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No Bullshit Founders: Equity Split im StartUp

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

44 plays · Mar 17, 2026

In diese Folge sprechen wir über die unterschiedlichen Möglichten für einen Equity Split im StartUp

Transcript

Moritz Hofmann: Schön, dass ihr wieder einschaltet für eine neue Folge No Bullshit Founders.

Moritz Hofmann: Wie immer mit Tim, Ole und Moritz, das bin ich.

Moritz Hofmann: Heute reden wir über das Thema Equity Split.

Moritz Hofmann: Was denkt ihr?

Moritz Hofmann: Sollte man Equity am Anfang festlegen oder erst, wenn klar ist, wer wirklich wie viel beiträgt?

Tim Uhlott: Ja, ist eine gute Frage direkt am Anfang, Moritz.

Tim Uhlott: Also bis jetzt habe ich das immer so gemacht, oder wie in den Startups, die wir angefangen haben zu gründen, dass von Anfang an immer schon direkt die Splits festgelegt haben.

Tim Uhlott: Häufig entweder 50-50 oder 30-30-30, je nachdem, dass ihr jetzt den gleichen Anteil auf jeden Fall bekommt.

Tim Uhlott: Aber mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das wirklich die beste Methodik ist.

Tim Uhlott: Vielleicht ist es sogar besser, wenn man es nicht am Anfang direkt festlegt, sondern über die Zeit.

Kai Ole Hartwig: Hm.

Tim Uhlott: Oder habe ich halt gehört, Moritz, dazu am Montag Netztelefonat.

Tim Uhlott: Möchtest du vielleicht immer dazu was erzählen?

Moritz Hofmann: Ja, richtig.

Moritz Hofmann: Ich hatte vor einiger Zeit, wollte ich einen neuen Mitgründer bei uns ins Projekt integrieren und habe dann eine andere Methode entdeckt, wie man das machen kann.

Moritz Hofmann: Und diese Methode heißt Pie Slicing Model, also dass man sozusagen wie ein Kuchen das aufteilt, vom Namen her.

Moritz Hofmann: Und ich habe am Montag auch nochmal mit dem Kuchen

Moritz Hofmann: Menschen geredet, der sich das ganze Modell ausgedacht hat und das auch jetzt schon seit 16 Jahren im Internet verbreitet.

Moritz Hofmann: Der heißt Mike und

Moritz Hofmann: Er ist auch Dozent an der Columbia University und der Northwestern University in den USA.

Moritz Hofmann: Ich fand das ein interessantes Modell und deswegen habe ich das heute mitgebracht zum Drüber sprechen.

Tim Uhlott: Okay, cool.

Tim Uhlott: Ich würde sagen, bevor wir da direkt reingehen, was ist deine Meinung dazu, Ole?

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: Ja, spannende Frage.

Kai Ole Hartwig: Klassischerweise haben wir auch meistens am Anfang aufgeteilt.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist immer relativ schwierig, weil du sagst irgendwie, ja, wir glauben, so und so viel ist dein Anteil, aber man weiß es nicht.

Kai Ole Hartwig: Deswegen Deswegen ganz spannende Frage eigentlich.

Kai Ole Hartwig: Ich finde...

Kai Ole Hartwig: Das, was du jetzt mitgebracht hast, Moritz, auch, ich hatte mir das nur kurz durchgelesen, die Idee finde ich unglaublich spannend, weil ich bisher das Modell immer, oder was wir gemacht haben, immer ein bisschen schwierig gefunden habe, gerade dann, wenn irgendwie ein Part wegfällt oder gar nicht so aktiv ist, wie er anfangs gedacht, dann hängst du natürlich da und sagst, oh, jetzt hat er aber x Prozent, ist ja fast schon egal, wie viel Prozent am Tagesende, und

Tim Uhlott: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: die Person chillt jetzt gerade so ein bisschen, trat das gar nicht mit voran und dann teilt man nachher doch vielleicht den Kuchen oder auch real den Gewinn darüber auf und das ist natürlich, wenn man das anders aufteilt und nach, ich sag jetzt mal,

Kai Ole Hartwig: tatsächlich ja eingebrachte Leistung aufteilt, irgendwie am Tagesende viel fairer.

Kai Ole Hartwig: Wenn du jetzt Vollgas gibst mit 60 Stunden in der Woche oder so und Vollgabeinbüterst und die anderen oder die andere macht nur so 20 Stunden.

Kai Ole Hartwig: Auf der anderen Seite ist es halt schwierig auch da zu beurteilen,

Kai Ole Hartwig: wie wertvoll ist denn die rein investierte Zeit?

Kai Ole Hartwig: Ist das, was ein Entwickler leistet an Arbeit, okay, jetzt haben wir KI, die beschleunigt das ja auch, aber ist das dann genauso wertvoll und gewichtet, wie die Zeit, die jemand einbringt, der quasi nur Sales macht oder nur Marketing macht?

Tim Uhlott: Ja, das ist ein guter Punkt.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Also das ist halt weiter so eine schwierige Frage irgendwie.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Also man muss das ja trotz allem am Tagesende in irgendeiner Form gewichten und sagen, okay, man sagt, okay, jede Zeitstunde ist gleichgewichtet oder man sagt, naja, aber da ist jetzt schon mehr Erfahrung, mehr Wissen, mehr X hinter.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und ob man das dann nachher einpreist, ist halt die Frage.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: In dem Modell von Mike wäre es so, dass man sich ein Fair Market Salary aussucht für jede Person.

Moritz Hofmann: Das heißt entweder das Gehalt, was die Person sonst verdienen würde in der Zeit oder was die Person sonst verdienen würde bei dem Job, den sie jetzt auch im Startup macht, weil das ist nochmal ein Unterschied.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Moritz Hofmann: Wir haben zum Beispiel den Jackson, der könnte mit seinen Abschlüssen sehr viel Richtung Investmentbanking und so verdienen, aber halt als Programmierer weniger.

