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Ein deutsches Indie-Studio mit großen Zielen: Active Fungus Studios - mit Julia Bencker | Criz&Co #2

Radio Respawn
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23 plays · Apr 7, 2025

Gute Indie-Studios aus Deutschland? Immer gut!  Ich hatte die Gelegenheit mit Julia Bencker zu sprechen. Sie arbeitet bei Active Fungus Studios und die kennt ihr vielleicht oder demnächst durch Inspector Schmidt! Der musste bereits in "A Bavarian Tale" für Gerechtigkeit sorgen und nun zieht es ihn in den hohen Norden, wo er an einem Fall arbeiten muss. "The Ebbing" ist das neueste Werk des gar nicht mal so kleinen Indie-Studios und mit Julia konnte ich über ihren persönlichen Werdegang sprechen, die Ambitionen des Studios und wie auch The Ebbing und der Vorgänger entstanden sind!   Inspector Schmidt: The Ebbing auf Steam: https://store.steampowered.com/app/2492570/Inspector_Schmidt__The_Ebbing/?l=german  Active Fungus Studios auf Instagram:   https://www.instagram.com/activefungus/

Transcript

Speaker: Hallo ihr Lieben und willkommen zu einer neuen Folge von Chris & Co.

Speaker: Ich bin Chris und mein Co.

Speaker: ist heute Julia Benker.

Speaker: Schön, dass du da bist von Active Fungus, einem kleinen Studio, vielleicht auch gar nicht mehr so kleinen Studio aus Deutschland.

Speaker: Schön, dass du da bist, Julia.

Speaker: Ja, danke für die Einladung.

Speaker: Freut mich sehr.

Speaker: Ich hab's eigentlich immer ganz gerne, weil ich bin nicht so gut, in andere Leute einleiten, dass du dich vielleicht selber mal so ein paar Sätze kurz vorstellen kannst.

Speaker: Wer bist du denn eigentlich?

Speaker: Was treibst du so?

Speaker: Und so ein paar Einleitungssätze.

Speaker: Also, ich bin die Julia, ich arbeite bei Active Funger Studios, ich mache bei uns Audio und Kommunikation.

Speaker: Genau, bin von relativ Anfang an mit dabei und habe den ersten Titel App A Variant Hail auch schon mit unterstützt, damals noch im Storywriting und genau, bei...

Speaker: Die Ebbing bin ich jetzt eben vor allem in meiner Kommunikationsfunktion mit am Start, aber ich bin auch die Erzählerinnenstimme auf Deutsch und Englisch.

Speaker: Also da habe ich mir dann einen größeren Voice-Acting-Part noch gegriffen.

Speaker: Und ja, wissen wir was zu meinen Hobbys, oder?

Speaker: Um dich erstmal noch so ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich eine kleine Schnellfragerunde vorbereitet.

Speaker: Und da lernen wir vielleicht das eine oder andere dann über dich noch so ein bisschen genauer kennen.

Speaker: Ich hoffe, du bist bereit.

Speaker: Ich bin bereit.

Speaker: Okay, starten wir mal mit der ersten Frage.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob du einen Bezug dazu hast, aber ich stelle sie jetzt trotzdem.

Speaker: Das beste Starter-Pokémon ist...

Speaker: Boah, da war ich noch, oh Gott, da bin ich gerade in die Pubertät gekommen und habe mich auf einmal eine Weile nicht mehr für Gaming interessiert.

Speaker: Aber ich mochte Glumanda immer sehr gerne.

Speaker: Und Pummeluf, weil Pummeluf singt und ich singe auch.

Speaker: Pummeluf ist geil, ja.

Speaker: Ja gut, ich meine, das ist doch eine sehr, sehr religiöse Frage.

Speaker: Es ist eine religiöse Frage, genau.

Speaker: Ich weiß noch nicht, welchen Kult ich jetzt gerade verletzt habe.

Speaker: Bitte habt Nachsicht.

Speaker: Wahrscheinlich die der anderen.

Speaker: Ja, es tut mir wirklich leid.

Speaker: Ich war letzten Sommer auf einem Event, wo tatsächlich ein in real life Pokémon-Fight angeboten wurde.

Speaker: Also man hat sich als ein Pokémon verkleidet und ist dann in einem Ring so fake-mäßig gegeneinander angetreten.

Speaker: Das war sehr lustig.

Speaker: Wie witzig.

Speaker: Also so richtig mit Kostümern?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ein paar Leute hatten sich als die Pokéballwerfer irgendwie verkleideten ein paar Leute eben als Pokémon.

Speaker: Und dann haben die sich da voll die Show geliefert.

Speaker: Das war sehr lustig.

Speaker: Das würde ich gerne mal sehen.

Speaker: Muss ich mal gucken, ob es das auf YouTube irgendwie gibt.

Speaker: Kommen wir mal zu Frage 2.

Speaker: Auto oder Bahn?

Speaker: Bahn.

Speaker: Bahn.

Speaker: Ein sehr entschlossenes Ja für die Bahn.

Speaker: Dann gehen wir mal direkt zu Frage 3.

Speaker: Die beste Videospielfigur ist?

Speaker: Figur?

Speaker: Wie?

Speaker: Aber einfach nur...

Speaker: Ich habe mir so eine geile Wii designt.

Speaker: Ich bin so ein Fan.

Speaker: Ich habe mich noch nie in einem Character Creator so ausgetobt wie bei Cyberpunk.

Speaker: Das ist einfach, also das hat mich noch nie wirklich interessiert.

Speaker: Ich habe mir immer nur irgendwas zusammengeklickt.

Speaker: Aber bei Wii, ich

Speaker: Ich bin völlig ausgeflippt.

Speaker: Also natürlich hätte ich jetzt, ja, also das war einfach, das hat so Spaß gemacht.

Speaker: Auch weil man wie einfach als Transfigur erstellen konnte.

Speaker: Also man kann den weiblichen Körper auswählen, aber ein männliches Geschlechtszeit und das fand ich so cool.

Speaker: Das habe ich natürlich sofort gemacht.

Speaker: Fand ich sehr progressiv irgendwie.

Speaker: Also in dem Sinne ja keine vorgegebene Figur, die du jetzt besonders gut findest, sondern einfach, weil du dir jetzt in Cyberpunk so eine eigene Figur schaffen konntest.

Speaker: Ja, also ich habe auch die Story hart gefeiert.

Speaker: Also tatsächlich hat mich Cyberpunk wieder ein bisschen zurück zu CRPGs gebracht, weil ich hatte davor irgendwie so ein bisschen so eine...

Speaker: sag ich mal.

Speaker: Also ich weiß nicht, ich finde so ganz viele so RPG-Narrative sind halt dann doch sehr schwarz-weiß und so, nur du kannst sie retten und irgendwie nach einer Weile ist die Geschichte so ein bisschen auserzählt, würde ich jetzt mal sagen.

Speaker: Und ich habe dann eine Weile irgendwie generell gar nicht so viel gezockt, weil wenn man Games entwickelt, dann hat man natürlich keine Zeit mehr zu zocken.

Speaker: Und dann habe ich mir bei eben einer neuen Rechner gekauft,

Speaker: Das war dann so, okay, und jetzt Cyberpunk einfach, weil ich auch mit 16, also ich bin eine alte Pen & Paper Enthusiastin und habe sehr viel Shadowrun gespielt und deswegen war klar, das Spiel muss ich auf jeden Fall mal probieren und dann war ich so brutal hooked.

Speaker: Also, habe schon lange nicht mehr ein Spiel so gefeiert wie Cyberpunk, muss ich wirklich sagen.

Speaker: Und natürlich wäre jetzt die Corporate-korrekte Antwort gewesen, dass meine Lieblingsfigur natürlich Valentin Schmidt ist, unser...

Speaker: PC in unserem Game.

Speaker: Das habe ich natürlich schändlich ignoriert.

Speaker: Ja, mit dem werden wir sicherlich auch gleich noch mehr sprechen, im Gegensatz zu Wii.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Ja, zu Wii sprechen wir wahrscheinlich nicht mehr so viel.

Speaker: Weil auf jeden Fall auch die Story um Wii herum habe ich sehr genossen.

Speaker: Das ganze Spiel hat mich wirklich von den Socken gehauen.

Speaker: Also hätte ich nach dem Shitstorm am Anfang nicht gedacht, aber da haben sie echt das Ruder rumgerissen.

Speaker: Also geil.

Speaker: Ja, war ja auch vor allem technischer Natur.

Speaker: Shitstorm ist wenig inhaltlich.

Speaker: Ja,

Speaker: Ja, aber auch technisch.

Speaker: Also ich war völlig geplättet.

Speaker: Also ich fand es einfach, ja, keine Ahnung.

Speaker: Es war gut, dass ich es nicht direkt am Anfang gespielt habe.

Speaker: Wahrscheinlich, ja.

Speaker: Kommen wir mal zur nächsten.

Speaker: Mein bestes Schulfach war?

Speaker: Musik.

Speaker: Und direkt die nächste, dann kannst du es auch ein bisschen erklären, mein schlechtes Schulfach war?

Speaker: Ach.

Speaker: Physik, schätze ich.

Speaker: Ja, Physik.

Speaker: Witzigerweise am Schluss nehme ich auch nicht mehr Mathe.

Speaker: Also in Mathe habe ich dann tatsächlich im Abi sieben Punkte hingelegt.

Speaker: Das ist das achte Weltwunder, by the way.

Speaker: Aber genau, Physik habe ich mit gutem Grund dann auch sehr schnell abgewählt.

Speaker: Also das habe ich einfach nicht gefühlt.

Speaker: Wobei ich mich jetzt sehr... Also ich interessiere mich total dafür, ja, weil ich check's halt nicht.

Speaker: Das ist wirklich so ein bisschen das Problem.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich finde, das sind auch immer Sachen, da kommt es sehr darauf an, wie die Person, die dir das lehrt, auch das irgendwie transportieren kann.

Speaker: Weil gerade wenn man da so ein paar gedankliche Hüren hat, irgendwie hinterzusteigen, dass da die Kommunikation passt, in dem, wie es beigebracht wird, finde ich schon sehr, sehr, sehr wichtig.

Speaker: Ich hatte da jetzt nicht ganz so viel Glück.

Speaker: Ja, ich auch nicht.

Speaker: Ich hatte vor allem tatsächlich auch KlassenkameradInnen, die das Ganze...

Speaker: Also ich weiß nicht, also ich erinnere mich richtig an eine Situation, wo ich mal in einem Referat, das ich wirklich mit Hängen und Würgen irgendwie versucht habe durchzuziehen, dass dann irgend so einer aus meiner Klasse angefangen hat, mir Fragen zu stellen, so richtig schwierige.

Speaker: Also halt jemand, der in Physik richtig gut war, wo ich mir gedacht habe so, hey Alter, ich weiß, du magst mich nicht, aber was soll das?

Speaker: Lass mich halt meinen Dreier irgendwie abräumen und mich dann einfach...

Speaker: Gehen?

Speaker: Was bringt dir das einfach?

Speaker: Okay, also eher die Affinität zur Musik hat sich dann ja auch durchgezogen, werden wir gleich nochmal sicher thematisieren.

Speaker: Aber ja, Musik, da kann ich auch eher mit connecten tatsächlich.

Speaker: Warst du deine Einser-Kandidatin?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich habe in Musik auch Abi gemacht.

Speaker: Ah, cool.

Speaker: Genau, also ich war auf einem musischen Gymnasium.

Speaker: In Bayern gibt es sowas wie so verschiedene Zweige.

Speaker: Und an meinem Gymnasium konnte man Musik als Leistungsfach belegen, genauso wie Kunst.

Speaker: Und da habe ich im praktischen Teil eigentlich immer einen Einser gehabt und im theoretischen Teil manchmal.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, aber finde ich cool, dass es das gibt, dass man auch ja dann so künstlerische Sachen ja mit ins Abi nehmen kann.

Speaker: Finde ich cool.

Speaker: Kennst du nicht?

Speaker: Ja, das war echt eine ganz besondere Atmosphäre, auch an der Schule, muss ich sagen.

