Transcript
Speaker: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts.
Speaker: Mein Name ist Paul Forsten.
Speaker: Heute habe ich einen ehemaligen Teamkollegen von mir als Gast, der unter anderem aber auch schon eine Giro-Etappe, eine Dauphiné-Etappe gewonnen hat.
Speaker: Ja, bis 2000, was war das, 24 in der World Tour unterwegs war, mittlerweile auch Gravel-Profi beim Rose Racing Circle ist.
Speaker: Und zeitgleich, nachdem er, glaube ich, auf der Straße schon mehrfach österreichischer Staatsmeister war, jetzt auch Gravel-Staatsmeister ohne Trikot,
Speaker: Aber mit Titel Lukas Pöstlberger.
Speaker: Hallo Pösti.
Speaker: Servus, Paul.
Speaker: Freut mich hier zu sein.
Speaker: Frau Weckle, in Österreich gibt es keinen Zwang für Trikot als Global Meister.
Speaker: Das ist Glück und Segen zugleich.
Speaker: Ich glaube, in Deutschland gibt es den Zwang auch nicht.
Speaker: Aber ich habe natürlich trotzdem eins machen lassen, so schnell wie möglich.
Speaker: Aber das hängt bei euch noch so ein bisschen, habe ich gehört.
Speaker: Ja, es ist schon ein Weg, aber da gab es ein bisschen Stadtschwierigkeiten, die Connection nach Australien mit unserem Supplier war ein bisschen holprig und bis das andere dann ins Laufen kam, hat es ein bisschen gedauert.
Speaker: Ja gut, ist ja Zeit bis nächstes Jahr.
Speaker: Im März geht die Saison los auf Februar.
Speaker: Hoffen wir mal, ja.
Speaker: Genau, wir nehmen jetzt hier am Dienstag auf und am Sonntag waren wir bei der Gravel-WM beide unterwegs, da kommen wir auch gleich zu sprechen, aber du hast gerade erzählt, du bist bei einer Trainerausbildung, wo hockst du da jetzt genau?
Speaker: Was machst du da?
Speaker: Ja, ich bin da in der Bundesportakademie in Oberösterreich, Trainerlehrgang C-Lizenz, also Einsteigerkurs, schon der Zweite.
Speaker: Und da bin ich jetzt noch morgen und ja, das wird so, man muss sich ein bisschen Gedanken machen über die Zukunft, was man so machen möchte mit seinem ganzen Wissen, was sie angesammelt hat in seinem Kopf und ja, ich denke mal, das wird sich so in die Richtung hinbewegen.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Also hast du Bock Trainer zu werden in Zukunft?
Speaker: Ja, ich muss jetzt sagen, ich hätte nicht so Bock jetzt da direkt in die Wörter zu gehen, sondern ich würde so meinen Fokus eher Richtung Nachwuchs legen oder so ein bisschen auf Scouting, keine Ahnung.
Speaker: Aber ich denke, dass da viel Potenzial in Österreich ist, weil das einfach nicht ausgeschöpft ist.
Speaker: Und ich sehe selber, dass sie immer weniger den Weg in den Radsport finden.
Speaker: Und das finde ich halt schade,
Speaker: und den möchte ich vielleicht zukünftig so ein bisschen positiv gegensteuern und da wieder mehr Leute, ich sage jetzt mal, nicht professionell in den Ratsport zu bringen, aber so anzuleiten, was es braucht, um da wirklich Spaß daran zu haben und da vorne mitzufangen.
Speaker: Ja, und ist das so ein Thema für die nähere Zukunft?
Speaker: Nein, also die Ausbildung da, die hat mehrere Module.
Speaker: Jetzt ist das D-Modul quasi, dann kommt das B-Modul und dann kommt das A-Modul, was dann spezifisch ist quasi.
Speaker: Und wenn man halt kein Studium hat, muss man halt mit dem Niedrigsten anfangen und das wird halt irgendwann mal Zeit.
Speaker: Aber ich würde mir so sagen, in den nächsten sechs, sieben Jahren wird sich das dann ganz manifestieren.
Speaker: Okay, also wenn du quasi mal im Alter bist, dann eventuell.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wenn ich mal selber kein Bock mehr habe auf Radfahren, dann mache ich das.
Speaker: Dann schicke ich die anderen zum Sport.
Speaker: Jetzt bist du ja 33, ne?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das ist korrekt, genau, ja.
Speaker: Also, du bist, wir kennen es ja jetzt auch schon echt lange, wir waren dabei, nee, NetApp war es nicht mehr, aber Burra war es schon, ne?
Speaker: Argon 18, genau.
Speaker: Da waren wir ja Teamkollegen und, ja, dann bist du ja noch ein paar Jahre bei Burra gefahren, dann bei Jayco war der letztes Jahr in der World Tour, dann hattest du ein so ein Überprüfungsjahr, würde ich es nennen, oder?
Speaker: Wie würdest du es beschreiben?
Speaker: Äh,
Speaker: depressive Olympia-Saison.
Speaker: War schon so ein bisschen... War halt unglücklich, ist unglücklich gelaufen.
Speaker: Hat natürlich nicht in die Karten gespielt, dass der Fahrermarkt überschwemmt war und dann Ende September ohne Vertrag dazustehen.
Speaker: Das Jahr davor nach Tscheco war halt sehr unglücklich.
Speaker: Und dann war ich aber doch ein bisschen stur, muss ich sagen, dass ich halt so sage, ja, okay, Olympia würde ich schon noch gern mitnehmen.
Speaker: Ich habe mich noch nicht gut vorbereitet, aber dann leider, also nationale Meisterschaften wären halt die Quali gewesen.
Speaker: Wenn ich da alle abgehangen hätte, dann hätte ich eine realistische Chance auf Olympia gehabt.
Speaker: Die Form war da, aber die Woche davor gestürzt und zwei Rippen gebrochen und Gehirnerschütterung im Krankenhaus und so.
Speaker: Das war halt echt doof.
Speaker: Und dann war halt da nichts mehr mit Olympia und dann war relativ schnell klar, okay, das hat man mit der Straßenradsport auch gesehen.
Speaker: Und
Speaker: Dann kam aber Basti, unser gemeinsamer Kollege, mit der Idee um die Ecke, wie wäre es mit Gravel?
Speaker: Genau, Bastian Marx, ein bisschen so ein Kontext dafür.
Speaker: Man kann mich namentlich erwähnen.
Speaker: Dann hat man der Gravel-Bike geschickt und fand ich ganz cool.
Speaker: Bin ein Rennen gestartet, genau gestürzt, bin wieder verletzt.
Speaker: Aber ich fand die Idee einfach cool und auch so die Community und wie das halt so abläuft mit Gravel.
Speaker: Das ist für mich so der Radsport, wie ich ihn vor vielen Jahren kennengelernt habe und habe mich damit recht gut wieder identifizieren können.
Speaker: Bis jetzt, denke ich, hat er sich ganz gut ausgezahlt, den Weg einzuschlagen.
Speaker: Ja, aber bist du, wo du gerade erwähnt hast, du wolltest irgendwie zu Olympia, obwohl du dann nicht mehr in der World unterwegs warst und jetzt ja auch für die WM dieses Jahr, weil du hast dich ja auch richtig vorbereitet mit Höhendricks, Lager hast du neben deiner Freundin in deinem Höhenzelt geschlafen, gibt es auch schöne Instagram-Videos zu, kommen wir auch gleich nochmal zu.
Speaker: Also ich bin ja auch so ein, ich bin ja nicht so ein Typ, bei mir ist jetzt kein Stolz im Nationaltrikot zu fahren, aber ich finde halt so Olympia, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften an sich oder auch Deutschemeisterschaften, finde ich halt immer wichtig, weil es Meisterschaften sind.
Speaker: Und ich habe da immer eine besondere Motivation.
Speaker: Ist das bei dir auch so?
Speaker: Ja, schon.
Speaker: Also WM natürlich ist immer was Besonderes.
Speaker: Vor allen Dingen, wenn man halt weiß, dass man die Strecke liegt, so wie es jetzt gerade in Maastricht der Fall war.
Speaker: Aber so wie du sagst, für mich war Olympia halt in dem Sinn wichtig, das war halt eins der wenigen Events, wo ich in meiner Karriere noch nicht hingekommen bin.
Speaker: Und da dachte ich schon so, das würde ich noch gerne erreichen, würde ich noch gerne schaffen.
Speaker: Ja, das Leben ist leider kein Wunschkonzert von dem her.
Speaker: Klar, also auch wenn du sagst, das Commitment war auf jeden Fall da, aber ich habe so die ungeschriebene, ich habe jetzt keine Liste an sich, aber so die Vorstellungen, wenn sie die so in meinem Kopf darstellen, dann denke ich so, ja, Olympia wäre eigentlich schon geil.
Speaker: Und es wäre schon realistisch, Paris ist der Kurs, klassikerlastig und ja, hätten wir gelegen.
Speaker: Ob ich es dann so gut umgesetzt hätte wie Marco, das weiß ich natürlich nicht, aber
Speaker: Einfach dort am Start zu stehen und einfach das Olympia-Feeling mal mitzunehmen, das wäre schon eigentlich ein großer Traum gewesen und ein großes Ziel, aber hat leider nicht geklappt.
