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016 - Wenn der Blutdruck einkaufen geht!!! - Format (noch) ohne richtigen Namen

Zwei Zweifeln
Zwei Zweifeln

614 plays · May 17, 2026

Der Alltagsfrust: blockierte Supermarktparkplätze, Stress bei Subway, Lieferdienste, hektische Kassen und einen eskalierenden Rauchmelder-Termin. Es um Missverständnisse, parasoziale Beziehungen, unangenehme Fan-Kommentare und die Frage, wie lange man sich über fremde Menschen ärgern sollte. Am Ende diskutieren sie: für immer barfuß laufen oder Handschuhe tragen?

Transcript

Patrick Wolter: Hallo.

Patrick Wolter: Na, wir sind mal wieder zu dritt unterwegs.

Patrick Wolter: Wir haben es endlich mal wieder geschafft.

Patrick Wolter: Nachdem ich mir gestern, äh gestern sag ich schon, letztes Mal irgendwas von, ähm, Kinder dürfen Granaten putzen anhören oder so, da musste ich ja erstmal indirekt einschreiten hier.

Patrick Wolter: Ja, das geht ja mal so gar nicht.

Christian Wasser: Wieso hast du zensiert?

Patrick Wolter: Nein, ach Quatsch.

Patrick Wolter: Nein, alles gut.

Christian Wasser: Ah, stimmt zensiert.

Patrick Wolter: Aber hallo Christian.

Christian Wasser: Hi, ich bin krank.

Patrick Wolter: Hallo Marcel.

Marcel: Hallo.

Christian Wasser: Der ist nicht krank.

Patrick Wolter: Ja, Christian, ich glaube, seitdem wir den Podcast haben, Christian, den neuen Podcast, bist du jetzt schon das dritte Mal irgendwie angeschlagen?

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Zweite Mal.

Christian Wasser: Müsste das zweite Mal sein.

Patrick Wolter: Nein?

Christian Wasser: Das müsste das zweite Mal sein.

Christian Wasser: Jetzt übertreibt man nicht.

Christian Wasser: Du deiner Holy-Hölle, ey.

Christian Wasser: Also, unfassbar, was bildst du hier eigentlich ein?

Patrick Wolter: Nein?

Patrick Wolter: Was heißt denn hier?

Christian Wasser: Komm mal da rüber.

Patrick Wolter: Das siehst du im Video am Ende sowieso nicht.

Christian Wasser: Stimmt, das sieht man gar nicht.

Christian Wasser: Seid froh.

Christian Wasser: Wobei, doch, doch.

Christian Wasser: Deine Schulter, da sieht man das ziemlich gut.

Patrick Wolter: Wie meine Schulter.

Christian Wasser: Dein heiliger Holy-Turm da.

Patrick Wolter: Naja, ist denn halt so.

Patrick Wolter: So, Leute, wir müssen mal wieder über Einkaufen reden.

Christian Wasser: Oh.

Patrick Wolter: Ich war gerade jetzt kurz vor dem Podcast noch einkaufen.

Patrick Wolter: So, jetzt ist da natürlich gerade viel los.

Patrick Wolter: Warum auch immer, weil morgen ist ja erst Samstag und morgen ist ja immer noch offen, aber ist ja auch egal.

Patrick Wolter: Der ganze Parkplatz war voll und das ist ein relativ großer Parkplatz.

Patrick Wolter: vor diesem Rewe-Lidl-Deichmann-Kombo-Marketplace, den sie da aufgebaut haben, den ich hier habe.

Patrick Wolter: Und da können, also da ist genug Platz, dass reichlich Autos parken können und dazwischen können Autos parallel aneinander vorbeifahren.

Patrick Wolter: Außer, ich bin ja ein geduldiger Typ, aber

Patrick Wolter: Da war der Meinung, einer so rauszuparken und dann stehen zu bleiben.

Patrick Wolter: Da dachte ich so, naja, vielleicht hat er jetzt irgendwie den Wagen abgesoffen oder was weiß ich.

Patrick Wolter: Nö.

Patrick Wolter: Er ist dann ausgestiegen und hat angefangen einzuparken.

Patrick Wolter: Und ich denke mir so, why?

Patrick Wolter: Warum?

Patrick Wolter: Erstens macht man das, der Parkplatz ist proppevoll, du hast schon von hinten Autos kommen sehen, die

Patrick Wolter: sich dann so langsam, aber sicher auch gefragt haben, was passiert hier gerade?

Patrick Wolter: Und ich stehe dann auch da so und ich war kurz davor, wirklich auszusteigen und zu sagen, ob alles, oder zu fragen erstmal, ob alles okay ist.

Patrick Wolter: Jetzt ist nur die Frage, was hättet ihr in der Situation gemacht?

Patrick Wolter: Weil ich bin tatsächlich noch sitzen geblieben und die ganze Schose hat da locker so anderthalb, zwei Minuten gedauert oder so.

Patrick Wolter: Und ich denke mir so, also erstens, warum parkst du aus und blockierst den kompletten Verkehr in beide Richtungen?

Patrick Wolter: Was ist der Zweck dahinter?

Patrick Wolter: Und das Zweite ist, wieso macht man das überhaupt?

Patrick Wolter: Also will man Leute provozieren?

Patrick Wolter: Ich verstehe das nicht ganz.

Patrick Wolter: Also ich stelle jetzt erst mal direkt die Frage, wie hättet ihr da reagiert?

Patrick Wolter: Das war ja schon die Zusammenfassung.

Christian Wasser: Fassen wir zusammen.

Christian Wasser: Also ich bin ein wenig irritiert.

Christian Wasser: Der war ausgestiegen?

Patrick Wolter: Der ist ausgestiegen und hat dann... Nein, der wollte gerade ausparken.

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Also er wollte einparken.

Christian Wasser: Nein, er wollte ausparken.

Christian Wasser: Er wollte ausparken.

Patrick Wolter: Achso, ein Detail habe ich noch vergessen.

Patrick Wolter: Da kam gerade seine Frau von hinten und kam dann noch mit so einer Tüte an.

Christian Wasser: Anscheinend.

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Und dann ist er ausgestiegen und hat dann mit eingepackt, was noch neben dem Auto auf dem Parkplatz stand.

Patrick Wolter: Ich habe es nicht ganz verstanden, warum er da noch Sachen hergeholt hat.

Patrick Wolter: Aber warum, also es ist auch nicht so auf dem Parkplatz, dass du die Tür nur so einen ganzen Spalt aufmachen kannst, dass du sie so rausquetschen musst.

Patrick Wolter: Da ist schon reichlich Platz auch zum Einpacken auf dem Ding.

Patrick Wolter: Ich bin da unschlüssig.

Christian Wasser: Okay, ich muss dennoch.

Christian Wasser: Ich bin krank.

Christian Wasser: Es ist ein bisschen langsam heute.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Also, der Typ parkt aus.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Also, er fällt raus aus seiner Parklücke.

Patrick Wolter: Er fährt raus, rückwärts.

Christian Wasser: Er fällt aus seiner Parklücke raus.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: So, blockiert damit den Durchgang, urischerweise, weil es ja schmal ist alles da.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: So, dann kommt Frau an mit Tütchen und sagt, und dann sagt gar nichts.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Der Typ sieht Frau und denkt, ich steige da jetzt aus und helfe ihr, diese Tüte ins Auto zu bringen.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Während er beide Spuren blockiert hat.

Christian Wasser: Und dann steigen sie ein und fahren weiter.

Patrick Wolter: Ja, und die ganze Schose hat aber zwei Minuten gedauert.

Patrick Wolter: Also ich zum Beispiel, um da jetzt mal so den Aufhänger zu machen, würde nach vorne wieder reinfahren, weil ich sehe ja, da kommt gerade meine Frau an und ich kann ja nicht dafür sorgen, dass ich auf einem vollbelegten Parkplatz beide Fahrspuren blockiere.

Christian Wasser: Ja, wie alt war der Mann?

Christian Wasser: Fangen wir mal damit an.

Patrick Wolter: Ich würde jetzt mal so schätzen, so ein bisschen älter als ich.

Patrick Wolter: Irgendwas so um die 45 bis 50 oder so in dem Dreh.

Christian Wasser: Okay.

Christian Wasser: Also noch nicht verahrender Grabsack.

Christian Wasser: Also noch nicht das.

Patrick Wolter: Nee.

Christian Wasser: Gut.

Christian Wasser: Das ist wichtig.

Patrick Wolter: Und der sah jetzt auch noch mobil aus.

Christian Wasser: Okay.

Patrick Wolter: Also er war relativ zügig aus seinem Auto raus.

Christian Wasser: Okay.

Patrick Wolter: Das war jetzt auch kein SUV oder so.

Christian Wasser: Er war zugegangen, Auto raus.

Patrick Wolter: Das war jetzt ein ganz normaler Kombi.

Christian Wasser: So, und jetzt gibt es noch einige wichtige Sachen, die wir klären müssen.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Weil du sagst, das sind zwei Minuten.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Wo kommen denn die zwei Minuten her?

Christian Wasser: Also stand er dann einfach nur da?

Christian Wasser: Und es passiert nicht.

Patrick Wolter: Ja, also er ist zur Hälfte rausgefahren.

Christian Wasser: Okay, er ist rausgefahren und stand.

Christian Wasser: Oder kam dann schon die Frau?

Christian Wasser: Er ist zur Hälfte rausgefahren.

Patrick Wolter: Also das war im Grunde genommen dieser Prozess, wenn du rückwärts rausfährst, den Lenker einschlägst und einmal noch mal korrigieren müsstest, um vielleicht nach vorne dann wieder zu fahren.

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Und genau in diesem Prozess ist er stehen geblieben.

Patrick Wolter: Und ich... Irgendwie wirkte das aber nicht für mich danach.

Christian Wasser: Das klingt so, als wäre er ein Problem gehabt hätte.

Patrick Wolter: Also wirklich...

Christian Wasser: Ja, aber du bist ja auch nicht in diesem Auto drin.

Patrick Wolter: Das will ich auch nicht sein.

Patrick Wolter: Aber hätte er ein Problem gehabt?

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, eben.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Ja, logisch, aber also, sagen wir mal so, stellen wir uns doch mal vor, du bist jetzt dieser Typ.

Christian Wasser: So, was soll denn passieren?

Christian Wasser: Fährt dein Hirn runter und musst neu starten?

Christian Wasser: Oder warum solltest du stehen bleiben?

Christian Wasser: Da muss ja ein Grund sein.

Christian Wasser: Der Grund wird ja nicht sein, oder das Einzige, was man vorhin sagen kann, er wartet auf seine Frau.

Christian Wasser: Aber das wäre ja auch komisch.

Christian Wasser: Das wäre ja sehr, sehr seltsam.

Christian Wasser: Von da, wer weiß, vielleicht wurde er gerade von seiner Frau angerufen.

Marcel: Vielen Dank.

Christian Wasser: Der hatte vorher richtig auf die Fresse von der Polizei bekommen, weil er ja am Steuer sein Handy nutzen würde.

Christian Wasser: Hat jetzt total PTSD deswegen bekommen.

Christian Wasser: Und sie ruft an und er instandt, ich muss stehen bleiben, wenn die Polizei mich sieht.

Christian Wasser: So.

Christian Wasser: Und dann steht er da, telefoniert mit der Frau und die sagt, ah, Manfred, die Tüten sind so schwer.

Christian Wasser: Du musst mir gleich rein helfen.

Patrick Wolter: Ja, aber...

Christian Wasser: Und er redet und dann, also es muss ja einen Grund haben, es

Christian Wasser: Ich verstehe den Frust, aber ich habe das Gefühl, ich habe da zu viel Mitgefühl, weil ich genau weiß, es gibt immer komische Sachen, warum sowas passiert.

Christian Wasser: Ich war auch Autofahrer und ich hatte auch Situationen, wo ich mir denke, von außen muss das richtig dumm gewirkt haben.

Patrick Wolter: Ja, also das mit dem Problem würde ich dir in irgendeiner Weise auch nicht absprechen wollen, wenn er nicht danach, also während er nicht in aller Ruhe ausgestiegen wäre, das geholfen hätte, reingelegt hätte, sich reingesetzt hätte ins Auto dann, also vielleicht waren es auch nur gefühlte zwei Minuten, aber alleine der Vorgang, das... Ja, aber was hat das Kind damit zu tun?

Christian Wasser: Vielleicht ein Kind auf dem Hintersitz oder sowas.

Christian Wasser: Hast du das gesehen?

Patrick Wolter: Dann stelle ich doch das Auto erst recht nicht ab...

Christian Wasser: Ja, keine Ahnung.

Christian Wasser: Vielleicht hat er einen aggressiven Durchfall.

Christian Wasser: Was weiß ich.

Christian Wasser: Es gibt viele Gründe, warum man stehen bleiben muss.

Patrick Wolter: Jedenfalls ist er ausgestiegen, hat geholfen in aller Ruhe und dann ist er einfach weitergefahren.

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Also es gab offensichtlich kein Problem mit dem Auto.

Patrick Wolter: Und da denke ich mir so, ja, aber ich verstehe so eine Situation.

Christian Wasser: Das ist vielleicht der aggressive Durchfall.

Christian Wasser: Und er war froh, kurz aus dem Auto draußen zu sein.

Christian Wasser: Was weiß ich.

Christian Wasser: Aber was möchtest du uns jetzt eigentlich sagen?

Patrick Wolter: Ich möchte einen Rat von uns, nein, nicht nur ich, sondern auch andere Autofahrer,

Christian Wasser: Dass du zwei Minuten genervt warst?

Christian Wasser: Ja, wie schlimm.

Christian Wasser: Als ein täglicher Fußgänger, der häufig sich fragt, Mensch, wenn ich alle Sekunden bis Minuten zusammenzählen würde, wo ich am Ampeln gestanden habe,

Christian Wasser: Wo wäre ich dann heute?

Christian Wasser: Würde ich sagen, ja Gott, zwei Minuten.

Patrick Wolter: Aber eine Ampel ist doch was anderes, Christian.

Christian Wasser: Das war wahrscheinlich sehr anstrengend.

Christian Wasser: Weißt du, ich zweifle gerade, ob das ein Thema ist, das diskussionswürdig ist.

Christian Wasser: Marcel sitzt da schon und denkt sich auch so, warum habe ich mir auch die Zeit dafür gemacht?

Patrick Wolter: So sitzt Marcel am Anfang als Podcast immer da.

Patrick Wolter: Bis er sich einklinken kann und dann geht's los.

Patrick Wolter: Das kennen wir doch nur mittlerweile.

Patrick Wolter: Aber ich möchte meine Meinung dazu haben.

Patrick Wolter: Wäre es denn nicht möglich gewesen, einfach wieder den Meter nach vorne zu fahren?

Christian Wasser: Ja, natürlich wäre es möglich gewesen.

Patrick Wolter: Ich meine, du hast zwei Spuren blockiert damit.

Marcel: Ja.

Marcel: Immer.

Marcel: Immer.

Christian Wasser: Ja, natürlich wäre es möglich gewesen.

Christian Wasser: Warum fragst du mich das?

Christian Wasser: Natürlich wäre es möglich gewesen.

Christian Wasser: Wir wissen aber nicht, warum er es nicht gemacht hat.

Patrick Wolter: Ich frage nicht nur dich das.

Christian Wasser: Und ich kann dir auch keine Beispiele sagen.

Patrick Wolter: Ich frage nicht nur dich das.

Patrick Wolter: Marcel, jetzt sag doch mal was dazu.

Patrick Wolter: Würdest du sowas machen, Marcel?

Patrick Wolter: Das ist nicht wahr.

Patrick Wolter: Das glaube ich nicht.

Patrick Wolter: Dafür kenne ich dich viel zu sehr, dass du dich auch aufregst über die Leute, die sich im Straßenverkehr benehmen wie die Idioten.

Patrick Wolter: Ich meine, ich will nicht sagen, dass mir sowas nicht auch passiert.

Patrick Wolter: Aber das war schon ziemlich offensichtlich.

Patrick Wolter: Es ist jetzt nicht so, dass man einer aus Versehen ohne Blinken abbiegt oder sonst was.

Patrick Wolter: Sondern es war so, ich fahre raus und

Patrick Wolter: ach, nach mir die Sintflut, jetzt kommt erst mal meine Frau und kann hier einladen.

