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015 - Zwischen Rastplatzromantik und Weingut-Dinner

Mis en Blah
Mis en Blah

40 plays · Aug 12, 2026

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Speaker: Und du guckst mich so an. Hä, ich esse alleine zwölf. Ich habe dann einfach fest meinen Daumen drauf gedrückt und das hat dann funktioniert. Nicht, dass du dich vergiftest. Ich sage nur Pilze, Janina.

Speaker: Das muss rausgeschnitten werden. Das kommt ganz an den Anfang als Teaser.

Speaker: Hallo!

Speaker: Tschüss.

Speaker: Na?

Speaker: Du Busy Bee.

Speaker: Ja, heute echt. Der guckt mich auch gerade an. What the fuck is going on hier? Wieso sitzt du hinten im Auto mit mir? Was soll das? Also ja, vielleicht muss man es den Leuten sagen. Ich sitze gerade auf einem Rastplatz, auf einfach so einer Parkbucht bei Prüm.

Speaker: Mit dem Hund und ich sitze hinten auf den ungeklappelten Rücksitzen, während er hinter mir chillt und mich anguckt, als ob er gar nicht weiß, was hier abgeht gerade. Ist das so ein Rasthof mit so einem Klo? Nein.

Speaker: Ah ja, es ist tatsächlich einfach nur mit Parkplätzen. Es ist auch shady, ja. Hier sind zwei LKWs, ein Wohnwagen und dahinter ein Privatauto. Und ich finde diese Konstellation kriege ich komische Vibes, muss ich sagen.

Speaker: Damit gebumst, das ist ganz klar.

Speaker: Genau, deswegen ist das Auto auch abgeschlossen bei mir. Also es kann keiner hier aufmachen. Kurz klopfen. Hallo. Hallo, Bock dazu zu kommen.

Speaker: Oh Gott. Ja, und auf der anderen Seite von der Bundesstraße ist aber so eine super süße, ich glaube, türkische Familie, die da picknickt. Also so, ich bin irgendwie auf der falschen Seite gelandet. Der ganze Anschließende.

Speaker: Ja, die haben auch geiles Essen dabei, auf jeden Fall in diversen Tüten und Taschen, die die da auspacken. Also ich wäre gerade lieber da.

Speaker: Als mit mir zu reden. Oh, ich fühle mich beleidigt. Nein, als über diesen ekel Leuten. Genau daran habe ich nämlich gedacht, als du gesagt hast, du stehst in der Parkbucht. Diese, wo so gar nichts ist, kein Klo und kein Nichts. Dass da dann Leute halten.

Speaker: Da...

Speaker: Ist immer was im Busch, sage ich da jetzt mal.

Speaker: Ja, wir sind ja in Hürthe. Also ich will jetzt auch gar nicht so... Guter Einstieg in die Folge.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Kulinarik -Podcast. Oh Gott, hier will noch jemand parken und das ist natürlich ein hässlicher, okay, ein komischer einzelner Mann. Ich sag nicht, wie ich den finde. Nein, nein, nein.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Auf jeden Fall bei uns an der Autobahnauffahrt in Hürth ist natürlich auch so eine Passage, wo ganz viele Wohnwagen hintereinander sind.

Speaker: Ah, da sind wir doch schon vorbeigefahren. Ja, wo die auch teilweise einen dann so winken.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Okay. Wir haben es schon gut, Jelena.

Speaker: Ja, das ist richtig. Ich habe auch gerade hier meinen ekelnden Red Bull aufgemacht. Mein Kitty Pleasure.

Speaker: Ich habe eine gute Zeit auf dieser Parkbucht.

Speaker: Du, die anderen auch, aber ich auch.

Speaker: Ähm.

Speaker: Andere Energy -Drinks zählen da auch nicht. Du bist bei Red Bull hängen geblieben irgendwann und das ist dein Ding jetzt? Also ich bin bei Red Bull sugarfree hängen geblieben, weil das ist eigentlich genauso räudig, aber dann denke ich so, okay, wenigstens nicht mit dem Zucker.

Speaker: Ich habe ab und zu eine andere probiert. Wenigstens noch ein bisschen Aspartam.

Speaker: Mann! Wenn schon, dann alles. Wenn schon, dann alles. Aber die anderen sind teilweise noch viel süßer und ich finde Red Bull ist das Einzige, was so richtig krass sauer ist.

Speaker: Ja, gar keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Das letzte Mal, als ich Red Bull oder überhaupt irgendeinen Energy Drink getrunken habe, war, glaube ich, zusammen mit Wodka.

Speaker: Das habe ich wiederum noch nie getrunken, glaube ich.

Speaker: Mh.

Speaker: Irgendwie fand ich schon immer ganz geil die Feierei damit.

Speaker: Also das soll jetzt niemanden dazu ermutigen zu saufen. Aber vor allem, weil ich glaube, das ist wirklich einfach ein richtig fieses Getränk für den Körper. Naja, es ist das hier Espresso Martini für Arme.

Speaker: Zucker, Alkohol und Koffein. Also sorry, es ist die Dreifaltigkeit. Ja, das stimmt schon. Ja, das ist interessant eigentlich, weil ich jetzt einfach auf Espresso Martini so hänge. Und dich total edel fühlst damit. Ja, es ist genau dasselbe. Du hast recht. Es ist eigentlich auch nur Wodka Red Bull.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber für alte Menschen. Na ja. Guter Einstieg. Da sind wir doch schon beim kulinarischen Thema. Cocktails. Ja, meinen letzten Cocktail und auch Espresso Martini habe ich getrunken, als wir zusammen essen waren. Ja, da habe ich auch meinen letzten. Ah ne, doch.

Speaker: Cocktail abends hatten wir ja noch danach, stimmt. Davor hatte ich ja ganz brav Wein.

Speaker: Das war schön. Boah, der Cocktail, den ich hatte, der erste war Bombe. Der war echt geil. Also der hat einem die Schuhe ausgezogen. Aber das war so perfekt eigentlich. Wenn schon, dann das.

Speaker: Weißt du noch, was das war? Ich hab's nämlich vollkommen vergessen. Es war auf jeden Fall mit Jin.

Speaker: Und...

Speaker: Äh.

Speaker: Scheiße. Vetiva? Was ist Vetiva? Gin und Scheiße. Ich muss das gucken. Ich trau mich, weil ich jetzt gerade über Handy hier teilnehme, trau ich mich auch nicht, parallel hier noch Google zu öffnen, weil ich Angst habe, dass ich unsere Session hier zerstöre und wieder der technische Otto bin.

Speaker: Da bin ich dir sehr dankbar. Das lassen wir einfach. Wir waren in der Tourstrap.

Speaker: Und anschließend dann noch im... Siefele. Siefele.

Speaker: Sieffele, genau, ja.

Speaker: So finde ich es.

Speaker: Und ich habe ja schon die Cocktails getrunken dann in der Tourist Trap. Das war wirklich, wir haben es uns ja ausgemalt. Beim ersten Mal, als wir dort waren, haben wir drinnen gesessen im Schiff und hatten ja schon den guten Abend mit den, so Tapas mäßig wurde da ja aufgetischt. Das fand ich ja schon richtig lecker. Wir waren ja alle da begeistert, also alle drei. Ja, das hat voll Spaß gemacht.

Speaker: Ja, es hat richtig Spaß gemacht.

Speaker: Und da haben wir gesagt, dass wir das nächste Mal wiederkommen im Sommer und dann auf dem Deck sitzen wollen, draußen auf dem Schiff und uns dann das Menü gönnen. Und das haben wir ja in die Tat umgesetzt. Und es war ja wirklich einfach grandioses Wetter. Wir haben da richtig schön gesessen. Es war perfekt.

Speaker: Ja, und dann haben wir erstmal alle unsere Kaltgetränke bekommen und angestoßen und saßen da so. Boah, ich fand das wirklich richtig schön. Ich denke da mit Wonne dran, muss ich sagen, wie wir da gesessen haben. Ja, das war wirklich so instantly Urlaub. Einmal über diese Planke laufen und dann denkst du so, ah.

Speaker: Alle Verantwortung abgeben, Beste. Ja, ich fand das auch richtig toll. Und dann habt ihr ja beschlossen, Anna und du, dass ihr unbedingt noch Austern, also dass ihr Austern für den Einstieg wolltet. Und da muss ich ja jetzt echt nochmal sagen.

Speaker: Boah.

Speaker: Das ist gar nicht mein Ding. Ich meine, ich wusste es ja vorher, dass ich Austern eigentlich gar nicht so mag. Aber ich hatte die irgendwie nicht so schlimm in Erinnerung, wie ich es dann da empfunden habe. Nicht so ekelhaft.

Speaker: Ich fand es wirklich, ich weiß auch nicht, aber ihr habt die ja geliebt. Das fand ich ja irre. Das würde ich mich aber jetzt fragen, was ist es, was du an Austern nicht machst? Also ist es einfach alles, sowohl Textur als auch Geschmack? Ja.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Alles. Es mag nicht.

