Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

No Bullshit Founders: Solo-Founder, KI und die 80/20-Regel: Wird Gründen jetzt radikal kleiner?

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

61 plays · May 19, 2026

YC nimmt plötzlich deutlich mehr Solo-Founder auf – ist das der Beweis, dass KI das Gründen verändert? In dieser Folge sprechen Ole, Tim und Moritz über Solo-Gründer, LinkedIn-Frust, KI-Content, Speech-to-Text, Vibe-Coding, Mittelmanagement und die Frage: Kann eine Person mit KI heute wirklich ein ganzes Team ersetzen?

Transcript

Moritz Hofmann: Hi, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Nur Bullshit Founders.

Moritz Hofmann: Wieder mit Ole, Tim und mir.

Moritz Hofmann: Ich bin Moritz.

Moritz Hofmann: Heute wollen wir über den neuen Solo-Founder-Trend reden.

Moritz Hofmann: Ole, du hast da was rausgesucht.

Kai Ole Hartwig: Was heißt rausgesucht?

Kai Ole Hartwig: Das wird mir ja so zugespielt durch schöne Algorithmen.

Kai Ole Hartwig: Aber ich weiß nicht, ob ihr es gesehen hattet.

Kai Ole Hartwig: YC hat tatsächlich jetzt für Winter 26, 22 Solo-Founder nominiert, aufgenommen.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß gar nicht, wie man es sagen soll.

Kai Ole Hartwig: Aber bisher war ja irgendwie die Empfehlung bei YC immer, man sollte als Team da auftreten.

Kai Ole Hartwig: Deswegen wird es gerade so ein bisschen als der große Umbruch gehypt.

Kai Ole Hartwig: Was sagt ihr denn dazu?

Kai Ole Hartwig: Oh, das ist eine gute Frage.

Tim Uhlott: Wie groß ist denn der gesamte Batch dann?

Tim Uhlott: 22 Leute?

Kai Ole Hartwig: So, professionell vorbereitet bin ich nicht.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, irgendwas um die 60 habe ich im Kopf.

Kai Ole Hartwig: Aber ich möchte mich jetzt nicht drauf festnageln lassen.

Tim Uhlott: Ich hatte irgendwie mal geguckt, dass auch mit den 22 Faunern, was du gefunden hast, das soll ungefähr...

Tim Uhlott: 11% des gesamten Badges sein.

Tim Uhlott: Also das heißt, es wären ja ungefähr 200 Leute.

Tim Uhlott: Das ist aber ordentlich, die da mal aufgenommen werden.

Kai Ole Hartwig: Ja, das habe ich mir nicht gemerkt.

Kai Ole Hartwig: Ich war nur geflasht von, dass es 22 Solo-Founder überhaupt sind, weil

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Also das mit den Leuten, die aufgenommen werden, das kenne ich noch, ich kenne noch YC vor vielen Jahren, da war das immer sehr, sehr klein, also wurde nur irgendwie so eine Handvoll aufgenommen und jetzt haben die das halt so in den letzten Jahren so vergrößert, dass ganz, ganz viele Teams aufgenommen werden, dass die so ein bisschen auf Masse gehen.

Moritz Hofmann: Genau.

Tim Uhlott: Ah, okay, spannend.

Kai Ole Hartwig: Ja, und das ja auch viel häufiger.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, YC war doch früher einmal im Jahr, dass sie investiert haben oder zweimal irgendwie sowas.

Moritz Hofmann: Ja, ja, ich denke, das wäre, oder ich habe immer gedacht, das wäre eine gute Erfahrung, aber ich hatte nicht so wirklich...

Kai Ole Hartwig: Und jetzt ist es ja gefühlt, ja,

Tim Uhlott: Das sind so Quartale irgendwie, ne?

Tim Uhlott: Winter, Spring und so weiter und so fort.

Tim Uhlott: Hattest du Moritz nicht auch mal überlegt, eigentlich nach Richtung Silicon Valley, um dich auch mal zu bewerben?

Tim Uhlott: Hast du mir immer mal erzählt?

Tim Uhlott: Hattest du auch schon mal überlegt?

Moritz Hofmann: das richtige Projekt dafür oder so.

Moritz Hofmann: YC will ja auch schon sehen, dass du Traction hast so ein bisschen und so, also du kannst nicht mit irgendwie so einer Idee dahin kommen eigentlich.

Tim Uhlott: Okay, krass.

Tim Uhlott: Na gut, das sind ja schon mal einige.

Tim Uhlott: Es ist...

Moritz Hofmann: Wenn du dir das anschaust, ich hatte mir das angeschaut zum Beispiel von Dropbox, die ja auch da drüber gestartet sind und die hatten da schon irgendwie 1000 User oder so, als sie dann da reingekommen sind.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, aber wenn du mal überlegst im Silicon Valley gehst du ins Café, verteilst eben deine Karte und dann hast du deine Tausend-User, ne?

Kai Ole Hartwig: Also ein bisschen anders als hier.

Kai Ole Hartwig: Hier warst du erstmal die 10 Abmahnungen im Briefkasten, weil du ungefragt mit jemandem gesprochen hast und ein Zettel Papier in die Hand gedrückt.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Europa ist immer ein bisschen schwieriger.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Cold-Called oder Cold-E-Mails oder sowas ist schon immer nicht so einfach.

Kai Ole Hartwig: Ja, jetzt ist ja sogar cold, LinkedIn ist ja auch, gab es jetzt ein Urteil hier aus Düsseldorf, dass auch nicht, also eine Kontaktaufnahme auf LinkedIn kann jetzt nicht als Einwilligung für eine werbliche Nachricht bei LinkedIn gewertet werden.

Tim Uhlott: Ah, wirklich?

Kai Ole Hartwig: So ein Schwachsinn.

Kai Ole Hartwig: Also ich meine, das ist ein Business-Netzwerk, das

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Jetzt darfst du ja nur noch kalt anrufen bei irgendjemand, es geht aber keiner mehr ans Telefon.

Kai Ole Hartwig: Also, E-Mail ist ganz gefährlich und ganz böse, dass dir jemand eine E-Mail schickt.

Kai Ole Hartwig: Also vielleicht ist Silicon Valley mit YC wirklich mittlerweile der bessere Platz für Gründung, als sich diesen ganzen Schlamassel hier in Deutschland anzutun, ne?

Moritz Hofmann: Also LinkedIn kann jetzt auch wirklich so gewertet werden wie eine E-Mail sozusagen, oder was?

Kai Ole Hartwig: Ja, habe ich gestern bei LinkedIn tatsächlich zu gelesen, das ist ein Urteil hier aus Düsseldorf.

Tim Uhlott: Ach, krass.

Tim Uhlott: Okay, verrückt.

Kai Ole Hartwig: Vom Landgericht sogar, wenn ich mich richtig erinnere.

Kai Ole Hartwig: Es war schon

Tim Uhlott: Jetzt ist die Frage, was es denn für eine Art von Kontaktaufnahme war.

