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007 - Pappverpackungen und Schulzeit mit Arschlöchern!

Zwei Zweifeln
Zwei Zweifeln

850 plays · Mar 15, 2026

Diesmal läuft Drei Zweifeln ausnahmsweise ohne Marcel und genau das sorgt schnell für einen wilden Themenmix. Wir starten mit Podcast-Updates, Premium-Plänen und YouTube-Talk, bevor sie tief in die Welt von Retro-Spielboxen, Nostalgie und Sammelleidenschaft abtauchen. Dabei geht es nicht nur um Pappe und alte Verpackungen, sondern um die viel größere Frage, warum wir bestimmten Dingen überhaupt so viel Bedeutung geben. Außerdem geht es schnell ins persönliche: Wir sprechen offen über Schulzeit, Mobbing, Außenseiter-Erfahrungen und darüber, wie sehr einen solche Erlebnisse bis ins Erwachsenen Leben prägen können. Zudem: Wie viel Ehrlichkeit kann man sich im Berufsleben überhaupt leisten? Und wie weit muss man beim Thema Selbstvermarktung, Clickbait und Reichweite eigentlich mitspielen?

Transcript

Speaker: Hallo und einen wunderschönen guten Tag zu Drei Zweifeln ohne den Dritten.

Speaker: Weil der muss ja arbeiten.

Speaker: Wir als arbeitsloser Schmarotzer.

Speaker: Ja.

Speaker: Wir müssen das nicht.

Speaker: Wir können jetzt hier um 16.23 Uhr einfach so hocken und über alles reden, über das wir reden wollen.

Speaker: Ja, und das vor einer bunten Kulisse.

Speaker: Einer bunten Kulisse.

Speaker: Vom Staat finanzieren.

Speaker: Ja, wäre schön, wenn es so wäre.

Speaker: Oh, I wish.

Speaker: Da habe ich so viele Sachen, die ich dem Staat finanziere, glaube ich, mittlerweile.

Speaker: Apropos Staat.

Speaker: Wollen wir mit Ama anfangen?

Speaker: Oder wollen wir uns den Fragen des Staates stellen?

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Das ist aber schön am Ende.

Speaker: Wir haben nämlich für die

Speaker: für die Premium-Abonnenten auf Steady und Patreon.

Speaker: Da wird es jetzt immer nach dieser Folge hier, die ja normalerweise mit Marseille stattfindet, aber hey, wie gesagt, der Mann ist schwer beschäftigt dieses Mal, werden wir einen Ask Us, Ask Us

Speaker: Ask anything.

Speaker: So, mein Gott.

Speaker: Was war das denn?

Speaker: Das sind wir aber nochmal.

Speaker: Ein Auer werden wir freischalten.

Speaker: Und da dürft ihr uns dann auch persönliche Sachen fragen.

Speaker: Ob wir die dann am Ende in der Tiefe beantworten, ist natürlich eine andere Sache, aber wir werden schon so gut wie möglich darauf eingehen dann.

Speaker: Also, falls ihr irgendwas wissen wollt, auf Steady und Patreon könnt ihr dann unter diesen Beiträgen, die wir dann extra freischalten,

Speaker: auch Fragen stellen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Oder?

Speaker: Also, die Features hören nicht auf.

Speaker: Es ist der Wahnsinn, Christian.

Speaker: Also, man liefert hier

Speaker: Das ist Wahnsinn.

Speaker: Man liefert hier einfach die volle Kanone ab.

Speaker: Nee, aber da gibt es auch gleich noch eine Meldung.

Speaker: Wir sind nämlich kurz davor, noch die 3000 Stunden Watchtime auf dem YouTube-Kanal freizuschalten.

Speaker: Und damit ist es dann uns auch möglich, die Premium-Folgen in eine Kanalmitgliedschaft zu packen.

Speaker: Also auch die YouTube-

Speaker: Leute haben dann die Gelegenheit, darüber quasi monetär zu unterstützen.

Speaker: Und gleich noch ein kleiner Aufruf an alle, bewertet doch mal bei Spotify und Apple und so.

Speaker: Das ist kostenlos, könnt ihr machen.

Speaker: Da haben wir auch eine Bewertung, eine schriftliche Bewertung bekommen.

Speaker: Da hieß es erst, Nerdy will die Themen zu sehr lenken oder so.

Speaker: Ich glaube, das war kurz nach dem Bobby Kotick Podcast, wo ich dann ein paar Fakten rausgesucht habe zu dem Mann.

Speaker: Und das wurde irgendwann abgeändert in Podcasts ist okay, kann man machen, drei Sterne.

Speaker: Da hab ich gesagt, okay, ja, wenn das so ist, dann ist das so.

Speaker: Vielleicht hatte ich dann mal im Podcast einfach wieder 30 Minuten Monolog gemacht und dann dachte ich, eigentlich kann ich die Aussage dann nicht so stehen lassen.

Speaker: Von daher, ja, ja, aber ey, es ist okay.

Speaker: Ich bin hier glücklich mit meinem Glasreiniger von der letzten Folge, extra die 1 Liter Version, eine Marke von Rewe.

Speaker: Und die habe ich auch schon öfter verwendet.

Speaker: Unter anderem zum Beispiel, dass ich mein Mauspad gereinigt habe.

Speaker: Dein Mauspad hast du hier reinigt mit Glasreiniger.

Speaker: Das wird ja immer wilder mit dir.

Speaker: Ja.

Speaker: Das kommt als nächstes.

Speaker: Naja, es ist halt so ein schwarzes Mauspad.

Speaker: Ich finde, das graut immer so aus.

Speaker: Und normalerweise kannst du ja so eine Dinger auch mal in die Waschmaschine schmeißen.

Speaker: Jetzt habe ich aber hier so ein LED-Band ums Mauspad.

Speaker: Das sehen jetzt nur die Leute im YouTube-Video.

Speaker: Aber trotzdem, ich kann es euch beschreiben, da geht drumherum ein LED-Band ums Mauspad.

Speaker: Und das hat auch noch ein USB-Hub.

Speaker: Das heißt, diese Optionen fallen schon mal weg.

Speaker: Und deswegen muss ich hier auch mal öfter drüber fischen, weil ich finde das, naja, also ich will nicht wissen, was ich hier so alles den lieben langen Tag so absonder, sage ich mal.

Speaker: Und deswegen mache ich das öfter mal mit Glasreiniger sauber.

Speaker: Ja, das ist fantastisch.

Speaker: Ich merke schon, es sind so allgemeine Themen, die wir hier thematisieren.

Speaker: Ich kann es kaum fassen, meine Spannung kribbelt förmlich.

Speaker: Ich bin auch ein bisschen enttäuscht, dass unter der letzten Ausgabe sich niemand dazu geäußert hat, zu dem Glasreiniger-Thema.

Speaker: Das war wahrscheinlich einfach, also ich weiß gar nicht mehr.

Speaker: Ich weiß auch nicht mehr.

Speaker: Also, naja.

Speaker: Aber so ist das.

Speaker: Ach ja, wollen wir über ein anderes Thema reden?

Speaker: Was kommt jetzt?

Speaker: Was kommt jetzt?

Speaker: Weil ich glaube, das ist so ein schönes Thema, wo wir entweder komplett auf derselben... Nein, wir sind wir nicht.

Speaker: Ich sehe deinen Hintergrund.

Speaker: Und zwar, so, pass auf.

Speaker: Spieleboxen.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, ich hab da so einen Keller unten und ich hab in diesem Keller, ich glaube seit acht Jahren, nee, warte,

Speaker: 2018 werde ich noch mal drin gewesen.

Speaker: Nee, 2019 war ich noch mal drin.

Speaker: Das heißt, seit circa sieben Jahren war ich nicht mehr in meinem Keller.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob er noch da ist.

Speaker: Vielleicht wurde er rausgeraubt.

Speaker: Who knows?

Speaker: Aber in diesem Keller sind, soweit ich weiß, drei Umzugskartons.

Speaker: Und in zwei von diesen Umzugskartons

Speaker: sind so N64 und andere Boxen.

Speaker: Nur die Boxen, nicht die Spiele, sondern nur die Boxen halt.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich habe nicht vor, innerhalb der nächsten 20 Jahre diese Boxen nochmal anzurühren.

Speaker: Aber ich weiß, dass jemand wie du oder vielleicht andere sagen, oh mein Gott,

Speaker: Boxen.

Speaker: Ja.

Speaker: Original verpackt.

Speaker: Ja, also sie sind ja nicht original, also sie sind original, aber sie sind nicht original verpackt, weil die Spiele sind ja hier, die will ich ja spielen.

Speaker: Dass die Cartridges von diesen Boxen sind halt hier.

Speaker: Aber die Boxen sind halt da unten irgendwo im Keller, wie gut die sind oder wie gut sie überhaupt noch sind, ob sie nicht schon schimmeln oder sonst, keine Ahnung.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Sag doch nicht sowas!

Speaker: Das ist so soft, ihr Dumme.

Speaker: Oh nein!

Speaker: Ich habe diese 165-Box.

Speaker: Sie ist voll mit Schimmel.

Speaker: Oh nein!

Speaker: Aber kennst du diesen Moment, wenn du so leidenschaftlich... Offensichtlich du ja nicht.

Speaker: Aber wenn du so leidenschaftlich über...

Speaker: die Spiele im Stream redest und denkst dir so, ja, und guck mal hier auf Ebay, zum Beispiel Resident Evil 2 PAL-Version N64.

Speaker: 350 Glocken mittlerweile.

Speaker: Und irgendeiner schreibt random rein, also ich hab damals meine Verpackung immer zerrissen.

Speaker: Oh!

Speaker: Ah!

Speaker: Warum?

Speaker: Meine Problematik ist halt, ich habe ja irgendwann angefangen, über dieses ganze Zeug nachzudenken und ich kam zu dem Punkt,

Speaker: Pappe mit Farbe ist für mich nichts wert.

Speaker: So, das ist meine Problematik.

Speaker: Deswegen auch Pokémon-Karten und Co.

Speaker: Das ist Pappe mit Farbe, das ist für mich nichts wert.

Speaker: Das ist ein Wert, den wir den Sachen selbst geben und dieser Wert kommt meistens dann aus Nostalgie.

Speaker: Oder weil wir den Wert einfach nur geben wollen, aka Pokémon-Karten, bedeutet eine Firma sagt, das ist jetzt wertvoll, weil wir weniger davon drucken.

Speaker: Das ist ja noch verrückter.

Speaker: Aber klar, die Boxen von N65 und so ein Kram, die sind natürlich, die haben ihren Wert, weil wir ihm den Wert geben, weil wir damit eine gewisse Zeit verbinden.

Speaker: Und je besser natürlich dann, dass es irgendwie noch, naja, unbeschildt ist und alles sowas.

Speaker: Dass es nicht unbeschildt ist und eine Box ist, desto mehr Wert geben wir der ganzen Sache.

Speaker: Das ist alles für mich.

Speaker: Von den Gedanken her, wir könnten jederzeit, zu jedem Moment, diese Boxen neu herstellen.

Speaker: Und sie würden eins zu eins genauso aussehen, wie die Boxen von da.

Speaker: Oh doch.

Speaker: Oh doch.

Speaker: Ich glaube, hab ich hier nicht irgendwo die Ukulele-Box sogar, die ich damals von Kickstarter bekommen habe, wo ich auch dachte so, ja, das nennen wir 60 Boxen.

Speaker: Weil rein in der Theorie

Speaker: ist es nur besonders, weil wir es besonders machen.

Speaker: Ja, aber was ist daran so wild?

Speaker: Also warum sollen wir dann nicht

Speaker: uns auch die schönen Gedanken irgendwie erhalten.

Speaker: Also, ich sag's mal so, das war ja eine unbeschwerte Zeit, in den meisten Fällen zumindest.

Speaker: Wenn ich zum Beispiel vor dem Super Nintendo bei meinem Kumpel gesessen habe und die Erwachsenen haben sich mal wieder über die Politik aufgeregt, so wie wir es heute machen, über den letzten Podcast der Premium-Feed, oh, da ging's ab, da ging's ab, ähm,

Speaker: Aber da konnte ich mir noch sagen, weißt du was?

Speaker: Ist mir scheißegal.

Speaker: Ich spiele jetzt in meinen Donkey Kong Country 2 hier weiter.

Speaker: Und ich habe meinen Spaß des Lebens und mich interessiert nichts anderes.

Speaker: Warum soll ich mir dann diesen Grundgedanken oder dieses Gefühl nicht wenigstens so ein bisschen zurückholen können?

Speaker: Weil für mich nicht dann die Box damit zu tun hat, sondern das Spiel.

Speaker: Das Einzige, was ich noch verstehen kann, ist, wenn du sagst,

Speaker: ich muss das Spiel zumindest zum Beispiel auf dem alten Röhrenfernseher spielen.

Speaker: Weil das ist für mich dann das Gefühl... Ich habe letztens die Chance gehabt, N64-Spiele auf dem Röhrenfernseher mal wiederzunehmen.

Speaker: Ich denke mir so, nein, das ist es.

Speaker: Das ist es.

Speaker: Scheiß auf Box, Scheiß auf Soundtrack anhören.

Speaker: Das ist alles cool, das ist alles nostalgisch.

Speaker: Aber wenn ich ein Spiel auf einen Röhrenfernseher spiele, dann ist es für mich das, was ich brauche, um mich in meine Vergangenheit zurück zu transportieren.

Speaker: Aber ich glaube, für mich ist auch so ein Fall, ich bin kein großer Fan davon, sozusagen in Nostalgie zu schwelgen, weil ich das Gefühl habe, dass es auch viel kaputt macht, was aktuell ist.

Speaker: Vor allem, als ich jetzt gerade noch mal gesehen habe, was da für eine Ask-me-anything-Frage reinkam, dachte ich mir so,

Speaker: Das ist eine gute Frage tatsächlich.

Speaker: Und das geht genau in diese Richtung.

Speaker: Wenn du sozusagen anfängst, zu sehr Nostagismus zu schwelgen und zu sagen, boah, da war es als Kind, da war es so einfach und ich hatte keine Verantwortung.

Speaker: Ist so.

Speaker: Ist ein schöner Gedanke.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl, dass sehr, sehr viele dadurch auch zu hart in diese Gedanken verfallen und dann Sachen noch mehr nach oben pushen und noch mehr positiv ansehen, als sie eigentlich sind.

Speaker: Und diese Boxen zum Beispiel sind ja auch wieder ein Fall gewesen von... Also, ich verstehe, warum meine Eltern jetzt nicht begeistert davon waren, dass ich davon viele Behalten habe, weil es sind ja nun mal einfach Platzfresser für das, was es ist.

Speaker: So, guck dir die Boxen von DS-Spielen an damals.

Speaker: Die waren riesig.

Speaker: Und was hast du bekommen?

Speaker: So kleines Dingsi.

Speaker: Solche Boxen waren das.

Speaker: Oder die Gamecube-Bots.

Speaker: die ja immerhin in Japan eine vernünftige Größe hatten.

Speaker: Das stimmt, ja.

Speaker: Und hier dachten die sich, ja lass mal eine DVD-Box nehmen, scheiß drauf.

Speaker: Dass es diese riesigen, riesigen Höhen für diese Mini-DVDs gab.

Speaker: Oh, die japanischen Varianten waren aber so geil.

Speaker: Und hier begründen sie es ja damit wegen Diebstahl, ne?

Speaker: Vielleicht haben die es in Japan nicht so oft.

Speaker: Ach, die wollen aber kein Geld dafür ausgeben.

Speaker: ist auch logisch.

Speaker: Nintendo wollte einfach sparen, wo es nur geht.

Speaker: Aber da hätten sie es ja auch überall machen können, nicht nur in Japan.

Speaker: Also, ich fand diese Miniboxen auch geil.

Speaker: Ich hatte einmal diese von Resident Evil Remake in der Hand.

Speaker: Da war ich schon ein bisschen neidisch, weil das sah irgendwie cool aus.

Speaker: Ich glaube, ich habe hier irgendwo Zelda for Swords auf jeden Fall.

Speaker: Das sollte ich ja eigentlich haben.

Speaker: Und Animal Crossing.

Speaker: Die... Oh, warte mal, Animal Crossing war ja amerikanisch.

Speaker: Das war noch normal.

Speaker: Nee, tatsächlich nur Zelda dann.

Speaker: Sollte ich eigentlich in so einer Box irgendwo rumliegen haben, weil ich die japanische Version geholt hatte, weil damals gab's nur auf Japanisch.

Speaker: Ich glaube, das gab's dann mal auf Englisch, oder?

Speaker: Ich glaube, auf Englisch haben sie's dann doch noch mal übersetzt, aber nicht dann bei uns, weil Sprachausgabe für dieses Tetra-Tracker-Spiel oder irgendwie sowas.

Speaker: Aber ja, nein, im Sinne von, die sind halt super cool.

Speaker: Und ich bin auch dankbar, dass immerhin die Switchboxen jetzt halt auch in dieselbe Richtung gehen.

Speaker: Das sind ja so sehr ähnliche Boxen wie damals vom Gamecube.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich kann halt verstehen, warum vor allem...

Speaker: damals unsere Eltern natürlich von den Boxen, die genervt waren, weil die fressen natürlich sehr viel Platz für das, was sie sind.

Speaker: Ich finde das aber Verbrechen am Kind zu sagen, ich räume jetzt hier mal auf und schmeiß das alles weg.

Speaker: Nein, das haben sie nicht gemacht.

Speaker: Wenn, dann waren sie eh schon kaputt, weil ich bin halt Kind.

Speaker: Wie gehe ich denn mit sowas um?

Speaker: Guck dir die CDs an, die ich damals hatte.

Speaker: Was sind die aussehen?

Speaker: Also, da kannst du auch nichts mehr schleifen.

Speaker: Ist auch schon vorbei.

Speaker: Man ist halt Kind.

Speaker: Es ist halt, keine Ahnung, mir waren Boxen damals so wichtig wie die Realschule.

Speaker: Oh, Schule, ey.

Speaker: Schule ist auch schon ein Thema.

Speaker: Also wenn ich da, also ich sag's mal so, da bin ich komplett anderer Meinung.

Speaker: Wenn du die Boxen nicht mehr brauchst, schick mir den Karton so wie er ist.

Speaker: Ich sortier dir den aus, wenn du den haben willst.

Speaker: Außerdem war das ja auch nochmal so ein cooles

Speaker: Ding, sage ich mal, weil alleine die Vorfreude, diese Box zu öffnen, unterwegs die Anleitung zu lesen und so, das war halt nochmal, du bist in dieses Universum und ich fand, das gehörte immer dazu, du bist in dieses Universum abgetaucht, bevor du überhaupt das Spiel eingeworfen hast.

Speaker: Nö, das versteht komplett.

Speaker: Aber ich behaupte, ich muss dich da unterbrechen, weil ja, das ist ein Nostalgie-Gedanke, das haben wir aber heute noch mehr mit Trailern und Co.

Speaker: Weil wir haben natürlich diese Boxen nicht mehr, aber wir haben andere Sachen, die uns sozusagen diese Vorfreude bereiten.

Speaker: Ja, ich weiß...

Speaker: Wir saßen alle im Auto vor Mama und Papa und hatten die Bedienungsanleitung gelesen auf dem Weg nach Hause.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wir alle haben irgendwie kollektiv dieselbe Erinnerung, als wenn wir alle im selben Auto mit dem selben Spiel gesessen haben.

Speaker: Und ich verstehe das.

Speaker: Aber ich denke nicht sozusagen, dass das jetzt irgendwie für mich das Wichtigste ist.

Speaker: Weil wenn ich zum Beispiel jetzt drüber nachdenke, Zelda 3 auf dem Super Nintendo.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich möchte das unbedingt wieder spielen, weil ich genau weiß, sobald ich dieses Spiel spiele,

Speaker: dann funktioniert es für mich am besten.

Speaker: Weil dann spielt dieses Spiel und habe halt all die Erinnerungen, dann habe ich eher die Erinnerungen, wie ich das Spiel gespielt habe, wie ich auf dem Bett meiner Mutter damals saß und halt die Spiele gespielt hatte, weil die natürlich sehr clever waren und Super Nintendo dann ins Schlafzimmer gestellt haben, damit wir nicht immer sagen können, wir wollen Super Nintendo spielen.

Speaker: Allgemein sehr clever.

Speaker: Es war halt, damals zu Weihnachten war es halt, der Super Nintendo war ein Geschenk an meine Mutter vom Weihnachtsmarkt.

Speaker: Super clever.

Speaker: Also, weil logisch, das ist ja dann nicht unser Super Nintendo, das ist ja der Super Nintendo von Mama.

Speaker: Und das heißt, wenn wir da spielen wollen, müssen wir ja Mama fragen, weil es ist ja ihr Super Nintendo.

Speaker: Das ist so brillant.

Speaker: Ihr wart so clever.

Speaker: Das ist unfassbar.

Speaker: Ja, also Elterntipp.

Speaker: Schenkt euch die Konsolen, damit die Kinder gar kein Recht darauf haben, diese Konsolen zu spielen.

Speaker: Weil sobald man ein Kind die Konsole schenkt, heißt das natürlich so, wieso darf ich denn jetzt nicht spielen?

Speaker: Wieso wird mir das nicht verboten?

Speaker: Also Psychologie durchgespielt einfach.

Speaker: Das ist sehr, sehr clever gewesen.

Speaker: Nee, aber deswegen.

Speaker: Also, wenn ich halt die Spiele spiele, dann kommt mir mein Gedanke.

