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Cross-over

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

322 plays · Jan 18, 2023

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Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.

Speaker: Hallo zusammen, willkommen zur vierten Folge des Outside Podcasts. Wie schon in der ersten Folge erwähnt, wollen wir uns neben Gravel auch ein bisschen mit Cyclocross beschäftigen und das ist heute der Fall. Am Wochenende haben die deutschen Meisterschaften stattgefunden oder allgemein die nationalen Meisterschaften.

Speaker: Und um uns ein bisschen ausführlicher über dieses Thema Cyclocross und wo steht eigentlich der deutsche Cross -Sport und wie sieht es international aus, ein bisschen Expertise reinzuholen, haben wir uns den letzten deutschen Weltmeister eingeladen, Philipp Walsleben, der nach dem kurzen Allgemein -Teil dazukommen wird und mal seine Expert -Meinung abgibt. Hi, Caro.

Speaker: Hi Paul, wie geht's? Gut und selbst? Ja, mir geht's auch gut. Ich habe gehört, du bist aus Malle zurück oder ich sehe, du bist aus Malle zurück. Ja genau, ich bin heute morgen wieder im kalten Bremen gelandet und werde jetzt zwei Wochen wieder hier sein und dann fliege ich nochmal wieder rüber. Das ist gerade die Frage, wo ihr mehr seid, oder? Also momentan fühlt sich das Erde nach an, dass ihr mehr Zeit auf Malle verbringt als in Bremen.

Speaker: Ja, im Moment teilt sich das ganz gut auf. Meine Schwester hat mich auch eben schon gefragt, ob ich denn noch mal hier anzutreffen bin demnächst. Aber ja, das ist jetzt zur Vorbereitung und da ich es im Moment machen kann, nutze ich es aus.

Speaker: Ja, sehr schön. Du warst ja jetzt am Wochenende nicht bei den deutschen Meisterschaften am Start. Aus Gründen. Ich hatte es ja auch gesagt, dass ich fahren will. Allerdings lag ich jetzt in der Zeit, in der ich hier war in Deutschland, also über Silvester nochmal flach mit einer Kältung.

Speaker: Dann waren auch noch organisatorisch so viele Sachen ungeklärt, dass der Stress einfach dann mit der Krankheit in Kombinationen hätte die Reise nach München einfach keinen Sinn gemacht. Und dann habe ich das gelassen und bin stattdessen nach Mallorca geflogen, um da nochmal vernünftig Grundlage zu trainieren.

Speaker: Ja, auch nicht verkehrt. Ich hoffe jetzt einfach nur, dass das endlich mal wahr ist mit den Krankheiten oder Verletzungen, so kurz vor den Highlights. Jetzt ja vor der Gravel WM, jetzt vor der Deutschen Cross -Meisterschaft.

Speaker: Ja, das war jetzt wirklich noch im alten Jahr, wo die Erkältung dann anfing. Deswegen habe ich das jetzt noch ins alte Jahr mit eingeordnet. Das war sowieso zum Vergessen. Ich gehe davon aus, dass es das jetzt war und blicke da auf jeden Fall positiv nach vorne. Ja, genau.

Speaker: Sehr schön. In der Zwischenzeit gab es ja so ein paar News. Erstmal hat Unbound bekannt gegeben, dass sie einen neuen Modus fahren werden mit den Startzeiten und auch in Bezug auf die Aerobars. Das sieht wie folgt aus, dass

Speaker: Wenn man bei Unbound sich als Elitefahrer oder Elitefahrerin meldet, man in diesem Jahr keine Aero -Bars fahren darf, also diese Auflieger. Aber alle Leute, die nicht Elite fahren, dürfen es wiederum nutzen.

Speaker: Ich persönlich finde es die richtige Entscheidung, weil bei uns ist das nicht elementar. Wir sind irgendwo alle Profisportlerinnen und daher finde ich es auch gut, wenn wir dann sagen, okay, wir nehmen die Dinger weg, weil es gab letztes Jahr einfach auch schon welche, die haben Aerotests gemacht, die haben 3D gedruckte Aerobars gehabt und es ist dann irgendwie

Speaker: Das würde sich sonst in so eine absurde Richtung entwickeln. Daher finde ich gut, dass man bei dem größten und wichtigsten Rennen sagt, okay, im Elite -Kategorie ist es nicht erlaubt. Aber bei den, jeder Männer und jeder Frau immer noch, weil die fahren halt auch 15 Stunden oder mehr. Und da finde ich, ist das schon ein elementarer Vorteil, so einen Auflieger zu haben, um auch mal die Position zu wechseln und so. Wie siehst du das? Wäre es dir egal gewesen?

Speaker: Nein, ich sehe es ähnlich. Also ehrlich gesagt waren mir die Auflieger allein schon aus optischen Gründen Dorn am Auge. Also ich finde, bei so einem Gravelbike sehen die halt echt unmöglich aus. Aber abgesehen davon sehe ich es genauso. Ich finde es einfach nicht notwendig, dass wir im Pro -Bereich diese Auflieger brauchen.

Speaker: Ja, bei den Jedermann -Fahrern weiß ich nicht. Ich glaube, da ist noch eine Sturzgefahr durch die Auflieger vorhanden. Ich bin mal gespannt, wie das aussehen wird oder ob da auch in der Vergangenheit Stürze dadurch verursacht wurden. Klar, eine große Hilfe wird es sein, wenn die ewig unterwegs sind und diesen aerodynamischen Vorteil dadurch ausnutzen können. Aber ansonsten finde ich es auf jeden Fall eine gute Regelung,

Speaker: vorne verboten ist, auf jeden Fall. Ja, genau dazu gibt es dann die weitere Änderung, dass Elite -Frauen, Elite -Männer getrennt starten und auch die Altersklassen nochmal getrennt zu den Elite -Fahrerinnen. Und es sieht wie folgt aus, dass zuerst Elite -Männer starten, dann zwei Minuten später die Frauen -Elite und dann nochmal acht Minuten später dann die Altersklassen.

Speaker: Ich persönlich finde es eine gute Entwicklung oder einen richtigen Schritt. Man muss dazu sagen, dass es in den USA sehr viele Diskussionen darum gab, wie man auch den Frauen mehr Raum einräumt, auch Sichtbarkeit einräumt oder ein gerechteres Rennen macht und gleichzeitig, wie man den

Speaker: ... ja, den Leuten, die einfach nur hinkommen, um Spaß zu haben ... ... oder in ihre Altersklasse zu fahren, auch die Möglichkeit gibt, ... ... wirklich in ihre Altersklasse reinzufahren. Deswegen hat man jetzt auch diese Elite -Kategorie kreiert, ... ... damit du halt ... ... oder die gab es irgendwie vorher auch schon, aber ... ... ich konnte zum Beispiel auch immer noch meine Altersklasse gewinnen, ... ... automatisch. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Und das finde ich gut. Und ich persönlich finde auch gut, dass die Frauen ... ... zwei Minuten nach uns starten.

Speaker: In meinen Augen ist es jetzt einfacher zu sehen, wo die beste Frau unterwegs ist oder die Spitzengruppe der Frauen. Natürlich kann es immer noch passieren, dass langsame Elite -Männer den Elite -Frauen helfen oder schnelle Altersklassenfahrer zu den Elite -Frauen aufschließen und denen helfen. Du wirst das nie vermeiden können. Gravel ist halt ein Sport für die Massen.

Speaker: Aber es ist zumindest mal ein Versuch, es gerechter zu machen, auch ein Ticken sicherer. Ich persönlich finde es gut.

Speaker: Ja, also ich bin genau der gleichen Meinung. Klar, irgendwo wird immer die Gefahr sein, dass da irgendein Vorteil ausgenutzt wird, dass irgendwer auf jemanden wartet oder von hinten aufschließt. Aber grundsätzlich, denke ich, ist beim Anbau und auf jeden Fall das Feld so hochkarätig bei den Frauen, dass die Frauen auch ein eigenes Rennen verdient haben.

Speaker: größere Aufmerksamkeit, man kann einfach viel mehr Fokus auch aufs Frauenrennen richten und ich denke, das wird auf jeden Fall dem Damenrennen sehr zuträglich sein, dass jetzt ein eigener Start dort möglich ist. Die gleiche Diskussion ist ja auch von der UCI schon im Gange, ob die Frauen einen eigenen Start bekommen oder wie das da geregelt wird. Ich glaube, da stand noch eine finale Aussage aus.

Speaker: Ja, ich glaube bei der UZI ist es, also anbauend sind wir uns sehr sicher, da sind alle top Frauen am Start. Wiederum bei den UZI -Rennen nicht immer. Genau. Und vielleicht ist es da auch sinnvoll, eine Fall -zu -Fall -Entscheidung zu fällen. Ja, sehe ich auch so. Und so lange flexibel zu agieren, bis man weiß, man hat durchweg ein hochgerätiges Frauenfeld. Das macht ja auch keinen Sinn, wenn du da am Start bist, fährst du

Speaker: Also du fährst vielleicht schon mit 20 Frauen, aber von drei bis fünf wirklich auf einem Niveau fahren, wie du, das macht ja auch keinen Spaß. Also das ist ja auch für dich nicht schön. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht schön ist. Dann ist es ja auch kein vernünftiges Radrennen und der ganze Aufwand, den man da betreibt.

Speaker: Genau, da habe ich auch gespannt, was die UZI jetzt dann macht. Aber wie du schon sagst, bis jetzt gab es da noch keine Filadeentscheidung. Was ich jetzt aber zu Anbau noch interessant finde,

Speaker: ... ist ja immer noch diese ganze Thematik ... ... mit den Feed Zones, ... ... die ja vorgeschrieben sind. Es gibt ja so zwei ... ... Verpflegungsstellen, ... ... die auch mit Personal abgedeckt werden müssen ... ... von jedem Einzelnen. Und ... ... ich bin gespannt, ... ... ob man da demnächst auch mal ... ... noch eine Diskussion aufmacht, weil ... ... so wie das momentan da strukturiert ist, ... ... erinnert das ja schon so ein bisschen Formel 1, ... ... eine abgespeckten Variante, ... ... aber das ist ja insane, was da abgeht.

