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Rocky Horror Picture Show

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

1 plays · Sep 19, 2026

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Hier sind eure Gastlieber Emilia und Bastian.

Speaker: Hi Basti, schön dich wieder beim Podcast dabei zu haben.

Speaker: Hi alle Zuhörenden, wir freuen uns ganz besonders auf eine ganz spezielle Folge unseres Podcasts Muss man gesehen haben.

Speaker: Aber bevor wir anfangen, wir müssen direkt eine Sache sagen.

Speaker: The Rocky Horror Picture Show ist definitiv nicht politisch korrekt.

Speaker: Und will es auch überhaupt nicht sein.

Speaker: Der Film spielt bewusst mit Sexualität, Geschlechterrollen, Tabus, Körperbildern und gesellschaftlichen Normen der 70er Jahre.

Speaker: Vieles, was damals provokant, subsistiv oder einfach absurd war, wirkt heute eventuell ein wenig...

Speaker: Anders.

Speaker: Manches ist charmant, manches definitiv nicht mehr unproblematisch.

Speaker: Und noch eine wichtige Regel für unseren heutigen Einstieg.

Speaker: Wir sprechen uns hier nicht mit unseren echten Namen an.

Speaker: Wir sind heute Janet, the slut, und Brad, the asshole.

Speaker: Und damit...

Speaker: Willkommen bei The Rocky Horror Picture Show.

Speaker: Die Geschichte beginnt mit dem frisch verlobten, ziemlich spießigen Brad.

Speaker: The asshole.

Speaker: Und Janet.

Speaker: The slut.

Speaker: Nach einer Autopanne geraten die beiden in einer regnerischen Nacht zu einem Urlaub.

Speaker: abgelegenen Schloss.

Speaker: Und dort treffen sie auf Dr. Frankenfurter, einen Wissenschaftler vom Planeten Transsexual in der Galaxie Transylvania und dessen ziemlich außergewöhnliche Hausgemeinschaft.

Speaker: Frank hat gerade seinen eigenen künstlichen Menschen erschaffen.

Speaker: Und was zunächst wie eine klassische Frankenstein-Horror-Story aussieht, wird zu einer komplett durchgedrehten Mischung aus Horrorfilm-Parodie, Science-Fiction, Glamrock, Musical, Sexkomödie und Camp.

Speaker: Der Film ist dabei gleichzeitig eine Hommage an die alten Horror- und Science-Fiction-Filme, die Richard O'Brien und Jim Schaumann geliebst haben.

Speaker: Und genau diese Mischung hat aus einem anfänglichen Kinoflop einen der berühmtesten Kultfilme überhaupt gemacht.

Speaker: Okay, Basti, wir legen unseren Namen Brad, the asshole, und Janet, the slut, kurz auf.

Speaker: Ich möchte doch mal darauf hinverweisen, dass Basti heute ein wahnsinnig tolles Make-up aufgelegt hat, für alle, die den Videopodcast genießen.

Speaker: Und ich möchte dich fragen, hi Basti, wie kamst du denn das allererste Mal in den Geschmack von The Rocky Horror Picture Show?

Speaker: Ich habe tatsächlich, in München gibt es ein Kino, da wird das seit 40 Jahren permanent oder wirklich gespielt.

Speaker: Das ist ja auch das, was den Film aufmacht.

Speaker: Genau, die Museumslichtspiele sind das.

Speaker: Und da habe ich den mal gesehen.

Speaker: Das ist aber schon ganz, ganz, ganz lange her.

Speaker: Und die spielen den auch immer noch.

Speaker: Also das verbinde ich damit.

Speaker: Ich verbinde wirklich mit der Rocky Horror Picture Show auch die Museumslichtspiele in München.

Speaker: Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin kein...

Speaker: Nerd, kann ich das sagen zu dir, was den Film betrifft und ich erwarte mir heute von dir deshalb diesbezüglich noch einiges an Input und an zusätzlichen Informationen und Fun Facts und damit ich das ganze wilde Karussell noch besser verstehe als vorher schon.

Speaker: Ich möchte hier nochmal unterstreichen das Spießertum in München, denn sie zeigen es seit 40 Jahren, aber es ist natürlich nicht erlaubt, die klassischen Gegenstände mitzunehmen.

Speaker: Dazu später.

Speaker: Ich würde euch gerne meine Geschichte der Rocky Horror Picture Show erzählen.

Speaker: Die wollte ich auch sehr gerne hören, bitte.

Speaker: Dann leg mal los.

Speaker: Von all denen, ich würde mich auch nicht als Extrem-Nerd bezeichnen, aber da ich mich am letzten Samstag mit Newbies befassen musste, würde ich sagen, ich bin schon tiefer eingetaucht, als mir eigentlich bewusst war.

Speaker: Jedenfalls fängt meine Rocky Horror Story an.

Speaker: Als ich viel zu jung war und mein Vater gedacht hat...

Speaker: Ja, wir müssen sie ja irgendwie more educated.

Speaker: Also zeigen wir, ich weiß nicht, ob ich acht oder neun oder zehn war, aber ich war auf jeden Fall zu jung, als ich den Film das erste Mal gesehen habe.

Speaker: Und ich war traumatisiert, weil ich natürlich irgendwie gedacht habe, alles, was mein Vater mir zeigt, muss irgendwie einen gewissen Wert haben.

Speaker: Und ich fand ihn einfach nur scheiße, weil ich ihn nicht verstanden habe.

Speaker: Danach hat er mir aber einen meiner absoluten Lieblingsfilme, Fame, gezeigt, der ganz viel bei The Rocky Horror Picture Show zitiert.

Speaker: Und da habe ich gedacht, das kann ich ja nicht auf mir sitzen lassen, dass ich den einen Film so liebe, der den anderen Film anscheinend so liebt und den anderen Film überhaupt nicht verstehe und nicht leiden kann.

Speaker: Also musste ich nochmal The Rocky Horror Picture Show sehen.

Speaker: Was wurde getan?

Speaker: Mein Vater hat mich in das Freiluftkino Rehberge mitgenommen, wo alles erlaubt ist.

Speaker: Und dadurch wurde eine Tradition geboren.

Speaker: Dementsprechend liebe ich es, am Ende des Sommers ins Freiluftkino Rehberge zu gehen, bepackt mit diesen kleinen Tütchen für jeden, der mich begleitet.

Speaker: Und meistens nehme ich tatsächlich Leute mit, die gar keine Ahnung haben, wie auch eine schöne Situation diesen Samstag.

Speaker: Wir waren zur Fünft und wir hatten zwei Newbies im Gepäck.

Speaker: Heißt Newbies, dass sie die noch gar nicht gesehen hatten?

Speaker: Dass sie einfach keine Ahnung haben, dass sie einfach von The Rocky Horror gehört haben.

Speaker: Und ich muss sagen, shame on you, wenn du dich für Film interessierst und keine Ahnung von Rocky Horror hast.

Speaker: Mach deine eigene Research, geh, schau ihn dir an.

Speaker: Am besten irgendwo da, wo genau das passiert, was einen erwarten sollte bei The Rocky Horror.

Speaker: Jedenfalls hatten wir die zwei Newbies dabei.

Speaker: Und es gehen, wer das Kino Rehberge kennt, es geht halt so bergrunter.

Speaker: Es ist wie so ein kleines, halbes Amphitheater.

Speaker: Es ist eine Riesenscreen.

Speaker: Du kommst an, es ist eine Schlange bis zur U-Bahn.

Speaker: Und die Hälfte von den Leuten sind verkleidet.

Speaker: So, wenn man jetzt erwartet, als jemand, der denkt, ach, wir gehen ja nur ins Freiluftkino, würde ich auch verstehen, dass die erste Irritation ist, warum sind die Leute hier verkleidet?

Speaker: Was passiert denn hier?

Speaker: Dann stehen an der Schlange immer weiter noch Leute, die sagen, ach, habt ihr eigentlich noch genug Mehl?

Speaker: Braucht ihr noch abbaubares Konfetti?

Speaker: Will noch jemand eine Lichtkerze haben?

Speaker: Dann werden natürlich die Augen der Newbies größer und größer, weil sie sagen, what the fuck, wieso brauche ich Mehl?

Speaker: Dann werden auch am Eingang noch Regenponchos verkauft für zwei Euro, wo alle denken,

Speaker: Ist das ein Gummifetisch?

Speaker: Ist das ein Gummifetisch?

Speaker: Habe ich den Wettercast nicht richtig gelesen?

Speaker: Warum brauche ich einen Regenponcho?

Speaker: Diejenigen, die sich natürlich auskennen, sagen nichts.

