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United States of Gravel

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

419 plays · Nov 16, 2022

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Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.

Speaker: Ja, willkommen zur zweiten Folge des Outside Podcasts. Wie ihr gerade im Intro schon gehört habt, sind eure Hosts Carolin Schiff und ich, Paul Voss, wieder vor euch da. Und wir möchten heute euch mal ein bisschen die amerikanische Gravel -Szene näherbringen. Wir wollen jetzt die nächsten beiden Folgen eigentlich nutzen, um die Sache so ein bisschen aufzudrösen. Diese Folgen sprechen wir über die US -amerikanische Szene und dann die nächste Folge wird sich vor allen Dingen auf Deutschland und Europa konzentrieren.

Speaker: Genau, aber bevor wir dazu kommen, wollte ich eigentlich nochmal kurz erwähnen. Wir hatten eine Zuhörerzuschrift bekommen nach der Folge zu WM, wo ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das italienische Eintagesrennen Serenissima, ich spreche es wahrscheinlich falsch aus,

Speaker: Ein nationales Gravelrennen, was eine Woche nach der WM stattgefunden hat, auch mit dem Weltmeister Gianni Vermeersch, dass da besondere Regeln gegolten haben, die vor irgendeinem Rad einschränken. Caro, hast du davon auch was mitbekommen?

Speaker: Ja, ehrlich gesagt, ich habe mir das Rennen angeguckt bei GCN und habe dann eigentlich nur verwundert festgestellt, dass die Canyon -Fahrer jetzt auf dem Gravelbike unterwegs sind und nicht wie bei der WM auf dem Rennrad. Und danach habe ich dann auch mitbekommen, dass es sich um die Reifenbreite handelt, die da irgendwie begrenzt wurde.

Speaker: Genau, man hat vorgeschrieben, also der Veranstalter hat es vorgeschrieben, dass es mindestens 36 Millimeter breit sein musste, der Reifen, oder das Fahrrad, oder ich glaube sogar und oder, aber auf jeden Fall musste das Rad als Gravelbike deklariert sein. Also es musste so offiziell auf der Homepage, wo auch immer, als Gravelbike zu bekommen sein und kategorisiert.

Speaker: Das wird auch mal natürlich dazu geführt, dass wie der Weltmeister in dem Fall mit einem richtigen Gürmelback unterwegs waren, hier im Straßenrad. Und da fragt man sich natürlich, warum die Woche vorher bei der WM so eine Regelung vielleicht nicht möglich war. Interessanterweise war es nämlich auch der gleiche Veranstalter. Also auch Pippo Pozzatos Agentur stand hinter dem Rennen oder steht hinter dem Rennen. Und es fand sogar in der gleichen Region statt, so wie ich gesehen habe.

Speaker: Ja, ich kann mir vorstellen, dass vielleicht Stimmen im Nachhinein dazu geführt haben, dass da irgendwie eine Regel dann nochmal irgendwie kurzfristig erstellt worden ist. Ja, ich finde eigentlich die Regel ist auch für die Zukunft relativ wichtig, sodass da irgendwie auch eine Grenze gezogen wird zum Straßenradsport.

Speaker: Ja, finde ich auch und ich hoffe auch, dass die UCI das für sich mitgenommen hat und da im nächsten Jahr dann dementsprechend die Regeln anpasst. Es gibt bis jetzt, heute wo wir aufnehmen, am Montag den 14. November noch keine News zur UCI Global World Series im nächsten Jahr. Du hast mir mal einen Link geschickt, der dir wiederum auch geschickt wurde, wo schon so paar Daten geleakt sind.

Speaker: Es kursieren Gerüchte, auch über ein deutsches Rennen. Aber wirklich was Konkretes habe ich auch nicht. Wäre eigentlich ganz schön, weil man fängt ja schon an, jetzt so seinen Plan fürs nächste Jahr zu erstellen, auch hinsichtlich Training und allem. Wäre ganz nett, wenn man da schon ein paar Termine hätte.

Speaker: Ja, das stimmt schon. Jetzt auch so meine ganzen Partnerfragen, auch wie jetzt mein Rennkalender im nächsten Jahr aussieht. Und ich meine, wir planen ja auch schon unsere USA -Reisen und gucken, was in Europa irgendwie passt, wo wir zusammen anreisen können. Und eigentlich, muss man sagen, steht schon alles bis auf die UC -Rennheit, wo bis jetzt leider noch nichts offiziell bekannt ist. Man weiß natürlich, wann und wo die Wärme ist.

Speaker: Auf den Rest warten wir noch, aber das können wir ja dann in der nächsten Folge, wo wir uns dann auf Deutschland und Europa ein bisschen konzentrieren mit den Rennen. Ja, hoffentlich können wir dann mehr darüber erzählen, weil es dann vielleicht schon einen offiziellen Kalender gibt.

Speaker: Ja, hoffe ich auch. Und ich habe auch ein weiteres Gerücht, eine Gravel DM. Da wird ja auch irgendwie ein Veranstalter gesucht und all sowas. Macht es natürlich spannend, weil man noch nicht viel weiß. Ja, aber andererseits wird man schon gerne mehr wissen.

Speaker: Ja, aber hinsichtlich der Gravel DM bin ich ziemlich optimistisch. Also ich kenne mir zumindest schon mal einen Veranstalter, der sehr interessiert ist, das auszurichten. Und ich glaube, der BDR arbeitet auch daran, dass man das umsetzt. So in dem Monat vor der WM, also Ende August, Anfang September. Aber wie gesagt, dazu in der nächsten Folge dann mehr. Dann haben wir hoffentlich auch schon mehr Details und können noch ein paar Sachen in Erfahrung bringen.

Speaker: Aber heute wollen wir uns mal mit den Rennen in Amerika befassen. Das ist ja eigentlich so das Mutterland des Gravelsports. Wenn man so jetzt ein bisschen guckt, wie sich der Sport entwickelt hat, warum er sich entwickelt hat, dann findet man da den Ursprung. Und es gibt da eigentlich auch das größte und wichtigste Rennen im Gravel bis jetzt. Und ich denke, es wird auch in Zukunft so sein.

Speaker: mit Unbound und es ist zwar keine Weltmeisterschaft, aber ich glaube, man kann das so vergleichen wie mit Kona, also mit Ironman Hawaii, der ja auch im Triathlon eigentlich so die Königsdisziplin ist. Und das Gleiche gilt auch bis jetzt zumindest für Unbound. Ich glaube auch nicht, dass da die UCE Gravel WM Unbound den Rang ablaufen wird. Genau.

Speaker: Wobei es ja eigentlich schon von den Strecken her und von der Länge unterschiedliche Formate sind. Also anbauend mit über 300 Kilometern, eine UCI WM mit Andi 200 sind ja irgendwie dann schon zwei unterschiedliche Wettkämpfe.

Speaker: Genau, und da kommen wir eigentlich auch schon so zum ersten großen Unterschied zu den meisten Rennen in Europa. Wenn wir das jetzt mal irgendwie so unterteilen wollen, eigentlich dann haben wir eigentlich die europäischen Gravelrennen, wie wir sie bis jetzt so haben. Das kann sich in Zukunft natürlich auch noch ändern.

Speaker: Erstmal nichts mit dem zu tun, was wir in den Staaten sehen. Also in den USA hast du Distanzen bei den relevanten großen Gravel -Rennen, die jetzt nicht unbedingt in der Höhe stattfinden. Also muss man auch nochmal unterscheiden. Es gibt einige Rennen, die finden auf über 2000 Höhenmeter statt. Die sind dann alle immer so zwischen 100 bis 150 Kilometer.

