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Ep. 41 : Der Uhrenhandel verändert sich gerade komplett und Frauen dürfen alles- Insiderwissen mit Fabian von Juwelier Spliedt

Zero Reset - Uhrenpodcast
Zero Reset - Uhrenpodcast

470 plays · Aug 9, 2026

Diese Geschichte startet persönlich, denn Fabian und Knud haben sich ungewöhnlich kennengelernt. Die Jungs sprechen mit Fabian als Insider darüber, wie Spliedt das Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren umgestellt hat. Neben dem klassischen Konzessionsgeschäft auf Sylt betreibt Spliedt in Hamburg und München Boutiquen für besondere Pre-owned-Uhren.  Wie schafft man es, dass sich ein Juwelier nicht wie ein Hochsicherheitstrakt anfühlt? Was erwarten Kunden heute von einem Besuch? Ist Uhren-Handeln auch ein bisschen wie gehobene Gastro? Welche Auswirkungen hat Rolex CPO auf den Handel? Wie können sich familiengeführte Juweliere in einer zunehmend von großen Konzernen dominierten Industrie behaupten? Und welche Bedeutung haben junge Teams und die nächste Generation von Kunden? Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um den Pre-owned-Markt: Welche Uhren drehen sich  – und welche sind notorisch schwierig? Welche Uhren ziehen besondere Kunden an? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen Mainstream-Modellen, Exoten, Microbrands und Independent Watchmaking? Fabian gibt außerdem seine Einschätzung zum aktuellen Markt für neue und gebrauchte Uhren, spricht über Trends und verrät Neovintage-Geheimtipps. Ein Gespräch über Tradition und Veränderung, Kundenerlebnis und Handel, Social Media und klassische Juwelierkunst – und vor allem über die Frage, wie ein Familienunternehmen mit fast 170 Jahren Geschichte in der modernen Uhrenwelt bestehen kann.

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zero Reset, der Uhren Podcast.

Speaker: Es ist schon wieder zwei Wochen, drei Wochen her, dass wir aufgenommen haben.

Speaker: Deswegen habe ich schon fast meinen klugen Satz am Anfang vergessen, den ich immer sage.

Speaker: Und auch heute sind wir nicht alleine, weil Knut mich alleine nicht erträgt.

Speaker: Knut macht sich auch sonst immer nur lustig über mich.

Speaker: Und das kann er besser, wenn andere Menschen dabei sind, wie er es gerade auch im Vorgespräch schon gemacht hat.

Speaker: Knut hat heute einen sehr sympathischen Gast mitgebracht, der näher an ihm wohnt als bei mir.

Speaker: Und bevor ich jetzt wieder zu viel rede und Knut noch mehr Material liefere, dass er sich über mich lustig machen kann, schmeiße ich zu Knut rüber.

Speaker: Vielen Dank, Pet.

Speaker: Also unser heutiger Gast heißt Fabian und er wohnt nicht nur nah, er wohnt ja auch praktisch in meinem Herzen.

Speaker: Denn Fabian und ich haben uns ganz, ganz doll persönlich kennengelernt während Corona.

Speaker: als man nichts machen konnte.

Speaker: Ich hatte aber vor zu heiraten und er hat mir immer mit Videos geholfen, einen Verlobungsring zu organisieren.

Speaker: Und er hat immer die so aufgenommen auf Sylt vor so einem ganz typischen Bodenbelag und dann immer so in der Sonne glänzen lassen.

Speaker: Und ich habe immer gedacht, wenn dieses Corona endlich vorbei ist, dann fahre ich nach Sylt und dann wird mein ganzes Leben wieder schön und ich habe geheiratet und diese ganzen Dinge.

Speaker: Und da kannte ich ihn noch gar nicht, da kannte ich ihn nur als Hand, die immer so gewackelt hat im Internet und dann bin ich wirklich später nach Sylt gefahren und habe ihn da kennengelernt und dann ist, das erarbeitet er nämlich bei, oder hat damals da gearbeitet bei einem Konzessionär auf Sylt, der heißt und hieß Spliet.

Speaker: Fabian also von der Firma Spliet.

Speaker: Und ich war auf Sylt dann und bin dann also nach Corona ganz glücklich dahin gegangen mit dem Verlobungsring an meiner Frau.

Speaker: Und da hat er mir die andere große Sache in meinem Uhrenleben gezeigt, nämlich die Firma Briget.

Speaker: die hatte ich immer nur von Internetseiten vorher wahrgenommen und immer gedacht, was sind das für komische Rentnerohren, das soll alles nicht und so.

Speaker: Und Fabian hat gesagt, guck dir das mal in Ruhe an, das müsst ihr echt sehen und so weiter.

Speaker: Und das war dann auch so.

Speaker: Und da hat das ganz lange in mir gearbeitet.

Speaker: Und ich war dann nach Sylt noch auf Hochzeitsreise in Rom,

Speaker: Und dann habe ich so gedacht, meine Hochzeitsuhr ist eigentlich voll blöd, die ich mir ausgesucht hatte, die ist total doof.

Speaker: Ich habe dann eine Brigette-Uhr im Schaufenster gesehen, dann habe ich von meiner Hochzeitsreise aus heimlich, als meine Frau beschäftigt war, bei Fabian angerufen und gesagt, er muss die Brigette klar machen, die wir besichtigt haben, als ich auf Sylt war.

Speaker: So hat sich das gemischt und ich glaube, da sind auch schon so ein paar Sachen angelegt, warum wir Fabian heute eingeladen haben, weil...

Speaker: Uhren ja so eine super emotionale Sache sind und ich finde, er hat das ziemlich großartig gemacht und weil er gar nicht mehr auf Sylt arbeitet bei der Firma Spieth, sondern in Hamburg bei der Firma Spieth, wo er sozusagen als Head of Operations den Vintage-Bereich betreut und an- und verkauft, also da sind auch neue Uhren dabei, aber eben

Speaker: Nicht das klassische Konzessionärsgeschäft.

Speaker: Und weil ich glaube, dass das spannend ist, was er berichten kann, wie sich so ein Händler verändert über die Zeit.

Speaker: Eine Firma wie Spliet von 1857, wie die sich entwickelt, was sie da machen.

Speaker: Und das wollen wir alles heute mit Fabian klären.

Speaker: Fabian, schön, dass du da bist.

Speaker: Danke, danke.

Speaker: Ja, schön hier zu sein und auch vielen Dank für die umfassende Einleitung und Vorstellung.

Speaker: Ja, ich habe ganz viele Erinnerungen wieder im Kopf.

Speaker: Das hast du alles wieder aufgebrochen.

Speaker: War eine schöne Zeit und ich konnte irgendwie so ein bisschen auch in deinem Leben.

Speaker: bei deinem Leben dabei sein, bei dem Meilenstein.

Speaker: Immer sogar mehrfach.

Speaker: Den ersten Ehering habe ich ja auch verloren.

Speaker: Hast du mir einfach denselben nochmal organisiert.

Speaker: Ich glaube, meine Frau hört das jetzt gerade nicht.

Speaker: Wie viel Provision hast du denn dafür bekommen, dass du Knut zu Breguet gewacht hast und er nur noch Breguet-Uhren kauft?

Speaker: Über Provision reden wir nicht, aber es sind schöne Gefühle einfach.

Speaker: Genau, auch Menschen mal in eine andere Richtung zu stupsen und zusammen zu wachsen.

Speaker: Die Uhr passt einfach auch super zu Knut.

Speaker: Das ist seine DNA.

Speaker: Ich steige da direkt ein, weil du gesagt hast, ein schönes Gefühl, Menschen in eine andere Richtung zu stupsen.

Speaker: Erlebst du das und schaffst du das vielleicht öfter, wenn Menschen bei dir hinkommen und sagen, ich möchte eine Omega-C-Master haben?

Speaker: Du siehst dann diese Menschen und denkst dir, die passt eigentlich gar nicht zu dir, die Uhr.

Speaker: Schaffst du es, diese Menschen dann von was anderem zu überzeugen, in Anführungszeichen?

Speaker: Nicht immer.

Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ein Rolex-Liebhaber bleibt ein Rolex-Liebhaber.

Speaker: Das ist festgebrannt.

Speaker: Das ist einfach so.

Speaker: Das bekommt man auch nur schwierig raus.

Speaker: Wenn man es schafft, macht es umso mehr Spaß.

Speaker: Aber ich bin ein Kind der Gastronomie und Hotellerie und da haben wir immer schon Momente geschaffen und Gefühle erzeugt.

Speaker: Und das kann ich dann auch hier in der Juvalerie zeigen.

Speaker: transferieren und doch, das funktioniert schon.

Speaker: Es ist Arbeit, aber das ist die Challenge auf jeden Fall.

Speaker: Wir haben die Marke Odema PG lange geführt und wie ein Rolex-Konstitore oder Patek-Konstitore hat auch ein Odema-Konstitore immer dieses Gefühl den ganzen Tag Nein sagen zu müssen.

Speaker: Viele sagen einfach nur Nein, Punkt.

Speaker: Aber wir haben immer schon versucht Nein, aber

Speaker: wir haben hier noch eine schöne Alternative.

Speaker: Defi Skyline von Zenith oder whatever.

Speaker: Manchmal klappt das und dann ist es richtig gut.

Speaker: Vielleicht, um das noch ein bisschen systematisch einzufliegen, also du arbeitest seit 2018 beispielsweise, du hast da also schon ein bisschen was gesehen.

Speaker: Man kann dich auch sonst sehen auf Social Media, da weiß man auch, wie dein Gesicht aussieht, da machst du die Videos, wo du die Uhren vorstellst.

Speaker: Du bist Head of Operations, das heißt, du machst sozusagen das Kundenerlebnis und bist vor allen Dingen in Hamburg.

Speaker: Und um es noch einzusortieren, ist ein familiengeführter Juwelier seit 1857,

Speaker: Also Herzblieb, den man auf Sylt antreffen kann, ist in fünfter Generation dazu gange.

Speaker: Und es gibt im Moment drei Filialen auf Sylt.

Speaker: Das ist ein normaler Konzessionär, sage ich mal in Anführungszeichen, so wie ein Konzessionär ist.

Speaker: Ganz klassisch.

Speaker: Mit Sylt-Vibes, aber es ist ein Konzessionär.

Speaker: Hamburg, da bist du.

Speaker: Jury-Partner und dann gibt es noch München, wo ich selber noch nicht war.

Speaker: Und das sind sozusagen die Entwicklungsschritte.

Speaker: Vielleicht kannst du mal beschreiben, wie sich das heute so darstellt.

Speaker: Mhm.

Speaker: Also hast du absolut richtig wiedergegeben, Herr Spliet in der fünften Generation.

Speaker: Der ist eine Verkaufsmaschine, Beratungstalent, Vaterfigur für uns, Freund und Helfer und ich war fünf Jahre an seiner Seite, durfte mit ihm wirken und habe da die ersten Jahre in dieser Branche erleben dürfen.

Speaker: Und kleiner Laden, das ist ein Taubenschlag, da geht richtig Ware über den Tisch und das alles bei einer laissez-fairen Stimmung.

Speaker: Schaufenster eindekorieren, ausdekorieren, so wie man es kennt.

Speaker: Ohne Termine, jeder kann kommen, der möchte.

Speaker: Und wir haben dieses Konzept auch in Hamburg lange gehabt, von 2016 an bis 2023.

Speaker: haben da auch schon parallel mit Chrono24 zusammengearbeitet als Premiumhändler und haben dann aber gemerkt in den letzten Jahren, also schon 2021, 2022, 2023 rum, dass wir gerne mit Termin arbeiten und gerne auch irgendwo im zweiten Stock oder auch im ersten Stock diskreter, kontrollierter und von hier aus auch den Online-Versand machen können, weil das wächst enorm.

