Transcript
Speaker: Ein herzlich Willkommen, ihr Lieben, zu einer neuen Folge von Chris & Co.
Speaker: Ich bin Chris und ich habe einen neuen oder eine neue Co.
Speaker: für diese Folge.
Speaker: Ich habe nämlich Linda vom Spieleratgeber NRW.
Speaker: Schön, dass du da bist, Linda.
Speaker: Ja, danke für die Einladung.
Speaker: Bitte, bitte.
Speaker: Und zwar, jetzt fragt man sich, okay, Spieleratgeber NRW, was ist das denn?
Speaker: Habe ich vielleicht noch nie gehört.
Speaker: Manche haben es vielleicht gehört, aber darum soll es auch heute gehen.
Speaker: Was ist denn der Spieleratgeber eigentlich?
Speaker: Was ist da die Aufgabe?
Speaker: Und wie bist du da auch involviert?
Speaker: Was ist so dein Part des Ganzen?
Speaker: Das werden wir uns dann heute, oder darüber werden wir heute noch ein bisschen genauer sprechen.
Speaker: Aber wie in jeder Folge starte ich mit einer kleinen Schnellfragerunde, um so ein bisschen besser meinen Gegenüber oder auch dich daran kennenzulernen und so ein bisschen herauszufinden, wie du vielleicht auch tickst.
Speaker: Deswegen habe ich zehn Schnellfragen vorbereitet.
Speaker: Ich hoffe, du bist bereit.
Speaker: Ich bin bereit.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Okay, dann starten wir mit der ersten Schnellfrage und die da lautet, welches Spiel hast du zuletzt durchgespielt?
Speaker: Final Fantasy VII Rebirth.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Jetzt kürzlich oder als es rauskam?
Speaker: Tatsächlich kürzlich, weil ich habe es gespielt, als es rauskam, aber dann habe ich kurz pausiert und Baldur's Gate dazwischen geschoben und das war lang.
Speaker: Dann waren es drei Durchgänge Baldur's Gate.
Speaker: Oh, okay.
Speaker: Wie viel Spielzeit?
Speaker: Über 500 Stunden.
Speaker: Gut, du bist ja jetzt kein Einzelfall natürlich.
Speaker: Ich kenne auch viele ähnliche Zeiten, aber ich finde es, also ich habe ein Fünftel davon.
Speaker: Das fand ich schon extrem, aber gut.
Speaker: Weil das Geld gibt es ja auch her.
Speaker: Kommen wir mal zu Schnellfrage Nummer zwei.
Speaker: Vielleicht fällt die Antwort sogar, geht es in eine ähnliche Richtung.
Speaker: Die beste Story in einem Game hat...
Speaker: Ich bin großer Final Fantasy Fan.
Speaker: Ich würde sagen, mein Lieblingsspiel und auch beste Stories, deshalb Final Fantasy VIII, was ein bisschen kontrovers ist.
Speaker: Nicht VII, sondern VIII.
Speaker: Ich bin auch ein ganz großer Befürworter von Teil VIII tatsächlich.
Speaker: Ich bin ein riesen, riesen Fan davon.
Speaker: Deswegen finde ich eine sehr, sehr gute Wahl, muss ich sagen.
Speaker: Ich finde, es sollte mehr Liebe für Teil VIII geben.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Machen wir mal zur Frage 3.
Speaker: Zu welchem Spiel wünschst du dir am meisten eine Fortsetzung?
Speaker: Oh, ähm... Eine Fortsetzung wünsch ich mir am... Ja, ich glaube schon.
Speaker: Das wäre gerade aktuell tatsächlich Baldur's Gate 3.
Speaker: Auch ein DLC oder ähnliches.
Speaker: Damit wäre ich auch happy.
Speaker: Okay, okay.
Speaker: Da ist aber gar nichts angekündigt, glaube ich, oder?
Speaker: Nee, das wird wohl auch nicht passieren, aber man kann ja träumen.
Speaker: Durchaus.
Speaker: Dann kommen wir mal zu Frage Nummer vier.
Speaker: Deine Lieblingskonsolen-Ära of all time.
Speaker: Super Nintendo.
Speaker: War es auch deine erste?
Speaker: Ja, tatsächlich.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, da war ich ein Schnuff zu jung.
Speaker: Deswegen ist bei mir erst der N64 geworden.
Speaker: Ich habe aber in Super Nintendo immer beim Freund gespielt und da so ein bisschen die Begeisterung dafür kennengelernt.
Speaker: Aber dann kam gerade der N64 und dann ist es der geworden.
Speaker: Aber ja, sehr schöne Wahl.
Speaker: Daran anschließend vielleicht auch die nächste Frage ganz gut.
Speaker: Der beste Controller of all time.
Speaker: Oh, ich bin schon ganz zufrieden mit dem PlayStation 5 Controller.
Speaker: Irgendwas, was für dich dann noch fehlt oder ist es so, boah, könnte von mir immer so sein?
Speaker: Nee, ich find das gut, auch allgemein die PlayStation Controller und wenn man nochmal einen PS4 in der Hand hat, merkt man schon so von dem Gewicht und dem Handling ist schon gut.
Speaker: Aber ich find auch den Switch Pro Controller gut.
Speaker: Ja, mal gucken, wie der Switch 2 Pro Controller wird.
Speaker: Oder heißt der Switch Pro 2?
Speaker: Nee, ich glaube, Switch 2 Pro Controller heißt der.
Speaker: Aber ja, da bin ich nochmal gespannt.
Speaker: Dann sind wir bei der nächsten.
Speaker: Die heißt Cola, Sprite oder Fanta?
Speaker: Cola.
Speaker: Die klassische oder?
Speaker: Cola Zero tatsächlich.
Speaker: Aber ja, es geht auch Pepsi, aber wenn dann schon, ja.
Speaker: Ich bin auch Zero-Fan.
Speaker: Aber ich muss sagen, die Pepsi, also keine Werbung, aber ich muss sagen, die Pepsi Zero ist mein Favorite.
Speaker: Normales schmeckt mir tatsächlich nicht so.
Speaker: Kommen wir zur nächsten Frage.
Speaker: Das schönste Videospiel ist...
Speaker: Ja, ich glaube, ich mag schon sehr gern die Welt von Breath of the Wild.
Speaker: Das finde ich schon sehr schön.
Speaker: Aber grafisch gesehen oder welches Spiel ich auch sehr gerne mag und auch das Artbook habe ist Ghost of Tsushima.
Speaker: Das finde ich schon sehr schön.
Speaker: War jetzt auch wieder so
Speaker: latent ein bisschen aktueller in den Themen.
Speaker: Durch Assassin's Creed wurden ja auch gewisse Vergleiche gezogen.
Speaker: Aber ich muss auch sagen, der Artstyle, ich finde das schon sehr, sehr, sehr schön.
Speaker: Ja.
Speaker: Da bekommt man ja auch Lust.
Speaker: Da kommt ein neues Spiel, ja, jetzt bald.
Speaker: Da bekommt man ja auch Lust direkt auf den Nachfolger.
Speaker: So, wir neigen uns langsam an den Ende der Schnellfragen.
Speaker: Die nächste wäre Haselnuss-Aufstrich mit oder ohne Butter?
Speaker: Ohne.
Speaker: Ohne, okay.
Speaker: Also ich finde auch nicht schlimm, wer das mitmacht, aber ich brauche das nicht.
Speaker: Muss ja auch nicht.
Speaker: Aber ich esse tatsächlich am liebsten mit, muss ich sagen.
Speaker: Dieses Spiel kennt niemand, aber sollte jeder.
Speaker: Oh, ich finde, oh, ja, One-Shot kennen wenige, aber One-Shot finde ich richtig gut.
Speaker: Das sagt mir jetzt auch nichts.
Speaker: Was ist das für ein Spiel?
Speaker: One-Shot ist ein kleines Adventure.
Speaker: Man kann es auch tatsächlich in einem Durchgang spielen, deshalb heißt es One-Shot.
Speaker: Und das arbeitet so ein bisschen mit so Metagaming.
Speaker: Also plötzlich kommst du bei einem Rätsel nicht weiter, aber da ist irgendwas auf deinem Desktop tatsächlich passiert, wenn du den Screen klein machst.
Speaker: Und es ist eine ganz süße Geschichte.
Speaker: Und man wird auch sehr viel im Spiel selber angesprochen.
Speaker: Also so ein bisschen dieses Metagaming, wie es auch bei Undertale der Fall ist.
Speaker: Spannend, okay.
Speaker: Muss ich mir mal Nachgang anschauen.
Speaker: Habe ich tatsächlich noch nie gehört.
Speaker: Aber gut, es gibt halt auch so viele Spiele, man kann ja nicht alles kennen.
Speaker: Also hat auch so eine Pixel-Optik, ist vielleicht nicht für jeden was, hat aber auch einen sehr schönen Soundtrack.
Speaker: Deshalb ist es auf jeden Fall einen Blick wert.
Speaker: Okay.
Speaker: Okay.
Speaker: Dann würde ich noch eine letzte Stellfrage stellen.
Speaker: GTA kommt in genau dem Monat und in dem Jahr raus.
Speaker: Das ist noch nicht bekannt vermutlich.
Speaker: Also, dann wäre es ja smart, wenn man das im Juni macht.
Speaker: Vielleicht am 6.
Speaker: Juni.
Speaker: Das könnte man machen, aber was da so los wäre.
Speaker: Okay, sehr spannend.
Speaker: Danke erstmal für die Schnellfragerunde.
Speaker: Dann gehen wir jetzt mal ein bisschen in den Talk zum Spielradgeber und auch was du so machst.
Speaker: So, Spielradgeber, da könnte man jetzt erstmal denken, okay, die sagen mir doch jetzt bestimmt, welche Spiel toll ist.