Speaker: Auch den Geschmack nicht. Das finde ich ja auch irre, weil ich mag ja Sachen aus dem Meer und ich esse ja auch Sardinen und Sardellen und ich meine bei alles, was ja auch wirklich fischig und irgendwie ja auch jodig ist.

Speaker: esse ich das super gerne. Aber da, ey, das haut mich weg. Das ist mir wirklich viel zu viel. Es ist vielleicht aber auch die Kombination, keine Ahnung. Und das Interessante ist, Jan, der ja auch mit war, der hat sich einfach in unsere Gang reingesneakt, der ist eigentlich ja auch kein Fan von Austern, aber der hat ja dann zwei gegessen, weil er es gar nicht so schlimm fand. Der fand die einen ganz gut, mit der Granny Smith. Nur Zitrone. Aber er hat es ja bei der ersten irgendwie auch verkackt, wo er

Speaker: wo er zuerst einfach nur die Marinade dann gegessen hat und dann irgendwie ging er aus dahinter her. Vielleicht lag es auch daran, dass er die erste halt nicht so gut fand. Ich hatte ja nur die mit Sellerie und Apfel, weil ich gedacht habe, das mundelt mir dann besser.

Speaker: Aber ne.

Speaker: Und ich konnte dann auch die mit Zitrone nicht mehr probieren. Da musste ich wirklich mal kurz mein Espresso Martini dahinter her exen, um den Geschmack wieder loszuwerden. Keine Ahnung. Und ich fand das ja so witzig. Wir hatten ja vorher überlegt, es gab ja die Möglichkeit, ein Dutzend zu bestellen oder ein halbes Dutzend. Und da habe ich nur so gedacht, ja gut, ich esse halt maximal eine und dann nehmen wir halt die sechs Stück.

Speaker: Und du guckst mich so an von gegenüber und sagst so, hä, ich esse alleine zwölf.

Speaker: Ist das wahr?

Speaker: Das wäre echt mein größter Albtraum, wenn irgendjemand zu mir sagen müsste, ich muss jetzt einfach zwölf Pausen essen. Das ist so witzig. Es gibt bestimmt auch leckere und nicht so leckere, aber ich finde, vor allem davon wirst du ja nicht krass satt.

Speaker: Das ist einfach nur ein Genuss.

Speaker: Es ist einfach nur ein Genieß. Also weißt du, das ist ja das Problem bei so vielen Sachen, die mir zumindest Genuss geben, wie zum Beispiel Cocktails.

Speaker: Leider ist der menschliche Körper nicht in der Lage, so viel davon aufzunehmen. Also ich zumindest, meine Kapazitäten nehmen rapide ab mit dem Altern. Und Austern sind sowas...

Speaker: Das ist egal, du bist nie überfressen daran. Du kannst immer noch mehr davon essen.

Speaker: Ich liebe das.

Speaker: Nee, ich weiß nicht. Also für mich ist das umgekehrt. Ich kann auf jeden Fall immer mehr Cocktails trinken und gendert kein Ende. Boah, das war, naja. Aber gut. Und danach kam das Menü. Ich fand es lecker. Wir hatten ja so drei Highlights, glaube ich. Ich weiß es nicht mehr, was es war. Das eine war der Muschelgang mit dem Mais.

Speaker: Das auf jeden Fall.

Speaker: Das war mega geil. Miesmuscheln, die Art von Muscheln, die ich dann auch wieder mag. Dann gab es einen rohen Fisch, einen Hamachi, ne? Ja.

Speaker: Das war relativ früh, genau. Und für mich, also ich glaube für uns alle, ich bin ja eigentlich nicht so ein Dessert -Fan, aber für mich war tatsächlich das Vordessert und das Dessert waren noch die Highlights.

Speaker: Ja, das stimmt. Es gab ja so eine Estragon -Geschichte. Oh, das war geil. Ja, das stimmt. Das war auch sehr gut.

Speaker: Ja, da gehe ich mit.

Speaker: Und das Brot. Boah.

Speaker: Du warst ja in der Bäckerei am nächsten Tag. Genau, ich habe dann so einen kleinen Roadtrip draus gemacht. Ich hatte ja eh den Hund dabei, weil ich die Fürsorgepflicht hatte, so wie heute auch. Und dann dachte ich so, okay, dann mache ich was Cooles und dann fahre ich am nächsten Tag, wenn wir auschecken aus dem Hotel, fahre ich noch da diesen kleinen Umweg über.

Speaker: Weinstadt? Weinheim? Ja, genau.

Speaker: Boah, war das ein Horror, da einen Parkplatz zu finden und das war Arsch heiß, aber...

Speaker: Der Laden war ultra cute. Bobo hieß der. Das kann ich mir merken. So ein alberner Name. Bobo Brot. Und da habe ich dann mir...

Speaker: einen Kaffee gegönnt und ein geiles... Ein Plundergebäck hattest du, oder? Ja, so ein Croissant mit Gruyère -Füllung, wobei da war auch irgendwie noch was anderes drin. Es war nicht so käsig. Ich hätte noch mehr Käse präferiert.

Speaker: Auf jeden Fall habe ich mir noch ein sehr, sehr leckeres Brot mitgenommen. Das sah krass gut aus. Das war mega.

Speaker: Und das Brot auch, ja?

Speaker: War das das gleiche Brot, was wir dann noch in der Tourist -Trip hatten?

Speaker: Ich glaube, ja. Das war auf jeden Fall deren Standard -Haus -Normalo -Brot.

Speaker: Ey, und ich finde, weil du Plundergebäck sagst, die backen ja auch nur mit Sauerteig. Und ich finde...

Speaker: Kennst du das, dass das krass ist und dass manchmal...

Speaker: Ich weiß nicht. Es gibt in Köln, ich erkläre in der Exkurs,

Speaker: eine Mini -Backstube und die backen nur mit Sauerteig und die machen dann halt auch so Croissants und Pipapo.

Speaker: Ich weiß natürlich, wie schwierig das ist und bla.

Speaker: Aber es ist halt einfach nicht das geilste Croissant, was es in Köln gibt.

Speaker: Und es wird halt so krass gehypt, aber dann nicht so...

Speaker: Für die Blättrigkeit und die Fluffigkeit

Speaker: Muss es dann vielleicht doch für mich kein Sauerteig -Ressort sein, nur um der Sauerteigs willen, weißt du?

Speaker: Verstehe ich total.

Speaker: finde ich dann auch unnötig. Da muss man dann irgendwie sagen, also wenn man es nicht hinkriegt, offensichtlich geht es ja auch. Also es ist sehr gut, aber dann denke ich so,

Speaker: Es zahlt halt nicht auf das Endprodukt ein.

Speaker: Ne, das sehe ich genauso. Dann muss man gucken, dass man dann einfach Hefe nimmt, wenn es nicht. Es ist halt auch echt schwierig zu planen. Sauerteig lässt sich einfach nicht so gut steuern wie jetzt ein Hefegebäck oder sowas. Das ist halt einfach Fakt, ja. Und deswegen umso krasser, wenn es dann Leute können. Vielleicht hattest du aber auch einen guten Tag.

Speaker: Es kann ja auch sein, dass es sonst nicht so lecker ist bei Bobo, das Croissant.

Speaker: Weiß man ja nicht. Stimmt. Ja, gut, aber da waren so viele Leute. Alter Schwede. Also das war einfach richtig cute. Super viele nette Menschen. Du läufst halt durch diese Innenstadt, die so extrem trutschig aussieht.

Speaker: Und dann kommst du dann dahin und auf einmal ist alles so...

Speaker: Normale Menschen.

Speaker: Ja, aber auch nicht zu verhipstert, sondern genau so ein Zwischending, wo die mit so einem süßen Dialekt sprechen, der goldig ist, aber irgendwie nicht so als Backen sind. Weißt du, was ich meine?

Speaker: Ja, klar, voll. Ich war noch nicht in Weinheim, aber ich muss unbedingt auch mal in diese Bäckerei gehen, muss ich sagen. Von mir ist sie auch nicht ganz so weit weg wie von dir. Ja, ich muss sagen, hier gegenüber, ich habe gerade gesagt, diese Großfamilie, da sind mittlerweile sechs Autos und da steigen immer mehr Leute aus und geben sich Küsschen zur Begrüßung und machen da irgendwie so ein Riesenpicknick.

Speaker: Was ist das?

Speaker: Ja, die feiern eine feiernde Party da heute noch.

Speaker: Musst du nachher hingehen. Mega.

Speaker: Also...

Speaker: Noch haben wir kein Feuer angemacht, aber...

Speaker: Kannst du ein bisschen Türkisch?

Speaker: Nee.

Speaker: Habibi! Mehr aber! Mehr kann ich nicht. Nee, ich kann leider nicht, aber... Ach ja, ich beobachte das hier. Sorry, das lenkt mich ein bisschen ab. Ich hab's so wie in so einem Fernseher, gerade durch das Seitenfenster hier, guck ich da durch und beobachte. Ja, das war ein schöner Abend in Mannheim. Das war cool. Das kann ich nur zustimmen.

