Transcript
Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.
Speaker: Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.
Speaker: Hallihallo!
Speaker: Basti ist wieder da.
Speaker: Oh mein Gott, das war bestimmt ungewohnt für die Leute davor.
Speaker: Diesmal sind es wirklich wieder Emilia und Basti.
Speaker: Hi Basti, na?
Speaker: Hallo liebe Emilia, ich glaube nicht, dass mich jemand vermisst hat.
Speaker: Du hast das ganz toll gemacht, ein fantastisches Interview.
Speaker: Ich will den Film unbedingt sehen.
Speaker: Du kannst das richtig gut.
Speaker: Interviews, menschliche Nähe.
Speaker: Zugewandtheit, aufrichtiges Interesse und ich glaube, mehr braucht man gar nicht für ein gutes Interview und von daher, du hast es ganz toll gemacht.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Großes, großes Kompliment.
Speaker: Ich hoffe, dass es deshalb jetzt nicht allzu schlimm ist für die meisten Leute, dass ich jetzt auch wieder da bin.
Speaker: Ich freue mich auf jeden Fall, aber ohne dich könnte ich, glaube ich, das, was wir vorhaben, gar nicht überstehen.
Speaker: Das könnte ich alleine nicht.
Speaker: Ja, wir haben heute einen sehr epischen Film.
Speaker: Heute ist tatsächlich mal das absolut richtige Wort.
Speaker: Denn es handelt sich ja tatsächlich um ein... Ja, bevor wir das... Wir können ja die gleiche Frage wie immer stellen.
Speaker: Basti, wir waren ja im Kino.
Speaker: In welchem Kino warst du denn?
Speaker: Ich war tatsächlich... Und da muss man... Das ist eine wichtige Frage.
Speaker: In diesem Fall ist es eine sehr, sehr wichtige Frage.
Speaker: Ich habe eine anschließende Frage dazu auch noch.
Speaker: Okay, ich bin gespannt.
Speaker: Also auf jeden Fall bin ich ja, ich war im Cineplex, weil nah und so.
Speaker: Und da lief er auf Englisch.
Speaker: Deswegen war ich da auch aus Zeit- und Termingründen.
Speaker: Aber leider muss ich auch gestehen, sollte man ihn sich am besten in einem IMAX-Kino anschauen.
Speaker: Weil dafür ist er gemacht.
Speaker: Ist auf 70mm-Film gedreht.
Speaker: Da kommen wir noch ein bisschen genauer drauf zu sprechen später.
Speaker: Aber wenn man wirklich den Film so sehen möchte, wie er konzipiert ist, dann sollte man...
Speaker: Ist das das Nächste?
Speaker: Ich habe es gar nicht recherchiert.
Speaker: Aber in Stuttgart ist auch eins, weiß ich.
Speaker: Wirklich?
Speaker: Ja, ist auch.
Speaker: Ich glaube, das ist für uns im Süden näher.
Speaker: Ich glaube, von Berlin aus ist Prag fast näher als Stuttgart.
Speaker: Wir haben geguckt, das nächste IMAX ist natürlich nicht in Berlin.
Speaker: Warum hat Berlin kein IMAX?
Speaker: Ist ja egal.
Speaker: Das hatte mal eins, glaube ich.
Speaker: Das hat dann aber zugemacht, sobald ich weiß.
Speaker: Stimmt, ja, genau.
Speaker: Deswegen ist das gar nicht so einfach, den im IMAX-Kino zu sehen.
Speaker: Da fängt die Schwierigkeit an, was schade ist, weil ich glaube, dass der Film nochmal um einiges an Wucht entwickelt, wenn du ihn wirklich im IMAX auf dem großen Kinoleinland siehst.
Speaker: Ja, aber erklär doch mal dem Normalbürger, demjenigen, der sagt, ja, IMAX habe ich schon mal gehört, aber eigentlich weiß ich gar nicht genau, was das ist.
Speaker: Was denn IMAX eigentlich bedeutet?
Speaker: Also ich bin kein IMAX-Experte, da können sicherlich andere Leute mehr was dazu sagen, aber es ist in erster Linie das Filmformat.
Speaker: Das ist alles entscheidend.
Speaker: Also um es mal so zu sagen, früher analoger Film, den wir in ganz normalen Fotokameras benutzt haben, das ist 35mm Film.
Speaker: Also da geht es um die Länge.
Speaker: 35 auf 24, 36 eigentlich.
Speaker: auf 24mm Film, also Fotofilm, der normale Film war eben dasselbe Format, eigentlich 35mm sagt man aufgrund der Transportausstand und so weiter, aber es ist eigentlich die gleiche Größe, also so kann man sich das vorstellen.
Speaker: Und das heißt, IMAX-Film ist doppelt so groß,
Speaker: Jetzt kann man sich natürlich vorstellen, das hat was mit Auflösung zu tun, mit Schärfe, Detailreichtum und so weiter und so fort.
Speaker: Und deshalb muss man das aber auch, um diese Qualität auch wirklich in dieser Qualität zu zeigen, braucht man einen sehr großen Bildschirm, beziehungsweise eine sehr große Leinwand.
Speaker: Und da sind die gängigen Standardleinwände in den Kinos eigentlich nicht für gemacht, die haben diese Größe einfach nicht.
Speaker: Und deshalb würde ich es allen empfehlen, wenn sie in der Nähe von Prag oder Stuttgart, Hallo an unsere Prager ZuhörerInnen oder auch in Stuttgart, was ja dann doch durchaus vielleicht unsere Kernhörerschaft ein bisschen mehr abholen könnte, ins IMAX-Kino zu gehen, um sich den dort anzuschauen.
Speaker: Weil es würde sich auf jeden Fall lohnen, davon bin ich überzeugt.
Speaker: Ich habe ihn zwar nicht dort gesehen, aber ich weiß, es macht nochmal einen unglaublichen Unterschied.
Speaker: Man sollte ja Filme eigentlich immer so sehen, wie sie auch konzipiert sind.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich war am Zoologischen Garten.
Speaker: Da kamen schöne Erinnerungen hoch, weil da war ich das letzte Mal für den Era-Film, den Konzertfilm von Taylor Swift.
Speaker: Das ist ja eigentlich vergleichbar.
Speaker: Ich kenne nur die Aufnahmen von dir auf dem Konzert.
Speaker: Ich habe von dem Film an die Hunde geholfen.
Speaker: Nein, das war ironisch gemein.
Speaker: Jedenfalls kommen wir jetzt zum großartigen, großen, großen Film.
Speaker: Den zweiten Film des Regisseurs, den wir hier im Podcast besprechen.
Speaker: Es geht um Regie Sir.
Speaker: Das ist übrigens ein sehr schöner Satz, weil Christopher Nolan ist ja wirklich zum Ritter geadelt worden.
Speaker: Von daher ist er wirklich ein Regie Sir Christopher Nolan.
Speaker: Exactly.
Speaker: Sprechen wir also über den tollen Film The Odyssey.
Speaker: Die Odyssee, genau.
Speaker: Und ich habe ja vorhin schon angemerkt, es ist wirklich ein epischer Film im wahrsten Sinne des Wortes, denn es handelt sich natürlich um das homerische Epos, die Odyssee, wie der Titel schon vermuten lässt.
Speaker: Ja, aber sagst du Homer oder sagst du Homer?
Speaker: Homer ist die englische beziehungsweise auch amerikanische Prost-Jurie.
Speaker: Das hast du da aufgemacht gerade.
Speaker: Wollte schon sagen, dieser Podcast wäre gern gesponsert von Coca-Cola.
Speaker: Aber das musst du bestimmt rausnehmen.
Speaker: Da müssen wir uns absprechen, ob wir die wollen.
Speaker: Aber okay.
Speaker: Also auf jeden Fall geht es um eigentlich die größte Geschichte so ever told, wenn du so möchtest.
Speaker: Und da muss ich aber dann immer sagen, weil das sagt man so häufig, im europäischen Raum.
Speaker: Denn wenn wir das sagen, vergessen wir natürlich immer und blenden wir ganz im Sinne des europäischen Kulturjouanismus hin.
Speaker: die großen chinesischen Dichtungen aus und auch natürlich Bhagavad Gita oder so, indisch, ostasiatisch, mittelasiatisch, da gab es so, so viel.
Speaker: Aber im europäischen Raum vielleicht eines der ältesten eben, das es überhaupt gibt, so um 200 vor Christus entstanden.
Speaker: Deshalb ist es eigentlich den meisten Leuten auch ein bisschen geläufig.
Speaker: Und der Film handelt auch oder orientiert sich sehr am homerischen Vorbild.
Speaker: Also ich sage Homer, genau, da habe ich die Frage gar nicht so wirklich beantwortet.
Speaker: Homer im Deutschen, im Amerikanischen ja so Homer wie Simpson.
Speaker: Aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Speaker: Also auf jeden Fall orientiert er sich sehr, sehr an dem homerischen Vorbild, am Epos von Homer.
Speaker: Und das heißt, jeder, der damit nicht ganz vertraut ist, es geht quasi, es ist das Sequel, das kommt auch noch dazu.
Speaker: Es ist eigentlich, nimmt das auch schon so ein bisschen...
Speaker: die Kino-Systematik und Mechanik vorweg, weil es ist die Sequel von der Elias, die Homer geschrieben hat, da geht es um den trojanischen Krieg und Düsseldorf war dort als Soldat und als Krieger eben vor Ort und nach zehn Jahren Belagerung haben sie den Krieg gewonnen mit der List des trojanischen Pferdes und Homer begibt sich auf sein Boot und möchte zurück in seine Heimat Ithaka segeln, wo er König ist.
Speaker: Und ist nicht Homer.
Speaker: Genau.
Speaker: Was habe ich gesagt?
Speaker: Du hast Homer gesagt.
Speaker: Also Homer schreibt darüber, dass Odyssee zurückgeht.
Speaker: Ach so.
Speaker: Ja, Odysseus.
Speaker: Danke.
Speaker: Gerne.
Speaker: Odysseus möchte natürlich zurücksegeln.
Speaker: Und er möchte sehr gerne nach Hause zurück, wenn man sich vorstellen kann, nach zehn Jahren Belagerung.
Speaker: Aber er schafft es nicht und er beginnt sich auf eine Irrfahrt, auf der er sehr, sehr viele Abenteuer zu bestehen hat, bevor er dann letzten Endes nach weiteren zehn Jahren wieder nach Hause zurückkehrt, um dann dort zu sehen, dass
Speaker: In der Annahme, dass er eigentlich gestorben ist in der Zwischenzeit, es sehr, sehr viele Freier für seine Frau gibt, die sie heiraten möchten, das Königtum Ithaka übernehmen und dagegen muss er sich dann auch erstmal zur Wehr setzen.
Speaker: Also das ist so der grobe Rahmen und viele, viele mythische Gestalten, die wir eigentlich in unserem Sprachgebrauch wirklich verwenden, seit Jahr gedenken, kommen tatsächlich auch aus diesen epischen Werken von Homer.
Speaker: Hast du sie gelesen?
Speaker: Ich habe sie gelesen schon vor langer Zeit.
Speaker: Ich habe es jetzt auch nicht nochmal gelesen für die Folge heute.
Speaker: Aber ich weiß zumindest aus meiner Erinnerung, dass sich Nolan wirklich sehr, sehr stark an die Vorlage von Homer gehalten hat.
Speaker: Es kommt eigentlich nicht alles, aber es kommt sehr, sehr vieles darin vor.
Speaker: Genau.
Speaker: Also steigen wir ein.
Speaker: Wir steigen ein.
Speaker: Also steigen wir ein.
Speaker: Ja, ich habe ja schon gesagt, möglichst im IMAX-Kino sehen.
Speaker: Ja.
Speaker: Also, das ist meine erste Notiz hier.
Speaker: Also, ich würde jetzt mal anfangen, wenn du mir das zugestehst, mit der Bildsprache so ein bisschen.
Speaker: Heute von heute mal ist ja der DP, der Kameramann, also Director of Photography, Christopher Nolans.
Speaker: Das gibt es ja auch in der Zusammenarbeit, die sich jetzt über ganz, ganz viele Filme schon erstreckt und ich bin großer Fan von seinen Bildern.
Speaker: Auch von seiner Geschichte.
