Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Ep. 42 : Sommeruhren – aber für welchen Sommer eigentlich?

Zero Reset - Uhrenpodcast
Zero Reset - Uhrenpodcast

302 plays · Aug 26, 2026

In dieser Folge packen Pat und Knud ihre imaginären Koffer und überlegen, welche Uhr an welchen Ort gehört. Von Lake Suwa in Japan über Sylt und Raja Ampat bis nach Capri und an die niederländische Nordseeküste: Welche Uhr funktioniert wo – und warum? Dabei geht es um Grand Seiko und japanische Romantik, die Blancpain Fifty Fathoms als ziemlich konsequente Sommer- und Taucheruhr, Bulgari auf Capri, eine Day-Date in Everose am holländischen Strand und die Frage, welche Uhr man trägt, wenn man sie beim nächsten Abenteuer lieber nicht schonen möchte. Außerdem: MoonSwatch statt Speedmaster, vergessene Omega-Modelle, absurde Komplikationen, Uhren für fragwürdige Reiseziele und die große Frage, ob man tatsächlich mit nur einer Uhr glücklich werden kann. Eine Folge mit etwas weniger Investigativrecherche und dafür deutlich mehr sommerlicher Uhren-Plauderei.

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Seal Reset, der Uhrenpodcast. Heute...

Speaker: quick and dirty.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich erzähl dir aber direkt, Knut, ich bin angegriffen worden.

Speaker: Nee.

Speaker: Doch. Geschmacklich, das glaube ich. Nee.

Speaker: Sie haben versucht, meine Küche einzunehmen. Ich bin gestern in meine Küche gegangen, auf einmal war da ein Stoßtrupp Ameisen. Ich dachte mir, what the fuck. Das ist ja immer nett zu Tieren ist, weil ich habe sie draußen auf meiner Terrasse und ich dachte, ich lasse sie da leben.

Speaker: Meine Mutter meinte, gieß da heißes, kochendes Wasser drüber. Ich so, nee.

Speaker: Ich bin nett zu Tieren.

Speaker: Und so wird Nettigkeit ausgenutzt. Ich habe sie koexistieren lassen und jetzt wollen sie meine Küche übernehmen.

Speaker: Ja, lernen wir es draus. So, weiter geht's.

Speaker: Weiter geht's.

Speaker: Okay.

Speaker: Knut und ich wollen heute darüber sprechen.

Speaker: was es für wundervolle Orte auf dieser Welt gibt und mit...

Speaker: welchen Uhren

Speaker: man diese Orte kombinieren kann oder vielleicht sogar muss.

Speaker: Ich glaube, wir hatten schon mal was ähnliches, oder? Wir sind nicht einfallsreich.

Speaker: Na, wir hatten immer das Thema so mit Settings und dann musste der andere immer überraschend darauf reagieren, wie das Setting ist. Und diesmal haben wir ja gedacht, dass wir als Oberbegriff einfach mal Sommeruhren machen, weil es ist ja August.

Speaker: Heute gerade merkt man es nicht so, aber normalerweise ist jetzt brüllender Sommer die ganze Zeit und ich finde...

Speaker: Sommerohren sind es wert, weil die sind irgendwie ein eigenes Genre.

Speaker: Ich finde, es ist nicht so definiert durch technische Vorgaben. Eine Taucheruhr hat eine drehbare Lunette, dann ist es eine Taucheruhr. Aber in einer Sommeruhr...

Speaker: Da geht es eher um den Vibe.

Speaker: Im Sommer ist es nicht so Arbeit und Alltag, sondern da gibt es einfach mehr Sonne, die Tage sind länger, man trifft mehr Menschen, die man gut findet. Vielleicht steht man irgendwo mit nackten Füßen am Strand.

Speaker: man ist einfach

Speaker: Die entspannte Version von sich selbst.

Speaker: Und da braucht man auch...

Speaker: die richtige Sommeruhr für, damit das gut funktioniert. Und ich denke ja immer, Sommeruhren müssen so ein bisschen robust sein, weil man hat immer irgendwas vor und irgendwie müssen...

Speaker: meistens, wenn ich an welche denke, sind die irgendwie auch immer orange.

Speaker: Geht dir das auch so?

Speaker: Nein.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Na gut. Nach diesem druckvollen Einstieg.

Speaker: Fangen wir an. Du darfst anfangen. Was ist dein Sommerszenario?

Speaker: Ich habe...

Speaker: Vier Szenarien mitgebracht, vier unterschiedliche.

Speaker: Ja.

Speaker: Lass uns entspannt einsteigen.

Speaker: Ich bin in Japan.

Speaker: was man eigentlich nicht im Sommer macht, aber jetzt machen wir es im Sommer.

Speaker: Und, das ist ein bisschen klischeehaft, aber vielleicht wirst du es wissen, Lake Suva. Welche Uhr nehmen wir mit?

Speaker: Also wir nehmen natürlich auf keinen Fall eine Grand Seiko.

Speaker: Weil sonst...

Speaker: das Kitschometer ausschlagen würde. Du kannst den See gar nicht sehen, weil der ganze Strand bevölkert ist von irgendwelchen Psycho...

Speaker: oder KI -Robotern, die da rumlaufen und Texte zusammenklamüsern über irgendwelche Farben, die sie vielleicht sehen oder so. Wahrscheinlich ist es auch einer mit einer Nebelmaschine, der immer so besondere Stimmungen erzeugt.

Speaker: Wenn man ein Seiki anfängt, also eine der 97 japanischen Jahreszeiten, dann...

Speaker: kommen sie besonders raus und fummeln sich da was zurecht am Gewinde.

Speaker: Also das wollen wir nicht.

Speaker: Du musst natürlich eine Seiko haben, ganz anständig. Und zwar irgendein JDM -Special, was es sonst nicht gibt. Und dann auch...

Speaker: Irgendeine von diesen abstrusen Psychos, wo sie auch einfach...

Speaker: nicht so über Ästhetik nachgedacht haben, sondern so ganz komische Formen und Krone auf vier und so eine richtig ernsthafte japanische, so ein bisschen hermetisch in sich geschlossene Uhr.

Speaker: Nicht nur wasserdicht, sondern auch geschmacksdicht.

Speaker: Ja, okay. Ich habe natürlich an die Grand Seiko Lake Louver gedacht. Das hat dir die KI vorgegeben. Das ist furchtbar.

Speaker: Nein, den Gedanken hatte ich sogar ich selbst.

Speaker: Ich dachte, ich fange halt klischeehaft eklig an, ich verbessere mich im Laufe der Zeit, aber einen Door -Opener wollte ich halt mit reinbringen.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und hier finde ich es halt wirklich cool, wie Seiko dieses...

Speaker: den See ins Ziffernblatt gepresst hat. Das passt sogar, finde ich, auch wenn ich sonst immer dieses Marketing -Sprech furchtbar finde. Von wegen, wir haben uns das Ziffernblatt da und da nach ausgedacht. Hier, finde ich, haben sie es sogar echt ganz gut getroffen. Und deswegen dachte ich, super, Sommer.

Speaker: Dann brauchst du die Grand Seiko dafür.

Speaker: Hm.

Speaker: Also ich war nur einmal in Japan bis jetzt und meine Erinnerungen sind auch eigentlich ganz anders.

Speaker: Ich fand einfach krass, wie akkurat die Leute immer sind. Und mir ist im Kopf geblieben, wie sie zu viert eine Ampel bewachen, damit auch wirklich jeder richtig über die Straße geht und dass an jedem Supermarkt einer steht und winkt, weil da keiner arbeitslos sein darf und jeder muss irgendwie beschäftigt sein. Und dann winkt halt einfach einer Hallo.

Speaker: Seitdem ich das gesehen habe, ist es bei mir mit der Romantik, mit irgendwelchen Naturstimmungen komplett durch.

Speaker: Das springt bei mir nicht mehr an. Also nimm die Seiko, das ist ernsthaft.

Speaker: Das ist so eine Uhr, die steht am Supermarkt und winkt.

Speaker: Ja, es ist so. Ich würde sie ja nicht tragen, aber wir sollen uns Szenarien ausdenken. Ich finde, die sind gerne.

Speaker: Ich finde das eine gute Sache und man muss mal einschätzen, dass man auch...

Speaker: respektvoll sein muss, weil wenn ich es richtig sehe,

Speaker: Salco und Citizen super erfolgreich sind. Das wird hier irgendwie nicht wahrgenommen, aber die verkaufen wie verrückt, weil sie einfach ehrliche Ohren machen, die bezahlbar sind. Und das muss man auch noch ignorieren.

Speaker: Und...

Speaker: Bis bald.

