Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zero Reset, der Uhren Podcast.
Speaker: Ich habe schon fast vergessen, wie wir heißen, weil wir so lange nicht mehr aufgenommen haben, weil es ist Sommer.
Speaker: Ich bin weg, Knut ist weg und das Leben ist einfach das Leben.
Speaker: Dafür freut es mich umso mehr, dass wir heute hier sind und Knut hat einen wirklich sehr besonderen Gast mitgebracht, über den ich mich sehr freue und ich es sehr zu schätzen weiß, dass du hier bist.
Speaker: Aber bevor ich jetzt zu viel schon verrate, gebe ich direkt zu Knut und dann zu unserem Gast.
Speaker: Wir freuen uns sehr über Marc Michel Amadry, den Managing Director von Gérard Perregaux.
Speaker: Er ist in dieser Position seit Februar 2025 und verantwortet dort auch die Markenstrategie.
Speaker: Darüber wollen wir heute viel sprechen, weil wir wollen Gérard Perregaux besonders gut kennenlernen.
Speaker: Zum Vorwerben Marc, Chief Commercial Officer bei IWC, davor Präsident von Ebel und davor auch Leiter des Schweiz Geschäfts von Sotheby's.
Speaker: Das heißt, er kennt die Urnenbranche aus allen möglichen Richtungen und, was uns gar nicht klar war, er kann sogar auch Deutsch.
Speaker: Und das ist großartig, dass wir ihn in einem deutschsprachigen Podcast haben können.
Speaker: Dafür sind wir sehr dankbar, dass Marc dieses Geheimnis für uns gelüftet hat und Deutsch mit uns sprechen wird.
Speaker: Marc, du bist ja auch in La Chaux-de-France geboren, dem Sitz von Gérard Perregaux und übrigens auch von Gros-Beforsi, Célita, La Joupere, Corum, Haute-Lenz.
Speaker: Wann hast du zum ersten Mal Gérard Perregaux wahrgenommen und was hast du über das Modell und die Marke damals gedacht?
Speaker: Das ist eine sehr gute Frage.
Speaker: Amin, das ist schon ein interessanter Zufall, dass ich in Le Chiffon geboren bin und jetzt bin ich verantwortlich für J'ai Pergou.
Speaker: Das ist eine Marke, die ich immer sehr geschätzt habe.
Speaker: Ich bin glücklich genug, um Gino Macaruso am wenigsten dreimal in meinem Leben gesehen habe und ein tolles Gespräch mit ihm gehabt.
Speaker: Und ich muss sagen, ein kleines Geheimnis.
Speaker: Gia Periou ist die einzige Marke, die ich für mich selbst gekauft habe, an der Zeit, die ich für eine andere Marke gearbeitet habe.
Speaker: Das heißt, für meinen 40er Geburtstag wollte ich für mich
Speaker: eine besondere Uhr kaufen, um das zu feiern.
Speaker: Und ich hatte, ich erinnere mich, ein JAPEGO WWTC Chronograph für mich gekauft.
Speaker: Diese Uhr schätze ich so viel, die ist für mich sehr wichtig.
Speaker: Und das war einfach, weil ich diese Marke im Rahmen von Uhrmacherei, im Rahmen von Design, im Rahmen von
Speaker: Stil und wie es immer Autologie ausgedrückt hat.
Speaker: Deshalb habe ich diese Uhr für mich gekauft und auch ein anderes Zufall, wenn ich die Möglichkeit gehabt habe, diese Marke zu leiten, war für mich schon ein Zeichen, dass ich würde sagen, das war geschrieben, aber das war sicherlich etwas, das kam natürlich auf meinem Weg.
Speaker: Ja, das ist ein super Einstieg.
Speaker: Wir müssen, glaube ich, zwei Sachen noch erklären.
Speaker: Erstens, Herr Mascaluso war die prägende Gestalt bei Gérard Perigo und hat zum Beispiel die Gérard Perigo und Ferrari Kollaboration gemacht, die nicht nur einfach ein Logo war, sondern die haben auch Radrappon-Chronografen und so gehabt.
Speaker: Also eine ganz lange Geschichte, eine tolle.
Speaker: Und ich weiß gar nicht, ob er selbst auch Rennfahrer war.
Speaker: Der war auf jeden Fall eine super spannende Persönlichkeit, glaube ich, für die Marke.
Speaker: Vielleicht kannst du da kurz was sagen, warum der dich damals so beeindruckt hat.
Speaker: Wenn ich es werblich beschreiben würde, würde ich sagen, er ist der Jean-Claude Bivert von Gérard Perregaux.
Speaker: Und das andere ist, du hast über deine erste Uhr gesprochen.
Speaker: Das ist, wenn ich das richtig erinnere, diese Uhr, die sozusagen Weltuhrzeiten anzeigen kann und auch gleichzeitig ein Chronograph ist.
Speaker: Das ist auch eine typische Komplikation für Gérard Perregaux.
Speaker: Vielleicht kannst du die zwei Sachen noch ein bisschen ausführen.
Speaker: Amin Ferrari, finde ich, Amin Holtz.
Speaker: Heutzutage ist es so normal geworden für eine Uhrmarke mit einer Automobilmarke eine Partnerschaft zu haben.
Speaker: Das ist so, wie sagt man,
Speaker: Das ist nichts anderes.
Speaker: Alle Marken machen das.
Speaker: Aber man muss sich erinnern, dass die erste Marke, die echt eine sinnvolle Partnerschaft mit einer Automobilmarke gehabt hat, ist Jean-Pierre Goumine Ferrari in den 1992 Jahren.
Speaker: und bis mehr oder weniger, wenn Gino Macaluso gestorben ist.
Speaker: Und das war nicht nur ein, das war nicht über Opportunism, das war wirklich die Werte, Stil, Exklusivität zwischen Japergo und Ferrari, das hat so schön geklappt und mit tollen Chronographs.
Speaker: Rat Raccoon hast du, Knut, gesagt, das war für mich, ich erinnere mich, wenn alle diese Uhren lanciert worden sind als, als,
Speaker: Ich hatte so viel Leidenschaft für Uhren, wenn ich das gesehen habe, ich habe getraumt, eine solche Uhr zu besitzen.
Speaker: Und heute sind wir immer noch sehr viel mit dem Automobil involviert.
Speaker: By the way, mit dem Ferrari muss ich auch erzählen und unterzeichnen, dass die Beziehung mit dem Ferrari nicht mit Gino Macaluso angefangen hat.
Speaker: Das hat schon 1972 direkt mit Enzo Ferrari angefangen, weil Enzo Ferrari Gerbergo kommissioniert hat, um Gerbergo für Ferrari zu produzieren, so dass Enzo Ferrari Gerbergo Uhren zu den besten Kunden schenken konnte.
Speaker: Das ist für mich im DNA von Jean-Pierre Goh, diese Beziehung mit der exklusiven Automobilwelt.
Speaker: Du hast auch über WWDC erwähnt.
Speaker: Was ich sagen kann, WWDC ist so eine ikonische
Speaker: Design und Werk und Uhr für Jean-Pierre Gault.
Speaker: Ich will unbedingt diese Uhr wieder einmal lancieren und ich würde sagen, 2023, 2023 sicherlich wird eine neue WWTC auf den Markt kommen.
Speaker: Das ist großartig.
Speaker: Eine Uhr mit Komplikationen, die Spaß machen, wo man einfach verschiedene Zeiten sieht.