Speaker: Ich würde direkt mal mit einem Lowlight anfangen, mit einem kulinarischen. Oh, okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Pass auf.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe so etwas richtig Dummes eingestellt neulich. Ich schminke mich nicht oft.

Speaker: Ja, jetzt war am Wochenende ein kleines Festival.

Speaker: auf das wir immer mit der gleichen Freundesgruppe jedes Jahr gehen. Ich hatte nur den einen Tag, weil ich am nächsten Tag, ich habe es einfach im Kalender total verpeilt und habe am nächsten Tag einen Menüabend gehabt, wieder im Weingut Schönhals. Das war der letzte, ne? Das musst du noch nachher erzählen. Genau, ja. Und das waren natürlich keine kulinarischen Lowlights. Ein kulinarisches Lowlight hatte ich am Abend vorher, als ich auf das Festival gefahren bin.

Speaker: Ich habe gedacht, du, heute jetzt nochmal zur Feier des Tages schmink ich mich.

Speaker: Du hast mich gewinnen können.

Speaker: Ich bin gespannt auf den Kontext zwischen kulinarischem Lowlight und den Wimperntuschen.

Speaker: Ja genau.

Speaker: Also nicht nur Wimperntusche. Ich habe gedacht, ich gebe mir so richtig alles und mache hier auch noch so einen Eyeliner und so. Und ich kann es nicht gut.

Speaker: Ich kann es wirklich einfach nicht. Ich kann mich nicht gut schminken, weil ich es einfach auch nicht so oft mache.

Speaker: Und es ist so, das eine Auge wird gerade bei diesem Eyeliner -Geschichte immer ganz schön.

Speaker: Und dann gehe ich ins linke Auge und das sieht natürlich aus wie Rotz.

Speaker: Und ich bin dann hin und habe dieses Wattestäbchen abgeleckt und habe das dann versucht zu korrigieren.

Speaker: Pipapo.

Speaker: Was weiß ich. Alles fein. Das eine Auge war einfach knallrot, weil ich da so viel drin rumgerieben habe. Aber dieser Strich, der war dann irgendwie fein. Und dann gehe ich zur Wimperntusche.

Speaker: Ich tusche mir die Wimpern, das eine Auge fein, ich gehe auf die andere Seite, ich sofort mit diesem Wimpernbürstchen an die, weißt du, Stelle unter den Augen.

Speaker: Augenbrauen ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann, okay, ich will es wegmachen. Was mache ich? Ich nehme dieses Bürstchen und stecke es mir in den Mund.

Speaker: Das war schön angeleckt.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: weil ich irgendwie, keine Ahnung, statt diesem Wattebausch einfach dann mal kurz gedacht habe, ich leck dieses Wimpern ein bisschen. Sollte man nicht, war echt scheiße.

Speaker: Und es ließ sich auch damit nicht gut abwischen.

Speaker: Hast du es dann, aber du hast es nicht auf der Zunge dann gehabt? Doch.

Speaker: Also was ging dann ab?

Speaker: Hä? Achso, die Wimperntusche. Nee, keine Ahnung. Ich hab's halt dann abgespült. Also, meinen Mund ausgespült. Ich dachte nur so, Gott, krass, wie dumm kann man sein? Naja, das war mein kulinarisches Lowlight. Okay, aber das ist ja ein harmloses. Das hat zumindest niemand verkackt. Außer du selbst. Nein, das war wirklich grandios dumm.

Speaker: Ja.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ja, genau. Und am nächsten Tag war eben die kulinarische Intervention. So haben wir das vor fünf Jahren genannt, beziehungsweise es war Christophs Idee. Christoph, der Winzer vom Weingut Schönhals, mit dem ich das jetzt fünf Jahre lang gemacht habe, zweimal im Jahr. Also es war die zehnte.

Speaker: Und ich habe einfach gemerkt, es ist so ein bisschen auserzählt, die Geschichte.

Speaker: Habe, wie ich es ja schon auch gesagt habe, irgendwie Lust, entspanntere Sachen zu machen.

Speaker: Einfach Sachen, die vielleicht ein bisschen günstiger sind für die Leute, ein bisschen jüngeres Publikum ansprechen. Wie genau es jetzt aussieht, wissen wir noch nicht. Das überlegen wir uns jetzt so zwischen den Jahren, bin ich jetzt schon bereit, bevor wir halt das neue Jahr planen.

Speaker: Ah, okay. Also dann doch aber mit dem Weingut weiter zusammen, nur das Format wird angepasst und ein bisschen verschlankt oder verjüngt oder wie auch immer.

Speaker: Ich weiß es auch noch nicht so richtig. Ich habe so ein paar Sachen im Kopf. Vielleicht in den Weinbergen einen langen Tisch aufstellen und dann gibt es irgendwie Messe da oder Grill ist noch da und es wird einfach ein bisschen rougher und mit einer anderen...

Speaker: Ich weiß es noch nicht so richtig, keine Ahnung. Oder es gibt einfach Messe, wie wir es auf dem Biohof gemacht haben, genau, wo es ein bisschen günstiger dann sein kann. Ich meine, die bepreisen ihre Weine zu Recht natürlich dann aber auch gut. Das sind tolle Weine und die haben ja auch gar nicht so viel Fläche und so.

Speaker: hat es alles berechtigt. Aber ich hätte einfach gerne mal ein bisschen jüngeres Publikum da. Das habe ich einfach gemerkt.

Speaker: Offensichtlich, ja, ist das Geld, keine Ahnung, das Geld ist eher wohl bei den älteren Leuten.

Speaker: Ja, es ist ja generell im Moment so, dass die Leute ja eher mal den Ball flach halten. Ich merke es ja selber, ich merke es an mir selber ja auch. Absolut, ganz klar. Ja, auf jeden Fall, aber der Abend war noch richtig schön. Es war super chaotisch, das bin ich gewöhnt von dem Weingut. Also es ist immer sehr chaotisch.

Speaker: Aber es sind ja auch Bio -Winzer, vielleicht liegt es irgendwie da dran, dass es alles so ein bisschen laissez -faire ist. I don't know. Auf jeden Fall, diesmal war es wirklich ganz besonders chaotisch, als ich ankam. Die Spülmaschine ging nicht, was das Ganze echt nochmal ein bisschen erschwert hat. Auch bei der Tellerplanung, die wir ja dann vorher auch haben, wo wir dann so sagen, okay, für den Gang gibt es den, den Teller, für den, den und den. Wir mussten dann gucken, dass eben Teller nicht zweimal belegt waren. So Sachen. Und es ist immer so, dass ich fünf Gänge...

Speaker: übernehme und Christoph so ein bisschen den Hauptgang macht, weil er schon ganz gerne immer einen Fleischgang noch mit drin hat und

Speaker: Also ich mache Fleisch, aber ich brauche es nicht und er mag es gerne, deswegen hat er das immer übernommen oder auch diesmal eben übernommen. Und wir hatten für den Start, habe ich mir so ein Crostini überlegt mit Stracciatella, also dem Inneren von Burrata.

Speaker: da drauf als Topping so ein Relish, sage ich jetzt mal, oder Salza aus Brombeeren und Perilla gemacht. Also die großen Chisoblätter. Ja, ich habe das in deiner Story gesehen. Das klang so geil. Wie bist du auf die Idee gekommen? Mega gut. Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube, ich habe irgendwann mal irgendwo einen Salat mit Tomate, Kirsche und Perilla gegessen. Und das fand ich auch schon mega lecker. Also es passt irgendwie einfach gut. Und für mich gehört Brombeer so ein bisschen in die gleiche Familie.

Speaker: Familie? I don't know. Wahrscheinlich verstehst du es. Und ich habe diese großen Chisoplätter, also nicht diese Chisokresse, sondern die großen Plätter, die habe ich im Garten jetzt mal angepflanzt und die wächst echt gut. Fein geschnitten, damit es quasi so zerstampft mit den Brombeeren.

Speaker: Säure gibt es ja genug von den, die Brombeer gibt genug Säure ab. Ich habe da noch ein bisschen Olivenöl und dann einfach nur noch grobes Salz mit untergemischt und das war echt gut. Dann habe ich so ein Tartar aus zweierlei Melone gemacht. Ich hatte einmal die Cantaloupe -Melone, das ist ja meine Lieblingsmelone, mag ich ja echt lieber als Wassermelone auch. Und Wassermelone, aber die habe ich, das kennt man ja, hat man vermutlich jetzt mittlerweile schon ein paar Mal gesehen, erstmal so mariniert und dann so ein bisschen angedörrt im Ofen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Sodass das so ein bisschen Thunfisch -mäßig wird. Ja.

Speaker: mit klein geschnitten und dann

Speaker: Ja.

Speaker: Also ein bisschen wie so ein Tatar auch angemacht, ein bisschen Säure und so. Und hatte dann tatsächlich vom Räuberball noch so viel Holunderblütenbeerplomb.