Speaker: Und japanische Uhrwerke haben halt, glaube ich, nach den Schweizern den besten Ruf, glaube ich. Oder gerade in der günstigeren Preisklasse. Ich würde immer alles eigentlich aus Japan kaufen, weil die das so ernsthaft alles machen. Wenn die Jeans machen, dann fahren die auch in die USA und kaufen irgendeinem Cowboy so eine Jeansmaschine von 1790 weg und sagen, gib mal her den Kram, wir können das sowieso besser. Und so ist es dann auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Also wenn man mit dem Stil klarkommt, finde ich, ist es eine gute Sache. So, du hast angefangen. Jetzt wollen wir mal ein bisschen das Niveau steigern.

Speaker: Jetzt mache ich was.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Alles Gute.

Speaker: Du?

Speaker: Bist auf Sylt.

Speaker: in einer Strandbar

Speaker: Und liest gerade eine alte, zerfledderte Ausgabe von Faserland von Christian Kracht.

Speaker: Welche Uhr trägst du?

Speaker: Äh.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich habe eher...

Speaker: Okay, Sylt.

Speaker: Da habe ich das spezielle Bild in meinem Kopf. Jetzt machst du es etwas...

Speaker: etwas elitärer im Sinne von intellektueller.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ah.

Speaker: Ich habe trotzdem als erstes Bild eine...

Speaker: vollgoldene Daytona aus 19...

Speaker: 80, 70, irgendwie sowas. Eine Vintage -Vollgoldene Retona in Sylt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vintage Vibes hat, das heißt, du kannst...

Speaker: sagen, du hast Geld, du bist in Sylt und gleichzeitig bist du nicht bei den Neureichen mit anzusiedeln, weil du noch den Charme des Vintage hast.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja, ich glaube ehrlich gesagt, alles was ich gesehen habe, waren immer aktuelle...

Speaker: Date, Jonas, das ist so das Verbreitetste. Ich habe allerdings mal so einen älteren Herrn gesehen. Ich glaube, sowas meinst du. Der hatte tatsächlich am Strand, auch am Lederband, einen ewigen Kalender an. So einen ganz kleinen. Deswegen habe ich auch nicht gesehen, welche Marke das war. Und die aus der Zeit...

Speaker: Da kann es eine AP, Patek oder was weiß ich sein, die sehen ja alle sehr ähnlich aus, aber es war auf jeden Fall super cool. Es sah so aus, als hätte er sich 1986 zum ersten richtigen Job eine geile Uhr gekauft.

Speaker: Und dann wäre er einfach nicht mehr vom Strand weggegangen.

Speaker: Und an die Uhr hast du gedacht?

Speaker: Nee, nee, nee, nee, nee. Also das ist ja das Ist. Das habe ich ja beobachtet. Das ist Alltagsevidenz.

Speaker: Aber ich habe gedacht, du musst ja...

Speaker: Und gerade wenn du Faserland von Christian Kracht liest, dann musst du eine Uhr haben, das muss ein Superlativ sein. Und weil es auf Sylt ist, muss sie auch bei drei Probille noch gut funktionieren. Also die muss anders.

Speaker: Tauchfest sein.

Speaker: Und da habe ich gedacht, das muss einfach das Größte sein.

Speaker: Und da brauchst du eine Blancpain 50 Fathoms.

Speaker: Tech!

Speaker: Kennst du die?

Speaker: Ich hab, glaube ich, was vor Augen.

Speaker: Mh.

Speaker: Das ist total gut, weil...

Speaker: Ich selbst bin ja mal aus Versehen in eine Studie reingegangen und habe mir eine

Speaker: Kloprof auf Süd gekauft.

Speaker: War auch sehr orange und groß und so, aber...

Speaker: Die Fifty Films Tech ist noch besser.

Speaker: Weil...

Speaker: Sie hat 47 mm, sie ist also viel größer.

Speaker: Sie hat schon serienmäßig ein orangefarbenes Band, aber man kann aber auch ein weißes ranmachen, falls man doch nach Miami fährt.

Speaker: Und...

Speaker: Es ist doch eigentlich albern, dass diese Taucher und immer damit werben, dass man damit in die Marianngraben fahren kann.

Speaker: weil der Mensch ja bei 200 Metern ungefähr explodiert.

Speaker: Oder 300 weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall bringt das gar nichts. Das ist total dumm.

Speaker: Was sollen Rolex und Omega unter sich ausmachen? Das ist Quatsch.

Speaker: Und bei der Blancpain?

Speaker: Kannst du ja drei Stunden Tauchzeit einstellen auf der Lunette.

Speaker: Und das finde ich sehr lässig, weil es gibt theoretisch einen Anwendungsfall, wenn du mit so einem Rebreather -Gerät rumtauchst.

Speaker: kannst du 180 Minuten machen und dafür ist die Tauchlinette gedacht.

Speaker: gibt es ein bisschen speziell. Aber das könnte man zumindest verargumentieren. Und die 47 mm...

Speaker: sind auch soweit ganz okay, weil die hat keine Lacks. Das heißt, man kann sagen, man hat die größte Uhr überhaupt.

Speaker: 47 mm.

Speaker: Aber sie trägt sich eigentlich ganz gut.

Speaker: Das sagt man dann natürlich keinem.

Speaker: Und weil man ein richtiger Profi ist, ist das Heliumventil auch manuell. Das finde ich auch noch gut, dass es nicht automatisch ist. Und ich finde auch wichtig, dass sie eines hat.

Speaker: Ich weiß nicht warum, aber es ist wichtig.

Speaker: Und sie hat ein ultraschwarzes Zifferblatt, das kann 97 % absorbieren. Das heißt, sie hat auch so eine gewisse Schmuckigkeit. Also du hast praktisch auch noch eine Strandmosa.

Speaker: Auch noch.

Speaker: Und das Bandwechselsystem, wenn du eben schnell nach Miami musst.

Speaker: Und das Ganze habe ich nachgeguckt, 24 .000 Euro.

Speaker: Das ist fair.

Speaker: Das ist fair.

Speaker: Bist du dabei?

Speaker: Bin ich dabei.

Speaker: Möglich. Passt.

Speaker: Ach, das geht runter. Das freut mich.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Jetzt bist du wieder da.

Speaker: Ja, ich schmeiß dir den Ort um die Ohren, Raja Ampat.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Raja Ampat

Speaker: Wo wohnt das?

Speaker: Ähm...

Speaker: Asien, hier Indonesien.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Was macht man da?

Speaker: Du bist am Meer.

Speaker: Im Meer.

Speaker: Noch nie von gehört. Beim Indonesier muss ich immer dran denken. Ich glaube, die sind mehrheitlich Muslime oder so.

Speaker: Ich glaube ja. Dann könnte man sich doch einfach...

Speaker: Im Sinne der kulturellen Aneignung, weil indonesische Uhren fallen mir jetzt gerade keine ein, könnte man sich doch...

Speaker: So eine komische arabische Uhr mit Kancha -Schwert dran fummeln.

Speaker: Boah, hast du sehr weit hergeholt.

Speaker: Ja, aber weil das auch muslimisch ist, habe ich gedacht.

Speaker: Oder so mit arabischen Ziffern oder so.

Speaker: So kulturelle Anreignungen. Ich glaube, wenn man so weit weg von zu Hause ist, merkt das keiner.

Speaker: Okay, weil ich habe es jetzt direkt als nächstes genommen, weil ich die gleiche, eine ähnliche Uhr wie du im Kopf hatte, nämlich ich hätte dafür auch eine Blancpain 50 Fathoms genommen.

Speaker: Warum? Weil Raja Ampat, du bist Tauchen, Riffe.

Speaker: Und so weiter unter Wasserwelt, du bist auf Booten.

Speaker: Und da brauchst du eine Blumper und 50 Fathoms.

Speaker: Echte Taucheruhr mit Substanz.

Speaker: Sie tut nicht so, als wäre sie eine Taucheruhr, als wäre sie irgendwie maritim, sondern sie gehört tatsächlich ins Wasser. Und deswegen eigentlich alles, was du gerade gesagt hast mit den Ziffernblatt, Natur, Tiefe.

Speaker: tauchen. Deswegen dachte ich da für das Szenario auch an die Blancpain.

Speaker: Ja, das...

Speaker: Das ist naheliegend. Du hast auch völlig recht. Das ist so ein bisschen doof, dass das wirklich naheliegend ist, weil ich mag ja auch diese Blanc -Pom -Magazine immer so gerne.

Speaker: Die sind ja immer zur Hälfte voll mit so Uhrtechnik, so super tief drin. Ich habe da gerade im letzten wieder was gelesen über diese Klingklanguhr, die sie gemacht haben.

Speaker: wo ich echt dauernd am Strand nachblättern musste, weil das sehr um die Ecke ging und dann zwischendurch immer die Beschreibung mit Ding Dong, Ding Dong, Ding Dong und ich mich gefragt habe, ob die das ernst meinen, aber gut.

