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Teil 2: Fable 5, KI-Agenten und öffentliche Unternehmer: Wer baut hier eigentlich die Zukunft?

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

45 plays · Jun 24, 2026

In dieser Folge sprechen Tim, Ole und Moritz über Fable 5, KI-gestützte Entwicklung, nächtlich arbeitende Coding-Agenten und die Frage, ob Europa bei KI-Innovation gerade den Anschluss verliert. Außerdem geht es um Unternehmer in der Öffentlichkeit, Elon Musk, technologische Faszination und die Verantwortung, die mit Macht, Reichweite und Geld einhergeht.

Transcript

Tim Uhlott: So, da sind wir wieder zurück.

Tim Uhlott: Irgendwie wollte mein Mikrofon nicht mehr oder meine Internetverbindung oder was auch immer.

Tim Uhlott: Vielleicht auch Elon Musk, die einfach geblockt jetzt irgendwie mit dem Internet.

Kai Ole Hartwig: Jetzt sagst du es schon wieder.

Tim Uhlott: Meine Aussagen.

Kai Ole Hartwig: Wenn es gleich wieder weg ist, dann wissen wir, woran es liegt.

Tim Uhlott: Danke.

Kai Ole Hartwig: Wahrscheinlich wird der erste Teil jetzt schon im Hintergrund gelöscht.

Tim Uhlott: Ja, schau mal, irgendwie weggecancelt dann.

Tim Uhlott: Ja, war stehen geblieben mit den Unternehmern, welche vielleicht Vorbilder sein könnten.

Tim Uhlott: Also ich kann euch ehrlich gesagt keinen nennen.

Tim Uhlott: Ich weiß nicht, wie es ist bei euch.

Kai Ole Hartwig: Ich habe auch kein richtiges Vorbild.

Kai Ole Hartwig: Also ich finde ein paar Leute ganz cool oder auch so sympathisch, aber ich habe jetzt nicht den Unternehmer, wo ich sage, boah, ja, genau so will ich sein.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Also wenn ich ja auf Social Media ganz gerne folge, ist ja der, wie heißt der denn?

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Jan Kraumer, OACE, Fitnessbekleidungsmarke, da finde ich das Social Media Marketing, was sie machen, ganz cool.

Kai Ole Hartwig: Und Christian Wolf ist da dann auch immer irgendwie in der Nähe.

Kai Ole Hartwig: Das ist Social Media Marketing gut.

Kai Ole Hartwig: Die spielen ja wirklich alles in der Öffentlichkeit.

Kai Ole Hartwig: Jetzt muss ich aber sagen, so als

Kai Ole Hartwig: Es ist ja nicht so meine Businesswelt, in der die unterwegs sind, weiß ich nicht.

Tim Uhlott: Vielleicht.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Also erfolgreich sind sie, habe ich Respekt vor.

Kai Ole Hartwig: Aber jetzt sage ich nicht, ja, cooles Ding mache ich auch oder in die Richtung will ich auch laufen.

Kai Ole Hartwig: Jetzt bin ich aber auch nicht die Social Media Maus, die da den ganzen Tag mit der Kamera durch die Gegend rennt und immer da rein plappern muss.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht sollte ich das auch machen.

Kai Ole Hartwig: Meint ihr, das liegt mir?

Kai Ole Hartwig: Vielleicht?

Moritz Hofmann: Ich würd's mir mal anschauen.

Moritz Hofmann: Hm.

Kai Ole Hartwig: Oha!

Tim Uhlott: Wie ist es bei dir, Moritz?

Kai Ole Hartwig: Dann wird aus OnlyOle Consulting doch OnlyFans und kein DevSecOps Consulting mehr.

Tim Uhlott: OnlyFansOle?

Tim Uhlott: Wie ist es bei dir, Moritz?

Tim Uhlott: Hast du denn irgendwelche Vorbilder?

Tim Uhlott: Du hast dir so einen Raum geworfen.

Moritz Hofmann: Also die Leute, die mir am ehesten in den Sinn kommen, sind die, die auch für unser nächstes Thema relevant wären.

Moritz Hofmann: Einmal der Gründer von Khan Academy, Salman Khan und der Gründer von Help Scout.

Moritz Hofmann: Und das sind so beides Unternehmen, das eine komplett Social Enterprise und das andere profitables, normales Unternehmen, aber die geben halt einen Teil von ihrem Geld für irgendwie soziale Sachen aus oder so.

Moritz Hofmann: Das heißt, genau, und die finde ich beide sehr, also habe ich großen Respekt vor den beiden.

Tim Uhlott: Was sind das denn für Unternehmen?

Tim Uhlott: Was machen die beiden?

Moritz Hofmann: Genau, also Simon Kahn, der hat angefangen damit, vor x Jahren hatte irgendwie zwei Mädels aus seiner Familie so Mathe-Nachhilfe gegeben.

Moritz Hofmann: Dann hat er sich den Gedanken gemacht, ja, irgendwie das klappt ganz gut.