Speaker: Also ich denke wirklich vor allem an diese Atmosphäre und die Leute, die dort waren, immer mit sehr viel Freude zurück, weil...

Speaker: Ich hatte immer das Gefühl, dadurch, dass wir alle damit beschäftigt waren, Instrumente zu spielen oder zu malen in unserer Freizeit, hatten wir nicht so viel Zeit, wirklich ernsthaften Quatsch zu machen.

Speaker: Ich meine, es ist nicht so, dass wir nicht gefeiert hätten, um Gottes Willen, vor allem ich nicht.

Speaker: Aber es ist trotzdem, die Atmosphäre in der Schule war einfach so, es waren halt lauter Leute, die irgendwie irgendwas gemeinsam hatten und das war halt eben dieses Kreative und das Eintig irgendwie wirklich auch über die Jahrgänge hinweg.

Speaker: Also das war irgendwie eine gute Schule, weiß auch nicht.

Speaker: Das ist auch schön, wenn man da so positiv auch drauf zurückblicken kann.

Speaker: Die nächste Frage handelt auch von, ja, doch etwas auch Kreativen.

Speaker: Die beste Story in einem Game ist...

Speaker: Was sind denn das für Anstrengungen?

Speaker: Da muss ich mich ja entscheiden.

Speaker: Das ist ja voll schlimm.

Speaker: Ja, du kannst auch zwei, drei nennen.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Ich tue mit Favorites immer wahnsinnig schwer.

Speaker: Also Disco Elysium hat mich krass geflasht.

Speaker: Also das ist ja auch eine ganz große Inspiration für die Inspektor-Schmidt-Serie, weil wir das alle so hart gesuchtet haben.

Speaker: Also das war wirklich bemerkenswert.

Speaker: Ja.

Speaker: War es noch eine gute Story?

Speaker: Überhaupt kein Publikums-Favorite, aber ich fand Final Fantasy XV so geil.

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Aber irgendwie dieses ganze Roadtrip-Feeling und so.

Speaker: Ich habe ein paar Teile davon gespielt, aber irgendwie bei XV, das habe ich glaube ich drei, vier Mal gespielt und habe jedes Mal geweint.

Speaker: Ich weiß auch nicht warum, das habe ich irgendwie gecatcht.

Speaker: Was ist noch eine gute Story gewesen?

Speaker: Ich meine, Cyberpunk habe ich ja vorhin schon drüber geschwärmt.

Speaker: Das ist natürlich storytechnisch auch der Wahnsinn.

Speaker: Hm.

Speaker: Ja, mein Gott, es gibt so viel, nee, also, ja, keine Ahnung, Assassin's Creed ist auch geil, keine Ahnung, es kommt halt drauf an, welchen Teil du spielst und, ja, Skyrim habe ich gebt.

Speaker: Ach, und Fallout, um Gottes Willen, ich rede viel zu wenig über Fallout.

Speaker: Ja, ich liebe Fallout 3 vor allem, das ist eigentlich mein Favourite Spiel auf allen Zeiten und da mochte ich die Story auch extrem gerne, ja.

Speaker: Ich finde es auch schwierig, da eins zu nennen, deswegen war es jetzt völlig okay, wenn du mehrere hast.

Speaker: Ich will noch niemanden vergessen, der es verdient hat, verstehst du?

Speaker: Das ist mir wichtig.

Speaker: Ja gut, wenn man das so spielt, ich glaube, dann kann man einen eigenen Podcast nur darüber machen.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Die nächste Frage geht aber, glaube ich, ein bisschen schneller.

Speaker: Dein Lieblingsgetränk ist...

Speaker: Tee wahrscheinlich.

Speaker: Welcher Tee?

Speaker: Ja, also ich gieße den ganzen Tag literweise Kräuter- und Früchtetee in mich rein.

Speaker: Dementsprechend, was auch immer mein Teedealer gerade auf Vorrat hat, nehme ich mit.

Speaker: Also ich gehe dann immer mit so leeren Metallteedosen zum Teehändler, lasse mir das auffüllen komplett und trinke das dann.

Speaker: Also ja, so fruchtig-kräutrig.

Speaker: Mäßig ist wahrscheinlich, einfach nur aufgrund der schieren Menge ist das wahrscheinlich mein Lieblingsgetränk.

Speaker: Das ist ja wahrscheinlich nicht trinken, wenn es dir nicht drauf schmecken würde.

Speaker: Passt vielleicht auch zu der Frage jetzt davor, wenn es das Gericht auf der Karte gibt, schlägst du zu.

Speaker: Alles mit Auberginen.

Speaker: Ich liebe Auberginen.

Speaker: Also zum Beispiel so chinesische geschmorte Auberginen mit so Hand-Pulled-Nudels.

Speaker: Das ist ziemlich nice.

Speaker: Oder alles, was orientalisch in die Richtung geht.

Speaker: So Babaganoush oder irgendwelche überbackenen Auberginen.

Speaker: Ohne Fleisch, das ist wichtig.

Speaker: Aber genau, also Auberginen sind irgendwie, auf die fahre ich immer ab.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Du bist jetzt die erste Person, die so konkret Aubergine ins Zentrum des Lieblingsgerichts rückt, aber ich finde das extrem gut, weil ich mag auch Aubergine, aber so einen Fokus auf das habe ich noch nie gehört, aber finde ich super.

Speaker: Und zwar ganz spontan, weil wenn du mir denkst, so ein Gericht, weiß ich nicht mehr, ob ich das irgendwie wirklich so benennen kann.

Speaker: Also es ist meistens eher, dass ich es wirklich nach Zutaten aussuche, so.

Speaker: Ja, doch, ich bleibe bei meiner Wahl.

Speaker: Ich logge eine Aubergine.

Speaker: Das ist eine gute Wahl.

Speaker: Kommen wir mal zu den letzten beiden.

Speaker: Zum einen der schönste Ort, an dem du je warst.

Speaker: Schon wieder so ein Favorite, ne?

Speaker: Ja, das ist natürlich schwierig.

Speaker: Ich habe eine anderthalbjährige Weltreise gemacht.

Speaker: Da habe ich mir natürlich die Welt so ein bisschen angeschaut.

Speaker: Das ist genau die richtige Frage.

Speaker: Da war ich natürlich auch anderweitig, davor und danach auch schon recht viel unterwegs.

Speaker: Der schönste Ort, an dem ich jemals war... Nee, das kann ich nicht beantworten.

Speaker: Also ich würde vielleicht sagen so...

Speaker: Also in Neuseeland hat es mir wirklich sehr oft einen Schalter rausgehauen.

Speaker: Das ist wirklich ein sehr schönes Land.

Speaker: In Thailand auch.

Speaker: Aber dann halt auch, ich war auch im Iran und also da in die Wüste fahren, das ist absolut krass.

Speaker: Also so ein wunderschöner Fleck Erde und die Türkei völlig unterbewertet.

Speaker: Also wenn man da sich mal so ein bisschen weiter in den Osten auch vorwagt, es ist so wunderwunderschön.

Speaker: Also ich habe generell mein Herz ziemlich an den Mittleren Osten verloren, muss ich sagen.

Speaker: Also das ist einfach so eine wunderschöne Region.

Speaker: Also ich mag auch diese Kargheit tatsächlich.

Speaker: Das ist irgendwie, da werden die Dinge so ein bisschen minimalistischer und

Speaker: Das steht natürlich komplett im Kontrast zu, ich finde Neuseeland geil, aber ich finde eben auch den mittleren Osten sehr schön.

Speaker: Genau, also so sternenklare Nächte kommen mir oft, wenn ich an so den schönsten Ort der Welt denke.

Speaker: Und das hat viel mit Wüste, glaube ich, auch zu tun oder irgendwo, wo man den Himmel gut zieht.

Speaker: Und das tut man in Neuseeland gut und das tut man in der Wüste gut.

Speaker: Also vielleicht ist es das...

Speaker: Gut, dann muss das ja auch immer fernab von Großstädten sein, wo man dann auch wirklich einen schönen Blick auf den Himmel hat.

Speaker: Ja, wobei ich auch Großstädte tatsächlich sehr mag.

Speaker: Also gerade diese asiatischen Megacities, die beeindrucken mich zutiefst.

Speaker: Also das ist einfach diese endlosen Häuser und diese verwinkelten Städteschluchten.

Speaker: Noch so ein Grund, warum ich vielleicht Cyberpunk so gefeiert habe.

Speaker: Einfach das Stadtlayout hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Das ist, ja, also so urbane Escapes, ja, also mag ich sehr gerne auch auf jeden Fall.

Speaker: Aber ja, das ist natürlich nichts für den Nachthimmel, das ist richtig, ja.

Speaker: Okay, also, ja, sehr vielseitige Antwort.

Speaker: Ich bin mal gespannt, jetzt bei der letzten Frage kann auch sein, dass vielleicht jetzt mehrere kommen, nämlich dein Idol ist?

Speaker: Oh, oh, mein Idol.

Speaker: Hm.

Speaker: Mein Idol.

Speaker: Falls du denn eins hast.

Speaker: Es gibt ja auch nicht jeden, der sagt, ich habe jetzt eine Person da, da schaue ich zu auf.

Speaker: Da habe ich mich krass inspirieren lassen fürs Leben.

Speaker: Ja, also ich glaube, das ist ein bisschen situativ, in welcher Funktion du mich quasi fragst.

Speaker: Also ich kann es vielleicht einfach mal so allgemein mal sagen, jede Frau ist,

Speaker: die versucht, sich in irgendeiner künstlerischen Form einen Lebensunterhalt zu verdienen, hat man einen absoluten Respekt.

Speaker: Jedes Mal, wenn ich jemanden kennenlerne, die sich auch auf diesem Weg befindet, irgendwie bin ich total inspiriert davon, wie sie das machen, wie sie ihre Lebensrealitäten einfach versuchen, selbst zu gestalten, sich gegen alle möglichen Widrigkeiten durchsetzen.

Speaker: Wenn dann auch noch Kinder mit dabei sind, umso mehr.

Speaker: Also ich finde das wahnsinnig beeindruckend, wenn Frauen einfach

Speaker: in der kreativen Welt versuchen, ihren Fußabdruck zu hinterlassen und damit zu gestalten.

Speaker: Das inspiriert mich zutiefst.

Speaker: Und ich bin sehr, sehr froh und auch sehr dankbar darum, dass ich inzwischen auch immer mehr davon kenne, weil dadurch auch so ein Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Speaker: Man ist einfach nicht alleine in diesen ganzen

Speaker: ja doch sehr männlich dominierten Feldern unterwegs, sondern man trifft sich und man kennt sich und man unterstützt sich vor allem auch.

Speaker: Also das merke ich jetzt auch in der Games-Branche.

Speaker: Wahnsinn, was ich für tolle Leute kennenlerne.

Speaker: Das ist wirklich, also übrigens, egal welches Gender, also ich finde generell diese ganze Games-Branche, gerade die Indies, das sind so nette Leute, alle miteinander, so ein positiver, konstruktiver Umgang miteinander.

Speaker: Also ich bin total begeistert.

Speaker: Aber umso mehr freue ich mich dann eben auch, insbesondere wenn ich andere Audio-Frauen kennenlerne, wenn wir uns dann finden und uns so ein bisschen austauschen.

Speaker: Und da entstehen meistens auch Freundschaften daraus, muss ich sagen.

Speaker: Also das ist wirklich, ja,

Speaker: Das sind immer große Inspirationen für mich.

Speaker: Und dementsprechend ja, wahrscheinlich einfach, ja,

Speaker: Ja, nee, ich kann wirklich gerade keinen konkreten Namen nennen.

Speaker: Ja, nee, das finde ich aber eine sehr, sehr schöne Antwort tatsächlich.

Speaker: Und kann ich eigentlich auch nur so unterschreiben.

Speaker: Also bei Indie-Devs fühle ich mich auch sehr wohl, wenn ich mit denen spreche.

Speaker: Das sind, ja, eigentlich... Ich könnte jetzt gerade nicht mal ein negatives Beispiel abrufen.

Speaker: Das sind wirklich alles wunderbare Leute.

Speaker: Und ich glaube auch, dass die...