Speaker: Es gab ja früher auch so Sondereditionen, wo man sehen konnte, wo die Börse immer aufgemacht hat, also die Hauptbörsen.
Speaker: Und dazu noch der Chronograph, wo man wahrscheinlich dann den Kursanstieg stoppen konnte.
Speaker: Knut, Knut, warte, bevor du deine nächste Frage stellst, wenn ich direkte einhaken darf, Marc.
Speaker: Wir haben jetzt darüber gesprochen, du hast das sehr schön erzählt, dass Gérard Perigo mit Ferrari eine der ersten Uhrenmarken war, die
Speaker: Marketing mit einer Automobilmarke betrieben hat.
Speaker: Meine Wahrnehmung jetzt ist, dass Gérard Perrigo eher zurückhaltendes Marketing betreibt.
Speaker: Und damals war es dann eher sehr progressives und lautes Marketing, positiv.
Speaker: Und jetzt nehme ich euch als relativ ruhig wahr, im Vergleich zu anderen Marken, die viel mit Botschaftern arbeiten, wie Audemars Piguet als Beispiel oder Rolex etc.
Speaker: Und ihr wirkt etwas ruhiger.
Speaker: Bewusst?
Speaker: Mehr oder weniger, das ist eine echte gute Frage und ich mag diese Frage.
Speaker: Ich bin gezwungen, ich bin für mich und ich sage das sehr gern.
Speaker: Wir müssen kein Marketing Powerhouse sein.
Speaker: Und wir müssen unbedingt nicht berühmt sein, weil wir tolles Marketing machen.
Speaker: aber weil wir tolle Uhren entwickeln und produzieren mit Inhouse-Werk, mit der ganzen Kraft, der ganzen Craftmanship, die beste Qualität und wir wollen die beste Erfahrung für unsere Kunden erzielen.
Speaker: organisieren und kreieren.
Speaker: Das heißt, das Geld ist nicht um eine
Speaker: wieder ein Marketing-Powerhouse zu darzustellen.
Speaker: Aber wir wollen das ganze Geld für Kundenerfahrung, um Leute hier in Lechefond zu willkommen, um neue Boutiquen zu veröffnen, wie zum Beispiel in einem Monat in Genf werden wir ab Mitte August
Speaker: eine neue Boutique operieren auf zwei Ebenen, vorne dem See, der Geneva Sea Fountain, weil das ist eine Entdeckung.
Speaker: Wir haben unglaubliche Werke und unglaubliche Uhren im Prozess, die wir in den kommenden Monaten und Jahren lancieren werden.
Speaker: Und wir wollen, dass das Geld, das wir investieren, ist für die Collectors, für die Leute, die eine echte Leidenschaft für Ohrmacherei und Autorlogerie haben.
Speaker: und nicht für Ambassadors, nicht für andere Sachen.
Speaker: Verstehe ich.
Speaker: Danke dir, dass du so offen darüber sprichst.
Speaker: Bei deiner Antwort geht mir als Uhrenmensch das Herz auf.
Speaker: Jetzt habe ich aber auch einen Wirtschaftsmenschen in mir, der sich fragt, wenn ihr diese Strategie fahrt, die ich persönlich gut finde, aber habt ihr dann nicht auch das Risiko, dass, weil ihr eben kein Geld in Ambassadors und Marketing steckt, dass ihr relativ viele Kunden nicht erreicht, obwohl sie richtige Kunden sein könnten?
Speaker: Wir investieren, aber wir investieren nicht in Plakaten, wir investieren nicht in Billboards, wir investieren nicht in solche Sachen.
Speaker: Wir investieren in kleinen Events, Collectors Events, wo wir uns richtig investieren.
Speaker: vorstellen können und eine Qualitätszeit verbringen können, um Fragen zu beantworten, um zu zeigen, was wir machen.
Speaker: Und das ist, wo ich denke, das Geld ist richtig investiert.
Speaker: Und deshalb sollte das Wert unserer Uhren nicht integrieren,
Speaker: Marketing-Sachen, die keinen Mehrwert haben für unsere Collectors und Kunden.
Speaker: Ja, ich finde, das ist auch insofern total spannend, weil Girard Perigo ja lange eine Konzernmarke gewesen ist, so wie sehr viele Marken, die man kennt und die eben mit einem besseren Arbeiten in großen Konzernen sind und so Konzernlogiken haben, wie man richtig Zielgruppen anspricht.
Speaker: Könnte man jetzt sagen, dass ihr seit dem Management-Buyout eine Indie-Brand seid?
Speaker: Wenn ich weiß,
Speaker: Wirklich ganz großartig finde über Jean Perrego, wir haben 235 Jahre Existenz.
Speaker: Wir sind mehr als zwei Jahrhundertes alt.
Speaker: Wir sind 1791 geboren.
Speaker: Wir haben eine unglaubliche Geschichte, Legacy, Heritage, Wahnsinn.
Speaker: Ehrlich gesagt, ich glaube, wenn man die anderen großen Autologie-Marken anschaut, wir haben die gleiche Geschichte.
Speaker: Und ich muss sagen, wir haben 200 Autologien,
Speaker: 35 Jahre Existenz ohne Unterbruch.
Speaker: Das heißt, wir waren immer da.
Speaker: Und wir haben viele verschiedene Generationen von Entrepreneurs bei Japergo gehabt und die Marke war immer da.
Speaker: Und das muss ich auch sagen, das ist etwas Spezielles.
Speaker: In der gleichen Zeit, wir sagen immer zu Leuten,
Speaker: Wir sind 1791- Manufaktur, die 1791-Depen-Rooten-Jet-Free-Depen-Rooten-Jet-Free-Depen-Rooten-Jet-Free-Depen-Rooten-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Free-Depen-Jet-Jet-Free-Depen-Jet-Jet-Free-Depen-Jet-Jet-Free-Depen-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet-Jet
Speaker: sich zu verhalten, wie wir wollen.
Speaker: Im Rahmen von Kreativität, im Rahmen von Design, im Rahmen von wie wir unsere Marke entwickeln wollen.
Speaker: Und das heißt, wir sind mehr oder weniger in den zwei Welten.
Speaker: Die großen Marken im Rahmen von Geschichte und Kredibilität und in diesem Rahmen von Freedom.
Speaker: Ja, ich glaube, ich kann verstehen, dass ihr eine interessante Position habt, dass ihr so frei seid wie ein Independent, aber das Heritage habt von einer der großen alten Marken, weil ihr das letztlich auch seid.
Speaker: Was vielleicht noch nicht jedem klar ist, ihr gehört ja in einem Konglomerat mit Ulysse Nardin zusammen.
Speaker: Vielleicht kannst du kurz skizzieren, wo ihr verflochten seid, wie ihr verflochten seid, was ihr zusammen macht und was ihr getrennt macht, wie das zusammenpasst.
Speaker: Amin, wir sind Teil einer Gruppe, der Name der Gruppe ist der Somin Group mit zwei Marken, Lise Nanin, eine andere großartige Marke und Jean Perrego und selbstverständlich
Speaker: Wir haben verschiedene Mannschaften für die Marken, aber selbstverständlich auch HR, Finanz.
Speaker: Es gibt einen Teil der Unternehmen, der für beide Marken arbeitet.
Speaker: Es gibt viele Opportunitäten, Synergies zu haben.