Tim Uhlott: War es dann hier, guck mal, ich bin von Firma X, das war ja mein Thema, kauf bitte von mir oder vernetze ich bitte mit mir oder ist es eher schon in die Richtung, hey, ich bin so und so, lass uns einfach mal vernetzen und wenn du dann vernetzt bist, kannst du vielleicht...

Kai Ole Hartwig: Naja, es war schon, also die waren schon vernetzt und dann hat er quasi, hey, schau mal, ich habe hier das geile Produkt, willst du nicht testen, ausprobieren, Core, keine Ahnung, irgendwas in der Richtung was.

Tim Uhlott: krass macht es noch schwieriger

Kai Ole Hartwig: Und wo ich sage, okay, ja, aber eine reine Vernetzung ist quasi nicht die Einwilligung dafür.

Moritz Hofmann: Die waren schon vernetzt.

Moritz Hofmann: Das ist doch eigentlich, hätte ich jetzt gedacht, das würde so eingeordnet werden wie ein bestehender Kontakt.

Moritz Hofmann: Dann kannst du alles machen.

Moritz Hofmann: Okay.

Kai Ole Hartwig: Also was mache ich denn jetzt, wenn ich jemanden auf so einem Netzwerktreffen treffe treffe und den jetzt mit jemandem über die Firma quatsche, also über Unternehmen und Kaufen und hast du nicht gesehen, quatsche.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja im Prinzip das Gleiche.

Kai Ole Hartwig: Also für mein Gefühl, ja, also da treffe ich ja auch jemanden.

Kai Ole Hartwig: Nachher gebe ich dem auch noch eine Visitenkarte.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja auch schwierig jetzt.

Moritz Hofmann: Vielleicht wurde das so gewertet, weil bei LinkedIn ja ganz viele Leute einfach diese Kontaktanfrage annehmen, obwohl die sich noch gar nicht kennen, so richtig.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, aber das weiß ich ja selber, dass wenn da jemand eine Kontaktanfrage schickt, den ich nicht kenne, entweder schickt er mir danach seine Werbemail oder meldet sich niemals, das hast du ja manchmal auch, da bekommst du Kontaktanfragen, nimmst sie an, dann meldet sich einfach keiner.

Kai Ole Hartwig: Oder die Person meldet sich dann nicht.

Kai Ole Hartwig: Ist okay, macht mein Netzwerk größer, interessiert mich nicht weiter, aber ist es auch okay, wenn man danach irgendwie einen guten Pitch durch die Gegend schiebt?

Moritz Hofmann: Also, ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, finde ich, ist völlig valide.

Moritz Hofmann: Vielleicht werden dadurch dann jetzt bald weniger In-Vites geschickt bei LinkedIn.

Kai Ole Hartwig: Mein

Tim Uhlott: Ja, wahrscheinlich schon.

Tim Uhlott: Das ist wahrscheinlich ein Vorteil.

Tim Uhlott: Ich meine, ganz so zugespammt.

Kai Ole Hartwig: Naja gut, aber wenn du ja eben dich mit jemandem vernetzt, dann folgst du ja auch automatisch, dann verbreiten sich ja theoretisch deine Posts besser.

Tim Uhlott: Ja, Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: Und dann könnte ja jemand Interesse zeigen und kann dich dann ja anrufen.

Kai Ole Hartwig: Boah, klingt das absurd.

Tim Uhlott: Ob die Person das dann macht.

Tim Uhlott: Dann ruft es dann auf dem Festnetz an.

Tim Uhlott: Man hat zwar eine Festnetz-Summe, aber kein Festnetz-Telefon angeschlossen.

Kai Ole Hartwig: lassen.

Tim Uhlott: Stimmt, stimmt.

Tim Uhlott: Ich kann mir die ganzen KI-Anrufe nicht mehr LinkedIn-KI anschreiben, sondern KI-Anrufe.

Tim Uhlott: Dann sind alle einfach.

Kai Ole Hartwig: Genau, und dann telefoniert die KI mit deiner KI und dann... Genau.

Tim Uhlott: Ich weiß nicht, aber eine Stunde.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Burn, Token, burn.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ich finde den Solo-Fauna-Trend, um da jetzt mal ein bisschen wieder zurückzukommen nach unserem kurzen Ausflug in die Absurditäten hier, finde ich einfach spannend.

Kai Ole Hartwig: Weil es passt ja gut auch zu dem allgemeinen Trend irgendwie.

Kai Ole Hartwig: Wir werden ein paar große Companies haben, wir werden viele sehr kleine Companies haben und das Mittelmanagement wird auch ausgedünnt, weil einfach der Umbau zu

Kai Ole Hartwig: ich sag jetzt mal, datengetriebenen oder datengestützten Unternehmen einfach stattfindet mit der KI.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Also ich glaube, Solo-Gründer gab es auch vorher schon, aber halt wurden die oft von oder immer von Y-Combinator abgelehnt.

Moritz Hofmann: Und das ist jetzt ja wahrscheinlich wegen dieser ganzen KI-Sache, dass die sich da so ein bisschen geöffnet haben, weil die jetzt sagen, einer kann alles machen, mehr oder weniger.

Moritz Hofmann: Da würde ich gerne, das würde ich gerne mal thematisieren mit euch.

Moritz Hofmann: Denkt ihr, dass wirklich einer alles machen kann, machen sollte?

Tim Uhlott: Also ich denke schon, dass es geht.

Tim Uhlott: Zum Beispiel meine Firma, ja, gar nicht per Software, betreibe ich ja auch alleine.

Tim Uhlott: Wir sind auch nur nachmittags oder am Wochenende halt in meiner Freizeit und ich weiß ja schon, keine Ahnung, neun, zehn Jahre lang oder so.

Tim Uhlott: Und vorher hat aber alles Ewigkeiten gedauert, ne, auch mit dem Programmieren oder neue Pages halt zu bauen für die Webseite oder Blogartikel schreiben oder generell irgendwie Marketing zu machen, jetzt mittlerweile mit KI.

Tim Uhlott: Mache ich das wirklich aus der einen Stunde, die ich dann irgendwie abends mal habe, mache ich dann gefühlt fünf oder sechs produktive Stunden, ne.

Tim Uhlott: Also ich finde, es hilft schon, das ist, glaube ich, auch möglich.

Tim Uhlott: Es kommt halt immer nur auf die Themen natürlich drauf an, ne.

Kai Ole Hartwig: Also ich habe halt das Gefühl, man schafft unglaublich viel jetzt mit KI.

Kai Ole Hartwig: Also gerade was Marketing-basierte Sachen sind auch.

Kai Ole Hartwig: Und halt so, ich sage mal, diese ganzen lästigen Assistenzaufgaben, die kann man ja wunderbar ohne Probleme darin abschieben.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal,

Kai Ole Hartwig: Auch diese klassischen Antwort-E-Mails kannst du ja wunderbar vorschreiben lassen und sagst dann nur noch, ah ja, ich lese nochmal drüber und schick's dann raus oder korrigierst noch was.