Speaker: sehr ähnliche Erfahrungen gemacht haben, die die wahrscheinlich auch geprägt haben.

Speaker: Und es ist sehr, sehr schön, auch mit den Leuten dann zu sprechen.

Speaker: Es sind immer sehr, sehr schöne Unterhaltungen insgesamt auch.

Speaker: Und ich finde, das ist auch eine gute Antwort, die so ein bisschen überleitet zu dem, worüber wir auch eigentlich sprechen möchten.

Speaker: Und zwar, ja, Actifang ist, ihr seid in der Spielentwicklung beheimatet.

Speaker: Du bist in der Spielentwicklung beheimatet.

Speaker: Und

Speaker: Deswegen würde mich auch interessieren, wie bist du eigentlich dahin gekommen, wo du heute bist?

Speaker: Wie ist so dein Werdegang?

Speaker: Was hat dich so angetrieben, das zu machen?

Speaker: Und du hast ja auch gerade gesagt, gerade Frauen, die sich da auch mehr behaupten müssen als jetzt Männer in der Regel.

Speaker: Wie hast du dich da so durchgeschlagen und mit welchen Widrigkeiten hattest du da zu kämpfen?

Speaker: Also ich hatte mit überhaupt keine Widrigkeiten zu kämpfen, weil unsere... Ja, finde ich auch.

Speaker: Unsere Entstehungsgeschichte ist ein bisschen was Spezielles.

Speaker: Also wir sind... Also die Leute, die das damals angefangen haben, wir sind alle keine Game Devs.

Speaker: Wir haben alle eigentlich einen ganz anderen Hintergrund.

Speaker: Wir sind tatsächlich im Kern eigentlich ein Haufen Musiker, die durch die Corona-Pandemie arbeitslos geworden sind.

Speaker: Oder also einfach auf einmal waren halt unsere Einkünfte komplett weg.

Speaker: Und...

Speaker: Dann sind wir quasi von drei Leuten, die wir am Anfang waren, auf einmal 20 geworden, die alle einfach so für, einfach aus Spaß an der Freude einfach reingebuttert haben und eben geholfen haben, dieses erste Spiel irgendwie zum Laufen zu bringen, so ungefähr.

Speaker: Und dementsprechend ist auch meine Geschichte, wie ich da dazu gekommen bin, etwas unkonventionell.

Speaker: Aber ich erzähle es ihr gerne.

Speaker: Und zwar kenne ich unseren CEO, den Jakob, schon seit ich 15 bin.

Speaker: Das ist eine ganz alte Freundschaft, die sich auch zwischendurch total im Sand verlaufen hatte.

Speaker: Und dann habe ich ihn Ende 2018 auf einem Konzert wieder getroffen.

Speaker: Und das war nur so, Julia, Herr Kopp, war geil.

Speaker: irgendwie so, also wie geht's und so, das war total schön und dann hatte ich, also ich war zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Sprung eben das mit der Musik jetzt mal ernsthaft auch als Karriere in Betracht zu ziehen und war aber außerdem selbstständig als Wettbesignerin.

Speaker: Und wir haben dann einfach Kontakte getauscht und dann hat er sich einen Monat später gemeldet und hat gemeint so, hm, du machst doch Webseiten.

Speaker: Ich so, ja, cool, und du hast doch ein Studio.

Speaker: Und er so, ja.

Speaker: Und dann haben wir quasi ausgemacht, cool, ich recorde die Vocals für meine erste EP bei ihm, dafür mache ich ihm eine Webseite.

Speaker: Und das haben wir dann gemacht und in diesem Prozess saßen wir irgendwie bei ihm im Studio rum und es war wirklich so, also er rief wirklich quer durch den Raum, er sagt mal, zockst du eigentlich noch?

Speaker: Und ich so, ja, warum?

Speaker: Er so, jo, ich habe Bock ein Game zu schreiben und mir würde noch eine Quotenfrau fehlen, hast du Bock mitzumachen?

Speaker: Ja.

Speaker: Und nachdem ich ja so bin, habe ich gesagt, ja, Logo, was soll ich machen?

Speaker: Was wäre der Job?

Speaker: Ja, keine Ahnung, Story schreiben oder so.

Speaker: Ich so, ja, geil, kein Thema, machen wir.

Speaker: Also, war nicht eine komplett uninformierte Frage.

Speaker: Also, ich habe auch als Texterin gearbeitet oder arbeite immer noch als Texterin auch.

Speaker: Und

Speaker: Also er wusste, dass ich schreiben kann und wusste eben auch, dass ich früher zumindest mal eine Menge gezockt habe und so.

Speaker: Und dann war das halt irgendwie so einfach, also so ein netter Austausch irgendwie.

Speaker: Und dann habe ich mir gedacht, ja geile, klar, warum nicht mal ein Computerspiel schreiben?

Speaker: Warum auch nicht?

Speaker: Und dann verging aber tatsächlich ein halbes Jahr oder so, bis wir dann tatsächlich auch mal da irgendwie so mal einen Termin hatten und gemeint haben, so und jetzt legen wir los.

Speaker: Und dann waren wir eben in diesem ersten Call

Speaker: Und haben dann angefangen, okay, also ich hatte mir ein Setting überlegt, da hat dann der Jakob irgendwie erzählt, das war irgendwie im 19.

Speaker: Jahrhundert in Bayern und er hatte sich eben überlegt, also weil wir wollen mit unseren Spielen ja nicht nur unterhalten, sondern auch bilden, also das steht ja auch in unseren Unternehmensstatuten quasi drin.

Speaker: dass wir dadurch, dass wir uns historische Events anschauen, also historische Strömungen oder Entwicklungen ansehen, dass wir, wenn wir uns die Vergangenheit ansehen, erklären können, wie die Gegenwart eigentlich funktioniert und warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Speaker: Und da kann man gerade im 19.

Speaker: Jahrhundert wirklich sich eine ganze Menge anschauen, weil ja ganz viele unserer sozialen Bewegungen,

Speaker: die uns bis heute beeinflussen, also eben Arbeiterbewegung, Frauenrechtsbewegung, lauter solche Sachen sind damals eigentlich losgegangen und das ist eine super spannende Zeit.

Speaker: Und das war damals schon Jakobs Vision, dass er meinte, er würde gerne einfach sich die deutsche Geschichte ein bisschen anschauen.

Speaker: Und ursprünglich hatte er mal die Idee, dass man sich vielleicht mal die deutsche Kolonialzeit ein bisschen anschaut.

Speaker: Da hat er dann aber festgestellt, dass das von der Recherche her so ein massives Unterfangen ist, weil wir natürlich nicht in Namibia zum Beispiel wohnen und natürlich nicht zu 100 Prozent wissen, was da wirklich passiert ist, weil wir ja eigentlich...

Speaker: also aus dem Land der Kolonisierer kommen und dementsprechend eigentlich überhaupt nicht, also auch die Ressourcen haben vor Ort auch wirklich zu recherchieren und das wirklich auch korrekt abzubilden.

Speaker: Und dann hat er sich gedacht, na gut, dann halt Bayern, weil da kommen wir her.

Speaker: Also das können wir recherchieren und das wissen wir auch so.

Speaker: Und genau das war dann eben so die Rahmenbedingungen.

Speaker: Und dann war auch eben relativ schnell klar, dass es wohl eine Kriminalserie wird, weil wir eben...

Speaker: dann auch gemeint haben, wir wollen eigentlich keine Mystery-Elemente, wir wollen schon historisch sein und das sind halt dann eben spannende Geschichten, die du eben in ein Spiel umwandeln kannst und halt eben dann solche Mystery-Crime-Detective-Geschichten einfach.

Speaker: Genau, und das war so im ersten Call dann irgendwie so ein bisschen so, okay, cool, machen wir und zwei Wochen später wurde dann das Land zugesperrt.

Speaker: Also es war wirklich perfektes Timing mit dem ersten Lockdown im Prinzip, weil auf einmal hatten wir alle nichts zu tun und sind nur drin gesessen.

Speaker: Das heißt, wir haben uns da drauf gestürzt und auf einmal ist halt unser halber Bekanntenkreis halt auch noch mit dazu gekommen, weil alle so, jo, also ich kann programmieren, ich habe nichts zu tun.

Speaker: So ungefähr, ja.

Speaker: Und auf einmal hatten wir halt Coder, wir hatten 3D-Leute, wir hatten auch Leute, die Bock hatten, sich das einfach mal anzueignen, ja, und einfach mal zu gucken, wie sowas funktioniert.

Speaker: Ich habe angefangen, mir so tonnenweise Literatur zum Thema nonlineare Storytelling reinzuziehen.

Speaker: Wir hatten natürlich auch eine Menge Musiker, die dann angefangen haben, auch Musik zu schreiben.

Speaker: Und also...

Speaker: Das ging auf einmal so richtig, richtig los irgendwie und ist dann tatsächlich eine ganze Weile so geblieben, bis dann halt so langsam aber sicher so die Alltagsleben wieder losgegangen sind.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber das war so der Start.

Speaker: Und das war mein Start in der Gaming-Branche auch.

Speaker: Also um die Frage nochmal zu beantworten.

Speaker: Also dementsprechend, ja, also studiert hat das vom Ursprungsteam.

Speaker: Inzwischen haben wir natürlich Leute, die das studiert haben.

Speaker: Aber so vom Ursprungsteam, wir sind alle im Endeffekt so DIY-autodidaktisch da reingeschlittert.

Speaker: Und ja, jetzt verlesen wir in zwei Wochen unseren nächsten Titel und es ist total crazy.

Speaker: Aber gerade weil ihr jetzt ja eigentlich keinen Background hattet, wo ihr studiert habt oder vielleicht irgendwelche Mentoren, keine Ahnung wen hattet, die euch da angeleitet haben, wie habt ihr euch das oder an welchen Stellen habt ihr vielleicht gemerkt, okay, hier kommen wir vielleicht nicht weiter oder war es doch ein überraschend unkomplizierter Prozess, dieses Spiel dann auch zu entwickeln?

Speaker: Nein, auf keinen Fall.

Speaker: Also ich glaube, das ist ein Zitat von Jakob tatsächlich.

Speaker: Er findet, Spiele sind einfach das komplexeste kreative Projekt, das du überhaupt angehen kannst, weil wirklich alle Gewerke gefordert sind.

Speaker: Alle.

Speaker: Und das entspricht meinem Empfinden zu 100 Prozent und dementsprechend ist das aber halt auch nichts Unkompliziertes.

Speaker: Das ist hochkomplex und es sind so viele Bälle, die in der Luft sind und man muss sich so viel absprechen.

Speaker: Man muss im Denken wahnsinnig flexibel und agil werden natürlich auch.

Speaker: Ja,

Speaker: Es sind so viele Sachen, die irgendwie zusammenspielen müssen.

Speaker: Ich halte mich eigentlich für eine relativ offene und flexible Person und ich komme immer wieder an meine Grenzen.

Speaker: Es ist wirklich nicht zu fassen, du kannst dich auf nichts verlassen.

Speaker: Du musst dich permanent in den Situationen anpassen, wenn du feststellst, okay, das geht, das geht nicht.

Speaker: Das war natürlich am Anfang noch viel krasser.

Speaker: Und gleichzeitig glaube ich aber auch, dass wir am Anfang einen ganz entscheidenden Vorteil hatten gegenüber den Leuten, die das studiert haben.

Speaker: Nämlich dadurch, dass wir nicht wussten, was nicht geht, weil man das nicht darf oder weil man es nicht so macht, haben wir es einfach trotzdem gemacht.

Speaker: Und das war ein Vorteil, glaube ich.

Speaker: Also wenn wir uns heute anschauen, was Leute einem raten, wenn man so sein erstes Spiel entwickelt oder auch seine ersten fünf eigentlich, ja,

Speaker: Sagt auf jeden Fall niemand, unbedingt in der Unreal Engine, fotorealistisch, 3D, Story-driven RPG.

Speaker: Das ist ungefähr das absolute No-Go-Szenario für Indies.

Speaker: Weil es einfach wirklich das Allerschlimmste ist von der Komplexität her.

Speaker: Das wussten wir zum Glück nicht, deswegen haben wir es einfach mal gemacht.