Speaker: Aber man hat spezifische Teams für Entwicklung, für Produkte, für Marketing, für Sales und alles, was für die Marke wichtig ist, haben wir spezifische Mannschaften.
Speaker: Ja, Gérard Perregaux, ich meine, dieses GP, das könnte auch für Gentleman's Powerhouse stehen.
Speaker: Ich nehme Gérard Perregaux als ein bisschen eleganter wahr.
Speaker: Julius Nardin hat auch so diesen Maverick-Charakter mit so einem Freak zum Beispiel.
Speaker: Und bei Gérard Perregaux nehme ich es ein bisschen eleganter wahr.
Speaker: Ist das euer Mission-Statement oder wie würdet ihr das beschreiben in der Abgrenzung?
Speaker: Also wo seht ihr eure Zielgruppen?
Speaker: Wie wollt ihr die Modelle entwickeln, um euch abzuheben?
Speaker: Ich meine, das ist richtig, dass wir sind mehr
Speaker: im Rahmen von Eleganz.
Speaker: Aber es ist nicht nur eine Frage von Eleganz.
Speaker: Das ist eine Autologie, die sinnvoll sein muss.
Speaker: Für uns, was wichtig ist, ist das Werk.
Speaker: Wir haben in unserer Geschichte so viele verschiedene Werke entwickelt.
Speaker: Wir sind sehr berühmt für die drei Brücke von Constant Girard 1867.
Speaker: Wir haben, wir sagen, wir sind nicht im Rahmen von Design mit Jean Perigo, sondern mehr im Rahmen von Architektur.
Speaker: Architektur ist verschieden von Design.
Speaker: Das heißt, im Rahmen von drei Dimensionen, die wir von einem Heritage von Constance Gerard und die drei Brücken, wie wir heute zum Beispiel so viele skeletonized Ohren haben, wie zum Beispiel unser letzter Mini-Tripeater Flying Bridges.
Speaker: Das ist Kunst und Architektur, die zusammen eine neue Sprache entwickeln.
Speaker: Und das heißt, wir sind nicht Avantgarde im Rahmen von, ich würde sagen, Ulysse Nader ist sicherlich mehr Avantgarde, aber wir sind sehr zeitlos und
Speaker: und haben eine Sprache, wie wir unsere Uhren entwickeln und kennen, die mehr über Architektur, Zeitlosigkeit, Schönheit.
Speaker: Schönheit ist
Speaker: ist nicht ein Wort, das so einfach so zu sagen ist mehr als schön.
Speaker: Weißt du, wenn alles das gutes Gleichgewicht hat, das Design ist richtig, alles ist richtig, die Proportionen, die Ergonomie und du sagst, diese Uhr ist einfach schön und zeitlos.
Speaker: Das ist sicherlich etwas, das ist für uns ein Ziel.
Speaker: In den letzten zehn Jahren waren Uhren mit integrierten Bändern sehr beliebt und viele haben bei Gérard Péregaux vor allem an die Laureato gedacht.
Speaker: Das war die Uhr, die man am meisten gesehen hat.
Speaker: Ihr habt aber seit 1991 sehr viele Uhren gemacht und es gab auch davor sehr charakteristische Modelle, die man jetzt vielleicht nur in Instagram-Zeiten nicht mehr so kennt.
Speaker: Also die Seahawk war früher ein sehr erfolgreiches Modell, die WTC hast du schon gesagt, Three Bridges auch.
Speaker: Kannst du das einmal darstellen, das Modellprogramm und wie das miteinander zusammenhängt und vielleicht auch in welche Richtung das gehen kann?
Speaker: Also was gibt es außer der Laureate und wie ist es positioniert?
Speaker: Sicherlich ist heute L'Oreato eine sehr wichtige Linie für uns.
Speaker: Wir entwickeln mehr und mehr für L'Oreato Grand Complication Versionen wie diejenigen, die ich jetzt trage, die L'Oreato 3 Goldenbrücke mit Tourbillon, die wir letztes Jahr im November lanciert haben, um die
Speaker: 50er Geburtstag von Laureato zu feiern.
Speaker: L'Oreato ist wichtig, aber ich möchte auch mehr und mehr neue Produkte entwickeln, die nicht nur über L'Oreato sind.
Speaker: Deshalb ist WTC so wichtig.
Speaker: Deshalb nächstes Jahr ist ein sehr wichtiges Jahr für uns mit den 160er
Speaker: Geburtstag von drei Brücken.
Speaker: Wie sagt man das auf Deutsch?
Speaker: Jubiläum.
Speaker: Jubiläum.
Speaker: Tut mir leid.
Speaker: Jubiläum von den drei Brücken.
Speaker: Und das heißt, wir werden ganz tolle Initiativen nächstes Jahr lancieren, um diese unglaubliche Designunterschrift in Uhrmacherei zu erzeugen.
Speaker: zu zelebrieren.
Speaker: Und ich möchte auch mehr Grand Complications entwickeln, das heißt nicht notwendigerweise auf Laureato, deshalb auch neue Gehäusen, neue Werke.
Speaker: Ich muss etwas erwähnen, das ganz verrückt ist.
Speaker: Innerhalb zwölf Monaten seit letztes Jahr im Oktober, wenn wir die neue Laureato 50 lanciert haben mit dem neuen Kaliber 48.000, dann die Laureato 3 Golden Brücke im November.
Speaker: Vor zwei, drei Monaten die neue Mini Tripierre.
Speaker: Und im September werden wir eine unglaubliche Laureato Tourbillon, ein One Bridge Tourbillon, mit einem ganz neuen Werk.
Speaker: Das heißt, innerhalb zwölf Monaten werden wir vier großartige Werke lancieren.
Speaker: Das heißt, wir haben vorher über Marketing und Investment gesprochen.
Speaker: Für mich ist es auch wichtiger, Geld zu investieren, um neue Werke, R&D, Innovationen zu finanzieren als Billboards und Ambassadors.
Speaker: Und das ist auch ein Grund,
Speaker: dass vielleicht wir sind ein wenig weniger visible im normalen Marketingumfeld, aber wir kreieren Visibilität mit was wir kreieren als Werk und als neue Modelle.
Speaker: Finde ich gut.
Speaker: Was mir dazu vielleicht auch auffällt, ich war parallel auch auf eurer Seite und ich sehe, dass viele eurer Uhren im Shop ausverkauft sind.
Speaker: Also ihr seid visible genug, als dass die Leute eure Uhren finden und scheinbar sie auch euch abnehmen.
Speaker: Wenn ich dazu fragen darf, kannst du eine grobe Zahl nennen, wie viele Uhren ihr im Jahr herstellt und verkauft oder kannst du die Zahl uns nicht nennen?
Speaker: Normalerweise geben wir keine Zahlen.
Speaker: Aber ich würde sagen, dass am Ende des Tages das Ziel ist, nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Uhr zu verkaufen.
Speaker: Wir wollen wirklich über Qualität, über Exklusivität, das sollte unser Fokus sein.
Speaker: Und ich glaube, dass in der Welt von heute, das macht keinen Sinn, dass alle Leute die gleiche Uhr am Ende des Tages tragen.
Speaker: Und...
Speaker: Am Ende des Tages zwischen 6.000 und 8.000, aber spitze Werke, spitze Qualität, spitze Finishing, Finishing, Finishing geht beides.
Speaker: Und kompromisslos, wie wir diese Ohren kreieren und produzieren, das sollte das Ziel sein.