Patrick Wolter: Das kann sie natürlich nicht machen, während ich regulär in der Parklücke stehe, damit der Verkehr weiterfließen kann auf diesem Parkplatz, der relativ groß ist.

Patrick Wolter: Das verstehe ich nicht.

Patrick Wolter: So, und dann bin ich in den Laden rein und dachte mir so, ich habe mal Bock auf Kartoffelchips.

Patrick Wolter: Und dann hatte ich so die Auswahl von Kartoffelchips da vor mir.

Patrick Wolter: Und lese auf der einen Tüte Gesa.

Patrick Wolter: Mal sehen, das ist ja irgendwas Neues anscheinend.

Marcel: Gefangenen Sammelstelle.

Marcel: Aus dem Stress des Wartens.

Patrick Wolter: Wie ich dann rausgefunden habe, wo ich hier zu Hause war, es war einfach gesalzen.

Patrick Wolter: Also ich habe die langweiligsten Chips gekauft aus dem Stress.

Patrick Wolter: Es ist... So was hilft nicht.

Christian Wasser: Aus dem Stress.

Patrick Wolter: Kennt ihr das nicht?

Patrick Wolter: Wenn man irgendwie...

Christian Wasser: Patrick, vielleicht war er einfach dumm.

Patrick Wolter: Meinst du?

Christian Wasser: Das ist absolut, ist er einfach ein wenig dumm.

Patrick Wolter: Ich... Aber...

Christian Wasser: Und dann ist das schade,

Christian Wasser: Aber wir leben in einem Land, wo wir auch die Dummen durchkloppen.

Christian Wasser: Und deswegen hat auch dieser dumme Mensch ein Recht darauf, irgendwie nach Hause zu kommen.

Christian Wasser: Auch wenn er es auf eine typisch dumme Art macht, weil er leider sehr dumm ist.

Christian Wasser: Und es tut mir leid, dass du diese Schmerzen ertragen musstest.

Patrick Wolter: Mir geht da so der Blutdruck hoch.

Patrick Wolter: Auch wenn du so... Bei Subway fällt mir das ganz häufig auf.

Patrick Wolter: Und die können ja nichts dafür.

Patrick Wolter: Das sind arme Schweine, würde ich mal behaupten, die leider von diesen großen Konzernen da ziemlich ausgenommen werden, aber die halt auch angewiesen sind davon.

Christian Wasser: Was kommt jetzt?

Patrick Wolter: Und da stehen ganz oft neue Leute.

Christian Wasser: Welche Richtung ist es?

Christian Wasser: Die dich bedienen.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Es gibt ja zwei Probleme bei Subway.

Christian Wasser: Die Bedienenden und die Leute, die was haben wollen.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Bei Subway beides gerne ein Problem.

Patrick Wolter: Ja, vor allem, weil ja Subway ein relativ komplexes Konzept hat im Vergleich zu anderen Ketten, sage ich mal.

Christian Wasser: Ein überwältigendes Konzept, würde ich fast sagen.

Patrick Wolter: Was?

Patrick Wolter: Na, so schlimm ist es jetzt auch nicht, oder?

Christian Wasser: Naja, wenn du noch nie in einem Subway warst und du gehst da an die Theke ran und zehn Leute stehen hinter dir und der fragt dich erstmal deine Trilliarden Optionen durch.

Christian Wasser: Das fängt an mit einer Brotsorte, wo du denkst, wie, es gibt mehr als Sandwich.

Christian Wasser: Es gibt mehr als einfach nur Sandwich.

Christian Wasser: Und dann hockst du da und denkst, du nimmst einfach Sesam, weil du einfach denkst, ich hab doch keine Ahnung.

Christian Wasser: Ich nehm Sesam, weil alle nehmen Sesam, wenn sie keine Ahnung haben.

Marcel: Also ich nehme immer Italien.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Und dann geht es weiter und dann musst du halt irgendwie überlegen, okay, entweder bist du jetzt schlau und nimmst einfach da oben diese fünf Optionen, die langweiligsten Optionen der Welt sind und nimmst davon eine oder du machst es halt selbst.

Christian Wasser: Und dann gibt es da diese 30 Zutaten, dann kommen sie noch mit Salat, dann kommen sie noch mit Soße, dann kommen sie noch mit Schneiden, Nichtschneiden, Käse, ohne Käse.

Christian Wasser: Willst du hier essen, dort essen, was willst du eigentlich?

Christian Wasser: Und als jemand, der noch nie im Subway war, ist das super anstrengend.

Christian Wasser: Dann gibt es Gott sei Dank jetzt diese Automaten.

Christian Wasser: Aber da hast du das selbe Problem, weil die Leute ewig an den Automaten hocken, weil sie diese endlosen Optionen haben.

Christian Wasser: Das heißt, sie sind eh immer belegt.

Patrick Wolter: Es gibt jetzt Automaten bei Subway?

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Also bei einigen Subways, nicht bei allen.

Christian Wasser: Aber es gibt Subways, die haben jetzt einen Automaten à la McDonalds und Co.

Christian Wasser: Was sehr angenehm ist, weil man natürlich dann weniger Stress direkt vor der Theke hat.

Christian Wasser: Aber du hast den Stress von den Leuten, die dir in den Nacken reinatmen, weil sie dann diesen Automaten ran wollen.

Christian Wasser: Von daher, ja, Subway finde ich lecker, ist aber sehr anstrengend.

Christian Wasser: Aber deine Erfahrung geht ja anscheinend jetzt an den Verkäufer.

Patrick Wolter: Also, Marcel nimmt schon mal Italien, hat er gerade gesagt.

Christian Wasser: Denke ich mal.

Patrick Wolter: Also, und ich nehme gerne dieses mit Kräutern da drauf.

Patrick Wolter: Siehst du, ich habe den Namen schon vergessen, aber wenn ich sehe, dann weiß ich auf jeden Fall, was ich will.

Patrick Wolter: Und da stehen ja sehr oft neue Leute.

Patrick Wolter: Und ich kann verstehen, die müssen sich einarbeiten und dies und das und jenes.

Patrick Wolter: Aber ich weiß nicht, warum.

Patrick Wolter: Wo wir wieder bei der Wartenummer sind.

Patrick Wolter: Da geht mir erstaunlich der Puls hoch.

Patrick Wolter: wenn dann jemand da so vor mir steht, das Messer ansetzt und anfängt zu schneiden.

Patrick Wolter: Ich denke so, okay, also ich verstehe ja neue Eingewöhnungen und sowas alles und wahrscheinlich werden die auch nicht richtig da geschult oder ich kann mir ja nichts anderes vorstellen.

Christian Wasser: Oder bezahlt.

Patrick Wolter: Oder bezahlen, das ist ja sowieso, das habe ich ja gerade schon erwähnt.

Patrick Wolter: Und dann fängt er da an zu belegen,

Patrick Wolter: durch jede Gurkenscheibe einzeln.

Patrick Wolter: Und ich denke mir irgendwann so, Junge, ich weiß, das ist schwierig, aber ich bin ja ein Kunde, der da schon gewöhnt ist.

Patrick Wolter: Ich esse das schon seit Jahren, weil mir das sehr lecker schmeckt.

Patrick Wolter: Und, aber irgendwie habe ich dann manchmal den Eindruck, da sind die motorischen Fähigkeiten noch nicht da.

Patrick Wolter: Und ich weiß nicht warum, ich weiß nicht, wie es da bei euch geht, wenn da jemand, wenn eine Schlange hinter mir ist, dann ist das unglaublich Druck auf mich.

Patrick Wolter: Ich weiß nicht warum.

Patrick Wolter: Keine Ahnung.

Christian Wasser: Du bist ja ein Podcast dafür, um das rauszulassen.

Patrick Wolter: Aber da geht mir so dermaßen der Puls hoch.

Christian Wasser: Geh nicht mal raus.

Christian Wasser: Sei einfach zu Haus.

Patrick Wolter: Ich sag nichts.

Patrick Wolter: Also, ich werde mein, äh, mein, äh, nichts machen, dass ich da irgendwen anscheiße oder so.

Patrick Wolter: Aber man merkt schon, dass ich ein bisschen unwirsch bin.

Patrick Wolter: So.

Patrick Wolter: Und ich weiß nicht, habt ihr Tipps für mich?

Patrick Wolter: Ich muss das irgendwie in den Griff kriegen, weil ich... Ja, das war ja sowieso nicht.

Patrick Wolter: Aber manchmal muss ich ja was essen.

Patrick Wolter: Verstehst du?

Christian Wasser: Ja, dann bestell was.

Christian Wasser: Kannst du bei Subway bestellen?

Patrick Wolter: Nee, hier gibt's kein Subway.

Patrick Wolter: Also, hier nicht.

Christian Wasser: Ja, eben, wer weiß.

Patrick Wolter: Alt ja in der Nähe.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Also, in Berlin gibt es noch garantiert einen Subway-Lieferdienst.

Christian Wasser: Würde mich wundern, wenn nicht.

Christian Wasser: Und dann gibt es bestimmt, machst du einfach Rewe, Edeka, sonst was, Bestellservice, dann hast du auch nicht mehr die Parkplatzsituation.

Christian Wasser: Du siehst dann wahrscheinlich auch, dass einfach nur Salz in den Chips drin ist, weil du viel einfacher die Inhalte angucken kannst.

Christian Wasser: Rein theoretisch gibt es überhaupt keinen Grund, rauszugehen.

Christian Wasser: Und wenn du nicht rausgehst, habe ich das Gefühl, dass dein Blutdruck allgemein ein bisschen besser wäre.

Christian Wasser: Da musst du dich nur noch mit irgendwelchen Schwuppen auf Instagram kloppen.

Christian Wasser: Das reicht ja auch.

Patrick Wolter: Ja, super.

Patrick Wolter: Es gibt überall so... Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ich weiß nicht.

Patrick Wolter: Ich finde das irgendwie...

Christian Wasser: Ja, aber lieber das, als dann wütend zu werden, weil, und halten wir es fest, die Thematik von deinem Problem ist langsam, Schnelligkeit.

Christian Wasser: Das ist anscheinend dein Kryptonit, wenn etwas zu langsam ist.

Christian Wasser: Du bist das Angry German Kid, dass er rumsteht und sagt, ich hasse es, wenn er nicht rausfährt.

Christian Wasser: Du hockst da halt und schreist innerlich.

Patrick Wolter: so komisch, jemanden kommen zu lassen, weil ich zu faul bin zum Einkaufen.

Patrick Wolter: Also, es ist was anderes, als wenn ich zu McDonalds oder Subway oder was weiß ich gehe, dann gibt es das halt nur da.

Patrick Wolter: Aber wenn ich jemandem sage, hey, du da, schlepp mal meine Sachen für mich nach oben.

Patrick Wolter: Ich finde das, ich weiß nicht, ich kriege da so richtig, ich kriege da so richtig so Ausfallerscheinungen gedanklich.

Patrick Wolter: Weil ich das so komisch finde.

Patrick Wolter: Also ich finde, wenn man sich das angewöhnt hat und nur noch zu Hause sitzt, ich glaube, dann stirbt man schnell tot.

Patrick Wolter: Hm.

Christian Wasser: Ja, dann gehe ich spazieren.

Christian Wasser: da regst du dich maximal über irgendwelche Gänse auf, die dich beißen wollen oder sonstiges, aber halt nicht über irgendwelche Menschen, die dich wütend machen, weil sie ist positiv, so rein theoretisch, wenn man drüber nachdenkt, weil ich habe ein paar Mal, ich würde häufiger Lieferservice zum Beispiel von Rewe verwenden, wenn das nicht immer ausgepucht wäre in unserer Nähe, das heißt, wenn ich das haben möchte, dann dauert das ewig, bis ich da einen Platz bekomme und es gibt immer so Uhrzeiten, wo es resettet wird, das heißt, du musst dann irgendwie um 11 Uhr nachts oder irgendwie morgens oder sonstiges da sein, dass dann sozusagen diese Slots wieder freigegeben werden.

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Das Coole natürlich ist, wenn du Online-Sachen bestellst, du vergisst sehr viel weniger, du kannst viel besser die Angebote vergleichen und du kannst sogar mal Sachen ausprobieren, die du normalerweise sonst gar nicht gesehen hättest.

Christian Wasser: Meine Erfahrung mit von Supermarkt zu bestellen ist eigentlich unendlich positiv und hätte ich die Möglichkeit häufiger zu bestellen, würde ich das machen, weil im Nachhinein war es eine bessere Erfahrung.

Patrick Wolter: Aber ich habe eher den Eindruck, dass ich, wenn ich durch den Laden laufe, eher Sachen ausprobiere, die ich vorher nicht gesehen habe.

Patrick Wolter: Auch wenn sie intelligent platziert sind.

Christian Wasser: Natürlich, klar, weil Schaufenstereffekt, das ist schon logisch.

Christian Wasser: Aber du musst halt sozusagen nicht auf das Online-Shopping einlassen, durch die Eingebote einmal durchblättern und all so ein Kram, dann hast du ja etwas sehr Ähnliches.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: So, es ist eine andere Erfahrung, aber am Ende eine sehr viel stressfeierere Erfahrung und die Zeit, die du gewonnen hast, kannst du ja in andere Sachen investieren, wie zum Beispiel spazieren gehen, was dann auch weniger Sprit kostet, wo du dadurch auch wieder Geld sparst und denk an deinen Blutdruck.

Christian Wasser: Du bist ja auch nicht mehr der Jüngste.

Christian Wasser: Das geht aufs Herz.

Christian Wasser: Das ist nicht gut.

Patrick Wolter: Habt ihr schon mal Lebensmittel nach Hause bestellt, Marcel?

Christian Wasser: Danke, Marcel.

Patrick Wolter: Wie war die Erfahrung?

Christian Wasser: Würdest du wieder machen?

Christian Wasser: Cool.

Christian Wasser: Das kann ausverkauft sein.

Marcel: Gut.

Marcel: Vielleicht, ja.

Marcel: Es gibt nicht immer alles.

Patrick Wolter: Sag jetzt was.

Marcel: Nee.

Marcel: Nee.

Patrick Wolter: Ja, wieso vielleicht?

Patrick Wolter: Jetzt hau raus hier.

Patrick Wolter: Du hast jetzt eine Kompromissantwort aufgemacht.

Patrick Wolter: Jetzt musst du auch sagen, warum vielleicht.

Patrick Wolter: Wie, es gibt nicht immer alles.

Patrick Wolter: Ich dachte, du kriegst genau das Gleiche, was du im lokalen Supermarkt auch bekommst.

Marcel: Ja, also weiß ich nicht, aber nicht immer.

Marcel: Du hast halt eine Auswahl an Produkten, aber nicht alle.

Patrick Wolter: Aber das ist ja schon mal scheiße.

Patrick Wolter: Ja, hätte eine Fahrradkette.

Patrick Wolter: Momentan bin ich wieder weg vom Magerquark leider.

Patrick Wolter: Aber ich weiß nicht, also ich mag... Oh.

Marcel: Vielleicht ist es ja nicht Produkte, die für dich wichtig sind.

Marcel: Weißt du doch nicht.

Marcel: Ja.

Christian Wasser: Dein Magerquark wirst du schon bekommen, keine Angst.

Christian Wasser: Ich habe eine Frage an Marcel, wie häufig bist du im Alltag wütend über andere Menschen?

Marcel: Die Frage ist, wie lange?

Christian Wasser: Also bist du auf jeden Fall täglich wütend über andere Menschen?

Marcel: Es kommt auf die Situation, also auch da kommt es immer auf die Situation an.

Marcel: Also es gibt natürlich Leute, die schaffen es mich wütend zu machen.

Marcel: Aber dann die zweite Frage ist, wie viel, also ja menschlich, aber viel wichtiger ist, wie lange schaffen sie es?

Marcel: Also wie viel Macht gebe ich denen über mich und meine Empfindungen?

Christian Wasser: Zwei Minuten.

Christian Wasser: Was dann?

Christian Wasser: Das ist eine gute Frage.

Patrick Wolter: Oh, das ist

Christian Wasser: Patrick anscheinend sehr viel, weil er muss deswegen einen Podcast drüber reden.

Marcel: Also ich kann mich den ganzen Tag darüber aufregen oder halt eine Minute und dann ist das auch wieder gut.