Speaker: Kann man mal nachgooglen, wie er eigentlich dann zum Film gekommen ist, über welche Widerstände er sich dort hinbegeben hat.
Speaker: Und ich finde die Bilder, sie sind sehr dunkel, sind sehr düster.
Speaker: Ich habe auch schon Leute gehört, die das dem Film so ein bisschen zum Vorwurf machen, weil es ja nicht so ganz in die mediterrane Welt Griechenlands passt.
Speaker: Und die kenne ich ja eigentlich so ganz gut.
Speaker: Ich muss auch sagen, ich kenne von den Orten, den Schauplätzen tatsächlich viele.
Speaker: An vielen von denen war ich auch tatsächlich.
Speaker: Und es stimmt natürlich, dass es dort sonnig, hell, freundlich ist.
Speaker: Ich kann es verstehen, vielleicht hätte man das ein bisschen differenzierter ausgestalten können.
Speaker: Vielleicht ein bisschen mehr mal so, mal so.
Speaker: So ist es sehr, sehr dunkel, sehr düster.
Speaker: Auf der anderen Seite, finde ich, ist es gut gelungen, weil ich, und da muss ich kurz abbiegen, ich habe gerade die Biografie von Fernand Magellan gelesen, der als erster die Welt umsegelt hat.
Speaker: Und wenn du mal weißt, wie so Weltumsegelungen damals waren, mit welchen Strapazen, welchem Leid, die verbunden waren,
Speaker: sind da wirklich helle, freundliche Bilder nicht so richtig passend.
Speaker: Sondern das fand ich deshalb schon ganz gut getroffen.
Speaker: Das dazu.
Speaker: Genau.
Speaker: Wie hast du denn das empfunden?
Speaker: Die Bildästhetik?
Speaker: Ähnlich.
Speaker: Ich fand es sehr gewaltig.
Speaker: Ich habe mich oft gefreut, vor allem, wenn die Totale kam über die Strände hinweg, wo dann einfach man gesehen hat, was an Requisiten und was an Manneskraft da ans Set getragen wurde.
Speaker: Also es gab wirklich oft, wo ich im Kinostuhl saß und einfach so nicken musste, weil ich gedacht habe, ja...
Speaker: Nice.
Speaker: Hier sehen wir die 25 Millionen Dollar.
Speaker: Die Drehorte waren ja zum Beispiel, wie du sagst, in Griechenland.
Speaker: Die Studios für den Palast in Los Angeles.
Speaker: Die haben in Marokko gedreht.
Speaker: Sie haben aber eben auch in Eastern gedreht.
Speaker: Und sie haben vor allem in Eastern gedreht, weil dann dieser dunkle Vulkanstrand ist.
Speaker: Und da haben sie sich entschieden, das Hardestown sozusagen zu machen.
Speaker: Der ist wirklich fantastisch.
Speaker: Ich habe die Drehorte recherchiert und nur gesagt, danke Nolan.
Speaker: Die unbefleckten Naturerlebnisse gibt es jetzt wahrscheinlich nicht mehr, weil jetzt die Massen dahin pilgern.
Speaker: Düster trifft es glaube ich sehr gut.
Speaker: Eben aus den schon genannten Gründen, um dann zu sagen, genau, die ganzen Gottheiten spielen eine große, große Rolle.
Speaker: Zeus spielt eine große, große Rolle.
Speaker: Und Zeus' gesagte Regel zu sagen, du sollst jeden Bettler gut behandeln und gut hosten und gut empfangen, weil könnte ja eine Gottheit sein.
Speaker: Gottheit in Verkleidung.
Speaker: Genau.
Speaker: Und danach richtet sich der Film.
Speaker: Das muss ich sagen, dieses Zitat,
Speaker: ist so überpräsent, dass es mir ab irgendeinem Punkt ein bisschen auf die Nerven gegangen ist.
Speaker: Du meinst die Regel des Zeus?
Speaker: Ja.
Speaker: Also die Regel des Zeus, was du gerade gesagt hast, besagt, dass man eben Fremde an seinem Hof gut und mit allen Ehren aufnimmt, sie verköstigt und so weiter und so fort.
Speaker: Was auch dazu führt, dass dann eben Penelope quasi Ithaca in so einen Belagerungszustand verfällt, weil all diese Freier natürlich als Fremde an ihren Hof kommen und die ganze Gelagehalle ist dann voller Männer, die jeden Tag verpflegt werden müssen, was man sich vorstellen kann, sehr stark an die eigene Energie geht.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist eines der Filmzitate, wo ich irgendwann gedacht habe, ja, genau.
Speaker: The Rule of Choice.
Speaker: Wir haben das verstanden.
Speaker: Weil es kommt einfach permanent die ganze Zeit.
Speaker: Das soll ja aber dem Film nichts abtun.
Speaker: Sollen wir mal kurz noch mal sagen, wer alles mitspielt eigentlich?
Speaker: Oh ja, sag mal, wer alles mitspielt.
Speaker: Es ist ja ein fantastischer Cast.
Speaker: Ein großer Cast, würde ich sagen.
Speaker: Fantastisch.
Speaker: Reden wir nochmal drüber?
Speaker: Also Matt Damon.
Speaker: Matt Damon als Odysseus.
Speaker: Tom Holland spielt seinen Sohn Telemachus.
Speaker: Anne Hathaway spielt seine Frau Penelope.
Speaker: Travis Scott
Speaker: Plötzlich taucht da der Musiker auf, spielt den Bart.
Speaker: Robert Pattinson ist der Antinus.
Speaker: Wen haben wir noch?
Speaker: Als große Überraschung habe ich tatsächlich, wo ist sie denn?
Speaker: Elliot Page.
Speaker: Sie, tut mir leid, nehme ich zurück.
Speaker: Natürlich ihn.
Speaker: Als Sinon.
Speaker: Ich habe mich so gefreut.
Speaker: Das Gesicht zu sehen.
Speaker: Großartige Rolle.
Speaker: Solange irgendwie nichts gehört, keine Präsenz gehabt und plötzlich ihn da als große Rolle, schwierige Rolle da wieder zu sehen.
Speaker: Und eine wichtige Rolle auch.
Speaker: Eine wichtige Rolle, kommt nicht so häufig vor, aber er ist ja eigentlich so die Verkörperung von Odysseus' Gewissen.
Speaker: Und deswegen eine sehr, sehr wichtige Rolle in dem Film fand ich auch großartig gespielt.
Speaker: Ihn und Zendaya als Antenna.
Speaker: Ja, und wen ich auch unbedingt erwähnen möchte.
Speaker: Das wollte ich jetzt, ich will das machen.
Speaker: Ich bin auch gar nicht fertig, Mensch.
Speaker: Ich möchte.
Speaker: Charlize Theron ist dabei.
Speaker: Als Kalypso.
Speaker: Ja.
Speaker: Toll.
Speaker: Also auf großen Leinwand richtig toll.
Speaker: Absolut, finde ich auch.
Speaker: Ja, tolle Rolle.
Speaker: Hast du noch jemanden?
Speaker: Habe ich jemanden vergessen?
Speaker: Nein, aber es gibt noch jemanden und die möchte ich eben ganz besonders betonen und das war Samantha Morton in der Rolle der Zierze.
Speaker: Da komme ich nachher noch drauf.
Speaker: Eine ganz großartige Szene in dem Film und sie hat das unglaublich gespielt.
Speaker: Also ich glaube...
Speaker: Wir kommen ja nachher noch zur Lieblingsszene.
Speaker: Ich habe eine andere gewählt, aber das war ein ganz closer second, also ganz knapper zweiter Platz.
Speaker: Ganz großartig gespielt, Samantha Morton.
Speaker: Muss ich an dieser Stelle wirklich erwähnen.
Speaker: Ganz toll.
Speaker: Was ja da ganz interessant ist, weil die Zirze im Original
Speaker: im Buch gar nicht so einen großen Raum einnimmt, wie er eingenommen hat in dem Film.
Speaker: Also es gibt die Abenteuer, es gibt ja viele, viele verschiedene Abenteuer.
Speaker: Die großen Abenteuer in dem Film sind vor allem die über den Zyklopen und eben wie du sagst, die Hexe.
Speaker: Und dann rauschen sie aber zum Beispiel an den
Speaker: ach, wer heißen sie denn noch, den Sirenen einfach so ein bisschen vorbei.
Speaker: Die gibt es kurz, aber dann ist so, ah, okay, es ist zum Beispiel die Sirenen.
Speaker: Und ich habe das in Erinnerung, vielleicht bin ich falsch oder liege ich falsch, dass das im Buch tatsächlich größer war, als einmal zu sagen, genau, wir sind größer als die Natur und überlisten die Natur sozusagen mit dem Wachs in den Ohren, damit wir hier gut durchsegeln können.
Speaker: Ja, also ich meine, das ist ja tatsächlich ein Epos in Versform.
Speaker: Ich glaube, wenn du das verfilmen möchtest, musst du das immer so ein bisschen ausschmücken.
Speaker: Ich kann mich jetzt gar nicht erinnern, dass es jetzt so viel länger gewesen wäre.
Speaker: Aber wie gesagt, da möchte ich jetzt auch nicht das Maß der Dinge sein, weil es liegt bei mir schon einige Zeit zurück.
Speaker: Und wie gesagt, ich habe jetzt auch in Vorbereitung nicht das ganze Epos nochmal gelesen.
Speaker: Das liegt zurück.
Speaker: Also ich finde aber, da komme ich nachher noch drauf zu sprechen, die Szene mit den Sirenen fand ich tatsächlich auch ganz gut.
Speaker: Ich würde jetzt mal eines sagen, ich würde jetzt mal kurz ein kleines bisschen abbiegen, wenn das in Ordnung ist, weil ich würde gerne mal über die Anlage des Charakters Odysseus generell sprechen.
Speaker: Weil wir reden ja über ein Helden-Epos an und für sich.
Speaker: So ist das ja auch tituliert, so wird das ja auch literarisch benannt, zu Recht.
Speaker: Aber ich finde, und das ist genau der Punkt bei dem Film, dass Nolan aus dieser Geschichte kein typisches Helden-Epos gemacht hat.
Speaker: Das ist keine Heldengeschichte.
Speaker: Sondern wir erleben mit Odysseus tatsächlich einen Selbstzweifler, einen Skeptiker.
Speaker: Ich habe auch gehört, dass jemand davon geredet hat, dass er eigentlich jemand ist, der mit PTSD umgehen muss.
Speaker: Also Posttraumatic Stress Disorder.
Speaker: Ich weiß gar nicht, Posttraumatische Stress Disorder im Deutschen.
Speaker: Würde ich jetzt einfach mal so frei von der Leber weg übersetzen.
Speaker: Wenn nicht, schreibt mir.
Speaker: Ich korrigiere das gerne.
Speaker: Und der sich ja auch deshalb verirrt, weil er den Weg zu sich selber verloren hat.
Speaker: Nachdem er diesen Krieg geführt hat und diese List ersonnen hat mit dem trojanischen Pferd, kommt er sehr stark ins Selbstzweifeln.
Speaker: Da gibt es eine ganz bestimmte Szene, die das wirklich fantastisch zusammenfasst.
Speaker: finde ich.
Speaker: Und diese Irrefe, die er ablegt, ist eigentlich quasi nichts anderes als eine Analogie, eine Parabel dazu, wie sehr er mit sich selber in den Konflikt geraten ist und den Bezug zu sich selber verloren hat.
Speaker: Und das macht Nolan in diesem Film wirklich, finde ich, ganz großartig.
Speaker: Und das finde ich ganz toll, weil er damit auch tatsächlich einen sehr großen Kontrast aufbaut, zum Beispiel zum Film Troja von Wolfgang Petersen, den wir auch noch kennen, mit Brad Pitt in der Hauptrolle.
Speaker: der eigentlich in vielerlei Hinsicht komplettes Gegenteil von diesem Film ist.
Speaker: Der war bunt, der war effektreich und so weiter und so fort.
Speaker: Und das, finde ich, ist wichtig.
Speaker: Und ich finde, das ist eine sehr schöne Herangehensweise an diese Geschichte und erzählt sie dadurch etwas anders, als man das eigentlich erwarten könnte.
Speaker: Ich weiß gar nicht, ob ich sagen würde, dass es eine sehr schöne Herangehensweise ist.