Speaker: Ich gebe Ihnen ein Beispiel, eine
Speaker: Und das ist verrückt, das ist schon eine Information.
Speaker: Normalerweise geben wir nicht solche Informationen.
Speaker: Aber wir haben vor ein paar Wochen, und Knut, wir waren zusammen in Berlin, du hast diese Linie.
Speaker: gesehen, die neue Laureato 50.
Speaker: Die hat jemand am nächsten Tag gleich gekauft.
Speaker: Das ist wunderbar.
Speaker: Und diejenige, die wichtigste dieser Kollektion mit blauem Enamel-Zifferblatt haben wir entschieden,
Speaker: die Produktion mit 300 zu limitieren.
Speaker: Das heißt, wir produzieren 300 und dann nicht mehr.
Speaker: Das heißt, das ist sicherlich die Version, wo wir klar viel mehr verkaufen könnten.
Speaker: Aber wir haben entschieden, diese spezifische Version 39 mm Diameter blauen Enamel-Zifferblatt
Speaker: Wir werden nur 300 Stück von dieser Version produzieren.
Speaker: Und ihr habt das gar nicht groß bis jetzt nach vorne gestellt, weil oft ja Uhrenfirmen versuchen das anzuhalten, indem sie direkt sagen, es ist super streng limitiert, du musst jetzt sofort eine kaufen, sondern das erfahren wir jetzt also durch die Hintertür.
Speaker: Ja, und man muss exklusiv bleiben.
Speaker: Wäre das auch der Grund, exklusiv bleiben?
Speaker: Ist das der Grund, warum ihr euch für die Limitierung entschieden habt?
Speaker: Wenn du sagen darfst, möchtest und kannst?
Speaker: Ja, das ist sicherlich eine Entscheidung, die wir nehmen.
Speaker: um die Brand Equity von J.P.L.G.O.
Speaker: weiter zu entwickeln, um unsere Kunden zu respektieren.
Speaker: Ich glaube, dass
Speaker: die Collectors um die Welt sicherlich besser fühlen, wenn sie wissen, dass was sie besitzen etwas ganz Spezielles ist und sie sind einer von nicht vielen Leuten, die etwas großartiges besitzen.
Speaker: Ich habe die Uhr ja in echt gesehen.
Speaker: Ich finde, sie ist wunderschön.
Speaker: Man kriegt das auf den Fotos im Internet nicht so eingefangen, weil man eben einmal dieses gioschierte Blatt hat.
Speaker: Und das gioschierte Blatt normalerweise in Metall sind sehr scharfe Kanten mit sehr scharfen Lichtbrechungen.
Speaker: Aber dadurch, dass es dieses Enamel darüber hat, ist es so ein weicheres Licht.
Speaker: Also man hat so eine ganz neue...
Speaker: Form, das ist ungewohnt für Gioschierung, finde ich, ist sehr schön geworden.
Speaker: Das bringt mich zu einer Frage.
Speaker: Altes Handwerk wie Gioschieren, wie Grand Feu Enamel, wie Innenwinkel, kann man heute alles mit Maschinen machen oder man kann es so kopieren?
Speaker: Wir hatten letztens das Thema erst mit diesem Rolex Zifferblatt, das eben auch aussieht.
Speaker: wie Grand Fur Emile aber industriell hergestellt werden kann.
Speaker: Die Debatte mit den Innenwinkeln, dass man die mittlerweile mit Maschinen machen kann, ist auch ungefähr zwei Jahre alt.
Speaker: In China kann man mittlerweile auch Tourbillon-Uhren mit guten Maschinen herstellen, die dann irgendwie auch funktionieren.
Speaker: Und wir haben ja mittlerweile auch bei der Watches & Wonders chinesische Anbieter, die nicht nur mit günstigen Uhren antreten, sondern auch Preise gewinnen bei Messen, weil sie originelle Optionen haben.
Speaker: Deswegen ist die Frage...
Speaker: Früher konnte man sich mit diesem Handwerk vor allen Dingen absetzen, weil andere das Handwerk nicht konnten.
Speaker: So wie die deutsche Autoindustrie berühmt war für 12 Zylinder und 6 Zylinder mit besonderem Motorlauf.
Speaker: Aber heute kaufen die Leute Elektroautos oder ebenfalls braucht man das nicht mehr.
Speaker: Könnt ihr sozusagen einfach das weitermachen mit dem alten Handwerk oder müsst ihr es anders zumindest darstellen oder ganz andere Sachen machen?
Speaker: Wie siehst du das?
Speaker: Eine andere tolle Frage.
Speaker: Das ist nicht für uns eine Frage von können, das ist nur eine Frage von wollen.
Speaker: Wir wollen unbedingt diese Craftmanship, diese Expertise bei uns behalten.
Speaker: Du weißt es schon, Knut, wir produzieren in-house unter Grand Feu Enamel Zifferblättern.
Speaker: Wir sind extrem stolz von dieser Opportunität.
Speaker: Wir bringen so viele Kunden von der ganzen Welt zu unserer Werkstatt bei Don Zecadron.
Speaker: Regelmäßig, ich war, muss ich sagen, am Montag vor zwei Tagen mit einer Gruppe von zwölf Watch Collectors und sie waren so begeistert.
Speaker: die Emotionen, die Craftsmanship, die Art, die Kunst und der Savoir-Faire, das wir behalten, macht unsere Zifferblätter.
Speaker: Und wenn sie dann die Laureato 50 blauen Zifferblatt oder was kommt im September, das kommt auch mit Enamel-Zifferblätten.
Speaker: die sind so begeistert und das ist für diese Leute so wertvoll und sinnvoll.
Speaker: Wir werden nie das verändern.
Speaker: Ich gebe euch ein anderes Beispiel.
Speaker: Gravur, Gravur sagt man?
Speaker: Handgravor.
Speaker: ist für uns so wichtig mit Esmeralda Secrets.
Speaker: Das ist wirklich ein Stück von Kunst mit Handgravur, mit Enamel, alles in Haus, mit drei Grundturbillons,
Speaker: Brücken mit Tourbillon.
Speaker: Das ist eine spitze Uhr, das ist ein echter Investment, das ist fast eine halbe Million Uhr, aber das ist Kunst und die Leute kaufen diese Uhr, weil es Kunst ist und weil sie verstehen, was hinten.
Speaker: Und mit Handgrabur sind wir sehr involviert mit der
Speaker: Handgravur Schule von La Chaux-de-Fonds.
Speaker: Für uns ist es wahnsinnig wichtig, dass wir diese Savoir-Faire unterstützen.
Speaker: Deshalb investieren wir und wir machen alles, um diese Schule zu unterstützen.
Speaker: Man muss diese Savoir-Faire behalten.
Speaker: Und warum machen wir das?
Speaker: Einfach, weil es in unserem DNA ist.
Speaker: Jean Pergaud 1791 mit Jean-François Baud in Genf.
Speaker: Er war der Erste, der eine integrierte Manufaktur kreiert hat und seine Vision war, alle Kunst und alle Expertisen
Speaker: unter dem gleichen Dach zu haben.
Speaker: Deshalb Enameling, Engraving, Goldsmiths, Ohrmacherei, alles wurde unter dem gleichen Dach zusammengebracht.
Speaker: Und wir kommen von diesen Wurzeln und das müssen wir respektieren.
Speaker: Deshalb werden wir alles tun, um diese Expertise zu behalten und in unseren Uhren in der Zukunft zu integrieren.