Speaker: Und dazu kommen wir gerne einmal direkt zu den Regeln, die, wenn du Newbie bist,

Speaker: dich natürlich wirken lassen, als wärst du mit dem Film aufgewachsen.

Speaker: Die, wenn du den Film kennst, vielleicht gewisse, also ich weiß auch, dass ich immer jedes Jahr dazugelernt habe, was eigentlich noch in dieses Päckchen dazugehört.

Speaker: Und da würden Basti und ich jetzt ganz kurz unseren Soll erfüllen, um zu sagen, was muss eigentlich in eine Rocky Horror Picture mitnehmen, Tüte.

Speaker: Ich habe meine imaginäre Tüte hier neben mir stehen und du sagst mir dann einfach, wo ich mich bedienen darf und soll.

Speaker: Also, der Film beginnt, während Brad und Janet, Brad, die Achso und Janet, das Lott, auf einer Hochzeit sind.

Speaker: Es wird, das Hochzeitspaar geht aus der Kirche und

Speaker: Es wird Reis geworfen.

Speaker: Natürlich wird Reis geworfen.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Wie man das halt bei einer Hochzeit macht.

Speaker: Also ich bitte dich.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Also das ist ja wohl offensichtlich.

Speaker: Wer das nicht versteht, der kann auch gleich wieder nach Hause gehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann macht Brad...

Speaker: The asshole.

Speaker: Oh, das war die Frage.

Speaker: Moment nochmal, Entschuldigung.

Speaker: The asshole.

Speaker: Janet.

Speaker: The Slot.

Speaker: Ein Heiratsantrag.

Speaker: Und beide sind total verliebt auf dem Weg im Auto und haben eben diese vorher erwähnte Autopanne genau vor den Toren eines großen Schlosses.

Speaker: Es schüttet in Ströme, also braucht man eine.

Speaker: Zeitung über dem Kopf, um die schöne Föhnfrisur vor den Mächten der Nässe zu schützen.

Speaker: Aber man braucht nicht nur die Zeitung, sondern eben auch eine... Wasserpistole, um den Regen auch nachzuspielen.

Speaker: Wer sich gefragt hat, warum man eine Regenbranche braucht, falls ihr eure Chanel-Klamotten und Prada-Taschen mitnehmt zur Rocky Horror Picture Show, Regenbronches schützen.

Speaker: Ich verlasse ohne Prada nie das Haus.

Speaker: Gut, dass du es sagst.

Speaker: Oh, und da noch ganz kurz, wer zurückspulen möchte und Basti dabei sehen will, wie er das sagt, Basti hat ein unfassbar fantastisches Make-up heute aufgelegt, für das ganze von Glück.

Speaker: Nicht nur für mich, obwohl manchmal denke ich, er könnte so den ganzen Tag oder jedenfalls immer für unsere Filmfolgen aussehen.

Speaker: Tut er leider nicht, aber Basti sieht heute wirklich sehr gut aus.

Speaker: Vielen lieben Dank, liebe Emilia.

Speaker: Eigentlich nur für dich.

Speaker: Alles andere nehme ich gerne mit, aber eigentlich nur für dich.

Speaker: Für mich und für die Hauptperson, da kommen wir aber später dazu.

Speaker: Dann gibt es ein Song.

Speaker: die folgende Titelsongline hat.

Speaker: There's a lot.

Speaker: Und dann hat man entweder eine Taschenlampe oder, weil wir ja schon im Jahr 2026 leben, da gibt es ja eine Taschenlampe an jedem Handy.

Speaker: Oder, richtig, man ist sich auch des technologischen Fortschritts nicht zu schade.

Speaker: Können wir hier festhalten.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Back in the days hat man aber auch noch so eine kleine Wunderkerze angezündet.

Speaker: Ah.

Speaker: Alles zählt.

Speaker: Romantisch.

Speaker: Ich weiß.

Speaker: So, dann wird viel im Film passieren, bis wir dann mitten im Geschehen sind.

Speaker: Und Frankenstein zieht seine Gummihandschuhe an.

Speaker: Also, was macht ihr als Publikum?

Speaker: Wir lassen unsere Handschuhe schnappen.

Speaker: Da habe ich eine kritische Rückfrage an dieser Stelle.

Speaker: Sind das Handschuhe oder müssen es Gummihandschuhe sein?

Speaker: Oder können es auch so schicke Prater, weil du es Vorhandschuhe nennst?

Speaker: Die schnappen halt nicht so gut.

Speaker: Ja, dann bist du einfach zu spät.

Speaker: Dann lass es.

Speaker: Also mach es einfach nicht.

Speaker: Aber hab das richtige Utensil direkt bei dir.

Speaker: Ja, das ist wichtig.

Speaker: Gut, dass wir darüber geredet haben.

Speaker: Da könnte man dann durchaus vielleicht schon mal die falschen Handschuhe einpacken.

Speaker: Ja.

Speaker: Lass deine Praterhandschuhe zu Hause, nimm Einweghandschuhe und am besten auch so, zieh sie nicht über, damit du sie wegschmeißen musst.

Speaker: Lass sie einmal schnappen, pack sie wieder zurück.

Speaker: Benutz sie dann wieder zum Putzen oder wofür auch immer.

Speaker: Du hast Einweghandschuhe benutzt.

Speaker: Am besten gleich am nächsten Tag das Bad putzen.

Speaker: Dann vergisst man es auch nicht.

Speaker: Motivation.

Speaker: Das ist bestimmt schon wieder überfällig, sind wir mal ganz ehrlich.

Speaker: Das Bad ist immer überfällig zu putzen.

Speaker: Gehen wir weiter.

Speaker: Dann gibt es natürlich die Krachmacher zum Applaudieren.

Speaker: Die haben an mehreren Teilen etwas zu suchen.

Speaker: Da gibt es eine Creation-Scene, wo Rocky kommt.

Speaker: Es gibt davor, das kommt zuerst, wenn er darüber redet, dass es eine Creation-Scene gibt, gibt es natürlich den Jubel.

Speaker: Wie kann man den Jubel anders machen als mit?

Speaker: Krach machen und applaudieren.

Speaker: Genau.

Speaker: Also laut in die Hände klatschen.

Speaker: Und an jeden Fußballfan, wer auch immer irgendwelche Tröten dabei hat.

Speaker: Oh, so eine Burusela.

Speaker: Ja, alles erlaubt.

Speaker: Oder so eine Ratsche.

Speaker: Genau, die Ratsche.

Speaker: Also alles, was Krach macht quasi.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Auch lautes Geschrei.

Speaker: Ja, lautes Geschrei passiert halt zwischendurch die ganze Zeit, weil immer wieder boring.

Speaker: Okay, das kann der Leinstellungsmerkmal.

Speaker: Also nehmt euch was.

Speaker: Geht unter, versprochen.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Macht einfach Lärm.

Speaker: Dann gibt es eine Dinnerparty.

Speaker: Und was ist ganz wichtig bei einer Dinnerparty?

Speaker: Essen.

Speaker: Essen, ja.

Speaker: Ihr könnt euer eigenes Essen wahrscheinlich auch mitnehmen, kommt auf das Kino an, ist mehr oder minder gut gesehen.

Speaker: Aber was ist noch wichtig bei einer Dinnerparty?

Speaker: Einen, ich sag jetzt mal, sich zu schmücken.

Speaker: Ja, und womit schmückt man sich gut?

Speaker: Mit einem Prada-Accessoire.

Speaker: Von Gott, wir haben viel Werbung für Prada.

Speaker: Bassi kommt aus München, deshalb denkt er darüber.

Speaker: Die Leute aus Berlin.

Speaker: Ich muss mir alle Klischees bedienen heute.

Speaker: Ja, alle Klischees bedienen.

Speaker: Ich bin heute auch direkt von der Maximilianstraße hierher gekommen.

Speaker: Ah, Partyhut.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Und muss es mit dem irgendwas Bestimmtes auf sich haben?

Speaker: Also braucht der eine gewisse Farbe oder muss der mit so einem Gummizug unten sein oder ist das jedem vollkommen frei gelassen?

Speaker: Wer sich Prada leisten kann, kommt im Prada-Hut.

Speaker: Wer einfach nur zu Tilly geht, hat einen Hut mit Gummizug.

Speaker: So ist die Freiheit für alle.

Speaker: Jeder ist akzeptiert mit Partyhut auf dieser Dienasszene.

Speaker: Super.

Speaker: So haben ja auch alle sozialen Klassen heute abgebildet.

Speaker: Prada und Teddy.

Speaker: Ich meine, weiter auseinander liegen kann es ja kaum.

Speaker: Super.

Speaker: Also das ist ein Film für die ganze Familie und für alle.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Dann fängt es jetzt an, wirklich sehr spezifisch zu sein.