Moritz Hofmann: Vielleicht können sich das ja noch andere Leute anschauen.

Moritz Hofmann: Dann hat er aus der Mathe-Nachhilfe immer so YouTube-Videos gemacht.

Moritz Hofmann: Und jetzt hat er mittlerweile

Moritz Hofmann: so viele YouTube-Videos zu jedem Thema, was irgendwie vorkommen kann, wo du dann halt irgendwie lernen kannst.

Moritz Hofmann: Und ist komplett Social Enterprise und hat aber trotzdem irgendwie, weiß ich nicht wie viele, 20, 30, 40 Mitarbeiter.

Moritz Hofmann: Wird von ganz vielen großen Unternehmen gesponsert, wie Google und so, Microsoft,

Moritz Hofmann: Und ich fand das ziemlich krass, weil der war vorher irgendwie so was Richtung, ich meine, es war Investmentbanking und jetzt ist er halt Vollzeit Online-Lehrer, so wie auch immer.

Moritz Hofmann: Der ist ein super Lehrer selber und

Moritz Hofmann: ist sehr charmant bei diesen Videos, nimmt auch meistens nicht sein Bild von sich auf, sondern halt, der zeichnet was auf oder so und dann erklärt er das.

Moritz Hofmann: Und ich fand das auch cool, wie der das zumindest bei dem Mathe-Teil von der Webseite gemacht hat, dass die das so ein bisschen gamified haben.

Moritz Hofmann: Hat mich immer motiviert, da random Mathe zu machen, obwohl ich

Moritz Hofmann: nicht irgendwie jetzt Mathe irgendwas vorbereiten müsste, sondern einfach nur aus Spaß.

Moritz Hofmann: Ja, ich finde das, und der ist sehr intelligent, also wenn man sich irgendwie Interviews mit dem anhört oder so, ist es sehr interessant.

Kai Ole Hartwig: Ja, ich könnte eher auch, finde ich spannend, ne?

Kai Ole Hartwig: Nochmal kurz zum anderen Thema zurück.

Kai Ole Hartwig: Ich finde ja, meine Liste an Unternehmern, die ich unsympathisch finde, ist übrigens wesentlich länger als die, die ich sympathisch finde.

Kai Ole Hartwig: Also gerade so jetzt Big Tech, wer in der Öffentlichkeit auftritt.

Kai Ole Hartwig: Und heißt jetzt das, was er da unterrichtet, das ist so ähnlich wie, es gibt ja verschiedene Plattformen.

Kai Ole Hartwig: Also im Prinzip macht er ja Online-Videos, wo er Sachen erklärt, ja?

Kai Ole Hartwig: Oder so, für mein Verständnis.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Kai Ole Hartwig: Und irgendwie ein spezieller Themenbereich oder alles Mögliche?

Moritz Hofmann: Ja, der Sammelkrank, genau, der macht da halt YouTube-Videos, genau.

Kai Ole Hartwig: Also ich kenne ihn leider gar nicht.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Kai Ole Hartwig: Okay.

Moritz Hofmann: Und das macht er halt jetzt schon seit, also ich habe die Webseite von ihm schon in 2008 benutzt, also 18 Jahre jetzt oder so.

Tim Uhlott: Ein paar Tage.

Moritz Hofmann: Angefangen hat es mit Mathe.

Moritz Hofmann: Angefangen hat es mit Mathe und dann hat er aber alles drumherum auch aufgebaut.

Moritz Hofmann: Die Plattform wird auch teilweise bei vielen Schulen in den USA auch eingesetzt im Unterricht.

Moritz Hofmann: Dann machen die so ein bisschen Flip the Classroom.

Moritz Hofmann: Die Schüler schauen sich zu Hause diese Videos an oder machen dann den Content zu Hause und in der Stunde werden mehr so praktische Aufgaben zusammen erarbeitet.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Tim Uhlott: Ist es dann nur ein Non-Profit-Unternehmen oder machen die trotzdem Umsatz?

Moritz Hofmann: Genau, das ist Non-Profit, also die leben von Spenden.

Tim Uhlott: Okay, krass.

Tim Uhlott: Könntet ihr euch vorstellen, ein Non-Profit-Unternehmen zu gründen?

Moritz Hofmann: Ich habe mir das früher mal Gedanken darüber gemacht und ich denke, ich finde besser als ein Non-Profit-Unternehmen, ein profitables Unternehmen, mit dem du aber irgendwie einen guten Zweck erfüllst oder wenn du irgendwie einen Teil von deinem Profit irgendwie abgibst oder sowas, weil ich mag das lieber, wenn sich das Unternehmen selber so halten kann, ohne irgendwie Spenden einnehmen zu müssen.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Kein Gewinn der Wirtschaften.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Definiert sich Non-Profit damit, dass es Spenden einnehmen muss?

Kai Ole Hartwig: Aus meiner Sicht nicht.

Moritz Hofmann: Ja, ok, ok.

