Transcript
Speaker: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts.
Speaker: Mein Name ist Paul Voss.
Speaker: Ja, ich melde mich mal wieder, um einen Podcast mit der guten Carolin Schiff aufzunehmen.
Speaker: Caro und ich haben uns auch schon jetzt etwas länger nicht mehr gesehen, zumindest nicht mehr auf dem Rad beim Wettkampf, sondern sie eher am Streckenrand, mich verpflegend beim Nürburgring, wo ich auch gewinnen konnte.
Speaker: Aber genau, wir reden so ein bisschen darüber, wie es ihr geht, wie so die Saison bis jetzt war, warum sie bis Ende des Jahres keine Rennen mehr fahren wird und ja, was bei ihr eigentlich so los ist.
Speaker: Genau das.
Speaker: Dann war ich jetzt mal schön solide eine Woche krank, so sieben Tage vom Rad runter, weil ich erkältet bin, war.
Speaker: Ich glaube, ihr hört es noch so ein bisschen nasal und ein bisschen mich auch noch einmal abhusten.
Speaker: Was ihr auch leider gleich in der Aufnahme hören werdet, genauso wie die Katze von der Caro, die im Hintergrund ein bisschen am Miauen ist.
Speaker: Am Wochenende geht es dann auch zur Deutschen Meisterschaft, wo ich versuche, also das Wort versuchen ist auf jeden Fall richtig.
Speaker: meinen Titel zu verteidigen.
Speaker: Die Meisterschaft ist fast ein Heimrennen, weil das ist nur so 130 Kilometer weg hier von Berlin im Süden, in der Nähe von Leipzig, auf einem relativ flachen Kurs und ich bin mal gespannt, wie das Rennen so läuft.
Speaker: Wir werden zu dem Rennen auch wieder ein YouTube-Video rausbringen, was wir dann quasi nächste Woche am Freitag den 5.
Speaker: Juli
Speaker: September ab 18 Uhr, ich glaube von außen es war 18 Uhr, das rauszuhauen, auf dem Outside YouTube Kanal sehen könnt, könnt ihr gerne wieder liken und subscriben.
Speaker: Genauso gibt es auch gerade ein Sale bei Maloya im Online-Shop von der Outside X Maloya Kollektion, also mein diesjähriges Trikot-Design, könnt ihr da kaufen, gibt es T-Shirts, Longsleeves.
Speaker: Trikotwesten, Hosen, Pipapo, was man alles so benötigt.
Speaker: Den Link dazu haue ich euch auch unten in die Shownotes.
Speaker: Aber ja, jetzt gehen wir mal rüber zur guten Caro.
Speaker: Hey Caro.
Speaker: Hi Paul.
Speaker: Ja, schön dich mal wiederzusehen.
Speaker: Wir hatten ja ab und zu schon mal geschrieben und uns gehört, aber ja, obwohl lange nicht gesehen ist auch falsch, weil wir haben uns am Nürburgring das letzte Mal in Person getroffen.
Speaker: Allerdings bin ich da Rad rein gefahren und du leider nicht.
Speaker: Ja, schön dich zu sehen.
Speaker: Ich vermisse alle Leute rund um Rennen fahren, aber ja, dich habe ich tatsächlich noch mit als letztes gesehen.
Speaker: Zum Beispiel Jade, die vermisse ich schon richtig, die habe ich ewig nicht gesehen.
Speaker: Ich war ja gerade mit Jade und mit Sascha in Schweden unterwegs.
Speaker: Die beiden zusammen ist auf jeden Fall, das ist halt wie so ein Sketch.
Speaker: Das ist so das Richtige und Entertainment auf jeden Fall.
Speaker: Ja, ich vermisse es auch richtig.
Speaker: Die Reisegruppe.
Speaker: Wahrscheinlich, ihr Zuhörer da draußen hört jetzt gerade im Hintergrund die Katzen.
Speaker: Die sind wieder zur Höchstform gerade aufgelaufen.
Speaker: Die haben wieder Bock mitzukommunizieren.
Speaker: Genau, bevor wir zu dem jetzigen Stand quasi kommen, du hast ja heute, heute ist Dienstag, 26.
Speaker: August, hast du ja auch schon auf Instagram was gepostet auf deinem Kanal.
Speaker: Das Video könnt ihr euch gerne auch anschauen.
Speaker: Genau, zu deinem jetzigen Stand, wie es weitergeht.
Speaker: Aber das besprechen wir auch später in der Folge und ein bisschen mehr.
Speaker: Ich weiß nicht, was wir letztes Mal aufgenommen haben.
Speaker: Ich glaube, im März, in Mallorca, als ich bei dir in Palma bei euch in der Wohnung war.
Speaker: Stimmt, da warst du bei mir, genau, ja.
Speaker: Seitdem ist ja einiges passiert.
Speaker: Wie lief es für dich so, bis es halt nicht mehr lief?
Speaker: Ja, die Saison ging gut los.
Speaker: Ich habe mich gut gefühlt.
Speaker: Ich glaube, trainingsmäßig
Speaker: lief das alles, auch im Winter.
Speaker: Also ich konnte super trainieren.
Speaker: Ich war eigentlich nie krank, wie man sich das so vorstellt.
Speaker: Ich konnte mein Training so durchziehen, alles gut.
Speaker: Und ich würde mal sagen, bis Trucker lief es eigentlich genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Speaker: Also kann ich mich nicht beschweren.
Speaker: Vielleicht mal so ein kleiner Infekt, wo ich mal zwei Tage ruhiger machen musste.
Speaker: Aber echt, ja, alles so immer durchgezogen, wie ich es sollte.
Speaker: Und es hat auch Spaß gemacht.
Speaker: Ich habe viele neue Trainingsreize bekommen, habe mit dem Hitzetraining angefangen, viel investiert, viel Zeit investiert.
Speaker: Aber ich muss sagen, da mir das Training immer Spaß macht, war es eigentlich nie eine Qual.
Speaker: Und das ist auch jetzt das Gute, dass ich nie denke, oh, dann hätte ich mir jetzt alles sparen können.
Speaker: weil ich trainiere gerne und ich glaube, ich hätte es genauso wieder gemacht.
Speaker: Aber ich weiß noch, wir haben damals darüber gesprochen, da haben wir auch das Thema gehabt, Rollentraining.
Speaker: Das musstest du bis dahin ja eigentlich nie so richtig machen und das musstest du ja quasi anfangen aufgrund von Hitzetraining.
Speaker: Wie ist es damit ergangen?
Speaker: Hast du dich daran gewöhnt, irgendwann schnell zu gehen?
Speaker: Ja, also ich muss echt sagen, ich habe mich daran gewöhnt.
Speaker: Klar, ich war immer noch lieber draußen, aber ich fand es jetzt echt in Ordnung und ich habe mich damit gut arrangieren können.
Speaker: Und das Hitzetraining, ja klar, das ist jetzt schon eher Hölle am Ende, wenn es dann wirklich heiß wird und man irgendwie gar keine Watt mehr treten kann und gefühlt von der Rolle kippt.
Speaker: Aber wenn man weiß, wofür man es tut, ist es ja auch irgendwie erträglicher.
Speaker: War das für dich auch irgendwann so, dass nach mehreren Male das irgendwie angenehmer wurde?
Speaker: Also irgendwann gar nicht mehr so krass nervig war?
Speaker: Ja, man gewöhnt sich dran, genau.