Speaker: Wer jetzt noch nicht betrunken im Film ist, kann dem noch folgen.

Speaker: Ja.

Speaker: Wer aber schon vielleicht seine ein, zwei Flaschen Sekt drin hat, wird auch einfach nur Spaß an der Sache haben.

Speaker: Jedenfalls gibt es den einen Satz, did you hear the bell ring?

Speaker: Was wird passieren?

Speaker: Da würde ich jetzt mal ganz krass vermuten, dass es dann vielleicht, dass man eine Glocke klingelt, dass irgendwo eine Glocke erschellt.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Dann gibt es für die wirklich Kenner das Wort Great Scott.

Speaker: Was wird getan?

Speaker: es wird mit Toilettenpapier geworfen.

Speaker: Mit ganzen Rollen?

Speaker: Mit ganzen Rollen für diejenigen, die nicht fünf Freunde noch mitbedienen müssen.

Speaker: Ich habe mich dazu entschieden, am letzten Samstag einfach nur ein bisschen was vom Toilettenpapier abzureißen, weil ich gedacht habe, ein bisschen geht es ja sonst auch ins Geld, wenn man schon hat Reißmehlklingel.

Speaker: Ja, aber es werden auch mit ganzen Toilettenpapierrollen geworfen.

Speaker: Was dann aber eben das Schöne ist, wenn von hinten geworfen wird, können die in der Mitte damit weiterwerfen.

Speaker: Also es wird fröhlich ausgetauscht, würde ich sagen.

Speaker: Und warum machen die das bei Great Scott?

Speaker: Ich versuche das gerade die Szene zu finden.

Speaker: Weil Great Scott, Rocky, kommt aus seinen mumifizierten Länden heraus.

Speaker: Ah, ja.

Speaker: Ja, genau, der ist so eingewickelt.

Speaker: Und Brainscourt ist genau der Ruf und Rocky, bevor wir ihm das erste Mal den schönsten Mann der Weltgeschichte zu Gesicht bekommen, werfen wir natürlich mit ihm zusammen die ganzen Fesseln weg.

Speaker: Natürlich, der schönste Mann, okay, gut.

Speaker: und das ist einer meiner Lieblinge und wenn du das verpasst, dann ist es natürlich ein bisschen boring.

Speaker: Ist es, wenn Frank sagt, ein Toast.

Speaker: Dann schmeißt man mit Toast um sich.

Speaker: Ja, und zwar einmal.

Speaker: Ich kann verstehen, dass das ins Geld geht.

Speaker: Zack.

Speaker: Ich kann verstehen, dass es uns Geld geht, wenn du da alle deine Freunde immer ausrüstest.

Speaker: Jeder hat nur einen Toast.

Speaker: Es ist ja nur one Toast.

Speaker: Ein Toast.

Speaker: Es ist halt dann peinlich, wenn man merkt, oh, alle werfen gerade das Toast.

Speaker: Wo ist mein Toast?

Speaker: Wo ist mein Toast?

Speaker: Wo ist mein Toast?

Speaker: Wo ist mein Toast?

Speaker: Und dann wirft man das Toast.

Speaker: Weil jetzt geht es so ein bisschen zack auf zack auf zack.

Speaker: Timing ist alles.

Speaker: Timing ist alles, weil natürlich wird es danach auch ein bisschen emotional.

Speaker: Und, und das werden wir euch bei den Fun Facts auch erzählen,

Speaker: Es ist auch wirklich meistens ein ziemliches Alkoholgelager.

Speaker: Gibt es da irgendwelche präferierten Spirituosen oder ist es vor allem Sekt oder kann man das irgendwie eingrenzen?

Speaker: Also ich glaube, man kann es vor allem eingreifen, wenn man nichts mitbringt.

Speaker: Wenn man was mitbringt, teilt man.

Speaker: Das ist, glaube ich, die oberste Regel.

Speaker: Oh, das ist schön.

Speaker: Ja, es ist total schön.

Speaker: Das ist ein sozialer Film.

Speaker: Ja.

Speaker: Dazu auch noch vielleicht ein kleiner Funfact und eine Anekdote aus meinem letzten Samstagabend.

Speaker: Wenn du eine Karen bist, sei keine Karen.

Speaker: Du musst, glaube ich, manchen erklären, was du damit meinst, wenn du eine Karen bist.

Speaker: Ich weiß auch gar nicht genau, was eine Karen ist, weil mir das anders erklärt wurde.

Speaker: Es gibt auf jeden Fall Memes und eine Karen ist jemand, der andere Leute zu Recht weist.

Speaker: Das hast du fantastisch auf den Punkt gebracht.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Ja, ein übergriffig zu Recht weiß.

Speaker: Sehr übergriffig und meint, sie wäre die einzige, die ihm recht ist.

Speaker: Ja, eine wunderbare Person, die hinter mir gesessen hat, die, glaube ich, auch ein totales Newbie war und nicht ganz wusste, was sie erwartete und die schon bevor der Film losging, sich an sehr vielen Sachen gestört hat.

Speaker: Und sich dann ab und zu zu uns rüber lehnte und meinte, ja, aber das macht ihr ja jetzt nicht über den Film, oder?

Speaker: Und also, was sollen denn eure Utendien da?

Speaker: Und dann habe ich mich nur zurückgelehnt und gedacht so, Karen, du wirst heute Abend keinen Spaß haben.

Speaker: Und in der Hälfte des Films haben wir uns dann zurückgelehnt.

Speaker: Karen ist tatsächlich verschwunden.

Speaker: Also ich glaube, das hat sich dann irgendwie auch erledigt.

Speaker: Aber für jeden, der mit keinem der Sachen irgendwie klarkommt, wie gesagt, dieses, was wir heute besprechen, ist nicht politisch korrekt und deshalb macht das so viel Spaß,

Speaker: Es sind einfach Regeln, die damals festgesetzt wurden und die man noch verfolgt, weil es einfach Leute zusammenbringt, weil da so viel Spaß und Energie entsteht, dass auch viele Sachen manchmal egal sind.

Speaker: Samstagabend waren wir 3000 Menschen.

Speaker: 3000 Menschen?

Speaker: Ja.

Speaker: Wie hieß das Kino nochmal?

Speaker: Rehberge.

Speaker: Schauer!

Speaker: Wow!

Speaker: Vielleicht kannst du jetzt nochmal kurz erwähnen, warum wir vielleicht auch genau jetzt und heute diese Folge aufnehmen.

Speaker: Wir nehmen die Folge auf, weil Tim Curry vor kurzem verstorben, das ist jetzt schon wieder ein paar Wochen her, also Tim Curry, der den großartigen Dr. Frankenfurter spielt und ich würde jetzt einfach mal behaupten, der Film würde an Klassen verlieren, wenn es ihn nicht gäbe in diesem Film.

Speaker: Der trägt den Film wirklich ganz entscheidend und

Speaker: Dadurch, dass du natürlich auch ein ganz großer Rocky Horror Picture Fan bist, war das eigentlich ein ganz willkommener Anlass, das heute mal zu machen und auch von unserem normalen Rhythmus ein bisschen abzuweichen.

Speaker: Wir sind nicht ins Kino gegangen, wie sich jeder vorstellen kann.

Speaker: Ich war im Kino.

Speaker: Du warst ja im Kino, stimmt, entschuldige.

Speaker: Ich hab's nicht ins Kino geschafft, weil die Termine tatsächlich im Lichtspielkino...

Speaker: nicht so gelegen sind, dass ich da jetzt rein konnte, aber du warst zumindest im Kiel.

Speaker: Von da haben wir das zumindest gewahrt.

Speaker: Und deswegen machen wir heute diese ganz besondere Ausgabe.

Speaker: Ja, wir ziehen sozusagen den Hut, wir verbeugen uns doch mal vom großen, großen, großen Künstler.

Speaker: Ich war tatsächlich ein bisschen traurig, wie gesagt, weil die Rocky Horror Picture Show mich schon seit zu lange verfolgt und mir das ganz wichtig war und was sie mitgegangen ist.

Speaker: Also, danke an dich.

Speaker: Unbedingt.

Speaker: Du bist letztes Mal bei mir so mitgegangen, deswegen ist heute das überfällig, dass du auch mal so den Raum hast.

Speaker: Also, finde ich total schön.

Speaker: Kommen wir noch zu den zwei Letzten.

Speaker: Es gibt noch einen wahnsinnig schönen Song Titel, Line, Linie.

Speaker: Wie sagt man denn?

Speaker: Eine Zeile?

Speaker: Eine Zeile, eine Songseile.

Speaker: Hä?

Speaker: Anyhow.