Moritz Hofmann: Und dann haben wir uns da für was zwischen diesen beiden Zahlen entschieden, was wir da bei ihm anrechnen.

Moritz Hofmann: Aber dann kriegt jeder seinen...

Moritz Hofmann: sein Fair Market Salary und das wird dann runtergebrochen auf pro Stunde und dann kann man das mit in diese Gleichung einfließen lassen, wie viel man sich dann pro Stunde verdient.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Tim Uhlott: ja finde ich eigentlich eigentlich ziemlich cool ziemlich fair das heißt auch zum beispiel wenn irgendwer

Tim Uhlott: schon Kapital zum Beispiel mit reinbringt, kannst du das zum Beispiel direkt von Anfang an mit reinrechnen und dann irgendwie gegenrechnen.

Tim Uhlott: Jetzt bringt zum Beispiel direkt einer 10.000 Euro, sag ich mal, einfach den als Kapital mit rein und der andere muss das mit seinen, sagen wir jetzt 30 Euro Stundenlohn, schätzen wir jetzt einfach mal, irgendwie erstmal das dann auch irgendwie erreichen und dann irgendwie auf die das gleiche Geldwert, wenn die auch irgendwie kommen.

Tim Uhlott: Also das finde ich am Ende eigentlich gar nicht so schlecht.

Tim Uhlott: Aber die Person kann dann die andere nachher überholen.

Tim Uhlott: Wenn du nachher mehr Arbeit leistest, dann 15.000 Euro dann am Ende Arbeit leistest, dann hast du halt den größeren Teil des Kuchens.

Tim Uhlott: Also ich finde die Idee eigentlich gar nicht so schlecht.

Moritz Hofmann: Ja, also da muss man halt auch drauf achten.

Moritz Hofmann: Also bei Cash Invest gibt es halt noch die Besonderheit, das hatten wir jetzt auch schon, wenn man erstmal nur sagt, ja ich stelle jetzt hier 5000 Euro zur Verfügung für das Startup,

Tim Uhlott: Okay, interessiert.

Moritz Hofmann: in dem Moment kriegt man noch nicht die Punkte, weil das kann die Firma in dem Moment ja auch direkt wieder zurückzahlen, erst in dem Moment, wenn die Firma dann wirklich Geld ausgibt von dir, dann kriegst du die Punkte zugerechnet, weil sonst hatte ich jetzt auch schon für ein anderes Projekt, da meinte auch jemand, ja, du kannst jetzt einfach so Geld da reinlegen und dann hast du ganz viel von der Firma, aber wir brauchen das Geld ja vielleicht jetzt in diesem Moment noch gar nicht.

Moritz Hofmann: Genau.

Moritz Hofmann: Feinheiten gibt es dann noch.

Kai Ole Hartwig: Ja, das macht es natürlich dann auch wieder spannend, ne?

Moritz Hofmann: Aber

Kai Ole Hartwig: Wie gehst du denn am Tagesende denn mit VC Capital um?

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Also, wenn du externes Geld dir reinholst, wie bewertet man das denn?

Kai Ole Hartwig: Ich meine, das ist der übernächste Schritt irgendwie gefühlt gerade, ja?

Kai Ole Hartwig: Du stehst am Anfang und sagst, ah, okay, wir haben eine Idee und wir glauben daran und wir bauen jetzt mal und wie teilen wir das denn auf?

Kai Ole Hartwig: Ähm,

Kai Ole Hartwig: Aber ich stelle mir gerade so ein bisschen die Frage, wie ist denn der Weg, nachdem man jetzt, ich sage mal,

Kai Ole Hartwig: du bist jetzt auf dem Markt und irgendwie möchtest du wachsen, dann hast du ja deine Aufteilung irgendwie schon gemacht, anhand der Stunden, die du reingesteckt hast und wie läuft es denn dann weiter?

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: Also ich sage jetzt mal, wenn das Unternehmen gegründet ist, irgendwie anläuft und da existiert, wie geht man denn dann weiter mit diesem Modell um?

Kai Ole Hartwig: Oder vielleicht ist das auch zwei Schritte zu weit für den Punkt, wo wir gerade sind, aber verstehst du, was ich meine?

Kai Ole Hartwig: Oder wo ich...

Moritz Hofmann: Ich verstehe, was du meinst.

Moritz Hofmann: Also laut dem Modell, also man kann da sicherlich auch was anderes machen.

Moritz Hofmann: Also es geht ja, er sagt auch immer, dass es einfach nur darum geht, zu versuchen, alles fair zu machen und dass man sozusagen für sich selber ja auch die Regeln anpassen kann.

Tim Uhlott: Hmm.

Tim Uhlott: Hmm.

Tim Uhlott: Hmm.

Moritz Hofmann: Aber seinem Verständnis nach würde man bei einem VC-Invest schon den Kuchen,

Moritz Hofmann: Backen, Bacon, weil mit einem VC-Invest kann sich eigentlich theoretisch jeder ein Gehalt auszahlen, das heißt, es ist da nicht mehr so, dass man Zeit oder Geld rein investieren muss, ohne den Gegenwert zu haben, das Risiko ist nicht mehr so da für die Gründer mit VC-Invest.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Tim Uhlott: Okay, ja, das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, weil sonst ist es ja auch rechtlich irgendwie gar nicht mal so einfach.

Tim Uhlott: Wie macht ihr das denn generell bis jetzt?

Tim Uhlott: Habt ihr euch dann irgendwie das vertraglich aufgeschrieben oder lebt ihr das einfach und guckt dann am Ende, was bei rumkommt?

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Wir haben ein Agreement aufgesetzt, wo immer noch nicht jeder Punkt fertig geregelt ist.

Moritz Hofmann: Aber da sind wir halt jetzt immer laufend dabei, das noch fertig zu machen.