Speaker: Ich hatte dann irgendwann im Sommer mal so, oder im Sommer war es nicht, aber wenn es dann draußen auch warm ist und im Raum auch irgendwie warm ist, dann wird es richtig hart.
Speaker: Aber ja, man gewöhnt sich dran und das ist ja auch Sinn der Sache.
Speaker: Ja, okay, nice.
Speaker: Das heißt, du bist genau bis Trucker gefahren.
Speaker: Was wirst du da?
Speaker: Ich glaube, Sechste.
Speaker: Sechste, genau.
Speaker: Ist auch kein perfektes Rennen, glaube ich, gewesen, ne?
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Es war ja leider so, dass ich die, also ich bin eine Woche vorher angereist und hatte direkt, bevor ich die Reise angetreten bin, hatte ich noch eine Behandlung, eine Sportmassage.
Speaker: bei jemandem, den ich auch vorher noch nicht kannte.
Speaker: Und danach hatte ich, also ich habe schon während der Massage gedacht, dass sich irgendwas nicht gut anfühlt im Brustkorb und hatte danach richtig Schmerzen.
Speaker: Habe es aber nicht untersuchen lassen, bin halt zum Chalker angereist, weil es war auch, die Massage war glaube ich Freitag, Nachmittag und ich bin Sonntag geflogen und ja.
Speaker: Da dachte ich jetzt auch, ja, ich hätte natürlich, man hätte nochmal irgendwo zum Arzt gehen können, aber ich habe es nicht gemacht.
Speaker: Ich bin angereist, hatte die ganze Woche da übelste Brustkorbsschmerzen, habe aber irgendwie immer gedacht, das ist irgendwie was vielleicht verklemmt oder wird schon wieder gehen und habe es ignoriert.
Speaker: Bin das Rennen gefahren und habe schon im Rennen auch gemerkt, dass ich schlecht Luft kriege und das Rennen war einfach nicht meins.
Speaker: Ich konnte in der Spitzengruppe nicht mitfahren am Anfang, was für mich schon mal sehr ernüchternd war.
Speaker: was ja eigentlich meine Stärke sein sollte, da berghoch mitzufahren, aber es war einfach nicht möglich und dann war ich am Ende sechste, wo ich schon sehr enttäuscht drüber war, muss ich sagen.
Speaker: Ja, und genau, ich war jetzt, boah, wann war das?
Speaker: Vor ein paar Wochen war ich erst mal bei einer Thai-Massage und ich will es jetzt nicht vergleichen, aber ich habe da auch Sportmassage gesagt, also das habe ich gemacht, weil es nichts anderes gab.
Speaker: Und die laufen ja auf die rum, ne?
Speaker: Und die Art von Massage, Leckumio, also das Rumlaufen ging ja noch, aber die, also wenn das eine Sportmassage war bei denen, dann gute Nacht, das tat so weh.
Speaker: Also ich habe da wirklich so eine Dreiviertelstunde mich auch nur durchgequillt und mich hätte es auch nicht gewundert, wenn die mir irgendwas gebrochen hätten zwischendurch.
Speaker: Ich bin da rausgegangen und war einfach zerstörter als vorher.
Speaker: Das war mega unangenehm.
Speaker: So ungefähr stelle ich mir deine Sache da auch vor.
Speaker: Nur, dass es bei dir mehr Konsequenzen hatte leider am Ende des Tages, ja.
Speaker: Ja, ich muss sagen, Thai-Massage ist richtig krass, glaube ich auch.
Speaker: Und das Schlimme an der Sache ist, dass meine Massage gar nicht so schlimm war.
Speaker: Aber letztendlich, ich war halt nach Trucker, bin ich dann doch zum Arzt gegangen, weil es mir komisch vorkam, weil die Schmerzen auch nicht besser wurden.
Speaker: Und ich habe halt eine Rippenfraktur gehabt, also die Rippe war auch komplett durch.
Speaker: Und die Massage war gar nicht so schlimm.
Speaker: Also das ist halt das Problem an der Sache gewesen.
Speaker: Und ja, daraufhin sind wir halt auch ein bisschen hellhörig geworden.
Speaker: Allen voran mein Trainer Philipp, der auch einfach ein Typ ist, der sich nicht mit Aussagen zufrieden gibt, die nicht irgendwie mit irgendwelchen Fakten hinterlegt sind, sondern der sagt immer, ich möchte Zahlen haben, ich möchte schwarz auf weiß sehen.
Speaker: Und wenn ich ihm nur sage, ich habe Schmerzen da und da, er möchte halt immer, dass ich es abkläre, was ja auch richtig ist und in dem Fall auch doppelt richtig wahr.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann, ja, Tracker, Sechste, dann haben wir uns ja bei Unbound gesehen, haben wir ja Reisegruppe gemacht für ein paar Tage.
Speaker: Dann das Unbound, wie lief das so für dich?
Speaker: Uff, ja, das war körperlich gut.
Speaker: Also ich habe mich dann auch echt wieder, ich habe die Rippenfraktur ausgeheilt, hatte ein super Physio, die mich da echt richtig gut unterstützt hat.
Speaker: Ich war dann dazwischen in der Zeit wirklich zwei-, dreimal die Woche zur Physio, weil man ja auch insgesamt verschwand und die Atmung nicht mehr so richtig gut funktioniert oder man halt eine Schonhaltung, Atmung einnimmt.
Speaker: Das habe ich alles gut gemacht.
Speaker: Da habe ich mich angereist, habe mich körperlich auch echt stark gefühlt.
Speaker: Und das Rennen ging bei uns halt super verhaltenlos.
Speaker: Wir sind echt sehr langsam gefahren, würde ich mal sagen, am Anfang.
Speaker: Und dann ging es eben in diese Sektion rein, wo eben dieses Matschgemisch war mit Spurrillen.
Speaker: Und da gab es bei uns ultra viele Stürze.
Speaker: Vor mir sind auch diverse Male Leute gestürzt, obwohl ich eigentlich nicht schlecht positioniert war.
Speaker: Dadurch wurde ich schon ein paar Mal aufgehalten, musste Löcher zufahren, war dann aber doch immer wieder vorne dabei.
Speaker: Genau, mein Wahoo hat es auch noch einmal aufgestellt, der hat irgendwie das GPS-Signal verloren, dann hatte ich auch gar nicht die Route mehr draus, war auch schon suboptimal.
Speaker: Und dann habe ich in der Situation, wo ich halt in der Spitze vorne dabei war, vorne waren schon die drei Mädels, die am Ende auch durchgekommen sind, waren schon abgefahren, aber trotzdem war die Rennsituation noch in Ordnung und habe dann eben Platten gehabt, einen Hinterradschaden, einfach einen Seitencut, den ich dann aber plaggen konnte, war dann natürlich aber aus der Gruppe abgehängt, bin verletzt,
Speaker: mit Rückstand in die erste Feedzone rein, habe da das Laufrad gewechselt und habe ein neues Laufrad bekommen, bin dann weitergefahren.
Speaker: Allerdings hat dann die ganze Zeit mein Laufrad geschiffen, also die Bremse war komplett zu, was ein bisschen suboptimal war.
Speaker: Und dann bin ich ungefähr ein 200 Kilometer Einzelzeitfahren gemacht.
Speaker: Ich bin dann in eine Gruppe noch vorgefahren, in der auch Jade war.
Speaker: Und bin dann mit der Gruppe ins Ziel gefahren, bin dann auch noch gar nicht mehr gesprintet am Ende und war glaube ich, keine Ahnung, 26. oder so.
