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004 - Fanblast ist ein unrealistischer Fiebertraum - Wir und das Internet

Zwei Zweifeln
Zwei Zweifeln

717 plays · Feb 23, 2026

In unserem neuen Premium Format "Wir und das Internet"  sprechen Wir über den Fall Fanblast und die Frage, warum Menschen für die Illusion von Nähe zu Influencern zahlen. Dabei geht es um parasoziale Beziehungen, Monetarisierung, Verantwortung von Creatorn und die psychologischen Mechanismen hinter Plattformen, die „direkten Kontakt“ versprechen. Außerdem diskutieren die beiden über IRL-Streaming und Privatsphäre im öffentlichen Raum.

Transcript

Marcel: Achso, hi, na, wie geht's?

Patrick Wolter: Geht ja schon gut los.

Patrick Wolter: Ja, wie gut geht's mir?

Patrick Wolter: Marcel, dir auch?

Marcel: Ja, willkommen, willkommen, willkommen, willkommen zu einem neuen Format auf dieser wunderschönen Podcastreise bei Zwei Zweifeln.

Marcel: Aber heute wird nicht gezweifelt, sondern heute sind wir beide unter das Internet unterwegs.

Patrick Wolter: Ja, aber also die Themen, die wir schon so ein bisschen angedeutet haben, die lassen einen ja trotzdem wieder zweifeln.

Patrick Wolter: Es ist doch schrecklich, nur noch.

Patrick Wolter: Es ist doch nur noch der Wahnsinn.

Patrick Wolter: Naja, aber egal.

Patrick Wolter: Ich würde sagen, wir legen einfach mal los, oder?

Marcel: Ja, Intro.

Marcel: Ach, macht Spaß.

Patrick Wolter: Kommt ein bisschen später als gewohnt.

Patrick Wolter: Normalerweise releasen wir aber sonntags.

Patrick Wolter: Aber Christian... Genau.

Marcel: Wie man vielleicht noch hört, ist zum einen Christian im Urlaub und zum anderen hört man es vielleicht noch ein bisschen an meiner Stimme.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Bin ich noch ein bisschen...

Patrick Wolter: Ja, ja, ja.

Patrick Wolter: Also vor zwei Tagen klang Marcel noch ganz anders, das kann ich euch versprechen.

Patrick Wolter: Und Christian dachte sich irgendwie, innerhalb von fünf Jahren muss er sich jetzt mal Urlaub nehmen.

Patrick Wolter: Ich verstehe sowas nicht.

Patrick Wolter: Da startet man einen neuen Podcast und dann denkt er sich, jetzt mache ich Urlaub.

Patrick Wolter: Naja, egal.

Patrick Wolter: So viel zu zweizweifeln.

Patrick Wolter: Aber wir reden heute über Themen.

Patrick Wolter: Marcel, was haben wir denn so Schönes?

Marcel: Das ist eine gute Frage.

Marcel: Wir haben uns ja gerade kurz irgendwie versucht, ein bisschen zu unterhalten.

Marcel: Also eigentlich, ja, wir und das Internet.

Marcel: Hm.

Patrick Wolter: Bier und das Internet, ja.

Patrick Wolter: Ich möchte gerne mit dir das Thema Fanblast besprechen.

Patrick Wolter: Ein Thema, was schon ausgeschlachtet wurde genug, aber was für mich sehr viele Fragen aufmacht, bin ich ganz ehrlich.

Patrick Wolter: Wer Fanblast jetzt nicht kennt, das ist oder war vielleicht bald eine Plattform, die die Interaktion mit Influencern an normale Kundschaft verkauft hat.

Patrick Wolter: unter anderem über WhatsApp.

Patrick Wolter: Also das heißt, es wurde vermarktet.

Patrick Wolter: Ihr konntet euch bei der Plattform gegen Geld anmelden und dann mit eurem Lieblingsinfluencer schreiben.

Patrick Wolter: Wie sich jetzt vor kurzem oder schon eigentlich vor einem knappen halben Jahr mit einem Klängern-Video rausgestellt hat, war das natürlich alles beschiss.

Patrick Wolter: Vielleicht der ein oder andere, der hat sich das gerade schon gedacht, wie soll denn das möglich sein, mit einem Influencer zu schreiben, der zum Beispiel gerade im Podcast sitzt oder, keine Ahnung, andere Sachen zu tun hat, auf Messen unterwegs ist, Videos aufzeichnet, Streams macht und so weiter und so fort.

Patrick Wolter: Und einige schlaue Menschen sind denn schon auf die Idee gekommen, warte mal,

Patrick Wolter: Ich schreibe doch gerade mit der, aber die streamt doch gerade.

Patrick Wolter: Schwierig.

Patrick Wolter: Hat schon ein paar Fragen aufgemacht.

Patrick Wolter: Dann hat der Rob Bubble vor knapp vier Wochen ein Video veröffentlicht, da er fast ein Jahr bei der Recherche bei Fanblast dran war und hat da viele Missstände aufgedeckt.

Patrick Wolter: Zum Beispiel hat er dann nicht...

Patrick Wolter: weiß ich nicht, Milchbaum geantwortet oder so, auch wenn die da nicht auf der Plattform ist, das ist aber gerade der erste Name, der mir gerade einfällt, sondern Dieter.

Marcel: Eieiei, Name-Dropping.

Marcel: Oh, oh.

Patrick Wolter: Also ich glaube, ihr versteht ein bisschen das Problem dahinter, da haben natürlich nicht die Influencer geantwortet.

Patrick Wolter: Und jetzt gebe ich mal direkt mal die Frage an dich, Marcel.

Marcel: Ich geb dir erst mal kurz ne Frage.

Patrick Wolter: Jetzt bin ich gespannt.

Marcel: Wann gibt's Nerd-Over-News, Nerd-Over-Tech-Fan-Blast-Account?

Marcel: Mhm.

Patrick Wolter: Nie.

Patrick Wolter: Weil, und jetzt kommen wir mal zu einem nächsten Punkt, wenn mich Leute über Instagram oder X oder Threads anschreiben und sich so denken, denen stelle ich jetzt mal eine Frage, weil meine AIO gerade nicht läuft, also meine Wasserkühlung oder mein PC gerade nicht so will, wie er denkt oder wie ich denke,

Patrick Wolter: dann antworte ich nicht.

Patrick Wolter: Und zwar aus einem gewissen Grund, dann hätte ich nichts anderes mehr zu tun teilweise.

Patrick Wolter: Auch wenn ich immer noch relativ weit unterm Radar fliege, kriege ich trotzdem so teilweise am Tag vier bis fünf Nachrichten.

Patrick Wolter: Und das ist wirklich schon eine halbe Tagesaufgabe, wenn du das ordentlich machen willst.

Patrick Wolter: Und

Patrick Wolter: wenn es jetzt so um Themen geht, wie zum Beispiel, ich habe irgendwas gepostet und jemand sagt, hey, cooles Video und so, dann schicke ich da mal einen Daumen nach oben oder was weiß ich oder sage vielen Dank oder so und das war's dann.

Patrick Wolter: Aber wenn es um spezielle Fragen geht, die sich um Technik drehen oder vielleicht um mein persönliches Wohlbefinden oder so, dann sage ich so, das kann ich nicht leisten.

Patrick Wolter: Und da habe ich mir natürlich von Anfang an die Frage gestellt, wie soll denn das überhaupt möglich sein, dass man das machen kann?

Patrick Wolter: Und zweitens, sind Menschen wirklich so, dass sie daran glauben?

Patrick Wolter: Oder sind die sich bewusst, dass da Dieter oder Hannelore antwortet, anstatt Influencer XY?

Patrick Wolter: Und das ist jetzt immer die Frage, die möchte ich mit dir mal erörtern.

Patrick Wolter: Weil ich bin dann wieder so an dem Punkt, wo ich denke, wie blöd muss man denn sein?

Marcel: Das ist mein Stand.

Patrick Wolter: Aber das ist ja mein erster Gedanke sozusagen, weil das ist einfach technisch nicht möglich.

Patrick Wolter: Oder gibt es immer noch Leute, die Frage stelle ich jetzt dir, die glauben, dass die Influencer den ganzen Tag nichts machen.

Patrick Wolter: Also, dass sie wirklich nur ihre zwei Videos die Woche raushauen und dann den Rest chillen und da im WhatsApp-Shap sitzen können.

Patrick Wolter: Nee, aber wirklich jetzt mal.

Patrick Wolter: Also es ist ja mittlerweile wirklich ein ganz normaler Job mit teilweise, wenn du Glück hast, machst du eine 30-Stunden-Woche, wenn du Pech hast, machst du eine 60-Stunden-Woche.

Patrick Wolter: So, und

Marcel: Also halbtags, alles klar.

Patrick Wolter: Ja, wir müssen ja mehr arbeiten hier in dem Land.

Patrick Wolter: Wir dürfen ja nicht alle faul auf der Haut rumsitzen.

Patrick Wolter: Aber jetzt mal, wie kommt sowas zustande?

Patrick Wolter: Wir hatten das ja beim letzten Dreier-Talkshow mit den Amazon-Bewertungen.

Patrick Wolter: Da habe ich es irgendwie noch nachvollziehen können, weil die Leute dann eine E-Mail bekommen haben und so.

Patrick Wolter: Aber wer denkt sich denn jetzt, ich bezahle, ich weiß gar nicht, was die Preise sind, 20 bis 50 Euro da im Monat?

Patrick Wolter: Und da...

Marcel: Wir könnten jetzt natürlich nachgucken.

Patrick Wolter: Ja, könntest du gucken, aber ich möchte jetzt erstmal deine Antwort wissen.

Marcel: Also, ich glaube, man will es, glaube ich, auch einfach glauben.

Marcel: Engage your super Fans and WhatsApp iMessage.

Patrick Wolter: Was heißt denn, ich will, also... Ja, okay.

Marcel: Na, also ist ein bisschen wie beten vielleicht.

Marcel: Aber also ich glaube, der Wunsch ist halt einfach, dass, ich sehe es mal so ein bisschen ähnlich, wie wenn ich dir eine Donation auf Twitch gebe und du liest meinen Namen vor.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: So, jetzt ist es aber wenigstens hoffentlich real, ne?

Marcel: Also du bist vielleicht VTuber und setzt deine KI hin, die für dich streamt.

Marcel: Ich sage nicht, dass V-Tuber, also die mit virtuellen Avataren arbeiten, dass sie das machen, aber ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt technisch jetzt nicht so die Herausforderung wäre, sowas zu tun.

Marcel: Also ich glaube, es gibt sogar schon KI-Streamer-Figuren, so, und da schreiben die Leute auch hin und sagen, hey,

Patrick Wolter: Ja, ja.

Marcel: beachte mich.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und in dem Zuge könnte man es vielleicht auch sehen.

Marcel: Also, dass man den Wunsch hat, dass die Möglichkeit besteht, dass es echt sein könnte.

Marcel: Einfach nur.

Marcel: Dass man die Hoffnung hat, ja, könnte er ja auch

Marcel: YouTuber, Instagram, Creator, XY sein, der da mit mir interagiert.

Marcel: Das gab es früher schon.

Marcel: Also dieses Fan-Blasting ist ja jetzt in der Form, weil es auf einmal Sprachnachrichten gibt und Chat-Nachrichten, aber das ist sowas, also das gab es früher schon zu unserer Zeit, Patrick.

Patrick Wolter: Okay.

Patrick Wolter: Okay, nenn mir ein Beispiel.

Marcel: Und zwar gab es Fan-Telefone.

Patrick Wolter: Okay.

Patrick Wolter: Okay.

Marcel: Da konntest du anrufen und da wurde dir vorgespielt, dass du mit, weiß ich nicht, den Backstreet Boys, Caught in the Act, wie sie alle hießen damals, telefonierst.

Marcel: Da gab es dann lustige Bandansagen oder sowas, ich weiß nicht mehr.

Patrick Wolter: Ach so, aber da war es ja dann ziemlich offensichtlich.

Patrick Wolter: Also es war ja nicht... Was?

Marcel: Nee, nee, nee, nee, war auch nicht so offensichtlich.

Marcel: Und die Leute haben auch am Anfang gedacht, sie telefonieren mit den echten...