Speaker: Also wusstet ihr das tatsächlich nicht?

Speaker: Weil so im ersten Moment denke ich mir, ja gut, irgendwie so ein 2D-Side-Scroller ist sicherlich vielleicht einfacher zu machen als jetzt ein ganz wildes und riesiges Unreal Engine 3D-Ding mit super realistischen Grafiken.

Speaker: Ja, natürlich, klar.

Speaker: Also es war schon klar, aber dass das ein krasses Projekt wird.

Speaker: Aber es ist trotzdem ein bisschen so eine Naivität schützt dich, wenn du einfach was nicht, also dir einfach denkst, okay, das wird wahrscheinlich ganz schön krass, aber

Speaker: dich quasi nicht so tiefgehend mit den Konsequenzen irgendwie auseinandersetzt, weil du einfach Bock hast, das zu tun.

Speaker: Und das war es einfach.

Speaker: Wir hatten einfach Bock, das zu machen.

Speaker: Wir wollten keinen Sidescroller machen.

Speaker: Wir wollten Geschichte erzählen einfach.

Speaker: Und genau, unsere Hauptgame-Mechanik sind ja nach wie vor Dialoge auch.

Speaker: Also du musst einfach dich durch Dialoge durchkämpfen, damit du an die Infos kommst, die du brauchst.

Speaker: Und das ist einfach, dass alles daran schreit einfach, dass es ein RPG wird.

Speaker: Und

Speaker: Und dann ist das halt einfach so, wie es ist, so ungefähr.

Speaker: Aber genau, also es gibt sicherlich auch andere Herangehensweisen, sage ich mal, die wahrscheinlich etwas leichter zu bewältigende Projekte nach sich zieht.

Speaker: Ich habe aber noch eine Frage zu dem ganzen Setting Bayern.

Speaker: Das ist jetzt nicht so typisch, dass man das jetzt alltäglich immer an Videospielen hat, hey, wir machen jetzt irgendwas in Bayern.

Speaker: War es schon irgendwie auch so ein bisschen aus, ja, vielleicht Lokalliebe heraus?

Speaker: Weil ich meine, so recherchieren kann man ja sicherlich auch zu vielen Themen und

Speaker: Bayern ist jetzt hier, wie gesagt, nicht so gewöhnlich.

Speaker: War da noch ein anderer Impuls dabei, das zu wählen?

Speaker: Also das, was ich vorhin meinte mit diesem so, wo können wir historisch ansetzen, wo wir wirklich wissen, wovon wir reden.

Speaker: Und

Speaker: Das ist halt einfach da, wo wir aufgewachsen sind.

Speaker: Und das ist Bayern, schlicht und ergreifend.

Speaker: Das zweite Spiel, das wir jetzt rausbringen, spielt ja in Norddeutschland.

Speaker: Das spielt in Niedersachsen an der Küste.

Speaker: Und das ist auch tatsächlich von dem her gekommen, weil wir über den Verlauf der ersten Spielentwicklung einige Leute aus Norddeutschland mit dazu bekommen haben ins Team.

Speaker: Also wir sind ja komplett remote.

Speaker: Wir arbeiten ja, also unser Büro ist Discord.

Speaker: Und wir sitzen alle komplett verstreut.

Speaker: Aber eben ein ganz signifikanter Teil von uns kommt inzwischen aus Norddeutschland und da war dann irgendwie klar, okay, cool, dann lass uns doch da mal irgendwie ansetzen und dann fährt unser Charakter Valentin Schmidt halt einfach in Urlaub.

Speaker: Und was wir auch gemacht haben im ersten Teil, ist das Ding komplett auf bayerisch vertont.

Speaker: Und der zweite Teil wird jetzt natürlich komplett auf Deutsch mit Küstenakzent vertont.

Speaker: Wir hatten Plattdeutsch mal vor, haben dann aber festgestellt, das ist nicht stemmbar, das ist eine andere Sprache, das geht nicht.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber genau, also das, wir ziehen das jetzt schon noch weiter durch so, aber schauen uns das halt einfach mal verschiedene Regionen in Deutschland an, ja.

Speaker: Jetzt vielleicht auch das ein bisschen allgemeiner mal zum Reißen.

Speaker: Was für eine Art von Spiel habt ihr denn da mit eurem ersten Titel gemacht?

Speaker: Um das vielleicht mal zu erklären, was so die Vision dahinter war und was ihr vielleicht auch daraus gelernt habt und was ihr dann euch für eine Vision gesetzt habt, was ihr dann mit dem zweiten Titel machen wolltet.

Speaker: Also inwiefern es da vielleicht auch Parallelen gibt oder inwiefern ihr sagt, hey, das und das haben wir jetzt mitgenommen und das wollen wir aber so verändern für unser neues Spiel.

Speaker: Also, wir machen im Prinzip eigentlich gar nicht so viel anders.

Speaker: Es ist nach wie vor ein Detective-RPG, es ist nach wie vor der gleiche Hauptcharakter, ein bayerischer Ministerialbeamter, der eigentlich gar kein Detektiv ist, aber einfach schlechtes Timing hat und...

Speaker: Immer irgendwie da, wo er auftaucht, stirbt halt zufällig jemand und er wird damit beauftragt, herauszufinden, was passiert ist.

Speaker: Und genau, also das ist im Prinzip sowohl in der Bavarian Tale als auch in The Ebbing das Hauptthema.

Speaker: dass du im Prinzip herausfinden musst, was genau passiert ist.

Speaker: Also wurde die Person ermordet?

Speaker: Wenn ja, warum?

Speaker: Und du dich im Endeffekt immer tiefer in die Intrigen und Irrungen und Wirrungen der jeweiligen Dorf- oder Stadtgemeinschaft einfach vorarbeitest, um herauszufinden, was da eigentlich läuft.

Speaker: Und daran zeigen wir dann eben auch im

Speaker: Also die damalige Zeit auch sehr gut auf, weil du halt einfach viel über die Motivationen der einzelnen Menschen auch lernst und über deren Alltag.

Speaker: Warum sind die schlecht drauf?

Speaker: Warum sind die gut drauf?

Speaker: Vor was haben sie Angst?

Speaker: Was treibt sie um?

Speaker: Also sowohl politisch als auch einfach innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Speaker: Genau und das ist eigentlich genauso geblieben, nur dass wir halt jetzt nicht mehr im Jahr 1866 sind, wo gerade der deutsch-deutsche Bruderkrieg zu Ende gegangen ist, den wir verloren haben.

Speaker: Und die Leute halt quasi damit sich beschäftigt haben, dass halt eben jetzt die Leute aus dem Krieg heimkommen und halt irgendwie einfach gerade sehr, sehr viel im Umbruch ist.

Speaker: Und 1870 ist dann der deutsch-französische Krieg gerade am Ausbrechen und beschäftigt die Leute dann entsprechend, weil die natürlich nicht eingezogen werden wollen.

Speaker: Gleichzeitig ist es dann eben aber auch so, dass 1870 an der Nordsee das erste Telegrafenkabel nach Amerika verlegt wurde.

Speaker: Also sprich Proto-Internet.

Speaker: Und das eben in dem Küstenstädtchen, in dem wir spielen, ist das auch ein Riesenthema, weil es da ein Telegrafenamt gibt.

Speaker: Und genau, also so versuchen wir eben da auch Bezug zur Geschichte zu nehmen.

Speaker: Und darum drehen sich natürlich dann auch die Leben der Leute.

Speaker: Genau.

Speaker: Vielleicht noch was, was ich anfangs so noch in der Frage meinte.

Speaker: Ihr habt ja da sicherlich auch, gerade weil du es anfangs erwähnt hast mit dem ganzen Prozess, wie ihr da zusammengewachsen seid als Team, wie sich alles gebildet habt, dass ihr manche Dinge vielleicht etwas unkonventionell auch in der Entwicklung angegangen seid.

Speaker: Was habt ihr denn so dann als das erste Spiel über Wariantel rauskam, so für euch mitgenommen?

Speaker: Was lief gut, was lief nicht so gut?

Speaker: Was war dann so ein bisschen das Learning aus der ganzen Geschichte?

Speaker: Also unsere Prozesse sind auf jeden Fall deutlich optimierter, als sie es mal waren.

Speaker: Also da kann ich jetzt natürlich nicht so viel dazu sagen, weil ich in der ganzen technischen Dev-Geschichte bei beiden Titeln nicht so tief drin war.

Speaker: Aber wir wissen einfach viel mehr.

Speaker: Wir müssen viel weniger probieren.

Speaker: Wir sind jetzt auf Unreal 5, das war natürlich bei Bavaria Intel auch noch nicht so am Anfang.

Speaker: Wir arbeiten mit ganz anderen Animation.

Speaker: Ah, die Animation Pipeline ist sogar relativ gleich geblieben, ja, aber wir arbeiten auf jeden Fall trotzdem sehr schnell und sehr effizient inzwischen und ja.

Speaker: Genau, auch beim Storywriting haben wir sehr viel dazugelernt.

Speaker: Also wir wissen einfach, haben vielleicht ein bisschen besseres Gefühl dafür irgendwie, wie du Quests halt auch gestaltest, die lösbar sind und sich nicht in die Quere kommen, wobei das immer noch eine der größten Herausforderungen ist.

Speaker: Wir haben eine Translation Pipeline auch entwickelt, dass wir eben auch, also sag ich mal, zuverlässig zweisprachig auch Inhalte generieren können, was halt nicht bedeutet, dass wir jetzt irgendwie so ein riesiges Übersetzerteam drauf loslassen müssen, sondern eigentlich relativ gut selber zurechtkommen und so.

Speaker: Wir haben im ersten Spiel sehr viele Strukturen geschaffen dafür, dass manche Sachen im zweiten Spiel einfach deutlich schneller geklappt haben.

Speaker: Aber gleichzeitig höre ich natürlich in den Dailies auch mit, dass es immer noch wahnsinnig viele Sachen gibt, die wir einfach lernen.

Speaker: Also die wir auch immer noch nicht perfekt drauf haben.

Speaker: Und genau, wir haben ja im Februar die Demo für unser Game Release.

Speaker: Danach hat es dann auch erst mal Bug Reports gehagelt, völlig klar.

Speaker: Also das ist so...

Speaker: Genau, also wir haben natürlich auch aus Bavarian Tale viel, viel Feedback aus der Community bekommen, irgendwie was gut läuft, aber auch eben was nicht gut läuft.

Speaker: Und das war dann immer so, hey, unfassbar.

Speaker: Also du veränderst eine Komponente in dem Computer und auf einmal funktioniert das Teil nicht mehr.

Speaker: Also das ist immer noch extrem spannend irgendwie zu beobachten.

Speaker: Aber da kann ich jetzt, ich persönlich gerade gar nicht so krass ins Detail gehen, außer dass ich halt eben weiß, wir haben auf jeder Ebene

Speaker: Lernen wir jeden Tag so wahnsinnig viel.

Speaker: Und ja, genau.

Speaker: Also es wird sicher auch noch eine Weile so weitergehen.

Speaker: Wie war das denn vielleicht auch auf deine Arbeit ganz persönlich bezogen, was du da vielleicht auch...

Speaker: gelernt hast.

Speaker: Klar, als Team lernt ja auch jeder Bereich immer oder jede einzelne Person immer irgendwas besonders oder kann ja irgendwas besonders mitnehmen, aber was war bei dir persönlich und für deine Arbeit, was dich jetzt auch für das zweite Spiel oder besser darauf vorbereitet hat, wie das angeht und was, wo du gesagt hast, hey, das möchte ich vielleicht auch verbessern einfach oder hey, das lief jetzt gut, das möchte ich wieder übernehmen oder solche Komponenten.

Speaker: Ja, also dadurch, dass ich Department gewechselt habe und eben nicht mehr im Storywriting bin, hat sich für mich tatsächlich alles geändert, weil ich eben aus der Storywriting-Geschichte dann rausgegangen bin.

Speaker: Und was für mich jetzt, also vor allem in den letzten Monaten eben ganz krass war, ist eben der Lernprozess, wie launcht man ein Game?

Speaker: Also wie machst du das von der Kommunikationsseite?

