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Gravel Klischees

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

437 plays · Apr 5, 2023

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Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.

Speaker: Ja, willkommen zu einer neuen Folge vom Outside Podcast. Diese Woche wollen wir uns erstmal mit den Klischees im Bereich Gravel irgendwie auseinandersetzen. Da kamen einige zusammen. Ich bin auf die Unterhaltung mit Karolin gespannt dahingehend. Und dann haben wir später noch den Veranstalter der Gravel Mania Rennserie zu Gast David Weinreich, aber zu ihm dann später mehr. Aber erstmal, Karu, wie geht's dir?

Speaker: Hi Paul, mir geht es gut, wieder gut. Ja, Training läuft und vom Sturz habe ich mich auch gut erholt. Sehr schön. Wie geht es dem Freund? Ja, wird besser. Radfahren macht er noch nicht, aber alles andere läuft eigentlich wieder so weit. Ich denke, mit dem Radfahren wird es auch demnächst wieder werden. Er setzt sich halt auch nicht auf die Rolle. Insofern dauert das noch ein bisschen.

Speaker: Kann ich nachvollziehen mit dem, also ganz ehrlich, wenn ich jetzt nicht irgendwie mein Geld damit verdienen würde, also quasi auch mit Rolle fahren, weil das zum Profi sein dazu gehört, dann würde ich es auch nicht machen. Volles Verständnis, aber ich sehe, du bist in Bremen und nicht auf Malle.

Speaker: Ja, noch. Wobei das Wetter jetzt seit gestern hier auch recht einigermaßen geht. Es ist zwar kalt, aber zumindest bin ich seit gestern oder gestern bin ich erst mal nicht nass geworden. Davor eigentlich immer im Training. Aber nichtsdestotrotz werde ich über Ostern nochmal wieder nach Mallorca fliegen. Sehr schön. Für dich geht es ja auch bald wieder oder bald endlich in die Wärme.

Speaker: Eher genau wieder leider nicht, sondern eher bald endlich. Wann fährst du los? Ja, also ich fahre jetzt erstmal am Wochenende schon Richtung Süden, also Süddeutschland, bin da ein paar Tage und dann fahre ich in Schöneich am Montag, das Straßenrennen.

Speaker: Ah ja, genau. Und danach noch zum Freund in Schwarzwald. Und mit dem Kumpel fahre ich dann auch weiter nach Girona. Ich bin dann so ab dem 14. und 15. April in Girona. Bis, genau, halt Ende Trakka oder bis Trakka, also Ende April. Ja. Und wir sehen uns dann ja auch relativ zeitnah schon. Das heißt, kommst du dann aus Mallorca rüber nach Malaga oder?

Speaker: Nee, ich flieg vorher noch mal nach Bremen, dann bin ich beim Matschfuß Gravel noch mal dabei. Stimmt, genau. Und beim Live -Podcast, für den es, glaube ich, übrigens auch noch Karten gibt, falls da jemand hin möchte. Genau, und dann am Dienstag, den, ich glaube, 18., fliege ich nach Malaga.

Speaker: Okay, nice. Also für dich ist erst mal gar kein Radrennen mehr, oder vielleicht auch mal noch irgendwelche. Nochmal einen Sturz verwickeln. Also wenn da jetzt nicht irgendwas anbieten würde, würde ich es vielleicht machen, aber ich habe es ehrlich gesagt noch gar nicht geguckt.

Speaker: Und ansonsten fahre ich keinen Rennen. Ist auch irgendwie ein bisschen komisch. Ich fühle mich wie so ein Triathlet, der auf so ein Event zutrainiert. Wobei, ich bin ja schon zwei Rennen auf Mallorca gefahren. Insofern habe ich da schon feststellen können, dass die Form jetzt nicht komplett grottig ist. Insofern bin ich einigermaßen beruhigt, aber ich finde es schon komisch. Man sieht die ganze Zeit Leute rennen fahren und ich fahre keine Rennen, aber gut.

Speaker: Ja gut, ich gehe davon aus, dass du einen guten Trainer hast. Das ist sinnvoll, sich gezielt darauf vorzubereiten. Ich merke gerade auch selber, ich habe schon Bock, so Intensitäten langsam in den Körper zu bekommen. Und ich musste heute Sprints fahren, so zwölf Stück, zwar nur sechs Sekunden. Aber ich habe mich gefühlt wie ein alter Mann. Voll lahm.

Speaker: Ja, auch gar nicht so die Bewegung auf dem Rad. Habe ich ja schon seit Monaten nicht mehr gemacht. Also irgendwie den Körper stabil halten, sich darauf zu konzentrieren, was man da macht. War interessant und die Watt waren jetzt auch nicht so berauschend, aber war gut, mal wieder mehr als, keine Ahnung, eine V2 Max Watt Zahl da stehen zu sehen.

Speaker: Ja, ich finde, das ist halt auch das, was ich im Moment im Training so merke. Also eigentlich arbeitet man ja für die Gravelrennen grundsätzlich im Vergleich zum Straßenrennen jetzt oder Rundstrengrennen mehr daran, die Schwelle jetzt hochzuziehen und nicht halt an diesen Sprintintensitäten.

Speaker: Manchmal fehlt mir das auch, weil letztes Jahr hatte ich deutlich mehr diese 6 -Sekunden -Sprints oder so im Plan drin. Aber ich vertraue meinem Trainer, dass er mir das Richtige aufschreibt. Aber grundsätzlich könnte, wenn man seinem Trainer blind vertraut und der hat am Ende dann nicht so den Plan, dann kann das auch mal nach hinten losgehen.

Speaker: Ja gut, aber ich glaube, das sind wir beide in guten Händen und man darf halt nicht vergessen, das Anbau ist halt am Ende keine Ahnung, zehn bis zwölf Stunden lang. Genau. Und da sind dann sechs Sekunden Sprints erstmal relativ irrelevant. Das weiß ich gar nicht, genau. Ja. Genau. Sonst, ich glaube bei uns beiden gibt es einen New Bike Day, du hast einen schon gepostet.

Speaker: Ja, genau. Ich habe gestern die erste Ausfahrt mit meinem Gravelbike gehabt. Also ich bin jetzt wirklich vorher auch immer nur mit einem Crosse im Gelände gewesen und habe jetzt Freitag mein Gravelbike zugeschickt bekommen, habe es zusammengebaut. Also ich musste nicht mehr viel machen und bin gestern eine ziemlich coole Runde gefahren, habe auch viele coole neue Gebiete hier rund um Bremen entdeckt. Das war echt mal wieder eine schöne Ausfahrt und

Speaker: Ja, hat Spaß gemacht. Und das ist auch das Rad, mit dem ich jetzt die ersten Rennen bestreiten werde. Bis dann eventuell was Neues kommt. Genau, da bin ich auch schon sehr gespannt. Ja, genau, bei mir gab es auch New Bike Day, allerdings habe ich da noch nicht irgendwie großartig was gepostet, außer in einer Story kam es mal, kurze ich an, nicht das gleiche Rad, nur neue Farbe, die aber auch ziemlich nice ist, wie ich finde. Aber da werde ich dann zum späteren Zeitpunkt

Speaker: Was posten? Ich habe das Rad immer noch nicht gewogen. Das heißt, wenn Leute mich jetzt fragen, was ist denn wieg, kann ich denen immer noch keine Antwort geben. Das müsste man eigentlich mal machen, um dann die Leute zu befriedigen. Ich weiß nicht, hast du da jetzt schon mal gewogen? Ja, also bei mir ist es immer so, ich wiege es nie. Also mir ist es eigentlich auch, ich denke da eigentlich immer gar nicht dran. Und sobald Vladi das in die Hände kriegt, wird erstmal die Waage rausgeholt und dann wissen wir auch immer, was los ist, was ist wieg.

Speaker: Also ich hatte jetzt 7 ,9 Kilo. Okay. Und hast du da die neue Dura -Ace schon dran oder ist es noch die alte? Genau, also die neue Dura -Ace und der Powermeter ist jetzt der vom letzten Jahr, weil der nicht lieferbar ist, der neue zurzeit. Okay. Und das ist was, das ist so ein Limongelb, oder? Nee, kein Limongelb. Also die Farbe nennt sich Senf. Senf. Ah, okay. Gut, ja gut. Als Senf kann man es auch beschreiben. Ja. Nee, aber sieht nice aus, ja.

Speaker: Ja, das Cockpit ist auch wirklich recht schmal. Ich glaube, es ist jetzt 37, 38. Er braucht es auch, ne? Ja, aber ich fand erst mal, als er es meinen Mechaniker gesagt hat, dass es die breite hat, dachte ich erst mal so, weil im Crossfeste eigentlich immer ein bisschen breitere Lenker.

Speaker: Ja, aber Gravel ist ja schon Aerodynamik und du hast sehr wenig zum Steuern, also jetzt nicht so viel. Ja, genau. Und auch gestern waren wir im Waldgebiet, wo es auch ein bisschen zu steuern war und es ging auch alles klar. Das hat echt Spaß gemacht damit. Genau. Sehr nice. Ja, ich glaube, unsere beiden Räder im Sonnenlicht sehen, also du meinst das auch Unilac, also auch eine Farbe nur, wird sehr geil aussehen nebeneinander. Da müssen wir quasi mal ein Pärchenbild machen. Auf jeden Fall. Damit wir dann zusammen unterwegs sind. Genau.

Speaker: Mir ist ja auch aufgefallen, unsere Klamotten sind ja auch irgendwie ansatzweise ähnlich. Ja, sehr gut am Ende. Wir kommen uns alle in die gleiche Richtung. Olif ist wahrscheinlich eine beliebte Farbe, aber sieht schon ähnlich aus. Fährst du denn die neue Swimlan schon?

Speaker: Ja, ich habe die neue Force jetzt zu Hause. Ich habe mich aber dazu entschieden, sie nicht ran zu bauen. Also ich weiß, dass der Hebel leichter ist als die jetzige Red. Aber ich bin ganz ehrlich, ich bin da so Material für die Sister. Für mich ist es so,

Speaker: Die Red und gerade jetzt die Athleten -Red bei Swam, da steht ja ganz groß Swam drauf und ich finde das halt einfach ziemlich geil. Das sieht, weil mein Rad auch so einen Titan -Schriftzug hatte, so ein Orbeerschriftzug. Das sieht halt sehr geil aus mit der Swam, mit dem Swam -Schriftzug. Und deswegen habe ich gesagt, hey gut, ich baue jetzt da die aktuelle Red nochmal ran.

Speaker: Ich habe jetzt aber die Force zu Hause rumliegen und überlege gerade, was ich damit mache. Vielleicht so einen Hybrid nochmal aufbauen, so Red mit Force -Hebeln. Keine Ahnung. Für mich muss das immer alles so gleich sein. Mal schauen. Ich weiß noch nicht so richtig, was ich damit mache.

