker: Und das sollte ja auch nicht verpönt sein, auch mit dem eigenen Portfolio.

Speaker: Und es darf man ja auch eine Rendite zu erwirtschaften, um eben genau diese Kosten zu tragen und dabei ein Stück weit natürlich Wegbegleiter zu sein.

Speaker: Ich glaube, das ist auch ein bisschen die Idee bei euch.

Speaker: Richtig, ganz genau.

Speaker: Also wie gesagt, ich habe jetzt erst mal nur versucht, weil das Thema so komplex ist, es irgendwie näher zu bringen.

Speaker: Habe gesagt, lass uns mal auf die Nutzung, auf den Quartiersgedanken, auf die Gemeinwohlorientiertheit schauen.

Speaker: Und habe es versucht, so an diesen ganz komplizierten Themen plakativ darzustellen.

Speaker: Und daraus kann man einen Leitfaden machen, der das aufzeigt.

Speaker: Wir können einen zweiten Leitfaden machen, wo wir über den Prozess reden und sagen, liebe Kirchengemeinde, das sind die Schritte, die du gehen musst, damit du selber innerhalb deiner Strukturen irgendwann zu der belastbaren Entscheidung kommst.

Speaker: Ja, wir wollen...

Speaker: externe Projektentwickler, wir wollen Berater reinholen, weil wir bereit sind, uns von einem Stück weit des Portfolio-Bestandes zu lösen.

Speaker: Und dann geht man gemeinsam auf diesen Weg und das ist ein toller Weg.

Speaker: Das weiß ich aus meinen Projektentwicklungen, weil man ganz andere Gespräche führt, weil man ganz anderes Themen erklären muss, weil man auf einer ganz anderen Ebene unterwegs ist, als wenn ich nur mit meinem

Speaker: Bauherren und Planern unterwegs bin, weil ich ein Renditeobjekt, das meine ich gar nicht despektierlich, erstellen muss.

Speaker: Also hier kommen nochmal ganz andere Themen rein und man muss Themen auch anders erklären und über das Erklären hinterfragt man an der einen und anderen Stelle auch.

Speaker: Gar nicht im Sinne von, es muss alles gemeinwohlorientiert sein, sondern wo ist der beste Weg, der zu einer Wirtschaftlichkeit führt, der

Speaker: um der Kirchengemeinde wieder einen Handlungsspielraum zu geben.

Speaker: Und damit kommen wir sozusagen in das ganze Thema Wirtschaftlichkeit, weil hier muss man eben nicht nur darauf gucken, dass die einzelne Gemeinde entweder ein Problem mit der Wirtschaftlichkeit hat, weil es so viele Austritte gibt oder demnächst gar nicht mehr existiert.

Speaker: Sondern man muss auch auf die mittlere und auf die obere Ebene gucken und gucken, wie kann man auch hier unterstützen, wie kann man in den Bistümern unterstützen oder in den Landeskirchen, die ja vor ähnlichen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen, weil ja auch da sozusagen die, die, die, die

Speaker: die Mittel nicht mehr in dem Umfang da sind und sie nicht mehr sozusagen die Dinge quer rechnen können, wenn ich es mal salopp sagen darf.

Speaker: So und das ist natürlich spannend und das ist sozusagen eins unserer nächsten Themen, auch da mal genauer reinzugucken in die mittlere und die obere Ebene.

Speaker: Wie steht es da um die Wirtschaftlichkeit und wo könnten da aus unserer Immobilien Sicht vielleicht auch Ansatzpunkte sein, dort

Speaker: neue Lösungswege zu gehen.

Speaker: Und das Dritte ist dann natürlich auf den Portfoliobestand selber zu gucken.

Speaker: Kirche sagt natürlich aus ihrer Sicht völlig zu Recht, wir wissen nicht, was die Zukunft bringt.

Speaker: Eigentlich wollen wir unsere Immobilien nicht verkaufen und nur im Erbbaurecht weitergeben.

Speaker: So weit, so gut, so nachvollziehbar.