Speaker: Und wir beide kommen dann aus Europa dahin, wir werden sicherlich auch einen Support haben, obwohl du wirst wahrscheinlich einen sehr guten Support haben, kann ich mir vorstellen. Ich hoffe es. Ja, ich denke aber, ja. Ja genau, weil dein Partner da eigentlich immer groß auffährt.

Speaker: Genau, aber dann jetzt bei mir habe ich letztes Jahr, das ist halt, das ist halt, das sind Welten. Also von hin, ich hole meinen Rucksack alleine raus und fülle meine Flaschen alleine auf, hin zu Leuten kriegen, während sie den Trinkrucksack ablegen, gerade mal die Laufe weggewechselt oder das Rad sauber gemacht.

Speaker: Das ist am Ende auch Rennentscheidend, wenn es doof läuft. Kannst du eine Gruppe verlieren? Genau, du kannst ganz schnell eine Gruppe verlieren. Ich bin gespannt, ob man da auch noch irgendwann eine Diskussion eröffnen will. Ich finde das noch fast gravierender als die Aerobars, weil das ist ein logistischer Aufwand und auch ein finanzielles

Speaker: Also die Finanzanalys -Backup, die du da brauchst, ... ... um da wirklich das professionelle an den Start zu bringen. Mal gucken, ob wir da drüber auch noch mal reden. Aber gut, gehen wir mal rüber zur UZI. Die haben den Gravity World Series Kalender veröffentlicht. Ist aufgeblasen.

Speaker: Ja, umfangreich. Also man kann viele Rennen fahren in Europa und auch darüber hinaus natürlich. Interessanterweise finden viele zum gleichen Zeitpunkt statt, wie jetzt zum Beispiel Anbound oder andere Highlights. Also die überschneiden sich. Was ich aber eigentlich auch ganz gut finde, so hat man auch dann in Europa eine Wahl und muss nicht unbedingt in die USA fliegen, um in einen großen Rennen zu fahren.

Speaker: Es wird eine Elite -Kategorie geben, so für Männer als auch für Frauen. Ja, schon bei der WM, in der man gewertet wird und es gibt trotzdem noch keine Gesamtwertung. Ja, ich habe mich dann so ein bisschen gefragt, was eigentlich dann der Sinn der Rennen so wirklich ist, nachdem man sich qualifiziert hat. Ja, das stimmt. Ja, es kamen ja auch schon so Fragen, welches Rennen fährst du denn dann für die Quali?

Speaker: Ja, ein Rennen oder wie? Also ich habe dann schon auch vor mehr Rennen zu fahren, auch wenn ich mich jetzt bei einem schon qualifiziert habe. Aber eine Gesamtwertung wäre natürlich schon ein Anreiz, dass man da auch ein paar mehr Rennen mitnimmt.

Speaker: Ja, was momentan so ein bisschen fehlt, ist halt, dass du... Klar, es gibt jetzt so Rennen wie das natürlich in Deutschland, was wir dann sicherlich als Deutsche auch alle fahren wollen und fahren werden. Und dann vielleicht in ein paar anderen Orten, wo man noch nicht war. Aber die Rennen stechen nicht als Besonderheit heraus. Also es ist halt einfach am Ende ein UCI -Rennen.

Speaker: Wir anbauen so Rift, Trucker, Rangshow, wo die Rennen an sich auch in einer coolen Location einfach so Eigen -Spirit haben. Das ist da noch nicht so der Fall. Vielleicht gibt es ja dann in 2024 eine Gesamtwirtung. Ich würde es mir wünschen.

Speaker: weil das, glaube ich, diese ganze Serie noch ein bisschen aufwerten würde. Man muss ja nicht jedes Rennen werten. Reicht, wenn du irgendwie, wenn man sagt, vier bis fünf Rennen musst du fahren, wie viel auch immer. Ja, genau. Oder deine besten vier bis fünf Ergebnisse werden gewertet, irgendwie so. Mal gucken. Ja, wäre auf jeden Fall mal ganz schön, wenn da was passiert. Genau, sonst ...

Speaker: bekommen wir ab und zu schon Einsendungen, irgendwie, sei es per E -Mail oder auf Instagram. Also schickt uns gerne irgendwie Themen, die euch interessieren. Wir kriegen oft auch die Frage, warum wir nicht über Technik reden oder sowas. Also es ist halt, wir wollen irgendwie gerade so ein bisschen erstmal so eine Basis schaffen innerhalb dieses Podcasts und so ein paar größere Themen.

Speaker: nicht abarbeiten, aber uns damit befassen. Auf jeden Fall wird es dann irgendwann, wenn wir in die Regelmäßigkeit reinkommen, von diesem Zwei -Wochen -Rhythmus, was denke ich mal so ab März das Fall sein wird, werden wir auch mal über Technik sprechen, weil da gibt es ja auch vieles, womit man sich befassen kann. Ich weiß zum Beispiel immer noch nicht, wie man einen Reifen plackt.

Speaker: Du meinst, wie man Tubeless -Platten behebt, oder was? Ja, genau, also wenn man ein Loch hat, dann macht man so einen Plack. Ja, ganz ehrlich, weiß ich auch nicht. Da könnte ich jetzt auch keine Ratschläge geben. Also ich kann es ziemlich schnell herausfinden insofern.

Speaker: Genau, bei dir im Laden einfach mit Reifen nehmen. Genau, also wenn ihr da irgendwelche Fragen habt, schickt uns die gerne und wir schreiben die auf jeden Fall auf, vermerken die und werden die dann in den kommenden Monaten, ja, besprechen, abarbeiten, genau.

Speaker: Ja, ich denke auch, wenn wir uns vorbereiten auf die Rennen, dann werden wir auch die Räder vorbereiten und dann kommen von uns aus auch auf jeden Fall Diskussionen auf, wie und was jetzt der bessere Reifen ist, welche Schaltung die bessere ist, welche Gänge.

Speaker: Noch eine Sache, ich habe mein neues Outside X Maloja Kit gelauncht und wenn ihr Bock darauf habt, könnt ihr das im Shop outside .cc slash shop

Speaker: Vorbestellen bis zum 31 .01. und dann wird das Zeug irgendwann im April an euch ausgeliefert. Genau diesmal machen wir eine Vororder, weil es es logistisch oder organisatorisch einfacher macht und danach wird es die Sachen dann auch nicht mehr zu kaufen geben, so wie es momentan aussieht. Also wenn ihr Bock drauf habt, geht auf outside .cc. Sieht gut aus.

Speaker: Also wenn ich nicht was anderes anziehen dürfte, würde ich es auch anziehen. Leider reicht mein Budget noch nicht, um dich zu verpflichten, aber vielleicht in Zukunft. Genau, Ben, holen wir jetzt mal den Philipp dazu und sprechen näher über den Status Quo von CycleCross in Deutschland.

Speaker: Hey Philipp. Guten Abend. Hallo Philipp. Hallo. Interessanterweise hat Philipp gerade gefragt, wie jetzt hier der offizielle Part ist, weil Philipp noch nie die Caro gesehen hat oder getroffen hat, was ich gar nicht wusste, weil ich dachte, es hat sich wenigstens schon mal irgendwie über den Weg gelaufen oder so, aber

Speaker: Ich glaube nicht wirklich im echten Leben, aber er war ja auch der Meinung, dass ich ihn nicht kennen würde, aber ich bin nicht um ihn herum gekommen. Okay, stimmt. Ich erinnere mich erst an den Zusammenhang, glaube ich, mit deinem Lebensgefährten. Der hat ja auch was mit Cross zu tun.

Speaker: Genau, Vladi könntest du kennen. Ja, ne, den Namen hatte ich schon mal gehört, ja. Okay, gut. Wir alle wissen hier in dem Podcast, hoffe ich zumindest, wer die Caro ist. Das brauch ich jetzt nicht mehr vorstellen.

Speaker: Stelle ich mal kurz den Philipp vor. Philipp ist 35 Jahre, kommt aus Kleimachno, war von 2008 bis 2021 eigentlich immer im gleichen Team bis auf 2018. Und zwar mehrere Versionen des jetzigen Dekoynik Alpecin, heißen die jetzt, oder? Alpecin Dekoynik.

Speaker: Ja, genau. Seitdem auch schon immer Crossprofe gewesen. Insgesamt 37 UCI -Cross -Siege inklusive Junioren und deutschen Meistertiteln. Fünfmal deutscher Meister der Elite, damit nicht Spitzenreiter. Fünfmal ist richtig, oder? Ich glaube sechs.

Speaker: Du glaubst. Das war immer die Zahl, die ich genannt habe. Ich dachte, ich hätte nachgezählt, ich habe nur fünf gezählt. Aber ist egal, dann machen wir fünf bis sechs deutsche Meistertitel in der Elite. Aber sicherlich der größte Erfolg war 2009 mit der U23 -Weltmeister.

Speaker: Auf dem zweiten Platz damals Christoph Wingsten und auf dem fünften Platz der jetzt neue amtierende deutsche Meister der Elite Sascha Weber. Du standest insgesamt fünf Mal auf dem Podium bei den Weltcups der Elite, was ich auch gar nicht im Hinterkopf hatte. Fünf Siege im Weltcup der U23.

Speaker: Zweiter Gesamtplatz im Gesamtweltcamp der Elite. 2013, 2014. Und seit 2018 bist du keine Cross -Rammer gefahren. Zumindest nicht Vollzeit. Das war deine letzte Saison. Jetzt bist du Coach bei Alpecin de Koinic, dem Team von Mathieu van der Poel. Und warst bis gestern sportlicher Leiter bei Heizumat Klosterkitchen.

Speaker: Ist das richtig? Ja, wir haben da kein festes Ausstiegsdatum. Aber wir beschäftigen uns jetzt schon noch mit der WM.

Speaker: Ja, du hast das Reveal eben gemacht mit meinem neuen Job und da wurde ich doch gebeten von dem Team, um vielleicht andere Arbeiten für andere Teams einzustellen, aber nicht mit einem festen Enddatum und ich werde es jetzt, muss es jetzt auslaufen lassen, aber springe jetzt nicht irgendwie von einem, sowieso nicht von einem untergehenden Schiff, aber ich lasse auch nicht irgendein Schiff gegen einen Eisberg fahren oder...