Speaker: Ein ganz weiches Set, eine Songseile.

Speaker: Songseile.

Speaker: Ich habe als Kind früher immer gelispt, das stimmt tatsächlich.

Speaker: Oh, ich auch, du auch?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich hab ganz böse gelispelt.

Speaker: Und ich hab ganz kurz Tennis-Doppel gespielt mit jemandem, der konnte kein D sagen, der hat mal G gesagt.

Speaker: Dann hab ich gelispelt und der hat immer gesagt, ich bin der Markus Deuter, Markus Keuker.

Speaker: Und die haben uns nicht mehr ernst genommen, die haben uns nicht mehr voll genommen.

Speaker: Aber dann haben wir sie meistens abgezogen.

Speaker: Das war ganz gut.

Speaker: Ich hab's dann doch noch geschafft.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Eine Songzeile.

Speaker: So, jetzt haben wir's.

Speaker: Wunderschön.

Speaker: Cards for Sorrow, Cards for Pain.

Speaker: Und da wird dann natürlich mit Spielkarten geworfen.

Speaker: Ist ja klar.

Speaker: Nicht Postkarten, sondern Spielkarten.

Speaker: Das ist schon wieder auch was, was ich dieses Jahr gelernt habe, um zu sagen, ich versuche wirklich alles mitzunehmen.

Speaker: Und es gibt so oft so ein, das habe ich schon wieder vergessen.

Speaker: Also die Spielkarten sind es meistens, die du vergisst?

Speaker: Ja, also ich nehme keine Gummihandschuhe mit, weil das ist für mich eine Art von Verschwendung, wo ich dann getoast hat man manchmal zu Hause und das ist irgendwie lustig, aber ich versuche schon wirklich die Sache mitzunehmen, die man sowieso hat, also nicht extra irgendwo noch hinzugehen und das auch in Rahmen zu halten, also nicht jedem eine Flasche oder so einen Sack Reis zu geben, sondern das aufzuteilen, um zu sagen, man macht es aus Gag, aber man hat einfach auch nicht zu viel, weil

Speaker: Dass man das machen kann, ist natürlich toll, aber es gibt immer noch Leute, die es sauer machen müssen.

Speaker: Aber du sammelst auch nicht den Toast ein und den gibst dann am nächsten Morgen zum Frühstück, oder?

Speaker: Das mit dem Regen und Mehl und allem gemixt.

Speaker: Danke, aber nein, danke.

Speaker: Vielleicht kann man das mitnehmen, falls man neben einem Teich wohnt, um das an Elten zu verfüttern.

Speaker: Ich glaube, da kann man noch eine Wiederverwertung finden, falls man irgendwelche Vögel als Haustiere hat.

Speaker: Stets um Nachhaltigkeit bemüht.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber ja, die Spielkarten vergesse ich immer wieder.

Speaker: Und dann zu allerletzt gibt es natürlich so Charles Atlas Reprise.

Speaker: Das wunderbare Konfetti.

Speaker: Auch da, wir sind um Nachhaltigkeit bemüht.

Speaker: Was ist das Charles Atlas Reprise?

Speaker: Welche Szene ist das?

Speaker: Das ist ein Song.

Speaker: Ach, das ist ein Song.

Speaker: Ist das da, wo Rocky im Bett liegt und dann verscheucht wird?

Speaker: Oder was ist das?

Speaker: Oh nein, lieber Brad.

Speaker: Basti, wir sind am Ende des Films.

Speaker: Ach so, ja natürlich, wir sind am Ende des Films.

Speaker: Und da nochmal auch kurz zu erklären, du bist ein Mittel-Newbie.

Speaker: Ich glaube, ein bisschen was, ich auf jeden Fall nicht.

Speaker: Auch da nochmal zu erklären, immer an alle Menschen

Speaker: die den Film noch nie gesehen haben und genau zu so einer Show gehen.

Speaker: Es ist okay, wenn ihr den Film nicht versteht.

Speaker: Tut einfach so.

Speaker: Also tut mir drei Gefallen.

Speaker: Immer wenn der Erzähler kommt, ruft einfach ganz laut entweder Böööööö oder

Speaker: Boring!

Speaker: Weil alle anderen das auch machen.

Speaker: Und wer es noch nicht verstanden hat, es hat mich, glaube ich, sechs Jahre meines Lebens gedauert, zu verstehen, warum wir das sagen.

Speaker: Dementsprechend, ihr habt alle Zeit.

Speaker: Geht immer wieder hin.

Speaker: Und wenn ihr cheaten wollt, guckt ihn euch vielleicht einmal zu Hause in Ruhe an, um zu verstehen, was er sagt.

Speaker: Dann gibt es eben immer, wenn Brad da ist, dieses Asshole.

Speaker: Und immer, wenn Janet da ist, dieses Slut.

Speaker: Auch da, es werden Leute neben euch sitzen.

Speaker: Macht einfach nach, was eure Leute neben euch sagen.

Speaker: Und dann kommen wir zu... Und lasst euch nicht von den Karens stören.

Speaker: Das ist auch ganz wichtig.

Speaker: Die gehen sowieso.

Speaker: Die merken dann irgendwann, es ist wohl keine Veranstaltung nach ihrem Gusto.

Speaker: Nein.

Speaker: Und damit würden Basti, Brad und Emilia Janet

Speaker: Slot!

Speaker: Ich meine Slot!

Speaker: Slot!

Speaker: Direkt in die Fun Facts eintauchen, um die Leute, die total confused sind, aber immer noch dabei sind, vielleicht ein bisschen abzuholen.

Speaker: Oh ja, unbedingt.

Speaker: Ich würde sagen, du fängst mal an.

Speaker: Also ganz ehrlich, ich habe tatsächlich, also ich glaube, allein mit den Fun Facts könnte man eine ganze Staffel Podcast füllen.

Speaker: Gibt es.

Speaker: Ich habe so viel gefunden.

Speaker: Gibt es.

Speaker: Ich würde mal sagen, du fängst an.

Speaker: Ich bin gespannt, was du alles zutage gefördert hast.

Speaker: Fun Facts.

Speaker: Also ursprünglich hieß das Stück einfach ganz schlicht The Rocky Horror Show und begann 1973 als sechswöchiges Workshop-Projekt am Londoner Royal Court Theater.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und aus dem hat sich ja dann auch der Film entwickelt, gell?

Speaker: Ja, wir nehmen einfach den zweiten Funfact vorweg.

Speaker: Wir gehen weiter.

Speaker: Ich glaube, wir ergänzen uns heute fantastisch.

Speaker: Darf ich dann dazu gleich was sagen?

Speaker: Dann würde ich meinen Funfact an deinen gleich angliedern.

Speaker: Und zwar, dass Fox, also das Produktionshaus, das Filmstudio, das den Film produziert hat, die haben auch vorgeschlagen, wesentlich mehr Budget zur Verfügung zu stellen, wenn sie denn große Musikstars...

Speaker: in das Ensemble holen für den Film.

Speaker: Und das wurde dann aber abgelehnt und deshalb war das Budget dann nur, ich glaube, bei 1,4 Millionen Dollar, was nicht besonders viel war, auch damals noch nicht, auch wenn man das jetzt inflationsbereitigen würde, weil sie gesagt haben, wir brauchen die, die auf der Bühne auch schon gestanden sind, um das wirklich mit derselben Werf rüberzubringen und mit derselben Energie.

Speaker: Das machte natürlich unseren Lieblingscharakter Frank.

Speaker: Er war erst auf der Bühne und hat dadurch eben auch sein Filmdebüt direkt gehabt.

Speaker: Film- und Kinodebüt.

Speaker: Ah, das war Tim Currys Film- und Kinodebüt.

Speaker: Das wusste ich auch nicht.

Speaker: Das merkt man ihm überhaupt gar nicht an.

Speaker: Ja, wenn du die Rolle auf der Bühne bringst, was soll der Film da machen?

Speaker: Wobei ich mir auch gerade überlegt habe, wie bescheuert wäre das auch, wenn man es dir total anmerkt, dass das deine erste Rolle ist.

Speaker: Ich glaube, dann wird es auch deine letzte Rolle gewesen sein.

Speaker: Absolut.

Speaker: Dann würden wir nicht mehr drüber reden.

Speaker: Okay, also auf jeden Fall trotzdem großartig.

Speaker: Ich habe noch herausgefunden, weißt du auch, dass zum Beispiel Elvis Presley tatsächlich vorgesehen war, ursprünglich mal für die Rolle des Frank-N-Furter.

Speaker: Und aus demselben Grund, dass er es dann nicht gemacht hat eigentlich.

