Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Wenn Daten zeigen, was dem Mitarbeiter schadet – Adrian Bühring über datengetriebene Arbeitsplatzgesundheit

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

23 plays · Jul 10, 2026

Adrian Bühring hat Köche ausgebildet, Restaurants optimiert, an humanoiden Robotern gearbeitet – und am Ende einen Master in Arbeitswissenschaften gemacht. Heute ist er Geschäftsführer von Kompass 360 Grad und misst mit 17 Bewegungssensoren, Vitaldaten und Umgebungsmonitoring, was Mitarbeiter krank macht. Nicht als Meinung, sondern als Kennzahl. Die Ergebnisse: Krankenquoten sinken um bis zu 40 %, Produktivität steigt um über 100 %. Im Gespräch erklärt er, wie der multifaktorielle Ansatz funktioniert, warum DSGVO dabei kein echtes Hindernis ist – und wieso seine Kunden alle nachkaufen.

Transcript

Speaker: Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit-Fornas.

Speaker: Heute zu Gast Adrian, Geschäftsführer von Kompass 360 Grad.

Speaker: Er beschäftigt sich mit einem Thema, was nicht aktueller sein kann im Moment.

Speaker: Adrian, erzähl doch gerne mal ein, zwei Worte zu dir, wer du bist, was du machst.

Speaker: Ja, moin zusammen, vielen Dank erstmal für die Einladung hier in die Runde.

Speaker: Echt cool, freue mich schon richtig drauf.

Speaker: Wir hatten ja gerade schon ein lustiges Intro-Meeting und ich glaube, das passt von der Stimmung her ganz gut.

Speaker: Genau, Adrian Bühring, ich bin, huiuiui, ich glaube, ich bin so ungefähr 33 plus minus 2.

Speaker: Genau, ein klassisch verheiratet Hund-Kind-Haus in Münster für so ein ganz langweiliges Vorstaatleben und habe mich jetzt vor fast 9 Uhr entschieden, irgendwie nochmal selbstständig mich zu machen.

Speaker: Ist aber jetzt auch nicht meine erste Selbstständigkeit, weil es im Endeffekt meine vierte Firma ist, an der ich irgendwie beteiligt bin oder war.

Speaker: Genau, und du hast ja schon schön gesagt, in der Firma kümmern wir uns um das Thema Arbeitsplatzgesundheit, das war das Überthema, aber Arbeitsplatzgesundheit

Speaker: mein Gott, da denkt jetzt wahrscheinlich jeder, das war eine Rückenschule oder keine Ahnung, was man kennt, einen Obstkorb und ich freue mich gesund, dann ja keine Energydrinks trinken.

Speaker: Das machen wir nicht, sondern wir sind eher so, dass wir sagen, okay, wir haben irgendwie coole Sensoren, mit denen statten wir einen Mitarbeiter aus und dann wissen wir, was macht der Mitarbeiter, wie macht der Mitarbeiter Tätigkeiten

Speaker: Wo geht es ihm gut, wo geht es ihm schlecht, wo wird er belastet und wo wird er nicht belastet.

Speaker: Das heißt, das ist nicht Meinung, sondern das ist einfach die harte Wahrheit, die wir den Unternehmen bringen auf dieser Welt.

Speaker: Ja, und das macht immer mal mehr und mal weniger Spaß.

Speaker: Ja, kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Ja, danke dir.

Speaker: Schön, dass du da bist.

Speaker: Also sind gespannt, worüber wir heute so sprechen.

Speaker: Aber du bist ja erst ein bisschen anders gestartet, habe ich gesehen.

Speaker: Du warst erst Koch.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Wie war das so?

Speaker: Also Koch sein stelle ich mir sehr anstrengend vor.

Speaker: Du hast auch geschult, du hast auch gelernt.

Speaker: Wie war das so?

Speaker: Wie kamst du dazu?

Speaker: So vom Background her.

Speaker: Ja gut, also am Ende des Tages bin ich wahrscheinlich ein ganz spezieller Mensch.

Speaker: Ich habe halt auch studiert ohne Abi.

Speaker: Also ich habe halt ganz klassischen Realschulabschluss gemacht, weil...

Speaker: Meine Eltern, ich komme aus einem relativ, ich komme irgendwo aus dem tiefsten Bayern.

Speaker: Das heißt, wenn ich irgendwann mal im schwäbisch-bayerischen Dialekt verfallen sollte, dann kann ich auch noch Hochdeutsch zu sprechen.

Speaker: Und so diese klassischen, ja...

Speaker: Bayerischen SPD-Wähler-Familienhaushalt.

Speaker: Du machst halt eine Ausbildung, weil, ja, keine Ahnung, studieren können wir eh nicht.

Speaker: So, da sind wir nicht helle genug.

Speaker: So, dieses klassische, wirklich ganz oldschool Familienbild, muss man schon fast sagen.

Speaker: Ja, also teilweise ist es wirklich so, dass wir da hinten ein bisschen hinter dem Mond auch leben, dass es heutzutage auch andere Möglichkeiten gibt.

Speaker: Und dann war halt wirklich die Frage, irgendwann mal in der Reihe Schule, ja gut, und was machst du?

Speaker: Und dann hatte ich die zwei Möglichkeiten, die mich interessiert haben.

Speaker: Das eine war Speditionskaufmann.

Speaker: Das wäre dann bei DHL gewesen.

Speaker: Und dachte ich mir, den ganzen Tag zu gucken, wo Laster durch die Welt fahren und zu gucken, ob die optimal... Boah, das habe ich mir irgendwie, da hatte ich eine Woche Probearbeiten und es war schon zu langweilig.

Speaker: Wo ich mir dachte, okay, ich glaube, ich habe jetzt gesehen, was mich die Nächsten...

Speaker: 40 Jahre meines Berufslebens erwarten, das würde ich nicht machen.

Speaker: Und dann dachte ich irgendwie, keine Ahnung, ich esse ja eigentlich ganz gerne.

Speaker: Vielleicht wäre ich auch noch.

Speaker: Guter Einstieg, also ganz ehrlich, also die Begeisterung für das Kernthema ist da, würde ich sagen.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Und dann habe ich dann halt eben ganz klassisch eine Kochausbildung gemacht, bin dann da auch ein bisschen rumgetourt, habe da quasi wirklich so ein bisschen diesen Oldschool-Bild gewählt, weil als Koch, also klassisch das deutsche Ausbildungssystem ist so, dass man mittlerweile drei Jahre in einem Betrieb bleibt.

Speaker: Aber früher war das als Koch so, man kennt das manchmal vom Handwerk so ein bisschen, dass man eigentlich Betriebe wechselt.

Speaker: Und ich habe das halt so durchgezogen, dass ich halt wirklich nach einem Jahr immer Betriebe gewechselt habe, um halt maximal viel zu lernen.

Speaker: Das ist jetzt so das Spannende vielleicht als Koch, das wissen viele nicht, aber viele denken sich immer, also wenn ich mit Leuten früher gesprochen habe, oh mein Gott, das Koch ist ja voll kreativ und total cool.

Speaker: Ich weiß nicht, wo ihr Essen geht, aber die Speisekarte, die ist da teilweise jahrelang das Gleiche.

Speaker: Das heißt, man kocht da, man glaubt es kaum, auch jeden Tag das Gleiche.

Speaker: Das heißt, die Variabilität, die ist nicht so groß, wie man denkt.

Speaker: Das Highlight sind diese komischen Tagesgerichte und wenn man da mal irgendwie drauf guckt, dann merkt man plötzlich, dass die auch im Drei-Wochen-Rhythmus gleich sind.

Speaker: Also, so ganz...

Speaker: Ja, so ganz cool ist das dann irgendwie am Ende auch nicht.

Speaker: Und genau, und das war quasi eigentlich schon der Punkt, wo ich dann auch so als Koch gemerkt habe, das passt für mich nicht mehr.

Speaker: Aber gleichzeitig bin ich in der Situation geendet, dass, also ich war immer schon so ein Mensch, der viel aus wenig machen wollte, würde ich jetzt mal fast sagen.

Speaker: Und das heißt, ich hatte damals das Angebot mit ein paar Kumpels, dass wir drei Rest raus übernehmen.

Speaker: Das haben wir auch einfach angefangen.

Speaker: Und ich war natürlich noch super, super jung damals.

Speaker: Das war 2013, 2014, roundabout.

Speaker: Und die anderen Kumpels von mir, die waren schon ein bisschen älter, die waren schon beide 30.

Speaker: Und die haben dann quasi entschieden, oder für sich, der eine hat Burnout bekommen, der andere hat dann gesagt, der steigt quasi aus.

Speaker: So, und dann habe ich einfach gesagt, für mich, keine Ahnung, ich habe jetzt keine Lust, dass ich einen Bankkredit bekomme, über 1,7 Millionen Euro.

Speaker: Und habe mich dann dagegen entschieden, weil ich mir gedacht habe, okay, ich bin so jung und ich habe jetzt keinen Bock, einer Bank auch heute 1,7 Millionen Euro zu schulden, dadurch, dass ich das übernehme.

Speaker: Und habe mich dann plötzlich entschieden, doch zu studieren.

Speaker: Überraschende Wendung, ne?

Speaker: So ein bisschen, ehrlicherweise.

Speaker: Koch, drei Restaurants, okay, ich studiere.

Speaker: Und dann?

Speaker: Genau.

Speaker: So, was der nächste Plot ist.

Speaker: Was studiert man als Mensch, der jetzt einfach nur studiert, um der Situation zu entkommen?

Speaker: So, weil im Endeffekt, für mich war ja so, das Thema, das will ich nicht.

Speaker: Dann hatte ich noch das Angebot, beziehungsweise, das war noch viel wilder, dann habe ich noch irgendwie parallel Konditor gemacht.

Speaker: Das steht halt nirgends, das finden Menschen auch nicht so leicht raus, aber Konditor bin ich auch noch.

Speaker: Hätte ich noch eine Patisserie übernehmen können, weil ich esse sehr gerne Schokolade.