Speaker: So können wir es besser steuern einfach.

Speaker: Und dann haben wir gemerkt, dass es sehr gut läuft, Gott sei Dank.

Speaker: weil wir auch viel investiert haben und haben das jetzt skaliert und sind jetzt in München und weiter geht's.

Speaker: Also die nächste Stadt wird kommen.

Speaker: Das ist wirklich, Knut, du hast dich hier kennengelernt.

Speaker: Ihr könnt uns gerne alle besuchen, Termin buchen, dann seht ihr es.

Speaker: Genauso ist es auch in München.

Speaker: Und gute Lage.

Speaker: Genau, das ist das Konzept.

Speaker: Ich glaube, das ist eine gewisse Untertreibung.

Speaker: Auf Sylt ist es da an dieser Whiskystraße und in Hamburg ist es neben den vier Jahreszeiten und in München ist es auf der Maximilianstraße.

Speaker: Wollen wir jetzt nicht so.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Hier brauchen wir einfach eine gute Lage, weil wir sind schon im zweiten Stock.

Speaker: Wir sind nicht direkt visuell greifbar.

Speaker: Und wenn man hier den Weg aber hoch geschafft hat, dann fühlt man sich gleich wohl.

Speaker: Hier ist es toll eingerichtet.

Speaker: Wir haben einen schönen Blick auf die Binnenalster.

Speaker: In der Maximilianstraße in München ist es jetzt nicht minder schlecht.

Speaker: Also da gucken wir auf die Kammerspiele.

Speaker: Und sind da auch neben den vier Jahreszeiten, genau, das muss schon passen und damit wir es hier zusammen gemütlich haben.

Speaker: Und ihr habt aber ja dann nicht noch ein Konzessionärgeschäft aufgemacht, sondern ihr habt gesagt, wir machen, ich weiß gar nicht, was der beste Begriff ist, aber jedenfalls Uhren, die schon mal jemand anders gekauft hat vorher.

Speaker: Genau, gebraucht Uhren, pre-owned.

Speaker: Das war die beste Entscheidung überhaupt, gerade in der jetzigen Zeit, das werden wir nachher wahrscheinlich auch noch thematisieren, dass wir unseren Einkauf selbst steuern können, unsere Margen selbst bauen können, natürlich auch häufig ins Risiko gehen, aber wir sind da viel freier in der Gestaltung.

Speaker: Es ist auch spannender, weil wir einfach alle Marken ankaufen können.

Speaker: Auf Sylt haben wir 20 Marken, der Platz ist begrenzt.

Speaker: Manchmal geht eine Marke raus, neue kommt rein.

Speaker: Aber hier von Vacheron über Breguet, Omega, Breitling, Tissot, also alles, alles was man möchte.

Speaker: MB&F.

Speaker: Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass wenn man konzessionär ist, dann geht man zu den zwei, drei Leitmessen und dann bestellt man einfach sozusagen das, was man glaubt, was man im nächsten Jahr umsetzt und dann liegt das da rum und man hofft, dass man richtig lag.

Speaker: Und wenn man jetzt gebrauchte Uhren kauft, dann kann man wahrscheinlich auch diese Mikrotrends besser nachbilden, dass man...

Speaker: Und irgendwie sieht dieses Jahr, gibt es jetzt doch irgendwie rote Zifferblätter und jetzt müssen wir rote Zifferblätter haben oder Steinbesatz oder was auch immer.

Speaker: Und dann kann man eben entsprechend auch handeln oder vielleicht auch selber daran mitarbeiten.

Speaker: Wir unterstellen ja immer manchen italienischen Händlern, dass sie, was weiß ich, sagen, jetzt ist Neovittisch Blancporn das große Ding und dann wird reichlich gecornert vorher.

Speaker: Und dann kommt das in allen Videos raus und plötzlich sind die Uhren doppelt so viel wert und manche haben halt genügend davon auf Lager.

Speaker: Ja, wir können hier viel besser kuratieren, weil wir können uns ein richtiges Image aufbauen.

Speaker: Wir sind bekannt für, weiß ich, Neo-Vintage oder was auch immer.

Speaker: Wir können unser Portfolio selbst aufbauen und als Konstitutionär bist du, das ist eine schöne Geiselschaft, aber bist ein bisschen Geisel der Marke oder des Konzerns und bekommst die Uhren zugeteilt und hast dann nicht wirklich Möglichkeiten, da Einfluss zu nehmen.

Speaker: Ja.

Speaker: Das verstehe ich.

Speaker: Und wie habt ihr euch das denn überlegt?

Speaker: Wie war das denn so?

Speaker: Vielleicht müssen wir noch kurz sagen, wie bist du eigentlich da hingekommen?

Speaker: Du bist ja nicht in den Uhrenladen auf die Welt gekommen.

Speaker: Wie bist du also nach Sylt geraten und was hat dich dafür qualifiziert?

Speaker: Ganz grob Hotelfachmann gelernt an der Ostsee in einem sehr renommierten Hotel.

Speaker: Dann immer schon Sylt im Hinterkopf gehabt, Glanz und Glamour.

Speaker: Aber ich dachte, da gibt es noch mehr zu sehen und nicht nur die Welt der schönen Reichen, sondern ich möchte es einfach mal selber erleben, wie fühlt es sich an.

Speaker: Bin dahin und habe ein paar Saisons da gearbeitet, dann auch in der Schweiz, wieder zurück nach Sylt.

Speaker: Und Herrn Spliet habe ich kennengelernt über meinen damaligen Chef im Go-Gärtchen, das ist diese Whisky-Meile.

Speaker: Das ist ein Restaurant dort und ja, kennen und lieben gelernt.

Speaker: Da wollte ich raus aus der Nacht und rein in den Tag und etwas Seriöses machen.

Speaker: Und dann wird man auf einmal Juwelier.

Speaker: Dann von der Seite rein und bei Herrn Splitt wirklich so von der Pike auf alles erlebt.

Speaker: Viel gelacht, viel geweint, durch Stürme gegangen und da haben wir richtig Gas gegeben.

Speaker: Und genau, das ist so long story short.

Speaker: Es sind viel mehr Anekdoten noch, aber es würde den Rahmen hier glaube ich sprengen.

Speaker: Ja, wahrscheinlich kann man auch nicht alles so erzählen in so einem Podcast.

Speaker: Wir können auch so einen 4-Stunden-Podcast machen, so alles gesagt.

Speaker: Könnte man sagen, dass du sozusagen erst wusstest, wie Menschen sind und was man tun muss, damit Menschen sich wohlfühlen und dass man Menschen lesen kann und dann hast du dir das mit den Ohren nachträglich raufgeschafft?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also wir sagen auch immer, dass diese Skills, diese Soft Skills viel wichtiger sind.

Speaker: Also die Umgangsformen und das Gefühl für den Menschen, das ist das A und O. Ich habe durch die Gastronomie, habe ich immer schon eine Affinität zu Uhren gehabt, weil...

Speaker: Die Kunden oder damals die Gäste haben schon tolle Uhren getragen.

Speaker: Meine Arbeitskollegen haben alle gutes Trinkgeld verdient.

Speaker: Ich auch hier und da.

Speaker: Und dann haben sich die Kollegen dann schon die teuren Submarinas an den Arm gelegt.

Speaker: Die Kellneruhr, da kommt der Begriff her.

Speaker: Die Kellneruhr, aber auch eine...

Speaker: Steve McQueen, Explorer, Orange Hand, also exquisite Sachen auch.

Speaker: Trinkgeld war schon ganz okay und deswegen war UR immer schon Thema und aus einer Affinität wurde ein Beruf.

Speaker: Beste Entscheidung.

Speaker: Das war gut.

Speaker: Okay, verstehe.

Speaker: Und was mich dann auch gleich interessiert, das sind ja jetzt super spezielle Orte.

Speaker: Also Sylt super, super speziell.

Speaker: Hamburg hat auch so eine Hamburger Eigenheit.

Speaker: München hat auch Münchner Eigenheiten.

Speaker: Ist das wirklich so?

Speaker: Und auch wenn man mit Uhrenhandel, dass die einfach total unterschiedlich sind.

Speaker: Auf Sylt sind natürlich auch Leute aus Düsseldorf manchmal da, nehme ich an.

Speaker: Da ist es ein bisschen gemischter.

Speaker: Aber früher hat man immer gesagt, in Hamburg werden Porsches 911 immer in blau gekauft zum Beispiel.

Speaker: Weil das so ist.

Speaker: Ist das auch bei Uhren so?

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Also auf Sylt

Speaker: Die Stimmung ist sehr locker.

Speaker: Alle, die da sind, haben Urlaub.

Speaker: Alle sind in einer richtigen Grundstimmung.

Speaker: Unser bester Kunde damals, wir hatten 30 Grad draußen, alle waren am Strand.

Speaker: Der kam noch mit so einem Kaffeefleck auf dem T-Shirt, kam zu uns mit Badelatschen und der hat dann mittags die Tourbillons rausgeholt.

Speaker: Das ist Sylt.

Speaker: Und wenn man die gleichen Personen dann von Sylt in Hamburg trifft,

Speaker: Es ist Persie und Handschlag.

Speaker: Wenn man die auf Sylt trifft, ist es Umarmung und Du.

Speaker: Hamburg ist aber auch sehr locker und geht sehr schnell.

Speaker: Also uns wird viel vertraut.

Speaker: Wir können schnell Deals schließen.

Speaker: Und ja, macht ihr mal.

Speaker: Das funktioniert schon.

Speaker: Uns Nordlichtern wird immer nachgesagt, dass wir eher kühl und distanziert sind.

Speaker: Aber das sind wir eigentlich nicht.

Speaker: Ziemlich locker.

Speaker: Und München ist nochmal ganz anders.

Speaker: Merken wir jetzt.

Speaker: Es klappt aber auch.

Speaker: Aber da...

Speaker: brauchen wir mehr Überzeugungsarbeit und vertraglich alles geregelt, wirklich bis ins Kleinste und damit wird nachverhandelt noch, dann werden irgendwelche Zahlungsnebenkosten noch rausgestrichen aus dem Vertrag.

Speaker: Aber wenn man dann zusammen arbeitet, dann hat man die tollsten Uhren, weil München das Umland

Speaker: Also das funktioniert schon.

Speaker: Da sind schon viele gute Uhren und viele gute Kunden unterwegs.

Speaker: Und wie läuft das dann?

Speaker: Also in Syltbahnkonzessionär, da fand ich das immer spektakulär, da gehst du eben einfach hin und dann, der Laden ist praktisch so klein wie eine Bushaltestelle, aber aus irgendwelchen Gründen, da müssen riesige unterirdische...

Speaker: noch Korridore sein, auf jeden Fall kommen immer 10 Milliarden Uhren raus, wenn man immer sagt, ja diese vielleicht noch und jene und dann sind die immer alle da, auch irgendwelche komischen Sondermodelle und so weiter.

Speaker: Okay, und man macht das dann mit Flipflops und da kann man auch mal rausgehen und mal ein bisschen das Licht halten, weil da kann eh keiner mit weglaufen, ist ja eine Esel.

Speaker: Das verstehe ich.

Speaker: Was ich am Anfang gedacht habe, ist, wenn man jetzt so ein Jewelry-Apartment im zweiten Stock hat, mit Sicherheitsschleuse und so weiter, ist das nicht erstmal so eine riesige Schwelle, weil ja sowieso schon viele Leute sagen, also ich gehe nicht so gerne in Konzessionär, da sind die alle so fein angezogen und dann beobachten die mich und ich will ja eigentlich erstmal nur angucken, ob ich sie so fühlen kann und das ist so streng.