Speaker: Es war aber auch einfach kein Ergebnis, für das ich da hingekommen bin.
Speaker: Insofern war das auch ein bisschen ein ernüchterndes Ergebnis und für den Kopf nicht so ganz einfach.
Speaker: Ja, verstehe ich.
Speaker: Und dann bist du ja quasi zurück nach Europa geflogen und dann, war das eine Woche oder zwei Wochen danach, das Rennen Milau gefahren?
Speaker: Genau, zwei Wochen.
Speaker: Ein Wochenende habe ich Pause gemacht und dann bin ich nach Mio geflogen.
Speaker: Das ist ja Südfrankreich.
Speaker: Das Rennen bin ich jetzt schon im dritten Jahr gefahren.
Speaker: Ich habe es die beiden Male vorher immer gewinnen können und ich mag das Rennen sehr gern.
Speaker: Deswegen bin ich auch wieder hin.
Speaker: Die Anreise ist immer ein bisschen anstrengend von Bremen aus, weil man über Frankfurt mit Umsteigen nach Lyon fliegt und da mit dem Mietwagen noch vier Stunden nach Lyon fahren muss.
Speaker: Ich bin auch ganz alleine hin, ohne irgendeinen Support.
Speaker: Also Sascha war nicht dabei.
Speaker: Ja, der hatte dieses Jahr keine Lust auf das Rennen.
Speaker: Und ich habe auch noch vorüberlegt, mache ich es jetzt allein oder nicht?
Speaker: Und dann dachte ich mir, ach, das Rennen ist schön und Frankreich, so die Landschaft da ist schön, da habe ich Bock drauf und bin dann halt alleine hin.
Speaker: Und dann bin ich auf Position 3 liegend im Rennen gestürzt, auch selbstverschuldet, auch richtig dumm einfach.
Speaker: Also im Nachhinein einfach richtig dämlich, zu viel riskiert, obwohl es gar nicht notwendig gewesen wäre.
Speaker: und übers Vorderrad weggerutscht in der Schotterkurve und schön auf die linke Schulter eingeschlagen.
Speaker: Und dann, ja, habe ich mich, ja, ich hatte dann noch, es war nach 90 Kilometern, ich hatte noch 40 Kilometer vor mir und habe schon gemerkt, dass sich das alles nicht so gut anfühlt, aber ich wusste, ich liege auf drei und wollte dann auch die Position nicht hergeben, habe gedacht, solange es noch geht, kann ich es auch zu Ende fahren und bin das dann eben zu Ende gefahren.
Speaker: Und ja, hat alles wehgetan, aber am Ende bin ich halt angekommen.
Speaker: Und ich wusste ja auch nicht, dass dann die Schulter wirklich so stark verletzt war.
Speaker: Also es hat sich halt einfach unangenehm angefühlt, aber es ging in dem Moment.
Speaker: Aber Adrenalin.
Speaker: Bist du da vor Ort irgendwie schon ins Krankenhaus oder?
Speaker: Nee.
Speaker: Erst Versorgung, Schürfwunden versorgt und dann?
Speaker: Genau, ich bin direkt im Ziel, war ein Arzt, dem habe ich ein bisschen klar machen wollen, dass eigentlich meine Schulter sich durchführt.
Speaker: blöd anfühlt.
Speaker: Er dachte, das sind nur die Schürfunden, die da das Problem sind.
Speaker: Dann hat er die versorgt.
Speaker: Aber ja, dann bin ich der Rückweg, ehrlich gesagt, vom Ziel.
Speaker: Man musste dann in den Ort runter, noch über so eine ultra steile Straße bergab, über so Wasserrinnen immer rüber.
Speaker: Das war das Schlimmste eigentlich.
Speaker: Also weil ich da die ganze Zeit das Rad anheben musste und das ging kaum noch.
Speaker: Dann musste ich ja auch noch diese ganze Rückreise antreten mit Mietwagen erst nach Lyon.
Speaker: Dann war mein Flug noch verspätet, dann war das Flugzeug kaputt.
Speaker: Dann musste ich noch in Frankfurt in ein Airport Hotel, weil der Flug zu spät war und ich meinen Anschluss zu Flug verpasst habe.
Speaker: Also ich muss sagen, das war so der Tiefpunkt aller Reiseaktivitäten, die ich bisher hatte.
Speaker: Weil mir ging es einfach so schlecht.
Speaker: Ich wusste, meine Schulter ist irgendwie kaputt.
Speaker: Und ich hatte Gepäck und war alleine.
Speaker: Und genau, dann bist du zu Hause angekommen und dann mal zum Arzt alles durchschicken lassen.
Speaker: Die haben ja festgestellt, was genau war.
Speaker: Ja genau, also das war auch wieder so,
Speaker: Ich habe es durchchecken lassen und nachdem, ich habe, glaube ich, vier verschiedene Ärzte gesehen und drei haben mir gesagt, dass da keine neue Fraktur vorliegt.
Speaker: Und der vierte, das war dann in der Klinik Mannhagen hinter Hamburg, da ist auch der Bora-Teamarzt tätig.
Speaker: Die haben dann nochmal mit einem Gewicht in der Hand geröntgt und haben dann festgestellt, dass die Außenseite vom Schlüsselbein tatsächlich abgebrochen ist und die ganze Platte lose ist.
Speaker: Und ob die Platte bereits, also wir haben vorher drei Ärzte gesagt, dass die Platte lose ist, aber dass sie schon vorher lose war.
Speaker: Aber ich hatte vorher nie Probleme mit der Platte und ich hatte erst nach diesem Sturz jetzt wirklich so Probleme, dass ich schon im Alltag alles machen konnte, aber ich hatte Schmerzen und mit den Schmerzen wäre ich jetzt auch so nicht weiter rumgerannt.
Speaker: Und dann haben die in der Klinik auch zu mir gesagt, wenn ich
Speaker: weiter so Sport machen will und will, dass es wieder belastungsfähig oder wieder Belastung drauf kommen kann, muss ich es operieren lassen.
Speaker: Dann muss die Platte raus, die alte.
Speaker: Und es muss so eine Knochentransplantation gemacht werden, weil ich eben schon eine Pseudarthrose in der Schulter hatte und eine neue Platte drauf.
Speaker: Genau.
Speaker: Wie war das erstmal so emotional?
Speaker: Ja, krass, weil ich hatte schon, es war jetzt die sechste Schlüsselweinfraktur.
Speaker: Ja, ich im Prinzip, ich hatte vorher schon mit Philipp besprochen, dass ich eh keine Rennen mehr fahren kann, weil ich eben schon die Diagnose Red S bekommen habe, schon vorher.
Speaker: Okay, also die hast du aber dann nach dem Sturz im... Genau, die hatte ich nach dem Sturz bis zu der Aussage von dieser Klinik, dass die Platte auch wieder gemacht werden muss, hatte ich schon
Speaker: Die Diagnose von Philipp und einer Ärztin aus Hamburg, Leonie Conchala, die sich auch mit dem Thema sehr gut auskennt, dass ich eben dieses relative Energiedefizit habe.
Speaker: Das lässt sich anhand verschiedener Faktoren identifizieren.
Speaker: Zum einen ist es die Knochendichte, die haben wir messen lassen bei mir.
Speaker: Die ist reduziert.
Speaker: Das ist eine Osteopenie.