Marcel: Also wenn halt jemand mir die Vorfahrt nimmt, dann freue ich mich darüber nicht.

Marcel: Dann ist natürlich auch in dem Moment, oder wenn mich einer übersieht im Supermarkt oder kann sich einer vordrängeln.

Marcel: Das sind halt so Dinge, die stören mich dann im Moment schon, aber dann ist das auch wieder gut.

Marcel: Und vor allem, wenn ich die Leute damit konfrontieren kann.

Marcel: Also ich bin jetzt keiner, der dann das erträgt, sondern ich frage die Leute dann auch, ob das jetzt richtig war.

Christian Wasser: Was sagen die denn dann?

Marcel: Die sind dann meistens irritiert.

Marcel: Ja, also mein...

Christian Wasser: Ich meine, klar, sie müssen ja ein bisschen den Dummen spielen, logisch, weil sonst müssten sie ja zugeben, dass sie das mit kompletter Absicht gemacht haben.

Christian Wasser: Und das ist ja wieder peinlich.

Christian Wasser: Also das ist ja was Schöne.

Christian Wasser: Ich habe immer das Gefühl, so Menschen haben ja immer schon ein ziemliches Bewusstsein, was okay ist und was nicht.

Christian Wasser: Und manchmal ist es dann doch ein bisschen einfacher zu sagen, oh, das habe ich jetzt gar nicht gemerkt.

Christian Wasser: Anstatt sich selbst einzugestehen, er hat mich halt vorgedrängt, weil ich wollte viel schneller ran, ich will nach Haus, kein Bock mehr, Leute fucken mich ab.

Marcel: Und dann ist halt meine Antwort immer, die Stange ist da hinten.

Patrick Wolter: Oh, das war die richtig geeinemte Antwort, ey.

Marcel: Naja, du sitzt halt im Auto und ärgerst dich 20 Minuten darüber, dass da einer zwei Minuten gebraucht hat.

Patrick Wolter: Die Schlange ist da hinten, da geht die Schlange los.

Marcel: Ich konfrontiere den.

Marcel: Ich hätte den auch angehobt, wenn ich du gewesen wäre und gefragt, was die Scheiße soll.

Marcel: Ja, und trägst es eine Ewigkeit mit dir rum.

Patrick Wolter: Ja, ich bin dann immer so, ich reg mich dann immer innerlich in mich auf, weißt du?

Patrick Wolter: Ja, und da muss ich so ein Podcast loswerden.

Patrick Wolter: So, jetzt geht's mir besser.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Aber trotzdem, das ist halt...

Marcel: Und wie lange ist das her jetzt?

Marcel: Also du beschäftigst dich eine Stunde damit, dass der Typ so egoistisch war, um auszupacken, festzustellen, dass da eine Frau kommt, einzupacken und dann erst loszufahren.

Marcel: Was ja faktisch in Anführungsstrichen nur zwei Minuten gedauert hat.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und das beschäftigt dich jetzt aber schon über eine Stunde.

Marcel: Ja.

Marcel: Ich weiß nicht, ich hätte gehupt, hätte ihn einfach zugewunken, dass er sich da verpissen soll und dann ist halt gut so.

Christian Wasser: Vielen Dank.

Marcel: Wenn er dann mir aber noch die Gelegenheit gibt, sich darüber aufzuregen, dass er ein Idiot ist, dann werde ich natürlich auch noch ein bisschen wütender, aber ähm...

Patrick Wolter: Ja, ich bin dann immer so an dem Punkt, wo ich sage, also wie Christian, der es ja gerade auch gesagt hat, vielleicht hat er ein Problem, dann gehe ich erstmal die möglichen Fälle los, vielleicht hat auch gerade jemand angerufen, er hat das nicht gecheckt oder was weiß ich.

Marcel: Kannst du es ja auch anders machen.

Marcel: Hups, machst du die Scheibe runter und sagst nicht, dass du dich verpissen kannst, ob man ihm helfen kann bei seiner Scheiße.

Christian Wasser: Boah, das ist gut.

Christian Wasser: Das ist tatsächlich, also, ja, dann hilfst du denen.

Patrick Wolter: Und dann sagt er auf einmal ja.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Scheiße.

Christian Wasser: Mein Gott.

Christian Wasser: Ein bisschen weniger deutsch.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Mehr, mehr, mehr, fast schon Amerikaner.

Christian Wasser: Ich habe das Gefühl, Amerikaner sind da tatsächlich immer recht offen.

Patrick Wolter: Die Amerikaner sind generell immer sehr, nein, nicht generell, aber so klischee-mäßig auf jeden Fall immer sehr zuvorkommend, habe ich den Eindruck.

Patrick Wolter: Wenn jemand einen Erfolg hat oder so,

Marcel: Ja, sieht man an dem Präsidenten, ja.

Christian Wasser: Freuen sie alle für ihn, du.

Marcel: Ja, und er freut sich auch für alle anderen, wahnsinnig.

Marcel: Wenn die mehr Erfolg haben, ja, wenn alle anderen mehr Erfolg haben, ist er immer mega glücklich darüber, vor allem, wenn sie Erfolge bei ihnen haben.

Christian Wasser: Naja, alle anderen sind immer für ihn leider auch nur er selbst.

Christian Wasser: Also das ist das Problem.

Christian Wasser: Boah.

Marcel: Da freut er sich immer richtig doll mit, merkt man.

Marcel: Ja.

Christian Wasser: Da kann man rüber klatschen, wenn er so Unterschriften vergibt.

Patrick Wolter: Ach ja, ich möchte jetzt nicht schon wieder in Politik, das haben wir nächste Woche schon, nee, übernächste Woche schon wieder.

Marcel: So, aber soll ich dir sagen, was mich aufgeregt hat vor kurzem?

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Oh Gott.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Und zwar am Mittwoch.

Christian Wasser: Oha.

Marcel: Wir sollen eigentlich, ich habe irgendwann mal so ein Gas, nicht Gas, sondern so ein wunderschönes piepsendes Ding im Schlafzimmer abgebaut, weil es sich in der Nacht entschieden hat, los zu piepen.

Marcel: der Rauchwarnmelder.

Marcel: Dann habe ich den halt wieder ausgemacht, habe natürlich auch geguckt, ob der einen Grund hat zu piepen.

Marcel: Das Ding hat ja eine Aufgabe.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Feuer oder so.

Marcel: Nee, hat er nicht gehabt an der Nacht.

Marcel: Also habe ich ihn wieder ausgemacht und dann habe ich mich wieder hingelegt, um dass er dann nach einer Weile wieder anfängt zu piepen.

Marcel: Das Spiel hat er ein paar Mal mit mir gemacht, dann habe ich gesagt, da habe ich keinen Bock drauf, habe den abgebaut.

Marcel: Und irgendwann kam dann die Meldung,

Marcel: Das von unserem Verwalter, der sagt, ja, einer oder mehrere ihrer Rauchmelder sind nicht installiert.

Marcel: Bitte installieren Sie die umgehend wieder an die Wand oder an die Decke.

Patrick Wolter: Ach so, modern sind die schon.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, ja, ja, ja.

Patrick Wolter: Natürlich.

Marcel: Ja, wie auch immer.

Marcel: Aber naja, ich sag mal nicht, wie lange es dafür gedauert hat, bis sie es mitgekriegt haben, um zu sagen, wie modern die Geschichte denn ist.

Marcel: Also, ich hab denen dann auch ganzartig zurückgeschrieben.

Marcel: Oh ja, vielen Dank, dass sie Bescheid gesagt haben.

Marcel: Ich wollte mich sowieso melden.

Marcel: So nach dem Motto, ich hab das ja erst vor kurzem gemacht.

Marcel: So, seitdem die das gemeldet haben, also kurz davor.

Marcel: Selbstverständlich.

Marcel: Und hab gesagt, ich werd den nicht wieder installieren, weil ich nicht möchte, dass der hier unkontrolliert rumpiepst, wenn nichts ist.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Also, einen hab ich keinen Bock, dass es mir oder den Nachbarn die Nacht raubt, aber ich möchte das halt auch nicht, dass es tagsüber passiert, weil wenn dieses Ding halt die ganze Zeit am Piepen ist, wird halt irgendwann irgendeiner versuchen, die Tür aufzumachen, weil er denkt, es brennt hier.

Marcel: Von außen, ne?

Marcel: Also, wenn's in meinem Haus anfängt zu piepen irgendwo und es wird halt nicht leiser, dann mach ich mir halt irgendwann Sorgen.

Marcel: Also, das sind halt so Situationen, die ich da irgendwie nicht haben wollte.

Marcel: Also habe ich die Sache verneint mit der Installation, habe darum gebeten, doch bitte einen Termin oder Terminvorschläge zu bekommen, wann denn jemand vorbeikommt, möchte mir einen neuen Rauchmelder bringen.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Darauf wurde nicht geantwortet, sondern irgendwann war dann von dem Hersteller von diesem Ding, hatte ich dann so eine lustige Postkarte im Briefkasten, dass der am Mittwoch kommt.

Marcel: Von 16 bis 18 Uhr.

Marcel: So, jetzt ist es so, der Mittwoch war der Tag vor dem Feiertag.

Marcel: Das heißt, die Leute waren irgendwie den ganzen Tag beschäftigt rumzufahren und die Stadt Berlin hat noch entschieden, so ein paar Baustellen noch nebenbei zu installieren.

Marcel: Ist halt irgendwie auch geil.

Marcel: Das heißt, aus meiner Stunde Fahrt weg wurden irgendwie anderthalb Stunden.

Patrick Wolter: Oh, scheiße.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Ja, so, also ich bin dann dementsprechend überpünktlich losgefahren.

Marcel: Eigentlich kam aber 20 Minuten zu spät.

Marcel: Also 20 Minuten nach 16 Uhr stand ich vor meiner Tür.

Marcel: Da war der gute Mann natürlich nicht mehr vor Ort.

Marcel: sondern hat seinen schönen Klebezettel an die Tür geklebt mit seiner Telefonnummer und hat gesagt, weil ich ja nicht da war, soll ich mich bei ihm melden.

Marcel: Was ich dann auch umgehend tat.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und habe ihm gesagt, hallo, schönen guten Tag.

Marcel: Also ich habe ihn angerufen, der hat nicht viel am Telefon gesagt, der hat sich nicht mal vorgestellt an seinem Arbeitstelefon, was ich immer sehr spannend finde.

Marcel: Wenn man ans Telefon geht und einfach nur guten Tag sagt oder hallo.

Christian Wasser: Mhm.

Marcel: Also ohne Namen, ohne Firma.

Marcel: Also ich könnte ja auch mich vertippt haben.

Patrick Wolter: Da bin ich immer komplett verwirrt.

Patrick Wolter: Also ich hake da kurz ein.

Patrick Wolter: Das hatte ich vor kurzem mit einer Umzugsfirma.

Patrick Wolter: Ich rufe da bei der Nummer an und da kommt da einfach nur so ein Hallo.

Patrick Wolter: Und ich denke, bin ich jetzt falsch?

Patrick Wolter: Habe ich mich vertippt oder so?

Patrick Wolter: Also das verwirrt mich auch immer.

Patrick Wolter: Ja, okay.

Patrick Wolter: Also ich weiß, was du meinst, Marcel.

Patrick Wolter: Erzähl weiter.

Marcel: Okay, so, dann habe ich mich also artig vorgestellt, habe gesagt, hallo, mein Name ist sowieso, ich wohne da und da und sie wollten heute vorbeikommen, ich habe ihren Zettel, so nach dem Motto, hat ja nicht geklappt, also ich habe gesehen, dass sie mir, also ohne seinen Zettel hätte ich seine Nummer nämlich nicht, seine Handynummer, ne?

Patrick Wolter: Alter.

Marcel: Dann sagt er mir am Telefon, ja, ich war ja da, aber sie war nicht da.

Marcel: Ich sage, ja, das stimmt.

Marcel: Ja, sie müssen da sein.

Marcel: Ich sage, ja.

Marcel: Auf ihrem Zettel steht von 16 bis 18 Uhr.

Marcel: Ja, aber da müssen sie ab 16 Uhr da sein.

Marcel: Ich sage, ja.

Marcel: Und fing er dann, also in einem Tonfall mit mir zu reden und mich zu belehren, in dem Moment, wo ich da irgendwie gerade nicht so empfänglich für war, mich belehren zu lassen.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Das hast du schön ausgedrückt.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Alter.

Patrick Wolter: Oh, oh.

Marcel: Meine Antwort darauf war, jetzt hören Sie mir mal zu.

Marcel: Und in dem Moment hat er aufgelegt, weil er so ein Frust losgeworden ist, aber meinen nicht mehr haben wollte.

Marcel: Daraufgehend habe ich ihn sofort wieder angerufen und er ist nicht mein Zielfunk.

Marcel: Er hat den ganzen Tag auf die Mailbox gesprochen.

Christian Wasser: Hätte ich einfach geblockt, unfassbar.

Marcel: Nee, nee, geblockt hat er nicht.

Marcel: Er hat halt geklingelt und irgendwann ging die Mailbox ran.

Christian Wasser: Ich meine so rein technisch gesehen.

Christian Wasser: Er schreibt seine Antwort, blockt dich dann und will gar nicht hören, was du antworten möchtest.

Marcel: Ja, genau.

Marcel: Ja, genau.

Christian Wasser: Ja.

Marcel: Ihr gebt mir nicht die Gelegenheit, dass es auch in die andere Richtung geht.

Marcel: Ja, also habe ich Ihnen dann ganz artig auf die Mailbox gesprochen, aber auch natürlich, der Ton klang bestimmt gepresst.

Patrick Wolter: Hallo.

Marcel: Aber ich war nicht unhöflich.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Also ich habe dann gesagt, ja, wir wurden ja gerade getrennt.

Marcel: Oder ich glaube, Sie haben gerade aufgelegt.

Marcel: Und ich würde mich freuen, wenn Sie mich zurückgerufen, damit wir einen neuen Termin ausmachen können.

Marcel: Und da habe ich ihm noch einen schönen Tag gewünscht, glaube ich sogar.

Marcel: Das weiß ich aber nicht mehr.

Marcel: Und habe dann aufgelegt.

Marcel: Seitdem ist da Ruhe.

Marcel: Eigentlich wollte ich heute anrufen, habe ich aber keine Lust gehabt, mich damit auseinanderzusetzen.

Christian Wasser: Verständlich.

Marcel: Also es hat mich auch bewegt, muss ich ehrlich gestehen.

Marcel: Aber vor allem hat es mich bewegt, weil ich für mich feststelle, ich mag es nicht, wenn man mich belehrt, in Situationen wie diesen.

Marcel: Also es ist halt so ein richtiger Handwerkerspruch.

Patrick Wolter: Sie müssen da sein, ist halt auch ein Spruch, wo ich denke, ja, so nach dem Prinzip kannst du, also jetzt weiß ich natürlich nicht, wo der nächste, ja, okay, erzähl erst mal.

Marcel: So.

Marcel: Und das Zweite ist noch nicht ganz fertig.

Marcel: Also, ist ja auch so, jetzt war ich auf der Reise nach Hause, um zu meinem Termin zu spät zu kommen.

Patrick Wolter: Okay.

Marcel: Ich hätte nicht mal die Gelegenheit gehabt, ihn per Mobiltelefonnummer anzurufen, weil auf seiner lustigen Postkarte war 0150 Ende.

Marcel: So.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Oh, scheiße.

Patrick Wolter: Oh, nee.

Marcel: Also das ist so, oder 017 ist doch scheißegal, jedenfalls Vorwahlhandynummer und dann keine Handynummer.

Marcel: Also das ist so, also ich hätte mir noch nicht mal anrufen können, um zu sagen, yo, wie sieht's aus, ich brauch noch ein bisschen, ich stecke hier gerade von, ich fahr von einem Stau in den nächsten.

Marcel: Ich muss halt einmal durch diese Stadt durch.

Marcel: Das sind 20 Kilometer von West-Berlin nach Ost-Berlin.

Marcel: Ich fahre einmal komplett durch die Mitte durch.

Marcel: Und wenn da was im Weg ist, und das vor Feiertagen, wo die Leute sowieso alle auf einmal unterwegs sind, weil sie denken, wir haben Feiertag.

Patrick Wolter: Und in den Urlaub.

Marcel: Es gibt nie wieder was zu kaufen.

Marcel: Nie wieder.

Marcel: Wir müssen jetzt los.

Marcel: Also, es war sehr aufregend.

Marcel: Ja, mal schauen, wie die nächste Woche sich dann dazu entscheidet.

Marcel: Das ist die Firma Minol, keine Ahnung, wie viel es davon hierher gibt.

Patrick Wolter: Ist das derselbe Anbieter, die immer so einen rot-weißen Zettel an die Tür kleben?

Patrick Wolter: Also bei...

Marcel: Das liegt jetzt nicht an der Firma Minol, das liegt jetzt an den einen speziellen Mitarbeiter, dessen Namen ich nicht nenne.

Patrick Wolter: Okay, ja, ist ja auch wurscht, aber so einen ähnlichen Fall hatte ich mal... Ja, aber zu so einem ähnlichen Fall kann ich auch was sagen.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Da ging es um die Überprüfung.

Marcel: Die machen auch unsere Wasseruhren.

Marcel: Ja, Entschuldigung.

Patrick Wolter: Ja, unsere Überprüfung der Rauchmelder.

Marcel: Dazu kann ich auch noch was erzählen.

Marcel: Ich weiß nämlich, also ich, ja, bitte.

Marcel: Danach hacke ich es dann nochmal ein, hm.

Patrick Wolter: Ja, also diese Überprüfung dieser Rauchmelder...

Patrick Wolter: Da hängen die ja immer ihre Zettel da unten ran.

Patrick Wolter: Und dann haben sich alle Nachbarn irgendwie abgestimmt.

Patrick Wolter: Und ich habe mich damals mit Martha abgestimmt, also mit meiner Freundin, die damals noch in Berlin auch mitgewohnt hat.

Patrick Wolter: Und da habe ich gesagt, ja komm, ich komme dann rüber.

Patrick Wolter: Kein Problem, dann warte ich da halt auf die.

Patrick Wolter: Und dann stand da aber was von zwischen 10 und 16 Uhr oder so.

Patrick Wolter: Und dann habe ich gesagt, naja komm, easy, kein Problem.

Patrick Wolter: Ja, dann war irgendwann 16 Uhr dran.

Patrick Wolter: kam aber keiner.

Patrick Wolter: Das kann nicht sein.

Patrick Wolter: 16.30 Uhr vorbei, 17 Uhr vorbei.

Patrick Wolter: Und dann habe ich ihnen gesagt, ich rufe da jetzt mal an.

Patrick Wolter: Dann kam einfach nur, nö, hier steht kein Termin drin.

Patrick Wolter: Da haben die an sämtliche Türen da in der Straße diese Zettel gehangen.

Patrick Wolter: Alle mussten sich irgendwie freinehmen oder was weiß ich.

Patrick Wolter: Und wussten nichts davon.

Patrick Wolter: Und einen anderen Fall, den ich mal hatte, ist, ich komme irgendwann nach Hause und dann hing an meiner Tür so eine Karte.

Patrick Wolter: Hier, Entkalkungen... Bitte rufen Sie mich an.

Patrick Wolter: Da denke ich so, warte mal, die Hausverwaltung hat doch nichts gesagt von Entkalkungen.

Patrick Wolter: Ich frage mich halt, seitdem ich diese Karte habe, ich bin immer noch überlegen, ob ich da anrufe, ob das nicht so eine Masche ist.

Patrick Wolter: Ob die nicht irgendwie, keine Ahnung, in die Wohnung kommen wollen oder was weiß ich.

Patrick Wolter: Ich bin mir da relativ unsicher.

Marcel: Hast du die Firma mal gegoogelt, die da draufsteht?

Marcel: Ich weiß es nicht.

Marcel: Magnet.

Patrick Wolter: Nö.

Patrick Wolter: Das wäre mal die Idee gewesen, oder?

Christian Wasser: Wie lange hast du denn die Karte schon?

Patrick Wolter: Aber irgendwie habe ich... In der halben Jahr jetzt oder so.

Patrick Wolter: Die ist ja dann hier immer so demonstrativ in meinem Ablagefach, hier in meinem Magnetablagefach, was man jetzt hier... Naja.

Christian Wasser: Ich mag, dass du einfach diese Karte hast, seit einem halben Jahr, immer wieder drauf guckst und einfach so denkst so, schon komisch, naja.

Patrick Wolter: Erinnert mich immer, wach zu bleiben wahrscheinlich.

Patrick Wolter: Aber kann ich gleich noch was erzählen, aber Marcel, jetzt beende du erstmal hier deinen... Ja.

Marcel: Genau, so, also bei uns war irgendwann die Prüfung, ne, so, von diesen Rauchmeldern, schon eine Weile her, so, und dann ging er wieder weg und irgendwann krieg ich den Anruf, ja, wir müssen den Rauchmelder bei Ihnen austauschen, der ist defekt, ne, da scheint die Batterie alles zu sein.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Ich sag, ja gut, wann wollen Sie denn kommen?

Marcel: Ja, dann und dann.

Marcel: Ich sag, ja gut, dann kommen Sie doch.

Marcel: Und dann war ich auch da und dann kam keiner.

Marcel: Und dann fragte ich so mal nach, so wie bei dir.

Marcel: Ja, also auf die Nummer, glaube ich, ziemlich damals.

Marcel: Jedenfalls hatten wir Korrespondenz.

Marcel: Und dann war so, ja, nee, sind sie ja gar nicht.

Patrick Wolter: Aber...

Marcel: Ist ein anderer Mieter an dem Tag.

Marcel: Also war eigentlich eine Tür weiter.

Marcel: Jetzt vermute ich aber, nachdem das Ding ja dann, also habe ich damals schon vermutet, also vor kurzem,

Marcel: als der Rauchmelder den Geist aufgegeben hat, in irgendeiner Form, dass der schon uns angemessen hat, der defekt ist.

Marcel: Hat dann aber scheinbar in seiner Zettelage einen anderen Aufgang gewählt und hat dann jemand anders das Ding angegangen.

Marcel: Also er war erst richtig, um dann falsch zu sein.

Marcel: Also hat jetzt jemand eigentlich einen funktionierenden Rauchmelder, der vorher auch funktioniert hat und wir haben halt kein Bekommen, obwohl der nicht funktioniert hat.

Patrick Wolter: Mmh.

Marcel: Oder nicht funktioniert.

Christian Wasser: bin ich hier schon dankbar, dass wir hier von Feuermädern reden und nicht im Krankenhaus sind.

Christian Wasser: Das wäre ein bisschen unangenehmer tatsächlich.

Marcel: Ja gut, deswegen macht man Kreuze an Gliedmaßen, damit der Arzt nicht das Falsche abschneidet.

Christian Wasser: Ja, primitiv, aber...

Patrick Wolter: Ernsthaft?

Patrick Wolter: Ist das wie bei dem Holz, wenn ich so Instagram-Breads gucke und die da so eine Kante markieren und dann so ein X auf das, was sie abstellen wollen?

Marcel: Ja, es passiert so oft, also warum man das macht, hat halt einen Grund, weil Leute aufgewacht sind und da hieß es ja, irgendwie muss das linke Bein abgenommen werden, dann machen die auch das rechte Bein ab.

Marcel: Das heißt, du hast da dann einfach gar keine mehr danach, weil sie dann feststellen, oh, war das Falsche.

Patrick Wolter: Oh.

Patrick Wolter: Oh.

Marcel: Das linke muss ja trotzdem runter.

Patrick Wolter: Das ist natürlich dann doof.

Patrick Wolter: Die Frage ist, wer das am Ende zahlt.

Christian Wasser: Hast du mal einen Grund, dich aufzuregen, würde ich sagen.

Marcel: Na dann wäre ein Moment... Oder sich... Oder sich darüber aufzuregen, dass der Zapf, wenn man das Brot so langsam aufschneidet,

Christian Wasser: Es ist ein bisschen schlimmer, als zwei Minuten zu warten.

Patrick Wolter: Dann habe ich wirklich... Diese zwei Minuten haben sich angefühlt wie zehn Minuten.

Patrick Wolter: Wirklich.

Christian Wasser: Es fühlt sich an, das hätte mir mein Bein abgehackt, so schlimm war das.

Patrick Wolter: Also...

Marcel: während er seine Arbeit macht, wo du ihm quasi zuguckst, wie er seine Arbeit macht, wo du ihm den gleich bezahlst, weil dich das nervös macht, dass Cynthia denn eine Schlange ist, die immer länger wird, für die du nichts kannst.

Marcel: Ich hab mir auch zum Beispiel abtrainiert, auch beim Einkaufen, wenn wir heute dabei bleiben wollen.

Patrick Wolter: Aber nur wenn du merkst, dass du so einen Riesendruck machen oder immer.

Marcel: Wenn die mir da im Kassenband meine Ware da nach hinten feuern, weil sie da irgendwie in einer Lichtgeschwindigkeit diese Artikel da durchpiepsen können, das ist mir doch scheißegal.

Marcel: Also, ich räume dann halt ein und dann rufen die mir den Preis und sage, ja, einen Moment bitte.

Marcel: Und dann räume ich da in Ruhe weiter ein.

Marcel: Und dann bezahle ich.

Marcel: Und dann gehe ich.

Marcel: Jedes Mal, wenn die mir die Dinger da durch die Gegend feuern,

Patrick Wolter: Ja, okay.

Patrick Wolter: Ja, das verstehe ich.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also es ist mir doch scheiße, es ist mein Einkauf.

Marcel: Also vor allem, wenn du dann nämlich, das habe ich ja früher auch gemacht, da irgendwie die Sache sehr sportlich genommen und dann versucht, alles schnell einzuräumen, bist ja langsamer als sie oder er, der das da über das Kassenband feuert und du dann bezahlst, dann fängt die ja schon an, den nächsten abzukassieren.

Marcel: Das heißt, sie schmeißt dann im besten Fall seinen Einkauf oder ihren Einkauf in deinen Einkauf rein.

Marcel: So, und dann bist du ja da erstmal am Sortieren.

Marcel: Da habe ich ja auch keinen Bock.

Marcel: Und der andere hat Angst, dass du ihm seine Klamotten da klaust.

Marcel: Dass du ihm seine Marmelade da irgendwie in deinen Einkaufswagen legst.

Christian Wasser: Und die inregel, dann wären die, also...

Marcel: Oder deine Gesa-Chips, ja.

Marcel: So, da habe ich gar keine Lust drauf.

Marcel: Also dementsprechend bin ich da relativ langsam.

Marcel: Dann also so langsam oder so schnell, wie ich halt bin.

Marcel: Also für die Kassiererin zu langsam.

Marcel: Aber das ist mir halt egal.

Marcel: So, ist mir auch egal, wer dahinter noch dran steht.

Patrick Wolter: Da hat Aldi mittlerweile ein sehr interessantes Konzept.

Marcel: Dass die zwei das ein... Ja, ich... Ich finde das... Nee, ich finde das ganz schlimm, ehrlich gesagt.

Patrick Wolter: Da hast du mittlerweile zwei Geräte und dann ballert die das da durch.

Patrick Wolter: Du kannst in Ruhe einpacken und auf der anderen Seite kann sie aber schon weitermachen.

Patrick Wolter: Ja?

Christian Wasser: Ich meine, es gibt ja...

Marcel: Ja, es ist halt menschlich, es ist halt, du sparst deinen ganzen Mitarbeiter in der Kasse sitzt, Patrick.

Marcel: Das hilft nur Aldi.

Patrick Wolter: Ja, das ist richtig, ja.

Marcel: Die Kassiererin dreht sich hin und her, ist eigentlich nur am Kassieren, die hat nicht mal dazwischen, so gibst du ihr auch noch die Möglichkeit, selber mal eine Pause zu machen.

Patrick Wolter: Ja, klar, logisch, ja.

Patrick Wolter: Euro?

Patrick Wolter: Aber ich kann...

Marcel: Nee, die muss da, die dreht sich um, ballert dich durch, sagt 880...

Marcel: 80, so, und dann bezahlst du die, dann drehst du dich um und dann knallt die halt schon den Nächsten durch, dann dreht sich um, knallt den Nächsten durch, dreht sich um, knallt den Nächsten durch, also das ist doch brutal.

Marcel: Also ich finde das ganz furchtbar und total neokapitalistisch, also neoliberal und Hardcore-Kapitalistisch, ja.

Christian Wasser: Also es gibt auch diese Kassen, die für diese Kassierer geschaffen sind, die sozusagen schon abkassieren werden, dessen man selbst noch einpackt.

Christian Wasser: Die halt diesen lustigen Hebelchen haben und zwei Fächer sozusagen, wo die Sachen dann landen können.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Patrick Wolter: Genau.

Marcel: wird der auch wegrationalisiert.

Christian Wasser: Ja.

Marcel: Weißt du warum?

Marcel: Der Einpack, geh mal zu Lidl oder zu Aldi, da ist die Einpackfläche so groß.

Christian Wasser: Naja.

Marcel: Du, die schiebt dir die Ware dahin.

Marcel: Bei Edeka, bei uns in der Nähe, gibt es einen, den haben sie neu gemacht, da hast du keinen Warentrenner mehr in der Schuppe, die da runterrutscht.

Marcel: So wie früher, dass sie dann immer einmal das Ding darüber gezerrt hat.

Marcel: Und wenn dir irgendwas Weiches bei hat, dann hast du das gleich mal schön auf dem Blech verteilt.

Marcel: So.

Marcel: Gibt es ja auch nicht mehr.

Marcel: Du hast halt eine Rutsche und dann liegt da halt alles drin.

Marcel: Es gibt nicht mehr diesen Warentrenner da, also den Einkaufstrenner.

Christian Wasser: Naja, deswegen meine ich ja, das war ja dafür gedacht gewesen, aber es hat

Marcel: Es wird weggrationalisiert.

Marcel: Die wollen die Leute nicht.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Und weißt du, was der Hintergrund dafür ist, ist auch, warum dieses Fach so klein ist.

Marcel: Es ist, damit der Einzugkaufende halt in Stress gesetzt wird.

Marcel: Weil wenn der Verkaufsprozess vorbei ist, ist der Verkaufsprozess vorbei.

Marcel: Er ist halt kein Kunde mehr in der Form.

Marcel: Also er ist fertig, er ist unwichtig für dieses Unternehmen.

Marcel: Und weniger Platz sie dafür benutzen müssen, also je weiter raus die Kasse quasi dadurch rutscht, also Richtung Ausgang, desto mehr Platz haben sie für Dinge, die sie verkaufen können.

Patrick Wolter: Also... Bis zur Kasse, ja.

Christian Wasser: Ja gut, aber ich will ja auch als Kunde mich geborgen, also wenn ich mir noch so ein Küsschen geben, wenn ich da Fälle eingekauft habe, dann würde ich mich ja geborgen fühlen vom Rewe.

Marcel: Ja, bis zur Kasse, bis zum Bezahlprozess und danach treten sie dir den Rücken.

Patrick Wolter: Richtig.

Patrick Wolter: Also, dann müssen sie dich ja wieder raushaben, weil dann bist du ja nichts mehr wert für die.

Christian Wasser: Ja, aber die wollen auch, dass ich wiederkomme.

Patrick Wolter: Bis... Ja, mach sie ja auch.

Marcel: Ja, weil bis dahin hast du ja vergessen, dass du die Scheiße behandelt hast.

Patrick Wolter: Und...

Marcel: Und Butter brauchst du ja trotzdem.

Christian Wasser: Es sei denn, ich reg mich im Podcast darüber auf, dann ist das für immer festgehalten.

Marcel: Ja, aber nur, wenn du vor ein oder zwei Minuten brauchst.

Patrick Wolter: Ja, aber auf der anderen Seite wirst du zum Supermarkt in fünf Kilometern gehen oder wieder zu dem, der direkt bei dir um die Ecke ist.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Kommt drauf an.

Marcel: Muss ich gestehen?

Marcel: Also ich fahre manchmal auch zum anderen.

Marcel: Wenn ich die Leute da nicht mag, mag ich die Leute da nicht.

Marcel: Außer es ist ein Notfall.

Marcel: Also, weil das der Einzige ist, der das geht.

Christian Wasser: Übrigens hier mal eine kleine Anmerkung an alle, die gerade zuhören.

Patrick Wolter: Nein.

Christian Wasser: wenn ihr zum Beispiel Patrick in einem Supermarkt seht, und dann vielleicht sogar mehrmals, dann ist das eine nicht so schlaue Idee, in seinen Kommentaren zu schreiben, ich sehe dich des Öfteren im Supermarkt.

Marcel: Haltet ihn auf.

Christian Wasser: Das ist ein Kommentar, so ein Kommentar möchte niemand, der Content im Internet erstellt, sehen.

Marcel: Wo steht es?

Marcel: Welches Kommentar?

Marcel: Wo ist es?

Marcel: Geil.

Marcel: Genau.

Marcel: Stalkt leise.

Marcel: Wo denn?

Marcel: Ah, schade.

Christian Wasser: Deswegen

Christian Wasser: Bitte macht das nicht.

Christian Wasser: Ich weiß, die meisten machen das nicht von euch.

Patrick Wolter: Ich kriege gerade ein bisschen Panik, ehrlich gesagt.

Patrick Wolter: Was?

Christian Wasser: Ich rede nicht von dir, Patrick.

Christian Wasser: Das ist auf mich natürlich bezogen.

Christian Wasser: Das hört natürlich aus deiner Sicht jetzt erzählt, weil logisch.

Marcel: Oh, schade.

Marcel: Samt, welches Video ist das?

Marcel: Aha.

Marcel: Von vor vier Wochen...

Christian Wasser: Es ist bei meinem kontroversen Video, das ich bisher in den letzten zwölf Monaten veröffentlicht habe, ist das Mario Galaxy Review.

Christian Wasser: Der Film.

Christian Wasser: Naja, weil ich ja es gewagt habe, den Film nicht scheiße zu finden, sondern okay zu finden.

Patrick Wolter: Ach so.

Patrick Wolter: Das reicht vielleicht schon, der Information.

Christian Wasser: Und das hat ja Leute wütend gemacht.

Christian Wasser: Und ich glaube, da hat sich dann einer berufen gefühlt, anstatt zu sagen, was für ein Idiot ich bin, zu sagen, ich wollte das einfach nur anmerken, aber mach das nicht.

Christian Wasser: So.

Marcel: Zu welchem Supermarkt gehst du jetzt?

Christian Wasser: Häufiger auch mal zum anderen.

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Weil das natürlich so eine Sache ist.

Christian Wasser: Weißt du, ich glaube, es wäre okayer, wenn man einfach in einem Supermarkt ist und angesprochen wird, als wenn du ein Video oder irgendwas veröffentlicht hast und jemand dann das in die Kommentare schreibt, wo es sozusagen dann für jeden sichtbar ist.

Christian Wasser: Und dann einige, sagen wir mal, auch verrückte Menschen das dann nutzen könnten, um rauszufinden, wo man wohnt und all so einen Spaß.

Christian Wasser: Weil das sind ja nun mal dann

Christian Wasser: Informationen, die sehr helfen.

Christian Wasser: Wenn du sagst, ein Rewe ist in der Nähe, dann kann man ja schon mal gucken, ey, ich suche mal Orte, wo er irgendwo war, wo ist da irgendwo ein Rewe und solche Sachen halt.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Deswegen ist das schwierig.

Christian Wasser: Lieber werde ich angesprochen, als dass jemand im Internet sagt, du bist ja häufig XY.

Christian Wasser: Einer hatte mal geschrieben, dass er mich in Fidex gesehen hat.

Christian Wasser: Wo wir denken, in Hamburg gibt es nicht so viele Fidex.

Christian Wasser: Das ist auch keine Information, die ich in den Kommentaren lesen möchte.

Christian Wasser: Sprich mich in FedEx an.

Christian Wasser: Das ist okay.

Christian Wasser: Aber bitte mach es nicht öffentlich.

Marcel: Gehst du noch zu Fidex?

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Jetzt mit diesen ganzen Informationen könnte man da immer mehr rausfinden.

Christian Wasser: Oh, wo wohnt er?

Christian Wasser: Was macht er?

Christian Wasser: Was sind seine Gewohnheiten?

Christian Wasser: Also ein Kram.

Patrick Wolter: Das geht aber auch ganz schnell.

Patrick Wolter: Dafür brauche ich es ja noch nicht mal so eine Information.

Patrick Wolter: Ich meine, da gibt es Leute, die setzen sich ins Internet und checken den Fensterrahmen.

Patrick Wolter: Und...

Christian Wasser: Ja.

Christian Wasser: Das ist das Extreme.

Christian Wasser: Sagen wir so, diese Fälle gibt es, das sind dann aber entweder die komplett crazy Leute oder Gott sei Dank nur die Leute, die irgendwelche, gemeingesagt, Killer oder sonstige schlechte Personen ausfindig machen wollen.

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Weil solche Fälle habe ich vor allen gehört, wenn zum Beispiel umgegen

Christian Wasser: Dieses Video, wo ein Typ Babykatzen getötet hatte und all so ein Kram.

Christian Wasser: Das sah ja das Internet.

Christian Wasser: Dann jede einzelne Information, die man in diesem Video von diesem sehr sterilen weißen Raum nutzen konnte, um diesen Typen ausfindig zu machen.

Christian Wasser: Ich glaube, das sind dann die Gründe, warum Leute wirklich crazy gehen und sagen, so, den Tiefmodus einfach mal einen Overdrive starten und gucken, wie man die Menschen rausfindet.

Christian Wasser: Das ist seltener, Gott sei Dank, bei

Christian Wasser: ich sag mal, normalen Leuten bis hin zu Leuten, die sehr, wie sagt man das, was ist ein Wort dafür, keine Ahnung, sowas wie Backstreet Boys damals oder was weiß ich, heute K-Pop-Stars, K-Pop-Stars vielleicht ein bisschen mehr, weil die Leute sind ein bisschen bekloppt, die davon Fans sind teilweise.

Patrick Wolter: Ach Gott, das war... Nee, ich bin...

Christian Wasser: Aber sagen wir so, wenn jetzt der Patrick irgendwie sein Fenster zeigen würde, wird wahrscheinlich nicht so die Hochwahrscheinlichkeit sein, dass einer kommt und sagt, wer ist ausfällig, weil der Typ wohnt.

Christian Wasser: So, das

Marcel: Also ich sehe da in seiner, das sieht man nachher im Podcast ja leider nicht, im Video, aber wenn ich mir, ich kann in seiner hochpolierten Schrankwand, was sehe ich da, Patrick?

Marcel: Was passiert, wenn ich da reinzoome?

Christian Wasser: Dich sieht man da.

Marcel: Stimmt.

Patrick Wolter: Ja, zum Beispiel wahrscheinlich.

Marcel: Stimmt.

Marcel: Scheiße.

Patrick Wolter: Ich weiß auch nicht, was man sich davon erwartet.

Christian Wasser: Ah, shit.

Patrick Wolter: Ey, cool, können wir uns das nächste Mal treffen oder was?

Christian Wasser: Aber ja, das wollte ich einfach nur mal Raum werfen, weil es mir gerade so in meinen Kopf mit den ganzen Thematiken gekommen ist.

Christian Wasser: Wie seltsam.

Christian Wasser: Auch so ein Kommentar, wo ich dachte, da werde ich nicht mal drüber eingehen.

Christian Wasser: Einziges Tastepaste.

Christian Wasser: Ich auch nicht.

Marcel: Hey cool, du bist so aufmerksam.

Marcel: Soll ich dich auf einen Kaffee einladen?

Patrick Wolter: Es ist halt, es gibt auch so gewisse Kontakte auf gewissen sozialen Medien, die ballern mich immer wieder mit irgendwelchen Links zu, zu irgendwelchen News und dann, ey, und hast du dies.

Marcel: Beschreib ich dir nicht mehr, ey.

Patrick Wolter: Und dann wird da diese Konversation geführt, schon seit Monaten, teilweise schon über ein Jahr oder so, mit sich selbst.

Christian Wasser: Ja, das Schwierige ist ja sozusagen, ich weiß ja, dass die Menschen das immer nicht böse meinen.

Christian Wasser: Ich weiß ja, dass das eigentlich immer aus einem guten Willen und sowas kommt.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Aber die Problematik dahinter ist, und das wirst du natürlich auch haben, du wirst ja eh schon in deinem Leben zugeballert mit allen möglichen Sachen.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Da fällt es super schwer, auf sowas einzugehen.

Christian Wasser: Und die Sorge ist, und das ist einfach als jemand, der schon seit 2009 sehr aktiv Videos über Videospiele im Internet macht,

Christian Wasser: Die Sorge ist einfach, es gibt die Verrückten unter diesen Menschen, die halt dann nicht da aufhören mit einfach nur Tipps geben, sondern wenn die sozusagen dir einen Tipp geben und du das akzeptierst und darauf eingehst, dann sozusagen die ganze Hand greifen möchten und dich reinziehen wollen sozusagen und dann wirklich anstrengend werden.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: So, das gibt es halt leider und das ist immer das, was mich allgemein immer nervt.

Christian Wasser: So,

Christian Wasser: Gut, immer noch ein Privileg natürlich, dass ich die Möglichkeit habe, sowas zu ignorieren und blablabla.

Christian Wasser: Ich möchte nicht in die Thematik ganz reingehen.

Christian Wasser: Aber klar, jeder macht seine Erfahrungen.

Christian Wasser: Wir haben unsere Erfahrungen gemacht mit Leuten sozusagen, die auf uns zugehen.

Christian Wasser: Und es gab zu viele negative Erfahrungen, als dass ich PNs auf Instagram oder sonstiges gerne beantworten möchte.

Christian Wasser: Weil es einfach Probleme gab, wenn man das mal gemacht hat.

Patrick Wolter: Ja, vor allem... Ja, genau.

Christian Wasser: So im Sinne von, dass die Leute dann denken, wow, der Mensch antwortet mir.

Christian Wasser: Jetzt muss ich, jetzt haben wir ja eine richtige Connection.

Christian Wasser: Und jetzt muss ich, ne, also sowas halt.

Patrick Wolter: Und jetzt muss ich nachhaken und nochmal und warum antwortest du nicht mehr und sowas habe ich alles schon gehabt, weil man da ja so einen privaten Raum öffnet.

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Also du bist ja in einer Privatnachricht, nennt sich ja nicht umsonst so.

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Und ich glaube, viele Leute...

Patrick Wolter: Naja, verwechseln das dann halt gerne mal mit einer persönlichen, freundschaftlichen Position schnell mal.

Christian Wasser: Das Parosoziale wird auf einmal real.

Christian Wasser: Ich glaube, das ist vor allem für viele das Ding.

Christian Wasser: Was ich schade finde, weil ich genau weiß, dass zum Beispiel in meiner Community gibt es garantiert Hunderte, die richtig, richtig cool wären für Gespräche und sonstiges.

Patrick Wolter: Genau.

Patrick Wolter: Hundertprozentig.

Christian Wasser: Aber die schreiben dich nicht an.

Patrick Wolter: Nee.

Christian Wasser: Logischerweise.

Christian Wasser: So, weil das nicht das ist, was man normalerweise tut.

Christian Wasser: So, ich glaube, wenn, dann kann man sowas machen auf Messen oder Events oder ähnliches, wenn du da mit jemandem irgendwie sprichst, wodurch es dann auch schon vorkam, dass ich dann tatsächlich mit jemandem dann auch auf Instagram dann halt geschrieben habe zum Beispiel, weil ich dann diese Person schon kannte und wusste, ist nicht verrückt.

Christian Wasser: So doof ist auch gelingt.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Ja, ja, definitivt ja.

Patrick Wolter: Ja, ja, klar.

Christian Wasser: So, weil ich weiß, dass es richtig, richtig viele coole Leute da draußen gibt, aber eben durch diese negativen Erfahrungen ist man halt vorsichtiger, wenn halt sozusagen einfach nur eine Nachricht reinkommt von einem Menschen, den du vorher noch nie gesehen oder gehört hast.

Christian Wasser: So ähnlich ist es ja auch, wenn du zum Beispiel Streams hast oder Kommentare bekommst von Leuten, die dir häufiger auffallen im Positiven, weil das halt gute Kommentare sind oder einfach nur denen Stream helfen oder dir halt helfen zum Beispiel.

Christian Wasser: Wenn da natürlich von Instagram eine Nachricht kommt, da gehe ich ja auch anders drauf zu.

Christian Wasser: Es geht natürlich dann wirklich um die Fälle von Namen, die du vorher noch nie gelesen hast.

Christian Wasser: Das ist wieder mal einer unserer typischen Einblicke in diesen Podcast über das Content-Creator sein.

Christian Wasser: Ich weiß nicht, Marcel, hattest du jemals eine Erfahrung mit sowas?

Marcel: Ich bin ja kein Kenner, aber ich mache auch nichts.

Marcel: Glaube ich nicht.

Patrick Wolter: Noch nicht.

Marcel: Meine ich.

Christian Wasser: Noch nicht.

Christian Wasser: Bald, bald wird es passieren.

Patrick Wolter: Noch nicht.

Patrick Wolter: Meinst du?

Patrick Wolter: Okay, ich muss aber auch sagen, dafür, dass ich jetzt so lange auf YouTube unterwegs bin und so, da gebe ich jetzt Marcel schon irgendwie recht.

Patrick Wolter: Ich glaube, bei ihm wird da nicht viel passieren.

Patrick Wolter: Weil ich werde immer noch relativ in Ruhe gelassen.

Patrick Wolter: Also das passiert mir...

Christian Wasser: Ja, wir sind ja auch schon älter, doof gesagt.

Patrick Wolter: in der Freizeit vielleicht mal alle paar Monate einmal, dass man mich auf der Straße anspricht oder so.

Patrick Wolter: Aber es gibt natürlich auch so Sachen, wo ich dann schon so ein bisschen die Befürchtung hatte, dass Leute jetzt komisch werden zu mir.

Patrick Wolter: Das hatte ich mal auf einer Messe.

Patrick Wolter: Da hat sich

Patrick Wolter: Oder nicht direkt auf der Messe, sondern später hat sich einer in einem Chat bei einem Livestream über mich beschwert.

Patrick Wolter: Ja, der war so unfreundlich und der hat mich zur Seite geschubst und so.

Christian Wasser: Vielen Dank.

Patrick Wolter: Und da denke ich so, hä?

Marcel: Was ist denn das?

Patrick Wolter: Und da hat mich, ich glaube, das war der BlueX2, der mich da angeschrieben hat.

Patrick Wolter: Ja, hier, der eine, also ich hätte das ja nie mitbekommen, der hat mich nur angeschrieben, du, der eine, der erzählt da in dem einen Chat, völlige Scheiße über dich gerade.

Patrick Wolter: Und dann bin ich da rein und habe gesagt, warte mal hier, ich muss das hier mal kurz klarstellen und so, naja, du warst voll unfreundlich und da hat er weitergemacht.

Patrick Wolter: Ich war da in dem Chat und der war der festen Überzeugung oder wollte zumindest oder konnte nicht mehr wegweichen von seiner Meinung, dass ich derjenige bin, der ihn unfreundlich behandelt hat, dass alles irgendwie ganz komisch ablief, dass ich ihn nur angeschnauzt habe und so.

Patrick Wolter: Alter, ist das vielleicht einer von diesen vier Prozent,

Patrick Wolter: der sich das irgendwie ausgemalt hat oder so?

Marcel: Du, pass auf, ich kann dir so eine andere Geschichte erzählen.

Patrick Wolter: Okay.

Patrick Wolter: Okay.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Das wird schon seine Wahrheit sein.

Marcel: Er wird sich das halt nicht ausgedacht haben, sondern das wird er schon so gefühlt haben.

Marcel: Ich hatte das im Studium, da im Spanischunterricht.

Marcel: Wir mussten noch eine zweite Fremdsprache machen im Studium.

Marcel: Und dann habe ich Spanisch gewählt.

Marcel: Und zwar da auch mit meinen zwei Kommilitonen, mit denen ich mich zu der damaligen Zeit extrem gut verstanden habe.

Marcel: Und wir hatten immer so eine Dreiergruppe.

Marcel: Und natürlich haben wir auch mal zwischendurch Scheiße gelabert und haben gelacht.

Patrick Wolter: Ja, klar.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Aber wir waren halt eigentlich nur sehr für uns.

Marcel: Und da war einer, der war irgendwie ein Semester höher oder so und hat das dann nachgeholt, was ja normal ist.

Marcel: Manchmal schiebst du halt und dann hängst du halt bei den Semesterhörern.

Marcel: zwei Semestern dahinter.

Marcel: Ich musste halt mit denen Kurse machen.

Marcel: Mein Gott.

Marcel: Ne, so.

Marcel: Aber war für den scheinbar schon eine Herausforderung.

Marcel: Ähm,

Marcel: Und dann musste der irgendwas erzählen, glaube ich, auf Spanisch.

Marcel: Zumindest reime ich mir das so zusammen.

Marcel: Und wir haben gerade unsere dummen Witze gerissen.

Marcel: Mein Spanisch ist Jonas Verva, por favor.

Marcel: Mehr ist es nicht.

Marcel: Und ich würde mich ja nie über jemanden erhöhen, der Dinge nicht kann oder schlechter könnte als ich und schon gar nicht sprachen.

Patrick Wolter: Ja, ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Also da weiß ich, wo ich bin.

Marcel: Und da bin ich ganz weit unten.

Marcel: Und

Marcel: Aber dadurch, dass wir gelacht haben und er scheinbar gerade irgendwas erzählt hat, hat er das sofort auf sich projiziert.

Christian Wasser: Mhm.

Marcel: Und dann war ich scheinbar der, für den er, also ich war für ihn das Problem an dem Tag.

Marcel: Und dann gab es damals noch StudiVZ, dann hat er mir eine Nachricht geschrieben.

Patrick Wolter: Ach du Scheiße.

Marcel: Also ich habe noch nie so eine Nachricht gesehen.

Marcel: Also rückblickend, irgendwann konnte ich drüber lachen, aber in dem Moment hatten mir die wirklich Sorgen gemacht.

Marcel: Da waren so viele Ausrufezeichen drin,

Marcel: Und er hat mir erst mal gesagt, wer ich denn bin, hat er mich gefragt.

Marcel: Und dass er viel krasser ist als ich, weil er hat schon so viele... Also, der kannte uns nicht.

Marcel: Er wusste ja nicht mehr, wer ich bin, aber hat schon mal gesagt, dass er krasser ist als ich, weil er hat ja schon Marathons gelaufen und, und, und.

Marcel: Und ich denke mir, ja, cool.

Marcel: Und ich soll doch dann und dann um 12 Uhr an diesem einen Bahnhof sein, weil dann haut er mir auf die Fresse.

Patrick Wolter: Alter, Scheiße.

Patrick Wolter: Alter, Alter, ey.

Marcel: So, pass auf, die Geschichte.

Marcel: Und ich kann auch meine zwei, jetzt wird's gerade ein bisschen eklig, war damals halt so, auch als Beleidung, ich soll doch meine, ich kann auch gerne meine zwei Schwuchtelfreunde mitbringen.

Marcel: Oder meine Pussyfreunde, irgendwie sowas hat er geschrieben.

Marcel: Der eine war ein extrem guter Boxer.

Marcel: Hätte ich den mitgebracht.

Marcel: Ich hatte damals auch noch meinen Sport und der andere war Leichtathlet.

Marcel: Also, aber unabhängig davon.

Patrick Wolter: Nee, der Klo ist nicht, nee, nee.

Patrick Wolter: Echt?

Marcel: Ich bin natürlich nicht dahin gegangen an dem Tag.

Patrick Wolter: Ach du Scheiße.

Marcel: Und das war auch ganz gut so, weil der war nämlich da.

Marcel: Der hat mir danach nämlich noch eine zweite Nachricht geschrieben, warum ich denn nicht da war.

Marcel: Und ich habe mir dann eine Zeit lang wirklich...

Marcel: Sorgen gemacht auf dem Campus, dass der mir mal im Weg läuft, bis ich festgestellt habe, der tut mir nichts.

Christian Wasser: Vielen Dank.

Marcel: Dann fand ich es lustig.

Marcel: Also wenn er mir dann entgegenkam, dann fand ich es irgendwie dann doch spannend, weil dann dachte ich mir so, okay, den ersten Moment habe ich dann verdaut, weil der da ja auch in meine Privatsphäre eingedrungen ist und vor allem mir Vorwürfe gemacht hat, für die ich nichts konnte.

Marcel: Also der wollte mehr ans Leder für Dinge, die ich ja nicht gesehen habe.

Marcel: Also es ist ja nicht so, dass ich ihn wirklich, also dass ich

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: dass ich ihn gemobbt hätte oder dass ich ihn bloßgestellt hätte oder dass ich ihn provoziert hätte, dass er sich jetzt auch bitte mit mir prügeln soll, sondern der fand nicht statt, bis er mir diese Nachricht geschrieben hat.

Marcel: Ich wusste nicht mal, dass er bei uns im Kurs ist, übertrieben gesagt.

Marcel: Also ich habe den zwar gesehen, aber der war für mich einfach nicht da in der Form, sondern...

Marcel: Und auf einmal war der aber da, aber er hat das so in sich hineingesteigert, die Situation, da hat er Dinge gesehen, die nicht da waren, so wie es höchstwahrscheinlich auch bei dir war.

Marcel: Der Typ wird da seine Empfindung gesammelt haben auf der Messe und hat die halt knallhart auf dich projiziert.

Marcel: Und sein Ventil war halt, also der damals wollte mir aufs Maul hauen und der da wollte halt jetzt unbedingt anderen von seiner schlechten Erfahrung mit dir teilhaben lassen, damit sie vor dir gewarnt sind.

Christian Wasser: Ja, ich hatte tatsächlich letztens eine ähnliche Situation.

Christian Wasser: Erstmal Shoutout an BlueX2 war es, glaube ich.

Patrick Wolter: ja genau ist auch ein streamer, ist auch ein streamer, könnt ihr auch mal vorbeigucken

Christian Wasser: Oder was?

Christian Wasser: Super User.

Christian Wasser: Super Zuseher.

Marcel: Golden Doors.

Christian Wasser: Ja, genau.

Christian Wasser: Allgemein.

Christian Wasser: Also, guter Dude.

Christian Wasser: Nee, ich war letztens mit einer Freundin auf einer Reberbahn.

Christian Wasser: Und wir wollten, es gibt, es gab auf der Reberbahn den Club namens, ich glaube Crashhead hieß er.

Christian Wasser: Ich vergesse immer.

Christian Wasser: Crashhead, Crashhead, irgendwie sowas.

Christian Wasser: Headcrash.

Christian Wasser: Headcrash.

Christian Wasser: Ich glaube, es war Headcrash.

Christian Wasser: Das hat dicht gemacht, der Besitzer hat den Laden verkauft und jetzt ist es das Betty.

Christian Wasser: So, wir wollten das Betty mal angucken.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Christian Wasser: Und es war schon langsam so Richtung Fischmarktzeit, wie man hier in Hamburg sagt.

Marcel: Die Sonne ging langsam auf, ja?

Christian Wasser: Weil normalerweise ist es halt

Christian Wasser: Ja, genau.

Christian Wasser: Normalerweise ist das so, du verbringst die Nacht auf einer Reberbahn und dann, wenn es dann so 5 Uhr langsam wird, gehst du rüber zum Fischmarkt und holst dein Fischbrötchen ab.

Christian Wasser: So, und dann ist halt der Abend langsam, die Nacht langsam durch.

Christian Wasser: Gut, Betty hat zu gehabt, weil die haben jetzt schrägte Öffnungszeiten und machen nicht mehr so lange, wie halt Leute drin sind.

Christian Wasser: Anders als Headcrash.

Christian Wasser: So, wir gehen also dann enttäuscht zurück und ich sehe dann neben diesen Laden ein EC-Automaten.

Marcel: Hmm.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: mitten in dieser Seitengasse, so wirklich richtig ekelhaft dreckig rumrum, Mülltonnen überall, Müll auf dem Boden, der Bildschirm komplett zerkratzt und kaum sichtbar, was da drauf steht.

Christian Wasser: So richtig ekliger EC-Automat, wo du denkst, so wer?

Christian Wasser: Wer geht da hin und holt dort Geld ab, wo um die Ecke ein Hamburger Sparkassenautomat ist, der auf der offenen großen Straße ist, wo es ein bisschen sicherer ist.

Marcel: Ach, da ist es.

Christian Wasser: Ja, ja, ja.

Marcel: Ja, ja.

Marcel: Ich lauf's gerade gedanklich ab.

Christian Wasser: So.

Marcel: Ich hab gerade geguckt, ob ich da auch schon drin war im Wetti.

Marcel: Aber, nee, war ich nicht.

Marcel: Aber es gibt einen ähnlichen Club, der ist da in dieser, wo die halt am Schaufenster sitzen, wo die dich auch so reinziehen.

Marcel: Der sieht ähnlich aus.

Marcel: Von innen.

Marcel: Ah, okay.

Christian Wasser: Ich weiß nicht, ob es das noch gibt, weil Hamburg hat ja sehr viel verboten in der Hinsicht.

Patrick Wolter: Echt?

Patrick Wolter: Ich war da mal drin.

Christian Wasser: Es gibt ja auch keine Prostituierten mehr sozusagen, die auf der Straße dich ansprechen dürfen.

Patrick Wolter: Aha, okay.

Patrick Wolter: Okay, okay.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Boah.

Christian Wasser: Das haben sie auch verboten.

Marcel: Nee, nee, da steht nur der Korb da vorne.

Marcel: Und da kommt auch mal mit rein.

Christian Wasser: Ach so, okay.

Marcel: Hm.

Christian Wasser: Nee, dann was anderes.

Christian Wasser: Nee, aber gut.

Christian Wasser: Also dieser EC-Automat.

Christian Wasser: Der ist dann, wir gehen dann so vorbei.

Christian Wasser: Ich sage zu meiner einen Freundin so, Alter, was ist das denn?

Christian Wasser: Was ist das denn für ein ekliger EC-Automat?

Christian Wasser: Und sie meint so, oh mein Gott.

Christian Wasser: Ich habe gesagt, ja, also ernsthaft, wer geht denn da hin?

Christian Wasser: Also ich habe das Gefühl, wenn du bei diesen EC-Automaten da irgendwie Geld oder so was abzählst, der gibt dir dann vielleicht das Geld, aber er bringt dir dann auch noch eine Versicherung nebenbei an.

Patrick Wolter: oh god

Christian Wasser: Das ist einfach so ein Shady-Teil.

Christian Wasser: Ich habe gesagt, das ist ein richtig shady EC-Automat, der dir halt eine Versicherung noch andrehen würde.

Marcel: Ich habe die Befürchtung, ich weiß, wo es hingeht.

Marcel: Ja, perfekt.

Christian Wasser: Läuft eine schwarze Person vor uns.

Christian Wasser: So, die geht recht langsam.

Christian Wasser: Wir gehen dann ihr vorbei.

Christian Wasser: Sagt da man so, wer?

Christian Wasser: Und ich drehe mich um.

Christian Wasser: Und gucke ihn an und habe mir meinen, der EC-Automat da hinten, der ist ziemlich shady.

Patrick Wolter: Oh nein.

Christian Wasser: Und er so, ja, klar, der EC-Automat.

Christian Wasser: Ich so, der EC-Automat da hinten, der ist so shady, dass er eine Versicherung verkauft.

Christian Wasser: Versicherung.

Christian Wasser: Und dann ist da so eine Art Gespräch entstanden, wo ich ihm erklären wollte,

Christian Wasser: Es geht um einen shady EC-Automaten, der so shady ist, dass er einen Versicherungen verkauft.

Christian Wasser: Es ist doch schon an sich sehr banal, an sich die ganze Thematik.

Christian Wasser: Und meine eigene Freundin hat sich dann auch ein bisschen eingeklingelt, in der Hoffnung, das irgendwie klären zu können.

Patrick Wolter: Mm.

Christian Wasser: Er wollte dann Amy auch nicht wirklich davon ablassen, ist dann auch irgendwann in einen anderen Club einfach reingegangen und war weg.

Christian Wasser: Und dann habe ich auch mit ihr darüber gesprochen.

Christian Wasser: So, dass es natürlich schon sehr bizarr ist, aber, und da kommen wir wieder, da machen wir wieder den Bogen zu unserem Autofahrer zurück, wir wissen ja nicht, was zum Beispiel diese Person jetzt erlebt hat in seinem Leben.

Christian Wasser: So, wer weiß, was ein Mensch, ein schwarzer Mensch sozusagen, vor allem auf der Reeperbahn, nicht alle schon an den Schädel bekommen hat.

Christian Wasser: Und dass er natürlich dann vielleicht ein bisschen empfindlich dafür ist.

Christian Wasser: Wir wissen nicht, was mit diesen Menschen im Kopf da gerade passiert ist und was er sich gedacht hat.

Christian Wasser: Ebenso auch mit den Autofahrern.

Christian Wasser: Wir wissen ja nicht, was bei ihm passiert ist.

Christian Wasser: Wie gesagt, exklusiver Durchfall vom Kind.

Christian Wasser: Wir wissen es nicht.

Christian Wasser: So, es kann alles mögliche sein.

Christian Wasser: Und das ist halt dann eher, was mich dann eher traurig gestimmt hat.

Christian Wasser: Weil ich mir dachte, jetzt wird er den ganzen Abend denken, dass mal wieder irgendwie so ein bescheuerter Arsch ihn jetzt von hinten beleidigt hat oder all so ein Kram.

Christian Wasser: Obwohl in dem Fall nichts war.

Christian Wasser: Obwohl es wirklich nur um diesen EC-Automaten ging, aber es war halt unmöglich, ihm das beizubringen.

Christian Wasser: Und jetzt ist es in seinem Kopf abgespeichert und wer weiß, vielleicht hat er ja einen Podcast, wo er dann darüber reden kann und dann darüber spricht, was für ein dummer Idiot ihn da heute wieder angemacht hat.

Christian Wasser: So wie natürlich dann die Person auf der Messe dann anscheinend dich anders wahrgenommen hat, weil du vielleicht eine Sache gesagt hast, die er anders halt verstanden hat am Ende.

Patrick Wolter: Ich kann mich aber nicht anders... Das war halt so eindrucksvoll erzählt, sage ich mal.

Patrick Wolter: Das war so eindeutig.

Patrick Wolter: Vielleicht hat er es auch ein bisschen aufgebauscht in seiner Nacherzählung.

Patrick Wolter: Ich weiß es nicht so richtig.

Patrick Wolter: Aber wenn man mir erzählt, ja, der hat mich da irgendwie schlecht behandelt oder beleidigt sogar, wo ich dann denke, das geht ja von Aktivität aus.

Patrick Wolter: Also das ist ja... Also ich verstehe, die Situation, die ihr hattet, da bin ich meistens der Mensch, meine ich mich jetzt,

Christian Wasser: Vielen Dank.

Patrick Wolter: in dem Fall, aber ich bin mir da so unsicher, ob der nicht einfach auch einfach mal nur Scheiße erzählen wollte.

Patrick Wolter: Kann natürlich sein, dass da irgendwas schief gelaufen ist, aber ich bin dann auch immer so in der Situation, stehe ich auf diesen Messen, unterhalte mich dann mit irgendwelchen Leuten, die ich entweder schon mal gesehen habe, weil du triffst ja oft auch die gleichen Leute, oder die ich noch nie gesehen habe, die mich dann einfach angesprochen haben.

Patrick Wolter: Und dann stellen sich da so zwei Leute dazu, hatte ich auch schon die Situation,

Patrick Wolter: Und gucken.

Patrick Wolter: So, was soll ich in so einer Situation machen?

Patrick Wolter: Soll ich denn sagen, hey, cool, dass ihr auch da seid und wollt ihr ein Auto, also, oder ein Foto oder was, keine Ahnung.

Patrick Wolter: Weil manchmal musst du ja aktiv auf die zugehen, weil es ja meistens sehr introvertierte Menschen sind, die sich dann auch nicht trauen zu fragen oder so.

Patrick Wolter: Oder du kommst auf die Situation, hatte ich auch schon, dass es dann hieß, nee, wir stehen einfach nur hier, gucken genug.

Patrick Wolter: Dann denke ich so, oh, super.

Patrick Wolter: Jetzt hast du dich ja völlig zum Affen gemacht.

Patrick Wolter: Weil du gedacht hast, die wollen was von dir.

Marcel: Wollt ihr ein Foto?

Patrick Wolter: Und deswegen sind... Genau.

Marcel: Wollt ihr ein Foto mit mir machen?

Marcel: Wer bist du überhaupt?

Patrick Wolter: Und du bist auch ein YouTuber, oder was?

Christian Wasser: Ja.

Patrick Wolter: Das ist so... Da stehe ich dann immer so ein bisschen zwischen Stühlen.

Patrick Wolter: Also erstens, ich will nicht unhöflich zu denen wirken, mit denen ich mich gerade sowieso unterhalte.

Patrick Wolter: Zweitens denke ich so, sind die jetzt wegen mir da oder sind die wegen was anderem da?

Patrick Wolter: Stehen die hier nur zufällig?

Patrick Wolter: Und drittens, da waren die irgendwann weggegangen.

Patrick Wolter: Und da mache ich mir einen Kopf darüber.

Patrick Wolter: Liegt das jetzt an mir?

Patrick Wolter: Komme ich jetzt wieder arrogant rüber, weil ich nicht auf die reagiert habe oder versucht habe, dass ich... Hm.

Marcel: Alter, das wäre mir so scheißegal.

Marcel: Ich würde immer davon ausgehen, dass mich einfach keine Sau kennt und wenn mich einer kennenlernen will, dann spricht er mich an.

Patrick Wolter: Hm.

Marcel: Also wenn ich einer wie ihr wäre, der sein Gesicht ins Internet hält und damit sein Geld verdient.

Christian Wasser: Oh, I wish.

Christian Wasser: Ich wünsch dir, das wäre meine einzige Aufgabe.

Marcel: Und im besten Fall.

Marcel: Und ich dann, so wie ihr dann halt über die Messe lauft und da Leute vor mir stehen.

Marcel: Ich weiß nicht, ich würde einfach nicht damit, also es war für mich überhaupt kein Gedankengang zu sagen,

Marcel: erkennen die mich gerade?

Marcel: Also, ich habe so ein Ego nicht.

Patrick Wolter: Mhm.

Patrick Wolter: Mhm.

Marcel: Das ist für mich auch ein ganz schwieriger Gedanke, den zu fassen, irgendwie zu denken, dass Leute mich, also unabhängig davon, das ist ja auch eine Situation, die ich nie will.

Marcel: Also, ich will ja auch nicht wissen, wie viele Leute sich das hier angucken oder anhören.

Christian Wasser: Ja, nee, absolut.

Christian Wasser: Also das Ding ist aber...

Marcel: Das ist ja nun mein Thema.

Marcel: Aber gleichzeitig würde ich nicht auf die Idee kommen, zu denken, dass da, nur weil jetzt jemand vor mir steht, dass der mich jetzt erkennt.

Marcel: Hätte ich nicht.

Marcel: Ja.

Christian Wasser: Man entwickelt halt irgendwie ein Radar für sowas, habe ich das Gefühl.

Patrick Wolter: Ja, genau, das meine ich.

Christian Wasser: Du läufst an Menschen vorbei und du merkst halt, wenn Leute dich erkennen.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Hm.

Patrick Wolter: Hm.

Christian Wasser: Es ist ein Blick.

Christian Wasser: Es ist ein sehr, sehr bestimmter Blick.

Christian Wasser: Was ich auch nicht schlimm finde.

Christian Wasser: Wo ich mir immer denke, sozusagen, ihr könnt.

Christian Wasser: Ich meine, gut kann natürlich sein, dass man einfach scheiße finden.

Christian Wasser: Das kann auch sein.

Christian Wasser: Der Blick ist, glaube ich, sehr ähnlich zwischen ich kenne diesen Typen und ich finde ihn scheiße und kenne den Typen.

Christian Wasser: Das ist sehr, sehr ähnlich.

Christian Wasser: Es ist immer dieser seltsame, erschrockene Blick von was?

Christian Wasser: Das hatte ich zum Beispiel als einer aus meiner Rotten-Mushroom-Gruppe, als der geheiratet hatte.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Alle auf einen Haufen!

Christian Wasser: Da waren wir alle als Gruppe halt hingefahren.

Christian Wasser: Und wir sind halt zur Location hingefahren, er war natürlich schon vorher da und wir alle anderen, also halt Timo, bzw.

Christian Wasser: Jimtex und Katano, Firebro und all sowas, wir sind alle in der Gruppe hingefahren und dann sind uns halt Jugendliche entgegengekommen aus der Straßenbahn.

Christian Wasser: Und du hast den gesehen, natürlich, du siehst

Christian Wasser: Du siehst das.

Christian Wasser: Was?

Christian Wasser: Die?

Christian Wasser: Weißt du?

Christian Wasser: Aber erstens das, aber zweitens auch eher wahrscheinlich dieser Gedanke, was zum Ficken machen die hier?

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Weil das halt wirklich das ärgste

Christian Wasser: Kaff in nirgendwo ist.

Christian Wasser: So, wirklich absolut überhaupt nirgends unter Nähe von einer bevölkerten Zivilisation.

Christian Wasser: Einfach eine Haltestelle, wo vielleicht irgendwie drei Personen pro Tag ein- und aussteigen oder sowas.

Christian Wasser: Und da sind wir.

Christian Wasser: Das ist dann, ja, das ist natürlich dann sehr offensichtlich.

Christian Wasser: Aber ich meine, ich glaube zumindest im Rewe, diesen Blick dann auch gesehen zu haben.

Christian Wasser: So ist es nicht.

Christian Wasser: Und da kommt man

Patrick Wolter: Die Frage ist, wen meinen sie jetzt von euch?

Christian Wasser: was du meinst?

Patrick Wolter: Also, kann ja auch sein, die erkennen Schimpf-Tags und du stehst ja daneben, hey yo.

Christian Wasser: Achso, du meinst, es war... Ja, also wenn dann natürlich wahrscheinlich Schimpftext, weil natürlich Schimpftext jemand ist, neben Katar... Ich meine... Ja.

Marcel: Wollte ich auch ein Foto für mir, wer bist denn du?

Patrick Wolter: Ja, genau.

Christian Wasser: Nee, die Sache ist natürlich so, auch wenn Marcel das so gesagt hat, aber...

Christian Wasser: Ja, wir erhalten unser Gesicht in die Kamera, aber ich bin ja immer noch einer, der ja eigentlich als Inspiration Game-Trailers und Screw-Attack hat.

Christian Wasser: Und selbst Screw-Attack hat es ja schon ein bisschen mehr gemacht als Game-Trailers.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Wir haben ja damals niemals unsere Fresse in die Kamera gehalten.

Christian Wasser: Und ich mache das ja eigentlich auch nur, weil ich weiß, dass es benötigt wird, um überhaupt auf dieser Plattform Amy Fuß zu fassen.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Ich gehe davon aus, dass wenn ich meine Videos umgestalten würde und häufiger meine Fresse zeigen würde, das vielleicht sogar erfolgreicher ist, weil natürlich das Parasozial wieder ein bisschen fördert.

Christian Wasser: Aber meine Fresse ist halt in einem 15-Minuten-Video vielleicht so 20 Sekunden zu sehen.

Christian Wasser: Mit Glück.

Christian Wasser: Am Anfang.

Christian Wasser: Und dann nie wieder.

Christian Wasser: Weil das ist halt so, wie ich meine Formate aufbaue.

Christian Wasser: Aber es kommt auch da, weil mich das unfassbar abfuckt, Kameraaufnahmen zu machen.

Christian Wasser: Das macht mich jedes Mal wütend.

Christian Wasser: So jedes Mal bin ich wütend, weil ich mir denke, das Video ist fertig.

Christian Wasser: Jetzt muss ich meinen Arsch in dieses Kino reinbewegen.

Christian Wasser: Irgendwie die Kamera ausrichten.

Christian Wasser: Hoffen, dass alles klappt von den Farbeinstellungen und von den Toneinstellungen.

Marcel: Du hast ein Kino?

Marcel: Das stimmt.

Marcel: Aber ich gucke Patrick seine Videos auch nicht.

Christian Wasser: Der hat noch nie meine Videos gesehen.

Marcel: Also, das ist... Ich gucke halt nicht so viel YouTube.

Patrick Wolter: Hallo!

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Ein kleines Lied.

Christian Wasser: Ja, verständlich.

Christian Wasser: Nein.

Christian Wasser: Es ist offiziell natürlich kein Kino, weil ein Kino wäre ja irgendwo Spaß.

Christian Wasser: Es ist natürlich eine Art Meetingsraum und ein Set.

Christian Wasser: Also wenn das Finanzamt gerade zuguckt, ist halt natürlich ein Set.

Christian Wasser: Ich mache ja meine Videos da drin.

Christian Wasser: Ja, aber auf jeden Fall ist es halt immer sehr, sehr nervig, weil alles, was zum Aufnahmen benötigt wird, ist natürlich ein anderer Raum.

Christian Wasser: Das heißt, ich muss da gucken.

Christian Wasser: Ich mache immer eine Testaufnahme, muss dann da hin wieder laufen, muss gucken, ob das klappt.

Christian Wasser: Es ist super abgefuckt.

Christian Wasser: Es wäre natürlich sehr viel einfacher.

Christian Wasser: Hätte ich einfach ein Setup, das ich da einfach statisch drin lassen würde.

Christian Wasser: Aber dafür müssen wir mich erstmal mit auseinandersetzen und da habe ich keine Lust drauf.

Christian Wasser: Also es ist immer wieder ein Hustle.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja, das hat übrigens derselbe gebaut, der damals mein erstes Studio in Berlin gebaut hat.

Christian Wasser: Und es ist ein komplettes, selbstgemachtes Problem, muss man dazu sagen.

Patrick Wolter: AC.

Christian Wasser: Und das ist mir auch komplett bewusst.

Christian Wasser: Aber ich bin auch irgendwie zu faul, um es zu lösen.

Christian Wasser: Irgendwann.

Christian Wasser: Irgendwann, wenn ich irgendwie das Gefühl habe, mal Zeit in meinem Leben zu haben, dann mache ich das mal.

Marcel: Jetzt habe ich dein Kino gesehen.

Christian Wasser: Dann werde ich auch mal meinen Mischpult vernünftig einstellen.

Marcel: Jetzt habe ich mir dein Kino angeguckt.

Christian Wasser: Das wäre auch mal cool.

Christian Wasser: Atzi ist sein echter Name.

Patrick Wolter: Richtig, genau.

Patrick Wolter: Nein, ist es nicht.

Patrick Wolter: Aber Arzi ist auf jeden Fall der Name, den man immer kennt.

Christian Wasser: Ja, also sagen wir mal so, lieber Atzi sagen als irgendwas anderes, weil dann kennen immerhin Leute ihn.

Patrick Wolter: Grüße gehen raus.

Patrick Wolter: Ja, der versinnert ist Arzi.

Christian Wasser: Es gibt ja schon Leute, die... Ich nenne ihn Atzi.

Christian Wasser: Als wenn er für mich einen anderen Namen hätte.

Christian Wasser: Das ist für mich skurril, dass dieser Mann angeblich einen anderen Namen hat.

Christian Wasser: Also...

Christian Wasser: Ne.

Christian Wasser: Ich glaube, wenn seine Mutter vor mir wäre, würde ich ihn auch atzi.

Patrick Wolter: Richtig, ja.

Patrick Wolter: Also das ist auch der erste Name, der mir immer einfällt bei ihm.

Patrick Wolter: Also, ja, irgendwie so, ne?

Christian Wasser: Es passt auch.

Christian Wasser: Weiß nicht.

Christian Wasser: Ich sehe atzi und sage, ja, ist ein Atzi.

Christian Wasser: Ah.

Patrick Wolter: Nazi.

Patrick Wolter: Nazi.

Patrick Wolter: Richtig, genau.

Patrick Wolter: Genau, der hat auch dieses Kino gebaut.

Patrick Wolter: Okay, Leute.

Patrick Wolter: Ich merke schon, wir kommen ja von parasozialen Beziehungen gerade nicht mehr so weg.

Patrick Wolter: Aber ich habe natürlich noch eine Frage für euch.

Patrick Wolter: Ja, natürlich.

Christian Wasser: Ich war beim letzten Mal so schön einfach, als du nicht da warst.

Christian Wasser: Da konntest du gar nicht einhaken.

Patrick Wolter: Da wäre so eine gute Diskussion draus gewesen.

Patrick Wolter: Man hätte nur mal den Stein ins Rollen bringen müssen.

Patrick Wolter: Aber naja, ist ja auch egal.

Patrick Wolter: Jedenfalls habe ich eine Frage für euch.

Christian Wasser: Hm.

Patrick Wolter: Immer barfuß laufen oder für immer Handschuhe tragen?

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Die könnt ihr nicht so einfach abwählen.

Marcel: Gelt ein Barfußschuh.

Christian Wasser: Also dann würde ich wahrscheinlich... Hm.

Marcel: Ich fahre einfach mit dem Auto.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Schön im Hochsommer Handschuhe tragen oder auf den Berliner Straßen barfuß laufen.

Christian Wasser: Ich glaube, ich würde natürlich die Handschuhe nehmen, weil es sei natürlich, mein Leben würde aus Rewe-Liefer-Service bestehen.

Christian Wasser: Dann wäre es egal.

Christian Wasser: Da könnt ihr auch überall barfuß für immer laufen, weil dann würde ich ja nicht rausgehen.

Patrick Wolter: Ja, siehst du?

Christian Wasser: Aber sobald ihr auch nur einen Schritt vor die Tür setzen möchtet, sind schwitzige Hände wahrscheinlich besser als kaputte Füße.

Marcel: Ich geh barfuß.

Patrick Wolter: In Berlin?

Marcel: Ja, ist doch scheißegal, bro.

Patrick Wolter: Hast du eine gute Krankenversicherung, Marcel?

Christian Wasser: Das ist doch scheiße, Digga.

Christian Wasser: Das ist der Grund, warum es Demos gibt.

Christian Wasser: So.

Marcel: Wieso denn?

Patrick Wolter: Naja.

Marcel: Also wie viel Spritzen siehst du denn aus deinen Schuhen, wenn du durch Berlin läufst?

Patrick Wolter: Ja, nicht so viele, aber es gibt bestimmt... Ja, aber nehmen wir mal einfach mal an, du willst auf eine Demo gehen oder so.

Marcel: Siehst du?

Marcel: Also, hab da zwei Augen gemacht.

Patrick Wolter: Weiß nicht.

Marcel: Geh auf keine Demos.

Patrick Wolter: Nehmen wir mal einfach an, für deine Berufsklasse wird jetzt eine extra Steuer festgelegt, die extra hoch ist, dann würdest du auch in eine Demo gehen.

Patrick Wolter: Oder Artikel 14 kommt oder so, keine Ahnung.

Marcel: Ich war in meinem Leben noch auf keiner Demo.

Marcel: Ich gehe da nicht hin.

Patrick Wolter: Warum?

Marcel: Hat unterschiedliche Gründe.

Marcel: Aus den gleichen Gründen, warum ich keine Petition unterschreibe.

Marcel: Nee.

Patrick Wolter: Hast du noch nie eine Petition unterschrieben?

Patrick Wolter: Also, wenn es auch nicht, wenn es voll in dein Interessengebiet geht und nein?

Marcel: Nee.

Marcel: Nee.

Patrick Wolter: Okay, Marcel hat keine Meinung.

Marcel: Ich habe eine ziemlich feste Meinung.

Christian Wasser: Er hat eine Meinung, aber...

Marcel: Und meine Meinung ist, dass ich keine Petition unterschreibe und nicht auf Demos gehe.

Patrick Wolter: Okay, das schreiben wir uns wahrscheinlich mal für die nächste Dreierrunde auf.

Patrick Wolter: Da habe ich nämlich auch noch ein paar Themen, aber das würde heute zu lange werden.

Patrick Wolter: Also ich würde tatsächlich wahrscheinlich auch die nackten Füße wählen, tatsächlich.

Marcel: Was?

Marcel: In Berlin, Patrick?

Marcel: Stell dir vor, du gehst auf eine Demo.

Patrick Wolter: Ja, das Problem ist einfach, ich bin irgendwie im Laufe der letzten Jahre sehr hitzeempfindlich geworden.

Marcel: Ja.

Patrick Wolter: Und wenn ich jetzt, also zum Beispiel, ich habe diese

Christian Wasser: Was sind das denn für Handschuhe?

Patrick Wolter: Ja, ganz normale Winterhandschuhe halt.

Christian Wasser: Wieso sind das denn?

Marcel: Faustlinge, nein, nein, Faustlinge.

Marcel: Kann auch der Latex-Mensch sein.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Ja eben, also das ist, das sind schon wieder solche Regeln, weil du sagst Handschuhe, ich denke jetzt hier an meine faschigen Mario-Handschuhe, die einfach so ganz dünne Stoffdinger sind.

Christian Wasser: Ah, okay, sehe ich cool, ich bin Cartoon-Charakter, Mann.

Patrick Wolter: Ich glaube, man hat halt irgendwann so eine Nervenüberreizung.

Patrick Wolter: Wenn du die ganze Zeit diese Handschuhe an hast, du kannst sie auch nicht abnehmen, weil du musst sie ja die ganze Zeit tragen.

Christian Wasser: Ja, wenn ich Splitter und Scherben aus meinen Füßen ziehe, habe ich auch eine Nervenüberreizung.

Christian Wasser: Da kannst du mal sehen.

Patrick Wolter: Also ich weiß nicht, ich glaube, wenn irgendwann das doch zu warm werden würde an den Händen oder so, dann würde ich wieder so ein bisschen Kreislauf kriegen.

Patrick Wolter: Ich kenne das von mir.

Patrick Wolter: Ich bin da extrem empfindlich.

Patrick Wolter: Ich habe diese Jacke übrigens auch an, weil mir gerade kalt ist, obwohl der Raum abgeschlossen ist.

Patrick Wolter: Ich weiß auch nicht, manchmal habe ich so

Marcel: Ich denke, du hast ein Hitzeproblem.

Marcel: Jetzt hast du auf einmal ein Kälteproblem.

Marcel: Martin, nun entscheiden sie sich.

Patrick Wolter: Ich habe generell ein Körper-irgendwas-Problem.

Patrick Wolter: Keine Ahnung.

Patrick Wolter: Manchmal ist es mir zu kalt, manchmal ist es mir zu heiß.

Patrick Wolter: Und wenn mir zu heiß wird, dann kriege ich schnell Kreislaufprobleme.

Christian Wasser: Bist du denn niemals... Aber du bist doch als Kind auch mal barfuß durch die Gegend gelatscht.

Marcel: Also von Patrick ist jetzt gerade in den Wechseljahren angekommen scheinbar.

Patrick Wolter: Oh.

Patrick Wolter: Gibt es sie?

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: So den ganzen Tag, in Anführungszeichen.

Christian Wasser: So als Kind.

Patrick Wolter: Ich arbeite dann eher auf so einem Campingplatz oder so.

Christian Wasser: Aber niemals so normal, niemals so in deiner Kehre, wo du gewohnt hast oder sonstiges.

Patrick Wolter: Nee, ich schlüpfe jetzt auch so meine Schuhe und so.

Marcel: hat er in Berlin aber hilft.

Christian Wasser: Ja, das merkt man, das merkt man.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Sonst würde ich sagen, barfuß, weil selbst als Kind weiß ich, und man war noch Kind, man hat ja sehr viel ertragen.

Christian Wasser: Wenn du barfuß rausgegangen bist, weil es war ein warmer Sommertag zum Beispiel, und du bist halt Kind, da ist ja eh scheißegal, was du tust, weil Kindsein einfach super ist.

Christian Wasser: Du gehst barfuß raus, weil es ist warm.

Christian Wasser: Du spürst jeden einzelnen kleinen Ministein, jeden einzelnen kleinen Minihuppe, jede kleine Verdreckung, Müll oder sonstiges, auf das du trittst.

Christian Wasser: Und es ist unfassbar unangenehm.

Christian Wasser: Und du bist aber auch schon in einem Bereich, der eher sicherer ist.

Christian Wasser: Wenn du mir das vorstelle, durch den fucking Hamburger Hauptbahnhof zu gehen, barfuß.

Christian Wasser: Ich weiß gar nicht, welche Krankheiten ich an einem Tag da einfangen würde.

Patrick Wolter: Ja.

Christian Wasser: Also...

Christian Wasser: Weil unsere Welt ist nicht dafür gemacht, dass wir ungeschützt mit unseren Füßen durch die Gegend laufen.

Christian Wasser: Also absolut nicht.

Christian Wasser: Das Gegenteil.

Christian Wasser: Wir erwarten, dass wir geschützte Füße haben.

Christian Wasser: Darauf ist jeglicher Ort ausgelegt.

Christian Wasser: Wir machen sauber, aber so weit, dass wir mit geschützten Füßen da durchgehen können.

Christian Wasser: Nicht, dass es gesundheitlich okay wäre.

Christian Wasser: Aber wie wir warzen und du was bekommen wirst dadurch.

Christian Wasser: Und Pilz und was weiß ich.

Christian Wasser: Wir sind nicht darauf ausgelegt.

Patrick Wolter: Aber das bringt mir ja auch nichts, wenn ich da irgendwie alle zwei Tage so Hitzewallungen habe und dann übelste Probleme kriege, meinen Tag irgendwie zu managen.

Christian Wasser: Ja, und dann komme ich an den Punkt, definiere die Handschuhe.

Christian Wasser: Dünne Stoffhandschuhe.

Patrick Wolter: Nächstes Mal sage ich Faustlinge einfach, Alter.

Christian Wasser: Ja, das ist doch Bullshit.

Patrick Wolter: Ohne Finger, let's go.

Christian Wasser: Das ist doch Bullshit.

Patrick Wolter: Ja, wieso das Bullshit?

Christian Wasser: Weil du dann jetzt... Ja, dann musst du ja ohne Schuhe machen.

Patrick Wolter: Wenn ich nächstes Mal sage, ohne Schuhe oder nur mit Faustlingen.

Christian Wasser: Weil unsere Welt ist ja noch weniger angepasst auf so durch die Welt zu gehen.

Patrick Wolter: Ja, was?

Christian Wasser: So...

Christian Wasser: Deswegen, also wenn ich die Regeln unserer erschaffenen Welt, die wir uns gemacht haben, betrachte, dann wäre es, wenn ich jetzt zum Beispiel die Option wäre, zwischen dünnen Stoffhandschuhen für Kostüme und sonstiges oder barfußlaufen natürlich die dünnen Stoffhandschuhe besser.

Patrick Wolter: Jawohl, mit euerm Mist und es eindeutig.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Am besten.

Christian Wasser: weil wir nicht darauf ausgelegt sind, ohne geschützte Füße zu haben.

Christian Wasser: Wenn aber natürlich, dann auf einmal, sagen wir dann auch, weißt du was, es sind nicht nur Fäustlinge, es sind Lederfäustlinge mit gefütterten Stoff.

Christian Wasser: Oh mein Gott.

Christian Wasser: Ja, ich kann nichts mehr machen.

Christian Wasser: Ich kann weder Videospiele spielen, noch eine Tastatur bedienen.

Patrick Wolter: Also würdest du dann auch barfuß durch die Gegend laufen?

Christian Wasser: Ich bin nicht Strong Bad.

Christian Wasser: Ich kann das nicht.

Christian Wasser: Es ist für mich absolut unmöglich, mit meinen Fäustlingen eine Tastatur zu bedienen.

Christian Wasser: So.

Christian Wasser: Natürlich!

Christian Wasser: Weil ich dann den Lieferservice nur noch nutzen würde, um zu überleben.

Christian Wasser: Dann gehe ich halt nicht mehr raus.

Christian Wasser: Dann bleibe ich halt hier drin.

Christian Wasser: So.

Patrick Wolter: Ach, weiß ich nicht.

Patrick Wolter: Aber auch alleine diese 100% Polyesterhandschuhe, die ziehst du an und du merkst schon, wenn du sobald du irgendwo eine etwas wärmere Gegend betrittst.........

Christian Wasser: Ich werde dich jetzt einfach einen Tag lang sehen, wie du barfuß deinen Tag verbringst.

Christian Wasser: Ich würde es gerne sehen.

Christian Wasser: Und dann möchte ich dich nochmal hören, was du danach sagst.

Christian Wasser: Ich habe das Gefühl.

Christian Wasser: Ich habe es im Gefühl.

Christian Wasser: Und ich hoffe, andere Leute, die jetzt hier einen Kommentar hinterlassen, weil sie sich ernsthaft diesen ganzen Kram komplett angehört haben, schreiben jetzt auch daran und sagen, der Mann hat noch niemals einen Tag barfuß verbracht.

Christian Wasser: Und ist dabei rausgegangen.

Christian Wasser: Nicht zu Hause.

Patrick Wolter: Naja, es gab

Christian Wasser: Weil, also... Naiv!

Christian Wasser: Naiv bist du!

Patrick Wolter: Ja, ich bin aber auch so ein bisschen empfindlicher.

Patrick Wolter: Selbst am Strand mag ich das nicht so, diesen Sand zwischen den Zähnen zu haben oder so.

Patrick Wolter: Aber ich hätte halt keine Wahl, weil ich kriege irgendwann Hitzewallungen und Kreislaufprobleme.

Patrick Wolter: Wenn ich dann irgendwann zu warm und die Hände, das reicht schon, wenn die anfangen zu schwitzen, ich kriege da so eine Macke.

Patrick Wolter: Ich kann auch zum Beispiel nicht lange in der Badewanne liegen oder so, weil ich dann deswegen dusche ich ausschließlich.

Patrick Wolter: Da bin ich halt...

Patrick Wolter: Ist halt so.

Patrick Wolter: Ich müsste auf Barfuß gehen.

Patrick Wolter: Also wie Marcel und dann gehen wir zusammen ins Berghain oder so.

Marcel: Warum warst du denn jetzt schon wieder bei Berghain?

Patrick Wolter: Naja.

Marcel: Warst du schon mal da?

Patrick Wolter: Nein.

Patrick Wolter: Ich kann mir vorstellen, dass man da eventuell... Fem Bonusfeed.

Marcel: Du stellst dir immer alles vor, aber das ist ein Thema fürs andere Podcast.

Marcel: Hast du immer alles so ausgemalt.

Marcel: Das ist irre.

Marcel: Und dann ist es so die Realität.

Patrick Wolter: Fem.

Patrick Wolter: Naja, wer weiß.

Marcel: So wie der Typ auf der Messe, der gesagt hat, du hast ihn geschubst.

Christian Wasser: So, was machst du aus sowas?

Christian Wasser: Ah.

Christian Wasser: Ah.

Christian Wasser: Ah.

Patrick Wolter: So.

Patrick Wolter: Ja, warum mache ich sowas auch?

Patrick Wolter: Ach, warum mache ich Leute?

Patrick Wolter: Ah.

Patrick Wolter: Ah.

Marcel: Vielleicht hattest du Hitzemallung.

Patrick Wolter: Ah ja, Leute.

Patrick Wolter: Wenn ihr von unseren Bergheilerfahrungen hören wollt, könnt ihr uns natürlich auch abonnieren.

Patrick Wolter: Auf Steady, Patreon und YouTube, da gibt es jeweils die Optionen und da kommen immer mal wieder neue Leute dazu.

Patrick Wolter: Unter anderem zum Beispiel der Julian Degler und der Marc Grindberg, beide mit 5 Euro.

Patrick Wolter: Und auf YouTube der Mimati.

Patrick Wolter: Ich glaube, so heißt der.

Christian Wasser: Memazi, yes.

Christian Wasser: Memazi?

Christian Wasser: Memazi.

Patrick Wolter: Mimati.

Patrick Wolter: Vielen lieben Dank.

Patrick Wolter: Mimati?

Patrick Wolter: Du hast doch gerade Mimati gesagt.

Patrick Wolter: Mimati.

Patrick Wolter: Ja, genau.

Patrick Wolter: So, der ist mit dazu gekommen.

Patrick Wolter: Vielen lieben Dank.

Patrick Wolter: Da für die 5 Euro.

Patrick Wolter: Und dann lesen wir immer aus der Liste der 12-Euro-Unterstützer vier Leute vor am Ende des Podcasts.

Patrick Wolter: Und das ist dieses Mal der PS5 Pro Player N64, Gamer X2, Peter Beugmann, Kefka und der Axel

Patrick Wolter: Swiss.

Patrick Wolter: Vielen lieben Dank für euren Support.

Patrick Wolter: Danke, dass ihr dabei seid und habt ihr noch irgendwas zu sagen, Leute?

Patrick Wolter: Wollt ihr euch noch Schuhe jetzt wieder anziehen oder?

Christian Wasser: Keine Ahnung, in einer Stunde ist wieder Zeit, Hustensaft zu nehmen.

Marcel: Hustenschleim zu nehmen.

Patrick Wolter: Du hast kein einziges Mal gehustet, oder?

Patrick Wolter: So schlecht kann es dir nicht gehen, Christian.

Christian Wasser: Ja, ein bisschen.

Christian Wasser: Also ich kann ja hier den Sound ausmachen, das habe ich natürlich genutzt.

Christian Wasser: Aber ich glaube, es funktioniert.

Christian Wasser: Also ich glaube, wenn ich das Zeug jetzt hier schön söffel, Spaßgetränk, dann das ist ein ganz normaler Bronchostop heißt es.

Marcel: Musst du auch bei Suss- und Hustenstüller?

Christian Wasser: Wie?

Marcel: Ja, das darfst du nicht machen, wenn du schläfst, ne?

Christian Wasser: Wie?

Marcel: Naja, das liegt ja im schlechtesten Fall wirklich extrem runter.

Marcel: Also das legt es lahm.

Marcel: Und wenn du dann zuschleimst in der Nacht und dir dann das Zeug davor ja schön reintippst, damit du sagen kannst, damit ich schlafen kann, was ja eine menschliche...

Christian Wasser: Ah, so, ja, ja, ja.

Marcel: menschliche Eigenart ist, dass man unbedingt schlafen möchte.

Marcel: Auch wenn man hustet, weil Husten einen auch ungünstigerweise immer wieder wach macht.

Patrick Wolter: Dann kannst du froh sein, dass sich der Typ mit dem Rauchmelder meldet und dich wieder wach macht.

Marcel: Also da greift man gerne dazu.

Marcel: Aber das kann halt auch echt übel werden, weil du dich da so runterfährst.

Marcel: Und wenn dein Hals dann so voller Schleim ist und deine Bronchien und du liegst dann auf dem Rücken, dann ist das im Zweifel nicht so gut.

Marcel: Dann kann man eine Stickungserscheinung bekommen.

Marcel: Also das ist dann, kommt da gerne mal vor, dass man dann davon wach wird, dass man auf einmal keine Lüft mehr bekommt.

Christian Wasser: Ja, hätte Vorteile.

Christian Wasser: Aber nein, ist auch nicht der Plan.

Christian Wasser: Dafür habe ich noch Notfall-Nutsch-Pastillen, die ein bisschen schwächer sind in der Hinsicht und nichts deaktivieren.

Marcel: Ja, mache ich auch immer.

Patrick Wolter: Ja.

Patrick Wolter: Ja.

Marcel: Aber da auch immer auf die Seite legen, mache ich auch.

Marcel: Also man soll ja auch keine Bonbons, aber mache ich auch immer, wenn ich krank bin.

Marcel: Dann nehme ich mir so einen Bonbon im Mund und lege mich auf die Seite, damit ich bloß nicht auf dem Rücken liege.

Marcel: Dann schiebe ich mir den immer in die Wange, damit ich irgendwas im Mund habe, so nach dem Motto.

Marcel: Und dann schläft es sich besser.

Marcel: Kannst du auch ewig dran...

Christian Wasser: Ja, wobei ich kann das nicht.

Christian Wasser: Also ich kann bei sowas nicht einschlafen.

Christian Wasser: Ich muss das weglutschen und dann schlafe ich rein.

Marcel: Und damit endet ihn der Podcast.

Christian Wasser: Ich bin da so ein Lutscher.

Patrick Wolter: Und damit sind wir wieder beim Merkheiten.

Patrick Wolter: So, wunderbar.

Patrick Wolter: Leute, vielen lieben Dank, dass ihr zugehört habt.

Patrick Wolter: Vielen lieben Dank an euch beide.

Patrick Wolter: Und wir wünschen euch einen wunderschönen guten Tag, wieder guten Abend.

Patrick Wolter: Bis zum nächsten Mal.

Patrick Wolter: Tschüss.

Patrick Wolter

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