Kai Ole Hartwig: Ne, Non-Profit heißt auch nur, dass du keine Gewinnerzielungsabsichten verfolgst.

Kai Ole Hartwig: Oder die Gewinne, die du erwirtschaftest, in entsprechende Projekte investierst.

Kai Ole Hartwig: Ich muss sagen, das widerspricht meinem aktuellen Ziel, das ich ja verfolge.

Kai Ole Hartwig: verändert.

Kai Ole Hartwig: Und zwar Richtung, okay, ich möchte eigentlich so ein Vermögen aufbauen, dass meine Kinder nicht gezwungen sind zu arbeiten.

Kai Ole Hartwig: Hat jetzt natürlich irgendwie ein bisschen ernsten Hintergrund mit dieser selten Erkrankung von meinem Sohn.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß gar nicht, ob ich es hier in der Podcast-Gunde schon mal erzählt hatte.

Kai Ole Hartwig: Das ist im Moment eigentlich so mein Ziel, dass meine Kinder später vernünftig leben können.

Kai Ole Hartwig: Ja, die müssen nicht im Luxus leben, aber vernünftig leben können, ohne zwingend einer Arbeit nachgehen zu müssen.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Es ist auch eine Form von Non-Profit, ne?

Kai Ole Hartwig: Für die eigene Familie.

Kai Ole Hartwig: Aber ansonsten, ich finde, Non-Profit ist eigentlich ein spannender Bereich.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, Hilfsorganisationen sind da auch super.

Kai Ole Hartwig: Wobei...

Kai Ole Hartwig: leider ja mittlerweile viel in dem ganzen Bereich schon profitabel ausgelegt ist.

Kai Ole Hartwig: Und das finde ich halt mega.

Kai Ole Hartwig: Das stört mich mega, ja.

Kai Ole Hartwig: Also Hilfsorganisationen, zumindest ganz klassisch in Deutschland, waren ja quasi mal diese Non-Profit-Organisationen oder Non-Profit-Unternehmen.

Kai Ole Hartwig: Und das hat sich ja in den letzten Jahrzehnten leider sehr stark gewandelt, dass es da ja schon sehr kommerzielle Abschätzungen und Abwägungen gibt.

Moritz Hofmann: Hm.

Tim Uhlott: Nein, nein.

Kai Ole Hartwig: Schweigen!

Kai Ole Hartwig: Ich habe euch zum Schweigen gemacht, das tut mir leid.

Kai Ole Hartwig: Ja, wir können jetzt kurz einen Ausflug ins Blaulichtmilieu dazu machen, aber sollten wir nicht machen.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube dann, das wird einige zu sehr erschrecken, wie es da, welche wirtschaftlichen Absichten da auch zum Teil hinterstehen.

Kai Ole Hartwig: Und welche es halt früher mal gar nicht waren.

Kai Ole Hartwig: Also ich finde gerade der

Kai Ole Hartwig: Dieser ganze Bereich hat sich sehr, sehr stark in den letzten 20 Jahren verändert.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Und deswegen finde ich es spannend, dass wir jetzt auf einmal in diese Richtung Non-Profit-Unternehmen gehen, die jetzt diese Lücke füllen.

Kai Ole Hartwig: Es gibt auch eine super spannende Aktion.

Kai Ole Hartwig: Ich habe den genauen Namen leider vergessen, aber da geht man als ehrenamtlich im Übrigen.

Kai Ole Hartwig: geht man als Unternehmer oder als erwachsener Mensch, der einen Beruf ausübt, in Schulen rein, wenn Unterricht ausfällt und erzählt dann einer Klasse, was man dann eigentlich macht und wie das so ist und bringt quasi das echte Leben mal in die Schule.

Kai Ole Hartwig: Finde ich, ist auch ein super spannendes Projekt in dem Bereich.

Tim Uhlott: Das ist ziemlich cool.

Kai Ole Hartwig: So wollte ich mich auch immer mal engagieren, aber naja, ehrlicherweise,

Kai Ole Hartwig: ist mein Leben gerade so stark gefüllt, dass das ein Wunschtraum ist.

Kai Ole Hartwig: Aber hey, vielleicht bekomme ich das ja doch nochmal irgendwie auf die Kette, dass ich weniger arbeite.

Tim Uhlott: Aber lasst uns dann vielleicht nicht nur auf Non-Profit fokussieren, sondern vielleicht generell.

Tim Uhlott: Findet ihr denn das...

Tim Uhlott: jedes Unternehmen eigentlich einen gesellschaftlichen Beitrag leisten sollte oder müsste.

Tim Uhlott: Wie auch immer.

Tim Uhlott: Inwiefern.

Kai Ole Hartwig: Tut das nicht automatisch jedes Unternehmen?

Kai Ole Hartwig: Naja, Unternehmen oder Unternehmer oder Unternehmerinnen leisten ja schon dadurch aus meinem Verständnis einen gesellschaftlichen Beitrag, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, Steuern gezahlt werden, Sozialversicherung und so weiter und so fort.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja auch eine Form oder das ist ja die Grundform von gesellschaftlicher Teilhabe.