Speaker: Und die andere Hälfte ist immer voll mit Unterwasserfotografie und Tipps zu Sterneköchen und Rotwein und so.

Speaker: Und...

Speaker: Das ist schon cool. Und die gibt es auch neuerdings in so einem Gold.

Speaker: Also...

Speaker: Eigentlich ist das ehrlich gesagt die Uhr.

Speaker: Aber wir können ja nicht die ganze Folge immer dieselbe Uhr machen. Deswegen habe ich versucht, drumherum zu entwickeln.

Speaker: Ja, so richtig, so richtig.

Speaker: Erzähl du deinen nächsten Spot.

Speaker: Im Sommer...

Speaker: mache zumindest ich oft Sachen,

Speaker: die so ein bisschen, ich glaube, man sagt heute Outdoor sie sind.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Zum Beispiel bin ich letztens, ich mache ja immer diese Vespa -Tour und dann sind wir aus Versehen, haben uns verfahren und sind dann durch so ein Naturschutzgebiet gefahren über so einen Wandertrail mit so riesigen Stock - und Steingeschichten.

Speaker: Ich habe dann immer die Hand vom Lenker genommen, weil ich Angst um die Uhr hatte.

Speaker: War aber ziemlich dumm, weil es war auch ein bisschen gefährlich.

Speaker: Und da braucht man eigentlich...

Speaker: eine viel robustere Uhr.

Speaker: Also oder eine...

Speaker: Ich nehme mal an, die Uhr ist sogar robust, aber ich hatte ein schlechtes Gewissen. So eine, wo man kein schlechtes Gewissen haben muss.

Speaker: Welche Uhr hattest du da? Ich habe eigentlich beim Fahren immer einen Speedmaster an, weil ich immer denke, es ist ja ein Speedmaster.

Speaker: Und die NASA hat das auch freigegeben, habe ich gedacht.

Speaker: Aber sie wird natürlich objektiv nicht besser, wenn man sie so komisch durchschüttelt und so.

Speaker: Ja.

Speaker: Dazu vielleicht kurz...

Speaker: Ich hatte ja...

Speaker: eine Submariner von Rolex.

Speaker: Und meine musste ich nach viereinhalb Jahren in den Service geben.

Speaker: und Aussage von dem Umacher, der die geservicet hat.

Speaker: Die sieht aber schon älter aus. Und das, was du gerade sagst, das hat sich, glaube ich, niedergeschlagen, weil ich meine Uhr ja gar nicht geschont habe. Fahrradfahren, teilweise joggen damit. Wenn du halt im Urlaub irgendwie bist, will ich dich nicht in den Safe legen da, sondern ich war da mit ihr joggen, wandern, auch so halb klettern, Fahrradfahren, also alles mit der Uhr gemacht.

Speaker: Das merkt so eine Uhr dann.

Speaker: Das habe ich mit meiner Speedmaster auch jahrelang gemacht. Ich hatte ja auch jahrelang nur die eine und tatsächlich war die auch immer so alle fünf Jahre im Service, weil irgendwas dann doch noch war.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und ein bisschen tut es mir jetzt leid. Und wenn man viele Uhren hat, dann muss man ja auch nicht...

Speaker: Die eine immer so quälen. Hast du da eine Idee?

Speaker: Eine Uhr, die ich quälen kann auf so einer Moped -Tour. Ja, oder überhaupt so Outdoors, die Kram -Freistellung springen.

Speaker: Was weiß ich? Doxa.

Speaker: Torsten.

Speaker: Mhm.

Speaker: Aber da gibt es ja auch so pittoreske Varianten, mit irgendwelchen Shark Hunter Namen und so. Ja, aber die würde ich, ich würde jetzt bei Doxa, würde ich gar keine speziell nehmen, sondern alle in den Ring werfen, die sie haben, weil je nachdem, was du Outdoor -mäßig machst.

Speaker: Dann hast du mit DAXA ein gutes, solides, ein echt gutes, ein solid Case, also eine sehr gute Verarbeitung.

Speaker: Was haben die für Uhrwerke drin? Ich würde fast...

Speaker: Hatten Sie Ether? Also passt das? Das hält was aus? Verarbeitung ist gut? Sie sind für Outdoor gemocht? Für Tauchen als auch für einfach Outdoor sein? Oder eine Sinn, könnte ich mir auch noch vorstellen.

Speaker: Ja, stimmt. Ja, auch wegen dieser Tegimentbeschichtung. Das finde ich eine smarte Sache, dass du da keine Kratzer reinkriegst.

Speaker: Ja, also das wäre meine beiden Sachen, die ich reinschmeißen würde.

Speaker: Ja, das finde ich eine gute Idee. Ich habe tatsächlich eine ganz einfache Lösung gefunden, aber ich habe sie nicht selbst gefunden, sondern sie hat mich gefunden.

Speaker: Mir hat ein Freund eine Moonswatch geschenkt.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, ich hatte keine. Und der hat sie mir aber auch gleich geschenkt mit einem vernünftigen Band dran.

Speaker: geschmeidigen Gummiband.

Speaker: Und nicht diesem Klapparatismus, der da sonst dran ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich trage die total gern jetzt bei solchen Sachen, wo ich bei dem mechanischen und traurig wäre.

Speaker: weil sie sieht ja genauso aus wie meine Speedmaster. Also ich habe sozusagen die guten Gefühle, wenn ich die angucke, weil sie wie eine Speedmaster aussieht.

Speaker: Das funktioniert trotzdem, also bei mir jedenfalls.

Speaker: Und ich kann jetzt die Hand immer am Lenker lassen und habe da...

Speaker: Ich bin überhaupt nicht traurig.

Speaker: Und dann habe ich...

Speaker: gedacht, naja, mich

Speaker: Das nerven wahrscheinlich diese Zeiger, die immer so springen.

Speaker: Aber beim Chronographen siehst du es nicht so, weil die Sekunde ist natürlich klein, da fällt gar nicht so auf.

Speaker: Und was ich interessant finde, bei mechanischen Uhren und gerade bei Chronographen hast du ja...

Speaker: auch ein Teil des Spaßes aus der Mechanik und der Rückmeldung. Du drückst drauf, es macht ein Klickgeräusch.

Speaker: Das Drückgefühl, das Klickgeräusch, wie der Zeiger losläuft, wie der zurückspringt und so, das ist alles so in sich.

Speaker: Wenn man dafür anfällig ist und alle Zuhörer sind das, dann ist das ein bisschen spektakulär, wenn es gut gemacht ist.

Speaker: Auch die Vorstellung, dass das Uhrwerk jetzt...

Speaker: vom Chronographenmechanismus entkoppelt wird und wieder zugekoppelt und so weiter, wie das mit der Kupplung läuft.

Speaker: Super. Aber die Moon -Swatch...

Speaker: Die hat auch, finde ich...

Speaker: ein interessantes, unterhaltsames Werk, weil die macht ja Zehntelsekunden.

Speaker: Und wenn du sie auf Reset stellst, dann surren die Zeiger so rückwärts auf Null und die machen auch ein relativ lautes Geräusch dabei und surren dann so ganz geschmeidig.

Speaker: Was du bei der Quarzur nicht hast, ist bei der eigentlichen Sekunde, da macht sie tick, tick, tick. Das ist nicht so cool.

Speaker: Aber diese Rückstellung ist...

Speaker: Irgendwie cool. Mir gefällt die richtig gut. Also die macht Spaß.

Speaker: Ist das dann ein mechanisches Quarzuhrwerk?

Speaker: Nee, es ist tatsächlich, soweit ich weiß, einfach ein ganz normales...

Speaker: Swatch Quarzberg, aber wenn du sie zurückstellst, dann macht sie so

Speaker: Und es geht so sanft zurück.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich hatte noch einen Quarzchronographen. Also ich glaube, normale Quarzen fände ich doof, aber da ist es mit einem Chronographen gut. Sie ist ja jetzt nicht als Superwasser festgeratet, aber man kann damit auch so ein bisschen planschen und schwimmen.

Speaker: Finde ich eine super Uhr.

Speaker: Ja, es gibt...

Speaker: Als ich bei dem Ding, ich weiß, ich sage das jetzt immer, aber daher weiß ich es halt, da kam es gerade raus, als ich für das Ding in Hongkong gearbeitet habe, da kamen sie dann auf einmal damit an, dass sie ihre Quarzuhren mit Mecca -Quarz -Movements ausgestattet haben, wo dann die Rücklauffunktion mechanisch funktionierte.

Speaker: Ja.

Speaker: Und so wurde versucht, die Automatik -Freaks ein bisschen abzuholen von wegen, ja.