Speaker: Die Boxen... Ich finde, die Boxen sind schön.

Speaker: Ich mag die Artworks.

Speaker: Ich würde zum Beispiel viel lieber das Artwork von Yoshi's Island oder sonstiges in so einem großen Poster.

Speaker: Und dann von mir aus auch mit Super Nintendo-Rand und so was.

Speaker: Das würde ich cool finden.

Speaker: Aber allein die Box irgendwo ist so... Da kann man halt die Schränke füllen, ne?

Speaker: Damit da ein bisschen Staub gefangen wird.

Speaker: Also nichts gegen dein Studio.

Speaker: Aber...

Speaker: Ey, ich hab noch viel mehr davon von dem, was hier im Hintergrund hängt.

Speaker: Das denke ich mir natürlich.

Speaker: Das ist ja schon die Crème de la Crème.

Speaker: Aber ich bin ganz ehrlich, ich versuche auch immer so ein bisschen, also ich hab auch in der letzten Zeit gemerkt, dass ich mich weiter einschränke.

Speaker: Weil ich war wirklich so der klassische Sammler, sag ich mal.

Speaker: Und ich hatte ja zum Beispiel sämtliche Game Stars von der ersten Ausgabe, die es damals gab, bis 2008.

Speaker: 24 oder so.

Speaker: Nachdem du damit einmal drei Umzüge gemacht hast, habe ich mir gedacht, nee, irgendwie ist es das nicht mehr.

Speaker: Und ich habe auch ehrlich gesagt nicht mehr so viele Figuren oder sowas, nur relativ wenige, auch wenn wir hier schon zwei im Bild sehen.

Speaker: Aber das waren auch mal viel mehr.

Speaker: Und mittlerweile bin ich so auf dem Punkt, ich versuche eigentlich nur noch die Sachen zu holen,

Speaker: die mir das optimale Erlebnis bieten.

Speaker: Zum Beispiel für die Leute, die es jetzt nicht im Video sehen, aber ich habe hier im Hintergrund meine Newswand, also ihr könnt das auch jederzeit sehen, hier die PlayStation zum Beispiel, das ist eine auf HDMI umgebaut, genauso wie das N64.

Speaker: Aber ich bin auch schon langsam der Meinung,

Speaker: dass ich glaube, wenn diese FPGA-Konsolen irgendwann an dem Punkt sind, dass die optimal laufen, also dass du da keine Updates mehr brauchst und so, vielleicht würde ich die dann auch irgendwann mal so als Grundstock nehmen, dass ich nur weniger Erinnerungen habe und fertig, weil mit dem Einstauben hast du natürlich absolut recht.

Speaker: So, ähm,

Speaker: Und ich hab hier halt das Analog 3D, da drin ist eine Summercard, alle Spiele auf einmal, sag ich mal.

Speaker: Kann man natürlich sehen, wie man will, weil die Spiele werden ja teilweise auch noch verkauft und so.

Speaker: Aber ich finde, es ist einfach trotzdem ein schönes Gefühl.

Speaker: Aber ich merke auch, also ich hab eine Zeit lang gemerkt, bevor ich jetzt hier wirklich mal radikal Frühjahrsputz gemacht habe, ich merke halt auch,

Speaker: dass ich viele Sachen dann, dass die mich auch nur noch belastet haben.

Speaker: Also in dem Punkt kann ich es verstehen.

Speaker: Aber solange das so eine kleine Regalauswahl ist, sag ich mal, wo nur die Spiele drin stehen und die ordentlich einsortiert sind und nicht irgendwie irgendwo überall sind und überall erdrückt es dich von allen Seiten, finde ich, ist das noch gut handelbar.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Das Ding, was ich dann halt so habe, ist, wie gesagt, dieser Nostalgiefaktor, die Anleitung,

Speaker: Und ich hab mir die Anleitung vor kurzem auch noch mal von einigen N64-Spielen angeguckt.

Speaker: Und ich dachte so, bei Mario 64 zum Beispiel standen nur die Gegner und seine Moves drin, die er alle machen kann.

Speaker: Und ich denk so, hä?

Speaker: Seine coolen neuen Moves, wenn ich bitten darf.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Also der Seitwärtssprung, es war ja legendär damals, der Seitwärtssprung, der Rückwärtssprung, der Slide.

Speaker: Die Ränder, die sie dafür gemacht haben, die ja theoretisch extra gemacht wurden für dieses Buch.

Speaker: Das ist ja Aufwand damals gewesen.

Speaker: So ein Render, das dauert halt seine drei Tage.

Speaker: Bis dann der Mario.

Speaker: Ja, und das war halt so.

Speaker: Und manchmal verklärt man sich das natürlich so schön, aber ich kann das natürlich absolut auch mit dem Einstauben nachvollziehen.

Speaker: Wie gesagt, mir war es auch irgendwann zu viel.

Speaker: Und ich habe auch zum Beispiel, ganz simples Beispiel, ich hatte immer eine fette Dolby Atmosanlage, also für den Fernseher und so.

Speaker: Aber es hat mich irgendwann

Speaker: nur noch erdrückt, weil überall waren diese Boxen, dann hattest du in irgendeiner Weise die Kabel, die du irgendwo entlangziehen musstest und dann habe ich mir gesagt, weißt du was, ich hole mir jetzt einfach eine Anlage mit einer Soundbar und zwei Rückboxen.

Speaker: So, und die kannst du auch noch kabellos anschließen, die brauchst du nur mit Strom versorgen quasi.

Speaker: Also du brauchst nicht mehr die Kabel quer durch den Raum legen und

Speaker: Das war schon eine Befreiung für mich.

Speaker: Also es ist irgendwie, ich werde auch immer so ein bisschen cleaner, sage ich mal.

Speaker: Und ich glaube auch hier, also das Studio zum Beispiel ist ja hier die große Aufnahme.

Speaker: Das ist ja auch viel Kulisse.

Speaker: Und ich glaube, wenn ich jetzt irgendwie wieder eine größere Wohnung habe, wo ich vielleicht noch zwei weitere Räume zur Verfügung habe, würde ich diese Sammlungssachen, die ich damals auch in den Videos immer ausgestellt habe als Hintergrund und so,

Speaker: da würde der Großteil wahrscheinlich dann sauber sortiert, nicht den Keller, aber definitiv in den dritten Raum oder so wandern.

Speaker: Also sagen wir mal so, ich würde halt keine Sachen wegwerfen, die es gerade sind.

Speaker: Aber bei mir ist eben wirklich dieser Punkt von, ich kann, ich persönlich kann es nicht nachempfinden zu sagen, boah,

Speaker: Da ist eine richtig gut erhaltene Mario 64-Pappe mit dem Spiel drin.

Speaker: Da gebe ich jetzt meine 900 Euro für aus.

Speaker: Das ist so, weil ich denke, das ist alles... Okay, ich bitte mich auch irgendwie mit den Gedanken, Gott, wir werden nie alle sterben.

Speaker: Was ist der Sinn dahinter?

Speaker: Kann ich nicht über diese 900 Euro nutzen, um ein cooles Erlebnis zu haben?

Speaker: Was bringt mir diese Box, wenn ich mit 90 da vor mich hinrotte?

Speaker: Das ist eher mein Gedanke, den ich dann angelegt habe.

Speaker: Und...

Speaker: Ähnlicher Fall war zum Beispiel, als eine Freundin von mir meinte, sie und ihr Freund würden gerne mal Majlis Mask auf der originalen N64 spielen.

Speaker: Und ob ich das Spiel den geben könnte.

Speaker: Und ich hab halt gemeint, ja, ich glaube, ich hab das hier irgendwo, aber ich hab gemeint, ey, und wenn ich es nicht finde, ich kann euch für ein paar Tage auf jeden Fall das Everdrive ausleihen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich mein, was ist denn das Everdrive?

Speaker: Hab ich gemeint, da hab ich alle Spiele drauf, die es niemals gab für den N64 Plus Spiele, die es niemals gab, plus Homebrew Spiele.

Speaker: Das alles drauf.

Speaker: Ja, aber ich würd gern das Original, also die Cartridge haben.

Speaker: Und ich so,

Speaker: Es macht absolut keinen Unterschied, ob du jetzt diese olle Cartridge mit den Scheiß-Stickern da drauf drin hast oder das über das Everdrive spielst.

Speaker: Es kann sogar sein, dass wir durch das Everdrive sogar, in Anführungszeichen, eine bessere Version spielen am Ende des Tages.

Speaker: So, keine Ahnung, weil es dann eben die NTSC-Version ist, die dann einen Ticken besser läuft oder irgendwie sowas.

Speaker: Wo ich denke, jetzt ist Schluss.

Speaker: Es reicht.

Speaker: Ich verstehe es, Sachen auf Original-Hardware spielen zu wollen.

Speaker: Ich verstehe das komplett.

Speaker: Aber ich verstehe es nicht, dass wenn dann auch noch diese olle Kartisch mit den ollen Stickern da sein muss, damit man sagt,

Speaker: jetzt ist es richtig.

Speaker: So dieses Teil, was du nur anguckst, wenn du die Konsole einschaltest, dann komplett in den Hintergrund eigentlich gerät.

Speaker: Weil dann muss man auch sagen, dass die ganzen Konsolen, die ja sozusagen hier das dann nachmachen in N64, da sind sie auch nicht mehr, oh nein, ich hab mich dasselbe, ich will auf dem N64 spielen, weh.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich muss auch dazu sagen, dass

Speaker: ich ganz, was war denn das?

Speaker: Vor acht Jahren oder was, weiß ich.

Speaker: Da hab ich ja dann wieder angefangen, auch mal ein paar N64-Spiele im Stream zu spielen.

Speaker: Und natürlich, klassisch, da hatte ich noch nicht so viel Konsolen-Hardware.

Speaker: Da hatte ich auch gar keine Kohle mehr, dafür alte Konsole zu kaufen, obwohl es damals wesentlich günstiger gewesen wäre.

Speaker: Aber da war dann so der Punkt erreicht,

Speaker: wo ich die immer auf dem Emulator gespielt habe natürlich.

Speaker: Und da hattest du dann halt schon höhere Auflösung, bessere Framerates.

Speaker: Und dann irgendwann habe ich ja meinen N64 mal auf HDMI umbauen lassen.

Speaker: Und dann habe ich das so angeschossen und denke so, scheiße, das mache ich jetzt nach zwei Minuten wieder aus.

Speaker: Das ist wirklich, also natürlich die Mischung aus modernen Displays und dem N64 und so ist schon eine schwierige Angelegenheit.

Speaker: Und die Framerate des N64 ist halt teilweise auch unterirdisch.

Speaker: Aber alles wirkt natürlich auf so einem Röhrenpferd.

Speaker: Und jetzt bringe ich dir ein Take.

Speaker: Wenn ich so ein

Speaker: größeres Studio wieder hätte.

Speaker: Ich würde mir eine der letzten Röhren noch mit reinstellen.

Speaker: Die 720p Kompatibilität haben, aber gerade weil die Spiele für diese Röhren gemacht sind.

Speaker: Oh, jetzt wagt nicht, dass du sagen musst, was ich gerade denke, was du sagen möchtest.

Speaker: Oh, oh, was kommt jetzt?

Speaker: Jetzt komm mir nicht mit, ich möchte...

Speaker: Mein N460-Emulator in 27p auf dem Röhrenfernseher spielen.

Speaker: Nein, nein, nein, nein, nein.

Speaker: Es geht mir darum, dass ich die originalen Konsolen dann wieder so spielen könnte, wie sie vorgesehen waren.

Speaker: Weil man vergisst so schnell, dass diese Pixel... Aber warum 27p?

Speaker: Das waren einfach die letzten, nein, da geht es einfach darum, dass ich das Modernste vom Modernsten habe in der Röhrengeneration.

Speaker: Ach so, also die schönste Röhre, die man bekommen kann.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Das ist dann einfach so, ich muss mir jetzt nicht mehr diesen alten, diesen Schlafzimmerfernseher oder Kinderzimmerfernseher in 15 Zoll dahin stellen.

Speaker: Mit dem lieblichen Fiepen, das er dann von sich gibt, wenn er läuft und so.

Speaker: Wichtig.

Speaker: Ja, wichtig.

Speaker: Nee, also das brauche ich auch nicht.

Speaker: Und ich bin auch bei einigen Sachen gar nicht mehr so ein Nostalgiefang, wie man immer glaubt.

Speaker: Es gibt ja Leute, die sagen, wenn ich so eine Diskette ins Laufwerk schiebe, dann sind wir, nee, nee, nee.

Speaker: Und das lädt.

Speaker: Oder die Festplatte, die ich damals hatte, die rrrrrr.

Speaker: Und dann denke ich so, nee, das brauche ich alles nicht mehr.

Speaker: Also das brauche ich nur wirklich nicht mehr.

Speaker: Ich mag es, wenn ich hier, ich hab vor kurzem, wie gesagt, Silent Hill 1 im Stream durchgespielt und dann hast du manchmal so diesen Effekt gehabt, dass

Speaker: warte mal, warum lädt die CD jetzt?

Speaker: Da kommt gleich ein Gegner, oder?

Speaker: Das war halt irgendwie geil.

Speaker: Aber wenn ich ein Programm erst laden muss, Ewigkeiten, dann hört's auch irgendwie auf.

Speaker: Es war doch super, du hast den PC angemacht und warst dann erst mal zehn Minuten was anderes machen.

Speaker: Weil das Ding, also, es ist beeindruckend, also das ist für mich immer das Beeindruckendste an den forschenden Technologien und das kann sich, glaube ich, echt keiner vorstellen, der irgendwie so nach 2000 geboren ist oder sonstiges.

Speaker: so ein Gerät anzumachen und dann wird die nächsten zehn Minuten zu sagen, ich bin erst mal weg.

Speaker: Ich mache erst mal was komplett anderes, weil bis ich meine Maus bewegen kann, selbst wenn Windows schon da ist, bis ich meine Maus bewegen kann, dauert das jetzt erst mal eine Weile.

Speaker: Und ich bin fasziniert davon,

Speaker: dass das funktionierte.

Speaker: Aus der heutigen Zeit, man startet einen Windows-PC und ist schon genervt davon, wenn es irgendwie gestartet ist oder braucht dann noch zehn Sekunden, bis dann alles wirklich gestartet ist.

Speaker: Und dann bin ich schon davon abgefuckt.

Speaker: Aber dass damals sozusagen wirklich Windows gestartet ist, bis das erst mal in Windows angekommen ist, nachdem er erst mal fünfmal den Windows-95-Bildschirmkurs angezeigt hat und den lustigen Ladestrich da unten, der nichts sagt außer, ja, da passiert wahrscheinlich gleich noch was.

Speaker: Und dann ist es halt in Windows drin.

Speaker: Und dass dann auch alles nacheinander geladen werden konnte.

Speaker: Also, das ist ja, ich weiß nicht, aus heutigen Sicht finde ich das Wahnsinn, dass es nicht irgendwie mitten drin gesagt hat, ich hab keine Ahnung, ich stürze jetzt einfach ab.

Speaker: Gut, ist auch paar Mal passiert, aber meistens aus anderen Gründen.

Speaker: Selten, weil sich da sozusagen dann Prozesse überlagert hatten und so ein Kram.

Speaker: Also, das war schon faszinierend.

Speaker: Oder als ich damals Battlefield 21, 42 auf dem PC gespielt habe.

Speaker: Und das lief hervorragend.

Speaker: Also, als das Spiel, wenn das das Spiel lief, das lief

Speaker: Bombenfest, supergeil, flüssig auf meinen Rechner.

Speaker: Sah umwerfend damals aus.

Speaker: Aber dann hab ich das ausgemacht.

Speaker: Und dann sagt der PC, so, jetzt erst mal Stopp.

Speaker: Erst mal schwarzer Bildschirm für 30 Sekunden.

Speaker: So, und wenn du jetzt die Maus bewegst, siehst du die Maus und du kannst Icons bewegen.

Speaker: Und wenn du das Icon bewegt hast, da ist dann kurz das Bild dir gerendert, aber die Festplatte radert.

Speaker: Ich hab jetzt hier echt zu tun.

Speaker: Und dann dauert das ewig.

Speaker: Und eigentlich war das beste Devise, weißt du was, start einfach den PC dann neu, wenn er dann ist, weil der Arbeitsspeicher ist eh tot.

Speaker: Der wird sich nicht mehr beruhigen von Battlefield.

Speaker: Das ist ja auch der Grund, warum es bis jetzt diese SSD-Funktion, die mit der PlayStation 5 und der Xbox Series eingeführt wurden, dass du so schnelle Ladezeiten hast, weil du das Spiel im Hintergrund schon komplett vorrendern konntest.

Speaker: oder kannst, gibt's ja kaum auf dem PC.

Speaker: Das wird heutzutage von vier oder fünf Spielen auf dem PC unterstützt, weil es immer noch Leute gibt, die von der Festplatte spielen.

Speaker: Und da sage ich, lass das sein.

Speaker: Aktuell ein bisschen schwieriger.

Speaker: Aktuell

Speaker: Ja, okay, ja, ja.

Speaker: Wie willst du denn jetzt upgrade?

Speaker: Jetzt ist der Zug abgefahren.

Speaker: Ja, aber wer den Moment der letzten zehn Jahre verpasst hat, naja, dann ist er halt auch selbst schuld.

Speaker: So.

Speaker: So nehme ich.

Speaker: Aber kommen wir mal zum Thema Schule.

Speaker: Ach du Scheiß.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil du das so schön angesprochen hast.

Speaker: Das ist ja das Schöne in diesem Format hier.

Speaker: Wir können auch einfach mal so ein bisschen Themenwopping machen.

Speaker: Aber ich möchte kurz noch anmerken, bevor so ein Kommentar kommt.

Speaker: Ich bin natürlich komplett für...

Speaker: Aufbewahrung von physischen Medien und all so ein Kram.

Speaker: Ich will, dass das für immer so bleibt, dass wir für immer, Prokopia, fick dich, so in der Hinsicht.

Speaker: Scheiß auf sowas.

Speaker: Nein, wir brauchen physische Medien, wir brauchen auch, dass Spiele auf den Modulen drauf sind.

Speaker: Punkt.

Speaker: Nicht, dass jemand denkt, dass das irgendwie miteinander zusammenhängt.

Speaker: Nur, dass ich sozusagen keinen Wert in Pappe sehe, heißt nicht, dass ich keinen Wert in physischen Medien sehe.

Speaker: Also, schick mir die Pappe zu.

Speaker: Ist hier in guter Hand.

Speaker: Ich kann mir die Spiele auch nachholen.

Speaker: Ich muss erstmal gucken, wo überhaupt der Schlüssel für Keller ist.

Speaker: Damit fängt es erstmal an.

Speaker: Ja, aber Schulzeit, kommen wir mal dazu.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ist ja ein spezielles Thema, sage ich mal.

Speaker: Meine Schulzeit war ja sehr bewegt.

Speaker: Ich bin ja nicht den klassischen Schulweg gegangen, sondern hatte ja so ein paar familiäre Zwistigkeiten, sagen wir es mal so.

Speaker: Und deshalb war es an irgendeinem Punkt so weit, dass ich die Schule verlassen musste, wegen meinem ganzen Schuldrama und so.

Speaker: Du warst ein Bulli, sag doch einfach, wie es ist.

Speaker: Nein, nein, nein, nein.

Speaker: Ich war genau die andere Richtung.

Speaker: Also ich war aber der dicke Junge, der gebullied wurde.

Speaker: Same, Bro.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Ja gut, da sind wir ja auf einer Linie.

Speaker: Aber...

Speaker: Ich muss, ohne jetzt anfangen wollen zu lästern oder so, bitte, krieg das nicht in den falschen Hals.

Speaker: Aber die Leute, die mich damals gebullied haben, die habe ich je, boah, das ist jetzt bestimmt auch schon wieder vier Jahre her oder so, aber die habe ich in Berlin, da muss ich schon fünf Jahre her sein, aber die habe ich dann in Berlin nochmal bei einem Klassentreffen gesehen.

Speaker: Und

Speaker: Exakt diese Leute, bis auf eine Ausnahme, aber exakt diese Leute waren entweder gerade nicht arbeitsbeschäftigt oder in irgendeiner Weise sahen so vom Leben gekennzeichnet aus, sage ich mal ganz freundlich.

Speaker: Und da denke ich mir so, hat das manchmal so ein bisschen was zu tun, wie du dich in der, und die waren auch nicht so schlecht in den Noten wie ich, ne?

Speaker: Also ich hatte wirklich schlechte Noten.

Speaker: Aber hat man manchmal so ein bisschen den Eindruck, dass man versucht, wenn man so eine Schulzeit hinter sich hatte, wie ich die jetzt hatte, also ich wurde zum Glück nicht verprügelt, nur einmal so geschubst oder so, aber das war es dann auch schon, ähm,

Speaker: sondern immer, ja, die haben mich halt niedergemacht, haben sich in der Gruppe rumgestellt, haben mich beleidigt, dies, das, jenes.

Speaker: Aber hat das irgendwie ein bisschen was damit zu tun, dass man dann versucht, vielleicht auch ein bisschen aus diesem Kreislauf rauszubrechen, den man heutzutage so ein bisschen hat?

Speaker: Also ich hab ein ganz, ganz starkes Gefühl, das ist so meine Auffassung von meinem Leben, äh,

Speaker: Ausländer, nicht Ausländer, komplett falsch aus, Außenseiter, aber auch Ausländer, weißt du, das ist eigentlich tatsächlich dasselbe, eigentlich dasselbe Thematik dann.