Speaker: Ja, eigentlich aber an sich ist es ja auf jeden Fall eine Möglichkeit, die man irgendwie auch wahrnehmen muss. Wenn man bei so einem Team wie Albiz Indyconic, was so am Wachsen ist, also auch so krass am Wachsen ist, mit einsteigen kann als Coach oder mit reingehen kann als Coach, dann ist das glaube ich schon irgendwie eine Möglichkeit, die man wahrnehmen sollte. Ja, sicher. Wie lange bist du da schon Coach? Seit Dezember. Ah, okay. Ja, gut einen Monat.

Speaker: Was hast du genau bei Heizumad gemacht? Beim Heizumad -Team hatte ich den Titel Sportdirektor. Ich habe mir erstmal einen Eindruck verschafft über die Fahrer, die wir hatten. Ich habe dann auch mitgeholfen, neue Fahrer zu scouten und zu finden und bei der Auswahl mitgeholfen. Und dann natürlich die Saison vorbereitet.

Speaker: Vor allem organisatorisch aufwendig, da wir Mountainbiker haben, verschiedene Disziplinen, die irgendwie zusammenkommen müssen. Da habe ich eigentlich eher koordiniert, also alle Leute haben bei uns ihren Heimtrainer. Ich habe keinen aus dem Team trainiert, aber eben, wie gesagt, die großen Züge koordiniert und während der Saison war ich dann auf den Rennen mit dabei und habe geschaut, wo es da Verbesserungsmöglichkeiten gibt und kurzfristige und langfristige Tipps gegeben.

Speaker: Ihr habt euch ja auch im Team ziemlich international orientiert dieses Jahr, oder? Das war ja schon anders als zum letzten Jahr, zumindest meinem Empfinden nach. Lag das mit daran, dass du da jetzt im Spiel warst? Ich habe gar keinen genauen Überblick über die letzte Saison.

Speaker: Das war aber auch eher ein Wunsch, der schon vorher an mich herangetragen wurde vom Teamchef Stefan Herrmann, dass sie da hinwollen. Die Herausforderung bestand dann aber auch darin, dass wir noch im Deutschland Cup in der Bundesliga gut sein wollten und das mussten wir irgendwie kombinieren. Man muss ja generell auch vorsichtig sein mit internationalen Rennen, die bedeuten einen hohen Reiseaufwand.

Speaker: Ja, da haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und dazugelernt haben wir auf jeden Fall. Und ein paar interessante Ergebnisse waren eigentlich auch dabei.

Speaker: Du meintest, dass es zum Teil auch schwer war, irgendwie so Fahrerinnen fürs Team verpflichten zu können. Weil halt, das Problem mit den Mountainbiken ist das Problem, aber wo die aus anderen Sportern kommen oder Straße und dann irgendwie die Prioritäten dann auch anders liegen. Genau, da kommen wir irgendwie auch dann schon so ein bisschen in die Problematik rein, was den Nachwuchs in Deutschland angeht, wo dann irgendwie die

Speaker: die Prioritäten liegen und für was man sich entscheidet. Was ist so als Grund, dass es schwer war für euch, die Fahrer oder Fahrerinnen eher zum Team zu locken? Es gibt irgendwie zwei Schichten. Es gibt natürlich auch Fahrer, die alles auf Cross setzen. Aber die sind da meistens schon irgendwo angekommen und kosten auch Geld.

Speaker: Bei den jungen Fahrerinnen und Fahrern aus Deutschland ist es wirklich oft schwierig zu sagen, er setzt jetzt alles auf Cross. Woran liegt das? Ich glaube, die Sportart wird einfach in den Nachwuchsklassen nicht wirklich gefördert bzw. nicht mal erwähnt. Es gibt ja eigentlich die Pyramide von oben runter vom olympischen Förderungssystem, da sind wir wieder gleich bei dem Thema.

Speaker: Und dann ist es irgendwie logisch, dass es sich fortsetzt, dass auf nicht -olympische Disziplinen halt nicht so viel Wert gelegt wird. Und es geht dann natürlich vom Dachverband, dem BDR oder noch höher, geht es runter bis zum U13 -Trainer. Und das hat sich dann die letzten Jahre so fortgesetzt. Und dadurch ist da kaum noch Aufmerksamkeit für Kross. Alle gucken auch die Rennen und alle finden es gut. Nur innerhalb von Deutschland ist leider auch der Aufsand sehr hoch, um die Sportart zu betreiben.

Speaker: Das sind so Sachen, die dazu beitragen. Die Förderung in den Nachwuchsvereinen und der Aufwand an Material und Wegen spielt, glaube ich, da eine große Rolle, wenn man echt viel Auto fahren müsste, um viel Cross -Rennen zu fahren.

Speaker: Aber wie, also ich will jetzt die Debatte aufmachen, ich will über alles besser, weil das stimmt halt auch nicht, aber es ist ja, man kann es ja nicht wegschieben, dass es halt eine Generation gab, die sehr erfolgreich war, sowohl männlich als auch im weiblichen Bereich, über eine gewisse Zeit. Und das war jetzt, würde ich sagen, unsere Generation. Und danach, die danach Folgende, wo jetzt man Sascha Weber irgendwie mit reinnehmen würde, ein Ticken jünger ist nur als wir, aber

Speaker: Aber dass seitdem eigentlich nicht mehr so richtig viel passiert ist, der letzte, der so einen Anschein gemacht hätte, er könnte auch international vorne reinfahren, war eigentlich Tom Lindner. Da hatte man in den Jahren so die Hoffnung, dass er das in die U -Trans -20 mit rübernehmen kann und die nächsten Schritte macht. Da wiederum bei dem Fahrer ist gerade, weiß man gar nicht, wo er überhaupt steht. Also das ist ja auch so ein bisschen ein Fragezeichen dahinter.

Speaker: Was siehst du als die Gründe? Aber auch früher war es noch nicht Olympisch. Auch früher war die Struktur nicht wirklich da. Und auch vom Verbandsseite aus haben wir es jetzt auch nicht gerade früher einfach. Du hast ja eben gut gesagt, bei der WM ist mir auch nicht aufgefallen. Wir haben ja anscheinend drei und dann ersten fünf in Hogeheide U23. Das ist nicht schlecht. Bei Pfingsten und mir spielt eindeutig

Speaker: Ja, unser Heimatverein Erzeg -Klein macht nur eine Rolle. Und ich glaube, dann irgendwie vielleicht auch irgendwie die DDR -Vergangenheit, dass hier die Bahn, die Bahn steht im Osten. Naja, weiß ich nicht, das wurde bei unserem Verein so gemacht und dadurch sind wir damit groß geworden und irgendwie hat der Verein auch den Aufwand betrieben, soweit wegzufahren mit uns.

Speaker: Also da ist schon mal das eine Problem, was ich geschildert habe, dass die Arbeit in den Vereinen nicht mehr passiert. Das war bei Fingste und mir wohl der Fall. Sascha Weber hatte dann wiederum meiner Meinung nach relativ viel Unterstützung durch den BDR. Ich kann mich auch daran erinnern, dass wir im WM -Vorbereitungstrainingslager waren mit Weibel damals. Sowas gibt es heutzutage auch nicht mehr. Also bei uns war schon noch ein bisschen mehr Cross -Förderung anwesend.

Speaker: Und das kam schon auch aus einer größeren Akzeptanz für Cross, wogegen man heute immer wieder neue Argumente suchen muss, warum man es machen sollte, weil die Kombination dann nicht leicht ist mit anderen Sportarten.

Speaker: Mir kommt es auch so ein bisschen vor, als wenn in Benelux, also in Holland und Belgien, sich der Cross -Sport irgendwie extrem entwickelt hat oder auch so ein Hype vorhanden ist. Und in Deutschland hat eigentlich nichts passiert bzw. auch vielleicht eine Art Rückentwicklung. Und dadurch wird, glaube ich, diese Gap auch immer größer zwischen den Deutschen und den Fahrern in Benelux. So kommt es mir vor. Ich weiß nicht, ob du das auch so siehst.

Speaker: Ja, definitiv. Auch wenn wir da wieder bei den 11 -Jährigen anfangen. Die haben viel mehr Verbindung zu Cross als 11 -Jährige bei uns. Vor jedem größeren Rennen gibt's da so Jöcht -Initiacies, wo die Kinder mit Eltern hinkommen und mit Ex -Profis und Ex -Weltmeistern Rad fahren. Auf der echten Cross -Strecke vor einem Superprestige oder was auch immer. Das bringt schon mal was. Und da ist auch wieder der Punkt, dass die halt nur höchstens eine Stunde hinfahren zu der jeweiligen Strecke.

Speaker: Und in Deutschland ist es wohl wirklich ein bisschen zurückgegangen, ja. Auch in den Elite -Klassen ist nicht mehr viel los. Die Masters haben eigentlich immer die größten Starterfelder und machen es auch noch am professionellsten, glaube ich. Jedenfalls in der Breite. Also wenn ich einen Nachwuchskrosser frage, der sagt dann ja, ich mache Kross so ein bisschen mit. Und wenn ich einen Masters -Fahrer frage, dann sagt der ja,

Speaker: Krass ist mein Leben. Ja, drei Rieder. Da ist die Einstellung irgendwie anders. Ja, internationale Vorbilder fehlen wohl irgendwie. Aber vielleicht ist es auch die höhere Professionalisierung in den anderen Disziplinen, dass da genauer hingeschaut wird und man sich genauer Gedanken macht. Früher ging es, glaube ich, ein bisschen lockerer zu. Ich denke mal, das weiß ich nicht genau. Vielleicht haben es auch Bahnfahrer heutzutage schwieriger.

Speaker: ihr Bahnprogramm zu bekommen, wenn sie in einem Straßenteam sind. Mein guter Kumpel Roger ist natürlich so ein Fall, den hätte ich da interviewen können. Aber ich glaube, der muss auch über jeden Bahntag oder musste über jeden Bahntag verhandeln. Und so ist es beim Cross auch, dass es irgendwie eher die Frage ist, warum sollte man von seiner festen Vorbereitung abweichen.

Speaker: Warum lohnt sich das Krossen? Das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Der Sportler muss es dafür cool finden.