Speaker: Jetzt schlucken die Immobilienleute, die jetzt zuhören und sagen, das wird aber schwierig, das rechnet sich für uns nicht und ich kann also sozusagen jetzt bildlich die Negativ- oder die Kontrapunkte,

Speaker: Auflisten, die jeder jetzt in seinem Kopf hat, weil es dann auch um die erschwerte Finanzierung geht, die Banken, die Restriktionen haben, die Nutzer, die Denkmal-AFA, die nur komplizierter weiterzugeben ist und so weiter und so weiter.

Speaker: Also die Arbeys sind groß, aber dennoch ist es etwas, womit man sich auseinandersetzen muss.

Speaker: Und hier haben wir tatsächlich eine ganze Reihe von Experten gefunden in unserer Arbeitsgruppe, die sagen, damit will ich mich auseinandersetzen.

Speaker: Und die sagen, lasst uns da mal genau reingehen und das gesamte Potenzial von Erbbaurecht ausschöpfen oder gucken, wie man es noch interpretieren kann und wie wir es zum Beispiel auch mit dem Thema Genossenschaft zusammenbringen können.

Speaker: Das ist ja auch so ein

Speaker: ein wichtiges Instrument, das wir haben, um Dinge zu finanzieren.

Speaker: Also welche neuen Eigentumsmodelle können wir eigentlich kreieren?

Speaker: Wie passen die zusammen?

Speaker: Wo sind die Fallstricke?

Speaker: Wo müssen wir vielleicht auch mit anderen Kompetenzgruppen der GIF sprechen, weil da noch viel größere Spezialisten sitzen, um hier zu sagen, hier können wir was Innovatives schaffen.

Speaker: So und dieses Innovative,

Speaker: ist ja nicht nur etwas, was für Kirchengebäude gilt, sondern wir wissen, dass ganz, ganz viele Immobilien, die in öffentlicher Hand sind, ja auch nur noch in Erbbaurecht eigentlich vergeben werden sollen.

Speaker: Also etwas, was auch dann eine hohe Übertragbarkeit hat und wo wir sicherlich auch intensiv jetzt einsteigen werden, um zu gucken, wie kann es gehen oder eben auch aufzuzeigen, da sind die Grenzen und da geht es nicht weiter, um dann auch eben

Speaker: Begründet einer Kirchengemeinde zu sagen, denke darüber nach, ob dieses Objekt wirklich in Erbbaurecht übergeben werden muss oder ob wir hier nicht ganz einfach verkaufen, weil wir dann viel mehr Nutzer oder viel mehr Käufer für das Objekt generieren und eine andere Wirtschaftlichkeit.

Speaker: So, aber das muss immer alles faktenbasiert sein und mit Argumenten untersetzt sein.

Speaker: Und das ist natürlich die Frage, wie dann der Gegenüber darauf reagiert.

Speaker: Also du hast es ja schon gesagt, die Zielgruppen, die ihr adressiert mit der Kompetenzgruppe, sind wirklich vielfältig, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Speaker: Also eine höchst spannende Aufgabe.

Speaker: Und wir reden ja sowohl von einer, in Anführungsstrichen, privaten Wirtschaft, als aber natürlich auch,

Speaker: über die ganzen kirchlichen Institutionen.

Speaker: Und die sind ja auch sehr, sehr heterogen.

Speaker: Das durfte ich ja schon bereits bei der konstituierenden Sitzung erfahren.

Speaker: Also es fällt mir persönlich schwer, da einen Überblick zu behalten.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es dir geht.

Speaker: Du bist länger da drin.

Speaker: Dir fällt es wahrscheinlich leichter, aber nichtsdestotrotz gibt es da wahrscheinlich immer noch Organisationen, wo man denkt, ach so, die gibt es auch noch und die haben auch was mit Immobilien im weitesten Sinne zu tun oder entscheiden zumindest mit über Dinge, die da eine Rolle spielen.

Speaker: Wie ist denn da bisher so die Resonanz und wie stellt ihr euch denn auf diese doch sehr, sehr starke Heterogenität dieser Zielgruppen ein?

Speaker: Da sind wir wieder bei der Standardisierung der GIF.

Speaker: Du kannst nicht für jeden alles passgenau zusammenschreiben, aber du kannst auf einer Metaebene die Dinge so skalieren, dass möglichst viele

Speaker: sich mitgenommen fühlen.