Speaker: Ist das dann nicht schwieriger eigentlich?

Speaker: Nein, weil wir alle lockere Typen sind und weil wir das, glaube ich, schon vom ersten Telefonat an transportieren, dass wir easy sind, dass wir auch mehr Jeans tragen, dass wir alle aus Arbeiterfamilien kommen und dass wir selber gar nicht so behandelt werden wollen, wenn wir irgendwo im Autohaus sind.

Speaker: Und genau das wollen wir auch dem Kunden, der uns gegenüber sitzt, wollen wir das eigentlich geben.

Speaker: Und das ist auch die Schule von Herrn Spliet.

Speaker: Das haben wir aber auch alle vorher schon gelernt in unseren Bereichen.

Speaker: Wir sind teilweise oder fast alle sind Quereinsteiger.

Speaker: Und genau, also Demut und auf Augenhöhe ganz locker und dieses Gefühl gleich, wenn wir merken,

Speaker: Wir haben eben gerade eine Kundin da gehabt, die hat gesagt, ich schäme mich hier zu sein, O-Ton.

Speaker: Ich arbeite bei Lidl, guck mal meine Hände an, wie kaputt die sind.

Speaker: Ich gucke hier auf die Alster.

Speaker: Es tut mir leid, dass ich hier bin.

Speaker: Und wenn wir sowas mitbekommen, dann gehen wir da voll rein und brechen das auf.

Speaker: Weil das ist für uns auch unangenehm.

Speaker: Also dieses Gefühl wollen wir nehmen.

Speaker: Aber auch diese mit Terminarbeiten, das war eine Umstellung.

Speaker: Wir haben vorher 10% Laufkundschaft gehabt.

Speaker: Das war schon gut.

Speaker: Für uns ist das Thema Ankauf ja sehr wichtig.

Speaker: Und wenn man draußen gesehen hat, okay, die verkaufen Gebrauchdohnen, dann kann ich mit meinen Gebrauchdohnen auch dahin, die verkaufen.

Speaker: Und jetzt sind wir hier irgendwo im zweiten Stock.

Speaker: Man sieht es von außen nicht.

Speaker: Es ist im Bürokomplex.

Speaker: Da kommt Google ins Spiel.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und andere Mittel, sodass wir gesehen werden.

Speaker: Festnetztelefon, Mobiltelefon helfen.

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, ich hoffe, ich konnte die Frage beantworten.

Speaker: Also wir sind entspannte Typen und das ist hier nichts Hochnäsiges.

Speaker: Darf ich da rein?

Speaker: Knut mag das nicht, wenn ich seinen kleinen Autismus mit seinen Fragen immer unterbreche.

Speaker: Geh rein, bitte, von der Seite.

Speaker: Wenn du sagst, Gebrauchtuhren ist jetzt das neue Ding, wenn ich fragen darf, wenn du es beantworten darfst und möchtest, wie wichtig ist das Gebrauchtuhrengeschäft für euch grob?

Speaker: Eigentlich wollte ich die Frage stellen, wie viel Prozent macht das aus?

Speaker: Deswegen aber dann vielleicht für dich entspannter, wie wichtig ist das für euch?

Speaker: Ist das halt elementar wichtig, wichtig, geht so wichtig, gerne, wie du antworten kannst und möchtest?

Speaker: Elementar wichtig.

Speaker: Also für uns hier in Hamburg und München komplett, weil wir machen 75, 80 Prozent, denke ich mal, mit Gebrauchtuhren.

Speaker: Schmuck auch noch.

Speaker: Unter Gebrauchtuhr zähle ich aber auch eine abgestempelte Uhr, die noch ungetragen ist.

Speaker: Das ist auch eine Gebrauchtuhr.

Speaker: Also es ist wahnsinnig wichtig und es wird auch immer wichtiger, weil der Pre-Ont-Markt auch immer größer wird.

Speaker: Das haben wir der Nachhaltigkeit seiner Uhr zu verdanken.

Speaker: Jede Uhr, die beim Konzessionär verkauft wird, wird eine Pre-Owned-Uhr.

Speaker: Irgendwann wird sie in den Markt kommen und deswegen, wir sehen da so viel Potenzial, können da gar nicht mehr verzichten.

Speaker: Also wenn wir jetzt, wenn wir hier nochmal sagen würden, wir würden jetzt Gebrauchtuhr aufgeben und würden uns vier, fünf Marken hier reinholen, dann wäre das kritisch, glaube ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Hauptmarken, dem Bedarf nicht hinterher kommen oder einfach, weil der Kunde nach immer etwas Neuem schreit?

Speaker: Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus beiden.

Speaker: Vielleicht kannst du irgendwie so ein Gefühl von dir rausgeben.

Speaker: Es ist zu viel.

Speaker: Es kommt zu viel auf den Markt.

Speaker: Also man kommt nicht mehr hinterher und wir würden es gar nicht schaffen, das alles abzuverkaufen.

Speaker: Früher war das so, ich vergleiche es immer gerne mit der Musikindustrie, früher haben wir auf ein Album gewartet, auf ein richtig gutes Album von unserem Lieblingskünstler.

Speaker: Alle zwei Jahre kam ein Album.

Speaker: Und mittlerweile kommt bei den Streaming-Anbietern, jeden Freitag kommt ein neues Single.

Speaker: Und so ähnlich ist es auch in der Urnindustrie.

Speaker: Wirklich alle paar Wochen neue Ziffernblätter, neue Serie, neue Armbänder, neue Größe.

Speaker: Das ist zu viel.

Speaker: Wie soll man das schaffen?

Speaker: Und da wirst du

Speaker: Da wirst du zugeschossen mit Uhren.

Speaker: Ich habe auch den Eindruck, dass das eine Frage des Pricings ist.

Speaker: Das geht das auch noch.

Speaker: Mein liebiges Beispiel ist immer die Omega Speedmaster.

Speaker: Ich habe meine erste 2009 oder so für 2300 Euro gekauft.

Speaker: Jetzt kostet sie, glaube ich, 8700 Euro.

Speaker: Na klar, die neue ist ein bisschen besser, aber wenn wir mal ehrlich sind, die sieht ziemlich genau so aus.

Speaker: Und ich glaube, sie löst dieselben Emotionen aus, sagen wir mal.

Speaker: Also es ist aus meiner Sicht...

Speaker: Wenn man jetzt die Inflation reinrechnet und so weiter, ist es wahrscheinlich trotzdem immer noch der doppelte Preis.

Speaker: Und jetzt ist meine Vermutung, dass die Leute, die gerne eine Omega haben wollen, ja nicht sagen, dann kaufe ich halt eine Longine.

Speaker: Das machen vielleicht jüngere Leute, die das noch nicht so im Kopf haben mit dem Pricing, die also diese Ankerpreise nicht drin haben.

Speaker: Aber die anderen sagen, naja, wenn eine Uhr eben ewig hält, dann kann ich auch eine geservicete oder mit Garantie kaufen.

Speaker: Ist das so?

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Also die Listenpreise steigen immer an.

Speaker: Die Inflation tut ihr übrigens dazu.

Speaker: Patek Philipp, den Jahreskalender, ist jetzt bei 70.000 Euro, glaube ich, wenn man ihn denn bekommt bei Patek.

Speaker: Ich glaube, muss man noch da...

Speaker: wie ein Bittsteller kommen und darum fragen oder darauf warten.

Speaker: Eine 51,46 haben wir jetzt da in Gelbgold 30.000 Euro mit einem Service drin, schön gepflegt, mit einer Box und noch eine schönere Uhr als die aktuelle.

Speaker: Das wollte ich sagen.

Speaker: Ich nehme mal an, wenn ich so eine teure Uhr gebraucht kaufe, dann interessiere ich mich auch wirklich für Uhren und will nicht einfach nur irgendeine Patek haben.

Speaker: Dann könnte ich mir auch vorstellen, dass jemand sagt, und die hat sogar noch einen Gemfer Siegel.

Speaker: Und es ist nicht so eine mit Fantasiesiegel.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und hat noch die schönere Größe, die schönere Form vielleicht.

Speaker: Das besondere Ziffernblatt, so ein eierfarbenes, cremefarbenes Ziffernblatt.

Speaker: Das sind dann Punkte, die es spannender machen für uns und sinnvoller.

Speaker: Wir sind keine Freunde, auch nur Ware rauszugeben.

Speaker: Auf Sylt ist es auch mehr Erlebnis und das ist eine Geschichte, die wir da erzählen.

Speaker: Das ist auch nicht einfach nur Verkaufen.

Speaker: Das ist wirklich, Knut, ich brauche es dir nicht erzählen.

Speaker: Jeder andere darf es gerne erfahren.

Speaker: Meine Nummer ist öffentlich und das macht Spaß.

Speaker: Aber einfach so, wie man es aus einer Stadt kennt,

Speaker: Wenn man da in eine Boutique geht, das ist kein Erlebnis.

Speaker: Und das ist ein bisschen leider dieses Konstellinärs-Ding.

Speaker: Das haben wir hier zum Beispiel gar nicht.

Speaker: Das ist hier auch einfach ein bisschen in eine Geschichte verkaufen.

Speaker: Ja, ich bin mir bei den Pre-Own-Uhren auch noch gar nicht so sicher, ob das alle so in der Szene verstanden haben, dass, ich glaube, rein zahlenmäßig sind in den 90er Jahren sehr viel mehr Uhren als jetzt verkauft worden.

Speaker: Aber das waren halt auch sehr viele nicht so tolle Uhren.

Speaker: Und es gibt ja seit Ende der 90er Jahre einfach riesige Stückzahlen an sehr hochqualitativen Uhren.

Speaker: Und die waren ja auch zu dem Zeitpunkt gar nicht so groß.

Speaker: Also jetzt geht der Trend ja wieder ein bisschen zu kleineren Uhren oder sagen wir mal mittleren Größen.

Speaker: Ja.

Speaker: wenn man dann guckt, das ist 20 Jahre her und da ist ein riesiger Bestand.

Speaker: Und das, glaube ich, überblickt man nicht, weil die Leute, die sich wirklich für Vintage-Uhren interessieren, da gibt es ja wenig Uhren.

Speaker: Also wenn man jetzt sagt, man will, was weiß ich, irgendeinen Tourbillon haben, da reden wir ja teilweise von hunderter Serien oder noch kleineren Serien.

Speaker: Aber wenn man jetzt einfach nur eine, was weiß ich, ein paar Tech-Jahres-Kalender, das müssen ohne Ende-Uhren sein, die da auf dem Markt sind.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ich sage mal, ich gebe mal ein paar Zahlen durch.

Speaker: Wir haben jetzt 26, August,

Speaker: Ende 2023 hatten wir circa im Portfolio hier in Hamburg, da gab es München noch nicht, hatten wir 200 Uhren.

Speaker: Wir sind jetzt bei knapp 500 Uhren, bei extrem gesteigertem Absatz.

Speaker: nur mal vor uns gesprochen.

Speaker: Also sieht man schon, wie sich das entwickelt.

Speaker: Und wir hatten eigentlich in 2022 das beste Jahr im Pre-Own-Bereich.

Speaker: Das war das Peak, die Goldgräberstimmung.

Speaker: Und auch danach geht es weiter und richtig rasant.

Speaker: Also wenn man da Lust hat, durchzustarten, dann ist es möglich.

Speaker: Und wie ist dein Eindruck?

Speaker: Bei Neuuhren gibt es ja Statistiken, die sagen ganz klar, es werden immer teurere Uhren an immer weniger Leute verkauft, aber dadurch sozusagen im Volumen bleibt es dann ungefähr gleich.