Speaker: Also ich habe tatsächlich einen, also vielleicht kein Idol, aber zumindest einen temporären Gott gefunden, namens Chris Zukowski, den kennen sicherlich alle, die in ihrem Leben schon mal ein Game irgendwie gelauncht haben.

Speaker: Der hat die Webseite howtomarketagame.com und diese Webseite...

Speaker: prinzipiell die Bibel für alle Leute, die irgendwie ein Game launchen müssen.

Speaker: Also der Mensch macht unglaubliche Arbeit, also sehr, sehr datengetrieben und schreibt wirklich sich die Finger wund an wirklich extrem hilfreichen Blogposts und so.

Speaker: Genau, und also das habe ich mir natürlich alles komplett reingezogen.

Speaker: Ich habe gelernt, wie die Steamworks-Oberfläche funktioniert, wie man Steam-Pages schreibt,

Speaker: betreut, aufbaut, auch da ist sicherlich noch nicht alles optimiert.

Speaker: Genau, generell Community-Management ist was komplett Neues für mich.

Speaker: Also wir machen sehr viel auf unserem Discord inzwischen.

Speaker: Wir haben sehr viel mit StreamerInnen auch jetzt schon Kontakt gehabt, die unsere Demo auch ganz fleißig, ganz toll gestreamt haben.

Speaker: Das geht natürlich alles weiter.

Speaker: Ich habe mir einige Bereiche neu erschlossen, mit denen ich vorher überhaupt nichts zu tun hatte, weil sie eben extrem gamespezifisch sind.

Speaker: Und dazu kommt natürlich auch noch gamespezifische Social-Media-Arbeit, die natürlich auch anders funktioniert als andere Social-Media.

Speaker: Ja, also es ist wirklich... Also war es ein ganz schön wilder Ritt, würde ich jetzt mal sagen.

Speaker: Also, ja.

Speaker: Genau, bei die Ebbing selber habe ich jetzt im Audio-Department, also beim Sounddesign, bei den Soundtracks nichts zu tun gehabt.

Speaker: Das machen andere Leute bei dem Game, was ich aber auch mir nicht neu beigebracht habe.

Speaker: Also Vocals aufnehmen kann ich, aber dadurch, dass ich eben die Erzählerstimme bin, ich habe zu Hause auch ein Studio und da kann ich eben mich selbst auch rekorden.

Speaker: Aber auch da bin ich sehr viel effizienter geworden.

Speaker: Also und auch eben zu wissen, okay, wie...

Speaker: Ja, wie bereitet man sich da vor und ja, also auch als Voice Actor einfach so, wie sprichst du Sachen einfach auch, ja.

Speaker: Das war definitiv auch ein sehr, sehr interessantes Learning, das mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, so.

Speaker: Ja, ich habe im ersten Mal so ganz kleine Rollen gesprochen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, also ich habe auch schon Face-Animations gemacht jetzt dieses Mal.

Speaker: Wir machen alle alles.

Speaker: Also nee, das stimmt auch nicht.

Speaker: Aber es ist wirklich so, es gibt ein paar Themen, die sind so am Fließband abzurocken, dass wenn jemand quasi gerade Leerlauf hat, und das war vor der Demo bei den Face-Animations, war da einfach wirklich Not,

Speaker: an der Person, dass einfach alle face animated haben.

Speaker: Alle.

Speaker: Und das war schon auch krass.

Speaker: Also das kann ich jetzt so, also können.

Speaker: Ich kann es nicht besonders gut, aber ich weiß, wie es geht so grundsätzlich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das mit dem Voice-Acting, ja, also das hat sich einfach ergeben, weil ich für unseren Prolog, das ist unsere ursprüngliche Demo gewesen, habe ich eben damals die Erzählerinnenstimme beigesteuert und dann haben wir tatsächlich in der GameStar einen Artikel bekommen über diese Demo, wo die Autorin so begeistert von mir als Erzählerin war, dass das dann irgendwie so gesetzt war.

Speaker: Also okay, alles klar, dann mache ich das halt jetzt.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich habe da auch total Bock drauf gehabt, also genau, dass ich quasi halt neben dem ganzen Kommunikationswahnsinn halt auch irgendwie noch was rein Kreatives auch noch beisteuern kann.

Speaker: Das fand ich jetzt schon irgendwie auch cool.

Speaker: Ja, ich habe schon Spaß gemacht.

Speaker: Ich meine, du bist ja auch Musikerin und so kreative Leute, die brauchen halt auch immer etwas, was so eine Kreativität so ein bisschen...

Speaker: ausleben können, deswegen sehe ich das auch voll bei dir.

Speaker: Wann habt ihr eigentlich angefangen mit der Entwicklung des Spiels?

Speaker: War der Übergang da vom ersten zum zweiten jetzt sehr fließend oder habt ihr da erst mal Zeit gebraucht, um viel zu reflektieren und auch erst mal, ich meine, der erste Game Release ist ja auch was extrem Besonderes.

Speaker: Wie lief das ab?

Speaker: Durch diese norddeutsche Crew, die uns tatkräftig unterstützt hat, ist natürlich in diesem ganzen Dialektgespräche, das mit dem Bayern aufgekommen ist, natürlich immer wieder auch der eine oder andere norddeutsche Spruch gefallen.

Speaker: Einfach so im Daily Business.

Speaker: Und dann war das halt irgendwann so, naja, warum denn nicht eigentlich den nächsten Teil in Norddeutschland machen?

Speaker: Bayern haben wir jetzt beackert.

Speaker: Jetzt können wir eigentlich weiterziehen.

Speaker: Und das lag einfach so auf der Hand, weil wir da eben wirklich auch Leute haben, die...

Speaker: eben Dialekt sprechen und auch Leute kennen, die Dialekt sprechen.

Speaker: Also es ist tatsächlich sehr Voice-Acting getrieben gewesen auf eine Art und Weise so, dass wir einfach dann gemeint haben, ja, ich meine, ganz Deutschland ist interessant, vor allem zu der Zeit auch und warum nicht einfach den nächsten Teil dann woanders spielen lassen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, so lief das.

Speaker: Ich habe tatsächlich, bevor ich dich kontaktiert habe, ich bin tatsächlich erst auf The Ebbing gestoßen, weil The Waring Tale sagte mir gar nichts.

Speaker: Und ich hatte halt The Ebbing gesehen und dachte mir, oh, das sieht aber sehr, sehr cool aus.

Speaker: Und dann habe ich halt gesehen, dass sie schon ein Spiel gemacht hat, wo Inspektor Schmidt schon in Bayern unterwegs war.

Speaker: Deswegen, das habe ich jetzt auch leider noch nicht nachholen können, was aber definitiv noch ansteht, weil ich das ganz interessant fand.

Speaker: Aber wie habt ihr diesen ganzen Prozess des, ja, weil du sagtest, ihr wollt auch etwas lehren, also etwas beibringen können historisch.

Speaker: Wie habt ihr das ins Spiel integriert?

Speaker: Ist das viel durch Notizen hier und da oder auch viel durch Dialoge und was man spielerisch irgendwie mitnimmt?

Speaker: Und gilt das auch für beide Spiele oder habt ihr da auch irgendwie Learnings aus dem ersten Teil gezogen?

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Ich glaube, so würde ich es nicht formulieren, nein.

Speaker: Also es ist auf jeden Fall so, dass du, also du landest in Hafstädt und es ist einfach auch erstmal die ganze Szenerie ist sehr originalgetreu, also da wurde viel recherchiert.

Speaker: Oder auch was die Characters anhaben, ja, ist tatsächlich recherchiert worden, unter anderem von Leuten, die in Norddeutschland in die Museen gegangen sind und

Speaker: Fotos gemacht haben von den Kleidungsstücken, die wir dann nachgebaut haben.

Speaker: Also wir sind, wenn, dann sind wir noch akkurater geworden.

Speaker: Also gerade wenn es um die Characters geht, da ist wirklich nochmal richtig viel passiert.

Speaker: Ich habe neulich so einen kleinen Dev-Talk mit unserer Charakter-Lead-Person aufgezeichnet und da hat die mir das auch nochmal so im Detail geschildert.

Speaker: Deswegen bin ich da gerade total on fire.

Speaker: Dass da wohl, also gerade im Vergleich zum ersten Teil, wirklich nochmal richtig viel passiert ist.

Speaker: Also wir haben wohl...

Speaker: Bei Bavarian Tail die Leute vor allem ärmlich angezogen, einfach mit so Natur, also so beige und braun und einfach relativ schlichte Kleidung.

Speaker: Und das war dann quasi für uns so ausreichend, dass die Leute...

Speaker: eben so gekleidet, also authentisch gekleidet sind, weil damals in Bayern sind mitnichten alle in Trachten rumgelaufen.

Speaker: Das ist eine absolute Marketingaktion von einem König gewesen, der das quasi verordnet hat, dass Tracht jetzt irgendwie so das neue Ding ist für Bayern.

Speaker: Also Bayern ist ein riesengroßer Marketingstunt.

Speaker: Bis heute ist das sehr, sehr lustig.

Speaker: Ja, es gibt super

Speaker: Viele Amerikaner, die, also vor allem auch woanders, aber vor allem die Amerikaner, die denken wirklich, dass wir in Deutschland halt so rumlaufen.

Speaker: Ja, sämtliche deutsche Stereotype kommen eigentlich aus Bayern.

Speaker: Also das ist total krass eigentlich.

Speaker: Auch das mit Brezeln und Bier und so ist das alles Bayern.

Speaker: Und das Lustige ist halt eben, also das Essen ist authentisch, aber die Tracht wurde tatsächlich im 19.

Speaker: Jahrhundert mehr oder weniger am Reißbrett geblieben.

Speaker: Und dann wurden die einzelnen Landkreise bemustert.

Speaker: Und seitdem gibt es halt Trachten in Bayern.

Speaker: Und also der König hat sogar, Gott, ich hoffe, ich zitiere nicht falsch, aber ich glaube, der hat tatsächlich Hochzeiten bezahlt, wenn du in Tracht geheiratet hast.

Speaker: Also das ist völlig krass gewesen, wie der irgendwie drauf aus war, Bayern so ein richtiges Image zu verpassen.

Speaker: Und das wirkt bis heute nach.

Speaker: Also das ist wirklich total wild.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist ihm ja gelungen.

Speaker: Ist ihm gelungen, ja, auf jeden Fall.

Speaker: Also Branding darf man nicht unterschätzen, auf jeden Fall.

Speaker: Ja, Marketing im 19.

Speaker: Jahrhundert.

Speaker: Ja, krass, ne?

Speaker: Genau, und dementsprechend haben wir aber eben geschaut, dass eben in unserem Dorf eben nicht alle in Trachten rumlaufen, weil es einfach nicht die Realität abgebildet hat.

Speaker: Also wir haben damals schon auch, wir haben auch damals mit HistorikerInnen zusammengearbeitet, die uns richtig viel Infos gegeben haben.

Speaker: Das haben wir dieses Mal auch wieder gemacht und eben waren viele in Archiven unterwegs und also

Speaker: Und Schaul hat eben das erstmal so der Look and Feel, dass halt das Environment einfach aussieht wie im 19.

Speaker: Jahrhundert.

Speaker: Und zwar auch an der Küste im 19.

Speaker: Jahrhundert, dass die Leute das tragen, was sie damals getragen haben, dass die Stimmen so klingen, wie man damals gesprochen hat.

Speaker: Und darauf setzen wir dann eben eine Murder Mystery Detective Story, die sich um...

Speaker: um den gestorbenen Telegrafenbeamten dreht.

Speaker: Ja, also auch da wieder der Bezug zu Keh-Telegrafie war damals einfach der heiße Scheiß und dementsprechend ist das eben auch ein großer Teil in unserer Story.

Speaker: Und natürlich geht es eben auch um den deutsch-französischen Krieg und um alle anderen möglichen Sachen, was du dann halt eben im Detail mit den Unterhaltungen mit den einzelnen Leuten eben automatisch mitnimmst so.

Speaker: Du hattest sehr am Anfang gesagt, du hattest dir, bevor ihr das erste Spiel gemacht habt, viel auch angelesen, wie Non-Linear Storytelling funktioniert.