Speaker: Es ist auf jeden Fall eine andere Herangehensweise.
Speaker: Es ist auf jeden Fall keine Herangehensweise ans Original, wo ja Odysseus schon als, wie du sagst, Heldenfigur beschrieben ist und eben auch als sehr humoristischen, cleveren, lustigeren Mann.
Speaker: Wir erleben eben den Odysseus hier in dem Film, wie du schon gesagt hast, jemand, der zweifelt, der eben dann
Speaker: auch seine Vergangenheit ein bisschen verdrängt und verdrängen möchte, mehr oder minder durch die Hand der Kalypso.
Speaker: Dann am Strand, die ja im Original aus der Hand von Zeus ihn gehen lassen muss, hier in dem Film gesagt wird von selber.
Speaker: Da habe ich mir kurz einen, naja...
Speaker: Wenn man das nochmal aus einer anderen Perspektive sehen möchte, könnte man auch sagen, die Odysseus-Geschichte, die wir hier bei Nolan sehen, ist eigentlich nur ein Mann, der unter Drogeneinfluss mehr oder minder seine Vergangenheit verdrängt, um dann irgendwann zu sagen, aufzuwachen und dann sagt, ich muss ja jetzt doch nach Hause gehen.
Speaker: Und dann gespeist von Flashbacks.
Speaker: Das ist auch eine sehr spannende Interpretation für mich.
Speaker: Das gibt es her.
Speaker: Es zeigt aber auch tatsächlich, wie viel Interpretationsspielraum natürlich auch bei literarischen Vorbildern existiert.
Speaker: Also das kann man auf jeden Fall auch so sehen.
Speaker: Ich finde schon, dass in der homerischen Vorlage durchaus die Geschichte auch so angelegt ist.
Speaker: Also diese Irrefahrt ist schon, weil es ist ja nicht nur er, es ist ja auch die Geschichte von Agamemnon.
Speaker: Das ist ja auch das Grundgesetz.
Speaker: an der Odyssee, die überhaupt zu verfilmen, die ist ja unglaublich vielschichtig.
Speaker: Und wir werden der heute auch nicht gerecht werden in einer knappen Stunde, weil auch der Film ist unglaublich vielschichtig.
Speaker: Du hast ja auch den König Agamemnon, der dann eben nach Hause zurückkehrt und dann ermordet wird von seiner eigenen Frau, weil er das Kind als Opfergabe da brachte, bevor er in den Krieg gezogen ist.
Speaker: Und so weiter und so fort.
Speaker: Also du siehst, das ist alles, es ist sehr viel Leid und die Rückkehr heißt auch nicht immer unbedingt, dass es den Leuten besser geht.
Speaker: Deswegen, ich finde schon, dass man das auch so interpretieren kann, dass er auch ein gefallener Held ist oder jemand, der durchaus mit sich im Selbstzweifel liegt.
Speaker: Aber wie gesagt, deine Version ist genauso relevant wie meine, da gibt es kein richtig oder falsch, aber Nolan hat sich halt für die Variante entschieden.
Speaker: Genau, das kann man so festhalten.
Speaker: Dieses Thema nochmal von der selbsterfüllenden Prophezeiung, die Sie ja gehört haben, bevor Sie in See stechen, das Böse wird vom Meer herkommen, wo er dann die Reflexion hat, um zu sagen, wir, wir waren eigentlich das Unheil, das uns selber wieder geschieht, weil wir sind losgezogen.
Speaker: Wir haben, oder ich, er nimmt sich ja da sehr in seinen...
Speaker: in seine Zweifel da rein, um zu sagen, wegen mir ist sozusagen der Untergang passiert, wegen mir haben wir Troja überfallen können und wegen mir ist sozusagen das Böse, das Grauen über mein Ithaka hereingefallen.
Speaker: Das dann zum Schluss hin.
Speaker: Ganz spannend finde ich das auch.
Speaker: Da komme ich dann auch nochmal in meiner Lieblingsszene kurz drauf zu sprechen, weil die hat da sehr, sehr viel mit zu tun.
Speaker: Aber absolut richtig, ja.
Speaker: Da siehst du auch, er ist ihm sehr selbstzweiflerisch und er sieht sich auch quasi als...
Speaker: wie soll ich sagen, als Ausgangspunkt vieler Missstände in der Welt dann.
Speaker: Und das beichtet er dann quasi seiner Frau Penelope bei der Rückkehr.
Speaker: Das ist dann nachher meine Lieblingsszene, aber mehr sage ich jetzt nicht.
Speaker: Sollen wir mal ein bisschen in die Struktur auch einsteigen?
Speaker: Weil die Struktur finde ich ist auch ganz spannend.
Speaker: Es ist typischer Nolan-Stil.
Speaker: Es gibt viele Zeitsprünge, unterschiedliche Zeitleisten, die miteinander verwoben werden.
Speaker: Es gibt Rückblicke, es gibt dann wieder Vorausnahmen sozusagen und das ist typischer Nolan-Stil.
Speaker: Ich finde am Anfang ist es etwas viel.
Speaker: Also wir steigen ja ein mit dem schluanischen Pferd am Meer, das ist so die erste Szene.
Speaker: Und wie Sinan dort zurückgelassen wird, um die quasi so zu übergeben, zu bewachen.
Speaker: Und das ist der Anfang.
Speaker: Und dann haben wir ganz, ganz viele Sprünge und ich finde fast, das ist ein bisschen viel.
Speaker: Also da würde meine Kritik ansetzen, dass es da vielleicht am Anfang etwas überfrachtet und etwas überfordert.
Speaker: Aber so richtig gut, finde ich, wird der Film...
Speaker: Ab der Szene mit dem Zyklopen.
Speaker: Ich weiß nicht, wie es dir geht.
Speaker: Da hat mich der Film so richtig begeistert.
Speaker: So zum ersten Mal.
Speaker: Die Darstellung, diese Höhle, auch die Darstellung des Zyklopen.
Speaker: Wie hast du denn die empfunden?
Speaker: Ja, jetzt wäre es ja natürlich schwer.
Speaker: Ich habe sie empfunden.
Speaker: Ich habe es empfunden.
Speaker: Ich habe viele Sachen in dem Film nicht empfunden.
Speaker: sehen können und wollen.
Speaker: Ich finde dazu auch, dass der Film ist FSK 12.
Speaker: FSK 12.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Das ist einer der teuersten FSK 12-Filme, die je gedreht wurden.
Speaker: Ja.
Speaker: An alle Menschen mit Kindern ab 12.
Speaker: Tut euch das nicht an.
Speaker: Macht das wirklich nicht.
Speaker: Das geht gar nicht.
Speaker: Ich finde den Zyklopen...
Speaker: Spannend interpretiert, also der Zyklop, den man ja sonst aus der Mythologie so kennt, ist eben der Kopf mit dem dritten Auge.
Speaker: Dieses Auge in dem Fall ist halt umgedreht.
Speaker: Also es ist ein suchendes Auge, aber keines, das wirklich so ist, wie ich mir das vorgestellt hätte.
Speaker: Es ist eine sehr, ich finde es eine sehr brutale Szene und eine sehr
Speaker: Wo es ja dann darum geht, oh, er kann ja dann doch sprechen.
Speaker: Wo man sich fragt, warum muss man da so mit großer Gewalt erstmal da rangehen, wenn man doch eigentlich eindringt in die Welt eines Wesen, wo man gar nicht wusste, wer das war.
Speaker: Also die Männer kommen da eben hin und machen das, was Männer anscheinend machen.
Speaker: Die sagt, das gehört mir und dann ist da eben dieser Zyklop.
Speaker: Wie ich das wahrgenommen habe, das kann ich gar nicht sagen, weil ich wirklich die Hälfte der Szene mir nicht angucken konnte.
Speaker: Okay, dann kann ich zumindest sagen, ich fand die Szene tatsächlich sehr, sehr gut.
Speaker: Nicht, weil ich jetzt sage, es ist toll, dass sie in den Lebensraum eines anderen Wesens eindringen und dann...
Speaker: Ich würde es aber ein bisschen differenzierter sehen.
Speaker: Natürlich waren die unterwegs, hatten keinerlei Verpflegung mehr, waren auch dem Hungertod nahe.
Speaker: Da macht man natürlich dann manchmal auch Sachen, die man vielleicht sonst nicht machen würde.
Speaker: Aber ich will es nicht entschuldigen.
Speaker: Man sollte jeden immer respektieren und Gewalt ist keine Lösung, möchte ich an dieser Stelle auch ganz klar sagen.
Speaker: Aber innerhalb der Geschichte an sich finde ich, ist das nachvollziehbar.
Speaker: Und ich fand, es ist ein bisschen anders als im Buch.
Speaker: Also da redet er nämlich durchaus.
Speaker: Es gibt ja auch diese klassische Szene, wo Odysseus dann sagt, ich bin niemand, um sich dann nicht zu erkennen zu geben.
Speaker: Genau, also es ist ja so diese klassische Szene.
Speaker: Die können wir aber ausführen.
Speaker: Das ist eine tolle, tolle Geschichte.
Speaker: Also weil im Nolan-Film gibt es eben den einen Zyklopen.
Speaker: Im Original oder im Buch gibt es eben die mehrere, die Zyklopeninsel.
Speaker: Und dann stechen sie eben dem Zyklopen.
Speaker: Wie heißt denn der?
Speaker: Der hat auch einen Namen.
Speaker: Ja, Nando hast recht, aber da hast du mich jetzt total kalt erwischt.
Speaker: Kann ich dir jetzt gerade nicht sagen.
Speaker: Machen wir weiter, ich schaue so lange mal nach.
Speaker: Und dann wird ihm eben das Auge ausgestochen und sie reden miteinander und dann heißt es, wer bist du?
Speaker: Und dann sagt eben Odessa, ich bin niemand.
Speaker: Und dann kommen die Zyklopten zurück und sagen, wer hat dir das angetan?
Speaker: Und dann schreit eben der Zyklop die ganze Zeit, niemand hat mir das angetan.
Speaker: Und das beschreibt eben nochmal diese...
Speaker: aus Gewitztheit, die Cleverness des Odysseus, die wir da in dem Film nicht so wirklich haben.
Speaker: Wir haben da einen sehr kämpferischen Odysseus, der nach gewissen Sachen, also er sticht sozusagen nochmal nach, also er tritt sozusagen nochmal auf den am Boden liegenden
Speaker: Zyklop und dann kommt eben... Er feuert noch einen Pfeil auf ihn ab.
Speaker: Genau.
Speaker: Du meinst jetzt im Film?
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann ist eben die Crew davon überzeugt, dass sie den Zeus und den Poseidon-Ärger auf sich gezogen haben, weil dann eben die Winde sich ändern und das Meer gegen die steht.
Speaker: Und dann kommen wir vom Zyklopen auf die Insel der...
Speaker: Dieser großen Ritter meinst du?
Speaker: Der großen Ritter?
Speaker: Das kann ich dir gar nicht sagen, welches das ist.
Speaker: Das hat sich in meinem Gedächtnis nicht festgesetzt in der Odyssee.
Speaker: Das weiß ich nicht.
Speaker: Ich weiß nicht, wie die heißen tatsächlich.
Speaker: Aber ich finde, das ist auch gar nicht mal so eine entscheidende Szene.
Speaker: Das ist ein weiteres Puzzleteil.
Speaker: Übrigens heißt der Zyklopolyphem.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: habe ich jetzt mir sagen.
Speaker: Danke, Günther.
Speaker: Günther hat kurz nachgeschaut.
Speaker: Und Polyphilm, genau, jetzt sehe ich es hier auch, orientiert sich an einem Gemälde von Goya und das heißt, Saturn verschlingt seinen Sohn.
Speaker: Das habe ich gegoogelt, wer wirklich Lust hat, nochmal ein richtig brutales... Ist eine Radierung tatsächlich, so eine schwarz-weiße Goya, großartig.
Speaker: Aber grausam, ganz furchtbares Bild.
Speaker: Goya ist nicht unbedingt für seine menschliche Wärme bekannt in seinem Werk.
Speaker: Nein.
Speaker: Wenn du die dort suchen solltest, kann ich dir sagen, wende dich anderen Künstlern zu und Künstlerinnen, weil bei Goya wirst du da eher nicht fündig.
Speaker: Sehr viel Gewalt.
Speaker: Habe ich ein bisschen Recherche gemacht und dann zu sagen, ah, ich verstehe aber die Verbindung des Bildes und der Szene.
Speaker: Wobei das ja eigentlich eine andere Geschichte erzählt, hat gar nichts mit Zyklopen zu tun, dieses Bild, sondern eben mit der Vorgeschichte der griechischen Gottheiten, aber ganz anders.
Speaker: Wie auch immer.
Speaker: Auf jeden Fall hat er dann dafür den Zyklopen gewählt.
Speaker: Also ich fand auch am Ende, dass er diesen Pfeil abfeuert noch.
Speaker: Die sind ja schon aus der Höhle draußen, tatsächlich, seine Leute und er und sind eigentlich schon in Sicherheit.
Speaker: Und dann Odysseus feuert dann noch einen Pfeil auf ihn ab und erst dann gerät der Zyklop ja in Rage und läuft ihn hinterher und das müssen noch einige Männer deshalb dran glauben.
Speaker: Das
Speaker: Wo ich im Kino sage, wie blöd bist du denn?
Speaker: Du warst doch schon weg.
Speaker: Warum feuerst du da noch einen Pfeil auf den ab?
Speaker: Das ist doch total bescheuert.
Speaker: Aber es zeigt ihm in dieser Szene, dass er eben ein Mensch ist mit Mängeln und mit Schwächen.
Speaker: Und passt deshalb eigentlich in die Geschichte, die Nolan erzählt.
Speaker: Und das ist so das erste Mal, wo das so richtig deutlich wird, finde ich.
Speaker: Wo du so in den Kopf schulden sagst, warum machst du denn den Scheiß?
Speaker: Deswegen, das ist eigentlich ziemlich wichtig.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber nicht nur du sagst das, sondern eben seine Crewmitglieder sagen, genau das leistet.
Speaker: Warum ist das?
Speaker: Jetzt haben wir eben den Gotteszorn auf uns und das suchen sie sozusagen, die selbst erfüllende Prophezeiung so ein bisschen.
Speaker: Also alles, was dann schiefläuft, ist natürlich auf den Pfeil und auf Odysseus zurückzuführen.
Speaker: Sie gehen dann eben auf die Insel der großen Weißen Ritter.
Speaker: Wir sind froh, falls... Ja, so nennen wir die jetzt einfach.
Speaker: Genau.
Speaker: Die...
Speaker: einen oder keinen Mehrwert hat, dann gebe ich das auch an dir weiter, weil auch wieder eine Szene, wo ich mir viel den Rand der Leinwand angeguckt habe.
Speaker: Ich finde, da kommen wir dann vielleicht zu einem kleinen Kritikpunkt auch wieder von mir.
Speaker: Ich weiß nicht, ja, die Szene, die ist wohl auch eine klassische Szene, wie gesagt, ich kann mich nicht so gut daran erinnern, aber es liegt auch schon einige Zeit zurück.
Speaker: Ich finde, die hätte es nicht unbedingt gebraucht.
Speaker: Die hätte man weglassen können.
Speaker: Es zeigt allerdings, dass halt zwei seiner Schiffe dann verschwinden und er dann eigentlich nur noch alleine ist auf dem großen, weiten griechischen Ozean, sage ich mal.
Speaker: Ich meine, wissen alle mittlerweile, es ist nur das Mittelmeer, aber...
Speaker: Aber damals war es der große, weite Ozean.
Speaker: Und vielleicht deshalb, aber ich finde deshalb, man könnte vielleicht auch sagen, dass der Film vielleicht auch 20 Minuten zu lang ist.
Speaker: Also er ist, glaube ich, zwei Stunden 50.
Speaker: Man hätte dort, meiner Meinung nach, ich meine, das ist natürlich die Frage, wo kürzt man, aber das wäre so eine Szene, finde ich, die hätte man auch weglassen können.
Speaker: Das ist sehr lustig.
Speaker: Dann hätte man schon mal 15 Minuten gespart.
Speaker: Als wir das Kino verlassen haben, also ich und meine Begleitung, habe ich es gesagt.
Speaker: Ja, also ich habe das Gefühl, ähm,
Speaker: Man hat vergessen, den Film zu cutten.
Speaker: Und dann hat meine Begleitung gesagt, wirklich, ich habe das Gefühl, in diesem Film wurde zu viel gecuttet.
Speaker: Einfach weil so viele eben diese Kriegsszenen waren.
Speaker: Und es ist eben dann auch diese Sturmszene, ich glaube, die ist am meisten, die kommt danach eben nochmal aufgefallen, wo es einfach so viel auch mit so Strohrollig gearbeitet wurde.
Speaker: Wieder eine Szene, wo ich auch gesagt habe, ich gucke mir lieber den...
Speaker: Links unten den Rand.
Speaker: Ich kann jedem sagen, was links unten passiert.
Speaker: Es gibt mehrere Szenen, wo ich es gesagt habe.
Speaker: Das ganze Geschehen der großen Leinwand habe ich jetzt nicht so mitgekriegt, aber links unten alle Details.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das war dann eben auch ein Kritikpunkt, wo eben eine Beleidigung gesagt hat, da war einfach nur, also das, was wir ja öfter schon bemängelt haben, dieses Marvel-Edits, wo einfach immer nur schnitt, schnitt, schnitt, dahinter war.
Speaker: Und das fand ich, den Witz, den ich gemacht habe, der ist so ein bisschen ins Leere gegangen, weil es stimmt, es sind sehr, sehr, sehr viele Cuts drin.
Speaker: Vor allem den ganzen...
Speaker: Kampf sehen, die sich ja, also dann auch ziehen, würde ich sagen.
Speaker: Es sind sehr viele Kampf sehen, die sich lange, lange... Vor allem die am Ende, als dann Odysseus nach der langen Rückkehr... Ja, das wäre er noch nicht.
Speaker: Ja, wir kommen zum Ende.
Speaker: Das ist so die längste Szene, da hätte man sicherlich auch noch vielleicht ein, zwei Minuten weglassen können.
Speaker: Also es gibt Potenzial, den Film auch noch zu kürzen.
Speaker: Das sehe ich auch so.
Speaker: Aber genau, das meinte ich damit.
Speaker: Man hätte, also ich habe das Gefühl, man hat irgendwie so Direct Discount gesehen.
Speaker: Man kann sich nochmal hinsetzen und sagen, falls jemand Lust hat.
Speaker: Ja, egal.
Speaker: So, jedenfalls sind wir dann auf einer Insel mit diesen weißen Rittern.
Speaker: Wir sind da und wir kämpfen und viele Leute sterben.
Speaker: Und dann kommen wir zu Pastis schon angespolderten Lieblingsszene.
Speaker: Nein, ist es nicht.
Speaker: Aber wie gesagt, knapper zweiter Platz.
Speaker: Sie kommen dann auf die Insel von Zirze.
Speaker: Zirze ist eine, würde ich jetzt mal sagen, so eine Zauberin.
Speaker: Manche sagen auch Kirke.
Speaker: Ich sage jetzt mal Zirze, so wie bei Cicero.
Speaker: Da sage ich auch manchmal, der ist Kikaro, aber da fühle ich mich immer wie so ein kräender Hahn.
Speaker: Deswegen bleibe ich jetzt dabei.
Speaker: Sagst du China oder China?
Speaker: Einfach nochmal.
Speaker: Ich sage China.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil das so ein bisschen aus dem bayerischen Rahmen, muss ich sagen.
Speaker: Aus der bayerischen Nomenklatur.
Speaker: Aber es ist wieder eine Geschichte für den anderen Tag, wie auch immer.
Speaker: Auf jeden Fall, diese Insel mit Sirze und die Szene mit Sirze ist ganz fantastisch, finde ich.
Speaker: Und ganz ehrlich, wenn du mich fragst, lohnt sich der Film allein dafür.
Speaker: Weil, erst mal Samantha Morton spielt sie fantastisch.
Speaker: Zweitens mal ist es eine unglaublich gute...
Speaker: Also ich meine, im homerischen Epos ist es so, dass Sirze die Männer verwandelt und damit eigentlich auch aufzeigt.
Speaker: Sie sagt das auch.
Speaker: Ich fang von vorne an.
Speaker: Also die Männer, wie zuvor auch, die haben jetzt nur noch ein Boot.
Speaker: Das ist nur noch das Boot von Odysseus.
Speaker: Die kommen auf dieser Insel an, erschöpft, hungrig und suchen natürlich nach Nahrungsmitteln, Verpflegung und auch sonstige Hilfsmittel, um das Boot wieder flott zu kriegen.
Speaker: wieder vor der Hand der Götter und lassen Odysseus zurück.
Speaker: Der darf nicht mitkommen.
Speaker: Der soll die Boote bewachen.
Speaker: Und geht dann aber auf die Jagd, um eben Essen zu verschaffen, aber ist eben von der Gruppe getrennt.
Speaker: Und die begeben sich dann auf diesen Berg und dann finden sie diese Hütte vor, dieses Haus.
Speaker: Da brennt ein Feuer.
Speaker: Also es ist ganz offensichtlich, dass da gerade noch jemand war.
Speaker: Setzen sich dorthin, durchstöbern es und dann kommt es hier jetzt eben hinein.
Speaker: Darf ich ganz kurz?
Speaker: Also sie gehen diesen Berg hoch und wem begegnen sie denn da?
Speaker: Ah ja, sie begegnen jeder Menge wilder Tiere, die dort entlang des Weges einfach sitzen eigentlich und sie beobachten.
Speaker: Verängstigt aber auch, genau.
Speaker: Verängstigt, aber auch ein bisschen... Wissend.
Speaker: Und skeptisch und so, hat schon ein bisschen den Eindruck auf mich gemacht, was macht ihr hier, wer seid ihr?
Speaker: So, doch auch ein bisschen feindselig.
Speaker: Ich hab's eben, also jetzt im Wissen und eben auch in der Erinnerung, dieses, ah, wir wissen aber, was jetzt mit euch passiert.
Speaker: Also es sind sozusagen die schon Verwandten, die da geblieben sind.
Speaker: Also wir begegnen da dem Löwen, wir begegnen da dem Jaguar, wir begegnen da dem Pantheren.
Speaker: Ja, und dem Tiger, also vor allem afrikanische Wildkatzen.
Speaker: Wobei Iago ist jetzt nicht afrikanisch, aber wie auch immer.
Speaker: So genau zoologisch, biologisch müssen wir das auch nicht aufarbeiten.
Speaker: Auf jeden Fall vor allem Katzen, das kann man eigentlich sagen.
Speaker: Die sitzen dort und die erblicken sie und dann kommen sie immer auf den Hügel und dann finden sie diese Hütte vor und
Speaker: Zirze bietet ihnen an, etwas zu essen zu machen.
Speaker: Natürlich hat sie zuerst große Angst.
Speaker: Ich meine, natürlich hat man große Angst.
Speaker: Alleine als Frau auf einer Insel und da sind auf einmal zehn Männer bei dir in der Hütte.
Speaker: Da würde ich mir aber auch gehörig in die Hose machen.
Speaker: Also von daher hat sie dann Angst, versucht sie auch zu beschwichtigen.
Speaker: Ich glaube, aus dieser Angst rührt dann eben auch ihr Verhalten später her, macht ihnen was zu essen.
Speaker: Aber in diesem Essen, so sagt es auch im homerischen Epos, dem mischt sie gewisse Kräuter bei.
Speaker: Und das verwandelt die Menschen, die Männer, dann in Schweine.
Speaker: Aber ich finde, diese Verwandlungsszene ist so unglaublich gut gefilmt, weil sie so händisch ist.
Speaker: Es ist nicht Simsa la Bim oder so, sondern sie legt wirklich richtig Hand an.
Speaker: Also sie massiert diese Form quasi ein, sie greift den dann auch in den Mund.
Speaker: Also es ist tatsächlich auch unappetitlich, aber es ist eben keine Zauberei.
Speaker: Ja, eine Szene, wo ich viel vom Linken...
Speaker: Ich hatte es mir fast gedacht.