Speaker: Die habe ich dafür genutzt und habe die dazu gemacht. Ja, es passte sehr gut, muss ich sagen. Ja, das hast du doch erzählt, dass du die eingefroren hast. Ach, du erinnerst dich noch? Ja, geil. Ja, genau, die hat jetzt einen neuen Platz gefunden. Ein zweites Leben.

Speaker: Ein zweites Leben. Und da bin ich ja immer froh, wenn ich sowas dann auch wirklich nutzen kann und auch mal weiterverkaufen kann, wo ich so denke, ja, geil.

Speaker: bin vielleicht doch irgendwie irgendwo eine Geschäftsfrau. Solange das Tierkühlfach groß genug ist. Ja, genau. Deswegen stoppe ich auch immer alles rein. Und es funktioniert auch wirklich gut immer mit Soßen.

Speaker: Ein bisschen Haselnüsse habe ich noch angebraten in brauner Butter. Das kam noch mit drauf. Geilo.

Speaker: Normalerweise sind meine fünf Gänge, die ich mache, auch wirklich vegetarisch. Erstens, weil ich zu faul bin, wenn Vegetarier anwesend oder Vegetarierinnen auch anwesend sind, dass ich dann noch mir eine Alternative überlege. Diesmal hatte ich aber Bock, irgendwie so ein bisschen zu feiern.

Speaker: des Jubiläums habe ich dann doch irgendwie noch Garnelen eingebaut. Die habe ich in Form von einer Praline gehabt. Die Füllung war so eine Shrimp -Füllung, eigentlich wie eine Dumpling -Füllung einfach. Mit einem Anteil auch Schweinehack und Ingwer, Korianderstiele, Pipapo, wie man es halt kennt, Sesamöl, Sojasauce. Und habe das so in Bällen geformt und die dann in so klein, so fein geschnittenen Strudelteigblättern gewälzt und halt

Speaker: frisiert dann.

Speaker: Ah, das klingt fein.

Speaker: Gazpacho, was so gar nicht so themenmäßig jetzt nicht unbedingt zu der Dumpling -Füllung passt. Aber ich habe das auch ein bisschen asiatisch. Das fällt mir immer schwerer, so Wörter einfach sozusagen, die so stereotypisch für irgendein Land stehen. Das ist einfach so ätzend. Aber es ist ein ganzer Kontinent und du denkst so, ja. Ja, es ist so, oh weich, sowas zu sagen. Ja, genau. Es ist schwer, das irgendwie so zu beschreiben. Weil es ja auch keinen Sinn macht, weil es war eine Pfirsich -Gazpacho.

Speaker: Jemand in irgendwo in diesen Ländern, die ich genutzt habe, um diese Sache abzuschmecken, sagt, okay, ich esse jetzt eine Pfirsich -Gaspacho mit Sojasauce. I don't know. Aber naja.

Speaker: Bleiben wir jetzt einfach mal dabei. Pfirsich -Gaspaccio war da drunter und so eine Pfirsich -Salsa.

Speaker: Und genau, das war das zweite Gericht.

Speaker: Mochte ich gerne.

Speaker: Da hatte ich auch richtig viele von diesen...

Speaker: Pralinen noch vorbereitet und konnten am nächsten Tag die schön noch wegfressen. Das war geil. Dann hatte ich Tortellini.

Speaker: mit einer richtig heavy, also richtig viel Parmesan, Mascarpone.

Speaker: Und mein geliebter wilder Basilikum in der Füllung drin. Und habe da in Nussbutter ganz viel Kirschtomaten angeschwenkt. Und das war einfach so ein bisschen das Gericht. Plus einen Schaum aus dem Tomatensaft, den ich habe abtropfen lassen. Also ein weißer Tomatenschaum.

Speaker: Hast du den dann in der Easy gemacht? Richtig dumm habe ich dann einfach vergessen, die Düse mitzunehmen.

Speaker: Zum Abend, weißt du, die man ja nutzt, um das Ganze rauszuspritzen. Aber wie kommt das dann raus? Unkontrolliert? Und dann musstest du es mit Löffeln drauf tun? Ich hatte dolle Angst, dass es einfach so splattermäßig einfach durch die ganze Küche fetzt. Nö.

Speaker: Man kann es auch einfach so ausspritzen.

Speaker: Ja gut, der Druck ändert sich ja nicht. Das ist ja nur die Form der Betrug.

Speaker: Genau, im Prinzip, ja. Man muss halt dann dichter an den Teller ran, das hat dann ganz gut funktioniert. Man muss nur, weil bei meinem Easy ist es zumindest so, dass man, wenn man die Gaskartusche aufsetzt und das reinschraubt, braucht es eigentlich die Düse eigentlich für das Gehen.

Speaker: Weißt du, wie ich meine? Weil sonst das Ganze wieder entweicht. Ich habe dann einfach fest meinen Daumen drauf gedrückt und das hat dann funktioniert. Da hätte ich dann Angst gehabt, glaube ich eher. Ja, du, keine Ahnung. Ehrlich gesagt, der Abend war so chaotisch. Das war dein kleines Problem. Das war mein kleines Problem, ja. Ich habe nebenher einfach noch dem Christoph seinen Kartoffelstampf irgendwie noch fertig gemacht, weil das dann der nächste Gang war. Und Christoph ist...

Speaker: Egal.

Speaker: Ich lieb den Boy.

Speaker: Er ist sehr cute. Er macht nicht regelmäßig solche Sachen. Und wenn, dann ist das alles so hoppla hopp. Aber das ist einfach nicht mein Ding. Nicht in der Küche.

Speaker: Sonst mein Leben schon, aber nicht.

Speaker: dass wir das so gut gemacht haben noch bei dem Buch, weil ich bin eigentlich eher so wie er.

Speaker: Ich bin eigentlich wie er.

Speaker: Ihr solltet das mal zusammen machen, das wäre bestimmt witzig. Ja genau, das wäre bestimmt super. Minus und Minus ergibt Plus. Ja, ist doch so. Naja, jedenfalls der Hauptgang war dann seiner. Er hat von der Main Samu.

Speaker: Also so ein Hof, der die Rinder da züchtet in der Nähe von Mainz, Freilandrind. Und das ist wirklich sehr, sehr gutes Fleisch. Und wir hatten einen Nussbutter -Kartoffelstampf und er hat dann, das ist auch so geil, ich diskutiere jedes Mal mit ihm, ich will keine Menüdopplung.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, es fällt ihm offensichtlich schwer, sich an meine Regeln zu halten, was ja auch okay ist, weil er darf ja auch mitspielen. Und er hat Weinbergs Pfirsich.

Speaker: Also Weinbecks Pfirsichtomatensalat dann noch dazu gemacht und so geröstete Mandeln. Das war lecker.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe dann noch so eine Aprikosen -Sache dann zum Dessert gemacht. Aprikose und Gewürztargetes ist eine sehr gute Kombi.

Speaker: Hast du die auch bei dir im Garten?

Speaker: Ja, genau. Ich muss einfach mal mehr Kräuter bei mir reinsetzen.

Speaker: Ey, ich sag's dir, ich hab das zu einem Sorbet gemacht und das war so geil.

Speaker: Das schmeckt richtig, richtig gut zusammen. Das passt total toll. Also hatte ich eben dieses Gewürz, da geht es Aprikosen -Sorbet, hab einen Marillenknödel gemacht, Aprikosen -Kompott und Vanillesoße und Butter.

Speaker: Butterbrösel eben.

Speaker: Mh.

Speaker: Das...

Speaker: war das Menü von der letzten kulinarischen Intervention. Das klingt super. Und das hat Spaß gemacht. An dem Abend habe ich gedacht, auch irgendwie wieder traurig. Aber es ist richtig so, wir überlegen uns jetzt was Neues und dann mal gucken, was passiert.

Speaker: Ja.

Speaker: Klar ist das dann traurig, wenn man denkt, so nicht wieder, aber...

Speaker: Das wird ja Gründe haben, du denkst ja schon länger darüber nach, dass du es nochmal ein bisschen anders haben willst. Das ist ja irgendwie interessant, wenn man sich von Sachen so verabschiedet. Immer trauert man dem sofort hinterher. Er hat auch am nächsten Tag geschrieben, ich glaube, das war die schönste, die wir hatten. Ja, es war ein schöner Abend, aber ich glaube, man hebt das jetzt wieder auf so ein Ding.

Speaker: Weil man halt so dieses Abschiedsschmerz -Teil hat und das war es wahrscheinlich auch. Ja, ja, aber nee.

Speaker: Bin froh.

Speaker: Und das war auch das letzte Event, das ich jetzt hatte vor dem Urlaub.

Speaker: Ja, das klingt gut.

Speaker: Ich habe ja noch eins. Du hast noch was? Ich habe noch einmal Uni. Das ist dann zwei Tage vorm Urlaub, also an dem Samstag quasi.

Speaker: Genau, da freue ich mich aber auch drauf. Ich habe irgendwie Bock. Auch heute, weswegen ich hier überhaupt in dieser Packbucht hänge.

Speaker: Es ist...