Speaker: Aber so die relevanten Rennen, die sind eigentlich in der Regel alles ab 200 Kilometer unter dem Anbau und in dem Fall das große, da gibt es auch noch mal Anbau und One -Hangoid, Anbau und Two -Hangoid ist das Hauptrennen, das sind 200 Meilen, also 320 und ein paar zerquetschte Kilometer.

Speaker: und dann das Anbau und XL. Und dann gibt es noch ganz, ganz viele andere Rennen. Aber in der Regel alles ab sechs, sechseinhalb Stunden bis hin zu, ja, je nachdem, wie schnell man ist, dann zehn, elf, zwölf Stunden. Und in Europa sind halt die Rennen, ja, maximal sechs. Und das ist dann aber auch schon, also sechs Stunden, und das ist dann auch schon sehr, sehr lang. Und auch hier in Europa sei technisch, in den USA, eigentlich wirklich so Gravel -Highways, also viel geradeaus.

Speaker: Wenig Technik gefragt. Obwohl, da gibt es auch noch mal Unterschiede, aber da kommen wir auch gleich zu. Ja, ich glaube, der Gravage -Sport kommt ja auch aus den USA. Aber wir haben ja auch schon letztes Mal gesagt, dass da halt auch ganz andere Voraussetzungen herrschen in den USA. Die haben viel mehr Platz, können so ein Rennen eigentlich viel besser machen, so ein langes. In Europa, hier in Deutschland zum Beispiel, das ist ja eigentlich kaum möglich.

Speaker: Genau. Jetzt so ein kleiner Disclaimer vorweg. Ich werde jetzt gleich mal so ein bisschen so ein Monolog halten, weil, Caro, du bist bis jetzt noch kein Rad und ich glaube, ich weiß bis jetzt noch kein Rennen in den USA gefahren. Kein Gravel -Rennen, ich bin Cross -Rennen gefahren. Genau, Cross -Rennen, aber noch kein Gravel -Rennen. Das heißt, du wirst dann nächstes Jahr deine Premiere feiern bei Gravel Logos in

Speaker: in Texas, in Mai. Und genau, ich bin jetzt schon ein paar für diesen Rennen gefahren. Von daher werde ich mal gleich eine kurze Einführung geben zu den eigentlich zwei wichtigsten Rennformaten, die wir in den USA haben. Anfang würde ich mal mit der Belgian Ruffle Ride Serie. Das ist sicherlich auch so die erste große Rennserie, die uns in Europa, die hier Namen entwickelt hat.

Speaker: waren am Anfang nur zwei bis drei Rennen. Es hat alles eigentlich nur angefangen mit dem Belgian Raffle Ride in Kalifornien in San Diego oder nördlich von San Diego. Das Rennen bin ich selber auch schon zweimal gefahren. Was die Belgian Raffle Ride Rennen ausmacht ist, du hast meistens Distanz von 200 bis 250 Kilometer. Tendenziell wenn möglich mit sehr vielen Höhenmeter. Du hast eine

Speaker: Vielzahl an technischen Voraussetzungen, also man weiß oftmals nicht mehr, welchem Rad man sich da an Start stellen soll. Zum Beispiel in Kalifornien ist immer so ein Tanz, ob man jetzt ein Straßenrad nimmt oder ein Gravelrad, weil doch sehr, sehr viel auf Asphalt gefahren wird, da wiederum man so krasse Abfahrten hat, wo man dann eigentlich ein Gravelrad benötigt.

Speaker: Aber was halt die Balchow Off -Ride -Serie eigentlich so ausmacht, ist, dass du immer einen Part hast, der sehr, sehr technisch ist. Sei es so Cyclocross -Style, wo man auf dem Rad absteigen muss oder über irgendwelche Sachen rüberspringt. Dann Single Trails, die ...

Speaker: absurd gefährlich zum Teil sind oder auch mit absurden Hindernissen, also wirklich so Work Gardens, also so steinige Abfahrten, wo du eigentlich schon fast einen Fully brauchst, also Mountainbike, gemixt mit ganz vielen langen auch Straßenabschnitten. Also es ist eine harte Mixtur, was es da wirklich zum Teil sehr, sehr schwer macht, die richtige Gangwahl zu treffen oder auch zum Beispiel die

Speaker: Die Reifenwahl. Ja, die Reifenwahl, ja. Also was Breite angeht, Profil und so. Und ich bin insgesamt jetzt schon, ich weiß gar nicht, ob wir genau, vier, nee fünf Belgian Raffle Rides gefahren. Und es war jedes Mal halt immer wieder so ein Würfeln. Und mittlerweile gibt es dann ab nächstem Jahr sechs Rennen, die bis jetzt ausgeschrieben sind. Und da gibt es auch eine Gesamtfertigung, das heißt Quadruple Crown. Ich habe es ja wahrscheinlich falsch ausgesprochen.

Speaker: Auf jeden Fall ist es eine Wertung, die zusammengezählt wird aus den vier besten Rennergebnissen. Und da gibt es dann auch Preisgelder, wird sowohl in Frauen und Männer unterteilt. Die Besonderheit des Rennens ist auch, dass Frauen und Männer immer zusammenstarten, genauso wie alle Altersklassen. Genau. Wir werden, also ich weiß nicht, ob du eins geplant hast. Du hast kein BWA geplant, oder?

Speaker: Bisher habe ich keins geplant. Ich habe immer geguckt. Ich hätte mega Lust gehabt auf das in Kalifornien, aber es ist ziemlich nah an unserer zweiten oder an unserer eigentlichen Reise. Insofern glaube ich, ist es nichts. Aber ich lasse es mir noch offen.

Speaker: Ja, das ist halt wirklich auch die Problematik für uns Europäer. Als letztes habe ich es noch gemacht, vor anderen drüberfliegen und dann direkt wieder zurück. Aber das ist halt einfach so viel Aufwand. Selbst wenn man diesen finanziellen Aspekt nicht mehr beiseite lässt. Ich meine, du bist nächstes Jahr auch Profi und kriegst auch Reisekosten, Zuschuss und so.

Speaker: Selbst wenn man das mal ausplanet, ist es ja einfach mega viel Stress. Und ich finde auch, so eine Trips muss man mittlerweile schon echt mega planen. Ich meine, wir haben jetzt November, aber wir haben angefangen im Oktober, September ja schon darüber zu reden, welch Rennen wir fahren. Ich sitze jetzt irgendwie auch jede Woche eins, zwei Mal dran, gucke, wie die Logistik sein könnte, wo man in der Zwischenzeit ist zwischen den Rennen, Mietwagen und genau. Ja, es ist mega aufwendig.

Speaker: Ja, dann mit Jetlag, dann fällst du wieder aus für, ich weiß nicht, wie schlimm einem das trifft, aber eine Woche kannst du nicht vernünftig trainieren danach. Also denke ich, ich weiß es nicht. Ich habe es noch nicht so oft gemacht, aber ja, es ist super aufwendig. Insofern überlegt man sich das dann schon, ob man es in Kauf nimmt. Hast du denn eins geplant?

Speaker: Nee, also ich hatte jetzt auch noch mal geschaut, weil wir beide fliegen ja rüber für das Gravel Locos -Rennen in Texas und dann sind das ja zwei Wochen, die wir haben, ja doch so zwei Wochen, die wir haben, bis unbound.

Speaker: Und wir gehen ja wahrscheinlich sehr nach Kalifornien, wohin steht noch nicht fest. Aber es gibt halt noch einen Rennen Vancouver Island, was genau dazwischen liegt. Aber ich habe geschaut, nach Vancouver Island zu kommen, ist halt auch ein Nightmare. Es ist halt immer ganz viel Fliegen wieder verbunden und extra Reisestress. Also ich werde keins fahren. Nee, und ich meine, man anbauend ist jetzt auch nicht das unwichtigste Rennen für uns. Den sollte man vielleicht vorher nicht noch zusätzlich in Stress haben.