Speaker: Und Non-Linear, das heißt ja erstmal, es gibt ja auch mehrere Optionen, wie sich etwas vielleicht entwickeln kann.

Speaker: Wie flexibel ist The Ebbing?

Speaker: Wir haben mehrere Enden.

Speaker: Die hängen ein bisschen davon ab, mit wem du dich gutstellst und mit wem du dich nicht gutstellst.

Speaker: Also deine Entscheidungen haben auf jeden Fall eine Auswirkung.

Speaker: Wir arbeiten zum Beispiel mit einem Archetypensystem.

Speaker: Also jeder unserer NPCs reagiert unterschiedlich auf die Antworten, die wir dir zur Verfügung stellen.

Speaker: Ganz grob ist es so, wir haben einmal den Generalverantwort,

Speaker: Das Symbol ist auch eine Pickelhaube.

Speaker: Das ist dann eher so ein sehr, sag ich mal, militaristischer, harter, straightforward Typ.

Speaker: Das sind Leute, die eben sehr schön auf klare Anweisungen und Tacheles gut reagieren.

Speaker: Dann haben wir den Gelehrten.

Speaker: Das sind eher Menschen, die eben auch so das Intellektuelle, das Fühligere auf so eine Ansprache gut reagieren.

Speaker: Und dann haben wir noch den Gaukler oder den Narr.

Speaker: Und ja, wir nehmen es uns eben raus, dass es durchaus auch ein paar absurde, skurrile Antworten gibt.

Speaker: Und es gibt aber auch Menschen, die darauf irgendwie sehr, sehr gut reagieren in unserem Spiel.

Speaker: Es gibt auch Leute, die dich hassen, wenn du so mit ihnen sprichst.

Speaker: Also automatisch oder je nach Antwort, die du ihnen denkst?

Speaker: Je nach Antwort.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, je nach Antwort, genau.

Speaker: Du warst jetzt vor allem auch, wenn es jetzt um das aktive Ding geht, als Erzählerstimme wieder dabei.

Speaker: Inwieweit ist die Erzählerstimme eigentlich jetzt in dem Spiel eingebaut?

Speaker: Also wie groß ist der Anteil und wie groß war auch jetzt der Anteil, da kreativ irgendwie Einfluss zu nehmen?

Speaker: Oder hat eine andere Person das vorgeschrieben?

Speaker: Du hast es halt vorgelesen oder war das in Zusammenarbeit?

Speaker: Wie kann man sich das vorstellen?

Speaker: Also ich habe nichts von dem selbst geschrieben, sondern das wurde mir gegeben.

Speaker: Ich habe vielleicht mal eine Formulierung geändert und habe das dann auch gleich angemerkt, dass ich das anders formuliert habe.

Speaker: Aber ansonsten wurde das komplett von unserem Storywriting-Team geschrieben.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also...

Speaker: Das war es im Prinzip.

Speaker: Also mir lag dann halt eher, also die Erzählerinnenrolle ist anscheinend vom Volumen her die größte Sprecherrolle, die wir haben.

Speaker: Auch das wusste ich nicht.

Speaker: Hattest du jetzt nicht das Gefühl beim Sprechen so, das ist aber ganz schön viel?

Speaker: Doch, doch, doch.

Speaker: Auf jeden Fall, doch, das hatte ich auf jeden Fall.

Speaker: Aber ich glaube, uns allen war nicht klar, was für einen Umfang diese Rolle haben wird am Ende.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber sie ist ganz schön voluminös.

Speaker: Ich habe sehr viel zu erzählen.

Speaker: Genau, also halt oft auch einfach so, also viele Informationen zum Beispiel.

Speaker: Was du auch machen kannst in unserem Spiel ist, du analysierst Leute.

Speaker: Also wir haben ja diese Skillchecks, also diese würfelbasierten Skillchecks.

Speaker: Und genau, ganz oft analysierst du einfach so, wer steht denn da vor dir?

Speaker: Und die ganzen Beschreibungen von, wer steht denn da vor dir?

Speaker: Das sind alles ich.

Speaker: Oh, das ist aber dann viel, oder?

Speaker: Also je nachdem, wie viele Charaktere es dann auch gibt.

Speaker: Genau, oder halt irgendwelche Szenen, wo halt einfach erstmal beschrieben werden muss, was denn gerade abgeht einfach.

Speaker: Ja, irgendwie das bin auch alles ich.

Speaker: Ich bin die Stimme von den ganzen Point of Interest.

Speaker: Also wir haben so kleine Gegenstände, die du halt angucken kannst.

Speaker: Und dann sage ich halt, ein simpler Hocker oder so.

Speaker: Ja, und das muss halt alles eingesprochen werden.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau, also und...

Speaker: die Tür ist jetzt offen.

Speaker: Also solche Geschichten halt auch.

Speaker: Aber halt auch eben immer wieder so erzählerische Sachen und das macht natürlich extrem viel Spaß.

Speaker: An einer Stelle zum Beispiel musst du gegen ein paar

Speaker: Schäfer-Wett-Saufen und ich darf den internen Monolog von Valentin Schmidt vertonen, der sich da irgendwie dieses absolut grauenhafte Gesöff irgendwie reinfahren muss.

Speaker: Und das ist wahnsinnig lustig.

Speaker: Also ja, genau, da hatte ich sehr viel Spaß beim Aufnehmen.

Speaker: Da musste ich tatsächlich auch sehr viel lachen und musste das ein paar Mal aufnehmen, weil ich das so krass lustig fand.

Speaker: Wie kann man sich das aber vorstellen?

Speaker: Hattest du da irgendwie auch schon konkret Bilder zu, wie diese Szenen dann aussehen?

Speaker: Um das vielleicht auch so ein bisschen besser im Kontext im Kopf zu setzen?

Speaker: Oder wirklich alles so an Skript?

Speaker: Ich habe ein Skript.

Speaker: Ich habe ein Textdokument.

Speaker: Also ich meine, ich sehe natürlich auch so einiges.

Speaker: Ich sehe natürlich das Zeug.

Speaker: Aber an sich bin ich schon komplett auf meine Fantasie, sage ich mal,

Speaker: angewiesen, um das zu befüllen.

Speaker: Da hatte ich tatsächlich auch ein kleines Vorbild.

Speaker: Das hatte ich mir für die Demo damals genommen, und zwar GLaDOS aus Portal.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Fand ich eine Bombenerzählerin.

Speaker: Fand ich, also einfach der ganze Tonfall und irgendwie dieses so, du bist einfach als Player, du bist einfach nichts wert.

Speaker: Das fand ich damals extrem lustig.

Speaker: Und

Speaker: Insbesondere in der Demo, also im Prolog, beziehungsweise haben wir eben sehr viel auch noch damit gespielt, dass du halt einfach als Charakter wirklich absolut absurde Entscheidungen treffen kannst.

Speaker: Das ist jetzt in The Ebbing nicht mehr ganz so heftig, aber immer wieder, wenn es dazu kommt, irgendwie erfreue ich mich sehr, dass ich da wieder so meine GLaDOS-eske Einstellung auspacken kann, um dir halt jetzt irgendwie zwischen den Zeilen mitzuteilen, dass das jetzt wirklich keine gute Idee war, was du da gerade gemacht hast.

Speaker: Okay, also das ist jetzt nicht dann immer nur eine komplett neutrale Geschichte, diese Erzählerstimme, sondern da schwingt auch manchmal schon ein gewisser Ton mit.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Also wenn du dich halt für ein Blödsinn entscheidest irgendwie, dann lasse ich dich das auch wissen, ja.

Speaker: Wie kann man sich das vorstellen?

Speaker: Weil du hast vorhin gesagt, dieser Trinkwettbewerb, da bist du quasi so ein bisschen der Gedankengang von Inspektor Schmidt.

Speaker: Wie...

Speaker: Oft passiert das, dass du quasi vielleicht aus dieser Erzählerrolle von oben herausgehst und dann auch mal ihn in seinen Gedankengen widerspiegelst.

Speaker: Oder ist das wirklich diese Szene konkret?

Speaker: Nee, nee, das passiert schon immer wieder.

Speaker: Also gerade auch am Anfang, also gerade die erste Quest ist ja auch ein Tutorial im Prinzip.

Speaker: Wir bringen dir eben bei, wie das Spiel funktioniert.

Speaker: Dementsprechend, da habe ich auch viel zu erzählen.

Speaker: Aber da geht es eben auch immer wieder, ja, du beobachtest einfach Sachen, ja, und die erzähle ich dir.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, ja.

Speaker: Wie viele hast du eigentlich jetzt hier?

Speaker: Beziehungsweise wie viele Tage musstest du einsprechen für das Ganze?

Speaker: Gute Frage, keine Ahnung.

Speaker: Also, ich weiß es nicht.

Speaker: Also, es ist auch alles ein bisschen gestückelt, weil wir haben für die Demo, also für die neue Demo, habe ich im Januar mal den ganzen Schwung eingesprochen.

Speaker: Und zwar erst mal nur auf Englisch.

Speaker: Dann irgendwann habe ich dann jetzt auch alles nochmal auf Deutsch eingesprochen und dann kam der Rest vom Spiel.

Speaker: Und da weiß ich, dass ich einmal einen kompletten Tag, also ich glaube sechs Stunden am Stück mehr oder weniger recordet habe und

Speaker: Genau, und dann habe ich zwischendurch nochmal irgendwann die... Ich kann es dir nicht sagen.

Speaker: Also ich habe auf jeden Fall mehrere Tage befreundet.

Speaker: Was ist denn dann dein Geheimtipp, um die Stimme auch zu schonen oder zu sagen, hey, das ist so mein Mittel, damit die nicht zusammensackt?

Speaker: Weil es ist ja schon sehr viel, was du da auch zu sprechen hast.

Speaker: Das belastet ja auch die Stimmen.

Speaker: Dieser Podcast wird gesponsert von Geno Revoice.

Speaker: Also es hilft natürlich, also ich weiß nicht, also es hilft sicherlich auch, dass ich ausgebildete Sängerin bin.

Speaker: Also ich habe natürlich Techniken und kann auf meine Stimme ganz gut aufpassen.

Speaker: Aber definitiv hilft eben auch Gelo Revoice, Tee trinken, also halt einfach aufpassen, dass man eben gut hydriert bleibt, sich zwischendurch hinsetzen, was ich auch als Sängerroutine auch habe, also sowohl zum Aufwärmen als auch zwischendurch.

Speaker: Ich mache sehr viel Yoga, einfach um den Körper geschmeidig zu halten, weil Stimme ist wirklich nicht nur Stimme, das ist das komplette System.

Speaker: Dein Körper ist dein Instrument und dementsprechend musst du aufpassen einfach.

Speaker: Also

Speaker: Einfach in Bewegung bleiben, hydriert bleiben, wenn es wirklich mal anstrengend wird, einfach mit einer Gelo Revoice nachhelfen, vielleicht am Abend vorher nicht feiern gegangen sein.

Speaker: Ja, solche Geschichten.

Speaker: Es ist auch viel Konzentration tatsächlich.

Speaker: Und wenn man merkt, die Konzentration lässt nach, dann lässt sicherlich auch das sprecherische Talent nach und dann einfach mal hinsetzen und mal kurz eine Viertelstunde Reels ballern oder so.

Speaker: Einfach mal nicht reden.

Speaker: Das ist extrem wichtig auf jeden Fall auch.

Speaker: Ja, da finde ich sechs Stunden, was du vorhin meintest, finde ich schon sehr lange, oder?

Speaker: Ja, ich habe schon auch Pausen gemacht, aber es war schon sehr lange, ja.

Speaker: Also einen Vergleichswert habe ich, ich habe auch eine Sprecherin aufgenommen und mit der waren wir, aber halt eben mit Regie, also ich nehme meine Sachen irgendwie alleine auf, ohne Regie.

Speaker: Da waren wir mit Regie und einer relativ langen Pause, weil meine Nachbarn angefangen haben zu bohren.

Speaker: Da mussten wir kurz warten.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ja, haben wir, glaube ich, vier Stunden gebraucht oder so.