Speaker: Und wir sind sehr, sehr stolz, dass wir nach der konstituierenden Sitzung jetzt tatsächlich sehr viele Vertreter auch aus dem kirchlichen Bereich bekommen haben.

Speaker: Und Kirche ist gerade dabei, besonders die evangelische Kirche, sogenannte Immobilienfirmen zu gründen, die dann den Gemeinden als Berater ein Stück weit zur Seite stehen sollen.

Speaker: Und davon haben wir jetzt einige Anmeldungen, die dann für ein Bundesland oder für einen übergeordneten Kirchenkreis sozusagen zuständig sind.

Speaker: Und die wollen sich sozusagen mit einbringen.

Speaker: Und damit können wir, glaube ich, über die Diskussion auch viel von dem, wo es die Unterschiede gibt, erkennen, um dann eben mit einer erhöhten Übertragbarkeit oder einer Standardisierung dann

Speaker: Etwas zu schaffen, wo viele Leute sagen, ja, das trifft es im Prinzip.

Speaker: Das ist ja immer das, worum es geht.

Speaker: Also insofern haben wir die an unserer Seite und haben aber auch die Projektentwickler, die natürlich beim Erbbaurecht dann auf der anderen Seite sagen, stopp, an dieser Stelle steige ich aus, hier geht es nicht weiter.

Speaker: So ein weiteres Thema ist natürlich das ganze Thema Bewertung.

Speaker: Wie bewerte ich denn eine Kirche?

Speaker: Grüße gehen raus an die Bewerter.

Speaker: Ja, wir kommen, wir melden uns.

Speaker: Und wo man natürlich auch nochmal darüber nachdenken muss, sind die klassischen Bewertungsverfahren hier für die richtigen oder brauchen wir andere Ansätze, um auch die soziale und die

Speaker: baukulturelle Wertedimension mit reinzunehmen.

Speaker: Also da sind wir wieder beim Thema der Sozialrendite.

Speaker: Also das sind alles so Sachen, die wir gerne diskutieren wollen, sicherlich nicht alles auf einmal.

Speaker: Johann und ich müssen da auch nochmal genau sozusagen jetzt strukturieren, ob wir mit Unterarbeitsgruppen arbeiten und wie wir sozusagen diese vielen Themen jetzt aufgleisen und vielleicht auch parallel bearbeiten.

Speaker: Also wer sich angesprochen führt, wir freuen uns über jeden Experten, der noch zu uns kommt.

Speaker: Der ist herzlich willkommen, der sagt, er will sich einbringen.

Speaker: Und ich glaube, dass wir uns da auf viele gute Wege begeben werden, um hier voranzukommen.

Speaker: Und das wollen wir natürlich auch machen.

Speaker: Indem wir, ich sag mal, uns treffen wollen.

Speaker: Wir machen es immer so, dass wir jetzt, die Auftaktveranstaltung war eine Präsenzveranstaltung, jetzt haben wir demnächst eine Online-Veranstaltung.

Speaker: Und dann knüpfen wir an eine Veranstaltung vom Evangelischen Immobilienverband, der auch bei uns Mitglied ist.

Speaker: Janika Lange an dieser Stelle auch hervorragende Beratung.

Speaker: Personen, die sehr, sehr viel Wissen reinbringt und da findet ohnehin eine Tagung statt und am nächsten Tag tagen wir dann wieder.

Speaker: Also wir docken dann auch immer an andere Veranstaltungen an, aber wir sagen auch, es ist ganz wichtig, sich zu treffen, auszutauschen, zu diskutieren, weil einfach im persönlichen Treffen doch nochmal ganz andere Ideen entstehen und das brauchen wir gerade jetzt, wo wir sozusagen in diesem strategischen Moment sind, die Themen aufzugleisen, als wenn wir uns immer nur online treffen.

Speaker: Sehr spannend und ich habe vernommen, da beschäftigen sich jetzt wirklich bei euch Leute mit, deren Herzblut da dran hängt, was toll ist.

Speaker: Und ihr habt tatsächlich dann auch so diese Möglichkeit, wie du sagst, diese Gesellschaften, die dort etabliert werden, als eine Art Helfer innerhalb der Kirchen.