Speaker: Genau, und auf jeden Fall diese Rennserie war so die erste relevante. Da sind in den letzten Jahren, ja war eigentlich immer so Peter Stertina, der die meisten Rennen da auch gefahren ist, hat jetzt im letzten Jahr nicht an der Gesamtwertung teilgenommen, aber in diesem Jahr hat er dieses Jahr auch gewonnen.

Speaker: Bei den Frauen ist das Starterfeld okay, aber jetzt auch nicht die ganz großen Topstars, die sich wiederum alle in diesem Jahr vor allen Dingen auf das neue Rennformat konzentriert haben, wozu wir gleich kommen. Also wie gerade schon erwähnt, bei Giraffe Albright hat sechs Rennen übers Jahr verteilt und wenn da irgendjemand Interesse hat, gerne mal bei denen auf die Seite gehen. Da findet man eigentlich alle Informationen.

Speaker: Ich persönlich kann eigentlich jedes Rennen empfehlen. Also ich kenne jetzt das neue Rennen im März in Arizona nicht und auch Vancouver Island nicht, aber Kalifornien ist mega schön und Vancouver Island, habe ich gehört, ist allgemein sehr krass sein soll. Von daher denke ich mal, dass das Radrennen dann auch geil ist. North Carolina ist halt, ja, wenn man Bock hat, mal ein paar Berner zu sehen, dann sollte man dahin.

Speaker: Utah ist in der Höhe, was so ein bisschen tricky ist auf 1700 Meter. Ja, es ist okay. Kansas war ich auch noch nicht, aber Kansas ist ja eigentlich so wie unbound. Kann schön sein, kann aber auch sehr langweilig sein. Von daher kommt es ein bisschen drauf an, wie die Strecke dann ist. Genau. Die nächste oder neben Belgian Waffel war eigentlich die Rennsäge, die gerade in diesem Jahr wirklich herausgestochen ist, ist der Lifetime Grand Prix.

Speaker: Lifetime ist ein Veranstalter und richtet mehr Rennen aus. Nicht nur im Radsport, sondern wir machen auch Laufevents, alle möglichen Sportevents. Und die haben über die letzten Jahre ganz viele Rennen aufgekauft, unter anderem auch Unbound und andere große Rennen, wie jetzt Leadville gehört, glaube ich, auch zu denen und Big Sugar und so weiter und so weiter. Die gehören alle zu Unbound und dem Portfolio.

Speaker: Und man hat dann dieses Jahr sich gedacht, man kreiert eine Rennserie, mit dem Ziel, vor allen Dingen den amerikanischen Radsport zu pushen. Die sechs Rennen bestanden aus drei Mountainbike -Rennen, Sea Otter Classics, Leadwell von Hangwit und Shikua Maegun, wie man das aussprechen soll.

Speaker: Das sind drei Mountainbike -Rennen, dann die drei Gravel -Rennen, Umbound, 220 Kilometer -Rennen, dann Crusher & Detasher und Big Sugar, was auch der letzte Rennen der Serie ist im Oktober, also gerade vor kurzem noch stattgefunden hat.

Speaker: Die eigentliche Idee war, 30 Fahrer und Fahrerinnen auszusuchen. Man hat dann irgendwann dazu entschieden, mehr Fahrerinnen aufzunehmen als diese 30 pro Geschlecht. Ich hatte mich da auch beworben.

Speaker: ja, Bewerbungsformular ausfüllen mit, warum will man teilnehmen, was bringt man dem amerikanischen Radsport, was ist die Geschichte, was ist der größte Moment, blablabla, also ganz American Style, also so dramamäßig auch zum Teil. Du musstest dich doch auch verpflichten irgendwie, dass du teilnimmst oder dass du in der Lage bist, das zu finanzieren.

Speaker: Genau, du musstest dich verpflichten, mindestens an fünf Rennen teilzunehmen. Genau, also das ist ein Streichergebnis somit. Und dann, also von den europäischen FahrerInnen war nur, also based in Europe oder based in Europa, war es nur Laurence Tendam, der daran teilgenommen hat.

Speaker: Sie mir erfolgreich, würde ich sagen. Was aber auch daran lag, dass er zum Teil immer erst einen Tag vor dem Rennen angereist ist, weil das halt einfach sechs Rennen übers Jahr zu fahren, ist halt einfach auch nicht einfach. Da hast du halt ein paar Reisen rüber. Und du wurdest nicht angenommen, oder?

Speaker: Nee, aber ich war am Ende auch froh. Ich hatte es schon hinbekommen, aber ich bin jetzt froh, dass ich nicht fahren musste. Und dieses Jahr werde ich mich auch nicht bewerben. Du musstest dann auch so ein Video drehen, was ich auch nicht gemacht habe, was mit dem Grund gewesen sein wird, wo du dich vorstellst und keine Ahnung. Ach krass, das ist ja richtig aufwendig.

Speaker: Ja, die wollten das richtig medial groß machen und die haben dann auch zu jeder Fahrerin, so gab's so Karten, so wie, nicht so wie Panini -Sticker, sondern so wie die American Footballer Baseball Karten, weißt du? Wo dann so Stats draufstehen. Genau, es gab einen relativ

Speaker: Großes Preisgeld. Die ersten zehn platzierten bei den Frauen und bei den Männern haben jeweils 125 .000 Dollar. Gab es die ersten zehn pro Geschlecht und 25 .000 Dollar für die Gewinnerinnen oder Gewinner. Genau.

Speaker: Was einzigartig war in dem Gravage -Sport bis jetzt, ist, dass es bei der Lifetime -Compli eine Doping -Kontrolle gab. Ich weiß nicht, ob man es bis zum Ende durchgezogen hat, um ehrlich zu sein. Das Ziel war auch, jedes Rennen live zu übertragen.

Speaker: Und das hat auch nicht geklappt. Also man hat halt irgendwann festgestellt, dass es viel zu teuer ist und zu aufwendig Gravarenz übertragen wollen. Es ist eine sehr lange Zeit, es ist manchmal sehr, sehr schwer mit Kameramotorrädern oder womit auch immer zu den Punkten zu kommen, um wirklich dann die Fahrer hinzufinden. Also ich meine, wir haben das ja bei der WM gesehen.

Speaker: Was im Fernseher so aussah, wenn wir im Straßenrennen gefahren sind, weil du halt in den Offroad -Sections halt kaum filmen konntest. Und das war da auch ein Problem, was hat man irgendwann hat sein lassen. Und ich meine auch die Länge der Rennen ist ja auch extrem schwierig eigentlich zu übertragen.

Speaker: Also entweder nur das Finale oder einen Zusammenschnitt, weil niemand setzt sich ja zehn Stunden vor dem Fernseher. Ja, ich finde das auch interessant, weil zum Beispiel Belgian Ruffle Ride, die haben dann immer versucht über ihre Social -Media -Kanäle, also in dem Fall lief das Frauenrennen immer auf dem Kanal von Belgian Ruffle Ride und das Männerrennen auf einem Partnerkanal auf Instagram. Und du hast zum Teil einfach keinen Telefonanfang. Das heißt, du kriegst dann für zwei Stunden keine neue Story.

Speaker: Und die nächste Story ist dann schon das Ergebnis. Und danach wollen dann erst die alten Videos hochgeladen werden, quasi die Videos von dem Rennen. Also du hast eigentlich schon den Ausgang des Rennens und erfährst dann erst, was eigentlich passiert ist.

Speaker: Da würde ich es mir eher wünschen, dass man vielleicht an einer guten Zusammenfassung arbeitet, wie du gerade schon gesagt hast. Also vielleicht versuchen, so viel wie möglich zu filmen, muss sie nachher dann gut zusammenschneiden und dann rausbringen. Oder man muss halt gucken, wie man das besser gewährleistet bekommt. Aber ich habe es gerne geschaut bei Belgian Warfare, weil es mich interessiert hat, wer vorne ist und was passiert.