Speaker: dass ich auf der Spogald, auf der Messe über meinen Kumpel Camillo Kontakt gekriegt habe von einem...

Speaker: Außendienstler von Ophir. Ich weiß nicht, ob du die kennst, diese Feuerplatten. Genau, und Camillo, super Schatz, der kannte den und hat ihm dann so auf dem Handy gezeigt, was ich so mache und meinte so, guck mal, kennst du die?

Speaker: Und dann kam der Sebastian irgendwie, ich habe mit dem Kiki dann in dem Moment so gerade gequatscht, dann kam der und tippte mich an, meinte so, wir müssen was zusammen machen. Und dann habe ich mit dem ein bisschen geschrieben. Und ich finde das ja...

Speaker: Generell, ich weiß nicht, da wollte ich mich mit dir auch darüber unterhalten.

Speaker: Gasgrill reizt mich mittlerweile gar nicht mehr, weil ich denke, das ist ja auch nur ein Backofen. Ja, verstehe ich. Aber dieses mit Feuer kochen, was ich ja dann mit dem Satch und so ja eh schon gerne mache, wo der Pizzaofen ja auch in die Kategorie fällt. Und jetzt diese Feuerplatte, die haben dann auch sowas, weißt du, du hast unten die Platte, in der Mitte ist das Feuer. Allein schon, dass in der Mitte dieses Feuer so lagerfeuermäßig ist, denke ich schon, direkt so ein ganz anderes Narrativ.

Speaker: Christoph grillt das Fleisch ja auch auf diesem Feuerring immer.

Speaker: Auch an dem Abend, als ihr da wart, ich weiß nicht, ob du es da gesehen hattest, er macht ja auch immer alles mit der Feuerplatte. Und ich finde es voll geil. Und kriegst du jetzt so ein Ding auch?

Speaker: Wenn du bitte zusammenarbeitest.

Speaker: Also ich bin jetzt hingefahren, weil er hat heute da so eine Demo gehabt auf, in so einem Hagebaumarkt, keine Ahnung. Und er meinte, er guckt, dass er mir irgendwie ein Modell zukommen lässt, weil er würde mich gerne bei Events, das ist jetzt ungelegte Eier hier, würde mich gerne bei Events mit einsetzen, weil für die ist es natürlich immer schwierig, wenn du da bist.

Speaker: beim Pizzaofen genauso, backst die ganze Zeit Pizzen, die Leute stehen an, haben Hunger, du hast gar keine Zeit, Verkaufsgespräche oder Beratung zu machen, deswegen wäre es ja eigentlich geil, wenn man zu zweit da ist und er will halt jemanden haben, der nicht einfach nur so Barbecue -mäßig ist, weißt du? Geil, wie cool! Das wäre mega und jetzt habe ich gesagt, er soll mir Termine schicken, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin und

Speaker: Ich habe auch gesagt, sonst leih ich mir, weil er wohnt nicht weit von uns. Und er meinte, er hat so ein kleineres Modell, 75 Zentimeter ist so das kleinste. Ich habe gesagt, sonst leih ich mir das von dir aus, weil ich traue mich nicht, irgendwie zu so einem Event zu fahren. Ich habe das vorher noch nie ausprobiert. Das geht ja nicht. Aber da kann man, glaube ich, schon geile Sachen mitmachen, weil die haben auch diese, kennst du das mit diesem Käfig, der da oben drüber gebaut ist, dass du theoretisch auch so Gemüse da dranhängen kannst. Du kannst so wie anräuchern, wenn du Bock hast. So Körbe auch, glaube ich, wo du Hähnchen reinwickeln kannst. Oder Ananas.

Speaker: Oder Ananas und generell auch so mit Gemüse kann man ja auch super viel machen.

Speaker: Da habe ich schon Bock drauf und ich finde, der Reiz ist viel, viel größer für mich bei A, Flamme, offenes Feuer und nicht so einen Drehregler oder einen Thermometer, wo ich dann das und das brauche und so und so. Ich brauche den Thrill, ich brauche so dieses Risiko und dann bockt das nämlich auch und dann hat das so etwas Archaisches und ich verstehe diese Obsession von...

Speaker: Männern?

Speaker: und auch anderen Menschen, nicht, dass die immer mit diesen Gasgrills und diese riesen Dinge, aber ich denke dann so, hä, das ist doch voll ungeil. Was ist das? Das ist so ein bisschen diese Technologie -Affinität vielleicht dann auch. Ach, das glaube ich, also weiß ich nicht, vielleicht bei Männern, weswegen ich den Gasgrill einfach gerne habe, es lässt sich einfach in den Alltag einbauen.

Speaker: Ich kann nicht unter der Woche, wenn ich jetzt... Feuer legen und warten. Nee, das kriege ich nicht eingebaut. Das stimmt. Nee.

Speaker: Also für mich ist es schon einfach die Alltagstauglichkeit. Und du kriegst schon andere Röstaromen, als du es jetzt im Backofen kriegst. Das ist ja ganz klar. Aber ich verstehe den Gedanken total. Also ist alles gut. Ich habe ja immer noch den alten Gasgrill, den ich von Bernhard damals geschossen habe, aber den habe ich jetzt ins Büro verfrachtet, weil wenn ich irgendwie wirklich Röstaroma und Flammen geküsst will, dann mache ich den Pizzaofen an, der ist in 15 Minuten ready und das geht viel schneller und ist viel heißer.

Speaker: Also das bin irgendwie mittlerweile komplett so vom...

Speaker: Gas, Grill, weg. Natürlich, ich befeuere den Oni ja auch mit Gas, weil da jedes Mal dann mit dem Feuer rumzueiern, ey, das ist auch frickelig, aber bockt halt.

Speaker: Das bockt halt einfach.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich hoffe, dass das was wird. Wie kam ich jetzt da drauf?

Speaker: Feuer!

Speaker: Event -Uni? Keine Ahnung. Also du hast erzählt, dass das das letzte Event ist, genau. Und dass ich mich darauf freue. Wie war es denn jetzt? Jetzt eben? Also ich war ja nur da zum Gucken und ein bisschen Labern und hab Fragen gestellt und hab so ein bisschen geschaut und ihn erzählen lassen. Ich hab jetzt nicht mit ihm mitgegrillt, weil er war ja da auf dem Job. Aber mir zumindest mal die ganzen Modelle mal vor Ort angeguckt und

Speaker: Ja, ich freue mich schon drauf, mir da was zu überlegen, was man da machen kann, weil ich glaube, da kann man ordentlich was machen.

Speaker: Ja, voll. Ich finde es richtig cool.

Speaker: Cool, cool, cool.

Speaker: cool.

Speaker: Geile Tacos auch. Kannst du geile Tacos machen. Käse so erst da drauf und dann so einen Taco -Fladen, dass du dann so eine geile Käsekruste unten hast.

Speaker: Ja, du kannst ja auch so smashen dann, theoretisch. Also irgendwas, Käse, irgendwas, dann Taco drauf.

Speaker: drücken und dann einfach zuklappen. Ja, das ist schon geil. Ich habe da schon Bock drauf.

Speaker: Ja, mal gucken.

Speaker: Aber genau deswegen war das heute mein Sonntag ein bisschen Arbeits...

Speaker: Lastig.

Speaker: Tja, bei dir ist immer Arbeitslastik, habe ich das Gefühl.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: Ich glaube, auch das sage ich jedes Mal, aber jetzt langsam lichtet es sich wirklich.

Speaker: So wirklich, wirklich. Also ja, ich habe jetzt diese ganzen, wo ich so rumgeeiert bin mit den tausend Videos und Pipapo, habe ich jetzt so langsam mal, oh warte mal, ich muss dem Hund den Wassernapf aus dem Weg stellen, weil der will sich hinlegen, nicht, dass er hier eine kleine Überflutung erzeugt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, es ist jetzt irgendwie alles in den letzten Zügen und nur noch so Feedback schleifen und so. Und ich gucke jetzt einfach, dass ich mit der Heißluftfritteuse ganz viel noch abdrehe vor dem Urlaub, damit ich da ein bisschen vorproduziere. Und dann ist es aber auch mal.

Speaker: Gut.

Speaker: Ja, das denke ich aber auch.

Speaker: Drei Wochen Kroatien dann, ne?

Speaker: Oh, ich habe so Bock. Weißt du, dass ich manchmal so schon dran denke und ich so ein bisschen Tränen kriege?

Speaker: Schon so vor Vorfreude. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Boah, ich bin heute hier so durchgefahren.

Speaker: Das war heute in Prüm, dann fährst du so durch die Eifel, das ist halt alles krass verdorrt schon, was nicht so schön ist. Das ist heftig, ja.

Speaker: Aber sieht dann teilweise durch die Hügel und dieses gelbe Gras, dann denke ich so, oh, jetzt in drei Wochen, ne.

Speaker: Doch, in drei Wochen bin ich hinterher zu Govinda und dann war ich schon so...

Speaker: Oh, geil.

Speaker: Voll happy. Ja, ich freue mich total.