Patrick Wolter: Okay, aber das... Also spätestens das muss doch dann... Ist das wegen dem technischen Stand, aber das muss doch aufgefallen sein, dass du da...

Marcel: Natürlich ist das aufgefallen, relativ zügig auch, aber auch da ist ja die Illusion, also die haben auch ein Schweinegeld verdient, aber die Illusion ist ja dafür da.

Marcel: Also es existiert halt der, also ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll, aber dass es die Möglichkeit gibt, dass die theoretisch mit dir, dass du dich gesehen fühlst von dem Star in irgendeiner Form.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Ähm,

Marcel: existiert dann halt.

Marcel: Und dann bist du halt auch bereit, wie damals, weiß ich nicht, 3,50 Mark die Minute zu bezahlen.

Marcel: Und deine Eltern fanden es bestimmt eher nicht so geil, wenn du da eine Stunde mit denen gesprochen hast.

Patrick Wolter: Ja...

Marcel: Und heute ist es halt Fanblast.

Marcel: Ich meine...

Marcel: OnlyFans funktioniert auf einer ähnlichen Basis.

Marcel: Unabhängig mal von dem oder andere Tools, die so funktionieren.

Marcel: Unabhängig von den freien Möglichkeiten, die man als OnlyFans-Creator hat.

Marcel: Also man kann ja dann halt auch Bilder und Sachen verkaufen oder anbieten, die jetzt nicht ganz so jugendfrei sind.

Patrick Wolter: Das ist ein

Marcel: Aber du kannst auch mit denen da chatten.

Marcel: Und da chatet halt auch nicht, weiß ich nicht,

Marcel: Kim69 mit dir, sondern ihr Manager oder ein Angestellter Hans-Peter, weißt du so?

Patrick Wolter: Aber Kim69, also ich würde sagen, bei OnlyFans ist der Aufhänger nochmal was anderes.

Patrick Wolter: Bei OnlyFans zahle ich halt die Bilder der Frau oder von dem Mann.

Marcel: Ja, auch nicht.

Patrick Wolter: Und......

Marcel: Auch da bezahlst du genau das Gleiche, wie wenn ich dir eine Donation auf die Fitsch rüberschmeiße.

Marcel: Also du bezahlst nicht für die Bilder.

Marcel: Die Bilder sind da auch wieder das i-Tüpfelchen.

Marcel: Also das ist halt das Geile, weil es halt Only Fans ist.

Marcel: Also der Name dahinter ist ja wieder das, dass du

Marcel: du bist halt Premium-Fan, so ein bisschen wie die Rocket Beans, so Elite-Fans hieß es damals bei denen oder so.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Die haben halt auch Geld dafür bezahlt, dass die halt Mitglieder sind bei den Rocket Beans.

Patrick Wolter: Aber da wurde dir ja nicht unterschwellig was verkauft.

Patrick Wolter: Also, ich sag's mal so, bei OnlyFans ist, glaube ich, der meiste Grund für die, die Geld haben, für die Leute, die da einkaufen, dass sie sagen, hey, ich kann mir jetzt...

Patrick Wolter: Was weiß ich, ich bin etwas älter und kann mir jetzt aber trotzdem exklusive Bilder von jüngeren Frauen oder Männern angucken.

Marcel: Ja, aber die kriege ich doch kostenfrei mit, Patrick.

Marcel: Das ist doch genau das, was ich meine.

Patrick Wolter: Ich weiß nicht, das Erste, was dir angezeigt wird, sind die Bilder.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Du gehst halt da hin und sagst, jo, bei OnlyFans, ich hab da jetzt Bock drauf, Geld zu investieren.

Marcel: Aber auch da will ich gesehen werden.

Marcel: Und da kann ich dann Wünsche äußern, was dann der Creator, die Creatorin...

Marcel: dann auch immer dann daraus macht, so, dann kann sie auf die Wünsche eingehen, wenn ich sage, ey, ich weiß nicht, ich stehe total drauf, wenn du einen Kochlöffel in der Hand hast und die postet dann irgendwie nächste Woche Bilder mit Kochlöffeln, dann fühle ich mich halt gesehen.

Marcel: Wenn es aber 100 Leute freuen, also jetzt mal, höchstwahrscheinlich wäre es andere Sachen, Füße, so, dann wären bestimmt...

Patrick Wolter: Ja, ja.

Marcel: ganz viele sagen, hey, poste mal ein paar Fußbilder.

Marcel: So, dann postet die auf einmal Fußbilder, dann fühlen die sich alle gehört auf einmal.

Marcel: So, aber das hat sich ja nicht nur Peter gewünscht, sondern auch nach Helmut und Carlos und Mike, weißt du, so.

Marcel: Aber alle denken, was hat sie wegen mir gemacht?

Marcel: Oder es hat er wegen mir gemacht?

Marcel: Gibt ja auch männliche Unifense-Models, ne?

Marcel: So.

Marcel: Plus, dass du die Möglichkeit hast, auch da mit den Creatoren zu chatten.

Marcel: Also da gibt es auch einen Austausch, unabhängig von den Fotos.

Marcel: Ich glaube nicht, dass die Fotos, die Fotos sind ein unheimlich geiles Zugpferd und ich muss kurz husten.

Patrick Wolter: Da steige ich drauf ein.

Patrick Wolter: Unglaublich geiles Zugpferd.

Patrick Wolter: Ja, okay.

Marcel: Um die Leute da auch ranzuziehen.

Marcel: Aber ich glaube, der Hauptverkaufsgrund ist nicht

Marcel: die Schmuddelbilder oder die Nacktbilder, sondern es sind, ist die Interaktion und das Gefühl des Gesehenwerdens.

Marcel: So.

Patrick Wolter: Also ich bin da ja generell erstmal bei dir, aber die Bilder sind ja so ein Punkt, die kann ich ja jederzeit abrufen, sage ich mal.

Patrick Wolter: Also das ist ja völlig egal, ob der Creator jetzt online ist oder nicht.

Patrick Wolter: Komischerweise sind sie immer alle online, das ist genau dasselbe Prinzip, da gebe ich dir absolut recht.

Patrick Wolter: Aber ich bekomme ja diese Bilder noch obendrauf.

Patrick Wolter: Bei Fanblast hieß es jetzt aber meistens, ey, du kannst mit deinem Creator chatten und

Patrick Wolter: Manchmal haben sie ja dann auch vorbereitete Bilder oder aber auch Videos, teilweise sogar, die sie da hin und her schicken.

Patrick Wolter: Und da ist die Reihenfolge ein bisschen anders.

Patrick Wolter: Also die Hauptfunktion ist ja das Chatten sozusagen.

Patrick Wolter: Und wenn ich dann aber mit Hans-Dieter chatte,

Patrick Wolter: weil der hat, und das in Zusammenarbeit mit den Creatern auch noch, weil die müssen ja die Bilder freigeben, das ist ja nicht wie auf irgendeiner KI-Plattform, sag ich mal, oder auf X, oder was weiß ich, auf irgendwelchen Tinder-Fake-Profilen oder so, sondern die Creator sind ja aktiv mit dabei, die Sachen dann

Patrick Wolter: freizugeben sozusagen, dass die die Videos verwenden dürfen.

Patrick Wolter: Und dann gab es ja teilweise auch Nachrichten von, ey, ich bin gerade am Stream, jetzt kann ich gerade nicht chatten und sowas alles, hat man ja alles dann im Nachhinein rausgefunden, was mir aber von vornherein klar war.

Patrick Wolter: Und jetzt die Illusion zu verkaufen, das ist das eine.

Patrick Wolter: Wenn du jetzt sagst, hey, guck mal, ich kann dir private Details von den Creators geben, die sie uns gegeben haben und die kannst du erfahren gegen eine Endsumme,

Patrick Wolter: Das würde natürlich nicht so sehr einzahlen, wie jetzt die Illusion, dass ich direkt mit dem Creator schreibe, aber genau das hat man einem ja vorgemacht.

Patrick Wolter: Und das verstehe ich nicht, weil wie jeder andere Mensch haben auch die Leute was zu tun.

Patrick Wolter: Und sei es jetzt mal gegebenenfalls, das ist so ein super High-Influencer, der einmal in der Woche ein Video macht und sonst die ganze Zeit in den Urlaub fährt und keine Ahnung, ähm,

Marcel: Vielen Dank.

Patrick Wolter: seine Freizeit genießt.

Patrick Wolter: Aber selbst dann wird er wahrscheinlich andere Sachen zu tun haben, als die ganze Zeit bei Fanblast rumzusitzen und hunderte von Fannachrichten zu beantworten.

Patrick Wolter: Und das muss doch irgendwie klar sein.

Patrick Wolter: Oder dass es noch nicht angekommen ist bei den Leuten, dass du eine Eins-zu-viele-Situation hast, finde ich immer ganz schwierig.

Patrick Wolter: Weil das macht ja wieder die Illusion auf, dass die Leute eh nichts zu tun haben.

Patrick Wolter: Zum Beispiel müssen manche auch ihre Katze streichen.

Patrick Wolter: Und das ist, ich verstehe nicht, dass man, ist es einfacher geworden, dass die Leute so blauäugig sind?

Patrick Wolter: Weil damals an dem Telefon, ganz ehrlich, da merkst du ja sofort, okay, die Nachrichten sind voraufgezeichnet, die gehen irgendwie nicht richtig auf meine Frage ein, sondern so irgendwie so halbgar oder wenn du Pech hast, gar nicht.

Patrick Wolter: Beim Chat ist es ja was anderes, durch KI jetzt mittlerweile oder durch die Leute, die da sitzen und dahinter sitzen und das verwalten und selbst noch schreiben.

Patrick Wolter: Das wird sich wahrscheinlich auch bald erledigt haben.

Patrick Wolter: Aber wir sind gerade in so einer Umbruchsphase und die macht mir ja noch viel mehr Angst, dass die KIs mittlerweile so realistisch antworten, dass du bis auf diesen Gedankenstrich das kaum noch unterscheiden kannst.

Marcel: Den kannst du ja sogar, bitte ohne Gedankenstrich.

Patrick Wolter: Richtig, du kannst ja KI ja sagen, Gedankenstrich ist zwar richtig, aber lass das halt mal weg, das ist wirklich echt, weil wir normalerweise... Ja, du kannst ja auch einfach trainieren, du kannst ja auch einfach sagen, ey, ich schmeiß jetzt meinen YouTube-Kanal da rein, guck dir die ganzen Videos da an, die Transkripte und sowas alles und dann weiß die KI genauso, wie du auch antwortest oder wie du reagierst oder, oder, oder.

Marcel: Oder dann gibst du dir einen Text von dir und dann soll sie sich daran orientieren.

Patrick Wolter: Und...

Patrick Wolter: Da bin ich an dem Punkt, wo ich sage, okay, da kann man schon drauf reinfallen, aber dass man immer noch glaubt, dass diese eins zu viele Situation in irgendeiner Weise bewältigungsbar ist,

Patrick Wolter: ist halt unmöglich.

Patrick Wolter: Jeder Creator, den ich kenne, und die haben auch alle mal ein Video darüber gemacht, irgendwann im Laufe ihrer Karriere, wo sie sich dafür entschuldigt haben, dass sie nicht mehr alle Kommentare beantworten können, weil der Kanal mittlerweile so groß ist und jedes Mal 400 Kommentare zu durchforsten, hält sie halt davon ab, neues Material zu machen.

Patrick Wolter: Und dass das immer noch nicht angekommen ist, wundert mich dann halt.

Patrick Wolter: Außer du saß wirklich aktiv

Patrick Wolter: Ja, ist mir scheißegal, wer mir da antwortet.

Patrick Wolter: Vielleicht kriege ich ja ein exklusives Foto von Creator, um Gottes Willen, Creator oder Creatorin XY.

Marcel: Patrick.

Marcel: Kann ich mir ein Foto von dir wünschen unter der Dusche, Patrick?

Marcel: Wie du Spaghetti isst?

Marcel: Ähm...

Patrick Wolter: Im Sommer.

Patrick Wolter: Im Sommer ist besser.

Patrick Wolter: Nee, aber ich bin da immer so fernab.

Patrick Wolter: Sind wir denn wirklich so digital zurückgeblieben?

Marcel: Nee, sind wir nicht.