Speaker: Aber haben ist besser als brauchen. Eben, Hauptsache man hat es erstmal. Aber als ich mein Bike gepostet habe, kam dann auch, weil ich hatte Mountainbike -Pedalen dran, was ich ja auch im Cross immer so fahre, und dann kam direkt so ein paar Nachrichten, warum ich denn Mountainbike -Pedalen in meinem Gravelbike habe.

Speaker: Und da habe ich mir überlegt, ja, eigentlich macht es vielleicht auch Sinn, Straßenpedalen anzubauen. Da dachte ich, frage ich mal Paul.

Speaker: Wenn ich jetzt so runterbreche, die Rennen, die wir fahren, würde ich eigentlich bis auf, jetzt was ich zum Beispiel fahre, die Rift, würde ich überall Straßenpedale fahren, weil die Rift muss man durch Schlüsse durchgehen und so was. Aber sonst, der Rest, kannst du alles mit Straßenpedalen fahren, also so Aachen, Trucker, das Ding im Malaga, was wir fahren auch, Anbau und auf jeden Fall auch.

Speaker: Anbauend kann halt schwierig sein, wenn es matschig ist und du halt dann auch doch mal gehen musst. Aber ich sehe halt einfach mehr Vorteile in einem Straßenbilder, du hast weniger Bauhöhe, es ist leichter.

Speaker: In der Regel sind die Schuhe auch stabiler im Vergleich zu Mountainbike -Schuhen. Die haben ein bisschen weniger Material dadurch auch. Das Rundumgefühl ist halt ein anderes. Und jetzt gerade bei mir, ich fahre Time, ist schon ein Riesenunterschied zwischen Straße und Mountainbike, weil die Straße halt eine sehr große Auflagefläche hat und dadurch einen anderen Trip bekommst und die Muskulatur auch irgendwie anders nutzt, Gefühl zumindest, als bei Mountainbike -Pedal. Und daher würde ich immer versuchen, Straßenpedalen zu fahren.

Speaker: Ja, ich denke, ich werde das jetzt auch ausprobieren.

Speaker: wenn man wirklich nicht viel runter muss. Ich hatte jetzt mal, ich war mal auf Mallorca gravelen und da hatte ich nur Straßenpedalen. Und da musste ich richtig viel laufen und da konnte ich halt am Ende die Platten wegschmeißen. Das war halt nicht so richtig geil. Ja klar, also wenn ich jetzt, wenn ich weiß, das ist ein Adventure -Ride oder man hat irgendwie Sachen, wo man auch mal untergehen muss, dann wechsle ich auch. Aber es beliebt mir halt auch, bei dir sicherlich auch, ich muss halt die Sattelhöhe immer verstellen. Also das sind dann immer so drei bis vier Millimeter.

Speaker: Genau. Und das ist jetzt für die einen oder die anderen nicht viel, aber wenn du sehr sensibel bist, ist das viel auch von der Überhöhung her. Klar, ja. Es ist auf einmal ein anderes Gefühl und genau, ja.

Speaker: Also ich werd's mal ausprobieren jetzt. Genau. Und weil wir eh auch schon mal Thema Technik sind und geht auch so ein bisschen um Aerodynamik, hab ich heute ein interessantes Video gesehen von dem Dylan Johnson, ist ein amerikanischer Gravelfahrer, der ja so im ersten Drittel immer unterwegs ist, macht viele YouTube -Video, hat auch eine große Followerschaft und hat sich heute mit dem Thema Aerodynamik beschäftigt. Er war im Winkkanal mit seinem Rad.

Speaker: Hat dann Helme getestet, Socken, dann Positionen auf dem Rad. Dann auch zum Beispiel, ob man mit einer Trinkblase fährt oder nicht. Und kamen sehr interessante Ergebnisse raus. Man kann schon ein bisschen spoilern, dass auf jeden Fall ein Trinkrucksack schneller ist als kein Trinkrucksack. Und dass eine lange Arschrakete, also quasi eine Bikepacking -Satteltasche, schneller ist als eine kleine Satteltasche.

Speaker: Das ist natürlich alles gemessen mit Wind vorn und so. Wir werden den Link zu dem Video bei uns in die Show notes hauen und dann könnt ihr euch das mal angucken. Das ist wirklich sehr interessant. Man darf natürlich das nie irgendwie auf sich projizieren zu 100 Prozent und sagen, deswegen ist man so und so viel schneller. Aber wenn man drüber nachdenkt, machen gewisse Sachen einfach auch Sinn und auch um Reifenbreiten. Reifen, genau, das habe ich auch gesehen.

Speaker: Genau, das war ein minimaler Unterschied zwischen 35 und 40, aber dann mehr Komfort mit 40er und weniger Rollwiderstand, Pipapo. Also es ist wirklich ein interessantes Video, auch wenn es nur sehr kurz ist, 20 Minuten. Aber das lohnt sich und ich bin froh, dass Trinkrucksäcke schneller sind als kein Trinkrucksack, weil ich fahre gerne mit Trinkrucksack.

Speaker: Ja, macht ja auch irgendwo Sinn. Weil sonst musst du die ganzen Flaschen ja irgendwo ans Rad bauen oder anhalten. Flasche im Trikot ist auch schneller als ohne. Okay. Ist wirklich interessant. Einfach mal angucken und danach wisst ihr alle mehr.

Speaker: Genau. Wie eingangs schon erwähnt, wollen wir heute mal ein bisschen über Gravel -Klischees sprechen. Wir haben, ich glaube letzte Woche war das, die Community gefragt, was denn deren Klischees zum Thema Gravel sind. Und da kamen sehr interessante Dinge zusammen, muss ich sagen. Ja.

Speaker: Genau, ich habe jetzt nicht alle aufgeschrieben. Es sind trotzdem 32 geworden. Natürlich gab es sehr viele Mehrfachnennungen, gerade beim Thema Schnauze und Lenkertasche und Flanellhemd. Das kam sehr oft vor. Aber ich würde sagen, wir geben also die ersten durch und gucken, wie weit wir kommen, ob wir jetzt heute alle machen oder ob wir uns ein paar für das nächste Mal aufheben. Ja, genau.

Speaker: Genau. Also, erstes Klischee. Gravel -Fahrerinnen tragen Karo -Hemden. Ja. Also, ich hatte jetzt noch nicht so oft eins an auf dem Rad. Ich besitze gar keinen. Ja, ich besitze einen Karo -Hemd, aber das trage ich nie auf dem Fahrrad.

Speaker: Also ich besitze keins und ehrlich gesagt habe ich auch noch nie einen Gravel -Fahrer mit einem Karo -Hemd, außer in irgendeiner Werbung vielleicht. Ich denke Leute, die schnell fahren wollen, ziehen keine Karo -Hemden auf dem Rad an.

Speaker: Ja, ich glaube, da muss man echt nochmal so unterscheiden zwischen Leuten, so wie wir, die halt irgendwie performance -orientiert unterwegs sind oder Leuten gegenüber, die halt einfach nur von A nach B fahren wollen und so ein bisschen Spaß haben. Aber ja, klar, dieses Klischee, ich kann schon verstehen, wo das herkommt. Aber am Ende, also am Ende ist ja Gravel eigentlich auch so ein bisschen das, dass jeder tragen kann, was er will und jeder.

Speaker: Ja, genau. Wenn man jetzt ein Cabo Hemd schön findet, dann kann man es ja auch auf dem Gravelrad anziehen. Richtig. Kann man auch lassen. Ich glaube, da können wir von da aus gleich auch rüberspringen und sagen, dass nur Hipster Gravel fahren.

Speaker: Da würde ich ja fast die Gegenthese sagen und dass die sogenannten Hipster eigentlich überall unterwegs sind. Also hier in Berlin gibt es ja auch ganz viele, in Anführungsstrichen, Hipster, die nicht gravel fahren, sondern erroad. Ja und so fixed und sowas, oder?

Speaker: Also ich glaube, die, die in dem Kontext vom Rad fahren, also nicht weil es irgendwie cool aussieht, sondern wirklich weil sie den Sport betreiben, fixed fahren. Ich glaube, das ist wirklich noch so ein harter Kern. Und die würde ich auch nicht hipster bezeichnen, sondern einfach so,

Speaker: Das ist halt noch mal so eine separate Sparte für sich. Ich sehe schon noch hier viele Leute, die Fahrkurriere sind. Die fahren halt einfach mit einem Fixie zum Teil noch durch die Gegend. Aber ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass das Hipster -Ding ist. Ich finde, dass alle, die Girl -Fan sind, irgendwie hipster sind. Radspiel ist allgemein cooler geworden.

Speaker: Ja genau, wie du sagst, die gibt es halt überall. Ich finde es auch einerseits gut, dass die Leute inzwischen auf ihren Rädern oder dass ein bisschen darauf geachtet wird, was man anzieht. Was heißt, ich finde es gut.

Speaker: Es sieht ja schon teilweise jetzt netter aus als früher, wo alle irgendwelche bunten, zusammengewürfelten Teamklamotten anhatten. So, jetzt gibt es viele schöne Sachen. Aber ob das direkt gleich Hipster sind, weiß ich nicht. Also ich finde Gravel nicht nur für Hipster und bei uns sind das eher alle Leute, die halt gern Radfahren und Spaß haben und im Gelände gern Radfahren.

Speaker: Ja, genau. Klischee Nummer drei, in dem Fall Gravel ist nur Genuss. Das verstehe ich nicht so richtig, aber eigentlich ist ja auch Straßen, also eigentlich soll ja Radfahren Genuss sein.

Speaker: Ja, genau, aber wobei ich es in gewisser Weise verstehe, weil bei mir war es eigentlich auch immer, wenn ich, oder es ist oft so, wenn ich sage, ich will richtig trainieren jetzt, Intervalle, dann nehme ich eigentlich immer das Rennrad. Und wenn ich sage, ich will jetzt mehr Spaß haben oder habe jetzt auch keine Intervalle im Plan, ich soll einfach fahren, dann nehme ich eigentlich auch immer das Gravelbike. Insofern, da würde es eigentlich schon passen. Argument, dem Argument würde ich stattgeben.

Speaker: Ich bin heute Intervall mit dem Gravelrad gefahren. Ja, muss man ja auch mal machen. Ja, und es war neu und gucken, ob alles irgendwie sitzt und so. Aber ja, ne, stimmt schon. Rennrad ist... In unserem Kontext ist, glaube ich, Rennrad eher so die Arbeitsmaschine und das Gravelrad, wenn man nicht gerade Rad ran fährt, ist dann, wenn man halt einfach Bock hat, auch Rad zu fahren. Genau. Also Bock hat man wahrscheinlich immer, ja. Genau. Das nächste Klischee wäre, Jungs mit langen Haaren, Tattoos und lässigen, bunten Klamotten.