Speaker: Aber ich habe auch gemerkt, samstags, sonntags arbeiten, arbeiten, wenn alle anderen frei haben.

Speaker: Also da muss man schon was für gemacht sein.

Speaker: Und das ist schon hart.

Speaker: Im Endeffekt, was man halt schon merkt, die Freunde oder den Freundskreis, den man sich auch über die Jahre aufgebaut hat, der driftet langsam ab, weil die haben ja frei, wenn du arbeitest und du hast irgendwie frei.

Speaker: Es ist auch cool, morgens irgendwo an einem See zu liegen oder so und sich zu sonnen und da ist kein Mensch.

Speaker: Ja gut, aber da ist halt auch kein Mensch.

Speaker: Das heißt, da ist halt auch sie zum Kontakt nicht mehr.

Speaker: Was passiert im Endeffekt auf kurz und lang?

Speaker: Du hältst dich den ganzen Tag mit anderen Köchen und dann bist du halt in dieser Bubble gefangen.

Speaker: Und irgendwann mal, keine Ahnung, Konny, ich soll auch nicht mehr hören, den ganzen Tag über irgendwelche Gerichte zu reden.

Speaker: Und dann habe ich natürlich das Innovativste gemacht, was ein Mensch machen sollte, was wahrscheinlich kein Mensch freiwillig erzählt.

Speaker: Ich habe einfach gegoogelt, mit was verdiene ich nach dem Bachelor genug Geld, ohne irgendwas zu können, so nach dem Motto.

Speaker: So.

Speaker: Ah, das kenne ich.

Speaker: Das habe ich auch erst gemacht.

Speaker: Dann wollte ich ja Zahnarzt werden und dachte mir, ah, gut ist doch nicht so für mich und so und dann ist doch Informatik.

Speaker: Aber ich habe jetzt auch erst die weiter.

Speaker: So.

Speaker: Ole, du wirst eine Frage stellen.

Speaker: Ich sehe es.

Speaker: Ich wollte jetzt, also auf Zahnarzt wäre ich bei Leben nicht gekommen, Tim.

Speaker: Und ich wäre als Erste bei VWL oder BWL gelandet.

Speaker: ich bin heute böse, das tut mir leid.

Speaker: Egal, Adrien, ich finde das gar nicht so.

Speaker: Auf was bist du dann gekommen?

Speaker: Ja, und dann kam raus Medizintechnik.

Speaker: Medizintechnik ist halt eine Storche, mit der du halt einfach Geld verdienst und die zukunftsfähig ist und wo du immer einen Job hast.

Speaker: Und faktisch ist das halt auch heutzutage so.

Speaker: Ich wollte erst in München studieren eigentlich.

Speaker: Und dann kam da ein Professor auf mich zu und der hat gemeint, hey, geh nach NRW, geh nach Hagen.

Speaker: weil die haben dann in Diplom-Studien gegangen, die haben einfach die ganzen BWL und VBL Sachen rausgeworfen, aber das ist noch so richtig harte alte Schule.

Speaker: Da dachte ich mir, ja, okay.

Speaker: Und die sagen halt dann, das ist halt noch richtig was.

Speaker: Und dann ich wieder mit meinem tollen Drang der Selbstverbesserung, hab mir halt gedacht, ja gut, dann zieh ich halt nach Hagen und zieh das durch.

Speaker: Das war dann noch ein siebensemestriger Bachelor.

Speaker: Ich glaub, der war auch, also der war echt nicht ohne, wir haben glaube ich mit 200, 300 Studis angefangen in Hagen, also das relativ kleine FH-Bad.

Speaker: Und ich glaube, wir haben da zu sechs geendet oder zu acht oder so.

Speaker: Dann sieht man mal so, wie viel ausgesiebt wurde.

Speaker: Und genau, da habe ich dann eigentlich so ein bisschen meine Liebe für das Thema Biomechanik kennengelernt, wo ich dann einfach sage, okay, so wie funktioniert der Mensch, aber wirklich eher so Knochen-Skelett-Struktur finde ich irgendwie ganz cool.

Speaker: Hatte dann quasi so zwei Schwerpunkte, die mich wahrscheinlich bis heute so ein bisschen begleiten.

Speaker: Das eine war so eine Forschungsarbeit, die man im Studio machen muss.

Speaker: Da haben wir ein Exoskelett gebaut.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr wisst, was ein Exoskelett ist.

Speaker: Müssen wir es uns beschreiben gerne nochmal.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist quasi ein Iron Man Anzug, kann man sich vorstellen.

Speaker: Das kennt, denke ich, jeder aus dem Film und das halt ein bisschen kleiner.

Speaker: Aber im Endeffekt, wir haben damals ein Gerät gebaut, mit dem Querschnittsgelähmte wieder laufen können.

Speaker: Das heißt, Leute...

Speaker: Beine nicht mehr bewegen können, konnten den Mann da reintragen, konnten sich anschnallen und die konnten dann quasi durch die muskulare Steuerung der unteren Lendenwirbelsäule, die die noch hatten, konnten sie die Muskeln, die die haben, so anspannen, dass dann quasi rechtes Bein, linkes Bein, linkes Bein, linkes Bein, links Bein, links Bein, links Bein, die wieder laufen können.

Speaker: Und das konnten die dann trainieren und das war ganz cool.

Speaker: Und deswegen bin ich so im Herzen so Medizintechnik, Elektrotechnik, Ingenieur eher.

Speaker: Das heißt so Coden, Embedded Systems, voll meine Welt.

Speaker: So mein Ingenieurherz.

Speaker: Und gleichzeitig habe ich dann an meine Abschlussarbeit geschrieben, Thema...

Speaker: Fußgesundheit, so ein bisschen.

Speaker: Und dann war ich da halt auch schon wieder so ein bisschen, also es ist immer spannend, wenn man das erst später macht und sich da so ein bisschen zurückerinnert, weil ich damals schon gemerkt habe, also hätte ich damals nie gedacht, dass ich irgendwie schon mal sowas wie ein Unternehmer war, aber irgendwie so das mit den Restaurants und Koch, da hat es super viel mit dem Unternehmer zu tun.

Speaker: Und meinen Bachelor habe ich einfach verkauft.

Speaker: Dann habe ich für 50.000 Euro eine Firma verkauft, die dann wirklich meine Arbeitsarbeit genutzt hat, um ihre eigene App zu verbessern.

Speaker: Ich dachte damals, da habe ich mir auch keine Gedanken gemacht, habe halt jemanden gefunden, das war mir voll geil.

Speaker: So, heutzutage mache ich mir die gerne.

Speaker: Ich glaube, ich hätte halt auch 70 oder 80 rausholen können.

Speaker: Was hat jung, weiß halt nicht.

Speaker: So, genau.

Speaker: Und dann habe ich, sage ich mal, in dem Bereich erstmal ein bisschen gearbeitet.

Speaker: Und jetzt kommt wieder zum Punkt, weil ich halt aus einer Familie komme, die nicht so viel Geld hat, aber gleichzeitig zu viel Geld hat.

Speaker: Das heißt, meine Eltern haben, glaube ich, irgendwie 500 Euro zu viel im Jahr verdient, sodass ich kein BAföG bekomme.

Speaker: Aber gleichzeitig zu wenig Geld, um mir irgendwie groß zu helfen.

Speaker: Das heißt, ich hatte irgendwie eine kleine Wohnung in Hagen für 125 Euro, habe ich mir irgendwie so eine Clubbude gesucht, die mir meine Family irgendwie finanzieren konnte.

Speaker: Und dann habe ich einfach das gemacht, was ich halt konnte.

Speaker: Ich konnte ja kochen, aber ich habe jetzt nicht als Koch gearbeitet, sondern ich bin dann so das Thema Lean-Management und Optimierung eingestiegen, bin Berater geworden, hatte quasi eine Beratungsfirma.

Speaker: und habe Restaurants unterstützt, wie man Prozesse optimiert im Restaurant, um besser, schneller Kunden zu bedienen und mehr Umsatz zu generieren.

Speaker: Was heißt genau Lean Management?

Speaker: Genau, ist im Endeffekt Lean Management heißt, ich mache es jetzt mal ganz einfach, Verschwendung reduzieren.

Speaker: Und Verschwendung ist natürlich, der Kunde sitzt zu lange auf dem Sitzplatz und da könnten andere Kunden hingehen.

Speaker: Aber du willst den ja auch nicht verdrängen, weil du könntest ja in der gleichen Zeit was Neues trinken.

Speaker: Das ist das eine Thema, aber es ist natürlich auch...

Speaker: stellt euch zum Burger.

Speaker: Also diese ganzen Fastfood-Ketten haben das, glaube ich, ein bisschen perfektioniert.

Speaker: Also ich meine, dann kommt halt irgendwie aus das Brötchen, dann kommt irgendwie das Patty, dann kommen irgendwie zwei Tropfen Ketchup und dann die Essiggurken und was weiß ich und am Ende ist der fertige Burger raus.

Speaker: Und das passiert innerhalb von, was weiß ich, 10, 20 Sekunden.

Speaker: Wenn du jetzt in eine normale Küche schaust, die nicht optimiert ist, dann sucht der halt das Brötchen.

Speaker: Dann läuft der fünf Meter durch die Gegend und sucht den Grill, wo das Fleisch drauf liegt.

Speaker: dann geht der zu unten im Kühlschrank und sucht den Ketchup.

Speaker: So, Ergo braucht halt zwei Minuten.

Speaker: Und Zeit ist halt auch Verschwendung.

Speaker: Das heißt, es sind halt immer verschiedenste Seiten, einfach verschiedene Sichten, die man sieht.

Speaker: Und das eine ist halt dann im Endeffekt Umsatz steigern, Ergo mehr Kundschaft in gleicher Zeit.

Speaker: Und das ist halt so in der Innenstadt klassisch das Thema, Mittagszeit, alle Tische sind voll, wie bekomme ich jetzt den Gast charmant weg?

Speaker: Oder dass er mehr kauft.

Speaker: Also die zwei Möglichkeiten hast du.