Marcel: Aber die Leute, wie gesagt, da sind wir wieder an der Stelle.

Marcel: Zum einen darfst du ja nicht von dir auf andere schließen.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Du bist halt sehr informiert.

Marcel: Andere sind es nicht oder noch nicht.

Marcel: Punkt eins.

Marcel: Also die Erfahrungen, die du schon gesammelt hast, müssen andere halt erst mal sammeln.

Marcel: Und FanBlast ist ja jetzt nun halt auch an Leute, die vielleicht ein bisschen jünger sind, weil die Community, die da angesprochen werden, halt auch jünger sind.

Marcel: So wie damals das Star-Telefon.

Marcel: Das ist jetzt nicht für dich 30-, 40-Jährigen.

Marcel: sondern ist halt für, naja, jüngere, für das jüngere Publikum.

Marcel: So, und die sind noch nicht so... Bitte, hau die Kamera nicht um.

Marcel: Die sind noch nicht so... Die dürfen halt noch Fehler machen.

Marcel: Und der ist halt dann in irgendeiner Form auch noch monetär, leider.

Marcel: Aber es ist halt so.

Marcel: Also, wir haben Fehler gemacht, die zum Glück nicht so auffällig waren oder nicht so groß.

Marcel: Aber...

Patrick Wolter: Wir konnten sie nicht so weit spreaden, sagen wir es mal so.

Marcel: Genau, aber wie gesagt, dieses Star-Telefon ist halt auch, also es hat halt damals auch funktioniert.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Es wurde halt auch in der Bravo beworben und, und, und.

Marcel: Es hat halt auch funktioniert.

Marcel: Oder andere Geschichten.

Marcel: Das geht ja auch schon damit los, selbst, dass du individualisierte CDs kaufen konntest, wo der Star vor dem Song oder am Anfang der CD, hey, das ist eine CD nur für dich, Ingeborg.

Marcel: So, dafür hast du Geld bezahlt früher.

Marcel: So, dass aber irgendwie eine Million Leute Ingeborg heißen.

Marcel: Aber Frank Zander sagt meinen Namen, ja?

Patrick Wolter: Aber da hat ja jetzt keiner geglaubt.

Marcel: Sagst du, Patrick?

Patrick Wolter: Ah, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Marcel: Ja, aber du darfst doch einfach nicht, also es gibt eine Grundintelligenz oder eine Grundaufgeklärtheit und dann gibt es halt Leute, die sind schlauer als du und dann gibt es Leute, die sind weniger schlauer als du.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Marcel: Punkt.

Marcel: Dafür haben wir ja die Glockenverteilung auch in Punkt Intelligenz.

Marcel: Wir haben irgendwann mal gesagt, die Q100 ist der Durchschnitt, 130 ist oder 120 ist schon sehr intelligent und ab 120 ist schon Hochbegab.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Ich glaube, ab 120 kannst du ja schon Mensamitglied werden.

Marcel: Und zwischen 100 und 120 passiert so viel.

Marcel: Aber

Marcel: Der Ausschlag, der oder der geringe Ausschlag, der halt in die Richtung geht, also alles ab 100 Richtung 120 geht ja wieder runter oder noch intelligenter.

Marcel: Es geht ja dann bis es wieder Anfang fast null wird.

Marcel: Also dann ist halt nur noch einer, der dann irgendwie bei 200 ist, also als Annahme jetzt.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Genauso geht es aber auch in die andere Richtung.

Marcel: Du hast halt Leute, die sind weniger intelligent auf dieser Kurve, was sie ja nicht weniger wertvoll macht als Menschen, aber die sind halt dann vielleicht anfälliger für solche Sachen, für solche in Anführungsstrichen Betrügereien oder Illusionen, drücken wir es mal lieber so aus.

Marcel: die dann halt auch gewillt sind, das zu glauben.

Marcel: Da verfängt sich sowas halt auch viel leichter.

Marcel: Du sitzt halt da mit deinem aufgeklärten Ich und sagst, ist doch wohl klar.

Marcel: Also wenn ich eins und eins zusammenzähle, dann muss ich doch da hinkommen.

Marcel: Und die sagen, aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so.

Marcel: Vielleicht glauben das ja auch alle nur, aber für ihnen ist das halt die Wahrheit.

Marcel: Und das ist auch voll okay.

Marcel: Ich muss schon wieder husten.

Marcel: Das tut mir wahnsinnig leid.

Patrick Wolter: Ja, das ist übrigens der Punkt, warum man nicht vor dem Wochenende, da hättet ihr gar nichts verstanden.

Patrick Wolter: Ja, aber ja, das mag sein, aber ich sag mal, es gibt ja nicht umsonst mittlerweile Gesetze dafür.

Patrick Wolter: Das Landesgericht zum Beispiel in Hamburg habe ich hier rausgesucht,

Patrick Wolter: Hält es für irreführend, wenn der Eindruck entsteht, Nutzer bekämen die private Nummer eines Creators und kommunizieren persönlich mit ihr.

Marcel: Ja, da sind wir aber wieder, wenn jetzt alle so aufgeklärt werden wie du, Patrick, und du sagen würdest, das ist aber wohl klar, also das kann man sich doch gar nicht vorstellen, also da muss ich doch, also muss doch mein logischer Menschenverstand sagen, dass das nicht funktioniert, dann bräuchte es dieses Gesetz nicht.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ich will ja Leute jetzt auch nicht da hinstellen als dumm oder sonst was, sondern einfach als... Hm.

Marcel: Naja, als weniger aufgeklärt, das ist eigentlich wirklich ein schöner Ansatz dahinter.

Marcel: Also Aufklärung, Intelligenz ist ja die Verknüpfung und die Bearbeitung von Dingen, dass du auf Lösungen kommst, die dir halt nicht schon mal, die du noch nicht hattest.

Marcel: Also, dass du Werkzeuge bauen kannst, dass du Annahmen treffen kannst, die sich dann auch als Wahr herausstellen, dass du Überlegungen treffen kannst, die dann irgendwie Sinn ergeben.

Marcel: Aber wenn du nicht aufgeklärt bist, also was du nicht weißt, kannst du halt nicht wissen.

Marcel: Also wenn dir halt Informationen fehlen, kommst du halt zu falschen Schlüssen.

Patrick Wolter: Ja, das ist absolut richtig, aber immer dieses, ich weiß auch nicht, kann ja kein modernes Phänomen sein, wenn wir schon von Telefon-Hotlines der damaligen Zeit geredet haben, aber dieses.........

Marcel: Man selbst Liebesbriefe, also selbst Briefe, also es sind doch auch so, also ich kann mir vorstellen, dass es, bevor das Telefon da war, gab es sowas bestimmt auch mit Stars, dass man dann Briefe von denen kaufen konnte, die dann irgendwer geschrieben hat, weißt du?

Patrick Wolter: Und

Marcel: So, also ich glaube, das hat jedes Medium, was dann irgendwie kommt und es wird dann irgendwann nochmal kommen, wenn die, meine Fresse,

Marcel: wenn die AI-virtuelles-Leben-Geschichte noch krasser wird, sodass du deine Brille aufsetzt und denkst, dann kommt halt Angelina Jolie um die Ecke, weißt du, mit ihrem vermeintlichen Avatar.

Marcel: Wiss ich aber gar nicht.

Marcel: Und dann irgendwann kommt eine neue Technik und dann wird es es wieder geben mit den Prominenten, die es dann gibt und so weiter und so weiter.

Marcel: Also es gibt ja auch einen Grund, warum...

Marcel: du gehst da hin und weißt es.

Marcel: Oder manchmal hat man ja auch die Überlegung, also ich muss meinen Gedankengang jetzt nochmal kurz erklären, sonst verstehen wir es nicht.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Marcel: So, es gibt

Marcel: Shows mit Doppelgängern.

Marcel: So, da gehst du hin, weil du sagst, ja geil, da sehe ich auf einmal alle.

Marcel: Da habe ich Michael Jackson, da habe ich Cher, da habe ich, weiß nicht, wie heißen sie alle?

Marcel: Marilyn Monroe, da habe ich Tote und, Elvis ist auch da, da sind tote und lebendige Stars, kann ich mir auf einmal alle angucken, die machen da Stars in Concert, glaube ich, heißt das.

Marcel: Das sind alles Doppelgänger.

Marcel: So.

Marcel: Und das funktioniert halt auch.

Marcel: So, das gehst du aber hin und weißt, okay, das sind Doppelgänger.

Marcel: Aber es gibt ja manchmal auch, wird ja auch gemacht teilweise, dass dann der vermeintliche es da auf dem roten Teppich läuft und da läuft dann aber auch der Doppelgänger lang.

Marcel: Mit welcher Intention auch immer.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Zum Beispiel als Joko und Klaas, glaube ich, waren das, als sie gesagt haben, ey, wir bringen euch Ryan Gosling.

Marcel: Aber wenn der kommt, muss der die goldene Kamera oder die goldene Henne oder den Bambi, irgendwas haben sie gesagt, muss der bekommen, sonst kommt der nicht.

Marcel: So, dann haben die ja da alles in Bewegung gesetzt.

Marcel: Und das hat ewig lang funktioniert.

Marcel: Also der ist den roten Teppich, Leute haben Fotos gemacht, die wollten es glauben.

Patrick Wolter: Ja, aber da wussten sie es ja auch irgendwie.

Patrick Wolter: Also, die Fans.

Marcel: Wer wusste das?

Marcel: Die Fotografen?

Patrick Wolter: Na gut, die Fotografen vielleicht nicht.

Marcel: Die Fotografen wussten es nicht und auch die, die den Preis verliehen haben, nicht.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: So, der kam dann auf die Bühne, hat seine Laudatio da gehalten oder was auch immer und dann war die Sache durch.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und erst danach war dann so, Moment mal, irgendwas stimmt hier doch nicht.

Marcel: So, aber bis dahin hat der Schwindel wunderbar funktioniert.

Patrick Wolter: Das geht auch super einfach und wenn man dann nur wirklich Bilder und Chatnachrichten oder vielleicht mal im besten Fall eine Voice-Nachricht oder ein Video austauscht, dann ist das aber auch, glaube ich, noch auf Dauer, auf längere Zeit realistisch auszuhalten.

Patrick Wolter: Ich meine, da haben ja einige Leute Zehntausende von Euro gezahlt.

Marcel: Ja, aber da kommen wir zu dem nächsten Punkt.

Marcel: So, jetzt sind wir aber alle vernetzt.

Marcel: So, was ist denn, wenn ich jetzt auf Brian Gosling seinem Instagram bin und der gerade irgendwie gepostet hat, dass er in Dubai oder in L.A.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Marcel: ist und ich sehe den aber gerade bei der Berlinale in den roten Teppich langlaufen?

Patrick Wolter: Ja, dann fühlt sie sich auch verarscht.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Ja, dann fühle ich mich irgendwie verwirrt.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also, das ist es halt.

Marcel: So, dann fehlt mir aber ein Grundsatz an Informationen und dann ist die Frage, will ich das jetzt glauben, dass er da ist oder nicht?

Marcel: So, und dann kann ich die Entscheidung treffen für den Abend.

Marcel: Ja, ich habe Ryan Gosling, ich habe ein Foto mit Ryan Gosling gemacht.

Marcel: Das funktioniert ja an so vielen Stellen.

Marcel: Das gibt manchmal so, im Internet gibt es da ganze Compilations drüber, wo Leute Fotos mit vermeintlichen Stars machen, die einfach glauben wollen, dass es der, der sieht dem nicht mal an, er lernt ähnlich.

Marcel: Und dann sagen die, ja, ich habe ein Foto mit Barack Obama.

Marcel: Und dann sieht der Typ aber aus wie Samuel L. Jackson, weißt du, so.

Marcel: Oder ich habe ein Foto mit Hulk Hogan.

Marcel: Und dann ist es aber Dolph Lundgren, weißt du, so vom Typ her.

Patrick Wolter: Und

Marcel: So, das ist... Das haut dann irgendwie nicht hin.

Marcel: Aber die Leute wollen das in der Situation, wollen es sich halt einfach glauben und sehen es halt einfach.

Marcel: Und so wird Fanblast halt auch funktionieren.

Marcel: Unabhängig davon, dass das für dich nicht logisch ist.