Speaker: Aber es war manchmal sehr deprimierend, dass du einfach auf ein Ergebnis gewartet hast oder auf irgendwas, was jetzt stattgefunden hat und du nichts mitbekommst. Das war dann nicht so befriedigend, aber gut. Genau beim Lifetime Grand Prix hat man es, wie gesagt, irgendwann dann sein lassen.

Speaker: Die Rennen, wie ich sie gerade schon genannt habe, sind aber auch im Gravagesport zum Teil schon mit die größten Rennen, die du fahren kannst. Also Class C oder Class X Mountainbike. Aber Leadway 100 kennt man auch in Europa. Also das hat schon auch irgendwie einen gewissen Stellenwert im Mountainbike Bereich, gerade Marathon.

Speaker: Unbound ist eh das Größte, Crush an der Tasche wird immer relevanter, ist aber in der Höhe, was für uns Europäer immer ein Nachteil ist, weil entweder wir machen Höhen -Trainingslager oder wir fliegen vorher hin, aber ein Großteil der Spitzenathletinnen, die leben halt in der Höhe.

Speaker: Oder verbringt halt im Sommer sehr, sehr viel Zeit, weil du hast halt extrem viele Staaten, wo du in der Höhe trainieren kannst. Du kannst es in Kalifornien machen, Colorado, Utah, Arizona. Also du hast viel mehr Auswahl und auch für die viel einfacher umsetzbar als für uns, weshalb wir da eigentlich immer einen Nachteil haben. Genau. Wenn man jetzt so schaut, eigentlich auch das Punktesystem noch kurz.

Speaker: Es ist so, dass die ersten 30 bekommen Punkte, der Erste bekommt 30, Letzte ein Punkt, also ein Punkt Abstände. Keine Ahnung, so hat das Rennen relativ lange offen gelassen, obwohl man zumindest auf der Männerseite sagen musste, dass es da nicht ganz so knapp war mit Keegan Svensson, der

Speaker: da irgendwie eh dieses Jahr im Gravelbereich, männlichem Gravelbereich, ziemlich viel dominiert hat, wird Baamba und Zweiter hinter Ivar Slick. Und gewinnt eigentlich so fast alle anderen größeren Rennen, ist auch die Straße in WM gefahren für die Vereinigten Staaten, ist eigentlich Mountainbike -Profi, hat anscheinend Worldtour -Angebote gehabt. Daran die Worldtour zu gehen, hat sich aber dagegen entschieden. Der ist jetzt auf der Männerseite, hat das dominiert. Bei den Frauen

Speaker: Bei den Frauen hat auch eine Mountainbikerin am Ende gewonnen aus Kanada, Hailey Smith. Auch Olympiateilnehmerin. Die hat vor Sophia Gomez gewonnen, die beim Anbauen gewonnen hat. Und Sarah Storm ist dritte geworden.

Speaker: Interessanterweise ist Sophia Gomez auch die Freundin von Keegan Swenson, der wiederum bei den Männern das Feld dominiert hat. Passt ja dann. Hier hat man sich auf jeden Fall gegenseitig gepusht. Genau bei den Männern wird es weiter Alex Vermeulen, der auch schon mal Profi war bei Jumbo Wismar bis vor zwei oder drei Jahren. Das ist doch der, der immer mit seinem Hund auf

Speaker: Genau, richtig. Sollte man sich mal angucken bei Insta, ich finde es immer richtig, richtig lustig. Der hat immer seinen Dackel dabei. Richtig, im Rucksack. Und Russell Finsterwald ist der Vertreter, ist einer der besten Freunde von Keegens Fans, die trainieren auch sehr viel auch mal um Biker.

Speaker: Bei den Männern kann man somit sagen, dass eigentlich, ja, Keegan Svensson Mountainbiker Alex Vermeulen ist ein Straßenfahrer, Slash -Grabber -Fahrer. Finstervald Mountainbike Cole Patton ist auch ein Mountainbiker auf Platz 4 und dann Peter Stettiner auf Platz 5. Genau. Bei den Frauen, ja, Sarah Storm ist eigentlich auch früher Crossfahrerin, ne? Ja, genau.

Speaker: Mittlerweile aber auch hauptsächlich im Gravelbereich unterwegs, war auch bei der WM. Dann Rose Grant. Hast du was zu der? Nee, ehrlich gesagt. Genau, also ich glaube, Rose Grant hat gerade bei den letzten Rennen war die mega stark und ist hinten raus nochmal, hat noch richtig zulegen können. Genau, und dann, wenn man da so durchgeht, sind dann irgendwann auch Namen, die sagen eigentlich immer was. Ich bin bei den Frauen, das ist auch noch viel mehr

Speaker: Also da passiert noch viel mehr so im Feld. Also ich glaube, bei Frauen ist es auch immer noch möglich, da irgendwie noch in die Liste mit unterzukommen, glaube ich. Also vom Niveau. Ich weiß es nicht, ich war jetzt noch nicht da. Aber da passiert halt noch viel. Ich finde, bei Männern ist es schon krass. Also die haben ja eigentlich größtenteils alle irgendeinen Profi -Background oder Wordtour auf der Straße. Also so ist zumindest das mein Eindruck gewesen.

Speaker: Jaja, also können wir bestätigen, ich habe letztes Jahr angefangen, da drüben Rennen zu fahren. Das Niveau war hoch und hat es dieses Jahr einfach noch mal einen riesen Schritt gemacht und wird nächstes Jahr denke ich mal noch ein größerer Schritt. Und das Krasse ist halt, also nett ist es, die haben alle, die Guten haben auch gute Coaches, die jetzt auch einfach auf Ernährung achten, auf Training, Höhen -Trainingslager, Regeneration im Allgemeinen und

Speaker: Da hast du halt als Europäer, wenn ich jetzt im Männerbereich spreche, zum Teil echt einfach immer einen gewissen Nachteil. Du hast halt diese Reise. Du hast nicht dieses Lokal vor Ort sein. Du siehst es ja auch im Cross -Bereich. Also ich meine, Benelux, klar haben die auch viele Talente, aber die haben natürlich auch den Vorteil, dass sie direkt vor der Haustür rennen fahren können, trainieren können. Und das macht es halt für

Speaker: viel, viel einfacher als jetzt vielleicht für Leute, die immer sechs, sieben Stunden jedes Wochenende im Auto sitzen müssen, um dann irgendwo zum Rad ranzukommen. Oder wie wir dann halt mehrere Stunden fliegen mit Jetlag, Pipapo. Von daher ist da immer ein gewisser Nachteil vorhanden. Aber nichtsdestotrotz hat natürlich dieses Jahr ein Europäer anbauend gewonnen.

Speaker: Und es lag natürlich auch ein bisschen daran, dass er längere Zeit da drüben auch verbracht hat und es war sicherlich auch Key zum Erfolg, dass man da einfach mehrere Zeit verbringt. Wie lang war er denn vorher da?

Speaker: Die sind für Gravel Locos rübergekommen, was der Jasper Okellon gewonnen hat. Ja, genau. Und sind dann da geblieben, sind noch ein anderes Rennen gefahren, Rule of Three, und sind dann weitergefahren nach Kansas. Ich bin ja noch mal nach Hause geflogen zwischendrin. Ach so. Ja, aber ich war ja vorher schon über einen Monat da. Und genau, deswegen habe ich dieses Jahr auch die Planung anders gemacht, deswegen lasse ich das Rennen Kalifornien weg,

Speaker: Also der Fokus sollte halt auf Anbau liegen und dann lieber einen größeren Typ und dann, ja, anstatt ein paar Mal hin und her zu fliegen. Genau. Denke ich auch. Und so ein bisschen Kalifornien zwischendrin. Richtig. Sicher auch nicht das Schlechteste. Genau, aber ich werde ja auch, ich weiß nicht, du bist jetzt, glaube ich, noch nicht so oft gefragt, welcher Rennen gibt es eigentlich?