Speaker: Aber ein Gast, der sitzt und einfach nur quatscht und eine schöne Zeit hat, der bringt dir nichts als Unternehmer.

Speaker: Und wie kriegst du den los?

Speaker: Was ist denn der Trick, ohne unhöflich zu sein?

Speaker: Also ich meine, am Ende des Tages kannst du ja Fragen stellen, ist halt immer gut.

Speaker: Also Fragen stellen hilft viel.

Speaker: Das hat man halt schon früh gelernt und im Zweifel die einfach immer mal wieder fragen, wollte noch ein Dessert, wollte noch einen Kaffee.

Speaker: Im Zweifel sind die Leute durch halt auch so Freundlichkeit, wenn man da zu oft war, innerhalb von 15 Minuten ein bisschen so nicht genervt, aber die merken halt schon so, okay, wir lukken seit einer halben Stunde an unserem Leitungswasser mit der Limette.

Speaker: So.

Speaker: Das ist halt vielleicht nicht so cool.

Speaker: Das heißt, da gibt es schon Möglichkeiten, wo man dann Leute eben nicht sagt, hey, ich schmeiße dich jetzt raus, sodass der Mensch das auch nicht bemerkt.

Speaker: So, der merkt, okay, ich werde hier so ein bisschen vielleicht leicht unter Druck gesetzt.

Speaker: Das merkt so der eine oder andere vielleicht schon.

Speaker: Aber das willst du in der Situation auch.

Speaker: Wenn du ein Dessert willst, ist ja auch wieder cool, dann hast du wieder ein Upselling betrieben, also es ist ja nicht verkehrt.

Speaker: Aber du musst, genau, bist halt am Ende dann Unternehmer und das ist dann halt das Spannende, das musst du ja irgendwie hinkriegen, dass das deinen Kellner machen, weil die Kellner sind deine Front da vorne, das sind deine Sales-Mitarbeiter.

Speaker: So, und die kannst du natürlich dementsprechend schulen.

Speaker: Und in der Küche kannst du halt die Kosten verringern.

Speaker: Und da meine ich jetzt nicht an den Pommes sparen und am Salatblatt, sondern eher an der Zeit, in der die Produkte raushauen können.

Speaker: Wenn der für einen Burger zwei Minuten braucht und dann für zwei, vier oder halt zwei in der gleichen Zeit wie einen produzieren kann, bedeutet das ja, dass er in der gleichen Zeit wieder mehr machen könnte.

Speaker: Und das ist immer das Spannende.

Speaker: Das eine ist ja das Thema...

Speaker: direkte Wertschöpfung und das andere ist ja so indirekt, weil das dann so ein bisschen so, das wird Moritz kennen, so aus dem E-Commerce, natürlich Kundenzufriedenheit.

Speaker: Umso schneller du belieferst, umso schneller und glücklicher hast du den Kunden und zack, vielleicht er kommt wieder.

Speaker: Ist halt auch wieder viel wert.

Speaker: Das heißt, das sind natürlich so diese Soft-Faktoren so ein bisschen, die natürlich auch einen gigantischen Mehrwert haben.

Speaker: Genau.

Speaker: Genau.

Speaker: Und mit diesen ganzen Sachen bin ich dann irgendwie nach dem Bachelor dann mal hingegangen und habe überlegt, was mache ich denn dann?

Speaker: Ich hatte dann die große Ehre, und das war schon ziemlich cool, kurz für Boston Dynamics an humanoiden Robotern zu arbeiten.

Speaker: Da war ich dann quasi in so einem Internship-Programm.

Speaker: Und bin dann in ein Programm gerutscht, über das ich niemals reden darf.

Speaker: Okay.

Speaker: Die ich wirklich nicht erzählen darf, das habe ich auch unterschrieben.

Speaker: Und habe da einfach ein paar Dinge der Welt kennengelernt, würde ich sagen, die ich so nicht so ganz geil finde.

Speaker: Und habe mir dann überlegt, okay, ich glaube, ich mache nochmal einen Master.

Speaker: Wenn ich jetzt schon im Studium drin bin und habe dann Arbeitswissenschaften studiert.

Speaker: Und das kann man sogar in der FH in Münster studieren.

Speaker: Das heißt, das über Thema, ich glaube, der Studiengang heißt Occupational Safety and Health konkret.

Speaker: Oder irgendwie sowas in der Richtung.

Speaker: Und es geht halt um das Thema Ergonomie.

Speaker: So ein bisschen, was ist Rückenbelastung?

Speaker: Wie muss man arbeiten?

Speaker: Wie macht man sich kaputt am Arbeitsplatz?

Speaker: Wie oft sollte ich lüften?

Speaker: Aber auch so ein paar spannende Dinge, wie funktioniert eine Arbeitsversicherung?

Speaker: Ich kann jedem Zuhörer raten, wenn ihr euch verletzt auf dem Arbeitsweg oder auf dem Weg nach Hause,

Speaker: dann habt ihr auf jeden Fall, ihr seid alle bei der Berufsgenossenschaft versichert, dann sagt auf jeden Fall, es war ein Arbeitsunfall.

Speaker: Und wenn irgendwas zu Hause passiert und ihr gerade aus dem Heimkommens seid, zieht euch vor die Haustür, komme was wolle und sagt, es war ein Arbeitsunfall.

Speaker: Das Krankensystem funktioniert halt so, normale Krankenkasse muss das minimale zahlen, um eine Heilung zu ermöglichen.

Speaker: Die Berufsgenossenschaften funktionieren so, die müssen das Maximale machen, um irgendwas zu bringen.

Speaker: Das heißt, die pumpen einfach Geld in alle Lösungen und ihr bekommt das Beste vom Besten.

Speaker: Ihr bekommt immer Privatzimmer im Krankenhaus.

Speaker: Es gibt nichts, was ihr halt nicht bekommt.

Speaker: Das ist halt wie, wenn ihr top Privatversichert seid mit den besten Sachen.

Speaker: So.

Speaker: Das ist sogar noch geiler als privat versichert.

Speaker: Es ist eigentlich noch geiler als privat versichert.

Speaker: Und das kriegst du halt einfach nur dadurch, dass es ein Berufsunfall ist.

Speaker: Und deswegen, das ist auf jeden Fall der Top-Tipp, wenn irgendwas passiert, immer vor die Tür ziehen.

Speaker: Und sagen, es war ein Arbeitsunfall.

Speaker: Das war dann so das Spannende.

Speaker: Im Studium

Speaker: mitunter schon das Spannendste, aber es ist auf jeden Fall spannend, was man im Studium so lernt.

Speaker: Und habe da dann plötzlich gemerkt, ich finde das Thema eigentlich ganz geil.

Speaker: Also irgendwie so dieses Thema Mitarbeitergesundheit, ich habe es dann irgendwie auch wieder gemerkt, ich hatte meine Freunde, die damals ein Restaurant mitmachen wollten, die hatten irgendwie Burnout, das ist irgendwie scheiße.

Speaker: Irgendwie jeder Mensch klagt psychisch, dann kenne ich es irgendwie von meinem eigenen Vater, der 40 Jahre als

Speaker: Drahtzieher gearbeitet im Kupferwerk, das heißt, es kommt heißes Kupfer, der nimmt das und muss das spannen und in eine Maschine legen.

Speaker: So, es ist scheiße heiß, es ist scheiße schwer und irgendwann geht der Rücken halt kaputt.

Speaker: Und da dachte man, eigentlich sind wir halt im 21.

Speaker: Jahrhundert, wir leben in Deutschland, ja, also nicht in irgendeinem dritten Weltland oder so und haben eigentlich immer noch so krasse Probleme mit so

Speaker: Standard Sachen, wo man sich heutzutage denkt, macht das noch ein Mensch?

Speaker: Und habe dann eine Firma gefunden, erst in Münster, für die ich ein bisschen gearbeitet habe, bin da quasi erst Werkstudie angefangen, habe mich dann ein bisschen hochgearbeitet.

Speaker: bin dann auch Gesellschafter geworden, also irgendwann mal haben die gesagt, ich mache so einen guten Shop und haben mir Gesellschafteranteile angeboten und habe mir da quasi so ein Netzwerk aufgebaut, war am Ende dann Vertriebsleiter für die komplette Dachregion und habe dann quasi Vertriebsteams geschult und die Lead-Kunden betreut und bin dann einfach aber zum Punkt gekommen, okay, ich glaube, dieses Angestelltsein ist es nicht so ganz für mich und ich merke schon, dass es im Leben Sachen gibt,

Speaker: wo ich, ja, vielleicht, ja, ich überlege gerade, ob ich ein Perfektionist bin.

Speaker: Wahrscheinlich bin ich es eher nicht, weil dafür bin ich zu chaotisch.

Speaker: Aber ich habe so ein paar Sachen, die haben mir irgendwie eine Wertigkeit in meinem Leben.

Speaker: So würde ich es vielleicht eher formulieren.

Speaker: Also Perfektionist wäre zu hart, wenn echte Perfektionisten nicht sind, sondern die denken, oh mein Gott, ich bin eher dann Pragmatiker.

Speaker: Aber am Ende des Tages, ja, es sind so Grundsatzsachen, wo ich einfach sagen muss, ne, und ja, am Ende des Tages ist, glaube ich, für mich dieses Thema,

Speaker: Dass Menschen von der Arbeit krank werden, finde ich irgendwie total doof einfach.

Speaker: So grundsätzlich sollte man nicht.

Speaker: Man sollte nicht im Stress arbeiten.

Speaker: Man sollte nicht arbeiten, dass der Rücken kaputt geht.

Speaker: Und wenn irgendwie beim Autolackierer oder so der Lack halt schon in der Luft steht und der das einatmet, dann kann das halt auch nicht gut gehen.

Speaker: Das sind vielleicht so ein paar Obvious-Punkte.

Speaker: Aber die Wahrheit ist halt immer so dazwischen.

Speaker: Es gibt halt auch ganz viele Bereiche,

Speaker: wo wir gar nicht wissen, was macht dich krank und was macht dich gesund.