Kai Ole Hartwig: Also, ja.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Das ist zwar richtig, aber ich würde sagen, dass man in manchen Fällen argumentieren kann, ob der gesellschaftliche Beitrag da ist, wenn zum Beispiel eine Firma sich zur Mission gemacht hat, irgendwelche Leute abzuzocken und das ganze Geld denen wegzunehmen oder so.

Moritz Hofmann: Und damit bezahlen die dann ein paar Millionen an ihre Gründer oder so.

Moritz Hofmann: Man könnte sagen, ja, die müssen ja trotzdem Steuern zahlen.

Moritz Hofmann: Gesellschaftlicher Beitrag ist da, ja, die Leute, die abgezockt wurden, haben eine Liedsrichtung,

Moritz Hofmann: Lektion gelernt sozusagen, aber insgesamt, ja, finde ich ein bisschen.

Kai Ole Hartwig: Ja, sicherlich.

Kai Ole Hartwig: Ein Unternehmensziel kann auch immer gegen die Gesellschaft arbeiten, gar keine Frage.

Kai Ole Hartwig: Also Plantier oder wie sie ausgesprochen werden, finde ich, ist jetzt auch ein schwieriges Unternehmen von dem, was sie da nachher liefern.

Kai Ole Hartwig: Aber das ist ja das Produkt des Unternehmens.

Kai Ole Hartwig: Also wenn die Produkte des Unternehmens

Kai Ole Hartwig: gegen die Gesellschaft arbeiten, dann leistet das Unternehmen ja trotzdem erstmal einen Basisbeitrag.

Kai Ole Hartwig: Und wie viel das dann weitergeht in gesellschaftliche Teilhabe und soziale Teilhabe, das ist dann sicherlich in jedem Unternehmen unterschiedlich.

Kai Ole Hartwig: Ich finde auch zum Beispiel, das ist vielleicht ein bisschen links die Idee, aber ich bin ganz radikal der Ansicht, alles was öffentliche Daseinsvorsorge ist,

Kai Ole Hartwig: Kliniken, Straßen, Schiene, Infrastruktur dürfte in überhaupt gar keiner Unternehmensform stecken, die irgendeine Gewinnerzielungsabsicht hat.

Tim Uhlott: Das ist richtig.

Tim Uhlott: Da stimme ich dir auch vollkommen zu.

Tim Uhlott: Der Meinung bin ich ja auch.

Kai Ole Hartwig: Und also das sind tatsächlich Unternehmen, die zwar aus meiner Sicht klar ihren Basisteil schaffen, aber die finde ich viel, viel schlimmer, dass da Gewinnabzielungsabsichten mittlerweile im Gesundheitssystem und so stecken.

Kai Ole Hartwig: Oder wir eine Autobahn GmbH haben, warum ist die Autobahn nicht weiter öffentlicher Hand, ganz klassisch, ja, die GmbH gehört dem Bund und so weiter und so fort, alles geschenkt, aber...

Kai Ole Hartwig: Warum machen wir diese Zwischenschritte da rein?

Kai Ole Hartwig: Warum haben wir gerade in diesem ganzen sozialen Kernkompetenzbereich Kliniken, Krankenhäuser, alles, was echte öffentliche Daseinsvorsorge ist?

Kai Ole Hartwig: Warum ist unser Staat an der Stelle so schwach und warum gibt es da mittlerweile Konzerne, die ganz natürlich Gewinnerzielungsabsichten verfolgen?

Kai Ole Hartwig: Da finde ich das kleine Unternehmen, das die Leute abzocken will,

Kai Ole Hartwig: Die werden nicht so lange überleben.

Kai Ole Hartwig: Aber da finde ich halt einen Klinikkonzern, der ja auch insolvent gehen kann, wie jetzt auch zuletzt das Marienhospital, wo war es, in Stuttgart oder so, die jetzt Insolvenz angemeldet haben, die finde ich viel kritischer.

Kai Ole Hartwig: Warum muss Gesundheit mit Gewinnerzielung übereinstimmen?

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Ich denke, vielleicht ein Teil der Antwort ist die Geldprobleme einfach vom Staat.

Moritz Hofmann: Wenn der Staat genug Geld hätte, könnte er alles einfach staatlich machen.

Moritz Hofmann: Aber der Staat kann sich noch mehr Kredit aufnehmen, aber der Staat oder die Politiker wollen ja dahin arbeiten, dass das weniger wird tendenziell.

Kai Ole Hartwig: Und der Staat hat doch genug Geld.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber es gibt ja Kernbereiche, staatliche Kernbereiche.

Kai Ole Hartwig: Und wir haben so hohe Steuereinnahmen wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik.

Kai Ole Hartwig: Und gleichzeitig geben wir aber so viel Geld aus wie nie, sind aber gar nicht in einer so krassen Krise.

Kai Ole Hartwig: Ja klar, also die Arbeitslosigkeit nimmt gerade zu und die Steuereinnahmen aus den Unternehmen sinken auch gerade.