Speaker: Der ist zwar in der Batterie drin, aber das Rückläufige, wenn du den

Speaker: Ein Pusherdrücks ist dann mechanisch.

Speaker: Okay.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Tja, also ich kann nur sagen, mir hat es Freude gemacht und macht es immer noch Freude und ich trage die echt gerne und das ist für mich gar nicht so eine Notlösung. Ich habe die jetzt letztens auch ausprobiert bei der

Speaker: In der letzten Vespa -Tour habe ich beide Speedmaster parallel mitgehabt, die Moonswatch und die richtige.

Speaker: weil ich dachte, vielleicht will ich auch mal tauschen, weil ich die echte vermisse und so.

Speaker: Aber da waren halt auch oft über 30 Grad und das ist eigentlich ganz geil mit so einer sehr leichten Uhr.

Speaker: Und muss dann natürlich auch für mich ehrlich eingestehen.

Speaker: Das...

Speaker: ein großer Teil der Faszination auch wirklich die Optik ist und die ist da gut getroffen.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, ich verstehe dich.

Speaker: Macht Sinn?

Speaker: Dann bin ich wieder, ja?

Speaker: Ja.

Speaker: Ein Ort, der, glaube ich, dir ein bisschen mehr liegt. Capri.

Speaker: Hmm.

Speaker: Außer du redest von einem Ford.

Speaker: Ne.

Speaker: Ach, das ist jetzt deine Vorbereitung. Du hast einfach Orte. Ich habe mir dann schon Gedanken gemacht. Du musst dir doch eine Geschichte überlegen. Also, Frau Capri geht die Sonne unter. Du hast deine große Liebe dabei oder so. Denk dir doch mal was aus, Mensch. Warte, warte. Deine Kali ist faul. Das ist ja unfassbar. Nein, das erzähle ich dir, wenn ich dir sage, warum ich die Uhr ausgewählt habe, die ich dafür auswähle. Du sollst dir deine eigene Geschichte, du hast den Ort und du sollst dich an den Ort freien versetzen. Da möchte ich dich nicht im Mund legen.

Speaker: Ja, ja, ja, verstehe. Ich wollte dich auch nicht traurig machen. Also wenn ich mich recht entsinne, dann gab es mal von einer von mir heimlich auch fasziniert gut gefundenen Uhr. Ich glaube bei Sommeruhren...

Speaker: Also trashy wäre ein gemeines Wort, aber...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Bei Sommeruhren ist nicht...

Speaker: die haptische und dingliche Qualität, die Qualität, sondern das Konzept noch wichtiger. So könnte man es vielleicht

Speaker: Vorsichtig formulieren.

Speaker: Und es gibt von mir heimlich, und niemand darf es wissen, die gut gefundene Bulgari -Aluminium.

Speaker: Ich glaube, so heißt die.

Speaker: Und den Vorgänger Diagono.

Speaker: Mit dem Aluminiumgehäuse und jetzt auch mit so Titanteilen, weil Aluminium eigentlich nicht so ein richtig gutes Urmaterial ist. Und da gab es mal eine Capri -Edition vor drei oder vier Jahren, meine ich. So mit Blauverlauf.

Speaker: Und die hat so...

Speaker: So diese leichten Trashy 90er Jahre Vibes, die Uhr ist ja auch ein Konzept von 98.

Speaker: Da ist auch so ein...

Speaker: ETA -Werk -Konograph drin, so ein Modul, so wie bei einer Speedmaster Reduced, was ja auch Hart 90er ist.

Speaker: Und der mit dieser Gummierung und diesem Blauton, ich glaube der Zeiger ist gelb.

Speaker: Und es ist...

Speaker: irgendwie...

Speaker: Ich kann das nicht beschreiben. Es ist nicht wirklich wertig gemacht, aber es ist so gemacht, wie wenn ein Designer...

Speaker: Mit Absicht...

Speaker: etwas nicht so wertig aussehen lässt. Verstehst du, was ich meine?

Speaker: Ich verstehe, was du meinst. Also die hat echt Vibe. Man kann die nicht einfach kaufen für das Geld, aber die hat echt...

Speaker: Also mir gefällt sie super gut und es gab auch eine Variante in Grün, die fand ich auch super.

Speaker: Die kann man vielleicht trotzdem mit nach Capri nehmen.

Speaker: Wir sind gar nicht so weit entfernt voneinander. Ich bin auch bei Bulgari, ich bin aber bei der Octa Finissimo in Blau.

Speaker: Ähm...

Speaker: weil es passt halt, finde ich, zu dem

Speaker: Klar ist mal Bulgari, Italien erstmal ein bisschen klassisch, klischeehaft, aber dann finde ich passt das zu Capriano, seit es die Uhr...

Speaker: immer noch laut.

Speaker: was zu Capri passt, weil du willst gesehen werden in Capri. Und gleichzeitig passt sie perfekt zu der Stimmung auf Capri, finde ich.

Speaker: Dann noch nicht zu...

Speaker: klischeehaft laut ist, irgendwie oder mal oder sonst irgendwie sowas, sondern du hast das Italienische verbunden in der Uhr, so diesen italienischen Charme, das Blau.

Speaker: des Meeres, in der Abendsonne und so weiter, dann passt die Uhr richtig schön dazu, sie ist flach, sie schmiegt sich also gut an dein Handgelenk, im Sinne von, auch wenn du dann da eher in einem

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: ärmellosen Shirt oder auch von mir, das halbnackt rumläuft, so ein dickes

Speaker: Keine Ahnung, Royal Oak Offshore wäre auch noch was gewesen, was man sich vorstellen könnte. Aber das ist immer zu dick und das passt halt nicht mehr zum italienischen Flair, finde ich.

Speaker: Deswegen für mich.

Speaker: die Bulgarie.

Speaker: Finissimo in Blau.

Speaker: Ja, kann ich verstehen.

Speaker: Gibt es ja nicht mit Gummiband, oder?

Speaker: Nö, aber das ist ja...

Speaker: Titan, Keramik, das finde ich mega entspannt. Das, was du meinst, ist, ich weiß den Namen des Modells nicht, ein Freund von Mert, ist, glaube ich, mal besoffen irgendwo.

Speaker: Genau, hat sich besoffen an der Côte d 'Azur, ist irgendwie bei Bulgarie reingelaufen, hat sich diese Uhr gekauft und damit ziehe ich ihn jedes Mal auf. Er sagt, er findet sie schön, ich glaube ihm das nicht. Ich glaube einfach, er will sie nicht verkaufen, weil er zu viel Verlust damit machen würde.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ehe.

Speaker: Ich habe sie letztens aber sogar bei wem am Handgelenk gesehen. Da dachte ich mir, okay, noch so einer, der scheinbar irgendwie...

Speaker: Oder ich habe keinen Geschmack. Vielleicht habe auch ich keinen Geschmack. Das ist für mich vollkommen okay, aber ich verstehe diese Uhr nicht.

Speaker: Diese Bulgari, die du am Gummiband tragen kannst, wo dann auf der Linette ganz dick Bulgari steht. Nee, das ist aber, glaube ich, nicht bei dir. Das ist bei dir, die ich meine, bei der Aluminium.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das finde ich interessant, weil Bulgari ist ja eigentlich ein Schmuckhersteller und als sie damit angefangen haben, die machen glaube ich...

Speaker: Seriell erst seit Ende der 70er -Jahre -Uhren.

Speaker: vorher nur so Einzelstücke.

Speaker: Und dieses Bulgari obendrauf, das soll ja sein wie bei römischen Goldmünzen.

Speaker: Und das finde ich passt zu einer Schmuckuhr. Und ich mag immer, wenn...

Speaker: wenn Hersteller

Speaker: diesen Jewelry -Charakter nicht so rundweg.

Speaker: wegnehmen, weil das eigentlich wahrscheinlich ehrlicher ist als immer diese ganze Technik -Geschichte.

Speaker: Und es gibt übrigens davon auch bei der Diagono -Serie.

Speaker: Modell, was es dazwischen gab, gibt es Chronographen, die haben das nicht und die haben stattdessen Tachymeter -Skala und die haben auch teilweise Panda - oder Reverse -Panda -Blätter und diese vollintegrierten Bänder mit den kleinen Gelenken dazwischen.

Speaker: Da gucke ich immer mal wieder. Die gibt es auch mit El Primero -Werk und so. Also das sind eigentlich interessante Uhren und ich glaube, die liegen so um die 2500 Euro. Ich finde nur am Strand mit so einem Stahlband immer nicht so gut.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Weil ich finde, dass dann immer Sonnencreme reinkommt und Sand und das ist irgendwie nicht schön. Ich finde, Gummiband, das wäscht man einfach ab und fertig.

Speaker: Oder ein Save -Plot oder so.