Speaker: Und dann bin ich eben zum Punkt gekommen, habe dann quasi auch Janina gefunden, das ist quasi meine Mitgründerin und Partnerin und habe mit ihr einfach gesagt, sie kommt eher da aus der Logistikwelt, hat auch lange bei Philips gearbeitet und aus dieser Gesundheitsbranche.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, hey, es macht nicht total Sinn, dass wir das mal zusammenwerfen und dann eben jetzt Kompass 63 Grad gegründet haben und einfach sagen, okay, wir konzentrieren uns nicht auf eine Sache, sondern im Endeffekt unsere Firma ist das Maximalprinzip.

Speaker: Jeder Faktor, der einen Menschen auf der Welt krank machen könnte, wir messen alles, was arbeitswissenschaftlich anerkannt ist.

Speaker: Wir haben in Deutschland zum Glück die höchsten Standards.

Speaker: Und dann sagen wir halt einfach, ja gut, wenn wir jetzt alles wissen,

Speaker: dann können wir im Endeffekt diese ganzen Zusammenhänge durch ein KI-Modell so hinbekommen, dass wir wirklich Lösungen finden.

Speaker: Es gibt eben auch Leute, die rücken Rückenschmerzen durch Stress.

Speaker: Ja, aber dann gehst du halt zum, keine Ahnung, zum Arzt oder zum Orthopäden, aber halt nicht unbedingt zum Psychologen, was eigentlich das Problem lösen würde.

Speaker: Eine Frage, du hast ja am Anfang gesagt, ihr arbeitet so mit Sensoren und ihr versucht alles zu messen und so weiter.

Speaker: Und du hattest jetzt gesagt, ihr macht eigentlich alles, also nicht nur das Körperliche, sondern vielleicht auch das Psychische und so weiter.

Speaker: Kannst du ein bisschen mehr von so psychischen Problemen erzählen oder vielleicht auch...

Speaker: Seht ihr mehr psychische Sachen oder eher mehr körperliche Sachen?

Speaker: Bei den Kunden, die ihr jetzt habt.

Speaker: Kennst du das zum Beispiel, dass vielleicht jemand, das passiert Unternehmern ja auch, immer ganz viel abliefern zu müssen, Tag und Nacht zuständig sein zu müssen, da sein zu müssen für die Kunden und dann entsteht irgendwie so ein Druck, so ein Stress, der vielleicht auch gar nicht mehr wieder weggeht, auch wenn gerade gar keine stressige Situation ist.

Speaker: Vollkommen richtig.

Speaker: Genau, also ich würde sagen, das, was du beschreibst, ich glaube, das Kultwort dafür ist heutzutage Longevity.

Speaker: Und wir sehen es, also wir konzentrieren uns in unserem Business Case halt sehr stark auf gewerbliche Mitarbeiter.

Speaker: Weil wir einfach sagen, das ist ein Riesenmarkt, das ist der Markt der Wertschöpfung nach Deutschland bricht.

Speaker: Unser produzierendes Gewerbe in Deutschland, die die Leute, die

Speaker: halt irgendwie arbeiten, damit wir irgendwas verkaufen können aus Deutschland.

Speaker: Da müssen wir dranbleiben, weil wenn das nicht mehr funktioniert, dann brechen ganz viele andere Branchen plötzlich auch ein.

Speaker: Man sieht es in den letzten Jahren so ein bisschen, was das ausmacht, wenn unsere Automobilbranche mal ein bisschen schwächelt.

Speaker: Das heißt ja nicht, dass es sehr schlecht geht.

Speaker: Da geht es wahrscheinlich noch immer gut, aber da geht es halt nicht sehr gut.

Speaker: Also nur von sehr gut auf gut und plötzlich wackelt schon das ganze Konstrukt.

Speaker: Deswegen, ja, es ist auf jeden Fall auch für Unternehmer spannend,

Speaker: ist aktuell einfach nicht so unser Zielfokus, weil wir sagen, also das sind Unternehmer höchstwahrscheinlich eher unter psychischem Drucklage, das ist halt ziemlich offensichtlich, das glaube ich, da braucht man jetzt nicht eine High-End-Analyse, um herauszufinden, wo kommt es wirklich her, sondern da könnte man einfach sagen, find irgendeinen Ausgleich, der für dich funktioniert und baller den konsequenten Deinen Terminkalender.

Speaker: Und wenn das ist, du gehst spazieren mit deinem Hund, du gehst ins Fitnessstudio oder

Speaker: ja mein Gott, du trinkst zweimal ein Bierchen abends mit den Kumpels am Kanal oder so.

Speaker: Ich glaube, was für dich funktioniert, funktioniert und Punkt und gut ist.

Speaker: Aber für die gewerblichen Mitarbeiter ist es viel spannender.

Speaker: Wir reden so viel in den letzten Jahren von psychischer Erkrankung.

Speaker: Ja, glaub mir, jemand, der am Fließband steht, der macht sich keine Sorgen an seiner Psyche.

Speaker: Der ist heilfroh, dass er seinen Kopf ausschalten kann bei der Arbeit.

Speaker: Der funktioniert.

Speaker: Das ist einfach wie ein Zahnrad.

Speaker: Der macht einfach Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3.

Speaker: Der nimmt irgendwas und hängt es auf.

Speaker: Also es gibt Menschen, die haben Jobs, da kommt irgendwas vom Fließband, ein Kupferteil, machen wir mal irgendwie eine Schraube.

Speaker: Dann nimmt er die Schraube, denkt die an den Haken.

Speaker: Und das macht er halt 100.000 Mal am Tag.

Speaker: Und dann fährt er nach Hause und dann hat er Feierabend.

Speaker: Das ist sicher eintönig, aber das sind Menschen, die, also was wir ja alles sind, dadurch, dass wir alle irgendwie was mit einem Business machen, eigenes Business mal gegründet haben, versuchen, was zu machen.

Speaker: Wir machen das ja alles aus eigenem Antrieb.

Speaker: Man muss ganz einfach verstehen, das ist super schwer zu verstehen für Menschen wie uns, finde ich, und auch Führungskräfte im Unternehmen, dass es einfach Menschen gibt, die machen die Arbeit nur aus einem Grund, um Geld zu verdienen.

Speaker: Und dann nach Hause zu gehen, ihr Leben zu genießen.

Speaker: Das ist der einzige Grund.

Speaker: Das heißt, das, was die wollen, ist, dass die Uhr schnellstmöglich abläuft.

Speaker: Also diese acht Stunden, die ich jeden Tag auf der Arbeit bin, da ist das Ziel, dass die vorbei sind.

Speaker: Im Zweifel sprechen die mit keinem während der acht Stunden.

Speaker: Die stehen da und sind halt mit dem Zahnrad im Getriebe.

Speaker: Und das Ziel wäre es ja wahrscheinlich, dieselben psychischen Marker oder was man da so messen kann bei den Leuten, die am Fließband sind, psychisch, auch hinzukriegen bei den Leuten, die im Büro arbeiten.

Speaker: So da die Richtung, so oder nicht?

Speaker: Genau, also das wäre eine Möglichkeit.

Speaker: Für uns ist es halt eher einfach zu fragen, der, der am Fließband arbeitet, hat der überhaupt ein psychisches Problem oder hat der ein muskuläres Problem?

Speaker: Oder ist die Luft scheiße?

Speaker: Oder ist die Licht schlecht?

Speaker: Weil wenn das Licht schlecht ist, ich den ganzen Tag, sag ich mal, mit so Augen so ein bisschen zudrücken muss oder so, dann bekomme ich vielleicht auch Kopfschmerzen.

Speaker: Das heißt, das Problem beginnt ja eigentlich viel früher.

Speaker: Man denkt immer, man weiß, was gut und schlecht ist.

Speaker: Eigentlich sind wir total blind.

Speaker: Es ist eigentlich ziemlich traurig.

Speaker: Es gibt so viele Regularien und Vorschriften und die haben alle ihren Grund sicherlich irgendwo.

Speaker: Aber es wird halt immer kausal irgendwas angenommen.

Speaker: Du rückst nicht viel, also hast du Rückenschmerzen.

Speaker: Punkt.

Speaker: Also so funktioniert die Welt halt einfach nicht.

Speaker: Also unser Körper kann schon sehr, sehr viel.

Speaker: Und es kann halt eben vorkommen, dass ich durch die Psyche mehr Rückenschmerzen bekomme oder einfach durch die schlechte Luft oder durchs Rauchen oder durch was weiß ich.

Speaker: Und das, was wir am Ende des Tages machen, wir sammeln halt all diese Informationen,

Speaker: Und wir schauen gleichzeitig, was macht der Mensch eigentlich?

Speaker: Das ist vielleicht ein Unterschied.

Speaker: Jetzt gehen wir mal irgendwie was Handwerkliches.

Speaker: Ein Schmied, der hammert sein Eisen mit dem Amboss oder so.

Speaker: Das ist körperlich übelst anstrengend.

Speaker: Wenn man natürlich sieht, da geht der Puls hoch und die Belastung ist übelst hoch bei ihm, dann ist es klar, okay, das macht ihn wahrscheinlich irgendwo kaputt.

Speaker: Aber es stärkt ja vielleicht auch den Körper.

Speaker: Es gibt ja irgendwo einen Peak, wo wir unseren Körper stärken.

Speaker: wo es vielleicht auch gut ist, an seine Grenzen zu gehen und wo es halt zu viel ist.

Speaker: Da kann man in die Profi-Welt gehen von Profisportlern und da sieht man einfach, ja gut, schau mal irgendwie einen Profi-Handball- oder Fußballspieler an mit 50 Jahren, der keine Knieprobleme hat.

Speaker: Also die haben es halt so weit überdrieben, um Profi zu werden.

Speaker: Das war ja ganz bewusst, ich zahle mit der Gesundheit meines Körpers.