Speaker: Ich freue mich auch sehr für dich, muss ich sagen. Wo du es gerade sagst mit der Dürre, ey, das ist ja auch...

Speaker: Ich komme ja jedes Mal eigentlich hier mit einem Bioland -Thema und das muss ich ja jetzt auch nochmal sagen.

Speaker: Jetzt ist es so, dass die ganzen Bioland -Landwirte und Landwirtinnen haben jetzt einfach das Problem, dass sie

Speaker: ihr Winterfutter einfach jetzt schon füttern müssen. Das ist echt ein Riesenproblem. Das ist so eine riesengroße Scheiße. Weil die Weiden, das ist einfach alles vertrocknet. Das ist so heftig. Das ist so krass. Also das habe ich gelesen, hast du auch gelesen, dass ich glaube in Österreich war das, wo die jetzt schon die Schlachttermine vorziehen, weil das natürlich nicht wirtschaftlich ist für die.

Speaker: Also dass die Tiere...

Speaker: so ernähren.

Speaker: Und dann jetzt einfach gesagt haben, dann müssen wir die leider früher schlachten.

Speaker: Das ist so krass.

Speaker: Das ist so krass.

Speaker: Ja, also das ist jetzt bei Bioland nicht einfach so erlaubt. Aber das ist natürlich heftig. Ich habe das so nicht gesehen. Ich habe irgendwas gelesen, dass es für die Tiere halt ja auch einfach viel zu heiß ist. Das ist einfach eine riesengroße Scheiße. Und das frustriert mich so sehr, wenn du dann siehst, dass dieser scheiß Affe von Bundeskanzler da so...

Speaker: dumm ist und alles einfach nur in die falsche Richtung läuft.

Speaker: Ah!

Speaker: Naja, so.

Speaker: Gut, aber das wollte ich nochmal kurz dargelassen haben.

Speaker: Leute, unterstützt euer Land. Aber da kannst du eigentlich nichts machen. Es ist ja einfach das Klima. Und da gibt es ja noch nicht mal eine Konsumentscheidung, die man treffen kann. Doch, klar. Die Leute weiter unterstützen. Die richtige Landwirtschaft in der Nähe, in der Nachbarschaft. Die regionale Landwirtschaft einfach unterstützen. Durch weiteres Kaufen von Dingen. Also immer die Kaufentscheidung.

Speaker: Aber das sowieso, aber das ändert ja das Klima nicht. Ja, auf eine Art ja schon. Ja, langfristig die Hoffnung. Aber ja, man fühlt sich halt so krass hilflos, wenn man sieht das und denkt.

Speaker: Ja, es tut einem so fucking leid.

Speaker: Ja, und dann guckst du auf andere Länder und denkst so, was feiert ihr noch viel Schlimmeres als wir? Und du denkst so, ey, hast einmal einen Plastikstrohhalm in der Hand und denkst so, fuck, ich bin eine Klimasau.

Speaker: Jetzt läuft hier so ein Typ an meinem Auto vorbei und guckt hier rein.

Speaker: Na ja.

Speaker: Garlic Rue. Achso, der läuft mit seinem Enkelkind.

Speaker: Warte mal, das kannst du nicht sehen. Also ich sehe ja das hier.

Speaker: Ich drehe gerade mein Handy und ich sehe nur diesen Typen so mega langsam super eng an meinem Auto vorbeilaufen. Achso, und das Kind ist zu klein. Und er hatte das Kind die ganze Zeit an der Hand unten und das habe ich aber gar nicht gecheckt. Und jetzt denke ich so, okay, ist doch kein Creep. Okay, alles gut. Naja, man weiß es nicht. Ich bin gerade ein bisschen beruhigt, weil ich war so...

Speaker: Ja, ich verstehe

Speaker: Und ansonsten ernähre ich mich weiterhin von kalten Nudelsuppen.

Speaker: Ja, sehr gut. Ich könnte das auch mal, ich muss mal ein bisschen wieder Restock machen beim Asia Shop, aber ich traue mich nicht hinzufahren, weil das ist, ich habe keine Kontrolle über mich. Ich habe Angst.

Speaker: Ja, das verstehe ich gut, ja. Ja, ich esse ja leider sehr viel Airfryer -Kram jetzt gerade. Das bockt auch nicht so, deswegen ist das nicht so ein Highlight. Und das, was ich letztens ausprobiert habe und mir ein Highlight erhofft habe, war auch keins.

Speaker: Hä? Erzähl.

Speaker: Das mit dem Eis. Hast du das gesehen?

Speaker: Ich glaube, wir haben das auch schon mal in unserem Chat mit Anna. Irgendjemand hat das geteilt. Das war dieses...

Speaker: Eis, was man in Butter...

Speaker: In Braunfutter. Und wir haben auch schon drüber gesprochen, glaube ich. Ich finde sowieso, ich kann mir das nicht vorstellen, dass das lecker ist. Es ist einfach nur kaltes Fett.

Speaker: Oder nicht?

Speaker: Ja, aber also ich fand's nicht...

Speaker: Verkehrt?

Speaker: Ich habe diese karamellisierten Molke -Stückchen da, ich habe ganz viele davon noch so drauf gemacht.

Speaker: Aber...

Speaker: Es war...

Speaker: Eigentlich habe ich keinen Bock, es nochmal zu machen, aber...

Speaker: Eigentlich will ich es nochmal machen, weil ich glaube, dass es besser geht. Und es gibt ja einen Laden in Berlin, der das wohl anbietet und was mir ultra geil und gehypt ist. Das habe ich mir schon direkt auf die Liste geschrieben, wenn ich dann übermorgen da bin. Okay.

Speaker: Ich stelle es mir schon geil vor. Ich habe halt nur so wie so eine Bananenice Cream gemacht. Also ich habe jetzt nicht extra gesüßt und ich habe einfach auch noch ein bisschen Milch dazu gegeben zum glatt mixen und so.

Speaker: Das war...

Speaker: leichtgewichtig, sagen wir mal so. Und das in Kombo mit der Butter war es nicht. Da war die Butter einfach zu...

Speaker: dominant und zu dick auch irgendwie.

Speaker: Vielleicht muss man das schneller durchstippen oder so, keine Ahnung. So grundsätzlich fand ich so von der Kombination...

Speaker: hatte sehr viel Potenzial, aber in der Form, wie ich das so quick and dirty gemacht habe, war es nicht geil.

Speaker: Also ich glaube, man braucht so eine sahnigere Eismasse drunter. Also jetzt, wo du das mit der Molke gesagt hast, kann ich mir vielleicht auch vorstellen, dass man tatsächlich einfach hingeht und wenn man das da reingestippt hat und dann wirklich einfach wie so... Diese Brösel da drauf.

Speaker: Ja, und nicht nur, also dass du hingehst, man kann das Ganze ja potenzieren, indem du Milchpulver mit da reinpackst.

Speaker: Also das, was da karamellisiert, ist ja die Molke. Und du kannst ja hingehen einfach und du nimmst hier dieses ganz normale trockene Milchpulver und kannst das mit anrösten. Dann hast du noch viel, viel mehr von dieser geilen, also was ja wirklich einfach geil ist an Brauner.

Speaker: Imagine, das nochmal da durchzuwälzen.

Speaker: Das ist gerade mein Gedanke. Also pass auf. Du machst die braune Butter und siebst die dann aber ab. Das, was man ja normalerweise nicht macht. Sodass du einfach nur diese Karamellis... Mein Kater guckt mich gerade total schräg an von der Seite. Das nimmst und dann das vielleicht sogar mit Puderzucker noch süß. Sodass du einfach wirklich süße Milchbrösel hast. Süße karamellisierte Milchbrösel. Dann kann ich mir das nämlich in meinem Kopf auch vorstellen. Du hast ein geiles Vanille -Eis.

Speaker: Inklu -Butter oder ohne Butter?

Speaker: Aber dann verstehe ich das schon irgendwie, den Gedanken. Wenn du noch einen anderen Mantel hast, der dieses kalte Fett aber irgendwie zu einer Geschichte macht. Verstehst du, wie ich...

Speaker: Du hast ein geiles Vanilleeis. Das tunkst du dann schnell in diese braune Butter ohne die Milchbrösel und dann nimmst du das und wälzt es dann quasi noch.

Speaker: Genau, weil so war es nämlich wirklich, so die Glasur in Anführungszeichen, die war einfach zu viel, dass dann darunter einfach nur so gemixte Bananen ohne Zucker waren, weißt du? Auch die Kombi mit Bananen fand ich auch sehr gut, aber ja, das muss ich vielleicht mal ausprobieren.

Speaker: Ja, ich bin ja nicht so der Bananen -Mensch. Ja, nur Vanille.

Speaker: Nee.

Speaker: Ich bin nicht so Wandelwensch.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Nimm doch Schlumpfeis direkt. Ey, hast du mittlerweile probiert? Nee, Mann, noch nicht. Ich hab neulich bei einer Eisdiele gestanden, da stand blau tatsächlich.