Speaker: Also bei einem Steibern kannst du auch das mit Wasser sauber machen. Ja, aber da hängt immer irgendwas zwischen und die Katze hast du ja dann auch drin und so.

Speaker: Ja, Kratzer kommen so oder so rein, oder?

Speaker: Ja, nicht wenn du Gummiband hast.

Speaker: Außerdem mag ich, dass das matt ist. Ich finde, im Sommer sieht es schön aus, wenn du so matte Gummibänder da dran hast. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Speaker: Nein, stimmt ja, die...

Speaker: Ruhe, die ich hatte, war ja auch mit Gummiband für den Sommer echt cool, aber da wir uns Richtung Winter bewegen, musste ich da einen Wechsel vornehmen. Das können wir nachher noch machen, weil ich glaube, wir schaffen das noch. Ich finde es gar nicht verkehrt, weil du hast ja wahrscheinlich im Winter auch Schuhe mit schwarzen Gummisohlen an und dann kannst du auch ein schwarzes Gummiband dazu tragen.

Speaker: Ja, das passt, Schuhe zu Gummiband, aber ich finde, das Gummiband passt dann nicht zu einem Anzug oder sowas zum Beispiel.

Speaker: Ich finde es kommt darauf an, wie es geformt ist. Wenn es ein elegantes ist und eher schmal, dann ist es manchmal...

Speaker: Eleganter als viele Metallbänder.

Speaker: Und sogar manche Lederbänder. Kommt ein bisschen auf die Polsterung und die Nähte an.

Speaker: Lederband würde ich auch nie zum Anzug tragen, ehrlich gesagt.

Speaker: Aber die gehört doch zusammen.

Speaker: Lederband und Anzug.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist nicht mein Style.

Speaker: Ja, darauf können wir uns, glaube ich, einigen. So, jetzt bin ich wieder dran.

Speaker: Du begibst dich auf die Reise in ein Land mit sehr ungeklärter Sicherheitslage.

Speaker: Manche würden sagen ein Shit -Hole -Country.

Speaker: wenn sie orange im Gesicht sind.

Speaker: und du fühlst dich deswegen nicht ganz sicher

Speaker: Aber du willst auch nicht nackig hingehen. Was nimmst du mit?

Speaker: Die Unterhaltung hatten wir letztens, da haben wir uns über Uhren unterhalten und dann ein Freund von mir fährt immer nach...

Speaker: Südamerika, dann haben wir uns kurz über Kolumbien unterhalten.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und...

Speaker: Dann war auch so, wenn du...

Speaker: mit der Uhr dahin gehst, war die Aussage, hacken Sie den Arm ab.

Speaker: Und dann meinst du, ja, oder sie hacken dir gerade nicht ab, weil sie denken, dass du irgendwie zu einem Kartell gehörst oder dass sie eh denken, dass die fake wäre.

Speaker: Also wie du es machst, machst du es in Anführungszeichen verkehrt.

Speaker: Der Nord...

Speaker: würde ich glaube ich nicht das dickste Ding der Welt mitnehmen, im Sinne von auffällig, sondern

Speaker: Ich würde...

Speaker: in Richtung irgendeine Microbrand gehen, die...

Speaker: irgendein solides Psycho -Werk hat.

Speaker: und einfach läuft und trotzdem irgendwie ein bisschen Spaß macht für ein paar Wochen.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ich möchte jetzt auch keine spezielle Marke hervorheben.

Speaker: Ich könnte mir...

Speaker: Einen anderen vorstellen, eine Spinnaker oder auch eine...

Speaker: Ähm...

Speaker: Was gibt es denn sonst noch?

Speaker: Ich komme nicht auf den Namen.

Speaker: was ich gerade vor Augen habe. Sagen wir es so, ich würde einfach eine Uhr mitnehmen, die bis 500 Euro kostet, mit Stahlband aber.

Speaker: Okay.

Speaker: Damit habe ich gerechnet.

Speaker: Ich habe einen absoluten Geheimtipp, wie man es schafft, eine sehr hochwertige und teure Uhr einzuschmuggeln, ohne dass es irgendwen interessiert.

Speaker: Nekorum

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ist auch sehr gut.

Speaker: Die sind aber zumindest aus Gold in der Regel.

Speaker: Würde das auffallen.

Speaker: Nein.

Speaker: Ich habe im Moment auch...

Speaker: So ein bisschen...

Speaker: So ein Man -Crush auf die Omega Speedmaster Wild Side of the Moon. Ich weiß nicht, ob du die noch kennst.

Speaker: Kenn ich.

Speaker: Überlebende der...

Speaker: mittleren 2010er.

Speaker: Das ist die Vollkeramik -Variante des Speedmaster und da ist wirklich alles Keramik, also auch Drücker, Krone und Schließe, nicht so wie bei manchen IWCs.

Speaker: wo der Edelstahl rangefummelt ist.

Speaker: Also wirklich super hochwertig gemacht und da ist das Koaxialwerk drin.

Speaker: Auch das Werk ist wohlfertig gemacht. Und sie hat auf der Rückseite auch so einen super gewölbten Glasboden, um das Werk anzugucken. Das ist fast wie bei einer Lederer. Also es sieht echt spektakulär aus.

Speaker: Gut, und weil sie nun von 2016 oder so ist, ist sie halt 44 ,25 mm groß, aber im Sommer ist es egal.

Speaker: Was ich witzig finde, ist, als die 2016 rausgekommen ist, ist die, glaube ich, für Frauen gedacht gewesen.

Speaker: Es gab sie auch mit Diamantbesatz und Mother of Pearl Blood.

Speaker: Und das Band war extra immer serienmäßig kürzer als bei der schwarzen.

Speaker: Und bei der Grauen. Das spricht sehr für die Frauenthese.

Speaker: Finde ich witzig, die Vorstellung, wie die Frauen dann mit

Speaker: 44 ,25 mm.

Speaker: Länge und 16 ,3 mm Höhe durch die Gegend gezockelt sind.

Speaker: Aber sie ist ja sehr leicht. Also machbar ist es und die ist auch ergonomisch gar nicht so absurd. Die ist nur ein bisschen größer als die normale Speedmaster.

Speaker: Das Witzige...

Speaker: Die hat damals mindestens das Doppelte von der normalen Speedmaster -Koste und war alles, was Omega konnte und ist, glaube ich, auch in Sachen Keramik heute noch ziemlich gut.

Speaker: Und ich finde, wenn man...

Speaker: Man muss ein anderes Band dran machen. Da ist original ein weißes Lederband dran, also Alligators.

Speaker: auch unfassbar absurd ist. Es sieht aus wie in einem dieser Mafia -Filme aus den 80ern, wie die da in Miami gewohnt haben.

Speaker: Du weißt schon, Tony Soprano oder...

Speaker: Nee, dieser andere. Naja, wo immer geschossen wird und es gibt weiße Ledersofas und das Licht ist grell, so 80er Jahre Kram. Also es ist unmöglich und das vergeht sofort und sieht dann aus wie in der Unibibliothek irgendein altes Juristenbuch. Ist auch ein bisschen eklig. Aber wenn man weiß, es...

Speaker: Gummiband dran macht, ist die glaube ich richtig geil.

Speaker: Und das Beste ist, da es jetzt ja die Moonswatch in Weiß gibt, wird jeder denken, es ist eine Moonswatch in Weiß.

Speaker: Weiß ich nicht. Also wer mir...

Speaker: Erstens ist die Uhr nicht schön, zweitens wäre es mir dann zu risikoreich, mit so einer unschönen Uhr irgendwo hinzugehen, wo irgendjemand sie vielleicht doch erkennen würde.

Speaker: Und dann weißt du, dass du dafür doch genug Geld bekommen hast.

Speaker: für ein paar Jahresgehälter ausmacht oder so.

Speaker: Mh.

Speaker: Na gut.

Speaker: Aber ich verstehe deinen Gedanken, aber wäre definitiv nicht meine Wahl.

Speaker: Ich suche einfach nur eine Ausrede, dass ich sie haben kann. Ich finde sie toll.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Es gibt überall Geschmacksverirrungen.

Speaker: Okay.

Speaker: Relativ einfach vom Ort her.

Speaker: Aber sehr vielseitig von der Auswahlmöglichkeit her.

Speaker: Ähm...

Speaker: Holland.

Speaker: Südholland, du bist einfach am Strand. Sei es Rennesse, Sanford, Nordwalk, das ist einem am Ende egal.

Speaker: Da bist du.

Speaker: Ich war da tatsächlich noch nie.

Speaker: Ich stelle mir das immer so vor, dass es da immer schlechtes Wetter ist.

Speaker: Und voller Holländer wahrscheinlich auch. Nee, voller Deutscher.