Speaker: Ja, das ist ja eigentlich ein bisschen wieder das in Richtung Karo -Hemd, finde ich, und Hipster. Also so eigentlich wieder die Richtung. Kann ich nicht bestätigen.

Speaker: War vielleicht, also die Anfangszeit ist noch nicht so lange her, von Gravel, ja, da war ich auf ein paar Events. Ich kann verstehen, wo das herkommt, aber das ist jetzt, finde ich, schon gar nicht mehr so, weil das jetzt schon viel diverser geworden ist. Ja, sehe ich auch so. Ich denke auch anfangs, ich weiß noch, auf Mallorca gab es immer so einen Kerl, den hast du auf dem Gravel -Bike immer gesehen, der sah auch aus wie, ja, der war genau das, lange Haare, Karo -Hemd.

Speaker: Und ja, wenn ich daran denke, denke ich an den Typ. Okay, dann eigentlich so können wir zwei Punkte direkt zueinander abhaken. Rennradfahren für Angsthasen oder Mountainbiken für alte Leute? Nein. Nein, nein. Nein, nein, nein.

Speaker: Ich weiß nicht, warum Gravel ein Rennradfahren für Angsthassen sein soll. Nee, absolut nicht. Also ich muss für mich sagen, ich habe eigentlich meine Radbeherrschung und Fahrtechnik durch Gravel nochmal deutlich verbessert, auch auf der Straße. Insofern denke ich das absolut nicht.

Speaker: Genau, Mountainbiken für alte Leute. Ich glaube, für Leute, die nicht so wie wir im Norden von Deutschland leben, ist es unvorstellbar, dass man nicht Mountainbike fährt.

Speaker: Also für uns macht der Mountainbike eigentlich gar keinen Sinn. Und bei uns macht ein Gravelrad einfach Sinn. Und da kommen wir auch gleich zu, da gibt es auch diese Klischees, dass es einfach nur so ein Marketinggag ist, so ein Gravelbike. Aber für uns hier oben hat das einfach einen Nutzen, also einen ehrlichen Nutzen.

Speaker: Wenn du die richtigen Reifen drauf hast, brauchst du jetzt auch nicht eine Federgabel hier vorne reinbauen, dann kannst du mit so einem Gravelbike schon auch richtig Spaß haben, auch auf Single Trails. Ich will natürlich jetzt keine Downhill -Strecke mit runterfahren. Nee, natürlich nicht.

Speaker: Ja, wie du sagst, Mountainbike ist hier im Norden halt einfach schwachsinnig, braucht man nicht. Genau, dann übertrieben viel Gepäck auch bei zwei Stunden Hausrunde, Camping -Geschirr bis Polarjacke, alles dabei. Das Klischee kann ich bestätigen, die Leute sehe ich in Berlin auch. Ich auch. Und ich bin der Meinung,

Speaker: am Tritt an der Fahrweise zu erkennen, ob diejenige Person jetzt wirklich eine Expedition macht oder ob die einfach wirklich einmal alles angekreuzt haben bei der Bestellung des Fahrrades. Das Klischee, das stimmt leider. Ja, also ich wundere mich inzwischen auch immer, was die Leute mit ihren ganzen Gepäcktaschen am Rad eigentlich vorhaben und was da so drin ist.

Speaker: Ich weiß auch noch, als ich mal 320 Kilometer Bohemian Border Bash gefahren bin, da hatte ich jetzt auch nicht so viel dabei wie manche hier auf einer zwei Stunden Hausrunde. Das Klischee passt. Genau, aber da können wir auch gleich zu quasi dem Konträren dazu kommen und zwar zum Thema Racer. Also was wir sind, Trinkblase, Aerobars und Essen für eine ganze Kita in der Oberrottasche.

Speaker: Ja, stimmt. Aber ich muss halt auch sagen, Trinkplase, wie wir in dem Video von Dillon Johnson jetzt auch alle gelernt haben, ist schneller. Aerobars auch, wenn sie erlaubt sind. Und Essen für eine ganze Kita in der Oberrauttasche auf jeden Fall, weil ...

Speaker: Wir fahren ja auch extrem lange Wettkämpfe und es ist Selbstverpflegung. Daher bei den Klischees bin ich gerne dabei und die erfülle ich sehr gerne. Ja, das stimmt. Essen ist wichtig. Insofern sollte man sich das auch mitnehmen. Genau. Dann das nächste. Gravel ist gleich Bikepacking. Ja, war es mal.

Speaker: Ja, das sehe ich nicht so. Also ich würde schon sagen, bis vor zwei Jahren war das so. Also auch in der Außenwarenämigung. Und daher glaube ich auch die Leute mit den ganzen Taschen am Rad. Aber du siehst jetzt auch in Anführungsstrichen im Mainstream so hin, die Entwicklung, dass Leute einfach ein Gravelbike holen und damit auch nur zwei Stunden fahren und nicht direkt Bikepacking machen müssen. Und ja, vor zwei Jahren würde ich sagen, war das noch so. Mittlerweile ist das nicht mehr der Fall.

Speaker: Dann ein interessantes Thema, was ich auch immer wieder in mir selber anspreche und mich frage, ob ich mich dazu mal äußern soll oder nicht. Wannabees in Girona mit Spiegelreflexkamera und dann eigentlich auch der nächste dazu. Kamera auf dem Rücken und mehr Fotos als Kilometer.

Speaker: Ja, ist schon so. Ich wundere mich auch manchmal, ob die überhaupt Rad fahren oder ob die nur Fotos machen. Wenn ich Rad fahre, bin ich manchmal einfach zu faul, mein Handy überhaupt nur einmal aus der Tasche zu holen. Obwohl ich es ja auch einfach mal öfter machen sollte. Und ich denke mir dann nach der Fahrt so, aber warum hast du da nicht mal ein Foto gemacht?

Speaker: Deswegen wundere ich mich über manche Leute, die wirklich auf ihrer Fahrt gefühlt 100 Fotos gemacht haben.

Speaker: Ja, also sicherlich gibt es davon auf jeden Fall einige in Girona, das werden wir jetzt ja auch sehen, aber man muss ja nur auf Instagram gehen, da sieht man das. Gleichzeitig finde ich es halt auch irgendwie legitim, wenn Leute das halt einfach nur machen. Also für mich ist immer so die Grenze da, wo, also es ist eh, keine eh, alle machen, was sie wollen, aber wo ich Leute halt nicht mehr ernst nehme. Genau.

Speaker: ist halt so der Punkt, wenn man so tut, als wenn man ganz viel Rad fährt, also eher genau, man kommuniziert einen sportlichen Lifestyle und einen Lifestyle von viel Radfahren, aber eigentlich wirklich nur Fotos von sich hochliegt und dann den Rest nicht erfüllt. Und da bin ich dann irgendwie raus, können Leute trotzdem machen, aber

Speaker: Da ist halt so, ich kann die Leute dann nicht ernst nehmen. Ich finde, wenn man halt etwas transportiert, dann sollte das irgendwie auch ... Authentisch sein. Ja, genau. Oder authentisch sein, genau. Das sehe ich auch so. Also es gibt ja auch viele von diesen Mädels, die dann anfangen, sich bei Instagram darzustellen mit vielen schönen Bildern auf dem Rad und fahren aber selbst keinen Meter Fahrrad.

Speaker: Das finde ich dann schon immer nervig. Manche Leute haben da einfach ein Talent für schöne Bilder zu machen und die bei Instagram zu posten. Das sieht dann toll aus und wenn sie das Talent haben, sollten sie es auch machen. Dann ist es schön. Ich habe es nicht unbedingt.

Speaker: Ja, ich bin auch kein Mensch, der gut in die Kamera sprechen kann. Von daher bleiben wir als Schuhstern bei unseren Leisten und versuchen schnell Rad zu fahren. Genau. Genau. Und deswegen machen wir ja Podcasts. Eben, dann sieht man es nicht. Richtig.

Speaker: Ja, das nächste ist hier... Underbiking wird so getan, als ob man... Nee, Entschuldigung, noch mal. Underbiking wird so getan, als ob es geil wäre, mit 40 mm Reifen über Wurzeltrails zu fahren. Na ja, ist ja auch geil. Kann auch geil sein. Ich weiß, ich weiß, das war ein Mann. Ich weiß, was er damit meint. Also wie gesagt, bei uns hier oben im Norden,

Speaker: Reicht's, würde ich damit jetzt in Alpen eine Abfahrt drunter machen, nee. Nein. Da würde ich schon sagen, Mountainbike. Aber ich würde auch nie transportieren und sagen, dass ein Gravelbike die ultimative Allround -Maschine ist. Weil das ist nämlich auch ein Mountainbike nicht im Übrigen. Also es gibt diese Eier legende Wollmilchsau, da kommt ein Gravelbike schon am dichtesten ran, ist es aber auch natürlich nicht.

Speaker: Ja, man kann nicht für alles gewappnet sein. Also wo ich gestern war in dem Gebiet, was ich neu entdeckt habe, da war dann auch ein Teil mit echt einem mega Absatz, wo meine Kumpels auch direkt meinten, da würde ich jetzt nicht runterfahren.

Speaker: Da habe ich auch gesagt, nee, mache ich jetzt mit dem Gravelbike auch nicht, außer ich will danach entweder über Kopf gehen oder zwei Platten haben. Da habe ich auch gesagt, ja, da wäre jetzt ein Mountainbike geil, aber 90 Prozent Rest der Strecke wäre Mountainbike nicht geil gewesen. Insofern ist das Gravelbike schon, also man kommt damit eigentlich immer schon gut klar und ich finde auch die meisten Wurzeltrails zumindest hier machen mit 40 Millimeter Reifenspaß.

Speaker: Ja, auf jeden Fall. Dann Thema Lenkertasche. Also die Sache kam ganz oft. Also im Echtstand habe ich es auch am Anfang kurz gemacht, aber mittlerweile fahre ich gar nicht mehr mit Lenkertasche. Ich finde, erst mal zerkratzen die den Rahmen immer. Also wenn du wirklich eine Lenkertasche dran hast, die auch sinnvoll ist, außer so eine kleine Rolle, wo du nicht mal ein Handy reinbekommst, weil die sowieso so klein sind, dann fahre ich lieber Rahmentaschen mittlerweile, muss ich sagen.