Speaker: Aber diese Verwandlung ist einfach so gut, weil sie eigentlich auch eine Allegorie ist für, und deswegen macht sie das, um zu zeigen, wie animalisch wir Menschen auch angelegt sind.
Speaker: Und als Odysseus dann später kommt und sie sagt, du hast ja meine Männer in Schweine verwandelt, hat sie gesagt, nein, nein, ich habe sie zu dem gemacht, was sie ohnehin schon sind.
Speaker: Und hat dadurch eigentlich sie in die Form gebracht, die dann die Unbeherrschtheit, die Gier und auch die Leichtgläubigkeit der Menschen so ein bisschen zusammenfasst und auch vor allem
Speaker: verbildlicht.
Speaker: Und das finde ich ist wahnsinnig gut gelungen und diese Szene ist wirklich großartig.
Speaker: Also die muss man sich wirklich mal anschauen.
Speaker: Die muss man auf jeden Fall gesehen haben.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Zumindest diese 10 Minuten würde ich empfehlen.
Speaker: Dann ist ja, hat man noch Zeit für einen anderen Film.
Speaker: Aber die Szene ist wirklich großartig und wie gesagt, Samantha Morton spielt die ganz, ganz großartig.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: So, Männer werden zurückverwandelt.
Speaker: Wir überspringen dann die gewissen Abenteuer.
Speaker: Nee, ich kann nicht.
Speaker: Männer werden zurückverwandelt und plötzlich sollen sie zum Hades, sollen sie in den Hades rein, in die Hölle sozusagen, sind dann eben auf dieser schönen Insel Island, sind am Strand.
Speaker: Schwarzer Strand.
Speaker: Also sehr düster.
Speaker: Genau, haben da gedreht, irgendwie zum Sonnenaufgang, um genau diese Art von Licht zu bekommen.
Speaker: Also das ist schon und müssen dann eben Opfer bieten und er begegnet eben all seinen gefallenen Soldaten oder Soldaten nicht, aber seinen anderen Crewmitgliedern, die ihm dann alle nochmal was zu sagen haben, um zu sagen,
Speaker: nur du kommst nach Hause, wie er nach Hause kommt.
Speaker: Und er sagt, er möchte nach Hause, aber er möchte eben auch seine ganzen Crewmitglieder noch mitbringen.
Speaker: Und alle haben gesagt, ja, aber wahrscheinlich nicht.
Speaker: Die sagen eigentlich rigoros, keine Chance, Alter.
Speaker: Keine Chance, Alter.
Speaker: Er weigert sich aber, das zu glauben.
Speaker: Genau.
Speaker: Er weigert sich, das zu glauben und sagt, dann mache ich es aber trotzdem.
Speaker: Ich mache es trotzdem und ich glaube daran.
Speaker: Ja, ich bringe sie alle nach Hause und versuche dann eben sozusagen seine Crew ein bisschen auszutricksen in der Art und Weise, dass, genau, es gab zwei Möglichkeiten, entweder an diesen...
Speaker: am Strudel, am Taifun vorbeizugehen oder eben dem Monster zu begegnen.
Speaker: Beim Monster werden nur sechs Mitglieder gefressen worden.
Speaker: Beim Taifun werden sie alle.
Speaker: Jedenfalls schafft er das so, dass sie an diesem Monster...
Speaker: vorbei waren, um dann zu den Sirenen zu kommen.
Speaker: Da muss ich auch leider sagen, aber diesmal war das gar nicht gewollt, dass ich das Monster nicht gesehen habe.
Speaker: Weil einfach meine, die Frau, die neben mir so laut geschrien hat, dass ich... Das hatte ich auch, ja.
Speaker: Das ist einfach wegen ihrer Reaktion, habe ich mich da plötzlich irgendwie so umgedreht und dann einfach auch gemerkt, ah, es ist anscheinend schon wieder ein Zeichen, wo ich nicht unbedingt hingucken musste.
Speaker: Da musst du mir jetzt, glaube ich, einfach nochmal erzählen, wie denn das aussah.
Speaker: Das ist tatsächlich gar nicht einfach, weil es hatte keine klare Form.
Speaker: Es waren wie so lange, ganz vielgliedrige Arme, also wie so ein knöcherner Oktopus, hätte ich das jetzt beschrieben.
Speaker: Ich glaube, besser kriege ich es nicht hin.
Speaker: der dann aus so einem Loch in den Felsen den Klippen über dieser Meerenge herausschnellt und die dann einfach so aus dem Boot greift.
Speaker: Jetzt ganz wichtig, auch bitte den Videopodcast sehen, weil ich mache diese Bewegung mit meiner Hand wirklich ganz ausgezeichnet, möchte ich mal sagen.
Speaker: Also dann kommen keine weiteren Fragen auf.
Speaker: Basti, der Method-Ector, der versucht sich gerade reinzuhalten.
Speaker: Die Lee-Strasburg-Methode habt ihr dort live gerade gesehen.
Speaker: Genau, ich als vielgliedriges, knöchernes Oktopusmonster muss man gesehen haben.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Das ist ein bisschen undefinierbar.
Speaker: Man kann es nicht genau sagen.
Speaker: Also ich muss bis heute sagen, ich weiß auch nicht, was dann noch im Rest der Klippe sich versteckt hat.
Speaker: Also weil man vor allem diese Arme gesehen hat.
Speaker: Und genau, also du hast jetzt nicht so großartig was verpasst.
Speaker: Gott sei Dank.
Speaker: Und da kommen wir tatsächlich zum Ende der Referenzen, die mir eingefallen sind für diesen ganzen Film.
Speaker: Denn wir sind tatsächlich drei Filmreferenzen einfach so in den Kopf geschossen.
Speaker: Menschen können sagen, entweder haben sie was damit zu tun oder nicht.
Speaker: Ich frage an dich.
Speaker: Jedenfalls, das trojanische Pferd, was am Anfang dann eben auch durch den Strand und nach Troja gezogen wird, hat mich sehr an Fitzgerald erinnert.
Speaker: Ja, diese Referenz ist eine total gute.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Sofiechen und der Riese, der Film von Melle Herzog, Big Friendly Giant, mit dem Psychloben und der Typhoon.
Speaker: Und ich glaube, die gleiche Szene war bei Flucht der Karibik 3.
Speaker: Hm.
Speaker: Kann sein.
Speaker: Wobei ich jetzt sagen würde, dass nachdem das Homerische Epos so alt ist, dass Christopher Nollet da ein Erstzugriffsrecht hätte.
Speaker: Ich meine, es geht natürlich bei diesem Mahlstrom, so heißt es, also es ist so ein Wasserwirbel, der verbindet quasi zwei Welten miteinander.
Speaker: Und ja, wie willst du den sonst auch anders darstellen?
Speaker: Ich meine, es ist einfach in meinem Kopf und immer, wenn ich mich an diese Szene erinnere, kommt dann plötzlich taucht aber der Fluchte Karimik Soundtrack in meinem Kopf auf, der tatsächlich nichts mit Nolan zu tun hat und das ist vielleicht auch einfach mein Kopf.
Speaker: Ja, du wolltest zu etwas kommen.
Speaker: Wozu sollen wir dann kommen?
Speaker: Nö, ich hätte es einfach gesagt, dann lass uns doch jetzt, weil wir haben ja noch ein bisschen an Wegstrecke, auch in der, ich finde, einige wichtige Szenen auch noch in der wichtigsten Szene oder der schönsten, besten Szene meiner Meinung nach und auch in den Zitaten.
Speaker: Deswegen hätte ich jetzt einfach mal gesagt, dass wir vielleicht einfach mal jetzt zum Hintergrundwissen übergehen.
Speaker: Ja.
Speaker: Zu den Fun Facts.
Speaker: Fun Facts.
Speaker: Da steigen wir heute ganz stark in die Filmtechnik, also ganz stark ist jetzt auch übertrieben,
Speaker: in die Filmtechnik ein bisschen ein, aber nur um zu zeigen, wie aufwendig das eigentlich ist zu filmen, wenn man so großformatig dreht wie mit IMAX-Kinos, wie mit IMAX-Kameras.
Speaker: Also ich habe ja schon gesagt, dass auf 70mm IMAX-Film gedreht wurde.
Speaker: Ich habe ja schon erklärt, warum das ein bisschen aufwendig ist.
Speaker: Man muss sich natürlich überlegen, wenn der Film größer ist, muss die ganze Technik drumherum auch viel größer.
Speaker: Auch fast doppelt so groß wie der Film.
Speaker: Das macht diese Kamera 130 Kilogramm schwer.
Speaker: Ich meine, das Filmst du nicht mal so schnell von der Schulter weg.
Speaker: Das ist ja offensichtlich jedem klar.
Speaker: Das heißt, es ist unglaublich aufwendig, die Gerätschaften dafür zu haben, Stative, Kräne und so weiter und so fort.
Speaker: Aber, was noch dazu kommt, der Grund, warum bisher noch kein einziger Film tatsächlich auf 70mm IMAX-Film gedreht wurde, ist, weil diese Kameras auch unglaublich laut sind.
Speaker: Ich hab mir sagen lassen, die klingen wie ein Rasenmäher.
Speaker: Das macht natürlich Dialogaufnahme extrem schwierig und herausfordernd, ich würde sagen unmöglich.
Speaker: Deshalb mussten die bestimmte Soundblimps dafür entwickeln, die man um das Kameragehäuse legt und die den Schall absorbieren.
Speaker: Das hat sie nochmal größer gemacht.
Speaker: Und die gab es davor nicht, sondern die sind speziell für diesen Film entwickelt worden und das kam daher, weil Christopher Nolan mit 16 in Chicago im IMAX-Kino mal einen Film gesehen hat und von diesem Moment an hat er gesagt, ich möchte mal einen ganzen Film auf IMAX-Kameras drehen.
Speaker: Und das hat sich quasi jetzt einen Lebenstraum verwirklicht, indem er das gemacht hat.
Speaker: Die Technik dazu gab es aber nicht, die musste erst entwickelt werden.
Speaker: Und was noch erschwerend hinzu kommt, ist, dass eine Filmkassette für diese IMAX-Kamera nur drei Minuten Filmzeit hergibt.
Speaker: Dann musst du wechseln.
Speaker: Das heißt, du kannst nicht weiterdrehen.
Speaker: Du als Schauspielerin kannst das noch viel, viel besser beurteilen.
Speaker: Das heißt, du bist gerade so im Flow, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann sagt auf einmal jemand, sorry, aber leider ist die Filmkassette wieder durch.
Speaker: Und drei Minuten vergehen sehr schnell, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, vor allem bei so, also den großen, großen Szenen und das ist ja auch, ja.
Speaker: Aber ich habe dazu eben auch gelesen, dass das dann sehr routiniert wurde und da sehr schnell gewechselt war und alle da gut mit am Strang gezogen haben.
Speaker: Musst du ja wahrscheinlich auch, aber da kam das schnell zu einer gewissen Routine.
Speaker: Das habe ich irgendwie...
Speaker: gehört gelesen.
Speaker: Ja, bestimmt.
Speaker: Nollen hat auch gesagt, dass natürlich auch alle Herausforderungen, auch alle beeinträchtigen oder also dass alles, was die Dinge erschwert, ja aber auch auf der anderen Seite auch eine gewisse Effizienz dann nach sich ziehen können und das ist ihnen wohl sehr, sehr gut gelungen.
Speaker: Da anschließend wurde bei den Dreharbeiten eben 2,1 Millionen
Speaker: kommt aus Amerika, deshalb sagen wir jetzt Fuß, also das sind umgerechnet 640.000 Meter Filmverbrauch.
Speaker: Das ist länger als die Strecke von New York nach Toronto.
Speaker: Das ist ein sehr bildliches
Speaker: in meinem Kopf, weil ich irgendwie denke, man legt das so aus und dann läuft man da irgendwie den Film so lang und plötzlich ist man in Toronto oder wenn man von Toronto läuft, plötzlich irgendwie guckt man die ganze Zeit auf dem Boden, guckt sich diesen Film an und dann ist man in New York.
Speaker: Das finde ich irre und ich wäre gerne mal in so einer Ausstellung und das einfach mal, also es muss ein sehr langer Raum sein und irgendwie natürlich irgendwie alles so gelegt, aber mich interessiert einfach dieses Bild an Masse an Film, das finde ich super spannend.