Speaker: Ja, ich kenne es auch so, mit 2016 war ich irgendwie auch so kurz zuvor, aber am Ende nur Ersatzfahrer, wo ein Bahnfahrer meinen Platz bekommen hat, ein Bahnsprinter, und da ist für mich auch eine Welt zusammengebrochen, als ich dann erfahren habe, wie die Nominierung da war.
Speaker: Das ist schon hart.
Speaker: es ist so schlimm, was nicht für mich.
Speaker: Ja, aber du hast ja trotzdem für dich diesen Traum gehabt und darauf hingearbeitet.
Speaker: Klar, dann kommen irgendwie andere Dinge dazwischen, aber am Ende arbeitet man ja für was und die Enttäuschung ist ja trotzdem da.
Speaker: Ist jetzt erstmal egal, was der Grund ist.
Speaker: Wie, ja, du hast dann gesagt, okay, Basti hat dir ein Rad zugeschickt.
Speaker: Basti macht das gerne, dass da Leute von der Straße, wo er denkt, das könnte was werden, den schickt er einfach mal Räder zu und dann mal gucken, was passiert.
Speaker: Ja, das war schon.
Speaker: Also,
Speaker: Ich dachte, er soll ja, komm.
Speaker: Und ich hatte so abgeschlossen mit dem Radsport schon.
Speaker: Da dachte ich mir so, jetzt fahre ich nur noch das, was mir Spaß macht.
Speaker: Und keine Ahnung, da hat sich das auch mit dem Fernsehen ergeben und mit dem Kommentieren so nebenher.
Speaker: Und ja, ob sich das jetzt finanziell rentiert, dass man sich auf das spezialisiert, auf jeden Fall hätte ich eine Ausbildung machen müssen.
Speaker: Also das ist auch so klar.
Speaker: Also ich habe mich überhaupt schon in die Richtung orientiert gehabt und dann hörte ich dann wirklich so, ja, schickt mir ein Fahrrad und dann habe ich gesagt, nein, ich schicke mir kein Rad, ich habe keinen Bock mehr, interessiert mich nicht.
Speaker: Und dann habe ich so drüber nachgedacht ein paar Tage und ich weiß gar nicht, das habe ich vielleicht noch mal erzählt, aber dann habe ich mir so geschrieben, einfach so aus nichts, ja, schickt mir das Rad, ich will zur WM.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, okay, warum nicht?
Speaker: Und dann war halt letztes Jahr tatsächlich so, ja, wie es halt nicht geschafft hat zu werden, dann dachte ich, ja, okay, komm, jetzt hast du ein neues Ziel und Bock und warum nicht?
Speaker: Aber hast du von Anfang an irgendwie auch die Möglichkeit gesehen, das irgendwie auch als Jobfahrt zu nehmen, also quasi dafür auch bezahlt zu werden?
Speaker: Ich denke mal, das war schnell auch als Option im Raum wahrscheinlich, von Anfang an mit Basti, also mit Rose dann in dem Fall.
Speaker: Ah, ja, also...
Speaker: so war es halt so, ich habe halt nicht, ich wusste nicht, wie gut ich sein kann im Gravel.
Speaker: Also es ist ja nicht so, dass man sagt, ja okay, ich fahre jetzt zum Gravelrennen und ich habe einen großen Motor und dann kann ich da gut mitfahren.
Speaker: Also das ist ja, das ist ja, ich glaube,
Speaker: Das ist nicht realistisch einfach.
Speaker: Da muss ich mich schon darauf einlassen und vor allen Dingen auch ein gewisses Skill und Mindset mitbringen, damit man da nicht einfach nur dabei ist.
Speaker: Und dabei sein, klar, macht auch Spaß, aber die Rennfahrer-Mentalität in mir ist halt dann erst zufrieden, wenn ich da merke, ich kann da was bewegen oder das Rennen zumindest gestalten, so wie ich gerne hätte.
Speaker: und dann war halt so, ja, also das hat sich eigentlich, das war gar nicht so klar, also ich dachte einfach, okay, ich fahre ein paar Rennen mit Rose, aber dann kam halt der Racing Circle dazu, und das hat sich dann irgendwie so, ja, quasi gefügt,
Speaker: und jetzt sind wir da und ich bin immer noch Radprofi, aber jetzt auf Gravel, Gott sei Dank, muss ich sagen, weil ich hatte ja wirklich, also Metall schon abgeschlossen gehabt, auch mit Rennfahren an sich und Straßenradsport und wäre auch ehrlich gesagt nicht mehr bereit gewesen, da nochmal Energie zu investieren, um da zurückzugehen jetzt, blöd gesagt, also so ein Comeback zu starten,
Speaker: Ich habe bis März und Juni, Juli schon mit Teams gesprochen.
Speaker: Aber dann irgendwann, ich bin halt auch, meine Persönlichkeit ist schon herausfordernd für Teams, weil irgendwann bin ich halt auch in die Situation gekommen, dass ich halt Probleme bekommen habe, weil ich das gesagt habe, was ich mir gedacht habe.
Speaker: Und das mögen die Teams halt nicht.
Speaker: Die hätten ja immer alles umgesetzt und so gemacht, wie sie sich vorstellen.
Speaker: Und jeder Störfaktor wird irgendwie eliminiert, auch wenn es eventuell sogar zur Verbesserung der Teamstruktur oder der Stimmung oder der Leistungsfähigkeit beiträgt.
Speaker: Aber du musst es denen nicht mehr so verkaufen, dass die Ideen von denen kommen und da bin ich ganz schlecht.
Speaker: Also ich will dann schon auch die Jogern dafür, was sie da von mir gibt und wo ich davon überzeugt bin.
Speaker: Und dann
Speaker: sage ich das einfach gut und klar.
Speaker: Das mögen halt viele nicht und da eckt die auch immer wieder irgendwo an.
Speaker: Das hat dann auch nicht mit reingespielt und mit so, wie wir auch heuer bei Unbound geredet, da findest wenige Leute, die sich halt da jetzt mit den jungen Wilden jetzt gemeinsam ein Apartment teilen würden für drei Wochen irgendwo in Amerika und
Speaker: Freestyle, noch nie so ein Rennen gefahren und das einfach so, weil es doch irgendwie Bock macht, aber halt auch
Speaker: scheiß hart ist und das mich halt einfach pusht und mich irgendwie motiviert, das zu machen.
Speaker: Ja, ich würde ja gleich nochmal näher darauf eingehen wollen, aber erstmal eine andere Frage.
Speaker: Du bist ja quasi von der Straße, also Straße, Übergangsjahr mit Olympia versucht zu qualifizieren, dann so ein bisschen so ein Tief gehabt, dann Gravel gestürzt, dann in die Entscheidung, okay, gut, ich gehe zu Rose Wrestling Circle, nehme diesen Vertrag an, verdiene weiterhin ein bisschen Geld und kann als Profi leben.
Speaker: Jetzt aber trotzdem die Frage, wie siehst du diesen, also hast du diesen Sport so als quasi Haltebahnhof gesehen für so ausgemusterte Straßenprofis?
Speaker: Oder ist das für dich so einfach eine andere Karriere, siehst du den als anderen Karriereweg?
Speaker: Weil von außen kriegt man ja immer so vorgeworfen, die, die nichts mehr drauf haben, die gehen da hin so ungefähr.
Speaker: Oder, ich meine, jetzt ist es ja auch ganz oft so, dass ganz viele Junge hochkommen, die es erst mal auf der Straße nicht schaffen und dann über Scribble eventuell in den Profibike reinkommen, jetzt der Vize-Weltmeister.
Speaker: Also wenn den kein World Tour Team irgendwann nimmt, dann weiß ich auch nicht, weil wenn du so eine Leistung vollbringen kannst, fährst du erst seit zwei Jahren eigentlich Straße, vorher mit dem Hormone-Bike, da ist sehr viel Potenzial.
Speaker: Und dann gibt es ja jetzt auch aus Italien ganz viele Beispiele und mit Helmos dazu in der World Tour.
Speaker: Wie war so deine Wahrnehmung und wie siehst du es jetzt
Speaker: Also meine Wahrnehmung war so, also es war nicht so, dass man sagt, okay, das ist jetzt das Abstellgleis oder die Pension für die Profis, die es halt nicht mehr geschafft haben in der World War, sondern zum Beispiel Greg von Armemart, also der hat ja aufgehört mit Straßenradsport und dann hat er halt so gemerkt, okay, irgendwie, ich will trotzdem nur Rennen fahren und
Speaker: Er hat es sich vielleicht einfacher vorgestellt, als er tatsächlich war und ist.
Speaker: Aber für mich war es so eine neue Herausforderung.
Speaker: Ich habe gemerkt, ich will Rennen fahren.
Speaker: Ich habe noch Bock auf Rennen fahren.
Speaker: Ich konnte aber nicht irgendwo wieder in Kroatien im Frühling mein Leben riskieren, für das, dass man für die goldene Ananas sitzt.
Speaker: überspitzt formuliert, sondern ich will halt einfach meine Ziele quasi verfolgen, erreichen und da was bewegen oder so rennenfahren, wie ich halt Bock drauf hab.
Speaker: Und das hab ich so ganz unbewusst im Gravel einfach wieder gefunden.
Speaker: Und ich glaub nicht, dass ich jetzt Gravel fahr, weil ich, ja klar, es kam halt dazu, weil ich im Profizikus keinen Vertrag mehr hätte, aber ich hätte auf jeden Fall leistungsmäßig, hätte ich immer noch das Zeug in Wörter zu fahren.