Speaker: Ich hab mir mal so eine Liste gemacht, die rennt ich am relevantesten. Man muss dazu sagen, dass in den USA finden so viele Radrennen statt, also Gravelrennen, das ist unglaublich süß. Es gibt diese Grasshopper -Events, das sind so ganz kleine Veranstaltungen, die dann irgendwie von irgendwelchen lokalen Clubs oder Cafés oder wem auch immer veranstaltet werden. Das ist auch alles ein bisschen einfacher als bei uns in Europa von der Organisation her. Und daher

Speaker: Es gibt jetzt keine offizielle Seite, wo man so Termine findet, wo es irgendwie so korrektiert ist, dass man zu 100 % sicher sein kann, dass die Rennen auch stattfinden und so weiter. Aber was ich auf jeden Fall empfehlen kann, ist halt, dass man mal bei

Speaker: GrandfondoDailyNews .com vorbeischaut. Die haben einen ganz guten Kalender. Aber ja, das ist ja auch immer so semi -aktuell zum Teil. Man kommt natürlich auch darauf an, wie sehr halt dann irgendwie auch die ganzen Veranstalter da die Termine veröffentlichen und sind natürlich auch von denen abhängig.

Speaker: Aber in dem Zug habe ich mir auf jeden Fall auch überlegt, dass man eigentlich auf die Outside -Website nochmal so eine Seite erstellen müsste, wo alle Rennen drin sind, die wir relevant finden. Sei es in den USA und in Europa mit Links dazu zum Anmelderprozedere und so. Weil auch gerade für die Rennen in Deutschland kriege ich so viele Anfragen, weil Leute nicht wissen,

Speaker: Also die haben Bock auf Gravelrennen, aber wissen nicht, welche sie fahren können oder sollen, weil es gibt halt keine oder wird nicht kommuniziert. Ja, das ist echt krass im Moment. Also ich höre es ja auch immer von Leuten hier in meinem Umfeld. Die fragen auch, was kann man fahren? Was gibt es für Rennen? Und irgendwie hat keiner eine Ahnung. Und es wäre wirklich cool, wenn es irgendwie eine Plattform gäbe, wo es einfach auch verlässlich alles zusammengetragen wäre.

Speaker: Ja, und vielleicht ist das ja auch so, wir werden es sehen. Wir werden es sehen. Genau. Aber jetzt noch mal kurz zu den Rennen in Amerika. Also meine Liste, die ich am relevantesten halte, wäre für mich jetzt, wenn wir im März anfangen, da ist das Mid -South, das ist so das erste große Gravel -Rennen in den Staaten.

Speaker: Da fahren eigentlich alle, alle guten Rennfahrerinnen hin. In der Regel sehr, sehr kalt und trocken. Wenn es nicht so trocken ist wie in diesem Jahr, an dem Tag vor dem Rennen vor allen Dingen, dann ist das so, das ist so rote Tonerde. Also das pappt richtig. Das ist unglaublich. Und da gibt es auch so Abschnitte, wo du laufen musst und dann hast du wirklich so Schuhe. Also hast du an deinem Schuh... Schön einzementiert. Ja, so richtig einzementiert. Das ist auf jeden Fall so das erste richtig große Rennen.

Speaker: Dann gibt es einen Rennen, das heißt Berry Roubaix, das ist so seemikroos, aber auf jeden Fall auch relevant. Es gibt ja immer noch so Ost - und Westküstenrennen und die haben halt einfach auch den Luxus. Nicht alle leben ja an der Westküste oder an der Ostküste, da leben ja auch viele so in Utah, Colorado.

Speaker: Und, ähm, die suchen sich dann im Areal meistens eher rennen. So, aber wie gesagt, Mid -South ist das erste, wo sie eigentlich alle sind. Dann Berlin -Roubaix, dann Belgium -Afrika -California. Also wenn man mal Bock hat, dem, ja, dem Frühling in Deutschland zu entfliehen oder in Europa,

Speaker: kann ich das Rennen auf jeden Fall empfehlen. Die Gegend ist Hammer. Schön nach dem Rennen auf vollem Rennen in San Diego an den Strand ein bisschen surfen gehen und dann irgendwie hoch nach San Francisco fahren mit dem Auto oder mit dem Zug und dann auf dem Weg das Rennen mitnehmen, ist es auf jeden Fall wert. Dann kommt eigentlich das wichtigste Vorbereitungsrennen für Unbound mit Gravel Locus in Hico, Texas.

Speaker: wo wir auch beide zusammen hinfliegen. Da gibt es auch verschiedene Distanzen immer, wie es eigentlich bei den meisten Rennen gibt. Also übrigens bei den belgischen Raffle Rides gibt es auch verschiedene Distanzen. Also man muss nicht die längste Runde fahren, sondern man kann auch immer noch was Kürzeres wählen. Und das trifft eigentlich auf alle Gravel -Rennen in den USA zu.

Speaker: Genau, Gravel Locos. Dann gibt es da auch ein Granduro California. Es gab ja auch ein Granduro jetzt in Deutschland, in der Eifel dieses Jahr. Dann ist Rule of Three. Das ist so ein Rennen, das ist so ein Mix aus Mountainbike und Gravelrennen. Also man kann schon mit dem Gravelrad fahren, aber es ist schon sehr, sehr technisch mit vielen Singletrails. Und da sind auf jeden Fall Mountainbiker bevorteilt. Dann Unbound.

Speaker: unsere Weltmeisterschaft würde ich sagen. Zumindest ist das, wo die Sponsoren am meisten Wert drauf legen und wo wir natürlich auch unseren Fokus irgendwie drauf legen. Dann gibt es auch in den USA und nicht nur in Deutschland, weil in Deutschland gibt es übrigens auch einen Gravel -Etappenrennen und das sogar in Brandenburg, aber dazu in der nächsten Folge.

Speaker: Ähm, gibt's den Oregon Trail, das ist im Juni, findet erst einmal statt. Und das kann ich auch empfehlen. Das ist so, du campst halt und, äh, ja, ist so ein bisschen lockerer. Also wir fahren auch schon mal ein paar gute Leute mit, so Peter Stettiner ist auch schon ein paar Mal mitgefahren. Aber es ist halt vor allem so ein bisschen halt so dieses klassische Gravel -Klischee, so mit Holzwellehemd, ein Bierchen trinken. Entspannter. Genau, entspannter. Man kann aber auch auf jeden Fall sich richtig wehtun, wenn man Bock hat.

Speaker: Also ohne Schlaf durchziehen, so wie Badlands? Nee, nee, nee. Also richtig mit Etappen nur. Ah, okay. Das kennen die nicht, das ist auch das Interessante. In den USA, diese Bikepackingkultur, wie wir es in Europa haben, gibt es da so nicht. Du hast zwar dieses, klar so Race Across America, aber das ist eher auf dem Rennrad und dann hast du

Speaker: Das ist eine extreme Rennen durch die Staaten von quasi kanadischen Grenzen, die mexikanischen, aber ich weiß gerade nicht, wie es heißt. Ach, ja, ja. Du weißt ja, wie ich es meine, ne? Ich weiß, welches du meinst. Könnten wir jetzt mal googeln? Kannst du vielleicht mal googeln, währenddessen ich hier mein Monolog weiterhalte?