Speaker: Es verschiebt sich nur immer weiter nach oben.

Speaker: Ist das bei Pre und anders?

Speaker: Sind da noch sozusagen die normalen Leute dabei?

Speaker: Ja, ja, extrem.

Speaker: Also sehr viel.

Speaker: Und da wissen ganz viele sehr genau, was sie wollen.

Speaker: Die haben alle ihr iPad zu Hause und recherchieren abends entspannt auf der Couch und machen sich Gedanken.

Speaker: Meist extremer bei so 2.000, 3.000 Euro Uhren.

Speaker: Das ist noch extremer als bei einer 50.000 Euro Uhr.

Speaker: Aber das macht Spaß, dass wir diesen Kontrast haben und wirklich die ganze Bandbreite.

Speaker: Alles.

Speaker: Was meinst du mit extremer, dass sie ausgewählter mit dir verhandeln und darüber sprechen über so eine Uhr?

Speaker: Ja, das, das und die Ansprüche und wenn dann da mal eine Plastikfolie nicht mehr vorhanden ist, dann wird schon Fass aufgemacht.

Speaker: Aber ich kann es verstehen, weil das ist für die Person richtig viel Geld.

Speaker: Es ist auch so, 3000 Euro für eine Uhr ist sehr, sehr viel Geld.

Speaker: Es gibt andere Marken, da sagen andere schon 100 Euro ist viel für eine Uhr.

Speaker: Aber 3.000 ist schon wirklich eine Menge und ich kann es verstehen und das entfacht bei uns auch wieder so ein Feier.

Speaker: Denken wir so, ja, er hat recht.

Speaker: Das sind zwei Gehälter, die er einfach so in der Uhr parkt jetzt.

Speaker: Der hat das Recht jetzt, diese Plastikfolie zu bekommen.

Speaker: Und ja, genau.

Speaker: Ich verstehe das.

Speaker: Ja, Gefühle, oder?

Speaker: Ja, Gefühle und vor allem auch dann, glaube ich, noch eine gewisse Wertigkeit.

Speaker: Also zum einen sind 3.000 Euro, 3.000 Euro, das ist viel Geld.

Speaker: Das ist für viele halt zwei Monatsgehälter oder vielleicht sogar mehr.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wenn du dann darauf gespart hast und dann quasi das Geld in die Luft schießt, in Anführungszeichen, oder in dein Handgelenk schießt und es halt illiquide wird, bist du halt picky.

Speaker: Und jemand, der in Anführungszeichen mal eben 50.000 Euro für eine Uhr ausgeben kann, da sollte man davon ausgehen, dass er es halt mal eben ausgeben kann.

Speaker: Und das stört den dann halt 500 Euro mehr, weniger durch eine Folie nicht.

Speaker: Ja, das ist so ein interessantes Learning.

Speaker: Das bekommst du einfach nur, wenn du schon ein paar Jahre an Bord bist.

Speaker: Wir machen jetzt seit zehn Jahren Pre-Owned-Uhren.

Speaker: schon vor Bucherer und vor vielen anderen.

Speaker: Und da lernst du richtig viel über die Käuferschaft und über den Markt kennen.

Speaker: Du hast jetzt zwei Stichworte gesagt.

Speaker: Ich weiß gar nicht, welche Sie noch interessanter finden.

Speaker: Das eine ist... War nicht geplant.... CPO.

Speaker: Rolex CPO.

Speaker: Das ist natürlich die Frage, die nahe liegt.

Speaker: Wie ist das, wenn jetzt plötzlich eine Marke so in den Markt reindrückt, die natürlich die Strahlkraft der Marke dann auch aufzieht?

Speaker: Und bei Rolex frage ich mich immer, wann sie auch noch die Kunden einkaufen, damit das komplett ein geschlossenes System wird.

Speaker: Und das andere ist das zu den Kunden.

Speaker: Aber fangen wir vielleicht damit mal an.

Speaker: Wie ist das denn, wenn jetzt Marken eigene CPO-Sachen machen?

Speaker: Wie kann man dann als Freier sozusagen sich positionieren?

Speaker: Wir bieten einen besseren Preis.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Also wir sind, die zum Beispiel Bucherer-CPOs, die sind immer höher angesetzt.

Speaker: Klar, weil sie den eigenen Service haben, das ist alles aus einer Familie.

Speaker: Ist auch okay, die Kunden denken manchmal dadurch, dass sie etwas mehr für ihre Uhren bekommen.

Speaker: Wenn sie selber jetzt eine Submariner gekauft haben und die Preise sehen, die für Buchara CPO genommen werden, dann denken die auch, ihre Uhr ist gleich mehr wert.

Speaker: Das ist dann manchmal aber nicht so, leider.

Speaker: Aber das versuchen wir dann auch zu erklären und das schaffen wir auch meistens.

Speaker: Aber wir zertifizieren Uhren schon seit zehn Jahren.

Speaker: ein Premium Pre-Owned Retailer und wir schicken auch zu den Marken und lassen Service durchführen.

Speaker: Meist sogar noch einen clevereren Service, weil dann Teile nicht ausgebaut werden, die für den Wert relevant sind.

Speaker: Das sind viele Punkte, die es vielleicht interessanter machen.

Speaker: Also nicht Thema F, sondern mehr den Kunden und der Uhr gerechter werden.

Speaker: Ja, einfach, dass es mehr Sinn ergibt.

Speaker: Für den Weiterverkauf, für den Werterhalt, für den Sammlerfaktor.

Speaker: Und kannst du bei den Kunden vielleicht so Quadranten mal beschreiben, wie die so sind?

Speaker: Also gibt es so zwischen den Generationen große Unterschiede?

Speaker: Gibt es übrigens auch Frauen, würde mich mal interessieren.

Speaker: Es gibt auch Frauen, die Uhren lieben.

Speaker: Es ist auch nicht immer so Klischee, nur dass der Mann, der Frau,

Speaker: eine Uhr kauft und dass es da so eine finanzielle Grenze gibt.

Speaker: Also wir haben schon die wildesten Themen erfahren.

Speaker: Wir haben Kunden, die auch für 100.000 Euro Uhren kaufen und für die wir auch uns in den Flieger setzen und die ausliefern.

Speaker: Also ja, Feuer frei und auch Schmuck.

Speaker: Also alles Mögliche.

Speaker: Kannst du da auch so Anekdoten bringen, die natürlich vielleicht so verformt sind, dass niemand wiedererkannt wird als menschliche Person?

Speaker: Wenn du nicht kannst, kannst du nicht.

Speaker: Aber so skurrile Auslieferungen oder Wünsche, was ihr so hingekriegt habt?

Speaker: Ja, also wir haben einen Kundenpaar, den sind wir auch sehr gut.

Speaker: Mit denen haben wir schon viel Spaß gehabt.

Speaker: Da merken wir auch richtig, dass die Frau auf jeden Fall die Hosen an hat.

Speaker: Also wenn wir zusammen sitzen und uns über Preise und mögliche Markteinschätzung für die Uhren unterhalten, die sie uns geben, dann sagt sie ihrem Mann auch, jetzt sei mal still.

Speaker: Ich weiß ganz genau, was auf dem Markt los ist.

Speaker: Ich habe hier geguckt, ich habe hier drei, vier Inserate gefunden, ältere Uhren.

Speaker: Schon gut.

Speaker: Das darf man leider nicht so abstempeln immer, wie es früher war, wie es viele falsch gemacht haben.

Speaker: Ich sage ja nur, man sieht einfach wenig Frauen in der Szene.

Speaker: Aber Leute mit 100.000 Euro sind auch oft so, dass sie eher in Kreisen unterwegs sind, wo sie die Leute kennen.

Speaker: Wie viel Prozent, würdest du sagen, sind so Frauen überhaupt insgesamt dabei?

Speaker: Es ist weniger, also es sind vielleicht...

Speaker: 5 Prozent.

Speaker: Aber die 5 Prozent, die liefern Potenzial für gute Erinnerungen auf jeden Fall.

Speaker: Ich liebe das auch, wenn ich eine groß gewachsene Frau sehe mit einer Daytona und die schlackert so charmant am Arm.

Speaker: Das ist eigentlich zu groß für den Arm, aber sieht wieder rockig aus.

Speaker: Beim Mann eine zu große Uhr sieht peinlich aus.

Speaker: Genauso wie eine zu kleine Uhr.

Speaker: Aber Mädels dürfen alles.

Speaker: Ich finde, das hat was.

Speaker: Das ist der Titel der Folge.

Speaker: Mädels dürfen alles.

Speaker: Das macht auch viele Freunde.

Speaker: Ich weiß nicht, wie viel Prozent Frauen hören den Podcast.

Speaker: Würde mich mal interessieren.

Speaker: Das kommt drauf an, wie viel ich über mein Dating-App rekrutiere und den an unseren Podcast verweise.

Speaker: Aber meistens sind es so 3 bis 7 Prozent.

Speaker: Und wir haben über deinen Oberarzt gesprochen.

Speaker: 7 Prozent ist gar nicht schlecht.

Speaker: Das hätte ich nicht gedacht.

Speaker: Ja, das ist dann der Peak, wenn ich sie dazu gebracht habe, ich habe auch noch einen Podcast als Hobby, schick mal den Link.

Speaker: Dann schicke ich den Link und dann gehen die Zuhörer der Frauen nach oben.

Speaker: Deswegen wollten wir deinen dicken Arm früh noch einblenden.

Speaker: Ja, aber wie hier eben die Kundin, die ich angesprochen habe, die bei Lidl arbeitet, die kommt hierher und kauft sich ein Katje Armreif.

Speaker: Die ist hier mit dem Motorrad hingekommen und bei 30 Grad durch die Stadt geknallt und gönnt sich zum Feierabend ein Katje Armreif.

Speaker: Perfekt.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Also man lebt nur einmal.

Speaker: Machen.

Speaker: Jetzt sagen wir immer wieder.

Speaker: Und wie ist das mit der Altersstruktur, also mit den Generationen?

Speaker: Wie verändert sich das?

Speaker: Weil bei Neuohren kriege ich, man finde ich mit, dass immer mehr sich auch so für Microbrands und Indies interessieren und dann vielleicht gar nicht mehr so die klassischen Marken, dass das automatisch gesetzt ist oder dabei bleibt, sondern da ist einfach jetzt mehr Bewegung drin, als ich es vor fünf Jahren.

Speaker: Mir hätte ich vorstellen können.

Speaker: Siehst du das auch so?

Speaker: Mhm.

Speaker: Ich finde, beim jüngeren Publikum, ich zähle uns noch zu den jüngeren, finde ich, ist es häufig so, dass eine ganze Sammlung auf einmal umgeworfen wird für ein Holy Grail.

Speaker: So wird alles weggeflippt für eine Uhr und danach, fünf Wochen später, die eine wieder weg.

Speaker: Und wieder zurück auf Anfang.

Speaker: Also irrational.

Speaker: Das macht es für uns gut, weil immer Bewegung drin ist.

Speaker: Und bei den Älteren ist es eher so Step by Step.

Speaker: Erst Hauskauf, Kinder, die bekommen die Schulbildung.

Speaker: Also Step by Step.

Speaker: Und irgendwann kommt eine Uhr, dann kommt irgendwann noch eine zweite Uhr und dann arbeitet man sich so hoch.

Speaker: Und irgendwann wird dann vielleicht von der nächsten Generation alles verkauft.

Speaker: Und bei uns Jüngeren ist das so knall raus.

Speaker: Und dann wird auch, dann wird teilweise ein Kleinkredit aufgenommen und dann wird sich eine Uhr gekauft und dann flippt man sich so hoch und bricht auch manchmal mit, mit so einem Kontrasten, also mit diesem Erwartbaren.