Speaker: Ist das richtig?
Speaker: Ja.
Speaker: Nicht wirklich.
Speaker: Also ja, auch, aber vielleicht, aber genau darum geht es im Grunde gar nicht.
Speaker: Das ist ein Projekt von der Fachstelle für Jugendmedienkultur.
Speaker: Also wir sind eine landesgeförderte Fachstelle und sind vom Familienministerium gefördert.
Speaker: Den Spieleratgeber NRW gibt es auch tatsächlich schon seit die 20 Jahre.
Speaker: Und im Grunde ist es daraus entstanden als Informationsplattform für Eltern und pädagogische Fachkräfte, also tatsächlich für Leute, die sich weniger mit dem Thema Gaming auskennen und die auf den Spieleverpackungen zwar sehen, von der USK hat das Spiel eine gewisse Alterskennzeichnung, also eine gesetzliche Alterskennzeichnung, aber mein Sohn, meine Tochter sagt mir doch, alle spielen das auch, worum geht es da überhaupt, was muss man da machen, was sind vielleicht Faktoren, die ich als Elternteil oder als pädagogische Fachkraft wissen muss.
Speaker: Und darum geht es bei unseren Beurteilungen, also dass wir eine pädagogische Altersempfehlung geben, ab wann man das Spiel gut spielen kann.
Speaker: Aber wir denken uns das halt nicht aus, sondern wir gehen selber in Jugendeinrichtungen oder kooperieren mit Jugendeinrichtungen.
Speaker: Deshalb die Gruppen, die dort vor Ort sind, testen die Spiele, sodass die Kinder und Jugendlichen, also die eigentliche Zielgruppe, auch ihre Meinung dazu geben können, die wir dann abbilden.
Speaker: Da direkt anschließend auch die Frage, wie kann man sich das denn vorstellen?
Speaker: Also bekommt man da auch Feedback oder inwieweit ist das Feedback dann auch produktiv, was ihr dann für eure Arbeit verwenden könnt?
Speaker: Oder inwiefern müsst ihr das vielleicht nochmal in den Kontext setzen?
Speaker: Hey, das hat jetzt gerade eine 13-Jährige gespielt.
Speaker: Wie sieht vielleicht Dinge, die wir in der Bewertung halt auch mit einfließen lassen müssen?
Speaker: Ja, also wichtig ist natürlich, dass es immer von einer pädagogischen Fachkraft letztendlich geschrieben wird, die Beurteilung, beziehungsweise wir hatten auch schon Beurteilungen, die dann von etwas älteren Jugendlichen geschrieben werden, wo wir dann dazu den Hinweis geben, dass die Beurteilung von Jugendlichen verfasst wurde und durch die Redaktion ergänzt wurde.
Speaker: Also die grundlegenden pädagogischen Aspekte oder die Aspekte zur Spielbeurteilung, was ist hier überhaupt relevant, genau, werden dann verfasst.
Speaker: Aber die Meinung von den Kindern und Jugendlichen fließt halt mit ein.
Speaker: Also man kann immer sagen,
Speaker: Also man kann gut argumentieren, warum ein Spiel vielleicht zu schwer ist.
Speaker: Der Einstieg fiel den SpielerInnen sehr schwer oder es fehlte Wissensvorkenntnisse zum Vorgängerteil oder mit der Steuerung kamen sie nicht zurecht oder man musste Englisch lesen können, man musste viel lesen können, die Texte wurden weggeklickt.
Speaker: Die Geschichte fanden sie nicht interessant.
Speaker: Das ist natürlich immer eine Momentaufnahme, weil alle Kinder und Jugendlichen sind unterschiedlich.
Speaker: Aber man kann hier einen Eindruck geben, was den Kinder und Jugendlichen Spaß gemacht hat.
Speaker: Zum Beispiel, dass man zusammenspielen konnte oder sie fanden es eben schade, dass man nicht zusammenspielen konnte.
Speaker: Und gleichzeitig, also man verweist auf die Faszinationsaspekte.
Speaker: Wir sind ja alles auch selber Gamerinnen und Gamer und möchten gerne Eltern erklären, was sind die Faszinationsaspekte, warum macht das Kindern Spaß, warum ist das vielleicht Thema bei euch am Abendestisch und warum...
Speaker: Wird darüber viel gerade geredet und gleichzeitig aber auch, was sind vielleicht auch Faktoren, auf die ihr mal schauen solltet oder was ist irgendwie wichtig bei dem Spiel zu wissen.
Speaker: Aber wird das Spiel dann auch nochmal von einem Mitglied eurer Redaktion auch gespielt oder seht das wirklich auf dem Feedback der Kids?
Speaker: Wir sind mit in den Gruppen.
Speaker: Also ich habe tatsächlich selber eine Testgruppe, in die ich einmal die Woche gehe, wo ich mit Kindern und Jugendlichen spiele.
Speaker: Und ich schreibe halt die Beurteilungen zum Beispiel bei den Spielen, die ich dort teste selber und arbeite oder baue dann die Meinungen der Kinder und Jugendlichen mit ein, die da dann im
Speaker: oder während des Spielen stattgefunden haben.
Speaker: Und so ist es auch bei den anderen Gruppen.
Speaker: Wir haben über 30 Spieletestgruppen, das ist alles in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, also in Jugendzentren, aber teilweise auch in Bibliotheken oder anderen Einrichtungen, wo Jugendliche quasi, also in der außerschulischen Jugendarbeit, wo sie quasi ihre Freizeit verbringen.
Speaker: und dort ist in der Regel eine interessierte Gruppenleitung, die dann mit den Kids was spielt und dann eben für uns die Ergebnisse zusammenfasst.
Speaker: Das heißt, da ist immer eine Fachkraft dabei oder eine Gruppenleitung, die gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen spielt, was dann total spannend ist, weil die Kids sind das manchmal gar nicht so gewohnt, dass da auch PädagogInnen zu ihnen kommen oder auch da vielleicht mit auf Augenhöhe reden und sie aber auch als ExpertInnen
Speaker: für das Thema wahrnehmen und da irgendwie auch ihre Meinung wertschätzen.
Speaker: Wie offen sind denn immer auch die Kinder dem Ganzen gegenüber?
Speaker: Weil ich kann mir jetzt vorstellen, wenn ihr da reinkommt und sagt, hey, ich habe hier das neue Paw Patrol mitgebracht und sie sagen, ja, ja, schön, Linda, aber vor allem das neue Mario Kart spielen, hast du das nicht auch dabei?
Speaker: Kommt das auch vor oder wie werden die darauf gebrieft, wie offen sind die dafür?
Speaker: Ja, das kommt auf jeden Fall vor.
Speaker: Also natürlich können die Kids sich immer was wünschen und zum Beispiel die Einrichtung, in der ich bin, da ist das einfach ein offenes Angebot.
Speaker: Das heißt, die kommen nicht extra dafür, sondern die sind schon da.
Speaker: Und wenn man was ganz Langweiliges mitbringt, dann müsste man schon viel Überzeugungsarbeit leisten.
Speaker: Aber gleichzeitig sage ich Ihnen auch immer, dass Sie da die Expertinnen sind und dass Ihre Meinung gefragt ist und dass Sie da eben auch...
Speaker: selber etwas den Eltern und pädagogischen Fachkräften mitteilen können und appelliere auch immer daran, wenn ihnen gerade was nicht Spaß macht, vielleicht trotzdem noch ein bisschen zu spielen, dass wir vielleicht ein bisschen herausarbeiten, was ist denn vielleicht das, was gerade hier keinen Spaß macht.
Speaker: Aber natürlich dürfen die sich auch Spiele wünschen und gerade weil das meine Gruppe ist, sitzen die da auch immer ganz gut an der Quelle, weil ich mache zum Beispiel bei uns auch die Spielebestellungen und ich betreue die ganzen Gruppen, deshalb schaue ich da auf jeden Fall auch, dass die Wünsche da berücksichtigt werden.
Speaker: Wie sieht denn dann am Ende so eine Beurteilung aus?
Speaker: Also was kommt da auf jeden Fall rein?
Speaker: Um was geht es da vielleicht weniger?
Speaker: Vielleicht auch jetzt, um die Eingangsfrage auch so ein bisschen abzuholen, wie gut ist ein Spiel?
Speaker: Hat das da überhaupt irgendwie in Erwähnung oder geht es wirklich rein um den pädagogischen Aspekt?
Speaker: Und wenn ja, was genau ist in diesem Bericht dann so essentiell?
Speaker: Ja, ein bisschen Herzblut von uns fließt da ja auch immer mit rein.
Speaker: Also natürlich auch, wenn wir selber Spiele irgendwie gern haben oder gut finden, spielt das natürlich auch eine Rolle.
Speaker: Aber im Grunde geht es erstmal darum, dass es eine Spielbeschreibung ist.
Speaker: Also ganz klassisch, was muss man machen?
Speaker: Auch wenn jemand dann neu schreibt oder wenn wir zum Beispiel Praktikantinnen haben, die dann was schreiben, die noch gar nicht so da drin sind, ist das immer ganz spannend.
Speaker: Ich sage immer, stell dir vor, du beschreibst das Spiel jetzt für jemanden,
Speaker: der oder die gar keine Ahnung von dem Game hat oder mit Gaming allgemein wenig anfangen kann, da die regulären Games-Journalismus-Seiten ja schon immer sich sehr an eine Zielgruppe richten, die gerade schon wissen, was sie da lesen.
Speaker: Es ist ja bei uns so, dass da Eltern auf die Seite kommen, die gar keine Ahnung oder Berührungspunkte haben oder, ja, wo man, wenn man mit so vielen Fachwörtern auch
Speaker: um sich haut, sind die raus, dann verstehen die das nicht.