Marcel: Aber ich glaube, da ist jeder in irgendeiner Form anfällig für.

Marcel: Aber du bist halt jetzt...

Marcel: Also du hast für dich genug Informationen gesammelt, dass du sagen kannst, das ist für mich logisch nicht umsetzbar, dass der Creator, die Creatorin permanent in Kommunikation mit den Leuten treten kann.

Marcel: Aber derjenige, der darauf reinfallen will, der fällt darauf rein und sagt, ja, aber vielleicht macht sie für mich eine Ausnahme oder eher.

Patrick Wolter: Ja, okay, also dieser Glauben da dran, das gebe ich dir.

Patrick Wolter: Manchmal will ich auch an Sachen glauben, die dann im Endeffekt natürlich totaler Quatsch sind.

Marcel: So wie an den Sinn des Lebens oder an die Freundlichkeit von Menschen.

Patrick Wolter: Menschen sind halt nur manchmal Arschlöcher.

Patrick Wolter: Aber was ich ja doch viel erstaunlicher finde, ich habe, ich weiß noch damals, wo ich zusammen mit dem Spiga NerdOverNews.de gemacht habe, die erste Webseite.

Patrick Wolter: Und da hatten wir ein Impressum drin.

Patrick Wolter: Und also uns eigentlich auch an alle Sachen gehalten.

Patrick Wolter: Und

Patrick Wolter: Dann war es aber irgendwann so, dass ich Brief gekriegt habe von irgendeiner Anwaltskanzlei, dass da noch das und das fehlt und dies und das und jenes und wir sollen uns darum kümmern, sonst müssen wir da diese Strafe bezahlen.

Patrick Wolter: Da denke ich so, okay, ja gut, dann haben wir uns noch um die Sachen gekümmert, haben das aber auch irgendwie alles geklärt bekommen.

Patrick Wolter: Wenn ich jetzt aber hier so die Punkte sehe, die sich noch anheften lassen haben, fehlendes Impressum, dann haben wir fehlende zentrale Kontaktstelle, dann haben wir pornografische Inhalte, die ohne ausweichende Sicherheitsstellung der Vorjährigkeit gesendet wurden,

Patrick Wolter: was das auch immer bedeutet heutzutage.

Patrick Wolter: AGB nur auf Englisch verfügbar, unzureichende DSGVO, Weiterleitung sensibler Daten, Datenschutzhinweise nur auf Englisch, wurde alles festgestellt, erst nachdem das aufgedeckt wurde.

Patrick Wolter: Und das hat jetzt natürlich nicht sehr viel mit den Leuten zu tun, die darauf reingefallen sind.

Patrick Wolter: Aber da frage ich mich dann schon wieder, wenn so ein Unternehmen so viele Verstöße begeht, die ja in Deutschland vor allem

Patrick Wolter: wichtig sind und vor allem essentiell, sonst wird man theoretisch direkt verklagt und so weiter, wie konnte man so lange damit leben?

Patrick Wolter: Das ist so für mich unbegreiflich, dass da so Sachen wieder vorgekommen sind, vor allem wenn denn Leute wie große Influencer wie der Knossi da drinstecken, der da mit seinen, ja ich habe ja keine Anteile mehr, mit seinen zweieinhalb Prozent und er behauptet, ja er hat schon lange nichts mehr damit zu tun, aber noch ganz groß Werbung dafür gefahren hat, nur ein paar Wochen vorher oder ein paar Monate vorher.

Patrick Wolter: Ich

Patrick Wolter: Manchmal überfordert mich so was, dass ich nur einen Fehltritt mache, wie zum Beispiel mit meiner Grafikkartenverlosung, wo ich einfach gesagt habe, jede Donation, das ist jetzt exklusiv im Podcast, das habe ich nämlich noch nicht öffentlich gesagt, jede Donation nimmt automatisch bei der Grafikkartenverlosung teil, damit beide Plattformen, YouTube und Twitch, die gleichen Chancen haben.

Marcel: Zeigen Sie mal Ihre Lizenz.

Patrick Wolter: Und dann war es allerdings so, dass ich dann zwei Tage später einen Brief vom Glücksspielamt bekommen habe,

Patrick Wolter: die dann gesagt haben, ja, hier, Glücksspiel dürfen sie nicht, Herr Wolter.

Patrick Wolter: Wo ich dann denke, wie... Ja, genau.

Patrick Wolter: Und dann habe ich denen das erklärt und da kam auch nichts mehr.

Patrick Wolter: Also das ist jetzt auch schon wieder ein halbes Jahr her.

Patrick Wolter: Aber so eine große Webseite, die so eine große Präsenz hat durch die

Patrick Wolter: Influencer, wie kommt man damit durch?

Patrick Wolter: Ich verstehe sowas nicht.

Patrick Wolter: Das ist mir unbegreiflich, wenn ich alleine schon diese fünf Punkte lese, kein Jugendschutz, kein DSGVO, kein Impressum, da hätte ich schon sowas von die Schnauze voll bekommen.

Marcel: Vielen Dank.

Patrick Wolter: Aber so eine Sachen kommen damit durch.

Patrick Wolter: Ich

Patrick Wolter: verstehe das auch nicht und spätestens, wenn ich das dann nochmal nachrecherchieren würde, ich weiß nicht, was da jetzt gerade läuft, Fanblast sagt jetzt, wir werden verbessern, wir werden transparent und so weiter und so fort.

Patrick Wolter: Für mich ist der Fall tot, ich glaube, das wird nichts mehr, dem werden sie jetzt wahrscheinlich irgendwie zumachen.

Patrick Wolter: Aber verstehe ich nicht, wie man damit überhaupt noch in irgendeiner Weise durchkommen kann.

Patrick Wolter: Und... Hm.

Marcel: Weißt du, was geil ist bei FanBlast?

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Du kriegst ja so eine Karte, Creator-Cards.

Marcel: Also wenn du Creator bist, Geld verdienen, du musst mindestens 10.000 Dollar verdienen, um am Programm teilzunehmen.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also du machst halt deine Creator-Seite hier auf FanBlast.

Patrick Wolter: Was heißt mindestens 10.000 Dollar vers... Ja.

Marcel: Pass auf, pass auf, pass auf.

Marcel: Dann gibt es halt Werdeteil von FanBlast.

Marcel: So, ne?

Marcel: ist es halt, also du wirst jetzt Creator und dann, naja, verdienen heißt halt Umsatz, kann ich mir vorstellen.

Marcel: Und 10.000 Euro, steht auch nicht im Monat, im Jahr.

Marcel: In welchem Zeitraum?

Marcel: Es wird ja auch keine Rolle, wird im Vertrag stehen.

Marcel: Erstens, so funktioniert es.

Marcel: Alle Creator auf FanBlast können an unserem Treueprogramm teilnehmen.

Marcel: Erstens, Geld verdienen.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Du musst mindestens 10.000 Dollar verdienen, um am Programm teilzunehmen.

Marcel: Zweitens, Punkte sammeln.

Marcel: Sammel Punkte für alle 100 Dollar, die du auf FanBlast verdienst.

Marcel: Drittens, Erlebnisse freistalten.

Marcel: Löse Punkte für exklusive Events, Reisen, Geschenkboxen und mehr ein.

Marcel: Und dann gibt es hier so Karten in Silber, Gold und Schwarz.

Marcel: Und Schwarz ist halt die krasse.

Marcel: Fängt halt mit Silber an.

Marcel: Mindestumsatz 50.000 Dollar plus.

Marcel: Kriegst du pro 100 Dollar 10 Punkte, wenn du dann die Viertelmillionen geknackt hast.

Patrick Wolter: Viertelmillionen.

Patrick Wolter: Entschuldigung.

Patrick Wolter: Ja, mhm.

Marcel: kriegst du 15 Punkte pro 100 Dollar.

Marcel: Und wenn du die Millionen geknackt hast, kriegst du 25 Punkte pro 100 Dollar.

Marcel: Und die kannst du dann einlösen für so schöne Sachen wie ein Wochenende voller Adrenalin beim Monaco Grand Prix mit VIP oder Blast Island, das private Inselerlebnis.

Marcel: Coachella x Gucci, vielleicht und Gucci, die Wüsteneskapade, also Festival.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Marcel: Last Sky Club, schick, weltgewandt, jetzt kann ich nicht aussprechen, das ist französisch, also Flugzeug, keine Ahnung.

Marcel: The Voyage, Glanz, Glamour, französische Riviera, ein riesengroßes Schiff, so eine fette Yacht.

Marcel: Burning Man, unvergessliche Wüstennächte, also wieder Festival von Burning Man.

Marcel: So, das kannst du dann damit, also du ziehst halt deine Fans aus.

Marcel: Ich meine, du...

Patrick Wolter: Ja, gut.

Marcel: interagierst halt mit deiner Community und die monetarisieren das dann für dich für mindestens einen, also das ist schon krass, also du musst mindestens 10.000 verdienen und ab 50.000 bist du dann, kriegst du deine Creator Card ab Silber und dann macht es halt erst so richtig Laune mit Punktesammeln scheinbar.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Und das steht ja auch noch offen auf der Webpage.

Patrick Wolter: Also das ist ja offensichtlich so nach dem Prinzip, hey, mach die Leute hier mal richtig reich für diese Scheiße, die wir hier abziehen.

Patrick Wolter: Und die ziehen ja auch einfach weiter durch.

Marcel: Pass auf, wie viel kann ich verdienen?

Marcel: Du kannst deine eigenen Preise für Abonnements, Pay2V und Merchandise festlegen und behältst 80% von allem, was du verdienst.

Patrick Wolter: Aha.

Marcel: Die restlichen 20 gehen an FanBlast, um den Betrieb und die Wartung des Tools zu unterstützen.

Marcel: Wie schnell kann ich ausgezahlt werden?

Marcel: Monatliche Auszahlungen sind ab 10 Dollar möglich.

Marcel: Wöchentliche und manuelle Auszahlungen folgen in Kürze.

Marcel: Kostet das Messaging etwas?

Marcel: Natürlich nicht.

Marcel: Messaging auf Fanblast ist völlig kostenlos.

Marcel: Kann ich andere Creator werben?

Patrick Wolter: Natürlich nicht.

Marcel: Du kannst 5% der Einnahmen von Creators erhalten, die du über unsere Empfehlungsprogramme wirbst.

Patrick Wolter: Aha.

Marcel: Wenn du eine Agentur bist, schreib uns eine E-Mail an.

Marcel: Geil, ne?

Patrick Wolter: Und dann auch noch Schneeballsystem sozusagen, ja.

Marcel: Fanblast ist ein Tool, keine Plattform.

Marcel: Es ermöglicht dir Fans, Content und Einnahmen zu verwalten und direkt über WhatsApp und iMessage zu verbinden.

Marcel: Vollständig markenfreundlich.

Marcel: Kein Feed, kein Rauschen.

Marcel: Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und mindestens, oh Patrick, das heißt für dich.

Marcel: Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und mindestens 10.000 Follower über alle Social-Media-Plattformen weg haben, um dich zu bewerben.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Über alle Social-Media-Plattformen.

Patrick Wolter: Das ist aber ein geringer Einstieg dann.

Patrick Wolter: Ich meine, ich könnte mir denn vorstellen, wenn du Instagram, keine Ahnung, Threads und noch Blue Sky irgendwie deine 10.000 Follower hast, vielleicht noch YouTube, wenn das auch da rein zählt, weil Follower, das nennt sich ja auf YouTube nicht Follower, sondern Abonnenten.

Marcel: Hm.

Patrick Wolter: Vielleicht ist auch nur die klassische Social-Media-Plattform gemeint.

Patrick Wolter: Wenn da jetzt natürlich irgend so ein kleiner Creator ist,

Patrick Wolter: wie gesagt, Mindestauszahlsumme sind 10 Euro, keine Ahnung, zwei, drei Nachrichten am Monat bekommt.

Patrick Wolter: Das ist ja noch handelbar.

Patrick Wolter: Aber ab einer gewissen Größe wird es dann halt komplett unrealistisch.

Marcel: Mhm.

Patrick Wolter: Jetzt mache ich aber mal die Gegenthese auf.

Patrick Wolter: Ich glaube, das würde sogar funktionieren, wenn man sagen würde, du, hier, wir sind...