Speaker: Ist ja ähnlich, ja.

Speaker: Aber genau wie bei Ausländern ist es auch bei Außenseitern so, sie finden sich, weil sie ausgeschlossen werden.

Speaker: Und sie haben dieselben, sie haben dieselben Erlebnisse irgendwo gemacht.

Speaker: Und ich habe das Gefühl,

Speaker: wenn ich Menschen kennenlerne und ich weibe mit denen, sind es meistens Außenseiter gewesen in der Schule.

Speaker: Weil, ja, es macht was mit einem.

Speaker: Zu 100% macht es was mit einem.

Speaker: Wenn man sozusagen eine Schulzeit erlebt, die eben nicht einfach ist.

Speaker: Also es gab Tage, da habe ich geweint, wenn ich morgens zur Schule musste.

Speaker: Ich habe es mir dann gezeigt, aber es gab halt die Momente, wo ich dann einfach dachte, ich will das eigentlich gar nicht.

Speaker: Eigentlich will ich nicht zur Schule.

Speaker: Und das macht was mit einem, natürlich.

Speaker: Man denkt über viele Prozesse und sonst geht es ganz anders nach.

Speaker: Du bist halt, klar, du bist immer noch ein Kind, du bist unbeschwerter in der Zeit, aber

Speaker: Wenn du solche Probleme hast, dann hast du genau solche Probleme, die dich beschäftigen.

Speaker: Und die beschäftige ich dann fünf Tage die Woche.

Speaker: Und das macht natürlich was mit ein, weil man dann eben nicht dieses angenehme, einfache Leben hat, was man sich heute dann eher zurückdenkt.

Speaker: Natürlich im Vergleich zu meiner Realschuhzeit ist mein Leben heute sehr viel stressiger, aber dennoch, das waren ja reale Probleme, die ich damals dann beschäftigt habe.

Speaker: Von naja, nein, du merkst es zu 100% Leuten an, dass die halt damals Außenseiter waren.

Speaker: Und ich denke, das merkst du dir für den Rest des Lebens.

Speaker: Ich sehe es als etwas Positives am Ende an.

Speaker: Ich sehe das so an, dass wenn man es geschafft hat, diese Zeit zu überstehen, du hast garantiert eine Knackse davon, 100%.

Speaker: Aber allein deswegen, weil du dann wahrscheinlich über Sachen mehr nachgedacht hast, weil du vielleicht auch vorsichtiger warst in vielen Fällen und einfach deine Erfahrungen gesammelt hast, bist du dafür heute

Speaker: höchstwahrscheinlich ein besserer Mensch.

Speaker: Heute denkst du mehr darüber nach, wie du andere Menschen behandelst, eben weil du schlecht behandelst, weil du nicht willst, dass du jemanden anderen behandelst, wie dich andere Menschen behandelt haben.

Speaker: Zumindest bei mir der Fall.

Speaker: Ich hab mir gedacht, ey, das ist eine Sache, niemand, der es verdient hat, sollte so behandelt werden.

Speaker: Und ich werde alles dafür tun, damit das eben auch so genau so kommt.

Speaker: Dann wiederum bin ich sehr viel wütender, wenn ich dann bei Leuten merke, dass man sie scheiß behandeln sollte, dass man sie auch scheiß behandeln sollte.

Speaker: Und ich dann noch wütender bin, wenn ich merke, dass Leute diese Menschen dann nicht scheiße behandeln.

Speaker: Also, da sind wir vorne in beide Richtungen extremer.

Speaker: Einerseits die Richtung, die Leute, die absolut nichts getan haben, sollte man gut behandeln.

Speaker: Und die Leute, die was getan haben oder furchtbare Menschen sind oder sonstiges sind, die sollten man scheiße behandeln.

Speaker: Zu 100%.

Speaker: Raus ekeln.

Speaker: Aber es ist ja genau andersrum.

Speaker: Also, ja, sollte man, bin ich auch der Meinung, weil es gibt wirklich...

Speaker: Ich bin ja damals so ein bisschen aufgewachsen, so ein bisschen blauäugig auch und ich war immer so ein bisschen off.

Speaker: Ich war ja damals auch der Nerd, sag ich mal, ne?

Speaker: Weil wenn du da anderen kamst mit Videospielen oder so, das war ja noch eine Zeit, da wurde es ja sofort abgestempelt, ne?

Speaker: Das hat sich ja wirklich dann erst die letzten 20 Jahre so richtig rauskristallisiert.

Speaker: Ja, da bin ich auch wieder, wie lange das schon wieder her ist, als ich in der Schule war, aber dieses

Speaker: Gerade die Menschen, die so viel Arschloch sind, sag ich mal.

Speaker: Ich hab oft den Eindruck und korrigier mich, wenn ich falsch liege, dass denen da irgendwie immer mehr hinterher gekramt wird.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich kann verstehen, wie man auf die Gedanken kommt, aber ich denke eigentlich eher, also wir müssen ja nicht unterscheiden, von welchen Menschen wir am Ende reden.

Speaker: Der Bulli sozusagen, bei mir war es halt folgende Struktur.

Speaker: Der Typ, der sozusagen, das ist ein Alpha, in der Klasse sagen wir mal so, auch wenn es natürlich nur ein Begriff ist, aber der Typ sozusagen, auf den wir irgendwie alle gehört hatten.

Speaker: Der hatte halt was gegen mich und ein paar andere.

Speaker: Und die anderen in der Klasse haben dann halt mitgemacht.

Speaker: Also nicht alle, aber ein Teil der Klasse.

Speaker: Die Jungs vor allem.

Speaker: Die Mädchen waren natürlich komplett raus aus dieser ganzen Konstellation.

Speaker: Und wenn ich da mal alleine war mit den anderen und der Typ war nicht dabei, waren die auch freundlich zu mir.

Speaker: Und der Typ...

Speaker: Hat dann gekifft.

Speaker: So ist dann in der 9. und 10.

Speaker: Klasse gekifft in die Schule gekommen und hat sich das Hirn weggekifft.

Speaker: Also der war auch teilweise im Unterricht gar nicht mehr ansprechbar und gar nicht mehr da.

Speaker: War eine wundervolle Zeit.

Speaker: So als der Typ sozusagen sein Hirn weggekifft hat, hervorragend.

Speaker: Und was aus dem geworden ist, ja, auf jeden Fall nichts Gutes, sagen wir mal so.

Speaker: Also sein Karma hat ihn da schon ein bisschen eingeholt, würde ich sagen.

Speaker: Was du meinst, ist eher diese Arschlochmenschen,

Speaker: bei denen es so wirkt, als wenn das vor allem die sind, die dann, bei denen es dann so ist, dass die sozusagen Erfolg haben.

Speaker: So als wenn die irgendwie dann Sachen hinterhergeschmissen sind und so kommen.

Speaker: Und das ist eine Sache, die ich von meiner Mutter lernen durfte, als wir in England waren.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber das ist halt wahr.

Speaker: Und genau deswegen haben die ja Erfolg.

Speaker: Und deswegen wirkt nicht so diesen Erfolg.

Speaker: Mhm.

Speaker: Wir waren in einer U-Bahn-Station und wir hatten unsere Tickets und all so einen Spaß und in England ist es ja anders als in Deutschland.

Speaker: Ein wundervolles System, wo du einfach deine NFC-Karte hast, du hältst das dann irgendwo gegen und dann gehen Schranken auf und gehst du rein.

Speaker: Das geht alles über Schranken letztendlich.

Speaker: Die Schranke ging nicht auf mit ihrer Karte und wir wussten nicht warum.

Speaker: So, und dann hockten wir da.

Speaker: Normalerweise sind da eigentlich immer so bei jeder Station mindestens so ein Typ, der dir dann helfen kann.

Speaker: Aber da war kein Typ.

Speaker: So, und dann hockten wir da und dachten so, was machen wir denn jetzt?

Speaker: Gehen wir doch mal runter, gucken, ob da ein Typ ist.

Speaker: Rufen wir jetzt irgendjemanden an.

Speaker: Und dann ist das passiert, worauf ich hinaus will.

Speaker: Jemand ist rausgegangen, die Tür war offen, meine Mutter ist einfach rausgegangen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, und ich hab meine Karte genommen, bin auch damit rausgegangen.

Speaker: Und meine Mutter hat gesagt, mit Dreistigkeit kommt man am meisten, da kommt man am schnellsten weiter.

Speaker: Und ich dachte mir so, sie hat so recht.

Speaker: In jediger Hinsicht, in jediger Hinsicht, wenn du dreist bist, wenn du nervst, wenn du einfach nur so tust, als wenn du etwas bist, wenn du dich gut verkaufen kannst,

Speaker: kommst du viel weiter, als wenn du versuchst, legitim etwas zu erreichen.

Speaker: Es ist viel einfacher zu sagen, du bist der coole Hecht, du hast das und das geleistet, du hast das und das Cooles gemacht und alle finden dich geil, als dass es wirklich so ist und dann glauben dir aber irgendwann Leute.

Speaker: Und auf einmal bist du in Interviews, auf einmal bist du auf Events und all so ein Kram, weil du dich sozusagen nur verkauft hast.

Speaker: Das ist der Inbegriff von Fake it till you make it.

Speaker: So...

Speaker: Weil das funktioniert am besten.

Speaker: Wenn du Erfolg haben willst, dann tu einfach nur so, als wenn du was Geiles bist.

Speaker: Und du wirst schon irgendwann Erfolg haben.

Speaker: Irgendwann wird es dir einer abkaufen.

Speaker: Und sobald du auch nur eine legitime Stimme hast, ist es viel einfacher, anderen noch zu überzeugen, wie toll du bist.

Speaker: Wenn du einmal irgendwo warst, wenn du einmal irgendwo was erreicht hast,

Speaker: ist es viel einfacher, noch mehr zu erreichen, weil du dann sagen, den man darauf beziehen kann.

Speaker: Es ist wie dieses Paradoxon, dass wenn Wikipedia sozusagen irgendwas, Wikipedia braucht eine Quelle für etwas, damit es wahr ist und wenn du einen Newsartikel schreibst, der aber dann die Quelle Wikipedia ist, kannst du so ein Paradoxon erschaffen, dass auf einmal, ich glaube damals war es mit

Speaker: mit Björn Höcke, dass er ja dann Bernd Höcke genannt wurde.

Speaker: Und dann stand es in Wikipedia und dann stand es in Newsartikel, weil andere aus Wikipedias abgeschrieben haben.

Speaker: Und Wikipedia konzentriert sich dann wieder auf die Newsartikel beziehungsweise.

Speaker: Und dann war das so ein Paradoxon, weil sich dann alle gegenseitig zitiert haben, obwohl es ja Bullshit ist.

Speaker: So, genau so ist es eigentlich am Ende.

Speaker: So, im Sinne von, du kannst dann einfach alles nutzen, um dich dann selbst hochzupuschen.

Speaker: Auf einmal ist es wahr.

Speaker: Auf einmal bist du es.

Speaker: Die meisten sind so in hohe Position gekommen.

Speaker: Die meisten haben so Erfolg gehabt.

Speaker: Man hat das ja damals auch in der IT gemerkt, wo ich noch im normalen Job war.

Speaker: Wenn du dann halt diesen Punkt hattest, wo der und der ruft jetzt an und der macht immer einen riesen Stress, unbedingt schnell erledigen und so, weil wir wollen keinen Stress und so.

Speaker: wo ich dann sage, was ist das für eine Unart?

Speaker: Und ich habe aber auch für mich gemerkt, wenn ich so Leuten begegnet bin und mir dann gesagt habe, weißt du was?

Speaker: Also habe ich eben nicht gesagt, sondern einfach dann nicht gemacht.

Speaker: Aber das hat mir wirklich Nachteile im Job gebracht.

Speaker: Ne?

Speaker: Weil dann auf einmal wurde es gleich eskaliert in die Chefetage oder was weiß ich.

Speaker: Und wie kann das sein?

Speaker: Warum wird der Kunde da so behandelt und so?

Speaker: Und da habe ich den offen und ehrlich gesagt, naja, wenn der uns scheiße behandelt, dann darf er nicht erwarten, dass auf nächste Sekunde auf die andere, nur weil er da cholerisch am Telefon rumschreit, wir dann springen werden.

Speaker: Ja, und daraufhin habe ich eine Abmahnung bekommen.

Speaker: Und dann denke ich so, warum ist dieses Machtgefüge immer noch so?

Speaker: Warum geben wir den Leuten so eine Präsenz, warum geben wir denen so eine Aufmerksamkeit?

Speaker: Genauso wie Straßenverkehr, ne?

Speaker: Also ich bin ja wirklich viel mit dem Auto unterwegs und bin dann an einem Punkt, also ganz am Anfang war das noch so, wenn da einer gehupt hat oder Lichthupe, also von hinten Autobahn an kamen, ne?

Speaker: Da bin ich dann immer gleich ausgewichen so.

Speaker: Und mittlerweile bin ich aber da, wenn ich denke, also bei einer freigegebenen Autobahn kannst du halt nicht viel machen.

Speaker: Aber nehmen wir mal an, 130 ist die Begrenzung.

Speaker: Ich fahre schon 139 oder 137 auf der linken Spur.

Speaker: Dann kommt einer von hinten an mit Lichthupe.

Speaker: aber die rechte Spur ist voll oder was, weiß ich.

Speaker: Da hab ich gesagt, ich werd jetzt hier nicht schneller.

Speaker: Also da hab ich mittlerweile so ein bisschen meine Entspannung gefunden, dass ich sage, okay, ich stell jetzt mal den Tempomaten auf 130.

Speaker: Und dann irgendwann, wenn wir an dem Bus vorbei sind, dann geh ich auch so ganz langsam rüber und dann fahren da Leute vorbei, hupen dich noch an und du siehst die da gestikulieren

Speaker: Und da hat Marcel, der heute leider nicht dabei ist, aber der hat zu mir mal gesagt, was macht deren Zeit denn wichtiger als meine?

Speaker: Weil man sagt, hacken.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ey, du kannst die Verkehrssituation natürlich nicht voraussehen.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Ich bin ja auch immer so ein bisschen am Kopf schütteln, wenn jetzt zum Beispiel Polizei Berlin, da folge ich dem Threads-Account und die posten halt immer, wenn so eine Blitzer verstöße, ne?

Speaker: Wenn einer wirklich mal mit 30 durch die 90er-Zone geballert ist oder so.

Speaker: Und...

Speaker: Da sind dann gleich Kommentare drunter, wie, du musst mal den Führerschein für immer wegnehmen, das Auto gleich mit und den Typen gleich ins Gefängnis schmeißen und so.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, in 95% der Fälle wird es wahrscheinlich nur irgendein Idiot gewesen sein, der gerade seinem Kumpel zeigen wollte, wie viel Leistung sein Auto hat.

Speaker: Aber das so zu pauschalisieren ist halt auch wieder eine Schwierigkeit und die ist ja viel zu einfach heutzutage dank Social Media.

Speaker: Weil genauso kann aber auch sein sterbendes Kind gerade auf dem anderen Parkplatz sitzen und dem ist das völlig scheißegal, ob der jetzt geblitzt wird.

Speaker: Ja.

Speaker: Natürlich, aber sagen wir mal so, wenn dann der Typ mit seinem fetten Wagen ankommt, mit seinem unendlichen PS, und der jetzt unbedingt durch möchte, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass dieser Mensch gerade wirklich jetzt da ganz, ganz, ganz schnell durch muss.

Speaker: Weil ich behaupte, wenn jemand da wirklich ganz, ganz, ganz schnell durch muss, dann wird er bestimmt mehr machen als nur Lichthuppel, um darauf aufmerksam zu machen,

Speaker: ey, ich muss da jetzt gerade wirklich sehr, sehr, sehr dringend, sehr, sehr schnell durch.

Speaker: Und wenn dann zum Beispiel jemand wäre, dessen Kind am anderen Ende der Stadt stirbt, und da würde einer hinter mir sein, der macht nicht nur Lichthupe, sondern hupt auch, dann würde ich mir nicht denken, was für ein dummes Arsch, oder?

Speaker: Ich glaube, da ist ein Notfall.

Speaker: Ich glaube, ich sollte wirklich hier kurz weggehen.

Speaker: Wenn natürlich nur der kleine Assi da ist, mit seinem fetten Wagen, der dafür unendlich viel Geld ausgegeben hat und jetzt unendlich viel Geld dafür ausgibt, damit er 250 auf einer zweispurigen Autobahn fährt,

Speaker: und sich dann einfach genervt davon fühlt, dass ich dann nicht schnell aus dem Weg gehe, dann ist es mir so scheißegal.

Speaker: Ich denke mir einfach nur, wie schlimm muss es sein, dass wenn man so viel Geld hat, um sich so ein Auto zu leisten und so viel Geld hat, um so viel Sprit auszugeben für so kurze Strecken, dass man dann auch noch sauer ist, wenn man damit will.

Speaker: Also da muss er ja stehen.

Speaker: ständig sauer sein.

Speaker: Und ich sage eher, weil, come on, zu 95% ist es ein R. Also, das ist nur wirklich ein Gesetz, ein ungeschriebenes Gesetz.

Speaker: Und deswegen, also stell dir mal vor,

Speaker: Du steigst in dein Auto und du weißt einfach allein so, wie du vom Menschen bist, weil du musst jetzt schnell fahren.

Speaker: Du hast dieses Auto, du hast das Geld, du musst das jetzt machen und du weißt, du wirst sauer sein.

Speaker: Du wirst wieder sauer sein, wenn du fährst.

Speaker: Das würde mich abfacken.

Speaker: Das würde mich, also, keine Ahnung, ich werde schon durch alle möglichen Themen unnatürlich künstlich sauer gemacht am Tag und

Speaker: dann auch noch, finde ich, Auto vorzuwissen, da wird es wieder passieren.

Speaker: Da werde ich jetzt wieder sauer werden.

Speaker: Also ich muss jetzt da hinfahren, muss Autobahn fahren, da wird wieder so ein Arschloch sein, dass es aus dem Weg nicht geht.

Speaker: Unfassbar hier.

Speaker: So was halt.

Speaker: Also keine Ahnung.

Speaker: Das würde mich nerven.

Speaker: Und das transportiert sich dann halt auch so in den Alltag, wo ich denn so denke,

Speaker: bin ich, also du hast ja gesagt, nicht so erfolgreich.

Speaker: Sind wir nicht so erfolgreich?

Speaker: Ich finde ja schon, dass wir einiges geschafft haben.

Speaker: Aber wenn ich denn so natürlich die Leute sehe, die mit ihrem Arschloch tun, und da ist ja das beste Beispiel Bobby Kotick, sag ich mal, wobei der kam ja schon aus einer relativ reichen Familie, aber auch meistens sind die Eltern ja dann auch nicht viel anders.

Speaker: Aber nehmen wir jetzt einfach mal den Punkt, ähm,

Speaker: dass so eine Leute sich dann eher durchsetzen können, wahrscheinlich auch bei Geschäftspartnern oder sonst was.

Speaker: Wir haben immer noch so diese Urangst, dass uns derjenige schaden könnte.

Speaker: Wir haben Angst vor Lügen.

Speaker: Ja, wir haben Angst vor Lügen zum Beispiel.

Speaker: Gehe ich davon aus.

Speaker: Ich glaube, du hast Angst vor Lügen.

Speaker: Ich habe Angst vor Lügen.

Speaker: Ich habe Angst davor,

Speaker: jemanden in einem Businessgespräch anzulügen.

Speaker: Nicht mal unbedingt, weil es rauskommt, sondern weil ich mich nicht wohlfühle, wenn ich lüge.

Speaker: Und ich war ja nun viele Jahre lang mit mindestens einer Person umgeben, die sozusagen lügen kann, als wäre es die Wahrheit und wahrscheinlich dann so lügt, dass man es auch selbst glaubt.

Speaker: Und in dem Fall natürlich ist es schön zu wissen, dass immerhin dann das Karma da nochmal kam.

Speaker: Aber es ging ja eine Zeit lang gut.

Speaker: Es ging ja eine Zeit lang gut, dass man sozusagen damit lügen, tatsächlich sich eine Kerre aufbauen konnte und auch wirklich das Beste vom Himmel runtergelogen hatte, um die Ziele zu erreichen, die man halt haben möchte.

Speaker: Und ich denke, wenn man halt auch noch clever ist, dann kann man damit auch viel erreichen.

Speaker: Wenn man nicht clever ist, dann bricht halt irgendwann alles zusammen.

Speaker: War logisch.

Speaker: Irgendwann

Speaker: klappt Lügen nicht mehr.

Speaker: Du musst natürlich dann so lügen, dass das dann irgendwie auch Vorteile für alle am Ende bringt.

Speaker: Aber ja, das ist eine ganz andere Geschichte.

Speaker: Nee, aber deswegen, wenn ich jetzt diese Chance hätte zu lügen, oder diese Möglichkeit hätte, einfach so zu lügen, dann würde ich, wenn ich jetzt zum Beispiel...

Speaker: Stellen wir uns vor, wir wollen ein Placement in Chipflake Ü haben.

Speaker: Ja.

Speaker: So.

Speaker: Und ich würde dann einfach sagen, boah, 20.000 Spieler haben wir bereits und wir gehen gerade auf die 25.000 Spieler zu.

Speaker: Das wäre komplett gelogen.

Speaker: Aber es würde erstens eine Zahl sein, die dann mein Werbepartner sozusagen nicht verifizieren kann und nicht rausfinden kann.

Speaker: Und es wäre auch eine Zahl, wodurch ich dann mehr Geld verlangen könnte für das Placement in diesem Spiel.