Tim Uhlott: Hmm.

Tim Uhlott: Hmm.

Moritz Hofmann: Und das ist auch gut, dass wir das nicht an einem Tag fertig geregelt haben, weil als wir dann angefangen haben, jetzt nach dem Modell zu arbeiten, haben sich auch noch ein paar andere Themen aufgetan, zumindest bei mir.

Moritz Hofmann: Also

Moritz Hofmann: Das sind so Themen wie, wie ist das mit der Domain?

Moritz Hofmann: Weil ich hatte bisher immer gesagt, die Domain, die habe ich jetzt, das ist meine Domain, die hatte ich auch schon vor dem Projekt und wenn ich aus dem Projekt rausgehe, möchte ich die Domain auch wieder mitnehmen, wenn das passieren sollte.

Moritz Hofmann: Jetzt soll die aber halt eingebracht werden mit einem Gegenwert.

Moritz Hofmann: Wir hatten das jetzt so weit gedacht, dass wir das wie einen Optionsschein machen, wie an der Börse oder so, dass man sozusagen jetzt zahlt die Firma einen kleineren Betrag dafür, dass sie später die Domain ganz kaufen darf für einen etwas größeren, aber nicht ganz so großen Betrag.

Moritz Hofmann: Das ist ein Thema, dann hatten wir, was halt dieses Pie-Slicing-Modell gar nicht sich anschaut.

Moritz Hofmann: Solche Sachen wie, wie viel Zeit sollte jeder Mitgründer mindestens pro Woche in das Projekt stecken.

Moritz Hofmann: Das ist halt was, was man auch nochmal separat regeln muss, weil wenn es halt nur am Ende ganz, ganz wenig Zeit ist, was jemand reinsteckt, dann ist es halt die Frage, ist das überhaupt ein aktiver Mitgründer?

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Weißt du?

Moritz Hofmann: Sowas zum Beispiel.

Kai Ole Hartwig: Ja, klar, du musst halt Mindest-Commitment irgendwie von den Menschen, mit denen du unterwegs bist, haben.

Kai Ole Hartwig: Nicht nur dieses, ah, ich will das machen, sondern, hey, ich mache tatsächlich x Dinge und vielleicht auch x Zeit.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja auch das, was ich meinte, es zählt nachher die Stunde genauso viel.

Kai Ole Hartwig: Also wenn jemand halt hingeht und seine Kontakte mitbringt und jetzt fünf Kontakte in der Stunde anspricht und dann quasi theoretisch mal, best case, fünf Kunden generiert hat, dann hat vielleicht diese Stunde ja einfach einen anderen Wert für die Company, als wenn jemand sagt, ich programmiere jetzt,

Kai Ole Hartwig: etwas 10 Stunden programmiert und dann halt irgendwie auch noch nicht so viel da ist.

Kai Ole Hartwig: Oder halt die kreative Arbeit bei Logo und solchen Dingen.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Das ist halt, ich finde, das ist halt halt der schwierigste Part in dem Ganzen, immer zu bewerten, bewerten, wie viel...

Kai Ole Hartwig: macht dieses eine Ding, was gerade jemand leistet, aus für das Produkt oder das Unternehmen, was später rauskommt.

Moritz Hofmann: Ja, also was wir...

Kai Ole Hartwig: Also klar, jetzt zu bewerten, okay, ich könnte jetzt gerade, wenn ich woanders arbeiten würde, könnte ich x Euro in der Stunde machen, ist mit Sicherheit ein Ansatz.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: nehmen?

Kai Ole Hartwig: Aber man baut ja etwas auf.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist immer noch mal anders.

Kai Ole Hartwig: Also klar, wenn ich jetzt irgendwo mich in eine Beraterbude setze und dann meinen Gehalt mit nach Hause nehme, dann habe ich halt auch kein Risiko da mit drin.

Kai Ole Hartwig: Und meine Stunde wird dann für...

Kai Ole Hartwig: wesentlich mehr an jemand anderen verkauft.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Das ist aber auch ein bisschen in dem Modell drin.

Moritz Hofmann: Man hat diese Multiplier, also so Faktoren.

Moritz Hofmann: Zum Beispiel, wenn ich jetzt bei meinen...

Moritz Hofmann: bei mir das vielleicht angesetzt wäre, auf 35 Euro die Stunde und ich jetzt 10 Stunden investiert habe, dann berechnet man das so, 10 mal 35 mal 2.

Moritz Hofmann: Mal 2 ist dieser Faktor.

Moritz Hofmann: Wenn du jetzt vorzeitig rausgeschmissen wirst aus einem schlechten Grund und du ausbezahlt werden musst, dann muss dir 10 mal 35 mal 2 ausgezahlt werden.

Moritz Hofmann: Also das Doppelte von deinem Stundensatz sozusagen.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Kai Ole Hartwig: Auch, ja.

Kai Ole Hartwig: Naja, geht weiter, ich wollte dich gar nicht unterbrechen.

Moritz Hofmann: Und bei einem Cash-Invest ist es sogar mal 4.

Moritz Hofmann: Genau.

Moritz Hofmann: Das ist das.

Moritz Hofmann: sollte.

Moritz Hofmann: Wie gesagt, das mit dem Mindestcommitment, aber auch...

Moritz Hofmann: Wir hatten auch noch ein paar andere Sachen, aber ihr könnt ja erstmal nochmal weiter fragen, was ihr irgendwie so denkt.

Tim Uhlott: Ja, ich hätte direkt eine Frage eigentlich dazu.

Tim Uhlott: Was glaubt ihr denn, was das höhere Konfliktpotenzial hat?

Tim Uhlott: Wenn am Anfang es gleich verteilt oder es über die Zeit halt wächst, was glaubt ihr?

Moritz Hofmann: Also meine Erfahrung bisher mit dem Modell, das schien jetzt so, dass die Leute...