Speaker: Das ist keine Osteoporose, aber es ist in meinem Alter keine entsprechende Knochendichte.
Speaker: Ich liege unterm Durchschnitt.
Speaker: Anhand der Blutwerte lässt sich anhand erhöhter Blutfettwerte sehen.
Speaker: dass eben mein Stoffwechsel beeinträchtigt ist.
Speaker: Ich bin jetzt auch kein Fachmann auf dem Gebiet, aber man kann eben auch anhand der Blutwerte sehen, dass eben dieses Problem vorliegt.
Speaker: Und ich habe halt ein hormonelles Problem.
Speaker: Ich habe halt einfach keinen funktionierenden Zyklus mehr.
Speaker: Und das auch schon sehr lange.
Speaker: Genau.
Speaker: Vor allem hat man ja auch, es ist auch immer mehr ein Thema in den letzten Jahren geworden, dass zyklobasiertes Training ja jetzt, eigentlich würde ich sagen, die letzten drei, vier Jahren ein größeres Thema geworden ist.
Speaker: Und so jemand wie Philipp Seib,
Speaker: jetzt auch im deutschsprachigen Raum, ja, ich weiß nicht, Experte, weiß nicht, ob das das richtige Wort dafür ist, aber schon einer der fortschrittlichsten ist, sicherlich auch wegen seiner Frau Laura Phillips, die die weltbeste Triathletin ist.
Speaker: Ich glaube, da zwangsläufig, wenn du da der Coach bist, musst du dich in Themen reinfuchsen, die man vielleicht im Studium so nicht hatte.
Speaker: Also war das für dich früher eigentlich nie ein Thema, oder?
Speaker: Also ehrlich gesagt, früher dachte ich, es wäre normal, dass man seine Tage nicht mehr bekommt.
Speaker: War es auch normal in der Kommunikation mit anderen Frauen im Radsport?
Speaker: Ja, oftmals hatten es viele nicht.
Speaker: Aber ich muss auch sagen, früher war es gar nicht so ein Gesprächsthema.
Speaker: Ich habe oft mit vielen gar nicht darüber gesprochen.
Speaker: Vielleicht auch, weil ich selbst einfach auch nicht so der Typ bin, der sich jetzt so im Detail, was sowas angeht, gerne austauscht.
Speaker: Und mein Frauenarzt, muss ich auch ganz ehrlich sagen, dem habe ich es immer gesagt, dass ich meine Tage nicht bekomme.
Speaker: Und der hat immer gesagt, das ist alles in Ordnung.
Speaker: Der hat mich halt untersucht und körperlich ist es auch, bin ich gesund.
Speaker: Aber er hat immer gesagt, das ist in Ordnung und wenn sie irgendwann mal einen Kinderwunsch haben, dann können wir hormonell danach helfen, aber so passt das alles.
Speaker: Und für mich war es dann immer so, check, yes, ciao.
Speaker: Keiner macht Stress, ich kann wieder gehen und mich lässt jemand in Ruhe.
Speaker: So war es für mich eigentlich, genau.
Speaker: Dann so weitermachen.
Speaker: Das ist schon krass.
Speaker: Also ohne Mist, zu der damaligen Zeit würde das auch wirklich normal gewesen sein, weil es hat sich einfach niemand Gedanken darüber gemacht.
Speaker: Und ich will ja keinen Vorwurf machen, aber...
Speaker: Die ganzen Ärzte, das liegt vielleicht auch mit an unserem Gesundheitssystem, es wird halt alles immer nur einzeln betrachtet.
Speaker: Weil wenn man das ganze Gesamtbild gesehen hätte, was ja dann sozusagen mein Trainer Philipp irgendwie zusammen gesehen hat, hätte man ja auch mal sehen können, dass dann doch ein Problem vorliegt.
Speaker: Aber mein Frauenarzt sieht nur, ich kriege meine Tage nicht.
Speaker: Der Arzt, der die Knochendichte sieht, dass die Knochendichte nicht so dolle ist, sagt aber auch, auch der hat gesagt, das ist erstmal so in Ordnung.
Speaker: Als ich das Philipp gesagt habe, weil ich war dann ja auch wieder der Meinung, das ist erstmal so in Ordnung und dann habe ich das
Speaker: Philipp gesagt, und der ist fast durchgedreht, der meinte, das ist absolut nicht in Ordnung.
Speaker: Aber das mit der Knochendichte ist schon länger auch ein Thema, oder?
Speaker: Genau, ich hatte ja schon mal vor Jahren schon mal eine machen lassen und da war der Wert auch nicht dolle und da wurde mir auch gesagt, nee, das ist schon so in Ordnung.
Speaker: Und dann das Blutbild an sich.
Speaker: Ich hatte auch schon Jahre oder schon ewig erhöhte Blutfettwerte.
Speaker: Es hat auch niemanden interessiert.
Speaker: Also eigentlich sind es viele kleine Dinge,
Speaker: die einzeln betrachtet vielleicht gar nicht dramatisch aussehen, aber wenn man sie als Ganzes nimmt, geben sie halt dieses Krankheitsbild ganz klar, also stellen sie es ganz klar dar.
Speaker: Und klar, ich hätte sagen können, deswegen mache ich mir auch selbst Vorwürfe, dass ich selbst da vielleicht, oder ich sage, wie dämlich war ich eigentlich.
Speaker: Aber ich glaube, für mich war es auch einfach der einfachste Weg.
Speaker: Weil ich habe ja funktioniert.
Speaker: Ich habe Ergebnisse gebracht.
Speaker: Es war ja nie so, dass ich, also ich meine, ich hatte Top-Ergebnisse die letzten Jahre.
Speaker: Dann fängst du ja auch nicht an zu sagen, okay, scheiße, ich höre jetzt auf Rennen zu fahren.
Speaker: Also wäre sinnvoll oder wäre vernünftig gewesen, habe ich aber nicht gemacht.
Speaker: Also das heißt, du warst ja letztes Jahr auch schon mit Red Ass unterwegs.
Speaker: Sicherlich, unbewusst.
Speaker: Mit einem ungesunden Körper.
Speaker: Genau, aber du kannst gleich mal erklären, was Red Ass ist.
Speaker: Aber jetzt, als dann diese Diagnose kam und dann auch Philipp gesagt hat, weil er hat ja im Prinzip eigentlich so einen Riegel davor geschoben hat, da eigentlich
Speaker: Soweit ich es verstanden habe, gesagt, ey, ich trainiere dich so auf jeden Fall nicht mehr weiter, die Verantwortung möchte ich nicht übernehmen, was ich auch richtig finde als Trainer, dass er da sagt, dass er das nicht weiter tragen kann, auf vielen Ebenen.
Speaker: Was hat denn dazu geführt, dann jetzt wirklich diese Entscheidung zu fällen, dass man Schlussstrich ziehen muss oder eine Pause machen muss, weil
Speaker: Du ja, diese ganzen Faktoren waren in den letzten Jahren ja auch schon da.
Speaker: Geringere Knochendichte, die Blutwerte, ausbleibender Zyklus, also diese ganzen Warnsignale kombiniert, ja, schon irgendwie länger da.
Speaker: Was war jetzt dann der Faktor, der dazu geführt hat?
Speaker: Also ich würde sagen, diese gebrochene Rippe durch die Massage, durch eigentlich keinen wirklichen Impact,
Speaker: die hat mich schon sehr stutzig gemacht und dann eben wirklich jemand wie Philipp, der mir ganz klar das vor Augen geführt hat, muss ich sagen.