Speaker: Ich würde jetzt auch mal das Wort Professionalisierung vielleicht in den Mund nehmen.

Speaker: Genau.

Speaker: Natürlich perfekt geeignet in der jetzigen Situation mit euch zusammen eine Art Richtlinie, Guidelines, Hilfestellung zu entwickeln, weil da kann man ja wirklich voneinander profitieren und da haben wir alle Seiten, quasi alle Perspektiven, alle Blickwinkel am Tisch.

Speaker: Am Ende muss das Thema genauso sich auch noch rächen, finanzierbar sein, auch das ist ein wichtiger Aspekt.

Speaker: Erbaurecht habe ich auch schon mehrfach gehört, jetzt auch bei der letzten Sitzung.

Speaker: Das ist echt auch ein Thema.

Speaker: Auch da muss man natürlich rein.

Speaker: Da geht es dann sehr stark natürlich auch in die rechtlichen Themen.

Speaker: Keine Frage, wo geht es dahin?

Speaker: Was geht, was geht nicht?

Speaker: Also sehr, sehr spannend.

Speaker: An der Stelle auch nochmal der Hinweis, wer noch Interesse hat, sich hier in diese KG, die wirklich aus meiner Sicht eine ganz interessante Kompetenzgruppe ist.

Speaker: Wir haben viele interessante Kompetenzgruppen, genau gesagt alle, aber wirklich ein tolles Thema.

Speaker: Das merkt ihr schon, sehr komplex.

Speaker: Guckt auf die GIF Homepage, da stehen nochmal die Kontaktraten drauf.

Speaker: Ihr könnt euch informieren, ihr könnt auch anfragen, ob ihr da vielleicht mal dazukommen könnt, euch das anzuschauen, weil es ist wirklich ein spezielles Thema, was entwickelt wird und es ist sowas von wichtig und notwendig, in dem Bereich voranzugehen.

Speaker: Ich glaube, das kann man ja so mit Fug und Recht behaupten.

Speaker: Genau und uns ist auch wichtig, dass wir immer wieder auch Experten einladen, die uns dann zu den Themen, die wir bearbeiten, nochmal Impulse geben.

Speaker: Und so sehen wir sozusagen aus ganz unterschiedlichen Richtungen auch hier nochmal wieder eine gute Verknüpfung, indem wir dann immer wieder Impulsgeber einladen, um einfach einen Schritt voranzukommen.

Speaker: Also auch das Thema Denkmalschutz ist hier natürlich ganz wichtig, auch da zu gucken, wie kann man die Denkmalpflege an der Stelle auch vielleicht ein Stück weit mitnehmen, sodass sie auch sagt, lass uns auch hier mal über Guidelines nachdenken, wie man diesen Portfoliobestand auch aus Denkmalsicht besser greifen kann, wie wir da vielleicht auch mit Instrumenten diesen Prozess zur Seite stehen können.

Speaker: Also nochmal an alle da draußen, wer sich berufen fühlt, sehr, sehr gerne melden und Know-how beisteuern und natürlich auch mitentwickeln.

Speaker: Wir können ja wirklich was gemeinsam schaffen, was sehr, sehr wertvoll ist im wahrsten Wortsinne.

Speaker: Wir müssen noch über ein Thema sprechen, auch wenn wir langsam aus der Zeit rauslaufen.

Speaker: Interessiert mich persönlich, aber da hast du bestimmt auch ein paar Infos auf Lager.

Speaker: Wie steht es, jetzt mal speziell an die Sakralbauten gedacht, um das Thema Energieeffizienz zu machen?

Speaker: Haben wir da künftig ein Thema?

Speaker: Wie seid ihr darauf gestellt?

Speaker: Ist das etwas, was ihr berücksichtigt im Gesamtportfolio?

Speaker: Sicherlich, aber jetzt gerade bei den Sakralbauten, wie geht man mit so einem Thema um?

Speaker: Das würde mich interessieren.

Speaker: Habt ihr das perspektivisch auf der Agenda?

Speaker: Ja, natürlich, das müssen wir auf der Agenda haben.

Speaker: Aber da antworte ich dir als Projektentwicklerin von Denkmalen.

Speaker: Da ist immer die Frage, wie viel ist genug?