Speaker: Deshalb ist unser Grundgedanke, das schon irgendwie möglichst einfach zu erklären, dass sie es auch nachvollziehen können.
Speaker: Und dann genau im pädagogischen Bereich geht es eben um so Aspekte, wie gestaltet sich der Spieleinstieg, wie ist der Schwierigkeitsgrad, muss man bestimmte Vorkenntnisse mitbringen, aber werden vielleicht auch moralisch-ethische Komponenten
Speaker: Aspekte vermittelt.
Speaker: Genau, muss man lesen können?
Speaker: Muss man Englisch lesen können?
Speaker: Sind die Rätsel komplex?
Speaker: Genau, es gibt zum Beispiel einige Spiele, die dann eine USK-Freigabe ab Null haben, weil es eben auch einfach keine Gefährdung für eine gewisse Altersgruppe gibt.
Speaker: Aber man muss, wie gesagt, trotzdem lesen können oder relativ komplexe Sachverhalte lösen, um das Spiel überhaupt zu spielen.
Speaker: Und das wäre für Jüngere auch einfach nicht interessant.
Speaker: Und was du noch gesagt hast zum Thema
Speaker: Mit dem Spaßfaktor.
Speaker: Bei uns geht es gar nicht darum, dass wir Spiele empfehlen.
Speaker: Also klar, Spiele, die uns vielleicht auch pädagogisch interessant auffallen.
Speaker: Da schreiben wir auch gerne Beurteilung drüber oder schreiben dann in den Text, dass die pädagogisch interessant sind oder sich auch für Familien eignen.
Speaker: Aber gleichsam geht es natürlich darum, dass Spaß ja kein messbarer Faktor ist.
Speaker: Wir hatten zum Beispiel mal eine Spieletestgruppe, da war ein Jugendlicher, der hat total gerne diese, nicht Landwirtschaftssimulator, diese LKW-Simulator, wo man einfach mit einem LKW rumfährt und das fängt wahrscheinlich jemand anders total langweilig, während er das total cool fand.
Speaker: Also natürlich...
Speaker: geht es bei uns eher darum, für wen ist das gerade interessant oder welcher Spielertyp oder was muss man machen und genau in dem Faktor hat er vielleicht irgendwie Spaß dran.
Speaker: Inwieweit spielt denn da auch Inklusivität und auch Barrierefreiheit eine Rolle, weil sich das ja auch schon über die letzten Jahre in den Spielen selber auch sehr gewandelt hat, die ja da deutlich offener sind als vielleicht noch vorher, als ihr gegründet wurde vor 20 Jahren, der Fall war?
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Wir haben auch bei der Fachstelle noch andere Projekte, die sich im Gaming-Bereich besonders mit Inklusion beschäftigen, zum Beispiel Gaming ohne Grenzen oder wir haben auch ein Kombinationsprojekt aus Gaming ohne Grenzen und dem Spieleratgeber, wo wir Gruppen dabei begleiten, genau, ihre Gruppen
Speaker: die Einrichtungen dabei beleiten, ihre Gruppen inklusiv zu gestalten.
Speaker: Also wir arbeiten eh schon mit inklusiven Gruppen zusammen.
Speaker: Und es ist sehr spannend, was es da mittlerweile für Möglichkeiten gibt, die Spiele eben so zu gestalten, dass alle mitspielen können.
Speaker: Also das kommt sowohl von der Spielseite an sich.
Speaker: Nehmen wir mal als Beispiel Mario Kart.
Speaker: Da kann ich das ja zum Beispiel so einstellen, dass automatisch Gas gegeben wird.
Speaker: Oder diese Spurhilfe, dass ich nicht so leicht von der Fahrbahn abkomme, ist möglich.
Speaker: Total relevant für Jugendliche, die zum Beispiel eine Spastik in der Hand haben und gar nicht diese Taste gedrückt halten können oder nicht so gut lenken können.
Speaker: Und solche Aspekte sind da natürlich super wichtig.
Speaker: Und auf der anderen Seite, natürlich auf Hardware-Seite, gibt es natürlich auch verschiedene...
Speaker: adaptive Controller und Möglichkeiten, die Spiele dadurch so einzustellen, dass eben alle mitspielen können, dadurch, dass man die Buttons anders legt.
Speaker: Und das ist natürlich auch ein großer Faktor, der bei unserer Arbeit eine Rolle spielt.
Speaker: Du hast ja gerade schon mal so das Thema Altersempfehlungen auch angerissen und USK, klar ist der Richtwert, den wir ja natürlich auch in Deutschland haben, oder beziehungsweise mit dem ihr wahrscheinlich dann auch vieles vergleicht.
Speaker: Und sicher sind auch Spiele, wo dann Null dran steht, aber ein einjähriges Kind wird da jetzt wahrscheinlich wenig mit anfangen können.
Speaker: Aber wie oft passiert es jetzt tatsächlich, wenn wir jetzt vielleicht mal von Null absehen, also Richtung 6, 12, vielleicht auch 16 Jahre gehen, dass eure Beurteilung sehr anders ausfällt als die von der USK?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also bei den Nullerspielen ist das schon logisch, dass man pädagogisch wenig Spiele ab Mulyan frei gibt.
Speaker: Und je weiter es nach oben geht, genau, passt sich das natürlich auch schon an.
Speaker: Wir gehen natürlich oder wir wissen natürlich auch, dass Eltern auf unsere Seite gehen, die da irgendwie gerade Fragen haben oder die da Bedenken haben.
Speaker: Deshalb, gerade bei jüngeren Kindern geht das schon so und wir sind ja, oder das ist auch wichtig, wir sind ja auch gar nicht die Instanz, die da irgendwas verbieten wollen, sondern wir gehen immer von den Kindern und Jugendlichen aus, die das Ganze vielleicht auch unbegleitet oder unreflektiert konsumieren.
Speaker: Und so ist es ja auch zum Beispiel auch bei Filmen, dass man sagt, Eltern können ja im Rahmen ihrer Erziehungshoheit auch entscheiden, mein Kind kann diesen Film schon sehen und so ist es natürlich auch bei Spielen.
Speaker: Aber gleichzeitig den Hinweis geben, wenn das Ganze unbegleitet oder unreflektiert passiert, dann kann es sein bei Kindern und Jugendlichen, die zum Beispiel irgendwie bestimmte Ängste in einem bestimmten Bereich haben oder irgendwelche bestimmten Themen, können ja auch Trigger-Themen sein, dann sollte man das...
Speaker: Alleine vielleicht eher ab 14 oder ab 10 konsumieren oder mit Freunden.
Speaker: Aber wir schreiben natürlich auch immer dazu.
Speaker: Im besten Falle schaut man sich das Spiel vielleicht auch gemeinsam, also gerade bei Jüngeren, bei Älteren ist das vielleicht nicht mehr so beliebt, aber gemeinsam mit der Familie an.
Speaker: Und manche Titel sind ja auch einfach gute Familienspiele und da kann man auch einfach mal einen digitalen Spieleamt machen, wie man es mit analogen Spielen macht.
Speaker: Genau, bei Älteren nicht mehr so der Fall, aber das ist eher unser Anliegen, wie gesagt, dass wir gar nicht das verbieten wollen oder sagen, oh Gott, unter 14 pädagogisch ganz schlimm, sondern vielmehr eine Orientierung bieten, damit Eltern oder Eltern dazu befähigen, selber die Entscheidung zu treffen, weil die ja letztendlich die Expertinnen fürs eigene Kind sind.
Speaker: Wie klassifiziert denn das denn altersmäßig?
Speaker: Weil du hast jetzt gerade gesagt 14, so wenn man sich jetzt die USK-Skale anguckt, da taucht das Alter 14 ja gar nicht auf, obwohl man ja doch durchaus weiß, ich meine das ist jetzt nicht ungewöhnlich, kann man sich auch vorstellen.
Speaker: auch aus der eigenen Historie dann vielleicht sehen, wie man so im Teenie-Alter sich entwickelt hat, dass zwischen 12 und 16 ja schon eine Menge passiert.
Speaker: Gibt es auch noch da Zwischenstufen oder ist das bewusst diese 14 nochmal so als Zwischenschritt gewählt oder gibt es vielleicht auch andere Klassifikationen da nochmal?
Speaker: Also so klassische Zweierschritte oder Gerade-Schritte bieten sich da an.
Speaker: Aber wir haben natürlich auch schon mal in ein Team über manche Titel diskutiert.
Speaker: Und dann ist es vielleicht eine 13 geworden oder eine 11 oder wie auch immer.
Speaker: Aber genau das ist ja das.
Speaker: Bei der USK nach der Novellierung vom Jugendschutzgesetz gibt es ja mittlerweile auch die Zusatzhinweise, die hinten auf der Verpackung draufstehen, wo nochmal beschrieben ist, warum das Spiel eine gewisse Alterseinschätzung hat.
Speaker: Nicht Alterseinschätzung, also gesetzliche Alterskennzeichnung.
Speaker: Beispielsweise Handlungsdruck.
Speaker: Und hier haben Eltern natürlich nochmal den Hinweis, okay, das hat jetzt eine USK-Freigabe ab sechs Jahren wegen Handlungsdruck, aber vielleicht kann ich mir gar nicht so viel darunter vorstellen, was bedeutet das jetzt in dem Spiel genau und wir sind dann eher die Instanz, die das erklären oder nehmen wir jetzt mal ein Spiel ab 12, da ist dann...
Speaker: Fantasy-Gewalt als Hinweis.
Speaker: Da erklären wir das, dass Eltern das vielleicht auch für ihr Kind abwägen können, inwiefern sie aufgrund von anderen Medieninhalten oder Erfahrungen sie der Meinung sind, ob das Kind das jeweilige Spiel konsumieren darf oder nicht.