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Moritz Hofmann: Auf einmal könnte sie sich viel besser darauf einlassen, weil sie merken, man versucht es möglichst fair zu machen.

Moritz Hofmann: Dann haben sie auch immer sehr viele eigene Gedanken, die sie noch mit einbringen wollen.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Und man hat eine viel bessere Gesprächsgrundlage, würde ich mal sagen.

Moritz Hofmann: Viel mehr habe ich ja noch gar nicht die Erfahrung damit gemacht.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Moritz Hofmann: Aber ja, problematisch könnte es dann wieder werden, wie es jetzt bei mir und Jackson war.

Moritz Hofmann: Wir hatten jetzt irgendwie neun Monate alleine daran gearbeitet und jetzt soll der, der verkauft, noch mit reinkommen.

Moritz Hofmann: Und das heißt, er muss sich jetzt viel härter seine Prozente, also mit viel mehr Arbeit erarbeiten, weil schon so viel Arbeit in das Projekt reingeflossen ist.

Moritz Hofmann: Er ist jetzt ungefähr bei einem Prozent bisher.

Tim Uhlott: Ja, ich meine, dafür habt ihr ja schon die neun Monate Arbeit hier reingesteckt.

Tim Uhlott: Also, es ist ja schon einiges passiert.

Moritz Hofmann: Genau, genau, das ist auch richtig.

Tim Uhlott: Und habt ihr auch schon erste Kunden?

Moritz Hofmann: Aber wir haben uns trotzdem dann noch was extra ausgedacht.

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Also normalerweise laut dem Modell würde er für irgendwelche Kunden, die er selber ranholt und so dann noch irgendwie 10% Kommission kriegen.

Moritz Hofmann: was auch wieder in die Prozente reinfließt oder was halt man auch auszahlen könnte.

Moritz Hofmann: Aber wir haben jetzt gesagt, damit er halt den Ansporn hat, dass er schneller auch aufschließen kann, steht jetzt, dass er einfach 10% von allen Umsätzen kriegt in diese Prozente umgewandelt.

Moritz Hofmann: Weil er halt derjenige ist, der für den ganzen Vertrieb und Marketing teils zuständig ist.

Tim Uhlott: Okay, interessant.

Kai Ole Hartwig: Also heißt, du sagst jetzt, okay, von dem Umsatz, den du in jedem Fall produzierst, das rechnen wir halt um in Unternehmenskapital oder Unternehmenswert.

Moritz Hofmann: 10 Prozent, wenn er zum Beispiel 1.000 Euro im ersten Monat Umsatz ist, dann kriegt er 100 Euro, als wenn er 100 Euro an Arbeitszeit oder so reingesteckt hat.

Kai Ole Hartwig: Ja, wie trackt ihr das am Tagesende?

Kai Ole Hartwig: Weil das musst du ja jetzt musst ja auch irgendwie hingehen und tatsächlich ja Zeiten erfassen, das, was man ja sonst gar nicht so zwingend macht.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal in der Produktentwicklungswelt, da erfasst du jetzt ja nicht unbedingt die Arbeitszeiten von jedem.

Moritz Hofmann: Ja, also wir arbeiten alle mit Toggle und zuerst hatten wir gesagt, also das ist auch noch, das muss ich jetzt erst noch festigen, würde ich mal sagen, aber zuerst hatten wir halt gesagt, dass wir alles innerhalb von 48 Stunden tracken müssen, wo wir es tracken und jetzt will ich das aber umstellen darauf, dass man einmal pro Woche halt seine Woche aufschreibt, was man halt getrackt hat, genau.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Tim Uhlott: Klingt Klingt auf jeden Fall nicht verkehrt.

Moritz Hofmann: weil das ist, ja, wir vertrauen uns so oder so und das geht es dann eher darum, dass man halt einmal die Woche auch drauf schauen kann, was hat jemand jetzt genau gemacht, geht das in die richtige Richtung oder müssen wir für die nächste Woche irgendwie eine andere Richtung einschlagen, so hauptsächlich.

Tim Uhlott: Wie viele seid ihr jetzt, Moritz?

Tim Uhlott: Und seid ihr zu dritt?

Moritz Hofmann: Wir sind jetzt zu dritt.

Moritz Hofmann: Ich versuche ja jetzt noch einen Designer reinzuholen.

Moritz Hofmann: Und ja, ja, ja.

Moritz Hofmann: Aber ja, es ist, das Modell löst nicht alles.

Tim Uhlott: Vielen Dank.

Moritz Hofmann: Wie gesagt, bei mir ist immer das, ich möchte, wir hatten halt erstmal nur angesetzt, dass man mindestens, so ganz konservativ angesetzt, mindestens eine Stunde pro Tag in das Projekt steckt.

Moritz Hofmann: Was ich aber merke, ist jetzt teilweise sehr wenig, ja.

Moritz Hofmann: Ja, das würde ich gerne jetzt auch auf so Teilzeit ändern, dass man sozusagen irgendwie so 20 Stunden die Woche oder so sowas.

Tim Uhlott: Okay, verstehe.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Tim Uhlott: Meinst du dann bei diesem Prinzip gibt es eine zu große Anzahl einfach an Mitgründern oder meinst du, man kann damit dynamisch wachsen, entsprechend an Prozent verteilen?

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Das ist eine gute Frage.

Moritz Hofmann: Ich hatte das den Mike auch gefragt.

Moritz Hofmann: Er sagte, es werden teilweise sogar Filme damit gedreht.

Moritz Hofmann: Also, da sind dann ja so einige Leute, die daran beteiligt sind.

Tim Uhlott: Das ist ja verrückt.

Moritz Hofmann: Ich habe es aber noch nicht ausprobiert, ob es halt mit so vielen Leuten funktioniert.

Moritz Hofmann: Und...