Speaker: Und es gibt immer nur Frittiertes. Ich war mal auf Curaçao, was ja auch eine gewisse Enklave ist in der Karibik. Und da gab es auch nur Frikanen und das war absurd.

Speaker: Ich kann mir nicht vorstellen, da jemals hinzufahren. Aber nehmen wir mal an, jemand hat mich wegen meiner doch erkannten teuren Uhr gekidnappt und ich werde in Zandvoort entführt und müsste...

Speaker: Dafür vorbereitet sein.

Speaker: dann müsste man doch eigentlich

Speaker: diese Tag Heuer F1 Stanford Edition haben. Die ist auch orange. Damit ist ja mein Hauptaugenmerk auf Sommeruhren abgedeckt. Und du hast diese cheape 90er Jahre Optik, weil auch die Tag Heuer F1 ja eine von diesen

Speaker: wurden es, die...

Speaker: absurd teuer sind für das, was sie eigentlich sind, so ein Plastikding. Aber weil Leute wie ich in meinem Alter jedenfalls...

Speaker: auch Plastik für teuer Geld kaufen, wenn es sich an früher erinnert.

Speaker: Ja, warum sollte ich mich nicht so verhalten, wie Leute wie ich sich halt verhalten?

Speaker: Ja, vollkommen okay.

Speaker: Ja, aber ich muss mal gucken. Es müsste auf jeden Fall eine Quarzvariante sein.

Speaker: Okay, also ich denke bei...

Speaker: Zandvoort.

Speaker: Renesse, Nordschweig, whatever.

Speaker: an natürlich Nordsee.

Speaker: Wind, Sand und du hast zwar dann gerade in diesen Örtchen hast du immer ein, zwei schickere Strandbars, aber trotzdem hast du einen rauen Charme und ich mag Kontrast.

Speaker: Deswegen würde ich...

Speaker: Day -Date Everose Gold mit grünem Blatt nehmen.

Speaker: Da hast du...

Speaker: Wenn du es jetzt etwas poetisch ausdrücken möchtest, hast du am Handgelenk quasi die...

Speaker: Gerade in Renessa so einen megaschönen Sonnenuntergang zum Beispiel, was auch so gülden glänzt.

Speaker: Das ist das ganze Fett von den Buden da, von den Frikandeln, was auf dem Wasser schwimmt.

Speaker: Nee, in den Strandbars bekommst du dann sogar auch mal etwas gesünderes Essen. Aber du hast natürlich diese Snackbars, da kriegst du halt nur deine Frikandel und deine Bitterbeinen und so. Nee, aber...

Speaker: Du sitzt dann abends in dem Restaurant.

Speaker: hast ein Hemd an, so ein Leinenhemd, was ein bisschen zerknittert ist, was auch schon nach Sonnencreme und nach...

Speaker: nach Sand riecht und nach Nordsee.

Speaker: Und dann passt dieser Day Date richtig gut dazu.

Speaker: Kann es zufällig sein, dass du so eine Day -Date hast?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Möglich und vielleicht...

Speaker: Vielleicht fahre ich auch bald genau dahin.

Speaker: Angenommen, du hast... Ja.

Speaker: Angenommen, du hättest so eine.

Speaker: Ich würde sie dir dann gefallen, falls du sie neu hättest, rein hypothetisch.

Speaker: Dann würde sie mir sehr gut gefallen und ich hatte am Anfang sehr viel Angst davor gehabt, dass die Uhr viel, viel, viel zu laut ist, aber sie ist gar nicht so laut, wie ich gedacht habe.

Speaker: Also wenn du sie hättest.

Speaker: Wenn ich sie ertöne.

Speaker: Oder Ölisi.

Speaker: Pass sie auf, weil das Band ja keine Feinfeststellung hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Passt sogar perfekt. Besser als die Schließe der 116515.

Speaker: Äh, Daytona.

Speaker: Mhm.

Speaker: Geil, die hast du schnell wieder weggetauscht.

Speaker: Mega tolle Uhr, würde ich immer wieder nehmen. Mein Problem sind schwarze Zifferblätter.

Speaker: Das geht nicht.

Speaker: Das wird langweilig. Das hättest du eigentlich auch vorher wissen können. Wusste ich vorher.

Speaker: Ja, aber jetzt habe ich es halt final. Ich wollte ja eigentlich auch die Device Gold mit dem Ghost Blood haben.

Speaker: Aber die habe ich nicht bekommen, nicht zu dem Preis, zu dem ich sie wollte.

Speaker: Und jetzt habe ich halt alles in einen Topf geschmissen und bin One -Watch -Only.

Speaker: Und wie fühlt sich das so an?

Speaker: Gut, weil ich eh nur noch eine Uhr getragen habe.

Speaker: Ich hatte früher...

Speaker: 7 Uhr und ich habe davon 1 bis 2 getragen.

Speaker: Es war ja nicht immer die Hulk und manchmal noch die GMT.

Speaker: die ich hatte.

Speaker: Ähm...

Speaker: Egal wie viele Uhren ich hatte, ich habe am Ende immer nur eine oder zwei getragen, die mir am meisten Spaß gemacht haben. Und dann dieses, ich trage jetzt mal die andere Uhr. Ich habe am selben Tag meistens wieder auf meine Favorite Uhr zurückgewechselt.

Speaker: Hmm.

Speaker: Ja, das ist schön, wenn man das kann. Ich denke mal, das ist auch ein bisschen saisonal. Also ich merke heute jetzt wohl das Wetter wieder.

Speaker: Kühler geworden ist, habe ich...

Speaker: wieder

Speaker: so eine Breguet mit Lederband rausgeholt, worauf ich jetzt, als es so heiß war, nicht so richtig Lust hatte.

Speaker: Aber jetzt ist es toll.

Speaker: Deswegen...

Speaker: Ist es dann bei mir auch, wenn ich so, also die Hulk zum Beispiel, konnte ich zu allen tragen.

Speaker: Außer bei einem blauen Anzug war ich immer ein bisschen so, irgendwie passt das nicht so richtig.

Speaker: Ähm.

Speaker: Wir reden hier gerade über richtig dumme Probleme, das weiß ich, aber da hatte ich das Einzige... Ich finde, das ist ein Riesenproblem und das sieht unmöglich aus. Die Stilpolizei müsste die wirklich schlimm verhaften.

Speaker: Deswegen habe ich sie aber nicht getragen. Das war auch der einzige Moment, wo ich dann eine andere Uhr angelegt habe.

Speaker: Und deswegen...

Speaker: Eine Uhr, die du quasi zu allen tragen kannst und die jetzt...

Speaker: Kann ich eigentlich zu fast antragen. Auch selbst zu einem blauen Anzug.

Speaker: Weil das Rot -Gold passt zu dem Blau wiederum.

Speaker: Das nimmt das grüne Blatt etwas raus.

Speaker: Das ist wahrscheinlich...

Speaker: Ist wahrscheinlich so ein sehr kaltes Grün, ne?

Speaker: Eine helle Olive.

Speaker: Ja, meiner Erfahrung nach kriegst du kalte Töne einfacher kombiniert.

Speaker: Gerade mit Kleidung, bei den anderen ist es schwierig.

Speaker: Ja, das ist gut.

Speaker: Das Ding One Watch Only geht für mich.

Speaker: Wir werden das beobachten.

Speaker: Heute ist der 17 .8. Du hast erklärt, du wirst ein One -Watch -Guy.

Speaker: Die Zeit läuft, mal gucken.

Speaker: Mal gucken.

Speaker: Aber ich freue mich, ich sehe das Glück in deinen Augen und es ist ja auch unter...

Speaker: Unter Menschen oft so, dass man einen heiratet und dann ist das so. Vielleicht klappt das ja mit einer Uhr.

Speaker: Mal sehen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe aber auch gar keine...

Speaker: Die US...

Speaker: teuer, ich habe aber auch kein Geld mehr, um mich irgendwie noch abzugraden und dann müsste ich mich downgraden und die dann verkaufen, um mir was anderes zu holen.

Speaker: Ja, vielleicht verdienst du ja auch noch Geld zwischendurch. Aber das ist ja auch heute nicht das Problem.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Gut, ich habe auch noch was für dich. Das ist jetzt ein bisschen komplizierter.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Stell dir vor,

Speaker: Du gehst zu einem sommerlichen Uhrenmeetup.

Speaker: Und du willst alle mit deiner Komplikation beeindrucken?

Speaker: Reicht da nicht meine Person an sich? Ich bin kompliziert genug.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht nicht das, was ich meinte. Das ist eine andere Art von Meetup. Das ist ein anonymes Meetup. Das musst du mit dir ausmachen, was du da für anonyme Freunde triffst.

Speaker: Ich meine jetzt ein Uhren -Meetup und es muss ein sommerliches Uhren -Meetup sein und du musst eine sehr komplizierte Uhr haben oder zumindest mit einer originellen Komplikation.