Speaker: Und kriegst gleichzeitig hin, meine Schmerzgrenze so hoch zu tunen, dass dieser, also die haben teilweise solche Schmerzen, wenn das so ein Autonatmalen, Menschen wie wir hätten, die würden denken, was für eine Scheiße, ja, die würden sofort zum Arzt rennen, aber weil die Schmerzgrenze einfach über die Jahre schon so aufgebaut wurde, weil ich ja immer mehr leisten muss unter Schmerz, das ist eine ganz bewusste Entscheidung, ist halt dieser Schmerz,

Speaker: Okay, ist halt hinnehmbar.

Speaker: Ich ruche halt fast dann schon eher in die Richtung von Fließbandarbeiter.

Speaker: Ich nehme das in Kauf.

Speaker: Für viel Geld.

Speaker: Ich glaube, für wenig Geld wird das keiner machen.

Speaker: Mega spannend.

Speaker: Aber vielleicht noch mal ganz kurz zum Anfang.

Speaker: Du, letztes Jahr habt ihr ein Kompass 360 Grad gegründet, zu zweit.

Speaker: habt ihr das komplett gebootstrapped oder habt ihr Geld aufgenommen?

Speaker: Genau.

Speaker: Wir haben so eine Sondersituation schon fast, würde man sagen.

Speaker: Weil, also faktisch haben wir einen Investor im Hintergrund, würde man so sagen.

Speaker: Aber der Investor ist auch gleichzeitig ein Kunde.

Speaker: Das heißt, wir hatten quasi eine Situation, wo wir uns überlegt haben, wie machen wir das?

Speaker: Und dann haben wir jemanden gefunden, der einfach gesagt hat, hey, ich habe hier ein Unternehmen, ihr könnt quasi alles bei mir testen und dafür bekommt ihr Geld.

Speaker: Die Person selbst ist einfach stiller Gesellschafter und hat einen kleinen Prozentsatz bei uns in der Firma, hat aber quasi keine Entscheidungsgewalt oder irgendwelche Mitspracherechte und das konnten wir natürlich dann nutzen, um unsere komplette Hardware, Software, Pipeline, die ganze Logik aufzubauen.

Speaker: Deswegen, genau, also gebootstrapped das nicht, weil es nicht aus eigenen Mitteln, aber so ein klassischer Investor VC, die irgendwelche

Speaker: Forderungen stellen oder sagen, wir brauchen das oder das, das ist es auch nicht.

Speaker: Also ich würde sagen, das ist eine sehr einmalige Situation.

Speaker: Aber für uns ganz cool eigentlich.

Speaker: Also so ein klassischer Leute, als Partner zu haben, hilft viel in Produktentwicklung.

Speaker: Und natürlich ist es für uns jetzt gut, weil wir haben keine Schulden, wir haben nichts, das funktioniert einfach.

Speaker: Und wir haben aber auch keinen, dem wir irgendwie Rechenschaft schuldig sind.

Speaker: Ja, genau, das ist halt so ein bisschen Win-Win-Win irgendwie für alle so ein bisschen.

Speaker: Einmal ihr habt Geld, ihr setzt was für den Kunden um, er ist theoretisch auch noch beteiligt, kriegt theoretisch vielleicht am Ende ja auch noch irgendwann Geld, sodass ihr entsprechend einfach groß werden.

Speaker: Und was ja einfach auch häufig immer so ist,

Speaker: ist ja, man muss ja eigentlich erstmal seinen idealen Kunden ja auch so ein bisschen finden und den habt ihr ja direkt schon mit an Bord.

Speaker: Das ist das, was wir im Reach ja auch mal so gelernt haben, analysiere erstmal das Problem, verstehe erstmal das Problem, gucke erst, ob das Leute überhaupt interessiert und wenn du so jemanden direkt dabei hast, der sagt ja geil, ich gebe dir Geld, ich bin dabei, ich bin ein großer Kunde, das ist ja eigentlich ideal, besser kann es ja gar nicht laufen.

Speaker: Genau.

Speaker: Fast noch geiler als Bootstrappen.

Speaker: Das ist vorgelegend, ich kann sagen, von der Situation und das war für mich auch, glaube ich, wichtig damals, als ich die Entscheidung gefällt habe, weil ich hatte wirklich die Überlegung, mache ich das oder

Speaker: Ja, es ist halt vielleicht doch ein zu großer Schritt, das jetzt einfach nochmal zu wagen, weil das ist halt, ich habe halt eine Familie, ich habe ein Kind, so und am Ende des Tages muss ich halt auch gucken, dass das funktioniert und wir unser Haus zahlen können und so weiter.

Speaker: Das heißt, das ist natürlich jetzt vielleicht auch nochmal eine andere Situation, als wenn ich irgendwie frisch vom Studium komme oder so, wo ich dann sage, komm, ich wage es jetzt halt mal und ob ich jetzt ein Jahr Weltreise mache oder ein Jahr eine Firma aufbaue und versuche, ja, kann man halt mal machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das war immer ein Punkt, aber am Ende des Tages haben wir uns einfach dann dafür entschieden, dass es auf jeden Fall total Sinn macht für uns und dass es eigentlich eine Chance ist.

Speaker: Und dadurch, dass wir eben dann auch diese Sicherheit noch haben, minimiert es das natürlich nochmal und top.

Speaker: Und dann kommt halt der Vorteil, glaube ich, einfach zu der letzten Jahre und Jahrzehnte, wo ich halt irgendwie...

Speaker: Kontakte aufgebaut habe.

Speaker: Das heißt, als Koch habe ich damals für verschiedene Fußballclubs gekocht und kenne da verschiedenste Leute in einer richtig guten Position, weil ich halt einfach teilweise der Koch von den Leuten war.

Speaker: Als Vertriebsleiter hatte ich mit großen Firmen wie BASF und Bosch zu tun oder so, wo ich dann halt auch die richtigen Ansprechpartner kenne.

Speaker: Und wo dann das eine zum anderen kam und wir jetzt halt einfach zum Beispiel wie eine BASF in Ludwigshafen als eins unserer größten Kunden bezeichnen dürfen.

Speaker: Und das wünsche ich halt ein super jüngeres Unternehmen wie uns.

Speaker: Ja, vielen Dank, weil wir halt einfach sagen können, okay, wir haben einfach das Netzwerk, das wir jahrelang aufgebaut haben, einfach komplett nutzen können.

Speaker: Und das ist halt, glaube ich, am Ende die Stärke.

Speaker: Und auch der Investor selbst dann am Ende oder der Partner,

Speaker: Das war nie so Thema, aber faktisch kenne ich den auch schon seit sechs Jahren.

Speaker: Das ist halt immer so dieses, wie gehe ich mit meinen Kunden um?

Speaker: Und dadurch, dass ich halt immer in so diesem Dienstleistungssektor war, ist halt jeder Kunde nicht so ein klassischer Kunde wie im SaaS-Modell, der halt irgendwie abonniert und gut ist, sondern mit jedem Kunden habe ich schon mal Kaffee getrunken oder so.

Speaker: Ich war bei dem vor Ort, man kennt sich, man quatscht halt auch über alles andere.

Speaker: Man kennt vielleicht so, es sind ja auch Unternehmer, es sind teilweise junge Unternehmer, die dann auch ihre Kids mit ins Büro bringen und halt irgendwie gucken, wie bekomme ich das heutzutage noch hin als Unternehmer oder Unternehmerin, mein Leben auf die Beine zu stellen und Familie und Firma gerecht zu werden und so.

Speaker: Und das sind, glaube ich, dann schon so viele Einblicke, die man einfach bekommen hat, wo man schon ganz viel lernen konnte,

Speaker: Ohne, dass man es selbst durchlebt hat eigentlich.

Speaker: Weil man halt immer hautnah dran war.

Speaker: So eine persönliche Bindung ist auch meistens auch immer am besten.

Speaker: Man sich per Duo kennt dann einfach.

Speaker: Da kann man auch super einfach zusammenarbeiten.

Speaker: Seid ihr dann immer noch zu zweit oder habt ihr mittlerweile Angestellte?

Speaker: Nee, genau.

Speaker: Also wir haben mittlerweile Angestellte.

Speaker: Wir sind jetzt aktuell zu Zipt, glaube ich.

Speaker: Passt.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wir suchen gerade noch zwei Leute oder stellen die gerade ein.

Speaker: Einen haben wir schon gefunden.

Speaker: Und stellen jetzt noch eine weitere Person ein.

Speaker: Was sucht ihr noch für eine Person?

Speaker: Genau.

Speaker: Wir suchen halt

Speaker: die Bock haben, durch Deutschland und oder Europa zu reisen und die Sensoren bei den Mitarbeitern anzubringen, um dann dementsprechend so eine Messung durchzuführen und dann Projekte zu begleiten.

Speaker: Und so.

Speaker: Genau, aber das klappt eigentlich ganz gut.

Speaker: Dadurch, dass wir im Reet sind, muss ich sagen, guten Draht zu der FH Münster und schauen auch, dass wir dann relativ frische Studie so nehmen, weil ich glaube, das ist einfach ein Thema.

Speaker: wir denken halt alles ein bisschen anders, wir denken alles ein bisschen neu und wir sagen halt für uns am Ende des Tages, ob ich jetzt irgendwie einen Senior hole, der halt in seinem Silo denkt oder verbleibt und halt das macht, wie er es seit 20 Jahren macht oder 10 Jahren macht oder ich nehme, der Bock hat und frischen Wind mitbringt, dann bin ich der Mensch, der sagt, ja okay, ich möchte lieber jemanden haben, der Bock hat, der motiviert ist

Speaker: Und das, was bei uns fehlt, das ist nämlich das allererste, was wir gemacht haben.

Speaker: Wir haben eine Akademie aufgebaut, dass man quasi einen schönen Onboarding-Prozess bei uns durchlebt, damit man eben das nicht hat, sondern dass irgendwie Motivation, Ambition viel wichtiger ist als Wissen.

Speaker: Das sage ich jetzt mal ganz blöd.

Speaker: Oder irgendwie, ich hatte ein Studium hinter mir und habe jetzt gerade, keine Ahnung, war zwölf Jahre an der Uni oder so.