Kai Ole Hartwig: Das funktioniert ja auch hervorragend einfach, ne?

Kai Ole Hartwig: Also ich sehe da auch große, große Chancen drin.

Kai Ole Hartwig: Ich habe ja auch hinter mir im Amt rum, da oben, außerhalb der Kamera, wo da war das Buch liegen, Company of One.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Das thematisiert das ja im Prinzip auch.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja genau dieser Trend aus, wir haben sehr viele, sehr kleine Companies, die aber super agil sind.

Kai Ole Hartwig: Also ich meine, wenn du alleine bist, bist du ja auch mega effizient.

Kai Ole Hartwig: Du hast halt wenig Reibungsverluste, weil im Prinzip

Kai Ole Hartwig: wenn du ein cooles Setup baust, dir selber, aus Agenten oder Assistenten mit KI, dann bist du halt unfassbar effizient, weil du natürlich an mehreren Aufgaben gleichzeitig arbeiten lassen kannst, ohne dass du die immer mit Menschen absprechen musst.

Kai Ole Hartwig: Ich sehe da schon Chancen, auch wenn ich Gefahren darin sehe.

Kai Ole Hartwig: Das ist nicht so, dass ich sage, lass dir immer alles alleine machen und das wird schon gut gehen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Aber ich sehe einen absolut großen Effizienzgewinn.

Kai Ole Hartwig: Also das ganze Marketing, was ich so mache, inklusive aller Podcasts im Übrigen, sind im Durchschnitt nicht mehr als fünf Stunden in der Woche, eher so was Richtung vier Stunden.

Kai Ole Hartwig: Und wenn ich überlege, was ich früher allein da rein investiert habe, Blogposts zu schreiben, LinkedIn zu schreiben, da habe ich

Kai Ole Hartwig: ist sicherlich eine Stunde oder mehr am Tag draufgegangen.

Kai Ole Hartwig: Oder dann noch mit anderen Leuten abstimmen, die dann Sachen übernommen haben.

Kai Ole Hartwig: Das war alles viel weniger effizient und hat viel mehr Zeit gefressen.

Moritz Hofmann: Aber sind diese Marketing Efforts heute noch so viel wert wie früher, wenn jetzt alle Leute genau das machen, so schnell so viel Content raushauen und so weiter?

Moritz Hofmann: Merkt man das?

Moritz Hofmann: Die Dilution sozusagen?

Kai Ole Hartwig: Naja, bei LinkedIn merkst du es, glaube ich, extrem, dass extrem viel Content produziert wird.

Kai Ole Hartwig: ich sage jetzt mal, der Content, der nicht KI generiert ist, im Sinne von Podcasts, Shorts und so, ist cooler, performt auch besser.

Kai Ole Hartwig: Aber zum Beispiel die Blogposts, die

Kai Ole Hartwig: performen eigentlich genauso gut, wenn nicht sogar besser zum Teil, weil du natürlich viel mehr Informationsdichte bei technischen Themen unterbringen kannst, viel schneller auch die Recherche abgeschlossen hast, um dann deinen Blogpost zu erstellen, zu kuratieren, zu überarbeiten.

Kai Ole Hartwig: Das funktioniert einfach viel besser bei LinkedIn.

Kai Ole Hartwig: Also LinkedIn ist ja so ein bisschen tot, finde ich.

Kai Ole Hartwig: Da läuft halt so viel durch.

Kai Ole Hartwig: Da funktioniert zumindest bei uns so Plattformen wie Twitter, Blue Sky und so wieder deutlich besser als früher, weil die Leute irgendwie wieder auf diese Shortform-Content-Formate wechseln und sich das anschauen und nutzen.

Kai Ole Hartwig: Und LinkedIn, da wird seltenst, also wenn bei LinkedIn zwei-, dreimal in der Woche ein Link geklickt wird auf einen Blogpost oder so, ist das viel.

Kai Ole Hartwig: Das gleiche haben wir aber halt zum Beispiel bei Twitter bzw.

Kai Ole Hartwig: X jeden Tag.

Moritz Hofmann: interessant

Kai Ole Hartwig: Und da hauen wir kein Bild, also der Content, den wir da graus hauen, ist jetzt nicht besonders cool aufbereitet.

Kai Ole Hartwig: Das ist meistens nur ein nettes Bild mit einem Link, vielleicht noch ein bisschen Text und ansonsten ist es halt quasi die Weiterleitung auf den Blog.

Tim Uhlott: Wie gut funktioniert das bei euch?

Tim Uhlott: Also wie viele Leute gucken sich das an, zum Beispiel bei X oder wie viele Follower habt ihr?

Tim Uhlott: Weißt du das ungefähr?

Kai Ole Hartwig: Follower haben wir gar nicht so viele, müsste ich nachschauen, konkrete Zahlen.

Tim Uhlott: Hm?

Kai Ole Hartwig: Aber wir haben ja auch ein bisschen was umgestellt die letzten Wochen und letzten Tage auch sehr intensiv nochmal.

Tim Uhlott: Hm?

Kai Ole Hartwig: Und wir sehen halt einfach, dass da deutlich mehr drüber läuft als bei LinkedIn zum Beispiel.

Kai Ole Hartwig: Ja, absolute Zahlen muss ich jetzt nachschauen, oder müsste ich jetzt nachschauen.

Kai Ole Hartwig: Dafür sitze ich zu weit weg vom Bildschirm.

Tim Uhlott: Ja, ich mache das zum Beispiel auch so, also für die Blogposts, für die Recherche, nutze ich zum Beispiel auch von Google halt Gemini mit dem Deep Research, um halt die ganzen Quellen rauszufinden und tiefe Infos halt rauszufinden und darüber schreibe ich dann selber einen Blogpost und lasse dann auch

Kai Ole Hartwig: So.

Tim Uhlott: kurze Snips halt auch erstellen, die ich dann auch zum Beispiel überall teile.

Tim Uhlott: Also auch zum Beispiel auf Reddit, auf Facebook, auf LinkedIn oder auch auf den ganzen anderen kleineren Social Media Diensten, wie zum Beispiel Nachrichtportale wie Twitter, Threads, Blue Sky, Mastodon.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Und da muss ich sagen, bei mir läuft halt Twitter beziehungsweise X, Blue Sky, Blue Sky, Mastodon laufen jetzt nicht unbedingt so gut.

Tim Uhlott: Also es gucken sich gefühlt so zehn Leute an, aber Threads läuft erstaunlich gut bei mir.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, aber wenn halt zehn Leute sich das anschauen und zwei davon klicken, hast du immer noch 20 Prozent.

Tim Uhlott: Ja, aber... Ja, das stimmt.

Kai Ole Hartwig: Bei LinkedIn haben wir auf super vielen Posts, also alle Unternehmensposts kannst du halt vergessen, die haben in der Regel null Impressionen.