Speaker: Wobei die Rahmen -Tasche, muss ich sagen, da ist halt das Problem mit dem Treten mit den Beinen, dass die dann auseinander gehen ein bisschen und das geht auf die Knie. Ich habe jetzt welche, wo das nicht mehr passiert. Ah, okay. Dann sind die in Ordnung, weil da würde ich auch immer Rahmen -Tasche machen.

Speaker: Und Lenkertasche, muss ich ehrlich sagen, finde ich richtig schlimm. Weil das haben auch so viele Mädels im Straßenbereich, also auch Profis. Und selbst Kijakowski hat auf Malle eine Lenkertasche im Training am Rad.

Speaker: Ich dachte, ich gucke nicht richtig. Also natürlich für so ein Bikepacking -Event und so absolut, wenn man da noch was reinkriegt. Aber ich frage mich echt immer, was die Mädels da drin haben. Also ich kriege alles in meinem Trikot und eine kleine Sattel -Tasche unter.

Speaker: Ja, so auf längeren Touren macht schon Sinn, ein bisschen mehr Stauraum zu haben, aber ja, Wetter muss schon eine richtige Lenkertasche sein und nicht so ein Accessoire. Länger im Café als auf dem Rad. Ja, da bin ich dabei. Ich würde aber auch sagen, dass das auf der Straße genauso ist. Ja, das auf jeden Fall.

Speaker: Wenn nicht sogar noch mehr. Ja, glaube ich auch, weil da fährt man auch öfter mal einen Kaffee an. Beim Gravelen im Wald hast du halt nicht so viele Kaffees. Also bei mir ist es halt, wenn ich mit meinem Freund Vladi unterwegs bin, dann ist eigentlich meistens mehr Kaffeezeit als Trainingszeit. Wenn ich alleine fahre, alleine setze ich mich jetzt auch nicht ins Kaffee. Ja, genau, bei mir ist es auch so. Er auf der Straße ist schon eigentlich immer mit dabei im Kaffee.

Speaker: Und Gravel auch selten, also wir leben ja in Deutschland und da ist, also die Hälfte des Jahres ist nicht Sonnenschein. Da wird man dreckig und nass. Und da ist dann Offroad, so mit Matschsachen sich irgendwo reinsetzen, ist dann eher weniger der Fall. Von daher würde ich sagen, das betrifft eigentlich beide Radkategorien. Mountainbike weiß ich nicht. Und daher würde ich jetzt nicht sagen, dass es ein typisches Gravel -Klischee ist.

Speaker: Aber ich würde auch sagen, dass wir jetzt hier quasi einen Cut machen und dann die restlichen 15 Klischees, die wir noch haben, dann in der nächsten Folge besprechen, weil nämlich unser Gast auch schon da ist. Und sonst wird das wieder eine überlange Folge. Ja, und dann haben wir auch noch was fürs nächste Mal. Genau, da brauchen wir keine Vorarbeit, weil der Leichtensport schon da ist. Genau.

Speaker: Werbung. So, Caro, diese Woche hast du mir vom BBB das Shane & Cassette Set mitgebracht. Also auf Deutsch Kette und Kassetten Set. Genau. Was ist denn da alles drin und was kann man damit machen?

Speaker: Genau, das ist ein Werkzeugkoffer, der sich auf die grundlegenden Werkzeuge zum Einstellen des Schaltwerks, zum Wechseln der Kassette, der Kette und zur Wartung bezieht. Also es ist eine Kettenmesslehre dabei, eine Kettenpeitsche, eine Kettennitter.

Speaker: eigentlich wirklich alles, was man eben rund um Kette und Kassette benötigt. Das Ganze praktisch in einem Koffer verpackt, was ich immer ganz schön finde, weil ich nämlich immer ein kleiner Chaot bin, was mein Werkzeug angeht. Das fliegt generell bei mir überall rum, aber eigentlich ist nie da, wo ich es brauche. Insofern erhoffe ich mir immer ziemlich viel von diesem Koffer.

Speaker: Ja, ich bin auch so ein bisschen kaut, was das angeht. Und vor allen Dingen, ich finde da gerade eine Kettenmesslehre. Also jahrelang unterschätzt das Tool bei mir. Also ich habe es eigentlich nie genutzt. Mittlerweile nutze ich es, weil man unterschätzt sehr oft, wie schnell dann so eine Kette, also in Anführungsstrichen, schnell so eine Kette verschleißt, wenn man dann doch wie wir auch sehr, sehr viel Rad fährt. Und vor allen Dingen,

Speaker: Wenn man die regelmäßig wechselt, also auch mal nachmisst, spart man sich ziemlich viel Geld, weil man nicht die Kassette so oft wechseln muss oder das Ritzel vorne. Daher ist das auf jeden Fall ein sehr, sehr gutes Mittel dafür. Genau, also ich finde auch, das alles beisammen zu haben ist echt gut und genau, man kann auch dieses Tool zum Wechseln der Kassette, kann man auch ganz schön für die Bremsscheiben verwenden, was ich auch immer relativ häufig mache, weil ich manchmal auch

Speaker: dann nicht genug Bremsscheiben für die Laufräder oder dann ist mal eine krumm und muss sie von einem aufs andere Laufrad wechseln. Insofern bin ich da mit so einem Kofferchen immer sehr gut ausgestattet. Genau und auch diese Woche oder auch dieses Mal könnt ihr wieder einen

Speaker: einen dieser Koffer gewinnen und zwar kommentiert einfach unter dem Instagram Post zu dieser Folge. Schreibt ganz kurz, warum ihr diesen Koffer gebrauchen könnt und ihr könnt teilnehmen bis zum Release der nächsten Folge, was dann der Mittwoch in zwei Wochen sein sollte, je nachdem, weil ihr diese Folge hier hört. So unvorbereitet, wie wir gerade sind, habe ich das Datum nicht parat, aber ihr wisst, wann es sein wird. Also kommentiert und dann verlosen wir wieder so einen Koffer.

Speaker: Werbung, Ende. So, wir haben jetzt den David Weinreich bei uns. 26 Jahre alt. Ja, und mehr weiß ich auch gar nicht über ihn. Deswegen kann er sich da ja auch mal selber vorstellen. Hi, David. Ja, hallo, ihr beiden. Ja, ich bin David, 26 Jahre alt, komme aus Brandenburg an der Havel, die Stadt im Land. Ja, und ich organisiere ein paar Radevents in Berlin, Brandenburg.

Speaker: Ja, am liebsten Gravel Events. Aber du bist ja selber überhaupt mal Rennen gefahren, gehe ich von aus, oder fährst du selber noch Rennen, oder? Ja, also wie soll ich sagen, meine eigenen Ambitionen waren nie hoch genug, um irgendwie mal was zu reißen und macht mir auch ehrlich gesagt nicht mehr so viel Bock. Ja, wir haben ein Radteam und das organisiere ich so ein bisschen. Da geht es schon um den ambitionierten Radsport irgendwie, aber

Speaker: Ja, ich selber fahre jetzt ein paar Robi -Rennen. Jedermann rennt doch so, wie ich irgendwie Bock habe gerade. Ja, aber großer Radfahrer bin ich nicht und war ich glaube ich auch nicht.

Speaker: Okay. Aber du bist ja jetzt mit 26 Jahren noch relativ jung. Wie bist du in diese Rolle reingerutscht, Rennveranstalter zu werden? Du veranstaltest da die Rennseele Gravel Mania. Du hast, glaub ich, auch das erste deutsche Gravelrennen veranstaltet, oder? Was ich damals auch gefahren bin. Zumindest das erste, was so offiziell war. Ja. Kann man schon mal sagen, ja. Wie bist du da reingerutscht oder da hingekommen?

Speaker: Also ich glaube, das kam so mit Corona, wie so vieles. Ja, halt Straße gefahren und hab irgendwie immer schon einen Crossfahrt mit breiteren Reifen als diese.

Speaker: Also irgendwie ein Crossrad mit 50 Millimeter war quasi die ganze Zeit mein Gravelbike, damit so ein bisschen Bikepacking gemacht und so und irgendwie schon gemerkt, ah, ist schon ziemlich geil. Und ja, zu Corona -Zeit dann irgendwie gemerkt, ja, auf Straßenfahrrad auch nicht mehr so viel Bock. Und dann habe ich 30 Millimeter auf mein Rennrad gezogen und habe gesagt, ja, okay, guck mal irgendwie nach neuen Wegen. Ich habe irgendwie Bock, so ein paar Gravelwege um Brandburg kennenzulernen. Und ja, dann bin ich mit einem Kumpel

Speaker: Martin hat irgendwelche Strecken abgefahren und was ich so über Satellitenbilder gefunden habe, so hat es angefangen. Jedes Wochenende was Neues. Und dann haben wir so gemerkt, okay, also wir haben irgendwie doch ein ganz nettes Gravelnetz, also so nett wie Gravelnetz in Deutschland sein kann.

Speaker: Dann ist die Idee von Gravel -Veranstaltungen gekommen. Okay, jetzt haben wir drei, vier ganz nette Runden. Was machen wir draus? Ich kann mich nicht entscheiden. Dann mache ich einen Gravel -Etappenrennen. So kam die Idee von der Gravelmania. Die Gravelmania war das erste Gravelrennen in Deutschland. Und damit auch das erste Gravel -Etappenrennen. Die Leute haben da wohl Bock drauf. Jetzt würde ich weitermachen.

Speaker: Ja, aber du hast ja trotzdem 2020 ...

Speaker: Die hieß ja auch schon das Rennkönig, das ein Tagesrennen, oder? Nee, das war der Gravel Grinder. Das war der Gravel Grinder. Da war ich gar nicht der echte Veranstalter. Das ist der Thomas Weideck, der ist quasi auch in unserem Team drin. Der hat auch immer coole Ideen und geht das dann richtig an. Genau, das hat der Thomas veranstaltet in Luke's Flies. Der Gravel Grinder hieß das. Ich glaube, das hatte mit Gravel nicht so viel zu tun. Das war einfach ein langes Offroad -Rennen mit ganz kurzem Gravel -Abschnitt.

Speaker: Aber ja, da haben wir irgendwie gemerkt, okay, die Leute haben da Bock drauf. Und genau, ja. Ja, okay. Genau, das war auch mein erstes Gravel -Event. Er bestimmt schon, du hast es richtig beschrieben, das wäre eher eine Off -Road -Veranstaltung mit ein paar Gravel -Anteilen. Ja, okay. Genau, dann hast du Gravel Mania 2021 ins Leben gerufen, diese Etappenfahrt, an der ich auch teilgenommen hatte damals.