Speaker: Stattdessen würde ich wahrscheinlich maximal um so ein Tausender dann flunkern.

Speaker: Wo ich dann einmal sagen kann, ja, immerhin kriegen wir dann vielleicht nochmal irgendwie, ich weiß nicht, 3.000, 4.000 Euro mehr aus dem Ding rausgekitzelt, was natürlich dann für die Beträge, um die es dann geht, nicht mehr so viel ist.

Speaker: So, und das wäre das Ding.

Speaker: Aber es würde mir viel besser gehen, wenn ich lügen würde.

Speaker: So hätte ich, sagen wir mal so, wir hätten, wir würden 5000 Stück von einem Spiel verkaufen.

Speaker: Aber ich würde sagen, wir hätten 25.000 Stück verkauft.

Speaker: Und ich würde damit durchkommen.

Speaker: Dann würde ich das Fünffache an dem möglichen Geld machen.

Speaker: Instant.

Speaker: Und dann kann ich das Geld nutzen, um noch mehr Bullshit zu labern, um mir noch mehr Sachen ranzuholen, um dann zu sagen zu können, guck mal, wie geil alles ist.

Speaker: Und darum geht's ja dann am Ende.

Speaker: So, wenn du einfach

Speaker: Wenn du einfach, ich meine, die Prinzen haben es gesungen, wenn du einfach in den Arschloch bist oder ein Schwein, dann kommst du am besten vor was.

Speaker: Es ist halt einfach so.

Speaker: Selten sind Leute mit guten Content, mit guten Ideen oder sonstiges erfolgreich geworden.

Speaker: Es geht immer darum, wie du dich verkaufst und wie dreist du dabei bist.

Speaker: Schon immer.

Speaker: Egal, um was es geht.

Speaker: Schon immer.

Speaker: Da kann ich auch eine gewitzige Anekdote zu erzählen.

Speaker: Tatsächlich habe ich so nach fünf, sechs Jahren, wo ich YouTube gemacht habe,

Speaker: dann auch irgendwann die Zügel angezogen und hab gesagt, so geht's nicht weiter, weil ich hier jeden Monat meine Rechnung zahle und dann hab ich keine Kohle mehr.

Speaker: Und da hab ich auch so was ähnliches gemacht.

Speaker: Da hab ich einfach mal gesagt, du erhöhst jetzt einfach mal die Preise.

Speaker: Und zwar ordentlich.

Speaker: Also das war jetzt nicht nur, dass ich gesagt habe, ich, keine Ahnung, nehm hier so 20% mehr, sondern ich hab dann gleich mal das Doppelte bis sogar je nach Kundengröße das Dreifache genommen.

Speaker: Bei einigen hat es dann natürlich funktioniert.

Speaker: Erstmal hat es gar nicht funktioniert, weil ich habe den Eindruck, auch die Industrie spricht sich da so ab.

Speaker: Welche Preise kann man da so bei dem und demjenigen nehmen?

Speaker: Ich glaube zum Beispiel diese ganzen Mini-PC-Hersteller, die ich ja auch gerne abdecke, die sprechen sich auf jeden Fall untereinander ab.

Speaker: Die haben da die Preisvorstellungen.

Speaker: Und

Speaker: Da hat mir aber ein Kollege geraten, der hat gesagt, du, damit wirst du nicht lange überleben.

Speaker: Und dann habe ich die, erhöht die Preise und natürlich auch wieder Geschichten dazu.

Speaker: Ich habe gesagt, du, ich habe Cutter, die ich bezahlen muss, ich habe Unterhaltskosten, dies, das, jenes, ich muss das versteuern, diese ganze Scheiße, außer du kriegst es irgendwie in deinen Betrieb mit rein, dass ich das jeden Tag nutze, aber das ist ja unwahrscheinlich, wenn du da 20 von den Dingern stehen hast und so weiter.

Speaker: Und

Speaker: hab mir diese Geschichte eigentlich nur ausgedacht.

Speaker: Und dann bin ich irgendwann mal auf den Trichter gekommen, nachdem ich das so ein Jahr durchgezogen habe und auch gemerkt habe, okay, du kriegst Kunden mit den Preisen, weil die für die Reichweite zahlen.

Speaker: Und dann hab ich mir das mal durchgerechnet.

Speaker: Und Junge, ich war ja sowas von pleite einfach.

Speaker: Also ich war ja sowas von tot.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil ohne, dass ich zum Beispiel mein Streaming-Event Anfang des Jahres immer mit der NEC gemacht habe, die immer so innerhalb von 24 Stunden richtig Geld reingebracht hätte, hätte ich niemals die Steuern zahlen können.

Speaker: Also, weil du hattest ja erstmal dein flüssiges Kapital und hast das erstmal wieder in die Steuern gesteckt.

Speaker: Und diese Unwahrheit,

Speaker: die gar keine Unwahrheit ist, aber die hat auch so mir gezeigt, Alter, du musst einfach dreist sein.

Speaker: Und ich kann das so schwer bis zu dem Punkt, wo es mir richtig scheiße geht.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Also ich versuche jetzt, keine Leute zu betrügen oder anzuscheißen oder mit schlechter Laune zu begegnen oder zu sagen, mach jetzt mal.

Speaker: Aber wenn ich zum Beispiel die Kollegen höre, die

Speaker: mittlerweile mit ihrem Kanal eine eigene Firma aufgebaut haben.

Speaker: Also du hast ja auch eine eigene Firma, aber ich habe jetzt zum Beispiel auch Kollegen kennengelernt, die haben zehn Mitarbeiter, die sie voll bezahlen und sowas alles.

Speaker: Vor allem für den Kanal dann.

Speaker: Bei mir ist das immer noch ein anderes Thema.

Speaker: Das ist ja nicht für YouTube, was wir da machen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann kam aber der Punkt,

Speaker: wenn die mir so erzählen, wie die mit ihren Kunden sprechen teilweise.

Speaker: Also auch so richtig hart in die Verhandlungen gehen, so von wegen, so mache ich das nicht.

Speaker: Kannst du vergessen, schmier weg.

Speaker: Und wenn ich dann sage, naja, komm, wir kriegen da bestimmt was hin und bla bla bla, dann springen die Kunden viel mehr bei mir ab, anstatt die einfach eine Mail kriegen von mir und sagen, wisst ihr was?

Speaker: Zum Beispiel, da hat er mir einen Fall genannt, ich nenne jetzt keine Namen, aber der Kollege hat mir einen Fall genannt, da wurde ein

Speaker: Video bei ihm in Auftrag gegeben und das lief halt unter einer Kategorie, sag ich mal, die vom Titel her erstmal was Negatives initiiert.

Speaker: Ob das Produkt jetzt so schlecht oder kacke sei.

Speaker: Aber der Titel sagt eigentlich immer, ist halt in irgendeiner Weise Müll oder so.

Speaker: Und findet man dann das Gegenteil in dem Video raus.

Speaker: Und dann hat der Kunde aber gesagt, nee, das wollen wir nicht, dass das im Titel steht.

Speaker: Und so einen Fall hatte ich auch vor kurzem und da habe ich mich auch so geärgert, aber egal.

Speaker: Und der hat dann gesagt, ja gut, das Video ist jetzt fertig, jetzt habt ihr das jetzt zu zahlen.

Speaker: Sonst werden wir sagen, okay, also es gibt Hersteller wie G-Com zum Beispiel oder Minis Forum oder keine Ahnung, wie sie nicht alle heißen, die zahlen ihre Rechnung nicht.

Speaker: Nee, nee, das machen wir nicht und so, aber er hat dann trotzdem das Geld dafür gekriegt.

Speaker: obwohl das Video nicht mal veröffentlicht wurde.

Speaker: Weil das Video war fertiggestellt, es war zur Abnahme, bloß dem Kunden hat dieser eine Punkt nicht gefallen.

Speaker: Und da denke ich mir so, weißt du, was ich gemacht habe?

Speaker: Ich habe das Video fertiggestellt, der Kunde hat gesagt, nee, wir wollten was anderes.

Speaker: Ich sage, ja, ich veröffentliche das trotzdem.

Speaker: Das war so dämlich, aber ihr habt natürlich keine Bezahlung dafür gekriegt.

Speaker: Wo ich dann wieder so denke,

Speaker: dumm bist du eigentlich?

Speaker: Du hast ja trotzdem irgendwie wieder deinen Cutter bezahlt und hast ja wieder 20, 30 Stunden Arbeit reingesteckt.

Speaker: Und das nervt mich so, weil ich bin einfach nicht der Charakter dafür, aber ich glaube... Du bist halt nicht der Businessman.

Speaker: Du bist halt nicht der Anzugsträger.

Speaker: Das merke ich halt auch immer bei unseren Fällen.

Speaker: So, wir werden ja das externe Merchandise aufgeben in der Firma, weil das einfach zu viel Stress und zu viel Aufwand ist und ich auch nicht geeignet bin, um dann der gemeine Businessman zu sein, um dann einfach auch ein bisschen mehr auf die Kacke zu hören und zu sagen, so, nee, so klappt das nicht.

Speaker: Ähm...

Speaker: wir müssen so und so viele Prozente bekommen und rein theoretisch noch so und so viel Cent pro Bestellung, damit wir überhaupt über Wasser bleiben können mit der Arbeit.

Speaker: Das haben wir halt zu lange nicht gemacht und ich merke einfach, mal davon abgesehen, dass mit Influenzen zu arbeiten immer anstrengend ist.

Speaker: Hallo, hallo.

Speaker: Nicht in dem Rahmen.

Speaker: Sondern mit Influenzen zu arbeiten, die Merchandise haben wollen, aber dann Angst haben, ihr Merch zu bewerben.

Speaker: Das ist eine Sache, die hatte ich damals, als es noch Elbster gab.

Speaker: Damals so eine Merchandise-Firma aus Hamburg.

Speaker: Die hatten das damals schon gesagt.

Speaker: Und dann musste ich es auch noch selbst noch mal erfahren, dass es wirklich so ist.

Speaker: Influencer haben Angst, Werbung für ihre eigenen Merch zu machen.

Speaker: Was doof ist, wenn im Lager über 100 Shirts noch rumliegen.

Speaker: Ganz, ganz, ganz, ganz missliche Lage, sowas.

Speaker: Aber naja.

Speaker: Aber da habe ich sozusagen gemerkt, ich bin nicht dafür geeignet, weil

Speaker: Ich schaffe es zwar, denen dann zu sagen, dafür wird das Geld ja genutzt, dafür wird das Prozent sonstig verteilt, aber ich bin dann trotzdem am Ende noch zu nett, anstatt dann sozusagen auf die Kacke zu hauen und zu sagen, dann halt nicht, was besser wäre.

Speaker: Für Suri ist dann doch in der Hoffnung, vielleicht kriegen wir das ja irgendwie simpel hin.

Speaker: Die Antwort ist nein.

Speaker: Nein, man kriegt es nicht simpel hin.

Speaker: Eher im Gegenteil.

Speaker: Egal, wie es der Fall war, wo ich dachte, ach, das wird doch eigentlich bestimmt ganz easy,

Speaker: Es wurde nicht easy.

Speaker: Es wurde nie easy.

Speaker: Jeder Kunde ist ein komplett eigenes Projekt mit komplett eigenen Wünschen, mit komplett eigenen Vorstellungen.

Speaker: Und das hat immer weitaus mehr Arbeit gekostet, als man am Anfang dachte.

Speaker: Das ist jetzt eher der Punkt, dass ich immer wieder sage, wenn wir ein Projekt haben bezüglich Merchandise, wir werden intern wahrscheinlich noch Merchandise machen, aber halt nicht mehr mit externen,

Speaker: Da müssen wir immer eigentlich sagen, wenn wir denken, es wird in dem Monat rausgehen, zum Beispiel wegen Vorbestellungen, weil Sachen produziert werden müssen, dann sagen wir, es geht einen späteren Monat raus.

Speaker: Weil, das ist die Erfahrung bisher, es kam immer irgendwas dazwischen, es ist immer irgendwas passiert.

Speaker: Mal war die Verpackung nicht die richtige, mal konnte die Firma nicht schnell genug liefern.

Speaker: Mal, jetzt haben wir gerade das Problem, dass einfach anscheinend irgendwas in den Zoll stecken geblieben ist und wir kommen da nicht ran.

Speaker: Seit einem Monat warten wir auf eine Bestellung, die eigentlich seit einem Monat da sein musste.

Speaker: Und wir haben Vorbestellungen dafür angenommen und gesagt, die gehen im Februar raus.

Speaker: Weit ist Ende März.

Speaker: Deswegen.

Speaker: Also das sind alle die Erfahrungen, die man dann gesammelt hat.

Speaker: Meine größte auf jeden Fall externe mache ich nicht mehr, weil das klappt halt nicht.

Speaker: Wir müssen dafür eine Arbeitsstelle abbauen.

Speaker: Das ist leider so.

Speaker: Ist für mich natürlich besonders scheiße, weil es sind Freunde von mir, mit der ich zusammenarbeite.

Speaker: In dem Fall weiß ich aber immerhin, dass es eben, weil sie auch Freunde sind, wissen sie sozusagen, es würde mir finanziell wehtun.

Speaker: Und ich bin ja nur meine Einzelperson, ich bin Einzelunternehmer, ich bin keine GmbH.

Speaker: Das heißt, es würde mir wehtun, finanziell weiterzumachen, weiterhin jeden Monat Minus zu schreiben.

Speaker: Und ich weiß aber auch, dass die Person sozusagen jetzt in guten Händen ist.

Speaker: Die wird instant was Neues haben und auch instant wahrscheinlich mehr Geld machen.

Speaker: Von daher, alles tut die in der Hinsicht.

Speaker: Aber natürlich ist es doof am Ende des Tages.

Speaker: Das ist ja immer das Doofe, ne?

Speaker: Also, das ist ja auch nochmal so ein anderes Thema, mit Kollegen als Freunde zusammenzuarbeiten.

Speaker: Oder aber...

Speaker: Kollegen kennenzulernen und versuchen, mit denen freundschaftlich zu interagieren, finde ich immer schwierig.

Speaker: Also, klar, da gibt es Ausnahmen bestätigen die Regel, keine Frage.

Speaker: Zum Beispiel...

Speaker: Naja, also ich sag mal zum Beispiel, wir machen jetzt hier den Podcast einmal in der Woche.

Speaker: Das ist ja quasi auch unser Therapiegespräch.

Speaker: Aber ich merke das immer wieder auch so im normalen Firmenumfeld, wenn du Kollegen hast und versuchst, mit denen mehr als nur Kollege zu sein.

Speaker: Ich weiß nicht, wie man das verstehen kann.

Speaker: Und deswegen ist auch bei mir immer der Punkt erreicht, wo ich sage...

Speaker: Ich kann zum Beispiel nicht mit meinen Kumpeln, die ich dann immer noch aus der Schulzeit kenne oder so, jeden Tag zusammenarbeiten.

Speaker: So einmal die Woche alles schick, aber man hat ja so viele eigene Gedanken und so weiter und die passen halt oft nicht zusammen, finde ich.

Speaker: Und das ist natürlich eine blöde Situation.

Speaker: Das Gute ist, dass das ja jetzt offensichtlich alles gut verläuft, aber ich habe schon ganz oft gemerkt,

Speaker: das geht irgendwann schief.

Speaker: Und alleine nur eine Lektion, die ich mal gelernt habe, in einer Firma zu sitzen, dann hast du ein Angebot bekommen,

Speaker: von einer anderen Firma und sagst dir, ja geil, da könntest du über 50 Prozent mehr verdienen.

Speaker: Das war so damals meine Situation.

Speaker: Und da hab ich dir gesagt, ja, aber es ist doch alles cool mit den Kollegen und alles ist schön und dies und das und jenes.

Speaker: Und sowas hatte ich vorher auch noch nie.

Speaker: Ich eck halt irgendwo immer an anscheinend.

Speaker: Aber gut, das ist das eine.

Speaker: Wenn man darüber im Nachhinein nicht reden kann und die missverständnislosen Weg räumen kann, ist nochmal das andere.

Speaker: Aber da habe ich gesagt, nee, ich lasse das.

Speaker: Weil ich fühle mich hier so wohl, wie ich bin.

Speaker: So, und dann, ein paar Wochen später, war ein anderer Kollege weg.

Speaker: Wo es auch immer hieß, ja geil, alles super, alles toll.

Speaker: Und dann, wie ich dann später herausgefunden habe über LinkedIn, hat genau der die Stelle genommen.

Speaker: Ja, ne?

Speaker: Und das ist halt so, wo ich sage...

Speaker: Ja, man muss das halt differenzieren und gerade wenn man mit guten Freunden zusammenarbeitet, dann ist, finde ich, ist man auch irgendwie verpflichtet, meines Erachtens nach zumindest, dass man mit dafür sorgt, dass sie was Gutes kriegt oder eher, je nachdem.

Speaker: Ähm,

Speaker: Und das ist so das Mindeste, was du noch machen kannst.

Speaker: Aber man darf sich nicht zu sehr darauf verlassen, dass das auch jeder macht.

Speaker: Und die Leute, die dann wieder diese Arschloch-Geschäftsleute sind, die schmeißen die raus und sagen, oh ja, cool.

Speaker: Das hat mir sehr weh.

Speaker: Das hat mir sehr weh, diese Kündigung ausschreiben zu müssen.

Speaker: Das war richtig schlimm.

Speaker: Ja, richtig, genau.

Speaker: Und

Speaker: Es tut mir so weh, dass die Zahl jetzt nach unten gegangen ist.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, das ist aber so schwierig.

Speaker: So was, ich verstehe da die Leute einfach nicht, die dann da sitzen und sagen, ja, ich mach das jetzt einfach als Tagesgeschäft.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Ich meine, wenn du jetzt so ein, wir haben ja wie gesagt über Activision sehr ausführlich geredet, aber wenn du jetzt quasi da oben sitzt, du hast 30.000 Mitarbeiter und kürzt davon jetzt 100 weg.

Speaker: Du wirst wahrscheinlich nur den Punkt aussprechen, wo diese 100 betroffen ist.

Speaker: Den Rest machen deine Abteilungsleiter.

Speaker: Und müssen dann wahrscheinlich intern in den einzelnen Abteilungen entscheiden, auf wen kann man am ehesten verzichten.

Speaker: Aber ich weiß nicht, ob man da ein bisschen die Verbindung dazu verliert, aber wenn das so spätestens in so eine kleine Firma geht, die so ihre 10 Mitarbeiter hat oder was weiß ich, so höchsten, sag ich mal, und du kennst jeden einzelnen davon,

Speaker: Und kannst dann aber immer noch sagen, ist mir jetzt scheißegal, ich muss jetzt zwei Stellen wegkürzen, weil ich, keine Ahnung, 6000 Euro mehr im Monat brauche oder so.

Speaker: Oh Junge, ey.

Speaker: Also das ist so, und so eine Menschen sind wir einfach nicht.

Speaker: Es wäre schön, es wäre alles einfacher.

Speaker: Es wäre einfacher, diese Mütigkeit zu haben, auf alles zu scheißen, sehr auf sich bedacht zu sein und lügen zu können wie der Meister.

Speaker: Weil ich behaupte, wenn wir das könnten, dann hättest du jetzt auch dein Podcast-Team.

Speaker: Ein großes Team, eine Lokalität, wo der Podcast stattfindet.

Speaker: Und Nerd Over News wäre ein großer Kanal, geführt von zehn Leuten oder sonstiges.

Speaker: Wenn du das wärst.

Speaker: Ja, das ist halt das Schwierige.

Speaker: Also, ich hätte für mich gesagt, als jemand, der jetzt hier auf die 40 langsam zugeht, ich muss... Ich muss anfangen, das doch zu machen in einen Rahmen, den ich für angemessen empfinde.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil ich merke einfach, ansonsten werde ich auf eine Stelle treten.

Speaker: Und ich werde nicht meine Ziele erreichen können, die ich erreichen muss, um in dieser Gesellschaft und in dieser Welt überleben zu können.

Speaker: Und das ist natürlich immer dann die schwierige Frage, wo setzt man an, wie macht man das?

Speaker: Angefangen hat es theoretisch jetzt schon mal mit...

Speaker: keine Gnade mehr bezüglich Ex-Kollegen.

Speaker: So, dass man da einfach auf bestimmte Sachen viel zu lange gewartet hat.

Speaker: Und jetzt einfach sagt so, nee, das reicht, Anzeige ist raus.

Speaker: So ganz einfach.

Speaker: So was halt.

Speaker: So was halt, wo man sich immer so scheuert und sagt, soll ich das wirklich machen?

Speaker: Und sozusagen, nein.

Speaker: Auf geht's zur Polizei und die dürfen das klären.

Speaker: Gar keinen Bock mehr.

Speaker: So was halt zum Beispiel.

Speaker: So, das hat man dann einfach zwei, drei Jahre schleifen lassen.

Speaker: Und jetzt muss man's einfach mal anpacken.

Speaker: Aber auch mit Geschäftlichen, ne?

Speaker: Man muss einfach das LinkedIn-Circuit-Jerk mitmachen.

Speaker: Man muss halt sagen, wie geil man ist.

Speaker: Man muss halt... Und gemeingesagt, in vielen Fällen stimmt das dann ja auch.

Speaker: Es gibt ja Sachen, auf die man wirklich stolz sein kann, auf die man hervorheben kann, wenn du nicht grad die durchschnittlichste KI-Firma der Welt oder so was bist, die einfach eh nichts zu bieten hat, außer heiße Luft von sich lassen.