Speaker: Aber es ist halt nicht mehr meine Welt.
Speaker: Es hat sich halt ganz vieles verändert.
Speaker: Und ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance kriegt habe, Gravel als neue Karriere quasi wahrzunehmen und mich erneut zu verwirklichen.
Speaker: Was ich gut finde, so wie du gesagt hast, der junge Holländer, ich habe ein paar Nachrichten bekommen von Leuten, die Junioren haben, die in kein Conti-Team reinrutschen, mit Schulerstress oder sonst irgendwas oder keine Ergebnisse und die gerne Ratsport betreiben wollen und die mich fragen, wie es ausschaut im Gravel, ob ich irgendwie Connections zu Teams herstellen kann.
Speaker: weil die dann quasi über Scrabble vielleicht den Sprung schaffen wollen, dass sie halt irgendwo in ein Team kommen und dann in weiterer Folge natürlich auch in den Probezirkus.
Speaker: Und das eröffnet natürlich ganz neue Möglichkeiten für den Sport an sich, der ja noch sehr jung ist.
Speaker: Aber ich glaube, ganz viel Potenzial hat, weil wenn du mal ein Gravelrenner gefahren bist, und es sind wir beide, dann lernst du schon mal nochmal richtig kennen, was der Körper so aushalten kann.
Speaker: Und wie vor allen Dingen, wie weit man da übers Limit geht, wo man halt so denkt, du kannst jetzt nicht die nächsten drei Stunden so weiterfahren.
Speaker: Und dann fahren die halt in den letzten drei Stunden bei Ambon immer noch genauso schnell wie in der ersten Stunde und so denke ich so, wie funktioniert das, wie soll das funktionieren?
Speaker: Und es ist dann schon eine Horizonterweiterung.
Speaker: Ja, also ich meine, ich bin jetzt wie bei Gervil, kann man schon sagen, von Anfang an dabei, zumindest als angefangen, größer zu werden und die Schritte, die wir jedes Jahr machen und selbst mittlerweile innerhalb einer Saison ist krass und auch bei den Weltmeisterschaften, bei der 1.
Speaker: WM dachte ich auch, krass,
Speaker: Alter, ich weiß nicht, was ich hier mache.
Speaker: Und dann habe ich so, ich meine, im nächsten Jahr war ich irgendwie schon konkurrenzfähiger, das Jahr darauf, also letztes Jahr, keine Ahnung, ohne den Platten, wer weiß, wo es hingegangen wäre, für mich irgendwie auch.
Speaker: Und man hat dann gemerkt, okay, man kommt dann irgendwie näher ran.
Speaker: Jetzt dann dieses Jahr die WM, ich möchte jetzt noch gar nicht drüber reden, war irgendwie nochmal so ein nächster Schritt, wo du eigentlich gemerkt hast.
Speaker: das, was wir hier machen, ist eigentlich komplett crazy und das kannst du auch mit eigentlich nichts da draußen irgendwie vergleichen.
Speaker: Also mir fällt auch, ich finde auch der Vergleich mit ein sehr langes Crossrennen stimmt auch nicht, weil das ist anders.
Speaker: Das ist einfach komplett Banane, was wir da gemacht haben.
Speaker: Aber da kommen wir gleich zu.
Speaker: Du hast genau diesen Umschwung gemacht in den Bereich und
Speaker: Erstmal, wie gesagt, Vertrag, Piva Po, bist dann so die ersten Rennen gefahren.
Speaker: Wie war so für dich dann so der erste Eindruck bei diesen ersten UC-Rennen?
Speaker: Ich glaube Österreich.
Speaker: Bist du Österreich gefahren als erstes oder bist du schon in Zanderball gefahren?
Speaker: Mein erstes Rennen war der Hill.
Speaker: Okay, okay, gut.
Speaker: Also, also, also, The Hills, The Hills, das hier, das ist ja, war auf jeden Fall auf allen Ebenen, egal ob du fit warst oder nicht, ob dein erstes oder letztes oder dein hundertstes Rennen war, ich glaube, das war, also das, das bleibt mir in Erinnerung mein Leben lang.
Speaker: Es ist schön, das jetzt von dir so zu hören, weil ich dachte mir so, also, ich habe so im Rennen dachte, das ist irgendwie mega geil,
Speaker: Aber ich bin halt am Start gestanden, also ich war super top drauf, also ich war gut vorbereitet, den ganzen Winter gut trainiert, war nicht einmal krank, also Vorbereitung noch nie, glaube ich, so gut gelaufen in meiner ganzen Karriere, sodass ich so sage, okay, ich bin richtig ready für einen Saisonstart, weil ich halt, das Hauptziel war natürlich Wörthersee und die Meisterschaft und dort das Trikot zu holen, also das war das Minimalziel und natürlich die Heim World Series zu gewinnen, ist halt über allem gestanden und da dachte ich schon so, okay,
Speaker: Der Kurs in Wörthersee könnte mal liegen, habe mich darauf vorbereitet und habe dort beim zweiten Rennen schon meinen ersten Saisonhöhepunkt gehabt.
Speaker: Aber dann bin ich zu den Hills angereist und dann mal so Strecke angeschaut, so zwei Tage davor und da war ja das Wetter noch okay.
Speaker: Es war so ein bisschen matschig, aber ja, war okay.
Speaker: Und dann hat es geregnet den Tag davor und die ganze Nacht davor und dann eigentlich den ganzen Tag beim Rennen.
Speaker: Und ich war halt ganz blauäugig, ich hab ein 50er Kettenblatt montiert, Straßenpedale, Straßenschuhe.
Speaker: Und dann war halt, das war halt die Schlammschlacht des Jahrhunderts.
Speaker: Gefühlt jeder sagt das so.
Speaker: Alle Lager mussten nach einem Rennen getauscht werden.
Speaker: Also in Wörterich hatte ich neue Lager überall, weil das hat sich nichts mehr gedreht oder bewegt, weil es war nur noch versift, weil mir halt einfach acht Stunden...
Speaker: Durch Schlamm und... Ja, ich will jetzt nicht Scheiße sagen, aber so war es.
Speaker: Ja, doch, ganz ruhig.
Speaker: Durch Schlamm und Scheiße fahren sind, durch Becher gelaufen und... Ja, vor allem war es rennt ja auch ewig lang durch das Wetter.
Speaker: Also es waren ja auch irgendwie Ende März fahren wir schon über sieben Stunden Radrennen oder um die sieben Stunden Radrennen.
Speaker: Und ich habe halt selten Radrennen gehabt, wo ich im Radrennen mir halt mehrmals gefragt habe, was ich hier mache oder ob ich nicht einfach aufhören möchte.
Speaker: Weil das war einfach so, es hat erst Spaß gemacht und dann nicht mehr und dann war es einfach nur...
Speaker: kalt und never ending.
Speaker: Das war so mental, das war mental ein sehr härtestes Rennen des Jahres.
Speaker: Das war ein richtiger Brennfahrt.
Speaker: Das Einzige hat mich da durchfahren lassen, dass ich dachte, ich kann jetzt nicht mein erstes Gravelrennen aussteigen.
Speaker: Kann ich nicht machen.
Speaker: Nur deswegen bin ich fertig geworden.
Speaker: Das hat mich ins Ziel gebracht.
Speaker: Aber es war ein richtiger harter Tag.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann über Wettersee, ich glaube, wirst du Zweiter oder Dritter?
Speaker: Dritter.
Speaker: Dritter.
Speaker: Genau, Dritter wirst du aber dadurch österreichischer Staatsmeister.
Speaker: Du hast das Trikot geholt, was du bis jetzt noch nicht angezogen hast.
Speaker: Und...
Speaker: Genau.
Speaker: Und dann hast du ja so ein paar UC-Rennen gefahren und dann bist du ja im Prinzip eigentlich auch zu Anborn, glaube ich, geflogen als das nächste Highlight.
Speaker: Genau.
Speaker: Wie war so Anborn für dich als Erfahrung?
Speaker: Also du hast ja bis dahin jetzt
Speaker: noch nicht viel gesehen, aber schon so ein bisschen was.
Speaker: Ich glaube, Wörtersee ist auch, finde ich, ein ganz guter Benchmark.
Speaker: Ich finde die Orga da eigentlich sehr, sehr gut.
Speaker: Auch mit dem Hotel für die Profis und so.
Speaker: Das ist schon sehr nice, muss man sagen.
Speaker: Falls ihr zuhört, ich würde nächstes Jahr gerne kommen.
Speaker: Ja, ich würde auch gerne wieder kommen.
Speaker: Genau, und dann bist du zur Unbound gefahren.
Speaker: War es, wie du es erwartet hast, oder war es schlechter oder besser, oder einfach genauso?
Speaker: Ich muss sagen, ich hatte ganz wenig Erwartungshaltung.
Speaker: Ich habe mich dann im Vorfeld ein bisschen informiert bei Schöni, Sebastian Schönberger, weil der das Projekt schon, also eigentlich das Jahr davor sehr professionell angegangen ist, mit zwei Physios rübergeflogen und ich glaube eine Woche davor dort gewesen, die ganze Strecke abgefahren und alles.
Speaker: Und ich wusste, das ist wichtig für Rosa,
Speaker: Aber ich selber habe mir das nicht vorstellen können, wie das jetzt ablaufen wird.
Speaker: Also du kommst da hin und dann fährst du da 326 Kilometer Radrennen über Schotter, also 99 Prozent Schotter, weil nur das Feeding war quasi auf asphaltierten Straßen.