Speaker: Und eigentlich kann der nichts, wenn ich ehrlich bin.

Speaker: Man kann ja alles lernen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Motivation und Neugier sind da wirklich die wichtigsten Faktoren.

Speaker: Dann lassen Sie das gerade schon mal angefangen zu erwähnen.

Speaker: Vielleicht soll ein Produkt dann nochmal kommen.

Speaker: Du redest die ganze Zeit von Sensoren.

Speaker: Wie funktioniert das genau?

Speaker: Bringt die Sensoren an Mitarbeitern an in den Räumen?

Speaker: Oder was macht die genau?

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, man kann sich vorstellen, es sind verschiedene Sensoren.

Speaker: Man kann es so in vier grobe Kategorien unterteilen.

Speaker: Das eine sind Bewegungssensoren.

Speaker: Stellt euch ein High-End Motion Capture System vor aus Hollywood.

Speaker: Das heißt, die Schauspieler fahren da ja nicht irgendwie irgendwo hin, um Filme zu drehen, sondern im Endeffekt stehen vor einer Greenscreen-Wand.

Speaker: Und so eine Art Technologie benutzen wir auch.

Speaker: Das heißt, die statten wir an den Mitarbeitern aus.

Speaker: Das sind 17 Sensoren.

Speaker: Das braucht so 5 Minuten ungefähr.

Speaker: Und dann wissen wir quasi, wie bewegt er sich, was macht er, wo ist er.

Speaker: Der nächste Punkt ist im Endeffekt, wir haben Vitalparameter und Vitalsensoren.

Speaker: Das heißt, da messen wir sowas wie, stellt euch vor, wie eine High-End Premium Smartwatch, die man vielleicht zum Fitnessstudio trägt und sich dragt.

Speaker: Das heißt, wir kriegen sowas wie Puls raus, aber wir haben da auch ein Stärkmal.

Speaker: Stresssensor verbaut, das heißt, der misst die Hautwiderstand und wie stark schwitzt man zum Beispiel.

Speaker: Wir bekommen auch die Atemfrequenz raus und können dann eben darüber verschiedenste Parameter generieren, was jetzt wirklich bei dem Menschen passiert.

Speaker: Und dann haben wir noch Umgebungssensoren, die messen sowas wie Luftqualität, ob es jetzt CO2 ist, irgendwelche Metalle in der Luft, Feinstaub, Licht.

Speaker: Und da geht es eher darum, was den Menschen beeinflussen könnte von außerhalb oder von der Umgebung einfach.

Speaker: Und das sind im Endeffekt, sag ich mal, so diese drei bis vier Kategorien, in denen wir immer denken.

Speaker: Das heißt, wir wissen, was macht der Mensch und wie macht er es, wie geht es ihm dabei und was wirkt auf ihn.

Speaker: Das heißt, was könnte auch von außen auf ihn einwirken, damit es ihm gut oder schlecht geht.

Speaker: Okay, verstehe.

Speaker: Das habt ihr wahrscheinlich schon bei mehreren Kunden, der jetzt auch schon umgesetzt.

Speaker: Konntet ihr jetzt auch schon Erfahrungen sammeln, was ihr machen musstet und wie viel das am Ende wirklich bringt?

Speaker: Fällt der Mitarbeiter vielleicht dann 20% weniger aus oder kann 10 Jahre länger arbeiten, weil er jetzt keine Rückenschmerzen kriegt oder was auch immer?

Speaker: Gleiches 10 Jahre können er nicht nachweisen, aber...

Speaker: Können wir ziemlich genau.

Speaker: Also wir haben jetzt Stand heute fast 1000 Menschen mittlerweile schon gemessen haben.

Speaker: Also das ist schon ein bisschen was.

Speaker: Und im Endeffekt, was uns aufgefallen ist, dieser Gesundheitsaspekt, der ist da und das kriegen wir auch hin zu der Krankenquote, ja eigentlich immer 20 bis 40 Prozent zu sinken.

Speaker: Das ist echt viel.

Speaker: Weil es halt einfach ein bisschen organisierter ist.

Speaker: Es ist nicht, ich mache eine Rückenschule oder ich bringe irgendwie einen Gesundheitskurs raus oder so und mache den.

Speaker: Und der wird halt einfach drauf gestreut.

Speaker: Oder wenn ich jetzt Rückenschmerzen hatte oder nicht, ist den Leuten meistens egal.

Speaker: Dadurch, dass wir das gut koordinieren können, dadurch, dass wir wissen, was das Problem ist, ist schon mal die Hälfte.

Speaker: Was aber uns viel stärker aufgefallen ist, wie stark die Gesundheit auch die Produktivität und die Effizienz beeinflusst.

Speaker: Das heißt, die Unternehmen haben halt teilweise eine Produktivitätssteigerung von über 100%.

Speaker: Das heißt, ein Beispiel von vorher als Koch ist wirklich nur durch unsere Änderung, kann der jetzt plötzlich wirklich in einer Minute zwei Burger produzieren, statt vorher nur einen.

Speaker: Wenn man das halt im Kontext sieht, irgendwie Lackproduktion, ich kann LKW in der gleichen Zeit, kann ich zwei LKWs befüllen, wie ich sonst nur einen könnte.

Speaker: Ja, bei Amazon kann ich im Endeffekt zwei Amazon-Päckchen packen, weil ich sonst nur eins hätte.

Speaker: Das ist für die halt ein riesen Game-Changer.

Speaker: Das ist nicht nur was.

Speaker: Und das ist halt eigentlich das Coole.

Speaker: Weil ich würde jetzt einfach mal sagen, die Firmen, die ich gerade genannt habe, das sind ja alles keine kleinen Firmen.

Speaker: Die haben ja schon schlaue Menschen, die sich da viele Gedanken machen.

Speaker: Und wir merken, dass wir diesen multifaktoriellen Ansatz, den wir haben,

Speaker: noch mehr rausholen, was selbst die Experten so nicht sehen.

Speaker: Und das ist, glaube ich, für uns so der Game Changer, der bei uns gerade richtig gut funktioniert, wo wir gerade auch, also wir werden auch mit Anfragen aktuell so ein bisschen überrannt.

Speaker: Also der Welt wird gesagt, geht es ja schlecht und wir merken einfach, umso schlechter das geht irgendwie gefühlt, umso besser geht es uns.

Speaker: Klar mit den Ergebnissen, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Wer möchte nicht so quasi diese Beikosten senken durch Krankheit und so weiter und so fort.

Speaker: Und wenn man dann auch produktiver wird, definitiv krasse Ergebnisse.

Speaker: Also hätte ich nicht mit gerechnet, dass auch die Produktivität dadurch gesteigert wird.

Speaker: Genau, und das halt gar nicht so, also sogar richtig erheblich und das ist halt eigentlich der spannendste Punkt und deswegen, ja, nee, deswegen, das finde ich eigentlich das Schönste, also sind wir fast, also man wirft uns immer ganz schnell in diese Gesundheitsberater, ach ja gut, jetzt machen die halt neue Gesundheits- oder Fitness-Ello oder so, ähm.

Speaker: das sind wir halt eigentlich die Letzten, sondern bei uns geht es halt wirklich um einen ganzheitlichen Ansatz.

Speaker: Und wenn halt einfach der Arbeitsplatz scheiße ist und die, ich sage jetzt mal, einen höhenverstellbaren Tisch brauchen oder eine vernünftige Bohrmaschine, dann können wir das mit echten Kennzahlen belegen und denen einfach zur Verfügung stellen.

Speaker: Da hätte ich noch viel in den Rückenschulen machen können, wenn ich die Ursache des Problems nicht behebe, dann bringt es mir nichts.

Speaker: Und das ist eben das schöne Zusammenspiel.

Speaker: Wir wissen ja, was macht der Mensch und wo ist er?

Speaker: Das heißt, im Zweifel wüsste ich auch, keine Ahnung, der ist 45 Minuten am Tag damit zu Gange, seinen Kollegen irgendwie psychisch anzumachen, weil er schon wieder irgendwas falsch gemacht hat.

Speaker: Oder die Menschen laufen am Büro der Führungskraft vorbei und plötzlich geht der Puls hoch.

Speaker: Die Atem wird schwer.

Speaker: Und dann merkst du schon, oh mein Gott, ihr solltet vielleicht mal eine Führungskräfteschulung machen, weil ihr habt anscheinend ein Arbeitsklima, was hier gar nicht gut ist.

Speaker: Und das sind ja so Side-Effekts, diese soften Themen.

Speaker: Jeder weiß es, dass das, hab ich eine scheiß Führungskraft, arbeite ich schlechter.

Speaker: Jeder weiß es.

Speaker: Aber belegt das mal.

Speaker: Dadurch, dass wir jetzt die Kennzahl haben und das genau belegen können, ist es halt für uns ganz cool, weil dadurch, dass wir erst eingekauft werden für Empfehlungen,

Speaker: Und dann aber auch quasi das Umsetzen, verdienen wir natürlich auch im Zweifel noch am Verkauf mit von den Lösungen, die wir anbieten.

Speaker: Und sind schon wieder drin, weil wir so große Erfolge ziehen, als wir haben aktuell bei unseren Kunden, und das hatte ich wirklich noch nie in meinem Berufsleben, wir haben eine 100%-Quote von Wiederkäufen.

Speaker: Kein Kunde, der bis jetzt gesagt hat, er kauft nicht innerhalb der nächsten vier Monate nach.

Speaker: Ich habe da jetzt nochmal zwei Fragen zu.

Speaker: Zum ersten.

Speaker: Wenn du diese ganzen persönlichen Daten erfasst, wie funktioniert das?

Speaker: Ich muss dann direkt an DSGVO denken.

Speaker: Wie funktioniert das mit den privaten Daten?

Speaker: Genau.

Speaker: Also faktisch, wir nehmen personenbezogene Daten auf, weil wir ja auch sowas wie Alter, Gewicht, Größe, wie geht es den Menschen?

Speaker: Das heißt, der Mensch muss unterschreiben.

Speaker: Es ist wie ein Arztbesuch quasi.