Speaker: Ja, keine Ahnung, ich meine, jetzt kommen natürlich viele Fragen, die vor allem Caro sich aufgeschrieben hat, deswegen würde ich mal sagen, Caro übernimmt jetzt mal. Ja, genau, also eigentlich, wie ist die Idee, hast du ja gesagt, das war ja eigentlich so durch Corona bedingt, wahrscheinlich weil es keine anderen Rennen gab und man sich ja irgendwie so nach alternativen Rennformaten umgeschaut hat. Ja, aber was sind das genau so für Rennen? Also Gravel ist ja auch immer so ein relativ

Speaker: Breiter, übergriff, also wie sind die Streckenlängen da, was für Wertungen gibt, sind das offizielle Rennen? Ja, kannst du einfach mal ein bisschen erzählen, wie die Rennen eigentlich so aussehen. Also wir haben im letzten Jahr, neben der Gurbelmania, habe ich quasi noch ein weiteres Rennen selbst organisiert. Der Thomas, über den ich gerade schon gesprochen habe, hat auch noch ein Rennen organisiert und so kam dann so die Idee, okay, dann machen wir da einen Cup.

Speaker: Event Cup, dann ist da noch eine andere Veranstaltung der Heide Gravel aus Torgau dazugekommen, dann hatten wir schon wie viele Events und naja ok, dann machen wir da was draus. Ja und die Idee ist so ein bisschen jetzt auch 2023 mit anderen Formaten und unterschiedlichen Formaten wirklich, dass man Gravel auch in aller Diversität irgendwie erfahren kann zu veranstalten.

Speaker: Am 29 .04. ist der erste Lauf, das ist der MOL Border Bash, also MOL für Märkisch -Boderland, wo auch der Ursprung von unserem Radrennen -Team liegt, deshalb dort drüben.

Speaker: Die Leute, die Bock auf Rennen fahren haben, sollen da schon noch auf ihre Kosten kommen, aber halt auch eben die, die sagen, ja nee, eigentlich will ich nur eine coole Zeit mit coolen Leuten auf meinem Gravelbike verbringen und irgendwie die Natur erleben, neue Gravelwege kennenlernen. Genau, also dass man quasi auch diese Schnitt oder diese Balance zwischen dem ambitionierten Radrennfahrer wie Paul und dem

Speaker: Hobby -Gravelfahrer, der einfach sagt, das ist mein Ausgleich zu meinem Berufsalltag und ich will einfach irgendwie raus aus Berlin oder raus aus der Stadt und irgendwie ein bisschen Natur erleben, da irgendwie so die Balance hinzubekommen. Und so ist es dann quasi auch mit den Veranstaltungen. Also der Border Bash ist dann quasi eine große Runde, also drei verschiedene Streckenlängen, 100, 150 und 200 Kilometer. Jeweils eine große Runde mit Verpflegungspunkt zwischendrin.

Speaker: Am Ende prämieren wir quasi auch die schnellsten. Offiziell ist es aber kein Radrennen. Es ist halt sehr schwierig so eine Strecke zu genehmigen.

Speaker: irgendwo durchzubekommen, weil man ja jeden einzelnen Forster fragen muss. Das ist ja noch ein anderes Thema. Ziemlich kompliziert. Da haben wir gesagt, wir gehen da so einen Zwischenweg. Wir bewegen uns aus Erholungsgründen, so steht es im Forstgesetz, durch den Wald und prämieren am Ende trotzdem die schnellsten. Genau und so kriegen wir vielleicht eine ganz gute Balance hin. Es wird aber dann auch

Speaker: quasi reinrassige Gravel -Rennen geben, wie der Gravel Mania -Etappenrennen Ende September. Genau, also so eine bunte Mischung in unserem Gravel Mania Cup, um wirklich dann auch Gravel für alle anbieten zu können. Dass man da nicht so ein elitäres Ding draus macht für die Leute, die einfach mit 40 durch den Wald krachen wollen, sondern halt auch die, die gern ein bisschen langsamer fahren möchten.

Speaker: und da ihre eigene Herausforderung draus machen. Du hast ja jetzt gerade schon so die Hürden angesprochen, Forstamt, Piwapo. Wie läuft das so ab in Deutschland? Also ist es sehr, sehr schwer, da Genehmigung zu bekommen? Und auch wie ist Unterstützung seitens des BDRs hinsichtlich politisches Mitwirken oder Einwirken vielleicht auch?

Speaker: Ich habe mir das wesentlich leichter vorgestellt und ganz am Anfang bin ja da sehr blauigig angegangen. Ja, ich gehe zur Oberförsterei vom entsprechenden Waldgebiet oder zur Stadt und frage die halt, ob das möglich ist und am Ende sagen sie ja oder nee. Dann habe ich aber schnell festgestellt, okay,

Speaker: Und im Fall der ersten Wöbelmenja war es so, dass auf der ersten Strecke, die halt eher über landwirtschaftliche Wege geführt hat, da ein grosses Bienensbau, wenn du dich erinnerst,

Speaker: dann völlig quasi in dem Feld hoch, andere Seite wieder runter. Da hatte ich eine Sachbearbeiterin in der Stadt, die irgendwann gesagt hat, ach ja, das ist schon ganz schön kompliziert. Wissen Sie, also die Zeit schafft es, wir schaffen es gar nicht mehr. Ich mache jetzt den Stempel drunter und dann ist alles gut. Am zweiten Tag, am Sonntag dann quasi im Fleming.

Speaker: da war das gar nicht so einfach. Ich habe quasi Strecken gehabt, ich habe das mit der Oberförsterei geteilt und habe quasi auch von den ersten Waldbesitzern schon die Genehmigung gehabt. Allerdings gab es da einen Waldbesitzer, der gar nicht aus Brandenburg kommt, also der lebt irgendwo im Westen und hat sich nach der Wende hier mit seiner Familie einige große Waldgebiete gekauft und hat irgendwie davon Luft bekommen, dass wir da quasi was machen wollen. Hat mir dann eine ziemlich böse Mail geschrieben, dass ich das zu unterlassen habe und alle Strecken, die auf

Speaker: oder sonst irgendwo sind, dass ich die bitte aus dem Internet rauslöschen soll. Er möchte das nicht, weil das ja auch ein kommerzieller Zweck sei. Naja, dann habe ich überlegt, ich suche jetzt

Speaker: ganz viel telefoniert und ihm immer wieder argumentiert, dass wir einfach nur ein bisschen Fahrrad fahren wollen im Wald. Wir machen nichts kaputt, es bleibt nichts liegen, im Gegenteil. Es ist auch nicht so, dass deshalb sein Wald irgendwie voller wird. Ich weiß nicht, was zu seinen Bedenken waren. Er fand es einfach nicht toll, dass dadurch sein Gebiet gefahren wird. Und ich dachte eigentlich immer, dass es so ist, okay, das Waldgebiet würde ihm gehören, aber die Wege sind ja zur freien Nutzung. Und genau da sagt nämlich das Waldgesetz,

Speaker: Nein, das ist nicht so. Der Wald ist für alle im Erholungszweck zugänglich und eine Radveranstaltung geht halt nicht im Erholungszweck. Das ist quasi Interpretation und deshalb braucht man halt die Genehmigung. Das ist ziemlich anstrengend.

Speaker: Ja, und mit dem BDR. Ja, also wir hatten ja immer irgendwie so eine Arbeitsgruppe, wo wir genau bei solchen Sachen irgendwie ansetzen wollten, um Waldbesitzern entsprechende Sachen vorlegen zu können. Warum Radrennen im Wald kein Problem sind, dass wir auch nichts kaputt machen und so weiter. Ja, ist da leider ein bisschen eingeschlafen. Vielleicht wird es ja noch mal in der Zukunft, dass man einfach als Kollektiv irgendwie oder mit einer Grundlage

Speaker: an Weitbesitzer rantreten kann und den irgendwie davon überzeugen kann, dass es irgendwie doch möglich ist. Wird ja sicherlich auch immer interessanter, je mehr Gravel eigentlich für die Leute interessanter wird, je mehr Nachfrage nach Gravelrennen ist. Richtig. Man muss ja auch überlegen, wie kommen denn die Gravelwege überhaupt in unsere Wälder? Das passiert ja nicht, also zumindest in Ostdeutschland,

Speaker: haben wir einfach vor allem Sand hier, sondern das braucht halt die Forstwirtschaft, um den Wald zugänglich zu machen für die LKWs, die da das Holz rausholen. Also quasi einfach einen wirtschaftlichen Zweck. Und ich glaube, da liegt einfach so ein bisschen das Problem, dass die Waldbesitzer schon auch viel mitreden dürfen und müssen scheinbar bei solchen Sachen, weil die einfach dafür sorgen, dass auch das Netz entsprechend da ist. Und wenn sich da irgendwie Synergien

Speaker: Ja, weil es, glaube ich, deutlich einfacher. Also du als Rennveranstalter siehst ja einen Trend, hast selber auch Bock drauf und fängst an, Renn zu veranstalten. Dann gibt es natürlich einen Verband der Leuten, die eine Lizenz haben beim Verband, denen es eigentlich untersagt, bei solchen Veranstaltungen wie dir teilzunehmen, wenn du dich innerhalb

Speaker: selbst auch das BDR ist irgendwie eine Ausschreibung gemacht oder so, oder dich da einordnen ist in irgendeiner Art von Bereich. Ich weiß gar nicht, wie das momentan geregelt ist, also wo du eingeordnet wirst. Siehst du das gerade so ein bisschen noch als Problem, was Leute vielleicht auch davon abhält, teilzunehmen? Oder denkst du eher, dass es auch wichtig ist, dass ein Verband dahintersteht, das auch supportet oder braucht es den vielleicht gar nicht? Das ist jetzt unabhängig von BDR, sondern es geht auch um andere Nationen.

Speaker: Also ich glaube, dass es schon total sinnvoll ist, dass da auch irgendwie ein Verband hinter steht, sofern er einen unterstützen würde.

Speaker: Wenn man vom BDR beispielsweise ein Schreiben hätte, was man den Waldbesitzern, dem, wem auch immer vorlegen könnte, wo so ein paar Regularien oder was auch immer drin steht, wäre es, glaube ich, schon einfacher, als wenn man da als ehrenamtliche Verein kommt. Diese Einordnung in Radrennen und, ich sage mal, nicht Radrennen, ist ein bisschen schwierig.

Speaker: andere Gravel -Events sind ja irgendwie auch Rennen, die aber nirgendswo ausgeschrieben sind, also am Ende werden ja irgendwie doch auch die Schnellsten prämiert. Deshalb finde ich es ein bisschen schwierig. Grundsätzlich gibt es ja auch noch gar kein richtiges eigenes Gravel -Reglement vom BDR. Und das, was es gibt, widerspricht sich so ein bisschen.