Speaker: Also es hat vielleicht auch immer gefehlt, dass wirklich jemand sich hinstellt und sagt, du hast das Problem, stopp.
Speaker: Also so war es einfach.
Speaker: Er hat einfach gesagt, stopp, so können wir nicht weitermachen.
Speaker: Er hat vernünftig mit mir darüber geredet.
Speaker: Ich glaube, das war für mich...
Speaker: so der Punkt, wo ich gesagt habe, okay, ja, da hat jemand sich der Sache angenommen und da ist auch jemand daran interessiert, dass ich gesund bin.
Speaker: Und er hat es mir auch so erklärt, was vielleicht für mich auch nicht ganz unwichtig ist, er sagt halt auch, ich habe immer noch Leistung gebracht und er ist auch echt überrascht, wie mein Körper immer noch Training angenommen hat, aber er sagt auch, er ist sich sicher, dass ich eine bessere Leistung bringen kann, wenn ich wieder gesund bin.
Speaker: Ja, bevor wir jetzt eben wieder dazu kommen, wie es jetzt irgendwie weitergeht, kannst du mal kurz bitte erklären, was Red S ist?
Speaker: Ja genau, viele wissen das ja auch gar nicht.
Speaker: Also Red S ist ein relatives Energiedefizit.
Speaker: Das heißt halt einfach, dass man seinem Körper zu wenig Energie zuführt, welche Energie er eigentlich benötigt durch den Leistungssport.
Speaker: Also es ist jetzt nicht eine typische Essstörung, wo man einfach zu wenig isst, weil man jetzt dünn sein will, sondern klar, das Thema Gewicht ist ja im Radsport immer da, aber es ist einfach, man bräuchte einfach mehr, also man isst normal für normalen Menschen, aber es ist trotzdem immer noch zu wenig, weil man eben als Sportler deutlich mehr Energie benötigt.
Speaker: Und das führt eben dazu, dass der Körper wichtige Körperfunktionen runterfährt.
Speaker: Das ist bei Frauen eben die Fortpflanzung.
Speaker: Also der Körper ist halt einfach so schlau, dass er sagt, in so einer Phase ist die Fortpflanzung halt nicht sinnvoll und deswegen wird eben das eingeschränkt.
Speaker: Also man hat dann eben als Frau, die Hormone werden zurückgefahren und man hat eben keinen Zyklus mehr.
Speaker: Also man ist nicht
Speaker: fortpflanzungsfähig.
Speaker: Und diese fehlenden Hormone führen halt eben dazu, dass die Knochendichte abnimmt.
Speaker: Also die Hormone sind halt ganz wichtig, dass das Calcium in den Knochen eingelagert wird.
Speaker: Also wie gesagt, ich bin jetzt keine Medizinerin, aber ich meine, es ist richtig so.
Speaker: Wenn nicht, werde ich gerne verbessert.
Speaker: Aber eben die Knochendichte nimmt ab und man ist halt anfälliger für Frakturen.
Speaker: was bei mir halt sehr auffällig war, dass ich mir sehr oft die Knochen gebrochen habe.
Speaker: Und ja, auch andere Probleme können dazukommen, mentale Probleme, ja, natürlich auch Haarausfall, solche Sachen.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Genau.
Speaker: Das heißt, ja, dann war dieser Tag, wo du quasi die Diagnose bekommen hast und Philipp hat gesagt, okay, wir müssen jetzt hier irgendwie einen harten Cut machen.
Speaker: Wie war das?
Speaker: Also hast du es realisiert in dem Moment?
Speaker: Und vor allem hast du dann irgendwie auch irgendwann gedacht, okay, das ist vielleicht auch Karriereende eventuell, wenn es scheiße läuft?
Speaker: Ja, klar, es war mega hart.
Speaker: Weil erst mal dieses, du fährst kein Rennen mehr dieses Jahr, so deine Saison ist beendet und erst mal scheiße.
Speaker: Ich habe alles so, was ist jetzt so?
Speaker: Es ist...
Speaker: Das ist der Lebensinhalt, man ist Profi, ich arbeite noch bei uns im Laden, aber im Prinzip ist Radsport mein Job.
Speaker: Ich verdiene Geld damit, ich habe Verpflichtungen.
Speaker: Es ist halt nicht mehr so wie früher ein Hobby, wo ich sagen kann, okay, ich bin verletzt, ich mache jetzt, also es ist eigentlich mein Hobby, ich habe keine Verpflichtung, sondern ich fühle mich auch verpflichtet.
Speaker: Und ja, dann ist es halt erst mal wirklich auch eine Existenzbedrohung, die man dann spürt.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber du hast jetzt dann quasi nie so Zweifel gehabt, dass man zurückkommt.
Speaker: Ja, doch, klar.
Speaker: Gerade weil das Thema, ich meine, meine Genesung
Speaker: geht einher mit Gewichtszunahme.
Speaker: Und jeder weiß, Watt pro Kilo.
Speaker: Ich habe natürlich Schiss, dass die Watt nicht hinterherkommt, dass das Gewicht hochgeht und die Watt bleiben gleich.
Speaker: Und dann fahre ich einfach nicht mehr schnell.
Speaker: Also das Risiko besteht.
Speaker: Und dann kann ich nur darauf vertrauen, was Philipp sagt, dass er der Meinung ist, dass das nicht so sein wird.
Speaker: Und eben, wenn es doch so sein wird, halt einfach sehen, dass die Gesundheit eben doch das Wichtigste ist.
Speaker: Ja, das und vor allem hast du ja so auf der Haben-Seite steht da ja auch ein bisschen was, also jetzt nicht finanziell, aber halt auch so ergebnismäßig, was du jetzt in den letzten Jahren aus deiner Karriere noch gemacht hast, von daher, ja.
Speaker: Ja, ich möchte nur, genau, also ich finde es halt hart, dieses
Speaker: dass man dann aufhören muss, weil es durch sowas entsteht.
Speaker: Du würdest es selbstbestimmt machen, ja.
Speaker: Ich kann es komplett nachvollziehen.
Speaker: Ich habe auch, als ich das gehört habe, also ich habe mir ja, wir kennen es jetzt schon so ein bisschen so und man merkt natürlich so, wenn Leute irgendwie nicht aktiv sind und dann sagen, okay, irgendwas ist faul, dann habe ich auch mal nachgefragt, was das irgendwie auch
Speaker: dann gesagt, was los ist und wir sind jetzt beide, bist du auch schon 39?
Speaker: Ja doch, wir sind auch 39.
Speaker: Wir sind jetzt beide auch irgendwie keine Mitte 20 mehr und dann nimmt einer das auf jeden Fall auch nochmal mehr mit, als wenn man jetzt weiß, ey, man hat einmal noch so 10 Jahre vor sich, easy.
Speaker: Ja, genau, die Uhr tickt halt.
Speaker: Also ich weiß auch, dass ich nicht mehr ewig fahren kann.
Speaker: Und vor dem Aufbau ist auch nichts, was innerhalb von drei Wochen geschieht.
Speaker: Das ist schon nicht ganz einfach.
Speaker: Und ich muss auch sagen, ich war auch dann doch wieder an dem Punkt, wo ich gedacht habe, scheiße.
Speaker: ich ignoriere doch wieder einfach alles, ziehe nochmal durch ein paar Jahre und dann, weißt du, so hätte ich es ja auch angehen können.