Speaker: Kann man sagen.
Speaker: Oder anders formuliert.
Speaker: Es gibt ja auch Hersteller, wir müssen jetzt keine Namen nennen, die haben einen großen Namen.
Speaker: Die stellen sehr, sehr viele Uhren her, die gar nicht so besonders sind.
Speaker: Und dann haben die so ein kleines Atelier, wo sie Special Crafts zeigen.
Speaker: Und dann haben die 2% ihres Jahres Ausstoß, die wirklich ganz toll gearbeitet sind.
Speaker: Aber 10% sind irgendwelche Stahlmodelle mit einfachen Quarzwerken und ein bisschen Steinbesatz oben drauf.
Speaker: Kann man sagen, bei euch ist es eine kleine Manufaktur und es ist alles in dieser Qualität?
Speaker: Genau.
Speaker: Dann würde das auch erklären, warum ihr nicht so hohe Stückzahlen anstrebt.
Speaker: Weil es alles ein Tier ist, also alles gutes Zeug.
Speaker: Und nicht nur so ein paar Halo-Modelle.
Speaker: Deshalb wollen wir nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Stücke machen, weil wir nicht nur Uhren mit Enamelungen haben.
Speaker: Der Enamel muss in bestimmten
Speaker: Uhren sein und das muss etwas, das, wie sagt man, it must be celebrated in a special way.
Speaker: So für uns, das ist nicht ein Marketing-Tool, das ist wie man Autorlogerie betrachten kann.
Speaker: Eine Frage, wenn jetzt jemand zum ersten Mal Kontakt zu Gerard Péregaux hat, also stellen wir uns vor, jemand geht zu einem sehr gut sortierten Konzessionär, Ding Dong, die Tür geht auf und er sagt, ich möchte gerne was von Gerard Péregaux sehen.
Speaker: Welche drei Modelle sollte der Konzessionär dann zeigen, die Gerard Péregaux auf den Punkt bringen, sodass man einen guten Einstieg in die Welt hat und warum jeweils?
Speaker: Heute würde ich sagen,
Speaker: Ich habe immer gern, wenn ich Uhren präsentiere, ich starte immer von Top.
Speaker: Deshalb würde ich sagen, wenn es verfügbar ist, würde ich mit einer Dreibrücke-Uhr anfangen, weil das ist wirklich
Speaker: Eine Ikone, das ist wirklich eine so klare Unterschrift von Gérard Perrego und mit dem Tourbillon und die Finierung des Werkes ist etwas großartig.
Speaker: Dann, was eine Spitzeuhr ist.
Speaker: Auch wenn verfügbar ist, ist die Kunst und Force Escapement.
Speaker: Ja, die war großartig.
Speaker: Diese Uhr ist auch ein gutes Beispiel, wie Jacques Perrego in den letzten 50 Jahren so viel gemacht hat, um Movement Precision die
Speaker: die Grenzen von Watchmaking Precision weiter zu, wie sagt man, verstoßen?
Speaker: Verschieben.
Speaker: Zu verschieben, zu verschieben.
Speaker: Tut mir leid.
Speaker: Und dann am Ende werde ich einfach die Laureato 50 machen.
Speaker: präsentieren mit dem blauen Zifferblatt, weil diese Uhr ist ein wunderbares Beispiel von Autologerie an einem Preis, das für mich, finde ich, sehr verfügbar ist.
Speaker: Wie ist das dann verfügbar?
Speaker: Argumentierbar vielleicht?
Speaker: Also ich glaube in Deutschland kostet es 28.000 Euro, glaube ich.
Speaker: 24.000 Euro.
Speaker: 24.000, okay.
Speaker: Ja, wenn man sie gesehen hat und dann weiß, dass das auf dem Markt nichts Vergleichbares gibt.
Speaker: Das finde ich übrigens auch ein interessanter Punkt, dass ihr etwas geschaffen habt, was einerseits eine Kategorie ist, die jeder kennt, aber darin ist es ein Modell, was keinen Wettbewerber hat aus meiner Sicht.
Speaker: weil es dieses ganz besondere Blatt hat und das Werk ist schön gefinischt, das Band auch, jetzt mit der Feinverstellung.
Speaker: Vorher ohne Feinverstellung hat es mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen, aber jetzt ist es gut gelöst.
Speaker: Ist schon toll.
Speaker: Eine Sache ist, finde ich, aber noch ein großer Schatten,
Speaker: Ein großer Schatten in der Geschichte oder im Sortiment von Gérard Perigo, weil Gérard Perigo ist ja auch mal extrem bedeutsam gewesen in der Entwicklung der Quarzuhren, als Quarzuhren als die Zukunft galten und als das nicht günstige Uhren waren, sondern als das Top-Notch-Produkt gewesen ist.
Speaker: Gérard Perigo hat ja damals den Standard gesetzt und hat auch als erste so flache Uhren gemacht und es gab auch, wie ich finde, sehr charmante...
Speaker: Die Laureato kam ja auch als Quarzuh auf den Markt, weil es damals das Zeitgeistmodell war.
Speaker: Und es gab dann ja auch so Komplikationen, also Quarzuhren mit Komplikationen, mit astronomischen Komplikationen auch so Darstellungen.
Speaker: Das ist aber komplett vergessen irgendwie und jetzt weiß ich nicht, ob jemals wieder Leute sich dafür zu interessieren, aber mein Eindruck ist, dass es auch viele Leute gibt, die die Convenience von Quarz schätzen und dem man erklären könnte, dass Quarz an sich nicht Schrott sein muss, der billig ist, sondern dass man da auch sehr hochwertige Sachen machen kann, die
Speaker: auch Freude machen kann, wenn man damit interagieren kann.
Speaker: Glaubst du, dass das jemals wiederkommen kann?
Speaker: Und wenn ja, finde ich, muss es von Gérard Perigot kommen?
Speaker: Oder ist das ein Kapitel in der Geschichte, das für immer geschlossen ist?
Speaker: Amin, was ich erstens ganz klar sagen muss, wir sind sehr stolz von unserer Quarz-Geschichte.
Speaker: Und ich muss das in einem Kontext erzählen.
Speaker: Wenn ich vorher gesagt habe, mit Constant Escapement haben wir wirklich die Grenzen von Watch Precision verschoben.
Speaker: Wir haben schon in den 60er Jahren angefangen, 1965, das erste Werk, Mechanical Werk,
Speaker: 5 Hertz High Frequency hat JARPERGO erstens entwickelt.
Speaker: Wir sind die erste Marke, die ein 5 Hertz mechanisches Werk entwickelt haben.
Speaker: Dann ist die Quarz Bonanza gekommen von Japan und die Besitzer von JARPERGO haben damals
Speaker: sofort entschieden, ein Quas R&D Büro im Unternehmen zu kreieren.
Speaker: Und deshalb 1971 ist das erste Werk, Quarzwerk von Jean Perrego, lanciert worden ist.
Speaker: Und 1975, wenn die erste Laureato lanciert worden ist, hat dieser Laureato das Kaliber 350 integriert.
Speaker: Und wir müssen verstehen, dass damals
Speaker: Ein Quarzwerk war teurer als ein mechanisches Werk, weil die Finierung
Speaker: war spitze.
Speaker: Coute de Genève, Perlage, das Ganze, das ist wirklich, wie man nie ein Quarzwerk gesehen hat in unserem Leben.
Speaker: Und sie war ja auch flach, wenn man das vergleicht mit dem konkurrierenden Beta 21 Werk, was so ein Klopper war und Piaget hat damals ja diese getreppte Uhr entwickelt, die Andy Warholu, um dieses hässliche Wiesenwerk zu verstecken.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und als wir so weit waren im Rahmen von
Speaker: Innovation und Entwicklung haben wir einfach für die ganze Industrie die Frequenz von Quartz in der Ohrenbranche definiert.
Speaker: 32,768 Hertz.
Speaker: von Gia Perrego hat Gia Perrego einfach etabliert.
Speaker: Und das finde ich auch wunderbar.
Speaker: Deshalb für uns diese Quarzgeschichte in unserer Geschichte ist kein Schatten.
Speaker: Wir sind sehr stolz darauf.
Speaker: Sehr, sehr stolz.
Speaker: Deine Frage, werden wir wieder eine Quarzuhr lancieren?
Speaker: Ich bin nicht sicher.
Speaker: Das ist für mich
Speaker: Es gibt ein, wie sagt man, ein saying in French, das sagt, never say never or jamais dire jamais.
Speaker: Aber jetzt im Moment sind wir sicherlich nicht in unserer Strategie, in einer Stelle, wo wir Quarzuhren wieder betrachten.
Speaker: Verstanden.
Speaker: Wenn wir jetzt schon bei der Frage sind bezüglich, also Knuts Frage, ob ihr eine Quartio macht, wenn du an die Zukunft denkst und wie deine Vita ja sagt, dein CV, hast du sehr viel Ahnung von der Uhrenwelt, sehr, sehr viel.
Speaker: Was denkst du, wie und ob sich die Uhrenwelt in den nächsten 10 bis 20 Jahren verändern wird und wie würdet, müsstet ihr eventuell darauf reagieren?
Speaker: Käuferschicht als auch ihr vielleicht als Marke, seht ihr da irgendetwas, wo ihr denkt, da wird die Reise hingehen?
Speaker: Ich habe eine Überzeugung.
Speaker: Sagt man Überzeugung?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Sicherlich, und man sieht das von Daten und von den Daten, die verfügbar sind, sicherlich wird die Schweizer Ohrindustrie mehr über Wert und weniger über Volumen sein.
Speaker: Das ist keine Frage.
Speaker: Und für mich...
Speaker: Was ich unglaublich finde und das ist eine Überzeugung, ich hoffe, das ist keine self-fulfilling prophecy.
Speaker: Je mehr wir AI in unserem Leben haben, desto mehr werden mechanische Uhren relevant bleiben.
Speaker: Ich finde...
Speaker: das mit der RISE OF TECHNOLOGY, wie AI und Technologie unser Leben so beeinflussen.
Speaker: Das ist die letzte Stelle, wo man Poetry und Craftsmanship und weißt du, AI kann das Gehirn ersetzen.
Speaker: Aber nie eine Hand ersetzen.
Speaker: Ersetzen, das ist richtig.
Speaker: Und für uns, ich habe immer sehr gern zu sagen, bei Gerhard Pergou, wir glauben,
Speaker: Wir glauben ganz stark auf AI, aber Artisanal Intelligence.
Speaker: Das ist schön.
Speaker: Siehst du in der Zukunft ein Problem an Nachwuchs, an Uhrenmachern, die nicht nur am Fließband Uhren zusammensetzen können, sondern Uhren im Gesamten verstehen und entwickeln können und eben die Kunst machen können oder glaubst du, das ist gar kein Problem?
Speaker: Ich muss sicher sein, dass ich deine Frage... Na, Pat hat gerade nach Kunden gefragt in der Zukunft und ich frage jetzt nach den Handwerkern, die die Uhren machen werden.
Speaker: Also gibt es Nachwuchs, der das macht?
Speaker: Amin, wir haben unsere eigene Uhrmacherakademie bei Jacques Pergou.
Speaker: Und das ist auch sehr wichtig.
Speaker: Wir haben einen, wie sagt man, Master, Meister Ohrmacher, der nur verantwortlich ist, um die nächste Generation auszubilden.
Speaker: Und das ist auch für uns eine Priorität, um in der Zukunft relevant zu bleiben und
Speaker: und zu sichern, dass wir immer die richtige Expertise bei uns haben für unsere Ohren in der Zukunft, für unsere Werke in der Zukunft.
Speaker: Gibt es denn genug Menschen, die diese Ausbildung bei eurem Meister machen wollen?
Speaker: Weil was bei mir ankommt, was ich von mehreren Leuten so gehört habe, ist, dass viele Uhrenmarken ein Problem damit haben, neue Menschen zu bekommen, die noch Lust haben, Uhren zu reparieren und herzustellen.
Speaker: Das ist ja immer noch und ich glaube, das kommt auch mehr und mehr.
Speaker: Ich bin sehr erstaunt, wie junge Leute entspannt sind, eine Karriere als Uhrmacher zu haben.
Speaker: Das freut mich sehr.
Speaker: Wir sind glücklich, unser Hauptsitz ist in einer Gegend,
Speaker: wo die Kultur für Ontologie und Ohrmacherei sehr stark ist.
Speaker: Und es gibt schon, wie sagt man, auf Deutsch das zu übersetzen, es gibt schon ein Pool von potenziellen Talenten in unserer Gegend, die groß genug ist, um...
Speaker: wie sagt man, zuverlässig für die Zukunft zu sein.
Speaker: Okay, freut mich sehr zu hören.
Speaker: Und was mich auch noch interessiert für die Zukunft, wenn ich mal wieder einen Schwenk zur Autoindustrie mache,
Speaker: In Deutschland war die Autoindustrie aus sich heraus stark und ist in anderen Ländern gekauft worden, weil man deutsche Autos haben wollte.
Speaker: Jetzt ist es aber so, dass sich die deutschen Autos auch in der Optik sehr verändert haben und an die Märkte angepasst haben.
Speaker: Also das Design eines deutschen Autos sieht nicht mehr so aus, wie man es in Deutschland schön findet, sondern wie man es in China schön findet.
Speaker: Wie siehst du das für Uhren?
Speaker: Also gibt es sozusagen einen festen Gérard-Périgot-Design-Kern?
Speaker: Oder gibt es Adaptionen in verschiedene Märkte?
Speaker: Ich hatte ja vorhin schon mal gesagt, es gab zum Beispiel mal die Seahawk.
Speaker: Das ist etwas, was ich jetzt nicht mehr so fühlen würde, gerade bei Gérard Perigo.
Speaker: Also so eine sportliche Uhr fürs Tauchen, die, glaube ich, für den Zeitgeist damals richtig war.
Speaker: Aber heute würde ich sie nicht mehr sehen.
Speaker: Macht ihr also etwas auch in die Richtung, sowohl in Richtung Zeitgeist als auch in Richtung verschiedene Märkte?
Speaker: Also was weiß ich, ich glaube es gab auch mal eine Laureato mit so arabischen Ziffern extra auf dem Zifferblatt und so weiter.
Speaker: Gibt es da irgendwelche Regeln oder sagt ihr, nein, wir haben so eine sehr starke Wurzel und sind sehr nach innen gekehrt und entwickeln das so weiter?
Speaker: Nein, wir haben sicherlich ganz starke Würzeln und man muss das respektieren und das wird immer so sein.