Speaker: Dann gibt es auch Tasha and the Crusher, was ich vorhin schon erwähnt hatte, was auch Teil der Lifetime -Serie ist. Dann Steamboat Gravel, wo ich auch wieder hinfliegen werde. Also ich werde nächstes Jahr Leadville, One Hundred und Steamboat Gravel fahren. Die Rennen finden direkt miteinander statt, an einem Wochenende, beide in der Höhe. Sogar Leadville im höchsten Ort der Staaten, auf über 3000 Höhenmeter. Das ist auch sehr interessant.

Speaker: Genau, dann finden die sogenannten Gravel Worlds statt. Das ist auch spannend. Genau, das ist im August.

Speaker: Also das sind auch die, die gesagt haben, es gibt auch schon eine Weltmeisterschaft, warum brauchen wir noch eine? Und es ist halt, keine Ahnung, es gibt verschiedene Distanzen auch und das Rennen ist immer so semi besetzt. Es fahren immer ein, zwei gute Fahrer und fahren da mit, aber jetzt auf jeden Fall nicht die Weltelite. Von daher, die haben sich irgendwann mal diesen Namen gegeben, aber es hat jetzt keinen offiziellen Stellenwert. Dann gibt es noch Rebecca's Private Idaho, auch ein sehr kreativer Name.

Speaker: Dann gibt es noch einen Rennen von Gravolokos in Pueblo, in Colorado. Was ich jetzt mitbekommen habe, eines der schönsten Rennen gewesen sein muss, so landschaftlich. Und Big Sugar, was eigentlich so der Saisonabschluss ist, im Oktober dieses Jahr, das letzte Rennen der Lifetime Compri Serie. Genau.

Speaker: Das wären jetzt mal so die Highlights, die ich irgendwie rausstellen wollen würde und um die man endlich, wenn man Bock hat, in den USA Gravelerfahrung zu sammeln, um die man so eine Reise aufbauen könnte. Und wie gesagt, dazwischen gibt es immer noch ganz, ganz viele kleine Events, die jetzt keine Relevanz haben, aber die sicherlich auch ihren Charme mit sich bringe.

Speaker: Derweil habe ich auch das Etappenrennen gefunden. Du meintest die Tour, die war alt, richtig?

Speaker: Genau, das meine ich. Genau, es gibt auch eine Tour de Waid in Italien. Gibt es da auch in mehreren Orten, ja. Also das erste Mal bin ich nämlich mit der Tour de Waid in Kontakt gekommen. Mein Papa wollte da mitmachen. Der ist bereits 65 Jahre und er wollte da dieses Jahr teilnehmen, aber es wurde ihm verboten, familienintern. Okay, interessant. Aber er wollte das in den Staaten fahren.

Speaker: Ja, er wollte das in den Staaten fahren. Er hat sich dafür auch zur Rente ein Gravelbike geholt. Also der zieht sowas auch durch. Der ist schon in Alaska durch den Schnee mit dem Gravelbike gefahren. Okay, und da kam die Intervention von deiner Mutter, oder? Genau, weil er inzwischen auch einen Herzschrittmacher hat und sie hat gesagt, das geht nicht.

Speaker: Das ist ein valider Punkt, muss man sagen. Ich finde es cool, wenn er sowas macht. Er ist dann auch mit dem Radner in die USA geflogen und ist einfach für sich selbst ein bisschen mit dem Bike durch die USA getourt.

Speaker: Aber ja, ist halt schon wirklich krass, wenn man auch da mit den Amis redet und die einen fragen, wie dann so die Rennszene in Europa ist, dann kannst du halt auch nicht immer nur sagen, dass wir diese Rennszene bis jetzt noch nicht haben, sondern dass sehr viel auf dieses Bikepacking fokussiert ist, was ja auch wirklich bis vor zwei Jahren eigentlich sogar noch auch wirklich eine eher legere Angelegenheit war und mittlerweile auch Moneybusiness und sehr, sehr kompetitiv ist.

Speaker: Und das ist einfach, finde ich, schon brutal, wie sich der Sport jetzt sowohl in den Staaten als auch in den USA entwickelt. Und ich bin mal gespannt, ob wir in den USA auch bald so Bikepacking -Events sehen werden. Da brauchst du natürlich viel mehr Distanz, um dann auch so, ja, um so von der Szenerie mal einen Wechsel zu erleben. Also in Europa geht das ja, bei 700 Kilometern kannst du schon relativ viel Abwechslung haben. In den Staaten, 700 Kilometer kann auch einfach nur eine Wüste sein.

Speaker: Ja, ich habe es ein bisschen verfolgt, die Tour du Vald, dieses Jahr. Und das war ja echt am Anfang so krass mit Schnee. Es ist Wahnsinn. Und am Ende bist du in der Hitze. Also du musst ja für alles gewappnet sein. Aber die ist natürlich auch extrem lang. Das sind ja tausende von Kilometern. Also Kanada bis Mexiko ist jetzt schon nicht um die Ecke.

Speaker: Von daher hat man natürlich die ganzen Extreme. Aber ja, wie gesagt, in den USA herrscht da immer noch mehr so die reine Rennszene und weniger das Bikepacking, was in Europa dann doch in der Mehrheit noch vorhanden ist.

Speaker: Aber ich hätte auch mal eine Frage an dich, wo du die Rennen da gefahren bist. Wie ist das, wenn man als Europäer da jetzt aufschlägt zu den Rennen? Wird man dann angenommen? Freuen die sich, dass man kommt? Oder sind die eher so, dass sie keinen Bock auf die Europäer haben, weil es alles eigentlich ganz nett ist jetzt untereinander? Wie ist das so?

Speaker: Ja, ich würde sagen, es ist ein bisschen zweigeteilt mittlerweile. Also im letzten Jahr war es schon mega geil. Also du hast halt so gemerkt, als erst mal waren Sie überrascht, dass überhaupt jemand gekommen ist, weil die Grenzen waren ja dicht. Also es war ja auch für mich mega schwer, da rüber zu kommen, was ja auch in einer Ausnahmegenehmigung ging.

Speaker: Ja, du wirst schon freundlich aufgenommen. Ich meine, die Amerikaner sind ja eh allgemein sehr offenherzig. Und alles ist awesome. Und von daher kommt ja irgendwie irgendwas Negatives entgegen. Und mein Vorteil war ja einfach auch, dass ich die viele Rennfahrer auch schon kannte. Meine Konkurrenz, mit der bin ich zum Beispiel auf der Straße schon gefahren oder kannte zumindest die Namen. Und daher war das jetzt für mich nicht so das Problem. Was man aber mittlerweile merkt, ist schon,

Speaker: Das ist natürlich, wenn du jetzt schaust, wer hat dieses Jahr die wichtigsten Rennen gewonnen? Ich meine, Gravel Locos in Texas ist ein sehr wichtiges Rennen mittlerweile. Das gewinnt Jasper aus den Niederlanden und dann eine Woche oder zwei Wochen später, nein, drei Wochen später anbauen mit Ivar Slick. Jetzt beides Holländer und demzufall keine Amerikaner mehr. Das wurde schon

Speaker: Also positiv schon irgendwie aufgenommen. Aber du merkst natürlich, dass das Gerede im Nachhinein etwas anderes ist. Es ist ja auch nicht alles in der Presse statt. Man hört ja oft so viel inzwischen in Zeilen, wenn man sich mit Leuten unterhält. Und ich glaub, es herrscht schon so eine gewisse Angst, dass wir Europäer in den Amerikanern wieder diesen Sport wegnehmen wie Straßensport. Weil also ...

Speaker: Es gab irgendwann diese amerikanische Rennszene. Das war alles cool, solange da nur Amerikaner hingefahren sind, sind wir halt rübergekommen. Die Rennen wurden größer, europäische Teams kamen rüber und dann haben auf einmal wieder die Europäer dominiert. So wie halt immer. Und das ist, ich glaube, das Gleiche.