Speaker: Aber es wäre schon sinnvoll, wenn der BDR da auch entsprechend mitwirken würde, weil dann einfach mehr glücklich ist, denke ich. Und man einfach auch in Kooperation da Sachen machen könnte. Das ist ja nicht so, dass man dem BDR da irgendwie vorm Kopf stoßen will. Das ist ja eine neue Disziplin und die sollte da, glaube ich, genauso nachgegangen werden wie anderen Disziplinen auch.

Speaker: Ja, aber wär's euch lieber oder dir lieber, dass du das Unabhängige alles gestalten kannst? Also, dass du quasi frei von Regeln wärst und Maßgaben seitens eines Verbandes jetzt ... Also, wenn man jetzt ins Ausland schaut, Tracker zum Beispiel hat nix mit einem spanischen Radsprachverband zu tun, oder die veranstalten natürlich auch mehrere Gravelrennen oder wenn du auch nach Belgien gehst und so.

Speaker: Man hat so ein bisschen das Gefühl, das ist in Deutschland gerade so ein bisschen ausgebremst. Also man merkt, alle sind am Schaben mit einem Huf und wollen irgendwie Radrennen fahren. Aber es gibt eigentlich nichts, bis auf eure Rennen, wenn man jetzt mal so richtig schaut. Und jetzt gibt es halt noch Aachen.

Speaker: Und da frage ich mich immer so, was ist denn der Grund daran? Also sicherlich vielleicht hier komplexer Genehmigung zu bekommen für Waldgrundstücke, wie wir jetzt gerade schon erfahren haben. Aber das kann es ja nicht alleine sein. Also ich weiß es natürlich aber auch nicht.

Speaker: Ja, ich glaube, das ist schwierig, wie so viel ist. Ja, auf der einen Seite wäre es schön, wenn man auch einfach gravel -gravel sein lassen könnte, also in aller Diversität. Ich finde das echt schwierig, das irgendwie so einzuordnen. Und ja, beschreibt es auch selber immer, dass wir mit unserem Cup also gravel in aller Diversität erfahrbar machen möchten für alle.

Speaker: Und das wird vom BDR halt ausgebremst, denn im BDR -Reglement, was es gibt, also in unterschiedlicher Form. Es ist ja einmal im Jedermannsport und einmal bei Cyclocross irgendwie untergeordnet. Damit geht es ja los, also dass es die Disziplin Gravel so noch gar nicht gibt beim BDR. Also man kann es nirgendswo auswählen. Es war letztes Jahr ganz lustig, ich wollte die Gravel Mania halt bei Radnet anmelden.

Speaker: um da auch irgendwie allen Hürden aus dem Weg zu gehen, dass alle Lizenzinhaber daran teilnehmen können und so weiter. Und dann hat mich jemand von Radnet angerufen und dann gesagt, was ist denn das jetzt, ein Straßenrad oder ein Cross -Rennen? Und ich sagte, ein Gravel -Rennen. Ja, aber das haben wir jetzt hier nicht, muss ja Cross oder Straße, ich kann nur eins von beiden anklicken, Bahn ist es ja nicht.

Speaker: dann wurde es als Straßenrennen angegeben, war dann irgendwie alles ein bisschen nervenaufreibend, weil am Ende hat mir der BDA auch für oder den Verein eine Rechnung in Höhe von 450 Euro gestellt, weil sie quasi alle drei Etappen als ein Jedermannrennen, Jedermannstraßenrennen gesehen haben.

Speaker: Also auch den Prolog, der drei Kilometer lang war, die wollten dann 450 Euro als Genehmigungsgebühr haben. Ich denke, okay, also wir haben kein eigenes Grab -Reglement, wir können nicht mal die Disziplin

Speaker: anders laufen könnte, seitens des Verbandes, wenn man möchte. Und habt ihr denn jetzt die Genehmigung über den BDR wieder laufen lassen oder macht ihr es jetzt nicht mehr? Also das ist ja so eine Formulierungs - und Definitionssache, also den Border Welsh als ersten Lauf vom Gravomania Cup lasse ich nicht als offizielles Radrennen laufen, weil es einfach nicht möglich ist und

Speaker: Unsere Definition von der Veranstaltung ist halt ja, wir fahren zum Erholungszweck durch den Wald und prämieren am Ende die Schnellsten. Damit gehen wir einem so ein bisschen aus dem Weg. Also offiziell ist es kein Rennen, aber wir prämieren trotzdem die Schnellsten. Also alles mit so ein bisschen Augenzwinkern, ich denke es ist schon verständlich.

Speaker: Natürlich bei den anderen Rennen wie dem Grövelmania -Etappenrennen oder dem Heidegrövel, wo ich ja nur extern bin, das organisieren andere, da müssen die Genehmigungen vom BDR schon her.

Speaker: Aber ja, die Gefahr, dass sie gesperrt werden, passiert ja in anderen Landesverbänden. Also die sind da noch richtig bei Radnet ausgeschrieben, kann man sich... Genau. Als Straße oder Jedermannssport? Ja, das muss ja in einer Kategorie zugeordnet werden und das ist dann glaube ich jetzt Straße. Also Himmelfahrtskommando ist jetzt quasi der zweite Lauf und auch das richtige Rennen in Leningen und ich glaube, das ist dann der Kategorie Straße zugeordnet.

Speaker: Ach so. Wann ist das? Jetzt bald. Am 18 .05. Himmelfahrt.

Speaker: Aber das ist kein Straßenrennen, ich habe es nämlich gesehen, aber das ist ein Gravelrennen, ja? Das ist ein Gravelrennen, richtig, aber da geht es ja los. Ja, da verwirrt es mich jetzt ja gerade schon, weil ich dachte, das ist ein Straßenrennen. Ah, okay. Genau, und wenn wir jetzt ganz ehrlich Crossrennen, wenn ich bei Radner drauf bin

Speaker: und nach draußen gucke und da steht was im Mai drin. Also ich gucke ja nicht im Cross -Kalender, wenn ich für einen Mai einen Termin suche. Weißt du? Es ist einfach kompliziert und das müsste halt nicht sein. Das könnten ja die Veranstaltungen, die es gäbe oder gibt irgendwo aufgelistet sein, seitens des BDR, dass man das auch viel zugänglicher macht.

Speaker: Ich glaube auch, dass einige Leute von unseren Veranstaltungen gar nichts mitbekommen, leider. Und deshalb die Startfelder. Ja, man merkt, dass kommen halt auch echt viele neue Leute dazu. Da freue ich mich auch echt drüber, dass man schon so seinen festen Stamm an Startern hat, da halt immer wieder neue Leute dazukommen. Das spricht irgendwie auch für die Veranstaltungen.

Speaker: Ich glaube, so die Leute, die dann auch zur Global WM fahren, also die wirklich Ambitionierten, dass die halt nicht so richtig Luft bekommen vom Global Mania Cup und den Veranstaltungen, weil es nirgendswo so richtig aufgelistet ist, außer halt bei uns. Und jemand aus Baden -Württemberg, der folgt nicht dem LKW Racing Team oder Global Mania, weil halt die Schnittmenge noch nie da war, die Berührungspunkte einfach nicht, ergibt sich ja vielleicht auch hier durch den Podcast.

Speaker: Ja, genau, vielleicht kriegen dann ja noch mehr Leute davon mit. Genau. Genau, also es ist auch so ein bisschen der Grund, weshalb wir dich eingeladen haben. Erstmal angefangen, dass ich es immer gut finde, wenn Leute, also jetzt gerade auch, ich meine, du hast ja ein normales Berufsleben auch und es ist nicht wie deine Rente, wo du ein bisschen Freizeit hast und so Rennen organisierst. Erstmal da auch immer schon viel Respekt für das Leute, das da irgendwie machen, auch gerade in der jetzigen Zeit, wo ja auch Sachen immer noch komplexer werden und so.

Speaker: Deswegen erst mal das ist es dafür und natürlich auch, dass der Cup irgendwie so ein bisschen mehr Bekanntheit bekommt, weil ich natürlich irgendwie auch, also jetzt dieses Jahr finde ich es, ich persönlich zum Beispiel schade, ich werde gar kein Rennen fahren können, außer halt die Rundfahrt vielleicht, weil halt ich andere Rennen habe im Ausland. Und da würde ich im Allgemeinen viel mehr wünschen, weil ich weiß, jetzt in Deutschland wird auch in den nächsten Jahren mehr passieren, wenn ich einfach so sehe, was für Leute auf mich zukommen.

Speaker: Das heißt, dass der Anzug, hoffe ich auch, dass da sehr viel mehr Absprache ist oder einfach allgemein Absprache und dass so vielleicht auch so Rennen parallel laufen können oder nicht parallel laufen, so dass man halt zum Beispiel, dass wir Deutschen, die irgendwie ambitioniert unterwegs sind, auch international gleichzeitig, trotzdem dann vielleicht zum Heidegwerfel kommen oder zum Mall, Waterbash oder so.

Speaker: Das ja am Ende ist, ist ja auch immer noch eine Aufwertung für den Sport und sich jetzt irgendwie zu hoch zu heben. Aber das, ja, und das ist, glaube ich, gibt Reichweite und so. Und die ist dann auch am Ende verdient. Genau. Aber habt ihr da irgendwie langfristig Pläne, das irgendwie noch weiter auszuweiten oder das auch nochmal zu berücksichtigen in Zukunft, wann die Termine eventuell sind? Also dadurch, dass es ja irgendwie noch recht regional in Berlin Brandenburg ist, haben wir natürlich irgendwie auch im Blick, dass es mit den Straßen

Speaker: wie soll ich sagen, wir haben ja jetzt noch nicht so die klare Straßenfahrerszene und die Grabbeszene, das gibt ja viele Schnittmengen und deshalb sind die Termine jetzt halt auch so gelegt, dass sie nicht mit anderen Straßenveranstaltungen kollidieren. Natürlich alles ist nie vermeidbar so, aber ich glaube, wenn man

Speaker: für die Zukunft, also wie soll ich sagen, das was in meinem Kopf alles so rumschwört an Ideen und Möglichkeiten, wenn man das alles umsetzen würde, dann hätte man wahrscheinlich jedes Wochenende ein GravEvent, aber ich hätte schon irgendwie gerne ein größeres Format, also dass man auch in Deutschland mit anderen Veranstaltungen, wenn irgendwie andere

Speaker: veranstaltet da Bock haben und sagen, wir haben eine ganz coole Runde und sehen das irgendwie ähnlich wie ihr, lass da mal was zusammen machen, das quasi auch nationaler werden zu lassen und nicht so lokal bei uns in Ostdeutschland. Also ich bin für alles offen und hab da auf jeden Fall auch echt Bock drauf, da was draus zu machen. Wurdest du denn auch in die Planung einer möglichen deutschen Meisterschaft im Bereich Gravel irgendwie mit einbezogen oder gefragt, ob du da mitwirken möchtest?