Speaker: Aber das muss man sich auch mal vorstellen, wenn man den Film gesehen hat, diese Rolle irgendwie mal so im Geiste Elvis Presley

Speaker: auf den Leib zu schneidern.

Speaker: Es wäre halt nie zum Kult gekommen, weil ich weiß nicht, ob wir das erwähnt haben, nochmal zu erwähnen, dieser Film war ein absoluter Flop.

Speaker: Niemand wollte ihn sehen.

Speaker: Niemand.

Speaker: Das war das Schlimmste, Dramatischste überhaupt, weil im Theater lief es ganz gut.

Speaker: Und als dann der Luadler sehr entscheidend eben für diese Verfilmung war und die Rechte zusagte von tatsächlich nur 36 Stunden, also...

Speaker: wenig, wenig Zeit und man dann drehte und irgendwie versuchte, den halbwegs erfolgreichen Theater-Workshop in die Kinos zu bringen, dann irgendwie damit konfrontiert zu sein, zu sagen so,

Speaker: Aber das Coole ist ja dann, was und wer und warum das eben sozusagen aus der Tiefe hinausgezogen wurde, um dann wieder so präsent und so wichtig für Leute gemacht wurde, die einfach unsichtbar waren.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Es hat da wahnsinnig viel vorangebracht, was Sichtbarkeit von Minderheiten und auch von LGBTQI plus bedeutet hat, war der Film durchaus ein, ja, es war eine Zäsur im positivsten Sinne.

Speaker: Mhm.

Speaker: Darum bin ich auch sehr dankbar und froh, muss ich sagen.

Speaker: Auch wenn es gerade wieder auch da vieles zu tun gibt.

Speaker: Aber dennoch, sehr schön.

Speaker: Bist du dran oder bin ich dran?

Speaker: Du bist dran.

Speaker: Ich bin dran, okay.

Speaker: Weil ich ja gerade schon eine alternative Besetzung von Frank Föter angesprochen habe, wollte ich noch eine weitere in den Ringen schmeißen.

Speaker: Nämlich, dass sich sogar Mick Jagger

Speaker: ...aktiv darum bemüht hat, die Rolle des Frankenfurter zu übernehmen.

Speaker: Der wollte das tatsächlich unbedingt und am Ende hat man sich dann aber gegen ihn entschieden.

Speaker: Und das finde ich auch spannend, sich vorzustellen, wie das Mick Jagger wohl verkörpert hätte.

Speaker: Das wäre auch was ganz anderes geworden.

Speaker: Aber ja, es ist ja noch nicht geworden, deswegen kann man nur spekulieren, wie er es gemacht hätte.

Speaker: Zu Mick Jagger.

Speaker: Jemand, der ganz wichtig in diesem Film ist oder den man auf jeden Fall kennt, ist ja Meat Love.

Speaker: Und Meat Love wurde angefragt, um die Musik zu schreiben.

Speaker: Was er geschrieben hat, ist zum Beispiel den Song Hot Potody.

Speaker: Und Meat Love hat aber gesagt, ich schreibe die Musik nur, wenn ich Rocky spielen kann.

Speaker: Und dann gab es einen riesen Streit in der Produktion, weil wer sich Meat Love nicht vorstellen kann, denkt bitte an... Der Name ist kein Zufall.

Speaker: Fleischbällchen.

Speaker: Ein kleines Fleischbällchen.

Speaker: Ein rockendes kleines Fleischbällchen.

Speaker: Und es ging darum, eben den attraktivsten Mann der Welt zu finden.

Speaker: Und man hat eben, man wollte Miklos Musik haben, aber wollte, und er hat halt gesagt, ich will unbedingt im Film mitspielen, aber ich möchte eigentlich nicht die Rolle haben, die ich angeboten habe.

Speaker: Darf ich das Riebbuch lesen?

Speaker: Ja, ich möchte aber gerne.

Speaker: Nee, die Rolle, die gefällt mir ganz gut.

Speaker: Und da waren so, nein.

Speaker: Also,

Speaker: Das ist ein ganz hartes Nein, Meat.

Speaker: Ich weiß nicht, ist das dein erster Name?

Speaker: Ich weiß nicht, wie spricht man den an?

Speaker: Meat?

Speaker: Loaf?

Speaker: Mr. Loaf.

Speaker: Mr. Loaf?

Speaker: Ja, so genau.

Speaker: Man darf wie bei ihm lästern, weil er natürlich gerade irgendwie in Richtung Trump-Supporter geht.

Speaker: Was so schade ist.

Speaker: Anyhow.

Speaker: Nee, der ist auch tot.

Speaker: Ja, aber er war Trump-Supporter.

Speaker: Und doll.

Speaker: Mitloff war Trump-Supporter?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Bist du sicher?

Speaker: Ja, anderer Fun-Fact.

Speaker: Anderer Fun-Fact?

Speaker: Ja, nicht so schön.

Speaker: Also vielleicht hat er sich beim Dreh der Rocky Horror ein bisschen zu doll gestoßen, weil es sind natürlich ein paar Stunts auch mit dabei, gut anzusehen.

Speaker: Aber auf jeden Fall ist Mitloff als Rocky die schlimmste Besetzung, die man sich vorstellen kann.

Speaker: Und wir sind natürlich alle selbst.

Speaker: dankbar dafür, dass sie trotzdem die Musik gemacht hat, trotzdem mitspielt und ja.

Speaker: Susan Sarandon, die ja die fantastische Janet Weiss spielt.

Speaker: Slot!

Speaker: Danke.

Speaker: Ich wollte gerade sagen Gesundheit, aber nein, das ist was anderes.

Speaker: Und die wollte die Rolle überhaupt gar nicht annehmen.

Speaker: Da musste man wirklich hinterherlaufen und erst nach ganz, ganz vielen verschiedenen Anläufen hat sie dann endlich zugesagt und hat dann diese ikonische Rolle vernochen.

Speaker: Die Wurverhalten.

Speaker: Naja, bleiben wir bei der Besetzung.

Speaker: Die Lippen am Anfang gehören Patricia Quinn, die ikonischen roten Lippen, die Magenta auch spielt.

Speaker: Also wer die Verbindung noch nicht gemacht hat, jetzt sind wir da.

Speaker: Leider wird aber der Song gesungen vom Richard O'Brien.

Speaker: Und das hat sie natürlich ziemlich verletzt, weil sie sozusagen so ein Lip-Double-Double ist.

Speaker: Ja, ist auch ein bisschen frech, muss ich sagen.

Speaker: Also, oder?

Speaker: Ja, also für diejenigen, die sowieso nicht hören, wird wahrscheinlich der Name Patricia Quinn mehr sagen als Richard O'Brien.

Speaker: Die sehen das ja optisch.

Speaker: Wer ist Patricia Quinn?

Speaker: Also ich frage nur für einen Freund.

Speaker: Der die Magenta spielt.

Speaker: Ah, dankeschön.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Also die Hausangestellte eigentlich und dann später, aber ich will ja nicht alles verrecken.

Speaker: Ah, das war Patricia Quinn, okay.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Gerne.

Speaker: Schau, es ist wieder ein Bildungsausflug für mich heute.

Speaker: Ganz fantastisch.

Speaker: Und dann können wir gleich noch rübergehen zu Richard O'Brien, weil Richard O'Brien hat ja selber...

Speaker: eine Rolle in dem Film.

Speaker: Und zwar ist Riff Raff der Hausangestellte, der Butler, wenn du so möchtest, der Diener von Frank and Furter.

Speaker: Und ist so eine Art Quasimodo-Figur mit so einem Buckel und wird dann später aber, entpuppt er sich dann als, ich meine, haben wir noch irgendwelche Spoiler heute?

Speaker: Spice again.

Speaker: Ja, im Film bringen sowieso alles durcheinander, weil ähm,

Speaker: Wir folgen ja kein Skript, wir folgen ja nur den Spuren der öffentlichen Zelebration dieses Films sozusagen.

Speaker: Also von daher, er entpuppt sich dann aber eigentlich als der außerirdische Overlord, wenn du so möchtest, am Ende.

Speaker: Aber während des ganzen Films ist er Riff Raff und es ist dieser Diener von Frankenfurter in einer ganz...

Speaker: eigenartige Rolle eigentlich, aber es gibt ja eigentlich sehr viele eigenartige Rollen in dem Film.

Speaker: Ja, aber was ja auch als Erzter von The Addams Family und sowas.

Speaker: Also er ist da, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Sehr gut, genau.

Speaker: Also von daher, Richard O'Brien tritt selber auf.

Speaker: Er zeigt sein Gesicht.

Speaker: Also.

Speaker: Ja, und die Stimme.