Speaker: passiert jetzt nicht gerade im Gravel, weil er zumindest im Männerbereich der King of Swans schon einfach eine krasse Maschine ist. Der ist der Mann, den es zu schlagen gibt. Aber bei den Frauen sind es ja auch alles Amerikanerinnen. Da sind noch Tonangeben. Ich bin mal gespannt, wie es jetzt wird. Wenn du rüberkommst, bist du dann auch so die erste Europäerin. Also mir fällt jetzt gerade keine andere ein.

Speaker: Ne, also ich weiß nur, Tiffany Crumble war eben als Australierin letztes Jahr oder dieses Jahr drüben. Stimmt, genau, ja. Aber sonst, ich hab auch mal die Listen durchgeguckt, es waren echt alles nur US -Amerikanerinnen. Genau, ich hoffe natürlich, dass du, ich hoffe für dich, dass du da nächstes Jahr auch den Strich durch die Rechnung machst.

Speaker: Mal sehen. Genau, dass du für Überraschungen sorgst und nee, aber es ist schon, man wird freundlich aufgenommen. Ich hab da jetzt auch meine Freunde, so einen Brandon Wirts, der aus Kalifornien, ein ganz junger Reitefahrer, der ist eigentlich, der war mal Ruderer und war da auf dem Weg auch eigentlich so Richtung Olympia, hat sich dann halt dafür entschieden, Gravel -Profi zu werden.

Speaker: Und genau mit dem werden wir wahrscheinlich auch abhängen in Kalifornien. Genau. Und das ist halt so, klar, du wirst schon positiv aufgenommen, aber man merkt auch, dass

Speaker: Also das Niveau steigt natürlich auch, weil wir Europäer rüberkommen. Also ein gewisser Druck ist da und auch die Verteilung des Geldes wird eine andere sein in Zukunft. Alles ähnlich ist natürlich bei uns Spätgeld eine Rolle. Also ich meine, wir sind alles irgendwie Einzelunternehmer.

Speaker: ... oder Unternehmerinnen und jeder hat irgendwie ... ... seine eigenen Sponsoren. Und da geht es viel um Resultate und um ... ... ja Marketing, Kommunikation und den USA. Es ist halt auch krass, dass ... ... du hast eh auch zum Teil das Gefühl, ... ... dass es wichtiger ist, auch Social -Media -Guts auszusehen ... ... als das eigentliche Ergebnis, was an sich gut ist. Ja, weil das so ein bisschen Druck wegnimmt ... ... vom eigentlichen Rennfahren.

Speaker: Aber immer, wenn alles performanceorientierter wird, kommen natürlich auch Leute rein, die nur schnell Rad fahren wollen. Und die sind natürlich im Nachteil gegenüber den Leuten, die sich sehr gut vermarkten. Aber auch das wird sie irgendwann vielleicht in der Masse wieder drehen, weil dann, wenn du so viele Leute hast, die einfach gut performen, dann können auch die, die erzählen, dass sie gut performen, irgendwann das auch nicht mehr erzählen, weil sie halt nicht mehr dementsprechend wirklich im Bilde sind, was Ergebnisse angeht.

Speaker: Das ist jetzt gerade so ein bisschen so ein Drift, der da drin ist und ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt und ich kann da wirklich nur für einen Männersport reden, weil bei den Frauen habe ich nicht so richtig verfolgt. Ich glaube, da ist alles noch ein bisschen homogener als bei uns.

Speaker: Also ja, weil ich nicht da war, kann ich natürlich auch immer nur von außen was dazu sagen. Ja, bei den Frauen habe ich zum Beispiel, wo ich eigentlich am meisten zu mitbekommen habe, war beim Anbound. Die Siegerin, die eben

Speaker: die auch aufgrund dessen gewonnen hat, dass sie eben mit den Männern mitfahren konnte, was ja auch nochmal ganz interessant ist vielleicht zu erwähnen, dass Männer und Frauen eben zusammenstarten bei den Rennen in den USA und dadurch auch so eine Art Verfälschung teilweise bestimmt zustande kommt.

Speaker: Hier in Europa bei der WM zum Beispiel zwei getrennte Rennen fand ich eigentlich auch ganz interessant, das zu lesen, mit welcher Taktik die Siegerin am Ende anbauend gewonnen hat. Die hat eben drei Stunden Vollgas gegeben, ist Anschlag gefahren, um bei den ersten Männern dabei zu sein. Dadurch hat sie eigentlich die Lücke geschaffen.

Speaker: Ja, da ist es auch interessant, dass Sarah Storm am Ende oder vor ein paar Monaten sogar hat sie auch noch gesagt, also Sarah Storm ist somit die bekannteste Rennfahrerin in den USA, was im Gravelbereich angeht, also auch sehr lautstark, also jetzt nicht unbedingt im Negativen, also eigentlich nur im Positiven, aber ist eine sehr, sehr interessante Persönlichkeit und die hat in Interviews auch gesagt, okay, ich bin auch dafür, dass Männer und Frauen zusammenfahren, das ist das, was Gravel ausmacht.

Speaker: Jetzt ist sie aber die WM gefahren und hat danach gesagt, dass sie es eigentlich doch gut findet, dass nur Frauen gegeneinander fahren, weil es auf einmal ein anderer Wettkampf war. Und auf die Debatte bin ich auch noch gespannt. Die betrifft mich nicht. Also ich kann mich da schön zurücklehnen und mir das angucken, weil Frauen in der Regel bei uns oder auf unser Renngeschehen keinen Einfluss haben. Aber wir haben einen großen Einfluss auf euer Renngeschehen, wenn ihr bei uns mitfahrt.

Speaker: Da bin ich echt gespannt, was sich da in den nächsten Jahren, Wochen oder vielleicht sogar, also ich meine, ich kann mir gut vorstellen, dass wir dies Jahr bei Anbau vielleicht schon eine neue Regelung sehen oder auch bei anderen relevanten Rennen, die sich dafür entscheiden, das zu trennen, damit die Frauen fairere Bedingungen wissen, ob es fairer ist. Keine Ahnung.

Speaker: Ja, ich finde es halt das Problem, dass die Felder immer noch vielleicht dazu zu klein sind. Es ist halt einfach ein Riesenunterschied immer noch von den Größen der Felder, Männer, Frauen. Und ich glaube, ein Rennen lebt ja auch davon, dass ein paar Teilnehmer am Start stehen. Und wenn die Felder dann wirklich viel kleiner sind am Ende, weiß ich nicht, ob man damit nicht noch ein bisschen warten sollte mit der Entwicklung.

Speaker: Ja, ich glaube, wir werden es herausfinden. Du wirst es herausfinden. Genau, ich kann zuviel erst was sagen, wenn ich wirklich da war und die Rennen gefahren bin. Das ist auch geil. Du bist Profi, bevor du Richard angefangen hast. Aber eigentlich ist das ja geil.

Speaker: Du hast einmal richtig abgeliefert in Holland oder in Irland, als du das UCI -Rennen gewonnen hast. Bist dann leider krank geworden vor der WM oder das Corona. Bist jetzt alles richtig gemacht.

Speaker: Bis jetzt läuft es, ja. Jetzt muss ich mal anfangen, Ergebnisse zu bringen und Rennen zu fahren. Genau, das hast du ja schon. Aber ich bin ja ziemlich zuversichtlich, dass du da drüben erfolgreich sein wirst. Genau. Ja, ich muss jetzt halt ein bisschen gucken, inwiefern ich mein Training anpasse, umstelle. Keine Ahnung, mit so langen Dingern. So viele bin ich da jetzt auch noch nicht gefahren. Ich habe mich auch schon mal mit meinem Trainer zusammengesetzt, haben das besprochen.