Speaker: Wow.

Speaker: Renesse ist...

Speaker: Urnsammlung am Strand. Was nimmst du also mit?

Speaker: Mich interessieren diese Uhren nicht, die mega krasse Komplikationen haben, das ist mein Problem. Doch, okay, warte, dann...

Speaker: Hier, wie heißen die? Wo du die Komplikation hast, die...

Speaker: das Sonnensystem zeigt, was sich auch genauso langsam bewegt wie das Sonnensystem.

Speaker: Ja, da gibt es in den Niederlanden auch diesen einen Menschen, der von Cleves, wie heißt der? Appel von Cleves?

Speaker: Nee, es gibt Frank D. von Apel. Von Cleves & Apels, das meine ich. Und die haben eine Uhr, die...

Speaker: die das Sonnensystem hatten, wo die Planeten sich auch in der Zeit bewegen, dann würde ich die nehmen. Ich suche schnell den Namen. Das Original davon wäre von Ludwig Oechslin.

Speaker: Astronomische Komplikationen aus den frühen 80er Jahren.

Speaker: Damit wärst du auf jeden Fall sehr weit bei den Treffen.

Speaker: Also weit vorn, meine ich.

Speaker: Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass die Serverkosten...

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist aber eine Frauenuhr, ist egal, dann komme ich mit einer Frauenuhr.

Speaker: Ja, das ist gut. Das ist sogar noch besser. Wenn du mit der Ulysse Nadin kämpfst, würdest du wahrscheinlich auch für den Service den Staatshaushalt von den Niederlanden aufwenden müssen. Das wäre so meine Vermutung. Das willst du ja auch.

Speaker: Die Uhr, die Apels -Uhr kostet 385 .000.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber da sind halt auch Diamanten drauf.

Speaker: Deswegen wahrscheinlich.

Speaker: Hm.

Speaker: Na gut, heute wird das nicht mehr. Es gibt noch die Midnight Planetarium, die ist für Männer.

Speaker: 250 .000, die hatte ich auch im Kopf, die ist ja schon noch fast bezahlbar.

Speaker: Hm.

Speaker: Da gibt es, glaube ich, so Influencer, die sowas besprechen. Also gut, das ist dein Pick.

Speaker: Den hast du dir so vorgestellt. Ich habe was ganz Praktisches.

Speaker: Ich habe jetzt auch zwischendurch immer mal Preise genannt, dass das alles erschwinglich ist, weil ich finde, im Sommer muss man...

Speaker: viel Freude haben und dazu gehört auch, dass Sachen einen nicht kaputt machen finanziell.

Speaker: Ich habe Neo Vintage was rausgesucht.

Speaker: Erzähl.

Speaker: Und zwar eine

Speaker: Omega -Apnea Jack Mayol.

Speaker: Kenn ich nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das ist im Prinzip erstmal vom Gehäuse her ein Omega Seamaster von 2003, also mit Stahlunette.

Speaker: So eine Seamaster 300 kann man sich vorstellen. Die älteren sind ja noch ein bisschen flacher und ein bisschen...

Speaker: Zierlicher würde ich nicht sagen, aber jedenfalls nicht so ausladend.

Speaker: Es gab sie mit weiß -silbernen oder schwarzem Blatt. Sie hat an der Seite Chronodrücker, aber sie hat keine Chronototalisatoren auf dem Blatt. Und jetzt kommen wir zur interessanten Komplikation, sondern sie hat sieben unfassbar rätselhafte Löcher auf dem Blatt.

Speaker: Schon mal gesehen?

Speaker: Ja, ich gucke mir das Bild gerade an. Ich verstehe die...

Speaker: die Technik.

Speaker: Das ist total geil. Die Löcher färben sich dann.

Speaker: von weiß oder schwarz, je nach Blattfarbe, auf rot.

Speaker: Und zwar so...

Speaker: in so einem sanften Übergang.

Speaker: Und es ist gedacht als Komplikation fürs Freitauchen.

Speaker: Also ab Nähe, ab Nohe tauchen.

Speaker: Was ich finde, ist ein Sport, der viel mehr Beachtung finden sollte.

Speaker: Ich weiß nicht, warum der nicht olympisch ist und ständig im Fernsehen übertragen wird.

Speaker: Auf jeden Fall hat Omega gefunden, es müsste mal was gemacht werden und Jack Mayol.

Speaker: war, ich denke, der berühmteste Freitaucher der Geschichte, der ist 1981

Speaker: Also ohne Geräte. Und als er übrigens auch schon 54 Jahre alt war. Mit einem Atemzug. Zähle bis eins. Eins.

Speaker: 101 Meter tief getaucht.

Speaker: Das ist schon ziemlich cool finde ich.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: So, und der alte Mann hat dabei auch eine Omega getragen und deswegen gab es dann in der Folge immer Sondermodelle.

Speaker: Und dieses ist ein Apnea -Timer. Und das heißt, mit den sieben Löchern kann man bis zu 14 Minuten freitauchen timen. Und das ist, weil du ja sehr hektisch bist, wenn du mit einem Atemzug tauchst, eben besonders übersichtlich. Nicht wie so ein Chronograph, sondern du kannst es optisch sehen.

Speaker: Sieben Löcher sind 14 Minuten und die

Speaker: gehen dann schrittweise. Also jedes Loch füllt sich langsam innerhalb von zwei Minuten sukzessive. Finde ich extrem cool.

Speaker: Ist cool. Ich hatte mal einen Speaker, der glaube ich Weltmeister am Abnötauchen ist, ein Deutscher.

Speaker: einem Jahr oder so bei uns auf der Arbeit.

Speaker: War interessant, was er erzählt hat. Er hat doch was zu Atemtechniken erzählt. Also der Sport ist schon heavy. Vor allem, du musst halt...

Speaker: hat viel mit der Psyche zu tun.

Speaker: vor allem du kannst halt auf deine

Speaker: auf deine Ruhe sehr viel Einfluss nehmen durch deine Psyche, durch Happy, durch gute Erlebnisse, durch...

Speaker: wenig Stress, wenig Anspannung.

Speaker: Anspannung und sowas alles. Also ja.

Speaker: Aber zum Zugucken stelle ich es mir dann doch recht unspektakulär vor, weil es passiert nichts. Du siehst jemanden, der...

Speaker: regungslos im Wasser liegt zum Beispiel. Ja, aber man könnte doch die Hälfte der Curling -Übertragung damit ersetzen.

Speaker: Ich finde Curling sogar relativ interessant, manchmal muss ich gestehen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich älter werde.

Speaker: Ja, dann kannst du ja mit deiner Day -Date in Renesse immer Curling -Übertragungen am Strand gucken, die Sonne über das fettverschmierte Meer neigt.

Speaker: Ja, das wäre eine Möglichkeit.

Speaker: Es gibt mehrere von diesen Modellen. Es gibt auch welche mit so einem charmanten Grünton und das ist eben Neo -Vintage. Also die Uhren können auch ein bisschen altern. Teilweise gibt es die auch mit Tritium und so. Jetzt nicht die, die ich eben meinte, weil sie von 2003 ist, aber ältere.

Speaker: Finde ich eigentlich eine vergessene...

Speaker: Abzweigung in der Geschichte und das sind kleine, gut tragbare Tauchohren mit Stahlünette und interessanten Blättern und wie ich finde, in einer netten Anekdotengeschichte.

Speaker: Ist es. Die Omega ist auf jeden Fall mal was anderes. Komplikation, cool.

Speaker: Optik ist halt so eine Sache sehr speziell.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Also ich finde es gut mit dem...

Speaker: Mit den Kreisen. Ich müsste mir noch einen Anwendungszweck für die 14 Minuten überlegen, da ist mir jetzt auch noch keiner eingefallen, aber das kann ja noch kommen.

Speaker: Ja, fällt mir auch keiner an. Omega macht immer so dicke Uhren. Das sind ja die Alten. Das sind noch die Alten.

Speaker: Also wenn ich mir hier dir das Bild angucke online.

Speaker: Sieht die mega dick nach oben aus. Sie hat 16 mm Höhe. Das ist für mich dick.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Die anderen Jack Major nicht, weil das eben aus der Vorkoaxialzeit ist.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das dann auch noch ETA -Werke da drin sind, die sind nicht so hoch.

Speaker: Die ist von 2010, die ich sehe. 42 Millimeter und 16 Millimeter hoch. Das ist dick für mich. Aber das ist nicht die, die ich meinte.

Speaker: Ab diesem Jahr von 2003.

Speaker: Nein, nein. Ich finde im Moment...

Speaker: eigentlich am interessantesten.

Speaker: Außer der White Side of the Moon, die finde ich auch super und die ist riesenhoch, da ist das so.