Speaker: Und die Stimme natürlich, er singt ja auch.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Aber du bist wieder dran.

Speaker: So, und ich versuche das alles so nochmal zusammenzukriegen.

Speaker: Also, was passiert ist, ist, der Film hat total gefloppt und dann gab es damals, erinnern sich hoffentlich Leute in den 80ern und 90ern, gab es so 24-7 Kinos.

Speaker: Also es liefen immer Filme.

Speaker: Und The Rocky Horror wurde gespielt immer so ab Mitternacht.

Speaker: Und Leute, die natürlich tagsüber nicht sichtbar waren, sind in die Kinos gegangen, um eben bei diesem Film sich mit Leuten zu treffen, zu trinken.

Speaker: Und dadurch entstand eben diese Kultur, weil selbst in diesen Nachtkinos war der Film plötzlich kein Hype.

Speaker: Also keiner ist da hingegangen und hat gesagt, ich gucke gerne The Rocky Horror.

Speaker: Und dementsprechend wurde immer mit etwas geworfen, was man eben so dabei hatte,

Speaker: wenn man vom Einkaufen kam oder so.

Speaker: Und genau dadurch entwickelte sich das, was wir gerade irgendwie nochmal geäußert haben und Sachen sind halt geblieben, Sachen waren so.

Speaker: Und das war vor allem ganz wichtig in den 80ern in New York City.

Speaker: Und das war eben genau das, dieses The Creature of the Night.

Speaker: gibt es einen Song dazu, auch im Musical.

Speaker: Und da einfach nochmal zu sagen, wie wichtig und wie schön das ist, dass es seitdem so geblieben ist und was da eben für eine Kultur bleibt.

Speaker: Selbst in München, seit 40 Jahren wird dieser Film gezeigt, obwohl München ja wirklich von Spießigkeit sich kaum retten kann.

Speaker: Und da kann selbst Basel nichts dagegen sagen.

Speaker: Es ist so schön, dass du wieder keinerlei Vorurteile hast gegenüber München.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Hast du da irgendwas dagegen zu sagen?

Speaker: Ja, ich würde es etwas differenzierter ausdrücken.

Speaker: Aber ich lasse das jetzt trotzdem so stehen.

Speaker: Also es spricht ja auch dafür.

Speaker: Ich möchte ja in München gerade ein Kompliment machen.

Speaker: Aber dieses, man kommt, wie man ist, man schminkt sich, man geht zu einem Event, weil es einem so wichtig ist und so schön und so eine Verbindung da ist, seit es diesen Flop gibt.

Speaker: Und wo man denkt, in jeder Filmproduktion wäre ja aus dem Flop niemals was so Großes gemacht worden.

Speaker: Und dass es seit Jahren so ist und ich hoffe, dass tatsächlich Ruhe in Frieden, Tim Curry war 80 Jahre alt, also er ist nicht schlagartig gestorben, der hatte ein gutes Leben, aber dass da jetzt nochmal eine neue Welle an Generationen kommt, die das miterleben will und Lust hat, Sachen differenziert zu sehen und mit jedem, egal wie,

Speaker: Wie gesagt, lasst die Karolins gehen, aber auch der Film lässt einen nicht still sitzen.

Speaker: Wenn einer neben dir anfängt zu tanzen, tanzt du mit.

Speaker: Alle kennen den Timerap.

Speaker: Selbst wenn man nicht den Timerap kann, kann man den Timerap danach.

Speaker: Man macht einfach genau das und wenn man daneben ist, egal, man tanzt mit und es ist einfach so toll und so herrlich und so schön mit anzusehen.

Speaker: Das ist die besondere Magie von Subkultur, die du gerade beschrieben hast, glaube ich.

Speaker: Das ist genau das, was sie ausmacht.

Speaker: Die wir aber auch so ein bisschen vermissen.

Speaker: Ja, die gibt es aber immer wieder.

Speaker: Und da ist tatsächlich jetzt der Unterschied zwischen Berlin und München.

Speaker: In München gibt es sehr, sehr viel etablierte Kultur, ein tolles Opernhaus, Ballett, alles, was das Herz begehrt.

Speaker: Aber wenn es dann um Subkultur geht, da ist dann Berlin tatsächlich da, wo mein Herz wirklich schlägt.

Speaker: Und das ist für mich auch immer der Unterschied.

Speaker: Du darfst zurückkommen.

Speaker: Das ist nett.

Speaker: Danke.

Speaker: Ich hatte gehofft, dass du das sagen würdest.

Speaker: Jetzt muss ich natürlich alle meine Pläne für die nächsten Jahre über den Haufen werfen.

Speaker: Ich komme.

Speaker: Was soll ich sagen?

Speaker: Ich komme.

Speaker: Und dann sitzen wir hier beide in diesem chaotischen Zimmer und nehmen Podcast zusammen auf.

Speaker: Ach, wie schön.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Ich mich auch.

Speaker: Ich würde jedenfalls sehr gerne noch darauf verweisen.

Speaker: Also es gibt zu diesem Film unzählige Podcasts.

Speaker: Man kann sich bis zum Anfang des Theaterworkshops durchgraben an Funfacts.

Speaker: Ich würde jetzt das Mikrofon an Basti weitergeben für alles, was er noch weiter erzählen möchte.

Speaker: Aber wie ja schon erwähnt, man kann so tolle, so lustige, so interessante Sachen finden.

Speaker: Abendfilme.

Speaker: Also, wie gesagt, staffelfüllend.

Speaker: Also ich würde jetzt nur noch eins sagen, weil es gibt ja diese Szene, so ein paar ganz kleinere, von den kleineren Anekdoten, die ich auch total lustig finde.

Speaker: In dem Film gibt es ja eine Szene, wo sich so eine, wo sich eine Uhr öffnet.

Speaker: Ganz zu Anfang als Brad.

Speaker: Asshole!

Speaker: Geschlafen!

Speaker: Oh mein Gott!

Speaker: Oh mein Gott, sowas von geschlafen!

Speaker: Und Janet?

Speaker: Slut!

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Zum ersten Mal in diese Burg hineinlaufen.

Speaker: Das war feinlich, ja.

Speaker: Ach, sowas passiert.

Speaker: Sowas ist halt live.

Speaker: Ich wollte eigentlich nur dem Publikum das geben, zu sagen, wer auch immer das auf die Kopfhörer hat, das selber mitzumachen.

Speaker: Selbstverständlich.

Speaker: Jetzt musst du deinen Fehler auch.

Speaker: Now own it.

Speaker: Own it.

Speaker: Auf jeden Fall, als sie reinkommen und werden gerade von Riff Raff dort eben in Empfang genommen, dann geht auch die Uhr auf auf einmal und in dieser großen Standuhr ist ein Skelett drinnen.

Speaker: Und dieses Skelett war ein echtes Skelett scheinbar, so wird es zumindest überliefert und es soll sich bei dem Skelett um die Frau gehandelt haben, die den Bau der Uhr in Auftrag gegeben hatte.

Speaker: Also keine Ahnung wie alt die ist, das war in so einem alten herrschaftlichen Anwesen in England.

Speaker: Das sie auch genutzt haben, also es ist kein Studio.

Speaker: Genau.

Speaker: Und die Uhr selbst wurde dann bei Sotheby's 2002 versteigert für 35.000 Pfund.

Speaker: Inflationsbereinigt.

Speaker: Ich bin bei 50 Jahren dann, achso nee, 2002, 20, 24 Jahre.

Speaker: Mein Gott, das ist 40.000 Pfund sein jetzt.

Speaker: Und das sind unberechnet, okay, ich spare mir die höhere Mathematik heute, sind ungefähr 50.000 Euro, runden wir es auf, an einen privaten Verkäuferverkauf.

Speaker: Ja, dafür kaufe ich mir die Prada-Mütze, die ich dann zu der Szene trage zum Dinner.

Speaker: Und genau, das ist doch wirklich, finde ich, total spannend, was mit dem Skelett geworden ist.

Speaker: Das weiß man allerdings nicht mehr so genau.

Speaker: Das wurde nicht mehr nachverfolgt.

Speaker: Die 70er, was soll man machen?

Speaker: Die 70er, was soll man machen?

Speaker: Und dann, weil wir schon gerade bei dem Anwesen sind, das war tatsächlich auch nicht immer so einfach.

Speaker: Also Oakley Court in Windsor hieß dieses Anwesen, dieses Anwesen.

Speaker: alte Schloss, in dem sie dort gedreht haben.

Speaker: Und das war wohl ziemlich Wind- und Wasserdurchlässig, was man so hört.

Speaker: Und deshalb auch sehr kalt.