Speaker: Ich glaube auch, dass man heute auch kluge Kollaps organisieren kann in spezifischen Märkten.
Speaker: Und zum Beispiel haben wir jetzt im Moment arbeiten wir auf ein Projekt, das ist großartig ist, das wird in Japan kommen nächstes Jahr.
Speaker: Und um etwas ganz Spezifisches, ganz, wie sagt man,
Speaker: Eine tolle Geschichte, aber mit Ehrlichkeit.
Speaker: Weil wenn du solche Kollaps organisiert, musst du sicher sein, dass das macht Sinn mit deinem DNA, das macht Sinn mit der Geschichte deiner Marke, das macht Sinn im Rahmen von Werten.
Speaker: Wenn du etwas kreiert mit jemandem in einem anderen Markt,
Speaker: Das soll nicht opportunistisch sein, das soll ehrlich sein.
Speaker: Und man muss das machen.
Speaker: Ich glaube sehr viel, man muss zeigen zu den verschiedenen Kulturen weltweit, dass wir diese Kulturen verstehen.
Speaker: Und man kann eine Sprache kreieren, wo wir eine schöne Botschaft geben können,
Speaker: und uns anpassen, um etwas zu kreieren, das mal sind für eine spezifische Marke.
Speaker: Aber das muss ganz klein sein.
Speaker: Das muss wirklich selten sein, um wertvoll zu sein.
Speaker: Okay, vielleicht kann man das abgrenzen.
Speaker: Also sehr viele Marken machen ja immer dieses Chinese New Year und dann ist ja das Hasen und dann haben alle irgendwie so einen aufgestempelten roten Hasen hinten drauf.
Speaker: Das wäre es nicht.
Speaker: Aber wir haben, ich muss ehrlich sein, mit der Esmeralda-Kreation, die mit einem Pferd, engraved, kommt.
Speaker: Dieses Jahr haben wir in China etwas mit dieser Uhr speziell gemacht, weil
Speaker: Die existiert schon und die sind sehr, they love it.
Speaker: Aber wir werden, die Uhr existiert schon.
Speaker: Wir haben nicht diese Uhr kreiert für diese Celebration.
Speaker: Das werden wir nicht malen.
Speaker: etwas ganz Spezifisches nur für solche Celebration zu machen.
Speaker: Wir müssen etwas Verschiedenes machen.
Speaker: Man muss, heutzutage in Rienau würde ich mit einem Künstler etwas tun oder etwas Verschiedenes.
Speaker: Ihr habt ja auch bei Atelier Wen ein Werk zugegeben und Atelier Wen ist ja bekannt dafür, dass sie so versuchen, chinesische Arts & Crafts zum Beispiel, indem sie chinesische Gedichte in die Werke reingravieren und so weiter zu machen.
Speaker: Das ist übrigens, finde ich, ein interessanter Punkt, dass wenn man sich in der Uhrenbranche umguckt, es gibt ja Firmen, die sich als Watchmakers Watchmaker gerne titulieren, aber eure Werke findet man tatsächlich an vielen interessanten Punkten oder fand man zumindest bei MB&F.
Speaker: Das 3300er Werk.
Speaker: Ich meine, in einer Cartier Pasha GMT ist es auch drin gewesen.
Speaker: Also ganz interessant.
Speaker: Das ist nicht meine Rolle, alle Marken zu erwähnen, die ein Jard Perigo-Werk integriert haben seit 1970.
Speaker: Ich meine, die größten Namen haben Jard Perigo-Werk.
Speaker: Werken gekauft für die Qualität.
Speaker: Ich glaube auch die Royal Au Quad war damals ein Jard Perigot-Werk.
Speaker: Es gibt viele große Marken.
Speaker: Aber wieder, ich möchte diese Liste nicht geben.
Speaker: Aber für Atelier Wendt, was interessant ist, ich glaube, das ist auch unser...
Speaker: Das sollte unsere Mission sein, kleine, unabhängige Marken zu unterstützen.
Speaker: Diese Leute haben eine Leidenschaft, man muss diese Leute unterstützen.
Speaker: Wir sagen nicht laut, dass wir diese Werke zu Atelier verkauft haben, aber wir fühlen uns ganz wohl darüber zu sprechen,
Speaker: Wieder finde ich, man muss diese Leute unterstützen.
Speaker: Die kommen mit etwas Spezielles und das müssen wir auch einstellen.
Speaker: Sie sind auch, glaube ich, sehr glücklich.
Speaker: Ich habe die Uhr gesehen und sprach mit den Menschen von Artie Yvonne und dann habe ich die Architektur des Werks erkannt und gesagt, das ist doch ein Gérald Perigot-Werk und er war sehr glücklich, dass er so ein...
Speaker: tolles Werk daran haben könnte.
Speaker: Wir haben auch übrigens unsere Instagram-Community gefragt, welche Fragen wir stellen sollen.
Speaker: Ein paar haben wir schon so ein bisschen eingeflochten, aber eine war auch, was ihr macht, um neue Zielgruppen zu erschließen.
Speaker: Und auch wenn ihr jetzt Collectors direkt trefft, dann sind das ja in der Regel Leute, die da schon länger dabei sind, die schon in der Szene arriviert sind.
Speaker: Kann man sagen, dass sowas wie Atelier-Wen mit denen zusammenzuarbeiten auch etwas ist, um
Speaker: neue Menschen zu finden und zu interessieren?
Speaker: Und gibt es da noch andere Ideen, die ihr habt, um nicht immer nur dieselben Zielgruppen zu bespielen?
Speaker: Tut mir leid, ich bin nicht sicher, dass ich deine Frage richtig verstanden habe.
Speaker: Ist diese Zusammenarbeit mit Atelier Wen, ist es auch eine Möglichkeit, neue Zielgruppen zu finden, die dadurch auch Gérard Perigot kennenlernen, die also eigentlich von dieser Micro-Brand in die Szene kommen und dann sehen, aha, das ist eine Marke mit sehr langer Geschichte, die auch total interessant ist, die ich vorher vielleicht nicht wahrgenommen hatte.
Speaker: Das war nicht das Ziel und das ist nicht...
Speaker: Das ist nicht offiziell eine Zusammenarbeit.
Speaker: Sie sind zu uns gekommen, um zu wissen, ob es möglich sein würde, Werke zu haben.
Speaker: So, das haben wir, wenn ich sage, wir wollen das unterstützen, wir haben einfach ja gesagt, weil das ist die richtige Antwort zu geben für solche Leute, die wirklich, finde ich, eine spitze Arbeit machen.
Speaker: Und ich glaube, dass wenn wir das machen für Leute, die, wie sagt man,
Speaker: Collector sind mit großem Wissen über Oma Rai.
Speaker: Ich bin sicher, dass wenn sie das sehen, sie verstehen, dass es richtig ist und das gibt auch ein gutes Licht für Gerard Pergo.
Speaker: Und wenn es Leute, die bei Atelier-Event kommen und dann, das ist vielleicht eine Tür, um in unsere Welt zu kommen, dann ist das spitze.
Speaker: Aber das wurde nicht so gedacht auf unserer Seite.
Speaker: Für mich, weißt du, das ist eine Frage von Kamer.
Speaker: In dieser Industrie, man muss generös sein.
Speaker: Deshalb, wenn ich vorher gesagt habe, wir wollen unser Marketinggeld hinten...
Speaker: neue Werke zu entwickeln und kreieren und produzieren.
Speaker: Kundenerfahrung, Leute hier in Laschet-Fonds einzuladen und tolle Erfahrungen zuzuschaffen oder eine Boutique in Genf, wo man alle Collectors von der ganzen Welt willkommen zu können
Speaker: finde ich, das ist die, wo wir als Marke unser Geld investieren sollten.
Speaker: Ja, ich kann gut mit.
Speaker: Ich habe es ja auch erlebt, wie du in Berlin gesprochen hast.
Speaker: Wir waren ja ein sehr kleiner Kreis und es waren unfassbar viele tolle Uhren, die wir gesehen haben.
Speaker: Und na klar, es ist das allerbeste, so mit Menschen in Austausch zu kommen.
Speaker: Ich reise sehr viel, um Leute zu treffen.
Speaker: Das ist meine Rolle.
Speaker: Ich bin hier, um zu erklären, was wir schaffen in La Chaux-de-Fonds.
Speaker: was für eine Autologien Marke sind und was sind unsere Werten, was ist unsere Mission.
Speaker: Und das ist so wichtig, das zu erklären und das zu... Das heißt, wir müssen Leute treffen und unser Geld, Marketinggeld, ist sicherlich eine gute Investition, wenn es hilft uns, Leute zu treffen.
Speaker: Finde ich richtig schön.
Speaker: Ich finde das mega sympathisch, dass ihr so nah an den Uhrensammlern, Kunden, Collectern dran seid.
Speaker: Da könnten sich einige Marken meiner Meinung nach eine Scheibe von abschneiden.
Speaker: Finde ich richtig schön.
Speaker: Das ist Wertschätzung vom Kunden, finde ich.
Speaker: Knut nickt, ihr seht das nicht, aber Knut stimmt mir zu.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Naja, wir haben ja auch ein bisschen Vergleich und das ist schon sehr beeindruckend.
Speaker: Und es sind ja auch Uhren, bei denen es sich lohnt zu erklären und bei denen man das einfach wissen will, weil die eben auf so vielen Lagen Dinge miteinander verbinden.
Speaker: Und für mich...
Speaker: sind es Uhren, die auch ein Konzept sind.
Speaker: Also es ist nicht einfach nur, wir haben dieses Teil und wir haben dieses Teil und es ist jetzt besonders, weil es ein Tourpillon, sondern es ist ein Konzept.
Speaker: Und Three Bridges ist natürlich ein wiederkehrendes Design-Element, das verstehe ich auch, aber wenn man sich das anguckt, darüber haben wir jetzt noch nicht gesprochen, wie ihr das gelöst habt, das auch mit echt goldenen Brücken in so einer Dreidimensionalität zu machen, so dass es nicht einfach nur ist, wir machen hier drei Brücken, weil wir haben immer drei Brücken gemacht, sondern es hat...
Speaker: Eine architektonische Struktur, die das Werk nochmal anders erlebbar macht.
Speaker: Das ist, finde ich, etwas sehr aufregend und es ist auch was anderes, als einfach nur ein großes Saphirglas auf irgendwas draufzusetzen und zu sagen, guck mal, wie viel Innenwinkel ich habe.
Speaker: Das ist sehr besonders.
Speaker: Und weißt du, ich habe immer diese Geschichte, die finde ich spitze über die drei Brücken und Constant Girard.
Speaker: Constant Girard hat die erste Version von den drei Brücken offiziell 1867 lanziert.
Speaker: Das war eine ganz neue Sprache in der Ohrenindustrie, weil bisher alle Werke waren flach und nicht so, wie sagt man, Open Work.
Speaker: Und plötzlich kommt diese Marke, dieser Mann, Saint-Girard, mit dieser Erfindung.
Speaker: Das ist schon eine Erfindung.
Speaker: Wir schätzen, wir sagen,
Speaker: Das ist sicherlich eine der, if not the, die erste offizielle Designunterschrift in der Orenbranche, in der Orenindustrie.
Speaker: Aber was so schön ist, ist nach ein paar Jahren Constant Gérard hat verstanden,
Speaker: dass er sollte dieses Design, diese Erfindung, wie sagt man, Patentieren.
Speaker: Patentieren.
Speaker: Und er glaubt mir oder nicht, aber es gab an dieser Zeit kein Patentbüro in der Schweiz.
Speaker: So, das war nicht möglich für Constantin Girard in der Schweiz, dieses Design zu patentieren.
Speaker: So, was hat er gemacht?
Speaker: Er ist nach USA gefahren mit dem Schiff, er ist nach USA gereist.
Speaker: Und die drei Brücken sind am 25.
Speaker: März 1884 offiziell in New York patentiert worden.
Speaker: Verrückt.
Speaker: Verrückte Geschichte.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Und wir haben das...
Speaker: das Patent hier im Museum, hier in Le Chutfons und das ist wirklich Wahnsinn.
Speaker: Wo du von dem Museum sprichst, ich meine, wir sind jetzt knapp über eine Stunde, Knut wird langsam nervös, aber von mir noch die Frage, weil du das Museum erwähnt hast, wenn ich oder irgendjemand anders jetzt super interessiert an Gérard Perrigault ist, kann ich einfach so vorbeikommen und mir das Museum angucken oder muss ich mich anmelden?
Speaker: Nein, du musst dich anmelden.
Speaker: Aber ich werde mich freuen, Leute von ihrer Gemeinschaft hier in Laschet-Fonds willkommen zu können.
Speaker: Merci.
Speaker: Also, wenn ihr da hin wollt.
Speaker: Mich entschuldigen mit allen Zuhörern für mein Deutsch.
Speaker: Ich hoffe, das war nicht zu langweilig.
Speaker: Das war großartig und wir hast viel über Komplikationen gesprochen und die größte Komplikation war ja, dass du das auf Deutsch gemacht hast für uns und da sind wir dir sehr dankbar.
Speaker: Mehr als dankbar.
Speaker: Ich weiß es sehr, sehr, sehr zu schätzen, dass du, wenn ich, das ist, glaube ich, noch schlimmer, für dich auf Deutsch zu sprechen, als für mich Französisch, weil mein Französisch zwar ganz gut ist, aber nicht annähernd so gut wie dein Deutsch.
Speaker: Aber da weiß ich, wie schwierig das ist, wenn man auf einer Sprache spricht, wo man sich echt nicht sicher fühlt.
Speaker: Deswegen dickes, dickes Merci, Marc, dafür.
Speaker: Und ich danke euch beide für die Opportunität und alles Gute zu allen, die dieses Podcast hören.
Speaker: Das war jetzt schon das Schlusswort.
Speaker: Normalerweise würde ich nämlich sagen, das Schlusswort gehört dem Gast, das wärest du gewesen, Marc.
Speaker: Das hast du jetzt schon gesagt, aber falls du doch noch ein paar Worte hast, gerne.
Speaker: Ansonsten sind wir fertig.
Speaker: Ich würde einfach sagen, Jean Perrego ist einmalig.
Speaker: Wir machen eine tolle Arbeit hier.
Speaker: Und ich leite alle Leute in dieser Gemeinschaft, sich mehr über Gerard Pergo zu interessieren.
Speaker: Ich bin verfügbar, wenn Leute mehr Fragen haben.
Speaker: Meine E-Mail-Adresse ist mark.michelle-amadry.com
Speaker: Merci.
Speaker: C'est fort en uneo, Marc.
Speaker: Danke euch.
Speaker: Bis bald.

