
Prof. Dr. Angela Hof, Prof. Dr. Ivo Mossig und PD Dr. Jeannine Wintzer diskutieren mit Bjarne Braunschweig über gute Hochschullehre in der Geographie und darüber, wie Lehre so gestaltet werden kann, dass sie wirklich etwas bewegt.
Die Expert:innen kommen zu dem Schluss, dass zentrale Ziele guter Hochschullehre sich vor allem an den Lernzielen orientieren: Studierende sind demnach in der Lage, Perspektiven wechseln zu können, eine fachliche Position zu entwickeln und mit erlernten Konzepten, Theorien und Methoden relevante Fragestellungen zu bearbeiten. Dabei machen sich die Hochschulleher:innen vor allem für das sogenannte forschende Lernen stark, bei dem Inputphasen regelmäßig mit der Produktion eigener Wissensprodukte durch Studierende abwechseln, sodass Theorie und Praxis eng verzahnt werden.
Damit geht einher, dass Lehrende weniger eine erklärende als vielmehr eine begleitende Haltung in der Lehre einnehmen und mit dieser die Identitätsbildung und forschende Haltung der Studierenden unterstützen. Hürden, welche die drei Wissenschaftler:innen identifizieren, sind befristete Arbeitsverträge, Publikations- und Drittmitteldruck sowie Zeitmangel. Diese Hürden können einerseits dadurch überwunden werden, dass Institutionen die Lehre organisatorisch und zeitlich anerkennen und Freiräume schaffen, diese weiterzuentwickeln. Andererseits helfen vor allem auch hochschuldidaktische Weiterbildungen und die Nutzung institutioneller Angebote neuen Lehrenden dabei, ihre Lehre zielgruppengerecht zu gestalten.
In der Diskussion geht es unter anderem darum:
Publikationen zu den besprochenen Themen
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