Speaker: Und ich bin da ganz zuversichtlich, dass das ganz gut klappt.

Speaker: Ja, das wäre auch noch mal eine Folge wert, nur über dieses ganze Thema Vorbereitung für so einen Rennen wie Anbauen zum Beispiel zu reden. Das ist halt, also sich auf Anbauen vorbereiten und dann noch mal auf die WM sind halt zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe und das wird auch noch eine riesen Herausforderung, sowohl für deinen als auch für meinen Trainer. Und da stecken wir ja beide in der gleichen Zwickmühle. Genau.

Speaker: Ich würde sagen, wir haben jetzt eigentlich soweit das relevanteste, zumindest mal zu den Rennen in den USA gesagt, zumindest zu dem, was mir irgendwie im Kopf rumgeschwört ist. Klar, man kann jetzt irgendwie noch sehr viele Dinge besprechen wie Stimmung und so, aber ich glaube, das hat man oder als

Speaker: Was soll ich zur Stimmung sagen? Leute fragen mich immer, wie ist es da drüben? Also es ist halt laut, es ist anders, aber es ist auch nicht immer alles besser. Also in Amerika ist auch viel mehr improvisiert zum Teil, viel mehr auf große Show gemacht und dann wenig dahinter. Also du zahlst drei bis vier Dollar.

Speaker: Startgeld und kriegst halt aber eigentlich nicht viel dafür. Und die Szene lebt noch sehr viel von diesem ursprünglichen Flair. Und ich bin gespannt, wie lange das so erhalten bleibt. Aber bis jetzt ist es auf jeden Fall eine richtige Money Machine.

Speaker: wenn du als Veranstalterter unterwegs bist, muss man sagen. Ich bin gespannt, wie lange man das so aufrechterhalten kann, weil das auch nicht viel mit Zugänglichkeit zu tun hat, wenn du 200, 300, 400 Dollar Startgeld zahlen musst.

Speaker: Genau, aber ich finde, das ist auch etwas, was wir näher besprechen sollten. Wenn du mal drüben warst, wenn wir vor Ort sind, wo gerade Hiko, also Gravelokos und Hiko, was unser erstes gemeinsames Rennen drüben sein wird, ist halt ...

Speaker: Also als bestes Exemplar dafür, wie Gravitsport aussehen sollte. Was die Stimmung angeht, die Veranstaltung, wie der Veranstalter agiert, wie die Leute miteinander umgehen, auch die Fahrer untereinander. Das ist eigentlich das Paradebeispiel. Und dann ist Unbound schon noch ein bisschen ein Kontrast, weil das halt so hoch aufgepumpt, aufgeblasen ist, auch medial. Dass du, glaube ich, nach diesen beiden Events schon mal einen Unterschied sehen kannst.

Speaker: Ich glaube, dann können wir uns nochmal darüber unterhalten, wie ist eigentlich die Stimmung da drüben. Und dann ist es neu, dann bin es nicht nur ich, der hier monologe hält. Genau. Genau. Wie vorhin angekündigt, wollen wir in der dritten Folge, also dann die nächste, die wir dann im Dezember rausbringen, die nächste Folge,

Speaker: über die Rente in Europa und vor allen Dingen in Deutschland reden. Ich hoffe, dass wir dazu noch den einzigen deutschen Weltmeister in den Podcast bekommen, Henning Bommel, der momentan, also ich penetriere ihn schon mit Nachrichten, aber Henning, muss man wissen, antwortet immer sehr

Speaker: Ja, ich weiß nicht, wie Sie das sagen. Also nicht sehr oft und dann auch nicht immer eindeutig. Daher weiß ich noch nicht, ob er dabei ist oder nicht. Genau, ich glaube, er hat sich erhofft, dass er eine Einladung vom großen Podcast von Bezemang bekommt, aber das ist nur der kleine, der Outside -Podcast. Ach, scheiße. Na ja, da war eine gewisse Enttäuschung, woher rauszuhören bei ihm. Aber ich arbeite dran, weil mit wem kann man besser über die deutsche oder europäische Köln -Szene reden als mit einem Weltmeister?

Speaker: Ja, ich meine seine Altersklasse war auch echt top besetzt, oder? Das ist ja eine der stärksten Altersklassen. Genau, das war von den zahlenmäßigen Stärken besetzt. Also muss man schon ein bisschen was für tun, um Weltmeister zu werden.

Speaker: Richtig, genau. Und weil wir natürlich nicht nur wieder so wie jetzt einfach nur dahin reden wollen, würde uns mal interessieren, was euch interessiert. Also gibt es Rennen, die ihr vielleicht noch nicht kennt, die ihr uns vorschlagen wollt, die ihr gesehen habt? Was sind eure Fragen zu der Gravel -Rennszene in Deutschland und Europa? Also wir reden jetzt nicht vom Bikepacken, also Fragen zu Unbound.

Speaker: zu Badlands oder zu Basajaun oder zu Big Bear oder wie sie alle heißen. Oder Orbit könnt ihr uns gerne schicken, aber die werden wir nicht beantworten hier in dem Podcast, weil hier geht es wirklich um die Reihenrennen. Und wenn ihr Fragen dazu habt, Anregungen, Vorschläge für die Folge, dann schickt das gerne an podcastatoutside .cc.

Speaker: Oder schreibt auf Instagram, auch auf outside .cc, und dann nehmen wir die Fragen mit rein und versuchen, die zu beantworten. Wir werden in der Zwischenzeit ein bisschen in die Recherche gehen, gucken, welche Rennen gibt es eigentlich. Also, ich hab ein, zwei Leute, mit denen ich mal reden kann, wo ich weiß, dass die Sachen planen und ob wir über die vielleicht sogar schon reden können. Aber soviel kann man schon sagen, dass im nächsten Jahr in Deutschland wird's einen Schub geben an mehr Rennen.

Speaker: Es ist nur die Frage, wie groß sie werden, wann sie stattfinden und das versuchen wir einfach mal bis Dezember auszubekommen. Auf jeden Fall bleibt es spannend. Genau.

Speaker: Bis dahin. Ja. Hören wir uns, sehen wir uns und ich hoffe, dass wir irgendwann auch mal mehr über, ja, deine, also dein Kontext, dein Kontext über deine Gravel Zukunft reden können. Für wen fährst du und wie sieht es eigentlich bei dir aus? Bei mir weiß man es ja, meine Sponsoren kann ich irgendwann auch nochmal alle vorstellen, aber ich würde schon mal interessieren, wie es zustande gekommen ist und ja, wie so die nächsten Jahre bei dir aussehen werden. Genau, aber vielleicht gibt es ja

Speaker: Ich hoffe, ich hatte ja letztes Mal angekündigt, dass es in dieser Folge was dazu gibt. Kann ich jetzt leider noch nicht drüber sprechen und ich hoffe, für alle, die es interessiert, nächstes Mal oder sonst übernächstes Mal. Ich sag's jetzt jede Folge, damit ihr die nächste Folge wieder hört.

Speaker: Genau, wir bauen jede Folge neun Cliffhanger ein. Eigentlich immer den gleichen. Genau. Nein, also wie gesagt, ich muss das halt mit meinen Sponsoren, jetzt muss ja irgendwie auch alles einen geordneten Weg gehen und dann wollen wir das auch vernünftig alles veröffentlichen. Genau, super. Dann hören wir uns wieder einen Monat.

Speaker: Genau, bis dahin bleibt alle gesund. Kein Corona, keine Erkältung, keine Grippe. Trainiert schön. Richtig, baut euch Schutzbleche ran, Licht und dann hören wir uns ja nach einem Monat. Ciao. Bis dahin, ciao.

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