Speaker: Ja, aber das ist ja auch, also ich meine, du musst ja wirklich dahingehend auch, ich meine, hast du ja zum Glück auch gemacht, du bist ja auch smart genug, das am Ende so zu entscheiden, dass man halt auf die Gesundheit achtet.
Speaker: Also, weil der Lebensabschnitt, wo du keinen aktiven Profisport machst, ist auf jeden Fall länger als der Abschnitt, wo du ihn machst, hoffentlich.
Speaker: Und daher sollte man da Prioritäten setzen und gucken, dass man da irgendwie gut reinkommt.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das war auch, was Philipp mir auch oft dann wieder vor Augen geführt hat, dass er meinte, du willst doch auch, wenn du alt bist oder wenn du älter bist und keinen Leistungssport mehr machst, du willst doch weiter Sport machen.
Speaker: Und das ist es halt.
Speaker: Ich will ja nicht mit dem Leistungssport aufhören und mich auf die Couch fletzen.
Speaker: Ich will ja weiter Sport machen oder wandern gehen oder was weiß ich.
Speaker: Und wenn ich mir vorstelle, dass ich das nicht mehr könnte, das wäre für mich kein Leben.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Von daher, ja, die richtige Entscheidung, da jetzt erst mal rauszunehmen.
Speaker: Aber wie geht es dann jetzt erst mal für dich weiter dieses Jahr?
Speaker: Also du hast auch in dem Instagram-Video gesagt, dass du quasi einen Plan gemacht hast, ein Konzept, wie du das angehen wolltest.
Speaker: Aber ich finde auch, das Ding, wo du ja meintest, so war pro Kilogramm ist relevant.
Speaker: Ja, das stimmt natürlich auch.
Speaker: Aber mittlerweile sieht man ja auch, die Rennen im Gravel, auch bei Franiville, sind mittlerweile so schnell,
Speaker: dass eine gewisse Substanz und eine gewisse Power, also rohe Power, auch mega relevant ist.
Speaker: Und so jemand wie eine rosa Klöser gerade, ich glaube, die verschiebt so das Level auch ganz schön weit gerade, dass jedes Watt, was vielleicht auch durch Mehrgewicht dazukommt, eventuell gar nicht so schädlich ist.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also ich glaube auch, das sagen mir auch viele, dass es einfach gar nicht so wichtig ist.
Speaker: Und das haben mir auch immer schon viele gesagt.
Speaker: Und ja...
Speaker: ist natürlich auch immer eine Selbstwahrnehmung, die man hat.
Speaker: Und es ist natürlich auch nicht ganz einfach jetzt.
Speaker: Also ich habe jetzt schon drei Kilo zugenommen.
Speaker: Ich muss sagen, ich fühle mich damit gar nicht unwohl, was ich gut finde.
Speaker: Du siehst auch immer noch richtig dünn aus.
Speaker: Also ich habe von den Videos gesehen, wie du bei Deutschland herumgelaufen bist.
Speaker: Also ist jetzt nicht so, als wenn man denken würde, sie hat drei Kilo zugenommen.
Speaker: Also von daher, du kommst ja auch wirklich von einem sehr niedrigen Niveau.
Speaker: Also das darf man ja auch nicht vergessen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Deswegen.
Speaker: Aber wie hast du die drei Kilo zugenommen?
Speaker: Einfach wirklich mehr Kalorien am Tag oder hast du angefangen schon mit Krafttraining?
Speaker: Darfst du überhaupt schon Krafttraining machen?
Speaker: Genau, also ich habe erstmal natürlich viel weniger Sport gemacht.
Speaker: Dadurch nimmt man ja, wenn man dann genau weiter isst, nimmt man ja schon logischerweise zu.
Speaker: Dann habe ich schon mit Krafttraining dreimal die Woche angefangen, aber nur Beine, was ich halt an festen Geräten machen konnte.
Speaker: weil die Schulter durfte ich sechs Wochen wirklich gar nicht belasten, also null, auch nicht über 90 Grad den Arm anheben und so.
Speaker: Deswegen musste der erstmal komplett geschont werden, aber ja, Krafttraining und dann natürlich auch noch mehr Essen.
Speaker: Also ich hatte ja auch schon in der Vergangenheit, auch durch meinen alten Trainer, dem will ich auch gar keinen Vorwurf machen, der hat mir auch schon Ernährungsberatung zur Seite gegeben und von der hatte ich ja auch schon
Speaker: einen guten Ernährungsplan.
Speaker: Ich weiß ja im Prinzip auch, was richtig ist.
Speaker: Ich darf vernünftig ernähren.
Speaker: Dann geht das eigentlich, wenn man weniger macht, eigentlich schon richtig schnell.
Speaker: Ja, genau, da wart ihr ja auch ein paar in Italien unterwegs eine längere Zeit.
Speaker: Südtirol ist für gutes Essen gesorgt.
Speaker: Aber ja, genau, ich wollte noch mal auf das Konzept zurückkommen.
Speaker: Wie sieht so der Plan aus für euch dieses Jahr noch?
Speaker: Also du mit Philipp zusammen?
Speaker: Genau, also jetzt musste ich ja durch diese Schulter...
Speaker: Verletzungen sowieso erstmal da versuchen, langsam wieder reinzukommen ins Sport.
Speaker: Und wir machen jetzt, also wir hatten auch schon bevor die OP überhaupt, bevor das überhaupt fix war, dass ich operiert wäre, haben wir auch schon reduziert weiter trainiert.
Speaker: Also es sieht immer so aus, dass ich maximal Zweierblöcke trainieren kann und dann eben eigentlich nicht über zwei Stunden, zwei, maximal drei Stunden,
Speaker: Und einmal die Woche eine Intensität trainieren kann.
Speaker: Also es ist schon so, dass ich trainieren kann, aber eben alles reduziert.
Speaker: Dann viel Krafttraining und auch Laufen wieder mehr im Training, eben für die Knochen.
Speaker: Und dann mache ich im Moment so eine Körpertemperaturmessung jeden Morgen, dass ich halt sehe, ob sich da bei meinem Zyklus was tut.
Speaker: Und genau.
Speaker: Genau, da kurz nachfragen, wenn ich darf.
Speaker: Also ist es quasi das Ziel, den auch wieder zu bekommen?
Speaker: Genau, das ist eigentlich das erste Ziel.
Speaker: Also das ist sozusagen unser erstes Ziel jetzt, dass ich wieder zumindest irgendein Anzeichen einer Periode habe.
Speaker: Auch wenn die jetzt nicht, also ich bin mir sicher, die wird jetzt nicht irgendwie monatlich,
Speaker: nach dem Kalender auftreten, aber dass ich zumindest irgendwie sehe, dass Hormone gebildet werden vom Körper.
Speaker: Das ist unser Ziel.
Speaker: Okay, und
Speaker: Also, ich kenne mich da nicht aus, aber musst du da irgendwas nehmen auch für?
Speaker: Oder ist es wirklich einfach so, man muss gewisse Dinge befolgen, halt so Gewichtszunahme, so alle anderen Sachen, irgendwie so Stress reduzieren, Pi-Po-Po?
Speaker: Genau.
Speaker: Also genau, was du sagst, Stressreduktion ist auch noch ganz wichtig.
Speaker: Da bin ich auch dran, daran zu arbeiten.