Speaker: Also ein sportlicher Typ, der eine goldene, klassische Dressed Watch trägt, finde ich spannend.

Speaker: Oder andersrum.

Speaker: Also Anzug und eine

Speaker: Eine Trilob oder keine Ahnung was.

Speaker: Gibt es so typische Holy Grail Uhren, die dir immer wieder unterkommen, wo du im Prinzip sagst, die Tür geht auf und du weißt genau, was gleich kommt?

Speaker: Meinst du der Kunde mit der Uhr?

Speaker: Ja, also ich weiß nicht, ich stelle mir das immer so vor, dass man, wenn man so wie du da arbeitet, dass man da so steht und dann mustert man oder denkt so, was wird jetzt wohl gleich passieren und dann manchmal ist es dann halt auch so, dass man schon vorher weiß, was der gleich haben möchte.

Speaker: eigentlich meistens genau andersrum.

Speaker: Ah, das ist so.

Speaker: Es ist nie so, das Klischee-Denken, ja.

Speaker: Das ist das Witzige.

Speaker: Sorry.

Speaker: Ja, bitte, bitte.

Speaker: Ich hatte eine nette Form vom Tierarzt.

Speaker: Ich fahre mit meinem Hund zum Tierarzt und ihr seht mich jetzt hier.

Speaker: Ich glaube, ich hatte ein Band-Shirt an, auch mit abgeschnittenem Arm, eine kurze Hose und eine rote Kappe.

Speaker: Hund hat im Auto gewartet.

Speaker: Und dann gehe ich rein, sage, hey, ich bin da, bla, bla.

Speaker: Und dann gehst du mit so einem Pieper raus, ich sitze im Auto, komme rein mit dem Hund dann, weil da mein Pieper geklingelt hat und dann guckt mich die Frau an und sagt so, ich hätte bei Ihnen einen ganz anderen Hund erwartet.

Speaker: Also die hätte wahrscheinlich irgendeinen, keine Ahnung, brachialen Hund, irgendwas riesiges erwartet und ich komme halt mit einem süßen kleinen Cocker Spaniel da rein.

Speaker: Also oftmals ist es dann halt nicht so, wie man denkt.

Speaker: Ja, und auch so erzkonservative Menschen, die hier mit den verrücktesten Odemas auf einmal ankommen oder mit irgendwelchen One-Piece-Uhren, wo man denkt so...

Speaker: Wir haben eine Geschichte.

Speaker: Wir haben eine Glashütte original bekommen, eine Senator mit allen möglichen Komplikationen drin.

Speaker: Das ist eine Platin-Variante.

Speaker: Das ist so wie die, genau, mit so einem riesen Uhrenbeweger, wo man Knopfdruck diese Uhr aufziehen kann.

Speaker: Und Knut hat sie schon gesehen.

Speaker: Die ist wie die Patek Philippe Grand Schimm.

Speaker: Es ist wirklich alles reingebaut, was es gibt.

Speaker: Kostet 300.000 Euro.

Speaker: Also hat damals noch mehr gekostet.

Speaker: Und die hat uns ein...

Speaker: 40-Jähriger gebracht und sein Vater hat die Uhr auf seine letzten Tage gekauft.

Speaker: Er wusste, okay, ich habe das nur noch ein paar Monate zu leben.

Speaker: Der hat all sein Geld genommen, ein Fensterbauer, und hat sich diese Uhr gekauft.

Speaker: Der ist zu Glaswirt original zum Konzessionär gegangen.

Speaker: Ich hätte die Uhr gern.

Speaker: Also da hat jemand, eine Verkäuferin, das ist abgestempelt durch eine Verkäuferin, die hat einen richtig schönen Tag gehabt damals, als sie diese Uhr verkauft hat.

Speaker: Und bei diesem Typen, man ahnt es nicht, dass er uns diese Uhr bringt.

Speaker: Das ist so wie du und ich, so ein ganz normaler Typ und der bringt uns so eine 300.000 Euro Uhr hier hin und wir dürfen dir anbieten.

Speaker: Das stelle ich mir sowieso interessant vor.

Speaker: Jetzt hast du es schon gesagt, es ist ja auch ein gewisser Generationenübergang drin.

Speaker: Wir hatten ja vorhin gesagt, es gibt viele hochwertige Uhren, so vielleicht ungefähr seit 30 Jahren, dass der Markt einfach auch so groß ist.

Speaker: Und da könnte ich mir jetzt vorstellen, dass das eben auch eine Generationenthematik des Übergangs ist.

Speaker: Also Uhren sind ja eine sehr persönliche Sache.

Speaker: Und wenn ich jetzt, weiß ich nicht, 300 Uhren erbe oder auch nur 50, das ist ja unwahrscheinlich, dass ich genau denselben Geschmack habe wie vielleicht mein Vater, der mir die vererbt hat.

Speaker: Ist das ein Thema?

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Und wir merken, dass hier und da, das ist immer Gottes Segen für uns, wenn so eine Sammlung hier auftaucht.

Speaker: Das ist wie ein Schatz, der auf der Titanic noch irgendwie ist und da auf einmal hochtaucht.

Speaker: Da sind aber noch ganz viele Uhren, die halt irgendwo noch auf dem Dachboden sind.

Speaker: Und ich hoffe, dass die auch bald das Tageslicht sehen und bei uns im Shop landen.

Speaker: Das ist cool.

Speaker: Vor allem wenn wir so eine große Sammlung bekommen.

Speaker: Vielleicht sind da auch fünf Uhren dabei, die uns nicht wirklich interessieren.

Speaker: Die nehmen wir aber auch gerne mit.

Speaker: Wir sind da jetzt nicht diskriminierend.

Speaker: Aber da sind dann Raritäten und das bekommt man beim Konstitutionär nicht mal.

Speaker: Da bekommt man die aktuellen Modelle.

Speaker: Aber 20, 30 Jahre alte Uhren mit tollem Set und gepflegt, die bekommt man halt nur bei uns oder bei anderen Pre-Own-Händlern.

Speaker: Und diese Raritäten, die nicht so cool sind, sind ja ein guter Grund, den Preis der Gesamten, des Konvoluts zu senken.

Speaker: Ja, brauchst du noch einen Job.

Speaker: Ja, sehr gut.

Speaker: Ich kann mir vorstellen, dass das der nicht so nette Teil daran ist, beim Ankauf den Leuten zu sagen, das hast du dir so vorgestellt, aber du musst ja überlegen, wir müssen aufwand irgendwas legen und so weiter und so weiter.

Speaker: Das ist vielleicht auch nicht so einfach bei emotional hochgejazten Stücken.

Speaker: Gibt es da irgendwie eine Möglichkeit, damit möglichst gut umzugehen?

Speaker: Ja, Ehrlichkeit, das haben wir gemerkt.

Speaker: Also es gibt Händler, ich möchte gar keinen Namen nennen, aber es gibt Händler, die versuchen, da so ein Luftschloss zu bauen und

Speaker: eine Salami-Taktik anzuwenden, also erstmal maximalen Preis in Aussicht stellen, jetzt zum Beispiel im Kommissionsgeschäft.

Speaker: Und dann gibt es irgendwann halt doch nicht die Auszahlung, sondern dann wird gesagt, ja, die liegt ja schon länger, wir müssen den Preis nochmal etwas anpassen, so Stück für Stück, Häppchen für Häppchen, Scheibe für Scheibe.

Speaker: Das machen wir nicht.

Speaker: Wir sagen gleich die Wahrheit und wenn wir den Deal machen können, zusammen, ist es gut und wir waren ehrlich, können in den Spiegel gucken und wenn nicht dann

Speaker: gibt es die nächsten Uhren.

Speaker: Also wirklich von Anfang an ein offenes Visier und sagen, wie der Markt aussieht.

Speaker: Gibt es Uhren, auf die du einfach grundsätzlich keine Lust hast, die anzukaufen, die nerven oder so aus Gründen?

Speaker: Also wie ich schon erwähnt habe, ich bin da nicht diskriminierend und ich nehme wirklich alles gerne.

Speaker: Also es ist natürlich jetzt 300, 400 Euro Uhren, die durchlaufen den gleichen Prozess.

Speaker: Das dauert die gleiche Zeit wie eine 20.000 Euro Uhr, die zu inserieren und zu verkaufen.

Speaker: Die Arbeit können wir uns nicht mehr kaufen.

Speaker: Das ist ja was Rationales, das ist klar.

Speaker: Aber ich dachte, jetzt gibt es eher so Uhren, wo man... Ja?

Speaker: Ja.

Speaker: Zum Beispiel, wie eben schon Patrick erwähnt hat, ist super schwierig.

Speaker: Also da muss der Preis wirklich stimmen, weil Odemer ist leider nicht mehr das, was es mal war.

Speaker: Immer noch tolle Uhren, aber der Markt hat sich da ein bisschen entspannt und...

Speaker: bei einer Offshore, da muss der Arm passen, die Größe, die Dimension, das ist so richtig viel Uhr für den Arm und da muss man vorsichtig sein.

Speaker: Panarai, sorry, Panarai ohne Bügel.

Speaker: Hanar erlebt davon, von diesem ikonischen Bügel.

Speaker: Wenn der weg ist bei einer Radiomir, dann fehlt der Gag.

Speaker: Ich mochte immer die Radiomir 1950, die die richtigen Hörner hat und keinen Bügel.

Speaker: Die ist elegant.

Speaker: Gibt es auch mit Piagetwerk.

Speaker: Ja, das gibt es natürlich noch.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du uns manchmal zuhörst, aber wir hatten auch den Peter mal da von PS Watches und da haben wir ihn, glaube ich, ich glaube, Knut hat ihm was Ähnliches gefragt und ich kenne ihn ja sehr gut.

Speaker: Und er ist ja einfach nur ein Solo-Händler, ein Fliegler-Händler, wie auch immer man es nennen möchte, gar nicht böse gemeint.

Speaker: Er hat nicht diese Base, die ihr habt als dann Konzessionär, aber er sagte zum Beispiel dann auch,

Speaker: Breitling, Tudor und so weiter geht bei ihm schwer in seiner Kundschaft.

Speaker: Da hatte ich auch gerade gedacht, dass ich dich das frage, aber ich könnte mir dann wiederum vorstellen, weil ihr auch konzessionär seid, ich meine auch Breitling auf eurer Seite gelesen zu haben, Tudor weiß ich gerade nicht, dass ihr diese Uhren dann doch besser an den Mann und an die Frau bekommen könnt, weil ihr eben allein schon aus einer Basis schöpfen könnt von Menschen, die eh zu euch kommen, die kaufen.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Und wir haben noch die Verbindung zu der Marke.

Speaker: Das merken auch die Kunden, die jetzt bei uns eine Pre-Owned Breitling, Omega, Breguet, Blancpain, Odermar anschauen.

Speaker: Die wissen auch, okay, wir waren schon 30 Jahre Odermar-Händler.

Speaker: Wir sind noch der Händler von den ganzen Marken.

Speaker: Und wenn es mal Probleme gibt mit dem Service, da wollen wir nichts dran verdienen.

Speaker: Wir können schnell einschicken.

Speaker: Wir können Ersatzteile besorgen.

Speaker: Wir haben das Know-how.

Speaker: Das hilft schon.

Speaker: Wir haben jetzt eine Sammlung angekauft, das waren 14 Uhren, da waren 10 Breitlings von.

Speaker: Alle so um 2016 rum, 2010 auch, so ältere.

Speaker: Alle mit einem Pik-Fein-Set.

Speaker: Die ganzen Uhren sind verkauft.