Kai Ole Hartwig: Da spielen wir es eigentlich nur raus, weil es halt nichts kostet zusätzlich quasi.

Kai Ole Hartwig: Und die persönlichen, da musst du ja auch extrem viel Glück haben, dass sie mittlerweile irgendwo performen.

Kai Ole Hartwig: Also vielleicht schreibe ich auch einfach zu schlecht.

Kai Ole Hartwig: Das möchte ich gar nicht sagen, dass es nicht an mir liegt oder so.

Tim Uhlott: Ja, bei mir ist ja die Reichweite auf LinkedIn auch extrem eingebrochen.

Kai Ole Hartwig: Aber, ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, ich freue mich mittlerweile schon darüber, wenn man einen Post 200 Impressoren bekommt, ne?

Tim Uhlott: Also ich weiß noch, früher hatte ich ein paar tausend Impressionen.

Tim Uhlott: Mittlerweile sind es so 50 bis 100, wenn es mal gut läuft.

Tim Uhlott: Also gar nicht mehr so viel wie vorher.

Tim Uhlott: Boah, krass.

Kai Ole Hartwig: Das ist total absurd.

Kai Ole Hartwig: Früher hatte ich auch wirklich Posts, die einfach mal 15.000 hatten.

Kai Ole Hartwig: Wo richtig Reichweite mitgekommen ist, das bekommst du einfach.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß nicht, woran es liegt.

Kai Ole Hartwig: Das funktioniert einfach nicht mehr.

Kai Ole Hartwig: Außer man ist maximal provokativ, dann komme ich auch noch so auf 3.000, 4.000, 5.000.

Kai Ole Hartwig: Aber das bekomme ich halt auch nicht dauerhaft hin, jetzt so maximal provokativ rauszuhauen.

Tim Uhlott: Das möchte man vielleicht auch nicht immer.

Moritz Hofmann: Noch eine kleine Zwischenfrage.

Moritz Hofmann: Du hast ja gerade auch die Blogposts angesprochen und du hast gesagt, dass die Blogposts eigentlich sogar durch AI, weil du sie schneller, besser, schnell schreiben kannst, dass das an sich gut ist und dass du das auch in den Zahlen merkst.

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Moritz Hofmann: Jetzt für jemanden, der so ein bisschen Laie ist, wie kann man denn einfach unterscheiden, welche Zugriffszahlen jetzt durch irgendwelche KIs kommen und welche Zugriffszahlen durch echte Menschen kommen?

Tim Uhlott: Zum Beispiel durch mein Tool.

Tim Uhlott: Wieso die?

Tim Uhlott: Das sagt er jetzt zum Beispiel.

Kai Ole Hartwig: das ich immer noch nicht eingebaut habe.

Tim Uhlott: Also alles schön kaufen.

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: Muss ich noch dringend machen.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber du bekommst zum Beispiel auch UTM-Parameter und Referra mit,

Moritz Hofmann: mit, oder?

Kai Ole Hartwig: Also, das Einfache ist, du siehst ja auch, wo...

Kai Ole Hartwig: Was du wirklich gut erfassen kannst, ist, wenn jemand über Google kommt.

Kai Ole Hartwig: JVGPT schickt dir auch immer einen UTM-Parameter mit.

Kai Ole Hartwig: Perplexity, glaube ich, auch.

Kai Ole Hartwig: Also eigentlich bekommst du das schon ganz gut mit.

Kai Ole Hartwig: Ach, sorry, das werten wir tatsächlich über Logfiles aus.

Kai Ole Hartwig: Das ist nochmal eine ganz andere Geschichte.

Kai Ole Hartwig: Wir versuchen, dass unsere normale Analytics quasi nur Zugriffe durch Menschen mitbekommt.

Moritz Hofmann: Ah, okay.

Moritz Hofmann: Das ist natürlich gut.

Moritz Hofmann: Ja, weil wenn du denkst, oh, das läuft so gut, aber es sind einfach nur tausendmal die KI, die das aufgerufen hat, das ist ja auch scheiße.

Tim Uhlott: Hahahaha.

Kai Ole Hartwig: zugegriffen.

Kai Ole Hartwig: Das ist eine Steigerung um das Fünffache, was wir vorher hatten.

Kai Ole Hartwig: bevor wir optimiert haben.

Kai Ole Hartwig: Es ist ordentlich, würde ich sagen.

Kai Ole Hartwig: Und wir sehen es aber auch in den Besuchszahlen.

Kai Ole Hartwig: Wir werden im Moment 80% häufiger ausgespielt in den Suchergebnissen bei Google und genauso ungefähr 80% häufiger geklickt.

Kai Ole Hartwig: Und ehrlicherweise, die Texte schreiben mit KI, viele tun das ja so ab, man erkennt das so leicht und so Zeugs, okay, dann erkennt ihr es, aber wenn ich die selber schreibe, dann sind da so viele Rechtschreibfehler drin, dass sich auch jeder beschwert.

Moritz Hofmann: Hahaha.

Kai Ole Hartwig: Also nur mal so am Ergande, ich habe ja eine LAS, ähm,

Kai Ole Hartwig: Das Lesen hat sich irgendwann gegeben.

Kai Ole Hartwig: Fernunni, sei Dank, kann ich auch 300 Worte irgendwie lesen in einer Minute oder sowas.

Kai Ole Hartwig: Alles geschenkt.

Kai Ole Hartwig: Aber die Gekschreibung und ich mir, du bindest ja halt echt scheiße.

Kai Ole Hartwig: Sondern da ich Blogposte, meine Tagesrandzeiten schreibe, ist es halt mega gut, wenn die KI das großzügig korrigiert.

Tim Uhlott: Hahaha.

Kai Ole Hartwig: Also manchmal wundert es mich auch, dass das Zeug mich überhaupt versteht.

Kai Ole Hartwig: Deswegen wäre Spracheingabe, glaube ich, so das nächste große Ding für mich eigentlich.

Kai Ole Hartwig: Weil manchmal schreibe ich halt wirklich so ein Kauderwelsch da rein, dass es mich wundert, auch bei den ganzen Programmieraufgaben, dass da wirklich sinnvolle Sachen bei rauskommen.

Kai Ole Hartwig: Also das ist beeindruckend.

Kai Ole Hartwig: Das unterschätzen alle immer, wie interpretationsstark eigentlich diese LMMs sind aus Sprache.

Tim Uhlott: Rechtschreibfehler, ne?

Tim Uhlott: Das ist schon krass.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Das zu ignorieren und da zu sagen, ich glaube, ich weiß, was gemeint ist.

Moritz Hofmann: Habt ihr eigentlich, wo du das mit dem Speech-to-Text ansprichst, habt ihr das irgendwie gemerkt, dass es kann sein, dass es irgendwie eine Art Hype gibt im Bereich Speech-to-Text aktuell?

Moritz Hofmann: Ich habe nämlich von...