Patrick Wolter: das Management von dem Creator und bei uns gibt es exklusive Informationen oder wir leiten die Frage weiter und so weiter und so fort.

Patrick Wolter: Denn das sehen wir ja auch wieder, bestes Beispiel OnlyFans oder auch Instagram mit diesen ganzen AI-Mädels, sage ich mal.

Patrick Wolter: Und da steht dann aber auch offensichtlich drüber AI.

Patrick Wolter: Also, dass es wirklich so ein AI-Girl ist oder AI-Boy, ähm,

Patrick Wolter: Und die Leute bezahlen dafür.

Patrick Wolter: Und zwar richtig Kohle.

Patrick Wolter: Und ich glaube, dieses ganze Verschleiere ist das eine, aber das ist halt so on the nose, dass ich sofort gesagt hatte, als gerichtet, erstmal Verfügbarkeit, erstmal machen wir das Ding hier zu und dann gucken wir uns das mal in aller Ruhe an.

Patrick Wolter: Aber die können einfach weitermachen.

Patrick Wolter: So, und Fanblast sagt, ja, wir werden jetzt transparenter und so weiter.

Patrick Wolter: Weiß ich jetzt nicht.

Patrick Wolter: Also, auf der Fanblast-Page steht hier auch,

Patrick Wolter: Ah, jetzt haben sie ein Impressum.

Patrick Wolter: Auf der Fanblast-Page steht ja auch Fanblast in Aktion.

Patrick Wolter: Famefighting, das Promi-Box-Event, wurde von Fanblast unterstützt.

Patrick Wolter: Ja, 4.

Patrick Wolter: November 2025.

Patrick Wolter: Ist jetzt halt eine ganze Weile auch nichts mehr passiert in Sachen Öffentlichkeit.

Patrick Wolter: Und ich kann nur...

Marcel: Ja gut, will ja keiner unterstützt werden von FanBlast.

Marcel: Also vorher haben sie halt ähnlich wie Holy, also nicht das Holy-

Marcel: gleichen monetären Ansatz hat wie FanBlast, aber mir geht es mehr um das Marketing dahinter.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Genau.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Die haben halt als Startup und als Idee, also die waren ja damals vorgestellt auf der OMR, da ging es ja los, als auch Knossi sich auf die Bühne gestellt hat und gesagt hat, jo, wir haben hier was Neues für euch und so.

Marcel: Und das war 2022, so.

Marcel: Und dann war halt,

Marcel: Warte, Knossi, Sophia Thiel, Caro Krauer, Jonas Saru, keine Ahnung, ne, so, aber da gab's halt viele, die gesagt haben, jo, hier ist es so.

Marcel: Jetzt hoffe ich, dass ich den jetzt nicht irgendwie, dass ich die jetzt falsch zugeordnet hab, also, aber Knossi, ich hab den auch schon damals gesehen, der stand halt auf der Bühne und hat halt vorgestellt, jo, hier ist jetzt was Neues, Geiles.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und ihr könnt jetzt irgendwie Kontakt treten.

Marcel: Wie gesagt, er hat ja da auch seinen Anteil dran gehabt, hat da vielleicht auch mitgearbeitet in irgendeiner Form als Ideengeber, vermute ich, weiß ich nicht und hat ja auch Anteil an Filmblast gehabt.

Marcel: Also das ist ja noch nicht abstreitbar.

Marcel: Und

Marcel: Die mussten halt wachsen.

Marcel: Also so wie jedes Startup-Unternehmen müssen sie halt wachsen.

Marcel: Das heißt, sie verbrennen halt unheimlich viel Geld in Marketingausgaben.

Marcel: Unter anderem so ähnlich wie Holy, die halt alles mit ihren Holy-Pulmern bewerfen, was irgendwie sein Gesicht oder seine Stimme ins Internet bläst und irgendwie eine Plattform hat, damit sie halt einfach rapide wachsen können.

Patrick Wolter: Hallo, hallo, hallo.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Also wirklich in einer Geschwindigkeit, weil sie es halt benötigen.

Marcel: Also sie sind halt umsatzgetrieben, extrem stark und

Marcel: Haben ja auch eine Mission, höchstwahrscheinlich eine eigene und halt auch eine monetäre, weil sie halt extrem vollgepumpt wird, sind Risikokapital.

Marcel: Also ich müsste jetzt anfangen zu recherchieren, obwohl die mittlerweile schwarze Zahlen schreibt, aber ich befürchte, nein.

Marcel: Aber es ist auch noch gar nicht nötig, weil sie noch im Verdrängungswettbewerb sind.

Marcel: Also dafür glauben noch zu viele Leute an das Produkt.

Marcel: Und sowas bei FanBlast halt auch.

Marcel: Also wenn so ein junges Unternehmen wie FanBlast dann hat es 2022, dann beschmeißen die halt erstmal alles mit Geld, dass überall der Name FanBlast steht.

Marcel: Und dann werden halt auch so Sachen, wie das Promi-Boxen unterstützt, damit dann halt in der Ecke Fanblast steht oder damit das Ring-Girlie, was dann die Nummer immer zeigt, ein Fanblast-T-Shirt anhat.

Marcel: Oder dass sich irgendeiner von den Prominenten

Patrick Wolter: Hmm.

Marcel: Fanblast Zeit-Tattoo auf den Rücken kleben lässt oder, oder, oder, dass es auf der Hose steht, whatever, ne, so, von mir so auf den Bechern, aber dass sie halt präsent sind und man den Namen sieht, also das funktioniert ja im Marketing auch, das ist ja nicht nur, dass du durch dein Produkt überzeugst, sondern du musst den Leuten ja auch im Gedächtnis bleiben und das schaffst du ja nicht nur durch ein gutes Produkt, sondern durch permanente Beschallung, also das eins der lustigsten Beispiele ist halt Seitenbacher Müsny,

Patrick Wolter: Ah, okay.

Patrick Wolter: Offensichtlich.

Marcel: Ja, so, der Typ, der das einspricht oder eingesprochen hat, wenn man auch macht, ist der Geschäftsführer.

Marcel: So, jetzt kann man das total niedlich finden, man kann das aber auch fragen, warum ist es der Geschäftsführer?

Marcel: So, es gibt halt zwei Legenden dazu.

Marcel: Die eine ist, dass er kein Geld ausgeben wollte und gesagt hat, er kann es auch alleine.

Marcel: Und die zweite ist, dass er unglücklich war mit den Synchronsprechern.

Marcel: Und dann hat er gesagt, er kann es auch alleine.

Marcel: Und das war halt Seitenbacher Müsli.

Marcel: Das hat halt funktioniert, weil zum einen das halt total ungeschliffen ist.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: In der Tat.

Marcel: Und man halt aufhorcht und sich wundert, was soll das?

Marcel: Und zum anderen stetige Wiederholung.

Marcel: Stetig, stetig, stetig.

Marcel: Und dass da halt in seinem 30-Sekunden-Clip oder noch kürzer, irgendwie 80-mal das Wort seines Unternehmens auftaucht.

Marcel: Und das verfängt dann halt im Gehirn.

Marcel: Und dann hast du halt, dass es halt auch für dich ein Meme wird.

Marcel: In der Tat, so wie Alcina.

Marcel: Das sind halt so Sachen, die brennen sich halt fest.

Marcel: In der Tat war es höchstwahrscheinlich nicht gewollt, aber hat halt funktioniert.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Aber so machst du das halt.

Marcel: Also du brauchst halt immer wieder die Bespielung, sodass die Leute sich das halt automatisch merken, ohne dass sie es wollen.

Marcel: Und so machst du es halt auch mit Fanblast.

Marcel: Also entweder hast du jemanden, der ständig Fanblast ruft oder du musst es halt über visuelle Reize machen, dass du halt immer ständig irgendwas hast, was Fanblast ruft.

Marcel: Und dann hast du halt Influencer, die halt auch dafür werben, weil sie ja damit dann auch Geld verdienen können.

Marcel: Und die sind ja nun, so wie du ja auch, durch Content und Interaktion mit ihrer Community getrieben, dass sie Geld verdienen.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: also die größeren dann eher weniger, weil sie halt auch durch Werbeeinnahmen extrem viel verdienen, aber um das mal von einem anderen Influencer zu sagen, der sein Problem mit einem Cutter hatte, den er dann irgendwie ungünstig bezahlen wollte, ist halt...

Marcel: Wäre halt dumm, wenn er es nicht macht.

Marcel: Also da ging es vor allem um Donations, weil die Leute sich mal gefragt haben, warum er denn als so potenter Influencer, der schon so viel Geld hat, warum er denn Donations anhat, mit so vielen Nullen auf dem Konto.

Marcel: Und dann sagt er halt, der ist easy money.

Marcel: Also wenn die Leute halt bereit sind, Geld zu bezahlen, dann sollen sie es halt machen.

Marcel: Es gibt große Twitch-Streamer, YouTuber, die haben Donations aus.

Marcel: Mhm.

Patrick Wolter: Ist das so?

Patrick Wolter: Also ich kenne die meisten, naja gut, dann kriegen sie ja immer noch ihre Subs, aber die meisten größeren haben ja die Donations immer noch an.

Marcel: Ja, aber Trimax zum Beispiel, so Streiper, wie ich ihn finde, hat keine Donations.

Patrick Wolter: Du kannst auch... Ja.

Patrick Wolter: Okay.

Marcel: Hat er noch nie gehabt, sagt er zumindest.

Patrick Wolter: Ich...

Marcel: Ich weiß es nicht.

Marcel: Ich habe auch keinen Bock, das nachzuprüfen.

Marcel: Wie weit muss man da zurückgehen?

Marcel: Aber prinzipiell hat er keine Subs.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Er hat keine Donations an.

Patrick Wolter: Die Frage ist halt, ja eben, das ist ja die eine Sache, aber die Frage ist halt, wie verwerflich ist denn das?

Marcel: Der kommt ja trotzdem nicht aus dem Lachen raus.

Marcel: Ja.

Marcel: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Marcel: Ich will damit auch nichts sagen.

Patrick Wolter: Richtig, genau.

Marcel: So, das ist halt, aber ich meine damit, also, dass Content Creator ja nun doch sehr stark zahlen- und geldgetrieben sind, ne?

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und wenn du halt viel hast, hast du Angst, viel zu verlieren.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Das heißt, dein Anspruch, ich glaube, das kippt auch irgendwann zu einem Un... Also, bei vielen, wenn man nicht aufpasst und vor allem bei jungen Menschen, die damit relativ zügig, also, wenn sie dann den Durchbruch haben, ne?

Marcel: sehr schnell sehr viel Geld verdienen können mit Stream, YouTube, whatever, ne?

Patrick Wolter: Richtig, ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Durch Werbeannahmen, durch Donations, durch Subs, durch was, weiß der Fuchs, was es da noch so alles gibt.

Marcel: Du hast halt die Möglichkeit, wirklich sehr schnell sehr viel Kapital anzuhäufen.

Marcel: Und wenn du noch nicht

Marcel: geistig gefechtigt und reif bist, kann das natürlich was mit deiner Charakterbildung machen.

Marcel: Ich sage nicht, dass alle jungen Menschen das nicht abkönnen.

Marcel: Ich sage, wenn du halt noch nicht fertig bist mit deiner charakterlichen Bildung, dann könnte das halt ein starkes Problem werden.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Hmm.

Patrick Wolter: Hmm.

Marcel: Und dann bist du halt...

Marcel: Also wenn man sich darüber aufregt, dass jemand, den ich für Arbeit bezahle, dass ich dem zu viel bezahle, obwohl ich Sachen gemacht habe und dann halt Verträge oder Scheinverträge dann anfange zu canceln und mich darüber öffentlich zu echauffieren, ist das halt ein Problem.

Marcel: die man aber in der Welt nicht sieht, weil das ist ja mein Geld.

Marcel: Also warum soll ich dem so viel geben?

Marcel: Das ist doch eigentlich meins.

Marcel: Also der könnte doch für viel weniger arbeiten.

Marcel: Also da ist dann so ein Giergedanke auf einmal dahinter.

Marcel: Die Leute sehen das ja nicht als eigene Gier und sagen, ich brauche jetzt unbedingt mehr Geld, sondern die sind halt einfach...

Marcel: an der Stelle nicht entspannt oder nicht reif genug.

Marcel: Das hat auch nichts mit Influencern zu tun, das ist so generell.

Marcel: Ich glaube auch, andere Leute, die zu einem falschen Zeitpunkt auf einmal zu viel Geld bekommen haben, Lottomillionären trifft es ja ähnlich, die großes Problem damit haben, aber in die andere Richtung, die mit auf einmal sehr viel Geld nicht umgehen können.

Patrick Wolter: Das ist echt so ein krasser Fact, den ich gar nicht glauben wollte am Anfang.

Marcel: Also in der Form, dass sie dann, es gibt ja eine relativ hohe Prozentszahl an Lottomillionären, sind irgendwann keine Millionäre mehr.

Patrick Wolter: Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich so, Alter, du hast 120 Millionen gewonnen und hast das innerhalb von...

Patrick Wolter: Keine Ahnung.

Patrick Wolter: Und da hatten wir ja noch ganz andere Wertvorstellungen von Geld und so.

Patrick Wolter: Aber innerhalb von ein paar Jahren ausgegeben.

Patrick Wolter: Wo du dann schon so denkst, was ist da passiert?

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Aber ich glaube, diese Greifbarkeit, wir hatten das ja schon mal besprochen, ich glaube, das war, war das nicht Papaplatte sogar, der irgendwie Holz kaufen wollte oder so?

Patrick Wolter: Und dann 200 Euro pro Kilo Holz oder so?

Marcel: Dänemark, Kronen stand da drauf.

Marcel: Er war in Dänemark im Urlaub, im gestreamten Urlaub und dann sind sie halt in den Superbruxen oder was gewesen, um dann Holz für den Kamin zu holen und dann hat er die halt in der Hand gehabt, seine zwei Säcke Holz und dann stehen halt irgendwie 200, 300 Kronen dran.

Patrick Wolter: Mm.

Patrick Wolter: Mm.

Patrick Wolter: Mm.

Marcel: Und dann hat er vergessen, dass das ja nicht Euro, sondern Kronen sind, aber für ihn wäre das halt okay gewesen, das zu bezahlen.

Patrick Wolter: Ach so, ah, okay.

Patrick Wolter: Ja, das ist ja absolut absurd, weil das sind so kleine Summen, die da irgendwie von diesem Konto verschwinden, dass sich jetzt wahrscheinlich gar nicht mehr juckt.

Patrick Wolter: Aber ich kann mir schon vorstellen, dass dann einige Leute so ein bisschen durchdrehen, weil auf einmal steht ja da diese Riesenzahl, diese ungreifbare Zahl und wenn dann mal, keine Ahnung, hier 1.000 Euro und da 1.000 Euro, steht ja immer noch diese Riesenzahl da, ne?

Marcel: Ja.

Marcel: Zucken am rechten Rand, ja.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Patrick Wolter: Und das ist manchmal so ungreifbar.

Patrick Wolter: Aber dass man dann aktiv sagt, ey, ich setze mich jetzt, Fanblast behauptet ja, das war eine spezielle Agentur in ihren Reihen und sie haben nichts damit zu tun.

Patrick Wolter: Ja, komm.

Patrick Wolter: Anwaltsgelaber.

Patrick Wolter: Aber das sind speziell so eine Creator, die dann eventuell richtig Kohle haben, also generell schon richtig Kohle haben, sich hinstellen, ich bin euch so dankbar, ihr habt mir meinen Porsche finanziert.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Ja, sie ist halt auch abgehoben, ne?

Marcel: Also das ist halt das Nächste, so.

Marcel: Dann kaufen sie sich halt dann ihre tollen neuen Autos und zeigen die ja dann auch in Videos, machen also auch wieder Content raus.

Marcel: Ist ja dann meistens auch geleast, vermute ich, ne?

Marcel: Also ist dann halt auch ein Firmenwagen.

Marcel: Und, ähm,

Marcel: Verstehen dann aber auch, glaube ich, nicht.

Marcel: Also für sie ist es ja auch voll okay.

Marcel: Ja, haben wir uns ja verdient.

Marcel: Haben wir auch schwer dafür gearbeitet.

Marcel: Ihr seid ja auch Entertainer alle, die ihr Gesicht in die Kamera halten.

Marcel: So, ich jetzt auch.

Marcel: Wo ist mein Porsche?

Patrick Wolter: Hallo.

Patrick Wolter: Übrigens, den Podcast könnt ihr in Apple-Feed auch per Video gucken.

Patrick Wolter: Ich wollte es nur mal gesagt haben.

Patrick Wolter: Ist uns auch erst vor kurzem aufgefallen.

Marcel: Ist jetzt neu.

Patrick Wolter: Ja, ist jetzt neu.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Patrick Wolter: Genug Geld verdient und wir halten unser Gesicht in die Kamera.

Marcel: Genau, und jetzt da habe ich es halt auch verdient und verstehen dann manchmal den Rückschlag nicht, der dann irgendwie aus der Community oder noch nicht mal aus der eigenen, sondern halt aus anderen Sphären kommt, die das halt nicht alles feiern und nicht ungefiltert annehmen, sondern halt das irgendwie auch mal versuchen, so ein bisschen einzurücken und in den Kontext zu packen.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Nee.

Marcel: So wie, ist halt irgendwie nicht geil, wenn ich während ich streame 200 über die Autobahn fahre und mit einer das Handy halte oder den Chat laut vorlese.

Marcel: Funktioniert halt nicht.

Marcel: Oder, also es ist ja nicht nur ein YouTuber, es gibt ja noch andere, die das auch gemacht haben, die darüber schon gestolpert sind und sich darüber aufgeregt wurden.

Marcel: Oder halt, dass man sich darüber wundert, dass Leute nicht gefilmt werden wollen.

Marcel: Wenn du halt Real-Life-YouTuber bist, gibt es positive Ausnahmen, die halt die Leute nicht

Marcel: aktiv abfilmen, aber es gibt ja doch welche und ist das scheißegal.

Marcel: Und wenn dann jemand kommt und sagt, hey, kannst du bitte hier nicht streamen?

Marcel: Dann wird halt erstmal mit denjenigen diskutiert.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Richtig, ja.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Und wieso darf ich doch?

Marcel: Ist doch scheißegal.

Marcel: Also auch auf eine Art, die halt nicht so cool ist.

Marcel: Oder dass man, dass die Leute halt gerade streamen und dann kommt jemand und sagt, hey, du warst letztes Mal schon hier und du bist sonst irgendwie, wäre cool, wenn du das hier nicht, also du kannst gerne hier sein, aber bitte stream nicht.

Marcel: Weil wenn du hier bist und streamst, dann kommt halt deine Community und

Marcel: das wollen wir nicht.

Marcel: Also wir sind halt hier, um zu entspannen.

Marcel: Da ging es doch nur um den See.

Marcel: Und dann wurde sich halt auch darüber gewundert und teilweise mit interessanten Argumenten darüber unterhalten,

Marcel: Also wurde dann halt gefragt, was denn jetzt hier das Problem ist.

Marcel: Und das ist doch nicht schlimm, so nach dem Motto.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Aber für die Leute, die halt nicht streamen und die halt nicht Teil davon sein wollen, ist es halt nicht cool, wenn Streamer in ihre Sphären eintreten und die Leute nicht die Chance haben, sich der Sache zu entziehen.

Marcel: Also vorher schon nicht.

Marcel: Also hinterher zu gehen und das Feld zu räumen, das ist halt die eine Geschichte.

Marcel: Aber wenn ich weiß, da kommt ein Streamer, dann muss ich da nicht hingehen.

Marcel: Also wenn ich weiß, zum Beispiel, du hast mir gesagt, Holy macht eine Jubiläumsparty.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Patrick Wolter: Richtig, genau.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und da steht in der E-Mail drin, habe ich gelesen, du musst damit rechnen.

Marcel: Also wir nehmen die Scheiße auf und wir werden die auch publizieren.

Marcel: Also wenn du damit ein Problem hast, komm nicht.

Marcel: So, Punkt.

Marcel: Coole Geschichte.

Marcel: Ist ja dann auch transparent.

Marcel: Ist jetzt natürlich in einem Firmenrahmen, aber dennoch.

Marcel: Aber wenn ich jetzt auf dem Weihnachtsmarkt bin und neben mir läuft der Streamer lang und filmt rum, dann kann ich mich der Situation halt nicht einfach entziehen.

Marcel: Also dann kann ich mich in der Form entziehen, dass ich meinen privaten Scheiß dann räumen muss, obwohl ich ja eigentlich da bin, um Zeit zu genießen und ich nicht vorher weiß, dass jemand kommt, der mich in meiner Privatsphäre stört.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Richtig, ja.

Patrick Wolter: Ja, ja, ist richtig, ja.

Marcel: Das ist halt ein Problem, finde ich zumindest.

Marcel: Also es gibt halt Bereiche, da finde ich Real-Life-Streams, wenn sie nicht besonders feinfühlig sind, halt auch einfach nicht cool.

Marcel: Und das sind halt so Sachen wie, wenn der Streamer halt an der Stelle unerwünscht ist,

Marcel: dann hat er halt zu gehen.

Marcel: Da muss er das halt irgendwie auch respektieren.

Marcel: Und da gibt es halt nichts zu diskutieren.

Marcel: Und es gibt genug, die machen das auch.

Marcel: Die respektieren die Grenzen der Leute, die darauf keinen Bock haben.

Marcel: Es gibt ja aber auch genug, die haben da ja auch voll Bock drauf.

Marcel: Und dann gibt es Idioten, die extra ins Bild rennen und sagen, die möchten nicht gefilmt werden.

Marcel: Das sind halt auch Spinner.

Patrick Wolter: Ja, natürlich, da gibt es ja immer die krassen Gegenseiten, wie bei allen Fällen heutzutage.

Marcel: Gartenschutzpapier.

Marcel: So was meine ich.

Patrick Wolter: Sie haben mich ins Gesicht gefilmt.

Marcel: Sie begehen eine Straftat.

Marcel: Ja, genau.

Patrick Wolter: Sie beginnen eine Straftat.

Patrick Wolter: Ja, aber das ist auch so ein Punkt, den ich aber auch durchaus verstehen kann, weil ich glaube, das ist halt durch die Generation Instagram und TikTok so selbstverständlich geworden, dass man

Patrick Wolter: jederzeit seinen Scheiß ins Internet postet und wenn es nur ist, keine Ahnung, was ich da denn für eine Scheiße schon gesehen habe auf diesen Plattformen, die machen mich fertig.

Patrick Wolter: Aber ich glaube, viele verlieren da auch ein bisschen den Bezug dazu, dass einige Leute einfach sagen, ich will mit diesem ganzen Kameragedöns nichts zu tun haben.

Patrick Wolter: Das ist ja quasi on Vogue, das ist ja ein Generationending.

Patrick Wolter: Und wenn du dann natürlich auf die Generation triffst, die, sage ich mal,

Patrick Wolter: keine Ahnung, sich mit MS-DOS, Windows und das war es dann, beschäftigen, aber ansonsten nichts ins Internet geben, außer vielleicht mal einen Forenbeitrag.

Marcel: User next.

Patrick Wolter: Irgend so ein Kram.

Patrick Wolter: Dann kann ich das durchaus verstehen.

Patrick Wolter: Auf der anderen Seite ist es natürlich auch immer wieder so eine Sache, wie geht man damit um als Streamer und natürlich, wie geht man um als Mensch damit,

Patrick Wolter: der nix mit dem Stream zu tun haben will.

Patrick Wolter: Du kannst natürlich jemanden anscheißen und sofort zur Sau machen, oder aber... Ja, ja, ja.

Marcel: Es gibt immer, hey, keine Frage, also Respekt muss von beiden Seiten existieren.

Marcel: Also wenn, wie gesagt, dann sind wir beim Thema Datenschutzpapier, das sind für mich genauso Vögel.

Marcel: Also wenn ich denjenigen höflich darauf hinweise, dass ich das jetzt gerade nicht so cool finde, dass er hier ist und er das wieder die Grenzen der anwesenden Leute hier irgendwie auch respektieren soll und ich das zu ihm halt auch in der Form kommunizieren kann, dann erwarte ich halt auch, dass er das irgendwie respektiert.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also dann ist mir sein Stream an der Stelle egal, aber der Ton macht halt die Musik.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Wenn ich aber hinrenne und sage, sie dürfen ja nicht filmen, raus, raus, ich möchte nicht, dass sie mich filmen und gehe aber ständig in sein Kamerawild.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Ja, sorry.