Speaker: Und muss ich wirklich die gesamte Gebäudehülle energetisch ertüchtigen?

Speaker: Das ist wirtschaftlich in der Regel bei einem großen Kirchengebäude nicht wirklich darstellbar.

Speaker: Oder kann ich nicht mit Klimazonen arbeiten, indem ich Haus- und Haus-Konzepte erarbeite,

Speaker: und die eben entsprechend klimatisch ertüchtige, aber die Hülle die Hülle sein lasse, wo man vielleicht an der einen oder anderen Stelle für die Belichtung noch mehr Öffnung reinschneidet.

Speaker: Also da gibt es erprobte und gute Varianten.

Speaker: Wenn wir natürlich auf kleinere Kirchen, Stadtkirchen eingehen oder auf Dorfkirchen,

Speaker: Wo man auch schon mal eher an vielleicht eine Umnutzung denken kann, weil man das zu Wohnen oder zu Büro oder auch für die Gastronomie umnutzt.

Speaker: Da hat man natürlich wieder andere Spielräume, aber bei den ganz, ganz großen Sakralbauten, da kann es eigentlich nur die Haus-in-Haus-Lösung sein.

Speaker: Okay, spannend.

Speaker: Aber das heißt, es gibt Konzepte, die du auch schon in der Praxis dann gesehen hast, angewendet hast, selber sozusagen mit begleitet hast.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wir haben vor allen Dingen im europäischen Ausland, gerade wenn auch, wenn man in die Niederlande geht, gute Beispiele, weil die eben viele Kirchen, gerade in Maastricht, auch umgenutzt haben, auch eine zu einer Buchhandlung.

Speaker: Und ja, das sind einfach, es geht immer darum, ich sage immer die DNA des Gebäudes zu verstehen.

Speaker: Was will mir die Gebäudestruktur erzählen?

Speaker: Und wenn du sozusagen das Gebäude zum Ausgangspunkt der Planung machst und sagst, wo kann ich was hinzufügen?

Speaker: Wo gebe ich auch vielleicht eine selbstbewusste neue Ergänzung, die in Korrespondenz tritt mit der Kirche?

Speaker: Dann kann daraus was Tolles Gestalterisches entstehen.

Speaker: Und was uns wichtig ist, eben zu gucken, inwieweit kann dann auch, wenn es eine andere Nutzung ist, irgendwo vielleicht doch noch ein kleiner Andachtsbereich sein, der daran erinnert, dass dieses Gebäude mal eine andere Funktion hatte.

Speaker: So viel dann wieder zum Thema Trauerarbeit, nicht wahr?

Speaker: Trauerbehältigung, genau.

Speaker: Genau, und da gibt es gute Beispiele und ich glaube, die tragen uns auch für die nächsten Schritte, die wir gehen, natürlich weiter.

Speaker: Wie soll ich sagen, werden wir auch die KI mit einbeziehen?

Speaker: Auch das ist natürlich wichtig.

Speaker: Und da gucken, wo kann sie uns wie unterstützen?

Speaker: Also wir wollen wirklich ganz breit, ganz komplex, ganz interdisziplinär an dieser Stelle denken.

Speaker: Sehr, sehr toll und hört sich wirklich genau danach an, was ich mir darunter versprochen habe.

Speaker: Spannendes Thema.

Speaker: Wir haben tatsächlich noch eine komplett andere Perspektive, die tatsächlich bei anderen Bereichen fehlt.

Speaker: Und es ist unfassbar vielschichtig.

Speaker: Also insofern Hut ab, dass ihr euch diese Thematik angenommen habt und bisher wirklich auch da vorangeht.

Speaker: Und ich glaube, an Stoff wird es euch nicht mangeln.

Speaker: Die Frage ist jetzt sozusagen eher, wie priorisiert man das Thema, dass am Ende auch was für alle Seiten Greifbares, Anwendbares, das ist ja meine Idee dahinter, herauskommt.

Speaker: Aber ich bin da ehrlicherweise nicht bange, dass euch das gelingt, bei dieser fantastischen Truppe zu

Speaker: und mit dir und Johann als die Kompetenzgruppenleiterinnen und Leiter.

Speaker: Also tolle Sache.

Speaker: Wir kommen zum Schluss.