Speaker: Und das war auch eine relativ umfangreiche Rolle.

Speaker: Ja.

Speaker: Also keine Ahnung, ich weiß es nicht.

Speaker: Also ich wusste nicht, dass ich die größte Rolle habe, das wurde mir vor zwei Tagen gesagt.

Speaker: Ich habe gedacht, dass da andere Leute auch so irgendwie am Start waren, aber scheinbar auch nicht.

Speaker: Ja gut, aber wenn du tatsächlich dann auch so viele Teile aus dem Spiel, wenn irgendwie die Tür oder wenn irgendwelche Charakterbeschreibungen kommen, das liest du dann auch vor, da kommt, denke ich, schon einiges zusammen und das ist vielleicht auch so ein Übergang wie

Speaker: Wie lang geht denn das Spiel ungefähr?

Speaker: Wie kann man sich das vorstellen, wie groß ist die Ende?

Speaker: Also wir sagen 10 bis 15 Stunden Playtime.

Speaker: Ich glaube das nicht.

Speaker: Ich glaube, es ist mehr.

Speaker: Wenn man durchblascht.

Speaker: Ja, also ich weiß nicht, wir haben uns auch bei der Demo schon ganz gut verschätzt.

Speaker: Wir haben gesagt, die Demo hat wahrscheinlich so zwei Stunden Playtime, eine bis zwei Stunden Playtime.

Speaker: Und wir haben keinen Streamer unter drei.

Speaker: Also... Und natürlich musst du beim Streaming auch noch berücksichtigen, dass sie mit der Community reden und so weiter.

Speaker: Aber trotzdem, die meisten, was auch super high praise war für uns, wir haben uns echt extrem gefreut, dass die meisten haben sehr lange gespielt und teilweise sogar noch mal gespielt, um es fertigzubringen.

Speaker: Das hat uns wirklich sehr gerührt und sehr viel bedeutet, dass wir da tatsächlich so...

Speaker: anscheinend so eine immersive Demo schon produziert haben, dass die Leute unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht.

Speaker: Aber dementsprechend glaub ich im Leben nicht dran, dass du dieses Spiel in 15 Stunden durch hast.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Also ich bin gespannt, ich bin gespannt, ja.

Speaker: Aber wir sagen vielleicht 10 bis 15 Stunden, ja.

Speaker: So jetzt zum Zeitpunkt dieser Aufnahme sind wir schon, ja, kurz vor Release.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ist sicherlich eine, wie auch wahrscheinlich die Tage, Wochen, Monate zuvor, eine sehr, sehr intensive und spannende Phase.

Speaker: Wie blickt ihr jetzt gerade so auf den Release?

Speaker: Wo seid ihr und auch emotional gerade?

Speaker: Was passiert da in dem Team gerade?

Speaker: Ja, also die Stimmung ist gut, kann man nicht anders sagen.

Speaker: Die Stimmung ist wirklich gut, aber wir sind alle ganz schön am Limit.

Speaker: Also es ist wirklich, alle klotzen richtig hart rein und

Speaker: Genau, jetzt sind es halt wirklich so langsam aber sicher wirklich die Zielgerade einfach.

Speaker: Also da wird jetzt gerade einfach auch sehr, sehr viel abgearbeitet.

Speaker: Und ja, aber es ist wirklich fantastisch, wie es so langsam alles zusammenfindet.

Speaker: Also es ist meiner Meinung nach wunderschön geworden.

Speaker: Die Voice Actors haben einen unfassbar guten Job gemacht.

Speaker: Genau.

Speaker: Also ja, das sind halt so die zwei Sachen, die ich jetzt einfach so beurteilen kann.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich freue mich richtig drauf.

Speaker: Ich freue mich richtig auf das Endergebnis.

Speaker: Ich glaube, dass wir ein ganz, ganz tolles Spiel produziert haben und wir hoffen, dass es den Leuten gefällt und dass es auch ein paar Leute mitbekommen, dass wir das gemacht haben.

Speaker: Was würdest du sagen, wo du jetzt schon sagen kannst, boah, das ist echt so im Vergleich zum Vorgänger die größte Errungenschaft, die wir so jetzt aus dem ganzen Prozess und auch für das neue Spiel irgendwie mitgenommen haben, wenn es eine gibt.

Speaker: Ja, schwierig.

Speaker: Also ich glaube, dass einfach alles besser geworden ist.

Speaker: Ich meine, der erste Titel ist cool gewesen und ich glaube, es ist auch wirklich ein Achtungserfolg gewesen für ein Indie-Game.

Speaker: Wir haben ja sogar für die Story einen Preis gewonnen.

Speaker: Also das ist ja wirklich überhaupt keine Selbstverständlichkeit für den Erstling.

Speaker: Also ich bin vollkommen geflasht.

Speaker: Diese ganze Geschichte mit diesem Game Studio flasht mich jedes Mal, wenn ich mit jemandem drüber rede, wieder aufs Neue, dass das tatsächlich einfach existiert überhaupt.

Speaker: Uns gibt es das seit fünf Jahren, das ist total krass.

Speaker: Und dementsprechend glaube ich, also klar, der erste, es war ein Achtungserfolg, aber es war auf jeden Fall rough, rough, rough.

Speaker: Ganz, ganz viel war auch ganz schön rough, gerade im Vergleich zu dem, was so Triple A Standard ist.

Speaker: Und wenn wir halt einfach...

Speaker: Open-World-RPGs in Anbüde macht, dann ist das halt leider irgendwie so ein bisschen die Messlatte und das ist natürlich nicht so einfach dann, ja.

Speaker: Aber ich finde unseren Artstyle total geil.

Speaker: Ich finde, unsere Characters haben einen Detailgrad inzwischen.

Speaker: Unsere Face-Animation-Pipeline hat sich komplett verändert und das merkt man auch.

Speaker: Also das ist wirklich so...

Speaker: Wir bilden so viel feinere Emotionen ab.

Speaker: Die Characters sind wirklich der absolute Wahnsinn.

Speaker: Aber auch unser Environment, es ist wunderschön geworden.

Speaker: Es ist alles geiler als im ersten Spiel.

Speaker: Aber ich weiß gar nicht, ob ich das eine Sache so speziell hervorheben würde.

Speaker: Natürlich ist auch die Musik wieder absolut gelungen.

Speaker: Da hat der gleiche Mensch geschrieben wie beim ersten Mal.

Speaker: oder die gleichen zwei Menschen geschrieben haben, erst einmal der Ludwig Drechsler und der Max Greifenhagen, möchte ich immer noch persönlich erwähnt haben.

Speaker: Und das Sounddesign von Marvin Seymour ist auch wieder der absolute Hammer.

Speaker: Also hier, Shoutout an die Audio-People, das ist absolut geil.

Speaker: Marvin geht gerade im Voice-Actor-Editing unter, weil er natürlich die ganzen Voice-Actors jetzt auch in die Engine bringen muss, macht aber auch einen unfassbaren Job, dass das wirklich auch alles konsistent gut bleibt.

Speaker: Also, dass es wirklich auch nochmal, ja,

Speaker: Also habe ich persönlich dadurch, dass ich halt so ein bisschen mehr Ahnung von der Materie habe, irgendwie, also ziehe ich da einfach nur meinen Hut davor, was von der qualitativen Konsistenz da gearbeitet wird, was aber für alle Bereiche gilt.

Speaker: Also es ist einfach, ja, also ich glaube, wir sind einfach wirklich besser als beim letzten Mal.

Speaker: Ich drücke euch doch auf jeden Fall auch die Daumen, dass das ein Erfolg wird oder dass ihr auch die Credits dafür erntet, die ihr da auch, für die ganze Arbeit, die ihr da auch reingesteckt habt.

Speaker: Und ich bin da auch sehr gespannt, was The Ebbing dann für ein Spiel ist, weil wie gesagt, ich muss das echt noch den Vorgang auch nachholen.

Speaker: Ja, unbedingt.

Speaker: Und ich weiß, da werde ich jetzt wahrscheinlich nicht viel rauskitzeln können, aber du hast es ja gesagt, so dieser Übergang vom ersten zum zweiten, das war relativ fließend.

Speaker: Passiert das jetzt gerade auch schon oder ist es dann noch zu früh, dass ihr gerade irgendwie auch schon wieder Ideen für einen dritten Teil habt?

Speaker: Nee, wir sprechen schon, wir sprechen schon.

Speaker: Noch nicht so richtig intensiv, aber wir sprechen.

Speaker: Man unterhält sich.

Speaker: Ja, man unterhält sich.

Speaker: Also ich meine, dadurch, dass wir dieses Jahr noch einen anderen Release auf dem Zettel haben, weil wir Ende des Jahres Medieval Frontiers rausbringen werden, ist das jetzt gerade nicht so präsent, sag ich mal.

Speaker: Aber es wird gesprochen.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Also, ja, hast du recht, kannst du nicht viel aus mir rauskürzen.

Speaker: Schade.

Speaker: Sorry.

Speaker: Ja, aber auf jeden Fall wird noch was von euch kommen.

Speaker: Das klingt ja schon mal sehr danach.

Speaker: Vielleicht noch ein Wort auch zu Medil Frontek.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du drüber sprechen kannst.

Speaker: Ja, kann ich.

Speaker: Was hat es damit auf sich?

Speaker: Weil ich meine, das hört sich jetzt gerade sehr an, als wenn ihr super investiert gerade noch in die Entwicklung oder generell die letzten Wochen, Monate von The Ebbing ward.

Speaker: Was hat es mit Evil Frontier auf sich?

Speaker: Medilo Frontiers ist eine Mittelalter-Survival-Sim, First Person.

Speaker: Das heißt, du bist ein Mensch, der in der Wildnis irgendwo spawnt und dann anfängt, dort eine Siedlung aufzubauen.

Speaker: Genau, dieses Projekt machen wir zusammen mit einem Publisher und

Speaker: genau, wurde quasi an uns herangetragen, was sehr, sehr cool war, dass das so passiert ist tatsächlich.

Speaker: Auch das haben wir festgestellt, ist nicht Standard.

Speaker: Wussten bis zu dem Zeitpunkt auch nicht.

Speaker: Es ist wirklich sehr lustig, wie unbedarft werden, dieses ganze Thema rangehen, wenn man mal so von oben drauf schaut.

Speaker: Naja, genau, auf jeden Fall sind wir da auch ganz fleißig schon in der Entwicklung.

Speaker: Da haben wir im Januar einen

Speaker: einen exklusiv Vorabblick in der GameStar auch schon drin gehabt.

Speaker: Also falls es jemanden interessiert, es gibt ein Video, man kann sich das angucken.

Speaker: Genau, und das ist im Prinzip, du bist halt, genau, es ist eine Aufbausimulation im Endeffekt.

Speaker: Also du baust dir deine ersten Werkzeuge, dann baust du damit dein erstes Haus und genau, irgendwie ziehst dann eben Leute an, die mit dir gemeinsam so eine kleine Gemeinschaft gründen.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ich habe die ganzen Specials von dieser Geschichte auch mal besser auf dem Schirm gehabt, aber das ist alles durch die Ebbing weggeschwemmt worden.

Speaker: Wir machen definitiv ein paar Sachen anders als vergleichbare Spiele auf dem Markt, um es jetzt mal so auszudrücken.

Speaker: Aber ich kann es nicht mehr...

Speaker: Ich glaube, wir sind noch besser im Task-Management oder irgendwie so.

Speaker: Nee, sorry, ich bin nicht zitierefähig, tut mir leid.

Speaker: Das ist auf jeden Fall auch saucool.

Speaker: Also ich habe es auch schon gespielt.

Speaker: Also zumindest die ruffe Version, die in der Engine existiert, macht mega Bock.

Speaker: Also wird auf jeden Fall auch ein cooles Spiel.

Speaker: Und das kommt auch noch dieses Jahr?

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist ja ein gleich doppelt spannendes Jahr für euch.

Speaker: Ja, sehr spannend.

Speaker: Aber da auch vielleicht noch Richtung Abschluss langsam, wie kriegt ihr das alles unter einen Hut?

Speaker: Ja, schamlose Selbstausbeutung.

Speaker: Passion siegt.

