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No Bullshit Founders: Digitalisierung im Maschinenbau mit Serkan Cihan

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

98 plays · Apr 7, 2026

In dieser Folge von No Bullshit Founders haben wir mit Serkan Cihan [https://www.linkedin.com/in/serkan-cihan-159865136/], Gründer und Geschäftsführer von Codenius [https://codenius.de/], über die Digitalisierung im Maschinenbau gesprochen — und darüber, warum in einer der wichtigsten Industrien Deutschlands noch immer zu viel Wissen in Köpfen, Postfächern und einzelnen Geräten festhängt. Es geht um die großen Herausforderungen im Mittelstand: fehlenden Wissenstransfer, Serviceprozesse, die noch über Outlook laufen, mangelnde Transparenz und die Frage, wie Software, KI und neue Werkzeuge dabei helfen können, Stillstand in der Fertigung zu vermeiden. Außerdem spricht Serkan offen über seinen Weg aus der Festanstellung in die Selbstständigkeit, über Risiko, Pilotprojekte, Messen als Vertriebsweg und warum Gründen oft viel härter ist, als es von außen aussieht. Eine Folge über Unternehmertum, industrielle Digitalisierung, echte Pain Points im Maschinenbau — und darüber, warum man irgendwann nicht mehr nur planen darf, sondern einfach machen muss. Alle "No Bullshit Founders Links" => https://linktr.ee/no_bullshit_founders 

Transcript

Tim Uhlott: Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit For Unus.

Tim Uhlott: Wie immer mit Ole, Moritz und Tim.

Tim Uhlott: Aber heute, wie ihr mal seht, mit einem Gast.

Tim Uhlott: Mit Serkan.

Tim Uhlott: CEO von Codenius.

Tim Uhlott: Erzähl doch gerne mal ein, zwei Worte zu dir.

Serkan Cihan: Hi, ich bin Zerkan Zian, Gründer und Geschäftsführer von Codenius.

Serkan Cihan: Wir sind ein IT-Consulting-Haus und sind speziell für kleine und mittelständische Unternehmen tätig in der individuellen Softwareentwicklung und speziell im Maschinenbau und in der Fertigungsindustrie.

Serkan Cihan: Und mein kleiner Background ist, dass ich praktische Informatik an der Fachhochschule Dortmund studiert habe.

Serkan Cihan: Und dann halt in den Salzgitterkonzern reingekommen bin durch einen Werkstudentenjob und mich dann dort hochgearbeitet habe zu einem Softwareentwickler, zu einem System Engineer, Softwareentwickler im Bereich Remote Service.

Serkan Cihan: Und da hatte ich auch irgendwann die Freude bzw.

Serkan Cihan: das Glück, bei einem Döner, glaube ich, war das, den Tim auch kennengelernt zu haben.

Serkan Cihan: Heute stehen wir hier.

Serkan Cihan: Die Welt ist sehr klein.

Serkan Cihan: Das ist echt so.

Tim Uhlott: Ja, ich habe mal so die Wege dann immer wieder kreuzen.

Tim Uhlott: Schon mal lustig.

Tim Uhlott: Ja, sag ich an, der deutsche Maschinenbauer ist ja weltberühmt für seine Hardware, für seine Maschinen.

Tim Uhlott: Tut sich aber immer wieder schwer mit Software.

Tim Uhlott: Man sieht es ja häufig auch in der Automobilbranche, finde ich.

Tim Uhlott: War das so ein bisschen so die Marktlücke,

Tim Uhlott: die ich zur Gründung von Kodinius getrieben habe.

Serkan Cihan: Genau, also ich war prinzipiell im Augmented Reality Service tätig bei der KAS-Gruppe und da habe ich halt weltweit den Scope gesehen, wie von Südamerika bis Asien da komplett Service betrieben wird.

Serkan Cihan: und was da auf jeden Fall besser gemacht werden kann und wie die Unternehmen auch allgemein verbessert werden können in der Maschinenbau- und Fertigungsindustrie.

Serkan Cihan: Und da ist halt so das größte Problem, sind so die Dokumentation dahinter, also wo das Wissen auch entsprechend hingeht, beziehungsweise die Experten behalten meistens das Wissen bei sich und können das dann nicht nach außen tragen.

Serkan Cihan: Und genau, also das Wissenstransfer, auch ein riesengroßes Problem, die fehlende Transparenz.

Serkan Cihan: Also man hat dann die Problematik, ja, die Person X ist jetzt nicht mehr im Haus oder der Schlosser ist jetzt nicht mehr da und dann wartet man.

Serkan Cihan: Und das ist dann ein sehr, ja, Kostensstillstand, ein sehr großer Faktor dann.

Serkan Cihan: Die Maschine muss laufen.

Serkan Cihan: Das waren so meine Intentionen.

Serkan Cihan: Ich war schon immer so Maschinen, ich wollte schon immer den deutschen konservativen Maschinenbau digitalisieren und aus dem Grund habe ich dann gesagt, das geht auf jeden Fall besser und da kann man ansetzen und ich habe einen sehr großen Drive, sage ich mal, der dann dazu geführt hat, dass ich gesagt habe, Codenius im Bereich Maschinenbau beziehungsweise dort anzufangen und genau und

Serkan Cihan: so diese typischen Gedanken waren halt bei der, ja, in der Fertigungsindustrie beziehungsweise im Maschinenbau so, warum sind Informationen nicht direkt verfügbar?

Serkan Cihan: Wo kann die Person dann die Information finden?

Tim Uhlott: Amen.

Serkan Cihan: Und meistens landet das immer noch, was wir aus Informationen aus den letzten Messen, die ich besucht habe, da haben wir viele Kunden befragt gehabt, beziehungsweise Leute, die

Serkan Cihan: da die Stände hatten, die Maschinenbauunternehmen und leider, ich sag mal, ungefähr von zehn Unternehmen, die wir gefragt haben, haben sechs bis sieben Unternehmen gesagt, dass sie ihre Services per Outlook lösen.

Serkan Cihan: Also, dass da wirklich eine Kundenanfrage reinkommt und die dann sagen, ja, das wird per Mail gelöst.

Serkan Cihan: Alles wird per Mail archiviert, meistens dann in Azure beziehungsweise mit Outlook.

Serkan Cihan: Und das ist für mich auf jeden Fall ein Grund, so die Alarmglocken läuten zu lassen in Deutschland, weil wenn wir darüber schauen auf die anderen Märkte, sieht das schon ganz anders aus.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist auch extrem gefährlich, wenn wir mal ehrlich sind.

Kai Ole Hartwig: Also ich habe ja auch mal einige Zeit Richtung Maschinenbau, aber integrierte vertikale Fabriken, Softwareentwicklung gemacht.

Kai Ole Hartwig: Und ich finde, das ist einfach total erschreckend, wenn man sich überlegt, dass dieses Wissensmanagement-Thema und Wissenstransferthema eigentlich immer noch ein Hauptthema ist und dass das Wissen einfach gar nicht in irgendeiner Art und Weise zentral erfasst wird, damit alle darauf zugreifen können.

Kai Ole Hartwig: Das ist irgendwie so, in der Softwareentwicklung sagen wir gerne, ja, der Busfaktor darf nicht zu hoch sein, zu niedrig sein.