Kai Ole Hartwig: Ja, ich glaube, Filmproduktionen funktionieren anders als Unternehmensgründungen.

Kai Ole Hartwig: Das Prinzip kannst du, glaube ich, schon ganz gut übertragen.

Kai Ole Hartwig: Aber ich glaube, es gibt für Unternehmensgründungen allgemein eine Grenze von zu vielen Leuten.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Ehrlich.

Tim Uhlott: Ja, das kann ich mir vorstellen.

Kai Ole Hartwig: Weil je kleiner das Team ist, je effektiver kannst du kommunizieren.

Kai Ole Hartwig: Weil mit jeder Person, die ja irgendwo dazukommt, steigen ja die Kommunikationsaufwände.

Kai Ole Hartwig: Es gibt viel mehr Verbindungen und je größer, je mehr Leute es sind, je mehr Kommunikationsaufwand geht nachher drauf und dann hat man nachher

Kai Ole Hartwig: dann verwaltet man sich so sehr selbst, indem man mit eben irgendwie nochmal was hier und da bequatscht, dann muss man das wieder mit anderen und so.

Kai Ole Hartwig: Deswegen, ich finde, für mein Bauchgefühl Bauchgefühl würde ich ungern mit mehr als fünf Leuten irgendwo was gründen und machen.

Kai Ole Hartwig: Ich finde eigentlich, Sweet Spots sind irgendwie so drei Leute.

Tim Uhlott: Jetzt wenn du bei den drei Gründern bist, was schätzt du, wie viele Prozent aller

Kai Ole Hartwig: Und wenn man jetzt noch jemanden dazuholen muss, weil man irgendwie viel Wissen holt, dann hat man auch ein bisschen Luft.

Kai Ole Hartwig: Aber ich finde mehr als fünf im Gründungsteam extrem schwierig.

Kai Ole Hartwig: Also so für mich persönlich, für das, wie ich das empfinde und wo ich sage, okay, damit kommt man schnell und sinnvoll ans Ziel.

Tim Uhlott: Startups das so ungefähr nutzen, dieses Dreiergründen?

Kai Ole Hartwig: Kann ich schlecht einschätzen, das ist ja meine persönliche Meinung und mein persönliches Dafürhalten.

Tim Uhlott: Ja, ja, aber ist ja auf jeden Fall spannend.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Ja, ich hab mal nachgeguckt.

Tim Uhlott: Also es gibt so eine kleine, ja so eine, ich würde sagen so für drei Personen Teams sind so im Schnitt ungefähr so 16 Prozent aller Gründungen, sind damit auf Platz drei.

Tim Uhlott: Das meistgenutzte bzw.

Tim Uhlott: gefragt hat so ein bisschen sind halt Zwei-Personen-Teams, so ungefähr 46%.

Tim Uhlott: Aber was ich auch sehr interessant finde, dass halt die Solo-Gründer, die jetzt aktuell, also 2025, bei ungefähr so 35% so ungefähr liegen, während es 2019 noch bei 23% war.

Tim Uhlott: Also es ist halt wirklich die Frage, ob halt jetzt durch KI und durch

Tim Uhlott: die verschiedenen Tools, die damit irgendwie ins Leben gerufen wurden, einfach Solo-Gründungen einfach dann irgendwie gestärkt werden.

Moritz Hofmann: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir haben eher so einen krassen Wandel, gerade wenn ich mir das so anschaue.

Kai Ole Hartwig: Das entwickelt sich ja immer krasser auseinander, die Unternehmensgrößen, gefühlt zumindest.

Kai Ole Hartwig: Du hast einige große und sehr, sehr viele, sehr kleine Unternehmen.

Kai Ole Hartwig: Zumindest in der Agenturwelt kristallisiert sich das so als Trend irgendwie raus und in der Mitte wird es immer dünner und immer schwieriger vom Marktsegment.

Kai Ole Hartwig: Ich kann mir vorstellen, dass es auch

Kai Ole Hartwig: bei Startup-Source.

Kai Ole Hartwig: Was ich aber viel spannender fände, ist, welche Teamgröße hat denn das beste Outcome nachher im Sinne von wird groß und erfolgreich?

Kai Ole Hartwig: Weil ich finde, das ist die viel wichtigere Metrik.

Kai Ole Hartwig: Das kann ja sein, dass super viele, jetzt 35 Prozent oder was es war, als Solo-Selbstständige starten.

Kai Ole Hartwig: Die Frage ist aber, wie sieht das in drei oder fünf Jahren aus?

Kai Ole Hartwig: Und wer macht nachher wirklich ein großes,

Kai Ole Hartwig: Ding draus, also vor allem nicht nur teammäßig, sondern auch kapitalmäßig.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ja, das ist eine gute Frage, da ich auch noch ein bisschen nachguckt.

Tim Uhlott: Also,

Tim Uhlott: Wenn du als Zweier- oder Dreierteam startest, ist es ungefähr ähnlich, aber im Schnitt machst du dreimal so viel Umsatz wie der Solo-Startup-Gründer.

Tim Uhlott: Aber es macht ja auch irgendwie Sinn.

Tim Uhlott: Als Solo-Startup-Gründer musst du halt alles machen.

Tim Uhlott: Du machst das von Produktentwicklung, Marketing,

Tim Uhlott: designs was auch immer außer du kannst ja irgendwelche freelancer ein muss wirklich alles machen und mal eine präsent sein mit zwei oder drei leute bis es einfach als auf jeden fall aufzutaten also ich finde auch der sweet spot ist auch so ein bisschen drei leute dann kannst du bisschen die richtung marketing sales ein bisschen eine person geben die kann sich dann komplett darum kümmern die zwei anderen dann vielleicht um

Tim Uhlott: bisschen mehr um das Technische plus halt auch Support in seinem Marketingbereich beziehungsweise einfach im Social Media Auftritt auf jeden Fall.