Speaker: Und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das überhaupt funktioniert.
Speaker: Also wo findest du deine Runde irgendwo, wo wir waren bis jetzt oder wo ich war bis jetzt, wo nur Schotter ist?
Speaker: Also da ist bestimmt irgendwo so 30 Kilometer Straße, aber nee, ist nicht.
Speaker: Und ich glaube, das war ganz gut, das ist so unvoreingenommen in das ganze Event reingestartet bin, aber sehr optimistisch, muss ich sagen.
Speaker: Ich hatte wieder gute Form, war quasi das zweite Highlight.
Speaker: Raka musste leider krankheitsbedingt auslassen, da habe ich mich abgeschlossen.
Speaker: Also das war die Form da zu konservieren, das war... Da habe ich mich einfach verschätzt.
Speaker: Also das von Anfang bis Anfang durchzuziehen,
Speaker: Im Nachhinein gesehen hätte ich es wissen müssen, aber man lernt halt nie aus.
Speaker: Vor allem die Rennen haben ja ganz andere Intensität.
Speaker: Also wenn du Straßenrennen fährst, dann weißt du, okay, es geht mal schnell los, dann ist man ein bisschen ruhiger, dann wird es vermeintlich wieder schneller.
Speaker: Aber beim Gravel ist es halt so, es geht los und es hört erst bei der Linie wieder auf.
Speaker: Und da brauchst du halt einfach andere Regenerationszeit und auch andere Trainingverbreitung.
Speaker: Und bei anderen
Speaker: Distanz zu verkraften, jetzt im Nachhinein, wäre schlau gewesen, das vielleicht öfters als einmal davor, neun Stunden Radfahren zu gehen, sondern wirklich auch zu schauen, wie verhält sich mein Körper, wenn ich hier so viel Katrin zu mir nehmen muss?
Speaker: Wie verhält sich mein Körper, wenn ich wirklich neun Stunden auf Gravelstraßen unterwegs bin?
Speaker: Oder, keine Ahnung, also Wasserhaushalt, du hast ja nur zwei Feedings und du musst halt irgendwie da hinkommen,
Speaker: Und das hätte schon Sinn gemacht, da dem Körper zu lernen, dass er da mit dem Wasserhaushalt einfach ein bisschen effizienter umgeht.
Speaker: Sprich, vielleicht sogar Hit-Training als Vorbereitung zu machen.
Speaker: Nicht nur vielleicht, muss man eigentlich machen.
Speaker: Ja, ich habe das halt vernachlässigt.
Speaker: Den Preis habe ich gezahlt, weil die letzten 40 bin ich halt 1000 Tode gestorben.
Speaker: Ja, und war crazy.
Speaker: Also klar, du hast gesagt, es war ein mega geiles Event eigentlich.
Speaker: Also ich würde sagen, in Europa...
Speaker: Die WM war jetzt auch ziemlich nice organisiert, aber so von den anderen World Series Rennen, die ich gefahren bin, ein guter Seahota kommt auch noch hin, das ist auch noch ganz passabel, obwohl das ist ganz anderer Kurs, kann man nicht vergleichen, aber so von der Orga und einfach für die Profis, so wie du sagst, das ist schon nice, wenn du da so hinkommst und das so ein bisschen hofiert mit nicem Hotel,
Speaker: Und dann der Kurs ist ja also grandios abgesichert.
Speaker: Ein Auto oder irgendwo Gegenverkehr, das ist tipptopp.
Speaker: Und liegt man natürlich auch bei schneller Straßenkurs, aber halt nicht zu vergleichen mit anderen.
Speaker: Und wenn du dann an Anbrand hinkommst und dann gehst du zur Startnummernausgabe und dann wartest halt bei den Profis, also bei der Elite halt einfach mal 40 Minuten, damit du deine Startnummer holen kannst, weil sie da so viele anstellen,
Speaker: Und die Hälfte der Leute hast du noch nie gesehen, noch nie von denen gehört.
Speaker: Und mit denen stehst du dann am nächsten Tag an der Startlinie und die attackieren da raus bei Kilometer Null, wo du denkst, die Jungs wisst ja, dass es 326 Kilometer sind.
Speaker: Also es ist ganz schwer, das irgendwie in Relation zu setzen.
Speaker: Also für mich bis jetzt.
Speaker: Das war schon eine einzige Antik.
Speaker: Aber würdest du sagen, das ist ein Rennen, wofür du Passion aufbringen könntest?
Speaker: Also mir fällt es schwer.
Speaker: Also ich kann mich, also ich weiß, dass es wichtig ist für alle Sponsoren, aber ich werde mit dem Rennen nicht warm.
Speaker: Aber es liegt auch gar nicht daran, dass es vielleicht nicht unbedingt ein Rennen ist, was mir nicht zu 100% liegt.
Speaker: Jetzt zum Beispiel die WM
Speaker: weil es in meiner momentanen Situation auch nicht unbedingt das Beste ist, aber ich kann so ein Rennen halt appreciaten für das, was es ist und für das, was drumherum ist.
Speaker: Aber bei Anbon fällt es mir halt extrem schwer, dafür irgendwie irgendeine Emotion aufzubringen, weil ich das finde, das einfach ein sehr oberhalb des Rennen eigentlich einfach nur ist.
Speaker: Aber ich war jetzt, ich glaube, ich bin einfach auch zu negativ diesem Renngegen übereingestellt.
Speaker: Also ich habe es echt, also der Vibe dort ist schon geil.
Speaker: Klar, im Rennen fährst du halt für dich quasi, da ist ja nichts.
Speaker: Also du fährst ja durch die Steppe, durch die Wüste, durch die Wasserschluchten und da sind halt so sporadisch, sind dann wieder Leute in der Verklebungszone, da tut sich halt am meisten, da ist quasi Volksfeststimmung, aber da sind ja nur zwei.
Speaker: Also du machst das schon wegen dem Rennen zuliebe und so direkt nach dem Rennen, ich muss halt erstmal so 45 Minuten am Parkplatz alleine irgendwo sitzen und das Ganze irgendwie so
Speaker: ja, mal verdauen halt, mal wirklich versuchen, Trikot auszuziehen oder irgendwie was, einfach klar zu kommen, weil das war einfach zu matt.
Speaker: Mit ein paar Wochen Abstand war dann schon so, ja, okay.
Speaker: Finde ich geil, weil es einfach die Herausforderung ist, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich das geil finde, weil es andauert ist.
Speaker: Und ich würde es auch nicht, also wenn ich
Speaker: wenn ich mir aussuchen müsste, wenn ich mir zwei oder drei Rennen aussuchen müsste, die ich fahren muss, dann wäre es nicht andauernd, das wäre dann nicht dabei.
Speaker: Aber ich verstehe den Hype darum und außerdem finde ich es geil, dass nächstes Jahr ist ja eine andere Strecke, weil die wechseln ja immer und nächstes Jahr fahren wir ein.
Speaker: Das ist auch schwerer.
Speaker: Tendenziell könnte sich das in eine neue Dynamik entwickeln und dann ja
Speaker: Was mich so ein bisschen gestört hat bei anderen ist, dass das Vorausfahrzeug halt, also gefühlt, die zwei vorne hatten halt Motorpacing für 300 Kilometer.
Speaker: Und auch wenn die da knapp einen 40er Schnitt fahren, aber
Speaker: das kannst du ja nicht machen.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Man konnte sich im Nachhinein auch die Watt-Daten waren ja einsehbar, konntest du analysieren und ja, ich konnte es nicht fahren, aber es gibt ja Leute, die sind auch gut, so Mats wird schmützen und so und das war jetzt dann nicht ein ganz Fair-and-Square-Wettkampf, sagen wir mal so.
Speaker: Aber ich hoffe, die haben daraus gelernt und es wird nächstes Jahr ein bisschen anders sein.
Speaker: Okay, Unbound dahinter der gewesen, dann noch zurück nach Europa und jetzt war dann ja wahrscheinlich WM so das große Highlight für dich, ne?
Speaker: Für den Rest der Saison.
Speaker: Ja, also tatsächlich, also nach Unbound hatte ich richtig gute Form, da dachte ich so, ja, jetzt nehme ich nur alles mit, was irgendwie geht und dann mache ich so Pause im Juli
Speaker: Bin ich aber singen gestürzt, hab mein Knie irgendwie blöd verdreht oder verletzt oder halt aufgeschnitten und dann war da halt zu wenig Ruhe herangelassen, dann hatte ich permanent irgendwie weh und dann hab ich das entzunden und dann war nicht so optimal.
Speaker: Und dann wusste ich aber natürlich, okay, WM, großes Ziel.
Speaker: Also ich bin extra Falkenburg gefahren, quasi nachdem ich da bei der Traktor krank war, um so ein bisschen Gefühl für die Region zu bekommen, weil
Speaker: Da war ja nur das Gerücht, okay, Teile von Balkenburg sind dann auch in der WM-Strecke.
Speaker: Und da habe ich ja gemerkt, okay, also das liegt mir, das ist geil, also da kann ich gut fahren, weil ich konnte die ersten zwei Stunden so wie halt, also war ich erste Gruppe und dann war halt einfach so ein Ofen aus, weil kein Training da war und der Körper einfach nicht bereit war.
Speaker: Aber da wusste ich, okay, mit meinen Fähigkeiten kann ich da richtig ein gutes Rennen fahren.