Speaker: Passion siegt, keine Ahnung.

Speaker: Also, wir...

Speaker: Also wir haben ein paar Leute im Team, die wirklich sehr, sehr viel geben, also extrem viel geben, die eindeutig die Zugpferde sind und ohne die das auch nicht möglich wäre, dass wir das so machen, wie wir es machen.

Speaker: Einfach nur durch die pure Manpower, die die mitbringen.

Speaker: Das ist wirklich, also das ist einfach sehr, sehr wichtig.

Speaker: Jetzt habe ich vorhin nur die Musikernamen gedroppt, das muss ich natürlich die drei Namen auch droppen.

Speaker: Das ist einmal der Jakob, der gibt so Vollgas, das ist einfach unfassbar.

Speaker: Dann haben wir noch den Emil Richters, der eben auch als Lead auf Believe Frontiers drauf sitzt.

Speaker: Und dann haben wir noch den Sebastian Treuerkorn, unser CTO, der auch wirklich Tag und Nacht unermüdlich an unserer Infrastruktur am Start ist und programmiert und hilft, wo er kann.

Speaker: Und die drei, die geben so richtig, richtig Vollgas, was den Einsatz vom restlichen Team auf keinen Fall schmälern soll.

Speaker: Also wirklich alle

Speaker: die momentan dabei sind, geben wirklich alles, damit dieses Projekt einfach weiter besteht.

Speaker: Und damit meine ich jetzt Active Fungas einfach als ganzes Projekt.

Speaker: Was wir auch noch machen, ist, wir haben viele Leute von den Universitäten.

Speaker: Also wir kriegen viele PraktikantInnen, die bei uns relativ fix dann auch eingebunden werden in alle möglichen Aufgaben.

Speaker: Und die liefern echt ab.

Speaker: Also das ist echt absolut krass,

Speaker: Ich weiß nicht, ob du dich noch an deine Praktikumszeiten so erinnerst.

Speaker: Ja, das war wahrscheinlich jetzt nicht so aufregend, wie in der Spielentwicklung irgendwie schon einen Beitrag leisten zu können.

Speaker: Also das ist wirklich, also ich bin komplett geflasht.

Speaker: Also meine Praktikumszeit war total ernüchternd.

Speaker: Ich habe ein totales Wischiwaschi-Praktikum in der Booking-Agentur gemacht, also in der Musikbranche.

Speaker: Und hatte da überhaupt keinen Spaß und wurde überhaupt nicht gefordert.

Speaker: Und das waren super langweilige drei Monate.

Speaker: Und ich weiß nicht, wie ich es gefunden hätte, wenn ich... Also, keine Ahnung.

Speaker: Ich finde einfach, dass die da reingehen zu uns ins Unternehmen und im Endeffekt mit wirklich komplexen Aufgaben konfrontiert werden...

Speaker: und dann einfach sagen, okay, mache ich.

Speaker: Und ziehe ich durch.

Speaker: Und ziehe ich so richtig durch einfach.

Speaker: Das ist so krass keine Selbstverständlichkeit einfach, weil es ist im Endeffekt ein Pflichtpraktikum an der Uni.

Speaker: Du könntest ja auch einfach einen faulen Lenz machen.

Speaker: Das ist völlig egal.

Speaker: Aber die Leute, die bei uns sind, die wechseln ja von Semester zu Semester.

Speaker: Das sind alles wirklich extrem fähige Menschen, die wirklich richtig, richtig reingehauen haben, damit dieses Projekt auch irgendwie...

Speaker: einfach die Gestalt hat, die es jetzt hat.

Speaker: Die helfen auf jeden Fall auch und so können wir das auch wuppen.

Speaker: Mit solchen Leuten.

Speaker: Wir versuchen so viele Leute wie möglich auch tatsächlich in ein Angestelltenverhältnis zu überführen.

Speaker: Das ist immer so ein bisschen förderungsabhängig tatsächlich, inwieweit uns das gelingt.

Speaker: Aber wir haben einige Leute auch schon übernommen.

Speaker: Warum gute Leute gehen lassen?

Speaker: Ich drücke euch da wirklich die Daumen, weil es ist ja auch schön zu sehen, dass da so ein Studio, und das ist jetzt ja auch nicht so klein, also da sind ja jetzt schon auch ein paar Leute involviert, gerade Deutschland als Standort für eine Videospielschmiede braucht, denke ich, auch unbedingt solche Studios wie euch und dass ihr da

Speaker: Ja, hoffentlich auch Erfolg habt, dass ihr damit wachsen könnt und hoffentlich noch viele schöne, spannende Projekte umsetzen könnt.

Speaker: Ich bin da sehr, sehr gespannt, was alles kommt.

Speaker: Und gerade, weil ihr da auch Setting-mäßig auch etwas abgreift, was mich interessiert und ich glaube auch, was generell ganz gut ankommt.

Speaker: Ja, hoffentlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wie gesagt, ich drücke die Daumen, aber wenn ihr da schon auch für euer erstes Ding einen Preis abgeräumt habt, dann war eure Arbeit jetzt, glaube ich, nicht ganz verkehrt.

Speaker: Ja, es bleibt zu hoffen, dass es so weitergeht, klar.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja, wir versuchen uns wahrscheinlich...

Speaker: sich auf Lorbeeren ausruhen, irgendwie passt bei uns auch nicht so richtig ins Konzept.

Speaker: Ich denke mir bei jedem einzelnen Schritt, den wir machen, so hoffentlich wird es gut.

Speaker: Ich glaube, das geht uns allen so.

Speaker: Aber wir sind in diesem Fall wirklich, ich persönlich glaube, dass wir ein wirklich gutes Game gemacht haben und hoffentlich sehen die anderen das auch so.

Speaker: Das wird sich dann zeigen, aber ich bin grundsätzlich Optimist, deswegen wird das, denke ich, auch ganz gut gehen.

Speaker: Also zum Zeitpunkt, wenn das hier wahrscheinlich erscheint, dann wird es so um den Release-Zeitraum jetzt, sag mal, also plus minus ein Tag oder so, wird das wahrscheinlich erscheinen.

Speaker: Und ich bin dann auch sehr gespannt, wie die Community auf Steam oder generell vielleicht auch auf meinem Discord-Server die Leute dann auch reagieren, weil das ja sicherlich auch

Speaker: sehr großen Anteil daran hat, wie ihr auch vielleicht Dinge noch anpassen könnt oder einfach Positives auch einfach mitnehmen könnt.

Speaker: Hey, dann war eine gute Entscheidung getroffen und das kommt gut an.

Speaker: Deswegen hoffe ich da, dass ihr möglichst positive Resonanz auf jeden Fall ernten werdet.

Speaker: Ja, danke.

Speaker: Ja, ich muss mich bedanken dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir heute mal ein bisschen drüber sprechen.

Speaker: Wer du bist, wo ihr herkommt und was ihr alles schon gemacht habt und was dieses verrückte Spiel ja für euch persönlich ja vor allem auch so bereithält, das ist ja nicht gerade wenig.

Speaker: Und ich wünsche euch da auf jeden Fall auch ganz viel Erfolg, dass ihr das so als Team auch irgendwie gewuppt kriegt, weil das ist ja sicherlich auch eine große Herausforderung, vor der ihr da steht und dass ihr daran auch noch weiter wachsen könnt.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Darf ich noch eine kleine Sache sagen?

Speaker: Gerne.

Speaker: Wir schmeißen eine Release-Party auf unserem Discord-Server am 7.04. um halb sechs abends.

Speaker: Und ich möchte euch alle herzlich einladen, dass ihr vorbeischaut.

Speaker: Ach, wie cool.

Speaker: Also, das heißt, am 7.04. um halb sechs ist quasi, zack, das Game ist da?

Speaker: Nee, um fünf.

Speaker: Okay, um fünf.

Speaker: Ich brauche noch eine halbe Stunde, um ein paar Socials rauszuballern irgendwie und dann kann ich die umgehen.

Speaker: Ab halb sechs kann ich mich dann um die Release-Party kümmern.

Speaker: Ja, verständlich.

Speaker: Klingt trotzdem stressig.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wäre gelogen, wenn ich jetzt Nein sage.

Speaker: Aber das ist schon okay.

Speaker: Das ist ein freudiger Anlass.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Um halb sechs machen wir auf Discord eine kleine Watch-Party.

Speaker: Wir werden selber reinzocken.

Speaker: Dann wissen wir schon von ein paar StreamerInnen, dass sie sich am Abend das Spiel auch vorgenommen haben und mal reinzocken.

Speaker: Und da werden wir zugucken.

Speaker: Und ich habe mir überlegt, dass wir vielleicht zusammen ein bisschen Streamer-Bingo spielen und dass es dann quasi eine kleine Bingo-Karte zum Runterladen gibt und dass wir dann einfach so ein bisschen abkreuzen, was die StreamerInnen von sich geben.

Speaker: Ah, das finde ich gut.

Speaker: Also quasi Streamer-Streamerin XY sagt dies und das zum Spielen und sagt, ja, damit haben wir gerechnet.

Speaker: Ja, also entweder so oder halt auch einfach so allgemeine Streamer-Geschichten so, seht ihr den Bildschirm noch?

Speaker: Seht ihr noch?

Speaker: Oder so, oh, da hat jemand geradet oder irgendwie so einfach.

Speaker: Das ist so ein bisschen so Zeug halt irgendwie.

Speaker: Also natürlich so eine Mischung aus Game und nicht irgendwie, aber es gibt ja schon durchaus so ein paar Sachen, die ja wirklich jeder Streamerin irgendwann mal sagt.

Speaker: Also insofern...

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Das ist eine witzige Idee.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Ja, dann auf jeden Fall 7.4.

Speaker: 5 Uhr Release nachmittags und dann halbe Stunde später die Party auf Discord.

Speaker: Sehr, sehr cool.

Speaker: Finde ich eine schöne Idee.

Speaker: Gerade auch mit dem Bingo.

Speaker: Passiert dann irgendwas oder wird dann einfach gefeiert, hey, wir haben dieses Bingo vor?

Speaker: Ach stimmt, den Preis sollte ich mir vielleicht auch mal überlegen.

Speaker: Ja, vielleicht gibt es einen Key oder so, ich weiß nicht.

Speaker: Ja, dann, ja.

Speaker: Aber ich schätze mal, ich schätze mal, dass sowas nicht könnte passieren, wenn jemand Bingo schreitet.

Speaker: Aber dann kann man ja mal auf euren Discord-Server schauen, dann wird man das ja sicherlich mitkriegen, ob das dann so ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich meine, klar, wenn ihr euch natürlich durch materielle Reize irgendwie anlocken lasst, dann ist das natürlich sehr schön, aber ich glaube, es wird auch einfach so eine ganz lustige Party.

Speaker: Das ganze Team ist da.

Speaker: Genau, das wird bestimmt witzig.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Ja, sehr, sehr guter Hinweis auf jeden Fall.

Speaker: Sehr, sehr schön.

Speaker: Finde ich richtig gut.

Speaker: In dem Sinne, danke, dass du dabei warst, Julia.

Speaker: Hat super viel Spaß gemacht.

Speaker: Und auch vielen Dank fürs Zuhören da draußen.

Speaker: Also schaut mal auf das, was Inspektor Schmidt im hohen Norden so erlebt.

Speaker: Was, ja, rund um den Telegrafenbeamten war das, ne?

Speaker: Was um den Tod da so... Ja.

Speaker: Was da so...

Speaker: alles so mitschwingt.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Oder was da so läuft.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Danke fürs Zuhören.

Speaker: Vielen Dank, Julia, für deine Zeit.

Speaker: Ich werde auf jeden Fall auf euren Release blicken.

Speaker: Und vielleicht hört man sich ja nochmal in Zukunft, weil ihr habt ja noch sicherlich spannende Dinge, an denen ihr gerade noch so oder in Zukunft auf Werk gewerdet.

Speaker: Danke für die Einladung.

Speaker: Gerne, gerne.

Speaker: Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: In dem Sinne, danke fürs Hören.

Speaker: Bis zur nächsten Folge.

Speaker: Macht's gut und bleibt gesund.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

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