Speaker: Ich war jetzt auch noch mal gespannt auf das Gespräch, weil ich hatte da jetzt erst kürzlich ein Spiel nachgeholt, vielleicht kennst du es ja auch, Brothers, A Tale of Two Sons.
Speaker: Ganz, ganz tolles Spiel, aber das hat ja eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren und da dachte ich mir, ich meine, dass es jetzt natürlich nicht so geschossen wird oder Drohung konsumiert oder sonst was, aber wo es ja auch...
Speaker: um Tod, um Verlust, um Suizid auch geht, da fand ich gewagt diese Einschätzung, auch wenn das jetzt eher so eine süße Aufmachung ist und auch wenn ich im Vorfeld dachte, hey Brothers, cool, die erleben jetzt Abenteuer, Kletter und Rum oder so, dann ist es ja das, aber dass das mit solchen Themen auch arbeitet, hätte ich jetzt zum Beispiel nie gedacht und ich glaube auch für
Speaker: Bei Eltern ist es dann manchmal schwer greifbar, wenn sie jetzt von einem Spiel hören und dann erstmal Recherchen machen müssen, was ja im Zweifel auch ein bisschen schwierig ist.
Speaker: Deswegen, wie ist da vielleicht auch so die Resonanz der Eltern?
Speaker: Was hört ihr da an vielleicht einem positiven Ding oder was vielleicht auch noch ausbaufähig ist an der Stelle?
Speaker: Ja, also schon durchweg positive Resonanzen.
Speaker: Bei uns können sich auch Eltern melden und können uns eine E-Mail schreiben bei Spielen, wo wir noch keine Alterseinschätzung haben.
Speaker: Ich weiß gerade gar nicht, was es bei Brothers ist.
Speaker: Müsste ich nachgucken.
Speaker: Ihr hattet 14.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau, aber das sind genau solche Sachen.
Speaker: Es ist halt sehr unterschiedlich, weil es natürlich auch verschiedene Elterntypen gibt.
Speaker: Wir leben jetzt in einer Welt oder wir haben eine Elterngeneration, die selber damit groß geworden sind.
Speaker: Und wir geben zum Beispiel auch Elternabende, machen ja auch Elternarbeit und erleben das total oft, dass da auch einfach sehr gut informierte Eltern, die vielleicht auch selber Gamerinnen, Gamer sind und die damit aufgewachsen sind und die sich sehr
Speaker: Ja, gut auskennen mit der Thematik, aber gleichzeitig natürlich auch Zielgruppen, die da total wenig Berührungspunkte mit haben.
Speaker: Und das ist auch klassisch bei allen Themen so, auch wenn die in anderen Kontexten angeboten werden, wirklich die Eltern, die man gerne erreichen möchte, erreicht man auch einfach oft nicht.
Speaker: Das gibt es natürlich bei uns auch.
Speaker: Aber letztendlich sind es neben den Eltern aber auch oft die pädagogischen Fachkräfte, weil wir auch schon mal darüber diskutiert haben, dass man ja teilweise die Eltern, die man gerne erreichen möchte, gar nicht erreicht.
Speaker: Aber wir kriegen auch oft den Hinweis, dass gerade pädagogische Fachkräfte das sehr wertvoll finden, weil ihnen da auch manchmal im Rahmen ihrer Arbeit das, ja...
Speaker: oder gute Informationen bietet und liefert für die medienpädagogische Arbeit in den jeweiligen Einrichtungen.
Speaker: Was macht ihr denn, um gerade diese Elterngruppen abzuholen, wo es jetzt schwierig ist, dran zu kommen?
Speaker: Weil gut, die Leute, die auch mit Videospielen groß geworden sind, ich denke mal, das ist grundsätzlich ein bisschen einfacher, weil die da eine ganz andere Awareness zu haben.
Speaker: Sie sind ja selber auch damit groß geworden und ist vielleicht auch ein Anliegen, dass sie wissen, was die eigenen Kinder spielen und vielleicht das auch auch.
Speaker: ein bisschen besser einschätzen können, dass sie jetzt gar keine Berührungspunkte haben, aber was macht ihr, um gerade diese Zielgruppe abzuholen, die da gar keinen Bezug zu hat?
Speaker: Also wir haben ja viele Kooperationen mit Jugendeinrichtungen.
Speaker: Also im Grunde, wir sind ja auch ein Auftraggeber.
Speaker: Also Einrichtungen wenden sich an uns und sagen, hey, wir möchten gerne eine Fortbildung für unsere Mitarbeitenden haben.
Speaker: Wir möchten gerne einen Elternabend aber auch anbieten und solche Geschichten.
Speaker: Deshalb arbeiten wir viel im Rahmen der aufsuchenden Medienpädagogik.
Speaker: Also wir kommen hin, machen praktische Angebote mit Kindern und Jugendlichen, machen hier auch Elternarbeit,
Speaker: Deshalb ist es gar nicht so unser täglich Brot, dass wir da die Eltern erreichen, sondern dass wir da eher angefragt werden für Elternabende als Referierende, die dann da hinkommen.
Speaker: Und da erleben wir es auch oft, dass dann Eltern sind...
Speaker: Ich muss lachen, eine Kollegin hat mir heute erst wieder eine Story geschrieben von einem Elternteil, der dann irgendwie auch bei einem Elternabend, es war eigentlich vorbei, schon fünf Minuten überzogen, noch die ganz wichtige Frage stellte, aber das ist doch alles schlecht fürs Gehirn, wo man denkt...
Speaker: Uh, fünf Minuten eigentlich schon überzogen.
Speaker: Was antworte ich jetzt schnell?
Speaker: Also genau, es gibt halt auch einfach die Eltern oder ich hatte auch schon E-Mail-Kontakt mit Eltern.
Speaker: Die wollen etwas Bestimmtes hören und sind dann immer sehr enttäuscht, wenn die Antwort nicht so schwarz oder weiß ist, wie sie das gerne hätten wollen.
Speaker: Sie erhoffen sich die Killerspiel-Antwort.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Also es kommt natürlich immer darauf an, wie alt ist das Kind?
Speaker: Was hat das Kind für Interessen?
Speaker: Was spielt das Kind?
Speaker: Also es ist halt ein großes, also genauso mit
Speaker: was Videospielzeiten angibt.
Speaker: Eltern wollen total gerne hören.
Speaker: Mein Kind ist elf Jahre, drei Monate und sieben Tage.
Speaker: Wie viel Minute, Stunde genau darf er sie jetzt in der Woche spielen?
Speaker: Und auch das ist natürlich eine Antwort, die kann man nicht so einfach geben.
Speaker: Und dann fängt man halt an zu erklären.
Speaker: Es kommt von verschiedenen, und das hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Speaker: Es kommt auch immer ein bisschen drauf an, was man spielt.
Speaker: Ich hatte auch mal eine Mutter bei einem Elternabend, die war total aufgebracht, dass ihr Kind
Speaker: beim Vater immer irgendwelche Ballerspiele spielt und am Ende kam raus, das ist irgendwie Mario und Rabbids Kingdom Battle gewesen und da denkt man auch, so oft geht man da mit so einem Bild rein und ja, man versucht dann eher ein bisschen Aufklärungsarbeit oder beziehungsweise sich so, wir raten Eltern immer so zur gelassenen Skepsis, also natürlich, man sollte schon
Speaker: Genau beobachten, was die Kinder da konsumieren und das auch irgendwie mit beobachten.
Speaker: Und wenn man der Meinung ist, das finde ich jetzt nicht gut, wie es auch bei Filmen oder anderen Dingen ist, da intervenieren.
Speaker: Aber auch gerade mit dem Älterwerden dann auch einen Vertrauensvorschuss geben.
Speaker: Und genau, es ist ja auch wichtig einfach, dass Kinder Medienkompetenz lernen, um auch als medienkompetente Erwachsene dann später in der Welt klarzukommen.
Speaker: Medienkompetenz ist eigentlich ein ganz gutes Stichwort.
Speaker: Wie geht ihr denn da mit dem Thema um oder wie schafft ihr diese in Bezug eben auf die Kinder und Jugendlichen?
Speaker: Also welchen Einfluss habt ihr da?
Speaker: Ja, wir haben ja, also das ist ja so ein bisschen unser Kernthema, so Medienkompetenzvermittlung.
Speaker: Und auf der einen Seite schulen wir, wie ich gerade schon gesagt habe, natürlich die pädagogischen Fachkräfte in der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Speaker: Was kann man für...
Speaker: Aktionen machen zum Thema Gaming.
Speaker: Also es ist ja nicht nur Gaming, es ist ja auch wie reagiere ich auf Hate Speech und Cybermobbing.
Speaker: Was darf ich im Internet posten und was nicht?
Speaker: Was kann man für kreative Angebote zum Thema Gaming machen?
Speaker: Vielleicht auch so Dark Patterns und Spielzeiten thematisieren über Gaming.
Speaker: Also quasi, dass man da auf Augenhöhe verschiedene Projekte involviert.
Speaker: Wir haben auch zum Beispiel ein Projekt mal gehabt zum Thema E-Sport.
Speaker: Da haben wir, weil es bei E-Sport ja auch so ist, dass gerade in der Jugendarbeit wenig breiten oder keine breiten Sportstrukturen vorhanden sind.
Speaker: Und da haben wir in verschiedenen Gruppen, mit denen wir kooperieren, E-Sport-Gruppen gegründet, regelmäßig mit denen getrainiert.
Speaker: Zum Beispiel in League of Legends hatten wir oder Rocket League.
Speaker: Und dann sind dann Spiele stattgefunden.
Speaker: Und eben über das Thema haben wir aber auch nochmal weitere Themen vermittelt.
Speaker: Warum ist es wichtig, als E-Sportler, E-Sportlerin zu arbeiten?