Speaker: Und auch wenn da, keine Ahnung, große Namen von der Straße noch kommen, also Wellens ist ja gefahren, der hat es gewonnen.
Speaker: Da wusste ich, okay, wenn ich da fit bin und mich gut vorbereite, kann ich da trotzdem ein gutes Rennen fahren.
Speaker: Und so habe ich dann quasi auch die Saisonplanung aufgebaut.
Speaker: Und natürlich kommt man dazu, also wir fahren ja nächste Woche nach Südafrika, Gravel-Börn.
Speaker: Und das sind 7 Tage Etappenrennen.
Speaker: Und das steht auch noch ganz oben auf meiner Liste.
Speaker: Das wird sicher mega.
Speaker: Ja, und dann hast du halt dann auch, ich meine, du hast Höhe gemacht, du hast dann jetzt im Höhenzelt gepennt.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich, das ist schon auch wie, wer kommt mit neben seiner Freundin, in so einem Höhenzelt zu pennen.
Speaker: Machst du das schon öfters gemacht, also früher auch auf der Straße oder ist das für dich auch so was Neues?
Speaker: Ja, also früher auf der Straße war halt schon, Höhentraining war immer Thema, gell?
Speaker: Aber jetzt um die Jahreszeit halt dann nochmal in die Höhe zu gehen.
Speaker: Und vor allem, da war halt so zwischen World Series und WM nochmal so für 10 Tage direkt in die Höhe.
Speaker: Wetter war nicht so ideal.
Speaker: Also es war halt so Schnee und war schon Schnee dort, wo ich gewohnt habe quasi.
Speaker: Oder war halt nur so zwischen 0 und 5 Grad.
Speaker: Und das hat keinen Sinn gemacht dann nochmal.
Speaker: Und da dachte ich halt, die Notlösung ist halt im Zelt zu pennen.
Speaker: Und ich hatte davor ja schon drei Wochen früher, also ich war eine Woche in der Schweiz bei der Mountainbike-WM mit meiner Freundin und habe da quasi, ja, schon auch betreut, aber da hat quasi die ersten zehn Tage Höhentraining gemacht, da waren wir auf 1800 oder 1750 oder sowas.
Speaker: Und dann bin ich nur zwei Wochen ins Kütte.
Speaker: Und das waren drei Wochen, war schon ein guter Stint.
Speaker: Dann zehn Tage Girona und dann dachte ich, zum Austrischen fünf Tage oder sechs, sieben Tage nochmal ins Zelt, das reicht.
Speaker: Und das hat sehr gut funktioniert eigentlich.
Speaker: Aber das Zelt ist halt mega hart.
Speaker: Also wie du sagst, das Commitment.
Speaker: So die ersten zwei Tage dachte ich schon so, Alter, echt, oder?
Speaker: Und am dritten ging es dann, dann konnte ich auch schlafen, aber...
Speaker: Ja, jetzt im Nachhinein sage ich, okay, die Form ist top.
Speaker: Und es gibt mir recht, dass ich es durchgezogen habe.
Speaker: Aber bin ich schon auch von mir überrascht, dass ich das Commitment noch habe, mit 33 und quasi für Gravel.
Speaker: Hey, Percy, ich bin 39.
Speaker: Ich habe auch noch Commitment.
Speaker: Also ganz ehrlich, wenn ich 33 wäre, ich wüsste gar nicht, wohin mit dem ganzen Commitment.
Speaker: Also, jetzt tue ich mir so, als wenn du alt wärst, ganz ehrlich.
Speaker: Okay, in dem Kontext von dem Team, in dem du fährst, kann ich mir vorstellen, dass du dir manchmal alt vorkommst.
Speaker: Aber in der Realität bist du noch sehr, sehr jung.
Speaker: Schön zu hören, dann habe ich ja ein paar Jahre, die ich gut zu bringen kann.
Speaker: Ja, offensichtlich hast du ein paar Jahre.
Speaker: Jetzt kommen wir mal zur WM.
Speaker: Zu dem schönen Wochenende in Limburg, was wir beide hatten.
Speaker: Also erstmal, wie fandest du die Strecke?
Speaker: Ja, also ich denke, für so viele Leute
Speaker: ungeeignet in der ersten Runde.
Speaker: Also das war halt charakterisch.
Speaker: Also da sechs Kilometer Asphalt, dann kommen nur zwei Verkehrsinseln und nicht mehr 50 Meter.
Speaker: Zehn Meter danach geht es in den ersten Gravel-Sektor und der Gravel war so loose, also ich bin da gestürzt.
Speaker: Also ich war der Einzige, der auf der Stelle... Ich bin vor dem Ding in den Sturzweckel gewesen und dann ging es ja rein und dann war ja auch Chaos, weil irgendwelche weggerutscht sind und du wahrscheinlich dann gestürzt.
Speaker: Also das war...
Speaker: Ich habe das noch nie erlebt.
Speaker: Ich bin ganz viele Klassiker gefahren und so, aber so Carnage, das habe ich noch nie erlebt in der ersten Kurve.
Speaker: Ja, aber ich sage dir, das war nicht so schlimm wie letztes Jahr die WM, weil letztes Jahr die WM war schlimmer, weil wir leicht bergrunter gefahren sind, durch den Wald, mit Bäumen links und rechts, auf dem Feldweg, wo nicht nur drei Leute hinpassen, aber fünf, sechs, die man nebeneinander fahren wollten.
Speaker: Das heißt, irgendwie, ich fand es dies Jahr gar nicht so schlimm.
Speaker: Das Krasse ist ja einfach nur, dass das Niveau einfach mit so hohes viel mehr noch mitfahren können.
Speaker: Und dieses Wort Respekt hört man ja oft, weil es gibt ja einfach gar nicht mehr.
Speaker: Also das ist ja so, das ist ja scheißegal, wer der ist.
Speaker: Das ist so krass.
Speaker: Also da ist ja, Leute riskieren es einfach, egal ob man stürzt oder nicht, wird halt reingehalten.
Speaker: Das ist so krass.
Speaker: Das wird auch jedes Jahr schlimmer.
Speaker: Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, aber ich bin trotzdem jedes Mal in der Situation, denke ich, ey, was machen wir hier eigentlich?
Speaker: Das ist komplett geisteskrank.
Speaker: Das ist wirklich komplett geisteskrank.
Speaker: Und ich habe auch so die Straßenfahrer, um die um mich herum waren, hast du auch die ganze Zeit immer nur rumschimpfen hören.
Speaker: Die waren völlig überfordert mit der Situation.
Speaker: Auch Nils, ich glaube, der war froh, als er dann irgendwann vorne weg war.
Speaker: Dann auch so ein paar deutsche Conti-Fahrer, die gar nicht glauben konnten, was da eigentlich gerade alles passiert.
Speaker: Vorne war es ruhiger.
Speaker: Wir haben uns ja da in der ersten Runde sogar vorne getroffen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: vorne war es besser, aber du musst halt echt viel investieren, dass du da vorne bleibst.
Speaker: Das heißt, der Kurs an sich hat ja offensichtlich gefallen.
Speaker: Genau, ich fand den Kurs geil, muss ich sagen.
Speaker: Also genau so etwas liegend mir ziemlich gut.
Speaker: Könnte ja spurtechnischer sein vielleicht.
Speaker: Also man muss nicht, ja...
Speaker: Ich brauche jetzt keine Single Trails oder so, aber keine Ahnung, wenn es mal irgendwo hochgeht, wo vielleicht nicht jeder hochfahren kann, weil er den Skill nicht hat,
Speaker: Das wäre mal eine angenehme Abwechslung.
Speaker: Da muss halt einer mal absteigen und tragen oder keine Ahnung, wenn du durchrutscht oder so.
Speaker: Ja, du weißt, wie der Fight davor ist, Mann.
Speaker: Das Ding mit diesem Ding, das war ja auch wie diese eine Stelle, wo wir dann durch den Hof gefahren sind.
Speaker: Und du wusstest ja, wenn du da zu weit hinten reinfährst, da hat es mich auch abgekoppelt, weil ich da so viel Laktat hatte, auch beim Raussprinten schon, weil ich auch nicht richtig sprinten konnte einfach.
Speaker: und danach diese kleine Senkrein, dann den Anstieg, da dachte ich mir, Alter, das kann ich nicht.
Speaker: Da dachte ich mir, ich bin zu alt, der für den Scheiß.
Speaker: Du fährst natürlich diesen Hof durch, sprintest jede Kurve und dann sprintest du einfach sekundenlang und dann noch in diesen Hügel da rein.
Speaker: Also mich haben diese Antritte so fertig gemacht, das liegt natürlich auch an meinem Schlüsselbein, aber generell, ich kam damit einfach nicht klar.
Speaker: Früher konnte ich das ja,
Speaker: Aber jetzt natürlich mit so wenig Rennen dieses Jahr und auch wenig spezifischen Training dahingehend, das war die komplette Hölle für mich.
Speaker: Diese ganze, also, ja, weiß ich nicht.
Speaker: Ich habe mich schon, ich würde jetzt nicht sagen spezifisch, aber doch, ich habe ganz viel Schnellkraft trainiert und auch Antritte und
Speaker: Und so Minutenbeschleuniger oder 30 Sekundenbeschleuniger, das habe ich durchgezogen in der Vorbereitung.
Speaker: Da habe ich natürlich profitiert.