Speaker: Das hat mich irritiert. Aber dann, oh, daneben ist einfach mein Lieblingseis. Ich kann dann einfach nicht. Also von dieser Eisdiele ist es Schokomousse. Ich habe verschiedene Eisdiele, die haben verschiedene Vorzügen. Aber wir müssen das machen. Wir müssen diese eine Tour machen, wo wir dann nur diese, weißt du, das ist dann unsere Bestimmung an diesem Tag. Und dann habe ich auch keine Ausrede. Ich muss dann vielleicht am Ende, wenn wir schon voller Muschelumpfeis sind, muss ich dann nochmal hingehen mit mir. Ja, das auch. Und dann aber ein Pistazieneis.

Speaker: gönnen oder so. Keine Ahnung. Jedenfalls...

Speaker: Was wollte ich denn jetzt sagen eigentlich?

Speaker: Achso, nein. Ich möchte, dass du das ausprobierst und uns dann davon erzählst. Uns allen. Uns und unseren fünf Zuhörern.

Speaker: Da muss ich jetzt mal kurz einen Shoutout machen an meine sehr gute Freundin Sarah. Sarah Reitz, wenn du das hörst.

Speaker: Ich grüße dich.

Speaker: Ja.

Speaker: Jedenfalls habe ich aber, als du jetzt gerade eben Banane gesagt hast, dass du es schon irgendwie magst und so. Und hast du schon mal frische Maiskolben in den Airfryer geschmissen? Nein.

Speaker: Ey, das ganze Haus rocht nach Banane.

Speaker: Ach so, ich dachte...

Speaker: Echt?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß nicht warum. Es war total irritierend. Erstmal ist es eine große Empfehlung.

Speaker: Ist echt lecker.

Speaker: Also die lassen sich saugut da drinne garen und werden juicy und trotzdem röstig. Aber juicy, schmierst du die mit was ein oder tust du die einfach so rein?

Speaker: Ich habe die, also die frischen, die noch ungegarten, nicht die vakuumierten gegarten, habe ich die Blätter abgemacht, habe nur ein bisschen Rapsöl, also geschmacksneutrales Öl, so dass die nicht austrocknen und habe die dann da drin gegart und dann erst mit Fettbutter, also mit Fettknoblauchbutter gegessen. Ja, das geht bestimmt auch mit den Blättern, stell dir mal vor. Das schützt ja dann auch, oder?

Speaker: Ja, ich hatte die Bedenken, dass die verbrennen. Dass die Feuer fangen.

Speaker: Ja. Also diese Härchen auch, ne? Ja, genau. Also da war ich mir jetzt nicht sicher. Aber ich habe drüber nachgedacht, ob ich es vielleicht befeuchte einfach. Aber ich war mir nicht sicher. Aber es verdunstet ja eh total schnell. Es verdunstet sofort, ja. Deswegen, also keine Ahnung. Aber ey, ist vielleicht ja auch was für deine Rezepte.

Speaker: Achso, für die Airfryer -Rezepte? Ja, die suche ich mir nicht selber aus. Die werden mir ja zugeteilt.

Speaker: Deswegen ist das, ja. Weil ich wollte, das ist ja auf jeden Fall easy peasy und schnell umgesetzt. Und das, also vor allem sauschnell.

Speaker: 15 Minuten.

Speaker: Ich liebe Mais. Ich will das ausprobieren.

Speaker: Geil, man hört den Hund hecheln. Ja, der guckt hier gerade raus neben mir. Warte mal, kann man sehen?

Speaker: Ja, hallo. Ich hoffe nicht so laut. Ich habe es nur eben kurz gehört, keine Ahnung. Aber man hört es und ich finde es eigentlich witzig. Okay, er liegt jetzt auch wieder und guckt mich vorwurstvoll an, warum wir hier immer noch drin rumhängen. Ja, du, wir können auch langsam zum Ende kommen. Ach, alles gut. Irgendwas wollte ich noch erzählen.

Speaker: Was habe ich denn noch gemacht in letzter Zeit?

Speaker: Ich hatte dieses Catering, dieses Latino -Catering. Ach, erzähl, ja genau. Das war ganz witzig. Ach, das war jetzt nicht so krass anspruchsvoll. Am Ende, das war überhaupt nicht anspruchsvoll. Die haben sich alle diese Burritos reingezogen und Tacos und waren voll happy. Ja, geil. Und die ganzen so krass mit sich selber beschäftigt. Alter Schwede. Boah.

Speaker: Da muss ich echt mal sagen, also es sind auf jeden Fall Menschen mit Reichweite und Daniel kannte auf jeden Fall...

Speaker: Eine.

Speaker: Person.

Speaker: Und ich musste dann erstmal googeln und dann habe ich so gesehen, okay krass, schon ordentlich Reichweite auf den Netzwerken und diversen Plattformen.

Speaker: Und...

Speaker: Jetzt im Nachhinein denke ich so, wenn ich das vergleiche mit diesen ganzen Barbecue -Bros, die auch irgendwie, keine Ahnung, zillionen Follower haben.

Speaker: Und so unkompliziert sind. Und dann waren das so mega viel so Gen Z. Ich will nicht haten, aber...

Speaker: Ich fand die alle total weird. Also ich habe mich so krass alt gefühlt.

Speaker: Die waren nur richtig höflich. Also wie, ich muss mich jetzt mit einem Erwachsenen hier benehmen. Ja, und vor allem die von der Agentur, die das gebucht hatten, die waren vorher schon da und haben da diese Lounge aufgebaut, haben sich da, keine Ahnung, bei uns im Büro. Und ich habe mich dann mit denen unterhalten, meinte so, ja, muss ich mich auf irgendwas vorbereiten? Die so, ah ja, also die trinken schon viel Tequila. Desperados war ja Sponsor.

Speaker: Ja, könnte schon wild sein oder irgendwie, dass die schon so ein bisschen unberechenbar sind.

Speaker: Dinosaurier.

Speaker: Nee, nee, nee, hier tanzt mir keiner auf dem Tisch rum. Ich habe zehn Jahre Gastro gemacht, ich moderiere das schon. Meine einzige Angst war, dass da irgendjemand da besoffen die Treppe runterstürzt. Aber die sind alle heil rausgekommen und waren um zehn Uhr weg. Und das war eigentlich sehr entspannt. Geil. Ja, Geld verdient, fertig. Das war easy. Ja, voll. Ja, das habe ich gemacht. Weiter irgendwas wollte ich noch erzählen. Und in Salty Canadian, weil wir eben über die Cocktails getroffen haben. Da musst du einklinken und du musst daraus irgendwas Cocktailiges machen.

Speaker: Weil das hat so geil geschmeckt, tatsächlich. Kann man da nicht einfach hier einfach einen Shot 43er reinballern? Ja, ich sehe es wirklich da. Aber ja, natürlich. Aber mach doch einfach dann den 43er statt der Milch. Ah nee, das ist ein bisschen zu viel. Naja, es braucht schon was Cremiges, finde ich schon. Ist der nicht cremig? Ah nee, Quatsch, der ist ja klar. Ja, klar, genau. Aber das sehe ich da voll, muss ich sagen. Vielleicht ein bisschen weniger Ahornsirup.

Speaker: Und dafür halt den 43er. Da habe ich direkt dran gedacht.

Speaker: Ja, also ich mache immer diese Rezepte für Graf so und poste das dann. Und es ist ja auch immer tricky für mich, die selber ja gar nicht so auf süße, milchlastige Getränke steht, gute Sachen zu finden. Und jetzt hatte ich ja einmal diesen Drink mit Kokoswasser und auf Eis und dann mit Espresso. Das war tatsächlich echt lecker, weil halt nicht Milch. Und das hier war aber auch geil, weil wegen der Butter.

Speaker: Und den Salz, das war schon echt gut. Und wenn du es so ein bisschen als Dessertersatz siehst, geht es da nicht auch? Ja, vor allem, du kannst ja über die Menge der Milch variieren, wie herb du es haben willst. Ich habe mir das jetzt schon ein paar Mal reingezogen die letzten Tage, muss ich sagen, schon echt gut.

Speaker: Wir haben nur diesen Milchaufschäumer halt nicht. Also wir haben ja nur die Düse an der Siebträger. Aber damit müsste es doch eigentlich auch gehen.

Speaker: Oder? Ich habe es nicht ausprobiert.

Speaker: Deine Ahnung.

Speaker: Ja, aber was kostet so ein Ding?

Speaker: Ja, 10 Euro.

Speaker: Ja.

Speaker: Jo, du, eine Sache noch. Ich habe jetzt gerade eben draußen gestanden vorm Holunderbaum und habe gesehen, wie prall diese Dinger sind.

Speaker: Und habe gedacht, ich muss da jetzt mal was mitmachen. Ich habe noch nie was mit Holunderbeeren gemacht. Ich mag ja sehr gerne Holunderblüte.