Speaker: Ja, finde ich auch.
Speaker: Also über 600 Kilometer Film, das muss man sich wirklich vorstellen, ist natürlich krass.
Speaker: Und das sorgt natürlich auch zu den hohen Kosten dieses Films.
Speaker: Oder sorgt für die hohen Kosten dieses Films.
Speaker: Weil das muss man sich auch überlegen.
Speaker: Das ist ja kein digitaler Film, es ist analoger.
Speaker: Der muss entwickelt werden, der muss gesichtet werden, vielleicht nochmal nachentwickelt werden und so weiter und so fort.
Speaker: Das heißt, da ist richtig Arbeit und da steckt richtig, richtig Asche drin.
Speaker: Also man kann den Film einfacher drehen.
Speaker: Es zeigt, dass...
Speaker: Dieses IMAX-Format, wenn Christopher Nolan sowas macht und so viel Geld dafür ausgegeben wird, dann muss es das ja auch wert sein.
Speaker: Und deswegen kann ich ihm nur sagen, wenn ihr in der Nähe von Stuttgart oder Prag, Grüße nochmal, seid, geht ins IMAX-Kino und schaut ihn euch dort an.
Speaker: Dann haben wir noch zu der Masse an Filmen 5300 Kostüme.
Speaker: Ja, Kostüme ist auch großartig.
Speaker: Das ist wirklich groß.
Speaker: Ganz toll.
Speaker: Und es waren 500 Kostümmitarbeiter.
Speaker: Wow.
Speaker: Wundert mich jetzt nicht so ganz, aber es ist eine ordentliche Hausnummer.
Speaker: Ja, aber wenn man das mal in Nummern so hört, ist es eben anders.
Speaker: Es ist schon doll.
Speaker: Das ist eine andere Dimension.
Speaker: Also wenn du dir überlegst, deutsche Filme oder so, kann man überhaupt nicht vergleichen damit.
Speaker: Also es ist schon ein episches Ausmaß.
Speaker: Ich bleibe bei diesem Wort heute, weil es so gut passt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist echt viel.
Speaker: Hast du noch was?
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Weil ich habe eigentlich meine ganzen Funfacts mehr oder weniger mit einem Schleifchen gleich auf einmal verpackt und geliefert.
Speaker: Deswegen, ja, schieß mal los.
Speaker: Zwei Funfacts noch zur Besetzung.
Speaker: Robert Downey Jr. wurde eine Rolle angeboten bei...
Speaker: Nolan am Anfang sich noch nicht sicher war, ob er nicht doch auch die Götter mitspielen lassen will.
Speaker: Er hat sich dann dagegen entschieden und ihm wurde die Rolle des Poseidons angeboten.
Speaker: Der lehnte dann aber ab, um und guess what?
Speaker: Avengers dann zu drehen.
Speaker: Avengers Doomsday.
Speaker: Und den Trailer habe ich davor gesehen und meine Begleitung und ich haben uns beide angeguckt und den Kopf geschüttelt, weil ich wirklich das Gefühl habe, ist das was?
Speaker: Avengers 16?
Speaker: Kann das irgendwann mal... Gefühlt!
Speaker: Gefühlt, ja.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Ich bin da bei dir.
Speaker: Ich bin da ganz bei dir mittlerweile.
Speaker: Lady Gaga sollte auch mitspielen.
Speaker: Dann habe ich noch etwas, worauf man jetzt achtet, wenn man den Podcast gehört hat und dann ins Kino geht.
Speaker: Und zwar eine ganz tolle, die wir vergessen haben zu erwähnen, den Omeos.
Speaker: Die Rolle des Omeos.
Speaker: Ah, John Leguizamo?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, großartig gespielt auch.
Speaker: Mein Lieblingscharakter wurde mehr und mehr und den so toll gespielt hat und der erblindet eben am grauen Starr.
Speaker: Das ist eine Augenkrankheit, die aber anscheinend schmerzlos ist.
Speaker: Das hat mir das lieber Internet verraten.
Speaker: Sehr gut recherchiert.
Speaker: Während des Films ändert eben der graue Starr permanent seine Farbe, um, und hier ein Zitat, unverwechselbar und beunruhigenden Erscheinungsbild der Figur beitragen soll.
Speaker: Ich fand ihn jetzt nicht unbedingt unruhigend.
Speaker: Er war ja eigentlich einer der Guten.
Speaker: Er war halt auch alt.
Speaker: Ich glaube, dann nimmt einem das vielleicht so ein bisschen die Furcht, die man einflößt.
Speaker: Und mein allerlieblings, und damit beende ich Funfact, ist, dass ein gewisser Herr Fischer die Special Effects gemacht hat.
Speaker: Ah, muss ich mal meinen Stammraum gucken, ob ich da irgendwie vielleicht doch Beziehungen dazu habe.
Speaker: Wir wissen ja, alle Fischer ist ein wahnsinniges Alleinstellungsmerkmal.
Speaker: Das hat ja kaum jemand.
Speaker: Eigentlich habe ich gedacht, du schmeißt dich da rein und sagst so, ja, du hast mich enttarnt.
Speaker: Natürlich habe ich das gemacht.
Speaker: Ja, darüber darf ich nicht sprechen.
Speaker: Ich bin ja vertraglich gebunden und habe auch ein NDA unterschrieben.
Speaker: Also von daher, das tut mir leid.
Speaker: Ich kann mich dazu nicht weiter äußern.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber schön, dass dir das aufgefallen ist.
Speaker: Und auch noch random.
Speaker: Wie aufmerksam du die Credit liest.
Speaker: Und noch ein allerletzter Fun-Fact ist, dass Anna Hathaway für ein Jahr Webunterricht genommen hat, um an einem historischen Webstuhl authentisch weben zu können.
Speaker: Der mir dann tatsächlich aber gar nicht so ultrapräsent aufgefallen ist.
Speaker: Also sie macht da, ich glaube, einmal hoch-runter und einmal links-rechts.
Speaker: Aber sie hatte da langfristigen Unterrichtsprecher.
Speaker: Also das wundert mich echt, weil das, was du gerade gesagt hast, genau.
Speaker: Also ich meine, man muss sagen, sie webt an diesem, wie nennt man das, diesem Trauerflor oder so, nee nicht Trauerflor, aber so diesen Trauerwandteppich, wenn du so möchtest, das war damals die Gepflogenheit, für ihren Vater.
Speaker: Und sie sagt, sie webt so lange, solange sie daran webt, kann sie niemand anderen ehelichen.
Speaker: Das heißt, sie webt und webt und webt.
Speaker: erst wenn sie das zu Ende gewebt hat, kann sie sich daneben entscheiden.
Speaker: Und sie webt eben, um dann aber in der Nacht das alles Gewebte wieder aufzulösen, um dann so die Zeit totzuschlagen, um endlich darauf zu warten, dass ihr Mann zurückkommt.
Speaker: Der ja dann zurückkommt.
Speaker: Spoiler alert!
Speaker: Ich glaube, so sehr kann man jetzt die Geschichte in der groben Struktur nicht spoilern, weil die Struktur ist ja eigentlich größtenteils bekannt.
Speaker: Aber ich möchte schon auch sagen, ich war nicht sicher, ob Anne Hathaway als Penelope mich jetzt unbedingt überzeugt, aber ich fand sie tatsächlich sehr, sehr gut.
Speaker: Ich muss auch sagen, ich fand eigentlich alle schauspielerischen Leistungen sehr, sehr gut.
Speaker: Ich glaube, du hast schon ein paar Vorbehalte, da können wir gleich noch drüber sprechen.
Speaker: Aber ich fand sie wirklich gut.
Speaker: Als ihr hörte, in Hathaway eigentlich gar nicht leiden kann, habe ich mir auch groß aufgeschrieben.
Speaker: Diesmal kann ich nicht meckern.
Speaker: Gar nicht.
Speaker: Ah, okay, schau mal eine an.
Speaker: Gar nicht.
Speaker: Nee, ich finde, sie macht das toll, auch diese innere Zerrissenheit, die sie auch hat.
Speaker: Also zum einen diese Verantwortung für Ithaca, dass es irgendwann mal noch weitergeht und die Gefahr von außen, die durch die Seevölker sehr abstrakt angedeutet wird.
Speaker: Und dann auf der anderen Seite ihre Liebe zu Odysseus und dass sie sich daran festhalten möchte, an dem Glauben, dass er doch irgendwann wieder zurückkehrt.
Speaker: Ich finde, das hat sich sehr, sehr gut gespielt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja gut, dann kommen wir als nächstes zum Zitat des Films, finde ich, oder?
Speaker: Jünter, wo sind wir denn?
Speaker: Hintertut sich gerade, wir haben ja ein bisschen was umgestellt, deswegen... Das Filmzieht das.
Speaker: Eingerostet, weil Günther arbeitet bei Basti und der hat jetzt auch länger frei.
Speaker: Genau, der muss auch erst wieder auf Betriebstemperatur kommen.
Speaker: Also, möchtest du anfangen?
Speaker: Ja, ich habe zwei, aber zwei kurze.
Speaker: Das, was mich wirklich zum Lachen gebracht hat, ist, don't look for goods in men, you always be disappointed.
Speaker: Kann man so stehen lassen?
Speaker: Okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Wow.
Speaker: Sehr düster.
Speaker: Aber es ist auch eine gute Szene.
Speaker: Ich habe vergessen, aber irgendwie hat mir das sehr zum Lachen gebracht.
Speaker: Und dann ähnlich düster, aber ähnlich... Das war bei Zierze, könnte ich mir vorstellen.
Speaker: Ah, stimmt.
Speaker: Ja, du hast recht.
Speaker: Und dann, why can't God speak in ways we understand?
Speaker: Und er redet halt mit Athena.
Speaker: Warum redet er mit Athena?
Speaker: Da haben wir das erwähnt, weil Athena eben...
Speaker: Auch zum Opfer gefallen ist ihm und seiner brutalen Hand in Troja und deshalb ist sie, doch das haben wir gesagt, immer das als schlechtes Gewissen bei ihm und dann sagt eben Athena, who doesn't understand thunder, fire, a child's smile, a good harvest.
Speaker: Das hebt die Düsternis des Ersten wieder auf, oder?
Speaker: Finde ich, ja.
Speaker: Es ist schön, dass du uns auch noch ein bisschen was Optimistischeres als Gegenrezeptur anbietest.
Speaker: Das ist schön.
Speaker: Es ist auch ein sehr gutes Zitat.
Speaker: Und Athene, gespielt von Zendaya, ist auch die einzige Göttin, die vorkommt, in der Odysseus sich dann manchmal im Zwiegespräch befindet.
Speaker: Das muss man auch sagen.
Speaker: Die ist aber eigentlich nur für ihn sichtbar.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Du hast recht, aber Kalypsus ist eine Göttin, aber nicht so der typische griechische Olymp, würde ich jetzt sagen.
Speaker: Ich glaube sogar, wenn ich mich nicht täusche, eine Halbgöttin.
Speaker: Die zählt nicht.
Speaker: Ja genau, die zählt nicht.
Speaker: Aber von daher, nur um das zu sagen, also die typischen Wolle,
Speaker: weit bekannten griechischen Götter, Poseidon, Zeus natürlich, Hermes, Herakles, okay, der ist auch Halbgott, Entschuldigung, jetzt ist er wieder vernischt, aber wie auch immer, die kommen alle nicht vor, aber die einzige, die vorkommt, ist Athene, eben mit der er sich immer im Zwiegespräch befindet und dadurch quasi sein inneres Gewissen auch nach außen kommuniziert.
Speaker: Ich glaube, das ist auch so ein bisschen, um mit ihr im Zwiegespräch sich selber auch wieder zu finden.
Speaker: Das ist deshalb auch ganz wichtig.
Speaker: Also bei mir war es tatsächlich das Zitat, das er sagt, als er sich an den Mast gebunden auf dem Schiff den Sirenen-Gesang anhört.
Speaker: Den fand ich ganz... Ich finde die Szene auch wirklich...
Speaker: Schön.
Speaker: Ich finde die wirklich schön.
Speaker: Die hat mich mitgenommen, auch wie Matt Damon das spielt.
Speaker: Und da muss man auch noch dazu sagen, dass die Musik von Ludwig Göransson, der hat die Musik geschrieben, möchte ich hier auch mal ganz lobend erwähnen.