Kai Ole Hartwig: Okay, wir haben eine Wirtschaftskrise, wir haben eine Stärkenaktion, aber wir haben auch die letzten Jahrzehnte einfach ganz krass den Teil, die Kernaufgaben des Staates, oder der Staat hat die Kernaufgaben des Staates vernachlässigt und seine Randaufgaben immer weiter in den privaten Lebensbereich erweitert, immer weiter da reingegangen.

Kai Ole Hartwig: hat aber das, was eigentlich die Aufgabe wäre, also quasi die Aufgaben des Staatsvolks,

Kai Ole Hartwig: wurden weniger, wurden übernommen.

Kai Ole Hartwig: Jetzt sind wir sehr an Staatsrecht ab, aber egal.

Kai Ole Hartwig: Und die Kernfunktion der öffentlichen Daseinsvorsorge sind immer weniger geworden und sind immer weiter kommerzialisiert worden durch dieses Public-Private-Partnership-Zeugs.

Kai Ole Hartwig: Und das Public-Private-Partnerships-Zeug ist aus meiner Sicht das, was am wenigsten sozial vereinbar ist.

Kai Ole Hartwig: Weil warum ist Wasser kein Allgemeingut?

Kai Ole Hartwig: Warum ist Gesundheitsvorsorge kein Allgemeingut?

Kai Ole Hartwig: das staatlich finanziert wird.

Kai Ole Hartwig: Und dann hätte der Staat auch weniger Geldprobleme aus meiner Sicht.

Kai Ole Hartwig: Wenn wir nämlich weniger Zwischenschichten haben, weniger, wo jeder seine 5, 10, 30 Prozent irgendwo aufsteckt, hätten wir auch weniger Ausgaben.

Kai Ole Hartwig: Oder die Ausgaben, das Geld, was da wäre, würde eher dort ankommen, wo es gebraucht wird.

Tim Uhlott: Aber vielleicht noch ein, zwei Punkte dazu.

Tim Uhlott: Das hört man ja überall immer auch bei den ganzen Wirtschaftsmenschen und so weiter und so fort, die sagen, ja, wir haben die Rekordeinnahmen, bla bla bla.

Tim Uhlott: Wir haben jedes Jahr Rekordeinnahmen aufgrund von Inflation.

Tim Uhlott: Man muss natürlich absolute Zahlen mit relativen Zahlen vergleichen.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber auch absolute Zahlen sind hoch.

Tim Uhlott: Das ist wichtig.

Kai Ole Hartwig: Ja, also

Tim Uhlott: Ja klar, die absoluten Zahlen werden immer steigen, weil wir immer Inflation haben.

Tim Uhlott: Aber ich stimme dir ja vollkommen zu, also das Absatz davon halt, dass das natürlich, alles Soziale muss natürlich vom Staat getragen werden.

Tim Uhlott: Und zum Beispiel zu dem Thema vielleicht Autobahn, GmbH und vielleicht mal zu der Bahn.

Tim Uhlott: Das ist ja so ein bisschen ein steuerrechtlicher Trick, so ein bisschen, weswegen der Staat das gemacht hat.

Tim Uhlott: Weil du kannst beliebig für eigene Unternehmen, die dem Staat zu einem gewissen Anteil gehören, beliebig Geld aufnehmen, ohne dass es unter die Schuldengrenze zum Beispiel fällt.

Tim Uhlott: Deswegen sind die zum Beispiel abgesondert.

Tim Uhlott: Weil alles, was du da reinsteckst, der ist Infrastruktur und kann, wird halt gegengerechnet.

Tim Uhlott: Hat da direkt halt immer einen Wert.

Kai Ole Hartwig: Jetzt bin ich ja Bahnerkend.

Kai Ole Hartwig: Und die Bahn hat ja, um an die Börse zu gehen, den ganz harten Sparkurs eingeschlagen.

Kai Ole Hartwig: Deswegen ist die Infrastruktur heute so kaputt.

Tim Uhlott: Tja, wer spreche ich denn nicht?

Kai Ole Hartwig: Und unsere Brücken sind so kaputt, weil wir gesagt haben, wir sparen.

Tim Uhlott: Das hätte man besser machen können alles.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Und hey, jetzt zu sagen, okay, wir halten diese Schuldengrenze ein und wir lassen einfach verfallen, war halt eine dumme Idee.

Kai Ole Hartwig: Ja, jetzt muss man viel mehr Schulden aufnehmen, um alles neu zu bauen.

Kai Ole Hartwig: Megading.

Kai Ole Hartwig: Leverkusener Brücke ist ja zum Glück wieder auf.

Kai Ole Hartwig: Also man kommt noch über den Rhein, man muss nicht schwimmen.

Kai Ole Hartwig: Ja, Köln, Rodner, Kircherbrücke ist es, glaube ich, ist ja auch, also gerade hier in der Rheinschiene merkst du ja schon sehr, sehr krass oder bei mir direkt hier vor der Haustür die 59, die jetzt monatelang komplett gesperrt war.

Kai Ole Hartwig: Du merkst halt einfach, wie groß das staatliche Versagen ist.

Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt ein großes, böses Wort, aber so fühlt es sich halt an.

Kai Ole Hartwig: An den Stellen, wo es sein müsste, haben wir es halt nicht.

Kai Ole Hartwig: Und da finde ich dieses Public-Provate-Partnership aus Kriegsereigründen, damit man das Grundgesetz einhält, schwierig.

Kai Ole Hartwig: Dann hätte man an anderen Stellen schauen müssen, wo geht man hin.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Ich stimme dir komplett zu, aber es ist einfach auch total schwierig, in der Politik irgendwas zu ändern.

Moritz Hofmann: Das ist nicht so leicht, wie man eben sich selbstständig zu machen und eine Firma zu gründen.

Kai Ole Hartwig: Ja, lass uns nicht damit anfangen.

Moritz Hofmann: Das geht leider nicht.

Moritz Hofmann: Also du gehst da hin und in jedem kleinen Dorf sind 100 andere Leute, die alle ihre eigene Meinung haben, die alle eine andere Lösung verfolgen wollen.

Moritz Hofmann: Also was dabei rauskommt am Ende,

Moritz Hofmann: Ich fände auch besser, wenn die Krankenhäuser alle öffentlich-rechtlich wären.

Moritz Hofmann: Aber so wie es ist, ist es halt.

Moritz Hofmann: Also ich habe da keinen...

Kai Ole Hartwig: Ja, aber das ist doch das Gefährliche.

Kai Ole Hartwig: Heute wird es spannend.

Kai Ole Hartwig: Wir werden völlig die längste Folge der Geschichte drehen heute, wenn wir so anfangen.

Kai Ole Hartwig: Dieses, es ist so, wie es ist, ist doch das Gefährliche.

Kai Ole Hartwig: Wir sind doch jeden Tag in der Lage, jeden Morgen wieder aufs Neue, jede Minute, zu entscheiden, wir ändern Dinge.

Kai Ole Hartwig: Wir sind doch gar nicht darauf festgelegt, nur weil es heute so ist, dass morgen auch wieder so ist.

Kai Ole Hartwig: Klar, wir können jetzt nicht ändern, ob es

Moritz Hofmann: Also ich war bei vier verschiedenen Parteien angemeldet, bin da hingegangen, habe mit den Leuten geredet und ich habe gemerkt, dass es einfach total extrem schwierig ist.

Moritz Hofmann: Ich kann natürlich immer noch eine andere Partei wählen und dadurch irgendwie einen Einfluss nehmen, aber ich sehe nicht, wie ich, oder wenn ich eine große Firma habe, kann ich irgendwelche Parteispenden abgeben, das kann ich vielleicht auch noch machen.

Moritz Hofmann: Aber das war es.

Kai Ole Hartwig: Ja, oder du machst entsprechende PR.

Tim Uhlott: Aber bevor wir jetzt zu sehr abdriften und jetzt ein Politik-Podcast werden, das ist vielleicht nochmal zu unserem eigentlichen Thema so ein bisschen zurückkommen.

Kai Ole Hartwig: Aber jetzt, ich weiß gar nicht, was du hast hier, war jetzt lebendige Diskussion.

Tim Uhlott: Ja, aber das können wir beliebig halt weiter diskutieren.

Moritz Hofmann: Ja, leider, da kommen wir zu keinem Punkt.

Tim Uhlott: Das ist jetzt...

Kai Ole Hartwig: Wir holen uns eine Nebelmaschine und hier, wie hieß es, Sonntagmittag oder so?

Kai Ole Hartwig: Nee, ähm...

Kai Ole Hartwig: Ah, früher gab es sonntags einen Zwift-Presseclub.

Kai Ole Hartwig: Ja, anderen Podcasts.

Kai Ole Hartwig: Ja, perfekt.

Tim Uhlott: Können wir mal einen anderen Podcast machen.

Kai Ole Hartwig: Okay, zurück zu dem eigentlichen Thema.

Kai Ole Hartwig: Es tut mir leid, dass ich ablenke.

Tim Uhlott: Politik-Podcast.

Tim Uhlott: So, zack.

Tim Uhlott: Zu dem Thema zurück.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Also die zweite Firma, die ich ja noch interessant fand, war HelpScout.

Moritz Hofmann: Der Mitgründer und bis vor kurzem Geschäftsführer ist Nick Francis.

Moritz Hofmann: Die machen halt so Helpdesk-Software, aber ich fand das immer so krass.

Moritz Hofmann: Man hat das immer beim Benutzen der Software gemerkt, wie sehr die an jedes Detail gedacht haben und wie sehr die versucht haben, diese...

Moritz Hofmann: auch stark automatisierte Software sehr, sehr menschlich zu machen im Endeffekt.