Speaker: Und die werden noch jedes Jahr geerntet. Man lässt ja immer noch was dran, damit die Vögel auch was haben. Habe ich natürlich auch gemacht. Und jetzt habe ich denen aber auch noch mal was geklaut von den Bären. Und wie gesagt, ich habe noch nie was damit gemacht. Also weder Marmelade oder Gelee oder sonst irgendwas, was man halt so standardmäßig bei mir in der Heimat jedenfalls damit macht. Habe ich noch nie gemacht, weil ich aber auch immer gehört habe, es ist einfach eine Heidenarbeit.

Speaker: Man muss halt die Rispen da abkriegen und so. Es ist eigentlich ein bisschen wie mit Johannisbeeren. Ich habe dann einfach mit so einer Gabel das Ganze von den Rispen abgezogen und habe damit aber jetzt das Ganze einfach mit Salz angesetzt zum Fermentieren.

Speaker: Ja. Hast du das schon mal gemacht?

Speaker: Also, nee.

Speaker: Aber ganz kurzer Gedanke, die sind ja roh nicht essbar.

Speaker: Weil da irgendwas dran ist, oder? Die soll man nicht roh essen, sondern die müssen eingekocht werden oder erhältst. Google vielleicht vorher, weil du die ja nicht erhältst, nicht, dass du am Ende dich vergiftest. Ich sag nur Pilze, Janina.

Speaker: Mann! Just saying. Nie darf ich giftige Sachen essen. Also vielleicht bin ich da auch voll auf den falschen Dampferwalz, aber mein allererster Gedanke... Du hast natürlich recht. Ja, da gehe ich nochmal rein. Okay, ja, dann ist das natürlich blöd mit dem Fermentieren. Dann sind natürlich jedenfalls, wenn ich es nachher nochmal erhitze, die probiotischen Inhalte... Ja, dann ist es nicht mehr probiotisch. Aber ist ja egal. Aber ich habe halt trotzdem noch die geschmackliche Sache vom Ferment. Und die Säure und so alles. Ja, das ist natürlich...

Speaker: natürlich blöd. Ich habe jetzt eigentlich nur darüber nachgedacht, ob es vielleicht zu viel Säure dann einfach hat.

Speaker: Weil die ja schon mit Säure ankommen.

Speaker: Gut, dass wir reden.

Speaker: Danke.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich gehe da nochmal rein in die Recherche. Ich weiß, dass die Unreifen haben auf jeden Fall Solanin. Und das ist ja giftig. Das ist wie Kartoffeln, was Kartoffeln auch haben, wenn die roh sind, oder? Nee, das Grüne. Kartoffeln haben, also das Grüne an Kartoffeln manchmal, wenn die so grüne Stellen entwickeln. Das ist Solanin. Okay, du Kartoffel -Expertin.

Speaker: Ja, da kann ich direkt nochmal was zu sagen. Viele Menschen denken ja, dass die Keime oder dass wenn die Keime haben, dass sie dann schon giftig werden von dem Solanin und das stimmt nicht.

Speaker: Also die Keime sind kein Problem.

Speaker: Nur grüne Stellen.

Speaker: Ja, aber das schneidet man... Machst du dann die ganze Kartoffel weg? Nein. Okay, weil ich bin ganz schön...

Speaker: Ich denke nochmal, wird schon okay sein. Ich schneide es dann einfach ab und nehme den Rest. Genau, das reicht auch.

Speaker: Man schneidet es weg und dann ist es fein.

Speaker: Also da musst du schon durch und durch grün sein. Und dann musst du wirklich kiloweise davon essen, um da ein Thema mitzuhaben. Das denke ich ja schon immer bei Leuten, die den Strunk von...

Speaker: Tomaten rausschneiden.

Speaker: Das ist für mich ein Texturproblem. Also höchstens vom Draufbeißen, dass es nicht so geil ist, aber mir ist das... Ich mit meinem Harry Tofu...

Speaker: Ich bin schmerzfrei. Ich probiere das alles, solange da kein schwarzer Schimmel drauf ist.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Irgendwas würde ich gerade sagen.

Speaker: Okay, dann eine Sache, die ich noch, weil ich überlege nämlich noch, was schaffe ich noch vor dem Urlaub auszuprobieren und ich habe zwei Sachen zur Auswahl.

Speaker: Und vielleicht entscheidest du. Das eine ist...

Speaker: Ich habe gesehen in einem Reel, dass eine Creatorin hat von der Linde nicht die Blätter, sondern diese Früchte, diese kleinen Bälle, gesammelt, geröstet, gemahlen und daraus eine Art Kakao -Einsatz ein Eis gemacht.

Speaker: Ich finde, das klingt super geil. Krass.

Speaker: Das klingt krass, oder? Weil ich sehe das nämlich jetzt an den Linden überall hängen und das könnte ich noch mir vornehmen. Oder...

Speaker: Was ich auch gesehen habe, unser Feigenbaum bei uns im Garten trägt ja seit Jahren noch keine Früchte.

Speaker: Vielleicht haben wir den einfach scheiße beschnitten und wachsen lassen. Also auf jeden Fall geht der voll ab, aber Früchte Schrott. Deswegen kann ich davon nur die Blätter benutzen, die ja an sich auch geil sind, so als Sirup oder für Öl. Ich habe gesehen, dass man aber auch mit Feigenblättern und...

Speaker: Vollmilch Ricotta machen kann.

Speaker: Weil man das dann da so zum Gerind bringt. Das Gerind damit. Und dann damit dann Ricotta machen, den richtig schön abhängen lassen und dann Börek machen. Damit halt so ein Käse.

Speaker: Budeck. Und jetzt du. Was von den beiden soll ich noch machen, wenn ich dann aus Berlin zurückkomme, in dieser letzten Woche vom Urlaub?

Speaker: Ich finde, du gibst mir jetzt ziemlich viel Verantwortung. Normalerweise kann ich damit nicht gut umgehen. Aber...

Speaker: Ich habe ja auch einen Feigenbaum.

Speaker: Ich könnte diese Ricotta -Geschichte übernehmen.

Speaker: Ja.

Speaker: Also du bist natürlich die Teigfrau, was Burek betrifft auf jeden Fall. Aber ich kriege das vielleicht ja auch hin.

Speaker: Ich würde jetzt erstmal einfach diese Ricotta -Geschichte einfach ausprobieren.

Speaker: Kannst ja auch was anderes damit machen.

Speaker: Ja, gucken wir dann mal.

Speaker: Können wir uns ja abstimmen dann auch nochmal. Aber vielleicht kann ich das ja ausprobieren. Ich habe nämlich, ehrlich gesagt, ich habe gar keine Ahnung, woran ich eine Linde erkenne.

Speaker: Okay, ich schicke dir noch ein Foto. Ich weiß nicht. Ich habe ein Ding mit Bäumen. Ich weiß es nicht. Ich erkenne keine Bäume.

Speaker: Ich weiß, was ein Nadelbaum ist. Ich erkenne auch eine Birke.

Speaker: Weil ich auch allergisch bin. Aber ich wüsste jetzt nicht so genau, ob ich eine Linde erkenne. Was da das angeht, finde ich gut. Auch so was, Walnüsse und so was. Walnüsse erkenne ich auch. Also wenn keine Walnüsse dranhängen. Ah, okay. Ich wollte schon sagen. Diese Bälle.

Speaker: Ja, okay, ich schicke dir ein Foto von der Linda. Okay, dann mache ich mit Prio das. Vielleicht bringe ich den Rekorder ja trotzdem noch mit rein.

Speaker: So spannend, ey. Ja, voll. Ich habe so viele Ausprobiersachen, Mann, ey. Das möchte ich wirklich sehr gerne sehen. Also das würde ich sehr gerne sehen, ja.

Speaker: Ja, ich muss ja mit irgendwas auftrumpfen, wenn ich nicht solche Menüs koche wie du, weißt du? Ich bin Testkitchen.

Speaker: Ganz klar, Jelena. Das denke ich schon immer, dass ich was viel Besseres bin als du.

Speaker: Ja.

Speaker: Oh.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Juli, damit...

Speaker: Wow, das muss rausgeschnitten werden. Das kommt ganz an den Anfang als Teaser.

Speaker: Ich find's so schlimm, dass du nicht immer so runterspielst, Mann, ey.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, mache ich nicht. So, jetzt wird mein Hund im Hintergrund schlabbern. Den schnappe ich mir jetzt, weil ich habe extra eine Parkbruch genommen, wo ein Wanderweg anfängt. Du hast extra eine Parkbruch irgendwo ordentlich rumgebumst. Nee, die sind alle weg. Also sind auch die LKWs da. Also vielleicht habe ich den Menschen Unrecht getan, weil Privatwagen und Karawan fuhren zusammen weg. Also ich glaube, es war vielleicht einfach doch einfach eine Familie.

Speaker: Guck mal, wie ich direkt vom Schlechtesten ausgegangen bin bei der Menschheit. Ich auch. Genau so ist es. Das ist doch ein tolles Ende. Das ist ein super Schlusswort. Gehab dich wohl, Jelena. Du dich auch. Mach's gut.

Speaker: Ciao.

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