Speaker: ... und das gute Umfeld haben und es darf ... ... keinen Haufen Geld kosten. Und da sind wir schon bei zwei Problemen. Cool finden und einen Haufen Geld kosten. Ja gut, aber das mit dem Geld hast du aber ... ... auf der Straße ja auch schon. Also ich glaube ... ... Keto brauchst auf der Straße jetzt nicht zwingend ... ... zwei Räder, obwohl mittlerweile auch im Nahflugs ... ... irgendwie ... ... Familien den Kindern zwei Räder kaufen ... ... als Ersatzrad, was da oben auf dem Dach ist ... ... bei Rundfahrten und so. Weil das zum Teil dann nicht mehr von den Teams kommt ... ... oder den Vereinen. Aber ...

Speaker: ich finde es dann trotzdem irgendwie alles so ein bisschen

Speaker: ... bisschen strange, weil am Ende ... ... also wir hatten früher auch keine Perspektive. Es heißt, in Deutschland konntest du auch ... ... früher nicht mehr gross Geld verdienen. Also es ist wie jetzt. Also das ist eigentlich kein Unterschied, finde ich. Wenn ich sogar, ich weiß nicht wie bei ... ... Heizumat die finanzielle Situation ist, ... ... aber zumindest gibt es jetzt einen Profi -Team ... ... oder ein UCI -Team, sagen wir mal so, ... ... was für sich einen Anspruch hat, ... ... irgendwie Fahrrad zu entwickeln ... ... und man will es ja offensichtlich, ... ... also man hat dich irgendwie ins Team geholt ...

Speaker: Und trotzdem ist es so schwer, ist natürlich auch alles jetzt in einer kurzen Zeitspanne von einem Jahr, da kannst du auch nicht die Welt verändern, aber da irgendwie Leute für zu begeistern. Und da habe ich halt auch richtig die Antwort, warum das eigentlich so ist. Weil, wie du schon sagst, Leute gucken sehr. Also wenn du dir jetzt die Social Media anschaust nach so einem Cross -Wochenende,

Speaker: Das ist ja gerade einfach mega der Hype. Alle lieben es. Das wird ja immer mehr zum Eventcharakter auch und Leute finden es einfach geil. Die fahren von überall hin, um die Weihnachtszeit, um sich diese Rennen anzuschauen. Gefühlt wird es auch gerade noch mehr. Aber immer weniger Leute wollen nur diesen Sport wirklich ausführen, auch in Nachwuchsklassen. Aber gleichzeitig ist es ja auch so, dass ein Straßenfahrer

Speaker: ... bringt eine Nation in der Regel ja auch nichts. Also ... ... es gibt genau ein Olympiasieger, eine Olympiasiegerin. Also bei der Bahn gehe ich das Argument immer noch mit. Weil da gibt es ganz viele Disziplinen, ... ... du hast ganz viele Medaillenmöglichkeiten, ... ... großer Topf an Geld. Straße ist es dann wiederum kleiner. Klar, du hast die Weltmeisterschaften, ... ... Obermeisterschaften, ... ... Nahwuchsbereichen, die irgendwo relevant sind, ... ... die auch gerne da rein spüren, ... ... aber am Ende geht es ja erst mal um die ... ... Sportler an sich oder die Sportlerin. Wodrauf sie Bock hat und wohin sie sich entwickeln will.

Speaker: ... und dass da niemand für sich so ... ... die Möglichkeit sieht. Ja, Cross ist eigentlich das, ... ... was mir schon seit Nachwuchs Spaß gemacht hat. Ich ... ... gehe jetzt wirklich mal in diese Richtung und ... ... gehe all in, auch wenn die Möglichkeit ... ... der Straße vielleicht aufploppt. Ich meine, Pitcock, ... ... wie lange ist er offroad gefahren, ... ... bis er gesagt hat, ich werde Straßenprofi. Das ist natürlich ... ... alles super Talente, ... ... man sollte die auch nicht unbedingt vergleichen, ... ... aber es gibt ja dann auch ...

Speaker: andere Crossfahrer, die hätten sicherlich Straßenprofis werden können, die aber sich dagegen entschieden haben. Bei dir war das ja auch immer so beides. Joris Nievenhäus, der ist von DSM, hat von DSM wieder gewechselt zum Cross Team zu Trackball Oase. Aber warum passiert das so richtig in Deutschland? Die sind ja nicht alle talentierter. Oder sind die alle talentierter? Die Ausländer sozusagen?

Speaker: Ja genau, so B -Looks. Sind das alles so viel bessere? Nein, wir haben auf jeden Fall ein paar Einwohner. Da müssen talentierte Leute dabei sein. Die entdecken aber wirklich ihr Talent oft nicht. Sie haben ja nicht mal jemanden, der es entdecken könnte. Weil, wie gesagt, das Umfeld inzwischen gar nicht mehr sich ausrechnet und mit Cross auskennt. Das ist auch so eine These von mir.

Speaker: Später spielt dann, glaube ich, die wirtschaftliche Sicherheit vielleicht mehr eine Rolle als bei uns früher. Also ich habe da auch nicht dran gedacht. Also ich habe da ein Jahr vorausgedacht. Und heute ist es schon, glaube ich, viel interessanter für Leute, dass wir irgendwie im Kader sind und zur Bundeswehr können. Und die Möglichkeit gibt es da im Cross nicht. Und dann ist man natürlich auch immer sehr stolz, wenn Leute studieren und sich kümmern. Ja, und Cross und Profi -Cross ist nun mal nicht die sicherste Variante.

Speaker: Und in unserem Fall jetzt von unserem DM Podium, das können wir auch gleich noch revealen, da hat der Deutsche Meister Anfang letzten Jahres angefangen mit Cross. Er hat es auf jeden Fall noch nicht lange gemacht.

Speaker: Und der dritte fährt auch erst seit zwei Jahren. Du meinst U23? U23, ja. Ja, die anderen, da war ich schon weg. Das heißt, das ist nochmal ein Zeichen dafür, dass es wirklich nicht so stattfindet in den Nachwuchsklassen. Und alles, was im Süden ist, fährt sehr schnell Mountainbike. Wirklich im Norden ist es noch relativ groß, das Krossen. Ja, aber es ist nicht so weit verbreitet, glaube ich, im Nachwuchs.

Speaker: Und auch hier im Norden wird es ja weniger. Also es sind weniger Rennen als früher. Und ich frage mich auch immer, wenn ich mir die Strecken angucke, jetzt zum Beispiel bei den Deutschland Cup -Rennen, ob die wirklich vergleichbar sind mit den internationalen Strecken. Also kannst du vielleicht mehr zu sagen, weil das ist ja auch ein Faktor, der da mit reinspielt, dass die Kleinen eigentlich lernen, wie sie so einen Cross -Renn fahren. Und wenn die Strecken komplett anders sind in Deutschland, macht es halt keinen Sinn. Ja, da sind bestimmt Unterschiede. Da sehe ich aber ehrlich gesagt,

Speaker: nicht das Problem. Die internationalen oder vor allem die belgischen verändern sich ja auch immer. Und ich finde nicht unbedingt immer in eine schöne Richtung. Die werden halt viel kurviger und kleiner und enger. Ich glaube, da liegt das Problem nicht unbedingt. Das liegt dann eher am allgemeinen Bikehandling. Oder jedenfalls muss ich eigentlich dazu sagen, dass ich auch nicht so viele deutsche Strecken mehr kenne.

Speaker: Und erst recht nicht, was im WCM Cup und so weiter passiert. Ich glaube, ich habe auch nicht viel Bundesliga -Rennen gesehen dieses Jahr. Aber alles, was ich gesehen habe, geht als Cross -Strecke komplett in Ordnung. Und das ist auf jeden Fall nicht der größte Grund. Wenn das Feld da groß genug ist, dann sind auch genug Kinder dabei, die dazulernen. Ich glaube, das Starterfeld ist dann eher das Problem, die Größe davon.

Speaker: Aber okay, was würdest du jetzt dann so als Maßnahme sehen, um vielleicht auch kurzfristig da ein bisschen was in eine andere Richtung zu treiben? Also sicherlich so ein Team, der Heiznomad ist auf jeden Fall mal ein Anfang und ich glaube auch ein wichtiger. Ich war auch früher eher...

Speaker: Keine Ahnung, vom Jahr her auch eher noch skeptisch. Aber mittlerweile denke ich auch, dass du so etwas brauchst und vielleicht wächst das Team ja auch in den nächsten Jahren. Man kann es nur hoffen, dass Leute irgendwie was haben, wo sie hochschauen können. Ja, das Team soll auf jeden Fall wachsen. Und da ich da jetzt einen Einblick habe, bin ich auf jeden Fall der Meinung,

Speaker: ein gutes Team ist und dass wir auch nicht nur jetzt ein gutes Tun für die Fahrer, die wir jetzt haben, sondern dass wir auch was weitergeben, weil medial bei uns auch viel passiert. Wir haben am Wochenende nur Kameras gesehen.

Speaker: Da wird auf jeden Fall gut investiert. Bisher sind alle Sponsoren zufrieden. Wir haben da vielleicht auch ein bisschen Innovation reingebracht mit Schwalbe und Tubeless. Also da ist die Sache ein bisschen moderner und schon ein bisschen breiter bekannt geworden, das Crossen. Und das ist auch wie gesagt bei den Sponsoren gut angekommen. Das ist glaube ich schonmal wichtig, dass man da nicht irgendwie was halbes macht und Leute unzufrieden rausgehen.

Speaker: Ich meine, Steven ist es deutlich auch zufrieden, weil die machen es ja schon eine Weile. Insofern ist das Team, glaube ich, auch echt für spätere Generationen gut und hoffe ich auch, dass Kinder da am Rand standen und gedacht haben, da will ich auch mal hin und vielleicht kann ich ja doch crossfahren, weil das sieht ja ganz cool aus.

Speaker: Und ansonsten ist, glaube ich, können wir da wieder auch mal die Blicke zum BDR wenden und uns wünschen, dass der diese, sagen wir mal, Kaderfragen ein bisschen flexibler behandelt. Wenn wir jetzt drei Mountainbiker in der U23 auf dem Podium haben, ist es für alle drei Mountainbiker schwierig, die WM zu fahren, weil man danach erst die Pause macht und dann natürlich sehr spät in die Mountainbikesaison einsteigt.