Speaker: Ich möchte noch wie immer einmal am Schluss dich nach einem kleinen Lesetipp fragen.

Speaker: Das ist bei uns also Usus im Podcast.

Speaker: Und du hast mir schon im Vorgespräch verraten, es wird heute keine eher wissenschaftlich basierte Literaturempfehlung sein, sondern ein Roman.

Speaker: Aber du hast ein bisschen was dabei gedacht.

Speaker: Erzähl mal kurz.

Speaker: Ja, also ich könnte auch noch einen wissenschaftlichen Tipp geben, aber ich hatte drüber nachgedacht, was sage ich jetzt und bin dann auf das Buch Der Pfau gekommen von Isabel Bogdan.

Speaker: Und wieso habe ich mir das überlegt?

Speaker: Es ist ein wahnsinnig humorvoller Roman, der unterschiedliche Charaktere und Interessen beschreibt, die nun aufeinanderprallen und vermeintlich eindeutiges

Speaker: Ist dann doch nicht so eindeutig, wenn Gruppe unterwegs ist, Zuständigkeiten, die vermeintlich klar galten, sind es dann plötzlich doch nicht.

Speaker: Dann passiert Unvorhergesehenes, der V kommt und plötzlich müssen alle gemeinsam eine Lösung suchen.

Speaker: Und das fand ich irgendwie so passend für das, was wir momentan haben.

Speaker: Wir sind eine große Gruppe, die alle sagt, wir wollen uns diesem Thema annehmen.

Speaker: Die Strukturen, die Zuständigkeiten sind vermeintlich klar, aber vielleicht stellen wir sie doch noch ein bisschen auf den Kopf, weil wir bessere Strukturen,

Speaker: Methodiken, Instrumente, Zuständigkeiten gemeinsam erarbeiten und sagen, so können wir die Kirchengebäude besser retten, in eine Zukunft führen und auch in eine mobilenökonomische Zukunft führen.

Speaker: Das ist mir wichtig, dass die Dinge auch wirtschaftlich sind.

Speaker: Und wenn am Ende da Wohnungen entstehen, dann ist das für Familien genauso gut.

Speaker: Und das fand ich, hat irgendwie so dieses

Speaker: drückt dieses Buch so schön aus, diese Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, zu diskutieren und daraus den gemeinsamen Weg zu entwickeln.

Speaker: Und das ist sozusagen die Botschaft an unsere Arbeitsgruppe und an dieses Thema, gemeinsam zu denken, auch wenn vielleicht die Gedanken des anderen erst mal fremd klingen.

Speaker: Wir müssen immer miteinander reden, ganz, ganz wichtig, um dann auch Neues zu kreieren und ein Stück weit natürlich aber die Schöpfung auch zu bewahren an der Stelle.

Speaker: Das ist die große Kunst.

Speaker: Liebe Nicola, ich danke dir vielmals für diese Einblicke, in das, was du tust, was dich umtreibt, was die Kompetenzgruppe Kirchliche Liegenschaften oder genauer gesagt Transformation Kirchlicher Liegenschaften,

Speaker: so umtreibt, wo ihr hinwollt.

Speaker: Ich fand es total spannend heute.

Speaker: Ich hätte noch stundenlang mit dir weiterplaudern können, aber wir wollen die Folge nicht überdehnen.

Speaker: Insofern herzlichen Dank für deine Zeit da draußen.

Speaker: Wie immer abonniert diesen Kanal, empfehlt es weiter, sagt, was ihr sonst so für Themen hören wollt.

Speaker: Ich danke dir vielmals für deine Zeit, wünsche dir mit der Kompetenzgruppe viel, viel Erfolg weiterhin.

Speaker: Wir werden es begleiten und insofern mach's gut und bis bald.

Speaker: Ja, herzlichen Dank für das Gespräch.

Speaker: Hat Spaß gebracht.

Speaker: Und ich gebe die guten Wünsche sozusagen an Johann und an die Gruppe weiter.

Speaker: Danke.

Speaker: Danke.

Speaker: Das war MitGift, der Forscher-Podcast der GIF.

Speaker: Mehr Infos gibt es unter gif-ev.de.

Speaker: Jetzt abonnieren und dranbleiben.

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