Speaker: Sondern man kann auch mal die Sachen, die man Besonderes hat, auch mal in den Vordergrund stellen und dann den Schwanz auf den Tisch hauen und sagen, so,

Speaker: Seht es euch an!

Speaker: Das haben wir geschaffen!

Speaker: So in einer Hinsicht.

Speaker: Kann man auch mal machen.

Speaker: Und ist aber auch wichtig, weil es geht ja einfach nur darum, dass wenn zum Beispiel eine Person sagt, so, ja, ich mach gerade was für diesen Kanal, Nerd Over News, dass die andere Person sagt, oh ja, von der hab ich schon mal gehört.

Speaker: Darum geht's.

Speaker: Nur darum geht's.

Speaker: Um nichts anderes geht's.

Speaker: Es geht nicht darum, dass dann Leute sagen, boah, du bist der geilste Hecht, hier hast du 500.000 Euro.

Speaker: Es geht darum, genau, dass in solchen Fällen jemand sagt, so, ja, hab ich schon mal gehört.

Speaker: Ja, doch, da klingelt etwas.

Speaker: Und das öffnet dir dann die Tür, weil du dann eben nicht die unbekannte Firma bist, sondern du bist dann halt irgendwie etwas, von dem man ja schon mal gehört hat.

Speaker: Und darauf kann man dann aufbauen.

Speaker: Darum geht's.

Speaker: Deswegen machst du Zirkeljerk, damit man schon mal von dir gehört hat.

Speaker: Ansonsten hört man von dir nicht, ansonsten weiß keiner, was ist denn ein Nerd-Over-News?

Speaker: Ja.

Speaker: So als Beispiel jetzt natürlich.

Speaker: Ja, klar, klar, klar.

Speaker: Geht in allen Fällen, wenn du Künstler bist, geht es auch darum, wenn du Künstler bist, geht es darum, dass dein Name schon mal irgendwie genannt wurde.

Speaker: Du machst ein cooles Pokémon-Artwork, das richtig durch die Decke geht.

Speaker: Cool, was bringt es dir, wenn dein Name nicht damit in Verbindung gebracht wird?

Speaker: Weil dann sagen alle nur, du hast ein cooles Pokémon-Artwork gemacht.

Speaker: Ja, supergeil.

Speaker: Nein, du musst dafür sorgen, dass die Leute dann diesen Namen auch mitbekommen.

Speaker: Damit, wenn dann das nächste Pokémon-Artwork oder vielleicht ein Digimon-Artwork oder ein anderes Artwork, dann sagen sie, Moment, das ist doch der Künstler.

Speaker: Klar, Artstyle ist dann auch schon ein bisschen hilfreich, wenn er sehr eigen ist, aber in den meisten Fällen reicht das nicht.

Speaker: Dann kann man sagen, ey, das ist doch der Künstler, dieses Pokémon-Artwork gemacht.

Speaker: Hab ich schon mal gesehen, hab ich schon mal von gehört.

Speaker: Und dann fangen sie vielleicht an, dir zu folgen.

Speaker: Weil selten ist es so, dass ein Mensch eine Sache sieht und sagt, geil, folge ich, mach ich, setz dich jetzt irgendwas hinter.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ist der Teil von der Dreistigkeit.

Speaker: Deswegen muss man das machen.

Speaker: Und das muss man einen Rahmen für sich finden, den man selbst als okay empfindet.

Speaker: Du musst ein wenig flunkern und ein wenig übertreiben,

Speaker: aber finde den Rahmen, der für dich okay ist.

Speaker: Du sagst, das ist noch erträglich.

Speaker: Oh, da kann ich ja auch ganz eindeutig dazu sagen, ich habe mich ja wirklich am Anfang der ersten Jahre sogar, also ich bin ein sehr geduldiger Mensch, muss man auch dazu sagen, ich mache das jetzt seit elf Jahren und habe immer noch keine 100.000 Abonnenten, das ist auch schon wieder... Aber da hätten andere schon wieder gesagt, weißt du was, das lohnt sich hier gar nicht.

Speaker: Aber ich habe am Anfang der News...

Speaker: habe ich immer auf reißerische Titel verzichtet.

Speaker: Immer.

Speaker: Weil ich so dachte, das ist so mein Steckenpferd, ich kann das nicht so machen wie die großen Spielemagazine und so weiter.

Speaker: Und dann habe ich irgendwann... Oh, ich weiß noch, das war ein Video, da habe ich einfach ein schwarzes Thumbnail hochgeladen.

Speaker: Einfach nur schwarz.

Speaker: Und den Titel auf Punkt benannt.

Speaker: Und das hatte die sechsfache Aufrufzahl von jeder anderen News.

Speaker: Was war denn für die News?

Speaker: Ich weiß es nicht mehr.

Speaker: Das war eine ganz normale News.

Speaker: Wo ich dann wirklich, vielleicht ging es auch um irgendein Grafikdesign von irgendeinem Spiel oder so.

Speaker: Ich weiß es nicht mehr.

Speaker: Ich habe mittlerweile über 3000 News auf den Kanal hochgeladen.

Speaker: Ich kann dir nicht mehr sagen, worum es ging.

Speaker: Aber alleine, dass die Leute...

Speaker: Wahrscheinlich war die Watchtime auch gar nicht hoch, weil die Statistiken habe ich damals auch nicht großartig angeguckt.

Speaker: Aber alleine, dass die Leute auf sowas angesprungen sind, hat mich zum Umdenken bewegt.

Speaker: Weil, ja klar, da gab es vielleicht vier, fünf Kommentare, die gesagt haben, was soll dieses Thumbnails und warum ist der Punkt so komisch und dies und das und jenes.

Speaker: Aber der Rest hat sich ganz normal über die News unterhalten.

Speaker: Ja, das ist dann auch wieder der Faktor, ne?

Speaker: Im Sinne von, ja...

Speaker: Die meisten ist es dann egal, dass sie da hingeloggt wurden.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil man ist das ja eh gewohnt in der heutigen Zeit.

Speaker: Das ist es halt gerade.

Speaker: Guck dir die fucking YouTube-Shorts an.

Speaker: Guck dir die Views an und du guckst dir die an, die irgendwie auf deiner Startseite angezeigt werden und du siehst, welche von denen die Millionen Views haben und welche nicht die Millionen Views haben.

Speaker: Einfach nur an den Thumbnail.

Speaker: Du siehst es.

Speaker: Du guckst dann und denkst so...

Speaker: 1000 Millionen Views wie du.

Speaker: 100%ig.

Speaker: Ja.

Speaker: Oh, 10 Millionen.

Speaker: Huch.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das sind dann häufig auch ein bisschen die, die die Pubertät ansprechen, ne?

Speaker: Sag ich mal ganz freundlich gesagt.

Speaker: Ja, oder einfach nur super wir sind.

Speaker: Das hilft auch tatsächlich.

Speaker: Also sowieso

Speaker: Es gibt einige.

Speaker: Also, ja, natürlich Pubertät ansprechen ist ein guter Weg, aber ich habe jetzt so viele Thumbnails auch schon gesehen, wo ich dachte, von der Aufmachung, von das, was da gezeigt wird, was meistens auch natürlich Bullshit ist, aber ich weiß, es wird funktionieren.

Speaker: Weil Leute denken so, hä?

Speaker: Draufklickt, äh, naja, das waren 30 Sekunden meines Lebens.

Speaker: So, in der Hinsicht.

Speaker: Nee, aber ich habe mir zum Beispiel auch deswegen angefangen, bei Reviews eine Schlagzeile reinzumachen, weil

Speaker: So, GameStar macht's ja schon seit Ewigkeiten.

Speaker: Gut, ich bin kein Fan von der GameStar, vor allem von den Reviews.

Speaker: Aber die haben natürlich dann ihren Erfolg damit auf jeden Fall, weil sie natürlich ein Magazin sind, das so viel Reichweite hat, dass sie einfach jedes Spiel instant behandeln können.

Speaker: Und das meistens in den Tagen vorm Release.

Speaker: Das macht natürlich uns aus.

Speaker: Aber ich hab auch damit angefangen.

Speaker: Ausnahme war jetzt Resident Evil 7 und 8 auf der Switch.

Speaker: Weil der Titel war schon Resident Evil 7 und 8 in Klammern Switch 2.

Speaker: Wo ich dachte, wenn ich da jetzt noch eine reißerische Überschrift reinmache, dann wäre der Titel endlos lang.

Speaker: Nee, aber zum Beispiel Resident Evil 9 werde ich mir natürlich einen Text ausdenken, der aber...

Speaker: fair ist.

Speaker: Ich mache nicht sowas wie, ist das wirklich so gut, wie alle sagen?

Speaker: Sondern ich würde schon von vornherein ein wenig meine Meinung da kundtun.

Speaker: Aber ich weiß, dass das schon klickbar ist.

Speaker: Das ist dieses dumme Klickbait will ich weiterhin nicht.

Speaker: Keine Ahnung, dieser typische von hier sind zehn Gründe für XY, sieben wird dich faszinieren und sowas halt.

Speaker: Dieses wirklich

Speaker: strunstdämliche Clickbait.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wenn ich sowas sage wie Resident Evil 9 ist weit entfernt von Meisterwerk, wenn das mein Titel ist, dann wäre es immerhin auch nahe zu dem Text, zu dem, was ich dann sozusagen in meinen Review dann erzähle.

Speaker: Und allein dieses ist kein Meisterwerk würde ja trotzdem sehr hart gegen diesen Zensus gehen von den Leuten, die sagen, wir sind über 9, das ist das beste Resident Evil der Zeiten.

Speaker: Wir haben kein bestes Resident Evil, bestes Hormatspiel der Zeiten, das beste Spiel 2036.

Speaker: So, es würde komplett gegen diesen Zensus können.

Speaker: Teilweise durchs Internet gehen.

Speaker: Du verrätst gerade schon unseren nächsten freien Podcast, ne?

Speaker: Das ist okay.

Speaker: Da ist mein Ribi auch schon online, also alles gut.

Speaker: Okay, okay, okay.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Aber ja, ich bin dann immer an dem Punkt, wo ich sage, es muss noch fair bleiben.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber man muss irgendwie das Spiel mitspielen.

Speaker: Und ich hasse das Spiel.

Speaker: Also wirklich, weil ich bin jetzt vielleicht nicht der YouTuber, der für herausragende Positivität bekannt ist und deswegen hervorsticht.

Speaker: Aber ich hasse dieses Spiel mit...

Speaker: Keine Ahnung, kauf das nicht, bevor du dieses Video gesehen hast, wo ich denke, da zieht es mir halt die Fußnägel bis in den Kopf ab.

Speaker: Ja, es geht halt auch in die Richtung, wenn du Titel hast mit, warum du XY machen solltest.

Speaker: Sowas zum Beispiel, da kriege ich auch Krämpfe und dann merkt man einfach nur, die Kompetenz von diesen Menschen, der diesen Text oder dieses Video gemacht hat, wird gegen Null gehen, weil niemand würde sowas dann schreiben.

Speaker: Und natürlich die ganzen, ich meine damals, das wurde jetzt Gott sei Dank besser, weil Leute auf den Trichter gekommen sind, natürlich dieses ganze, dieses Spiel ist bald in Anführungszeichen gratis erhältlich.

Speaker: Dieses Meisterwerk eines RPGs ist bei den ganzen Gratis und dann ist es bei Xbox Game Pass oder PSN oder bei Nintendo jetzt drin ist.

Speaker: Was aktuell der große Trend ist, ist von diesen Clickbait-Seiten, diesen Clickbait-News-Seiten, wo da leider fast alle dazugehören, dieses... Nee, endlich wieder ein neues Mario-Spiel.

Speaker: Diesen Monat ist es schon soweit.

Speaker: Und dann geht es halt entweder um ein Virtual Console-Spiel.

Speaker: Ja.

Speaker: Also so, keine Ahnung.

Speaker: Oder es geht dann um das Mario-Kinderspiel.

Speaker: So.

Speaker: Es geht endlich mit Mario weiter und dann ist es halt das Mario-Kinderspiel.

Speaker: Oder Ocarina of Time kommt zurück.

Speaker: Aber anders als du es gedacht hast.

Speaker: Das ist einfach der Manga, der auf Deutsch besetzt wurde oder so.

Speaker: So was halt.

Speaker: Wo du genau weißt...

Speaker: Es soll dich komplett in die Irre führen, damit dann im zweiten oder vielleicht sogar erst dritten Absatz überhaupt steht, worum es geht.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und bis dahin hast du schon zehn Werbungen angeguckt auf dieser Seite.

Speaker: Ja.

Speaker: Und mindestens zehn Impressionen, weil im Hintergrund irgendwelche Seiten noch geladen wurden von der Seite selbst.

Speaker: Und dann halt auch die Statistiken, weil diese Seiten natürlich ihr Geld machen mit Flunkern.

Speaker: Die sagen, guck mal, wie viele Views wir haben.

Speaker: Die meisten davon halt nur durch Clickbait gemacht, wo die Leute nach zwei Sekunden wieder wegschalten.

Speaker: Oder weil deren eigene Webseite zehnmal dieselbe Seite aufruft und all so ein Kram.

Speaker: So was halt.

Speaker: Das ist dann der Clickbait, wo ich sage, nein,

Speaker: Das ist es nicht.

Speaker: Ja, und das ist halt der Punkt, irgendwie muss man dieses Spiel immer mitspielen.

Speaker: Das Ding ist halt einfach, wir schwimmen halt irgendwie gefühlt zwei Jahre hinterher und die Leute, oder fünf, ja, und die Leute, die das nicht machen,

Speaker: sondern die direkt darauf aufsteigen.

Speaker: Vielleicht geben die auch ein Give a Fuck auf alles und sagen dann einfach, ja, ich mach das jetzt, ich verdiene jetzt meine Kohle.

Speaker: Ja, es geht ums Geld, natürlich.

Speaker: Und sobald ich meinen Kanal abgemeldet habe, interessiert sich sowieso kein Schwanz mehr für mich.

Speaker: Ja.

Speaker: Und so ist es ja auch normal.

Speaker: Das ist reiner Kapitalismus.

Speaker: Reiner kapitalistische Gedanke dahinter.

Speaker: Logisch.

Speaker: Hab ich nicht.

Speaker: Ich hab so viel Kunst in mir, dummerweise.

Speaker: Ich wünschte nicht,

Speaker: Ich wünschte, ich hätte nicht gedacht, lass mal über drei Jahre an einem Spiel arbeiten, worauf ich richtig Bock habe.

Speaker: Sondern immer gesagt, boah, lass mal drei Monate ein Friends-Lob-Spiel machen, lol.

Speaker: Und dann hätte ich jetzt mehr Geld als die drei Jahre, die ich jetzt in das Spiel investiert habe.

Speaker: So als Beispiel.

Speaker: So was ist halt dann.

Speaker: Wenn dir sozusagen eigentlich die Kunst dahinter scheißegal ist und du einfach nur irgendwas machen willst, was bekannt wird, um Geld zu machen.

Speaker: Was super simpel ist, tatsächlich.

Speaker: Mhm.

Speaker: Es gibt keine bessere Zeit als aktuell, um solche Spiele tatsächlich zu machen.

Speaker: Und man muss sich da auch in der Hinsicht einfach fügen.

Speaker: Weil der Gedanke von mir ist natürlich, du kannst jetzt Geld machen mit dummen Scheißkram und dann nimmst du das Geld, um damit das Spiel zu machen, was du eigentlich machen willst.

Speaker: Viel cleverer als der Weg, den wir machen.

Speaker: Wir sollten eigentlich auch so nehmen.

Speaker: Wir sollten eigentlich denken, ey, erst mal Geld machen.

Speaker: Und dann können wir ja immer noch unseren Schickimicki-Kanal machen, wo wir Tee trinken und über Boxen von Videospielen sprechen.

Speaker: Das ist halt dann eigentlich eher der Weg.

Speaker: Ja, wir sind halt dumm.

Speaker: Wir sind halt leider zu nett, zu ehrlich in so einer Hinsicht und deswegen hocken wir hier und haben halt dann nicht unsere zehn Leute, die den Podcast mitbetreiben.

Speaker: Nee, aber dafür haben wir ja zumindest einen haufenweise Unterstützer, die immer noch dabei sind.

Speaker: Und das muss man auch mal dazu sagen, weil ich glaube, so eine Kanäle, die leben halt von der hohen Reichweite.

Speaker: Und ganz oft halt auch vom Wechseln im Publikum.

Speaker: Aber die erreichen halt immer wieder neue Leute, weil sie dann irgendwelche Skandale oder was weiß ich haben.

Speaker: Und wir haben hier teilweise Unterstützer, die schon seit Anfang an, seitdem wir Steady und Patreon haben, dabei sind.

Speaker: So.

Speaker: Und ich finde, so Sachen sind immer wichtiger, weil ich hab jetzt auch einen Fall erlebt, ich weiß gar nicht, ich will dir darüber gar nicht so viel sagen, aber derjenige hat sich halt auch nicht immer ganz koscher verhalten und dem wurden jetzt Sachen angehangen, die ziemlich schwerwiegend sind im rechtlichen Sinne.

Speaker: Einfach nur, weil irgendeiner pisst war auf den.

Speaker: Und ich sag's mal so, natürlich auch wir ecken an, aber ich glaube, die meisten Leute sagen sich, ja komm, dann lass die Meckerköppe, äh, Mecker, beckern, lass uns boppern, ja.

Speaker: Ähm, aber, äh, und wenn ich's irgendwann nicht mehr aushalte, bin ich dann mal weg, aber die meisten sind noch da, so.

Speaker: Und auch nach dem Wechsel jetzt sind die meisten immer noch da, es ist ein bisschen runtergegangen, aber, ähm,

Speaker: Erstmal war der Reboot auch notwendig und das ist mir ja schon schwer gefallen.

Speaker: Dieser Reboot, also da kann ich jetzt auch mal ein bisschen aus dem D-Kästchen plaudern.

Speaker: Den hab ich zwei Jahre geplant.

Speaker: Da würden andere einfach sagen...

Speaker: fuck it, ich reiß das jetzt hier ab und fang nochmal komplett neu an und scheiß auf die anderen.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Und ich hab mir so lange überlegt, wie kann ich das vereinbaren mit allem und machen und tun.

Speaker: Und es musste erst zu dem Zeitpunkt kommen, wo dann einige gesagt haben, du, ich mag das Projekt zwar, aber ich kann jetzt selbst nicht mehr.

Speaker: Und dann zieh ich es erst selbst durch.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Und das ist für mich...

Speaker: Also genau so eine Sache.

Speaker: Ich weiß nicht, ich glaube, wir müssen dieses Thema nochmal aufgreifen, wenn Marcel das nächste Mal dabei ist, weil der hat noch ein bisschen mehr Geschäftssinn, sag ich mal.

Speaker: Der ist aber schon trockener, meinst du?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber nicht so im Sinne von, ich bin mega Arschloch, aber wie man zum Beispiel kommuniziert und wie man das macht.

Speaker: Weil ich bin immer der Meinung, ey, wir sind cool, wir sind toll, aber dadurch machen wir uns vielleicht manchmal auch ein bisschen uninteressant einfach.

Speaker: Gerade für Menschen, die schnell mal auf...

Speaker: Skandale aus sind.

Speaker: Und du siehst das ja auch immer.

Speaker: Es wird ja alles emotionsgesteuert.

Speaker: Du meinst, wir brauchen einen Skandal?

Speaker: Das kriegen wir hin.

Speaker: Das ist doch machbar.

Speaker: So schnell, dass unsere Twitter-History weg ist, da hätten wir bestimmt irgendwas gefunden.

Speaker: Ich glaube zumindest, dass so langsam, aber sicher, umso öfter ich das mitbekomme, ich weiß nicht, ob du was davon mitbekommen hast, aber dieser brave Mädchen-Podcast,

Speaker: Ein wenig, ja, ja.

Speaker: Ja, so.

Speaker: Und die sind ja bei Funk eingestiegen, also bei den Öffentlich-Rechtlichen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und direkt in Podcast 3 oder so haben sie direkt mal so eine andere YouTuberin darunter gemacht, die Saschka.

Speaker: Und ich denke mir so, das kann ja irgendwie nicht der Bildungsauftrag sein, den man da vertritt.

Speaker: Und ich glaube, das war eher so ein Ding, das hat die jetzt noch mal wesentlich weitergebracht, so.

Speaker: Du meinst jetzt mit ihren eigenen Karrieren?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Natürlich sind sie Name.

Speaker: Ich mein, es ist der typische Fall von Don't make stupid persons famous.

Speaker: Und da sind wir alle irgendwie schuld.

Speaker: Weil guck dir einfach die Landschaft an von Streamern in Deutschland.

Speaker: Wer davon ist wirklich... Okay, machen wir es ganz einfach.

Speaker: Von welchen dieser Leuten würdest du dein Kind anvertrauen?

Speaker: Ich rede jetzt nicht über Pädophilie, sondern einfach nur logisch.

Speaker: Jetzt driftet nicht wieder alle.

Speaker: Ich weiß, dass Leute das denken.

Speaker: Danke, Epstein-Files und so einen Scheiß.

Speaker: Aber es geht natürlich um Anvertrauen zu halten.

Speaker: Oder dass sozusagen das Kind nicht stirbt, wenn das irgendwie für drei Stunden mal da ist.

Speaker: Und da fallen mir nicht viele ein, weil ich alles shady und komisch finde.

Speaker: Da bin ich wieder der alte Mann, der Wolken anschreit.

Speaker: Ich gucke die an und denke mir so...