Marcel: Also das ist halt auch nicht besonders smart und halt auch respektlos.

Marcel: Also das ist ja das Gleiche.

Marcel: Also wenn ich da jemanden sofort angreife, das ist halt genauso hohl.

Marcel: Also da...

Marcel: brauche ich halt auch keinen Respekt erwarten, wenn ich keinen entgegenbringe.

Marcel: Also wenn ich eine Bitte habe, also der Streamer hat halt eine Bitte, der möchte halt in der im Real Life, der möchte halt im Real Life streamen, dann muss er halt auch respektvoll mit der Gemeinschaft umgehen.

Marcel: Und gleichzeitig muss ich aber auch, wenn mich das stört oder auch wenn es mich nicht stört, muss ich halt aber auch die Menschen hinter der Kamera sehen und muss ihm halt auch respektvoll gegenüber treten und sagen, tippe ich jemanden auf die Schulter von hinten oder flüster ich ihm ins, wow, was auch immer.

Marcel: Also in irgendeiner Form mache ich mich halt an

Marcel: aufmerksam, ohne dass ich mich da jetzt großartig in sein Bild dränge und sage, hey, das ist hier gerade unpassend.

Patrick Wolter: bemerkbar.

Patrick Wolter: Ja, und das sind ja dann zwischenmenschliche Beziehungen, die man ja hoffentlich möglichst konfliktarm lösen kann.

Marcel: Und dann, wenn es nicht geht, reiße ich mal die Kamera unter den Dreh drauf.

Patrick Wolter: Die

Patrick Wolter: Okay, mach mal.

Patrick Wolter: Oder das iPhone oder was weiß ich.

Patrick Wolter: Aber jetzt frage ich mich dann halt, wir haben ja jetzt zwei Fälle, einmal Fanblast und einmal diese Streamer-Bubble.

Patrick Wolter: Und die gehören ja mehr oder weniger auch zusammen in einigen Fällen.

Patrick Wolter: Da gibt es ja Überschneidungspunkte.

Patrick Wolter: Aber jetzt kommen wir ja langsam zu dem Punkt AI.

Patrick Wolter: Das hatte ich ja vorhin schon mal ein bisschen angeschnitten.

Patrick Wolter: Und AI hatten wir auch schon im alten Podcast öfter mal.

Patrick Wolter: Aber wie sehr verschiebt sich das dann?

Patrick Wolter: Das ist halt immer so die große Frage, weil die Überwachungssysteme zum Beispiel, die wir ja alle so gefürchtet haben, wo AI jedem einzelnen Benutzer eine gewisse Nummer generiert und der dann eindeutig identifizierbar ist, die gibt es schon.

Patrick Wolter: Also die haben wir letztes Jahr auf der Computex angeguckt in Taipei.

Marcel: Ja gut, die Messe ist ja auch dafür da, um auftauchende Technik und Möglichkeiten aufzuzeigen, um die dann marktfähig zu machen.

Marcel: Aber ich glaube, das ist ein Thema für den nächsten Podcast, Patrick.

Patrick Wolter: Ja, nee, ein paar Minuten haben wir noch.

Patrick Wolter: Das will ich nämlich jetzt nochmal klären.

Patrick Wolter: Wenn wir jetzt dieses AI-Ding da so ein bisschen mit reinnehmen, dann ist dann halt die Frage, wenn uns die AI die ganze Zeit quasi filmen darf oder erkennen darf oder so, wie sehr verschwimmt das denn?

Marcel: Darf sie das denn?

Patrick Wolter: Naja, man versucht ja schon die ein oder anderen Vorstöße in gewissen Ländern, in anderen Ländern gibt es das ja, ne?

Marcel: Also noch sind wir ja zum Glück hier in Deutschland.

Marcel: Wir sind ja hier noch in Deutschland und die gelten ja immer noch Recht und Gesetz.

Marcel: Nee, Spaß.

Marcel: Aber es gibt natürlich Kameras und es gibt auch Überwachung und es gibt auch Möglichkeiten.

Patrick Wolter: Ja, wir müssen länger arbeiten bald.

Patrick Wolter: Sieht uns eh keiner mehr.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Aber in Ländern wie England zum Beispiel, also London ist komplett Kameraüberwacht, zumindest der Innenstadtring.

Marcel: Und da ist die Sache natürlich sehr lustig oder auch in anderen Teilen der Welt, wo der Datenschutz und die Bürgerrechte nicht ganz so ausgebaut sind wie bei uns.

Marcel: Also wir haben ja hier einen Datenschutz, der ja teilweise gut und teilweise sehr schlecht ist an der Stelle wieder.

Marcel: Also gibt ja auch viele Negativbeispiele, wo der Datenschutz sehr hinderlich ist und dann gibt es so wie hier wieder einen sehr positiven Beispiel, wo der Datenschutz wieder sehr gut ist.

Marcel: dass wir, wenn denn Kameraüberwachung und Gesichtserkennung irgendwo installiert wird, dass es dafür definierte Bereiche und Zeiträume gibt.

Patrick Wolter: Richtig, genau.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also zum Beispiel am Südkreuz in Berlin gab es einen Kamerabereich für einen Zeitraum X, wo sie gesagt haben, wir testen Gesichtserkennung.

Marcel: war mit spannenden Ergebnissen und dann war für jeden ersichtlich, wo dieser Bereich sich befindet.

Marcel: Und dann war es natürlich auch für dich, ihn zu meiden oder nicht.

Marcel: Also wenn du natürlich nicht aufmerksam durchs Leben läufst, dann rennst du da halt einfach rein.

Marcel: Aber wenn du halt schaust, war das theoretisch ausgeschildert.

Marcel: Das heißt, du konntest für dich aktiv entscheiden, ob du das möchtest oder nicht.

Marcel: Andere Plätze sind kaum überwacht oder halt auch so wie die Bahn bei uns in Berlin, BVG-Bus, aber es gibt halt ein Zeichen dafür, dass du weißt, du bist Kammerabwacht, jetzt kannst du für dich die Wahl treffen, okay, dann fahre ich halt nicht damit.

Marcel: Kannst du halt machen, gut, dann wirst du halt auf einmal sehr eingeschränkt.

Marcel: Also es ist dann halt so ein...

Marcel: Der Zwang der Freiwilligkeit, das erinnert mich so ein bisschen an eine andere Debatte, die ja gerade noch geführt wird mit der Wehrpflicht.

Marcel: Also als ich damals meinen Wehrpflichtpart machen musste, hieß es immer von den vorgesetzten Ausbildern, ihr seid alle freiwillig hier.

Patrick Wolter: Achso, ja, ja klar, deswegen hieß es ja auch Wehrpflicht.

Marcel: Naja, du konntest ja auch Zivildienst machen.

Patrick Wolter: Ja, okay.

Marcel: Per Ersatzdienst, ne?

Marcel: Also dementsprechend warst du immer freiwillig da und dementsprechend haben sie dich dann halt auch geschliffen.

Marcel: Also der Zwang der Freiwilligkeit ist halt auch manchmal so witzig.

Marcel: Also du hast halt manchmal die Wahl zwischen Pest und Cholera, um dir dann zu sagen, das ist aber freiwillig.

Marcel: Hättest du ja auch das andere nehmen können.

Marcel: Also, und da ist es halt auch so, du musst ja nicht mit der Bahn fahren, kannst ja auch laufen.

Marcel: Und da sind wir bei dem Punkt, wo ich das heute so scherzhaft meinte.

Marcel: Ich habe mich gefragt, ob ich für ein anderes Event vielleicht nach Fürth kommen möchte.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Aber...

Marcel: Vielleicht machen wir das noch öffentlich, vielleicht nicht.

Marcel: Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Marcel: Aber es gibt eine Möglichkeit für Fürth.

Marcel: Und dann haben wir festgestellt, dass ich ja da doch eine relativ lange Anreise habe.

Marcel: Da habe ich gesagt, ja, ich bräuchte, also wenn es schnell geht, sind es viereinhalb Stunden ohne Pause.

Marcel: Also sage ich mal, ich brauche fünf Stunden oder vier Tage zu Fuß.

Marcel: Ohne Pause.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: wenn wir jetzt dieses AI-Thema haben, also wir haben, das wird ja komplett eskalieren.

Patrick Wolter: Ich meine, es eskaliert jetzt schon.

Marcel: Ja, es ist ja W's wie überall.

Patrick Wolter: Und was mich viel mehr wundert, also wenn du auf diesen sozialen Medienplattformen unterwegs bist, die feiern das ja auch noch, die Leute.

Marcel: Also es gibt halt Situationen, wo es halt mega geil ist und dann gibt es Situationen, wo es halt mega scheiße ist.

Marcel: Und das wird in jede Richtung erstmal eskalieren, so wie jede neue Technik und Meilenstein kann man es ja schon fast nennen, dass es halt erstmal ausufern muss, bis wir es halt eindämmen und bis unsere Gesellschaft gelernt hat, wie man das dann am sinnvollsten benutzt.

Patrick Wolter: Ja, das auf jeden Fall, ja.

Patrick Wolter: Ja, oder es muss einfach auch mal Regeln geben.

Patrick Wolter: Also, es sind alles Privatfirmen.

Marcel: Das meine ich ja damit als Gesellschaft, dass wir als Gesellschaft lernen, das zu nutzen, meine ich auch, dass wir das dann im Zweifel eindämmen.

Patrick Wolter: Ja, ja, also...

Marcel: Also so wie, es gab eine Zeit, da gab es keine Geschwindigkeitsregelung für Autos.

Marcel: Auch nicht in Endstädten.

Patrick Wolter: Ja, weil sie wahrscheinlich nicht schneller als 20 gefahren sind, aber... Okay.

Marcel: Gab es alles.

Marcel: Also als es...

Marcel: Doch, doch.

Patrick Wolter: Stimmt.

Marcel: Also die fuhren relativ zügig, relativ schnell.

Marcel: Du konntest 100 in der Stadt fahren.

Marcel: Es gab keine Regeln an der Stelle so.

Marcel: Oder auch, schau dir das Internet an.

Marcel: Wir beide kennen noch eine Zeit des Internets, die ja, regulatorisch völlig frei war.

Marcel: Es gab nicht großartig viel, was da gesetzmäßig, weil das Internet sich schnell entwickelt hatte, als der Gesetzgeber hinterherkam.

Patrick Wolter: Ja, das stimmt.

Patrick Wolter: Ja, ja, ja.

Marcel: So, wir hatten so viele Freiheiten im Internet, die es heute nicht mehr gibt.

Patrick Wolter: No.

Marcel: Weil dann halt festgestellt wurde, ist vielleicht nicht ganz so geil.

Marcel: Und dann wurden sie halt eingepasst und die Gesellschaft hat halt manche Regeln akzeptiert und manche eher weniger, aber als Gesellschaft haben wir gesagt, okay, das sind halt dann die Parameter, auf die wir uns einigen können.

Marcel: Ja.

Marcel: mit denen wir leben können, sodass wir halt wenigstens noch so ein bisschen Freiheit haben.

Marcel: Also wir gehen halt davon aus, dass du halt jederzeit überwacht werden kannst im Internet.

Marcel: Dafür hast du aber gewisse Freiheiten trotzdem noch.

Marcel: Also du hast halt viel mehr Information und Kommunikation, als es nochmal war.

Patrick Wolter: Na klar, na klar.

Patrick Wolter: Ja, das ist ja der eine Punkt.

Marcel: Bist aber an anderer Stelle eingeschränkt und du bist halt überwachbar.

Marcel: Außer du möchtest es nicht, dann gibt es halt, also könnten wir uns auch drüber unterhalten irgendwann, wenn wir wollen, aber passt ja dann ganz gut, wir und das Internet.

Marcel: Darüber könnten wir uns auch mal wieder eine Folge lang unterhalten, hatten wir ja schon mal.

Marcel: Also wie man denn, wenn man denn möchte, wie man sich versuchen kann annähern zu verstecken, auch online immer noch.