Speaker: Ich habe mich an den BDR gewandt, bevor der BDR überhaupt die Veröffentlichung hatte, dass sie einen Ausrichter suchen. Ich habe mich davor an den BDR gewandt und mich quasi beworben damit. Ich habe schon ein paar Mal nachgefragt, was jetzt eigentlich ist, weil ich mir natürlich auch schon viele Gedanken gemacht habe. Die Strecke steht eigentlich. Ich habe auch mit Leuten vor Ort schon gesprochen. Ich hatte einen groben Zeitplan.

Speaker: Aber habe leider noch keine Rückmeldung vom BDR, auch nicht auf Nachfrage bisher. Also ich denke mal, das ist eine Absage, aber vielleicht wäre es ja auch nett gewesen, wenn man einfach drüber Bescheid weiß. Finde ich interessant, weil du jetzt die zweite Person bist, die einen Radrennen veranstalten wollte und nie wieder was vom BDR gehört hat. Das finde ich schwierig.

Speaker: Das finde ich sehr schade. Ich weiß noch nicht, wie viele Leute sich beworben haben. Kann natürlich sein, dass das Massen waren, dass man sich nicht bei jedem reinhängen kann. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass am Ende immer die gleichen fünf Personen sind. Es ist ja auch ein gewisser Kreis, der ich so rennen veranstalten kann.

Speaker: Finde ich schade, dass man da zumindest nicht absagt oder sagt, ey, das ist der Stand der Dinge, weil du verprellst halt einfach Leute. Und sei es jetzt ihr bei LKK oder der andere Veranstalter, wo ich es weiß, wäre jetzt auch im Ostdeutschland gewesen. Aber da bei beiden Veranstaltern wäre jetzt auf jeden Fall das Know -how da. Und ja, also ich bin auch gespannt, wo es stattfindet. Wann findet Gravel Mania, das Etappenrennen, statt? Ende. Am 23 .24.

Speaker: Wissen.

Speaker: Ich hatte so als Termin Anfang September festgehalten für die Gravel -DM. Hab mir da auch das Wochenende frei gehalten und quasi auch so dem Staff um mich herum eingesagt, haltet euch mal das Wochenende frei. Also ich eigentlich sogar zwei Wochenenden, ein Wochenende vor der Straßen -DM und quasi September. Als ihr dann im ersten Gravel -Podcast mit Torben auch gesagt habt, Mensch, irgendwie September vor der WM wäre ganz sinnvoll, gesagt, ja, okay, dann halt wirklich September. Ja, aber dann

Speaker: Machen wir dann was anderes Schönes. Dann wird es halt keine Gravel -DM am Wochenende. Zumindest nicht für mich als Veranstalter. Dann wirklich Hauptaugenmerk auf die Gravelmania. Zwei Wochen vor der WM. Ich glaube, dass das für die WM -Teilnehmer eine ziemlich gute Vorbelastung wäre. Irgendwie nochmal ein kleiner Formcheck über beide Tage.

Speaker: wird mich auch freuen, wenn dann quasi auch wieder neue ambitionierte Gesichter dazukommen. Eine Woche vor der EM, ne? Also das ist ja jetzt... Genau. Jetzt ist ja dann quasi alles so richtig zusammengestaucht. Stimmt. Ja. Ja. Wisst ihr denn schon was über die GRWM? EM, also wie da das System ist, wer fährt da mit? Muss man vom BDR berufen werden? Oder ich hab... Heute Morgen, wir haben heute Morgen am Frühstikstisch, wir sind gerade im...

Speaker: und haben überlegt, ja okay, also gibt es eigentlich schon mehr zu, haben wir aber nicht so wirklich was gefunden.

Speaker: Bist ihr da irgendwie schon mehr? Ich nicht. Also ich weiß auch nur das Datum. Und ansonsten ehrlich gesagt gar nichts. Und halt, dass es in Flandern ist. Genau. Aber es muss da im Prinzip auch eine Art Nominierung geben. Oder also auch häufiger zum System, weil du, es gibt ja, jetzt was ich gelesen habe, ja auch wieder Masters und sowas. Also das heißt ja Kategorien.

Speaker: die jetzt nicht Profisport sind. Die werden schon einen Plan haben, aber zumindest das mitgeteilt haben sie noch nicht. Ich bin auch gespannt, wie das läuft. Aber dahin auch dann zur Deutschen. Ich hoffe, dass die im September ist. Ich finde, wenn man jetzt, wir haben jetzt Anfang April, wenn man jetzt irgendwann sagt, okay, die wird im Juni sein, da wüsste ich zum Beispiel schon sehr gut, dann kann ich die halt nicht fahren, weil ich halt gar nicht da bin.

Speaker: Wir wissen ja alle, dass diese deutsche Meisterschaft direkt ein großes Interesse aufrufen, auch bei deutschen KT -Teams, weil ich bin ein bisschen in der KT -Team -Szene drin und diese alle heiß haben Bock. Und ich hoffe, dass man sich dafür einen guten Veranstalter entschieden hat und auch für ein schönes Format.

Speaker: mit einem guten Zeitpunkt, weil ich glaube, dann kann das ein Erfolg werden, der dann auch wiederum für dich auch ein Vorteil ist, weil dann auf deutscher Ebene auch immer so was Hochkarätiges da ist, wovon alle anderen ja auch profitieren können. Ich bin echt gespannt, wann es stattfindet und vor allem wie. Ja, ich auch.

Speaker: Also ich denke, dass es schon irgendwas wird und auch was Gutes wird und irgendwie eine Gravel DM der ersten deutschen Meisterschaft auch gerecht wird. Ja, aber ich bin auch gespannt. Also ich finde es halt ein bisschen schwierig. Ich meine, die Saisonplanungen, die Urlaubsplanungen für alles steht ja eigentlich. Da jetzt irgendwie noch einen Termin mit reinzudrücken, ich bin gespannt, wann es wird.

Speaker: Es wäre nur echt sehr hart, wenn es am Ende keine gibt, aber es Interessen gab. Ja, weil sonst heißt es ja immer, wir finden keinen Veranstalter. Es war eigentlich immer so die Aussage, die ich jetzt als Hürde im Kopf hatte. Wo ich jetzt das höre, finde ich schon irgendwie ein bisschen krass. Und halt auch für dich, also ich finde es traurig irgendwie, wenn man

Speaker: das Angebot abgibt und noch nicht mal eine Absage bekommt. Also man könnte ja wenigstens damit rechnen, dass man eine nette Absage bekommt. Nee, das ist nicht das, was wir uns vorstellen. Aber gar nicht. Also ist ja alles gut. Ja, genau. Das ist ja dann kein Problem gewesen. Genau. Also wenn man so sagt, du, David, also die Strecke ist zu flach oder zu kurz oder zu tief im Wald drin oder was auch immer, alles gut, kein Problem, komme ich mit klar.

Speaker: Aber es sei schade dann auch für die Rebell am Ende, wenn die keine DM hätten, weil nicht klar kommuniziert wurde. Das gesamte Ausland, soweit ich weiß, in vielen Ländern ist schon feststeht, wo, wann und wie die nationale Meisterschaft stattfindet. Aber dass es nichts ungewöhnliches in Deutschland ist, muss man sagen. Wir sind ja schon froh, dass es eine Straßen -DM gibt.

Speaker: Genau. Noch meine Frage zum Starterfeld oder Starter in Feld. Ihr seid ja schon auch sehr, vorstelle ich das falsche Wort, aber ihr stellt euch sehr divers auf und magst kurz mal beschreiben, welche Kategorien es bei euch alles gibt, sei es Geschlecht als auch Altersgruppen. Genau. Also die Idee war so ein bisschen, dass man quasi eine Gesamtwertung

Speaker: sondern ich nenne es wirklich Gesamtwertung, wo quasi alle mit reinrutschen. Das soll halt niemand ausschließen, soll quasi auch starke Fahrer aus vermeintlich schwächeren Klassen auch quasi entsprechend würdigen. Also wir haben quasi die

Speaker: Wir haben eine Nachwuchswertung. Masters II und quasi alles älter als Masters III haben für den Cup dafür sogar Führungstrikots. Da gibt es immer einen in Berlin, der Alexander West von

Speaker: uns freundlicherweise dafür extra Führungstrickos designt hat, in so einem baumeren Optik, total cool, die uns quasi dafür zur Verfügung steht. Keine Karo -Hemden. Die gab's im ersten Jahr. Die Karo -Hemden haben wir jetzt.

Speaker: Doch, die haben wir uns für das Gravomania -Etappenrennen, das ist so ein bisschen unser Aushängeschild. Das war irgendwie so die erste Idee beim Gravomania. Also beim Gravomania -Etappenrennen muss es auch einen Flanell -Führungskrieg geben. Und das bleibt quasi in der Gravomania das Flanellhemd.

Speaker: bleibt quasi für den Cup. In kurzem Kontext, weil wir haben, bevor du dazugekommen bist, uns über Gravel -Klischees unterhalten. Da war natürlich Karo Hemd. Ich glaube, ich habe es sogar auf deine Story geantwortet. Karo Hemd.

Speaker: Okay, also ihr habt quasi verschiedene Klassen und das zieht sich dann über den ganzen Cup hindurch. Genau. Genau, aber ich würde mich jetzt trotzdem gerade noch mal kurz so interessieren. Du hast gesagt, du hast ganz viele Pläne und am liebsten jedes Wochenende. Aber was ist denn so das Kurzfristige, wo man irgendwie mit dem nächsten Jahr, ein, zwei Jahren so rechnen kann? Gibt es denn auch Ansätze? Es hört sich echt so krass an, so nach Westdeutschland zu gehen, als man es die Mauer noch geben würde. Aber halt, ja.

Speaker: Doch, es gibt ja auch ein paar andere Bekloppte, die Bock drauf haben. Zum Beispiel die Jungs in Kassel, in Hamburg gibt es ja auch viele, die Goebbeln einfach total feiern. Und ich kann mir wirklich vorstellen, dass man da quasi auch einfach weitermacht und diese Idee vom Goebbel Mania Cup quasi auch in Deutschland verteilt.