Speaker: ihr habt eine Aura, die gefällt mir nicht.

Speaker: Ihr habt irgendwas an euch, das ich gruselig finde.

Speaker: Und ich würde mich unwohl fühlen, euch mit meinem Kind dann alleine zu lassen, dass ihr darauf aufpassen müsst.

Speaker: Ich hab das Gefühl, das wäre innerhalb von fünf Minuten tot oder so.

Speaker: Weil ich euch einfach nicht vertraue.

Speaker: In keiner Hinsicht.

Speaker: Und das...

Speaker: Das ist halt so der Punkt.

Speaker: Und das sind aber auch natürlich die Leute, die am meisten polarisieren dann am Ende des Tages.

Speaker: Ja.

Speaker: Die dann irgendwie, keine Ahnung, bereit sind, ihr ganzes Leben aufzugeben für diesen Erfolg.

Speaker: Indem sie dann einfach Tag und Nacht streamen oder einen überall mit hinnehmen.

Speaker: Und das ganze Game auch komplett mitspielen.

Speaker: Ich hab ja schon ein Problem, zu sehr als Chat anzusprechen.

Speaker: Weil ich das super seltsam finde.

Speaker: Ich find das super seltsam, die Gedanken...

Speaker: einzelne Individuen irgendwie in so einer Schwarmintelligenz anzusprechen.

Speaker: Das finde ich komisch.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ich wette, die meisten interpretieren das natürlich nicht so, aber ich sehe das halt so.

Speaker: Und deswegen kann ich das nicht, weil Chat für mich eine Einsheit ist.

Speaker: Chat ist für mich eine Art Chat-GPT von mir aus, wo ich auch mit einer einzelnen Sache sozusagen kommuniziere.

Speaker: Aber ich möchte nicht, dass meine Zuseher sich fühlen, als wenn ich die alle über einen Kamm schere und sage, ihr seid alle Chat.

Speaker: Ihr seid alle ein Individuum.

Speaker: Ja.

Speaker: So was.

Speaker: Aber wie gesagt, das ist eine Interpretationssache.

Speaker: Weil ich weiß natürlich, dass in Gesprächsbericht von dann jüngeren Menschen garantiert, Chat schon bedeutet, ihr alle.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber ich sehe das halt, ich spüre das nicht, wenn ich das Wort sage.

Speaker: Ich spüre es einfach nicht.

Speaker: Ja, das ist, ich habe mich auch ewig gesträubt, so ein paar Wortphrasen anzunehmen,

Speaker: wo ich dann gesagt habe, nee, mach das jetzt nicht, du bist ja der alte Mann und kriegst das nicht auf die Reihe.

Speaker: Und dann, bei manchen Sachen denke ich mir dann aber im Nachhinein, die ich mir dann doch angewöhnt habe, kann ich jetzt so kein extremes Beispiel sein, und sage so, ist jetzt auch nicht so schlimm.

Speaker: Aber es ist erstmal immer dieser, mach das jetzt nicht, dieses

Speaker: Wehe ich jetzt nicht.

Speaker: Und am Ende bringt es sich aber überhaupt nicht weiter.

Speaker: Ich weiß nicht, ob es heutzutage was bringen würde, um das jetzt mal so ein bisschen abzurunden, ob das heutzutage was bringen würde, was für Leute zu machen, die keine Arschlöcher sind.

Speaker: Also, dass man sagt, hey, die kann man irgendwie stärken oder was weiß ich, aber im Endeffekt sind die Leute es so gewohnt, dass man seine Interessen von seiner Seite so lange durchdrückt, bis die Leute dann... Also, ich denke, es ist auf jeden Fall ein Grund, warum viele neue große Streamer und YouTuber und sonstiges meistens nicht alt sind.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das wird schon seinen Grund haben.

Speaker: Erstmal natürlich, junge Menschen können einfacher junge Menschen ansprechen.

Speaker: Ja, na klar.

Speaker: Mein Problem war natürlich, ich habe noch niemals junge Menschen angesprochen.

Speaker: Mit meiner Art und meinem Content.

Speaker: Was natürlich dann auch wieder den Erfolg am Ende erklärt.

Speaker: Aber grundsätzlich geht es ja in die Richtung.

Speaker: Also ich glaube, dass wenige alte Menschen sozusagen einen großen Erfolg machen können, eben weil sie erstens nicht das Feld verstehen, die Leute nicht erreichen können mit ihrer Sprache und ähnliches.

Speaker: Ich meine, wenn ich mit meinen Gen-Z-Freunden spreche,

Speaker: Das geht noch, aber natürlich, nur durch die bekomme ich dann meistens die aktuellen zwischenmenschlichen Memes raus.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: So, du bekommst halt bestimmte Wörter mit oder Memes und Soundeffekte.

Speaker: Aktuell sind Soundeffekte groß im Trend.

Speaker: So, wir sind an dem Punkt wieder angekommen.

Speaker: Wo ich mir auch denke, das ist auch langsam wieder so anstrengend, dass du irgendwie diese drei, vier verschiedenen Soundeffekte hast.

Speaker: Und die hörst du in jedem Video und auch langsam gar nicht mehr passen.

Speaker: Aber wenn du so ein Ding hast, Hauptsache sind drin.

Speaker: Hauptsache du hörst das, um zu sagen, den Sound ist ja keinig.

Speaker: Das ist eine ganze Idee dahinter.

Speaker: Aber ich meine, dass man zwischen Menschen oder irgendwas in Gesprächen vorkommt, als ein Kollege von mir tatsächlich es gewagt hat, so für so, ich sehe den halt nicht häufig, aber wenn ich ihn dann sehe, so über die zweimal hinweg, also innerhalb von so drei Monaten kam es dann vor und dann auch nicht mehr,

Speaker: zu sagen, es ist Joe Over.

Speaker: Was ja von Joe Biden kommt.

Speaker: Joe Over.

Speaker: So, du spielst Smash und es ist für dich jetzt komplett Joe Over.

Speaker: Und du hockst da und denkst dir so, das ist jetzt wiederum dieser Meme-Talk, den ich halt nicht verstehe.

Speaker: Wie man als alter Mensch da sitzt, Handwerk zu analysieren.

Speaker: Aber für mich habe ich einfach gedacht, weil es macht es ja auch noch länger,

Speaker: Show over ist ja länger als over oder vorbei oder also das ist halt das so, wenn sozusagen Meme Talk in dir so drin ist, dass du es nutzt, weil dein Hirn einfach so rottet ist, dass es eigentlich auch komplett gegen Effektivität geht, weil das war halt das, was

Speaker: was ja damals unsere Eltern so abgefuckt hat, dass ja unser Jugendtalk, unser Meme-Talk sozusagen komplett in Richtung Effizienz gegangen ist.

Speaker: Dass wir ja Wörter weggemacht haben, weil wir ja mit SMS auch groß geworden sind.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: So SMS war ja unser Meme-Talk, weil wir dann auch angefangen haben, so in echtem Leben zu reden.

Speaker: Weil es kürzer war.

Speaker: Und jetzt erlebe ich, wie heutzutage Meme Talk Sachen auch länger macht am Ende.

Speaker: Oder einfach nur ein Digger ersetzt.

Speaker: Oder vielleicht sogar Digger plus ein Meme-Bob dahinter noch kommt.

Speaker: So, es wird länger.

Speaker: Und das ist so, was mich daran fasziniert.

Speaker: Aber das kann ich halt nicht.

Speaker: So zum Beispiel, ich könnte mir nicht angewöhnt, Joe Over für drei Monate zu sagen, um halt mein Publikum oder das Publikum anzusprechen.

Speaker: Weil es ja auch in unserer Altersklasse komplett cringe rüberkommt, wenn wir dann versuchen, uns da irgendwie anzubiedern.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Ich muss immer an Joe Biden und Trump und sowas denken und sagen, das habe ich schon genug am Tag.

Speaker: Ja, das reicht halt auch.

Speaker: Aber es ist ja interessant zu sehen, dass eventuell jetzt so ein bisschen eine Trendumkehr stattfindet.

Speaker: Viele junge Leute zum Beispiel rennen ja gar nicht mehr mit einem Smartphone rum, sondern halt mit so einem Feature-Phone oder so, weil sie einfach sagen, ist mir auch alles zu viel mittlerweile.

Speaker: Und ich habe das ja auch schon aus direkter Quelle mitbekommen, dass selbst die jungen Leute da sagen, also wenn ich da vom Smartphone sitze, dann bin ich einfach nicht mehr lebensfähig sozusagen.

Speaker: Und Alkohol wollen sie auch nicht mehr trinken.

Speaker: Alkohol und rauchen wollen sie auch nicht.

Speaker: Das hätte Bayern gar nicht gefallen.

Speaker: Mein Gott.

Speaker: Und das ist aber interessant, dass man da ein bisschen wieder die Trendumkehr sieht, weil alles immer schneller wurde und so.

Speaker: Ich meine, wenn du dir mal ein YouTube-Video von vor 15 Jahren anguckst,

Speaker: Dann ist da erstmal ein Hallo und eine Begrüßung und worum geht's heute in dem Video und was werden wir noch besprechen und dann geht's... Das ist ja der deutsche Part, wo ist es vom deutschen Part?

Speaker: Ja, aber dann geht's... Weil vor 15 Jahren war eigentlich der Trend Jump Cuts.

Speaker: Da war Ray William Johnson, der bei jedem fünf Sekunden an der anderen Ecke des Bildschirms einmal hockte und sonstiges.

Speaker: Also im Deutschen war das dann meistens eher die ruhigere und hallo Leute.

Speaker: Ja, ja, ich rede davon, genau.

Speaker: Aber mittlerweile gibt's das ja gar nicht mehr.

Speaker: Du steigst direkt in das Thema ein, was ja auch okay ist, weil man ja die Zeit auch irgendwie wertschätzen will, was aber natürlich auch wieder auf der anderen Seite alles ein bisschen hektischer macht.

Speaker: Und das sind alles einfach so Sachen, so...

Speaker: Ja, wobei ich mal sagen muss, also ich fand schon immer Videos cringe, die einen begrüßt haben.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Es ist einfach so.

Speaker: Es ist, also, und das ist für mich so ein deutsches Ding, weil ich habe das Gefühl, im Englischen ist das nie.

Speaker: Also wenn ich zurückdenke, ich kann mich an kaum YouTube-Videos erinnern, die ich geguckt habe,

Speaker: die am Anfang gesagt haben, oh, hallo, liebe Leute, oder sowas wieder, hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe von und sowas halt.

Speaker: Das ist was sehr Deutsches oder zumindest was sehr in unseren europäischen Kreisen.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es in Polen ist, aber ich kenne es halt nicht aus amerikanischen Formaten von damals.

Speaker: Und es ist auch in Deutschen etwas weniger geworden, aber nicht weg.

Speaker: Das gibt es auf jeden Fall immer noch.

Speaker: Also, dass das

Speaker: immer noch so gehandhabt wird, dass du sehr, sehr simpel erst mal alle begrüßt und all sowas.

Speaker: Und ich denke mal so, hey, hab ich nie gemacht.

Speaker: Also ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal Videos produziert habe.

Speaker: Ja, ich hab das jahrelang gemacht.

Speaker: Also gerade in den Anfangszeiten.

Speaker: Aber ich glaube auch, das liegt auch ein bisschen daran, dass gerade die Amerikaner und sowas alles ja, die sind ja uns gefühlt immer so

Speaker: Also im positiven wie im negativen fünf Jahre voraus.

Speaker: Und ich glaube, das lag einfach auch daran, dass zu der Zeit so YouTube aufkam gerade.

Speaker: Und vielleicht sind wir da einfach eine andere Generation.

Speaker: Aber es ist halt spannend zu sehen, wie sich das entwickelt und dass es sich jetzt langsam wieder ein bisschen zurückentwickelt.

Speaker: Finde ich eigentlich ganz angenehm.

Speaker: Nicht nur, weil ich älter werde, sondern auch einfach

Speaker: Weil alles immer schnell und effizient sein musste, aber manchmal vergisst man dann halt auch viele Sachen.

Speaker: Ja, also es ist für mich auf jeden Fall beeindruckend zu sehen, dass selbst die Kurzvideos auf YouTube vor allem, aber ich denke auf anderen Plattformen auch, weil ja alle mit Watchtime arbeiten, auch anfangen, längere Intros auf einmal zu haben.

Speaker: So, man merkt, dass die jetzt auf jeden Fall ist ausnutzen, dass Kurzvideos heutzutage nicht mehr nur 60 Sekunden lang sind.

Speaker: Und wenn du irgendwie so einen Resident-Evil-Fakt oder sonstiges siehst und du klickst auf das Short-Video drauf, weil sich der Titel gecatcht hat, und dann kommt erst mal für so 15 Sekunden absoluter unwichtiger Nonsens.

Speaker: Und wenn es dann eben eine Erklärung ist, was ist das für ein Resident Evil oder wenn es Resident Evil 9 ist, wie erfolgreich das ist und wie toll Leute da sind und wie gruselig das ist.

Speaker: Und dann irgendwann kommt es zum Punkt und der ist dann komplett langweilig.

Speaker: So, das ist, was mir auf jeden Fall aufgefallen ist, dass das auch wieder mehr zugenommen hat in dieser Zeit.

Speaker: Diese Short-Videos, die dich auch wirklich dran halten, aber auch am Ende so enttäuschend sind,

Speaker: Dass du einfach denkst, warum?

Speaker: Ich meine, allgemein, wenn ich jetzt Short-Videos nicht enttäuschen muss man dazu sagen.

Speaker: Also, das ist eine große Sache, eine nervige Sache, wie ich finde, sind einfach, dass Short-Videos wirklich darauf ausgelegt sind, dass sie eigentlich gar nicht gut sein sollen.

Speaker: Dass sie die eigentlich nur catchen sollen.

Speaker: Ja.

Speaker: Dazu kommen natürlich die ganzen aus dem Stream rausgekatteten Sachen und all so Kram, die halt meistens dann irrelevant sind.

Speaker: Und das Nervige ist,

Speaker: Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist.

Speaker: Ich krieg nur englische Shorts, muss ich sagen.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist.

Speaker: Aber es nervig ist, wenn du einfach so einen Dude hast, der irgendwie seine Sonic-Takes immer aus dem Stream rausschneidet.

Speaker: Und die sind immer dumm.

Speaker: Das sind immer die dümmsten Takes.

Speaker: Die sollen ja auch die dümmsten sein.

Speaker: Das sind ja Shorts.

Speaker: Nee, aber es ist, also wenn das ein bisschen Shorts wären, wo das sozusagen irgendwas Cooles ist, so wenn da irgendwie so ein Funfact kommt, den mal irgendwie nicht jeder dann weiß oder irgendwie sowas.

Speaker: Aber nein, es sind immer die dümmsten Sonic-Takes der Welt.

Speaker: Und das ist so, das ist ja gerade so, ich hab das Gefühl, ich hab, ich hab über Sachen entlernt.

Speaker: Ich hab nichts gelernt, ich hab entlernt, weil es so dumm ist.

Speaker: So, ich bin dummer geworden durch diese Shorts, weil es so dumm ist.

Speaker: Ja, ich... Und es wird mir immer reingespült.

Speaker: Und ich, ich swipe schon weiter und geb Daumen nach unten und YouTube so...

Speaker: Willst du nochmal den Typen sehen?

Speaker: Du hättest einen dummen Sonic.

Speaker: Und ich so, mein Gott.

Speaker: Und ich glaube, das führt junge Leute dazu, dass sie keinen Bock mehr darauf haben.

Speaker: Weil sozusagen diese Algorithmen irgendwann so hart darauf ausgelegt sind.

Speaker: Nein, du musst das jetzt gucken, weil du hast Interesse daran gezeigt, dass die auch erschöpft sind, wie wir auch erschöpft sind.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl,

Speaker: Und das ist die Sache, die wir auch eingestehen müssen.

Speaker: Wir dürfen nicht werden wie unsere Eltern.

Speaker: Wir dürfen nicht so werden, Patrick.

Speaker: Wird nicht so.

Speaker: Wir müssen akzeptieren, dass junge Menschen vielleicht besser damit sind, damit umzugehen, als wir.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Genau wie wir besser damit sind, mit Propaganda und sonstiges auf Facebook umzugehen, als unsere Eltern.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich glaube, genau deswegen machen die das.

Speaker: Genau deswegen kriegen die das hin, ihr Handy einfach zu sagen, nö, nutzt mir.

Speaker: Wir haben jetzt ein Handy, das einfach auf das Mindeste runtergebrochen ist.

Speaker: Weil sie das schneller begreifen als wir.

Speaker: Weil sie damit besser umgehen können.

Speaker: Sie sind damit aufgewachsen.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ich will auch gar nicht... Ich glaube sogar, dass die aktuelle junge Generation...

Speaker: auch sehr viel bewegt hat, weswegen unsere aktuelle Regierung gerade so gegen Mauern rennt die ganze Zeit und sagt, ja, wir müssen mehr arbeiten, mehr arbeiten, mehr arbeiten.

Speaker: Ja gut, das ist natürlich auch verrückt, wenn die Statistik sagt, wir arbeiten noch so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Speaker: So, was sollen wir denn noch machen?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber dann wiederum, das kriegen wir halt Jungen oder halt, wir kriegen das noch mit.

Speaker: Aber kriegen das meine Eltern mit?

Speaker: Nein.

Speaker: Die kriegen nicht diese Statistik, diese Snippets, wo Leute dann auch mal gestellt werden und merken, dass sie dann nur Bullshit labern.

Speaker: Das kommt halt nicht in der Tagesschau.

Speaker: Das ist ja immer das, was natürlich immer dieses...

Speaker: Das, was mich dann natürlich nervt, ist, wenn ich mit meinen Eltern über solche Themen diskutiere, ich habe natürlich Infos, die haben sie nicht.

Speaker: Und ich kann denen ja auch nicht all diese Infos geben.

Speaker: Ich kann ja nicht irgendwie alles abspeichern und dann sagen, so Leute, jetzt zieht ihr euch mal eine Stunde hin und ihr guckt jetzt erstmal 50 Short-Videos, die euch ein paar Sachen erklären.

Speaker: Aber ja, nee, du hast schon recht, natürlich.

Speaker: Das kommt bei den jungen Leuten dann eben nicht an, weil die natürlich Work-Life-Balance in Forderung stellen.

Speaker: Das ist das, was wir damals hatten, wenn du dich erinnerst.

Speaker: Es gab eine Zeit lang das Millennial-Bashing.

Speaker: dass die ja, ey, was war das?

Speaker: Ich glaub, wir wollten nicht arbeiten.

Speaker: Oder irgendwie so.

Speaker: Wir wollen ja alle nicht arbeiten.

Speaker: Und damals war es aber so, dass als wir ja schon so 25 waren, waren ja Millennials auf Fotos immer noch so 14-, 15-Jährige.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil das kam doch on top.

Speaker: Die Medien haben anscheinend, so hab ich das interpretiert, rausgefunden, dass die Generation nach uns, die Gen-Xer sozusagen,

Speaker: dass die das gar nicht mögen, als alt dargestellt zu werden.

Speaker: Und deswegen müssen sie Millenials als Teenager zeigen, weil dann fühlen die sich ja nicht alt.

Speaker: Weil wenn die zeigen würden, oh fuck, das sind ja alles Menschen, die haben dann so ein Selbstkinder, wie alt sind wir dann?

Speaker: Das wollte man nicht zeigen.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das ist super interessant gewesen, weil ich glaube, das ist heute nicht mehr.

Speaker: Ich glaube, ich habe jetzt lange nicht mehr Magazine gesehen, aber ich denke nicht, dass ein Gen Z heute immer noch als ein Kleinkind dargestellt wird oder sowas, weil die sind ja auch jetzt 27, 28 und sowas.

Speaker: Ja, ja, ja, die gehen auf jeden Fall über die 20 jetzt, ja genau.

Speaker: Ja, mindestens.

Speaker: Und das ist halt spannend zu sehen, aber ich habe heute erst wieder einen Artikel mitbekommen von wie die Jugend unser Spielverhalten oder wie Gen Z unser Spielverhalten ändert, hier mit Roblox und bla bla bla.

Speaker: Und da habe ich gesagt, ist das noch Gen Z?

Speaker: Ist das natürlich schon wieder das Nächste?

Speaker: Aber Gen Z hat sich so irgendwie als Begriff verwendet.

Speaker: eingebürgert für junge Leute, habe ich den Eindruck, die irgendwie... Manchmal denke ich so, langsam müssen wir davon auch mal weg.

Speaker: Aber naja, gut, das ist das eine, aber ich glaube, wir drehen uns hier auch gerade ein bisschen im Kreis.

Speaker: Und wir haben natürlich auch noch

Speaker: Leute, die uns beim letzten Ask Us Anything so einige Fragen gestellt haben.

Speaker: Und da würde ich erstmal mit dem Nile 600 anfangen.

Speaker: Also erstmal schon mal.

Speaker: Wie habt ihr euch drei...

Speaker: Wie habt ihr drei euch kennengelernt?

Speaker: Der Absatz ist ganz komisch und die Ideen entwickelt, Podcasts zu machen.

Speaker: Bei Nerd Podcast war ich ja nicht von Anfang an dabei.

Speaker: Habt ihr euch schon mal im Real Life getroffen oder habt ihr es vor?

Speaker: Nennt uns doch auch drei Unterhaltungsmedien, die ihr jedem empfehlen würdet.

Speaker: Ganz egal, ob Filme, Serien, Games, Bücher, Musikalben, Artists.