Marcel: Oder zumindest zu verschleiern, ne.

Patrick Wolter: Ja, das ist ja der eine Punkt, den man auf jeden Fall auch besprechen sollte.

Patrick Wolter: Auf der anderen Seite versuchen natürlich die ersten Länder auch schon so eine Sache wie VPNs und sowas alles zu verbieten, weil dann halt die Menschen auch wahrscheinlich diese gewissen Regeln, damit sie die einhalten, müssen ja irgendwie in irgendeiner Weise überwacht werden, sage ich mal, ganz blöd.

Marcel: Ja, aber auch da, ein bisschen Freiheit sollte man auch lassen.

Marcel: Wir haben halt faire Regeln mittlerweile gefunden und vielleicht auch teilweise unfair, aber alles zu verbieten ist halt auch kein Weg.

Patrick Wolter: Klar.

Marcel: Also du hast halt nie hundertprozentige Sicherheit und es gibt immer eine verschwindend geringe Größe an Menschen, die mit der Freiheit Schabernack machen.

Marcel: Und das muss eine Gesellschaft in irgendeiner Form aushalten, also die damit verbrecherisch tätig sind.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Marcel: Aber das Dark Web oder Deep Web oder was auch immer oder die Möglichkeit der Verschleierung seiner Identität, bitte, dass die Kamera stehen, andere Katze.

Marcel: Ähm.

Marcel: hat ja auch Vorteile in Form von, dass wir in unserer westlichen Welt, die ja nun wirklich alles sagen können, was sie wollen, entteilen.

Marcel: Also außer es ist halt irgendwie konträr mit unseren Gesetzen.

Marcel: Also wenn wir über die NS-Vergangenheit sprechen und die beschönigen, dann haben wir halt auch einen Konflikt mit dem Gesetz oder wenn wir zu Mord und Totschalt aufrufen, halt auch.

Marcel: In Amerika, also die Sache ist hier halt noch freier.

Marcel: Aber in anderen Ländern...

Marcel: kannst du halt nicht alles sagen, was du willst.

Marcel: Und da hast du das Internet an anderer Stelle überwacht.

Marcel: Und die brauchen VPNs, die brauchen TalesOS, die brauchen Tor, damit sie halt auch kritische Dinge äußern können und halt auch mit anderen Menschen in Kontakt geraten können, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Und wenn du da halt denen die Kommunikationswege wegnimmst, weil du halt sagst, ja, aber das ist ja nicht gut,

Marcel: dann schneidest du halt genau solche Leute halt ab.

Marcel: Und wenn du halt sagst, dass es dann in dem Fall irgendwelche Regimeländer sind, die die Leute ja unterjochen, du denen aber jetzt die Möglichkeit nimmst, sich zu kommen, also mit sich abzusprechen und zu kommunizieren und sich verdeckt auszutauschen oder halt Missstände aufzuzeigen, dann

Marcel: Und es gibt halt auch an der Stelle keinen Regime-Change von der Bevölkerung.

Marcel: Also du zerdrückst damit ja jeglichen Widerstand und Rebellion, die du für dich meinst oder wo unsere westliche Welt meint, dass es zielführend ist.

Marcel: Stichwort arabischer Frühling.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Es wird aber definitiv nochmal eine Nachfolgesendung geben, weil ich will auch noch ein bisschen darüber sprechen.

Patrick Wolter: Deswegen habe ich das mit AI gerade so ein bisschen angesprochen.

Patrick Wolter: Ich meine, wenn uns... Deswegen wird es da eine extra Folge für geben.

Marcel: Aber da können wir jetzt noch zwei Stunden lang drüber unterhalten.

Marcel: Entscheidest du, ja?

Marcel: Im Format schon wieder.

Patrick Wolter: Ja, das ist eine...

Patrick Wolter: Geht schon gut los, sagst du.

Patrick Wolter: Nee, aber ich meine jetzt generell, das macht ja so viele Fragen auf.

Patrick Wolter: Ich meine, wenn der Streamer dich nicht filmen darf, aber wir zwischen 500 Kameras stehen, die sowieso immer den ganzen Tag auf uns gerichtet sind, dann haben wir... Ja...

Marcel: Da kommt schon wieder, da zuckt schon wieder was anderes in mir hoch.

Marcel: Also der Streamer ist halt eine Privatperson.

Marcel: Und von Privatpersonen gefilmt zu werden und ins Internet gesetzt zu werden, ohne dass ich Kontrolle habe, ist ähnlich wie, dass ich nicht cool finde, dass Privatpersonen Waffen verdeckt tragen dürfen.

Marcel: Während die, die es geil finden, anders sehen, weil sie sagen, ich muss mich verteidigen.

Marcel: Aber wir haben ja zum Beispiel auch gesagt, dass das Gewaltmonopol im Staat obliegt und laufen damit eigentlich relativ gut, weil wir wissen, dass nur der Staat irgendwie Gewalt ausüben darf, um halt auch die Demokratie und unsere Gesetze zu schützen und unter einer Form.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Darf der Herr Zwang und Gewalt anwenden, in gewissen Rahmen.

Marcel: So, und gleichzeitig müssen wir dem Staat oder Vertrauen ihm zumindest, dem Souveränen, der wir sind, geben halt unser Vertrauen in die Leute, die wir dafür wählen, dass die gewissenhaft damit umgehen, mit Informationen, die sie über uns sammeln.

Marcel: Mal gut, mal schlecht.

Marcel: Also das heißt, ich habe einen Staat, wo ich davon ausgehen darf, dass wenn der mich filmt, dass der damit kein Schabernack anstellt.

Patrick Wolter: Ja, ja, ja, es ist, es macht viele Fächer, ich glaube, wir werden so viele Sachen in Sachen KI und Kameraüberwachung haben, so viele Fragen, die sich dann auftun und ich bin jetzt nicht dafür, dass mich dann auf jeden Fall jede Privatperson einfach filmen darf oder so, nicht falsch verstehen, aber es wird wieder so viele Streitfälle geben,

Marcel: Wenn mich eine Privatperson filmt, kann ich davon nicht ausgehen.

Patrick Wolter: die wir damit auslocken.

Patrick Wolter: Oder zum Beispiel, wenn wir reinschreiben, hey, du abonnierst zwar diesen Service hier für 25 Euro im Monat, aber du weißt ganz genau, im Kleingedruckten steht, du hinterhältst dich mit einer KI.

Patrick Wolter: Das wird auch noch so eine Sache sein.

Patrick Wolter: Aber es gibt ja noch keine Gesetze dafür.

Patrick Wolter: Also, die sind ja jetzt gerade irgendwie in der Mache, wer was machen darf und wie weit das gehen darf.

Patrick Wolter: Aber das, was momentan ist, klar, jeder nutzt das für unterhaltene Sachen, für Überwachung teilweise.

Patrick Wolter: Aber irgendwie...

Patrick Wolter: Da wird so viel auf uns zukommen die nächsten Jahre, dass wir noch staunen werden.

Patrick Wolter: Aber erstmal müssen die Arbeitsspeicherpreise wieder runtergehen.

Marcel: Ja, ja, ja, ja.

Marcel: So wie die Grafikkartenpreise.

Marcel: Aber... Oder alle anderen Preise.

Marcel: Hi.

Marcel: Bye.

Patrick Wolter: Ja, und... Oder die Kupferpreise gehen ja jetzt auch schon nach oben.

Patrick Wolter: Also wir haben auf jeden Fall noch genug Themen.

Patrick Wolter: Das will ich mal dazu sagen.

Patrick Wolter: Ich will auch noch gleich, bevor Marcel in seinem Format die Abmoderation macht, will ich noch mal darauf hinweisen, das hier wird ein zukünftiges Premium-Format.

Patrick Wolter: Dieser Monat ist ja frei für alle.

Patrick Wolter: Hier in... Hallo...

Patrick Wolter: in unserem Anfangsmonat, weil jedes neue Format geht auch in den freien Feed.

Patrick Wolter: Ihr werdet nächsten Monat auch noch ein Format erleben, das in den freien Feed geht und dann gehen wir langsam in den Regelbetrieb über.

Patrick Wolter: Ich möchte nur darauf hinweisen, auf patreon.com slash zweizweifeln oder aber steadyhq.com slash zweizweifeln dürft ihr jetzt schon am monatlichen Ask Us Anything teilnehmen.

Patrick Wolter: Das wird auch

Marcel: Wie nochmal?

Marcel: Kannst du das nochmal sagen?

Marcel: Fragt uns alles.

Patrick Wolter: am monatlichen Aua teilnehmen und fragt uns alles.

Patrick Wolter: Genau.

Patrick Wolter: Und das werden wir dann in der monatlichen Dreierrunde, die frei für alles ist, beantworten.

Patrick Wolter: Aber das ist ein kleines Goodie, was wir jetzt, wir haben uns inspirieren lassen von anderen Podcasts.

Patrick Wolter: Sind wir ganz ehrlich, aber ich finde das immer ein bisschen ganz spannend, weil daraus auch, glaube ich, lustige Diskussionen entstehen können.

Patrick Wolter: Schaut da gerne mal vorbei.

Patrick Wolter: Momentan bis Ende Februar haben wir jetzt noch die Probemitgliedschaft.

Patrick Wolter: Da könnt ihr dann mal reinhören.

Patrick Wolter: Da findet ihr dann auch noch die ganzen alten Folgen von nerdpodcast.de im selben Feed.

Patrick Wolter: Also ihr bekommt ja nochmal 433 Folgen kostenlos obendrauf sozusagen zu dem, was ihr jetzt schon abonnieren könnt.

Patrick Wolter: So, jetzt ist mein Part aber auch zu Ende und wir haben noch vier Unterstützer, die wir vorlesen.

Marcel: Nur vier?

Marcel: Also das musst du mir jetzt kurz erklären.

Marcel: Also dann seid ihr jetzt alle Teil davon.

Patrick Wolter: Ja, wir machen jetzt immer vier und wir machen immer ein paar neue, die dazugekommen sind.

Marcel: Herzlichen Glückwunsch.

Marcel: Ich habe ja jetzt bei uns im

Patrick Wolter: Die übernehme ich dann.

Patrick Wolter: Da habe ich nämlich noch exklusiv Zugriff, weil Steady immer noch keine Mehrfach-User-Verarbeitung hat.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Wir sind bis Njom, Njom, Njom fortgeschritten.

Patrick Wolter: Also wirst du einfach die nächsten vier, die da drunter stehen, vorlesen.

Marcel: Okay, also dann ganz vielen lieben Dank an Alphiction, Sashi1987, Rocco Extreme und Kano.

Patrick Wolter: Genau.

Patrick Wolter: Und ich werde noch als neuer Unterstützer den Danny Licker und den Marc Marder, der wieder dabei ist, hier vorlesen.

Patrick Wolter: Und der Danny Licker sogar mit 12 Euro im aktuellen Probezeitraum.

Patrick Wolter: Vielen lieben Dank.

Patrick Wolter: dass ihr dabei bleibt oder dabei geblieben sind.

Patrick Wolter: Es sind relativ wenig Leute abgesprungen.

Patrick Wolter: Und wir haben viel Spaß.

Patrick Wolter: Wir sind jetzt auch ein bisschen entspannter dadurch, dass wir einmal die Woche eine Folge machen.

Patrick Wolter: Und ich glaube, ihr auch, weil ihr habt ja auch noch andere Podcasts, die ihr hören wollt, denke ich.

Patrick Wolter: Du darfst die Abmoderation machen.

Marcel: dazu schon, ihr sagt gleich Tschüss.

Marcel: Ich wollte mal gucken, wie weit es jetzt geht.

Marcel: Innerlich habe ich schon Luft geholt.

Marcel: Schade.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Bitte.

Patrick Wolter: Ich achte doch auf dich.

Patrick Wolter: Bis dann.

Patrick Wolter: Tschüss.

Marcel: Ich meine, danke.

Marcel: Naja.

Marcel: Ja, auch ganz vielen lieben Dank von mir an euch alle.

Marcel: Wir sehen uns in einem Monat.

Marcel: Vielen Dank an Patrick, vielen Dank an alle, die zuhören.

Marcel: Bis zum nächsten Mal.

Marcel: Ciao, Kakao.

Marcel

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