Speaker: ob man das dann am Ende Bundesliga nennt oder was auch immer, da setze ich jetzt nicht so einen Wert drauf, aber dass es quasi wirklich nationaler wird, rüber in den Goldenen Westen sozusagen, in der Hoffnung, dass es da quasi auch dann alles umsetzbar ist mit Behörden und so weiter, das natürlich bleibt auch immer die Hürde, genau, aber doch das

Speaker: ist irgendwie auch schon das Ziel, das weiter wachsen zu lassen, dass dann, ja, du nicht überlegst, okay, fahre ich jetzt irgendwie nach Belgien, um da einen Bövelrennen zu fahren, sondern, ja klar, ich fahre in Deutschland ein, zwei, das ist eine coole Serie, und dann auch die Belgier rüberkommen oder was auch immer, wäre schon cool. Ich hatte auch kurz überlegt, ob man diese Idee von dem UCI Qualifyingrennen quasi aufgreift, hab dann kurz Kontakt gehabt mit der UCI und hab dann gemerkt,

Speaker: Ja okay, die wollen ganz schön viel Geld haben und an dem Punkt sind wir einfach finanziell noch nicht. Was wollen die haben? 25 .000 Euro. Boah, also quasi nur als Gebühr? Ja.

Speaker: Also es ist schon wieder eine Weile her, als ich es gelesen habe, aber es war irgendwie auch so, dass 50 Prozent der Präsentation von Sponsoren quasi auch den Sponsoren von der UCI vorbehalten sind. Also ich glaube, das ist Twerk und Kumut gewesen. Genau.

Speaker: Ja, okay. Also schon schwierig. Ja, aber genau, dann so mit meiner letzten Frage eigentlich. Wie rechnest du das Ganze so kommerziell gesehen? Also irgendwo muss so ein Ding ja auch am Ende auch mal wirtschaftlich sein. Gleich seid ihr ein Verein, aber das geht nicht unbedingt darum, dass alle von euch hauptsächlich Geld in der Hause nehmen, aber das muss ihr zumindest mal selbst tragen und die Zeit muss so ein bisschen vergütet werden. Ist das bei euch schon der Fall oder seid ihr da noch im Aufbau?

Speaker: Also ich glaube, die Zeit darf man da nie ins Verhältnis setzen zu dem, was am Ende bei rumkommt. Weil das ja auch irgendwie mit ganz viel Engagement und Herzblut auch zusammenhängt, also zumindest bei mir und auch beim Thomas. Ja, also, nee, es rechnet sich natürlich nicht. Die Veranstaltungen tragen sich. Aber ja, danach kannst du irgendwie mit dem Team dann mal eine Runde Essen gehen und dich bei allen bedanken.

Speaker: bestreiten oder so. Das soll auch nicht so sein, alles gut. Aber ja, ist schwierig, weil natürlich der BDR möchte die Genehmigungsgebühr raten, der Zeitnehmer möchte was, du möchtest irgendwie ein entsprechendes Angebot auch vor Ort haben an Essen, Verpflegung,

Speaker: Du willst irgendwie ein paar Banner haben, du brauchst ein paar Streckenposten und Fotografen. Es sind so viele Sachen, die man da, glaube ich, mit einbeziehen sollte, um die Veranstaltungen dann quasi auch entsprechend professionell aussehen zu lassen und auch, ja, dass die Starter, die einfach kommen und auch ein Startgeld dafür bezahlen, auch die Leistung bekommen. Und ich glaube, dass es

Speaker: Schwierig, bin auch gespannt, wie das in der Zukunft aussieht. Das Schönste wäre natürlich, wenn man gar kein Startgeld zahlen müsste und man einfach alles so machen kann, aber das ist einfach nicht umsetzbar für niemanden. Also es ist schon irgendwie immer ein Plus dabei, aber ja, nichts Großes. Man wundert sich immer, wie diese große Diskrepanz zwischen Straßen, Startgeld, also jetzt sind es irgendwie 15 Euro, weiß ich wie viel mittlerweile, und dann mal so im Rennen wie bei euch sind es dann 80 Euro, glaube ich.

Speaker: Ja, genau. Also das Gravimania -Etappenrennen waren im ersten Jahr 80 Euro, wenn ich mich recht erinnere. Da hatten wir halt auch noch keinen Zeitnehmer. Konnten die Kosten auch alle noch nicht so richtig abschätzen. Die Trigos, Führungstrigos mussten wir zahlen und so weiter. Am Ende wollte die Landessoberförsterei ordentlich Geld dafür haben, weil die natürlich einen erheblichen Mehraufwand mit unserer Veranstaltung hatten.

Speaker: Genau, aber genau, worauf ich hinauswollte, ist so, man hat immer diese große Diskrepanz. Also ich frage mich mittlerweile eher, wie sich die Straßenrennen halten bei 15 Euro, also wie das funktioniert. Da ist sicherlich irgendwie auch noch mehr Sponsoring drin und dann irgendwie auch eine große Vereinsstruktur, bei einigen Veranstaltern zumindest.

Speaker: Aber dann sind so diese 80 Euro bis 100 Euro, wie viel auch immer, ja eigentlich schon wirklich gerechtfertigt, wenn man das dann so hochrechnet, wie viele Starter im Staat sind, was da drumherum irgendwie gemacht werden muss. Wenn man immer denkt, ey, das ist so viel Geld, ist es natürlich auch, aber man bekommt ja auch immer was und man darf dann nicht vergessen, ey, in den USA, ne, ist jetzt der Aufwand, natürlich hochskaliert ist es größer als jetzt bei euch,

Speaker: Ja? Aber da nehmen halt auch 100 -mal so viele Menschen teil. Also da ist halt ... Der Gewinn ist halt ein ganz, ganz anderer. Und ich find, da sind halt 80 bis 100 Euro oder auch 120 Euro ... Ist viel Geld. Ist aber, finde ich, noch gerechtfertigt so alles, was so Richtung 200, so 150 bis 200 ... Ich find, da muss man immer so ein bisschen gucken, was man da eigentlich auch geboten bekommt.

Speaker: Aber mittlerweile ist es einfach so teuer geworden. Die anderen Veranstaltungen kosten zwischen 30 und 50 Euro. Es ist nicht so, dass alle kurz unter 100 liegen. Das war für die Gravimania, weil es auch mehrere Tage sind. Es wäre auch so, wenn man die 150 Leute an den Start bekommt, für die wir sagen, das kriegen wir bewerkstelligt, 150 Leute auf die Strecken usw.

Speaker: dann würde es auch anders aussehen. Dann könnte für die Zukunft des Start -Gesichts vielleicht sogar Ringe ausfallen. Aber da das ja immer so eine Unkonstanz ist und man nie weiß, wie viele kommen dann wirklich, oder sich die Leute dann, die das auf dem Planen haben, erst kurz vor Peng melden, das macht es einfach unnötig kompliziert, weil man muss halt irgendwie mit irgendwas muss man errechnen und diese Leistung gibt es dann halt auch. Und wenn ich sehe, okay, jetzt sind 50 Leute gemeldet, puh, dann

Speaker: Die kosten sich die gleichen halt, ne? Also mehr oder weniger. Ja, das ist einfach die große Herausforderung. Und wenn man da einfach wüsste, ja, okay, wir kriegen hier 100 Leute voll und die haben hier Bock und die melden sich auch zeitnah, dann würde das halt auch anders aussehen und könnte man da für die Zukunft sicherlich auch am Start wieder mal ein bisschen drehen. Und gemeldet werden kann jetzt schon.

Speaker: Genau. Also für die ersten beiden Events kann gemeldet werden. Genau, das ist der Border Bash und Himmelfahrtskommando. Über ZPN -Timing läuft das. Genau, für die Gravimania bin ich gerade noch an den ganzen Klärungen. Und denk mal, da kann man sich dann vielleicht auch in ein, zwei Monaten auch anmelden. Aber trotzdem über Gravimania, wie heißt eure Internetseite? Gravimania .cc Genau, da findet man alle Termine und dann auch die Verlinkung zur Anmeldung, gehe ich von aus.

Speaker: Genau, ja. Da ist quasi auch so unsere Idee dahinter nochmal ein bisschen erklärt. Wir haben unsere Veranstaltungen im Gravel Mania bewertet. Quasi was sind so die Qualitäten von den einzelnen Veranstaltungen der Link zur Anmeldung, sofern die schon freigeschaltet ist. Genau, das gibt es alles unter Gravel Mania CC.

Speaker: Ah, cool. Verlinken wir natürlich auch in den Shownotes. Schaut vorbei, irgendwie gerade gehört davon David. Sobald irgendwie die Meldungen raus sind und ihr wisst, ihr wollt teilnehmen, meldet euch schon mal an. Dann gibt es eine bessere Kostenkalkulation für die Veranstaltenden. Ich hab noch nie in einer Veranstaltung, na gut, einmal war ich beteiligt an einer Veranstaltung, aber ich kann mich schon vorstellen, dass es in dem Größenordnung, wo man auch einfach nie so richtig weiß, wie du schon sagst, wie viele kommen, schon enorm wichtig ist zu wissen, ey, da sind 100 sicher.

Speaker: Ja, genau, würde es viel leichter machen. Und quasi auch die Leistung, die man dann am Ende für die Starter bereithält, kann dann auch einfach eine andere sein, weil man besser kalkulieren kann, genau. Okay, perfekt. Ja, also ich bin so weit durch. Caro?

Speaker: Ja, ich bin gut informiert. Ehrlich gesagt hatte ich vorher noch nicht so den richtigen Plan davon. Also ich hatte diesen Heidecup mal letztes Jahr gesehen. Aber ich finde es auf jeden Fall super interessant, was jeder macht und wünsche euch auf jeden Fall, dass es gut angenommen wird und ihr damit Erfolg habt.

Speaker: Dankeschön. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwie auch mal bei einer Veranstaltung. Ich glaube, die World Mania würde sich einfach auch am besten anbieten, so als kleinen Formcheck. Wenn Paul sagt, das Wochenende hätte er sich sogar schon freigehalten. Ich würde mich auch freuen. Ja, ich gucke mir das auf jeden Fall an von Terminen und hätte auch richtig Bock drauf. Ja, sehr gut.

Speaker: Super. David, danke dir. Noch viel Spaß im Trainingslager. Wir haben das LKK Racing Team. Schaut da auch auf deren Instagram -Kanäle vorbei. Da kommen auch abends mal Updates zu Rennen. In Gravel Media gibt es auch einen Instagram -Kanal. Da stehen auch die Termine, glaube ich. Da wird man immer auf dem Laufenden gehalten. Und dann sehen wir uns irgendwo. Ich hoffe nicht bei Regen.

Speaker: Wie lange bleibt ihr denn noch auf Mallorca? Am Freitag fliegen wir wieder zurück, am Montag ist dann unser erstes Straßenrennen, unser Hasenrasen, was wir auch selber veranstalten, beziehungsweise der Thomas vor allem. Genau, dass wir da irgendwie wieder halbwegs

Speaker: Ja, für die Beine haben. Sehr schön, dann da viel Glück, viel Spaß und wir hören uns und sehen uns. Genau, vielen Dank. Bis dann, tschau!

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