Speaker: Und wenn da der BDR und in diesem Fall Mountainbike -Trainer sich flexibel aufstellen und so ein bisschen die Sache in Acht nehmen, dass man später anfängt und den Sportler aber trotzdem die Sicherheit geben, dass er dadurch keine Chancen verliert, dass er in späten MTB -Saisonen entstieg,

Speaker: Dann sind sich die Sportlerinnen und Sportler auch sicherer, dass sie so eine WM vollgas fahren können. Was aber jetzt übrigens nicht heißt, dass es gerade nicht passiert. Das ist jetzt ein sehr großes Thema, genau heute. Und ich glaube, wir sind ja schon auf einem guten Weg, dass sich auch der BDR da flexibel aufstellt.

Speaker: Ja, da muss man halt dann sagen, es gibt, glaube ich, auch ein bisschen was zu kritisieren an Peter Weibel, unseren früheren Nationaltrainer, mittlerweile verstorben. Aber der hat uns ja beide auch betreut. Aber das hat er eigentlich schon immer ganz gut gemacht, muss ich sagen, damals. Das stimmt schon, dass wir dann bis zum Mai auch gar keine Rennen fahren durften, dann Einstieg hatten über den Kader.

Speaker: Mit der Straße, da wurde wirklich noch ein bisschen mehr Rücksicht genommen und man hatte die Möglichkeit sich irgendwie beidseitig zu entwickeln. Man muss aber auch fairerweise sagen, dass aber auch alle guten Crosshair auch richtig gute Straßenfahrer waren. Also nicht alle, aber in Teile.

Speaker: ... bis auf Sascha Weber ... ... und ... ... dem wurde aber trotzdem die Chance gegeben, ... ... das ist ein gutes Zeichen, ... ... der war trotzdem in der Sportfördergruppe. Also da wurde ... ... gesagt wirklich ... Da waren wir aber nie, ne, übrigens. Wie bitte? Also das muss man auch noch mal erwähnen. Wir waren nie Sportführer. Ne, wir waren ... ... also deutlich zu schlecht dafür ... ... und haben es ja auch nicht weit gebracht dann nachher. Aber bei Sascha hat man dann schon gesagt, ... ... pass auf, du machst nur Cross ... ... und ... ... wir machen es dir aber trotzdem einfach, ...

Speaker: ... und du bist in einer Sportfördergruppe ... ... und machst ein paar Rundfahrten, ... ... die dir für Cross passen. Das war also ein guter Schritt für den Cross -Sport. Und jetzt ist er ... ... ja gut, er war damals wie gesagt fünfter, ... ... das war glaube ich sein bestes WM -Ergebnis. Das ist ja im Sport so, ... ... dass es nicht immer heißt, ... ... wenn man ... ... auf eine Sache hinarbeitet ... ... oder einen guten theoretischen Schritt macht, ... ... dass der dann auch so aufgeht. Aber damals, wie du sagst, Generation Weibel, ... ... da ging das und hat es ... ... einigermaßen funktioniert, ja.

Speaker: Wie wichtig siehst du die Anwesenheit von Mathieu Wout und Pitcock momentan im Cross -Sport auch hinsichtlich, dass sie vielleicht noch mal so einen Switch sehen in der Wahrnehmung, auch in Deutschland im Nachwuchs, dass sie sagen, okay, da drauf haben wir auch Bock. Ja, jetzt bin ich ja so ein bisschen gleiche Generation und himmel die Leute nicht so an.

Speaker: Aber ich denke mal schon, dass es genügend Kinder gibt, die vor allem die drei dann anhimmeln.

Speaker: Man sieht auch bei den Rennen in Belgien genau, wo die großen drei starten oder vor allem Wout und Mathieu und wo sie nicht starten, an den Zuschauerzahlen vor Ort. Das heißt, die machen den Sport auf jeden Fall populär und Leute, die ihn nicht kennen, fragen sich dann auch mal, was die da machen auf Instagram, wenn die irgendwie irgendwo durch den Wald fahren. Das hilft natürlich. Gleichzeitig haben die natürlich jetzt auch für die etwas fortgeschrittenen Crosser

Speaker: ihre eigene Saisonplanung und fahren jetzt zum Beispiel keine nationale Meisterschaft, haben letztes Jahr beide die WM weggelassen. Dadurch ergibt sich natürlich in den Köpfen jetziger U19 - und U23 -Fahrer auch eher so eine Kompromisshaltung, glaube ich. Dass man sagt, Deutsche mache ich noch und WM fahre ich nicht, weil Pitcock fährt auch nicht und Pitcock will im April gut sein und ich auch, also mache ich es so. In der Hinsicht sind sie mit ihrer Sonderstellung natürlich

Speaker: Ja, kein gutes Vorbild, würde ich nicht sagen. Aber da könnte man vielleicht einen negativen Einfluss sehen. Aber die Leute, die sie zum Kurs hinbringen, sind natürlich wichtiger.

Speaker: Was würdest du dir von Verbandsseite wünschen, was man anders machen müsste? Also gar nicht unbedingt. Also klar, Geld hilft immer, aber das hilft meistens auch nicht, wenn man das dann falsch ansetzt. Gibt es auch oft genug. Aber was würdest du dir wünschen?

Speaker: Wir haben noch mal, du und ich. Es geht doch oftmals einfach um Nachwuchsportler. Genau. In der Elite ist Jupp Meisen, also Marcel Meisen macht so sein Ding. Dann irgendwie Sascha Werner macht auch so sein Ding. Und man muss auch ehrlich sagen, alles dahinter sind ja keine Profisportler mehr. So die beiden sind's. Und im Nachwuchs hat man ja noch die Möglichkeit, sie zu Profisportlern zu machen oder Profisportlerinnen.

Speaker: Da wollte ich auch genau hin. Wir haben ja damals in Cottbus in der Trainer -C -Ausbildung verfolgt, du und ich. Ich weiß nicht, ob da über Cross gesprochen wurde eigentlich und in welcher Art und Weise, kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber ich glaube, da könnte man und sollte man anfangen eigentlich. Weil dann kriegt Heiztomat auch Leute, die sagen, ich möchte das bitte unbedingt machen. Und talentierte Leute, weil wir hatten jetzt genügend Leute, die es machen wollen.

Speaker: Ja, und da will ich jetzt aber niemanden beleidigen, aber das war nicht die talletiertesten. Ja, da brauche ich auch nicht mich schämen, aber das sieht man ja auch an internationalen Ergebnissen in den letzten Jahren, dass die 80er V2 -Max -Leute, die gehen nicht in Cross. Und ich glaube, wenn man da wirklich bei den jungen Sportlerinnen und Sportlern anfängt und den Cross näher bringt, dann wäre schon mal der erste Schritt getan, weil dann

Speaker: sind die auf dem richtigen Zug. Am Anfang der Saison hatte ich noch ein bisschen mehr Zeit und habe mit Walter Rösler manchmal 13-, 14-, 15 -jährige Krosser beim Training begleitet. Da waren so fünf aus der Region, da bin ich schon mal ganz zufrieden. Krosserinnen auch eine. Das ist, glaube ich, genau der Ansatz. Und die haben natürlich keine großen Skills bis jetzt. Und die haben mit Walter trainiert, der hat inzwischen, glaube ich,

Speaker: einen Hüft -OP gehabt und der kann auch nur noch vorzeigen mit der Hand. Und wenn mit der Altersklasse jemand mitfährt mit Rad, dann sind die einfach viel motivierter, haben viel mehr Lust auf den Sport und erzählen das ihren Freundinnen und Freunden. Und dann wächst, glaube ich, die Zahl der Kinder, die Lust auf Cross haben und damit auch die Zahl der Kinder, die es weiterhin machen wollen.

Speaker: Das ist, glaube ich, ein großer und wichtiger Schritt neben ganz vielen anderen politischen Details. Aber die Sache irgendwie mehr in die Altersklasse zu bringen, wäre eigentlich echt hilfreich.

Speaker: Was sagst du denn, wenn du dann so Nachwuchssportler siehst, wo du sagst, da warst du ganz zufrieden? Was sind denn da so die Skills, die da so hervorstechen sollten bei den Nachwuchssportlern, wo du jetzt sagst, okay, da würde ich sagen, der könnte was werden? Anwesenheit fand ich erstmal am wichtigsten und habe mich am meisten gefreut.

Speaker: Und dann bin ich von der Altersklasse wieder zu weit weg, um da wirklich Sachen zu sehen. Ich habe schon gemerkt, dass die, hier ist halt viel Sand in Brandenburg, und dass die im Sand echt gute Skills hatten. Oder jedenfalls besser als ich gedacht hätte. Aber ich glaube,

Speaker: Ich bin jetzt nicht nahe genug dran, um wirklich Talente von Nichttalenten zu unterscheiden. Aber Fakt ist, dass auch die Talente das ab jungen Alter lernen müssen. Und wie gesagt, wenn die so früh anfangen, findet man es schon raus. Und die Leute, die Spaß haben, das sind die wichtigen. Das ist einfach so. Die sagen dann, können wir da noch mal runterfahren, achtmal. Und wenn ich da eine Spur vorfahre, dann gab es Leute, die wollten da einfach auch noch mal runterfahren.

Speaker: Und die braucht man natürlich. Und so muss man den Spielen beibringen und schauen, dass die die Woche danach wieder Lust haben. Und da kommt mein nächster Kritikpunkt. Wir haben übrigens im Winter eigentlich keine Zeit im Hellen zu trainieren, weil die alle bis 16 Uhr Schule haben. Jetzt sage ich schon, wir, ich trainiere sie ja eigentlich nicht. Aber das war auch so ein Punkt. Da muss ich aber wieder ganz weit oben anfangen.

Speaker: Bei irgendeiner Pädagogik -Sache. Aber nach meinem Gefühl hatte ich in der Altersklasse auch mehr Zeit, nachmittags im Hellen zu trainieren. Das ist auch ein sehr schwieriger Punkt heutzutage.