Moritz Hofmann: verschiedenen Leuten gehört, dass sie jetzt alle alles mit Speech-to-Text machen oder jetzt auch bei einem ehemaligen Klassentreffen mit einem Informatiker, der Informatiker, der da war, mit dem darüber gesprochen hat, meinte, ja, ich mache auch alles mit Cloud-Code, aber über Speech-to-Text mit dem Programm und so weiter.

Tim Uhlott: Ja, ja, super, super, super viele.

Kai Ole Hartwig: Ja, das Problem, also was ich immer habe, ist, ich brauche diesen Moment Verzögerung beim Tippen, um nochmal nachzudenken.

Moritz Hofmann: Das kenne ich, ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, einfach rauslabern kann ich total toll, aber ob das immer sinnvoll ist für die KI?

Moritz Hofmann: Aber habt ihr das irgendwie mitbekommen, dass viele Leute das jetzt anfangen so zu benutzen?

Kai Ole Hartwig: So, da ist es.

Kai Ole Hartwig: Nein.

Tim Uhlott: Auch so die ganzen Tech-Podcasts, also denen ich immer folge, die reden auch immer darüber.

Tim Uhlott: Das ist egal, wo sie sind, wo sie am Auto fahren sind, immer Chat-JPT offen oder was auch immer, reden einfach die ganze Zeit damit, um ihre Business-Ideen oder Notizen oder was auch immer alles zu speichern, zu hinterlegen.

Tim Uhlott: Aber ich glaube, das funktioniert auch im Englischen auch deutlich besser als im Deutschen.

Tim Uhlott: Also ich weiß nicht, wer es von WhatsApp oder sowas vielleicht zum Beispiel kennt, das Transkripieren.

Tim Uhlott: Das funktioniert erstaunlich schlecht.

Tim Uhlott: Also wenn dir jemand eine Spracheingabe schickt oder ein Audio schickt oder sowas und dir das einfach einen Text umwandeln lässt, dann passt die Hälfte einfach nicht oder versteht die Hälfte einfach nicht.

Tim Uhlott: So Leerstriche einfach und du musst ja irgendwas zusammenbauen.

Kai Ole Hartwig: Das Ding ist halt, du musst deutliches Hochdeutsch sprechen und kein Ruhrpott und kein rheinisches Blatt.

Kai Ole Hartwig: Dann klappt das eigentlich ganz gut.

Kai Ole Hartwig: Wenn man sich Mühe gibt und nicht in den rheinischen Dialekt hier so verfällt oder so, oder Ruhrpott-Grammatik, dann funktioniert das, finde ich, erstaunlich gut.

Moritz Hofmann: Also am Computer bin ich irgendwie noch nicht da, irgendwie alles mit Sprache zu machen, weil ich irgendwie einfach, ich mag auch das Nachdenken nochmal, also das mit dem Aufschreiben, das gefällt mir ganz gut und ich habe manchmal auch das Gefühl, selbst wenn ich das machen könnte, dann, ich kann ja gar nicht, vielleicht gar nicht so schnell über die Sachen nachgedacht haben, wie ich sprechen kann, dann bin ich ja beim Sprechen genauso langsam wie beim Schreiben am Ende.

Kai Ole Hartwig: Ich lasse aber ja auch zum...

Kai Ole Hartwig: du musst mal meine sechsjährige tochter kennenlernen die wird dir zeigen du kannst 24 7 durchgängig sprechen

Kai Ole Hartwig: Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist ein ganz anderes Ding.

Kai Ole Hartwig: Aber die haut halt in einer Geschwindigkeit dauerhaft den ganzen Tag Sachen raus.

Kai Ole Hartwig: Das ist auch so das, wo ich sage, wenn ich arbeite, genieße ich ja diese Ruhe, die ich dann habe, weil sie dann im Kindergarten ist.

Kai Ole Hartwig: Und dann muss ich nicht selber noch die ganze Zeit sprechen.

Tim Uhlott: Ihr Chachipiti, kommen die ganze Zeit Fragen wahrscheinlich und du musst alles beantworten.

Kai Ole Hartwig: Ja, nachdem sie mit der KI... Irgendwie ist die KI bei uns im Moment auch ein bisschen abgemeldet bei den Kindern.

Kai Ole Hartwig: weg.

Kai Ole Hartwig: Hat die Faszination verloren.

Tim Uhlott: Das wäre jetzt interessant, würdest du es zu Statistiken geben?

Tim Uhlott: Ich weiß, man hat ja irgendwie die Befürchtung, dass die ganzen Kinder jetzt alle nur mit Chachipiti rumlaufen, aber vielleicht ist es für die hier auch ein kurzer Trend und dann gibt es andere Themen, die interessanter sind.

Kai Ole Hartwig: Also ich sag mal, morgens auf dem Schulweg bekomme ich mit, dass viele von den älteren Schülern, die hier auf die weiterführende Schule gehen, ihre Hausaufgaben mit Chagipity machen.

Tim Uhlott: Ach, stimmt, so ein Aufsatzschreiben früher.

Tim Uhlott: Ach,

Kai Ole Hartwig: Also wenn ich so am Penny vorbeigehe, dann höre ich, wer dann so morgens seine Hausaufgaben mit Chagipity gemacht hat und das erzählt.

Kai Ole Hartwig: Auf sich keine Entfernung zur Schule.

Kai Ole Hartwig: und bei einer Grundschule von meinem Sohn ist der Trend, glaube ich, nicht so krass angekommen, zumindest nicht in der Klasse von meinem Sohn.

Kai Ole Hartwig: Die haben auch mal einen Vortrag zu KI-Systemen gemacht und die fanden das alle gar nicht so cool.

Tim Uhlott: Mit JGPT.

Kai Ole Hartwig: Ja, und KI, die finden das eher unheimlich.

Moritz Hofmann: H, interessant.

Tim Uhlott: Was mir dazu irgendwie einfällt, da wäre jetzt mal interessant herauszufinden, den Lehrer bei ist.

Tim Uhlott: Das heißt, zwei Schüler lassen ihre Hausaufgabe mit KI machen, zum Beispiel, weiß ich nicht, irgendeinen Aufsatz oder irgendwie sowas, geben den beide ab.

Tim Uhlott: und hat ja wahrscheinlich eine ähnliche Qualität und trotzdem beide eine ähnliche Note bekommen oder ob die Lehrer dann, ja, biased sind und je nachdem eine andere Note geben.

Kai Ole Hartwig: Naja, wir wissen ja mittlerweile, dass Schülerinnen und Schüler, die hinten sitzen, schlechtere Noten bekommen, als die, die vorne sitzen.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Grundsätzlich.

Kai Ole Hartwig: Egal, welche Personen das sind.

Kai Ole Hartwig: Also, es gibt da viele Parameter, die irgendwie offensichtlich reinspielen.

Kai Ole Hartwig: Aber es wäre natürlich ein super spannendes Ding, wo man zu forschen könnte.