Kai Ole Hartwig: Wenn der Bus einen Entwickler erwischt und das Projekt ist tot, dann haben wir ein Problem.

Kai Ole Hartwig: Und dass wir das im Maschinenbau, was ja so eigentlich

Kai Ole Hartwig: je nach Region wirklich auch der Wirtschaftsfaktor Nummer 1 ist, dieses Problem tatsächlich noch haben und es dann mit Outlook gelöst wird oder mit irgendeiner Azure-Plattform

Serkan Cihan: Ganz genau.

Kai Ole Hartwig: die ja meistens auch undurchsichtig ist und 1000 Seiten hat, finde ich das schon erschreckend.

Kai Ole Hartwig: Also ich habe mich da auch extrem gewundert, dass obwohl es gefühlt eine Million Prozesse gibt in so einem Unternehmen, dass du am Tagesende keine Informationen, die du suchst, findest.

Kai Ole Hartwig: Und meistens liegt es, und meistens lag es wirklich daran, dass diese Information einfach nie aufgeschrieben wurde.

Kai Ole Hartwig: So.

Serkan Cihan: Ganz genau.

Serkan Cihan: Also zu dem... Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und das jetzt ja nur im Nebenmarkt IT, wenn das im Kerngeschäft genauso ist, holla die Waldfee.

Kai Ole Hartwig: Also welche Abhängigkeiten haben wir dann auch in den nächsten Jahren, wenn diese ganzen erfahrenen Menschen irgendwie in die Gente gehen?

Serkan Cihan: Genau das ist der Ansatzpunkt, den wir da verfolgen.

Serkan Cihan: Also den ich da akribisch sogar sehr verfolge, weil halt beispielsweise gab es ein Thema, Kai, da war das so, dass der Experte wirklich alles, 30 Gigabyte, 40 Gigabyte an Knowledge, was er sich über die letzten 30 Jahre aufgeschrieben hat, wo er an welcher Maschine war,

Serkan Cihan: die er nie nach außen getragen hat an das Unternehmen, alles auf seinem Handy hatte, wenn wir dieses Wissen dazu bekommen, dass wir das mit den neuen Tools, sage ich mal,

Serkan Cihan: mit so einer Vektordatenbank etc., dass da wirklich andere, ja, ich sag mal, ja, kontextbezogen alle anderen Applikationen darauf zugreifen können.

Serkan Cihan: Ich glaube, wenn wir in die Richtung gehen, ist das auf jeden Fall ein immenser Gewinn für die Experten weltweit, die halt durch Corona zum Beispiel, haben wir es ja auch gesehen, dass dann Experten nicht fliegen konnten.

Serkan Cihan: Und was passiert dann?

Kai Ole Hartwig: Wenn du das aktuelle Daten

Serkan Cihan: Der Experte ist dann in Deutschland.

Serkan Cihan: Die Maschine in Südafrika liegt gerade still.

Serkan Cihan: Und genau, da ist gerade kein Experte in der Halle, der das gerade fixen kann.

Serkan Cihan: Und an diesen Punkten sorgen, also sind unsere Ideen gerade, die wir gerade im Pilot realisieren, da greifen wir auf an.

Moritz Hofmann: Darf ich fragen, wie groß euer Team ist und wann ihr gegründet, also wann du gegründet hast?

Serkan Cihan: Also wir sind ein relativ kleines Team noch.

Serkan Cihan: Wir sind ungefähr, ja, wir sind fünf Leute im Team und gegründet habe ich das schon vor drei Jahren, Ende 2022, Anfang 2023.

Serkan Cihan: Da war ich aber noch in der Beschäftigungsphase bei der KAS-Gruppe.

Serkan Cihan: Das habe ich aber schön alles mit meinem Arbeitgeber da geklärt gehabt, dass ich da die nebenberufliche Tätigkeit ausführen darf.

Serkan Cihan: Und dann habe ich mich entschieden, letztes Jahr im Januar komplett den Weg zu gehen, dass ich gesagt habe, ich kündige.

Serkan Cihan: Also im November, September war das.

Serkan Cihan: Da hatte ich auch einen super Vorgesetzten, der mir da wirklich keine Steine in den Weg gelegt hat, sondern mir alles Gute gewünscht hat und

Serkan Cihan: der nach wie vor mein Mentor ist.

Serkan Cihan: Und genau, seit Januar bin ich dann komplett selbstständig unterwegs mit Codenius und habe da halt ein sehr tolles Team, die dann wirklich an meiner Idee festhalten und sagen, dass das für die Zukunft auf jeden Fall in die richtige Richtung gehen sollte.

Moritz Hofmann: Sehr interessant.

Tim Uhlott: Wie kamst du denn auf den Namen Codenius?

Serkan Cihan: Ja, das war Spaziergang mit meiner Mutter, ganz ehrlich.

Serkan Cihan: Das war ein sehr schöner Spaziergang, da habe ich mit ihr philosophiert.

Serkan Cihan: Und da waren wir dann in so einem Waldstück.

Serkan Cihan: Also meine Mutter wohnt in Holzwickede.

Serkan Cihan: Und da bin ich dann mit ihr auf dem Feld gewesen.

Serkan Cihan: Und sie hat dann philosophiert.

Serkan Cihan: Und ich habe einfach auch in die Lehre geguckt.

Serkan Cihan: Und dann ist mir einfach Code plus Genius eingefallen.

Serkan Cihan: Ich so, wie kann man das verbinden?

Serkan Cihan: Und dann Codenius, dann bin ich auch wirklich, das weiß sie auch immer noch, da lacht sie auch immer noch drüber, bin ich nach Hause gerannt.

Serkan Cihan: Weil ich war gerade dann wirklich in dem Moment da, dass ich gesagt habe, okay, das ist es jetzt nach Hause und dann Code und dann IT, Simple, Good Genius ist unser Motto.

Serkan Cihan: Und dann ist auch wirklich an dem zweiten Tag das Logo entstanden, was man hinter mir auch sieht.

Tim Uhlott: Ach, geil.

Tim Uhlott: So, und wie viel Prozent hat da deine Mutter?

Tim Uhlott: Mit einem guten Abend.

Tim Uhlott: Gut.

Tim Uhlott: Das ist ein schöner Ansatz.

Serkan Cihan: Sie besitzt sozusagen all meine Anteile.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Serkan Cihan: Was ich für Anteile habe, hat sie eigentlich als Anteil auch.

Moritz Hofmann: Du hast dich ja jetzt entschieden, das Vollzeit zu machen, also nichts anderes mehr nebenbei.

Moritz Hofmann: Was war der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast, jetzt will ich komplett raus aus dem normalen Job und mich auf meine Selbstständigkeit konzentrieren?

Serkan Cihan: Ich glaube, für diesen Podcast kann mir, glaube ich, jeder das nachvollziehen, wenn man im Büro sitzt und wirklich denkt, geh jetzt endlich raus.

Serkan Cihan: Also das ist da so eine Alarmglocke in der, wenn nicht jetzt, wann dann?