Speaker: Das ist alles weg.

Speaker: Das ist vor ein paar Wochen gewesen.

Speaker: Da sagt man einer, Breitling ist irgendwie am Ende.

Speaker: Ich glaube, Breitling hat eine gute Sichtbarkeit bei, so sagen wir mal, normalen Leuten.

Speaker: Und wenn der Preis stimmt, kann man das, glaube ich, gut drehen.

Speaker: Es gibt Breitling jünger und die haben richtig Spaß an der Marke.

Speaker: Vor allem, wenn dann noch ein zweites Armband dabei ist.

Speaker: Es ist alles abgestempelt.

Speaker: Es ist wirklich jedes Dokument dabei.

Speaker: Und das muss halt stimmen.

Speaker: Dann macht es Spaß.

Speaker: Aber eine Trudor ohne alles...

Speaker: Das ist wahrscheinlich wie ein Golf 3 ohne alles.

Speaker: Da gibt es zu viele von und braucht man nicht.

Speaker: Da muss der Preis stimmen.

Speaker: Also meine Frage war so ein bisschen, es ist so, es gibt ja nicht mehr so richtig so Uhrenjournalismus, wo so hart getestet wird oder irgendwie sowas.

Speaker: Also die einzigen Leute, die wirklich was über die Zuverlässigkeit von Uhren sagen können, sind eigentlich Händler, weil die sagen, nee, die will ich eigentlich nicht haben, weil da weiß ich nicht, ob sie kaputt geht oder das Service ist schwierig oder der...

Speaker: der Hersteller ist total kompliziert, wenn man mal was einschicken muss und so.

Speaker: Jetzt weiß ich nicht, ob du dich dazu äußern willst, aber ich könnte mir vorstellen, dass es da so Sachen gibt, wo man eher sagt, so nee, das ist mir zu viel Stress und das bringt nichts und so.

Speaker: Das nicht, aber das ist eine Sache der Einpreisung einfach und der Kommunikation vorher.

Speaker: Wir geben zwei Jahre Garantie und Gewährleistung.

Speaker: Das müssen wir mit einplanen.

Speaker: Also wenn wir jetzt eine Royal Oak, also einen Chronographen, den ersten Chronographen, diese 25860, ankaufen.

Speaker: Gehört ein FTG-Werk, ne?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Es ist eine superschöne Uhr.

Speaker: Ich liebe diese Uhr, die Größe 39 mm.

Speaker: Aber wenn ein Service anfällt, die Uhr ist ein bisschen anfälliger, dann...

Speaker: Aber das liegt daran, dass das FPG-Werk zu Odema-Pg preisen serviced und nicht so wie bei Blompont das vielleicht passieren würde, wo das ja auch drin war.

Speaker: Genau, aber dann muss man davon ausgehen, dass ein Service 3000 Euro kostet.

Speaker: Ja, genau und die wird lange weg sein und die wird abgeholt mit Pickup Repair Service und das wissen wir alles und dann passt es auch.

Speaker: Jemand, der es nicht weiß,

Speaker: Gott schütze ihn, also da kann man richtig ins Verderben.

Speaker: Das ist ein echt guter Punkt.

Speaker: Ich habe gerade gesagt, das Werk ist ja bei Blancpont vor allen Dingen verbaut worden und es gab auch Cartiers, wo das drin ist und so weiter und das sind zum Beispiel Cartier-Pascha-Modelle, die waren auch damals ja jetzt nicht so teuer.

Speaker: Was würde das denn kosten, wenn man das praktisch gleiche Werk zu einer anderen Firma schickt, also Blancpont oder Cartier?

Speaker: Weißt du das?

Speaker: Schon ein bisschen, also schon andere Preise.

Speaker: Wir haben zum Beispiel jetzt, wir sind Blanc-Branche-Händler, deswegen haben wir da auch eine Händlermarge auf den Service.

Speaker: Sag ich jetzt nicht zu, aber das sieht dann nochmal anders aus.

Speaker: Cartier ist ein anderer Konzern mit Richemont.

Speaker: Ist auch nicht ganz günstig, ist die größte Schmuckmarke der Welt.

Speaker: Die leben auch nicht einfach so von Luft und Liebe.

Speaker: Aber Audemars Service ist schon teuer.

Speaker: Lange und Söhne ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Speaker: Aber... Ja, wie macht ihr das da?

Speaker: Da gibt es ja immer die Aussage, dass man die Uhren eigentlich nur kaufen soll, wenn sie frisch von Lange selbst geserviced sind.

Speaker: Das ist auch die erste Frage.

Speaker: Bei einer Lange und Söhne, egal welche, die wir pre-on da haben, wann war der letzte Service?

Speaker: Ist auch in Ordnung, ist eine legitime Frage.

Speaker: Aber genau, da haben wir auch schon die wildesten Sachen erlebt.

Speaker: Also auch Service für 9.000 Euro und die Uhr hat einen Marktpreis von 20.000 Euro.

Speaker: Also ich kenne jemanden, der hat sich eine, ich glaube, ich weiß jetzt nicht, ob es die 1815 ist, eine einfache Zwei-Zeiger-Uhr gekauft für 14.000 Euro.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie ihr das machen könnt, wie ihr das einpresst.

Speaker: Muss man dann sagen, ja, aber erstmal muss das Ding geserviced werden, damit wir wissen, was man da überhaupt noch für nehmen kann?

Speaker: Ja, lässt einen Kostenvoranschlag erstellen.

Speaker: Zum Beispiel schickt die ein, lässt einen Kostenvoranschlag erstellen.

Speaker: Es dauert 14 bis 16 Wochen, bis die Uhr wieder zurück ist, bis du geserviced wurdest.

Speaker: Es ist auch Time is money.

Speaker: Also mit dem Geld könnten wir auch eine Sammlung ankaufen zum Beispiel.

Speaker: Es sind so viele Punkte.

Speaker: Dann haben wir das jetzt, meine Frage, indirekt sozusagen aufgelöst.

Speaker: Also es gibt so Firmen, wo so ein Kaveat dran ist.

Speaker: Und bei Odom APG oder bei Lange muss man sowohl als Käufer als auch als Händler wissen, was man da macht.

Speaker: Und man muss es ganz doll wollen.

Speaker: Das hält Lange dann nicht auch in so einer Kategorie, die er ungern ankauft.

Speaker: Eben deswegen...

Speaker: Wir lieben gerne.

Speaker: Das ist die feine Uhrmacherkunst hier Handmade in Germany.

Speaker: Wir lieben lange.

Speaker: Das ist so kompromisslos.

Speaker: Da haben wir schon viele gute Deals gemacht.

Speaker: Wir haben jetzt gerade, mein Kollege und ich, eine Auslieferung gehabt vor zwei Monaten nach Rom.

Speaker: Eine Triple Split.

Speaker: Kennt ihr die Triple Split?

Speaker: Ja, das ist, ich erkläre es mal für die Zuhörer, wo die wissen das alle.

Speaker: Ich habe die Uhren.

Speaker: Aber jetzt können wir mal gucken, wie gut du bist.

Speaker: Erzähl mal.

Speaker: Ganz kurz angerissen, Chronograph stoppt eine Zeit.

Speaker: Split Seconds stoppt eine Zeit, aber hat zwei Sekundenzeiger.

Speaker: Also man kann dann, es ist halt Rattrapant, Schleppzeiger, man kann noch...

Speaker: die Sekunde einmal stoppen und Triple Split, man denkt jetzt drei Zeiten, aber es sind zwei ganze Zeiten.

Speaker: Es sind zwei Stundenzeiger im Chronographenwerk, zwei Minutenzeiger und zwei Sekundenzeiger.

Speaker: Also das ist top notch.

Speaker: Und die haben wir nach Rom verkauft, haben die ausgeliefert und das hat richtig Laune gemacht.

Speaker: Also deswegen kaufen wir sehr gerne Lange und Söhne an.

Speaker: Oder verkaufende Kommissionen.

Speaker: Auch eben Leute, die es wirklich doll wollen.

Speaker: Das ist ja das, was man dann braucht.

Speaker: Ja, und das sind Uhren, da geht bei uns auch das Herz auf.

Speaker: Ich meine, wenn da die Rückseite von der Brücke noch finissiert wird, die keiner von uns hier jemals sehen wird, sondern nur der Uhrmacher, bei Lange und Söhne, weil man die sowieso nicht woanders hingibt, dann denke ich mir schon, Champions League.

Speaker: Aber Finale und nicht irgendwie Gruppenphase.

Speaker: Warum finissiere ich das, wenn es keinen Nutzen hat und niemand sieht?

Speaker: Einfach, weil ich es kann.

Speaker: Einfach, weil ich es kann.

Speaker: Einfach, weil ich richtig Bock drauf habe und meinen Job liebe.

Speaker: Genauso wie wir den auch lieben.

Speaker: Und wenn dann da irgendein Watchmaker ist, der das so macht, dann kriegt er uns auch mehr mit Emotionen.

Speaker: Erzähl doch mal, wie ist denn der Markt jetzt gerade?

Speaker: Was sind so die heißen Geräte gerade?

Speaker: Es gibt immer, eigentlich gibt es die Klassiker, es gibt die, die wir alle kennen, die wir auch immer drehen, das sind die Daytonas, das sind die Submarinas, das sind die Calatravas und Royal Oaks.

Speaker: Aber...

Speaker: Wir haben heute gerade eine MB&F verkauft, eine Legacy Perpetual Machine.

Speaker: Das ist die mit dem Lachsblatt.

Speaker: Das ist eine heiße Uhr.

Speaker: Es gibt Moritz Grossmann.

Speaker: Die ganzen Marken, da brauche ich auch gar nicht erklären.

Speaker: Aber ich überlege gerade, ob es jetzt so einen aktuellen Top

Speaker: Trend gibt.

Speaker: Also es gibt immer so Selbstbets.

Speaker: Piaget hat mir mein Kollege gestern gerade gesagt, habe ich gar nicht auf dem Schirm gehabt.

Speaker: Wir haben so eine Weißgold-Piaget angeboten bekommen, so aus dem Ganzen.

Speaker: Sie sieht aus wie so ein Block.

Speaker: Die kostet, glaube ich, beim Konstitutionär kostet die, glaube ich, 96.000 Euro.

Speaker: So was, also Cartier, Skeleton, also ganze Bandbreite.

Speaker: kann mich da gar nicht festlegen.

Speaker: Und was wären so Uhren, wo du denkst, das sind die heißen Dinger oder da müsste mal jemand drauf kommen und du siehst jemanden und denkst, warum fliegen die jetzt noch nicht?

Speaker: Warum hat das noch keiner begriffen?

Speaker: Kein Kommentar.

Speaker: Guck bei uns im Shop.

Speaker: Du hast gerade schon ein paar Mal Indies angesprochen und Knut hat sie erwähnt.

Speaker: Ich hatte vor drei Jahren, zwei Jahren so das Gefühl, dass die Indies mega im Kommen sind und entweder liegt es in meiner subjektiven Wahrnehmung oder es flaut wieder ein bisschen ab bei den Indies?

Speaker: Ja, könnte ich unterschreiben.

Speaker: Es ist viel Arbeit, diese Indies zu verkaufen, weil die Personen dahinter wissen ganz genau Bescheid.

Speaker: Es ist viel Geld teilweise für eine Marke.

Speaker: Also im Weiterverkauf wird es schwierig für die Person auch.

Speaker: Das ist ja manchmal im Hinterkopf auch einfach.

Speaker: Wenn ich jetzt 30.000 Euro für eine Gerald Charles ausgebe, was bekomme ich vom Händler wieder, wenn ich die mal reingebe in den Deal?