Speaker: einen geregelten Tagesablauf zu haben, warum ist gesunde Ernährung wichtig und neben Spieltaktiken eben auch sowas wie Fairplay, wie gehe ich überhaupt miteinander um oder wir haben gerade ein Projekt zum Thema Silver Gaming, da
Speaker: versammeln sich junge Menschen und überlegen, welche Spiele sind denn für SeniorInnen spannend als intergenerative Orte der Begegnung.
Speaker: Dass man zum Beispiel nochmal mit so einem Lenkrad Auto fahren kann oder dass man vielleicht mit der VR-Brille Erlebnisse macht, die man aufgrund des Alters nicht mehr macht.
Speaker: Also auch hier befinden wir uns wieder im Thema Richtung Inklusion.
Speaker: Dinge, die man nicht mehr tun kann.
Speaker: Also hier bieten Games natürlich eine
Speaker: große Fülle an Möglichkeiten, um da eben Erfahrungen erlebbar zu machen, die ich vielleicht gar nicht mehr machen kann.
Speaker: Und zusätzlich haben wir auch noch eine Jugendredaktion.
Speaker: Das sind auch junge Menschen, die für uns zu verschiedenen Themen schreiben oder auch mal einen Podcast drehen oder auch mal Videos drehen.
Speaker: Und im Rahmen von der redaktionellen Arbeit, also die können dann auch bei uns mit die Gamescom besuchen,
Speaker: suchen und kriegen dann irgendwie auch Presse-Tickets und das finden die natürlich alles super, aber dann thematisiert man eben auch mit denen sowas wie, wie arbeite ich überhaupt im WordPress, wie lege ich einen Artikel an, wie funktioniert Filme schneiden, wie funktioniert Bildbearbeitung, also eben durch dieses
Speaker: machen und selber aktiv werden, versuchen wir immer die ganzen oder vermitteln wir diese Medienkompetenz-Themen.
Speaker: Ein weiteres Thema, ich will jetzt gar nicht so viel erzählen, aber ist zum Beispiel letztes, was mir noch einfällt.
Speaker: Wir hatten ein Projekt zum Thema Pen & Paper mit jüngeren Kindern, also die waren so um die zehn Jahre und die haben durch das Pen & Paper, die Geschichte war so aufgebaut, dass Kinder in so einem Fantasy-Dorf ihre Rechte verloren haben und der Schwerpunkt lag darauf, dass Kinder lernen,
Speaker: welche Rechte, welche Kinderrechte es überhaupt gibt und dass sie sich so um ihre Rechte mal Gedanken machen.
Speaker: Also eben durch diesen spielerischen Perspektivwechsel oder diese, ja, dass man sie in ihrer Lebenswelt quasi abholt mit den Dingen, mit denen sie sich eh jeden Tag beschäftigen, dass man da eben Medienkompetenzthemen vermittelt.
Speaker: Das mit dem Pin and Paper finde ich ja richtig gut.
Speaker: Also sowas bleibt ja auch hängen wahrscheinlich, also könnte ich mir vorstellen, da mal so mitgemacht zu haben und dabei halt auch zu lernen, hey, wie funktioniert das eigentlich unser Zusammenleben und dass man da auch einiges mitnehmen kann, finde ich richtig cool.
Speaker: Wie hat sich das Verhalten oder der Bezug zu den Spielen oder generell diese ganze Awareness, das Denken dahinter, wie hat sich das denn so in den letzten Jahren unter Kindern, aber auch unter Erwachsenen verändert oder siehst du da relativ gleiche Strukturen?
Speaker: Gibt es da Abneigung, mehr Zuneigung, mehr Verständnis oder was?
Speaker: Also Eltern oder ältere Leute hängen ja immer ein bisschen hinterher.
Speaker: Also ich auch.
Speaker: Also es ist immer ganz spannend bei Kindern und Jugendlichen zu sehen.
Speaker: Das ist wie mit den sozialen Netzwerken.
Speaker: Sobald Eltern irgendwo sind, gehen die Kinder da weg.
Speaker: Und jetzt, wo manche ältere Leute dann auch bestimmte Gaming-Themen entdeckt haben, ziehen da Jugendliche wieder weiter.
Speaker: Ich finde es ganz spannend zu sehen.
Speaker: Ich kann ja auch immer nur für einen Teil von Kindern und Jugendlichen sprechen, die ich regelmäßig sehe.
Speaker: Ich weiß, dass bei mir in der Gruppe zum Beispiel Mobile Gaming total das Ding ist.
Speaker: Oder Online Gaming.
Speaker: Fortnite oder Brawl Stars wird natürlich immer viel gespielt.
Speaker: Wobei das wieder Themen sind, selbst die
Speaker: Gaming-Eltern sind da ja auch wiederum ein bisschen raus und sagen, komm, spiel doch mit mir Mario Kart und dann so, nee, ich hab jetzt hier Brawl Stars auf dem Handy.
Speaker: Also das ist auf jeden Fall spannend, aber im Grunde verschieben sich natürlich die Probleme immer oder was heißt Probleme, die sorgen oder bleiben gleich, obwohl ich...
Speaker: jetzt das Gefühl habe, momentan geht es natürlich viel um Spielzeiten und Bezahlmodelle, also allgemein so Dark Patterns, wieder an Spielen gehalten werden.
Speaker: Und zum Glück weniger um diese Gewaltdiskussion, die wir ja noch vor einigen Jahren hatten, als es dann irgendwie genau um diese Killerspiele ging, sondern dass sich das jetzt eher auf so Kontaktrisiken verwendet.
Speaker: verschiebt.
Speaker: Also sowohl auch immer noch beim Online-Spielen, also wie kann man da Geld ausgeben, lange Spielzeiten, vielleicht mit wem kommuniziert man da oder mit wem tritt man da in Kontakt, aber genau weniger um die Inhalte
Speaker: Wie geht es mit dem Thema um, also generell so Monetarisierungsmodelle, weil das ja, ich meine klar, das hat es auch schon vor zehn Jahren gegeben, aber so das Ausmaß ist ja immer größer geworden, gerade so im Mobile Gaming ist es ja allgegenwärtig, klar Konsolen, PC-Spiele leider mittlerweile auch sehr präsent.
Speaker: Wie gehen erstmal die Kids damit um?
Speaker: Ist das ein Thema, was die sehr, sehr umtreibt?
Speaker: Also sind die auch schon hinterher immer neue Dinge zu wollen?
Speaker: Also siehst du die schon sehr in diesem Loop gefangen oder haben die da schon auch gewissen Respekt vor, wenn da jetzt irgendwelche Summen aufploppen im Spiel und wie reagiert ihr dann darauf?
Speaker: Also im Jugendschutz spricht man ja so allgemein von den gefährdungsgeneigten Kindern und Jugendlichen.
Speaker: Deshalb tatsächlich ist es ja in der Regel so, dass wir die Erfahrung machen, dass Kinder und Jugendliche da sehr aware sind schon.
Speaker: Also die kennen das irgendwie alles, die wissen um diese Mechaniken, die wachsen ja damit auf.
Speaker: Und teilweise können sie ja vielleicht auch noch gar kein Geld ausgeben, weil da keine Kreditkarte hinterlegt ist und sie selber noch gar kein Bankkonto haben, Paypal etc.
Speaker: Trotzdem ist das natürlich Thema irgendwie, welchen Brawler man dann irgendwie hat oder welchen Skin man hat.
Speaker: Aber letztendlich sind Kinder da schon ganz gut oder viele Kinder ganz gut informiert.
Speaker: Natürlich hat das trotzdem einen hohen Stellenwert und unser Anliegen ist hier natürlich Eltern zu informieren.
Speaker: Also zum Beispiel gibt es jetzt bei Epic sehr gute Einstellungsmöglichkeiten, wie ich vielleicht die Spielzeiten für mein Kind tracken kann oder wie ich vielleicht auch
Speaker: komplett ausstellen kann, dass es gar keine Zahlungen möglich sind.
Speaker: Und da geht es eher darum, dass Eltern da in die Hand genommen werden oder beziehungsweise, dass sie die Informationen finden, hey, wofür kann ich denn hier Jugendschutzeinstellungen vornehmen, damit ich dann für mein Kind das dementsprechend anpassen kann, damit vielleicht nicht viele oder Unmengen an
Speaker: Geld ausgegeben wird.
Speaker: Also da geht es auf jeden Fall in die Richtung.
Speaker: Aber genau diese gefährdungsgeneigten Jugendlichen, die das vielleicht auch unkonsumiert begleiten oder das natürlich zu sowohl langen Spielzeiten, als auch, dass man viel Geld ausgibt, als auch vielleicht Kontakt mit
Speaker: Mit Erwachsenen, die nicht das Beste im Sinn haben.
Speaker: Das ist ja zusätzlich beim Jugendschutz natürlich auch Thema, dass man die auch erreicht und die auch schützt, die das vielleicht auch nicht von den Eltern mit kontrolliert kriegen.
Speaker: Ist das auch mal Thema gewesen oder ist das generell schon mal aufgeploppt irgendwie, wenn Eltern solche Maßnahmen ergreifen, auch irgendwelche vielleicht Einstellungen vornehmen, um eben auch da gewisse Restriktionen einzustellen, dass ihr gemerkt habt, hey, die Kids, die sind eigentlich schon so technisch versiert, die drücken dies und das und dann ist das leicht ausgehebelt und die Eltern merken das gar nicht.
Speaker: Ich glaube, so sehr sind wir gar nicht in den Familiensituationen drin.
Speaker: Müsste ich tatsächlich mal bei uns in den Gruppen fragen.
Speaker: Wahrscheinlich schon.
Speaker: Ich finde es immer ganz spannend.