Speaker: Und ich habe über eine Ernährungsberaterin gesprochen,
Speaker: Aufbaupräparate bekommen, die ich nehme, also Mikronährstoffe und eben dann noch solche Shakes für vorm Schlafen gehen und sowas.
Speaker: Und was auch noch ganz interessant war, ich war dann noch bei einer anderen Frauenärztin hier in Bremen, die hat mir dann direkt eine Hormonersatztherapie aufgebrummt sozusagen, was dann nach Rücksprache mit eben der Ärztin aus Hamburg, die mich eben
Speaker: die diese RARAT-S-Diagnose gestellt hat und auch Philipp, die wir jetzt nicht machen, weil wir eben wollen, dass der Körper alleine die Hormone wieder bildet.
Speaker: Die Frau nennt es den Ball der Meinung, ich bräuchte jetzt sofort wegen der Knochendichte diese Hormone.
Speaker: Aber wir wollen, wenn man das jetzt machen würde, diese Hormonersatztherapie, würde man ja nie sehen, ob mein Körper selbst diesen Zyklus wieder herstellen kann und die Hormone bildet.
Speaker: Insofern probieren wir jetzt zumindest
Speaker: im nächsten halben Jahr das auf natürlichem Wege so wiederzubekommen.
Speaker: Und klar, wenn sich dann gar nichts tut, muss man eben gucken, was man macht, weil dann ist es eben auch für die Knochensubstanz irgendwann gut.
Speaker: so wichtig, dass man da gucken muss, was man macht.
Speaker: Ja, krass.
Speaker: Es ist wie so ein Auto zum Service bringen würde und jetzt einmal so einen richtigen Service macht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Einmal bitte alles.
Speaker: Einmal checker, bitte komplett so alles abticken.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, aber ist ja gut.
Speaker: Also ist ja, ja, also es ist ja dann wirklich auch einfach super, dass du irgendwie bei Philipp gelandet bist, ne?
Speaker: Der dann da auch so extrem viel Augenmerk drauf hatte.
Speaker: Da muss ich auch wieder sagen.
Speaker: Genau.
Speaker: Das kam ja auch wieder über Canyon, dieser Kontakt.
Speaker: Und da bin ich echt wieder mal krass dankbar, dass ich eigentlich den Sponsor habe, den Partner.
Speaker: Weil die mir schon vor, als sie mich unter Vertrag genommen haben, war es schon mega.
Speaker: Und jetzt auch wieder sowas.
Speaker: Und auch jetzt super viel Verständnis für die Situation, muss ich auch sagen.
Speaker: Ja, also da ist quasi auch generell von Partnern jetzt erstmal kein Druck da.
Speaker: Nee, genau.
Speaker: Also ich habe mich mit allen persönlich auseinandergesetzt und das erzählt, bevor ich das auch bei Instagram öffentlich gemacht habe, wollte ich auch mit allen vorher das geklärt haben, wie es aussieht und denen ehrlich mitteilen, wie es aussieht.
Speaker: Und von allen kamen nur super viel Rückhalt und Support und gar keinen Stress, wo ich echt Schiss vorhatte.
Speaker: Also das war so mein erster Gedanke, als wir eben gesagt haben, die Saison ist beendet und du hast die Diagnose, dass ich da irgendwie Druck kriege.
Speaker: Aber das weit davon entfernt, wirklich eher das Gegenteil.
Speaker: Okay, sehr schön zu hören.
Speaker: Bist du jetzt, siehst du ja noch auf irgendwelchen Events unterwegs?
Speaker: Ich habe gesehen, du warst bei den Zeit Classics.
Speaker: Heißt du noch Zeit Classics?
Speaker: Doch, Adidas Zeit Classics.
Speaker: Ja, ADAC, Zeit Classics.
Speaker: Ach, nicht Adidas, ADAC, genau.
Speaker: Nicht Adidas.
Speaker: Aber vielleicht nächste Adidas, weil ich meine, die ändern ja auch relativ oft den Namen, von daher kann es auch sein, dass nächstes Adidas ist.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Bei Vladi sind die auch immer noch HWC Classics.
Speaker: Genau, da warst du zu sehen.
Speaker: Sieht man dich jetzt vielleicht noch woanders?
Speaker: Genau, also ich hatte gedacht, zu Gravel WM würde ich schon gerne hin.
Speaker: Und DM hatte ich auch erst überlegt, aber... Ja, schon weit, ne?
Speaker: Erstens ist es weit und zweitens weiß ich nicht, ob ich es mental hinkriege, ehrlich gesagt.
Speaker: Weil es ist schon hart.
Speaker: Ja, ja, das ist...
Speaker: Also, nee, also da kann ich auch, also, weiß nicht, hätte ich dir jetzt irgendwie als vorher auch gesagt, ey, muss nicht unbedingt sein, also muss man sich jetzt nicht fünf, sechs Stunden ins Auto setzen, um das dann zu sehen.
Speaker: Genau, deswegen, ich hatte nochmal mit Jade gesprochen, weil wir, ich vermisse es super doll mit ihr zu reisen und so die Reisegruppe zu haben und ich hatte überlegt, sie vielleicht nochmal war, in einem Rennen zu verpflegen irgendwie, für ihn nähen hatten wir überlegt.
Speaker: Genau, und sonst die WM.
Speaker: Okay.
Speaker: Nice.
Speaker: Das heißt, Plan steht erstmal, nächstes Jahr geht es dann weiter und dir geht es sonst quasi mental auch eigentlich ganz gut, zumindest machst du den Anschein.
Speaker: Ja, ich denke, das kriege ich ganz gut hin, ja.
Speaker: Auf und ab, aber doch.
Speaker: Aber verfolgst du jetzt gerade so auch die Gravel-Rennen oder bist du da irgendwie jetzt auch so ein bisschen dann rausgegangen?
Speaker: Doch, ich gucke mir das schon an.
Speaker: Ich gucke mir jetzt nicht den Livestream von jedem Rennen an, aber die Ergebnisse gucke ich schon immer und frage immer, wie es war.
Speaker: Die schicken mir Sprachnachrichten, was abging und so.
Speaker: Doch, auf jeden Fall.
Speaker: Okay, nice.
Speaker: Ja, cool.
Speaker: Dann sehen wir uns hoffentlich bei der WM.
Speaker: Also ich werde auf jeden Fall auch das ein, hoffe ich.
Speaker: Ja, wie geht es dir denn?
Speaker: Du warst jetzt auch erkältet, oder?
Speaker: Ja, ich war jetzt, also wirklich so sieben Tage konnte ich nicht trainieren.
Speaker: Es ist so,
Speaker: Ich habe letzten Wochen immer mal wieder Blut abgenommen, so groß Blut wird gemacht regelmäßig und immer wieder noch so Erzündungswerte, die einfach erhöht waren.
Speaker: Und wir dachten, das war irgendwie ein Infekt, der schon weg war, aber dadurch, dass die Werte einfach nicht besser wurden, haben wir dann eigentlich jetzt nach dem Rennen in Schweden gesagt, wir nehmen mal drei Tage raus.
Speaker: Und wirklich so eine Stunde, nachdem ich mit meinem Trainer Sebastian telefoniert habe, ging es mir einfach richtig schlecht.
Speaker: Also, wo wir so beschlossen haben, okay, wir machen jetzt mal drei Tage Pause und damit der Körper nochmal Ruhe bekommt, damit die Erziehungswelle besser wäre, direkt krank geworden.
Speaker: Also dann ist es halt ausgebrochen.