Kai Ole Hartwig: Jetzt bin ich ja nicht in einer akademischen Position, wo ich forschen würde.

Kai Ole Hartwig: Schade.

Kai Ole Hartwig: Ich habe aber auch nicht vor, das zu ändern.

Kai Ole Hartwig: Spannend fände ich es trotzdem im Paper dazu zu lesen.

Kai Ole Hartwig: Und wie sehr das ganze Ding auch nachher beeinflusst, wie viele sich dann selbstständig machen und wie sich dieser Trend auch vielleicht verhält mit dem, was in Social Media gerade ausgespielt wird und gezeigt wird.

Kai Ole Hartwig: Auch auf Social Media verändert sich ja die Darstellung von Unternehmertum.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, es sind nämlich viel, viel mehr

Kai Ole Hartwig: kleine Solo-Selbstständige aus vielen unterschiedlichen Bereichen halt mittlerweile bei Social Media unterwegs und posten jeden Tag ihren Content.

Kai Ole Hartwig: Hätte ja auch mal ein bisschen angefangen, aber irgendwie für mich nicht so hundertprozentig wohl damit, aber vielleicht muss ich das häufiger machen.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube nämlich, mein Eindruck ist, dass es sind super viele Leute da, die auch über super viel Zeugs quatschen, das auch eigentlich echt interessant ist.

Kai Ole Hartwig: Hier, äh,

Kai Ole Hartwig: Business ohne Bullshit ja auch.

Kai Ole Hartwig: Den finde ich super.

Tim Uhlott: Ich hätte mir seinen Namen geklaut fast.

Tim Uhlott: Nein.

Kai Ole Hartwig: Ja, Namen fast geklaut und in der Einleitung sagt er dann ja auch immer vom Bürgersteig zum Boardroom oder sowas.

Kai Ole Hartwig: Namensähnlichkeit vorhanden.

Kai Ole Hartwig: Das, was er erzählt und was er da jeden Tag raussucht, ist aber trotzdem mega interessant.

Kai Ole Hartwig: Ja, und das sind dann ja irgendwie mal tatsächlich Trends aus dem Dachraum.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja noch spannender, wie

Kai Ole Hartwig: die, wie auch in großen Unternehmen, halt Systeme ankommen oder halt auch nicht ankommen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Du meinst, du sprichst jetzt dieses Mittelmanagement an, ne?

Tim Uhlott: Dass sich KI ersetzt wird.

Tim Uhlott: Darüber hatte der ja letztens gesprochen.

Tim Uhlott: Ja, das finde ich auch krass.

Tim Uhlott: Da hat er ja mal eine Studie rausgesucht, ausgehend von dem Video, was du da drum geschickt hast.

Tim Uhlott: Das ist schon ziemlich krass.

Tim Uhlott: Also da hat er IBM 2000 CEOs befragt und bei 76% der Firmen haben die sogar schon einen Chief AI Officer, ne?

Tim Uhlott: Also

Tim Uhlott: neue C-Position und 2025 waren es sogar nur 26%, also rasant geht das hoch und die CEOs erwarten, dass bis 2030 KI etwa 48% der operativen Entscheidungen übernimmt.

Kai Ole Hartwig: No.

Tim Uhlott: Das heißt, das ganze, viel das Mittelmanagement, was man drum herum organisieren lässt, schön Exit-Tabellen ausfüllt und mal vielleicht ein paar Slideshows vorbereitet,

Tim Uhlott: Die haben dann, glaube ich, ein Problem.

Tim Uhlott: Ja, na klar.

Tim Uhlott: Das hat ihre Bubble dann.

Kai Ole Hartwig: Ja, als ich das letztes Jahr bei LinkedIn geschrieben habe, bin ich furchtbar von Mittelmanagern zerrissen worden dafür.

Kai Ole Hartwig: Ich hatte natürlich auch provokativ geschrieben, dass sie zuerst ersetzt werden, bevor die Entwickler ersetzt werden.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das ist auch tatsächlich so, weil wir halt diese Ebene nicht mehr brauchen in Unternehmen.

Kai Ole Hartwig: Ja, wenn mit datengetriebenen Unternehmen, mit strukturierten oder unstrukturierten Daten auch hantieren und...

Kai Ole Hartwig: dann brauchst du diese Organisationsebene zwischen oben und unten nicht mehr.

Kai Ole Hartwig: Zwischen C-Level, Vorstand, YP und so weiter brauchst du dann halt nicht mehr, weil du halt diese ganze Schicht, diese ganze Datenverwaltungsklamotte brauchst du halt nicht mehr.

Kai Ole Hartwig: Klar, du brauchst noch irgendwer, der sich um Leute kümmert.

Tim Uhlott: Ja, ja, ja, Personalmanagement einfach.

Kai Ole Hartwig: So.

Tim Uhlott: Ja, irgendwer muss schon noch organisieren.

Tim Uhlott: So ist es auch nicht.

Kai Ole Hartwig: Und ja, so grundsätzlich aber halt dieses Informationen durch die Gegend schieben, in der Excel-Liste, in die E-Mail reintippen, das kostet halt alles nicht mehr.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Ja, ja, ja.

Tim Uhlott: Zum Beispiel, ich sage mal,

Kai Ole Hartwig: Weil ja auch die ganzen Informationen viel zugänglicher werden dadurch.

Kai Ole Hartwig: Was aber letztendlich ja bedeutet, ein komplett Umbau von Unternehmen zuverlässigen.

Tim Uhlott: Wenn dann irgendwie ein Tech-Lied hast oder vielleicht ein Product- oder Projektmanager oder sowas, der holt sich die ganzen Infos von seinen Informatikern oder vielleicht auch einfach von dem Code und von den Issues, von den Bugs, wie auch immer, einfach alles rein, schmeißt da sowas wie Notebook-LLM an und haut dir eine schöne Slideshow raus.

Tim Uhlott: Wie sieht es aus?

Tim Uhlott: Hier sind Verkaufszahlen, wie viele Probleme haben wir?

Tim Uhlott: Was für Tickets gibt es vielleicht?

Tim Uhlott: Und das kannst du ja direkt nach oben weiterspielen.

Tim Uhlott: Da brauchst du ja niemanden mehr dazwischen, der sowas vorher gemacht hat.

Kai Ole Hartwig: Ja, genau.

Kai Ole Hartwig: Also du hast halt viel mehr Leute, die viel mehr tun können, selbstständig und halt gar nicht mehr dieses durch die Gegend schieben.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, das ist eine super Sache, wenn ich ehrlich bin.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Aber wir alle kennen die Leute, die irgendwie aufgestiegen sind und das besser nicht gewesen wären, aber sie waren halt die Besten und jetzt sind sie die Rechtesten oder so, ähnlich.

Kai Ole Hartwig: Weil du wirst ja

Kai Ole Hartwig: Wir haben ja gerade in Deutschland das Problem, dass wir ja irgendwann technische Menschen auch in Personalverantwortung ziehen, weil wir ja irgendwie so sagen, ja, irgendwie nach dem Senior oder meinetwegen auch Principal ist ja irgendwie Schluss und dann ziehen wir die Leute in diese Personalverantwortungs-Schienen rein und da sind die halt einfach gar nicht gut drin.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ja, das stört mich in Deutschland auch so ein bisschen.

Tim Uhlott: Es gibt als Informatiker wenig Aufstiegschancen.

Tim Uhlott: Also es ist in den USA zum Beispiel anders.

Tim Uhlott: Du musst halt, um aufzusteigen, brauchst du immer Personalverantwortung und ich bin jetzt auch nicht so der größte Fan von, das ist auch nicht meine Stärke.

Tim Uhlott: Ich programmiere gerne, ich plane gerne Software, das vielleicht auch mit einem Team zusammen, aber jetzt einfach nur Personen managen, hätte ich jetzt nicht so viel Spaß dran.

Kai Ole Hartwig: Ich habe da schon Spaß dran, aber ich sage mal, jetzt ist ja meine Rolle auch ein bisschen anders.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Aber ich finde halt verkehrt, dass wir halt zum Beispiel Menschen, die aus der Entwicklung kommen oder halt so allgemein aus dieser Schiene auf einmal sagen, ah, jetzt seid ihr oder du bist so gut da drin und du bist ja besser und deswegen steigst du jetzt auf in die nächste Rolle und wirst aber auch gar nicht darauf vorbereitet.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja so ein Thema.

Kai Ole Hartwig: Und ich finde, das ist halt in amerikanischen Unternehmen wieder deutlich besser organisiert, dass du quasi zwei Stränge hast.

Kai Ole Hartwig: Einmal diesen

Kai Ole Hartwig: technisch fachlichen und einmal den Personalführungsstrang.

Tim Uhlott: Ja, stimmt natürlich.

Kai Ole Hartwig: So.

Kai Ole Hartwig: Halte ich für wesentlich besser, weil du dann halt wirklich Experten hast, die sich wohlfühlen in ihrem Job und den jeweiligen Job halt wirklich gut machen können.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ja, es hat doch jeder einfach seine Stärke in irgendeinem gewissen Bereich.

Tim Uhlott: Deswegen.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ist dann auch wieder die Frage, ist dann vielleicht doch das Team am Ende besser als nur der eine Typ, wenn jeder seine eigenen Stärken hat?

Tim Uhlott: Außer die AI kann natürlich die ganzen Skills alle ersetzen.

Tim Uhlott: Aber...

Kai Ole Hartwig: Ja, das werden wir sehen.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, es gibt Bereiche, wo man mit sehr kleinen Unternehmen sehr, sehr erfolgreich sein kann.

Kai Ole Hartwig: Und das definitiv in Technologie.

Kai Ole Hartwig: Und ich glaube, mit KI werden auch diese sehr kleinen Unternehmen nochmal ein Stückchen kleiner sein können, um sehr erfolgreich zu sein.

Tim Uhlott: ja ja auf jeden fall so ein bisschen wenn das gerade das thema mittelmanagement ist es für die ja so ein bisschen gefahr werden kann aber ich glaube für so freelancer

Kai Ole Hartwig: Oder halt mit mehr Leuten, die alle fachlich extrem gut sind, noch umsatzstärker werden können.

Tim Uhlott: ist es halt ein ähnliches Problem.

Tim Uhlott: Ich habe es auch zum Beispiel gelesen, dass immer mehr Firmen statt Freelancer anzustellen oder statt irgendwas extern outzusourcen, zum Beispiel Nutzen wie Fiverr oder Upwork oder irgendwie sowas, das dann auch komplett einfach durch KI ersetzen.

Moritz Hofmann: Womit genau?

Kai Ole Hartwig: Ja, okay.

Tim Uhlott: Das reicht zum Beispiel Programmierung.

Tim Uhlott: Da vielleicht mal zurück zu dir zu kommen, Moritz.

Tim Uhlott: Du hast ja auch überlegt, dir jetzt...

Tim Uhlott: du bist bisher kein Softwareentwickler an sich, trotzdem mehr einfach zu programmieren.

Tim Uhlott: Das hast du dir auch vorgenommen, ein bisschen mehr zu Vibe-Coden.

Tim Uhlott: Das machst du auch schon.

Tim Uhlott: damit?

Tim Uhlott: Mit dem Vibe-Coden.

Moritz Hofmann: Ach so.

Moritz Hofmann: Ja, das ist ganz interessant.

Moritz Hofmann: Also auf jeden Fall würde ich wie viele andere Leute sagen, dass es sehr gut ist für kleinere Sachen.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Zum Beispiel, wenn ich jetzt irgendwas für mich automatisieren möchte.

Moritz Hofmann: Für mich privat, für meinen Job, für meine Firma.

Moritz Hofmann: Solange das hält sich so im Rahmen, dann ist das recht schnell getan und sehr hilfreich.

Moritz Hofmann: Jetzt habe ich jetzt zum Beispiel gestern versucht, das...

Moritz Hofmann: Fastpad-Projekt aufzusetzen bei mir und die ganzen Tokens alle zu rotaten und so, das hat den ganzen Tag gedauert, die Scheiße aufzusetzen.

Moritz Hofmann: Unglaublich.

Moritz Hofmann: Ich weiß gar nicht, wieso das überhaupt so viele zigtausende Zeilen von Cota dabei ist.

Moritz Hofmann: Gefühlt die App gar nicht so groß.

Moritz Hofmann: Aber ja.

Moritz Hofmann: Genau.

Moritz Hofmann: Und das war schon auch eine ganz andere Erfahrung.

Moritz Hofmann: Und dann habe ich mir zum Beispiel angeschaut, ja, Analytics, wo ich irgendwie Mixpanel benutze,

Moritz Hofmann: ist alleine 16.000 Zeilen Code oder so.

Moritz Hofmann: Dann hat er gesagt, ja, das ist irgendwie alles viermal hier drin und muss alles am besten neu geschrieben werden.

Moritz Hofmann: Sagt er, schätzt mal ein bis zwei Tage Arbeit dafür ein.

Moritz Hofmann: Ich sage, was?

Moritz Hofmann: Ja.

Tim Uhlott: Wenn du es manuell machst, wahrscheinlich.

Moritz Hofmann: Ja, ich weiß nicht genau.

Moritz Hofmann: Das habe ich in dem Fall erstmal nicht angefasst, weil ich das nicht wollte, weil ich auch nicht die Zeit dafür habe, das zu machen.

Moritz Hofmann: Also gemixte Erfahrungen auf jeden Fall.

Moritz Hofmann: Und eine sehr interessante Erfahrung, was ich auch gemacht habe, ist, ich arbeite jetzt viel auch mit einem Designer zusammen und ich hatte dann die Idee, weil ich wollte dann einfach mal versuchen, Design von ihm mit Cloud Code umzusetzen.

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: ging nicht so einfach, das hat dann irgendwas komplett anderes rausgeschmissen, als was er da designt hat.

Moritz Hofmann: Und dann hatte ich halt die Idee mit ihm da, dass er vielleicht die Sachen mit Cloud Code designt und dann mir das Design gibt und dann kann ich das direkt weiterverwenden, mehr oder weniger.

Kai Ole Hartwig: Also, nee.

Moritz Hofmann: Aber das hat jetzt auch nicht, das hat leider auch nicht so gut funktioniert.

Moritz Hofmann: Also das sah dann halb KI generiert aus und war so

Moritz Hofmann: Ich wollte von einem Design kleine Änderungen haben, von dem bestehenden Design.

Moritz Hofmann: Und er hat aber mehr oder weniger ein komplett neues Ding generiert da draus.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ja, also Cloud-Code ist mit Design auch extrem schlecht.

Moritz Hofmann: So die Erfahrungen.

Kai Ole Hartwig: Also da musst du wirklich Cloud-Design für benutzen, wenn du Designs haben willst.

Kai Ole Hartwig: Und die dann quasi da rausziehen und dann kannst du sie Cloud-Code geben und brauchst einfach ein anderes Modell dafür.

Kai Ole Hartwig: Das funktioniert nicht mit dem, was...

Moritz Hofmann: Erklär mir mal, wie ich es am besten mache.

Moritz Hofmann: Dann kann ich es noch nicht ausprobieren diese Woche.

Kai Ole Hartwig: Ja, also, wenn du Designs haben möchtest, die vernünftig aussehen und funktionieren, musst du sie halt quasi in Cloud Design dir anlegen lassen.

Kai Ole Hartwig: Dann hast du diese Design-Sets.

Kai Ole Hartwig: Und die wiederum kannst du dann, kannst du Cloud Design sagen, hey, bereite mir das mal vor für Cloud Code, schreib mir das mal als Spezifikation runter und dann kannst du das Cloud Code rübergeben, damit Cloud Code das umsetzt.

Moritz Hofmann: Und das funktioniert dann?

Kai Ole Hartwig: Ob das gut funktioniert?

Moritz Hofmann: Schade, dass das so schlecht funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Ja, was, ja, so.

Kai Ole Hartwig: 90 Prozent, aber genauso gut, als würdest du es dem Entwickler geben, ne?

Kai Ole Hartwig: Also jetzt mal ehrlich, das Umsetzen von Design in Code ist immer mit tausend Korrekturschleifen gefühlt verbunden gewesen.

Kai Ole Hartwig: Auch früher schon, wenn Entwickler das gemacht haben.

Kai Ole Hartwig: Das ist nie so, dass man sagen konnte, ah ja, komm, jetzt hast du es da reingeschmissen und dann fängt beim Freund der Entwickler reingeschmissen und jetzt hast du

Kai Ole Hartwig: keine Ahnung, Zeitraum X später hast du das fertig und das funktioniert alles.

Kai Ole Hartwig: Und das ist so, wie es gedacht ist.

Kai Ole Hartwig: Das fängt bei Abständen an, das fängt bei Schriftartgrößen an, die dann doch unterschiedlich sind, weil dann Sachen nicht berücksichtigt worden sind.

Kai Ole Hartwig: Das ist

Moritz Hofmann: Aber wenn 80, 85 Prozent stimmen, bin ich ja froh.

Moritz Hofmann: Als ich selber versucht habe, einfach ein Figma-Design mit Cloud Code umzusetzen, das hat ja dann komplett, das hat ja gar nicht vorne und hinten nicht gepasst.

Moritz Hofmann: Das hat ja irgendwie ungefähr die Struktur kopiert und wo irgendwelche Headings sind und der Rest, das Design, der war nicht da.

Moritz Hofmann: Aber mehr oder weniger.

Kai Ole Hartwig: Ja, also, surprise.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist, also, das darf man einfach nicht vergessen, ne?

Kai Ole Hartwig: Also, es sind ja Large Language Models.

Kai Ole Hartwig: Das ist kein visuelles, also, ne, Cloud Code oder so, das ist ja nicht irgendwie, dass die auch Bildkapazitäten tatsächlich hätten.

Kai Ole Hartwig: Wenn du mit ChatGPT unterwegs bist, dann hast du, kannst du Glück haben,

Kai Ole Hartwig: dass es einen Tacken besser funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Das ist aber auch nicht so, dass man jetzt sagt, so ey, das ist total cool, was da rausfällt.

Kai Ole Hartwig: Also Cloud Code schmeißt ja zumindest manches HTML raus, wenn du sagst, hey, mach das mal ordentlich.

Kai Ole Hartwig: Dann stimmt dein Design immer noch nicht, aber es ist zumindest maschinenlesbar geworden.

Kai Ole Hartwig: Ähm.

Kai Ole Hartwig: Ja, so.

Kai Ole Hartwig: Es ist ganz gut, da gibt es noch Lücken, die sind aber auf dem Niveau aus meiner Erfahrung ähnlich zu dem, wie Entwickler unterwegs sind, menschliche Entwickler.

Kai Ole Hartwig: So, da hast du auch bessere, da hast du auch schlechtere, das schwankt auch tagesformabhängig.

Kai Ole Hartwig: Ähm,

Kai Ole Hartwig: So, das ist ja dieses Ding.

Kai Ole Hartwig: Ich sag mal, mit der KI im ganzen Programmierungsumfeld kannst du schnell diese magischen 80% machen und die letzten 20% kosten dann halt echt nochmal Nerven.

Kai Ole Hartwig: Oder Zeit oder einen Entwickler, der es macht.

Kai Ole Hartwig: So, aber diese 80% zu erreichen in extrem kurzer Zeit, finde ich, sind schon nice.

Kai Ole Hartwig: Also,

Kai Ole Hartwig: Ja, auch als Entwickler.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Naja.

Kai Ole Hartwig: Klar, ich sehe da die Schwächen drin, ich sehe da die Fehler drin.

Kai Ole Hartwig: Ich sage auch, okay, wir brauchen hier noch Regeln und da noch Regeln.

Kai Ole Hartwig: Am Tagesende ist es aber für diese 80% echt nett und echt gut.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Das stimmt.

Tim Uhlott: Guck mal, das ist doch ein gutes Schlusswort.

Tim Uhlott: Hätte ich mal gesagt, die typische 80-20-Regel und KI zu erfüllen.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: 80% KI, 20% Mensch.

Kai Ole Hartwig: Perfekt.

Kai Ole Hartwig: Bis dahin.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Tim Uhlott: Ja, trotzdem.

Tim Uhlott: Okay, dann sage ich danke fürs Zuhören und dann hören wir uns nächste Woche wieder.

Moritz Hofmann: Bis nächste Woche.

Tim Uhlott: Bis dann.

Moritz Hofmann: Ciao.

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Tim Uhlott

Moritz Hofmann

Recommended