Speaker: Ich wollte mit den Kids in meiner Testergruppe mal eins von den Jackbox-Games spielen, also wo alle mit ihrem Handy dann drin sind.
Speaker: Da gibt es auch so eine deutsche Version.
Speaker: Und alle wollten dann mitspielen und plötzlich sind die ganzen Spieler rausgeflogen, weil bei allen die Bildschirmzeit plötzlich dicht war.
Speaker: Und dann war es, ah, meine Bildschirmzeit ist vorbei, meine Bildschirmzeit.
Speaker: Und dann konnten wir das Spiel gar nicht zu Ende spielen.
Speaker: Wir haben es eher mal in die Richtung erlebt.
Speaker: Okay, ja, aber das ist ja eher ein Hinweis darauf, dass das doch ganz gut greift auch.
Speaker: Nicht, dass alle das einfach ausstellen können.
Speaker: Ja.
Speaker: Jetzt würde mich aber interessieren, du konntest jetzt ja schon eine ganze Menge dazu sagen, das heißt, du bist ja wahrscheinlich jetzt auch schon ein ganzes Weilchen dabei.
Speaker: Wie bist du denn erstmal da, also seit wann bist du da und wie bist du da hingekommen zu Spielratgeber?
Speaker: Ja, dass es ja auch tatsächlich ein bisschen auf Umwege passiert, weil ich habe gar keine Pädagogik studiert.
Speaker: Also ich habe Medienkulturwissenschaft studiert, ich bin Medienkulturwissenschaftlerin und habe dann im Rahmen meines Studiums als Nebenjob diese Spiele-Testgruppe übernommen von einem Bekannten.
Speaker: Der hat gesagt, der testet damit Kinder und
Speaker: Spiele und schreibe dann was drüber und ob ich da nicht Bock zu hätte.
Speaker: Und ich habe tatsächlich schon immer, ich bin schon mit Videospielen groß geworden und habe auch schon immer gerne geschrieben und habe gesagt, ja, Kinder kriege ich auch noch hin.
Speaker: Und dann, ja, total gerne.
Speaker: Fand auch Videospieljournalismus schon immer ganz spannend.
Speaker: Und genau, habe dann zum Ende meines Studiums, habe ich mich dafür interessiert und ich wollte gerne redaktionell arbeiten und habe dann einfach mal beim Spieleratgeber gefragt, hey, sucht ihr gerade irgendwie eine Praktikantin?
Speaker: Ich würde gerne mal in die redaktionelle Arbeit bei euch reinschauen.
Speaker: Und dann wurde ich relativ schnell von der Praktikantin zur ständischen Hilfskraft zurückgezogen.
Speaker: Festangestellten und habe gemerkt, dass genau diese allgemein, diese Themen der Medienpädagogik oder Medienkompetenzvermittlung super spannend ist, auch die Erwachsenenbildung und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch Spaß macht und genau, bin dann eher so ein bisschen recht spontan, habe mich da glaube ich nicht so dumm angestellt und habe recht spontan und schnell die
Speaker: die Stelle beim Spieleratgeber angenommen, weil eine andere Kollegin aufgehört hat und habe dann auch oder betreue auch seitdem die anderen ganzen Gruppen.
Speaker: Also bin da die Personen, an die sich die ganzen Gruppen wenden, wenn neue Spiele gewünscht werden.
Speaker: Was ich ganz spannend finde, weil ich das Ganze aus der anderen Perspektive kennengelernt habe.
Speaker: Also als Person, die sich dann als Gruppenleitung an den Spieleratgeber wendet und sagt, hey, ich brauche mal ein neues Spiel etc.
Speaker: Und genau, habe dann auch angefangen, so erste
Speaker: Workshops oder Vorträge etc.
Speaker: zu geben und bin jetzt ja tatsächlich bei uns im Team mit einer, die am längsten da ist.
Speaker: Das klingt jetzt erstmal danach, als wenn du auch viele von deinen Tätigkeiten jetzt schon relativ lange machst.
Speaker: Wie hat sich denn deine Rolle auch ein Stück weit gewandelt?
Speaker: Also was unterscheidet sich vielleicht von dem, was du heute machst, zu dem, was du vor, sagen wir mal so sieben, acht, neun Jahren gemacht hast?
Speaker: Also ich glaube, dass ich bei uns allgemein, also ich begleite oft auch noch andere Projekte, die wir haben.
Speaker: Ich hatte ja vorhin schon erzählt, dieses E-Sport-Projekt, was wir haben.
Speaker: Oder ich betreue auch bei uns die Jugendredaktion.
Speaker: Also so ein bisschen auch als Bindeglied in verschiedenen Bereichen oder koordiniere da auch.
Speaker: Ich mache bei uns die PraktikantInnenbetreuung.
Speaker: Also falls jemand mal Lust hat, bei uns ein Praktikum zu machen, bin ich wahrscheinlich die Person, mit der man in Kontakt tritt.
Speaker: Genau, aber ansonsten beim Spieleratgeber selber hat sich tatsächlich wenig getan.
Speaker: Also alles, was auf dieser Webseite online geht, geht über mich.
Speaker: Ich mache das in enger Zusammenarbeit mit meinem Kollegen, das ist unser Fachbereichsleiter im Bereich Games, der Daniel.
Speaker: Genau, deshalb alles, was auf dieser Webseite online geht.
Speaker: Irgendwie mache ich Social-Media-Kanäle, betreue die Gruppen, bestelle die Spiele und mache darüber hinaus die, oder auch noch zusätzlich Workshops, Fachvorträge, Fortbildungen für Fachkräfte.
Speaker: Auch manchmal Elternabende.
Speaker: Aber genau, eigentlich immer noch so die Sachen, die ich auch früher gemacht habe oder die mir da schon Spaß gemacht haben.
Speaker: Was hast du aus dieser Zeit, die du jetzt schon da bist, ich meine, das sind jetzt natürlich schon einige Jahre, was hast du da am meisten für dich selbst auch gelernt und mitgenommen?
Speaker: Ja, man schaut ganz anders Spiele an tatsächlich.
Speaker: Ich sitze ganz oft da, auch im Privaten und spiele was und denke so, uh, die Kids in meiner Gruppe hätten da jetzt hier Probleme oder ah, das fänden die gut.
Speaker: Oder teilweise guckt man Spiele an und denkt, ah, das ist aber für das, wie du gerade auch sagtest mit Brothers, The Tale of Two Sons, ah, das ist für Zwölfjährige, aber vielleicht ein bisschen schwierig.
Speaker: Und
Speaker: Ja, und ich bin sehr viel geduldiger geworden.
Speaker: Also ich glaube, wenn jemand Probleme hat mit seiner Geduld, dann muss man echt mal so Kids, also die sind auch ein bisschen jünger noch bei mir in der Gruppe, ich hoffe, sie hören es gerade nicht, aber manchmal guckt man denen schon zu und man muss schon sehr geduldig sein, nicht den Controller mal wegzunehmen und das kurz zu machen.
Speaker: zu machen.
Speaker: Also ich hab, glaub ich, einmal einem, das ist jetzt schon länger her, aber bei einem 3D-Jump'n'Run, glaub ich, einem zehn Minuten zugeguckt, wie er den Tutorial-Jump nicht geschafft hat.
Speaker: Weil teilweise sind die Spiele heutzutage, finde ich, also wenn wir jetzt mal so Dark Souls und so aus dem Vornehmen, teilweise einfacher genommen oder nehmen die Kinder öfter an die Hand, wo ich denk, puh, früher waren Spiele, ich mein, man muss mal König der Löwen auf Super Nintendo spielen, die waren schon einfach schwer.
Speaker: Aber manchmal so ein 3D-Sprung oder ein Doppelsprung.
Speaker: Doppelsprung ist etwas, das können wenig Kinder, weil man dann immer ganz schnell die Knöpfe drückt und nicht nochmal, wenn es am höchsten Punkt ist.
Speaker: Also man wird da schon geduldig, denen da manchmal zuzugucken oder es ist auch spannend, wie sich Spiele verändern.
Speaker: Also ich merke die Aufmerksamkeitsspanne bei Kindern.
Speaker: Ist auch ganz anders.
Speaker: Also was früher zu Zeiten, wo Super Nintendo oder Nintendo 64, was man da auch in Spielen teilweise lesen musste, weil man sonst gar nicht vorankam, wird heute auch gerne mal Text weggeklickt oder alles durch Bilder nochmal schneller erklärt.
Speaker: Schafft ihr insofern, also schafft ihr da auch ein bisschen Awareness oder ist das so ein Ding, ja okay, das ist einfach gesellschaftlich mittlerweile so durchgedrungen, diese kürzere Aufmerksamkeitsspanne durch Social Media wahrscheinlich, besonders stark getriggert, kommt man dagegen an oder ist das so ein Effekt, den man sagt, okay, das nehmen wir jetzt so mit.
Speaker: Ich glaube, das ist immer so eine Sache der Jugend und das verändert sich auch wieder.
Speaker: Also ich sage denen, wir haben zum Beispiel bei uns in der Testergruppe letzten Spiritfarer gespielt, was ja auch ein sehr trauriges Spiel ist und was viele Storyanteile hat.
Speaker: Die waren hauptsächlich damit beschäftigt, ihr Boot zu optimieren und das aufzubauen, Crafting-mäßig.