Serkan Cihan: Das ist bei mir so im August, September 2024 ist das dann so passiert, dass ich wirklich gesagt habe,

Serkan Cihan: Jetzt schlägt gerade alles bei mir Alarm.

Serkan Cihan: Mein innerer Körper sagt, du musst jetzt wirklich, es ist egal, ob die Projekte jetzt reinkommen oder nicht.

Serkan Cihan: Da braucht man auch unterstützende Menschen um sich herum.

Serkan Cihan: Meine Frau ist da sehr, sehr unterstützend gewesen.

Serkan Cihan: Da habe ich gesagt, ich kündige.

Serkan Cihan: Wir haben dann noch geheiratet dieses Jahr.

Serkan Cihan: Also es war alles ein Hoch und Runter.

Serkan Cihan: Deswegen, genau.

Serkan Cihan: Das war so mein Drive.

Serkan Cihan: Also ich muss, wenn nicht jetzt, wann dann?

Serkan Cihan: Familientechnisch sind wir in der Familienplanung sozusagen.

Serkan Cihan: Aber da jetzt noch keine Kinder im Spiel sind, dachte ich mir so, es muss jetzt passieren.

Serkan Cihan: Es muss jetzt auf jeden Fall passieren.

Kai Ole Hartwig: Naja, irgendwann merkst du dann mit Kindern auch den Druck, dass es gut läuft und so.

Serkan Cihan: Nee.

Kai Ole Hartwig: Also, ich sag mal aus Erfahrung, die Phase vor den Kindern ist deutlich entspannter.

Serkan Cihan: Ja, ganz genau.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: In jeglicher Hinsicht, ja.

Kai Ole Hartwig: Also, das, ja.

Serkan Cihan: Deswegen.

Serkan Cihan: Aber eine Frage an euch, also wie sieht das bei euch aus?

Serkan Cihan: Ihr versteht das Innere, was dann bei einem ist, oder?

Serkan Cihan: Also dass man sagt, jetzt muss es passieren.

Kai Ole Hartwig: Naja.

Kai Ole Hartwig: Ich hatte das auch ganz extrem.

Kai Ole Hartwig: Also ich war ja sehr frustriert in meiner Anstellung, die jetzt auch lange her ist.

Kai Ole Hartwig: Aber als ich das letzte Mal angestellt war, ich war extrem frustriert, weil ich auch das Gefühl hatte, ich konnte mich nicht weiterentwickeln und nicht in die Richtung gehen, in die ich wollte.

Kai Ole Hartwig: Und dann gab es quasi auch nur noch diesen Schritt da raus und rein in die Selbstständigkeit.

Kai Ole Hartwig: Ich verstehe das schon völlig.

Serkan Cihan: Ja, ja.

Tim Uhlott: Macht ja auch Spaß, ne?

Tim Uhlott: Man ist ja aus seinem eigenen Chef dann einfach, kann seine eigenen Entscheidungen treffen.

Tim Uhlott: Das ist schon ganz cool.

Tim Uhlott: Und ich meine, das ist... Aber noch ist man ja auch jung, sag ich mal.

Kai Ole Hartwig: Ja, man muss sie aber auch treffen.

Kai Ole Hartwig: Also, so.

Kai Ole Hartwig: Ah, nee.

Tim Uhlott: Im Notfall macht man einfach wieder was anderes, ne?

Tim Uhlott: Also das kann man ja immer noch im Hinterkopf behalten, weil es ja komplett ist.

Serkan Cihan: Bei uns war das auch so, dass ich habe das jetzt nicht einfach so entschieden, sondern ich habe wirklich akribisch nach Projekten dann schon mal gesucht, während ich noch angestellt war zu dem Kündigungsdatum.

Moritz Hofmann: Das ist...

Serkan Cihan: Da haben wir auch eine sehr, sehr große Zusage bekommen.

Serkan Cihan: Das war wirklich ein sehr großer Kunde, weltweit agierend.

Serkan Cihan: Und der Vertrag ging über vier Jahre für zwei Entwickler.

Serkan Cihan: Und dann fiel das so, dass ich halt im Januar das Interviewgespräch hatte.

Serkan Cihan: Im Februar war alles okay.

Serkan Cihan: Im letzten finalen Interview wurden dann die Verträge eigentlich ausgehändigt.

Serkan Cihan: Und dann habe ich halt keine Nachricht mehr bekommen.

Serkan Cihan: Und mein damaliger Geschäftspartner,

Serkan Cihan: Hat auch keine Nachricht dann bekommen und dann haben wir auf der Tagesschau gesehen, warum.

Serkan Cihan: Und da hieß es dann, dass das Konzern entsprechend Sparmaßnahmen eintreffen musste.

Serkan Cihan: Und dann wusste ich, okay, das ist jetzt der Grund, warum wir immer noch keinen Vertrag haben.

Serkan Cihan: Und dann musste ich halt schneller gehen.

Serkan Cihan: Ich habe halt komplett in der Zeit keine Kunden akquiriert und dann...

Serkan Cihan: Fing es erstmal an, der ganz normale Step mit Webentwicklung.

Serkan Cihan: Webseiten aufgebaut, um wenigstens weiter Aufträge reinzuholen.

Serkan Cihan: Und das letzte Jahr war für mich das härteste Jahr, das ich hatte.

Tim Uhlott: Da habe ich aber direkt an eine Frage zu.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Der Maschinenbau hat es ja jetzt in Deutschland ja, ich sag mal, gerade ein bisschen schwer, beziehungsweise vom Gefühl her immer schwerer.

Tim Uhlott: Es gibt immer mehr Insolvenzen,

Tim Uhlott: man hört überall von Stellenabbau, siehst du das trotzdem als Chance oder als Risiko?

Serkan Cihan: Also ich sehe das als beides.

Serkan Cihan: Es gibt halt zum Beispiel, wie wir das alle ja gehört haben mit der Automobilindustrie, die haben sich ja, das war ja jetzt kein Innovationsproblem, sondern eher, wo ich das sehe, ein Managementproblem, ganz klar, dass man sich da über die letzten Jahre komplett, ja,

Serkan Cihan: ausgeruht hat oder also dass da nichts passiert ist in der Hinsicht und jetzt fallen halt tausende Stellen weg.

Serkan Cihan: Also da ist so ein immenser Kostendruck drin.

Serkan Cihan: Dann der entsprechende Fachkräftemangel, der dann da bezeichnet wird.

Serkan Cihan: Der internationale Wettbewerb ist für mich so der größte Faktor, weil da China nicht schläft, sondern im Gegenteil.

Serkan Cihan: Und ich sehe das aber auch als Chunks.

Serkan Cihan: Beispielsweise gibt es ja auch coole Startups, die gerade gegründet werden im Maschinenbau mit Software.

Serkan Cihan: Ich glaube, die Firma ist Q-Tech, sind auf YouTube auch relativ groß geworden.

Serkan Cihan: Ich glaube, die haben 60.000 Abonnenten.

Serkan Cihan: sind junge Startups, junge Gründer, die wirklich Steuersysteme, Steuerelemente für den Maschinenbau bauen mit sehr coolen Ideen.

Serkan Cihan: Also man sieht halt den Shift vom klassischen Maschinenbau auf Dienstleistung bzw.