Speaker: Diese Uhren von Omega, die vor den Coaxial -Werken gekommen sind und Neo -Vintage sind also so bis 2006 oder so. Da sind ganz viele interessante dabei und die haben noch ein bisschen andere Proportionen.

Speaker: Gut.

Speaker: So, jetzt bist du wieder dran.

Speaker: Wir sind durch.

Speaker: Achso, ich hab noch eins.

Speaker: Dann erzählen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also bleiben wir beim Thema Freitauchen, entspannt sein, Putzschlag 17 oder so. Wie kriegt man das hin? Du willst abschalten, es geht nichts mehr, du musst den Sommer über runterkommen. Welche Uhr trägst du, damit du komplett runterkommst?

Speaker: Keine Uhr.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm...

Speaker: Welche Uhr trage ich zum Runterkommen?

Speaker: Im Sommer.

Speaker: einen Nomos mit einem dieser

Speaker: dieser bunten Blätter.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil du dann fröhlicher Erdkundelehrer bist?

Speaker: Weil...

Speaker: Die Uhr stilistisch.

Speaker: simpel ist, sie ist nicht aufregend.

Speaker: Sie ist eher bieder und trotzdem durch das bunte Blatt hat sie einen sommerlichen Touch.

Speaker: Und...

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja.

Speaker: Sie strahlt eine gewisse Ruhe und Biederheit aus.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Ist nicht das, woran du gedacht hast. Nee, wenn ich so biedere Sachen sehe, die auch noch stolz darauf sind, die bieder sind, dann habe ich immer Angst vor Protofaschismus. Da lauert doch was dahinter.

Speaker: das ist verdächtig

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe überlegt, ich habe sie letztens in echt gesehen und sie hat mich sehr überzeugt. Ich hatte einen Freund dabei, einen Mr. Jones.

Speaker: Late again.

Speaker: Mr. Jones, Late Again. Ich glaube, das ist auch so eine 200 -Euro -Uhr oder so.

Speaker: Und zwar hat die eine normale Form, aber sie hat kein normales Zifferblatt, sondern es sind zwei drehbare, transparente Scheiben übereinander.

Speaker: Und auf den Scheiben sind keine Zeiger, sondern zwei Erdbeeren. Eine ganze, eine angebissene. Das sind Stunden und Minuten. Und dann sind da ganz viele Buchstaben. Und das ist so ein Buchstabensalat.

Speaker: Mit den beiden Erdbeeren. Und einmal zur vollen Stunde liegen die Scheiben so übereinander, dass die Buchstaben Sinn ergeben, man sie lesen kann.

Speaker: Und dann steht da...

Speaker: Fuck it.

Speaker: Time is just a social construct.

Speaker: Okay, das ist cool.

Speaker: Das finde ich ziemlich gut.

Speaker: Vor allen Dingen wird man einmal in der Stunde daran erinnert, weil das ist ja wie mit dem Tod. Man weiß, dass es passiert und dann denkt man aber nie drüber nach. Und diese Uhr hilft einem einmal in der Stunde doch nochmal drüber nachzudenken.

Speaker: Ja?

Speaker: Wenngleich ist es kein soziales Konstrukt.

Speaker: Na, Uhrzeit schon.

Speaker: Also...

Speaker: Die Abstimmung, du weißt, mit den Kirchtürmen und dem Schlagen und damit die Leute arbeiten können und den Abrechnungen und deswegen Schlagwerke auf Viertelstunden, deswegen bis heute bei Agenturen die Viertelstundenabrechnungen und so, das ist schon sehr sozial. Das stimmt wiederum, ja.

Speaker: Ja, sehr einfache und trotzdem

Speaker: Lustige Uhr, ja.

Speaker: Ja, hat mich überzeugt. Ist auch sehr konzeptionell. Ist Quarz, nichts Besonderes und so, aber...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Glück hat's.

Speaker: Ist auch von einer Künstlerin gemacht. Fand ich ganz interessant. Die stellen auf der Internetseite auch die Künstlerin vor, die sich das überlegt hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Es geht dann wahrscheinlich auch eher darum, dass du einfach ein...

Speaker: Accessoire am Handgelenk hast. Deswegen wahrscheinlich auch das Design der Uhr. Und dann einfach scheiß auf die Zeit. Es geht nur darum, dass du Schmuck

Speaker: günstigen

Speaker: Fashion Schmuck am Handgelenk hast.

Speaker: Ja, ich finde es gar nicht Fashion, sondern eben nachdenken. Es ist so wie manchmal Swatch, wenn sie gut sind.

Speaker: Dann hast du da ja auch ein Konzept, was mehr wert ist als die Uhr, als Ding.

Speaker: Ist jetzt nicht bei jeder so, aber manchmal ist das so.

Speaker: Verstanden. Viel interessanter aber, du bist voll der Omega -Fanboy geworden. Ich löse das Breguet ab bei dir.

Speaker: Nee, ich mag.

Speaker: Also irgendwie emotional bin ich total immer noch bei den Breguet -Uhren. Das, glaube ich, wird sich auch nicht mehr ändern. Ich finde die Omega -Uhren...

Speaker: Die sind einfach interessant, sich mit zu beschäftigen und man kann natürlich ganz viele davon anhäufen, was bei Begeo einfach...

Speaker: Zumindest für mich schwieriger ist.

Speaker: weil sie ein bisschen teurer sind und

Speaker: Die sind ja auch ein bisschen gediegener und haben einfach auch gar nicht so viel auf dem Markt, was es so an verschiedenen Sachen gibt. Ich habe tatsächlich bei Brigitte...

Speaker: Fast alle Uhren, die ich gerne hätte, schon gekauft.

Speaker: Mir würden noch zwei einfallen, aber Omega könnte...

Speaker: ganzen Tag welche kaufen.

Speaker: weil es einfach so viele Lustige auch gibt. Omega hat auch einfach viel probiert und da ist natürlich auch viel nicht gut geworden.

Speaker: Oder nicht gut gealtert.

Speaker: altert so, dass es dann wieder interessant wird. Das finde ich auf jeden Fall interessant. Und ich hatte mal mit jemandem, der bei Omega beschäftigt ist, ich sage jetzt mal keine Namen.

Speaker: so Fragen zu diesen Uhren aus den frühen 2000ern, der hat gesagt, ich weiß es nicht und es weiß auch bei uns keiner und irgendwie hat das keiner so ordentlich nachgehalten.

Speaker: weil die da gerade so ein bisschen im Umbruch waren.

Speaker: Super interessant, dass du da...

Speaker: mit wenig Aufwand eigentlich Sachen rausfinden kannst. Und da gibt es auch nicht so viel Konkurrenz. Das ist noch nicht so kartiert einfach, weißt du?

Speaker: Ja, verstanden.

Speaker: Mit Rolex ist das nicht so, da ist alles kartiert.

Speaker: Also das geht gar nicht um die Uhr an sich, sondern...

Speaker: um die Freude des Suchens sozusagen.

Speaker: Und gleichzeitig gibt es aber noch so viele Leute, die sich dafür interessieren und in Foren sind, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du alles, was du brauchst, zusammenkriegst, relativ hoch ist.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: So kam ich dazu.

Speaker: Und natürlich über die Speedmaster.

Speaker: Macht ja auch Sinn.

Speaker: So du Maus.

Speaker: Was denn?

Speaker: Constellation muss man auch, glaube ich, im Auge behalten. Da gibt es auch interessante Sachen.

Speaker: Kitscht mich nicht.

Speaker: Ketscht mich nicht.

Speaker: Du hast gleich einen harten Anschlag.

Speaker: Wir haben 47 Minuten.

Speaker: Ist eine gute Zeit. Ich muss einkaufen gehen.

Speaker: Und nächstes Mal machen wir eine sinnvolle Folge wieder.

Speaker: Also ehrlich gesagt, haben mich mehrere Leute angeschrieben und gesagt, sie wollen mal wieder so eine Folge haben, die nicht...

Speaker: Also ich glaube, sie haben nicht anspruchsvoll gesagt, aber ich glaube, sie wollten ein bisschen Plauderei.

Speaker: Okay. Haben wir jetzt geliefert.

Speaker: Haben wir.

Speaker: Nächstes Mal machen wir einen Mix aus Clauderei und Seriosität.

Speaker: Schreibt doch mal, also liebe Hörerinnen und Hörer, schreibt doch mal, ob ihr das gut findet, ab und an mal Clauderei.

Speaker: Oder ob es immer hart Investigativrecherche sein muss.

Speaker: Ich bin ein Fan von Plauderei. Ich finde, es passt auf jeden Fall zum Ploma.

Speaker: Passt das?

Speaker: Danke dir, Knut. Danke euch.

Speaker: Danke, Peter.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended