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No Bullshit Founders: Start Up-Trends

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

105 plays · Mar 24, 2026

Fast jedes Startup scheint gerade irgendwas mit KI zu machen. Aber was davon ist wirklich ein Game Changer – und was nur gutes Marketing? In dieser Folge sprechen Moritz, Tim und Ole über den aktuellen KI-Startup-Hype, YC, Agenten, Vibe Coding, One-Person-Companies und die Frage, ob gerade noch echte Unternehmen entstehen oder nur schnelle Exit-Wetten. Dazu geht es um Automatisierung im Alltag, den Unterschied zwischen AI-Label und echtem Mehrwert und darum, warum Struktur und Urteilskraft gerade wichtiger werden als reine Umsetzung. Wenn du gründest, mit KI arbeitest oder verstehen willst, wohin sich Startups gerade wirklich bewegen, ist diese Folge für dich.

Transcript

Kai Ole Hartwig: Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit Founders, wie immer mit Ole, Moritz und Tim.

Kai Ole Hartwig: Heute wollen wir über das Thema Startups ganz reden.

Kai Ole Hartwig: Wenn man sich aktuell YC Startups anguckt, basiert fast jedes auf KI.

Kai Ole Hartwig: Wo ist wirklich ein Game Changer für euch und wo nur Marketing?

Kai Ole Hartwig: Was denkt ihr beiden dazu?

Tim Uhlott: Ja, das ist eine sehr gute Frage.

Tim Uhlott: Ich hatte mir die ganzen YC-Statups auch mal angeguckt.

Tim Uhlott: Das ist ja wirklich, boah, 70 oder 80 Prozent von denen sind ja irgendwie alle KI.

Tim Uhlott: Also irgendwie machen die immer in Richtung irgendwelche Chatbots oder irgendwelche Analysen.

Tim Uhlott: Viel ja auch irgendwie im Sales oder auch wirklich im Marketingbereich.

Tim Uhlott: Und ja, das ist auf jeden Fall eine gute Frage.

Tim Uhlott: In welchen Fällen die halt wirklich die KI auch wirklich einsetzen,

Tim Uhlott: für Produkte einfach nur dranschreiben und am Ende nur normale Algorithmen dann vielleicht doch irgendwie dahinter sind.

Tim Uhlott: Das ist halt spannend.

Kai Ole Hartwig: Ja, oder dass es halt tatsächlich einfach Rapper sind und fast alles quasi durch die KI läuft und nachher die Ergebnisse nicht mehr so nachvollziehbar sind.

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Oder halt das.

Tim Uhlott: Dann ist halt das Gefährliche, dann kommt er nachher OpenAI oder welche Plattform auch immer und macht dir einfach dein Business-Modell kaputt, weil sie einfach das übernehmen, was du eh anbietest.

Kai Ole Hartwig: Ja, und ich meine, wenn wir halt nochmal an Open Claw so ein bisschen zurückdenken,

Kai Ole Hartwig: konntest du ja, oder kannst du ja, wenn du den entsprechend jetzt wieder sehr offen konfigurierst, kannst du ja fast alles abbilden, was du möchtest.

Kai Ole Hartwig: Also, wofür brauche ich ein KI-Startup, wenn ich einen Agenten habe, der selber programmiert?

Kai Ole Hartwig: Also, abgesehen von der Qualität, das ignorieren wir jetzt mal wirklich, aber der in der Lage ist, selbstständig jede beliebige

Kai Ole Hartwig: Aufgabe auszuführen, die du ihm gibst, solange sie auf deinem Computer ist, ja, jetzt nicht einkaufen gehen.

Tim Uhlott: Das wäre aber praktisch.

Kai Ole Hartwig: Bestellen, vielleicht ist das auch, muss ich mal probieren, ob das klappt, ja, das wäre ja auch was, dem zu sagen, hey, diese, ja, die Rezepte möchte ich nächste Woche kochen, bestell mir das Zeug, hier ist mein Account,

Tim Uhlott: Aber Rewe oder Picknick bestellen?

Tim Uhlott: Warum nicht?

Moritz Hofmann: Ich finde schon, dass es Platz gibt für diese KI-Startups oder für, bei OpenClaw, wie nennt man das da, diese, in OpenClaw gibt es doch diese Extensions sozusagen, die man sich daran, die Skills genau, für diese Skills gibt es glaube ich schon Platz, weil im Endeffekt OpenClaw selber oder auch OpenAI-System

Tim Uhlott: Ah.

Kai Ole Hartwig: Na, das gilt es, meinst du, oder?

Moritz Hofmann: ShedGPT und so weiter, die machen ja eher sehr generelle Sachen, die auf die breite Bevölkerung zugeschnitten sind.

Moritz Hofmann: Und andere Leute können sich dann vielleicht auf eine bestimmte kleinere Sache fokussieren und das wirklich in die Tiefe umsetzen.

Moritz Hofmann: Und ich glaube, selbst wenn man den Agenten hat, der selber Sachen umsetzen kann,

Moritz Hofmann: ist das dann vielleicht trotzdem recht viel Arbeit oder zieht recht viel Zeit, etwas so weit zu durchdenken, wie manche Leute das dann vielleicht schon in einem Jahr oder so durchdacht haben, oder?

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Ach, passiert öfter so viel in einem Jahr.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ein Jahr ist jetzt ja schon extrem lang geworden.

Kai Ole Hartwig: Also ich finde, in einer Woche verändert sich ja mittlerweile so viel oder kannst du auch so viel schaffen, je nachdem, welche Methode du auch mit deinem Agenten einsetzt.

Kai Ole Hartwig: Also wie strukturiert du eben quasi deine Gedanken offerierst.

Kai Ole Hartwig: kannst du ja sehr, sehr viel in sehr kurzer Zeit dann doch in irgendeiner Art und Weise umsetzen.

Kai Ole Hartwig: Wie gesagt, ich möchte jetzt gar nicht die Qualität heute irgendwie bewerten, was da rauskommt und wie sicher das ist.

Kai Ole Hartwig: Und wie gut das letztendlich funktioniert, hängt ja sehr davon ab, wie man damit arbeitet.

Kai Ole Hartwig: Aber ich finde,

Kai Ole Hartwig: gefühlt, also mein Gefühl, ich hatte das ja auch bei LinkedIn jetzt diese Woche geschrieben, ist das, industrialisieren wir gerade Softwareentwicklung und ich finde, wir entwerten damit, oder mein Gefühl ist einfach ein KI-Startup oder auch ein Software-Startup,

Kai Ole Hartwig: ist in der Umsetzung gar nicht mehr so wertvoll.

Kai Ole Hartwig: Also die Idee mag wertvoll sein, aber wenn die Idee ausgesprochen ist und vielleicht auch schon in der KI hängt, wem gehört sie denn dann eigentlich noch?

Tim Uhlott: Oh, philosophische Frage.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Wo geht das, wo fängt es an und wo hört es auf?

Moritz Hofmann: Also ich stimme dir schon irgendwo zu.

Moritz Hofmann: Ich habe auch letztens noch mal ein Video zu Gumloop angeschaut.

Moritz Hofmann: Das ist auch ein Startup, was auch aus so ersten Gentic-Sachen entstanden ist, bevor es Open Cloud gab.

Moritz Hofmann: Und der hat einfach bemerkt, dass...

Moritz Hofmann: dass die Leute diese Agentik-Systeme, die würden das gerne benutzen, aber sind oft damit frustriert gewesen und er hat dann selber gemerkt, dass viele sehr einfache Workflows einfach nur umsetzen wollen und er hat dann versucht, den Leuten dabei zu helfen, genau diese Workflows sich selber zusammenzuklicken zu können, ohne selber ein Entwickler zu sein.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Das ist ja eigentlich auch so ein bisschen in die Richtung...

Moritz Hofmann: von der du sprichst.

Moritz Hofmann: Im Endeffekt, die Person muss kein Entwickler mehr sein, kann sich selber ausdenken, was sie haben will und das wird dann so umgesetzt.

Tim Uhlott: Ja, ich meine, für die meisten reicht es ja wirklich aus, wenn dein Word irgendwie mit automatisiert ist, dein PowerPoint, dein Excel, was auch immer, was halt die meisten Office Jobs halt irgendwie machen.

Moritz Hofmann: Mehr oder weniger.

Tim Uhlott: Wirklich, Softwareentwicklung machen ja echt wenige.

Tim Uhlott: oder wirklich so technische Aufgaben.

Kai Ole Hartwig: Ja?

Tim Uhlott: Viel ist ja wirklich so ein normaler Office-Work und das kann man, glaube ich, ganz gut automatisieren, beziehungsweise Microsoft gibt sich da auch richtig viel Mühe mit Copilot, was mittlerweile richtig gut integriert ist in Word und Excel und PowerPoint und so weiter und so fort.

Tim Uhlott: Also, ja, schon spannend.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, der Trend ist aber ja mehr, die kleinen, nervigen Jobs zu automatisieren.

Kai Ole Hartwig: Gerade sowas wie, machen wir jetzt mal die SLA-Rechnungen fertig.

Kai Ole Hartwig: Ja, jeden Monat der gleiche Scheiß.

Kai Ole Hartwig: muss einfach raus und zehnmal draufklicken, ist ja auch irgendwie nervig.

Kai Ole Hartwig: Aber dass sowas halt einfach automatisch läuft, weil die Software bietet es einfach nicht an, obwohl seit Jahren als Feature-Request vorhanden, aber das ist ja ein anderer Punkt.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt sagst du halt dann einfach, ja, okay, komm, dann mach lieber Agent und schick es einfach raus.

Kai Ole Hartwig: Weil da weißt du ja auch, was rauskommt.

Kai Ole Hartwig: Der muss ja quasi nur das auslösen, okay, erstell diese Rechnung.

Kai Ole Hartwig: Genauso wie letzten Monate.

Tim Uhlott: Oder so faule Leute, die mich zum Beispiel unterstützen, einfach deinen Gmail durchsuchen nach Rechnungen, die dir geschickt wurden, die du halt dann nachher bei der Steuererklärung wieder einreichen kannst.

Kai Ole Hartwig: Ja, auch das mit Sicherheit.

Kai Ole Hartwig: Wobei, da gibt es ja also, bei meinem Steuertool ist es so, also zumindest für die privaten Sachen, dass er das selbstständig schon raussucht aus dem E-Mail-Postfach.

Tim Uhlott: Oh, das ist ja geil.

Tim Uhlott: Was nutzt du, ohne jetzt hier Werbung zu machen?

Kai Ole Hartwig: Ohne Werbung, keine bezahlte Werbung, ich muss fürs Tool zahlen.

Kai Ole Hartwig: Wieso Steuer tatsächlich?

Tim Uhlott: Okay, interessant.

Kai Ole Hartwig: ich glaube seit letztem Jahr oder so bieten oder vielleicht sogar davor, kannst du halt dein Postfach anbinden und die suchen das dann alles raus und die Kategorisierung funktioniert auch erstaunlich gut.

Tim Uhlott: Macht ja auch nur Sinn, irgendwie.

Tim Uhlott: Nice, nice.

Tim Uhlott: Wie machst du das für die Firma?

Tim Uhlott: dafür?

Kai Ole Hartwig: Ach ja.

Tim Uhlott: Okay, anderes Thema.

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: Anderes Thema.

Kai Ole Hartwig: Da hängt ja auch letztendlich Steuerberatung hinterm.

Kai Ole Hartwig: Und Und ich bin jetzt nicht der größte Fan von den Tools, die da gerade genutzt werden, weil es einfach langsam ist, aufwendig ist und sich einfach nicht nach 2026 oder 2020 anfühlt, sondern mehr nach 1900.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: Aber das muss man jetzt zugutehalten, das liegt an der Software und an dieser

Kai Ole Hartwig: unflexiblen, langsamen Entwicklung, die da stattfindet.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja quasi wie Behörde nur in noch, also ganz, ganz tief drin im Dschungel.

Kai Ole Hartwig: Also Umsatzsteuer und so, also unterjähriges Zeugs machen wir tatsächlich selber, aber das Finale dann geht es über den Steuerbogater logischerweise.

Moritz Hofmann: Wirst du kein Buchhalter oder sowas?

Moritz Hofmann: Also du machst dir lieber die Mühe, auch wenn du keinen Bock auf die Arbeit hast?

Tim Uhlott: Ja, da kannst du ja Buchhaltung machen.

Kai Ole Hartwig: Der Buchhalter lohnt sich auch ehrlicherweise nicht.

Kai Ole Hartwig: Was haben wir denn an Rechnungen?

Kai Ole Hartwig: Wir haben eingehend Rechnungen, fünf Stück oder so im Monat.

Kai Ole Hartwig: Und ausgehend dann ein bisschen schwankend, aber das ist kein großer Buchhaltungsaufwand am Tagesende.

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Also du musst ja nur einmal für die Eingänge wissen, okay, wo verbuche ich das?

Kai Ole Hartwig: Und für unterjährig ist fast nur spannend, ist das Umsatzsteuer und welche Umsatzsteuer und der Rest ist ja egal.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Das ist aber auch, wie wir es verwenden mittlerweile.

Kai Ole Hartwig: Wir sind ja ganz krass weggegangen von Software as a Service, von Microsoft ja auch weggegangen, vor zwei Jahren jetzt glaube ich mittlerweile, hin zu einem minimalen Toolstack,

Kai Ole Hartwig: Und lass mich mal überlegen, ich glaube, wir nutzen vier Tools oder so.

Kai Ole Hartwig: Was geht bei uns ein?

Kai Ole Hartwig: Ein paar Serverrechnungen.

Kai Ole Hartwig: Und dann zwei, drei Tools, die wir dann doch noch extern nutzen.

Kai Ole Hartwig: Davon, glaube ich, zwei KI-Tools.

Kai Ole Hartwig: Schade.

Kai Ole Hartwig: Obwohl wir halt auch viel von den KI-Sachen einfach selber hosten.

Kai Ole Hartwig: Aber so ganz große Modelle bekommst du dann halt schlecht auf der Hardware unter und dann ist es cooler, die APIs zu nutzen.

Kai Ole Hartwig: Oder auch sicherer.

Tim Uhlott: Cool.

Kai Ole Hartwig: einsetzen.

Kai Ole Hartwig: Also man braucht ja nicht mega viel.

Tim Uhlott: Und vielleicht... Ja, alles gut, alles gut.

Kai Ole Hartwig: Sorry, Tim.

Tim Uhlott: Ne, und vielleicht mal die Loop zurück zu unserem eigentlichen Thema Startup-Trendsing zurückzufinden.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Was glaubt ihr denn, woran das liegt, dass diese ganzen YC-Startups fast alle was mit KI machen oder Agentik-Kramen?

Tim Uhlott: Das sind wirklich fast 70, 80 Prozent oder so.

Moritz Hofmann: Also mein erster Gedanke wäre, dass es halt extrem am Wachsen ist und die schauen sich immer extreme Wachstumsmärkte an.

Moritz Hofmann: Also wo ist jetzt viel Potenzial, dass sich da noch viel verändert und das ist einfach gerade KI.

Tim Uhlott: Ja, ja, ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, wobei ich muss auch sagen, ich mag ja diesen KI-Trend gar nicht, wenn ich ehrlich bin.

Kai Ole Hartwig: So, in meinem tiefen Inneren.

Kai Ole Hartwig: muss ich sagen, ich mag nicht, dass überall KI auf einmal drin ist.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist nichts, was uns wirklich Vorteile bringt.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, eine gute, vernünftige Automatisierung wäre meistens der bessere Weg.

Kai Ole Hartwig: Aber ich sehe es genauso.

Kai Ole Hartwig: Ich denke, YC investiert halt da, wo sie die Wachstumschancen sehen, wo man aber auch die Exit-Strategie sieht.

Kai Ole Hartwig: haben die die Wahrscheinlichkeit, einen großen, schnellen Exit mit einem KI-Startup hinzulegen, ist halt viel höher, als wenn du ein klassisches Business irgendwie baust.

Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich.

Tim Uhlott: Und ein anderer großer Punkt ist, du hast eine sehr höhere Chance, auch, ja,

Tim Uhlott: Funding einfach zu bekommen, weil ungefähr so ungefähr 60 Prozent des globalen Venture-Capitals geht halt wirklich in AI-Startups, obwohl das nur 29 Prozent der Startups weltweit sind, die wirklich auf AI basieren.

Tim Uhlott: Also ein Drittel kriegt fast 60 Prozent.

Kai Ole Hartwig: Das ist halt krass viel.

Tim Uhlott: Das ist schon sehr verrückt.

Kai Ole Hartwig: Das ist das Traurige, das entwertet ja im Prinzip andere Ideen, die auf dem Markt sind.

Tim Uhlott: Ja, es geht halt einfach immer mehr Richtung AI oder Gentic AI.

Tim Uhlott: Deswegen fand ich auch den Instagram oder LinkedIn Post, den du uns geschickt hattest, Ole, den fand ich auch eigentlich ziemlich cool, um vielleicht nochmal zu Augenklaut zurückzukommen.

Kai Ole Hartwig: Ach, hier aus China.

Tim Uhlott: Ja, genau, genau.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Erklär nochmal kurz, was du da gefunden hattest.

Kai Ole Hartwig: Genau, ich glaube, CBS News war es oder so.

Tim Uhlott: Ich glaube ja, CBNC, ja, sowieso.

Kai Ole Hartwig: Hat einen Beitrag geteilt, wo in China letztendlich jetzt die Leute anstehen für Kurse und Selbsthilfegruppen, um sich Open Claw einzurichten.

Kai Ole Hartwig: Die Anzahl der

Kai Ole Hartwig: Lobster in China ist höher als in den USA.

Kai Ole Hartwig: Also das heißt, das ist ein massiver Trend, dass dort jeder anfängt, Open Claw als persönlichen KI-Agenten zu nutzen.

Kai Ole Hartwig: Und halt auch für das Unternehmen zu nutzen.

Tim Uhlott: Das ist echt verrückt.

Kai Ole Hartwig: Wirklich Ein-Mann-Personen mit Ein-Mann-Unternehmen halt mit extremen Outputs zu generieren.

Kai Ole Hartwig: Und das finde ich halt mega spannend, weil auch da im Beitrag war eine der Stimmen halt, ähm,

Kai Ole Hartwig: Naja, der Agent arbeitet 24-7.

Kai Ole Hartwig: Menschen brauchen Pausen.

Moritz Hofmann: Was ich extrem an diesem Trend spannend finde, ist, dass dadurch jetzt immer mehr Leute...

Moritz Hofmann: automatisch zu diesen Amateur-Wipe-Coding-Programmierern werden, weil die mittels OpenClaw-Sachen umsetzen oder dann durch OpenClaw dann auch zu CloudCode kommen und damit Sachen umsetzen.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Das finde ich extrem spannend.

Moritz Hofmann: Ich könnte mir sehr gut vorstellen, da irgendwie was zu machen.

Moritz Hofmann: Du hattest ja auch erwähnt, dass du jetzt zum Beispiel dieses Testing da ein bisschen automatisieren möchtest, was du da irgendwie einbinden möchtest, indem du da einfach nur ein paar Klicks machst.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Und das wäre spannend, diese Leute in ihren Vibe-Coding-Ansätzen möglichst zu unterstützen, damit da mehr als nur Vibe-Coding rauskommt am Ende, finde ich.

Kai Ole Hartwig: Das ist auch ein interessanter Gedanke, vielleicht noch kurz zu dem Testing.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich nutze ja bisher so ein Tool, Scribe Home.

Kai Ole Hartwig: Ich liebe es eigentlich.

Kai Ole Hartwig: Du gehst durch, klickst einfach durch die Seiten oder durch die Systeme und hast danach eine Klickanleitung.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt habe ich tatsächlich Cloud Code darum gebeten, weil es keine Schnittstelle gibt, mit der ich das da machen kann, mir das Tool selber zu schreiben, dass wenn ich mit Spectrum Development mir das durchspezifiziere, wie funktioniert das und wo muss geklickt werden, was man früher für Tester geschrieben hat.

Kai Ole Hartwig: dass das System das automatisch macht und diese Klickanleitungen für mich erstellt, weil das ist ja auch irgendwie immer so ein bisschen nervige Arbeit, am Tagesende so eine Klickanleitung.

Kai Ole Hartwig: Ich denke auch, der Trend...

Tim Uhlott: Wie nutze ich OpenClan?

Kai Ole Hartwig: Gerade China, USA ist ja innovationsoffener als wir hier in Deutschland.

Kai Ole Hartwig: Wird da ganz krass weiterlaufen, auch in Richtung Selbsthilfe.

Kai Ole Hartwig: Wie setze ich mir das Ding auf?

Kai Ole Hartwig: Wie verwende ich das eigentlich?

Kai Ole Hartwig: Was kann es alles machen?

Kai Ole Hartwig: Wie bringe ich dem mehr Dinge bei?

Kai Ole Hartwig: Wie bin ich Skills ein?

Kai Ole Hartwig: Und vielleicht wird das hier auch ein Trend.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht lohnt es sich jetzt auch, einen Videokurs anzubieten.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, wie setze ich OpenClaw auf?

Kai Ole Hartwig: Also in meiner LinkedIn-Bubble tauchen auch schon entsprechende Workshops auch auf hier in Deutschland.

Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt gar nicht so, dass es auf China begrenzt, wenn da so eine komplette Konferenz-Location gefüllt wird mit Leuten, ist das natürlich deutlich beeindruckender, als wenn zehn Leute bei LinkedIn irgendwo in so einem Kurs sitzen.

Tim Uhlott: Ja, ja, ja.

Tim Uhlott: Ja, wir in Deutschland hier oder wahrscheinlich auch Europa sind da vielleicht ein bisschen konservativer und immer vielleicht kleinere Schisshasen so ein bisschen, das vielleicht dann mal irgendwie das mal auszuprobieren und vielleicht mit neuen Trends vielleicht so ein bisschen zu gehen.

Tim Uhlott: was man verstehen kann, weil OpenClaw natürlich auch einige Sicherheitslücken haben kann.

Tim Uhlott: Man kann natürlich irgendwas von dir löschen oder halt irgendwas bei dir aufspielen.

Tim Uhlott: Das kann natürlich auch passieren.

Kai Ole Hartwig: Und das Aufspielen ist ja meistens sogar noch gewollt.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja noch nicht mal so, dass man das gar nicht möchte.

Tim Uhlott: Ja, aber da gibt es wieder einige Skills.

Tim Uhlott: Installiert dir den Bitcoin-Miner mit.

Tim Uhlott: Wenn davon hast du dich, warum dein Luftteil die ganze Zeit von der Wozette läuft.

Kai Ole Hartwig: Hey, wenn ihr das nur macht, wenn ich genug Strom vom Dach habe und die Bitcoin in mein Wallet gehen, ist das vielleicht sogar okay.

Tim Uhlott: Ja, das ist okay.

Tim Uhlott: Ja, ja, auch ein bescheidter Trend, aber auch ein anderes Thema.

Kai Ole Hartwig: Ja, also bevor, ich meine, Strom von der PV-Einlage ins Netz einspeisen, wird ja eh nicht gewollt mehr.

Kai Ole Hartwig: Warum dann nicht ins Bitcoin-Mining gehen?

Tim Uhlott: Stimmt.

Kai Ole Hartwig: Aber Moritz, was macht eigentlich dein Agent mittlerweile?

Moritz Hofmann: Okay.

Moritz Hofmann: Mein Agent, ich habe ja jetzt raus extrahiert, was ich gebraucht habe.

Kai Ole Hartwig: Lebt der noch?

Moritz Hofmann: Was ich wirklich viel benutzt habe, ist diese Buchhaltungsgeschichte, dass ich sozusagen die Buchhaltung vorbereite über Telegram, mit meinem Telegram-Bot.

Moritz Hofmann: Aber da im Endeffekt bin ich jetzt auf ganz ohne KI umgestiegen, weil das hat sehr viele Kosten verursacht, immer die ganzen PDF-Dokumente zu lesen, zu verarbeiten und so.

Tim Uhlott: Spannend.

Moritz Hofmann: Und jetzt hat es halt so gut wie keine Kosten, weil keine KI genutzt wird.

Moritz Hofmann: Deswegen benutze ich jetzt den OpenClaw jetzt gerade gar nicht.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Also ich habe das noch an, insofern, dass...

Moritz Hofmann: Weil ich benutze halt eine separate Google Workspace E-Mail, um dann die Informationen an den Buchhalter zu schicken, also die Rechnungen, die Informationen zu jeder Buchung und so weiter.

Moritz Hofmann: Und da ich selber nie in dieses Google Workspace Konto reinschaue, habe ich es mir so eingestellt, dass mir...

Moritz Hofmann: OpenClaw-Bescheid sagt, wenn da irgendwie eine unbekannte E-Mail ankommt von einem unbekannten Absender oder wenn ich selber eine E-Mail verschicke an einen Absender, wo ich vorher noch nicht eine E-Mail hin verschickt habe.

Kai Ole Hartwig: Spannend.

Moritz Hofmann: Also einfach so eine kleine Sicherheitsroutine.

Tim Uhlott: Wie sieht's aus?

Moritz Hofmann: Das ist das Einzige, was ich jetzt gerade benutze.

Kai Ole Hartwig: Ich habe ja meinen OpenClaw auch tatsächlich einfach abgeschaltet, weil ich zu frustriert war von den Updates, die zu viele Sachen kaputt gemacht haben und dass er es in dieser ganzen Testphase mit ihm es nie hinbekommen hat, mir morgens mein Daily Update zu schicken.

Kai Ole Hartwig: Nie hat er es hinbekommen, das pünktlich zu machen.

Kai Ole Hartwig: Ich muss immer nachfragen,

Kai Ole Hartwig: Wie sieht es aus?

Kai Ole Hartwig: Wo bleibt das Ding?

Kai Ole Hartwig: Und dann, nach ein paar Tagen hat er mir halt auch jeden Tag erzählt, ja, habe ich dir schon geschickt.

Kai Ole Hartwig: Oder dann auch so, ja, ich habe jetzt den Fehler auch wirklich behoben.

Tim Uhlott: Das ist ja geil.

Tim Uhlott: Ein bisschen Gaslighten.

Kai Ole Hartwig: Morgen kommt das garantiert.

Kai Ole Hartwig: Nächster Morgen kein Update.

Moritz Hofmann: Genau.

Moritz Hofmann: Diese Fehler konnte ich immer besser beheben, wenn ich direkt mit Cloud Code gearbeitet habe, statt mit das direkt in Open Cloud dann zu sagen.

Moritz Hofmann: Aber das hat mich auch genervt.

Moritz Hofmann: Für jede Kleinigkeit muss ich wieder in Cloud Code, dass sich das nochmal anschaut und so alles.

Moritz Hofmann: Keine Ahnung.

Moritz Hofmann: Das hat mich auch genervt, dass es sehr lange gedauert hat, bis es einigermaßen das gemacht hat, was es wirklich machen sollte.

Moritz Hofmann: Also, matter of fact,

Kai Ole Hartwig: Ich meine, was halt gut funktioniert, ist halt irgendwie, oder gut funktioniert hat, war halt so Themen wie, okay, sag mir mal, welche Termine ich jetzt noch habe.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: So, jetzt ist halt die Frage, bin ich der Mensch, der das in WhatsApp reintippt, oder mache ich einfach kurz meinen Kalender auf?

Kai Ole Hartwig: Und dann bin ich ehrlicherweise bei, okay, ich mache kurz meinen Kalender auf, weil sonst in WhatsApp reintippen dauert es noch länger.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ähm,

Kai Ole Hartwig: Und jetzt per Sprachnachricht nachfragen und dann dauert es ja noch länger und das ist noch teurer.

Kai Ole Hartwig: Also, ja.

Kai Ole Hartwig: Irgendwie war das ein bisschen nicht befriedigend, möchte ich sagen.

Kai Ole Hartwig: Gar nicht mal frustrierend, aber nicht so, wie ich es mir gewünscht habe am Tagesende.

Kai Ole Hartwig: Deswegen finde ich es noch viel spannender, dass halt einfach dieser KI-Trend so krass stark ist und sich ja offensichtlich noch weiter verstärkt gerade.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: viele versprechen sich auch einfach viel davon.

Moritz Hofmann: Also es muss ja noch gar nicht so funktionieren, wie es soll, aber sie wollen, sie denken, es könnte.

Moritz Hofmann: Und das ist halt, finde ich, sehr spannend, halt auch für neue Startups jetzt.

Moritz Hofmann: Weil wenn irgendwelche Startups sehen, oh, die Leute, die wollen da eigentlich was Bestimmtes machen,

Moritz Hofmann: Das schafft OpenClaw jetzt aber noch gar nicht so richtig, das so gut so schnell umzusetzen.

Moritz Hofmann: Da kann ich ja schnell selber irgendwie was, diesen Use Case dann wirklich bei mir abbilden oder so, ich weiß es nicht.

Kai Ole Hartwig: Nein, ich bin

Moritz Hofmann: Das ist halt, also da kann man jetzt glaube ich kurzfristig, ich weiß nicht, wie es natürlich mittelfristig wird, das alles weiterentwickeln, aber kurzfristig kann man da sicherlich, jetzt hat man gute Chancen da einzusteigen in den Hype, denke ich.

Tim Uhlott: es wäre spannend wie viele von startups dann auch auf openclore basieren und auf ähnliche tools ist nicht nur generell er sondern auch noch openclore mit integriert und das wäre auch gespannt es ist ja

Kai Ole Hartwig: Ja, Open Clock wurde jetzt ja auch schon mehrfach nachgebaut.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja gar nicht so, dass das so schwer wäre, irgendwie so einen Agenten zu bauen, der selbstständig agiert oder semi-selbstständig.

Kai Ole Hartwig: Aber ja, es ist halt die Hoffnung auf ein besseres Leben, so ungefähr, was das verkauft.

Kai Ole Hartwig: Oder nach mehr Zeit, mehr Freizeit.

Kai Ole Hartwig: Und das ist ja die Emotion, mit der quasi...

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: dieser ganze Trend lebt und angeheizt wird, indem er sagt, okay, wenn du jetzt das machst und wenn du das jetzt verwendest, dann wirst du mehr Zeit haben für deine Familie, dann wird dein Leben einfacher.

Kai Ole Hartwig: Und dein Business wird besser laufen, du wirst mehr Geld, mehr Umsatz machen und du musst dich nicht mit Mitarbeitern rumärgern, sondern du kannst halt wirklich schauen, dass du das lieferst, was du liefern möchtest.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, für viele Selbstständige in Deutschland wäre dann so ein Trend, sprich mit dem Finanzamt, dafür ein Bot zu haben.

Tim Uhlott: auf jeden fall finanz am bot der auch seinen eigenen bot ja vielleicht vielleicht was was glaubt ihr denn das themen

Kai Ole Hartwig: Oder kommuniziere mit dem Steuerberater.

Kai Ole Hartwig: Das kann ja dann auch ein Bot sein, thematisch.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht ist das auch ein Trend für Deutschland.

Tim Uhlott: Mitgründer?

Kai Ole Hartwig: Das sind ja zwei Paar Schuhe, ne?

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Mit Gründer und Mitarbeiter ist ja was unterschiedliches.

Tim Uhlott: Dann lassen wir es mit den Gründern

Tim Uhlott: Glaubt ihr, man braucht weniger Gründer?

Tim Uhlott: Ich glaube, das wird jetzt mehr ein Person.

Tim Uhlott: Unternehmen geben oder wird es immer noch diese Zweier-Dreier-Konstellation sein?

Tim Uhlott: So über die nächsten Jahre.

Kai Ole Hartwig: Hm.

Moritz Hofmann: Ich glaube, eher weniger Mitarbeiter als weniger Gründer.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube,

Moritz Hofmann: Ich glaube, das ist nur was anderes.

Kai Ole Hartwig: Ja, denke ich auch.

Kai Ole Hartwig: Da bin ich Moritz seiner Meinung heute.

Kai Ole Hartwig: Absolut.

Kai Ole Hartwig: Ich kann ihm nur zustimmen.

Tim Uhlott: Ja, es ist aber sogar beides.

Tim Uhlott: Also mittlerweile die ganzen neuen Startups, da sind häufig 30 bis 50 Prozent auch der Gründerteams oder Mitarbeiter, die kreiert sind meistens 30 bis 50 Prozent kleiner.

Tim Uhlott: Das heißt, es ist sogar immer häufiger jetzt so, geht der Trend gerade nach oben, dass man nur ein Gründer ist oder vielleicht die zwei Gründer plus dann die ganze... Plus die KI dahinter.

Kai Ole Hartwig: Ein Gründer mit einer Max-Subscription bei CloudCode und einem OpenClaw.

Kai Ole Hartwig: Ja, okay.

Kai Ole Hartwig: Schade.

Kai Ole Hartwig: Was aber ja auch dann wieder wieder eigentlich ein ganz spannender Trend ist, weil wenn wir an die Pandemie zurückdenken, haben wir gerade die Generation, die jetzt viel gründet oder die jetzt gerade anfängt, da reinzuwachsen,

Tim Uhlott: Stimmt.

Kai Ole Hartwig: hat er letztendlich gesagt, boah, wir waren so alleine und so einsam, dass die genau die Generation ist, die jetzt eher alleine die Sachen macht, als mit anderen zusammen.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist eigentlich, wenn man das jetzt mal so in Verbindung bringt, wirklich, wirklich interessant und spannend.

Tim Uhlott: Ja, aber vielleicht finden die es ja auch einfacher, alleine was zu gründen, weil die es auch schon kennenlernen ist, länger alleine was zu machen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ja, oder halt einfach gar nicht auch mehr, da ist ja auch dieser Homeoffice-Trend oder Remote-Trend sehr, sehr stark.

Kai Ole Hartwig: Und das, finde ich, ist schon spannend, oder?

Kai Ole Hartwig: Weil vorher war man ja schon so, okay, man hatte die soziale Blase auch in der Arbeitswelt.

Kai Ole Hartwig: Das war nicht unbedingt das Privatleben, aber man hatte da ja trotzdem soziale Interaktionen und soziale Kontakte.

Kai Ole Hartwig: Und das wird jetzt so krass in der Arbeitswelt reduziert.

Kai Ole Hartwig: Das ist, finde ich,

Kai Ole Hartwig: schon ziemlich spannend.

Kai Ole Hartwig: Auf der anderen Seite muss ich auch sagen, wenn ein Unternehmen nur aus einer Person besteht, besteht, was ist denn, wenn die Person auf einmal weg ist mit dem Unternehmen?

Kai Ole Hartwig: Also das sind für mich einfach Startups, die nur darauf optimiert sind, einen Exit hinzulegen.

Kai Ole Hartwig: Schnell wachsen, wertvoll werden, den Exit machen und

Kai Ole Hartwig: und gar nicht nachhaltig ein Unternehmen bauen.

Tim Uhlott: Das stimmt.

Tim Uhlott: Geschäftsführer.

Kai Ole Hartwig: Ja, genau.

Kai Ole Hartwig: Aber mein Eindruck ist einfach, dass das gar nicht mehr das Ziel ist.

Tim Uhlott: Also meinst du, der Trend geht heutzutage eher dazu, schnell Unternehmen hochzuziehen und es dann

Tim Uhlott: halt ein Exit anzustreben, uns zu verkaufen.

Kai Ole Hartwig: Und dann wieder loszuwerden.

Kai Ole Hartwig: Ja, ja.

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Aber das musste auch irgendwie auf den Typ Gründer ankommen.

Moritz Hofmann: Also ich finde es immer noch cooler, für eine längere Zeit an einer Sache zu arbeiten, hätte ich gesagt.

Moritz Hofmann: Das ist

Kai Ole Hartwig: Ich persönlich auch, aber ich arbeite auch mit Menschen zusammen.

Kai Ole Hartwig: Und nicht nur mit der KI.

Kai Ole Hartwig: Weißt du, das ist das, was ich da so spannend an Trendentwicklung finde, dass die Generation, die eh, wenn der Pandemie quasi dazu gezwungen war, alleine zu sein und sich ja auch massiv über die Einschränkungen beschwert hat, zu Recht,

Kai Ole Hartwig: So, dass die soziale Interaktion kaputt geht und fehlt, dass die Generation jetzt ausgerechnet das quasi alleine macht und alleine sich durchkämpft.

Tim Uhlott: Integriert, ja.

Kai Ole Hartwig: und sehr kleine Unternehmen baut.

Kai Ole Hartwig: Und da frage ich mich einfach, wie nachhaltig sind diese Startups am Tagesende, die jetzt auf so kleinen Teams basieren.

Kai Ole Hartwig: Wird daraus wirklich eine Company?

Kai Ole Hartwig: Werden die irgendwann cooperate im Sinne von echtes Unternehmen?

Kai Ole Hartwig: Oder wird es so sein, wenn die Idee bewiesen ist, wird der Exit hingelegt?

Kai Ole Hartwig: Die Idee wird quasi in ein großes Unternehmen, das heute schon existiert, integriert und man geht weiter zur nächsten Idee und macht wieder einen schnellen Exit, nachdem die Idee quasi bewiesen wurde, dass sie funktioniert.

Tim Uhlott: Ja, daher kann ich mir auf jeden Fall auch gut vorstellen, dass die Venture-Capital-Firmen dann auch wahrscheinlich dieselben Probleme an so einen Personen-Companies haben, wie du gerade schon gesagt hast, ne?

Tim Uhlott: Weil wenn es eine Person gibt, die halt ausfallen kann und die denen, keine Ahnung, 10 Millionen geben oder sowas und nachher nichts mehr rauskriegen, weil die Person nicht mehr arbeiten kann, was auch immer hat, vielleicht verstorben ist oder so, ist natürlich ein super hohes Risiko, ne?

Kai Ole Hartwig: Und was ist, wenn auf einmal alle Ideen sich irgendwie zwischen Entropic, OpenAI, Meta und Microsoft aufteilen?

Kai Ole Hartwig: Oder vielleicht meinetwegen noch Apple.

Kai Ole Hartwig: Also wenn das so ist, dass alle kleinen Mini-Startups, die funktionieren wie OpenClaw, ja auch mehr oder weniger in eins der großen KI-Unternehmen integriert wird.

Tim Uhlott: Ja, Apple hat ja sogar aufgegeben, ne?

Tim Uhlott: Siri wird jetzt bald auf Gemini basieren.

Kai Ole Hartwig: Ist auch okay, benutze ich nie.

Moritz Hofmann: Aber das glaube ich nicht, dass jetzt jedes KI-Startup von einem der großen Player gekauft wird oder so, weil das ist ja in der Vergangenheit auch nicht passiert als irgendwie...

Moritz Hofmann: Als die normale Industrialisierung kam, hat jetzt auch nicht die drei großen Unternehmen, die vorneweg waren, haben jetzt nicht alle kleinen Firmen gekauft, die dann mit Industrialisierung selber auch angefangen haben, oder?

Moritz Hofmann: Also so sehe ich das jetzt.

Moritz Hofmann: Ich glaube nicht, dass das jetzt...

Tim Uhlott: Kann schon vorkommen, ne?

Tim Uhlott: Denk mal einige Jährchen zurück an die East India Trading Company aus Großbritannien.

Tim Uhlott: Den gehört ja auch, weiß ich nicht, 70-80% von allen irgendwie.

Tim Uhlott: groß.

Kai Ole Hartwig: Also, Also, und es ist ja immer in den Märkten schon der Trend da gewesen, dass Kleine von Großen aufgekauft werden.

Tim Uhlott: Kann schon passieren.

Moritz Hofmann: Das stimmt.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Und vielleicht ist das jetzt einfach ein verstärkter Effekt, dadurch die Globalisierung und dadurch, dass es halt KI ist und keine Industrialisierung, sondern halt eine digitale Revolution, wenn man so möchte.

Kai Ole Hartwig: Aber vielleicht ist das auch ein Thema für in der Zukunft.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Also ich habe noch ein kleines Thema im Sinne von Startup-Trends und ich würde gerne nochmal darüber sprechen.

Moritz Hofmann: Allgemein haben wir den Trend, dass einfach viel mehr auch mit KI programmiert wird.

Moritz Hofmann: Und ich hatte eine Studie dazu gesehen aus 2025, die ich euch auch

Moritz Hofmann: gerne nochmal schicken kann, aber auf jeden Fall in dieser Studie wurden erfahrene Open-Source-Entwickler angeschaut und dabei ist rausgekommen, dass zumindest im ersten Halbjahr 2025 diese Entwickler insgesamt ohne KI-Entwicklung schneller gewesen wären als mit KI-Entwicklung.

Moritz Hofmann: Was sagt ihr dazu?

Kai Ole Hartwig: Ja, und die eigene, ich kenne die Studie, und die Eigeneinschätzung war, mit KI ist man schneller.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Naja.

Kai Ole Hartwig: Interessanterweise, ich habe heute einen Beitrag dazu bei LinkedIn geteilt, geschrieben.

Kai Ole Hartwig: Also meine Erfahrung ist, und die hat sich jetzt in dem letzten Jahr nicht verändert, je kleiner und spezifischer das Paket ist,

Kai Ole Hartwig: Je besser kann die KI das lösen.

Kai Ole Hartwig: Ich habe versucht, ein großes System abzugraden, das aus mehreren Paketen besteht.

Kai Ole Hartwig: Und das Ergebnis war, es hat nicht so gut funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Die KI hat mehr an Automatisierung mit Rektor geglaubt, als ich das tue.

Kai Ole Hartwig: Und hat halt irgendwie nach dem ersten Schritt quasi gesagt, ja, okay, ich bin fertig.

Kai Ole Hartwig: Oder hat so ein paar Versionsnummern ausgetauscht, aber gar nicht die Anpassung gemacht, die notwendig hat.

Kai Ole Hartwig: Und im Ergebnis bin ich dann hingegangen und habe jedes Paket einzeln, ohne den Gesamtkontext, mit Spectre-Driven-Development, also sehr genauer durchspezifiziert, was gemacht werden muss, dann in der gleichen Zeit geupgradet, als hätte ich es selber gemacht.

Kai Ole Hartwig: Von Anfang an.

Kai Ole Hartwig: Also auf der grünen Wiese wiederum starten diese Dinger echt stark und schnell.

Kai Ole Hartwig: Und das trotz des riesigen Kontext-Windows, das Cloud-Code jetzt mittlerweile hat.

Tim Uhlott: Aber ich finde, da musst du trotzdem gute Guidelines mitgeben, weil sonst programmiert der schnell auch irgendwas so ein bisschen.

Kai Ole Hartwig: Ja, das stimmt.

Kai Ole Hartwig: Für mich funktioniert gerade das Back-Driven-Development enorm gut mit Speck-Kit.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Aber es muss halt mehr agentik Software Engineering sein als Vibe Coding, damit das über längere Zeit konstant bleibt.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Sonst, meine Erfahrung ist, wenn man zu ungenau ist, wird es halt auch kein gutes Ergebnis.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Meine Frage, die sich jetzt daraus ergibt als Nicht-Programmierer, der aber dann mit Programmierern zusammenarbeitet, die wiederum dieses AI zum Programmieren einsetzen,

Moritz Hofmann: Das hatte ich auch das Gefühl, dass sozusagen für kleinere, spezifischere Projekte KI besser geeignet ist und dann je größer das Projekt wird, desto schwieriger wird es auch.

Moritz Hofmann: Und wie findet man denn dann den Absprung von einem Projekt, das man mit AI angefangen hat, aber das dann irgendwann so komplex wird, dass vielleicht AI das gar nicht mehr weitermachen kann?

Moritz Hofmann: Wie kann man dann wechseln zu einem anderen Ansatz oder muss man das überhaupt?

Tim Uhlott: Ich glaube, das ist, ehrlich gesagt, Erfahrungssache.

Tim Uhlott: Du probierst einfach verschiedene Sachen aus und dann... Hm.

Kai Ole Hartwig: Also letztendlich glaube ich, auch als Entwickler musst du den Punkt finden, an dem du spezifischer werden musst in den Anweisungen.

Kai Ole Hartwig: Also je größer das Projekt wird, je genauer und kleinteiliger musst du die Anweisungen schreiben, damit er sich darin zurechtfindet, der KI-Agent.

Moritz Hofmann: Also es ist nicht so, dass irgendwann das Projekt so groß wird, dass es einfach nicht mehr über KI-Coding funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Und... Echt?

Kai Ole Hartwig: weiß ich nicht, habe ich jetzt noch nicht gesehen, die Größe, dass ich sage, das funktioniert gar nicht.

Moritz Hofmann: Und könnte sich ein... Und ich habe halt auch die Erfahrung gemacht, zumindest aus dem Hörensagen heraus, dass wenn man mit KI Sachen aufsetzt, dann... dann... Zumindest hätte ich das jetzt gedacht, wenn man dann versuchen möchte, das auf einmal alles manuell zu lesen, dann ist es einfach viel zu viel.

Kai Ole Hartwig: Ja, also...

Moritz Hofmann: das sich irgendwie manuell anzuschauen.

Kai Ole Hartwig: Ja, ja, klar.

Kai Ole Hartwig: Die Menge, die du generieren lässt, ist halt riesig in kurzer Zeit.

Tim Uhlott: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Also wenn du sagst irgendwie, okay, jetzt soll das auf einmal jemand manuell weiterentwickeln, dann muss die Person aber auch im Prinzip die komplette Zeit sich dadurch gearbeitet haben und immer kontrolliert haben, was ist passiert.

Kai Ole Hartwig: Das ist für mich auch genau der Unterschied zwischen Vibe Coding und Agentic Software Engineering.

Kai Ole Hartwig: Vibe Coding ist, ich sage, ah ja, baue mir Facebook nach.

Kai Ole Hartwig: Und dann benutze ich das Ding, was da rausfällt und sage irgendwie, ja, aber die Seite funktioniert nicht.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und dann wirftelt er rum und dann geht was anderes kaputt.

Kai Ole Hartwig: Und Agentic Software Engineering ist dann quasi die Disziplin aus, du hast jemanden, der weiß, wie man das bauen würde, technisch betrachtet.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt dem mitgibt und sagt, okay, jetzt nimmst du bitte die aktuellste Framework-Version und nicht die von vor zwei Jahren.

Kai Ole Hartwig: Und dann nimmst du davon die aktuellste Version und dann bauen wir mit diesem Pattern und dann sind das unsere Schranken und Leitplanken und sorgst dafür, dass der KI-Agent sich daran hält und das beachtet.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und das immer wieder reviewt, auch wirklich kontrolliert aktiv und dann erst quasi nutzt,

Kai Ole Hartwig: Und ich glaube, die Methode oder mein Eindruck ist aktuell.

Kai Ole Hartwig: dass wenn man die Methode tatsächlich konsequent durchzieht mit einer sauberen Softwarearchitektur, dass du dann auch sehr große Sachen halt unterteilen kannst und dadurch kannst du sie weiterverwenden.

Kai Ole Hartwig: Du musst halt wissen, an welchem Punkt muss ich quasi abspringen, so wie ich in meinem Upgrade festgestellt habe, okay, ich muss meine PHP-Pakete einzeln bearbeiten eigentlich, musst du das halt für dein Produkt selber wissen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: wo man die Aufgaben anders schneiden muss.

Kai Ole Hartwig: Wenn man an klassische Softwareentwicklung denkt, wenn quasi deine Story mehr als 20 Punkte bekommt in der Komplexität, dann musst du sie splitten und kleiner machen.

Kai Ole Hartwig: Und genauso ist das halt jetzt mit der KI.

Kai Ole Hartwig: Ist ja auch ein bisschen logisch, oder?

Kai Ole Hartwig: Also wir erwarten auf einmal von der KI Dinge, die wir Menschen selber nicht können und sagen, aber sie ist gar nicht schlauer als wir.

Kai Ole Hartwig: Das ist Proof.

Moritz Hofmann: Also,

Moritz Hofmann: Ich hatte jetzt letztens von so einem Ansatz gehört, ich bin wie gesagt kein Programmierer, deswegen kann ich das nicht einschätzen, aber das ist auch sicherlich bekannt, dass man könnte, wie ist das, wenn man das so macht, also man hat seinen zum Beispiel Cloud-Code, den man entwickelt, aber dann macht man das so, dass man in jedem Unterordner gibt man wieder neue, spezifischere Anweisungen oder Referenzen und dann, wenn das irgendwann, das Kontext, wenn du zu groß wird, dann verliert das zuerst

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Moritz Hofmann: den Kontext von den Alten, den größeren Überort, dann hat man halt immer nur die ganz spezifischen Sachen am Ende, die mit übergeben werden.

Moritz Hofmann: Ist das irgendwie hilfreich oder ist das eigentlich so erstmal noch gar nicht was Relevantes?

Moritz Hofmann: Okay, ich mache mir nur zu.

Kai Ole Hartwig: Das mache ich ja ein bisschen anders, aber das kann sein.

Kai Ole Hartwig: Keine Ahnung, das ist nicht die Methode, die ich benutze.

Tim Uhlott: Ja, das habe ich auch nicht ausprobiert.

Kai Ole Hartwig: Tatsächlich Speck-Driven Development mit Speck-Kit von GitHub.

Moritz Hofmann: Das ersetzt dann diesen anderen Ansatz.

Moritz Hofmann: Okay, verstehe.

Kai Ole Hartwig: Genau.

Kai Ole Hartwig: Also die KI schreibt sich selber die Spezifikation für eine Idee und du kontrollierst dann die Spezifikation.

Kai Ole Hartwig: Die liegt dann auch in Markdown-Files, aber ist halt strukturiert in einer eigenen Ordnerstruktur.

Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt nicht so, dass in deinem Code irgendwo lauter Markdown-Files dann rumfliegen.

Tim Uhlott: Ja, so mache ich das zum Beispiel auch.

Kai Ole Hartwig: Das fände ich auch mega irritierend, wenn ich da selber ran muss, dass dann überall Markdown-Files rumfliegen.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ja, genau.

Tim Uhlott: Statt deiner, weiß nicht, bei dir PHP-Dateien.

Tim Uhlott: Da ist immer so ein MD noch dazwischen.

Tim Uhlott: Nee, ich mache das ähnlich.

Tim Uhlott: Also generell mache ich das, ich entwickle immer ein Domain-Driven-Design.

Tim Uhlott: Das heißt, ich entwickle immer kleine Pakete, die für sich alleine stehen können.

Tim Uhlott: Zum Beispiel, es gibt ein User-Paket, es gibt ein Team-Paket, aber das Team-Paket referiert zum Beispiel auf die User.

Tim Uhlott: Es gibt ein Paket für Produkte.

Tim Uhlott: Produkte ist...

Tim Uhlott: unabhängig jetzt von dem User oder dem Team, da gibt es zum Beispiel eine Lizenz, die Lizenz hängt aber zum Beispiel von einem Team und von einem Produkt ab und so hast du eine kleine Struktur einfach da drin und dann mache ich das ähnlich wie Ole mit dem Spectre-Driven-Development, dann sage ich, okay, das und das hätte ich gerne, wie würdest du das umsetzen, kommt ein schönes Dokument raus, kannst du mal sagen, na nee, das finde ich blöd, mach das doch mal bitte nach X oder Y, dann passt du mal das an oder du hast mich falsch verstanden und dann kann der entweder dir neue Pakete schreiben, Pakete erweitern,

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Oder halt für irgendwas einsetzt, um UI oder was auch immer zu bauen.

Tim Uhlott: Oh, alles gut.

Moritz Hofmann: Das hört sich extrem interessant an.

Moritz Hofmann: Ich wollte jetzt auch nicht den Rahmen sprengen.

Moritz Hofmann: Also nur, um das nochmal ganz kurz zu verstehen, das ist also sehr gut dafür, weil die AI selber die Requirements schreibt, dann kann man sehr gut kontrollieren, ob das genauso ist, wie man das eigentlich haben möchte und kann man das dann entsprechend nochmal initiieren.

Moritz Hofmann: Aber wie ist es, wenn das Projekt an sich wächst und du hast dann halt was Kleineres wieder mit Spec-Driven Development umgesetzt,

Moritz Hofmann: dann braucht doch eigentlich auch die KI immer mehr Referenzen zu, was ist jetzt an diesem Teil des Projektes drin, weil das Projekt wird ja immer größer.

Moritz Hofmann: Das kann sich ja irgendwann nicht immer alle Dateien anschauen oder funktioniert das immer weiter, auch wenn das Projekt größer wird.

Tim Uhlott: Und deswegen machst du diese eigenständigen Pakete.

Tim Uhlott: Genau.

Tim Uhlott: Genau.

Moritz Hofmann: Was ein eigenständiges Paket für einen Teil von dem Projekt sozusagen, oder?

Kai Ole Hartwig: Eine saubere Softwarearchitektur.

Kai Ole Hartwig: Wir gehen jetzt ja auch hin und haben heute ja schon Frameworks, die aus einzelnen Paketen bestehen und die setzen wir nur zusammen.

Kai Ole Hartwig: Und das ist halt auch das, wie es weiterhin funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Daran ändert sich ja, wenn man das verfolgt, diesen Ansatz, ändert sich nichts.

Kai Ole Hartwig: Ich kenne auch jemanden oder folge dem auf Twitter hier.

Kai Ole Hartwig: der halt sagt, okay, ich habe ganz krasses Basic-Setup.

Kai Ole Hartwig: Der hat einen V-Hoster stehen, auf dem läuft Cloud-Code, der hat eine Index-PHP mit hunderttausenden Zeilen und Cloud-Code editiert die auf dem fucking Produktivsystem und macht einfach alles in der Index-PHP.

Tim Uhlott: Oh, ah.

Kai Ole Hartwig: Kein Framework, kein Nichts, alles da drin.

Kai Ole Hartwig: Und

Kai Ole Hartwig: Das eigentlich Schockierende ist an diesem sehr, sehr einfachen Setup, es funktioniert und der macht echt krasse Monatsumsätze damit.

Kai Ole Hartwig: Also keine saubere Softwarearchitektur.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß nicht, ob da noch GoTo drinsteht oder so.

Kai Ole Hartwig: Ja, so ganz altmodisch.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube zumindest das nicht.

Kai Ole Hartwig: Zumindest Funktionen, aber es ist eine große Datei, in der alles stattfindet.

Moritz Hofmann: Ist der selber Entwickler oder macht der einfach so?

Moritz Hofmann: Okay.

Moritz Hofmann: Interessant.

Kai Ole Hartwig: Ja, selber Entwickler.

Tim Uhlott: Ja, krass.

Tim Uhlott: Verrückt, ey.

Tim Uhlott: Super, super verrückt, ey.

Kai Ole Hartwig: Also keep it simple, was zumindest Infrastruktur und Architektur ansteht.

Tim Uhlott: Ja, das verstehe ich nicht.

Tim Uhlott: Das würde ich niemals entwickeln.

Kai Ole Hartwig: Muss man schon fragen, ob diese Einfachheit jetzt noch funktionell ist, aber finde ich mega spannend, weil es einfach so ganz gegen den kompletten Trend geht.

Kai Ole Hartwig: Tim verzweifelt.

Kai Ole Hartwig: Also, was ich daran eigentlich respektabel finde, ist, dass Cloud-Code und er selber auch den Überblick darüber behält, ja, dass das funktioniert.

Tim Uhlott: Es schafft, ja.

Tim Uhlott: Das ist schon.

Tim Uhlott: Verrückt, ey.

Kai Ole Hartwig: Das fasziniert mich.

Kai Ole Hartwig: Ansonsten halte ich das für ein bisschen verrückt, aber hey, es funktioniert.

Kai Ole Hartwig: I don't care, ja.

Tim Uhlott: Verrückt.

Kai Ole Hartwig: So, am Tagesende scheint er Dinge richtig zu machen, die ich vielleicht gar nicht richtig mache.

Tim Uhlott: Ich hatte gerade noch mal eine Zahl eben noch rausgesucht, weil wir darüber diskutiert hatten, wie sich vielleicht der Trend Richtung Exit ja verändert.

Tim Uhlott: Also früher war es interessanterweise so, da war der durchschnittliche Exit so sechs bis acht Jahre.

Tim Uhlott: Und jetzt geht der Trend aber nach oben.

Tim Uhlott: Also heutzutage sind es eher so zehn bis zwölf Jahre, bis man ins Exit geht.

Kai Ole Hartwig: Faszinierend.

Tim Uhlott: Also es ist schon spannend.

Kai Ole Hartwig: Auch bei AI-Startups?

Kai Ole Hartwig: Ja, das wäre ja...

Moritz Hofmann: Ist dieses Trend-Update überhaupt relevant?

Tim Uhlott: Das ist die Frage.

Moritz Hofmann: Die fangen ja jetzt gerade erst an oder sind jetzt gerade erst vor ein, zwei Jahren angefangen.

Moritz Hofmann: Das sind jetzt die Sachen, die vielleicht in einem Jahr dann angefangen werden zu verkaufen oder so.

Tim Uhlott: Ja, das kann sein.

Moritz Hofmann: Das ist, glaube ich, noch gar nicht in der Statistik drin, oder?

Tim Uhlott: Das habe ich mir gerade auch gestellt, als ich es gerade herausgesucht hatte und es gerade so vorgelesen habe.

Kai Ole Hartwig: Cool.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir sind auch am Ende.

Kai Ole Hartwig: Gradlos von einer riesen Index-PHP.

Kai Ole Hartwig: Gradlos der Trends wegen dem Exit.

Tim Uhlott: Wir können ja mal einladen, soll er mal erklären, wie er das macht.

Tim Uhlott: So ist es.

Tim Uhlott: Bis dann.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht.

Kai Ole Hartwig: Warum nicht?

Kai Ole Hartwig: Okay.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Kai Ole Hartwig: Dann war das unsere, ich weiß gar nicht, wievielte Folge nur Bullshit-Founders.

Kai Ole Hartwig: Das war wie immer schön.

Kai Ole Hartwig: Und wir sehen uns nächste Woche wieder.

Kai Ole Hartwig: Macht's gut.

Moritz Hofmann: Bis dann.

Kai Ole Hartwig

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Tim Uhlott

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