Moritz Hofmann: Und ich fand das einfach richtig cool und zusätzlich haben die halt auch noch irgendwie sowas, dass die teilweise halt auch so Social Enterprise sind und

Moritz Hofmann: Ich hatte dann mal irgendwie, weil ich den Gründer auch so cool fand, habe hier einfach mal eine E-Mail geschrieben und dann hat mir der Gründer auch mehrmals geantwortet auf meine E-Mails, obwohl das irgendwie so eine fette Firma ist.

Moritz Hofmann: Mit irgendwie 100 Angestellten und weiß ich nicht.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber das macht auch Jeff Bezos, ne?

Kai Ole Hartwig: Der hat immer noch seine alte E-Mail-Adresse und ich glaube Tim Cook hat es auch immer noch gemacht, wenn du an dem geschrieben hast, hat er dir auch meistens selber geantwortet, wenn er die Zeit gefunden hat.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Ach was, muss ich mal probieren.

Moritz Hofmann: Nee, aber das und ich fand bei denen cool, dass die halt sehr, also erstmal, das ist komplett remote, die Firma.

Moritz Hofmann: Alle 100 Angestellte sind remote, über die Welt verteilt.

Moritz Hofmann: Und die haben halt viele interessante Ideen gehabt.

Moritz Hofmann: Zum Beispiel sind die sehr transparent mit den Gehältern umgegangen.

Moritz Hofmann: Ja, klar, bei großen Firmen ist es oft so, aber die hatten irgendwie...

Moritz Hofmann: innerhalb der Firma so einen Algorithmus abgestimmt, wodurch sich dann das Gehalt jeder Person errechnet hat.

Moritz Hofmann: Und das fand ich interessant.

Moritz Hofmann: Und ja, also einfach, ich fand auch einfach zum Beispiel dein Blog, fand ich einfach so geil.

Moritz Hofmann: Jedes Mal so krasse Sachen, also zum Beispiel wie die halt so ein Remote-Team zusammenbringen und wie die das...

Moritz Hofmann: Da Beziehungen und irgendwie, also wie die das, ich hatte ja früher, meine Firma war auch remote und das war immer sehr schwierig, dass man so auf dem selben Stand ist, dass man irgendwie so ein Teamgefühl hatte und so weiter.

Moritz Hofmann: Also deswegen, das war so ein bisschen so eine Firma, die ich auch cool fand.

Kai Ole Hartwig: Ich habe jetzt einen Unternehmer, der ist mir gerade eingefallen.

Kai Ole Hartwig: Ich hoffe, ich habe den Namen richtig im Kopf.

Kai Ole Hartwig: Der Gründer von Fathom Analytics ist

Kai Ole Hartwig: Jack Illis, finde ich.

Kai Ole Hartwig: Die beiden jetzt gerade nicht verwechseln mit dem anderen Unternehmen, das ich gut finde, aber der hat halt auch so einen technischen Blog und erklärt im Prinzip alles, was er technisch macht in dem Unternehmen.

Kai Ole Hartwig: Sind jetzt, glaube ich, zu dritt und die machen halt nur dieses Web Analytics Ding und das machen die halt richtig, richtig gut.

Kai Ole Hartwig: Die optimieren da unten drunter jeden Shit und der Block von denen, mega Ding.

Kai Ole Hartwig: So, jetzt ist es aber gar nicht so sozial, das Unternehmen, aber ich mag's.

Tim Uhlott: Ich hätte vielleicht noch eine Abschlussfrage für euch beide.

Tim Uhlott: Würdet ihr auf 20% Gewinn verzichten, wenn ihr nachweislich zeigen könnt, dass euer Unternehmen, was ihr gegründet hättet oder habt, einen gesellschaftlichen Impact hat?

Moritz Hofmann: Ja, also ich kann mir ja mal noch ein Gehalt geben, also von daher.

Moritz Hofmann: Wenn ich ihn groß, aber der gesellschaftliche Imperfekt muss groß genug sein, also nicht nur so ein kleines bisschen was.

Tim Uhlott: Okay.

Tim Uhlott: Ole?

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Bewusst so hoch gewählt.

Tim Uhlott: Das Ding ist ja relativ.

Tim Uhlott: Das ist ja keine absolute Zahl.

Kai Ole Hartwig: Ich finde, 20% ist verdammt viel.

Kai Ole Hartwig: Gerade weil man ja auch reinvestieren, ja, gerade ja auch, wenn man Richtung Wachstum, Scale-Up und Investitionen denkt, dann ist nämlich Geld immer echt knapp.

Kai Ole Hartwig: Aber dann sind die 20% Gewinn auch nicht so hoch.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja Gewinn an sich ja nicht so hoch.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist ja relativ.

Kai Ole Hartwig: Ab einer gewissen Größe, ja.

Tim Uhlott: Okay, sehr schön.

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: hat.

Moritz Hofmann: Ich weiß auch nicht, wie ein Unternehmen, wenn das noch mega klein ist, einen großen gesellschaftlichen Impact haben sollte.

Moritz Hofmann: Es ist ja jetzt ab einer bestimmten Größe, dass es überhaupt einen großen Impact hat.

Kai Ole Hartwig: Jetzt ist halt auch die Frage, wie definieren wir klein und groß?

Kai Ole Hartwig: Nehmen wir Gewinn, Umsatz oder Mitarbeitende oder eine Mischung daraus?

Tim Uhlott: Wahrscheinlich ist es mal so eine Kombi irgendwie aus allem so ein bisschen.

Tim Uhlott: Aber das sind doch... Hm?

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Also viele Mitarbeiter fände ich zum Beispiel nicht einen groß genug gesellschaftlichen Impact.

Moritz Hofmann: Für mich wäre großer gesellschaftlicher Impact, wenn es wirklich durch das Produkt der Firma oder durch das, was die Firma macht, da nochmal ein extra großer Impact entsteht.

Kai Ole Hartwig: Würdest du sagen, also jetzt mal als Frage einfach, weil wir das ja früher so quasi als USP auch ein bisschen genutzt haben, dass man mega effiziente Systeme hat, also möglichst wenig Energie da reinsteckt.

Kai Ole Hartwig: Findest du, das ist ein sozialer, gesellschaftlicher Impact?

Moritz Hofmann: Das ist eher ein Impact für mich.

Moritz Hofmann: Also du meinst, meine persönliche Energie wäre für mich persönlich dann eine Optimierung?

Kai Ole Hartwig: Nein, nein, also Energie im Sinne von wie viel Energie wird bei der Nutzung freigesetzt und notwendig.

Moritz Hofmann: Achso.

Moritz Hofmann: Boah.

Kai Ole Hartwig: Also wenn man das ja so weiterspinnt, bedeutet das ja auch, wenn ich möglichst viele Nutzer auf möglichst wenig CPU, RAM und so draufbekomme, dann verbrauche ich weniger Strom, produziere weniger Abwärme, verbrauche deswegen auch weniger Wasser zur Kühlung.

Kai Ole Hartwig: Weniger Strom bedeutet vor allem ja in

Kai Ole Hartwig: hier bei uns immer noch, vor ein paar Jahren her noch deutlich mehr, weniger CO2-Freisetzung.

Moritz Hofmann: Das wäre für mich halt ein großer umwelttechnischer Impact.

Moritz Hofmann: Und das gibt ja auch viele Unternehmen, die sich genau auf sowas konzentrieren.

Moritz Hofmann: Für mich ist gesellschaftlicher Impact weniger umwelttechnischer Impact.

Moritz Hofmann: Aber das bin ich nur persönlich, weil ich das... Ja, weil ich das...

Kai Ole Hartwig: Okay, und wie würdest du einen gesellschaftlichen Impact definieren?

Moritz Hofmann: Zum Beispiel mit unserem Produkt lernen die Schüler deutlich schneller, sind viel weiter als sie vorher waren in derselben Zeit oder wir revolutionieren Weiterbildungen und sind deswegen jetzt im Vergleich zu anderen Ländern viel weiter, was irgendwie Wissen angeht oder sowas.

Moritz Hofmann: Sowas, so die Richtung.

Kai Ole Hartwig: und jetzt unsere Umwelt schützen und unser Klima schützen, damit wir auch noch morgen auf dieser Kugel leben können?

Moritz Hofmann: Ich habe nichts dagegen, ich finde sowas schön, aber ich sehe es mal.

Kai Ole Hartwig: Also ich finde da einfach den gesellschaftlichen Impact relativ groß.

Kai Ole Hartwig: Also wenn kein Lebensraum übrig ist, dann braucht auch keiner mehr lernen.

Moritz Hofmann: Ich denke eher so, wenn wir das Lernen beschleunigen, dann kommen wir eher auf mehr Lösungen für die umwelttechnischen Probleme und wir haben eher noch mehr Zeit dafür, bis dieser Lebensraum so beschränkt ist, aber...

Kai Ole Hartwig: Aber

Kai Ole Hartwig: Einigen wir uns auf beides ist wichtig.

Kai Ole Hartwig: Perfekt.

Moritz Hofmann: Ja, ist beides richtig.

Tim Uhlott: Ja, das sind doch schöne Abschlussworte.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt, ich hatte jetzt eigentlich damit gerechnet, dass du, Tim, um die Ecke kommst mit, nee, also Panzer bauen ist der viel bessere gesellschaftliche Impact.

Tim Uhlott: Super.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Nein.

Tim Uhlott: Noch ein Hinweis, nicht vergessen, die B2C machen, Widerrufsbutton braucht er jetzt.

Tim Uhlott: Deswegen, also schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt.

Tim Uhlott: Das war eine spannende Diskussion heute und dann sehen wir uns nächste Woche.

Moritz Hofmann: Bis dann.

Kai Ole Hartwig: Macht's gut.

Kai Ole Hartwig: Bis dann.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Tim Uhlott: Tschüss.

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Moritz Hofmann

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

Tim Uhlott

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Moritz Hofmann

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