Speaker: Und

Speaker: Um den Cast und Crew dort zu wärmen, gab es eigentlich ein zentrales Zimmer, in dem dann eben Heizungen und Gaswärmer und so weiter standen, um sich dort aufzuwärmen und dann wieder weiterzudrehen.

Speaker: Aber dann hat dieser Raum irgendwann Feuer gefangen und dann konnte man den auch nicht mehr nutzen.

Speaker: Und dann war es sehr, sehr kalt dort drinnen.

Speaker: So kalt sogar, dass Susan Sarandon irgendwann am Ende der Dreharbeiten sich eine komplett Lungenentzündung zugezogen hatte.

Speaker: Das weiß ich, ja.

Speaker: Also es war wohl nicht alles nur Fun and Games, was die Dreharbeiten an diesem Film betraf.

Speaker: Naja, wir sind immer noch in den 70ern.

Speaker: Wer weiß, der weiß.

Speaker: Absolut.

Speaker: Eddie Howe, kommen wir zu der Lieblingsszene.

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Das war es für mich.

Speaker: Bitte, sag doch du mal, was ist denn deine Lieblingsszene im Film?

Speaker: Ich schummel jetzt ein bisschen und sage, ist es der Time-Rap, Eddies Auftritt oder die Dinner-Szene?

Speaker: Nein.

Speaker: Nein.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Ich habe dazu natürlich eine ganz persönliche Geschichte.

Speaker: Ich fange an mit einer persönlichen Geschichte und ich ende mit einer persönlichen Geschichte.

Speaker: Es endet mit Franks I'm Going Home Song, der nach diesem Samstag natürlich

Speaker: alle, die nicht Newbies waren, so zum Heulen gebracht haben, weil aufgeputscht von Emotionen und von den ganzen Gadgets und all den Sachen, die man so miteinander macht, ist einem dann nochmal klar geworden, was für eine Ikone da gerade gegangen ist und was er erschaffen hat.

Speaker: Und ich persönlich habe diesen Song gehört, als ich damals New York City verlassen habe.

Speaker: als ich das Flugzeug betreten habe und gesagt habe, I'm going home.

Speaker: Und dadurch habe ich eine ganz süße, ganz emotionale Verbindung zu diesem Song und habe vielleicht am Samstag auch eine kleine, zwei, vielleicht drei kleine Tränchen vergießen müssen.

Speaker: Also du hast geheult wie ein Schlosshut.

Speaker: Jemand, der von zwei, drei Tränchen spricht, wissen wir doch alle.

Speaker: Aber das ist auch nachvollziehbar.

Speaker: Ist ja auch total schön.

Speaker: Und wenn man das dann noch mit so einer persönlichen Referenz verbindet, dann da ist es um ein Geschehen.

Speaker: Ist aber sehr schön.

Speaker: Eine sehr schöne Anekdote.

Speaker: Ich liebe ja alles Anekdotische.

Speaker: Damit kann ich jetzt tatsächlich nicht aufwarten.

Speaker: Aber ich finde einfach, und das ist wirklich, kommt auch aus vollem Herzen.

Speaker: Ich finde einfach die erste Szene von

Speaker: Tim Curry von Frankenfurter.

Speaker: I'm a Transfester.

Speaker: From Transylvania.

Speaker: Ja, Entschuldigung, dass ihr euch das jetzt antun musstet.

Speaker: Es tut mir sehr leid, aber ich konnte nicht anders.

Speaker: Genau das spiegelt ja auch diese Szene wieder.

Speaker: Man kann gar nicht anders als laut mitsingen.

Speaker: Und alleine das Make-up, alleine sein Outfit, wie er dann den Mantel abwirft.

Speaker: Und alleine wie er singt, die Darbietung.

Speaker: Das ist einfach alles so großartig.

Speaker: Spätestens bei der Szene denkt man sich, egal was jetzt noch kommt, dieser Film, haben mich jetzt schon begeistert.

Speaker: Und ich finde es ganz, ganz groß.

Speaker: Ganz große Szene, generell auch im Film, darstellerisch.

Speaker: Es ist wunderschön.

Speaker: Ich finde es groß und außerdem ist es auch noch super sexy, muss ich auch einfach mal sagen.

Speaker: It's just fucking hot.

Speaker: That's so hot, der ganze Film.

Speaker: Ja, very fucking hot.

Speaker: Total.

Speaker: Und Tim Curry ganz besonders.

Speaker: Touch me, touch me, touch me, touch me.

Speaker: Auch schön.

Speaker: Genau, das wäre meine Lieblingsszene.

Speaker: Absolut.

Speaker: Hast du denn ein Filmzitat?

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: Hab ich und ich glaube, das ist auch gar nicht so wahnsinnig überraschend wahrscheinlich, weil das ist ein Zitat, das durchaus, glaube ich, häufig Verwendung findet und das auch sehr, sehr viele kennen.

Speaker: Aber es ist in diesem Song, in der Szene...

Speaker: wo Frankenfurter sagt dort, don't dream it, be it.

Speaker: Und das ist auch ein ganz schönes Lied, so ein ganz sachtes Lied, das trägt einen so ein bisschen und bringt etwas auf den Punkt, was im Leben durchaus seine Wichtigkeit besitzt, glaube ich.

Speaker: Man kann sich vieles vorstellen und vielleicht wird auch nicht immer alles so, wie man sich das vorstellt, aber was wichtig ist, ist, dass man

Speaker: weitermacht und versucht, es eben nicht nur bei Träumen zu belassen, sondern dass man es irgendwie auch in seine eigene Realität bringt.

Speaker: Und das ist ein sehr schöner Satz und ja, den fand ich großartig und an dem kann man sich orientieren im Leben, finde ich.

Speaker: Ich glaube, ich habe dazu genau das gegenteilige Zitat.

Speaker: Ah, schön.

Speaker: It's astounding.

Speaker: Time is fleeting.

Speaker: Madness takes its toll.

Speaker: But listen closely, sagt ein Mann.

Speaker: Dann sagt die Frau, not for very much longer.

Speaker: Dann sagt er wieder, I've got to keep control.

Speaker: Dann fängt das Song an.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Ich hätte damit anfangen müssen.

Speaker: Dazu aber auch noch der beste und das beste Zitat überhaupt ist natürlich, Damn it, Janet.

Speaker: Slot.

Speaker: Slot.

Speaker: Also auch das, sehr schöne Szene.

Speaker: Ja, ein Film, der eine schöne Szene nicht arm ist.

Speaker: Von daher, ja, finde ich, haben wir das jetzt ganz gut zusammengebracht.

Speaker: Und jetzt müssen wir schon Tschüss sagen.

Speaker: Und ein Urteil fällen.

Speaker: Ja, das Urteil wird jetzt wahrscheinlich alle total überraschen.

Speaker: Ich glaube, dass ich mach's jetzt einfach mal so pro forma.

Speaker: Und damit der Jünter heute auch was zu tun hat.

Speaker: Jünter, mach doch mal bitte hier, mach doch mal Countdown, bitte.

Speaker: Jünter heute, oh, du hast sie ja auch schön schick gemacht.

Speaker: Toll, wirklich, Strapse, steht dir, muss ich sagen.

Speaker: Und dann auch noch die roten Schuhe dazu.

Speaker: Jünter ist heute nicht wieder.

Speaker: Oh ja, kaum wiederzuerkennen.

Speaker: T-minus, 6, 5, 4, 3, 2, 1.

Speaker: Boah!

Speaker: Ja, klar muss man das gesehen haben.

Speaker: Also ich werde meine Menschen so auswählen, zu sagen, hast du Rocky Horror gesehen?

Speaker: Dann können wir uns unterhalten.

Speaker: Du musst eigentlich fragen, um die Fans zu wählen.

Speaker: Nein, natürlich muss man Rocky Horror gesehen haben.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Also ich glaube, selbst Leute, die jetzt vielleicht eher mit der Thematik vielleicht nicht viel anfangen können, weiß ich ja nicht.

Speaker: Es soll ja auch ein paar Karens da draußen geben.

Speaker: Die gehen da.

Speaker: Das soll kein Urteil sein, aber man sollte ihn zumindest mal gesehen haben, weil man dann auch ein bisschen mitreden kann und weiß, worum geht dieser Hype eigentlich und ja.

Speaker: Es ist Kult und wer Rock'n'Roll mag noch dazu, kommt natürlich auch voll auf seine Kosten oder auf ihre Kosten.

Speaker: Und von daher, ja, muss man gesehen haben.

Speaker: Unbedingt.

Speaker: Das hat so viel Spaß gemacht.

Speaker: Ja, wir sparen uns heute die Szene der Woche, oder?

Speaker: Warum?

Speaker: Nein, nein, nein, nein, nein.