Speaker: Das fände ich interessant, auch welches Medium ihr überhaupt wählt und was euch am wichtigsten ist.

Speaker: Also, ich fange erst mal an.

Speaker: Ihr habt ja drei euch kennengelernt, das ist halt witzig, weil ich habe ja den Ursprungspodcast mit Marcel angefangen damals, Gespräche vor der Nerdwand, ja, es gibt schon die zweite Umfirmierung.

Speaker: Und dann ist Tim irgendwann dazugekommen und irgendwann haben wir gesagt, wir brauchen auch noch mal so ein bisschen...

Speaker: Da brauchen wir nochmal ein bisschen so direktere Worte.

Speaker: Und ich weiß gar nicht, wie das mit dir entstanden ist damals.

Speaker: Ich weiß, dass ich dich damals angeschrieben hatte.

Speaker: Ich weiß aber gar nicht, woher unser Kontakt kam, aber es wird durch andere einfach gewesen sein.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß nicht, ob Adzi schuld war oder so.

Speaker: Ja, ich glaube, das war durch Adzi.

Speaker: Es kann durch Adzi sein, weil die Adzi-Ricky-Gegend oder sonstiges, irgendwie sowas.

Speaker: Ja, ja, ja, genau.

Speaker: Weil mit Netzwerk hattest du, glaube ich, nichts zu tun.

Speaker: Da hattest du ja... Äh, nee, das war... Keine Connections.

Speaker: Na, wobei, na ja, nur indirekt.

Speaker: Ich war ja damals...

Speaker: eine Weile lang bei euch im Netzwerk, als es das noch gab.

Speaker: So, aber das hat ordentlich lange gehalten, aber da hatten wir auch noch nicht direkt was mit zu tun.

Speaker: Nee, ich hatte da in der Zeit gar nichts mehr mit Netze zu tun gehabt, glaube ich.

Speaker: Doch, doch, doch, ich hatte dich einmal im Büro getroffen, in Berlin, glaube ich.

Speaker: Oder?

Speaker: In Hamburg?

Speaker: In Berlin.

Speaker: Also wenn dann in Hamburg.

Speaker: In Berlin war ich absolut selten.

Speaker: Ja, aber jedenfalls hattest du da noch ein bisschen was damit zu tun.

Speaker: Also ich war in einer Firma, aber ich meine, ich habe mit Netzwerk, also mit der Thematik, ich war dort, aber ich habe nicht aktiv mit Netzwerkleuten interagiert oder sonstiges.

Speaker: Weil ich das dann irgendwann gesagt habe, nö.

Speaker: Das wird mir ja eh alles ein bisschen zu bunt hier.

Speaker: Ich versuche mich ein bisschen abzukapseln.

Speaker: Und ich glaube, das war in der Zeit, wo du dann dabei warst.

Speaker: Also ich habe dann sehr wenig Netzwerkkram mitgemacht.

Speaker: Aber in dem Fall, das war auch noch nicht der ausschlaggebende Punkt.

Speaker: Ich glaube, das war dann eher so über Azi und dass wir uns dann auch mal bei deinem Geburtstag getroffen haben.

Speaker: Genau, er hatte nämlich den Kontakt zu dir.

Speaker: Ja, hier mit dem Samp und so.

Speaker: Ich so, aha, ist ja spannend.

Speaker: Wer ist der Wichse?

Speaker: Ja, das Pokémon.

Speaker: Na, ganz toll.

Speaker: Und Marcel, den kenne ich halt schon Ewigkeiten.

Speaker: Also das ist halt locker, seitdem ich irgendwas mit 16, 17, 18 war oder so.

Speaker: Mit dem habe ich das ja auch grundsätzlich gegründet.

Speaker: Und wir persönlich haben uns drei, glaube ich, mal auf der Gamescom gesehen, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich glaube ja.

Speaker: Ja, genau, da war Marcel auch dabei.

Speaker: Aber ja, das müsste man vielleicht mal in einem einheitlichen Treffen nachholen, sagen wir es einfach mal so.

Speaker: Bald kommt eine Nerd-Over-News-Zentrale, weil Patrick jetzt anfängt, ein bisschen dreister zu sein.

Speaker: Jetzt beginnt's.

Speaker: Das ist der Podcast, markiert es euch im Kalender.

Speaker: In einem Jahr bin ich Millionär.

Speaker: Ja, die Achse geht plötzlich nach oben.

Speaker: Was ist hier los?

Speaker: Genau.

Speaker: Und das ist, ja, viel mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen, weil ganz viel, finde ich, findet heutzutage auch einfach über Online statt, ohne Online.

Speaker: dass man sich direkt mal gesehen haben muss.

Speaker: Es ist natürlich immer schön, aber ganz häufig habe ich auch den Eindruck, dadurch, dass dieses Online-Ding mittlerweile so einfach ist, sage ich mal, hat man manchmal auch gar nicht so den Drang danach.

Speaker: Weißt du, wie ich meine?

Speaker: Das ist halt schwierig.

Speaker: Ja, schwierig.

Speaker: Ja, es hat immer Vor- und Nachteile alles.

Speaker: Aber ja, zu der anderen Frage, die Pimpel sind irritierend.

Speaker: Warum?

Speaker: Achso, die Unterhaltungsmedien.

Speaker: Ja, und halt das Medien.

Speaker: Wo ich mir denke, davon drei, ist ja schon die Hälfte.

Speaker: Da habe ich sogar noch eine Entweder-Oder-Frage zum passenden Abschluss.

Speaker: Ja, aber Medien, vor allem Film und Serien sind getrennte Medien, weil ich hätte die beide unter Filme gepackt tatsächlich, weil...

Speaker: Ist das ein anderes Medium?

Speaker: Ist das nicht alles trotzdem Fernsehen?

Speaker: Weil dann kann man ja auch noch weiter unterscheiden.

Speaker: Spielersingen kann man auch unterscheiden.

Speaker: Singleplayer, Multiplayer, die Art des Spiels.

Speaker: Weil wenn man Serien und Filme unterscheidet, dann kann man sehr viel unterscheiden.

Speaker: Aber ja, ansonsten von den gesamten Sachen würde ich einfach sagen, grundsätzlich

Speaker: Serien, Spiele, Filme?

Speaker: Ja.

Speaker: Das sind so die Sachen, die ich zumindest, wenn es von den genannten Sachen sind, am meisten konsumiere.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und mehr kann ich dazu nicht sagen, weil das ist eine sehr, doof gesagt, eine recht oberflächliche Frage.

Speaker: Wenn du mir jetzt noch gesagt hättest, so, keine Ahnung, was wäre dir am wichtigsten?

Speaker: Und von diesem Medium dann, was ist da das Wichtigste?

Speaker: Also wenn du sagen würdest, okay, Filme, wenn das Wichtigste?

Speaker: Okay, dann musst du jetzt sagen, welcher Film macht es denn aus?

Speaker: Du sagst, boah, so was halt.

Speaker: Aber dass es ja nur um die Medien geht, oder das Medium an sich, ja, Filme, Serien, Videospiele.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil damit habe ich ja meistens zu tun.

Speaker: Ähm.

Speaker: Ich würde es mal so beantworten, dass ich sage, Bücher auf gar keinen Fall.

Speaker: Aber das liegt auch ein bisschen an meiner Leseschwäche, wenn ich drifte zu sehr ab.

Speaker: Also ich lese einfach meinst du Zeilen fünfmal oder so.

Speaker: Deswegen bin ich sehr froh, dass es Hörbücher gibt.

Speaker: Ja, alles verbrennt.

Speaker: Alle Bücher verbrennt.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Dann haben wir Filme, Serien, Games und Musikalben.

Speaker: Boah.

Speaker: Auf was könnte ich da noch am ehesten verzichten?

Speaker: Ich würde schon fast sagen, auf Serien.

Speaker: Serien sind immer so, also vor allem die moderneren Serien, sind für mich immer so langgestreckte Filme.

Speaker: Weil dann hört halt immer ein Stück der Serie nach einer Stunde mit einem Plottwist auf oder was weiß ich.

Speaker: Und dann muss die nächste Folge wieder gucken.

Speaker: Aber das ist ja nur, weil das so ein Trend gerade ist.

Speaker: So zum Beispiel Scrubs, das ist ja gerebootet.

Speaker: Und ich gucke mir die Episoden an und denke mir so, das Scrubs.

Speaker: Das ist einfach Scrubs.

Speaker: So das ist, als wäre keine Zeit vergangen.

Speaker: Du guckst das an, das Writing ist Scrubs, das Acting ist Scrubs.

Speaker: Alles, was darin passiert, ist einfach so, wie es eigentlich damals war, ohne Abstriche.

Speaker: Und das ist schön, weil ich jetzt wieder jede Episode eine neue für sich Geschichte bekomme.

Speaker: Und das würde ich nicht mit einem Scrubs-Film bekommen.

Speaker: Da würde ich ja nur eine Story bekommen.

Speaker: Oder vielleicht noch ein paar Sub-Stories.

Speaker: Und das ist jetzt im Sinne von... Ja, natürlich, ich verstehe das, aber ich glaube, das ist eher so ein Netflix-Problem, das dadurch passiert ist.

Speaker: Weil Netflix das gemacht hat mit diesen Serien machen,

Speaker: die aber ein bisschen länger gehen sollen, weil man will ja sein Abo-Service weiterhin anbieten können.

Speaker: Und es ist viel schwerer, eine neue Serie zu erschaffen, als einfach eine Serie weiterlaufen zu lassen.

Speaker: Stranger Things hätte vor zwei Staffeln enden sollen.

Speaker: Das war schon längst ausgekaut, der Scheiß.

Speaker: Ja, das sind Sachen, ja, ich weiß nicht, bei Serien bin ich da mittlerweile so an dem Punkt, ich weiß nicht, ob die weitergeht.

Speaker: Weißt du, denn zum Beispiel, wir haben sehr gerne die Shannara-Chroniken geguckt und waren

Speaker: leider sehr enttäuscht, dass da nur zwei Staffeln gekommen sind, weil irgendwann die Serie für Amazon zu teuer wurde, für das, was sie im Grunde genommen aufgerufen wurde.

Speaker: So, und da bin ich dann wieder so auf derselben Seite wie die Games.

Speaker: Ich spiele lieber die Singleplayer-Spiele, anstatt mir da außer Counter-Strike 2 zugegebenermaßen, aber das spiele ich auch schon seitdem ich denken kann, gefühlt.

Speaker: Aber da bin ich dann immer so ein bisschen, da erlebe ich lieber mehrere Singleplayer-Stories, anstatt

Speaker: ein Service-Game.

Speaker: Was mir auch gut gefallen kann.

Speaker: Aber ich halte mich extra davon fern.

Speaker: Vielleicht ist das auch so ein Ding.

Speaker: Naja.

Speaker: Wir haben aber noch weitere Fragen.

Speaker: Von Chris Gebauer.

Speaker: Hey, bei allen Problemen in Deutschland mal andersrum gefragt.

Speaker: Was schätzt ihr an Deutschland und eurer Region?

Speaker: Was gefällt euch an Klima, Kultur, Mentalität, Gesellschaft, Technik, Landschaft so richtig gut hier?

Speaker: Ob ihr dabei durch die Videospielbrille schaut oder grundsätzlich bleibt, ist euch überlassen.

Speaker: Den letzten Satz verstehe ich leider nicht.

Speaker: Aber... Durch die Videospielbrille?

Speaker: Das ist mir so ein bisschen abstrakt, Gerhard.

Speaker: Äh...

Speaker: Ja, machen wir es einfach nicht.

Speaker: Ja, bleibt uns überlassen, hat er ja gesagt.

Speaker: Ja, eben.

Speaker: Und ich bin an einem Punkt, wo ich sage, mir gefällt hier gar nichts.

Speaker: Nein, Quatsch, um Gottes Willen.

Speaker: Wenn ich immer nachdenke, alles kaputt machen und wegbocken.

Speaker: Nee, natürlich nicht.

Speaker: Aber

Speaker: Natürlich haben wir momentan sehr viele Sorgenthemen, egal ob es ganz offensiv ist, haben wir ja auch in der letzten Folge schon angesprochen im Premium-Feed, wo man dann sagt, die Leute stellen sich mittlerweile hin.

Speaker: Ich meine, jetzt haben wir ja schon Videos wieder aus anderen Staaten, wo das Weiße Haus irgendwelche Wii-Sport-Szenen zusammenschneidet, wie sie irgendwas mit Bomben bombardieren.

Speaker: Wollen wir zu was eigentlich bei der Tagesschau gezeigt?

Speaker: Das wurde gezeigt.

Speaker: Wurde gezeigt in der Tagesschau?

Speaker: Ich weiß es nicht, keine Ahnung.

Speaker: Weil ich finde, das ist eigentlich so, wenn ich mit meinen Eltern so was kritisere, denke ich mir sozusagen, ich wünsche, die würden das wissen, was da immer gepostet wird.

Speaker: Weil ich habe das Gefühl, die würden dann ein noch negatives Bild über die ganze Sache haben, logischerweise.

Speaker: Na gut, aber jetzt wollen wir erst mal über die guten Sachen sprechen.

Speaker: Ja, also ich glaube, mein Problem ist gar nicht, ich glaube, ich meine, wo...

Speaker: Weil es wird ja gemeint, bei all den Problemen mal andersrum gefragt, ist meine Frage so, geht es darum, was wir über Deutschland gesagt haben oder was allgemein über Deutschland gesagt wird?

Speaker: Weil ich...

Speaker: Ich sehe keine harten Probleme in Deutschland speziell.

Speaker: Ich sehe, wenn dann Probleme, die weltübergreifend sind.

Speaker: Sodass wir zum Beispiel einen Bundeskanzler haben, der sich hinstellt und von den Leuten fordert, geht mir arbeiten, seid seltener krank.

Speaker: Dann Sachen über Habeck und sonstiges sagt, im Sinne von, ja, sitzt er an seiner Hose in der Küche und denkt sich so eine Scheiße aus, um es dann selbst genauso und noch schlimmer zu machen.

Speaker: Mhm.

Speaker: und das ist überhaupt immer kein Thema, ist immer egal, dass er irgendwelche Linken als die schlimmsten Menschen der Welt darstellt, weil sie gerade ihr Demonstrationsrecht nutzen und all sowas.

Speaker: Das ist so ein Problem, das ist weltweit.

Speaker: Und natürlich an Top, dass jetzt gerade er, dass ihn gefragt wurde, sind sie denn Millionär?

Speaker: Und er sagt so, ach ja,

Speaker: Da hat er gesagt, ja gut, sagen Sie doch einfach, ob Sie jetzt Millionär sind oder nicht.

Speaker: So weniger ist es nicht.

Speaker: Ja, sag doch einfach.

Speaker: Aber natürlich, das Problem ist, das ist halt dieses weltweite Problem.

Speaker: irgendwelche reichen Fuzzis versuchen ein Volk theoretisch noch ärmer zu machen, weil solange sie arm sind, haben sie keine Macht und dadurch kommt dann eben so eine Scheiße wie eben hier in Deutschland und in allen anderen Ländern zustande.

Speaker: Ja.

Speaker: Von daher, diese Probleme, die wir in Deutschland haben, sind halt nicht exklusiv Deutschland.

Speaker: Und ich wüsste kein exklusives deutsches Problem.

Speaker: dass mich stört.

Speaker: Nee, ich glaube, darum ging es auch gar nicht.

Speaker: Aber was sehen wir halt gut?

Speaker: Also, wenn ich zum Beispiel, das unterscheidet sich natürlich auch von Bundesland zu Bundesland, aber da er ja explizit auch gefragt hat, aus eurer Region, würde ich jetzt einfach mal, da ich da wesentlich mehr Ahnung habe, auf Berlin eingehen.

Speaker: Und von außen betrachtet denkt jeder, Berlin ist einfach ein Loch.

Speaker: Aber

Speaker: Ich mag es halt an Berlin zum Beispiel, dass du von einer Ecke in die andere gehen kannst und da was komplett anderes erleben kannst.

Speaker: Oder, dass die Menschen... Im Positiven sowie im Negativen.

Speaker: Aber, dass die Menschen...

Speaker: dort auch so abwechslungsreich sind und nicht so den Stock im Arsch haben, sage ich mal, sondern auch einfach mal so ein bisschen direkter sind.

Speaker: Wenn ich jetzt, ja, Technik, ja, wenn ich jetzt an Technik Deutschland denken würde, wird es halt schwierig.

Speaker: Weil das, was wir zum Beispiel, was gut läuft, ist ja in den meisten Fällen der Flugverkehr, aber das ist ja mehr international als deutsch.

Speaker: Und Berlin ist auch nicht so geeignet, um da zu prallen.

Speaker: Ja, der Flughafen ist halt auch eine schwierige Sache.

Speaker: Wenn man jetzt Rekunai geht, dann...

Speaker: Aber Landschaft würde ich schon sagen, also wenn ich jetzt hier zum Beispiel mal die Mentalität ausblende in Sachen Landschaft hier, wo ich jetzt gerade bin, Baden-Württemberg, da muss ich sagen, wir haben wunderschöne Landschaften in Deutschland.

Speaker: Also wirklich auch was zu gucken, wo man hinkriegen kann, wo man reisen kann und so weiter.

Speaker: Ich bin auch, natürlich wird viel gemeckert, auch gerade über die Politik und sowas alles, aber

Speaker: Ganz ehrlich, ich hätte vor zwei Jahren auch in die Schweiz gehen können.

Speaker: Ich hätte weniger Steuern zahlen können, nichts Schlimmeres so.

Speaker: Aber trotzdem mag ich es ja hier irgendwie.

Speaker: Also das ist ja nicht so, dass ich jetzt sage, jetzt unbedingt weg und auswandern nach Dubai oder so.

Speaker: Sondern ich bin ja hier soweit zufrieden.

Speaker: Aber es gibt natürlich Sachen, die man angehen muss.

Speaker: Aber nicht, dass ich jetzt so sagen würde, dass es hier nicht lebenswert wäre oder so.

Speaker: Absolut im Gegenteil.

Speaker: Also ich habe das Gefühl, ich bekomme unser Privileg sehr gut mit, dass es in Deutschland eigentlich für so viele Gemecker richtig gut geht.

Speaker: So vor allem, wenn man halt einfach rüberguckt in andere Länder und das ist halt immer das Wichtige, so dieses Meckern über irgendwie irgendwelche Zustände oder sonstiges hier.

Speaker: So ich bin, vor allem wenn ich am Regional bin, ich bin natürlich endlos dankbar, in Hamburg zu wohnen.

Speaker: So anders als in Berlin zum Beispiel, können wir hier eine Demo gegen den Angriffskrieg gegen Palästinien und all so ein Kram demonstrieren und werden dann nicht vor einer Polizei zusammen gekloppt.

Speaker: Das ist schon mal sehr positiv.

Speaker: Als sie mit einer Freundin halt auf so einer Demonstration war, war sie einfach nur fasziniert, dass die Polizei einfach nur am Rand steht.

Speaker: Ja.

Speaker: Und guckt, aber auch nichts macht, selbst wenn, wo ich schon dachte, so Leute, so hart müsste ich jetzt nicht gegen auch die Polizei in Hamburg sozusagen wettern, von den Texten, die dann halt gesagt wurden.

Speaker: Das ist überhaupt nicht notwendig, weil die sind tatsächlich hier sehr fair und machen nichts, sondern sind natürlich für die Eskalation da, sollte was passieren.

Speaker: So wie es ja eigentlich sein soll, letztendlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Das einzige seltsame war, dass dann irgendwie eine Streife dachte, die hatten halt die ganze Straße da abgesperrt.

Speaker: Die hatten gedacht, wir müssen jetzt mal mit richtig fetten Blaulicht langsam an den Ort ranfahren, während das dann schon alles gestartet hat.

Speaker: Und alle gucken so.

Speaker: Und die steigen da einfach nur aus und stellen zu den anderen hin.

Speaker: So keine Streife vorher war mit Blaulicht hingefahren.

Speaker: Aber ich dachte, die dachte einfach so, wir machen es mal hier auf dicke Hose.

Speaker: Komm mal mit Blaulicht angefahren.

Speaker: So das war ein bisschen komisch.

Speaker: Aber wie gesagt.

Speaker: Das ist auf jeden Fall ganz schön.

Speaker: Also da fühlt man sich in der Hinsicht mit seinen Rechten auch sehr sicher.

Speaker: Ja.

Speaker: Wir sind, soweit ich weiß, die linkste Stadt Deutschlands.

Speaker: Was man auch merkt, ich merke, dass wenn du den einzigen rechtsbehafteten Ort Bergedorf hier bei uns gehst, wo ich herkomme, das ist so meine Herkunft theoretisch, du merkst, dass das da wirklich anders ist.

Speaker: Also es ist immer noch nicht schlimm, aber die Mentalität ist ein Ticken anders in Bergedorf als in den Rest von Hamburg.

Speaker: Und es ist auch sehr abgewöhnlich.

Speaker: Es ist halt sehr, sehr Rand Hamburg letztendlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, aber das ist halt ganz angenehm, weil du hast wirklich den Fall, du kannst hier sein und tun und lassen, was du willst.

Speaker: Du kannst deine Haare färben, du kannst komische Kleidung haben.

Speaker: Und Leute machen dich nicht an.

Speaker: Berlin ja auch.

Speaker: Ja, genau, das meine ich.

Speaker: Du kannst einfach hier wirklich du selbst sein und keiner macht dich dafür dumm an oder sonstiges.