Speaker: Ja, das ist wahrscheinlich das Ding. Wahrscheinlich, dass du im Osten aufgewachsen bist. Da war halt das ganze Prinzip mit den Sportschulen noch ein anderes als jetzt. Wo waren wir? Ne, ne, ne, ne. Die Mauer war... Das war auch, wenn ich jetzt irgendwas Falsches gesagt habe. Ja, ja. Hast du. Naja, aber so schnell... Wir waren noch regulären Schulen. Stimmt. Wir waren erst in der Sportschule und die Mauer war auch schon eine Weile offen.

Speaker: Aber klar hat sich das alles nicht so schnell verändert. Ich weiß auch nicht, ob man in Westdeutschland früher auch eher Schluss hatte. Das Thema Ganztagsschule ist es halt. Also ich weiß, dass hier zum Beispiel in Bremen, wo ich jetzt lebe, finde ich, gibt es extrem wenig Förderung für sportlich ambitionierte Kinder.

Speaker: Vielleicht in anderen Städten sehe ich es anders. Da gibt es Sportschulen und Förderung. So wie ich es immer sehe, wird im Osten Deutschlands immer noch mehr Rücksicht genommen. Aber vielleicht ist es auch einfach nur von mir eine Sichtweise. Die ist wirklich subjektiv. Ich kenne Leute, die auf Sportschulen waren und die haben auch viele Steine im Weg gelegt bekommen. Aber die hatten Zeit.

Speaker: Ja, aber wenn du in der Zeit halt erstmal die Steine wegräumen musst, dann bringt das auch nichts. Was ich mir jetzt aber eh auch allgemein schon gefragt habe, jetzt auch unabhängig oder mal weg vom Cross, ist so, wie man in Zukunft als Verband eh mit der Problematik umgeht, das ja durch Social Media, durch die Einfluss von außen,

Speaker: heranwachsende irgendwie mitbekommen, dass man ganz viele Möglichkeiten hat. Ja, also du siehst verschiedene Welten, du kriegst eine Welt vorgesetzt, die eventuell auch gar nicht existiert, aber ein Verband oder immer eine Struktur schaffen will, die ich eigentlich festhalten will, sei es Straße, sei es Bahn. Und ich sehe das jetzt gerade mit der Thematik auch im Gravel.

Speaker: dass man eigentlich komplett überfordert ist, also auf der Bandseite, sei es BDR, sei es UCI, was macht man damit eigentlich? Wie kann man das fassen? Wie kann man das in irgendeine Schublade packen? Und das Gleiche habe ich irgendwie auch so ein bisschen das Gefühl mit Cross, so weil du halt ...

Speaker: ... keinen direkten finanziellen Nutzen von hast, ... ... weil es gibt kein Geld für die Medaillen, ... ... aber manchmal habe ich das Gefühl, ... ... dass man so das große Ganze halt ... ... nicht sieht, wo am Ende geht es um erstmal ... ... Leute aufs Rad zu bringen ... ... und dass sie Spaß entdecken am Leistungssport. Es geht ja immer um Leistungssport.

Speaker: Und dann kristallisieren sich ja eh noch mal die Leute raus, die jedenfalls auf die Straße gehen, auf der Bahn, im Cross gut sind. Aber man gibt den Kids gar nicht mehr die Möglichkeit, sich wirklich in einer Sportart, die nicht olympisch ist, noch mal irgendwie wirklich zu entwickeln. Also dass du sagst, mach das halt jetzt einfach mal und guck, wie das geht. Das geht natürlich auch nicht bei jedem. Nicht jeder kann Cross, Bahn und Straße fahren. Nicht jeder ist eine Art Pitcock oder Mathieu van der Poel.

Speaker: War früher sicherlich auch auf jeden Fall einfacher, dass man es kombinieren konnte, das muss man auch sagen. Es gab die Trainingswissenschaften, die waren noch nicht so fortschrittlich, weil zumindest noch nicht so für alle zugänglich. Über Ernährung wollte sich keiner Gedanken machen, also so viele Aspekte, um die sich jetzt einfach schon Jugendliche oder ranwachsende Gedanken machen. Das war früher bei uns gar nicht der Fall.

Speaker: Aber trotzdem, dass man mal vielleicht so ein bisschen offener an die ganze Zeit rangeht und erstmal denkt, okay, lass Leute in Leistungssport einbringen und da einen gewissen Punkt schauen, wie sie sich entwickeln und ich finde, ich verhält mich jetzt gerade so ein bisschen, aber mir fällt immer ganz oft auf, dass Leute irgendwann aufhören mit dem Leistungssport, weil sie keinen Bock mehr haben.

Speaker: Für mich zum Fall ist gerade Tom Lindner. Also ich weiß nicht genau, was da vorgefallen ist, aber auf so vielen Ebenen talentiert und offensichtlich sehr viel Spaß auf eurem Cross gehabt. Also zumindest sehr talentiert aus bei den Ergebnissen, die er gefahren ist. Und jetzt macht er gerade gar nichts mehr. Tom ist da, glaube ich, ein bisschen alt. Für die Sache, wo du hin willst.

Speaker: Und Tom hat natürlich am Leistungssport geschnuppert und wenn man da, wenn es da wieder ein bisschen bergab geht, hört man auch schon mal eher auf. Das war jetzt bei ihm eigentlich der Fall, dass er aus der Straßensaison raus ist mit einer Verletzung und die Großsaison angefangen hat, aber irgendwie eben gemerkt hat, dass es

Speaker: Dass er nicht unbedingt morgens noch das Gefühl hat, er müsste aufs Rad steigen. Oder er eigentlich keine Lust hatte, aufs Rad zu steigen. Und somit eine menschlich wertvolle und gesunde Entscheidung getroffen hat, das erst mal nicht mehr zu machen. Ansonsten finde ich es aber einen guten Punkt, den du sagst, dass man ja wirklich als Verband da die Aufgabe wahrscheinlich hat, Leute in alle Richtungen sich entwickeln zu lassen. Und das nicht unbedingt durch Olympia oder nicht Olympia bremsen sollte.

Speaker: Und da zählt natürlich der Cross schon mit. Aber ich glaube, wenn wir von Leistungssport reden, dann muss man auch akzeptieren, dass Leute sich davon verabschieden und dann eher bei den Masters wieder anfangen. Denke ich ja auch drüber nach.

Speaker: Klar, aber es ist schade. Also weil es vielleicht doch gar nicht so sein müsste. Und so ein Verband ist ja dafür da, ... ... also auch sicherlich für einen breiten Sport, ... ... aber jeder, der eine Lizenz löst, ... ... nimmt dann irgendwas teil. Also eine Art Vorratrennen, ... ... zahlt ein Startgeld, wie auch immer. Und am Ende, zumindest aus meiner Wahrnehmung, ... ... ist es dann wie eine Bundesregierung, ... ... die sollte für alle da sein. Politik für alle machen.

Speaker: Was auch nicht der Fall ist, aber ein BDR sollte, oder welcher Verband auch immer, auch die UCI genauso, sollte etwas schaffen, in dem sich alle bewegen können. Und nicht nur darauf festlegen, ob du bei Olympia eine Medaille holen kannst oder nicht.

Speaker: Aber das ist natürlich auch auf Landesebene auch ein Problem, wenn natürlich auch wiederum der DOSB, also der Deutsche Olympische Sportbund, auch wieder gewisse Sachen vorgibt, die relevant sind und so. Von denen ist der BDR noch sehr abhängig, weil es da auch irgendwie an Sponsoren aus der freien Wirtschaft mangelt. Da könnte man das als Problem formulieren.

Speaker: Ist es denn nicht so, dass der BDR nichts für einen Cross -Sport macht? Ich stecke auch nicht tief genug drin, vielleicht macht es das. Du meintest ja auch gerade, dass er auch viel für einen Cross -Sport tut. Du kannst es dann auch gerne gleich nennen, was er für einen Cross -Sport macht. Aber dass er halt einfach eine Basis schaffen sollte, für alle sich irgendwo zu entwickeln. Genau, das war eigentlich so meine Kernaussage. Ja, das stimmt schon in der Richtung. Also ja, was ich damit meine, dass er was macht, ich habe schon, es gibt ja viele Rennen,

Speaker: Die werden nur nicht immer gut besucht und klar, ein paar sterben auch. Aber ich habe schon das Gefühl, dass es jetzt nicht nur abschätzlich behandelt wird. Also wir haben hier auf jeden Fall in Bremen was Positives noch, wo ich gerade den Crossport hier oder die Nachwuchsfolgerung kritisiert habe. Die Nordsee. Nein, in der U15 hat ein Bremer gewonnen in München. Ah, cool. Und das fand ich schon mal auf jeden Fall sehr erstaunlich und hat mich extremst gefreut.

Speaker: Glückwunsch. Sag mal bitte den Namen. Ich habe es gerade versucht zu recherchieren und zu meinem zu meiner Schande. Ich weiß den Namen nicht mehr.

Speaker: Ich bin aber auch schon mal mit ihm cross gefahren. Reiche mal nach. Ach so, du kämpfst dich noch durch die Werbung auf der Radnet -Seite gerade. Das ist natürlich schwierig. Ich bin ja auf den Ergebnissen, aber es gibt keine Ergebnisse vom U15 -Rennen und ich hatte das nur über Social Media zugeschickt bekommen. Gut, das ist in der Kritikpunktene Seite, die vielleicht teurer als 600 Euro ist.

Speaker: Es gibt halt, glaube ich, ich glaube, es ist ja auch kein Titel in der U15, soweit ich weiß. Es ist dann ja nur das Rennen gewonnen. Bist du da weniger als Cross -Fachmann schon mal wieder aufgeschmückt? Warum ist das so? Ist das echt so? Ja, ich meine, das ist so. Genau. Genau. Das war's. Ja. Also herzlichen Glückwunsch finde ich wirklich richtig cool. Shoutouts zu Jossi. Also inoffiziell Deutscher Meister. Genau. Das müssen wir erst mal recherchieren.

Speaker: Gucken, ob der ein Trikot hat. Frag ihn nochmal. Also wenn er auf Insta keinen Trikot hat, dann hat er keins. Der fährt in der RAG Bremen -Verein. Also ich meine, mit dir im Trikot. Das ist das einzige, was zählt. Hat er nicht, genau. Weil wir jetzt eh schon bei der Deutschen sind. Wie ist denn dein Fazit zur Deutschen? Was ist dir aufgefallen in den Rennen selber?

Speaker: Grobes Fazit ist sowieso immer gut. Ich bin ja da ein positiver Mensch. Die Strecke wurde gegenüber den letzten Jahren glaube ich ein bisschen verändert. Und zwar habe ich gehört, dass es für die Zuschauer gemacht wurde. Das teile ich auch ein bisschen und hat soweit ich gesehen habe auch funktioniert. Man hat also den, nennen wir mal, hinteren Teilen mit dem Depot und diesen Hürden und dem Anstieg, wenn es Leute kennen.

Speaker: Den hat man eigentlich als hintersten Streckenteil gemacht. Danach ging es nicht mehr weiter und hat dort viel mehr Strecke eingebaut, sage ich mal so. Vier kleine Kurven. Da war ich am Anfang sehr skeptisch. Die waren aber am Ende doch flüssiger als ich gedacht habe. Dadurch sind aber zum Beispiel ein paar technische Passagen wie eine schöne Abfahrt im hinteren Streckenteil weggefallen.

Speaker: Aber die Strecke kann man, glaube ich, so durchgehen lassen. Es gab noch eine kleine Änderung von Samstag auf Sonntag. Da wurde dann wegen Regenerwartung noch ein Schräggang rausgenommen. Das hatte ich am Anfang auch nicht so geteilt. Der Schräggang war eigentlich schön technisch. Dafür gab es aber auch Gründe, ein bisschen Verletzungsgefahr und eine relative Streckenknappheit.

Speaker: Darüber kann man diskutieren, aber jeder Streckenbauer darf da irgendwie respektiert werden. Und manchmal sieht man von außen auch nicht immer die Gründe. Das war also schon ganz gut gemacht und die Strecke war auf jeden Fall nicht zu leicht, habe ich selber gemerkt. Und ausreichend technisch anspruchsvoll und ausreichend variiert, denke ich mal. Insofern war das eine gute Sache. Die Location natürlich unschlagbar da im Olympiapark.

Speaker: Also macht jedes Mal Spaß, da hinzukommen und die Stadien und den Turm zu sehen. Der Funkturm, oder Olympiaturm heißt der, glaube ich. Da gibst du die Medaillen, oder? Ja, nee. Ich bin offiziell dann auch. Die Expo war relativ schlecht. Das war einfach richtig schlechter Dad Joke, egal. Aber gut, dass du nicht gemischt bist. Das ist ja meine Aufgabe hier. Allerdings deine Aufgabe, ja.

Speaker: Die Expo war ein bisschen klein und da gab es sehr wenig Aussteller. Das hatte, glaube ich, habe ich gehört, war auch ein bisschen enttäuschend auf Ausrichterseite, dass sich da nicht mehr Leute gefunden haben.

Speaker: Wir hatten da für unser Sponsor Heizumat -Einglück noch das größte Zelt hingestellt, damit unsere Sponsoren da empfangen werden konnten. Aber ansonsten gab es, glaube ich, zwei, drei Aussteller und ein Stand für Getränke und ein für die 11 Euro Currywurst.

Speaker: Und dann war es schon okay, das heißt, es war nicht so groß, es waren aber auch nicht so viele Zuschauer da, vielleicht auch dem Wetter geschuldet. Kurzum, ich habe das Gefühl, dass es da im Oktober vielleicht ein bisschen mehr Stimmung war. Das aber nicht am Ausrichter lag, sondern vielleicht eher am Wetter. Du hast natürlich im Oktober auch ein internationales Rennen, wo also nochmal, glaube ich, mehr Sportler kommen. Die Seite war vielleicht

Speaker: War vielleicht nicht mega gut, aber da kann auch keiner was dafür. Und ansonsten haben wir immer ehrliche Rennen und schöne Rennen gehabt, würde ich mal sagen. Und das Elite -Rennen Männer habe ich dann leider verpasst mit Absicht, weil ich den Zug wollte. Aber was sagst du zum Ergebnis der Männer? Natürlich überraschend einerseits. Ich hätte gedacht, dass Meisen auch mit schlechter Form allein schon qua Fahrstil und Einteilung und

Speaker: Ja, Flow, da er der Beste ist. Jetzt habe ich natürlich Sascha Weber lange nicht mehr fahren sehen. Aber er kann es auch noch anscheinend. Beim Rest des Starterfeldes hat es ja irgendwie gestimmt, dass Meisen noch einen leichten Vorsprung hatte. Aber das war natürlich überraschend von außen. Kann aber immer mal passieren. Meisen war nicht topfit. Sascha war topfit. Hat sich anscheinend auch gut vorbereitet.

Speaker: Und dann haben wir immerhin mal wieder eine Abwechslung im Meistertitel. Auch wenn es natürlich schön wäre. Nach sechs Jahren. Richtig. Ein unter 30 -Jähriger wäre auch cool. Und vor allem keiner im schwarzen Trikot. Ist auch nichts gegen Sascha, aber wir hatten bei der U23 auch ein schwarzes Trikot auf dem Podium. Und ich glaube, bei den Fraueneliten eventuell auch. Also Leute ohne Sponsoren, die dann nicht in einer Cross -Renngemeinschaft sind oder die jedenfalls kein Konzept haben.

Speaker: für Sponsoren zu präsentieren. Das heißt, die Cross nur nebenbei machen. Also der schwarze Trick hochstört mich nicht, aber da das heißt, dass die Cross nur nebenbei machen, ist es auch auffällig, dass die Leute doch im Podium stehen.

Speaker: Na gut, aber ich müsste auch mit einem schwarzen Trikot fahren. Du würdest ja auch nur kosten. Du würdest nie einen Grebbelrennen mit einem schwarzen Trikot fahren, weil da geht es für dich um was. Nee, genau, aber da gibt es auch keine Regeln dahingehend erst mal. Ich kann auch mit dem Flanellen fahren. Ich würde mich für dich freuen und hoffen, dass du mal was ausgibst, aber es wäre schade, wenn du auf einem Podium stehst. Das meine ich. Wenn du nur zwei Rennen im Jahr fährst.

Speaker: eigentlich einen anderen Fokus hast. Ich will damit sagen, dass die Latte eben nicht so hoch liegt. Sascha hat vielleicht vier, fünf Internets. Na, der fährt schon ein bisschen länger dieses Jahr. Okay, er hat schon ein paar internationale Starts. Aber es macht natürlich mehr Spaß, wenn alle Leute, die da sind und vorne sind, sagen, ich fahre jetzt hier richtig cross. Und ja, das ist dann so ein bisschen vielleicht die Note, die das so ein bisschen schlecht aussehen lässt.

Speaker: Wenn ihr wisst, was ich meine. Ja. Verstehen wir. Und Dame Elite, um das auch nochmal zu sagen, weil wir jetzt nur über die Männer gesprochen haben, gewinnt Judith Kral. Da hat nämlich auch das Meistertrikot diesmal eine neue Triggerin gefunden. Letztes Jahr Elisabeth Brandau und jetzt Judith Kral von dem Team, in dem du bisher sportlicher Leiter warst. Ja, ich bin es auch immer noch. Wir haben, wie gesagt, kein Enttätung.

Speaker: Judith ist auch mega gut übrigens. Also macht Spaß, ihr zuzuschauen. Judith ist auch viel international gefahren dieses letztes Jahr und hat sich glaube ich echt extrem entwickelt. Ich bin jetzt auch schon ein paar Jahre gegen sie mit ihr Crossrennen gefahren und da war echt eine schöne Entwicklung zu sehen. Da kann man nur sagen, verdient gewonnen. Hat mich sehr gefreut. Ja, definitiv.

Speaker: Wer sind die Sportlerinnen, wo du sagen würdest, unter 30? Wo du jetzt gerade siehst, da ist Potenzial für auch international... Ja, doch, lass mal von internationaler Karriere sprechen. Weil immer nur irgendwie von Mitfahren ist ja auch... Auch nicht immer erstreben zu sein, sondern auch mal ein bisschen mehr. Nee, nee, internationaler Karriere. Okay, wir waren grad bei Judith. Dann können wir da weitermachen. Sie war ja, glaub ich, auch schon auf der EM -Elfte.

Speaker: Also da können wir auf jeden Fall auf eine Top 10 hoffen bei der WM. Ich hoffe ja gerne auch noch auf mehr, habe ich ja auch gesagt. U23 oder Elita? U23 WM, Jude des letztes Jahr. Punkt eins mit Potenzial.

Speaker: Ich habe bei den, ja zum Beispiel Juniorinnen und Weiblichen U23, bei der Weiblichen U23 hatte man sich vorher gedacht, dass Claire Seidel gewinnen würde und da gab es dann noch... Sina Fantil hat da gewonnen, auch eine Mountainbikerin. Vielleicht auch ein schwarzes Trikot, ne? Ich glaube, die ist Lexwear. Ah, und die ist im gleichen Team wie Krüger bei der U23, aber die hat es dann angehabt.

Speaker: Ja, sagen wir mal einfach mal, dass sie auch Potenzial hat, aber wahrscheinlich wird sie es nicht zeigen. Hoffen wir mal darauf, dass es vielleicht doch klappt, dass sie da irgendwie einen Weg einschlägt, wo gute Cross -Vorbereitung und auch gute Rennen international möglich sind. Weiß ich nicht. Aber das ist halt ganz oft die Antwort bei potentiell talentierten Cross -Fahrern.

Speaker: und Fahrerin, dass es vielleicht nicht immer gezeigt wird. Bei den Junioren muss ich kurz überlegen. Ja, da gab es ein bisschen auch eine neue Entdeckung. Platz zwei fährt noch nicht lange Rad. Platz eins ist laut Monster ein Bahnfahrer. Aber ich glaube, der Junge ist auch im Straßenkader. Der Name ist mir entfallen, aber es ist, glaube ich, eine Alliteration mit L.

Speaker: Auch da ist jedenfalls Potenzial vorhanden, aber es ist fraglich, inwieweit das umgesetzt wird. Luis Leidert. Ja, bei Radnet. Ach so, ja, im Verein. Und wie gesagt, bei der U23 ist es genauso, in der Männlichen, drei Mountainbiker auf dem Podium, wo alle nicht direkt die WM in ihrem Saisonplan hatten. Also Degenkolb fährt aber WM oder fährt keine WM? Also seit, ich glaube, seit vorhin schon, ja. Ich weiß nicht, wann wir senden.

Speaker: Aber da wurde noch drüber geredet. Auf jeden Fall. Und was auch in Anführungszeichen schlimm genug, dass da noch erstmal drüber nachgedacht wurde. Er hätte es natürlich selber auch nicht erwartet und das kommt auch nicht unbedingt von ihm, sondern wie gesagt durch Mountainbikers als großes Ziel. Und das kann ich auch verstehen, dass es dann kurz schwierig ist. Ja, aber das ist auf jeden Fall auch einer, der sich entwickelt hat und wo wir jetzt international noch nicht so ein gutes Bild haben.

Speaker: Aber wenn die Linie jetzt bis zur WM noch so weiter nach oben geht, ist da auch ein gutes Ergebnis drin und kann man da... Sorry Hannes, aber Hannes macht sich eigentlich nie heiß, kann man da vielleicht auf Top 20 hoffen.

Speaker: Aber wenn man jetzt so zusammenfassend, kann man sagen, dass eigentlich die Einzige ist, ist Judith. Wo man jetzt sagen kann, fährt nur Cross or konzentriert sich auf Cross. Und hat Potenzial auf mehr in Zukunft. Der Rest ist Massa, Meisen, Sascha Weber. Über 30 beide, glaube ich schon. Wird jetzt auch keiner mehr von den Weltmeistern. Du meldest dich. Max Örzen dürfen wir nicht vergessen bei den männlichen Unionen. Der ist direkt am Start gestürzt. Der ist zufällig auch bei Heizumad.

Speaker: Der konnte das Rennen also nicht zu Ende fahren, eigentlich nicht mal anfangen und der hatte schon gute Ergebnisse und konzentriert sich auch komplett auf Cross, also komplett komplett. Ist im ersten Jahr jetzt, also das zweite Jahr lässt er auch noch auf einiges hoffen. Der ist nicht zu vergessen und der Platz 4, sieh das Kuschler in der umständlichen U23, ist auch einer, der nur Crosser werden will. Ist auch noch erstes Jahr.

Speaker: Da geht auf jeden Fall auch noch was und es ist auf jeden Fall jemand, der sich da komplett drauf konzentriert.

Speaker: Okay, gut, als haben wir ein paar Kandidatinnen. Aber Julip bin ich, also jetzt von außen gesehen, ich war auch schon lange nicht beim Cross -Rennen, aber das sieht Julip auch so als die Person aus, die als Nächstes vielleicht noch mal vorne reinfahren kann. Ich glaube, bei den anderen braucht es wahrscheinlich noch eine gewisse Zeit. Ja, vor allem eine Frage vom Fokus. Ich möchte auch keinen von den Jungs schlecht machen.

Speaker: Verstehen sie aber auch. Aber manchmal würde eben mehr gehen, wenn man sich komplett drauf konzentriert. Meine letzte Frage. Wenn Heid so mal sagen würde, wir ziehen es richtig auf, wir zahlen drei deutschen Fahrerinnen, sei es Männer, Frauen, ein richtiges Gehalt.

Speaker: Also man bietet auf einmal eine direkte Perspektive, ja, nicht irgendwie über Umwege. Also halt so mal quasi als, ja. Denkst du, es würde was ändern? Denkst du, es gäbe vielleicht da Mountainbiker, die sagen, okay, gut, ich mag diesen Sport, Olympia werde ich eh vielleicht nicht Olympiasieger. Ich versuche es einfach mit, oder nicht Weltmeister, ich versuche es mit Cross, wo ich eine Perspektive direkt aufgezeigt bekomme. Es könnte sein mit einem, mit Glücksgriffen, dass sich da Leute entscheiden,

Speaker: Aber ich glaube, wie gesagt, dass wir noch ein bisschen weiter unten anfangen müssten. Also ich meine, es könnte sein, natürlich entzeichnen sich Leute zum Vollzeitkrossen, wenn es geht mit Geld, aber das müssen sich ja die richtigen Leute entscheiden. Und da, wie gesagt, müssen wir vielleicht noch weiter unten anfangen, weil die jetzt 7u23 -Fahrer sind einfach wirklich mit Montenberg aufgewachsen.

Speaker: Und da ist es nicht so selbstverständlich, sich nochmal umzuentscheiden. Es könnte passieren, aber es wäre einfacher, jemanden zu nehmen, der mit Kross aufwächst. Da hätten wir dann bei Ninor und Max Örtzen. Der würde dann nicht nachdenken. Okay. Da habe ich noch Fragen. Karol, du wolltest doch auch fahren, oder?

Speaker: Ja genau, da haben wir auch schon drüber gesprochen. Ich lag leider noch mal flach über Silvester und dann hat sich das eigentlich aufgrund meiner nicht gefahrenen Cross -Renn sowieso in der Vorbereitung, es wäre sowieso eher so ein Schuss ins Blaue gewesen. Aus Lust und Laune und dafür wäre der Aufwand dann zu groß gewesen, nach München zu fahren. Das alte Thema. Ja genau, aber ich habe es auf jeden Fall noch mal vor,

Speaker: noch mal eine große Saison zu fahren und dann auch ein bisschen mehr Aufwand dafür zu betreiben. Ich denke fürs nächste Jahr habe ich da auch mehr Struktur und kann das auf jeden Fall besser angehen. Und Paul?

Speaker: Na ja, ich hab, ich seh grad die ganzen Holländer fahren, die ganzen diese Beach Races. Und ich trainiere halt und ich denk mal, ich hab schon Bock auf Cross. Aber das ist halt, also ich kann das alles schon nachvollziehen, weshalb man nicht nach Belgien fährt. Also immer aus Berlin ist es halt einfach auch sackweit, jedes Mal. Und ich muss auch sagen, so richtig, ich weiß nicht, ob ich immer Bock hab, 7 Kilometer in Deutschland zu fahren, zu so einem Rennen. Also ob ich dann nicht wieder nach Belgien fahr, wie auch immer.

Speaker: Aber ich hätte schon nochmal Bock, so eine halbe Cross -Saison zu fahren, also auch mit der Deutschen als Highlight. Und ich würde auch gerne nochmal in der WM fahren, aber ich mein nächster bin ich dann 37, also ich wäre dies Jahr 37, ey dann bin ich halt echt schon richtig alter Mann, auch wenn ich mich nicht so fühle.

Speaker: Da irgendwie so vermöbelt zu werden, weiß ich nicht. Aber mein Problem ist ja eher, dass ich, also ich kann ja nicht einfach nur so fahren. Ich habe dann ja immer direkt auch Ziele und das steht mir so ein bisschen im Wege. Aber vielleicht will Philipp ja nächstes Jahr im Winter mein privater Mechaniker. Dann kommst du eh nicht ins Ziel, wenn ich dein Mechaniker bin.

Speaker: Wenn wir uns über die Gravel -Saison verstehen, dann machen wir das gleiche für Kross noch. Genau. Wie sagt man das? Infantil? Wie nennt man das? Die Oldies. Ja, irgendwie genau. Enfant terrible. Das sind aber nur eins, oder? Enfant terrible. Dann irgendwie so. Genau. Du müsst aber zwei 14 -Jährige mitnehmen.

Speaker: Von mir ist auch 13 oder 15. Das ist dann halt der Deal. Als Ausgleich. Ja, aber U17, oder? Also U15. Ja, wie gesagt, ich bin da weit vorweg und für mich ist es gleich alt.

Speaker: Ne, aber das könnten wir vielleicht echt machen wie so ein Scholarship oder wie man so was nennt, geben wir so zwei Kids die Möglichkeit. Da können wir echt mal drüber nachdenken. Vielleicht lassen wir das auch noch rausschneiden hier. Mal gucken. Ich habe ja auch aufgenommen. Ich teile das auch noch mal auf Insta.

Speaker: Nee, aber ich habe riesengroße Liebe für Kross, Caro auch. Ich glaube, das ist immer so ein bisschen diesen Wunsch, den ich zumindest habe, dass da irgendwie noch mal eine Generation kommt, die man auch einmal im Fernsehen sehen kann. Ich finde es cool, dass es die Rennen in Deutschland gibt, aber ich würde es auch geil finden, wenn wir irgendwann mal wieder deutsche Top -Athletinnen vorn herumfahren sehen, so wie es mit dir bis vor ein paar Jahren noch der Fall war.

Speaker: Und danach ganz kurz mit Meisen. Das war schon schön und wäre cool, wenn das irgendwie nochmal wiederkommt. Ja, geben wir uns Mühe. Mir macht es auch am meisten Spaß. Ich fahre nicht mehr ganz so viel Rad. Aber ich bin in München drei Tage auf der Strecke rumgeguckt mit Kindern. Und es war cool eigentlich. Also das ist wirklich das, was ich auf dem Rad noch am liebsten mache anscheinend, habe ich festgestellt.

Speaker: Also ich muss auch immer sagen, ich war jetzt auf Mallorca, da fahre ich auch immer super gern lang und durch die Berge und alles ist schön. Aber ich freue mich dann trotzdem immer, wenn ich hier bin und wieder mit dem Crosse ins Gelände kann. Also es macht einfach Bock. Es ist halt ein geiler Sport, ob olympisch oder nicht. Es ist eine Stunde Vollgas und es ist schon geil zum Zuschauen, wenn es ein schöner Kurs ist.

Speaker: Geiles Rennen, das finde ich ja momentan ist natürlich auch mit den Jungs, die da gerade rumballern und auch bei den Frauen da genauso. Es sieht einfach auch wunderschön aus, wo die alle mittlerweile auf so einem Niveau sind. Das ist einfach richtig, ein richtiger Athlet, richtige Athletinnen. Das ist so einfach auch schön anzusehen. So macht der Sport und hat auch richtig Spaß. Definitiv.

Speaker: Gut, Philipp, danke dir. Genau, dann sehen wir uns bald wieder, wenn ich aus Lanzarote zurück bin und du auch mal da bist. Dann danke dir und bis zum nächsten Mal.

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