Speaker: Ja, dann ist so wahrscheinlich die Last abgefallen oder was weiß ich.
Speaker: Ja.
Speaker: Freifahrtschein für den Körper, alles klar.
Speaker: Genau, und also ich bin auch, also ich kann, so Körpergefühl auf dem Rad ist jetzt okay, also wie man sich halt fühlt, wenn man sieben Tage nicht Rad gefahren ist.
Speaker: Ging schon mal besser.
Speaker: Aber ich bin halt noch so ein bisschen nasal, hab noch so ein bisschen so am Abhusten.
Speaker: Aber ich trainiere wieder und
Speaker: Ja, also Deutsche ist jetzt mit dann irgendwie fünf Tagen Training, also ich fahre da jetzt hin, wir machen ein YouTube-Video, was ihr euch natürlich auch reinziehen könnt gerne nächste Woche und ja, ich mache da jetzt keine großen Hoffnungen.
Speaker: Ist auch okay, wenn das Trikot jemand anders trinkt nächstes Jahr.
Speaker: Ich mache euch da jetzt echt nicht so heiß.
Speaker: Da müsste jetzt schon sehr viel zusammenlaufen, um ehrlich zu sein, damit ich das Trikot da auf dem Kurs, der mir auch nicht unbedingt entgegenkommt, verteidigen kann.
Speaker: Aber ich werde natürlich trotzdem mein Bestes geben.
Speaker: Ja, ich wünsche dir ganz viel Erfolg.
Speaker: Ich werde es natürlich verfolgen.
Speaker: Ich würde es dir auf jeden Fall sehr gönnen, wenn du es weiterhin tragen kannst.
Speaker: Ja, ich mir auch.
Speaker: Aber ja, wie gesagt, jetzt nicht so einen Riesenstress machen.
Speaker: Gib noch die EM, da freue ich mich drauf und dann die WM.
Speaker: Und wäre mir jedes Jahr immer ein großes Highlight und vielleicht klappt es jetzt da irgendwann auch mal, dass ich da einen perfekten Tag habe.
Speaker: Und das wäre mir wesentlich mehr wert, da mal einen perfekten Tag zu haben, als jetzt irgendwie noch mal so ein Meister-Trikot.
Speaker: Das wäre auch mal an der Zeit, dass du da mal irgendwie ohne irgendwelche Blödsinn durchkommst.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, was ich auch noch sagen wollte, was ich echt schade fand, ich hatte ja immer noch diesen weißen Einteiler.
Speaker: Ja.
Speaker: Und den hatte ich mir immer aufgespart, weil irgendwie war das Wetter immer scheiße.
Speaker: Ich dachte mir jedes Mal beim Rennen so, nee, also wenn es jetzt Matsch ist, brauchst du keinen weißen Eintäller dran.
Speaker: Da dachte ich immer, ja, irgendwann kommt schon noch das Rennen, wo ich den tragen kann.
Speaker: Dann habe ich ihn zu Glück im Milieu ja auch nicht getragen, weil da habe ich mir den Eintäller komplett zerstört.
Speaker: aber jetzt kann ich ihn nie wieder tragen.
Speaker: Naja, also okay, also mit den gleichen Sponsoren so natürlich wahrscheinlich nicht, aber wir können es natürlich schon mal nächstes Jahr einen Titel wiederholen und dann nochmal, also von daher ist ja noch nicht zu Ende das ganze Ding, aber ja klar, ich habe ihn auch nur einmal gefahren, ich habe ja auch mehrere davon.
Speaker: Ja, ich habe es am Ende, ich fand es cool, aber ich habe es nicht so richtig gefühlt.
Speaker: Das ist schon so, also es braucht schon den Tag, wo man es anzieht.
Speaker: Ich finde,
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Man muss es echt fühlen am Morgen.
Speaker: Und ich hatte ihn schon mal bereitliegen und habe es nicht gefühlt.
Speaker: Und das ist so, nee, es kommt, der Tag kommt.
Speaker: Also ich finde komplett weiße Einteiler, das ist so, ich feiere es immer noch, ich finde es immer noch cool, aber das muss so ein Ding sein, ich stehe am Start und ich weiß, ich fahre gut.
Speaker: Also weiße Einteiler und dann nicht performen.
Speaker: Und dann abgängst.
Speaker: Das ist, also das fühle ich nicht.
Speaker: Nee, nee, das fühle ich auch gar nicht.
Speaker: Das war nämlich auch immer so ein bisschen meine Bedenken bei der ganzen Geschichte.
Speaker: Aber ja, wir beide haben ja noch ein paar Jahre.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und ich meine, bei dir ist jetzt wahrscheinlich wirklich noch so, dass du, keine Ahnung, ja, vielleicht auch noch mal so ein Level unlocken kannst, jetzt dann mit nochmal anderem Training, mit ein paar Kilo mehr, ein paar Watt mehr auf der Pedale.
Speaker: Von daher kann man da eigentlich auch, finde ich ja, schon fast mega zuversichtlich in die Zukunft schauen.
Speaker: Wo es ja jetzt auch gar nicht so ist, dass man dann bei dir auch gerade sagen kann, ey,
Speaker: das war so, das Limit kann auch potenziell noch viel mehr gehen, weil auf einmal vielleicht Dinge jetzt mal auch so hormonell richtig sind, wie sie eigentlich sein sollten und der Körper einfach auch mal 100% abrufen kann.
Speaker: Ja, das ist meine Hoffnung und das ist auch das, was Philipp mir sagt.
Speaker: Und der hat schon ein bisschen Ahnung, von daher wird das schon funktioniert.
Speaker: Ja, genau, der hat Ahnung, ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Top, Caro.
Speaker: Dann danke ich dir, dass du hier so offen auch drüber gesprochen hast.
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Danke dir für die Zeit und fürs Zuhören.
Speaker: Gerne, immer.
Speaker: Und wir sehen uns spätestens bei der WM.
Speaker: Ich fahre eventuell nächste Woche in Hamburg-Volksdorf, aber ich weiß, da bist du nicht, ne?
Speaker: Ach, cool.
Speaker: Ich weiß, dass meine sehr gute Freundin Lea, wollte vielleicht das Hobbyrennen da fahren, vielleicht fahre ich einfach mit ihr mit.
Speaker: Weil es ist im Moment das Geile, ich habe ja nichts zu tun, kann immer einfach hinfahren.
Speaker: Ja, vielleicht.
Speaker: Ja, genau, es ist noch nicht fix, dass ich hinfahre, weil ein Tag vorher ist eine Hochzeit, deswegen ist das dann schon so ein bisschen, muss ich mich noch ein bisschen stretchen, aber ich hoffe, dass die Bärensbrüder da auch fahren, aber wahrscheinlich nicht, ne?
Speaker: denke ich mal, dass die da nicht fahren dürfen oder nicht fahren können.
Speaker: Ja, ich weiß es nicht.
Speaker: Die mögen das Rennen auf jeden Fall.
Speaker: Die haben das ja letztes Jahr so rasiert.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Daher kenne ich es auch.
Speaker: Von daher, mal auf den berühmten Spuren der Bärensbrüder unterwegs sein.
Speaker: In Hamburg-Fox.
Speaker: Genau, wie auch immer.
Speaker: Wenn ich da, dann in Holland.
Speaker: Genau.
Speaker: Oder in der Bär.
Speaker: Genau.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja.
Speaker: Also Caro, danke dir.
Speaker: Ciao.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Ciao.