Speaker: So, wir haben unseren verrückten Jesusmann seit Ewigkeiten, der mit seinem riesigen Jesuskreuz durch die Gegend läuft.

Speaker: Das ist einfach ein Meme hier, aber keiner wird den dumm anmachen.

Speaker: Dann sagen sie, mach doch.

Speaker: Dann brüll halt die Leute an, dass sie alle in Sünde leben.

Speaker: Total, ist total okay.

Speaker: Sowas halt.

Speaker: Und auch in Sachen Natur.

Speaker: Ich meine, wir sind, glaube ich, die grünste Stadt Europas sogar, weil einfach Hamburg wirklich

Speaker: überall grün hat.

Speaker: Also du wirst es schwer tun, hier Orte zu finden, wo nicht Bäume hingepflanzt werden.

Speaker: Selbst wenn die fettesten Straßen da über sind.

Speaker: Überall ist ein Baum.

Speaker: Überall müssen Bäume sein.

Speaker: Dann haben wir unendlich riesige Parkanlagen überall.

Speaker: Wir haben den größten Friedhof auf jeden Fall.

Speaker: Und das ist auch eine Parkanlage, die hier gewartet wird.

Speaker: Mit Blumen und Bäumen und Büschen und Gras und alles.

Speaker: Das ist halt sehr, sehr angenehm.

Speaker: Also mein Problem ist einfach nur, ich komme von Hamburg nicht so einfach weg.

Speaker: Weil ich mag andere Städte.

Speaker: So Bonn finde ich auch super hütsch.

Speaker: Köln finde ich zum Kotzen.

Speaker: Und da sind wir einmal im Jahr.

Speaker: Ja, da sind wir einmal im Jahr.

Speaker: Und da bin ich auch dankbar, wenn ich dann wieder weg bin.

Speaker: So, wenn ich dann nicht ein paar Tage verbringen muss.

Speaker: Aber so, dass die Bonn ist, eine schöne Stadt zum Beispiel.

Speaker: Das geht halt auch.

Speaker: Oder Düsseldorf fand ich auch sehr angenehm, da einfach mich umzugucken.

Speaker: Das ist halt sehr, sehr schöne Orte.

Speaker: Aber rein von Mentalität, so ist einfach Hamburg...

Speaker: So entspannt.

Speaker: Also diese norddeutsche Entspanntheit kommt da einfach durch.

Speaker: Auch wenn natürlich ein danach gesagt wäre, sind alle so ruhig und machen alles kurz und knapp und sagen manchmal, ja, muss oder sonstiges.

Speaker: Wo wir denken, ja, aber auch dann nur in den Fällen, wo es dann wirklich muss.

Speaker: Warum muss man denn aufgezwungen?

Speaker: ewige Unterhaltungen führen.

Speaker: Wenn man sagt, muss ja nicht.

Speaker: Muss jetzt weiter.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Wie es in Japan ist, diese übertriebene Freundlichkeit, die muss ja auch nicht sein.

Speaker: Ich mag es, wenn Leute nett zueinander sind, und das ist auf jeden Fall der Fall, Hamburger sind sehr nett zueinander, aber sie kriechen niemanden in den Arsch.

Speaker: Das ist auch ganz okay.

Speaker: Und ansonsten genießen wir einfach nur, wenn wir mal unsere fünf Sonnentage hier haben.

Speaker: Dann können wir auch unsere Parkanlagen mal nutzen.

Speaker: Aber ich schätze auf jeden Fall sehr, in Deutschland zu wohnen.

Speaker: Und ich schätze es auch, in Hamburg zu wohnen.

Speaker: Und ich bin sehr dankbar, hier zu sein.

Speaker: Und nicht in sehr, sehr vielen auch anderen europäischen Ländern.

Speaker: Was ich mitbekomme, natürlich nur von außen.

Speaker: Es ist immer schwer zu sagen, wie es da wirklich vor Ort ist.

Speaker: Ich bin dankbar, nicht in Polen zu sein.

Speaker: Weil als da die Rechtsextreme sozusagen an die Macht kamen, schien es überhaupt nicht witzig zu sein für alle Leute, die nicht damit konform waren.

Speaker: Ich bin dankbar, nicht in Spanien zu sein, weil ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, Spanien ist so ein Mix aus kompletter Wilder Westen und hochzivilisierte Bevölkerung.

Speaker: So, Italien ist weg zur... Wie gesagt, das ist immer nur weg.

Speaker: Italien weg auch so im Sinne von eigentlich, wie es hier ist, aber dann Orte, wo die Leute irgendwie in kompletter Armut leben oder sonstiges.

Speaker: So kommt es immer rüber.

Speaker: So, nein, ich bin sehr dankbar, hier zu sein.

Speaker: Von allen europäischen Ländern bin ich sehr dankbar, hier zu sein.

Speaker: Ich bin dankbar, nicht in Japan zu sein,

Speaker: eben wegen dieser Fake-Nettigkeit und weil du dort wirklich ein Nichts bist in einer Masse von Hunderten von Menschen in einer Leistungsgesellschaft, wo du dich einfach nur kaputt leistest.

Speaker: Ich bin sehr dankbar, nicht in China zu sein.

Speaker: Ich bin sehr dankbar, nicht in Amerika zu sein, aus sehr ähnlichen Gründen.

Speaker: Nein, ich bin 100% zufrieden, in Deutschland zu wohnen.

Speaker: Ich bin 100% glücklich und dankbar darüber, hier zu sein und nicht in anderen Ländern.

Speaker: Das ist mein Patriotismus, den ich habe.

Speaker: Aber da endet das auch.

Speaker: Da endet mein Pathetismus.

Speaker: Ist bei mir aber auch sehr ähnlich.

Speaker: Ich glaube, das ist auch das Normale.

Speaker: Ich glaube, wir alle natürlich sagen, Gott sei Dank sind wir hier und es geht uns gut.

Speaker: Aber wir müssen jetzt nicht sagen, besser geht's nicht.

Speaker: Wir sind die einzig wahren Guten.

Speaker: Hier ist meine Flagge mit dem Adler dran.

Speaker: Das muss dann halt nicht sein.

Speaker: Ja, richtig, genau.

Speaker: Und dann habe ich noch eine letzte Frage vom Scheuchen.

Speaker: Moin, Nerdy, hast du mal darüber nachgedacht, die Nerd-News auf Spotify hochzuladen?

Speaker: Und ich habe gerade wieder den Eindruck, bin wieder mal zwei Jahre zu spät dran.

Speaker: Das hatten wir ja heute schon besprochen.

Speaker: So, und dann habe ich jetzt natürlich noch die Entweder-Oder-Frage.

Speaker: Entweder.

Speaker: Entweder.

Speaker: Nie wieder.

Speaker: Das ist ein Maße.

Speaker: Das geht so nicht.

Speaker: Entweder.

Speaker: Entweder.

Speaker: Und überleg dir das ganz genau.

Speaker: Entweder du darfst nie wieder Videospiele spielen.

Speaker: Oder nie wieder Musik hören.

Speaker: Überleg dir das ganz genau.

Speaker: Ich will Videospiele spielen.

Speaker: Moment, aber heißt das... Da geht es hier wieder los.

Speaker: Heißt das, es gibt doch keine Musik im Videospielen?

Speaker: Ja, das ist nämlich der Punkt.

Speaker: Aber... Das ist ja bescheuert, das kann doch nicht sein.

Speaker: Warum kriegst du denn etwas on top Negatives, wenn du Videospiele wählst, aber wenn ich mich für Musik entscheide, habe ich überhaupt keine Nachteile, weil Musik nicht interaktiv ist.

Speaker: So, erklär mal.

Speaker: Die Frage ist natürlich, wo unterscheidet man hier Musik?

Speaker: Ich würde jetzt erstmal davon ausgehen, dass damit Musik ist von Künstlern und Spotify, bla bla bla.

Speaker: Aber das Ding ist ja auch einfach, überall läuft ja Musik.

Speaker: Bist ja überall unterwegs.

Speaker: Auf dem Jahrmarkt, Einkaufscenter, Friseur.

Speaker: Dies, das, jenes.

Speaker: Und du darfst jetzt keine Musik mehr hören.

Speaker: Es gibt einfach keine Musik mehr.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber Soundtracks vielleicht, weil das ja nicht ein für sich stehender Track ist.

Speaker: Ja, es ist eine Definition.

Speaker: Aber ich darf nicht mit meiner Figur stehen bleiben, weil dann würde ich ja Musik hören.

Speaker: Zum Beispiel, ja.

Speaker: Weil das Problem ist, als Entwickler weiß ich, dass viele Spiele erst richtig Spaß machen mit Musik.

Speaker: Weil das natürlich ein Teil von einem Videospiel ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn du natürlich sagen würdest, Christian, du darfst entweder nie wieder selbst Videospiele spielen oder nie wieder selbst Musik hören, dann wäre das eine Entweder-Oder-Frage, die ja immer ein bisschen Sinn da geben würde.

Speaker: Aber ich hab so ein blödes Gefühl.

Speaker: als wenn diese Fragen gar keinen Sinn ergeben sollen.

Speaker: Aber das ist nur so ein Gefühl.

Speaker: Ich bin ganz ehrlich.

Speaker: So oder so, ne Videospiele, scheiß drauf.

Speaker: Okay, also da wäre ich erst mal generell so bei dem Ersten bei dir.

Speaker: Man müsste dann halt gucken, wie sieht's da aus.

Speaker: Was sind die Regeln für mein seltsames Universum, das dir geschaffen wird?

Speaker: So, und dann muss man ja auch festhalten, viele Leute, und die sind alle zu verurteilen, finde ich, hören ja auch andere Musik, während sie Spiele spielen.

Speaker: Das ist ja genauso wild wie Leute, die den Sound ausmachen bei Videospielen.

Speaker: Das ist auch so.

Speaker: Habe ich nicht verstehen.

Speaker: Allein Smash und ein Sound, das ist... Aber ich könnte dir alleine schon eine Begründung geben, warum ich eher Videospiele spielen würde.

Speaker: Denn mir gefallen oft Videospiele auch einfach mit Ambiente-Sounds sehr gut.

Speaker: Und das ist ja keine Musik per Definition.

Speaker: Zum Beispiel die Wüste in Metroid Prime 4 Beyond hat mich überhaupt nicht gestört.

Speaker: Weil das hat irgendwie gut gepasst zu diesem Thema.

Speaker: Aber weißt du, was ich gestört hätte?

Speaker: Wenn alle anderen Areale keine Musik gehabt hätten.

Speaker: Da ist mir aber auch nur eine Melodie im Kopf geblieben und das war die vom ersten.

Speaker: Ja, fair.

Speaker: Aber es ist ja auch eher...

Speaker: Ambience-Music, die Metroid hat, die ja sich sehr auszeichnet durch, was die beiden Musik, weil das ist das Ding, was mir bei Metroid auf jeden Fall aufgefallen ist, der Soundtrack, also die Musik an sich war hervorragend, weil es die Atmosphäre jedes Ariegal perfekt eingefangen hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Und sie nutzen ja immer ihre selben Samples in Anführungszeichen, nur wirkten die irgendwie hier nochmal eine Ecke besser genutzt und mir denken, ja klar, die machen das ja auch nicht seit gestern, solche Musik, die werden ja auch über die Jahre immer besser werden natürlich und das ist halt sehr Metroid-Musik.

Speaker: So.

Speaker: Anerst ist ja wieder der Punkt, ist das dann weg?

Speaker: Es ist ja komponiert, ne?

Speaker: Es ist ja... Es ist komponiert, es ist Musik, aber es ist Teil eines ganzen Mediums und du würdest ja theoretisch... Also dieses Entweder-Oder macht deswegen halt nicht so viel Sinn.

Speaker: Ja doch, das macht schon Sinn, weil du müsstest dann einfach in Spielen auf Musik verzichten.

Speaker: Ja, und auf alles an Musik.

Speaker: Wenn ich auf Videospiele verzichte, verzichte ich nur auf Videospiele.

Speaker: Weil Videospiele sozusagen eher eine Kombination von allen Sachen sind.

Speaker: Und deswegen muss man ja überlegen, spielt man weiterhin Videospiele oder kann man weiterhin Musik hören?

Speaker: Wäre dann auch Gamification weg?

Speaker: wenn man Videospiele nicht nehmen würde, weil es ja mit Videospielen oder aus Spielen entstanden ist, wenn wir keine Bullshit-Aktionen mehr haben, die uns alle in Geld fallen und sowas locken.

Speaker: Es ist ja eine Art von Spiel, was das Resultat am Ende ist.

Speaker: Ob du jetzt der Wal bist, der dein Schwert für 300 Euro kauft oder ob du... Also, es ist ja eine Spielart, würde ich sagen.

Speaker: Aber wir reden ja hier speziell über Videospiele.

Speaker: Also du könntest zum Beispiel noch Brettspiele spielen.

Speaker: Ja, logisch.

Speaker: Die haben auch keine Musik.

Speaker: Du könntest, man könnte natürlich in beiden Varianten noch Hörbücher hören, aber da dürfte halt keine Musik mehr drin sein, wenn du die Musik abstreichst.

Speaker: Aber wenn du Videospiele abstreichst, könntest du die komplette Palette... Es ist halt nicht so einfach zu beantworten, finde ich.

Speaker: Weil es so dumm ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen macht es ja so einen Spaß.

Speaker: Hättest du irgendwas anderes genommen.

Speaker: So ein Medium, wo dann eben auch Sachen wegfallen.

Speaker: Weil keine Musik bedeutet ja auch, dass auch keine Filme mehr Musik haben.

Speaker: Und wenn du Musik auswählst, hast du einfach nur keine Videospiele mehr.

Speaker: Währenddessen jedes andere Medium, das auch Musik verwendet, das weiterhin verwenden kann.

Speaker: Wenn auf jeden Fall keine Jobs gibt, keine Videospiele.

Speaker: Das wäre natürlich schade.

Speaker: Ja, aber in der Musikindustrie ja auch genauso.

Speaker: Also, es ist halt, aber ich glaube, das Leben ist schon ganz schön trist, wenn du gar keine musikalische Untermalung hast.

Speaker: Du müsstest auf Videospiele verzichten, weil Musik logischerweise überall intrigiert ist.

Speaker: Also überall.

Speaker: Sagt man doch mal eine Sache, wo nicht Musik drin vorkommt.

Speaker: Wenn du Windows-Gestalt hast, kam eine Musik damals.

Speaker: Weil überall Musik.

Speaker: Überall ist Musik.

Speaker: Gibt's aber mittlerweile auch nicht mehr, ne?

Speaker: Nö.

Speaker: Aber ich glaube, es kommt daher, weil damals gab's ja dieses Soundeffekt, um es sich zu analysieren, dein PC ist hochgefahren.

Speaker: Nachdem du 10 Minuten gewartet hast.

Speaker: Das brauchst du heute nicht mehr, solche Soundeffekte.

Speaker: Mit Glück hattest du damals noch von Windows das Dümdüm, wenn da sozusagen der Bildschirm aufgetaucht ist.

Speaker: Aber das ist eher so der Desktop-Sound.

Speaker: Ja, das ist auch eher so ein Sound-Effekt.

Speaker: Aber die Sache ist, würdest du den ganzen Tag von Sound-Effekten Bescheid werden, von Statt von Musik?

Speaker: Ja, vor allem, die dürfen ja auch nicht rhythmisch nacheinander abgespielt werden.

Speaker: Das wäre wie Musik.

Speaker: Und man müsste sich auch fragen, wie weit greift denn Spiele?

Speaker: Also, wenn ich jetzt hier mit meinem Start-Menü rumspiele.

Speaker: Du hast Videospiele gesagt.

Speaker: Nein, nein, du hast Videospiele gesagt.

Speaker: Das ist kein Videospiel.

Speaker: Jetzt komm ich so, jetzt versuch ich mich hier noch aufzuweiten, weil du hast eine richtig dumme Frage gestellt.

Speaker: Nein, dann gewinnt natürlich Musik.

Speaker: Du kannst jetzt nicht sagen, oh ja, aber warte mal, wenn ich auf mein Handy links und rechts scrolle, dann hat das so Parallax, das ist wie so ein Spiel, dann darf ich das ja auch nicht mehr am Handy wegküllen.

Speaker: Nein.

Speaker: Leute, auch das gehört zum nächsten Ask Anything, da könnt ihr uns

Speaker: nochmal solche Fragen stellen.

Speaker: Aber bitte macht euch ein bisschen Gedanken dazu.

Speaker: Ja, nutzt nicht ChatGPT wie Patrick.

Speaker: Hab ich gar nicht.

Speaker: Hast du das selbst ausgedacht?

Speaker: Nein, ich hab's gegoogelt und hab dann eine Liste gefunden.

Speaker: Immerhin, ja.

Speaker: Dann hat mir die KI das gesagt von Google.

Speaker: Das war nicht ChatGPT.

Speaker: Ja, so.

Speaker: Und es war auch nicht die KI-Funktion von Google, sondern ich hab da einfach mal so ein... Und ich habe auch aktiv ausgesortiert, was einfach arschlangweilig sein könnte, weil hier drüber muss man sich ja schon ein bisschen mehr Gedanken machen.

Speaker: Ja, also die Musik würde logischerweise gewinnen.

Speaker: Weil sie überall intrigiert ist.

Speaker: Punkt.

Speaker: Videospiele können nicht gewinnen.

Speaker: Eine absolut unmögliche Sache.

Speaker: Weil die Regel ja auch sagen würde, dass auch die Videospiele weniger Spaß machen würden.

Speaker: Das heißt, wozu dann noch überhaupt?

Speaker: Scheiß auf Ambienz, keine Ahnung.

Speaker: Selbst Breath of the Wild hat Musik.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Aber Breath of the Wild könnte aber auch theoretisch mit der Ambienz leben.

Speaker: Dann würde ich mir so sterbenslangweilig sein.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Und dann würde ich die ganze Zeit die Uhu-Eule haben.

Speaker: Dann würde ich durchdrehen.

Speaker: Nur noch diese Uhu-Eule.

Speaker: Ständig.

Speaker: Diese fucking Uhu-Eule.

Speaker: Hey!

Speaker: Aber hast du den Kopf noch von diesen Sachen, die du aussortiert hast?

Speaker: Ich will mal wissen, was ist denn schlechter als das, was du denkst, was das ist?

Speaker: Was ist denn noch schlechter?

Speaker: Oh, das habe ich jetzt nicht mehr im Kopf.

Speaker: Aber da war so viel Quark dabei, wo ich dachte so, das ist doch, aber vielleicht sehe ich das auch nur so.

Speaker: Vielleicht muss man so eine langweilige Frage auch einfach mal intensiv besprechen.

Speaker: Fürs nächste Mal.

Speaker: Wir müssen auf jeden Fall uns das jetzt merken, was du uns gesagt hast, weil ich würde gerne noch kurz Marcells Augenrollen über Ton mitbekommen.

Speaker: Oder auch über Video dann.

Speaker: Weil, damit er sagen kann, Gott sei Dank war er nicht.

Speaker: Gott sei Dank.

Speaker: Wie dumm.

Speaker: Na gut.

Speaker: Wir kommen jetzt hier auch langsam zu Ende.

Speaker: Wir hatten zwischendurch auch hier einen Abbruch bei der Aufnahme.

Speaker: Wenn es irgendwie zwischendurch mal gehakt hat oder so, tut es uns leid, aber dann konnten wir vielleicht minimalen Teil nicht wiederherstellen.

Speaker: Aber ich versuche es so gut wie möglich zu schneiden.

Speaker: Jedenfalls haben wir natürlich noch unsere Unterstützer.

Speaker: Da nennen wir immer am Ende vier unserer 10 Euro beziehungsweise 12 Euro Unterstützer.

Speaker: Und das sind der PS5 Pro Player, N64, Game X2, Peter Beugmann, Kefka, Axel Swiss.

Speaker: Und dann haben wir natürlich noch ein paar neue Leute, die uns jetzt erstmal in den Free Tier gejoint sind.

Speaker: Aber immerhin, es werden immer mehr.

Speaker: Das sind Christian Schröder, Cleaning Guy und Nierenfelsen sowie dann der...

Speaker: Lorin Heinrich, genau, Heinrich Lorin, könnte man auch irgendwie anders rumlesen, und der Josef Nairuk.

Speaker: Vielen lieben Dank, dass ihr unterstützt und wir hoffen, dass wir euch damit überzeugen konnten, dass ihr auch in Zukunft dabei bleibt.

Speaker: Ansonsten machen wir jetzt feier.

Speaker: Ich habe gerade realisiert, dass ich kein Käse mehr habe.

Speaker: Ja, ich gehe jetzt auch nochmal einkaufen.

Speaker: Es ist jetzt 18.30 Uhr.

Speaker: Ich wollte nicht einkaufen gehen.

Speaker: Und jetzt muss ich Käse kaufen gehen.

Speaker: Dann bestell dir doch eine Pizza mit Käse.

Speaker: Meine Klingel ist kaputt.

Speaker: Ich muss meinen Hausmeister anrufen.

Speaker: Der muss ja aufstehen.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Naja, da muss ich Telefon rangehen.

Speaker: Und Pizza kostet so viel Geld.

Speaker: Käse kostet 3 Euro.

Speaker: Pizza 15 mindestens.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Und ich hab ja alles hier außer Käse.

Speaker: Und wozu soll ich etwas braten, wenn ich keinen Käse habe?

Speaker: Dann beenden wir diesen Käse jetzt hier.

Speaker: Wir wünschen einen wunderschönen Tag, Mittag oder Abend.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Bei Käse.

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