Speaker: Wir machen keine ärztliche Diagnose, aber im Endeffekt von dem Daten-Security-Aufwand ist es ähnlich groß.

Speaker: DSGVO, ein ganz großes Wort in Deutschland, praktisch ist es einfach die Daten, das ist gar nicht so kompliziert, also wenn man sich, glaube ich, heutzutage eine Standard-Datenbank kauft, ist die schon so abgesehert, dass da alles erfüllt ist, also man muss schon echt vieles falsch machen, um da heutzutage zu verstoßen, bin ich der Meinung und es geht ja so weit, wenn ich das nicht einhalte,

Speaker: dann darf ich in Deutschland gar nicht als Unternehmen arbeiten.

Speaker: Also ich darf mir in diesem Jahr das gar nicht anträgen, weil das ist ja einfach ein Gesetz.

Speaker: Punkt.

Speaker: Also da gibt es ja auch gar keine Diskussion.

Speaker: Deswegen, das Thema wird immer ganz hoch gemacht und das ist auch immer die erste Frage, die so von Führungskräften kommt.

Speaker: Ja, wie ist das für den Datenschutz und DSGVO?

Speaker: Und die Antwort für mich ist halt immer gleich, ja natürlich, aber in Werte und Nachwahl ist es halt gesetzlich vorgegeben.

Speaker: Also wir meinen jetzt hier irgendwie nichts irgendwie schwarz...

Speaker: am Markt vorbei.

Speaker: Aber es ist auch, also ich finde, es gibt immer so Buzzword-Themen, wo auch jeder sagt, boah, wie krass ist das denn?

Speaker: Wo man denkt, nein, es ist nicht krass.

Speaker: Ich such dir irgendeinen Cloud-Anbieter, der halt in Deutschland hostet.

Speaker: Und ich behaupte jetzt einfach mal, es ist schon die Kunst, jemanden zu finden, der nicht nach DSGVO arbeitet.

Speaker: Wenn du dann deine Schnittstellen nicht ganz dumm programmierst, dann war es das halt schon.

Speaker: Also das ist, wie gesagt, für mich ein großes Buzzword, dass aber in der heutigen Zeit

Speaker: Wir sind halt im 21.

Speaker: Jahrhundert, das darf man nicht vergessen.

Speaker: Das sind nicht irgendwie 1998 oder so.

Speaker: Das sollte man schon nicht kriegen.

Speaker: Also ich habe extra bewusst danach gefragt.

Speaker: Das werden wir von allen noch natürlich gefragt.

Speaker: Das würden wir auch gefragt.

Speaker: Und du hast gerade auch schon angefangen zu erzählen, ihr müsst ja irgendwie Umsatz machen, ihr müsst ja irgendwie Geld verdienen.

Speaker: Sehen wir zum Beispiel Beispiel.

Speaker: So, da sind wir wieder.

Speaker: Nochmal die Frage zurück zu dir, Adrian.

Speaker: Ihr müsst ja irgendwie Geld verdienen.

Speaker: Deshalb hast du ja gerade schon mal angefangen zu erwähnen.

Speaker: Wie funktioniert das?

Speaker: Nehmen wir zum Beispiel so ein Amazon-Lager.

Speaker: Kommt die auf euch zu?

Speaker: Ihr kommt auf die zu?

Speaker: Verteilt einmal die Sensoren?

Speaker: Kriegt eine Pauschale?

Speaker: Setzt das vielleicht noch um?

Speaker: Fertig.

Speaker: Oder habt ihr die Möglichkeit, einfach länger von so einem Kunden Geld zu verdienen, Umsatz zu machen?

Speaker: Wie funktioniert das?

Speaker: Genau, also grundsätzlich haben wir eher ein projektbasiertes Modell, also wirklich die haben ein Problem, wir sehen Potenzial, dass es besser wird, ein Lager, dann rufen wir dafür Summe X auf, beziehungsweise meistens arbeiten wir so in Arbeitsbereichen, das heißt wir fangen erstmal Wareneingang an, dann geht es zur Kommissionierung, dann geht es in die nächste Station, also arbeiten wir die Station so peu a peu durch.

Speaker: Das ist dann eben nach Zeit X, sagen wir mal, im halben Jahr irgendwie abgeschlossen.

Speaker: Und dann ist das Lager eigentlich erstmal auch gut aufgestellt für so zwei, drei Jahre, schätze ich jetzt einfach mal.

Speaker: Und dann gehen wir einfach zum nächsten Kunden.

Speaker: Was natürlich möglich ist, bei so Kunden, die größer sind, dass wir quasi Rahmenverträge haben.

Speaker: Das heißt, was die einkaufen, ist im Endeffekt...

Speaker: Ja, Arbeitstage im Jahr, wo die dann sagen, okay, hier, wir hätten gerne 1000 Arbeitstage im Jahr von euch für die nächsten drei Jahre.

Speaker: Das heißt, es gibt schon sowas in der Art, nichtsdestotrotz ist es am Ende natürlich immer so ein bisschen an Manpower gekoppelt.

Speaker: Das heißt, wir sind da stärker in so einer Art Beratungsgeschäft, nenne ich es mal, als in einem, ja, SaaS-Modell oder sonstiges.

Speaker: Deswegen ist halt für uns eher der spannende Punkt, dass wir halt eben wieder diese, dadurch, dass wir natürlich auch Verträge haben mit Einrichtern,

Speaker: Lösungsanbietern, dass wir da eigentlich quasi wie so eine Art Inno-Scout, also wir haben wie so eine Art Inno-Scout-Gruppe, wo wir auf allen aktiven Messen rumlaufen, natürlich einerseits für den Vertrieb, aber wir müssen natürlich auch alle Lösungen kennen, die es gibt oder vielleicht auch noch nicht gibt, weil wenn das natürlich bei uns in unserer KI mit zusammenläuft, können wir eine Empfehlung geben, die halt sonst keiner geben kann.

Speaker: Und das ist halt das, was es irgendwie auch so cool und spannend macht.

Speaker: Das heißt, das ist der eine Punkt.

Speaker: Und jetzt aus Business-Modell-Sicht, das, was wir machen, hat auch ganz viel mit so etwas der regulatorischen Anforderungen in Deutschland zu tun.

Speaker: Also man muss als Unternehmen zum Beispiel eine physische und psychische Gefährdungsbeurteilung machen.

Speaker: Da ist man verpflichtet dazu.

Speaker: Das heißt, es gibt auch so Arbeitsschutzanweisungen, wie darf die Luft sein und wie nicht.

Speaker: Und diese Vorlagen, die muss man mindestens alle drei Jahre machen.

Speaker: Das heißt, dadurch, wenn wir da drin sind,

Speaker: haben wir durch so ISO-Zertifizierungsgründen immer die Möglichkeit, spätestens alle drei Jahre am gleichen Standort wiedergebucht zu werden.

Speaker: Das heißt, das ist quasi so ein Recurrent, dass wir da einfach uns an Gesetze entlanghandeln.

Speaker: Okay, das ist immer praktisch, dann solche Gesetze dann auf jeden Fall für euch.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Jetzt hast du ja doch schon relativ viel Erfahrung gesammelt, warst du schon in vielen Firmen,

Speaker: Stefan, du wärst jetzt CEO von, keine Ahnung, in einem riesen Industrieunternehmen, sagen wir es einfach mal, von Volkswagen.

Speaker: Ja, was ist das Erste, was du einführen würdest, was direkt Besserung bringen würde für die Mitarbeiter, die da am Band arbeiten, an Robotern arbeiten?

Speaker: Boah, das ist wirklich eine schwere Frage.

Speaker: Schwere Frage.

Speaker: Volkswagen ist natürlich ein hartes Beispiel.

Speaker: Ich habe etwas Großes gesucht.

Speaker: Also am Ende des Tages

Speaker: sind das ja mehrere Sachen, die da zusammenkommen.

Speaker: Also ich glaube, eine finale richtige Antwort kann ich dir auf die Frage gar nicht geben, weil das halt einfach nicht möglich ist.

Speaker: Aber da sieht man schon...

Speaker: Volkswagen ist ein schönes Beispiel einer großen Problematik in Deutschland.

Speaker: Das eine ist sicherlich das Thema Produktivität.

Speaker: Wir müssen wirtschaftlich bleiben, um zu funktionieren.

Speaker: Volkswagen hat, glaube ich, 35, 34 Stunden Woche.

Speaker: Ich weiß es nicht, vielleicht sind sie schon mittlerweile auf 32.

Speaker: Das heißt, die haben ja schon ein heftiges, gutes Leben, wenig Arbeitszeit.

Speaker: verdienen unheimlich hohe Gehälter dafür.

Speaker: Dafür, dass sie quasi am Fließband stehen.

Speaker: Das heißt, das ist eine Problematik, die hat man bei Volkswagen, die man irgendwie bedenken muss.

Speaker: gleichzeitig haben die schon super viele Themen wie Gesundheit.

Speaker: Das heißt, da muss man erstmal charakterisieren, was ist wirklich ein Gesundheitsproblem und was ist eigentlich Meckern auf hohem Niveau, weil die halt einfach seit Jahren in dieser Firma arbeiten und gar nicht wissen, wie gut sie es haben.

Speaker: Und dann ist halt auch einfach der kleine Schnupfen halt, reicht halt aus, um krank zu werden, weil, also, ich meine, ich gehe ja nicht jetzt hier arbeiten, wenn ich huste.

Speaker: Und der dritte Punkt, das ist, glaube ich, bei, zumindest Volkswagen jetzt ein schönes Beispiel, das ist bei richtig, richtig großen Konzernen.

Speaker: Der Fall ist natürlich, wir haben in Deutschland über Jahre ein Modell gefahren, wo der Arbeitnehmer super viel Macht bekommen hat.

Speaker: Das heißt eigentlich, um dieses ganze Geschäftsmodell zu retten, müssten wahrscheinlich viele gehen, um viele zu retten.

Speaker: Weil es halt einfach nicht funktioniert, weil das auf Thema 1 einzahlt.