Speaker: Und ich habe dann immer gesagt,
Speaker: komm, wir lesen doch nochmal ein bisschen die Geschichte oder ich glaube, ihr müsst jetzt da hin, das hat ja dein Charakter gerade gesagt, also da natürlich so ein bisschen versuchen, aber was ich ganz spannend finde, wir begleiten natürlich Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum und kriegen auch so ein bisschen mit, wie die älter werden und wie die sich da verändern und zum Beispiel, wenn auch manchmal blöde
Speaker: Wörter oder Sätze gesagt werden oder es irgendwelche blöden Meinungen in der gibt, was ja Kinder und Jugendliche schon mal irgendwie rausdroppen, wenn man sagt, das ist nicht so cool, das sagt man nicht und das ist vielleicht nicht so schön für manche Leute und dann merkt man irgendwie, dass sie da ein bisschen das nächste Mal das dann nicht mehr sagen, sondern was anderes sagen oder genau, dass wenn die dann älter werden, dann auch kommen und irgendwie was mitgenommen haben, das ist natürlich immer
Speaker: Immer sehr schön.
Speaker: Und die Jugendlichen, die bei uns in der Jugendredaktion sind, die sind dann auch teilweise schon Anfang, Mitte 20 und auch da merkt man, dass da nochmal die Interessen anders gehen oder dass dann auch Medien anders konsumiert werden und gar nicht mehr so schnelllebig.
Speaker: Deshalb, ich glaube, das ist relativ normal in dem Alter.
Speaker: Wenn wir jetzt nochmal so ein bisschen den Blick von der Nahaufnahme raus aufs große Ganze nehmen, du hattest ja auch vorhin auch gesagt, du hast zum Beispiel noch mit Praktikanten zu tun.
Speaker: Wenn man jetzt bei einer vielleicht dann bekannteren Suchmaschine jetzt einfach mal einen Spielratgeber eingibt, da kommt ja halt immer auch Spielratgeber NRW.
Speaker: Wie ist das denn jetzt, wenn sich jemand denkt, boah, finde ich eine gute Sache, ich möchte da partizipieren, komme jetzt aber aus Hessen.
Speaker: Wieso gibt es nur NRW?
Speaker: Was hat es denn damit auf sich?
Speaker: Das ist wegen unserer Förderung.
Speaker: Das liegt an unserer Förderung.
Speaker: Wir werden aus NRW gefördert.
Speaker: Aber natürlich dürfen alle beim Spieleratgeber mitmachen.
Speaker: Wir haben auch Gruppen, die sitzen gar nicht in NRW.
Speaker: Das weiteste, glaube ich, was wir immer hatten, war Oslo.
Speaker: Das war jemand, der hat da sein Auslandssemester gemacht, seine deutsche Schule und hat eine Spieletestgruppe.
Speaker: Oder wir haben auch eine in einer Förderschule in der Schweiz.
Speaker: Das war ganz spannend, weil ich da Spiele hingeschickt hatte und die kamen dann zurück und dann hatte ich plötzlich Probleme mit dem Zoll, wo ich nicht drüber nachgedacht habe.
Speaker: Das war auch sehr spannend.
Speaker: Aber genau, wir hatten tatsächlich auch letztes Jahr eine Praktikantin aus dem Homeoffice, die hat bei uns aber viel redaktionell gemacht, die kommt aus Baden-Württemberg.
Speaker: Das geht natürlich auch.
Speaker: Genau, das NRW hat es aus, oder dass wir das im Namen mit haben, ist nochmal aufgrund, wo wir her gefördert sind.
Speaker: Aber da können gerne alle partizipieren, die möchten.
Speaker: Ich meine, NRW ist ja auch schon etwas größer, so leben ja auch ein paar Leute.
Speaker: Wie seid ihr denn da strukturiert und organisiert und wie stellt ihr sicher, dass ihr da möglichst viel auch abholen könnt, gerade auch so was vielleicht auch unterschiedliche Orte oder Strukturen von Städten angeht, dass ihr da ja auch vielleicht diversen Blick auf den Querschnitt der Gesellschaft kriegt?
Speaker: Ja, das ist ganz spannend.
Speaker: Genau, wie du sagst, NRW ist gut aufgestellt, auch medienpädagogisch sehr gut aufgestellt tatsächlich.
Speaker: Wir machen viel in Kooperation mit der Stadt Köln.
Speaker: Es gibt auch die Broschüre Digitale Spiele, pädagogisch beurteilt, die jedes Jahr erscheint.
Speaker: Ich glaube, dieses Jahr ist es die 34.
Speaker: März.
Speaker: Also die gibt es schon seit 34 Jahren, sogar noch länger.
Speaker: Und wir sind ja als Fachstelle für Jugend, Medien und Kultur eine Vereinsstruktur und haben verschiedene Fachbereiche.
Speaker: Neben dem Thema Gaming, wo ich gerade schon angesprochen habe, wo wir sowas wie Pen & Paper, E-Sport oder Silver Gaming haben oder Gaming ohne Grenzen.
Speaker: haben wir auch einen Fachbereich kreative Medienarbeit, wo es auch um so Making, Coding-Geschichten geht und den Fachbereich Beratung in den Hilfen zur Erziehung, also hier Medienkompetenzberatung auch für Einrichtungen und Jugendhilfe.
Speaker: Und darüber hinaus oder durch diese ganzen Projekte, die wir haben, haben wir natürlich sehr viel Kontakt zu verschiedenen Jugendhilfeträgern, Jugendnetzwerken, verschiedenen Einrichtungen,
Speaker: Und die erfahren da natürlich gegenseitig auch von unseren anderen Projekten und kommen dann auf uns zu.
Speaker: Tatsächlich ist es aber so, dass manche Gebiete, dass wir da natürlich gerne noch mehr aktiv sind.
Speaker: Also gerade so im ländlichen Raum ist auch die Infrastruktur in Deutschland nicht immer so gut.
Speaker: In großen Städten wie Düsseldorf, Köln natürlich sehr gute Infrastruktur und sehr gute Jugendeinrichtungen, die einen Schwerpunkt haben auf Gaming, auf Digitales.
Speaker: Die sind dann ausgestattet mit Makerspaces, 3D-Druckern, Gaming-Räumen.
Speaker: Aber es gibt auch einfach Jugendeinrichtungen, die kämpfen damit, dass sie ein funktionierendes Internet haben.
Speaker: Und das ist natürlich genauso unsere Zielgruppe.
Speaker: Und die versuchen wir deshalb auch in unseren Projekten, die wir haben, immer nochmal separat zu erreichen.
Speaker: Müssen dann die Offline-Spiele machen.
Speaker: Ja, sehr, sehr spannend tatsächlich.
Speaker: Und ich kann dir auch vorstellen, dass sich da auch noch mal so ein bisschen auch die Gruppen selber unterscheiden können, je nachdem, ob die natürlich auch vom Land kommen oder so richtige Stadtkinder sind, da vielleicht auch noch mal ganz anders drauf schauen oder wie sie, ich sag mal, Spiele einschätzen, bewerten oder vor welchen Herausforderungen sie da stehen.
Speaker: Wie bringt ihr das dann zusammen?
Speaker: Oder ist das dann wirklich so ein Durchschnitt dessen?
Speaker: Genau, es kommt natürlich oder wovon wir beim Spieleratgeber leben, ist natürlich immer eine engagierte und motivierte Gruppenleitung.
Speaker: Also es sind letztendlich die PädagogInnen, die in den Einrichtungen arbeiten, die ja auch quasi
Speaker: die Arbeit machen oder die eine gute Beziehungsarbeit machen.
Speaker: Und das ist natürlich toll, wenn man die Gruppen mal besucht und sieht dann auch einfach die Kids.
Speaker: Also ich bin ja auch selber noch in der Gruppe und ich möchte das auch gerne, damit man auch den Bezug nicht so ganz verliert zur Zielgruppe.
Speaker: Aber das ist einfach toll, wenn man da sieht, wie
Speaker: viele engagierte Personen in der Einrichtung arbeiten und da mit den Kindern und Jugendlichen einfach tolle Arbeit machen und das irgendwie auch wertschätzen.
Speaker: Einer meiner Lieblingsmomente letztes Jahr war, wir haben durch dieses Projekt, was eine Kooperation zwischen Gaming ohne Grenzen und dem Spiele-Ratgeber ist, also zwischen unseren beiden Projekten, wo ich auch involviert bin, wo wir Einrichtungen nochmal begleiten, dabei ihr Spiele-Angebot inklusiv zu gestalten.
Speaker: sind wir zum Beispiel mit einem Internat aus Euskirchen, das ist eine unserer Gruppen und den Kindern und Jugendlichen dort konnten wir dann Besuch auf der Gamescom ermöglichen und das war für die einfach so toll und die haben sich so gefreut und wir haben jetzt dieses Jahr nochmal eine Veranstaltung da gehabt und die konnten, also
Speaker: Die haben da immer noch gewusst, dass wir da die Leute sind und haben von der Gamescom erzählt und haben das super toll gefunden.
Speaker: Dann haben wir bei denen auch so einen Spiele-Nachmittag gemacht, wo wir VR-Brille aufgebaut haben, Mario Kart mit Lenkrad aufgebaut haben, verschiedene Switch-Stationen, auch irgendwie eine Retro-Station mit dem SNES Mini.
Speaker: Und das war dann für die auch so das absolute Highlight, wie so eine kleine Gamescom.
Speaker: Und so Momente sind halt einfach total schön, weil man einfach denkt, dafür ist es ja auch da.
Speaker: Und das ist ja irgendwie auch die Zielgruppe, die soll ja daran Spaß haben.
Speaker: Mhm.
Speaker: Wenn wir, ja, so jetzt auch, natürlich mit Blick auf die Zeit, aber auch mit Blick auf die allgemeine Zeit, also wie sich Zeit jetzt wandelt und auch in die Zukunft schauen, wo siehst du da den Spielratgeber und was sind vielleicht Projekte, wo ihr sagt, boah, also das werden wir in der Zukunft noch viel stärker angehen.
Speaker: Hier haben wir noch vielleicht auch...
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: KI ist ja auch in aller Munde.