Speaker: Aber natürlich würden wir auch profitieren, weil wir ja genau wissen, wenn du da in die Senke runterfährst zu dem Hof, dann fährst du einmal ganz lang um den Fluss oder um den Teich da rum, dann ist da eine Kurve, da müssen 80 Prozent fast auf Null abbremsen, weil das eine Engstelle ist mit dem Begrenzer vom Radweg.
Speaker: Und wenn du dann noch durch den Hof durchfährst, wo du hinten raus über so Lugenschotter fährst, wo du durchrutschst, keiner kann da schneller fahren.
Speaker: Und dann kommst du auf dem Asphalt raus und dann sprinten die los.
Speaker: Das ist ja wie aus dem Lehrbuch.
Speaker: Genau da musst du ja losfahren, weil dann tut es allen weh und die, die können, kommen mit und die, die nicht können, die bleiben halt über.
Speaker: Da war schon der Benefit da, dass wir in Belgien auch immer so asoziale Rennen gefahren sind.
Speaker: ja, also ich war einfach auch nicht gut genug, mich dann in die Position zu bringen oder hatte auch nicht den Mut, da rein zu halten, weil die Kurve, die Rechtskurve, die schon bergrunter war, da musstest du ja voll stehen lassen, also da ging es ja gar nicht darum, wer die besten Beine hat, sondern da war ja so, wer macht die Augen jetzt hier am meisten zu, so gefühlt und das war schon krass.
Speaker: Okay, also Kurs fandest du nice.
Speaker: Wie warst du überrascht vom Niveau?
Speaker: Also ich fand's, das habe ich jetzt so noch nicht erlebt, wie, also weil die letzten WM zwar immer irgendwer da kontrolliert hat.
Speaker: Vor zwei Jahren war es halt einfach so schwer,
Speaker: einfach auch schnell gefahren, aber es war anders, weil es halt bergig war.
Speaker: Letztes Jahr haben halt die Holländer und ein Teil der Belgier kontrolliert von Mathieu und dieses Jahr war einfach komplett, das war komplett geisteskrank.
Speaker: Ja, aber das war ja, das war ja die ganze Zeit am Gas.
Speaker: Also die ersten zwei Stunden, die waren ja pervers.
Speaker: Ja, also ich hatte so das tatsächlich, so wie du sagst, also ich hatte das Gefühl, also fünf Leute haben für mich so ein bisschen versucht, das Rennen zu kontrollieren
Speaker: Und für mich hat sie dann gleich meine Gruppe rausgehauen, aber dann war halt nur Valens und Pollitt.
Speaker: Pollitt ist dann gleich nachgefahren und Valens hat halt quasi versucht, dass keine gefährlichen Leute wegfahren und mit ihnen nicht mitgefahren.
Speaker: Und das Interessante bei den Belgiern, was sie so beobachtet war, die sind sich dann immer gegenseitig nachgefahren.
Speaker: Und wenn die dann vorne waren, haben die gesagt, ja, nee, aber wir sind ja, die anderen Kollegen, die fahren ja jetzt nach, also ich fahre jetzt nicht mit dir.
Speaker: Also das war halt meine Erfahrung.
Speaker: Und dann war halt, ja, da waren wir 20 Belgier am Start, dann wird das halt schwierig, dass da irgendwas passiert.
Speaker: Und wenn ihr euch die ganze Zeit gegenseitig nachwärts, dann wird es halt schwierig.
Speaker: Wo aber die, die es ein bisschen versucht haben, waren die Schweizer, die haben es ein bisschen abgesprochen.
Speaker: zumindest, wie dann die Gruppe kleiner war, haben die zwei das, Steli ist abartig gut das Rennen gefahren, also der Junge hat mich richtig beeindruckt.
Speaker: Das ist richtig krass, also fünfter bei der WM auf dem Kurs, ich kann jetzt als Rennfahrertyp von der Straße gar nicht so richtig einschätzen, aber der ist jetzt auch nicht, wenn du jetzt natürlich guckst, wer da vorne alles war, die da nicht reinpassen, sind Pitcock und Steli von der Körpergröße her so, von der Statur, würde ich jetzt sagen, der redet
Speaker: Der Rest waren alle schon Units, das sind alle schon so 75 Kilo Jungs, Richtung 80 so.
Speaker: Aber der Steli, der Fünfter wird, also wirklich, ich habe einen riesen Respekt davor, ich finde das unglaublich beeindruckend.
Speaker: Ja, ich habe ihm auch geschrieben und gratuliert.
Speaker: Da hat er den richtigen Riecher gehabt, wo ich dann wieder so dachte, ja okay.
Speaker: Also ich habe dann versucht, immer mit Titlock, mit Valens oder mit Mohowicz loszufahren.
Speaker: weil, also klar, ihr wusstet irgendwo, okay, die drei werden sich auf jeden Fall, die werden auf jeden Fall gegenseitig das Leben schwer machen, aber der Hauptgrund war halt die vermeintlich
Speaker: sind es halt auch gute Treter, die halt auch da was bewegen können und Steli hatte da den richtigen Richter mit Mohoric da im Gegenwind ganz ordentlich, war so schwer, wie die da los dran sind.
Speaker: Ich hätte schon hinspringen können.
Speaker: Das habe ich gesehen, habe ich glaube ich auf irgendeinen Snippet gesehen, wie ich glaube, du gehst aus der Führung raus, noch einer geht aus der Führung raus, da fährt Mohoric los mit Steli.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Ich habe im Anstieg zum Gegenwind hin, dachte ich, okay, da kommt dann die S-Kurve und dann kommt der Gegenwind und ich dachte, wenn wir davor vielleicht ein kleines Loch haben,
Speaker: Dann stelle ich im Gegenwind ab und dann bin ich losgefahren und habe gesehen, okay, Pitcock ist drauf.
Speaker: Und dann habe ich gesehen, okay, alle sitzen drauf.
Speaker: Also Mowitsch war auch da und so.
Speaker: Und bin dann rausgegangen und Pitcock hat nochmal voll durchgezogen.
Speaker: Und dachte, ja, vielleicht reißt.
Speaker: Bin ich nochmal die Führung, also ans Hinterrad hin.
Speaker: Und dann war halt voll Gegenwind und Tom lässt halt die Beine reingehen und ich so, ja, Gegenwind ist scheiße, gell.
Speaker: Und
Speaker: fahr halt die Führung drüber und in dem Moment fährt Mohoric los und dann geht's.
Speaker: Das kann doch jetzt nicht wahr sein.
Speaker: Im Gegenwind losgefahren, dann schauen wieder alle.
Speaker: Es war ein bisschen Pänen.
Speaker: Da habe ich dann so ein bisschen die Nerven weggeschmissen.
Speaker: Da habe ich dann aus Frust immer richtig räudig attackiert, so über die Kuppe, über jeden Hügel und irgendwann war halt dann die, hatte ich dann auch die Beine nicht mehr, wie Pitbull dann wirklich losgefahren ist, dass ich dann mitfahren konnte.
Speaker: Ja, also ich habe im Nachhinein ein bisschen was gelernt.
Speaker: Ich habe natürlich, solange wie ich da war, auch gesehen, wie du gefahren bist.
Speaker: Also es war halt, wie gesagt, Steli.
Speaker: Dann Magnus Baclaris war mega gut, der wird der Zehnter und du bist der Zwanzigste.
Speaker: Also ihr wart so die drei jetzt so Gravel-Fahrer.
Speaker: Obwohl natürlich die Beine muss man auch ein bisschen ausnehmen.
Speaker: Wir fahren so viel Straßenrennen auch noch nebenbei.
Speaker: Das ist halt schon auf dem Kurs...
Speaker: macht es halt einfach einen Unterschied, wenn du auch ein Straßenprogramm hast.
Speaker: Also wenn du jetzt auch nochmal irgendwie zwei, drei Rundfahrten gehabt hättest, dann wärst du auch nochmal andersrum gefahren, weil das habe ich halt auch gemerkt und mein Trainer meinte auch, das ist so, die sind ja alle vorne nicht besser, die sind einfach nur fitter aufgrund dessen, was für Radren die halt fahren können und da wirst du als reiner Quevel-Fahrer, wirst du auf so einer Strecke auch nie, also
Speaker: Du kannst da hinkommen, in die Nähe, du bist da in die Nähe gekommen, aber rein nur über Gravelrennen, rein über Training ist das so schwer, auch diesen Stress in den Körper zu bekommen und dadurch einfach auch nochmal fitter zu werden.
Speaker: Von daher ist es eigentlich nochmal, natürlich umso besser, wie du gefahren bist, aber natürlich auch die anderen beiden, obwohl die ein bisschen Straßenprogramm haben.
Speaker: Ja, ich muss auch sagen, ich bin echt stolz, dass ihr das so
Speaker: ja auch so umgesetzt habe und vor allen Dingen, dass ich halt das so getimed habe, dass das fast perfekt passt.
Speaker: Also tatsächlich so stark wie noch nie jetzt gerade im Moment und ich freue mich richtig auf Südafrika, weil ich weiß, ich habe richtig gute Beine und ich kann da gar nicht mehr so viel falsch machen, dass ich dort keine Form habe.
Speaker: Und ja, so wie du sagst, das mit so wenigen, also wenigen Rennen, mein Körper war ja 70 bis 80 Renntage getrimmt im Jahr und dazwischen war eigentlich immer nur das Schauen, okay, wie erholst du dich?