Serkan Cihan: IT mit dem Maschinenbau und da muss der Weg auf jeden Fall hingehen.

Serkan Cihan: Also wir können da nicht sagen...

Serkan Cihan: Dass wir nach wie vor, es gibt leider auch in der Befragung, wo ich hier auf der Messe war, ein Unternehmen oder zwei, die noch per Fax gearbeitet haben.

Serkan Cihan: Und dementsprechend, das muss passieren.

Serkan Cihan: Die Kunden, also die Unternehmen sind leider noch ein bisschen zu sicher.

Serkan Cihan: Die altständischen Unternehmen, die sich nach wie vor ohne Digitalisierung sozusagen über Wasser halten.

Serkan Cihan: Aber da sehe ich auf jeden Fall ein ganz großes Risiko und eine Chance ebenfalls, beispielsweise ein Unternehmen in der Instandhaltung, auch Remberg, da waren wir letztes Jahr, ach, das ist vor zwei Wochen auf der Solids hier in Dortmund.

Serkan Cihan: Da gibt es halt sehr coole Unternehmen, die ebenfalls das erkannt haben, die merken, okay, da geht auf jeden Fall noch was hier in Deutschland, was innovationstechnisch auf jeden Fall nach oben gehen könnte.

Tim Uhlott: Jetzt wurde gerade...

Kai Ole Hartwig: Was siehst du damit?

Serkan Cihan: Wie seht ihr das da?

Serkan Cihan: Ähm...

Kai Ole Hartwig: Lass mich mal kurz noch ganz frech fragen.

Kai Ole Hartwig: Denkst du eher, dass kleine innovative Unternehmen quasi in den Maschinenbaumarkt reingehen oder dass sich die aktuellen Unternehmen eher transformieren?

Kai Ole Hartwig: Also wie nimmst du das gerade so wahr?

Serkan Cihan: Ich sehe das sogar so, dass es bei beiden zutrifft.

Serkan Cihan: Beispielsweise Unternehmen, die schon eine gefestigte Softwareabteilung haben.

Serkan Cihan: Die können dann einen Schritt weiter gehen und sagen, okay, wir können jetzt Module aufbauen, die...

Serkan Cihan: für unsere Maschine noch hilfreich war, wo wir vor fünf Jahren gar nicht die Idee hatten, das zu realisieren.

Serkan Cihan: Das funktioniert jetzt eher, das auch schneller und kleine Unternehmen kommen dann mit ganz anderen Ideen, wo dann die Schnittstelle entsprechend angepasst wird, um das dann zu implementieren.

Serkan Cihan: Also ich sehe da, was wir auf der Messe auch gesehen haben, dass es in beide Richtungen sogar positiv geht.

Kai Ole Hartwig: Spannend.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Serkan Cihan: Das ist immens spannend, weil das auch unser, in Deutschland sind wir, ich glaube, das Land mit den zweitmeisten Patentanmeldungen im Maschinenbau- und Fertigungsindustrie.

Serkan Cihan: Und das ist sogar, das ist ja positiv wieder nach oben gegangen.

Serkan Cihan: Also wir sollten keine Angst haben.

Tim Uhlott: Und ich meine erst recht als...

Moritz Hofmann: Arbeitet ihr eigentlich in eurem Markt im Maschinenbau auch mit Ausschreibungen?

Moritz Hofmann: Das heißt, dass ihr euch versucht auf Ausschreibungen zu bewerben von mittelständischen Unternehmen oder ist das gar nicht in dem Bereich?

Serkan Cihan: Bei mir persönlich war das gar nicht so, dass es nach Ausschreibungen ging, sondern wir sind da wirklich reingegangen zu den Unternehmen, haben die per Mail oder wir haben halt gesehen, dass die auf der Internetseite oder auf der Messe mit denen gesprochen, gefragt, wo da die Pain-Points sind.

Serkan Cihan: So sind wir eher reingegangen.

Serkan Cihan: Also per Ausschreibung hatte ich jetzt noch nicht die Erfahrung.

Serkan Cihan: Deswegen kann ich da noch gar nichts zu sagen, wie das mit den Ausschreibungen dann war.

Moritz Hofmann: Ist da bei euch im Team jemand, der sich speziell um Vertrieb kümmert?

Moritz Hofmann: Bist du das am ehesten?

Serkan Cihan: Genau.

Serkan Cihan: Wir haben jetzt seit zwei bis drei Wochen ein CSO gewonnen, der wirklich sehr, sehr akribisch dran ist an dem Thema und innerhalb der letzten drei Wochen haben wir wirklich in einer Messe haben wir beispielsweise jetzt 15 Gespräche uns geplant, dann sind es 13 geworden, aber fünf Follow-up-Meetings wollten wir erreichen, daraus haben wir sechs gemacht, also wir haben einen sehr

Serkan Cihan: Ja, eine gewollte Person, die mit Codenius wachsen will.

Serkan Cihan: Das funktioniert super, also da kann ich nur, da bin ich sehr, sehr zufrieden damit.

Moritz Hofmann: War das eure erste Messe, wenn ich fragen darf?

Serkan Cihan: Ne, ich bin generell oft auf Messen.

Serkan Cihan: Meine erste Messe als Selbstständiger war die Dringtag letzten Jahres.

Serkan Cihan: Bevor, also die ersten acht Monate hatte ich halt mit anderen Bausteinen zu kämpfen bei Codenius, da hatte ich noch nicht die Möglichkeit auf Messen dann zu gehen.

Serkan Cihan: Aber die erste Messe war, glaube ich, im November letzten Jahres auf der DrinkTech.

Serkan Cihan: Das ist die größte Messe für Maschinen und Abfüllanlagen weltweit.

Serkan Cihan: Das findet auch alle vier Jahre statt in München.

Serkan Cihan: Das ist auch riesengroß.

Serkan Cihan: Das war so unsere erste Messe und dann von dort aus immer so alle zwei Monate monatlich.

Serkan Cihan: Und jetzt wird das intensiviert mit unserem CSO und da bin ich sehr zuversichtlich.

Moritz Hofmann: Eine Frage noch kurz.

Serkan Cihan: mein ansatz

Moritz Hofmann: Was für einen Schluss ziehst du aus den bisherigen Messen?

Moritz Hofmann: Ist das ein großes Risiko-Invest auch?

Moritz Hofmann: Also klar, es ist schön, wenn man Meetings kriegt, aber nicht aus jedem Meeting kommt ein Kunde.

Moritz Hofmann: Wie seht ihr das intern so?

Serkan Cihan: Wie wir reingehen ist, ich schaue mir beispielsweise an einem Stand das Unternehmen an, gehe nicht als klassischer ITler rein und versuche zu vertreiben, sondern höre mir alles an, wo da wirklich der Schmerzpunkt ist.

Serkan Cihan: Stell sehr ekelhafte Fragen, sage ich mal, um wirklich diesen Schmerz herauszufinden.

Serkan Cihan: Und dann fange ich meistens an, dass ich sage, okay, wäre es möglich, in den nächsten Tagen einen 30-Minuten-Call zu haben, wo man wirklich ein Erstgespräch führt, dann von unserer Seite, was wir zugehört haben, die Pain-Points aufschreibt, daraus in den 30-Minuten-Call dann wirklich dem Kunden zeigt, was möglich wäre.

Serkan Cihan: Und dann meistens immer ein Pilot.

Serkan Cihan: Also ich bin kein großer Fan, dass man da wirklich die nächsten Jahre den Kunden dann anbindet, sondern erstmal, weil wir halt noch klein sind und uns gerade etablieren wollen, mit Pilotprojekten anfangen, um dem Kunden zu zeigen, wir sind da, wir können das.

Serkan Cihan: Und das Wichtigste ist natürlich, dass es auch funktioniert und dass der Kunde zufrieden ist.

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Serkan Cihan: Und das ist halt der größte Ansporn für mich in der Hinsicht.

Moritz Hofmann: Sehr interessant.

Moritz Hofmann: Und Pilotprojekt dann sozusagen, ist das dann so ein spezielles Angebot, was ihr dann macht, dass es dann günstiger ist oder so?

Serkan Cihan: Genau.

Serkan Cihan: Ganz genau.

Serkan Cihan: Also wir sind hier, ich weiß nicht, hinter mir sieht man für die Zuhörer, die noch Video nicht eingeschaltet haben, hinter mir ist so ein Whiteboard, da steht Workspace, das ist noch so der Projektname.

Serkan Cihan: Das ist unsere industrielle Software, also das Pendant zu Microsoft 365, das Office für die Industrie, da sind wir gerade dabei, ja,

Serkan Cihan: Software-Apps zu entwickeln, die wirklich zugeschnitten sind für Service, für Maintenance, für Academy, also fürs Training etc.

Serkan Cihan: Und da setzen wir dann auch die Pilotprojekte an.

Serkan Cihan: Also wir sehen zum Beispiel ein Unternehmen, ist weltweit aufgestellt, aber der Service läuft über Outlook.

Serkan Cihan: Dann wissen wir, okay, hier braucht man einen Servicebericht bzw.

Serkan Cihan: ein Servicemanagement, was das Problem mit beispielsweise Techniker ist, spricht nur Französisch.

Serkan Cihan: Der kann dann mit der KI das wirklich transkribieren.

Serkan Cihan: und redet, währenddessen läuft die Kamera und skizziert ein Mesh, also ein dreidimensional vektorbasiertes Mesh von der aktuellen Maschine, der ist Zustand der Maschine.

Serkan Cihan: Und das kann man dann protokollieren mit den Teilen, die installiert worden sind etc.

Serkan Cihan: Und das wollen wir als Pilotprojekt dann dem Kunden zeigen und sagen, wir können individuell noch eure Schmerzpunkte natürlich hinzufügen.

Serkan Cihan: Und dass ihr da wirklich ein Outcome habt, der euch das Leben auf jeden Fall erleichtert im Service weltweit.

Serkan Cihan: Dann haben wir zum Beispiel ein Unternehmen kennengelernt gehabt, die wirklich Holzwerkbank hatte.

Serkan Cihan: Und

Serkan Cihan: Die verkaufen weltweit, glaube ich, eines der besten Produkte in dem Segment, aber haben halt wirklich Stationen, die überhaupt nicht digitalisiert worden sind.

Serkan Cihan: Und da habe ich dann beispielsweise gefragt, wie läuft das denn ab, wenn da ein Mitarbeiter für eine Werkbank ausfällt?

Serkan Cihan: Ja, dann produzieren wir da aktuell noch nicht.

Serkan Cihan: Und dann kommt ein anderes Produkt, was wir gerade auch als Pilot entwickeln, Academy dann zum Einsatz, wo man dann beispielsweise hier wieder für die Zuhörer, haben wir dann hier so eine Meta-Quest, die sehr kostengünstig ist für die Industrie.

Serkan Cihan: Und welches Unternehmen kann schon dann sagen, man schickt seinen Auszubildenden für zehn Tage ins Homeoffice und die Person kann dann an der Maschine lernen und wirklich durchgehend ihre Zertifikate einholen.

Serkan Cihan: und daraus dann auf jeden Fall Nutzen ziehen.

Serkan Cihan: Und sobald die Zertifikate geholt ist, kann er dann wieder zurück in die Halle und weiter lernen, sodass beispielsweise der Kostendruck gesenkt wird, dass dadurch der Auszubildende mehr Zeit hat, an seinen eigenen Projekten zu arbeiten.

Serkan Cihan: Und die Auszubildenden durch Gamification, was halt sehr im Kommen ist, dadurch, dass die jüngere Generation jetzt immer mehr in den Berufsmarkt sozusagen reinkommt,

Serkan Cihan: kommen die auch mit einer ganz anderen Erwartungshaltung rein.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Serkan Cihan: Die wollen vielleicht durch Intranet scrollen und sehen, wo die neuesten Feeds des Unternehmens vielleicht sind und wollen vielleicht einen Storypost oder so posten, wie öde das in einem Unternehmen ist, aber da setzen wir dann an, indem wir sagen, okay, wir holen die jüngere Generation auch ab, indem wir

Serkan Cihan: ein Trainingsmetaversum erstellen für ein Unternehmen, um dann das Werkbankproblem, also das eigentliche Problem zu lösen.

Serkan Cihan: Dass diese Werkbank nicht in Stocken gerät, dass man auch die Person, die rechts daneben ist, an einer anderen Werkbank, die nur die Komponenten installieren kann, die an der anderen Werkbank gerade gefertigt sind,

Serkan Cihan: auch kurz einspringen könnte, dadurch, dass man halt Augmented Reality einsetzt und die Werkbank weiterhin produziert.

Serkan Cihan: Das sind unsere Ansätze mit solchen Pilotprojekten.

Serkan Cihan: Ich habe sehr viel gesagt.

Kai Ole Hartwig: Was du gerade so angesprochen hast mit dem Durchscrollen, finde ich eigentlich ganz witzig.

Kai Ole Hartwig: Also es gibt ja heute Corporate-Fluencer, die das bei Instagram machen oder auch bei LinkedIn durchaus einige.

Kai Ole Hartwig: Aber ich finde, das ist eigentlich eine total schicke Idee, das auch intern quasi zu haben, das firmeninterne Instagram.

Kai Ole Hartwig: Und dann halt nicht mit diesen klassischen, ah ja, hier ist mal das Weihnachtsanschreiben oder auch meinetwegen mal ein Video, sondern halt mal,

Kai Ole Hartwig: wirklich aktuell da auch Informationen zu teilen.

Kai Ole Hartwig: Das geht ja gar nicht, das geht ja auch über Wissenstransfer hinaus.

Kai Ole Hartwig: Das hat ja auch viel mit Identität und Zusammenhalt im Unternehmen zu tun.

Serkan Cihan: Ganz genau.

Serkan Cihan: Also ich weiß nicht, kennt ihr das Tool?

Serkan Cihan: Wir arbeiten intern mit Microsoft 365 fürs Organisatorische.

Serkan Cihan: Da haben wir auch natürlich mit SharePoint unser Intranet.

Serkan Cihan: Und da habe ich ein cool Tool in den letzten Monaten mir intensiver mal angeschaut.

Serkan Cihan: Das nennt sich Engage, Viva Engage von Microsoft.

Serkan Cihan: Ob ihr das mal gehört habt?

Serkan Cihan: Kennt ihr das vielleicht?

Kai Ole Hartwig: Naja, wir haben Microsoft bei uns abgeschaltet, aber ich kenne es noch.

Serkan Cihan: Und da ist das halt so, dass es wirklich so eine Community, ja, dass sowas wie Threads oder X sein soll, für Unternehmen, also dass man nur in der Organisation bleibt.

Tim Uhlott: Ich kann es jetzt nicht.

Tim Uhlott: Ah, okay.

Serkan Cihan: Und ich glaube, mit so einem Update, wenn da so Viva oder die ganzen Intranet-Anbieter da noch so ein Story, wie Kai das schon erwähnt hatte, dass man da auch seine Storys da posten kann, wenn nicht auf jeden Fall eine sehr interessante Idee.

Kai Ole Hartwig: Ich wundere mich ja jedes Mal, wie verbreitet Microsoft wirklich in Maschinenbauers?

Kai Ole Hartwig: Und damit auch Azure und SharePoint und alles andere.

Tim Uhlott: Und SAP nicht zu vergessen.

Tim Uhlott: Okay, hast du Glück.

Kai Ole Hartwig: Ja, SAP macht mir im DevSecOps-Bereich jetzt ja nicht so viele Schmerzen wie Microsoft oder Azure.

Kai Ole Hartwig: Also zumindest meistens nicht direkt in dem Bereich, wo ich unterwegs bin.

Serkan Cihan: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß, es

Kai Ole Hartwig: Ich möchte das jetzt nicht sagen, dass SAP super ist und ich weiß, da haben echt Menschen Probleme mit, möchte ich sagen, aber ich bisher nicht.

Kai Ole Hartwig: So, lassen wir mal eine Insel der Glückseligkeit ohne SAP.

Kai Ole Hartwig: Aber ich finde eigentlich diese Abhängigkeit, wenn ich daraus so zurückdenke, sehr krass.

Kai Ole Hartwig: die man da auch in allen Prozessen drin hat.

Kai Ole Hartwig: Also das finde ich fast schon ein bisschen risikobehaftet, wenn man mal überlegt, was heute so auf der Welt los ist und wo sich das hin entwickelt.

Serkan Cihan: Das stimmt.

Kai Ole Hartwig: Und wo auch die ganzen Diskussionen gerade so stattfinden um digitale Souveränität, finde ich, dass es im Maschinenbau, der ja eh sehr konservativ ist,

Kai Ole Hartwig: halt so noch gar nicht angekommen ist.

Kai Ole Hartwig: Also ich meine, der Maschinenbauer mit Fax, der hat jetzt das Problem einfach gar nicht.

Kai Ole Hartwig: Der ist noch nicht bei der Problemklasse angekommen, der wird das überspringen.

Kai Ole Hartwig: Aber die, die jetzt halt so mit Outlook und SharePoint und ServiceNow auch so ein ganz schlimmes Ding unterwegs sind, die sind halt mega abhängig davon.

Kai Ole Hartwig: Und das finde ich auch irgendwie...

Kai Ole Hartwig: echt risikobehaftet einfach für den Standort Deutschland, dass wir uns so abhängig gemacht haben, in einer solchen Schlüsselindustrie und jedes Unternehmen einzeln hingeht und am Tagesende, wenn ich so einfach an meine Erlebnisse da in der Branche zurückdenke, auch nichts nutzen und nichts damit machen, wo man jetzt sagt, ja, das ist jetzt das einzige Unternehmen, das das anbieten würde.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, da kann ruhig mehr Veränderung, radikale Veränderung rein in das ganze Thema.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das würde auch gut tun, dem ganzen Ding.

Kai Ole Hartwig: Möchten, ja.

Serkan Cihan: Es gibt so ein Umdenken.

Kai Ole Hartwig: So.

Serkan Cihan: Dann denkt sich Microsoft auch, okay, wie können wir verbessern?

Serkan Cihan: Dann Google geht damit, dann Schwarzgruppe beispielsweise.

Serkan Cihan: Und dann, es muss halt ein Wettbewerb existieren, um, finde ich, solche Themen richtig anzugehen.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Serkan Cihan: Deswegen.

Tim Uhlott: Stimmt auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Ich würde gerne nochmal zu einem Thema zurück, was wir vorhin besprochen hatten, Richtung Messe.

Tim Uhlott: Was ist denn da generell eure Marketingstrategie, sag ich mal?

Tim Uhlott: Also wirklich Fokus auf Messe bei dem konservativen Industrie- und Maschinenbau oder geht auch Cold-E-Mail oder Cold-Anruf oder sogar Fax rausschicken?

Serkan Cihan: Das schreibe ich mir auf mit dem Fax rausschicken.

Serkan Cihan: Das ist ein guter Punkt eigentlich.

Serkan Cihan: Wenn das Unternehmen das Fax erwähnt hätte, könnte man eigentlich einen Gegenfax senden.

Tim Uhlott: Go ahead, Fax.

Serkan Cihan: Bitte keine Fax-Cold-E-Mail.

Serkan Cihan: Ach, ne, Fax-Colds raussenden.

Serkan Cihan: Cold-Faxes.

Serkan Cihan: Unsere Strategie ist in der Hinsicht wirklich, dass wir, wir haben gelernt, der konservative Maschinenbau braucht Präsenz.

Serkan Cihan: Da hilft es nicht, eine Cold-E-Mail kann man senden.

Serkan Cihan: Man sagt dann, okay, haben Sie die E-Mail erhalten, um Ihr Problem zu identifizieren und daraus gegebenenfalls eine Lösung anzubieten.

Serkan Cihan: Aber aus den letzten Messen ging klar hervor, dass wenn zwei Personen da auf den Messestand reingehen und die Person bzw.

Serkan Cihan: das Unternehmen sich anschauen und gucken und mit einem Ansprechpartner dann reden, dass da viel offener geredet wird, wo da die Pain-Points sind.

Serkan Cihan: Und dass daraus wirklich, dass wir als Menschen gesehen werden und nicht nur als IT-Systemhaus, was komplett nicht, ja,

Serkan Cihan: keine Seele oder so hat, in Anführungszeichen, sondern dass wir da Menschen sind, dass wir als Menschen da vorbeikommen und wirklich ebenfalls das Problem identifizieren wollen.

Serkan Cihan: Das ist so das, was ich, die Erkenntnisse, die ich daraus gezogen habe.

Serkan Cihan: Und dann schickt man eine Mail raus.

Tim Uhlott: Vielen Dank.

Serkan Cihan: Meistens kriegt man ja nur auch in der Hinsicht einen Empfang, der dann auch konservativ ist, der dann, wo dann ein Mitarbeiter mal gesagt hat, bitte keine

Serkan Cihan: Akquiseanrufe durchlassen und die fahren das dann die nächsten zehn Jahre sofort, obwohl vielleicht eine Abteilung wirklich gerade mal zu einem gewissen Thema gerade die Hilfe gebräucht hätte, durch diesen einen Akquiseanruf, der dann nie zustande gekommen ist.

Serkan Cihan: Deswegen denke ich mir, da müssten

Serkan Cihan: So ein Umdenken auch innerhalb des Unternehmens, so Offenheit hingegen zu solchen Kaltakquise-Themen, weil das Thema wurde halt komplett, ja, ich sag mal, in den Schmutz gezogen.

Serkan Cihan: Und dass man dafür vielleicht ein bisschen offener wird, weil die Person, die dich anruft, gibt dir auch seine Lebenszeit für den Anruf rein.

Serkan Cihan: Also sie, vielleicht nur 10 Sekunden rein und 15 Sekunden.

Serkan Cihan: Ich weiß nicht, da gibt es ja diese Trends mittlerweile auf Instagram, habe ich das gesehen.

Tim Uhlott: Mhm.

Serkan Cihan: haben Sie zehn Minuten, achtzehn Sekunden Zeit, das ist ein Akquiseanruf, haben Sie zehn Minuten oder wollen Sie direkt auflegen?

Serkan Cihan: Direkt, dir ist Interesse da, dann fängt man an, was da für ein Benefit sein kann und dann kann man das Gespräch weiterführen, aber direkt Nein zu sagen, finde ich immer falsch, weil wir von Codenius werden beispielsweise, ich habe jeden Akquiseanruf, der zu mir kam, immer die Chance gegeben, um einfach zuzuhören, was für ein Problem es lösen wird.

Serkan Cihan: Und dann erklärt, okay, das Problem haben wir gerade nicht, gerne in acht Monaten oder das Problem haben wir jetzt aktuell, aber das Budget ist noch nicht da oder aber wenigstens im Austausch sein, dass die gegenüberliegende Person einfach versteht, okay, da kann ich anrufen oder brauche ich nicht mehr anrufen.

Serkan Cihan: Und diese Offenheit fehlt mir im konservativen Markt.

Tim Uhlott: Mhm.

Serkan Cihan: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das ist aber auch etwas, als Selbstständiger machst du ja irgendwie jede Rolle mal durch.

Kai Ole Hartwig: Ja, so, du hast ja gar keine andere Wahl und das hast du natürlich, wenn du in so einem Konzernstrukturen oder ähnlichen und Corporate-Strukturen unterwegs bist, hast du das natürlich nicht und dann ist das Empfinden ein ganz anderes und dann fehlt auch quasi...

Kai Ole Hartwig: die Wahrnehmung, dass ja jemand wirklich auch sich Mühe macht und reinsteckt und Sales hat gar kein nerviges Ding am Tag, also doch irgendwie nervig schon, aber gar nicht den zwingenden Zweck hat, jetzt Leute zu nerven, sondern dass es eigentlich darum geht, zu schauen, passt das denn auch überhaupt?

Kai Ole Hartwig: Ja, nur weil ich bei jemandem anrufe und sage, hey, schau mal, willst du eine neue Website haben?

Kai Ole Hartwig: Heißt das ja nicht, dass auch am Tagesende wir auch sagen, okay, komm, wir bauen dir auch was Neues.

Kai Ole Hartwig: Und dieses, okay, ich höre jedem zu, höre ich immer wieder nur von Menschen, die selber Sales gemacht haben und selber Leute angesprochen haben und schauen halt, okay, wie bekommt man überhaupt Kontakte.

Kai Ole Hartwig: Und deswegen, glaube ich, ist das auch so ein Weg.

Serkan Cihan: Ah, ich verstehe.

Kai Ole Hartwig: Und Messen oder auch Meetups und so, hatte ich ja auch schon mal erzählt, dass ich das eigentlich für den passenden Weg halte, weil man dann

Kai Ole Hartwig: halt direkt mit Menschen spricht.

Kai Ole Hartwig: Das ist immer viel cooler, als irgendwo anzurufen, Brief zu schreiben.

Kai Ole Hartwig: Faxen.

Kai Ole Hartwig: So.

Kai Ole Hartwig: Moritz.

Moritz Hofmann: Ich habe nochmal in Verbindung damit eine Frage und zwar, du hast erzählt, dass ihr jetzt an mehreren Produkten arbeitet, zum Beispiel dem Workspace, korrekt, den ihr dann zum Beispiel bei Pilotprojekten einsetzen wollt.

Moritz Hofmann: Was ich spannend finde, das heißt, geht ihr schon in die Richtung, dass ihr bestimmte eigene Produkte entwickelt oder macht ihr eher so Individualsoftware für Unternehmen?

Serkan Cihan: Aktuell fahren wir leider noch zweitgleisig, dass wir sagen, okay, ich als Geschäftsführer und Gründer bin dabei, dass ich gerade die ganzen Demos aufsetzen werde, die ganzen Demosysteme aufsetze und wir aber noch weiterhin individuelle Software anbieten.

Serkan Cihan: Aber das Ziel ist wirklich, dass wir ein eigenes Softwareprodukt haben.

Serkan Cihan: Also da ist Workspace und da haben wir noch ein anderes Produkt, das nennt sich Promomaschine, was auch schon bei einem Kunden eingesetzt worden ist, bei einem Kaufhaus, bei einem großen Kaufhaus und genau da sitzen wir auf so, dass Codenius seine eigenen Softwareprodukte auf jeden Fall in den nächsten Monaten und Jahren auf jeden Fall etabliert.

Serkan Cihan: Genau das ist so der Weg.

Moritz Hofmann: Und anscheinend investiert ihr da ja richtig, wenn du sagst, bei dem einen habt ihr jetzt einen Kunden, der das eingesetzt hat, das heißt bei anderen wahrscheinlich auch noch keine Kunden, wo ihr erstmal Vorleistung investiert, richtig, oder?

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das ist auch...

Serkan Cihan: Genau.

Serkan Cihan: Ganz genau so sieht das aus, ja.

Serkan Cihan: Wir hatten einen Kunden, mit dem hatten wir auch schon andere Projekte realisiert gehabt und die meinte dann, ey, das war eine Medienagentur und die meinte, komm mal, ich habe da so ein Kaufhaus, da habe ich ein Event, wäre cool, wenn ihr da so ein Kiosk-System aufbaut.

Serkan Cihan: Und dann haben wir gesagt, wir können das gerne machen.

Serkan Cihan: Haben uns hingesetzt mit dem Kunden, das alles aufgeschrieben, was da gebraucht wird und bauen jetzt ein eigenes System, so ein Kiosk-Management-System, wo man dann wirklich Kunden wie Ströhr das anbieten kann, also die wirklich in Deutschland ja der Marktführer sind.

Serkan Cihan: wo man dann so ein Kiosk-System hat.

Serkan Cihan: Im Büro kann man dann schön administrieren, welche Kiosk-Systeme was abspielen sollen, zu welcher Zeit.

Serkan Cihan: Gamification und Werbung ist aktuell das große Thema da in dem Thema.

Serkan Cihan: Aber es soll auch weitergehen, dass wir wirklich auch sagen, POS-Systeme, man kann wirklich für Restaurants Bestellsysteme hinzufügen.

Serkan Cihan: Aber da sind wir auch noch ganz frisch drin und da kann ich vielleicht in den nächsten oder irgendwann in einem neuen No-Bullshit-Founders mehr erzählen.

Moritz Hofmann: Mega spannend.

Moritz Hofmann: Nur eine Frage, wenn das nicht zu sehr ins Detail geht, wenn das nicht zu interne Sachen sind.

Serkan Cihan: Gerne, gerne.

Serkan Cihan: Ich bin sehr offen.

Moritz Hofmann: Wie setzt ihr euch Limits?

Moritz Hofmann: Zum Beispiel, du sagst jetzt, wir investieren hier 100 Stunden Arbeit rein und dann bei 200 Stunden Arbeit habt ihr immer noch keinen Kunden, bei 300 Stunden Arbeit.

Moritz Hofmann: Also habt ihr irgendwie so, dass ihr euch so ein Limit setzt intern für ein Projekt?

Serkan Cihan: Da bin ich, ich setze mir keine Limits, ich setze aber den Personen, die dann für diesen Auftrag sozusagen da kommen, da setze ich die Limits, dass die Person da geschützt ist.

Serkan Cihan: Da bin ich ganz klar sehr strikt.

Serkan Cihan: Weil ich ja das Unternehmen gegründet habe, will ich mehr das Risiko eingehen, dass ich sage, ich investiere da mehr Zeit, sodass das Team, auch wenn es dann zu den Aufträgen kommt, entsprechend bezahlt wird, aber ich gehe ruhig die 600 Stunden rein, obwohl es eigentlich nicht ist.

Serkan Cihan: ab 200 eigentlich ein Cut sein sollte, aber ich sehe da noch Potenzial, deswegen mache ich das noch weiter und genau, so gehe ich da vor.

Serkan Cihan: Also als Gründer gehe ich da die Extrameile, genau.

Moritz Hofmann: Sehr spannend, Tim.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Da hätte ich jetzt vielleicht noch eine letzte Frage.

Tim Uhlott: Du hast jetzt gesagt, ja, drei Jahre hast du jetzt schon Erfahrung mit dem Gründen.

Tim Uhlott: Was würdest du den anderen neuen Gründern vielleicht raten oder als Tipps mit an die Hand geben, wenn man neu gründet?

Serkan Cihan: Es kommt nie so, wie man es denkt.

Serkan Cihan: Ja, also ich bin da noch aktuell in der Phase, wo ich sage, es kommt nie so, wie man es denkt.

Serkan Cihan: Also macht euch eine Roadmap.

Serkan Cihan: Das hat mir sehr geholfen, weil ich wirklich in meinem Kopf, ich weiß nicht, wie es bei euch da ist,

Serkan Cihan: Aber da ist so ein, es gibt so ein schönes Bild, da ist so ein Stift und dann sind da richtig viele Kreise gemacht worden, Krickel und das repliziert das Gehirn.

Tim Uhlott: Ja.

Serkan Cihan: Und das hatte ich zu Anfang und dann habe ich mir wirklich einfach...

Serkan Cihan: Notizen gemacht, To-Dos gemacht, die To-Dos nicht zu sehr ausgeweitet, gesagt, okay, das muss jetzt fertig sein, weil das der nächste Schritt ist, so stufenweise hinzugebaut.

Serkan Cihan: Und wenn man gerade am Gründen ist, habe ich sehr viele Bücher gelesen zu Persönlichkeitsentwicklung, aber da dieser Podcast sehr informativ ist, hole ich jetzt schon mal, dass man da nicht so viele Bücher kaufen muss zur Persönlichkeitsentwicklung.

Serkan Cihan: Das Keyword ist einfach Machen.

Serkan Cihan: Das wollen die meisten Bücher haben.

Serkan Cihan: Die verkaufen euch da in einem ganz anderen Kontext immer die Sätze.

Tim Uhlott: Das ist ein guter Punkt.

Serkan Cihan: Ich habe da in meinem Bücherregal viele solcher Bücher gehabt.

Serkan Cihan: Und ich sage euch, macht es einfach und probiert euch aus.

Serkan Cihan: Also man wird immer fallen.

Serkan Cihan: Und ich bin ja jetzt noch immer noch am Fallen, am Aufsteigen, am Fallen, am Aufsteigen.

Serkan Cihan: Deswegen also, man sollte da auf jeden Fall sehr offen sein.

Serkan Cihan: Und es wird viele schlaflose Lechte geben, wo man die ganze Existenz vielleicht sogar in Frage stellt.

Serkan Cihan: Aber davon könnt ihr bestimmt, Kai, ich weiß nicht, Moritz, da könnt ihr...

Serkan Cihan: mir bestimmt zustimmen.

Serkan Cihan: Man schläft dann so mit der Necke zu, aber die Augen sind ganz weit offen.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Tim, du hattest noch was.

Tim Uhlott: Genau, ja, ich würde eigentlich danke sagen, schön, dass du da warst, erkannt.

Tim Uhlott: Wie findet man dich in Codenius am besten?

Serkan Cihan: Meistens, also ganz einfach www.codenius.de.

Serkan Cihan: Die Website ist noch gerade in der Aktualisierungsphase, weil das Projekt hieß Lumea davor, bevor es Workspace hieß und ansonsten per LinkedIn.

Serkan Cihan: Serkan Gian und da sollte man mich auf jeden Fall finden.

Tim Uhlott: Okay, super.

Tim Uhlott: Danke dir.

Tim Uhlott: Das stimmt auch.

Serkan Cihan: Und ich habe auch zu danken.

Tim Uhlott: Ja, danke.

Serkan Cihan: Deswegen also vielen Dank für das, was ihr da macht.

Serkan Cihan: Also No Bullshit Founders.

Serkan Cihan: Ich bin ein Riesenfan.

Serkan Cihan: Also wenn ihr so Merchandise habt, No Bullshit Founders, Hammername, damit würde ich rausgehen.

Serkan Cihan: Und das wirklich draußen anziehen.

Serkan Cihan: Deswegen also darüber sollte man sich Gedanken machen.

Serkan Cihan: Und es einfach machen.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, vielleicht brauchen wir Merch, wenn wir mehr Follower haben.

Serkan Cihan: Aber sowas ist schnell gemacht.

Serkan Cihan: Winst du mir Print?

Kai Ole Hartwig: Dann können wir mal drüber nachdenken.

Serkan Cihan: Deswegen, vielen lieben Dank.

Kai Ole Hartwig: Ja, ist schnell gemacht.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Hast du recht.

Tim Uhlott: Ja, dann danke dir.

Tim Uhlott: Ja, dann schön, dass ich wieder eingeschaltet habe.

Tim Uhlott: Und dann bis nächste Woche.

Kai Ole Hartwig: Bis nächste Woche.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Tim Uhlott

Tim Uhlott

Serkan Cihan

Tim Uhlott

Tim Uhlott

Serkan Cihan

Tim Uhlott

Serkan Cihan

Kai Ole Hartwig

Serkan Cihan

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Kai Ole Hartwig

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Moritz Hofmann

Serkan Cihan

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Serkan Cihan

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Kai Ole Hartwig

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Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

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Tim Uhlott

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Kai Ole Hartwig

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Moritz Hofmann

Serkan Cihan

Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

Serkan Cihan

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

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Serkan Cihan

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Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

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Kai Ole Hartwig

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Kai Ole Hartwig

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