Speaker: Inwiefern legen wir hier vielleicht auch nochmal so einen Schwerpunkt, einen pädagogischen, was ist da vielleicht auch geplant oder in welchen Bereichen wollt ihr sagen, hey, das haben wir jetzt ausprobiert und das festigen wir einfach erstmal und wir wachsen da vielleicht auch organisch einfach mit dem, was wir haben.
Speaker: Ja, also gerade im Inklusionsbereich sind wir ja sehr gut aufgestellt mit den zwei Projekten und dann auch dem Silver Gaming Projekt, was ja auch gerade nochmal eine absolute Relevanz hat, auch wegen alternder Gesellschaft und Menschen, die selber mit Games groß geworden sind und vielleicht irgendwann das nicht mehr so gut können.
Speaker: Deshalb, das ist auf jeden Fall total spannend und dass wir im Bereich E-Sport auch wieder mehr aktiv werden.
Speaker: Wir hatten, wie gesagt, dieses Projekt,
Speaker: Das war während Corona, das ist aber dann ausgelaufen.
Speaker: Also wir sind hier natürlich auch immer auf die Förderungen angewiesen, da wir dann durch verschiedene Stiftungen etc.
Speaker: dann die Projekte gefördert werden.
Speaker: Und genau, das sind manchmal nur ein Jahr, manchmal sind es zwei Jahre, wenn es überjährig ist, auch länger.
Speaker: Und das ist natürlich immer schön, wenn da sich...
Speaker: aufgebaut haben, auch wenn die danach sich verselbstständigen, wenn man die dann irgendwie noch weiter begleiten kann.
Speaker: Aber genau das sind so ein bisschen die Sachen, wo wir dran arbeiten.
Speaker: Und wir wollen uns auch ein bisschen, oder wir werden uns in Zukunft auch ein bisschen mehr, obwohl es nicht unsere Hauptbaustelle ist, aber zu dem Thema Games und Schule.
Speaker: Also wie kann man Games in der Schule einsetzen?
Speaker: Das ist natürlich auch ein super spannendes Thema.
Speaker: Genau, weil es ja auch noch die Zielgruppe Lehrkräfte gibt.
Speaker: Hattet ihr mit denen schon intensiveren Kontakt oder ist das jetzt wirklich so eine Sache, wo du sagst, boah, das müssen wir angehen, da hatten wir jetzt noch nicht den Bezug zu in der Vergangenheit?
Speaker: Ja, wir hatten da tatsächlich schon Kontakt.
Speaker: Wir haben auch Spielertestgruppen, die waren in der Schule, das ist dann, genau weil wir in der außerschulischen Jugendarbeit sind, dann im Bereich von so Nachmittags-AG, also ich hatte auch schon gesagt, Deutsche Schule Oslo.
Speaker: Genau, so Nachmittags-AGs.
Speaker: Und wir haben auch schon für Schulen im Rahmen von Auftragsarbeiten dann auch so Unterrichtseinheiten oder haben ja auch schon Dinge entwickelt, die man dann mal im Unterricht umsetzen kann im Rahmen von so Projekttagen.
Speaker: So was haben wir schon gemacht.
Speaker: Ah, cool.
Speaker: Ich finde, Schule ist, glaube ich, ein ganz, ganz wichtiges Thema, weil ich meine, da kommen natürlich alle Kinder zusammen und da wird natürlich auch über Videospiele gesprochen.
Speaker: Das trägt sich nach Hause, wird dann vielleicht auch an die Eltern reingetragen, gerade wenn es heißt, hey, der hat jetzt das Spiel, will ich auch haben.
Speaker: Also Schule ist ja auch immer so ein Begegnungsort für Kinder, wo das natürlich eben auch Thema ist, was auch so Mobile Gaming angeht.
Speaker: Deswegen
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und im Vergleich zu unseren sonstigen Angeboten, die müssen natürlich schon immer so attraktiv gestaltet werden, weil es wie gesagt in der hauserschulischen Jugendarbeit ist, dass die Jugendlichen da auch hingehen oder kommen wollen und dann nicht direkt sagen, okay, nee, kein Bock.
Speaker: Da vielleicht jetzt nochmal kurz eingeworfen, wie schafft ihr da auch Anreize?
Speaker: Also wir denken natürlich immer direkt von der Zielgruppe aus oder versuchen die Angebote auch so zu gestalten, wie es für sie interessant ist.
Speaker: Also es ist natürlich auch wichtig, da immer am Ball zu bleiben.
Speaker: Also wenn man den, weiß ich nicht, jetzt mit irgendwas kommt, was vor zehn Jahren im Trend war, findet ihr es wahrscheinlich auch langweilig.
Speaker: Aber genau, im Großen und Ganzen sind wir hier auch auf die
Speaker: Einrichtungen angewiesen, aber dass sie uns dann auch mitteilen, also zum Beispiel dieses E-Sport-Projekt, was wir während Corona hatten, das ist einfach aus einem direkten Wunsch aus dem Netzwerk entstanden, dass da verschiedene Gruppen gesagt haben, hey, wir haben hier Kids, die haben da Bock und die wollen gerne sich da mal, ja, die wollen da gerne mal was in dem Bereich E-Sport machen, also dass wir da auf jeden Fall auch die Wünsche der Jugendlichen mit berücksichtigen.
Speaker: Sehr cool.
Speaker: Hey, super spannend.
Speaker: Ich glaube, du hast uns auf jeden Fall oder mir und ich glaube auch den, die dazugehört haben, schon mal einen ganz guten Eindruck vermitteln können, was ist der Spielratgeber, was hat der auch für eine Wirkung auf Kids und vor allem auch Eltern, für die das ja auch letztendlich ist.
Speaker: Wobei ich jetzt auch rausgehört habe, es ist eigentlich schon auch beide Seiten natürlich.
Speaker: Sehr, sehr spannend.
Speaker: Deswegen...
Speaker: Danke, Linda, dass du dir da heute die Zeit genommen hast, dass wir mal so einen ganzen Rundumschlag machen konnten, was jeder so macht und was man auch erwarten kann.
Speaker: Ich glaube, es ist tatsächlich eine gute Anlaufstelle für Eltern, um jetzt nicht so ein...
Speaker: ja, weiß ich nicht, voreingenommenen Blick irgendwie, was du vorhin meintest, dass sie dann vielleicht mal nicht das hören, was sie jetzt erwarten zu hören, sondern mal einen ganz, ja, einen fairen Blick auf die Dinge auch zu bekommen und was dann vielleicht auch in der Erziehung durchaus helfen kann.
Speaker: Deswegen, ja,
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Ja, wir sagen Eltern auch immer im besten Falle, man spielt einfach mal selber mit oder guckt sich da irgendwie was zu an oder setzt sich auch einfach mal daneben, lässt sich von einem Kind das erklären.
Speaker: Das funktioniert bei Jüngeren wahrscheinlich besser als bei Älteren und natürlich immer auch noch an die eigene Jugend und Kindheit denken.
Speaker: Da waren natürlich auch manchmal die Sachen besonders reizvoll, die man nicht durfte oder besonders die dann interessant, wo die Eltern es nicht wollten.
Speaker: Das ist, glaube ich, recht normal.
Speaker: Ja, ich glaube, es können sich wenige da ganz unschuldig sprechen, dass sie mal vielleicht doch das eine oder andere Spiel gespielt haben, was sie noch nicht hätten spielen sollen, dürfen.
Speaker: Aber sollte natürlich die Ausnahme bleiben.
Speaker: Dafür seid ihr ja da.
Speaker: Ja, ey, super.
Speaker: Vielen Dank, dass du dabei warst und dass du dir die Zeit genommen hast, das mal alles zu erklären und auch deine Rolle.
Speaker: Und da hoffe ich natürlich, dass ihr ja noch mehr gesehen werdet, dass viele Eltern und Kids da auf jeden Fall noch von eurer Arbeit profitieren werden und dass ihr dann natürlich auch die entsprechenden Mittel habt, um das umzusetzen und dass du noch und euer Team, ich weiß gar nicht, wie viele seid ihr da jetzt?
Speaker: Oh, wir sind schon so an die 20, 25 mit ständischen Hilfskräften ungefähr.
Speaker: Ja, dass ihr auf jeden Fall eure Arbeit noch sehr, sehr lange machen könnt und dass ihr hoffentlich auch noch wachsen könnt.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das gewünscht ist.
Speaker: Ich glaube, Arbeit gibt es genug.
Speaker: Daran soll es nicht scheitern.
Speaker: Ja, perfekt.
Speaker: In dem Sinne.
Speaker: Ja, und nochmal danke fürs Zuhören.
Speaker: an euch da draußen.
Speaker: Schaut mal beim Spielratgeber vorbei, wenn ihr euch dafür interessiert, wie, ja und gerade, ich glaube auch gerade das inklusive Thema ist ja auch eine Sache, die präsenter ist als, ja, hier zuvor.
Speaker: Schaut da mal gerne vorbei, oder auch generell die ganzen Einschätzungen findet ihr auch auf der Seite.
Speaker: Ich hatte mal, zum Beispiel, als ich jetzt zu Brothers geguckt habe, kann man einfach unter alle Spiele mal suchen.
Speaker: Da sind wirklich
Speaker: schon sehr, sehr, sehr viele dabei.
Speaker: Sicherlich nicht alle Videospiele.
Speaker: Ich meine, das ist ja auch schwer möglich.
Speaker: Also schon sehr, sehr viele dabei, wo ihr dann auch mal reinschauen könnt, wie ihr vielleicht ein etwas anderer Blick die Sachen einschätzt.
Speaker: In dem Sinne, Linda, ich wünsche euch ganz viel Erfolg.
Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Chris & Co.
Speaker: Macht's gut und bleibt gesund.
Speaker: Ciao.