Speaker: Und ich habe aber auch letztes Jahr gemerkt, und auch diesen Winter natürlich, wenn du halt dem Körper immer die angemessene Erholungszeit gibst, kannst du halt dich trotzdem entwickeln aufs Niveau.
Speaker: Ob du dann die Härte so lange hältst, ob du das Niveau so lange halten kannst, ist dann wieder die andere Frage.
Speaker: Das ist dann der Punkt, wo du sagst, wenn die hier mit 50, 60 Renntagen aufschlagen von der World Tour oder reicht auch Conte, weil das Niveau in Conte ist auch mittlerweile abartig, dann hast du einfach eine andere Grundfitness, beziehungsweise einfach die Tempohärte.
Speaker: Dann tut es nicht so weh.
Speaker: Es tut einfach nicht so weh.
Speaker: Naja, das habe ich mir auch gemerkt, das waren am Ende gar nicht so unbedingt die Watt, aber da halt die ganze Zeit mit der 50 über das Feld zu hacken, 55, das ist ja auch im Windschatten, du fährst ja nicht immer die ganze Zeit 400, 500 Watt, aber das ist halt so diese Trittfrequenz und dann halt eben auch aus dieser Frequenz nochmal irgendwie beschleunigen, dann irgendwie aus niedrigen Geschwindigkeiten nochmal losfahren.
Speaker: Ich meinte auch so zu paraten, also wir haben halt pro Runde sind wir, gut, müssen jetzt mal nachzählen, aber wahrscheinlich so viele Antritte gefahren, wie wir in der normalen Grabber-Saison gefahren.
Speaker: sind wir da in der Runde gefahren.
Speaker: Und, äh, weil es gibt ja einfach Rennen, da trittst du ja nicht an, du fährst halt los und trittst halt die ganze, du hast so Mini-Antritte, aber du fährst, aber die 1000 Watt siehst du halt nicht, weißt du?
Speaker: Aber jetzt hier, ja, keine Ahnung, wie oft du dann die, also die 1000 sehen solltest, wenn du dabei sein willst, weißt du?
Speaker: Ja, ja, ja, ich hab so in der Autorössung hatte so, ich glaub 38 Mal, äh,
Speaker: 30 Sekunden knapp 700 Watt und dann noch, keine Ahnung, 15 Mal 30 Sekunden 500 Watt, irgend so was habe ich da stehen sehen.
Speaker: Wenn du sagst, ich fahre jetzt 30 Sekunden Sprintprogramm, du fährst niemals 38 Mal irgendwas annähern an 700 Watt, das machst du doch nicht.
Speaker: Das fällt mir ja gar nicht ein.
Speaker: Ja, aber ich meine, am Ende, genau, ich glaube, kannst du happy sein mit dem 20.
Speaker: Platz, auch wahrscheinlich mit, sicherlich hätte man irgendwo immer noch besser gestalten können, aber nachher ist man immer schlauer, ich glaube, das ist ja auch ein Prozess.
Speaker: Ich meine, nächstes Jahr in Australien reden wir von der WM, wo nicht so viele Straßenfahrer hinkommen werden, weil das halt logistisch sehr, sehr schwer sein wird für die, dann werden wir eventuell im Vorteil sein, weil die Strecke auch
Speaker: dann eher reines Drücken ist oder halt Watt pro Kilogramm als jetzt irgendwie viele Antritte und Renntempo.
Speaker: Aber ja, wie ist so dein Blick, wenn du das jetzt so siehst, dass erstmal man gegen 20 oder 40 Berger fährt, keine Ahnung, gefühlt 100 oder auch 100 Holländer und dass man auch einfach überall verpflegen kann, also dass dieses ganze Chaos um dieses Rennen herum, wie nimmst du es wahr?
Speaker: Also weil ich mittlerweile an so einen Punkt denke,
Speaker: also in dem Elite-Bereich, in dem Profi-Bereich kann das eigentlich so nicht weitergehen, weil das ist ja komplett bescheuert, dass du überverfliegen kannst, wenn du willst und dann kontrolliert es auch keiner, weil eigentlich durftest du ja nur auf Asphalt und nicht bergründet.
Speaker: Ja, aber die sind überall gestanden.
Speaker: Ja, genau, die standen überall und
Speaker: Du siehst dann den Verpfleger zum Teil gar nicht, weil es so viele sind, alle halten irgendeinen Arm raus, dann fährst du so einen Pitcock, das fährt dann halt irgendwie so gegen zehn Belgier, die noch in der Gruppe sind, so ungefähr.
Speaker: Das ist irgendwie alles so komisch.
Speaker: Ich weiß nicht, wie es bei euch im Verband ist, aber in Deutschland kriegen wir keine Unterstützung, wir müssen unsere Sachen kaufen und dann steht da ganz groß KTM drauf, obwohl ich von Rose gesponsert werde.
Speaker: Es sind so ganz viele Dinge, wo du dich halt fragst,
Speaker: Das ganze System, da muss man nochmal mit arbeiten, weit dran arbeiten, damit das so wirklich auch für uns Profis funktioniert.
Speaker: Ich muss sagen, also das Chaos, das war halt jetzt gerade bei der WM so,
Speaker: sonst ist ja eher so, ich bin echt gestruggelt immer so mit Feedzone, weil dann gibt es klar vorgegebene Feedzones zum Beispiel, also wenn ich mich jetzt erinnere an Unbound zum Beispiel, gibt es zwei Feedzones und ich bin halt so eine Stunde vor der Feedzone schon verdursten gewesen, also ich war komplett durch und am Limit und dann dachte ich so, ja wäre schon cool, wenn da vielleicht irgendwo mal einer stehen könnte,
Speaker: Aber das macht halt Gravel irgendwie so ein bisschen aus für mich auch.
Speaker: Ja, also ich bin halt der Meinung, Anbau ist halt extrem.
Speaker: Ich finde auch, es sollte eine viel zu mehr geben, um ehrlich zu sein.
Speaker: Also ich finde auch zwei ist mittlerweile bei dem, wie hart wir fahren, ist es zu wenig.
Speaker: Aber wir sind viel zu schnell und trinken leer und so.
Speaker: Also klar, wir können zwar mehr Getränke mitnehmen, aber wie auch immer, aber jetzt bei der WM, ich finde schon, dass man
Speaker: Das müsste man regeln.
Speaker: Dass man irgendwie sagt, fünf Punkte oder vier, aber nicht, wo du willst, weil auch logistisch, also so, wir sind dann auch wieder im Nachteil im Gegensatz zu Bahrain, Victorious, die da mit Kaam, wie vielen Autos ankommen, genauso Q365, die dann Pitcock versorgen.
Speaker: Die hatten 20 Leute gefühlt an der Strecke.
Speaker: Und das ist halt, da können wir aufwendig mit, das heißt, du nimmst uns immer wieder die Chancengleichheit, egal was du machst, das ist ja auch mit der Startaufstellung, klar, die kriegen nur die 50% Punkte angerechnet, aber auf der Straße gibt es halt auch viel mehr Punkte.
Speaker: Das ist halt, egal was die machen, die immer nehmen uns immer wieder was weg, wo wir irgendwo auf ein gleiches Level hochkommen könnten und ich finde, da muss irgendwas gemacht werden.
Speaker: auch, also ganz ehrlich, es müssen nicht 400 Leute oder 350 Leute in die Elite fahren.
Speaker: Also das, zwölf pro Nation sollten auch reichen.
Speaker: Und wenn es dann das hat, dass du eine Selektion, ich rede von Elite, nicht Age Group, wenn es heißt, dass du deine Selektion brauchst innerhalb der Nation, dann ist das halt so, aber du kannst ja nicht einfach, also meiner Meinung nach, weil du tust dem Sport auch kein Gefallen mit.
Speaker: Ich war echt sauer, muss ich sagen, weil
Speaker: Also ich hatte schon Frust, wenn du da in der Gruppe schaust, da war TikTok, dann war Mohoric, dann war Steli, ich, und dann waren halt zehn Belgier.
Speaker: Und dann ist halt so, ja... Und zwei waren vorne raus, und da waren bei mir hinten auch noch einige.
Speaker: Also es waren ja, wir reden ja wirklich von 30 Belgiern.
Speaker: Ja, ja, und dann denkst du so, ja, what the fuck?
Speaker: Also quasi jeder, der UC-Punkte hat, kann halt da fahren, und dann wird einfach...
Speaker: ich würde auch sagen, also da spreche ich jetzt vielleicht für die kleinen Nationen, sage ich jetzt mal, aber ich würde jetzt nicht zu der kleinen Nation ziehen, aber wir hatten halt vier Qualifizierte und da sind halt die vier gefahren.
Speaker: Klar hätten wir auch White-Calt, also wir haben auch White-Calt-Fahrer gehabt, aber das ist halt den Annähernd, dass da hier jetzt 30, 40 Leute von der gleichen Nation am Start stehen und das, da bin ich ganz bei dir, das gehört auf jeden Fall reglementiert und ich denke auch, dass du
Speaker: also mindestens ein World Series Rennen fahren solltest, auch wenn du White Call, also White Call bekommen möchtest.
Speaker: Ja, ja, bin ich auch.
Speaker: Oder wenn du halt über die OCE Straßenpunkte halt irgendwie vorne, also dass du, wenn du einfach in einer WM teilnehmen willst, wenn du an einer WM teilnehmen willst, musst du ein World Series Rennen gefahren sein, bin ich auch der Meinung.