Speaker: Hast du vorbereitet?

Speaker: Was?

Speaker: Oh, wirklich?

Speaker: Jetzt haben wir nicht so.

Speaker: Oh mein Gott, okay.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Ich habe mir gedacht, das fällt heute so aus dem Rahmen und da hast du gar nicht so viel Bock drauf.

Speaker: Aber okay, ja dann machen wir noch die Szene der Woche.

Speaker: Was hast du denn, Schätzlein, sag ich heute mal so ganz hier so von der Seite nach dem Film?

Speaker: Ich habe einen anderen Film geguckt.

Speaker: Ich werde die Empfehlung danach sagen und um welchen Film es handelt.

Speaker: Aber es gibt eine Szene in diesem Film, wo ein sehr berühmter...

Speaker: Der Abendmoderator fragt in einem, weiß ich nicht, Primetime das Live-Publikum, was hat also vier Bilder und es ging vor allem um die Kloschüsse und die Moderatorin Bettina Böcktinger und sagt, das würde ein Mann nie anfassen.

Speaker: Und das ist eine so unfassbar verletzende Szene im deutschen Fernsehen, dass ein Mann eine Frau so herablassen behandeln kann.

Speaker: Und die Bettina, Bettina, Bettina, jetzt habe ich mich verschrieben, ja, Bettina Böttinger,

Speaker: Hat das aber nicht auf sich sitzen lassen, sondern hat sich einladen lassen von ihm und hat ihm im Sessel gesagt folgendermaßen, es hat mich so unfassbar persönlich verletzt, was Sie hier gerade gesagt haben und ich werde Ihnen jetzt die restliche Sendezeit geben, um sich bei mir und beim Publikum dafür zu entschuldigen und hat die Live-Sendung verlassen.

Speaker: Und das war in diesem Film etwas so Großes, was Frauen im deutschen Fernsehen nie geboten wurden und etwas, was jetzt, glaube ich, Gott sei Dank nicht mehr passieren kann, aber wo sich auch eine Frau etwas getraut hat.

Speaker: Und da würde ich einmal nochmal sagen, wer wirklich die Chance hat, was haben wir gelacht,

Speaker: Entweder im Kino zu sehen, sich den zu streamen, mit den Menschen, die damit was zu tun haben, in Kontakt zu treten, die Menschen, die damit was zu tun haben, zu unterstützen.

Speaker: Bitte, bitte, bitte tut es.

Speaker: Weil was Film angeht und wie Männer Humor sehen, gesehen haben, wie Frauen unterdrückt wurden im deutschen Fernsehen,

Speaker: Und weiterhin zu lange ist für mich ein sehr, sehr wichtiges Thema.

Speaker: Das hat mich wirklich erwischt und ich fand es so toll, diesen Film gesehen zu haben.

Speaker: Und eben auch, das ist meine Szene der Woche, um wirklich zu sagen, es ist mir egal, wie viel Macht dahinter steht, aber ich kann aufstehen und einem in die Augen gucken und sagen so, warum auch immer du denkst, es ist witzig, mich persönlich so zu verletzen, aber es hat mich verletzt.

Speaker: Und jetzt gehe ich damit auch im öffentlichen Fernsehen.

Speaker: Finde ich wichtig.

Speaker: Wow, das finde ich total super.

Speaker: Vor allem persönliche Verletzungen sind nie witzig, ganz ehrlich.

Speaker: Wenn man Humor so aufbaut, dann hat man irgendwas falsch verstanden.

Speaker: Nur ganz kurz, weil ich den Film auch auf der Liste habe.

Speaker: Das ist ein Film, da geht es um die Geschichte von Frauen im deutschen Fernsehen tatsächlich.

Speaker: Nicht von Frauen, von fünf Frauen.

Speaker: Aber stellvertretend ein bisschen, oder?

Speaker: Es gab halt nicht mehrere Frauen.

Speaker: Also alle Frauen, die es damals im Fernsehen gab, werden da erwähnt.

Speaker: Das kann man halt, also man kann es an der Hand abzählen oder an zwei Händen abzählen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Also der steht ganz oben auf meiner Liste.

Speaker: Wichtiger Film, wichtiges Thema.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und da habe ich mir gedacht, da kommt heute so Szene der Woche, kommt nichts.

Speaker: Und dann haust du sowas raus.

Speaker: Finde ich total klasse.

Speaker: Vielen, vielen herzlichen Dank.

Speaker: Ich habe etwas, was ein bisschen, also nicht ganz, also vielleicht ganz ein bisschen artverwandt zumindest ist.

Speaker: Ich habe letztens eine Szene gesehen, da hat die russische Sportgymnastin, das war zwar schon 2011, ich habe es halt jetzt erst gesehen, bin immer ein bisschen hinten dran.

Speaker: Ja.

Speaker: Svetlana Putintseva, eine erfolgreiche russische Sportgymnastin, die auch 2005, glaube ich, mit der russischen Mannschaft Weltmeisterin geworden war.

Speaker: War auf einer Gala und hatte dort einen Auftritt, sollte dort ihre Darbietung zeigen.

Speaker: Und kurz bevor sie auf die Matte ging...

Speaker: kam ihre zweijährige Tochter ja hinterhergelaufen.

Speaker: Die Musik hatte schon angefangen.

Speaker: Sie war eigentlich schon mittendrin anzufangen.

Speaker: Und sie hat in diesem Moment mit einer solch unglaublichen Drahtzie reagiert.

Speaker: Sie hat dann diesen Tanz gemacht, hat aber ihre Tochter ganz spontan in alles eingebunden, hat ihre Übungen vollzogen.

Speaker: Ihre Tochter ist dann neben ihr oft hinterhergelaufen, hat sie nachgeahmt, dann hat sie sie wieder mal auf den Arm genommen, hat sie so ganz sanft abgesetzt.

Speaker: Es war so wunderschön, es war so bezaubernd und wunderschön.

Speaker: Wunderschön.

Speaker: Können wir daraus ein Musical machen?

Speaker: Ich glaube, das wäre eine tolle Idee, aber das schließt ein bisschen auch daran an, was du eben gerade gesagt hast, weil es einfach zeigt, wie Frauen auf so eine, so etwas, so spontan auch reagieren können, auf eine solch wunderschöne Art und Weise.

Speaker: Ich glaube, da kann ich mir bei Männern ganz schwer nur vorstellen.

Speaker: Und ich fand das einfach schön, wie sie auf diese Panne eigentlich mit so viel Wärme und mütterlicher Herzlichkeit reagiert hat.

Speaker: Das war ganz...

Speaker: bezaubernd und einzigartig.

Speaker: Also ich fand es eine ganz großartige Szene und die hat mich sehr berühmt.

Speaker: Ich hoffe, wir verlinken dazu.

Speaker: Das würde mich natürlich sehr freuen, das auch zu sehen.

Speaker: Selbstverständlich verlinke ich dazu.

Speaker: Ja, mache ich.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Ja, fantastisch.

Speaker: Und damit gehen wir nächste Woche wieder ins Kino.

Speaker: Ja, schauen wir mal, was dann bei rauskommt.

Speaker: Aber es war mir ein Fest.

Speaker: Liebe Emilia, danke dafür.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Danke für alle, die zuhören.

Speaker: Ja, go watch Rocky Horror.

Speaker: Ja, go watch Rocky Horror.

Speaker: Go watch Brad.

Speaker: Also.

Speaker: And Janet.

Speaker: Slot.

Speaker: Slot.

Speaker: And never forget.

Speaker: Boring.

Speaker: Boring.

Speaker: Gut, ihr Lieben, vielen Dank fürs Zuhören.

Speaker: Wir hören uns wieder in zwei Wochen.

Speaker: Bis dahin alles Gute.

Speaker: Wir sind raus.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: So, das Urteil ist gefallen.

Speaker: Wie Forrest Gump sagen würde, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.

Speaker: Man weiß nie, was man kriegt.

Speaker: Genau wie bei Filmen.

Speaker: Manchmal ein Treffer und manchmal reden wir lieber nicht drüber.

Speaker: Und jetzt kommt der Teil, wo wir euch brauchen.

Speaker: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns eine Bewertung da.

Speaker: Kommentiert, schreibt uns, sagt uns eure Meinung.

Speaker: Wir lesen wirklich alles.

Speaker: Auf Instagram findet ihr uns auch.

Speaker: Hinter den Kulissen, mit Kinonews und gelegentlich auch Fotos von uns.

Speaker: Wie Schwarzenegger schon sagte, I'll be back.

Speaker: In unserem Fall, we'll be back.

Speaker: Bis in zwei Wochen mit dem nächsten Film.

Speaker: Tschüss.

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