Speaker: Weil natürlich ist es sehr, sehr schwierig, etwas wie den Gesang der Sirenen zuzuhören.
Speaker: den jeder irgendwie schon einmal mitbekommen hat, in anderen Werken, in Popliteratur, der ist bekannt, man weiß davon.
Speaker: Aber natürlich hat ihn noch niemand gehört.
Speaker: Und deswegen hat jeder davon natürlich eine ganz eigene Vorstellung.
Speaker: Und wie furchtbar wäre es, wenn du jetzt sagst, und so klingen die,
Speaker: Hallo übrigens, wir haben mal die Sirene für euch gemacht.
Speaker: Aber du hast diese Erwartungshaltung in der Szene, oh, jetzt hören wir, wie die Sirenen klingen.
Speaker: Und dann stürzt es aber ein bisschen in sich ein und es wird dann so eine Musik, die ist so ein bisschen so nebensächlich, aber hat trotzdem eine Tiefe, die das transportiert, die aber dumpf ist und die dir gleich sagt, das sind nicht die Sirenen.
Speaker: Das ist etwas anderes, weil wir können das mit unserer filmischen Kunst gar nicht erreichen und wir wollen euch eure Fantasie nicht stehlen.
Speaker: Und ich finde, das hat er ganz, ganz großartig gelöst mit der Musik in der Szene.
Speaker: Also wir sind ja bei den Zitaten, ja.
Speaker: Von daher komme ich jetzt zum Zitat, also als Odysseus da in den Mast gebunden, eben steht, sich den Gesang der Sirenen anhört, nur wer es nicht weiß, die Sirenen haben die Seefahrer so verzückt, dass sie durch den Gesang so irre geworden sind, dass sie ihre Schiffe dann auf Grund gefahren haben oder gegen die Klippen zerschollen sind und gestorben sind.
Speaker: Das ist so das Ganze und deswegen hat den Gesang noch nie jemand gehört und hat ihn nicht überlebt, um die Geschichte darüber zu erzählen.
Speaker: Aber Odysseus wollte das, hat sich an den Mast binden lassen und alle anderen haben sich die Ohren mit Wachs zugemacht, um das nicht zu hören.
Speaker: Und ich finde, die Szene ist wirklich gut gespielt, auch von ihm, wie er da so steht.
Speaker: Und er erzählt dann aus dem Off, ich glaube, er ist gerade im Gespräch mit...
Speaker: Ich weiß es gar nicht mehr genau.
Speaker: Ich glaube sogar mit... Das weiß ich jetzt gerade nicht, aber er erzählt das, wie das für ihn war und wie sich das empfunden hat.
Speaker: Und da sagt er eben, es ist eigentlich alles, was man sich immer schon gewünscht hat.
Speaker: Alles, was man will.
Speaker: Und auf der anderen Seite auch, man spürt, dass es eben man aber nicht haben kann.
Speaker: Es ist weit weg.
Speaker: Und das ist diese Zerrissenheit und dieser Schmerz, die in dem Moment durchflutet.
Speaker: Und dann sagt er bei diesem Satz, und das ist eigentlich mein Zitat, er sagt...
Speaker: It is, what you most want is what you most can't have.
Speaker: And what you most can't have is what you already had and lost.
Speaker: Also, das, was du am meisten magst, ist das, was du nicht haben kannst.
Speaker: Und das, was du am meisten nicht haben kannst, ist das, was du schon mal besessen hast und verloren hast.
Speaker: Und ich finde, das ist ein sehr schönes Zitat, weil es zeigt, man sollte immer die Dinge, die man hat, die selbstverständlich sind,
Speaker: Man sollte sie schätzen und ehren und sich denken, man könnte sie auch verlieren.
Speaker: Und deshalb in dem Moment, in dem man sie hat, ihnen ganz besonders große Wertschätzung gegenüberbringen.
Speaker: Und deswegen finde ich es ein sehr, sehr schönes Zitat und auch eine sehr, sehr schöne Szene tatsächlich.
Speaker: Ist das gleich abgeschlossen mit deiner Lieblingsszene dann auch?
Speaker: Nee, das ist nochmal eine andere.
Speaker: Ah, oh wow.
Speaker: Aber clever gemacht.
Speaker: Was er hat, er bringt jetzt eigentlich alle seine Lieblingsszenen unter, ohne sie wirklich nochmal zu erwähnen.
Speaker: Nicht schlecht.
Speaker: Gut, Lieblingsszene.
Speaker: Ja, sneaky.
Speaker: Sneaky.
Speaker: Die Lieblingsszene.
Speaker: Die Lieblingsszene.
Speaker: Willst du anfangen?
Speaker: Ja, ich komme mich für keine wirklich Lieblingsszene entscheiden, weil also eine Szene so als Szene, fand ich, also es gibt mehrere szenarische Sachen, die, wie gesagt, mich sehr umgehauen haben.
Speaker: Das sind immer diese großen, bombastischen,
Speaker: Und vor allem total, wenn man einfach sieht, was da an Requisite, was da an Kostüm, was da an Mühe und Liebe und Zeit reingesteckt wurde.
Speaker: Und es gibt eben dieses kleine, doch sehr herzerwärmende Begegnung nochmal von Sohn und Vater, als der Sohn merkt, oh, mein Vater ist da.
Speaker: Und das ist sehr herzerwärmend.
Speaker: Aber so richtig Szene, Szene konnte ich mich nicht entscheiden.
Speaker: Sorry.
Speaker: Nö, überhaupt gar kein Problem.
Speaker: Wir dürfen ja alles hier.
Speaker: Das ist ja unser Podcast, genau.
Speaker: Wir dürfen alles hier.
Speaker: Also meine Szene, für die ich mich dann letzten Endes entschieden habe, weil ich finde, dass dort eigentlich alle Stränge des Filmes ein bisschen zusammenlaufen.
Speaker: Das ist für mich eine absolute Schlüsselszene.
Speaker: ist die, nachdem Odysseus dann nach Hause, nach Ifakar zurückgekehrt ist, übrigens alleine, nur so viel dazu, und dann eben sieht, dass sein Hof, sein Palast belagert ist von den Freiern, die Penelope heiraten wollen, um König zu werden, und sich...
Speaker: aufgrund dessen, dass Agamemnon ermordet wurde von seiner eigenen Frau Clytemnestra, er ihm in einer Vision gesagt hat, komm nicht nach Hause offen als Odysseus, sondern schau dir erstmal, was sich in den letzten 20 Jahren so entwickelt hat, welche Loyalitäten es noch gibt, schau dich um.
Speaker: Und genau das macht er, gibt er sich auch Telemachus nicht zu erkennen und auch Penelope nicht.
Speaker: Und er kommt dann als Bettler an den Hof und
Speaker: Und es gibt die Szene, wo sie ihn zu sich heranwinkt, weil er als Neuankömmling eben dort ist und das Gesetz von Zeus und so, was wir auch schon ein paar Mal gehört haben.
Speaker: Und setzt sich dann zu ihr und erzählt ihr, sie möchte ihn befragen.
Speaker: Weil sie möchte natürlich, weil er gesagt hat, er hat Odysseus gedient.
Speaker: Und natürlich ist sie dann interessiert, was ist aus meinem Mann geworden.
Speaker: Und setzt sich dann dorthin
Speaker: Und erzählt ihr von der Reise und erzählt ihr auch, dass Odysseus noch lebt, aber auch, warum er vielleicht noch nicht nach Hause zurückgekehrt ist.
Speaker: Und in dieser Beichte sagt er, dass er, ist diese Selbstreflexion da, indem er sagt, was du auch schon angesprochen hattest, dass er mit den Toren, die er mit der List nach Troja geöffnet hat, haben zehn Jahre Hass veröffentlicht.
Speaker: Und das ist genau das, womit er hadert.
Speaker: Das ist das, wo er zum Selbstzweifler, zum Skeptiker wird.
Speaker: Und er sagt dann auch, und jetzt wird das ganz wichtig und das wird auch ganz interessant finde ich an der Stelle, weil in dem ganzen Film immer über die Seevölker gesprochen wird.
Speaker: Und die Seevölker sind tatsächlich eine historische Größe.
Speaker: Um 1200, 1300 vor Christus sind nämlich tatsächlich die ganzen Hochkulturen der Bronzezeit mit einem Mal eigentlich verschwunden.
Speaker: Also die Hethiter, die mykenische Kultur, also die altgriechische Kultur und auch die minorische Kultur mit einem Mal.
Speaker: Man weiß nicht genau warum.
Speaker: Und die Spekulation ist immer, es wurde damals von Seevölkern geredet.
Speaker: Das waren so plündernde Völker, die an die Küsten gekommen sind, alles überfallen haben und mitgenommen und dann war es Schluss.
Speaker: Das gibt unheimlich viele historische Rätsel auf, die man noch nicht gelöst hat.
Speaker: Keiner weiß das genau.
Speaker: Wer die waren, woher die kamen, weiß man bis heute nicht.
Speaker: Und diese Seevölker baut jetzt natürlich Nolan dort in diesem Film mit ein.
Speaker: Die referiert er auch immer wieder.
Speaker: Und jetzt sagt Odysseus nämlich, die Seevölker, die es gibt,
Speaker: ich habe mit dem Bruch dieses heiligen Gesetzes genau das gemacht, was jetzt gerade passiert.
Speaker: Sie haben sich quasi an meinem Beispiel orientiert und ich bin der Schuldige dafür, dass wir den Untergang der Zivilisation jetzt so miterleben müssen.
Speaker: Und das finde ich spannend, weil ich finde, das ist eigentlich bei allen Dingen, die der Film mit sich bringt und allen verschiedenen Erzählsträngen, ist das, finde ich, der Punkt.
Speaker: Nolan, ein Appell an uns,
Speaker: Pflegt eure Kultur, vor allem die, die Drogenheiten, die ein gutes Miteinander ermöglichen, denn sonst wird auch eure Kultur eines Tages untergehen.
Speaker: Und das ist der Appell und deshalb finde ich, ist diese Szene wahnsinnig wichtig und wirklich eine der Schlüsselszenen des Films und für mich die Szene des Films.
Speaker: Gut, kommen wir zum, lass doch mal.
Speaker: Lass doch mal die Uhr laufen hier.
Speaker: Okay, Moment, bist du soweit?
Speaker: Ja.
Speaker: Nee.
Speaker: Ja.
Speaker: Gar nicht.
Speaker: Überhaupt nicht.
Speaker: Muss man gesehen haben, ist auch die falsche Frage, weil ich hab ihn ja nicht mal gesehen.
Speaker: Ich hab zwar das Kino-Ticket bezahlt, aber ich hab ihn nicht gesehen.
Speaker: Oder viel auf jeden Fall nicht.
Speaker: Also ein Drittel davon, oder was?
Speaker: Die, wo du unten links hingeschaut hast, oder?
Speaker: Ja, also es gab tatsächlich auch... Ich musste mir viel Augen und Ohren zu halten.
Speaker: Ich fand's einfach auch viel zu laut.
Speaker: Ja, okay, das würde ich jetzt keinem Film zum Vorwurf machen, das könnte dann auch auf Kinoseite liegen.
Speaker: Mach ich jetzt aber.
Speaker: Okay, ich verstehe schon.
Speaker: Das hatte ich bei Dune auch, wo ich sie helfe, das Film ist einfach nur, um die Ohren zu halten.
Speaker: Oh Gott, das ist sehr anstrengend.
Speaker: Ich versuche mein Fazit kurz zu halten.
Speaker: Es gibt sehr viele Sachen, die mich gestört haben.
Speaker: Ich schließe mich aber trotzdem dem an, was du schon gesagt hast.
Speaker: Es ist sehr episch.
Speaker: Vor allem finde ich in Zeiten von heute die Odyssee zu machen wichtig und total spannend und genau die Message, die dadurch verpackt wird, kommt an.
Speaker: Und ist eben auch sehr offen und ehrlich und herzlich irgendwie in mehreren Stellen und vielleicht deshalb dann auch nochmal, vielleicht musste man deshalb dieses Zollsgesetz nochmal so oft wiederholen, um zu sagen, ja, behandelt einfach jeden irgendwie ordentlich und ihr seid irgendwie nichts Besseres und das fand ich alles gut.