Kai Ole Hartwig: ich finde ja eh, dass sowas wie Sales, Marketing und Produktentwicklung und Support irgendwie so zusammengehören.

Kai Ole Hartwig: In meinem Kopf finde ich, ist das so eine ganz nice Aufteilung irgendwie, weil Marketing und Sales, die rennen halt in die gleiche Richtung.

Kai Ole Hartwig: Und Produktentwicklung, Betrieb und Support, die rennen halt auch in die gleiche Richtung.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Die einen beschäftigen sich vor allem mit den Menschen, die Kunden werden sollen und die anderen dann halt mit den Kunden arbeiten.

Kai Ole Hartwig: Und dann hat man halt irgendwie noch mal jemand, der dazwischen rumhopst und vielleicht auch einfach nur gut aussieht und gut Sachen verkauft im Sinne von mit Personal Brand irgendwo auftritt und super sympathisch daherkommen.

Kai Ole Hartwig: Gut auf einer Bühne funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Das ist vermutlich ja nicht der Entwickler meistens.

Kai Ole Hartwig: Ich würde jetzt mal sagen, die meisten Entwickler stellen sich nicht unbedingt gerne mit

Tim Uhlott: Das stimmt.

Tim Uhlott: Genau, genau.

Tim Uhlott: Da sitzt man lieber in seinem Kellerchen, das wie man programmieren.

Kai Ole Hartwig: in den Vordergrund und hüpfen dann über die Bühne und sagen, ja, hey, hier, jetzt kauft ihr uns unsere Marktbewertung.

Kai Ole Hartwig: Und ihr wisst, was ich meine.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht, ja, genau so.

Kai Ole Hartwig: Nicht zu viel zu cringe von irgendwo rumhopsen.

Kai Ole Hartwig: Das klingt jetzt ein bisschen abwertend, ist gar nicht abwertend gemeint.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist es.

Tim Uhlott: Ja, aber was meint ihr, gibt es denn auch irgendwelche Szenarien, wo vielleicht Solo-Fauna vielleicht sogar besser sein kann?

Tim Uhlott: Also mit zwei Jahren.

Moritz Hofmann: Kann ich mir schon vorstellen.

Moritz Hofmann: Also wenn jetzt zum Beispiel jemand sehr viel Geld hat zum Investieren, dann kann der, glaube ich, auch eine große Hebelwirkung erzielen.

Moritz Hofmann: Und da kann ja dann jemand anderes, der vielleicht...

Moritz Hofmann: nur auf Zeit arbeitet, der kommt da erstens gar nicht so richtig mit und vielleicht kommt es auch ein bisschen auf den Gründer an.

Moritz Hofmann: Manche Gründer sind ja sehr so Micromanagement-Leute und Micromanagement verträgt sich vielleicht auch gar nicht unbedingt immer so gut mit den mehreren Gründern, weil man dann will ja eine oder die anderen Gründer so micromanagen oder sowas, das kommt vielleicht gar nicht so gut.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Ich weiß nicht, was meint ihr denn?

Kai Ole Hartwig: Ja, kann ich mir auch vorstellen.

Kai Ole Hartwig: Also ich kann mir auch gut vorstellen, dass wenn du halt mit viel Kapital an etwas rangehen kannst, du halt auch dazu tendierst, das alles steuern und kontrollieren zu wollen.

Kai Ole Hartwig: dann hast du auch weniger, vermutlich, ich unterstelle das jetzt mal, wirst du eh gewisse Kontakte haben, dass du gar nicht unbedingt darauf angewiesen bist, den noch mit jemand reinzuholen, im Sinne von Mitgründer, sondern dann holst du dir eher Mitarbeiter, die Aufgaben erledigen, die du halt managst.

Kai Ole Hartwig: Dann ist das eine etwas andere Rolle.

Kai Ole Hartwig: Dann bist du mehr von Anfang an in

Kai Ole Hartwig: in einer C-Level-Rolle als CEO oder so, in der Rolle als Gründer.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, du bist bist vom...

Kai Ole Hartwig: Unternehmensgefühl, vielleicht ein Start-up, aber vielleicht doch eher Corporate, also ein Unternehmen von Anfang an, wenn du mit entsprechendem Kapital reingehst und dich selbst und deine Vision verwirklichst alleine.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Also nur mein...

Kai Ole Hartwig: meinen, wie ich das empfinde.

Kai Ole Hartwig: Ich finde halt, Gründen im Team und sich da ja auch einigen und weiterentwickeln, ist halt eine andere Reise, als wenn du alleine gründest und dir einfach Leute dazu holst, die die Aufgaben erledigen, die du erledigt haben möchtest.

Tim Uhlott: Ja, das stimmt.

Tim Uhlott: Also ich habe so ein bisschen beides erlebt.

Tim Uhlott: Also meine Cyber Security Firma, die habe ich jetzt ungefähr vor sieben, acht, neun Jahren so plus minus halt gegründet.

Tim Uhlott: Ich betreide das halt eben auch alleine.

Tim Uhlott: Und das Geld, was ich halt damit einnehme, benutze ich halt dafür, um Freelancer zum Beispiel zu bezahlen.

Tim Uhlott: Da habe ich zum Beispiel jemanden gefunden, der macht das halt, der ist halt richtig gut.

Kai Ole Hartwig: Yep.

Tim Uhlott: der macht mich das ganze Marketing und betreibt meine ganzen Social Media Kanäle ist da super aktiv ist da jeden Tag ein Posten schreibt Blogartikel dann könnte ich halt so gesehen diesen Teil einfach outsourcen und mich dann eh aufs Programmieren halt mit konzentrieren während er hat den großen Sales Teil sag ich mal einfach und Marketing Teil so ein bisschen übernimmt aber das wird der zweite Fall mit

Tim Uhlott: UserAid, die zweite Firma, die ich gegründet habe, letztes Jahr mit zwei anderen zusammen.

Tim Uhlott: Da ist es halt schöner, in so einem Dreierteam zu sein, also so ein bisschen auch, was du meintest, Ode, das Dreierprinzip auch ein bisschen.

Tim Uhlott: zusammenzuarbeiten.

Tim Uhlott: Man ist halt nicht nur alleine da, trifft alleine die Entscheidung, sondern kann das ja, halt untereinander aufteilen, auch gewichten und zusammen entscheiden.

Tim Uhlott: Das hilft manchmal auch

Tim Uhlott: mehr und gibt manchmal auch bessere Entscheidungen auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Finde ich.

Kai Ole Hartwig: Ich habe das ja auch sehr ähnlich.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal Hauptfirma.

Kai Ole Hartwig: Habe ich auch alleine aufgebaut, alleine gegründet und dann nachher jemanden mit dazu geholt für nicht nur Kunden, sondern auch für die Führung.

Kai Ole Hartwig: Ganz anderes Ding.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt bei dem anderen Projekt, das nächste Woche ja endlich mal publik wird und man darüber sprechen kann.

Kai Ole Hartwig: Da sind wir zu dritt.

Kai Ole Hartwig: Und da merkt man halt schon aber auch, es ist ein unterschiedlich in den Dingen halt einfach drin sein und aktiv sein.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wenn das jetzt erst mal publik wird, dann werden sich die Rollen, wer wie aktiv ist, einfach verschieben.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Aber man merkt das halt gerade, dass es halt schon anders ist.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß gar nicht, was ich besser finde.

Kai Ole Hartwig: Ich mag beides.

Kai Ole Hartwig: Ich mag das manchmal, auf niemanden hören zu müssen und abwarten zu müssen und alles entscheiden zu können.

Kai Ole Hartwig: Das ist schön auch in einer gewissen Art und Weise.

Kai Ole Hartwig: Auf der anderen Seite ist es auch ganz schön, einfach nicht alles komplett alleine machen zu müssen.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das ist, oder für mich persönlich, so, es hat beides Vor- und Nachteile.

Tim Uhlott: Was denkst du dazu Moritz?

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, alleine kann man sehr schnell in eine Richtung rennen.

Kai Ole Hartwig: Ob das dann die richtige ist, weiß man nicht.

Kai Ole Hartwig: Das findet man dann raus, aber man kann die halt auch sehr schnell ändern.

Kai Ole Hartwig: Wenn man mit mehreren unterwegs ist, dann ist das anders.

Moritz Hofmann: Ja, also ich sehe das eigentlich so wie ihr.

Moritz Hofmann: Ich habe ja auch die Erfahrung gemacht, dass die Firma, mit der ich Geld verdient habe, das habe ich alleine gegründet und auch irgendwie 13 Jahre lang gemacht.

Moritz Hofmann: Und Und ja, da hatte ich Mitarbeiter, aber die waren halt nur mit Geld bezahlt, mit Cash bezahlt und ja.

Moritz Hofmann: Ich weiß nicht, was besser ist und ich weiß auch nicht genau, was mir irgendwie mehr liegt oder ob das wirklich einfach nur beides Vor- und Nachteile hat.

Moritz Hofmann: Das weiß ich nicht so genau.

Tim Uhlott: Und

Moritz Hofmann: Ich hatte immer gedacht, ich hatte früher, als ich immer die Solo-Firma hatte, habe ich mir mal gewünscht, dass ich mit anderen Leuten unterwegs wäre.

Moritz Hofmann: Mittlerweile merke ich das mit anderen Leuten, dass es auch gar nicht unbedingt so gut ist immer.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, mit Mitarbeitern ist anders als mit Mitgründern.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Natürlich, natürlich.

Moritz Hofmann: Und das habe ich damals auch gefühlt, dass ich sozusagen eigentlich gar nicht unbedingt mit allen Entscheidungen immer alleine da sein möchte, dass ich nicht der Einzige sein möchte, der dann die ganze Nacht irgendwelche Sachen noch macht oder sowas, sondern ich möchte da mit anderen Leuten so im selben Boot sein eigentlich, habe ich gedacht.

Tim Uhlott: Ja, genau.

Moritz Hofmann: Aber die Sache ist ja auch immer dann die, wenn es dann dazu kommt, dass du mit anderen Leuten Sachen machst,

Moritz Hofmann: Verschiedene Leute haben verschiedene Vorstellungen, wie viel man Zeit investieren sollte, was man machen sollte, in welche Richtung man gehen sollte.

Moritz Hofmann: Wie du schon sagst, die Richtung zu ändern ist schwieriger, wenn du mit mehreren Leuten zusammen was machst.

Moritz Hofmann: Es ist beides nicht unbedingt ideal und ich kann nicht sagen, was jetzt für mich am besten funktioniert.

Moritz Hofmann: Also das Einzige, was bisher für mich funktioniert hat, war mal alleine zu gründen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber der Nachteil ist ja wirklich, dass man sich manchmal da oben, quasi in der Spitze des Unternehmens, in dem Sinne da oben, schon manchmal alleine fühlen kann.

Kai Ole Hartwig: Also das ist, glaube ich, der größte Unterschied.

Kai Ole Hartwig: Man fühlt sich dann mit Mitarbeitern, finde ich immer, gerade wenn man dann, ich sage jetzt mal, man ist ja die letzte Bastion, nach einem kommt ja keiner mehr.

Kai Ole Hartwig: Also im Unternehmen zumindest.

Kai Ole Hartwig: dann das fühlt man manchmal auch.

Kai Ole Hartwig: Also gerade wenn du dann da sitzt, ich sage jetzt mal nachts um drei, vielleicht auch morgens um drei, kommt auf die Perspektive an, dann fühlt man das halt sehr stark, dass man Mitarbeiter hat und keine Mitgründer.

Kai Ole Hartwig: Das ist vielleicht beim Gründungsteam, hoffe ich immer, dass das wenn mal so was ist, wo man dann auf einmal performen muss, dass man dann nicht da alleine sitzt.

Kai Ole Hartwig: Mal sehen, ob das so wird.

Kai Ole Hartwig: Weiß ich ja auch noch nicht.

Kai Ole Hartwig: Stille Hoffnung.

Kai Ole Hartwig: Mal sehen, wenn jemand von den anderen das mithört, mal sehen, ob ich eine Nachricht dazu bekomme.

Kai Ole Hartwig: Kontrolle, ob hier jeder den Podcast hört.

Tim Uhlott: Ja, genau.

Moritz Hofmann: Aber ich stimme dazu.

Moritz Hofmann: Also ich fand es auch extrem stressig teilweise, das alleine zu machen.

Moritz Hofmann: Also es kommt immer darauf an, welcher Situation die Firma ist und welcher Situation du in der Firma bist, aber ich kann mir halt vorstellen, die gleiche Situation zusammen mit anderen, da wäre dieser extreme Stress mehr verteilt gewesen und daher würde man sich vielleicht ein bisschen besser fühlen.

Moritz Hofmann: Das ist

Tim Uhlott: Aber da musst du halt auch Mitgründer finden, die die gleiche Vision halt auch mit dir halt teilen.

Tim Uhlott: Das ist auch auf jeden Fall wichtig.

Kai Ole Hartwig: Ja, auch Leute, die man jeden Tag ertragen kann oder jeden zweiten.

Tim Uhlott: Ja, ja, das stimmt auch.

Kai Ole Hartwig: Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: Klang jetzt auch wieder so böse.

Kai Ole Hartwig: So böse bin ich nur bei Schlafmangel.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ja, ihr macht eben, wie jeder arbeitet, auch unterschiedlich.

Tim Uhlott: Also ich mache das gerne in meinem kleinen, stillen Kämmerlein mit Podcast im Ohr, einfach zu arbeiten.

Tim Uhlott: Sag jetzt einfach mal, äh,

Tim Uhlott: Da ist auch jeder anders.

Tim Uhlott: Also wir hatten ja auch mal schon mal zusammengearbeitet, Moritz.

Tim Uhlott: Du magst es halt mehr, wenn man zusammen im Büro oder sowas zusammensitzt.

Tim Uhlott: Da ist halt jeder anders.

Tim Uhlott: Man motiviert sich halt unterschiedlich einfach.

Tim Uhlott: Das ist halt auch auf jeden Fall wichtig.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Naja.

Kai Ole Hartwig: Definitiv.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, dann ist alles gesagt für heute, oder?

Tim Uhlott: Ich würde sagen, ich würde vielleicht nochmal ganz kurz zusammenfassen, was wir jetzt nochmal so

Tim Uhlott: es nochmal für die drei Ansätze, sag ich mal, einfach mal gibt, für Equity Splits, das habe ich auch nochmal rausgesucht, also das erste, was wir auch zum Beispiel gesagt haben, ist halt der Equal Split, da bekommt man wirklich alle Gründer von Anfang an einfach den gleichen Anteil, ist halt sehr einfach, Nachteil ist halt, es ignoriert halt irgendwie so Unterschiede in Zeit und Risiko und sowas, sind halt Punkte, die wir ja zum Beispiel genannt haben.

Tim Uhlott: Dann das zweite, was es halt noch so gibt, ist der Fix-Split.

Tim Uhlott: Das ist die andere Idee.

Tim Uhlott: Man macht das nach Rollen, zum Beispiel dann CEO, CTO, Arbeitszeit, Erfahrung.

Tim Uhlott: Die kriegen einfach andere Anteile dann einfach.

Tim Uhlott: Das Vorteil reflektiert halt die unterschiedlichen Beiträge.

Tim Uhlott: Nachteil ist halt auf jeden Fall schwer zu bewerten.

Tim Uhlott: Und dann das dritte, was du ja erwähnt hattest und deine Erfahrung mit uns geteilt hast, ist ja das Slicing Pie.

Tim Uhlott: Da ist halt das Besondere, ja, der Equity wird ja nicht am Anfang festgelegt, sondern halt, ja, dynamisch wechseln einfach über die Zeit.

Tim Uhlott: Das ist halt der Vorteil, ist halt auf Dauer wahrscheinlich fairer als die beiden anderen.

Tim Uhlott: Nachteil ist halt, es ist halt deutlich komplexer und kann halt, ja, rechtlich manchmal ein paar Schwierigkeiten.

Tim Uhlott: machen oder zum Beispiel der Punkt mit den VCs oder sowas dann nachher.

Tim Uhlott: Da ist die Idee auf jeden Fall gut, glaube ich, dass man den Kuchen nachher festschreibt, so wie du es gesagt hast, weil sonst wissen die halt auch nicht, wie ihre Prozente sich vielleicht dann irgendwie ändern können, also die Zeit.

Tim Uhlott: Das ist natürlich dann auch schwieriger, da reinzusteigen.

Moritz Hofmann: In dem Buch wurde auch gesagt, wenn man mit Investoren verhandelt, sollte man das Slicing-Pie-Modell gar nicht erst erwähnen, sondern einfach sagen, so und so viele Prozente haben die und die Leute und dann passt das so.

Tim Uhlott: Ja, ist wahrscheinlich dann einfacher.

Tim Uhlott: Die Mitarbeiter oder die Gründer, die kriegen halt, ich sag mal, gleich 90% oder so was, 10%.

Tim Uhlott: Investoren.

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Ja, danke, dass ihr eingeschaltet habt.

Moritz Hofmann: Haben wir noch irgendwas?

Moritz Hofmann: Bis dann.

Kai Ole Hartwig: Dann bis nächste Woche.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

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