Speaker: Das spielt mit rein.

Speaker: Aber ich unterstreiche das, es ist ruhiger geworden.

Speaker: Es war mal mehr Hype.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wie wir jetzt auch gerade wieder in der Vergangenheit, in den vergangenen Wochen gesehen haben, hier und da verkaufen wir so eine Uhr und dann kommen wir da auch manchmal an eine schöne Sammlung, für uns wirtschaftliche schöne Sammlung, weil das so eine Bread and Butter Uhren sind, die wir schnell wieder verkaufen können.

Speaker: Da

Speaker: Da dürft jemand 10 Uhren ringen und kauft sich eine Microbrand.

Speaker: Und an den 10 Uhren haben wir dann Spaß.

Speaker: Ich habe auch.

Speaker: Ich habe den Eindruck, dass das bei den Indies auch ein bisschen diese Generationenfrage ist, weil die, die man so kennt, da sind die Gründer jetzt auch so, sagen wir mal, im letzten Fünftel und bei MDNF zum Beispiel hast du es ja so, dass der seine Nachfolge geregelt hat, indem da jetzt ein Konzern reingegangen ist, aber das ist ja auch nicht bei allen so.

Speaker: Das könnte ich mir auch vorstellen, gerade bei so Firmen, die davon leben, dass es so eine starke Gründerpersönlichkeit gibt, die man cool findet und dann muss man sich halt fragen, wird FP schon 3000 Jahre alt oder gibt es irgendwie einen Übertrag, dass das dann weiter cool ist?

Speaker: Parmigiani, zum Beispiel Michel Parmigiani, einer unserer drei größten Uhrmacher, die wir jemals hatten, George Daniels, Parmigiani, Breguet, eine Legende.

Speaker: Was passiert jetzt mit der Marke?

Speaker: Die haben sich von den vielen Konzessionären jetzt verabschiedet und es gibt einen Händler noch.

Speaker: Stand die Marke nicht auch zum Verkauf und soll verkauft werden?

Speaker: Ich bin da gerade nicht mehr so up to date.

Speaker: Ja, genau, aber war auch mal größer.

Speaker: Wir wissen auch nicht, wo die Reise jetzt hingeht.

Speaker: Es ist eigentlich schade, so etwas zu sehen.

Speaker: Genau, da so eine schillernde Persönlichkeit.

Speaker: Er lebt ja noch, aber ist ja jetzt nicht mehr so an der vordersten Front.

Speaker: Und was passiert danach?

Speaker: Die haben tolle Uhren auf den Markt gebracht.

Speaker: Falscher Name halt leider irgendwie.

Speaker: Da werde ich noch was zu präsentieren.

Speaker: Ich bin da an was Großen dran.

Speaker: Habe ich schon mal angeteasert jetzt für dich.

Speaker: Exzellent, exzellent.

Speaker: Ich finde sie nämlich sehr schön.

Speaker: Aber das kommt dann.

Speaker: Du musst uns aber schon noch drei Geheimtipps nennen.

Speaker: Also so Neo-Vintage-Uhren, wo du sagst, nee Leute, das müsst ihr unbedingt gucken.

Speaker: Bevor du das vielleicht sagst, Nier Vintage, mich würde interessieren, welche Uhr geht aus den Marken, die ihr habt am besten?

Speaker: Also von denen, die ihr so verkauft als offizieller Händler?

Speaker: Stückzahlmäßig.

Speaker: Von mir aus geht es Stückzahlmäßig.

Speaker: Also als Konzessionär Speedmaster Moonwatch.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Speedmaster Moonwatch.

Speaker: Wir haben als Breitling-Händler schon jetzt die fünfte Sonderedition Split Limited gemacht.

Speaker: Dadurch haben wir Stückzahlmäßig, bei den ersten beiden Serien haben wir die Super Ocean Heritage, glaube ich.

Speaker: Da haben wir uns nach vorne geschossen.

Speaker: Das können wir nie wieder einholen mit anderen Uhren.

Speaker: Das lief sehr gut.

Speaker: Und Navi-Timer.

Speaker: Das sind wirklich so diese Ikonen von den Marken.

Speaker: Das, was die Daytona für Rolex ist, Navi-Timer, Speedmaster für Breiling und Omega.

Speaker: Und das sind die begehrten Modelle auch.

Speaker: Als ich mir meine Speedmaster damals gekauft habe, habe ich 30% Rabatt bekommen.

Speaker: Wann war das?

Speaker: Vor 2019, 2020 circa?

Speaker: Das war dann schon die neue mit dem 38, 61.

Speaker: Achso doch, ja, ja.

Speaker: Wenn ich zu dir komme und sage, ich will 30% Rabatt, schmeißt du mich raus?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich gehe gerne in Unterhaltung mit dir.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich will sagen, die 30% damals sind heute nicht mehr möglich, oder?

Speaker: 30 Prozent ist schon eine Menge.

Speaker: Also viele da draußen denken, wir haben da so eine Wahnsinnsmarge.

Speaker: Ich werde die nicht verraten, aber ich sage mal so, wenn man 30 Prozent gibt, dann bleibt nicht mehr so richtig gutes Hundefutter übrig für meinen Kleinen, der da, den ich hier aus dem Augenblick gesehen, der mag das gute Hundefutter.

Speaker: Also so ganz viel Luft ist da nicht mehr.

Speaker: Dass du das auch nochmal sagst, weil ich glaube, da denken viele Leute nicht drüber nach und vielleicht, wenn wir eh schon dabei sind, beim Gebrauchtmarkt ist es ja nochmal anders, ne?

Speaker: Da ist es ganz anders.

Speaker: Also da bauen wir uns die Marge selbst, ja.

Speaker: Und da wissen wir aber auch bei Rolex-Modellen oder bei

Speaker: ATEC-Modellen oder Odema, dass wir da auch nicht jetzt irgendwie 40% an der Uhr verdienen können.

Speaker: Dafür wissen wir aber auch, dass die Uhr schnell verkauft ist.

Speaker: Also das muss man individuell betrachten.

Speaker: Ich fand das total spannend, weil ich von zwei Leuten weiß, die kürzlich versucht haben oder auch dann gemacht haben, GMT Master 2 oder wie auch immer die heißen, diese Rolex, die so kurz

Speaker: so beliebt waren, weil sie eingestellt wurden zu verkaufen und ganz viele Händler gesagt haben, sie wollen die gar nicht haben, weil der Markt irgendwie total unsicher ist und man gar nicht weiß, was nächsten Monat ist.

Speaker: Das fand ich interessant, dass das so kurzlebig ist.

Speaker: Ich finde, die Illusion haben glaube ich viele, dass sie denken, wer gebraucht und mag, da ist mega die Marge drauf.

Speaker: Ich meine, man muss sich ja nur mal, ich werfe jetzt mal in den Ring, Klaus Königsallee auf Instagram, kennen wir glaube ich alle angucken, der geht ja sehr transparent damit um, der sagt ja manchmal,

Speaker: Kunde wollte 40.000, ich verkaufe sie für 42.000.

Speaker: Und dann musst du noch bedenken, er muss darauf noch auf diese 2.000 Euro Steuer zahlen etc.

Speaker: Das ist nicht viel.

Speaker: Und kann Fake sein, weil er sich nicht geprüft hat.

Speaker: Okay, darum geht es, ja, möglich, weiß ich nicht.

Speaker: Sorry, Klaus.

Speaker: Allgemein diese Marge in diesem Bereich, denken glaube ich von außen immer viele Menschen, die Uhrenmenschen verdienen richtig viel Geld.

Speaker: Es geht halt eher um, dass du möglichst schnell viele Uhren verkaufst mit einer kleinen Marge.

Speaker: Es gibt verschiedene Herangehensweisen.

Speaker: Wir haben ja auch noch Vater Staat, der auch noch ein bisschen was verdienen möchte.

Speaker: Also wir zahlen auch noch Differenz

Speaker: Steuer.

Speaker: Also auf diese Klaus-Königs-Allee Anekdote 40.042 fallen noch 19 Prozent auf die 2.000 Euro an.

Speaker: Das sind auch noch mal 400 Euro, die noch mal weggehen.

Speaker: Das muss man auch noch mal Hinterkopf haben.

Speaker: Plus dann Gewerbesteuer, plus den ganzen Apparat hier.

Speaker: Genau.

Speaker: Also es ist jetzt auch nicht so, dass wir

Speaker: Wir sind ja auch Makler, man hat ja immer dieses Vorurteil gegen Makler, irgendwie kein Risiko und es mag vielleicht in der Immobilienbranche der Fall sein, ein bisschen mehr der Fall sein, aber wir geben zwei Jahre Gewährleistung.

Speaker: Also wenn so ein Service manchmal, also ein Jahr müssen wir gesetzlich, aber wir geben noch ein weiteres Jahr.

Speaker: Wenn so ein Service anfällt, haben wir eben angesprochen, die Thematik, wie teuer das sein kann, dann kann das auch mal, wenn der Markt sich verändert, auch mal, das kann ein Minusgeschäft auch mal sein, ne?

Speaker: Ja, ich glaube, es ist gut, wenn man das mal offen ausgesprochen hat.

Speaker: Aber das hatte ich jetzt nur wenige Minuten davon abgehalten, die Geheimtipps zu nennen.

Speaker: Also, Geheimtipps.

Speaker: Ich wollte dich retten, sorry.

Speaker: Neo Vintage hattest du ja gesagt.

Speaker: Ja, weil ich glaube, das ist im Moment der heiße Kram.

Speaker: Glaube ich auch.

Speaker: 5060a von Patek, erste Aquanaut.

Speaker: schöne grüße 36 mm so die ich finde die ersten serien finde ich immer klasse weil damit hat es angefangen das passt auch besser an unsere handgelenke also jetzt wie wir drei sitzen obwohl patrick glaubt du hast einen sehr starken arm aber mein handgelenk hat 17,5 oder so die finde ich klasse

Speaker: Dann finde ich klasse den angesprochenen Odema-Chronografen, den habe ich ja eben schon gesagt, aus der ersten Reihe.

Speaker: Dieser weiße, den du da letztens hattest, der war schön.

Speaker: Genau, oder wie Gasparov, der begnadete Schachmeister, die er auch getragen hat mit dem blauen Blatt.

Speaker: 39 Millimeter, finde ich super.

Speaker: Das ist echt schön.

Speaker: Genau, ich finde, die schönste Daytona ist einfach mit Stahl-Lünette.

Speaker: Das ist einfach die 16-5-2-0, also die fünfstellige Referenz.

Speaker: Finde ich, also da würde ich, ich würde die auch ohne Set und ohne alles nehmen.

Speaker: Einen guten Preis, wenn die Lünette noch scharfkantig ist.

Speaker: Und mein Herz geht aber auch im Vintage-Bereich auf.

Speaker: Also in der Patek 3700, erste Nautilus.

Speaker: Super, da bekomme ich Gefühle.

Speaker: Ja, sind allerdings auch schon Klassiker.

Speaker: Das sind jetzt keine so Sachen, die du mal eben ganz Licht rausgeholt hast, wo wir noch nicht drauf gekommen wären.

Speaker: Ja, oder zum Beispiel, manchmal hat man ja die klassischen Serien und denkt, da kennt man schon alles, aber erste Serie von der Lange 1 zum Beispiel mit dem Goldboden, so eine Geschichte, mit noch anderen Zeigern, blau gefärbt, das sind ja so Feinheiten.

Speaker: Oder La Paz von Patek, die Weltzeit, 51, 31, La Paz-Edition, da gab es dann auch nur 100 Uhren damals von.

Speaker: Man kennt das Modell, aber das geht dann da noch ein bisschen mehr in die Nische rein.