Speaker: Das sollte mindestens Maskehause sein.
Speaker: Mindestens Anforderung sein will ich meine.
Speaker: Für mich wird schon ein paar Gravelrennen fahren nächstes Jahr, weil ich habe ihn zufällig am Tag davor beim Recon getroffen und er meinte halt, ja, er hat Bock und er wird nächstes Jahr ein paar mehr Gravelrennen fahren.
Speaker: Aber ich stelle dir vor, okay, das Team ändert jetzt den Plan und dann siehst du nicht einmal, dann siehst du das Trikot das ganze Jahr nie.
Speaker: So wie es jetzt mit Van der Poel auch war.
Speaker: Also du hast ja, da war ja kein einziges Gravelrennen mit einem Weltmeister am Start und das finde ich halt, also das wertet halt den Sport an sich schon auch wieder ab, finde ich.
Speaker: Ja, also jetzt in dem Fall vom Vermehrsch, ich würde es ihm eigentlich böse nehmen, wenn er nicht fährt.
Speaker: Ich finde es geil, dass er jetzt schon dreimal gefahren ist, die WM.
Speaker: Und was ich bei ihm appreciaten kann, ist halt, dass er sich jedes Mal drauf vorbereitet hat und jedes Mal Bock hat.
Speaker: Der fährt keine Rennen vorher, das kann man dann irgendwie wieder kritisieren, aber ich finde, allein die Tatsache, der muss sich auf dieses Rennen richtig vorbereitet haben, sonst fährst du nicht so gut.
Speaker: Und der ist ohne Radcomputer gefahren, ne?
Speaker: ich habe mir jetzt ein paar Videos im Fotosan geschaut, der hatte keine Radcomputer am Rad.
Speaker: Das heißt, ja, der muss komplett nach Gefühl gefahren sein.
Speaker: Und also ich finde das geil.
Speaker: Und sowas kann ich auch wirklich richtig wertschätzen.
Speaker: Zum Beispiel jetzt bei Pitcock
Speaker: Der ist mir jetzt auch nicht unbedingt immer hundertprozentig sympathisch.
Speaker: Hätte ich jetzt nicht gefeiert, wenn der gewonnen hätte.
Speaker: Es wäre so riesen Turbo-Bowler drumherum, irgendwie dann noch, keine Ahnung, alles in einem geilen Kit und der wäre halt nie irgendwo aufgetaucht.
Speaker: Und wahrscheinlich nicht.
Speaker: Fair enough, vor dem Rennkalender macht man ein Mountainbike.
Speaker: Deswegen auch nicht unbedingt kritisieren, aber Vermersch ist schon ein cooler Weltmeister.
Speaker: Kann ich schon mit leben.
Speaker: Ja, wir können auch mit leben.
Speaker: Ein geiler Typ.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Okay, ja, dann wie gesagt, du 20. bei der WM-Clip und Start zu.
Speaker: Jetzt noch kurz geht es weiter zu Gravel Burn.
Speaker: Ein bisschen die Reihen Gravel-Fahrer rasieren, hoffe ich mal.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich hoffe auch.
Speaker: Pickup steht auf der Liste, aber es gibt schon wieder Rumors, dass er zum Urlaub hinfährt oder vielleicht nur startet oder keine Ahnung, aber
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann, wie sieht es jetzt bei dir aus?
Speaker: Weiterhin Rose Racing Circle?
Speaker: Ja, also ich habe zwei Jahre Vertrag mit Rose und so wie sie es jetzt darstellt, also klar mit dem Racing Circle, also im Zwiebelwesen.
Speaker: Und ja, ich habe auch so gemerkt, die Jungs und Mädels vom Racing Circle, die bemühen sich richtig und die haben einfach Bock.
Speaker: Und ich kann mir dann mit dem Mindset und dann mit dem
Speaker: Ja, mit der Herangehensweise echt gut identifizieren.
Speaker: Klar, manchmal ist es ein bisschen Chaos, aber das finde ich ganz lustig.
Speaker: Das finde ich interessant, weil bei einigen Dingen sind wir bei dieser gleiche, aber dann irgendwie auch nicht.
Speaker: Aber ich mag die Jungs und Mädels da auch sehr, aber ich könnte, ich würde da nicht funktionieren.
Speaker: Ich würde da komplett freidrehen.
Speaker: Also in dem Konstrukt jetzt so da als Fahrer,
Speaker: wo ich quasi auf andere angewiesen wäre, dass die was machen.
Speaker: Leckummi, oh nee.
Speaker: Das würde ich nicht hinkriegen.
Speaker: Ja nee, das läuft echt.
Speaker: Das läuft richtig gut.
Speaker: Also ich bin mega happy und die Jungs und Mädels sind auch happy und wir haben echt immer gute Stimmung und Bock und
Speaker: Ja, das macht einfach richtig Spaß.
Speaker: Ja, wie gesagt, das war jetzt auch von mir gar nicht negativ.
Speaker: Du musst schon der Typ dazu sein.
Speaker: Da gibt es nicht viele, wie ich schon gesagt habe, die von der World Tour kommen oder keine Ahnung, die Vorstellungen haben, ja, hier Rennen fahren, okay, das Team.
Speaker: Und dann, Viper ist Performance, steht über allem.
Speaker: Da muss ich mal, wenn nicht das Mindset passt, dann passt das auch nicht.
Speaker: Keine Ahnung, also das
Speaker: Das ist jetzt ganz schwer zu erklären, aber es ist halt einfach, das ist so Lifestyle-Radsport auf Performance-Milow.
Speaker: Ja, ich weiß.
Speaker: Das ist das, was eigentlich, also wofür ich den Radsport feiere und was ich halt einfach geil finde.
Speaker: Ja, nice.
Speaker: Ja, top.
Speaker: Dann sehen wir uns im Fall nicht mehr in Südafrika, aber dann nächstes Jahr wieder auf den Schotterstraßen der Welt, gehe ich mal von aus.
Speaker: Und ja, auf noch viele gemeinsame schmerzhafte Stunden zusammen.
Speaker: Danke.
Speaker: Ich denke, wir werden mit Santa Val in den Kalender starten.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich da fahre.
Speaker: Ich glaube, Trainingslager ist in Planung und so als Kombi hat quasi Abschluss dann mit Santa Val.
Speaker: Ja, das sehe ich eigentlich.
Speaker: Das finde ich ganz cool.
Speaker: Für mich Februar ist schon früh.
Speaker: Also wahrscheinlich fahre ich dann am Ende trotzdem.
Speaker: Das ist schon früh.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Ich habe für mich gewisse Orte mittlerweile, wo ich keine schlechten, aber keine guten Erinnerungen dran habe.
Speaker: Girona gehört mittlerweile dazu.
Speaker: Früher war es mal ein guter Ort für mich.
Speaker: Aber immer, wenn ich da hinkomme, werde ich krank oder werde danach krank davor.
Speaker: Das ist so ganz komisch.
Speaker: Mal gucken, wie oft ich mich da nicht dahintraue.
Speaker: Vielleicht so wirklich nur zu Tracker, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber mal schauen, wir werden es sehen.
Speaker: Pösti, dir noch viel Spaß bei der Ausbildung und vor allem viel Glück in Südafrika, dass du da mit ganz vielen vollen Taschen von Preisgeld nach Hause reist.
Speaker: Da gibt es Preisgeld nämlich.
Speaker: Also das wäre vielleicht auch noch eine Anwältigung, die wir da irgendwo festhalten könnten.
Speaker: Bei so einem World Series Rennen so ein bisschen anerkennendes Preisgeld ausschütten.
Speaker: Also ich rede da nicht von tausenden Euro, aber
Speaker: Da gibt es eine Medaille und einen Händedruck.
Speaker: und das passt, und das kann kein Mensch gebrauchen.
Speaker: Und die Starkgeld sind ja nicht gering zum Teil.
Speaker: Die haben auch noch Sponsoren und so.
Speaker: Es ist nicht so, als wenn da nicht irgendwie Geld fließen würde.
Speaker: Da könnte man schon ein bisschen was... Das wäre schon cool, so eine kleine finanzielle Anerkennung bei World Series.
Speaker: Also solange wir alle noch weiter so schön weitermachen, ohne Anforderungen zu stellen, wird sich da glaube ich nichts annehmen.
Speaker: Wir müssen mal Adam Hansen anrufen, vielleicht kann das ein bisschen helfen.
Speaker: Ich glaube, die Liste bei dem ist gerade relativ lang von dem, was er zu tun hat.
Speaker: Ich weiß nicht, ob er da grabelt, aber ob er das ernst genug nimmt.
Speaker: Wie auch immer.
Speaker: Pösti, vielen Dank.
Speaker: Schöne Off-Season, gell?
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Ne, ich fahre noch ein Radrenner-Wochenland.
Speaker: Ich fahre noch ein UC in Belgien.
Speaker: Genau.
Speaker: Und an alle, die jetzt hier zuhören, die Folge kommt am Mittwoch raus, aber am Freitag kommt das nächste YouTube-Video raus um 18 Uhr auf dem Outside-YouTube-Kanal über die WM.
Speaker: Schaut da mal rein.
Speaker: Ich weiß nicht, ob der Pösti auch vorkommt, aber ich komme darin vor.
Speaker: Ich hoffe, das reicht für die Leute.
Speaker: Gut, Pösti, danke dir.
Speaker: Mega, danke dir, Paul.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ciao.