Speaker: Ich finde, alle Gewaltszenen zu lang.
Speaker: Ich habe einfach auch kein Verständnis dafür, einen 3-Stunden-Film anzugucken und zu sagen, warum muss ich immer und immer und immer wieder sehen und auch detailreich das sehen.
Speaker: Eine Sache, die mich am meisten stört, ist eben der gerederte alte Mann, der nach Hause kommt, seiner Frau noch nicht preisgebesser ist.
Speaker: Diese Flashbacks vom Troja-Krieg, die auch einfach...
Speaker: nicht aufhört.
Speaker: Es ist etwas, wo ich gesagt habe, also schon durch die Flashbacks sieht man das immer und immer wieder, sie hört nicht auf und sie wird auch immer brutaler und brutaler und brutaler.
Speaker: Er sitzt da, schämt sich, grämt sich, findet das alles so furchtbar, was er angerichtet hat, nimmt das alles in sich auf, um was genau einen Tag später zu machen.
Speaker: Also der große Held, der dann alleine oder fast alleine die ganzen Freier da irgendwie abschlachtet in einer Szene, die für mich eine halbe Stunde ging.
Speaker: Also ich fand, kann ich nicht sagen, habe ich nicht gesehen.
Speaker: Aber ich finde, dass alles, was er da sitzt in Tränen, beide weinen da und man sieht das alles, um dann genau das Gleiche nochmal zu machen, um dann eben, klar, Showdown muss alles passieren.
Speaker: Ich verstehe den filmischen Aspekt.
Speaker: Aber die beiden Szenen direkt hintereinander, das hat mir wirklich den Rest.
Speaker: Ich weiß, dass ich da auch irgendwie...
Speaker: Also nicht mal mehr nicht hingeguckt, weil es mir zu brutal war, sondern einfach auch nicht mal nicht hingeguckt, weil ich es nicht verstanden habe und zu doll fand.
Speaker: Und da einfach ein Zitat meiner Begleitung ist dann dieses How do you create your own timelessness when everyone is drawn to now?
Speaker: Und das finde ich irgendwie einen guten Satz zu dem Film.
Speaker: Und
Speaker: Ich weiß es nicht, ob es ein altes Männer-Ego ist, dass irgendwie die großen Regisseure nochmal einmal so einen Stempel zu großen Werken setzen wollen.
Speaker: Ich bin hammerhart enttäuscht.
Speaker: Also total...
Speaker: Und, Entschuldigung, aber danach bin ich fertig mit Renton.
Speaker: Ja, das ist alle Zeit der Welt.
Speaker: Leider nicht.
Speaker: Leider, wir beide wissen, dass es leider genau heute nicht so ist.
Speaker: Das Anschlusstermine, okay.
Speaker: Und ich möchte den Schauspielern nicht den Vorwurf machen, aber was mich einfach stört, ist, dass Batman mit Spider-Man über den großen Tafeln hinweg sich irgendwie die ganze Zeit an...
Speaker: was hab ich geschrieben, Andingsen, also so ein, wie sagt man denn, wenn man immer so ein Anpöbeln, dann irgendwie die große Euphoria-Dune-Kollegin, neben Matt Damon, Matt Damon tatsächlich als der einzige, also beide Anne Hathaway und Matt Damon als die einzigen, wo ich jetzt nicht irgendwie sofort so ein
Speaker: Großstar-Ding im Kopf habe, sondern die beiden tatsächlich auch Schauspieler, dann spielt da Travis Scott mit.
Speaker: I'm sorry.
Speaker: Oder also auch Robert Pattinson, den würde ich da auch ein bisschen rausnehmen, weil der macht seine Sache wirklich, wirklich gut.
Speaker: Und den habe ich da auch nicht im Kopf.
Speaker: Aber mich stört, dass man diesen Cast genommen hat, weil der Cast gerade so krass on air ist.
Speaker: Und ich glaube, für den Film nimmt einfach das diese...
Speaker: diese Historie weg, weil ich glaube nicht, genau aufgrund dessen, dass alle gerade so krass on air sind, dass das dann diesen Flair wegnimmt, den in 20 Jahren zu gucken.
Speaker: Und das finde ich eben das Enttäuschende, weil alle anderen Nolan-Filme, oder die meisten auf jeden Fall, haben eben so keinen Zeitstempel, weil die kann man noch gucken.
Speaker: Ich glaube, ich...
Speaker: Ich werde das bezweifeln, dass man die Odyssee in späteren Jahren noch guckt.
Speaker: Und da auch nochmal, wer Lust hat, ich glaube Panini hat, heißt der Panini?
Speaker: Ne, mach das so.
Speaker: Hat eine Art mit Robert Fein gemacht, nicht Robert Fein, wie heißt denn der?
Speaker: Ach, hier.
Speaker: Joseph Fiennes, Ralph Fiennes.
Speaker: Eine Version gemacht, die so unfassbar viel besser ist als, ja, ich fand es einfach, also ich, ja, ich habe da kein Verständnis mehr dafür.
Speaker: Entschuldigung, aber gar nicht.
Speaker: Okay, das ist vollkommen in Ordnung.
Speaker: Ich glaube, dann lagen wir wahrscheinlich noch nie so weit auseinander wie heute.
Speaker: Ich verstehe viele deiner Kritikpunkte.
Speaker: Ich habe ja auch schon gesagt, es gibt durchaus Dinge, die kann man etwas anders machen.
Speaker: Man könnte ihn vielleicht auch kürzer machen.
Speaker: Wie gesagt, man hätte vielleicht auch von der Bildsprache manchmal so ein bisschen mehr so dieses griechisch-sonnige durchkommen lassen können.
Speaker: Ich weiß, ich bin mir noch nicht mal sicher.
Speaker: Vielleicht würde ich es dann sogar sehen und sagen, nee, das hätte man echt eher anders durchziehen müssen.
Speaker: Also wie g esagt, es ist nur eine Vermutung.
Speaker: Es hat auch was damit zu tun, dass ich eben diese Schauplätze kenne und ich die vor allem sonnig und warm erlebt habe.
Speaker: Also da kann natürlich auch meine eigene Biografie eine Rolle spielen.
Speaker: Ähm...
Speaker: Aber an und für sich finde ich, ist es ein Film, der sehr gut in unsere Zeit passt, aufgrund dessen, was ich gesagt habe, also dieser Appell, auch mit dem eigenen Beispiel zu führen, das ist ja auch das, was eigentlich aus dem, was Odysseus dann dort am Ende sagt, in der Szene, die ich ja gerade schon gesagt habe, eigenes Beispiel zu führen, weil man sonst den Weg zu sich selbst verliert und auch nicht nach Hause findet.
Speaker: Das ist für mich so zusammengefasst das, was eigentlich dort zum Ausdruck bekommt.
Speaker: Deswegen passt er sehr gut in unsere Zeit.
Speaker: wo wir alle sehr, sehr stark auch manipuliert werden aus vielerlei Richtungen und es sehr, sehr schwierig ist für uns, unseren Weg zu finden.
Speaker: Also diese Irrefahrt, die Nolan in dem Film anspricht, ist ja durchaus auch ein Irrlichtern, das wir im Moment tatsächlich in vielerlei Hinsicht politisch und gesellschaftlich auch miterleben.
Speaker: Deswegen passt der gut.
Speaker: Deswegen finde ich, sollte man den auch sehen.
Speaker: jetzt mal über alle Schwächen hinweg gesehen.
Speaker: Und ich finde, er führt auch ganz gut die verschiedenen Aspekte zusammen.
Speaker: Weil es ist ja ein Epos, das ja auch ganz, ganz viele Themen und ganz, ganz viele Genres miteinander verknüpft, muss man ja auch sagen.
Speaker: Das ist ja schon eine Herausforderung.
Speaker: Also ich meine, die Odyssee ist zum einen, es ist eine Heimkehrergeschichte, es ist eine Coming-of-Age-Story von Telemachus, den wir jetzt eigentlich vollkommen ausgeschlossen haben, der auch seine Rolle finden muss, wie werde ich vom Sohn des Königs irgendwie zum König oder zumindest zum Prinzen, der sich selbst behaupten kann,
Speaker: Es ist eine Liebesgeschichte, es ist eine Kriegsgeschichte und es ist Fantasy und es ist auch harte Realität.
Speaker: Also da kommt vieles zusammen und ich finde, das hat er schon ganz gut miteinander verwoben.
Speaker: Und
Speaker: Für mich ist es ein guter Film, was ihn vor allem ausmacht, und das ist eigentlich der Punkt, der mir am wichtigsten ist, dass der Film bei mir unglaublich stark nachgewirkt hat.
Speaker: Ich bin auch aus dem Kino gegangen und hab gesagt, ja, das war ganz okay, hab da auch schon so ein paar Kritikpunkte gehabt, die ich heute auch geäußert hab.
Speaker: Aber ich habe gemerkt, wie der Film in mir gearbeitet hat.
Speaker: Und er schließt sich, diese ganzen Schichten, die er mit sich bringt, in meiner Wahrnehmung, die offenbaren sich dir erst über eine gewisse Zeit, wie eine gute Soße, Pasta-Soße, die man echt erstmal köcheln lässt.
Speaker: Von daher sind viele von den Einsichten, die ich jetzt gerade so gesagt habe, die waren jetzt nicht direkt verfügbar, nachdem ich aus dem Film gekommen bin, sondern die haben wirklich jetzt über die letzten zwei Tage nachgewirkt.
Speaker: Der Film ist wie so ein Puzzle, das man über einen längeren Zeitraum zusammensetzt.
Speaker: Zumindest für mich.
Speaker: Und das, finde ich, zeichnet einen guten Film aus und auch einen Film, den man sich durchaus nochmal anschauen kann.
Speaker: Und deshalb würde ich sagen...
Speaker: muss man den gesehen haben.
Speaker: So schaut's aus.
Speaker: Jetzt könnt ihr selber entscheiden, ob ihr ins Kino gehen wollt oder nicht.
Speaker: Wir sind total gespannt.
Speaker: Das ist, glaube ich, eines der hottesten Themen über den Sommer.
Speaker: Ja oder nein?
Speaker: Hopp oder Topp?
Speaker: Geht auf jeden Fall ins Kino.
Speaker: Schreibt uns.
Speaker: Erzählt uns, was ihr denkt.
Speaker: Team Immigati Basti.
Speaker: Können wir ja jetzt gerade so sagen.
Speaker: Ähm...
Speaker: Ja, heute leider ohne die Szene der Woche.
Speaker: Oder Basti kann sie auf jeden Fall geben.
Speaker: Ich muss mich jetzt leider verabschieden.
Speaker: Wir sparen uns die heute aus einfach.
Speaker: Du bist jetzt dann weg.
Speaker: Ich würde sagen, vielen Dank, dass du heute mit mir den Podcast gemacht hast.
Speaker: Das war mir ein großes Fest.
Speaker: Und jetzt wünsche ich dir einen schönen Tag, ein schönes Wochenende.
Speaker: Wir haben heute Freitag.
Speaker: Morgen kommt die Sendung raus oder der Podcast raus.
Speaker: Und wir hören uns wieder in zwei Wochen.
Speaker: Ja, bis dahin, gute Zeit.
Speaker: Danke fürs Zuhören.
Speaker: Bis demnächst.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.
Speaker: So, das Urteil ist gefallen.
Speaker: Wie Forrest Gump sagen würde, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Speaker: Man weiß nie, was man kriegt.
Speaker: Genau wie bei Filmen.
Speaker: Manchmal ein Treffer und manchmal reden wir lieber nicht drüber.
Speaker: Und jetzt kommt der Teil, wo wir euch brauchen.
Speaker: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns eine Bewertung da.
Speaker: Kommentiert, schreibt uns, sagt uns eure Meinung.
Speaker: Wir lesen wirklich alles.
Speaker: Auf Instagram findet ihr uns auch.
Speaker: Hinter den Kulissen, mit Kinonews und gelegentlich auch Fotos von uns.
Speaker: Wie Schwarzenegger schon sagte, I'll be back.
Speaker: In unserem Fall, we'll be back.
Speaker: Bis in zwei Wochen mit dem nächsten Film.
Speaker: Tschüss.