Speaker: Verstehe.

Speaker: Verstehe.

Speaker: Wie schaffst du das eigentlich, wenn du den ganzen Tag immer so an Uhren rumfingerst?

Speaker: Wenn ich das richtig verfolgt habe, kaufst du alle paar Jahre mal eine Uhr für dich selber.

Speaker: Wie schaffst du das?

Speaker: Also ehrlicherweise, ich habe hier eine komplette Reizüberflutung sowieso.

Speaker: Wir haben hier alle Uhren in so großen Boxen, da sind die nebeneinander stoßsicher aufbewahrt.

Speaker: Wenn ich da reingucke, dann bin ich kurz gesättigt und denke mir, okay, schön, danke, dass ich die einmal angucken durfte.

Speaker: Und auch mal anlegen.

Speaker: Deswegen habe ich jetzt gar nicht so das Verlangen mir immer, was kaufen zu wollen, weil ich kann die jeden Tag sehen.

Speaker: Das ist wie in anderen Bereichen.

Speaker: Ein Sternekoch, der macht sich zu Hause auch nicht noch ein Steak.

Speaker: Der kann das auf der Arbeit auch mal genießen, bei der Arbeit.

Speaker: Ja, alle paar Jahre habe ich mir eine Uhr gekauft, aber ich habe tatsächlich alles verkauft, was ich habe.

Speaker: Gerade jetzt.

Speaker: Ich habe Spaß daran gehabt, alles zu verkaufen und habe jetzt bei Null angefangen und habe mir jetzt die Speedmaster FUIS gekauft, die neuere.

Speaker: Da haben wir ja eingangs schon drüber gesprochen und da warte ich gerade drauf.

Speaker: wie man das so macht beim Konstellation.

Speaker: Wann kommt die Uhr?

Speaker: Und ich nerve Herrn Spieth schon und schicke ihm schon Nachrichten.

Speaker: Wer spielt, ist die Uhr schon da?

Speaker: Ist die Schließt schon da, die ich mir extra bestellt habe fürs Lederband?

Speaker: Und da freue ich mich drauf.

Speaker: Das ist meine Marke.

Speaker: Ich liebe Omega.

Speaker: Dann schon mal Glückwunsch zu der neuen Uhr, auch wenn sie noch nicht da ist.

Speaker: Noch habe ich sie nicht.

Speaker: Aber ich glaube, ich kann mir die jetzt am Wochenende abholen.

Speaker: Eine Frage vielleicht.

Speaker: Eine Frage noch zu Verhandlung und Preis.

Speaker: Du hast eine Uhr, die du verkaufen willst, und dann kommt jemand und sagt dir, ich hab die Uhr aber bei dem und dem Händler, ähnliches Jahr, die ist von 2018, die ist von 2019, ähnlicher Zustand für 1000 Euro günstiger gesehen.

Speaker: Was macht das mit dir?

Speaker: Also wenn er selber... Er will die kaufen bei mir oder will sie verkaufen?

Speaker: Er will sie kaufen.

Speaker: Und dann sagt er, da drüben ist aber ein Tausender günstiger.

Speaker: Drückt dich das oder sagst du, geh rüber, kaufst du da?

Speaker: Naja, irgendeinen Grund muss er ja haben, zu mir zu kommen.

Speaker: Also ich glaube mal, der möchte schon so ein bisschen die Split-DNA, möchte so ein bisschen dieses Verkaufserlebnis haben.

Speaker: Und das kann ich ihm bieten.

Speaker: Aber wenn er so ein, ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber wenn er so einen nüchternen Verkauf erleben möchte, dann darf er gerne rübergehen.

Speaker: Aber wenn er einen langjährigen Partner haben möchte, dann kann er gerne bleiben und zahlt vielleicht ein bisschen mehr.

Speaker: Vielleicht können wir auch noch ein bisschen rechnen.

Speaker: Der Preis, der im Netz steht, ist ja jetzt nicht immer in Stein gemeißelt, sondern

Speaker: Wir haben da ja noch ein bisschen Luft und wenn er dann nett ist, dann finden wir wahrscheinlich einen Weg.

Speaker: Und vielleicht kann er auch noch eine Uhrenzahlung geben, was er beim anderen Kollegen nicht kann.

Speaker: Ja, machen wir einen netten Deal draus und das hat Spaß.

Speaker: Gerne.

Speaker: Ich muss in meinem Beruf immer verhandeln und bei Uhren... Ich merke das schon, ja.

Speaker: Habe ich, denke ich manchmal, dass ich echt gute Argumente bei dem Händler habe und dann kriege ich aber nur so ein Nö zurück.

Speaker: Dann versende ich mir so, ja Junge, wir sind ja hier zum Verhandeln, oder?

Speaker: Du musst das Spiel aber mitspielen, aber viele machen es halt dann auch irgendwie nicht.

Speaker: Ich weiß da, dass sie bei Chrono24, wie viel Prozent zahlen sie, circa 10 Prozent, wenn sie es über Chrono24 verkaufen?

Speaker: Ich schreibe ihnen,

Speaker: in Anführungszeichen Privater und sag, ey, Chrono24, mach mal anstatt 30, 29 oder 28,5.

Speaker: Und dann sagt der, nee, du kriegst 29,5, mach ich.

Speaker: Ein Wort zu Chrono, Chrono24.

Speaker: ist eine super starke Plattform und die bietet so viel.

Speaker: Wir sind seit einer Dekade schon mit Crono24 eng verbandelt.

Speaker: Und das, was Crono ermöglicht, ist dieses Marketing.

Speaker: Ich mache jetzt keine Werbung für Crono, aber wir verkaufen The Datejust an die Jungferninseln.

Speaker: Wie würden wir das mit unserem Marketing schaffen?

Speaker: Ja, verstanden.

Speaker: Das ist krass.

Speaker: Und dafür dürfen die auch leben.

Speaker: Jetzt sind es nicht unbedingt 10%, aber die dürfen ihr Geld verdienen.

Speaker: Ich finde, es ist ein Geben und Nehmen.

Speaker: Das ist das Gleiche, das hatten wir schon zwei, drei Mal im Subtext.

Speaker: Viele Menschen sehen nicht, dass ein Händler noch Revisionskosten hat, er muss Steuern zahlen etc.

Speaker: Und er möchte selbst etwas essen und auch seine Familie möchte etwas essen.

Speaker: Klar verstehe ich dann wiederum auch.

Speaker: Und wir brauchen was für unsere Bücher.

Speaker: Wir brauchen was für die Buchhaltung.

Speaker: Es ist ja jetzt keine karitative Einrichtung.

Speaker: Ist so.

Speaker: Genau.

Speaker: Also gerne gebe ich die Uhren raus und Leute haben Spaß, aber ein bisschen Sinn musst du schon machen.

Speaker: Verstehe ich vollkommen.

Speaker: Ich hatte mich bei Krono24 als Leiter Legal beworben, aber die wollten mich irgendwie nicht.

Speaker: Ich glaube, ich war denen zu teuer.

Speaker: Ich war gerade in Karlsruhe in dem Headquarter, da wurden wir eingeladen als einer der, kann ich ja sagen, der besten europäischen Händler.

Speaker: Und ich kann dir sagen, du hättest einen sehr, sehr schönen Arbeitsplatz.

Speaker: Ich möchte nicht noch Salz in die Wunde streuen, aber das sieht klasse da aus.

Speaker: Ja, aber ich wäre nicht nach Karlsruhe gezogen.

Speaker: Ich glaube, daran wäre es gescheit.

Speaker: Darf man sagen, du wärst in Dortmund geblieben?

Speaker: Nee, ich wäre gerne irgendwo anders hingezogen, aber Karlsruhe ist nicht so eine Stadt, die mich reizt, ehrlich gesagt.

Speaker: Ja.

Speaker: Kann ich es unterstreichen, aber das Headquarter ist schon klasse.

Speaker: Hätte sich da halt drin die ganze Woche aufhalten müssen.

Speaker: Ja.

Speaker: Wo würde man dich denn erreichen?

Speaker: Wenn man jetzt findet, der Fabian, das ist ein guter Mann, der macht einen ehrlichen Eindruck, das ist eine alte Schule kaufen und gleichzeitig aber total locker, wo erwische ich den?

Speaker: Ja, ihr könnt jetzt hier, ihr könnt jetzt meine Nummer hier oben einblenden.

Speaker: Es gibt kein Video, es gibt nur Toren.

Speaker: Nur Ton, 0172977743, Geschenke Notfallnummer.

Speaker: Ihr erreicht mich hier in Hamburg und wenn ihr anruft, dann können wir zusammen was Schönes machen.

Speaker: Und es könnte aber ein teurer Anruf werden, also auf eigene Gefahr hin.

Speaker: Aber ich bin hier wirklich immer in Hamburg.

Speaker: Wir gehen die Extrameile, auch wenn ihr mal abends nach Feierabend auch mal irgendwie...

Speaker: Vorbeischauen möchtet gerne.

Speaker: Das ist auch so ein Plus, was wir noch reinwerfen.

Speaker: Oder wenn ihr mal nur am Samstag könnt, dann ruft mich an, bucht einen Termin.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann schauen wir uns schöne Uhren an.

Speaker: Und ohne Kaufverpflichtung.

Speaker: Das ist wirklich, wir versuchen das immer so unverbindlich, wie es geht, zu machen.

Speaker: Und wenn wir zusammenfinden, okay.

Speaker: Und wenn nicht, dann beim nächsten Mal.

Speaker: Oder dann haben wir uns einfach nur kennengelernt.

Speaker: Haben Spaß gehabt.

Speaker: Ein bisschen gequatscht.

Speaker: Ist auch okay.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Okay, hab's noch Fragen.

Speaker: Du kommst wieder?

Speaker: Ja, du bist auch mit uns verheiratet.

Speaker: Wenn du mir den eingangs genannten Betrag von mir zahlst, komme ich jetzt noch am Wochenende vorbei und bring dir zwei Uhren vorbei.

Speaker: Wir können im Nachhinein noch quatschen.

Speaker: Du bist ein starker Verhandler.

Speaker: Ich werde dich noch in die Knie zwingen.

Speaker: Stunde fünf.

Speaker: Knut hatte mal bei 60 Minuten schon weiche Knie.

Speaker: Ich will noch ins Fitnessstudio.

Speaker: Deswegen die letzten Worte gehören dir, Fabian.

Speaker: Ich möchte Danke sagen und ich möchte noch ein Plädoyer halten.

Speaker: Ich möchte, dass wir familiengeführten Unternehmen auch noch lange am Markt sein dürfen.

Speaker: Wir sind Herzensmensche, also nicht nur wir als Unternehmen, als Familienunternehmen, sondern auch viele andere da draußen noch, einige wenige nur noch in Deutschland.

Speaker: Und wir wollen Uhren mit Herz verkaufen und das noch in den nächsten Jahrzehnten, mechanische Uhren.

Speaker: Und der Quatsch mit den, ich weiß gar nicht, ob irgendjemand von euch Apple Watch trägt jetzt.

Speaker: Habe ich in einem anderen Podcast schon mal gesagt.

Speaker: Garmin, okay.

Speaker: Darf gerne aufhören.

Speaker: Kauft euch Uhren mit Mechanik und das andere stresst nur.

Speaker: Und es ist nicht individuell.

Speaker: Alle haben die gleiche schwarze Uhr am Arm.

Speaker: So langweilig, oder nicht?

Speaker: Das ist mein Schlusswort.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Als Rettung, ich trage die Garmin nur zum Sport.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Bis dann.

Speaker: Ciao.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Tschö.

Speaker: Tschüss.

Speaker

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