Speaker: Und Thema eins, Wirtschaftlichkeit funktioniert halt auch nicht gut, wenn drei nicht funktioniert.

Speaker: Und gleichzeitig, und dann hast du wieder das Thema Gesundheit mit drin, welchen Menschen kann es denn gut gehen, wenn du weißt, deine Firma ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast und du hast voll Angst, dass du überhaupt noch einen Job bekommst oder halten kannst.

Speaker: Also man merkt, wie vernetzt das Ganze ist.

Speaker: Das ist eine pauschale Antwort, du hast von mir nicht bekommen.

Speaker: Aber am Ende des Tages glaube ich, und da bin ich halt ein Freund davon, erst mal

Speaker: Ich bin Freund von nicht verschlimmbessern.

Speaker: Das heißt, eine Sache gut machen, damit 15 andere schlecht laufen.

Speaker: Und das können wirklich sehr viele sehr gut.

Speaker: Weil man denkt halt nur auf seine einzelnen Kennzahlen und das 17 Kennzahlen dann plötzlich abrutschen.

Speaker: Ist egal.

Speaker: Und der zweite Punkt ist, glaube ich, und das ist jetzt, glaube ich, in Deutschland sicherlich ein Fall, der sehr spannend ist für unsere Zukunft.

Speaker: Man muss sich überlegen, ob man einige opfern muss, um viele zu retten.

Speaker: Das ist wahrscheinlich kein Satz, den man gerne hört am Ende des Tages.

Speaker: So will keiner.

Speaker: Und du willst auch nicht unter dem einen sein.

Speaker: Und es geht halt auch um Menschenleben am Ende des Tages.

Speaker: Also ich meine, da hat jemand Familie oder Sonstiges.

Speaker: Aber ich glaube, gerade...

Speaker: erzähl das mal in den Mittelständen, jetzt wäre ich nicht bei Volkswagen, sondern bei der Münstermann, so, wir sitzen hier in Münster, in der Münster Handwerks AG oder so und habe meine 100 Mitarbeiter.

Speaker: Den kann ich kein Abfindungspaket geben, dass es denen noch bis zur Rente gut geht.

Speaker: Die haben einfach Pech.

Speaker: Und deswegen, also wenn man sich mal überlegt, was da bei Volkswagen, bei den Konzernen abläuft, also die Abfindungspakete sind ja teilweise ein Lottogewinn und die können dann einfach wieder woanders einen Job anfangen.

Speaker: Das ist ja nicht die Abfindung, dass du für die Zeit nicht arbeiten darfst.

Speaker: Sondern faktisch, dann geh zu IHK oder mach was Ehrenamtliches.

Speaker: Und deswegen, die Antwort ist schwierig und deswegen nicht möglich.

Speaker: Pauschal, was würde ich machen?

Speaker: Ich würde alles hinterfragen und erst mal Daten aufnehmen.

Speaker: Das haben alle Unternehmen verwendet, weil keiner weiß eigentlich, was das Problem ist.

Speaker: Sonst werden Entscheidungen getroffen auf Meinung und nicht auf Fakten.

Speaker: Und das ist, glaube ich, der Punkt.

Speaker: Und wenn es halt ist, dass ich dann mit Werk A oder Standort A oder Abteilung A anfange und mir einen 5-Jahres-Plan aufbauen muss, wie ich in 5 Jahren schaffe, alle Daten irgendwann zu haben, um eine Entscheidung, dann ist das so.

Speaker: Aber das ist besser als der langsame Tod.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, aber danke dir trotzdem.

Speaker: Nochmal so eine Abschlussfrage, die wir so ein bisschen allen Gästen immer nochmal stellen.

Speaker: Du hast ja schon einiges in deinem Unternehmen ja mitgegründet oder warst schon mit Gesellschafter.

Speaker: Was würdest du den anderen Startups erst recht zu einer Startphase raten?

Speaker: Vielleicht zu Tipps oder was vielleicht auch nicht tun sollten?

Speaker: Ähm, ja, es sind zwei Dinge.

Speaker: Erstens, also wenn ihr es schon habt, Netzwerk ist alles und wenn es über Eltern ist, irgendwelche Kontakte von der Uni, ein Professor, ist vollkommen egal.

Speaker: Wenn jemand jemanden kennt und der das toll findet und irgendwie da Geld reinbuttern kann, dann hängt euch da dran, weil nichts ist einfacher für euch.

Speaker: Und der andere Punkt, Vertrieb ist alles.

Speaker: Ähm.

Speaker: ihr könnt das geilste Produkt haben, ihr werdet nicht plötzlich x Marketingbudget haben, die Leute werden euch nicht einfach finden.

Speaker: Das heißt, wenn ihr, und das werden halt die meisten Bootstrapen oder irgendwie versucht, mal was aufzubauen oder mal versucht zu testen, schnappt euch ein Handy, schnappt euch euer Telefon und ruft einfach die Leute an.

Speaker: Ja, also ich glaube, das ist so ein total, also mit jedem, dem ich spreche, das ist immer so der größte Punkt, jeder hat davor Angst und jeder, mehr als nein sagen können die am Telefon nicht, ja?

Speaker: Die können, können.

Speaker: So, das war's.

Speaker: Und das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt.

Speaker: Gerade in der heutigen Zeit, das wird massiv unterschätzt und von jedem, jeden, den ich kenne, wird es belächelt, aber das ist bei uns auch so.

Speaker: Wir rufen jeden Tag 60 bis 100 Leute an.

Speaker: Das ist der Weg, wo wir die meisten Abschlussquoten haben.

Speaker: Da kommt keine Messe, keine Veranstaltung, keine Ansatzweise daran kommen, wenn wir Leute einfach abtelefonieren.

Speaker: Und das ist, glaube ich, mein Tipp für jeden,

Speaker: baut euch ein MVP, ein kleines Produkt, wo ihr glaubt, das bringt einen Mehrwert, findet jemand zum Testen und telefoniert die Leute ab.

Speaker: Und auch, um die Leute zu finden, die Testen, telefoniert einfach ab.

Speaker: Es gibt so viele Leute im Job, die sich langweilen.

Speaker: Ich hab Bock, mal was Cooles zu tun.

Speaker: Ich glaube, das war auch ein gutes Schlusswort, oder?

Speaker: Ja, genau, das war ein guter Schlusswort.

Speaker: Ja, super wichtig.

Speaker: Das schätzen immer viele mit dem Vertrieb.

Speaker: Man hat zwar was Geiles gebaut, aber wie finden einen die Leute?

Speaker: Man muss halt leider irgendwie nerven oder irgendwie Glück haben.

Speaker: Das ist halt... Das ist der wesentliche Punkt.

Speaker: Du hast schon gerade selbst gesagt, du nervst die.

Speaker: Das glaube ich gar nicht.

Speaker: Ich glaube, das ist schon der erste falsche Gedanke.

Speaker: Es gibt ja, es ist, weil ich gerade in dem CSU-Universum ganz, es gibt Studien,

Speaker: Da hat jemand zwölfmal die gleiche Person angerufen.

Speaker: Am Tag.

Speaker: Zwölfmal mit der gesprochen.

Speaker: Und beim neunten Telefonat ist einfach von der männlichen auf eine weibliche Stimme gewechselt.

Speaker: Und das hat der Telefon gegenüber nicht gehört.

Speaker: Wir denken uns, die Leute machen sich so viele Gedanken, wenn wir anrufen.

Speaker: Ey, wenn mich irgendjemand anruft am Telefon und mir eine Versicherung verkaufen will, das Einzige, was bei mir passiert ist, wie bekomme ich den schnellstmöglich weg?

Speaker: Oder drücke ich einfach auf Nein?

Speaker: Das ist das Einzige, was ich im Kopf habe.

Speaker: Das werden die anderen Leute nicht anders denken.

Speaker: Das heißt, ihr müsst zumindest so mit denen sprechen,

Speaker: und könnt natürlich auch zehnmal die gleichen Leute anrufen und habt zehnmal die gleiche Chance, weil die nehmen euch das nicht böse.

Speaker: Man nervt die auch nicht.

Speaker: So, man muss nur den Wort oder das Trigger finden, wo der sagt, okay, jetzt hast du so ein tolles Wort gesagt, dass ich dir 30 Sekunden meiner Zeit opfere.

Speaker: Ja.

Speaker: Und der Punkt ist ja auch, ganz ehrlich, wenn da jemand angerufen hat, fünf Minuten später kenne ich die Nummer schon nicht mehr.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So.

Speaker: Ja, bei Tim ist das anders.

Speaker: Tim erinnert sich an jeden Anruf.

Speaker: Alle Leute.

Speaker: Alle Leute der letzten sechs Monate.

Speaker: Du meinst die fünf.

Speaker: Ich rufe immer mit dieser Spam-Paypal-Automate an.

Speaker: Hallo, das ist Paypal.

Speaker: Blablabla.

Speaker: Ja gut, an den kann man sich leicht erinnern.

Speaker: Ja, aber naja, cool.

Speaker: Es hat super viel Spaß gemacht, Adrian.

Speaker: Schön, dass du da warst.

Speaker: Wie findet man dich oder wie findet man euch am besten?

Speaker: LinkedIn, Instagram oder... LinkedIn ist immer am einfachsten Adrien Bühring oder Kompass 360 Grad.

Speaker: Ansonsten haben wir natürlich auch eine Webseite, wie wir das so unternehmen haben.

Speaker: Wenn man da drauf will und wen das mal interessiert, sei es drum...

Speaker: dass er vielleicht mal einen Case hat und selbst das mal sehen will, was da genau passiert und oder natürlich auch vielleicht Bock hat nach dem Zuhören bei uns zu arbeiten.

Speaker: Wir sind eigentlich ein ganz witziger Haufen.

Speaker: Das kann sich doch gerne mal melden.

Speaker: Wir sind nicht zur Zeit immer.

Speaker: Das klingt auch super.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Dann schön, dass ihr da eingeschaltet habt und dann hören wir uns nächste Woche.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Danke.

Speaker: Ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended